Umwelterklärung 2011 - Märkisches Landbrot

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Umwelterklärung 2011 - Märkisches Landbrot

märkisches landbrot

Umwelterklärung 2011

(6. Umwelterklärung)

mit den Ökobilanzzahlen von 1994 bis 2010


märkisches landbrot

Umwelterklärung 2011

(6. Umwelterklärung)

mit den Ökobilanzzahlen von 1994 bis 2010


inhaltsverzeichnis

Vorwort 5-6

Gültigkeitserklärung 7

Unternehmen 8

Handwerk – Produktion 8-9

Bereichsübergreifende Aufgabe: Qualitätsmanagement 9

Dienstleistung – Verwaltung 10

Dienstleistung – Handel 10

Wir machen Bio mit Charakter 11

Umweltleitlinien

MÄRKISCHES LANDBROT, ein Unternehmen mit integriertem Nachhaltigkeits-

12

management (Corporate Responsibility) 13-1

Corporate Social Responsibility (CSR) 1 -15

Umweltmanagementsystem (UMS) 16

Mitarbeiterstatements 17

Wie schätze ich die Ökologie in unserem Betrieb ein? 17

Welche ökologischen Maßnahmen treffe ich selbst? 17

Was ist meine Meinung zur Arbeit des Umweltausschusses? 17

Freie Bekenntnisse zum Umweltmanagement des Betriebes 17

Erreichtes: Ziele und Umsetzung des Umweltprogramms 2008 – 2010 18

Umweltmanagementsystemziele 18-19

Verbesserung der Organisationsstruktur 20

Ökobilanzziele – Umweltprogramm 21-31

Aktuelle Zahlen, Auszüge aus der Ökobilanz 2010 32

Kontenrahmen 32

Input 32

Output 33-3

Umweltkennzahlen 3

Abfallquote – Reststoffe – Gesamt 3 -35

Wassereffizienz 36-37

Energieeffizienz 37-38

Verpackungseffizienz 38-39

Biologische Vielfalt 39- 0

Schadstoffausstoß 0- 1

Betriebsinduzierte verkehrsbedingte Umwelteinwirkungen

CO2e-Kompensation durch Aufforstung

1- 3

Product Carbon Footprint bei MÄRKISCHES LANDBROT - 6

Aktuelle Umweltaspekte 7- 9

Umwelterklärung 50

Gültigkeitserklärung 50

Ansprechpartner 51

Bereiche Organisation und Unternehmenspolitik 51

Bereich Umweltmanagement und Ökobilanz 51

Impressum 51

Herausgeber 51

Konzept und Verantwortung 51

Bearbeitung 51

Drucklegung 51


Liebe Interessierte,

kaum zu glauben, aber inzwischen blickt MÄRKISCHES LANDBROT auf eine Ökobilanzierungs-Geschichte

von 20 Jahren zurück. Die erste Ökobilanz von MÄRKISCHES LANDBROT ist

1992 – auf dem alten Betriebsgelände in der Dieselstraße – entstanden.

Die Einsicht, Unternehmen ein managementorientiertes Instrument an die Hand geben

zu müssen, mit dessen Hilfe eine nachhaltige Wirtschaftsweise gefördert wird, hat

die Europäische Gemeinschaft bereits 1992 veranlasst, EMAS als ein freiwilliges Managementinstrument

für Unternehmen zu schaffen, um die kontinuierliche Verbesserung

der Umweltleistung von Unternehmen zu unterstützen. Um die Umsetzung der Verordnung

in einem mittelständischen Unternehmen zu erproben und eine Systematik zur

Vorgehensweise bis hin zur Validierung zu entwickeln, förderte die Berliner Senatsverwaltung

für Wirtschaft und Technologie von Juni 199 bis November 1995 das Öko-Audit-

Modellprojekt, an dem MÄRKISCHES LANDBROT teilnahm. So wurde die Bäckerei das erste

bei der IHK Berlin registrierte Unternehmen (Registernummer D-107-00001) und der

erste EMAS-registrierte Lebensmittelhersteller in Europa (www.emas-register.de). Die heutige

Ökobilanz bezieht sich auf den Bilanzzeitraum seit dem Umzug auf das »neue« Betriebsgelände

in der Bergiusstraße, 199 bis heute.

Während dieser Zeit ist sie zu einem wichtigen Instrument unseres Umweltmanagementsystems

geworden und liefert viele interessante Informationen und Details über unseren Betrieb.

Neben dem eigenen Nutzen lockt die Ausführlichkeit und Offenheit der Bilanz und des

Kennzahlensystems vor allem studentische Besuchergruppen an, die sich im Studium mit dem

Thema Umweltmanagement beschäftigen.

Wir freuen uns, auf den folgenden Seiten eine kurze Zusammenfassung der Ökobilanz, unseres

Umweltmanagementsystems und den vielen kleinen und großen Dingen zu geben, die

uns in den letzten 3 Jahren widerfahren sind.

Das ökologische Wirkungsfeld von MÄRKISCHES LANDBROT liegt hauptsächlich in der Kernkompetenz

der Bäckerei demeter – in dem Einkauf regionaler Rohstoffe aus ökologischem

Landbau und der Herstellung gesunder Lebensmittel.

Allein der Einkauf des verarbeiteten Getreides von jährlich etwa 1.500 Tonnen sorgt für

eine dauerhafte ökologische Bewirtschaftung einer Fläche von etwa 750 Hektar (7.500.000

Quadratmetern) mit allen positiven Umweltauswirkungen, die damit verbunden sind.

Mit diesem Korn backen wir nach den höchsten Qualitätsanforderungen des Demeter-Verbandes

ausschließlich gesunde Lebensmittel. Gesunde Ernährung schützt vor vielen Erkrankungen

und vermindert damit den notwendigen Chemieeinsatz der Pharmaindustrie. Berücksichtigt

man, dass allein in Deutschland jährlich etwa 100 Tonnen Medikamente in der Toilette

landen und viele davon wieder im Trinkwasser auftauchen, ist gesunde Ernährung nicht nur

für den menschlichen Körper selbst wichtig, sondern entscheidet auch über die zukünftige

Lebensgrundlage aller Naturwesen.

So freute uns die von Michael Wimmer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Ökologischer

Landbau Berlin-Brandenburg (FöL) am 03.03.2011 in der Berliner Zeitung veröffentlichte

Einschätzung zur Lage der Bio-Branche, in der Wimmer Berlin zur Hauptstadt der Bio-

Supermärkte und den Schwund kleiner Naturkostgeschäfte für gestoppt erklärte. 2010 setzte

der Bio-Fachhandel in Berlin und Brandenburg nach seiner Aussage 150 Millionen Euro um.

15 Prozent der Bio-Produkte, die in Berlin und Umgebung verkauft wurden, stammten aus der

Region.

Unter den Regionalen ist auch MÄRKISCHES LANDBROT. Mit einem Umsatz von ca. 5,7 Millionen

Euro im Geschäftsjahr 2010 hat die Bäckerei demeter einen nicht unerheblichen Anteil

am regionalen Bio-Umsatz und damit auch an der ökologischen Performance der Region.

Den positiven Aussichten entgegen stehen langfristige negative Trends, wie der rasante Verlust

an biologischer Vielfalt (Biodiversität), die fortwährende Klimaerwärmung und der Energiehunger

der Menschen. Schon heute sind unsere Bauern auf ein breites Spektrum an Saatgut mit

unterschiedlichsten Eigenschaften angewiesen, um die Klimaveränderungen in ihrer praktischen

Arbeit auf dem Feld ausgleichen zu können. Energiehunger und Konkurrenz mit Energiepflanzen

sorgen für sprunghaft steigende Pachten für Ackerland.

Am Runden Tisch Getreide von MÄRKISCHES LANDBROT, an dem sich jährlich die Bauern

vorwort

5


6

und Bäcker treffen, um sich über zu erwartende Getreideernten und -qualitäten und Preisentwicklungen

auszutauschen, wurde am 18.05.2011 gemeinsam beschlossen, die Rohstoffpreise

von Roggen und Weizen für die kommende Ernte um 10 Prozent zu erhöhen.

Angesichts der ökologischen Dimension der Landwirtschaft scheint das betriebsinterne ökologische

Wirkungsfeld von MÄRKISCHES LANDBROT eher begrenzt. Trotzdem hat sich wieder

eine Menge getan.

Die Getreidemühlen wurden teilautomatisiert, der gemeinsam mit dem Backofenbauer Firma

Parchim entwickelte Holzbackofen mit Pelletsbefeuerung wurde 2008 in Betrieb genommen.

Eine neue Brötchenanlage wurde in die Produktion integriert. 2009 und 2010 wurden zwei

Aromaanlagen in Betrieb genommen, die zu einer weiteren Verbesserung der Teige hinsichtlich

Aroma und Haltbarkeit führten. Die photovoltaische Solaranlage ist von 21 auf 28 kWp

erweitert worden. 2010 wurde für die Vollkornkonditorei Tillmann eine neue Halle auf dem

Betriebsgelände gebaut.

Das PCF-Projekt von MÄRKISCHES LANDBROT wurde in Zusammenarbeit mit der Hoch-

schule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde entwickelt und umgesetzt. Dabei können die

CO 2e-Fußabdrücke aller unserer Eigenprodukte auf unserer Website abgerufen und interaktiv

mit Konsumdaten verknüpft werden. Die Dokumentation des PCF-Projekts wurde im Juli 2010

fertiggestellt und in den Druck gegeben. Erschienen ist das Buch »Der PCF – Die Methodik bei

MÄRKISCHES LANDBROT«, herausgegeben vom oekom-Verlag, Anfang 2011.

Die Website von MÄRKISCHES LANDBROT ist vollständig neu aufgebaut worden. Ziel war

einerseits die Verbesserung der Übersichtlichkeit und andererseits die Anpassung der Dokumentenstruktur

an die drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales.

2010 wurde Katja Pampel, eine Trainee im Rahmen des Traineeprogramms des Bundesprogramms

Ökologischer Landbau für ein Jahr im Nachhaltigkeitsmanagement beschäftigt.

Gemeinsam mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen haben wir uns z.B. thematisch

mit Keimlingen als Zutat und mit produktspezifischen Wasserfußabdrücken beschäftigt.

Auch Biodiversität wird ein Thema der nächsten Jahre sein.

Feiern Sie mit uns unser 20 jähriges Bestehen der Ökobilanzierung MÄRKISCHES LANDBROT.

Wir freuen uns über Ihre Fragen und Rückmeldungen auch unter deinert@landbrot.de oder

weckmann@landbrot.de.

Christoph Deinert

Geschäftsführer

Joachim Weckmann

Geschäftsführer


unternehmen

MÄRKISCHES LANDBROT ist eine mittelständische, ökologische Bäckerei mit Sitz im Gewerbegebiet

Berlin-Neukölln und einem jährlichen Umsatz von ca. 6 Millionen Euro. Seit 1996 bilden

wir Bäcker aus. MÄRKISCHES LANDBROT hat zur Zeit feste Mitarbeiter (auch in Teilzeit),

davon 6 Bäckermeister und Auszubildende.

Abbildung: Organigramm MÄRKISCHES LANDBROT

8

Das Organigramm (www.landbrot.de/ueber-uns/organigramm.html) stellt unser Streben dar,

ein gesundes und schmackhaftes Brot herzustellen. Im Mittelpunkt steht also das Brot – das

Brot ist unser Chef. Ihm zu dienen und es gut werden zu lassen, ist unser erstes Bemühen.

In dem Brot sind drei »Rosinen« enthalten: Ökologie, HACCP und Qualitätsmanagement sowie

die Unterstützung durch Belegschaft und Helfer. Die Rosinen sollen harmonisch mit Gleichklang

»genährt« werden. Diesem Bestreben dienen die drei Bereiche:

Handwerk – Produktion

Dienstleistung – Verwaltung

Dienstleistung – Handel

Jeder Bereich vertritt also seine ureigensten Interessen. Vermittlungsarbeit wird von den

Geschäftsführern geleistet. Unterstützt werden sie dabei vom Führungskreis sowie verschiedenen

Arbeitskreisen.

handwerk - produktion

Bei den Produkten von MÄRKISCHES LANDBROT werden traditionell keine Qualitätskompromisse

eingegangen. Sie sollen gut schmecken. Die Rohstoffe kommen aus biologischem Landbau.

Der Kauf von Produkten von MÄRKISCHES LANDBROT trägt damit zur Gesundung der Erde

bei. Alle Zutaten werden ohne künstliche oder chemische Zusätze gebacken bzw. geröstet.


Bei der Herstellung verbindet MÄRKISCHES LANDBROT die Kompetenz der Bäcker mit dem

HighTech moderner Geräte. Das Korn für die Brote wird z.B. direkt vor dem Backen langsam

auf eigenen Steinmühlen vermahlen, damit möglichst viele der licht- und sauerstoffempfindlichen

Aroma- und Vitalstoffe bewahrt bleiben. Bis zu 0 verschiedene Sorten Brot, 1 Sorten

Brötchen, 6 Sorten Kleingebäck (Ciabatta, Baguettes, Rosinenbrot und -zopf) und 5 Weiß- und

Toastbrotsorten entstehen täglich in der Backstube von MÄRKISCHES LANDBROT. Das bedeutet:

viele verschiedene Teige ansetzen, wiegen, teilen, kneten und formen. Ein großer Teil der

Brote wird in Formen gebacken, ein

anderer Teil wird freigeschoben.

Zum Backen bleiben die Brotlaibe

je nach Form und Sorte zwischen

50 Minuten und Stunden im Ofen.

Die Kontrolle des Backvorgangs

wird der Computersteuerung energiesparender

Thermo-Roll-Öfen

überlassen. Die kräftigeren dunklen,

überwiegend roggenhaltigen Brote

werden ausschließlich mit Sauerteig

gebacken. Bei den weizenbetonten

Broten wird Backferment

oder Hefe eingesetzt. Ausführliche

Informationen bietet die Landbrot

Fibel von MÄRKISCHES LANDBROT.

Bäckerteam beim Formen von Dinkel-Rosinenzöpfen.

bereichsübergreifende aufgabe: qualitätsmanagement

Seit 1981 werden ausschließlich biologische Rohstoffe und Zutaten verbacken. So kommt

das Getreide, mit Ausnahme von Kamut, aus Demeter-Anbau – genauere Angaben unter

www.demeter.de. Bis auf die konventionelle Hefe in den Ciabattasorten stammen alle Zutaten

aus kontrolliert biologischem Anbau. Das Getreide wird überwiegend und bevorzugt aus Brandenburg

bezogen.

Kontinuierlich wird die Qualität der eingehenden Rohstoffe und der fertigen Waren überprüft.

Dabei werden alle direkt von Erzeugern gelieferten Getreide auf Backfähigkeit, chemische Rückstände

und Schwermetalle geprüft. Alle von Lieferanten kommenden Rohstoffe werden vom

Lieferanten geprüft. Neben täglichen Stichprobenkontrollen wird jede Brot- und Brötchensorte

wöchentlich einer systematischen hausinternen Qualitätskontrolle nach DLG-Schema unterzogen.

Zusätzlich gibt es externe Qualitätskontrollen. Durch das Institut für Getreideverarbeitung

(IGV) bei Potsdam werden alle vierzehn Tage

nach DLG-Schema je fünf Brotsorten getestet.

Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft

(DLG) testet einmal im Jahr acht Brotsorten.

Außerdem werden pro Jahr drei Brote von

Demeter direkt geprüft. Jährlich findet durch

die BCS Öko-Garantie GmbH, Nürnberg, eine

unabhängige Kontrolle statt. Der Demeter-

Bund, Darmstadt, prüft jährlich die Einhaltung

der speziellen Demeter-Verarbeitungsrichtlinien

und führt mindestens eine Kontrolle nach

der EU Bio-Verordnung durch. Darüber hinaus

kann jederzeit eine nicht angemeldete Demeter-Kontrolle

stattfinden. Jährlich führt der

Demeter-Bund eine nationale Brotprüfung aller

118 Demeter-Bäckereien (Stand: 29. Juni

2011) durch.

Die Verwendung unserer Rohstoffqualität ist

ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz.

9


dienstleistung – verwaltung

10

Die Geschäftsleitung des Unternehmens ist für die umweltschutzbezogene Ausrichtung von

Beschaffung, Produktion und Absatz maßgeblich verantwortlich, gleichzeitig ist sie daran interessiert,

jeden einzelnen Mitarbeiter in die Umweltschutzmaßnahmen direkt mit einzubeziehen.

dienstleistung – handel

MÄRKISCHES LANDBROT ist traditionell eine Lieferbäckerei und besitzt kein eigenes Filialnetz.

Die Produkte werden regional und überregional über verschiedene Gruppen von Wiederverkäufern

vertrieben. In der

Reihenfolge ihres prozentualen

Umsatzvolumens sind dies: Naturkostfachgeschäfte,Reformhäuser,

Sonstige und Kaufhäuser.

Unter Sonstige sind die Umsätze

von Kindergärten, Kinderläden,

Kantinen, Hotels, Gaststätten,

Wochenmärkten und Food-

Coops zusammengefasst.

Zur besseren Einschätzung der

Rentabilität des Unternehmens

arbeiten wir mit der Ökobilanz

und der Umweltkostenrechnung.

1 Die Ökobilanz wird von Christoph Deinert und Hans-Jürgen Baumann jährlich erstellt.

Umweltschutz ist für MÄRKISCHES LAND-

BROT Ausgangspunkt des unternehmerischen

Denkens und Handelns und nicht

etwas, das dem eigentlichen Unternehmensgegenstand

künstlich hinzugefügt

wurde. Innerhalb der Verwaltung werden

die einzelnen Betriebsbereiche miteinander

koordiniert, zusätzlich erhält man hier

Informationen zu der Ökobilanz 1 und der

Umweltkostenrechnung 2.

Foto vom Führungskreistreffen 2010.

Von links stehend: Patrick Hannemann (Bäckermeister),

Christoph Deinert (Geschäftsführer), Peter Steinhoff (Backstubenleiter),

Diana Engel (Buchhaltung), Dirk Steigerwald

(Gast), Antonia Gruhn (Qualitätssicherung), Frank Schwarz

(Bäckermeister)

Vorne hockend von links: Jozef Kotula (Leitung Technik

und Hygiene), Uli Schmidt (Leitung Verkauf und Logistik),

Axel Werner (Bäckermeister)

Zu diesem Zweck betreibt MÄRKISCHES LAND-

BROT eine aufwändige Verkaufsstatistik, um

stets über Produktschwankungen im Bilde zu

sein. Gleichzeitig werden der Handel und die

Endverbraucher umfassend über die Produkte

und ihre ökologische Herstellung informiert.

2010 wurde damit begonnen, auch Produktkalkulationen

zu veröffentlichen. Den Anfang

machten die fair & regional gehandelten Haushaltspackungen

von Getreide und Mehl.

Bio-Supermarkt Kiepert & Kutzner in Prenzlauer Berg

2 Die Umweltkostenrechnung, genauer die Einführung eines integrativen Umweltkostenrechnungsmodells, wurde 1998 vollständig installiert.


Entgegen derzeit üblicher Werbestrategien von Unternehmen, den Unternehmenszweck mit

ökologischen oder sozialen Miniprojekten schmackhaft zu machen, entwirft MÄRKISCHES

LANDBROT ein den gesamten Unternehmenszweck umfassendes Nachhaltigkeitskonzept, das

sich kurz mit »Wir machen Bio mit Charakter« (Bio mit Zusatznutzen) beschreiben lässt. Dabei ist

MÄRKISCHES LANDBROT Trend-Setter bei Bio mit Zusatznutzen.

» Märkisches Landbrot ist für mich eines der nachhaltigsten Unternehmen die ich kenne. Das

Brot geht weit über Bio hinaus und ist für mich ein Zeichen, wieviel Spaß es machen kann jeden

Tag auf dem Weg zur Nachhaltigkeit zu lernen und dabei innovativ zu bleiben. Nicht nur ich,

sondern auch die WeGreen Nachhaltigkeitsampel beweisen das unermüdliche Engagement

des Unternehmens. Inzwischen geben vier verschiedene Institutionen dem Landbrot eine grüne

Ampel und auch unsere Nutzerbewertung fällt durchweg positiv aus. Von diesem Unternehmen

können andere Firmen sich sprichwörtlich eine Scheibe abschneiden.« Maurice Stanszus,

Geschäftsführer der WeGreen Nachhaltigkeitsampel.

Bio mit Charakter durch

wegreen

Nachhaltigkeitsampel für

Märkisches Landbrot

Basiert auf 4 unabhängigen Bewertungen der sozialen und

ökologischen Verantwortung.

interessiert mich 108 Update: 25.05.11

Nachhaltigkeitsinformationen des Unternehmens

wir machen bio mit charakter

zertifizierte Qualität — Anbau- und Verarbeitungsrichtlinien mit den

höchsten Anforderungen an Rohstoffqualität und Herstellungsverfahren.

Regionalität — Bezug von Rohstoffen aus der Nachbarschaft.

Fair Trade — vertragliche Zusicherung von Erzeugerpreisen, die

vom börsennotierten Getreidehandel abgekoppelt sind (unbefristete

Festpreise).

Corporate Social Responsibility (CSR) — nachhaltige und transparente

Unternehmensführung.

Verbesserte Umweltleistung — validiertes Umweltmanagementsystem

seit 1995.

Öffentliche Stakeholderbewertung — Nachhaltigkeitsampel von

WeGreen, Reklamationsauswertung (siehe Managementreview).

