Beteiligungsbericht der Stadt Iserlohn 2009

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Beteiligungsbericht der Stadt Iserlohn 2009

I. Vorwort

Beteiligungsbericht der Stadt Iserlohn 2009

Nach § 112 Abs. 3 GO NRW (in der bis zum 31.12.2004 geltenden Fassung) haben die

Gemeinden zur Information der Ratsmitglieder und Einwohner/-innen einen Bericht über ihre

Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts zu

erstellen und jährlich fortzuschreiben.

Der Beteiligungsbericht 2008 enthielt gemäß § 112 Abs. 3 GO NRW insbesondere Angaben

über

S die Erfüllung des öffentlichen Zwecks,

S die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligungen,

S die Beteiligungsverhältnisse,

S die Zusammensetzung der Organe.

Der Beteiligungsbericht 2008 der Stadtverwaltung Iserlohn enthielt jedoch nicht nur die gemäß

§ 112 Abs. 3 GO NRW in der bis zum 31.12.2004 geltenden Fassung erforderlichen Angaben,

sondern darüber hinaus bereits einen großen Teil der Informationen, die nunmehr verpflichtend

sind.

Gemäß § 3 des NKF-Einführungsgesetzes NRW haben die Kommunen spätestens zum

Stichtag 31.12.2010 einen Beteiligungsbericht gemäß § 117 GO NRW und § 52 GemHVO

aufzustellen, in dem ihre wirtschaftliche und nichtwirtschaftliche Betätigung, unabhängig davon,

ob verselbstständigte Aufgabenbereiche dem Konsolidierungskreis des Gesamtabschlusses

angehören, zu erläutern ist.

Folgende Angaben sind daher erforderlich:

S die Ziele der Beteiligung,

S die Erfüllung des öffentlichen Zwecks,

S die Beteiligungsverhältnisse,

S die Entwicklung der Bilanzen und der Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten drei

Abschlussstichtage,

S die Leistungen der Beteiligungen, bei wesentlichen Beteiligungen mit Hilfe von Kennzahlen,

S die wesentlichen Finanz- und Leistungsbeziehungen der Beteiligungen untereinander und

mit der Gemeinde,

S die Zusammensetzung der Organe der Beteiligungen,

S der Personalbestand jeder Beteiligung.

Dem Beteiligungsbericht ist eine Übersicht über die gemeindlichen Beteiligungen unter Angabe

der Höhe der Anteile an jeder Beteiligung in Prozent beizufügen.

Die Informationen sollen nicht Selbstzweck, sondern Basis für weiterführende Überlegungen

zur Standortbestimmung des jeweiligen Unternehmens sein. Der Beteiligungsbericht soll ein

Mindestmaß an entscheidungsrelevanten Informationen zur Verfügung stellen.

Die Berichterstattung 2009 beschränkt sich z.B. nicht nur auf die Unternehmen und Einrichtungen

in der Rechtsform des privaten Rechts. Vielmehr wird bereits schon über Betriebe

in öffentlich-rechtlicher Organisationsform sowie über die rechtlich unselbstständigen eigenbetriebsähnlichen

Einrichtungen der Stadt Iserlohn berichtet. Der Beteiligungsbericht wird im

- 1 -


Berichtsjahr 2009 aufgewertet, um den Vorgaben der §§ 117 GO NRW und 52 GemHVO

frühzeitig zu entsprechen.

Der Beteiligungsbericht wurde geteilt in einen Beteiligungsbericht und in ein Beteiligungshandbuch.

In dem Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn finden sich weitere wichtige Zahlen und

Informationen zu den rechtlichen Grundlagen für den Beteiligungsbericht, den Beteiligungsverhältnissen

in übersichtlicher Darstellung, dem Unternehmensgegenstand mit Ausführungen

zum öffentlichen Zweck der Beteiligungen, den rechtlichen Verhältnissen der Beteiligungen und

der Zusammensetzung der Organe wieder. Insgesamt handelt es sich zumeist um Daten, die

sich nicht jährlich ändern. Das Beteiligungshandbuch befasst sich daher größtenteils mit den

grundlegenden und längerfristigen Fragen der Beteiligungen und bedarf aus diesem Grund

keiner jährlichen Wiederauflage.

Das Handbuch dient der Darstellung der allgemeinen Daten der Beteiligungen und somit z.T.

auch der Erläuterung der Daten aus dem Beteiligungsbericht. Bericht und Handbuch sind nicht

selbstständig zu betrachten, sondern müssen im Verbund gesehen werden. Sie enthalten

jeweils Informationen, die durch das andere Schriftstück ergänzt werden.

In Vertretung

Friedhelm Kowalski

Stadtkämmerer

- 2 -


II. Inhaltsverzeichnis

I. Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

II. Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

III. Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

IV. Übersicht “Beteiligungen der Stadt Iserlohn in der Rechtsform des privaten Rechts”

(Stand: 31. Dez. 2009) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

V. Übersicht “Sondervermögen der Stadt Iserlohn” (Stand: 31. Dez. 2009) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

VI. Übersicht “Kommunale Trägerschaft” (Stand: 31. Dez. 2009) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

VII. Übersicht “Mitgliedschaft der Stadt Iserlohn in Zweckverbänden” (Stand: 31. Dez. 2009) . . . . 8

VIII. Übersicht über die Beteiligungsverhältnisse der Stadt Iserlohn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

IX. Übersicht über die wichtigsten Positionen im Bericht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

X. Angaben zu den einzelnen Unternehmen und Einrichtungen

0 Konzernabschluss Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH . . . . . . . . . . . . . 12

1 Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

1.1 Stadtwerke Iserlohn GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

1.1.1 Energie AG Iserlohn-Menden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

1.1.1.1 TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH, Lüdenscheid . . . . . . . . . . . . 27

1.1.1.2 Elementerra GmbH, Menden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

1.2 Bädergesellschaft Iserlohn mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

2 MVG Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH, Lüdenscheid . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

3 MST Mark-Sauerland Touristik GmbH, Lüdenscheid . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

4 Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH, Iserlohn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

5 Institut für Instandhaltung und Korrosionsschutztechnik gGmbH, Iserlohn . . . . . . . . . . . 43

6 IGW-Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH, Iserlohn . . . . . . . . . . . . . . 45

7 Wohnungsgenossenschaft Letmathe-Oestrich eG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

8 Kommunale Beteiligungsgesellschaft RWE Westfalen-Weser-Ems GmbH, Münster . . . 52

9 Kommunale Aktionärsvereinigung RWWE GmbH, Dortmund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

10 Radio Mark Betriebs GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Lüdenscheid . . . . . . . . . . . . 56

- 3 -


11 Kommunales Immobilien Management der Stadt Iserlohn. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 57

12 Iserlohner Stadtbetriebe, Iserlohn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60

13 Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

14 Sondervermögen Stadtentwässerung der Stadt Iserlohn, Iserlohn . . . . . . . . . . . . . . . . . 67

15 Sparkasse der Stadt Iserlohn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

16 Zweckverband für Abfallbeseitigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73

17 Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77

18 Zweckverband KDVZ Citkomm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78

19 Ruhrverband, Essen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81

XI. Anhang Kennzahlenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85

XII. Impressum

- 4 -


III. Abkürzungsverzeichnis

A AG Aktiengesellschaft

B Bäderges. Bädergesellschaft Iserlohn mbH

BBK Breitbandkabel

BMS Busgesellschaft BMS mbH

B&S Iserlohn Bau- und Siedlungsgenossenschaft Iserlohn eG

D Dez. Dezember

E € Euro

eG eingetragene Genossenschaft

Energie AG Energie AG Iserlohn-Menden

F Fr Freitag

G GBE Gemeinnütziger Bauverein Ergste e.G.

GemHVO Gemeindehaushaltsverordnung

gewöhnl. gewöhnlich

GeWoGe Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft im Hönnetal eG, Menden-

Lendringsen

GfK Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

GfW Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH, Iserlohn

GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

gGmbH gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung

ggü. gegenüber

GO NRW Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen

I IfInKor Institut für Instandhaltung und Korrosionsschutztechnik gGmbH, Iserlohn

IGW Iserlohner gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH, Iserlohn

inkl. inklusive

ISB Iserlohner Stadtbetriebe, Iserlohn

i. Vj. im Vorjahr

K k.A. keine Angabe

KAV Kommunale Aktionärsvereinigung RWWE GmbH, Dortmund

KBR Kommunale Beteiligungsgesellschaft RWE Westfalen-Weser-Ems

GmbH, Münster

KG Kommanditgesellschaft

KIM Kommunales Immobilien Management der Stadt Iserlohn

km Kilometer

L Leist. Leistung / Leistungen

M mbH mit beschränkter Haftung

MBG Märkische Bus-Gesellschaft

MEG Märkische Eisenbahn-Gesellschaft mbH

MKG Märkische Kommunale Wirtschafts-GmbH, Lüdenscheid

Mio. € Millionen Euro

Mo Montag

MST MST Mark-Sauerland Touristik GmbH, Lüdenscheid

MVG MVG Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH, Lüdenscheid

MWh Megawattstunde

N NKF Neues Kommunales Finanzwesen

- 5 -


O ÖPNV Öffentlicher Personennahverkehr

P p.a. pro Jahr

R Radio Mark Radio Mark Betriebs GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Lüdenscheid

Ruhrverband Ruhrverband, Essen

S Sparkasse Sparkasse der Stadt Iserlohn

Stadtwerke Stadtwerke Iserlohn GmbH

SV StE Sondervermögen Stadtentwässerung der Stadt Iserlohn, Iserlohn

SWI Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn

T T€ Tausend €

TeleMark TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH, Lüdenscheid

Tm³ Tausend Kubikmeter

U u. a. unter andere, unter anderen, unter anderem

V VRL Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe

W WLV Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft mbh

WoGe L-Oe Wohnungsgenossenschaft Letmathe-Oestrich eG

Z z.B. zum Beispiel

ZfA Zweckverband für Abfallbeseitigung

ZfB Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen

ZV KDVZ Zweckverband KDVZ Citkomm

- 6 -


IV. Beteiligungen der Stadt Iserlohn in der Rechtsform des privaten Rechts

(Stand: 31. Dez. 2009)

Unternehmen des Versorgungssektors

0 Konzern der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

1 Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

1.1 Stadtwerke Iserlohn GmbH

1.1.1 Energie AG Iserlohn-Menden

1.1.1.1 TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH, Lüdenscheid

1.1.1.2 Elementerra GmbH, Menden

1.2 Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Verkehrsbetriebe

2 MVG Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH, Lüdenscheid

3 MST Mark-Sauerland Touristik GmbH, Lüdenscheid

Wirtschaftsförderung

4 Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH, Iserlohn

5 Institut für Instandhaltung und Korrosionsschutztechnik gGmbH, Iserlohn

Wohnungsgesellschaften

6 Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH, Iserlohn

7 Wohnungsgenossenschaft Letmathe-Oestrich eG

Sonstige Beteiligungen

8 Kommunale Beteiligungsgesellschaft RWE Westfalen-Weser-Ems GmbH, Münster

9 Kommunale Aktionärsvereinigung RWWE GmbH, Dortmund

10 Radio Mark Betriebs GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Lüdenscheid

- 7 -


V. Sondervermögen der Stadt Iserlohn

(Stand: 31. Dez. 2009)

11 Kommunales Immobilien Management der Stadt Iserlohn

12 Iserlohner Stadtbetriebe, Iserlohn

13 Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn

14 Sondervermögen Stadtentwässerung der Stadt Iserlohn, Iserlohn

VI. Kommunale Trägerschaft

(Stand: 31. Dez. 2009)

15 Sparkasse der Stadt Iserlohn

VII. Mitgliedschaft der Stadt Iserlohn in Zweckverbänden

(Stand: 31. Dez. 2009)

16 Zweckverband für Abfallbeseitigung

17 Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen

18 Zweckverband KDVZ Citkomm

19 Ruhrverband, Essen

- 8 -


Beteiligungsbericht 2009 Stadt Iserlohn

Übersicht über die Beteiligungsverhältnisse der Stadt Iserlohn

100% Gesellschaft für Kommunalwirtschaft 100%

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Iserlohn mbH

95,00%

5,00% Bädergesellschaft Iserlohn mbH 0,73% WV Energie AG

20,00%

99,61% Gesellschaft für Wirtschaftsförderung

27,50%

Iserlohn mbH

92,84% IGW-Iserlohner Gemeinnützige

29,00%

Wohnungsgesellschaft mbH

0,62%

33,33%

31,82% MST Mark-Sauerland Touristik GmbH

66,67%

VIII. Übersicht über die Beteiligungsverhältnisse der Stadt Iserlohn

19,56%

Beteiligungen unter 10 %

26,00% Institut für Instandhaltung und

50,00% EME Elbe-Mulde-Energie GmbH 50,00% werden auf der nachfolgenden

12,50% Radio Mark Betriebs-GmbH & Co. KG 56,00% TeleMark Telekommunikations-

über die grau unterlegten Beteiligungen wird nicht berichtet 9

Stadt Iserlohn

unmittelbare Beteiligungen bedeutende mittelbare Beteiligungen

Wohnungswirtschaftliche Treuhand

Rheinland-Westfalen GmbH

Korrosionsschutztechnik gGmbH

Stadtwerke Glauchau Dienstleistungs-

GmbH (Verkauf zum 25.08.2009)

NED

Nachhaltige EnergiedienstleistungsGmbH

TOBI Kraftwerksbeteiligungs-GmbH

& Co. KG

Energie AG Iserlohn-Menden

(Verkauf zum 25.08.2009)

gesellschaft Mark mbH

Seite dargestellt

100,00% Elementerra GmbH

Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen:

(bis 30.09.2010 - 30%)

Kommunales Immobilien Management

5,33% items GmbH

Iserlohner Stadtbetriebe

100,00%

items project GmbH

TOBI Windenergie GmbH & Co. KG

(Ankauf zum 31.12.2008)

TOBI Management GmbH

(Ankauf zum 15.06.2009)

Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn

10,00% Quantum GmbH

Zweckverbände (Mitgliedschaft)

Sondervermögen Stadtentwässerung

Sparkasse der Stadt Iserlohn

Beteiligungsbericht 2009 Stadt Iserlohn

Stand: 31.12.2009


Übersicht über die Beteiligungsverhältnisse der Stadt Iserlohn

6,82%

5,71%

1,00%

0,92%

unmittelbare

Beteiligungen unter 10 %

MVG Märkische Verkehrsgesellschaft

mbH

Wohnungsgenossenschaft Letmathe-

Oestrich eG (Verkauf z. 31.12.2009)

Kommunale Aktionärsvereinigung

RWWE GmbH (Verkauf z. 05.05.2010)

Kommunale Beteiligungsgesellschaft

RWWE GmbH (Verkauf z. 05.05.2010)

18,33% Veräußerung in 2009

RWWE AG

VIII. Übersicht über die Beteiligungsverhältnisse der Stadt Iserlohn

Stadt Iserlohn

über die grau unterlegten Beteiligungen wird nicht berichtet 10 Stand: 31.12.2009


IX. Übersicht über die wichtigsten Positionen im Bericht

Quelle: Jahresabschlüsse 2009

Angaben in T€ Angaben in %

Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

Ausschüttung

an

Stadt Is.

Investitionen

- 11 -

Cash Flow Eigenkapitalquote

Eigenkapitalrentabilität

Gesamtkapitalrentabilität

1 GfK 1.703 1.535 0 1.535 95,1 3,6 3,5

1.1 Stadtwerke 3.621 0 14.223 9.149 31,7 10,6 4,0

1... Energie AG 1.228 0 2.244 4.551 33,9 13,1 5,4

1... TeleMark 45 0 805 1.121 73,4 1,3 2,0

1... Elementerra Der Jahresabschluss 2009 liegt nicht vor.

