Veranstaltungshinweise Mittwoch, 6. April 2011 - MM Logistik ...

mm.logistik.vogel.de

Veranstaltungshinweise Mittwoch, 6. April 2011 - MM Logistik ...

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offizielle Messezeitung der hannoveR Messe

MESSE DAILY

news section in english on pages 52 to 54

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www.maschinenmarkt.de MM Messe Daily 3 | 6. apRil 2011

AutomatisierungimSteilflug

ZVEI prognostiziert Wachstum im zweistelligen Bereich und sieht sichere Zukunft

Optimistisch wie nie zeigt sich die

deutsche Automatisierungsbranche.

Das machten die Vertreter des ZVEI

(Zentralverband Elektrotechnikund

Elektronikindustrie e.V.) bereits

am zweiten Tag der Hannover­Messe

deutlich. Demnach haben sich die

überaus hohen Auftragseingänge

der letzten Monate des vergangenen

Jahres auch in diesem Jahr fortgesetzt.

„Ein Ende scheint derzeit nicht

absehbar“, sagte Dr.­Ing. Gunther

Kegel, Vorsitzender des Vorstands

des ZVEI­Fachbereiches Automation

und Vorsitzender der Geschäftsführung

der Pepperl + Fuchs GmbH.

10% Wachstum werden es den Ausführungen

von Kegel zufolge im

Jahr 2011 sein. Bei der Fertigungsautomation

wurde bereits das Vorkrisen­Umsatzniveau

überschritten,

die Prozessautomation werde es im

laufenden Jahr ebenfalls erreichen,

heißt es. Bereits 2010 stieg der Ge­

samtumsatz der Automatisierungs­

branche um 16% auf knapp 41 Mrd.

Euro. Vor allem der Export trug zu

diesem sehr guten Ergebnis bei. Er

legte rund 25% zu und lag bei 27

Mrd. Euro. Damit wurde das Vorkrisenniveau

von 2008 übertroffen.

Bild: Kuhn

Dr. Reinhard Hüppe, Dr. Gunther Kegel und Michael Ziesemer (v. l.) vom ZVEI rechnen mit deutlichem Wachstum.

Mit einem Plus von 36% gehören die

USA nach wie vor zu den Wachstumsregionen,

aber auch in Asien

gab es einen Anstieg um 42%. Damit

SmartEfficient Networks

Power, Data and Signals are Combined

in a new Energy Efficient Network

Smart Power Networks from Harting

turns power distribution into

the intelligent energy network of the

future, says Philip Harting, director

of connectivity and networks, Harting

KGaA. „This enables the smart

grid for industry.“ Newly developed

intelligent energy distributors automatically

detect the structure of the

distribution network and measure

and record energy consumption levels.

The first demonstration of the

patent­pending technology is on

display at the company stand (hall

11/C13). Product pricing has not yet

been set. The new system enables

condition monitoring of network

segments – without the need for any

additional installation or programming.

Selective activation points

can be placed at the energy distributors

to avoid peaks or to save en­

ergy during production breaks. This

allows saving potential detected at

command level to be implemented

at field level. (kf)

Photo: Fouhy

liegt die gesamte Exportquote nun

bei fast 83%. „Ein solch hohes

Wachstum hatten wir nicht erwartet“,

sagte Kegel. Für den Bereich der

Prozessautomatisierung stellte Michael

Ziesemer als Mitglied des

ZVEI­Vorstandes für 2011 eine Prognose

in ähnlicher Höhe. (dk)

Smart Power Networks from Harting combines power, data and signal processing,

enabling industry to operate more efficiently and empowers smart grid

forindustry, says director of Networks and Connectivity, Philip Harting.

Bild: Itasse

aUs DeM inhalt

Partnerland Frankreich

internationale cluster

Bei gemeinsamen Projekten arbeiten

Unternehmen und Forscher

aus Deutschland und Frankreich

zusammen. Seite 3

robotics award

lösung für die praxis

Die IBG Automation GmbH

ist mit dem Robotics Award ausgezeichnet

worden. Seite 6

Galvanotechnik

Rekordjagd

Wie die gesamte Industrie befindet

sich die Galvanotechnik auf

Wachstumskurs; Ziel ist der Umsatzrekord

von 2008. Seite 8

Mda

einfache hilfestellung

Eine Software vereinfacht die

Auswahl von Bauteilen für die

Schwingungsisolierung. Seite 21

industrial suPPly

Bauteilfertigung live

Der Themenpark Leichtbau zeigt

Entwicklungen bei Faserverbundkunststoffen.

Seite 38

ein schwieriges terrain

Märkte der Windkraftanlagen-

Hersteller verlagern sich immer mehr

in Richtung Fernost. „China macht

bald 50% des Weltmarktes für Windkraftanlagen

aus“, sagte Thorsten

Herdan, Geschäftsführer VDMA Power

Systems. Seite 6


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MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Messe News

François Fillon, Premierminister der Republik Frankreich, und Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan beim Eröffnungsrundgang auf der Hannover-Messe 2011.

Firmen undForscherkooperieren

Gemeinsame Projekte von Clustern aus Deutschland und Frankreich

Gemeinsam geht es leichter: Diese

Erkenntnis haben nicht nur Unternehmen

und Forscher als auch in

Deutschland zu Clustern (in Frankreich:

Pôles de Compétivité) zusammengeführt,

sondern auch zu einer

Zusammenarbeit über die Grenzen

hinweg. Auf der Messe stellen jetzt

Forscher aus Fraunhofer-Instituten

und der Instituts Carnot ihre Projekte

vor.

Unterstützt werden die Forscher

beidseits des Rheins von der französischen

Handelsförderungsstelle

Ubifrance, die auch bei der Vorbereitung

des Partnerlandauftritts

sTiMMeN ZUr HaNNOVer-Messe

„Ich studiere Informatik und bin heute

für einen Tag auf der Hannover-Messe,

um mir die Innovationen der Aussteller

anzusehen. Gemeinsam mit

anderen Studenten werde ich mich

über die Neuheiten informieren. Für

unseren Studiengang sind auch die

Exponate der Kommunikationsinformatik

interessant.“

Michael Sürken, Informatikstudent,

Dersum.

Frankreichs in diesem Jahr federführend

war. Insgesamt 30 französische

Cluster wird Ubifrance im

Jahr 2011 bei ihren Auftritten im

Ausland unterstützen, sagte Bertrand

Le Tallec, Direktor von Ubifrance

in Deutschland. Er betonte

ausdrücklich, dass die französische

Clusterpolitik nicht ausschließlich

auf französische Unternehmen fokussiert

ist.

Olivier Bonnet, Geschäftsführer

des Clusters Matéralia, stellte die

Clusterallianz Mécafuture vor. Darin

haben sich acht französische

Cluster aus den Sektoren Maschi-

„Ich interessiere mich besonders für

die Themen Bildverarbeitung und Bilderkennung.

Als Student im Automatisierungsbereich

bietet die Industrial

Automation eine gute Gelegenheit,

sich über die verschiedenen Bereiche

und Entwicklungen zu informieren.

Auf der Hannover-Messe kann ich

viele Impressionen sammeln.“

Christopher Paul, Student an der

Hochschule Emden-Leer.

nenbau und Werkstoffe zusammengeschlossen.

In der Allianz Mécafuture

wollen die Cluster aus den verschiedenen

Regionen Frankreichs

Synergien heben und den französischen

Maschinenbau im Ausland

sichtbar machen. Zudem ist Mécafuture

die französische Vertretung

bei der europäischen Plattform Manufuture.

Wie eine deutsch-französische

Forschungskooperation konkret

aussehen kann, zeigten Philippe

Bertrand, internationaler Koordinator

des Clusters Viaméca, und Dr.

Gerrit von Borries, Netzwerkmana-

„Besonders interessant finde ich die

Vakuumtechnik und Automatisierung.

Die Messe umfasst ein breites und interessantes

Angebot. Zusammen mit

meinen beiden Kollegen werde ich mir

auch die Neuheiten der Aussteller aus

den Themen der Forschung und Entwicklung

ansehen.“

Ernst Untiedt, Maschinenbau

Techniker, Deutsches Elektronen-

Synchrotron DESY, Hamburg.

ger für das Kompetenznetz Inplas

e.V. beim Fraunhofer-Institut für

Schicht- und Oberflächentechnik

(IST) in Braunschweig. Beide Cluster

arbeiten seit vier Jahren zusammen

und haben im Jahr 2010 sogar

eine formelle Kooperationsvereinbarung

unterzeichnet.

Über die Zusammenarbeit der

Fraunhofer-Institute und ihrer französischen

Pendants Instituts Carnot

sprach Djea Djeapragache, verantwortlich

für die internationale Geschäftsentwicklung

beim Institut

Cetim Carnot. Die Carnot-Institute

verfügen in Frankreich über ein

„Seit vielen Jahren besuche ich die

Hannover-Messe regelmäßig. Neben

den Innovationen interessiere ich

mich besonders für Digitaldrucktechnik

und die Präsentation der verschiedenen

Messestände. Außerdem bietet

sich hier auf der Hannover-Messe eine

gute Gelegenheit, um neue Kunden

kennenzulernen.“

Britta Dahlmann, Kontakt/Vertrieb,

Sander Imaging GmbH, Düsseldorf.

Bild: Deutsche Messe

Netzwerk von 33 Einrichtungen mit

13.000 Forschern und kommen damit

auf ein mit den Fraunhofer-Instituten

vergleichbares Niveau. Beide

Einrichtungen haben folglich 2008

eine strategische Zusammenarbeit

vereinbart, in die inzwischen 15

Cluster eingebunden sind und die

sich auf die sechs Hauptbereiche

Sicherheit, Energie, Umweltschutz,

Gesundheit, ITK und Transport erstreckt.

(si)

■ Ubifrance,

www.ubifrance.fr,

Halle 2, Stand D55

„Da wir beruflich mit Kompressoren

und Druckluft zu tun haben, sehen wir

uns vor allem die Neuheiten aus

diesen Bereichen an. Wir sind von der

Vielfalt der Hannover-Messe beeindruckt.

Es ist sehr interessant, was

man hier alles zu sehen bekommt.“

Marga Etterichretz (links), Service,

Tobias Schramm (Mitte), Verkauf,

Christa Wagner (rechts), Service, alle

von Kaeser Kompressoren, Coburg.


Messe News MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Wieder profitablesWachstum

Kuka AG will 2011 durchstarten und präsentiert sich

zukünftig auf der Hannover-Messe im Zweijahresrhythmus

2010 gelang der Kuka AG der Turnaround.

„Wir sind im vergangenen

Jahr zu profitablen Wachstum zurückgekehrt“,

sagte der Vorstandsvorsitzende

Dr. Till Reuter. Beim

Umsatz legte der Konzern um 20%

auf 1,08 Mrd. Euro zu, beim Auftragseingang

war es im Vergleich zu

2009 ein Plus von 27% auf 1,14 Mrd.

Euro. „Zudem haben wir auch in der

Krise in Produkte und Regionen

investiert, um weiterhin wachsen zu

können.“ Daher ist sich Reuter sicher:

„Mit den reduzierten Kosten

und den getätigten Investitionen

können wir 2011 durchstarten.“

Als Umsatzziel nannte der Kuka-

Chef 1,15 Mrd. Euro. Wachstumspotenzial

sieht er vor allem in der

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allgemeinen Industrie, wo die Roboterdichte

um den Faktor acht

niedriger ist als in der Automobilindustrie.

„Deshalb wollen wir im

Nicht-Automobilbereich deutlich

stärker wachsen, aber nichtsdestotrotz

auch im Fahrzeugbau zulegen“,

betonte Reuter. So wolle Kuka die

Abhängigkeit von der Automobilindustrie

reduzieren und strebt einen

Mix von 50/50 an. Explizit erwähnte

der Vorstandsvorsitzende die Medizintechnik,

wo es noch weiteren

Raum für Roboter gebe.

Erfolgsmeldungen konnte Reuter

bereits aus dem ersten Quartal des

laufenden Jahres verkünden. „Der

Kuka-Konzern hat seine Auftragseingänge

aus der allgemeinen

Dr. Till Reuter (rechts), Vorstandsvorsitzender der Kuka AG, und Chief Marketing

Officer Martin Sträb konnten auf der Pressekonferenz über eine erfreuliche Auftragslage

berichten.

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Bild: Kroh

Industrie in den ersten drei Monaten

2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum

des Vorjahres um 60%

gesteigert.“

Beide Geschäftsbereiche konnten

bei den Auftragseingängen aus der

General Industry überproportional

zulegen. Dieser Zuwachs stamme zu

einem nennenswerten Teil aus den

BRIC-Staaten. Beispiele sind ein

Rahmenvertrag über die Lieferung

von insgesamt 100 Industrierobotern

aus der chinesischen Papierindustrie

oder die Lieferung einer

Laser-Hybrid-Schweißzelle zur automatisierten

Produktion von Edelstahl-Transformatorgehäusen

nach

Indien. Für die brasilianische Brauereiwirtschaft

liefert Kuka 16 Roboter,

die in zwei verschiedenen Abfülllinien

zum Einsatz kommen.

Die erstmalige Messebeteiligung

der Kuka AG als Konzern bezeichnete

Reuter bereits aufgrund des

bisherigen Feedbacks als richtige

Entscheidung. Die Motivation, nach

Hannover zu kommen, erklärte

Chief Marketing Officer Martin

Sträb: „Viele Leute kennen die einzelnen

Bereiche von Kuka, aber nur

wenige das Gesamtportfolio.“ Insgesamt

präsentieren sich die Augsburger

an drei Ständen mit einer Gesamtfläche

von über 1000 m². „Wir

versprechen uns davon, dass wir am

Ende der Woche viele neue Kontakte

und Kunden gefunden haben.“

Die Beteiligung von Kuka an der

Hannover-Messe nannte Sträb eine

langfristige Entscheidung, wies aber

auch darauf hin, dass man einen

Zweijahresrhythmus plane. „Wir

freuen uns schon auf den nächsten

Auftritt 2013.“ (rk)

■ Kuka AG,

www.kuka.com, Halle 17, Stand H04

Bild: Schäfer

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Ambitionierter Start

MES-Software-Unternehmen

ist Ausgliederung von Coscom

Michael Platzner, Vorstandsmitglied der Proxia Software AG:„Schnell, leistungsstark

und unabhängig sind die herausragenden Merkmale zeitgerechter MES-

Software.“

Die Proxia Software AG ist ein neuer

Spieler auf dem Feld der MES-

Anbieter. Das Unternehmen ist als

Spin-off der Coscom Computer

GmbH ein Anbieter von Software

für die Fertigung. NC-Programmierung,

Fertigungsorganisation und

Virtual Machining sind Kernkompetenzen

des Unternehmens.

Die erfolgreiche Positionierung

des Geschäftsbereichs Coscom

MES-Software gab schlussendlich

den Ausschlag für die Ausgründung

eines eigenständigen Unternehmens.

Die Gründung von Proxia sei der

logische Schritt gewesen, der die

F&E-Bemühungen der Coscom-

MES-Gruppe unterstütze und eine

expansive Weiterentwicklung im

MES-Bereich ermögliche. Branchenunabhängig

und schlagkräftig

soll das junge Unternehmen die bereits

bestehenden Kunden und zukünftige

Anwender mit Software

unterstützen, um ihre Unternehmensziele

zu erreichen.

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„Besonders hervorzuheben ist,

dass die Proxia-Lösungen auf Basis

neuester Entwicklungsstandards

programmiert werden und diese vor

allem auch dem Zeitgeist moderner

Unternehmensstrukturen entsprechen.

Schnell, leistungsstark und

unabhängig sind die herausragenden

Merkmale zeitgerechter MES-Software“,

so Michael Platzner, Vorstandsmitglied

der Proxia Software

AG.

Das Proxia-MES erfülle diese Anforderungen

und besteche durch

eine schnittstellenfreie Softwarelösung,

die die MES-Schwerpunkte

Erfassung, Planung, Monitoring

und Analyse vereine. Hohe Performance

beim Berechnen von Produktionsplanungsszenarien

sowie

höchste Sicherheitsstandards bei

Web-Applikationen bildeten die

Grundlage für einen erfolgreichen

Praxiseinsatz. (rs)

■ Proxia Software AG,

www.proxia.com, Halle 17, Stand B50

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Messe News MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Einschwieriges Terrain

Märkte der Windkraftanlagen-Hersteller verlagern

sich immer mehr in Richtung Fernost

„China macht bald 50% des Weltmarktes für Windkraftanlagen aus“, sagte

Thorsten Herdan (Mitte), Geschäftsführer VDMA Power Systems, der mit Thomas

Richterich (links), CEO der Nordex SE, und Stefan Tenbrock, CEO der Winergy AG,

die neuen Entwicklungen in der Branche vorstellte.

„Erstmals in der Geschichte der

Windkraftindustrie hat es 2010 einen

Rückgang der installierten Leistung

gegeben“, musste Thorsten

Herdan, Geschäftsführer VDMA

Power Systems, zu Beginn der Pressekonferenz

„Die deutsche Windindustrie

im globalen Wettbewerb“

einräumen. Umso optimistischer

war er bei den Prognosen: „Der

Weltmarkt für Windkraftanlagen

wird 2011 wieder im hohen einstelligen

Bereich wachsen und damit

mindestens beim Rekord von 2009

landen. 2012 kann die globale Windindustrie

dann erneut zweistellig

zulegen.“

Allerdings findet derzeit auf den

Hauptmärkten der Windkraftanlagenhersteller

eine starke Verschiebung

statt. „Vor acht Jahren kam die

Hälfte der weltweiten Nachfrage aus

Deutschland, heute kommt die

Hälfte der Nachfrage aus Asien“,

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berichtete Thomas Richterlich, CEO

der Nordex SE. Für die deutschen

Hersteller heißt das, dass sie in Produktionsstätten

in Asien investieren

müssen, die Windkraftanlagen

selbst kann man nicht exportieren.

