nachrichten - CEMP Online

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Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Land Niedersachsen

Postfach 265 • 30002 Hannover • Telefon (0511) 12 41 -56 9

info@niedersachsen.vcp.de • http://www.niedersachsen.vcp.de

nummer 95 märz 2003

thema: drogen


editorial

editorial

Liebe Leserin, lieber Leser –

Drogen? „Nee, nee, nee/da trink ich doch

lieber Tee“ sang dazu einst die beste

Band der Welt. Einen im Tee haben einige

Zeitgenossen ab und an. Tschai (russisch

für: Tee) meint so mancher erwachsener Pfadi

so kochen zu müssen, dass man mit einer Tasse

gut und gerne eine Elefantenkuh für viele

Stunden in das Reich der Träume befördern

könnte. (Was für ein bescheuerter Vergleich!)

Vergleicht man legale und illegale Drogen nach

ihrer Wirkung, dann fragt man sich, wie der

Gesetzgeber hier den Maßstab angelegt hat.

editorial/inhalt/impressum ....................................... 2

nachrichten................................................................ 3

foto des quartals ........................................................ 4

thema

das hajkbüro informiert ............................................ 7

vcp und drogen ............................................................ 8

Was ist Sucht .............................................................. 9

Kulturgeschichte der Drogen ..................................... 10

Umfrage zum Thema ................................................. 12

„Krieg gegen Drogen“ ................................................ 13

berichte .................................................................... 14

no war ........................................................................ 15

20. World Scout Jamboree ......................................... 16

Silversterseminar der R/R ......................................... 19

Bonusfreizeit der R/R ................................................ 21

Querbe(e)t ................................................................ 22

cemp-tipp: aus aktuellem Anlass ........................... 29

umweltseite: Strom und Emotionen ....................... 24

caminos verdes: Rückblick und Zukunftspläne .... 26

nabelschau

Vorstellung der neuen Hauptamtlichen ...................... 28

Bezirksvorstellung Elm ............................................. 29

harte nuss/abo-aufruf ............................................ 32

Das Das Auge Auge liest liest schließlich schließlich mit.

mit.

Lesen – der bessere Rausch.

Das muss wohl kulturelle Ursachen haben.

Manche Pilz-Kulturen, getrocknet und verzehrt,

verursachen Rauschzustände. Zuständig für

Kommunikation im VCP Land Niedersachsen

ist seit Januar 2003 CEMP-Redaktionsmitglied

Christoph Knoke. Kommunikations-Störungen

sind oft eine Folge von Drogensucht. Ge-Sucht

werden weiterhin Neuzugänge für:

die die R RRedAKtion.

R edAKtion.

P.S.: Viel Spaß mit CEMP Nummer 95.

Schreib mal.

inhal(ier)t inhal(ier)t

impressumdidumdidum

impressumdidumdidum

impressumdidumdidum

CEMP

Ausgabe 95, März 2003

CEMP ist die Zeitschrift für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

im VCP Land Niedersachsen und erscheint quartalsweise.

Der Bezugspreis ist mit dem Mitgliedsbeitrag

abgegolten. Ein freiwilliges Abonnement zum Preis von

15 Euro ist erwünscht. Namentlich gekennzeichnete Beiträge

entsprechen nicht notwendigerweise der Redaktionsmeinung.

Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften zu

kürzen. Kein Krieg!

Verleger: VCP Land Niedersachsen e.V.

Herausgeberin: Landesleitung des VCP Land Niedersachsen

RedAKtion (V.i.S.d.P.): Tommy Forkmann (Tommy), Lars

Peter Schierkolk (Patti), Hanno Terbuyken (Hanno), Caro

Stannat (Caro), Christoph Knoke (ck), Sören Köpke (SöKö),

Linn Fenna Groeneveld (Linn), Christiane Habekost

(Chrissi)

Mitwirkende dieser Ausgabe: Sebastian Reichert, Gunnar

Czimczik, Britta Wagener, Christa Gruschka, Carsten

Borges, Höttges Leese, Brigitta Werhahn, Dirk Schreiber

(nomen est omen), Jule Kubanek, Kevin Küssner, Timm

Kapahnke, Andreas Herwig, Steffen Treiss, AK RelPäd,

Heike Jungherr, Bezirk Elm, google und das WWW.

Graphik, Satz und Layout: ck, SöKö, Patti

Druck: AkZent^Druck, Hannover

Auflage: 1.600 Stück

Redaktionsanschrift: Red. CEMP, VCP Land Niedersachsen,

Postfach 256, 30002 Hannover.

Mailto: cemp@niedersachsen.vcp.de

Web: www.cemp-online.de

Anzeigenleitung: Susanne Kaplan, VCP Land Niedersachsen,

Alte Döhrener Str.39, 30159 Hannover, Telefon 0511/

809 41 41, Telefax 0511/ 809 45 96

2


Gegen Gegen einen einen drohenden drohenden Irak-Krieg Irak-Krieg

Irak-Krieg

nachrichten

nachrichten

nachrichten

nachrichten

Resolution des VCP Land Niedersachsen

Mit großer Sorge nimmt der Landesrat

des VCP Land Niedersachsen die Vorbereitung

eines Krieges gegen den Irak

wahr. Immer mehr Waffen und Soldaten werden

in die Golfregion gebracht. Eine Eskalation

des Konfliktes und ein Krieg werden immer

wahrscheinlicher – eine Spirale der Gewalt,

die nur durch gemeinsame Anstrengungen

durchbrochen werden kann.

Als evangelischer Jugendverband schließen

wir uns der Erklärung des Rates der EKD vom

24. Januar 2003 an.

Der Eindruck entsteht, dass die Arbeit der UN-

Waffeninspekteure die Kriegsvorbereitungen

Für den Frieden: Demo am 15. Februar in Berlin

der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten

nicht beeinflussen und nichts an den ursprünglichen

Plänen ändern können - unabhängig

davon, welches Ergebnis die Arbeit der

Vereinten Nationen ans Licht bringt. Das ist ein

alarmierendes Zeichen! Wir spüren die wachsende

Angst im Verband Christlicher Pfadfinderinnen

und Pfadfinder (VCP) Land Niedersachsen,

bei den Gruppen, bei den jungen

Menschen.

Wir verlangen, dass die Erklärungen der UN-

Charta, die Präventivkriege kategorisch ausschließt,

und die klare Position des deutschen

Grundgesetzes, das Teilnahme an Angriffshandlungen

gegen andere Staaten untersagt,

unter allen Umständen einzuhalten sind.

Wir gehen davon aus, dass dauerhafter Frieden

sich nicht durch militärische Erfolge schaffen

lässt, denn Kriege schüren neuen Hass. Die

Erfahrungen der Völker Europas im vergangenen

Jahrhundert machen deutlich, dass für

langfristigen Frieden politische

Stabilität, wirtschaftliche, soziale

und kulturelle Entfaltung

für alle beteiligten

Völker unabdingbar

sind. An

dieser Erkenntnis gilt

es, festzuhalten, und

sie der Welt immer

wieder mitzuteilen.

Darum sagen wir:

– JA zur konsequenten Verfolgung und Verurteilung

von Terroristen und Terrorgruppen

auf rechtsstaatlichen Grundlagen.

– JA zu allen entschlossenen politischen

Schritten im Rahmen der Vereinten Nationen,

ihrer Charta und ihrer Resolutionen.

– JA zu jeder geduldigen, mutigen, gewalteindämmenden

Friedensarbeit, die den

Frieden mit dem vermeintlichen Feind

sucht, statt ihn mit Krieg los werden zu wollen.

Und sagen:

– NEIN zum Versuch, Terror mit Krieg zu überwinden.

– NEIN zu allem, was die Kluft zwischen den

Kulturen verbreitert.

– NEIN zu allen Anmaßungen der Mächtigen

gegen geltendes internationales Recht.

Unsere Gruppen, die Kirchengemeinden, zu

denen sie gehören und alle, die sich aus religiöser

und humanistischer Verantwortung für

den Frieden engagieren, bitten wir:

– Lasst euch nicht von dem Geist der fatalen

Zwangsläufigkeit prägen und lähmen.

– Widersteht aller Resignation.

– Ruft zu Friedensgebeten auf und verschweigt

nicht eure Sorgen und euren Protest

in der Öffentlichkeit.

– Nutzt die Möglichkeit unserer weltweiten

ökumenischen und pfadfinderischen Kontakte

zur Werbung für den Frieden.

– Lasst euch nicht abbringen vom Weg des

Friedens. Landesrat und Landesleitung

3


4

CEMP CEMP gratuliert

gratuliert

nachrichten

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Als letztes Kind im alten Jahr kam Marie Charlotte

Bruhn am 15. Dezember 2002 um 11:02

Uhr in Braunschweig zur Welt: 4610 g, 53

cm – Mutter und Kind wohlauf. Matthias und

Susanne Bruhn sind die glücklichen Eltern.

Seit dem 02. Januar 2003 um 18.50 Uhr haben

auch Eva Maus und Dennis Allerkamp ein

„Lamentiergerät“. Elf Tage nach dem errechneten

Geburtstermin kam sie endlich zur Welt:

50 cm groß und 2770 g leicht. „Die kleine

Maja ist gesund und natürlich das schönste

Baby der Welt.“

Die RedAKtion gratuliert, übernimmt aber keine

Haftung für eventuelle Folgen von Streitigkeiten,

wessen Kind denn nun das schönere

ist ... vielleicht sollten wir mal einen Wettbewerb

veranstalten:

Fotowettbewerb

otowettbewerb

Für das Jahr 2003 schreibt der VCP Land Niedersachsen

einen Fotowettbewerb für alle Mitglieder

aus. Bis zum 5. September 2003 könnt

ihr eure Fotos an das Landesbüro senden.

fdq

Anschließend wird eine Jury

die zwölf gelungensten Bilder

auswählen und diese

beim Kongress im

November präsentieren.

Die Gewinner-Fotos

werden anschließend

in einem Fotokalender

für das Jahr

2004 veröffentlicht.

U n - ter allen Teilnehmenden des Wettbewerbs

werden drei Gutscheine (F&F) im Gesamtwert

von 150,00 Euro verlost. Mitmachen

lohnt sich also!

Was muss ich beachten?

– Pro teilnehmender Person können max. 10

Bilder eingesandt werden.

– Die Bilder sollen erkennbar VCPerinnen und

VCPer zeigen (nicht nur Babies)

– Mit der Einsendung verzichtet jedeR auf die

Rechte an seinem Foto.

– Einsendeschluss ist der 5. September 2003

Also: Knipsen, entwickeln, auswählen und

dann einschicken an das VCP Landesbüro.

Mitgliederoffensive bei den Schneemenschen Foto: Lars Böker


Interner Interner Interner Bereich Bereich Bereich auf auf http://

http://

www www.niedersachsen

www .niedersachsen

.niedersachsen.vcp.de

.niedersachsen .vcp.de

Ab sofort gibt es auf der Landeshomepage einen

passwortgeschützen Bereich. Hier sind all

jene Informationen zu finden, die für die tägliche

Arbeit ein wenig Erleichterung bringen, für

Außenstehende aber nicht immer sofort verständlich

sind: Protokolle von Landesteam,

Landesrat und den Arbeitskreisen sind ebenso

zu finden, wie Vordrucke, Abrechnungshilfen

und demnächst auch Materialien zum Corporate

Design. SprecherInnen von Arbeitskreisen

und das Landesteam haben außerdem die Möglichkeit,

Protokolle und Dateien bereitzustellen.

Um in den internen Bereich zu gelangen, gebt

bitte http://wwwniedersachsen.vcp.de/

login.php ein. Dort findet Ihr einen Link „registrieren“.

Innerhalb von 24 Stunden erhaltet

Ihr dann die Bestätigung, dass Ihr den internen

Bereich nutzen könnt.

Neue Neue Hauptamtliche Hauptamtliche Hauptamtliche im

im

Bezirksbüro Bezirksbüro Oldenburg

Oldenburg

Da Dirk von der Heide seit dem 1. Februar

Elternzeit nimmt und somit seine Arbeitszeit

um 50 Prozent reduziert, ist Birte Rosendahl

die neue Hauptamtli- che mit einer

halben Stelle im Büro

des Bezirkes Oldenburg.

Sie ist 29 Jahr

jung, kommt

aus der Evangelischen

Jugend

Heide

(Schleswig-Holstein),engagiert

sich im

CVJM

Oldenburg

und auf überregionaler Ebene im missionarischen

Arbeitskreis des CVJM-Nordbundes.

Sie hat gerade ihr Studium der Sozialpädagogik

an der Uni Oldenburg abgeschlossen und

ist als erste Frau seit langem im Bezirksbüro

neben Beratung, Begeleitung und Schulung

von Ehrenamtlichen auch Ansprechpartnerin

für die Mädchenarbeit im Bezirk Oldenburg.

nachrichten

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Kongress Kongress 2003

2003

„Wir sind voller Märchen und Legenden“.

Vorfreude auf das Ereignis des Jahres für Ranger/Rover

und Mitarbeitende im VCP Land Niedersachsen.

Dieses Jahr findet der

Landeskongress, wie 2001, wieder auf Burg

Ludwigstein bei Witzenhausen statt.

Ein Vorbereitungskreis hat sich Mitte

Januar zusammengefunden

und sich auf das von der

Landesleitung für

den Kongress

Beauftragten,

Torsten

Flader,

Christa

Gruschka

und Sören

Köpke, vorgeschlagene

Themenfeld

„Wir sind voller

Märchen und Legenden“

geeinigt. Wir

haben uns Gedanken über die Form,

über ein musisches Abendprogramm, über

mögliche Referenten gemacht und werden

euch auch durch CEMP und Internet weiter

auf dem laufenden halten.

Den Kongress-Termin könnt ihr euch auf jeden

Fall schon vormerken: Das ist der 7. bis 9. November.

Bis dahin könnt ihr überall, wo ihr

unser Symbol, den Geschichtenerzähler, erblickt,

neue Infos über den Stand der Kongress-

Planung finden.

Lust auf Mitarbeit? Wir brauchen noch ganz

viel kreative und tatkräftige Unterstützung. Das

nächste Vorbereitungstreffen ist am 27.April

um 14Uhr in der VCP-Tagungsstätte Hannover-Südstadt,

Alte Döhrener Straße 39.

Uuuuund wir werden auf jeden Fall auch noch

ein Wochenende vor Ort, auf der Burg, mit der

Vorbereitung zubringen. Die „Lu“ lockt doch

immer gerne, nicht wahr?

Weitere infos bei: flader.torsten@gmx.de,

christa@niedersachsen.vcp.de und

soeren.koepke@niedersachsen.vcp.de.

Wir freuen uns auf eure Mitarbeit und wünschen

euch "märchenhafte" Ideen!

Bis dann, euer Vorbereitungskreis Kongress

2003

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Projekt rojekt „100fürNiedersachsen

„100fürNiedersachsen“

„100fürNiedersachsen

Der VCP Land Niedersachsen sucht 100

VCPerinnen und VCPer, die im Jahre 2003 die

Arbeit des VCP in Niedersachsen mit einer

gezielten Spende fördern. Dabei wollen wir uns

gezielt an die erwachsenen Mitglieder, die das

27. Lebensjahr überschritten haben und über

ein festes Einkommen verfügen, wenden.

Warum benötigen wir eure finanzielle Unterstützung?

In den letzten Jahren kam es auf Seiten der

Landeskirche Hannover zu Kürzungen bei den

Personalkosten, die auch den VCP betroffen

haben. Auf diesem Wege werden der laufenden

Arbeit des VCP jährlich knapp 8.000,00

Euro entzogen, die bisher nicht durch Spenden

oder andere Zuwendungen aufgefangen

werden konnten. Des Weiteren besteht derzeit

eine Haushaltsperre in Niedersachsen (Landeshaushalt),

von der momentan „nur“ unsere

Bildungsmittel betroffen sind. Wie es sich weiterentwickeln

wird, ist noch nicht absehbar,

wahrscheinlich wird es aber zu weiteren Einsparungen

kommen.

Ich denke, dass es nun an der Zeit ist alternative

Finanzierungsmodelle zu entwickeln, und

auf diesem Wege die Arbeit wieder auf ein solides

Fundament zu stellen. Nur leider ist es

nicht so einfach Spenderinnen und Spender

zu finden. Es gibt viele gute Ideen, doch leider

finden sich kaum Firmen, die uns fördern wollen.

Oftmals liegt es einfach daran, dass uns

die Kontakte fehlen.

Termine, ermine, T TTermine

T ermine

6. 6. bis bis 12. 12. April:

April:

Kurs für Ranger und Rover

in der Region West

6. 6. bis bis 12 12 April:

April:

Technik-Kurs für Sippen

in der Region West

27. 27. April: April:

April:

Kongressvorbereitung II

30. 30. April April bis bis 4. 4. Mai:

Mai:

Der etwas andere Landeshajk

9. 9. bis bis bis 11. 11. Mai:

Mai:

Landesrat II/2003

16. 16. Mai Mai

Mai

Redaktionsschluss CEMP

Aus diesem Grunde wende ich mich mit dem

Projekt "100fürNiedersachsen" an euch. Ihr

seid alle zahlende Mitglieder des VCP und ich

möchte euch um eine weitere finanzielle Unterstützung

für unseren Verband bitten. Ich

würde mich freuen, wenn wir gemeinsam dem

VCP Land Niedersachsen jeweils 111,00 Euro

für das Jahr 2003 spenden, bzw. nach potentiellen

Spenderinnen und Spendern suchen

würden. Derzeit stehe ich mit meiner Zusage

an den VCP Land Niedersachsen e.V. noch alleine

da, bin mir aber sicher, dass es gelingen

wird noch weitere Mitstreiterinnen und -streiter

zu finden. Ihr geht keine Verpflichtungen für

die kommenden Jahre ein, vielmehr möchte

ich jedes Jahr aufs neue 100 Menschen von

dieser Idee begeistern und sie als Fördererinnen

und Förderer gewinnen. Schließlich

müssen wir für eine solche Spende auch etwas

leisten. Wir werden euch, solltet ihr dem

Kreis der Spenderinnen und Spender beitreten,

in regelmäßigen Abständen über die laufenden

Projekte, Veranstaltungen und Vorhaben

informieren und so auf dem Laufenden

halten.

Bei Interesse an dem Projekt, Rückfragen oder

Anregungen wendet euch bitte direkt an Gunnar

Czimczik (landesleitung@niedersachsen.

vcp.de) oder ruft einfach an. Ich bedanke mich

schon jetzt bei euch allen für eure Unterstützung.

Liebe Grüße und Gut Pfad Gunnar Czimczik

16. 16. bis bis 18. 18. Mai:

Mai:

Jurtendach Spiel

17. 17. bis bis 18. 18. 18. Mai:

Mai:

Erwachsenenseminar

23. 23. bis bis 25. 25. Mai: Mai:

Mai:

Bundesversammlung

29. 29. Mai Mai bis bis 1. 1. 1. Juni:

Juni:

Almke Treff für junge Familien

28. 28. Mai Mai Mai bis bis 01. 01. 01. Juni:

Juni:

Oekumenischer Kirchentag

27. 27. bis bis 29. 29. Juni:

Juni:

Netzwerktreffen

alle aktuellen Termine findet Ihr unter:

http://www.niedersachsen.vcp.de


Das Das Hajkbüro Hajkbüro Hajkbüro informiert:

informiert:

Klönrunde Klönrunde in in Göttingen

Göttingen

Seit über einem Jahr trifft sich jeden ersten

Montag im Monat irgendwo in Göttingen ein

fröhliche Runde von Studierenden, jungen Erwachsenen

und Menschen, die sich dort gut

aufgehoben fühlen. Wir klönen über Dinge, die

uns und unseren Verband bewegen. Es sind

alle herzlich eingeladen, die es nach Göttingen

oder in die Umgebung verschlagen hat.

Leute, die noch dazu stoßen wollen, sind jederzeit

willkommen und bekommen Kontakt

über Torsten, Telefon: 05 51/5 31 75 82,

eMail: flader.torsten@gmx.de, Svenja, Telefon:

05 51/9 97 18 82, eMail: cafi-henne@tonline.de

oder Höttges, Telefon: 055 62/91 41

50, eMail: hoettges.leese@web.de

nachrichten

nachrichten

nachrichten

nachrichten

Es ist nicht wenig Zeit, ...

... die wir zu Verfügung haben, sondern es viel

Zeit, die ir nicht nutzen, um auf Hajk zu gehen

und mit Freunden unterwegs zu sein. Zwischen

Einbeck, Holzminden und Göttingen gibt es

Hajks für jedes Alter. Egal ob die Anreise mit

dem Auto oder der Bahn erfolgt, alles ist möglich.

Das Hajkbüro kann das weiterhelfen:

Telefon: 055 62/91 41 50

eMail: hoettges.leese@web.de

e.V e.V.- e.V .- .-Vorstand .- orstand bestätigt!

bestätigt!

Die Mitgliederversammlung des VCP Land Niedersachsen

e.V. bestätigte den Vorstand – Markus

Engelmann (Vorsitzender) Karl-Heinz

Hötling (Kassenwart), Björn-Marten Kienapfel

(Schriftführer), Jan-Olaf Schierkolk (stellvertretender

Vorsitzender) und Uwe Simon

(stellvertretender Vorsitzender) – mit überwältigender

Mehrheit.

Des Weiteren wurde der Haushalt 2003 beschlossen.

Auch sprach sich die Versammlung

für die Einrichtung einer Stiftung "Christliches

Pfadfinden in Niedersachsen" aus.

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8

Anstatt Anstatt einer einer einer Einführung:

Einführung:

thema

thema

Drogen im VCP - (k)ein Thema?

Der Kaffee zum Frühstück – zum Wach

werden. Die Schokolade zwischendurch

– für die Nerven. Die Zigarette

in der Sitzungspause – zur Entspannung. Das

Bier zum Feierabend – um die Sorgen des Tages

hinter uns zu lassen. Drogen, egal welcher

Art, begleiten uns wie selbstverständlich durch

den Tag: Mal mehr, mal weniger, aber ganz

besonders dann, wenn wir als Pfadfinderinnen

und Pfadfinder zusammen kommen. Zugegeben,

wenn wir Älteren uns treffen, dann sind

das meistens ganz besondere Situationen: Auf

Landesräten, zur Landesversammlung, zum

Kongress, zu Lagern und Seminaren. Hier treffen

wir uns, um für unseren Verband da zu sein,

bringen alle unsere Energie auf, um den Landesverband

voran zu bringen, oft unter großer

Anstrengung, mit wenig Schlaf und trotzdem

mit all unserer Kraft. Hier treffen wir uns wieder,

feiern gemeinsam mit denen, die wir sonst

nur selten sehen. Letzten Endes sind wir ein

Verband, der aus Menschen unserer Gesellschaft

besteht. Und somit spiegelt unsere Verband

an vielen Stellen wider, wie unsere Gesellschaft

ist. Drogen haben in unserer Gesellschaft

einen festen Platz – und doch stehen

wir als Jugendverband, der Erziehung als wichtiges

Ziel hat, in einer besonderen Verantwortung.

Warum rauchen Jugendliche?

Das Rauchen beginnt oft durch Zufall. Kinder

und Jugendliche denken nicht viel darüber

nach und folgen dem, was die Gruppe tut. Für

viele ist Rauchen einfach cool. Sie glauben, es

beruhige die Nerven rege sie an und haben

den Eindruck, sie können sich besser konzentrieren.

Für viele Kinder und Jugendliche ist

Rauchen ein Symbol fürs Erwachsenwerden

und Schlüssel, um in die richtigen Kreise zu

kommen. Sie fühlen sich sicherer, es steigert

ihr Selbstwertgefühl. 38 Prozent der 12- bis

25jährigen rauchen. Bei den 12- bis 15jährigen

beträgt die Zahl der RaucherInnen 18 Prozent

(BZgA, 2002)

Warum trinken Jugendliche?

Weil es die Erwachsenen auch tun und weil

mensch vor der Gruppe nicht zurückstehen

möchte. Wer nicht trinkt, macht sich zum Außenseiter,

weil der Eindruck vermittelt wird,

Alkohol gehöre zur Geselligkeit dazu. Die enthemmende

Wirkung des Alkohols hilft bei

Kontaktschwierigkeiten, der berauschende Effekt

lässt Probleme vergessen. Kinder und Jugendliche

trinken Alkohol nicht, weil es

schmeckt (auch wenn die Spirituosenindustrie

mit Produkten wie Smirnov, Rigo etc. alles daran

setzt, Alkohol auch für Kinder schmackhaft

zu machen), sondern weil es cool ist, weil

mensch dem Erwachsensein ein Stückchen

näher kommt. Der Erfolg einer Party wird oft

am Alkoholkonsum gemessen: nur wer viel

verträgt ist auch akzeptiert.

45 Prozent der Jugendlichen unter 17 Jahren

hatten schon Rauscherfahrungen, den ersten

Vollrausch erleben Jugendliche im Schnitt mit

15 (BZgA, 1998).

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

(BZgA) hat 1998 eine Studie zum Thema

Drogenkonsum bei Kindern und Jugendlichen

durchgeführt. Das Ergebnis ist, so denke

ich, für unsere Arbeit im Verband von großer

Bedeutung. Untersucht wurden Kinder aus unterschiedlichen

sozialen Schichten und Milieus.

Die Ergebnisse machen große Unterschiede

zwischen Familien, in denen es häufig zu Konflikten

kommt, und partnerschaftlichen Familien,

in denen die Belange der Kinder ernst

genommen werden, deutlich: Beispielsweise

rauchen 66 Prozent der Kinder aus Konfliktfamilien,

während dieser Prozentsatz in den

Partnerfamilien bei 30 Prozent liegt. Auch im

Hinblick auf Alkohol zeigt sich ein ähnliches

Verhältnis: 61 Prozent der jungen Menschen

aus Konfliktfamilien konsumieren Alkohol,

demgegenüber geben dies nur 39 Prozent der

Befragten aus Partnerschaftsfamilien an. Auch

bei dem Konsum einer illegalen Droge (Haschisch

und Marihuana) liegen die Kinder aus

Konfliktfamilien vorne. So geben 13 Prozent

der Jugendlichen aus stresshaften Milieus an,

diese Drogen bereits konsumiert zu haben,

während dies nur 5 Prozent der Jugendlichen

aus partnerschaftlichen Milieus angeben.

Wir wollen Kinder und Jugendliche stark machen:

„Die Überwindung von ungerechtfertig-


ten Abhängigkeiten, Schuldgefühlen, Gruppenzwang

und Angst“ sind erklärte Ziele unseres

Verbandes. „In ihren kleinen Gruppen erleben

Mädchen und Jungen gemeinsam Geborgenheit,

Freundschaft und Abenteuer“, heißt es in

unserer Selbstdarstellung. Wir können als Verband

Einfluss nehmen auf den Konsum von

Drogen der Kinder und Jugendlichen, die in

unsere Gruppen kommen: Wir können selber

Vorbild sein, durch einen verantwortungsbewussten

Umgang mit Drogen, aber auch

ganz gezielt stark machen gegen Drogen: Wer

auf Fahrt und Lager Abenteuer erlebt, flüchtet

sich nicht nach Marlboro-Country, wer die Gemeinschaft

der Gruppe erlebt braucht sich

nicht mit Trinkfestigkeit zu beweisen.

Je mehr wir uns der Tatsache bewusst werden,

dass auch wir Teil unserer Gesellschaft

sind, in der Drogen eine unreflektierte Rolle

spielen, um so mehr müssen wir uns der Einsicht

stellen, dass der gesundheitsschädliche

Konsum von Drogen bis hin zur Abhängigkeit

auch in unseren Reihen geschieht. So gerne

wir zu Drogen greifen, so gerne verweisen wir

darauf, dass wir uns von anderen Gruppen und

Verbänden abheben. Doch wie wollen wir unseren

Kindern und Jugendlichen vermitteln,

dass es einen verantwortungsbewussten Umgang

mit Drogen geben kann, wenn wir selber

das Maß nicht finden? Diese Feststellung trifft

Was as ist ist Sucht?

Sucht?

drogen

drogen

bei uns Älteren sicher nur ein paar aus unseren

Reihen, doch wie sehr die Normalität von

zum Beispiel Alkohol in unserem Verband Einzug

gehalten hat, zeigt sich immer wieder dann,

wenn es darum geht, eine Veranstaltung ohne

Alkohol stattfinden zu lassen. So normal es ist,

Fahrten und Lager mit Kindern ohne Alkohol

stattfinden zu lassen, so normal ist es schon,

dass bei Landesrat, Landesversammlung,

Kongress und Seminaren Alkohol getrunken

wird. Der Schock sitzt immer noch tief, dass es

bei einer Veranstaltung im vergangenen November

zuging wie bei einer schlechten Party:

Als das Bier alle war, gab es Proteste und Beschimpfungen,

die in dieser Form in unserem

Verband in diesem Zusammenhang nichts,

aber auch gar nichts zu suchen haben!

Ermutigend ist, dass wir – auch wenn diese

Diskussion alle Jahre wieder kommt – das Thema

Drogen wieder auf die Tagesordnung setzen,

zeigt es doch, dass ein Großteil unserer

Gruppenleitungen und Verantwortlichen sich

mit diesem Thema beschäftigen. Wir kommen

um diese Diskussion nicht herum, auch wenn

so manchem dieses Thema zum Halse heraushängt,

so manche sich bevormundet fühlt, weil

es um die liebgewonnene Flasche Bier, die

entspannende Zigarette, die anregende Tasse

Kaffee oder die beruhigende Schokolade geht.

ck

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Sucht 1957 folgendermaßen definiert: Sucht

ist „ein Zustand periodischer oder chronischer Vergiftung, hervorgerufen durch den wiederholten

Gebrauch einer natürlichen oder synthetischen Droge und gekennzeichnet durch

vier Kriterien:

1. Ein unbezwingbares Verlangen zur Einnahme und Beschaffung des Mittels,

2. eine Tendenz zur Dosissteigerung (Toleranzerhöhung),

3. die psychische und meist auch physische Abhängigkeit von der Wirkung der Droge,

4. die Schädlichkeit für den einzelnen und/oder die Gesellschaft.“

Nach einer Definition der Weltgesundheitsorganisation gilt jede Substanz als Droge, die in

einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag. Dieser erweiterte Drogenbegriff

erfaßt nicht nur Cannabisprodukte, Halluzinogene, Stimulantien, Schnüffelstoffe,

Schlaf- und Beruhigungsmittel, Alkohol, Tabakerzeugnisse, Schmerzmittel Opiate und Kokain.

Er bezieht sich auch auf Alltagsdrogen wie z.B. Kaffee und Tee und grenzt Drogen

einerseits sowie Genuß- und Lebensmittel andererseits nicht mehr trennscharf voneinander

ab.

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10

thema

thema

Drogen Drogen – – ein ein Streifzug Streifzug Streifzug durch durch die die Geschichte

Geschichte

Olympisches Besäufnis

Drogen. Verrucht, gefährlich, verboten –

und dennoch nicht ohne Reiz. Legal

oder illegal, gesellschaftlich geduldet

oder geächtet, allen Drogen ist eins gemeinsam:

Man kann sich damit zudröhnen. Das war

schon vor 5000 Jahren so: In der Hochkultur

der Sumerer haben sich Soldaten vor dem

Kampf mit Honigbier betrunken, etwa 3000

vor Christus.

Aus der Antike finden sich detaillierte Beschreibungen

des gesellschaftlichen

Drogenkonsums:

Bei olympischen

Spielen wurden

die Wein-Amphoren

gleich

schiffsladungsweise

geleert,

und Dionysos,

der Gott des Weines,

wurde hemmungslosgefeiert.

Und wo die

Griechen schon

zügellos waren,

waren die Römer

noch viel schlimmer.

Die wilden

Orgien des römischen

Adels sind

legendär. Die Römer

haben auch

damit angefangen,

in großem

Stil andere Drogen

zu konsumie- Dionysos, der Gott des Weines

ren: Weihrauch wurde aus dem Orient importiert

und in den Kohlebecken der Privathäuser

und Tempel verbrannt. Das überdeckte erstens

unangenehme Gerüche und machte zweitens

high. Und auch damals gab es schon Drogentote:

Der römische Kaiser Jovinian starb 364

nach Christus an einer CO -Vergiftung, weil er

2

im Vollrausch vergessen hatte, sein Kohlebecken

zu löschen.

So ging das lustig weiter. Die Germanen eroberten

Rom (410 unter Alarich dem Großen)

und entdeckten neben ihrem eigenen Met, den

sie vor allem zur Motivation vor der Schlacht

benutzten, auch den italienischen Wein. Die

logische Folge: Dekadenz, das alte römische

Weltreich zerfiel. Um diese Zeit wurde im Orient

schon fleißig gekifft, Haschisch und Opium

waren beliebte Drogen in den Kalifenstaaten.

Als die Seldschuken 1036-1094 das

Fatimiden-Reich eroberten und damit auch Jerusalem

einnahmen, rief Papst Urban II. zum

Kreuzzug auf –

und wieder gab

es Drogentote:

Die Assassinen

unter ihrem legendären

Führer

Hassan i Sabbah

brachten Kreuzfahrer

und politische

Gegner gleichermaßen

um.

Sie hofften auf

das Paradies, dass

ihnen in der Festung

Alamut im

Haschischrausch

vorgegaukelt

wurde.

Von da an änderten

sich die Umgangsformen

mit

Drogen, vor allem

Alkohol, in

der westlich geprägtenGesellschaft

nur wenig.

Man trank Bier

während der Reformation, man berauschte sich

mit Schnaps während der französischen Revolution,

man soff Whiskey im Wilden Westen.

Man machte sogar die Indianer besoffen, obwohl

sie sich sehr gut mit halluzinogenen Pilzen

und ähnlichen Mittelchen auskannten.

Aber das war den Cowboys anscheinend zu unheimlich...

Seit dem 17. Jahrhundert gab es immer wieder

Versuche, Alkohol gesellschaftlich zu ächten

– der erfolgreichste war wohl die amerika-


nische Prohibition (1920-1933). Zum Teil gelang

dies auch in Deutschland, aber auf jeden

Fall wurde zu der Zeit Alkoholismus erstmals

als Krankheit definiert. Mit der Industrialisierung

im 19. Jahrhundert stieg der Alkoholkonsum

wieder an, getrieben von Massenarbeitslosigkeit

und Pauperismus. Denn wohin flüchtet

sich der Mensch, wenn er nicht mehr weiter

weiß? Genau: in den Rausch.

Aber Alkohol war auch früher nicht der einzige

Weg in die Unzurechnungsfähigkeit. Mit

zunehmender Internationalisierung der Welt

wurden auch andere, „weiche“ Drogen entdeckt.

Vor allem US-Soldaten im Korea-Krieg

(1950) und in Vietnam (1964 – 1973) ergaben

sich gern dem Haschisch oder Opium. Die

Entwicklung von LSD und anderen synthetischen

Halluzinogenen gab dem Menschen eine

neue Freiheit des Rausches; so sehr, dass

Timothy Leary in den 1960ern das „molekulare

Zeitalters“ ausrief und verlangte: „Du sollst

deinen Mitmenschen nicht daran hindern, sein

eigenes Bewusstsein zu verändern“. Gemeinsam

ließen sich eine Million Hippies in

Woodstock zurückfallen in die antiken, orgiastischen

Freuden des gemeinsamen Rausches

und atmeten Marihuana-geschwängerte Luft.

Die Heroinsucht wurde immer mehr als Problem

empfunden (vor allem die Drogentoten),

Top-Manager und Politiker aller Coleur koksten

sich die Nasenscheidewände durch, und Kon-

... und heute

drogen

drogen

Drogenkonsum gestern ...

stantin Wecker sang „Cocaine“. Der Film „Die

Kinder vom Bahnhof Zoo“ schockte Deutschland,

aber trotzdem machte das Oktoberfest

jedes Jahr wieder Rekordumsätze. Man besoff,

bekiffte und (im Extremfall) befixte sich in Gesellschaft,

sei es auf der McDonald’s-Toilette

oder der privaten Party im Freundeskreis. Haschisch

illegal? Ach was, die Holländer

dürfen’s doch auch! 1990 erklärte die UNO

die neunziger Jahre zum „Jahrzent des Krieges

gegen das Rauschgift“. In Mittelamerika

wurde der Kampf gegen die Drogenbarone mit

Hilfe der US Army begonnen, der noch heute

andauert. Länder wie Afghanistan, Kolumbien

und Kambodscha finanzieren heute ihre Privatwirtschaft

und ihre Bürgerkriege mit bis zu

zwei Dritteln aus dem Drogenexport, und derweil

dudelt Stefan Raab „Wir kiffen!“ durch die

Republik. Drogen sind – wieder einmal – gesellschaftsfähig.

Auf jeder WG-Party wird mit

Sicherheit gekifft, und über das Rauchen muss

man gar nicht erst reden. Alkohol ist so selbstverständlich

wie Brot, und „was wir nicht essen,

das können wir auch trinken!“ Genau, um

Claus Thaler und Paul Aner zu zitieren: „denn

vier Bier sind auch ’ne Mahlzeit.“ Na dann:

Prost Mahlzeit. Im wahrsten Sinne des Wortes

Hanno 11


12

Umfrage Umfrage zum zum Thema Thema Drogen Drogen

Drogen

thema

thema

Befragt wurden 25

zufällig ausgewähltebraunschweiger

Jugendliche im Alter

von 14 bis 20 Jahren. Ob

die Ergebnisse beruhigend oder erschreckend

sind, darüber sollte sich jedeR selbst eine Meinung

bilden.

Viele werden in der Schule über dieses Thema

aufgeklärt, aber mit dem Thema Drogen gehen

die Jugendlichen verschieden um. Manche

sind beispielsweise sehr abgeschreckt davon

und meinen „Ich lehne mitlerweile alle

Drogen ab (auch Tabak und Alkohol) und bleibe

lieber in der Realität. Reicht mir völlig!“

Obwohl manche von ihnen mit Jugendlichen,

die Drogen konsumieren, befreundet sind, haben

sie kein Interesse mitzumachen, auch

wenn es einem schwerfallen kann, wie Daniel

(15)* berichtet: „Ich werde immer zum Kiffen

überredet, lehne es aber ab, obwohl ich diese

kostenlosen Angebote zu schätzen weiß und sie

sehr verlockend finde. Ich lehne es ab, weil

ich es nicht gut finde!“

Dieses Desinteresse haben scheinbar nicht alle,

denn wie die Umfrage zeigt, hat etwa die Hälfte

der Jugendlichen schon Erfahrungen damit

gemacht, gute wie auch schlechte.

Nicht wenige der jungen Generation lassen

Kommentare ab wie zum Beispiel:„Drogen sind

toll!“ und erzählenbegeistert

von

ihren Erlebnissen:

„Es

ist sehr witzig,

wenn

alle bekifft

sind, nur

man selbst

nicht, aber

noch witziger

wäre es,

wenn man

auch etwas

Mit Pep meinen wir übrigens

keine Frühstücksfloggen, sondern

die Aufputschdroge Speed

CEMP geht auf die Straße

geraucht hätte.“

Aber es gibt

auch wel-

che, die deutliche Schattenseiten zur Einnahme

von Rauschgiften erkennen mussten. Anna

(17)* gehört zu denen: „Nach einem

Haschcookie ist eine Freundin von mir umgekippt

und wurde für eine Nacht ins Krankenhaus

eingeliefert. Das war nicht lustig.“

Sandra (19)* kann gut zum Thema Drogen mitreden.

Sie hat schon Erfahrungen mit Ecstasy

und Pep(Speed, Amphetamin) gemacht: „Man

fühlt sich gut, kann auf jeden zugehen und die

ganze Nacht durchfeiern. Wäre aber ganz gut

davon wegzukommen!“

Und nun die Umfrageergebnisse:

Hast Du schon einmal illegale Drogen probiert?

Ja: 52%

Nein: 48%

Wenn ja, welche Drogen hast Du probiert?

Marihuana/Haschisch:

85%

Ecstasy: 8%

Pep: 8%

Leim geschnüffelt: 8%

Wissen nicht was

sie geraucht haben: 16%

Wie alt warst Du da gewesen?

12 bis 14 Jahre: 24%

15 Jahre: 33%

16 bis 17 Jahre: 25%

18 Jahre: 17%

Wie oft nimmst Du noch illegale Drogen?

gar nicht: 36%

manchmal/auf Partys: 64%

Nimmt Dein Freundeskreis illegale Drogen?

nein: 46%

ja: 29%

teilweise: 25%

Wann hast Du das erste mal eine Zigarette geraucht?

gar nicht: 20%

7 bis 11 Jahre: 16%

12 bis 13 Jahre: 28%

14 bis 16 Jahre: 32%

Davon sind ...

... RaucherInnen: 14%

... GelegenheitsraucherInnen: 25%

... NichtraucherInnen: 62%


Wann hast Du das erste mal Alkohol getrunken?

Wissen es nicht: 8%

5 bis 9 Jahre: 8%

10 Jahre: 24%

12 bis 13 Jahre: 20%

14 bis 16 Jahren:

Wie oft konsumierst Du Alkohol?