1.2 Bäderges. -2.234 0 76 -1.733 41,5 -53,4 -19,7

2 MVG -14.868 0 3.288 -11,032 36,3 -118,1 -42,7

3 MST -31 0 8 15 83,6 -3,1 -2,6

4 GfW -339 0 4.458 213 50,1 -4,3 -0,4

5 IfInKor 10 0 28 75 8,1 19,7 1,5

6 IGW 62 0 992 1.091 48,2 0,3 1,3

7 WoGe L-Oe 658 1 1.653 1.378 62,9 4,6 3,7

8 KBR 41.447 770 0 41.447 98,0 69.078,8 32.180,7

9 KAV 0 0 0 -0 96,1 -0,3 -0,3

10 Radio Mark Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind nicht offenlegungspflichtig.

11 KIM Der Jahresabschluss 2009 liegt noch nicht vor.

12 ISB -141 0 532 487 34,5 -4,2 0,5

13 SWI Der Jahresabschluss 2009 liegt noch nicht vor.

14 SV StE Der Jahresabschluss 2009 liegt noch nicht vor.

15 Sparkasse 2.064 0 1.275 21.474 6,3 3,9 2,3

16 ZfA Der Jahresabschluss 2009 liegt noch nicht vor.

17 ZfB Der Jahresabschluss 2009 liegt noch nicht vor.

18 ZV KDVZ 24 0 991 1.726 31,6 0,8 0,9

19 Ruhrverband 3.679 0 47.901 102.321 30,9 0,7 2,5

Definition der Kennzahlen:

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Weitere Erläuterung der Kennzahlen: siehe Anhang


0 Konzernabschluss Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu den Beteiligungsverhältnissen, dem Gegenstand der Unternehmen des

Konzerns und den rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen

werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 92.888.439,61 88.639 92.504

I. Immaterielle Vermögensgegenstände . . .

1. Konzessionen und ähnliche Rechte 1.372.745,00 1.462 1.167

2. Geleistete Anzahlungen 370.736,44 0 247

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken

14.327.208,79 14.318 13.514

2. Verteilungsanlagen 54.996.374,00 50.476 53.930

3. Technische Anlagen und Maschinen 16.173.206,00 16.559 17.857

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.730.287,00 1.784 1.860

5. Anlagen im Bau 1.604.368,26 360 352

III. Finanzanlagen . . .

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 95.575,00 0 0

2. Beteiligungen 1.536.166,72 3.091 3.032

3. Sonstige Ausleihungen 681.772,40 588 544

B. Umlaufvermögen 71.639.418,31 63.242 57.325

I. Vorräte . . .

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 656.984,08 660 661

2. Waren 20.328,41 19 22

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

23.048.559,34

22.118 18.838

2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.188.351,50 1.383 0

3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen

647 677

ein Beteiligungsverhältnis besteht

564.444,46

4. Sonstige Vermögensgegenstände 9.343.889,00 5.251 5.113

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 35.816.861,52 33.163 32.016

C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.654.927,87 331 0

Summe Aktiva 166.182.785,79 152.212 149.830

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 52.265.397,30 49.495 53.609

I. Gezeichnetes Kapital 36.233.850,00 36.234 36.234

II. Kapitalrücklage 5.036.966,58 5.037 5.037

III. Gewinnrücklagen 3.227.558,21 3.166 3.144

IV. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter

am Eigenkapital

7.772.513,90 7.773 7.773

V. Auf andere Gesellschafter entfallendes Ergebnis -564.754,91 -956 310

VI. Konzernbilanzverlust / -gewinn 559.263,52 -1.758 1.111

- 12 -


B. Sonderposten wegen Investitionszuschüssen

zum Anlagevermögen

930.680,00 1.010 1.095

C. Empfangene Ertragszuschüsse 11.828.473,48 12.181 13.387

D. Rückstellungen 35.045.430,38 31.003 18.638

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen

2.950.242,00 2.827 2.793

2. Steuerrückstellungen 592.412,00 575 1.508

3. Sonstige Rückstellungen 31.502.776,38 27.601 14.337

E. Verbindlichkeiten 65.501.561,75 58.137 62.852

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.187.106,75 31.245 31.940

2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.475,42 0 0

3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

12.609.540,27 11.264 13.307

4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, 689.465,84

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

420 527

5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 28.279,94 0 395

6. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 1.761.353,24 1.690 1.537

7. Sonstige Verbindlichkeiten 14.215.340,29 13.519 15.145

F. Rechnungsabgrenzungsposten 611.242,88 385 249

Summe Passiva 166.182.785,79 152.212 149.830

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse (ohne Strom- und Erdgassteuer) 167.565.878,21 159.736 153.902

2. Andere aktivierte Eigenleistungen 326.328,75 296 315

3. Sonstige betriebliche Erträge 5.413.300,03 9.929 4.424

4. Materialaufwand . . .

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

-117.170.916,01 -106.334 -101.464

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.141.211,18 -6.245 -8.232

5. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -10.856.172,91 -9.679 -9.545

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung

-3.209.184,19 -2.819 -3.004

6. Abschreibungen -10.220.002,21 -10.532 -11.360

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen . . .

a) Konzessionsabgabe -6.853.510,32 -7.006 -7.250

b) Übrige -13.515.001,49 -24.304 -7.595

8. Erträge aus Beteiligungen 485.194,65 1.335 2.259

9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

6.008,37 6 6

10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 253.766,97 963 974

11. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

0 0 0

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.590.643,52 -1.541 -1.809

13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 4.493.835,15 3.806 11.620

14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -857.388,87 -2.275 -4.037

15. Sonstige Steuern -406.071,28 -428 -356

16. Konzernjahresüberschuss 3.230.375,00 1.102 7.227

17. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -3.174.481,39 -3.795 -1.505

18. Entnahmen (+) aus der / Einstellungen (-) in die

gesetzlichen Rücklage

-61.385,00 -22 -100

19. Auf andere Gesellschafter entfallendes Ergebnis 564.754,91 956 -310

20. Vorabgewinnausschüttung 0 0 -4.200

21. Konzernbilanzverlust / -gewinn 559.263,52 -1.758 1.111

- 13 -


3. Beschäftigte am Jahresende

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 296 206 213

Teilzeitstellen keine Unterscheidung

nach Teilzeitstellen

74 64

Auszubildende 20 19 18

Gesamt 316 299 295

4. Investitionen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 17.347.931,47 6.739 17.113

5. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 7,9 6,6 21,5

Gesamtkapitalrentabilität in % 3,4 3,2 8,8

Umsatzrentabilität in % 2,4 2,1 7,3

Eigenkapitalquote in % 31,5 32,5 35,8

Fremdkapitalquote in % 21,7 21,6 22,4

Anlagenintensität in % 55,9 58,2 61,7

Cash Flow in T€ 13.573 11.668 18.685

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

6. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Es wird auf die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der einzelnen Konzerngesellschaften verwiesen, die

in den folgenden Abschnitten noch gesondert dargestellt werden.

7. Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

Die Konzessionsabgabe für 2009 beträgt 6,9 Mio. € (Vorjahr 7,0 Mio. €). Die Stadtwerke Iserlohn GmbH

und die Energie AG Iserlohn-Menden haben die Konzessionsabgabe jeweils in voller Höhe erwirtschaftet.

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen im Wesentlichen die Gewinnausschüttungen der Energie AG

Iserlohn-Menden und der Stadtwerke Glauchau Dienstleistungsgesellschaft mbH für 2008.

Die Umsatzerlöse in Höhe von 167,6 Mio € betreffen im Wesentlichen die Tätigkeitsfelder der Konzerngesellschaften.

Zugunsten der TOBI Windenergie GmbH & Co. KG, Bocholt, besteht eine Bürgschaft von 1,3 Mio €.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode. Hierbei werden die Anschaffungskosten

für die Anteile an den Tochtergesellschaften mit dem anteiligen Eigenkapital verrechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften wurden gegeneinander

aufgerechnet, Umsatzerlöse und Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen saldiert.

- 14 -


Angaben zum Anteilsbesitz:

Gesellschaft Beteiligungsquote in %

Stadtwerke Iserlohn GmbH 100

dergesellschaft Iserlohn mbH 95

Energie Aktiengesellschaft Iserlohn-Menden 67

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH 56

8. Ziele der Beteiligung

Ziele des Unternehmens sind der Erwerb und die Errichtung von sowie die Beteiligung an Unternehmen

zur Versorgung der Bevölkerung mit elektrischer Energie, Erdgas, Fernwärme und Wasser sowie zur

Wahrnehmung aller weiteren ent- und versorgungswirtschaftlichen Aufgaben, der Informations- und

Kommunikationstechnik, zum Betrieb von öffentlichen Bädern sowie anderen kommunalen Einrichtungen,

insbesondere die Beleuchtung des Straßen- und Wegenetzes in Iserlohn. Die Gesellschaft erfüllt

insbesondere die zentralen Ziele der Konzerngesellschaften.

- 15 -


1 Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 39.149.401,34 39.149 39.149

I. Finanzanlagen . . .

Anteile an verbundenen Unternehmen 39.149.401,34 39.149 39.149

B. Umlaufvermögen 7.838.144,58 6.330 7.972

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. .

.

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

3.458.328,01 2.170 7.471

2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.188.351,50 1.383 0

3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.187.990,15 2.773 495

II. Guthaben bei Kreditinstituten 3.474,92 4 5

Summe Aktiva 46.987.545,92 45.480 47.121

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 44.696.603,29 43.162 43.498

I. Gezeichnetes Kapital 36.233.850,00 36.234 36.234

II. Kapitalrücklage 4.214.327,88 4.214 4.214

III. Andere Gewinnrücklagen 2.545.000,00 2.545 2.545

IV. Jahresüberschuss / (i.Vj.) Bilanzgewinn 1.703.425,41 169 505

B. Rückstellungen 32.700,00 34 967

1. Steuerrückstellungen 0 0 927

2. Sonstige Rückstellungen 32.700,00 34 41

C. Verbindlichkeiten 2.258.242,63 2.283 2.656

1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen

2.258.242,63 2.281 2.154

2. Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter 0,00 0 395

3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 2 107

Summe Passiva 46.987.545,92 45.480 47.121

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Sonstige betriebliche Erträge 241.594,24 501 3.271

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -56.256,74 -67 -98

3. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 3.620.646,25 2.221 6.193

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.364,70 7 6

5. Aufwendungen aus Verlustübernahme -2.233.849,10 -2.239 -2.118

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -40.097,68 -250 -128

7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

1.543.401,67 173 7.126

8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.727,50 -4 -2.421

9. Jahresüberschuss 1.534.674,17 169 4.705

- 16 -


10. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 0 0 0

11. Vorabausschüttung 0 0 -4.200

12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 168.751,24 0 0

13. Bilanzgewinn 1.703.425,41 169 505

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Gewinnabführung vor Steuern 1.534.674,17 169 4.705

Gewinnabführung nach Steuern 1.291.811,98 142 4.208

Kapitalzuführung 0,00 0 10.835

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Die Stadtwerke Iserlohn GmbH hat für 2009 einen Gewinn von 3,6 Mio. € (Vorjahr 2,2 Mio. €) an die

Gesellschaft abgeführt. Aus der Übernahme des Verlustes derdergesellschaft Iserlohn mbH fielen

unverändert zum Vorjahr Aufwendungen in Höhe von 2,2 Mio. € an. Für das Geschäftsjahr 2009 wird

ein Jahresüberschuss von 1,5 Mio. € (Vorjahr 0,2 Mio. €) ausgewiesen.

Angaben zum Anteilsbesitz:

Gesellschaft Beteiligungsquote Eigenkapital Ergebnis

in %

in T€ 2009 in T€

Stadtwerke Iserlohn GmbH 100 36.579 3.621

dergesellschaft Iserlohn mbH 95 4.186 -2.234

4. Beschäftigte

Es werden keine Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaft bedient sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben der

Mitarbeiter der Stadtwerke Iserlohn GmbH.

5. Investitionen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 0,00 0 9.493

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 3,6 0,4 16,6

Gesamtkapitalrentabilität in % 3,5 0,9 15,6

Umsatzrentabilität in % 0 0 0

Eigenkapitalquote in % 95,1 94,9 92,3

Fremdkapitalquote in % 0 0 0

Anlagenintensität in % 83,3 86,1 83,1

Cash Flow in T€ 1.535 169 4.705

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 /

Gesamtkapital vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

- 17 -


7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Anzahl der Gesellschaften im konsolidierten Konzernabschluss

(inkl. GfK)

5 * 5 5

* = 6 Gesellschaften ab dem 01.10.2009 durch Aufstockung der Anteile (Elementerra GmbH)

auf 100 %

8. Ziele der Beteiligung

Die Ziele der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH sind den Zielen des Konzerns der

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH gleichzusetzen.

- 18 -


1.1 Stadtwerke Iserlohn GmbH

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 65.868.413,88 59.971 62.207

I. Immaterielle Vermögensgegenstände . . .

1. Konzessionen und ähnl. Rechte und Werte 933.376,00 871 516

2. Geleistete Anzahlungen 314.480,58 0 195

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken

6.690.181,26 6.637 6.828

2. Verteilungsanlagen 30.159.775,00 24.079 25.634

3. Technische Anlagen und Maschinen 13.012.409,00 13.447 14.557

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.145.986,00 1.110 1.055

5. Anlagen im Bau 1.556.163,62 320 2

III. Finanzanlagen . . .

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.240.000,00 10.240 10.240

2. Beteiligungen 1.253.500,02 2.781 2.722

3. Sonstige Ausleihungen 562.542,40 486 458

B. Umlaufvermögen 47.818.806,36 42.081 40.776

I. Vorräte . . .

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 656.984,08 660 661

2. Waren 9.946,99 9 12

II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände . . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

13.354.833,71 12.141 12.160

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

21.939,34 1.458 4.697

3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.211.476,84 744 909

III. Guthaben bei Kreditinstituten 31.563.625,40 27.069 22.336

C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.654.927,87 331 0

Summe Aktiva 115.342.148,11 102383 102.983

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 36.578.511,51 36.579 36.579

I. Gezeichnetes Kapital 33.267.650,00 33.268 33.268

II. Kapitalrücklage 2.957.467,30 2.957 2.957

III. Andere Gewinnrücklagen 353.394,21 353 353

B. Sonderposten wegen Investitionszuschüssen

zum Anlagevermögen

335.576,00 374 417

C. Empfangene Ertragszuschüsse 8.828.793,00 8.755 9.501

D. Rückstellungen 22.883.295,00 20.050 11.546

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen

2.408.077,00 2.370 2.372

2. Sonstige Rückstellungen 20.475.218,00 17.680 9.175

E. Verbindlichkeiten 46.648.217,37 36.626 44.939

- 19 -


1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.309.262,98 11.860 12.567

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leist. 6.409.714,49 7.401 7.408

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen

8.283.883,34 4.115 9.130

4. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 1.558.116,21 1.480 1.360

5. Sonstige Verbindlichkeiten 12.087.240,35 11.771 14.474

F. Rechnungsabgrenzungsposten 67.755,23 0 0

Summe Passiva 115.342.148,11 102.383 102.983

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse (ohne Strom- und Erdgassteuer) 99.433.999,46 97.046 94.432

2. Andere aktivierte Eigenleistungen 137.158,75 162 190

3. Sonstige betriebliche Erträge 4.006.532,49 7.516 3.927

4. Materialaufwand . . .

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

-59.914.876,64 -56.104 -50.845

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.907.834,74 -11.479 -14.347

5. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -6.973.265,70 -6.270 -6.126

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

und für Unterstützung

-2.068.709,02 -1.836 -1.869

6. Abschreibungen -5.527.253,35 -5.513 -6.290

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen . . .

a) Konzessionsabgabe -5.936.788,52 -6.063 -6.327

b) Übrige -6.908.341,08 -16.429 -5.006

8. Erträge aus Beteiligungen 395.472,48 1.269 2.078

9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

4.801,94 5 5

10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 236.107,41 968 746

11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -742.750,89 -692 -789

12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

4.234.252,59 2.580 9.780

13. Steuerumlagen vom Einkommen und vom Ertrag

-241.593,84 0 -3.265

14. Sonstige Steuern -372.012,50 -359 -322

15. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages

abgeführter Gewinn

3.620.646,25 2.221 6.193

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Bürgschaften und Provisionen (Stadt Iserlohn) 3.993.505,54 4.364 4.718

Konzessionsabgaben (an die Stadt Iserlohn) 5.689.280,61 6.015 6.327

Es bestehen keine weiteren Beziehungen zum Kernhaushalt der Stadt Iserlohn.

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen die Gewinnausschüttungen der Energie AG Iserlohn-Menden

(278 T€) sowie der Stadtwerke Glauchau Dienstleistungsgesellschaft mbH (117 T€) für 2008. Die

Erträge aus dem Verkauf einer Beteiligung (849 T€) sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen

enthalten.

- 20 -


Angaben zum Anteilsbesitz:

Gesellschaft Beteiligungsquote Eigenkapital Ergebnis in

in %

in T€ T€

Energie AG Iserlohn-Menden 66,67 16.855 1.228

TOBI Kraftwerksbeteiligungs-GmbH & Co. KG 33,33 131 -18

NED Nachhaltige Energiedienstleistungs-GmbH 29,00 189 -11

TOBI Windenergie GmbH & Co. KG 20,00 10 ---

TOBI Management GmbH 19,556 25 ---

4. Beschäftigte am Jahresende

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 150 129 130

Teilzeitstellen keine Unterscheidung

nach Teilzeitstellen

14 15

Auszubildende 11 10 9

Gesamt 161 153 154

5. Investitionen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 14.222.490,29 3.083 13.797

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 10,6 6,1 25,9

Gesamtkapitalrentabilität in % 4,0 2,8 9,9

Umsatzrentabilität in % 3,9 2,3 10,0

Eigenkapitalquote in % 31,7 35,7 35,5

Fremdkapitalquote in % 16,6 14,0 14,7

Anlagenintensität in % 57,1 58,6 60,4

Cash Flow in T€ 9.149 7.650 12.586

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 /

Gesamtkapital vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Abgegebene Strommenge (in MWh) 185.000 200.714 206.301

Abgegebene Erdgasmenge (in MWh) 794.000 779.751 752.520

Erzeugte Fernwärmemenge (in Mwh) 34.400 16.645 10.472

Abgegebene Fernwärmemenge (in Mwh) 135.000 153.853 144.529

Wassermenge aus Eigengewinnung (in Tm³) 4.500 4.804 5.486

Abgegebene Wassermenge (in Tm³) 6.200 6.622 6.341

- 21 -


8. Ziele der Beteiligung

Ziel des Unternehmens ist die Versorgung der Bevölkerung mit elektrischer Energie, Erdgas, Fernwärme

und Wasser, der Betrieb von Informations- und Telekommunikations-Infrastruktur sowie die Wahrnehmung

aller weiteren ent- und versorgungswirtschaftlichen Aufgaben, insbesondere die Beleuchtung

des Straßen- und Wegenetzes in Iserlohn. Das fundamentale Ziel liegt in der Daseinsvorsorge.

