Pitter Press - Evangelisch in Urdenbach

ev.kirche.urdenbach.de

Pitter Press - Evangelisch in Urdenbach

Amtshandlungen Monatssprüche

Taufen

4

Menschen, mit denen wir in Gottesdiensten feierten,

für die wir beteten,

von denen wir Abschied nahmen ...

Bestattungen


Bibel im Gespräch Trauercafe am Weg

Offener Bibelgesprächskreis

Der für alle offene Bibelgesprächskreis trifft sich regelmäßig

am 1. Mittwoch im Monat von 18.00 bis 19.00 Uhr

im Gemeindehaus Angerstraße 77.

Im Mittelpunkt der Gespräche steht in der Regel ein Text aus der Bibel, der

als Monatsspruch oder für einen der jeweils folgenden Sonntage als Predigttext

ausgewählt ist.

Die nächsten Treffs:

1. Mittwoch 06.06.2012 04.07.2012 01.08.2012

Bibeltext

Überschrift

1. Johannes,

1,5 - 2,6

Leben im Kontakt

mit Gott

Philipper 2,

1 - 4

Eines Sinnes sein

Galater 2,

16 - 21

Christus lebt in

mir

Übrigens - offener Kreis bedeutet: Keine geschlossene Gruppe. Alle sind

willkommen. Natürlich auch zum „Schnuppern“.

Nähere Informationen bei Horst Hüting, Ruf. 7184604

"Du hast meinen Mund weit aufgetan - Mit Psalmen beten"

Unter diesem Thema findet ein von Frauen vorbereiteter Gottesdienst zum Miriamsonntag

am 16. September um 10.00 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche statt. Alle

Frauen, die Lust haben, mit vorzubereiten, treffen sich am 17. August um 17.00

Uhr im Gemeindezentrum Südallee 98.

Michaela Nieland-Schuller

Trauercafé am Weg

Jeden ersten Sonntag im Monat findet im Anbau des alten Pfarrhauses, Angerstraße

75, von 15.00-17.00 Uhr ein offenes Trauercafé statt. Wenn Sie selbst noch auf

dem Weg der Trauer sind, Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen suchen

und der Sonntag lang wird, dann sind Sie herzlich willkommen.

Das Team des Trauercafés

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Gemeinde – Region - Kirchenkreis

Aus der Arbeit des Presbyteriums

Das Presbyterium hat durch Wahl

folgende Funktionen neu besetzt: Vorsitz

(Frau Köckler-Beuser), Stellv.

Vorsitz (Pfr. Köhler), Finanzkirchmeisterin

(Frau Prinz), Baukirchmeister

(Herr Busse), Personalkirchmeisterin

(Frau Blanken-Reich), Diakoniekirchmeisterin

(Frau Müller).

Am 31. Mai fand in der Johanneskirche

ein Informationsabend des Kirchenkreises

für die neu gewählten

PresbyterInnen statt, auf dem Strukturen

und Aufgaben des evangelischen

Düsseldorf erläutert werden.

Auch die gemeindlichen Ausschüsse

wurden neu berufen. Ausscheidenden

Ausschussmitgliedern sei an dieser

Stelle für die Arbeit in der zurückliegenden

vierjährigen Amtsperiode

herzlich gedankt!

Am 20./21. April 2012 hat das Presbyterium

ein Wochenende mit dem

Thema „Geistliche Leitung“ unter der

Leitung von Pfr. Jürgen Schweitzer

vom Amt für Gemeindeentwicklung

und Missionarische Dienste der EKiR

verbracht. Unter sieben Aspekten

wurde das Gemeindeleben unter die

Lupe genommen:

1. Energie aus dem Glauben beziehen

2. Den Blick nach außen richten

3. Herausfinden wollen, was Gott will

4. Veränderung wagen und wachsen

wollen

5. Als Gemeinschaft handeln

6. Raum schaffen für alle

7. Nur Weniges tun, das aber gut

6

Im Rahmen der „Zukunftswerkstatt“

am 1. September 2012 soll gemeinsam

mit VertreterInnen aus Gemeinde

und gemeindlichem Umfeld weiter

beraten werden, wie die Zukunft unserer

Gemeinde sich geistlich begründet

und inhaltlich gestaltet werden kann.

Umfrage zum Abendmahl

Das Beratungsergebnis des Ausschusses

für Theologie & Gottesdienst lag

bei Redaktionsschluss noch nicht vor

– wir berichten in der nächsten Ausgabe.

Gute Nachbarschaft: Regionaltreffen

Am 23. April 2012 hat ein Treffen mit

den Nachbargemeinden (Garath, Benrath,

Wersten, Klarenbach) unter der

Leitung des Kirchenkreises stattgefunden,

um Entwicklungen im Immobilienbereich

und in der Angebotsstruktur

der Gemeinden gemeinsam zu

sichten und auch bei sinkenden Mitteln

eine flächendeckende Versorgung

der Gemeinden gewährleisten zu können.

Tagung der Kreissynode

Die Kreissynode (Abgeordnete aller

23 evangelischen Gemeinden in Düsseldorf)

hat am 4./5. Mai 2012 getagt.

Pfarrerin Henrike Tetz wurde in ihrem

Amt als Superintendentin des Kirchenkreises

Düsseldorf mit großer

Stimmenzahl bestätigt. Scriba

(Schriftführerin des Kirchenkreises)

und Vorsitzende der Abteilung Seel-


Gemeinde – Region - Kirchenkreis

sorge wurde erneut Pfarrerin Dr. Barbara

Schwahn (Eller).

Weiterhin wählte die Synode die Hälfte

der „Ältesten“ (nichttheologische

Mitglieder) des Kreissynodalvorstandes

(KSV/Leitungsgremium des Kirchenkreises)

und deren Vertreter:

Horst Giesler (Tersteegen), Friedemann

Bruhn (Oberkassel), Helmut

Schmitz (Zion). Stellvertretende: Hanna

Schmidt (Wersten), Werner

Meutsch (Lukas), Rüdiger Schneider

(Thomas). Aus unserer Gemeinde ist

Margarete Preis noch für weitere vier

Jahre (Amtszeit acht Jahre) Mitglied

des KSV. Die Einführung des neuen

KSV fand am 3. Juni um 16.00 Uhr in

der Johanneskirche statt.

Christiane Köckler-Beuser wurde von

der Synode erneut als eine der drei

nichttheologischen Delegierten zur

Landessynode sowie als stellvertretende

Vorsitzende des Fachausschusses

Verkündigung gewählt. Pfarrerin Nieland-Schuller

ist als Mitglied des Nominierungsausschusses

der Kreissynode

gewählt.

Gewählt wurden auch die Besetzungen

von Ausschüssen des Kirchenkreises,

in denen wir zahlreich vertreten

sind. Der Kirchenkreis arbeitet in

einer Abteilungsstruktur. Den Abteilungen

sind fünf Fachausschüsse zugeordnet:

Verkündigung, Bildung,

Seelsorge, Diakonie und Finanzen.

Zentrales Thema der Frühjahrssynode

war neben den Wahlen die „Seelsorge

mit Sterbenden und ihren Angehörigen“.

Der Pfarrer und Professor für

„Spiritual Care“ am Interdisziplinären

Zentrum für Palliativmedizin der Lud-

wig-Maximilians-UniversitätMünchen, Traugott Roser, führte in das

Thema ein.

In einem Vortrag über die Palliativversorgung

in Düsseldorf gab Pfarrerin

Meike Rudolph (Ev. Krankenhaus)

einen Überblick über vorhandene Einrichtungen

zur Versorgung Schwerstkranker

in der letzten Lebensphase.

Vor zwölf Jahren haben sich die im

palliativen Bereich tätigen Einrichtungen

im „Hospizforum Düsseldorf“

zusammengeschlossen als Ansprechpartner

für Patienten und Angehörige.

Die Synode hat sich ausdrücklich dafür

ausgesprochen, dass die Seelsorge

mit Sterbenden und ihren Angehörigen

zur besonderen Aufgabe von Pfarrerinnen

und Pfarrern gehört und dass

die Presbyterien Sorge dafür tragen

sollen, dass die Dienstanweisungen

entsprechend Raum und Zeit für diese

Kernaufgabe vorsehen.

Einen Rückblick auf das vergangene

Jahr bot der von Nils Davidovic

(Jugendkirche) vorgetragene Jahresbericht

der Evangelischen Jugend –

erfrischend und kreativ.

Weitere Informationen zur Kreissynode

unter www.evangelisch-induesseldorf.de

Nächste Kreissynode: 16./17. November

2012

Margarete Preis

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„Was ist uns heilig?“

„Was ist uns heilig?“

Unter diesem Thema fand vom 27.

bis 29. April 2012 das 23. Treffen

zwischen dem Ökumenischen Gesprächskreis

und dem Chemnitzer

Hauskreis im KSI in Bad Honnef statt.

Einmal im Jahr trifft man sich an

wechselnden Orten zum Austausch

über Fragen, die uns bewegen, Fragen

über Kirche und Welt, andere und uns

selbst. Mit der Frage „Was ist uns

heilig?“ war ein breites Spektrum

aufgeworfen: Vom kritischem Hinterfragen

unserer Sprachgewohnheiten

(ist mir der Krimi am Sonntagabend

wirklich „heilig“?) über gemeinsames

Nachdenken, in welchem Bezug das

„Heilige“ zu Bereichen wie Familie,

Natur, Musik, Menschenwürde oder

8

zum Stichwort „Von guten Mächten“

steht – in jedem Fall war das von

Pfarrerin Ulrike Dahlhaus (Xanten)

und Dr. Rolf Müller (Urdenbach) vorbereitete

Treffen für die Beteiligten

ein intensiver Austausch über die Relevanz

eines theologischen Grundbegriffes,

der in seiner „Unbeschreiblichkeit“

zu weiterem Nachdenken anregt.

Neben der theologischen Arbeit blieb

natürlich auch genügend Zeit zur gemeinsamen

Freizeitgestaltung: Eine

Schiffstour nach Linz bei strahlendem

Sonnenschein belohnte die Teilnehmer

ebenso wie das gemeinsame Glas

Wein am Abend. So kam auch die

Zeit zum Austausch und für persönliche

Gespräche nicht zu kurz.

Margarete Preis


Benefizkonzert zum Weltkindertag

Benefizkonzert zum Weltkindertag

Am Samstag 25.8.2012 findet um

17.00 Uhr ein Benefizkonzert in der

Heilig-Geist-Kirche, Südallee 98, statt,

dessen Erlös einem Kinder-Hilfe-

Projekt in Indien zugute kommen wird.

Anlass des Konzertes ist der internationale

Weltkindertag (20.11.). Bundesweit

finden in diversen Städten zu verschiedenen

Zeiten des Jahres Veranstaltungen

zugunsten des Weltkindertages

statt.

Schiffsfahrt nach Linz

Das Urdenbacher Benefizkonzert wird

in einem bunten Reigen die unterschiedlichsten

Musikstile vereinen:

Neben Klassischer Musik von Violine

und Orgel werden Jazz-Stücke von

Saxophon und Gitarre genauso zu hören

sein wie knackiger Rock- und Pop-

Cover.