40%

selten/gar nicht: 46%

gelegentlich: 39%

regelmäßig: 15%

Wenn Du noch keine Drogen konsumiert hast, würdest

Du bei der nächsten Gelegenheit welche annehmen?

ja: 17%

nein: 83%

Der Der “ “War “ ar On On On Drugs“:

Drugs“:

drogen

drogen

Wurden Dir schon einmal illegale Drogen angeboten?

ja: 69%

nein: 27%

Wenn ja, wurden sie von jemandem aus deinem

Freundeskreis angeboten?

ja: 69%

nein: 31%

Glaubst oder weißt Du, dass auch weiche Drogen

unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen können?

glauben es: 35%

wissen es: 60%

wissen es nicht: 5%

*=Name wurde verändert

Die Umfrage wurde durchgeführt von Chrissi

„Saufen“ und „Kiffen“, unter Jugendlichen sehr

beliebt, trotz Dosenpfand und Tabaksteuer

Ein Krieg mit vielen Gründen

In den Vereinigten Staaten von Amerika wird

in großen Werbekampagnen jedem Kind nahegelegt,

„Nein“ zu sagen. Natürlich nicht

„Nein“ zum Krieg, sondern zu Drogen.

Sicherlich hat die US-amerikanische Gesellschaft

ein massives Problem mit dem Konsum

von Drogen, nicht nur bei Jugendlichen. Besonders

betroffen ist die verarmte städtische

Bevölkerung, nicht selten Schwarze, Latinos.

Es gäbe also wirklich gute Gründe, einen

„Krieg gegen Drogen“ („war on drugs“) zu führen.

Allerdings ist dieser von diversen US-Regierungen

in regelmäßigen Abständen immer

wieder ausgerufenene Krieg, ähnlich wie der

„Krieg gegen den Terror“, einer, der weder ein

realistisches Kriegsziel noch ein absehbares

Ende aufweisen kann. Diese Kriege, die auf den

ersten Blick ein erklärtes und nachvollziehbares

Übel treffen sollen, dienen bei genauerem

Hinsehen sicherlich einer ganzen Reihe von

anderen Zwecken.

So beschreibt der amerikanische Intellektuelle

Noam Chomsky in „Media Control. The

spectacular achievements of propaganda“, wie

die US-Militärs nach Zusammenbruch des

Ostblocks ihren Erzfeind verloren, eine neue

Berechtigung suchten – und eine ganze Reihe

von neuen Gegnern fanden. Der sogenannte

„militärisch-industrielle Komplex“, das System

von Militär und staatlich subventionierter Rü-

13


thema

thema

stungsindustrie, konnte beruhigt weiter existieren.

Der Krieg gegen Drogen ist nämlich mehr als

eine Metapher. Er wird zum Beispiel in Kolumbien

geführt; im Jahr 2000 etwa gab die

Regierung Clinton 600 Millionen Dollar an US-

Hilfe für die kolumbianische Regierung aus,

die zum Training von Anti-Drogen-Einheiten

und kolumbianischen Armeeeinheiten, für 33

„Blackhawk“-Helikopter und weitere Ausrüstung

verwandt wurden. Im kolumbianischen

Bürgerkrieg bedient sich fast jede der kämpfenden

Parteien, inklusive der paramilitärischen

Organisationen der Großgrundbesitzer,

der linksradikalen Guerillagruppen ELN und

FARC, des Drogenhandels als Finanzierungsquelle.

Hinter dem „Krieg gegen die Narcomafia“

verbirgt sich offensichtlich ein weiteres

Ziel: Der Versuch, linke Kräfte mit allem Mitteln

davon abzuhalten, an die Macht zu gelingen,

ein Schema, was die US-Außenpolitik

nicht nur in Lateinamerika auszeichnet. Das

Vorgehen der Guerilla ist nicht zu rechtfertigen,

aber die Militärhilfe der US-Regierung

gießt Öl ins Feuer des Bürgerkriegs, unter dem

– man bräuchte es eigentlich kaum zu sagen –

insbesondere die Zivilbevölkerung, so etwa tausende

von Kleinbauern, die aus Existenznot

vom Coca-Anbau leben, besonders zu leiden

hat.

Das nächste Beispiel findet sich in Afghanistan.

Die Heroinproduktion beginnt nach dem

Einmarsch der Sowjets in Afghanistan 1979,

als der pakistanische Geheimdienst ISI und die

CIA Heroinlabors entlang der afghanisch-pakistanischen

Grenze aufbauen, um damit die

islamistischen Mudjaheddin, die fanatischen

Werkzeuge im Kampf gegen den Kommunismus

(Ja, auch der Oberschurke Usama Bin

Laden kommt aus diesem Umfeld) zu finanzieren.

„Hausgemacht“ nennt Mathias

Bröckers in seinem Buch „11.9.“ die Bestien

Terror und Drogen, die die US-Army angeblich

bekämpft.

Und die Geschichte geht weiter; die siegreiche

Nordallianz besteht aus geschickteren

Drogenbossen als ihre Vorgänger, die Taliban.

Im April 2002, so Bröckers, wurde in Afghanistan

die größte Heroinernte seit langem gemeldet.

Wenn wir die Junkies in den Hochglanz-Fotoreportagen

sehen oder hören, dass sich die

„Chiceria“ „die Nase pudert“; wenn die

„tagesschau“ von Erfolgen im US-Krieg gegen

Drogen berichtet; dann sollten wir im Auge

behalten, unter welchen sozialen Bedingungen

der Anbau dieser Drogen vonstatten geht, und

aus welchen Interessen heraus das Zeug gehandelt

wird. Dann heisst ein „Nein“ zu Drogen

auch „Ja“ zur … Wahrheit. SöKö

Marvel-Superheld „Captain America“ im Kampf gegen kolumbianische Drogenhändler

14


erichte

berichte

Krieg ist keine Antwort...

Achtzig Pfadfinderinnen und Pfadfinder

aus Niedersachsen folgten am 15. Februar

dem Aufruf des Landesrates und der

Bundesleitung an der Friedensdemonstration in

Berlin teilzunehmen. Sie machten sich am frühen

Samstag morgen mit zwei Reisebussen gen

Osten auf, um auf die Straße zu gehen und um

damit zu zeigen, dass „Krieg keine Antwort“ auf

die Situation in der Golfregion ist. Treffpunkt für

die VCPerinnen und VCPer war der „Alex“. Zum

Glück hatte jemand daran gedacht, eine VCP-

Fahne mit zu bringen, um den genauen Treffpunkt

anzuzeigen. Mit Plakaten wie „Pfadfinden

für den Frieden“ und „Krieg ist keine Antwort –

VCP“ demonstrierten sie für den Aufbau einer

anderen Welt: Eine Welt der Gleichheit, sozialer

Rechte und Achtung der Verschiedenheiten, eine

Welt ohne Kriege. Zu der größten Friedensdemonstration

in der Geschichte der Bundesrepublik

kamen allein in Berlin mehr als 500.000

Menschen zusammen und forderten damit die

Bundesregierung auf, bei ihrer Ablehnung des

Krieges zu bleiben. Beeindruckend war die große

Resonanz aus fast allen Bevölkerungsgruppen.

Neben den VCPerinnen und VCPern aus

dem gesamten Bundesgebiet waren Gewerkschaften,

verschiedenste Parteien, alternative

Gruppen und so weiter vertreten. Daneben

schlossen sich viele Menschen spontan der Demonstration

an.

Brigitta Werhahn, Dirk Schreiber

15


16

berichte

berichte

20. 20. 20. W WWorld

W orld Scout Scout Jamboree Jamboree – – Thailand Thailand Thailand 2003

2003

Vor über einem Jahr hatte sich ein Trupp

von 28 Leuten unter der Aufsicht von vier

Truppleitern das erste Mal getroffen, um

einen vierwöchigen Aufenthalt in Thailand zu

planen. Nach sechs arbeitsreichen aber auch

netten Trupptreffen waren wir bereit für den

Abflug.

So kam es, dass wir uns am 20. Dezember am

Flughafen in Hannover versammelten, um den

fünfzehnstündigen Flug nach Istanbul auf uns

zu nehmen. In Bangkok gelandet, empfingen

uns auch schon die ersten thailändischen Pfadfinder,

die uns den Weg zur Eingangshalle zeigten.

Dort wurden wir auch gleich mit einem

riesigen Plakat des Jamborees und mit Thai-

Dance empfangen, der uns da noch Freude

bereitete, jedoch später sehr zur Last fiel. Als

wir das Gebäude verließen, überkam uns auch

schon die erste Hitzewelle mit 40 Grad, von

der natürlich in dem klimatisierten Flughafengebäude

noch nichts zu spüren war.

Das Vorprogramm

Draußen erwartete uns ein Bus, der uns zum

ersten Base-Camp in der Nähe von Bangkok

bringen sollte. Das Ziel hieß WE-Train, eine Art

Schule, wo vorwiegend Thai-Frauen hingehen,

die kriminell oder von ihren Männern verstoßen

worden sind. Nach recht kurzer Zeit kamen

wir dann auch zu dem Gebäude, das

gleichzeitig als Pension genutzt wird. Nachdem

wir dort zwei Akklimatisierungstage am Pool

verbracht hatten, um die Flugstrapazen zu verkraften

und um uns gleichzeitig an die unerträgliche

Hitze und die sechsstündige Zeitverschiebung

zu gewöhnen, stand Sightseeing

auf dem Programm. In Form eines Tagesaus-

sawwadi krap!

Share our world, share our cultures

fluges guckten wir uns drei verschiedene Tempel

an und machten eine Bootsfahrt, bei der

sehr deutlich zu sehen war in welchen Verhältnissen

viele Thais leben. Die Armut in Thailand

ist ganz anders als in Deutschland. Wir

sahen ziemlich viele Häuser wo wir uns doch

gefragt haben, ob diese überhaupt noch bewohnbar

sind.

Der nächste Tag war etwas besonderes, es war

Heilig Abend. Obwohl man bei unbewölktem

Himmel und Temperaturen um die 36 Grad

nicht großartig in Weihnachtsstimmung gerät,

hatten wir einen kleinen Weihnachtsbaum dabei

und trafen uns mit unserem Trupp zum

Wichteln am Pool. Danach gab es mit den anderen

Trupps des VCPs einen gemeinsamen

Gottesdienst und es wurde gefeiert.

Der nächste Tag war wieder mit einer Tagestour

ausgefüllt. Diesmal ging es zu einem Puppentheater

und mit einem Boot zu einer Insel,

auf der wir uns eine Töpferei und einen weiteren

Tempel anguckten. Nach einem weiteren

freien Tag, den wir mit einer Shopping-Tour in

einem riesigen Kaufhaus in Bangkok verbrachten,

fuhren wir am 27. Dezember nach

Sattahip, wo direkt am Meer auf einem riesigen

Militärplatz das Jamboree stattfinden sollte.

Das Jamboree: Share our world, share our cultures

Aus dem Bus ausgestiegen, waren wir von einer

riesigen Staubwolke umgeben. Es war ein

reiner Sandboden, Bäume waren auch nur sehr

selten zu sehen. Als wir dann nach einem eineinhalb

Kilometer langen Marsch samt Gepäck

in der prallen Sonne in unserem Sub-Camp ankamen,

waren die ersten schon geschafft. Den


Rest gab dann noch der Aufbau,

sodass wir nicht alles

schafften und am nächsten

Morgen sehr früh aufstehen

mussten, um die letzten

Kohten aufzubauen. Am

Abend war dann die Eröffnungsveranstaltung,

die aber

nicht unseren Erwartungen

entsprach. Wir hatten richtig

viel Spaß erwartet, wurden

aber mit langen Reden und

Thai-Dance negativ überrascht

und das den ganzen

Abend.

Ähnlich sah es Silvester aus, denn es stand wieder

viel Thai-Dance auf dem Programm. Wir

konnten zwar zu jeder vollen Stunde Silvester

feiern, aber da zuvor lange gewartet werden

musste schliefen auch viele ein, was zu Hindernissen

der vielen Polonäsen führte, da man

aufpassen musste, wo man hintritt, ohne dabei

wen zu verletzen. Demnach sind auch viele

schon sehr früh schlafen gegangen und bekamen

gar nicht mit, dass sich um 6.00 Uhr

noch einige Leute zusammengefunden haben,

um Sivester nach mitteleuropäischer Zeit zu feiern.

Die Abschlussveranstaltung wurde etwas besser,

was daher kam, dass viele gar nicht erst

gekommen wären, wenn wieder nur Thai-

Dance auf dem Programm gestanden hätte.

Nach den öffentlichen Reden wurde diesmal

nette Musik aufgelegt und ordentlich gefeiert,

obwohl die Security mal wieder ein bisschen

zu wichtig wurde.

Außerhalb der Großveranstaltungen wurden

natürlich auch Tag für Tag Aktivitäten angeboten,

was unsere Truppleitung aber eher locker

handhabte, da es doch einige gab, denen es

zeitweise körperlich nicht so gut ging. Angeboten

wurden unter anderem wissenschaftli-

berichte

berichte

Weihnachten ... ... am Pool

che AGs, die Tournaments,

bei denen Spiel und Spaß im

Vordergrund standen,

Crossroads of Culture und

Development Village, wo

man etwas über die Kultur

andere Länder lernen konnte.

Neben den halbtägigen

AGs konnte man auch für einen

Tag auf Hajk gehen, oder

sich eine Krokodilfarm angucken

oder aber auch eine

Fischsoßenfabrik. Einen Tag

lang mussten wir an verschiedenen

sozialen Projekten wie Gebäude anstreichen,

Rasen pflanzen oder Müllaufsammeln

teilnehmen. In unserem Sub-Camp

gab es auch noch einiges an Programm, wie

Eröffnungs- und Abschlussfeier, das Sea-Festival,

und das Thai-Festival, wo wir wieder unsere

Freude am Thai-Dance zeigen mussten.

