informations- dienst - Zentralverband Gartenbau eV
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INFORMATIONS-<br />
DIENST<br />
3. März 2011<br />
Nr.: 9/2011<br />
I N H A L T<br />
<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong><br />
Clusterstudie <strong>Gartenbau</strong> startet<br />
Berufsstand setzt sich für breite Darstellung der Branche ein<br />
Pressereferat<br />
HAUSANSCHRIFT Claire-Waldoff-Straße 7, D 10117 Berlin<br />
TEL<br />
+49 (0) 30 200065-20<br />
+49 (0) 160 4713585<br />
FAX +49 (0) 30 200065-121<br />
E-MAIL pressereferat@g-net.de<br />
INTERNET www.g-net.de<br />
Fördermöglichkeiten für den <strong>Gartenbau</strong> standen im Zentrum<br />
des Interesses<br />
Betriebe informierten sich auf Floriga über Angebote von hortigate und<br />
Energieportal<br />
Nachwuchswerbung für Beruf Gärtner im Internet noch attraktiver<br />
Videoclips machen Lust auf Arbeiten im Grünen<br />
Aus den Landesverbänden<br />
„Floriga“ – bedeutendste Verkaufs- und Ordermesse für grüne Branche<br />
im Osten Deutschlands<br />
Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Sachsens überzeugte sich von Leistungskraft<br />
der <strong>Gartenbau</strong>unternehmer<br />
Saarländische Gärtner bestätigen geschäftsführenden Vorstand<br />
im Amt<br />
Mitgliedersammlung mit Wahlen und aktuellen Informationen<br />
BUGAs<br />
Vielfalt und Farbenpracht in 23 wechselnden Hallenschauen<br />
BUGA-Blumenhallen im Festungspark ein Herzstück der Gartenschau<br />
Personen<br />
ZVG-Umweltausschuss verabschiedet Heinrich Quast<br />
Dank für wertvolle Leistung im Dienste des Berufsstandes<br />
<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG)<br />
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3. März 2011 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 2<br />
Clusterstudie <strong>Gartenbau</strong> startet<br />
Berufsstand setzt sich für breite Darstellung der Branche ein<br />
(ZVG) Das erste Gespräch zur künftigen Darstellung des <strong>Gartenbau</strong>-Clusters fand am gestrigen<br />
Mittwoch, 2. März, am Zentrum für Betriebswirtschaft im <strong>Gartenbau</strong> (ZBG) in Hannover<br />
statt. Gemeinsam mit dem Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesinstitut für Ländliche<br />
Räume, Wald und Fischerei (vTI) erhielt das ZBG vom Bundesministerium für Ernährung,<br />
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) den Auftrag, die „Wertschöpfungsstudie<br />
Cluster <strong>Gartenbau</strong>“ durchzuführen. Es tagte jetzt eine Expertengruppe bestehend aus Vertretern<br />
von Berufsstand, Wissenschaft, Beratung und Zulieferindustrie, um Inhalte und Strukturen<br />
der Studie zu sondieren.<br />
Der <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) als einer der geladenen Gesprächspartner und Vertreter<br />
des gärtnerischen Berufsstandes begrüßt, dass das BMELV seine Zusage wahr mache<br />
und die Studie nun in die konkrete Umsetzungsphase gehe. Die Bündelung der Kompetenzen<br />
bei ZBG und vTI sei der richtige Schritt und im Sinne der Branche.<br />
Die Vertreter des ZVG machten außerdem klar, wie breit und vielfältig die dem <strong>Gartenbau</strong><br />
zuzuordnenden Bereiche seien. Sie hätten jedoch bisher nicht ausreichend in Statistiken<br />
Berücksichtigung gefunden. „Das bedeutet für uns, dass nun also - über die Auswertung<br />
vorhandener statistischer Unterlagen hinausgehend - Untersuchungen und Erfassungen nötig<br />
sind. Demnach werden in absehbarer Zeit neue Datenquellen erschlossen, die dem Berufsstand<br />