Bei gutem Wetter wird im Anschluss

an das Konzert im Innenhof der Heilig

-Geist-Kirche gegrillt.

Matthias Köhler

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Oekumenischer Gesprächskreis

DIE NÄCHSTEN THEMEN UND TERMINE:

Ansprechpartner / Vorbereitungsteam:

Gisa und Jochen Arnold, Tel. 71 74 68

Dr. Rolf Müller, Tel. 70 80 90

Margarete Preis, Tel. 718 54 70 / mapreis@web.de

Hans Thul, Tel. 71 21 34

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ÖKUMENISCHER GESPRÄCHSKREIS Ev.

Kirchengemeinde Urdenbach

Wir sind ein offener Kreis von Christen, die

Fragen des Glaubens und des Lebens besprechen

und ihren Glauben zu leben versuchen.

Interessierte sind – auch zu einzelnen Abenden

– herzlich willkommen!

Der Ökumenische Gesprächskreis trifft sich alle

14 Tage dienstags von 19.00 bis 21.00 Uhr in

der Südallee 98.

12. Juni „Biblische Schöpfungserzählungen und

naturwissenschaftliche Erkenntnis – Faszination statt

Widerspruch“ (Rel.päd. Margarete Preis)

16. Juni Samstag, 18.00 Uhr Abendgottesdienst, Heilig-Geist-Kirche

26. Juni Sommerlicher Ausklang „mit Leib & Seele“

(Mitbringbuffet)

(Sommerferien 08.07.-21.08.2012)

28. August Dr. Erhard Griese: "Das vierte Evangelium („nach

Johannes“), die zweite spirituelle Quelle aus der

apostolischen Frühzeit neben den Synoptikern"

08. September Samstag, 18.00 Uhr Abendgottesdienst, Heilig-Geist-Kirche

11. September (Angefragt Claus Scheven)

25. September Dr. Gabriela Köster (Ev. Stadtakademie): „Altäre“

Die nächsten Termine nach den Herbstferien:

23. Oktober, 6. November, 13. November, 27. November


Ausgeträumt und losgelegt!

Ausgeträumt und losgelegt!

Wollten Sie auch immer eine große

Journalistin oder Journalist werden?

Oder vielleicht sogar Lehrerin oder

Lehrer, in einer Bibliothek arbeiten?

Oder war Ihr großer Traum, Gärtnerin

oder Gärtner zu sein? Eine Reise zu

leiten?

Nur – es ergab sich dazu leider keine

Möglichkeit und es kam alles wie so

oft anders als zunächst erträumt?

Nun ist sie da, Ihre Gelegenheit: Zwar

nicht bei einer großen Tageszeitung, in

einem Gymnasium oder in einer Universitätsbibliothek,

vielleicht bedeutet

die Aufgabe für Sie auch nicht gerade

einen Flug in die Karibik. Aber mitmachen

können Sie – etwa bei uns in der

Gemeinde − ehrenamtlich und freiwillig!

Mit einem Beitrag im Gemeindekurier

zum Beispiel; bei der Organisation

einer Hausaufgaben- oder Freizeitbetreuung

von Kindern und Jugendlichen

in unserem gut ausgestatteten

Gemeindehaus. Beim Aufbau von

Arbeitsgemeinschaften, von Schüler-

oder Erwachsenengruppen, die gern

Sprachen lernen wollen, obwohl der

normale Stundenplan oder die Volkshochschule

dies nicht so günstig und

nachbarschaftsnah hergibt.

Wir suchen immer Freiwillige, die

nicht nur Bücher sortieren, sondern

zum Beispiel mit Rat und Tat Senioren

aufsuchen und beraten. Oder möchten

Sie vielleicht Texte auf Kassetten aufsprechen,

die dann an Menschen mit

Sehschwäche ausgeliehen werden?

Auch als Reisebegleiter/in unserer

Jugendfreizeitangebote nach Berlin

oder Xanten sind Sie gefragt, man

braucht Sie! Und das Gärtnern? Wie

hätten Sie es gern, normal oder öko?

Sie können wählen. Der Garten am

Gemeindehaus ist groß und freut sich

über jeden freiwilligen Helfer!

Ehrenamt ist nicht verstaubt oder nur

für Rentnerinnen und Rentner. Begreifen

Sie es als Möglichkeit, neben dem

alltäglichen (beruflichen) Einerlei

Neues auszuprobieren oder Ihre

(beruflichen) Stärken einzubringen

und dabei auch noch Gutes zu tun.

Nicht selten hilft es auch beim Start in

den Beruf. Ehrenamtliche Tätigkeiten

werten jeden Lebenslauf auf. Irgendwo

in Ihrer Nähe gibt es eine Menge Möglichkeiten,

"Träume endlich wahr werden

zu lassen".

Sie mögen solche Sprüche nicht? In

der Werbung sind solche Floskeln

durchaus üblich und dies soll eine

Werbung sein - für ehrenamtliche und

freiwillige Tätigkeit.

Weitere Informationen im Netz:

www.engagiert-in-deutschland.de

www.ehrenamt.de ist die Seite der

Akademie für Ehrenamtlichkeit. Hier

finden sich Hinweise zu Qualifizierungsmöglichkeiten

und den organisationsübergreifendenErfahrungsaustausch

für haupt- und ehrenamtlich

Engagierte.

Susanne Braun-Bau

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Gäste aus Bohlabela

Gäste aus dem Partnerkirchenkreis

Bohlabela in Südafrika

Über drei Wochen waren Gäste aus

dem Kirchenkreis Bohlabela in unseren

Gemeinden zu Gast: Frau Refilwe

Mashego, Krankenschwester im

Gesundheitsminsterium vom Mpumalanga,

Sibusiso Nyalunga aus dem

Agraministerium und Pfarrer und

stellvertretender Superintendent Seth

Masola. Leider begann alles mit einem

ziemlichen Schrecken, die vierte

Mitreisende, Ivy Coglin, musste

ins Krankenhaus und sich dort sogar

einer Operation unterziehen. Das

bedeutete dass neben vielen Programmpunkten

täglich ein Krankenhausbesuch

anstand. Wir bitten alle

Gemeindeglieder, Ivy durch ihr Ge-

12

bet zu unterstützen, damit sie die medizinisch

notwendigen Maßnahmen

gut übersteht.

Beim Abschied benannten die Gäste

Punkte, die ihnen sehr gefallen haben:

Nette Gastgeber und Gastgeberinnen,

die frei Einblick in ihre Familien gaben;

Kinder, die wie Prinzen und Prinzessinnen

behandelt werden;

die weniger große Rolle, die das Gebet

in den Familien spielt;

viele Gottesdienste, die auch außerhalb

des Sonntagsgottesdienstes gefeiert

werden, ein beeindruckender Motorradgottesdienst

und Kindergartengottesdienste;

aktive Sozialarbeit der Kirche, die in

Südafrika die Aufgabe des Staates ist;

viele Gruppen mit Menschen jeden

Alters;

ein seelsorglicher Besuch im Ben-


Gäste aus Bohlabela

rather Krankenhaus, der auch bei den

Patienten Eindrücke hinterlassen hat;

ein Tag im Hospiz und der Umgang

mit Sterbenden, der Besuch der Synode

zu diesem Thema;

die Offenheit, in der Menschen ihre

Probleme ansprechen.

Ein Höhepunkt war der Besuch der

Lutherstätten in Erfurt und der Besuch

der Wartburg.

Die kulturellen Unterschiede sind

allen sehr bewusst geworden, aber

auch, wie wichtig die Partnerschaft

miteinander ist. So gab es in einer

Auswertungsrunde die Anregung,

doch Gegenbesuche im zweijährigen

Rhythmus durchzuführen, damit die

Gesichter der Menschen hinter der

Partnerschaft deutlich vor Augen

sind. Die Predigten von Seth, aber

auch die Ansprachen von Refilwe

und Sibusiso gaben viele neue Ge-

danken und Anregungen.

Verwundert hörte ich selbst vom Patriotismus

der Düsseldorfer (die anscheinend

Köln als kleines Dorf dastehen

ließen), und der Schokolade,

die selbst in Familien und Gruppen

allgegenwärtig zu sein scheint…

Der Austausch ruft auf, mal wieder

selbst genauer hinzuschauen.

Ich danke allen, die diese Begegnung

möglich gemacht haben, den Gastgebern/Gastgeberinnen

und Übersetzern/Übersetzerinnen,

aber auch denen,

die sich auf Gespräche eingelassen

haben und denen, die unser Partnerschaftsprojekt

immer wieder auch

durch Spenden unterstützen. Wir

würden uns freuen, wenn Sie weiter

mitmachen würden.

Michaela Nieland-Schuller

13


Biker Gottesdienst

Auf dem Chopper in den

Gottesdienst

Ein Bericht von COLJA SCHLIE-

WA, Express vom 28.4.2012

14

Die Pfarrer Olaf Schaper und Martin

Pilz hielten vor rund 70 Bikern den

Gottesdienst in Urdenbach.

Ein Motorradhelm als Klingelbeutel,

eine Rockband als Kirchenkapelle,

und der Pfarrer

trägt Motorradstiefel unter

dem Talar: Das beschauliche

Urdenbach erlebte

Samstag mal einen ganz

anderen Gottesdienst.

Zum ersten Mal wurde auf

der Terrasse des Lokals

„Extratour am Alten Rhein

eine fromme Veranstaltung

für Motorradfahrer abgehalten

und rund 70 Biker aus

ganz Nordrhein-Westfalen


Biker Gottesdienst

brausten mit ihren Feuerstühlen heran.

„Ein Lied auf den Lippen unterm

Helm“ – besser hätten die beiden

evangelischen Pfarrer Martin Pilz und

Olaf Schaper das Motto für ihren Biker-Gottesdienst

nicht wählen können.

„Wir sind auch beide Motorradfahrer“,

erzählte Martin Pilz. „Daher haben

wir für alle, die unsere Leidenschaft

teilen, diese Zeremonie organisiert.“

Damit das Ganze seinen passenden

Rahmen hatte, spielte selbstverständlich

nicht nur irgendein Kirchenchor.

Mit dem Urdenbacher Pfarrer Matthias

Köhler fand sich ein Kollege, der

nicht nur ebenfalls gern mit dem Motorrad

unterwegs ist, sondern auch in

der Rockband „Shake the Dog“ Gitarre

spielt. Und so gab’s eben zwischen

den Gebeten nichts Schwermütiges

von Bach, sondern „Rebel Yell“ von

Billy Idol… „Eine absolut gelungene

Sache, dafür bin ich extra aus Dortmund

gekommen“, fand Biker Uwe

Severing.

Nach dem Gottesdienst gab’s für alle

erst mal eine Stärkung: Die Pfarrer

spendierten Kaffee und Kuchen.

Schließlich fuhr die ganze Gemeinde

im Pulk zum Samstagsausflug ins

Bergische Land.

15


Konfirmation

Konfirmation in der Dorfkirche

Von strahlendem Sonnenschein begleitet

zogen wir am Sonntag, den 13.

Mai, mit 23 aufgeregten Konfirmanden

und Konfirmandinnen in die festlich

geschmückte und überfüllte Kirche

ein.

Die Gemeinde, die Gäste und wir feierten

für anderthalb Stunden einen

fröhlichen, aber auch besinnlichen

Gottesdienst mit viel Musik, einer

„Predigt im Liegen“, der Einsegnung

der Konfirmanden und Konfirmandinnen,

dem Abendmahl in großer Gemeinschaft

und mit dem selbst ge-

16

schriebenen Glaubensbekenntnis der

Konfirmanden.

Der Gottesdienst war der Abschluss

des einjährigen Konfirmandenunterrichts,

während dem wir viel mit einander

erlebt, diskutiert, gehört, gesungen,

gelesen, gesehen, gebetet, nachgedacht

und von einander gelernt haben.

Wir wünschen Euch, nun Konfirmierten,

Gottes Segen, ein erfülltes und

glückliches Leben und dass wir uns

nicht aus den Augen verlieren werden.

Wir würden uns sehr freuen Euch noch

recht häufig wieder zu sehen.

Matthias Köhler

Gabi Sonner Viktor Haas


Konfirmation

Das Glaubensbekenntnis der

Konfirmanden

Ich Ich glaube, glaube, dass dass Gott Gott Gott den den Men- MenMen- schen schen Hoffnung Hoffnung und und Kraft

Kraft

gibt.

gibt.

Gott Gott Gott ist ist etwas, etwas, an an an dem dem sich sich sich je- jeje- der der festhalten festhalten kann, kann, auch auch die

die

Menschen, Menschen, die die die absolut absolut nichts

nichts

haben.

haben.

Er Er hilft hilft jedem jedem in in in der der Not. Not.

Not.

Ich Ich glaube, glaube, dass dass Jesus Jesus die die aus- ausausführende führende führende Kraft Kraft Gottes, Gottes, sein

sein

Vertreter Vertreter Vertreter auf auf auf Erden, Erden, ist.

ist.

Er Er Er hat hat hat Schmerzen Schmerzen und und und Lasten Lasten

Lasten

in in Kauf Kauf Kauf genommen, genommen, um um uns uns

uns

Glaube, Glaube, Liebe Liebe und und Hoffnung

Hoffnung

zu zu vermitteln.

vermitteln.

Ich Ich glaube, glaube, dass dass dass der der Heilige

Heilige

Geist Geist ein ein Symbol Symbol des des christli- christlichristli- chen chen Glaubens Glaubens ist.

ist.

Er Er ist ist ist mein mein ständiger ständiger Beglei- BegleiBegleiter, ter, ter, er er er lässt lässt lässt mich mich das das das Richtige

Richtige

tuntun und und wacht wacht über über meine meine SeeSee-

le.

Ich Ich glaube, glaube, dass dass Kirche Kirche eine

eine

Verbindung Verbindung zu zu Gott Gott darstellt.

darstellt.

Sie Sie verbindet verbindet uns uns nicht nicht nur

nur

mitmit Gott, Gott, sondern sondern auch auch unterunter-

einander.

einander.

Außerdem Außerdem ist ist sie sie ein ein ein heiliger

heiliger

Ort, Ort, wo wo Menschen Menschen zu zu Gott Gott fin- finfin- den.

den.

Ich Ich glaube, glaube, dass dass wir wir durch durch un- unun- seren seren Glauben Glauben nie nie alleine alleine sind

sind

und und durch durch diese diese Dinge Dinge unsere

unsere

Wege Wege finden finden können.

können.

Amen!

Amen!

17


Konfirmation

Konfirmation im 2. Bezirk

Nun ist schon wieder eine Konfirmandengruppe

konfirmiert und die Zeit ist

wie im Fluge vergangen. Es hat Spaß

gemacht, war manchmal laut und unruhig,

oft aber auch tiefsinnig und nachdenklich.

Im April fand eine zweite Wochenendfahrt

statt. Wir fuhren nach Wuppertal.

Im Austausch miteinander wurden

Konfirmationssprüche gesucht, die die

Jugendlichen auf ihrem weiteren Lebensweg

begleiten sollen. Die Fragestellung

war: Passt dieser Spruch zu

mir und was ist mir an diesem Spruch

wichtig?

Beim gemeinsamen Klettern in den

Wupperwänden wurde uns bewusst,

wie wichtig es ist, selber mutig zu sein

(manche erreichten die Hallendecke

nach überaus anstrengendem Klettern)

und wie gut, wenn ein anderer uns

sichert.

Dann beschäftigte uns dazu passend

Jakob. Die Erzählungen von den krummen

Touren Jakobs in der Bibel (Gen.

25-36) sind spannend wie ein Krimi

aus unseren Tagen. Aber nicht nur ein

Krimi begegnet uns, sondern viele

Erfahrungen, die die Konfirmanden

selbst schon auf die eine oder andere

Weise gemacht haben. Es wurde immer

klarer, dass Lebenswege auch

Glaubenswege sind: Gott wird in allen

Lebensphasen (Jakobs) und Lebenssituationen

erfahrbar.

Uns wurde klar, dass der Segen Gottes

nicht einfach nur eine Handauflegung

und ein religiöser Brauch ist, sondern

Zuspruch, egal wer wir sind und wohin

wir auch gehen werden. Baruch

18

(Segen) bzw. barach (segnen) im Hebräischen,

der Sprache des Alten Testaments,

meint ursprünglich jemanden

mit heilvoller, wohltuender Kraft begaben

und mit jemand die Kraft teilen.

Möge Gott unsere Konfirmierten auf

diese Weise segnen.


Neuer Konfirmandenunterricht

Neuer Konfirmandenunterricht

im 2. Bezirk

Nach den Sommerferien beginnt der

Konfirmandenunterricht im 2. Bezirk.

Am 28. August treffen wir uns mit den

Jugendlichen um 16.30 Uhr im Gemeindezenttrum

Südallee 98, um 19.00

Uhr sind dann alle Eltern dazu eingeladen,

mit uns zu essen und schon einmal

den Konfirmationstermin abzusprechen

und Informationen auszutauschen.

Wer sich bis jetzt noch nicht

angemeldet hat, kann das noch tun. Ein

Anmeldeformular erhalten Sie im Gemeindebüro

bei Frau Stürck. Zum Unterricht

gehören die regelmäßigen

Treffen, zwei Freizeiten (hoffentlich

wieder mit Klettern) und Gottesdienstbesuche

sowie die Teilnahme an Ver-

anstaltungen. Ich hoffe, dass am Ende

die Gemeinde auch euer Zuhause ist.

Michaela Nieland-Schuller

19


Das Bibelexperiment

„Geh aus, mein Herz, und suche

Freud…

… hätte auch hervorragend als Überschrift

für unsere beiden letzten Bibelexperimente

gepasst. Wir haben uns

auf den Weg gemacht und uns von der

Größe und Erhabenheit des Kölner

Doms und von den Zeugnissen Weite

und beeindrucken lassen historische

Stätten Im März sind wir auf den Kölner

Dom geklettert und im Mai haben

wir im Archäologischen Park Xanten

römische Gladiatoren angefeuert.

Janeks „Versuchsbeschreibung“ zum

Ausflug nach Köln:

„Mit der Bahn (wohl eher mit dem

20

Bus) sind wir nach Köln gereist um

den Dom zu bestaunen.

Nach einer einigermaßen langen Busfahrt

wegen Bauarbeiten an der S-

Bahnstrecke kamen wir am Bahnhof in

Köln an. Dort sahen wir den riesigen

1248 gebauten Dom, zu dem wir dann

sofort hinliefen. Vor dem majestätischen

Bauwerk betrachteten wir eine

steinerne Rose. Nachdem wir ihren

richtigen Namen, nämlich

„Kreuzblume“, erfahren hatten, erhielten

wir von Herrn Köhler einen Fragebogen,

für den wir in verschiedenen

Teams die Antworten im Dom zu finden

versuchten.

Wenig später hörten wir die frohe Botschaft

vom möglichen Aufstieg auf


Das Bibelexperiment

einen der Türme. Begeistert marschierten

wir zum vereinbarten Treffpunkt in

der Erwartung, gleich mit einem Fahrstuhl

gemütlich nach oben zu gondeln.

Doch welch ein Schreck! Wir mussten

mehr als 530 Stufen nach oben kraxeln.

Grausige 30 Minuten später sahen

wir das kümmerliche Ergebnis

qualvoller Treppensteigerei: Ein paar

Blicke durch Gitter, hinter steinernen

Skulpturen, auf Köln.

Weitere gefühlte Stunden später erreichten

wir unten wieder die Gruppe.

Nach lautem Protestgeschrei der beteiligten

Kinder und Jugendlichen wurde

ein Abstecher zu McDonald’s von der

geplanten Route zum Café St. Anton

genehmigt. Kurze Zeit danach fanden

wir das Café im Schatten der Antoniterkirche,

wo wir einen Blick auf die

Citykirchenarbeit der evangelischen

Gemeinde in Köln erhaschen konnten.

Dort haben wir unsere Fragebogen

verglichen, ein wenig getrunken

und Gebäck geknabbert.

Nicht viel später war alles aufgegessen

oder ausgetrunken und wir auch so

langsam am Ende unserer Kräfte. Nach

einem anstrengenden, lustigen und

interessanten Bibelexperiment schwangen

wir uns in die Bahn und fuhren

wieder heim.“

Am Pfingstsamstag in Xanten wollten

wir mehr über das Leben in einer Stadt

der römischen Provinz erfahren und

konnten bei strahlendem Sonnenschein

den archäologischen Park genießen, in

der Arena die Gladiatoren beim Training

begutachten und beim Kampf

anfeuern. Auch den Hafentempel und

das Badehaus haben wir bei einer kurzen

aber sehr informativen Führung

durch die Gartenanlage besichtigt.

Bei unserem entspannten römischen

Picknick auf der grünen Wiese, bei

dem wir immer wieder Legionäre, römische

Damen oder Kinder bestaunen

konnten, die in ihren originalgetreuen

Kostümen an uns vorbei spazierten,

21


Das Bibelexperiment

haben wir gemeinsam erarbeitet, wel-

che Speisen wohl neueren Datums und

welche schon seit der Antike zu genießen

sind.

„Gebt dem Kaiser, was des Kaisers…“

Was macht eine römische Münze aus?

War sie rund oder eckig, welche Zahlenwerte

waren üblich und wie aufwändig

war die Herstellung der Universalwährung

in Europa und im Mittelmeerraum

zu Zeiten Jesu? Was hatte

22

eine Münze von damals mit einer Zeitungsmeldung

von heute gemeinsam?

Welche Echtheitsprüfungsmethoden

gab es?

Bei unserem Mitmachprogramm konnten

wir eigene Münzen gestalten und

das in Wachs gegossene Ergebnis mit

nach Hause nehmen.

Während die Erwachsenen einen

durchaus neuzeitlichen Kaffee zur

Stärkung für den Rückweg tranken,

tobten sich die jüngeren Experimentierenden

noch in der römischen Holzfestung

aus oder investierten das mitgebrachte

Taschengeld im Museumsshop.

Wir freuen uns schon auf das nächste

Bibelexperiment nach der Sommerpause!

Beide Events waren ein voller Erfolg

für alle, die dabei waren.