- 22 -


1.1.1 Energie AG Iserlohn-Menden

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 28.343.740,45 29.292 31.555

I. Immaterielle Vermögensgegenstände . . .

1. Konzessionen und ähnl. Rechte und Werte 380.101,00 518 606

2. Geleistete Anzahlungen 56.255,86 0 52

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken

3.202.880,53 3.020 3.219

2. Verteilungsanlagen 19.842.395,00 21.269 23.041

3. Technische Anlagen und Maschinen 1.426.507,00 1.151 1.301

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.726,00 71 89

5. Anlagen im Bau 45.308,95 6 5

III. Finanzanlagen . . .

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.940.669,41 2.845 2.845

2. Beteiligungen 282.666,70 310 310

3. Sonstige Ausleihungen 119.230,00 102 86

B. Umlaufvermögen 21.404.852,62 17.868 18.473

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

9.314.617,45 9.542 6.386

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

2.879.580,84 168 309

3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht

564.444,46 647 677

4. Sonstige Vermögensgegenstände 4.846.131,27 1.612 1.762

II. Guthaben bei Kreditinstituten 3.800.078,60 5.899 9.340

C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0

Summe Aktiva 49.748.593,07 47.160 50.028

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 16.855.463,17 16.046 20.276

I. Gezeichnetes Kapital 15.360.000,00 15.360 15.360

II. Gewinnrücklagen

Gesetzliche Rücklage

329.164,00 268 246

III. Bilanzgewinn 1.166.299,17 418 4.670

B. Rückstellungen 11.929.421,38 10.740 5.936

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen

542.165,00 456 421

2. Steuerrückstellungen 590.000,00 575 576

3. Sonstige Rückstellungen 10.797.256,38 9.709 4.938

C. Verbindlichkeiten 20.502.843,82 19.989 23.568

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.814.008,38 13.077 14.324

- 23 -


2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

5.917.048,11 3.530 5.491

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen

0,00 1.420 2.841

4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

689.465,84 247 384

5. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 203.237,03 210 177

6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.879.084,46 1.505 351

D. Rechnungsabgrenzungsposten 460.864,70 385 249

Summe Passiva 49.748.593,07 47.160 50.028

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse (ohne Stromsteuer) 92.748.320,62 86.796 87.247

2. Andere aktivierte Eigenleistungen 100.440,00 77 69

3. Sonstige betriebliche Erträge 9.952.019,94 9.831 9.230

4. Materialaufwand . . .

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe

-84.728.570,74 -77.177 -81.245

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.011.574,71 -945 -1.266

5. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -2.102.489,64 -1.719 -1.688

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung

-566.689,80 -469 -621

6. Abschreibungen -3.116.024,48 -3.184 -3.268

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen . . .

a) Konzessionsabgaben -916.721,80 -943 -924

b) Übrige -7.884.447,15 -9.249 -3.677

8. Erträge aus Beteiligungen 89.722,17 66 181

9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen

des Finanzanlagevermögens

1.206,43 1 1

10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.177,66 265 351

11. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

0 0 0

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -569.489,24 -620 -803

13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

2.057.879,26 2.729 3.585

14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -826.787,91 -2.250 -1.579

15. Sonstige Steuern -3.407,18 -39 -3

16. Jahresüberschuss 1.227.684,17 440 2.004

17. Gewinnvortrag / (i. Vj.) Verlustvortrag aus dem

Vorjahr

0 0 2.766

18. Einstellungen in die gesetzliche Rücklage -61.385,00 -22 -100

19. Bilanzgewinn 1.166.299,17 418 4.670

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Bürgschaften und Provisionen (Stadt Iserlohn) 9.314.548,95 10.009 10.745

Konzessionsabgaben (an die Stadt Iserlohn) 0,00 0 0

Es bestehen keine weiteren Beziehungen zum Kernhaushalt der Stadt Iserlohn.

- 24 -


Angaben zum Anteilsbesitz:

Gesellschaft Eigenkapital in T€ Beteiligungs- Ergebnis

quote in % 2009 in T€

Elementerra GmbH 50 100,00* 0

TeleMark mbH 5.104 56,00 45

Quantum GmbH 637 10,00 190

Items GmbH

* ab 01.10.2009

5.456 5,33 985

Der Jahresabschluss der Energie AG Iserlohn-Menden wird in den Konzernabschluss der Gesellschaft

für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH, Iserlohn, einbezogen.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 35 34 35

Teilzeitstellen 1 1 1

Auszubildende 3 4 4

Gesamt 39 39 40

5. Investitionen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 2.244.249,44 1.181 1.451

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 13,1 17,2 23,0

Gesamtkapitalrentabilität in % 5,4 7,1 9,7

Umsatzrentabilität in % 2,2 3,1 4,1

Eigenkapitalquote in % 33,9 34,0 40,5

Fremdkapitalquote in % 23,3 26,8 27,4

Anlagenintensität in % 57,0 62,1 63,1

Cash Flow in T€ 4.551 3.779 5.332

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Abgegebene Strommenge an Endkunden in GWh 585 593 596

Stromerzeugung im BHKW Stefanstraße in Mio. kWh 5,24 11,0 13,0

Wärmeerzeugung im BHKW Stefanstraße in Mio. kWh 5,8 12,0 14,4

Abgegebene Erdgasmenge an Stadtwerke Iserlohn und

Stadtwerke Menden in Mio. kWh

0 0 0

- 25 -


- 26 -


1.1.1.1 TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH, Lüdenscheid

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 6.257.406,69 6.532 6.846

I. Immaterielle Vermögensgegenstände . . .

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an

solchen Rechten und Werten

49.745,00 55 33

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke und Gebäude 14.697,00 15 15

2. Verteilungsanlagen 4.994.204,00 5.128 5.255

3. Technische Anlagen und Maschinen 754.137,00 828 853

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 441.728,00 473 606

5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.895,69 34 85

B. Umlaufvermögen 693.095,62 533 517

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 353.810,11 407 271

2. Forderungen gegen Gesellschafter 0 0 0

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.562,54 2 12

4. Sonstige Vermögensgegenstände 17.988,16 54 39

III. Guthaben bei Kreditinstituten 318.734,81 71 196

Summe Aktiva 6.950.502,31 7.066 7.364

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 5.104.227,77 5.101 5.100

I. Gezeichnetes Kapital 3.630.172,36 3.630 3.630

II. Kapitalrücklage 1.428.815,90 1.429 1.429

III. Gewinnvortrag 0 0 0

IV. Jahresüberschuss 45.239,51 42 41

B. Empfangene Ertragszuschüsse 79.225,00 83 91

C. Rückstellungen 101.889,00 89 102

1. Steuerrückstellungen 2.412,00 0 5

2. Sonstige Rückstellungen 99.477,00 89 98

D. Verbindlichkeiten 1.582.537,59 1.792 2.070

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.213.850,95 1.272 1.327

2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.475,42 0 0

3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

153.189,69 135 265

4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften 158.188,53 331 450

5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

21.939,34 38 12

6. Sonstige Verbindlichkeiten 24.893,66 17 16

E. Rechnungsabgrenzungsposten 82.622,95 0 0

Summe Passiva 6.950.502,31 7.066 7.364

- 27 -


2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse 3.351.261,44 3.354 3.411

2. Andere aktivierte Eigenleistungen 88.730,00 57 55

3. Sonstige betriebliche Erträge 9.831,45 9 9

4. Materialaufwand . . .

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

-172.432,82 -204 -173

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -352.514,36 -423 -456

5. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -1.028.153,74 -877 -896

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

und für Unterstützung

-283.823,75 -256 -263

6. Abschreibungen -1.076.314,46 -1.199 -1.198

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -399.447,15 -327 -341

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.061,12 5 7

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -69.966,00 -75 -76

10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

68.231,73 64 80

11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -21.873,46 -20 -37

12. Sonstige Steuern -1.118,76 -1 -1

13. Jahresüberschuss 45.239,51 42 41

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

Es bestehen keine direkten Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt der Stadt Iserlohn. Der Jahresüberschuss

in Höhe von 45 T€ ist an die Gesellschafter ausgeschüttet worden und führt letztlich zu einer

erhöhten Ausschüttung der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH an die Stadt Iserlohn.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 20 21 23

Teilzeitstellen 0 0 0

Auszubildende 2 1 1

Gesamt 22 22 24

5. Investitionen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 805 887 1.477

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 1,3 1,2 1,5

Gesamtkapitalrentabilität in % 2,0 1,9 2,1

Umsatzrentabilität in % 2,0 1,9 2,3

Eigenkapitalquote in % 73,4 72,2 69,3

Fremdkapitalquote in % 16,6 13,5 13,8

Anlagenintensität in % 90,0 92,4 93,0

Cash Flow in T€ 1.121 1.241 1.240

- 28 -


Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Anschlüsse Breitbandkabel (BBK) 320 315 291

Anzahl Wohneinheiten mit BBK-Anschluss 587 574 559

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel der Gesellschaft liegt im Rahmen der Daseinsvorsorge in der Unterstützung der Energie AG

Iserlohn-Menden sowie der Stadtwerke Lüdenscheid GmbH durch die Bereithaltung einer leistungsfähigen,

störungsfreien Telekommunikations-Dienstleistung um die lückenlose Erreichbarkeit der

Energieversorger und damit die öffentliche Versorgung mit Energie störungsfrei, dauerhaft und jederzeit

zu gewährleisten.

- 29 -


1.1.1.2 Elementerra GmbH, Menden

I. Allgemeine Daten

Die Energie AG Iserlohn-Menden hält ab dem 01. Oktober 2009 100 % der Anteile an der Elementerra

GmbH, Menden (vorher 30,0 %). Auf die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss

zum 31.12.2009 ist verzichtet worden, da die operative Geschäftstätigkeit zum 30. September 2009

eingestellt worden ist.

- 30 -


1.2 Bädergesellschaft Iserlohn mbH

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und

den rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 5.503.973,00 5.929 4.981

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte

9.523,00 18 12

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke und Bauten 4.419.450,00 4.646 3.453

2. Technische Anlagen und Maschinen 980.153,00 1.134 1.145

3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.847,00 130 110

4. Anlagen im Bau 0 0 261

B. Umlaufvermögen 4.585.723,16 4.454 4.044

I. Vorräte . . .

Fertige Erzeugnisse 10.381,42 10 10

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

25.298,07 28 20

2. Forderungen gg. verbundene Unternehmen 4.338.793,30 4.226 3.813

3. Sonstige Vermögensgegenstände 80.302,58 69 63

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 130.947,79 121 138

Summe Aktiva 10.089.696,16 10.382 9.025

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 4.185.542,79 4.186 4.186

I. Gezeichnetes Kapital 2.046.000,00 2.046 2.046

II. Kapitalrücklage 2.139.542,79 2.140 2.140

B. Sonderposten wegen Investitionszuschüssen

zum Anlagevermögen

595.104,00 637 678

C. Rückstellungen 98.125,00 90 85

Sonstige Rückstellungen 98.125,00 90 85

D. Verbindlichkeiten 5.210.924,37 5.471 4.076

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.849.984,44 5.036 3.722

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

129.587,98 198 143

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen

7.230,13 13 13

4. Sonstige Verbindlichkeiten 224.121,82 224 198

Summe Passiva 10.089.696,16 10.382 9.025

- 31 -


2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse 1.146.324,50 1.031 925

2. Sonstige betriebliche Erträge 341.281,55 273 235

3. Materialaufwand . . .

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

-987.967,99 -835 -743

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -352.373,52 -311 -283

4. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -1.008.481,19 -926 -912

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung

-292.516,65 -261 -252

5. Abschreibungen -500.409,92 -635 -604

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -324.889,41 -358 -305

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.989,12 45 37

8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -250.272,75 -231 -186

9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

-2.204.316,26 -2.210 -2.089

10. Sonstige Steuern -29.532,84 -30 -30

11. Erträge aus Verlustübernahme -2.233.849,10 -2.239 2.118

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Verlustabdeckung durch GfK 2.234 2.239 2.118

Bürgschaften der Stadt Iserlohn 3.350 3.536 3.722

Es bestehen keine direkten Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt der Stadt Iserlohn. Die Bädergesellschaft

Iserlohn mbH ist in den Konzernabschluss der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn

mbH einbezogen. Der Verlust in Höhe von 2.234 T€ wird von der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH getragen.

Im Berichtsjahr wurden 320.800 Besucher (Vorjahr 308.800 Besucher) in den Bädern Seilerseebad

und Aquamathe gezählt. Die genaue Aufteilung der Besucherstruktur kann unter Punkt 7 ‘Betriebswirtschaftliche

Kennzahlen’ eingesehen werden. Es war das erste volle Betriebsjahr der neuen Sauna im

Seilerseebad.

4. Beschäftigte am Jahresende

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 16 15 16

Teilzeitstellen 66 66 53

Auszubildende 4 4 4

Gesamt 86 85 73

5. Investitionen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 75.808,92 1.589 388

- 32 -


6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % -53,4 -53,5 -50,6

Gesamtkapitalrentabilität in % -19,7 -19,3 -21,4

Umsatzrentabilität in % -194,9 -217,2 -229,1

Eigenkapitalquote in % 41,5 40,3 46,4

Fremdkapitalquote in % 45,7 46,7 39,2

Anlagenintensität in % 54,6 57,1 55,2

Cash Flow in T€ -1.733 -1.604 -1.514

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Besucher im Solebad (SeilerSeeBad) 78.300 76.600 75.900

Besucher im Sportbad (SeilerSeeBad) 88.300 87.900 86.800

Besucher Schulen / Vereine im SeilerSeeBad 53.200 54.100 54.600

Besucher Sauna (SeilerSeeBad) 16.100 5.500 0

Besucher im Freibad (Aquamathe) 29.800 17.900 8.500

Besucher im Sportbad (Aquamathe) 19.500 28.700 28.200

Besucher Schulen / Vereine im Aquamathe 18.500 20.100 18.900

Besucher Sauna (Aquamathe) 17.100 18.000 18.000

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel der Gesellschaft liegt in der Bereitstellung von allgemein zugänglichen Schwimmanlagen

und der damit einhergehenden Förderung der Gesundheit der Bevölkerung.

- 33 -


2 MVG Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH, Lüdenscheid

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und

den rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 26.387.263,51 27.071 27.855

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 963.080,62 1.141 1.287

II. Sachanlagen 22.668.115,56 23.172 23.807

III. Finanzanlagen 2.756.067,33 2.758 2.760

B. Umlaufvermögen 8.287.297,03 7.866 6.399

I. Vorräte 647.198,21 594 610

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

6.812.409,73 5.993 5.422

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 827.689,09 1.278 367

C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.575,99 19 3

Summe Aktiva 34.704.136,53 34.956 34.257

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 12.586.523,37 12.587 12.587

I. Gezeichnetes Kapital 5.410.541,82 5.411 5.411

II. Kapitalrücklage 7.175.981,55 7.176 7.176

B. Sonderposten aus Zuweisungen der öffentlichen

Hand

8.084.384,43 8.372 8.556

C. Rückstellungen 8.657.035,23 8.910 8.737

D. Verbindlichkeiten 4.600.797,21 3.998 3.898

E. Rechnungsabgrenzungsposten 775.396,29 1.089 479

Summe Passiva 34.704.136,53 34.956 34.257

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse 31.650.493,80 35.654 34.101

2. Sonstige betriebliche Erträge 2.863.709,26 2.028 3.580

3. Materialaufwand -23.549.055,88 -32.131 -30.427

4. Personalaufwand -18.896.596,26 -15.163 -14.992

5. Abschreibungen -3.873.821,58 -3.799 -3.765

6. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten

aus Zuweisungen der öffentlichen Hand

1.403.376,00 1.379 1.352

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.384.286,11 -3.868 -3.720

8. Erträge aus Beteiligungen 1.528,00 2 1

9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 50 74

10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

154,72 0 0

11. Sonstige Zinserträge 10.933,69 16 41

12. Aufwendungen aus Verlustübernahme -18.452,06 0 0

- 34 -


13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -47.642,41 -91 -91

14. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -14.839.658,83 -15.925 -13.846

15. Sonstige Steuern -28.642,46 -41 -34

16. Erträge aus Verlustübernahme 14.868.301,29 15.965 13.880

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

Die MVG Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH ist Organgesellschaft der MKG-Märkischen Kommunalen

Wirtschaftsgesellschaft mbH, Lüdenscheid, einer im Alleinbesitz des Märkischen Kreises stehenden

Gesellschaft. Zwischen der MVG Märkischen Verkehrsgesellschaft GmbH und der MKG-Märkischen

Kommunalen Wirtschaftsgesellschaft ist ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

Der auf Grund des bestehenden Organschaftsvertrages von der MKG-Märkischen Kommunalen

Wirtschaftsgesellschaft auszugleichende Verlust betrug 2009: 14.868 T€. Die Stadt Iserlohn wird

indirekt über die Kreisumlage an der Verlustabdeckung beteiligt.

Nähere betriebswirtschaftliche Kennzahlen sind unter Punkt 7 ersichtlich.

Die MVG ist im Verhältnis zu den Gesellschaften: Busgesellschaft BMS mbH, MST Mark-Sauerland

Touristik GmbH, MEG Märkische Eisenbahngesellschaft mbH, MKG-Märkische Kommunale Wirtschafts-

GmbH verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB.

4. Beschäftigte am Jahresende

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 420 296 329

Teilzeitstellen --- --- ---

Auszubildende --- --- ---

Gesamt 420* 296 329

* gemeinsame Zahl der MBG und der MVG

5. Investitionen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 3.288 3.273 4.132

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % -118,1 -126,8 -110,3

Gesamtkapitalrentabilität in % -42,7 -45,4 -40,3

Umsatzrentabilität in % -47,0 -44,8 -40,7

Eigenkapitalquote in % 36,3 36,0 36,7

Fremdkapitalquote in % 7,4 7,5 7,6

Anlagenintensität in % 76,0 77,4 81,3

Cash Flow in T€ -11.032 -12.161 -10.161

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

- 35 -


7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Länge der Linien in km 2.684 2.755 2.725

Verkehrsleistung in Wagen-km (in 1.000) 15.256 15.194 15.134

Beförderte Personen im Linienverkehr (in 1.000) 35.067 36.897 37.337

Fahrten je Einwohner und Jahr 76 80 79

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel liegt in der Bereitstellung und Aufrechterhaltung des öffentlichen Personennahverkehrs zur

Sicherung der allgemeinen Mobilität der Gemeinschaft im Rahmen der sogenannten Daseinsvorsorge,

die als öffentliche Aufgabe dem Staat oder den kommunalen Körperschaften obliegt.

- 36 -


3 MST Mark-Sauerland Touristik GmbH, Lüdenscheid

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 778.570,77 803 832

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 0 0

II. Sachanlagen 774.469,77 799 828

III. Finanzanlagen 4.100,00 4 4

B. Umlaufvermögen 417.779,18 406 293

I. Forderungen und sonstige

Vermögensgegenstände

97.536,75 112 37

II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 320.242,43 294 256

C. Rechnungsabgrenzungsposten 305,88 0 2

Summe Aktiva 1.196.655,83 1.209 1.126

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 1.000.011,23 1.000 1.000

I. Gezeichnetes Kapital 562.500,00 563 563

II. Kapitalrücklage 440.733,60 441 441

III. Verlustvortrag -3.222,37 -3 -3

B. Sonderposten aus Zuweisung der öffentlichen

Hand

9.823,33 10 11

C. Rückstellungen 105.520,00 90 17

D. Verbindlichkeiten 81.301,27 108 99

Summe Passiva 1.196.655,83 1.209 1.126

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse 366.696,19 470 505

2. sonstige betriebliche Erträge 614.149,24 607 458

3. Materialaufwand -132.747,73 -220 -227

4. Personalaufwand -468.989,60 -493 -378

5. Abschreibungen -31.679,50 -34 -38

6. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten

aus Zuweisungen der öffentlichen Hand

600,00 1 1

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -379.688,87 -385 -307

8. Sonstige Zinserträge 1.955,81 7 7

9. Zinsaufwendungen -10,33 -0 -0

10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -29.714,79 -47 20

11. Sonstige Steuern -1.027,24 -2 -1

12. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags

abgeführte Gewinne

0 0 19

13. Erträge aus Verlustübernahme 30.742,03 49 0

- 37 -


3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

Die MKG stellt als Mutterunternehmen gemäß § 290 Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss auf, in den

neben der MST auch MVG, MEG und BMS mit einbezogen sind. Diese Unternehmen sind im Verhältnis

zur MST verbundene Unternehmen.

Neben den unter Punkt 7 genannten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen dient die Gesellschaft mit der

Förderung des Fremdenverkehrs im Märkischen Kreis und dem Verkauf von Fahrausweisen (3 Verkaufsbüros)

im ÖPNV öffentlichen Zwecken.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 12 12 12

Teilzeitstellen --- --- ---

Auszubildende --- --- ---

Gesamt 12 12 12

5. Investitionen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 8 5 4

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % -3,1 -4,9 1,9

Gesamtkapitalrentabilität in % -2,6 -4,1 1,7

Umsatzrentabilität in % -8,4 -10,5 3,7

Eigenkapitalquote in % 83,6 82,7 88,8

Fremdkapitalquote in % 7,7 6,5 0,0

Anlagenintensität in % 65,1 66,4 73,9

Cash Flow in T€ 15 63 57

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Besucher in der Dechenhöhle 49.932 59.020 59.083

Teilnehmer an Studienreisen 91 109 84

- 38 -


8. Ziele der Beteiligung

Das Hauptziel ist die Förderung des Fremdenverkehrs im Märkischen Kreis. Die Gesellschaft befördert

Personen im Nah- und Fernverkehr und übernimmt die Durchführung und Vermittlung von Urlaubsreisen,

Ausflugs- und Sonderfahrten. Im Rahmen ihrer Zielverfolgung ist die Gesellschaft verpflichtet,

nach den Wirtschaftsgrundsätzen im Sinne des § 109 Gemeindeordnung NRW zu verfahren.

- 39 -


4 Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn mbH, Iserlohn

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 14.533.324,68 10.472 9.529

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.404,00 2 4

II. Sachanlagen 14.528.920,68 10.470 9.525

B. Umlaufvermögen 385.370,39 1.882 1.686

I. Vorräte

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 29.845,76 14 6

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 58.362,79 99 106

2. Forderungen gegen Gesellschafter 59.590,95 60 18

3. Sonstige Vermögensgegenstände 226.616,73 216 65

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.954,16 1.493 1.492

C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.291,70 12 2

D. Treuhandvermögen 1.159,29 7 2

Summe Aktiva 14.923.146,06 12.373 11.219

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 7.472.511,33 7.512 6.579

I. Gezeichnetes Kapital 6.609.350,00 6.609 4.449

II. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung

geleistete Einlagen

. 0 1.160

III. Kapitalrücklage 1.707.193,49 1.407 1.107

IV. Gewinnrücklagen . . .

1. Andere Gewinnrücklagen 18.208,88 18 18

V. Gewinnvortrag / Verlustvortrag -522.977,08 -156 -173

VI. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -339.263,96 -367 17

B. Rückstellungen 135.692,00 127 49

1. Sonstige Rückstellungen 135.692,00 127 49

C. Verbindlichkeiten 7.277.995,63 4.718 4.574

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.784.918,00 4.144 4.477

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

267.594,83 446 33

3. Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 917.007,50 5 3

4. Sonstige Verbindlichkeiten 308.475,30 124 61

D. Rechnungsabgrenzungsposten 35.787,81 9 15

E. Treuhandverbindlichkeiten 1.159,29 7 2

Summe Passiva 14.923.146,06 12.373 11.219

- 40 -


2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse 1.951.701,66 1.777 1.708

2. Sonstige betriebliche Erträge 423.259,98 113 83

3. Materialaufwand . . .

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

-166.930,71 -150 -137

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -310.734,70 -342 -191

4. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -641.416,44 -592 -437

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung

-126.808,66 -115 -86

c) Aufwendungen für Altersversorgung -34.841,71 -34 -28

5. Abschreibungen -543.227,09 -417 -428

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -560.951,91 -419 -201

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.021,76 91 12

8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -278.199,21 -208 -222

9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

-283.127,03 -295 74

10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -15 0

11. Sonstige Steuern -56.136,55 -57 -57

12. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -339.263,58 -367 17

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Gewinnabführung / Verlustabdeckung 0,00 0 0

Kapitalzuführung 300.000,00 1.300 1.340

Bürgschaften und Provisionen 5.364.030,75 3.937 4.257

Der Jahresverlust in Höhe von 339.263,58 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Im Berichtsjahr wurde ein Cash-Pooling mit der Stadt Iserlohn eingerichtet. Dieses stellt eine Liquiditätsbündelung

im Rahmen des konzerninternen Liquiditätsausgleiches dar (Konzern Stadt Iserlohn).

Neben den unter Punkt 7 genannten Leistungen übernimmt die Gesellschaft das Aufgabensegment

Stadtinformation’. Hier wurden in den Aufgabenfeldern ‘Tourismus’ und ‘Stadtmarketing’ u.a. Öffentlichkeitsarbeit,

Aufwertung der touristischen Infrastruktur, Imageförderung der Stadt Iserlohn sowie

der Kartenvorverkauf für das Parktheater Iserlohn und Durchführung diverser Veranstaltungen in

Form von ‘Autosalon’, ‘Iserlohner Sommernächte’, ‘Genuss Pur’, ‘verkaufsoffene Sonntage’, ‘Märchenhaftes

Iserlohn’ (Weihnachtsmarkt) betraut. Des Weiteren erfolgte die Betreuung diverser Projekte.

Die weiteren Schwerpunkte der Gesellschaft liegen in den Aufgabenfeldern ‘Iserlohner Gewerbezentrum’,

‘Gewerbezentrum Brause’, ‘Gewerbe- und Gründerzentrum Corunna’, Qualifizierungs- und

Weiterbildungszentrum Corunna’, ‘Geschäftshaus City’, ‘Parkhaus City’, ‘Parkhaus Altstadt’, ‘Parkhaus

Stadtbahnhof’.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 15 14 9

Teilzeitstellen 0 0 0

Auszubildende 0 0 0

Gesamt 15 14 9

- 41 -


5. Investitionen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 4.458 1.781 192

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % -4,3 -4,5 0,3

Gesamtkapitalrentabilität in % -0,4 -1,1 2,1

Umsatzrentabilität in % -17,4 -19,8 1,0

Eigenkapitalquote in % 50,1 60,7 58,6

Fremdkapitalquote in % 36,8 30,7 37,0

Anlagenintensität in % 97,4 84,6 85,0

Cash Flow in T€ 213 50 446

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Beratungsleistungen insgesamt 176 146 172

davon Existenzgründungsberatungen 45 40 35

davon Fördermittelberatungen 27 20 20

Vermietung Iserlohner Gewerbezentrum in % -- 59 63

Vermietung Gewerbezentrum Brause in % 97,7 97,7 97,7

Vermietung Gewerbe-/Gründerz. Corunna in % 67,4 72,5 81

8. Ziele der Beteiligung

Ziel des Unternehmens ist die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Struktur auf dem Gebiet

der Stadt Iserlohn durch die Förderung der Wirtschaft auf allen Gebieten. Die Sicherung von

Arbeitsplätzen und der lokalen Wirtschaftskraft unter Berücksichtigung des langfristig angelegten

Strukturwandels liegt im Hauptaugenmerk der Gesellschaft. Dies gilt insbesondere für die Industrie,

das Handwerk, den Handel, den sonstigen Dienstleistungsbereich und das Fremdenverkehrsgewerbe.

- 42 -


5 Institut für Instandhaltung und Korrosionsschutztechnik gGmbH, Iserlohn

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und

den rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 540.089,00 584 554

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 0 1

II. Sachanlagen 540.087,00 584 553

B. Umlaufvermögen 178.274,42 372 226

I. Vorräte 116.067,00 264 103

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 39.305,51 51 16

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben

bei Kreditinstituten und Schecks

22.901,91 57 107

C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.414,46 2 1

D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0 0 0

Summe Aktiva 724.777,88 959 781

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 58.716,84 49 39

I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51 51

II. Verlustvortrag -2.079,30 -12 -56

III. Jahresfehlbetrag /-überschuss 9.666,95 10 44

B. Sonderposten mit Rücklageanteil 471.367,24 529 542

C. Rückstellungen 46.113,99 43 36

D. Verbindlichkeiten 147.487,49 337 164

E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.092,32 0 0

Summe Passiva 724.777,88 959 781

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse 563.140,28 222 191

2. Erhöhung / Verminderung des Bestands in Arbeit

befindlicher Aufträge

-148.934,20 161 54

3. sonstige betriebliche Erträge 254.032,35 189 210

4. Materialaufwand -55.739,43 -28 -48

5. Personalaufwand -472.751,33 -396 -250

6. Abschreibungen -65.091,90 -59 -61

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -63.998,84 -76 -50

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0 0

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -989,98 -2 -2

10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.666,95 10 44

11. Jahresüberschuss 9.666,95 10 44

- 43 -


3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Gewinnabführung / Verlustabdeckung 0,00 0 0

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Der Jahresüberschuss 2009 in Höhe von 9.666,95 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Beteiligung der Stadt Iserlohn verfolgt die unter Punkt 7. genannten Ziele im Rahmen der Attraktivitätssteigerung

und Förderung des Hochschulstandortes Iserlohn.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 10 9 7

Teilzeitstellen --- --- ---

Auszubildende --- --- 0

Aushilfskräfte 5 4 4

Gesamt 15 13 11

5. Investitionen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 28 82 12

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 19,7 26,0 ---

Gesamtkapitalrentabilität in % 1,5 1,2 6,3

Umsatzrentabilität in % 1,7 4,6 23,2

Eigenkapitalquote in % 8,1 5,1 5,0

Fremdkapitalquote in % 2,0 1,0 0,0

Anlagenintensität in % 74,5 61,0 70,9

Cash Flow in T€ 75 70 105

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Ziele der Beteiligung

Die Ziele des Instituts liegen in der Forschung und Entwicklung, sowie der Unterstützung der Lehre auf

den Gebieten der Instandhaltung und des Korrosionsschutzes, sowie der Qualifizierung des in der

Instandhaltung und im Korrosionsschutz eingesetzten Personals durch Aus- und Weiterbildung. Zur

Zielerreichung des Instituts wird eine enge Kooperation mit Universitäten, Hochschulen und entsprechenden

Instituten angestrebt. Damit verfolgt die Gesellschaft ausschließlich gemeinnützige

Zwecke.

- 44 -


6 IGW-Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH, Iserlohn

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 36.918.942,38 36.779 36.462

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.253,16 26 3

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte

mit Wohnbauten

34.964.092,58 35.515 34.902

2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte

mit Geschäfts- und anderen Bauten

550.162,35 566 572

3. Grundstücke ohne Bauten 263.180,11 263 582

4. Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 338.583,82 339 339

5. Bauten auf fremden Grundstücken 0,51 0 0

6. Technische Anlagen und Maschinen 4.386,02 5 6

7. Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.307,50 48 42

10. Anlagen im Bau 726.046,33 0 0

III. Finanzanlagen . . .

1. Beteiligungen 5.200,00 10 10

2. Andere Finanzanlagen 4.730,00 5 5

B. Umlaufvermögen 5.096.973,68 5.539 4.871

I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere

Vorräte

. . .

1. Grundstücke ohne Bauten 80.009,75 409 399

2. Bauvorbereitungskosten 0 0 78

3. Unfertige Leistungen 2.568.765,30 2.523 2.414

4. Andere Vorräte 15.866,06 23 11

II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände . . .

1. Forderungen aus Vermietung 21.179,25 16 22

2. Forderungen aus Verkauf von Grundstücken 327.215,89 498 10

3. Forderungen aus Betreuungstätigkeit 850,32 0 0

4. Forderungen aus anderen Lieferungen und

Leistungen

0 0 0

5. Sonstige Vermögensgegenstände 178.042,28 130 158

III. Wertpapiere . . .

1. Eigene Anteile 37.216,95 37 37

IV. Flüssige Mittel . . .

1. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.867.827,88 1.902 1.743

C. Rechnungsangrenzungsposten 10.283,84 16 3

1. Geldbeschaffungskosten 0 0 0

2. Andere Rechnungsabgrenzungsposten 10.283,84 16 3

Summe Aktiva 42.026.199,90 42.333 41.336

- 45 -


Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 20.266.555,17 20.205 20.097

I. Gezeichnetes Kapital 4.044.810,00 4.045 4.045

II. Gewinnrücklagen . . .

1. Rücklagen für eigene Anteile 37.216,95 37 37

2. Gesellschaftsvertragliche Rücklagen 2.022.405,00 2.022 2.022

3. Bauerneuerungsrücklage 1.588.790,59 1.589 1.589

4. Andere Gewinnrücklagen 12.512.293,63 12.404 11.035

III. Bilanzgewinn . . .

1. Gewinnvortrag 0 0 1.111

2. Jahresüberschuss 61.559,00 108 258

3. Einstellungen in Rücklage für eigene Anteile -520,00

B. Rückstellungen 267.925,73 85 131

1. Sonstige Rückstellungen 267.925,73 85 131

C. Verbindlichkeiten 21.461.784,96 22.024 21.084

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.091.559,26 17.613 16.575

2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern

1.092.759,51 1.277 1.455

3. Erhaltene Anzahlungen 2.746.937,84 2.621 2.573

4. Verbindlichkeiten aus Vermietung 111.994,47 129 119

5. Verbindlichkeiten aus Betreuungstätigkeit 146,19 0 3

6. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

418.028,23 374 349

7. Sonstige Verbindlichkeiten 359,46 10 10

D. Rechnungsabgrenzungsposten 29.934,04 19 24

Summe Passiva 42.026.199,90 42.333 41.336

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse . . .

a) aus der Hausbewirtschaftung 8.229.417,52 7.946 7.825

b) aus Verkauf von Grundstücken 0 0 0

c) aus Betreuungstätigkeit 184.129,92 176 170

d) aus anderen Lieferungen und Leistungen 0,00 2 11

2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes

an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit

unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen

45.819,65 42 66

3. Sonstige betriebliche Erträge 522.419,77 662 546

4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und

Leistungen

. . .

a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung -5.194.256,60 -4.966 -4.902

b) Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke -3.683,69 -8 -5

c) Aufwendungen für andere Lieferungen und

Leistungen

-13.661,65 -13 -13

5. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -1.279.342,35 -1.266 -1.202

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

und Unterstützung

-365.735,83 -330 -322

6. Abschreibungen -1.029.790,56 -1.022 -985

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -419.862,56 -530 -381

8. Erträge aus Beteiligungen 260,00 1 1

9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

360,90 0 0

10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.706,57 43 67

11. Abschreibungen auf Finanzanlagen -5.112,92 0 0

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -463.534,87 -457 -444

- 46 -


13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

238.133,30 278 433

14. Sonstige Steuern -176.574,30 -170 -175

15. Jahresüberschuss 61.559,00 108 258

16. Gewinnvortrag 0,00 0 1.111

17. Bilanzgewinn 61.559,00 108 1.369

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Gewinnabführung vor Steuern 0,00 0 0

Gewinnabführung nach Steuern 0,00 0 0

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Der Jahresüberschuss 2009 in Höhe von 61.559,00 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Zur Erfüllung der nachfolgend unter Punkt 8 genannten Ziele, bewirtschaftet die Gesellschaft zum

Stand 31.12.2009 folgenden Vermögensbestand:

º 318 Häuser

º 2.144 Wohnungen

º 10 Ladenlokale

º 254 Garagen

º 8 sonstige Einheiten

Zusammengefasst ergibt sich eine Wohn- und Nutzfläche von 125.450 m².

Der Schwerpunkt des Wohnungsbestandes liegt in Iserlohn in den Stadtteilen Wermingsen, Innenstadt,

Nußberg, Gerlingsen und Dördel.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 22 24 23

Teilzeitstellen 2 1 1

Auszubildende 1 1 1

Gesamt 25 26 25

Außerdem wurden durchschnittlich eine Waschhaus-Aufsicht und 3 (2008 : 3) nebenberuflich Hauswarte

bzw. Reinigungskräfte beschäftigt.

5. Investitionen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 992 1.673 578

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 0,3 0,5 1,4

Gesamtkapitalrentabilität in % 1,3 1,3 1,8

Umsatzrentabilität in % 0,7 1,3 3,2

Eigenkapitalquote in % 48,2 47,7 48,6

Fremdkapitalquote in % 41,7 43,0 41,9

Anlagenintensität in % 87,8 86,9 88,2

Cash Flow in T€ 1.091 1.131 1.243

- 47 -


Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 /

Gesamtkapital vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Instandhaltungsaufwand in T€ 2.976 2.679 2.677

Gesamte Wohn- / Nutzfläche in m² 125.450 127.397 127.432

Gesamtbestand Häuser 318 328 328

Gesamtbestand Wohnungen 2.144 2.194 2.205

Durchschnittsmiete in Altbauten in €/m²/Monat 3,83 3,70 3,66

Durchschnittsmiete in Neubauten in €/m²/Monat 4,18 4,10 4,11

Anzahl betreuter (fremder) Wohnungen 894 849 813

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel der Iserlohner Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mbH liegt in der sozialverantwortlichen

Wohnungsversorgung der Einwohner der Stadt Iserlohn.

Im Rahmen dieser Zielverfolgung errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet die IGW Bauten in allen

Rechts- und Nutzungsformen.

- 48 -


7 Wohnungsgenossenschaft Letmathe-Oestrich eG

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gesellschaftszweck und den rechtlichen

Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 20.108.648,64 19.172 18.530

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.069,51 3 3

II. Sachanlagen 20.097.779,13 19.161 18.519

III. Finanzanlagen 7.800,00 8 8

B. Umlaufvermögen 2.369.734,03 2.486 2.199

I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere

Vorräte

862.070,89 871 846

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

49.764,55 28 52

III. Flüssige Mittel und Bausparguthaben 1.457.898,59 1.587 1.301

C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.838,62 0 2

Summe Aktiva 22.481.221,29 21.658 20.731

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 14.146.785,21 13.504 12.735

I. Geschäftsguthaben 655.501,43 647 639

II. Ergebnisrücklagen 13.449.694,06 12.816 12.054

III. Bilanzgewinn 41.589,72 41 42

B. Rückstellungen 188.230,59 180 280

C. Verbindlichkeiten 8.146.205,49 7.973 7.716

Summe Passiva 22.481.221,29 21.658 20.731

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse 3.721.525,52 3.659 3.583

2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an

unfertigen Leistungen

-8.696,99 25 20

3. Sonstige betriebliche Erträge 43.795,34 41 121

4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und

Leistungen

-1.578.780,52 -1.551 -1.644

5. Personalaufwand -440.602,79 -375 -354

6. Abschreibungen -716.230,06 -677 -652

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -137.568,30 -142 -156

8. Erträge aus Beteiligungen 390,00 1 1

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.266,24 47 37

10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -163.183,16 -158 -159

11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

740.915,28 868 797

12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -102,86 -0 -0

13. Sonstige Steuern -83.222,70 -83 -83

14. Jahresüberschuss 657.589,72 785 714

-49-


15. Einstellung aus dem Jahresüberschuss in Ergebnisrücklagen

-616.000,00 -744 -672

16. Bilanzgewinn 41.589,72 41 42

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Gewinnabführung 1.120 1 1

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Der Bilanzgewinn 2009 in Höhe von 41.589,72 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Zur Erfüllung der nachfolgend unter Punkt 8 genannten Ziele, bewirtschaftet die Genossenschaft

zum Stand 31.12.2009 folgenden Vermögensbestand:

º 996 Wohnungen in 157 Häusern

º 1 gewerbliche Einheit und 1 selbst genutzte Geschäftsstelle

º 114 Garagenplätze

Im Berichtsjahr erfolgen 106 Mieterwechsel.

Anteile der Stadt Iserlohn:

Die Stadt Iserlohn hält im Jahre 2009: 70 Anteile à 400,- € (= 28.000,- €) von insgesamt 1.513

Genossenschafts-Anteilen.

Der Anteil wurde zum 31.12.2009 verkauft.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 6 5 5

Teilzeitstellen 4 4 4

Auszubildende 0,5 0,5 0,5

Gesamt 10,5 9,5 9,5

5. Investitionen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 1.653 1.320 1.459

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 4,6 5,8 5,6

Gesamtkapitalrentabilität in % 3,7 4,4 4,2

Umsatzrentabilität in % 17,7 21,5 19,9

Eigenkapitalquote in % 62,9 62,4 61,4

Fremdkapitalquote in % 31,2 31,5 31,9

Anlagenintensität in % 89,4 88,5 89,4

Cash Flow in T€ 1.378 1.472 1.369

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

-50-


Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Bestand an Wohnungen 996 999 999

Sollmiete in Altbauten in €/m²/Monat 4,15 4,12 4,01

Sollmiete in Neubauten in €/m²/Monat 4,21 4,14 4,08

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel der Wohnungsgenossenschaft Letmathe-Oestrich eG ergibt sich aus der dem Unternehmensgegenstand

zu entnehmenden Aufgabenstellung der sozialverantwortlichen Wohnungsversorgung der

Einwohner der Stadt Iserlohn im Rahmen der Daseinsvorsorge.

-51-


8 Kommunale Beteiligungsgesellschaft RWE Westfalen-Weser-Ems GmbH,

Münster

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gesellschaftszweck und den rechtlichen

Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

Das Geschäftsjahr der KBR GmbH ist 01. August bis 31. Juli.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.07.2009 31.07.2008 31.07.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 0,00 732.080 732.080

I. Finanzanlagen 0,00 732.080 732.080

B. Umlaufvermögen 3.859.972,08 2.313 250

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3.487,25 2.194 148

II. Guthaben bei Kreditinstituten 3.856.484,83 120 102

C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.381,17 9 9

Summe Aktiva 3.869.353,25 734.403 732.339

Passivseite 31.07.2009 31.07.2008 31.07.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 3.792.618,85 622.345 622.281

I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60 60

II. Kapitalrücklage 0,00 218.644 218.644

III. Gewinnrücklage 0,00 403.473 403.473

IV. Bilanzgewinn 3.732.618,85 169 104

B. Rückstellungen 8.000,00 23 23

C. Verbindlichkeiten 68.734,40 112.034 110.035

Summe Passiva 3.869.353,25 734.403 732.339

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2008 / 2009 2007 / 2008 2006 / 2007

in € in T€ in T€

1. Sonstige betriebliche Erträge 3.888,30 0 0

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -114.012,52 -47 -35

3. Erträge aus Beteiligungen 43.917.479,20 43.917 43.917

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 194.666,62 129 175

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.554.746,37 -4.935 -4.392

6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

41.447.275,23 39.065 39.664

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0 -15

8. Jahresüberschuss 41.447.275,23 39.065 39.649

9. Entnahme aus der Gewinnrücklage 218.643.666,91 0 0

10. Entnahme aus der Kapitalrücklage 403.472.731,85 0 0

11. Vorabgewinnausschüttung auf den

Jahresüberschuss

-660.000.000,00 -39.000 -39.700

12. Gewinnvortrag 168.944,86 104 155

13. Bilanzgewinn 3.732.618,85 169 104

-52-


3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2008 / 2009 2007 / 2008 2006 / 2007

in € in T€ in T€

Gewinnausschüttung vor Steuern 770.347,07 370 376

Gewinnausschüttung nach Steuern 567.168,02 292 296

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Die Höhe des Stammkapitalanteils der Stadt Iserlohn betrug zum 31.07.2009 = 550,00 €.

Die Leistungsbeziehung ergibt sich aus den unter Punkt 8 genannten Zielen.

Der Verkauf der Anteile der Stadt Iserlohn an der Kommunale Beteiligungsgesellschaft RWWE

GmbH erfolgt zum 05.05.2010.

4. Beschäftigte

Die Gesellschaft beschäftigt kein Personal. Die Verwaltung der Gesellschaft erfolgt durch Mitarbeiter

der Westfälisch-Lippischen Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (WLV).

5. Investitionen

2007 / 2008 2006 / 2007 2005 / 2006

in € in Mio. € in Mio. €

Investitionsvolumen 0,00 0 0

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2008 / 2009 2007 / 2008 2006 / 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 69.078,8 6,3 6,4

Gesamtkapitalrentabilität in % 32.180,7 6,0 6,0

Umsatzrentabilität in % --- --- ---

Eigenkapitalquote in % 98,0 84,7 85,0

Fremdkapitalquote in % --- --- 15,0

Anlagenintensität in % 0,0 99,7 100,0

Cash Flow in T€ 41.447 39.065 39.649

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2008 / 2009 2007 / 2008 2006 / 2007

Betreute kommunale Aktionäre 18 16 16

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft RWE Westfalen-Weser-Ems AG ergibt sich aus der

dem Unternehmensgegenstand zu entnehmenden Aufgabenstellung der Sicherung des kommunalen

Einflusses auf die Energieversorgung im Rahmen der Daseinsvorsorge. Die Gesellschaft ist auf eine

Inlandsbetätigung begrenzt.

- 53 -


9 Kommunale Aktionärsvereinigung RWWE GmbH, Dortmund

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Umlaufvermögen 29.155,78 29 30

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

28.122,23 28 29

II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.033,55 1 1

Summe Aktiva 29.155,78 29 30

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 28.005,78 28 28

I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26 26

II. Gewinnvortrag 2.091,61 2 2

III. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -85,83 -0 -0

B. Rückstellungen 200,00 1 2

C. Verbindlichkeiten 950,00 0 0

Summe Passiva 29.155,78 29 30

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Sonstige betriebliche Erträge 5.406,99 5 5

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.708,14 -6 -6

3. Sonstige Zinserträge 204,77 1 1

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -0 -0

5. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

-96,38 -0 -0

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +10,55 -0 -0

7. Jahresüberschuss /-fehlbetrag -85,83 -0 -0

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

Von dem Stammkapital in Höhe von 26.000,00 € entfallen 260,00 € an die Stadt Iserlohn. Der Verkauf

der Anteile der Stadt Iserlohn an der Kommunale Aktionärsvereinigung RWWE GmbH erfolgt zum

05.05.2010. Es bestehen keine weiteren Finanz- und Leistungsbeziehungen zum Kernhaushalt der

Stadt Iserlohn. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2009 in Höhe von -85,83 € wird auf neue

Rechnung vorgetragen. Die Leistungsbeziehung ergibt sich aus der unter Punkt 7 genannten Zielformulierung.

4. Beschäftigte

Es wird kein eigenes Personal beschäftigt.

5. Investitionen

Im Berichtsjahr wurden keine Investitionen getätigt.

- 54 -


6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % -0,3 -0,1 -0,1

Gesamtkapitalrentabilität in % -0,3 -0,1 -0,1

Umsatzrentabilität in % 0,0 0,0 0,0

Eigenkapitalquote in % 96,1 98,3 94,7

Fremdkapitalquote in % 0,0 0,0 0,0

Anlagenintensität in % 0,0 0,0 0,0

Cash Flow in T€ -0 -0 -0

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Ziele der Beteiligung

Das Ziel der Kommunalen Aktionärsvereinigung RWWE GmbH liegt in der Bündelung der Interessen

kommunaler Aktionäre zur Einflusswahrung und -sicherung der örtlichen Energieversorgung durch

überregionale Versorger.

- 55 -


10 Radio Mark Betriebs GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Lüdenscheid

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Beteiligungsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

Bei der Radio Mark Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG handelt es sich um eine Personengesellschaft,

die nach den Publizitätsvorschriften des Handelsgesetzbuches nicht offenlegungspflichtig ist. Die

wirtschaftlichen Verhältnisse werden daher im Beteiligungsbericht nicht veröffentlicht.

- 56 -


11 Kommunales Immobilien Management der Stadt Iserlohn

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Betriebszweck und den rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch

der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

Das Kommunale Immobilien Management (KIM) ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt

Iserlohn. Sie wurde zum 01.01.2004 gegründet.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

Die Erstellung des Jahresabschlusses 2009 des Kommunalen Immobilien Managements der Stadt

Iserlohn hat sich verzögert. Daher ist es noch nicht möglich, die Zahlen des Geschäftsjahres 2009 im

vorliegenden Beteiligungsbericht zu präsentieren. Die Darstellung im Beteiligungsbericht beschränkt

sich daher auf die Jahre 2006, 2007 und 2008.

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006

in €

in T€ in T€

A. Anlagevermögen 241.172.657,00 239.914 229.568

I. Immaterielle Vermögenswerte 977,00 1 1

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke 30.956.257,00 30.500 29.450

2. Gebäude auf eigenen Grundstücken 186.018.694,00 185.648 177.289

3. Gebäude auf fremden Grundstücken 13.110.286,00 13.305 12.145

4. Außenanlagen 7.880.770,00 7.856 7.352

5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 697.396,00 572 354

6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in

Bau

2.508.277,00 2.032 2.977

B. Umlaufvermögen 1.543.622,66 2.714 3.147

I. Vorräte . . .

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 69.400,00 69 0

2. Immobilien zum Verkauf bestimmt 1.122.136,00 1.802 2.369

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen aus Lief. und Leistungen 236.772,07 269 328

2. Forderungen an die Stadt Iserlohn 0 0 0

3. Sonstige Vermögensgegenstände 55.258,59 243 12

III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei

Kreditinstituten

60.056,00 331 437

Summe Aktiva 242.716.279,66 242.628 232.715

Passivseite 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006

in €

in T€ in T€

A. Eigenkapital 126.826.702,23 125.943 119.121

I. Stammkapital 70.000.000,00 70.000 70.000

II. Kapitalrücklage 74.512.722,25 74.416 64.860

III. Verlustvortrag -18.472.888,89 -15.739 -13.785

IV. Jahresüberschuss / -fehlbetrag 786.868,87 -2.734 -1.953

B. Sonderposten 39.976.083,00 39.715 39.169

1. Zuwendungen 39.976.083,00 39.715 39.169

C. Rückstellungen 23.970.152,50 27.512 27.525

1. Pensionsrückstellung 1.022.962,00 899 949

2. Sonstige Rückstellungen 22.947.190,50 26.613 26.576

- 57 -


D. Verbindlichkeiten 51.718.956,59 48.939 46.379

1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 46.266.135,95 47.060 44.448

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Leistungen

1.393.543,05 1.471 1.223

3. Verbindlichkeiten ggü. der Stadt Iserlohn

3.957.899,27 315 629

4. Sonstige Verbindlichkeiten 101.378,32 93 79

E. Rechnungsabgrenzungsposten 224.385,34 518 521

Summe Passiva 242.716.279,66 242.628 232.715

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2008 in € 2007 in T€ 2006 in T€

1. Umsatzerlöse 21.623.013,21 19.161 18.701

2. Aktivierte Eigenleistungen 428.472,57 552 169

3. Sonstige betriebliche Erträge 5.047.814,54 1.648 2.017

4. Materialaufwand . . .

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

-3.108.679,62 -2.731 -2.848

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen

-9.583.689,07 -7.463 -7.090

5. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -4.829.858,49 -4.762 -4.953

b) soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und Unterstützung

-1.431.873,28 -1.334 -1.451

6. Abschreibungen . . .

a) auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen

-4.705.923,00 -4.336 -4.363

b) a u f G e g e n s t ä n d e d e s

-65.000 -1.044 0

7.

Umlaufvermögens

Sonstige betriebliche Aufwendungen -549.722,84 -517 -634

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.819,02 69 71

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.083.104,17 -1.978 -1.573

10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

786.268,87 -2.734 -1.953

11. Außerordentliche Erträge 600,00 0 0

12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 786.868,87 -2.734 -1.953

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2008 in € 2007 in € 2006 in €

Gewinnabführung / Verlustabdeckung 0,00 0,00 0,00

Kapitalzuführung 0,00 0,00 0,00

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0,00 0,00

Der Jahresüberschuss 2008 in Höhe von 786.868,87 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Das Kommunale Immobilien Management gehört zum Konsolidierungskreis der Stadt Iserlohn.

Das an KIM übertragene Vermögen besteht im wesentlichen aus kommunalnutzungsorientiertem

Grundvermögen. Dies sind Immobilien des Bereichs der öffentlichen Einrichtungen, welche für die

soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, neben den Gebäuden der öffentlichen

Verwaltung insbesondere Schulen, Kindertageseinrichtungen, Sportstätten. Es bestehen

Nutzungs- und Serviceverträge mit der Stadt Iserlohn. Die Leistungen über die von den Fachämtern

der Stadt Iserlohn genutzten Grundstücke, Gebäude und Büroräume werden jeweils durch gleichlautende

interne Miet- und Verwalterverträge geregelt. Zum Stichtag waren mit fünf Ressorts und

zwei Eigenbetrieben Mietvereinbarungen abgeschlossen. KIM übernimmt gegenüber den Fachämtern

als Nutzer die Funktion eines Vermieters. Die internen Mietverträge über die Nutzung von

- 58 -


städtischen Gebäuden und Räumen regeln im Wesentlichen die von den Nutzern zu zahlenden und

im Haushalt der Stadt eingestellten Mieten und Nebenkosten. Grundsätzlich hat KIM einen Anspruch

auf volle Kostenerstattung aller in dem jeweiligen Objekt entstehenden laufenden Kosten. Neben der

Grundmiete trägt der Mieter alle laufenden Betriebs- und sonstigen Nebenkosten. Die Höhe der

Mieterlöse aus stadtinterner Vermietung beträgt im Berichtsjahr = 20.758.662,41 €. Der Wert ist in

der Position ‘Umsatzerlöse’ enthalten.

4. Beschäftigte

zum 31.12.2008 2007

2006

(im Durchschnitt) (im Durchschnitt)

Vollzeitstellen 69 65

Teilzeitstellen 165 178 194

Auszubildende 0 0 0

Gesamt 234 243 255

5. Investitionen

2008 in T€ 2007 in T€ 2006 in T€

Investitionsvolumen 6.234 18.120 4.159

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2008 2007 2006

Eigenkapitalrentabilität in % 0,6 -2,1 -1,6

Gesamtkapitalrentabilität in % 1,2 -0,3 -0,2

Umsatzrentabilität in % 3,6 -14,3 -10,4

Eigenkapitalquote in % 52,3 51,9 51,2

Fremdkapitalquote in % 19,3 19,8 19,5

Anlagenintensität in % 99,4 98,9 98,7

Cash Flow in T€ 1.964 1.569 1.778

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel des Kommunalen Immobilien Managements ergibt sich aus der Aufgabenstellung und dient der

Betreuung und Vermarktung der städtischen Hoheitsimmobilien und somit der Deckung des Eigenbedarfs

der Stadt Iserlohn.

- 59 -


12 Iserlohner Stadtbetriebe, Iserlohn

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Betriebszweck und den rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch

der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

Die Iserlohner Stadtbetriebe (ISB) sind eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Iserlohn. Sie

wurde zum 01.01.2003 gegründet.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 6.438.519,00 6.550 6.762

I. Immaterielle Vermögensgegenstände . . .

Software 21.509,00 22 5

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte

und Bauten

3.851.075,00 3.945 3.993

2. Technische Anlagen und Maschinen 111.396,00 132 187

3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.441.448,00 2.438 2.564

4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.091,00 13 13

B. Umlaufvermögen 2.897.871,42 2.779 2.496

I. Vorräte . . .

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 381.402,16 421 454

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenst. . . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 38.561,78 43 25

2. Forderungen an die Gemeinde und andere

Eigenbetriebe

2.441.059,92 1.821 1.917

3. Sonstige Vermögensgegenstände 14.055,20 74 8

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 22.792,36 419 93

C. Rechnungsangrenzungsposten 13.835,23 12 15

Summe Aktiva 9.350.225,65 9.341 9.272

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 3.221.632,91 3.717 3.362

I. Stammkapital 2.000.000,00 2.000 2.000

II. Rücklagen . . .

Allgemeine Rücklagen 1.362.267,49 1.362 1.233

III. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0 0 -98

IV. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -140.634,58 355 227

B. Rückstellungen 723.428,00 708 697

Sonstige Rückstellungen 723.428,00 708 697

C. Verbindlichkeiten 5.401.084,23 4.911 5.209

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.516.677,55 4.384 4.507

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leist. 323.865,26 244 348

3. Verbindlichkeiten ggü. der Gemeinde 459.309,37 166 256

4. Sonstige Verbindlichkeiten 101.232,05 118 98

D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.080,51 5 4

Summe Passiva 9.350.225,65 9.341 9.272

- 60 -


2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse 11.629.029,31 12.171 11.483

2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 9 6

3. Sonstige betriebliche Erträge 408.657,74 407 312

4. Materialaufwand . . .

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

-621.710,90 -686 -570

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.846.854,75 -1.856 -1.660

5. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -5.633.952,69 -5.628 -5.360

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

und für Unterstützung

-1.645.947,03 -1.634 -1.585

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen

-631.638,00 -636 -692

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.591.757,86 -1.590 -1.514

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.752,60 18 34

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -185.916,72 -192 -197

10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

-113.338,30 382 256

11. Sonstige Steuern -27.296,28 -28 -29

12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -140.634,58 355 227

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Gewinnabführung / Verlustabdeckung 0,00 355 0

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Der Jahresfehlbetrag 2009 in Höhe von 140.634,58 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Iserlohner Stadtbetriebe sind - im Wesentlichen für die Stadt Iserlohn - in folgenden Segmenten

tätig:

• Städtisches Grün

Stadtreinigung und Winterdienst

• Verkehrsanlagen und bauliche Anlagen (Parkraumbewirtschaftung)

• Friedhöfe

• Entwässerung

• Beratung und Service

• Forstwirtschaft

Im Einzelnen betreuen die Iserlohner Stadtbetriebe folgende Aufgabengebiete:

• Pflege von ca. 234 ha Grünfläche, darunter

21 Park- und Grünanlagen

86 Spielplätze

17 Spielpunkte an öffentlichen Plätzen

6 Spielanlagen an Schulen

40 Bolzplätze und Skateranlagen

17 Sportplätze

15 Kindergärten

30 Schulen

42 ha Straßenbegleitgrün

• Betrieb von 1.240 ha Forstfläche

• Betrieb von 11 kommunalen Friedhöfen mit einer Gesamtfläche von ca. 48 ha

• Bauliche Unterhaltung und Instandsetzung von ca. 464 km Straßennetz einschließlich

Straßenmobiliar

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Stadtreinigung und Winterdienst

• Unterhaltung von 440 km Kanalisation, 67 Pumpstationen, 24 Regenbecken

• Unterhaltung der Gewässer

• Betrieb des städtischen Fuhrparks mit ca. 100 selbstgenutzten und 30 sonstigen Fahrzeugen

Die vorgenannten Leistungen ergeben die Höhe der Umsatzerlöse = 11.629.029,31 €. Die Umsatzerlöse

werden vom Kernhaushalt der Stadt Iserlohn getragen.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 170,5 170 167,5

Teilzeitstellen --- --- ---

Auszubildende 4 3 2

Gesamt 174,5 173 169,5

5. Investitionen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 532 427 755

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % -4,2 10,5 7,2

Gesamtkapitalrentabilität in % 0,5 6,1 4,7

Umsatzrentabilität in % -1,2 2,9 2,0

Eigenkapitalquote in % 34,5 39,8 36,3

Fremdkapitalquote in % 46,3 47,9 49,3

Anlagenintensität in % 68,9 70,1 72,9

Cash Flow in T€ 487 1.019 940

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Ziele der Beteiligung

Das Ziel der Iserlohner Stadtbetriebe ergibt sich aus der Aufgabenstellung. Die Iserlohner Stadtbetriebe

dienen der Deckung des Eigenbedarfs der Stadt Iserlohn. Die genaueren Aufgaben, welche sich aus

der Zielverfolgung ergeben, können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

- 62 -


13 Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Betriebszweck und den rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch

der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

Das Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn ist eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Iserlohn.

Das Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn wurde zum 01.01.1997 gegründet und wird seit 01.01.2004

als eigenbetriebsähnliche Einrichtung geführt.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

Die Erstellung des Jahresabschlusses 2009 des Seniorenzentrums hat sich verzögert. Daher ist es

noch nicht möglich, die Zahlen des Geschäftsjahres 2009 im vorliegenden Beteiligungsbericht zu

präsentieren. Die Darstellung beschränkt sich daher auf die Jahre 2006, 2007 und 2008.

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 11.791.350,00 12.167 12.369

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.049,00 8 9

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke ohne Bauten 1.137.624,00 1.138 1.138

2. Gebäude 10.190.378,00 10.521 10.853

3. Außenanlagen 73.504,00 57 73

4. technische Anlagen 210.832,00 196 30

5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge

162.253,00 236 250

6. Fahrzeuge 0,00 0 0

7. Anlagen im Bau 10.710,00 11 17

B. Umlaufvermögen 766.276,31 555 789

I. Vorräte . . .

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 28.323,27 33 21

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

351.098,40 326 334

2. Sonstige Vermögensgegenstände 20.896,31 6 13

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 365.958,33 190 420

Summe Aktiva 12.557.626,31 12.722 13.158

Passivseite 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 1.403.051,46 1.221 1.358

I. Gewährtes Kapital 2.038.000,00 2.038 2.038

II. Gewinnrücklagen 112,15 0 0

III. Bilanzverlust -635.060,69 -817 -680

B. Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen

zur Finanzierung des Anlagevermögens

975.939,72 1.013 1.058

1. Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln

für Investitionen

963.638,72 1.011 1.058

2. Sonderposten aus nicht-öffentlicher Förderung

für Investitionen

12.301,00 2 0

C. Rückstellungen 1.467.800,00 1.359 1.249

1. Sonstige Rückstellungen

- 63 -

1.467.800,00 1.359 1.249


D. Verbindlichkeiten 8.583.017,53 8.990 9.370

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

141.648,06 135 126

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.432.555,26 3.491 3.548

3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Iserlohn

4.963.209,49 5.299 5.630

4. Verbindlichkeiten aus nicht-öffentlicher Förderung

0,00 11 11

5. Sonstige Verbindlichkeiten 45.604,72 55 51

6. Verwahrgeldkonto 0 0 4

E. Rechnungsabgrenzungsposten 127.817,60 139 124

Summe Passiva 12.557.626,31 12.722 13.158

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2008 in € 2007 in T€ 2006 in T€

1. Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen gem.

PflegeVG

3.280.497,94 3.229 3.180

2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 1.455.985,53 1.435 1.425

3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen

nach PflegeVG

55.844,10 55 58

4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten

gegenüber Pflegebedürftigen

920.624,22 918 930

5. Sonstige betriebliche Erträge 85.309,01 31 77

6. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -3.154.281,16 -2.897 -3.155

b) Sozialabgaben, Altersversorgung und

sonstige Aufwendungen

-847.197,64 -832 -817

7. Materialaufwand -934.307,16 -1.000 -847

8. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen -29.064,25 -66 -106

9. Steuern, Abgaben, Versicherungen -57.481,02 -53 -51

10. Mieten, Pacht, Leasing -1.546,64 -1 -1

11. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher

Förderung von Investitionen

0,00 0 112

12. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 47.261,63 47 35

13. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten

/ Verbindlichkeiten

-0,00 0 -112

14. Abschreibungen -436.438,81 -438 -442

15. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung

-212.658,62 -258 -222

16. Sonstige ordentliche und außerordentliche Aufwendungen

-234.203,30 -204 -245

17. Zinsen und ähnliche Erträge 17.077,20 16 18

18. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -261.549,88 -275 -454

19. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -306.128,85 -293 -618

20. Außerordentliches Ergebnis -46.172,70 11 84

21. Jahresfehlbetrag -352.301,55 -283 -534

22. Verlustvortrag -816.763,90 -680 -813

23. Verlustausgleich durch den Träger 534.004,76 146 667

24. Bilanzverlust -635.060,69 -817 -680

- 64 -


3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2008 in € 2007 in T€ 2006 in T€

Gewinnabführung an / Verlustabdeckung durch

Stadt Iserlohn (Träger)

534.004,76 146 667

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Der Bilanzverlust 2008 in Höhe von 635.060,69 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Zahlung der Verlustabdeckung im Jahr 2008 erfolgt aus dem Jahresfehlbetrag 2006.

Die Zahlung der Verlustabdeckung im Jahr 2007 erfolgt aus dem Jahresfehlbetrag 2005.

Die Zahlung der Verlustabdeckung im Jahr 2006 erfolgt aus dem Jahresfehlbetrag 2004.

Das Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn übernimmt für die Stadt Iserlohn im Wesentlichen die

Sicherstellung und Versorgung einer seniorengerechten, kategorischen anhand von Pflegestufen

ausgerichtete Betreuung im Rahmen der Vollzeitpflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege.

Im Berichtsjahr standen 138 Plätze für vollstationäre Pflege sowie 16 Plätze für die Kurzzeitpflege zur

Verfügung. Für die Tagespflege werden unverändert 18 Plätze vorgehalten.

Im Jahr 2008 wurden im vollstationären Bereich sowie in der Kurzzeitpflege insgesamt 54.204 Pflegetage

erbracht. Im Bereich der Tagespflege konnten im Berichtsjahr 2.686 Pflegetage abgerechnet

werden. Demnach ergibt sich für das Jahr 2008 eine Gesamtzahl von 56.890 Pflegetagen.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2008 2007 2006

Vollzeitstellen 119 115 125

Teilzeitstellen --- --- ---

Auszubildende / Zivildienstleistende 1 2 1

Gesamt 120 117 126

5. Investitionen

2008 in T€ 2007 in T€ 2006 in T€

Investitionsvolumen 104 232 341

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2008 2007 2006

Eigenkapitalrentabilität in % -17,3 -13,9 -26,2

Gesamtkapitalrentabilität in % -0,7 -0,1 -0,6

Umsatzrentabilität in % -7,4 -6,0 -11,5

Eigenkapitalquote in % 11,2 9,6 10,3

Fremdkapitalquote in % 73,0 74,1 74,4

Anlagenintensität in % 93,9 95,6 94,0

Cash Flow in T€ 81 183 194

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

- 65 -


7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2008 2007 2006

Pflegetage vollstationäre Dauerpflege 49.758 49.584 50.186

Pflegetage vollstationäre Kurzzeitpflege 4.446 4.221 3.568

Pflegetage teilstationäre Tagespflege 2.686 2.733 3.395

Pflegesatz in Stufe I in € 88,39 85,51 84,45

Pflegesatz in Stufe II in € 108,18 105,34 104,09

Pflegesatz in Stufe III in € 128,70 125,88 124,55

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel des Seniorenzentrums Waldstadt Iserlohn liegt in der dem Unternehmensgegenstand zu

entnehmenden Aufgabenstellung der Unterstützung, Betreuung, Versorgung und Pflege bedürftiger

Menschen. Die Einrichtung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke..

- 66 -


14 Sondervermögen Stadtentwässerung der Stadt Iserlohn, Iserlohn

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Betriebszweck und den rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch

der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

Die Erstellung der Jahresabschlüsse 2008 und 2009 des Sondervermögens Stadtentwässerung der

Stadt Iserlohn hat sich verzögert. Daher ist es noch nicht möglich, die Zahlen der Geschäftsjahre 2008

und 2009 im vorliegenden Beteiligungsbericht zu präsentieren. Die Darstellung beschränkt sich daher

auf die Jahre 2005, 2006 und 2007.

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2007 31.12.2006 31.12.2005

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 90.912.283,00 91.070 92.232

I. Immaterielle Vermögensgegenstände . . .

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten

106.593,00 106 116

2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0 0

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und

Bauten einschl. der Bauten auf fremden

Grundstücken

727.352,00 773 818

2. Techn. Anlagen und Maschinen 85.792.111,00 87.099 88.798

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

34.031,00 45 58

4. Anlagen im Bau 4.252.196,00 3.047 2.558

B. Umlaufvermögen 1.825.606,34 3.536 4.404

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 153.816,99 128 326

2. Sonstige Vermögensgegenstände 4.795,19 5 10

II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.666.994,16 3.403 3.952

Summe Aktiva 92.737.889,34 94.605 96.636

Passivseite 31.12.2007 31.12.2006 31.12.2005

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 31.248.233,52 30.957 30.753

I. Gezeichnetes Kapital 10.817.306,73 10.817 10.817

II. Kapitalrücklage 19.520.240,11 19.520 19.520

III. Gewinnrücklage 618.994,26 415 316

IV. Jahresüberschuss 291.692,42 204 99

B. Rückstellungen 7.375.962,41 7.047 7.441

1. Sonstige Rückstellungen 7.375.962,41 7.047 7.441

C. Verbindlichkeiten 54.113.693,41 56.602 58.442

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.450.296,60 38.408 40.822

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

513.233,79 438 107

3. Sonstige Verbindlichkeiten 17.150.163,02 17.755 17.513

Summe Passiva 92.737.889,34 94.605 96.636

- 67 -


2. Gewinn- und Verlustrechnung

2007 in € 2006 in T€ 2005 in T€

1. Umsatzerlöse 15.762.190,72 15.119 14.843

2. Sonstige betriebliche Erträge 20.190,76 1 3

3. Materialaufwand . . .

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

-4.566,23 -1 13

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -9.007.698,34 -8.597 8.433

4. Abschreibungen -2.485.824,00 -2.509 2.518

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.303.537,65 -1.055 874

6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 91.034,18 117 59

7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.780.097,02 -2.871 2.969

8. Ergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

291.692,42 204 99

9. Jahresgewinn 291.692,42 204 99

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2007 in € 2006 in T€ 2005 in T€

Gewinnabführung / Verlustabdeckung 0,00 0 0

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Der Jahresgewinn in Höhe von 291.692,42 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Position ‘Umsatzerlöse’ setzt sich aus den Einnahmefeldern ‘Kanalbenutzungsgebühren, Straßenentwässerung

Stadt, Entsorgung Kleinkläranlagen und Entleerung abflussloser Gruben’ zusammen.

Grundlage für die Gebührenerhebung war die Gebühren- und Abgabesatzung für die Abwasseranlage

der Stadt Iserlohn. Der von der Stadt Iserlohn unmittelbar für die Entwässerung der öffentlichen

Straßen, Wege und Plätze geleistete Anteil beträgt im Berichtsjahr 9,8 % der Gesamtkosten

der Stadtentwässerung. Die Kostenerstattung für die Inanspruchnahme der Mitarbeiter der Stadt

Iserlohn wird unter Punkt ‘4. Beschäftigte’ gesondert dargestellt.

4. Beschäftigte

Die Aufgaben und Tätigkeiten des Betriebs werden durch die Mitarbeiter der Stadt Iserlohn bzw. des

Eigenbetriebs Iserlohner Stadtbetriebe durchgeführt. Die Personalkosten werden als “sonstige betriebliche

Aufwendungen” erstattet.

5. Investitionen

2007 in T€ 2006 in T€ 2005 in T€

Investitionsvolumen 2.499 1.360 561

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2007 2006 2005

Eigenkapitalrentabilität in % 0,9 0,7 0,3

Gesamtkapitalrentabilität in % 3,3 3,3 3,2

Umsatzrentabilität in % 1,9 1,3 0,7

Eigenkapitalquote in % 33,7 32,7 31,8

Fremdkapitalquote in % 55,4 56,6 53,9

Anlagenintensität in % 98,00 96,2 95,4

Cash Flow in T€ 2.778 2.713 2.617

- 68 -


Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Ziele der Beteiligung

Das Ziel des Sondervermögens Stadtentwässerung der Stadt Iserlohn folgt aus seiner Aufgabenstellung.

Die Sammlung und Fortleitung von Abwasser und damit die Aufrechterhaltung der öffentlichen

Ordnung sind lebenswichtige Bedürfnisse der Gemeinschaft und gehören daher zur so genannten

Daseinsvorsorge, die als öffentliche Aufgabe dem Staat oder den kommunalen Körperschaften

obliegt.

- 69 -


15 Sparkasse der Stadt Iserlohn

I. Allgemeine Daten

Allgemeine Informationen zu dem Betriebszweck und den rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch

der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

Die Sparkasse ist gemäß § 1 Abs. 1 des Sparkassengesetzes NRW eine landesrechtliche Anstalt des

öffentlichen Rechts. Träger der Sparkasse ist die Stadt Iserlohn.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 528.371.988,99 458.380 386.510

I. Immaterielle Anlagewerte 121.166,00 135 107

II. Sachanlagen 14.869.963,54 15.072 15.793

III. Finanzanlagen . . .

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.800.000,00 1.800 1.800

2. Beteiligungen 17.227.840,00 17.200 17.258

3. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche

Wertpapiere

347.955.276,83 267.602 189.505

4. Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere

146.335.532,56 156.501 161.967

5. Treuhandvermögen 62.210,06 71 81

B. Umlaufvermögen 994.146.783,52 1.029.688 1.080

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen an Kreditinstitute 50.140.711,40 60.026 105.247

2. Forderungen an Kunden 918.975.504,98 931.844 924.897

3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.286.954,18 2.701 3.807

II. Barreserve 23.743.612,96 35.117 46.377

C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.751.821,30 2.451 2.433

Summe Aktiva 1.524.270.593,81 1.490.520 1.469.272

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 96.032.273,31 93.968 92.659

I. Gezeichnetes Kapital 0 0 0

II. Gewinnrücklagen 93.968.354,91 92.659 90.200

III. Bilanzgewinn 2.063.918,40 1.309 2.459

B. Rückstellungen 26.145.040,64 23.714 24.205

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen

12.802.157,94 12.888 12.342

2. Steuerrückstellungen 1.497.140,00 0 997

3. andere Rückstellungen 11.845.742,70 10.826 10.867

C. Verbindlichkeiten 1.400.201.515,57 1.370.730 1.350.297

1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 351.510.111,56 344.621 318.122

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1.009.206.708,76 989.766 989.893

3. Verbriefte Verbindlichkeiten 26.930.553,70 28.934 35.128

4. Treuhandverbindlichkeiten 62.210,06 71 81

5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.269.128,75 2.203 1.937

6. Nachrangige Verbindlichkeiten 10.222.802,74 5.136 5.135

D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.891.764,29 2.108 2.110

Summe Passiva 1.524.270.593,81 1.490.520 1.469.272

- 70 -


2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Zinserträge 64.395.408,91 70.400 69.328

2. Laufende Erträge aus Aktien, anderen nicht

festverzinslichen Wertpapieren, Beteiligungen

und Anteilen an verbundenen Unternehmen

5.824.215,03 6.913 7.030

3. Provisionserträge 10.216.548,36 10.103 10.335

4. Nettoertrag aus Finanzgeschäften 145.074,99 129 162

5. Sonstige betriebliche Erträge 3.817.815,83 1.052 2.056

6. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen,

Anteilen an verbundenen Unternehmen

und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren

0,00 0 0

6. Personalaufwand . . .

a) Löhne und Gehälter -15.198.215,91 -15.200 -14.428

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung

-5.062.280,95 -5.538 -4.660

7. Andere Verwaltungsaufwendungen -7.670.766,51 -7.346 -13.610

8. Zinsaufwendungen -31.539.432,61 -43.910 -40.858

9. Provisionsaufwendungen -808.504,71 -820 -814

10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

-1.469.905,54 -1.660 -1.923

11. Sonstige betriebliche Aufwendungen -847.597,24 -572 -933

12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie

Zuführungen zu Rückstellungen im

Kreditgeschäft

-17.510.724,44 -9.659 -7.466

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen

und wie Anlagevermögen behandelte

Wertpapiere

-515.270,10 -2.517 -748

14. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 3.776.365,11 1.375 3.471

15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.645.657,77 0 -938

16. Sonstige Steuern -66.788,94 -66 -75

17. Jahresüberschuss 2.063.918,40 1.309 2.459

18. Gewinnvortrag 0,00 0 0

19. Bilanzgewinn 2.063.918,40 1.309 2.459

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Gewinnabführung / Verlustabdeckung 0,00 0 0

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Der Jahresüberschuss 2009 der Sparkasse der Stadt Iserlohn in Höhe von 2.063.918,40 € ist gem. §

25 SpkG in voller Höhe der Sicherheitsrücklage zuzuführen.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 242 260 269

Teilzeitstellen 108 112 114

Auszubildende 22 24 25

Gesamt 372 396 408

- 71 -


5. Investitionen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 1.275 987 1.197

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 3,9 1,4 3,8

Gesamtkapitalrentabilität in % 2,3 3,0 3,0

Umsatzrentabilität in % 5,8 1,9 4,9

Eigenkapitalquote in % 6,3 6,3 6,3

Fremdkapitalquote in % 19,2 21,2 25,9

Anlagenintensität in % 34,7 30,8 26,3

Cash Flow in T€ 21.474 15.691 11.334

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Betriebene Geschäftsstellen (incl. Hauptstelle) 11 11 11

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel der Sparkasse der Stadt Iserlohn liegt in der geld- und kreditwirtschaftlichen Versorgung der

Bevölkerung und der Wirtschaft im Rahmen der sogenannten Daseinsvorsorge, die als öffentliche

Aufgabe dem Staat oder den kommunalen Körperschaften obliegt. Die Sparkasse der Stadt Iserlohn

orientiert sich an den Zielen bzw. Grundsätzen der Gemeinnützigkeit und Ortsverbundenheit, welche

durch die Erzielung angemessener Gewinne sicherzustellen ist.

- 72 -


16 Zweckverband für Abfallbeseitigung

I. Allgemeine Daten

Die Stadt Iserlohn ist Mitglied im Zweckverband für Abfallbeseitigung.

Allgemeine Informationen zu dem Mitgliedsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

Der Haushalt des Zweckverbandes für Abfallbeseitigung wurde bis 2007 noch kameral abgewickelt.

Eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung wurden bis dahin somit nicht aufgestellt. Ab dem

Geschäftsjahr 2008 wird der Haushalt nach den Regeln der kaufmännischen doppelten Buchführung

aufgestellt.

Der Jahresabschluss 2009 des Zweckverbandes für Abfallbeseitigung lag zum Zeitpunkt der Aufstellung

des Beteiligungsberichtes jedoch noch nicht vor. Daher ist es noch nicht möglich, die Zahlen des

Geschäftsjahres 2009 im vorliegenden Beteiligungsbericht zu präsentieren.

Die Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt der Jahre 2005, 2006 und 2007 sind im Themengebiet

‘Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen’ ersichtlich.

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2008

in €

- 73 -

Eröffnungsbilanz

zum 01.01.2008

in T€

31.12.2006

in T€

A. Anlagevermögen 2.676.620,58 2.733 ---

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 854,17 0 ---

II. Sachanlagen . . ---

1. Sonstige Dienst, Geschäfts- und Betriebsgebäude

2.619.213,03 2.680 ---

2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.174,95 42 ---

III. Finanzanlagen . . ---

1. Sonstige Ausleihungen 13.378,43 11 ---

B. Umlaufvermögen 4.085.816,44 2.144 ---

1. Sonstige öffentlich-rechtl. Forderungen 689.596,79 690 ---

2. Privatrechtl. Forderungen gegenüber dem

privaten Bereich

60.503,46 86 ---

3. Liquide Mittel 3.335.716,19 1.368 ---

C. Aktive Rechnungsabgrenzung 7.402,54 0 ---

Summe Aktiva 6.769.839,56 4.877 ---

Passivseite 31.12.2008 01.01.2008 31.12.2006

in €

in T€ in T€

A. Eigenkapital 3.062.728,76 984 ---

1. Allgemeine Rücklage 655.823,37 656 ---

2. Sonderrücklagen 0,00 0 ---

3. Ausgleichsrücklagen 327.911,68 328 ---

4. Jahresüberschuss / -fehlbetrag 2.078.993,71 0 ---

B. Sonderposten 0,00 0 ---

C. Rückstellungen 1.076.287,03 907 ---

1. Pensions- u. Beihilferückstellungen 962.389,00 900 ---

2. Rückstellungen f. Deponien und Altlasten 0,00 0 ---

3. Instandhaltungsrückstellungen 50.000,00 0 ---

4. Sonstige Rückstellungen 63.898,03 7 ---

D. Verbindlichkeiten 2.630.823,77 2.986 ---

1. vom privaten Kreditmarkt 1.609.611,09 1.642 ---


2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Leistungen

1.021.212,68 774 ---

3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 570

E. Rechnungsabgrenzung 0,00 0 ---

Summe Passiva 6.769.839,56 4.877 ---

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2008 in € 2007 in T€ 2006 in T€

1. Zuschuss Arbeitsverwaltung 5.955,94 --- ---

2. Verbandsumlage 27.281.100,00 --- ---

3. Entgelte Bringhöfe 140.192,50 --- ---

4. Mieten 2.400,00 --- ---

5. Kostenbeteiligung DSD 429.673,38 --- ---

6. Erlöse Altpapierverwertung 578.478,58 --- ---

7. Kostenerstattungen u. Kostenumlagen 0,00 --- ---

8. Buß- und Zwangsgelder 1.278,80 --- ---

9. Andere sonstige ordentliche Erträge 7.215,90 --- ---

10. Bestandsveränderungen Finanzen 1.836,86 --- ---

11. Personalaufwendungen - 550.021,85 --- ---

12. Versorgungsaufwendungen - 62.020,00 --- ---

13. Aufwendungen für Sach- u. Dienstleistungen - 24.089.885,55 --- ---

14. Bilanzielle Abschreibungen - 76.389,53 --- ---

15. Sonstige ordentliche Aufwendungen - 1.595.040,77 --- ---

16. Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 2.074.774,26 --- ---

17. Finanzerträge 76.047,41 --- ---

18. Zinsen u. sonstige Finanzaufwendungen - 71.827,96 --- ---

19. Ordentliches Ergebnis 2.078.993,71 --- ---

20. Jahresergebnis 2.078.993,71 --- ---

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2008 in € 2007 in T€ 2006 in T€

Gewinnabführung / Verlustabdeckung 0,00 --- ---

Kapitalzuführung 0,00 --- ---

Bürgschaften und Provisionen 0,00 --- ---

Der Bilanzgewinn 2008 in Höhe von 2.078.993,71 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Zweckverband für Abfallbeseitigung erhebt von den Verbandsmitgliedern eine Umlage, soweit

seine sonstigen Erträge die entstehenden Aufwendungen nicht decken. Die Umlage wird grundsätzlich

nach dem Verhältnis der Einwohnerzahl des jeweiligen Mitgliedes an der Einwohnerzahl des Verbandsgebietes

bemessen.

2008 in € 2007 in T€ 2006 in T€

Verbandsumlage der Stadt Iserlohn 9.933.980,11 10.014 9.680

Abfälle zur Beseitigung - Darstellung des Verbandsmitgliedes Stadt Iserlohn:

Jahr 2008 in 1.000 kg

Behälter 60 - 360 Liter - “Mini Müll” 250,72

Behälter DU 60 - 360 Liter 14.967,88

Behälter DU 1.100 Liter 3.853,98

Behälter 2.500 - 5.000 Liter 228,20

Zwischensumme 19.300,78

Sperrmüll 3.940,02

Wechselsystem (= Gefäße zum Austausch, nicht zur Entleerung vor Ort) 363,13

Gesamtsumme 23.603,93

- 74 -


Wertstoffmengen - Darstellung des Verbandsmitgliedes Stadt Iserlohn:

Jahr 2008 in 1.000 kg

Altglas 2.068

Altpapier 5.653

LVP (Leichtverpackung = Entsorgung über die ‘Gelbe Tonne’) 4.664

Kühlgeräte 85

Elektrogroßgeräte 74

Bildschirmgeräte 28

Grünabfälle 9.535

Gesamtsumme 22.107

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2008 2007 2006

Vollzeitstellen 9 k.A. k.A.

Teilzeitstellen 5 k.A. k.A.

Auszubildende 0 k.A. k.A.

Gesamt 14 k.A. k.A.

5. Investitionen

2008 in € 2007 in T€ 2006 in T€

Investitionsvolumen 14.916,31 k.A. k.A.

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2008 2007 2006

Eigenkapitalrentabilität in % 211,3 k.A. k.A.

Gesamtkapitalrentabilität in % 45,9 k.A. k.A.

Umsatzrentabilität in % 7,3 k.A. k.A.

Eigenkapitalquote in % 45,2 k.A. k.A.

Fremdkapitalquote in % 38,0 k.A. k.A.

Anlagenintensität in % 39,5 k.A. k.A.

Cash Flow in T€ 2.215 k.A. k.A.

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2008 2007 2006

Anmeldezahl für Sperrmüll 13.058 13.745 14.822

Anmeldezahl für Elektrogroßgeräte 4.396 5.117 5.647

Anmeldezahl für Grünabfall 3.585 3.138 3.267

- 75 -


8. Ziele der Beteiligung:

Das Ziel bzw. der öffentliche Zweck des Zweckverbandes für Abfallbeseitigung folgt aus seiner Aufgabenstellung.

Die Einsammlung und der Wegtransport von Abfall und damit die Aufrechterhaltung

der öffentlichen Ordnung sind lebenswichtige Bedürfnisse der Gemeinschaft und gehören daher zur

so genannten Daseinsvorsorge, die als öffentliche Aufgabe dem Staat oder den kommunalen Körperschaften

obliegt.

- 76 -


17 Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen

I. Allgemeine Daten

Die Stadt Iserlohn ist Mitglied im Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen.

Allgemeine Informationen zu dem Mitgliedsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

Der Haushalt des Zweckverbandes für psychologische Beratungen und Hilfen wurde bis 2007 noch

kameral abgewickelt. Eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung wurden bis dahin somit nicht

aufgestellt. Ab dem Geschäftsjahr 2008 wird der Haushalt nach den Regeln der kaufmännischen

doppelten Buchführung aufgestellt.

Die Jahresabschlüsse 2008 und 2009 des Zweckverbandes für psychologische Beratungen und Hilfen

lagen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Beteiligungsberichtes 2009 jedoch noch nicht vor. Daher ist es

noch nicht möglich, die Zahlen des Geschäftsjahres im vorliegenden Beteiligungsbericht zu präsentieren.

Die Darstellung beschränkt sich daher auf die Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt der Jahre

2005, 2006 und 2007.

Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

Der Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen erhebt von den Verbandsmitgliedern eine

Umlage, soweit seine sonstigen Erträge die entstehenden Aufwendungen nicht decken. Die Umlage

wird grundsätzlich nach dem Verhältnis der Einwohnerzahl des jeweiligen Mitglieds an der Einwohnerzahl

des Verbandsgebietes bemessen.

Psychologische Beratungen und Hilfen

(Erziehungsberatung)

Verbandsumlage der Stadt Iserlohn

Schulpsychologischer Dienst

Umlage der Stadt Iserlohn

Beratung von Frauen

Umlage der Stadt Iserlohn

- 77 -

2007 in € 2006 in T€ 2005 in T€

365.032,64 366 361

76.912,69 78 77

74.318,27 75 75

Die Werte des Jahres 2008 wurden noch nicht endgültig beschlossen. Die Darstellung beinhaltet

daher die Jahre 2007, 2006 und 2005.

Der Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen führte in den Jahren 2008 und 2009 drei

unterschiedliche Aufgabenbereiche durch:

S Erziehungsberatung für Eltern, Kinder und Jugendliche einschließlich der Hilfe bei sexuellem

Missbrauch von Kindern und Jugendlichen,

S Schulpsychologischer Dienst,

S Beratung von Frauen und Mädchen.

In den Städten Hemer und Menden wird jeweils eine Erziehungsberatungsstelle angeboten. Der

Zweckverband unterhält in der Stadt Iserlohn ein Beratungszentrum mit der Erziehungsberatungsstelle

Iserlohn, dem Schulpsychologischen Dienst und der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen. Da es

sich bei den letzten beiden Aufgabenbereichen um besondere Dienste handelt, deren Aufgabenerledigung

ausschließlich auf das Gebiet der Stadt Iserlohn bezogen ist, sind diese Kosten gem. § 13

Abs. 3 der Verbandssatzung durch die Stadt Iserlohn zu erbringen.

Ziele der Beteiligung:

Der öffentliche Zweck bzw. das Ziel des Zweckverbandes für psychologische Beratungen und Hilfen

liegt in einer allgemeinen, präventiven, sozialpsychologischen Beratung der Bevölkerung.


18 Zweckverband KDVZ Citkomm

I. Allgemeine Daten

Die Stadt Iserlohn ist Mitglied im Zweckverband KDVZ Citkomm.

Allgemeine Informationen zu dem Mitgliedsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

II. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 4.288.200,52 4.948 3.057

I. Immaterielle Vermögensgegenstände . . .

1. Software 664.366,00 647 691

2. Geleistete Anzahlungen 0,00 20 16

II. Sachanlagen . . .

1. Bauten auf fremden Grundstücken 3,00 0 0

2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

2.717.385,05 3.375 1.044

3. Anlagen im Bau 0,00 0 0

III. Finanzanlagen . . .

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 275.000,00 275 675

2. Sonstige Ausleihungen 631.446,47 631 631

B. Umlaufvermögen 4.829.395,79 4.137 5.913

I. Vorräte . . .

1. Vorräte 0,00 0 3

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

395.281,31 260 568

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

0,00 59 107

3. Sonstige Vermögensgegenstände 66.700,15 70 55

III. Kassenbestand . . .

1. Guthaben bei Kreditinstituten 4.367.414,33 3.748 5.180

C. Rechnungsabgrenzungsposten 581.372,10 776 783

Summe Aktiva 9.698.968,41 9.861 9.753

Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital des Zweckverbandes 3.063.915,17 3.040 3.182

I. Kapital 3.723.676,80 3.724 3.724

II. Korrekturposten aus Anpassungen der Eröffnungsbilanz

-1.225,41 -1 -1

III. Verlustvortrag -682.480,28 -540 -1.146

IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 23.944,06 -142 605

B. Rückstellungen 3.808.019,42 3.633 3.499

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen

2.742.664,00 2.757 2.380

2. Sonstige Rückstellungen 1.065.355,42 875 1.118

C. Verbindlichkeiten 2.827.033,82 3.189 3.072

1. Verbindlichkeiten gegen Kreditinstituten 761.617,00 1.143 1.205

2. Erhaltene Anzahlungen 864.597,55 767 982

- 78 -


3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

804.711,79 1.157 773

4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen

95.807,07 0 0

5. Sonstige Verbindlichkeiten 300.300,41 122 113

Summe Passiva 9.698.968,41 9.861 9.753

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse 18.701.621,89 18.696 18.745

2. Sonstige betriebliche Erträge 2.183.510,39 1.913 1.741

3. Materialaufwand . . .

a. Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

-820.502,04 -386 -435

b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.348.546,93 -9.372 -8.719

4. Personalaufwand . . .

a. Löhne und Gehälter -6.709.008,73 -6.482 -6.486

b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge

und für Unterstützung

-2.049.393,17 -2.255 -2.049

5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen

-1.548.356,00 -1.145 -1.028

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.371.533,93 -1.231 -1.294

7. Erträge aus Beteiligungen 1,00 0 13

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.733,20 189 191

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -63.777,12 -67 -73

10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

24.748,56 -140 607

11. Sonstige Steuern -804,50 -2 -2

12. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss 23.944,06 -142 605

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Gewinnabführung / Verlustabdeckung 0,00 0 0

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Zahlung der Stadt Iserlohn 637.026,34 646 650

Der Jahresüberschuss 2009 in Höhe von 23.944,06 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die KDVZ Citkomm erbringt in der Rechtsform eines Zweckverbandes für die angeschlossenen 3

Kreise und 41 Gemeinden verschiedenste IT-Dienstleistungen: Betrieb von Netz-Infrastruktur und

Rechnersystemen, Betreuung von Fachverfahren, Beratungsdienstleistungen insbesondere in den

Bereichen Finanzwirtschaft und Organisation, Übernahme von Kundenprozessen (z.B. Finanzsachbearbeitung).

Der Zweckverband ist in Teilbereichen Umlagen-finanziert auf der Basis von Einwohnerzahlen; dies

gilt für den Betrieb der Netz-Infrastruktur, des Benutzer-Services und für die Aufwände, die für die

technische Weiterentwicklung und zur Entwicklung fachlicher IT-Lösungen entstehen (“Entwicklungseinlage”).

Für den Betrieb, die Weiterentwicklung und Betreuung von Fachverfahren werden nutzungsabhängige

Produktionskosten erhoben, i.d.R. auf der Basis von Fallzahlen. Übrige Dienstleistungen

werden individuell nach Aufwand kalkuliert.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Auszubildende 15 13 12

Gesamt 150 154 152

- 79 -


5. Investitionen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 990.832,00 3.439 833

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 0,8 -4,5 23,5

Gesamtkapitalrentabilität in % 0,9 -0,7 7,4

Umsatzrentabilität in % 0,1 -0,8 3,2

Eigenkapitalquote in % 31,6 30,8 32,6

Fremdkapitalquote in % 32,3 38,2 38,3

Anlagenintensität in % 44,2 50,2 31,3

Cash Flow in T€ 1.726 1.383 1.744

Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

2009 2008 2007

Mitglieder des Zweckverbandes 44 44 44

8. Ziele der Beteiligung

Das Ziel des Zweckverbandes KDVZ Citkomm liegt in der technischen Unterstützung der Verwaltung

bei der Erfüllung ihrer Hoheitsaufgaben.

- 80 -


19 Ruhrverband, Essen

I. Allgemeine Daten

Die Stadt Iserlohn ist Mitglied im Ruhrverband, Essen.

Allgemeine Informationen zu dem Mitgliedsverhältnis, dem Gegenstand des Unternehmens und den

rechtlichen Grundlagen können im Beteiligungshandbuch der Stadt Iserlohn eingesehen werden.

I. Finanz- und betriebswirtschaftliche Daten

1. Bilanz

Aktivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Anlagevermögen 1.552.489.909,31 1.588.472 1.569.130

I. Immaterielle Vermögensgegenstände (Konzessionen,

Lizenzen und Software)

4.969.448,23 5.280 5.545

II. Sachanlagen . . .

1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte

mit Bauten

1.174.490.058,86 1.197.251 1.196.918

2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte

ohne Bauten

36.467.524,18 35.147 40.028

3. Technische Anlagen und Maschinen 123.800.075,73 129.328 138.753

4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

13.330.767,66 13.118 12.851

5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.380.270,25 63.322 75.741

III. Finanzanlagen . . .

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.393.384,15 18.393 43.393

2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 31.550.102,34 31.595 154

3. Beteiligungen 1.081.961,00 1.077 1.077

4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht

4.000.000,00 4.000 4.000

5. Sonstige Ausleihungen 33.166.826,91 32.154 2.911

6. Rückdeckungskapital für Pensionen 68.859.490,00 57.806 47.760

B. Umlaufvermögen 115.728.974,15 84.949 127.425

I. Vorräte . . .

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 817.114,74 886 900

2. unfertige Erzeugnisse 1.072.930,00 1.910 2.885

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

. . .

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

3.048.350,67 3.601 3.227

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

113.227,58 215 1.692

3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht

25,50 6 1

4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.708.592,19 3.729 3.627

III. Wertpapiere . . .

1. Sonstige Wertpapiere 47.434.219,09 31.201 25.250

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben

bei Kreditinstituten

60.534.514,38 43.400 89.844

C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.447.796,65 1.581 1.463

Summe Aktiva 1.669.666.680,11 1.675.001 1.698.018

- 81 -


Passivseite 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

in € in T€ in T€

A. Eigenkapital 516.381.370,06 506.430 540.747

I. Rücklagen . . .

1. Allgemeine Rücklagen 483.720.067,06 516.246 516.137

2. Zweckgebundene Rücklagen 5.109.024,99 3.643 1.492

3. Gesetzliche Rücklagen 8.167.062,30 8.167 8.087

4. Rücklagen Ennepetalsperre 5.726.469,06 5.726 5.726

5. Beitragsausgleichsrücklagen 9.979.308,22 7.073 8.250

II. Jahresgewinn / -verlust 3.679.438,43 -34.426 1.054

B. Sonderposten 43.931.739,42 35.344 25.707

1. Sonderposten für Eigenkapitalverzinsung 16.840.705,02 19.995 23.369

2. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum

Anlagevermögen

16.255.253,67 4.514 2.338

3. Sonderposten für den Abschluss der Biggesonderfinanzierung

10.835.780,73 10.836 0

C. Rückstellungen 196.932.848,19 173.362 154.392

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen

56.681.332,00 50.925 45.270

2. Sonstige Rückstellungen 140.251.516,19 122.437 109.121

D. Verbindlichkeiten 911.563.597,00 958.648 976.171

1. Verbindlichkeiten gegen Kreditinstituten 892.470.703,25 934.105 960.259

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

9.503.201,00 9.649 8.695

3. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen

0,00 486 0

4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

468.972,46 1.217 1.046

5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.120.720,29 13.189 6.170

E. Rechnungsabgrenzungsposten 857.125,44 1.217 1.002

Summe Passiva 1.669.666.680,11 1.675.001 1.698.018

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

1. Umsatzerlöse . . .

Verbandsbeiträge 271.167.346,03 266.698 261.084

2. Bestandsveränderung unfertige Erzeugnisse -837.554,00 -975 2.885

3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.213.831,15 3.920 4.001

4. Sonstige betriebliche Erträge 22.902.309,18 26.687 19.930

5. Materialaufwand . . .

a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

-18.691.575,14 -23.050 -22.002

b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.995.366,23 -11.800 -17.409

6. Personalaufwand . . .

a. Löhne und Gehälter -54.566.407,72 -53.876 -52.240

b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

und für Unterstützung

-25.031.733,26 -22.473 -19.276

7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenst.

d. Anlagevermögens und Sachanlagen

-75.071.306,49 -91.711 -80.337

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -61.674.553,93 -55.182 -48.538

9. Erträge aus Beteiligungen 114.222,44 715 2.006

10. Erträge aus Ausleihungen d. Finanzanlageverm. 3.730.250,48 1.806 251

11. Erträge aus der Erhöhung des Rückdeckungskapitals

für Pensionen

1.066.357,00 77 4

12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.251.587,09 8.877 4.161

- 82 -


13. Abschreibungen auf Finanzanlagen, Wertpapiere

des Umlaufvermögens

-3.132.064,41 -1.432 -2.522

14. Aufwendungen a. Minderung d. Rückdeckungskapitals

f. Pensionen

0,00 0 0

15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -37.587.789,18 -48.085 -46.351

16. Einstellungen in den Sonderposten für Eigenkapitalverzinsung

-2.733.636,55 -4.386 -4.334

17. Einstellung in den Sonderposten für Biggesonderfinanzierung

0,00 -10.836 0

18. Ergebnisse der gewöhnl. Geschäftstätigkeit 8.123.916,46 -15.025 1.311

19. A. o. Aufwand -4.257.821,62 -19.234 0

20. Sonstige Steuern -186.656,41 -167 -257

21. Jahresergebnis 3.679.438,43 -34.426 1.054

3. Finanzbeziehungen zum Kernhaushalt / Wesentliche Finanz- und Leistungsbeziehungen

2009 in € 2008 in T€ 2007 in T€

Gewinnabführung / Verlustabdeckung 0,00 0 0

Kapitalzuführung 0,00 0 0

Bürgschaften und Provisionen 0,00 0 0

Beitrag der Stadt Iserlohn 8.015.720,00 7.840 7.649

Der Jahresgewinn 2009 in Höhe von 3.679.438,43 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Stadt Iserlohn ist auf Grund landesgesetzlicher Bestimmungen (Ruhrverbandsgesetz) Mitglied

des Ruhrverbandes. Für die Behandlung des im Stadtgebiet anfallenden Abwassers und die vom

Land von ihm erhobene Abwasserabgabe erhebt der Ruhrverband von seinen Mitgliedern Beträge

als Kostenerstattung.

4. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

2009 2008 2007

Vollzeitstellen 959 988 1.009

Teilzeitstellen 154 140 117

Auszubildende 42 38 38

Gesamt 1.165 1.166 1.164

5. Investitionen

2009 in T€ 2008 in T€ 2007 in T€

Investitionsvolumen 47.901 141.107 47.123

6. Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

Kennzahl 2009 2008 2007

Eigenkapitalrentabilität in % 0,7 -6,4 0,2

Gesamtkapitalrentabilität in % 2,5 0,8 2,8

Umsatzrentabilität in % 1,4 -12,9 0,4

Eigenkapitalquote in % 30,9 30,2 31,8

Fremdkapitalquote in % 61,3 61,3 58,3

Anlagenintensität in % 93,0 94,8 92,4

Cash Flow in T€ 102.321 76.256 96.551

- 83 -


Definition der Kennzahlen:

Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Eigenkapital vor Gewinn

Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen) * 100 / Gesamtkapital

vor Gewinn

Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100 / Umsatz

Eigenkapitalquote = Eigenkapital * 100 / Bilanzsumme

Fremdkapitalquote = (langfristige Darlehen + langfristige Rückstellungen) * 100 / Bilanzsumme

Anlagenintensität = Anlagevermögen * 100 / Bilanzsumme

Cash Flow = Jahresüberschuss + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

und auf Geldbeschaffungskosten + Zunahme der langfristigen

Rückstellungen

7. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen

2009 2008 2007

Mitglieder des Ruhrverbandes 554 546 538

8. Ziele der Beteiligung

Die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichend Wasser sowie die Gewährleistung einer geeigneten

Gewässergüte sind lebenswichtige Bedürfnisse der Gemeinschaft und gehören zur sogenannten

Daseinsvorsorge, die als öffentliche Aufgabe dem Staat oder den kommunalen Körperschaften

obliegt.

- 84 -


XI. Anhang

Kennzahlenverzeichnis

In den Darstellungen der einzelnen Beteiligungen werden Kennzahlen aufgeführt, die nicht nur für

die Beteiligungsverwaltung ein wichtiges Informations- und Steuerungsinstrument sind. Nachfolgend

werden die Kennzahlen näher definiert, ihre Berechnung erläutert und ihr Informationswert

aufgezeigt.

Eigenkapitalrentabilität =

Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100

Eigenkapital vor Gewinn

Die Eigenkapitalrentabilität gibt die Höhe der Verzinsung des Eigenkapitals an. Liegt die Kennzahl

mittelfristig unter der Kapitalmarktrendite, könnte es finanzwirtschaftlich sinnvoll sein, das Eigenkapital

aus der Gesellschaft abzuziehen und anderweitig einzusetzen. Betrachtet werden muss

allerdings die langfristige Entwicklung. Eine umfassende Wertung der Unternehmung anhand

dieser Kennzahl ist nicht möglich.

Gesamtkapitalrentabilität =

(Jahresüberschuss vor Ertragsteuern + Fremdkapitalzinsen * 100

- 85 -

Gesamtkapital vor Gewinn

Die Gesamtkapitalrentabilität zeigt die Höhe der durchschnittlichen Verzinsung des gesamten im

Unternehmen arbeitenden Kapitals an.

Umsatzrentabilität =

Jahresüberschuss vor Ertragsteuern * 100

Umsatz

Bei der Umsatzrentabilität wird der Jahresüberschuss nicht mit dem Kapital verglichen, sondern mit

dem erzielten Umsatz. Die Umsatzrentabilität liefert Anhaltspunkte für die Gewinnhaltigkeit der

getätigten Umsätze und damit auch für die Abschätzung von Gefahrenpotenzialen, wie z. B.

Kostensteigerungen.

Eigenkapitalquote =

Eigenkapital * 100

Bilanzsumme

Bei der Eigenkapitalquote wird der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital dargestellt. Je höher

die Eigenkapitalquote, desto größer die wirtschaftliche Sicherheit und die finanzielle Stabilität des

Unternehmens. Bei einer geringen Eigenkapitalquote werden eventuell eher Kapitalzuführungen

der Gesellschafter notwendig.


Fremdkapitalquote =

(langfristige Darlehen + langfristige Rückstellung) * 100

Bilanzsumme

Mit der Fremdkapitalquote wird der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital dargestellt. Je

niedriger die Fremdkapitalquote, desto weniger abhängig ist das Unternehmen von fremden

Geldgebern und desto erfolgreicher können neue Kreditgeber gewonnen werden.

Anlagenintensität =

Anlagevermögen * 100

Bilanzsumme

Die Anlagenintensität ist eine Kennzahl zur Darstellung der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

des Unternehmens. Bei dieser Kennzahl gibt es große Unterschiede je nach Branche und Art des

zu betrachtenden Betriebes. Um eine Bewertung bezüglich Investitions- und Abschreibungspolitik

vorzunehmen, ist ein Branchenvergleich aufschlussreich.

Cash Flow =

Jahresüberschuss

+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens

+ Abschreibungen auf Geldbeschaffungskosten

+ Erhöhung der langfristigen Rückstellungen

./. Verminderung der langfristigen Rückstellungen

Der Cash Flow berücksichtigt auch die Aufwendungen, die nicht zu Auszahlungen bzw. die

Erträge, die nicht zu Einzahlungen geführt haben. Er spiegelt das Innenfinanzierungspotenzial

wider, das für Investitionen, Schuldentilgung oder Gewinnausschüttung bereit steht.

-86-

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