Vom Spiel der Illusion - Bezirksverband Pfalz

bv.pfalz.de

Vom Spiel der Illusion - Bezirksverband Pfalz

Ausgabe Herbst/Winter 2012

Zu den Ursprüngen

der Pfalz

Auf Entdeckungstour durchs

Urweltmuseum Geoskop

Wie lassen sich Gewässer

am besten schützen?

Forschungsprojekt an der LUFA

Speyer bringt Klarheit

Zwischen Melkstand,

Futtertrog und Wellnessbürste

Ein Tag im Kuhstall des Hofguts Neumühle

Perspektive für ein

besseres Leben

Pfalzklinikum geht mit „Cleaneck“ neue Wege

in der Suchttherapie

Preisrätsel

2-tägiger Aufenthalt im Hotel

„Cheval Blanc“ für 2 Personen

Das Magazin für die ganze Pfalz.

Vom Spiel der Illusion

Doppeljubiläum am Pfalztheater

1


Das Mitmachmuseum Das Mitmachmuseum lädt auf über lädt auf 4.000 überqm4.000 qm

Ausstellungsfläche Ausstellungsfläche Das Mitmachmuseum mit 160 Exponaten mit 160 lädt Exponaten dazu auf über ein, dazu 4.000 ein, qm

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Das wird ein Fest ...

21. - 23. Juni 2013 • 30. Rheinland-Pfalz-Tag

24. - 25. August 2013 • Großes Bürgerfest im Strecktal und

Festakt »250 Jahre Stadt Pirmasens« Feiern Sie mit ...

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pirmasens.de/2013


im fokus

Vom Spiel

der Illusion

Doppeljubiläum am Pfalztheater

04

LUFA Speyer

07 Wie lassen sich Gewässer schützen?

Forschungsprojekt an der LUFA

Speyer bringt Klarheit

Pfalz-Rätsel

11 Name einer Burg in

der Pfalz gesucht

1. Preis:

2-tägiger Aufenthalt

im Top-Hotel

Liebe Leserinnen und Leser,

die auf dem Titelblatt abgebildete Dame

ist zwar nicht Liselotte von der Pfalz, aber

fast eine Zeitgenossin von ihr: Madame de

Pompadour und die berühmteste Pfälzerin

lebten beide in der Zeit des Absolutismus,

allerdings etwas zeitversetzt, weshalb sie

sich nicht am französischen Hof begegnen

konnten. Liselotte wurde im zarten Alter

von 19 Jahren aus politischen Gründen 1671

mit Herzog Philipp I. von Orléans, dem Bruder

Ludwigs XIV., verheiratet. Als sie 1722

starb, war Jeanne-Antoinette Poisson erst

ein Jahr alt. Ihr gelang es 1745 auf einem

Maskenball, die Aufmerksamkeit Ludwigs

XV. zu erregen, wurde seine Mätresse und

brachte es zur Marquise de Pompadour mit

Landsitz und eigenem Wappen.

Hofgut Neumühle

08 Zwischen Melkstand und Futtertrog

Ein Tag im Kuhstall des

Hofguts Neumühle

Aufgelesen

12 Meldungen aus

dem Bezirksverband Pfalz

editorial & inhalt

Die Sopranistin Caroline Melzer sang die

Titelpartie in der Operette „Madame Pompadour“

am Pfalztheater Kaiserslautern,

das im Laufe seiner 150-jährigen Geschichte

schon zahlreiche Stars präsentiert

beziehungsweise ihnen als Sprungbrett

gedient hat, wie beispielsweise im Falle

Erika Köths.

Mit zahlreichen Veranstaltungen feiert

das Dreispartenhaus in dieser Spielzeit

sein Doppeljubiläum: 150 Jahre Pfalztheater

Kaiserslautern und 125 Jahre

Orchester – mehr dazu auf den folgenden

Seiten.

Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen

Ihre Lilo-Redaktion

Urweltmuseum Geoskop

06 Zu den Ursprüngen der Pfalz

Auf Entdeckungstour durchs

Urweltmuseum Geoskop

Pfalzklinikum

10 Perspektive für ein besseres Leben

Pfalzklinikum geht mit „Cleaneck“

neue Wege in der Suchttherapie

Freizeitkalender

14 Termine von November 2012

bis März 2013

3


Vom Spiel der Illusion

Doppeljubiläum am Pfalztheater

Den Traum von einer besseren Welt träu-

men; die geliebte oder auch ungeliebte

Wirklichkeit aus einem anderen Blickwinkel

sehen, um sich besser mit ihr auseinandersetzen

zu können; sich ganz in eine

Imagination oder Vision versenken oder

aber einfach den Alltag vergessen und das

künstlerische Spiel mit Worten, Musik und

Bewegung genießen – all das bietet das

Pfalztheater seit 150 Jahren.

1862 baut der theaterbegeisterte Mühlen-

besitzer Andreas Müller zusammen mit

ein paar Freunden in nur zwölf Wochen

ein einfaches, aber zweckmäßiges Theater

in der Nähe des Stiftsplatzes, das 1.200 Zuschauer

fasst. Die Kaiserslauterer danken

es ihm, indem sie eifrig die Vorstellungen

besuchen. Der „Spittelmüller“, wie sie den

Erbauer nennen, lässt sich auch nicht von

einem Brand fünf Jahre später entmutigen,

bei dem das Haus bis auf die Grundmau-

4

Getuschel, Gekicher, geschwisterliches Gerangel – Thomas, Christian

und Tony (Antonie) haben das Stammbuch der altehrwürdigen Kaufmannsfamilie

gefunden und studieren es erstaunt, bis der alte Konsul

in die Szenerie platzt. Die „Buddenbrooks“, die Bühnenfassung von

Thomas Manns nobelpreisgekröntem Roman, am Pfalztheater Kaiserslautern

zur Jubiläumsspielzeit – das sind mehr als zweieinhalb Stunden

Spannung und Spielfreude, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Am 30. September 1995 eingeweiht:

Neubau des Pfalztheaters Kaiserslautern

ern niederbrennt – kurzerhand baut er ein

neues und schöneres an gleicher Stelle.

150 Jahre Pfalztheater

und 125 Jahre Orchester

Nach dem deutsch-französischen Krieg von

1870/71, in dem das Gebäude als Brot- und

Heumagazin genutzt wurde, ergriffen Kaiserslauterer

Theaterfreunde die Initiative.

Sie gründeten eine Aktiengesellschaft;

zu den Aktienkäufern gehörte auch die

im fokus

Imposanter Klangkörper: Seit 125 Jahren sorgen über

60 Profimusiker des Orchesters für Hörgenuss

Stadt Kaiserslautern, die das Theater ab

1873 subventioniert und es ab 1897 alleine

trägt. Da die finanzielle Belastung zu groß

für die Stadt wird, versucht sie schon nach

wenigen Jahren, ein Städtebundtheater zu

gründen. Dies scheitert jedoch an der ablehnenden

Haltung mehrerer pfälzischer

Stadtverwaltungen. Existenzsorgen bleiben

den Theatermachern auch die nächsten

Jahrzehnte erhalten.