Ilka Cisneiros


FilmErlebnisSpaßTag

Wir laden wieder herzlich zu unserem

„ FEST“ dem Film-Erlebnis-Spaß-Tag

für die ganze Familie, ins Gemeindehaus

Angerstraße 77 ein.

An den Samstagen, 23.6., 15.9., 27.10.,

17.11. und 1.12. von 15.00 bis 18.00

Uhr treffen wir uns zu spannenden

Filmen und ebenso spannenden, wie

lustige Spielaktionen.

Das FEST-TEAM

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Osterfreizeit 2012 in Herpen (NL)

Osterfreizeit 2012 in Herpen

(NL)

Seit nun schon 10 Jahren bietet die

Kirchengemeinde Urdenbach in Kooperation

mit der Holthausener Ge-

24

meinde Osterfreizeiten für 8-12-jährige

Kinder an. Dieses Jahr verbrachten wir

10 spannende Tage in den Niederlanden.

22 Kinder und 8 Mitarbeiter bekamen

die Chance, für diese Zeit dem

hektischen Alltag zu entkommen und

in ihre eigene

(heile) Welt abzutauchen.

Wir entdeckten

den angrenzenden

Wald mit seinen

Wildtieren und

kleinen Seen, ob

bei der Ostereiersuche,

mit dem

Fahrrad oder während

der Nachtwanderung

zu Fuß.

Wir bastelten kleine

selbstgestaltete

N o t i z b ü c h l e i n ,

Lesezeichen und


Osterfreizeit 2012 in Herpen (NL)

Osterkörbe. Verwöhnt mit Schokoeiern

ließen sich die Ferien noch besser

genießen. Ein Osterfeuer in Verbindung

mit einem gemeinsam angestimmten

„Laudato si“ rundete das

christliche Fest ab. Schließlich galt es,

die Nerven zu bewahren – ob auf der

Holzachterbahn im Freizeitpark „De

Efteling“ oder beim actiongeladenen

Spiel „Schlag den Gegner“ im direkten

Kampf der Kinder gegen die Freizeitleitung.

Ein gelungener letzter Abend

in unserem selbstkreierten

„Casino

von Herpen“ mit 6

Spieltischen – von

Kniffel bis Roulette –

und einer Cocktailbar

zum Verprassen der

gewonnen Chips

bildete den Abschluss

unserer

Abenteuerreise.

Mit einem deutlichen Schlafdefizit und

jeder Menge Spaß bedanken wir uns

bei allen Teilnehmern und ehrenamtlichen

Mitarbeitern für die schöne Zeit

und freuen uns auf das baldige Wiedersehen

und die Freizeit-DVD.

Gabi Sonner, Florian Langfeld, Volker

Schmidt, Viktor Haas, Sebastian Maaßen,

Lisa Kümpel, Jamie Anacker und

Nick Ouroulis

25


Foto- und Literaturausstellung

Vernissage zur Foto- und Literaturausstellung

des Literaturkurses

des Annette von

Droste Hülshoff Gymnasiums

Am Dienstag, den 19. Juni 2012, findet

im Ev. Gemeindehaus, Angerstraße

77 eine Ausstellungseröffnung

statt.

Die Fotografien, Gedichte und Texte

sind gestaltet und geschrieben von

Janica Aufmwasser , Maike Born und

Lilian Koch, Teilnehmerinnen des

Literaturkurses Q1 des Annette von

Droste Hülshoff Gymnasiums.

Ebenso werden verschiedene Filme

anderer Projektgruppen dieses Kurses

zu sehen sein.

26

Wir laden herzlich zu dieser Ausstellungseröffnung

ein und würden uns

mit allen Ausstellern freuen, viele Interessierte

im Gemeindehaus begrüßen

zu können.

(Die Uhrzeit und weitere Informationen

entnehmen Sie bitte den Plakaten

in den Schaukästen!)

Gabi Sonner

Sommerferienprogramm 2012

In den ersten drei Wochen der Sommerferien,

vom 9. bis 27.Juli 2012,

gibt es die verschiedensten Aktionen

für Kinder und Jugendliche.

Bitte die Aushänge in den Schaukästen

und Flyer beachten.

Infos im JUTU 98, Tel. 7000125!

Herbstferien 2012

In den Herbstferien werden wir wieder

5 Tage in der Jugendherberge Hardter

Wald in Mönchengladbach verbringen.

Von Montag, den 15.10., bis Freitag,

den 19.10.2012, werden wir uns unter

dem Motto „Rund um fair“ mit dem

Leben in einer gerechten Welt beschäftigen.

Das Kennenlernen anderer

Kulturen, fairer Kakao und Schokolade,

fairer Handel, die Welt zu Gast bei

Tisch, und ein Tagesausflug stehen auf

unserem Programm. Natürlich wird

ganz viel Spaß während der 5 Tage im

Vordergrund stehen.

Alle im Alter von 8 bis 12 Jahren sind

herzlich eingeladen, mit uns einen Teil

der Herbstferien zu verbringen.

Infos im JUTU 98!

Gabi Sonner


Juden, Polen, Deutsche

Vorankündigung:

Dr. Gideon Greif, Historiker, der auch

in Yad Vashem gearbeitet hat, referiert

am 6. November, 19.00 Uhr, Gemeindezentrum

Südallee 98.

Im August 2011 wurde er zum Professor

für israelische und jüdische Geschichte

am Schusterman Center für

jüdische Studien an der Universität

von Texas, Austin, USA, berufen. In

den USA arbeitet er zudem für die

Stiftung für Projekte über Holocaustlehren

in Miami, Florida.

Sein Thema für den Vortrag:

„Juden, Polen, Deutsche – Ein Tagebuch

der Shoah Zeiten von Calel Perechodnik,

ein Jude Polens“.

Versteckt in einer Warschauer Ladenwohnung,

schrieb der 26 Jahre alte

Calel Perechodnik von Mai bis August

1943 ein schockierendes Tagebuch. Es

ist zugleich Lebensbeichte, Schuldbekenntnis

und Zeugenbericht eines jüdischen

Ghettopolizisten aus Otwock,

der aus Leichtgläubigkeit und Naivität

seine Frau und seine zweijährige

Tochter in den Tod führte. Blind

schenkte Perechodnik den Versprechen

der Deutschen Glauben, dass

Polizisten und deren Familien von den

Aussiedlungsaktionen in Arbeitslager

und KZs ausgenommen seien. Es gab

für ihn keinen Grund, weshalb sich

seine Familie nicht auf dem Versammlungsplatz

für den Abtransport zusammen

mit allen anderen nichtprivilegierten

Jüdinnen und Juden hätte

einfinden sollen. Perechodnik holte

seine Frau und seine Tochter aus deren

Versteck auf den Platz, wo sie wie alle

anderen achttausend in die Gaskam-

mern von Treblinka deportiert wurden.

Bin ich ein Mörder? – diese Frage

martert das Gewissen eines Opfers, das

selbst zum Mittäter geworden ist, eines

Getäuschten, der an seiner eigenen

Leichtgläubigkeit verzweifelt. Wie

keiner vor ihm erzählt Perechodnik

uns sehr direkt über Jüdinnen und Juden,

Polen und Deutsche während der

Shoah.

Der Vortrag wird begleitet von Auszügen

aus dem Tagebuch.

Michaela Nieland-Schuller

Grillen unterm Walnussbaum

Am Freitag, 31.8.2012, findet ab 18.00

Uhr das fast schon traditionelle

„Grillen unterm Walnussbaum“ im

Garten des Pfarrhauses, „Alte Dorfschule“,

Hochstraße 8, statt.

Wie in den vergangenen Jahren lädt

die Ev. Kirchengemeinde Urdenbach

unter dem Motto „B-Y-O-S“ (=Bring-

Your-Own-Steak“) alle Urdenbacher

und Grillbegeisterten zu einem fröhlichen

Barbecue ein. Für Getränke, Glut

und gutes Wetter sorgt die Kirchengemeinde,

Grillgut und Salate bringen

Sie mit.

Wir freuen uns jetzt schon auf einen

delikaten und bezaubernden Abend

unter dem Blätterdach des alten Walnussbaumes.

Sie auch?

Matthias Köhler

27


Kirchenmusik

Liebe Gemeinde,

in einem der schönsten Lieder, die

Paul Gerhardt 1653 gedichtet hat,

heißt es in der 8. Strophe:

„Ich selber kann und mag nicht

ruhn,

des großen Gottes großes Tun

erweckt mir alle Sinnen;

ich singe mit, wenn alles singt,

und lasse, was dem Höchsten klingt,

aus meinem Herzen rinnen.“

Es wäre anmaßend, wenn ich behaupten

würde, die Verse könnten von mir

stammen, dafür sind sie viel zu berühmt.

Aber in ihnen sind genau meine

Empfindungen beschrieben, die mich

weiter antreiben, über das Lob Gottes

hinaus, den Menschen über die Musica

sacra zu helfen, den Glauben leichter

zu finden. Die Vielfalt, die die Kirchenmusik

zu bieten hat, ist schier

unerschöpflich. Wenn man sich die

Gesamtheit der unendlichen Fülle an

musikalischen Schätzen vor Augen

führt, wird man sich als Musiker eingestehen

müssen, nur einen Bruchteil

von diesem Reichtum in seinem Leben

28

aufführen zu können. Aber besser einen

Bruchteil, als an der wunderbaren

Musik völlig vorbei gegangen zu sein.

Die „Orgelmusik am Sonntag“ ist ein

Bestandteil unseres kirchenmusikalischen

Lebens hier in unserer evangelischen

Kirchengemeinde. In ihr finden

sich viele

empfindsame Menschen ein, die sich

an den himmlischen Klänge erbauen

und wieder Kraft für sich schöpfen.

Aber darüber hinaus finden sich noch

viele unterschiedliche Aktivitäten, ob

musikalisch ausgeschmückte Gottesdienste

oder wie längst bekannt, die

vielen Konzertveranstaltungen für

Jung und Alt. Hier finden sich auch

alle Stilepochen der Musik wieder.

Als nächste „Großaktion“ am Samstag,

den 16. und Sonntag, den 17. Junijeweils

um 16.00 Uhr steht die Aufführung

des Kindermusicals „Noah

und seine coole Arche“ auf dem Plan.

Der Aufführungsort ist der Saal im ev.

Gemeinde-haus Urdenbach, Angerstraße

77.

Dieses Mal sind Kinder der von mir

geleiteten „Musikalisch-Kreativen

AG“ der OGS Urdenbach, sowie einige

Kinder, die den Schul-Gottesdienst

besuchen und natürlich der KINDER-

CHOR der ev. Kantorei Urdenbach

beteiligt. Die Hauptrolle des Noah

wird von unserem Pfarrer, Matthias

Köhler und in Zweitbesetzung von

Florian Schütz dargestellt. Frau Gabi

Sonner, unsere Jugendleiterin, wird die

Texte lesen.

Die musikalische Leitung und Regie

liegt in meinen Händen.

Herzlichst Ihr Kantor

Jörg-Steffen Wickleder


Jazzgottesdienst am Pfingstsonntag

Dreitausend, wie in der Apostelgeschichte,

waren es nicht, die sich am

Pfingstsonntagnachmittag taufen ließen,

aber immerhin zwei neue Gemeindemitglieder

konnten wir begrüßen,

die während des Jazzgottesdienstes

die Taufe empfingen.

So passend eine Taufe an Pfingsten

war, dem Tag, an dem Petrus den

Taufbefehl ausgab, so passend war

auch die musikalische Gestaltung des

Gottesdienstes. Hatten nicht die Jünger

plötzlich begonnen, in fremden Sprachen

zu reden und wurden aber nur

dadurch letztlich von allen, auch denen,

die zunächst nicht zu ihnen gehörten,

verstanden? Auch Jazzmusik

mochte manchem zunächst wie eine

fremde musikalische Sprache in einem

Gottesdienst vorkommen. Aber schnell

war klar, dass diese Sprache gar nicht

so fremd ist, denn offensichtlich fühlten

sich alle in der fast bis auf den letz-

ten Platz gefüllten Dorfkirche angesprochen

und verstanden diese musikalische

Sprache. Den Kirchenraum erfüllte

zwar kein Rauschen vom Himmel

wie in der Pfingstgeschichte, aber

eine intensive Klangfülle, die alle erfasste.

„Chor ist für das Ohr, Rock’n

Roll ist für die Füße und Jazz ist für

den Bauch“, sagte Pfarrer Matthias

Köhler und das konnte jeder fühlen. So

belohnte spontaner Beifall die Musiker

der Gruppe Klangfarben und Freunde.

Mit den Stücken „Klangwald“ und

„Tubarao“ endete der Gottesdienst und

leitete in einen gemütlichen Umtrunk

im hinteren Kirchgarten über, der den

Nachmittag bei herrlichem Frühsommerwetter

abrundete und alle mit einem

guten Bauchgefühl nach Hause

gehen ließ.

Wir freuen uns schon jetzt auf den

nächsten Jazzgottesdienst!

Gabriele Kawasch

29


Förderverein Rekonstruierung Schöler-Orgel

Bericht über die Mitgliederversammlung

des Fördervereins

Rekonstruierung Schöler-

Orgel

Am 4. März fand die 4. Mitgliederversammlung

des Fördervereins seit seiner

Gründung 2008 statt. Der Vorsitzende,

Prof. Dr. Christian von Ferber,

begrüßte im Anschluss an die Orgelmusik

am Sonntag 32 Vereinsmitglieder.

Nach einer Einführung des Vorsitzenden

legten die Vorstandsmitglieder

Rechenschaft ab über ihre Arbeit und

den erreichten Stand des Projekts.

Der Schatzmeister Herr Zieger berichtete

über die Einnahmen und Ausgaben

sowie die Entwicklung der zweckgebundenen

Rücklage des Fördervereins:

„Der Förderverein hat im Jahr 2011

ein Ergebnis von 50.500 EUR erzielt.

Etwa 2.800 EUR wurden durch die

Kollekten nach der Orgelmusik am

Sonntag eingenommen. Die Organisten

erhielten kein Honorar und leisteten

damit einen großen Beitrag zur

Finanzierung der Rekonstruierung, für

den der Verein sehr dankbar ist.

Weitere 48.200 EUR gingen in Form

von Spenden ein. Neben zwei Großspenden

in Höhe von

20.000 EUR (Ilselore-Luckow-

Stiftung) und 7.500 EUR (SSK Düsseldorf)

gingen 97 weitere Einzelspenden

ein. Der Förderverein ist froh über

die breite Unterstützung des Projektes.

Zuletzt wurden 800 EUR als Zinsertrag

und 1.100 EUR als Sonstige Erträge

verbucht.

30

Die Kosten betrugen in 2011 2.400

EUR und resultierten vor allem aus

dem Aufwand für die Öffentlichkeitsarbeit.

Hierzu wurde ein attraktiver

Internetauftritt erstellt, eine Informationsbroschüre

und ein Flyer aufgelegt

und ein Schaufenster gestaltet. Zuletzt

wurden repräsentative Bewerbungsmappen

für mögliche Stifter und Sponsoren

erstellt.

Das Ergebnis von 50.500 EUR wurde

der für die Rekonstruierung zweckgebundenen

Rücklage zugeführt. In 2011

beteiligte sich der Förderverein mit

7.500 EUR an der zum 01.10.2011

fälligen ersten Baurate. Dieser Betrag

wurde der zweckgebundenen Rücklage

entnommen. Ende 2011 betrug die

zweckgebundene Rücklage damit

105.400 EUR (Vorjahr 62.400 EUR).

Das Ziel, zum 1. Advent 2013, am Tag

der geplanten Einweihung der neuen

Schöler-Orgel, den für die Rekonstruierung

erforderlichen Betrag von

400.000 € eingeworben zu haben, ist

somit in erreichbare Nähe gerückt.

Bekanntlich unterstützt der Evangelische

Kirchenkreis Düsseldorf die Rekonstruierung

mit 200.000 EUR, so

dass der Förderverein die weiteren

200.000 EUR aufzubringen hat. Ende

2011 fehlten an diesem Finanzierungsziel

unter Berücksichtigung des

bereits bezahlten Betrages von 7.500

EUR noch 87.100 EUR.

Die Kassenprüfer, Frau Kümpel-

Bischoff und Herr Methner, bestätigten

den Kassenbericht.

Die Anzahl der Mitglieder hat sich seit

Gründung auf derzeit 55 Mitglieder


Förderverein Rekonstruierung Schöler-Orgel

verdoppelt.

Herr Wickleder beschrieb den Stand

der begonnenen Rekonstruierungsarbeiten

sowie den geplanten weiteren

Verlauf. Frau Dr. von Ferber und Frau

Dr. Scheid stellten die Öffentlichkeitsarbeit

des Vereines vor. Herr Zieger

erläuterte die Pfeifenpatenschaftsaktion.

Die bisherigen Mitglieder des Vorstandes

wurden nach Ihrer Entlastung auf

Vorschlag des Wahlleiters Klaus Kaewert

einstimmig bei Enthaltung zu

ihrer eigenen Wahl für eine neue

Amtsperiode wieder gewählt. Der Vorstand

setzt sich folgendermaßen zusammen:

Prof. Dr. Christian von Ferber

(Vorsitzender), Jörg-Steffen Wickleder

(Stellvertreter), Christoph Zieger

(Schatzmeister), Angela Blanken-

Reich (Schriftführerin), Gemeindepfarrer

Matthias Köhler, Dr. Margrit

Scheid und Dr. Liselotte von Ferber

(Beisitzer). Auch die Kassenprüfer

wurden wieder gewählt.

Mit dem Dank an die Mitglieder

schloss der Vorsitzende die Mitgliederversammlung.

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Ausblick

In den ersten vier Monaten des Jahres

2012 hat der Förderverein bereits mehr

als 25.000 EUR eingenommen. Am

Finanzierungsziel fehlen jetzt noch

knapp 62.000 EUR.

Der Dank für die erstaunliche Spendenbereitschaft

gilt den vielen Spendern,

aber auch den Mitgliedern, die

für die Ziele des Vereins geworben

haben. Manche haben auf Geschenke

zu ihren Jubiläen zu Gunsten der Rekonstruierung

der Schöler-Orgel verzichtet.

Gleichwohl ist es für die verbleibenden

19 Monate unverzichtbar, in der

Öffentlichkeitsarbeit für den Verein

und in der gezielten Ansprache von

potentiellen Förderern nicht nachzulassen,

um ohne Kreditaufnahme die letzte

Rate an den Orgelbaumeister Hubert

Fasen leisten zu können.

Die Pfeifenpatenschaftsaktion geht

weiter. Noch 765 von insgesamt 1.168

Pfeifenpatenschaften sind zu vergeben.

Beteiligen Sie sich an einem außergewöhnlichen

Projekt.

Für den

Förderverein:

Prof. Dr. Christian

von Ferber und

Christoph Zieger

Ev. Kirchengemeinde Urdenbach, Angerstraße 77,

40593 Düsseldorf, Tel. 7100080, Fax 7100081

Bankverbindung: KD-Bank e.G., Dortmund

BLZ 350 601 90, Kto.-Nr.: 1088 46 7236

Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit des

Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Urdenbach

Matthias Köhler (V.i.S.d.P.)

Lydia Frank, E-Mail: lydia.frank@trw.com

Gemeindebriefdruckerei 29393 Groß Oesingen

Nächste Ausgabe:

26. November 2012

Redaktionsschluss:

5. November 2012

31


Vorstellung Marleen Beutner

Ein neues Gesicht in der Gemeinde

Urdenbach: Marleen Beutner

Wahrscheinlich stellen Sie sich die

Fragen, wer Marleen Beutner ist und

was diese Person in der Gemeinde

Urdenbach für eine Tätigkeit ausübt?

Die folgenden Zeilen bieten den Raum

meiner Vorstellung.

Geboren und aufgewachsen bin ich in

einer ländlichen Region im Raum

Hannover. Nach meinem Abitur habe

ich an der Universität Duisburg- Essen

„Soziale Arbeit“ studiert. Mein Anerkennungsjahr

und meine ersten Berufsehrfahrungen

sammelte ich in einem

Jugendhilfezentrum im Rheinland.

Seit dem 01.03.2012 arbeite ich

beim evangelischen Jugendfreizeitstättenverein

im Kirchenkreisverband

Düsseldorf e.V.. Kurz: Ich bin als Jugendleiterin

in den Gemeinden Urden-

32

bach und Benrath tätig. Zukünftig werde

ich an der Angerstraße regelmäßige

Kindergruppen anbieten. Es wird stets

ein wechselndes Programm aus Bewegung,

Kreativität und Geselligkeit geben.

Neben diesen Angeboten stehen

monatliche Samstagsaktionen auf dem

Programm, zum Beispiel könnte es

eine Fahrradtour geben. Ich freue mich

auf die kommende Zeit in der offenen

Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde!

Ich selber wohne in Düsseldorf und

fühle mich hier sehr wohl. In meiner

Freizeit unternehme ich oftmals sportliche

Aktivitäten. Gerne fahre ich

Fahrrad, gehe joggen oder einfach

spazieren.

Sicherlich habe ich in meinem Vorstellungstext

nicht all Ihre Fragen beantworten

können. Wenn Sie mich demnächst

in der Gemeinde sehen, kommen

Sie einfach auf mich zu und sprechen

mich an. Ich würde mich über

einen Austausch mit Ihnen freuen. Bis

dahin verbleibe ich mit vielen Grüßen,

Marleen Beutner

Neue Angebote in der offenen

Kinder- und Jugendarbeit Angerstraße

Ab Juni werden in der Gemeinde Urdenbach

neue Kindergruppen angeboten.

In der gemeinsamen Zeit werden wir

in den Jugendräumen der Angerstraße

gemeinsam basteln, uns sportlich bewegen,

Spiele spielen, kochen und viel

Spaß haben!


Fußballeuropameisterschaft

Folgende Angebote wird es ab Juni

2012 in der Angerstraße geben:

Montags, 16.00 – 17.30Uhr Kindergruppe

für 10 – 12 Jährige

Montags, 18.00 – 20.00 Uhr Jugendgruppe

für 12 – 15 Jährige

Donnerstags, 16.00 – 17.30 Uhr Kindergruppe

für 6 – 10 Jährige

Zusätzlich werden 4 –5 Workshops im

Jahr angeboten, in denen wir uns immer

mit einem bestimmten Themenbereich

beschäftigen, zum Beispiel Bewegungsspiele,

Abenteuer oder Basteln.

Die Workshops sind zeitlich angesetzt

für donnerstags, 18.00 – 20.00

Uhr für 9 – 12 Jährige.

In den jetzigen Sommerferien werden

zwei Kinderausflüge stattfinden. Geplant

sind Montag, der 09.07., und

Donnerstag, der 12.07. Genaue Infos

hierzu werden folgen.

Außerdem gibt es einmal im Monat

einen Aktionstag am Samstag, der

immer im Wechsel in Urdenbach und

Benrath stattfindet. Hierzu sind jedoch

immer beide Gemeinden eingeladen.

Einige Themen stehen schon fest, die

anderen sind in der Entstehung. Die

Termine für dieses Jahr sind: 14.07.,

22.09., 13.10. (Mädchenaktionstag),

03.11. und 15.12. (Plätzchen backen

für den Weihnachtsmarkt).

Wenn Sie Fragen zu diesem Programm

haben, können Sie mir jederzeit eine

Mail an marleen.beutner@evdus.de

schreiben.

Marleen Beutner

Fußball-Europameisterschaft

Public Screening? Public Viewing?

Egal! Hauptsache: Sie wissen, was

gemeint ist.

Wie schon bei der Weltmeisterschaft

vor zwei Jahren möchten wir Sie einladen,

sich die Spiele der deutschen

Mannschaft gemeinsam mit anderen

begeisterten Fans auf der Großleinwand

im Saal des Gemeindehauses

Angerstraße anzuschauen.

Die Fußballweltmeisterschaft ist vielen

noch in Erinnerung:

Bei einem Nachmittagsspiel brachten

ungefähr 120 Kinder aus der Kita und

der Grundschule den Saal zum Kochen.

Diesmal beginnen alle Spiele

erst um 20.45 Uhr. Aber natürlich können

Sie Ihre Kinder mitbringen.

Oder: Bei einem besonders spannenden

Spiel legte ein heftiges Gewitter

unsere Anlage für einige Zeit still.

Diesmal sind wir technisch besser ausgestattet.

Falls der Saal an der Angerstraße

eventuell durch andere Veranstaltungen

belegt ist, beachten Sie bitte die

Ankündigungen in den Schaukästen.

Nun freuen wir uns zunächst einmal

auf das erste Spiel der deutschen

Mannschaft.

Deutschland- Portugal

9. Juni 2012 20.45 Uhr

Waltraud Prinz Ursula Müller

33


Vom Gemeindefriedhof und vom Geld

Vom Gemeindefriedhof und

vom Geld

Unsere Gemeinde besitzt Düsseldorfs

ältesten evangelischen Friedhof. 2007

war er 200 Jahre alt. Mitten in Urdenbach

gelegen, ist er ein Ort der Ruhe

und Besinnung, mit seinen Hecken,

Rasen und schönem Baumbestand eine

grüne Lunge im umliegenden Wohngebiet.

Im Friedhof spiegelt sich Urdenbacher

Geschichte wider. Historische

Gräber, wie die Leysieffer-Gruft,

werden erhalten und gepflegt, falls

Angehörige nicht mehr leben. 2009

wurde das Denkmal für die Toten des

ersten und zweiten Weltkriegs erneuert.

Eine ganze Reihe von Unternehmen

im Düsseldorfer Süden und der

Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge

halfen dabei mit namhaften

Spenden. Für die Gemeinde ist der

Friedhof eine Stätte gemeinsamer Erinnerung

an die Verstorbenen und ein

zentraler Ort christlichen Lebens.

Aber die Zeit geht nicht spurlos am

Friedhof vorüber. Auch er ist, wie alle

Friedhöfe, betroffen von eine Änderung

der Bestattungskultur. Die Urnenbestattungen

nehmen zu. Manche

Menschen wählen statt des Friedhofs

eine Bestattung im Meer, im Friedenswald

oder in einem Kolumbarium.

Unsere mobile Gesellschaft bringt es

mit sich, dass die Kinder oder sonstige

Angehörige oft nicht mehr am Ort

wohnen. Eine Grabpflege durch einen

Gartenbaubetrieb ist kostspielig. Die

Menschen wählen deshalb gern Bestattungsarten

mit geringem oder ohne

Pflegeaufwand. Familiengräber werden

seltener. Solchen Wünschen

34

kommt unser Friedhof mit der neuen

Rasengrabanlage entgegen.

Andererseits steigen die laufenden

Kosten des Friedhofs. Seit der letzten

Gebührenregelung im Jahr 2004 sind

die Ausgaben um rd. 50 v.H. gestiegen.

Am stärksten gilt dies für die Personalkosten,

nachdem die Gemeinde

einen tüchtigen Mitarbeiter aus einer

drittfinanzierten Stelle in den Gemeindedienst

übernahm. In der Pflege des

Friedhofs hat sich die Personalvermehrung

sehr positiv bemerkbar gemacht.

Allgemein wird anerkannt, dass sich

das Bild des Friedhofs erheblich verbessert

hat. Hier muss jetzt aber gespart

werden. Gestiegen sind die Personalkosten

aber auch insgesamt,

ebenso die Sachkosten. Die Einnah-


Vom Gemeindefriedhof und vom Geld

men konnten damit nicht Schritt halten.

Daher ist eine Gebührenerhöhung

seit langem fällig. Diese scheiterte

bisher daran, dass die kirchliche Aufsichtsbehörde

eine Gebührenkalkulation

nach den Grundsätzen des Kommunalabgabenrechts

verlangt. Dazu ist ein

Gutachten erforderlich, das Zeit und

Geld erfordert.

Jetzt ist es soweit. Das Gutachten führt

zu Gebührensätzen, die erheblich über

den bisherigen liegen, andererseits

den städtischen Gebühren nahekommen.

Die Stadt hat ihre Gebühren zuletzt

mit Beginn dieses Jahrs heraufgesetzt.

Der Friedhofsausschuss hat sich

mit einem Fachmann des Kirchenkreises

intensiv mit den Vorschlägen des

Gutachters befasst und schlägt einige

Abmilderungen vor, denen auch das

Presbyterium zustimmt. Zugleich hat

der Ausschuss die Friedhofssatzung

von 2004 eingehend überarbeitet, da

die drei Landeskirchen in NW Grund-

sätze des Friedhofsrechts in einer

Rechtsverordnung geregelt und eine

gemeinsame Mustersatzung erlassen

haben. Die Genehmigung des Landeskirchenamts

und der Bezirksregierung

steht jetzt aus. Das Presbyterium wird

die Neuregelung alsbald bekanntmachen

und für eine Erläuterung im Gemeindebrief

sorgen.

Dieter Scheven

35


Ausstellung M. E. Leibl Freizeit in Wisla

Ausstellung Maike Leibl

Finissage

Seit Februar begleiten uns in der Heilig-Geist-Kirche

die Bilder von der

Ausstellung „Ich danke Gott“ von

Maike Elsa Leibl im Gottesdienst und

bei Veranstaltungen.

Viele Menschen haben die Gelegenheit

genutzt, die Ausstellung zu besuchen

und Fragen zur Gestaltung der biblischen

Themen an die Künstlerin zu

stellen. Von den Kindergartenkindern

über die Konfirmanden und Konfirmandinnen

bis zu den Erwachsenen

waren die Bilder Anknüpfungspunkte,

die zu eigenem Nachdenken anregten.

Im Namen des Presbyteriums möchte

ich Maike Leibl und ihrem Mann Gert

Leibl herzlich danken für die Bereitschaft,

Rede und Antwort zu stehen

und uns so Zeit zu schenken.

Die Finissage findet am Samstag, den

14. Juli um 18.00 Uhr in der Heilig-

Geist-Kirche statt. Wir würden uns

freuen, wenn Sie dabei wären!

Michaela Nieland-Schuller

36

Vorankündigung

Mittwoch, 12. September 2012, 18.00 Uhr

Evangelische Dorfkirche Urdenbach

Fair Play ist nicht nur Fußball

Freizeit in Wisla vom 6. -17. Oktober

Die diesjährige Begegnung mit Jugendlichen

und Erwachsenen der evangelischen

Gemeinde Wisla in Polen

nach der Fußball EM soll bei ihrer 11.

Begegnung dazu beitragen, dass Deutsche

und Polen sich nicht nur im Wettkampf

(beim Fußball), sondern auch

auf persönlicher Ebene begegnen.

Die Freizeit richtet sich an Jugendliche

und auch Erwachsene, die keine Berührungsängste

mit Jugendlichen haben.

Allerdings stehen für Erwachsene

nur begrenzte Teilnehmerplätze zur

Verfügung. Wenn Sie Lust haben mitzufahren,

bekommen Sie im Gemeindebüro

einen Prospekt mit einem Anmeldeformular.

Die Anmeldefrist endet

am 3. September. Wir entscheiden

über die Teilnahme nach Eingang der

Anmeldung.

Michaela Nieland-Schuller und Team

Anlässlich eines Abends, an dem die Diakonie Düsseldorf ihren ehrenamtlich

Mitarbeitenden Dank sagen will, führt die Laienspielgruppe der Gemeinde

Urdenbach noch einmal das Stück

„Katharina von Bora“

ein Theaterstück von Oda-Gebbine Holze-Stäblein

auf. Zur Aufführung sind auch alle anderen Interessierten herzlich eingeladen.


Abschied im Kindergarten

Abschied im Kindergarten

Wie schnell die Zeit vergeht, merke

ich nicht an mir selber, denn die Arbeit

lässt kaum Spielraum zu langem Besinnen,

sondern an den Kindergartenkindern.

Kaum haben sie die ersten

Schritte in die Kindertagesstätte gemacht,

manchmal unter Tränen, weil

die Eltern nicht da bleiben, entwachsen

sie den Kleinkinderschuhen und werden

Schulkinder. Dass sie schon schulreif

sind, hat das Weihnachtsstück im

Familiengottesdienst am Heiligen

Abend gezeigt. Da gibt es viele gute

Fähigkeiten: Singen können und Auswendiglernen,

Schauspielern und genau

wissen, was Junge und Mädchen

nicht mag.

Ich selbst werde die großen theologischen

Fähigkeiten der Kinder, die sich

oft in unseren Kindergartengottes-

Wäscherei Wäscherei & & Heißmangel Heißmangel Adler

Adler

(ehemals Heißmangel Weber)

Gänsestraße 53

40593 Düsseldorf / Urdenbach

Tel: 0211 / 77 94 98 28

diensten „Fünf nach Neun“ zeigten,

vermissen. Ich hoffe, dass die Kinder

auch durch unsere Gottesdienste einen

Zugang zum Glauben gewonnen haben,

der weiter trägt.

Wir feiern zusammen mit den Eltern

einen Segensgottesdienst für die Kindergartenkinder,

die nun Schulkinder

werden, am 13. Juli um 15.00 Uhr in

der Heilig-Geist-Kirche. Natürlich sind

auch alle anderen eingeladen.