Trotz dieses großen und breiten Angebots an

Aktivitäten, an denen wir Tag für Tag teilnehmen

konnten und teilweise aber auch mussten,

hatten wir trotzdem noch genug Freizeit um im

Meer zu baden, das aber von drei großen

Militärschiffen bewacht wurde und sobald man

zu weit rausgeschwommen war, kam ein

Schlauchboot angefahren um einem zu sagen,

dass man zurückschwimmen sollte. Trotzdem

hat den meisten das Jamboree nicht besonders

gut gefallen. Zum einen wurden wir von dem

Catering-Service Thai-Air versorgt, wodurch

wahnsinnig viel Müll produziert wurde, ganz

zu schweigen von dem kalten Flugzeugfraß,

der keinem besonders gut geschmeckt hat. Im

Lager-Supermarkt sah es aber ähnlich aus: Alles

außer Reis war nur in ganz kleinen Mengen

abgepackt, zum Beispiel Kartoffeln im

Zweierpack, und als wir dann noch unseren

Müll trennen sollten, aber abends gesehen

haben, dass ein Fahrzeug wieder alles

17


18

berichte

berichte

zusammenschmeißt, fragte man sich doch,

warum.

Nachprogramm

Am 8. Januar war das Jamboree aber auch

schon wieder vorbei und wir fuhren zum zweiten

Base-Camp das in der Nähe von Petchaburi

lag, wieder direkt am Meer. Doch viel Zeit zum

Baden hatten wir nicht, da wir schon nach einer

Übernachtung zur Dschungel-Tour aufbrachen.

Zuerst guckten wir uns einen weiteren

Tempel an, anschließend den Berg der Affen,

wo es von Affen nur so wimmelte. Gegen

Abend wechselten wir dann unser Verkehrsmittel:

Anstatt weiter mit dem Bus unsere

Strecken zurück zu legen, ging es nun auf den

Pritschen kleiner Trucks tief in den Dschungel

hinein, wo wir dann auch unsere Nacht verbrachten.

Trotz der vielen nachtaktiven Tiere,

die herumquakten- und kreischten haben die

meisten doch recht gut geschlafen, was auch

nötig war, da unser nächster Tag schon sehr

früh begann. Wir guckten uns einen wunderschönen

Sonnenaufgang an und danach fuhren

wir zu einem Wasserfall, in dem wir baden

konnten. Gegen Abend ging es zu einem

Elefantenturm, doch unser Elefanten-Suchspiel

war vergebens, da kein einziger vorbei kam.

Nachdem wir eine weitere, friedliche Nacht

auf einem anderen Camping-Platz im Dschungel

verbracht hatten, ging es am nächsten Tag

noch in ein Touri-Dorf, zum Elefantenreiten und

auf einen typischen, thailändischen Markt. Als

dann die Dschungel-Tour vorbei war, ging es

zurück zum zweiten Base-Camp. Dort hatten

wir eine Nacht und den darauffolgenden Tag

Zeit zum ausspannen, da uns eine zwölfstündige

Nachtbusfahrt bevorstand. Der Bus brachte

uns in die Provinz Phuket, wo wir am 13.

Unheilige Invasion?

Wanderbotten auf jahrhundertealten Tempelstufen

Januar ankamen. Ein Boot brachte uns zu einer

kleinen Insel, wo wir dann in Gastfamilien

wohnten und viel über das dortige Leben lernten.

Am nächsten Tag fuhren wir mit ihren kleinen

Booten raus aufs Meer zum Fischen und

zu einer Nachbarinsel zum Baden, danach

zeigten sie uns eine Ananasplantage und ihre

Künste der Gummiherstellung. Nachdem wir

den Abend in unseren Gastfamilien verbracht

hatten, nahmen wir am nächsten Tag am Schulunterricht

einer Grundschule teil. Außerdem

hatten sie für uns noch ein Fußballspiel organisiert

und eine nette Abschlussfeier. Am nächsten

Tag ging es dann wieder aufs Boot in Richtung

Festland, was aber mit einer Bootsrundfahrt

verbunden war. Dabei sahen wir

Bilderbuchreife Inseln, hielten zum schwimmen

an und schauten uns unter anderem die

touristisch geprägte James Bond Insel an. Gegen

Abend stiegen wir wieder in unseren Bus,

um zurück nach Bangkok zu gelangen. Wir fuhren

zum ersten Base-Camp zurück, wo wir

unsere Sachen neu packen konnten und nebenbei

noch mal in ein großes Kaufhaus fahren

konnten, um die letzten Mitbringsel zu besorgen.

An diesem Tag ging es um 22.00 Uhr zum Flughafen,

wo wir dann um 1.00 Uhr unseren

Rückflug antraten. Wieder flogen wir über Istanbul,

wo wir diesmal aber fünf Stunden Aufenthalt

hatten. Am 18 Janaur landeten wir um

15.20 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Hannover,

wo wir von unseren Eltern in Empfang genommen

wurden.

Insgesamt war es zwar eine anstrengende, aber

trotzdem sehr sehr tolle Fahrt die wir doch zum

größten Teil unserer Truppleitung zu verdanken

haben. Jule Kubanek


Mittwoch, 0:10 Uhr, Silvester 2002/

2003, der eisige Wind (bestimmt aus

Osten) weht über die Emsmündung.

Elmar (dessen Existenz allerdings umstritten

blieb) und 20 Pfadis und aus allen Enden und

Ecken Niedersachsens und der Republik stehen

auf einem Deich in der Nähe von Ditzum,

in der Nähe des Emssperrwerkes, an der holländischen

Grenze. Was ist passiert? Was wird

passieren?

Alles begann am 28. Dezember, denn an diesem

Samstag veranstaltete der weltumspannende

Medienkonzern „The Company“, zur Eröffnung

einer Deutschlandzentrale einen

Einstellungsworkshop in der „Villa Oldendorp“bei

Ditzum. Elmar wartete schon seit

Monaten gespannt und voll Vorfreude auf diesen

Tag. Endlich schien die Möglichkeit in eine

der vier GmbHs, in die sich die Company untergliederte

einzusteigen zum greifen nahe.

Elmar favorisierte die Dreamwork GmbH, eine

muntere Theatertruppe, die plante ein monumental

multimediales, medienkritisches

Musicalprojekt zu verwirklichen. Doch auch

die Mosquito Music GmbH (eine eigens gründete

R&R-Band) und die Bluelight GmbH (Kulissen-

und Requisitenbau) hatten es ihm angetan.

Die Smart Media GmbH, die sich mit

dem produzieren kleiner Videoclips befasste,

schien aber auch verlockend.

Kaum in der Villa angekommen, sah sich dann

aber erst mal eine jede und ein jeder der

BewerberInnen mit einem harten Einstellungsgespräch,

durchgeführt von Christy Brooks und

Juana Sanchez, leitende Mitarbeiter der Company,

konfrontiert.

Dennoch gelang es allen (auch Elmar) sich mit

viel Witz, Charme und Kreativität einen Platz

in einer der vier GmbHs zu sichern. In einer

Reihe von Workshops (GmbH) Einheiten konnte

er nun sein Können unter Beweis stellen.

Doch die Company bot ihren Mitarbeiterinnen

berichte

berichte

Silvesterseminar Silvesterseminar der der PG PG Ranger/Rover

Ranger/Rover

The Company

und Mitarbeitern auch ein attraktives Freizeitund

Abendprogramm. So galt es unter anderem

die Machenschafen des kriminellen, ehemaligen

Companyvorstandes in einem inszenierten

Kriminalabend aufzudecken. Dies stellte

sich als äußerst schwierig heraus, da sich

die Story zunehmend ins absurde verstrickte.

Doch die Kreativität der Comnpanycrew war

damit noch lange nicht erschöpft, so folgte ein

Videoabend, gekrönt von selbstgebackenem

Brotsnacks mit abenteuerlich angerührten Dips

und ein äußerst lustiger Witzabend.

Der Silvesterabend fand natürlich außer Konkurrenz

statt. Eben noch engagierte Companyangestellte

verwandelten sich die Silsems im

Nu in eine illustre Reisegesellschaft der 30er

Jahre des vergangenen Jahrhunderts und fanden

sich im Jahre 1928 auf der Jungfernfahrt

der MS Wilhelmina von Portsmouth nach New

York wieder. Hauptakteure des Abends waren

der Isländische Kapitän Nero, der Ingenieur der

Wilhelmina W.Ossipof, die Diva Lilly Love, der

Maschinist Heckström, der Barkeeper und der

Croupier. Nur Elmar zeigte sich mit seiner Rolle

als Abwäscher unzufrieden. Große Aufregung

herrschte dann allerdings über die mangelnde

Anzahl von Rettungsboten und so kam

es, wie es kommen musste, die Kreuzfahrt fand

ihr jähes Ende auf spektakuläre Art und Weise

indem die Fahrt unerwünschter Weise den Weg

eines Eisbergs kreuzte.

Kurz vor zwölf ging es dann zum Deich um des

Feuerwerk zu beobachten. Als Elmar als letzter

der Silsems die Villa Oldendorp verließ,

blies ihm der scharfe, kalte Ostwind ins Gesicht.

Schnell überlegte er sich noch ein paar

gute Vorsätze für das neue Jahr und schon stand

er auf dem Deich in der Nähe von Ditzum, in

der Nähe des Emssperrwerkes, an der Holländischen

Grenze wo 20 Pfadis und aus allen

Enden und Ecken Niedersachsens und der

Republik den Countdown zum neuen Jahr

Rock 'n' Roll? Sex?

19


erichte

berichte

zählten und sich Sekunden später ein frohes

neues Jahr wünschten und die Aussicht auf

die Feuerwerke der Städte am Horizont genossen.

Zurück in der Villa begann die bis dahin größte

Party des Jahres, Elmar amüsierte sich köstlich,

so dass der erste morgen (morgen

ist immer, wenn man nach dem Schlafen

aufsteht) im neuen Jahr dann

mittags ganz relaxed mit Brunchen

anfing und in einem entspannten

Spielabend endete.

Zum Abschluss des Seminars fanden

sich alle GmbHs der Company zur

Aufführung des monumental multimedialen,

medienkritischen Musicalprojektes

zusammen, welches durch

die Videospots der Smart Media GmbH,

die Soundeinlagen der Moskito Musik

GmbH, die naturgetreuen Kulissen der Blue

Light GmbH und insbesondere durch die

überragende schauspielerische Leistung der

Akteure der Dreamwork GmbH zu einem fulminanten

Erfolg wurde.

Und so war „Die Company ... ist für alle da“

sieben Tage lang Motto, Religion und Lebenseinstellung

für 20 Pfadis aus allen Enden und

Ecken Niedersachsens und der Republik.

Riesendank und Applaus an das Team, Christopher,

Daniel aka Jaczek, Johanna, Kevin,

fünf Sterne Küchenchef Nico, Tilmann und Ulli

The Company in trauter Harmonie: Smart Media, Moskito Musik und Blue Light

20

für das wohl beste SilSem 02/03. Kevin

Küssner, Timm Kapahnke, Andreas Herwig

Drugs!


Bonusfreizeit Bonusfreizeit der der PG PG Ranger/Rover

Ranger/Rover

Das waren wohl alle Teilnehmenden,

schließlich war dies auch der Titel unseres

RR-Seminars vom 14. bis 16. Februar.

Einen großen Teil dazu trug sicherlich

auch die Deutsche Bahn bei, durch die das

Team derart aufgehalten wurde, dass

zunächst einige Teilnehmende an unserer

Tagungsstätte, dem CVJM-Haus

Accum in Westeraccumersiel an der ostfriesischen

Nordseeküste, ankamen

und vor verschlossenen Türen standen.

Doch durch modernste Telekommunikation

konnte dieses Problem schnell

gelöst werden und schon kurz darauf

fanden sich alle in der warmen Stube

dieses kleinen, aber sehr netten

Seminarhauses ein. Schnell wurde

ein sehr wohlschmeckendes Abendessen

vorbereitet, bei dem auch unsere

vegetarischen Freunde nicht zu

kurz kamen, denn es gab für drei Vegetarier

genauso viel wie für 13

Fleischfresser. Den Rest des Abends

(oder gar des Wochenendes?) nutzten

einige schnell zusammengefundene

RisikospielerInnen, um ihre Weltherrschaftspläne

wenigstens auf dem Spielbrett

zu realisieren.

Bevor es am Samstag so richtig losging, wurde

zunächst einmal ordentlich ausgeschlafen, ein

Phänomen, das wohl nur selten auf VCP-Aktionen

anzutreffen ist. Nach dem Frühstück ging

es darum, sich kreativ zu betätigen. Also wurden

einige Versuche unternommen, Drachen

zu bauen, deren Flugfähigkeit aber nicht mehr

getestet werden konnte. Und was wurde noch

gemacht? Klar, Risiko gespielt! Der Nachmittag

lockte dann aber mit einem Angebot, das

selbst die WeltherrscherInnen nicht ausschlagen

konnten: einer Wattwanderung, durchgeführt

von einem sehr netten Herrn vom

Nationalparkhaus Wattenmeer. Allerdings stellte

sich heraus, dass wir aufgrund der eisigen

Temperaturen leider nicht ins Watt direkt marschieren

konnten, sondern nur daran entlang.

Die Wanderung stellte sich aber trotzdem als

äußerst informativ heraus, auf der wir von verschiedensten

Deichformen (z.B. Schläfer- und

berichte

berichte

Reif für die Küste – und für Risiko?

Träumerdeichen), Warften (=alten friesischen

Wohnhügeln), Feldherrenhügeln, auf denen nie

Schlachten geschlagen wurden, Gaspipelines

durchs Wattenmeer, der Wohnungsnot der

Brachvögel und von Kuttern, die nur noch

Kofferfische (=Touristen) fangen, hörten. Ein

besonderes Highlight war außerdem die Besichtigung

der einzigen noch intakten Nivea-

Werbekugel der Welt am Strand von Dornumersiel!