Ein paar Jahre zuvor, 1887, also vor 125 Jah-

ren, gründet sich ein Orchester, nachdem

in den ersten 25 Jahren des Theaters Amateurmusiker

– offenbar nicht immer zum

Genuss der Zuhörerschaft – die Opern- und

Operettenaufführungen begleitet haben.

Die Musiker sind genossenschaftlich miteinander

verbunden, das heißt, sie teilen

die Einnahmen nach Abzug ihrer Unkosten

unter sich auf. Erst 1922, vor 90 Jahren, kommen

die Musiker unter städtische Verwaltung

und erlangen sogar Beamtenstatus.

Ein gänzlich schwarzer Tag in der städ-

tischen Theatergeschichte ist der 14. August

1944, als das Spittelmüllersche Gebäude im

Bombenhagel bis auf die Grundmauern

zerstört wird. Kein Grund, nun auf Theateraufführungen

zu verzichten. Gleich nach

dem Krieg ruft die Stadt Kaiserslautern alle

drei Sparten wieder ins Leben. Das Pfalztheater,

inzwischen zur GmbH geworden,

spielt in einem ehemaligen Filmpalast – ein

Provisorium, das 50 Jahre währen wird.

Vielleicht waren es gerade diese beengten

Verhältnisse, die Zuschauer und Theater-


leute zusammenrücken ließen. Jedenfalls

sind die Jahre am Fackelrondell von einem

besonderen Flair geprägt.

Schauspiel, Ballett, Oper, Operette oder Musical:

Das Pfalztheater bedient viele Leidenschaften

Bezirksverband Pfalz rettet

das Theater vor dem Aus

1968 hängt die Existenz des Theaters er-

neut am seidenen Faden. Den Untergang

kann schließlich der Bezirksverband Pfalz

abwenden, ein demokratisch legitimierter

höherer Kommunalverband, der sich unter

anderem über eine Umlage der pfälzischen

Landkreise und kreisfreien Städte finanziert.

Er wird Betreiber des Pfalztheaters

und Dienstherr der Mitarbeiter, das Gebäude

bleibt jedoch in städtischem Besitz. Die

Finanzierung des Spielbetriebs wird dauerhaft

auf drei Säulen gestellt. So übernimmt

das Land Rheinland-Pfalz nach Abzug der

eigenen Einnahmen 40 Prozent der Kosten,

den Rest tragen der Bezirksverband Pfalz zu

60 Prozent und die Stadt Kaiserslautern zu

40 Prozent.

Mit den Mitteln dieser drei Partner sowie

Fördergeldern des Bundes – insgesamt rund

50 Millionen Euro – wird schließlich auch

der lange gehegte Wunsch nach einem

modernen funktionalen Theaterbau Wirk-

Ausstellungstipp (bis 7. April)

Alles Theater!

150 Jahre Pfalztheater Kaiserslautern

125 Jahre Orchester des Pfalztheaters

Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern

lichkeit. Am 30. September 1995 wird das

neue Pfalztheater am Burghügel, ein 27

Meter hohes L-förmiges Bauwerk aus rotem

Sandstein, feierlich eröffnet. August Everding,

damals Präsident des Deutschen Bühnenvereins

und einer der einflussreichsten

Theaterpersönlichkeiten, sagte in seiner

Festrede: „Es ist wahrhaft ein Exempel, wie

ein Bezirksverband beweist, dass sich auch

das Umland kulturpolitisch verantwortlich

zeigt und die Lasten mitträgt. Manche

deutsche Stadt wünscht sich das. Hier wurde

ein kulturpolitisches Signal gesetzt.“

Das Mehrspartenhaus gibt Schauspiele,

Opern, Operetten, Ballette, Musicals und

Konzerte zum Besten und bedient auch die

Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen

mit speziellen Produktionen und Projekten.

Bespielbar sind neben dem „Großen Haus“

Beliebt: Zahlreiche Produktionen und Projekte für

Kinder und Jugendliche

mit rund 630 Sitzplätzen und einer 800

Quadratmeter großen Bühne, die dank

verschieb-, versenk-, dreh- und fahrbarer

Bühnenteile gestalterische Freiheit bietet,

auch eine variabel bespielbare „Werkstattbühne“

mit 99 Plätzen. Mit seinen über 300

Beschäftigten aus rund 30 Nationen ist das

Pfalztheater ein multikulturelles Sammelbecken,

in dem sich Ansichten und Ideen

im Austausch gegenseitig befruchten. Darbietungen

auf hohem Niveau garantieren

über 200 wandlungsfähige Künstler

und ein 60 Mitglieder starkes Orchester.

Wie beliebt die Theaterleute

sind, belegen eindrucksvoll die

Zahlen: Über 107.000 Besucher verzeichnete

das Pfalztheater in der zurückliegenden

Spielzeit, die Auslastung liegt seit

Jahren bei nahezu 90 Prozent. Infos unter

www.pfalztheater.de.

Flaggschiff

im Kulturbetrieb

im fokus

Für den Bezirksverband Pfalz ist das Pfalztheater

ein Flaggschiff unter den zahlreichen

Institutionen in der Region, für die

er Verantwortung trägt beziehungsweise

mitträgt. Es ist ein wichtiger Bestandteil

der pfälzischen Kulturlandschaft, das im

Herzen der Pfalz liegt und von dort aus einer

ganzen Region Impulse gibt. Denn der

Name ist durchaus Programm. Das Dreispartenhaus

bedient nicht nur in und um

Kaiserslautern die kulturellen Bedürfnisse

der Menschen, sondern zeigt mit einem regen

Gastspielbetrieb in der gesamten Region

und darüber hinaus Präsenz.

Über den Bezirksverband Pfalz nehmen

acht Landkreise und acht kreisfreie Städte

kulturpolitisch Anteil und tragen – im

Verbund mit dem Land Rheinland-Pfalz

und der Stadt Kaiserslautern – auch die finanziellen

Lasten des Musentempels. Diese

Konstruktion macht das Pfalztheater gerade

auch in Zeiten knapper Kassen relativ

krisensicher, was in der langen Geschichte

des Pfalztheaters und angesichts der

finanziellen Misere der öffentlichen Hand

durchaus nicht selbstverständlich ist.

Die Besucherzahlen sprechen für die hohe

künstlerische Qualität und sind Ausdruck

der tiefen Verankerung und Akzeptanz des

Pfalztheaters in Kaiserslautern und der gesamten

Pfalz. Es wird auch künftig seinem

Publikum nachdrückliche Theatererlebnisse

bescheren.

Herzliche Grüße

Ihr

zum thema ...