Insbesondere auf China liegt das

Augenmerk der deutschen Hersteller,

auch wenn sie es dort nicht

leicht haben: „China bleibt auf absehbare

Zeit der global stärkste

Markt. Er ist aber für deutsche Hersteller

und Zulieferer ein schwieriges

Terrain, wenn Marktbarrieren

für internationale Marken etwa im

Bereich der Finanzierung nicht aufgelöst

und Qualitätsstandards nicht

durchgesetzt werden“, sagte Richterlich.

Es werde aber noch Jahre

dauern, bis die Windkraftanlagen-

Bauer aus China das für den Weltmarkt

notwendige Qualitätsniveau

erreichen. Auch die Zulieferer der

Windindustrie müssen sich umstel-

len. „Bei der starken Verlagerung

der Märkte und der Produktion

müssen wir als Zulieferer mit in die

Region. Das bedeutet für uns einen

höheren Aufwand als für die Hersteller,

weil die Verlagerung einer

Produktionsstätte mit den Maschinen

komplizierter ist als die Verlagerung

eines Montagewerks“, sagte

Stefan Tenbrock, CEO der Winergy

AG.

Dabei wird die Windenergie immer

konkurrenzfähiger. „Wir können

heute schon an guten Windstandorten

Strom für fünf Eurocent

pro Kilowattstunde produzieren“,

sagte Richterich. Diese Standorte

seien in Deutschland zwar kaum

noch verfügbar, dafür aber beispielsweise

in Südeuropa. Für das weitere

Wachstum der Branche zeigte er

sich deshalb zuversichtlich: „Wir

haben heute einen Anteil der Windenergie

von 2,3% an der weltweiten

Stromproduktion. Auch wenn man

nicht alles umstellen kann, würde

bei einem Wachstum auf beispielsweise

10% der Markt immer noch

sehr stark wachsen.“

In Deutschland sieht Richterich

zwei Herausforderungen für die

Windenergiebranche: Zum einen

muss sie effizientere Windkraftanlagen

für Schwachwindstandorte im

Binnenland entwickeln, zum anderen

gilt es, die Standorte in der

Nord- und Ostsee zu erschließen.

„Mit Innovationen ist es möglich,

die Kosten für Windkraftanlagen

erheblich zu reduzieren. Hier liegt

Deutschland aufgrund seiner Erfahrung

vorne“, ergänzte Winergy-Chef

Tenbrock. (si)

■ VDMA Power Systems,

www.vdma.org/powersystems,

Halle 27, Stand J 40

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Bild: Itasse

Bild: Deutsche Messe

Jörg Bode, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr,

Matthias Goeke, Geschäftsführer, IGB Automation, Dr. Wolfram von Fritsch,

Vorsitzender des Vorstandes, Deutsche Messe AG (v.l.), bei der Preisverleihung.

Ausgezeichnete Roboter

Robotics Award prämiert Lösungen, die

Wertschöpfung für Anwender schaffen

In der Robotation Academy wurden

gestern die Preisträger des Robotics

Award 2011 bekannt gegeben. Jörg

Bode, niedersächsischer Minister

für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr,

zeichnete die Gewinner aus. „Der

Robotics Award weckt auch im Mittelstand

großes Interesse. Gerade

die Mischung von großen Anwenderbranchen

und extrem innovativen

mittelständischen Produktionsspezialisten

macht die besondere

Schlagkraft der deutschen und

europäischen Industrie aus“, sagte

der Minister. „Mit dem Robotics

Award fördern wir den Austausch

zwischen industriellen Branchen“,

sagte Dr. Wolfram von Fritsch, Vorstandsvorsitzender

der Deutschen

Messe AG. Er zeige robotergestützte

Lösungen, die für unterschiedliche

Branchen eine hohe Wertschöpfung

generieren.

Der erste Preis ging an die IBG

Automation GmbH aus Neuenrade.

Prämiert wurde das Projekt „As-

sembly on the fly“, bei dem es sich

um eine automatisierte Frontend-

Montage im Fließbetrieb handelt.

Dabei wird mit einem Roboter das

Pkw-Frontend aus der Bereitstellungsposition

entnommen und im

Fließbetrieb an der Karosse montiert.

Für die Jury war das entscheidende

Kriterium der technische

Nutzen für den Anwender, weil sich

mit Assembly on the fly eine höhere

Produktivität und Qualität bei der

Montage von komplexen Bauteilen

in der Fließfertigung erreichen lässt.

Außerdem wird das Material ressourcenschonend

eingesetzt und

weniger Ausfall- und Stillstandszeiten

sparen Energie.

Mit dem zweiten Platz wurde die

Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG

für ihre robotergeführte Fügezange

ausgezeichnet. Der dritte Preis ging

an die Ferrobotics Compliant Robot

Technology GmbH (Österreich) für

den aktiven Kontaktflansch Handcraft

Power Kit. (us)


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Messe News MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Wieder aufRekordjagd

Die Galvanotechnik will in diesem Jahr

den Umsatzrekord von 2008 brechen

Wie die gesamte Industrie befindet

sich die deutsche Galvanotechnik

auf Wachstumskurs. So konnte der

Zentralverband Oberflächentechnik

e. V. (ZVO) zu Beginn der Messe

einen Umsatzzuwachs von 30% für

das vergangene Jahr vermelden.

Zwar wurde damit das Rekordniveau

der Jahre 2007 und 2008

noch nicht erreicht, doch befindet

sich die Branche in einer guten Ausgangsposition.

Für dieses Jahr erwartet

Christoph Matheis ein Branchenwachstum

von mindestens

10%: „Das Niveau von 2008 wird

wieder erreicht.“

Im vergangenen Jahr hat sich das

Wachstum recht gleichmäßig auf

alle Bereiche der Galvanotechnik

verteilt. Im Anlagenbau lag es etwas

unter dem Durchschnittswert. Der

Grund dafür ist, dass sich allgemeine

Konjunkturveränderungen in

diesem Bereich zeitlich später auswirken

als bei den Verfahrenslieferanten

und den Beschichtern. Im

Gegenzug war der Anlagenbau dafür

weniger stark von der Krise betroffen.

„Dazu war sie zu kurz“, wie

Matheis insbesondere in der Kunst-

Staatssekretär Rainer Bomba (links) trug in seinem Spontanstatement bei der

Diskussionsrunde zum Thema dezentrale Energieversorgung die Position der

Bundesregierung vor.

Selbsterzeuger

Brennstoffzellen-Heizgeräte werden

in 120 Haushalten erprobt

Strom und Wärme direkt im Haus

dezentral erzeugen – mit Brennstoffzellen-Heizgeräten

ist dies

möglich und wird bereits mit 120

Feldtests in Einfamilienhäusern in

Deutschland erprobt. „Seit gut zwei

Jahren läuft die Anlage ohne Probleme“,

berichtete Feldtestkunde

Hergen Rennies bei der Diskussionsrunde

„Dezentrale Energieversorgung

– ein Kraftwerk in jeden

Keller?“. Den einfachen Austausch

eines alten Gaskessels gegen eine

Brennstoffzelle ohne Veränderungen

am Haus, hob Andreas Ballhausen,

Leiter Vertrieb Energiedienstleistungen

der EWE Energie-

AG hervor. „Die Brennstoffzelle ist

ein Mittel, um mehr Energieeffizienz

in den Haushalt zu bringen und

Bild: Kraus

Die beiden Verbandsvertreter Christoph Matheis (l.) und Dr. Uwe König sehen

die Galvanotechnik in einer komfortablen Ausgangssituation für das Jahr 2011:

Das Rekordniveau von 2008 werde wieder erreicht.

stoffgalvanik registrierte, die das

Rekordniveau von 2008 schon im

vergangenen Jahr übertroffen habe.

Jedoch trüben die hohen Rohstoffund

Energiepreise die Freude.

Für Dr. Uwe König, Geschäftsführer

Technologie des ZVO, gehört

die Kunststoffgalvanisierung zu den

Anwendungen, deren Potenzial im

Vergleich zu Stahl noch nicht aus-

20 bis 30% CO 2 -Reduzierung zu erzielen.“

Allerdings sind die Kosten

noch zu hoch. Dazu Volker Nerlich

von der Hexis AG: „Wir müssen bei

Installations- und Wartungskosten

die Marke von Gas-Brennwertkesseln

erreichen. Das ist machbar.“

Die Unterstützung der Bundesregierung

sicherte Rainer Bomba,

Staatssekretär im Bundesministerium

für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,

zu: „Rund 40% des gesamten

Energiebedarfs entfallen auf das

Wohnen, deshalb müssen wir verstärkt

in die Haushalte gehen und

mehr in die dezentrale Versorgung

investieren.“ (rk)

■ Gemeinschaftsstand Wasserstoff +

Brennstoffzellen, Halle 27, Stand B66

Bild: Kroh

geschöpft ist. Zusammen mit Leichtmetallen

stellen sie die Branche

immer vor Herausforderungen. Die

Lösung liege in der Kombination

der Verfahren wie Galvano- und

Plasmatechnik, berichtete König zu

Beginn der Hannover-Messe. (jk)

■ Zentralverband Oberflächentechnik

e.V., www.zvo.org, Halle 6, Stand D40

Technik live für rund 2500

schüler bei Tec-to-you

Tec-to-you, die Nachwuchsinitiative

der Deutschen Messe, erlebt am

heutigen Tag einen Höhepunkt. Mit

rund 50 Bussen, 2500 Schülern sowie

100 Touren-Guides, ist die Resonanz

hoch wie selten. Alle Busse

werden auf der Freifläche vor dem

Expo-Dach von den Guides empfangen.

Sie werden danach in den

Tec-to-you-Pavillons P33 bis P35

begrüßt und mit ersten Informationen

zur Messe versorgt. Im Anschluss

daran geht es an die Pavillon-Themenstände

der Partnerunternehmen

und Verbände. Dort

stehen Ansprechpartner für erste

Gespräche bereit. In 25-köpfigen

Gruppen werden die Schüler im

Anschluss über die Messe zu den

jeweiligen Partnerunternehmen geführt.

An den Ständen treffen sie im

realen Messegeschehen auf Industrieunternehmen

unterschiedlicher

Branchen (Bild: Bundesministerin

Schavan bei der „Schulstunde mit

Tec-to-you-Besuchern“ am Messemontag).

(us)

■ Deutsche Messe AG,

www.tectoyou.de


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10 Messe News MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

MädchenMut machen

VDI ermutigt junge Frauen, sich bei der Berufswahl

nicht von alten Rollenbildern leiten zu lassen

Ein bundesweiter Technikunterricht

ist für den Verein Deutscher Ingenieure

(VDI) ein Ansatz, um die

Ingenieurlücke in Deutschland zu

schließen. Um dessen Umsetzung

voranzutreiben, hat der Verein nach

Aussage des Präsidenten Prof. Bruno

O. Braun bereits Curricula entwickelt.

Aus Sicht des VDI ist eine schlüssige,

bundeseinheitliche Bildungsstrategie

dringend nötig. „Nur eine

Strategie, in der technische Bildung

integraler Bestandteil unserer

Schulpolitik ist, kann das Verständnis

und die Akzeptanz für Technik

steigern“, erklärte der Präsident.

Mit 21% in ingenieurwissenschaftlichen

Studiengängen und

12% in technischen Berufen sind

Mädchen und junge Frauen dort

reichlich unterrepräsentiert. Um

diese großen Potenziale auszuschöpfen,

hat der VDI das Projekt

Mint Role Models ins Leben gerufen.

Der Verein möchte damit junge

Frauen ermutigen, sich nicht von

alten Rollenbildern leiten zu lassen.

Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen

und Studentinnen berichten

als Role Models im Internet, bei

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Bild: Otto

„Nur eine Strategie, in der technische Bildung integraler Bestandteil unserer

Schulpolitik ist, kann das Verständnis und die Akzeptanz für Technik steigern“,

sagte Prof. Bruno O. Braun, Präsident des VDI.

Vorträgen, Workshops und Informationsveranstaltungen

von ihrem

Werdegang. Laut VDI machen die

Beispiele vielen Mädchen und Frauen

Mut, sich für Technik zu begeistern.

Ein weiteres Projekt des VDI zur

Nachwuchsförderung ist der VDIni-

Club für Kinder im Alter von 4 bis

12 Jahren. Ziel ist es, Kindern so

früh wie möglich Technik näherzubringen.

(co)

■ Verein Deutscher Ingenieure e. V.,

www.vdi.de,

Halle 2, Stand D36

Erfahrungbündeln

R. Stahl übernimmt von Orlaco

explosionsgeschützte Produkte

Die R. Stahl AG, Waldenburg, und

Orlaco Products B.V., Barneveld

(Niederlande) haben anlässlich der

Hannover-Messe bekannt gegeben,

dass R. Stahl im Rahmen eines Asset

Deals die explosionsgeschützten

Produkte von Orlaco Products

übernehmen wird. Orlaco ist nach

eigenen Angaben seit vielen Jahren

erfolgreich im Kamerageschäft tätig.

Die Produkte zeichnen sich

demnach durch hohe Robustheit

und leichte Bauweise aus. Zahlreiche

Innovationen, wie die weltweit

kleinste explosionsgeschützte

Kamera, kommen aus den Niederlanden.

R. Stahl bietet seit einigen Jahren

Kamera- und Videosysteme an. Ergänzt

um die Produkte der Niederländer

entsteht laut Hersteller ein

Angebot an Kamera-Hardware und

Kameramanagement-Software, mit

dem komplexe, voll integrierbare

Überwachungssystem-Lösungen

angeboten werden.

Das gemeinsame Geschäft soll

künftig in der R. Stahl Experience

GmbH mit Sitz in Köln gebündelt

werden. Sie wird Kompetenz Center

für dieses Produktsegment inner-

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halb des Konzerns und damit Anbieter

einer umfangreichen Produktreihe

von einzelnen Kamerakomponenten

bis hin zu komplexen,

kundenspezifischen Systemlösungen

inklusive IT-Services für den

sicheren und den explosionsgefährdeten

Bereich.

„Strategisches Ziel der R. Stahl

Experience ist es, die marktführende

Position im Bereich von explosionsgeschütztenVideoüberwachungs-Systemen

(CCVT) zu erlangen“,

so Alain Schellings, Vertriebsleiter

Automatisierung bei R. Stahl

und künftiger Geschäftsführer der

R. Stahl Experience GmbH. Orlaco

Products B.V. wird mit 25% der Anteile

an dem neuen Unternehmen

beteiligt sein. „Durch die Bündelung

unserer Erfahrungen und die wachsende

Nachfrage unserer Kunden

auf dem volumenstarken Kameramarkt

rechnen wir in wenigen Jahren

mit 10 bis 15 Mio. Euro Umsatz

pro Jahr“, steckt Martin Schomaker,

Vorstandsvorsitzender der R. Stahl

AG, das Ziel ab. (us)


R. Stahl AG,

www.stahl.de, Halle 11, Stand A38


MM MESSE DAILy3 | 6. APRIL 2011 Messe News 11

UNTERNEHMENSVERZEICHNIS

Firmen, die im Messe-Daily redaktionell erwähnt sind

A

ABB 29

Abet 37

ACE 21

Agtos 45

Atos 26

August Mink 43

AVK 37, 38

B

Bark Cloth 37

Baumüller 13

Bihl +Wiedemann 54

BME 37

Bonioni 38

Bosch Rexroth 24

Bundesministerium für Verkehr,Bauund

Stadtentwicklung 8

C

Camille Bauer 13

CEA Kommissariatfür Kernenergie

und alternativeEnergien 42

Cemecon 44

Chr.Mayr 22

Contitech 12

Coscom 4

D

Dassault 33

Denios 19

Detakta 40

Deuta-Werke 23

Deutsches Elektronen Synchrotron 3

Deutsche Messe 6, 42, 53

Disc on demand 47

3D Connexion 36

Druck &Temperatur Leitenberger 17

E

Eckerle 23

Edwards 32

Efaflex 19, 54

Eks Engel 22

Eplan 35

Ethercat 12

European Composites Industry

Association 38

Euro-RTM-Group 38

EWE 8

F

Federal Ministryfor Economics and

Technology 53

Ferchau 11, 42

Ferrobotics 6, 20

Fraunhofer-Allianz Adaptronik 42

Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik

43

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und

Strahltechnik 43

Fraunhofer-Institut für Windenergie

und Energiesystemtechnik 28

Friess 43

Fritz Kübler 13

FSG Fernsteuergeräte Kurt Oelsch 14

H

Harting 1

Hawe 21

Heitec 13

Hexis 8

Hiwin 24

Holger Clasen 31

Honsberg 13

I

ICM Institut Chemnitzer Maschinenund

Anlagenbau 42, 54

IGB 6

Industrial Design 37

Industrie Informatik 36

Inplas 44

IVAM 52

J

J. Schmalz 52

K

Kaeser 3, 32

Krohne 16

Kugler 41

Kuka 4

L

Lange +Ritter 38

Leibniz UniversitätHannover 41

Litracon 37

LSIS 54

M

Mann +Hummel 32

Material Stories 37

Megatech 35

Microdrop 53

Microsoft 12

MPDV Mikrolab 33

Multi-Contact 17

Myfitmix 47

N

Namur 53

O

Optris 16

P

PCS 31

Pepperl +Fuchs 1, 16

Physik Instrumente 41

Presstrade-Gruppe 39

Prosale 39

R

R. Birkenbeul 25

R. Stahl 10

Reiter 45

Rexnord 53

Rheintacho 23

RK Rose &Krieger 20

Rösler 45

RUD Ketten Rieger &Dietz 22

S

Sager &Mack 43

Sander 3

Schneider 20

Siemens 14

Seebawind 27

SKF 25

Sonderhoff-Gruppe 40

Stasskol 38

Stöber 26

Surtec 43

Synflex 39

T

Thyssen-Krupp 40

Tigres 44

TKD 27

Topochrom 43

Tox 6, 25, 52

Tsubaki 24

U

Ubifrance 3, 42

Universial Design 37

V

VDI 10, 11

VDMA 1, 6, 32

W

Watt Drive 17

Weidmüller 18

Wittenstein 18

Wöhner 28

Wolfangel 38

Wolkenstürmer –Sybille Lienau 47

Z

ZVEI 1, 30, 53

ZVO 8

„Das Gute sparen“als Motto

Der Verleihung des Ferchau-Innovationspreises

wohnten prominente Gäste bei

Am Montag übergab die Ferchau

Engineering GmbH gemeinsam mit

dem niedersächsischen Ministerpräsidenten

David McAllister, Prof.

Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident

der Fraunhofer-Gesellschaft, und

Prof. Dr. Bruno O. Braun, Präsident

des Vereins Deutscher Ingenieure,

zum dritten Mal den Ferchau-Innovationspreis.

Unter dem Motto „Das Gute sparen

– Energie, Material, Rohstoffe“

zeichnete der mit 20.000 Euro dotierte

Innovationspreis neuartige

Produkte, Verfahren und Prozesse

aus, welche einen Beitrag zur Schonung

von Ressourcen und Umwelt

leisten. (ck)

■ Ferchau Engineering GmbH,

www.ferchau.de,

Halle 2, Stand D53

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Bild: Ilse Siegle/Ferchau

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In diesem Jahr wurde das Preisgeld von 20.000 Euro erstmals um einen Sonderpreis

von 2500 Euro für eine Innovation aus dem Mittelstand aufgestockt. Das

Bild zeigt die Preisträger zusammen mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten

David McAllister (Mitte).

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12 Messe News MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Allesauf einenBlick

ERP-System für verschiedene Prozesse

Microsoft zeigt auf der Messe die

Vorab-Version seines ERP-Systems

Microsoft Dynamics AX 2012. Das

System für die Fertigungsindustrie

wird voraussichtlich ab dem dritten

Quartal 2011 verfügbar sein.

Das Besondere daran sei, dass es

im Gegensatz zu vielen anderen Systemen

auf dem Markt in der Lage

sei, verschiedene Funktionsbereiche

in einem System abzubilden. Pro-

zesse aus der diskreten Fertigung

und der Prozessfertigung sowie Lean

Production seien damit innerhalb

eines Systems abgedeckt. Dies

optimiere nicht nur den Produktionsfluss,

sondern mache auch die

Produktionsplanung und -durchführung

flexibler. Zudem biete das

Produkt strukturierte Einblicke in

den Ressourcen-Pool und optimiere

die Auslastung der Ressourcen. Da-

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Bild: Otto

Philipp Rüdiger ist verantwortlich

für die Einführung des ERP-Systems

Microsoft Dynamics AX 2012.

durch könne besser auf Kundenanforderungen

reagiert werden. (co)

■ Microsoft Deutschland GmbH,

www.microsoft.com,

Halle 17, Stand B47

Wachstumszielübertroffen

Contitech hat mit dem besten Ergebnis der Firmengeschichte

sein Geschäft 2010 profitabel weiterentwickelt

Die beste Nachricht verkündete

Heinz-Gerhard Wente, CEO der

Contitech AG, gleich zu Beginn der

Unternehmenspressekonferenz auf

der Messe: Contitech konnte im

vergangenen Geschäftsjahr das

wirtschaftlich beste Ergebnis der

Firmengeschichte erzielen. „Wir haben

nach einem wirtschaftlich herausfordernden

2009 ein extrem

gutes Geschäftsjahr 2010 erlebt, das

unsere Erwartungen noch weit

übertroffen hat“, kommentierte

Wente das Ergebnis.

Contitech hat im Jahr 2010 eine

Umsatzrendite von 12,9% erzielt,

wobei der Umsatz von 2,4 Mrd. Euro

um 29% auf circa 3,1 Mrd. Euro

gesteigert werden konnte. Mehrere

Faktoren begünstigten laut Wente

dabei die positive Entwicklung. Zum

einen trat das Unternehmen mit

neuen Ideen und Produkten verstärkt

in die internationalen Märkte

ein, wobei insbesondere Asien und

Südamerika Wachstumstreiber sind.

Zum anderen profitierte das Unternehmen

von der schnellen Erholung

der weltweiten Automobilkonjunktur,

vor allem im Zuliefergeschäft

für die Automobilindustrie.

Derzeit liegt der Umsatzanteil in

der Automobilindustrie bei rund

54%, aber Wente betonte, dass das

Unternehmen weiterhin mit viel

Engagement daran arbeiten werde,

Texas Instruments (TI) announced

it is the first semiconductor company

to license Ethernet for Control

Automation Technology (Ethercat)

for its ARM- and DSP+ARM-based

embedded processors at a press

conference yesterday. This new industrial

Ethernet technology will be

featured in TI‘s upcoming Sitara

ARM microprocessors planned for

the beginning of the fourth quarter

of 2011 and in TI‘s C6-Integra

DSP+ARM processors beginning in

2012.

„With TI‘s integration of an Ethercat

interface in several product

lines, this turns Ethercat into a

mainstream technology beyond the

automation world,“ said Martin Ros-

tan, executive director, Ethercat

Technology Group.

„We are thrilled about this milestone

development which will open

entirely new markets for Ethercat

and help Ethercat to establish a

strong position in a wide range of

embedded applications, further accelerating

the adoption of Ethercat

in the industrial market.“

„The Ethercat Protocol technology

sets new standards for the realtime

performance and flexibility

that are critical for TI‘s embedded

ARM-based devices geared toward

the industrial market.

Bild: Schulz

Heinz-Gerhard Wente, CEO der Contitech AG (Mitte), kann für 2010 ein Umsatzplus

von 29% auf rund 3,1 Mrd. Euro verbuchen und erwartet auf Basis der

derzeitigen Geschäftsentwicklungen auch für das laufende Geschäftsjahr ein

Wachstum von rund 10%.

im weiteren Industriegeschäft außerhalb

der Automobilindustrie

überproportional zu wachsen. „Unser

klares Ziel ist es, durch stetiges

Wachstum den Anteil am Gesamtgeschäft

auf über 50% zu erhöhen,“

so Wente.

Auf der Messe präsentiert sich

das Unternehmen unter dem Motto

„Engineering Green Value“ mit Anwendungen

für neue Schlüsselmärkte

wie regenerative Energien oder

nachhaltige Mobilität.

In Halle 5 zeigt Contitech unter

anderem umweltfreundliche Industriezahnriemen,

einen flexiblen Solartank

und neue, hautfreundliche

und emissionsarme automobile Innenraummaterialien,

die außerdem

gemäß Volvo ENV0006 kontaktallergenfrei

seien und bis zu 50% auf

nachwachsenden Rohstoffen basierten.

(bs)

■ Contitech AG, www.contitech.de,

Halle 5, Stand A16

Newmarkets forEthercat

Texas Instruments demonstrates its commitment to the

industrial market by embedding Ethercat technology

Bild: Schulz

Gerd Hoppe, responsible for general management at Beckhoff, is pleased

about Ethercat developing into an even more mainstream technology: „Texas

Instruments supporting Ethercat slave interface in several μ-Controller and

μ-Processor product lines redefines market access for Ethercat.“

With its popularity today in industrial

drive and input/output applications,

leading industrial communication

protocol Ethercat, is

used to allow master and slave controllers

to communicate with each

other without a host computer in

high-noise industrial environments,“

said Ram Sathappan, industrial automation

manager, Texas Instruments.

“The TI approach to Ethercat

with the programmable real-time

unit (PRU) on TI‘s Sitara ARM

MPUs and C6-Integra DSP + ARM

processors allows for flexible implementation

that can more easily

adapt as industrial standards evolve

over time.“ (bs)

■ Ethercat Technology Group,

www.ethercat.org,

Hall 9, Stand D18


MM Messe Daily3 | 6. april 2011 13

Leistungsdichte

Serienmäßiger Hybridantrieb für Arbeitsmaschinen

Der Nürnberger Antriebshersteller

Baumüller und die Sensor-Technik

Wiedemann (STW) aus Kaufbeuren

haben in enger Zusammenarbeit ein

Konzept für eine mobile dieselelektrische

Arbeitsmaschine entwickelt.

Wie erläutert wird, ist die Maschine

zentraler Bestandteil des Hybridantriebssystems

Power Mela, das beispielsweise

in Land- und Baumaschinen

oder Nutzfahrzeugen eingesetzt

wird. Sie besteht aus einem

elektrischen Generator, der von

einem Dieselmotor angetrieben

wird und mittels eines integrierten

Gleichrichters eine Gleichspannung

von 750 V erzeugt. Die dabei entstehende

Leistung lässt sich dann

einem offenen, drehzahlunabhängigen

Gleichstrom-Bordnetz zur

Verfügung stellen.

Weitere Elektromaschinen, die

wie der Generator von Baumüller

entwickelt und hergestellt werden,

treiben aus diesem Leistungsnetz

dann als Motoren direkt oder über

Getriebe die Räder an und lassen

sich über ein CAN-Bussystem ansteuern.

Das Bordnetz ermöglicht

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Andreas Baumüller, Sprecher

der Geschäftsführung der Baumüller

Nürnberg GmbH:„An hybriden Antriebskonzepten

führt wegen hoher

Energiekosten und des steigenden

Umweltbewusstseins in Zukunft kein

Weg mehr vorbei, gerade bei mobilen

Maschinen.“

Bidirektionalbewachen

Durchflusswächter mit integrierter

Viskositätsstabilisierung

Mit dem Durchflusswächter der

Typenreihe FW4V in kompakter

Inlinebauform werden viskose Medien

bis zu einer Viskosität von 330

mm²/s überwacht. Die integrierte

Viskositätsstabilisierung in bewährter

Kolbentechnik ermöglicht

stabile Schaltpunkte bei sich ändernden

Viskositäten im angegebenen

Bereich. Mittels zweier

Schalteinheiten wird eine bidirektionale

Überwachung ermöglicht.

Der Körper aus Messing gewährleistet

eine Druckfestigkeit bis PS 300.

Angeboten wird das Gerät mit

einem Prozessanschluss M18 × 1,5

Innengewinde. Das Gerät wurde

speziell für Ölüberwachungsaufgaben

mit bidirektionalem Durchfluss

Bilder: Baumüller

Bild: Honsberg

Der Durchflusswächter wurde speziell

für Öl mit bidirektionalem Durchfluss

und Viskositätsschwankungen entwickelt.

und Viskositätsschwankungen entwickelt.

(bk)

■ Honsberg Instruments GmbH,

www.honsberg.com,

Halle 11, Stand B46

Alleskönner

Neigungsaufnehmer für

widrige Umstände

Der Standard-Neigungsaufnehmer

Kinax N702 von Camille Bauer ist

ab sofort auch mit der Busschnittstelle

CAN-Open und SSI erhältlich.

Das Ausmessen der Neigung erfolgt

durch ein ölgedämpftes Einachspendel

und wird proportional zum

Winkel ausgegeben. Der Messbereich

des Neigungswinkels reicht

von 0 bis 360° mit einer Auflösung

von maximal 14 Bit bei einer Grundgenauigkeit

von ±0,2°. Der Messbereich,

der Drehsinn und der Nullpunkt

lassen sich in beliebiger Einbaulage

direkt am Gerät oder über

die Busschnittstelle parametrieren.

Die Messtechnik ist in einem robusten,

spritzwasserdichten Aluminiumgehäuse

eingebaut und weist

zudem den elektrischen Betrieb von

Auf- und Anbaugeräten. Aufgrund

der hohen Leistungsdichte und des

guten Wirkungsgrades eignen sich

die Motoren vor allem für Anwendungen

mit hohen Anforderungen

an die Energieeffizienz.

Die Zusammenarbeit mit STW

bedeutet für den Antriebs- und AutomatisierungsspezialistenBaumüller

auch die Erschließung neuer

Märkte: „Bei klassischen Industrieanwendungen

spielen der Systemgedanke

und die Ablösung von Hydraulikelementen

zur Verbesserung

der Energiebilanz eine zunehmend

wichtige Rolle“, sagt Andreas

Baumüller, Sprecher der Geschäftsführung

der Baumüller Nürnberg

GmbH, und ergänzt: „An hybriden

Antriebskonzepten führt wegen hoher

Energiekosten und des steigenden

Umweltbewusstseins in

Zukunft kein Weg mehr vorbei, gerade

bei mobilen Maschinen.“ (bk)

■ Baumüller Nürnberg GmbH,

www.baumueller.de,

Halle 9, Stand A52, Hallle 14, Stand J15

die Schutzart IP66 auf. Die Montage

des Geräts erfolgt über eine mitgelieferte

Montageplatte.

Neigungsaufnehmer werden vor

allem für die Überwachung von beweglichen

Objekten und für die

Bestimmung der Lage von Objekten

verwendet. Sie gelten als Alleskönner.

Ihr Einsatzspektrum erstreckt

sich von der Erfassung der Winkelstellung

eines Kranauslegers, der

Querneigung eines Fahrzeugs, der

Lage einer Arbeitsbühne oder

Wehrklappe bis hin zur Maschinenüberwachung.

(hk)


Camille Bauer AG,

www.camillebauer.com,

Halle 11, Stand B32/2

Visuelle Dokumentation

Visuelle Dokumentationen sind modular

gegliederte Videosequenzen.

Jede Sequenz enthält kurze Handlungsschritte.

Der Anwender vollzieht

Schritt für Schritt die gezeigten

Handlungen nach – unmissverständlich,

schnell und konkret. Alle

Sequenzen werden miteinander verknüpft

und in die Arbeitsumgebung

integriert. Vervollständigt wird die

Dokumentation durch Markierungen,

Sicherheitshinweise und

ergänzende Texte. In den Bereichen

Schulung, Wartung, Service und

Montage ist die visuelle Dokumentation

unschlagbar. Aber auch in der

Qualitätssicherung, im Training

und E-Learning zeigt sie ihre Stärken.

Das Heitec-Team erstellt ein

auf den jeweiligen Anwendungsfall

zugeschnittenes Konzept. (rs)

■ Heitec AG,

www.heitec.de, Halle 17, Stand D50

prozessanzeige mit

praktischer Kurzanleitung

Weil Bedienerfreundlichkeit ein

wichtiges Kriterium beim Kauf einer

Gerätes sein kann, legt Kübler

eigenen Angaben zufolge darauf

sehr viel Wert. So wurde die neue

Generation der Prozesssteuergeräte

Codix für Normsignale, Temperatur

und Dehnungsmessstreifen mit einer

praktischen Kurzanleitungskarte

zur Parametrierung und Bedienung

ausgestattet. Somit kann das

Gerät in wenigen Schritten in Betrieb

genommen werden, erläutert

der Hersteller. Die Karte ist direkt

an der Front des Anzeigers angebracht

und kann je nach Bedarf abgelöst

und wieder angebracht werden.

So gehöre die lästige Lektüre

umfangreicher Anleitungen der

Vergangenheit an. (mz)

■ Fritz Kübler GmbH,

www.kuebler.com, Halle 9, Stand E67

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14 Industrial Automation MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

IndustriekundenimFokus

Industriesektor von Siemens will Branchen- und Servicegeschäft stärken

Mit der geplanten Neuorganisation

der Siemens AG soll sich der Sektor

Industry künftig konsequent auf

Industriekunden ausrichten. Dazu

sollen das Branchen- und Produktsegment

gestärkt und die Rolle bei

Industriesoftware ausgebaut werden.

„Software für industrielle Prozesse,

fundierte Branchenexpertise

und technologiebasierter Service

sind der Hebel, um die Produktivität

unserer Kunden zu steigern; gleichzeitig

sind sie wichtige Wachstumstreiber

für unser eigenes Geschäft“,

sagte Prof. Dr. Siegfried Russwurm,

CEO des Sektors Industry der Siemens

AG, während der Pressekonferenz

auf der Hannover-Messe.

Die geplante Neuausrichtung der

Geschäftsaktivitäten ab dem 1. Oktober

sei dabei ein wichtiger Schritt,

um die Potenziale im Servicegeschäft

und in wachstumsstarken

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Branchen wie dem Automobilbau,

dem Maschinenbau oder der chemischen

Industrie noch besser

wahrnehmen zu können.

Der für Siemens relevante Markt

in der Fertigungs- und Prozessindustrie

soll bis 2016 voraussichtlich

auf weit über 200 Mrd. Euro anwachsen.

Das durchschnittliche

Marktwachstum pro Jahr wird auf

5% taxiert. Weil sich die steigenden

Energiepreise und die hohen Anforderungen

an den Umweltschutz auf

die Produktionskosten auswirken,

sind die Unternehmen daran interessiert,

ihre Produktivität und Effizienz,

besonders beim Energieverbrauch,

zu steigern. Gleichzeitig

sinken die Entwicklungszeiten, obwohl

die Produkte immer komplexer

werden und die damit verbundenen

Datenvolumina im Entwicklungsprozess

zunehmen. Vor dem Hin-

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Prof. Dr. Siegfried Russwurm, CEO des Sektors Industry der Siemens AG: „Software

für industrielle Prozesse, fundierte Branchenexpertise und technologiebasierter

Service sind der Hebel, um die Produktivität unserer Kunden zu steigern;

gleichzeitig sind sie wichtige Wachstumstreiber für unser eigenes Geschäft.“

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tergrund dieser Entwicklung werde

die Branchenexpertise eines Industrieausrüsters

wie Siemens immer

wichtiger, ist Russwurm überzeugt:

„Wir sind der einzige Anbieter, der

in der Lage ist, die Markteinführungszeiten

seiner Kunden mittels

Software und Automatisierungstechnik

zu halbieren und gleichzeitig

die Kosten für Energie oder Abwasser

eines produzierenden Unternehmens

signifikant zu senken.“

Mit der neuen Aufstellung wolle

man Leistungen gebündelt aus einer

klar strukturierten Organisation

Fürviele Runden

Drehgeber erfasst

maximal 4096 Umdrehungen

Der Mess- und Sensortechnikspezialist

FSG stellt die neuen, hochauflösendenHeavy-Duty-Drehgeber

der Baureihe MH4096-PB/CAN-

1023 vor. Die Geräte erfassen Drehwinkel

und Geschwindigkeit mit

einer maximalen Auflösung von

12 bit auf 360° und können im Multiturn-Modus

bis zu 4096 Umdrehungen

abdecken, teilt der Hersteller

mit.