Zurück am Haus wurden die Erlebnisse bei Tee,

Kaffee, Kuchen und natürlich Risiko reflektiert,

und schon bald war es Zeit für die nächste

Hauptmahlzeit. Auch dort gab es einen pädagogischen

Aspekt, nämlich dass Kochbeutelreis

auch wirklich im Kochbeutel gekocht werden

sollte und nicht einfach lose im Topf. Nach

einer Runde Siedler, nicht Risiko (oh Wunder!),

wurde der weitere Abend dann mit Tschai und

Gesang begangenen, obwohl die Gitarren durch

ständiges Verstimmen dagegen heftigst protestierten.

Das Fazit dieses Abends: es muss

von unseren bekannten Fahrtenliedern wohl

etwa 1.000.000 Versionen geben, denn es

kam zu heftigen Diskussionen, welcher Stamm

oder Bezirk das oder das Lied denn nun richtig

singt oder spielt. Trotzdem war es ein sehr

netter Abend und es konnten auch immer Kompromisse

zur Singweise erzielt werden.

Der nächste Morgen stand dann ganz unter dem

Motto: „Wie? Schon Sonntag?“ Das hieß natürlich

Aufräumen und möglichst schnell Abreisen,

denn fast alle hatten noch weite Wege vor

sich und auch andere Termine wahrzunehmen.

Durch ziemlich gute Zeitkalkulierung gelang es

dann doch noch einigen, (fast) pünktlich in

Mariensee zur Äbtissinneneinführung zu kommen,

um dort für die wichtige VCP-Präsenz zu

sorgen.

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Wochenende,

das hoffentlich allen Teilnehmenden

genauso viel Freude bereitet hat wie dem

Team, obwohl nicht alle angemeldeten Leute

kamen. Die hatten aber auch besseres zu tun,

schließlich war am 15. Februar auch die große

Friedensdemonstration in Berlin, wodurch

wir das Fehlen dieser Teilnehmenden verschmerzen

konnten. Steffen "Stivi" Treiß.

21


querbe(e)t

querbe(e)t

Ein Ein T TText

T ext von von Hanns Hanns Dieter Dieter Hüsch Hüsch zu zu Christi Christi Himmelfahrt

Himmelfahrt

Der liebe Gott und das Himmelszelt

Jesus fährt auf in den Himmel. Und mit

ihm bringt Gott uns den Himmel näher.

Und der Heilige Geist geht mit dem

Kompass voran.

So stell ich mir das vor: Der Heilige Geist geht

mit dem Kompass, der Wasserwaage und der

Sanduhr voran. Gar nicht so abstrakt, sondern

himmlisch-weltlich. Weltlich-himmlisch. Und

die Meteorologen werden für einige Zeit beurlaubt.

Wir danken für ihr Verständnis, sagt der

liebe Gott Und macht das Himmelszelt zuerst

an einer Wetterwarte mit Wäscheklammern fest

und siehe da: Es hält! Wind geh weg, sagt der

liebe Gott, ich kann dich nicht gebrauchen.

So sei es höflich erklärt, denen, die

gerne Märchen hören. Aber es ist

ja kein Märchen! Und es fängt

nicht an mit: Es war einmal.

Und es hört nicht auf mit: Und

wenn sie nicht gestorben sind,

sondern es ist die blanke

Wahrheit oder, wenn Sie es

mehr mögen: Die reine Wirklichkeit,

die sich vor unseren vier

Wänden und in unseren Herzkammern

abspielt.

Und Gott und Jesus und der Heilige Geist

überziehen den ganzen Erdball und die Welt

überhaupt mit Himmel, so dass die Erde

schließlich wie ein Stopfei im Strumpfe im

Himmel steckt.

Und der Himmel färbt ab und viele Menschen

wissen gar nicht, wie ihnen geschieht und sagen:

Das ist doch nicht möglich und spüren:

Es ist doch möglich.

Und nachdem Gott, Jesus und der Heilige Geist

ihr Werk getan, nämlich den Himmel weltweit

hinunter- und herabzulassen, so dass die Bäume

fast in den Himmel gewachsen wären, ging

Gott mit den Seinen auch in ein Gasthaus, in

dem viele Männer zu zweit, alleine oder in

Gruppen saßen, teilweise angeheitert, teilweise

singend und brummend, denn sie begingen

ja an diesem Tag den Vater-Tag, waren mit Fahrrädern

unterwegs und bei manchem hatte man

schon Sorge, ob er denn noch unversehrt nach

Hause käme. Der liebe Gott amüsierte sich,

Jesus sang manchmal mit, denn er kannte ja

noch einige Lieder aus seiner frühen Zeit, und

22

der Heilige Geist empfahl dem Wirt, von nun

an nur noch alkoholfreies Bier auszuschenken.

So tat denn auch der Wirt.

Und als die Väter dann schließlich lauthals aber

todmüde aufbrachen, fielen einige ein paar Mal

von ihren Fahrrädern, andere fanden an ihrem

Rad einen völlig neuen Sattel oder neue Reifen

oder eine Klingel oder ein Rücklicht. Gott

hatte ein bisschen gezaubert und Jesus guckte

den Fahrradrittern nach und hieß sie gut und

gesund nach Hause kommen. Dafür bin ich ja

da, sagte er.

Gott, Jesus und der Heilige Geist blieben noch

einen Moment, und der Wirt ging hinter seiner

Theke auf und ab und murmelte

dauernd vor sich hin: "Woher kenn

ich die drei nur, woher? Aus dem

Nachbardorf kommt doch kein

Mensch." Und als er sich umdrehte,

waren die drei verschwunden.

Sie fuhren zurück, aufwärts bis

in die höchste Höhe, weiter

noch. Dahin, wo sie zu Hause

waren, da, wo der Himmel entsteht,

wo er anfängt, das Ende hatten

sie auf der Erde gelassen, an vielen tausend

Stellen mit Wäscheklammern fest gemacht,

sodass wir nun den Himmel auf Erden

haben, wenn wir ihn auch nicht sehen, so spüren

wir ihn, wenn wir wollen.

Das Ende des Himmels ist uns gegeben, soll

uns an Jesus erinnern, der aufgefahren ist und

die Erde mit dem Himmel vermählt hat, auf

dass wir von nun an umso mehr unsere Kraft

und unseren Glauben stärken können, um die

Tugenden des Himmels auf Erden in die Tat

umsetzen zu können.

Fangen wir an, so wie das alte gute Sprichwort

es uns empfiehlt: Hilf dir selbst, so hilft dir

Gott. Arbeiten wir gemeinsam mit Vater, Sohn

und Heiligem Geist an unseren Träumen und

Visionen, dass das Wort vom Himmel auf Erden

eines Tages zu einem Fest wird, wo die

Erde Heimat ist für alle Welt und der Himmel

unser Schutz, unser Dach und unser Trost allen,

die guten Willens sind und allen, die mit

uns auf dem Wege zu Jesus Christus sind.

Der AK RelPäd


Heizung

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Eventualitäten:

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24

24

Von on Strom Strom und und und Emotionen

Emotionen

umweltseite

umweltseite

Gegen den Rückenwind

Sie schießen zur Zeit wie Krokusse aus

dem Boden, bevölkern, seltsam befremdlich

aussehend, an eine Marsinvasion erinnernd

das zuvor leere Land, strahlen Ruhe

aus und flößen zugleich, ob ihrer gigantischen

Ausmaße, Respekt ein. Sinnloser Aufwand für

die Einen, hoffnungsvolle Zukunftsmusik für die

Anderen entzweien sie sonst träumerisch verschworene

Dorfgemeinschaften und entlocken

Fachleuten hitzige Diskussionen: Die Windräder.

Wie alles begann ...

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war die Bedeutung

der klassischen Windmühle unbestritten

und ihre Erscheinung prägte vielerorts das

Landschaftsbild als klare Selbstverständlichkeit.

Zu diesem Zeitpunkt gab es zirka 200.000

Windmühlen. Mit der auch in anderen Bereichen

bahnbrechenden Erfindung der Dampfmaschine

wurde die Windmühle

weitestgehend bedeutungslos

und verschwand auch

nahezu völlig aus der öffentlichen

Wahrnehmung.

Ursprünglich hauptsächlich in

Müllereien und Sägewerken

eingesetzt wurde in der Mitte

des 20. Jahrhunderts die

Windmühle, ausgelöst vornehmlich

durch das Einsetzten

dreier großer Krisen, der Ölkrise,

der Kernenergiekrise und

der Umweltkrise, plötzlich

energie- und damit auch umweltpolitisch

relevant. Obwohl

das Bundesministerium für

Forschung und Technologie

(BMFT) darauffolgend dreistel- Trügerische Idylle

lige Millionenbeträge in die Erforschung, Entwicklung

und schließlich den Einsatz von

Windkrafträdern pumpte, kränkelte ihre Entwicklung

in den 80er Jahren zunächst erheblich.

Zwei wesentliche Gründe hierfür waren,

mit Verlaub, ziemlich spezifisch deutscher

Natur, nämlich

– Heftige Auseinandersetzungen mit

Behörden zur Erteilung der Bau-

genehmigung (Windkraftanlagen waren

nicht im Baugesetz vorgesehen).

– Streit mit den Energieversorgungsunternehmen

(EVU) über eine entsprechende

Vergütung des eingespeisten

Stroms.

Nachdem diese Widrigkeiten durch entsprechende

Regelungen und Gesetze mehr oder

weniger gelöst und die weitere Entwicklung

durch Einführung des Erneuerbare Energien

Gesetz (EEG) ganz erheblich angeschoben wurden,

nahm die ständige Expansion der Windbranche

bis hin zum Boom der letzten Jahre

ihren Lauf.

So ist es heute

Das EEG regelt, dass Erzeuger von Windenergie

20 Jahre lang pro ins Netz gelieferter Kilowattstunde

Strom zwischen sechs und neun Cents

von Vater Staat bekommen, was, so Experten,

die entstehenden Mehrkosten

ganz gut ausgleicht. Im Moment

arbeiten ca. 38.000 Menschen

in der Windbranche. Im Jahr

2001 gingen 2.079 neue

Windkraftanlagen mit einer

Geamtleistung von 2.659 Megawatt

ans Netz, was einem Zuwachs

gegenüber dem Vorjahr

von 60 Prozent bedeutet. Durch

Windenergie werden somit inzwischen

zirka 3,5 Prozent des

Stromverbrauchs versorgt. Und

Niedersachsen hat nicht nur

den tollsten VCP-Landesverband,

sondern ist auch „Windland

Nummer 1“. Der produzierte

Strom ist sauber, sicher

und (teils wegen der üppigen

Subventionen) in der Produktion ausreichend

günstig.

Also: alles toll an der Windfront?

Mitnichten. Denn je mehr Windkraftanlagen

in Landschaft gesetzt werden, desto lauter werden

auch die Stimmen der Kritiker (ein großes

Forum z.B. unter http://www.windkraftgegner.de).

Diese argumentieren auf mindestens

zwGegen den Rückenwindei unterschied-


lichen Ebenen. Zum Einen wird betont, dass

die Windkraft im Moment und wohl auch in

naher Zukunft leider nicht viel mehr sein wird

als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Zum Beispiel

brauche man 25

Windkraftanlagen (WKA) für

den Betrieb einer einzigen E-

Lok und 2 WKA im Binnenland

gleichen gerade den CO 2 Effekt

eines einzigen LKW aus.

Gerade letzteres Faktum muss

ob der hochgesteckten

Emissionsreduktionsziele des

Bundesumweltministeriums

entmutigend wirken.

Die zweite Argumentationsebene

stellt die negativen Folgen

für die im Bereich der zu

errichteten WKA lebenden Tiere

und Menschen in den Vordergrund.

Genannt werden

hier vor allem in die Rotorblätter

fliegende Vögel und

durch die erzeugten ständigen Geräusche und

periodischen Lichtreflexionen verschreckte

und vertriebene, kurz um ihren Lebensraum

beraubte Tiere. Außerdem seien die Auswirkungen

dieser Begleiterscheinungen auf direkt

neben WKAs lebende Menschen noch nicht bekannt,

und daher potentiell negativ.

Ein dritter, zumindest manchmal genannter

Punkt, ist, dass WKAs die Landschaft verschandelten

und einst unberührte Mittelgebirgsrücken

in befremdliche Windparks verwandelten.

Dies sei nicht nur nicht schön, sondern

habe auch objektiv negative Auswirkungen,

z.B. auf den Tourismus.

Schließlich sei nicht von der Hand zu weisen,

dass gerade wegen der großzügigen Subventionen

durch den Bund viele der aus dem Boden

sprießenden Anlagen von ebenso aus dem

Boden schießenden Firmen aufgestellt würden,

die erkannt haben, dass hier möglicherweise

leicht Geld zu verdienen sei. Nicht ganz

selten wird sich hier allerdings auch verkalkuliert

bzw. vorschnell gehandelt, was zu mangelhaften

Bebauungsanträgen, schlecht durchdachten

Standorten sowie halbfertigen bzw.

häufig still stehenden Anlagen führe.

Und nun?

Sollte man also in Anbetracht dieser Einwände

von jeder weiteren Förderung der Windkraft

absehen? Sollte der Bund das Geld lieber

umweltseite

umweltseite

andersweitig investieren, etwa in die intensivere

Suche nach einem Atommüllendlager,

deren Finanzierung immer noch nicht völlig

gesichert ist (geschweige denn der letztendliche

Bau des Lagers) und die ja

umweltpolitisch auch eine auf

den Nägeln brennende Frage

ist?

