Download - brandjobber mag

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MAGAZIN

Kö GEGEN Kuhdamm

Wettlauf der Laufstege

Nordic Walking

Mode- & Werbetour

durch Düsseldorfs Norden

Zepter für

Laschet

lifestyle I trends I genuss

www.brandjobber.com

#2

okt - dez 09


E in

Magazin lernt laufen. Kompakt und griffig war

schon der Prototyp des brandjobber-MAGs. Die

extrem positive Resonanz auf das kleine Kurze

(cool, geil, gute Bilder …), das ursprünglich als

sporadischer Gimmick gedacht war, hat einen

Prozess des sinnhaften Nachdenkens eingeleitet.

Herausgekommen ist das NEUE brandjobber MAG.

Das Besondere daran: Fashion geht mit Lifestyle eine

Verbindung ein … und konsequenterweise darin auf.

Dazu gekommen ist mit Trends der neue Themenschwerpunkt

für Menschen, Märkte und Methoden.

Dafür sollte es in einer sich immer schneller drehenden

globalen Welt Anstöße reichlich geben?!

Geplant ist ein vierteljährliches Erscheinen.

Für das Design des aktuellen MAGs konnte uns

Freelance-Associate Andi Hinsenkamp leider nicht

zur Verfügung stehen - das Layout-Zepter geht

deshalb an den kreativen Nachwuchs von

FRIEDMANN Kommunikation Köln. Go for Gold, Alex.

EDI

TO

RIAL

Hair; Makeup; Styling: carabito

Jacket; Leggins: Vintage

Sneakers: Gola

foto: carabito


Wettlauf der Laufstege

Kö gegen Kuhdamm. CPD versus Berlin Fashion Week.

Wer macht das Rennen? Zuerst waren es die jungen Denim-Labels,

die sich 2003 hungrig nach „Bread & Butter“ auf den Weg nach Berlin

machten. Nach Jeans und Leisure zog es 2005 auch die Herrenschneider

vom Rhein an die Spree: Die Berlin Fashion Week öffnete ihre Tore und offerierte

der HAKA-Branche ein PR-Event mit Hauptstadtfaktor. Nach den

Herren entdeckt jetzt auch die DOB den bärigen Charme und lässt sich

verstärkt in der Bundeshauptstadt blicken.

foto: carabito


Die CPD, das ehemals vielleicht markanteste Düsseldorfer

Messe-Highlight, wurde in Folge der Ab- und fehlenden

Neuzugänge immer kleiner. Dank Premium-Selbstverständnis

setzten die angeschlagenen Düsseldorfer aber lange Zeit tapfer

auf Nichts-anmerken-lassen, ließen es an Deckung fehlen und

steckten weiter tüchtig ein. Irgendwie bewundernswert – aber

wie heißt es? Wer den Kopf in den Sand steckt, bekommt Sand

zwischen die Zähne!

Die Zugkraft der Spreemetropole sei lediglich auf einen

vorübergehenden „Hauptstadt-Hype“ zurückzuführen, konnte

man hören. Das würde sich schon bald von selbst erledigen.

Vom Champion zum

Sieger der Herzen


Philip Kronen (IGEDO) lässt die Puppen

tanzen – Bilder der Impulse Fashion Show

2009

foto: carabito


Düsseldorfs Oberbürgermeister

Dirk Elbers: “Der Modestandort

Düsseldorf ist stark.”


Impressionen CPD (DOB) und parallele BODYLOOK (Dessous)

brandjobber hat

sich umgesehen


Kampf gegen den Abstieg

Eine Initiative aus Öffentlichkeit, Industrie,

Handel und Flächenbetreibern, das

„Fashion Net Düsseldorf“, will das Blatt

jetzt zugunsten der Landeshauptstadt

wenden. Inzwischen hat es sich

nämlich herumgesprochen, dass der

Herausforderer Berlin nach Punkten führt.

Ziel des Vereins ist laut Satzung die

Förderung des Modestandortes Düsseldorf

in seiner ganzen Vielfalt und seiner kulturellen,

künstlerischen, gesellschaftlichen

sowie interdisziplinären Bedeutung.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk

Elbers: “Der Modestandort Düsseldorf ist

stark. Das werden wir jetzt offensiv

kommunizieren. Das tun wir nun

branchen- und themenorientiert, nicht

akteursorientiert. Stadt und Land werden

dazu Geld in die Hand nehmen, Geld, das

wir in Aktivitäten, nicht in Strukturen

investieren werden.”

Das hört sich gut an. Nicht nur für

Designer, Fotografen und sonstige

Professionals der Mode-Leistungsperiferie.

In der neuen Diktion der

Landes-Administration übrigens

Berufsgruppen des Clusters Textil-

und Bekleidungs wirtschaft NRW.

Fashion Net Düsseldorf

Gründungsmitglieder:

Klaus Brinkmann, F.W. Brinkmann

GmbH; Werner Dornscheidt,

Messe Düsseldorf GmbH;

Angelika Firnrohr, Gerry Weber

AG; Philipp Kronen, Igedo Company

GmbH & Co. KG; Wilfried

Kruse, Landeshauptstadt Düsseldorf;

Gisela Küpper,

Düsseldorf Fashion House;

Hans-J. Wiethoff, Fashion Square

GmbH.

Vorstand: Klaus Brinkmann,

Philipp Kronen, Wilfried Kruse.

Vorsitz:

Wirtschaftsdezernent Wilfried

Kruse. Projektkoordinator: der

auch als ZiTex Manager

h ervortretende Detlef Braun.


Alter Wein in neuen Schläuchen?

Auch die Düsseldorfer Bevölkerung, die ja mit in den

Modetopf einzahlen soll, wird sich über eine lebendigere

Modekultur, als sie heute auf Kaiserswerther Straße zelebriert

wird, sicherlich freuen!

Ob die Offensive, die sich der Verein plakativ auf die Fahnen

schreibt, mit Wirkung durchschlägt oder als halbherziger

Versuch folgenlos verebbt , lässt sich bislang nur aus dem

Kaffeesatz lesen. Anders als das für seine unkomplizierte

Schnauze bekannte und von der Möglichkeit zum Neubeginn

profitierende Berlin könnte Düsseldorf seine Chance

auf einen durchgreifenden Neuanfang verspielen, wenn es

von veralteten Konzepten nicht ablassen und die damit

verbundenen Akteure um jeden Preis mitnehmen will.


Randnotiz:

Strategie oder Versehen?

Fashion Net heißt auch die

gleichnamige, 1995 in Paris

gegründete und heute von den

USA durch die Fashion Net Inc.

(Tel: +1 (702) 524-1091)

gesteuerte, weltweit renommierte

Infoplattform für Mode,

Lifestyle und Kunst. Claim:

“the guide to all things chic“.

Übrigens, wenn es mit dem

kleinen „r“ im Kreis seine

Richtigkeit hat, eine registrierte

Marke.


Mode braucht Lebensraum

Warum nicht vom Gegner lernen? Es ist eindrucksvoll,

einmal auf die Berliner Entwicklungen zu sehen, was sich

seit der Wiedervereinigung an kreativer Modekultur,

Networks, neuen Vermarktungsansätzen und nicht zuletzt

coolen Outfits an der Ost/West-Schnittstelle finden lässt.

Auch in Berlin haben Stadt und Land finanzielle Nachhilfe

gegeben und geben sie heute noch. Sie lassen sich dabei

von dem Gedanken inspirieren, dass Mode als von Emotionen

getriebenes Business und als kreative Disziplin sowohl

Freiräume als auch Bühnen braucht.

Von der Einkaufszone für Modeeinkäufer und Boutiquenbetreiber

zum Vibrant-Place-To-Be für Fashion und Lifestyle

ist es ein großer Sprung. Der Vorsprung der Berliner

Konkurrenz ist zu groß, um mit Shuttle-Optimierung,

zentraler CPD Opening-Party, Informationsstelle und kooperativer

Website eingeholt zu werden.

brandjobber bietet sich deshalb an, gemeinsam mit den

anderen Stakeholdern am runden Düsseldorfer Modetisch

hands-on Ideen zu erarbeiten und die großen

Herausforderungen für den Modestandort

in Lösungen umzusetzen!


foto: carabito

Der Herbst ist da...

Check It Out

Düsseldorf sieht sich selbst

gern als die herausragende

Werbe- und Fashionmetropole.

Platzhirsch eben.

brandjobber macht den

Golzheimer Locationcheck:

hot or not?


Der Herbst ist da - eine gute Gelegenheit, mit hoch geschlagenem Mantelkragen durch

den Norden der Heine-Stadt zu spazieren und sich das Flair der Düsseldorfer Werbeund

Modewirtschaft um die Nase wehen zu lassen.

Als Start- und Ausgangspunkt unserer journalistischen Ortsbegehung haben wir uns das

an der Roßstraße gelegene „Haus der Stiftungen“ mit gleichnamiger Bushaltestelle ausgesucht.

Zum Warmwerden besuchen wir erst einmal eine der größten deutschen

Werbeschmieden: GREY.

Auf historischen Spuren

Vis-à-vis zur Bushaltestelle, am säuberlich

mit dem Laubbläser leergefegten „Platz der

Ideen“ sind die Agenturen der GREY-Gruppe

in schick sanierten gründerzeitlichen Kasernengebäuden

und zusätzlichen Neubauten

untergebracht. Wo früher die preußischen

Ulanen-Regimente und danach die berittene

Polizei das Strammstehen übten, stricken

heute emsige Werber an TV-Ideen, Websites

und Regalstoppern.

Freelancer können am im ehemaligen

Mannschaftshaus gelegenen Empfang der

„Ideen-Botschaft“ für Frau S. (koordiniert

bei Grey die Beauftragung Externer)

ihr Kärtchen abgeben.

Ein bisschen Geduld kann beim Warten

auf eingehende Anfragen allerdings nicht

schaden – wer öfters aber unaufdringlich

nachfragt, zeigt, dass er am Ball bleibt.

Innen hui, außen...

Da Interieur vom extravaganten Boden bis

zum teils aus Recycling - und Industriematerialien

gefertigten Mobiliar ist phantasievoll

unorthodox und signalisiert kreative

Attitude. Das hat Klasse und bekommt dafür

5 von 6 möglichen Punkten.

Der Außenbereich fällt aufgrund der

keimfreien Platzgestaltung dagegen steil ab.

Nichts zu knabbern für Hoppelhasen und

bedrohte Falter. Leider 0 Punkte. Einfach

mal den Gärtner wechseln und am Platz

nach Ideen suchen. Ein letzter Tipp:

Natur soll Trend sein!

Glosse

Nach der Stippvisite bei GREY geht’s vorbei

am mit schmucker Parkanlage und historischen

Grabmälern sehenswerten Nordfriedhof

auf die Kaiserswerther Straße.


Mode Parcour

Auf dem außerhalb der CPD-Messetage menschenleeren Trottoir kommen wir

auffällig gut voran. Vielleicht ein Geheimtipp? Links und rechts der Allee säumen Platanen

und zahlreiche Modeagenturen, Vertriebsrepräsentanzen internationaler Modelabel, den

Weg. Wir lesen einige uns aus der Vogue oder dem gehobenen Einzelhandel wohlbekannte

Namen. Aber es gibt auch viele Small-Labels. Wer trägt so etwas? Mit der Tram wären es

jetzt nur noch ca. 10 Minuten bis zur Düsseldorfer Messe!

Wir vergeben 4 von 6 möglichen Punkten für schöne Stadtlandschaft, aber leider nur 3

freundliche Punkte für Fashion-Appeal. Mode gibt’s auf der Kaiserwerther Straße nicht als

vibrierendes Lebensgefühl und buntes Treiben, sondern leider nur als geschlossene

Verkaufsveranstaltung für die Einkäufer des Fachhandels.


Zu guter Letzt

Bevor wir uns auf den Rückweg machen, werfen wir noch einen Blick auf

die beleuchteten Etagen der Euro-RSCG, wo Andreas Geyr, CEO Central

Europe & Managing Director Europe der internationalen Agentur-

Gruppe, an kreativen Business-Ideen und strategischen Allianzen

schmiedet.

Brennt in seinem Arbeitsraum nicht noch das Licht? 5 Punkte!


Nach unserem Streifzug durch die Golzheimer

Mode- und Werbeszene haben wir uns eine Tasse

Kakao als krönenden Abschluss redlich verdient.

Die lässt sich zum Ausklang prima im GREY

Catering „Pause“ einnehmen, bevor es dann

endgültig heimgeht. Den Kakao trinken wir

passend zum Fazit unserer Golzheimer Exkursion

nicht heiß, nicht kalt, aber dafür schön warm.

Lecker.


ZEPTER FÜR

LASCHET

Politik meets Lifestyle

Politik und Lifestyle: Bei den Amerikanern gehört das immer schon mehr

zusammen als bei uns in Deutschland. Kennedy, Reagan, Schwarzenegger,

Obama. Sie kommen direkt aus dem Entertainment oder hätten, wenn nicht

in der Politik, es auch auf der Showbühne zu etwas gebracht. Die Amerikaner

honorieren an der Wahlurne, wenn einer das Zeug zur Performance vor

großem Publikum hat. Nicht so bei uns.


foto: carabito

Politik ein Job für

Unscheinbare?

Spaßverdachtsfreie Pflichterfüller

machen hier eher

Karriere als bunte Hunde.

Das muss nicht zwangsläufig zu

schlechten Ergebnissen führen.

Angela Merkel zum Beispiel

besitzt hohe persönliche Überzeugungskraft

und Integrität.

Wer will sagen, wieviel bei

Schwarz-Gelb auf ihre Personality

und wieviel auf Programm geht?

Wir sind am Ende des Tages in

Deutschland kein Volk von

Dichtern und Denkern, von

Physikern, Mathematikern oder

Beamten. Wir sitzen an der Kasse,

schmeißen eine Gyros-Bude,

tippen Zahlen-Kolonnen, sind

Mechatroniker, Pflegerin,

Ein-Euro-Jobber.

Nail-Stylistin oder IT-Arbeitskraftunternehmer.

Dem gesellschaftlichen

Zusammenhalt wäre es zuträglich,

wenn die Menschen und ihr

Leben in den obrigkeitlichen

Strukturen und Aktivitäten

insgesamt stärker abgebildet

würden. Manch einer findet sich

darin nicht wieder.

Politik-Beispiel Bonner

Entwicklungskonferenz 09

Am 27./28. August 09 fand im

Bonner World Conference Center

eine trotz geringer öffentlicher

Beachtung sehenswerte Konferenz

zu afrikanischen Entwicklungsfragen

statt. Integrationsminister

Armin Laschet hatte das entwicklungspolitische

Engagement

der Länder und Kommunen unter

Beachtung europäischer, in der

sogenannten Paris-Agenda

niedergeschriebener Richtlinien

sowie die Rolle von Migranten im

Kontext institutioneller

Entwicklungsvorhaben auf den

Themenplan gehoben.


Problem

Selbstreferenzialität

Trotz tagesaktueller Desert-

Tec-Berichterstattung und

resultierender Erwartung,

diesmal statt Sonntagsreden

konkrete Zukunftsszenarien

geboten zu bekommen, war

wie schon oft zuvor

ausgiebig von der leicht über

die Zunge gehenden Entschlossenheit

zur Entwicklungspartnerschaft

auf Augenhöhe und

der hohen Bedeutung guter

Regierungs führung zu hören.


Keine Aussage zu den wegen politischen Reglements für die deutsche Wirtschaft verpassten Chancen

oder zur Beantwortung der chinesisch-indischen Offensive auf den afrikanischen Rohstoff-, Bau- und

Industriemarkt.

Ebenfalls außerhalb des Konferenz-Radars, die Problemaspekte der eifersüchtig auf Themenhoheit

erpichten Nothilfe- und Correctness-NGOs, die das Foyer mit ihren Infoständen besetzt hielten.

So als gälte es eine kommerzielle Veranstaltung zu verhindern, bei der sie möglicherweise nicht

mitreden können. Irgendwie gespenstig, diese Beschäftigung mit sich selbst.

Eine sich – auch in Afrika - rasant verändernde äußere Wirklichkeit hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.


ÜBERRASCHEND ANDERS foto:

carabito


Unabhängig des versäumten

Paradigmenwechsels gab es

aber ein spannendes Highlight für

alle an Vortragstechnik und

Semiotik Interessierten. So war es

sehr beeindruckend zu erleben,

wie der einzige schwarzafrikanische

Impulsredner, seine

Majestät Otumfuo Nana Osei Tutu

II, Asantehene (König) aus Ghana,

im Unterschied zu den deutschen

Präsentatoren eine ganzheitliche

Darbietung statt lediglich verbalen

Frontalunterricht gab.

Womit er – in der Workshop- und

Coachingszene längst bekanntes

Allgemeinwissen – nicht nur den

über das Gehör erreichbaren,

sondern auch den visuellen und

haptisch-taktilen Kommunikationstypus

ansprach.


Symbolisches Mandat und integrierte Performance

Bei seiner Rede über den Beitrag traditioneller Strukturen zum

politisch-wirtschaftlichen Entwicklungserfolg in Ghana trat His Majesty

in Begleitung eines würdevoll vorausschreitenden Zeremonienmeisters

auf. Dessen wichtigstes Accessoire bestand in einem mannshohen,

in einer goldenen Skulptur auslaufenden Königsstab.

Als Ausdruck des durch die ghanaische Bevölkerung nicht per

Ab-, sondern per Zustimmung erteilten Mandats bekräftigte der

symbolische Volksvertreter die Worte des Königs an passender

Stelle mit prononciertem „Jo“. Der König war dem Inhalt des Vortrages

angemessen traditionell gekleidet und als Zeichen seines Ranges mit

goldenen Herrscher-Insignien angetan.

Die auch ohne Vorkenntnisse ghanaischer Kultur gut zugängliche

Inszenierung beeindruckte durch die Authentizität aller Elemente, ihr

organisches Ineinandergreifen und nicht zuletzt die überzeugende

Persönlichkeit des Königs in Form hoher Selbstähnlichkeit.


foto: carabito

ZEPTER FÜR

ARMIN LASCHET?


Zurück zur Monarchie?

Oftmals muss man ja erst etwas anderes kennenlernen, um zu erkennen, dass das, was man hat,

eigentlich gar nicht so toll ist. Würde uns, wenn nicht die Monarchie, dann doch eine bessere kognitivemotionale

Übereinstimmung und in Taten nachvollziehbare Wahrhaftigkeit von Inhalt und Darstellung

nicht auch gut tun? Warum haftet dem Amtsträger der Nimbus der Uncoolness an?

Warum ist es abtörnend, wenn einer mit dem Thema Politik anfängt? Was gegen Staats- und Wahlverdrossenheit

tun? Wie den Vertrauensverlust in die unehrlichen oder einfach nur überforderten Eliten

managen? Wie sonst, wenn nicht durch Arbeit an unserer eigenen politischen Kultur wollen wir die

Selbstveränderungsbereitschaft anderer Völker einfordern oder dem uns durch die umgebende Welt

aufgegebenen Entwicklungstempo standhalten? Das Zepter hat was.

foto: carabito


MOnster Eintopf


Wie wär’s mit einem leckeren Monstereintopf passend

zur Zeit von Halloween und fallendem Laub?

Kinder – die bekanntlich ja am liebsten

essen, was sie vom Fernsehen her kennen:

Milchschnitte, Spagetti mit Fertigsoße oder

Kids-Menü – mögen ihn zunächst nicht.

Aber auch viele Erwachsene sind skeptisch

und glauben, dass die Dinger nur zur Dekoration

taugen.

Die Rede ist vom Kürbis.


foto: carabito

Mehr als 800 Sorten

Dabei sind die meisten der rund

800 und mitunter zu gigantischen

Wasserköpfen heranreifenden

Kürbissorten wohlschmeckende

Gesundmacher. Das feinaromatische

Fruchtfleisch ist reich an Kalium,

Eisen und Beta-Karotin, und auch

die Kerne haben es in sich.

Mit und ohne Schale

genießbar

Gerade die großen Exemplare lassen

sich aufgrund ihrer Dimensionen

nicht immer ganz leicht schälen

und zurechtschneiden. Es gibt aber

auch mit Schale genießbare Sorten,

bei denen das lästige Schälen

entfällt. Wenn dann aber der erste

Bissen von dem leckeren Herbstgemüse

auf der Zunge zergeht,

sind alle Mühen schlagartig

vergessen, Yummy!


Zutaten für den Monstertopf















½ oder ganzer Kürbis

1 bis 2 Paprika

2 Tomaten

3 Zwiebeln

2 große Kartoffeln

2 Möhren

300 Gramm Putenbrust

2 Landjäger, sonstige Hartwurst

2 Lorbeerblätter

½ Bund Petersilie

Oliven- oder Rapsöl

Salz

Pfeffer

Muskat

foto: carabito


Zubereitung

Wir bedecken den Boden eines

ausreichend großen Topfes etwa

3 mm hoch mit Pflanzenöl.

In das heiße Fett geben wir die

Zwiebeln, gefolgt von Möhren und

Paprika. Dann die gewürfelten

Putenstücke und die fingerbreit

geschnittene Hartwurst.

Sobald die Putenstücke eine schöne

goldene Bräune angenommen

haben, geben wir den grob zerkleinerten

Kürbis und Stücke der

vorgekochten Kartoffeln dazu.

Zum Abschluss die Tomaten und

nach Geschmack würzen.

Nach dem Aufkochen etwa 15

Minuten bei kleiner Hitze ziehen

lassen.

foto: carabito


SERVIER VORSCHLAG

Stilechter Serviervorschlag:

Kleinen Halloweenkürbis

aushöhlen und als Essschale

verwenden. Monsterappetit!


Das war‘s diesmal von brandjobber. Wir sehen

uns wieder im neuen Jahr. Die Themen werden

uns auch dann nicht ausgehen - the show must go

on. Bis dahin: Frohe Weihnachten, Gesundheit und

besinnliche Momente!

Herausgeber /

Redaktion

Carabito /

Matthias Hoelkeskamp

Mauerstraße 44

40476 Düsseldorf

Bildrechte: carabito

NACH

SCHL

AG

Grafische Umsetzung

Friedmann

Kommunikation

Schanzenstraße 36

51063 Köln

Hair; Makeup; Styling: carabito

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Sneakers: Gola

foto: carabito

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