Erfolgsfaktor Mensch - Evangelische Kirche in Deutschland

ekd.de

Erfolgsfaktor Mensch - Evangelische Kirche in Deutschland

Die B·A·D-Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Eur opa 200.000 Betriebe

mit 4 Millionen Beschäftigten zu den Erfolgsfaktor en Arbeitsschutz, Sicherheit, Gesundheit und Personal.

Erfolgsfaktor Arbeitsschutz

■ Arbeitsmedizin

■ Arbeitssicherheit

■ Gefährdungsbeurteilung

Erfolgsfaktor Sicherheit

■ Brandschutz

■ Explosionsschutz

■ Gefahrgutmanagement

■ Gefahrstoffmanagement

■ Prüfobjektmanagement

■ Prüfung von Arbeitsmitteln

■ Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination

■ Prüfung von Spiel- und Freizeitanlagen

■ Umweltschutz

■ CE-Konformitätsbewertung

■ Hygiene

■ BGV A3

B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH

Hauptgeschäftsstelle · Herbert-Rabius-Str. 1 · 53225 Bonn

Telefon (08 00) 124 11 88 · Fax (02 28) 400 72-25

www.bad-gmbh.de · info@bad-gmbh.de

Erfolgsfaktor Gesundheit

■ Betriebliches Gesundheitsmanagement

■ Gesundheitsförderung

■ Medical-Check

■ Früherkennungs-Untersuchungen

■ Gutachten

■ Verkehrsmedizin / Begutachtung

der Fahreignung

■ Reisemedizin

■ Impfungen

Erfolgsfaktor Personal

■ Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung

■ Serviceline

■ Coachings und Seminare

■ Betriebliches Eingliederungsmanagement

Jahresbericht über die arbeitsmedizinische Betreuung

der EKD

Berichtszeitraum 01.01. - 31.12.2009

Erfolgsfaktor Mensch

Unsere internationale Marke


B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH

Hauptgeschäftstelle

Herbert-Rabius-Str. 1

53225 Bonn

Tel. 0800/124 11 88

Fax 0228/400 72 25

E-Mail: info@bad-gmbh.de, Internet: www.bad-gmbh.de

Verfasser:

Dr. med. P. Gülden

Koordinierender Arbeitsmediziner der EKD

Zentrum Hannover

Stand: Juli 2010

Copyright: © B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH


INHALT

Vorwort 4

Organisation der arbeitsmedizinischen

Betreuung der EKD 5

Zentrale Aufgaben des Betreuungskonzeptes 5

Arbeitsmedizinische Betreuung der Landeskirchen 7

Bericht zu den einzelnen Landeskirchen 9

Zusammenfassung und Ausblick 31

Anhang 31

3


Vorwort

Grundlagen der arbeitsmedizinischen Betreuung

Zur Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften zum Arbeitsschutz (Arbeitssicherheitsgesetz,

Arbeitsschutzgesetz, Unfallverhütungsvorschriften usw.) wurde von der

Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit den zuständigen Berufsgenossenschaften

ein Betreuungskonzept für die kirchlichen Einrichtungen vereinbart. Die

sicherheitstechnische Betreuung wird in der Regel durch kircheninterne Mitarbeiter

(Koordinatoren und Ortskräfte) unter Beratung, Anleitung und Unterstützung der

Evangelischen Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz (EFAS) umgesetzt.

Die arbeits-medizinische Betreuung erfolgt seit 01.01.1998 auf der Grundlage eines

so genannten „Pauschalvertrages“, der zwischen den evangelischen Landeskirchen

unter Vermittlung und Beteiligung der Evangelischen Kirche in Deutschland

einerseits und der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH

andererseits geschlossen wurde. Dieser Vertrag orientiert sich am Arbeitssicherheitsgesetz

unter Anwendung der geltenden Unfallverhütungsvorschriften sowie den

Nachfolgenden Gesetzen und Verordnungen.

Zur Verbesserung der Akzeptanz steht den Kirchengemeinden eine Informationsschrift

zur Arbeitsmedizin unter Einbeziehung eines überarbeiteten Betreuungskataloges

zur Verfügung („Arbeitsmedizinische Betreuung und Gesundheitsschutz in

der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)“).

Folgende Einrichtungen werden betreut:

Evangelische Kirche in Deutschland mit ihren gesamtkirchlichen

Einrichtungen, Werken und Diensten inkl. UEK

� VELKD (Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands)

� Die Landeskirchen der EKD mit allen Kirchenkreisen, Dekanaten, Propsteien,

Kirchengemeinden und sonstigen öffentlich rechtlichen Körperschaften,

Anstalten und Stiftungen sowie deren Einrichtungen, sofern diese Einrichtungen

keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzen und weniger als 150 Mitarbeiter

beschäftigen

� Herrnhuter Brüdergemeine

� Die nicht zur EKD gehörende SELK (Selbstständige Evangelisch-Lutherische

Kirche) wird ebenfalls auf der Basis dieses Vertrages betreut

4


Organisation der arbeitsmedizinischen Betreuung

Zur Beratung und Mitwirkung bei Arbeitsschutzprojekten ist ein koordinierender

Arbeitsmediziner vom B·A·D-Zentrum Hannover bei der Evangelischen Fachstelle für

Arbeits- und Gesundheitsschutz (EFAS) tätig. Zusätzlich werden von ihm fachliche

und organisatorische Belange des Arbeitsschutzes zwischen den beteiligten

Organisationseinheiten der B·A·D GmbH und deren Arbeitsmedizinern/-innen

abgestimmt.

Für die Gliedkirchen ist jeweils ein/-e Arbeitsmediziner/-in tätig, um die Landeskirche

in Fragen des Gesundheitsschutzes zu beraten, den Einsatz der vor Ort für die

einzelnen Einrichtungen tätigen Ärzte und Ärztinnen zu koordinieren, die

Maßnahmen des Arbeitschutzes mit dem sicherheitstechnischen Koordinator

abzustimmen und um sich am landeskirchlichen Arbeitsschutzausschuss zu

beteiligen.

In die Betreuung der so genannten „verfassten Kirche“ sind die meisten der 170

B·A·D-Zentren eingebunden. Zur „verfassten Kirche“ gehören die einzelnen Kirchengemeinden

und die Verwaltungseinheiten sowie die angeschlossenen unselbstständigen

Einrichtungen (z. B. Diakoniestationen, Kindergärten, Friedhöfe, Beratungsstellen).

Zentrale Aufgaben des Betreuungskonzeptes

Zentrale arbeitsmedizinische Leistungen, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz in

allen Landeskirchen unterstützen, wurden vom koordinierenden Arbeitsmediziner,

Dr. Peter Gülden, von der B·A·D GmbH in Zusammenarbeit mit der EFAS in

verschiedenen Projekten erbracht:

� Beratungen und Information der Koordinatoren in den Landeskirchen sowohl

telefonisch und schriftlich als auch bei den regelmäßigen Koordinatorentreffen.

� Teilnahme und Mitgestaltung des Treffens der Arbeitmedizinischen Koordinatoren

in Dresden (03.-04.12.2009):

o Aktuelles aus der VBG

o Bericht zum Projekt „Seminare für Berufsgruppen“

o Praxis der Arbeitsmed. Betreuung

o Chancen und Grenzen von Screeninguntersuchungen

o Erfahrungsaustausch

� Unterstützung der beteiligten Arbeitsmediziner/-innen in fachlichen und organisatorischen

Belangen. Darüber hinaus wurde auch 2009 für alle beteiligten Zentren ein

Newsletter erstellt.

5


� Eine größere Anzahl von Einrichtungen wurde telefonisch durch den koordinierenden

Arbeitsmediziner in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes beraten (u. a.

Fragen zum Infektions- und Mutterschutz).

� Beiträge zum EFAS-Newsletter:

o Erste Hilfe in der Kirchengemeinde

o Verordnung zur arbeitsmed. Vorsorge (ArbMedVV)

o Betriebliches Eingliederungsmanagement

o Die Praxis der Vorsorgeuntersuchungen

o Schweinegrippe – eine Frage der Hygiene ?

o Berufliche Auslandsaufenthalte

o Impfung gegen die Neue Grippe

� Teilnahme an den Sitzungen des Beirates der EFAS.

� Beteiligung am Projekt „Kirchenmusiker“, das von Herrn Dr. Martin Fendel aktiv

umgesetzt wird (Workshop für Musiker).

� Beteiligung an verschiedenen Treffen der B·A·D-Ärzte/-innen mit den Ortskräften

in den Landeskirchen Rheinland, Hannover, Baden, Bayern

Diese Treffen erörtern vertragliche Besonderheiten und sollen kirchenspezifische

Informationen zur Betreuung vermitteln, die Standardisierung der Betreuung fördern

und die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten des Arbeitsschutzes verbessern.

Wesentlicher Schwerpunkt war die Anwendung der Biostoffverordnung in der

vorschulischen Kinderbetreuung.

� Von der B·A·D GmbH wurden wieder regionale Fachtagungen zum Arbeits- und

Gesundheitsschutz mit Themen Biostoffverordnung, Rückengesundheit, Hautschutz,

Lärm und Stress für die Zielgruppe Kindergartenleitung angeboten. Die Veranstaltung

in Hannover wurde positiv bewertet. Weitere Veranstaltungen in Bremen und

Karlsruhe mussten abgesagt werden. Weitere Fachtagungen zum Thema „Hygiene“

wurden von kirchlichen Einrichtungen genutzt.

� Die neue Fachtagung zum Thema „Psycho-mentale Belastungen“ wurde erstmalig

in Bonn, anschließend 2009 in Hannover und Berlin durchgeführt. Führungskräfte in

der Verwaltung soll der Umgang mit Belastungen erleichtert werden und gezeigt

werden wie Belastungen vermieden werden können. Die Veranstaltungen wurden

gut angenommen und bewertet. Folgeveranstaltungen wurden für 2010 geplant.

6


Arbeitsmedizinische Betreuung der Landeskirchen

Die Strukturen der Landeskirchen sind sehr unterschiedlich. Einerseits bestehen

Landeskirchen allein aus Kirchengemeinden und Verwaltungseinheiten, andererseits

kommen in anderen Landeskirchen unselbstständige Diakoniestationen, Kindergärten,

Beratungsstellen, stationäre Pflegeheime, Schulen und forstwirtschaftliche

Einheiten sowie Friedhöfe dazu. Nicht selten haben Einrichtungen mehrere Träger.

So werden z. B. Diakoniestationen sowohl von einem katholischen Träger als auch

einer evangelischen Gemeinde betrieben.

Die Umsetzung der Biostoffverordnung in den Kindertagesstätten spielt weiterhin

eine herausragende Rolle. Zusätzlich werden zunehmend Untersuchungen und

Beratungen zum Mutterschutz nachgefragt. Dies kommt durch die zunehmende Zahl

von Mutterschutzuntersuchungen in der vorschulischen Kinderbetreuung zum

Ausdruck: 2009 waren es 667 Untersuchungen gegenüber 2008 mit 433 Untersuchungen.

Die Betreuung der Kirchengemeinde mit ihren Arbeitsplätzen (Küster, Pfarrsekretärin,

Organist u. a.) spielt eine zunehmende Bedeutung. In den Gemeinden wird

immer wieder Beratungsbedarf zu Schimmel-pilzbelastungen (z. B. Bereich Orgel),

Taubenkot oder Bildschirmarbeitsplätzen gesehen.

Im Einzelnen erfolgten:

1. Begehungen in Kindergärten, Diakoniestationen und größeren

Verwaltungseinheiten.

2. Beratungen der Leiter der Einrichtungen zur Arbeitsplatzgestaltung,

Ergonomie von Bildschirmarbeitsplätzen, Infektionsgefährdung, zum

Hautschutz und zur persönlichen Schutzausrüstung.

3. Beratung von Mitarbeitern zu arbeitsplatzbezogenen gesundheitlichen

Beeinträchtigungen.

4. Kirchliche Einrichtungen werden zunehmend zu Fragen der Eingliederung von

Mitarbeitern nach langer Krankheit beraten.

5. Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen, von Impfungen (z. B. Masern,

Mumps, Röteln) und Untersuchungen von Leistungsgewandelten

Mitarbeitern/innen

6. Veranstaltungen mit Koordinatoren und Arbeitsmedizinern/-innen.

Im Jahr 2009 konnte die arbeitsmedizinische Betreuung weitestgehend durch Intensivierung

der Kontakte und Beratungen und umfangreichen arbeitsmedizinischen

Untersuchungen fortgesetzt werden. Insgesamt wurden 1.446 Begehungen und

16.735 Beratungseinheiten zu je 15 Minuten durchgeführt (2008: 442 Begehungen

und 16.660 Beratungseinheiten). Vorsorgeuntersuchungen und Untersuchungen der

7


Beschäftigten zur Erfassung arbeitsplatzbezogener Risiken am Arbeitsplatz erfolgten

in insgesamt 17.429 Fällen (2008: 15.644). Die Begehungen konnten somit 2009

deutlich gesteigert werden.

Begehungen der Einrichtungen dienten der Erfassung arbeitsplatzbezogener

Gesundheitsrisiken. Durch entsprechende Beratungen der Einrichtungen konnten in

vielen Fällen gesundheitsgefährdende Mängel beseitigt werden, die zu einem Abbau

gesundheitlicher Risiken und zu einer Verringerung von Beschwerden führten. Ein

wesentlicher Punkt war 2009 die Lärmproblematik in Kindertagesstätten. Bauliche

Maßnahmen wie Montage von Dämmmaterialien sind geeignet den Lärm zu senken.

Verbesserungen des Arbeitsumfeldes sind geeignet, die Mitarbeiterzufriedenheit zu

erhöhen und helfen, Fehlzeiten zu verringern. Die Einrichtungen wurden

entsprechend ihrer Struktur zu folgenden Themenschwerpunkten beraten und

unterstützt:

� Erste-Hilfe-Organisation (Erste Hilfe-Material, Ersthelfer, Verbandbuch)

� Arbeitsplatzgestaltung (z. B. Auswahl geeigneter Bürostühle), Ergonomie

(geeignetes Mobiliar für Erzieherinnen in Kindertagesstätten)

� Infektionsgefährdung

� Persönliche Schutzausrüstung (z. B. Schutzhandschuhe)

� Hautschutz

� Impfplanung

Arbeitsschutzausschüsse sind in den meisten Landeskirchen eingerichtet. Die

zuständigen Arbeitsmediziner/-innen haben an insgesamt 122 Arbeitsschutzausschuss-Sitzungen

teilgenommen. In einigen Landeskirchen existieren zusätzlich zum

landeskirchlichen Ausschuss auch auf regionaler Ebene (Kirchenkreise/Bezirke)

Arbeitsschutzausschüsse. Die Gründung von Arbeitsschutzausschüssen auch auf

unteren Verwaltungsebenen, wie den Kirchenkreisen, ist zu begrüßen, da Arbeitsschutzausschüsse

die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten des Arbeitsschutzes

erleichtern und fördern.

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen sind geeignet, gesundheitliche

Gefährdungen frühzeitig zu erfassen. Entsprechend den gesetzlichen Grundlagen

(Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge) sind Angebots- und Pflichtuntersuchungen

zu unterscheiden. So ist im Bereich der ambulanten Pflege die

8


Vorsorgeuntersuchung nach Arbeitsmedizinischer Vorsorgeverordnung (ArbMedVV)

vorgeschrieben, wenn regelmäßig Kontakt zu Körperausscheidungen besteht. Von

den insgesamt 17.429 Untersuchungen entfielen 5.056 auf Impfleistungen und 265

auf Immunitätskontrollen, 12.374 entfielen auf die Vorsorgeuntersuchungen zur

Infektionsgefährdung inklusive Kinderbetreuung (2008: 10.449 / 2007: 13.402), die

Vorsorge „Bildschirmarbeitsplatz – G 37“ war mit 3.355 (2008: 3.428 / 2007: 3.112)

seit Jahren weitestgehend konstant; auf die H-Untersuchungen (insbes. H9:

Baumarbeiten) entfielen 118 Untersuchungen (2007: 88 / 2006: 131 / 2005: 116 /

2004: 46) und auf sonstige Untersuchungen 1414 (2008: 823 / 2007: 1.094) (s.

Tabelle 1 und Diagramm 1).

Der unterschiedliche Betreuungsumfang in den einzelnen Landeskirchen erklärt sich

durch die enormen Unterschiede in der Mitarbeiterzahl und in den spezifischen

betrieblichen Strukturen. Ein erheblicher Betreuungsumfang ist weiterhin in

Landeskirchen mit einem hohen Anteil von verfasstkirchlichen Diakoniestationen und

Kindergärten zu registrieren. Basierend auf der Pflicht zu Vorsorgeuntersuchungen in

der vorschulischen Kinderbetreuung wird auch im nächsten Jahr ein hoher

Untersuchungsbedarf zu verzeichnen sein. Ein Anstieg der Mutterschutzuntersuchungen

ist weiterhin zu verzeichnen. Die Internetseite www.ekd.B·A·Dmediaservices.de

stand weiterhin zur Erfassung der Kirchengemeinden zur

Verfügung.

Das Projekt Informationsveranstaltungen für Kirchengemeinden wurde initiiert.

Angesichts der Kleinbetriebsstruktur ist die Begehung ein wenig effektives Instrument

des Arbeitsschutzes. Deshalb soll mit Hilfe von Informationsveranstaltungen die

wesentlichen Inhalte des Gesundheitsschutzes in die Kirchengemeinde und deren

wichtigsten Berufsgruppen transportiert werden. Drei verschiedene Informationsveranstaltungen,

die sich an den wichtigsten Berufsgruppen orientieren, wurden

erarbeitet. Sie richten sich an die Kirchenvorstände und Pfarrer/innen (Themen:

arbeitsmedizinische Betreuung, Erste Hilfe, Stress), Küster/innen und Reinigungskräfte

(Themen: arbeitsmedizinische Betreuung, Rückengesundheit, Hautschutz) und

Pfarramtssekretär/in (Themen: arbeitsmedizinische Betreuung, Gesundes Arbeiten

im Büro mit Rücken- und Augengesundheit sowie Stress). Am Schluss ist immer ein

Dialog mit den Teilnehmern über ihre spezifischen Erfahrungen und Belastungen

vorgesehen. 2010 soll in der Landeskirche Sachsen das Konzept erprobt werden.

Bericht zu den einzelnen Landeskirchen

Evangelische Landeskirche Anhalts

Als koordinierender Arzt ist seit Mitte 2004 Dr. med. Jürgen Biewald vom B·A·D-

Zentrum Dessau (Raguhner Str. 49 b, 06842 Dessau; Tel.: 0340/85111-2, Fax: -3)

für die Landeskirche Anhalts tätig. Er nahm am Treffen der koordinierenden

Arbeitsmediziner 2009 in Dresden teil.

Trotz mehrfacher Bemühungen und Absprachen war es leider bisher noch nicht

gelungen, einen Arbeitsschutzausschuss zu gründen.

9


Neben den regelmäßigen Begehungen wurden kontinuierlich die Arbeitsmedizinischen

Untersuchungen durchgeführt. Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag

in diesem Jahr auf den Untersuchungen und Beratungen nach der Biostoffverordnung

mit dem Schwerpunkt der vorschulischen Kinderbetreuung.

Im Frühjahr 2009 wurde eine Fachtagung für die Leiterinnen und Leiter der

Kindertagesstätten in Halle/Saale durchgeführt. Inhaltliche Schwerpunkte dieser

ganztägigen Tagung waren die Themen Infektionsschutz und Forderungen der

Biostoffverordnung im Bereich der vorschulischen Kinderbetreuung, Hautschutz,

Ergonomie und Rückengesundheit sowie Stressverarbeitung und Lärm. Diese

Tagung stellt aus unserer Sicht einen guten Ansatz dar, die Leiter der Einrichtungen

als Multiplikatoren für die Belange des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu

gewinnen und zu sensibilisieren. Auf die weiteren Einzelheiten der Betreuung werden

in der nachfolgenden Tabelle dargelegt:

Leistungen Anzahl

Biostoffe Kinderbetreuung 31

Beratung des Arbeitgebers (EKD) AMED 4

Beratung, auch telefonisch (EKD) AMED 2

Betriebsbegehung § 3 ASIG (EKD) AMED 3

Fortbildung Betriebsmedizinisch(EKD)AME 1

Koordination für Landeskirche (EKD) AMED 3

Vor- und Nacharbeit (EKD) AMED 8

Gesamtsumme 52

Schwerpunkte der Arbeitsmedizinischen Betreuung

Zusammen mit der Ortskraft für Arbeitssicherheit wurden drei Kindertagesstätten

begangen. Alle Einrichtungen erhielten ein Protokoll, in welchem die Beratungsschwerpunkte

und Handlungsfelder aufgeführt wurden.

Wie auch in den Vorjahren wurden die Beratungen nach der Biostoffverordnung für

den Bereich der vorschulischen Kinderbetreuung fortgesetzt. Dabei wurden die Vor-

Ort-Termine genutzt, um zusätzlich zu den Individualberatungen für die Mitarbeiter

auch die Leiterinnen der Einrichtungen zu dieser Problematik zu schulen. Insgesamt

kann an dieser Stelle gesagt werden, dass diese Beratungen nun in allen

Einrichtungen durchgeführt wurden. Impfungen wurden in größerem Umfang (77)

durchgeführt.

In Einzelfällen ließen die Einrichtungen diese Impfungen an Hand der ausgestellten

Bescheinigungen lokal durchführen. Nachdem in den Jahren 2005 und 2006 die

Information der Gemeindekirchenräte als verantwortliche Gremien einen Hauptteil

der betriebsärztlichen Arbeit ausmachte, konnten in den Folgejahren die Mitarbeiter,

die in die Impfangebote einwilligten, die entsprechenden Impfungen erhalten. Die

Mehrzahl der Mitarbeiter hatte die Impfangebote wahrgenommen. In Einzelfällen wird

es durch Neueinstellungen noch in den Folgejahren Impfungen geben. Außerdem

werden erst im Folgejahr die letzten Grundimmunisierungen abgeschlossen sein.

10


Betriebliches Gesundheitsmanagement

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) wurde im Rahmen der verschiedenen

Vor-Ort-Termine besprochen und vorgestellt. Auf Grund der spezifischen

Situation der Kirche wird aus unserer Sicht dieses Feld in den kommenden Jahren

weiter auszugestalten sein. Allerdings handelt es sich um keinen Vertragsbestandteil

Zusammenfassung und Ausblick

Neben der Fortführung der Begehungen ist es unser Anliegen, Sie bei der Betreuung

und Leitung der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter im Rahmen des

geschlossenen Vertrages zu begleiten und zu beraten. Die entsprechenden

Schwerpunkte in diesem Bereich werden spezifisch während der Begehungen

herausgearbeitet werden.

Ein weiterer Schwerpunkt wird das regionale Treffen der Betriebsärzte und Ortskräfte

für Arbeitssicherheit im Frühjahr 2010 sein, auf welchem gemeinsame Tätigkeitsschwerpunkte

erarbeitet werden sollten.

Evangelische Landeskirche in Baden

Als koordinierender Arzt ist seit dem 01.07.2009 Dr. Norbert Koch eingesetzt (B·A·D-

Zentrum Karlsruhe, Bannwaldallee 60, 76185 Karlsruhe, Tel.: 0721/1608070, Fax:

0721/160807121). Neben dem Zentrum Karlsruhe waren folgende 11 Zentren an der

Betreuung beteiligt:

Eppelheim (Frau Dr. Schandorf), Freiburg (Herr Dr. Costabel), Heilbronn (Herr Dr.

Kniep, Nachfolger Herr Dr. Hofman), Lörrach (Frau Dr. Liesk-Hodapp), Mannheim

(Frau Dr. Frauenrath-Volkers), Mosbach (Herr Dr. Weiler), Offenburg (Herr Dr. Wolff),

Pforzheim (Herr Dr. Flick), Singen (Frau Dr. Strauß), Tauberbischofsheim (Herr Dr.

Adam) und Villingen Schwenningen (Herr Dr. Kusch).

