Ausbildung in Eigenregie - Geyer Gruppe

geyer.gruppe.de

Ausbildung in Eigenregie - Geyer Gruppe

Das Magazin der GEYER GRUPPE Industrieholding GmbH 03/2011

Ausbildung in

Eigenregie

In den Betrieben der GEYER GRUPPE werden Fach-

kräfte selbst herangezogen.

03/2011 1


2

Editorial

Nur die Klugen überleben!

Es sind wirtschaftlich unsichere Zeiten,

in denen wir leben. Die weltweite Verschuldung

lässt Staaten erzittern, von

denen man nie gedacht hätte, dass sie

jemals ins Schlingern geraten könnten.

Die Bankenwelt ist verunsichert und die

in der Vergangenheit so selbstbewusst

aufgetretenen Manager trauen noch

nicht einmal mehr ihren eigenen Bankerkollegen

über den Weg. Man hat den Eindruck,

dass keiner der vielen am Problem

arbeitenden Protagonisten mehr so

richtig weiß, wie wir aus der „Permanentkrise“

herauskommen können. Eines ist

aber sicher, dass wir „kleinen Leute“ die

Zeche, die von den „großen Leuten“ gemacht

wurde, bezahlen werden. Das war

jedenfalls immer so und wird wohl auch

zukünftig so bleiben. Das alles ist aber

kein Grund zu resignieren oder den Kopf

in den Sand zu stecken …

Wann, wenn nicht jetzt sollten wir uns

auf die Werte besinnen, die in der Vergangenheit

keinen oder nicht ausreichenden

Stellenwert in unserem gesellschaftlichen

Umfeld gehabt haben.

Ich möchte an dieser Stelle das Wertesystem,

das wir uns in unserem Innersten

vielleicht auch ganz persönlich wünschen,

nicht vollständig ausbreiten, aber Begriffe

wie Gerechtigkeit, Solidarität, Nachhaltigkeit,

Sicherheit und Ehrlichkeit gehören

ganz bestimmt dazu. Wenn Sie mich

fragen, was der oder die Einzelne dafür

tun kann, antworte ich Ihnen mit dem

Spruch: „Wenn du die Welt verändern

willst, verändere dich selbst“!

Der letzte GEYER-FLYER in diesem Jahr

steht unter dem Motto „Ausbildung in

unserem Unternehmen“. Ich habe absichtlich

mein Editorial mit einem kleinen Blick

auf das Große und Ganze begonnen, um

damit deutlich zu machen, wie wichtig es

ist, in unseren Nachwuchs zu investieren.

So wie es für alle Betriebe der GEYER

GRUPPE existenziell notwendig ist, auf

gut ausgebildete und positiv motivierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen

zu können, so existenziell wichtig

ist es auch für jeden einzelnen Menschen,

ob jung oder alt, sich um seine Aus- und

Weiterbildung zu kümmern. In der sich

immer schneller drehenden Welt haben

sich die „Halbwertzeiten“ von Wissen

und Kompetenz ständig verringert.

Wenn die Generationen vor uns noch

darauf vertrauen konnten, ihr Wissen

von Generation zu Generation weitergeben

zu können und nur ein überschaubarer

Innovationsfaktor dazu kam, ist das

bei der heutigen Komplexität und Erneuerungsgeschwindigkeit,

bei der z. B.

die Kinder den Eltern den PC erklären,

nicht mehr denkbar. Wir sind folglich

alle aufgefordert, uns den Gegebenheiten

unserer Zeit zu stellen und unseren

Wohlstand mit Tatkraft und Bereitschaft

zum permanenten Lernen zu verteidigen.

Darüber hinaus ist es auch aus

strategischer Sicht eine gute Anlageform,

in unsere eigene Bildung zu investieren.

Das, was wir im Kopf haben, ist auf jeden

Fall sicherer, als das, was wir auf unseren

Bankkonten haben. Das hat uns auch

die Geschichte gelehrt, nicht die Reichen

haben langfristig überlebt, sondern die

Klugen …

Damit alle Leistungsträger in unserer

Unternehmensgruppe klug bleiben

und um eventuelle Kompetenzlücken

schließen zu können, wollen wir unsere

Angebote zur betrieblichen Aus- und

Weiterbildung weiter verstärken. Nicht

nur die Englisch-Kurse werden fortgesetzt,

sondern auch technische Themen, egal

ob intern oder extern durchgeführt,

sollen unser Programm abrunden. In

diesem Zusammenhang möchte ich ganz

besonders auf den ersten Wissenstag der

GEYER GRUPPE hinweisen, den Herr Dr.

Wolff am 4. November dieses Jahres mit

vielen engagierten Kräften aus der GEYER

Umformtechnik GmbH durchgeführt

hat. Die Veranstaltung war ein voller

Erfolg! Nicht nur die teilnehmenden Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter unseres

Unternehmens, von denen einige richtig

begeistert waren, haben sich positiv

darüber geäußert, sondern auch Kunden

und Freunde unseres Hauses waren in

Hinblick auf Idee und Ablauf voll des

Lobes. Genau so soll es weitergehen bei

uns mit dem Thema Bildung! Wenn wir es

bei allen Bemühungen um Verbesserung

dann auch noch schaffen, durch ein gutes

Betriebsklima und durch vertrauensvolle

zwischenmenschliche Beziehungen die

Erfahrungen und „technischen Geheimnisse“

der älteren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter unseres Geyer-Teams an

die Jungen, die unsere Zukunft sichern

sollen, weiter zu geben, haben wir die

besten Voraussetzungen dafür, auch

künftig erfolgreich zu bleiben.

