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TU9 DANA

Newsletter 1 2012

1. 1


Liebe TU9-DANA-Mitglieder, liebe Partner,

es gibt viel Neues bei TU9!

Wir freuen uns darüber, in diesem Jahr

wieder eine TU9-ING-Woche anzubieten.

Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse, die

sich für ein technisches oder naturwissenschaftliches

Studium interessieren, können

an diesem einwöchigen Schnupperstudium

teilnehmen. Dabei wird ein Solarhaus

besichtigt, „Europas Tor zum Weltraum besucht“

und aus einer alten Kartoffelchips-

Verpackung ein Lautsprecher konstruiert.

Ein Grillabend mit Mitgliedern des Alumni-

Netzwerks TU9 DANA darf natürlich nicht

fehlen. Die TU9-ING-Woche findet statt an

der TU Berlin und der TU Darmstadt. Sie wird

gefördert im Rahmen des DAAD-BIDS-Programms

und finanziert aus Mitteln des Auswärtigen

Amtes. Weitere Informationen für

Interessierte finden sich im Internet unter

www.tu9.de/studium/tu9-ing-woche2012.php.

Wir haben uns vorgenommen, künftig

noch mehr Schülerinnen und Schüler über

ein MINT-Studium – also Mathematik, Informatik,

Naturwissenschaften und Technik

- zu informieren. Bei so vielen Deutschen

Schulen, verteilt über den ganzen Globus,

bieten wir ab sofort unsere E-Beratung an:

Live mit Videobild und Ton geben wir Informationen

und beantworten Fragen. Schon

drei Mal haben wir die E-Beratung mit

Deutschen Schulen realisiert - die Rückmeldungen

sind sehr, sehr positiv. Mehr

dazu in diesem Newsletter.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre!

Herzlichst,

Venio Piero Quinque

(Geschäftsführer TU9)

Inhalt

3 Der Weg vom „heimischen“ Ausland

ins „fremde“ Heimatland

5 Die Deutsche Schule Montreal zu Besuch

an der TU München

6 Besuch am Colégio Aleman Santa Cruz

de Tenerife, Spanien

8 TU9-Vizepräsident an der Deutschen

Schule Montreal

9 TU9 baut Kooperationen mit Deutschen

Schulen im Ausland aus

11 TU9 beim Wettbewerb „365 Orte im

Land der Ideen“ 2012 ausgezeichnet

12 Special: E-Beratung

Funktionsweise und Ablauf

1. Beratung: Deutsche Schule Quito

2. Beratung: Deutsche Schule Cali

3. Beratung: Deutsche Schule Teneriffa

Schülerstimmen zur E-Beratung

17 Impressum

1. 2


Zurück in die „fremde“ Heimat

Mit knurrendem Magen schaue ich in

meinen leeren Kühlschrank. Es ist Sonntag.

Die Geschäfte sind geschlossen. Nach

einem Sainsbury oder Tesco suche ich

vergeblich. Es existieren viele kulturelle

und gesellschaftliche Unterschiede zwischen

England und Deutschland. Doch

sind es oft Kleinigkeiten, die sich im Alltag

immer wieder bemerkbar machen.

Auch wenn es bloß die Öffnungszeiten

von Geschäften sind. Als ich zurück nach

Deutschland zog, war mir durchaus bewusst,

dass sich Vieles verändern würde.

Man verlässt das Elternhaus und ist von

nun an auf sich allein gestellt. Gerade der

Papierkram erwies sich dabei als Hürde.

Sobald ich endlich eine Wohnung gefunden

hatte, musste ich von einem Amt

zum Nächsten rennen. Ob zu dem Einwohnermeldeamt,

der Führerscheinstel-

Der Weg vom „heimischen“ Ausland ins „fremde“ Heimatland

Bericht von TU9-DANA-Mitglied Nadja Henningsen

le oder der Fakultät. Alle benötigten Informationen,

Nachweise oder Ähnliches

und am besten sofort. Glücklicherweise

war dieses Aktenchaos innerhalb von

wenigen Wochen erledigt und ist schnell

wieder vergessen.

Zwischen zwei Kulturen

Als ich nach England zog vermisste ich

viele „typisch deutsche“ Sachen. Der Geruch

von frischem Brot, wenn man zum

Bäcker geht, die im Vergleich sehr geringen

Lebenskosten und manchmal auch

die deutsche Sprache beim Bummeln

durch die Stadt. Zu diesem Zeitpunkt

konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich

zurück in Deutschland, auch viele britische

Eigenheiten vermissen würde. Für

ein Museum zu zahlen erschien mir mit

einem Mal unsinnig. Die Leute auf der

Straße wirkten unfreundlich, da sie sich

Nadja studiert im 2. Semester Wirtschaftsingenieurwesen/Maschinenbau

an der TU Braunschweig

und hat ihr Abitur an der Deutschen

Schule London gemacht.

...Fortsetzung auf der nächsten Seite

1. 3


oft nicht entschuldigen, wenn sie dich

anrempeln. Auch das Fahren auf der für

mich nun verkehrten Seite war zu Beginn

eine wahre Herausforderung. Viele Verkehrsregeln

wie Rechts-vor-Links musste

ich mir erst aneignen und andere ergeben

für mich noch immer keinen richtigen

Sinn. London war zu meiner Heimat

geworden, dort ging ich zur Schule, habe

Freunde kennen gelernt und mich wohl

gefühlt. Gerade der Zusammenhalt der

Deutschen Community an der DSL (Deutsche

Schule London) fehlte mir zu Beginn

sehr. Jeder kannte jeden und man unterstützte

sich stets gegenseitig. Die deutsche

Sprache hatte einen miteinander verbunden

und alle saßen im selben Boot. An

einer großen Universität ist das zu Beginn

anders. Natürlich wird einem der Einstieg

relativ leicht gemacht, doch wenn man

im Audimax sitzt, muss man oft erst nach

Der Weg vom „heimischen“ Ausland ins „fremde“ Heimatland

Bericht von TU9-DANA-Mitglied Nadja Henningsen

bekannten Gesichtern suchen. Allein in

diesem Raum sitzen schließlich mehr Personen

als es an der ganzen DSL gab.

Unistart: eine Veränderung, egal wo

Zwar waren die ersten paar Monate

schwer, da viele Kommilitonen am Wochenende

mal eben nach Hause fahren,

um alte Freunde und Familie wieder zu

sehen, während man selber diese Möglichkeit

nicht hat. Doch im Rückblick war

es für mich die richtige Entscheidung in

Deutschland zu studieren. Natürlich ist

es eine Veränderung, doch mit dem Unistart

verändert sich das Leben immer,

egal in welchem Land man studiert. Es

ist leicht sich zu integrieren und es entstehen

schnell neue Freundschaften. In

Deutschland sind nicht nur die Studiengebühren

geringer als in den meisten

anderen Ländern, sondern auch die Bil-

dung ist international hoch anerkannt.

Gerade bei technischen Studiengängen

gibt es viele Möglichkeiten auch außerhalb

der Universität in Form von Praktika

oder Werkstudententätigkeiten Erfahrungen

zu sammeln, da es viele bekannte

Firmen der Automobilbranche, Schwerindustrie

und ähnlichem in der Umgebung

gibt. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass

diese Betriebe Studenten mit längerem

Auslandsaufenthalt meistens mit offenen

Armen empfangen.

Wahlheimat offen

Dennoch bedeutet meine Entscheidung

in Deutschland zu studieren noch lange

nicht, dass ich mich gegen das Ausland

entschieden habe. Die TU9 bietet mir viele

Möglichkeiten, für ein oder sogar mehrere

Semester wieder zurück in meine alte

Heimat zu gehen.

1. 4


Die Deutsche Internationale Schule Montreal zu Besuch an der TU München

Erste Station: Flug über München

Die Deutsche Schule Montreal (Alexander

von Humboldt Schule) war

Ende März mit einer 8. Klasse zu

Besuch an der TU München. Begonnen

wurde der Tag mit einem interaktiven

Rundflug über München

im Flugsimulator des Lehrstuhls für

Flugsystemdynamik, bei dem die

Schüler auch selbst Hand ans Steuer

legen durften. Darauf folgte bei

wunderschönem Wetter eine Campusführung

einer Studentin durch

die in Garching angesiedelten Fakultäten,

die nach den Wünschen

der begleitenden Lehrkraft ein Stu-

Parabelrutsche (Foto: Technische Universität München)

dium in Deutschland

schmackhaft

machen sollte.

