Topographie und Geschichte der Insel Euboia

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Topographie und Geschichte der Insel Euboia

Lichades genannt: Strab. p. 426. Sie sind wohl mit den von

Ulrichs R. u. F. II 237 erwähnten Lithadönesa identisch ; so auch

Baumeister p. 17 u. 57. Der Name Lichades ist jetzt als

Lithdda auf die Halbinoel Kenaion übergegangen: s. Vischer, Er-

innerungen u. Eindrücke aus Griechenl., p. 659. Genannt sind die

Inseln der Sage nach nach dem Gefährten des Herakles, Lichas, der

dem Helden zur Vollbringung des Zeusopfers auf dem Kenaion das

Nessusgewand brachte und dafür von seinem Freunde in das Meer

geschleudert wurde, wo sein Körper zu Fels ward'). An der

grössten von den Klippen glaubte Ovid metam. IX 526 f. Ähnlichkeit

mit menschlichen Formen entdecken zu können; er meint jedenfalls

das heutige Strongyle: Ulrichs a. a. 0. Die nördlichste Spitze des

Telethrion und damit der ganzen Insel bildet das Vorgebirge Artemision,

benannt nach dem an der Nordküste in der Nähe des Kaps

belegenen, berühmten Heiligtum der Artemis Proseoa (s. über das-

selbe Kap. III 1). Vom Telethrion aus zieht sich südlich an der

Westküste das heutige Kandiligebirge hin, von Baumeister p. 2, 41ff.

mit dem alten Makistos identificiert: Aischylos Agam. 276 2). Der

Vorschlag Baameisters erscheint mir annehmbar. Identisch mit Phalassia ist

wohl das Vorgebirge Phalakra, welches Hesycbios zweimal erwähnt: s. OaXdbcpac*

ixpa« -s^c EißoMi; und s. OdXXoc, Äitpa -rij« Eißoia« (ed. Schmidt), «sicher eine Ver-

schreibang aas

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