Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften werden immer wichtiger

handwerkskammer.bremen.de

Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften werden immer wichtiger

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EdITorIal

liebe Handwerkerinnen und Handwerker

sehr geehrte leserinnen und leser,

„alles neu macht der Mai“, heißt es in einem bekannten Gedicht

des Lehrers und Heimatkundlers Hermann Adam von Kamp.

Und was im Jahr von dessen Vollendung vor fast zweihundert

Jahren galt, gilt übertragen noch heute.

Die in diesem Moment wohl auffälligste Neuerung halten Sie

gerade in Ihren Händen: Das neue HiB – HANDWERK IN BRE-

MEN.

Etwas mehr als fünfeinhalb Jahre ist es jetzt her, dass die Handwerkskammer

Bremen dieses Mitgliedermagazin eingeführt hat.

Damals hatte sie eine turbulente Phase zu bestehen, denn der

Weg zur Sanierung des ehemaligen Berufsförderungszentrums

(BFZ) brachte die bremische Handwerkerschaft gefährlich nahe

an den Rand einer Zerrreißprobe.

In dieser Situation war Sparen das oberste Gebot. Sämtliche Bereiche

der Handwerkskammer wurden eingehend geprüft und

vieles im Nachgang umstrukturiert und optimiert. Heute ist die

Handwerkskammer insgesamt gut aufgestellt und bedarf nur

noch verhältnismäßig weniger Korrekturen um ihr Angebot und

die Art ihrer Dienstleistungen zukunftsfähig zu machen.

Vordem war die ´Deutsche HandwerksZeitung` unser Veröffentlichungsorgan.

Die Kammer zahlte zu jener Zeit pro Jahr satte

60.000 Euro an den Holzmann-Verlag und bekam einen in Bad

Wörishofen gleichzeitig für 23 Handwerkskammern produzierten

schwarz/weißen Mantelbogen mit insgesamt 14 Seiten für

unsere Bremer Lokal- und Regional-Nachrichten. Dieser Regionalteil

wurde zum Teil von Mitarbeitern der Handwerkskammer

mit Beiträgen gefüllt – häufig genug aber auch nicht im zur Verfügung

stehenden Umfang genutzt.

Der Vorstand hat deshalb ein Angebot des Bremer Unternehmens

Schintz-Druck aufgegriffen, gemeinsam mit ihm ein eigenes Medium

entworfen, den Vertrag mit der ´Deutschen Handwerks-

Zeitung` gekündigt und fortan ein für die Handwerkskammer

Bremen und ihre Mitglieder kostenloses vierfarbiges Magazin

– statt der vorherigen teureren Schwarz/Weiß-Zeitung – zur

Verfügung gehabt. Innerhalb weniger Monate hat die Redaktion

dann dessen Umfang von zunächst geplanten 16 Seiten auf zum

Teil bis zu 44 Seiten hochgeschraubt.

Im Verlauf seines Bestehens hat sich das HANDWERK IN BRE-

MEN einen guten Ruf erworben. Sogar von der ZDH-Spitze in

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Berlin bin ich positiv darauf angesprochen worden und vieles

haben wir auf politischer Ebene in Bremen in den vergangenen

fünf Jahren nur erreicht, weil unser Mitgliedermagazin unser

Tun und Wirken entsprechend unterstützt hat.

Doch von Zeit zu Zeit sollte man Kooperationen überprüfen und

so haben sich die Handwerkskammer und Schintz-Druck gemeinsam

darauf verständigt ihre Kooperation für das HANDWERK

IN BREMEN mit der April-Ausgabe ausklingen zu lassen.

Mit der Mai-Ausgabe haben Sie jetzt erstmals ein Exemplar erhalten,

das in Zusammenarbeit mit dem WESER PRESSE VER-

LAG entstanden ist. Ich freue mich über die neue Kooperation

und bin gespannt, wie sich Heft und Layout in den kommenden

Monaten verändern werden.

Weitere Veränderung kommt auf das Handwerk auch im Hinblick

auf die bevorstehende Öffnung der Arbeitsmärkte für Arbeitnehmer

aus den mittel- und osteuropäischen Ländern zu. Wenn jetzt

aktuell die Übergangsregelungen für die Arbeitnehmer-Freizügigkeit

auslaufen, müssen wir zusehen, dass wir illegalen Praktiken

entschlossen entgegen treten. Dazu gehört, dass die Kontrollbehörden

künftig viel stärker als bisher in Problem-Gewerken

wie dem Bau und der Gebäudereinigung verdachtsunabhängige

Kontrollen durchführen und Schwarzarbeit und Lohndumping

konsequent ahnden. Aber auch, dass die Handwerksorganisation

mit allgemeinverbindlichen Lohn- und Arbeitsbedingungen

dazu beiträgt, dass gute Rahmenbedingungen bestehen.

Der Hintergrund ist ebenso klar wie einleuchtend: Wachstum

wird nicht mit Lohn- und Sozialdumping oder gar illegaler Arbeit

erzielt, sondern nur mit Ausbildung und Qualifikation.

Herzlichst

Ihr

Joachim Feldmann

Präses der

Handwerkskammer Bremen


INHALT

TITElTHEma

Erfolgreiche Frauen im Handwerk

HaNdwErkSkammEr brEmEN

Netzwerk soll Familien helfen

Ausbildungsprojekt „AusKuK“

Neue Profis für Wasser, Wärme, Luft

Tag des Lärms

Benefiz-Fußballturnier der Handwerkskammer

Kultur im Betrieb

Patchwork und Polstermöbel

Unternehmensservice zieht positive Bilanz

Wettbewerb innovatives Handwerk

krEISHaNdwErkErScHafT brEmEN

Post von der IG Metall

Kontinuität im Bauhandwerk

Neue Kosmetiker-Innung

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krEISHaNdwErkErScHafT brHv-wEm

Neues Projekt sorgt für pädagogische Qualifikationen

Kaufmannschaft in Rage

Handwerk kritisiert Namens-Pläne

TIppS & TErmINE

Angebote zur Aus- und Weiterbildung

NamEN & NoTIzEN

Geburtstage und Jubiläen

mEINuNgEN

Nachgefragt: „Wie stehen Sie zur Ausbildung?“

markTplaTz

Betriebsbörse der Handwerkskammer Bremen

ScHluSSworT | ImprESSum

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TITElTHEma

SuSaNNE gErkEN IST alS mIT-cHEfIN dEr SaNITär-klEmpNErEI HaScH & co. kg ErfolgrEIcH

cHEfIN Im HaNdwErk

branche bietet optimale aufstiegschancen und wird bei frauen immer beliebter

Frauen in Handwerksberufen – das ist heute keine Seltenheit

mehr. In mehr als 130 Arbeitsbereichen bietet das Handwerk

handfeste berufliche Perspektiven für qualifizierte und engagierte

Frauen. Ob als Unternehmerfrau, Betriebsgründerin,

Mitarbeiterin oder Auszubildende, das weibliche Geschlecht ist

in diesem Wirtschaftszweig mittlerweile eine feste Größe.

Die Zeiten, in denen das Handwerk als reine Männerdomäne galt,

nsind

längst vorbei. Rund 27 Prozent der neuen Auszubildenden

und 24 Prozent der Existenzgründer sind inzwischen weiblich.

Vielfältige und spannende Aufgabenfelder, hervorragende Karrierechancen

und ein familienfreundliches Arbeitsumfeld können

immer mehr Frauen für handwerkliche Tätigkeiten begeistern.

Neben traditionellen Berufen wie Friseurin oder Lebensmittelfachverkäuferin

liegen moderne Hightech-Berufe, wie zum

Beispiel Hörgeräteakustikerin, im Trend, bei denen Frauen mit

rund 63 Prozent die Mehrheit der Lehrlinge stellen. Aber auch

in den klassischen Männersparten ist der Frauenanteil in den

letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Berufe wie Tischlerin,

Systemelektronikerin, Malerin oder Lackiererin gewinnen

zunehmend an Beliebtheit. Ein Grund: Moderne Werkzeuge und

automatisierte Maschinen haben die Arbeitsabläufe verändert.

Immer mehr kommt es heute auf Köpfchen und Geschick an,

statt allein auf körperliche Kraft. Darüber hinaus hat das vermeintlich

schwache Geschlecht so einige antiquierte Ansichten

in Sachen Berufswahl erfolgreich widerlegt.

In Handwerksbetrieben hatten Frauen eigentlich schon immer

eine wichtige Stellung. In den zu 75 Prozent familiengeführten

Unternehmen übernehmen die Partnerinnen der Geschäftsführer

in vielfältiger Form Führungsaufgaben und sind de facto als

Mit-Chefin stark in die täglichen Abläufe involviert. Eine dieser

„klassischen mitarbeitenden Ehefrauen im positiven Sinne“, wie

sie sich selbst manchmal bezeichnet, ist Susanne Gerken. Durch

die Hochzeit mit Torsten Gerken traten in das Leben der gelernten

Friseurin nicht nur ein herzensguter Mann und ein erweiterter

Verwandtenkreis, sondern nach der Geburt ihrer Tochter auch

ein neuer Beruf. Auf mehrere Abendkurse im Bürobereich folgte

ein einjähriges Wiedereinsteigerseminar für Bürokaufleute, das

ihr die Mitarbeit im familieneigenen Unternehmen, der Sanitär-

Klempnerei Hasch & Co. KG, ermöglichte. Der Betrieb ist eines der

ältesten Handwerksunternehmen in der Hansestadt, das in fünfter

Generation von dem Ehepaar Gerken geführt wird. „Anfangs

war ich von zuhause aus tätig. Ich habe Telefondienst gemacht,

Angebote, Lieferscheine und Rechnungen erstellt“, erinnert sich

die 46-Jährige. Durch berufsbegleitende Weiterbildungen in den

Bereichen Marketing und Badplanung hat Susanne Gerken ihre

Kenntnisse und Fertigkeiten fortlaufend erweitert. Im Jahr 2000

absolvierte sie die Prüfung zum „Betriebswirt des Handwerks

(HWK)“. Keine leichte Aufgabe, denn schließlich bedeutet die

stetige Weiterqualifizierung oftmals eine Zusatzbelastung neben

Berufstätigkeit und Familie.

Wie Susanne Gerken meistern viele Frauen diese Herausforderung

jedoch äußerst erfolgreich. Dass die Mühe sich gelohnt

hat, merkt die Unternehmerin heute an jedem Tag, den sie in

der Firma verbringt. Neben Empfang, Buchhaltung und Lieferantenkontakten

fallen Badplanung, Ausstellungsbetreuung und

die Durchführung von Mitarbeiterschulungen in ihr vielseitiges

Aufgabengebiet. Da das auf die Entwicklung und Realisierung

hochwertiger Badlösungen, innovativer Haustechnik und individueller

Energiekonzepte spezialisierte Unternehmen 2010 nach

DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert wurde, ist die Betriebswirtin

zudem für das Qualitätsmanagement zuständig. Eine Herausforderung,

die ihr wie alle anderen viel Spaß macht. Wie an diesem

Beispiel deutlich wird, stellen Familie und Karriere im Handwerk

keine unvereinbaren Gegenpole dar. Durch die vorwiegend kleinen

und mittelständischen Strukturen sind Handwerksbetriebe

meist sehr flexibel. FORTSETZUNG >>


TITElTHEma

Im engen persönlichen Austausch können die Betriebsinhaber

ihren Mitarbeitern passgenaue individuelle Lösungen bieten

und diese Regelungen häufig schnell, unbürokratisch und informell

umsetzen. Seien es flexible Ausbildungsplatzmodelle,

Kontakt und Kooperationen mit Kinderbetreuungseinrichtungen

oder Job- und Ausbildungsplatz-Sharing-Modelle. So wurde

die Hasch & Co. KG im vergangenen Jahr für ihr vorbildliches

Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Erwerbs- und

Privatleben ausgezeichnet. Das „Bremer Verbundprojekt Beruf

und Familie“ hob dabei vor allem konkrete Unterstützungsmaßnahmen

der Firma hervor, wie flexible Arbeitszeitlösungen,

Angebote zur Gesundheitsförderung in den Bereichen Rückenschule

oder Rauchentwöhnung sowie umfassende Informationsmöglichkeiten

über den Intranetauftritt. Als Unternehmen

eine Vorreiterrolle einzunehmen und einen Anreiz für die jüngere

Generation – und damit auch junge Frauen – zu schaffen,

einen Handwerksberuf zu erlernen, hält Susanne Gerken für

sehr wichtig. Ob Meisterbrief, ein Studium oder der Schritt in

die Selbstständigkeit, das Handwerk bietet Karrierechancen wie

kein anderer Wirtschaftszweig. „Gerade der Bereich Sanitär und

Heizung verfügt über ein enormes Potential. Schließlich haben

wir es mit dem wichtigsten Element zu tun: Wasser. Denkt man

allein an den Bereich erneuerbare Energien, gibt es auch in Zukunft

jede Menge zu tun“, erklärt die Geschäftsfrau. Um immer

mehr weibliche Schulabgänger für eine berufliche Laufbahn im

Handwerk zu begeistern, hat der Zentralverband des Deutschen

Handwerks als Partner an dem Projekt „Gründerinnen im Handwerk“

mitgewirkt. Basierend auf den Forschungsdaten zur Gründungssituation

von Frauen wurde ein Qualifizierungskonzept für

Betriebsberater in den Handwerkskammern und Fachverbänden

entwickelt. Damit diese Existenzgründerinnen optimal zur Seite

stehen können. Eine interaktive Ausstellung mit dem Titel „Meine

Zukunft: Chefin im Handwerk“, die bis 2013 bundesweit in

verschiedenen Kammern gezeigt wird, soll zudem junge Frauen

anregen, einen Handwerksberuf zu ergreifen. Darüber hinaus

sei es wichtig, dass Unternehmen „ein Betriebsklima schaffen,

in dem die Lehrlinge sich wohlfühlen“, sagt Susanne Gerken.

Wer eine gute Ausbildung erhalte und in einem tollen Team arbeite,

erzähle dies im Freundes- und Bekanntenkreis weiter und

werbe so fast automatisch für seine Branche. Frauen, die beruflich

bereits auf eigenen Füßen stehen, können im Arbeitskreis

„Unternehmerfrauen im Handwerk“ auf Gleichgesinnte treffen.

Susanne Gerken ist dort seit 15 Jahren Mitglied und hat den Vorstandsvorsitz

vor rund einem Jahr an ihre Vereinskollegin Silvia

Junge von Elektro Junge abgeben. Gegründet wurde der Verein

1991 von mitarbeitenden Ehefrauen, Mitunternehmerinnen und

Meisterinnen im Handwerk. Das Ziel ist es, Frauen der unter-

Herr Gümpel, Leiter

VermögensmanagementCenter

Centrum

SuSaNNE gErkEN IST uNTEr aNdErEm zuSTäNdIg

für dIE badplaNuNg uN dIE auSSTElluNgSbETrEuuNg

buNdESwEITE roadSHow

SEITEN 06 | 07

schiedlichsten Gewerke zum Erfahrungsaustausch miteinander

zusammenzubringen. „Konkurrenzdenken gibt es nicht. Im Gegenteil,

wir profitieren alle voneinander“, so Susanne Gerken.

Durch die individuellen Kompetenzen, die jeweils aufeinandertreffen,

findet sich für fast jedes Anliegen der richtige Ansprechpartner.

Fortbildungen zu betriebswirtschaftlichen oder alltagsrelevanten

Themen runden das vielseitige Angebot ab.

Text und Fotos: Kerstin Boelsen

Anhand von sechs Unternehmerinnen-Portraits zeigt die interaktive Ausstellung „Meine

Zukunft: Chefin im Handwerk“ die vielfältigen Karrieremöglichkeiten für Frauen in handwerklichen

Berufen auf. Bis März 2013 ist die Roadshow in zahlreichen Handwerkskammern

zu sehen.

9.5.-21.6. Handwerkskammer Hamburg

24.6.-17.8. Handwerkskammer Bielefeld

22.8.-2.9. Handwerkskammer Karlsruhe

8.9.-27.9. Handwerkskammer Leipzig

3.10.-24.10. Handwerkskammer Reutlingen

Wir haben den Bären gezähmt.

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NETzwErk Soll famIlIEN HElfEN

das HandwErk – kompetenzzentrum der Handwerkskammer und awo bremen bereiten kooperation vor

Woher kommt unser Brot? Wie entsteht ein Schrank? Und was

ist für eine trendige Frisur nötig? Bremer Kinder im Alter von

sechs bis zwölf Jahren werden diese Fragen bald kompetent beantworten

können. Für sie organisiert die AWO Bremen und das

HandWERK – Kompetenzzentrum der Handwerkskammer im

Juli und August ein Sommerferien-Programm.

Mit der Maßnahme starten die beiden Institutionen eine umfangreiche

Kooperation mit bedarfsgerechten und individuellen

Betreuungsmöglichkeiten damit Eltern den Alltag zwischen

Schule, Kita und beruflicher Tätigkeit leichter bewältigen können.

Vorgesehen ist zunächst das Sommerferien-Programm für

Kinder berufstätiger Eltern. Es beinhaltet drei Themenwochen,

die überwiegend im Kompetenzzentrum der Handwerkskammer

im Gewerbegebiet Bayernstraße stattfinden. „Ein spannendes

und gleichzeitig kindgerechtes Angebot, das Spaß macht,

den Horizont der jungen Teilnehmer erweitert und ihnen völlig

neue Eindrücke und Erfahrungen vermittelt“, urteilt Reiner

Krebs, kaufmännischer und pädagogischer Leiter des Kompetenzzentrums.

Die drei Ferienwochen im Juli und August sind

den Themen Bäckerei, Tischlerei und Friseurhandwerk gewidmet.

Ihr jeweiliges Motto: „Vom Korn zum Brot“, „Vom Baum

Jedes Jahr stehen gerade berufstätige Eltern vor einer gravierenden Herausforderung:

Ferienzeiten – und damit geschlossene Schulen – und mögliche Urlaubstage

der Eltern decken sich nicht. Zumindest für drei Wochen in den Sommerferien bietet

das HandWERK gGmbH darum für Kinder im Alter 6-12 Jahren ein interessantes

und verlässliches Ferienprogramm. Das Betreuungskonzept beinhaltet eine

tägliche Ferienbetreuung von 08.00 bis 16.00 Uhr. Eine Abschlussveranstaltung

am Ende dieser Wochen soll den Kindern die Möglichkeit geben ihr neues Wissen

und ihre selbst gestalteten Produkte ihren Familien und Angehörigen zeigen zu

können

Die Kosten von Euro 100,- pro Woche beinhalten Betreuung, Ausflüge, Frühstück,

ganztägige Getränkeversorgung und ein warmes Mittagessen.

Anmeldung bis zum 15.06.2011 an:

AWO Bremen (Frau Koopmann oder Frau Wetzel)

Auf den Häfen 30-32

28203 Bremen

Fax (04 21) 79 02 75

E-Mail: c.koopmann@awo-bremen.de

zum Schrank“ sowie „Haare, Styling, Trendfrisuren“. „Bei dieser

neuen Form der Ferienbetreuung können Kinder das Handwerk

erfahren, wie es ihnen in anderen Einrichtungen nicht möglich

ist. Wir sehen die Ferienbetreuung deshalb als weiteren Baustein,

um das Handwerk noch attraktiver zu machen“, betont Hans-Joachim

Stehr, Vizepräses der Handwerkskammer Bremen. Für die

AWO Bremen stellt die Kooperation mit der Handwerkskammer

einen weiteren Meilenstein bei der Entwicklung zielgerichteter

Angebote und der Erschließung neuer Zielgruppen dar. „Wir verfügen

über ein breites Leistungsspektrum, das vielen Menschen

nutzen kann“, erklärt Dr. Burkhard Schiller. „Diese Kompetenz

soll mittels passgenauer Partnerschaften immer stärker der Öffentlichkeit

zur Verfügung gestellt werden.“

2. fErIENwocHE 11.07.2011 - 15.07.2011

Thema Bäckerei: „Vom Korn zum Brot“

Tag 1: Kennenlernen und Vorbereitung der Ferienwoche mit Spielen

Tag 2: Besichtigung der Mühle Oberneuland

Tag 3: Kennenlernen der Bäckerei und aller Gerätschaften im HandWERK

Tag 4: Produzieren von Brot, Kuchen etc.

Tag 5: Vorbereiten eines Basars für Familien, Angehörigen und Interessierte mit

Verkauf

4. fErIENwocHE 25.07.2011 - 29.07.2011

Thema Tischlerei: „Vom Baum zum Schrank“

Tag 1: Kennenlernen und Vorbereitung der Ferienwoche mit Spielen und Waldspaziergang

Tag 2: Kennenlernen der Tischlerei im HandWERK

Tag 3: Werken am Projekt I

Tag 4: Werken am Projekt II

Tag 5: Projekte zum Ende bringen und eine Abschlusspräsentation für Familien,

Angehörige und Interessierte

6. fErIENwocHE 08.08.2011 - 12.08.2011

Thema Friseurhandwerk „Haare, Styling, Trendfrisuren“

Tag 1: Kennenlernen und Vorbereitung der Ferienwoche mit Spielen

Tag 2: Besuch zweier Friseurbetriebe

Tag 3: Kennenlernen der Friseurwerkstatt - Ausprobieren

Tag 4: Herstellen von Shampoo, Kuren und Stylingprodukten

Tag 5: Abschlussveranstaltung zum Thema - Präsentation von Frisuren etc


Verkauf nur über das eingetragene Fachhandwerk. *Keine Beratung/kein Verkauf außerhalb gesetzlicher Öffnungszeiten.

