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NACKT.

Die Schülerzeitung des Schwalmgymnasiums

Ausgabe 19 - März 2010 Preis 0.50 €


Hallo!

Endlich haltet ihr eine weitere Ausgabe der NACKT in euren

Händen und ihr wart auch schnell genug euch eins der wenigen

Exemplare zu sichern. Wie ihr vielleicht bemerkt habt,

haben wir versucht das Layout etwas ansprechender zu gestalten.

Wir hoffen, dass es euch gefällt. Wenn ihr eure Meinung

zu der Zeitung an sich oder einem der Artikel los werden

möchtet, dann sprecht uns entweder persönlich an oder

schreibt uns eine Email an sz-nackt@schwalmgymnasium.de.

Wer Lust hat an der Schülerzeitung selbst mitzuwirken ist jederzeit

herzlich willkommen (freitags 7. Stunde Raum 356).

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und schöne Osterferien!!!

:)

Eure NACKT. Redaktion

Seite 2


Inhaltsverzeichnis

Seite

Hessentag 2010 in Stadtallendorf........................................................ 4-5

Besuch des Marta-Mertz-Hauses............................................................ 6

XXI. Olympische Winterspiele 2010..................................................... 7-8

Projekttage gegen Rechtsextremismus am SG.................................. 9-11

SV-Pinnwand.................................................................................... 11-13

atrandom – Schülerinterview................................................................ 14

atrandom - Lehrerinterview.................................................................. 15

Filmtipp: Barfuss.............................................................................. 16-17

Spielvergleich: New Super Mario Bros. Wii oder DS........................ 17-18

Buch-Tipp: The Picture of Dorian Gray............................................................... 18-19

Cyber-Mobbing ............................................................................... 19-21

Sind Handystrahlen gesundheitsschädlich?..................................... 21-22

Beeinflussen Spiele unser Handeln?................................................ 22-24

Witze zum Totlachen!............................................................................ 24

Karikatur: Herr Steuber......................................................................... 25

Und noch mehr Witze........................................................................... 26

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Hessentag 2010 in Stadtallendorf

In diesem Jahr ist der 50. Hessentag in Stadtallendorf. Dadurch wurde in

Stadtallendorf vieles umgebaut oder neu gebaut: Der Busbahnhof, der

Bahnhof, einige Straßen, neue Geschäfte, viele Parkplätze, die Hessentagsarena

und der Park. Der Hessentag ist vom 28. Mai bis zum 6. Juni.

Hier sind alle Events aufgelistet:

-YOU FM Night mit Silbermond und Special Guests am 28. Mai um

19 Uhr

-hr1 – Gib mir das Gefühl zurück mit Stars aus den 60-er und 70-er Jahre

am 29. Mai um 20 Uhr

-Bibi Blocksberg – die Jubiläums-Show live am 30. Mai um 14 Uhr

-Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett am 30. Mai um 20

Uhr

-a-ha Abschiedstour “Ending On A High Note” am 30. Mai um 20 Uhr

-Bülent Ceylan – Ganz schön turbülent am 31. Mai um 20 Uhr

-Badesalz am 1. Juni um 20 Uhr und am 2. Juni um 20 Uhr

-Klostertaler am 1. Juni um 20 Uhr

-BigBand der Bundeswehr am 1. Juni um 20 Uhr

-ABBA am 2. Juni um 20 Uhr

-Helen Schneider – Dream a little Dream am 2. Juni um 20 Uhr

-P!NK- The Funhouse Summer Carnival am 3. Juni um 17 Uhr

- Anselm Grün - Raum für meine Seele - Heil werden mit Hildegard von

Bingen am 3. Juni um 20 Uhr

-Hessentags-Party-Nacht mit Olaf Henning, Mickie Krause und Jürgen

Drews am 4. Juni um 20 Uhr

-Ben Becker liest „Die Bibel“ am 4. Juni um 20 Uhr

-Silvio d`Anza - Das Tanzkonzert am 5. Juni um 20 Uhr

-Roger Hodgson am 5. Juni um 20 Uhr

Seite 4


-Willy Astor Tonjuwelen am 6. Juni um 20 Uhr

Falls du dich noch mehr über den Hessentag 2010 informieren willst,

kannst du auf www.hessentag2010.de gehen, da stehen alle nötigen Informationen

rund um den Hessentag drinnen.

(jh)

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Besuch des Marta-Mertz-Hauses

Am 03.03.2010 besuchte die

7b mit Herr Lindenthal das

Marta-Mertz-Haus. Das Haus

ist ein Heim für Alkohol- und

Medikamentensüchtige, die

hier wieder den normalen

Alltag kennen lernen. Morgens

nach geregelten Zeiten

aufstehen, Arbeiten, Pausen

einhalten gehören dazu.

Es gibt verschiedene Abteilungen in denen man Arbeitet z.B. eine Holzwerkstatt

oder man arbeitet in der Küche man kann aber auch in der

Cafeteria arbeiten die im Sommer gut besucht wird.