Auch hier muss man wohl sagen:

Mitnichten. Denn zum Einen

wird sich die Expansion der

Windenergiebranche in nächster

Zukunft ohnehin von alleine

verlangsamen (ob man das

nun toll finden soll, sei einmal

dahin gestellt). Denn die Zahl

möglicher Bauplätze wird knapper

und in wirtschaftlicher Hinsicht

wird damit alsbald auch

in dieser Branche erheblicher

Konsolidierungsbedarf beste-

hen. Die Akezptanz der Wind-

Der Traum aller Winkraftgegner

kraft und ihre Präsenz in der

Landschaft wird von der dann langsameren Entwicklung

profitieren, denn mensch gewöhnt

sich bekanntlich an langsame Veränderungen

am liebsten. Zum Anderen steckt in der Windkraft

durchaus noch mehr Potential, als dass

die oben genannten pessimistischen Beispiele

vermuten lassen. Experten gehen davon aus,

dass die Netzeinspeisung aus Windkraft noch

gut auf dann ca. 12 bis 14 Prozent des Stromverbrauchs

verdreifacht werden kann. Und das

unter sorgfältiger Berücksichtigung eines ausreichenden

Abstands zu Siedlungsgebieten und

völliger Aussparung von Naturschutzgebieten.

Außerdem wird verstärkt an sogenannten Off-

Shore-Anlagen, das heißt WKAs vor der deutschen

Küste gearbeitet, so weit draußen, dass

sie das verwöhnte menschliche Auge nicht weiter

stören. Und da ja auf dem Meer im Allgemeinen

auch mehr Wind herrscht als auf dem

Festland, machen derartige Windparks doppelt

Sinn. Letztendlich muss man wohl außerdem

lakonisch und fast ein wenig zynisch feststellen,

dass es heutzutage viele andere

(umwelt-) politische Entwicklungen gibt, die

gleichermaßen für Mensch wie Natur weit störender,

besorgniserregender, ja gefährlicher

sind,und gegen die sich zu artikulieren wichtiger

sein mag, als ein paar Hundert in die Landschaft

gesetzte, Strom liefernde Windräder.

Tommy

25

25


26

Drei Drei Drei Jahre Jahre Caminos Caminos V VVerdes

V erdes

caminos caminos verdes

verdes

Rückblick und Zukunftspläne

Vor drei Jahren, auf der LV 2000, fanden

sich ein paar Leute zusammen und gründeten

den Arbeitskreis Ecuador (Caminos

Verdes). Die Idee entstand durch einen Besuch

von Dr. Heike Brieschke, die mit ihrem Mann

Pedro Penafiel zusammen im ecuadorianischen

Regenwald auf einer Finca lebt. Sie beide sind

Mitbegründer der Organisation „Puntos Verdes“,

die es sich zur Aufgabe gemacht hat insbesondere

den Bewohnern des nahegelegenen

Dorfes Mindo die einzigartige Natur, die sie

umgibt, näher zu bringen. Das Interesse ist groß,

und so beschloss Puntos Verdes ein kleines

Seminarhaus zu bauen, damit die Informationsveranstaltungen

nicht länger in Heikes und

Pedros Wohnzimmer stattfinden müssen. Ziel

des AKs sollte sein, innerhalb von drei Jahren

8.000 DM anhand von Spenden zu sammeln,

um damit den Bau des Hauses zu unterstützen.

Außerdem sollte versucht werden den einzelnen

Stämmen das Thema Ecuador näher zu

bringen.

Die drei Jahre sind nun um, und so traf sich

vor drei Wochen der AK, um seine Arbeit noch

einmal zu reflektieren und zu überlegen, ob und

wie es weitergehen soll.

Wir stellten fest, dass wir die größeren Ziele,

die wir uns gesetzt hatten, alle erreicht haben.

Das Spendenziel haben wir sogar weit übertroffen.

Von vielen Stämmen wurden Gottesdienste

zum Thema Ecuador veranstaltet. Außerdem

haben wir eine Arbeitshilfe mit vielen

Spielen, Geschichten, Rezepten, etc. erstellt,

die es den einzelnen Gruppen erleichtert sich

mit dem Thema Ecuador zu beschäftigen.

Einige Aktionen, die wir geplant hatten, sind

allerdings anhand zu geringer Teilnehmerzahl

nicht zustande gekommen. Zweimal haben wir

ein Jurtendach angeboten und ebenfalls eine

Aktion unter dem Motto „Mach was

draus(sen)“. Wir finden es schade, dass diese

Aktionen nicht stattgefunden haben, haben

aber, oder gerade deshalb, beschlossen, nichts

derartiges mehr anzubieten.

Stattdessen entstand die Idee die Zeit des AKs

noch um mindestens ein Jahr zu verlängern.

Ziel der weiteren Arbeit soll eine Reise nach

Ecuador zu Heike und Pedro sein, um ihnen

beim Hausbau zu helfen. Wir haben uns überlegt,

für diese Reise eine kleine Gruppe von

zirka zehn Leuten aus dem Land zusammenzusuchen.

Das Jahr über sollte sich die Gruppe

an mehreren Wochenenden bzw. Tagen treffen,

um sich mit dem Land Ecuador und der

„Fundación Puntos Verdes“ näher zu beschäftigen.

Während dieser Zeit können selbstverständlich

auch weiterhin Spenden gesammelt

werden.

Wir sind der Meinung, dass mit einer derartigen

Reise ein schöner Abschluss unserer Arbeit

gegeben wäre. Genaues steht bis jetzt jedoch

noch nicht fest.

Soweit die Infos über den AK.

Worüber ich noch berichten möchte, was aber

Die Proteste gegen die OCP ...

nur entfernt mit dem AK zu tun hat, ist folgendes:

Bau der neuen Pipeline durch Ecuador

Außerhalb ihrer Arbeit in der Fundación sind

Heike und Pedro seit nunmehr vier Jahren damit

beschäftigt, gegen ein Projekt der ecuadorianischen

Regierung zu kämpfen.

Seit 1999 ist der Bau einer zweiten Ölpipeline

durch Ecuador geplant. Um die Ausschreibung

hatten sich zwei Parteien beworben:

„Williams“ und das Firmenkonsortium „OCP

Ltd.“. Der Auftrag ging aus unerklärlichen

Gründen an das Konsortium. Obwohl „Williams“

eine Route südlich von Quito für die

Pipeline bevorzugt hätte, die sowohl ökonomischer

als auch weit ökologischer gewesen wäre.

Die Nordroute des Konsortiums soll direkt

durch das „Mindo-Nambillo Nebelwald-Reservat“

und den „Yasuni-Nationalpark“ führen. Da-


... scheinen bislang ohne Erfolg zu beiben:

durch würde unersetzbarer Primärwald sowie

Sekundärwald zerstört werden. Und damit

auch der Lebensraum zahlreicher, teilweise

vom Aussterben bedrohter Tiere und Pflanzen,

sowie die Lebensgrundlage zehntausender

Menschen. Auch der wirtschaftliche Aufschwung,

den die neue Pipeline laut OCP bringen

soll, ist eher fraglich. Umweltschützer behaupten

das Gegenteil.

Das Projekt wird von einem Bankenkonsortium

finanziert. Nachdem die „Deutsche Bank“

als Hauptgeldgeber „auf Grund der Umweltproblematik“

(Sprecherin Daniela Elvers in

„stern“) aus dem Projekt ausgestiegen war, ist

nun die „Westdeutsche Landesbank“ an ihre

Stelle getreten. Diese beharrt gegenüber der

zahlreichen internationalen Proteste und trotz

gegenteiliger Beweise, auf ihrer Aussage, der

Bau der OCP entspräche den Umweltstandards

der Weltbank.

Im Kampf gegen die OCP spielt sich in Ecuador

derweil Unfassbares ab. Unfassbar zumindest

für den europäischen Betrachter.

Im Frühjahr letzten Jahres gelang es Heike und

Pedro zusammen mit der Organisation aus

Mindo „Acción por la vida“ (= Aktion für das

Leben) sowie mit Hilfe hoher Spenden großer

Umweltschutzorganisationen, ein Stück Land,

durch dass die Pipeline verlaufen soll, aufzukaufen.

Nach eigener Aussage wird dieser

Schritt den Bau der OCP wohl kaum verhindern,

wohl aber verzögern, da erst ein Verfahren

zur Zwangsenteignung eingeleitet werden

muss.

Unbeindruckte OCP

Die OCP zeigte sich davon anfangs jedoch unbeeindruckt.

Mitglieder von „Acción por la

vida“, die auf dem Grundstück ein Protestcamp

errichtet hatten, wurden sozusagen von ihrem

eigenen Grund und Boden weg verhaftet und

caminos caminos verdes

verdes

ins Gefängnis gesteckt. Anschließend wurde

den Leuten der Zugang zu ihrem Grundstück

verweigert. Wer hier illegal handelte war zweifelsohne

die Polizei, wenn nicht sogar die Regierung.

Doch die Grundeigentümer ließen nicht lokker

und starteten immer wieder neue Protestaktionen

und Versuche ihr Land zu betreten,

bis letztendlich ein Gutachter einen Bericht zu

ihren Gunsten einreichte. Ein kleiner Sieg in

einem scheinbar aussichtslosen Kampf. Denn

die OCP behauptete vollkommen grundlos, der

Bericht sei nicht fristgerecht eingereicht worden,

woraufhin ein zweiter Gutachter einen

neuen Bericht erstellen musste, was natürlich

erneut Zeit und Geld kostete. Im September

letzten Jahres konnten die OCP-Gegner noch

einen weiteren Triumph feiern: Dr. Robert

Goodland, der die wichtigsten Umweltstandards

der Weltbank persönlich erarbeitete,

reiste nach Ecuador um sich ein Bild von

der Lage zu machen. Das Urteil fiel geradezu

vernichtend für die OCP aus: die WestLB verstößt

gegen die Weltbankstandards und die

Pipeline wird mit illegalen Methoden durchgedrückt.

Als im Dezember 2002 der Vulkan Reventador

ausbrach, wurde die bevorstehende Katastrophe

für das Land noch einmal deutlich. Viele

bereits verlegte Rohre der neuen Pipeline brachen,

während die Rohre der ersten, seit 30

Jahren bestehenden, Pipeline den Kräften

standhielten. Womit bewiesen ist, dass für die

neue Pipeline minderwertiges Material verwendet

wird. Wäre durch die OCP nun schon Öl

geflossen, wäre ein großer Teil des Landes verseucht

worden.

Die West LB scheinen diese erschreckenden

Nachrichten jedoch nicht weiter zu kümmern.

Dabei wäre sie mit ihrem Rückzug aus dem

Projekt in der Lage, den Bau der Pipeline zumindest

vorerst zu stoppen. Heike Jungherr

Eine weite Pipeline ist in Vorbereitung

27


nabelschau

nabelschau

Susanne Susanne und und Christian: Christian: Neue Neue Hauptamtliche Hauptamtliche des des VCP VCP LN

LN

Kennen lernen erwünscht

Wer etwas Zeit hat, gerade in Hannover

ist und vorher anruft, der kann

in der Tagungsstätte Südstadt (Eingeweihten

auch als „ADö39“ oder „ADS“ bekannt)

auf zwei neue Gesichter treffen.

Es handelt sich um Susanne Kaplan und Christian

Brems, die seit dem 1. Januar 2003 jeweils

auf halber Stelle hauptamtlich für den

VCP Land Niedersachsen arbeiten. CEMP hat

die beiden an einem freundlichen Freitagmorgen

besucht und bei Kaffee und Keksen ausführlich

mit ihnen geschnackt. Zwischen Malerfarbe

(der Zivi streicht nächste Woche die

Türen zu Ende…) und Ikea-Büromöbeln beginnen

Christian und Susanne, sich im Südstadtbüro

einzurichten. Darüber hinaus versuchen

sie, sich in ihren neuen Arbeitsfeldern zu

orientieren und die schwierigen Verbandsstrukturen

zu durchschauen. Ihre Aufgabenbereiche

sind neu zugeschnitten, und in der vorher

nie da gewesenen Situation mit fünf Hauptamtlichen

muss das Landesteam einiges neu

regeln. Es ist ein Such- und

Abstimmungsprozess, der viel Zeit kostet, sagt

Christian. Aber die Kolleginnen und Kollegen,

und besonders Gunnar als Landesleitung und

der e.V.-Vorstand, sind sehr darauf bedacht, dass

die Arbeitsverteilung sich für die Zukunft möglichst

produktiv gestaltet, so Susanne.

Und überhaupt, man habe schon so viele engagierte,

motivierte und nette Menschen getroffen

in der ersten Zeit… Susanne, die lange

in der Türkei gearbeitet hat, vergleicht die

Warmherzigkeit und Offenheit, die sie in jenem

Land erlebt hat, mit der Freundlichkeit, die ihr

28

28

jetzt an ihrem Arbeitsplatz entgegenkommt.

Wenn das kein Lob ist!

Wie aber sehen die neuen Arbeitsfelder aus,

was sind die Ziele für die nähere Zukunft?

Susanne ist für die Geschäftsführung zuständig;

daher ist es ihr ein Anliegen, die Finanzierung

des Verbandes zu sichern und neue Mittel

zu erschließen. Auch soll der Organisationsaufbau

im täglichen Geschäft effektiver werden.

Dazu gehört eine Aktualisierung der

Mitgliederdatei und die Beteiligung an Projekten

zum Mitgliederwachstum. In ihrem zweiten

Schwerpunkt, der Öffentlichkeitsarbeit,

möchte sie zusammen mit der AG Medien noch

dieses Jahr ein Öffentlichkeitsarbeitskonzept

erstellen.

Christians Schwerpunkt ist die Erlebnispädagogik,

möglicherweise ein etwas weniger

papier-lastiges Feld. Er wird in Zukunft für die

Ranger/Rover-Stufe zuständig sein und außerdem

im Arbeitskreis Schulung mitarbeiten. Den

Bildungsauftrag des Verbandes als Hauptamtlicher

mit umzusetzen und den pfadfinderischen

Erziehungsgedanken weiter zu tragen,

formuliert Christian als Anliegen.