11


umweltleitlinien

12

Unsere Umweltleitlinien (ULL) sind eine tragende Säule zur Umsetzung des Firmenziels: ökologisches

Wirtschaften zur Schaffung gesunder Lebensmittel zu günstigen Preisen. Sie wurden

seit der letzten Umwelterklärung geringfügig angepasst.

MÄRKISCHES LANDBROT trägt durch konsequent ökologische Produktion

mit biologischen Rohstoffen zur Gesundung der Erde bei und dient mit seinen Produkten

der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Menschen.

I. Wir verarbeiten 100 Prozent ökologisch zertifizierte Rohstoffe zu 100 Prozent ökologischen Produkten.

II. Unsere Produktion ist an ökologischen Grundsätzen ausgerichtet.

III. Wir arbeiten nach den Grundsätzen unserer Firmenziele, des Umweltmanagementsystems - Öko Audit -

und denen einer »lernenden Organisation«.

I. Wir verarbeiten 100 Prozent ökologisch zertifizierte Rohstoffe zu 100 Prozent ökologischen Produkten.

1. Wir kaufen unsere Rohstoffe in der Region ein – soweit Verfügbarkeit, Qualität und Preis dies zulassen.

2. Vorverarbeitungsbetriebe sollten in der Region liegen – sofern damit keinerlei Qualitätsminderungen

verbunden sind.

3. Zu unseren Lieferanten, speziell den Landwirten, pflegen wir langfristige, faire und persönliche Beziehungen.

. Der Weg vom »Anbau bis zur Stulle« ist für den Verbraucher transparent.

5. Wir streben die höchste Ernährungsqualität für unsere Produkte an.

6. Wir sind Marktführer in der erlebbaren Qualität – zunehmend sind unsere Produkte mit Goldmedaillen

der DLG ausgezeichnet.

7. Zur gesunden Ernährung in Berlin-Brandenburg gehören Produkte von MÄRKISCHES LANDBROT.

8. Wir setzen, wo immer möglich, Rohwaren aus biologisch-dynamischem Anbau ein.

II. Unsere Produktion ist an ökologischen Grundsätzen ausgerichtet.

1. Der gesamte Betrieb wird ständig intern und extern unter ökologischen Gesichtspunkten überprüft

und auf ökologische Ziele ausgerichtet – unter anderem unterstützen dabei die EG-BIO-VO, die

EMAS-VO, Demeter-Richtlinien, das HACCP-Konzept oder die ISO 1 001 Norm.

2. Wir erarbeiten jährlich unsere Öko-Bilanz und veröffentlichen diese zusammen mit Kennzahlen – unter

anderem im Internet.

3. Wir verwenden bevorzugt erneuerbare Energiequellen wie z.B. Solarernergie, Pelletsbefeuerung, be-

treiben Regenwassernutzung und eine sorgfältige Reststoffnutzung.

III. Wir arbeiten nach den Grundsätzen unserer Firmenziele, des Umweltmanagementsystems - Öko Audit -

und denen einer »lernenden Organisation«.

1. Wir sind Marktführer mit erkennbarer Rendite im Vergleich zur übrigen Bio-Bäcker-Branche.

a) Wir bieten möglichst vielen Menschen gesunde Lebensmittel zu günstigen Preisen.

b) MÄRKISCHES LANDBROT betreibt eine aktive, offene und ehrliche Informationspolitik – nach innen

und außen.

c) Wir beliefern in erster Linie den Fachhandel – Reformhäuser und Naturkostläden – und erschließen

neue Marktpotenziale.

d) Wir arbeiten kontinuierlich an einer Verbesserung der Serviceleistungen in allen Bereichen und an

einer transparenten Preisgestaltung.

2. Wir sind Marktführer in den Arbeitsplatzbedingungen und die Entlohnung ist im Vergleich zu anderen

ökologisch wirtschaftenden Bäckereien überdurchschnittlich hoch.

a) Die einzelnen Firmenbereiche sind klar gegliedert und lassen möglichst große Gestaltungsfreiräume

für den Einzelnen.

b) Wir entwickeln zunehmend Kriterien an denen sich die einzelnen Löhne orientieren.

c) Interesse an Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter sind ausdrücklich

gewünscht und werden aktiv gefördert.

d) Ziel im Umgang miteinander ist es, Spaß zu haben, voneinander zu lernen und die Eigenverantwor-

tung zu fördern.

f) In den einzelnen Bereichen gibt es regelmäßigv konstruktive und offene Gesprächskreise.


märkisches landbrot

ein unternehmen mit integriertem nachhaltigkeitsmanagement (corporate responsibility)

Seit der UNCED-Konferenz in Rio de Janeiro (1992) sehen sich Unternehmen zusehends in der

Pflicht, im Sinne der Konferenzvision der nachhaltigen Entwicklung (sustainable developement),

neben der ökonomischen Effektivität ökologische und soziale Anliegen in das konventionelle

Management zu integrieren.

Nach einer vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit beauftragten

und 2002 vom Center for Sustainability Management (CSM) der Universität Lüneburg veröffentlichten

Studie, begründet sich das Nachhaltigkeitsmanagement in der unternehmerischen

Aufgabe folgenden vier Herausforderungen erfolgreich zu begegnen:

Ökologische Herausforderung: Ziel ist der langfristige Schutz der natürlichen Umwelt, die

Sicherung ihrer Absorptionsfähigkeit und Regenerationskraft und der Erhalt der Biodiversität.

Soziale Herausforderung: Unternehmen sind gesellschaftlich eingebettete Institutionen, die

auf gesellschaftliche Akzeptanz angewiesen sind. Sie müssen ihre sozialen Wirkungen auf Individuen,

Anspruchsgruppen und die Gesellschaft insgesamt berücksichtigen. Ziel ist die Steigerung

der Sozial-Effektivität und somit die Reduktion sozial unerwünschter Auswirkungen des Unternehmens

und die Förderung positiver sozialer Wirkungen.

Ökonomische Herausforderung an das Umwelt- und Sozialmanagement: Da gewinnorien-

tierte, in einem Wettbewerbsfeld agierende Unternehmen primär für ökonomische Zwecke

gegründet und betrieben werden, steht das Umwelt- und das Sozialmanagement von Unternehmen

immer vor der Herausforderung, eine Erhöhung des Unternehmenswertes und einen

Beitrag zur Rentabilität zu leisten oder zumindest möglichst kostengünstig zu agieren.

Integrationsherausforderung: Die Integrationsherausforderung schließlich leitet sich aus

zwei Ansprüchen auf dem Weg zum Nachhaltigkeitsmanagement ab. Einerseits besteht hierbei

die Aufgabe, die drei vorgenannten Herausforderungen gleichzeitig zu erfüllen. Andererseits

geht es darum, das Umwelt- und das Sozialmanagement mit ihren Konzepten und Instrumenten

in das konventionelle, ökonomisch ausgerichtete Management methodisch einzubetten. Derzeit

werden Umwelt- und Sozialfragen sehr oft organisatorisch und methodisch getrennt vom ökonomischen

Management behandelt, was dazu führen kann, dass sowohl Gemeinsamkeiten als

auch Konflikte zuwenig erkannt und somit zu wenig effektiv oder gar nicht angegangen werden.

Ziel eines Nachhaltigkeitsmanagements ist jedoch die integrierte Berücksichtigung ökologischer,

sozialer und ökonomischer Aspekte.

MÄRKISCHES LANDBROT versucht diesen Ansprüchen mit einem an das Total Quality Environmental

Management TQEM angelehnten Managementsystems gerecht zu werden. Dabei

werden verschiedene herkömmliche und speziell auf Nachhaltigkeit abgestimmte Konzepte

und Instrumente angewandt.

Das TQM (Total Quality Management)

ist ein Ansatz, der Qualität als

Maxime in den Mittelpunkt stellt und

davon ausgeht, dass höhere Qualität

Kunden zufriedenstellt und den Nutzen

für die Mitarbeiter sowie für die

Gesellschaft erhöht und damit langfristigen

Geschäftserfolg garantiert.

Das Managementkonzept TQEM integriert

Umweltaspekte in die Kernstrategien

des Unternehmens. Es ist

die Verknüpfung von Umweltmanagement

(UMS) und TQM und hat

viele Gemeinsamkeiten mit (Öko-)

Controlling. Mit dem Slogan »Es gibt

immer einen Anfang für das Bessere«

dokumentiert MÄRKISCHES LAND-

BROT seine Bemühungen um einen

kontinuierlichen Verbesserungsprozess

(KVP). Website MÄRKISCHES LANDBROT, Menüstruktur der Startseite

13


1

Neben den zentralen Managementkonzepten TQEM und UMS bedient sich MÄRKISCHES

LANDBROT der Konzepte Betriebliches Umweltinformationssystem, dem Controlling, dem Marketing,

dem Rechnungswesen und dem Supply Chain Management.

Das TQEM ist eine das ganze Unternehmen erfassende und auf die Mitwirkung aller Mitglieder

gestützte Qualitätsphilosophie. Der Qualitätsbegriff ist dabei umfassend definiert und schließt

neben der Prozess-, Produkt- und Servicequalität explizit auch die Qualität im Hinblick auf die

Belange der Mitarbeiter und der Gesellschaft ein.

Das für die Professionalität und den Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) notwendige

KnowHow generiert sich aus kontinuierlichen Schulungen von Mitarbeitern, aber auch

aus einem konsequenten Einsatz externer Fachleute im Unternehmen. So sind erfahrene und

zum Teil mit eigenen Kompetenzen ausgestattete Fachleute verschiedener Ausrichtungen in

den Controllinggruppen vertreten (Qualitätssicherung, Backstubenleitertreffen, HACCP-Runde,

Korrektur- und Maßnahmen-Runde (KM-Runde), Umweltausschuss, Arbeitsschutzausschuss,

Buchhaltung, Marketing, EDV, strategisches Management).

Seit Einführung des UMS hat sich MÄRKISCHES LANDBROT bis heute auch unter Mitwirkung

der Belegschaft ein professionelles und auf den Betrieb abgestimmtes Managementsystem

erarbeitet.

Eingebettet in die nachhaltige Unternehmensführung (Corporate Responsibility) ist auch das CSR.

corporate social responsibility (csr)

MÄRKISCHES LANDBROT übernimmt gesellschaftliche Verantwortung.

Im Laufe der Zeit hat MÄRKISCHES LANDBROT den hohen Anspruch in vielen Bereichen realisieren

können.

Arbeitsplatz

Vereinbarkeit von Familie & Beruf – (Work-Life-Balance)

Weiterbildung und Qualifikation

Antidiskriminierung, Chancengleichheit und Vielfalt

Gesundheitsmanagement

Arbeitnehmerrechte, Entscheidungsfindung und Vorschlagswesen

Faire Bezahlung

Markt

Produktqualität

Produktsicherheit

Verantwortlicher Umgang mit Produkten

Umfassende Produktinformationen

Verbraucherschutz

Faire Preisgestaltung

Ausgegrenzte Kundensegmente

Zulieferer, Beschaffung

Faire Partnerschaft mit Geschäftspartnern

Kooperationen

Gemeinwesen (Corporate Citizenship)

Unternehmensspenden und Sponsoring (Corporate Giving)

Gemeinnützige Unternehmensstiftungen, Vereine (Corporate Foundations)

Gesellschaftliches Engagement von Mitarbeitern (Corporate Volunteering)

Auftragsvergabe an soziale Einrichtungen

Lobbying für soziale Anliegen

Umwelt

Umweltmanagementsystem (UMS)

Die weitreichenden CSR-Aktivitäten im Rahmen des Spenden und Sponsorings in Form von

Sach- und Geldspenden für eine nachhaltige Unterstützung von Projekten in Berlin-Brandenburg

(z.B. »fair & regional«, Suppenküchen in Berlin-Neukölln), nationalen Projekten (z.B. Bio-Brot-


ox Berlin-Brandenburg) und internationalen Projekten (z.B. Projekte in Niger, Madagaskar und

Tibet) sind mit einem Betrag in Höhe von mindestens 10 Prozent vom Jahresüberschuss in den

Firmenzielen der Bäckerei verankert.

Eine ausführliche Version mit der Auflistung der sozialen Unternehmensleistungen wurde im Rahmen

der Ökobilanz 2007 (www.landbrot.de) erstmals vollständig veröffentlicht. Später wurde

ein separates CSR-Konzept veröffentlicht. Heute sind die CSR-Maßnahmen auf der Homepage

von MÄRKISCHES LANDBROT beschrieben und werden laufend aktualisiert.

1%

23%

31%

Mittelfluss

lokal (Neukölln)

lokal (Neukölln) regional Berlin (ohne Neukölln) Land Brandenburg Deutschland ohne Berlin Deutschland und Brandenburg ohne Berlin Welt und ohne Brandenburg Deutschland

regional Berlin (ohne Neukölln)

Land Brandenburg

3%

18%

20%

Mittelverwendung

Grundbedürfnisse

Grundbedürfnisse

(Hunger,

(Hunger,

Medizin)

Medizin) Sport und Spiel

sonstige soziale Veranstaltungen

Sport Ausbildung, und Spiel Bildung sonstige soziale Veranstaltungen

Politik (z.B. Anti-Atomkraft, Gentechnikfreiheit,

Ausbildung, Politik (z.B. Bildung Anti-Atomkraft, Gentechnikfreiheit, ökol. Landbau, Parteien)

ökologischer Landbau, Parteien)

5%

25%

20%

Welt ohne Deutschland

54%

Grafik: Aufschlüsselung örtliche Verteilung von

Spenden- und Sponsoringmitteln 2010

Grafik: Aufschlüsselung Verwendung von

Spenden- und Sponsoringmitteln 2010

15


umweltmanagementsystem (ums)

16

Im Juni 199 wurde MÄRKISCHES LANDBROT von der Senatsverwaltung für Wirtschaft und

Technologie als erster Berliner Betrieb für das Öko-Audit-Modellprojekt gefördert. Es wurde

erstmalig die technische und organisatorische Machbarkeit der Öko-Audit-Verordnung speziell

für kleine und mittlere Unternehmen geprüft und für anwendbar befunden.

Das integrierte Umweltmanagementsystem unterstützt mit der Erfassung und Bewertung der

betrieblichen Umwelteinwirkungen die umweltorientierte Unternehmensführung. MÄRKISCHES

LANDBROT lebt als eines der ersten Unternehmen seit 1995 ein nach EMAS III zertifiziertes UMS.

Dies geschieht mithilfe eines zentralen Korrektur- und Maßnahmenplanes (KM-Plan), in dem alle

entscheidenden Belange aufgenommen und verfolgt werden. Diese zentrale Protokollierung

und betriebliche Bekanntmachung wichtiger Angelegenheiten der Controllinggruppen (Qualitätssicherung,

Backstubenleitertreffen, HACCP-Runde, KM-Runde, Umweltausschuss, Arbeitsschutzausschuss,

Betriebsrat) ermöglicht einerseits allen Mitarbeitern Einsicht in die aktuellen zentralen

Themen des Unternehmens zu geben, Entscheidungsprozesse zu verfolgen und mitzubestimmen

(Einbeziehung der Wünsche von Mitarbeitern bereits im Planungsprozess, ökologisches

und betriebliches Vorschlagswesen, Teilnahme in Controllinggruppen), andererseits werden

Maßnahmen aller Controllinggruppen in das TQEM integriert und transparent gemacht.

Seit 199 wurden inklusive der vorliegenden insgesamt sechs Umwelterklärungen mit der Darstellung

der neuen Ziele und den jeweils aktuellen Zahlen der Ökobilanz * veröffentlicht und

validiert.

Im Rahmen des Managementreviews werden seit 200 auch soziale Kriterien ins Kennzahlensystem

integriert, mit deren Hilfe das Unternehmen seine soziale Performance und Verantwortung

prüfen und dokumentieren kann.

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In den Sozialeffizienzkennwerten können

die Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher

Probleme, z. B. Sicherheits-, Schulungs-

und Gesundheitseffizienz hervorgehoben

werden (siehe Managementreview

auf www.landbrot.de/aktuelles/oeffentlichkeit/downloads.html).

2008 – 2010 wurde das PCF-Projekt von

MÄRKISCHES LANDBROT in Zusammenarbeit

mit der Hochschule für nachhaltige

Entwicklung Eberswalde entwickelt und

umgesetzt. Dabei können die CO 2e-Fußabdrücke

aller unserer Eigenprodukte auf

der Website abgerufen und interaktiv mit

Konsumdaten verknüpft werden. So kann

jeder Konsument seinen individuellen

Fußabdruck bezogen auf den Konsum

von MÄRKISCHES LANDBROT ermitteln

und mit dem, in einer Umfrage ermittelten

Kundendurchschnitt, vergleichen.

2010 wurde die Homepage von MÄR-

KISCHES LANDBROT komplett neu aufgebaut.

Ziel war es dabei, die Themen nach

den Nachhaltigkeitssäulen Ökonomie,

Ökologie und Soziales zu sortieren und

transparent zu gestalten.

2011 werden Kennzahlen nach Empfehlung

der Global Reporting Initiative GRI in

das Berichtswesen integriert.

* Eine betriebliche Ökobilanz erfasst systematisch die Mengen aller Stoffe und Energieströme eines Unternehmens, die im Laufe der Produktion

anfallen, z.B. Rohstoffeingang und Produktionsmengen, aber auch unerwünschte Emissionen. Grundsätzlich können dabei im Produktionsprozess

keine Stoffe und Energien verloren gehen – sie werden nur umgewandelt.


wie schätze ich die ökologie in unserem betrieb ein?

mitarbeiterstatements

Uli: Eigentlich sehr gut und umfangreich und wir verbessern permanent etwas. Ich

finde, es gibt zu wenig »Ökos« in unseren Reihen. Ich bin zwar selber auch keiner,

richte aber mein Leben immer stärker danach aus.

Sabine: Hoch: Mülltrennung, Regenwasser für die Toiletten und Grünanlagen, Solar

auf dem Dach, Grüner Strom, eigenen Brunnen, Umweltmanagement, der Versuch

CO 2e-neutralen Wirtschaftens, viele Untersuchungen zu diversen Themen, Füh-

rungen und Schulungen vermitteln ökologisches Wissen usw…

Marcus: Die Ökologie ist gut und wird weiter ausgebaut. Der CO 2e-Fußabdruck

war eine neue Idee. Es gibt ökologische Projekte.

Jürgen: Es gibt natürlich immer Optimierungspotenziale, trotzdem denke ich, dass

MÄRKISCHES LANDBROT vorbildlich in der Entwicklung und Umsetzung neuer

Maßnahmen ist und sich dem Motto treu bleibt: »Es gibt immer einen Anfang für

das Bessere.«

Pascal: Die Ökologie ist meiner Meinung nach sehr gut.

welche ökologischen maßnahmen treffe ich selbst?

Uli: Ich versuche soviel Verschwendung wie möglich zu vermeiden – egal wo…

Papier, Wasser, Strom usw… Ich vermeide immer mehr im privaten Bereich die

Autofahrten, außer wo es unvermeidlich ist.

Sabine: Mülltrennung, Einkauf zu 70 Prozent BIO, privat viel Fahrradnutzung, einge-

schränkter Konsum (Second Hand Kleidung), keine Flugreisen sondern naturnahe

Urlaube…

Jürgen: Maßnahmen wie Mülltrennung und Radfahren sind für mich selbstver-

ständlich. Ich bewirtschafte meinen eigenen Garten ökologisch, hierzu zählt auch

die Energiegewinnung über eine eigene Solaranlage.

Pascal: Ich trenne den Müll, benutze Mehrwegflaschen und habe Stromspar-Steck-

dosenleisten, die ich bei Nichbenutzung der Geräte ausschalte.

was ist meine meinung zur arbeit des umweltausschusses?

Uli: Die Tätigkeit eines Umweltausschusses ist für einen Betrieb wie MÄRKISCHES

LANDBROT unabdingbar. Ich wünsche mir aber mehr Einblick in das Gremium.

Sabine: Weiter dranbleiben, eine wertvolle Arbeit und entspricht unserem Image.

Marcus: Von der Arbeit des Umweltausschusses ist mir wenig bekannt.

Jürgen: Leider bin ich kein Mitglied im Umweltausschuss, meine Ideen treffen aber

auf offene Ohren.

freie bekenntnisse zum umweltmanagement des betriebes.

Uli: Ich denke, dass wir einen guten Weg gehen – Preise und Auszeichnungen, die

wir für unsere Bemühungen bekommen, sprechen für sich. Allerdings finde ich

manche Dinge sehr kompliziert, z.B. ist es sehr mühsam die Umwelterklärung zu

lesen und zu verstehen.

Sabine: …immer noch zu viele PKWs innerhalb des Betriebes und der Gesamtbeleg-

schaft.

Marcus: Das Umweltmanagement ist vorbildlich. Es wird immer nach Verbesse-

rungen gesucht, z.B. bekommen die neuen Öfen eine Wärmerückgewinnung.

Jürgen: Ich kenne keinen anderen Betrieb, der so viel Einsatz im Umweltmanage-

ment zeigt wie MÄRKISCHES LANDBROT.

Pascal: Gut und wichtig für die Umwelt.