nützen, sich optimal für die Zukunft aufzustellen“, betonte Dr. Siegfried Scholz,<br />
Generalsekretär des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG), und fand Unterstützung bei den<br />
Vertretern von Berufsstand und Wissenschaft. Erfreulich war auch, so die ZVG-Delegierten,<br />
dass Vertreter der Zulieferindustrie anwesend waren und ebenfalls eine breit gefächerte<br />
Darstellung des <strong>Gartenbau</strong>s für notwendig erachteten.<br />
Fördermöglichkeiten für den <strong>Gartenbau</strong> standen im Zentrum<br />
des Interesses<br />
Betriebe informierten sich auf Floriga über Angebote von hortigate und<br />
Energieportal<br />
(ZVG) Auf der diesjährigen Einkaufs- und Ordermesse Floriga, die am Sonntag, 27. Februar,<br />
in der Messe Leipzig stattfand, bestand für die Besucher die Möglichkeit, sich auch über die<br />
Angebote des <strong>Gartenbau</strong><strong>informations</strong>systems hortigate sowie des Energieportals zu informieren.<br />
Hiervon machten viele Gartenexperten regen Gebrauch. Besonderes Interesse zeigten die<br />
Unternehmer an Fördermöglichkeiten für den <strong>Gartenbau</strong>. Nachgefragt wurden Informationen<br />
zu Förderprogrammen für den Gewächshausneubau und für Modernisierungsmaßnahmen<br />
zur Steigerung der Energieeffizienz im bestehenden Gewächshausbestand. Anregungen für<br />
betriebliche Baumaßnahmen wurden auch beim Forschungsprojekt ZINEG (Zukunftsinitiative<br />
Niedrigenergiegewächshaus) gesucht, das mit seinen Ergebnissen im Energieportal dokumentiert<br />
wird. Darüber hinaus bestand allgemeines Interesse am vielfältigen Informationsangebot<br />
von hortigate.<br />
Auch der sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Kupfer, ließ sich<br />
auf seinem Rundgang über die Floriga das Informationsangebot des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong><br />
(ZVG) erläutern.<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
3. März 2011 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 3<br />
Als deutschlandweiter Informations<strong>dienst</strong> für den <strong>Gartenbau</strong> informiert hortigate<br />
(www.hortigate.de) Gärtner, Berater und Fachleute aus der Branche mit individuell auf deren<br />
Bedürfnisse zugeschnittenen Fachinformationen. Das Energieportal (www.energieportalhortigate.de)<br />
als Zusatzmodul von hortigate liefert spezifische Informationen zum Energieeinsatz<br />
im <strong>Gartenbau</strong>. Es bietet Informationen zu Energieeinsparmöglichkeiten, Energieträgern,<br />
Fördermaßnahmen, aufschlussreichen Pilotprojekten und wichtigen Gesetzesgrundlagen.<br />
Das Energieportal wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz<br />
und Reaktorsicherheit (BMU) unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung,<br />
Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit Unterstützung der Bundesanstalt für<br />
Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gefördert.<br />
Kontakt: <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG), Projektleiterin Dr. Bente Jacobsen, Godesberger<br />
Allee 142-148, D - 53175 Bonn, Telefon: 0049 (0)228 81002-25, Fax: 0049 (0)228<br />
81002-48, Email: zvg.jacobsen@g-net.de<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
Staatsminister Frank Kupfer (2. von links) macht sich im Gespräch mit (von rechts) ZVG-<br />
Präsident Heinz Herker, Christiane Sander, Deutsche Blumenfee 2010/2011, sowie Projektleiterin<br />
Dr. Bente Jacobsen und Winfried Kaiser, Präsident des Landesverbandes <strong>Gartenbau</strong><br />
Sachsen, ein Bild vom Informationsangebot des Energieportals und hortigate. Foto: LVG<br />
Sachsen<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/floriga_hortigate.jpg<br />
Nachwuchswerbung für Beruf Gärtner im Internet noch attraktiver<br />
Videoclips machen Lust auf Arbeiten im Grünen<br />
(ZVG) Der <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) informiert über die interessanten Möglichkeiten<br />
in der gärtnerischen Aus- und Fortbildung seit längerem mit einem vielseitigen Medienangebot.<br />
Die Erkenntnis, dass Informationen zur Berufsorientierung aus dem Internet für Jugendliche<br />
eine immer größere Bedeutung erlangen, führte zu einem kontinuierlichen Ausbau der<br />
Internetpräsenz des <strong>Gartenbau</strong>s unter der zentralen Adresse www.beruf-gaertner.de<br />
Dieses Angebot im Internet wurde jetzt noch attraktiver gestaltet. Für Interessenten stehen<br />
ab sofort bei der Vorstellung der sieben gärtnerischen Fachrichtungen auch informative<br />
Kurzfilme (Clips) zur Verfügung. Die einzelnen Filmsequenzen stammen aus der DVD „Gärtner<br />
– ein Beruf voller Leben“, die vom ZVG und der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner<br />
(AdJ) mit Unterstützung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMELV) Ende 2009<br />
herausgegeben wurde. Die DVD enthält auch eine detaillierte Vorstellung des Berufswettbewerbes<br />
für junge Gärtnerinnen und Gärtner und ist bei der FGG Förderungsgesellschaft <strong>Gartenbau</strong><br />
mbH gegen eine Schutzgebühr von 19,90 € inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Verpackungs-<br />
und Versandkosten zu erhalten. Bestellungen sind zu richten an zvg.baerhausen@g-net.de.<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
Im Internet gibt es jetzt zum Beruf Gärtner auch kurze Videoclips, die Lust auf die Arbeit im<br />
Grünen machen. Repro: ZVG<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/beruf_internet.jpg<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
3. März 2011 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 4<br />
„Floriga“ – bedeutendste Verkaufs- und Ordermesse für grüne<br />
Branche im Osten Deutschlands<br />
Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Sachsens überzeugte sich von<br />
Leistungskraft der <strong>Gartenbau</strong>unternehmer<br />
(LVSN) Auf der „Floriga“ in Messehalle 4 der Leipziger Messe herrschte am vergangenen<br />
Wochenende reges Treiben. Gärtner und Floristen nutzten die zahlreichen Möglichkeiten,<br />
Jungpflanzen, Saatgut, <strong>Gartenbau</strong>-Technik, alle Arten floristischen Zubehörs oder auch<br />
Korbwaren und Keramik zu kaufen und zu ordern.<br />
Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupfer eröffnete die „Floriga“, die größte Fachmesse<br />
für Floristik und Ambiente, <strong>Gartenbau</strong> und Technik im Osten Deutschlands. Es präsentierten<br />
sich in diesem Jahr nahezu 200 Aussteller, darunter allein 60 aus Sachsen, auf mehr<br />
als 10.000 m² Ausstellungsfläche. Unter den sächsischen Ausstellern waren auch 26 <strong>Gartenbau</strong>betriebe<br />
und Baumschulen. Mehr als 5.000 Fachbesucher nutzten die vielen Angebote<br />
und informierten sich über zahlreiche Neuheiten.<br />
„Ich weiß, dass die Floriga eine wichtige Marketingplattform für unsere Gärtner ist. Hier<br />
schließen sie wichtige Geschäfte für das Frühjahr und den Sommer ab. Deshalb unterstützen<br />
wir den sächsischen <strong>Gartenbau</strong>verband bei der Durchführung dieser Messe“, sagte der<br />
Minister im Beisein vieler Ehrengäste, so z.B. des Präsidenten des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong><br />
(ZVG), Heinz Herker, der Deutschen Blumenfee 2010/2011, Christiane Sander, der<br />
Landtagsabgeordneten Ines Springer und dem Präsidenten des Landesamtes für Umwelt,<br />
Landwirtschaft und Geologie, Norbert Eichkorn. Minister Kupfer sprach auch die Probleme<br />
bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden an: „Leider interessieren sich nicht genügend<br />
Schulabgänger für die grünen Berufe, um den Bedarf in den Betrieben decken zu können.<br />
Hier braucht es gute Ideen, auch von den Unternehmen.“ Werbung für den Berufsstand<br />
seien auch die Landesgartenschauen, für deren Fortführung sich der Freistaat trotz knapper<br />
Kassen entschieden habe, so der Minister. Kupfer rief Gärtner und Floristen außerdem dazu<br />
auf, die möglichen Förderungen zu nutzen, um ihre Betriebe zu stärken und auszubauen.<br />
In seinem Grußwort richtete Präsident Heinz Herker die dringende Bitte an die Vertreter der<br />
Politik, sich für die Sorgen der Gärtner einzusetzen - sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene.<br />
Er schnitt dabei u.a. die Themen Harmonisierung im Bereich Pflanzenschutz auf<br />
europäischer Ebene, die Mehrwertsteuer, das Hofladenurteil und die Mehrgefahrenversicherung<br />
an.<br />
Die Deutsche Blumenfee, Christiane Sander, überreichte Landwirtschaftsminister Frank Kupfer<br />
einen üppigen Strauß mit verschiedenen Frühlingsblumen. „Ich habe schon von Königinnen<br />
und Prinzessinnen etwas überreicht bekommen, von einer Fee noch nicht“, sagte Kupfer<br />
und freute sich über die sympathische Geste. Auf einem Messe-Rundgang konnten sich<br />
Kupfer und die Ehrengäste vom Optimismus der Branche überzeugen und mit vielen Ausstellern<br />
Gespräche führen.<br />
Aussteller und Besucher waren durchweg zufrieden, es wurden gute Geschäfte gemacht und<br />
viele Kontakte geknüpft. Die abschließende Meinung vieler Aussteller, insbesondere der<br />
Erstaussteller, ist eine positive: „Wir kommen ganz sicher wieder und nicht erst zur „Floriga“<br />
2012, sondern bereits zur „FloraSax“ im Herbst.“<br />
Das Bühnenprogramm mit den Floristmeistern Fayette Scherwinski, Dresden, und Torsten<br />
Meiner, Wüstenbrand, unter dem Motto „Frühlingsüberraschungen“ begeisterte die Besucher.<br />
Nahezu 15 % der Besucher nutzten die Möglichkeit, die gleichzeitig stattfindende<br />
Geschenkemesse „Cadeaux“ zu besuchen.<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
3. März 2011 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 5<br />
Bildunterschriften/Downloads:<br />
ZVG-Präsident Heinz Herker (von links), die Deutsche Blumenfee 2010/2011, Christiane<br />
Sander, Staatsminister Frank Kupfer und Landesverbands-Präsident Winfried Kaiser auf der<br />
Floriga in Leipzig. Foto: LVG Sachsen<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/floriga_erstereihe.jpg<br />
Wolfgang Müller, Oschatz, Präsident des sächsischen Baumschulverbandes, im Gespräch<br />
mit Christiane Sander, Deutsche Blumenfee 2010/2011, und ZVG-Präsident Heinz Herker.<br />
Foto: LVG Sachsen<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/floriga_gespraech.jpg<br />
Christiane Sander (von links), Deutsche Blumenfee 2010/2011, Torsten Kühne, Dresden,<br />
Inhaber der Firma Kühne Jungpflanzen, Sachsens Staatsminister für Landwirtschaft, Frank<br />
Kupfer, sowie ZVG-Präsident Heinz Herker. Foto: LVG Sachsen<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/floriga_kuehne.jpg<br />