Zu guter Letzt ist es mir ein besonderes

Bedürfnis, mich für die vielen guten

Wünsche zu meinem 65. Geburtstag

auch an dieser Stelle noch einmal ganz

herzlich zu bedanken!

Die tollen Geschenke aus den Betrieben,

die zum großen Teil aus den Ausbildungsbereichen

kamen, haben mir gezeigt, mit

welcher Kreativität und Perfektion unser

Nachwuchs unterwegs ist. Sie werden

verstehen, dass mich das ganz besonders

freut!

Verbunden mit einem herzlichen Dank

für Ihren Einsatz in den vergangenen

Monaten wünsche ich Ihnen und Ihren

Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest

und einen friedlichen Jahreswechsel.

Ihr

Norbert Geyer

03/2011


Die Geschäftsführer melden sich zu Wort

Nach meinem Eintritt in die Geyer Umformtechnik

GmbH Ende Februar und der Übernahme

der Geschäftsführung am 1.6.2011

ist viel bewegt worden. Ich möchte allen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mich

und meine Ideen gestützt und getragen

haben, an dieser Stelle ausdrücklich danken.

Unser Ziel für die nächsten Monate muss es

sein, wirtschaftliche Kontinuität und Stabilität

zu erreichen. Leider gibt es niemanden,

der uns für die nächsten 15 Monate eine

verlässliche Prognose abgeben kann. Schaut

man in die Tageszeitungen, wird man von

Bankenskandalen und bankrotten Eurostaaten

erschlagen. Hinzu kommen Wirtschaftsprognosen

mit negativen Zahlen.

Liest man dagegen Fachzeitschriften und

VDMA-Veröffentlichungen, sind Prognosen

von +20% keine Seltenheit. Haben wir etwa

mit unseren Produkten den „Wirtschaftzug“

verpasst? Ganz klare Antwort: Nein. Doch

wir dürfen nicht vergessen am richtigen

Bahnhof umzusteigen, um weiter nach

vorne zu kommen.

Wie könnte unser neuer Fahrplan aussehen?

Nachdem ein Teil unserer Anstrengungen

in die vorbeugende Instandhaltung

ging, werden wir versuchen, uns

mit neuen, innovativen Produktionsmitteln

und Maschinen weiter zu verstärken. Diese

Verstärkung im maschinellen Bereich muss

jedoch auf Grundvoraussetzungen aufbauen,

die es gilt in den nächsten Monaten

zu schaffen. Ein Teil dieser Voraussetzungen

ist der schon erreichte verbesserte Allgemeinzustand

unserer Maschinen und unseres Gebäudes.

Dabei sind insbesondere Ordnung

und Sauberkeit zu nennen. Mein Dank gilt

allen Kollegen, die hier tatkräftig unterstützt

haben. Eine weitere Voraussetzung für die

strategische Ausrichtung ist die zukunftsweisende

geordnete Personalpolitik. In

diesem Zusammenhang ist hervorzuheben,

dass in den letzten Monaten ein Drittel

aller Mitarbeiterverträge positiv verändert

wurden. Auf diesem Fundament aufbauend

ist mir nicht bange das Jahr 2012 erfolgreich

zu überstehen und die Leistungsfähigkeit

der UT weiter auszubauen.

Dr. Christian Wolff

Der Kooperationsvertrag mit der

„Sekundarschule am Rathaus“, über den

ich in der letzten Ausgabe berichtete, ist

nun unterzeichnet und ich hatte die Gelegenheit,

die Inhalte und Ziele einem

breiteren Auditorium während einer

Schulkonferenz vorstellen zu können. Es

gab durchweg sehr positive Reaktionen.

Am 7. Dezember fand eine Veranstaltung

in gleicher Schule statt, bei der neben

Vertretern aus der Wirtschaft auch der

Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt,

Herr Dr. Haseloff, anwesend war. In diesem

Rahmen konnten wir unser Schulprojekt

auch der Politik vorstellen.

An dieser Stelle möchte ich auch

die Gelegenheit nutzen, um die sehr

engagierte Arbeit unseres Ausbildungsleiters

Frank Thümmel zu würdigen. Mit

viel pädagogischem Geschick und fachlicher

Kompetenz formt er die Auszubildenden

von der ersten Minute an. Er

kümmert sich um eine umfassende Ausbildung

und die Vorbereitungen auf die

jeweiligen Prüfungen. Die Erfolge zeigen

sich sehr deutlich, denn unsere Auszubildenden

zählen immer zu den Besten.

Dies spricht für die Qualität unserer Arbeit

während der Ausbildung und hilft uns den

zukünftigen Bedarf an Fachkräften mit zu

sichern.

Ein paar Worte zum Umbau unserer

Organisation. Seit Mitte Oktober haben

wir Verstärkung im Einkauf erhalten.

Herr Uwe Jahnke leitet die Abteilung

mit der Aufgabe, diese bis Ende des

Jahres unter Einbeziehung der Logistik

und Kommissionierung, in den Bereich

Materialwirtschaft zu überführen. Ab 1.

Januar werden wir einen Technischen

Leiter im Unternehmen haben, der anstelle

der Betriebsleitung das operative Geschäft

führen wird.

Ich wünsche allen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern eine schöne Vorweihnachtszeit.

Dipl.-Ing. Axel Poblotzki

Beunruhigende Nachrichten kommen aus

dem Radio und dem Fernsehen. Die Weltwirtschaft

droht zu kolabieren, auch wenn

Kommentatoren uns in den sanften Schlaf

der Geborgenheit wiegen wollen.

Heißt das, wir sollten auf kommende Ereignisse

warten? Nein, auf keinen Fall.

Wir sollten nur die globale und nationale

Entwicklung immer im Blick haben und

unser Tun darauf einstellen. In der BRITZE

Elektronik und Gerätebau GmbH haben

wir die Weichen gestellt.

Unsere Entwicklungsabteilung hat sich

formiert und ist in der Lage, kundenspezifische

Aufgaben schnell und effizient zu

erfüllen. In den Produktionsprozessen

wurden alle Arbeitsgänge kritisch hinterfragt

und neue Ansätze gefunden.

Unser wichtigstes Kapital aber sind unsere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bestimmen

den Erfolg jeder noch so gut gedachten

Maßnahme. Ohne Ihre tatkräftige

Mitarbeit wird jede Verbesserung ins Leere

laufen.

Wir haben uns seit einiger Zeit dafür entschieden,

den von vielen beschworenen

Fachkräftemangel durch eigene Ausbildung

zu begegnen. Bei allen Projekten,

die wir in der letzten Zeit in Angriff genommen

haben, ist dies eine sehr wichtige,

aber auch sehr schwierige Aufgabe.

Auch in diesem Jahr bilden wir fünf junge

Menschen aus. Sie erlernen die Berufe

einer Industriekauffrau beziehungsweise

-mann oder den eines Elektronikers für

Systeme und Geräte.

Sicher bedeutet Ausbildung einen zusätzlichen

Aufwand für ein Unternehmen.

Betreuer müssen bereitgestellt werden,

Mitarbeiter müssen einen Teil ihrer Zeit der

Einweisung und Erklärung opfern. Aber

vergessen wir nicht den Vorteil. Die jungen

Menschen werden ganz spezifisch auf ihre

Aufgaben in unserem Unternehmen vorbereitet.

Sie erlernen die in den Rahmenplänen

vorgeschriebenen Dinge, lernen

gleichzeitig aber schon ihre zukünftige

Arbeitsplätze kennen. Der Übergang kann

also später nahtlos erfolgen.

Dipl.-Ing. Thorsten Reiche

03/2011 3


4

Hans-Werner Schulz von der Firma

Desoutter GmbH (links) diskutiert in der

Pause angeregt mit Volkmar Preuß von

der Firma Melag Medizintechnik OHG.

Dr. Christian Wolff, Geschäftsführer der

Geyer Umformtechnik GmbH, eröffnet den

ersten Geyer Wissenstag.

Geyer Umformtechnik GmbH

Wissen wird ausgetauscht

Das Geyer-Forum in der GEYER

GRUPPE Industrieholding GmbH hat

schon viele Gäste gesehen, unterschiedlichste

Themen wurden hier diskutiert,

von rein technisch bis politisch brisant

war hier schon vieles zu hören.

„Warum ein solches Forum nicht als

Begegnungsstätte der besonderen Art

nutzen“, dachte sich Dr. Christian Wolff,

Geschäftsführer der Geyer Umformtechnik

GmbH und konzipierte den ersten

Geyer Wissenstag“. Einen ganzen Tag

lang sollten sich interessierte Mitarbeiter

aus allen Betriebsteilen der GEYER

GRUPPE mit den Kooperationspartnern

und Zulieferern treffen. Man könnte über

die eigene Arbeit reden und vielleicht

auch auf Schwierigkeiten hinweisen, die

mancher Auftrag bei der eigenen Prozessumsetzung

mitbringt.

Und tatsächlich trafen sich 55 Mitarbeiter

aus den Unternehmen zu einem

Erfahrungsaustausch der besonderen

Art. Dr. Wolff begrüßte die Gäste und

Mitarbeiter mit einem Vortrag über die

Geschichte der Technik. Oft vergessen wir

angesichts modernster Lasermaschinen,

deren Werkzeuge wie Bienen hin und

herhuschen und fleißig ihre Arbeit verrichten,

dass alles mal in der Bronzezeit

mit einem Holzbohrer angefangen hat.

„Ich habe noch nie so richtig den

Unterschied zwischen Nass- und Trockenlackiererei

verstanden“, erzählte in der

Pause die Mitarbeiterin eines Rostocker

Betriebes. Dank des Vortrags von Geschäftsführer

Burkhardt Wunsch von der

L. Schulte & Co. GmbH über Lackierverfahren

war ihr das nun klargeworden.

Wunsch wies aber auch auf Schwierigkeiten

hin, wenn die Konstrukteure

nur ans Aussehen denken und nicht

beachten, wie die Weiterverarbeitung

praktisch erfolgen soll.

Vorträge der Firma Perschmann über

das Kalibrieren von Messmitteln und

über Grundlagen zum Schleifen sowie

einen Vortrag der Firma Desoutter über

Schraubtechnik vervollständigten den

Tag. „Das war der erste, aber ganz bestimmt

nicht der letzte Wissenstag“ betont

der geschäftsführende Gesellschafter

Norbert Geyer zum Schluss.

03/2011


Geyer Umformtechnik GmbH

Immer die Übersicht behalten!

Um es auf einen sehr einfachen

Nenner zu bringen: Ein erfolgreiches

Unternehmen zeichnet sich dadurch aus,

dass es immer genügend Aufträge hat. Es

erledigt sie so, dass sie einen Gewinn abwerfen

und der Kunde zufrieden ist. Im

Idealfall wird er das Unternehmen weiterempfehlen

und selbst ebenfalls neue Aufträge

generieren.

Das klingt alles sehr einfach, ist es aber

nicht. Um diesen Zustand zu erreichen,

sind einige Voraussetzungen zu schaffen.

Die Geyer Umformtechnik GmbH hat

sich auf den Weg gemacht, ihre inneren

Prozesse zu hinterfragen und neu zu gestalten.

Beispiel Wareneingang und Versand:

Liefertreue und Qualität fangen mit

Ordnung an, sagte sich Geschäftsführer

Dr. Christian Wolff. „Macht Euch Gedanken,

wie man die Auftragsabwicklung

visuell so gestalten kann, dass kein Auftrag

übersehen werden kann“, forderte

er von seinen Mitarbeitern.

Geht man heute durch den Versand,

fallen Linien auf dem Fußboden auf, an

deren einem Ende Schilder mit einem

Datum darauf stehen. Immer zwischen

zwei Linien stehen nun die Waren, die an

dem auf dem Datumsschild bezeichneten

Tag ausgeliefert werden müssen. Rein

optisch wird auf diese Weise die Liefertreue

einer ganzen Firma dargestellt. Egal,

was die Abteilungen davor produziert

haben, hier, an dieser Stelle zeigt sich,

ob der Auftrag termingerecht geliefert

werden wird. Denn ausgeliefert werden

nur die Waren, auf denen ein grüner

Aufsteller steht. Er ist das Zeichen dafür,

dass die Ware vom QMS geprüft und freigegeben

wurde.

Vorbereitet wurden die Produkte an

neuen großzügigen Packtischen. Die

wurden in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern

hergestellt und sind damit exakt

auf die Bedürfnisse der Kollegen im Versand

ausgerichtet.

Überhaupt soll jeder Einzelne in die

Optimierung der Prozesse einbezogen

werden. „Wenn Ihnen etwas auffällt,

was verbessert werden kann, nehmen Sie

sich einen Verbesserungsvordruck und

füllen Sie diesen aus“, heißt es in einem

Flyer zum betrieblichen Verbesserungswesen.

Und diese Mitarbeit zahlt sich

in doppelter Hinsicht für den Einreicher

aus: Für die erfolgreiche Umsetzung

eines Vorschlags winken Prämien bis zu

tausend Euro. Darüber hinaus gelingt es

aber dem Unternehmen, seine Aufgaben

noch besser zu erfüllen, was natürlich

den eigenen Arbeitsplatz sicherer macht.

Neben dem Wareneingang und

dem Versand werden gegenwärtig der

Werkzeugbau und die Stanzerei neu

organisiert. Bereits jetzt wirkt der ganze

Betrieb aufgeräumt und sauber. Auch

das sind wichtige Voraussetzungen für

optimale Prozesse.

Klare Strukturen bei der Lagerung des Versandgutes

erleichtert die Termintreue eines

Auftrags.

Neue Packtische, aufgeräumte Räume, für

die Mitarbeiter der Versandabteilung ist es

ein besseres Arbeiten: Andreas Fitzen, André

Polster, Carsten Börner, Dietmar Maybauer

und Stephan Großmann (v. l.)

03/2011 5


Das hatten sich Oliver Nachtwei, Felix Schnürpel und Philip Kupka bei ihrer Bewerbung nicht gedacht: Sie lernen auch die Restaurierung eines alten

Porsche-Schleppers.

Berufsausbildung

Heute Azubi - morgen begehrte Fachkraft

6

In einer stetig älter werdenden Gesellschaft ist es schwierig,

geeigneten Nachwuchs für immer größer und komplizierter

werdende Aufgaben zu finden. Sie vom Nachbarunternehmen

abzuwerben, scheitert an vielerlei Gründen, aus

dem Ausland zu holen ist nur begrenzt möglich. Bleibt die

einzige und vernünftigste Lösung: Fachkräfte muss man

sich selbst heranziehen. Die GEYER GRUPPE praktiziert

diesen Weg seit langem durch die Ausbildung zum Facharbeiter

oder Unterstützung dualer Studenten.

Nadine Ahlers lernt in der GEYER-GRUPPE

Industrieholding GmbH den Beruf einer Kauffrau

für Bürokommunikation. Hier schaut sie

sich im Wareneingang der Geyer Umformtechnik

GmbH um. So erhält sie einen Überblick

über die Betriebe der GEYER GRUPPE.

Titelseite:

Ausbildungsleiter Frank Roseneit (2. v. L.)

erklärt seinen neuen Azubis in der Geyer

Umformtechnik GmbH Marcel Moewius,

Paul Kahle und Ole Guhl die Funktion eines

Werkzeugs.

03/2011


„An diesem Teil musst Du noch ein

wenig abfeilen.“ Ausbildungsleiter Frank

Thümmel erklärt in ruhigen Worten

seinem Auszubildenden Felix Kupka

die nächsten Arbeitsschritte. Er ist einer

von drei neuen Auszubildenden in der

Dessauer Schaltschrank- und Gehäusetechnik

GmbH. Insgesamt haben zwölf

junge Menschen im Sommer ihre Ausbildung

in der GEYER GRUPPE begonnen.

Der Weg in die GEYER GRUPPE war

für Marcel Moewius (22) einfach: Er hat

bereits zwei Jahre als sogenannter Leiharbeiter

in der Geyer Umformtechnik

GmbH gearbeitet und kennt deshalb

die inneren Strukturen bestens. Er weiß,

ein versicherungspflichtiger Arbeitsplatz

kann keine solide Ausbildung ersetzen.

So bewarb er sich, wurde angenommen

und erlernt jetzt den Beruf eines Werkzeugmechanikers

für Stanz- und Umformtechnik.

Den gleichen Beruf im gleichen Betrieb

erlernt Paul Kahle (17). Er interessierte sich

schon immer für Elektronik und Physik.

Allerdings sollte es schon etwas Handwerkliches

sein, deshalb bewarb er sich

in dieser Firma. Jetzt lernt er gemeinsam

mit Marcel Moewius und Ole Guhl (16),

dem einzigen Mechatroniker-Lehrling, im

Werkzeugbau des Betriebes.

Im Lager der Geyer Umformtechnik

GmbH arbeitet Samantha Roepke (18).

Sie erlernt den Beruf einer Fachlageristin,

der ideale Beruf für sie: „Ich habe nicht so

gern viele Leute um mich herum.“

Die meisten Neuzugänge hat aber die

BRITZE Elektronik- und Gerätebau GmbH.

Fünf Auszubildende haben im Sommer

ihre Lehre begonnen. Es fällt auf, dass

das Durchschnittsalter in dieser Firma am

höchsten ist.

Die älteste und erfahrenste unter

ihnen ist Janice Boyé (25). Sie hat bereits

einen Beruf erlernt, der ihr aber nicht

so gut gefallen hat. Sie hat sich umorientiert

und erlernt jetzt den Beruf einer

Industriekauffrau. Damit demonstriert Sie

Felix Kupka ist bereits in der vierten Generation

in der Dessauer Schaltschrank- und Gehäusetechnik

GmbH. Gern nimmt er Hinweise

von Lehrmeister Frank Thümmel an.

einen wichtigen Faktor bei der gezielten

Fachkräfteausbildung: Sollen die Auszubildenden

eine nachhaltige Wirkung im

Unternehmen hinterlassen, müssen sie

die richtige Einstellung zu ihren Berufen

haben. Schließlich muss der viele Jahre

Spaß machen.

Jessica Perlbach (20) und Hendrick

Passow (21) lernen ebenfalls Industriekauffrau

beziehungsweise -mann. Für

Jessica ist die Lehrzeit eine echte Herausforderung.

Sie wohnt in Ahrensfelde und

hat damit einen sehr langen Weg zur

Arbeit zu bewältigen. Sie hatte in der

BRITZE Elektronik- und Gerätebau GmbH

ein Praktikum absolviert und dabei die

Firma und die Kollegen kennengelernt.

Beides fand sie so gut, dass es ihr wert

war, jeden Tag früher als andere aufzustehen

und weit über eine Stunde zur

Arbeit zu fahren. Wenn die anderen Auszubildenden

längst mit ihren Freunden

„abhängen“, sitzt sie noch in der Bahn

auf dem Weg nach Hause.

In diesem Ausbildungsjahr werden

ebenfalls zwei Elektroniker für Geräte

und Systeme ausgebildet. Silvio Boehm

(20) und Dario Plavsic (22) erlernen diesen

Beruf. Gerade in dieser Ausbildung sieht

Geschäftsführer Thorsten Reiche große

Chancen. Obgleich man sich an die vorgegebenen

Rahmenpläne hält, kann man

schon ganz gezielt auf die Bedürfnisse

des Unternehmens eingehen. So können

Samantha Roepke hat ihren Traumberuf

in der Geyer Umformtechnik GmbH gefunden:

Sie wird Fachlageristin.

03/2011 7

��


Silvio Boehm, Jessica Perlbach und Dario Plavsic

(v. l.) erlernen seit August ihren Beruf in der BRITZE

Elektronik und Gerätebau GmbH.

Janice Boyé und Hendrick Passow (v. r.) erlernen im

gleichen Unternehmen den Beruf einer Industriekauffrau

beziehungsweise eines -kaufmanns.

8

Sie nach ihrem Abschluss sofort gezielt

und effektiv im Produktionsprozess eingesetzt

werden.

In der Dessauer Schaltschrank- und Gehäusetechnik

GmbH werden ab diesem

Jahr drei Jugendliche zum Konstruktionsmechaniker

ausgebildet. Felix Schnürpel

(20), Philip Kupka (19) und Oliver

Nachtwei (21) erlernen diesen Beruf.

Besonders auf Philip Kupka liegen große

Erwartungen. Er arbeitet in der vierten

Generation in der Firma. Angefangen hat

diese Tradition mit dem Urgroßvater, der

in den Junkerswerken arbeitete. Aber das

ist eine andere Geschichte.

Mit den neuen Auszubildenden ist die

nächste Generation zukünftiger Fachkräfte

im Unternehmen angekommen.

Die Signale für die Fachkräftegewinnung

stehen also in der GEYER GRUPPE auf

grün. Nach ihrer Ausbildung werden

hochqualifizierte Spezialisten zur Verfügung

stehen.

03/2011


GEYER GRUPPE nahm erstmalig

an der VDB-Jahrestagung teil

Die Bahntechnik (Rolling Stock) zählt

seit einigen Jahren zu den strategischen

Zielmärkten der GEYER GRUPPE und

stellt eine wesentliche Säule für die

Realisierung der gesteckten Wachstumsziele

dar. Die relativ geschlossene Branche

mit ihrer überschaubaren Anzahl von

Zulieferern und Systemanbietern ist ein

ideales Feld für Networking mit Fahrzeugherstellern

und anderen Sublieferanten.

Seit Januar 2011 ist die Geyer-Gruppe

Industrieholding GmbH stellvertretend

für ihre drei Tochtergesellschaften nun

Mitglied im Verband der Bahnindustrie

in Deutschland e.V. (VDB) und gleich in

drei sogenannten Fachgruppen aktiv:

Lokomotiven, Personenfahrzeuge und

Elektro- und Klimakomponenten (EKK).

In den Fachgruppen sitzen Vertreter aller

namhaften Kunden der von der GEYER

GRUPPE bedienten Klientel.

In der Zeit vom 28. – 30. September

2011 fand in Kiel die Jahreshauptversammlung

des VDB statt, an welcher

die GEYER GRUPPE, vertreten durch

Herrn Thorsten Grünberg, erstmals teilnahm.

Aus 154 Mitgliedsunternehmen

waren ca. 200 Teilnehmer angereist,

um drei mit Informationen, Gesprächen

und Sitzungen vollgepackte Tage zu absolvieren.

So stand der erste Sitzungstag

ganz im Zeichen von Berichten über die

Aktivitäten aus den Fach- und Arbeitsgruppen,

den Normungsgremien und der

verkehrspolitischen Arbeit, welche die Ergebnisse

des Engagements der beteiligten

Mitglieder sowie der Verbandgremien

widerspiegeln. Der zweite Tag war eher

von protokollarischen Themen wie Neuwahlen

des Präsidiums und Erläuterung

und Genehmigung des Jahresabschlusses

2010 sowie die Budgetierung 2012.

Für den angenehmen Teil der Veranstaltung

sorgte ein gelungenes

Rahmenprogramm mit Besichtigung des

U-Bootmuseums und des Marine-Ehrenmals

in Laboe sowie einem Segeltörn

auf dem niederländischen Windjammer

„Gouden Leeuw“ auf die Kieler Förde.

Herrliches, spätsommerliches Wetter bot

die richtige Atmosphäre für intensives

Networking oder einfach nur unterhaltsamen

Small Talk mit interessanten

Persönlichkeiten aus der Branche. Hier

trafen sich Lieferant und Kunden, Kooperationspartner

aber auch Wettbewerber.

Zusammenfassend lässt sich feststellen,

dass unsere Aktivitäten auf

einen Markt gerichtet sind, welcher ausgesprochen

optimistisch in die Zukunft

blickt. Der Schienenfahrzeugmarkt trotzte

mit leichtem aber stabilem Wachstum

schon der letzten Wirtschaftskrise. Die

Stimmung der Beteiligten ist große

Motivation, auch weiterhin in dieses

hochinteressante Segment zu investieren.

Wir freuen uns, am 7. und 8. Dezember

2011 Gastgeber für die Sitzung der VDB-

Fachgruppe Lokomotiven zu sein. Das

erste Fachgruppentreffen im Hause der

GEYER GRUPPE findet bei unserer Tochtergesellschaft

Dessauer Schaltschrank- und

Gehäusetechnik GmbH statt.

Thorsten Grünberg

Große Aufgaben lassen sich nur bewältigen,

wenn alle am gleichen Strang ziehen!

Der Präsident des VDB und Vorsitzende der Geschäftsführung

der Bombardier Transportation

Deutschland GmbH, Dr. Klaus Baur, begrüßte die

Teilnehmer.

03/2011 9


10

Burn out – Bore out?!

Oder: Wer weiß eigentlich noch, was chic ist?

„Ach, langweil mich doch nicht …

„burn out“! Was soll das sein?! Ich habe

schon lange bore out (total gelangweilt

sein)!“

Axel Munthe erfand als widersprüchliche

Person und (garantiert hochbegabter)

berühmter Armen- und (Mode)

arzt aus Schweden um den Beginn des

20. Jahrhunderts in seiner Pariser Luxuspraxis

die Krankheit Colitis. Er hatte

offenbar nicht genügend zahlende

Patienten, um sein aufwendiges Leben

zu finanzieren. Die Schönen und Reichen

aber wollten eine echte Diagnose, wenn

sie mit nur unbedeutendem Zipperlein zu

ihm kamen.

Erst, nachdem er die Colitis erfunden

hatte, (Therapie: viel frische Luft und

lange Spaziergänge!) für vor allem weibliche

Pariserinnen der Oberschicht, setzte

der Return of Invest seiner Bemühungen

ein. Er kaufte bald einen guten Teil der

Insel Capri, baute sich einen Traum von

Villa, stellte Hauspersonal ein und kehrte

der Pariser Arbeitswelt den Rücken. Sonst

auch nicht uninteressant: „Das Buch von

San Michele“ ist bis heute ein in unzählige

Sprachen übersetzter Klassiker, der schon

bis 1950 über 30 Millionen Leser fand.

Nachdem Geländewagen, Handys,

Bypässe und Herzinfarkte, ungeachtet des

mit letzteren zwei Themen verbundenen

Leids der Betroffenen, als Statussymbole

Preisrätsel

– seit Aufkommen des Modebegriffs der

Life-Work-Balance - nicht mehr recht

taugen, erscheint pünktlich DAS neue

Phänomen am Horizont der halbwertzeitreduzierten

Selbsterhöhungstricks: das

Burnout Syndrom!

Dass es diese Krankheit gar nicht gibt,

stört nicht einmal die Krankenkassen.

Es hat im ICD 10, dem europäischen

psychiatrischen Klassifizierungskatalog,

eine „Z-Nummer“ („z“ wie „zusätzlich“)

bekommen und wird unter den

zusätzlichen Bedingungen für „Probleme

mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der

Lebensbewältigung“ geführt (ICD 10 Z

73). Und zwar schlicht als „Burnout“ =

„Zustand der totalen Erschöpfung“. Ein

paar andere störende Phänomene wie

„unzulängliche soziale Fähigkeiten“ oder

„sozialer Rollenkonflikt“ werden abgegrenzt.

Mit diesem fast körperlich spürbaren

Begriff verknüpfte Zuschreibungen wie

„wer noch nie entflammt war, kann

auch kein Burnout haben!“ rücken die

Betroffenen in die Nähe der notorischen

Drückeberger und vor kurzem noch dünnhäutigen,

„Beckenrandschwimmer“ genannten

Zeitgenossen. Im Umkehrschluss

ist ein Burnout quasi der Tapferkeitsorden

für besonders engagierte Mitarbeiter geworden,

die im Kampfgetümmel innerbetrieblicher

Profilierungsschlachten zu-

sammenbrechen wie weiland deutsche

Sagenhelden, aber noch rechtzeitig

wieder aufstehen, um überlebenslang als

Vorbild hergenommen zu werden.

Wer etwas auf sich hält, hat heute

Burnout. Wer nicht kann nicht mehr mitreden.

Tatsächlich Betroffene leiden unsäglich,

sind depressiv, fühlen sich unnütz,

von der Welt verlassen und persönlich

völlig wirkungslos. Sie werden arbeitsunfähig

und drohen den Anschluss an

unsere Hyperleistungsgesellschaft zu verlieren.

Ihnen wird hier und da geholfen,

oft aber geraten sie an hilflose Helfer,

die bereits der Legende vom verkohlten

Helden zum Opfer gefallen sind.

Axel Munthes Colitis-Diagnose war

harmlos, hat manchem vielleicht sogar

geholfen, mit seiner inneren Sinnentleerung

fertig zu werden, auch wenn das

manchen heute ethisch-moralisch entrüstet.

Heute zieht man klugerweise eine

handfeste Psychotherapie vor.

Unser heutiger Umgang mit einem

„Statussymbol Burnout“ hat da schon

eine eher hässliche Fratze: Er lässt auf

Kosten tatsächlich furchtbar leidender

Menschen völlig gesunde Menschen im

guten Licht dastehen, die es schaffen,

eine nicht vorhandene Krankheit als Beweis

ihrer genauso wenig vorhandenen

Tüchtigkeit anzuführen. Man muss nicht

dazugehören. Gut, wenn man aber,

wenn es denn soweit ist, verständige

Kollegen und Chefs hat! Wenn die durch

das allgegenwärtige burn out nicht schon

ein bore out haben.

Heinz-Detlef Scheer

Nadelkissen? Wat is`n det? Irgendwas aus dem Laden mit den Räucherstäbchen und dem Fakirzubehör? Und dann auch noch mit

Pinnnadeln bespickt. Also, lieber Herr Scheer, hätten Sie mal lieber nach dem Smartphone-Daumen gefragt, den hätte jeder gewusst.

Das ist doch der wichtigste Körperteil, den man braucht, um die Seiten auf dem Smartphone zu wechseln. Und das weiß ja

nun jeder: Ohne geht ja wohl gar nicht! So müssen Sie jetzt damit leben, dass nur Sandra Miosge das Rätsel gelöst hat. Mit Pinnnadeln

bespicktes Nadelkissen, also nein ...

Trotzdem, hier ist das neue Rätsel: Wer kennt diese Insel? Soviel sei verraten: Auf den Berliner Gewässern ist sie nicht zu finden!

03/2011


Norbert Geyer wird 65 Jahre alt:

Danke für die wunderbaren Jahre!

Diesen 30. August wird der geschäftsführende

Gesellschafter der GEYER

GRUPPE nicht so schnell vergessen: Aus

allen Teilen des Unternehmens sind

Mitarbeiter gekommen, um ihm zu

gratulieren: zum Geburtstag und zur

Rente. Denn die bekommt er ab dem 1.

September. Für einen Unruhegeist wie

Norbert Geyer ist das aber kein Grund,

jetzt nur noch spazieren zu gehen. Mit

voller Tatkraft führt er seine Aufgabe

weiter aus. Rente ist was für alte Leute.

BRITZE Elektronik und Gerätebau GmbH

Besuch aus dem hohen Norden der Republik

Vier technische Mitarbeiter der Meyer Werft GmbH und zwei Mitarbeiter der Reederei wollten sich am 15. November in der BRITZE

Elektronik und Gerätebau GmbH selbst ein Bild vom Stand der Entwicklung machen. Sie fuhren zufrieden nach Hause.

03/2011 11


12

Dessauer Schaltschrank- und Gehäusetechnik GmbH

Schulprojekt „Porsche-Traktor“ gestartet

Am 14. Oktober unterzeichnete Geschäftsführer

Axel Poblotzki und die

Stellvertretende Schulleiterin der Schule

am Rathaus in Dessau, Carola Wendt,

einen Kooperationsvertrag, der die Zusammenarbeit

beider Einrichtungen

festlegt. Zukünftig werden einmal im

Monat Schüler dieser Schule die Dessauer

Schaltschrank- und Gehäusetechnik

GmbH besuchen und unter Leitung von

Lehrmeister Thümmel gemeinsam mit

den Auszubildenden des Betriebs einen

Porsche-Traktor restaurieren. Im Gegenzug

besuchen einmal im Monat Mitarbeiter

des Unternehmens die Schule,

um mit den Schülern über Perspektiven

nach dem Schulabschluss zu sprechen. Sie

werden erläutern, wie ein Unternehmen

funktioniert und welche Möglichkeiten es

gibt, durch Betriebspraktika den Horizont

zu erweitern.

+ + + PERSONELLES + + + KURZ UND BÜNDIG + + +

Wir begrüßen neue Auszubildende und Mitarbeiter

Auszubildende Mitarbeiter

Geyer Umformtechnik GmbH

Ole Guhl 01.09.2011

Paul Kahle 01.09.2011

Marcel Moewius 01.09.2011

Samantha Roepke 01.09.2011

Dessauer Schaltschrank- und Gehäusetechnik

GmbH

Philip Kupka 01.08.2011

Oliver Nachtwei 01.08.2011

Felix Schnürpel 01.08.2011

BRITZE Elektronik und Gerätebau

GmbH

Silvio Boehm 01.09.2011

Janice Boyé 01.09.2011

Hendrick Passow 01.09.2011

Jessica Perlbach 01.09.2011

Dario Plavsic 01.09.2011

Wir wünschen allen neuen Auszubildenden

alles Gute und viel Erfolg in

ihrer Ausbildung. Sie werden die Mitarbeiter

von Morgen sein.

Lehrmeister Frank Thümmel (li.) erklärt den Schülern Phillip Moritz (2.v.Li.) und Nataly Dos Santos

Bär (4. v. Li.) und der Stellvertretenden Schulleiterin Carola Wendt (re.) den Porsche-Traktor.

Initiiert hat das Projekt Geschäftsführer Axel Poblotzki (Mitte).

Geyer Umformtechnik GmbH

Alena Kalousová 01.10.2011

Dessauer Schaltschrank- und Gehäusetechnik

GmbH

Bruno Bormann 19.09.2011

Monika Lamprecht 01.11.2011

Tim Schulze 01.11.2011

Uwe Bieret 01.12.2011

Michael Lubert 01.12.2011

BRITZE Elektronik und Gerätebau

GmbH

Lucilia Maria Alves Jones Brankco

Döhring 01.09.2011

Björn Gaebel 01.10.2011

Jean-Paul Langué 01.10.2011

Ali Nurel 01.10.2011

Ljudmila Sokolow 01.10.2011

Anna Karssemeijer 15.10.2011

Wir wünschen allen neuen Mitarbeitern

alles Gute und viel Erfolg in ihrem neuen

Tätigkeitsfeld.

Ihr Betriebsjubiläum feiern

Geyer Umformtechnik GmbH

Andre Tappert 10 Jahre

BRITZE Elektronik und Gerätebau

GmbH

Djurdjica Cicic 40 Jahre

Herzlichen Glückwunsch den

Jubilaren. Behalten Sie Ihre Erfahrungen

und Ihr Wissen nicht

für sich, geben Sie es an die nachfolgenden

Generationen weiter.

IMPRESSUM

Herausgeber: GEYER GRUPPE Industrieholding

GmbH, Blohmstraße 37– 61, 12307 Berlin

Telefon (0 30) 60 97 686-0

V.i.S.d.P: Norbert Geyer

Redaktion: Siegurd Seifert

Artikel: Siegurd Seifert, Norbert Geyer,

Thorsten Reiche, Axel Poblotzki, Dr. Christian

Wolff, Detlef Scheer, Thorsten Grünberg

Fotos: Siegurd Seifert, Detlef Scheer (S. 10)

Layout: Power DesignThing GmbH

Druck: Print24.de

Kontakt:

norbert.geyer@geyer-gruppe.de

sseifert@sisware.de, (0 30) 525 36 17

03/2011

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine