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Volkspark Jungfernheide - Mobidat.net

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1<br />

10<br />

10 - 10a. Der Kulturbiergarten<br />

und die Freilichtbühne<br />

Hinter der zweiten Brücke geht<br />

der Weg weiter links am<br />

schönen Uferweg entlang,<br />

an dessen Ende nach wenigen<br />

Metern sich der Kulturbiergarten<br />

befindet. Im Freien, sowie<br />

unter Dach kann dort eine<br />

Stärkung eingenommen<br />

werden. Ein barrierefreies<br />

Behinderten WC ist dort auch<br />

vorhanden. Den Schlüssel<br />

erhalten Sie beim Wirt.<br />

10a<br />

Die Gustav-Böß Freilichtbühne,<br />

1923-1925 von Erwin Barth,<br />

nach dem Vorbild des antiken<br />

Freilufttheaters in Ephesos<br />

gestaltet, liegt direkt auf dem<br />

Gelände des Kulturbiergartens.<br />

Die Bühne, in der bis zu 2000<br />

Menschen Platz fanden, ist<br />

zum Teil zugewachsen. Es<br />

finden hier seit Jahren keine<br />

Veranstaltungen statt. Der<br />

Zugang ist leider für Rollstuhlfahrer<br />

nicht geeig<strong>net</strong>.<br />

Öffnungszeiten: Mo. - Sa. von<br />

12:00 bis ca. 21:30 Uhr & So. von<br />

11:00 bis ca. 21:30 Uhr<br />

9<br />

1. Eingang <strong>Jungfernheide</strong><br />

Unsere Tour beginnt am<br />

Heckerdamm, Ecke Kurt-<br />

Schumacher-Damm, nur 40<br />

Meter entfernt von der Bushaltestelle<br />

Weltlinger Brücke. Hier<br />

befindet sich der Eingang zum<br />

zweitgrößten Park Berlins.<br />

U<br />

<strong>Jungfernheide</strong>weg<br />

Sportanlage <strong>Jungfernheide</strong><br />

Goebelstraße<br />

Siemensdamm<br />

U7 Rathaus Spandau<br />

◄►<br />

Rudow<br />

Bus<br />

123<br />

Heckerdamm<br />

Großsiedlung Siemensstadt<br />

wurde 2008 als „Siedlung der Berlimer Moderne“ in die<br />

UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.<br />

Popitzweg<br />

9. Die Uferweg-Brücke<br />

Über den Uferweg kommt man<br />

zu der ersten von zwei Brücken,<br />

die eine kleine Mittelinsel<br />

miteinander verbinden. Mit etwas<br />

Glück kann man unter den<br />

Brücken eine von sieben<br />

Wasserschildkröten entdecken.<br />

8<br />

Bus<br />

123<br />

Geißlerpfad<br />

2<br />

9<br />

Bus<br />

123<br />

2. Hauptallee<br />

Die Tour führt uns weiter über einen Weg des<br />

<strong>Volkspark</strong>s, (der seit 1983 Landschaftsschutzgebiet ist)<br />

zu zwei je 11 Tonnen schweren Muschelkalkblöcken,<br />

aus denen jeweils eine Skulptur (Bär mit Kindern)<br />

herausgearbeitet wurde. Die linke, von Hermann<br />

Pagels erstellte Skulptur war seit dem 2. Weltkrieg<br />

verschollen und im April 2011 wurde hier eine Nachbildung<br />

aufgestellt.<br />

10a<br />

Goebelplatz<br />

Geitelsteig<br />

10<br />

7<br />

Schweiggerweg<br />

Bus<br />

123<br />

Bus<br />

123<br />

Heinickeweg<br />

Bus<br />

123<br />

Bus<br />

123<br />

Toeplerstraße<br />

Halemweg<br />

U7 Rathaus Spandau<br />

◄►<br />

Rudow<br />

8<br />

8. Baumschule<br />

6<br />

U<br />

Halemweg<br />

Bus<br />

123<br />

Hundefreilauf<br />

Heckerdamm<br />