Theo Wieder

Vorsitzender des Bezirkstags Pfalz

5


Zu den Ursprüngen der Pfalz

Auf Entdeckungstour durchs Urweltmuseum Geoskop

Die Pfalz vor 290 Millionen Jahren: Landschaft im Rotliegenden

Im Urweltmuseum Geoskop auf Burg Lichtenberg

bei Kusel kann man sich auf eine

interessante Entdeckungstour zu den erdgeschichtlichen

Ursprüngen der Pfalz begeben,

als diese noch – eingebettet in eine riesige

Landmasse, die alle Kontinente umfasste –

weit im Süden des Planeten zu finden war.

Dreidimensionale Landschaftsdioramen mit

naturgetreu rekonstruierten Tieren und

Pflanzen ermöglichen eine Zeitreise in diese

exotischen Gefilde. Und neuerdings bereichert

eine große Schautafel die Zweigstelle

des Bad Dürkheimer Pfalzmuseums für Naturkunde,

auf der die Entwicklungsgeschichte

des Lebens dargestellt ist.

6

Es ist tropisch-feucht. Baumhohe Schachtelhalme und Farngewächse

prägen die urwaldartige Landschaft, in großen Seen tummeln sich

Süßwasserhaie, Amphibien und zahlreiche Fische. Kaum zu glauben,

dass es sich bei der Beschreibung um die Pfalz handelt – allerdings vor

290 Millionen Jahren, als die Pfalz noch am Äquator lag.

Von Kuselit

und „weißen Haien“

Neue Schautafel in aufwändiger 3D-Technik: Entwicklungsgeschichte des Lebens

In der Rotliegend-Zeit beeinflusste das Klima

besonders stark Flora und Fauna. Übrig

geblieben sind zahlreiche Fossilien, die im

Geoskop bestaunt werden können: Süßwasser-

Stachelhaie, Schmelzschuppenfische, große

Dachschädellurche, riesige Schachtelhalme

und 25 bis 30 Meter hohe Farnbäume. Das

Besondere ist die weiße Farbe der Versteinerungen,

die entstand, als glutflüssiges Magma

in fossilführende Schichten eindrang und die

Ablagerungsgesteine stark aufheizte; dabei

erhielten die ehemals dunklen Fossilienein-

Bevölkerte die Urpfalz: Dachschädellurch

schlüsse ihre helle Färbung. Dem Rotliegend-

Vulkanismus sind jedoch nicht nur die „weißen

Haie“ zu verdanken, sondern auch die

reichhaltigen Schätze an Mineralien und

Erzen, darunter der Kuselit, von dem ein beachtlicher

Felsbrocken zu sehen ist. Man hat

ihn an Ort und Stelle in das Museum integriert.

Dieses klein- bis mittelkörnige Gestein

entstand im Rotliegenden beim Erkalten von

Magma und wird noch heute als Schotter,

Split und Pflasterstein genutzt.

„Leben im Wald“, „Leben am Seeufer“ und

„Leben im tiefen See“ – so heißen drei Dioramen,

die zeigen, wie die Landschaft vor

Jahrmillionen ausgesehen hat, in der es noch

keine Vögel, Dinosaurier und Blütenpflanzen

gab. Anhand einer Platte mit zahlreichen

Fossilien und ihren Exkrementen lässt sich

die Vielfalt an Süßwasserhaien und Knochenfischen

studieren. Eine Tafel erläutert

die Kontinentalverschiebung im Lauf der

Erdgeschichte: Ein spannendes Schauspiel,

bei dem die Kontinente heute noch zwei bis

drei Zentimeter jährlich weiterwandern. Es

besteht auch die Möglichkeit, dem Präparator

über die Schulter zu schauen und zu

sehen, in welch mühevoller Kleinarbeit die

Fundstücke bearbeitet werden, um sie der

Nachwelt überliefern und im Museum ausstellen

zu können. Immer wieder bietet das

Geoskop Schulklassen sowie Kindern und

Jugendlichen in den Ferien an, auf Spurensuche

zu gehen. Weitere Infos unter www.

urweltmuseum-geoskop.de.

Flüssiges Magma färbte Fossilien hell: Weißer Hai


Wie lassen sich Gewässer

am besten schützen?

Forschungsprojekt an der LUFA Speyer bringt Klarheit

Des einen Freud’ ist des anderen Leid: Üppiges Gemüse mit appetitmachender

Farbe lassen die Herzen der Verbraucher, gute Erträge die der

Landwirte höher schlagen. Stickstoff sorgt dafür, dass sich die Pflanzen

optimal entwickeln. Bleibt jedoch zu viel davon auf den Feldern, gelangt

er ins Oberflächen- und Grundwasser. Und das ist wiederum schädlich

– nicht nur für die Natur, sondern auch für den Menschen. Eine große

Herausforderung für das größte Gemüseanbaugebiet Deutschlands, die

Vorderpfalz.

Seit acht Jahren forscht die Landwirtschaft-

liche Untersuchungs- und Forschungsan-

stalt (LUFA) in Speyer auf dem Gebiet des

Stickstoffmanagements im Gemüsebau. Die

gewonnenen Erkenntnisse werden derzeit in

der Praxis erprobt. Ziel ist es, den Landwirten

die Möglichkeit zu geben, hohe Erträge

und Qualität zu erzielen und gleichzeitig einen

Beitrag zum Gewässerschutz zu leisten.

Liefen die Versuche in den ersten Jahren

vorwiegend auf dem Rinkenbergerhof, wo

Rahmenbedingungen erfassen: Klimastation

auf dem Versuchsfeld Rinkenbergerhof

Auswahl: Berufsschüler wählen

zwischen nahezu 40 Berufen

die LUFA seit über 50 Jahren eine Versuchsstation

betreibt, liegt nun der Schwerpunkt

des Projekts in fünf Gemüsebaubetrieben der

Vorderpfalz.

Mit einem ganzen Maßnahmenkatalog

wollen die Wissenschaftler die Stickstoffgaben

so genau wie möglich an den Bedarf

der Pflanzen anpassen. So will man vor der

Düngung anhand einer Bodenanalyse feststellen,

wie es um den Stickstoffgehalt und

damit den tatsächlichen Bedarf bestellt ist.

Dabei ist Augenmaß angesagt: Lieber zu wenig

als zu viel Stickstoff auf den Feldern verteilen,

denn nachgedüngt ist schnell. Auch

empfiehlt es sich, die Nährstoffgaben nicht

flächendeckend, sondern entlang der Gemüsereihen

vorzunehmen, um Verluste zu

vermindern. Wichtig ist auch, Dünger einzusetzen,

der seine Nährstoffe nach und nach

freigibt. Auch das schont das Grundwasser.

Maßnahmen, um

Stickstoffgaben zu mindern

Ernterückstände, ein idealer Gründünger,

werden normalerweise untergepflügt. Doch

für viele Felder ist dies schon zu viel des Guten.

Da wäre es besser, die abgeschnittenen

Strünke und Stängel abzufahren und sie

gegebenenfalls in einer Biogasanlage zu verwerten.