17


erreichtes

ziele und umsetzung des umweltprogramms 2008 – 2010

18

Das Umweltprogramm 2008 – 2010 teilt sich in zwei große Gruppen. Da sind zum Einen

die sogenannten Umweltmanagementsystemziele und zum Anderen die Öko-Bilanzziele. Die

einen ergeben sich aus der Unternehmensphilosophie und der daraus abgeleiteten Unternehmenspolitik,

während sich die anderen Ziele mehr oder weniger direkt aus der Ökobilanz

ergeben. Deswegen soll die Auswertung der Ziele in zwei Teilen erfolgen.

umweltmanagementsystemziele

Cover zum Buch »Der PCF…«

Förderung des ökologischen Bewusstseins der Verbraucher, Verbesserung der Öffentlichkeitsmaßnahmen.

Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit konnte eine Vielzahl an Aktivitäten verzeichnet

werden. An dieser Stelle sollen stellvertretend einige genannt werden:

Die Ökobilanzen zwischen 1995 bis zur aktuellen Bilanz 2010 und die sechs Umwelterklärungen

mit der hier vorliegenden Umwelterklärung 2011 liegen vor. Seit 2003 wird auch das

Managementreview veröffentlicht und ins Netz gestellt (www.landbrot.de/aktuelles/oeffentlichkeit/downloads.html).

Presseberichte über die Arbeit von MÄRKISCHES LANDBROT lassen sich sowohl in der

Fachpresse, als auch in der gemeinen Presse finden. Neben den Zeitungsartikeln liegen auch

Webartikel vor und sind auf der Internetseite unter Aktuell > Öffentlichkeit > Presse einsehbar.

Einen kurzen Einblick vermitteln auszugsweise folgende Veröffentlichungen:

»Product Carbon Footprint (PCF) – Die Methode bei Märkisches Landbrot« – über die

Herausgabe des Buches von Ch. Deinert und J. Pape: Web-Baecker, Januar 2011

»Bio BrotBox Aktion 2010« – verschiedene Berichte unter anderem: Bild, BZ, Berliner

Morgenpost, Berliner Kurier, Märkische Allgemeiner, Potsdamer Neueste Nachrich-

ten, September 2010

»Pionierleistung beim Klimaschutz« über den Einsatz des PCF Rechners bei MÄRKISCHES

LANDBROT: Demeter-Webinfo, März 2010

»Fair & regional« – vier Fragen an MÄRKISCHES LANDBROT, Christoph Deinert im Inter-

view: USP, Menschen im Marketing, Ausgabe Januar 2010

»Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Bio-Unternehmen« – Ökologie und Landbau, Aus-

gabe Januar 2010

»Bäckermeister Alfred Kühn-Preis ging an…« – Bericht über Auszeichnung an Joachim

Weckmann auf der Website: Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Getreidefor-

schung e.V., Januar 2010

»Mutmacher – Jetzt und hier« – Bericht über MÄRKISCHES LANDBROT: Berliner Zeitung,

Ausgabe 20.11.2009

»Endlich sprudelt die Zipfelmütze wieder« – Brunneneinweihung in der von MÄRKISCHES LAND-

BROT betriebenen Museumsbäckerei in Pankow: Berliner Abendblatt, Ausgabe 17.10.2009

»Gutes Handeln muss der Rede wert sein« über Umweltschutz in Biobetrieben: BioHandel,

Ausgabe Januar 2009

»Wie arbeiten die Bio-Beschäftigten?« über Gewerkschaften und Mitbestimmung in der Biobran-

che: Mitbestimmung, Ausgabe September 2008

»Partner auf gleicher Augenhöhe« über fair & regional: Ökologie & Landbau, Ausgabe März 2008

»Märkisches Landbrot: Gutes tun…« über das CSR-Konzept bei MÄRKISCHES LANDBROT: back.

intern, Ausgabe August 2008

Die bereits vorhandenen Verbraucherbroschüren werden von den verantwortlichen Mit-

arbeitern regelmäßig überarbeitet und so auf einem aktuellen Stand gehalten. Als Beispiel hierfür

kann die „Landbrot Fibel“ und das Informationsblatt „Nehmen Sie uns beim Wort“ gelten, als

PDF Downloads zu finden unter www.landbrot.de/aktuelles/oeffentlichkeit/downloads.html.

MÄRKISCHES LANDBROT hat in den vergangenen Jahren regelmäßig an der Internationalen

Grünen Woche Berlin oder an der Terra Hausmesse teilgenommen.

MÄRKISCHES LANDBROT war wieder auf vielen verschiedenen Berliner Veranstaltungen

vertreten wie dem Umweltfest unter den Linden der Grünen Liga, dem AOK-Familientag

Wuhlheide, der langen Nacht der Wissenschaften, dem Bio-Erlebnistag am Potsdamer


Platz, dem Mühlentag, dem Staudenmarkt im Botanischen Garten, dem Havellauf, dem langen

Tag der StadtNatur, dem Girls-Day und vielen mehr.

MÄRKISCHES LANDBROT ist maßgeblich an der „Bio-Brotbox Berlin-Brandenburg“ für die

Berliner Schulanfänger beteiligt.

In den letzten Jahren wurden über MÄRKISCHES LANDBROT Vorträge auf Fachveranstaltungen

gehalten wie zum Beispiel:

»Gemeinsam erfolgreich? Kooperation auf dem Prüfstand«, Referent Christoph Deinert,

im BIZ der Berliner Stadtreinigungsbetriebe, Berlin 15.10.2008

»2. European Organic Congress« der IFOAM EU Group, Referent Joachim Weckmann,

Brüssel 01.12.2009

»Bio & regionale Kompetenz: Vielfalt in der Natur – mehr Vielfalt an regionalen Produkten«,

Referent Joachim Weckmann, Bundesamt für Naturschutz, Insel Vilm 12./13.10.2010

Das öffentliche Interesse an der Bäckerei spiegelt sich an der Anzahl der Anmeldungen für

Führungen und Schulungen wieder. Die Führungen mit einer durchschnittlichen Gruppengröße

von 15 Personen haben von 2002 (72 Führungen) bis 2010 (360 Führungen inkl. 88 in der

Museumsbäckerei Pankow) zugenommen. Die Anmeldung von Führungen erfolgt über Herrn

Baumann (0172 – 808 53 1).

Anfang 2008 Einreichen Patentschrift

Holzbackofen mit Pelletsbefeuerung.

2008 Veröffentlichung des ersten CSR-

Konzeptes einer Bäckerei (www.landbrot.de/

aktuelles/oeffentlichkeit/downloads.html).

2009 Verleihung Deutscher Nachhaltigkeitspreis

für die Top 3 in der Kategorie der

nachhaltigsten Produktion Deutschlands anlässlich

des Deutschen Nachhaltigkeitstages in

Düsseldorf.

2009 Erreichen des . Platzes in der Bewertung

der Nachhaltigkeitsberichte durch

das IÖW / Future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte

2009 bei der 9. Jahreskonferenz des

Rates für Nachhaltige Entwicklung.

2009 Veröffentlichung aller Product Carbon Footprints (CO 2e-Fußabdrücke) der Eigenproduktion

mit Hilfe eines interaktiven Webtools.

2010 Auszeichnung Bäckermeister Alfred Kühn Preis für Leistungen

auf dem Gebiet der Ressourcen schonenden Backwarenproduktion unter

weitgehendem Einsatz von erneuerbaren Energien sowie des in diesem

Zusammenhang bewiesenen Engagements für den Umweltschutz

anlässlich einer Tagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für

Getreideforschung in Berlin.

2010 Die Aufnahme in das Branchenbuch »LokalFairKauf« in Verbindung

mit der Unterzeichnung eines Ethik-Kodexes.

Auf vielen weiteren Veranstaltungen hat MÄRKISCHES LANDBROT gebacken,

verkostet und informiert. Der aktuelle Aktionsplan ist auf der

Homepage veröffentlicht (www.landbrot.de/aktuelles/aktionen.html).

Verleihung des Bäckermeister Alfred Kühn Preises an

Geschäftsführer Joachim Weckmann, im Hintergrund Prof. Dr. Busch.

19


verbesserung der organisationsstruktur

Antonia Gruhn, Qualitätsbeauftragte, mit Mitarbeitern bei der

Aromarad-Schulung.

20

MÄRKISCHES LANDBROT ist vorbildlich in der Weiterbildung von Mitarbeitern. Das Personalmanagement

beschäftigt sich mit der systematischen Personalentwicklung. Im Rahmen der Jahresmitarbeitergespräche

(JMGs) werden die persönlichen Schulungswünsche aller Mitarbeiter

aufgenommen und nach Möglichkeit im folgenden Jahr berücksichtigt.

Auch seitens der Geschäftsleitung ausgewählte

Veranstaltungen und Schulungen werden im jährlichen Schulungsplan

aufgenommen. Seit 2009 werden Inhouse-Schulungen

mit allen Mitarbeitern zu speziellen Themen durchgeführt

(siehe auch Sozialkennzahlen Managementreview).

Das Gesundheitsmanagement von MÄRKISCHES LAND-

BROT beinhaltet neben dem obligatorischen Arbeitsschutzausschuss

sowie den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen

der Mitarbeiter im Betrieb, den Einsatz eines externen Gesundheitstrainers,

der das Gesundheitsmanagement weiter

ausbaut. So zum Beispiel:

das Projekt mit den MBT-Schuhen (physiological footwear: Masai Barefoot Technology),

das in den Betriebsalltag integriert wurde. Dabei werden jedem Angestellten auf Wunsch MBT-

Schuhe gestellt,

die Gesundheitsgespräche mit Mitarbeitern, mit denen der Gesundheitstrainer Wünsche der Mit-

arbeiter auslotet und Empfehlungen für sportliche Aktivitäten gibt,

die vom Gesundheitstrainer begleiteten Rücken-Aktiv-Kurse,

das betreute Walking, an dem sich mehrere Mitarbeiter beteiligen,

die Betriebssportgruppe Tennis,

das damals durch das Angebot von Raucherentwöhnungskursen flankierte im gesamten Betrieb

verhängte Rauchverbot,

das vollwertige Essen für die Nachtschicht ist ein Versuch, die Gesundheits- und Ernährungssitua-

tion für die Nachtschicht zu verbessern. MÄRKISCHES LANDBROT beteiligt sich an den Essenskos-

ten für eine vollwertige, warme Ernährung der betreffenden Mitarbeiter.

Die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen wurde weiter verfolgt. Studenten

können bei MÄRKISCHES LANDBROT Praktika absolvieren und finden Unterstützung bei

Diplom- und Masterarbeiten. Derzeit laufen gemeinsame Forschungsprojekte zu den Themen:

Erarbeiten von Möglichkeiten zur Darstellung kleiner und mittelständischer Unternehmen in der

Nachhaltigkeitsampel von WeGreen und zur Streuung von unternehmenseigenen Nachhaltig-

keitsinformationen im Rahmen des Projektes »Nachhaltiges Wirtschaften in Berliner Betrieben

(NBB)« an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HRW) Berlin.

Untersuchung der Wahrnehmung von Kunden bzgl. der Verarbeitung von alten Getreidesorten

und regionalem Rohstoffbezug im Rahmen einer Masterarbeit von Kathrin-Christine Walter, Fach-

bereich Landschaftsnutzung und Naturschutz im Master-Studiengang Öko-Agrarmanagement, Frau

Prof. Häring und Herr Prof. Pape der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde.

Recherchearbeiten zur methodischen Erstellung von Produkt-Wasserfußabdrücken im Rahmen

des Projektes »Nachhaltiges Wirtschaften in Berliner Betrieben (NBB)« an der Hochschule für Wirt-

schaft und Recht (HRW) Berlin.

Gemeinsam mit der AoeL (Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller) und einigen anderen

ökologischen Lebensmittelherstellern brachte MÄRKISCHES LANDBROT einen Projektantrag auf

den Weg, der bis Ende 2011 beschieden werden soll. Thema des Projektes ist die Entwicklung

von Kriterien und Zielen, um die Verbesserung des Erhalts der Vielfalt des Lebens durch ökolo-

gischen Landbau sichtbar zu machen.

Im Rahmen des Traineeprogramms Ökolandbau 2010/2011, welches durch das Bundes-

programm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

gefördert wird, ist Katja Pampel im Nachhaltigkeitsmanagement beschäftigt.

Faire Bezahlung:

MÄRKISCHES LANDBROT zahlt einen Mindestlohn von 10 Euro und die Mitarbeiter erhalten seit

2009 Prämienzahlungen.

Ein Beschluss am Runden Tisch Getreide 2009 war der Ausstieg an der Marktorientierung für

Getreidepreise. Seitdem erfolgte die Bezahlung des Getreides anhand gemeinschaftlich festge-

legter fairer Fixpreise.


ökobilanzziele – umweltprogramm

rohstoffe

Umweltprogramm – Rohstoffe

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahlVerbes- um

Kosten Amortisaserg.

auf

[€] tion [a]

Einkauf von

nachwach-

Im Rahmen einer Masterarbeit in Zusammenarbeit

Verbessesenden

Öko-

Erarbeitung einer Kennzahl zur Bewertung der

mit der FH Eberswalde wurde das Sonnenblumenbrot

rung des

2008 Rohstoffen – – – – – Verwendung kontrolliert biologischer Rohstoffe am – – von MÄRKISCHES LANDBROT hinsichtlich der

Umwelt-

möglichst in

Beispiel eines Brotes.

Emissionen (CO2-Äquivalente) durch die biologischmarketings

Demeter-

dynamische Landwirtschaft untersucht.

Qualität

VerbesseArzneimittelrung

des

Prüfen der Möglichkeit von Vergleichsmessungen

– – – – – – – Anfrage erfolgte – Ergebnis stand aus.

rückständeUmwelt-

zwischen Stadtwasser und unserem Brunnenwasser.

marketingsVerbesse-

Erstellen eines CSR (Corporate-Social-Res-

Der CSR Bericht wurde erstmals im Rahmen der

rung des

ponsibility) Berichtes mit ausführlicher Darstellung der

Biodiversität – – – – – – – Ökobilanz 2007 in 2008 veröffentlicht als erster CSR

Umwelt-

Aktivitäten von MÄRKISCHES LANDBROT im

Bericht eines Biobetriebes in Deutschland.

marketings

Bereich Biodiversität

Entwicklung eines Product Carbon Footprint zum

UmweltmarVerbesse-

Sonnenblumenbrot im Rahmen eines Pilotprojektes

Projektantrag wurde abgelehnt. Projekt wurde ohne

2009 – – – – – 20.000 keine

ketingrung

zwischen der GUT Cert, dem DIN und MÄRKISCHES

Förderung durchgeführt und abgeschlossen.

LANDBROT.

ArzneimittelVerifizie-

Prüfen der Möglichkeit von Vergleichsmessungen

Das Labor Fresenius wurde mit der Leistung

– – – – – 0 keine

rückständerung

zwischen Stadtwasser und unserem Brunnenwasser.

beauftragt.

Beibehaltung des Spendenaufkommens für den

Unterstütgesamtwirt-

Biodiversität – – – – – Saatgutfond und die Zusammenarbeit zur Züchtung 7.000 Der Betrag wurde gespendet.

zungschaftlich

alter und neuer biologisch-dynamischer Züchtungen.

Durchführen von Vergleichsmessungen durch ein

Analysen sind durchgeführt worden, mit einem

ArzneimittelVerbesse-

– – – – – Labor zwischen Stadtwasser und unserem Brun- 3.000 keine Vergleichsergebnis zwischen Stadtwasser und

rückständerungnenwasser,

falls bezahlbar.

Brunnenwasser ist für 2012 zu rechnen

Beibehaltung des Spendenaufkommens für den

Saatgutfond und die Zusammenarbeit zur Züchtung

alter und neuer biologisch-dynamischer Züchtungen

Unterstütgesamtwirt-

In diesem Bereich wurde 2010 ein

2010 Biodiversität – – – – – (Zukunftsstiftung Landwirtschaft (Karl-Jozef-Müller- 4.000

zungschaftlich

Spendenaufkommen von 4.500 € realisiert.

Initiative), gemeinnützige Landbauforschungsgesellschaft,

Verein zur Erhaltung und Rekultivierung

von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V. (VERN e.V.))

Mitarbeit an einem Förderantrag zu einem

Der Antrag ist 2010 gestellt worden. Die von der BLE

deutschlandweiten Biodiversitätsprojekt zur Ergesamtwirt-

Biodiversität – – – Mitarbeit – – 2.000

geforderten Änderungen sind eingearbeitet. Die AoeL

mittlung von praxistauglichen Biodiversitäts-Kennschaftlich

hat den Antrag erneut im Februar 2011 eingereicht.

zahlenAnbauVerbesse-

regionaler Anbau von samenfestem Roggen (keine

gesamtwirt-

Biodiversität 300 ha 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerung Hybridzüchtung)

schaftlichAnbauVerbesse-

regionaler Anbau von samenfestem Weizen (keine

gesamtwirt-

Biodiversität 170 ha 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerung Hybridzüchtung)

schaftlichAnbauVerbessegesamtwirt-

Biodiversität 35 ha 35 0,0% regionaler Anbau von Sonnenblumen 37.120 Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerungschaftlichAnbauVerbessegesamtwirt- Biodiversität 23 ha 23 0,0% erstmaliger regionaler Anbau von Ölsaat 16.800 Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerungschaftlichAnbauVerbessegesamtwirt- Biodiversität 140 0,0% regionaler Anbau von Dinkel (keine Hybridzüchtung) Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerungschaftlichAnbauVerbesse- regionaler Anbau von Weißem Emmer (keine Hybridgesamtwirt-

Biodiversität 3 ha 3 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerungzüchtung)schaftlichAnbauVerbessegesamtwirt- Biodiversität 5 ha 5 0,0% regionaler Anbau von Einkorn (keine Hybridzüchtung) Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerungschaftlichAnbauVerbesse- regionaler Anbau von Bergroggen (keine

gesamtwirt-

Biodiversität 7 ha 7 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerung Hybridzüchtung)

schaftlichAnbauVerbesse-

regionaler Anbau von Lichtkornroggen (keine Hybridgesamtwirt-

Biodiversität 15 ha 15 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerungzüchtung)schaftlichAnbauVerbesse- regionaler Anbau von Champagnerroggen (keine

gesamtwirt-

Biodiversität 45 ha 45 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerung Hybridzüchtung)

schaftlich

Beibehaltung des Spendenaufkommens für den

21


Biodiversität 140 0,0% regionaler Anbau von Dinkel (keine Hybridzüchtung) Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

fläche rung schaftlich

AnbauVerbesse- regionaler Anbau von Weißem Emmer (keine Hybridgesamtwirt-

Biodiversität 3 ha 3 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerungzüchtung)schaftlichAnbauVerbessegesamtwirt- Biodiversität 5 ha 5 0,0% regionaler Anbau von Einkorn (keine Hybridzüchtung) Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerungschaftlichAnbauVerbesse- regionaler Anbau von Bergroggen (keine

gesamtwirt-

Biodiversität 7 ha 7 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerung Hybridzüchtung)

schaftlichAnbauVerbesse-

regionaler Anbau von Lichtkornroggen (keine Hybridgesamtwirt-

Biodiversität 15 ha 15 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerungzüchtung)schaftlichAnbauVerbesse- regionaler Anbau von Champagnerroggen (keine

gesamtwirt-

Biodiversität 45 ha 45 0,0% Ist vertraglich vereinbart worden, die Ernte steht aus.

flächerung Hybridzüchtung)

schaftlich

Beibehaltung des Spendenaufkommens für den

Saatgutfond und die Zusammenarbeit zur Züchtung

alter und neuer biologisch-dynamischer Züchtungen

Unterstütgesamtwirt-

2011 Biodiversität – – – – – (Zukunftsstiftung Landwirtschaft (Karl-Jozef-Müller- 4.000 bis Ende 2011

zungschaftlich

Initiative), gemeinnützige Landbauforschungsgesellschaft,

Verein zur Erhaltung und Rekultivierung

von Nutzpflanzen in Branden-burg e.V. (VERN e.V.)

Mitarbeit am deutschlandweiten Biodiversitätsprojekt

gesamtwirt- Mit einem endgültigen Antragsbescheid rechnet die

Biodiversität – – – Mitarbeit – – zur Ermittlung von praxistauglichen Biodiversitäts- noch offen

schaftlich

AoeL frühestens Ende 2011.

Kennzahlen

AnbauVerbesse- Anbau von samenfestem

Biodiversität 743 ha 0,0%

Tabelle1 Getreide (keine Hybridgesamtwirt-

Die neuen Getreidemengen werden traditionell im

flächerungzüchtung)schaftlich Sommer vertraglich vereinbart.

22

wasser

Umweltprogramm – Wasser

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahlVerbes- um

Kosten Amortisaserg.

auf

[€] tion [a]

Seite 1

Als Konsequenz aus einem als zu hoch bewerteten

Wasserverbrauch 2007 wurden 2008 Spülintervalle

und Spülmengen des Kiesfilters der WasseraufVerbessebereitungsanlage

optimiert und weitere Wasserzähler

rungLoka- Verwendung

gesetzt. Beide Maßnahmen hatten dazu geführt, dass

lisierung

2008 wassersparen- – – – – – Installieren von weiteren Wasserzählern. – – sich der Wasserverbauch um 30 % reduzierte. Da

von Wasder

Armaturen

sich die Reduzierung nicht allein aus der Optimierung

serverbräu

der Wasseraufbereitung erklären ließ, gingen wir

chen

davon aus, dass die umfangreich neu installierten

Wasserzähler eine erhebliche psychologische

Wirkung hatten.

Wassereinsparung

Duschköpfe in der Herren- und Damenumkleide

– – – – – Ersatz der Duschköpfe durch Wassersparvarianten. – –

Sanitär-

wurden ausgetauscht.

bereicheWassereinsparung

Verkürzen der Rückspülmenge von 5 auf 4 Minuten

– – – – 30% – – erfolgt, siehe oben

Spülwas-

und der Klarspülmenge von 4 auf 2 Minuten.

sermengeVerbesserungLokalisierung

Installieren von weiteren Wasserzählern für die

Reinigung – – – – – – – Maßnahme abgeschlossen, siehe oben

von Was-

Reinigung der Sanitärräume.

serverbräuchen

Aufgrund der Aussagen der ausführenden Firma zu

verbesserte

dem voraussichtlich geringen Wasserbedarf wurde

Verwendung

Lokalisie-

Installieren eines Bauwasserzählers, um die für den

auf eine Zählung verzichtet. Die Bauwassermenge

2010 wassersparen – – – rung von – – geplanten Neubau erforderliche Wassermenge 150 keine

fließt in den Zählerwert „Sanitärbereich Bürogebäude

der Armaturen

Wasserver-

erfassen zu können.

ML Rest“ mit ein und wird im Rahmen der

bräuchen

Ökobilanzierung Landbrot zugerechnet.

Regenwasser-

Ersatz von

Planung einer Regenwassernutzungsanlage für den

Die Planung und Beauftragung der Anlage ist in 2010

– – – – – 1.000 keine

nutzung

Trinkwasser

geplanten Neubau für die Biokonditorei Tillmann.

erfolgt.

Regenwasser-

Ersatz von

Installation einer Regenwassernutzungsanlage für

2011 – – – – – 7.000 keine Fertigstellung in 2011

nutzung

Trinkwasser

den Neubau der Biokonditorei Tillmann.


abwasser energiebedarf, emissionen

Umweltprogramm – Abwasser

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahl Verbess um

Kosten Amortisa-

erg. auf

[€] tion [a]

Abwassereinsparung

durch Re-

siehe

duzierung

Verkürzen der Rückspülmenge von 5 auf 4 Minuten

2008 Maßnahmen – – – – 30% – – erfolgt

der Spül-

und der Klarspülmenge von 4 auf 2 Minuten.

Wasserbedarf

wassermenge

des

Kiesfilters

versie-

Erhöhung

gelte

des Anteils

Planung und Bau einer Regenwasserversicke-

Die Planung und Beauftragung der Anlage erfolgte in

Regenwasser-

und

2010 1.827 m² von Regen- 2.380 30% rungsanlage für den geplanten Neubau und den 1.000 8 2010, die Bauarbeiten konnten bis Ende 2010 nicht

versickerungversicwasserver

Altbau der Biokonditorei Tillmann

abgeschlossen werden.

kertesickerung

Fläche

versie-

Erhöhung

gelte

des Anteils

Bau einer Regenwasserversickerungsanlage für den

Regenwasser-

und

2011 1.827 m² von Regen- 2.380 30% geplanten Neubau und den Altbau der Biokonditorei 10.000 8 Fertigstellung in 2011

versickerungversicwasserver

Tillmann

kerte

Tabelle1

sickerung

Fläche

Umweltprogramm – Energiebedarf, Emissionen

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahl Kosten AmortisaVerbes-

um

[€] tion [a]

serg. auf

Nutzung von

Erhöhung des

Prüfen, inwieweit sich aufgrund des neuen Schornphotovolta-

2008 – – – eigenerzeugten – – steins die Anordnung der PV-Module optimieren – – Maßnahme ist beauftragt.

ischerSolar- Stromes

lassen.

energie

Einsatz von

bereits im

„grünem“ – – – – – – – – –

Einsatz

Strom

Für die im Rahmen des Anbaus der Konditorei abge-

Die Bauarbeiten der Biokonditorei Tillmann wurden

holzten Bäume wird eine Ersatzpflanzung realisiert.

nicht abgeschlossen und die Ersatzpflanzung wurde

verschoben.

Die Aufforstungsfläche im Maromizaha-Urwald wurde

im Dez. 2008 auf 37,6 ha erweitert. MÄRKISCHES

LANDBROT hält nun gemeinsam mit den privaten Anteilen

der Geschäftsführer Joachim Weckmann und

Christoph Deinert (Kompensation der privaten Haushalte)

das Gesamtprojekt Maromizaha mit 40,3 ha.

CO2e-Minderung Erweiterung der Aufforstungsfläche im Maromizaha-

– – – durch – –

Urwald von 10 auf 40 ha.

– –

Aufforstung

CO2e-Min derung durch

Aufforstung

Bei Ersatzbeschaffungen werden alle neuen Pumpen

Stromein-

Pumpen – – – – – durch energiesparende, elektronisch geregelte – – 2008 wurden keine Pumpen ausgewechselt.

sparung

Pumpen ersetzt.

Alle Nebenflächen der Produktion und alle Sanitäranlagen

werden mit Bewegungsmeldern für die RaumStromver-

Einsparung von

– – – – – beleuchtung ausgestattet (ohne Bereiche mit bereits – – Ausführung abgeschlossen.

braucher

Energie

realisierter Tageslichtmessung wie z.B. die Backstube).

Separierung der Bühnenbeleuchtung im Lager.

MÄRKISCHES LANDBROT entwickelte und patentierte

2007 gemeinsam mit dem Backofenbauer Fa.

Parchim einen Holzbackofen mit Pelletsbefeuerung.

Die Testphase wurde abgeschlossen. Der Holzbackofen

wurde fertiggestellt und am 14.4.2008 feierlich

angeheizt.

Planung und Bau eines Holzbackofens mit

Pelletsbefeuerung.

Vermeiden von

Emissionen und

Verwendung

nachwachsender

Rohstoffe.

23

Vermeiden von

Backöfen – – –

Ferntransporten

– – – –

durch Stärken


Bei Ersatzbeschaffungen werden alle neuen Pumpen

Stromein-

Pumpen – – – – – durch energiesparende, elektronisch geregelte – – 2008 wurden keine Pumpen ausgewechselt.

sparung

Pumpen ersetzt.

Alle Nebenflächen der Produktion und alle Sanitäranlagen

werden mit Bewegungsmeldern für die RaumStromver-

Einsparung von

– – – – – beleuchtung ausgestattet (ohne Bereiche mit bereits – – Ausführung abgeschlossen.

braucher

Energie

realisierter Tageslichtmessung wie z.B. die Backstube).

Separierung der Bühnenbeleuchtung im Lager.

2

MÄRKISCHES LANDBROT entwickelte und patentierte

2007 gemeinsam mit dem Backofenbauer Fa.

Parchim einen Holzbackofen mit Pelletsbefeuerung.

Die Testphase wurde abgeschlossen. Der Holzbackofen

wurde fertiggestellt und am 14.4.2008 feierlich

angeheizt.

Planung und Bau eines Holzbackofens mit

Pelletsbefeuerung.

Vermeiden von

Emissionen und

Verwendung

nachwachsender

Rohstoffe.

Vermeiden von

Backöfen – – –

Ferntransporten

– – – –

durch Stärken

des heimischen

Marktes.

Energieeinspa-

Überprüfen der unterschiedlichen Heizölverbräuche

Im Rahmen der jährlichen Wartung wurden die

rung 10-20%

der Thermokesselanlage.

Öldüsen angepasst.

des Verbrauchs

eines Thermoölkessels.

Nutzung von

Verbesserung

photovolta-

2009 – – – eigenerzeugter – – Überprüfung der verringerten Einspeisewerte. – – –

ischerSolar- Stromerzeugung

energie

Für die im Rahmen des Anbaus der Biokonditorei

Die Bauarbeiten der Biokonditorei Tillmann wurden

Tillmann abgeholzten Bäume wird eine Ersatz-

nicht abgeschlossen und die Ersatzpflanzung wurde

CO2e-Min CO2e-Minderung pflanzung realisiert.

verschoben.

derung durch – – – durch – – – –

Aufforstung

Aufforstung

Gegebenenfalls Erweiterung der Aufforstungsfläche in

einem ausbaufähigen Aufforstungsprojekt über

PrimaKlima.

Bei Ersatzbeschaffungen werden alle neuen Pumpen

Stromein-

Pumpen – – – – – durch energiesparende, elektronisch geregelte – – 2009 wurden keine Pumpen ausgewechselt.

sparung

Pumpen ersetzt.

Verbesserung

Einsparung

Wirkunsgrad der

von – – – – – Untersuchung der Anlage und Wartung – – siehe unter Wärmerückgewinnung Abgas

Abgaswärme-

Heizwärme

rückgewinnung

Nutzung von

Die Anlage wurde Anfang 2010 in Betrieb genommen.

Erhöhung

photovoltaSolar-

Planung und Erweiterung der Photovoltaikanlage von

Die Performance der Fotovoltaikanlage konnte 2010

2010 13.052 kWh regenerativer 17.403 33% 25.000 12

ischerSolarstrom 21 auf 28 kWp.

insgesamt von 13.000 auf 21.000 kWh entsprechend

Energieanteile

energie

60 % verbessert werden.

Die geplante Erweiterungsfläche der Biokonditorei

Wärmemen-

Erfassung der

Tillmann wird an den vorhandenen Wärmemengen-

– – – – – – – Maßnahme wurde durchgeführt.

genzähler

Wärmemengen

zähler angeschlossen, da es sich um eine Nutzungseinheit

handelt.

Für die im Rahmen des Anbaus der Biokonditorei

Aufgrund der Verzögerung der Fertigstellung des

Tillmann abgeholzten Bäume wird eine

Anbaus konnten die Arbeiten 2010 nicht durchgeführt

Ersatzpflanzung realisiert.

werden. Die Maßnahmen sind für die nächste Pflanz-

CO2e-Min CO2e-Minderung periode im Herbst 2011 vorgesehen.

derung durch – – – durch – – 10.000 keine

Aufforstung

Aufforstung

Gegebenenfalls Erweiterung der Aufforstungsfläche in

Wegen neuem Monitoring Ende 2010 setzte

einem ausbaufähigen Aufforstungsprojekt über

PrimaKlima die bis dahin gesenkte Kompensations-

PrimaKlima.

leistung von 5 t CO2e auf 10 t CO2e je ha herauf.

Bei Ersatzbeschaffungen werden alle neuen Pumpen

Stromein-

Pumpen – – – – – durch energiesparende, Tabelle1 elektronisch geregelte – – 2010 wurden keine Pumpen ersetzt.

sparung

Pumpen ersetzt.

Einsparung

Erhöhung

Aufnahme der CO

Entwicklung eines 10-Jahresplanes um eine CO2e- 2e-Neutralität in die Umweltziele

von – – – regenerativer – – 2.000 – des Unternehmens. Kurzfristige Ziele: Umstellung von

Heizwärme

Energieanteile

Neutralität zu erreichen.

Heizöl auf Flüssiggas in 2011 und auf Erdgas in 2012.

Seite 1

Strom

In 2010 konnte durch den Ersatz von Energiespar-

Kein weiterer Ersatz von herkömmlichen Energie-

für

lampen durch LED eine Einsparung von 10.740 kWh

Beleuchtung 58.646 kWh Einsparung 30.000 -49% sparlampen. Umrüstung von Energiesparlampen auf 23.000 7

Beleuc

erreicht werden. Das entspricht bereits etwa einem

LED-Technik in der Zeit zwischen 2010 und 2015.

h-tung

Drittel des 5-Jahreszieles.

CO2e-Min CO2e-Minderung Für die im Rahmen des Anbaus der Biokonditorei

2011 derung durch – – – durch – – Tillmann abgeholzten Bäume wird eine Ersatz-

10.000 keine Herbst 2011


Beleuchtung 58.646 kWh Einsparung 30.000 -49% sparlampen. Umrüstung von Energiesparlampen auf 23.000 7

Beleuc

erreicht werden. Das entspricht bereits etwa einem

LED-Technik in der Zeit zwischen 2010 und 2015.

h-tung

Drittel des 5-Jahreszieles.

CO2e-Min CO2e-Minderung Für die im Rahmen des Anbaus der Biokonditorei

2011 derung durch – – – durch – – Tillmann abgeholzten Bäume wird eine Ersatz- 10.000 keine Herbst 2011

Aufforstung

Aufforstung

pflanzung realisiert.

Bei Ersatzbeschaffungen werden alle neuen Pumpen

Stromein-

Pumpen – – – – – durch energiesparende, elektronisch geregelte – –

sparung

Pumpen ersetzt.

Strom

Kein weiterer Ersatz von herkömmlichen Energiespar-

für Be-

Teilergebnis 2010: 10.740 kWh/a Einsparung.

Beleuchtung 58.646 kWh Einsparung 30.000 -49% lampen. Umrüstung von Energiesparlampen auf LED- 23.000 7

leucht

Teilergebnis 2011: offen

Technik in der Zeit zwischen 2010 und 2015.

ung

Wärme

Teilkompensation der Kapazitätserweiterung der

2.789.853 kWh -bedarf Einsparung 278.985 10% Backöfen von 94 auf 124 kW durch Umstellung von 20.000 3

Heizöl

Heizöl auf Flüssiggas in 2011 und auf Erdgas in 2012.

Teilkompensation der Kapazitätserweiterung der

Wärme

Backöfen von 94 auf 124 kW durch Installation von

2.789.853 kWh -bedarf Einsparung 278.985 10% 37.000 3

Wärmerückgewinnungsanlagen von Abgas und

Heizöl

Wrasen und Einbindung eines Pufferspeichers

– – – – – 100% Langfristziel 2015: Klimaneutralität

– keine 2015

Tabelle1

CO2e-Min derung durch

Brennstoffwechsel

CO2e-Min derung durch

Einbau einer

Wärmerückgewinnung

CO2e-Min derung

abfall

Umweltprogramm – Abfall

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahlVerbes- um

Kosten Amortisaserg.

auf

[€] tion [a]

Vermeiden

von Abfall

Aufgrund der Schwierigkeiten mit der Mühle Trossin

durch Pa-

Rapider Abfall der Verpackungseffizienz durch un-

wurde seit Ende 2008 parallel die Mühle Wolters mit

piersäcke

2008 Einkauf – – – – – strukturierte Arbeit der Mühle Trossin. Hier sind neue – – der Vermahlung beauftragt. Eine Verbesserung der

zugunsten

Vereinbarungen zu Lieferbedingungen festzulegen.

Verpackungseffizienz konnte dadurch allerdings nicht

von Mehr-

erreicht werden.

wegverpackungen

Überprüfen

der Wirk-

Erfassung beendet im 1. Quartal 2008. Auswertung:

konsequente

Beobachtung aller Mülltonnen und Bewertung der

– – – samkeit der – – – – im Schnitt liegen die Fehlmengen wesentlich unter

Mülltrennung

Fehlwurfmengen im 1. Quartal 2008.

Mülltrenn-

1 %. Das ist ok.

ung

Der Einsatz

von Müllsäc-

Dazu ist zu prüfen, warum die Menge der Säcke 2008

2009 Abfallsäcke – – – – – – – Ist geprüft worden, siehe Maßnahmen 2010

ken ist zu

angestiegen ist und wie sie sich wieder senken lässt.

reduzieren

Reduzierung

Kompos-

der organi-

Optimierung der produzierten Überschussmengen.

tierung nicht

– – – schenAb- – – Verbacken von Restteigen. Erhöhung des Restbrot- – – wurde durchgeführt

stärkehaltiger

fallanteileanteils

im Brot.

Abfälle

um 10 %.

Reduzierung

Bau von 2 Annahmesilos durch die Mühle Wolters

PapierverSack-

Insgesamt konnte die Verpackungseffizienz 2010 von

2010 4.563 kg der 3.500 -23% und dadurch die Möglichkeit, Chargen besser in keine 0

brauchware

82 auf 85 % verbessert werden.

Sackware

Abhängigkeit der Bedarfskurve zu liefern

Verpack VerbessePapierver-

2011 85 % -ungsrung der 86 1% durch eine Verbesserung der Einkaufslogistik keine 0

braucheffizienz

Effizienz

Reduzierung

Papierver-

Planung und Bau eines weiteren Mehlsilos und damit

3.500 – Säcke der 3.000 -14% 12.000 keine 2011 - 2012

brauch

Erhöhung des losen Mehles

Sackware

25


Tabelle1

abwärme, abluft

Umweltprogramm – Abwärme, Abluft

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahl Verbess um

Kosten Amortisa-

erg. auf

[€] tion [a]

26

Nutzung warOptimie-

Erstellen eines Konzeptes und einer KostenschätmerBackstu-

2008 – – – rung der – – zung zur Raumluftentfeuchtung in der Backstube und – – Auf 2009 verschoben.

benluft zur

Lüftung

in der Kommisionierung,

Beheizung

Verbesserung

des

WärmerückWirkungs-

Die Anlagen wurden gewartet und wo möglich

gewinnung

2009 – – – grades der – – Untersuchung der Anlage und Wartung. – – gereinigt. Die monatliche Funktionskontrolle wurde

ThermoölAbgaswär-

etabliert.

kesselmerückgewinnung

Optimie-

Erstellen eines Konzeptes und einer Kostenschät-

– – – rung der – – zung zur Raumluftentfeuchtung in der Backstube und – – Maßnahme verschoben.

Lüftung

in der Kommisionierung,

Nutzung warmerBackstubenluft

zur

Beheizung

Maßnahme verschoben. Ende 2010 stellte sich wegen

des Auszugswunsches des Mieters BiG heraus,

dass Landbrot ab März 2011 auch die Halle III nutzen

kann. In 2010 ist eine technische Dekadenplanung zu

erstellen, um die neuen Flächen intelligent zu entwickeln.

Sicher ist allerdings, dass die bisherige

Kommissionierung in die neue Halle erweitert wird.

Nutzung warOptimiemerBackstu-

Bau einer Raumluftentfeuchtungsanlage in der

2010 – – – rung der – – 25.000 keine

benluft zur

Backstube und in der Kommissionierung.

Lüftung

Beheizung

Nutzung warOptimiemerBackstu-

Bau einer Raumluftentfeuchtungsanlage in der

2011 – – – rung der – – Tabelle1

keine 2011 – 2013

benluft zur

Backstube und in der Kommissionierung.

Lüftung

Beheizung

lärm, staub

Umweltprogramm – Lärm, Staub

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahlVerbes- um

Kosten Amortisaserg.

auf

[€] tion [a]

Die letzte Messung wurde von der BNG am

10.07.2002 durchgeführt. Im Mühlenbereich wurde

Reduzie-

ein Wert von 90 dB(A) gemessen. Demnach handelte

rung des

es sich bei dem Mühlenbereich um einen Schall-

Einsatz von

Schallpe-

Automatisierung der Mühle und Ersatz von

schutzbereich. Nach Mühlenautomatisation wurden in

2008 schalloptimier- – – – gels im – – Schnecken durch Luftförderungen. Erstellen einer – –

der Mühle 80 (zwischen den Mühlen) bis 86 db(A)

ten Anlagen

Mühlenbe-

Lärmschutzkarte für den Betrieb.

(Nähe Bedienpaneel) und in der Silohalle 76 dB(A)

reich um

(Ecke Schaltschränke) gemessen. Damit hatten wir

2 dB (A)

die schädliche Schalleinwikung auf die Mitarbeiter in

diesem Bereich mehr als halbiert.

Vermei-

Einsatz einer

dung von

Umstellung des Mühlenbereichs auf Saugförderung

Getreide-

– – – Staub im – – und Installation von geschlossenen Zuführungs- – – Maßnahme durchgeführt

staubabsauMühlenbeschnecken

zu den Mühlen.

gungreich

Schaffung von

OptimieLüftungsmögrung

der

Anpassen des Lüftungskonzepts an die baulichen

lichkeiten – – – – – – – Maßnahme durchgeführt

Luftvertei-

Änderungen durch den Bau des Holzbackofens.

ohne Hygielungneeinbußen

Schaffung von

OptimieLüftungsmögrung

der

Anpassen des Lüftungskonzepts an die baulichen

2009 lichkeiten – – – – – – – –

Luftvertei-

Änderungen durch den Bau des Holzbackofens.

ohne Hygielungneeinbußen

Aktualisierung

des


Luftvertei-

Änderungen durch den Bau des Holzbackofens.

ohne HygielungneeinbußenAktualisierung

des

Zusammenstellen der Unterlagen und Abstimmung

HACCP-

vorhande-

Maßnahme verschoben, da ein weiterer Umbau

– – – – – mit dem Explosionsschutzgutachter Herr Dr. Strocka – –

Konzept

nenExplo- erfolgen soll.

der BGN Hamburg.

sionskonzeptesReduzie-

Bau von 2 Annahmesilos durch die Mühle Wolters

Sack-

2010 Staubquellen 136.892 kg rung der 100.000 -27% und dadurch die Möglichkeit, Chargen besser in keine 0 Sackware in 2010 von 136.892 auf 81.714 reduziert.

ware

Sackware

Abhängigkeit der Bedarfskurve zu liefern.

ReduzieSack-

Planung ist erfolgt, Baumaßnahme geplant 2011 bis

2011 Staubquellen 100.000 kg rung der 80.000 -20% Planung und Bau eines weiteren Mehlsilos 12.000 keine

ware

2013

Sackware

Aktualisierung

des

Zusammenstellen der Unterlagen und Abstimmung

HACCP-

vorhande-

– – – – – mit dem Explosionsschutzgutachter Herr Dr. Strocka – – Herbst 2011

Konzept

nenExplo- der Tabelle1 BGN Hamburg.

sionskonzeptes

gefahrstoffe

Umweltprogramm – Gefahrstoffe

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahl Verbess um

Kosten Amortisa-

erg. auf

[€] tion [a]

Kein weiterer Ersatz von herkömmlichen Energieumweltversparlampen.

