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Voller Erfolg für Lehrlingsmesse

Mag. Klaus Berer resümiert:

„Wir freuen uns über die vielen

Besucher. Viele Eltern verwenden

sehr verantwortungsbewusst

viel Energie dafür, den richtigen

Ausbildungsweg für ihre Kinder

zu ergründen. In Zukun� wollen

wir noch mehr jene erreichen, die

dem noch nicht so hohe Bedeutung

beimessen.“

Manche Stände waren als regelrechte

Versuchsstationen ausgestattet.

So hatten die Jugendlichen

die Gelegenheit, ihr Technikverständnis

und ihre Fertigkeiten

„am Objekt“ auszuprobieren.

Oder sich von den Lehrlingen gebauten

Apparaturen überzeugen.

Dass fast überall auch Lehrlinge

als Auskun�spersonen eingesetzt

waren, erleichterte das

Gespräch mit den Schülern „auf

Augenhöhe“.

Hr. Fürk, Ausbilder bei KTM:

„Wir sind zwar auch auf den Messen

in Wels und Salzburg vertreten,

aber die Lehrlingsmesse in

Braunau bringt uns immer den

meisten Erfolg. Hier �nden wir

unsere Lehrlinge.“ Foto: Hatheuer

AUS DER WIRTSCHAFT WERBUNG

Seite:

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„Bildungsdialog Oberinnviertel

Mattigtal“ zeigt klare Defizite auf

Es kann ein eindeutiges Resümee

gezogen werden: Schulen und

Unternehmen achten eindeutig zu

wenig auf die Stärken der Schüler

bzw. ihrer jungen Mitarbeiter.

„Einem Beruf mit Lust nachzugehen,

trägt zum persönlichen

Erfolg ebenso bei, wie zu dem von

Unternehmen und Regionen“, stellt

Bürgermeister Franz Harner fest.

De�zite lassen sich allerdings

in Bezug auf die Rahmenbedingungen

erkennen. Es muss sich

einiges ändern, damit die Region

Oberinnviertel Mattigtal ein

starker Wirtscha�sstandort bleiben

kann.

Etwa 70.000 Jugendliche der

Region haben keine Ausbildung.

Den jungen Menschen mangelt es

an Begeisterungsfähigkeit und am

Interesse, gute Leistung zu bringen.

Mit Schuld ist aber auch das

negative Image der Lehre.

Es müssen Anstrengungen bezüglich

Leistungsanerkennung,

Weiterbildungsmöglichkeiten und

Vorbildwirkung erfolgen, um die

Lehre glaubwürdiger und überzeugender

in der Anwendung gestalten

zu können. Erst dann können

Jugendliche den Mut fassen und zu

wichtigen betrieblichen Leistungsträgern

mutieren.

Das Projekt „Bildungsdialog

Oberinnviertel Mattigtal“ setzt

die ersten Schritte in die richtige

Richtung. Während der zwei Jahre

zeigte sich eindeutig, dass es besonders

in der Schule enorm wichtig

ist, auf die Persönlichkeit und

Stärken jedes einzelnen Kindes

einzugehen.

Das Projekt „Grün statt Rot“

der Hauptschule Friedburg in der

in grüner statt roter Farbe korrigiert

wurde, trug zur Selbstmotivation

der Schüler bei. Das Modell ist

aufgrund seines Erfolges mittlerweile

Teil des Schulentwicklungsprogrammes

und kann von allen

Lehrkrä�en im Regelunterricht

angewandt werden.

Am Projekt „Ein Tag am Arbeitsplatz

meiner Eltern“, nahmen

acht Hauptschulen teil. Die Schüler

hatten die Möglichkeit, einen

Tag lang in eine Firma zu schnuppern,

in der ein Elternteil arbeitet.

Dadurch bekamen die Kinder

ein realistisches Bild über die Bedeutung

von Arbeit und erhielten

einen Einblick in unterschiedliche

Berufe.

Niedriges Bildungsniveau

Das Bildungsniveau im Bezirk

Braunau liegt unterhalb vergleichbarer

Regionen. Der Großteil der

Bevölkerung verfügt über einen

P�ichtschulabschluss (43%) oder

über eine Lehre (36%).

Der Rest verteilt sich auf eine

abgeschlossene berufsbildende

Mittelschule (9,3%), BHS (4,7%),

AHS (2,1%) und nur 2,5% der Einwohner

können einen Universitätsabschluss

vorweisen.

Umso wichtiger ist es für die Region,

den Willen zur Bildung anzukurbeln.

Mitarbeiter renommierter

Unternehmen wie dem Krankenhaus

Braunau, KTM, Pal�nger und

Berner äußerten in Fokusgruppen

ihre persönlichen Ängste vor Versagen

oder Blamage. Auch sei für

sie der Nutzen von Weiterbildung

o� nicht sehr transparent.

Bei 20 o�enen Lehrstellen pro

Jahr bewerben sich rund 200 Anwärter

bei der Firma KTM in

Mattighofen. KTM bietet seinen

Lehrlingen regelmäßig Lehrwerkstätten,

Mathematiknachhilfe aber

auch Trainings im Bereich der

sozialen Kompetenz an. Eines ist

gewiss: die Zeit, in dem allein die

Jungs die technischen Berufe ausübten,

ist längst vorbei! Foto: KTM

V.r.: Evelyne Riedler, Jasmina

Osmanovic, Eleni Heubach

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