Traumpfad Bergschluchtenweg Ehrenburg - Die Watzmänner aus ...

diewehrerwatzmaenner

Traumpfad Bergschluchtenweg Ehrenburg - Die Watzmänner aus ...

Traumpfad Bergschluchtenweg Ehrenburg

1. Teil: Von Brodenbach zur Ehrenburg, 10 Km

Diese neue Traumpfadroute bietet rasante

Aufstiege durch einsame Bergschluchten

gewürzt mit herrlichen Aussichten hinab ins

Moseltal. Die Sahnehäubchen der Tour sind

jedoch ohne Zweifel die Durchwanderung des

wildromantischen Brodenbachtales und das

mittelalterliche Flair der Ehrenburg. Am

16.08.2009 wandern die Watzmänner von der

belebten Moselpromenade in Brodenbach in

das Brodenbachtal hinein. Nach Überschreitung

des Gewässers führt die Route nach

links steil in den Hang hinein. Im Halbdunkel

einer engen Seitenschlucht des Brodenbaches

geht es entlang eines kleinen Rinnsals stramm

bergan. Mehrmals quert die achtköpfige

Gruppe in dem engen Kerbtal das Gewässer

und folgt den felsigen Pfaden zu den

Moselhöhen hinauf.

Blick von der Teufelsley ins Moseltal

Dort oben führt der Traumpfad eine Weile am

Grat entlang und gestattet erste Tiefblicke ins

Tal der Mosel. Wahrhaft gigantisch zeigt sich

das Moselpanorama dann an der Aussichtskanzel

der Teufelsley. In der engen Flusskehre

liegen die Weinorte Brodenbach und Löf den

Wanderern zu Füßen. Von der Teufelsley folgt

der Bergschluchtenweg dem Flusslauf moselabwärts.

Stets an der Hangkante und hoch

über dem breiten Strom geht es fast höhengleich

in ständigem Auf und Ab und sehr

abwechslungsreich durch den lichten Bergwald.

Nach dem Überqueren einer Landstraße

wandern wir zum Schafberg hinauf und

sodann hinüber nach Nörtershausen. Von dem

lang gezogenen Bergrücken genießen die

Watzmänner die traumhaften Weitsichten über

die Hunsrückhöhen und fernab ins Moseltal.

Fernsichten vom Schafberg

Hinter Nörtershausen senkt sich der Traumpfad

erneut in das Brodenbachtal hinab. Im

Talgrund wird der Bach überschritten und am

linken Ufer talaufwärts marschiert. Schmale

Saumpfade meist direkt am Gewässer geleiten

die Gruppe durch unberührte Natur.

Steile Felsen am Wegesrand, sattgrüne

Bachauen, geheimnisvolle Höhlen und quer

zum Bach liegende, umgestürzte Baumriesen

sorgen für ein überaus abwechslungsreiches

Wandererlebnis.

Im wildromantischen Brodenbachtal

Besonders erwähnenswert auf dem Teilabschnitt

durch das Brodenbachtal ist der

Felsentrog Donnerloch, eine germanische

Kultstätte, die wohl in der Region Ihresgleichen

sucht. Der Brodenbach fließt an dieser Stelle in

kleinen Wasserfällen über frühzeitlich behauene,

stufig angeordnete und sinnvoll zusammengefügte

Felsenblöcke ins Tal. An der

Grünemühle verlässt der Bergschluchtenweg

das einsame Bachtal und steigt, sich scharf

nach rechts wendend, in den Hang hinein.

Anfangs im Nadelwald, wenig später durch

lichten Laubwald geht es eine ganze Zeit lang

steil bergauf. Dieser schweißtreibende Anstieg

stellt zweifellos eine große konditionelle

Herausforderung dar.

Gesamtstreckenlänge der Rundwanderung 1. und 2. Teil: 19 Km


Traumpfad Bergschluchtenweg Ehrenburg

2. Teil: Von der Ehrenburg nach Brodenbach, 9 Km

Als die Höhe erreicht wird, überrascht der

Traumpfad wieder mit herrlichen Weitsichten

und lässt uns den mühsamen Aufstieg schnell

vergessen. Breite Feld- und Wiesenwege

führen über die offene Hochfläche hinweg,

queren eine Kreisstraße und kommen der

Ehrenburg immer näher. Vom Parkplatz der

Burg folgen die Bergkameraden der

asphaltierten Zuwegung. Schon bald zeigen

sich rechter Hand voraus zwischen dem sommerlichen

Geäst die Türme und Zinnen der

mittelalterlichen Anlage.

Am Burgtor der Ehrenburg

Die Feste stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Ihre Erbauer waren vermutlich die Herren zu

Ehrenberg. Im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689

sprengten französische Besatzungstruppen

große Teile der Anlage . Die Burg ging 1798 in

den Besitz des Freiherrn vom Stein über. Seit

1991 ist die Ehrenburg in Privatbesitz und wird

vom Freundeskreis der Ehrenburg e.V. aus privaten

Mitteln erhalten und wiederaufgebaut.

Von dem horrenden Eintritt in Höhe von 7,- €

sollte man sich daher nicht abschrecken

lassen. Überaus sehenswert ist die Burg allemal,

wird doch an den Sommerwochenenden

ständig ein mittelalterliches Programm

geboten. Minnesänger, Gaukler und Spielleute

aller Couleur geben sich dann auf der

Ehrenburg ein Stelldichein.

Der Burghof der Ehrenburg

Die Bergkameraden ergreifen natürlich die

Gelegenheit beim Schopfe und statten dem

uralten Gemäuer einen Besuch ab, lockt doch

im Burgrestaurant ein frisch gezapftes

Weizenbier. Aber auch die Besichtigung der

Burganlage und die traumhaften Aussichten

vom majestätisch aufragenden Bergfried hinab

ins Ehrenburger Tal und bis weit in das Maifeld

hinein sind sicherlich den Eintritt wert. Gut

gestärkt verlassen wir schließlich die

Ehrenburg und steigen in das Ehrenburger Tal

hinab. Im Talgrund wird der Ehrbach überschritten.

Auf einem breiten Waldweg führt die

Strecke jenseits des Bachlaufes erneut in den

Berhang hinein. Noch einmal geht es mit den

Bergkameraden hoch hinaus. Auf der Höhe

angelangt, folgen die Watzmänner sodann

einem nach rechts abbiegenden Waldpfad.

Auch hier überrascht uns der Bergschluchtenweg

mit seiner genialen Streckenführung. Der

sich durch den Laubwald windende

Sonnenringpfad ist ein weiteres Highlight

dieser Traumpfadroute. Das Salz in der Suppe

im letzten Teilabschnitt ist jedoch ein weiterer

Aussichtspunkt auf Brodenbach, den Startund

Zielort dieser traumhaften Rundwanderung

und ins Moseltal.

Blick vomSonnenringpfad ins Moseltal

Ein enger Serpentinenpfad schlängelt sich

dann bergab. Rechts, hoch über dem Ehrenburger

Tal thront in der Ferne die Ehrenburg. In

Brodenbach angekommen wird noch auf eine

Tasse Kaffee und ein gutes Stück Kuchen

eingekehrt, um so den herrlichen Wandertag

vortrefflich ausklingen zu lassen.

Gesamtstreckenlänge der Rundwanderung 1. und 2. Teil: 19 Km

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine