Hoffnung - Volksoper Wien

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Spielplan

Präsentation

Volksoper 11/12

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Eva Koschuh: +43/1/514 44–3410, eva.koschuh@volksoper.at

Claudia Schade: +43/1/514 44–3412, claudia.schade@volksoper.at

Aktuelle Pressefotos finden Sie zum Download auf unserer Homepage www.volksoper.at im Pressezentrum/Bildarchiv unter

Pressekonferenz 2011/12 oder unter:

http://www.volksoper.at/Content.Node2/bilder/galerien/uebersicht_pk1112.at.php

Volksoper Wien GmbH

Währinger Straße 78

A-1090 Wien

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Inhalt

Inhalt ....................................................................................................................................................... 3

Vorwort.................................................................................................................................................... 4

Die Volksoper in Zahlen ........................................................................................................................... 5

Übersicht ................................................................................................................................................. 6

Zusammenfassung des Pressegesprächs vom 8. April 2011 .................................................................... 8

Premieren und Wiederaufnahmen 2011/12 ............................................................................................ 10

WIENER BLUT.................................................................................................................................. 10

SALOME ........................................................................................................................................... 12

MADAMA BUTTERFLY ..................................................................................................................... 15

DIE SPINNEN, DIE RÖMER! ............................................................................................................. 17

CANDIDE (KONZERTANT) ............................................................................................................... 19

CARMINA BURANA .......................................................................................................................... 21

DAS WUNDERTHEATER/DER BAJAZZO......................................................................................... 24

THE SOUND OF MUSIC ................................................................................................................... 27

MADAME POMPADOUR................................................................................................................... 29

Volksoper Spezial .................................................................................................................................. 32

8. JAPANTOURNEE.............................................................................................................................. 33

Die Saison 2010/11, Höhepunkte bis Juni 2011...................................................................................... 34

KONZERT FÜR JAPAN..................................................................................................................... 34

LE CONCOURS ................................................................................................................................ 35

DER KÖNIG KANDAULES ................................................................................................................ 36

DIE LUSTIGE WITWE ....................................................................................................................... 37

DER EVANGELIMANN...................................................................................................................... 38

Service für Stammbesucher ................................................................................................................... 39

Die Volksoper für Kinder und Jugendliche .............................................................................................. 40

Produktionen speziell für Kinder............................................................................................................. 41

Sponsoren ............................................................................................................................................. 42

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Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Vorwort

Mit der Saison 2011/12, meiner fünften als Direktor dieses Hauses, wird die Volksoper ein weiteres Mal

ihrem Ruf als vielfältigstes Musiktheater der Hauptstadt gerecht. Hier das Wichtigste, was Sie schon

immer über den Spielplan unserer nächsten Saison wissen wollten:

Wiener Blut“ ist eine Operette von Johann Strauß und kein wohlfeiler Wahlkampfslogan – daran erinnern

wir mit unserer Eröffnungspremiere. Die erste Wiener Eigenproduktion der „Salome“ von Richard Strauss

fand vor 101 Jahren an der Volksoper statt, und ihr gilt auch die erste große Opernpremiere der Saison.

„Die spinnen, die Römer!“ ist nicht nur ein geflügeltes Wort aus der Welt des Comics, sondern auch ein

witziges Musical von Stephen Sondheim. „Die beste aller möglichen Welten“ findet der Titelheld von

„Candide“ – zumindest musikalisch-konzertant – bei Leonard Bernstein. Nicht nur Ruggero Leoncavallos

„Bajazzo“, auch Hans Werner Henzes „Wundertheater“ spielt auf dem Theater – nun spielen wir sie

erstmals zusammen. Und Leo Falls Operette „Madame Pompadour“ gibt ein wunderbares Saisonfinale

ab.

Zählen wir dann eine Premiere des Wiener Staatsballetts, einen Salut für Marcel Prawy anlässlich seines

100. Geburtstages, drei Auftritte von Sven-Eric Bechtolf mit der Musicbanda Franui, Weihnachts- und

Faschingskonzerte sowie zahlreiche andere Sonderveranstaltungen hinzu, dann ergibt sich daraus …

höchstens ein Drittel des Saisonprogramms 2011/12, denn auf das reichhaltige Opern-, Operetten-,

Musical und Ballett-Repertoire möchten wir alle doch auch nicht verzichten!

Eine Fotostrecke in der gedruckten Saisonvorschau ist Protagonisten der Volksoper gewidmet, die kaum

je ins Rampenlicht treten: Den Stammbesucherinnen und -besuchern, Abonnenten, Wahlabonnenten und

Zyklenbesitzern. Sie sind eine besondere Stütze unseres Hauses, die uns sehr am Herzen liegt. Seien

Sie uns herzlich willkommen und heben Sie ab mit der Volksoper!

Das wünscht

Ihr Robert Meyer

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Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Die Volksoper in Zahlen

insgesamt 315 Vorstellungen (inklusive Japan-Gastspiel) in der fünften Spielzeit der Direktion Robert

Meyer

88-mal Operette

114-mal Oper

49-mal Musical

30-mal Ballett

33-mal Spezial

31 Produktionen

8 Premieren (2 x Operette, 2 x Oper, 2 x Musical, 1 x Ballett, 1 x Spezial)

1 Wiederaufnahmen in der Sparte Oper

1 Wiederaufnahmen in der Sparte Musical

21 Repertoirewerke in den Genres Operette, Oper, Musical, Ballett und Volksoper Spezial, davon

- 4 Operetten

- 11 Opern

- 2 Musicals

- 2 Ballettproduktionen

Volksoper Spezial umfasst außerdem folgende Soireen und Konzerte:

Salut für Marcel Prawy

Liedzyklus Bechtolf & Franui

Konzert der Big Band der Volksoper Wien

Einführungsabend von Stefan Mickisch

Weihnachtskonzert

Faschingskonzert

Abend für Hans Werner Henze

12 x Heute im Foyer …

Sitzplatzauslastung in der Saison 2010/11: 82 %

Besucherzahl: 221.452 Besucher von 1. September 2010 bis 7. April 2011

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operette 11/12

Premiere

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Übersicht

Johann Strauß Wiener Blut 9. September 2011

Leo Fall Madame Pompadour 8. Juni 2012

Repertoire

Franz Lehár Die lustige Witwe 4. September 2011

Johann Strauß Die Fledermaus 5. September 2011

Emmerich Kálmán Die Csárdásfürstin 22. Oktober 2011

Franz Lehár Das Land des Lächelns 4. Februar 2012

oper 11/12

Premiere

Richard Strauss Salome 15. Oktober 2011

Hans Werner Henze/ Das Wundertheater/

Ruggiero Leoncavallo Der Bajazzo 31. März 2012

Wiederaufnahme

Giacomo Puccini Madama Butterfly 22. November 2011

Repertoire

Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte 11. September 2011

Giuseppe Verdi Rigoletto 15. September 2011

Georges Bizet Carmen 30. Oktober 2011

Engelbert Humperdinck Hänsel und Gretel 21. Dezember 2011

Otto Nicolai Die lustigen Weiber von Windsor 2. Jänner 2012

Gioachino Rossini La Cenerentola 14. Jänner 2012

Giacomo Puccini Der Mantel/Gianni Schicchi 28. Jänner 2012

Giuseppe Verdi La Traviata 13. Februar 2012

Antonín Dvořák Rusalka 9. März 2012

Wolfgang Amadeus Mozart Die Entführung aus dem Serail 5. Mai 2012

Christian Kolonovits Antonia und der Reißteufel 15. Juni 2012

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musical 11/12

Premiere

Stephen Sondheim Die spinnen, die Römer! 17. Dezember 2011

Leonard Bernstein Candide (konzertant) 22. Jänner 2012

Wiederaufnahme

Richard Rodgers&Oscar Hammerstein The Sound of Music 30. April 2012

Repertoire

Jerry Herman Hello, Dolly! 17. September 2011

Frederick Loewe My Fair Lady 5. Jänner 2012

ballett 11/12

Premiere

Orlic u. a. – Ravel u. a. Carmina Burana 2. März 2012

Repertoire

de Bana – Mozart u. a. Marie Antoinette 21. September 2011

Barbay, Kropf – Rossini Max und Moritz 23. Oktober 2011

Béjart – Le Bars u. a. Le Concours 10. Jänner 2012

spezial 11/12

Premiere

Junge Talente

des Wiener Staatsballetts 14. März 2012

Saint-Saëns, Ridout, Prokofjew Volksoper tierisch 9. November 2011

Konzerte/Soireen/etc

Salut für Marcel Prawy 29. Dezember 2011

Bechtolf & Franui 9. Mai 2012

Tag der offenen Tür 3. September 2011

Heute im Foyer ... 6. September 2011

Konzert der Big Band 11. Oktober 2011

Stefan Mickisch spielt und erklärt ... 13. Oktober 2011

Weihnachtskonzert 18. Dezember 2011

Faschingskonzert 19. Februar 2012

Ein Abend für Hans Werner Henze 28. März 2012

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Zusammenfassung des Pressegesprächs vom 8. April 2011

OPERETTE

Die Premiere zur Saisoneröffnung widmet die Volksoper der Operette „WIENER BLUT“, deren Titel in der

jüngeren Vergangenheit missbraucht wurde – zu einem Wahlslogan aus der untersten Schublade von

Gesinnung und Dichtkunst und, in Reaktion darauf, zu einer Tirade einer kleinen Wiener Bühne gegen die

Operette an sich. Dabei ist die Operette, die Adolf Müller aus diversen Strauß-Tänzen zusammengestellt hat,

so schmunzelnd-unterhaltsam, so bissig-ironisch wie die besten ihres Genres.

Regisseur Thomas Enzinger und Ausstatter Toto sorgen für die szenische Umsetzung, das Orchester der

Volksoper leitet Alfred Eschwé. Der österreichische Schauspieler Wolfgang Böck, einem breiten Fernseh-

Publikum insbesondere als Wiener Polizist Trautman bekannt, gibt als Kagler sein Volksopern- und

Operettendebüt.

Premiere am Freitag, 9. September 2011

Leo Falls 1922 in Berlin uraufgeführte Operette rankt sich um die historische Marquise Pompadour, Mätresse

des französischen Königs Ludwig XV. Dank der frechen, satirischen Elemente des Stücks und einiger

hitverdächtiger Nummern wie „Heut könnt’ einer sein Glück bei mir machen“, „Mein Prinzesschen du, ich weiß

ein verschwiegenes Gässchen“ oder „Joseph, ach Joseph, was bist du so keusch“ wurde „MADAME

POMPADOUR“ zu einem Riesenerfolg. Opernstar Annette Dasch wird in der Titelrolle zu erleben sein. Der

Berliner Regisseur und Ausstatter Hinrich Horstkotte präsentiert sich mit dieser Arbeit erstmals dem

Volksopernpublikum. Am Pult steht Andreas Schüller, Erster Kapellmeister der Oper Leipzig, der an der

Volksoper zuletzt mit großem Erfolg die Wiederaufnahme von „La Cenerentola“ dirigierte.

Premiere am Freitag, 8. Juni 2012

OPER

Vor exakt 100 Jahren, am 9. April 1911, gab Richard Strauss als „Salome“-Dirigent sein Debüt an der

Volksoper, die auch die erste Wiener Neuproduktion der „Salome“ am 23. Dezember 1910 beherbergte. Rief

vor einem Jahrhundert Salomes „Sinnlichkeit“ noch die Verfechter der „Sittlichkeit“ auf den Plan –gilt die dritte

Oper des Garmischer Meisters heute als eines der epochemachenden Meisterwerke des Musiktheaters. Die

zweite Neuproduktion von „SALOME“ an der Volksoper inszeniert die junge deutsch-französische Regisseurin

Marguérite Borie. Am Pult steht Roland Böer, der an der Volksoper bereits die Wiederaufnahme von

„Tiefland“ leitete und zuletzt mit der Premiere von „Die Zauberflöte“ an der Mailänder Scala so sehr überzeugte,

dass er sofort wieder eingeladen wurde. In der Titelrolle debütiert die holländische Sopranistin Annemarie

Kremer, Ensemblemitglied Sebastian Holecek gibt sein Debüt als Jochanaan. Wolfgang Ablinger-

Sperrhacke debütiert als Herodes, seine Frau Herodias verkörpert Irmgard Vilsmaier, Jörg Schneider gibt

sein Debüt als Narraboth.

Premiere am Samstag, 15. Oktober 2011

Wie viel hat Theater mit der Wirklichkeit zu tun? Welche Wahrheiten erzählen uns die Geschehnisse auf der

Bühne und die Reaktionen des Publikums? Hans Werner Henzes „DAS WUNDERTHEATER“ nach einem

Intermezzo von Miguel Cervantes von 1964 und Ruggero Leoncavallos veristische Oper „DER BAJAZZO“ von

1892 stellen auf unterschiedliche Weise die Frage nach Spiel und Realität im Theater. Thomas Schulte-

Michels inszeniert erstmals an unserem Haus. Gerrit Prießnitz, der als Dirigent von „Kehraus um St. Stefan“

gefeiert wurde, dirigiert „Das Wundertheater“. Jörg Schneider gibt den Theaterdirektor Chanfalla.

Enrico Dovico stand zuletzt bei der Neuproduktion von „Der Mantel“/„Gianni Schicchi“ am Pult des

Volksopernorchesters und wird nun mit „Der Bajazzo“ erneut ein Verismo-Meisterwerk an der Volksoper

dirigieren. Als eifersüchtiger Canio debütiert Ray M. Wade Jr. an der Volksoper, Melba Ramos, zuletzt in „Der

Mantel“ als Giorgetta umjubelt, verliebt sich als Nedda in Mathias Hausmann. Morten Frank Larsen, der

soeben als Capriccio-Graf an der Met sein Debüt gab, spinnt als Tonio eine tödliche Intrige gegen das

Liebespaar.

Premiere am Samstag, 31. März 2012

Eine Butterfly, die „völlig neue Maßstäbe setzt“ (Wiener Zeitung) kehrt am 22. November 2011 auf den

Spielplan zurück. In der Wiederaufnahme von Stefan Herheims Inszenierung von „MADAMA BUTTERFLY“ ist

Melba Ramos in der Titelrolle zu erleben. Am Pult steht Tesuro Ban.

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MUSICAL

Die erste Broadway-Show, zu der Stephen Sondheim 1962 Musik und Text schrieb, wurde ein

Sensationserfolg: „A Funny Thing Happened on the Way to the Forum”. Die Hauptrolle verkörperte damals (wie

auch in der Hollywood-Verfilmung 1966) Zero Mostel. Nun wird Sondheims meist gespieltes Werk unter dem

Titel „DIE SPINNEN, DIE RÖMER!“ zum ersten Mal an der Volksoper produziert, mit Robert Meyer in der Rolle

des Sklaven Pseudolus, der Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um seine Freiheit zu erlangen. Seine Rolle

übernimmt im Mai und Juni Sigrid Hauser. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Whoopi Goldberg, die in einer

späteren Broadway-Produktion den Pseudolus verkörperte. In der Regie des Volksopern-Debütanten Werner

Sobotka und der Choreographie von Ramesh Nair sind u. a. Dagmar Hellberg, Bettina Mönch, Boris Pfeifer

und Herbert Steinböck als „alte Römer“ zu erleben. Am Pult steht David Levi, der an der Volksoper bereits mit

„The Sound of Music”, „My Fair Lady” und „South Pacific” Erfolge feierte.

Premiere am Samstag, 15. Dezember 2011

Nach dem Sensationserfolg von „South Pacific“ präsentiert die Volksoper mit Leonard Bernsteins „CANDIDE“

erneut ein Musical in konzertanter Fassung. Voltaires Satire „Candide” wurde nach ihrem Erscheinen 1759 in

Genf öffentlich verbrannt. Der französische Aufklärer rechnet darin mit naivem Optimismus ab. Leonard

Bernstein schuf auf dieser Basis 1956 eine seiner besten Partituren; eine szenische Umsetzung der

komplizierten Story erwies sich jedoch als nahezu unmöglich. Von dem deutschen Humoristen Loriot stammt

die unterhaltsame Konzertfassung des Werkes mit deutschen Zwischentexten, die nun erstmals an der

Volksoper zur Aufführung kommt. Nach „Guys and Dolls“ dirigiert Joseph R. Olefirowicz erneut ein Musical an

der Volksoper. Nach der „besten aller Welten“ suchen Stephen Chaundy (Candide), KS Marjana Lipovšek

(Old Lady) – beide standen auch in „South Pacific“ gemeinsam auf der Bühne der Volksoper - Jennifer

O’Loughlin (Cunegonde), Morten Frank Larsen (Pangloss/Martin), u. a.

Premiere am Sonntag, 22. Jänner 2012

Mit „South Pacific“ hat die Volksoper unlängst einen Schatz aus dem Musical-Schaffen von Rodgers &

Hammerstein gehoben. Nun wird am 30. April 2012 einer der bedeutendsten Publikumserfolge der letzten

Jahre, „THE SOUND OF MUSIC“ des gleichen Autorenpaares in der geschmackvollen Inszenierung von

Renaud Doucet und André Barbe wieder aufgenommen. Sandra Pires kehrt als Maria Rainer ans Haus zurück.

BALLETT

Mit Carl Orffs „CARMINA BURANA“, Maurice Ravels „Bolero“ und Claude Debussys „Nachmittag eines Fauns“

gelangen musikalische Meisterwerke des internationalen Repertoires in eigenen, für das Haus geschaffenen

Fassungen auf die Bühne.

Premiere am Freitag, 2. März 2012

SPEZIAL

Nach über 50 Vorstellungen von „Tannhäuser in 80 Minuten“ präsentiert sich Robert Meyer in „VOLKSOPER

TIERISCH“ nun gemeinsam mit Mitgliedern des Orchesters der Volksoper und zwei Pianisten von seiner

tierisch-heiteren Seite. In Saint-Saëns’ „Karneval der Tiere“ tummeln sich Schildkröten und Gazellen, Elefanten

und sogar Fossilien. Alan Ridouts „Ferdinand der Stier“ geht auf das Kinderbuch von Munro Leaf zurück. Ein

absoluter Klassiker für Alt und Jung rundet das Programm ab: Prokofjews musikalisches Märchen „Peter und

der Wolf“.

Premiere am Mittwoch, 9. November 2011

BECHTOLF & FRANUI

Der preisgekrönte Schauspieler, Musiktheater-Regisseur, Schriftsteller und designierter Schauspielchef der

Salzburger Festspiele Sven-Eric Bechtolf gastiert gemeinsam mit der Musicbanda Franui mit drei

verschiedenen Lied-Programmen erstmals an der Volksoper.

Ab 9. Mai 2012

Am 29. Dezember 2011 feiern wir mit dem Musical-Konzert „Salut für Marcel Prawy“ den 100 Geburtstag des

legendären Opernvermittlers. Blicke hinter die Kulissen der Volksoper bietet der „Tag der offenen Tür“. Von

einer völlig neuen Seite zeigt sich unser Orchester mit dem jazzigen Konzert der Big Band der Voksoper

Wien. Stefan Mickisch sowie Helene Sommer und Christoph Wagner-Trenkwitz gestalten die

Einführungssoireen Stefan Mickisch spielt und erklärt Richard Strauss „Salome“ sowie „Ein Abend für

Hans Werner Henze“. Weitere Programmpunkte sind das Weihnachtskonzert, das Faschingskonzert und

die Reihe „Heute im Foyer … “.

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Premieren und Wiederaufnahmen 2011/12

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Johann Strauß (1825-1899), Adolf Müller (1839-1901)

WIENER BLUT

Komische Operette in drei Akten

zusammengestellt und bearbeitet von Adolf Müller

Text von Viktor Léon und Leo Stein

Voraufführung am 7. September 2011

Premiere am Freitag, 9. September 2011

Weitere Vorstellungen am 13., 16., 20., 25. (16:30 Uhr), 30. September,

4., 10., 17., 31. Oktober, 6. (16:30 Uhr) November 2011

Die Premiere zur Saisoneröffnung widmet die Volksoper der Operette „Wiener Blut“, deren Titel in der

jüngeren Vergangenheit als niveauloser Wahlslogan missbraucht wurde und, in Reaktion darauf, zu einer

Tirade einer Wiener Kleinbühne gegen die Operette an sich. Dabei geschieht „Wiener Blut“ Unrecht: Die

Operette, die Adolf Müller aus diversen Strauß-Tänzen zusammengestellt hat, kommt so schmunzelndunterhaltsam,

so bissig-ironisch daher wie die besten ihres Genres. Die Irrungen und Wirrungen um Graf

Zedlau, seine Frau Gabriele, seine Geliebte Franzi und die Probiermamsell Pepi, seinen neuesten Flirt,

erreichen bei der Hietzinger Remasuri ihren Höhepunkt. Ergänzt wird das Karussell um einige Originale;

etwa Josef, den Kammerdiener des Grafen, Kagler, den Vater Franzis, oder den Premierminister von

Reuß-Schleiz-Greiz, Fürst Ypsheim, der die Verwicklungen überhaupt erst in Gang setzt. Thomas

Enzinger und Ausstatter Toto sorgen für die szenische Umsetzung, das Orchester der Volksoper leitet

Alfred Eschwé.

Dirigent: Alfred Eschwé

Regie: Thomas Enzinger

Ausstattung: Toto

Choreographie: Bohdana Szivacz

Choreinstudierung: Michael Tomaschek

Dramaturgie: Helene Sommer

Gabriele

Kristiane Kaiser/Ursula Pfitzner

Franziska Cagliari

Sieglinde Feldhofer/Martina Dorak

Pepi Pleininger

Renée Schüttengruber/Johanna Arrouas

Fürst von Ypsheim-Gindelbach

Carlo Hartmann/Andreas Daum

Balduin Graf Zedlau

Thomas Blondelle/Mark Adler

Kagler

Wolfgang Böck

Josef

Boris Eder/Thomas Sigwald

Fiakerkutscher

Gerhard Ernst

Johann Strauß

Georg Wacks

Ausrufer

Gernot Kranner

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Alfred Eschwé

Absolvierte seine Studien in seiner Heimatstadt Wien.

Als Gastdirigent ist Alfred Eschwé regelmäßig an der Hamburgischen Staatsoper engagiert, so z. B. für

„Die Zauberflöte“, „Zar und Zimmermann“, „Die Liebe zu den drei Orangen“ und „Così fan tutte“.

Auch in Italien ist er ein gern gesehener Gast, z. B. im Teatro Reggio in Turin, im Teatro Verdi in Triest, im

Teatro Bellini in Catania sowie im Teatro Massimo in Palermo.

Daneben pflegt er eine regelmäßige Konzerttätigkeit mit den Wiener Symphonikern, den

Niederösterreichischen Tonkünstlern, dem ORF-Symphonieorchester und dem Wiener Johann Strauß

Orchester, mit dem er zahlreiche Reisen nach Japan, Korea, Spanien, Italien und in die Vereinigten

Staaten unternommen hat.

Darüber hinaus hat er u. a. das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, die

Hamburger Symphoniker, das Symphonieorchester der Wiener Volksoper, das Mozarteumorchester

Salzburg, das Orchester des Süddeutschen Rundfunks Stuttgart, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz,

die Philharmonie Bratislawa, die Wiener Akademische Philharmonie und das Orchestre Philharmonique

des Pays de la Loire dirigiert.

Mit seiner Schwester Elisabeth Eschwé bildet er das „Wiener Klavierduo“, das sich vor allem der

vierhändigen Klaviermusik annimmt und regelmäßig im In- und Ausland auftritt.

An der Wiener Staatsoper debütierte Eschwé 2003 mit „Die Zauberflöte“; in den folgenden Jahren stand

er häufig dort am Pult.

Das Volksopernpublikum kennt Alfred Eschwé als Dirigent zahlreicher Produktionen, wie z. B. „Die Vögel“,

„Martha“, „Der Graf von Luxemburg“, „Die lustige Witwe“, „A Midsummer Night's Dream“, „Don Giovanni“,

„Der Freischütz“, „Carmen“, „Der Evangelimann“, „Tiefland“, „Hänsel und Gretel“, „La Traviata“, „Der

Barbier von Sevilla“, „Turandot“, „Hoffmanns Erzählungen“, „Die Fledermaus“, „Tosca“, „Die Liebe zu den

drei Orangen“, „König Kandaules“ sowie verschiedener Galas, Konzerte und Soireen.

Thomas Enzinger

Der gebürtige Wiener arbeitet international als Regisseur gleichermaßen in den Sparten Oper, Operette,

Musical und Schauspiel.

Nach seiner Schauspielausbildung bei Lola Braxton und Dorothea Neff war Thomas Enzinger u. a. am

Theater in der Josefstadt, am Kabarett Simpl, am Landestheater Linz, in Bregenz, Stockerau und bei den

Wiener Festwochen als Schauspieler tätig und wirkte in diversen Fernsehserien und –filmen („Kommissar

Rex“, „Die Neue“ und „Medicopter“) mit.

Seit 1990 ist Enzinger als freier Regisseur im Musik- und Sprechtheater tätig und zeigte bislang über 40

verschiedene Inszenierungen. Stationen waren u. a. das Theater am Gärtnerplatz München, das

Staatstheater Braunschweig, das Opernhaus Kiel, das Wiener Metropol, das Theater Bern, das Theater

Baden, die Komödie Dresden, das Landestheater Linz, das Theater Vorpommern, das Theater und die

Philharmonie Thüringen, der Operettensommer Kufstein, das Theater St. Pölten und die Festspiele

Stockerau.

Seit 1992 ist er darüber hinaus als Regisseur für das Fernsehen, u. a. für Sat1-ORF-Serien, für Comedys

im ORF, für ATV und weitere Sender, sowie für einige Commercials (z.B. Mediamarkt, Leiner) tätig.

Seit 1996 leitet Thomas Enzinger die Operettenfestspiele Schönebeck/Elbe in Deutschland.

Als Autor verfasste er Texte für das Kabarett Simpl und schrieb Operetten- und Komödienbearbeitungen

sowie Theaterstücke für Aufführungen u. a. in Wien, Salzburg, Schwäbisch Hall, Innsbruck, Stockerau

und Bregenz. Außerdem entstanden zahlreiche Drehbücher für den ORF, Sat1, ndF, mr-Fil, Sternstunden

und für Schneiderbauerfilm.

Dem Volksopernpublikum ist er als Gestalter und Regisseur von „operettts“ bekannt.

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Richard Strauss (1864-1949)

SALOME

Musikdrama in einem Aufzuge

nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung

In deutscher Übersetzung von Hedwig Lachmann

Mit deutschen Übertiteln

Koproduktion mit der Opéra de Monte-Carlo und der Opéra Royal de Wallonie Liège

Premiere am Samstag, 15. Oktober 2011

9 Vorstellungen bis 27. November 2011

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 10/11 Stand 23. April 2010

Soiree: Stefan Mickisch spielt und erklärt „Salome“

am Donnerstag, 13. Oktober 2011

Die „Vorführung einer perversen Sinnlichkeit, wie sie in der Figur der Salome verkörpert ist“, wirkte „sittlich

verletzend“. Mit diesem Urteil fegte der Hofzensor Gustav Mahlers Ansuchen, die Oper seines Freundes

Richard Strauss zu produzieren, vom Tisch (erst 1918, sieben Jahre nach Mahlers Tod, erklang „Salome“

erstmals im Opernhaus am Ring). Somit wurde der Weg frei für andere Wiener Bühnen, das 1905 in

Dresden uraufgeführte Werk in Wien zu präsentieren. Nach einem Breslauer Gastspiel 1907 im

Volkstheater war es die Volksoper, welche die erste Wiener Neuproduktion der „Salome“ am 23.

Dezember 1910 beherbergte. Am 9. April 1911 gab Richard Strauss als „Salome“-Dirigent sein

Volksoperndebüt. Rief vor einem Jahrhundert Salomes „Sinnlichkeit“ noch die Verfechter der

„Sittlichkeit“ auf den Plan – heute gilt die dritte Oper des Garmischer Meisters, die auf einem Drama des

Skandalschriftstellers Oscar Wilde fußt, als eines der epochemachenden Meisterwerke des

Musiktheaters.

Dirigent: Roland Böer

Regie: Marguérite Borie

Bühnenbild und Licht: Laurent Castaingt

Kostüme: Pieter Coene

Choreografie: Darren Ross

Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz

Herodes

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Herodias

Irmgard Vilsmaier/Alexandra Kloose

Salome

Annemarie Kremer/Morenike Fadayomi

Jochanaan

Sebastian Holecek/Morten Frank Larsen

Narraboth

Jörg Schneider/Vincent Schirrmacher

Page

Martina Mikelić/Lysianne Tremblay

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Roland Böer

Roland Böer studierte Klavier, Komposition und Dirigieren.

Er war Solorepetitor an der Oper Frankfurt/M, Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung an der Deutschen

Oper am Rhein und Assistent von Antonio Pappano während der Bayreuther Festspiele, am Théâtre de la

Monnaie in Brüssel und am Royal Opera House in London.

Bis 2008 war er Kapellmeister der Oper Frankfurt/M. Seit 2009 ist Roland Böer musikalischer Leiter des

Festivals "Cantiere Internazionale d'Arte" in Montepulciano.