Genauso lässt sich verfahren, wenn

die Felder nach der Ernte noch hohe Stickstoffmengen

enthalten. So sollte man zwischendurch

mal eine Zwischenpflanzung

vornehmen, beispielsweise im Sommer mit

Versuchsreihen:

Unterschiedliche Düngergaben testen

dem schnell wachsenden und tief wurzelnden

Sudangras beziehungsweise im Winter

mit Roggen, damit der Stickstoff im System

gehalten wird und nicht ins Grundwasser

gelangt. Dies bedeutet zwar kurzfristig einen

wirtschaftlichen Verlust für den Landwirt,

da er die Felder dann nicht mit Gemüse

bestellen kann. Er gewinnt jedoch langfristig

damit, denn durch die Gründüngung entsteht

mehr Humus und die Bodenstruktur

verbessert sich, was den Wachstumsbedingungen

der Pflanzen zugutekommt.

Die LUFA versteht die Maßnahmen zur

Stickstoffausnutzung im Gemüsebau als

Baukastensystem, das jedem Landwirt zur

Verfügung stehen und ihm individuell je

nach seinen betrieblichen Gegebenheiten

Auswahlmöglichkeiten an die Hand geben

soll. Bis 2013 laufen die Forschungen, die

auch Gegenstand einer Doktorarbeit sind.

Am Kooperationsprojekt sind die LUFA

Speyer, die Universitäten Hohenheim und

Hannover sowie das Leibniz-Institut für

Gemüse- und Zierpflanzenbau in Großbeeren

bei Berlin beteiligt. Weitere Infos unter

www.lufa-speyer.de.

Appetitlich: Wie viel Dünger sind wirklich nötig?

7


Zwischen Melkstand, Futtertrog

und Wellnessbürste

Ein Tag im Kuhstall des Hofguts Neumühle

8

Fressen, Ruhen, Wiederkäuen,

Bürsten, Melken, Fressen: In der

Lehrwerkstätte für Milchviehhaltung

des Hofguts Neumühle

– dem vielleicht modernsten Kuhstall

der Region, der idyllisch im

Alsenztal liegt – herrscht in den

unterschiedlichen Stallabteilen

geschäftiges und gemächliches

Treiben. Stationen im Tagesablauf

der Milchkühe hält dieser Fotobericht

fest.

4.30 Uhr: Ein paar Kühe dösen noch, die meisten

erwarten bereits die erste Melkrunde,

die jetzt beginnt. Bis die derzeit 105 milchgebenden

Kühe gemolken sind und alles wieder

sauber ist, wird es gut und gerne 8 Uhr.

8.02 Uhr: Im Abkalbstall bringt die Kuh mit

der Nummer 507 ein männliches Kalb zur

Welt. In dem Stallabteil ist die Kuh schon einige

Tage vor dem Abkalben, hier hat sie viel

Platz und kann sich in Ruhe auf die Geburt

vorbereiten. Schon nach zwei Stunden ist der

Kleine auf den Beinen, ruht sich aber auch

immer wieder von den Strapazen des Geborenwerdens

aus, während ihn seine Mutter

noch sauberleckt.

9.33 Uhr: Mitarbeiter begießen die Kühe mit

einem Insektenschutzmittel, um die Plagegeister

fern zu halten. Die Behandlung findet

jeden Sommer statt.

11.30 Uhr: Die Trockensteher – das sind

Kühe, die bis zur Geburt des nächsten Kalbs

nicht mehr gemolken werden, weil die

Milchleistung bis dahin bereits stark nachgelassen

hat – bekommen ihr Futtergemisch.

Das Mischen und Verabreichen des Futters

sowie Säubern nach dem Füttern in den unterschiedlichen

Bereichen des Stalls nimmt

viel Zeit in Anspruch und geschieht von 4.30

bis 12 Uhr.

12.10 Uhr: Das heute früh geborene Kalb

kommt jetzt in die Kälberbox, wo es bis zum

fünften Lebenstag bleibt. Kälber werden aus

hygienischen Gründen, aber auch um den

Trennungsschmerz so gering wie möglich zu

halten, bald nach der Geburt von der Mutter

separiert. Die Mitarbeiter des Hofguts nehmen

ihm vor und nach der ersten Erstmilchtränke

Blut ab, um unter anderem den Blutplasmagehalt

darin zu messen. Dieser sollte

durch die Gabe der Muttermilch, die es gleich

in den ersten Lebensstunden getrunken hat,

angestiegen sein.


12.50 Uhr: Auch die Kühe im Versuchsbereich

fressen. Hier wird genau festgehalten, wel-

che Kuh wie viel frisst; diese Werte werden

etwa mit den Mengen an abgegebener Milch

abgeglichen, um Rückschlüsse auf den Futterwert

der jeweiligen Mischung ziehen zu

können. Eine erwachsene Kuh nimmt am

Tag durchschnittlich 45 Kilogramm Futter zu

sich. Altmelkende Kühe, die nur noch wenig

Milch geben, Trockensteher und Versuchskühe

bekommen unterschiedliche Futtermischungen,

die auf die jeweiligen Bedürfnisse

der Tiere und die wirtschaftlichen Verhältnisse

des Tierhalters abgestimmt sind.

13.22 Uhr: Im Kälberstall gewöhnen sich

die Jungtiere ab dem fünften Tag an einen

Tränkeautomaten, nach und nach fressen sie

immer mehr Heu und Kraftfutter. Nach der

Tränkeperiode von rund zehn Wochen werden

die Tiere in vier verschiedenen Gruppen

bis zu einem Alter von sechs bis sieben Monaten

gehalten. Danach ziehen sie dann als

Jungrinder in die Lehrwerkstätte Milchviehhaltung

um.

14.05 Uhr: Die älteren Jungrinder machen’s

schon wie die ganz Großen – Fressen und Ruhen

mit Wiederkäuen nehmen einen großen

Anteil des Tages ein. Milchkühe fressen etwa

vier Stunden täglich, Wiederkäuen nimmt

etwa acht Stunden des Milchkuhtags in Anspruch.

15.27 Uhr: Ruhe vor dem Sturm. Der Melkstand

der Milchviehlehrwerkstätte bietet

zwei Melksysteme für insgesamt 18 Kühe.

15.30 Uhr: Die zweite Melkrunde beginnt.

Kühe geben nach der Geburt eines Kalbs

etwa 350 Tage Milch, bevor sie in den Trockensteherstall

kommen und danach wieder

abkalben. Auf dem Hofgut Neumühle gibt es

insgesamt 128 Milchkühe, davon sind 23 derzeit

trockenstehend. Die ersten drei Strahlen

der Milch sind nicht verkehrsfähig und kommen

daher in den Vormelkbecher, der Melker

betrachtet diese Milch genau und prüft so

ihre Güte anhand von Farbe und Konsistenz.

Danach wird jede Zitze gereinigt und die

Melkmaschine angesetzt, die pro Melkgang

und Kuh zwischen acht und 25 Litern Milch

abmelkt.

16.40 Uhr: Wer schon fertig ist mit Melken,

hat Zeit, um es sich besonders gut gehen zu

lassen, zum Beispiel an einer der Bürstenstationen.

20.00 Uhr: Hofgut-Mitarbeiter machen ei-

nen letzten Rundgang, um sicherzustellen,

dass alles in Ordnung ist. Geht es einer Kuh

nicht gut oder ist sie kurz vorm Abkalben,

gibt‘s noch eine Nachtschicht. Ansonsten beginnt

das Tagesprogramm wieder mit dem

Melken um 4.30 Uhr am nächsten Morgen.

Weitere Infos über die Lehr- und Versuchsanstalt

für Viehhaltung Hofgut Neumühle

unter www.hofgut-neumuehle.de.

9


Auf dem Gelände der Cleaneck: Mauer mit Graffito

Perspektive für

ein besseres Leben

Pfalzklinikum geht mit „Cleaneck“ neue Wege

in der Suchttherapie

10

Akupunktur, Entspannung und ein geregelter Tagesablauf – das sind

die Behandlungseckpunkte der Station Cleaneck im Pfalzklinikum für

Psychiatrie und Neurologie in Klingenmünster. Sie ist auf Suchterkrankungen

mit illegalen Drogen spezialisiert und geht seit zehn Jahren mit

ihrem Angebot neue Wege, und zwar mit großem Erfolg.

„Freiheit“ und eine Bewusstseinserweiterung

wollte die Generation der Hippies in

den 1960er Jahren erfahren. Damals galt

der Konsum illegaler Drogen als „cool“. Auch

viele Rockstars waren drogensüchtig. Die andere

Seite seiner Heroinsucht beschrieb John

Lennon von den Beatles in dem Song „Cold

Turkey“. Nach einem schmerzhaften „kalten

Entzug“ erlangte er die „wahre Freiheit“,

indem er versuchte, sich von den Drogen zu

Erfolgreicher Entzug: Cleaneck zeigt

die Richtung für Drogenabhängige an

befreien. Unter dem Motto „kalter Entzug

und heiße Würstchen“ feierte die „Cleaneck“

des Pfalzklinikums mit einem Gartenfest ihr

zehnjähriges Jubiläum.

„Kalter Entzug“ mit

Akupunktur und Entspannung

Mit ihren 20 Betten bietet die Station, die Teil

der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik

und Psychotherapie im Pfalzklinikum ist,

einen qualifizierten Entzug an. Sie geht einen

neuen Weg in der Entzugsbehandlung,

denn es werden nicht nur die körperlichen

Folgen eines Entzugs behandelt, sondern die

Patienten setzen sich auch in vielfältigen

Therapien mit ihrer Sucht auseinander. Die

Patientinnen und Patienten erhalten ein Behandlungsprogramm

mit Akupunktur, Aromatherapie

und Entspannungsbädern. Dabei

verzichtet das Team aus ärztlichen, psychologischen,

pflegerischen, sozialpädagogischen

sowie ergo- und sporttherapeutischen Diensten

weitgehend auf Medikamente. Entzugslindernde

Ersatzmedikamente, sogenannte

Opioide, kommen mit vollster Absicht nicht

zum Einsatz, um den Patienten eine realistische

Perspektive für ein besseres Leben zu

bieten. Den Königsweg gibt’s dabei nicht. Bis

heute ist aber die Akupunktur das Mittel der

Wahl auf der Cleaneck.

Amphetamin-Abhängigkeit

nimmt zu

Suchtkranke wollen oft ihre Gefühle betäuben

oder einen Kick erleben. Der Entzug

bedeutet, die eigenen Gefühle auszuhalten,

das ist für viele nicht leicht. Das Pfalzklinikum

bietet den Patienten eine freundliche,

angenehme Atmosphäre und sinnvolle Gestaltungsmöglichkeiten,

damit die Freude

nicht zu kurz kommt. Auf Cleaneck nehmen

die Patientinnen und Patienten an therapeutischen

Gruppen- und Einzelgesprächen und

Ergotherapie teil. Darüber hinaus wird auf

Sport viel Wert gelegt, auch können die Patienten

eine Sauna und einen Fitnessraum

nutzen.

Vor allem drei Gruppen von Patienten gibt es

auf der Station, wie Oberarzt Werner Ohlow

erläutert: „Der Anteil der Opioid-Abhängigen

ist in den letzten Jahren von 50 auf derzeit 23

Prozent gesunken. Über die Hälfte unserer

Patienten macht einen Cannabis-Entzug.

Feststellbar ist, dass die Abhängigkeit von

Amphetaminen, synthetisch hergestellten

Drogen, in den letzten Jahren zugenommen

hat.“ Die meisten Patienten kommen aus

Rheinland-Pfalz, das Durchschnittsalter beträgt

etwa 25 Jahre. Behandelt werden aber

auch Patienten ab 16 Jahre sowie Paare und

Mütter, deren Kinder während ihrer Behandlung

auf der Station mitbetreut werden.

Ziel ist es, dass die Patienten clean werden.

Zwecks Nachsorge werden sie nach ihrem

stationären Aufenthalt in andere Einrichtungen

weitervermittelt. Weitere Infos unter

www.pfalzklinikum.de.

Von Patienten gestaltet: Steine zum Abschied


!

Das Pfalz-Rätsel: Mitmachen und attraktive Preise gewinnen.

1. Preis:

2 Übernachtungen im Hotel

„Cheval Blanc“ für 2 Personen

Sie ist eine der größten Burganlagen

in Deutschland und

beherbergt mehrere Museen,

darunter das zum Pfalzmuseum

für Naturkunde gehörende Urweltmuseum

Geoskop.

1. Preis:

2 Übernachtungen im Hotel „Cheval

Blanc“ in Niedersteinbach im Elsass

für 2 Personen, Aperitif bei Anreise,

Frühstück, jeweils abends ein regionales

Menü sowie ein Gourmet-Menü

im Hotel-Restaurant und eine Weinprobe

im Weinkeller von Cleebourg

Bitte senden Sie das Lösungswort mit Name und Adresse per Mail an liselotte@bv-pfalz.

de oder per Post an den Bezirksverband Pfalz, Redaktion „Liselotte“, Postfach 2860,

67616 Kaiserslautern; Teilnahme auch über www.bv-pfalz.de möglich. Einsendeschluss ist

der 28. Februar 2013. Pro Teilnehmer gilt nur eine Einsendung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinner werden per Los ermittelt und in der nächsten Ausgabe bekannt gegeben.

Absender:

LöSUNGSwoRt:

E-Mail:

JA – ich abonniere den Newsletter des Bezirksverbands Pfalz

Welche Burg in der

Pfalz ist hier abgebildet?

2. Preis:

2 Eintrittskarten für die Mozart-Oper

„Cosi fan tutte“ am Mittwoch, 24. April,

um 19.30 Uhr, im Großen Haus des Pfalztheaters

Kaiserslautern

3. und 4. Preis:

je ein Exemplar des zweibändigen Werks

„Pfälzische Geschichte“ des Instituts für

pfälzische Geschichte und Volkskunde

5. Preis:

2 Eintrittskarten für die Ausstellung

„Königreich Pfalz“ im Historischen Museum

der Pfalz (ab 3. März 2013) mit dazugehörigem

Begleitheft

preisrätsel

6. Preis:

2 Eintrittskarten für ein Kunst-

(früh)stück im Museum Pfalzgalerie

Kaisers lautern

7. Preis:

2 Kombi-Eintrittskarten für die Sonder-

und Dauerausstellung im Museum

Pfalzgalerie Kaiserslautern

8. bis 10. Preis:

je ein Ausstellungskatalog „Es

kommt eine neue Zeit“ zu Kunst

und Architektur der 1920er Jahre in

der Pfalz des Museums Pfalzgalerie

Kaiserslautern

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

In der Frühjahr-/Sommerausgabe 2012 war

die Villa Denis mit der Burg Diemerstein

abgebildet, die der Erbauer der pfälzischen

Eisenbahn in der Mitte des 19. Jahrhunderts

bei Frankenstein errichten ließ. Gewonnen

haben Klaus Elsäßer (Hochdorf-Assenheim),

Frank Schädler (Neustadt), Angelika Penné

(Idstein), Erich Wild (Ludwigswinkel), Verena

Schubart (Speyer), Beate Walter (Schmalenberg),

Eckard Hauck (Waldfischbach),

Elisabeth Kießling (Matzenbach), Inge Schmidt

(Limburgerhof) und Marion Mathes (Annweiler)

11


Aufgelesen

s

12

Fünf Gewinner

bei Pfalzpreis-Gala

Spannend ging’s wieder bei der Pfalz-

preis-Gala des Bezirksverbands Pfalz im

Pfalztheater Kaiserslautern zu. Denn die

Gewinner der diesjährigen Pfalz- und

Nachwuchspreise, die mit je 10.000 sowie

2.500 Euro dotiert sind, blieben bis zuletzt

geheim. Insgesamt waren 17 Bewerberinnen

und Bewerber nominiert, die – sofern

sie sich nicht durchsetzen konnten

– einen Trostpreis von 500 beziehungsweise

200 Euro erhielten.

Mit dem Pfalzpreis für Bildende Kunst in

der Sparte Malerei zeichnete der Bezirksverband

Pfalz Josef P. Werner für sein Bild

„Oria“ aus. Der 1979 in Bad Dürkheim geborene

und in Düsseldorf lebende Künstler

lädt mit dem düsteren fast drei auf vier

Meter großen Bild zu einer eher bedrückenden

Reise in die NS-Vergangenheit

100 Jahre

ein. Daniel Odermatt, Jahrgang 1983, erzielte

für seine Werke „zu spät“ und „Ansichtssache“

den Nachwuchspreis. Als

Vertreter des Figurativen bearbeitet der

Speyerer Künstler altmeisterlich technisch

versiert die Leinwand im fotorealistischen

Stil.

Den Pfalzpreis für Musik in der Sparte Vo-

kal- und Instrumentalmusik gewann Dr.

Charlotte Seither für ihr Orchesterwerk

„Recherche sur le fond“, das im Juni 2011

uraufgeführt wurde und sich einer weit

aufgefächerten Klangsprache bedient.

Ziel der Landauer Komponistin ist es, „in

eine umfassendere Wahrnehmung von

Form und Zeit einzutauchen“. Für den

Nachwuchspreis überzeugte das ausdrucksvoll-atmosphärischeKammermusikwerk

„Un instant d’ombre“, das die von

den Wäldern der Pfalz inspirierte Komponistin

Kathrin A. Denner frei mit „Ein kurzer

Schattenwurf“ übersetzt; das Quartett

wurde für Violine, Viola, Violoncello und

Akkordeon geschrieben und Ende Oktober

2011 uraufgeführt.

Über den Medienpreis Pfalz kann sich der

64-jährige Bernhard Kunz aus Mutterstadt

freuen. Er gehört zu den renommierten

Fotografen der Pfalz, der insbesondere

für seine Sportfotografie bekannt ist, sich

aber auch auf dem Gebiet der Industrieund

Landschaftsfotografie betätigt. Er

wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen

Preisen geehrt. 1990 erregte

er mit dem „Sportfoto des Jahres“ Aufsehen,

das beim Radrennen in Dannstadt

entstand. Weitere Infos über die Preise

und Gewinner unter www.bv-pfalz.de.

WIR MACHEN STROM AUS WIND

IN DER REGION.

Dass man aus Wind Energie erzeugen kann, weiß man. Aber dass wir in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis inzwischen an rund 20 Standorten

Windkraftanlagen betreiben, wissen die wenigsten. Bereits 20 % unseres Stroms stammen aus regenerativen Energiequellen.

Windkraft macht uns unabhängig von Importen und erzeugt CO 2 -neutrale Energie. Und das ist nur ein Beispiel, wie wir erneuerbare

Energien für die Region nutzen. Mehr erfahren Sie unter: www.pfalzwerke.de/erneuerbare-energien

pfa12128_Az_Wind_185x124_5.indd 1 20.08.12 12:51


Aufgelesen

s

Sport und Kunst vereint

„Spunst“ heißt die erste interaktive Kin-

derausstellung im Museum Pfalzgalerie

Kaiserslautern (mpk), die sich auch erwachsene

Kunst- und Sportbegeisterte nicht entgehen

lassen sollten. Acht Stationen gilt

es bei vollem Körpereinsatz zu erforschen

und dabei die Gemeinsamkeiten von Sport

und Kunst wie Konzentration, Balance und

Raumgefühl zu erleben: Auf dem Olymp

wird gesprungen, im Circus Maximus balanciert,

im Grünen Gewölbe sich gewunden

und im MoMa (Museum of Modern Art) geschossen;

selbst die Tour de France ist zu Gast

im mpk. Am Samstag, 1. Dezember, wird ab 18

Uhr bis in die Nacht hinein „gespunstet“. Dabei

begegnet man sogar besonderen Gästen,

unter ihnen die diesjährige Pfälzer Olympiasiegerin

Miriam Welte aus Otterbach; Bezirkstagsvorsitzender

Theo Wieder zeichnet

sie und Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken

mit der Ehrenmedaille des Bezirksverbands

Pfalz aus. Die Ausstellung läuft bis 27. Januar;

Infos unter www.mpk.de.

s

s

Rudern in einem Boot

Nach ihrer Sitzung in Germersheim bestiegen

die Mitglieder des Bezirkstags

Pfalz im Hafenbecken den originalgetreuen

Nachbau eines Römerschiffs und

probierten das Rudern im Gleichschlag

– eine gute Übung nach lebhafter Diskussion,

um wieder auf gemeinsamen Kurs

zu kommen. Der Bezirksverband Pfalz förderte

die Rekonstruktion des 18 Meter langen

Flusskriegsschiffs „Lusoria Rhenana“

mit 5.000 Euro, um Geschichte erlebbar zu

machen und die touristische Attraktivität

der Region zu steigern. Infos unter www.

bv-pfalz.de.

Fasnachtsorden zeigt

Museum Pfalzgalerie

Die Vereinigung Pfälzisch-Badischer Karnevalvereine

hat das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern

(mpk) als Ordensmotiv für ihre

Kampagne 2013 ausgewählt und im Rahmen

einer Feierstunde im Museum des Bezirksverbands

Pfalz präsentiert. Auf der Suche nach

einem aussagekräftigen Motiv habe sich das

Präsidium erstmals und auch einstimmig

für ein Museum ausgesprochen, erläuterte

Verbandspräsident Jürgen Lesmeister; das

s

Jugendgedenkfahrten

nach Gurs und Dachau

Die diesjährigen Jugendgedenkfahrten des

Bezirksverbands Pfalz gingen im Frühjahr

ins südfranzösische Gurs, wohin im Oktober

1940 über 6.500 Juden aus der Pfalz und Baden

deportiert wurden, sowie im Herbst zur

Gedenkstätte Dachau bei München (Foto).

Im dortigen KZ und in seinen Außenlagern

waren insgesamt über 206.000 Häftlinge

aus 34 Nationen während der NS-Zeit interniert,

darunter einige Hundert aus der

Pfalz, meist Juden, aber auch politisch und

kirchlich Verfolgte und Homosexuelle. Es

war das erste offizielle Lager, das die Nationalsozialisten

bereits am 22. März 1933 einrichteten,

und das letzte Lager, das am 29.

April 1945 von den Alliierten befreit wurde.

Mindestens 43.000 Männer fanden hier den

Tod, meist durch Folter, schwere Arbeit und

schlechte Ernährung, aber auch als Folge der

von Läusen hervorgerufenen Wunden. Weitere

Infos unter www.bv-pfalz.de.

Gebäude sei 1875/80 im Stil der Neorenaissance

erbaut und beherberge eines der

ältesten, bedeutendsten und bekanntesten

Kunstmuseen in Rheinland-Pfalz. Die Jahresorden

des mit über 80.000 Mitgliedern

aus vier Bezirken zweitgrößten Landesverbands

in Deutschland zeigen seit 25 Jahren

historische Gebäude, Schlösser, Brunnen

und Standbilder. Sie sind in Goldprägung

auf Email gefertigt und begehrte Sammlerobjekte

in- und außerhalb des Verbandsgebietes.

13


14

termine von november 2012 bis märz 2013

November

30.11., 10-16 Uhr

Weihnachtsbücherbasar

mit Mundartlesung von Helga Schneider um 11 Uhr

Kaiserslautern, Pfalzbibliothek,

www.pfalzbibliothek.de

Dezember

01.12., 10-14 Uhr

Adventskaffee

Bücherverkauf zu Sonderpreisen und Kurzvorträge

Kaiserslautern, Institut für pfälzische Geschichte

und Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de

01.12., 18 Uhr

Licht aus – Kunst an

Museumsnacht für Kinder und Fans von Kunst

und Sport mit Verleihung der Ehrenmedaille des

Bezirksverbands Pfalz an Pfälzer Olympiasieger

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie, www.mpk.de

und www.bv-pfalz.de

01.12., 19.30 Uhr

Schauspiel: Andorra

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

02.12., 17 Uhr

Weihnachtslesung und Konzert

Clemens von Ramin liest,

begleitet von Sabine Grofmeier, Klarinette

Frankenstein, Villa Denis,

www.uni-kl.de/villa-denis

03./04.12.

Schlafseminar

Klingenmünster, Pfalzklinikum,

www.pfalzklinikum.de

05.12., 19.30 Uhr

Vortrag: Die pfälzischen Kolonien in

Preußen unter Friedrich dem Großen

Kaiserslautern, Institut für pfälzische Geschichte

und Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de

09.12., 11 Uhr

Adventskonzert des

Kurpfälzischen Kammerorchesters

Neustadt/Weinstrasse, Hambacher Schloss,

www.hambacher-schloss.de

11./12.12., 17 Uhr

Weihnachtsspiel: Schneewittchen

Frankenthal, Pfalzinstitut für Hören

und Kommunikation (Internatsmensa),

www.pih-ft.de

14.12., 10 Uhr

Sitzung des Bezirkstags Pfalz

Haushaltsberatungen des pfälzischen Parlaments

Neustadt/Weinstrasse, Hambacher Schloss,

www.hambacher-schloss.de

14.12., 15 Uhr

Schnuppernachmittag für

Lehrkräfte und Erzieher

Pirmasens, Dynamikum, www.dynamikum.de

16.12., 11 Uhr

Festakt: 150 Jahre Pfalztheater und

125 Jahre Orchester des Pfalztheaters

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

22.12., 19.30 Uhr

Ballett: Dornröschen

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

Januar

01.01., 17 Uhr

Neujahrskonzert: „Und wieder einen

Weltuntergang überstanden“

Werke von Verdi, Strauß und anderen

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

05.01., 17 Uhr

Polare Nacht

Bad Dürkheim, Pfalzmuseum für Naturkunde,

www.pfalzmuseum.de

19.01., 19.30 Uhr

Oper: Nabucco

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

31.01., 20 Uhr

Schauspiel: Kopenhagen

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.pfalztheater.de

Februar

02.02., 19.30 Uhr

Musical: The Black Rider

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

FACEBOOK-CRASHKURS FÜR ELTERN!

Begleiten und schützen Sie Ihr Kind

in der Facebook-Welt!

Eine Milliarde Nutzer weltweit sprechen eine deutliche

Sprache, man kann Facebook nicht einfach wegreden.

Eltern sollen sich nach diesem Kurs hinsichtlich Facebook

eine Meinung bilden können, wissen, wie man sich

dort bewegt und was man unbedingt beachten muss.

Dadurch fällt es Eltern leichter, sich auf „Augenhöhe“

mit Ihren Facebook-Kids auszutauschen, zu diskutieren

und vor allem gemeinsam festzulegen, was gut und was

schlecht ist.

Helfen Sie Ihrem Kind dabei, Facebook verantwortungsvoll

und möglichst sicher zu nutzen!

Finke Kommunikation

Inhaber: Stephan Finke

Speyerer Straße 18

67227 Frankenthal

Telefon 06233 4960-364

Fax 06233 4960-365

Mobil 0151 44335661

www.facebook.com/FinkeKommunikation

Dauer

Der Kurs dauert etwa drei Stunden

3-stündiger

Crashkurs!

Veranstaltungsorte

Frankenthal, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Speyer,

Neustadt uvm.

Die aktuellen Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte unserer

Website www.fi nke-kommunikation.de/facebook-seminare

Gebühr

Die Kursgebühr beträgt 25,– €

Anmeldung

Anmeldung bitte direkt über unsere Website oder

telefonisch!

Mehr Infos zum Kursinhalt unter

www.fi nke-kommunikation.de


06.02., 19.30 Uhr

Vortrag: 150 Jahre Pfalztheater

Kaiserslautern

Kaiserslautern, Institut für pfälzische Geschichte

und Volkskunde, www.pfalzgeschichte.de

21.02., 9.30-16.30 Uhr

Vieh- und Fleischtag Rheinland-Pfalz

Münchweiler an der Alsenz, Hofgut Neumühle,

www.hofgut-neumuehle.de

25./26.02.

Schlafseminar

Klingenmünster, Pfalzklinikum,

www.pfalzklinikum.de

März

01.03., 12 Uhr

Bewerbungsschluss:

Qualifizierte Aus- und Weiterbildung

Kaiserslautern, Meisterschule für Handwerker,

www.meisterschule.kaiserslautern.de

termine von november 2012 bis märz 2013

02.03., 19.30 Uhr

Oper: Wozzeck

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

06.03., 19.30 Uhr

Vortrag: Flugzeugabstürze in der Pfalz

im Zweiten Weltkrieg

im Rahmen der Ausstellung in der Pfalzbibliothek

Kaiserslautern, Pfalzbibliothek,

www.pfalzgeschichte.de

16.03., 19.30 Uhr

Schauspiel: Winterreise

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

17.03., 17 Uhr

Werke für Querflöte und Violoncello

Agata Igras-Sawicka, Querflöte, und

Marcin Zdunik, Violoncello

Frankenstein, Villa Denis,

www.uni-kl.de/villa-denis

22.03., 20 Uhr

Stück: Schafinsel

Uraufführung, Gewinner des Else-Lasker-

Schüler-Stückepreises 2012

Kaiserslautern, Pfalztheater, www.pfalztheater.de

dauerbrenner

27.10.2012-07.04.2013

Ägyptens Schätze entdecken

Eine Mitmach-Ausstellung des Jungen

Museums

Speyer, Historisches Museum der Pfalz,

www.museum.speyer.de

08.09.2012-06.01.2013

Qiu Shihua –

Landschaft, Licht und Stille

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.mpk.de

dauerbrenner

21.09.2012-20.01.2013

Nützen, Schützen, Stützen –

Minerale des Lebens

Burg Lichtenberg/Kusel, Urweltmuseum Geoskop,

www.pfalzmuseum.de

04.11.2012-17.02.2013

Polarforschung zum Anfassen

Bad Dürkheim, Pfalzmuseum für Naturkunde,

www.pfalzmuseum.de

11.11.2012-27.01.2013

SPUNST – die interaktive

Kinderausstellung

zum Thema Sport und Kunst

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.mpk.de

08.12.2012-16.02.2013

Albert Matzdorf zum

100. Geburtstag

Die Faszination der Wand

Kaiserslautern, Pfalzbibliothek,

www.pfalzbibliothek.de

16.01.2013-07.04.2013

Linda Karshan –

Bewegung und Linie

Zeichnungen 1984-2012

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.mpk.de

26.01.2013-24.02.2013

Werke aus eigenem Bestand

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.mpk.de

30.01.2013-07.04.2013

Phänomenal! Physik visuell

Werke des mpk im Graphischen Kabinett

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.mpk.de

03.03.2013-27.10.2013

Königreich Pfalz

Die Geschichte der Pfalz unter

bayrischer Herrschaft

Speyer, Historisches Museum der Pfalz,

www.museum.speyer.de

06.03.2013-25.05.2013

Flugzeugabstürze im

Zweiten Weltkrieg

Uwe Benkel sucht und findet

Kaiserslautern, Pfalzbibliothek,

www.pfalzbibliothek.de

dauerbrenner

09.03.2013-16.06.2013

Hans Hofmann – Magnum Opus

Werke eines bedeutenden abstrakten Malers

des 20. Jahrhunderts

Kaiserslautern, Museum Pfalzgalerie,

www.mpk.de

impressum

herausgeber

Bezirksverband Pfalz

redaktion

Regina Reiser (V.i.S.d.P.),

Irina Kast und Stefanie Ofer

fotos

Titelfoto: Hans-Jürgen Brehm-Seufert;

Bezirksverband Pfalz, Manfred Czerwinski,

Rainer Dietrich, Historisches Museum der Pfalz,

Museum Pfalzgalerie, Pfalzklinikum für

Psychiatrie und Neurologie, Pfalzmuseum für

Naturkunde, Pfalztheater

Gestaltung

bfw tailormade, Mannheim und

Neustadt an der Weinstraße

Druck

pva, Druck- und Medien-

Dienstleistungen GmbH, Landau

Vertrieb

„Liselotte“ erscheint zweimal im Jahr (Ende März

und Ende September) und wird allen pfälzischen

Tageszeitungen beigelegt sowie in den eigenen

und mitgetragenen Einrichtungen des Bezirksverbands

Pfalz verteilt

Kontakt

Bezirksverband Pfalz

Redaktion „Liselotte“ , Postfach 2860,

67616 Kaiserslautern, Telefon 0631 3647-121,

Fax 0631 3647-133, liselotte@bv-pfalz.de

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Vielfalt für die Pfalz

Die vom Bezirksverband Pfalz getragenen und mitgetragenen* Einrichtungen

Das Gebiet der Pfalz

mit den vom Bezirksverband Pfalz getragenen und mitgetragenen* Einrichtungen

Villa Denis*

Frankenstein

Pfalzmuseum für Naturkunde*

GEOSKOP Urweltmuseum

Burg Lichtenberg/Kusel

Verwaltung des

Bezirksverbands Pfalz

Kaiserslautern

Pfalztheater

Kaiserslautern

Museum Pfalzgalerie

Kaiserslautern

Institut für pfälzische

Geschichte und Volkskunde

Kaiserslautern

P fal zbibliothek

Kaiserslautern

Meisterschule für Handwerker

Kaiserslautern

Pfalzakademie

Lambrecht

Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung

Hofgut Neumühle

Münchweiler/Alsenz

Naturpark Pfälzerwald*

Lambrecht Dynamikum*

Pirmasens

Bezirksverband Pfalz

Kultur

Bildung

Historama

Kloster

Hornbach*

Hornbach

Gesundheit

Natur- und Verbraucherschutz

Energie

Deutsches Schuhmuseum*

Hauenstein

Pfalzmuseum

für Naturkunde*

Bad Dürkheim

Pfalzklinikum für

Psychiatrie und Neurologie

(mit seinen Standorten)

Klingenmünster

Bezirksverband Pfalz

Bismarckstraße 17

67655 Kaiserslautern

Telefon +49 0631 3647-121

Fax +49 0631 3647-133

info@bv-pfalz.de

www.bv-pfalz.de

Pfalzinstitut für

Hören und Kommunikation

Frankenthal

Pfalzwerke*

Ludwigshafen

Hambacher Schloss*

Neustadt/Weinstrasse

Historisches Museum der Pfalz*

Speyer

Tabakbausachverständiger

für die Pfalz

Speyer

Landwirtschaftliche Untersuchungs-

und Forschungsanstalt

Speyer

Gesellschaft für Bodenberatung,

Laboruntersuchung und

Qualitätsprüfung*

Speyer

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