Der Weg führt dann am Ufer<br />

entlang zur Baumschule, die<br />

sehr sehenswerte skurrile<br />

Skulpturen beheimatet. Die<br />

1897 gegründete Baumschule<br />

ist heute die Bezirksbaumschule<br />

Charlottenburg-<br />

Wilmersdorf.<br />

Bus 123 Weltlinger Brücke<br />

◄•►Robert-Koch-Platz /<br />

Mäckeritzwiesen<br />

5<br />

Waldhochseilgarten<br />

<strong>Jungfernheide</strong><br />

Bus<br />

123<br />

Heilmannring<br />

4<br />

Jakob-Kaiser-Platz<br />

U7 Rathaus Spandau<br />

◄►<br />

Rudow<br />

Bus<br />

123<br />

0 m<br />

3 - 3a. Wildgehe<br />

Das Wildgehege, das seit 1931<br />

existiert, ist die nächste Sehenswürdigkeit.<br />

Vom Hauptweg aus<br />

kann man die Tiere sehen, aber<br />

an dem mit (3a) gekennzeich<strong>net</strong>en<br />

Punkt kommt man bis an den<br />

Zaun des Geheges.<br />

3 4<br />

8<br />

Rotwildgehege<br />

Wildschweingehege<br />

U<br />

Bus<br />

123<br />

100m<br />

3<br />

Bus<br />

M21<br />

109 Bus<br />

M21<br />

109<br />

Kurt-Schumacher Damm<br />

A111<br />

1<br />

200 m<br />

3a<br />

2<br />

7. <strong>Jungfernheide</strong>teich<br />

A111<br />

Start/Ende<br />

Der Blick auf den <strong>Jungfernheide</strong>teich<br />

mit seinen Seerosen<br />

ist ein romantisches<br />

Erlebnis. Ausreichende<br />

Sitzmöglichkeiten sind<br />

vorhanden. Eine kleine Oase<br />

mitten in Berlin.<br />

4. Der Wasserturm<br />

Im weiteren Verlauf geht man<br />

direkt auf den 38 Meter hohen<br />

Wasserturm zu, der 1927 erbaut<br />

wurde, und zu dessen Fuße sich<br />

heute ein Bistro befindet.<br />

Mit Unterstützung kann dort auch<br />

ein Rollstuhlfahrer den 20 Meter<br />

langen Weg mit Steigung<br />

ca.( 7,5 %) überwinden.<br />

5<br />

5. Der Waldhochseilgarten<br />

Ein Waldhochseilgarten, der im<br />

Mai 2010 eröff<strong>net</strong> wurde, liegt nur<br />

wenige Meter vom Wasserturm<br />

entfernt. Hier gibt es Spaß beim<br />

Klettern auf mehreren Parcours<br />

in bis zu 17 Metern Höhe.<br />

6<br />

6. Der Waldspielplatz<br />

Nachdem der weitere Weg uns<br />

durch die bewaldete Grünanlage<br />

geführt hat, kommen wir zum<br />

Waldspielplatz. Dieser wurde vor<br />

einigen Jahren neu gestaltet und<br />

lädt uns in seiner Nähe zum<br />

Verweilen ein.<br />

7


Charlottenburg-Wilmersdorf Charlottenburg-Nord<br />

Charlottenburg-Wilmersdorf,<br />

entstanden durch Fusion am 1.1.2001 unterteilt sich in<br />

sieben Ortsteile. Diese sind Westend, Grunewald,<br />

Schmargendorf, Wilmersdorf, Halensee, Charlottenburg<br />

und Charlottenburg-Nord.<br />

1705 wurde die Stadt Charlottenburg gegründet. Die<br />

reichste Stadt Preußens wurde 1920 zu Groß-Berlin<br />

eingemeindet.<br />

Wilmersdorf wurde nach 1220 gegründet und ab Mitte<br />

des 18. Jahrhunderts richteten im sogenannten<br />

Deutsch-Wilmersdorf Berliner in der Wilhelmsaue<br />

Sommersitze ein.<br />

Ab 1.4.1902 wurde Wilmersdorf ein selbstständiger<br />

Stadtkreis. Ab 1912 führte die Stadt die Bezeichnung<br />

Berlin-Wilmersdorf. Die Eingemeindung nach Groß-<br />

Berlin fand am 1.10.1920 statt. Wie Perlen auf einer<br />

