josef gabriel rheinberger briefe und dokumente seines lebens

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josef gabriel rheinberger briefe und dokumente seines lebens

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Sehr geehrter Herr Professor!

Meinen herzlichsten Dank für Ihre gutige Durchsicht meiner

beiden opuscola. Erlauben Sie, dal3 ich in Betreff

Ihres nun in Druck gehenden Chores mir elnen Wunsch und

Bitte erlaube: Möchten Sie Ihrer Titelangabe "zum 500'

jHhrigen JubilEum der UniversitEt Heidelberg componirt"

nicht noch beisetzen "und dem akademischen Gesangverein

Heidelberg zugeeignet?"

Sie wilrden diese Auszeichnung gewil3 nicht unmusikalischen

und undankbaren SHngern zuwenden! Am 1. MHrz findet

unter Zuhilfenahme des Herrenchors vom Bach-Verein

eine Aufführung Ihres immer und Uberall begeisternd wirkenden

"Thai des Espingo" statt. Da Ihr Name hier ielder

kaum anders als aus Zeitungen bekannt 1st, so 1st der

Jubel ob dieser schönen Musik umso grof3er.

Darf ich Sie urn eine freundliche Notlz in der angedeuteten

Frage bitten?

In ausgezeichneter Verehrung Ihr stets ergebener Schüler

Heidelberg, 15.1.86

Ph. Woifrum.

Der Berliner Tonkünstlerverejn hatte im Oktober 1884

einen Preis von 300 Mark für em Kiavierquartett ausgeschrieben.

Richard Eichberg (1855-1921) bedankte sich als Schrif tführer

des Vereins für Rheinbergers Zusage, als Juror

zu fungieren:

Berlin, den 31.Oct.1885.

Hochgeehrter Herr Professor!

Im Anschluss an Ihre gUtige Zusage, bel der vom Berliner

TonkUnstlerverein ausgeschriebenen Concurrenz auf

em Klavierquartett das Preisrichteramt ausüben zu wollen,

beehre ich mich, Ihnen rnitzutheiien, dass wir die

das betr. Packet enthaitende Kiste (mit 21 Quartetten)

der Post nunmehr übergeben, dieselbe somit in den nHchsten

Tagen bei Ihnen eintreffen muss. Nach beendeter

Durchsicht bitten wir ergebenst, sich bei der - seibst-

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