Das berührungslos arbeitende

Messsystem der Drehgeber basiert

auf integrierten Hall-Sensoren, die

Feldänderungen der Permanentmagnete

erfassen und in digitale

Signale umwandeln. Es stellt sofort

die genauen Positionswerte zur Verfügung,

ohne dass beim Einschalten

nach Spannungsausfall Referenzfahrten

notwendig sind, heißt es.

Dank des seewasserfesten Aluminiumgehäuses

mit Spezialbeschichtung

seien die für den Temperaturbereich

von –40 bis 85 °C konzipierten

Drehgeber selbst für schwierige

Einsatzbedingungen in rauer

Umgebung geeignet.

Gehäuseseitig erreichen sie laut

Hersteller Schutzart IP68, wellenseitig

ist Schutzart IP67 gewährleistet.

Eine typische Anwendung sei

beispielsweise die Positionserfassung

im Schiffs-, Offshore- und

Bild: Schäfer

Bild: FSG

heraus anbieten. „Damit können wir

unsere Vorteile gegenüber Wettbewerbern

am Markt noch besser ausspielen“,

ist sich Siegfried Russwurm

sicher.

Durch die Optimierung der Vertriebszuständigkeit

im Geschäft mit

spezifischen Industriebranchen sollen

laut Russwurm die Wachstumspotenziale

entlang aller Technologien

und Wertschöpfungsebenen

verwirklicht werden. Dazu

sollen die bisherigen Branchenverantwortungen

und die dazugehörigen

Geschäfte der Division Industry

Solutions mit dem Produktund

Systemgeschäft der Division

Industry Automation und Drive

Technologies zusammengeführt

werden. Das gilt unter anderem für

Branchen wie Schiffbau, Papier und

Zellstoff oder Wasser.

So plane der Sektor Industry, die

Rolle der Branchenverantwortlichen

zu stärken und ihnen zu ermöglichen,

das Portfolio von Produkten,

Systemen und Lösungen für spezifische

Branchen jeweils optimal auf

die Bedürfnisse des einzelnen Kunden

abzustimmen.

Gleichzeitig sollen die Serviceaktvitäten

des Industriegeschäfts in

einer eigenständigen Division namens

Customer Service zusammengeführt

werden. (rs)


Siemens AG,

www.siemens.de,

Halle 9, Stand A72

Die Multiturn-Drehgeber können

auch bei extremen Umgebungsbedingungen

zum Einsatz kommen.

Outdoorbereich. Die Winkel- und

Geschwindigkeitsinformationen

werden wahlweise als Datenprotokoll

über eine Profibus- oder CAN-

Open-Schnittstelle zur Verfügung

gestellt. Die Geberadressierung und

die Aktivierung zusätzlicher Busabschlusswiderstände

wird über DIP-

Schalter vorgenommen. Der elektrische

Anschluss erfolgt über drei

Kabelverschraubungen. (mz)

■ FSG Fernsteuergeräte Kurt Oelsch

GmbH, www.fernsteuergeraete.de,

Halle 9, Stand G32


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16 Industrial Automation MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Modul sichert optimalen

Zustand von Feldbussen

Pepperl+Fuchs stellt das Field Connex

Advanced Diagnostic Module

vor, das den Physical Layer von Feldbussen

überwacht – online und in

Echzeit. Damit ist die Diagnose laut

Hersteller ganz einfach: Es integriert

die Feldbusdiagnose schnell über

Ethernet in Asset-Management-

Systeme. Bei der Diagnose wird

die bestehende Anlagenkonfiguration

der Leittechnik interpretiert

und die eigene Konfiguration hinzugefügt,

sodass das System in

Sekunden einsatzbereit ist, erläutert

der Hersteller. (mz)

■ Pepperl+Fuchs GmbH,

www.pepperl-fuchs.com, Halle 9, Stand

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Werkstoffesinnvoll kombiniert

Durchflussmessgerät mit Cermet-Elektroden hat optimierte Eigenschaften

Das Duisburger Unternehmen

Krohne, Komplettanbieter für Prozessmesstechnik,

stellt das magnetisch-induktiveDurchflussmessgerät

Optiflux 5300 in der Nennweite

DN300 vor. Die Besonderheit ist

den Angaben zufolge das Messrohr

aus Hochleistungskeramik mit eingesinterten

Cermet-Elektroden.

Wie der Hersteller erläutert, ist

Cermet die Bezeichnung für einen

Verbundwerkstoff aus Keramik und

Metall. Beim Sinterprozess verbindet

sich der keramische Anteil der

Elektrode mit der umgebenden Keramik.

Gleichzeitig werde der Metallanteil,

in diesem Fall Platin, im

Hinblick auf thermische und elektrische

Eigenschaften optimal eingebettet.

So entsteht eine keramische

Fügezone ohne potenzielle

Leckstelle zwischen Messrohr und

Elektrode.

Das Durchflussgerät wird insbesondere

dort eingesetzt, wo mit

anderen Auskleidungen, wie etwa

aus PFA, PE oder PTFE, keine langen

Standzeiten oder keine ausreichende

Sicherheit zu erwarten sind,

erklärt der Hersteller. Das Messge-

rät ist den Angaben zufolge besonders

korrosions- und abrasionsbe-

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Bild: Krohne Messtechnik

Das magnetisch-induktive Durchflussmessgerät hat ein Messrohr aus Hochleistungskeramik;

das Bild zeigt die Flanschversion des Produktes.

ständig. Formstabilität, Temperaturwechselbeständigkeit,Vakuumbeständigkeit,

Diffusionsdichte sowie

Leckagesicherheit sollen ebenfalls

zu den Eigenschaften zählen.

Wie es weiter heißt, resultieren daraus

hohe Genauigkeit, Reproduzierbarkeit,

Langzeitstabilität, Robustheit

und Prozesssicherheit. Dies

werde auch bestätigt durch zahlreiche

Untersuchungen, unter anderem

von der Physikalisch-Technischen

Bundesanstalt PTB.

Zum Einsatz kommen die Geräte

zum Beispiel zur Messung von Säuren

und Laugen in der chemischen

Industrie. Die auf der Hannover-

Messe vorgestellte große Nennweite

DN300 wird in der Papierindustrie

zur Messung abrasiver Pulpen

und Breie genutzt.. Das Gerät ist als

Sandwich- und Flanschversion verfügbar.

Bei der Flanschversion sorgen

die kürzeren Schrauben für eine

geringe Dehnung bei Hitzeeinwirkung

und für eine hohe Brandsicherheit,

weil gefährliche Medien

an den Verbindungsstellen nicht

austreten, heißt es. (mz)

■ Krohne Messtechnik GmbH,

www.krohne.com, Halle 11, Stand C48

Hoch aufgelöste Betrachtung

Wärmebildkamera erfasst sehr kleine Objekte

Optris stellt auf der Hannover-Messe

die zweite Generation der Optris

PI Wärmebildkamera vor. Die Kamera

ist mit einem komplett neuen

Detektor ausgestattet, was zu Verbesserungen

des Messgerätes führt.

„Die neue Generation an Detektoren

ermöglicht die Messung sehr

kleiner Objekte im µm-Bereich“,

unterstreicht Geschäftsführer Dr.-

Ing. Ulrich Kienitz. „Durch eine

optimierte Signalverarbeitung können

die Wärmebilder nun mit 120

Hz – ein Bild alle 8 ms – dargestellt

werden.“ Die Kamera basiert auf

einem neuen, kleineren Detektor

mit 160 × 120 Pixel, welcher Messobjekte

örtlich besser auflöst, heißt

es in der Mitteilung. Darstellbar

sind thermische Prozesse sehr klei-

Die Wärmebildkamera Optris PI basiert auf einem neuen, kleineren Detektor mit

160 × 120 Pixel, der Messobjekte örtlich besser auflöst.

Bild: Optris

Bild: Optris

Dr.-Ing. Ulrich Kienitz, Geschäftsführer

der Optris GmbH:„Die neue

Generation an Detektoren ermöglicht

die Messung sehr kleiner Objekte

im µm-Bereich“.

ner Objekte ab 50 μm. Exakte Messungen

können ab einer Größe

von 0,5 mm durchgeführt werden,

zum Beispiel in der Qualitätskontrolle

und Automation. Austauschbare

Hochleistungsoptiken

ermöglichen eine Anpassung an unterschiedliche

Messabstände und

Objektgrößen.

Die stationäre Infrarotkamera

wird über USB 2.0 an einen Rechner

angeschlossen und ist sofort nach

dem Verbinden einsatzbereit, so der

Hersteller. Die PC-Software Optris

PI Connect stellt die erfassten Temperaturdaten

mit maximal 120 Hz

dar. Messereignisse lassen sich als

Schnappschüsse beziehungsweise

Videosequenzen erfassen, nachträglich

analysieren und archivieren.

Herstellerangaben zufolge ist die

Wärmebildkamera eine der kleinsten

auf dem Markt: Sie hat die Abmessungen

45 mm × 45 mm ×

62 mm und wiegt einsatzbereit inklusive

Optik und Kabel nur 250 g.

So wird die Kamera in Kombination

mit einem Tablett-PC auch mobil

einsetzbar und schließt die bisher

bestehende Lücke zwischen tragbarenInfrarot-Schnappschuss-Kameras

und rein stationären Geräten.

(us)

■ Optris GmbH,

www.optris.de, Halle 11, Stand A48


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Industrial Automation 17

Modularaufgebaut

Elektrische und mechanische Antriebssysteme für komplexe Anforderungen

Der niederösterreichische Antriebstechnikspezialist

Watt Drive präsentiert

Neuheiten rund um die

elektrische und mechanische Antriebstechnik.

Das erweiterte Portfolio

von Motoren, Getrieben und

Frequenzumrichtern basiert auf

einem modularen Systembaukasten,

der eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten

und auch sehr komplexe

Kundenanforderungen zulässt.

So werden Sonderabtriebswellen

bis zum kompletten Sondergetriebe

für beengte Platzverhältnisse

Hans Wustinger, Geschäftsführer der

Watt Drive Antriebstechnik GmbH:

„Mehr als 15% des Stromverbrauchs

von elektromotorisch angetriebenen

Systemen könnten jährlich durch den

Einsatz energieeffizienter elektrischer

Antriebstechnik eingespart werden.“

Das Druckkalibriersystem wird über Touchpanel oder PC-Software bedient.

AufKnopfdruck geprüft

Automatisches Kalibriersystem

für Druckmessgeräte aller Art geeignet

Das automatische und autarke

Druckkalibriersystem LCC-H-1000

dient zum Prüfen, Justieren und Kalibrieren

von Druckmessgeräten

aller Art, beispielsweise von Druckmessumformern,

Manometern oder

Druckschaltern. Die Druckerzeugung

und -feineinstellung bis 1000

bar (14500 psi) erfolgt automatisch

„auf Knopfdruck“, es wird keine externe

Druckquelle benötigt. Dies

ermöglicht, wie der Anbieter erläutert,

eine enorme Zeit- und Kostenersparnis

beim Anwender.

Die mikroprozessorgesteuerte

Regelung betätigt und überwacht,

wie es weiter heißt, selbsttätig die

im Kalibriersystem integrierten

Hochleistungsbaugruppen, beispielsweise

Ventile, Pumpen, Mo-

Bilder: Watt Drive

toren, Getriebe und elektronischen

Komponenten. Das Druckkalibriersystem

wird über das integrierte

Scard-Touchpanel oder die serienmäßige

PC-Software LCC-H-Visual

bedient. Prüfabläufe können vordefiniert

und automatisch abgearbeitet

werden. Das System kann mit acht

Prüflingsanschlüssen ausgerüstet

sein, jeder Anschluss mit 12 VDC

und 24 VDC Prüflingsversorgung

sowie Eingängen für Strom- und

Spannungsmessungen. Von Beginn

an sind zehn verschiedene Messbereiche

des integrierten Präszisions-

Referenzsensors lieferbar. (us)

■ Druck & Temperatur Leitenberger

GmbH, www.druck-temperatur.de,

Halle 11, Stand B53

Bild: D & T Leitenberger

ermöglicht. IE2-Energiesparmotoren

und Frequenzumrichter, die

direkt auf Motoren aufgebaut werden,

sorgen für mehr Energieeffizienz

und entlasten dadurch nachhaltig

die Umwelt.

Zwei Drittel des Stromverbrauchs

der Industrie entfallen auf elektromotorisch

angetriebene Systeme

wie Pumpen, Ventilatoren, Kompressoren,

Zentrifugen. „Mehr als

15% dieses Stromverbrauchs

könnten jährlich durch den Einsatz

energieeffizienter elektrischer Antriebstechnik

eingespart werden.

Dieses Einsparpotenzial setzt sich

in etwa zu einem Fünftel aus dem

Einsatz von Energiesparmotoren

und zu vier Fünfteln aus dem Einsatz

von Antrieben in Kombination

mit elektronischer Drehzahlregelung

zusammen“, erläutert der

Gründer und Geschäftsführer der

Watt Drive Antriebstechnik GmbH,

Hans Wustinger.

Ab dem 16. Juni 2011 dürfen in

Europa nur noch Motoren in den

Verkehr gebracht werden, die der

neuen Norm entsprechen und die

zu diesem Zeitpunkt mindestens die

Effizienzklasse IE2 erfüllen. Watt

Drive verwendet bei seinen neu entwickelten

IE2-Motoren der

Aluminiumbaugrößen 80 bis 160

nahezu bei allen Typen die bisherigen

Gehäuse. Dies bedeutet, dass

alle bisherigen Anbaumodule aus

dem Motorbaukasten weiter verwendet

werden können. Bei den

Graugussbaugrößen 180 bis 315

mussten die Gehäuse komplett

überarbeitet werden. (bk)

■ Watt Drive Antriebstechnik GmbH,

www.wattdrive.com,

Halle 14, Stand K27

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steckverbinder

für raue Umgebung

Auf Basis des Rundsteckverbinders

16BV hat Multi-Contact den durchgehend

geschirmten Steckverbinder

16BV-GS entwickelt, der sich für die

Stromversorgung mit Frequenzumrichter

eignen soll. Aufgrund seiner

Schutzkappen sei er besonders gut

in rauer Umgebung einsetzbar, heißt

es. Um einen sicheren Anschluss zu

garantieren, hat der Steckverbinder

einen Bajonettverschluss und eine

Farbcodierung. Es können Kabelquerschnitte

von 120 bis 240 mm 2

angeschlossen werden. (mz)


Multi-Contact Deutschland GmbH,

www.multi-contact.com,

Halle 11, Stand E35

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18 Industrial Automation MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Energieund Datenübertragen

Profinet-Roboterverkabelung in Kupfer- oder Lichtwellenleiter-Technik

Bei der Profinet/AIDA-Roboterverkabelung handelt es sich um ein durchgängiges Installationssystem für die Übertragung

von Energie, Signale und Daten im Automobilbau in Kupfer- oder LWL-Technik.

Weidmüller präsentiert auf der diesjährigen

Hannover-Messe ein

durchgängiges Installationssystem

für die Übertragung von Energie,

Signale und Daten im Automobilbau

gemäß den Anforderungen der

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AIDA (Automatisierungsinitiative

Deutscher Automobilhersteller).

Das Installationssystem kann sowohl

in Kupfer- oder Lichtwellenleiter(LWL)-Technik

ausgeführt

sein. Es ist durchgängig für die Ro-

boterverkabelung konzipiert und

besteht aus aktiven und passiven

Steckkomponenten sowie Zubehör.

Dies soll die Verbindung vom

Schaltschrank bis in den Roboterkopf

ermöglichen. „Die Komponen-

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Bilder: Weidmüller

Bild: Wittenstein

Dipl.-Ing. Simon Seereiner, Produktmanager

bei Weidmüller Interface

GmbH & Co. KG:„Der entscheidende

Vorteil ist, dass erstmals exakt

ermittelt werden kann, zu welchem

Zeitpunkt genau ein Roboter-

Schlauchpaket ausgetauscht werden

ten entsprechen der Verkabelungsrichtlinie

für Profinnet beziehungsweise

Ethernet/IP“, berichtet Simon

Seereiner, Produktmanager bei

Weidmüller in Detmold. Die Anwender

in der Automobilindustrie

reduzieren mit ihnen den Montageaufwand

um rund 50%. Bisher wurden

die Schlauchpakete – vom Roboterfuß

zu Achse 3 und von Achse

3 zum Roboterkopf – mit Kupferleitungen

ausgeführt. Doch die Forderung

in der Automation nach immer

Kraftsportler

Lineartechnik in neuer Leistungsklasse

Dieses Ritzel-Zahnstangen-System kann fast dreifach höhere Vorschubkräfte

übertragen als bisher weltweit auf dem Markt verfügbare Lösungen.

Lineartechnik in einer neuen Leistungsklasse

stellt das neue Alpha-

Linearsystem von Wittenstein Alpha

dar. Es vereine die Kompetenz

in Getriebebau, Verzahnungstechnologie

und Antriebssystemen zu

einer weltweit einzigartigen, mechatronischen

Systemlösung. Im

Verbund mit dem neuen Getriebe

bildet es ein Ritzel-Zahnstangen-

System, das fast dreifach höhere

Vorschubkräfte übertragen kann als

bisher weltweit auf dem Markt verfügbare

Lösungen, so der Hersteller.

Gleichzeitig überzeuge es durch

höheren Datenmengen bei gleichzeitiger

Immunität gegenüber elektromagnetischen

Einflüssen führen

dazu, dass vermehrt Lichtwellenleiter

auf Basis von polymeroptischen

Fasern (POF) Verwendung finden.

„Deshalb haben wir gleich bei der

Konzeption unserer IE-Steckverbinder

mit Steadytec-Technik ein

durchgängiges Plattformkonzept für

die Kupfer- und LWL-Verkabelung

realisiert“, erläutert Seereiner weiter.

Dem Anwender werde somit

freigestellt, in welcher Technologie

er seine Installation ausführt. Vertraut

er beispielsweise auf POF-

Lichtwellenleiter, dann kann er mit

dem „Freecon-Active-Repeater“ seine

LWL-Verkabelung diagnostizieren.

Damit können erstmals in Echtzeit

die genauen Dämpfungsverluste

auf der gesamten LWL-Übertragungsstrecke

diagnostiziert werden.

Die neue Technik wurde für Profint

durch die Profibus-Nutzerorganisation

spezifiziert. „Der entscheidende

Vorteil ist, dass erstmals exakt ermittelt

werden kann, zu welchem

Zeitpunkt genau ein Roboter-

Schlauchpaket ausgetauscht werden

muss“, erläutert Seereiner abschließend.

(rs)

■ Weidmüller Interface GmbH & Co.

KG, www. weidmueller.com,

Halle 11, Stand B 60

kompakte Bauformen mit höherer

Leistungsdichte sowie ein vereinfachtes

Montagekonzept mit nur

noch acht statt bisher 32 Befestigungsbohrungen.

Zusammen mit

der verbesserten Positioniergenauigkeit

und Systemsteifigkeit ermögliche

das neue Linearsystem in vielen

Fällen ein Downsizing – und

damit eine höhere Wirtschaftlichkeit

– eines gesamten Antriebssystems.

(rs)

■ Wittenstein AG, www.wittenstein.de,

Halle 15, Stand F08


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Industrial Automation 19

Wenn es engzugehen muss

Spiraltorgeneration mit reduziertem Platzbedarf ist vielseitig einsetzbar

Geht es um den Platzbedarf für Tore

in Parkbauten, sehen sich viele Planer

vor ein großes Problem gestellt;

denn häufig sind die Einfahrten in

Parkhäusern und Tiefgaragen sehr

niedrig, sodass herkömmliche Rollgitter

oder auch Schnelllauftore

nicht eingebaut werden können.

Diese Lücke will das Unternehmen

Efaflex jetzt mit dem neuen EFA-

SST-PS (Parksystem) schließen.

Die Konstruktion dieses Tortyps

basiert Herstellerangaben zufolge

auf dem bewährten Spiraltor vom

Typ SST. „Es stellt einen Quantensprung

in der Spiraltortechnik dar“,

sagt Christopher Seysen, Geschäftsführer

der Efaflex GmbH & Co. KG.

„Der Platzbedarf im Vergleich zu

herkömmlichen Spiraltoren ist sehr

gering, sodass das Tor auch bei äußerst

niedrigen Stürzen eingebaut

werden kann.“

Der Grund dafür sei, dass sehr

kleine Aluminiumlamellen mit einer

Höhe von 105 mm und einer Stärke

von 20 mm verwendet werden. Mit

den wesentlich kleineren Torspiralen

könne so im Sturzbereich des

Tores viel Platz gespart werden. Als

Sturzfreiraum genügen maximal

500 mm. Das neue Spiraltor ist für

Einbaugrößen ab 800 mm × 800 mm

Bild: Efaflex

Christopher Seysen, Geschäftsführer

der Efaflex GmbH & Co. KG.:„Der Platzbedarf

im Vergleich zu herkömmlichen

Spiraltoren ist sehr gering, sodass das

Tor auch bei äußerst niedrigen Stürzen

eingebaut werden kann.“

bis zu 4000 mm × 4000 mm verfügbar.

Es erreicht eine Öffnungsgeschwindigkeit

von maximal 1,8 m/s.

Bei Ausrüstung mit dem Torlichtgitter

beträgt die Schließgeschwindigkeit

1,0, ansonsten 0,5 m/s. Die

schmaleren Lamellen sollen zudem

eine hohe Windbelastbarkeit des

Tores sicherstellen. Trotz des geringen

Platzbedarfs soll das Spiraltor

höchsten Beanspruchungen standhalten.

„Das Verhältnis zwischen

minimalem Raumbedarf und höchster

Effektivität bildet ein weiteres

Alleinstellungsmerkmal unseres

neuen Produktes“, kommentiert

Christopher Seysen.

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Bild: Efaflex

Um den Platzbedarf der Spiraltore im Sturzbereich zu minimieren, werden sehr

kleine Aluminiumlamellen mit einer Höhe von 105 mm und einer Stärke von

20 mm verwendet.

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Serienmäßig ist das Tor mit dem

technisch aktuellen Schaltschrank

Efa-CON ausgerüstet. Eine Notentriegelung

sorgt dafür, dass das

Tor auch bei Stromausfall geöffnet

werden kann. (mz)

■ Efaflex Tor- und Sicherheits-

Systeme GmbH & Co KG,

www.efaflex.com, Halle 14, Stand H08

Brandgeschützte

Gefahrgutlager

Rund um die sichere Lagerung von

Gefahrgut geht es auf dem Stand

von Denios. Das Portfolio umfasst

etwa 10 000 Artikel für Gefahrgutlagerung

und betriebliche Sicherheit.

Schwerpunkt der Präsentation

ist der Brandschutz. Die Brandschutzsysteme

erfüllen bereits die

Anforderungen der EN 13501-2, die

bereits in einigen Ländern Stand der

Technik ist. In Deutschland gilt

noch der F90-Brandschutz nach

DIN 4102, nach dem die Schutzsysteme

zertifiziert sind. (bk)


Denios AG,

www.denios.de, Halle 16, Stand A18/1

Kompetenzzentrum

ergänzt leitmesse

Integriert in die Industrial Automation,

präsentiert die Hannover-Messe

einen Ausstellungsbereich für

Embedded-Systeme, IPC, Software

und Komponenten. Wie der Veranstalter

erläutert, stellt der Bereich

eine direkte Ergänzung dar zu den

Lösungen der Automation, die auf

der Leitmesse gezeigt werden. Entscheider

sollen erfahren, wie Qualität

und Effizienz der Produktion

weiter zu optimieren sind. (mz)

■ Kompetenzzentrum Industrial

Embedded, Halle 9

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20 Industrial Automation MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Bild: RK Rose+Krieger

Familienzuwachs: Die Baugröße 80 ergänzt die Reihe der Linearchsen Duo-Line.

Handhabt kleinere Lasten

Linearachsen-Familie um Baugröße 80 erweitert

RK Rose+Krieger präsentiert als

eine Produktneuheit auf der Messe

ein neues Mitglied der Duo-Line-

Familie. Nach der Baugröße 160

bietet das Unternehmen die dritte

Generation der spindel- und zahnriemengetriebenen

Linearachsen

jetzt auch für geringere Lasten in

der kleineren Version 80 an.

Jörg Bargheer, Produktmanager

Lineartechnik bei der RK

Rose+Krieger GmbH in Minden,

erläutert: „Die Baugröße 80 ist in

der Lineartechnik eine etablierte

Größe. Da war es nur konsequent,

die dritte Generation der Lineareinheiten

auch in dieser Größe anzubieten.

Das besondere Merkmal

dieser neuen Generation von Linearführungen

ist der platzsparende

und extrem flexible Anbau der Motoren.“

Denn bei der zahnriemengetriebenen

Variante müsse sich der

Kunde nicht bereits bei der Bestel-

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Jörg Bargheer, Produktmanager Lineartechnik

bei RK Rose+Krieger:„Das

besondere Merkmal dieser neuen

Generation von Linearführungen ist

der platzsparende und extrem flexible

Anbau der Motoren.“

lung entscheiden, an welcher Seite

der Führung er den motorischen

Antrieb platziert. Er könne auch

Bild: RK Rose+Krieger

nachträglich noch Änderungen der

Achs-Motor-Konfiguration vornehmen,

sagt Bargheer.

Darüber hinaus soll sich die Linearachse

durch die Leistungsdaten

auszeichnen, die gemessen an ihrer

Baugröße sehr gut seien. So habe die

Achse einen hohen Wirkungsgrad

und ein geringes Leerlaufmoment.

Die maximale Verfahrgeschwindigkeit

ist laut Hersteller längenunabhängig

nutzbar. Zudem vereinfache

eine zentrale Schmiermöglichkeit

am Schlitten die Wartung. Als weiteren

Vorteil der Produktfamilie

wird der modulare Aufbau angeführt.

„Der Kunde bestimmt die

verbauten Optionen selbst und bezahlt

nur das, was er für seine Anwendung

auch wirklich benötigt“,

führt Bargheer aus. (mz)

■ RK Rose & Krieger GmbH, www.rkrose-krieger.com,

Halle 16, Stand E16

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FürsensibleAufgaben

Aktiver Kontaktflansch

verleiht Robotern Tastsinn

Bild: Ferrobotics

Macht feinfühlig: Der Kontaktflansch verleiht Robotern einen Tastsinn und

ermöglicht die Automatisierung von Aufgaben der Oberflächenbehandlung.

Der österreichische Hersteller von

pneumatischen, nachgiebigen Robotern

Ferrobotics zählt zu den fünf

Unternehmen, die für den renommierten

Technologiepreis Hermes-

Award 2011 nominiert wurden.

Damit würdigt die Jury die Idee des

aktiven Kontaktflanschs, der der

Automatisierung von Anwendungen

dient, die bisher aufgrund fehlender

Flexibilität und Empfindsamkeit

von Hand erledigt werden mussten.

Bei dem nominierten Produkt

handelt es sich um ein Kontaktelement,

das zwischen dem bestehenden

Roboter und seinem Werkzeug

angebracht wird. Weil der Flansch

aus einem kombinierten Aktor- und

Sensorelement besteht, werden Roboter

damit berührungssensitiv und

agieren kraftgeregelt. Der Flansch

gleicht Toleranzen kontrolliert eigendynamisch

aus. Die vorprogrammierten

Roboterbahnen müssen

keine Toleranzen am Werkstück

und am Werkzeug berücksichtigen.

Die einfache Wertvorgabe der Kraft

macht ihn extrem flexibel einsetz-

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bar. Viele Anwendungen, die mit

starren Geräten noch nicht lösbar

waren, sind mit dem aktiven Kontaktflansch

jetzt einfach und effizient

automatisierbar. Die Einbindung

des Kontaktflansches erfolgt über

Standardschnittstellen. Damit stehen

alle Möglichkeiten offen und

der gesteuerte Flansch passt sich der

jeweiligen Applikation an. Er meldet

der Anwendung Kontaktsituation,

Position und Kraft, sodass das System

schnell und flexibel reagieren

kann. Die Prozess- und Qualitätskontrolle

werden automatisch mitgeführt.

Der Kontaktflansch eignet sich

beispielsweise für die Automatisierung

von Anwendungen der Oberflächenbearbeitung;

dazu zählen das

Schleifen, Polieren, Reinigen oder

auch Entgraten. Zudem ist er für

kontaktsensitive Handlingaufgaben

wie das Ablegen, Kleben, Verpacken

oder Fügen einsetzbar. (mz)

■ Ferrobotics Compliant Robot

Technology GmbH (Österreich),

www.ferrobotics.at, Halle 17, Stand G02

integrierte lösung

senkt energieverbrauch

Schneider Electric, eigenen Angaben

zufolge Spezialist für das Thema

Energiemanagement, bietet mit seinem

ganzheitlichen Ansatz Eco

Struxure integrierte Lösungen, die

Energie sicher, zuverlässig, effizient,

umweltfreundlich und produktiv

machen, heißt es. Geeignet ist das

System laut Hersteller für Energie

und Infrastruktur, erneuerbare Energien

und Elektromobilität, industrielle

Prozesse, Maschinen- und

Industrieausrüstung, Gebäudeautomatisierung,

Rechenzentren und

Datennetze sowie Wohngebäude.

Im Bereich der industriellen Automatisierungstechnik

zeigt das Unternehmen

den Lösungsansatz Plant

Struxure als einen integralen Bestandteil

von Eco Struxure. Darüber

hinaus gehören die Ladeinfrastruktur

und intelligente Ladestationen

zum Ausstellungsspektrum. (mz)

■ Schneider Electric GmbH,

www.schneider-electric.de,

Halle 11, Stand C50


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MM Messe Daily3 | 6. april 2011 21

Auswahlper Software

Komplettpaket zur Schwingungsisolierung

Nach den positiven Erfahrungen in

den Bereichen Industriestoßdämpfer

und Gasfedern hat ACE nun

auch ein firmeneigenes Computerprogramm

für die optimale Auswahl

der ACE-Slab genannten Dämpfungsplatten

zur Isolierung von

Schwingungen und zur Geräuschreduktion

entwickelt. Mithilfe der

ACE-Software kann der ACE-Berater

dem Kunden über sieben einfach

gestaltete Parameter, wie zum Beispiel

die gewünschte Körperschallisolierung,

die Anzahl der Auflageflächen

oder die Aufstellmasse,

schnellstmöglich die für seinen Fall

am besten geeigneten Platten auslegen.

Zusätzlich bietet das Unternehmen

aus Langenfeld einen Vor-Ort-

Service, im Rahmen dessen der

technische Außendienst kundenspezifische

Auslegungen sozusagen

am lebenden Objekt vornimmt.

Das Software-Tool bietet zahlreiche

Hilfestellungen an. So erhält

der eingebende Techniker unter

dem Punkt „Masse des Fundaments“

den Hinweis, dass für ein günstiges

dynamisches Verhalten das Fundament

gegenüber der Maschine eine

im Idealfall 20-fach höhere Masse

aufweisen sollte. Nach der Eingabe

der erforderlichen Auslegungsdaten

gelangt man in den Lösungsbereich,

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Bild: ACE, H. Stecher, plus2

der alle theoretischen Lösungsmöglichkeiten

der Schwingungsisolierung

als einzelne Punkte darstellt.

Dabei wird die vorgegebene Plattendimension

in jeweils 20-mm-Schritten

auf kleinere Flächenvariationen

heruntergerechnet. Daraus ergeben

sich zahlreiche Lösungsmöglichkeiten

für eine optimale Schwingungsisolierung.

Um den Umgang

mit dem Tool möglichst komfortabel

zu machen, steht eine Filterfunktion

zur Verfügung, über die es

möglich ist, die relevanten Auswertungsbereiche

auszuwählen. So

kann man zum Beispiel die X-Achse,

auf der die Aufbauhöhe der jeweiligen

Lösung abzulesen ist, auf

statische Steifigkeit umstellen. Auf

der Y-Achse ist zudem die dyna-

Die Software enthält

sieben einfach

gestaltete Parameter,

sodass man

mithilfe der Auslegung

von ACE

schnellstmöglich

zu den für die Kundenanforderungen

am besten geeigneten

Platten

gelangt.

Die ACE­Slab­Dämpfungsplatten gibt es in zwei Varianten: als Serie D für den

flächigen Abbau von Stoßbelastungen und als Serie F für die Verzögerung von

Schwingungen.

Bild: ACE

mische Kraftreserve der jeweiligen

Lösung ablesbar. Im Auswertungsbereich

werden schließlich die

Dämm- beziehungsweise Isolierwerte

bei den jeweiligen einwirkenden

Frequenzen entnommen.

Um Vorteile und Unterschiede

der Schwingungsisolierung am eigenen

Körper zu erfahren, wird

ACE auf Fachmessen ein Demonstrationsgerät

ausstellen, bei dem es

möglich ist, sich auf eine mithilfe

von ACE-Slab-Dämpfungsplatten

isolierte sowie eine nicht isolierte

Fläche zu stellen. Auch das Berechnungsmodul

ist Teil des Exponats.

(rs)

■ ACE Stoßdämpfer GmbH,

www.ace-ace.de, Halle 16, Stand G15

Bild: Hawe

Höhere Energieeffizienz

Optimierte Ventilkonstruktion

reduziert den Durchflusswiderstand

Das Wegesitzventil BVE eignet sich laut Hawe besonders für die Konstruktion

kundenspezifischer Ventilblöcke, weil es als Einschraubventil schnell und einfach

montiert werden kann.

Die Produktreihe der Wegesitzventile

BVE hat Hawe Hydraulik um

zwei Baugrößen erweitert. Damit

gibt es ergänzend zu den Ausführungen

für den Rohrleitungsanschluss

und Plattenaufbau nun auch

Varianten als Einschraubventil. Diese

sind in beide Richtungen durchströmbar.

Die optimierte Ventilkonstruktion

reduziert den Durchflusswiderstand,

dementsprechend erhöht sich

die Energieeffizienz der Maschine

oder Anlage, für die das Ventil genutzt

wird, so das Unternehmen.

Einsatzbereiche für das Ventil BVE

in den neuen Baugrößen sind beispielsweise

Spannhydrauliksysteme,

Vorrichtungsbau, Bremsen- und

Windensteuerungen sowie Hubeinrichtungen.

Es eignet sich laut Hawe

besonders für die Konstruktion

kundenspezifischer Ventilblöcke,

weil es als Einschraubventil schnell

und einfach montiert werden kann.

In Baugröße 1 ist das Ventil als 2/2-

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und 3/2-Wegeventil für einen Volumenstrom

bis 20 l/min bei einem

Betriebsdruck bis 500 bar erhältlich.

Baugröße 5 gibt es als 2/2-Wegeventil

für einen Volumenstrom bis

300 l/min bei einem Betriebsdruck

bis 400 bar.

Für Baugröße 1 stehen Magnete

für alle gängigen Versorgungsspannungen

sowie verschiedene Steckervarianten

zur Verfügung. Die wechselbare

Spule gewährleistet einen

einfachen Austausch, etwa wenn die

Magnetspannung nachträglich verändert

werden soll. Wie erläutert

wird, sind alle druckbelasteten

Komponenten aus Stahl gefertigt,

das sie auch bei hohen Drücken

über einen langen Zeitraum belastbar

macht und eine platzsparende

Bauweise ermöglicht.

(bk)

■ Hawe Hydraulik SE,

www.hawe.de,

Halle 19, Stand C15, Halle 27, Stand F02


22 Motion, Drive &Automation MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Zuverlässigbegrenzen

Sicherheitskupplung für Schwermaschinenbau beherrscht

Drehmomente bis 280000 Nm

Freischaltende EAS-Elementekupplungen für den Schwermaschinenbau trennen bei Überlast An- und Abtrieb. Die im

System gespeicherte Energie der rotierenden Massen kann frei auslaufen.

Mayr Antriebstechnik stellt auf der

Hannover-Messe neben zahlreichen

anderen Innovationen eine große

freischaltende Sicherheitskupplung

für Drehmomente bis 280 000 Nm

vor. Diese Großkupplung für den

Schwermaschinenbau ist mit Bogenzahnkupplungen

zur Verbindung

von zwei Wellen kombiniert.