Rutschen „auf Mathematisch“

Abschließend gab

es nach einem kräftigendenMittagessen

einen kleinen

Rutschwettbewerb

auf den Parabelrutschen

des Mathematik-Informatik-

Gebäudes.

(Christine Tumpek)

1. 5


Besuch am Colegio Alemán Santa Cruz de Tenerife

TU9-DANA-Botschafter Pedro Maristany de las Casas (3. Semester Mathematik, TU Berlin)

Pedro Maristany de las Casas erzählt von TU9 (Foto:

Pedro Maristany de las Casas)

Ein Besuch an der ehemaligen

Schule mal anders!

Ehemalige, die im Rahmen eines

Heimataufenthalts entscheiden die

alte Schule zu besuchen,

empfinden dies als eine

besondere Aktion und

sind gespannt, was sie

erleben werden. Was

aber, wenn man durch

die Tür geht und weiß,

dass ein Teil der Schule

gespannt darauf wartet,

was man selber zu

erzählen hat? Ungefähr

so lautete mein Gedankengang,

als ich im Dezember

2011 die Deutsche

Schule/Colegio Alemán

Santa Cruz de Tenerife

besuchte, um als TU9-

DANA-Mitglied einen

Vortrag vor den ca. 80 Schülerinnen

und Schülern der Oberstufe zu halten.

45 Minuten Informationen in entspannter

Atmosphäre

Unterstützt durch die mir mitgegebene

Präsentation über die führenden

Technischen Universitäten in

Deutschland, die im Voraus gesammelten

Zukunftsvorstellungen von

den Teilnehmenden und meine eigenen

Erfahrungen in Studium und

Alltag im Ausland, durfte ich in einer

entspannten Stimmung 45 Minuten

lang referieren. Meine Informationen

wurden mit großer Begeisterung aufgenommen.

Die vielen Nachfragen,

die ich in einer anschließenden Besprechung

in sich nach Interessenschwerpunkten

bildenden Gruppen

oder per Mail führte, zeigen, dass die

Schüler/-innen die Möglichkeit, mit

...Fortsetzung auf der nächsten Seite

1. 6


Besuch am Colegio Alemán Santa Cruz de Tenerife

TU9-DANA-Botschafter Pedro Maristany de las Casas (3. Semester Mathematik, TU Berlin)

einer ihnen noch bekannten Person

über ein Studium im Ausland zu reden,

sinnvoll ausnutzen.

Antworten auf „Alltagsfragen“

Nicht nur das Angebot der einzelnen

Universitäten, sondern tiefer greifende

Fragen bezogen auf Wohnmöglichkeiten

für Studenten oder

Unterschiede zwischen dem Alltag

auf unserer Insel und dem einer großen

deutschen Stadt, zeigten, dass

der Gedanke, für das Studium nach

Deutschland zu ziehen, ausgereift

war.

Ansprechpartner auf Augenhöhe

Die Möglichkeit, auf der Website der

TU9 DANA Kontaktpersonen finden

zu können, die, wie

die Teilnehmenden

im Laufe des Vortrags

mitbekommen haben,

durchschnittliche, bodenständige

Studenten

sind, die jedoch ein

besonderes Verständnis

für deren Situation

haben, sorgte ebenfalls

für große Begeisterung.

Warten auf den Studienstart

Nun bleibt es zu hoffen,

dass die Wartezeit auf das, was

ich zu erzählen hatte, sich gelohnt

hat und viele sich nun ermutigt

80 Elft- und Zwölftklässler hören interessiert zu

(Foto: Pedro Maristany de las Casas)

fühlen, das Studium an einer der

TU9-Universitäten in Deutschland

durchzuführen.

Pedro Maristany de las Casas

1. 7


TU9-Vizepräsident besucht die Deutsche Internationale Schule Montréal

Prof. Prömel, TU9-Vizepräsident, beantwortet Fragen

der Schüler der DIS Montreal (Foto: DIS Montreal)

Deutschland am konkreten Beispiel

Im Rahmen einer Reise zu Partnerinstitutionen

in Kanada besuchten

am Freitag, 2. März 2012 Professor Dr.

Hans-Jürgen Prömel, TU9-Vizepräsident

und Präsident der TU Darmstadt,

und Michelle Cunningham

Wandel,

Senior Manager International

Relations

der TU Darmstadt,

die Alexander von

Humboldt Schule in

Montréal. Professor

Prömel hielt eine

Präsentation über

die Studienmöglichkeiten

in Deutschland

am Beispiel

der TU Darmstadt

und beantwortete

danach ermutigend

und geduldig die vielen Fragen der

Schüler und Schülerinnen. Die Schüler

waren sehr aufmerksam und

wissbegierig und freuten sich offenkundig

über diesen Besuch.

Positive Nachwirkung

In einer anschließenden E-Mail schreibt

der Oberstufenkoordinator Detlef Seidel:

„Wie sicher auch Sie gespürt haben,

haben Sie durch Ihren Vortrag die

Schülerinnen und Schüler nicht nur

mit vielen interessanten Informationen

über ein Studium in Deutschland versorgt,

sondern es ist Ihnen gelungen,

die Schüler an der richtigen Stelle ‚abzuholen‘.

Die einerseits sehr entspannte

und lockere, andererseits aber auch

konzentrierte Atmosphäre war dazu

angetan, die Schüler zu Fragen zu ermutigen,

sie vom Wert einer deutschen

internationalen Abiturprüfung (DIAP)

zu überzeugen und schließlich auch

konkreter über ein Studium am Standort

Deutschland nachdenken zu lassen.“

(Michelle Cunningham Wandel)

1. 8


TU9 baut die Zusammenarbeit mit Deutschen Schulen im Ausland aus

Schulleitertagung bringt Kooperationsverträge mit 15 weiteren Schulen

Netzwerken im Auswärtigen Amt

Vom 4. bis 6. Januar 2012 nahm TU9

an der jährlich stattfindenden Schulleitertagung

der Zentralstelle für Auslandsschulwesen

im Auswärtigen Amt

teil. Die ZfA hatte alle Leiterinnen und

Leiter der 140 Deutschen Schulen im

Ausland eingeladen. TU9 nutzte diese

Gelegenheit, seine Zusammenarbeit

mit den Deutschen Schulen auszubauen

und zu festigen.

Gegen den Fachkräftemangel

Ein wichtiges Thema der Konferenz im

Auswärtigen Amt war die Bedeutung

der Deutschen Auslandsschulen im

Hinblick auf den Fachkräftemangel in

Deutschland: Staatsministerin Cornelia

Pieper, MdB, betonte in ihrer Rede,

dass die Schulen in Zukunft eine noch

wichtigere Rolle für die Entwicklung

des Wirtschafts-,

Wissenschafts- und

Hochschulstandortes

Deutschland

spielen würden.

Mit der Zusammenarbeitzwischen

TU9 und den

Deutschen Schulen

im Ausland leisten

die beteiligten

Partner einen

entscheidenden

Beitrag zur internationalenNachwuchsgewinnung

für die MINT-Fächer:

Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaften

und Technik.

Gemeinsam für mehr internationalen MINT-Nachwuchs in

Deutschland (vlnr): Dr. Thomas Schmitt (Leiter des Referates

605 im Auswärtigen Amt), Joachim Lauer (Leiter der

ZfA), Carola Weicksel (TU9-Mitarbeiterin DAS), Venio Piero

Quinque (TU9-Geschäftsführer), Reinhard Löchelt (Fachbereichsleitung

ZfA 3 - Pädagogisches Personal/Öffentlichkeitsarbeit)

(Foto: ZfA/Judith Weyer)

...Fortsetzung auf der nächsten Seite

1. 9


TU9 baut Kooperationen mit Deutschen Schulen im Ausland aus

Schulleitertagung bringt Kooperationsverträge mit 15 weiteren Schulen

Die Schulleiter und die TU9 freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

(Foto: ZfA/Judith Weyer)

Mehr als 70 Deutsche Schulen sind

TU9-Kooperationspartner

Im Rahmen der Schulleitertagung

schloss TU9 Kooperationsvereinbarungen

mit 15 weiteren Deutschen Aus-

landsschulen.

Auf diese Weise

hat TU9 seine

Zusammenarbeit

mit über 70 der

140 Deutschen

Schulen im Auslandinstitutionalisiert.