HaNdwErkSkammEr

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auSbIlduNgSprojEkT auSkuk

Neues jobstartert-ausbildungsprojekt fördert die duale ausbildung in der kultur- und freizeitwirtschaft in bremen

Mit dem im Januar 2010 beim Bildungszentrum der Wirtschaft

im Unterwesergebiet e.V. (BWU) gestarteten JOBSTARTER-Projekt

„Crossmediales Ausbildungsmarketing für die Kultur- und

Freizeitwirtschaft Bremen (AusKuK)“ soll ein Beitrag zur Sicherung

des Fachkräftebedarfs geleistet werden. Gefördert wird

das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung

und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds.

Ziel ist es vor allem neue Ausbildungsplätze verschiedener Berufsbilder

in den Bereichen der Kreativwirtschaft zu schaffen.

Die Vorteile, die eine duale Berufsausbildung bietet, werden oft

unterschätzt. Hier sollen den Unternehmen Perspektiven aufgezeigt

und betriebliche Ausbildung verankert werden. Zu den

Teilbranchen gehören u.a. der Presse- und Buchmarkt sowie die

Design- und die Werbewirtschaft. Relevante Handwerksberufe

sind z.B. Fotografen, Silber- und Goldschmiede und Drucker.

Für potenzielle Ausbildungsbetriebe werden in enger Abstimmung

mit den Ausbildungsberatern der zuständigen Kammern

vom Projekt „AusKuK“ kostenlose Serviceleistungen angeboten.

Mit den Instrumenten des externen Ausbildungsmanagements

beraten und unterstützen die Projektmitarbeiterinnen individuell

in allen Ausbildungsfragen, u.a. bei der Organisation von

Die Tage werden wieder länger...

Eine Solaranlage erzeugt besonders in den Sommermonaten kostenlose Energie

für die Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Sie vermeidet damit

unnötige Umweltbelastung und schont die Ressourcen der Welt.

Die Cordes & Graefe Bremen KG liefert Kollektoren, Speicher sowie RMS-Systeme

und informiert Sie gerne über staatliche Förderungsmöglichkeiten.

Besuchen Sie unsere Ausstellung – wir beraten Sie gerne.

CORDES & GRAEFE

BREMEN

Erstberatungen, bei der Klärung der Ausbildungsberechtigung,

bei der Vorauswahl geeigneter Bewerber sowie bei insgesamt

anfallenden organisatorischen und administrativen Aufgaben.

Begleitend wird ein crossmediales Ausbildungsmarketing eingesetzt,

d.h. Medien, wie Internet, Print, Hörfunk sowie relevante

Veranstaltungen werden zur Information von Unternehmen und

Bewerbern über Ausbildungsberufe und erfahrene Ausbildungsbetriebe

genutzt. Andererseits werden „neue“ Ausbildungsbetriebe

vorgestellt, um den Nutzen von Ausbildung zu verdeutlichen.

Dies geschieht auch in persönlichen Gesprächen wie z.B. auf der

ESF-Bildungsmesse am 6.+7.5. in der Messehalle 4.

Mehrwert von GC

Stuhr-Seckenhausen · Wulfhooper Str. 1 - 5 · Tel. 0421 8998 - 0

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Bremerhaven · Rudloffstraße 124 · Tel. 0471 94738 - 0

Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr, Sa. 9 - 14 Uhr, So. Schautag* 13 - 17 Uhr

Lingen · Schillerstraße 2 · Tel. 0591 91288 - 0

Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr, Sa. 9 - 13 Uhr, So. Schautag* 14 - 17 Uhr

Oldenburg · Donnerschweer Straße 400 · Tel. 0441 93294 - 0

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HaNdwErkSkammEr

NEuE profIS für waSSEr,

wärmE, lufT

14 neue meister stellen sich vor

Die Wärmeversorgung von Gebäuden bildet einen der größten

Einsparfaktoren beim Energieverbrauch in Deutschland und Europa.

Laut Experten können durch eine energieeffiziente Gebäudesanierung

fast 40 Prozent dieser Energie eingespart werden.

Profis für Haus- und Gebäude-Checks sind die Meister des SHK-

Handwerks. Vierzehn neue Meister sind jetzt hinzugekommen.

Sandro Borchardt, Claus-Günther Eiben, Guse Sven, Christian

Hollmann, Björn Kampe-Tanneberg, Daniel Kinsvater, Heiko

Krug, Stefan Peper, Pawel Rahn, Frank Riegelmann, Andreas

Rummel, Christian Sack, Daniel Schenk und Jörg Wendling haben

in der Handwerkskammer Bremen ihren Meisterbrief erhalten

und gehören damit zu den Experten, die in den kommenden

Jahren die Effizienz der Energie- und Gebäudetechnik vieler

Häuser verbessern werden.

Insgesamt rund vier Millionen Heizungsanlagen in Deutschland

sind technisch veraltet und müssten dringend durch moderne,

energiesparende Wärmetechnik ersetzt werden. Jahr für Jahr

kommen weitere 300.000 Heizungen im Gebäudebestand hinzu,

die die maximale Altersgrenze von 25 Jahren überschreiten.

koNTakTpflEgE

In Bremerhaven gibt es mehr als 12.000 Arbeitslose, während

gleichzeitig Betriebe in der Stadt Bremen händeringend qualifizierte

Mitarbeiter suchen. Viel Geld wird im Land Bremen für

Qualifizierungsmaßnahmen ausgegeben, aber bringen die wirklich

das, was die Wirtschaft braucht? Und was genau braucht

der praktische Mittelstand überhaupt?

Solche Fragen erörterte der Präses der Handwerkskammer Bremen,

Joachim Feldmann, bei einem gemeinsamen Treffen mit

dem neu gewählten Vorstand der Bremer Mittelstandvereinigung

MIT. Dabei wurde das Ziel der Mittelstandsvereinigung

deutlich künftig auch verstärkt Handwerker mit einzubeziehen.

„Wir wollen Politik für den Mittelstand in Bremen durchsetzen.

Zu diesen 44.000 Betrieben in Bremen gehören auch die Handwerker“,

sagte der neue Vorsitzende Jochen Leinert und betonte

sein Interesse an einem vitalem Landesverband unter Mitarbeit

möglichst vieler Handwerker. „Das Handwerk kann politische

Unterstützung gut gebrauchen. Die Mittelstandsvereinigung

bietet hierfür einen guten Rahmen“, resümierte der Präses.

joacHIm fEldmaNN, jocHEN lEINErT, karIN TuczEk uNd THomaS vENTzkE

aNdrEaS TrEdE, dIETEr klEINScHmIdT, mIcHaEl buScH uNd SHk-obErmEISTEr

kaI ScHulz bEglückwüNScHEN dEN prüfuNgSbESTEN jörg wENdlINg

Vom 6.-15. Mai findet die „Woche der Sonne“ statt. Bereits zum fünften Mal gibt der

Bundesverband Solarwirtschaft e.V. allen Interessierten die Gelegenheit, sich über die

Möglichkeiten der privaten Nutzung der Sonnenenergie und die solare Energieversorgung

zu informieren. Jeder, der in der Aktionswoche eine Veranstaltung zum Thema Solarenergie

durchführt, kann sich als Veranstalter registrieren und vom kostenlosen Aktionspaket

profitieren. Dazu gibt es Tipps zur Veranstaltungsplanung und Durchführung erfolgreicher

Öffentlichkeitsarbeit mit Musterpressetexten und Checklisten zu gelungener Pressearbeit.

Ob Tage der offenen Tür, Solarfeste oder Solarberatertage - der Kreativität sind keine

Grenzen gesetzt. Informationen im Internet unter www.woche-der-sonne.de.

Tag dES lärmS

„Laut ist nicht Stärke“ – so lautet das Motto der Senatorin für

Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, mit dem sie

das Bewusstsein für Lärm und Lärmschutz stärken möchte. Zum

´Internationalen Tag gegen Lärm` zeigte das HandWERK – Kompetenzzentrum

der Handwerkskammer Bremen in Kooperation

mit der Unfallkasse der Hansestadt Bremen Filme und Vorträge,

die sich die zunehmende Belastung durch Lärm und seine gefährlichen

Folge darstellten. Die Fachärztin für Arbeitsmedizin,

Dr. Corinna Kaul-Kunz, führte Hörtests durch und bei einem

Lärm-Quiz konnte jeder seine Kenntnisse rund um Schallquellen

und deren Auswirkungen auf Ohr und Körper testen.


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Der weltweit stärkste Elektro abbruchhammer.

Blaue Elektrowerkzeuge: Für Handwerk und Industrie.

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HaNdwErkSkammEr

abScHIEd NacH 39 jaHrEN

Horst Lüdtke hatte die Betriebsberatung der Handwerkskammer

Bremen auf Platz 1 aller Handwerkskammern geführt und

war ´Gründungsberater des Jahres`. Jetzt schied er aus.

Nur selten spricht man heute noch von den Olympischen Spielen

von München, dem Transit-Abkommen mit der damaligen

DDR oder dem Europameistertitel der deutschen Fußball-

nationalmannschaft aus demselben Jahr. Neununddreißig Jahre

ist dieses Jahr 1972 her und damit ebenso lange wie der Dienstantritt

von Horst Lüdtke in der Handwerkskammer Bremen. In

einer Feierstunde im Innungssaal wurde der Betriebsberater der

Außenstelle Bremerhaven jetzt respektvoll in den Ruhestand

verabschiedet. Seit 1973 war er als Betriebsberater tätig, hat die

Beratungsstelle aktiv mit aufgebaut und sich für die Handwerksbetriebe

stark gemacht. Mitte der 1980er Jahre hat er dann die

Leitung der ´Abteilung Unternehmensberatung` übernommen

und in den folgenden Jahren deren Leistungen auf die Bereiche

„Technik und Innovation“, „Außenwirtschaft“ sowie den „Arbeits-,

Gesundheits- und Umweltschutz“ ausgedehnt. Früh hat er

die Handwerker auf die Möglichkeiten des Internets hingewiesen

und dazu beigetragen, dass die Betriebsberatung der Handwerkskammer

Bremen vom EMNID-Institut auf Platz 1 aller Handwerkskammern

gelistet worden ist. 2002 wurde Horst Lüdtke von

der Fachzeitschrift IMPULSE sogar zum ´Gründungsberater des

Jahres` gekürt. „Dies zeigt, dass wir insgesamt einen guten Weg

eingeschlagen haben und diese tolle Auszeichnung darf gern

ein Ansporn für alle diejenigen sein, die heute und künftig als

Berater der Handwerkskammer den Betrieben zur Seite stehen“,

hob der Präses der Handwerkskammer, Joachim Feldmann, die

Leistung Horst Lüdtkes hervor. Hauptgeschäftsführer Michael

Busch bezeichnete Lüdtke als „Mister Handwerk Bremerhaven“

zEIT für dENkmalE

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Zentral-

verband des Deutschen Handwerks prämieren herausragende

Leistungen der letzten sieben Jahre in Bremen.

Wenn gegen Ende dieses Jahres erstmals nach 1994 wieder

der ´Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege` in Bremen

vergeben wird, sind zwei Dinge sicher: Erstens haben die

Eigentümer viel Geld dafür aufgewendet, dass ihre privaten Denkmäler

in ihrer ursprünglichen

Erscheinungsform und entsprechend

der historischen Grundlagen

und originalen Details

wiederhergestellt werden. Und

zweitens haben Handwerker

dafür gearbeitet, dass unser

kulturelles Erbe erhalten bleibt.

Im Fall der alten Sonnenuhr

´An der Dingstätte 10` in Bremen

waren dies die Bremer

Werkstatt für Steinrestaurierungen,

Michael Paesler, und

das Baugeschäft Rainer Heuer

in Huchting. Beide unterstützten

die Eigentümer bei der qualitätvollen

Wiederherstellung

dieser – für unsere Region – kul-

HaupTgEScHäfTSfüHrEr mIcHaEl buScH, bETrIEbSbEraTErIN aNgElIka pfEIfEr,

NadINE goNdEk vom pErSoNalraT, Hwk-vIzEpräSES STEHr uNd präSES joacHIm

fEldmaNN wüNScHTEN HorST lüdTkE (mITTE) für dIE zukuNfT allES guTE.

und wünscht sich, dass man auch künftig auf dessen Netzwerk

zurück greifen könne. Für die Kollegen dankte Betriebsberaterin

Angelika Pfeifer für die Kollegialität und das Engagement,

mit dem Horst Lüdtke als Vorbild die Mitarbeiter und Handwerker

motiviert habe. Auch in Bremerhaven, dem Hauptort seiner

langjährigen Tätigkeit, bereitete ihm das Handwerk einen stilvollen

Abschied. Im großen Saal des Hauses des Handwerks, den

zahlreiche Gäste füllten, dankten ihm u. a. Vizepräses Hans-Joachim

Stehr, Kreishandwerksmeister Sieghardt Reinhardt, BIS-

Geschäftsführer Nils Schnorrenberger, prof. Dr. Wilfried Arlt

und Heinz Weber vom Verein der Betriebswirte des Handwerks

Bremerhaven-Cuxland. Alle Redner würdigten Horst Lüdtke u.a.

als engagierten Netzwerker, der viele neue Ideen angestoßen und

vorangebracht habe. Insgesamt hat Horst Lüdtke während seiner

Dienstzeit für die Handwerkskammer Bremen rund 3000 Existenzgründungen

begleitet, 600 Betriebsübernahmen betreut und

zirka 200 Veranstaltungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

des Handwerks durchgeführt.

turhistorischen Rarität und der Abstimmung eines neuen, der Öffentlichkeit

zugänglichen, geschützten Standort. Vorausgegangen

fast eine fast detektivisch zu nennende Recherchearbeit in die auch

die Öffentlichkeit einbezogen wurde. Nur dadurch gelang es, die

verloren geglaubte Sonnenuhr der Öffentlichkeit wieder zu geben.

Für die Initiative und das Engagement bei der Wiederentdeckung

eines bedeutenden Denkmals zeichneten die Deutsche Stiftung

Denkmalschutz und der Zentralverband des Deutschen Handwerks

die Familie Ellmers mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Für den ´Bundespreis für Handwerk

in der Denkmalpflege` in

Bremen 2011 kooperieren die

Handwerkskammer Bremen,

die Senatskanzlei, das Landesamt

für Denkmalpflege, die Architekten-

und Ingenieurskammer

Bremen, und der Senator

für Wirtschaft und Häfen um

private Inhaber von Denkmälern

zur Erhaltung ihrer historischen

Bauten zu motivieren

und für mehr Qualität bei Restaurierungsarbeiten

an ihren

Kulturdenkmalen auf handwerkliche

Betriebe zurückzugreifen.

bewerbungen noch bis 21. juni 2011

Die „Allgemeinen Vergaberichtlinien“ und

Antragsformulare sind bei der Handwerkskammer

Bremen erhältlich. Vorschläge und

Bewerbungen aus Bremen und Bremerhaven

können von Handwerksbetrieben,

Architekten, Denkmalpflegern sowie den

privaten Bauherren bis zum 21. Juni 2011

eingereicht werden.

adresse:

Zentralverband des Deutschen Handwerks

Mohrenstraße 20-21

10117 Berlin


HaNdwErkSkammEr

SEITEN 12 | 13

SacHE mIT HaNd uNd fuSS

Das bremische Handwerk spielt Fußball: Benefiz-Fußballturnier am 18.6. um den Wanderpokal der Handwerkskammer und für einen guten Zweck

Die ´System Bau Betrieb

GmbH`, der ´FC Roggemann`

und das Team von ´August

Hespenheide` waren die drei

Sieger des ersten Benefiz-Hallenfußballturniers

der Handwerkskammer

Bremen im vergangenen

Jahr.

Großer Gewinner des Benefiz-

Gedankens aber waren die

Kinder, die im Trauerland den

Verlust von Angehörigen verarbeiten.

Denn mit Unterstützung der

AOK, der Volksbank, der soccerworld

und zahlreicher bremischer

Handwerksbetriebe

brachte die Handwerkskammer

insgesamt 7000 Euro als

Spende für das Zentrum für

trauernde Kinder zusammen.

Auch in 2011 ist es wieder soweit:

Am 18. Juni wird in der

soccerworld in Bremen-Habenhausen

um Preise im Wert 200

bis 500 Euro und den Wanderpokal

der Handwerkskammer

gekickt.

Diesmal aber zugunsten des

Blaumeier – Atelier Projekt

Kunst und Psychiatrie e. V..

In dem Verein arbeiten seit

25 Jahren Menschen mit und

ohne Behinderung zusammen

und bringen sich mit ihren

Stärken und Fähigkeiten in

Theaterstücke, Konzerte und

Ausstellungen ein, die sich jederzeit

mit anderen Kulturveranstaltungen

messen können

und immer wieder durch die

große Spielfreude der Mitwirkenden

gekennzeichnet sind.

In jeder Woche nehmen an

den Veranstaltungen des Vereins

im Bereich Theater, Maske,

Bildende Kunst und Literatur

mehr als 200 Menschen

teil.

Das Benefiz-Turnier der Handwerkskammer

will dieses soziale

Projekt unterstützen und

das dahinter stehende Engagement

bei der Bevölkerung

sichtbar machen.

radIo brEmEN-modEraTor axEl puSITzky INTErvIEwT madjId albry.

dEr mITTElfEldSpIElEr auS dEr u23-maNNScHafT bEIm Sv wErdEr brEmEN

IST HaNdwErkEr uNd HaT Im SaloN voN luca rIzzo daS frISEur-HaNdwErk

gElErNT.

So SEHEN SIEgEr auS: dIE maNNScHafT ´SySTEm bau bETrIEb gmbH` war 2010

NIcHT zu ScHlagEN uNd gEwaNN dEN pokal dEr bETrIEbSmaNNScHafTEN.

Die Mannschaften bestehen aus je 5 Feldspielern zzgl. 2-4 Ersatzspielern. Gespielt

wird um den Wanderpokal der Handwerkskammer Bremen und zusätzliche

Sachpreise:

1. Preis: Gastronomie-Verzehrgutschein im Wert von 500 Euro

2. Preis: 10 Werder-Eintrittskarten im Gesamtwert von 300 Euro

3. Preis: Einkaufsgutschein für eine Grillparty im Wert von 200 Euro.

Die Startgebühr pro gemeldeter Mannschaft beträgt 80 Euro. Der Verein ´Aktion

Blaumeier Atelier Projekt Kunst und Psychiatrie e. V.` ist berechtigt, Spendenbescheinigungen

ebenso auszustellen. Betriebe können das Startgeld aber auch als

Spende steuerlich absetzen; ebenso wie Gebühren für Anzeigen im Turnierheft

oder Bandenwerbung.

Auskünfte erteilen:

Gabriela Schierenbeck, Telefon (04 21) 30 500-131, Email: schierenbeck.gabriela@hwk-bremen.de

und Alexandra Torka, Telefon (04 21) 30 500-3 15, Email:

torka.alexandra@hwk-bremen.de

„Der Erfolg

meiner

Kunden.“

Jetzt beraten

lassen:

Jeder Mensch hat etwas,

das ihn antreibt.

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Mit uns können Sie für jede

unternehmerische Herausforderung

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Uwe Scholz

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HaNdwErkSkammEr

kulTur IN dEN köpfEN vEraNkErN

die Handwerkskammer bremen fördert seit jahren den landesmusikrat bremen

Handwerk und Kultur gehören zusammen wie die beiden Seiten

derselben Münze. Auch deshalb fördert die Handwerkskammer

seit Jahren den Landesmusikrat Bremen.

Der hielt jetzt seine diesjährige Mitgliederversammlung im

Wandschneidersaal der Handwerkskammer ab und wurde dazu

sehr herzlich von Vizepräses Hans-Joachim Stehr begrüßt. Der

Vizepräses siedelt Bremen in der kulturellen Spitzenklasse an.

Wen wundert´s – da ja Instrumente der Musik-Instrumentenmacher

aus Bremen weltweit ihre Freunde haben und überall für

Präzision und Leistung anerkannt sind.

„Doch mit Kultur meine ich nicht nur Musik oder Theater, sondern

auch den Umgang mit der Geschichte – mit unserer Architektur,

den Bibliotheken und unseren Denkmalen. Nur wer wie

wir Handwerker solches Erbe pflegt, wird langfristig deren hohe

Qualität sicher stellen“, sagte Hans-Joachim Stehr und fügte hinzu:

„Ich persönlich finde, dass Handwerk und Kultur auch deshalb

so hervorragend zusammen passen, weil Kulturschaffende

zumeist offen und innovativ sind und sich frei entfalten wollen.

Handwerk setzt auf dieselben Werte und lebt seit jeher Humanität,

Solidarität, Chancengleichheit und Toleranz.“

Auf Einladung des Landesmusikrates nutzte die seit dem 1. De-

Am 3. September ist der ´Tag des Handwerks`. Parallel zum Viertelfest und dem

Weinfest findet dann in der Handwerkskammer ein Kunsthandwerker-Markt statt,

bei dem sich Handwerksbetriebe einem breiten Publikum präsentieren.

Auch in anderen Stadtteilen sind Aktionen geplant – deshalb können sich Betriebe

in eine handwerkliche Aktionslandkarte eintragen. Initiatorin Gabriela Schierenbeck

wünscht sich, dass sich die teilnehmenden Handwerker auf ihre Stärken

besinnen und dass man in Bremen noch lange von den verschiedenen Events

spricht.

koNTakT:

gabrIEla ScHIErENbEck

TElEfoN (04 21) 30 500-1 31

dEr vorSITzENdE profESSor ErNST folz (lINkS) war mIT dEm laNdESmuSIkraTS

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kulTur Im bETrIEb

wie plant man als Handwerker ein Event? In der Handwerkskammer fand der erste workshop der neuen Themen-reihe statt

Der erste namentlich bekannte Künstler der Menschheitsgeschichte

war Handwerker. Seit Thutmosis vor 3400 Jahren die

Büste der Nofretete schuf, sind Handwerk, Kunst und Kultur untrennbar

miteinander verbunden.

Moderne Betriebe nutzen deshalb das Renommee der Kunst um

das eigene Image zu verbessern und sich für Kunden und Bewerber

interessant zu machen. Die Handwerkskammer Bremen

bietet die Plattform, auf der Handwerker ihre Vorstellungen und

Erfahrungen austauschen und Gewerke übergreifende Netzwerke

und Partnerschaften installieren können.

Zu einem ersten Workshop kamen jetzt Handwerker und Kunst-

zember neu im Amt befindliche Leiterin des Referats Musik und

Theater beim Senator für Kultur, Gabriele Nogalski, die Gelegenheit

sich vorzustellen und reichte verbal die Hand zum Konsens.

Sie hat das Potenzial erkannt, das Bremen in kultureller Hinsicht

zu bieten hat, warb für die mögliche Kooperationen und bat um

Unterstützung für die Zukunft.

handwerker aus den Bereichen Goldschmiede, Keramik, Gas-

Wasserinstallation, Malen und Lackieren sowie Steinmetzen

zusammen. Unter der Leitung von Kulturwissenschaftler Gero

John stellten sie eigene Ideen und Erfahrungen vor und erörterten,

was bei der Planung von Events berücksichtigt werden

sollte. „Neben der wichtigen Frage nach dem Ziel der Veranstaltung

gehört zu jeder Planung die Wahl des richtigen Ortes, des

Lichtes, die Entscheidung ob ein Essen gereicht werden soll oder

ob man mit einem anderen Unternehmen kooperieren kann“, so

John und warnte, dass manche Betriebe bei ihrem erstem Projekt

oft die eigenen Ressourcen überschritten und über die Vorbereitung

fast vergessen sich selbst zu präsentieren.

Wer selbst eine Veranstaltung durchführen und Handwerk mit Kultur verbinden

möchte, den kann die Handwerkskammer mit anderen Handwerkern zusammen

bringen. Der Netzwerk-Gedanke der Handwerksorganisation macht es Betrieben

möglich, sich über im Rahmen von Workshops das benötigte Know-how, Equipment,

Kooperationen oder mögliche Multiplikatoren zu informieren. Der nächste

Workshop soll am 11. Mai um 19 Uhr in der Handwerkskammer stattfinden.

koNTakT:

alExaNdra Torka

TElEfoN (04 21) 30 500-3 15


SErvIcE

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LEISTUNG ERBRACHT, DOCH RECHNUNG BLEIBT OFFEN!

Schlechte Zahlungsmoral: Viele Handwerksbetriebe

bekommen das schlechte

Zahlungsverhalten der Kunden zu

spüren. Dabei nehmen einige Auftraggeber

vermeintliche Mängel als Grund,

um die Rechnung nicht oder nur zum

Teil zu bezahlen. Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung

gibt Tipps, wie das

Kostenrisiko minimiert werden kann.

Selbst, wenn der gesamte Auftrag optimal

angebahnt und abgewickelt wurde

– die größte Hürde lauert am Schluss:

Das Begleichen der Rechnung wird

von vielen Kunden auf die lange Bank

geschoben. Ein professionelles Forderungsmanagement

ist deshalb von

grundlegender Bedeutung, um die Existenz

des Betriebes nicht zu gefährden.

Mahnverfahren

Das Mahnverfahren ist in Deutschland

gesetzlich sehr genau geregelt. Trotzdem

ist es für einen Handwerker nicht

immer einfach, an sein wohlverdientes

Geld zu kommen.

„Sinnvoll ist es, vor größeren Aufträgen

mit umfangreichen Vorinvestitionen

zunächst die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

des Kunden mittels einer

Bonitätsabfrage zu prüfen“, erklären die

Juristen der D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Fälligkeit, Mahnung und Verzug

Ein weiterer Tipp: Rechnungen sollten

Handwerker immer möglichst zeitnah

stellen und ein Zahlungsziel setzen. Üblich

sind zwischen zehn und 14 Tagen.

Ist diese Frist erst einmal verstrichen,

sollte bald eine Mahnung folgen. Spätestens

dann ist der Kunde offiziell in

Verzug. Verzugszinsen sowie Portokos-

UNSERE ANSPRECHPARTNER IN IHRER NÄHE:

BREMEN

Uwe Panteleit

Ortsteil: Walle

Kontakt: 04 21/39 89 711

uwe.panteleit@das.de

Jennifer Hülsmann

Ortsteil: Obervieland

Kontakt: 04 21/59 77 908

jennifer.huelsmann@das.de

Werner Scheitz

Ortsteil: Horn Lehe

Kontakt: 04 21/24 46 727

werner.scheitz@das.de

Sven Bimber

Ortsteil: Peterswerder

Kontakt: 04 21/17 24 13 21

sven.bimber@das.de

Uwe Schmidt

Ortsteil: Neustadt

Kontakt: 04 21/50 46 47

uwe.schmidt@das.de

Ralph Schöder

Ortsteil: Hastedt

Kontakt: 04 21/49 84 581

ralph.schroeder@das.de

Christian Chudaska

Ortsteil: Vahr

Kontakt: 01 71/49 57 458

christian.chudaska@das.de

Kevin Andrews

Ortsteil: Vahr

Kontakt: 01 76/62 66 64 63

kevin.andrews@das.de

ten können geltend gemacht werden.

Und wenn der Kunde trotz Rechnung

und Mahnung nicht zahlt? Dann bleibt

der Weg des gerichtlichen Mahnverfahrens

(§ 688 ff. ZPO).

Der Kunde macht Mängel geltend

Eine der frisch gestrichenen Wohnungstüren

hat eine Farbblase, das Regal hat

einen Kratzer bekommen – wo gehobelt

wird, da fallen Späne. Viele Kunden

nehmen jedoch unbedeutende Mängel

zum Anlass, um die ganze Rechnung

nicht zu bezahlen.

Auch wenn es den Kunden wurmt, bei

Kleinigkeiten – die Juristen sprechen von

Sie wollen eine neue Geschäftsbeziehung

eingehen

Über den D.A.S. Existenz-Rechtsschutz

können Sie sich eine Bonitätsauskunft

über Ihren zukünftigen Kunden einholen.

Ihr Kunde bezahlt die offene Forderung

nicht

Das Forderungsmanagement der D.A.S.

kümmert sich darum, dass Ihre Rechnung

beglichen wird.

Der Kunde macht angebliche Mängel

geltend

Der Vertrags-Rechtsschutz sichert Ihnen

den Weg, Ihre Forderung mithilfe eines

Anwalts vor Gericht einzuklagen.

„unwesentlichen Mängeln“ – darf der

Kunde nicht die Zahlung der gesamten

Rechnung verweigern. Ein Handwerker

hat ein Recht auf Nachbesserung. „Und

bis zur Mängelbeseitigung darf der

Kunde nur einen „angemessenen Teil

der Vergütung“ einbehalten“, so die

D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Gerade um Mängel der Leistung kommt

es oft zum Streit, teure Gutachter werden

hinzugezogen. „Hier kommen oft

hohe Kosten für den Anwalt und das

Gerichtsverfahren auf den Betroffenen

zu“, sagt die D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

DAS MAXIMUM AN SICHERHEIT FÜR SIE:

RECHTSSCHUTZ-GEWERBE-KOMBI DER D.A.S.

Aber auch wenn es vor Gericht um andere vertragliche Streitigkeiten als den Einzug

offener Forderungen geht, nimmt Ihnen der Vertrags-Rechtsschutz das Prozesskostenrisiko

ab.

BREMEN-NORD

Detlef Vetter

Lilienthal

Kontakt: 0 47 92/95 02 50

detlef.vetter@das.de

Mark Güse

OHZ

Kontakt: 0 47 91/90 29 766

mark.guese@das.de

DELMENHORST

Frank Risse

Kontakt: 0 42 21/94 56 06

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Bernhard Carstens

Kontakt: 0 42 21/58 91 35

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BREMERHAVEN

Jürgen Friedrichs

Kontakt: 04 71/30 33 00

juergen.friedrichs@das.de

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HaNdwErkSkammEr

paTcHwork uNd polSTErmöbEl

Die Raumaustatterin Vera Kerzel gewann den Innovationspreis Handwerk 2010 in der Kategorie „Neugründung“

Das Bremer Viertel. Ein Stadtteil wie kein

anderer . Wer auf der Suche nach individuellen

und neuen Trends ist, ist hier an

der richtigen Adresse. Das hat sich auch die

32-jährige Raumausstatterin Vera Kerzel

gedacht.

Seit September 2010 ist sie ´Am Dobben`

stolze Inhaberin eines Ateliers mit Verkaufsraum.

„Das Viertel passt zu meinen

Sachen“, sagt Vera Kerzel. Und das kann

man sehen: Bunte Möbelstücke und verspielte

Accessoires zieren das Schaufenster.

Mit dem Namen „Liebenswert“ hat Kerzel

ihre eigene Marke etabliert. Ein pinkfarbener

Schmetterling ihr Markenzeichen: „Der

Schmetterling ist ein Sinnbild für die Liebe.

Denn alle Stücke werden mit Hingabe und

Liebe hergestellt. Und wer verliebt ist, hat

auch Schmetterlinge im Bauch“, sagt Vera Kerzel zur Entwicklung

ihres unverwechselbaren Logos.

Das Hauptmerkmal ihres Geschäftes sind Polsterei, Federschnürung

und das Beziehen von Möbeln. Doch nicht nur Möbel stehen

im Fokus. In Bezug zur Polsterei fertigt sie auch Hand- und

Laptoptaschen. Vera Kerzel kann jedem Handwerksstück ihren

eigenen Charme verleihen. Sie arbeitet gerne Patchwork und

führt verschiedene Stoffe und Muster zusammen. „Ich finde es

total spannend Stoffkombinationen zu mixen und neue Dinge

zu kreieren. So lässt sich auch aus einem Ikea-Möbel etwas Originelles

machen“, sagt die junge Frau. Jedes ihrer Werke ist ein

Unikat, wie zum Beispiel eine Zinkwanne auf der man Sitzen

kann. Im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern sind ihre Sachen etwas

bunter und unkonventioneller. Doch ist es ist nicht nur alles

bunt und niedlich. „Es kommen mehr Männer, als ich gedacht

hätte. Auch ältere Kundschaft findet den Weg hier her“, sagt Kerzel

über ihren Kundenstamm. Zusätzlich stehen in ihrem Angebot

bedruckte Tücher und Lederarmbänder, sowie Broschen

in Schmetterlingsform von befreundeten Gestaltern. Allerdings

war es bis zum eigenen Ladengeschäft ein langer Weg. Die Lehre

zur Raumausstatterin machte sie bei Radio Bremen. Während

der Lehre fing sie an aus alten Dingen neue Prachtstücke zu fertigen:

„Ich nahm alte Taschen oder sogar Möbel vom Sperrmüll,

habe sie neu gepolstert, bezogen und genäht. So habe ich dazu

gelernt“, sagt Kerzel.

Nach der Lehre folgten die Fachoberschule und ein Studium der

Architektur. Doch das Zeichnen von Häusern, war nicht annähernd

so spannend wie das Raum-Innere. „Ich arbeite einfach

lieber in der kreativen Richtung“, begründet Kerzel ihre Leidenschaft

für Stoffe und Polster. So folgte nach dem Studium ein

Lehrgang zur Gestalterin im Handwerk an der Akademie für

Gestaltung in Münster und 2007 die Selbständigkeit. Sie sagt:

„Schon damals war es für mich klar, dass ich in die Selbständigkeit

gehe. Über mögliche Risiken habe ich mir keine Gedanken

gemacht“. Die größte Herausforderung ist für sie die Buchhaltung:

„Jedes Stück Papier muss aufbewahrt werden und es ist

total wichtig einen guten Steuerberater und Buchhalter zu haben“,

sagt Kerzel über den bürokratischen Aufwand. Zur Vor-

bereitung auf die Selbständigkeit hat sie einen sechswöchigen

Existenzgründungskurs gemacht. „Dort habe ich gelernt mich zu

vermarkten, zu wissen wo ich hin- und was ich rüberbringen

will“. Für die Gründung der neuen Existenz nahm die sie keine

finanzielle Hilfe in Anspruch. Sie fing ganz klein an „Ich habe

alles Schritt für Schritt gemacht. Zuerst hatte ich nicht mal eine

Nähmaschine. So habe ich bei befreundeten Raumaustattern

meine Sachen genäht. Später arbeitete ich von zuhause aus um

mir die Raummiete zu sparen“.

Mit den ersten Einnahmen kamen als nächstes die Handwerksgeräte:

„Aus dem Erlös vom ersten gepolsterten Sessel habe ich

mir eine Kettelmaschine gekauft“. Um die Möbel mit hochwertigen

Stoffen polstern zu können, bemühte sich Vera Kerzel um

eine Zusammenarbeit mit großen und bekannten Stoffproduzenten.

„Um mir die Musterbücher leisten zu können, habe ich diese

auf Raten abbezahlt“, so Kerzel. Durch freiberufliche Aufträge

für die „Bremer Bühnenhaus GmbH“, sowie das Präsentsein auf

diversen Veranstaltungen und Messen ist die Bekanntheit der

Raumausstatterin gestiegen. „Ich bin einfach rausgegangen und

habe den Leuten gezeigt, was ich kann“, sagt sie mit stolzer Stimme.

Es folgte das erste Atelier in der Kap-Horn-Straße, gelegen in

einem Industriegebiet im Bremer Nordwesten. Durch den Laden

hat sie nun auch Lauf- und Privatkundschaft. „Mit dem Geschäft

geht es allmählich voran. Man fängt klein an, polstert einen

Stuhl und irgendwann kommen die Leute und wollen einfach

mehr. Der Rest ergibt sich dann über Mundpropaganda.“, sagt

die 32-Jährige zufrieden über die Zunahme der Aufträge. Mittlerweile

ist sie Raumaustatter-Meisterin und beschäftigt einen

Mitarbeiter. Die Stadt Bremen hat als Standort für ihr Handwerk

eine besondere Bedeutung: „Man geht dahin wo man einfach

viel positives Feedback bekommt. Zudem kenne ich hier viele

Leute aus der Branche und weiss woher ich gutes Arbeitsmaterial

bekomme“, sagt die Raumausstatterin. Am Wettbewerb „Innovatives

Handwerk“ hat sie teilgenommen, weil die Herausforderung

sie gereizt hat. „Ich mache gerne bei Wettbewerben mit, um

zu schauen was dann passiert. Der Preis für die Existenzgründung

ist für mich eine Ehre, eine besondere Anerkennung für

die viele, harte Arbeit“.


HaNdwErkSkammEr

poSITIvEr aNfaNg

Ein Vierteljahr nach dem Start zieht die Handwerkskammer eine positive Bilanz über den Unternehmensservice Bremen

Bundesweit einmalig ist das Angebot des Unternehmensservice

Bremen. Ein Vierteljahr nach dessen Start ziehen die beteiligten

Partner ein erstes positives Fazit.

„Täglich besuchen gut 50 Kunden das Servicebüro ´Hinter dem

Schütting 8`. Bewährt hat sich insbesondere, dass Kunden nicht

nur in deutscher Sprache beraten werden können, sondern auch

in englisch, polnisch, russisch und türkisch. Ein Viertel aller

Erstberatungen fanden in einer der genannten Sprachen statt,

wobei vor allem türkisch besonders gefragt ist“, heißt es in einer

gemeinsamen Information. Gleiches gelte für Beratungen am

Telefon oder per Email, heißt es weiter.

Die Erfahrung der ersten Monate hat gezeigt, dass auch das von

Beginn an von den Partnern favorisierte Prinzip der zentralen

Vermittlung an die jeweiligen Experten funktioniert: Soweit

sich Anfragen nicht direkt am zentralen Empfangstresen beantworten

lassen, werden die Kundinnen und Kunden in die weitergehende

Beratung in einem der fünf Büros vor Ort vermittelt.

Für komplexe Fragestellungen oder eine intensivere Beratung

stehen wie bisher auch die Mitarbeiter der Partnerinstitutionen

in ihren Häusern zur Verfügung. Über den einheitlichen

Ansprechpartner, eine EU-Dienstleistungsrichtlinie zur Erleichterung

behördlicher Genehmigungsverfahren, konnten bereits

sieben Gewerbeanmeldungen erfolgreich durchgeführt werden.

Infos im Internet unter www.unternehmensservice-bremen.de

koNTakT:

Angelika Pfeifer, Telefon (04 21) 30 500-310

Email: pfeifer.angelika@hwk-bremen.de

NEuEr bEdarf

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SEITEN 16 | 17

SINNvollES gruNdprINzIp – raTSucHENdE ErHalTEN

bEraTuNg auS EINEr HaNd uNd wErdEN gEgEbENENfallS

vor orT aN ExpErTEN wIE aNgElIka pfEIfEr wEITEr vErmITTElT

Den beteiligten Partnern im Unternehmensservice sind sieben Kompetenzfelder

fest zugeordnet:

Handwerkskammer = handwerksbezogene Themen

Handelskammer = Außenwirtschaft und Außenwirtschaftsdokumente

WFB = Wirtschaftsförderung und Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie

Einheitlicher Ansprechpartner

Handelskammer und Projektträger Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet

e.V. = Ausbildung

RKW = Existenzgründung, betrieblicher Umweltschutz

Das Ausbildungsbüro, das bisher Unternehmen zu allen Fragen der Ausbildung

berät, wird in sein Portfolio künftig auch die Weiterbildungsberatung für Unternehmen

aufnehmen.

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HaNdwErkSkammEr

INNovaTIvES HaNdwErk 2011

wettbewerb der Handwerkskammer bremen

Es gibt heute kaum einen Lebensbereich, in dem wir auf die Fertigkeiten

und das Know-how von Handwerkerinnen und Handwerkern

verzichten könnten.

Fortschritt ist oft nur mit der „Wirtschaftsmacht. Von nebenan“

denkbar. Vom ersten Steinrad hin zur Leichtmetallfelge – das

Handwerk bringt die Menschheit voran. Innovative Unternehmen

verkörpern Fortschritt. Das Handwerk schafft Werte – bestandsfeste

Werte für die Kunden der 5.000 Handwerksbetriebe

in Bremen, genauso wie für Mitarbeiter/innen, Wirtschaft und

Gesellschaft. Das Handwerk vereint Fortschritt, Beständigkeit

und Nachhaltigkeit erfolgreich. Selbstständig zu sein bzw. ein

Unternehmen zu führen ist die Grundlage unseres Wirtschaftssystems.

Wir brauchen Unternehmer und Unternehmerinnen,

die mehr als ein geregeltes Einkommen und einen sicheren Arbeitsplatz

wollen und klare Vorstellungen haben. Wir brauchen

Unternehmer und Unternehmerinnen die strategisch denken

und planen, die Innovationen umsetzen und das Handwerk in

Ihrer Person verkörpern.

