BUSINESS-INITIATIVE 2012 - Handwerkskammer Bremen

handwerkskammer.bremen.de

BUSINESS-INITIATIVE 2012 - Handwerkskammer Bremen

Wiederbelebter

Wert

März 2012

Auszeichung für Baudenkmal im

Schnoor-Viertel

ab S. 14

1

Magazin für das Handwerk in Bremen und Bremerhaven. 5€

Innovative Technik

Preisträger Jens Bergmann im Interview

ab S. 6

Überdurchschnittliche

Leistungen

Ehrung der Besten in der Oberen

Rathaushalle

ab S. 18

Freisprechungsfeiern

Winter 2011/2012

Zeugnisse für den Handwerker-

Nachwuchs

ab S. 24


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Editorial

Liebe Handwerkerinnen und Handwerker

sehr geehrte Leserinnen und Leser,

früher galt der Februar als „der Narrenmonat“, denn die Menschen

feierten Feste, mit denen sie die Dämonen des Winters

vertreiben wollten. Erst die Christianisierung beschränkte

die ausgelassen Partys auf die Tage vor Aschermittwoch.

Die Narren selbst gehörten zum Hofstaat und besaßen eine

besondere Handlungsfreiheit. Sie wurden nicht wirklich ernst

genommen und durften von gesellschaftlichen Normen

abweichen, Kritik an den Herrschern üben und sie erinnern,

falls sie sündigen würden. Heute versteht man unter einem

Narren jemanden der entweder voller Vorurteile steckt oder

von sich selbst glaubt, dass er großes Wissen besitzt.

Fast erinnert an eine Narretei, was sich in Februar in Deutschland

zeigte: 39,2 Milliarden Euro aus der Gewerbesteuer

flossen 2011 in die kommunalen Kassen. Für 2012 erwartet

der deutsche Städtetag mit 42,5 Milliarden ein historisches

Allzeithoch. Auch in Bremen stiegen die Einnahmen von 3,3

Milliarden Euro in 2010 auf knapp 4,3 Milliarden - ohne dass

allerdings diese positive Entwicklung primär auf eigene Anstrengungen

zurückzuführen wäre. Auf der anderen Seite gibt

der Senat 21 Millionen Euro mehr aus als als geplant. Haushaltsdisziplin

und Haushaltskonsolidierung sehen anders aus.

Ein Sprichwort sagt: „Hoffen und Harren macht Manchen zum

Narren.“ Statt wirklich effektiv zu sparen, Personal abzubauen

und umzustrukturieren hofft Bremen einzig auf mehr und mehr

Einnahmen. Ins selbe Horn stößt die Arbeitnehmerkammer und

will dafür den Bürgern kräftig in die Taschen greifen: Waffensteuer,

Hotelabgabe, Erhöhung der Gewerbesteuer und Initiativen

zur Hebung des Spitzensteuersatzes, eine Wiedereinführung

der Vermögensteuer und die Rückname der Erbschaftsteuerreform...

All dies wäre aus Sicht der Vertretung der Arbeitnehmer

richtig und wichtig, obwohl im selben Atemzug aufgeführt wird,

dass Arbeitnehmer seit mehr als zehn Jahren mit stagnierenden

oder sinkenden Löhnen und Gehältern auskommen müssten.

In Wahrheit sind solche Initiativen eher kontraproduktiv. Die

Waffensteuer zum Beispiel soll Bremen drei bis fünf Millionen

Euro bringen. Der Bundesinnungsverband für das Büchsenmacher-Handwerk

lehnt die Pläne ab. Unabhängig davon, dass

sie juristisch umstritten ist und für den Fall ihrer Einführung

zahlreiche Verbände Klagen angekündigt haben, könnte eine

solche Steuer tatsächlich sogar zu einem finanziellen Verlust

für Bremen führen. Denn alle diejenigen, die angesichts der

unverhältnismäßig hohen Seuer ihre legalen Waffen abgeben,

werden die Steuer nicht zahlen. Und wirklich enthusiastische

Schützen würden künftig eher in niedersächsischen Vereinen

ihren Sport ausüben - und sich dort für kleines Geld in Wohngemeinschaften

ihren Erstwohnsitz anmelden um eine rein

bremische Waffensteuer zu umgehen. Dann liefe nicht nur die

neue Steuer ins Leere, sondern zusätzlich fehlten Bremen auch

noch die lukrativen Einnahmen aus der Lohn- und Einkommensteuer

derjenigen, die es mit einer Waffensteuer vergrault

hat. Der Weg der SPD-Fraktion ist falsch. Hier bewahrheitet

sich der alte Handwerker-Spruch: Derjenige, der sein eigener

Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler.

Jedes vernünftige Prinzip mündet irgendwann in Absurdität,

wenn es verabsolutiert wird. Angesichts von Bremens

Insel-Lage hat die Maxime immer mehr, mehr und noch mehr

Geld von den Bürgern zu fordern, diesen Grad erreicht! Die

Euro-Schuldenkrise hält uns drastisch vor Augen, dass Politik

auf Nachhaltigkeit zielen und auch Länder und Stadtstaaten

sich wie ehrbare Kaufleute verhalten müssen. Maßvolles

Wirtschaften und Generationengerechtigkeit - wie dies die

inhabergeführten Familienbetrieben des Handwerks seit

Jahrhunderten praktizieren - kann aber nur über täglich aufs

Neue gelebte Werte gelingen. Statt mit dem tiefen Griff ins

Portemonnaie verschreckt zu werden, wenn die Wirtschaft gut

dasteht, muss Politk die Menschen durch Anreize mitnehmen!

Im Moment scheint die Konjunktur gut. Und obwohl uns

ein „hartes Jahr 2012“ prophezeit wurde, ist auch im Handwerk

die Stimmung nicht schlecht. Unverständlich ist, warum

angesichts negativer Prognosen die Umsetzung der

Energiewende blockiert, die Solarförderung gekürzt und

die steuerliche Förderung der Gebäudesanierung ihre Zustimmung

verweigert wird. Verlierer sind die Menschen

und das Klima. Diese Blockade sollte sofort aufhören.

Ebenso wenig nachvollziehbar ist, dass in Bremen den Bremer

Bau- und Ausbau-Gewerken Knüppel zwischen die Beine

geworfen werden, indem der Geltungszeitraum des Bremischen

Gesetzes zur Erleichterung von Investitionen auslaufen

gelassen wurde. Damit dürfen öffentliche Auftrage

über Bauleistungen nur noch bis zu einem Auftragswert von

zehntausend Euro freihändig an bremische Betriebe vergeben

werden und bremische Arbeitsplätze sichern. Auch die Wertgrenzen

für beschränkte Ausschreibungen wurden drastisch

gesenkt. Oberhalb dieser Grenzen gilt der grundsätzliche

Vorrang der öffentlichen Ausschreibung. In nächster Zeit wird

die Handwerkskammer ihre Fragebögen für ihre Frühjahrs-

Konjunkturumfrage versenden. Dann wird sich zeigen, ob

sich die positive Erwartung der Bau- und Ausbau-Gewerke

- die sich noch in unserer Herbstumfrage zeigte - auch auf

Jahressicht abzeichnet. Ich wünsche mir, dass viele Betriebe

teilnehmen, damit die Daten möglichst aussagekräftig sind.

Herzlichst

Joachim Feldmann

Präses der Handwerkskammer Bremen

Ihr

3


INHALT | MäRZ

24

9

titelthema

Innovative Technik im Handwerk 06

Handwerkskammer Bremen

Unternehmensservice Bremen erhält Auszeichnung 09

„Top Job“- Messe im Weserpark 10

Bundespreis für das Handwerk in der Denkmalpflege 14

Auszeichnung für Nietiedt Firmengruppe 14

Roadshow „Chefin im Handwerk“ 15

Kreishandwerkerschaft Bremen

9

28 14

Neujahrsempfang KFZ 20

Fusion der Konditoreninnungen Oldenburg und Bremen 21

Freisprechungsfeiern Winter 2011/2012 24

Mitgliederversammlung der Kosmetikerinnung Bremen 25


6

INHALT | MäRZ

18

Kreishandwerkerschaft Bhv-Wem

Verabschiedung der neuen Meister 26

Internationale Auszeichnung für Bremerhaven 27

Christian Bamme im Portrait 29

Freisprechungsfeiern 29

Namen und Notizen

Geburtstage und Jubiläen 31

amtliche Bekanntmachungen

Mitteilungen der Handwerkskammer Bremen 32

Schlusswort

17

10

15

Thema: Berufsorientierung 38

Impressum 38

15


TITeLTHeMA

„Es war eine abenteuerliche aktion“

Jens Bergmann beim Mahl des Handwerks in der Kategorie „Innovative Technik“ ausgezeichnet

Technische Neuentwicklungen, wie zum

Beispiel thermische Solaranlagen haben

es Jens Bergmann seit Beginn seiner

Berufslaufbahn als Gas- und Wasserinstallateur

angetan. Der Handwerksmeister

und Gründer der Firma Bergmann GmbH

im Bremer Westen schätzt, dass er in

den vergangenen fünfzehn Jahren über

100 Hauseigentümer mit dieser kostengünstigen

und umweltschonenden

Warmwasserbereitung versorgt hat.

Die Anlagen laufen in Bremen und im Umland

– aber auch im 1.100 Kilometer entfernten

Banja Luka. Für das außergewöhnliche

Projekt erhielt der 47-Jährige beim

45. Mahl des Handwerks am 1. November

den Preis „Innovatives Handwerk 2011“,

eine gemeinsame Auszeichnung der Sparkasse

Bremen und der Handwerkskammer

Bremen. Bergmann gewann den Preis

in der Kategorie „Innovative Technik“.

Was war Ihrer Meinung nach ausschlaggebend,

Sie mit dem Innovationspreis

auszuzeichnen?

Seit der Gründung ist unser Unternehmen

im Bereich „Innovative Technologien“

tätig. Wir sind dafür bekannt, nicht nur

über Zukunftstechnologie zu informie-

ren, sondern sie auch frühzeitig in die

Praxis umzusetzen. So gehörten wir zu

den Ersten, die in Bremen Solarthermieanlagen

installiert haben. Auch bei

der neuen Technologie „Kraft-Wärme-

Kopplung“ sind wir wieder unter den

Ersten, die diese Anlage einbauen können.

Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Projekt

in Banja Luka? Wie kam es dazu?

Ein Ingenieurbüro in der Bremer Überseestadt,

das in Banja Luka tätig ist, hat

uns gefragt, ob wir das dortige Altenheim

mit einer Solarthermieanlage ausstatten

können. Uns hat die Montage in einer

ehemaligen Krisenregion herausgefordert.

Deshalb haben wir uns ein Jahr

lang darauf vorbereitet. Im September

2010 wurden die technischen Materialien

vorausgeschickt und wir sind zu dritt

hinterhergefahren. Während wir eine

Woche lang die 45 Quadratmeter große

Anlage an die Giebelwand montiert haben,

konnten wir Land und Leute und auch

die dortige Arbeitsweise kennenlernen.

Welche erfahrungen haben

Sie dort gemacht?

Es war auch eine abenteuerliche Aktion.

Nicht die Technik, sondern die Rahmen-

bedingungen haben uns herausgefordert.

So gab es Probleme bei der Einreise,

auch der Kontakt mit den einheimischen

Gerüstbauern gestaltete sich schwierig.

Zudem mussten wir mit unvermuteten

Eindrücken zurechtkommen: Einschusslöcher

in den Häusern, Korruption und

eine verarmte Bevölkerung bei einer

Arbeitslosenquote von 40 Prozent. Der

Krieg ist einem unheimlich nahe, die

Problematik, die man nur vom Fernsehen

her kennt, gehört plötzlich zum Alltag.

Man muss sich vorstellen, dass nur wenige

hundert Kilometer von Banja Luka

entfernt Urlauber in der Sonne liegen.

Was ist Ihr Fazit?

Die Beteiligten im Altenheim der Caritas

waren sehr nett. Sie haben sich über

alle Maßen gefreut, dass wir die Anlage

installiert haben. Es sind richtig gute

Kontakte entstanden. Ich würde die

Aktion jederzeit wiederholen, wir stufen

hier vieles als selbstverständlich ein, was

in anderen Ländern gar nicht selbstverständlich

ist. In Banja Luka kommt man

schnell auf den Boden der Tatsachen

zurück. Mein Fazit: Wir brauchen uns

mit unserer Ausbildung in Europa nicht

zu verstecken, die ist einfach top.

6

Foto: WFB / Frank Pusch


titEltHEMa

Was ist der Vorteil von thermischen

Solaranlagen?

Mit einer Solaranlage nutzt man die

kostenlose Energie der Sonne, noch

dazu CO2-neutral. Sie reduziert den

hohen Energiebedarf bei der Warmwassererzeugung.

Ein Beispiel: Die

Betriebskosten des Altenheims in

Banja Luka haben wir mit der neuen

Solaranlage um die Hälfte reduziert.

Warum ist das Thema „Innovative

Technik“ so wichtig für Sie?

Gerade im Bereich der Haustechnik

haben wir sehr gute Möglichkeiten,

Verantwortung für unseren Verbrauch

an natürlichen Ressourcen

zu zeigen. Hier können wir nicht nur

über Zukunftstechnologie reden, sondern

sie auch praktisch umsetzen.

Worauf hat sich Ihr Betrieb

noch spezialisiert?

Wir optimieren bestehende Heizungsanlagen,

installieren hocheffiziente

Geräte zur „Kraft-Wärme-Kopplung“,

die Erdgas in Strom und Wärme umwandeln,

und haben uns auf energieeinsparende

Altbausanierung spezialisiert.

Was unternehmen Sie, um sich und Ihre

Mitarbeiter stetig weiterzubilden?

Als Geschäftsführung informieren wir

über interessante Angebote und organisieren

die regelmäßige Teilnahme.

Im letzten Jahr hat eine Mitarbeiterin

die Ausbildereignungsprüfung bestanden,

ein Geselle den Meistertitel

erworben und zwei weitere Mitarbeiter

haben die Zertifizierung zum

Kundendiensttechniker erhalten.

Welche Projekte stehen bei Ihnen

in der Zukunft an?

Im Moment haben wir keine Projekte

im Ausland, sondern engagieren uns

Regional.

Rentabel.

Solide.

»Bremen Real Invest«

Eigentumswohnungen der GEWOBA als Kapitalanlage

lokal. Wir versuchen, die Kraft-Wärme-

Kopplung für Ein- bis Zweifamilienhäuser

einzuführen. Die moderne Heiztechnik

ist unserer Meinung nach ausgereizt,

als nächste Stufe kommt jetzt die Kom-

Nie war der Zeitpunkt günstiger, um in vermietete

Immobilien zu investieren:

� Bruttorendite bis zu 8 % p. a., Kaufpreise ab 565,– €/m²*

� Einzelwohnungen oder Wohnungspakete im Stadtgebiet

� hervorragende Vermietbarkeit und gute Wertzuwachschancen

* z.B. 3-Zimmer-Wohnung, 74,42 m 2 , 42.100,– €

bination mit der Stromproduktion.

Nur so kann man aus den vorhandenen

Ressourcen mehr herausholen.

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Telefon 0421 179-1000

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7


HANDWeRKSKAMMeR

Ein Jahr guter Service

Unternehmensservice Bremen erhält Auszeichnung als „Ort im Land der Ideen“

Seit einem Jahr gibt es inmitten der

Bremer Innenstadt ein bundesweit

Beratungs- und Dienstleistungsangebot.

Die Idee: Die Kompetenzen von Handelskammer,

Handwerkskammer, RKW, WFB

Wirtschaftsförderung und dem Land Bremen

mit dem sogenannten Einheitlichen

Ansprechpartner für Genehmigungsverfahren

zu bündeln, Bürokratie abzubauen

und den Zugang zu Förderung und Beratung

leichter machen. Dazu gehört auch

ein fremdsprachiges Beratungsangebot in

arbeitsschutz für Friseure

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst

und Wohlfahrtspflege

(BGW) fordert Betriebe

auf dass sie den Einsatz von Fachkräften

für Arbeitssicherheit und

Betriebsärzten nachweisen.

Grundlage dieser Forderung ist das

Arbeitssicherheitsgesetz und eine im

Januar 2011 verabschiedete Vorschrift.

Die Handwerkskammer Bremen bietet

Betrieben eine günstige Alternative:

Die Teilnahme an einer alternativen

bedarfsorientierten Betreuung - dem

früheren sogenannten Unternehmermodell.

Dabei können Betriebsinhaber

nach einer 6-stündigen Schulung

auf die feste Bestellung eines

Betriebsarztes und einer Fachkraft

für Arbeitssicherheit verzichten.

Englisch, Polnisch, Russisch und Türkisch.

Angelika Pfeifer von der Betriebsberatung

der Handwerkskammer ist mit

der Entwicklung zufrieden - kann sich

aber noch eine Ausweitung der Dienstleistungen

und beim Bürokratieabbau

gut vorstellen. „Für das Handwerk ist

es wichtig, schnell und unbürokratisch

Zugang zu Fördermaßnahmen und

Dienstleistungen zu bekommen, deshalb

sollten wir im Unternehmensservice

weiter hieran arbeiten“, sagt sie.

Die Zusammenarbeit der beteiligten

Institutionen hat sich im zeitlichen Verlauf

gut entwickelt. Die Schnittstellen funktionieren

gut.“ In diesem Jahr kommen

weitere neue Angebote hinzu: Künftig

werden die Bremer Aufbau-Bank und

das Arbeitsressort des Wirtschaftssenators

für alle Fragen rund um das Thema

Weiterbildung im Unternehmensservice

eine Weiterbildungsberatungsstelle für

Unternehmen im Land Bremen eröffnen.

aufwand gespart - dirk reinke (links) vom Fachdienst für arbeitssicherheit im auftrag der BGW schulte

Friseure und Kosmetikerinnen. Wer Schulungsbedarf hat, wendet sich an tuku roy-Niemeier (rechts)

von der arbeits- Umwelt- und Gesundheitsschutzberatung der Handwerkskammer Bremen unter der

telefon 0421 30500-312

8


HaNdWErKSKaMMEr

Neues Fachveranstaltungsprogramm

ist da

Informatives für Bauexperten und Unternehmer

Sie sind Unternehmer und wollen mehr Energieeffizienz

sorgen? Sie beschäftigen sich beruflich mit energetischer

Modernisierung? In beiden Fällen ist bei unserem neuen

Fachveranstaltungsprogramm auch etwas für Sie dabei.

In Kooperationen mit andern Partnern bietet energiekonsens

regelmäßig Vorträge und Seminare mit namhaften

Referenten an. Das Fachveranstaltungsprogramm

für das erste Halbjahr 2012 ist jetzt erschienen.

Es startet am 14. Februar mit dem Vortrag „Die richtige Wärme

für Ihr Unternehmen – Innovative Heizungstechnik und

Gebäudedämmung“. Unternehmen können sich außerdem

über den Einsatz von LED (3. Mai), eigenproduzierte Wärme

aus einem BHKW (15. März und 21. Juni) informieren.

Einen Blick hinter die Kulissen gewährt am 15. März die GE-

WOBA. Sie hat in Bremen-Kattenturm ein Biomethan-BHKW

als Contracting-Modell in Betrieb genommen. Die Vor-Ort-

Veranstaltung informiert über die Technik und Wirtschaftlichkeit

von BHKW und zeigt, wie über 1.6000 Kattenturmer

Haushalte ökologisch mit Wärme versorgt werden können.

Premiere feiert am 25. April der „Unternehmer/innen-

Sprechtag“. Experten aus den Bereichen Gewerbe, Industrie, IT

und Gebäude sind an diesem Tag über eine Hotline erreichbar,

um eingehende Fragen kostenlos zu beantworten. Auch für Baufachleute

gibt es im ersten Halbjahr 2012 zahlreiche Informationsangebote.

Wie der hydraulische Abgleich von Flächenheizungen

im Bestand technisch durchgeführt und dokumentiert

werden kann, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und

gleichzeitig energieeffizienter zu werden, erläutert der Vortrag

„Optimierung von Flächenheizungen im Bestand“ (18. April).

Passend zum Sommer geht es im Juni um eine möglichst

optimale Tageslichtnutzung und eine effektive

Verschattung. Die Veranstaltung „Gestaltung von

Verschattungselementen“ (14. Juni) ist vor allem für

Entscheider und Planer ein wichtiges Thema.

Dies sind nur einige der anstehenden Termine des 1. Halbjahres.

Alle Veranstaltungen finden Sie im Programmheft.

Joachim Feldmann zum

Euro-Gipfel

„Die Schuldenkrise zeigt,

wie wichtig sauber kalkulierte

Haushalte sind. Bei

schwachem Sparwillen

sind eine straffe wirtschafts-

und haushaltspolitische

Überwachung

der Schuldner-Länder und

verbindliche Vereinbarungen

Joachim Feldmann

richtig um einer weiteren

Verschärfung und künftiger

Wiederholung vorzubeugen. Trotzdem darf der

Spardruck nicht zu groß sein. Deshalb sollten wir nicht

nur ans Fordern, sondern auch ans Fördern denken, damit

sich das dringend nötige Wachstum entwickeln kann.

Deutschland hat hierfür mit seinen Konjukturpaketen vor kurzer

Zeit ein erfolgreiches Beispiel gegeben: Der Mittelstand hat

in der Wirtschaftskrise weiter gute Aufträge gehabt; dies hat

einer Verschärfung der Arbeitslosigkeit vorgebeugt und vom

anhaltenden Konsum profitiert Deutschland noch heute. Für

eine Export-Nation wie Deutschland ist wünschenswert, dass

die Euro-Nachbarn sich ökonomisch ebenso entwickeln können,

statt sich durch zu großen Sparzwang selbst tot zu sparen.“

Stärker um Migranten

werben!

Im Nachgang zum Integrationsgipfel

im Bundeskanzleramt fordert HWK-

Vorstand Günther Engelke Bremens

Handwerker auf, noch stärker auf Migranten

zuzugehen: „Wir müssen noch

mehr Kontakte knüpfen, weiter ins

Gespräch kommen und uns stärker austauschen,

damit das Handwerk künftig

noch mehr Jugendliche aus Migrantenfamilien

aufnimmt als bislang.“

Günther Engelke

Anlass für die Forderung ist ein Interview des ZDH-Präsidenten

Otto Kentzler gemeinsam mit Heinrich Alt, Vorstand der Bundesagentur

für Arbeit, in der türkischen Tageszeitung „Hürriyet“.

Darin gab Heinrich Alt Jugendlichen die Garantie auf einen

Ausbildungsplatz: „Die Jugendlichen sollen wissen: Wer die

Schule mit einem vernünftigen Abschluss beendet, kann auch

eine Berufsausbildung beginnen.“ Otto Kentzler stellte fest,

dass viele deutsche Betriebe sehr gute Erfahrungen gerade auch

mit jungen Frauen und Männern türkischer Herkunft machen.

Dazu kommt, dass seit Jahren immer mehr Frauen und Männer

mit Migrationshintergrund den Meisterbrief erwerben und sich

selbständig machen. „Sie werden zum Vorbild“, sagte Kentzler

gegenüber „Hürriyet“ und rief Jugendliche auf, nach Abschluss

ihrer Ausbildung im Land zu bleiben: „Deutschland braucht Sie!“

9


HANDWeRKSKAMMeR

Christian Korzeniowsky (links) und rené tramitzke (rechts) vertraten die dachdecker innung

Eigener Einsatz ist gefragt

Dreißig Aussteller informierten bei der „Top Job“-Messe im Weser-Park über moderne Ausbildungsberufe

Seit fünfzehn Jahren führt die Top-Job-

Messe Betriebe und Jugendliche zueinander.

Traditionell wird dabei der erste

Messe-Tag von Schulklassen dominiert.

Am zweiten Tag kommen dann oft Eltern

mit ihren Sprösslingen, um sich gemeinsam

über mögliche Berufe zu orientieren.

Immer wieder erleben die Berater der

Handwerkskammer dabei, wie schwer

es jungen Menschen zum Teil fällt, die

eigenen Fähigkeiten und Interessen zu

erkennen und mit einem Berufsbild zu

verknüpfen. Die Ausbildungsberaterin

Gabriela Schierenbeck rät darum den

Jugendlichen, dass sie schon im Vorfeld

über die eigenen Stärken nachdenken

und sich überlegen, welche Ausbildungsberufe

zu ihren Fähigkeiten passen.

Oft sind es aber auch Freunde oder

Familienangehörige, die einen ersten

Anstoß für einen bestimmten Lehrberuf

geben. Das spüren auch der junge Dachdeckermeister

Christian Korzeniowsky

und der Geselle René Tramitzke.

Sie vertreten bei der Top Job die Bremer

Dachdecker-Innung und erleben, dass viele

der jugendlichen Standbesucher Dachdecker

in der Familie oder dem Bekanntenkreis

haben. Auch die Väter von Christian

und Rene‘ sind Dachdecker. Da lag die

Entscheidung für das Gewerk nahe...

Selten ist aber durch den eigenen Vater

eine derartig intensive Verbindung zu

dem Beruf des Dachdeckers vorhanden

„Der Dachdeckerberuf ist kein klassischer

Traumberuf, wenige Jugendliche wollen

von klein auf Dachdecker werden.

Umso wichtiger ist es in der Öffentlichkeit

präsent zu sein und Nachwuchs zu

gewinnen“, sagt Christian Korzeniowsky.

Auf die Frage - was denn die Interessenten

am häufigsten wissen möchten - antwortet

der Meister lächelnd: „Was man

als Dachdecker verdient“. Denn der Lohn

ist ein wichtiger Punkt für die Wahl eines

Lehrberufes. Noch wichtiger ist aber auch

die persönliche Eignung für das Gewerk.

Um den beruflichen Alltag kennen zu

lernen und festzustellen, ob der Beruf den

eigenen Wünschen entspricht, empfehlen

die beiden zunächst ein Praktikum in

einem Betrieb. Anhand einer Liste mit ausbildenden

Dachdeckerbetrieben können

die Interessenten direkt mit den einzelnen

Betrieben Kontakt aufnehmen und mit einem

Praktikum den ersten Schritt zu einer

Ausbildung zum Dachdecker einleiten.

Ein paar Stände weiter herrscht rege Betriebsamkeit:

Ein etwa 15-jähriger Junge

mit Hemd und Schutzbrille sitzt an einem

Tisch und lötet elektronische Bauteile an

eine Plattform. Angeleitet wird er von

einem Mitarbeiter der Stadtwerke Bremen

(swb). Die Stadtwerke bemühen sich auf

der Messe um geeignete Kandidaten für

die Ausbildung zum Mechatroniker. Der

angeleitetes löten am swb-Stand

10

Fachgruppenleiter der technischen Ausbildung,

Guido Finkenstedt, lässt Jugendliche

die eigenen handwerklichen Fähigkeiten

direkt am Stand zu testen. Dadurch sehen

beide Seiten – Ausbilder und mögliche

Auszubildende – ob beispielsweise eine

Ausbildung als Mechatroniker für einen

Interessenten geeignet ist. Anschließend

können mitgebrachte Bewerbungsunterlagen

direkt dem verantwortlichen

Mitarbeiter der Stadtwerke Bremen

überreicht werden. Die Zukunftsaussichten

für das Elektro-Handwerk sind gut.

Dank dem bundesweiten Fachkräftemangel

haben die Ausgebildeten hervorragende

berufliche Startbedingungen.

Die Möglichkeit erste praktische Erfahrungen

zu machen und direkt mit

den Fachleuten in Kontakt zu kommen,

macht die Messe für Jugendliche und

Betribe gleichermaßen attraktiv.


» Mit Telekommunikation

von swb überstehen wir

jeden Auftragsansturm. «

Reimund Ott, Vorstand dbh Logistics IT AG, Bremen

„Seit 35 Jahren setzen wir unser Know-how in die Verbindung von IT und Logistik.

Dazu entwickeln wir immer wieder optimale und kompetente Lösungen für

Speditionen und die Abwicklung von Zoll, Umschlag und Ausfuhr in Häfen. Auch in

stürmischen Zeiten bleibt die Verbindung zwischen uns und unseren Kunden dabei

sicher – denn swb versorgte uns mit hochverfügbaren Festverbindungen, Mobilfunk,

Internet und Datenleitungen – und das alles zu einem Top-Preis! Für uns ist swb

in allen Kommunikationsbereichen ein sicherer Hafen.“ Reimund Ott

www.swb-gruppe.de


HANDWeRKSKAMMeR

Verbesserte Chancen

ein Jahr nach dem erneuerten Ausbildungspakt: Positive Bilanz

Die Ausbildungschancen für junge

Menschen haben sich im Jahr 2011

eiter verbessert. Die Zahl der neu abgeschlossenen

Ausbildungsverträge zum

Stand 30. September 2011 ist gegenüber

dem Vorjahr bei gleichzeitigem

Bewerberrückgang von 2,5 Prozent um

1,8 Prozent auf 570.000 gestiegen

(betrieblich: +4,0 Prozent; außerbetrieblich:

-25,7 Prozent).

Allerdings hatten mehr Betriebe zunehmend

Schwierigkeiten, passende

Bewerber zu finden, und insbesondere

schwächeren Jugendlichen fiel der

Einstieg in eine Ausbildung schwer. Im

Vordergrund der Bemühungen der Paktpartner

steht deshalb die Ausschöpfung

des gesamten Ausbildungspotenzials.

Die verbesserten Ausbildungschancen

der Jugendlichen spiegeln sich auch in der

Entwicklung der neu abgeschlossenen

Ausbildungsverträge wider: 2011 sind 2,2

Prozent mehr neue Verträge geschlossen

worden als 2003, dem letzten Jahr vor

dem Ausbildungspakt, obwohl die Zahl

der Schulabgänger deutlich (-6,4 Prozent)

abgenommen hat. Die Zahl der nicht

studienberechtigten Schulabgänger nahm

sogar um 21,3 Prozent ab. Nach der Ausbildungsmarktstatistik

der Bundesagentur

für Arbeit hat sich die Zahl der zum 30.

Die Länder verhindern im Vermittlungsausschuss

die Umsetzung der Energiewende

- Verlierer sind die Menschen

und das Klima. Der HWK-Präses fordert:

Politik muss Blockade sofort beenden!

Mit überwältigender Mehrheit hatte der

Bundestag die steuerliche Förderung der

Gebäudesanierung beschlossen, aber

die Länder verweigern ihre Zustimmung.

Statt im Vermittlungsausschuss schnell

zu einem positiven Ergebnis zu kommen,

wird das Thema hin und her geschoben

und statt dafür zu sorgen, dass die Mittel

für die Förderung der energetischen

Gebäudesanierung den Bürgern schnell

zur Verüfung stehen, verkämpfen sich die

Parteien in parlamentarischen Ritualen.

„Die Senkung des CO2-Ausstoßes ist eine

der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben.

Nach wissenschaftlichen Berechnun-

September 2011 unversorgten Bewerber/

innen erneut verringert. Als unversorgt

waren – bei 29.700 unbesetzten Ausbildungsplätzen

– noch 11.400 Bewerber/

innen erfasst, das sind 500 weniger als im

Vorjahr. Bis zum Ende der Nachvermittlung

konnte diese Zahl auf 5.700 unversorgte

Bewerber/innen reduziert werden. Diesen

Jugendlichen stehen noch ausreichend Angebote

zur Verfügung, darunter 8.500 unbesetzte

EQ-Plätze. Die Jugendlichen sind

aufgerufen, diese Angebote noch kurzfristig

zu nutzen. Die Einstiegsqualifizierung

hat sich für unversorgte Ausbildungsbewerber/innen

als erfolgreiche Brücke in die

betriebliche Berufsausbildung erwiesen.

Mit großem Engagement erfüllen die

ausbildenden Unternehmen, Schulen,

Paktpartner und die Bundesagentur

für Arbeit die Paktzusagen.

Durch das Arbeitsförderungsrecht und

die Initiative „Abschluss und Anschluss

- Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“

sind an 2.000 Schulen insgesamt

1.900 Berufseinstiegsbegleiter/

innen für rund 38.000 Schüler/innen

eingesetzt. Das Gesetz ermöglicht ab

April die Förderung von Berufseinstiegsbegleitung

an weiteren Schulen.

gen lässt er sich in Deutschland bis 2020

durch energetische Sanierungen um 70

Millionen Tonnen senken. Um dieses Ziel

zu erreichen, ist eine bessere steuerliche

Abschreibung von Dämm-Maßnahmen

wichtig, denn jeder geförderte-Euro löst

das Achtfache an Investitionen aus. Das

senkt Heizkosten, reduziert die Emissionen,

beschleunigt die Energiewende und

steigert die Steuereinnahmen. Davon

profitieren alle!“, sagt Joachim Feldmann,

Präses der Handwerkskammer Bremen.

Doch statt die Bürger schnell mit zusätzlichen

Anreize für energieeffiziente

Maßnahmen zu motivieren, vermittelt

die auseinadersetzung eher die Botschaft:

„Die Energiewende kann warten!“

Haus- und Wohnungsbesitzer hängen

in der Luft und wenn schon die politisch

Verantwortlichen nicht vermitteln, dass es

gut ist in Dämmung und sparsame Heizun-

Jedem Jugendlichen, der zu den Nachvermittlungen

von Kammern und Agenturen

für Arbeit erschien, wurde mindestens ein

Angebot auf Ausbildung oder betriebliche

Einstiegsqualifizierung unterbreitet.

Bundesregierung und Wirtschaft starteten

die gemeinsame Informationsoffensive

„Berufliche Bildung - praktisch unschlagbar“

zur Verdeutlichung der Attraktivität

der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Mit dem Beschluss zur inklusiven Bildung

von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen

vom 20. Oktober 2011 öffnet

die Kultusministerkonferenz verstärkt

auch für Jugendliche mit Behinderungen

den Weg in Ausbildung, z. B. durch den

Ausbau praxisorientierter Angebote.

71.300 neue Ausbildungsplätze und

43.600 neue Ausbildungsbetriebe wurden

von Kammern und Verbänden eingeworben.

Für die Einstiegsqualifizierungen

(EQ) stellten Betriebe 25.600 Plätze zur

Verfügung, darunter erstmals 4.600 Plätze

EQ-Plus speziell für förderungsbedürftige

Jugendliche. Die Ausbildungsquote

der Bundesverwaltung lag 2011 mit 7,6

Prozent der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten über der im Pakt gegebenen

Zusage von mindestens 7 Prozent.

Wenig Energie für eine Energiewende?

gen zu investieren, sinkt auch bei den Bürgern

das Interesse an Sanierungsvorhaben.

„Die Energiewende ist nur zu schaffen,

wenn alle sie als Gemeinschaftsprojekt

verstehen und ihren Teil beitragen.

Dann können wir beim Energiesparen

gleichzeitig dem Klima dienen,

Arbeitsplätze und weiteres Wachstum

schaffen“, sagt der Präses.

Der Bundesverband Deutscher

Baustoffhandel und die Deutsche

Gesellschaft für Mauerwerks- und

Wohnungsbau beziffern die Zahl der

vor 1980 errichteten Bremer Altbauwohnungen

auf rund 220000 Einheiten.

Allein für Bremen-Nord ergibt sich

aus Zahlen des Statistischen Landesamtes

ein Bestand von rund 40.000

Gebäuden mit Sanierungsbedarf.