Michaela Nieland-Schuller

Gottesdienste im Altenheim Sana-Haus

Kolhagenstraße 15

Immer am vierten Mittwoch im Monat um 15.00 Uhr.

Gottesdienste im Haus Schlosspark

um 10.30 Uhr

Bitte die Aushänge beachten!

Wir waschen, mangeln und bügeln für Sie.

preiswert – schnell - zuverlässig

Abhol- u. Bringservice gegen geringen Aufpreis.

Parkmöglichkeit direkt vor dem Haus.

Öffnungszeiten: Mo – Fr 8.30 h – 13.00 h und 15.00 h – 18.30 h

37


Für Kinder

Kindergottesdienste

in der Ev. Kirche Urdenbach

(Sakristei) am 1. Juli

um 10.00 Uhr

parallel zum Erwachsenen-

Gottesdienst

Bitte Abkündigungen

und Plakate beachten

Kindergottesdienste in besonderer Form

Die Puppen Benni, Jenni und Motzi erzählen

biblische Geschichten am 17. Juli um 11.30 Uhr in der

Ev. Kirche Urdenbach

Bitte Abkündigungen und Aushänge in den

Schaukästen beachten.

* Menschenkindergottesdienste

38

Menschenkindergottesdienste*

am 20. Mai, 15. Juli und am

19. August um 11.30 Uhr

in der Heilig-Geist-Kirche

in der Ev. Kirche Urdenbach

am dritten Sonntag

im Monat

Es wird zurzeit überlegt, die Menschenkindergottesdienste zukünftig um 10.30 Uhr

statt 11.30 Uhr an Sonntagen zu feiern, an denen in der Heilig-Geist-Kirche kein

Erwachsenen-Gottesdienst ist. Bitte beachten Sie die Aushänge!


Ostern in unserer Kita

Ostern in unserer Kita – ein

Rückblick

Das Osterfest ist neben dem Weihnachtsfest

ein weiteres besonderes

religiöses Fest im Kindergartenjahr. In

unserer Kindertageseinrichtung bereiten

wir uns alle ganz bewusst auf dieses

Fest vor: In den Kindergartengottesdiensten

„Fünf nach Neun“ erzählt

Frau Nieland-Schuller viele Geschichten

über Jesus und seine Freunde und

über sein Leiden, seinen Tod und seine

Auferstehung. Diese Inhalte fließen

dann in den Kindergartenalltag ein und

werden dort noch einmal intensiv

nachempfunden, zum Beispiel durch

Bibelbilderbücher, Rollenspiel, intensive

Gespräche in Kleingruppen, diverse

Bastelangebote oder Singen von

kindgemäßen religiösen Liedern. In

der Vorosterzeit werden traditionell

aber auch Eier bemalt oder gestaltet,

die Kinder kochen diverse Eiergerichte,

Geschichten vom Osterhasen werden

erzählt und vorgelesen und die

sich nun stark verändernde Natur wird

betrachtet.

Ein ganz besonderer Höhepunkt in der

Vorosterzeit ist das gemeinsame Mittagessen

am Gründonnerstag im Gemeindesaal.

Am Vormittag lädt uns

Frau Nieland-Schuller zum Kindergartengottesdienst

„Fünf nach Neun“ ein.

Dort hören wir von Jesu Gesprächen

mit seinen Freunden und von dem letzten

gemeinsamen Essen mit ihnen. An

dieses Essen erinnern wir uns immer,

wenn wir zusammen das Abendmahl

feiern. Der Gründonnerstag heißt so,

hören wir von ihr, weil dieser Tag sei-

nen Namen von dem alten Wort

„gronan“ hat, das übersetzt „weinen“

heißt. Wir erfahren, dass Jesus am

Kreuz gestorben ist, dass seine Freunde

geweint haben, und dass die Frauen

ein leeres Grab vorgefunden haben.

Alle Kinder der Kita essen dann mittags

gemeinsam mit ihren Erzieherinnen,

Erziehern, Frau Nieland-Schuller

und Herrn Vuzem im schön eingedeckten

Gemeindesaal. Dies erinnert

uns an das letzte gemeinsame Essen

der Freunde mit Jesus. Nach einem

gemeinsamen Tischgebet gibt es

„grünes Essen“, in diesem Jahr eine

von unserer Köchin zubereitete Suppe

aus frischen Kräutern. Die Kinder erfahren

die Tischgemeinschaft, die sie

später in der Emmaus-Geschichte wiederentdecken.

Erst am Osterdienstag

werden dann bei uns im Garten mit

viel Eifer die gut versteckten Osterkörbchen

gesucht.

Übrigens: eine gute Tradition ist das

Gestalten der großen Osterkerze für

unsere Kirche. Jedes Jahr gestaltet eine

andere Gruppe diese Kerze, die dann

von der Gemeinde in der Osternacht

am Osterfeuer entzündet und in die

Kirche hineingetragen wird. In unseren

Kindergartengottesdiensten dürfen die

Geburtstagskinder der vergangenen

beiden Wochen diese Kerze anzünden

und sie leuchtet für uns während unseres

Gottesdienstes.

Vielleicht haben Sie Lust bekommen:

Der Kindergartengottesdienst „Fünf

nach Neun“ ist offen für alle! (in der

Regel freitags - 14-tägig)

Ines Just

39


EVONIK

"Wir mussten das Ei in die

Flasche kriegen, aber durften

nicht drücken."

(Laurenz, 5 Jahre)

Solchen und ähnlichen wissenschaftlichen

Herausforderungen – wie z.B.

dem Bau eines "U-Bootes für Gummibärchen"

oder eines "Schutzanzuges

für die Zähne" – haben sich die Kinder

des Ev. Familienzentrums Urdenbach -

Ev. Kita Südallee- im November 2011

über drei Wochen lang gestellt.

An dem Wettbewerb zum Thema Experimente

im Rahmen der EVONIK-

Kinderuni in der Rheinischen Post hat

auch die Ev. Kita Südallee teilgenommen.

So wurden die Kinder der Kita

im November und Dezember 2011 zu

kleinen Forschern und führten die täglich

in der RP erschienenen Experi-

40

mente mit großer Begeisterung durch.

Oft konnten sie das jeweils nächste

Experiment kaum erwarten und belagerten

die Erzieher bereits aufgeregt,

wenn sie morgens mit der Zeitung in

der Hand in der Gruppe erschienen.

Für die kleinen Forscher stellte es einen

besonderen Anreiz dar, vertraute

Alltagsmaterialien oder Lebensmittel

wie z.B. Zitronensaft, Milch und Pfeffer

anders als gewohnt zu verwenden,

z.B. um "Geheime Botschaften" zu

verfassen und anschließend eine eigene

Erklärung für die bisher meist unbekannten

Phänomene zu finden. So hielt

die Spannung der Kinder über mehrere

Wochen lang an.

Die Ergebnisse der Experimente in den

verschiedenen Gruppen unserer Einrichtung

wurden schriftlich festgehalten,

zur von Irene Sosnoski

(Gruppenleitung, rote Gruppe) und


Naturerleben in unserer KiTa

Jennifer Zimmermann (zweite pädagogische

Fachkraft, silberne Gruppe) neu

entworfenen Zeitung "Südallee Post"

zusammengestellt und rechtzeitig vor

Einsendeschluss an die RP geschickt –

in der Hoffnung, einen der ausstehenden

Geldpreise zu gewinnen. Das Original

und die Kopien unserer Zeitung

hängen noch in den Eingangsbereichen

der Kita als Ansichtsexemplare für

Kinder und Eltern aus.

Anfang März 2012 erhielt die Ev. Kita

Südallee schließlich die freudige

Nachricht, dass wir mit unserer Experiment-Dokumentation

einen Geldpreis

von 450 Euro gewonnen hatten. Die

kleinen Forscher waren stolz!

Die frühe naturwissenschaftliche Bildung

ist ein wichtiger Baustein unserer

pädagogischen Arbeit. Seit dem vergangenen

Jahr nehmen vier pädagogische

Fachkräfte der Einrichtung an der

Fortbildung "Haus der kleinen Forscher"

teil und setzen deren Inhalte

gemeinsam mit den Kindern in die

Praxis um. So stand beispielsweise

auch der Vater-Kind-Aktionstag 2011

unter dem Motto "Forschen und Experimentieren".

Das Ende dieser Experimentierserie

war demnach nicht das Ende des

"Forschens" in unseren Gruppen! Aufgrund

des großen Interesses der Kinder

an den Experimenten aus der RP

möchten wir das Thema Experimente

auch weiterhin aufgreifen und noch

stärker in unseren pädagogischen Alltag

integrieren.

Jennifer Zimmermann

Naturerleben in unserer KiTa

Das Erwachen der Natur ist jedes Jahr

von Neuem ein Ereignis, das die Kinder

in ihren Bann zieht.

Es wird wärmer – wir brachen keine

Matschsachen mehr – der Sand ist

locker- wir können wieder buddeln!

Die ersten Blumen wachsen auf der

Wiese – es wird wieder bunt im Garten!

Die Kindern entdecken Frühling und

sie erfahren, wie sich überall neues

Leben entfaltet:

-sie säen Kräuter, sie pflanzen Setzlinge

-sie beobachten Insekten und Schnecken

(aus leeren Marmeladengläsern

werden Tierbeobachtungsgläser*)

-sie singen Frühlingslieder

-sie bestimmen auf den Spaziergängen

durch die Kämpe und den Schlosspark

Bäume, Pflanzen und Tiere

* Bauanleitung für ein Beobachtungsglas:

In den Deckel des Glases werden

mit einem großen Nagel und einem

Hammer Luftlöcher geschlagen. Werden

Schnecken und/oder Insekten im

Glas beobachtet, wird es mit Gräsern

und frischen Blättern gefüllt. Sollen

Regenwürmer dort ein kurzzeitiges

Zuhause finden, wird das Glas mit

Erde gefüllt. Nach dem Beobachten

bitte nicht vergessen, die Tiere wieder

in die Freiheit zu entlassen!

Sabine Wißmann

41


Erziehung ohne Macht und Strafe

Aktuelle Angebote des Ev. Familienzentrums

Urdenbach zum Vormerken:

Liedergarten

Für Kinder unter drei Jahren: Sie erleben

in diesem Kurs auf spielerische

Weise, gemeinsam mit Gleichaltrigen

und ihren Eltern, Musik. Es wird gesungen,

Klängen gelauscht und getanzt.

Außerdem können die Kinder

verschiedene Materialien und Klanginstrumente

ausprobieren.

Wann: Ab dem 05.06.2012 fortlaufend

jeden Dienstag von 16.15 - 17.15 Uhr

Wo: Gemeinderäume Hochstr.8

Wer: Heike Lammersen

Kosten: 21,00 €

Erziehung ohne Macht und Strafe

Wie würden Sie reagieren, wenn sich

Ihr Kind wieder mal wütend auf den

Boden wirft, zu spät nach Hause

kommt oder Ihnen entgegen schreit:

„Ihr seid gemein! Ich suche mir andere

Eltern!"? Kinder erziehen bringt Eltern

oft an die Grenzen der eigenen Fähigkeiten.

Das Gordon-Familientraining

vermittelt Eltern Einsichten und Fertigkeiten,

um die Beziehung zwischen

sich und den Kindern befriedigender

zu gestalten und auftretende Konflikte

zur Zufriedenheit aller zu regeln.

Wann: 10.09.2012 (Infoabend)

Ab dem: 17.09.2012 10 Termine

(insgesamt 30 Unterrichtsstunden)

Wo: Gemeinderäume Hochstr. 8

Wer: Erni Bremkens

Kosten: 75,00 €

42

Nähere Infos und weitere Angebote

finden Sie in unserem demnächst ausliegenden

Flyer oder im Schaukasten

der Heilig-Geist-Kirche.

„Gott singend in euren Herzen"

Kol 3,16

Liebe Gemeinde!

Haben Sie Spaß und Freude am Musizieren

und im Umgang mit Kindern?

Können Sie sich vorstellen, einmal

vormittags in der Woche zu uns in die

Kita zu kommen und mit den Kindern

zu singen, musizieren, tanzen oder

etwas Kreatives zu gestalten? Dann

sind Sie bei uns richtig.

Wir suchen ehrenamtlich engagierte

Menschen, die uns in unserer musikpädagogischen

Arbeit mit den Kindern

unterstützen und unseren Kita-Alltag

musikalisch bereichern möchten. Unterstützt

werden Sie dabei von mir,

Josefine Winkler, und vom Referat

Ehrenamt der Diakonie, die mit uns

gemeinsam das Projekt „Musikwerkstatt“

in unserer Kita initiiert.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an

Lydia Rauch, MachMit – Die Freiwilligenzentrale

der Diakonie, Tel: 0211 –

7353 – 334 oder direkt an mich:

J. Winkler: 0211 – 60 28 657

Wir freuen uns sehr, von Ihnen zu hören

Ihre Josefine Winkler


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43


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Düsseldorf-Urdenbach

0211-7 00 08 32

Garten– und Landschaftsbau GmbH

• Elektro-Haustechnik

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40593 Düsseldorf • Urdenbacher Acker 9a

Tel. 0211 / 70 54 55 • Fax 0211 / 701679

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Telefon 71 18 71 7

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Abkürzungen:

FamGD Familiengottesdienst

GD Gottesdienst

GBR Gemeindebriefredaktion

JUTU 98 Jugendtreff

m.A. mit Abendmahl

KiGo Kindergottesdienst

KiTa Kindertagesstätte

MeKiGo Menschenkindergottesdienst

n. V. nach Vereinbarung

46

Gemeindebrief

Austräger / -innen gesucht

Damit unser Gemeindebrief druckfrisch

bei Ihnen ankommt, brauchen wir

Menschen, die ihn zu Ihnen bringen.

Wenn Sie Lust auf einen Spaziergang

„mit Gepäck“ haben, rufen Sie uns an!

(71 000 80)


Pitter Press

P i t t e r P r e s s

Liebe Odebachs,

schon wieder ein Lied als Titelthema

des >Gemeindekurier


48

Für Für Für Kinder Kinder

Kinder

Gruppen und Kreise

Gemeindehaus Gemeindehaus Angerstraße Angerstraße Angerstraße 77

77

Kinderchor (1. - 2. Klasse)

Dienstag 15.15-16.00 Uhr

Kinderchor (3. - 4. Klasse)

Dienstag 16.15-17.00 Uhr

Flötengruppe I

Dienstag 14.00-14.30 Uhr

Flötengruppe II

Dienstag 14.30-15.00 Uhr

Flötengruppe III

Dienstag 17.00-17.30 Uhr

Flötengruppe IV - VII

Donnerstag 14.00-16.00 Uhr

Film-FEST (monatlich)*

Samstag 15.00-18.00 Uhr

Töpfern mit Kindern auf Anfrage

Für Für Jugendliche

Jugendliche

Konfirmandenunterricht

Dienstag 16.30-19.00 Uhr

Für Für Erwachsene

Erwachsene

Kirchenchor (Probe)

Dienstag 19.30-21.00 Uhr

Flötenkreis (14-tägig)*

Mittwoch 18.00-19.20 Uhr

Bibelgesprächskreis

1. Mittwoch im Monat*

18.00-19.00 Uhr

Besuchsdienstkreis

letzter Mittwoch im Monat*

18.00-19.00 Uhr

Christlich-philosophischer

Gesprächskreis

1. Mittwoch im Monat *

20.00-22..00 Uhr

Gitarrenkreis - Anfänger

1. und 3. Donnerstag im Monat

19.00-20.00 Uhr

vorherige Anmeldung erbeten

Gitarrenkreis - Fortgeschrittene

1. Donnerstag im Monat

20.00-21.30 Uhr


Gemeindezentrum

Gemeindezentrum

Südallee Südallee Südallee 98 98

98

Für Für Kinder

Kinder

Offene Tür für Kinder

und Jugendliche

Mi / Do / Fr 15.00-19.00 Uhr

Offener Treff

Dienstag 17.00-19.00 Uhr

JUTU 98

Für Für Jugendliche

Jugendliche

Offener Treff

Dienstag 19.00-22.00 Uhr

JUTU 98

Konfirmandenunterricht

Dienstag 16.30-18.00 Uhr

Werkstattchor

Donnerstag 18.30-20.00 Uhr

Bahnhof Bahnhof Benrath

Benrath

Seniorenwandergruppe,

Donnerstag 9.00 Uhr

Wander– und Radtouren

(monatlich)*

Samstag 8.30 Uhr

Gruppen und Kreise

Für Für Erwachsene

Erwachsene

Dienstagmorgen - Treff (monatlich)*

Dienstag 9.00-11.00 Uhr

Seniorenkreis

Donnerstag 15.00-17.00 Uhr

Werkstattchor

Donnerstag 18.30-20.00 Uhr

Frauenkreis (monatlich)*

Donnerstag 20.00-22.00 Uhr

Ökumenischer Gesprächskreis

(14-tägig)*

Dienstag 19.00-21.00 Uhr

Besuchsdienstkreis

letzter Freitag im Monat*

16.30 Uhr

Alte Alte Dorfschule

Dorfschule

Hochstraße Hochstraße 8

8

Theologie und Poesie (monatlich)*

Donnerstag 19.30-21.00 Uhr

Männerkochen

2. Freitag im Monat 19.00 Uhr

Salsatanzen Salsa rueda

1. und 3. Freitag im Monat

19.00 Uhr

* Die genauen Termine entnehmen Sie bitte den Abkündigungen in den

Gottesdiensten und den Aushängen in den Schaukästen

49


Kontakte

50

Evangelische Evangelische Kirche

Kirche

Urdenbach

Urdenbach

Pfarrer Matthias Köhler

Hochstraße 8, Sprechstunde

nach Vereinbarung, Tel. 22 087 06,

matthias.koehler@evdus.de

Küster Michael Winter

Angerstraße 77, Tel. 600 850 74

Mobil: 0179/5905077

michael.winter@ev-kircheurdenbach.de

Kantor Jörg-Steffen Wickleder

Büro Angerstraße 77,

Tel. 71 000 82, Fax 71 000 81

kantor-jswickleder@web.de

Kindertagesstätte Hochstraße

Sabine Wißmann, Hochstraße 8

Tel. 71 76 64,

kita.hochstrasse@diakonieduesseldorf.de

Für Für beide beide Pfarrbezirke

Pfarrbezirke

Heilg Heilg-Geist

Heilg Geist Geist-Kirche

Geist Kirche

Pfarrerin Michaela Nieland-

Schuller, Südallee 98

Tel. 70 054 70, Fax 97 059 87

michaela.nieland-schuller@web.de

Küster Aldo Vuzem

Südallee 98, Tel. u. Fax 70 81 10

Mobil: 0179/5905078

vuzzi@t-online.de

Kantorin Ulrike von Weiß

Alte Landstraße 182,

40489 Düsseldorf

Tel. 47 908 74

Ulrike.von.weiss@web.de

Ev. Familienzentrum Südallee

Ines Just, Südallee 98

Tel. 70 86 88,

kita.suedallee@diakonieduesseldorf.de

Gemeindebüro und Friedhof, Gabriele Stürck, Angerstr. 77,

8.00 - 12.00 Uhr, Tel. 71 000 80, Fax 71 000 81,

gemeindebuero@ev-kirche-urdenbach.de

Ev. Kirchenkreis Düsseldorf, Koordinator Herr Söhnchen,

Tel.-Nr. 0211-95757319, ralf.soehnchen@evdus.de

JUTU 98, Jugendleiterin Gabi Sonner, Südallee 98, Tel. 70 001 25,

jutu98@evku.de

Leben im Alter-Zentrum, Julius-Raschdorff-Straße 2, 40595 Düsseldorf,

Tel. 75 848-207

Diakoniebüro Angerstraße 75a, Die. 14.00-17.00 Uhr, Mi. 13.00-15.00 Uhr,

Tel. 200 38 04

Weitere Informationen unter www.ev-kirche-urdenbach.de


Schäferwagenkirche Engel auf Zeit gesucht

Urdenbach baut Schäferwagenkirche

Nach vielen Vorbereitungen, Diskussionen

und Planungen soll in diesem

Jahr mit dem Bau der Urdenbacher

Schäferwagenkirche begonnen werden.

Ein PKW-Anhänger wird durch Um-

und Ausbauten in eine Miniaturausgabe

der Urdenbacher Dorfkirche verwandelt.

Mit dieser mobilen Kirche

werden wir zukünftig Gottesdienste an

den ungewöhnlichsten Stellen feiern

können. Auch andere Düsseldorfer

Gemeinden haben bereits Interesse

bekundet, sich die Urdenbacher Kirche

auf Rädern ausleihen zu können.

Um die Idee einer mobilen Kirche

Gestalt annehmen zu lassen, brauchen

wir Kirchenbauerinnen und Kirchenbauer,

die gemeinsam (unter fachkundiger

Anleitung) Hand anlegen. Wenn

Sie schon immer mal eine Kirche bauen

wollten – hier ist die Gelegenheit!

Lassen Sie’s mich einfach wissen:

0211 – 220 87 06 oder

matthias.koehler@evdus.de

Matthias Koehler

Engel auf Zeit gesucht

wellcome – Praktische Hilfe für Familien

nach der Geburt. Das Baby ist da,

die Freude ist riesig – und nichts geht

mehr. Babystress pur, aber keine Hilfe

weit und breit. Denn immer öfter sind

Eltern und Freunde über das ganze

Land verstreut – nur nicht in der Nachbarschaft.

wellcome, ein Angebot der evangelischen

Familienbildung, sucht ehrenamtliche

Mitarbeiterinnen, die Mütter

stundenweise entlasten. Gesucht werden

Frauen, die Freude am Umgang

mit Kindern haben und über ein besonderes

Einfühlungsvermögen verfügen.

Ehrenamtliche Fortbildungsangebote,

Versicherungsschutz und Erstattung

von Fahrtkosten sind selbstverständlich.

Weitere Informationen:

Bergit Fleckner-Olbermann

efa, Ev.Familienbildung

Fürstenwall 186

40215 Düsseldorf

0211 – 416 58 869

duesseldorf@wellcome-online.de

www.wellcome-online.de

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