Der Innovationsansatz im Sinne des Wettbewerbs bezieht sich

nicht nur auf technische Innovationen. Für den Erfolg eines Unternehmens,

im jeweils aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen

Umfeld, spielt die strategische Ausrichtung in den

u. a. Kategorien, die erfolgreiche Umsetzung einer solide geplanten

Existenzgründung oder Unternehmensnachfolge eine große

Rolle. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen entsprechende Leistungen

gewürdigt werden. Alle Handwerksbetriebe mit Betriebssitz

in Bremen und Bremerhaven werden aufgerufen, sich für

innovative Leistungen in den Kategorien:

Erfolgreiche Existenzgründung im Jahr 2010

Erfolgreiche Nachfolge

Besondere Aktivitäten im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Besondere Aktivitäten im Umweltschutz

Erfolgreicher Einsatz innovativer Technologien

Besonderes Engagement bei der Vereinbarkeit von Beruf und

Familie zu bewerben

Es geht um nachweisbare Erfolge von guten Ideen, aber auch von

rETTuNg vor dEr plEITE

Die Handwerkskammer hat in den letzten 10 Jahren im Lande

Bremen 152 Betriebe vor der Insolvenz bewahrt.

Gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau berät sie

bei einem so genannten „Runden Tisch“ Unternehmer zur Verbesserung

von deren Wettbewerbsfähigkeit. Ziel ist es Schwachstellen

zu identifizieren, Vorschläge zur Überwindung der

Schwierigkeiten zu entwickeln und eine Fortführungsprognose

abzugeben. Mit ihren Beratungen haben die Experten der Handwerkskammer

dazu beigetragen, dass rund 950 Arbeitsplätze im

bremischen Handwerk gesichert wurden. Kleine und mittlere

Unternehmen werden finanziell gefördert, wenn sie durch die

wirtschaftliche Entwicklung in Schwierigkeiten geraten sind, ob-

scheinbar kleinen Veränderungen. Die Maßnahmen müssen gut

umsetzbar und in der täglichen Arbeit praktikabel sein. Ausgezeichnet

werden u. a. überdurchschnittlicher Einsatz mit guten

Beispielen für mehr Nachhaltigkeit im unternehmerischen Handeln.

Ausdrücklich werden kleine und mittlere Handwerksbetriebe

als unternehmerische Vorbilder zur Teilnahme aufgerufen.

Die Jury besteht aus Experten der Handwerkskammer Bremen.

Die Bewerbung muss schriftlich bis zum 30. Juni 2011 bei der

Handwerkskammer Bremen

Wettbewerb „ Innovatives Handwerk“

Ansgaritorstr. 24

28195 Bremen

oder per E-Mail an service@hwk-bremen.de eingegangen sein.

Die Bewerbungsunterlagen finden sie unter www.hwk-bremen.

de oder direkt bei der Handwerkskammer Bremen.

Es wird ein Preisgeld von max. € 1.000 pro Kategorie verteilt. Die

Auszeichnung findet im feierlichen Rahmen der Veranstaltung

„Mahl des Handwerks 2011“ am 1. November 2011 um 18:30

Uhr in den Räumen der Sparkasse Bremen statt.

Fragen zum Wettbewerb werden unter den Telefonnummern:

Handwerkskammer Bremen: 0421-30 500 310

und für Bremerhaven: 0471-97 24 90 beantwortet.

Übergreifende Kriterien der sieben Wettbewerbskategorien:

Welchen speziellen Nutzen bieten Sie Ihren Kunden?

Welche Motive und Ziele verfolgen Sie in der Unternehmensführung?

Welche Zielgruppen sprechen Sie an?

Was sind Ihre spezifischen Angebote?

Wo liegen die Alleinstellungsmerkmale Ihres Unternehmens?

Welche Bedeutung hat der Standort Bremen für Sie?

Haben Sie Mitarbeiter/innen eingestellt?

Welche Schwierigkeiten haben Sie bisher meistern müssen?

Sind Risiken erkennbar?

Welche Chancen sehen Sie?

wohl sie gute Marktchancen haben – aber nur solange sie keinen

Insolvenzantrag gestellt haben! Informationen gibt unter Telefon

(01 80) 1 24 11 24 oder im Internet auf www.unternehmenssicherungs-beratung.de,

www.kfw-beraterboerse.de., ww.rp-suche.de

Für den Antrag auf Förderung muss das Unternehmen ein Vorgespräch mit dem

Regionalpartner führen. Der Regionalpartner händigt dem Unternehmen das

Merkblatt Runder Tisch aus. Mit dem Antrag sind beim Regionalpartner folgende

Informationen vorzulegen: Leistungangebote des Unternehmens (Produkte/

Dienstleistungen), Kreditverträge, aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen

(BWA), Kreditorenliste, Debitorenliste, Jahresabschlüsse der letzten drei Jahre

(Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz), sonstige Verträge (Miet-, Pacht-, Leasingverträge

usw.), Aufstellung über den derzeitigen Auftragsbestand.


HaNdwErkSkammEr

frEIE auSbIlduNgSpläTzE

Ein weiterführender Schulbesuch ist nicht immer der beste Weg

Der Ausbildungsmarkt in Bremen ist in Bewegung geraten: War

früher der Besuch einer weiterführenden Schule noch eine gute

Absicherung für den Fall, dass man keinen Ausbildungslatz findet,

gibt es heute im Bezirk der Agentur für Arbeit Bremen ein

vielfältiges Angebot freier und attraktiver Ausbildungsplätze

und damit gute Chancen für einen schnellen Berufseinstieg mit

einer betrieblichen Berufsausbildung.

Der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Bremen Dr. Götz

von Einem, sagt: „Eine qualifizierte betriebliche Berufsausbildung

ist nach wie vor eine gute Grundlage für die berufliche

Karriere. Ob ein anschließender Besuch einer Fachoberschule,

die zum Studium berechtigt, die Qualifizierung zum/zur Meister/in,

oder Techniker/in mit der Chance, mit dieser Qualifikation

später die Universität zu besuchen, oder unterschiedliche

berufsspezifischen Fortbildungswege: Mit einer abgeschlossenen

Berufsausbildung stehen viele Wege offen. Vom Automobilkaufmann/frau

bis zum/r Zerspanungsmechaniker/in – im Bezirk

der Agentur für Arbeit gibt es in fast 150 unterschiedlichen

Berufen aktuell noch über 1.000 attraktive, freie Ausbildungsplätze

mit Ausbildungsbeginn in diesem Jahr.

NEuE foTo-auSSTElluNg

Im gEwErbEHauS

Ulrike Fritschen fotografiert gern. Immer schon suchte sie Motive

rund ums Handwerk. Für ihre neue Ausstellung hat die

Ingenieurin für Innenarchitektur Handwerker auf die Finger

geschaut.

„Denn an den Händen erkennt man, dass sie mit Leib und Seele

bei der Sache sind“, sagt sie. Doch Ulrike Fritschen konzentriert

sich nicht ausschließlich auf die Hände und zeigt mit ihren Sepia-Bildern

immer auch die Menschen. Und die stammen nicht

nur aus Bremen, Lilienthal

oder Fischerhude, sondern

auch aus England, Venedig

oder Isfahan. Die Ausstellung

´Hände des Handwerks` ist

noch bis August im Foyer des

Gewerbehauses am Ansgarikirchhof

zu sehen.

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göTz voN EINEm, gEScHäfTSfüHrEr dEr agENTur für arbEIT


daS HaNdwErk

gIrlS day Im HaNdwErk

frauen erobern technische Handwerksberufe

Im Rahmen des Girls Days (14. April) war Bundesfamilienministerin

Christina Schröder in der Tischlerei abitare in Berlin zu

Gast und informiert sich bei der Geschäftsführerin Orsine Mieland

über Tätigkeiten und Ausbildung im Tischlerhandwerk.

Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen

Handwerks (ZDH) unterstreicht anlässlich des Girls Day, dass

immer mehr Frauen eine Karriere im Handwerk anstreben –

auch in Gewerken, die lange Zeit als Männerdomänen galten.

„Erfreulicherweise wird das Berufswahlverhalten von Frauen

deutlich breiter, sie entdecken immer öfter auch technische Berufe.

Das ist umso erfreulicher, weil gerade in diesen Bereichen

in den kommenden Jahren händeringend Nachwuchs gesucht

wird. Frauen bieten sich hier hervorragende Karrieremöglichkeiten

– über die Meisterin bis hin zur Geschäftsführerin oder

Betriebsinhaberin.“ Besonders die Gesundheitshandwerke sind

bei Frauen sehr gefragt. Hier bilden Frauen bereits die Mehrheit

der Auszubildenden. Bei den Augenoptikern lag der Anteil der

weiblichen Auszubildenden 2010 bei 74 Prozent, bei den Hörgeräteakustikern

bei 60 Prozent und bei den Augenoptiker bei 58

Prozent. Aber auch Berufe wie Maler und Lackierer oder Tischler

sind bei Frauen im Kommen. Nach der Anzahl weiblicher Auszubildenden

zählen beide Berufe bereits zu den Top-10. Gleichzeitig

bekräftigt Kentzler, dass das Ziel des Handwerks damit noch

mEHr TraNSparENz durcH

aNErkENNuNgSgESETz

Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen

Das Bundeskabinett hat das Gesetz zur Verbesserung der Feststellung

und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen

auf den Weg gebracht. Dazu erklärt Otto Kentzler,

Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks:

„Das Gesetz wird zur Verbesserung der Transparenz über ausländische

Berufsqualifikationen beitragen. Es hilft Betrieben bei der

Einstellung sowohl von in Deutschland lebenden als auch künftigen

Zuwanderern. Es leistet damit einen Beitrag zur Integration

und zur Fachkräftesicherung.

Wichtig ist die Anbindung an nationale Berufsstandards. Die

deutschen Qualifikationsanforderungen dürfen keinesfalls ausgehöhlt

werden. Es ist konsequent und richtig, dass für die handwerklichen

Berufe die Handwerkskammern Ansprechpartner

vor Ort sind.

Sie können so an ihre bisherigen Aufgaben anknüpfen und werden

in den Regionen die eingehenden Anträge auf Übereinstimmung

oder Abweichung vom deutschen Qualifikationsstandard

prüfen und die Gleichwertigkeitsbescheinigung ausstellen.

Die Qualität der Anerkennungsverfahren muss Priorität vor

Schnelligkeit haben. Ohne eine ausreichende Übergangszeit für

die Umsetzungsvorbereitung geht es nicht. Wir begrüßen daher

die vorgesehene Aussetzung der dreimonatigen Bearbeitungsfrist

im ersten Jahr.

Weitere Informationen unter www.zdh.de

nicht erreicht ist: „Wir wollen

noch mehr junge Frauen über

die vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten

im Handwerk

informieren.“ Im Girls Day

sieht er eine gute Möglichkeit

dafür. „Wenn Mädchen sich in

Berufen ausprobieren können

und Freude daran haben, ist

das der beste Weg, um ihnen

die Berufe näher zu bringen

und mit Klischees zu brechen.

Sie merken dann sehr schnell,

das im Handwerk vor allem

eines gefragt ist – Köpfchen“, so Kentzler. Das Handwerk engagiert

sich bereits seit Jahren mit Erfolg beim Girls Day. Die

Aktion in der Tischlerei abitare, die gemeinsam mit dem Bundesverband

Tischler Schreiner Deutschland durchgeführt wird,

ist nur ein Beispiel dafür. Viele Handwerksorganisationen geben

jungen Mädchen im Rahmen des Aktionstages die Möglichkeit,

unterschiedliche handwerkliche Berufe kennenzulernen. Auch

in diesem Jahr öffneten viele Handwerkskammern, Fachverbände,

Berufsbildungseinrichtungen und Betriebe des Handwerks

ihre Türen für Interessierte.

NEuE HErauSfordEruNgEN

für daS bäckErHaNdwErk

Rückblick und Prognose für 2011

Steigende Kosten für Rohstoffe, wie z.B. Brot-Getreide und

Backfette werden erwartet. Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes

des Deutschen Bäckerhandwerks gibt adie aktuellen

Strukturdaten des Deutschen Bäckerhandwerks bekannt und

kommentiert die Entwicklung auf dem Weltmarkt.

Mit einem Umsatz von rund 13 Mrd. € im Jahr 2010 sowie 14.740

Betrieben und 292.500 Beschäftigten - darunter knapp 35.000

Auszubildende - gehört das Bäckerhandwerk zu den größten

Handwerksbranchen Deutschlands. 2011 kommen schon wieder

neue Aufgaben auf das Bäckerhandwerk zu: Der Wettbewerb mit

dem Lebensmitteleinzelhandel nimmt an Schärfe zu. Steigen die

Rohstoffpreise neben den anderen Kosten wie erwartet, so setzt

dies besonders den kleinen und mittelständischen Unternehmen

zu. Bei steigender Nachfrage durch die wachsende Erdbevölkerung

sinkt das Getreideangebot für die Herstellung von Futter-

und Nahrungsmitteln. Die Konkurrenz zwischen Tank und

Teller wächst. Neue Abnehmer wie China, treiben diese Entwicklung

weiter voran. Die Konsequenz: Steigende Preise für den

Rohstoff Getreide. „Wie sehr sich die Entwicklung des Rohstoffmarktes

auf die Brotpreise der Zukunft auswirken wird, hängt

von unterschiedlichen Faktoren ab und bleibt abzuwarten“, so

Amin Werner, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des

Deutschen Bäckerhandwerks.

Weitere Informationen unter www.zdh.de


kH brEmEN

poST voN dEr Ig mETall

gewerkschaften schreiben betriebe an

Viele Innungsbetriebe haben in den letzten Wochen Post der IG

Metall erhalten. Unter Berufung auf ein neues Urteil des Bundesarbeitsgericht

fordern die Gewerkschaften für einzelne Mitglieder,

die zuvor als Leiharbeitnehmer in den Innungsbetrieben

beschäftigt waren, Auskunft über die Entlohnung der fest

angestellten Mitarbeiter.

Dies führt häufig zu Verärgerung und den Fragen, was das soll

und ob überhaupt zu antworten ist. Die zugrunde liegende Entscheidung

des Bundesarbeitsgericht (1 ABR 14/10) vom 14. Dezember

2010 beinhaltet, dass die Tarifverträge der Zeitarbeitsfirmen

mit der Christlichen Gewerkschaft für Zeitarbeit und

Personal-Service (CGZP) unwirksam sind, da die CGZP keine

Arbeitnehmervereinigung ist, die Tarifabschlüsse tätigen darf.

In der CGZP sind nach Feststellungen des BAG nur 1.383 Leiharbeitnehmer

organisiert. Dies reicht für die sogenannte Tarifhoheit

nicht aus.

Nach dem § 9 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) sind alle

Leiharbeitnehmer zu den gleichen Bedingungen wie die in den

Betrieben fest angestellten Mitarbeiter zu entlohnen. Dieser

sogenannte „equal pay“-Grundsatz gilt nicht, wenn die Leiharbeitnehmer

selbst mit ihrem Arbeitgeber, dem Verleiher, einen

Arbeitsvertrag geschlossen haben, auf den ein Tarifvertrag anwendbar

ist. Nach dem Wegfall der Tarifverträge mit der CGZP

können nun einzelne Leiharbeitnehmer rückwirkend von ihren

Arbeitgebern, den Verleihern, Nachzahlungen auf Grundlage

des „equal pay“-Grundsatzes geltend machen. Dieser Anspruch

gilt nicht gegenüber den Entleihern, also den Innungsbetrieben.

Gleichwohl steht den Leiharbeitnehmern ein Anspruch auf Mitteilung

der betrieblichen Arbeitsbedingungen zu, denn anders ist

es den Leiharbeitnehmern nicht möglich, ihre gesetzlich gewährleisteten

Schutzrechte durchzusetzen, denn der Grundsatz dient

der gerechten Behandlung der Arbeitnehmer und der Verhinderung

von Lohndumping. Der Anspruch ergibt sich aus § 13 AÜG

und ist dort direkt normiert. Die Anfragen der Gewerkschaft für

ihre Mitglieder, von Anwälten für ihre Mandanten oder der ehemaligen

Leiharbeitnehmer persönlich sind daher durch die Betriebe

zu beantworten, wobei in den Gewerken der Hinweis auf

die jeweils angewandten Tarifverträge im allgemeinen ausreicht.

Ein Gleichstellungsanspruch mit besonders ausgebildeten, oder

in Spezialbereichen eingesetzten Mitarbeitern besteht nicht, es

sei denn, der Leiharbeitnehmer war in diesem Bereich tätig. Antworten

auf Fragen im Arbeitsrecht gibt Ihnen die Rechtsberatung

des Arbeitgeberverbandes Handwerk Bremen e.V., die für

Innungsmitglieder, deren Innung dem Verband angehört, kostenfrei

ist. (Text: Patrick von Haacke)

koNTakT:

SEkrETarIaT rEcHTSaNgElEgENHEITEN: gabrIElE ScHrödEr, (04 21)

22 28 06 12

auSküNfTE dIrEkT: ra paTrIck voN HaackE, (04 21) 22 28 06 14

rEcHTSaNwalT paTrIck voN HaackE

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Der Arbeitgeberverband Handwerk Bremen e.V. bietet ein Seminar zum Werkvertragsrecht

an:

„Das Werkvertragsrecht der Handwerker - Quellen, Fallen, Rechtsprechung“

referenten: Vorsitzende Richterin am Landgericht Bremen, Dr. Britta Gustafsson und

Rechtsanwalt Patrick von Haacke

zeit: Mittwoch, 18. Mai 2011, 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

ort: wird noch bekannt gegeben

kosten: 50,- € für Innungsmitglieder; 100,- € für Nichtinnungsmitglieder/ 2. Person: 25,-

€ für Innungsmitglieder; 50,- € für Nichtinnungsmitglieder

Melden Sie sich bei Interesse bitte telefonisch im Sekretariat des AGVH/ der KH Bremen

an (Tel.: 04 21 – 222 80 612) oder schicken Sie uns eine E-Mail an kh@bremenhandwerk.de.

facHvErbaNd SaNITär-, HEIzuNgS- uNd

klImaTEcHNIk brEmEN löST SIcH auf

Auf seiner vor kurzem durchgeführten Delegiertenversammlung

hat der LIV bzw. Fachverband SHK Bremen beschlossen,

sich aufzulösen. Hintergrund ist, dass ohnehin seit einigen Jahren

der LIV/ FV nur noch für eine Innung zuständig war und somit

die Funktion einer Bündelung der Interessen von mehreren

Innungen in einem Landesinnungsverband nicht mehr bestand.

Um hier „alte Zöpfe“ abzuschneiden musste allerdings zunächst

klar gestellt werden, ob die Innung SKH Bremen unmittelbar

bei dem Zentralverband SHK Mitglied werden könne. Denn die

Mitgliedschaft/Anbindung an den Zentralverband sollte nicht in

Frage gestellt werden, da hier die Interessenvertretung der Innungsbetriebe

bzw. des SHK-Gewerkes umfassend wahr genommen

werden. Nachdem hier „grünes Licht“ gegeben wurde, stand

einer Auflösung nichts mehr im Wege. Ein konsequenter Schritt

zur Vereinfachung der Strukturen in der Handwerksorganisation

- nicht mehr, aber auch nicht weniger. (Text: Andreas Meyer)


kH brEmEN

dEr obErmEISTEr fEIErT

große jubiläumsfeier in der glaserei carl fiedler

Die Glaserei Carl Fiedler wurde bereits am 1. Juli 1911, also vor

100 Jahren, in Geestemünde gegründet. Am 1. April 1986 übergaben

die Brüder Karl und Günter Fiedler, die bisher in 3. Generation

den Betrieb geführt hatten, das Geschäft an Hans-Dieter

Lautenbach.

Die somit in diesem

Jahr anstehenden

Anlässe - 100j. Betriebsjubiläum

und

25j. Berufsjubiläum -

wurden im Rahmen

eines Tages der „offenen

Tür“ im Geschäft

und Werkstatt der

Glaserei Fiedler am 1.

April zünftig gefeiert.

Bei Bratwurst und

Bier nahmen Ute und

Hans-Dieter Lautenbach die Glückwünsche von zahlreichen Geschäftspartner

und Freunden entgegen.

Auch zahlreiche Innungskollegen ließen sich die Feier ihres

Obermeisters nicht entgehen. Der Geschäftsführer der Kreis-

handwerkerschaft Bremen, Andreas Meyer, überbrachte die

Glückwünsche des bremischen Handwerks. Als besondere

Showeinlage wurde auf eine entsprechende Rede verzichtet und

stattdessen das Glaserlied angestimmt. Alle Vorstandsmitglieder

der Glaserinnung machten selbstverständlich mit, wobei die verteilten

Textvorlagen sicherlich hilfreich waren - bei dem Refrain

„Gott verlässt den Glaser nicht, wenn er auch im Rinnstein liegt“

stimmten dann alle Gäste mit ein. Erst als die Sonne über Bremerhaven

verschwand, klang auch diese gesellige Veranstaltung

aus. (Text: Andreas Meyer)

koNTINuITäT Im bauHaNdwErk

mitgliederversammlung des verbandes baugewerblicher unternehmer im lande bremen e. v. und der Innung des bauhandwerks bremen

In seinem Amt bestätigt wurde der bisherige Vorsitzende, Dipl.-

Ing. Jürgen Rotschies, der für weitere drei Jahre an die Spitze

des Verbandes gewählt wurde. Kontinuität gab es auch bei der

Innung des Bauhandwerks Bremen. Die Mitgliederversammlung

wählte Herrn Maurermeister Jan-Gerd Kröger erneut zum

Obermeister.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung waren die Unternehmer

unseres Verbandes und Gäste zu einem Vortragsteil

eingeladen. Zunächst sprach Staatsrat Dr. Heiner Heseler vom

Senator für Wirtschaft und Häfen über die wirtschaftlichen Perspektiven

in Bremen. Dabei ging er auch auf Forderungen des

Baugewerbes ein. In der anschließenden Diskussion wurde u.

a. massiv die weitere Verschärfung zur Befahrbarkeit der Umweltzone

kritisiert. Die Unternehmer wiesen nachdrücklich auf

die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hin, die auf einen Betrieb

zukommen. Gewerblich genutzte Fahrzeuge, wie z. B. LKW’s, haben

eine Laufzeit von 10-15 Jahren.