Seit 1977 können Suchtkranke dort leben. Insgesamt gibt es dort zurzeit

35 Männer und 8 Frauen. Diese wohnen in kleinen Gruppen von 3-4

Personen zusammen. Die Patienten haben Möglichkeiten in die Stadt zu

gehen oder abends in die Disco. Aber es gibt gewisse Regeln: Vom Taschengeld

darf man sich kein Alkohol kaufen, wenn die Betreuer das bemerken

muss ein Alkoholtest gemacht werden. Als Strafe hat man Ausgangssperre.

Oft müssen Patienten zur Entgiftung ins Krankenhaus, dies

dauert meistens 2-3 Tage. Um richtige Hilfe zu bekommen sollte man

mindestens 1 Jahr in Behandlung sein. Meistens zahlen das die Krankenkassen.

Aber auch in den Urlaub fahren ist möglich, z.B.: nach Sylt. Wenn

man einen Platz im Marta-Mertz-Haus will muss man das jedes Jahr neu

beantragen. Dafür muss man Haus/Wohnung, Haustiere, Möbel, Familie

usw. aufgeben. Alleinerziehende Eltern müssen ihre Kinder zurücklassen.

Diese kommen meist zu Großeltern, zum anderen Elternteil oder in

eine Pflegefamilie, weil Kinder nicht mit aufgenommen werden dürfen.

Jedoch können Kinder über das Wochenende dort bleiben, auch zu den

anderen Familienmitgliedern haben die meisten noch guten Kontakt.

Der älteste Bewohner ist 65 Jahre alt und der jüngste ist 23 Jahre alt. Der

längste Aufenthalt eines Bewohners beträgt 23 Jahre. Jedoch wächst die

Zahl der jüngeren immer mehr. (as)

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XXI. Olympische Winterspiele 2010

Dieses Jahr fanden die Olympischen Winterspiele in Vancouver und den

Whistler Mountains in Kanada statt. Überschattet wurden die Spiele

von dem tödlichen Unfall eines georgischen

Rodlers, welcher im Training von der Olympia

Bahn, noch vor der Eröffnungsfeier, flog

und sich dabei tödlich verletzte. Trotzdem

wurde um Medallien gekämpft. Für Deutschland

reichte es am Ende im Medallienspiegel

zwar nur zu Platz 2 hinter Gastgeber Kanada,

allerdings hat Deutschland im ewigen Medallienspiegel

die Führung vor den, bei diesen

Spielen enttäuschenden, Russen übernommen.

Sehr erfolgreich waren unter anderem die Biathletinnen und die

Ski Alpin Damen, die vor allem durch Magdalena Neuner (Biathlon, 2mal

Gold, 1mal Silber) und Maria Riesch(Ski Alpin, 2mal Gold) zu überzeugen

wussten. Hinzu kommt noch die überraschende Goldmedallie für

Viktoria Rebensburg im Riesenslalom. Erwartungsgemäß erfolgreich waren

die Deutschen auf der Rodelbahn, an welcher nach dem tödlichen

Unfall noch einige zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.

Auf dieser Bahn gab es 3mal Gold, 4mal Silber und 3mal Bronze.

Hervorzuheben sind die beiden Medallien vom deutschen Fahnenträger

Andre Lange, welcher bei seinen letzten Olympischen Spielen noch

1mal Gold und 1mal Silber gewinnen konnte. Hinzu kommen die ersten

Medallien deutscher Sportler im Skeleton. Hier gab es 1mal Silber und

1mal Bronze für die Damen. Im Langlauf sah es zu Beginn so aus, als ob

den Deutschen Teilnehmern/

innen Medallien verwehrt bleiben

würden. Doch dann holte

erst Axel Teichmann Silber

über die 50km und danach holten

die Damen im Teamsprint

Gold, die Herren Silber. Hinzu

kommt noch eine weitere Silbermedallie

für die Damenstaf-

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fel, sodass es insgesamt doch ein zufriedenstellendes Ergebnis war. Im

Gegensatz dazu kam es zu einigen Enttäuschungen bei den Kombinierern

(Skispringen+Langlauf). Hier gab es lediglich eine Bronzemedallie

in der Staffel, was für die erfolgsgewöhnten Kombinierer eine herbe

Enttäuschung darstellte. Im Gegensatz dazu haben die Deutschen Skispringer,

dank einer Silbermedallie im Teamspringen, ihr Tal scheinbar

überwunden. In der Eissporthalle in Vancouver gab es allerdings nur

noch bei den Eisschnellläuferinnen Erfolge. Bei der einzigen Goldmedallie

in der Teamverfolgung hat vor allem das Glück der Läuferinnen für

den Erfolg gesorgt. Jeder der das Halbfinale und das Finale gesehen hat

weiß wovon ich rede. Für die, die es nicht gesehen haben: Im Halbfinale

stürzt eine Deutsche Läuferin, ihre Gegner konnten dies allerdings

nicht nutzen. Im Finale sahen die Deutschen Gegnerinnen lange wie

die sicheren Sieger aus, brachen in der letzten Runde dann allerdings

ein, sodass die deutschen Läuferinnen am Ende hauchdünn gewannen.

Ansonsten gab es noch 3 Silbermedallien über die 500m, 3000m und

5000m. Das wichtigste Ereignis in der Halle war das Eishockey-Endspiel.

Alle haben gehofft, dass es zu einem

Duell zwischen den USA un d den Gastgebern

aus Kanada kommt. Diese Hoffnung

wurde erfüllt und es wurde eins der

spannendsten Eishockyfinals, die je statt

gefunden haben. Am Ende konnte sich

Kanada mit 3:2 nach Verlängerung durchsetzen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass

die Winterspiele ein großer Erfolg, trotz des tödlichen Unfalls, waren

und Lust auf mehr machen, auch wenn man die Sicherheit nicht außer

Acht lassen darf. Denn wir alle wollen faire Wettkämpfe auf höchsten

Niveu, ohne dass die Sportler um ihre Gesundheit fürchten müssen.

(ek)

Seite 8


Projekttage gegen Rechtsextremismus am SG

Am 02.02.10 und 03.02.10 fanden für die Schüler und Schülerinnen

der Jahrgangsstufen 9 und 10 Projekttage gegen Rechtsextremismus

statt, über die zwei Schüler der 10. Klasse im folgenden Interview berichten.

Die Projekttage sind die Weiterführung des pädagogischen

Tages, der im letzten Schuljahr für LehrerInnen stattfand und an

dem auch SchülerInnen freiwillig teilnehmen konnten, um die SchülerInnen

mit dem Thema Rechtsextremismus vertraut zu machen.

1. Was stand alles auf dem Programm des Projekttages?

Sophia: Zu Beginn gab es eine

Einführung in der Mensa. Danach

wurden wir in vier Gruppen,

die von Frau Nickel, Herr Naglik,

Herr Krämer und Frau Brüning

betreut wurden, eingeteilt und

haben an zwei Workshops teilgenommen.

Nach der Mittagspause

ist ein Teil von uns zur Gedenkstätte

in Trutzhain und ein weiterer Teil ins DIZ (Dokumentations-

und Informationszentrum) in Stadtallendorf gefahren.

Der Rest hat an einer Stadtführung durch Treysa teilgenommen.

2. Was habt ihr in den Workshops gemacht?

Sophia und Lars: Der erste Workshop hat sich mit dem Thema „Rechtsextremismus

heute“ beschäftigt. Uns wurden verschiedene rechtsextreme

Symboliken sowie Musik vorgestellt und wir sollten Aussagen von Personen

als rechts oder neutral einordnen. In dem zweiten Workshop ging es

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um geschichtliche Hintergründe. Wir haben uns mit verschiedenen Konzentrationslagern

in Europa wie beispielsweise Auschwitz befasst und mit

einer Kassette „Treblinka“ wurden uns weitere Fakten vermittelt. Anschließend

sollten wir Behauptungen, die beispielsweise die Gaskammern verharmlost

haben, widerlegen und haben diese dann im Plenum vorgestellt.

3. Haben euch die Workshops etwas aufgezeigt, das ihr vorher nicht

wusstet bzw. das euch nicht bewusst war? Wenn ja, was genau?

Lars: Durch den Vortrag von Herr Horn vom pädagogischen Tag des letzten

Schuljahres war mir schon Vieles bekannt und hat sich daher eher

wiederholt. Meiner Meinung nach waren die Lehrer aber gut vorbereitet.

Sophia: Ich war überrascht, dass es doch so viele Konzentrationslager gab.

4. An welchem der Ausflüge am Nachmittag habt ihr teilgenommen?

Was habt ihr dort gemacht?

Sophia und Lars: Wir waren beide in

Trutzhain. Dort haben wir uns zuerst

ein Video angeschaut, in dem Strafgefangene

von ihrer Zeit im Stammlager

erzählt haben. Danach sollten wir mehrere

Fragen mithilfe der im Museum ausgestellten

Informationen beantworten.

Lars: Meine Gruppe ist danach in

eine der Baracken, die als einzige

noch erhalten ist, gegangen.

Sophia: Wir haben an einer Führung

durch das Museum teilgenommen.

5. Was ist euer persönlicher Eindruck vom dem Projekttag?

Lars: Meiner Meinung nach war er gut aufgebaut und die Lehrer hatten einen

guten Bezug zu den Schülern. Allerdings war der Inhalt sehr allgemein

gehalten. Ich hätte einen engeren Bezug zur Schule besser gefunden und

mich über weniger Wiederholungen von bereits bekannten Dingen gefreut.

Sophia: Ich finde die Idee des Projekttages gut. Meiner Meinung nach

sollte das Thema Rechtsextremismus aber schon früher angesprochen

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werden, z.B. im Geschichtsunterricht der 7. Klassen, und der Projekttag

von speziellen Teams, sie sich intensiv mit dem Thema beschäftigen

und an die Schule kommen, statt Lehrern durchgeführt werden.

6. Sollten die Projekttage eurer Meinung nach für die nächsten Jahrgänge

wiederholt werden? Wie hat euren Mitschülern der Tag gefallen?

Sophia und Lars: Ja, die Projekttage sollten

jedes Jahr stattfinden, da wir es wichtig

finden, dass die SchülerInnen über

Rechtsextremismus aufgeklärt werden.

Sophia: Unsere Mitschüler hat der

Projekttag auch interessiert. Jedoch

war er etwas zu lang und mit

zu vielen Informationen auf einmal

gefüllt, sodass eine Aufteilung auf zwei Tage sinnvoller wäre.