Kette reihen sich in diesem Bezirk die Sehenswürdigkeiten<br />

aneinander.<br />

Die größten bzw. bekanntesten sind:<br />

Olympiastadion<br />

Olympiagelände<br />

Schloss Charlottenburg<br />

Rathaus Charlottenburg<br />

Gedächtniskirche, Europacenter,<br />

"Wasserklops" Brunnen am<br />

Breitscheidplatz<br />

Funkturm<br />

Grunewaldturm<br />

ICC und Messegelände<br />

Staatliche Museen für Vor- und<br />

Frühgeschichte, Museum<br />

Berggruen<br />

Gedenkstätte Plötzensee<br />

Schaubühne<br />

Theater des Westens<br />

Deutsche Oper Berlin<br />

Renaissance-Theater<br />

Schiller-Theater<br />

Rathaus Schmargendorf<br />

Dorfkirche in Schmargendorf<br />

Kreuzkirche in Schmargendorf.<br />

<strong>Jungfernheide</strong><br />

KaDeWe<br />

Charlottenburg-Nord ist ein Ortsteil von Charlottenburg-<br />

Wilmersdorf, es liegt nördlich der Spree und östlich der<br />

Havel im ehemaligen Berliner Urstromtal.<br />

Charlottenburg-Nord ist in 5 Gebiete unterteilt, das sind<br />

- <strong>Jungfernheide</strong><br />

- Paul-Hertz-Siedlung<br />

- JVA Plötzensee<br />

- Siedlung Charlottenburg Nord<br />

- Großsiedlung Siemensstadt.<br />

Die Großsiedlung Siemensstadt<br />

(Ringsiedlung) wurde zwischen 1929 und 1931 unter der<br />

Gesamtplanung von Hans Scharoun errichtet. Die denkmalgeschützte<br />

Siedlung repräsentiert einen aus der Zeit<br />

der klassischen Moderne entwickelten Typus des sozialen<br />

Wohnungsbaus. Durch Ansiedlung von Siemens und<br />

dazugehörigen Werkssiedlungen standen die Wohnungen<br />

überwiegend den Werksangehörigen zur Miete frei.<br />

Siemensstadt hatte im Dezember 2010 eine Einwohnerzahl<br />

von 11.687.<br />

<strong>Volkspark</strong> <strong>Jungfernheide</strong><br />

<strong>Volkspark</strong> <strong>Jungfernheide</strong> ist von dem Wort Jungfer<br />

abgeleitet und bezeich<strong>net</strong>e die Angehörigen des Spandauer<br />

Nonnenklosters. Der <strong>Jungfernheide</strong>teich bezieht<br />

sein Wasser über den Nonnengraben. Dieser wird durch<br />

den Berlin-Spandau Schifffahrtskanal gespeist.<br />

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war der <strong>Volkspark</strong> ein<br />

Jagdrevier unter Friedrich-Wilhelm I. Im Jahr 1908<br />

erwarb die Stadt Charlottenburg das 208 ha große<br />

Gelände. 1920-1927 erfolgte der Ausbau durch den<br />

Stadtgartendirektor Erwin Barth. Gustav Böß, Oberbürgermeister<br />

von Berlin in den Jahren 1921-1929, setzte<br />

sich maßgeblich für die Erhaltung und Erweiterung des<br />

Parks ein.<br />

Dieses Produkt ist im Rahmen des Projektes “Mobilität für alle” der Albatros - Barrierefrei Leben gGmbH<br />

entstanden. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesprogrammes “Kommunal Kombi” und dem Landes<br />

Berlin gefördert.<br />

Alle Angaben ohne Gewähr.<br />

Europäische Union<br />

Impressum<br />

Die Karte oder Teile der Karte dürfen nicht ohne vorherige Zustimmung des Herausgebers bzw.<br />

des Projektträgers vervielfältigt werden. Alle grafischen Teile dieses Faltblattes sind in Eigenarbeit<br />

entstanden.<br />

Gesamtleitung : Friedrich Kiesinger<br />

Projektleitung <strong>Mobidat</strong> : Thorsten Stellmacher<br />

Koordination : Holger Schumacher<br />

Grafik und Layout : Torsten Hilken<br />

Texte und Fotos : Michael Quade<br />

ESF<br />

Europäischer Soziafonds<br />

für Deutschland<br />

Anschrift : Berliner Straße 14, 13509 Berlin<br />

Inter<strong>net</strong> : http://www.mobidat.<strong>net</strong><br />

E-Mail : kontakt@mobidat.<strong>net</strong><br />

ALBATROS<br />

Barrierefrei Leben gGmbH<br />

Siemensstadt<br />

© 2011 <strong>Mobidat</strong><br />

Siemensstädter Geschichte<br />

Im Gespräch mit Klaus Voland erfuhr ich einiges über<br />

die Arbeitsstätte Siemensstadt, welche nur wenige 100<br />

Meter von der <strong>Jungfernheide</strong> entfernt liegt. Herr Voland<br />

war dort von 1972 bis 2007 unter anderem als Lehrling,<br />

Ausbilder und im Bereich der Telekommunikation tätig.<br />

In dieser interessanten und abwechslungsreichen Zeit<br />

konnte er einige Entwicklungen mitverfolgen. Siemensstadt,<br />

ein Name mit Tradition, so schwärmt er, als er sich<br />

seine aktive Arbeitszeit in Erinnerung ruft. „Vielen<br />

meiner Kollegen war gar nicht bewusst, welche Superlative<br />

diese meist aus rotem Backstein gefertigten Industriegebäude<br />

beherbergten.“ Einst waren in diesen<br />

Werken, die sich über hunderte von Metern erstreckten,<br />

weit über 67.000 (incl. Gartenfeld) Mitarbeiter beschäftigt.<br />

Es gab sogar eine Bahnhalle, die eine Gleisanlage<br />

umfasste und zu der auch eine zwischen der Nonnendammallee<br />

und Motardstrasse im Kreis verlaufende<br />

Versuchsstrecke für elektrische Bahnen gehörte.<br />

Jedoch stand zu seiner Zeit in der Siemensstadt bereits<br />

ein Lampenwerk der Fa. Osram. Er fuhr fast täglich mit<br />

der damals noch verkehrenden S-Bahn ins Wernerwerk<br />

oder wie man es nannte, das „WW“. Benannt wurde es<br />

nach dem Gründer der Siemenswerke, Werner von<br />

Siemens, berichtet Klaus Voland und erläutert weiter, mit<br />

dem Gebiet der <strong>Jungfernheide</strong> sei er gut vertraut, da er<br />

hier sehr oft seinen sportlichen Aktivitäten nachgehe.<br />

Die Naherholungsstätte <strong>Jungfernheide</strong> bietet wirklich<br />

fast alles. Ausgebaute Wege, naturbelassene Pfade,<br />

eine schöne Wasserfläche mit einer über zwei Brücken<br />

zu erreichenden Insel und vieles mehr.<br />

Michael Quade Klaus Voland<br />

Er wohnt in unmittelbarer Nähe und fühlt sich in seinem<br />

Kiez sehr wohl. Vielen Dank für das informative Interview.<br />

Interview: Michael Quade<br />

WC<br />

rollstuhlgeerecht<br />

bedingt<br />

rollstuhlgeerecht<br />

Bushaltestelle<br />

Sitzgelegenheit<br />

Parkplatz<br />

Tourpunkte<br />

LEGENDE<br />

Wegführung<br />

Zusatzstrecke<br />

Spotplatz<br />

Tourobjekte<br />

Gebäude<br />

Waldgebiet<br />

Grünflächen<br />

Sandstand<br />

Die Länge der Tour beträgt ca. 2,8 Kilometer<br />

Unsere Touren erstrecken sich über ganz Berlin. Sie werden<br />

von ortskundigen Mitarbeitern und in ihrer Mobilität eingeschränkten<br />

Kollegen gemeinsam erstellt bzw. begutachtet.<br />

Der <strong>Mobidat</strong>-Informationsservice, Tel.: 030 / 74 77 71 15,<br />

wird Ihnen gerne sagen, für welche Bezirke schon Touren<br />

erstellt wurden, und wo Sie die Tourkarten kostenlos erhalten<br />

können.<br />

*Barrierefrei:<br />

Bei der Erstellung unserer Touren wurde besonders darauf<br />

geachtet, dass beeinträchtigte Menschen, z.B. Rollstuhlfahrer,<br />

Geh-Seh-Hörbehinderte, Senioren oder auch Eltern mit<br />

Kinderwagen diese Strecke mühelos und ohne Hindernisse<br />

bewältigen können.<br />

*Barrierefrei<br />

<strong>Volkspark</strong><br />

<strong>Jungfernheide</strong><br />

http://www.mobidat.<strong>net</strong> Info Telefon 030 / 74 77 71 15

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