Da sie nach einem gewissen Alter mit Partikelfiltern nicht mehr

nachrüstbar sind, dürfen sie ab 1.7. die Umweltzone nicht mehr

befahren. Kein Betrieb sei aber in der Lage, seinen Fuhrpark

kurzfristig auszutauschen. Gefordert wurde deshalb eine Übergangs-

oder Ausnahmeregelung, die es den Betrieben ermögliche,

nach und nach auf neue Fahrzeuge umzustellen. Staatsrat

Heseler äußerte Verständnis und sagte eine Überprüfung nach

in seiner Macht stehenden Möglichkeiten zu.

Anschließend ging Dr. Oliver

Bongartz auf die in diesem

Jahr anstehenden Baumaßnahmen

von Immobilien Bremen

ein. Hier wurde noch einmal

die Forderung eingebracht, die

im Land Bremen anfallenden

Bauaufgaben auch bevorzugt

an Baubetriebe in Bremen und

Bremerhaven zu vergeben.


594_04/11_HIB

kH brEmEN

Private Unfallversicherung

Verbesserte Gliedertaxe

Unfälle passieren –

dagegen sind wir machtlos. Damit Sie ein Unfall nicht noch

finanziell ins Unglück stürzt, gibt es die private Unfallversicherung

der INTER: Eine Vorsorge für Sie, Ihre Familie

und alle, die von Ihrer Arbeitskraft abhängig sind.

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rund um die Uhr und weltweit. Ob im Beruf oder in der

Freizeit – hier in Deutschland und im Ausland.

Und das Beste: Wählen Sie zwischen drei Varianten:

vom soliden Grundschutz bis hin zur Topabsicherung.

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Fragen Sie auch nach dem Bonus für Mitglieder im

Versorgungswerk. Es lohnt sich! Weitere Informationen

finden Sie unter handwerk.inter.de/unfall

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koSmETIkErINNuNg gEgrüNdET

Neue Innung überzeugt mit Seminaren, Messebesuchen und Qualitätssicherung

In Bremen gibt es mehr als zweihundert Kosmetikerinnen. Der

Bedarf an einer gemeinsamen Interessenvertretung ist groß.

Weil die Betriebsinhaberinnen gemeinsam mehr erreichen können

als einzeln, haben Sie unter dem Motto „gemeinsam sind

wir stark“ die Kosmetikerinnung Bremen gegründet.

Denn bislang, so sagt die Innungsvorsitzende

Susanne Blair,

ist Bremen Hinterland in Sachen

Kosmetik. Ein Hauptziel besteht

darin, die Qualitätsleistungen von

gut ausgebildeten bzw. sich permanent

weitergebildeten Kosmetikerinnen

potentiellen Kunden noch

stärker zu vermitteln. Als weitere

Handlungsfelder wurden Seminare,

Messebesuche, Qualitätssicherung

und insbesondere auch das

Thema „Erfahrungsaustausch“ bereits

angefangen, zu bearbeiten. So ging es im März gemeinsam

zur Beauty International nach Düsseldorf.Die Innung lädt alle

interessierten Kosmetiker/innen aus Bremen ein, sich über die

Innung zu informieren. Dafür steht der direkte Telefonkontakt

jederzeit zur Verfügung (Innungsbüro 222 80 613). Es besteht

aber auch die Möglichkeit des Besuchs einer Informationsveranstaltung.

Zwei Infoabende fanden bereits im April statt, zwei

weitere folgen im Mai. Dazu hat die Innung bereits eingeladen,

Interessierte melden sich bitte im Innungsbüro an.

INfo-abENdE koSmETIkErINNuNg brEmEN:

2. Mai und 11. Mai, jeweils um 19 Uhr im Haus des Handwerks

(INTER Bürohaus, Martinistr. 53-55, 28195 Bremen).

ES fINdEN folgENdE SEmINarE STaTT:

30.04., 14.05 und 28.05.: Seminar BesserEsser – „Frühlingsputz

und eine frische Brise“ für die Kompetenz in Sachen Ernährung

wird das Motto dieser Veranstaltung sein. Das Seminar informiert

über die Körper-Verwertung der Nahrung, den Stoffwechsel,

über den Weg der Nahrung zu den Zellen und deren dortigem

Schutz. Es hat bereits begonnen.

25.05.: Seminar Verkauf – „Verkaufen ist gar nicht so schwer,

hilfreiche Tipps rund um den Verkauf“. Zwei Experten informieren

über Verkaufsstrategien im Kosmetik-Studio.

04. und 05.06.: 2-Tages-Seminar Lymphdrainage – Eine Seminarleiterin

aus dem Bereich Medizinische Kosmetik zeigt in Theorie

und Praxis die Lymphdrainage. Die Teilnehmer erhalten am

Ende ein Zertifikat.

Für Mitglieder der Kosmetikerinnung Bremen gilt eine geringerer

Preis oder sie besuchen das Seminar sogar kostenlos (je

nach Seminar), Noch-Nichtmitglieder können ebenfalls teilnehmen,

zahlen jedoch mehr. Nähere Infos zu den Seminaren im

Innungsbüro unter 222 80 613.

INTER Versicherungsgruppe

Handwerker Beratung

Erzbergerstraße 9 –15

68165 Mannheim

Service Center 0621 427-427

Telefax 0621 427- 944

info@inter.de

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kH brEmEN

INNuNgSvErSammluNgEN

jubiläen, neue gesichter und spannende Herausforderungen

Innung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks Bremen

Nachdem auf der letzten Innungsversammlung des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks

in der BMW-Niederlassung interessante

Eindrücke in Werkstattabläufe geboten wurden, stand

diesmal eine eher „klassische Innungsversammlung“ im Gewerbehaus

auf dem Programm. Zu einer umfassenden Diskussion

gab der Vortrag des „Arbeitgeber-Services der Bundesagentur

für Arbeit“ Anlass. Geeigneten Nachwuchs bzw. entsprechende

Fachkräfte für das Gewerk zu finden, stellt sich – mit zunehmender

Tendenz – als die zentrale Herausforderung der nächsten

Jahre dar. Über die zahlreichen Aktivitäten der Innung in

den letzten Monaten sowie den in der nächsten Zeit geplanten

Veranstaltungen gab Obermeister Hans Jörg Kossmann einen

entsprechenden Überblick. Um auch zukünftig die Innung auf

Feierlichkeiten traditionell zu präsentieren, wurde beschlossen,

eine neue Innungsfahne in Auftrag zu geben.

Bildhauer- und Steinmetz-Innung

Die Bildhauer- und Steinmetzinnung Bremen ist eine äußerst aktive

Innung. Mindestens einmal im Monat trifft sich der Kreis

der zehn Betriebe zur Zeit, um über die neuesten Entwicklungen

zu diskutieren und das Steinmetzhandwerk voran zu bringen.

Neben den Regularien diente dazu auch die Innungsversammlung.

Diskutiert wurde neben dem Thema Ausbildung das Engagement

als Interessengemeinschaft im Austausch mit Kirchengemeinden

und Friedhofsverwaltungen und die Darstellung des

Steinmetzhandwerks gegenüber der Öffentlichkeit.

Maler- und Lackierer-Innung Bremen

Die Maler- und Lackiererinnung Bremen freute sich, mit Prof. Dr.

Armin von Gleich den anwesenden Innungsmitgliedern einen

äußerst interessanten Einblick in die Welt der Nanotechnologie

bieten zu können. Hier ging es insbesondere um die Chancen und

Risiken dieser Technologie bei Anstrichsystemen im Maler- und

Lackiererhandwerk. Den Regularien folgten kurze Diskussionen

um die sogenannte Vollverblockung des Berufsschulunterrichts,

also eine wochenweise Beschulung anstelle eines Berufsschultages

in der Woche, und den Weg der Innungspost („Wie erreicht

die Innung ihre Mitglieder?“). Ein Büffet rundete den Abend ab.

Friseur-Innung Bremen

Mit der Wahl von Detlef Gehlhaar zum „Beauftragen für Ausbildung“

kommt ein weiteres neues Gesicht und neue Ideen

in den Vorstand der Friseurinnung. Im Mittelpunkt der Innungsversammlung

stand allerdings Vortrag von Jörg Eckert

zum Thema „Arbeits- und Organisationspsychologie“. Als einer

vom Fach, der heute u. a. als Heilpraktiker für Psychotherapie

tätig ist, gab Friseurmeister Jörg Eckert interessante An-

regungen, die die Teilnehmer zum „Nachdenken über die eigene

Arbeits- bzw. Lebensqualität“ veranlasste. Deutlich wurde, es

gibt keine Patentlösungen für unser Leben – jeder muss seinen

Weg suchen und finden.

Innung Metall Bremen

Die Frühjahrsversammlung der Innung Metall Bremen fand

diesmal im Kundencenter von Mercedes-Benz statt. Eine interessante

Führung durch die Endmontage im Vorfeld der Versamm-

lung durfte da nicht fehlen. Aber auch die Versammlung selbst

wartete neben den Regularien mit einem sehr informativen

und interessanten Beitrag auf. Ein Innungskollege aus Bersenbrück,

Thomas Wurst, berichtete darüber, ob sich betriebliches

Gesundheitsmanagement und eine damit im Zusammenhang

stehende Mitarbeitermotivation lohnt. Dies konnte Herr Wurst

eindrucksvoll mit Umfragewerten und Kosteneinsparungen belegen;

er wies aber gleichzeitig darauf hin, dass man bei dieser

Sache Geduld und Beharrlichkeit brauche. Ein Kurzvortrag der

Signal Iduna zu Innungsvorteilen durch das Versorgungswerk,

ein Infostand der CWS-boco-Berufsbekleidung sowie eine Pause,

bei dem die Vorgenannten und die Innung zum Imbiss im

gottlieb-Restaurant von Sarah Wiener einluden, und die zum

Kollegenaustausch genutzt wurde, rundeten die Innungsveranstaltung

ab.

Innung für Informationstechnik

Bremen

Neben den weiteren

Regularien stand

die Neuwahl zum

Vorstand an. Nach

dem Beschluss

einer Satzungsänderung

wählte die

Versammlung Peter

Struck erneut

zum Obermeister,

Stellvertreter wur-

STv. obErmEISTEr HorST mEyEr (rEcHTS Im bIld)

graTulIErT klauS HarTmaNN zum jubIläum

de erneut Horst Meyer. Als Beisitzer wurde Roland Kraft im

Amt bestätigt. Ausgeschieden aus dem Vorstand ist Reinhard

Schult, der die Innung über viele Jahre prägte und mit gestaltete.

So war er bereits in der Büromaschinenmechaniker-Innung

Bremen im Gesellen- und Meisterprüfungsausschuss tätig, in

der Büroinformationstechniker-Innung Bremen als Obermeister

und übernahm diesen Posten zunächst auch in der 2001 gegründeten

Informationstechniker-Innung Bremen, für die man mit

der Radio- und Fernsehtechniker-Innung fusionierte. Obermeister

Peter Struck dankte Reinhard Schult im Namen der Innung

für das langjährige, außergewöhnliche Engagement. Gratuliert

werden konnte mit einiger Verzögerung nun auch Klaus Hartmann,

der mit seiner Firma Thürnau Bürotechnik bereits vor

einigen Monaten das 75-jährige Bestehen feiern konnte. Dazu

gratulierten die Innungskollegen herzlich, der stellvertredende

Obermeister Horst Meyer überreichte die Urkunde.

obErmEISTEr pETEr STruck (rEcHTS Im bIld) daNkT

rEINHard ScHulT für SEIN laNgjäHrIgES ENgagEmENT


kH brEmEN

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ErfolgrEIcHE parTNErScHafT

kooperation der kreishandwerkerschaft bremen mit nordcom/ EwE TEl

Die Kreishandwerkerschaft Bremen freut sich über die Fortsetzung

des bestehenden Rahmenabkommens mit dem Anbieter

für Telekommunikations-Dienstleistungen mit verbesserten

Konditionen.

nordcom steht Ihnen als Innungsmitglied fachlich mit Rat und

Tat zur Seite und begleitet kompetent und engagiert den Anbieterwechsel

inklusive aller Formalitäten. Ihre Rufnummern bleiben

selbstverständlich erhalten. nordcom bietet im Raum Bremen

und Bremerhaven alle Telekommunikationsdienstleistungen aus

einer Hand: Internet, Festnetz-Telefonie und Mobilfunk sowie

maßgeschneiderte Geschäftskundenlösungen. Die Marke nordcom

gehört zur Oldenburger EWE TEL GmbH. Mit über 1.400

Mitarbeitern und mehr als 600.000 Privat- und Geschäftskunden

in Niedersachsen und Bremen sowie in Teilen von Brandenburg,

Hamburg und Nordrhein-Westfalen ist EWE TEL eines der größten

regionalen Telekommunikationsunternehmen Deutschlands.

Die EWE TEL GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft

job4u-auSbIlduNgSmESSE

6.+7. mai in der messehalle 4

Die Ausbildungsmesse job4u findet am 6. und 7. Mai in der Messehalle 4 der Bremen

Messe statt. Das Handwerk wird sich auf über 200 qm unter Beteiligung von 12 Innungen,

der Handwerkskammer und der HandWERK GmbH präsentieren, um auf die vielfältigen

Chancen bei verschiedenen Handwerksberufen aufmerksam zu machen.

Die Kreishandwerkerschaft Bremen unterstützt die Pläne, dass die Innungen sich auf einer

Plattform, die zudem über Radio Bremen Vier beworben wird, präsentieren, um für

attraktiven und „plietschen“ Nachwuchs zu werben. Denn Handwerk, das weiß nicht nur

der Jugendmoderator Simon Gosejohann, der die Imagekampagne unterstützt, ist alles

andere als angestaubt und unattraktiv. Und der Nachwuchs fällt nicht vom Himmel. Beteiligt

sind zahlreiche Innungen, also Vereinigungen von Handwerkern, die sich insbesondere

auch um Ausbildung kümmern. So können die Jugendlichen Ansprechpartner

zu vielfältigen Berufen finden: Konditoren, Bäcker, Elektro, Kfz, Sanitär, Dachdecker,

Maler und Lackierer, Glaser und Friseure und Gebäudereiniger. Die Jugendlichen sind

eingeladen, z. B. gegen einen Roboter anzutreten, mit einem Fahrsimulator zu fahren,

den Konditoren beim Modellieren mit Marzipan über die Schulter zu schauen und sich

ein Präsent zum Muttertag zu sichern.

ES IST dEINE STärkE

die neue lehrstellenbörse im Internet

Die Kreishandwerkerschaft Bremen präsentiert zum Start der Ausbildungsmesse job4u

ihre neue Online-Lehrstellenbörse.

Auf der Internetseite können Betriebe Ausbildungsstellen anbieten und Jugendliche nach

Ausbildungsstellen suchen. Zudem werden Jugendlichen Informationen rund um die Berufe

zur Verfügung gestellt; die Seite ist auch auf Facebook eingebunden. Betriebe haben

die Möglichkeit, sich über Ausbildungsvoraussetzungen zu informieren und sich z.B.

die Verträge herunter zu laden. Erreichbar ist die Seite unter www.es-ist-deine-staerke.de

und über die Internetseite der Kreishandwerkerschaft Bremen www.bremen-handwerk.

de -Lehrstellenbörse.

des Multi-Service-Unternehmens EWE AG (Oldenburg).

Die Kreishandwerkerschaft Bremen und nordcom sind sich sicher,

dass Sie – exklusiv als Innungsmitglied – auch von der neuen

Kooperation nachhaltig profitieren können.

Vorteile für Mitglieder der Kreishandwerkerschaft Bremen:

Kunden aus dem Bereich der Kreishandwerkerschaft Bremen erhalten

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Unter der Rufnummer (04 21) 80 00 40 00 erhalten Sie weitere

Informationen und Beratung zu den nordcom-Angeboten.

Bitte beachten Sie: Das Angebot gilt momentan leider nur für

Kunden und Neukunden im Bereich der nordcom und ist zunächst

bis Ende Mai begrenzt.

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buSINESS To buSINESS

Bremer Unternehmen und Betriebe profitieren vom neuen Geschäftskundenmodell bei Saturn-Habenhausen

Meetings, Kundentermine, Geschäftsessen und Schulungen - in

Unternehmen und Betrieben jagt manchmal ein Termin den

nächsten. Da bleibt oft keine Zeit für die Besorgung von Büromaterial,

Kaffee oder neuen Geräten. Bei Saturn in Bremen-

Habenhausen gibt es nun einen neuen Service, der sich speziell

an Unternehmer mit wenig Zeit richtet.

„Unser neues Geschäftskundenmodell richtet sich an alle Unternehmen,

Betriebe und Vereine, die durch wenig Aufwand, das

bestmögliche Ergebnis erzielen wollen“, sagt Ali Demir, der bei

Saturn-Habenhausen Ihr persönlicher Ansprechpartner ist. Und

so funktioniert das neue Geschäftskundenmodell „Business to

Business“: Sie benötigen einen neuen Computer, frische Kaffebohnen,

Büromaterial oder einen neuen Drucker? Ein Anruf bei

Ali Demir genügt und er sucht die bestmöglichen Angebote für

Sie heraus. Dieser Service ist natürlich völlig kostenfrei.

„Unser Lieferservice bringt alle Artikel natürlich auch ins Büro

- schnell und unkompliziert. Wenn gewünscht, helfen wir auch

beim Aufbau“, verspricht Ali Demir, der bereits einen großen

Kundenkreis vom neuen Service beeindrucken konnte. Bislang

profitieren zahlreiche namhafter Bremer Unternehmen und Betriebe

von der Rundum-Betreuung bei Saturn in Bremen-Habenhausen.

Zu ihnen gehört auch das Institut „xe Science“ an der

alI dEmIr IST zuSTäNdIg für dEN gEScHäfTSkuNdEN-vErTrIEb

Uni Bremen, das Ali Demir regelmäßig zu Rate zieht.

Ein weiteres Plus ist die Garantie, die Saturn-Habenhausen für

Geschäftskunden noch weiter verbessern kann. „Ohne Mehrkosten

für den Kunden, können wir bei unseren Partnern eine höhere

Garantie aushandeln“, so Ali Demir. Einige Lieferanten wie

z.B. Samsung, haben auch einen Vort-Ort-Service eingerichtet,

von dem Geschäftskunden aufgrund der kurzen Reaktionszeit

nur profitieren können.

Dieser Service ist ein absolutes Novum für einen Flächenmarkt

wie Saturn-Habenhausen, der extra einen Mitarbeiter für das

neue Geschäftskundenmodell abgestellt hat. „Die hohe Erreichbarkeit,

schnelle Reaktionszeit plus die Möglichkeiten als weltweit

agierendes Unternehmen, machen diesen Service zu einer

wichtigen Stütze im Arbeitsablauf kleinerer und größerer Unternehmen“,

sagt auch Mustafa Dayioglu, Geschäftsführer von

Saturn-Habenhausen. Das neue Geschäftskundenmodell hat bislang

so großen Anklang gefunden, dass Ali Demir nun auch Unterstützung

aus dem Scout Service bekommen hat. Unterstützt

wird er ab sofort von Frau Neumaier, die ebenfalls mit Rat und

Tat zur Seite steht und die besten Angebote bereit hält.

Weitere Informationen erteilt Ihnen Ali Demir unter 0421-

25840223

buSINESS To buSINESS Im übErblIck

Schnelle Erreichbarkeit

Exklusive Angebote

Vor-Ort-Service

Persönlicher Ansprechpartner

Lieferservice

Hilfe beim Aufbau

Verbesserte Garantie

kurze Reaktionszeit


SErvIcE

NIcHT abzockEN laSSEN!

Neue Service-offensive von Saturn bremen-Habenhausen: Energie-Spar-check machen und bares geld sparen

Die Deutschen sind eigentlich echte Sparfüchse. Doch wenn es

ums Strom- und Gassparen geht, werden viele skeptisch: Lohnt

sich ein Wechsel wirklich? Was ist mit versteckten Kosten? Werde

ich zwischenzeitlich nicht mehr mit Strom oder Gas versorgt,

wenn ich den Anbieter wechsele? Solche und viele andere Ängste

sind besonders bei den Bremern sehr verbreitet. Dabei ist

Strom- und Gassparen ganz einfach und mit keinerlei Risiken

und Mehrkosten verbunden. Bei vielen Lieferanten bekommt

man mittlerweile auch günstigen Ökostrom. Das schont nicht

nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Saturn Bremen-

Habenhausen zeigt, wie auch sie schnell und unkompliziert

mehrere hundert Euro pro Jahr sparen können.