Das Unternehmen sieht sich als

weltweiten Marktführer mit der seit

Jahrzehnten breitesten Produktpalette

an lasthaltenden, lasttrennenden,

drehmoment- und kraftbegrenzenden,

reibschlüssigen, formschlüssigen,

magnetischen, regelbaren

und schaltbaren Sicherheitskupplungen.

Trotz dieses breiten Angebots

verzeichnet das Unternehmen eine

zunehmende Nachfrage nach neuen

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Sicherheitskupplungen mit sehr hohen

Drehmomenten und nach anwendungsoptimierten

Lösungen.

Deshalb wurde aktuell zur Hannover-Messe

der Leistungsbereich der

freischaltenden EAS-Elementekupplungen

erweitert. Die neueste

Ausführung mit Bogenzahnkupplungen

zur Verbindung von zwei

Wellen ist deshalb für Drehmomente

bis 280000 Nm konzipiert.

EAS-Elementekupplungen übertragen

das Drehmoment bei störungsfreiem

Betrieb formschlüssig.

Bei Überlast trennen sie An- und

Abtrieb nahezu restmomentfrei mit

hoher Abschalt- und Wiederholgenauigkeit.

Die im System gespeicherte

Bewegungsenergie der rotierenden

Massen kann frei auslaufen.

Solche freischaltende Kupplungen

rasten nicht automatisch wieder ein.

Sie bleiben getrennt, bis sie von

Hand oder über mechanische beziehungsweise

hydraulische Vorrichtungen

wieder eingerastet werden.

Seit 30 Jahren schützen freischaltende

EAS-Elementekupplungen

Anlagen und Antriebe im Schwermaschinenbau

vor teuren Überlastschäden.

Durch die jahrzehntelange

Erfahrung und das gesammelte umfassende

Know-how sieht sich das

Unternehmen als idealen Partner

für mechanischen Überlastschutz in

Antrieben mit sehr hohen Drehmomenten,

hohen Drehzahlen

und großen Massenträgheitsmomenten.

(rs)

■ Chr. Mayr GmbH + Co. KG,

www.mayr.com, Halle 25, Stand D30

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Bild: RUD

Bild: Chr. Mayr An

dieKette gelegt

Rundkettensystem für die Nachführung

der Azimutachse von Solarsystemen

Die Kette wird seitlich an den Schienen positioniert und über längsverstellbare

Endbefestigungen mit einer Vorspannkraft von 8 bis 10 kN gespannt.

Gerade dort, wo Antriebe einer rauen

Umgebung und offenen Bewitterung

ausgesetzt sind, beispielsweise

beim Nachführen von Solaranlagen,

spielt das Rundkettensystem Tecdoc

seine Stärken aus, so der Hersteller.

An der Trägereinheit mit den Solarmodulen

werden vier Radsätze

montiert, die auf Stahlschienen mit

einem Durchmesser von rund 12 m

laufen. Die Kette mit der Länge von

27 m wird an den Schienen positioniert

und an beiden Enden über

längsverstellbare Befestigungen mit

einer Vorspannkraft von 8 bis 10 kN

gespannt. Der Kettentrieb wird als

Omega-Antrieb mit einem Antriebsrad

und zwei Umlenkrädern

ausgeführt. Bei der Drehbewegung

zieht sich die an der Stahlkonstruktion

befestigte Antriebseinheit an

der Kette entlang. (bk)

■ RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH

& Co. KG, www.rud.com,

Halle 25, Stand B24/1

Einfachkommunizieren

IP67-Switch ist mit

umfangreichen Funktionen ausgestattet

Eks Engel präsentiert auf der Hannover-Messe

einen neuen IP67-

Switch aus der Dragonline-Familie.

Der Switch unterstützt umfangreiche

Management-, Diagnoseund

Filterfunktionen sowie verschiedene

Redundanzverfahren und

Security-Mechanismen. Er ist ausgestattet

mit acht Twisted-Pair-

Ports, die vibrationssichere M12-

Bild: Eks Engel

Der IP67-Switch soll

flexible und kostengünstige Lösungen

für die hochverfügbare Anbindung

von Endgeräten auch unter rauen Umgebungsbedingungen

bieten.

Anschlüsse haben. Außerdem werden

zwei weitere Ausführungen

angeboten, die zusätzlich zwei Fiber-Optic-Uplinks

für Multimodeoder

Singlemode-Fasern haben, teilt

das Unternehmen mit.

Zur hohen Betriebssicherheit sollen

die lüfterlose Kühlung, der Temperaturbereich

von –40 bis 75 °C

und eine redundante Spannungsversorgung

beitragen.

Weil der Switch beliebig kaskadiert

werden kann, lassen sich dezentral

strukturierte Netze mit

kurzen Übertragungsstrecken zu

den jeweiligen Endgeräten realisieren.

Verfahren wie Ringredundanz,

Rapid Spanning Tree und Dual Homing

sorgen für eine hohe Netzverfügbarkeit.

(mz)

■ Eks Engel GmbH & Co. KG,

www.eks-engel.de, Halle 9, Stand H34


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Motion, Drive &Automation 23

Wirkungsvoll

Innenzahnradpumpen erreichen

eine hohe Energieeffizienz

Die Innenzahnradpumpen von

Eckerle zeichnen sich den Angaben

zufolge durch ihre Wirkungsgrade

im kleinen Drehzahlbereich aus.

Dabei sollen sie besonders geräuschlos

und pulsationsarm sein.

Die Energieeffizienz von Flurförderzeugen,

Pressen und Werkzeugmaschinen

mit Hydraulik wird

durch den Einsatz einer Pumpe mit

hohem Wirkungsgrad wesentlich

verbessert. Ein angepasster Volumenstrombedarf

wird zunehmend

durch eine Drehzahlregelung erreicht.

Den kompensierten Innenzahnradpumpen

sollen bei vielen Anwendungen

und hohen Mediumtemperaturen

100 min -1 genügen,

um einen Druck von 200 bar oder

mehr aufzubauen. Im Vergleich dazu

sind bei anderen Pumpensystemen,

insbesondere Außenzahnradpumpen,

Drehzahlen von 500 min -1

notwendig. Die Energieeinsparung

in diesem Betriebspunkt kann daher

bis zu 80% betragen.

Zu den weiteren Merkmalen der

Innenzahnradpumpen gehört ihre

lange Lebensdauer. Sie erreichen

meist die Lebensdauer der Maschinen

oder Fahrzeuge, in denen sie

eingesetzt werden, sodass kein Austausch

der Pumpen vorgenommen

werden muss, erklärt der Hersteller.

Sie sind in zwei verschiedenen Ausführungen

erhältlich – Anwender

können zwischen einem Segmentpumpensystem

im Bereich von 4 bis

250 cm³ pro Umdrehung und dem

füllstücklosen Ringpumpen-System

im Bereich von 0,2 bis 4,0 cm³ pro

Umdrehung wählen. Durch die zunehmende

Integration von Ventiltechnik

soll es möglich sein, die

Pumpen in viel kürzerer Zeit zu

Diekompensierte Innenzahnradpumpe

arbeitet wirkungsvoll im kleinen Drehzahlbereich

und spartdabei Energie.

montieren. Weil Energie beim Senken

der Last ausgenutzt wird, soll

mit den Pumpen zunehmend Energie

zurückgewonnen werden. Die

Hydraulikpumpe arbeitet dabei als

Hydromotor. Der E-Motor arbeitet

hingegen als Generator, wodurch

die Batterie aufgeladen wird. Bei

speziellen Anwendungen werden

Pumpen nach dem EIPQ-Prinzip

eingesetzt. Diese im Vierquadrantenbetrieb

einsetzbaren Pumpen

sollen beim Senken der Last einerseits

den E-Motor antreiben können

und andererseits gleichzeitig Druckund

Volumenstrom für Nebenfunktionen

anbieten. (mz)

■ Eckerle Industrie-Elektronik GmbH,

www.eckerle.com, Halle 19, Stand C32

Vertrauensvollbedienen

Sicherheitsschaltung

überwacht elektronische Anzeigen

Digitale HMI-Systeme werden branchenübergreifend

für die Steuerung

von Maschinen und Anlagen eingesetzt,

weil sie die bauraumsparende

Integration einer Vielzahl von Funktions-

und Komfortelementen ermöglichen.

Auch in sicherheitsrelevanten Einsatzgebieten

bestehen sie aus Kostengründen

hauptsächlich aus handelsüblicher

PC-Standardtechnik,

so das Unternehmen Deuta-Werke.

Dabei könne aber nicht zu 100%

verhindert werden, dass dem Benutzer

fehlerhafte Daten angezeigt werden.

Daraus resultierend könnten

Fehlentscheidungen getroffen werden.

Basierend auf Kundenanforderungen

für Hochgeschwindigkeitszüge

hat das Unternehmen die, so

heißt es, einfache elektronische Sicherungsschaltung

Icon-Trust für

Bildschirme entwickelt. Damit sei

es möglich, die korrekte Anzeige der

darzustellenden Informationen zu

überwachen. (mz)

Bild: Eckerle Industrie-Elektronik

■ Deuta-Werke GmbH,

www.deuta.de, Halle 17, Stand B63

Bild: Deuta

Die sichere elektronische Schaltung

Icon-Trust überwacht Anzeigesysteme

und ermöglicht validierte Entscheidungen.

Im Blitzlicht

LED-Stroboskope eignen sich für stationäre Anwendungen

Mit den Modellen RT Strobe LED

3000, 5000 und 7000 präsentiert

Rheintacho eine neue Baureihe von

LED-Stroboskopen für stationäre

Anwendungen. Wie es heißt, wird

damit die Baureihe RT Strobe ergänzt,

die mit Xenontechnik arbeitet.

Vergleichbar mit den Xenonstroboskopen

sind die Modelle der

LED-Baureihe für verschiedene Inspektionsbreiten

von 300 bis

700 mm ausgelegt. Je nach Breite

variiert auch die Lichtstärke. Wenn

mehr Fläche beleuchtet werden soll,

wird dies mit einer Reihenschaltung

realisiert.

Laut Hersteller ist ein wesentlicher

Vorteil der LED-Technik, dass

die Xenonröhre als typisches Verschleißteil

entfällt. LED hingegen

sind nahezu unzerstörbar und nahezu

verschleißfrei, zudem wird

eine höhere Blitzfrequenz erreicht.

Dennoch sei auch ein Nachteil der

LED-Technik im Vergleich zu intelligenten

Xenongeräten zu nennen:

die längere Blitzdauer. Um die

Lichtstärke von Xenongeräten zu

erreichen, muss die Blitzdauer der

LED verlängert werden, woraus eine

geringfügig unschärfere Abbildung

resultiere. Einziger Ausweg ist es,

mehr LED zu verwenden, um die

Lichtstärke zu erhöhen, was sich

nachteilig auf die Kosten auswirke.

Weil LED-Stroboskope jedoch systembedingt

Vorteile im Hinblick auf

Vibrationsbeständigkeit und Lebensdauer

bieten, hat sich Rheinta-

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Die Baureihe der LED-Stroboskope

kann Breiten von 300 bis

700 mm ausleuchten; soll mehr

Fläche ausgeleuchtet werden,

kommen Reihenschaltungen

zum Einsatz.

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cho entschlossen, diese neue Baureihe

auf den Markt zu bringen.

Damit hat der Anwender nun die

Möglichkeit, nach eigenen Prioritäten

eine applikationsorientierte Entscheidung

zu treffen.

Die Ausführung 5000 LED erzeugt

eine Lichtstärke von 5000 lx,

sowohl Blitzdauer als auch Lichtstärke

sind manuell einstellbar. Die

Blitzfrequenz liegt bei 30 bis 95 000

Blitzen pro Minute (FPM). Die Ansteuerung

erfolgt entweder direkt

über die zu beobachtende Anlage

oder über die Steuereinheiten RT

Strobe Control oder RT Strobe ECO

Control. Darüber hinaus ist ein um-

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Bild: Rheintacho

fangreiches Sortiment an Sensoren

zur Erkennung von Druckmarken,

Etikettenspalten oder Registern sowie

Lichtschranken und Magnetsensoren

erhältlich. Aufgrund der

serienmäßig vorhandenen Anschlüsse

können sowohl ein Maschinensignal

als auch das Signal

einer Steuereinheit simultan zugeführt

werden. Die Umschaltung

zwischen beiden Eingängen erfolgt

per Wippschalter auf der Rückseite

des Stroboskops. (mz)

■ Rheintacho Meßtechnik GmbH,

www.rheintacho.de,

Halle 25, Stand D17

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24 Motion, Drive &Automation MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Kostensenkende Maßnahmen

Anwendungsspezifische Antriebsketten reduzieren Wartungsaufwand

Der Spezialist für Antriebstechnik

und Energieführungs-Systeme

Tsubaki präsentiert sich auf der

Hannover-Messe als Lösungsanbieter

zur Reduzierung von Gesamtbetriebskosten

(TCO-Total Cost of

Ownership). Die vorgestellten Antriebsketten

sind kleiner in der

Baugröße, bieten dabei eine höhere

Leistungsfähigkeit, benötigen weniger

Wartungsaufwand und ermöglichen

längere Standzeiten. Im Fokus

des Messeauftritts steht die

GT4-Winner-Produktbaureihe.

Der Hersteller hat mittels Downsizing

kleinere Baugrößen, nicht nur

bei gleicher, sondern sogar mit höherer

Leistungsfähigkeit entwickelt.

Das bedeutet, dass die damit ausgestatten

Anlagen oder Maschinen

weniger Fläche benötigen. Zudem

hat der Antriebsspezialist Ketten im

energieeffizienzberatung

macht Fabriken fit

Die Industrie erzeugt über ihren

Stromverbrauch allein in Europa

rund ein Drittel der gesamten Kohlendioxidemissionen.

Während aktuell

weltweit der Druck steigt, effizienter

mit Energie umzugehen,

treten zahlreiche Unternehmen mit

Selbstverpflichtungen in Vorleistung.

Mit einer systematischen Herangehensweise

wie der von Bosch

Rexroth sind in Fabriken Energieeffizienzsteigerungen

um bis zu 70%

möglich. Damit ist auch die Frage

nach der Wirtschaftlichkeit solcher

Investitionen beantwortet, denn

über den geringeren Strombedarf

amortisieren sie sich häufig schon

im ersten Betriebsjahr. (rs)

■ Bosch Rexroth AG,

www.boschrexroth.com,

Halle 23, Stand C19

Hohe Korrosionsbeständigkeit und Festigkeit bietet die N.E.P-Kette von Tsubaki.

Kompaktund geräuscharm

Linearachs-Baureihe mit neuem Umlenksystem im Kugelgewindetrieb

Auf der diesjährigen Hannover-

Messe präsentiert der Lineartechnikexperte

Hiwin die neuen Linearachsen

der Baureihe SK, die sich

wie die bisherigen Modelle der KK-

Serie aus einem Führungsmodul,

einem Kugelgewindetrieb sowie

einem Laufwagen mit integrierter

Kugelgewindemutter und Kugelumlauflagerung

zusammensetzen.

Neu ist das Umlenksystem im

Kugelgewindetrieb, das dank einer

optimierten Geometrie die Kugeln

tangential am Umfang aufnimmt

und so die auftretenden Tangentialkräfte

in der Umlenkung auf ein

Minimum reduziert. Dadurch wird

ein verbesserter Gleichlauf bei redu-

Bilder: Hiwin

Die SK-Linearmodule von Hiwin haben reduzierte Laufgeräusche dank eines neuen Umlenksystems (Bild links).

zierten Laufgeräuschen erreicht.

Die Kugelgewindemutter ist in den

Laufwagen integriert, wodurch eine

Bild: Tsubaki

Programm, die auf die jeweilige Anwendung

hin konzipiert werden und

damit eine höhere Lebensdauer und

höhere Produkteinsatzzeiten ermöglichen,

heißt es. Das verringere

die Instandhaltungszeiten maßgeblich.

Das Ganze lässt sich zusätzlich

durch gut ausgebildetes Wartungspersonal

optimieren. Dazu bietet

das Unternehmen gezielte Schulungen

und eine prozessbegleitende

Überprüfung der Anlagen an. Außerdem

können die Anwender

künftig durch die Produktstandardisierungen

und Lieferantenreduzierung

ihre eigenen Verwaltungsund

Lagerkosten senken.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts

steht die neue RS-Rollenkette

GT4-Winner. Ihre zylindrischen

und nahtlosen Buchsen sollen zu

einer optimalen Kraftübertragung

höchst kompakte Bauweise erreicht

wird. Unterstützt werden diese neuen

Eigenschaften durch den Einsatz

zwischen Bolzen und Buchse führen.

Ihre patentierten Schmiernut-

Buchsen sorgen für eine langanhaltende

Schmierung zwischen Bolzen

und Buchse, so der Hersteller. Die

zylindrischen Präzisionskomponenten

sind mit einer Schmiernut ausgestattet,

die das Öl dort halten soll,

wo es benötigt wird – am Kontaktpunkt.

Dadurch soll sich die Lebensdauer

der Kette verlängern, der

Wartungsaufwand sinken und das

TCO verbessern. Die Bolzen sind

senkvernietet, wodurch sich die

Kette ohne Beschädigung der Buchsen

einfach und schnell wieder demontieren

lässt, heißt es. Zudem

erhöhe die ebenfalls patentierte

Stanzringverdichtung der Verschlusslasche

die Festigkeit des Verschlussgliedes

auf 100% der Basiskette.

Die vierte Generation der

europäischen BS/DIN Premiumkette

gibt es in den Größen RF06B bis

RS48B – einfach, doppelt oder dreifach

ausgeführt. (rs)

■ Tsubaki Deutschland GmbH,

www.tsubaki.de, Halle 25, Stand C04

der Synch-Motion-Technologie in

der Führungsschiene: Dies reduziert

Berührungen der Wälzkörper untereinander

und mit dem Laufwagen.

Gegenläufige Reibung wird

somit verhindert, und Gleichlaufschwankungen

werden deutlich

reduziert, sodass selbst bei hohen

Geschwindigkeitenkeineunkontrollierten

Kugelbewegungen auftreten.

SK-Achsen sind in erster Linie für

Bearbeitungs- und Positionieraufgaben

konzipiert – daneben stellt

Hiwin auch neue Achsen für Handling

und Automatisierung aus.

SK-Linearachsen sind in zwei

Baugrößen (60 und 86 mm) verfügbar.

Dank eines breiten Zubehörsortiments

lassen sie sich passgenau für

zahlreiche Anwendungen im Maschinen-

und Anlagenbau ausgelegen.

Wahlweise werden die Einheiten

auch als komplette Positioniersysteme

mit Schritt- oder Servomotoren

geliefert. Zum Schutz

des Linearmoduls stehen optional

ein Faltenbalg oder eine Blechabdeckung

zur Verfügung. Bei hohen

Querkräften kann außerdem ein

zweiter Laufwagen eingesetzt werden,

der die Kräfte auf die Profilschienenführung

ableitet. (rs)

■ Hiwin GmbH,

www.hiwin.de,

Halle 16, Stand D17


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Motion, Drive &Automation 25

Schafft festeVerbindungen

Setzsystem für Funktionselemente

mit Sortier- und Fördereinrichtung

Um ein Setzsystem für Funktionselemente

wie Stanzmuttern, Stanzbolzen

oder Einniet­ und Einpressmuttern

hat Tox Pressotechnik

seine Blechfüge­ und ­verbindungsverfahren

erweitert. Der Setzkopf

beziehungsweise das integrierte

Magazin ist über einen bis zu 10 m

langen Zuführschlauch mit einem

Sortier­ und Fördergerät mit Vorratsbunker

verbunden.

Der Controller ist über eine ebenfalls

bis zu 10 m lange Leitung mit

der Setzeinheit verbunden. Dadurch

ergeben sich laut Hersteller hinsichtlich

des Anlagenaufbaus große

Freiräume und Flexibilität. Wie weiter

erläutert wird, ist durch die Entkopplung

von Sortier­ und Fördergerät

sowie den Setzkopf mit vorgeschaltetem

Vorratsmagazin und

Vereinzelungseinheit in der Praxis

eine hohe technische Verfügbarkeit

der Funktionselemente­Setzvorrichtung

gewährleistet.

Bei den herkömmlichen Zuführund

Setzvorrichtungen ergeben sich

gerade dort immer wieder Probleme,

die ihre Ursache oftmals in

Maß­ und Toleranzabweichungen

bei den Verbindungselementen ha­

In einer Einheit zusammengefasstesSortierund

Fördergerät mit Vorratsbunker

und Prozesssteuerungssystem

für die

Setzeinrichtung.

Vielseitig

Dichtungs- und Systemlösungen

für unterschiedlichste Anforderungen

Dichtungen können äußerst vielseitig sein, von der Flanschdichtung aus

H-Ecopur (links) bis zur Mudblock-Dichtung (rechts).

Unter dem Motto „Sealing solutions

fromSKF“stelltderTechnologiekonzern

auf der diesjährigen Hannover­

Messe der Öffentlichkeit sein breites

Angebot und seine umfassende

Kompetenz im Bereich industrieller

Dichtungstechnik (Halle 20, Stand

B06) vor.

Die Dichtungslösungen von SKF

sollen sich als das umfassende, weltweit

verfügbare Portfolio für anwendungsoptimierte

Dichtungs­ und

Systemlösungen des globalen Technologiekonzerns

positionieren. Als

einziger Dichtungsanbieter auf dem

Markt hat SKF weitere ineinandergreifende

Kompetenzplattformen,

die Lager und Lagereinheiten,

Schmiersysteme, Mechatronik und

Services umfassen. Damit können

die Kunden von den Synergievortei­

Bild: Tox Pressotechnik

len profitieren, die aus dem gebündelten

Know­how der Plattformen

resultieren, und hier Dichtungslösungen

finden, die optimal auf Linear­

und Rotationsanwendungen

abgestimmt sind, heißt es.

Zu dem breiten Portfolio der

Dichtungsplattform von SKF gehören

statische und dynamische Dichtungen,

wie beispielsweise Rotationsdichtungen

für ein breites Einsatzspektrum

industrieller Anwendungen

wie auch für den Automobil­

und Fahrzeugbau. Um den besonderen

Anforderungen in den

verschiedenen Industriesegmenten

gerecht zu werden, verfügt SKF über

eine breite Basis spezialisierter

Dichtungswerkstoffe.

In Hannover zeigt SKF Dichtungslösungen

für unterschiedliche

ben, heißt es. Die Tox­C­Bügel mit

den Setzeinheiten können wahlweise

in Stand­alone­Vorrichtungen

oder in Robotersystemen eingesetzt

werden. Dementsprechend ist das

Setzen von Funktionselementen

halbautomatisch oder vollautomatisch

durchzuführen.

Die Funktionselemente können

selbststanzend ausgeführt oder auch

zum Einpressen oder Einnieten ausgelegt

sein und je nach Kundenwunsch

von unterschiedlichen Herstellern

stammen. Inklusive der

Tox­Systeme zum Setzen von Funktionselementen

erhält der Kunde

nun aus einer Hand komplette Prozesslösungen

bezüglich Blechverbindungs­

und Blechteil­Fügeverfahren.

Wie es heißt, sind die Tox­Systemlösungen

zum Setzen von Funktionselementen

nach vorangehender

Erprobung mittlerweile schon bei

verschiedenen Pkw­Herstellern und

auch im Nutzfahrzeugbau im Einsatz.

(bk)

■ Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG,

www.tox-de.com,

Halle 23, Stand C41

Anforderungseigenschaften wie

Tieftemperaturverhalten, Verschleißfestigkeit,

Stick­slip­Effekt,

Hydrolyse­und Ozonbeständigkeit

und Extrusionsfestigkeit oder verbesserte

Reibungseigenschaften für

umweltoptimierte Anwendungen

und für den Einsatz in wasserbasierender

Fluidtechnik.

Darüber hinaus werden Dichtungslösungen

für den Off­Highway­Bereich

vorgestellt, die den

harten Einsatzbedingungen etwa im

Bergbau gerecht werden, sowie reibungsoptimierte

Dichtungen für

Motoren und Getriebe, so der Hersteller.

(rs)

■ SKF Sealing solutions,

www.skf.com,

Halle 20, Stand B06

Bilder: SKF

Bild: Birkenbeul

GelungeneSymbiose

Elektromotor mit Frequenzumrichter

Neben wassergekühlten Elektromotoren

stellt Birkenbeul als weitere

Neuerung einen Motor mit aufge­

Die Aufbaulösung lässt den Einsatz

des Elektromotors auch auf engem

Raum ohne Schaltschrank zu.

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bautem Frequenzumrichter vor.

Dieses Aggregat liefert mit aufmontiertem

Umrichter eine Leistung

von bis zu 22 kW. Die Aufbaulösung

lässt den Einsatz auch auf beschränktem

Raum zu, so das Unternehmen,

zum Beispiel dort, wo der

Einsatz eines Schaltschrankes unmöglich

wäre, wie dies unter anderem

im mobilen Bereich der Fall

sein kann. Hinsichtlich der neuen

EuP­Richtlinie, deren erste Stufe

zum 16. Juni 2011 in Kraft tritt, ist

Birkenbeul bereits jetzt mit der neuen

Motorengeneration nach IE2

lieferbereit. Das Unternehmen bevorratet

aktuell im Durchschnitt

12000 Motoren der Energieeffizienzklassen

IE1 und IE2. (bk)

■ R. Birkenbeul GmbH & Co. KG,

www.birkenbeul.de,

Halle 24, Stand D14

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26 Motion, Drive &Automation MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

AufBiegenund Brechen

Servozylinder testen die Belastbarkeit von Tragflächen

Bei den Belastungstests von Flugzeugen werden mehrere digitale Servozylinder entlang der Tragflächen angebracht, um

den Rahmen und die Außenhaut bis zur Höchstlast zu biegen.

Atos hat in Kooperation mit weltweit

führenden OEM eine neue

Auswahl an digitalen Hochleistungs-Servozylindern

entwickelt,

die auf Dauertests in der Flugzeugindustrie,

dem Fahrzeug-, dem Eisenbahnbau

und dem Marinesektor

ausgerichtet sind.

Der digitale Servozylinder besteht

aus einem reibungsarmen Zylinder

mit integrierten Weg-und Kraftaufnehmern

und einem Servoproportionalventil

mit digitalem Regler.

Die Integration des Reglers macht

den neuen Servozylinder zu einer

smarten und kompakten Einheit,

die in der Lage ist Standing-alone-

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Bewegungszyklen mit kombinierter

Weg-, Geschwindigkeits- und Kraftregelung

auszuführen. Dies wird

mithilfe des Rückführungssignals

von den relevanten On-Board-Aufnehmern

realisiert. Flugzeuge sind

speziellen Dauerprüfungs- und Belastungstests

unterworfen. Mehrere

digitale Servozylinder werden entlang

der Tragfläche angebracht, um

den Rahmen als auch die Außenhaut

bis zur Höchstlast, welche die

Tragfläche zu tragen im Stande sein

muss, zu belasten. Mit dieser Methode

werden mögliche Materialdelaminierungen

und bauliche Fehler

überprüft.

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Die Regler ermöglichen es, taktsynchrone,

zeitabhängige Kraftprofile

zu programmieren und wiederholt

Arbeitshübe für jeden Servozylinder

auszuwählen, je nach Gestalt

der Tragflächen und Querschnitte,

Dies geschieht mithilfe eines leistungsstarken

Algorithmus. Redundante

Kraftmessdosen und ein Sicherheitshydraulikkreislaufergänzen

den Servozylinder, um die Tragflächen

im Fall eines unvorhergesehenen

Ereignisses während der

Tests zu schützen. (pst)

■ Atos, www.atos.com,

Halle 23, Stand B18

Bild: Stöber

Bild: Atos Extrem

Der neue Servogetriebemotor mit Flanschhohlwelle eignet sich zur sicheren

Durchführung von Medien aller Art.

kurz geraten

Flanschhohlwellen-Getriebemotor

mit großem Innendurchmesser

Serienreif entwickelt, präsentiert

Stöber anlässlich der Hannover-

Messe den Flanschhohlwellenantrieb

Pipedrive als neue Baureihe.

Der ungewöhnlich große Innendurchmesser

der Hohlwelle mit 28

und 38 mm ist ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal.

Diese Abmessung

ermöglicht die problemlose

Durchführung von Versorgungsleitungen

wie Energiekabel,

Hydraulikrohre und Pneumatikschläuche,

aber auch Wellen und

Laserstrahlen. Speziell für diese

großen Durchgangsweiten wurde

ein komplett neues, extrem kurz

bauendes Hohlwellen-Planetengetriebe

entwickelt, so der Hersteller,

das in seiner Kompaktbauweise mit

dem ebenso neuen und superkompakten

Servo-Hohlwellenmotor

optimal harmoniert. Um die durchzuführenden

Bauteile und Medien

zu schützen, ist die Flanschhohlwel-

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le komplett mit einem durchgängigen

Rohr ausgekleidet.

Die Kurzbauweise des Hohlwellenmotors

basiert auf einer neuen

Wickeltechnik, die einen höchstmöglichen

Kupferfüllfaktor erzeugt.

Diese Maßnahme steigere die Motorleistung

im Vergleich zur bisher

üblichen Wicklungstechnik um etwa

80% – wodurch die Motorlänge

entsprechend reduziert werden

konnte. Die stabile Abtriebslagerung

des Getriebes biete eine hohe

Kippsteifigkeit, die ein sehr hohes

zulässiges Kippmoment ermögliche.

Weil ein Fremdlüfter bei Hohlwellenantrieben

nicht verwendet werden

kann, wird eine Flüssigkeitskühlung

zur Steigerung des Nenndrehmomentes

angeboten. (rs)

■ Stöber Antriebstechnik GmbH+Co.

KG, www.stoeber.de,

Halle 14/15, Stand F07

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MM Messe Daily3 | 6. april 2011 27

An- und Abfahrt, Störungssuche und Arbeitszeit schlagen nicht zu Buche.

Gutkalkulierbar

Service und Wartung von

Windenergieanlagen zum Pauschalpreis

Die Seebawind Service GmbH, ein

herstellerunabhängiges Dienstleistungsunternehmen,

präsentiert auf

dem Gemeinschaftsstand des

Landes Niedersachsen in Halle 27

erstmals ein ganz spezielles Servicekonzept

für Windenergieanlagen.

Der wesentliche Punkt dabei ist,

dass die gesamten Service- und

Wartungsleistungen gegen einen

Pauschalpreis komplett übernommen

werden. Gleichzeitig stünden

Ersatzteile schnell und kostengünstig

Auswahl zur Verfügung, heißt es.

Dies sei durch die Beteiligung der

Auftraggeber an Einkaufsgemeinschaften

möglich, die individuell auf

den jeweiligen Gesellschafterkreis

zugeschnitten seien.

Das als „Vario plus Service“ bezeichnete

Paket mache die Serviceund

Reparaturkosten für den Kunden

sehr gut kalkulierbar, betont der

Anbieter. Die An- und Abfahrten

der Serviceteams, die Dauer der

Störungssuche und -behebung sowie

die Anzahl der Arbeitsstunden

schlagen nicht zusätzlich zu Buche.

Als variable Kosten bleiben lediglich

die Kosten für Ersatzteile.

Seebawind ist durch dieses Konzept

in der Lage, den Service schnell

und effizient zu organisieren.

„Durch kurze Reaktionszeiten

und nachhaltige Wartung kann die

Ausfalldauer der Anlagen minimiert

und dadurch eine höchstmögliche

Wirtschaftlichkeit erzielt werden“,

erklärt Seebawind-Geschäftsführer

Severin Mielimonka die Vorteile für

Auftragnehmer und Auftraggeber.

Bis heute habe sich das Servicekonzept

sehr gut selbst vermarktet, al-

lein durch die Empfehlungen der

Kunden.

Mielimonka: „Da wir unsere personellen

Kapazitäten erweitert haben,

möchten wir jetzt dieses Konzept

einem größeren Kundenkreis

zugänglich machen.“ (hk)

■ Seebawind Service GmbH,

www.seebawind.de, Halle 27, Stand L50

Bild: Seebawind

Ticket nach Übersee

Steuer-, Daten- und Versorgungsleitungen mit cUL-Zulassung

Fit für das boomende Exportgeschäft

sind die UL- und CSA-approbierten

Leitungen und Kabeltypen,

die einen wesentlichen Teil des rund

650 Seiten umfassenden Katalogs

des Spezialanbieters TKD Kabel

ausmachen. Sie verfügen über die

Zulassung durch das US-amerikanische

Institut Underwriters Laboratories

(UL) und die Canadian

Standards Association (CSA), die

eng miteinander kooperieren und

das grenzübergreifende cUL-Prüfzeichen

vergeben. Die cUL-Approbation,

die das nordamerikanische

Gegenstück zu den hierzulande geltenden

DIN/VDE-Normen darstellt,

ist nicht nur der Türöffner für den

riesigen Nafta-Markt (North American

Free Trade Agreement), sondern

zugleich das Ticket für Aktivi-

täten in Übersee. „Wer seine Kabel

– als Meterware oder fix und fertig

in Maschinen oder Anlagen installiert

– weltweit vermarkten will, der

kommt an cUL nicht vorbei“, unterstreicht

TKD-Geschäftsführer Jürgen

Neumann. Neben der Festlegung

von Leistungsdaten, die in

sogenannten Styles vorgegeben sind

und Bezug nehmen auf Parameter

wie Spannungsklasse, Betriebsspannung

und Art der Anwendung sowie

Verlegung, geht es bei den UL/CSA-

Standards und -Normen vor allem

um Sicherheit. Entsprechend sind

die cUL-Vorgaben eng an die Auflagen

des National Electrical Code

(NEC) gekoppelt, der Errichtungsvorschriften

für elektrische Anlagen

umfasst und alle drei Jahre von der

National Fire Protection Agency –

Organisation der amerikanischen

Feuerwehr – aktualisiert wird.

Das cUL-approbierte Portfolio

von TKD Kabel ist breit gefächert.

Es reicht von geschirmten und ungeschirmtenMaschinensteuerleitungen

über gezielt für Nordamerika

und Übersee zugelassene Elektronik-(NF)-Leitungen

und jede

Menge Bus- und HF-Kabel – inklusive

der in USA überaus populären

Devicenet-Leitungen – bis zum differenzierten

Kaweflex-Sortiment,

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Bild: TKD

Diverse TKD-Kabel mit UL- und CSA-Zulassung erleichtern den Export nach

Übersee.

bei dem es um höchst bewegliche

Anschlussleitungen für Einsätze in

Schleppketten oder Robotern geht.

Durch die UL/CSA-Zulassung bis

600 V sind zum Beispiel Anwendungsfälle,

die europäische Netzspannungen

erfordern, ohne Auflagen

realisierbar. Abgerundet wird

das Portfolio für Nordamerika beziehungsweise

Übersee durch ausgewählte

Kran- und Fördermittelleitungen

mit UL-Zulassung. (rs)

■ TKD Kabel GmbH,

www.tkd-kabel.de, Halle 13, Stand C71

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28 Energy ·Power Plant Technology ·Wind ·MobiliTec MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Wie sich Komponenten von Offshore-Windkraftanlagen im Einsatz bewähren, können Forscher des Fraunhofer-IWES schon

vorher prüfen.

Nordseeklimaauf Knopfdruck

Fraunhofer-IWES zeigt

Klimaprüfkammer für Offshore-Windkraftanlagen

Mit einer neuen Testkammer kann

jetzt erstmals im Labor simuliert

werden, wie das raue Meeresklima

und die mechanischen Belastungen

durch Wetter und Wellen Offshore-

Windkraftanlagen schädigen.

Bisher sei unbekannt, wie Windräder

die vorgesehenen 20 Jahre

Dienstzeit überstehen. Das Fraunhofer-IWES

hat deshalb diese Klimakammer

entwickelt, in der sich

Teile von Offshorebauwerken umfassend

testen lassen. „Wir kombinieren

darin das Umgebungsklima

mit mechanischen Belastungen“,

sagt Projektleiterin Leena Kruse.