(js)

SV-Pinnwand

Faschingsdisco

Auch dieses Jahr fand am

16.02.10 wieder eine Faschingsdisco

für die Klassen

5-7 unter dem Motto

„Tops und Flops auf dem

roten Teppich“ statt. Die

SV, die die Turnhalle mit

einem Roten Teppich,

Walk of Fame – Sternen,

Luftschlangen und vielen

Luftballons geschmückt

hatte, freute sich über

die zahlreichen Schüler und Schülerinnen sowie LehreInnen. Zu Beginn

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sorgten die Tanzgruppen von Herr Wendt und Frau Kölbl für ein buntes

Programm. Danach fanden die Wettbewerbe um das beste Schüler- und

Lehrerkostüm statt. Bei den SchülerInnen überzeugte Florian Ley (5d) als

Karl Lagerfeld die SV-Jury. Die Model-WG bestehend aus Jonathan Berneburg,

Anna Maria Prokesch, Marie Kühnel, Johanna Wiegand, Aliena Will

und Kevin Kurz (alle 6a) belegten den zweiten Platz und Madeleine Gömpel

(6b) alias Audrey Hepburn wurde mit dem dritten Platz belohnt. Alle

dürfen sich über einen Gutschein von der Cafeteria freuen. Auch bei den

LehrerInnen gab es viele tolle Kostüme

zu bestaunen. Für ihre Kreativität

wurde die 7b, die Frau Kölbl als

Cindy aus Marzahn verkleidet hatte,

mit dem ersten Platz belohnt. Herr

Rehbein, der sich mithilfe der 7a im

Stil des Rappers 50cent präsentierte,

belegte den zweiten Platz und

Frau Kellner, die von der Klasse 7g

als Barbie verkleidet wurde, wurde

mit dem dritten Platz belohnt. Die vollständigste Klasse war dieses

Jahr die 7b von Frau Kölbl, die sich über einen kostenlosen Klassensatz

Schülerzeitungen sowie eine kleine süße Überraschung freuen dürfen.

Die Klassen der zweit- und drittplatzierten Lehrerkostüme erhalten eine

Ausgabe der Schülerzeitung.

Die SV bedankt sich bei allen

HelferInnen, den Tanzgruppen

und den zahlreichen Spendern

von Kuchen, belegten

Brötchen, etc., die so für das

leibliche Wohl sorgten. Etwas

enttäuscht zeigte sich SV über

den Zustand der Turnhalle gegen

Ende der Faschingsdisco

und sah sich deshalb gezwungen

die Hilfe der SchülerInnen

beim Aufräumen zu beanspruchen und hofft daher auf ein angebrachteres

Verhalten im nächsten Jahr. Nichtsdestotrotz war die SV mit der dies-

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jährigen Faschingsdisco zufrieden und auch die SchülerInnen schienen

jede Menge Spaß zu haben, was unter anderem an ihrem ausgelassenen

Tanzenverhalten deutlich zu sehen war.

(js)

Kommentar: Rückblick Faschingsdisco

Bei der Faschingsdisco am 16. Februar gab es allerlei verrückte Verkleidungen,

wie bei den Schülern so auch bei den Lehrern. Frau Weber als

Amy Winehouse ist eine der verrückten Lehrer, da sie zum Beispiel ihr

Essen mit Drogenpäckchen bezahlen wollte. Zu den ausgefallenen Verkleidungen

kam dann auch das verrückte Verhalten, das bei dem Lied

„Disco Pogo“ (was mindestens 5 Mal abgespielt wurde) besonders zur

Geltung kam. Die Jungs, die dann mit Luftschlangensprays kamen, haben

alles in einer riesigen Sauerei zurückgelassen. Die, die erwischt wurden,

mussten solange da bleiben, bis sie alles aufgeräumt hatten.

(pd)

Aufruf zu Engagement

Schon jetzt fordert die SV interessierte Schülerinnen und Schüler dazu

auf, sich als KandidatIn für eines der SV-Ämter im kommenden Schuljahr

zu melden. Auch über Mitglieder, die kein Amt belegen möchte freut

sich die SV. Wer Lust hat sich schon jetzt oder im nächsten Schuljahr zu

engagieren und aktiv mitzugestalten schaut also einfach mal bei einer

der SV-Sitzungen montags in der 7. Stunde in Raum 356 (3. Stock Neubau)

vorbei oder meldet sich per Email an schuelervertretung.sg@web.

de. Wir freuen uns auf euch!!! :)

(js)

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Name: Olga Böse

Location: Treysa

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atrandom – Schülerinterview

Licht erblickt am: 05. April 1992

1. Mein Schulbrot macht mir morgens...

meinen Hunger weg.

2. Die beste Art zu spicken ist...den Spicker

in die Hosentasche zu stecken und auf's Klo

zu gehen.

3. Persönlich bin ich besonders von meinen...Idealen überzeugt.

4. Was meine LehrerInnen am besten nicht wissen sollten, ist, ...dass

ich meiner Hausuafgaben erst um 23:00 Uhr mache.

5. Am Schönsten finde ich die Momente in der Schule, ...wenn es zur

letzten Stunde klingelt.

6. Es sollte die Aufgabe der LehrerInnen sein, ...ihre Schüler zu unter

stützen.

7. Die beste Lösung für das Fachtraktproblem ist...abreißen, neubauen.

8. In meiner persönlichen Zukunft sehe ich mich…in der ganzen Welt

rumreisen.

9. Was/Wen ich nicht leiden kann sind...ignorante Egoisten

10. Das Schwalmgymnasium ist für...seine tollen Schüler bekannt.

11. Die Schülerzeitung ist...noch viel zu unbekannt.

12. Meine Zeit am Schwalmgymnasium ist...bald zu Ende.

(vk)


Name: Fritz Praetorius

Dabei seit: 3. August 1992

atrandom - Lehrerinterview

Location: Fachtrakt, Biologieraum

1. Als ich das erste Mal das SG erblickte,

dachte ich… komisches Gebäude. Liegt

zwischen Brauerei und Friedhof.

2. Mein Job ist echt… abwechslungsreich.

3. SchülerInnen würden mir helfen,

wenn… ich sie darum bitte.

4. Am frustrierendsten ist es, wenn… es mir überhaupt nicht gelingt

den Schülern in Chemie etwas beizubringen.

5. Die schönsten Momente bei meiner Arbeit sind…, wenn ich den Eindruck

habe, dass es allen Beteiligten Spaß macht.

6. Die SchülerInnen haben sich dahingehend verändert, dass… sie sich

eigentlich gar nicht verändert haben.

7. Das Mensaessen ist… mal mehr, mal weniger gut.

8. Die beste Lösung für das Fachtraktproblem ist… Hör doch auf!!!

9. Wenn ich das SG verlasse, will ich sagen können… das war ne nette

Zeit.

10. Das Schwalmgymnasium ist dafür bekannt, dass… es in der Pampa

liegt.

11. Meine Pension ist… leider noch zu weit weg.

12. Persönlich bin ich besonders von meinen… vielseitigen Interessen

überzeugt.

13. Manche meiner KollegInnen haben die schlechte Angewohnheit…

sich zu ernst zu nehmen.

(js)

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Filmtipp: Barfuss

Barfuss ist ein deutscher Film, der im Jahre

2005 im Kino lief. Nick Keller (gespielt von Till

Schweiger) ist das schwarze Schaf seiner Familie.

Er verliert einen Job nach dem anderen

und landet letztendlich als Reinigungskraft in

einer Psychiatrieklinik. Aber den Job verliert er

nach einem Tag auch schon wieder.

Doch dann rettet er eine Patientin, Leila (Johanna

Wokalek), die sich zu Erhängen versucht.

Als Nick die Klinik verlässt, folgt ihm Leila, die

immer barfuss geht, bis zu seiner Wohnung.

Jeder Versuch sie wegzuschicken funktioniert

nicht. Sie droht damit, sich aufzuhängen.

Doch das ist nicht Nicks einziges Problem. Sein

Stiefbruder Viktor (Steffen Wink) will heiraten, und zwar Nicks Exfreundin

Janine (Alexander Neldel). Und dann ist da noch sein reicher Stiefvater

Heinrich (Michael Mendl).

Die Probleme auf Leilas und Nicks weiterer Reise sind unzählig: zuerst

fahren sie schwarz mit der Bahn, klauen ein Auto, bauen ein Unfall usw…

Dann kommen auch die Panikattacken von Leila, die sie nur mit ihren

Tabletten behandeln kann.

Leila erzählt ihre traurige Geschichte und weswegen sie in der Klinik ist:

Ihre Mutter hat sie 19 Jahre zu Hause eingesperrt. Eines Tages kippt ihre

Mutter um und hat Schmerzen in der Brust. Sie schreit nach Leila, die

aber nimmt es nicht wahr. Ihre Mutter stirbt. Leila war noch nie draußen

gewesen und hat nie die (für uns) alltäglichen Situationen durchlebt z.B.

Bus, Zug, Auto und Taxi fahren. Sie nimmt alles wörtlich und ist genauso

neugierig wie ein kleines Kind…

Seite 16


Der Film ist einfach süß. Man

kann auch sehen, wie es in psychiatrischen

Kliniken zugeht. Ich

kann den Film einfach nur weiter

empfehlen, denn er ist lustig, romantisch

und traurig (wieder mal

nichts für schwache Nerven, also

heulen ist vorprogrammiert!!!)

(sh)

Spielvergleich: New Super Mario Bros. Wii oder DS

Eigentlich kennt jeder Mario der versucht die entführte Peach zu retten.

Der Entführer ist immer Bowser (in den neueren Ausgaben ist es Baby

Bowser). Da Marios Bruder, Luigi auch nicht tatenlos rumsitzt kann man

alle Mario Spiele auch zu zweit spielen . Das neueste Mario Spiel „ New

Super Mario Bros. „ Gibt es für Wii und für den Nintendo DS. So ! Welches

nimmt man jetzt? Die Spiele haben sehr viele Unterschiede:

- Bei der Wii gibt es eine Welt mehr

- Verschiedene Power-ups

- Bei der Wii können zu Luigi auch zwei

Toads zur Hilfe kommen

- Es gibt verschiedene Bonus Level

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- Bei der Wii ist das Spiel Umfangreicher

- Bei der Wii ist das Spiel schwieriger

Entscheidende Unterschiede sind auch:

- Levelart

- Levelanzahl

- Weltart

- Weltreihenfolge

Ich füge auch noch hinzu, dass man bei der Wii mehr zu spielen hat womit

ich auch sofort zu meinem Favoriten komme. Ich finde das Spiel für

die Wii besser da es meiner Meinung deutlich mehr bietet indem es Umfangreicher

und komplizierter ist. Es sprechen noch andere Einzelheiten

für das Spiel der Wii die aber anders sind.

(pd)

Buch-Tipp: The Picture of Dorian Gray – Das Bildnis des Dorian Gray

Ich möchte euch das Buch „The Picture of Dorian

Gray“ oder zu Deutsch „Das Bildnis des Dorian

Gray“ von Oscar Wilde empfehlen.

Die Geschichte spielt sich in England im viktorianischen

Zeitalter ab und es geht um den jungen,

reichen Mann Dorian Gray. Ihm stehen alle

Türen offen. Jeder will ihn kennen lernen, sein

Freund sein, ihm einen Gefallen tun. Denn alle

sind wie berauscht von seiner atAemberaubenden

Schönheit. Als er das Portrait sieht, das der

Maler Basil Hallward von ihm angefertigt hat,

wird er neidisch. Denn so schön wie auf dem

Portrait wird er nie mehr sein. Dorian Gray wird Falten bekommen, die

Haare werden ihm ausfallen und so weiter.

Kurz: Er wird altern und das Leben wird seine Spuren an ihm hinterlassen.

Sein Portrait dagegen bleibt für immer jung.

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Dorian Gray wünscht sich, dass es genau umgekehrt sein soll. Und genauso

kommt es auch. Während er jung und schön bleibt, altert das Portrait,

bzw. das Gesicht auf dem Portrait. Doch nicht nur das Alter hinterlässt

seine Spuren, auch all seine Sünden werden an seinem Bildnis deutlich,

denn nun hat er kein Gewissen mehr. Infolgedessen wird Dorian immer

grausamer und maßloser und das Gesicht auf dem Portrait immer abscheulicher.

Wichtige Themen im Buch sind Moral, Sinnlichkeit und der

Stellenwert der Ästhetik.

Es handelt sich um eine düstere Geschichte mit vielen spannenden und

traurigen Momenten, aber auch höchst philosophische Passagen sind

enthalten. Besonders die interessanten Charaktere machen den Roman

sehr lesenswert. Zudem ist das Bildnis des Dorian Gray ein echter Klassiker

und schon 120 Jahre alt, aber trotzdem topaktuell. Denn am 15.

April dieses Jahres wird der dazugehörige Kinofilm hier in Deutschland

erscheinen.

(sw) / (jj)

Cyber-Mobbing

Unter Cyber-Mobbing versteht man das

absichtliche Beleidigen, Bloßstellen und

Bedrohen im Internet. Die Zahl der Opfer

steigt von Tag zu Tag.

Die meisten Opfer sind hilflos und wissen

meistens nicht, was sie dagegen machen

können. Aber was würden wir machen,

wenn wir in eine solche Situation geraten

würden? Wir haben eine anonyme Umfrage in der Klasse 7b gemacht.

Die erste Frage ging darum, wo die Schüler angemeldet sind.

Viele sind in Icq, Schülerverzeichnis (SVZ oder Schülervz) oder in Wer

kennt Wen (WKW) angemeldet. Einige sind bei Party Animals angemeldet.

Die zweite Frage lautete, wie sie auf diese Seiten gekommen sind.

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Öfters kamen die Wörter “Fernsehen“, “Freunde“ oder “Haben alle!“

vor. Bei Schülervz kamen aber auch noch Wörter wie “Einladung“ oder

“Familie“ vor.

Aber ist der Fernseher Schuld an der Verbreitung von Cyber-Mobbing?

Aber inzwischen gibt es auch Werbungen die dazu raten, den Täter zu

melden.

Die dritte Frage lautete, ob sie ihre persönliche Daten, wie z.B. Telefonnummer

oder Adresse, angeben oder Fotos reinstellen.

Einige erzählten uns, dass sie ihre persönlichen Daten, wie z.B. die Handynummer,

angeben aber die meisten tun das nicht. Viele kennen die

Gefahren nicht, was passieren kann, wenn sie die Telefonnummer angeben.

Fotos stellen viele von sich rein.

Die vierte Frage handelte davon, ob die Schüler alle Leute annehmen,

selbst die sie nicht wirklich kennen.

Viele sagten “Nein“ aber auch ein kleiner Teil sagte “Ja“. Dazu sagten die

Personen, dass sie die Leute annehmen, dann sich ihr Profil anschauen

und sie dann “meistens“ kennen. Aber was wenn sie sie dann nicht kennen?

Dann ist es schon zu spät und die Person, die angenommen wurde,

kennt dann die persönlichen Daten.

Die nächste Frage war einer der WICHTIGSTEN Fragen ohnehin: Was

würdet ihr machen, wenn ihr erfährt, dass ihr oder eure Freunde im

Internet gemobbt werden?

Viele würden den Täter melden aber auch mit dem Opfer persönlich

reden. Einige würden zum Klassenlehrer, zur Polizei oder zu den Eltern

gehen. Zur unserer Überraschung würden viele sich einsetzen für die

Person und helfen.

Die sechste Frage ging darum, ob sie schon mal in eine solche Situation

geraten sind.

Viele verneinten die Frage, auch einige sind schon in eine solche Situation

geraten. Schauen wir eigentlich weg, wenn wir so etwas Ernstes

mitbekommen? Ist es uns wirklich egal?

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Die siebte und letzte Frage: Habt ihr schon mal im Internet jemanden

gemobbt oder seit ihr sogar in eine Mobbing-Gruppe geraten?

Viele antworteten ehrlich und gaben zu, dass sie in eine Gruppe geraten

sind. Aber einige von ihnen haben sogar schon mal jemanden im Internet,

im öffentlichen World Wide Web, gemobbt!

Gott sei Dank, viele haben noch niemanden im Internet gemobbt!

Fazit: Es gibt viele Leute auf dieser Welt die wegschauen, aber mehr, die

etwas gegen Cyber-Mobbing tun würden. Meistens fördert der Fernseher

die Verbreitung nicht nur von Cyber-Mobbing, sondern auch von Seiten,

auf denen man öffentlich jemanden mobben kann. Aber gleichzeitig

wird dadurch von Cyber-Mobbing abgeraten und das Melden gefördert.

Auch unter uns gibt es Menschen, die ehrlich sind und ihre Fehler eingestehen.

Trotzdem stellt uns die Umfrage noch mehr Fragen, als wir

erwartet hatten. Machen die Täter das nur aus “Spaß“?

(is/jh/sh)

Sind Handystrahlen gesundheitsschädlich?

Jeder benutzt sie: Handys. Doch

worüber sich keiner Gedanken macht

ist der gesundheitliche Aspekt. Wieso

auch?

Es kommt ja keiner auf die Idee Gesundheitsbeschwerden

mit dem

Handy in Verbindung zu bringen. Auch

ich gehörte zu den Personen, die keine

Ahnung von Handystrahlung haben.

Dies änderte sich allerdings, als ich ein Praktikum bei der Polizei machte

und einen Beamten fragte, wieso er sein Handy nicht am Körper

trage. Und prompt kam ein langer Vortrag für alle Praktikanten...Er

erzählte uns, dass die durch Hochfrequenzstrahlung hervorgerufenen

genotoxischen Effekte so hoch wie bei Röntgenstrahlen seien. Im

Klartext heißt das: Die Auswirkungen von Handys seien so hoch wie

bei der Röntgenstrahlung. Ihr wisst ja alle, dass Röntgenstrahlen nicht

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unbedingt gut für den Körper sind. Zunächst einmal funktioniert ein

Handy folgendermaßen: Es werden ständig unterbrochene Funkwellen

vom Mobilfunksender zum Handy gesendet (beim Telefonieren

217 mal pro Sekunde!). Das bloße Tragen eines Handys am Körper in

Hüfthöhe beeinflusst die Spermienqualität. Außerdem stellte man bei

einer Dauerstrahlung und noch stärker bei einer intermittierenden

Strahlung ( 5 min an - 10 min aus) Einzel- und Doppelstrangbrüche

der Erbsubstanz DNS und Kleinkernbildung fest. Das sind Veränderungen

der Erbsubstanz und können zu Tumoren führen (in ländlicheren

Regionen ist das Risiko wegen der geringeren Mobilfunksender- Dichte

größer!). Außerdem wurde das Phänomen der Gelsrollenbildung der

roten Blutkörperchen (Verklumpung) beobachtet. Die Folgen können

Verstopfungen mit Infarkt- und Thrombosefolge aber auch das Abfallen

der Hämoglobinmenge im Blut sein. Es wurde außerdem bekannt, dass

Handystrahlung die Blut-Hirn-Schranke öffnen kann, wodurch Giftstoffe

und gehirnfremde Stoffe ins Gehirn gelangen können, was zu Alzheimerkrankheiten

führen kann. Desweiteren verändern Mobiltelefone

die Gehirnfunktionen und sind ein Krebsrisiko.

Wie man sich dagegen schützen kann? Man kann sich nicht dagegen

schützen, jedoch kann man die Strahlung verringern, indem man zum

Beispiel mit einem Kabeltelefon telefoniert, das Handy so weit wie

möglich vom Körper trägt und niemals aus einem Auto, öffentlichen

Verkehrsmitteln, Tiefgaragen, Keller und U-Bahntunneln telefoniert!

(vk)

Beeinflussen Spiele unser Handeln?

Es ist Samstagvormittag. Ich war seit Freitag bei meinen Freunden auf

einer Netzwerkparty. Wir hatten die gesamte Nacht 12 Stunden lang

einen Shooter (CoD 4) gespielt. In dem Spiel kam relativ oft die Situation

vor, dass mein Freund irgendwo lag und auf mich zielte. Deshalb

hatte ich mir als Reaktion angewöhnt, sofort zur Seite in Deckung zu

gehen. Nun wollte ich durch das Feld auf dem Roller nach Hause fahren

und vor mir lag ein Heuhaufen auf dem Boden. Ich war übermüdet und

noch so „eingespielt“, dass ich dachte, dort vorne liegt ein Mensch auf

dem Boden, der auf mich zielt. Deshalb habe ich versucht, automatisch

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auszuweichen und bin auf den Seitenstreifen gefahren.

Dieses Beispiel zeigt, dass man von einem Spiel eingeübte Verhaltensmuster,

die dort passiv passieren, in die Realität übertragen kann. So

kann es auch passieren, dass jemand, nachdem er in einem Rennspiel

mit 200 km/h über die Straße heizte, im echten Leben zu überhöhter

Geschwindigkeit neigt, da er die Geschwindigkeit nicht richtig einschätzt.

Dies sind ein paar Beispiele für die Frage:

Findet eine Übertragung von Spielinhalten ins echte Leben statt? Unter

Wissentschaftlern gibt es zwei Hauptthesen.

Die eine These besagt, dass Spieler sich ständig bewusst sind, dass sie

sich in einem Spiel befinden, und dass sie wissen wann sie ins wirkliche

Leben zurückkommen. Dies bedeutet, dass Spieler auf die Frage „Was

geht hier eigentlich vor?“ antworten mit:“ Ich bin besser als der andere.“

Sie sehen die Herausforderung der Spieldynamik. Eltern die dem

Kind dabei zusehen, sehen die Gewaltdarstellung und meinen „Mein

Kind tötet andere“.

Die andere These besagt, dass sowohl Spiel wie auch Wirklichkeit von

demselben Gehirn wahrgenommen wird. Dies bedeutet, dass es die im

Computerspiel gelernten Strategien auch in die Wirklichkeit übertragen

kann. Die Frage, welche These zutrifft, ist wichtig. Wenn man eins zu

eins die Spielinhalte in das echte Leben übertragen würde, so müsste

alles verboten werden, wo Menschen getötet oder verletzt werden.

Dies ist der aktuelle Stand der „Killerspiele“ Diskussion.

Die Psychologin Dr. Monica Mayer interviewte im Laufe ihrer Doktorarbeit

verschiedene Personen zu ihrem Computerspielverhalten. So

versuchte einer, Gegenstände anzuklicken, die außerhalb des Bildschirms

lagen. Einem anderem fiel ein Glas hinunter und er drückte

instinktiv „Strg-Z“, in vielen Programmen eine Tastenkombination um

etwas zurückgängig zu machen. Anhand der Antworten kam sie auf das

Ergebnis, dass Verwechslungen in Situationen passieren, die voll automatisiert

ablaufen. So kann es beispielsweise bei einem geübten Autofahrer

vorkommen, dass er Aktionen von dem Spiel ins echte Leben

mitnimmt. Deshalb ist es gut, wenn man eine Pause einlegt, bevor man

sich ins Auto setzt und wegfährt. Es wurden jugendliche Spieler gefragt,

wovor diese jüngere Kinder beim Spielen schützen würden, wenn

sie die Macht hätten. Die interessante Antwort war, dass sie kleinere

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Kinder vor dem Fluchen in Spielen schützen würden, da dieses direkt in

das echte Leben übernommen werden kann - anders als das Anzünden

von Autos, oder Abschießen von Zombies. Am Ende ihrer Doktorarbeit

schreibt sie: „Wenn jeder Shooter-Spieler im wirklichen Leben ein

hervorragender Schütze wäre, der vollkommen automatisiert schießt

und ständig bewaffnet rumläuft, dann hätte ich Bedenken, mein Haus

zu verlassen. In Wirklichkeit scheitert die unbewusste Übertragung

solcher Spielinhalte an beiden Vorraussetzungen.“

(cd)

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Witze zum Totlachen!

>>Den Eigensinn hat der Junge von dirMuss er wohlDu hast

deinen ja noch.>Warum steht der Storch da nur auf einem Bein?Der überlegt sich sicher seinen nächsten

SchrittWash & go>Sieh mal, ein toter Vogel!>Wo?>Ja, nein, ja, nein, ja, nein, ja ...


Karikatur: Herr Steuber

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Und noch mehr Witze...

Wie heißt es wenn eine Blondine sich ihre Haare schwarz färbt? Künstliche

Intelligenz.

In seiner Show macht ein Bauchredner mit seiner Rednerpuppe auf seinem

Knie die üblichen Blondinenwitze. Nach einiger Zeit springt in der

zweiten Reihe eine junge hübsche Blondine auf und protestiert lautstark:

>>Ich habe die Nase voll von Ihren blödsinnigen Blondinenwitzen. Immer

werden alle Blondinen in dieser stereotype Rolle gezwängt! Was haben

Haarfarbe und Wert eines Menschen miteinander zu tun? Vermeintliche

Witzbolde wie Sie sind mit Schuld an der Diskriminierung der Frau! Sie

sollten einmal zur Besinnung kommen.>Sie

halten sich da raus, mein Herr! Ich rede mit dem kleinen fiesen Kerl, der

auf Ihrem Knie sitzt!>Herr Doktor, ich kann die Wahrheit ertragen: Wann muss ich

wieder zur Schule?>Mein Vater ist Numismatiker.>Was ist denn das?>Jemand der

Münzen sammelt.>Komisches Fremdwort, früher nannte man das

einfach Bettler.>Mein Vater hat unser Haus ganz allein

gebaut!>Cool, und mein Vater hat das Tote

Meer erschlagen.>>

>>Mami, darf ich heute fernsehen, bis ich einschlafe?>Na gut! Aber

nicht länger.


NACKT – Die Schülerzeitung

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