Eine Studie des Preisvergleichportals Check24 hat ergeben, dass

nicht nur die privaten Haushalte in der Hansestadt besonders

wechselfaul sind. Auch Unternehmen und Betriebe beziehen

Strom und Gas immer noch von ihrem Grundversorger. Im

Vergleich zum restlichen Bundesgebiet bilden wir Bremer sogar

das Schlusslicht. Die Folge: Wir geben zuviel Geld für Gas und

Strom aus. Dabei ist der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter

so einfach und viele Befürchtungen unbegründet. Seit 2007 gilt

in Deutschland das Strom- und Gasversorgungsgesetz, das heißt,

jeder Haushalt wird zu jeder Zeit mit Strom und Gas versorgt,

selbst wenn Sie sich gerade in der Wechselphase befinden. Auch

das Saturn-Team in Bremen-Habenhausen weiß um die Ängste

vieler Bremer, die sich vor einem Anbieterwechsel scheuen, weil

sie sich Gedanken um Ihre Strom- und Gasversorgung machen

und versteckte Kosten befürchten.

Mit einer neuen Service-Offensive möchte Saturn Bremen-

Habenhausen ab sofort allen Kunden helfen, bares Geld einzusparen.

„Wir haben in der Vergangenheit oft festgestellt, dass

unsere Kunden sehr energiebewusst einkaufen und bei Kühlschränken,

Waschmaschinen, Trocknern, TV und HIFI auf die

Effizienzklasse achten. Das ist eine erfreuliche Entwicklung,

die wir unterstützen möchten“, erklärt Vertriebsleiter Matthias

Wilke das neue Konzept. Jeder Kunde kann ab sofort beim so

genannten Energie-Spar-Check ermitteln, wie viel Geld er einsparen

kann, wenn er den Anbieter wechselt. „Wir arbeiten mit

vielen Anbietern zusammen und helfen unseren Kunden, den

für ihn günstigsten Anbieter zu finden“, so Wilke weiter. „Bis

zu 600 Euro pro Jahr kann man bei einem Wechsel einsparen“,

weiß Matthias Wilke.

Aber nicht nur Privathaushalte können ab sofort von dem kostenlosen

Energie-Spar-Check profitieren - auch für die gewerbliche

Nutzung gibt es viele günstige Tarife. „Wir bieten Betrieben

und Unternehmen einen kompletten Check an - wenn

gewünscht auch für die Mitarbeiter „Wir übernehmen die komplette

Abwicklung – von der Beratung zum Wechsel bis zum

Vertragsabschluss. Und das völlig kostenlos. Viele Anbieter bieten

sogar eine Prämie bis zu 125 Euro an.“ Viele Saturn-Kunden

haben den kostenlosen Energie-Spar-Check bereits gemacht und

zu einem günstigeren Anbieter gewechselt. Wer auch mit dem

Gedanken spielt, seinen Strom- und Gasanbieter zu wechseln,

hat nun auch die Möglichkeit zu günstigen Tarifen Ökostrom zu

beziehen. Durch die große Nachfrage ist Ökostrom momentan

sogar günstiger als viele Tarife von Grundversorgern. Preise und

Anbieter vergleichen lohnt sich hier in jedem Fall!

vErTrIEbSlEITEr maTTHIaS wIlkE macHT mIT IHNEN

dEN koSTENloSEN ENErgIE-Spar-cHEck

ÖKOSTROM - DER SAUBERE STROM

SEITEN 26 | 27

Im Gegensatz zu Atomenergie wird Ökostrom aus erneuerbaren

Energiequellen wie Wind- und Solartechnik

gewonnen. Die Herstellung von Ökostrom ist damit ökologisch

vertretbar. Auf dem Strommarkt gibt es bereits reine

Ökostromlieferanten, aber auch spezielle Ökostromtarife

der „normalen“ Stromanbieter. Mit der Entscheidung

für Ökostrom kann jeder dazu beitragen, den Atomstromanteil

an der Energieversorgung zu senken. Das schont

nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel, denn

angesichts der aktuellen Atomdebatte ist Ökostrom so

günstig wie nie zuvor.

Unter saturn@habenhausen.com und Tel. 0421/25840250

können Sie sich unverbindlich über den Energie-Spar-

Check von Saturn-Habenhausen informieren oder einen

Termin vereinbaren. Herr Wilke steht Ihnen für alle Fragen

gerne zur Verfügung und freut sich auf Ihren Anruf!

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kH brEmErHavEN-wESErmüNdE

aN dEr HocHScHulE brEmErHavEN bErEITEN SIcH

ScHIffbETrIEbSTEcHNIk-STudENTEN auf IHrE rollE alS auSbIldEr vor

pErfEkTES rüSTzEug

Neues Projekt sorgt für pädagogische Qualifikationen bei Schiffsingenieur-Studenten

Bei einem deutschlandweit einmaligen Kooperationsprojekt

bereiten sich Schiffbetriebstechnik-Studenten der Hochschule

Bremerhaven auf ihre künftige Rolle als Ausbilder vor. Erste Absolventen

legen Ausbilder-Eignungsprüfung erfolgreich ab.

Schichtbetrieb bei Wind und Wetter, körperliche Arbeit, lange

Zeiten auf See und eine hohe Verantwortung, besonders beim

Wachdienst. Die Ausbildung zum Schiffsmechaniker ist für die

jungen Berufseinsteiger und ihre Ausbilder eine enorme Herausforderung.

Die besondere Situation an Bord stellt beide Seiten

nicht selten vor Probleme, die bei einer Ausbildung an Land gar

nicht oder nur in wesentlich milderer Form auftreten.

Diese Tatsache hat den ehemaligen leitenden Schiffsingenieur

und Berufspädagogen Dipl.-Ing. Oberstudiendirektor a. D. Max

Dwillies, die Hochschule Bremerhaven und die Akademie des

Handwerks an der Unterweser e.V. dazu bewogen, ein bisher in

Deutschland einmaliges Modellprojekt zu entwickeln. Ziel des

Projekts ist, Schiffsingenieur-Studenten das arbeitspädagogische

Rüstzeug an die Hand zu geben, angehende Schiffsmechaniker

an Bord auf hohem Qualitätsniveau auszubilden. Unterstützt

wird es durch den Studiengangsleiter Schiffbetriebstechnik Prof.

Dr. Ing. Roland Behrens. Ausgangspunkt für die Entwicklung

des Projekts, das mit der Ausbilder-Eignungsprüfung (Teil IV der

Meisterausbildung) endet, war die Tatsache, dass Führungspersonal

an Bord, welches für die Ausbildung zuständig ist, keine

pädagogische Qualifikation, wie sie zum Beispiel nach der Ausbilder-Eignungsverordnung

für alle Ausbilder in Landbetrieben

vorgeschrieben ist, vorweisen muss. Nach der Überzeugung der

Initiatoren bedeutet das aber nicht, dass damit keine sachliche

Notwendigkeit besteht, als Ausbildungs-Offizier über eine solche

Qualifikation zu verfügen. Dwillies: „Wegen der besonderen

Ausbildungssituation an Bord ist eine hohe berufspädagogische

Qualifikation der Ausbilder umso wichtiger.“ Angeregt zur Entwicklung

des studienbegleitenden Fortbildungskonzepts, das

auf Ausbildungsmodulen der Hochschule aufbaut, wurde der

ehemalige Chief Max Dwillies von den Schiffsbetriebstechnik-

Studenten – den künftigen Ausbildern an Bord –, die er als Dozent

an der Hochschule Bremerhaven betreut. Ergänzt werden

die Studieninhalte durch eine einwöchige Blockveranstaltung

der Akademie des Handwerks an der Unterweser e.V. Ergebnis

dieser Kooperation ist die vollständige Ausbildereignungsqualifikation

nach der Handwerksordnung, welche die Studenten

und künftigen Ausbilder in die Lage versetzt, eine zielgerichtete,

nach sachlichen und zeitlichen Kriterien gegliederte Ausbildung

im Sinne einer optimalen Bordausbildung zu betreiben.

Das Modellprojekt wurde speziell für den Studiengang Schiffbetriebstechnik entwickelt

und ergänzt die Angebote der Hochschule Bremerhaven zur Ausbilder-Eignungsprüfung

im Rahmen des Studium Generale.

Weitere Informationen gibt es bei der Akademie des Handwerks an der Unterweser e.V.,

Columbusstraße 2, Bremerhaven, Tel. 0471/185-223, info@akademie-bremerhaven.de;

www.akademie-bremerhaven.de


kH brEmErHavEN-wESErmüNdE

kaufmaNNScHafT

IN ragE

Bebauung des Wilhelm-Kaisen-Platzes sorgt für erhitzte Gemüter

Die Kreishandwerkerschaft Bremerhaven, Unternehmen und

Verbände protestieren gegen die Bebauung des Wilhelm-Kaisen-Platzes

mit einem Bau- und Gartencenter. Trotzdem ist die

Stadtverordnetenversammlung dafür. Der Protest geht weiter.

Die geplante Bebauung des Bremerhavener Wilhelm-Kaisen-Platzes

mit einem Bau- und Gartenmarkt lässt aus Sicht der IHK Bremerhaven,

des Unternehmensverbands Einzelhandel Nordwest

und der Marketinginitiative der Bremerhavener Quartiere (MBQ)

Schlimmes befürchten. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung

am 17. März das umstrittene Projekt abgesegnet hatte, trafen

sich jetzt die Vertreter der Bremerhavener Kaufmannschaft

im großen Saal der IHK, um über die möglichen Konsequenzen

und das weitere Vorgehen zu beraten. Die Brisanz des Themas

verdeutlicht allein schon der Titel, unter dem die Veranstalter

eingeladen hatten: „Schluss mit dem Wahnsinn! Bremerhaven

braucht ein verbindliches Einzelhandelsentwicklungskonzept“.

IHK-Vizepräsident und MBQ-Sprecherratsvorsitzender Stephan

Schulze-Aissen bezeichnete die aktuelle Entwicklung in der

langwierigen Diskussion über die Entwicklung der Bremerhavener

Einzelhandelslandschaft als „katastrophal“. Damit sprach

er insbesondere den „Perspektivwechsel“ des im vergangenen

Jahr erstellten Einzelhandelsgutachtens an. Nach Monaten der

Zusammenarbeit mit der Kaufmannschaft hätten Kommunalpolitik

und Gutachter die zentrale Grundannahme des Konzepts,

und damit auch dessen Ergebnisse, mit einem nicht abgestimm

auSScHrEIbuNg zum THEma

wINdlogISTIk

Fördermittel für die Branchen Offshore-Windenergie und Logistik

Im Rahmen der Innovationspolitik des Landes Bremen soll die

maritime Wirtschaft durch Technologie und Wissenstransfer

zwischen den Branchen gefördert werden.

Nun hat die Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung

und Stadtentwicklung mbH (BIS) anlässlich des 6. Bremer

Logistiktags am 1. April den Startschuss zu einer Ausschreibung

von Innovationsprojekten zum Thema „Wind-Logistik“ gegeben.

Ziel dieser Ausschreibung ist, weiteres anwendungsbezogenes

Wissen zum Thema „Wind-Logistik“ zu generieren und in Prototypen

bzw. Projekte zu überführen. Dies betrifft die Bereiche:

Produktion von Windenergieanlagen-Komponenten, Errichtung

von Offshore-Windenergie-Parks, Service / Wartung / Reparatur

von Offshore-Windparks. Es werden im Rahmen der Ausschreibung

Projektskizzen für die Entwicklung innovativer Technologien

in den o. g. Schwerpunkten erwartet, die durch ihren

zukunftsweisenden Charakter einen Beitrag zur Stärkung des

Technologiestandorts Bremerhaven leisten können. Zur Teilnahme

eingeladen sind vorrangig kleine und mittlere Unternehmen,

die im Rahmen ihrer gewerblichen Tätigkeit innovative Produkte

und Dienstleistungen entweder allein oder gemeinsam mit anderen

Bremerhavener Unternehmen und/oder wissenschaftlichen

Einrichtungen des Landes Bremen entwickeln und vermarkten

wollen, die sich für den Bereich der Offshore-Windenergie und

Logistik implementieren und anwenden lassen.

SEITEN 28 | 29

ten Anhang in Frage gestellt: Nämlich das Vorhandensein intakter

Stadtteilzentren. Dadurch bestehe die große Gefahr, dass

die bisherige unstrukturierte Ansiedlungspolitik zu Lasten des

bestehenden Einzelhandels weiter verfolgt werde. Wie Schulze-

Aissen kritisierte auch Rolf Knetemann, Geschäftsführer des

Unternehmensverbands Einzelhandel Nordwest, scharf die fehlende

Dialogbereitschaft der Politik: „Die Politik will weiter hinter

verschlossenen Türen entscheiden, über die Köpfe und die

Fachkompetenz der Kaufmannschaft hinweg.“ In der anschließenden

Diskussion stellte Schulze-Aissen die Forderungen der

Kaufmannschaft gegenüber der Politik vor. Zum einen brauche

Bremerhaven ein Einzelhandelsentwicklungskonzept, das verlässliche

Ansiedlungsentscheidungen ermögliche. Der erste, einvernehmlich

mit der Kaufmannschaft diskutierte Teil des Gutachtens

müsse von der Politik bestätigt werden und ins Baurecht

einfließen. Außerdem müsste die Funktion der Stadtteilzentren

mit der Politik gemeinsam erörtert und eine Fortschreibung eines

Einzelhandelsentwicklungskonzepts sichergestellt werden.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung diskutierten die Vertreter

der Kaufmannschaft das weitere Vorgehen. In den kommenden

Wochen wird sich ein Arbeitskreis unter anderem mit der Frage

beschäftigen, wie die breite Öffentlichkeit für die Problematik

sensibilisiert werden kann.

brEmErHavENEr

grüNdErprEIS

50.000 Euro für mutige Gründer, Info-Veranstaltung am 28. Juni

Bereits zum 15. Mal wird der Bremerhavener Gründerpreis ausgeschrieben.

Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Die Initiatoren,

die Dieckell-Stiftung, die Sparkasse Bremerhaven und die

BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und

Stadtentwicklung mbH hoffen, dass sich wieder viele Existenzgründerinnen

und –gründer angesprochen fühlen. Zum Auftakt

findet am 28. Juni 2011 um 10:45 Uhr eine Informationsveranstaltung

im t.i.m.e Port II, Barkhausenstraße 2, Bremerhaven

statt.

Gesucht werden Gründerinnen und Gründer und erfolgreiche

Unternehmensnachfolgen bei kleinen und mittleren Betrieben.

Auch Handwerksbetriebe sind aufgerufen, sich an dem Wettbewerb

zu beteiligen. Im Vordergrund der Beurteilung durch die

Jury stehen das marktfähige Konzept und die Bedeutung für

den Wirtschaftsstandort Bremerhaven. Voraussetzung ist die

bereits getätigte Unternehmensgründung am Wirtschaftsstandort

Bremerhaven. Die Gründung kann bis maximal 5 Jahre zurückliegen.

Bewerbungsschluss ist der 31. August 2011. Weitere

Auskünfte zum Bewerbungsverfahren erteilt die B.E.G.IN-Gründungsleitstelle

RKW Niederlassung Bremerhaven. Potenzielle Bewerber

können sich an das das RKW unter Telefon 0471/140460

wenden oder sich über das Internet „www.gruenderpreis.de“ informieren.

Um Anmeldung unter „kruse@bis-bremerhaven.de“

oder per Fax unter 0471/ 94646-690 wird gebeten.


kH brEmErHavEN-wESErmüNdE

HaNdwErk krITISIErT NamENS-pläNE

pläne zur fusion der Stadt langen und der Samtgemeinde bederkesa stoßen auf kritik

Der Name „Wesermünde“ für den geplanten Zusammenschluss

von Langen und Bederkesa würde viele Probleme mit sich bringen

und die Kontaktaufnahme mit auswärtigen Besuchern und

Institutionen erschweren.

Bei der Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde

stoßen die Pläne zur Fusion der Stadt Langen und der Samtgemeinde

Bederkesa teilweise auf Kritik. Besonders der Name

„Wesermünde“ für den geplanten Zusammenschluss wäre aus

Sicht der Kreishandwerkerschaft und der Innungen Bremerhaven-Wesermünde,

die rund 450 kleine und mittlere Betriebe in

Bremerhaven und im Altkreis Wesermünde vertreten, äußerst

problematisch.

„Sollte die neue Stadt tatsächlich ‚Wesermünde’ genannt werden,

würde das für viel Verwirrung sorgen, besonders bei auswärti-

dIE krEISHaNdwErkErScHafT brEmErHavEN-wESErmüNdE vErTrITT voN

brEmErHavEN auS aucH dIE INNuNgSbETrIEbE Im alTkrEIS wESErmüNdE

gen Firmen und Institutionen, die mit den örtlichen Gegebenheiten

und der regionalen Geschichte nicht vertraut sind“, sagt Imke

Lathwesen, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft.

Viele Institutionen und Einrichtungen aus dem gesamten Altkreis

tragen den Namenszusatz Wesermünde. Sollte sich die

neue Gebietkörperschaft ebenso nennen, werden auswärtige

Gäste den Namen Wesermünde immer mit ihr in Verbindung

akadEmIE-dozENTEN TrEffEN

SIcH Im HauS dES HaNdwErkS

Erfolgreicher austausch der dozenten

Seit rund drei Jahrzehnten bietet die Akademie des Handwerks

an der Unterweser e.V. beruflichen Fort- und Weiterbildungen

im kaufmännischen Bereich für das Handwerk und alle anderen

Branchen an.

Zur hohen Qualität der Kurse und Seminare, darunter die Meisterausbildung

und der Lehrgang Betriebswirt/in (HWK), tragen

die vielen kompetenten Dozenten bei. Im Haus des Handwerks

haben sie sich jetzt getroffen, um sich gegenseitig über ihre Arbeit

auszutauschen.

bringen, obwohl der Altkreis

Wesermünde eine wesentlich

größere Fläche abbildet als die

Stadt Langen und die Samtgemeinde

Bederkesa. „Auswärtige

Firmen oder Institutionen,

die mit der KreishandwerkerschaftBremerhaven-Wesermünde

oder mit einer der elf

Innungen Bremerhaven-Wesermünde

in Kontakt treten

möchten, werden vermuten,

dass diese ausschließlich für

die Städte Bremerhaven und

Wesermünde zuständig sind.

Der gesamte Südkreis und große

Teile des Nordkreises würden

zumindest beim Namen

ausgeblendet“, befürchtet Lathwesen. Diese Problematik würde

nicht allein die Kreishandwerkerschaft und die Innungen betreffen,

sondern viele weitere Institutionen, die den Namenszusatz

Wesermünde tragen, darunter Verbände und Vereine. Das

Finanzamt Wesermünde läge nach der Gründung einer „Stadt

Wesermünde“ ebenso am „falschen Ort“ wie das Gymnasium

Wesermünde. Beide Einrichtungen befinden sich in der Stadt

Bremerhaven und richten sich an Bürger des Landkreises Cuxhaven.

Wesermünde befürchtet auch Karl-Wilhelm Schnars,

Obermeister der Kfz-Innung Bremerhaven-Wesermünde: „Der

Name Wesermünde bezieht sich auf die Fläche des Altkreises

Wesermünde, und nicht allein auf Langen und Bederkesa. Sollte

sich die neue Stadt tatsächlich ‚Wesermünde’ nennen, könnte es

bei auswärtigen Geschäftspartnern leicht zu Verwechslungen

kommen.“

Jürgen Wegner, Obermeister der Dachdeckerinnung Bremerhaven-Wesermünde

ist der gleichen Auffassung: „Beim Namen

‚Wesermünde’ für den Zusammenschluss von Langen und Bederkesa

bestünde die Gefahr, dass die Innungen sowie die vielen

Vereine und Institutionen im gesamten Altkreis örtlich falsch

zugeordnet werden.“


kH brEmErHavEN-wESErmüNdE

ErfolgrEIcHEr lEHrgaNg

Elf Nachwuchs-Führungskräfte schließen die Fortbildung zum Betriebswirt des Handwerk erfolgreich ab

Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung bei der Akademie des

Handwerks an der Unterweser e.V. (AdH) haben jetzt 11 Nachwuchs-Führungskräfte

die Fortbildung zum Betriebswirt des

Handwerks erfolgreich abgeschlossen.

Bei der Abschlussfeier im Haus des Handwerks bekamen Manfred

Grieb, Simone Griesch, Edith Poek, Tim Ritzinger, Peter Vollmer,

Ina Gottwald sowie Patrick, Jan-Henrik und Jan-Frederick

Fiedler ihre Zeugnisse überreicht. Martin Peper und Andy zählen

ebenfalls zu den Absolventen und durften sich über eine be-

jörg rEIcHmaNN voN dEr krEISSparkaSSE wESErmüNdE-HadElN (rEcHTS)

übErbracHTE aNdy ScHNIbbE (lINkS) uNd marTIN pEpEr prämIEN für

HErauSragENdE lEISTuNgEN

Ihr Unternehmen.

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werden immer wichtiger

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Marke durch gezielte Kommunikation

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WESER PRESSE VERLAG / Thomas Werner

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SEITEN 30 | 31

dIE bETrIEbSwIrTE (Hwk) fEIErTEN Im HauS dES HaNdwErkS

zuSammEN mIT HorST lüdTkE vom prüfuNgSauSScHuSS (lINkS)

sondere Ehrung freuen. Für das beste Gesamtergebnis und eine

herausragende Hausarbeit hat Martin Peper eine Prämie von der

Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln (KSK) bekommen, ebenso

wie Andy Schnibbe für seine herausragende Hausarbeit. Überbracht

wurden die Prämien von Jörg Reichmann von der KSK.

Der nächste Lehrgang Betriebswirt/in (HWK) startet bereits Anfang

Mai. Informationen bei der Akademie des Handwerks an

der Unterweser unter Tel. 0471 / 185-223 oder im Internet unter

www.akademie-bremerhaven.de

InsideNews

Ihre Mitarbeiterzeitschrift

Corporate Publishing / Oktober 2010

Ausgabe No. 02 / 03.2010

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TIppS uNd TErmINE

aNgEboTE uNd TErmINE

kompETENzzENTrum HaNdwErk

Meistervorbereitung (Vollzeit)

Gebäudereiniger: ab 20. Mai

Kraftfahrzeugtechnik (Teil II), 9 Wochen: ab 30. Mai

Neu: Meistervorbereitungslehrgänge in Vollzeit ab dem 1. August

2011 in den Gewerken Elektrotechnik, Maler- und Fahrzeuglackierer,

Tischler und Bäcker

Fachlehrgänge (berufsbegleitend)

SPS - Techniker (Grundkurs): ab 03. Mai

TRGI Gaslehrgang: ab 03. Mai

Hydraulischer Abgleich, 4 Abende: ab 16. Mai

Lexware Buchhalter 2011, 4 Abende: ab 03. Mai

Lexware Elster, 2 Abende: ab 10. Mai

Fachlehrgänge (Vollzeit)

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten, 3 Wochen: ab 9.5.

Öl- und Gasfeuerungsmonteur, 1 Woche: ab 16. Mai

SPS - Grundkurs, 2 Wochen: ab 20. Juni

Schulung zum/zur Gabelstaplerfahrer/-in, 1 Samstag: 04. Juni

Gewerkeübergreifende Bildungsangebote

Gebäudeenergieberater/-in (HWK), 200 Std, 2 Abende

pro Woche: ab 17. Mai

Sachkunde Asbestsanierung nach TRGS, Anlage 4,

2 Tage Vollzeit: 19. + 20. Mai

Akademie des Ehrenamtes

Handlungsorientiert prüfen - Die Umsetzung der neuen Prüfungsordnungen

im Handwerk (Gesellenprüfungs-ausschüsse):

Fr. 27. Mai, 9:00 - 16:00 Uhr

Handlungsorientiert prüfen - Die Umsetzung der neuen Prüfungsordnungen

im Handwerk (Meisterprüfungs-auscchüsse):

Fr. 17. Juni, 9:00 - 16:00 Uhr

Informationen und Anmeldungen:

HandWERK gemeinnützige GmbH,

Das Kompetenzzentrum der

Handwerkskammer Bremen

Schongauer Str. 2, 28219 Bremen,

Telefon: Frau Schröder (0421) 222744 - 422

Frau Krey (0421) 222744 - 421

E-Mail: info@handwerkbremen.de

Internet: www.handwerkbremen.de

argE baurecht: mängelbeseitigung nicht schleifen lassen

Mit der förmlichen Bauabnahme beginnt die Gewährleistungsfrist. Kommt es innerhalb

dieser Frist zu einem Mangel, haben Auftragnehmer das Recht zur Nachbesserung. Der

Auftraggeber muss den Mangel und dessen Beseitigung innerhalb einer bestimmten

Frist verlangen, erinnert die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE

Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV). Lässt der Bauunternehmer die Frist allerdings

verstreichen, hat der Auftraggeber das Recht, ein anderes Unternehmen mit der

Mängelbeseitigung zu beauftragen. Die ursprüngliche Firma muss dann die Kosten

der Mängelbeseitigung tragen. Das führt dann häufig zu Auseinandersetzungen. Im eigenen

Interesse sollten Bau- und Handwerksfirmen diese vermeiden und Mängelrügen

möglichst umgehend aufgreifen. Kommt es doch zu Problemen, hilft der Baurechtler

weiter. Weitere Informationen zur ARGE Baurecht unter www.arge-baurecht.com.

aNgEboTE uNd TErmINE akadEmIE

dES HaNdwErkS uNTErwESEr E.v.

Meisterausbildung

Teil I & II

Friseur-Handwerk

ab 5. September

Kfz-Handwerk (Teil I)

Termin auf Anfrage

Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk

ab 4. Oktober

Elektrotechniker-Handwerk

ab 3. November

Metallbauer-/Feinwerkmechaniker-Handwerk

ab 12. September

Teil IV

Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung (Teilzeit)

ab 22. August

Berufsbegleitende Fortbildungen

Betriebswirt/in (HWK)

ab 5. Mai 2011

Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung (Vollzeit)

17. – 29. Oktober

Gebäudeenergieberater/in (HWK) (Teilzeit)

ab 28. Oktober

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten in den Gewerken

Metall, SHK, Holz oder in anderen Gewerken (Vollzeit, 48 bzw.

88 Std.)

Termin auf Anfrage

Seminare (April/Mai)

Mathe für Wiedereinsteiger und Meisterschüler

Modul II (Geometrie, Gleichungen, Funktionen): 2.5. – 30.5.

Modul III (Technische Berechnungen): 5.10. – 2.11.

Excel für Einsteiger

in Kooperation mit der IHK Bremerhaven

11., 18., 25. Mai, 1. Juni; 18 – 21.15 Uhr

Grammatik und Rechtschreibung

20. + 27. Mai, 16 – 19.15 Uhr

Gute Telefonate, Modul 1 (Basiswissen)

27. Mai, 9 – 16 Uhr

Modul 2 (praktische Übungen): 7. Oktober, 9 – 16 Uhr

Kleines Controlling für nicht-kaufmännische Führungskräfte

in Kooperation mit der IHK Bremerhaven

6. Juni, 9 – 17 Uhr

(Steuern und Unternehmertestament)

7. + 14. Juni, 18 – 21.15 Uhr

Informationen und Anmeldungen:

Akademie des Handwerks an der Unterweser e.V., Columbusstraße

2, 27570 Bremerhaven, Tel.: 0471/185-249

info@akademie-bremerhaven.de

www.akademie-bremerhaven.de

jetzt um den ’preis umwelt unternehmen: Nordwest’ 2011 bewerben:

60.000 Euro Preisgeld für Projekte mit hoher Umwelt- und Klimaschutzwirkung

Vom 3. Mai bis 15. September 2011 steht unter www.preis-umwelt-unternehmen.

de die Bewerbungsplattform bereit.

Bewerbungen und Infos: Wettbewerbsbüro Telefon 04 21/230011-12 oder

info@preis-umwelt-unternehmen.de, Bewerbungsschluss: 15. September 2011


TIppS uNd TErmINE

allE gESuNd

„AN BORD“?

Damit das Alltagsgeschäft im Betrieb reibungslos läuft, müssen

alle Mitarbeiter an Bord sein. Was aber, wenn eine

Person aus dem Team gesundheitlich nicht fit ist? Die Gründe

dafür können vielfältig sein: eine Erkrankung, ein

Betriebsunfall oder andere Handicaps. Und die Dauer eines

derart bedingten Ausfalls stellt Betroffene, Kollegen und Betrieb

manchmal auf eine harte Probe. Iris Sauerberg, Beraterin beim

Integrationsfachdienst Bremen (IFD) weiß, wie sehr es gerade

in kleinen Betrieben „auf jeden Einzelnen“ ankommt. Und

sie kennt die Sorgen von Betroffenen, bei Wiedereinstieg

oderNeubeginn nach längerer Abwesenheit. Iris Sauerberg hat

aus ihrem Berateralltag typische Fälle und Fragen rund um Gesundheit,

Krankheit und Behinderung ausgewählt, die sie in

HANDWERK IN BREMEN vorstellt. Los geht’s mit dem Thema

Wiedereinstieg: Frage: „Unsere langjährige Mitarbeiterin hatteeine

Krebserkrankung. Nach der Reha wird sie in zwei Wochen

wieder anfangen zu arbeiten. Wie gehen wir mit der Situation

um?“ Iris Sauerberg: „Nach einer langen Auszeit empfiehlt

es sich, die Mitarbeiterin stufenweise wieder einzugliedern.

Sie fängt mit einer geringen Zahl von Arbeitsstunden an,

die Woche für Woche ansteigt. In dieser Zeit ist sie weiterhin

arbeitsunfähig geschrieben. So gewöhnt sie sich langsam

wieder an die betrieblichen Anforderungen. Ihr Betrieb profitiert

von dieser vorsichtigen Gangart. Denn stürzt sich die

Mitarbeiterin zu schnell in die Arbeit, ist die Gefahr einer

Überlastung und damit einer neuen Arbeitsunfähigkeit groß.

Im Rahmen der Wiedereingliederung wird sich zeigen, wie

viele Stunden sie nach der Erkrankung arbeiten kann, welche

Tätigkeiten ihr möglich sind und ob der Arbeitsplatz verändert

werden muss. Das sollte im Gespräch geklärt werden. Falls Sie

dabei Unterstützung benötigen – ich stehe Ihnen gern und kostenfrei

zur Seite.“

bauraum fEST - 2 jahre bauraum

große jubiläumsparty

Samstag, 14.05.2011 | 11.00 – 15:00 Uhr | Eintritt frei,

keine Anmeldung erforderlich

Sie sind herzlich eingeladen, diesen Festtag mit uns gemeinsam

zu genießen. Für Unterhaltung und das leibliche

Wohl ist gesorgt. Gute Laune ist garantiert – und wer

möchte, lässt sich nebenher noch über sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen

seines Hauses beraten.

Weitere bauraum-Termine im Mai finden Sie unter

www.bauraum-bremen.de

koNTakT:

Iris Sauerberg,

Integrationsberatung

des

ifd bremen,

Telefon (04 21)

27 75 02 - 01.

Bremen-Mahndorf

SEITEN 32 | 33

aNbEgoTE uNd TErmINE dES

agvH/kH brEmEN

02.05. Infoabend Kosmetiker (HB-West), Vorstandssitzung SHK

03.05. Vorstandssitzung Gebäudereiniger, Innungsversammlung

Gebäudereiniger, Innungsversammlung Konditoren, Vorstandssitzung

Kosmetiker

05.05. Veranstaltung Marktplatz Dachdecker

09.05. Vorstandssitzung Friseure, Vorstandssitzung Maler und

Lackierer, Innungsversammlung SHK

10.05. Klönschnackabend Metall, Vorstandssitzung Elektro, Innungsversammlung

Elektro

11.05. Infoabend Kosmetiker (HB-Süd)

14. – 16.05 Landesverbandstag Bäcker in Bremen

16.05. Kundenbeirat HandWERK

17.05. Vorstandssitzung Kfz

18.05. Vorstandssitzung Orthopädie, Innungsversammlung Orthopädie

23.05. Vorstandssitzung KH/ AGVH

25.05. Seminar „Verkauf“ Kosmetiker

25.05. Innungsversammlung Gold- und Silberschmiede

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen, zu Zeit und

Veranstaltungsort, entnehmen Sie als Innungsmitglied bitte

den jeweiligen Einladungen oder rufen Sie den AGVH bzw. die

KH Bremen an: (04 21) 22 28 06 00.

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Montags - freitags 8:00 - 16:00 Uhr


NamEN uNd NoTIzEN

NacHfolgErEgEluNg

Ronald Meyer ist mit sofortiger Wirkung alleiniger geschäftsführender Gesellschafter von Metallbau Meyer GmbH & Co. KG

Moderne Maschinen, gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter,

großzügige Betriebs- und Arbeitsräume sowie ein breites, zeitgemäßes

Produktspektum und ständige Weiterentwicklung machen

Metallbau Meyer zu einem interessanten und innovativen

Partner in Sachen Stahl- und Metallbau rund um das Haus, sowohl

für den privaten Hausbesitzer als auch für Firmen. Mit sofortiger

Wirkung ist nun Ronald Meyer alleiniger geschäftsführender

Gesellschafter des erfolgreichen Familienunternehmens.

Gegründet wurde das traditionsbewusste Familienunternehmen

bereits 1972 von Peter Meyer, der es heute gemeinsam mit

seinem Sohn Ronald leitet. Aufgrund der Betriebsausstattung

können hier fast alle im Metallbereich, im Schweißen und Stahlbaubereich

anfallenden Arbeiten ausgeführt werden. Die Einhaltung

des Arbeitsschutzes war Metallbau Meyer von je her

wichtig. Um künftig Arbeitsunfällen vorzubeugen, entschlossen

sich das Unternehmen alle technischen und organisatorischen

Abläufe zu analysieren und Verbesserungspotentiale abzuleiten.

2008 wurde das Arbeitsschutzmanagementsystem „SmS - Sicher

mit System“ eingeführt. Diese sichtbaren Veränderungen im Arbeits-

und Gesundheitsschutz direkt auf den Baustellen, erhöhen

Ob Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Gemeindefinanzen

oder Unternehmenssteuerrecht: Nur in Konzepten, Gutachten

und Kommissionen spricht die Regierung bisher von Reformen.

„Jetzt muss in der Steuerpolitik endlich eine Zeit der Taten anbrechen“,

fordert daher Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands

des Deutschen Handwerks auf dem ZDH-Steuerforum.

Das vorliegende Steuervereinfachungsgesetz 2011 beispielsweise

kann nach Ansicht von Kentzler nur ein Anfang sein: „Die

Wirtschaft, insbesondere Mittelstand und Handwerk warten

nach wie vor auf spürbare Vereinfachungen gerade im Unternehmenssteuerrecht.“

Auch die Stärkung von Eigenkapital und

Liquidität muss für das Handwerk gerade jetzt – in einer Phase,

in der viele Mittelständler verstärkt investieren wollen – auf die

steuerpolitische Agenda. Kentzler: „Hierzu müssen insbesondere

die geltenden Ist-Versteuerungsgrenzen über 2011 hinaus

entfristet werden.“ Ersten Schritten zur Rückführung von Mittelstandsbauch

und kalter Progression im Einkommenssteuertarif

muss noch in dieser Legislatur der Weg geebnet werden. Und

mit der Neujustierung der mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz

besteuerten Waren und Dienstleistungen muss die in dieser

Woche zusammengetretene Kommission ernst machen, fordert

das Handwerk.

Eine Steuerpolitik für den Mittelstand diskutiert der ZDH heute

in seinem Steuerforum u.a. mit dem Parlamentarischen Staatssekretär

beim Bundesminister der Finanzen, Koschyk, dem bayerischen

Staatsminister der Finanzen, Fahrenschon, sowie den

finanzpolitischen Sprechern aller Fraktionen im Deutschen Bundestag.

roNald uNd pETEr mEyEr

unsere Motivation, diesen Weg konsequent weiter zu gehen“, so

Ronald Meyer.

HaNdwErk zur

STEuErpolITIk

„Auf Konzepte und Kommissionen müssen Taten folgen!“ STaTISTIk dES moNaTaS: HANDWERKER ATTRAKTIVER ALS PILOTEN

Das Fokus-Magazins bringt es auf den Punkt: In seiner Ausgabe

vom 21. März 2011 veröffentlichte es das Ergenis einer

Studie der Internetkontaktbörse elitepartner.de. Danach wollen

Frauen auf der Suche nach eine m Lebenspartner lieber

bodenständige Kerle als Luftfahrer in Uniform.

Handwerker rangieren bei auf der Liste attraktiver Berufe

vier Plätze vor den Piloten. Befragt wurden 12.000 Internetnutzerinnen

und –nutzer. Die studienbegleitende Psychologin

Lise Fischbach vermutet die Wirtschaftskrise als einen

der Gründe für die Beliebtheit der Handwerker. Geschätzt

werden vor allem Berufe, mit denen man Zuverlässigkeit,

Pflichtbewusstsein und Fürsorglichkeit verbindet.

bEkaNNTgabE dEr INNuNg für INformaTIoNSTEcHNIk

brEmEN:

Der Gesellenausschuss der o.g. Innung wurde in der Gesellenversammlung am

18.01.2011 für die Dauer von fünf Jahren ordnungsgemäß gewählt. Er setzt sich

wie folgt zusammen:

Altgeselle: Andreas Schult

1. Beisitzer und stv. Altgeselle: Roland Kraft

2. Beisitzer: Heiko Köster

Stellvertreter: Harald Koch


NamEN uNd NoTIzEN

glückwuNScH zum

gEburTSTag

1. Mai

Günter Dieckhöner

OM – Schornsteinfeger-Innung Bremen

15. Mai

Dieter Penz

OM – Fotografen-Innung Bremen

27. Mai

Peter Meyer

OM – Innung Metall Bremen und ehemaliger KHM Bremen

29. Mai

Wilfried Schnaare

OM – Bäcker-Innung der Hansestadt Bremen

30. Mai

Sven Davidsmeyer

Stv. OM – Zahntechniker-Innung Niedersachsen-Bremen

31. Mai

Werner Lehmann

EOM- Innung des Bäckerhandwerks Bremerhaven-Wesermünde

aSENdorf orTHopädIE-ScHuH-

TEcHNIk IST buNdESSIEgEr

Platz 1 für Beratung, Problemlösung und Kundenorientierung

Vom renommierten Münchener Institut International Service

Check (ISC) wurden bundesweit über 150 Orthopädie- und Komfortschuhfachgeschäfte

auf Beratungs- und Servicequalität geprüft.

„Asendorf Gesunde Schuhe“ aus Bremen belegte dabei

den 1. Platz bundesweit, gemeinsam mit zwei weiteren Kollegen

aus Bayern, und mit 100% Kundenzufriedenheit für seine hervorragenden

Leistungen und Kundenorientierung.

Nach der Platzierung als Landessieger für das Bundesland Bremen

in 2009 konnte sich die Firma Asendorf in 2011 noch steigern

und erreichte mit dem Ergebnis – volle Punktzahl – die

Top-Platzierung für ganz Deutschland. Dies ist Beleg dafür, dass

der Betrieb kontinuierlich an seinen Qualitätsstandards arbeitet.

Die überprüften Betriebe gehören zum Kompetenzkreis „Gesunde

Schuhe“, der sich zum Ziel gesetzt hat, mit der besten Beratung

und dem besten Service eine hohe Kundenzufriedenheit zu

erreichen. Die Testkäufer vom ISC Institut prüften bei ihren Besuchen

in den als „Gesunde Schuhe“ Fachgeschäft qualifizierten

Unternehmen insgesamt 12 Kategorien vom Erscheinungsbild

des Geschäftes, über die Beratungsqualität der Mitarbeiter, bis

hin zur Problemerkennung von Fußschäden und deren besten

Lösung. Dabei mussten 67 Einzelkriterien zur Zufriedenheit der

Testkäufer erfüllt werden, um das begehrte Qualitätssiegel zu

erhalten. Auf dieses Auszeichnung möchten wir uns jedoch keinesfalls

ausruhen. Jeder Kunde testet uns tagtäglich und wann

dann der nächste Tester das Geschäft erneut überprüft, weiß

kein Inhaber. Das kann in einem halben Jahr, spätestens aber in

Jahresrhythmus geschehen“, so Inhaber Jens Asendorf.

glückwuNScH zum

jubIläum

50 Jahre

SEITEN 34 | 35

18.05.1961

Krüger Verladetechnik GmbH, Bremen, Metallbauerhandwerk

12.05.1961

Gebäudereinigung JAFFKE GmbH, Bremen,

Gebäudereinigerhandwerk

15.05.1961

Heinz Becker GmbH & Co. KG, Bremen

Fleischerhandwerk

Zwei Nachmeldungen:

21.03.1961

Herbert Dohrmann, Bremen,

Fleischerhandwerk

06.04.1961

Aumunder Autohaus Schmidt + Koch GmbH, Bremen,

Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk

25 Jahre

05.05.1986

Gazi Yener, Bremen, Änderungsschneider

02.05.1986

Wilhelm Brüggemann Buchbinderei und Druckerei GmbH,

Bremen, Buchbinderhandwerk

27.05.1986

Franz Pohl GmbH, Bremen, Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk

dEuTScHES broT Soll wElTkulTurErbE wErdEN

Mit seiner weltweit einzigartigen Vielfalt gilt Deutschland zu Recht als „Land des

Brotes“. Doch wie viele Brotsorten gibt es überhaupt? Antworten liefert schon

bald das Brotregister des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, in

dem der Reichtum erstmalig dokumentiert wird. Und es ist nur der Anfang: denn

ab 2012 soll Deutsches Brot UNESCO-Weltkulturerbe werden!

Deutschlandweit soll es über 300 Sorten Brot geben. Genaue Zahlen sind nicht

bekannt – auch nicht beim Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks.

Doch das soll sich jetzt ändern. Ab sofort können Innungsbäcker im ganzen Land

ihre Brotschöpfungen in das Brotregister eintragen, und damit zeigen, wie kreativ

die deutsche Bäckerkunst ist. Und das Brotregister ist nur der erste Schritt auf

dem Weg zu einem größeren Ziel: der Zentralverband plant, die Deutsche Brotkultur

von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe schützen zu lassen. Denn

dass Deutsches Brot in seiner Vielfalt eines Weltkulturerbes würdig ist, davon

ist das Bäckerhandwerk überzeugt. Das erste Brotregister seiner Art wird dazu

die passenden Argumente liefern. „Auch unabhängig von dem Projekt Weltkulturerbe

sehen wir durch das Brotregister eine große Chance zu zeigen, was das

Bäckerhandwerk täglich leistet. Die deutsche Brotkultur ist einzigartig, und durch

die Teilnahme am Brotregister kann jeder Innungsbäcker zeigen, dass er ein Teil

dieser Kultur ist“, so Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen

Bäckerhandwerks.


mEINuNgEN

wIE STEHEN SIE zur auSbIlduNg?

HaNdwErk IN brEmEN hat nachgefragt:

bErNard TImpHuS,

STEllvErTrETENdEr obErmEISTEr

dEr koNdITorEN-INNuNg

Die Politik lässt die duale Ausbildung

schleifen. Zu geringe

Lehrer-Kapazitäten verursachen

Stundenausfälle. Deshalb

heißt es oft „die Schüler sind

nicht ausbildungsreif“. Doch

nicht alle sind schlecht. Die

Betriebe müssen selbst mit

den guten Schülern in Kontakt

kommen. Bei Ausbildungsmessen

wie der Job4U funktioniert

dies gut, denn die Betriebe präsentieren

sich selbst und die

Vielfalt des Handwerks.

HaNS-joacHIm STEHr, vIzEpräSES

dEr HaNdwErkSkammEr brEmEN

Die Berufsausbildung ist wie

Laufen lernen. Nach der Schulzeit

ist sie ein Neu-Start, der

das Fundament für die existenzielle

Sicherheit bildet. Junge

Menschen von heute sind

nicht dümmer als Jugendliche

früher. Vielfach wurden sie

in ihrem bisherigen Leben jedoch

nicht richtig geleitet. Wer

ausbildet, statt nur zu motzen,

hat gute Möglichkeiten positiven

Einfluss zu nehmen und

diese Menschen aktiv zu hervorragenden

und engagierten

Mitarbeitern zu formen.

HaNS-jörg koSSmaNN, obErmEISTEr

dEr INNuNg dES kfz-TEcHNIkEr-

HaNdwErkS

Über Ausbildung kann ich die

Personalentwicklung unseres

Betriebes steuern und ausscheidende

ältere Mitarbeiter

ersetzen. Gute Erfahrungen

habe ich mit einem vertrauensvollen

Kontakt zu Lehrern

gemacht. Aus deren Empfehlungen

haben sich freiwillige

schulbegleitende Praktika ergeben.

Dabei konnten beide

Seiten sehen, dass Eignung

und Wille vorhanden sind und

die Chemie mit den Kollegen

stimmt. Am sichersten ist der

Ausbildungserfolg, wenn die

Lehrlinge noch bei den Eltern

wohnen und die die Lehrzeit

mit Interesse begleiten.

güNTEr ENgElkE, vorSTaNd

dEr HaNdwErkSkammEr brEmEN

Nur wer selbst ausbildet, hat

auch die Chance seine bestens

ausgebildeten Mitarbeiter zu

behalten.

Wer hingegen heute nicht ausbildet

hat morgen gar keine

Facharbeiter mehr.

Und nur wer hervorragend

ausgebildete Kräfte hat, kann

Geld verdienen, denn nicht

Maschinen sind unser Kapital

sondern unsere gut ausgebildeten

Mitarbeiter.

wolfgaNg kruSE, obErmEISTEr dEr

laNdESINNuNg brEmEN uNd NordwEST-NIEdErSacHSEN

dES gEbäudErEINIgEr-HaNdwErkS

Das beste Aushängeschild für

Bewerbungen qualifizierter

Jugendlicher ist es für Betriebe

bereits bisher gute Ausbildung

zu leisten. Wer gut ausbilden

will muss aber auch

die Voraussetzungen für gute

Ausbildung bieten. Immer

entscheidender ist dafür heute

eine technisch hochwertige

Ausstattung. Um zu sehen,

inwieweit der Abschluss eines

Ausbildungsvertrags für beide

Seiten erfolgversprechend ist,

sind freiwillige Praktika in den

Ferien sinnvoll.

maTTHIaS wINTEr, obErmEISTEr

dEr TIScHlEr-INNuNg brEmEN

Unsere Betriebe geben Jugendlichen

eine Chance, die es in ihrem

Leben nicht einfach hatten

oder haben. Natürlich kommt

es dabei auch zu Schwierigkeiten

mit der Unterordnung im

Betrieb oder der Berufsschule.

Aber je mehr sie das Potenzial

und die Perspektiven ihres Berufs

erkennen, entwickeln sie

sich zu loyalen und zuverlässigen

Mitarbeitern. Die Abbrecherquoten

müssen reduziert

werden, um das Potenzial der

Auszubildenden zu fördern.

Dies gilt nicht nur für das Gebäudereiniger-Handwerk,

das

nicht gerade ein Modeberuf

ist.


markTplaTz

SEITEN 36 | 37

bETrIEbSbörSE dEr HaNdwErkSkammEr brEmEN

Sie suchen einen Nachfolger für Ihr Unternehmen, der Ihr Lebenswerk

weiterführt? Oder Sie möchten Ihr Unternehmen

verkaufen? Oder suchen Sie einen Partner, Gesellschafter mit

Know-how und/oder Kapital? Wir helfen Ihnen, einen Käufer,

Pächter, Mieter oder Partner zu finden. Nutzen Sie die

Betriebsbörse für Ihr Angebot oder Ihr Gesuch. Geben Sie uns

Ihren Text für eine kostenlose Veröffentlichung zusammen mit

Ihrem Namen, Ihrer Anschrift, Telefonnummer und gegebenenfalls

einem Ansprechpartner per Fax an unsere Abteilung Betriebsberatung,

Stichwort: Betriebsbörse. Unsere Fax-Nr.: 04 71

/ 20 70 29 Die nachstehenden Angebote und Gesuche sind der

Handwerkskammer Bremen zugegangen. Die Offerten werden

kostenlos und ohne Gewähr veröffentlicht.

Bremen Angebote

1076 Langjähriges und erfolgreiches Gerüstbaugeschäft in

Nord-deutschland (keine GmbH) sucht aus Altersgründen Nachfolger

oder Teilhaber. Eigenkapital erforderlich.

1124 Tischler-Werkstattgemeinschaft in Bremen-Woltmershausen

sucht selbständigen Tischler für eigenen Werkstattbereich

(mit Maschinen-benutzung).

1172 Traditionelles Back- und Konditoreihandwerk mit mehreren

Verkaufsstandorten und Verkaufswagen. Der Betrieb ist aus

Altersgründen zu guten Konditionen abzugeben.

1178 Friseursalon (ca. 80 m²) in Bremen-Mitte komplett zu verkaufen

oder günstige Miete für Räumlichkeiten; Inventar ist

auch einzeln zu erwerben

1180 Für Heizungs- und Sanitärbetrieb Nachfolger gesucht in

Bremen-Nord auf Pachtbasis; 124 m² Werkstatt + Lager.

1194 Wer übernimmt den Damensalon in meinem Friseurgeschäft

auf eigene Rechnung? Stammkundschaft vorhanden

1197 Tischlerei in Spanien (800 m vom Meer, an der Costa Blanca)

zu verkaufen, 300 m² inklusive Büro, Lager und WC, Schwerpunkte

sind individuelle Möbel und Küchen

1198 Friseureinrichtung auf VB zu verkaufen, Arbeitstresen

mit Spiegeln, 10 Friseurstühle mit Fuß-stützen, 3 Stühle mit

Waschbecken, sehr modern, kaum gebraucht

1205 Alteingesessener, gut florierender Handwerksbetrieb für

Klempnerei, Sanitär und Heizung zum 1.1.2011 zu verpachten

oder zu verkaufen.

1218 Ansprechender, moderner Salon in Bremen-Nord bietet

Stuhlmiete für selbst., erfahrenen Friseur/Friseurin.

1224 Friseursalon, ca. 68 m² in Bremen-Hemelingen ab sofort

zu vermieten

1225 alteingesessener, ausbaufähiger Friseurladen in guter Lage

in Bremen-Nord aus Altersgründen zu vermieten/verkaufen

1226 moderne, gutgehende Autolackiererei in Bremen-Nord zu

verkaufen

1227 Zahntechniklabor im Großraum Bremen, 5 Mitarbeiter,

im Zuge eines Generationswechsels an Zahntechnikermeister

abzu-geben

1228 gutgehender Friseursalon, 52 m², in Bremen-Mitte zum

Jahresende günstig abzugeben

1230 gut eingeführter Schuh- u. Schlüsseldienst in Bremen-Nord

(Einkaufszentrum) aus Altersgründen an versierten Handwerker

zum Jahreswechsel abzugeben

1231 Heizungs- u. Sanitärbetrieb sucht Nachfolger zwecks Verkauf,

großes Büro, Werkstatt, Lager, gute Auftragslage

1232 Friseurgeschäft in Bremen-Nord, 3 Vollzeitkräfte, aus persönlichen

Gründe günstig zu verkaufen

1237 Heizung-u. Sanitärbetrieb in Bremen zu verkaufen/verpachten

oder zu vermieten, guter Kundenstamm vorhanden.

Grundstück 300 m², Werkstatt 40 m², Lager-räume 125 m², Büro

28 m². Bei Bedarf wäre eine ausbaufähige Wohnung zu vermieten

- ca. 85 m².

1238 Alteingesessener Heizung-und Sanitärbetrieb aus gesundheitlichen

Gründen abzugeben. Es wird ein Nachfolger oder

Teilhaber gesucht, solider Kundenstamm und ein eingespieltes

Team sind vorhanden.

Bremen Gesuche

2045 Bestehende Fleischerei zu kaufen gesucht

2053 Fotografenmeister sucht Fotostudio mit Handel zur Übernahme

2054 Meister Sanitär/Heizung sucht Betrieb bis 5 Mitarbeiter

zum Kauf, möglichst Bremen Nord oder Bremer Westen

2057 Selbständiger Tischler sucht aktive Tischlerei mit eigenem

MA- und Kundenstamm in Bremen oder Umland zwecks Übernahme

oder Fusion.

Kück 45x52 GewerbeNord IHK HH 5.4

Bremerhaven Angebote

3056 Alteingesessener Heizungs-

und Sanitärbetrieb

sucht aus Altersgründen einen

Nachfolger. Übernahme auf

Kauf- oder Pachtbasis möglich.

Ein guter Auftragsbestand, ein

solider Kundenstamm und ein

eingespieltes Team sind vorhanden.

3068 Traditionsreicher Elektroinstallateurbetrieb

aus

Altersgründen abzugeben,

(Übernahme der Werkstatträume,

ca. 220 m², auch separat

möglich)

K I C - K Ü C K

I M M O B I L I E N

C O N S U LT

Zeven-Nord

Gewerbeobj. mit ca. 1.135 m 2

Hallenfl. und ca. 300 m 2

Büro-/ Nebenfl., Bj. 1971 – 85,

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Tel. 040 - 35 01 56-0, Fax -15

3069 Nachfolger für Tischlerei gesucht bzw. Firmengelände, ca.

2000 m², geeignet als Standort für Handwerksbetriebe (Maler-,

Mauer-, Dachdecker oder Elektromeister).

3071 Augenoptiker-Geschäft aus Altersgründen zum 1. Quartal

2011 abzugeben, guter Kundenstamm

3072 Kleiner Orthopädie-Schuhtechnik-Betrieb, seit über 60

Jahren am Markt, aus Altersgründen in Bremerhaven abzu-geben,

großer Kundenstamm, Bequemschuhhandel, med. Fußpflege.

3073 Gewerbl. Räume, 50 m², Erdgeschoss + Hochparterre, bisher

als Friseursalon genutzt, ab sofort zu vermieten

Interessenten wenden sich bitte unter Angabe der Chiffre-Nr.

telefonisch oder schriftlich an die Abteilung Betriebsberatung

der Handwerkskammer Bremen, Außenstelle Bremerhaven,

Ansprechpartnerin: Frau Anke Pötsch, Columbusstr. 2, 27570

Bremerhaven, Telefon (04 71) 97249-0, Telefax (0471) 20 70 29,

E-Mail: hwk-bremerhaven@hwk-bremen.de. Die vollständige

Betriebsbörse der Handwerkskammer Bremen und weitere Angebote

und Gesuche aus dem gesamten Bundesgebiet finden Sie

unter: www.nexxt-change.org


ScHluSSworT

EINfacHEr, EffEkTIvEr, bESSEr

Bürgerschaftswahl: HWK-Präses Joachim Feldmann ruft zur Stimmabgabe auf

Am 22. Mai wählt Bremen sein neues Parlament. Liebe Handwerkerinnen und

Handwerker, Ihre Beteiligung ist wichtig, denn was heute in Bremen beschlossen

wird, hat morgen Auswirkungen auf den Alltag unserer Betriebe. Gehen

Sie deshalb zur Wahl und gestalten Sie Bremen mit! In der aktuellen Situation

ist das von besonderer Bedeutung. Die Bürgerschaft bestimmt maßgeblich

über die Ausgestaltung mittelstandsgerechter Rahmenbedingungen in unserem

Land. Auf dieses Parlament Einfluss zu nehmen, liegt daher im Interesse

aller Handwerksbetriebe.

Die wichtigsten Aufgaben der neuen Bürgerschaft:

1. Die bremische Politik handwerksfreundlicher

zu machen und das Prinzip „Vorfahrt für

den Mittelstand“ anzuwenden! Dafür muss

auf das Handwerk stärker Rücksicht genommen

werden, um Probleme besser und effektiver

zu lösen als bisher. Das gilt etwa bei der

Umweltzone. Sie bedroht viele Betriebe und

Existenzgründer. Am 1. Juli 2011 soll ihre 3.

Stufe in Kraft treten. Doch weil die Betriebsfahrzeuge

der Handwerker nicht umrüstbar

sind, müssen Handwerker für kostspielige

Sondergenehmigungen bezahlen – ohne

Effekt für die Umwelt. Handwerksbetriebe

sollten deshalb von den Beschränkungen der

Umweltzone generell ausgenommen werden.

2. Bremen attraktiv zu machen! Der mittlerweile aufgelaufene Investitionsstau

von 80 bis 90 Millionen Euro im Bremer Verkehrsnetz ist abzubauen.

Die dafür erforderlichen Mittel sind in den Haushalt einzustellen. Nötigenfalls

muss umgeschichtet werden damit unsere Stadt nicht weiter an Attraktivität

verliert.

3. Bremen einfacher zu gestalten! Bei jeder gesetzgeberischen Maßnahme

müssen die besonderen Bedürfnisse des Handwerks konsequent berücksichtigt

und die Bürokratielasten verringert werden. Die Erhaltungs- und Ausbaumaßnahmen

sind in mittelstandsgerechte und beschränkte Lose zu teilen

damit bremische Betriebe zum Zuge kommen können und Arbeitsplätze in

Bremen erhalten bleiben.

4. Bildung zum bedeutenden Thema zu machen! Bremen muss alles tun, um

zu verhindern, dass immer mehr Betriebe über mangelnde Ausbildungsreife

und unzureichendes Allgemeinwissen der Lehrlinge klagen. Für eine bessere

Effektivität müssen Doppelstrukturen der schulischen und dualen Ausbildung

abgebaut werden und vorhandene Projekte und Programme auf ihre

Praxistauglichkeit überprüft werden. Die verbleibenden Bildungsträger müssen

stärker mit dem Handwerk kooperieren und insgesamt die Wertigkeit der

dualen Ausbildung deutlich stärker hervorgehoben werden.

5. Bremen tatsächlich umweltfreundlicher zu machen. Der Gebäudebereich

ist für rund 40 Prozent unseres gesamten Energieverbrauchs verantwortlich,

aber der Gebäudebestand wird erst in Jahrzehnten modernisiert sein und bis

weiter dahin kostbare Energie vergeuden und die Luft mit CO2 belasten. Es

ist darum wichtig, dass Bremen mit guten Beispiel die Maßnahmen für mehr

Energieeffizienz öffentlicher Gebäuden und die Förderung von Wohngebäuden

verstärkt, damit der Effekt auch tatsächlich spürbar wird!

6. Schulden abbauen! Handwerker stehen für solide Finanzverhältnisse. Sie

wissen, dass sie nur verteilen können, was sie vorher erwirtschaftet haben.

Das Beispiel Griechenland hat gezeigt, wohin immer neue Schulden führen.

Wir müssen deshalb die immer stärkere Verschuldung Bremens stoppen und

konsequent abbauen. Der bremischen Bürgerschaft obliegen zentrale Aufgaben

im Rahmen der Haushaltskontrolle. Am 22. Mai haben Sie die Gelegenheit,

der Stimme des bremischen Handwerks Gehör zu verschaffen. Gehen Sie

zur Wahl!

koNTakT

Handwerkskammer Bremen

Ansgaritorstraße 24

28195 Bremen

Telefon (04 21) 30 50 0-0

Telefax (04 21) 30 50 0-1 09

Internet: www.hwk-bremen.de

E-Mail: service@hwk-bremen.de

Außenstelle Bremerhaven

Columbusstraße 2

27570 Bremerhaven

Telefon (04 71) 97 24 90

Telefax (04 71) 20 70 29

Internet: www.hwk-bremen.de

E-Mail: hwk-bremerhaven@hwk-bremen.de

Redaktionsleitung HWK:

Thomas Dürr

Telefon (04 21) 3 64 99 10

Mobil (01 51) 14 13 68 10

E-Mail: info@thomas-duerr-bremen.de

KH Bremen: Stefan Schiebe

Telefon (04 21) 222 80 620

E-Mail: schiebe@bremen-handwerk.de

KH Bremerhaven-Wesermünde:

Oliver Brandt, Telefon (04 71) 18 52 18

E-Mail: brandt@kreishandwerkerschaftbremerhaven.de

Titelfoto: foto-Studio penz gmbH

www.foto-penz.de

ImprESSum

HANDWERK IN BREMEN (HiB)

Verlag: Weser Presse Verlag GmbH & Co. KG

Contrescarpe 56, 28195 Bremen

Telefon (04 21) 330 35 -0

Telefax (04 21) 330 35 -29

Herausgeber:

Handwerkskammer Bremen (s.o.)

Anzeigenverkauf: Thomas Werner

Telefon (04 21) 330 35 -13

Telefax (04 21) 330 35 -29

werner@bremen-magazin.de

Redaktion: Manuela Chrestels

Telefon (04 21) 330 35 -17

Telefax (04 21) 330 35 -29

chrestels@bremen-magazin.de

Thomas Werner (V.i.S.d.P.)

HANDWERK IN BREMEN (HiB) ist das offizielle

Mitteilungsmagazin der HANDWERKSKAMMER BREMEN

Alle redaktionellen Beiträge sind sorgfältig recherchiert

oder stammen aus zuverlässigen Quellen. Jegliche

Haftung ist ausgeschlossen. Für unverlangt eingesandte

Beiträge und Fotos wird keine Haftung übernommen.

Vervielfältigung, Speicherung und Nachdruck nur mit

Genehmigung des Verlages.


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Volker

Engelhardt

Verkaufsleiter Nutzfahrzeuge

Telefon (0421) 4 58 08-143

Telefax (0421) 4 58 08-203

volker.engelhardt@woltmann-gruppe.de

Abbildung zeigt Wunschausstattung gegen Mehrpreis. Zzgl. € 890,- Frachtkosten inkl. MwSt. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach 80/1268/EWG): 7,4 (kombiniert), 9,1 (innerorts),

6,4 (außerorts), Co2-Emission: 195 g/km (kombiniert). Händlereigene Zulassung.

www.woltmann-gruppe.de

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Samir

Hampel

Verkauf Nutzfahrzeuge

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Telefon (0421) 4 58 08-117

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samir.hampel@woltmann-gruppe.de

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