HaNdWErKSKaMMEr

Politischer Blindflug

Bremer Senat geht bei der Finanzplanung ins Risiko

Der von Senatorin Karoline Linnert

vorgelegte Finanzplan für die Jahre 2011

bis 2016 gleicht einem finanzpolitischen

Blindflug. Das machen die CDU-Abgeordneten

Gabi Piontkowski und Sandra

Ahrens deutlich.

Statt einen nachhaltigen Konsolidierungskurs

einzuschlagen, geht der Bremer

Senat mit nicht garantierten Einnahmeerwartungen

ins volle Risiko. Dass ausgerechnet

die Ausbaumittel der wichtigen

U3-Betreuung fehlen, passt ins Stückwerk.

Anders als die Senatorin vermittelt, hat

das Land im Jahr 2011 rund 21 Millionen

Euro mehr ausgegeben als geplant.

Die Einhaltung der Schuldenbremse war

allein auf sprudelnde Steuereinnahmen

zurückführen, nicht auf Sparbemühungen

des Senats. „Frau Linnert bejubelt

sich für Effekte, die sie selber nicht

herbeigeführt hat“, erklärt die finanzpolitische

Sprecherin der CDUFraktion,

Gabi Piontkowski. Mit dem Finanzplan

setzt die Senatorin weiter aufs Risiko.

INKLUSIVE 19 % SONDERNACHLASS*

Statt Projekte und Ausgaben wie von

der CDU-Fraktion wiederholt gefordert

auf ihre Erforderlichkeit und Wirksamkeit

hin zu überprüfen und unsinnige

Ausgaben zu kürzen, werden Bürger

durch höhere Müllgebühren, höhere

Schwimmbadpreise, eine Bettensteuer

und eine Waffenbesitzsteuer zusätzlich

zur Kasse gebeten. „Bürgermeister Jens

Böhrnsen wollte sparen, ohne dass die

Menschen dies merken. Wer auf seinen

Kontoauszug guckt, wird bald schwarz

auf weiß sehen, was diese Aussage

wert war“, so Piontkowski.

Sandra Ahrens erwartet vom Senat eine

schnelle Lösung bei der U3-Betreuung.

Es sei nicht akzeptabel, dass dieser

wichtige Posten im Finanzplan fehlt.

Von der Planung hängen auch Mittel

des Bundes ab. Erst kürzlich hatte die

Bundesregierung damit gedroht, nicht

abgerufene Gelder an andere Länder zu

verteilen. „Erstens hat unser Land nichts

zu verschenken. Zweitens brauchen die

Eltern endlich Planungssicherheit. Drit-

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13


HANDWeRKSKAMMeR

Wiederbelebter Wert

Das historische Schnoor-Viertel besticht durch seine erhaltene Bau-Substanz.

Zu den Baudenkmalen zählt auch das nach 1780 erbaute giebelständige Haus

Nummer Nummer 10. Trotz mehrfacher An- und Umbauten sowie der Umgestaltung

der Fassade gehört es zu den wertvollsten Gebäuden des Straßenzuges.

Die neuen Eigentümer haben den Wert des Baus erkannt und seine historische

Nutzung als Geschäfts- und Wohnhaus wiederbelebt. Mit der behutsamen Wiederherstellung

mit gelungenen Detaillösungen, hoher handwerklicher und planerischer

Qualität wurde nicht nur ein wichtiges Denkmal erhalten, sondern erhielt

auch das historische Viertel einen entscheidenden Impuls für seine Revitalisierung.

Für diese vorbildliche Leistung wurden beim „Bundespreis für Handwerk in der

Denkmalpflege“ von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband

des Deutschen Handwerks Ulla Norbäck und Carl Johann Öholm mit einem

2. Preis ausgezeichnet. Anlässlich der Prämiierung überreichte Bürgermeister Jens

Böhrnsen gemeinsam mit dem ZDH-Präsidenten Otto Kentzler und

Handwerkskammer-Präses Joachim Feldmann bei der feierlichen

Ehrung in der Oberen Rathaushalle die Urkunde und 3000 Euro.

An der Restaurierung des Hauses im Schnoor 10 waren

folgende Handwerker beteiligt.

Dachdecker Friedrich Schmidt Bedachungs-GmbH

Tischlerei-Innenausbau Schnäker

Popens Schädlingsbekämpfung GmbH

Wessel & Tyc Haustechnik GmbH

Malereibetrieb Hans-Peter Meyer GmbH

Carl Johann Öholm und Ulla Norbäck gaben mit der restaurierung

ihres wertvollen Hauses Nummer 10 dem Schnoor neue impulse.

Bürgermeister Jens Böhrnsen gratuliert

Nietiedt Firmengruppe aus Wilhelmshaven gewinnt den

‘preis umwelt unternehmen: Nordwest‘ 2011

Sieger im Wettbewerb um die besten Umweltlösungen

aus der Metropolregion Bremen-Oldenburg

und damit Gewinner des ’preis umwelt unternehmen:

Nordwest’ 2011 ist das Projekt „Energetisch

optimierter Betrieb“ der Nietiedt Firmengruppe

aus Wilhelmshaven. Jurymitglied Dr. Stefan Franzke,

Geschäftsführer Innovationszentrum Niedersachsen

Strategie und Ansiedlung GmbH, sagt zur

Entscheidung: „Das Umweltengagement des Preisträgers

ist einfach vorbildlich. Wir setzen auf die

multiplikatorische Wirkung dieses Projekts aus der

Region für Bremen und ganz Niedersachsen. Das

zeichnen wir sehr gerne mit dem Hauptpreis aus.“

Das Sieger-Projekt:

„Energetisch optimierter Betrieb“

Nietiedt Firmengruppe, Wilhelmshaven

Optimale Luftfiltration und Wärmerückgewinnung machen

die Energieeffizienz des Verwaltungsgebäudes der Nietiedt-

Firmengruppe in Wilhelmshaven aus und sorgen neben großzügigen,

kommunikationsfördernden Räumlichkeiten für ein gutes

Arbeitsklima. Ein hoher Dämmstandard und die Nutzung von

Sonnenenergie und Erdwärme reduzieren den Energieverbrauch

um über 50 Prozent. Im Strahl- und Lackierzentrum senkt eine

neuartige Pinselwaschanlage den Wasserverbrauch drastisch

14

und den Lösemitteleinsatz um über 30 Prozent. Die Lösemittel

werden rückdestilliert und Abwasser wird rückgewonnen. Durch

die Patronenfilteranlage mit automatischer Filtertaktsteuerung,

kann das eingesetzte Strahlmittel bis zu zehnmal wiederverwendet

und die Feinstaubbelastung in der Abluft minimiert

werden. Mit der Abwärmenutzung der Kompressoren und der

Wärmerückgewinnung aus der Abluft sind in diesem Gebäude

Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent realisierbar. Für die

Branche ist das betriebliche Umweltkonzept richtungweisend.


HaNdWErKSKaMMEr

Wohin mit Baustellen-

abfällen?

Bei Neu- oder Umbauten und Renovierungsarbeiten fallen

massenhaft Bauschutt und gemischte Baustellenabfälle.

Wie aber entsorgt man Steine, Fliesen, Beton, Ziegel, behandelte

Hölzer, und Bodenbeläge, Rohre, Tapetenreste

und Kabel zügig, preiswert aber vor allem gesetzeskonform

und ohne schädliche Verunreinigungen zu hinterlassen?

Das erfuhren mehr als 70 Teilnehmer unterschiedlicher Gewerke

in der Veranstaltung „Wohin mit den Baustellenabfällen“,

die die Handwerkskammer Bremen in Kooperation mit

dem RKW Bremen, dem ´bis`, der Handelskammer Bremen

und der IHK Bremerhaven durchführte. Dabei wurde insebsondere

auch auf die Entsorgung von Problemabfällen wie

Farben, Lacke, Holzschutzmittel, Laugen, Beizen und Säuren,

flüssige Kleb-, Schaum- und Dichtungs-Chemikalien, Leuchtstoffröhren,

PCB-kontaminierte Stoffe sowie von asbesthaltigen

Well-, Dach- oder Fassadenplatten, Fensterbänken,

Blumenkästen, und Nachtspeicheröfen eingegangen, die

nicht zusammen mit anderen Abfällen gesammelt und nur

mit einer Annahme-Erklärung abgeliefert werden dürfen.

Simon Gosejohann zu

Gast auf der iHM

Comedian Simon Gosejohann, das Gesicht der Imagekampagne

des deutschen Handwerks, wird am 15. März 2012

auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München

zu Gast sein. Zwischen 10.00 und 15.00 Uhr wird Simon

alias „Die linke Hand des Handwerks“ auf dem Stand der

„YoungGeneration“ wieder auf Tuchfühlung mit dem Handwerk

gehen. Diese und alle anderen Geschichten von der

Wirtschaftsmacht von nebenan gibt es auf handwerk.de

Neue Mitarbeiterin im

Kompetenzzentrum

Das HandWERK ist stets

bemüht, seinen Service zu

verbessern.

Seit Anfang Februar gehört

auch Claudia Berg zum Team

im Kompetenzzentrum der

Handwerkskammer Bremen.

Dort ist sie zuständig

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15


HANDWeRKSKAMMeR

Messe für einen nachhaltigen lebensstil

Die Handwerkskammer Bremen

unterstützt die 4. Bremer Nachhaltigkeitstage

im Weserpark.

Das Land Bremen ist auf vielfältige Weise

den Folgen des Klimawandels ausgesetzt.

Beeinträchtigung der hiesien Wertschöpfungsketten

und der Rohstoffversorgung

können direkt Auswirkungen auf die

Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks

haben. Auch die Lebensmittelgewerke sind

betroffen. Hier gilt es Energie einzusparen

und über moderne Geräte in Kombination

mit veränderten Verfahren CO2

einzusparen oder vielleicht sogar Fleisch

andere Nutztierrassen anzubieten. Über

kurz oder lang wird sich auch in puncto

Mobilitätdas Nachfrageverhalten privater

Verbraucher ändern und Wetterextreme

veranlassen die Baugewerke künftig

Starkregen oder Binnen-Hochwasser oder

Kühlung bei extremer Sommerhitze mit

einzuplanen. Damit möglichst viele Menschen

die notwendigen Veränderungen

akzeptieren und schon heute gedanklich

in ihren Alltag integrieren, unterstützt die

Handwerkskammer Bremen die 4. Bremer

Chefinnen gesucht

Zum Warmlaufen

für den diesjährigen

Girls‘ Day stellten sich

Handwerks-Chefinnen

den Fragen von Bremer

Schülerinnen

der Sekundarstufe.

Die Veranstaltung im

Handwerk-Kompetenzzentrum

Bremen

fand im Rahmen

der Roadshow „Meine Zukunft: Chefin im Handwerk“ statt.

Die Fragerunde war zudem die Auftakt-Veranstaltung zum

Girls‘ Day, bei dem Schülerinnen betriebliche Schnupper-

Angebote in verschiedene handwerkliche und technische

Berufe nutzen können. Der Girls‘ Day findet in diesem Jahr

am 26. April statt. Handwerkliche Betriebe können kostenlos

Angebote über ein Veranstaltungs-Tool in einer Aktionslandkarte

für Bremen platzieren (www.girls-day.de).

Bei der im Vorfeld stattfindenden Diskussionsrunde stellten

sich neben fünf Handwerksmeisterinnen und Unternehmerinnen

auch die Bremer Frauenbeauftragte Ulrike Hauffe und die

Vorstandsmitglieder der Handwerkskammer Günther Engelke

und Roy Kahl den Fragen der Schülerinnen. Diese interessierten

sich vorrangig für die Arbeitsfreude und -auslastung der

selbständigen Meisterinnen. Einhelliger Konsens herrschte bei

den Antworten vor: Die Arbeitsauslastung sei mit oft über 40

Stunden in einer 6-Tages-Woche hoch aber die Freude an der

handwerklichen Selbständigkeit gleiche diese Belastung aus.

Nachhaltigkeitstage im Weserpark. Vom

8. bis 10. März 2012 informieren dort die

ProBio- sowie die Energiespar-Messe unter

dem Motto „Zwei Messen eine Zukunft“

über einen gesunden und nachhaltigen

Lebensstil. Beim einem Nachhaltigkeits-

Schultag werden erstmals mehr als 300

Schüler Fachvorträge zum Thema Klimawandel

und Klimaanpassung hören.

16

Highlight für Schüler der Klassen 8 und

höher wird eine Podiumsdiskussion mit

Klimaforscher Professor Dr. Lemke, Leiter

des Fachbereichs Klimawissenschaften

am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und

Meeresforschung in Bremerhaven, Rainer

Lucas, Projektleiter des Wuppertal Institutes

für Klima, Umwelt, Energie, sowie

HWK-Präses Joachim Feldmann werden.

in art und Höhe rechtswidrig

Bundesinnungsverband der Büchsenmacher lehnt

Bremer Pläne für eine Waffensteuer ab

Wenn es nach der SPD-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft

ginge, würde das Land eine Besitzsteuer für Waffen

einführen. Die Pläne sehen vor, zukünftig den Besitz

von Jagd-, Sport- und Sammlerwaffen pro Waffe mit einer

Steuer von 300 Euro pro Waffe und Jahr zu belegen.

„Wenn diese Pläne verabschiedet würden, würde sich

dies äußerst negativ auf das deutsche Büchsenmacher-

Handwerk und den dazugehörigen Handel auswirken“, sagt

Rudolf Wirsing, Geschäftsführer des Bundesinnungsverbandes

der Büchsenmacher. Vor allem, befürchtet er, dass

andere Länder dem Beispiel Bremens folgen werden.

Nachdem im vorletzten Jahr schon in Stuttgart und zahlreichen

anderen Kommunen ähnliche Pläne aufkamen, hat

der Bundesinnungsverband der Büchsenmacher gemeinsam

mit anderen Verbänden ein wissenschaftliches Gutachten

erstellen lassen, das zu dem Ergebnis kommt, dass die Erhebung

einer solchen Steuer in der Sache und insbesondere in

der angedachten Höhe rechtswidrig und willkürlich sei.

Das Gutachten hat dazu geführt, dass sämtliche Kommunen,

die eine Waffensteuer planten, ihre Pläne zur Einführung

einer Waffensteuer fallen gelassen haben.


HaNdWErKSKaMMEr

Einsteins Schüler suchen einen

ausbildungsplatz

Ein besonderer Workshop zur Berufsorientierung

bereitet Haupschüler so auf

die Berufsausbildung vor, dass Handwerker

guten Nachwuchs finden.

Im Frühjahr sind viele Handwerker auf der

Suche nach einem Auszubildenden. Darf es

ein Hauptschüler sein? Wo findet man geeignete

Bewerber? Vor solchen Fragen stehen in

den kommenden Wochen viele Betriebe. Ein

besonderes Projekt motiviert Hauptschüler

und begleitet sie erfolgreich bei der Suche

nach einem Ausbildungsplatz. Unterstützt

von den Rotary-Clubs Bremen-Bürgerpark und

Bremen-Böttcherstraße hat Hans-Uwe Stern

- vor seinem Ruhestand langjähriger Geschäftsführer

der Agentur für Arbeit - eine besondere

ehrenamtliche Aufgabe übernommen: Bereits

im dritten Jahr besucht er die Abschlussklassen

der Albert-Einstein-Schule und lädt die dortigen

Schüler zu einem Berufsorientierung-Workshop

ein. Er führt ein Aufnahme-Interview, bespricht

die Berufswahl, lotet Chancen aus und lädt

Ausbildungsbetriebe ein, die ihre Ausbildungsberufe

vorstellen. So entwickeln die jungen

Schüler allmählich konkretere Vorstellungen

von ihren manchmal noch nicht so ausgereiften

Berufswünschen. Als Arbeitsmarktexperte

kennt Hans-Uwe Stern aus seiner Amtszeit

Rahmenbedingungen auf dem Ausbildungsmarkt,

die Fragen der demografischen Entwicklung

und des Fachkräftemangels. Entsprechend

tatkräftig unterstützen die Lehrerinnen und

Lehrer der Albert-Einstein-Schule das Projekt

für die Jugendlichen. Auch die Agentur für

Arbeit und das Teilprojekt ´Ausbildungsbrücke`

der Initiative AdM/Patenmodell des des

Diakonischen Werks setzen sich für Einsteins

Schüler ein, ´die ´Ausbildungsbrücke` stellt

Hans-Uwe Stern mit zwei Projekt-teilnehmern

Yunus (links) lernt dachdecker, attila lernt Maler

Referenten und übernimmt Patenschaften.

„Die meisten Schüler machen zunächst ein

Betriebspraktikum. Dabei sammeln sie Erfahrungen

und können ihre Berufswahl überprüfen.

Dann erhält jeder Schüler einen Paten, der

ihn begleitet und bei der weiteren Lehrstellensuche

hilft.“, sagt Hans-Uwe Stern. Als ganz

wichtiges Element sieht er Patenschaften an.

Bundeseit finden nur rund zehn Prozent aller

Hauptschüler nach Verlassen der Schule einen

Ausbildungsplatz. Bremen liegt hier im Trend.

Hans-Uwe Sterns Projekt hingegen überzeugt

mit einer Erfolgsquote von 50 Prozent. „Die

Schüler der letzten Abschlussklasse lernen heute

in den verschiedensten Berufen. Das Handwerk

ist mit Ausbildungsplätzen zur Bäckereifachverkäuferin,

zum Dachdecker, Heizungs-und

Klimainstallateur, Maler und vielen anderen

Gewerken vertreten“, erzählt Hans-Uwe Stern

und lobt die Zusammenarbeit mit Handwerkskammer

und HandWERK. Auch die Betriebe

äußern sich positiv, denn bislang gibt es keine

Ausbildungsabbrüche – ein gutes Signal.

Kontaktadressen:

Albert-Einstein-Schule

Telefon: Sekretariat 0421 18395

Fax: 0421 361-96821.

Arbeit durch Management/PATENMODELL

des Diakonischen Werks (DWBO)

Utbremer Straße 90, 28217 Bremen

Frauke Hanenkamp

Telefon: 0421 3799-607

Fax: 0421 3799-579

E-Mail: hanenkamp@patenmodell.de

Das Projekt „Berufliche Impulse im handwerklichen

Bereich für SchülerInnen an

allgemein bildenden Schulen“, Kurztitel

„Be Im Handwerk“, richtet sich insbesondere

an jene Schüler, die sich noch nicht

für einen bestimmten Beruf entschieden

haben. Über Fragebögen und durch persönliche

Gespräche helfen wird Jugendlichen

mit einem persönlichen Kompetenz-Check

geholfen herauszufinden welche Berufe

aufgrund ihrer persönlichen Eignung und

Neigung infrage kommen. Die Jugendlichen

können an einer zwölfstündigen

fachpraktischen Unterweisung in den

Ausbildungswerkstätten der HandWERK

gGmbH teilnehmen oder ein freiwilliges

ein- oder mehrwöchiges Betriebspraktikum

in den Ferien absolvieren. Das Projekt wird

von der Agentur für Arbeit gefördert.

Jeder Mensch hat etwas,

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HANDWeRKSKAMMeR

Überdurchschnittliche leistungen geehrt

Das Bremische Handwerk ehrte in der „Oberen Rathaushalle“ seine Besten des Jahres 2011

23 neue Handwerksmeister und Meisterinnen,

8 Betriebswirte des Handwerks

sowie 31 Bremer Landessieger haben

haben im vergangenen Jahr ihre Abschlussprüfungen

mit überdurchschnittlichen

Leistungen bestanden. Dieses

gute Ergebnis für die Ausbildung im

bremischen Handwerk gilt es zu feiern!

In einer Feierstunde ehrte die Handwerkskammer

al jene, die im abgelaufenen

Jahr durch herausragende Leistungen

hervorgetreten sind. Die Senatorin für

Soziales, Kinder, Jugend und Frauen,

Anja Stahmann, freute sich, dass sie

dafür die Obere Rathaushalle mit ihrer

600 Jahren alten Handwerkskunst zur

Verfügung zu stellen durfte und machte

deutlich, wie wichtig das Handwerk für

Bremen ist und sagte: „Das Handwerk

spielt auch noch heute eine wichtige

Rolle in dieser Stadt. Oftmals wird es

dabei nicht so wahrgenommen, wie die

großen Betriebe und Arbeitgeber. Seine

Rolle ist jedoch nicht minder wichtig.“

Daneben nutzte sie die Gelegenheit und

machte auf den Girls´Day - Mädchen-

Zukunftstag für Schülerinnen ab Klasse

5 am 26. April 2012 aufmerksam. „Der

liegt mir für die berufliche Orientierung

von Mädchen besonders am Herzen, denn

Mädchen und junge Frauen sind für die

Ausbildung in vielen handwerklichen Berufen

genauso begeisterungsfähig wie junge

Männer. Und umgekehrt auch“, hob die

Senatorin hervor und bat, dass alle Betriebe

für den Girl´s Day ihre Arbeitsstätten,

Fertigungshallen oder Baustellen öffnen.

Vizepräses Hans- Joachim Stehr gratulierte

den Neu-Meistern, neuen Betriebswirten

und Landessiegern des Praktischen

Leistungswettbewerbs und sagte: „Sie

alle haben nicht nur einen anerkannten

und wertvollen Abschluss erreicht und

gehören ab heute zu den Vorbildern, auf

die das Handwerk besonders stolz ist.!“

Der Vizepräses wies darauf hin, dass rund

zweihundert Handwerksbetriebe im Land

Bremen pro Jahr einen Nachfolger suchen

und engagierte junge Menschen im

Handwerk hervorragende Chancen haben.

Herzlich bedankte er sich bei den ehrenamtlichen

Mitgliedern der Prüfungsausschüsse

und wünschte sich, dass der eine

oder andere Meister und Geselle sich

ebenfalls für die Arbeit in den handwerklichen

Ausschüssen interessiert.

Anerkannte Leistungen

Seit 1951 wirbt der Leistungswettbewerb

der Deutschen Handwerksjugend

für die Vorzüge der betrieblichen

Ausbildung und stärkt die Achtung

von der beruflichen Arbeit im Handwerk.

Gleichzeitig macht er die Öffentlichkeit

auf die Bedeutung der

Ausbildungsleistungen des Handwerks

aufmerksam. Drei Auszubildende aus

Bremen waren im vergangenen Jahr

auch auf Bundesebene erfolgreich:

Kosmetikerin Ramona Lauts

vom Ausbildungsbetrieb Silke

Meiners, 2. Bundessieg

Fotografin Monique Grigutsch

vom Ausbildungsbetrieb Fotostudio

Penz GmbH, 3. Bundessieg

Mediengestalterin Digital und

Print, FR: Konzeption und Visualisierung

Lisa Thieltges vom Ausbildungsbetrieb

Studio B GmbH

Zusätzlich wurde Fotograf Dietrich

Penz für die erfolgreiche Ausbildung

junger Menschen geehrt.

18


HaNdWErKSKaMMEr

Gut gelernt und bestanden

Früher brauchte ein Maler-Geselle mindestens

drei Jahre Praxiserfahrung, bevor er sich zur

Meisterprüfung für das Maler- und Lackiererhandwerk

anmelden konnte. Nach der neuen

Prüfungsordnung kann er die Meisterprüfung

direkt nach der Gesellenprüfung ablegen. Im

HandWERK fand jetzt wieder eine Meisterprüfung

statt. Auch wenn die Teilnehmer bis zur

letzten Minute an ihren Meisterstücken arbeiten

mussten, freuten sich am Ende alle, denn

alle Anwärter haben bestanden. „Es ist nicht

vorgeschreiben, dass die Teilnehmer vorher

die Meisterschule besuchen, aber es empfiehlt

sich, weil die Prüfung recht umfangreich ist“,

sagt Reiner Krebs von der HandWERK gGmbH.

Am 01.03.2012 begann der neue Teilzeit-

Meistervorbereitungslehrgang Teil I und II

für Maler- und Fahrzeuglackierer. Innnerhalb

von zirka elfeinhalb Monaten werden

die Teilnehmer an zwei Abenden pro

Woche und samstags von 8-15 Uhr auf die

Prüfung vorbereitet. Ein Vollzeitkurs über

700 Stunden in 21 Wochen startet am 27.

August 2012. Informationen gibt´s

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19


KH BReMeN 20

Neujahrsempfang Kfz 2012

Dass der Neujahrsempfang der Kfz-

Innung Bremen mit Überraschungen

aufwartet, das ist den Gästen inzwischen

bekannt. In diesem Jahr staunte

der Besucher bereits, als er sich dem

Veranstaltungsort näherte. Das Gewerbehaus

strahlte bunt in den abendlichen

Winterhimmel. Eine Projektion des Logos

der Kfz-Innung fuhr über die Fassade.

Souverän und sympathisch führte die

ZDF-Moderatorin Britta Jäger durch das

ebenso bunte Programm. Eingerahmt vom

virtuosen Geigenspiel von Diana Harutyunyan,

die an der hiesigen Hochschule für

Musik studiert, erwarteten die Zuhörer

drei Reden. Den Anfang machte der Gastgeber,

der Obermeister der Innung des

Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Bremen,

Hans Jörg Kossmann. Er hielt sich mit

Kritik an der Bremer Verkehrspolitik nicht

zurück. Sinnvolle Verkehrmaßnahmen

würden verschoben oder blockiert. Oftmals

habe es den Anschein, es gehe nur

um Symbolpolitik. Er könne nicht nachvollziehen,

dass so oft in unterschiedlichen

Kategorien wie „Autofahrer“, „Menschen“,

„Bürger“ oder „Unternehmer“ gedacht

werde. Dabei seien Menschen Autofahrer,

Bürger schafften mit Unternehmen

Arbeit und Einkommen für andere Bürger.

Hinsichtlich des Kfz-Handwerks berichtete

Kossmann von zufriedenstellenden Zahlen

im Jahr 2011. Die Betriebe seien allerdings

zunehmend verunsichert. Händler hätten

mit langen Standzeiten von Gebrauchtwagen,

Rabatten für Neuwagen und den

hohen Bürokratieanforderungen zu kämpfen.

Die Schuldenkrise, die Zahlungs(un)

fähigkeit ganzer Staaten, Abstufungen

Überzeugender auftritt: Sieben Kfz-azubis

halfen beim Catering

Scheckübergabe: v.l. andreas Meyer (Geschäftsführung der innung), Willi lemke, obermeister

Hans Jörg Kossmann

der Euro-Zone und Inflationsängste

beunruhigten die Betriebsinhaber wie die

Kunden. Schließlich lud Kossmann zum

Nachdenken ein: „Habgier, Ausschweifung

und all das, was früher zum christlichen

Laster-Katalog gehört hat, scheint

mittlerweile zu ökonomischen Tugenden

umdefiniert worden zu sein.“ Er kritisierte

die Werteverschiebung. Ein Vorbild sei das

Handwerk, das angesichts des großen persönlichen

Engagements der Handwerker,

gepaart mit deren Idealismus vorbildhaft

sei. Nachdenklich wurden viele Zuhörer

beim Vortrag des Sonderberaters des

UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste

von Frieden und Entwicklung Willi Lemke.

Lemke verdeutlichte, in welch reichem

Land wir leben. Unsere Probleme seien

klein, gemessen am täglichen Überlebenskampf

in manchen afrikanischen Ländern.

Der UN-Sonderberater berichtete von seiner

Arbeit. Sport sei ein Mittler und trage

zur Verständigung zwischen Menschen

bei. Sport könne sogar Frieden stiften.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs

berichtete Lemke von einem Projekt zur

Unterstützung der Frauen in Kigali – dem

Projekt Air. In Kigali, der Hauptstadt

von Ruanda, kümmert sich das Projekt

um Kriegsopfer. Traumatisierten Frauen,

die während des Krieges Opfer von

Vergewaltigungen und anschließend

HIV-positiv wurden, wird durch das

Yoga-Projekt neuer Lebensmut und Kraft

gegeben. Lemke liegt es am Herzen, den

Frauen darüber hinaus zu helfen und

initiierte ein „Seitenprojekt“. Den Frauen

wird eine Arbeit gegeben, in der sie

lernen zu vertrauen und sich auf Neues

einzulassen. Sie basteln kunstvolle

Puppen, die Willi Lemke ihnen abkauft.

Die Kfz-Innung möchte auf das beson-

dere Projekt des Bremer UN-Beraters

Lemke aufmerksam machen und die

Frauen in Kigali unterstützen. Lemke

wurde deshalb für diesen Zweck ein

Scheck in Höhe von 1.000 € überreicht.

Mit einer Spende können auch Sie die

Frauen in Ruanda unterstützen:

Empfänger: DRK Bremen

Bank: Sparkasse Bremen

BLZ: 290 501 01

Konto-Nr.: 868 48 280

VZ: „Kigali Frauenprojekt“

Abschließend sprach Dr. Klaus Bettenhausen

vor den rund 120 Gästen. Bettenhausen

kümmert sich bei Mercedes-

Benz in Bremen als Abteilungsleiter um

das Qualitätsmanagement. Er lobte

die grundsätzlich guten Rahmenbedingungen

für den Automobilhersteller in

Bremen und gab einen kurzen Abriss der

Werksgeschichte in Bremen. Bremen und

Mercedes passe gut zusammen, auch

wenn viele Schwaben zunächst entrüstet

gewesen seien, wie man denn einen Teil

der Mercedes-Produktion in den Norden

verlegen könne. Inzwischen sei Bremen

der zweitgrößte Mercedes-Benz-Standort.

Die Gäste des Neujahrsempfangs der

Kfz-Innung zeigten sich vom Ambiente,

dem Programm und den unterschiedlichen

Reden begeistert. Nicht zuletzt trug

dazu auch ein „charmantes“ Catering

bei. 7 Auszubildende des Kfz-Handwerks

übernahmen dies an diesem Abend und

machten ihre Sache gut. Die „Quote“ von

5 Herren zu 2 Damen belegte im Übrigen

wie die Statistiken, dass das Interesse von

Frauen an Kfz-Handwerksberufen gestiegen

ist und dass Handwerk im Allgemeinen

für Frauen äußerst attraktiv ist.


KH BrEMEN

Fusion der Konditoren-innungen oldenburg und Bremen

HiB berichtete in der Januar-Ausgabe über

die Fusion der Konditoreninnungen Oldenburg

und Bremen. Mit den Erklärungen des

Einvernehmens seitens der Wirtschaftsbehörden

(Senator für Wirtschaft Bremen

und Wirtschaftsministerium Niedersachsen)

erteilte die Handwerkskammer

Bremen nun Ende Januar die Genehmigung

der Satzung und damit der Innung.

Der neue Obermeister der gemeinsamen

Konditoreninnung Bremen/ Oldenburg,

Bernard Timphus, freut sich über das

historische Ereignis: „Wir freuen uns, es

allen Unkenrufen zum Trotz geschafft zu

haben, eine Kammer und Länder übergreifende

Fusion unserer Innung erreicht zu

haben. Dies ist ein wichtiges Signal für das

Handwerk insgesamt und insbesondere

natürlich für das Konditorenhandwerk.“

Mit der Fusion sind zwei von der Mitgliederzahl

etwa gleich große Innungen

zusammen gegangen. Ziel ist, das

organisierte Konditorenhandwerk zu

stärken. Themen wie Ausbildung, Fachkräftenachwuchs,

Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit

werden im Mittelpunkt

der Arbeit von Innung und ihres Vorstandes

stehen. Auch der Kollegenaustausch

soll weiter gefördert werden.

Die erste gemeinsame Veranstaltung

als fusionierte Innung war Anfang

Harald Jürgens und Bernard timphus überreichen dem Bürgermeister das

Symbol des Konditorenhandwerks: einen eigens gestalteten Baumkuchen

Februar eine Kohlfahrt. Nach dem mittäglichen

Kohlessen wurde dem Bremer

Rathaus ein Besuch abgestattet. Hier

erwartete die rund 30 Teilnehmer eine

Führung durch die historischen Räumlichkeiten.

Im Senatssaal traf man Bürgermeister

Jens Böhrnsen. Ihm wurde

von der geglückten Fusion berichtet

und ein Baumkuchen überreicht.

Der Bremer Landesvater würdigte die

Besonderheit eines Kammer und Landes

übergreifenden Zusammenschlusses:

„Durch die gemeinsame

Innung wächst

die Nord-West-Region

weiter zusammen.

der neue Vorstand vor dem Bremer Senat (v.l.): Uwe Meyer-isemann,

Hans Janßen, thomas Baumann (Kassenprüfer), Harald Jürgens, Bernard

timphus, andreas Knigge und ingo Broekmann. Es fehlt Jan Schröder.

Deshalb ist gerade auch dies als Stärkung

des Handwerks zu begrüßen.“ Der

Vorstand wird sich nun erstmalig Anfang

März treffen, um gemeinsame Themen

anzuschieben. Harald Jürgens, der stellvertretende

Obermeister, dazu: „Wir

freuen uns auf die Herausforderungen,

die die Fusion mit sich bringt. Geleitet

werden wir von der Überzeugung, dass

wir einen wichtigen und richtigen Schritt

getan haben, um das Konditorenhandwerk

in unserer Region zu stärken.“

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nur der Anfang.

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Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft und engagieren uns mit

Klima- und Umweltschutzinitiativen für Bremen. www.nehlsen.com

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21


KH BReMeN 22

Haarmode-trends 2012

Friseurinnung Bremen präsentiert die neuen Frisuren im Fernsehen

Zu einer exklusiven Vorab-Präsentation der neuen Haarmode-Trends

lud die Friseurinnung Bremen die Presse ins

Autohaus Weller. Das Fernsehen und Zeitungs-Vertreter

folgten der Einladung und nutzten die Möglichkeit, sich vor

der Hair Fashion über die neuen Trends zu informieren.

Obermeisterin Nuray Özalp: „Wir freuen uns auf ein tolles

Event. Die Friseurinnung Bremen wird die sommerlichen

Trendfrisuren im besonderen Ambiente präsentieren.

Wir haben uns einige Überraschungen ausgedacht. Die

Styles der Damen erinnern teilweise an die 80er Jahre,

an Nena oder Lady Di. Bei den Herren geben David Beckham

oder Johnny Depp als Trendsetter Impulse.“

HiB wird in der nächsten Ausgabe über die Hair Fashion Frühjahr/

Sommer 2012 der Friseurinnung Bremen berichten.

innungsmitgliedschaft

attraktiv – Mitgliederzuwächse

In der letzten HiB wurde über die Wichtigkeit und

Notwendigkeit von Innungen berichtet

Innungen sind das Herzstück der Handwerksorganisation.

Über Innungen haben auch kleinere Betriebe eine

starke Lobby. Betriebe sind durch Innungen miteinander

vernetzt. Die Innungsmitgliedschaft bietet geldwerte

Vorteile, aber auch unbezahlbare. Insbesondere kümmert

die Innung sich um Aus- und Weiterbildung.

Dass Innungsmitgliedschaft alles andere als „verstaubt“

ist, erlebt man als Mitglied in seiner Bremischen Innung.

Es sind die Mitglieder selbst, die bestimmen, wie

sich ihre Mitgliedschaft gestaltet. Es sind die Vorstände,

die in die Betriebe hineinhören und die Herausforderungen

annehmen, neue Themen anzustoßen.

Dass es gelingt, dies auch den Betrieben zu vermitteln, wird

dadurch deutlich, dass die Innungen teilweise beachtliche

Zuwächse verzeichnen. Die Kreishandwerkerschaft Bremen

ist die Dachorganisation aller 28 Bremer Innungen. Betrachtet

man die Zahlen der Innungen insgesamt, ergibt sich für das

zurückliegende Jahr ein guter Zuwachs an Mitgliedsbetrieben

auf insgesamt über 1.600 Betriebe. Die Betriebe der neu

gegründeten Kosmetikerinnung Bremen und die durch die

Fusion mit der Innung Oldenburg hinzugekommenen Konditorenbetriebe

sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

Soweit Sie noch kein Innungsmitglied sind,

setzen Sie sich gerne mit der Kreishandwerkerschaft

Bremen in Verbindung.

Tel.: 0421 22280600,

E-Mail: kh@bremen-handwerk.de

Nuray Özalp im Fernseh-interview

Winterball innung Sanitär

Heizung Klima Bremen 2012

Auch in diesem Jahr wurde Anfang Februar wieder mit

Schlips und Kragen im Borgfelder Landhaus der traditionelle

Winterball der Innung gefeiert. Der Festausschuss bzw. der

Obermeister Kai Schulz konnten – neben vielen Innungsmitgliedern

- zahlreiche Gäste und Partner aus Handwerk,

Handel, Industrie, benachbarter Innungen sowie Vertretern

der swb und des Schornsteinfegerhandwerk begrüßen.

Die ca. 200 Teilnehmer wurden kräftig von der Band „Creme

Fresh“ angeheizt, so dass die Außentemperaturen von minus

15 Grad keine Rolle mehr spielten. In den Tanzpausen wurden

wieder viele attraktive Preise aus der Tombola verlost. Die von

etlichen Sponsoren gestifteten Preise wurden durch die launige

Moderation des Festausschusses um Uta Heiter und Carl Bock

spannend unter den Teilnehmern verlost. So hatten auch die

wenigen Tanzmuffel eine interessante Abwechslung, winkte

doch als Hauptpreis ein iPad. Dem Festausschuss sei auch an

dieser Stelle nochmals für sein hohes Engagement gedankt.

Hierdurch wird so eine tolle Veranstaltung letztlich zum Erfolg.

„Nach der Feier ist vor der Feier“ – daher bereits jetzt vormerken,

der nächste Winterball steigt am 25. Januar 2013.


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KH BReMeN 24

Freisprechungsfeiern Winter 2011/ 2012

Die Freisprechung bedeutet im Berufsleben vieler Jugendlicher

den ersten entscheidenden Meilenstein. Früher gab es den

Gesellenbrief, heute erfolgt bei der Freisprechung die Ausgabe

der Zeugnisse. Immer wieder wurde in der Vergangenheit angefragt,

ob es nicht eine dem Gesellenbrief ähnliche Urkunde geben

könne. Dies konnte nun nach vielen Vorgesprächen erstmalig

in die Tat umgesetzt werden. Neben dem Zeugnis gibt es nun

einen „Gesellenbrief“, der jedoch nicht offizielles Dokument ist.

Bäcker

Die erste Freisprechung des diesjährigen Winterdurchgangs

nahm Obermeister Wilfried Schnaare von der Bäcker-Innung

der Freien Hansestadt Bremen bei den Bäckern und Bäckerei-

Fachverkäuferinnen vor. Sechs Bäcker erhielten im Wandschneidersaal

des Gewerbehauses ihr Prüfungszeugnis, bei

den Bäckerei-Fachverkäuferinnen waren es sieben Prüflinge.

KFZ

66 Auszubildende konnte der Obermeister der Innung des

Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Bremen Hans Jörg Kossmann

im Rahmen einer würdigen Feierstunde im Gewerbehaus

frei sprechen und somit in den Gesellenstand überführen. Als

Festredner betonte Staatrat Wolfgang Golasowski vom Senator

für Umwelt, Bau und Verkehr, dass die Anforderungen an die

Mobilität sich immer schneller entwickeln. Die Technik in den

Fahrzeugen nehme permanent zu, die Innovationszyklen würden

immer kürzer. Umso wichtiger seien daher gut ausgebildete

Kfz-Mechatroniker, die sich diesen Herausforderungen stellten.

Orthopädiemechaniker und Bandagisten

Einen vollen Handwerkssaal bescherte der Orthopädietechniker-

Innung die Freisprechung ihrer 20 Prüflinge im Orthopädiemechaniker-

und Bandagisten-Handwerk. Der stellvertretende

Obermeister Max Herrmann nahm die Freisprechung vor. Andreas

Meyer, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bremen

und der Innung, machte den Jugendlichen in seiner Rede Mut,

die sich im Leben ergebenden Herausforderungen zu meistern.

Metall

Manfred Henfling sprach in seiner ersten Freisprechung

als neugewählter Obermeister einen Metallbearbeiter

und 18 Metallbauer frei. Auch die Prüflinge, die bereits

im letzten Sommer ihre Ausbildung beendet haben,

waren eingeladen und wurden beglückwünscht.

Zum ersten Mal kam eine historische Metalltruhe in Einsatz,

die die Innung künftig für ihre Freisprechungen nutzt.

SHK

Der Präsident der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber,

beglückwünschte bei der Freisprechung der Innung Sanitär

Heizung Klima Bremen in seiner Gastrede 25 Anlagenmechaniker

und 4 Behälter- und Apparatebauer. Hinzu kamen

vier Prüflinge aus der Sommerprüfung, die ihren Gesellenbrief

bekamen. Weber unterstützte zudem Obermeister Kai

Schulz und Lehrlingswart Uwe Asendorf bei der Ausgabe der

Gesellenbriefe im Handwerkssaal des Gewerbehauses.

elektro

36 Prüflinge konnte Dieter Siever, Obermeister der Elektroinnung

Bremen, freisprechen. Auch hier hielt der Geschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft Bremen und der Innung, Andreas

Meyer, die Gastrede. Thomas Klasen (HandWERK gGmbH)

wurde vom Obermeister und dem Lehrlingswart, Thomas

Gnutzmann, aufgrund seiner guten Leistungen geehrt.

Die Namen der jungen Gesellen und Gesellinnen und der Ausbildungsbetriebe

stehen ab sofort im Internet unter Aktuelles

auf www.bremen-handwerk.de


KH BrEMEN

Mitgliederversammlung der Kosmetikerinnung Bremen

Ende Januar trafen sich die Mitglieder

der KOSMETIKERINNUNG BREMEN zu

Ihrer ersten „offiziellen“ Mitgliederversammlung.

Die Vorsitzende Frau Susanne

Blair begrüßte die zahlreich erschienenen

Damen herzlich und ließ das vergangene

erste Jahr mit seinen Veranstaltungen,

Fortbildungen, Messebesuchen und anderen

erreichten Zielen Revue passieren.

Die Planung für 2012 weist noch mehr

attraktive Angebote und angestrebte Entwicklungen

auf, wie z. B. der Messeauftritt

auf der HanseLife 2012 und diverse qualitativ

hoch angesiedelte Seminare mit interessanten

Referentinnen. Andreas Meyer

von der Geschäftsführung berichtete über

die Mitgliederentwicklung und weiteren

geplanten Infoveranstaltungen im Umland

Bremens zur Mitgliedergewinnung.

Ein Highlight der Veranstaltung war die

Verleihung des KOSMETIKER-Siegels

2012 (siehe nebenstehenden Bericht).

Der harmonische, interessante Abend

stand einhellig unter der Prämisse „Miteinander

reden, sich miteinander weiterentwickeln,

miteinander Erfolg haben“.

anerkennung und Kritik

Die zweite Abendveranstaltung der Unternehmerfrauen

im Handwerk Bremen in diesem Jahr stand unter dem

Thema „Anerkennung und Kritik“ und war mit 18 Unternehmerfrauen

wieder sehr gut besucht. Die Veranstaltung

fand Anfang Februar wie gewohnt im Presse Club im

Schnoor statt. Die Referentin Annette Hachmann führte

sehr informativ und interessant durch den Abend.

Möchten wir nicht alle gerne Anerkennung und Lob bekommen?

Doch wie gehen wir selbst mit Lob und Kritik um? Nur

durch ehrliche Rückmeldung an unsere Mitarbeiter können wir

die Motivation fördern und die Leistung würdigen. Durch ein

faires Feedback können wir uns selbst verbessern, Anerkennung

bekommen und dadurch unser Selbstwertgefühl steigern.

Permanente Weiterbildung sichert

hohe Qualitätsstandards

Die Kosmetikerinnung Bremen bietet

ihren Mitgliedern regelmäßig eine Reihe

von Weiterbildungsveranstaltungen

an. Neben betriebswirtschaftlichen

Themen stehen hier insbesondere auch

fachspezifische Inhalte im Mittelpunkt.

So geht es bei der kosmetischen Behandlung

in der Regel nicht nur um das

„gute Aussehen“, sondern es soll überwiegend

die „fachgerechte Pflege der

Haut“ im Fokus stehen.

Hierdurch wird den Mitgliedern der

Kosmetikerinnung Bremen ein Angebot

unterbreitet, das bei einer entsprechenden

Teilnahme einen hohen Qualitätsstandard

der jeweiligen Kosmetikerin

sicherstellt. Das in diesem Zusammenhang

von der Kosmetikerinnung Bremen

entworfene sogenannte „Kosmetiker-Siegel“

erhalten daher nur die

Kosmetikerinnen, die an einer bestimmten

Anzahl von Weiterbildungsseminaren

der Innung im Jahr erfolgreich

teilgenommen haben. Das „Kosmetiker-

Siegel“ wird daher jährlich erneuert.

Mitglied der

KOSMETIKERINNUNG

BREMEN

2012

25

Bei den Kosmetikerinnen - die das „Kosmetiker-Siegel“

führen - können sich die

Kunden somit darauf verlassen, dass sie

von einer Experten behandelt werden, die

sich fachlich permanent weiter qualifiziert.

Neben einem tollen Behandlungsergebnis

besteht somit auch die Sicherheit,

in „guten Händen“ zu sein.

tErMiNE aGVH/ KH BrEMEN

01.03. Vorstandssitzung Glaser

05.03. Vorstandssitzung SHK

08.03. Vorstandssitzung Konditoren

12.03. Vorstandssitzung Elektro

12.03. Vorstandssitzung Maler und Lackierer

13.03. Vorstandssitzung Metall

14.03. Vorstandssitzung Kfz

15.03. Innungsversammlung SHK

19.03. Vorstandssitzung Friseure

19.03. Vorstandssitzung KH/ AGVH

19.03. Innungsversammlung Parkett und Fußboden

20.03. Vorstandssitzung Gebäudereiniger

20.03. Innungsversammlung Gebäudereiniger

20.03.Vorstandssitzung Kosmetiker

21.03. Mitgliederversammlung KH/ AGVH

22.03. Saisoneröffnung Maler und Lackierer

22.03. Innungsversammlung Dachdecker

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen, zu Zeit

und Veranstaltungsort, entnehmen Sie als Innungsmitglied

bitte den jeweiligen Einladungen oder rufen Sie

den AGVH bzw. die KH Bremen an: 0421 22280600.


KH BReMeRHAVeN-WeSeRMÜNDe

Kreishandwerksmeister artur Böhlken (links) gratulierte den Jungmeistern im Haus des Handwerks

akademie des Handwerks verabschiedet 22 junge Meister

Nach rund zwei Jahren intensiver Vorbereitung bei der Akademie

des Handwerks an der Unterweser e.V. (AdH) haben

22 Nachwuchsführungskräfte des Handwerks in vier Gewerken

ihre Meisterprüfung erfolgreich abgeschlossen. Bei der

Meisterfeier im Haus des Handwerks wurden sie jetzt von

Kreishandwerksmeister Artur Böhlken und Josef Solscheid,

Geschäftsführer der Akademie des Handwerks, verabschiedet.

Beide Redner würdigten die große Leistung, welche die

jungen Meister mit dem Bestehen der Prüfung hinter sich

gebracht hatten und dankten auch den Familien der Absolventen

für deren Unterstützung. Solscheid betonte außerdem

die international nach wie vor hohe Anerkennung

des Meistertitels. Meisterhandwerk stehe für Qualitätshandwerk.

Meistergeführte Betriebe seien wirtschaftlich

meist gut aufgestellt und von langer Lebensdauer.

Artur Böhlken dankte den jungen Meistern für ihr Durchhaltevermögen

während der knapp zweijährigen Vorbereitungszeit

auf die Prüfung. Im Vergleich zu ihren Vorgängern

in früheren Jahrzehnten hätten es Meisterschüler von heute

oft schwieriger, Beruf, Familie und Karriere unter einen Hut zu

bekommen. Umso mehr freute er sich über die guten Ergebnisse,

welche die Nachwuchs-Führungskräfte erzielt hatten.

Für ihre überdurchschnittlich guten Prüfungsergebnisse

haben Fleischermeister Jannis Stehr sowie die

Kraftfahrzeugtechnikermeister Daniel Franke und

Christian Ulbrich je einen Gutschein für die Bildungseinrichtungen

im Haus des Handwerks bekommen.

Die jungen Meister

elektrotechnikermeister

Mathias Bergner

André Bolte

Oliver Henke

Simon Klitzka

Daniel Mesterharm

Sebastian Oltmanns

Timo Papendorf

Andre Tietjen

Matthias Wagner

Installateur- und Heizungsbauermeister

Patrick Berszin

Michael Bösch

Dieter Füllmich

Waldemar Gilmut

Olaf Keck

Kraftfahrzeugtechnikermeister

Daniel Franke

Andreas Gajewski

Claas Holler

Pascal Janouch

Jose Angel Martinez Prol

Stefan Strahlmann

Christian Ulbrich

Fleischermeister

Jannis Stehr

26


KH BrEMErHaVEN-WESErMÜNdE

Berater für technische Fragen von a bis Z

Christian Bamme unterstützt als neuer

Beauftragter für Innovation und Technologie

bei der Kreishandwerkerschaft

die Unternehmen in der Region

Das Handwerk gehört zu den Ideenschmieden

der Deutschen Wirtschaft.

„460.000 Innovationen, und das Patentamt

haben wir auch gebaut“, lautet ein

Slogan der großen Imagekampagne des

Zentralverbands des Deutschen Handwerks

(ZDH). Dass das auch so bleibt,

dafür sorgt nicht zuletzt das Technologie-

Transfer-Netzwerk des Handwerks.

Bundesweit beraten 72 Beauftragte für

Innovation und Technologie kleine und

mittlere Unternehmen bei der Entwicklung

und Einführung neuer Verfahren und

Techniken. Einer von ihnen ist Christian

Bamme, Beauftragter für Innovation

und Technologie bei der Kreishandwerkerschaft

Bremerhaven-Wesermünde.

Seit Anfang des Jahres steht der Ingenieur

für Fertigungstechnik und Schweißfachingenieur

den Handwerksbetrieben in

der Region für technische Fachfragen zur

Verfügung. Einer seiner Schwerpunkte

ist die Schweißtechnik. Aber auch für

Fragen aus vielen anderen Bereichen ist

der 30-Jährige der richtige Ansprechpart-

ner. Berufliche Erfahrungen sammelte

er unter anderem als Fertigungsplaner

im Volkswagen-Konzern sowie

als Projektmanager in den Bereichen

Bau, Schiffbau und Kraftwerksbau.

Die Fragen und Anliegen, mit denen

die Beauftragten für Innovation und

Technologie konfrontiert werden, sind

mindestens so vielfältig wie das gesamte

Handwerk. Und weil nicht jeder alles

wissen kann, stehen die Kollegen der

TT-Stellen aus der ganzen Bundesrepublik

in engem Kontakt. Diese Vernetzung

von Experten aus den unterschiedlichsten

Fachrichtungen ermöglicht

auch bei sehr speziellen Fragestellungen

eine kompetente Beratung.

Netzwerkarbeit versteht auch Christian

Bamme als eine seiner wichtigsten

Aufgaben, allerdings nicht als Selbstzweck,

sondern zum Vorteil der Handwerksunternehmen

vor Ort. „Zurzeit

bin ich gerade damit beschäftigt, mit

den Firmen Kontakt aufzunehmen und

zu sondieren, wo ich bei der Einführung

neuer Technologien oder Prozesse Unterstützung

leisten kann“, sagt er.

Die Innovations- und Technologieberatung

27

wird durch die Handwerksorganisation

sowie im Rahmen der Mittelstandsförderung

des Bundesministeriums für Wirtschaft

und Technologie (BMWi) finanziert.

Wissenschaftlich begleitet wird sie vom

Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik

(HPI) an der Leibnitz Universität Hannover.

Unternehmen, die sich bei der Einführung

neuer Technologien oder Prozesse

beraten lassen möchten, können

sich an Christian Bamme im Haus des

Handwerks wenden: Tel. 0471 185-

263; bamme@btz-bremerhaven.de

Handwerker-Nachwuchs freut sich über Gesellenbriefe

Bei den Freisprechungen der Innung des Kfz-Technikerhandwerks,

der Innung Sanitär- und Heizungstechnik sowie der

Innung des Elektrohandwerks Bremerhaven-Wesermünde

freuten sich jetzt wieder zahlreiche Nachwuchshandwerker

über ihre druckfrischen Gesellenbriefe. Den Rahmen für die

feierlichen Verabschiedungen der Auszubildenden bildete der

große Saal sowie die Konferenzräume im Haus des Handwerks.

Die Namen der jungen Gesellen und Gesellinnen und der

Ausbildungsbetriebe stehen ab sofort auf den Internetseiten

der Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde (www.

kreishandwerkerschaft-bremerhaven.de), Bereich Aktuelles. KFZ- Nachwuchs

Elektro-Nachwuchs

SHK-Nachwuchs


KH BReMeRHAVeN-WeSeRMÜNDe

Für die Gesellenprüfung ist es nie zu spät

In einem neuen Projekt zur beruflichen

Nachqualifizierung bereiten sich erfahrene

Bäckerei-Mitarbeiter ohne offiziellen Berufsabschluss

auf die nachträgliche Prüfung zu

Fachverkäufern im Lebensmittelhandwerk vor

Guter Service wird im Bäckereihandwerk immer

wichtiger. Aufgrund der Vielfalt des Angebots

und dem Interesse der Kunden an bewusster

Ernährung erwarten viele von ihnen eine umfassende,

kompetente Beratung. Außer von

zahlreichen Fachkräften wird diese Aufgabe

auch von erfahrenen Verkäuferinnen und Verkäufern

der Bäckereien übernommen, die ihr

Wissen während langjähriger Berufspraxis

erworben haben, so auch in den Filialen der

Bremerhavener Stadtbäckerei Engelbrecht. Dank

ihrer Berufserfahrung und regelmäßiger Fortbildungen

sind sie fachlich gut ausgebildet. Allerdings verfügen

nicht alle über einen anerkannten Berufsabschluss als Fachverkäuferin

oder Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk.

Aus diesem Grund haben die Akademie des Handwerks an

der Unterweser e.V., die Agentur für Arbeit Bremerhaven und

das Bremer Netzwerk Nachqualifizierung gemeinsam mit der

Stadtbäckerei Engelbrecht erstmals einen Lehrgang organisiert,

in dem sich die Mitarbeiter des Unternehmens neben dem

Berufsalltag auf die Gesellenprüfung vorbereiten können.

Der Kursus erstreckt sich über ein Vierteljahr und ist so

konzipiert, dass die Teilnehmer neben ihrem Berufsalltag

in den Filialen die Schulbank drücken können. Dabei stehen

unter anderem die Fächer Warenwirtschaft, Produktionstechnik,

Betriebswirtschaftliches Handeln, Politik und

Fachmathematik auf dem Stundenplan. Um eine intensive

Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft im

Gymnasium langen

Wenn sich die Mitglieder des Netzwerks Schule, Wirtschaft

und Wissenschaft für die Region Unterweser e.V.

treffen, handelt es sich oft um eine große Runde. So auch

bei der jüngsten Veranstaltung im Gymnasium Langen.

Ziel der Zusammenkunft war ein Austausch über

die jeweiligen Erwartungen der Netzwerkpartner an

eine konkrete und nachhaltige Zusammenarbeit.

Nach der Begrüßung durch Langens Bürgermeister Thorsten

Krüger und den Vorsitzenden des Netzwerks Claus

Brüggemann stelle Isabella Grüninger, Leiterin des Gymnasiums

Langen, die Erwartungen ihrer Schule an die

Zusammenarbeit mit den anwesenden Unternehmern

dar. Schule habe insbesondere die Aufgabe, die jungen

Menschen zu befähigen, sich im Berufleben zu behaupten.

Dazu sei die betriebliche Praxis von großer Bedeutung.

Eine Meinung, der sich die Vertreter der Wirtschaft

ausnahmslos anschlossen. In Zukunft, so ein Ergebnis

der Diskussion, müssten die Zeiträume der Schulpraktika

besser mit der Wirtschaft koordiniert werden.

Zur lehrgangseröffnung trafen sich die Vertreter der akademie des Handwerks, des Bremer

Netzwerks Nachqualifizierung, der agentur für arbeit Bremerhaven, der Beruflichen Schule

für dienstleistung, Gewerbe und Gestaltung und der Stadtbäckerei Engelbrecht mit den

Kursteilnehmern im Haus des Handwerks

Prüfungsvorbereitung innerhalb des Vierteljahres sicher zu

stellen – die reguläre Lehrzeit für Auszubildende zur Fachverkäuferin

im Lebensmittelhandwerk beträgt drei Jahre

– unterstützen die Dozenten die Teilnehmer unter anderem

intensiv mit Anleitungen zum gezielten Selbstlernen.

Gerd Engelbrecht, Geschäftsführer der Stadtbäckerei Engelbrecht,

sieht in dem Projekt viele Vorteile für das Unternehmen

und die Mitarbeiter: „Wir haben bei unseren Produkten

und Dienstleistungen einen sehr hohen Qualitätsanspruch,

weshalb wir unsere Mitarbeiter auch regelmäßig schulen.

Um dieses Wissen noch weiter auszubauen und die Mitarbeiter

an uns zu binden, haben wir dieses Programm

initiiert. Außerdem wollen wir auf diesem Wege dem Rückgang

an Fachkräften am Arbeitsmarkt Rechnung tragen

und für die zukünftige Entwicklung gut aufgestellt sein.“

diskutierten mit zahlreichen Gästen über die Zusammenarbeit zwischen Schule

und Wirtschaft (v.l.): Prof. Wilfried arldt , isabella Grüninger, Claus Brüggemann

und Horst lüdtke.

28


KH BrEMErHaVEN-WESErMÜNdE

internationale auszeichnung für Bremerhaven

Die Klimastadt übernimmt Verantwortung für nachfolgende Generationen

Bremerhaven erhält den European Energy Award und ist ab sofort

europäische Energie- und Klimaschutzkommune. Doch damit

nicht genug: Die Verantwortlichen reichen die Auszeichnung

symbolisch an die Schülerin Lione Stienecke weiter und verpflichten

sich hiermit einerseits gegenüber nachfolgenden

Generationen, die noch ausstehenden Klimaschutzmaßnahmen

konsequent und zielgerichtet umzusetzen, appellieren andererseits

aber auch an die Unterstützung der jungen Menschen.

Bremerhavens Entwicklung zu einem Kompetenzzentrum

des Klimaschutzes an der deutschen Nordseeküste

begann vor ca. 30 Jahren mit der Ansiedlung des Alfred-

Wegener-Institutes. Heute konzentrieren sich in der Seestadt

Institutionen, Unternehmen und Touristenattraktionen in

ungewöhnlich hoher Dichte, die sich mit Klimaschutz, Klimaforschung

und der Nutzung erneuerbarer Energien beschäftigen.

Mit der Bewerbung um den European Energy Award (eea®)

hatte sich der Magistrat der Stadt Bremerhaven auf den Weg

gemacht, lokale Energieeffizienzmaßnahmen zu entwickeln,

um das Klimaschutz-Ziel, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr

2020 um 40 Prozent zu reduzieren, zu erreichen. „Wer

sich heute nicht intensiv um den Klimaschutz kümmert,

wird sich morgen umso intensiver an veränderte

Klimabedingungen anpassen müssen. Oder er

muss weichen. Diese Erkenntnis ist gerade für Bremerhaven

mit seiner exponierten Lage an der Wesermündung

von enormer Bedeutung.“, erklärt Baudezernent der Stadt

Bremerhaven Volker Holm. Der eea® wird an europäische

Städte und Gemeinden verliehen, die sich erfolgreich an

einem Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren

zum schonenden und effizienten Energieeinsatz beteiligt

haben. Dabei wird die kommunale Energiearbeit bewertet,

regelmäßig überprüft und Potenziale zur Steigerung

der Energieeffizienz werden identifiziert.

Diese Analyse wurde von der gemeinnützigen

Klimaschutzagentur energiekonsens gefördert. Insgesamt

haben sich bis jetzt 220 Städte, Gemeinden und

20 Landkreise am eea® beteiligt. Mit ca. zwei Drittel der

maximal zu erreichenden Punkte ist Bremerhaven seinem

Klimaschutzziel ein gutes Stück näher gekommen.

Beraten und unterstützt wurde die Stadt dabei von

der BEKS GmbH Bremen. Leonhard Meyer gratulierte der

Stadt im Namen des eea®-Organisationsbüros, der B&SU

mbH Berlin, im Rahmen der feierlichen Verleihung im Klimahaus®

8°Ost zu diesem Erfolg. Um deutlich zu machen,

dass sich die Verantwortlichen nicht auf dem bereits Erreichten

ausruhen und Klimaschutz als ein Versprechen an

die nachfolgenden Generationen ansehen, reichte die

Umweltdezernentin der Stadt Bremerhaven, Anke

Krein, den Preis symbolisch an die Schülerin Lione Stienecke

weiter. „Politik hat die Verpflichtung Verantwortung

zu übernehmen. Das gilt vor allem für die

jungen Menschen, die mit den Auswirkungen unseres

Handelns zukünftig umgehen können und die richtigen

Schlüsse für ihren Alltag daraus ziehen müssen.

Wir wollen deshalb unser Möglichstes tun, um den

Klimaschutz in dieser Stadt voranzutreiben. Kommende Generationen

müssen diese Anstrengungen fortsetzen “, so Krein.

Lione Stienecke nutzte die Gelegenheit vor der Kulisse des

Klimahauses für ein deutliches Statement: „Meine Genera-

29

tion und noch viele nachfolgende Generationen werden den

Schlamassel, den wir alle heute anrichten, ausbaden müssen.

Es ist deshalb höchste Zeit, dass jetzt entschieden gehandelt

wird und junge Menschen in diese Entscheidungen einbezogen

werden.“ Auch das Publikum begrüßte diesen Schritt, bedeutet

es doch, dass sich die Entscheidungsträger dazu verpflichten, die

noch ausstehenden Klimaschutzmaßnahmen konsequent und

zielgerichtet umzusetzen.

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Kooperation für guten

Nachwuchs

Neue HiB-Serie: Berufsorientierung für Jugendliche

in der region Bremerhaven-Wesermünde / teil 1: Eine

neue Herausforderung für das Handwerk

Der Wettbewerb um die hellen Köpfe wird härter. Schon heute

spüren viele Handwerksbetriebe, dass es nicht mehr so leicht

ist, gute Auszubildende zu bekommen. Und dieses Problem

wird sich in Zukunft noch verschärfen. Aus diesem Grund muss

das Handwerk aktiv um junge Menschen werben. Das kann

jeder einzelne Betrieb tun, indem er sich als guter Arbeitgeber

präsentiert. Aber auch die Handwerksorganisation leistet ihren

Beitrag, zum Beispiel mit der großen Imagekampagne des Handwerks

und Angeboten für eine intensive Berufsorientierung.

Gerade hier hat sich in Bremerhaven innerhalb der vergangenen

Jahre eine enge und fruchtbare Kooperation zwischen dem

Handwerk, der Wirtschaft und den Schulen ergeben. Zentraler

Bestandteil dieser Kooperation ist die Berufsorientierung

nach dem Programm des Bundesinstituts für Berufsbildung

im Haus des Handwerks. Bei diesem können jährlich rund 750

Jugendliche im Anschluss an eine zweitägige Kompetenzfeststellung

vierzehn Tage lang intensiv Praxisluft schnuppern und

ihre Talente in den Werkstätten des Hauses des Handwerks

testen. Im Anschluss an diese Praxisphase bekommen sie eine

genaue Auswertung, die auch in den Berufswahlpass einfließt.

Ein anderer Bestandteil der Berufsorientierung sind die Tage

der offenen Tür im Haus des Handwerks für jährlich rund 1000

Jugendliche sowie viele weitere Veranstaltungen, bei denen sich

Jugendliche über die mehr als 150 Berufe des Handwerks informieren

können. Im Rahmen einer Serie stellt Handwerk in Bremen

die verschiedenen Elemente der Berufsorientierung in der

Region Bremerhaven-Wesermünde vor. In der nächsten Ausgabe

geht es um die Berufsorientierung nach dem BiBB-Programm.

Anmeldungen zu den Gesellenprüfungen im

Handwerk Sommer 2012

Zu den im Sommer 2012 in Bremerhaven stattfindenden Gesellenprüfungen

werden Anmeldungen ab sofort bis spätestens 31.

März 2012 in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde,

Columbusstr. 2, 27570 Bremerhaven,

entgegengenommen.

Es sind anzumelden:

Alle Auszubildenden, die ihre vertragliche Ausbildungszeit bis

spätestens 30. September 2012 beenden bzw. die Winter-Gesellenprüfung

2011/2012 nicht bestanden haben sowie die Prüflinge,

die von den besonderen Zulassungsvoraussetzungen nach §

37 des Gesetzes zur Ordnung des Handwerks Gebrauch machen

wollen.

Die Prüfungsgebühr ist bei der Anmeldung zu entrichten.

Verspätete Anmeldungen sind nur in begründeten Ausnahmefällen

und gegen Zahlung einer zusätzlichen Gebühr in Höhe von €

40,-- möglich.

„Niemals geht man so ganz“

Haus des Handwerks verabschiedet sechs langjährige Kollegen

Wenn man ihre Zeit im Haus des Handwerks zusammenrechnen

würde, käme weit mehr als ein Jahrhundert heraus. Jeder

für sich hat den größten Teil seines Arbeitslebens im Berufsbildungs-

und Technologiezentrum (BTZ) und der späteren

InCoTrain GmbH verbracht. Jetzt haben sich die Ausbilder

Hans-Hermann Behrens und Herbert Beushausen (Bereich

Metall), Jürgen Mangels (Zimmerei), Marion Derichs (Friseurin),

Walter Ludwig (Maler) und Sozialpädagogin Nina Zawadzinski

bei einer gemeinsamen Feier von ihren Kollegen und dem

Vorstand der Kreishandwerkerschaft verabschiedet. Für die

einer Abschiedsfeier angemessene Atmosphäre hatte das

Team der Friseurwerkstatt mit stilvoller Dekoration gesorgt.

Walter ludwig, Marion derichs, Hans-Hermann-Behrens, Jürgen

Mangels (1.- 4. v.l.), Herbert Beushausen und Nina Zawadzinski (1.

u. 2. v.r.) wurden auch von Geschäftsführerin imke lathwesen und

Geschäftsführer Josef Solscheid verabschiedet

Haus des Handwerks

informiert über

Weiterbildungsangebote

30

Hans-Hermann Behrens, der sich wie die fünf anderen Gastgeber

über Abschiedspräsente der Kollegen und des Hauses freute,

begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, darunter auch

einige ehemalige Kollegen, und beschrieb die Emotionen, die

mit dem Schritt in den Ruhestand verbunden sind: „Man geht

mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge.

Aber man geht nie so ganz.“ Die Kollegen würden dem Haus

des Handwerks auch nach ihrem Abschied verbunden bleiben.

Geschäftsführerin Imke Lathwesen gab in ihrer Rede einen

kurzen Rückblick auf die Zeit mit den Kollegen

und Kolleginnen, der von diesen spontan mit kleinen

Anekdoten aus dem Berufsalltag ergänzt wurde.

Der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit ist Bildung. Doch das

Angebot an Kursen, Seminaren, Lehrgängen und Umschulungen

ist nicht leicht zu überschauen. Um Arbeitsuchende zu

unterstützen und ihnen die Vielzahl an Fördermöglichkeiten der

beruflichen Weiterbildung näher zu bringen, haben die Job-

Center Jobcenter Bremerhaven und Cuxhaven sowie die Agentur

für Arbeit Bremerhaven jetzt eine Berufsbildungsbörse veranstaltet.

Unter den zahlreichen Ausstellern war auch das Haus

des Handwerks mit seinen Bildungseinrichtungen InCoTrain

GmbH, Akademie des Handwerks an der Unterweser e.V. und

dem Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) vertreten.


NaMEN & NotiZEN

Glückwunsch zum Geburtstag

1. März

Daniel Wöhler, Stv. OM Bildhauer- und Steinmetz-Innung Bremen

2. März

Dieter Dasenbrook, Ehem. Präses der Handwerkskammer Bremen

3. März

Günter Schmieder, Stv. OM der Bäcker-Innung Bremen

6. März

Dirk Ritschel, Stv. OM Innung Sanitär- und Heizungstechnik Bremerhaven-Wesermünde

8. März

Matthias Winter, OM Tischler-Innung Bremen

Rita Höpfner, Stv. OMin Friseur Innung Bremen

09. März

Axel Heidtmann, Vorstandsmitglied

Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde

11. März

Roy Kahl, Vorstand der Handwerkskammer Bremen

18. März

Carsten Strangmann, Stv. OM Innung für Orthopädie Technik

Niedersachsen / Bremen

19. März

Thomas Kurzke, OM Innung des Maler- und Lackiererhandwerks

Bremen

21. März

Norbert Kahrs, Stv. OM Innung des Bauhandwerks Bremerhaven-

Wesermünde

22. März

Kay Kupferschmidt, OM Innung der Elektrohandwerke Bremerhaven-Wesermünde

25. März

Hartwig Piepenbrock, EOM

25. März

Jörg Troegel, Stv. OM Innung Sanitär Heizung Klima Bremen

27. März

Matthias Schröter, OM Innung für Raum

und Ausstattung

Bremerhaven-Wesermünde

31. März

Hans-Joachim Stehr, Vizepräses

Handwerkskammer Bremen

Bremen-Mahndorf

Glückwunsch zum Jubiläum

50 Jahre

07.03.1962

Roland Boxberger, Bremen

Friseurhandwerk

25 Jahre

10.03.1987

Die Glaserei in Osterholz

Inh. Rüdiger Schumacher e. K., Bremen

Glaserhandwerk

Datenschutz für Unternehmen

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31


AMTLICHe BeKANNTMACHUNGeN

BERUF LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

(Wo.)

Bäcker / Bäckerin 1 Grundlagen der Brot-, Kleingebäck- und Feingebäckherstellung G-BAE/05 1

2 Moderne Verfahren zur Herstellung von Backwaren II BAE2/05 1

für Bremen:

HandWERK gGmbH, Bremen

für Bremerhaven:

BTZ Bremerhaven

neu:

BERUF LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

(Wo.)

Bäcker / Bäckerin 1 Grundlagen der Brot-, Kleingebäck- und Feingebäckherstellung G-BAE/05 1

2 Moderne Verfahren zur Herstellung von Backwaren I BAE1/05 1

für Bremen:

HandWERK gGmbH Bremen

2 Moderne Verfahren zur Herstellung von Backwaren II BAE2/05 1

für Bremerhaven:

BTZ Bremerhaven

Diese Rechtsvorschrift wurde am 23. Januar 2012 von der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit aufsichtlich genehmigt.

HANDWERKSKAMMER BREMEN

Bremen, 3. Februar 2012

Anordnung zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Bäckerhandwerk

Aufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom 2. November 2011 und der Vollversammlung vom 13. Dezember 2011 erlässt die

HANDWERKSKAMMER BREMEN als zuständige Stelle nach §§ 41, 91 Abs. 1 Nr. 4, 106 Abs. 1 Nr. 10 der Handwerksordnung die folgende Anordnung zur

überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Bäckerhandwerk:

bisher:

Handwerkskammer Bremen

Handwerkskammer Bremen

................................................................. .................................................................

Feldmann Flathmann

Präses stv. Hauptgeschäftsführer

bisher:

BERUF LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

(Wo.)

Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk

ab 2. Verkaufstechniken im Lebensmittelhandwerk I V/BAE1/08 1

SP Bäckerei

Lehrgangsort:

für Bremen

HandWERK gGmbH

ab 2. Verkaufstechniken im Lebensmittelhandwerk II V/BAE2/08 1

für Bremerhaven

BTZ Bremerhaven

neu:

BERUF

Fachverkäufer/-in im Lebens-

LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

(Wo.)

mittelhandwerk 1 Einführung in die Verkaufstechniken im Lebensmittelhandwerk G-VBA/08 1

SP Bäckerei ab 2. Verkaufstechniken im Lebensmittelhandwerk I V/BAE1/08 1

Lehrgangsort:

für Bremen

HandWERK gGmbH

ab 2. Verkaufstechniken im Lebensmittelhandwerk II V/BAE2/08 1

für Bremerhaven

BTZ Bremerhaven

Diese Rechtsvorschrift wurde am 24. Januar 2012 von der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit aufsichtlich genehmigt.

HANDWERKSKAMMER BREMEN

Bremen, 3. Februar 2012

Anordnung zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Ausbildungsberuf Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk

Aufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom 2. November 2011 und der Vollversammlung vom 13. Dezember 2011 erlässt die

HANDWERKSKAMMER BREMEN als zuständige Stelle nach §§ 41, 91 Abs. 1 Nr. 4, 106 Abs. 1 Nr. 10 der Handwerksordnung die folgende Anordnung zur

überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung:

Handwerkskammer Bremen

Handwerkskammer Bremen

................................................................. .................................................................

Feldmann Flathmann

Präses stv. Hauptgeschäftsführer

32


aMtliCHE BEKaNNtMaCHUNGEN

bisher:

BERUF LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

(Wo.)

Zahntechniker / -in ab 2.

HERSTELLEN VON TOTALEN UNTERKIEFER- UND OBERKIEFER-

PROTHESEN NACH SYSTEM

ZAHN1/00 1

ab 2. HERSTELLEN VON HERAUSNEHMBAREM ZAHNERSATZ ALS

MODELLGUSS

ZAHN2/00 1

ab 2. HERSTELLEN VON KIEFERORTHOPÄDISCHEN GERÄTEN ZAHN3/00 1

ab 2. HERSTELLEN VON ZAHNMODELLATIONEN IN WACHS ZAHN4/00 1

ab 2. ANGEWANDTE FRÄSTECHNIK UND VERARBEITEN VON

Lehrgangsort:

Institut für Zahntechnik, FBZ Garbsen

GESCHIEBEN ZAHN5/04 1

neu:

BERUF LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

(Wo.)

Zahntechniker /-in ab 2. HERSTELLEN VON KIEFERORTHOPÄDISCHEN GERÄTEN ZAHN3/00 1

ab 2. ANGEWANDTE FRÄSTECHNIK UND VERARBEITEN VON

Lehrgangsort:

GESCHIEBEN ZAHN5/04 1

Institut für Zahntechnik, FBZ Garbsen ab 2. ANGEWANDTE CAD-/ CAM-TECHNIK ZAHN4/11 1

Diese Rechtsvorschrift wurde am 24. Januar 2012 von der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit aufsichtlich genehmigt.

HANDWERKSKAMMER BREMEN

Bremen, 3. Februar 2012

Anordnung zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Zahntechnikerhandwerk

Aufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom 2. November 2011 und der Vollversammlung vom 13. Dezember 2011 erlässt die

HANDWERKSKAMMER BREMEN als zuständige Stelle nach §§ 41, 91 Abs. 1 Nr. 4, 106 Abs. 1 Nr. 10 der Handwerksordnung die folgende Anordnung zur

überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung:

Handwerkskammer Bremen

Handwerkskammer Bremen

................................................................. .................................................................

Feldmann Flathmann

Präses stv. Hauptgeschäftsführer

Oberflächenbeschichter

/-in

neu:

BERUF LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

BERUF LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

(Wo.)

Oberflächenbeschichter 1. WERKSTOFFVERARBEITUNG UND -VERBINDUNG G-GALV/100 2

/-in ab 2. PROZESSÜBERWACHUNG IN DER PRODUKTION GALV1/10 1

ab 2. ABWASSER, ABWASSERBEHANDLUNG UND -AUFBEREITUNG GALV2/10 1

ab 2. AUSGEWÄHLTE OBERFLÄCHENTECHNOLOGIEN GALV3/10 1

ab 2. GESTELLBAU FÜR DIE GALVANOBESCHICHTUNG GALV4/10 1

Lehrgangsort:

Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft

Märkischer Kreis, Iserlohn

Diese Rechtsvorschrift wurde am 24. Januar 2012 von der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit aufsichtlich genehmigt.

HANDWERKSKAMMER BREMEN

Bremen, 3. Februar 2012

Anordnung zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Galvanisierhandwerk

Aufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom 2. November 2011 und der Vollversammlung vom 13. Dezember 2011 erlässt die

HANDWERKSKAMMER BREMEN als zuständige Stelle nach §§ 41, 91 Abs. 1 Nr. 4, 106 Abs. 1 Nr. 10 der Handwerksordnung die folgende Anordnung zur

überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung:

bisher:

Handwerkskammer Bremen

Handwerkskammer Bremen

................................................................. .................................................................

Feldmann Flathmann

Präses stv. Hauptgeschäftsführer

(Wo.)

33


AMTLICHe BeKANNTMACHUNGeN

änderung der Beitragsordnung der

HANDWeRKSKAMMeR BReMeN

Die Vollversammlung der Handwerkskammer

Bremen hat auf ihrer Sitzung am 13. Dezember

2011 beschossen, § 10 der Beitragsordnung wie

folgt zu ändern:

Alte Fassung:

§ 10 Rechtsmittel

(1) Gegen den Beitragsbescheid ist innerhalb

von einem Monat nach Zustellung der Widerspruch

zulässig, über den die Handwerkskammer

entscheidet. Gegen den ablehnenden Widerspruchsbe-scheid

kann innerhalb von einem

Monat nach Zustellung bei dem zuständigen

Verwaltungsgericht Klage erhoben werden. Die

Klage ist gegen die Handwerkskammer zu richten.

(2) …

Neue Fassung:

§ 10 Rechtsbehelf

(1) Gegen den Beitragsbescheid kann innerhalb

eines Monats nach Bekanntgabe bei dem zuständigen

Verwaltungsgericht schriftlich oder

zur Niederschrift des Urkundsbeamten der

Geschäftsstelle des Verwaltungsgerichts Klage

erhoben werden. Die Klage ist gegen die Handwerkskammer

Bremen zu richten.

(2) …

Der vorstehende Beschluss wurde durch den

Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen durch

Bescheid vom 17. Januar 2012 und von der

Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit

durch Bescheid vom 23. Januar 2012

genehmigt.

Bremen, 3. Februar 2012

gez. gez.

Feldmann Flathmann

Präses stv. Hauptgeschäftsführer

Festsetzung der Gebühren für die

überbetriebliche Lehrlingsunterweisung

Die Vollversammlung der Handwerkskammer

Bremen hat auf ihrer Sitzung am 13. Dezember

2011 die nachstehende Änderung der Gebühren

für die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung

beschlossen:

Die Gebühren für die Durchführung der überbetrieblichen

Lehrlingsunterweisung bei der

HandWERK gGmbH, Bremen, werden ab dem 1.

Juli 2012 einheitlich auf € 230,-- (verbleibender

Betrag nach Abzug sämtlicher Zuschüsse, insbesondere

Bundes-, Landes- und ESF-Zuschüsse)

pro Teilnehmer und Lehrgangswoche festgesetzt.

Dieser Beschluss unterliegt einer mindestens

jährlichen Überprüfung durch die Vollversammlung,

um eine zeitnahe Anpassung der Gebührenhöhe

an die maßgeblichen Rahmenbedingungen,

insbesonde-re die Gewährung von

Zuschüssen sowie die Entwicklung der Lebenshaltungskosten,

sicherzustellen.

Der vorstehende Beschluss wurde von der Senatorin

für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit

durch Bescheid vom 23. Januar 2012 genehmigt.

Bremen, 3. Februar 2012

gez. gez.

Feldmann Flathmann

Präses stv. Hauptgeschäftsführer

Anmeldung zur Abschluss-/Gesellenprüfung

Zu den im Sommer 2012 stattfindenden Abschluss-

und Gesellenprüfungen im Bezirk der

Handwerkskammer Bremen werden Anmeldungen

ab sofort in der Handwerkskammer

Bremen, Ansgaritorstr. 24, 28195 Bremen, Zimmer

312, 3. OG, entgegen genommen.

Für die Teilnahme an der Berufsabschlussprüfung

Sommer 2012 haben sich anzumelden:

Alle Auszubildende, deren vertraglich vereinbarte

Ausbildungszeit mit Ablauf des

30. September 2012 endet bzw. die die vorangegangene

Abschluss- oder Gesellenprüfung

nicht bestanden haben. Der Anmeldung ist

das letzte Berufsschulzeugnis beizufügen. Bei

auswärtigen Betrieben (Betriebssitz nicht in

Bremen oder Bremerhaven) ist zusätzlich auch

eine Kopie des Berufsausbildungsvertrages beizufügen.

Die Prüfungsgebühr richtet sich nach

der Gebührenordnung der Handwerkskammer

Bremen. Die Prüfungsgebühr ist nach Erhalt der

Gebührenrechnung vor Beginn der Prüfung an

die Handwerkskammer Bremen zu entrichten.

Für die Anmeldung von Wiederholungsprüflingen

gelten besondere Regelungen.

Verspätete Anmeldungen sind nur in begründeten

Ausnahmefällen und gegen eine Zusatzgebühr

von € 40,00 möglich.

Anzumelden sind die Auszubildenden folgender

anerkannter Ausbildungsberufe:

Änderungsschneider/in, Bodenleger/in, Fachverkäufer/in

im Nahrungs- bzw. im Lebensmittelhandwerk

in den Schwerpunkten Bäckerei,

Fleischerei bzw. Konditorei, Feinwerkmechaniker/in,

Glaser/in, Kosmetiker/in, Karosserie-

und Fahrzeugbaumechaniker/in, Mechaniker/

in für Karosserieinstandhaltungstechnik, Maßschneider/in,

Polster- und Dekorationsnäher/

in, Raumausstatter/in, Sattler/in, Technische/r

Zeichner/in

Die Anmeldung zur Berufsabschlussprüfung

34

Sommer 2012 muss für die genannten Ausbildungsberufe

bis spätestens 31. März 2012 erfolgen!

Anmeldeformulare erhalten Sie bei der

Handwerkskammer Bremen, Ansgaritorstr. 24,

28195 Bremen, Zimmer G312, 3. OG,

oder unter www.hwk-bremen.de/Aus- und

Weiterbildung/Berufsausbildung/Downloads

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte

an Frau Pusch, Tel. 0421 30 500-133

änderung bzw. Anpassung des Gebührentarifs

der Handwerkskammer Bremen

Die Vollversammlung der Handwerkskammer

Bremen hat auf ihrer Sitzung

am 13. Dezember 2011 die nachstehende

Änderung bzw. Anpassung

des Gebührentarifs beschlossen:

Anlage zu § 4 (1) der Gebührenordnung (alte

Fassung)

H. Sonstige Gebühren

1. Erteilung einer amtlichen Bescheinigung

Erteilung eines Ursprungszeugnisses,

Ablehnung von Anträgen und

Widersprüchen, Gleichstellung von ausländischen

Abschlüssen der beruflichen

Erstausbildung und Weiterbildung

mit entsprechenden Abschlüssen

in einem deutschen Handwerksberuf

je nach Verwaltungsaufwand.

Mindestens € 25,00, höchstens € 300,00

Anlage zu § 4 (1) der Gebührenordnung (neue

Fassung)

H. Sonstige Gebühren

1. Erteilung einer amtlichen Bescheinigung

Erteilung eines Ursprungszeugnisses, Ablehnung

von Anträgen und Widersprüchen je nach

Verwaltungsaufwand. € 25,00 - € 100,00

2. - 9. unverändert

10. Prüfungsverfahren der Gleichwertigkeit

von ausländischen Berufsqualifikationen mit

inländischer Referenzqualifikation gem. §§ 40

a HWO, 50 b HWO zuzüglich Auslagenersatz

des Kompetenzfeststellungsverfahrens (Fachgespräch,

Arbeitsprobe u.ä.) € 100,00 - € 600,00

Der vorstehende Beschluss wurde durch die

Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit

durch Bescheid vom 23. Januar 2012

genehmigt.

Bremen, 3. Februar 2012

gez. gez.

Feldmann Flathmann

Präses stv. Hauptgeschäftsführer


aMtliCHE BEKaNNtMaCHUNGEN

bisher:

BERUF LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

(Wo.)

Technischer Modellbauer

Technische Modellbauerin

neu:

Anordnung zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Modellbauerhandwerk

Aufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses vom 2. November 2011 und der Vollversammlung vom 13. Dezember 2011 erlässt die

HANDWERKSKAMMER BREMEN als zuständige Stelle nach §§ 41, 91 Abs. 1 Nr. 4, 106 Abs. 1 Nr. 10 der Handwerksordnung die folgende Anordnung zur

überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung:

Handwerkskammer Bremen

Handwerkskammer Bremen

BERUF LEHRJAHR LEHRGANGSBEZEICHNUNG KENNUNG DAUER

(Wo.)

Technischer Modellbauer ab 2. NEUZEITLICHE MESS- UND FERTIGUNGSTECHNIKEN IM MOD1/00 2

Technische Modellbauerin ANSCHAUUNGS- UND PRODUKTIONSMODELLBAU

ab 2. NEUZEITLICHE FERTIGUNGSTECHNIKEN IM ANSCHAUUNGS- MOD2AMB/00 2

MODELLBAU

ab 2. NEUZEITLICHE FERTIGUNGSTECHNIKEN IM GIESSEREIMO- MOD2G/00 2

DELLBAU

Lehrgangsort: ab 2. NEUZEITLICHE FERTIGUNGSTECHNIKEN IM KAROSSERIE- MOD2K/00 2

Holzfachschule Bad Wildungen MODELLBAU

Diese Rechtsvorschrift wurde am 24. Januar 2012 von der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit aufsichtlich genehmigt.

HANDWERKSKAMMER BREMEN

Bremen, 3. Februar 2012

................................................................. .................................................................

Feldmann Flathmann

Präses stv. Hauptgeschäftsführer

termine akademie des Handwerks

an der Unterweser e.V.

Vorbereitung auf die Meisterkurse

Vorbereitungskurs Rechnungswesen für Meisterschüler

Ab 6.9., 5 Donnerstagabende, 18 – 21.15 Uhr

Meisterausbildung Teil I & II

Bau-Handwerk (Maurer, Stahl-Betonbauer, Zimmerer) ab 10.9.

Elektrotechniker-Handwerk ab 11.9.

Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk ab 9.10.

Metallbauer- /Feinwerkmechaniker-Handwerk ab 7.11.

Kfz-Handwerk, Teil II ab Februar 2013

Meisterausbildung Teile III & IV

Teil IV: AEVO (Teilzeit) ab 6.9.

Berufsbegleitende Fortbildungen

Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung (Vollzeit/BU)

5.-17.3.

29.10.-10.11.

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten im

Metall-Handwerk: 12.-17.3.

SHK-Handwerk: 12.3. - 15.3., 19.+20.3.

Holz-Handwerk: 27.2.-9.3.

Nachschulung Elektrofachkraft für Festgelegte Tätigkeiten 22.3.

Betriebswirt/in (HWK) ab 3.5.

Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung (Teilzeit) ab 6.9.

Seminare

Gefährdungsanalyse für den eigenen Betrieb

5., 12., 19.3., 18 – 21.15 Uhr

Kunden- und Reklamationsgespräche

7., 14.3., 18 – 21.15 Uhr

Die zehn gravierendsten Fehler bei der Abwicklung von Bauvorhaben

7., 14.3., 18 – 21.15 Uhr

Gute Telefonate, Modul 1 (Theorie) 9.3., 9 – 16 Uhr

Modul 2 (Praxis): 20.4., 9 – 16 Uhr

Serienbriefe mit „Word“

14., 21.3., 18 – 21.15 Uhr

Arbeitsrecht in der betrieblichen Praxis

15. + 22.3., 18 – 21.15 Uhr

English for Business in Kooperation mit der IHK Bremerhaven

16. + 23.4., 7. + 14.5., 18 – 21.15 Uhr

Excel für Fortgeschrittene

18. + 25.4., 2. + 9.5., 18 – 21.15 Uhr

Informationen und Anmeldungen:

Akademie des Handwerks an der Unterweser e.V.

Columbusstraße 2, 27570 Bremerhaven

Tel. 0471 185-249, info@akademie-bremerhaven.de

www.akademie-bremerhaven.de

35


TIPPS & TeRMINe

termine Kompetenzzentrum

HandWErK

Meistervorbereitung (Vollzeit)

Friseur: ab 12. März

Meistervorbereitung (berufsbegleitend)

Ausbildung d. Ausbilder (AEVO/Teil IV): ab 13. März

Ausbildung d. Ausbilder (AEVO/Teil IV), Wochenendlehrgang:

ab 30. März

Fachlehrgänge (Vollzeit)

CNC-Fräsen, Grundstufe, 2 Wochen: ab 05. März

CNC-Fräsen, Aufbaustufe, 2 Wochen: ab 19. März

Pneumatik, 2 Wochen: ab 12. März

Elektro-Pneumatik, 2 Wochen: ab 26. März

Fachlehrgänge (berufsbegleitend)

Messtechnik und Fehlersuche (Telekommunikation),

4 Abende: ab 27. März

Oberflächenbehandlung, 4 Abende: ab 06. März

Basisseminar Nageldesigner/-in, 6 Abende: ab 05. März

State of the Art im Friseurhandwerk, 4 Tage: ab 12. März

Handwerk in Bremen hat nachgefragt

Wie sehen Sie die aktuelle Diskussion von Wertgrenzen

In Zeiten, in denen

das höchste

Staatsamt u.a. aus

Gründen der Vorteilsnahme

oder

Korruption aufgegeben

wird, mag es

richtig erscheinen,

dass die Fraktion

Carl Bock, Geschäftsführer

der GRÜNEN genau

Peinemann + Sohn GmbH

& Co.

dieses Argument

heranzieht, um das

Bremische Gesetz zur Erleichterung von

Investitionen nicht zu verlängern. Dies ist

eine sehr beschränkte Sichtweise, denn

dabei wird vergessen, wovon Kommunen

maßgeblich ihre Haushalte bestreiten.

Rund 35 Prozent der Einkommen- bzw.

Körperschaftssteuer und 5 Prozent der

Umsatzsteuer fließen in die Bremer

Staatskasse - jedoch nur von Bremern.

Ferner wird übersehen, dass es kaum noch

möglich ist, sich mit Auftraggebern in der

Öffentlichkeit sehen zu lassen, da in den

meisten Unternehmen strenge Auflagen

durch Compliance-Richtlinien existieren.

Unabhängig

von den

einzelnen

Wertgrenzen

bei öffentlichen

Ausschreibungen

sollte man

sich vielleicht

einmal Gedanken

über das

Felix Huth, Geschäftsführer

System selbst

Huth Metallbau GmbH

machen. Das

Problem ist ja, dass oftmals Bieter mit

einer eher zweifelhaften Kalkulation den

Zuschlag bekommen, auf deren Basis

eigentlich keine Qualitätsarbeit möglich

ist. Aus diesem Grund sollte man eine

Lösung anstreben, bei der Angebote,

die weit vom Durchschnitt abweichen,

genauer geprüft werden können. Auch

das so genannte Schweizer Modell wäre

in meinen Augen eine Möglichkeit. Dabei

werden jeweils das niedrigste und das

höchste Gebot gestrichen, der Zuschlag

wird dann auf der Basis des Mittelwerts

der verbleibenden Angebote erteilt.

Gabelstaplerschulung, 1 Samstag: 17. März

Gewerkeübergreifende Bildungsangebote:

Fachkraft Wärmedämmtechnik (HWK), 2 Abende pro Woche,

ca. 21 Wochen: ab 20. März

Energieeinsparverordnung – EnEV, 2 Abende: 15. März + 16. März

Niedrigenergiehausbau, 1 Abend: 22. März

Gebäudedichtheit u. Schimmelvermeidung, 1 Abend: 29. März

Fachkraft Schimmelpilzsanierung (HWK), 64 Stunden, ca. 5 Wochenenden

(Fr. + Sa.): ab 13. April

Akademie des ehrenamtes

Handlungsorientiert prüfen – die Umsetzung der neuen

Prüfungsanforderungen im Handwerk (MP): 23. März

Informationen und Anmeldungen:

HandWERK gemeinnützige GmbH,

Das Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen

Schongauer Str. 2, 28219 Bremen,

Telefon: Frau Schröder 0421 222744-422

Frau Krey 0421 222744-421

E-Mail: info@handwerkbremen.de

Internet: www.handwerkbremen.de

36

Durch die Absenkung

gibt es

in Bremen und

Niedersachsen

unterschiedlicheRechtslagen.

In Niedersachsen

sind

die Größenord-

Matthias Winter, Vorsitzender nungen für be-

arbeitgeberverband Handwerk

schränkteAus- Bremen e.V.

schreibungen

und freihändige Vergaben höher. Das Land

nutzt dieses Instrument zur regionalen

Wirtschaftsförderung. Das ist gut für das

Land. Bremen hingegen sucht europaweit

den günstigsten Anbieter. Das schadet der

bremischen Wirtschaft, von deren Steuereinnahmen

Bremen lebt. Das ist schlecht.

Ich freue mich, dass durch den Einsatz der

Kreishandwerkerschaft die GRÜNEN ihre

Meinung zur Thematik geändert haben

und die Grenzen wieder anheben wollen.

Dies ist ein Fortschritt, aber das bisherige

Niveau wird nicht erreicht. Etwas besser

als schlecht ist trozdem nicht gut.


MarKtPlatZ

Betriebsbörse der Handwerkskammer Bremen

Sie suchen einen Nachfolger für Ihr Unternehmen, der Ihr

Lebenswerk weiterführt? Oder Sie möchten Ihr Unternehmen

verkaufen? Oder suchen Sie einen Partner, Gesellschafter mit

Know-how und/oder Kapital? Wir helfen Ihnen, einen Käufer,

Pächter, Mieter oder Partner zu finden. Nutzen Sie die

Betriebsbörse für Ihr Angebot oder Ihr Gesuch. Geben Sie uns

Ihren Text für eine kostenlose Veröffentlichung zusammen mit

Ihrem Namen, Ihrer Anschrift, Telefonnummer und gegebenenfalls

einem Ansprechpartner per Fax an unsere Abteilung

Betriebsberatung, Stichwort: Betriebsbörse. Unsere Fax-Nr.:

0421 30500-319. Die nachstehenden Angebote und Gesuche

sind der Handwerkskammer Bremen zugegangen. Die Offerten

werden kostenlos und ohne Gewähr veröffentlicht.

Bremen Angebote

1130 Friseurgeschäft in Bremen-Nord mit 9 Plätzen, guten

Stammkunden, aus Altersgründen abzugeben.

1170 Autosattlerei sucht dynamischen Mitarbeiter zur späteren

Teilhaberschaft bzw. Erwerb/Pacht möglich.

1183 Sehr leistungsfähiger Feinmechanikerbetrieb abzugeben.

1195 Gewerbeobjekt in der Bayernstraße zu verkaufen, ca. 1200

m² Grundstück, 520 m² Büro und Wohnung, 330 m² Werkstatt

+ Lager, abgeschlossene Hoffläche, ideal für Handwerksbetrieb

1196 Heizungs- u. Sanitärbetrieb sucht Nachfolger, Kauf oder

Pachtbasis, Werkstatt/Lager und Kundenstamm vorhanden,

Preis VB

1201 Renommierter Glasereibetrieb sucht Meister/Techniker/

Teilhaber/Käufer zur kurzfristigen Einstellung/Teilhaberschaft

oder Übernahme (Kauf)

1202 Friseureigentumsladen mit Friseurmuseum in Schwachhausen

aus Altersgründen zu verkaufen bzw. zu vermieten

1212 Nachfolger/Pächter für kompl. eingerichtete Tischlerei im

nördl. Landkr. von Cuxh. gesucht, gute Auftragsl. + großer Kundenstam

1213 Mieter/Pächter gesucht für Tischlerei zwischen Bremen u.

Hamburg, Kundenstamm vorhand., gute Verkehrsanbindung

1220 Metallbaubtrieb/Schlosserei m. Landmasch.handel u.

Reparatur. Gut etabliertes, traditionsreiches Unternehmen im

Bremer Umland sucht Nachfolger in den Bereichen Schlosserei,

Landmaschinenhandel, -reparatur, Handel mit landw. Kleinbedarf,

Gartengerätereparatur und Schmiede.

1234 Gut eingeführter, renovierter Friseursalon mit zahlungskräftiger

Kundschaft günstig abzugeben.

1235 Langjährig eingeführtes Sanitätshaus mit Werkstatt in Bremen-Nord

sucht schnellstmöglich Nachfolger

1236 Tischlerei in Bremen-Mitte aus Altersgründen zu verkaufen,

Büro, Werkstatt mit Maschinen, Lager, gute Auftragslage

1239 Farbenfachgeschäft mit Tapeten, Teppichboden und Gardinen

zu vermieten. Ladeneinrichtung kann übernommen oder

separat abgegeben werden (z.B. Farbenmischmaschine VOC Konform,

Regale etc.)

1246 Langjährig bestehender Sanitär- und Heizungsbetrieb aus

Altersgründen zu verkaufen; auf Wunsch kann das Grundstück

mit Wohnimmobilie und Werkstatt/Büro mit übernommen werden.

1248 Gewerbegrundstück mit Halle ca. 100 qm zu vermieten,

von privat (vorher Klempnerwerksatt)

1251 Mitnutzung Möbel-Tischlerei in Bremen-Neustadt. Partner

ist Tischlermeister. Gerne für Jungmeister. Maschinen vorhanden.

Pacht VB 450 € inkl. Maschinen und Versicherung

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1252 Suche Nachfolger (evtl. auf Rentenbasis) für Reparatur- und

Servicebetrieb für Näh-Stick-und Bügelmaschinen

1253 Kleines Gebäudereinigerunternehmen in Bremen zu verkaufen

1254 Seit 25 Jahren bestehendes Dienstlstg.unternehmen für

Garantiearbeiten für Produkte aus dem Bereich Car-Stereo, Navigation

und Multimedia aus gesundheitlichen Gründen zu verkaufen

1255 Gut geführter elektrobetrieb in Bremen abzugeben Kd.

sind im Privaten, gewerbl. und öffentlichen Sektor vorhanden.

Büro und Werkstatt sind in angemieteten Räumen vorhanden.

1256 Friseursalon (84 qm) in Bremer Innenstadtlage abzugeben.

Langjähriger Kundenstamm vorhanden.

1265 änderungsschneiderei von Schneidermeisterin mit gut eingeführtem

Kundenstamm aus Altersgründen zum 1.6.2012 zu

verkaufen.

1266 Augenoptiker-Fachgeschäft in Bremen aus Altersgründen

zu verkaufen.

1267 KFZ-Betrieb, incl. Inventar in Bremen-Nord zu verkaufen.

Altein-gesessener, gut gehender Betrieb an vielbefahrener

Hauptstr. Gelegen. KFZ-Meister kann gestellt werden.

1268 Friseursalon, Bremen-Neue Vahr, voll eingerichtet (10 Bedienplätze),

ca. 90 qm zu vermieten.

Werkstatt/Lager in Burg-Grambke ca. 150 m² zu vermieten, mtl.

400 € Tel.: 0171/6386801

Betriebsgrd.stück (1550 m²) in indirekter Lage Osterholzer Heerstr.

Werkstatt-u.Bürogebäude von ca. 80 m² und Lagerraum von

ca. 34 m² ab sofort oder n. Vereinbarung zu verpachten. Pachtpreis

1600 €, Tel. 015111303350

Bremen Gesuche

2052 Tischlerei, mit oder ohne Mitarbeiter, zur Übernahme in

Bremen oder 20-30 km Umgebung gesucht

2055 Malermeister sucht Betrieb zur Übernahme zwecks Selbstständigkeit,

Kenntnisse in Handwerk/ Industrie und kaufmännische.

Erfahrung vorhanden

Bremerhaven Angebote

3057 Alteingesessenes Ladengeschäft aus dem Bereich Bodenbeläge

und Heimtextilien aus Altersgründen abzugeben.

3059 Moderner Friseursalon, ca. 60 m², 7 Plätze, in bevorzugter

Lage, ab sofort zu verkaufen/zu verpachten. Auf Wunsch mit Immobilie

zu erwerben. Erwerb der Saloneinrichtung (modernes

Design, neuwertig) separat möglich.

3074 Werkstatträume, Halle, Garagen und Wohnhaus in guter

Verkehrslage, Samtgemeinde Hadeln, günstig zu verkaufen

3077 Heizung-Sanitärgebäude Nähe Wesertunnel, BAB-Anschluss,

Kundenstamm vorhanden, auch für andere Branchen

geeignet, auf 600 m² arbeiten, lagern, wohnen

Interessenten wenden sich bitte unter Angabe der Chiffre-

Nr. telefonisch oder schriftlich an die Abteilung Betriebsberatung

der Handwerkskammer Bremen, Ansprechpartnerin:

Frau Angelika Pfeifer, Ansgaritortsr. 24, 28219 Bremen,

Telefon 0421 30500-310, Telefax 0421 30500-319, e-Mail:

pfeifer.angelika@hwk-bremen.de. Die vollständige Betriebsbörse

der Handwerkskammer Bremen und weitere Angebote

und Gesuche aus dem gesamten Bundesgebiet finden

Sie im Internet unter der Adresse: www.nexxt-change.org.


SCHLUSSWORT

liebe Handwerkerinnen und

Handwerker,

artur Böhlken, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft

Bremerhaven-Wesermünde

Das Handwerk bietet

Zukunft, und seine

Berufe sind so interessant

und abwechslungsreich

wie nur

wenige sonst. Als

Leser dieser Zeitschrift

werden Sie

jetzt vielleicht sagen:

„selbstverständlich!“

Schließlich wissen

Sie als Handwerker

selbst am besten, was

sie an ihrem Beruf

haben. Doch wissen

das auch diejenigen, die das Handwerk dringend braucht, um auch in Zukunft

attraktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben? Ich meine damit die Jugendlichen,

die heute vor der Berufswahl stehen. Beim Stichwort Karriere denken viele von

ihnen nach wie vor zuerst an edle Büros, Videokonferenzen oder „Irgendwas mit

Medien“. Dass Karriere auch im Handwerk geht, daran denken noch zu wenige.

Aus diesem Grund hat die Berufsorientierung für das Handwerk eine enorme

Bedeutung. In den vergangenen Jahren hat die Kreishandwerkerschaft in

Zusammenarbeit mit den Schulen ein breites Bündel von Aktionen ins Leben

gerufen, die dafür sorgen, dass die Bewerber von morgen schon heute besser

über die vielen Chancen und Möglichkeiten informiert sind, die das Handwerk

ihnen bietet. Die HiB wird in ihren kommenden Ausgaben über die verschiedenen

Aspekte dieser erfolgreichen Berufsorientierung in der Seestadt berichten.

Den Beginn der Serie bildet ein kurzer Überblick in dieser Ausgabe.

Als Handwerker können Sie einen wertvollen Teil zur Berufsorientierung beisteuern.

Sie wissen selbst am besten, wie spannend und interessant Ihr Beruf

ist und welche Aufstiegsmöglichkeiten sich bei guten Leistungen bieten. Sagen

sie das weiter, begeistern Sie junge Leute, die sich bei Ihnen zum Beispiel für ein

Praktikum bewerben. Gehen Sie in Schulen und erzählen den Jugendlichen von

Ihrem Beruf. Denn gerade bei der Berufsorientierung sind persönliche Eindrücke

besonders wichtig. Das erlebe ich zum Beispiel im Bremerhavener Haus des

Handwerks, das mit großem Erfolg eine intensive und praxisnahe Berufsorientierung

für die Jugendlichen in der Seestadt und auch drüber hinaus anbietet.

Wenn es darum geht, junge Leute für eine Ausbildung zu begeistern, unterscheidet

sich das in vielen Bereichen gar nicht so stark von der Werbung

um Kunden. Ein attraktiver Internetauftritt gehört fast überall

dazu, einige Unternehmen denken schon über soziale Netzwerke wie

Facebook & Co. nach. Jugendliche gehen heute schließlich nicht mehr

„ins Internet“, sondern „in Facebook“, um sich auszutauschen.

Und deshalb ist es auch wichtig, diejenigen mit ins Boot zu holen, die eigentlich

schon drin sind. Vermitteln sie ihren jungen Mitarbeitern, Auszubildenden und

auch Praktikanten, dass sie dazugehören. Das „Wir-Gefühl“ spielt nicht nur für die

Motivation der Mitarbeiter eine große Rolle, sondern auch für die Nachwuchswerbung.

Wer Teil der großen Handwerksfamilie ist, und auch als junger Mitarbeiter

im Betrieb wertgeschätzt wird, trägt das nach Außen weiter – und wirbt

damit für seinen Beruf. Ich selbst stelle mit Freude fest, dass Auszubildende aus

dem Maler- und Lackiererhandwerk, in dem ich selbst zu Hause bin, wieder mit

Stolz ihre Arbeitskleidung tragen. Und damit interessieren sie auch andere für

ihren Beruf. Eine bessere Werbung kann das Handwerk gar nicht bekommen.

KoNtaKt

Handwerkskammer Bremen

Ansgaritorstraße 24

28195 Bremen

Telefon 0421 30500-0

Telefax 0421 30500-109

Internet: www.hwk-bremen.de

E-Mail: service@hwk-bremen.de

Außenstelle Bremerhaven

Barkhausenstraße 4 (Timeport III)

27568 Bremerhaven

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KH Bremen: Stefan Schiebe

Telefon 0421 22280620

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KH Bremerhaven-Wesermünde:

Oliver Brandt, Telefon 0471 185218

E-Mail: brandt@kreishandwerkerschaftbremerhaven.de

iMPrESSUM

Handwerk in Bremen (HiB)

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Thomas Werner (V.i.S.d.P.)

Handwerk in Bremen (HiB) ist das offizielle

Mitteilungsmagazin der Handwerkskammer

Bremen

Alle redaktionellen Beiträge sind sorgfältig

recherchiert oder stammen aus zuverlässigen

Quellen. Jegliche Haftung ist ausgeschlossen.

Für unverlangt eingesandte Beiträge

und Fotos wird keine Haftung übernommen.

Vervielfältigung, Speicherung und Nachdruck

nur mit Genehmigung des Verlages.

38


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keinen Ausflugs-Charakter haben dürfen?

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