Winfried Kaiser (von links), Präsident des Landesverbandes <strong>Gartenbau</strong> Sachsen, Christiane<br />
Sander, Deutsche Blumenfee 2010/2011, Sachsens Staatsminister für Landwirtschaft, Frank<br />
Kupfer, sowie ZVG-Präsident Heinz Herker. Foto: LVG Sachsen<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/floriga_gruppe.jpg<br />
Saarländische Gärtner bestätigen geschäftsführenden Vorstand<br />
im Amt<br />
Mitgliedersammlung mit Wahlen und aktuellen Informationen<br />
(LVS) Am Mittwoch, 16. Februar, trafen sich die saarländischen Gärtner zu ihrer Mitgliederversammlung<br />
in der Kulturhalle in Heusweiler. Die Gärtner wählten Präsident Günther<br />
Schuster erneut für drei Jahre an die Verbandsspitze. Ebenso im Amt bestätigt wurden Vizepräsident<br />
Franz-Josef Scheffler, Köllerbach, und Schatzmeister Claus Birkenmeier,<br />
Dudweiler. Ebenso wieder gewählt wurden Ralf Glässl, Berus, und Ralf Groß, Kutzhof. Damit<br />
wurde der geschäftsführende Vorstand einstimmig im Amt bestätigt.<br />
Auch aktuelle Themen der Branche kamen in der Mitgliederversammlung zur Sprache. So<br />
etwa hielt Bestatter Fritz Roth, Bergisch Gladbach, einen Vortrag unter dem Thema „Trauer<br />
braucht eine Heimat", der durchaus provozierte und zu einem „bürgerlichen Ungehorsam“<br />
und einer neuen Trauerkultur aufrief. Viele Fragen der Gärtner zum Thema Arbeitsrecht beantworteten<br />
im Rahmen der Mitgleiderversammlung Juristen aus der Kanzlei Halm&Preßer,<br />
Neunkirchen.<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
Der Vorstand des saarländischen Gärtnereiverbandes bedankt sich bei Geschäftsführerin<br />
Susanne Storb (von links): Günther Schuster, Susanne Storb, Franz-Josef Scheffler, Claus<br />
Birkenmeier. Foto: LV Saarland<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/saarland.jpg<br />
Vielfalt und Farbenpracht in 23 wechselnden Hallenschauen<br />
BUGA-Blumenhallen im Festungspark ein Herzstück der Gartenschau<br />
(BUGA2011) Ob Hortensie oder Dahlie, Rose oder Orchidee – in den Hallenschauen der<br />
Bundesgartenschau Koblenz 2011 eröffnet sich dem Besucher die Pflanzenwelt in ihrer ganzen<br />
Vielfalt und Farbenpracht. Im Ausstellungsbereich „Festung Ehrenbreitstein“ werden jetzt<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
3. März 2011 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 6<br />
zwei riesige Blumenhallen fertig gestellt, die viel Platz für die wechselnden Hallenschauen<br />
während der Bundesgartenschau Koblenz 2011 bieten. Mit einer Grundfläche von jeweils<br />
1.400 Quadratmetern und einer Höhe von neun Metern sind die mächtigen, mit einer weißen<br />
Kunststoff-Membran überzogenen Konstruktionen im Festungspark weithin sichtbar.<br />
Die beiden Blumenhallen bieten ideale Bedingungen für die vielfältigen gärtnerischen Beiträge,<br />
die in einer Wechselausstellung vom 15. April bis zum 16. Oktober auf der Bundesgartenschau<br />
Koblenz 2011 dargeboten werden: Zum einen sind die blühenden Kostbarkeiten<br />
unter der Kunststoff-Membran gut geschützt, zum anderen stellen die großzügigen Hallen<br />
einen repräsentativen Rahmen für die Blumenschauen dar. Der Koblenzer Oberbürgermeister<br />
und BUGA-Aufsichtsratsvorsitzende Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig freut sich,<br />
diesen besonderen Ort vorstellen zu können: „Während der Bundesgartenschau Koblenz<br />
2011 präsentieren wir unseren Gästen in insgesamt 23 Hallenschauen ein spannendes und<br />
abwechslungsreiches Programm. Jede einzelne Schau ist dabei ein kleiner Höhepunkt, da<br />
hier gärtnerische Meisterschaftsleistung gezeigt wird.“<br />
BUGA-Planungsleiterin Ulrike Kirchner steht hinter der Konzeption der Hallen. Den Auftakt<br />
zum Blütenmarathon der Bundesgartenschau Koblenz 2011 macht die große Eröffnungsschau,<br />
die in beiden Hallen stattfindet und die Gäste an den ersten Tagen mit einem bunten<br />
Blütenmeer begrüßt. Danach geht es mit thematischen Ausstellungen weiter. So wird es beispielsweise<br />
eine Rhododendrenschau, eine Rosenschau oder eine Ausstellung zu Bonsais<br />
und Formgehölzen geben. Die meisten Pflanzen wurden der Bundesgartenschau Koblenz<br />
2011 für die Dauer der jeweiligen Ausstellung von den beteiligten gärtnerischen Betrieben<br />
als Leihgabe überlassen. Auch einige Bundesländer und Regionen beteiligen sich mit Pflanzenbeiträgen<br />
an den Hallenschauen. Unter dem Motto „Der Norden blüht auf“ stellen sich<br />
etwa die norddeutschen Gärtner vor und Rheinland-Pfalz hat natürlich sein „Heimspiel“.<br />
Nach der großen Abschlussschau mit dem Titel „Feuerwerk der Pflanzenpracht“ gehören die<br />
letzten Ausstellungstage der Freien und Hansestadt Hamburg, die im Jahr 2013 die internationale<br />
gartenschau (igs) ausrichten wird. „Ein wichtiger Bestandteil der Bundesgartenschauen<br />
ist immer auch der gärtnerische Wettstreit um Medaillen für die schönsten Exemplare und<br />
die spannendsten Neuzüchtungen der Pflanzenwelt – nicht umsonst spricht man schließlich<br />
auch von der Olympiade der Gärtner“, betont Rainer Berger, Ausstellungsbevollmächtigter<br />
der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG). Auch bei der Bundesgartenschau<br />
Koblenz 2011 wird das nicht anders sein. Die zwei Blumenhallen im Festungspark<br />
sind einer der Hauptaustragungsorte des gärtnerischen Wettbewerbes. Die ausgestellten<br />
Pflanzen werden – jeweils am Wochenende – von einer fachkundigen Jury bewertet und<br />
prämiert. An Bronze, Silber oder Gold können die Besucher der Blumenhalle dann erkennen,<br />
welche Züchtungen die Preisrichter für besonders gelungen halten.<br />
Übrigens: Erfahrenen Bundesgartenschau-Bummlern werden die riesigen Hallen vielleicht<br />
bekannt vorkommen. In der Tat standen die Blumenhallen im Jahr 2009 noch auf der Bundesgartenschau<br />
in Schwerin, bevor sie in Koblenz in leicht abgewandelter Form wieder aufgebaut<br />
werden. Die gemeinsamen Planungen sahen von vornherein vor, dass die Blumenhallen<br />
in Schwerin nach der Bundesgartenschau 2009 an die Koblenzer Kollegen weitergegeben<br />
und somit im Sinne des Leitgedankens der Nachhaltigkeit gleich zweifach genutzt<br />
werden. Nachhaltig ist auch die asphaltierte Fläche, auf der die Blumenhallen stehen: Sie<br />
wird nach der Bundesgartenschau Koblenz 2011 dauerhaft als Parkplatz für die Festung<br />
Ehrenbreitstein genutzt.<br />
Aber auch rund um die Blumenhallen hat sich einiges getan: Der Festungspark wächst und<br />
gedeiht. Viele Bereiche auf der großen Freifläche konnten schon fertiggestellt werden und<br />
auch bei den anderen Beiträgen gehen die Arbeiten zügig voran. Besonders beeindruckend<br />
zeichnet sich das im Entstehen begriffene Aussichtsbauwerk vor dem mittelrheinischen<br />
Himmel ab. Schon jetzt kann man erahnen, dass die dreieckige Plattform, die den Besuchern<br />
Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de
3. März 2011 Informations<strong>dienst</strong> des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 7<br />
einen einzigartigen Panoramablick über das herrliche Obere Mittelrheintal ermöglicht, einer<br />
der Höhepunkte der Ausstellung im Bereich „Festung Ehrenbreitstein“ wird. Eine architektonische<br />
Meisterleistung ist auch der Echolot-Pavillon in dem Themenkomplex „Vielfalt des<br />
Lebens“. Die Holzkonstruktion ist die dreidimensionale Umsetzung einer Ultraschallwelle, wie<br />
sie von Fledermäusen ausgestoßen wird.<br />
Im Anhang eine Übersicht über die geplanten Hallenschauen (Quelle: DBG mbH).<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
Von links: Der Koblenzer Oberbürgermeister Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig, DBG-<br />
Geschäftsführer Jochen Sandner und BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas freuen sich<br />
auf die blühende Pracht in und um die Blumenhallen herum. Foto: BUGA Koblenz 2011<br />
GmbH/Hülpüsch<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/buga_blumenhallen.jpg<br />
ZVG-Umweltausschuss verabschiedet Heinrich Quast<br />
Dank für wertvolle Leistung im Dienste des Berufsstandes<br />
(ZVG) Heinrich Quast, Gründungsmitglied des ZVG-Arbeitsausschusses für Umweltfragen,<br />
wurde auf der Sitzung des Ausschusses am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. Februar, in<br />
der Bildungsstätte <strong>Gartenbau</strong>, Grünberg, mit großem Dank verabschiedet. Heinrich Quast,<br />
Obstbauer aus dem Alten Land, vertrat über 25 Jahre lang sowohl die Interessen des <strong>Gartenbau</strong>verbandes<br />
Nord e.V. (GVN) als auch der Fachgruppe Obstbau im Bundesausschuss<br />
Obst und Gemüse. Siegfried Dann, Vorsitzender des Umweltausschusses, dankte Heinrich<br />
Quast für seinen unermüdlichen Einsatz, die engagierte Auseinandersetzung mit den Umweltfragen,<br />
insbesondere im Bereich Naturschutz, und die Vertretung der Interessen des<br />
Berufsstandes in Diskussionen mit Kollegen, anderen Verbänden, den Behörden und Politikern.<br />
Siegfried Dann: „Heinrich Quast hat für den Berufsstand viel Wertvolles geleistet, er hat<br />
sich eingesetzt für uns alle. Er hat mit dem Blick des Praktikers immer wieder die Grenzen<br />
des Ordnungsrechts deutlich gemacht und überzogene Forderungen, die die nachhaltige<br />
Produktion beschädigen, angeprangert. Sein Sachverstand und seine Kenntnisse haben uns<br />
im Umweltausschuss bereichert.“<br />
Bildunterschrift/Download:<br />
Siegfried Dann (links) und Dr. Hans-Joachim Brinkjans (rechts), stellvertretender ZVG-<br />
Generalsekretär und ZVG-Umweltreferent, danken Heinrich Quast für dessen jahrelange<br />
Arbeit im Umweltausschuss. Foto: ZVG<br />
www.g-net.de/content/presse<strong>dienst</strong>/bilder/verabschiedung_quast.jpg<br />
Wir freuen uns über den Abdruck unserer Artikel in Ihren Medien und bitten um einen entsprechenden Quellenverweis<br />
sowie Zusendung eines Belegexemplars.<br />
Die hier zum Download zur Verfügung gestellten Bilder unterliegen dem Schutz des Urheberrechts. Der <strong>Zentralverband</strong><br />
<strong>Gartenbau</strong> e.V. stellt sie Journalisten ausschließlich für publizistische Zwecke und im Rahmen des Presse-<br />
und Urheberrechts kostenfrei zur Verfügung. Jede anderweitige Verwendung, insbesondere die Weitergabe<br />
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verwenden Sie bitte „Quelle: <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V.“ und übersenden unserem Referat<br />
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Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de