Als Opern- und Konzertdirigent gastierte er u. a. an der Deutschen Oper Berlin, dem Stadttheater

Bern, der Opéra National du Rhin in Straßburg, der English National Opera und dem Royal Opera House

in London. Er dirigierte das Ensemble Modern, die Northern Sinfonia sowie das Scottish Chamber

Orchestra und war Gast beim hr-Radio-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Rundfunkorchester des

Bayerischen Rundfunks, den Oslo Philharmonic, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem

BBC Scottish Symphony Orchestra und dem London Symphony Orchestra.

Im Frühjahr 2011 hat er mit der Premiere von Mozarts „Die Zauberflöte“ am Teatro alla Scala in Mailand

debütiert und bereits eine neuerliche Einladung ans Haus erhalten.

2010 gab Roland Böer mit „Tiefland“ sein Volksoperndebüt, „Salome“ ist seine zweite Produktion am

Haus.

Marguérite Borie

die gebürtige Deutsch-Französin absolvierte zunächst eine Geigen- und Klavierausbildung, bevor sie

deutsche Literatur und Musikolgie an der Sorbonne Paris und in Wien studierte.

Nach ihrem Abschluss wendet sie sich der Opernregie zu und begann ihre Lehrzeit bei Harry Kupfer, Willy

Decker, Peter Konwitschny, Peter Stein, Klaus-Michael Grüber, Andreas Homoki und Nicolas Brieger. Seit

2003 arbeitet sie regelmäßig mit Jean-Louis Grinda zusammen und leitet weltweit die Wiederaufnahme

mehrerer seiner Inszenierungen (u. a. „Der Ring des Nibelungen“, „Don Carlo“, „Die Fledermaus“,

„Mefistofele“, „Don Giovanni“, „Falstaff“).

An der Opéra National de Paris arbeitete sie mit Nicolas Joel (u. a. für die Uraufführung von Bruno

Montovanis „Akhmatowa“), Giancarlo del Monaco, Olivier Py u. a. zusammen.

Ihre ersten eigenen Regiearbeiten zeigte sie am Schlossparktheater in Berlin („Così fan tutte“ und

„Bastian und Bastienne“) sowie an der der Opéra Royal de Wallonie in Lüttich ( „Chouette enrhumée von

Gérard Condé).

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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VOLKSOPER TIERISCH

Camille Saint-Saëns (1835-1921) Der Karneval der Tiere

Alan Ridout (1934-1996) Ferdinand der Stier

Sergej Prokofjew (1891-1953) Peter und der Wolf

u. a.

Premiere am Mittwoch, 9. November 2011

5 Vorstellungen bis 11. April 2012

Robert Meyer und das Orchester der Volksoper zeigen sich in einem neuen Programm von ihrer tierischheiteren

Seite.

In Camille Saint-Saëns’ großer zoologischer Fantasie „Der Karneval der Tiere“ tummeln sich Schildkröten

und Gazellen, Esel und ein eitler Schwan, Elefanten und sogar Fossilien. Saint-Saëns meinte mit seinen

zauberhaften Tierporträts zum Teil Kollegen: so karikierte er hörbar Jacques Offenbach, Hector Berlioz

und Gioachino Rossini. Munro Leaf veröffentlichte 1935 sein berühmtes Kinderbuch „Ferdinand der Stier“.

Ferdinand verabscheut den Stierkampf und zieht es vor, im Schatten der Korkeiche an Blümchen zu

riechen. 1938 entstand ein Oscar-gekrönter amerikanischer Zeichentrickfilm und 1974 legte der englische

Komponist Alan Ridout seine Version des Stoffes vor. Ein absoluter Klassiker für Alt und Jung rundet das

Programm ab: Sergej Prokofjews musikalisches Märchen „Peter und der Wolf“.

Mit Mitgliedern des Orchesters der Volksoper Wien

Klavier: Gabriele Andel und Eric Machanic

Rezitation: Robert Meyer

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Giacomo Puccini (1858-1924)

MADAMA BUTTERFLY

Japanische Tragödie in zwei Akten

Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

Nach der Urfassung von 1904

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme am Dienstag, 22. November 2011

8 Vorstellungen bis 22. Dezember 2011

Stefan Herheims Inszenierung von Puccinis „Madama Butterfly“, die im Jahr 2004 in der zweiaktigen

Urfassung ihre Premiere feierte, kehrt auf die Bühne der Volksoper zurück. Herheim erzählte die

Geschichte der japanischen Geisha Cio-Cio-San, die unerschütterlich an ihrer einsamen Liebe zum

amerikanischen Marineleutnant Pinkerton festhält, aufregend neu. Puccini selbst wird auf die Bühne

gestellt und zur Verantwortung gezogen für das Schicksal der Hauptfigur – und mit ihm ein

sensationsgieriges Publikum. Die Presse zeigte sich beeindruckt von Herheims Regie:

Sie halte „die Aufmerksamkeit des Zuschauers mit immer neuen Ideen wach und macht die Beziehungen

zwischen den handelnden Personen augenfällig“. „Frischer Wind am Gürtel“, resümierte die Austria

Presse Agentur und bescheinigte der Volksoper einen „bestechenden künstlerischen Erfolg“. Die Wiener

Zeitung jubelte: „diese Butterfly setzt völlig neue Maßstäbe!“

Dirigent: Tetsuro Ban

Regie: Stefan Herheim

Ausstattung: Kathrin Brose

Choreinstudierung: Thomas Böttcher

Cio-Cio-San, genannt Butterfly

Melba Ramos/Jee-Hye Han

Suzuki

Alexandra Kloose/Adrineh Simonian

Kate Pinkerton

Mara Mastalir

F. B. Pinkerton

Mehrzad Montazeri/Jenk Bieck

Sharpless

Morten Frank Larsen/Clemens Unterreiner

Goro, Nakodo

Jeffrey Treganza/Karl-Michael Ebner

Der Fürst Yamadori

Josef Luftensteiner

Onkel Bonze

Peter Wimberger

Yakusidé

Yasushi Hirano

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Tetsuro Ban

Die erste künstlerische Ausbildung erhielt Tetsuro Ban im Alter von 4 Jahren am Klavier. Es folgte ein

Kompositionsstudium an der Kunstakademie seiner japanischen Heimatstadt Kyoto. 1990 übersiedelte er

nach Europa und absolvierte sein Dirigierstudium bei Prof. Karl Österreicher an der Universität für Musik

und darstellende Kunst in Wien.

Nach einem Festengagements als Erster Kapellmeister am Musiktheater Biel und am Theater

Brandenburg kam er als Kapellmeister an die Komische Oper Berlin.

1992 luden ihn Michael Tilson Thomas und Christoph Eschenbach als ihren Assistenten zum Pacific

Music Festival nach Sapporo ein. 1995 gewann Tetsuro Ban den internationalen Dirigierwettbewerb in

Besancon (Frankreich). Anschließend wurde er von den Orchestern in Toulouse, Lille, Nancy und

Marseille verpflichtet, debütierte bei den St. Petersburger Philharmonikern, beim Museumsorchester

Frankfurt, beim Wiener Kammerorchester, dem Tonkünstler-Orchester Wien und beim Luzerner

Sinfonieorchester.

Parallel zu seinen Festengagements in Europa wurde Tetsuro Ban von den großen Sinfonieorchestern

Japans regelmäßig zu Konzerten und Musiktheaterproduktionen eingeladen.

Ab 2005 war Tetsuro Ban als Generalmusikdirektor am Landestheater Eisenach tätig.

Neben regelmäßigen Musiktheater- und Konzertproduktionen in Japan verpflichtete ihn die Staatsoper

Stuttgart in der Spielzeit 2006/2007 als Gastdirigent für die Einstudierung und Leitung von „Pelléas et

Mélisande“ und zum wiederholten Mal das Wuppertaler Sinfonieorchester.

Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Tetsuro Ban Generalmusikdirektor am Theater Regensburg, wo er

u. a. „Tosca“, „Le nozze di Figaro“ und „Il ritorno d'Ulisse“ dirigierte.

2002/2003 gab er sein Volksoperndebüt mit „Falstaff“, 2007/2008 folgte eine Serie „Carmen“

Vorstellungen sowie „Die Fledermaus“. Im Juni 2011 dirigiert er erstmals „Tosca“ am Haus.

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Stephen Sondheim (*1930)

DIE SPINNEN, DIE RÖMER!

(A Funny Thing Happened on the Way to the Forum)

Musical in zwei Akten

Buch von Burt Shevelove und Larry Gelbart

Musik und Liedtexte von Stephen Sondheim

Deutsche Fassung von Martin Flossmann,

für die Volksoper eingerichtet von Werner Sobotka

Voraufführung am 15. Dezember 2011

Premiere am Samstag, 17. Dezember 2011

6 Vorstellungen bis 16. Jänner 2012

Weitere 11 Vorstellungen von 12. Mai bis 28. Juni 2012

Dass er ein brillanter Textautor ist, hatte er bereits mit „West Side Story“ und „Gypsy“ bewiesen. 1962

schrieb Stephen Sondheim erstmals auch die Partitur zu einem Musical. Welch ein Triumph die auf allen

(!) 21 Komödien des Plautus basierende altrömische Farce mit dem sperrigen Titel „A Funny Thing

Happened on the Way to the Forum” werden sollte, konnte zunächst niemand ahnen. Doch die turbulentüberdrehte

Story, umwerfend komische Songs und ein Ensemble mit der Comedy-Legende Zero Mostel

an der Spitze machten „Forum“ zum bislang meistgespielten Werk Sondheims. Mostel verkörperte die

Hauptrolle auch in der Hollywood-Verfilmung, in späteren Broadway-Produktionen folgten ihm Phil Silvers,

Nathan Lane und Whoopi Goldberg. In der Regie des Volksopern-Debütanten Werner Sobotka und der

Choreographie von Ramesh Nair spielen nun Robert Meyer und nach ihm Sigrid Hauser den Sklaven

Pseudolus, der Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um seine Freiheit zu erlangen.

Dirigent: David Levi

Regie: Werner Sobotka

Bühnenbild: Friedrich Despalmes

Kostüme: Elisabeth Gressel

Choreographie: Ramesh Nair

Licht: Michael Grundner

Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz

Pseudolus, Sklave des Hero

Robert Meyer/Sigrid Hauser

Philia, eine Jungfrau

Bettina Mönch/Johanna Arrouas

Erronius, Bürger von Rom

Gernot Kranner

Miles Gloriosus, ein Offizier

Florian Spiess

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Hysterium, Sklave von Senex und Domina

Boris Pfeifer

Lycus, ein Kurtisanenhändler

Wolfgang Gratschmaier

Senex, Bürger von Rom

Herbert Steinböck

Hero, Sohn von Senex und Domina

Paul Schweinester

Domina, Frau des Senex

Dagmar Hellberg

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David Levi

Der Amerikaner studierte an der Havard University und der Manhattan School of Music und wurde als

Assistent an das Chautauqua Summer Institut, an die Texas Opera in Houston, an die Pennsylvania

Opera in Philadelphia und an die Western Opera in San Francisco engagiert. David Levi war an der

Metropolitan Opera in New York Assistent von James Levine und dirigierte hier „La Bohème“ und „I

Puritani“.

Levi war fünf Jahre Chordirektor der Opéra National de Paris, bevor er sich entschloss, künftig nur noch

Orchester zu dirigieren. Seit seinem 1988 erfolgten Debüt als Dirigent konnte er sich ein umfassendes

Repertoire von Mozart bis Schostakowitsch, von Verdi bis Richard Strauss aneignen.

Gemeinsam mit der Regisseurin Corina van Eijk rief er 1989 das Spanga Opera Festival in den

Niederlanden ins Leben. Hier dirigierte er „Samson et Dalila“, „Les contes d’Hoffmann“, „Ariadne auf

Naxos“, „Falstaff“, „Aida“, „L’elisir d’amore“, „Gianni Schicchi“, „Il tabarro“ und „Suor Angelica“.

Bevor David Levi 1997 wieder an die Opéra de Paris wechselte, war er am Opernhaus Köln, zunächst als

Assistent von James Conlon, später als Hausdirigent engagiert. Er erarbeitete mit Harry Kupfer

Schostakowitschs „Die Nase“ und dirigierte „La damnation de Faust“ (Regie Harry Kupfer), „Elektra“ (mit

Gabriele Schnaut), „Otello“, „Hänsel und Gretel“, „Die Zauberflöte“, „Eugen Onegin“ und „La Traviata“, die

er auch in Bogota leitete. Außerdem brachte er das Musical „Sweeney Todd“ ins Kölner Repertoire.

David Levi dirigierte an verschiedenen Opernhäusern in Deutschland, u. a. in Dortmund, Essen und

Hildesheim - hier leitete er die Produktionen „I Pagliacci“, „Cavalleria rusticana“, „Don Carlo“, „Tosca“, „Die

lustige Witwe“, „Die Fledermaus“ und „Le nozze di Figaro“. In Graz dirigierte er „Turandot“ und „Cabaret“,

beim Festival in Montepulciano das Ballett „Orfeo“, an der Oper von Montpellier „Die lustigen Nibelungen“

und beim Bard Summer Scape Festival in New York „Don Giovanni“.

In den vergangegnen Spielzeiten gehörten zu David Levis Aufgaben u. a. „Sweeney Todd“ in Graz, „Das

Land des Lächelns“ in Longjumeau, die UA von „Guest From the Future“ beim Bard Summer Scape

Festival in New York sowie verschiedene Konzerte in Frankreich und sein Debüt an der Komischen Oper

Berlin („Die Csárdásfürstin“).

2010 debütierte er mit „Napoli“ als Dirigent des Königlich Dänischen Balletts in Kopenhagen. Zudem

dirigierte er weitere Ballettabende wie „Anna Karenina“ (Triest und Genua), „Giselle“ (Triest), „La

Sylphide“ (Genua) und gab mit der Europäischen Erstaufführung von „A View From The Bridge“ von

William Bolcom sein Debüt an der Oper Rom. Konzerte führten ihn nach Santiago (Chile) und zum

Sinfonieorchester Venezuela nach Caracas.

Zu seinen zukünftigen Projekten zählen „Don Quichotte” an der Oper Rom, sowie das Ballett „Napoli“ am

Palais Garnier.

An der Volksoper Wien gab David Levi sein Debüt mit „The Sound of Music“; in der Folge dirigierte er

„Die Csárdásfürstin“, eine Musical Soiree, „Die Zauberflöte“, das Ballett „Anna Karenina“, die

Neueinstudierung von „My Fair Lady“ sowie die Premiere und Folgevorstellungen von „South Pacific“.

Werner Sobotka

Der Wiener erhielt seine Ausbildung an der Schauspielschule Krauss und im Musicalstudio Theater an der

Wien. Auftritte als Schauspieler hatte er u. a. in „Snoopy“, „Die Romanticker“, „Der kleine Horrorladen“,

„Fifty-Fifty“, „Der Florentinerhut“, „Joseph“ und vielen Fernsehproduktionen von RTL, ZDF und ORF. In

Österreich, Deutschland und der Schweiz inszenierte er zudem die Musicals „Der kleine Horrorladen“,

„Toll trieben es die alten Römer“, „Elvis Forever“, „Nonnsens“, „Forbidden Musical“, „Joseph“, „Moby

Dick“, „Fame“, „Jesus Christ Superstar“, „The Wild Party“, „Into The Woods“, „Grease“, „Krawutzi Kaputzi

– Strengstes Jugendverbot“, „High School Musical“, „Im weißen Rössl“, „Forbidden Ronacher“, „Manche

mögen’s heiss“, „Cabaret“, „Singin’ in the Rain“ sowie etliche Komödien, Comedy-Shows und

Soloprogramme (u. a. von Thomas Borchert, Nina Proll, Fifi Pissecker, Herbert Steinböck, Louise Martini,

Uwe Kröger, Gregor Bloéb), 14 Produktionen des Kabarett Simpl, diverse Fernseharbeiten (z.B. „Die

Kranken Schwestern“) und unzählige Galas (u. a. Leading Ladies/Leading Men,10 Jahre Elisabeth,

Eröffnungen des Life Balls, Eröffnungen der Wiener Festwochen, Mozart in Concert, Musical Christmas).

Seit 1981 ist er Gründungsmitglied der Kabarettgruppe Die Hektiker, arbeitet gemeinsam mit Hannes

Muik auch als Autor, Bearbeiter und Übersetzer und konnte bereits zwei Ausstellungen seiner Fotografien

präsentieren. Er erhielt den Fernsehpreis Romy, den Musicalpreis Image–Award sowie mehrere Gold-

und Platinschallplatten für Die Hektiker.

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Leonard Bernstein (1918–1990)

CANDIDE (KONZERTANT)

Comic Operetta in zwei Akten

Buch von Hugh Wheeler nach Voltaires gleichnamiger Satire

Liedtexte von Richard Wilbur, zusätzliche Liedtexte von Stephen Sondheim,

John Latouche, Dorothy Parker, Lillian Hellman und Leonard Bernstein

Erzähltexte von Loriot

Konzertante Aufführung in englischer und deutscher Sprache

Premiere am Sonntag, 22. Jänner 2012

4 Vorstellungen bis 29. Jänner 2012

Voltaires scharfsinnige Satire „Candide” wurde nach ihrem Erscheinen 1759 in Genf öffentlich verbrannt.

Der französische Aufklärer rechnet darin humorvoll und mitleidlos mit naivem Optimismus ab. Leonard

Bernstein schuf auf der Basis dieses Stoffes 1956 eine seiner besten Partituren; eine szenische

Umsetzung der Story erwies sich jedoch als nahezu unmöglich. Von seinem Lehrer Pangloss im Glauben

bestärkt, in der „besten aller möglichen Welten“ zu leben, reist der Titelheld auf der Suche nach seiner

Geliebten Cunegonde zur Zeit der spanischen Inquisition, vom heimatlichen Westfalen nach Lissabon,

Paris, Buenos Aires, Venedig und zurück nach Westfalen. Natürlich begegnet Candide auf seinen

Irrfahrten einer Vielzahl origineller Sonderlinge, wie etwa der Old Lady.

Von Vicco von Bülow alias Loriot stammt die ungemein unterhaltsame Konzertfassung des Werkes mit

deutschen Zwischentexten, die nun erstmals an der Volksoper zur Aufführung kommt. Robert Meyer

schlüpft dabei in die Rolle des Erzählers.

Dirigent: Joseph R. Olefirowicz

Choreinstudierung: Michael Tomaschek

Erzähler

Robert Meyer

Candide

Stephen Chaundy

Cunegonde

Jennifer O’Loughlin

Pangloss/Martin

Morten Frank Larsen

Old Lady

Marjana Lipovšek

Paquette

Beate Ritter

Gouverneur/Vanderdendur

Otoniel Gonzaga

Ragotzky

Jeffrey Treganza

Inquisitor/Zar Iwan

Karl Huml

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Joseph R. Olefirowicz

Der amerikanische Dirigent Joseph R. Olefirowicz wurde in Methuen, Massachusetts geboren. Sein erstes

Engagement als Dirigent erhielt er am Capitol Theater Düsseldorf, wo er als stellvertretender

musikalischer Leiter wirkte. In der Folgezeit wurde er als Musikalischer Direktor an Musiktheater in

Bochum, Stuttgart und Berlin berufen, um dort die Produktionen von „Starlight Express“, „Miss Saigon“,

„Die Schöne und das Biest“ und „Der Glöckner von Notre Dame“ zu dirigieren.

Seit seinem Debüt an der Berliner Staatsoper Unter den Linden im Jahre 2002 konzentriert er sich auf

seine Karriere als klassischer Dirigent. Von 2004 bis 2007 wirkte Joseph R. Olefirowicz als Erster

Kapellmeister am Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen. Hier dirigierte er „Aida“, „Carmen“,

„Coppélia“, „Così fan tutte“, „L’elisir d’amore“, „Der Freischütz“, „Lodoïska“, „Die lustigen Weiber von

Windsor“, „Madama Butterfly“, „Tosca“, „Die Zauberflöte“ sowie die gleichermaßen von Publikum wie

Presse gefeierte Neuproduktion von Ralph Benatzkys „Die drei Musketiere“, „La Belle Hélène“, „Die

lustige Witwe“, „Das Land des Lächelns“, „Anything Goes“, „Chess“,„Frau Luna“ und „Jesus Christ

Superstar“.

Seine Arbeit im Bereich der unterhaltenden Musik war geprägt durch die Zusammenarbeit mit dem

Deutschen Filmorchester Babelsberg, Budapest Film Orchestra, Capitol Voices London,

Checkpoint/Senator Films, RTL, WDR, MTV-Germany, Hallmark Entertainment und NBC-TV (USA).

2004 fungierte er in Budapest und London als „Music & Choral Supervisor“ bei der NBC/Hallmark-

Verfilmung von Ahrens & Menken’s „A Christmas Carol“. Er arbeitete im Rahmen dieses Projekts mit dem

Komponisten Alan Menken, dem Orchestrator Michael Starobin und dem musikalischen Direktor Michael

Kosarin (dieser erhielt 2005 für dieses Projekt einen Emmy Award) zusammen. Hierfür erhielt

Olefirowicz von der Academy of Television Arts and Sciences in Los Angeles eine Emmy Craft Citation,

welche seinen künstlerischen Beitrag zu diesem Film besonders würdigte.

Joseph R. Olefirowicz ist zudem ein international gefragter Konzertorganist und fungiert seit 2008/09 als

künstlerischer Leiter einer erfolgreichen Kammerkonzert-Reihe im US-Bundesstaat New Hampshire. 2010

debütierte er als Solist bei den Nashua Symphony Chamber Players mit Beethovens „Wind Quartett“,

spielte als Organist die Premiere von Mahlers 8. Symphonie und dirigierte Saint-Saëns

„Weihnachtsoratorium“.

2008 debütierte er mit „Antevka“ an der Volksoper, im darauffolgenden Jahr leitete er die erfolgreiche

Neuproduktion von „Guys and Dolls“ und dirigierte „Die lustige Witwe“, „Die Blume von Hawaii“ sowie das

Open Air Konzert zur Saisoneröffnung 2010/11.

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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CARMINA BURANA

Vesna Orlic (1968) – Carl Orff (1895-1982)

Carmina Burana

Boris Nebyla (1976) – Claude Debussy (1862-1918)

Nachmittag eines Fauns

András Lukács (1977) – Maurice Ravel (1875-1937)

Bolero

Premiere am Freitag, 2. März 2012

7 Vorstellungen bis 3. Mai 2012

Mit Carl Orffs „Carmina Burana“, Claude Debussys „Nachmittag eines Fauns“ und Maurice Ravels

„Bolero“ gelangen musikalische Meisterwerke des internationalen Repertoires in eigenen, für das Haus

geschaffenen Fassungen auf die Bühne. In „Carmina Burana“, das, 1937 uraufgeführt, noch heute durch

seine außergewöhnliche Werkform besticht, ist neben dem Ballettensemble der Chor Protagonist der

Aufführung. Vesna Orlic setzt in ihrer Choreographie 24 Tänzerinnen und Tänzer ein, deren Stärke,

Energie und Emotion, so Orlic, der Musik von Orff entsprächen. Die Choreographin folgt dem Werkplan

des Komponisten, schafft sich aber selbst einen Freiraum zu eigener Auslegung. Boris Nebyla spürt in

seiner Version des „Fauns“ weniger dem Fabelwesen nach als vielmehr natürlichen Bedürfnissen

jedes Menschen – Verlangen nach Aufmerksamkeit, Zuwendung, seelischer sowie körperlicher Liebe.

András Lukács, der für die Realisierung des „Bolero“ verantwortlich ist, sieht seine Version des 1928

uraufgeführten Balletts als Ensemblewerk, das er in einem Ballgeschehen ansiedelt.

CARMINA BURANA

Bühne und Kostüme: Alexandra Burgstaller

Licht: Reinhard Traub

Dramaturgie: Monica Rusu

Choreinstudierung: Michael Tomaschek

NACHMITTAG EINES FAUNS

Bühne und Kostüme: Alexandra Burgstaller

Licht: Reinhard Traub

BOLERO

Bühne und Licht: András Lukács

Kostüme: Mónika Herwerth

Licht: Reinhard Traub

Dirigent: Guido Mancusi

Wiener Staatsballett

Chor der Volksoper Wien

Solisten der Volksoper Wien

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Guido Mancusi

wurde in Neapel geboren. Seinen ersten Unterricht am Klavier erhielt er von seinem Vater und sang

später als Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben. 1985 absolvierte er die Matura am Wiener

Musikgymnasium und studierte Fagott und Gesang am Konservatorium der Stadt Wien. Danach begann

er sein Studium an der Wiener Musikhochschule. Dirigieren schloss er bei Karl Österreicher, Komposition

bei Erich Urbanner ab.

Mancusi war anschließend sowohl Assistent von Riccardo Muti am Teatro alla Scala in Mailand als auch

von Adam Fischer bei den Bayreuther Festspielen.

1985 gründete er das Barockensemble Vindobona, welches er über zehn Jahre lang leitete.

Von 1997 - 2000 war Mancusi Künstlerischer Leiter der Festspiele Oper Klosterneuburg. Seit 1998 ist er

Chefdirigent des Schönbrunner Schlossorchesters. Von 2000 - 2002 war er zudem als Assistent des

Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchesters bei Carlos Kalmar beschäftigt und von 2002 - 2007 als

Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt engagiert.

Guido Mancusi stand bereits bei den Wiener Festwochen, dem Wiener KlangBogen sowie in England

(Consort of Ancient Music London), Argentinien (Teatro El Nacional de Buenos Aires), Japan (Narita

Chamber Orchestra und Takasaki Symphonic Orchestra) und den USA (The New York baroque Players)

am Dirigentenpult. Seit 1999 ist er ständiger Gastdirigent des Konzertorchester Budapest und der

Slowakischen Philharmonie. Es folgten Einladungen nach Burgos, Tel Aviv, Rom, Stockholm, Helsinki und

Moskau. Mancusi dirigierte auch die Philharmonischen Orchester von Kopenhagen, Ljubljana und Toronto

sowie Premieren an der Wiener Kammeroper, dem Schauspielhaus Wien, dem Stadttheater Klagenfurt,

dem Opernhaus Erfurt und der New Israeli Opera Tel-Aviv.

Neben seiner zusätzlichen Tätigkeit als Komponist hat er eine Professur für Chorleitung und Dirigieren am

Konservatorium der Stadt Wien inne. Mancusi leitet den Kammerchor und die Capella Conservatoriana

des Konservatoriums und gibt regelmäßig Konzerte mit den beiden Chören.

Projekte 2010 waren u. a. „Il trovatore“, „Madama Butterfly“ und „I Pagliacci“ in Sofia sowie Konzerte beim

Carinthischen Sommer.

An der Volksoper dirigierte er bereits die Premiere „Ballett: Carmen“, „Gräfin Mariza“, „Das Land des

Lächelns“, „Der Vogelhändler“, „Die lustige Witwe“ und zuletzt die Ballett Premiere von „Le Concours“.

András Lukács

Der Tänzer und Choreograph András Lukács wurde in Budapest geboren. Er ist Absolvent der

Ungarischen Tanzakademie, weiters studierte er an der Elmhurst Ballet School in England. Von 1998 -

2000 war er im Ungarischen Nationalballett engagiert, 2000/2001 im Ballett Frankfurt, 2001 - 2004 als

Solist im Lyon Opéra Ballet. 2004 kehrte er als Solist an das Ungarische Nationalballett zurück. 2005

wurde er Halbsolist des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper.

Zu den Rollen seines Wiener Repertoires zählen Hilarion in Elena Tschernischovas „Giselle“, Mahdawaja

in Vladimir Malakhovs „Die Bajadere“, Mercutio in John Crankos „Romeo und Julia“, Demetrius in Jorma

Elos „Ein Sommernachtstraum“ sowie Partien in Ben van Cauwenberghs „Tanzhommage an Queen“,

Twyla Tharps „Variationen über ein Thema von Haydn“, Jiří Kyliáns „Petite Mort“, Elos „Glow – Stop“ und

in seinen eigenen Choreographien „Connection“, „In Your Eyes My Face Remains“ und „Duo“.

Seit 1999 ist András Lukács verschiedentlich als Choreograph in Erscheinung getreten. Für das Ballett

der Wiener Staatsoper und Volksoper kreierte er 2006 „Tabula rasa“ (Musik: Arvo Pärt) und 2009 „Duo“

(Musik: Max Richter). Weiters wurden „Connection“ und „A Letter to Martha Graham“ (Musik: Michael

Nyman) sowie „Whirling“ und „In Your Eyes My Face Remains“ (Musik: Philip Glass) aufgeführt. „Elegie“

(Musik: Léo Delibes) und „A Letter to Martha Graham“ waren in Aufführungen der Ballettschule der

Wiener Staatsoper zu sehen. Mit „Connection“ war er auch bei Galavorstellungen in Moskau und

München vertreten.

Auszeichnungen: Harangozó-Preis (2005), „EuroPAS“-Preis für „Besten ungarischen Tänzer und

Choreographen im Ausland“ (Budapest 2008), „Márciusi ifjak“-Preis (Budapest 2009).

Boris Nebyla

Der aus Bratislava stammende Tänzer, Choreograph und Pädagoge ist Mitbegründer und künstlerischer

Leiter des Studios dancearts sowie Choreograph und Tänzer seiner eigenen Kompanie Renaissdance.

Seine Ausbildung erhielt er am Tanzkonservatorium seiner Heimatstadt sowie am Konservatorium der

Stadt Wien und an der Ballettschule der Österreichischen Bundestheater. 1993 wurde er Mitglied des

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Wiener Staatsopernballetts, von 2001 bis 2006 war er als Solotänzer engagiert, danach trat er als

Gastsolist auf und war wiederholt Gast-Trainingsleiter der Kompanie.

Zu seinen wichtigsten Partien an der Wiener Staatsoper zählten Herzog Albrecht in „Giselle“, die

Titelrollen in Renato Zanellas „Spartacus“ und „Wolfgang Amadé“, Gustav in Zanellas „Aschenbrödel“,

Prinz Alexej und Baron Max von Drosselberg in Zanellas „Der Nussknacker“, Alain in Frederick Ashtons

„La Fille mal gardée“, Mercutio in John Crankos „Romeo und Julia“ sowie Hauptpartien in Balletten von

Léonide Massine, George Balanchine, Hans van Manen und Jiří Kylián.

Gastspiele führten ihn in viele europäische Länder und nach Japan. Am Nationaltheater Bratislava war er

ständiger Gastsolist. Zu seinen Auszeichnungen zählt die Silbermedaille beim internationalen

Ballettwettbewerb „Maya“ in St. Petersburg (1998).

Sein choreographisches Debüt gab er 1999 mit „Und dann Stille“ (Musik: Alfred Schnittke) bei „Junge

Choreographen“ des Wiener Staatsopernballetts. Für die Eröffnungszeremonie des Wiener Opernballs

2011 choreographierte er den Auftritt des Wiener Staatsballetts. Bei der Matinee der Ballettschule der

Wiener Staatsoper im Juni 2011 wird sein Stück „Re:Composition“ (Musik: Oliver P. Graber) Premiere

haben.

Vesna Orlic

Die Choreographin und Ballettmeisterin Vesna Orlic wurde in Belgrad geboren. Ihre Ausbildung erfolgte in

ihrer Heimatstadt an der Ballettschule Lujo Davico. Ihr erstes Engagement als Tänzerin hatte sie von

1985 bis 1987 am Nationaltheater Sarajewo. 1987 wurde sie an das Ballett der Wiener Volksoper

engagiert, 1995 erfolgte ihre Ernennung zur Halbsolistin. Von 2005 bis 2008 war sie Halbsolistin des

Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper.

Zu ihren wichtigsten Partien zählten Swanilda in Susanne Kirnbauers „Coppélia“ und die Hauptpartie in

Iván Markós „Bolero“. Rollenkreationen waren Scheherazade in Kirnbauers „Tausendundeine Nacht“

sowie Partien in Kirnbauers „Aschenbrödel“, „Coppélia“ und „La Chanson“. Im Ballett der Wiener

Staatsoper und Volksoper trat sie unter anderem in Myriam Naisys „Mokka“ und in „Max und Moritz“ von

Ferenc Barbay und Michael Kropf auf.

2006 wurde sie Probenleiter-Assistentin, 2008 Proben- und Trainingsleiterin des Balletts der Wiener

Staatsoper und Volksoper. Im Wiener Staatsballett ist sie seit 2010 Ballettmeisterin und Stellvertreterin

des Ballettdirektors für künstlerische Belange in der Volksoper.

Als Choreographin debütierte sie in choreo.lab 06 mit „Buenos Aires Hora Cero“ (Musik: Astor Piazzolla),

für choreo.lab 08 kreierte sie „Parfum“ (Musik: Gotan Project), für choreo.lab 09 „Broken Wings“ (Musik:

Sacred Spirit).

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Hans Werner Henze (*1926)/ Ruggero Leoncavallo (1857-1919)

DAS WUNDERTHEATER/DER BAJAZZO

Das Wundertheater: Oper in einem Akt

nach einem Intermezzo von Miguel de Cervantes

Deutsche Übersetzung von Adolf Friedrich Graf von Schack

Der Bajazzo: Drama in zwei Akten und einem Prolog

Libretto von Ruggero Leoncavallo

In deutscher Sprache

Premiere am Samstag, 31. März 2012

7 Vorstellungen bis 25. April 2012

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Soiree: Ein Abend für Hans Werner Henze

am Mittwoch, 28. März 2012

Wie viel hat Theater mit der Wirklichkeit zu tun? Welche Wahrheiten erzählen die Geschichten auf der

Bühne und die Reaktionen des Publikums? Hans Werner Henzes „Wundertheater“ von 1964 und Ruggero

Leoncavallos „Bajazzo“ von 1892 stellen auf unterschiedliche Weise die Frage nach Spiel und Realität im

Theater. Das Spektakel des „Wundertheaters“ könne nur sehen, wer ein sauberer Christ ist, erklärt

dessen Direktor. Unter lauten Kommentaren bewundern die Zuschauer die Vorstellung. Als ein

Außenstehender diese als pures Nichts entlarvt, wird er zum Sündenbock gestempelt. Eine „schaurige

Wahrheit“ aus dem „wirklichen Leben“ kündigt der Prologus in „Der Bajazzo“ an. Die Schauspieler Canio

und Nedda sind ein Paar, aber Nedda liebt Silvio. Auf der Bühne spielen sie Komödie, doch deren

Handlung ähnelt zu sehr der Realität. Vor den Augen des Publikums kommt es zur tödlichen

Konfrontation. Thomas Schulte-Michels inszeniert erstmals an unserem Haus. Das Volksopernorchester

wird an diesem Abend von Gerrit Prießnitz („Das Wundertheater“) und Enrico Dovico („Der Bajazzo“)

geleitet.

Regie und Bühne: Thomas Schulte-Michels

Kostüme: Tanja Liebermann

Choreinstudierung: Thomas Böttcher

Dramaturgie: Helene Sommer

DAS WUNDERTHEATER

Dirigent: Gerrit Prießnitz

Chanfalla

Jörg Schneider/Alexander Pinderak

Chirinos

Martina Dorak/Renate Pitscheider

Der Knirps

Karl-Michael Ebner/Paul Schweinester

Gobernadór

Alexander Trauner

Benito

Martin Winkler

Theresa

Elisabeth Schwarz/Heidi Wolf

Juan Castrado

Klemens Sander/Julian Orlishausen

Juana Castrada

Andrea Bogner/Birgid Steinberger

Pedro Capacho

Christian Drescher/Thomas Sigwald

DER BAJAZZO

Dirigent: Enrico Dovico

Canio

Ray M. Wade Jr./Michael Ende

Nedda

Melba Ramos

Tonio

Morten Frank Larsen/Alik Abdukayumov

Silvio

Mathias Hausmann/Klemens Sander

Beppo

JunHo You/Paul Schweinester

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Gerrit Prießnitz (Das Wundertheater)

wurde in Bonn geboren und studierte am Mozarteum Salzburg Orchesterleitung bei Dennis Russell

Davies und Jorge Rotter sowie Chorleitung bei Karl Kamper. Von 2001 bis 2006 war er als Kapellmeister

und Studienleiter am Theater Erfurt tätig. Auch dort dirigierte er maßgebliche Teile des Hausrepertoires

von Mozart über Offenbach und Lortzing bis zu Tschaikowsky und Krenek. Als Assistent von Dennis

Russell Davies (auch an Het Muziektheater Amsterdam) und als Gastdirigent betreute er zudem die

Uraufführungsproduktion von Philip Glass' „Waiting for the Barbarians" und dirigierte in mehreren

Abonnementkonzerten des Philharmonischen Orchesters Erfurt. Seine umfangreiche Gastiertätigkeit

führte ihn bislang an die Oper Köln, ans Teatro Comunale di Bologna, in den Goldenen Saal des Wiener

Musikvereins (Volksoper Symphonieorchester), ins Wiener Konzerthaus (Wr. Akademische Philharmonie),

ins Brucknerhaus Linz (Bruckner Orchester Linz), zur Jenaer Philharmonie, ans Bulgarische Staatstheater

Ruse und wiederholt zum Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester. In der Spielzeit 2008/09 war

Gerrit Prießnitz für die Bregenzer Festspiele tätig und gastierte erstmals am Theater Luzern. Regelmäßig

ist er in renommierten Konzertsälen Japans wie dem Aichi Arts Center oder der Shirakawa Hall Nagoya

zu Gast. Zwischen 2001 und 2008 erarbeitete er zudem mehrere Projekte mit den

Landesjugendorchestern in Hessen und Sachsen-Anhalt.

Als Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie ist er mit vorwiegend romantischen

Programmen (Mendelssohn, Brahms, Schumann, Dvorák, Mahler) in den Spielzeiten 2009-2011

regelmäßig in Musikverein und Konzerthaus am Pult zu erleben.

Seine nächsten Debüts führen ihn zur Philharmonie Südwestfalen, zum Slowenischen Nationaltheater

Maribor und zur Nordwestdeutschen Philharmonie Herford.

Seit der Saison 2006/07 ist Prießnitz Kapellmeister, Studienleiter und Leiter der Bühnenmusik an der

Volksoper Wien, wo er ein breit gefächertes Repertoire dirigiert: „Ariadne auf Naxos“, „Der Freischütz“, die

Premiere von Ernst Kreneks „Kehraus um St. Stephan“, „La Bohème“, „Carmen“, „Die Spanische Stunde“,

„Die Kluge“, „Die Zauberflöte“, „Le nozze di Figaro“, „Tosca“, die Wiederaufnahme von „Der

Evangelimann“ und viele mehr.

Enrico Dovico (Der Bajazzo)

studierte Klavier und Dirigieren in seiner Geburtsstadt Turin und war von 1981 bis 1995 am dortigen

Teatro Regio als Korrepetitor und musikalischer Assistent tätig. Dabei arbeitete er u. a. mit Carlo Maria

Giulini, Giuseppe Sinopoli, Garcia Navarro, Alberto Zedda, Zoltan Pesko, Daniel Oren und Bruno

Campanella.

1991 debütierte er als Operndirigent an der Staatsoper Stuttgart mit „Un ballo in maschera“.

In den Jahren danach gastierte er u. a. am Staatstheater Darmstadt, Bremen, Essen, der Oper Brno

(„Aida“, „Messa da Requiem“) und an der New Israeli Opera Tel Aviv.

Seit 1995 ist er zudem gern gesehener Gast an der Staatsoper Prag, wo er „L’elisir d’amore“, „Turandot“,

„La Gioconda“, „Il barbiere di Siviglia“, „Il Trovatore“, „Aida“ u. a. Werke dirigierte.

Von 2001 bis 2005 war er Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors am

Nationaltheater Mannheim, an dem er u. a. „Fidelio“, „Nabucco“, „Simone Boccanegra“, „Norma“, „Otello“,

„Tosca“, „Boris Godunow“, „Der fliegende Holländer“, „Carmen“ und „Tannhäuser“ dirigierte.

Seit 1999 ist er der Oper Köln verbunden und leitete dort u. a. die Neuinszenierungen von „La

Cenerentola“, „L’elisir d’amore“ sowie die Wiederaufnahme von „Die tote Stadt“. Von 2005 bis 2009 war er

zudem als Erster Gastdirigent dort verpflichtet und dirigierte u. a. die Premieren „Die Brüste des

Tiresias“/„Ariadne“ von Poulenc/Martinu, „Die lustige Witwe“, „La forza del destino“, „Der Wildschütz“

sowie die Wiederaufnahmen von „Don Carlo“, „Salome“, „Carmen, „Der Rosenkavalier“, „Billy Budd“,

„Cavalleria rusticana“, „I Pagliacci“ und „La Bohème“.

2006 dirigierte Enrico Dovico das Eröffnungskonzert auf der Medals Plaza anlässlich der Olympischen

Winterspiele in Turin. Mit dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester der RAI begleitete er dort Andrea Bocelli.

Ebenfalls 2006 erfolgte seine erste CD-Einspielung „Alexandra von der Weth singt Arien von Bellini“ mit

dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken.

Im Herbst 2007 führte ihn „La Traviata“ als Gastspielproduktion der Staatsoper Prag erstmals nach Japan.

In der Spielzeit 2009/10 dirigierte er „Tosca“ und „Rigoletto“ an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf,

„Madama Butterfly“, „Aida“ und „La Traviata“ an der Staatsoper Prag und „Nabucco“ in Lecce.

Sein Debüt an der Volksoper Wien gab er 2009 mit der Wiederaufnahme von „La Bohème“, seitdem

leitete er dort eine Reihe weiterer Abende u. a. „Rigoletto“ und „La Traviata“.

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Seit der Spielzeit 2010/11 ist Enrico Dovico als Erster Gastdirigent an der Volksoper verpflichtet. In dieser

Spielzeit hatte er die musikalische Leitung der Neuproduktion der beiden Puccini Einakter „Der Mantel“

und „Gianni Schicchi“, sowie „Die Fledermaus“, „Turandot“ und erneut „La Traviata“ inne.

Thomas Schulte-Michels

Der gebürtige Straßburger studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Bonn sowie Schauspiel

in Paris bei Wolfram Mehring, der neben George Tabori sein Spiritus Rector ist.

Erste Engagements als Regisseur und Schauspieler hatte er am Bonner Stadt Theater, Inszenierungen in

Dortmund, Krefeld und Neuss folgten.

Nachdem er zwei Jahren lang die Leitung des Schlosstheaters Moers inne hatte und zahlreichen

Regiearbeiten am Staatstheater Mainz, war er ab 1981 am Staatstheater Stuttgart engagiert.

Von 1984 - 1993 gehörte er dem Leitungsteam des Düsseldorfer Schauspielhauses sowie des

Residenztheaters München an, bevor er von 1991-2001 ins Leitungsteam des Schauspielhaus Frankfurt

wechselte. Gastinszenierungen erfolgten u. a. in Berlin (Freie Volksbühne, Schillertheater, Deutsches

Theater, Berliner Ensemble), am Theater Basel, am Thalia Theater Hamburg. Zahlreiche

Musiktheaterproduktionen entstanden für das Nationaltheater Weimar, die Salzburger Festspiele, die

Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, das Theater Bremen, das Staatstheater Karlsruhe sowie, nach Fall

des eisernen Vorhangs, ab 2000 auch in Brno, Ljubljana, Zagreb.

Thomas Schulte-Michels ist nach Arbeiten am Theater in der Josefstadt und am Wiener Volkstheater kein

Unbekannter in Wien und nun erstmals an der Volksoper Wien tätig.

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Richard Rodgers (1902-1979) &

Oscar Hammerstein II (1895-1960)

THE SOUND OF MUSIC

Musical in zwei Akten

Musik von Richard Rodgers, Gesangstexte von Oscar Hammerstein II

Buch von Howard Lindsay und Russel Crouse

Nach dem Roman von Maria Augusta Trapp „The Trapp Family Singers“

Übersetzung von Ute Horstmann und Eberhard Storch

Wiederaufnahme am Montag, 30. April 2012

12 Aufführungen bis 30. Mai 2012

Mit „South Pacific“ hat die Volksoper unlängst einen Schatz aus dem reichen Musical-Schaffen von

Rodgers & Hammerstein gehoben. Nun wird einer der bedeutendsten Publikumserfolge der letzten Jahre,

„The Sound of Music“, aus der Feder des gleichen Autorenpaares wiederaufgenommen. In der

geschmackvollen Inszenierung von Renaud Doucet und André Barbe und abermals mit Sandra Pires an

der Spitze des Solistenensembles wird die wahre Geschichte der Nonne Maria Rainer auch diesmal unter

die Haut gehen: Der verwitwete Baron von Trapp, der seinen siebenköpfigen Nachwuchs mit

militärischem Drill erzieht, findet in der quirligen Maria eine zunächst skeptisch beäugte Haushälterin,

die ihm und den Kindern jedoch immer mehr ans Herz wächst und schließlich seine abenteuerliche Flucht

vor den Nationalsozialisten begleitet.

Dirigent: Michael Tomaschek

Regie und Ausstattung:

Renaud Doucet und André Barbe

Licht: Guy Simard

Maria Rainer

Sandra Pires/Johanna Arrouas

Schwester Margarethe

Sulie Girardi/Ulrike Pichler-Steffen

Schwester Bertha

Regula Rosin

Schwester Sophie

Yannchen Hoffmann

Mutter Oberin

Ulrike Steinsky

Frau Schmidt

Guggi Löwinger/Susanne Litschauer

Elsa Schrader

Renate Pitscheider/Mara Mastalir

Baronesse Elberfeld

Manuela Culka

Kapitän Georg von Trapp

Axel Herrig

Franz

Georg Wacks

Max Dettweiler

Peter Pikl/Gernot Kranner

Herr Zeller

Gerhard Ernst

Admiral von Schreiber

Franz Waechter

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Prof. Michael Tomaschek

Nach dem Studium in Wien und Hamburg wurde Michael Tomaschek 1977 Korrepetitor in Bielefeld,

von 1978 - 1980 war er Korrepetitor am Theater an der Wien, von 1980 - 1982 Kapellmeister am

Landestheater Salzburg und von 1982 - 1986 Kapellmeister an der Opera Cape Town in Südafrika.

Von 1986 - 1990 war Tomaschek musikalischer Leiter des Musicalstudios Theater an der Wien, seit

1987 ist er Chordirektor und Dirigent an der Volksoper Wien. In den Jahren 1989 - 1996 war er zudem

Chordirektor der Bregenzer Festspiele, und seit 1995 ist er künstlerischer Leiter der Johann Strauss

Capelle.

Im Oktober 2006 wurde Michael Tomaschek der Professorentitel verliehen.

Das Volksopernpublikum kennt ihn u. a. als Dirigenten folgender Produktionen: „Wiener Blut“, „Die

Herzogin von Chicago“, „Der Zigeunerbaron“, „The Sound of Music“, „La Cage aux Folles“, „Gräfin

Mariza“, „Boccaccio“, „Die Csárdásfürstin“, „Das Land des Lächelns“, „Die lustige Witwe“, „Die

Fledermaus“, „Anatevka“, „My Fair Lady“, „Guys and Dolls“, „Der Graf von Luxemburg“, „My Fair

Lady“, „Rusalka“, „Die lustigen Weiber von Windsor“, „Turandot“ uvm.

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011 28


Leo Fall (1873-1925)

MADAME POMPADOUR

Operette in drei Akten

Text von Rudolph Schanzer und Ernst Welisch

Voraufführung am 6. Juni 2012

Premiere am Freitag, 8. Juni 2012

8 Vorstellungen bis 30. Juni 2012

Die Operettenhandlung rankt sich um die historische Marquise de Pompadour, die 19 Jahre lang

Mätresse des französischen Königs Ludwig XV. war. Bei einem Ausflug in das Wirtshaus „Musenstall“

rekrutiert Madame Pompadour inkognito einen feschen Grafen und einen Poeten für ihre Leibgarde.

Den einen muss sie schließlich an die rechtmäßige Ehefrau, ihre eigene Halbschwester, abtreten, den

anderen an ihr Kammermädchen Belotte. Das scheinbar geordnete Ende, an dem jede Figur wieder

brav den ihr zugewiesenen Platz einnimmt, wird durch satirische Elemente in bester Offenbach-

Tradition subtil untergraben. Mit seiner letzten, 1922 in Berlin uraufgeführten Operette landete Leo Fall

einen Riesenerfolg – nicht zuletzt dank einiger schlagerverdächtiger Nummern wie „Heut könnt’

einer sein Glück bei mir machen“, „Mein Prinzesschen du, ich weiß ein verschwiegenes Gässchen“

oder „Joseph, ach Joseph, was bist du so keusch“.

In der Neuproduktion an der Volksoper wird Starsopranistin Annette Dasch als Madame Pompadour

zu erleben sein. Der Berliner Regisseur und Ausstatter Hinrich Horstkotte präsentiert sich mit dieser

Arbeit erstmals dem Volksopernpublikum.

Musikalische Leitung: Andreas Schüller

Regie und Ausstattung:

Hinrich Horstkotte

Choreinstudierung: Thomas Böttcher

Dramaturgie: Helene Sommer

Marquise de Pompadour

Annette Dasch/Siphiwe McKenzie Edelmann

König Ludwig XV.

Heinz Zednik

René d’Estrades

Mirko Roschkowski/Mark Adler

Madeleine, seine Frau

Johanna Arrouas/Renate Pitscheider

Belotte, Kammermädchen der Marquise

Beate Ritter/Anita Götz

Joseph Calicot

Boris Pfeifer

Maurepas, Polizeiminister

Robert Meyer/Gerhard Ernst

Poulard, Spitzel

Wolfgang Gratschmaier

Prunier/Collin

Georg Wacks

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011 29


Andreas Schüller

Andreas Schüller studierte Dirigieren in Berlin. Den Salzburger Festspielen war er von 2002 bis 2007

zunächst als Korrepetitor, Assistent des Chordirektors und seit 2006 als Chordirektor (u. a. „Le nozze

di Figaro“ (D: Nikolaus Harnoncourt), „La clemenza di Tito“ (D: Nikolaus Harnoncourt), „Benvenuto

Cellini“ (D: Valery Gergiev), „Der Freischütz“ sowie mehrerer Konzerte (u. a. mit Harnoncourt)

verbunden.

Seit dem Gründungsommer 2005 ist er Musikalischer Leiter des Niederösterreichischen Festivals in

Retz. In den Jahren 2005 und 2006 war er darüber hinaus am Staatstheater Wiesbaden als Zweiter

Kapellmeister engagiert und hat dort unter anderem Aufführungen von „Rigoletto“, „Madama Butterfly“,

„La Bohème“, „Die Zauberflöte“, „Die Hochzeit des Figaro“, „Die Entführung aus dem Serail“ und

„Carmen“ geleitet.

Seit 2008/09 ist Schüller an der Leipziger Oper tätig, wo er als Erster Kapellmeister neben zahlreichen

Ballettabenden wie „Schwanensee“, „Der Nussknacker“, „Romeo und Julia“, u. a. mit Wagners „Der

fliegende Holländer”, Janaceks „Jenůfa” und einer Neuproduktion von Rossinis „Der Barbier von

Sevilla“, „Don Giovanni”, „La Bohème”, „Aida” sowie Rossinis „Il turco in Italia” zu erleben war.

Weitere Engagements führen ihn regelmäßig an die Komische Oper Berlin, das Opernhaus Köln und

zuletzt an das Opernhaus Graz. Konzerte dirigierte er in den letzten Jahren mit dem Istanbul

Philharmonic Orchestra, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, den Niederösterreichischen

Tonkünstlern, dem Berliner Sinfonie Orchester, dem Staatsorchester Kassel, den Münchner

Symphonikern, sowie den Landesjugendorchestern von Hessen, Schleswig-Holstein und

Oberösterreich.

2008 wurden beim Tokyo-Gastspiel der Volksoper Wien die von ihm geleiteten Aufführungen von

Flotows „Martha” und Suppés „Boccaccio” mit großen Ovationen gefeiert.

In der Saison 2003/04 wurde Schüller an die Wiener Volksoper verpflichtet, wo er bis 2008/09 als

Kapellmeister tätig war und ein breites Repertoire von über 20 Opern, Operetten und Balletten dirigiert

hat. Darunter Werke wie „Tosca“, „Martha“, „Carmen“, „Die Spanische Stunde“, „Die Kluge“, „Der

Freischütz“, „Hänsel und Gretel“, „Die Fledermaus“ und „Ein Sommernachtstraum“.

Hinrich Horstkotte

Der Berliner Regisseur und Bühnenbildner Hinrich Horstkotte wurde 1972 geboren und war zunächst

Marionettenspieler, bis er von 1992 bis 1998 Bühnenbild und -kostüm sowie Dramaturgie an der

Akademie der Bildenden Künste in München studierte, zunächst bei Ekkehard Grübler, dann bei Karl-

Ernst und Ursel Herrmann, für die er u. a. in Salzburg, Genf und Amsterdam als Regieassistent

arbeitete. Mit dem Diplom wurde er 1998 auch mit dem Debütantenpreis der Bayerischen

Staatsregierung ausgezeichnet. Schon während des Studiums begann er als freischaffender

Bühnenbildner und Regisseur zu arbeiten, vornehmlich mit dem 1994 von ihm gegründeten

„Inboccallupo-Ensemble“ (Berlin), für das er neun Produktionen inszeniert hat. Als Bühnen- und

Kostümbildner arbeitete er für die Biennale für Neue Musik München, das Musiktheater Görlitz und für

die Opernhäuser in Chemnitz, Detmold und Nürnberg. Seit 1999 inszenierte er, großteils in eigener

Ausstattung, rund 40 mal in Berlin (Staatsoper Unter den Linden), Chemnitz, Dessau, Detmold,

Dortmund, Freiburg, Halberstadt, Hamburg, Luxembourg, Saarbrücken und Salzburg sowie bei

Festivals in Rheinsberg, Potsdam, Bayreuth (Bayreuther Barock) und Taipeh/Taiwan. Von der

Zeitschrift „Opernwelt“ wurde er mehrfach als „Bühnen- bzw. Kostümbildner“, aber auch als

„Regisseur des Jahres“ nominiert. Er hatte Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin für

szenische Darstellung und an der Technischen Universität Berlin für Bühnenbild inne und unterrichtet

am Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Seine letzte Inszenierung war im Februar 2011 „Die lustigen Nibelungen“ am Theater

Krefeld/Mönchengladbach, im Sommer folgt sein Regiedebüt bei den Innsbrucker Festwochen der

alten Musik, wo er Francesco Cavallis „La Calisto“ inszenieren wird.

Mit der Inszenierung von „Madame Pompadour“ gibt Hinrich Horstkotte sein Debüt an der Volksoper

Wien.

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Franz Lehár (1870-1948)

DIE LUSTIGE WITWE

Operette in drei Akten

Text von Viktor Léon und Leo Stein

nach der Komödie „L’attaché

d’ambassade“ von Henri Meilhac

Mit englischen Übertiteln

Regie: Marco Arturo Marelli

11 Vorstellungen

von 4. September bis 30. Dezember

2011

Johann Strauß (1825-1899)

DIE FLEDERMAUS

Operette in drei Akten

Text von Karl Haffner und Richard

Genée

Mit englischen Übertiteln

Neueinstudierung von Heinz Zednik

25 Vorstellungen

von 4 September 2011 bis 28. April 2012

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

DIE ZAUBERFLÖTE

Deutsche Oper in zwei Aufzügen

von Emanuel Schikaneder

Regie: Helmuth Lohner

16 Vorstellungen

von 11. September 2011 bis 29. Juni

2012

Giuseppe Verdi (1813-1901)

RIGOLETTO

von Francesco Maria Piave

nach Victor Hugos „Le roi s’amuse“

Deutsche Fassung von Hans Hartleb

und Bruno Vondenhoff

Regie: Stephen Langridge

In deutscher Sprache mit

deutschen Übertiteln

8 Vorstellungen

von 27. März bis 7. Mai 2011

Jerry Herman (*1931)

HELLO, DOLLY!

Musikalische Komödie in zwei Akten

Buch von Michael Stewart nach „The

Matchmaker“

von Thornton Wilder

In deutscher Sprache

Regie: Josef Ernst Köpplinger

9 Vorstellungen am 17. September bis

27. Oktober 2011

Patrick de Bana – Wolfgang Amadeus

Mozart (1756-1791) u. a.

MARIE ANTOINETTE

5 Vorstellungen von 21.September bis

21. Oktober 2011

Emmerich Kálmán (1882-1953)

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

Operette in drei Akten

Text von Leo Stein und Béla Jenbacg

Mit englischen Übertiteln

Regie: Robert Herzl

13 Vorstellungen

von 22. Oktober 2011 bis 27. April 2012

Ferenc Barbay (*1943), Michael Kropf

(*1965) – Gioacchino Rossini (1792-

1868)

MAX UND MORITZ

5 Vorstellungen von 26. Dezember 2010

bis 22. Jänner 2011

Auch auf DVD erhältlich in der

Volksoper (Euro 14,99)

und im Fachhandel

Georges Bizet (1838-1875)

CARMEN

Oper in vier Akten

Text von Henri Meilhac und Ludovic

Halévy

Nach einer Inszenierung von Guy

Joosten

In deutscher Sprache

9 Vorstellungen

von 30. Oktober 2011 bis 26. Juni 2012

Engelbert Humperdinck (1854-1921)

HÄNSEL UND GRETEL

Märchenspiel in drei Bildern

Dichtung von Adelheid Wette

Regie: Karl Dönch

7 Vorstellungen

von 21. Dezember 2011

bis 18. Jänner 2012

Otto Nicolai (1810-1849)

DIE LUSTIGEN WEIBER VIN

WINDSOR

Komisch-phantastische Oper in drei

Akten

Dichtung von Salomon Hermann

Mosenthal

nach William Shakespeares Lustspiel

Regie: Alfred Kirchner

4 Vorstellungen von 2. bis 9. Jänner

2012

Frederick Loewe (1901-1988)

Alan Jay Lerner (1918-1986)

MY FAIR LADY

Musical in zwei Akten

Text von Alan Jay Lerner nach

George Bernard Shaw

Textliche Einrichtung von

Alexander Steinbrecher und Hugo

Wiener nach einer deutschen

Übersetzung von Robert Gilbert

Regie: Robert Herzl

9 Vorstellungen

von 23 April bis 4. Juni 2011

Maurice Béjart (1927-2007) – Hugues Le

Bars (*1950) u. a.

LE CONCOURS

8 Vorstellungen von 10. Jänner bis 4.

Juni 2012

Gioachino Rossini (1792-1868)

LA CENERENTOLA

Komische Oper in zwei Akten

Libretto von Jacopo Ferretti

In italienischer Sprache mit deutschen

Übertiteln

Regie: Achim Freyer

6 Vorstellungen

von 14 Jänner bis 26. Februar 2012

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Repertoire

Giacomo Puccini (1858-1924)

DER MANTEL/GIANNI SCHICCHI

Der Mantel: Musikalisches Drama in

einem Akt

Libretto von Giuseppe Adami nach

„La Houppelande“ von Didier Gold

Gianni Schicchi: Musikalische Komödie

in einem Akt

Libretto von Giovacchino Forzano nach

Versen aus

„Die göttliche Komödie“ von Dante

Alighieri

In deutscher Sprache mit deutschen

Übertiteln

Regie: Robert Meyer

9 Vorstellungen von 28. Jänner bis 16.

März 2012

Franz Lehár (1870-1948)

DAS LAND DES LÄCHELNS

Operette in zwei Akten

Text von Ludwig Herzer und

Fritz Löhner-Beda

nach einer Vorlage von Viktor Léon

Mit englischen Übertiteln

Regie: Beverly Blankenship

9 Vorstellungen

von 4. Februar 2012 bis 2. April 2012

Giuseppe Verdi (1813-1901)

LA TRAVIATA

Text von Francesco Maria Piave

In italienischer Sprache mit

deutschen Übertiteln

Regie: Hans Gratzer

9 Vorstellungen

von 13. Februar bis 4. Mai 2012

Antonín Dvořák (1841-1904)

RUSALKA

Lyrisches Märchen in drei Akten

Dichtung von Jaroslav Kvapil

Deutscher Text von Eberhard Schmidt

Mit deutschen Übertiteln

Regie: Renaud Doucet & André Barbe

9 Vorstellungen von 9. März bis 6. Mai

2012

JUNGE TALENTE DES WIENER

STAATSBALLETTS

4 Vorstellungen von 14. März bis 13.

Juni 2012

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Dichtung von Christoph Friedrich

Bretzner, frei bearbeitet von

Johann Gottlieb Stephanie d. J.

Regie: Helen Malkowsky

6 Vorstellungen

von 5. Mai bis 7. Juni 2011

Christian Kolonovits (*1952)

ANTONIA UND DER REIßTEUFEL

Pop-Oper für Kinder und Erwachsene

Text von Angelika Messner

Auftragswerk der Volksoper Wien

in Zusammenarbeit mit dem

Wiener Mozartgroschen

Regie: Robert Meyer

4 Vorstellungen

von 15. bis 25. Juni 2012

Auch auf DVD erhältlich in der

Volksoper (Euro 14,99)

und im Fachhandel

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Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Volksoper Spezial

SALUT FÜR MARCEL PRAWY

Zum 100. Geburtstag

Konzert mit Werken von George Gershwin, Cole Porter, Leonard Bernstein, Irving Berlin, Frederick Loewe

und Richard Rodgers

Mit Solisten und dem Orchester der Volksoper Wien sowie Gästen

Dirigent: David Levi

Gestaltung und Präsentation: Christoph Wagner-Trenkwitz

Am 29. Dezember 2011 und 3. Jänner 2012

EIN ABEND FÜR HANS WERNER HENZE

Anlässlich der Premiere von „Das Wundertheater“/„Der Bajazzo“

Musikalische Leitung: Gerrit Prießnitz

Mit Solisten und Mitgliedern des Orchesters der Volksoper Wien

Moderation: Helene Sommer und Christoph Wagner-Trenkwitz

Am Mittwoch, 28. März 2012

BECHTOLF & FRANUI

Mit: Sven-Eric Bechtolf, Daniel Schmutzhard*

und der Musicbanda Franui

Schubertlieder

Liederabend für Musicbanda und einen verschwundenen Sänger am Mittwoch, 9. Mai 2012

Brahmsvolkslieder

Liederabend mit Weisen aus dem Abendland nebst einer Geschichte von Herrn von Horváth am Dienstag,

22. Mai 2012

Mahlerlieder

Liederabend mit Erinnerungen an die Ewigkeit samt unverhofftem Eintreffen des Sängers* am Dienstag,

5. Juni 2012

KONZERT DER BIG BAND DER VOLKSOPER WIEN

Some like it different

Mit Sigrid Hauser, Sandra Pires, Wolfgang Gratschmaier u. a.

am Dienstag, 11. Oktober 2011

STEFAN MICKISCH SPIELT UND ERKLÄRT Richard Strauss’ „Salome“

am Donnerstag, 13. Oktober 2011

WEIHNACHTSKONZERT

am Sonntag, 18. Dezember 2011 um 14:00 und 19:00 Uhr

FASCHINGSKONZERT

am 19. und 21. Februar 2012

HEUTE IM FOYER ...

Das Balkon-Pausenfoyer hat sich als idealer Raum für Werkeinführungen, Künstlergespräche, Lesungen,

Liederabende und Kammermusikkonzerte in kleinem Rahmen erwiesen.

WERKEINFÜHRUNGEN: Bei ausgewählten Produktionen (Premieren ausgenommen) eine halbe Stunde

vor Vorstellungsbeginn im Galerie-Pausenfoyer

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Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

8. JAPANTOURNEE

der Volksoper Wien

in Tokio, Bunka Kaikan

Von 6. bis 28. Mai 2012 ist eine Tournee der Volksoper mit über 260 Mitgliedern – Sänger, Orchester,

Chor und Ballett, Technik und Administration – nach Tokio geplant. Der Spielbetrieb in Wien wird mit den

Musicals „The Sound of Music“ und „Die spinnen, die Römer!“ sowie der Oper „Die Entführung aus dem

Serail“ fortgesetzt.

Im Bunka Kaikan Theater gelangen drei Produktionen aus dem Repertoire der Volksoper zur Aufführung:

Johann Strauß: „DIE FLEDERMAUS“, 4 Vorstellungen von 12.-15. Mai 2012

Otto Nicolai: „Die lustigen Weiber von Windsor“, 3 Vorstellungen von 18.-20. Mai 2012

mit Franz Hawlata als Sir John Falstaff

Franz Lehár: „DIE LUSTIGE WITWE“, 4 Vorstellungen von 24.-27. Mai 2012

mit Annette Dasch als Hanna Glawari

Die Auswirkungen der Erdbeben-Katastrophe in Japan sind derzeit in ihrem vollen Ausmaß noch nicht

absehbar.

Wir alle sind zutiefst erschüttert. Daher haben wir am 10. April 2011 ein „Konzert für Japan“ veranstaltet

und die Einnahmen dem Japanischen Roten Kreuz übergeben.

Unsere Gedanken gelten unseren Freunden in Japan und den vielen Opfern dieser Katastrophe.

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Unter dem Ehrenschutz von

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

am Sonntag, 10. April 2011, Beginn: 11 Uhr

Volksoper Wien

Die Saison 2010/11, Höhepunkte bis Juni 2011

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Kibō 希望 希望 Hoffnung

KONZERT FÜR JAPAN

Mit:

Akiko Nakajima und Yasushi Hirano

sowie KS Marjana Lipovšek, Melba Ramos, Alexandra Reinprecht, Natalia Ushakova, KS Ferruccio

Furlanetto, Otoniel Gonzaga, Sebastian Holecek, KS Luis Lima u. a.

Orchester, Chor, Zusatzchor und Kinderchor der Volksoper Wien

Musikalische Leitung: Enrico Dovico, Alfred Eschwé

Moderation: Christoph Wagner-Trenkwitz

Die Auswirkungen der Erdbeben-Katastrophe in Japan sind derzeit in ihrem vollen Ausmaß noch nicht

absehbar.

Die Volksoper mit all ihren Künstlern und Mitarbeitern fühlt sich Japan durch enge persönliche

Beziehungen und eine Vielzahl von Gastspielen sehr verbunden. Wir alle sind zutiefst erschüttert. Daher

haben wir uns dazu entschlossen, am 10. April 2011 ein „Konzert für Japan“ zu veranstalten.

Karten zu diesem Benefizkonzert sind ab sofort an allen Bundestheaterkassen erhältlich.

Der Erlös des Konzerts wird zur Gänze dem Japanischen Roten Kreuz übergeben.

Unsere Gedanken gelten unseren Freunden in Japan und den vielen Opfern dieser Katastrophe.

Karten:

· an allen Bundestheaterkassen

· telefonisch mit Kreditkarte: 01/513 1 513

· schriftlich: tickets@volksoper.at

· online: www.volksoper.at

Information: 01/514 44 - 3670

Volksoper Wien, Währinger Staße 78, 1090 Wien

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Maurice Béjart (1927-2007)

LE CONCOURS

Der Wettbewerb

Ballett

von Maurice Béjart (1927-2007)

Hugues Le Bars (*1950) und Adolphe Adam (1803-1856)

Peter Iljitsch Tschaikowski (1840-1893), Léo Delibes (1836-1891)

Johann Strauß (1825-1899), Ludwig Minkus (1826-1917)

Riccardo Drigo (1846-1930), Gioacchino Rossini (1792-1868)

Cesare Pugni (1802-1870), Alfons Czibulka (1842-1894)

Paul Lincke (1866-1946)

Premiere am Sonntag, 17. April 2011

Weitere Vorstellungen am 19., 21. April, 10., 15., 20., 22., 25. Mai 2011

Das tänzerische Spektakel des französischen Meisterchoreographen Maurice Béjart persifliert die für die

Beteiligten oft grausame Abwicklung von Ballettwettbewerben. In dem von Béjart gezeigten gibt es sogar

einen Mord. Das Opfer ist die junge Tänzerin Ada. Im Rhythmus eines Kriminalfilms laufen über eine

Reihe von Rückblenden Ermittlungen ab, die zum Schuldigen führen sollen. Sechs Personen aus dem

Umfeld Adas sind verdächtig, sechs Menschen, die der jungen Tänzerin den Tod gewünscht haben.

Während der Detektiv ermittelt, nimmt der Wettbewerb seinen gewohnten Verlauf.

„Le Concours“, 1985 von Béjarts eigener Kompanie in Paris uraufgeführt, behandelt auf unterhaltsame

Weise Probleme, die zum Leben eines Tänzers gehören: Ihre beruflichen und gefühlsmäßigen

Beziehungen, aber auch ästhetische Fragen wie der Gegensatz von klassischer Tanzsprache und

zeitgenössischen Ausdrucksformen.

Libretto und Bühne: Maurice Béjart

Bühne und Licht: Claude Tissier

Kostüme: Catherine Verneuil

Dirigent: Guido Mancusi

Wiener Staatsballett

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Presse und Kommunikation des Wiener Staatsballetts

Alfred Oberzaucher: +43/1/514 44-2520, alfred.oberzaucher@dasballett.at

Gerald Stocker: +43/1/514 44-3703, gerald.stocker@dasballett.at

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Alexander Zemlinsky (1871-1942)

DER KÖNIG KANDAULES

Drama in drei Akten

nach dem gleichnamigen Drama von André Gide

Deutsche Umdichtung von Franz Blei

Partitur rekonstruiert und Instrumentierung vervollständigt

von Antony Beaumont

Mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme am Donnerstag, 5. Mai 2011

Weitere Vorstellungen am 8., 12., 17., 23., 26. Mai 2011

Werkeinführung jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung

König Kandaules ist stolz auf die Schönheit seiner Gattin Nyssia und präsentiert sie seinem Volk bei

einem Fest. Sein Freund und Bewunderer, der Fischer Gyges, verliebt sich in den Anblick der Königin und

verbringt, getarnt als Kandaules, eine Nacht mit ihr. Die in Leidenschaft entbrannte Königin besteht

darauf, dass Gyges Kandaules tötet und selbst König wird. Alexander Zemlinsky begann 1935 im

amerikanischen Exil mit der Komposition seiner Oper „Der König Kandaules“, die unvollendet blieb. Erst

1990 fertig instrumentiert, wurde sie 1996 in Hamburg uraufgeführt. „Höchst raffiniert“, beschrieb Der

Standard Hans Neuenfels’ umjubelte Inszenierung der Österreichischen Erstaufführung am 14. Juni 1997

an der Volksoper. „Theaterkunst vom Feinsten“ titelte Die Presse. Nun kehrt das Meisterwerk des 20.

Jahrhunderts nach sechs Jahren Pause auf die Bühne der Volksoper zurück.

Dirigent: Alfred Eschwé

Regie: Hans Neuenfels

Bühnenbild: Christian Schmidt

Kostüme: Dirk von Bodisco

Wir freuen uns ganz besonders,

dass der Volksoper Wien der

ZEMLINSKY PREIS 2011 für

Verdienste um das Werk

Alexander Zemlinskys und als

Ausdruck der Verbundenheit des

Hauses mit dem bedeutenden

Musiker zugesprochen wurde.

Die Verleihung durch den

Alexander Zemlinsky-Fonds bei

der Gesellschaft der Musikfreunde

in Wien findet im Anschluss an die

Wiederaufnahme am 5. Mai 2011

statt.

König Kandaules

Robert Brubaker

Gyges

Kay Stiefermann

Nyssia

Meagan Miller

Phedros

Alexander Trauner

Syphax

Stephen Chaundy

Nicomedes

Einar Th. Gudmundsson

Pharnaces

Karl Huml

Philebos

Yasushi Hirano

Simias

Christian Drescher

Sebas

Karl-Michael Ebner

Archelaos

Steffen Rössler

Der Koch

Florian Spiess

Alexander Zemlinsky

Alexander Löffler

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

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Franz Lehár (1870-1948)

DIE LUSTIGE WITWE

Operette in drei Akten

Text von Viktor Léon und Leo Stein

nach der Komödie „L’attaché d’ambassade“ von Henri Meilhac

Mit englischen Übertiteln

Voraufführung am 19. Mai 2011

Premiere am Donnerstag, 21. Mai 2011

Weitere Vorstellungen am 24. Mai, 1., 8., 13., 19., 23. Juni 2011

Einführungssoiree mit Helene Sommer und Christoph Wagner-Trenkwitz am Mittwoch, 18. Mai 2011

„Alles, was wir lesen, schreiben, denken, plaudern und was für moderne Kleider unsere Empfindungen

tragen, das tönt in dieser Operette“, beschrieb Felix Salten das Phänomen „Lustige Witwe“. Zum

Ausklang des Jahres 1905 feierte die Operette ihre Uraufführung und trat sofort ihren Siegeszug um die

ganze Welt an. Die Kleider der Liebesgeschichte von Hanna Glawari und Danilo Danilowitsch sind bis

heute nicht aus der Mode gekommen: zwei stolze Dickschädel, deren Spiel von Anlocken und Von-sich-

Stoßen sie beinahe um die große Liebe bringt, und schließlich im „Lippen schweigen“ wortreichen

Ausdruck dafür findet, dass Liebe in Worten nicht ausgedrückt werden kann. Ganz nebenbei dient das

private Happy End des Liebespaares auch noch der Staatsräson, der drohende Bankrott des Fantasie-

Kleinstaats Pontevedro ist verhindert.

Marco Arturo Marelli, dessen internationale Karriere 1987 an der Volksoper mit Mozarts „Così fan tutte“

begann, kehrt in bewährter Personalunion als Regisseur und Bühnenbildner an unser Haus zurück. Mit

der Neuproduktion der „Lustigen Witwe“ wird er erstmals eine Operette inszenieren.

Dirigent: Henrik Nánási

Regie und Bühnenbild: Marco Arturo Marelli

Kostüme: Dagmar Niefind

Choreographie: Renato Zanella

Choreinstudierung: Michael Tomaschek

Dramaturgie:

Helene Sommer, Christoph Wagner-Trenkwitz

Baron Mirko Zeta,

pontevedrinischer Gesandter in Paris

Kurt Schreibmayer/Andreas Daum

Valencienne, seine Frau

Sophie Marilley/Julia Koci

Hanna Glawari

Alexandra Reinprecht/Caroline Melzer

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Graf Danilo Danilowitsch, Gesandtschaftssekretär

Daniel Schmutzhard/Marco Di Sapia

Njegus, Kanzlist bei der pontevedrinischen

Gesandtschaft

Robert Meyer/Franz Suhrada

Camille de Rosillon

Mehrzad Montazeri/ Vincent Schirrmacher

Vicomte Cascada

Gyula Orendt/Thomas Zisterer

Raoul de St. Brioche

Paul Schweinester/Anton Graner

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Wilhelm Kienzl (1857-1941)

DER EVANGELIMANN

Musikalisches Schauspiel in zwei Akten

Libretto von Wilhelm Kienzl nach Leopold Florian Meißners

„Aus den Papieren eines Polizeikommissärs“

Mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme am Sonntag, 29. Mai 2011

Weitere Vorstellungen am 31. Mai,

5., 9., 17., 21., 24., 27. Juni 2011

Werkeinführung jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung

Die Brüder Johannes und Mathias lieben dieselbe Frau, Martha. Sie weist Johannes ab, der aus

Eifersucht auf den erfolgreichen Mathias eine Scheune in Brand steckt und den Verdacht auf den Bruder

lenkt. Mathias verbüßt eine lange Kerkerstrafe. 30 Jahre später zieht Mathias als Evangelimann, der

gegen Almosen aus der Bibel vorträgt, durch Wien. Dabei kommt er an Johannes’ Sterbebett, wo

er endlich die Wahrheit erfährt.

„Der Evangelimann“, entstanden 1893, machte Wilhelm Kienzl mit einem Schlag berühmt. Auf

beeindruckende Weise verband der Komponist den volkstümlichen Stoff mit einem musikdramatischen

Konzept im Geist Richard Wagners zu einer österreichischen Spielart des Verismo.

Die Presse zeigte sich nach der Volksopern-Premiere im April 2006 tief beeindruckt von Josef Ernst

Köpplingers Inszenierung: Ihm sei eine „lebendige, psychologisch feingezeichnete Aufführung gelungen“,

schwärmte die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Und Der Standard bejubelte einen „Sieg auf allen Linien“.

Dirigent: Gerrit Prießnitz

Regie: Josef Ernst Köpplinger

Bühne: Johannes Leiacker

Kostüme: Marie-Luise Walek

Choreinstudierung: Michael Tomaschek

Friedrich Engel, Justiziär

Walter Fink

Martha, seine Nichte

Elisabeth Flechl/Ursula Pfitzner

Magdalena, deren Freundin

Alexandra Kloose/Martina Mikelić

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Johannes Freudhofer, Schullehrer

Sebastian Holecek/Morten Frank Larsen

Mathias Freudhofer, Amtsschreiber

Herbert Lippert/Dietmar Kerschbaum

Xaver Zitterbart

Wolfgang Gratschmayer/Christian Drescher

Hans, ein junger Bauernbursch

Alexander Pinderak/Christian Drescher

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Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Service für Stammbesucher

1. DAS ABONNEMENT

bis zu 40 % Ermäßigung, mindestens 25 % Ermäßigung

Abonnements sind die günstigste und einfachste Art, die Volksoper zu besuchen, und somit das ideale

Angebot für alle, die gerne lange im Voraus planen und von der größtmöglichen Ermäßigung profitieren

wollen.

Die Vorteile

- Ein fixer Sitzplatz an einem vom Abonnenten gewünschten Wochentag

- Kein Anstellen an den Kassen

- 5 Vorstellungen pro Saison: Von Operette über Oper bis zu Musical und Ballett

- Ein Gutschein für ein Exemplar der umfangreichen Saisonvorschau

- Monatsspielplan, Volksopernzeitung sowie das Theatermagazin DIEBÜHNE werden kostenlos

zugeschickt

- Abonnenten fahren gratis mit den Wiener Linien zu ihren Abovorstellungen und wieder nach Hause!

- Im Cafe Weimar erhalten Abonnenten gegen Vorweis ihrer Abokarte 10 % Ermäßigung auf die

Konsumation vor und nach der Abovorstellung.

Vorteil für Schnellentschlossene

Wer bis 27. Mai 2011 ein neues Abonnement für die Saison 2011/12 bestellt, erhält als

Vorgeschmack auf das Repertoire einen Gutschein für eine Karte in der gleichen

Sitzplatzkategorie für den Zeitraum Mai / Juni 2011 – ausgenommen Premieren, Fremd- und

Sonderveranstaltungen.

2. DAS WAHLABONNEMENT

20 % Ermäßigung

Mit 8 Gutscheinen ist das Wahlabonnement das flexibelste Angebot der Volksoper.

- Das Vorverkaufsrecht bereits ab dem 25. des Vor-Vormonats sichert die besten Plätze.

- Ein weiterer virtueller Scheck sichert den Wahlabonnenten eine Karte, die für im Spielplan

gekennzeichnete Vorstellungen eingelöst werden kann.

- Ein Gutschein für ein Exemplar der umfangreichen Saisonvorschau.

- Monatsspielplan und Volksopernzeitung werden kostenlos zugeschickt.

3. ZYKLEN

bis zu 10 % Ermäßigung, (bei ausgewählten Zyklen 75 % Ermäßigung für Kinder bzw. 25 % für Senioren)

Premierenzyklus 1, Premierenzyklus 2, Zyklus „Nach der Premiere” 1, Zyklus „Nach der Premiere” 2,

Operettenzyklus 1, Operettenzyklus 2, Zyklus „Große Oper”, Zyklus „Frauen in der Oper”, Zyklus „Große

romantische Oper”, Musicalzyklus, Geschenkzyklus 1 (Oper), Geschenkzyklus 2 (Musical),

Geschenkzyklus 3 (Operette), Zyklus „Quer durchs Repertoire“, Zyklus „Fasching“, Liedzyklus „Bechtolf&

Franui“, Seniorenzyklus Zyklus

Zyklen für die ganze Familie (75 % Ermäßigung für Kinder, 10 % Erwachsene, bei ausgewählten Zyklen

25. % für Senioren): Kinderzyklus, Familienzyklus, Sonntag-Nachmittag-Zyklus, Zyklus „Weihnachten“

Zyklen gemeinsam mit der Wiener Staatsoper: Zyklus „Ballettpremieren“, Zyklus „Ballettdramen“, Zyklus

„Meisterchoreographen“

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Die Volksoper für Kinder und Jugendliche

Viele Opernbegeisterte haben die Welt des Musiktheaters das erste Mal in der Volksoper kennen gelernt. Kein

Wunder, ist die Volksoper doch das familienfreundlichste Theater Wiens. Damit das auch in Zukunft so bleibt,

haben wir auch diese Saison wieder jede Menge Angebote für Kinder und Jugendliche zusammengestellt.

Kooperationen mit Schulen

Die Volksoper startet in der Saison 2011/12 wieder ein Schulprojekt zu einer Operettenproduktion.

Schulklassen aus Wien sind eingeladen, die Neuproduktion der Operette „Madame Pompadour“ von Leo Fall

zu begleiten. Nach einer Einführung in das Stück ermöglichen eine Backstage-Führung durch das Haus, der

Besuch einer szenischen Bühnenprobe, Gespräche mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sowie

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Abteilungen des Hauses einen umfassenden Blick hinter die

Kulissen eines modernen Musiktheaterbetriebes. Die Volksoper möchte vermitteln, was den Alltag im

Musiktheater, aber auch den Theaterzauber ausmacht.

Probenbesuche/Backstage-Führungen

Die Volksoper bietet Schulklassen die Möglichkeit, vormittags eine Bühnenprobe zu besuchen und/oder bei

einer Backstage-Führung einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Termine nach Vereinbarung!

Anmeldung und Information: Nina Moebius (Mitarbeit Dramaturgie), Tel.: +43/1/514 44-3203,

nina.moebius@volksoper.at

Kinder Workshops

Besonders begehrt sind die Kinder Workshops, die in der kommenden Spielzeit noch zahlreicher stattfinden.

Einen Nachmittag lang werden Kinder von Künstlern und Mitarbeitern der Volksoper begleitet. Die Kinder

werfen einen Blick hinter die Kulissen und lernen eine Produktion der Volksoper kennen. Dabei wird zugleich

die Kreativität der Kinder angeregt: Es wird getanzt, gemalt, verkleidet, geschminkt, gesungen und – in einer

Pause – eine Jause verspeist. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Ort: Probebühne der Volksoper Wien, Severingasse/Ecke Wilhelm-Exner-Gasse, 1090 Wien

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Alter: 8 bis 14 Jahre, begrenzte Teilnehmerzahl!

Kosten: € 20,– / Kind

Weitere Informationen unter Tel.: +43/1/514 44-3670

bzw. workshop@volksoper.at

Gestaltung und Leitung: Nina Moebius

Workshops 2010/11

Kinderchor

Samstag, 24. September 2011

Orchesterworkshop

Samstag, 22. Oktober 2011

Maskenbildnerworkshop

Samstag, 5. November 2011

Die spinnen, die Römer!

Samstag, 7. Jänner 2012

Das Land des Lächelns

Samstag, 25. Februar 2012

Die Zauberflöte

Samstag, 24. März 2012

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Kostümbildnerworkshop

Samstag, 14. April 2012

The Sound of Music

Samstag, 5. Mai 2012

Orchesterworkshop

Samstag, 16. Juni 2012

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„Antonia und der Reißteufel“, „Hänsel und Gretel“, „Max und Moritz“

Spielplanpräsentation Volksoper Wien Saison 2011/12 Stand 8. April 2011

Produktionen speziell für Kinder

Nachmittagsvorstellungen

Mit frühen Beginnzeiten zu ausgewählten Terminen erleichtern wir Kindern den Besuch folgender

Produktionen:

Die Zauberflöte, Rigoletto, Max und Moritz, Carmen, Wiener Blut, Die Csárdásfürstin, Die lustige

Witwe, Weihnachtskonzert, Hänsel und Gretel, Die Fledermaus, My Fair Lady, Le Concours,

Faschingskonzert, Carmina Burana, Das Wundertheater/Der Bajazzo, Rusalka, The Sound of Music,

Die spinnen, die Römer!, Madame Pompadour, Antonia und der Reißteufel,

Kinderchor

Der Kinderchor der Volksoper Wien ist ständig auf der Suche nach jungen Talenten. In dieser Spielzeit

werden die Kinder des Chores u. a. in „Antonia und der Reißteufel“, „Max und Moritz“, „Carmen“, „Gianni

Schicchi“, „Carmina Burana“, „The Sound of Music“ und beim Weihnachtskonzert zu bewundern sein.

Unterricht: 1 x pro Woche 2 Stunden

Ermäßigungen

Kinder: 75 % Ermäßigung für Kinder und Jugendliche bis zum 15. Geburtstag für alle Vorstellungen

Schulklassen: Karten für Schülergruppen sind bei schriftlicher Bestellung bis 3 Wochen vor dem

Vorstellungstermin zu einem Einheitspreis von 5,– bis 14,– erhältlich. (Ausgenommen Premieren,

Sonderveranstaltungen, Silvester-Abendvorstellung)

Schüler, Studenten (bis 27 Jahre), Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener sowie Arbeitslose erhalten

Restkarten zum ermäßigten Preis von 6,– bis 12,– bei nicht ausverkauften Vorstellungen an der

Abendkassa ab 20 Minuten vor Beginn der Vorstellung.

Das Jugendwahlabonnement: bietet 6 Mal Volksoper zu besonders günstigen Preisen für alle unter 27.

Es beinhaltet 6 virtuelle Wahlaboschecks mit einer Ermäßigung von 50 %, die – genau wie beim regulären

Wahlabonnement – gegen Karten für Vorstellungen der Volksoper Wien eingetauscht werden können.

Kinder- und Familienzyklen

5 Zyklen (einer davon gemeinsam mit der Wiener Staatsoper) bieten ein spannendes, kinderfreundliches

Programm und 75 % Ermäßigung für Kinder sowie 10 % für Erwachsene: Kinderzyklus, Familienzyklus,

Zyklus „Weihnachten“, Sonntag-Nachmittag-Zyklus

Kinderrätsel

Mit einem Fragebogen zu dem Geschehen auf der Bühne wird die Aufmerksamkeit der Kinder geweckt. Die

Kinderrätsel-Vorstellungen werden im Monatsspielplan angekündigt.

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Vielen Dank

für die Unterstützung

Produktionssponsoren Sponsoren Partner

Automobiler Partner

Hauptsponsor

Bristish American Tobacco

Culturall Handelsges.m.b.H.

Gewista

Juwelier Wagner

SWAROVSKI ELEMENTS

Thomastik Infeld Vienna

Medienkooperationen

Ö1

ORF Wien

Kronenzeitung

Infoscreen

VOR Magazin

Heimspiel

ab 5zig

Radio Stephansdom

Sachsponsoren

Bäckerei Felber

Canon

Confiserie zum süßen Eck

Fairtrade

Ludwig Reiter

Marabu – malen + lernen

NIKI

Pago

Radatz

Staud‘s

Weingut Stift Klosterneuburg

Von Feichtinger Blumen

Zipfer

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