Umrüstung von Energiesparlampen auf

Materialträglichere

Teilergebnis 2010: Beleuchtung Silohalle zu 100 %

2010 – – – – – LED-Technik in der Zeit zwischen 2010 und 2015. 23.000

einsatzBeleucht-

ausgetauscht, Backstube zu 30 % ausgetauscht.

Vorteil: lange Lebenszeiten, nach Lebensdauer kein

ungskörper

Sondermüll.

Kein weiterer Ersatz von herkömmlichen Energieumweltversparlampen.

Umrüstung von Energiesparlampen auf

Teilergebnis 2010: Beleuchtung Silohalle zu 100 %

Materialträglichere

2011 – – – – – LED-Technik in der Zeit zwischen 2010 und 2015. 23.000

ausgetauscht, Backstube zu 30 % ausgetauscht.

einsatzBeleucht-

Vorteil: lange Lebenszeiten, nach Lebensdauer kein

Teilziel 2011: Backstube 100 %.

ungskörper

Sondermüll.

UmweltverMaterial-

Untersuchung aller im Betrieb verwendeten Stoffe als

– – – träglichere – – – keine in Arbeit

einsatz

Grundlage für weitere Zielstellungen.

Stoffe

umweltverMaterialträglichere

Untersuchung aller im Betrieb verwendeten Druck-

– – – – – Tabelle1

– keine in Arbeit

einsatzDruckererzeugnisse

als Grundlage für weitere Zielstellungen.

zeugnisse

verkehr

Umweltprogramm – Verkehr

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahl Kosten AmortisaVerbes-

um

[€] tion [a]

serg. auf

Die Verträge mit unseren beiden Speditionen wurden

entsprechend angepasst.

Erhöhen des

Erhöhung des

Anteils an

Sichern eines Mitbestimmungsrechts bei der Fahr-

Anteils an

2008 regenerativen – – – – – zeugauswahl von Neuanschaffungen in der – –

regenerativen

Treibstoffen

Auslieferung.

Treibstoffen

oder Gas

Die Tourenbereinigung hat 2008 zu einer

Verminderung der gefahrenen Kilometer geführt.

Der realisierte parallele Einsatz der näher gelegenen

Mühle Wolter und die Optimierung der Liefermengen

der Mühle Trossin wirkten sich erst 2009 aus.

Durchführen einer weiteren Tourenbereinigung.

Reduzierung der

– – – – – Seite 1

– –

Fahrleistungen

Reduzierung der Kilometerleistung der Mühle Trossin.

Bereinigung

von Touren

Anschaffen eines Elektromotorrades und einer

Das Elektromotorrad wurde angeschafft und wird vom

Erhöhen des

Tankstelle auf dem Betriebsgelände.

Geschäftsführer Joachim Weckmann für seinen Ar-

Erhöhung des

Anteils an

beitsweg genutzt. Der Antriebsstrom aus 100 % rege-

Anteils an

2009 regenerativen – – – – – – – nerativem Strom kommt ausnahmslos von LichtBlick.

regenerativen

Treibstoffen

Treibstoffen

oder Gas

Einwirken auf Mitarbeiter zur Verwendung von

Teilweise wurde das Angebot zu Gasmietfahrzeugen

Erdgasautos.

der Fa. Gödjes angenommen.

Durchführen einer weiteren Tourenbereinigung. wurde durchgeführt

27


Die Verträge mit unseren beiden Speditionen wurden

entsprechend angepasst.

sungsfaktor brauch zahl

Verbes- um

[€] tion [a]

serg. auf

Erhöhen des

Erhöhung des

Anteils an

Sichern eines Mitbestimmungsrechts bei der Fahr-

Anteils an

2008 regenerativen – – – – – zeugauswahl von Neuanschaffungen in der – –

regenerativen

Treibstoffen

Auslieferung.

Treibstoffen

oder Gas

Die Tourenbereinigung hat 2008 zu einer

Verminderung der gefahrenen Kilometer geführt.

28

Der realisierte parallele Einsatz der näher gelegenen

Mühle Wolter und die Optimierung der Liefermengen

Durchführen einer weiteren Tourenbereinigung.

Reduzierung der

– – – – – – –

Fahrleistungen

Reduzierung der Kilometerleistung der Mühle Trossin.

Bereinigung

von Touren

der Mühle Trossin wirkten sich erst 2009 aus.

Anschaffen eines Elektromotorrades und einer

Das Elektromotorrad wurde angeschafft und wird vom

Erhöhen des

Tankstelle auf dem Betriebsgelände.

Geschäftsführer Joachim Weckmann für seinen Ar-

Erhöhung des

Anteils an

beitsweg genutzt. Der Antriebsstrom aus 100 % rege-

Anteils an

2009 regenerativen – – – – – – – nerativem Strom kommt ausnahmslos von LichtBlick.

regenerativen

Treibstoffen

Treibstoffen

oder Gas

Einwirken auf Mitarbeiter zur Verwendung von

Teilweise wurde das Angebot zu Gasmietfahrzeugen

Erdgasautos.

der Fa. Gödjes angenommen.

Durchführen einer weiteren Tourenbereinigung.

wurde durchgeführt

Bereinigen

Reduzierung der

– – – – – – –

von Touren

Fahrleistungen

Ersatz der Reinigung des Brötchenweizens durch die

Ist in Arbeit

Mühle Trossin durch Eigenreinigung.

Erhöhung des

Die Anschaffung des neuen LKW hat sich verzögert

Anteils an

Auswahl

und wurde in 2010 nicht mehr realisiert. Die Fahrleis-

2010 19 % – regenerativen 22 16% Anschaffung eines weiteren Erdgasfahrzeuges – keine

Kraftstoffe

tungsquote mit regenerativen und erdgasbetriebenen

Treibstoffen und

Fahrzeugen lag bei 18 %.

Erdgas

TransStrecken-

Reduzierung der

Prüfen, inwieweit die Dinkelschälung von einer näher

Umfangreiche Bemühungen führten bisher nicht zum

– – port

– – – –

leistung

Fahrleistungen

gelegenen Mühle übernommen werden kann.

Ziel.

leistungTransStrecken-

Reduzierung der

Planung und Bau eines weiteren Mehlsilos und damit

Planung ist erfolgt, Baumaßnahme geplant 2011 bis

410.000 km port

407.000 -1% 12.000 keine

leistung

Fahrleistungen

Verbesserung der Transportleistung

2013.

leistung

Erhöhung des

Anteils an

Auswahl

2011 18 % – regenerativen 19 6% Anschaffung eines weiteren Erdgasfahrzeuges – keine Sommer 2011

Kraftstoffe

Treibstoffen und

Erdgas

TransStrecken-

Reduzierung der

Prüfen, inwieweit die Dinkelschälung von einer näher

– – port

– – – – Derzeit in Verhandlungen mit dem Hof Kuhlhorst.

leistung

Fahrleistungen

gelegenen Mühle übernommen werden kann.

leistungTransStreckenport

Reduzierung der

297.175 km 282.316 5% Durchführen einer Tourenbereinigung – keine bereits erfolgt

leistungleistung

Fahrleistungen

LKW

Erhöhung des

Anteils an

Auswahl

Prüfen, inwieweit im Stadtverkehr ein Elektroauto

– – – regenerativen – – – keine Herbst 2011

Kraftstoffe

eingesetzt

Treibstoffen und

Tabelle1 werden kann.

Erdgas

flächenbelastung

Umweltprogramm – Flächenbelastung

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahlVerbes- um

Kosten Amortisaserg.

auf

[€] tion [a]

Bei evtl. anstehendenBaumaß-

Schaffung

nahmen wird

eines Aus-

Die im Rahmen des Anbaus (1. Bauabschnitt) der

darauf ge-

2008 gleichs für – – – – – Biokonditorei Tillmann versiegelten Flächen werden – – erledigt

achtet, dass

versiegelte

versickert.

sich die Ver-

Flächen

sickerungsfläche

nicht

verringert

Bei evtl. anstehenden


fläche nicht

verringert

Bei evtl. anstehendenBaumaß-

Schaffung

nahmen wird

eines Aus-

Die im Rahmen des Anbaus (2. Bauabschnitt) der

darauf ge-

Maßnahme verzögerte sich aufgrund des

2009 gleichs für – – – – – Biokonditorei Tillmann versiegelten Flächen werden – –

achtet, dass

Baufortschrittes.

versiegelte

versickert.

sich die Ver-

Flächen

sickerungsfläche

nicht

verringert

Bei evtl. anstehendenBaumaß-

Schaffung

nahmen wird

eines Aus-

Die im Rahmen des Anbaus (2. Bauabschnitt) der

darauf ge-

2010 gleiches für – – – – – Biokonditorei Tillmann versiegelten Flächen werden – – Maßnahme durchgeführt

achtet, dass

versiegelte

versickert, siehe unter Abwasser.

sich die Ver-

Flächen

sickerungsfläche

nicht

Tabelle1

verringert

eigene produkte

Umweltprogramm – eigene Produkte

Jahr BeeinflusVerEinKenn- Ziel Maßnahmen ge- geschätz

Auswertung

sungsfaktorbrauchheitzahl Verbesser um

schätzte te Amor-

ung auf

Kosten tisation

[€] [a]

Ausarbeiten von Qualitätsunterschieden (auch Um-

Verbreiterung des

weltaspekte) zwischen dem Bio-Mainstream und

2008 – – – Absatzes gesunder – – – – Gemeinsam mit dem Demeter-Verband erfolgt.

unserem Demeter-Betrieb. Erarbeiten einer Strategie

Nahrungsmittel

zur Integration ins Umweltmarketing.

Sensibilisieren der

Erstellen und veröffentlichen eines Berichtes zur

Öffentlichkeit be-

Unternehmensleistung von MÄRKISCHES LANDzüglich

der Verant-

BROT unter Einbeziehung der Corporate Social Res-

– – – wortung im Rah- – – – – CSR Konzept wurde erstellt.

ponsibility (CSR). Grafische Darstellung der Untermen

nachhaltiger

nehmensleistung von MÄRKISCHES LANDBROT

Unternehmens-

unter Einbeziehung von CSR.

führung

Erstellen eines Nachhaltigkeitsberichtes auf der

Verschoben auf 2010 / 2011.

Sensibilisieren der

Grundlage des Sozialstandards SA 8000 oder eines

Öffentlichkeit be-

höherwertigen Standards wie der dritten Fassung

züglich der Verant-

(G3) der Global Reporting Initiative (GR).

2009 – – – wortung im Rah- – – – –

men nachhaltiger

Mithilfe bei der Implementierung von Nachhaltigkeits-

MÄRKISCHES LANDBROT hat Demeter-Umfrage

Unternehmensaspekten

in den Verbandsrichtlinien von Demeter.

beantwortet und entsprechende Empfehlungen

führung

abgegeben.

Produktions

Steigerung

nachhaltiger

2010 1.708.168 kg menge

1.793.576 5% siehe Organisation Das Umsatzwachstum in 2010 betrug etwa 3 %.

des Absatzes

Konsum

(ohne

Pankow)

Produktions

Steigerung

nachhaltiger

Implementierung von GRI Kennzahlen in das

2011 – – menge

– – in Arbeit

des Absatzes

Konsum

Berichtwesen.

(inkl.

Pankow)

Produktions

Steigerung

nachhaltiger

1.753.315 kg menge

1.840.981 5% siehe Organisation

des Absatzes

Konsum

(inkl.

Pankow)

29


Tabelle1

dienstleistungen

Umweltprogramm – Dienstleistungen

30

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahlVerbes- um

Kosten Amortisaserg,

auf

[€] tion [a]

Bevorzugung

Sensibili-

Präzisieren von Einkaufskriterien für den Bereich

2011 ökologischer – – – sieren beim – – in Arbeit

außerhalb Tabelle1 des Kerngeschäfts

Anbieter

Einkauf

organisation

Umweltprogramm – Organisation

Jahr BeeinflusVerEinKenn- Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchheitzahl Kosten AmortisaVerbes-

um

[€] tion [a]

serg. auf

Derzeit liegen wir bei 8.630 Besuchen auf unserer

2008 Internetauftritt – – – – – – – – –

Seite.

Verbreiterung

Durchführen

des Absatzes

2008 führten wir unsere Hausmesse gemeinsam mit

von – – – – – Durchführung einer Hausmesse. – –

gesunder

Terra Naturkost durch.

Hausmessen

Lebensmittel

Teilnahme an

Verbreiterung

den

des Absatzes

Teilnahme an der IGW (Internationale Grüne Woche)

– – – – – – – ist erfolgt

wesentlichen

gesunder

in Berlin.

Messen

Lebensmittel

Führungen

2008 erhöhte sich die Zahl derer, die an

Kontinuierliche Durchführung von Schulungen und

durch den – – – – – – – – Betriebsführungen teilnahmen um 28 % auf

Betriebsführungen.

Betrieb

5.550 Personen.

Überprüfen

Revalidierung durch den externen Sachverständigen

Umwelt-

Sonstige – – – – – Revalidierung nach EMAS.

– – GUT-Cert mit 0 Abweichungen, 0 Beanstandungen

management

und 8 Empfehlungen abgeschlossen.

system

Führungen

2009 erhöhte sich die Zahl derer, die an

Kontinuierliche Durchführung von Schulungen und

2009 durch den – – – – – – – – Betriebsführungen teilnahmen um 25 % auf

Betriebsführungen.

Betrieb

6.921 Personen.

Überprüfen

Umwelt-

Durchführen eines freiwilligen Zwischenaudits durch

Sonstige – – – – – – – ist erfolgt

management

die GUT-Cert.

systemSensibilisierung

zu nach-

Neuaufbau des Webauftrittes durch eine klare Struk-

In 2010 erhöhten sich die Besuche der Website auf

2010 Internetauftritt 90.139 Besuche haltigerUn- 92.898 3% turierung der Website nach den Nachhaltig- 25.000 – 106.313 um etwa 18 %. Die neue Website wurde im

ternehmenskeitskriterien.

Oktober 2010 freigeschaltet.

führungSensibilisierung

zu nach-

Entwicklung eines interaktiven PCF-Tools für die

Das interaktive PCF-Tool ist auf der Website

haltigerUn- 30.000 –

Website.

zugänglich.

ternehmensführungSensibilisierung

zu nach-

Das Buch wurde unter dem Titel »Der PCF bei

Verlegen eines Buches zur Dokumentation des PCF-

Information 0 Bücher haltigerUn- 200 – 15.000 – MÄRKISCHES LANDBROT« Anfang 2011 von Ch.

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ternehmens

Deinert und J. Pape herausgegeben.

führung

in Füh-

Die Anzahl der Führungen wurde 2010 auf 7.885

Persorungen 6.921 Steigerung 6.990 1% Verstärkung des Führungspersonals.

Personen um etwa 14 % gesteigert. Das

nen und Vor-

Führungspersonal wurde verstärkt.

trägen

Überprüfen

Umwelt- Abwei-

Durchführen eines freiwilligen Zwischenaudits durch Das Ziel, die Zwischenzertifizierung mit 0

0 Umweltmanage 0 0 – –


6.921 Steigerung 6.990 1% Verstärkung des Führungspersonals.

Personen um etwa 14 % gesteigert. Das

nen und Vor-

Führungspersonal wurde verstärkt.

trägen

Überprüfen

UmweltAbwei-

Durchführen eines freiwilligen Zwischenaudits durch

Das Ziel, die Zwischenzertifizierung mit 0

0 Umweltmanage 0 0 – –

managementchungen

die GUT-Cert.

Abweichungen abzuschließen wurde realisiert.

mentsystem

Sensibilisierung

zu nach-

2011 Internetauftritt 106.313 Besuche haltigerUn- 108.439 2% Integrieren der Nachhaltigkeitssäule „Ökonomie“ 5.000 – Herbst 2011

ternehmensführung

in Füh-

Person rungen

7.885 Steigerung 7.964 1% Beibehaltung des hohen Führungsaufkommens.

en und Vorträgen

Revalidierung durch den externen Sachverständigen

UmweltAbweiWieder-

Durchführen der dreijährigen Validierung des

0 0 0% – – GUT-Cert mit 0 Abweichungen, 0 Beanstandungen,

managementchungenzertifizierung

Umweltmanagementsystems durch die GUT-Cert.

21 Empfehlungen und 3 Hinweisen abgeschlossen.

Sensibilisierung

zu nachUmwelt-

Untersuchung und Verbesserung der IT-basierten

– – – haltigerUn- – – – – 2011

management

Verbreitung von Nachhaltigkeitsinformationen.

ternehmensführungSensibilisierung

zu nach-

Entwickeln einer Methodik zur Erfassung und

Umwelt-

– – – haltigerUn- – – Kommunikation von produktspezifischen Wasser- – – 2011 – 2013

managementternehmensfußabdrücken.führungSensibilisierung

zu nach-

Entwickeln einer Methodik zur Erfassung und

Umwelt-

– – – haltigerUn- – – Kommunikation von produktspezifischen Biodiver- – – 2012 – 2015

managementternehmens

Tabelle1 sitätsfußabdrücken.führung

abnormaler

betriebszustand

Umweltprogramm – abnormaler Betriebszustand, Brand und Ölhavarien

Jahr BeeinflusVer- Einheit Kenn-

Ziel Maßnahmen geschätzte geschätzte

Auswertung

sungsfaktorbrauchzahl Verbess um

Kosten Amortisa-

erg. auf

[€] tion [a]

Reduzierung

2011 Öl-Havarien – – – – – Umstellung der Feuerung Seite auf 1 den Brennstoff Gas siehe oben siehe oben Herbst 2011 Flüssiggas, 2012 Erdgas

Öleinsatz

Vermeidung

von Ver-

Kauf einer Ölschutzhaube für den Regenwasser-

Öl-Havarien – – – – – – – erledigt

schmutzuneinlauf

zur Verwendung bei Tankvorgängen

gen

31


aktuelle zahlen, auszüge aus der ökobilanz 2010

kontenrahmen input

Die vollständige Ökobilanz senden

wir gerne auf Anfrage gegen

eine Unkostenbeteiligung zu.

Sie ist auch im Internet unter

www.landbrot.de/aktuelles/

oeffentlichkeit/downloads.html

als PDF im Download verfügbar.

32

INPUT

Roh- und Hilfsstoffe [kg]

Getreide (ohne Lieferung an

Mühle)

Mehle (Lieferung von Mühle)

Getreide, Fremdlieferung

Mehle, Fremdlieferung

Flocken

Saaten

Nüsse

Trockenfrüchte

Honig

Gewürze

Öle & Fette [l]

Milchprodukte [l]

Sonst. Rohwaren (seit 2009

ohne Fremdlieferung Mehle)

Einweg-Rohstoff-

Verpackungen

Einwegverpackte Rohstoffe

Papiersäcke à 25 kg

Papiertüten (keine

Gewürzverpackungen)

Pappkartons

Foliensäcke

Kunststoffkanister

Blechkanister

Mehrweg-Rohstoff-

Verpackungen

Mehrwegverpackte Rohstoffe

inkl. Getreide

BigBags

1994

603.454

322.977

75.629

28.449

49.794

35.127

1.752

13.569

9.861

45.454

28

14

0

Brotformen 0

Betriebsstoffe

Lebensmittelwasser [ l ]

Wasserinput gesamt [ l ]

Energieeinsatz Strom [kWh]

Energieeinsatz Heizöl [kWh]

634.000

1.713.000

313.810

728.509

1995

705.827

334.830

113.290

32.711

63.472

34.142

522

8.389

4.410

38.053

29

14

150

0

716.000

1.767.000

325.611

740.896

1996

719.147

362.315

123.569

27.214

58.036

37.689

720

7.930

10.137

36.044

29

14

125

0

818.000

1.801.000

358.724

790.601

1997

783.128

381.577

128.530

38.961

59.602

46.812

597

8.725

10.074

39.957

29

14

220

0

830.000

2.018.000

337.828

745.694

1998

759.357

352.324

80.708

28.069

53.271

21.592

308

9.666

7.590

57.263

30

14

126

0

863.000

2.022.000

318.987

679.698

1999

739.031

169.642

69.142

8.710

13.129

14.795

486

13.040

8.469

42.752

30

14

300

0

931.000

2.347.000

318.898

777.153

2000

768.510

163.470

41.381

7.910

17.095

14.587

512

7.670

13.448

54.213

32

14

258

340

905.000

1.808.000

335.202

851.448

2001

778.895

3.825

32.350

4.900

5.321

1.080

392

2.730

14.453

185.360

32

14

0

0

825.000

2.001.000

276.444

1.019.274

Tabelle1

2002

790.765

6.355

38.050

4.860

5.219

854

380

2.245

13.834

192.791

34

2003

756.456

7.750

29.796

3.908

3.793

1080

322

1.545

12.100

134.101

34

11.607

1.125

Tabelle1

14

0

0

709.000

Seite 1

1.787.000

275.857

818.685

1.698

693

758

64

15

0

90

965.000

1.913.000

271.498

913.721

2004

887.100

7.965

32.190

4.757

4.412

2160

466

2.545

13.780

167.741

37

17.742

1.407

1.878

930

788

108

17

8

80

1.062.000

2.120.000

265.872

1.006.018

2005

960.593

7.345

39.675

5.990

7.576

2923

468

3.405

15.328

169.199

38

11.426

1.419

2.492

973

1.582

100

17

10

220

1.019.000

2.499.000

290.756

910.583

2006

1.189.118

7.840

35.975

6.366

8.952

2800

594

4.935

16.327

128.147

72

5.446

1.075

5.837

5.415

2.801

244

14

10

310

1.275.000

5.421.000

366.108

1.127.232

2007

1.335.807

6.042

33.851

7.165

10.209

2857

554

4.309

17.684

110.651

77

7.664

794

9.629

960

2.697

132

14

0

40

1.317.000

4.360.000

439.644

1.062.422

2008

1.532.794

8.354

33.050

7.011

13.725

4.536

853

9.706

11.768

52.092

83

6.273

1.042

9.137

919

2.771

158

15

0

164

1.362.000

3.062.000

437.630

1.153.278

2009

1.295.944

188.280

18.928

8.699

37.535

6.645

10.873

4.233

909

12.804

12.720

39.856

82

8.205

1.044

15.662

346

3.959

151

13

0

300

1.492.000

3.354.000

445.059

1.159.821

2010

1.211.387

208.983

11.200

20.375

5.860

40.775

7.595

13.069

4.627

651

9.485

11.986

55.457

69

5.811

771

12.352

1.310

2.909

155

13

0

300

1.479.000

3.134.000

438.424

975.473


33

output

Tabelle1

Seite 1

OUTPUT

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Fertigprodukte [Stück]

677.907

736.300

716.889

677.593

685.675

739.906

841.434

710.486

926.395

997.466

1.052.949

1.101.307

1.063.014

1.136.711

1.174.716

349.272

394.865

339.945

327.566

328.852

374.420

351.102

411.030

504.918

572.828

503.677

420.874

472.179

428.035

498.529

64.295

71.287

80.967

95.184

86.741

92.912

101.430

144.666

136.170

130.599

172.558

175.477

173.768

250.955

230.135

Brötchen

170.264

171.392

296.847

416.552

472.272

572.412

1.266.262

1.374.550

1.374.917

1.507.230

1.581.976

1.547.838

1.502.380

1.414.008

1.434.145

Kleingebäck

13.650

27.405

56.800

64.850

47.135

86.785

101.663

74.792

122.214

144.191

152.802

154.090

158.615

180.063

158.992

Müsli

273.111

301.792

266.177

46.239

24.225

5.369

0

0

0

0

0

0

0

0

0

177.476

157.016

158.722

148.299

121.784

6.007

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Cluster

15.300

23.974

32.064

28.616

3.285

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Handelswaren [Stück]

Handelswaren Kuchen

17.219

13.979

23.974

43.670

54.423

71.809

55.890

29.526

36.578

35.807

28.023

31.519

28.535

20.448

19.935

Handelswaren Imbiss

2.925

4.527

7.186

5.718

6.051

5.899

39.111

69.265

34.285

32.111

33.132

30.935

22.280

41.370

21.021

OUTPUT

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Sauerteigbrot

Backfermentbrote

Hefeteigbrote

Crunchy

Tabelle1

Müsli

0

0

0

0

0

5.687

16.417

16.221

10.079

10.295

9.932

8.745

11.444

10.197

16.419

0

0

0

0

0

3.003

8.634

8.318

11.435

8.514

6.617

7.094

6.960

5.968

6.035

Cluster

0

0

0

0

0

1.642

3.989

3.977

6.978

4.685

4.206

3.973

4.395

3.708

3.734

Sonstige Handelswaren

42.345

102.522

54.265

83.854

95.825

78.702

76.209

69.792

74.092

212.857

202.407

384.933

353.756

390.409

434.456

Säcke 5 kg

665

500

500

1.000

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

400

Kleberolle Pflanzenleim

426

320

4.500

440

208

192

200

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Begleitpapiertaschen

1.330

500

1.000

3.000

1.000

1.000

300

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

80

150

140

192

231

156

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Polyband 500 m 11

8

10

0

0

72

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Gewebeband 5

38

50

72

53

66

48

40

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Aufkleber Etiketten

47.082

97.800

70.000

88.000

0

0

628.000

202.718

0

0

0

0

0

0

0

0

15.000

Pappkartons

64.292

45.810

56.000

71.980

44.920

7.300

32.150

0

0

0

0

0

0

0

0

0

200

Folienbeutel Schnittbrot

0

14.000

9.000

11.000

21.000

0

0

0

18.000

3.000

9.000

2.000

13.300

8.000

9.000

35.000

51.000

Brotkisten

1.866

1.192

1.500

1.400

1.044

1.292

730

0

0

1.720

0

3.008

0

3.435

0

0

0

117

275

40

100

1.044

1.292

740

0

0

102

0

50

0

120

43

85

36

Deckel zu Stapelkisten

0

191

40

100

0

52

54

0

0

20

0

40

0

100

23

24

31

Hygienekisten

0

0

0

0

0

0

0

0

0

224

0

0

0

0

0

0

0

Brotseide

3.199

2.835

4.500

603.800

227.914

0

3.750

4.200

4.010

10.000

1.037

1.550

0

2.037

1.450

1.300

1.650

Brottüten

132.734

248.000

260.000

276.800

175.520

200.700

498.200

510.000

664.000

406.200

807.000

1.205.500

1.049.500

1.891.000

1.577.000

614.000

464.000

Brötchentüten

134.596

150.000

165.000

126.000

164.000

209.500

204.800

240.000

246.000

256.000

228.000

316.000

324.000

320.000

320.000

64.000

200.000

57

52

00

.582

25

20

Handelswaren MÄRKISCHES

LANDBROT

Crunchy

Einweg-Produkt-

Verpackungen

Stretchfolie

Mehrweg-Produkt-

Verpackungen

Stapelkisten (Tuppen)

Verkauf Verpackungsmaterial

[Stück]

Müsli-Crunchy-Tüten


3

output

umweltkennzahlen

abfallquote gesamt

Betriebsspezifische Kennzahlen für MÄRKISCHES LANDBROT erlauben sogenannte Effizienz-

betrachtungen aus einer ökologischen Perspektive. Sie drücken Verhältnisse aus und sind da-

mit von den absoluten Zahlen, die sich aus einer rein betriebswirtschaftlichen Bilanz ergeben,

deutlich zu unterscheiden.

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Jahr

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Abfall ges. [kg]

102.795

80.823

82.405

65.612

58.078

47.620

124.577

48.755

51.026

55.169

46.143

75.705

102.121

111.667

108.734

90.913

113.103

Fertigprodukte ges. [kg]

1.457.185

1.541.606

1.612.237

1.740.771

1.705.415

1.493.566

1.682.224

1.614.332

1.501.719

1.421.679

1.521.427

1.645.232

1.670.488

1.697.928

1.675.670

1.720.599

1.764.272

Abfallquote ges. [%]

7,1%

5,2%

5,1%

3,8%

3,4%

3,2%

7,4%

3,0%

3,4%

3,9%

3,0%

4,6%

6,1%

6,6%

6,5%

5,3%

6,4%

Tabelle1

Seite 3

Abfall

Abfall Organisch [kg]

10.388

15.499

52.192

38.848

32.766

17.274

12.933

23.113

28.553

28.336

25.160

33.277

56.482

62.196

76.074

67.886

81.976

Abfall Nicht-Organisch [kg]

92.407

65.324

30.213

26.764

25.312

30.346

111.644

25.642

22.473

26.833

20.983

42.428

45.639

49.471

32.660

23.027

31.127

Abfall Papier, Pappe [kg]

7.839

7.764

6.252

6.252

3.636

2.445

1.574

1.080

2.678

2.295

2.104

2.869

4.399

2.295

4.590

4.590

4.590

Abfall Wertstoff [kg]

14.069

17.624

9.535

9.535

8.092

8.367

11.363

5.975

6.809

8.996

3.503

12.042

16.579

14.754

17.617

11.846

9.697

Abfall Mischmüll [kg]

78.338

47.700

20.678

17.229

17.220

21.979

100.281

19.667

15.664

15.703

14.719

27.876

26.048

26.677

13.816

11.181

11.641

Abwasser

1.476.000

1.717.000

1.521.000

Emissionen intern [kg]

479.686

493.823

537.376

506.371

471.784

497.041

531.438

520.722

222.789

246.255

270.073

246.347

308.090

276.230

301.379

304.649

253.623

475

488

529

499

463

495

532

543

280

312

342

311

386

367

397

400

338

808

836

917

864

812

828

875

773

163

178

192

180

223

220

235

237

206

Staub

28

29

32

30

28

28

29

24

1

1

1

1

2

2

2

2

2

CO

86

87

93

88

80

92

100

120

97

108

119

107

133

126

148

150

129

CH

13

13

14

13

12

14

15

18

15

16

18

16

20

19

21

21

17

Abwasser (ohne Verdunstung)

[Liter]

CO 2

SO 2

Nox

Tabelle1

Seite 1

OUTPUT

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Fertigprodukte [Stück]

677.907

736.300

716.889

677.593

685.675

739.906

841.434

710.486

926.395

997.466

1.052.949

1.101.307

1.063.014

1.136.711

1.174.716

349.272

394.865

339.945

327.566

328.852

374.420

351.102

411.030

504.918

572.828

503.677

420.874

472.179

428.035

498.529

64.295

71.287

80.967

95.184

86.741

92.912

101.430

144.666

136.170

130.599

172.558

175.477

173.768

250.955

230.135

Brötchen

170.264

171.392

296.847

416.552

472.272

572.412

1.266.262

1.374.550

1.374.917

1.507.230

1.581.976

1.547.838

1.502.380

1.414.008

1.434.145

Kleingebäck

13.650

27.405

56.800

64.850

47.135

86.785

101.663

74.792

122.214

144.191

152.802

154.090

158.615

180.063

158.992

Müsli

273.111

301.792

266.177

46.239

24.225

5.369

0

0

0

0

0

0

0

0

0

177.476

157.016

158.722

148.299

121.784

6.007

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Cluster

15.300

23.974

32.064

28.616

3.285

0

0

0

0

0

0

0

0

0

Handelswaren [Stück]

Handelswaren Kuchen

17.219

13.979

23.974

43.670

54.423

71.809

55.890

29.526

36.578

35.807

28.023

31.519

28.535

20.448

19.935

Handelswaren Imbiss

2.925

4.527

7.186

5.718

6.051

5.899

39.111

69.265

34.285

32.111

33.132

30.935

22.280

41.370

21.021

OUTPUT

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Sauerteigbrot

Backfermentbrote

Hefeteigbrote

Crunchy

Seite 2

Folienbeutel Schnittbrot

0

14.000

9.000

11.000

21.000

0

0

0

18.000

3.000

9.000

2.000

13.300

8.000

9.000

35.000

51.000

Brotkisten

1.866

1.192

1.500

1.400

1.044

1.292

730

0

0

1.720

0

3.008

0

3.435

0

0

0

117

275

40

100

1.044

1.292

740

0

0

102

0

50

0

120

43

85

36

Deckel zu Stapelkisten

0

191

40

100

0

52

54

0

0

20

0

40

0

100

23

24

31

Hygienekisten

0

0

0

0

0

0

0

0

0

224

0

0

0

0

0

0

0

Brotseide

3.199

2.835

4.500

603.800

227.914

0

3.750

4.200

4.010

10.000

1.037

1.550

0

2.037

1.450

1.300

1.650

Brottüten

132.734

248.000

260.000

276.800

175.520

200.700

498.200

510.000

664.000

406.200

807.000

1.205.500

1.049.500

1.891.000

1.577.000

614.000

464.000

Brötchentüten

134.596

150.000

165.000

126.000

164.000

209.500

204.800

240.000

246.000

256.000

228.000

316.000

324.000

320.000

320.000

64.000

200.000

682.757

457.352

503.900

1.448.582

763.525

137.620

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

OUTPUT

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Mehrweg-Produkt-

Verpackungen

Stapelkisten (Tuppen)

Verkauf Verpackungsmaterial

[Stück]

Müsli-Crunchy-Tüten


2008 verringerte sich die Abfallmenge um 3 % gegenüber dem Vorjahr. Eine um 2 % sinkende

Produktionsmenge und eine geringere Bautätigkeit bei gleichzeitiger Vergrößerung der organischen

Abfallmenge führten zu diesem Ergebnis.

2009 reduzierte sich die Abfallquote um weitere 18 % – bedingt durch ein um 16 % vermindertes

Abfallaufkommen bei gleichzeitiger Produktionssteigerung um gut 2 %.

2010 stieg die Abfallquote wieder um 19 % an. Dabei stieg gleichzeitig die Produktionsmenge

um 3 % an. Die Veränderung lag hauptsächlich in dem Anstieg der organischen sowie der

Bauabfälle (Neubau für die Biokonditorei Tillmann) begründet.

Die organischen Reststoffe nahmen 2010 um 21 % zu. Es handelt sich um extern verursachte

Mengen. 0 % davon waren auf einen höheren Besatzanteil des angelieferten Getreides zurückzuführen.

Eine Retourenüberprüfung ergab einen Anstieg der Retouren von 3.200 auf .200 kg/a. Insgesamt

liegt die Retourenquote (ohne Reklamationen) bei 0,2 %. Das ist ein für Bäckereien sehr

geringer Wert.

Die Retourenregelung erlaubt es Kunden in bestimmten Fällen, überschüssiges Brot zurück zu

liefern. Dieses Brot darf nicht weiter verwendet werden, sondern muss entsorgt werden. Seit

Anfang 2011 wird diese Menge dem Berliner Zoo zur Verfügung gestellt.

Bei großen Neueröffnungen von Kunden wurde in Ausnahmefällen die Entsorgung der anfänglich

unvermeidbaren Überschussmengen auch von Mitbewerbern zugelassen. Überschläglich

entspricht die verbleibende Differenz der beobachteten Mengen (2 BRAL-Tonnen je Tag x

Tage x Märkte/a x 250 kg/Tonne = 8 t/a).

Dia-Abfall

Zur Verdeutlichung wird die Abfallquote grafisch hier in kg Abfall je kg Fertigprodukt dargestellt.

Die grüne Trendlinie belegt dabei den negativen mittleren Aufwärtstrend seit 199 .

Gewicht [kg]

1.800.000

1.600.000

1.400.000

1.200.000

1.000.000

800.000

600.000

400.000

200.000

0

1994

0,071

1995

0,052 0,051

1996

Grafik: Abfallquote Ökobilanz 2010

1997

0,038

0,034

0,032

1998

1999

Abfallquote Gesamt

2000

0,074

2001

0,039

0,034

0,030

0,030

2002

Page 1

0,046

0,066 0,065

0,061

0,064

y = 0,0006x + 0,044 0,053

Jahr

Abfall ges. [kg] Fertigprodukte ges. [kg]

Abfallquote ges. [kg Abfall / kg Fertigprodukt] Linear (Abfallquote ges. [kg Abfall / kg Fertigprodukt])

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

0,10

0,09

0,08

0,07

0,06

0,05

0,04

0,03

0,02

0,01

0,00

Abfallquote [kg Abfall / kg Fertigproduktt]

35


wassereffizienz

Jahr

Lebensmittelwasser [ l ]

Wasserinput ges. [ l ]

Wassereffizienz [%]

36

Zapfventile Hof

3%

Waschbecken Werkstatt, kalt

0%

Brauchwasser Sauerteigraum

5%

Sanitärbereich OG

2%

Teeküche OG

1%

Im Jahr 2007 sank der Wasserbedarf gegenüber dem Vorjahr zwar um 20 %, lag damit aber

immer noch weit über dem Wasserbedarf von 2005. Die Installation weiterer Zähler brachte

kaum Aufschluss über den erhöhten Verbrauch. 51 % des gesamten Bedarfes wurde durch

die Kiesfilterspülung der Wasseraufbereitungsanlage und im Sanitärbereich des Erdgeschosses

verursacht – und dies trotz Einsatz von infrarotgesteuerten Spülvorgängen im Urinal und in den

Handwaschbecken. Als weitere Maßnahme wurde die Installation von durchflussbegrenzten

Brauseköpfen veranlasst. Aufgrund der Zirkulationsleitungen ließen sich hier nur begrenzt Unterzähler

setzen.

Seit März 2008 wurden der gesamte Bereich Damen, die Duschen Herren, der Schlauchanschluss

Herren, die Noteinspeisung des Reinwassertanks und die Spülung der Kiesfilter separat

erfasst. Aufgrund der 2007 gesunkenen Gesamtwassermenge bei gleichzeitigem Anstieg der

Lebensmittelwassermenge um 3 % verbesserte sich auch die Wassereffizienz auf 30 %. Als

Konsequenz wurden 2008 Spülintervalle und Spülmenge des Kiesfilters in der Wasseraufbereitungsanlage

optimiert und weitere Wasserzähler gesetzt. Beide Maßnahmen führten dazu,

dass sich der Wasserverbrauch um 30 % reduzierte. Die Wassereffizienz stieg damit um 7 %!

Da sich die Reduzierung nicht allein aus der Optimierung der Wasseraufbereitung erklärte, liegt

der Schluss nahe, dass die umfangreich neu installierten Wasserzähler eine erhebliche psychologische

Wirkung entfalteten.

Schlauchanschlüsse

Nassraum

2%

199

1994

634.000

1.713.000

37,0%

Sanitärbereich EG, (rechtes

Waschbecken Backstube) ML

17%

199

1995

716.000

1.767.000

40,5%

Waschbecken Nassraum

10%

199

1996

818.000

1.801.000

45,4%

199

1997

830.000

2.018.000

41,1%

199

1998

863.000

2.022.000

42,7%

199

1999

931.000

2.347.000

39,7%

200

2000

905.000

1.808.000

50,1%

Schlüssel Wasserbedarf

Spülwasser Kiesfilter

8%

Gartenbewässerung,

Versickerung

4%

200

2001

825.000

2.001.000

41,2%

200

2002

709.000

1.787.000

39,7%

200

2003

965.000

1.913.000

50,4%

Schlüssel Wasserbedarf

200

2004

1.062.000

2.120.000

50,1%

Wasser, Enthärtung

9%

Spülwasser Keimlinge

0%

200

2005

1.019.000

2.499.000

40,8%

200

2006

1.275.000

5.421.000

23,5%

200

2007

1.317.000

4.360.000

30,2%

200

2008

1.362.000

3.062.000

44,5%

200

2009

1.492.000

3.354.000

44,5%

Sauerteiganlage

10%

Keimlingswasser

0%

201

2010

1.479.000

3.134.000

47,2%

Teigwasser, Aromaanlage

23%

Kocherwasser

5%

Grafik: Wasserschlüssel 2010

2009 stieg die benötigte Wassermenge um 10 % an. Dies war nicht mit der nur um gut 2 %

erhöhten Produktionsmenge erklärbar. Allerdings kam 2009 der neue Holzbackofen erstmals


ganzjährig zum Einsatz. Die Bedampfungsmenge (Lebensmittelwasser) für den Ofen erhöhte

sich wesentlich. Auch der Bedarf im Nassraum stieg an, was sich auf die neu in Betrieb genommene

Aromaanlage zurückführen ließ (Lebensmittel- und Reinigungswasser). Die Wassereffi-

zienz änderte sich 2009 im Vergleich zum Vorjahr nicht, da die Mengen an Lebensmittelwasser

und an Gesamtwasser proportional zueinander anstiegen.

Wassermenge [ l ]

6.000.000

5.000.000

4.000.000

3.000.000

2.000.000

1.000.000

0

1994

0,370

1995

0,405

1996

0,454

1997

0,411 0,427

1998

1999

0,397

2000

Wassereffizienz

0,501

2001

0,412 0,397

2002

Jahr

2003

0,504 0,501

2004

2005

0,408

2006

0,235

2007

0,302

0,472

0,445 0,445

y = -0,0004x + 0,42

Lebensmittelwasser [ l ] Wasserinput ges. [ l ] Wassereffizienz [l Lebensmittelwasser / l Wasserinput gesamt] Trendlinie Wassereffizienz

2010 sank die Gesamtwassermenge um etwa 7 %. Gleichzeitig sank der Lebensmittelwassereinsatz

nur unwesentlich. Dies führte zu einer Verbesserung der Wassereffiziens um 6 % auf

7 %. Da sich die Wassereinsparung auf alle Bereiche ohne Lebensmittelwasser verteilt, kann

auf einen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt sparsameren Umgang mit Wasser ausgegangen

werden.

Die grafische Darstellung verdeutlicht die Langzeitentwicklung der Wassereffizienz hier mit der

Einheit Liter Lebensmittelwasser je Liter Wasserinput gesamt.

Die grüne Trendlinie zeigt dabei seit 199 eine leicht negative Tendenz.

Jahr

Energieeinsatz [kWh]

Fertigprodukte ges. [kg]

Energieeffizienz [kg / kWh]

199

1994

1.042.319

1.457.185

1,40

199

1995

1.066.507

1.541.606

1,45

2007 bis 2008 war eine Reduzierung der Energieeffizienz festzustellen. Die Verschlechterung

im Wärmebereich konnte durch eine Verbesserung bei der elektrischen Energie nicht ausgeglichen

werden.

199

1996

1.149.325

1.612.237

1,40

199

1997

1.083.522

1.740.771

1,61

199

1998

998.685

1.705.415

1,71

199

1999

1.096.051

1.493.566

1,36

200

2000

1.186.650

1.682.224

1,42

200

2001

1.295.718

1.614.332

1,25

200

2002

1.094.542

1.501.719

1,37

200

2003

1.185.219

1.421.679

1,20

200

2004

1.271.890

1.521.427

1,20

200

2005

1.201.339

1.645.232

1,37

2008

2009

2010

energieeffizienz

200

2006

1.493.340

1.670.488

1,12

200

2007

1.513.036

1.697.928

1,12

200

2008

1.693.972

1.675.670

0,99

200

2009

1.713.786

1.720.599

1,00

201

2010

1.530.026

1.764.272

1,15

37


Menge [kWh bzw. kg]

38

2.000.000

1.800.000

1.600.000

1.400.000

1.200.000

1.000.000

800.000

600.000

400.000

200.000

0

2009 stieg die Energieeffizienz leicht. Dies lag an einem geringeren spezifischen Heizölbedarf.

2010 führte der geringe Heizölverbrauch zu einer Verbesserung der Energieeffizienz um 15 %.

Diese Reduzierung ließ sich mit 80 % auf die Thermoölkessel und mit 19 % auf die Heizung

zurückführen. Im Falle der Heizung lag dies an um etwa 2 % fallende Heizgradtagszahlen für

Berlin. Nach Auskunft der Backstubenleitung wurde 2010 besonders auf kurze Öffnungszeiten

der Öfen Wert gelegt.

Zur Verdeutlichung ist die Energieeffizienz grafisch hier in kg pro Fertigprodukt auf kWh Energieeinheit

dargestellt. Über den Zeitraum von 199 bis heute ergibt sich eine insgesamt fallende

und damit negative Trendlinie.

1994

1,398 1,445 1,403

1995

1996

1997

1,607

1998

1,708

1999

1,363 1,418

2000

Energieeffizienz

2001

Jahr

1,246

2002

1,372

1,200 1,196

1,369

y = -0,0313x + 1,5827

1,119 1,122

1,153

0,989 1,004

Energieeinsatz [kWh] Fertigprodukte ges. [kg] Energieeffizienz [kg Fertigprodkte / kWh] Trendlinie Energieeffizienz

Grafik: Energieeffizienz Ökobilanz 2010

verpackungseffizienz

2003

Investitionen in moderne Produktionsanlagen haben ermöglicht, große Getreidechargen in

Silos, kleinere Chargen in BigBags anliefern zu lassen und Auszugsmehle direkt vom Wagen in

die Silos zu blasen. Das hat zu einer Reduzierung der einwegverpackten bei gleichzeitiger Steigerung

der mehrwegverpackten Rohstoffe geführt.

Die positive Entwicklung lässt sich am besten an der auf die Gesamtrohstoffmenge (Input) bezogene

Verpackungseffizienz ablesen.

Die Output-Verpackungseffizienz liegt seit Jahren bereits bei 100 %. Ausnahme bilden die

Folienbeutel für unser Schnittbrot und seit 2009 die Haushaltsverpackungen für die fair & regional

(www.fair-regional.de) gehandelten Getreide, Flocken und Mehle in 750 und 1.000 g Packungen.

Schnittbrot und Haushaltspackungen besaßen 2010 einen Gewichtsanteil von unter

2,5 % an der Gesamtproduktionsmenge.

2007 schlug negativ zu Buche, dass von der Mühle Trossin aus Gründen mangelnder Organisation

anstelle der vertraglich zugesicherten BigBags häufig Sackware angeliefert wurde. Dieser

Zustand konnte 2008 unter anderem durch die Einbeziehung einer zweiten in Lohnverarbeitung

arbeitenden Mühle verbessert werden. Dazu wirkte sich ein durch Kundenwünsche verursachter

Trend zur Verarbeitung von Typenmehlen aus, die nicht im Betrieb gemahlen werden

können und zum Teil als Sackware angeliefert werden müssen.

2009 sank die Verpackungseffizienz um 5 %. Das hing zum Einen mit den angebotenen Brotsorten

zusammen. 2009 wurde z.B. das Sauerkraut- und Bierbrot nicht mehr angeboten und

somit entfielen auch die Mehrwegverpackungen für Sauerkraut und Bier. Andererseits trug der

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

1,800

1,600

1,400

1,200

1,000

0,800

0,600

0,400

0,200

0,000

Energieeffizienz [kg Fertigprodukte / kWh]


Wechsel von der Mühle Trossin zur Mühle Wolter zwar zu einer wesentlichen Streckenreduzierung

bei, gleichzeitig wurden aber Mehlmengen geliefert, die Silokapazitäten überstiegen und

so als Sackware geliefert wurden.

Anfang 2010 baute die Mühle Wolter zwei große Annahmesilos. Das brachte zwei positive

Effekte mit sich. Die Lieferkapazität an Mühle Wolters stieg und führte zu einer Reduzierung der

Fahrtkilometer. Seitdem kann die Mühle besser entsprechend der Bedarfskennlinie von MÄR-

0,592

0,782

0,757

DiaVerpackung

KISCHES LANDBROT arbeiten. Das führte 2010 bezüglich der Mehle Weizen 550 und Roggen

1050 dazu, dass der Siloanteil im Vergleich zur Sackware gesteigert wurde.

Langfristig ist der Trend positiv.

Rohstoffe [kg]

2.000.000

1.800.000

1.600.000

1.400.000

1.200.000

1.000.000

800.000

600.000

400.000

200.000

0

Verpackungseffizienz

0,856

y = 0,0269x + 0,6696

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Page 1

0,806

0,862

Rohstoffe, einwegverpackt [kg] Rohstoffe, mehrwegverpackt [kg]

Verpackungseffizienz [kg mehrwegverpackte Rohstoffe / kg Rohstoffe gesamt] Trendlinie Verpackungseffizienz

Grafik: Verpackungseffizienz Ökobilanz 2010

Flächen [m²]

versiegelte Fläche ohne

Versickerung

versiegelte Fläche mit

Regenwasserversickerung

überbaute Fläche

davon an Entwässerung

angeschl.

davon nicht an Entwässerung

angeschl.

Zufahrt

Grünfläche

Regenwassersammelfläche

199

1994

745

1.765

2.295

1.582

713

322

651

0

199

1995

745

1.765

2.295

1.582

713

322

651

880

199

1996

745

199

1997

745

199

1998

745

199

1999

732

200

2000

732

200

2001

732

200

2002

732

200

2003

732

0,819

0,850

1,000

0,900

0,800

0,700

0,600

0,500

0,400

0,300

0,200

0,100

0,000

Verpackungseffizienz

biologische vielfalt

Mit der zweiten Revision der EMAS-Verordnung 2009 wurde der Flächenverbrauch – in bebauter

Fläche (m 2) – zum Kernindikator für Biologische Vielfalt erklärt. Dieser Wert wird in der

1.528

2.532

1.342

1.190

322

651

1.117

1.512

2.548

1.342

1.206

322

651

1.117

1.512

2.548

1.342

1.206

322

651

1.117

1.498

2.575

1.342

1.233

322

651

1.117

1.498

2.575

1.100

1.475

322

651

1.117

1.486

2.587

1.112

1.475

322

651

1.117

1.478

2.595

1.112

1.483

322

651

1.117

1.478

2.595

1.112

1.483

322

651

1.117

200

2004

732

1.505

2.556

1.112

1.444

322

663

1.117

200

2005

732

1.505

2.556

1.112

1.444

322

663

1.117

200

2006

410

1.827

2.556

1.112

1.444

322

663

1.117

200

2007

410

1.827

2.556

1.112

1.444

322

663

1.117

200

2008

410

1.827

2.556

1.112

1.444

322

663

1.117

200

2009

410

1.827

2.556

1.112

1.444

322

663

1.117

201

2010

410

1.827

2.881

1.112

1.769

322

338

1.442

39


schadstoffausstoss

Jahr

Emissionen CO 2 e, Prod. [kg]

Fertigprodukte ges. [kg]

Emissionsquote, intern [%]

0

Tabelle »Bodenbestand und Biologische Vielfalt« als überbaute Fläche im Rahmen der Öko-

bilanz von MÄRKISCHES LANDBROT seit 199 abgebildet.

Der Schwerpunkt der von MÄRKISCHES LANDBROT erzielten Biodiversitäts-Performance liegt

allerdings nicht in diesem Wert, sondern in der Verwendung von Rohstoffen ausschließlich

aus ökologischem Landbau. Damit ist Biologische Vielfalt in der Kernwertschöpfung von MÄR-

KISCHES LANDBROT verankert.

Desweiteren baut MÄRKISCHES LANDBROT in Zusammenarbeit mit den Bauern und dem Verein

zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN e.V.) verschiedene

alte Getreidesorten an und macht Versuche mit biologisch-dynamischen Neuzüchtungen

aus alten Getreidesorten (Verein für Kulturpflanzenentwicklung, Getreidezüchtung Peter Kunz,

Schweiz). Unterstützt wird MÄRKISCHES LANDBROT auch durch Mitarbeiter von Karl-Jozef Müller.

In Darzau werden hofeigene Roggensorten weiterentwickelt und nachgebaut.

Dokumentiert wird die Biodiversitäts-Performance von MÄRKISCHES LANDBROT mithilfe des

Indikators Anbauflächen im Umweltprogramm.

199

1994

479.686

1.457.185

32,9%

199

1995

493.823

1.541.606

32,0%

199

1996

537.376

1.612.237

33,3%

199

1997

506.371

1.740.771

29,1%

199

1998

471.784

1.705.415

27,7%

2009 blieben die Emissionen in etwa auf dem Niveau von 2008.

199

1999

497.041

1.493.566

33,3%

200

2000

531.438

1.682.224

31,6%

200

2001

520.722

1.614.332

32,3%

200

2002

222.789

1.501.719

14,8%

Die Reduzierung des Energieeinsatzes in 2010 um 10 %, die im Wesentlichen durch die Verminderung

des Heizölverbrauchs ausgelöst wurde, führte zu einer überproportionalen Verminderung

der CO 2e-Emissionen um 17 %. Das lag daran, dass der Ökostrom kaum zu den

Emissionen beitrug.

Spannend wird in 2012, inwieweit sich die zu erwartende Reduzierung des Brennstoffeinsatzes

(um 20 % durch Verbesserung

des Jahresnutzungsgrades)

durch den Brennstoffwechsel

auf Erdgas bei gleichzeitiger

Ausweitung der Produktionskapazitäten

(Vergrößerung der

Ofenanlage) auswirken wird.

200

2003

246.255

1.421.679

17,3%

200

2004

270.073

1.521.427

17,8%

200

2005

246.347

1.645.232

15,0%

200

2006

308.090

1.670.488

18,4%

200

2007

276.230

1.697.928

16,3%

200

2008

301.379

1.675.670

18,0%

200

2009

304.649

1.720.599

17,7%

201

2010

253.623

1.764.272

14,4%

Die Emissionsquote schwankte

zwischen 2002 und 2010 auf

einem ähnlichen Niveau. Deutlicher

lässt sich die Entwicklung

an der Trendlinie ablesen.

Die Emissionsquote betriebsinterner

Emissionen liegt der-

zeit bei 1 g CO 2e je kg Fertigprodukt

(ohne Berücksich-

tigung der Kompensation durch

Aufforstungsflächen).


Menge [kg]

2.000.000

1.800.000

1.600.000

1.400.000

1.200.000

1.000.000

800.000

600.000

400.000

200.000

0

1994

0,329 0,320 0,333

1995

1996

1997

0,291

1998

Emissionsquote CO 2e, betriebsintern

0,277

1999

0,333

0,316 0,323

0,148

0,173 0,178

Emissionen CO2e, Prod. [kg] Fertigprodukte ges. [kg]

2000

0,150

Emissionsquote, intern [kg CO2e-Emissionen / kg Fertigprodukte] Trendlinie Emissionsquote intern

Grafik: Emissionsquote CO 2 e betriebsintern Ökobilanz 2010

2001

2002

Jahr

2003

2004

0,184

0,163

0,180 0,177

y = -0,0132x + 0,3552

betriebsinduzierte verkehrsbedingte umwelteinwirkungen

Seit 200 werden auch die betriebsinduzierten verkehrsbedingten Umwelteinwirkungen in

die Bilanz einbezogen. Dabei handelt es sich um die Arbeitswege der Mitarbeiter mit dem

PKW, die Auslieferung und Lieferung der Produkte und Rohstoffe (mit der externe Speditionen

beauftragt sind) sowie des Verkehrs durch sonstige externe Personen (wie Kommissionierer,

Handwerker, Berater, u.s.w.).

2008 sanken die Emissionen durch Verkehr um 11 %. Der Grund war eine tourenbereinigte

Auslieferung. Seit 2008 waren in der Auslieferung 2 Erdgasfahrzeuge im Einsatz. Leider konnte

die Anzahl von kleinen Lieferungen von der Mühle Trossin in 2008 noch nicht verringert werden.

Bereits 2008 durchgesetzte strukturelle Änderungen wirkten sich erst für das Jahr 2009

aus.

Der externe Verkehr nahm 2008 zu, allerdings lag dies allein an unserer für die Qualitätskontrolle

zuständigen Beraterin, die seitdem für die freie Zeit ins Umland pendelt und während

der nach Möglichkeit zusammengelegten Arbeitstage in einer Gästewohnung von MÄRKISCHES

LANDBROT in Berlin unterkommt.

2009 konnten die durch Verkehr verursachten Emissionen um 27 % gesenkt werden. Während

der Anteil der Mitarbeiter und Kommissionierer aufgrund von Neueinstellungen stieg, verbesserten

sich alle anderen Bereiche. Der Anteil für Auslieferung sank um 8 %, der für Lieferanten

um 3 % und der für Spediteure um 77 %. In den ersten beiden Fällen wirkten sich vor allem

eine weitere Touren-Optimierung, aber auch die Verschärfung der Euronorm für die Begrenzung

von KFZ-Autoabgasen aus. Im Bereich Spedition wurde konsequent so bestellt, dass sich

für die Lieferungen durch die Mühle Trossin immer volle Lastzüge ergaben. So wurden 2009

ca. 28.000 km weniger gefahren. Zu dem guten Ergebnis hat auch beigetragen, dass wir 2009

begannen, Brötchenweizen selbst zu reinigen und nicht mehr als BigBag-Ware sondern als

Siloware zu beziehen.

2010 ließen sich die CO 2e-Emissionen durch Verkehr um 16 Tonnen entsprechend 11 %

senken. Seit Ende 2009 war es den Fahrern nicht mehr gestattet, die Lieferfahrzeuge auch für

den Arbeitsweg zu benutzen. Seitdem legten die Fahrer mit ihrem privaten PKW zwar größere

Strecken (Balkensegment Kommissionierer) zurück, in der Summe führte dies aber zu einer

überproportionalen Verringerung der Emissionen durch die geringere Fahrleistung der Transporter

(Balkensegment Auslieferer). Die Reduzierung von 2 % bei den Spediteuren ergab sich

2005

2006

2007

2008

2009

0,144

2010

0,400

0,350

0,300

0,250

0,200

0,150

0,100

0,050

0,000

Emissionsquote intern

1


2

CO 2e-Emissionen [kg/a]

CO 2e-Emissionen

300.000

250.000

200.000

150.000

100.000

50.000

0

600.000

500.000

400.000

300.000

200.000

100.000

0

-100.000

-200.000

-300.000

-400.000

-500.000

hauptsächlich durch eine auf die Auslieferorte bezogene ortsnähere Auswahl der Spediteure.

Vor allem wurde Plöger eher im nördlichen Raum und Lauschi im südlichen Raum (z.B. Lieferungen

Mühle Trossin) eingesetzt.

2004

2005

CO 2e-Emissionen durch Verkehr

Grafik: CO 2 e-Emissionen durch Verkehr Ökobilanz 2010

Ausgehend von den CO2e-Emission intern (inkl. Verkehr) lag der Betrieb 2005 bei einem Anteil

von 57 % und der Lieferverkehr bei 36 %. Die mit dem PKW für den Betrieb zurückgelegten

Fahrten (z.B. Arbeitswege, Einkaufsfahrten, Kundenbesuche, Handwerker) verursachten einen

Emissionsanteil von 7 %.

CO2e-Emissionen intern inkl. Verkehr

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

Heizöl [kg CO2e] Strom [kg CO2e] Personenverkehr [kg CO2e] Lieferantenverkehr [kg CO2e] Senkung durch Waldpflanzung [kg CO2e]

Grafik: CO 2 e-Emissionen intern inklusive Verkehr Ökobilanz 2010

2006

Mitarbeiter Betrieb [kg CO2e] Externe / PKW [kg CO2e] Auslieferung [kg CO2e]

Jahr

2007

Kommissionierer [kg CO2e] Lieferanten [kg CO2e] Spediteure (Getreide, Mehl) [kg CO2e]

2008

2009

2010


2008 verschlechterten sich die CO 2e-Emissionen intern in den Bereichen Wärmeenergie und

Personenverkehr, die Werte für den Lieferantenverkehr verbesserten sich. Die Regenwald-

aufforstung glich zwischen 2005 und 2007 ca. 50 Tonnen (10 Hektar) und zwischen 2008

und 2009 ca. 190 Tonnen CO 2e-Emissionen (37,6 Hektar) wieder aus.

2009 verbesserte sich der Bereich Lieferantenverkehr. Die übrigen Werte blieben im Wesentlichen

auf dem Vorjahresniveau.

2010 sanken die Emissionen für den Verkehr (Personen- und Lieferantenverkehr in der Summe)

und auch die Emissionen für den Energiebedarf im Betrieb.

Ende 2010 wurde ein von PrimaKlima e.V. beauftragtes Monitoring der durch MÄRKISCHES

LANDBROT aufgeforsteten Urwaldfläche im Maromizaha-Urwald auf Madagaskar durchgeführt.

Im Rahmen der Untersuchung wurde die bis dahin auf 5 Tonnen CO 2 je Hektar gesenkte Kompensationsleistung

aufgrund der guten Wachstumsergebnisse auf den vertraglich zugesicherten

Betrag von 10 Tonnen CO 2 je Hektar erhöht. Damit verdoppelte sich auch das in der Grafik

(siehe Seite unten) ausgewiesene Kompensationssegment (Senkung durch Waldpflanzung).

Da der Verkehr erst seit 200 erfasst wird, kann die Entwicklung nicht über einen längeren

Zeitraum betrachtet werden.

Die Quote der CO 2e-Emissionen intern (inkl. Verkehr) bezogen auf die Produktionsmenge

verläuft mit einem positiven, fallenden Trend. Die Quote liegt derzeit bei 230 g CO 2e je kg

Fertigprodukt (ohne Berücksichtigung der Kompensation durch Aufforstungsflächen und ohne

Herausrechnung der auf den Vertrieb von Handelswaren bezogenen Anteile).

Unter Berücksichtigung der Kompensationspflanzung liegt die gesamte Emissionsquote bei

17 g CO2e je kg Fertigprodukt.

Dia-E-Gesamtquote

CO 2e-Emissionen [kg]

2.000.000

1.800.000

1.600.000

1.400.000

1.200.000

1.000.000

800.000

600.000

400.000

200.000

0

2004

0,334

2005

0,256

Emissionsquote intern inkl. Verkehr

0,288

Grafik: CO 2 e-Emissionsquote intern inklusive Verkehr unter Berücksichtigung der Kompensationspflanzung

2006

2007

Jahr

Page 1

0,278

0,198

Emissionen kg CO2e [kg] Fertigprodukte ges. [kg]

Emissionsquote [kg CO2e-Emissionen / kg Fertigprodukte] Trendlinie Emissionsquote

2008

0,163

y = -0,0438x + 0,3944

2009

2010

0,017

0,400

0,350

0,300

0,250

0,200

0,150

0,100

0,050

0,000

Emissionsquote

3


co 2e-kompensation durch aufforstung

MÄRKISCHES LANDBROT forstete 2005 über den Verein PrimaKlima e.V. einen Drachenbaum-

Regenwald auf Madagaskar auf. 10 Hektar (100.000 m 2) wurden mit 15.000 Pflänzlingen von

86 verschiedenen heimischen Baumarten bepflanzt. Inzwischen sind es 37,6 Hektar.

Bei der folgenden Karte handelt es sich um zwei Urwaldgebiete des Maromizaha-Urwaldes.

Rot umrandet ist das Gebiet (Zone de reboisement PrimaKlima), das aufgeforstet wurde, um

zwei intakte Urwaldgebiete zu verbinden.

Im Zeitraum August bis Oktober 2008 konnten insgesamt 9.861 Setzlinge gepflanzt werden.

Im darauffolgenden Vierteljahr von November 2008 bis Januar 2009 wurden weitere 10.367

Setzlinge gepflanzt. Die verbleibenden 6. 52 Setzlinge wurden bis März 2009 gesetzt. Damit

waren die 0 Hektar Aufforstungsflächen komplett restauriert.

product carbon footprint bei märkisches landbrot

2008 untersuchten wir gemeinsam mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

die Auswirkungen des biologisch-dynamischen Landbaus auf das Sonnenblumenbrot von

MÄRKISCHES LANDBROT. Dabei flossen in die Berechnung die Anbauverfahren und Erntemengen

der Landwirte ein, von denen das Getreide geliefert wurde. Ebenfalls flossen die Emis-

sionen der Vorfruchtfolge der ökologischen Landwirtschaft ein. Das Ergebnis dieser Berechnung

war auch eine Abschätzung der landwirtschaftlichen Emissionen für 2007. Um den Kurvenverlauf

besser sehen zu können, wurde dieser Wert mangels geeigneterer Datengrundlagen

auch den Vorjahren unterlegt.

Seit 2008 werden die landwirtschaftlichen Emissionen genauer erfasst.

Damit werden bei MÄRKISCHES LANDBROT (unter Berücksichtigung der Kompensation durch

Aufforstungsflächen) je kg Brot inkl. des verursachten Verkehrsaufkommens sowie der Landwirtschaft

derzeit 309 g CO 2e freigesetzt. Davon entfallen 95 % auf die biologisch-dynamische

Landwirtschaft.


Emissionen [g CO 2e je kg Brot]

800

700

600

500

400

300

200

100

0

107

199

152

183

28 16 16 35

363 363 363 363

Grafik: Spezifische Emissionen je kg hergestellten Brotes Ökobilanz 2010

89

spezifische Emission je kg hergestellten Brotes

(unter Berücksichtigung der Kompensation durch Aufforstung)

88 79

Um aus diesen Daten einen Product Carbon Footprint (PCF) oder CO 2e-Fußabdruck der Produkte

zu entwickeln, wurde das durchschnittliche Einkaufs- und Konsumverhalten des Kunden

sowie die Verpackungsbilanz abgeschätzt und als Emissionswert ausgedrückt auf die jeweilige

Emissionssäule aufgesattelt. Die Entwicklung der Methodik wurde Ende 2009 von MÄRKISCHES

LANDBROT abgeschlossen und ist seit März 2010 auf der Website www.landbrot.de/oekologie/co2e-rechner.html

als interaktives Berechnungstool für Kunden und Interessierte abrufbar.

Der PCF betrachtet alle klimarelevanten Gase, die auf dem Weg von der Erzeugung der Rohstoffe,

bei deren Weiterverarbeitung sowie der Nutzung durch den Konsumenten bis hin zur

Entsorgung der Verpackung und des Produkts (nach der Nutzungsphase z.B. im Falle von ausrangierten

Gebrauchsgegenständen) entstehen.

Die für die Produkte von MÄRKISCHES LANDBROT erstellten PCF betrachten die Bereiche Rohstoffe

bzw. Landwirtschaft (Getreide und Zutaten), Verarbeitung bzw. Produktion (Mühle und

Bäckerei), Distribution bzw. Verkehr (Rohstoffanlieferung und Brotauslieferung) und Gebrauch

bzw. Konsumverhalten des Endverbrauchers einschließlich der Entsorgung. In die Berechnungen

gehen somit viele unterschiedliche Werte ein.

Grundsätzlich weist ein Wert über 1.000 darauf hin, dass das entsprechende Rezept Butter

enthält (Butter hat einen PCF von ca. 10.000 g / kg Butter).

Wie zu erwarten war, ist der Energieverbrauch von freigeschobenen, bei den Kunden sehr

beliebten Broten, wesentlich höher, als bei den Broten, die im Stikkenofen gebacken werden.

Dies erklärt sich leicht: Um freigeschobene Brote in den Backofen zu bringen, muss die

Ofenklappe geöffnet und die gesamte Heizplatte herausgezogen werden, damit die Brotteige

einzeln auf der Herdfläche abgelegt werden können. Erst wenn alle Brote abgelegt sind,

kann die Herdplatte wieder in den Ofen geschoben und die Klappe geschlossen werden. Der

Energieaufwand bei der Entnahme der Brote ist entsprechend. Insgesamt ergeben sich dadurch

Öffnungszeiten der einzelnen heißen Öfen von ca. 20 Minuten für jeden Backvorgang

und damit entsprechende Energieverluste durch austretende Wärme.

Im Gegensatz dazu wird in einem Stikkenofen ein vorher mit Backformen gefüllter Stikkenwagen

komplett herein- bzw. herausgefahren. Hier ergeben sich kurze Öffnungszeiten des Ofens

und damit geringe Energieverluste.

165

45

128 119

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Jahr

biologische Landwirtschaft [g CO2e / kg Brot] Transport zur Produktionsstätte [g CO2e / kg Brot]

Produktionsstätte inkl. Verkehr [g CO2e / kg Brot] Transport zur Verkaufsstätte [g CO2e / kg Brot]

26

308

38

8

323

13 3

1

292

5


Emissionen [g CO 2e je kg Backware]

6

1.200

1.000

800

600

400

200

0

-200

Die unternehmerische Gesamtentwicklung können diese Werte nicht aufzeigen. Hier ist es

sinnvoll einen mittleren PCF aller Produkte zu bilden, bei dessen Ermittlung eine Gewichtung

einzelner PCF durch Berücksichtigung der real verkauften Produktmengen vorgenommen wird

(seit 2008 implementiert).

Die PCF Berechnung wurde erst für das Jahr 2008 eingeführt. Die Werte vor 2008 konnten

in dem Umfang der Berechnungsmethode nicht nachträglich erhoben werden und sind vor

allem für die Produktion nicht ganz vergleichbar. Die Werte für den Verkehr sind der Berechnungsmethode

auch rückwirkend angepasst worden. Das Konsumverhalten ist als ein fester

Betrag auf alle Jahre aufgesetzt worden (Kundenumfrage 2009).

MÄRKISCHES LANDBROT möchte die PCF Werte gemeinsam mit den Kunden senken. Dazu

wird die Kundenumfrage in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. So wird es auch

möglich sein, die Änderungen im Konsumverhalten grafisch zu verfolgen.

563

563

135 117

563 563

116 126

175 174 207 187 92 93

0 0 0 0 68 45

208 208 208 208 175 183 155

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

ökologische Landwirtschaft

[g CO2e / kg Produkt]

mittlerer Product Carbon Footprint

(unter der Verkaufsmengen einzelner Produkte)

Zutaten

[g CO2e / kg Produkt]

Jahr

Produktion

[g CO2e / kg Produkt]

Grafik: Mittlerer Product Carbon Footprint Ökobilanz 2010

Der mittlere PCF von Brot und Brötchen liegt derzeit bei 780 g CO 2e / kg. Davon entfallen

72 % unmittelbar auf den Konsumenten.

Beachte: Dieser Wert ist nicht ohne weiteres mit der vorangegangenen Grafik »spezifische

Emissionen je kg hergestellten Brotes« zu vergleichen, die sich direkt aus den für das gesamte

Unternehmen generierten Ökobilanzdaten ergibt. Die einzelnen PCF und damit auch der mittlere

PCF dagegen wurden in Anlehnung an die PAS 2050 (specification for the assessment of the

life cycle greenhouse gas emissions of goods and services) errechnet. Die wesentlichen Unterschiede

der beiden Berechnungsarten liegen darin, dass der auf die Handelswaren entfallende

Emissionsanteil aus dem PCF herausgerechnet wird und nach PAS 2050 nur die Emissionen der

Lieferanten und nicht die der Mitarbeiter des Unternehmens berücksichtigt werden. Der PCF ist

damit niedriger, und weist aufgrund einer Überkompensation durch das Urwaldaufforstungsprojekt

im Mittel bereits einen negativen Wert für die Produktion (gelbes Balkensegment) aus.

563

103

Verkehr

[g CO2e / kg Produkt]

563

71

563

53

47

-38

Konsumverhalten

[g CO2e / kg Produkt]


aktuelle umweltaspekte

Im Rahmen des Managementreviews werden die wichtigsten Umweltaspekte ermittelt. Dazu

werden alle direkten und indirekten Umweltauswirkungen betrachtet und anhand festgelegter

Kriterien bewertet. *

Grafik: Übersicht der Entwicklung der Prioritäten der Umweltaspekte

Die 2008 und 2009 realisierten Maßnahmen haben zu einer Verschiebung der bedeutenden

Umweltaspekte (2009 – 2011) geführt.

In Vorbereitung auf das Umweltprogramm 2009 wurden der Umweltaspekt »Wasserverbrauch«

von hoch auf mittel heruntergestuft, da sich der Verbrauch 2008 wesentlich senken

ließ. Die Aspekte »Abfall« und »Staub« wurden kritischer eingestuft. Die Höherstufung des

Bereichs »Staub« resultiert nicht aus einer Verschlechterung des Staubanfalls, sondern in der

Notwendigkeit, das Explosionsschutzgutachten zu aktualisieren nachdem in den letzten Jahren

umfangreiche Maßnahmen durchgeführt wurden.

Die Einschätzung der Prioritäten hat sich im Rahmen der Ökobilanzierung 2009 bis 2011 nicht

verändert. Die zur Umsetzung des Umweltprogramms erforderlichen Mittel sind intern festgelegt

und freigegeben worden. Die Verantwortlichkeiten im Rahmen der Umsetzung sind geklärt.

Quartalsweise Termine sind nicht angegeben, da die Umsetzung des Programms schrittweise

erfolgt. Ständige äußere und innere Einflüsse können zu Ergänzungen und Akzentuierungen

der Programmpunkte führen und in Anbetracht der Betriebsgröße auch zu Terminänderungen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass aufgrund eines kreativen strategischen Managements eher

mehr umgesetzt wird als ursprünglich vorgesehen. Dies zeigen auch die Ergebnisse der vergangenen

Umweltprogramme seit 199 .

Eine Absatzsteigerung der von MÄRKISCHES LANDBROT hergestellten Produkte führt einerseits

zu einer Erhöhung der Verwendung von Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Landbau

und damit zu einer Ausweitung ökologisch bewirtschafteter Flächen mit allen damit in

Verbindung stehenden positiven Umweltaspekten und andererseits zur Produktion und zum

Konsum von gesunden Nahrungsmitteln mit allen damit in Verbindung stehenden positiven

Umweltaspekten.

* auf Anfrage einsehbar

7


8

So führt die kontrolliert biologisch-dynamische Landwirtschaft durch ihre Maßnahmen zu

positiven Umweltwirkungen:

Fruchtfolge – eine altbewährte Methode, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten (außerdem

haben Krankheiten und Schädlinge dadurch weniger Chancen, sich zu verbreiten),

Humuswirtschaft – erhält die Bodengesundheit (dazu gehören Bodenlockerung und

Gründüngung. Ansonsten bildet das aus dem eigenen Betrieb stammende organische Material

die Grundlage der weiteren Anreicherung mit Humus),

Stärkung der pflanzeneigenen Abwehrkräfte – ein zentraler Punkt beim biologischen Pflanzenschutz

(Grundprinzip ist die Vorbeugung gegen Krankheiten. Dabei hilft das Wissen über

günstige Pflanzen-Nachbarschaften, richtige Saatzeitpunkte, Standort- und Sortenwahl u.s.w.),

Unkrautregulierung ohne Chemie – gelingt durch Fruchtfolge und Bodenbedeckung (z.B.

mit Stroh) oder auch durch Eggen und Hacken,

Artgerechte (wesensgemäße) Tierhaltung – Tieren ist ausreichend Luft, Platz und gutes

Futter zur Verfügung zu stellen, Bewegung in Form von Weidegängen und Natursprung zu

ermöglichen,

Geschlossene Wirtschafts- und Nährstoffkreisläufe sind das Ziel – der biologische Landbau

unterliegt einer ganzheitlichen Betrachtungsweise: das Zusammenspiel von Bodenverhältnissen,

Pflanzen, Gestirnen, Tieren und Menschen ist wichtig (Angestrebt wird ein möglichst

geschlossener Kreislauf zwischen den einzelnen Produktionsschritten. Der Demeter-Bauer

setzt z.B. keinen chemisch-synthetischen Stickstoffdünger ein, sondern macht sich statt dessen

die günstigen Eigenschaften verschiedener Pflanzenfamilien wie die der Leguminosen zur

Bodenverbesserung und Gründüngung zu Nutze. Die Leguminosen werden wiederum als

Futterpflanze für die Tiere verwendet und deren Exkremente neben pflanzlichem Kompost

als Hofdünger auf die Felder gebracht).

Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnet gemäß dem Übereinkommen über biologische

Vielfalt (Convention on Biological Diversity CBD) die Vielfalt der Arten auf der Erde, die

genetische Vielfalt sowie die Vielfalt von Ökosystemen.

Biodiversität ist ein wesentlicher positiver Umweltaspekt von MÄRKISCHES LANDBROT. Er

zeigt sich durch:

MÄRKISCHES LANDBROT baut in Zusammenarbeit mit den Bauern und dem Verein zur

Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN e.V.) die alten Getreidesorten

Dinkel (wird bei allen Bauern von MÄRKISCHES LANDBROT angebaut, verschiedene

Dinkelsorten werden vom Bauerngut Templin getestet) und Champagnerroggen (Gut Peetzig)

an. 2007 wurde auch Goldblumenweizen geerntet. Auf Gut Wilmersdorf unterstützen wir

die Saatgutvermehrung von Rotem Schlanstedter Weizen.

Bergroggen, eine langstrohige alte Wildroggensorte, die sich in die sandigen Böden Brandenburgs

fügt als sei sie dafür geschaffen, wird für MÄRKISCHES LANDBROT vom Ökodorf

Brodowin und Gut Pretschen angebaut und im Brodowiner Brot verarbeitet.

Wir unterstützen zudem die biologisch-dynamische

Saatgutzüchtung. Bisher muss der

Ökolandbau meistens auf Getreidesorten

zurückgreifen, die für den konventionellen

Anbau gezüchtet und an die Bedürfnisse

des ökologischen Landbaus nicht angepasst

sind. Das Unternehmen will die Entwicklung

von Sorten unterstützen, die auch

ohne Kunstdünger und Pestizide stabile

Ernten garantieren und Alternativen zur üblichen

Hybridzucht fördern.

Lichtkornroggen, eine biologisch-dynamische

Neuzüchtung (Züchtungen Karl-

Josef Müller) aus alten, längst verschwundenen

Sorten, wird in Brodowin angebaut. Die

ebenfalls von Karl-Josef Müller entwickelte


Roggensorte Sirius wird bei der Hofgemeinschaft Apfeltraum /Feldbau angebaut. Weitere

Roggensorten werden von Karl-Josef Müller in Darzau gezüchtet und nachgebaut.

Es werden Versuche mit biologisch-dynamischen Neuzüchtungen aus alten Getreidesorten

(Verein für Kulturpflanzenentwicklung, Getreidezüchtung Peter Kunz, Schweiz) durchgeführt.

Derzeit finden Streifenversuche auf dem Gut Templin mit 25 bis 30 Sorten, darunter die

Sorten Azita, Pollux und Sandomir, drei Winterweizensorten statt.

Ziel ist es, möglichst viele Zutaten aus der Region zu beziehen. Daher wird gemeinsam

mit den Demeter-Landwirten daran gearbeitet, ungewöhnliche Kulturen in Brandenburg zu

etablieren. Seit 2009 baut das Bauerngut Templin Schälsonnenblumen für uns an. 2010

wurden Anbauversuche mit Öllein für Leinsamen auf Gut Peetzig und bei Feldbau

Apfeltraum gestartet. Auch Hirse und zukünftig Urmuth (auch als Amaranth bezeichnet) werden

im Auftrag von MÄRKISCHES LANDBROT auf Betrieben erprobt.

Damit werden wieder alte Getreidesorten

angebaut, die den sandigen Böden der

Mark Brandenburg besser angepasst sind,

und die biologisch-dynamische Bewirtschaftung

der Ackerflächen, die die

Biodiversität generell in mehreren Aspekten

stützt:

Vielzahl an Arten in einem Ökosys-

tem (Artendiversität),

Vielfalt an Lebensräumen und Öko-

systemen (Ökosystem-Diversität),

Vielfalt realisierter ökologischer

Funktionen und Prozesse im Öko-

system wie z.B. Stoffabbau-Kapa-

zitäten (Funktionale Biodiversität).

Sonnenblumenfeld 2010 auf dem Bauerngut Templin in Libbenichen.

Und der Verzehr von gesunden Backwaren aus biologischen Rohstoffen führt zu den Umweltaspekten:

Vollkornprodukte aus biologisch angebautem Getreide sind besonders schadstoffarm

und nährstoffreich,

das volle Korn ist reich an Vitaminen, Mineralien, Enzymen und wertvollen Spurenelementen

wie z.B. Selen und Zink,

die komplexen Kohlenhydrate des Getreides haben einen günstigen Einfluss auf den

Blutzucker und die Hunger-Sättigungskurve und beugen somit Übergewicht vor,

der hohe Anteil an Ballaststoffen bewirkt eine bessere Bioverfügbarkeit der Mikronährstoffe

und verhindert Stuhlverstopfung und Darmerkrankungen,

die mehrfach ungesättigten Fettsäuren des Keimlings sind lebensnotwendig und nur in

Mehlen vorhanden, die vor dem Backen frisch vermahlen werden,

Vollkornprodukte enthalten die wertvollen B-Vitamine, die für ein intaktes Nervensystem

wichtig sind,

eine Scheibe Vollkornbrot mit Käse oder Ei liefert ebenso hochwertiges Eiweiß wie ein

Stück Fleisch!

Die Rohstoffe und die Produktauswirkungen bleiben also hochwichtige, positive Umweltas-

pekte.

Zur weiteren Umweltentlastung trägt auch die Betreiber-Nutzer-Gemeinschaft zwischen

MÄRKISCHES LANDBROT GmbH, der Biokonditorei Tillmann und der Vereinigung für Jugendhilfe

e.V. bei.

9


umwelterklärung

50

Diese Umwelterklärung wurde von der MÄRKISCHES LANDBROT GmbH am Standort Bergiusstraße

36 in 12057 Berlin-Neukölln verabschiedet und vom zugelassenen Umweltgutachter,

Herrn Prof. Dr. Jan Uwe Lieback, für gültig erklärt.

Wir führen jährlich umfassend interne Umweltaudits durch und stellen dabei sicher, dass in

einem Jahreszyklus jeder Bereich mindestens einmal auditiert wird. Zusammen mit dem aktualisierten

Verzeichnis der relevanten Umweltauswirkungen und den Daten und Fakten des letzten

Jahres sind die Auditberichte Grundlage einer Managementbewertung und der Fortschreibung

unseres Umweltprogramms. Daraus erstellen wir jährlich eine aktualisierte Umwelterklärung in

Form der Ökobilanz. Eine erneute konsolidierte Umwelterklärung werden wir in drei Jahren

vorlegen, durch unabhängige Umweltgutachter für gültig erklären lassen und veröffentlichen.

Berlin, den 11.07.2011

Die nachfolgende Formulierung ist eine feststehende Erklärung der Umweltgutachter.

gültigkeitserklärung

Der unterzeichnende EMAS Umweltgutachter Prof. Dr. Jan Uwe Lieback mit der Registrierungsnummer

DE-V-0026, akkreditiert und zugelassen für den Bereich 10.71 »Herstellung von Backwaren

(ohne Dauerbackwaren)«, bestätigt, begutachtet zu haben, dass die Standorte in der

Bergiusstraße 36, 12057 Berlin und der Wollankstraße 130, 13187 Berlin der MÄRKISCHES

LANDBROT GmbH, mit der Registrierungsnummer DE-107-00001, alle Anforderungen der Verordnung

(EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die freiwillige

Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und

Umweltbetriebsprüfung (EMAS) erfüllen.

Mit der Unterzeichnung dieser Erklärung wird bestätigt, dass:

die Begutachtung und Validierung in voller Übereinstimmung mit den Anforderungen der Verord-

nung (EG) Nr. 1221/2009 durchgeführt wurden,

das Ergebnis der Begutachtung und Validierung bestätigt, dass keine Belege für die Nichteinhaltung

der geltenden Umweltvorschriften vorliegen und

die Daten und Angaben der Umwelterklärung ein verlässliches, glaubhaftes und wahrheitsgetreues

Bild sämtlicher Tätigkeiten der Organisation geben.

Diese Erklärung kann nicht mit einer EMAS-Registrierung gleichgesetzt werden. Die EMAS-Registrierung

kann nur durch eine zuständige Stelle gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009

erfolgen. Diese Erklärung darf nicht als eigenständige Grundlage für die Unterrichtung der Öffentlichkeit

verwendet werden.

Berlin, den 11.07.2011

Dr.-Ing. Jan Uwe Lieback

Umweltgutachter DE-V-0026

Christoph Deinert

Geschäftsführer

Joachim Weckmann

Geschäftsführer/Vorstand

GUT Certifizierungsgesellschaft

für Managementsysteme mbH

Umweltgutachter DE-V-0213

Eichenstraße 3 b

12 35 Berlin


ansprechpartner

MÄRKISCHES LANDBROT unterstützt die Verbreitung der gewonnenen Erfahrungen aus den

durchgeführten Umweltschutzaktivitäten.

Für Informationen stehen Ihnen Christoph Deinert und Joachim Weckmann gerne zur Verfügung.

Bereich Unternehmenspolitik

Joachim Weckmann

Fon 030 – 613 912 15

Fax 030 – 68 51 8

Email: weckmann@landbrot.de

Bereich Organisation und Umweltmanagement

Christoph Deinert

Fon 030 – 613 912 23

Fax 030 – 68 51 8

Email: deinert@landbrot.de

Herausgeber

MÄRKISCHES LANDBROT GmbH

Bergiusstraße 36

12057 Berlin

Fon 030 – 613 912 0

Fax 030 – 68 51 8

Email: landbrot@landbrot.de

Konzept und Verantwortung

Christoph Deinert

Bearbeitung

Christoph Deinert

Graphik-Design Annedore Schmidt

Drucklegung

Juli 2011, MÄRKISCHES LANDBROT

impressum

51


…und weiter geht‘s mit 2011

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