Das sind sie, unsere Neuen. Kontaktadressen unter:

www.niedersachsen.vcp.de Fotos: SöKö


Er weiß wohl, wovon er spricht: Christian

kommt aus der Evangelischen Jugend, war aber

auch als Jugendlicher mit 16-17 Jahren kurz

Gruppenleitung im VCP in Wolfsburg. Persönliche

Beziehungen, „wie das immer so ist“, führten

aber dann dazu, dass er sein Engagement

wieder stärker in Richtung Evangelische Jugend

lenkte, wo er bis heute aktiv ist. Die Kontakte

zum VCP waren immer positiv, sagt er,

der VCP wäre ihm stets als eigenständiger Faktor

im Spektrum evangelischer Jugendarbeit

aufgefallen.

Susannes Berührungen mit dem VCP sind

frisch. Besonders fasziniert ist sie davon, dass

junge Menschen eben nicht hauptsächlich

Bezirksvorstellung Bezirksvorstellung Elm

Elm

Höhenzug bei Braunschweig – mit drei

Buchstaben? So lautet die Frage in vielen

Kreuzworträtseln. Ihr kennt natürlich

sofort die Antwort und seid schon beim

Namen unseres Bezirks ELM.

Unser Bezirk liegt in der „Region Ost“

des VCP Land Niedersachsen.

Zentrale Mitte des Bezirks ist

die Stadt Braunschweig.

Im Norden grenzt er an

den Bezirk „Paul

Schneider“, Wolfsburg,

im Osten bis zur

Grenze Niedersachsens,

im Süden

der Wolfenbütteler

Raum und das

Salzgittergebiet und im

Westen das Gebiet

Peine, Grenze Bezirk

Ostphalen.

Zur Geschichte

Entstanden ist unser Bezirk aus

dem alten CP-Gau Elm, bzw. aus dem

Land Braunschweig beim EMP (Evangelischer

Mädchenpfadfinderbund). Nach Ende des 2.

Weltkrieges entstanden ab 1948/1949 die ersten

CP-Gruppen in unserer Region.

Die Anregung erhielten wir von „alten“, ehemaligen

CP´ern der Vorkriegszeit. Die Gründungen

von EMP-Gruppen verliefen in ähnlicher

Weise.

nachrichten

nachrichten

nabelschau

nabelschau

„Elm rockt!“

Mode und materiellen Dingen nachgehen, sondern

„alternative Lebensformen dagegensetzen“.

Die Fragen nach Wegen jenseits der

Konsumkultur, Werte wie Gemeinschaftssinn,

Sich um andere Kümmern, Verantwortung Tragen

– diese VCP-typischen Tugenden findet

sie wichtig und möchte Menschen direkt zu

unterstützen und ihr Wissen mit ein bringen.

Bei so viel Idealismus sind wir optimistisch,

dass unsere neuen Hauptamtlichen den Verband

mit Ideen und Taten weiterbringen können.

Wir verabschieden uns also herzlich,

nachdem wir eine weitere Tasse Kaffee getrunken

haben, auf ein baldiges Wiedersehen.

SöKö

Die CP-Gruppen gehörten zunächst zum „Harzgau“,

der damals weit über den Harz hinaus

eine große räumliche Ausdehnung nach Norden

hatte. 1952 lösten wir uns vom Harzgau

und gründeten den ELMGAU. Pfingsten

1953 war das erste Gaulager des

Elmgaues in Langeleben / Elm.

Die CP-/VCP- Gruppen im Wandel

der Zeit

In der Folgezeit bis heute

gab es viele Neugründungen;

es haben

sich aber auch viele

Stämme und Siedlungen

aufgelöst.

Aufgrund großer Mitgliederzahlen

und starker

eigenständiger Arbeit

trennte sich im Laufe des

Jahres 1981 der Stamm in

Wolfsburg vom Bezirk Elm. Es

kam zur Neugründung des Bezirks

„Paul Schneider“, Wolfsburg. Die

Mitgliederzahl war inzwischen von fast 500

auf unter 200 gesunken. Zum gegenwärtigen

Zeitpunkt gibt es bei uns drei Stämme in

Braunschweig, einen Stamm in Wolfenbüttel -

mit der PTA - Gruppe in Neuerkerode und einen

Stamm in Peine/Vöhrum.

Die Zahl der angemeldeten VCP-Mitglieder hat

inzwischen die 300er Grenze überschritten.

29 29

29


nabelschau

nabelschau

Foto der Bezirksaktiven zum 30. Geburtstag von Landesleitung Gunnar. Wer ruft hier Personenkult?

Zur VCP-Arbeit

In den Gruppen wird im Wesentlichen die traditionelle

Pfadfinderarbeit betrieben. Regelmäßige

Gruppenstunden, Fahrten und Lager stehen

dabei im Vordergrund. Mit zu den wichtigsten

pfadfinderischen Ereignissen innerhalb

unseres Bezirks gehörten und gehören die alljährlichen

– an jeweils unterschiedlichen Plätzen

– stattfindenden Pfingst-lager (Gaulager/

Bezirkslager). Die Pfingstlager stehen unter

einem Motto/ Thema: zum Beispiel „Junge

Menschen in aller Welt“ (1963), „Wir bauen

ein Dorf“ (1981), „Zeit“ (1999), „Western City

- Goldrausch“ (2002). Das Thema 2003 ist

„Mittelalter“. Neben der Ausführung des jeweiligen

Lagerthemas, erfreut sich zunehmend der

„Abend der offenen Kochtöpfe“ großer Beliebtheit.

Der Lagergottesdienst am Pfingstmontag

bildet den besinnlichen Abschluss der ereignisreichen

gemeinsamen Lagerstunden. Bei

dem beschriebenen wechselvollen Auf und Ab

hatten wir Pfingstlager mit bis zu 300 Teilnehmern,

aber auch Lager mit nur 100 Teilnehmern.

Fast alljährlich findet ein Bezirkshajk

statt. Aufgenommen wird jetzt auch wieder die

alte Tradition eines Bezirksturniers mit diversen

Spielen (früher Gau-Winterspiele).

Besonderheiten unserer VCP - Arbeit

Schulungen auf Bezirksebene, die wir früher

30

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selbst durchführten, werden jetzt durch die

„Region Ost“ abgedeckt. Durchgeführt werden

dagegen einige Projekte und Jurtenbauseminare.

Monatlich treffen sich die Delegierten der

Stämme zum Bezirksrat. Als Gäste nehmen oftmals

Delegierte von Stämmen des Bezirks

Ostfalen teil. Es findet ein Austausch von Ideen

statt, Planungen auf Bezirksebene werden

gemeinsam erörtert.

In der Ranger/Roverarbeit finden unregelmäßige

Treffen statt, die bisher unterhaltsamen

Charakter hatten.

Die Erwachsenen Mitglieder des Bezirks werden

zu Anfang eines jeden Jahres zu einer sog.

„Jahresandacht“ eingeladen. Diese Jahresandacht

hat die jeweilige Jahreslosung zum

Thema. Die 25. Jubiläumsandacht am 17.

Januar 2003 wurde unter großer Beteiligung

von unserem Landesbischof (Braunschweigerische

Landeskirche) abgehalten.

Ergänzend zu den „Erwachsenen“ sei erwähnt,

dass wir einen hohen Anteil von erwachsenen

Mitgliedern im Bezirk haben.

Die Arbeit der Gruppen

Beliebt bei allen Ortsgruppen ist alljährlich das

„Anzelten“ im Frühjahr und das „Abzelten“ im

Herbst. Einige Stämme führen auch eigene

Sommerlager, Winterfreizeiten, Mitarbeiter-


fahrten oder Mitarbeiterwochenenden durch.

Im Laufe der Zeit haben fast alle Ortsgruppen

irgendein Gründungsjubiläum gefeiert und

sind dadurch auch an die Öffentlichkeit getreten.

Kontakte zu Nachbargruppen oder anderen

VCP-Gruppen außerhalb des Bezirks werden

gepflegt – oft als „Nachwirkung“ eines Landeslagers

oder Bundeslagers oder einer überörtlichen

Schulungsmaßnahme.

VCP-Arbeit – in der Kirchengemeinde – nach außen

Unsere jeweilige Gruppenarbeit findet in einer

Kirchengemeinde statt – oft sogar in „eigenen“

VCP-Gruppenräumen.

Die VCP-Gruppe ist somit Teil der

gemeindlichen Jugendarbeit (zum Teil alleiniger

Teil) mit besonderer Ausprägung als Gruppe

in der Gemeinde, und nicht als Gruppe der

Gemeinde. Dadurch nimmt sie aktiv am

Gemeindeleben teil. Die Gruppen in Braunschweig

verrichten in jedem Jahr Standdienst

auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt

beim „Brot für die Welt“-Stand des Diakonischen

Werks.

Nach außen sind wir vertreten in der Landesjugendkammer

Braunschweig und im Jugendring

der Städte Braunschweig und

Wolfenbüttel.

Unser Bezirk nimmt ebenfalls aktiv an Vorhaben/Aktionen

auf VCP-Landesebene teil, zum

Beispiel Landeslager, Kongress, diverse Gremien,

R/R-Arbeit und ähnlichem. Beim letzten

Bundeslager waren wir mit 80 Teilnehmern

dabei.

Beim Deutschen Evangelischen Kirchentag

stellen sich „Elmer“ als Helfer und Technische

Hallenleitung zur Verfügung. Beim diesjährigen

1. Ökumenischen Kirchentag in Berlin

werden wir mit ca. 50 Helferinnen und Helfern

dabei sein.

Würdigung und Defizite

Da die gesamte Arbeit in den Händen Ehrenamtlicher

liegt, ergibt sich eine große Belastung,

sogar zum Teil Überbelastung derselben. Die

ab 1.11.2000 in unserem Bezirk ansässige

Hauptamtliche (Britta Wagener) ist zwar für die

gesamte „Region Ost“ zuständig, trägt jetzt aber

schon sehr zur Entlastung bei und ist hilfreich

bei der Ausbildung neuer Ehrenamtlicher. Die

derzeitige Mitarbeitersituation reicht dennoch

nur zur Abdeckung der bereits bestehenden

Gruppenarbeit aus. Neue Gruppen können, bis

nachrichten

nachrichten

nabelschau

nabelschau

auf einzelne Ausnahmen, derzeit nicht gegründet

werden, vor allem nicht an anderen Orten.

Selbst bei der oft erheblichen Überbelastung

sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

äußerst einsatzfreudig. Diese Feststellung wird

auch auf unserer jährlichen Bezirksversammlung

dankbar gewürdigt. Wir hoffen, dass wir

auch weiterhin solch hochmotivierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter finden.

Ergänzend ist noch eine wichtige Tatsache zu

erwähnen. Die für unseren Bezirk von 1974

bis 1977 tätige Hauptamtliche (Almut

Lingelbach) ist auch danach bis jetzt aktiv als

Mitarbeiterin und Gruppenleiterin geblieben.

Unser Bezirksältester (Winni Przygoda) ist seit

1949 aktiv in der CP/VCP-Arbeit dabei, war

lange Jahre CP-Gauführer, VCP-Bezirkssprecher,

Mitglied im Bezirksleitungsteam und

ist jetzt im Bezirksrat. Er hat für uns unzählige

Aufgaben im Gau/Bezirk bewältigt und ist immer

da, wenn man ihn braucht.

Beide Personen haben mit dazu beigetragen,

dass unser Bezirk über Jahrzehnte eine gewisse

Stabilität und Beständigkeit erhalten hat.

Wir sind uns alle bewusst und sind auch stolz

darauf, dass wir mit unserem Tun und Handeln

in der evangelischen/christlichen Jugendarbeit

einen Beitrag für eine Gemeinschaft in

Staat und Kirche leisten.

Im Vertrauen auf Gottes Hilfe werden wir auch

in den kommenden Jahren neue Pfade finden.

Herzlich Gut Pfad! Euer Bezirk Elm

Bezirksleitung: Andreas Herwig,Florian Müller

Bezirksältester: Winfried Przygoda

CEMP ist überall –

und ausnahmsweise mal am Boden.

31 31

31


36

harte harte nuss nuss

nuss

Ein Rätsel…

… zu quälen die beste Leserschaft von allen TM , ein

Rätsel, zu schwer selbst für den zuständigen Redakteur,

ein Rätsel, dessen Lösung kommenden Generationen

zur Ehre gereichen wird…

***

Tja, keine Einsendungen. Keine Preise für euch. Aber gut

für uns. Denn der schlechteste Rätselredakteur von allen

hat die Lösung verschlampt. So hätte die RedAKtion selbst

gar nicht beurteilen können, ob Oleg, Milena oder Antonin

nun gerne Slivovitz trinken. Sei’s drum.

***

Diesmal gibt’s aus gegebenem Anlass kein Rätsel. Wir

präsentieren: den CEMP-Abo-Aufruf!

CEMP berichtet über das Geschehen im VCP Land

Niedersachsen.

CEMP ist Forum für eure Wünsche, Anregungen und Kritik.

CEMP diskutiert Themen der Zeit.

CEMP ist schöööööön. So schön wie unsere Leserschaft.

Und CEMP ist kostenlos viermal im Jahr bei euch.

Damit das so bleibt, brauchen wir dringend freiwillige

Abonnenten, die unsere gemeinsame Zeitschrift sponsorn,

denn die Produktionskosten sind enorm gestiegen.

Mit nur 15,00 Euro im Jahr tragt ihr dazu bei, dass CEMP in

gewohntem Umfang, in ansprechender Qualität & Niveau

erscheint.

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Sonst müssen wir CEMP in einem beliebigen Billiglohnland

herstellen lassen, wo schon Heerscharen arbeitsloser,

ehemaliger BILD-„Journalisten“ auf eine Gelegenheit wie

diese warten.

Oder so ähnlich.

Also: Vielen Dank für eure Hilfe. Es grüßt herzlich:

Die RedAKtion

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