TU9-Angebot

für Deutsche

Schulen

Um die Schüler

über ein Studium

der MINT-

Fächer zu informieren,

organisieren die TU9 exklusive

Universitätsbesuche für DAS-Schülergruppen

auf Deutschlandbesuch. Fakten

zum MINT-Studium liefern zudem

die speziell für die Schüler Deutscher

Auslandsschulen entwickelten Broschüren

sowie die TU9-Website. Anfang

2012 wurde als zusätzlicher Studieninformationskanal

die E-Beratung

eingeführt.

Über 130 TU9-DANA-Mitglieder

Zudem hat TU9 das stetig wachsende

Netzwerk für Absolventen Deutscher

Schulen im Ausland – kurz:

TU9 DANA – gegründet. Die rund 130

TU9-DANA-Mitglieder informieren als

Botschafter an ihren früheren Schulen

und erleichtern Absolventen Deutscher

Auslandsschulen den Studienstart in

Deutschland.

Übersicht über die TU9-Partnerschulen im

Ausland

1. 10


TU9 beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ 2012 ausgezeichnet

„Kluge Köpfe für Deutschlands Hörsäle“

Mit dem Projekt „Kluge Köpfe für

Deutschlands Hörsäle: Technische Unis

werben bei internationalen Studienanfängern

für ein MINT-Studium“ gehört

TU9 zu den 365 „Ausgewählten

Orten 2012“. Dies gab die Standortinitiative

„Deutschland – Land der Ideen“

am 31. Januar 2012 in Berlin bekannt.

Am 31.08.2012 wird das TU9-Projekt im

Rahmen der TU9-Mitgliederversammlung

in Berlin ausgezeichnet.

365 Innovationen für Deutschland

Die Preisträger im Wettbewerb „365

Orte im Land der Ideen“ gehen kreative

Wege, setzen Ideen erfolgreich

um und fördern so Innovationen in

Deutschland. Die Auszeichnung wird

gemeinsam von der Standortinitiative

„Deutschland – Land der Ideen“

und der Deutschen Bank vergeben.

Aus über 2.000 Bewerbungen hat die

Expertenjury aus Wissenschaftlern,

Wirtschaftsmanagern, Journalisten

und Politikern TU9 für die Kategorie

Bildung ausgewählt: Die 365 Preisträger

des Wettbewerbs seien Indikatoren

für die ausgeprägte Innovationskultur

Deutschlands und Spiegelbild bedeutender

Zukunftstrends.

TU9 zusätzlich als Bundessieger 2012

nominiert

Im Laufe des Jahres wird es noch einmal

für alle Preisträger spannend: Aus den

365 „Ausgewählten Orten 2012“ kürt

die Jury für jede Wettbewerbskategorie

jeweils einen Bundessieger. Diese stehen

als Leuchttürme für die inhaltliche

Qualität des Wettbewerbs und die Innovationskraft

Deutschlands. 18 „Ausgewählte

Orte 2012“ wurden für diese

zusätzliche Auszeichnung nominiert.

In der Kategorie „Bildung“ gehört TU9

zu den drei Nominierten.

Weitere Informationen zur Auszeichnung

1. 11


Erfolgreich eingeführt: Die TU9-E-

Beratung

Im Februar 2012 hat TU9 einen neuen

Studieninformationskanal für Deutsche

Auslandsschulen eingeführt.

Drei erfolgreiche Pilotdurchläufte

bestärken die TU9-Mitarbeiter, die

E-Beratung als regelmäßiges Instrument

für die Information studieninteressierter

Auslandsschüler zu etablieren.

Präsentation in Echtzeit

Bei der E-Beratung hält ein TU9-Mitarbeiter

aus Deutschland eine Präsentation,

die in Echtzeit via Internet

übertragen wird – mit Vortragsfolien,

Video und Ton. Da die Schüler ihre

Fragen über das Chatfenster stellen,

beläuft sich der technische Aufwand

für die teilnehmende Schule auf ei-

E-Beratung für Schüler Deutscher Auslandsschulen

Funktionsweise und Ablauf der Live-Präsentation übers Internet

nen internetfähigen

Computer mit Beamer

und Lautsprechern.

Ergänzend

erzählen Botschafter

des Netzwerks

TU9 DANA (Deutsche

Auslandsschulen

– Netzwerk

für Absolventen)

von

ihren Erfahrungen

beim

Studienstart

und können

den Schülern

so Hemmungen vor

der Aufnahme eines Studiums in

Deutschland nehmen. (cw)

Demovideo zur TU9-E-Beratung

1. 12


Ivonne Noboa,

Studienberaterin

der DS Quito

„Liebe Frau

Weicksel, wir

möchten uns

herzlich für die

online Studienberatung

und

Unterstützung

bei Ihnen und bei Marco Rodriguez sowie

seinem Kommilitonen bedanken.

Es ist toll, dass alles so reibungslos und

gut funktioniert hat. Sie haben unseren

Schülern sehr geholfen und es konnten

viele offene Fragen geklärt und beant-

E-Beratung für Schüler Deutscher Auslandsschulen

1. Pilotdurchlauf mit der Deutschen Schule Quito

E-Beratung mit der Deutschen Schule Quito

DANA-Beteiligung: zwei Studenten der TU Braunschweig

Teilnehmer: 85 Zwölftklässler

Termin: 17. Februar 2012, Dauer: 90 Minuten

wortet werden, worüber unsere Schüler

sehr froh sind. Sie können sich nun mit

einem sicheren Gefühl an die Bewerbungen

für ein Studium in Deutschland

heranwagen. Wir würden uns freuen,

wenn wir weiterhin in gutem Kontakt

bleiben.“

Mauricio Machado-Schmidt (l.)

und Marco Rodriguez, TU9 DANA

„Schüler der 12. Klasse von der

Deutschen Schule in Quito zu beraten

und ihre Fragen zu beantworten

war eine sehr bereichernde Erfahrung.

Diese Situation hat uns an

unser eigenes Erlebnis erinnert als

wir unser Abitur

gemacht haben. Es

hat uns gefreut, dass

die Schüler Interesse

gezeigt haben in

Deutschland zu studieren. Wenn sich

die Gelegenheit wieder ergeben würde,

würden wir gern noch mal teilnehmen.

Es ist natürlich viel besser als Schüler,

wenn man die Meinung von Studenten

live hören und die Fragen direkt stellen

kann, aber eine E-Beratung ist ein guter

und praktischer

Ersatz

dafür. Wir finden,

dass die

Schüler offener

mit Studenten

reden, die in

der gleichen

Situation sind.

So eine Unterhaltung

ist die perfekte Ergänzung zu

einer interessanten und motivierenden

Vorstellung über das Studium und das

Leben in Deutschland.“

1. 13


Valerie Bode-

Aristizabal,

Leiterin InternationaleAngelegenheiten

der

DS Cali

„Ich bin sehr stolz

und froh, dass

wir ein solches

technisches aber auch inhaltlich aufregendes

Szenario bieten konnten. Für

unsere Schüler und die Studenten aus

Cali war es eine einmalige Erfahrung und

hat gezeigt, wie sehr die geographischen

Grenzen verschwimmen oder besser ver-

E-Beratung mit der Deutschen Schule Cali

DANA-Beteiligung: Promovend der TU Berlin

Teilnehmer: ca. 200 Oberstufenschüler, Eltern

und Bachelorstudierende

Termin: 20. Februar 2012, Dauer: 90 Minuten

E-Beratung für Schüler Deutscher Auslandsschulen

2. Pilotdurchlauf mit der Deutschen Schule Cali

schwinden. Für mich war es auch eine

Herausforderung, denn Übersetzungen

per Videokonferenz hatte ich bisher

auch noch nie gemacht gehabt. Wir sind

froh, dass alles gut geklappt hat und die

TU9 unser Partner ist und bleibt.“

Francisco Velazquez Escobar, TU9 DANA

„Soll man in Deutschland studieren?

Und wenn ja, wer kann mich darüber

informieren? Als ich noch zur Deutschen

Schule ging, waren unsere einzigen Ansprechpartner

die Lehrer. Der eine kannte

die eine oder die andere Universität, aber

genaueres konnte man nicht erfahren. Es

sei denn, man hatte Glück und

jemand aus Deutschland hatte

gerade einen Vortrag über z.

B. in meinem Fall die Technische

Universität Berlin gehalten.

Die E-Beratung erlaubt es

den Schülern, direkt und aus erster Hand

über das Studium in Deutschland zu erfahren.

Nicht nur wichtige Fakten und

Zahlen, sondern Erfahrungsberichte von

ehemaligen Schülern, die jetzt an einer

TU9-Universität studieren, werden direkt

an die potentiellen Studierenden übertragen.

Die Frage, ob es sich in Deutschland

zu studieren lohnt, lässt sich dann

viel einfacher lösen.“

vlnr: Francisco Velazquez Escobar (TU9

DANA), Venio Piero Quinque (TU9-Geschäftsführer),

Carola Weicksel (TU9-Mitarbeiterin

DAS)

1. 14


E-Beratung für Schüler Deutscher Auslandsschulen

3. Pilotdurchlauf mit der Deutschen Schule Teneriffa

Edward König,

Schulleiter

„Aus meiner

Sicht ergänzt

diese Technik

hervorragend

die persönliche

Beratung

vor Ort und

bietet gerade für die Deutschen Auslandsschulen

eine ausgezeichnete

Möglichkeit, Kontakte mit wichtigen

Anlaufstellen in Deutschland her-

E-Beratung mit der Deutschen Schule Teneriffa

DANA-Beteiligung: Student der TU Berlin

Teilnehmer: 30 Elft- und Zwölftklässler

Termin: 24. März 2012, Dauer: 90 Minuten

zustellen oder sogar zu pflegen. Ich

kann TU9 nur ermuntern, daran festzuhalten.“

Pedro Maristany de las Casas,

TU9 DANA

„Bevor die E-Beratung der Deutschen

Schule Teneriffa, an der ich

unterstützend teilnehmen durfte,

begann, fehlte mir die Vorstellung,

wie so was ablaufen sollte.

Allerdings führte das erstaunlich

hohe Interesse der Teilnehmenden

(in Form von Fragen) dazu,

dass ich bald der

festen Überzeugung

war, mich

gerade an einem

für die Schüler/-

innen extrem informativen und hilfreichen

Vorgang zu beteiligen. Dies

lockerte die

Stimmung

auf und erleichterte

die

Kommunikationzwischen

uns.

Allgemein

ein sehr interessanter

Prozess, an

dem ich mich

Pedro Maristany de las

Casas (TU9 DANA) und Carola

Weicksel (TU9-Mitarbeiterin

DAS)

sehr gerne in

der Zukunft

nochmal beteiligenwürde.“

1. 15


E-Beratung für Schüler Deutscher Auslandsschulen

3. Pilotdurchlauf mit der Deutschen Schule Teneriffa - Schülerstimmen

Gabriel, 11. Klasse:

„Technisch fand ich alles sehr gut organisiert.

Mir gefiel die informative

Präsentation mit vielen interessanten

Inhalten. Vielen Dank auch unserem

Ex-Schülersprecher Pedro für die Bereitschaft

uns zu informieren.“

Saskia, 11. Klasse:

„Mich freute sehr, dass es dieses DA-

NA-Projekt gibt, die auf die Bedürfnisse

ausländischer Studenten eingehen,

und die Internationalität fördert. Die

Form der Videokonferenz, mit direkter

Frage- und Antwortmöglichkeit fand

ich gut.“

Julian, 11. Klasse:

„Mein Interesse für die TU9 und für

technische Berufe hat sich um ein Vielfaches

gesteigert. Durch die dynamische

Gestaltung, mit der Möglichkeit

der Zwischenfragen, konnten wir gut

die Präsentation mitgestalten.“

1. 16


IMPRESSUM

V.i.S.d.P.:

TU9 German Institutes of Technology

Venio Piero Quinque, LL.M./LL.B., M.A.

Geschäftsführer

Anna-Louisa-Karsch-Straße 2

10178 Berlin

Germany

Telefon: 030/2787476-80

Fax: 030/2787476-88

www.tu9.de/dana

Ansprechpartnerin für Auslandsschulen:

Carola Weicksel, M.A.

E-Mail: auslandsschulen@tu9.de

Redaktionelle Beiträge:

Michelle Cunningham-Wandel

Nadja Henningsen

Pedro Maristany de las Casas

Venio Piero Quinque

Christine Tumpek

Carola Weicksel (cw)

Bilder:

Deutsche Internationale Schule Montreal,

Deutsche Schule Quito, Deutsche Schule Cali,

Deutsche Schule Teneriffa, Nadja Henningsen,

Pedro Maristany de las Casas, Marco Rodriguez,

TU9-Verband, ZfA/Judith Weyer

1. 17

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