Folgende Leistungen wurden erbracht:

- 44 arbeitsmedizinische Untersuchungen (davon ein Prognosegutachten auf

spezielle Anforderung, 6 Untersuchungen nach langer Krankheit, 2 Untersuchungen

im Rahmen der Wiedereingliederung, 23 Stellungnahmen zur

Einsatzfähigkeit am Arbeitsplatz)

- Teilnahme an 9 ASA-Sitzungen (2008: 12)

- 87 Betriebsbegehungen, überwiegend zusammen mit den örtlichen

Sicherheitsbeauftragten (2008: 24)

- 914 Beratungseinheiten (2008: 1168)

- 550 Beratungen nach Biostoffverordnung (2008:380)

- 214 Untersuchungen nach G 37-Bildschirmuntersuchung (2008: 241)

- 1 Untersuchung nach G 20-Lärm (2008: 20)

- 15 Impfungen (2008: 7)

- 7 Impfberatungen

11


- 9 Infoveranstaltungen-Vorträge (Gefahrstoffe in Kindertagesstätten,

Ergonomie-Rücken, Gefährdungsbeurteilung in Kindergrippen, Fachtagung

Erzieherinnen, Biostoffverordnung mehrfach)

- Mitarbeit Handlungshilfe Infektionskrankheiten/Biostoffverordnung durch Herrn

Dr. Weiler

- Teilnahme an den Arbeitskreisen Gesundheit und Sucht des evangelischen

Oberkirchenrates in Karlsruhe, Beratung in Zusammenhang mit der

Ausarbeitung der Dienstanweisung Sucht

- Organisation eines Treffens der betreuenden Ärzte der Landeskirche im

Oktober 2009 unter Beteiligung von Dr. Gülden und Herrn Mohr mit diversen

Vorträgen (Biostoffverordnung-Pertussis, BEM, Gutachten, ArbMedVV,

Berichtswesen, Neue Influenza, Kindergrippen und deren spezielle

Anforderungen) und Erfahrungsaustausch

- Teilnahme am Treffen der koordinierenden Ärzte im Dezember 2009 unter

Leitung durch die VBG über 2 Tage in Dresden.

Ausblick 2010:

Für 2010 wünschen wir uns die Fortführung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Wie bereits im Oktober 2009 beim Treffen der Ärzte in Karlsruhe beschlossen, soll

eine weitere Optimierung der Zusammenarbeit der Zentren untereinander erfolgen.

Das Thema der beruflichen Wiedereingliederung und Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten

leistungsgewandelter Mitarbeiter wird sicher zukünftig einen größeren

Raum einnehmen.

Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Als koordinierender Arbeitsmediziner nahm Dr. Jürgen Trebin vom Zentrum München

(Deisenhofener Str. 74, 81539 München; Tel.: 089/697994-30, Fax: -59) an den 2

Sitzungen des landeskirchlichen Arbeitsschutzausschusses teil. Weitere 10 ASA-

Sitzungen wurden regional durchgeführt. Themen der Arbeitsschutzausschüsse

waren:

• Umsetzung des Präventionskonzeptes

• Ergebnisse aus der Evaluation 2008 (VBG)

• Erste Hilfe in Kirchengemeinden

• Sicherheitsbeauftragte für Kindergärten

• Neuigkeiten von der EFAS

• Begehung von Kindergärten durch das GAA

• EFAS-Jahresbericht 2008

• B·A·D-Jahresbericht 2008

• Umsetzung der Biostoffverordnung in Kindergärten/Kindertagesstätten

Von 28 bayerischen B·A·D-Zentren (Amberg, Ansbach, Aschaffenburg, Augsburg,

Bamberg, Bayreuth, Coburg, Deggendorf, Erlangen, Fürth, Garching, Germering,

Hof, Ingolstadt, Kempten, Landshut, Lichtenfels, Marktredwitz, Mühldorf, München,

München-Flughafen, Nürnberg, Passau, Regensburg, Rosenheim, Schweinfurt, Ulm

und Würzburg) wurden im Jahr 2009 arbeitsmedizinische Aktivitäten für die EKD-

Einrichtungen in Bayern erbracht.

12


Es wurden insgesamt 2.441 arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt

(2008: 1.990; 2007:1.994; 2006: 956):

• 69 nach BAPRO (allgemeine arbeitsmedizinische Vorsorge)

• 8 nach G 20 (Lärm)

• 290 nach G 37 (Bildschirmtätigkeit)

• 1.915 nach Biostoffverordnung (Kindergarten)

• 10 nach Biostoffverordnung (Altenpflege)

• 149 nach Mutterschutzgesetz

Es sind 9 Belehrungen nach IFSG (Infektionsschutzgesetz) durchgeführt worden.

Es wurden 5 probandenbezogene arbeitsmedizinische Gutachten erstellt.

498 Hepatitis B und 67 Hepatitis A/B-Impfungen wurden verabreicht.

Es wurden insgesamt 1.396 (2008: 705) arbeitsmedizinische Beratungen

durchgeführt:

• 248 Mutterschutzberatungen von Kindergärten/Kindertagesstätten

• 166 mitarbeiterbezogene Mutterschutzberatungen

• 862 probandenbezogene Beratungen

• 96 Beratungen von Kindergärten/Kindertagesstätten

• 24 sonstige Arbeitgeberberatungen

Es wurden insgesamt 352 Arbeitsstättenbegehungen durchgeführt:

Es fanden 51 Informationsveranstaltungen statt:

• 8 zum IFSG

• 12 zu Impfungen

• 31 zur Biostoffverordnung

Es wurden 2 zentrale Arbeitschutzausschusssitzungen (ASA) auf Landeskirchenebene

und 10 regionale durchgeführt; folgende Themen wurden dabei u. a.

behandelt:

Es fand ein Treffen der Ärzte und Ortskräfte der ELKB „Arbeitssicherheit und

Gesundheitsschutz“ am Hesselberg statt, an der neben den Ortskräften auch 8

B·A·D-Ärzte teilgenommen haben (Themen waren u. a. Vorstellung der neuen

ArbMedVV, die Biostoffverordnung, Mutterschutzgesetz, Umsetzung des Präventionskonzeptes,

Begehungen von Kindergärten des GAA, Ergebnisse aus der

Evaluation 2008 (VBG), Hygiene und Lärmbelastung in Kitas, Änderungen im

Arbeits- und Gesundheitsschutz, Gefährdungsbeurteilungen und Unterweisungen.

Ausblick für 2010:

• weitere Ausdehnung von Arbeitsstättenbegehungen in Kitas (BioStV) und

Kirchengemeinden

• Intensivierung des Präventionskonzeptes bis in die Peripherie

• Überzeugung der ELKB-Mitarbeiter zur Prävention

13


• weitere Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Fachkräften für

Arbeitssicherheit

• Durchführung eines weiteren Gesundheitstages im Landeskirchenamt

München

Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische

Oberlausitz

Die Koordination der arbeitsmedizinischen Betreuung in der EKBO sowie die

Teilnahme an dem landeskirchlichen Arbeitsschutzausschuss erfolgten durch Herrn

Dr. Goronzy.

Für die arbeitsmedizinische Betreuung der EKBO im Jahr 2009 standen zwölf B·A·D-

Standorte zur Verfügung. Die betreuenden B·A·D-Zentren und B·A·D-Ärztinnen und

B·A·D-Ärzte waren:

• B·A·D-Zentrum Berlin-Charlottenburg (Zuständige Ärztin: Frau Heindrichs)

• B·A·D-Zentrum Berlin-Mitte (Zuständiger Arzt: Herr Dr. med. Goronzy)

• B·A·D-Zentrum Berlin-Marzahn (Zuständiger Arzt: Herr Dziombowski)

• B·A·D-Zentrum Frankfurt/Oder (Zuständige Ärztin: Frau Dr. med. Bendix)

• B·A·D-Zentrum Cottbus (Zuständiger Arzt: Herr Hahn)

• B·A·D-Zentrum Potsdam (Zuständige Ärztin: Frau Diezmann)

• B·A·D-Zentrum Brandenburg (Zuständiger Arzt: Herr Dr. med. Günther)

• B·A·D-Zentren Görlitz und Bautzen (Zuständige Ärztin: Frau Dr. med. Hornig)

• B·A·D-Zentrum Neubrandenburg (Zuständige Ärzte: Hr. Dr. Gretz,

Herr Dr. Bräter)

• B·A·D-Zentrum Havelberg (Zuständige Ärztin: Frau Dr. med. Scharioth)

• B·A·D-Zentrum Schwedt (Zuständige Ärztin: Frau Dr. med. Preuß)

Nachfolgend werden die für die EKBO erbrachten arbeitsmedizinischen Leistungen

in Tabellenform aufgelistet. In diesen Tabellen sind sowohl die Leistungen für die

gesamte Landeskirche als auch die Leistungen der einzelnen B·A·D-Standorte

aufgeführt. Für die einzelnen B·A·D-Standorte wurden in allen Tabellen folgende

Abkürzungen benutzt:

BC = Berlin-Charlottenburg, BMA = Berlin-Marzahn, BMI = Berlin-Mitte, F/S =

Frankfurt/Oder und Schwedt, C = Cottbus, P = Potsdam, BR = Brandenburg, G/B =

Görlitz und Bautzen, NB = Neubrandenburg, HA = Havelberg

Tabelle: Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen

Art der

arbeitsmedizinischen

Vorsorgeuntersuchung

ArbMedVV -

Lärmexposition

ArbMedVV - Biologische

Arbeitsstoffe

ArbMedVV - Tätigkeiten

an Bildschirmgeräten

Anzahl der

Untersuchungen

(Gesamt)

14

B

C

B

M

A

B

M

I

F/

S

C P B

R

17 0 0 12 0 0 0 0 0 0 5

258 84 45 59 22 6 0 3 27 0 12

92 0 0 80 0 0 0 1 9 0 2

G/

B

N

B

H

A


H-Untersuchungen

(Lärm, Forstarbeiten,

Baumarbeiten)

27 0 12 15 0 0 0 0 0 0 0

Allgemeine

Vorsorgeuntersuchungen

22 3 2 9 0 1 0 4 3 0 0

Summe 416 87 59 175 22 7 0 8 39 0 19

Sonstige arbeitsmedizinische Aktivitäten

Hr. Dr. Goronzy nahm an einer Arbeitsschutzausschusssitzung der Landeskirche

sowie am zweitägigen Treffen der arbeitsmedizinischen Koordinatoren in Dresden

teil. Das B·A·D-Zentrum Berlin-Mitte beteiligte sich außerdem an einem Gesundheitstag

des Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte. Durch das Auftreten der Schweinegrippe

bestand im Jahr 2009 zu diesem Thema ein hoher Beratungsbedarf in Form

von Telefonaten, persönlichen Gesprächen und schriftlichen Informationen.

Zusammenfassung und Ausblick

Im Jahr 2009 fand in der Landeskirche nur eine Arbeitsschutzausschusssitzung statt.

Wichtige Themen aus arbeitsmedizinischer Sicht waren Pandemie und Schweinegrippe,

die Betreuung der Kindertagesstätten und der Friedhöfe sowie die neue

Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), in der Angebots- und

Pflichtuntersuchungen aus diversen staatlichen und berufsgenossenschaftlichen

Vorschriften zusammengefasst wurden.

Die Gesamtzahl der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen war 2009 mit

416 Untersuchungen höher als im Jahr 2008 (394). Die Zahl der arbeitsmedizinischen

Vorsorgeuntersuchungen für das Personal in der vorschulischen

Kinderbetreuung konnte von 217 im Jahr 2008 auf 245 im Jahr 2009 gesteigert

werden.

Die Zahl der Arbeitsstättenbegehungen lag 2009 mit 47 deutlich höher als im Jahr

2008 (22).

Vom 03.12.09 bis 04.12.09 fand in Dresden ein Treffen der arbeitsmedizinischen

B·A·D-Koordinatoren unter Beteiligung der EFAS und der Berufsgenossenschaften

statt, an dem auch Herr Dr. Goronzy teilnahm.

Insgesamt waren die gemeinsamen Aktivitäten zwischen Ortskräften/Fachkräften für

Arbeitssicherheit und Betriebsärzten im Jahr 2009 im Vergleich mit 2008 rückläufig.

Für 2010 sollte eine Intensivierung dieser Kontakte angestrebt werden, um den

Arbeitsschutz noch weiter voran zu bringen.

Neben den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen sollten 2010 auch wieder

die Arbeitsstättenbegehungen einen weiteren Schwerpunkt darstellen.

Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig

Dr. Helmut Siebald (B·A·D Braunschweig, Industriestraße 9, 38110 Braunschweig-

Bienrode; Tel.: 05307/5044, Fax: 5046) ist als koordinierender Arbeitsmediziner

eingesetzt und nahm 2009 an einer landeskirchlichen Arbeitsschutzausschuss-

Sitzung teil. In die Betreuung der westlichen Teile der Landeskirche ist das Zentrum

Hildesheim (31137 Hildesheim, Bahnhofsallee 9, 05121/5150-25) eingebunden. Im

Harzer Bereich war das Zentrum Göttingen tätig (37081 Göttingen, Kasseler

15


Landstr. 27, Tel. 0551/62058, Fax 62513). Die Beratungen von Arbeitgebern und

Mitarbeitern wurden fortgesetzt (2009: 98, 2008: 228 Beratungseinheiten). Die

Betreuung der Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen wurde inkl. Impfterminen

fortgesetzt. Bei den Mitarbeitern wurden insgesamt 407 Vorsorgeuntersuchungen

durchgeführt (2008: 481 / 2007: 427 / 2006: 408 / 2005: 87). Untersuchungen nach

§6 Bildschirmarbeitsverordnung erfolgten 80 mal (2008: 10 / 2008:76 / 2006: 38 /

2005: 73). Zusätzlich wurden 316 (2008: 436 / 2007:277 / 2006: 348 2005: 9 / 2004:

67 / 2003: 36) Untersuchungen nach Biostoffverordnung (Infektionsgefährdung) und

7 (2008: 1) H 9-Untersuchungen durchgeführt. Impfungen erfolgten in 56 Fällen

(2008: 92 / 2007: 32).

Bremische Evangelische Kirche

Die Landeskirche Bremen wurde seit 2009 von Frau Dr. Andrea Bürger (B·A·D

Bremen II, Hemmstrasse 214, 28215 Bremen, Tel.: 0421/598130, Fax: 508480)

betreut. Die Teilnahme an den ASA-Sitzungen erfolgte regelmäßig. Die Betreuung

der ca. 40 Kindergärten wurde in Form von Impfungen (75) und Untersuchungen

nach Biostoffverordnung (208) fortgesetzt. Einrichtungen der Ambulanten Pflege

fallen nicht unter diesen Betreuungsvertrag. Die MitarbeiterInnen der

Verwaltungseinheiten werden regelmäßig nach G 37 (Bildschirmarbeit) untersucht

(2009: 12 / 2008: 22 / 2007: 8 / 2006: 18 / 2005: 50 / 2004: 5 / 2003: 10). Die

Teilnahme am Arbeitsschutzausschuss erfolgte regelmäßig (3 Termine).

Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers wird vom B·A·D-Zentrum

Hannover (Vordere Schöneworth 14, 30167 Hannover; Tel.: 0511/709060-61, Fax: -

10) durch Dr. Peter Gülden betreut. Entsprechend der Bedeutung der Aufgabe

besteht ein regelmäßiger Kontakt zur sicherheitstechnischen Koordinatorin Frau

Veronika Stein im Landeskirchenamt. Da die sicherheitstechnische Betreuung von

den Ingenieurinnen und Ingenieuren der EFAS übernommen wurde, ist die

Zusammenarbeit zeitnah und wegen der räumlichen Nähe deutlich vereinfacht.

Besondere Anforderungen und neue Aufgaben der einzelnen Einrichtungen können

daher schnell und adäquat umgesetzt werden. Kontakte bestehen zu den beteiligten

Berufsgenossenschaften VBG und BGW sowie zum Gewerbeärztlichen Dienst.

Entsprechend der großen Ausdehnung der Gebietskirche sind 16 B·A·D-Zentren in

die Betreuung der Einrichtungen eingebunden, die regelmäßig über Neuigkeiten zur

Betreuung informiert werden.

Den Zentren sind die Kirchenkreise zugeordnet:

38110 Braunschweig-Bienrode, Industriestr. 9, 05307/5044 (Fax: 5046): Dr. Helmut Siebald: Peine,

Gifhorn, Wolfsburg.

28199 Bremen, Hemmstr. 214, 0421/598130 (508480), Frau Dr. Andrea Bürger: Verden, Osterholz-

Scharmbeck, Syke-Hoya.

16


27576 Bremerhaven, Hafenstr. 149-151, 0471/95123-23 (-24), Herr Dr. Hanko Berger und Dr. Lothar

Linnemann: Bremerhaven, Wesermünde-Süd, Wesermünde-Nord, Bremervörde-Zeven, Stade,

Buxtehude

29221 Celle, Speicherstr. 14b, 05141/2140-51 (-53), Dr. Werner Rangol: Celle

27476 Cuxhaven, Am Schleusenpriel 2, 04721/66680-6 (-7): Cuxhaven, Land Hadeln.

37081 Göttingen, Kasseler Landstr. 27, 0551/62058 (62513), Dr. med. Christel Müller: Clausthal-

Zellerfeld, Osterode, Herzberg, Holzminden- Bodenwerder, Göttingen, Münden, Leine-Solling.

21073 Hamburg-Harburg, Schloßmühlendamm 7, 040/773963 (76750910), Frau Dr. Küsel: Hittfeld,

Winsen.

30167 Hannover, Vordere Schöneworth 14, 0511/709060-0 (-10), Dr. Peter Gülden: Hannover,

Burgdorfer Land, Garbsen, Laatzen-Springe, Ronnenberg, Neustadt-Wunstorf, Nienburg, Stolzenau-

Loccum.

31137 Hildesheim, Bahnhofsallee 9, 05121/5150-25 (-31), Irina Immermann: Alfeld, Hildesheim-

Sarstedt, Hildesheimer Land.

26782 Leer, Annenstr. 11, 0491/62080 (5556), Dr. Enno Bauer: Aurich, Emden, Leer, Norden,

Rhauderfehn, Emsland-Bentheim (Nord-Teil).

31683 Obernkirchen Hoffmannstr. 7, 05724/8070 (8071) Dr. Peter Gülden und Herr Dr. Viktor

Köpplin: Grafschaft Schaumburg, Hameln-Pyrmont.

49090 Osnabrück, Wachsbleiche 27, 0541/37373 (385195), Frau Dr. Viktoriya Druker: Emsland-

Bentheim (Süd-Teil), Bramsche, Georgsmarienhütte, Grafschaft Diepholz, Melle, Osnabrück.

29410 Salzwedel, Hoyersburger Str. 22, 03901/423569 (33412)

29614 Soltau, Seiler Str. 31, 05191/17796 (17999), Dr. Jürgen Osterloh: Soltau, Rotenburg,

Walsrode.

29525 Uelzen, Seebohmstr. 19, 0581/3090-2 (-4), Dr. Heller und Frau Dr. Lohrmann: Uelzen,

Wittingen, Lüneburg, Bleckede und Lüchow-Dannenberg.

26388 Wilhelmshaven, Preußenstr. 48a, 04421/9945-03 (-04), Dr. Gabriele Conrad: Harlingerland.

Im Jahr 2009 wurden die 4 Termine des landeskirchlichen Arbeitsschutzausschusses

vom koordinierenden Arbeitsmediziner wahrgenommen. Wesentliche Themen des

ASA aus arbeitsmedizinischer Sicht: Das Vorgehen und die Möglichkeiten der

Wiedereingliederung von Langzeiterkrankten in der Landeskirche Hannovers,

Etablierung von Arbeitsschutzkreisen in den Kirchenkreisen - zusätzlich zu den

bereits bestehenden „Gesundheitsarbeitskreisen“ in den Kirchenkreisen Göttingen,

Harlingerland und Diepholz, Vorbereitung des Informationstages für MAV, Merkblatt

zu Legionellen. Ein weiterer Arbeitsschutzausschuss ist im Landeskirchenamt

eingerichtet.

An der Informationsveranstaltung zum Arbeitsschutz für die MAV war Dr. Gülden mit

Beiträgen über „Aufgaben und Bedeutung der Arbeitsmedizin in kirchlichen

Einrichtungen“ und „Wiedereingliederung“ beteiligt.

17


Ein Treffen der Ärztinnen und Ärzte der B·A·D GmbH fand im September unter

Beteiligung der EFAS statt (Akt. Zum Vertrag, Erfahrungen in der Betreuung der

Kirchengemeinden, Kirchenbegehung).

Die Umsetzung der Biostoffverordnung stand mit 1195 Untersuchungen (2008: 1.490

/ 2007: 2068) weiterhin im Vordergrund. Dabei wurden insgesamt 734 Impfungen

durchgeführt (2008: 406 / 2007: 876). Hier kommt auch die Bereitschaft der

Einrichtungen die Vorgaben des Arbeitsschutzes umzusetzen zum Ausdruck. In der

Verwaltung nahmen die Vorsorgeuntersuchung „Bildschirmarbeit“ mit 552 leicht zu

(2008 532 nach 488 in 2007). Die Anzahl der Begehungen hat mit 128 (2008: 39 /

2007: 27) zugenommen.

Das Zentrum Hannover (mit Obernkirchen) hat 138 (2008: 215 / 2007: 451 / 2006:

182) Untersuchungen nach Biostoffverordnung in den ca. 130 Kindergärten des

Einzugsbereiches durchgeführt; Bildschirmuntersuchungen (G 37) erfolgten 208

(2008: 184 / 2007: 257 / 2006: 285); 3 (2008: 2 / 2007: 2 / 2006: 2) H9-Untersuchungen

(Baumarbeiten). Im Bereich Hildesheim wurde die Betreuung der

Kindergärten vom B·A·D-Zentrum Hildesheim fortgesetzt: 28 Untersuchungen nach

BiostoffVO und 10 Bildschirmuntersuchungen. Die Betreuung der kirchlichen Einrichtungen

im Kirchenkreis Celle wurde 2009 fortgesetzt (4 Untersuchungen nach

BiostoffVO und 21 Bildschirmuntersuchungen). Die Betreuung der Diakoniestationen

Soltau, Munster, Scheeßel, Visselhövede, Rotenburg und die Begehungen der

Kindergärten wurden vom B·A·D-Zentrum Soltau fortgesetzt und im Bereich Soltau /

Lüneburg 48 Vorsorgeuntersuchungen nach Biostoffverordnung und 33 nach

Bildschirmarbeitsverordnung durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 73 Impfungen

durchgeführt. Im Bereich Uelzen wurden Beratungen und Begehungen fortgesetzt.

86 Untersuchungen nach Biostoffverordnung (Kita) und 17 Bildschirmuntersuchungen

wurden durchgeführt. Das B·A·D-Zentrum Salzwedel hat Beratungen

durchgeführt. B·A·D-Zentrum Osnabrück hat die Betreuung der Kindergärten mit

Begehungen und 142 Untersuchungen nach BiostoffVerordnung fortgesetzt. Die

Diakoniestationen wurden weiterhin betreut. Neben Vorträgen und Beratungen zum

Infektionsschutz wurden vom B·A·D-Zentrum Bremerhaven/Cuxhaven insbesondere

die Betreuung der Kindergärten und Verwaltungseinrichtungen fortgesetzt:

insgesamt 182 (2008: 117) Untersuchungen und insgesamt 84 (2008: 41)

Impfungen. Vom B·A·D-Zentrum Wilhelmshaven wurden Beratungen zu Impfungen,

insbesondere gegen Kinderkrankheiten, Grippe und Schweinegrippe durchgeführt;

zusätzlich Unterstützung bei den Gefährdungsbeurteilung gemäß MuSchRVO. Ein

Arbeitsschutzkreis „Harlinger Land“ kam zweimal zusammen (Themen:

Gefährdungsbeurteilungen, Neue Grippe/Pandemieplan, ArbMedVVO, Überprüfung

Elektrogeräte). Der Jugendmitarbeitertag in Asel wurde mit folgenden Themen

mitgestaltet: Infektionsschutzgesetz (Küchen + Kinderbetreuung), Biostoff-Gefährdungen

Kinderkrankheiten, Schutz-Impfungen, Erste-Hilfe-Vorschläge für Kinder-

und Jugend-Freizeit-Mitarbeiter, durch Zecken übertragbare Infektionskrankheiten.

Vorsorgeuntersuchungen: 23; Impfungen: 10. B·A·D-Zentrum Braunschweig führte

die Begehungen insbes. im Kindergarten-bereich fort (17). Weiterhin 199

Untersuchungen nach BiostoffVO und 79 Bildschirmuntersuchungen. Im Bereich

Göttingen wurde die Betreuung mit 219 (300) Untersuchungen nach

Biostoffverordnung und 37 Bildschirmuntersuchungen und 15 Begehungen

fortgesetzt. Im Bereich des Zentrums Bremen wurde die Betreuung mit 86

18


Untersuchungen zur Biostoffverordnung und 65 Bildschirm-untersuchungen

fortgesetzt. Im Bereich Winsen wurde vom B·A·D Hamburg-Harburg eine

Informationsveranstaltung zur Umsetzung der Biostoffverordnung für Kita-Mitarbeiter

durchgeführt. Insgesamt wurden 64 Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt.

Zusammenfassend erfolgten insgesamt 128 Begehungen (2008: 39 / 2007: 27 /

2006: 97 / 2005: 115), zusätzlich wurden 1.293 (2008: 1.676 / 2007: 2.684 / 2006:

1.754 / 2005: 562) Beratungseinheiten zu je einer Viertelstunde durchgeführt. Bei

den Mitarbeitern/-innen wurden insgesamt 2.529 Vorsorgeuntersuchungen (inklusive

Impfungen) durchgeführt (2008: 2.471 / 2007: 3.633 / 2006: 2.824 / 2005:1.864 /

2004: 2.074 / 2003: 1.496. Die Vorsorgeuntersuchungen im Bereich der Friedhöfe

werden weiterhin durchgeführt, allerdings auf vermutlich niedrigem Niveau. Wobei

unbekannt ist, wie viele Mitarbeiter auf Friedhöfen aufgrund ihrer Exposition

untersucht werden müssten (evtl. bezüglich Feuchtarbeit über 2 Std. pro Tag oder

bei Baumarbeiten). Die Impfleistungen sind weiterhin auf hohem Niveau (734

Impfungen).

Auch im Jahr 2010 wird die Umsetzung von Biostoffverordnung und Mutterschutz in

Einrichtungen der vorschulischen Kinderbetreuung ein Schwerpunkt sein.

Informationsveranstaltungen zu diesem Thema sind wieder teilweise dezentral und

zentral (Fachtagungen) eingeleitet bzw. schon durchgeführt worden. Zusätzlich ist

die Einrichtung von Arbeitsschutzkreisen in den Kirchenkreisen zu unterstützen.

Herrnhuter Brüdergemeine - Brüder Unität

Als koordinierender Arbeitsmediziner war Frau Dr. Katja Hornig vom Zentrum

Bautzen (Flinzstr. 15c, 02625 Bautzen; Tel.: 03591/53145-0, Fax: -1) tätig. Ein

Arbeitsschutzausschuss ist nicht eingerichtet.

Evangelische Kirche in Hessen-Nassau

Auf der Grundlage der in den vergangenen Jahren geknüpften Kontakte und des

aufgebauten Betreuungssystems sind die Einrichtungen der EKHN auch 2009 durch

die Zentren der B·A·D GmbH durch die B·A·D-Zentren Wiesbaden, Frankfurt-Mitte,

Frankfurt-Nord, Offenbach, Gießen, Mainz, Worms und Koblenz betreut worden. Als

koordinierender Arbeitsmediziner hielt Dr. Klaus Poettgen (B·A·D Darmstadt,

Feldbergstr. 25, 64293 Darmstadt; Tel.: 06151/870403-0, Fax: -21) engen Kontakt

zur Landeskirche und nahm an den landeskirchlichen ASA-Sitzungen teil. Zusätzlich

bestehen regionale Arbeitsschutzausschüsse.

Im Rahmen der Landeskoordination wurde dem ASA in Darmstadt ein

Musterbegutachtungsbogen zur Dokumentation des Begutachtungsergebnisses für

die begutachtenden Ärzte erstellt.

Neben G-Untersuchungen fanden u.a. folgende Untersuchungen statt:

Suchtproblematik mit regelmäßiger Kontrolle und Vorstellung beim betreuenden

Zentrum, Wiedereingliederungsgespräche, Beurteilung der Berufstauglichkeit sowohl

aus Kindergärten als auch aus Pflegeeinrichtungen und Untersuchungen wegen

psychischer Auffälligkeiten.

19


Insgesamt wurden 1078 (Vorsorge-)Untersuchungen durchgeführt (2008: 2.636 /

2007: 2.384 / 2006: 2.058). Davon entfielen u. a. auf die Untersuchung nach

Biostoffverordnung 1572, Bildschirmuntersuchung 313 und Impfungen 841.

Insgesamt wurden 172 Begehungen (2008: 48 / 2007: 77 / 2006: 83) durchgeführt.

Beratungsschwerpunkte waren Anfragen zur Umsetzung des Mutterschutzgesetzes

in der Kinderbetreuung, Anfragen zum Thema Schweinegrippe, Informationen zu

verschiedenen Impfungen, MRSA in der Pflege, Lärmbelastung in der Kinderbetreuung,

Anfragen zu Bildschirmarbeitsplatzbrillen und zur Betriebsvereinbarung

Sucht sowie zu Dioxinbelastungen in Räumen.

Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck

In die Betreuung der Landeskirche Kurhessen und Waldeck sind neben dem

Schwerpunktzentrum Kassel (Dr. Heinrich-Peter Schmitt, B·A·D Kassel, Friedrich-

Ebert-Str. 15, 34117 Kassel; Tel.: 0561/103071, Fax: 7668772) noch die Zentren

Gießen und Offenbach eingebunden. Die Betreuungsbereiche umfassen für das

Zentrum Kassel den gesamten nordhessischen Bereich bis zum Grenzbereich

Thüringen. Der osthessische Bereich (Fulda, Hersfeld/Rotenburg und Eschwege)

wurde dabei von unserer Außenstelle Fulda betreut. Das Zentrum Gießen ist für den

mittelhessischen Bereich zuständig, insbesondere die Kreise Marburg, Gießen,

Wetzlar und Dillenburg. Das Zentrum Offenbach betreut für die EKKH den

südlichsten Bereich Gelnhausen.

Zwei ASA-Sitzungen erfolgten im Landeskirchenamt in Kassel mit den Schwerpunktthemen

Evakuierung im Brandfall, Gefährdungsbeurteilung, Lärmbelastungen

durch das Glockenläuten, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen,

Erläuterungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement, Influenzaproblematik.

Verschiedene Vorträge wurden zu folgenden Themen gehalten: Neue Influenza,

Mutterschutz, Biostoffverordnung, betriebliches Eingliederungsmanagement und

Verordnung zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge.

Ein Betreuungsschwerpunkt lag im Bereich der vorschulischen Kinderbetreuung mit

der Umsetzung der Biostoffverordnung und des Mutterschutzgesetzes

(Beschäftigungsverbote bzw. Klärung der noch vorhandenen Einsatzfähigkeit von

Mitarbeiterinnen). Neben Vorsorgeuntersuchungen erfolgen zunehmend

Untersuchungen bezüglich Einsatz leistungsgewandelter Mitarbeiter, z. B. im Hinblick

auf Fahr- und Steuertätigkeiten oder Heben und Tragen von Lasten im

Friedhofsbereich. Dazu kommen Beratungen zu Fragen von psychischen Problemen.

Insgesamt 45 Begehungen wurden überwiegend im Bereich vorschulische

Kinderbetreuung durchgeführt (2008: 27 / 2007: 24 / 2006: 46 / 2005: 47). Es

erfolgten 667 (Vorsorge-)Untersuchungen (2008: 1053 / 2007: 645 / 2006: 607 /

2005: 353 / 2004: 187 / 2003: 444), davon 279 nach BiostoffVO (2008: 340) und 144

G 37 (Bildschirmarbeitsplatz; 2008: 185 / 2007: 110 / 2006: 89 / 2005: 124 / 2004:

58) sowie 188 Impfungen (2008: 304 / 2007: 105).

20


Lippische Landeskirche

Als koordinierende Arbeitsmedizinerin war Dr. Renate Thoele (B·A·D-Zentrum

Bielefeld, Schildescher Str.103, 33611 Bielefeld; Telefon: 0521/989117-0, Fax:

0521/989117-298) für die Lippesche Landeskirche tätig. Sie nahm an zwei

landeskirchlichen Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses teil.

Das Schwerpunktthema der arbeitsmedizinischen Betreuung in 2009 lag diesmal auf

Begehungen der Kirchengemeinden und zwar wurden punktuell besondere

Kirchengemeinden heraus gesucht, bei denen auch noch Friedhöfe durch eigene

Mitarbeiter betreut wurden. Diese Begehungen wurden mit der Ortskraft der

Lippischen Landeskirche durchgeführt. Ferner wurden Kindertagesstätten

angesehen, bei denen ein Umbau zur Aufnahme von Kindern unter 3 Jahren

anstand. An arbeitsmedizinischen Untersuchungen standen wieder die G37-Untersuchungen

im Vordergrund (14) und die Untersuchung nach Biostoffverordnung (15).

Außerdem wurden in 2009 erstmals wieder Grippeschutzimpfungen angeboten.

Ein weiteres Schwerpunktthema war die Information zur neuen Grippe. Außerdem

war ein Seminar angedacht, dass sich mit dem Thema Hautschutz beschäftigte, dass

aber dann leider doch abgesagt wurde.

Evangelisch-lutherische Landeskirche Mecklenburgs

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs wurde 2009 durch Frau Dr.

Karin Anuscheck im B·A·D-Zentrum Schwerin (Werkstr. 215, 19061 Schwerin; Tel.:

0385/6161-13, Fax: -14) betreut. Landeskirchliche ASA-Sitzungen fanden nicht statt.

Die B·A·D-Zentren Rostock, Neubrandenburg, Bergen und Güstrow waren in die

Betreuung eingebunden.

Insgesamt wurden 39 Bildschirm-Untersuchungen (2008: 38 / 2007: 53 / 2006: 49)

durchgeführt. Zusätzlich 3 Allgemeine Untersuchungen.

Vor Ort fanden Beratung und Begehung (1) statt.

Evangelische Kirche in Mitteldeutschland

Zum 1. Januar 2009 erfolgte der Zusammenschluss der Ev. Kirche der Kirchenprovinz

Sachsen und der Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen zur

Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Im Jahr 2009 wurde zunächst wie bisher das Gebiet der ehemaligen KPS durch Frau

Dr. Klotzbach (B·A·D Magdeburg, Halberstädter Straße 40a, 39112 Magdeburg, Tel:

0391/ 61094500) und die ehemalige Landeskirche Thüringen neu durch Frau Dr.

Weichhardt (B·A·D Erfurt, Melchendorfer Str. 1, 99096 Erfurt, Tel.: 0361/554672-21)

betreut. Ab 2010 koordiniert Frau Dr. Weichhardt die Betreuung der gesamten EKM.

In Thüringen fanden 2 ASA-Sitzungen im Landeskirchenamt in Eisenach statt.

Schwerpunkte der arbeitsmedizinischen Betreuung waren Begehungen in Kindertagesstätten

und Untersuchungen nach Biostoffverordnung, Impfungen wurden keine

durchgeführt.

21


Außerdem erfolgten G37-Untersuchungen im Landeskirchenamt in Eisenach und in

den Kreiskirchenämtern in Mühlhausen, Gotha und Meiningen. Zusätzlich wurden

auch Arbeitsplatzbegehungen und Beratungen zur Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz

durchgeführt.

Im Kirchenamt Magdeburg erfolgte 1 ASA-Sitzung, außerdem fand eine gemeinsame

ASA der Kirchenämter Eisenach und Magdeburg in Halle statt, an der Frau

Dr. Klotzbach teilnahm. Schwerpunkt der Betreuung waren Begehungen in

Kindertages-stätten und Untersuchungen nach Biostoffverordnung, sowie die

Durchführung von Impfungen. Außerdem erfolgte eine Begehung des Kirchenamtes

Magdeburg, sowie Untersuchungen nach G 37.

Am 07.05.2009 fand in Halle eine Fachtagung zu Themen des Arbeits- und

Gesundheitsschutzes im Bereich der vorschulischen Kinderbetreuung statt. Frau Dr.

Klotzbach, Herr Dr. Biewald und Frau Dr. Weichhardt informierten zu den Themen

Infektionsgefährdung, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Stress und Hautschutz.

Vorsorgeuntersuchungen erfolgten u.a. wie folgt: 91 Untersuchungen nach

BiostoffVO, 145 Bildschirmuntersuchungen und 63 Impfungen.

Insgesamt ist festzustellen, dass der Umfang der arbeitsmedizinischen Betreuung

der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland regional sehr verschieden ist. In

einigen Zentren kann von einer guten Zusammenarbeit mit den Ortskräften und den

Verantwortlichen der Einrichtungen gesprochen werden. Dagegen ist ein einigen

Regionen der Betreuungsumfang noch verbesserungswürdig. Einerseits bestehen in

mehreren Zentren personelle Engpässe, so dass die eine Intensivierung

Betreuungsleistung auch für das Jahr 2010 nur bedingt möglich sein wird.

Andererseits sind auch die Kontakte zu den Ortskräften noch nicht optimal.

Aus diesem Grund ist für den 25.04.2010 ein Treffen aller betreuenden Ärzte mit den

Ortskräften geplant. Ziel ist es, über die vertraglichen und organisatorischen

Grundlagen der Betreuung zu informieren und eine Basis für eine bessere

Zusammenarbeit in der Zukunft zu schaffen.

Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche

Als koordinierender Arbeitsmediziner ist Wolfgang Peinecke (B·A·D-Zentrum

Rendsburg) für die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche zuständig. Die

enge Zusammenarbeit mit dem Koordinator Roland Schulz ist gegeben. Mehrere

regionale Arbeitsschutzausschüsse mit insgesamt 23 Sitzungen sind eingerichtet.

Die Begehungen und Beratungen der Kindergärten, Diakoniestationen und Kirchengemeinden

wurden fortgesetzt (2009: 95 Begehungen und 2.210 Beratungseinheiten;

2008: 48 Begehungen und 1.352 Beratungseinheiten; 2007: 37

Begehungen und 1.752 Beratungseinheiten; 2006: 202 Begehungen bzw. 2.230

Beratungseinheiten). Bei den Mitarbeitern wurden insgesamt 1927 Untersuchungen

inkl. Impfungen durchgeführt (2008: 2.149 / 2007: 1.123 / 2006: 1.125 / 2005: 1.200 /

2004: 910 / 2003: 617). Im Vordergrund standen 2008 die 779 Untersuchungen nach

Biostoffverordnung (2008: 1.054 / 2007: 562 / 2006: 350 / 2005: 324 / 2004: 283 /

2003: 132 / 2002: 113). 262 Untersuchungen nach §6 Bildschirmarbeitsverordnung

bei Mitarbeitern/-innen (2008: 291 / 2007: 298 / 2006: 384 / 2005: 351 / 2004: 386 /

22


2003: 145 / 2002: 168). Zusätzlich wurden 527 Impfungen durchgeführt (2008: 422 /

2007: 77 / 2006: 83 / 2005: 176 / 2004: 112). Im Rahmen der weiterhin intensiven

Betreuung der Friedhöfe wurden 58 H-Untersuchungen vorgenommen (2007: 54 /

2006: 77 / 2005: 67 / 2004: 13).

Evangelische Kirche in Oldenburg

Die Aufgabe des koordinierenden Arbeitsmediziners hatte 2008 Herr Dr. Georg

Knitsch vom B·A·D-Zentrum Wilhelmshaven (Preußenstr. 48a, 26388 Wilhelmhaven;

Tel.: 04421/9945-03, Fax: -05) übernommen. Insgesamt gibt es 12 ambulante

Pflegedienste und 98 Kindertagesstätten zu betreuen.

An der Betreuung waren die Zentren Oldenburg, Wilhelmshaven und Leer

eingebunden.

In der Sitzung des Arbeitsschutzausschusses (ASA) wurde der Mutterschutz und

evtl. Beschäftigungsverbote thematisiert. Es erfolgten 17 Begehungen (2008: 10 /

2007: 9 / 2006: 4), 419 Beratungseinheiten wurden eingesetzt (2008: 396 / 2007: 600

/ 2006: 230) und 4 Informationsveranstaltungen zu Arbeitsschutz wurden

durchgeführt.

Am 12.05.09 wurde für Friedhofsarbeiter und Kirchenälteste eine Tagung zum

Thema „Arbeitsmedizin im Bestattungswesen“ (Aspekte bei Exhumierung / Umbettung

und Wiederbelegung eines Grabes) durchgeführt. Für LeiterInnen von

Kindergärten wurde in Oldenburg eine Fachtagung mit den Themen (Rückengesundheit,

Infektionsschutz, Hautschutz sowie Lärm und Stress) durchgeführt.

Neben einigen Einstellungsuntersuchungen im Zentrum Oldenburg standen

Untersuchungen nach Biostoffverordnung im Kindergartenbereich im Vordergrund.

Zunehmend werden auch Mutterschutzuntersuchungen veranlasst.

G 37 Bildschirmarbeitsplatz: 95 (2008: 54 / 2007: 92 / 2006: 121 / 2005: 49 / 2004:

80 / 2003: 102);

Infektionsgefährdung G 42 bzw. Biostoffverordnung: 184 (2008: 115 / 2007: 54 /

2006: 36 / 2005: 45 / 2004: 90 / 2003: 103);

H-9-Untersuchungen (Baumarbeiten): 1 (2008: 2 / 2007: 1 / 2006: 4);

Es erfolgten 66 Impfungen (2008: 76 / 2007: 47 / 2006: 270 / 2005: 348 / 2004: 172 /

2003: 86) – überwiegend Impfungen gegen Hepatitis.

Evangelische Kirche der Pfalz

Als koordinierende Ärztin nahm Christina Vrabac (B·A·D-Zentrum Kaiserslautern,

Jägerstraße 10-12, 67655 Kaiserslautern; Tel.: 0631/29529, Fax: 15596) an den

landeskirchlichen ASA-Sitzungen teil. In die Betreuung waren auch die B . A . D-Zentren

Homburg, Ludwigshafen, Saarbrücken und Worms eingebunden.

Die Betreuung der ca. 250 Kindertagesstätten wurde durch 67 Impfmaßnahmen

weiter fortgesetzt. Einen wesentlichen Raum nahmen die Beratungen zum

Mutterschutz ein (ca. 36 Beratungen). Insgesamt erfolgten 33 Begehungen und 238

23


Beratungseinheiten zu 15 Minuten. Zusätzlich wurden 97 Untersuchungen nach §6

Bildschirmarbeitsverordnung (2008: 97 / 2007: 128 / 2006: 106 / 2005: 105 / 2004:

103 / 2003: 78 / 2002: 81) und 70 nach Biostoffverordnung durchgeführt.

Pommersche Evangelische Kirche

Dr. Angelika Uteß (B·A·D-Zentrum Demmin, Clara-Zetkin-Str.8, 17109 Demmin; Tel.:

03998/431193, Fax: 202489) nahm an 1 ASA-Sitzung teil, führte mehrfach

Beratungen von Mitarbeitern und Arbeitgebern durch. Zusätzlich wurde eine

Arbeitsstätte begangen.

Evangelisch-reformierte Kirche

Als Koordinierender Arbeitsmediziner hält Dr. Enno Bauer (B·A·D Leer, Annenstr. 11,

26789 Leer; Tel.: 0491/62080, Fax: 5556) Kontakt zur Landeskirche.

Herr Dr. Bauer nahm an der Sitzung des landeskirchlichen ASA teil. Vorträge wurden

zu den Themen „Biostoffverordnung und Mutterschutz in Kindergärten“ und „Neu

Grippe“ gehalten.

Insgesamt wurden 2 Begehungen und 28 Beratungseinheiten dokumentiert.

Insgesamt wurden 34 Bildschirm-Untersuchungen durchgeführt.

Evangelische Kirche im Rheinland

Für die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) ist Dr. Eckhard Müller-Sacks

(B·A·D Düsseldorf, Frachtstr.10, 40474 Düsseldorf, Tel.: 0211/516160-0, Fax:

516160-16) als koordinierender Arbeitsmediziner zuständig. Insgesamt sind in die

Betreuung der EKiR 14 Zentren eingebunden: Duisburg, Essen, Düsseldorf,

Mönchengladbach, Aachen, Wuppertal, Bonn, Köln, Bergneustadt, Koblenz,

Offenbach, Trier, Saarbrücken und Gießen.

Jährlich werden vom sicherheitstechnischen Koordinator Manfred Stender Treffen für

die beteiligten B·A·D-Ärzte und die Ortskräfte zur Fortbildung und zum

Erfahrungsaustausch organisiert. Zusätzlich erfolgen Besprechungen der beteiligten

Zentren. Dr. Müller-Sacks nahm an den Sitzungen des landeskirchlichen Arbeitsschutzausschusses

mit folgenden Schwerpunktthemen teil:

• Berichte der Koordinatoren über den Stand der Organisation der

Arbeitssicherheit und der Arbeitsmedizin

• Informationsveranstaltungen in den Kirchenkreisen bezüglich

Biostoffverordnung und Mutterschutzrichtlinien

• Defibrillatoren und Erste Hilfe

• Wiedereingliederungsmanagement

• Anpassung Formulare EKiR

• Gefährdungsbeurteilung

• Neue Gesetze

24


Im Vordergrund der Betreuung standen die Umsetzung der Biostoffverordnung in den

Einrichtungen der vorschulischen Kinderbetreuung und Fragen des Mutterschutzes.

Zu diesen Themen wurden 16 Vorträge und Informationsveranstaltungen für

Verantwortliche in den Kirchenkreisen durchgeführt. Zusätzlich Vorträge zu den

Themen Infektionsschutz und Darmkrebsfrüherkennung.

In der praktischen Arbeit für die Einrichtungen wurden folgende Beratungen

durchgeführt:

• Langzeiterkrankungen und Wiedereingliederung

• Suchtproblematik

• Mutterschutz

• Schimmelpilzbelastungen

• Beratungen zur Gefährdungsbeurteilung

• Neue Influenza

Durch die gute Zusammenarbeit der Beteiligten des Arbeitsschutzes gelang eine

umfangreiche Betreuung der Einrichtungen mit 126 Begehungen (2008: 19 / 2007:

69 / 2006:185 / 2005: 234) und 3865 Beratungen (2008: 1348 / 2007: 2248 / 2006:

2.639 Beratungseinheiten zu 15 Minuten) sowie 1.302 Mitarbeiter bezogenen

Untersuchungen (2008: 1.807 / 2007: 2.478 / 2006: 1.961 / 2005: 1.294 / 2004: 1.553

/ 2003: 2.144). 949 Untersuchungen zur Infektionsgefährdung (2008: 767 / 2007:

1.210 / 2006: 850) wurden durchgeführt. Die Vorsorgeuntersuchung für Bildschirmarbeit

erfolgte 190 Mal (2006: 378 / 2005: 287 / 2004: 425 / 2003: 235). Zusätzlich

wurden 843 Impfungen (2008: 747 / 2007: 649 / 2006: 463 / 2005: 322) durchgeführt.

Evangelisch-lutherische Landeskirche Sachsens

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens wurde 2009 durch Frau Helene

Kantchew-Haustein des Dresdner B·A·D-Zentrums als koordinierende Arbeitsmedizinerin

betreut (B·A·D Dresden, Bertolt-Brecht-Allee 24, 01309 Dresden; Tel.:

0351/21303550, Fax: 21303559). In die Betreuung der landeskirchlichen

Einrichtungen mit ca. 900 Kirchengemeinden sind die Zentren eingebunden,

Bautzen, Chemnitz, Görlitz, Leipzig, Wurzen, Zwickau, Dresden-Klotzsche und, wie

bereits genannt, Dresden eingebunden. Die ambulante Pflege gehört nicht zur

verfassten Kirche. Die Kindertagesstätten sind teilweise ebenfalls selbstständig.

Als koordinierender Arzt nahm Frau Kantchew-Haustein an drei ASA-Sitzungen teil.

2009 wurden insgesamt 338 arbeitsmedizinische Untersuchungen (inkl. Impfuntersuchungen)

durchgeführt (2008: 210 / 2007: 151 / 2006: 177 / 2005: 251 / 2004:

160 / 2003: 138). Davon 174 Untersuchungen für Bildschirmarbeitsplätze (G37)

(2008: 108 / 2007: 32 / 2006: 68), 49 Untersuchungen gemäß Biostoffverordnung in

Kindergärten (2008: 12 / 2007: 44 / 2006: 34) und 12 H-Untersuchungen

(Baumarbeiten).

25


10 Betriebsbegehungen wurden dokumentiert (2008: - / 2007: 16) und 76 Beratungseinheiten

waren zu verzeichnen (2008: 124 / 2007: 288).

Evangelische Landeskirche Schaumburg-Lippe

Als koordinierender Arbeitsmediziner ist Dr. Peter Gülden vom B·A·D Hannover

(Vordere Schöneworth 14, 30167 Hannover; Tel.: 0511/709060-0, Fax: 709060-10)

zuständig. Der Arbeitsschutzausschuss tagte 2009 nicht. In die Betreuung war und

ist Dr. Viktor Köpplin und Claudia Neumann als Assistentin vom B·A·D-Zentrum

Obernkirchen eingebunden (Untersuchungen, Beratungen und Bildschirmuntersuchungen

nach G37).

Die Landeskirche Schaumburg-Lippe verfügt über 4 Diakoniestationen, die regelmäßig

entsprechend den Anforderungen der Einrichtungen betreut werden (insbes.

Untersuchungen nach BiostoffV) und ca. 10 Kindergärten.

Es wurden 4 (2008: 3 / 2007: - / 2005: 3 / 2004: 18 / 2003: 11) Begehungen

durchgeführt, 4 Beratungseinheiten (2008: 20 / 2007: 24 / 2006: 14 Einheiten) sowie

25 Untersuchungen – davon 24 zum Infektionsschutz (2008: 19 / 2007: 18 / 2006:

73 / 2005: 13 / 2004: 86 / 2003: 32) durchgeführt.

Evangelische Kirche in Westfalen

Als koordinierende Arbeitsmedizinerin nahm Dr. Renate Thoele (B·A·D-Zentrum

Bielefeld, Schildescher Str.103, 33611 Bielefeld; Telefon: 0521/989117-0, Fax:

0521/989117-298) an den landeskirchlichen Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses

teil. Zusätzlich zu dem landeskirchlichen Arbeitsschutzausschuss finden

regelmäßige Arbeitsschutzausschüsse im Kirchenkreis Recklinghausen statt. Die

arbeitsmedizinische Betreuung der Ev. Kirchen in Westfalen wird gewährleistet durch

die Zentren Bielefeld, Bochum, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Gütersloh, Hamm,

Münster und Olpe.

Wie in den Vorjahren stand in allen Kirchenkreisen erheblicher Beratungsbedarf bzgl.

der Biostoffverordnung in Kindertageseinrichtungen.

Ein besonderes Thema war in 2009 im Kirchenkreis Gütersloh der Hepatitis A

Infektionsschutz in der Kinderbetreuung, hier wurde auch eine Schulung für

Kindergartenleitungen sowie Arbeitgeber durchgeführt. Hintergrund für diese

Schulung ist die Umstrukturierung in den Kindergärten, die jetzt seit 1 Jahr auch

Kinder unter 3 Jahren regelrecht aufnehmen. Ein weiterer erheblicher Beratungsbedarf

– ausgeführt durch alle involvierten Zentren – lag in dem Thema: „Neue

Grippe – Pandemie“. Zunehmend mehr wurde hier auch das Thema Bildschirmbrillen

von Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachgefragt.

Insgesamt erfolgten 100 Begehungen (2008: 66 / 2007: 219 / 2006: 113 / 2005: 70)

in Kindergärten, Verwaltungseinrichtungen und Kirchengemeinden sowie zusätzlich

zahlreiche Beratungen von Beschäftigten und Arbeitgebern (2009: 698 / 2008:1.260 /

2007: 2.596 / 2006: 1.522 Beratungseinheiten in). Bei den Mitarbeitern/-innen

wurden insgesamt 1331 2145 Untersuchungen (inkl. Impfungen) durchgeführt (2008:

2.944 / 2007: 4.888 / 2006: 2.110 / 2005: 878 / 2004: 472 / 2003: 536): 1.104

26


Untersuchungen zum Infektionsschutz nach G 42 bzw. Biostoffverordnung (2008:

1.280 / 2007: 3.222 / 2006: 1.491 / 2005: 298 / 2004: 132 / 2003: 196), 227

Untersuchungen nach §6 Bildschirmarbeitsverordnung (2008: 254 / 2007: 213 /

2006:142 / 2005: 355 / 2004: 140 / 2003: 225), 1 H9-Untersuchungen

(Baumarbeiten; 2008: 4 / 2007: 6 / 2006: 11 / 2005: 4 / 2004: 3) sowie 814

Impfungen (2008: 1.222 / 2007: 1.383 / 2006: 413 / 2005: 87 / 2004: 84).

Bemerkenswert ist weiterhin die hohe Untersuchungszahl im Kindergartenbereich.

Evangelische Landeskirche in Württemberg

Herr Dr. Bernd Bauer, B·A·D-Zentrum Tübingen, ist seit 2008 der koordinierende

Arzt der Ev. Landeskirche in Württemberg. Die Einrichtungen der Landeskirche

werden, aufgeteilt nach Kirchenbezirken, von folgenden B·A·D-Zentren betreut:

B·A·D-Zentrum Stuttgart, Nordbahnhofstrasse 115, 70191 Stuttgart 0711/2567051

Herr Dr. Blum: Gesamtkirchengemeinde Stuttgart sowie Ev. Oberkirchenrat, Haus

Birkach, Ev. Gemeindedienst, Sprachenkolleg, EAEW und Ev. Jugendwerk.

B·A·D-Zentrum Reutlingen, Halskestr. 10, 72766 Reutlingen 07121/909723

Herr Dr. Wehle: Kirchenbezirk Reutlingen.

B·A·D-Zentrum Bad Urach, Blumenstrasse 4, 72336 Bad Urach 07125/1827

Frau Dr. Berger: Kirchenbezirke Urach und Münsingen sowie Stift Urach.

B·A·D-Zentrum Tübingen, Schnarrenbergstr. 103, 72076 Tübingen 07071/92740

Herr Dr. Bauer: Kirchenbezirke Freudenstadt, Nagold, Tübingen sowie Ev. Stift,

Hochschule für Kirchenmusik, Ev. Gymnasium Mössingen. Zusätzlich betriebsärztliche

Koordination für die Ev. Landeskirche Württemberg, Mitglied im Arbeitsschutzausschuss

(ASA) des Ev. Oberkirchenrates.

B·A·D-Zentrum Waiblingen, Badstrasse 100, 71336 Waiblingen 07151/2057590

Frau Dr. Anger: Kirchenbezirke Backnang und Waiblingen.

B·A·D-Zentrum Aalen, Südl. Stadtgraben 13, 73430 Aalen 07361/556190

Frau Dr. Steingaß: Kirchenbezirke Aalen und Heidenheim.

B·A·D-Zentrum Kirchheim/Teck, Henriettenstrasse 76, 73230 Kirchheim/Teck

07021/43019 Herr Dr. Menzel: Kirchenbezirke Kirchheim und Nürtingen.

B·A·D-Zentrum Böblingen, Klaffensteinstrasse 17, 71032 Böblingen

07031/2046890 Frau Dr. Rencin: Kirchenbezirke Böblingen, Herrenberg, Leonberg.

B·A·D-Zentrum Region Stuttgart, Nikolaus Otto Str. 15, 70771 Leinfelden-

Echterdingen 0711/2204590 Herr Dr. Al-Hames: Kirchenbezirk Bernhausen.

B·A·D-Zentrum Göppingen, Hauptstrasse 44, 73033 Göppingen Herr Dr. Younsi:

Kirchenbezirke Esslingen und Göppingen sowie Ev. Akademie Bad Boll.

27


B·A·D-Zentrum Ludwigsburg, Monreposstrasse 57, 71634 Ludwigsburg

07141/31033 Herr Dr. Schäberle: Kirchenbezirke Besigheim, Ludwigsburg, Marbach,

Vaihingen-Enz sowie Ev. Gymnasium Großsachsenheim.

B·A·D-Zentrum Ilshofen, Eckartshäuser Str. 25, 74532 Ilshofen 07904/599

Herr Dr. Scherr: Kirchenbezirke Künzelsau, Gaildorf, Öhringen, Schwäbisch Hall,

Blaufelden, Crailsheim sowie Ev. Gymnasium Michelbach und Heimvolkshochschule

Hohebuch.

B·A·D-Zentrum Tauberbischofsheim, Bahnhofstr. 13, 97941 Tauberbischofsheim

09341/92650 Herr Adam: Kirchenbezirk Weikersheim.

B·A·D-Zentrum Heilbronn, Salzstr. 112, 74076 Heilbronn 07131/ 64 468 60

Herr Hofmann: Kirchenbezirke Brackenheim, Heilbronn, Neuenstadt und Weinsberg.

B·A·D-Zentrum Ulm, Daimlerstr. 36, 89079 Ulm 0731/4006960

Herr Dr. Ulbrich: Kirchenbezirke Blaubeuren, Ulm, Geislingen, Biberach

B·A·D-Zentrum Albstadt, Friedrichstr. 30, 72488 Albstadt 07431/52097

Herr Dr. Maikler: Kirchenbezirke Balingen und Sulz.

B·A·D-Zentrum Ravensburg, Gartenstrasse 18, 88212 Ravensburg 0751/366800

Herr Dr. Miller: Kirchenbezirke Biberach und Ravensburg.

B·A·D-Zentrum Pforzheim, Bleichstr. 66, 75172 Pforzheim 07231/25961 Herr Dr.

Flick: Kirchenbezirke Calw, Mühlacker, Neuenbürg, sowie Ev. Seminar Maulbronn.

B·A·D-Zentrum Villingen-Schwenningen, Alte Herdstr. 10, 78054 Villingen-

Schwenningen 07720/85310 Herr Dr. Kusch: Kirchenbezirk Tuttlingen.

Durch diese B·A·D-Zentren wurden im Jahr 2009 folgende betriebsärztlichen

Betreuungsleistungen erbracht:

• 5 x Teilnahme an Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses (je 2 x OKR und 2 x

Gesamtkirchengemeinde Stuttgart sowie Ev. Stift Tübingen)

• 52 Beratungen in konkreten Mutterschutzangelegenheiten

• 60 arbeitgeberbezogene Beratungen zu Fragen wie Ergonomie, Umsetzung der

gesetzlichen Arbeitsschutzvorgaben, Umsetzung der Arbeitgeberverantwortung in

konkreten Mitarbeiterangelegenheiten

• 213 Beratungen (auch telefonisch) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu meist

persönlichen Themen bzw. arbeitsplatzbezogenen Anfragen

• 262 Beratungsgespräche aus Anlass der Vorgaben der Biostoffverordnung

• 935 Untersuchungen nach Biostoffverordnung (Kinderbetreuung)

• 581 Untersuchungen nach Biostoffverordnung (Pflege)

28


• 161 Mitarbeiteruntersuchungen auf allgemeiner Grundlage des

Arbeitssicherheitsgesetzes

• 203 Untersuchungen Bildschirmarbeitsplatzvorsorge nach G37

• 22 Betriebsbegehungen, überwiegend im Bereich Kindergarten und Pflege

• 32 Impfungen bei infektionsgefährdeten Personen

• 12 Informationsveranstaltungen zum Infektionsschutzgesetz

• 104 Hintergrundarbeiten wie Ausarbeiten von schriftlichen Stellungnahmen,

Recherchen zur Beantwortung aufgetretener Fragen arbeitgeber- und

arbeitnehmerseits etc.

• ca. 60 Koordinationsaktivitäten zu Anfragen kirchlicher Verwaltungsstellen zu

Vertragsabwicklungsthemen, Vermittlung und Erläuterung von durchzuführenden

bzw. durchgeführten Betreuungsangelegenheiten zwischen kirchlichen

Verwaltungsstellen und B·A·D-Zentren, koordinative Zusammenarbeit mit den

Fachkräften für Arbeitssicherheit und koordinierendem Arzt u.v.m.

Zusätzlich zu den genannten Betreuungsaktivitäten und teils als deren Folge

erstellten die betreuenden Betriebsärztinnen und Betriebsärzte schriftliche

Ausarbeitungen, führten Telefonate mit den Sozialpartnern Krankenkassen und

Reha-Einrichtungen, beschafften sich mit Zustimmung betroffener Mitarbeiter/innen

Befunde von Haus- und Fachärzten für weitere Beratungsmaßnahmen. Weitere

Betreuungsleistungen in direktem Kontakt zum OKR oder auch als Unterstützung der

B·A·D-Zentren wurden im Rahmen der ärztlichen Koordination für die Ev.

Landeskirche Württemberg erbracht.

Beim Evangelischen Oberkirchenrat werden jährlich zwei zentrale Arbeitsschutzausschusssitzungen

unter Vorsitz von Frau Preißing durchgeführt. Weitere Mitglieder

sind die zwei Fachkräfte für Arbeitssicherheit beim OKR, zwei Sicherheitsbeauftragte,

zwei Mitglieder der landeskirchlichen Mitarbeitervertretung sowie der

koordinierende Arzt für die Ev. Landeskirche in Württemberg. Erweitert wird der

Teilnehmerkreis ggf. durch eine Vertreterin der EFAS. Eigene Arbeitsschutzausschuss-Sitzungen

werden durchgeführt bei der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart

sowie beim Evangelischen Stift Tübingen.

Die bei den B·A·D-Zentren durch den Koordinator vorgenommenen Einzelabfragen

über die Betreuungserfahrungen aus dem Jahr 2009 ergaben keine Besonderheiten,

die zusätzlich zu den vorstehend aufgeführten Betreuungsleistungen genannt

werden müssten. Die Betreuungsnachfrage durch die kirchlichen Einrichtungen hat

sich insgesamt erhöht, was auch am deutlichen Anstieg der durchgeführten

Untersuchungen nach Biostoffverordnung in der Kinderbetreuung (Anstieg von 591

Untersuchungen im Jahr 2008 auf 935 Untersuchungen im Jahr 2009) deutlich wird.

Als sehr hilfreich wird die zwischenzeitliche Bereitstellung der Broschüre

„Arbeitsmedizinische Betreuung und Gesundheitsschutz in der Evangelischen Kirche

in Deutschland (EKD)“ genannt, die sehr viel mehr Transparenz zu den vertraglichen

Inhalten sowohl für die kirchlichen Einrichtungen als auch für die betreuenden

Betriebsärztinnen/-ärzte gebracht hat.

29


Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD)

Die VELKD wird vom B·A·D-Zentrum Hannover (Vordere Schöneworth 14, 30167

Hannover; Tel.: 0511/709060-0, Fax: 709060-10) durch Dr. Peter Gülden betreut.

Der Arbeitsschutzausschuss tagte nicht. Die organisatorische Situation ist durch die

weitgehende Integration in das Kirchenamt der EKD gekennzeichnet. Die Begehung

der neuen Arbeitsplätze im Kirchenamt der EKD war 2007 durchgeführt worden. Für

die Einrichtung in Pullach wurde eine Beratung durchgeführt.

Einrichtungen der Ev. Kirche in Deutschland

Bundesweit werden 85 Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Deutschland

betreut. Der Evangelische Entwicklungsdienst in Bonn wird von Frau Dr. Anja

Schröter, die auch an den ASA-Sitzungen teilnahm, betreut. Weiterhin werden das

Ev. Missionswerk in Hamburg, die KZVK in Darmstadt und das Gemeinschaftswerk

der Publizistik in Frankfurt betreut.

Das Kirchenamt der EKD wurde vom Dr. Gülden aus dem Zentrum Hannover

betreut. Dazu gehörte die regelmäßige Teilnahme am Arbeitsschutzausschuss, der

dreimal tagte. Es wurden 57 Bildschirmuntersuchungen und 2 Untersuchungen zur

Einsatzfähigkeit von Mitarbeitern durchgeführt.

Selbständige Evangelisch-lutherische Kirche (SELK)

Die nicht zur EKD gehörende SELK hat sich dem kirchlichen Präventionskonzept der

Evangelischen Kirche in Deutschland angeschlossen und wird arbeitsmedizinisch

durch Dr. Peter Gülden vom B·A·D Hannover (Vordere Schöneworth 14, 30167

Hannover; Tel.: 0511/709060-0, Fax: 709060-10) als koordinierender Arbeitsmediziner

betreut. Ein Arbeitsschutzausschuss ist nicht eingerichtet. Die Lehrter

Apostelgemeinde wurde inklusive des Spielkreises 2008 begangen.

30


Zusammenfassung und Ausblick

Die Zahlen zeigen eine in vielen Bereichen deutliche Intensivierung der

arbeitsmedizinischen Betreuung. Im Vordergrund stehen die Kindertagesstätten. Die

weiterhin notwendigen Untersuchungen nach Biostoffverordnung wurden auf hohem

Niveau fortgesetzt. Die Anzahl der Begehungen konnte gesteigert werden. Da die

Untersuchungen häufig in den Einrichtungen stattfinden und dabei auch Beratungen

und Teilbegehungen stattfinden, ist die Vor-Ort-Betreuung sicherlich intensiver als

die Zahl der dokumentierten Begehungen annehmen lässt. Kritisch ist weiterhin das

unterschiedliche Niveau zwischen den einzelnen Landeskirchen und teilweise auch

innerhalb größerer Gliedkirchen zu betrachten.

Um den Arbeitsschutz effektiv in die Kirchengemeinden zu tragen, wurde ein

Konzept mit Seminaren zum Arbeitsschutz für verschiedene Berufsgruppen in den

Kirchengemeinden erarbeitet. Das Konzept wird 2010 in der Landeskirche Sachsen

erprobt.

Regelmäßige Treffen der beteiligten Ortskräfte und B·A·D-Ärzte/Ärztinnen werden

zukünftig weiter durchgeführt.

Zur Verbesserung eines kontinuierlichen Informationsaustausches werden weiterhin

Informationen und Arbeitshilfen zur EKD-Betreuung den beteiligten Ärzten/Ärztinnen

in PreSys zugänglich gemacht. Zusätzlich bestehen regelmäßige Kontakte zwischen

dem koordinierenden Arbeitsmediziner der EKD und den arbeitsmedizinischen

Koordinatoren für die Landeskirchen. Die direkte Information der beteiligten B·A·D-

Zentren per E-Mail wird weiter intensiviert.

Dr. med. Peter Gülden

Koordinierender Arbeitsmediziner für die EKD

Anhang

Diagramm 1 Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen 2006 - 2009

Diagramm 2 Beratungen und Begehungen 2005 - 2009

Tabelle 1 Vorsorgeuntersuchungen in den Landeskirchen 2009

Tabelle 2 Begehungen/Beratungen in den Landeskirchen 2009

Übersicht Koordinierende Ärzte und Ärztinnen der Landeskirchen

31


Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen 2006 - 2009

16000

14000

12000

10000

8000

6000

4000

2000

0

BioStoffV Div.U. G 20 G 37 H Impfungen Serologie

2006 8874 1195 118 3069 131 3710 448

2007 13.402 1.094 67 3.112 88 5.153 273

2008 10.449 778 124 3.428 132 5.129 628

2009 12.374 1.414 168 3.355 118 5.056 265

Beratungen und Begehungen 2005 - 2009

25000

20000

15000

10000

5000

0

ASA Begehungen Infoveranstalt. Beratungen (0,25 h)

2005 98 1153 11140

2006 111 1273 16158

2007 111 711 53 23.256

2008 118 477 131 16660

2009 122 1446 82 16735

32

Diagramm 1

2005

2006

2007

2008

2009

Diagramm 2

2006

2007

2008

2009


Vorsorgeuntersuchungen in den Landeskirchen 2009

Begehungen/Beratungen in den Landeskirchen 2009

33

Tabelle 1

Tabelle 2


Ihr Ansprechpartner bei der EFAS: Herr Dr. Gülden Tel. 0511 / 2796-634 (oder 0511 / 709060-60)

Gliedkirchen Zentrum Ansprechpartner Anschrift Telefon / Telefax

Ev. Landeskirche Anhalts Dessau Herr Dr. Jürgen Biewald Raguhner Straße 49 b 0340/858111-2 / -3

06842 Dessau

biewald@bad2350.bad-gmbh.de

Ev. Landeskirche in Baden Karlsruhe Dr. Norbert Koch Kriegsstraße 154 0721 24901/ 28045

76133 Karlsruhe bad-103@bad-gmbh.de

Ev.-Luth. Kirche in Bayern München (304) Herr Dr. Jürgen Trebin Deisenhofener Str. 74 089/ 697994-30 / -59

81539 München trebin@bad304.bad-gmbh.de

Ev. Kirche in Berlin – Berlin-Mitte Herr Dr. Bernd Goronzy Zimmerstr.55

030/200 74 71-0 / -99

Brandenburg - schlesische

Oberlausitz

10117 Berlin-Mitte goronzy@bad401as.bad-gmbh.de

Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig Herr Dr. Helmut Siebald Industriestraße 9 05307/5044 / 5046

Braunschweig

38110 Braunschweig-

Bienrode

bad-704@bad-gmbh.de

Bremische Ev. Kirche Bremen II Frau Dr. Andrea Bürger Hemmstrasse 214 0421/598130 / 508480

28215 Bremen

buerger@bad714.bad-gmbh.de

Herrnhuter Brüdergemeine Bautzen Frau Dr. Katja Hornig Flinzstraße 15c

03591/53145-0 / -1

02625 Bautzen

bad-2560@bad-gmbh.de

Ev.-Luth. Landeskirche Hannover Herr Dr. Peter Gülden Vordere Schöneworth 14 0511/709060-0 / -10

Hannovers

30167 Hannover guelden@bad702.bad-gmbh.de

Ev. Kirche in Hessen und Darmstadt Herr Dr. Klaus Pöttgen Feldbergstraße 25 06151/ 870403 -12 / -21

Nassau

64293 Darmstadt poettgen@bad602.bad-gmbh.de

Ev. Kirche von Kurhessen- Kassel Herr Dr. Heinrich-Peter Friedrich-Ebert-Straße 15 0561/103071 / 7668772

Waldeck

Schmitt

34117 Kassel

schmitt@bad610.bad-gmbh.de

Lippische Landeskirche Gütersloh Frau Dr. Renate Thoele Schildescher Str. 103 0521 / 989117-0 / -298

33611 Bielefeld

bad-812@bad-gmbh.de

Ev.-Luth. Landeskirche Schwerin Frau Dr. Karin Anuscheck Werkstraße 215 0385/6161-13 / Fax: 613659

Mecklenburgs

19061 Schwerin bad-2110@bad-gmbh.de

Nordelbische Ev.-Luth. Rendsburg Herr Wolfgang Peinecke Lilienstr. 20-28

04331/200-9361 / -9370

Kirche

(B·A·D 1750)

24768 Rendsburg wolfgang.peinecke@kkh-rendsburg.de

Ev.-Luth. Kirche in Wilhelmshaven Herr Dr. Georg Knitsch Preussenstraße 48 a 04421/994503-04

Oldenburg

26388 Wilhelmshaven knitsch@bad505.bad-gmbh.de

Ev. Kirche der Pfalz Kaiserslautern Frau Dr. Cristina Vrabac Merkurstr. 9

0631/ 370927-0 / -29

67663 Kaiserslautern vrabac@bad904.bad-gmbh.de

Pommersche

Demmin Frau Dr. Angelika Utess Clara-Zetkin-Str.8 03998/431193 / 202489

Evangelische Kirche

17109 Demmin

utess@bad2131.bad-gmbh.de

Ev.-reformierte Kirche Leer Herr Dr. Enno Bauer Annenstr. 11

0491/62080 / 5556

26789 Leer

bauer@bad706.bad-gmbh.de

Ev. Kirche im Rheinland Düsseldorf Herr Dr. Eckhard Müller- Frachtstr. 10

0211/516160-0 / -16

Sacks

40474 Düsseldorf mueller-sacks@bad804.bad-gmbh.de

Ev.-Luth. Landeskirche Dresden Frau Helene Kantchew- Bertolt-Brecht-Allee 24 0351/2130355-0 / -9

Sachsens

Haustein

01309 Dresden

kantchew-haustein@bad2510.badgmbh.de

Ev.-Luth. Landeskirche

Schaumburg-Lippe

Hannover Herr Dr. Peter Gülden s.o. s.o.

Ev. Kirche in

Erfurt Frau Dr. Susanne Weichhardt Polyklinik am Südpark, 0361/ 55 46 72 - 21/ -10

Mitteldeutschland

Melchendorfer Str. 1,

99096 Erfurt

weichhardt@bad2410.bad-gmbh.de

Ev. Kirche von Westfalen Bielefeld Frau Dr. Renate Thoele Schildescher Str.103 0521 / 989117-0 / -298

33611 Bielefeld

bad-812@bad-gmbh.de

Ev. Landeskirche in Tübingen Herr Dr. Bernd Bauer Schnarrenbergstraße 103 07071/ 9274 13 / 927499

Württemberg

72076 Tübingen bauer@bad203.bad-gmbh.de

UEK Union Ev. Kirchen in

der EKD

Hannover Herr Dr. Peter Gülden

VELKD Hannover Herr Dr. Peter Gülden s.o. s.o.

SELK Hannover Herr Dr. Peter Gülden s.o. s.o.

34

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine