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nen der Sekundarstufe I im 8. oder 9. Jahrgang durchgeführt. Die

Schule terminiert das Verfahren so, dass es systematisch in die

Angebote zur Berufsorientierung eingebaut werden kann. [...]

Ein Assessmentverfahren dauert für die Schülerinnen und Schüler

drei Tage, vormittags von 08.00 bis 13.00 Uhr.

Innerhalb dieser drei Tage werden die Schülerinnen und Schüler

bei der Erledigung von vier Assessmentaufträgen beobachtet. Diese

vier Assessmentaufträge werden in ein Rahmenprogramm eingebaut.

Beobachtet wird in einer 1 : 2 – Situation. Das heißt eine Assessorin

beobachtet zwei Schülerinnen und Schüler. In einer Klasse mit

30 Schülerinnen und Schülern benötigen wir 15 Assessorinnen und

Assessoren, die diese Beobachtungen durchführen.

Das Assessmentverfahren findet an einem außerschulischen Ort

statt.[...]

Wir setzten Studierende als AssessorInnen ein, keine Lehrerinnen

und Lehrer. [...]

Fachkompetenz spielt im Assessment eine untergeordnete Rolle.

Für den Nachweis von Fachkompetenzen gibt es andere Möglichkeiten

wie Tests oder Klassenarbeiten. Wir spiegeln den Schülerinnen

und Schülern überfachliche Kompetenzen aus folgenden Bereichen

mit den dahinter liegenden Beobachtungsdimensionen zurück: Sozial-

und Kommunikationskompetenz, Methodenkompetenz, Selbstkompetenz.“

Auch in der Benachteiligtenförderung haben Profilings / Assessments in den letzten

Jahren zugenommen. Im Rahmen der Eignungsanalyse in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen

erfolgen berufsorientierte Kompetenzfeststellungen; zur Einschätzung

beruflicher und handwerklich-motorischer Fertigkeiten wird hier auch der hamet2-Test

hinzugenommen.

In der beruflichen Rehabilitation werden ebenfalls Assessments eingesetzt:

„Im `Assessment´ (Feststellung persönlicher, kognitiver und sozialer

Ressourcen) werden die verbliebenen bzw. möglichen Leistungsfähigkeiten

einer Person festgestellt und eine berufliche (Neu-) Orientierung

(Berufsentscheidung unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktchancen)

folgt, die mit einer Perspektivenplanung abgeschlossen wird.[...] Für das

Assessment steht eine Vielzahl qualitativer, quantitativer und standardisierter

Instrumente zur Verfügung.[...] Der Einsatz von standardisierten

Assessmentverfahren schafft darüber hinaus die Grundlage für die professionelle

Kommunikation, verbessert die Dokumentation und erlaubt die

Beobachtung der Wirkung von therapeutischen, pädagogischen, psychologischen

und sozialen Interventionen.“ (BIEFANG, SCHUNTERMANN, 2000)

Doku | Assessment im Vergleich | AlpahZ Check Up und Check IN

Zukunftsbau GmbH

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