„Eine solche Kombination ist bisher

einzigartig.“ Ein Salznebeltest und

die Bestrahlung mit aggressivem

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UV-Licht sind möglich. Sie lässt sich

von –30 bis 100 °C bei einer relativen

Luftfeuchte von 10 bis 95%

temperieren und die Proben können

auch einer mechanischen Wechselbelastung

ausgesetzt werden. „Wir

können verschiedene Faktoren beliebig

kombinieren und damit die

Ursachen sehr genau eingrenzen“,

sagt Kruse.

Sensoren überwachen die Tests.

Dehnungsmessstreifen spüren etwa

wenn ein Bauteil Risse bekommt.

Die Messwerte werden zu einem

Steuerschrank geleitet. An ihm sind

die Testbedingungen vorwählbar

und zugleich können die Daten ausgewertet

werden. Die Sensoren erfüllen

einen doppelten Zweck, denn

sie werden dort auch selbst getestet.

Künftig sollen Offshore-Windräder

zunehmend mit Sensoren ausgestattet

werden. Sie sind dann vom Festland

aus überwachbar.

Letztlich leistet man Pionierarbeit,

denn es gibt noch keine Normen

oder Vorschriften für Anlagen,

die Klimatests und mechanische

Lasten gleichzeitig simulieren.

Seit März können Hersteller ihre

Materialien testen lassen. Die Forscher

stellen sie auf der Messe in

Hannover erstmals der Öffentlichkeit

vor. (si)

■ Fraunhofer-IWES,

www.iwes.fraunhofer.de,

Halle 27, Stand H24

Bild: Fraunhofer

Bild: Wöhner

Sammelschienensysteme und Zubehör zeigt Wöhner auf der Hannover-Messe.

Einfach, sicher,effektiv

Komponenten für

Sammelschienen-Systemtechnik

Wöhner zeigt auf der Messe die

Möglichkeiten seiner Cross-Link-

Technik. Damit und mit den zugehörigen

Systemkomponenten ergeben

sich neue Anwendungsmöglichkeiten

im Schaltanlagen- und

Steuerungsbau, zudem wird die Betriebs-

und Bedienersicherheit von

Energieverteilungen erhöht. Als

Neuheit wird der Quadron-Cross-

Link-Switch mit seinem integrierten

Sprungschaltwerk gezeigt.

Wöhner setzt auf Sicherheit von

Anfang an mit einer wartungsfreien

Verbindung auf die Sammelschiene

durch werkzeugloses Aufrasten und

Kontaktieren. Mit der fremdgefederten

und schraublosen Verbindung

werden die Störfaktoren, die

eine mangelhafte elektrische Verbindung

zur Folge haben, im Vorfeld

ausgeschlossen. Montagefehler, zum

Beispiel mit falschem Drehmoment

oder nicht angezogenen Kontaktierungsschrauben,

sind nicht möglich.

Die unterschiedlichen Quadron-

Cross-Link-Gerätemodule der gleichen

Kategorie haben eine kompatible

elektrische und mechanische

Schnittstelle zu den Quadron-

Cross-Link-Adaptermodulen. Da-

mit können auch zu einem späteren

Zeitpunkt die Einsatzgebiete nach

IEC oder UL und die passenden Systemkomponenten

gewählt werden.

Eine hohe Variantenvielfalt und

Strombelastbarkeit bis 2500 A

zeichnen das 60-mm-Sammelschienensystem

Classic aus.

Unter Beibehaltung der Vorteile

wie Montagefreundlichkeit, Rastkontaktierung

und Wartungsfreiheit

dieses Systems wurde der kleine

Bruder, das 60-mm-System Compact,

entwickelt. Es zeichnet sich

durch optimiertes Leistungsvermögen,

weltweite Einsetzbarkeit nach

IEC sowie UL und durch deutliche

Platzeinsparung aus. Gerade im

Maschinenbau stehen oft nur beschränkte

Platzverhältnisse zur Verfügung.

Die optimale Ausnutzung

des vorhandenen Raumes ist hier

sehr wichtig. Kleinverteilungen zum

Beispiel im Zweckbau können mit

den sicherungsbehafteten Komponenten

wie Sicherungslasttrennschalter

NH 000 und dem D0-Reitersicherungssockel

Platz sparend

bestückt werden. (si)

■ Wöhner GmbH & Co. KG,

www.woehner.de, Halle 12, Stand C66

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MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Energy ·Power Plant Technology ·Wind ·MobiliTec 29

Das neue 320-kV-Hochspannungskabel wird erstmals bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks in der Nordsee verwendet.

Klimaschutzwirdmöglich

ABB präsentiert das intelligente Stromnetz der Zukunft

ABB zeigt auf rund 1 800 m 2 innovative

Produkte, Systeme und Lösungen,

die Energie effizienter nutzbar

machen, Produktivität steigern

und auf diese Weise auch einen

wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

leisten. Das Unternehmen positioniert

sich damit als kompetenter

Partner bei der Realisierung einer

sicheren, zuverlässigen und umweltfreundlichen

Energieversorgung der

Zukunft.

„Wir machen Klimaschutz möglich“,

lautet das Motto des Technologiekonzerns

auf der diesjährigen

Hannover-Messe. Im Smart Grid-

Forum können Besucher das intelligente

Stromnetz der Zukunft live

erleben. Unter dem Begriff „Smart

Electricity“ zeigt ABB den heutigen

Stand und die Vision einer elektrischen

Energieversorgung von

morgen. „Als weltweit führender

Technologiekonzern kann ABB das

gesamte Energiesystem abbilden –

von der Stromerzeugung bis zur

Stromübertragung und -verteilung

und von innovativen Automatisierungslösungen

bis zur intelligenten

Gebäudeautomation“, sagt Peter

Smits, Vorstandsvorsitzender der

ABB AG und Leiter der Region Zentraleuropa.

Ein zentrales Element

im Energiekonzept der Bundesregierung

ist der Aufbau einer sicheren

Infrastruktur für das Aufla-

den von Stromspeichern. Auf diesem

Gebiet der Elektromobilität

zeigt ABB eine Schnellladestation

auf Gleichstrombasis, eine Wechselstromladestation

sowie Komponenten

für die Ausrüstung von

Stromtankstellen. Die Schnellladestation

kann die Batterie eines

Elektroautos in rund 15 min von

20 auf 80% ihrer Kapazität aufladen

– genug, um unter normalen Umständen

100 km weit fahren zu können.

Zu den Produkt-Innovationen,

die ABB in Hannover vorstellt, zählt

ein neuer Verteiltransformator mit

Biotemp-Transformatorflüssigkeit

als Isoliermedium sowie ein 320-

kV-Hochspannungskabel, das einen

neuen Spannungs- und Leistungsweltrekord

für vernetzte Kunststoffkabel

im Bereich der Hochspannungs-Gleichstromübertragung

(HGÜ, englisch HVDC) darstellt. Es

wird erstmals bei der Netzanbindung

„DolWin1“ von Offshore-

Windparks in der Nordsee verwendet.

Trotz oder gerade wegen des

massiven Ausbaus erneuerbarer

Energien werden konventionelle

Kraftwerke ABB zufolge auch in

Zukunft eine wichtige Rolle für eine

sichere Stromversorgung spielen.

Das Unternehmen, das zu den weltweit

führenden Anbietern von

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Bild: ABB

Bild: ABB

Peter Smits, Vorstandsvorsitzender

ABB:„Als weltweit führender Technologiekonzern

kann ABB das gesamte

Energiesystem abbilden.“

Kraftwerksleittechnik zählt, zeigt

auf der Hannover-Messe, wie konventionelle

Kraftwerke die schwankende

Einspeisung von umweltfreundlich

erzeugter Energie aus

Windparks regeln können und dadurch

ein permanentes Leistungsgleichgewicht

zwischen Stromerzeugung

und -abnahme gewährleisten.

Weiterhin stellt ABB ein neues

Plattformkonzept für Windenergie-

Generatoren vor. Die beiden neuen

Produktserien verbinden eine standardisierte

Basiskonstruktion mit

kundenspezifischen Anschlüssen

für die Netzanbindung.

Außerdem präsentiert der Weltmarktführer

in der Stromübertragung

und -verteilung innovative

Schaltanlagen-Konzepte für eine

sichere und umweltschonende

Energieversorgung. Dazu zählt eine

neue kompakte Hochspannungs-

Schaltanlage, die auch unterirdisch

und damit platzsparend aufgestellt

werden kann, sowie Shore-to-Ship-

Lösungen, mit denen Schiffe im

Hafen umweltfreundlich von Land

aus mit elektrischer Energie statt

mit Strom vom Schiffsdiesel versorgt

werden können. (hk)

■ ABB AG, www.abb.de,

Halle 11, Stand A35


30 Energy ·Power Plant Technology ·Wind ·MobiliTec MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Gute Chancenfür Deutschland

ZVEI mit Kompetenzzentrum Elektromobilität auf der Mobilitec

Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender

der ZVEI-Geschäftsführung, sieht

gute Chancen für Deutschland,

Leitanbieter für Elektromobilität zu

werden. Um auf dieses Potenzial

aufmerksam zu machen, ist der Verband

auf der Leitmesse Mobilitec

mit einem Kompetenzzentrum

Elektromobilität vertreten.

Herr Dr. Mittelbach, die Mobilitec

geht nach einem erfolgreichen Auftakt

im vergangenen Jahr nun in die

zweite Runde. Der ZVEI ist erstmals

mit einem eigenen Stand vertreten.

Warum?

Mittelbach: Elektromobilität bringt

uns dem Ziel ein Stück näher, die

Erzeugung des Treibhausgases CO 2

zu verringern, denn ein Fünftel des

CO 2 -Ausstoßes in Deutschland verursacht

der Verkehr. Elektromobilität

ist zudem eine Schlüsseltechnologie

des 21. Jahrhunderts. Die erforderlichen

Komponenten sind von

der Elektroindustrie bereits entwickelt

worden. Deshalb ist unsere

Industrie und der ZVEI mit seinem

Kompetenzzentrum Elektromobilität

auf der Mobilitec vertreten. Elektromobilität

kann eine große Erfolgsgeschichte

für die deutsche

Industrie werden.

Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung:„Wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren. Das Rennen um die

Elektromobilität ist weltweit eröffnet.“

Was bietet Deutschland, was andere

nicht haben?

Mittelbach: Autos enthalten bereits

heute viel Elektronik. Die diesbezüglich

besten Autos kommen aus

Deutschland. Dank der Kompetenz

seiner Ingenieure hat unser Land

auch beim wesentlich komplexeren

Gesamtsystem Elektromobilität die

Chance, Leitanbieter zu werden.

Was ist aus Ihrer Sicht nun als Erstes

zu tun?

Mittelbach: Die aus unserer Sicht

erforderlichen konkreten Sofort-

Maßnahmen haben wir in einem

Bild: ZVEI

Positionspapier und einem Forderungskatalog

an die Politik zusammengetragen.

Was wir wollen, ist

eine Verstärkung der Forschungsförderung,

um das noch schwache

Glied der Energiespeicherung voranzubringen.

Und wir machen Vorschläge

für eine Beschleunigung der

Hochlaufphase, denn wir dürfen

jetzt keine Zeit verlieren. Das Rennen

um die Elektromobilität ist

weltweit eröffnet.

Was bietet der ZVEI in diesem Jahr

auf der Mobilitec auf seinem

Stand?

Mittelbach: Wir präsentieren das

Know-how des ZVEI-Kompetenzzentrums

Elektromobilität und zeigen

den großen Beitrag, den die

Elektroindustrie zu dieser neuen

Technologie beisteuern kann. Zusätzlich

organisieren wir gemeinsam

mit anderen Verbänden und der

Deutschen Messe das Mobilitec-

Anwenderforum, auf dem wir am

Mittwoch um 13 Uhr das neue

Handbuch Elektromobilität vorstellen.

(hk)


ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik-

und Elektronikindustrie e.V.,

www.zvei.org, Halle 11, Stand D34


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Energy ·Power Plant Technology ·Wind ·MobiliTec 31

Werkzeuglösungen fürdie Windkraft

Winkelschleifer mit Absaugung entfernen gesundheitsschädlichen Staub

Werkzeuglösungen für die Herstellung

von Windkraftanlagen und die

Anbindung von Windparks zeigt

Holger Clasen. Insgesamt ist das

Konzept effizienzbestimmt. „Unsere

Werkzeuge sparen Zeit, Geld und

die Kraft der Facharbeiter, Monteure

und Elektrotechniker“, erklärt

Geschäftsführer Lennart Clasen.

„Sie sind einfach in der Handhabung,

aber vielseitig in ihren komplexen

Anwendungsmöglichkeiten.“

Aufgrund ihres geringen Gewichts

und ihrer ergonomischen Form

seien die Press-, Schneid-, Schleifund

Trennwerkzeuge leicht zu führen

und würden auch an schwer

zugänglichen Stellen genau arbeiten.

Für eine bessere Arbeitsatmosphäre

in der Rotorblattfertigung

sollen die Schleif- und Schneidgeräte

mit integrierter Absaugung

sorgen. Der beim Schneiden und

Schleifen von GFK anfallende Staub

gefährdet die Gesundheit, wenn er

eingeatmet wird. Die direkt am

Netzverträgliche

Windenergie

Flexibel einbaubarer Umrichter

PCS zeigt erstmals in Deutschland seinen Netzeinspeiseschrank mit intelligenter

DCU-Steuereinheit.

Messebesucher können 2011 das

erweiterte Herzstück der neuen Generation

der Green-Line-Stromrichter

von PCS sehen: Neben dem

kompakten IGBT-Powermodul im

Leistungsschrank wird jetzt erstmals

in Deutschland auch der

Netzeinspeiseschrank mit seiner

intelligenten DCU-Steuereinheit

gezeigt.

Mit dem 2011 erstmals präsentierten

Netzeinspeiseschrank stellt

das Berliner Unternehmen den

funktional getrennten Aufbau seiner

Stromrichter nun auch direkt

am Messestand aus. Die Bauweise

in Kompaktmodulen sorgt nicht nur

für eine einfache Erweiterbarkeit,

sondern auch für eine flexible Aufstellung

in Turm und Gondel. Und

die integrierte DCU-Steuereinheit

ermöglicht es, dass Messebesucher

die Steuerungs- und Regelungsfunktionen

der nächsten Generation

von Green-Line-Stromrichtern vor

GFK-Schneider für die Bearbeitung von Rotorblättern aus glasfaserverstärktem

Kunststoff. Die am Schneidwerkzeug integrierte Absaugung entfernt den Staub

von der Schnittstelle.

Ort überprüfen. Stromrichter der

PCS Green Line erfüllen die Richtlinien

zur Netzeinspeisung und

Netzverträglichkeit (Grid Codes).

Durch die Bereitstellung von Blindleistung

für das Netz und netzunterstützende

Maßnahmen bleibt die

Windkraftanlage bei einem Zusammenbruch

der Netzspannung am

Netz.

Die hohe Zuverlässigkeit aller

PCS-Produkte beruht laut Hersteller

auf der Erfahrung des Unternehmens.

Zehntausende Stromrichter

sind weltweit im Schieneneinsatz.

Meist außen angebracht, sind sie

dort Vibrationen, harten Klimabedingungen

und ständigen Spannungsabrissen

ausgesetzt. Daraus

ergab sich das Know-how für den

Umgang mit Netzeinbrüchen. (si)

■ PCS Power Converter Solutions

GmbH, www.pcs-converter.com,

Halle 27, Stand C14

Bild: PCS

Werkzeug angebrachten Absaugvorrichtungen

entfernen diesen

Staub von Schnitt- und Schleifstellen.

„Wir machen integrierte Absau-

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Mit dem Akku-Presswerkzeug kann

einhändig mit bis zu 140 kN verpresst

werden.

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gungen zum Standard bei unseren

Schleif- und Trennwerkzeugen. Bis

Ende 2011 werden wir unser Sortiment

entsprechend anpassen“, sagt

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Bilder: Holger Clasen

Clasen. Der Winkelschleifer DW

108-A mit Absaugung eignet sich

für Schleifarbeiten an großen GFK-

Werkstücken und ist wahlweise mit

einem Scheibendurchmesser von

150 oder 180 mm erhältlich.

Akkuhydraulisch betriebene

Press- und Schneidwerkzeuge werden

bei Netzanbindungsarbeiten

zum Verlegen von Kabeltrassen eingesetzt.

Die Akkupressen erreichen

eine Kraft von 52 bis 140 kN. Angeboten

werden Lösungen für 14-mm-

Breitverpressungen, für Dorn- und

Doppeldornverpressungen sowie

für das Verpressen von H-Klemmen.

Die Schneidwerkzeuge kappen Kabel

und Seile bis zu einem Durchmesser

von 85 mm. (rk)


Holger Clasen GmbH & Co. KG,

www.holger-clasen.de,

Halle 13, Stand B71


32 ComVac MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

saugleistungen

bis 400 l/s

Edwards Vacuum, Crawley (Großbritannien),

stellt in Hannover eine

neue Baureihe von Turbopumpstationen

für Labor- und Forschungseinrichtungen

vor. Mit dem einfach

zu bedienenden „Plug&Play“-Vakuumsystem

können laut Hersteller

Saugleistungen von bis zu 400 l/s

erzielt werden. Die Pumpstationen

werden zwecks schneller und einfacher

Integration vormontiert ausgeliefert.

Standardmäßig besteht jede

Pumpstation aus einer Turbopumpe

mit Vorvakuumpumpe und einem

TIC-Turbo- und -Instrumentencontroller.

Als Vorvakuumpumpe

sind je nach gewünschter Anwendung

verschiedene Optionen verfügbar,

zum Beispiel eine Membranpumpe,

eine Drehschieberpumpe

oder eine trockenlaufende XDS-Spiralpumpe.

Zum Bestellen angepasster Stationen

gibt der Kunde die Größe der

Turbopumpe und der Vorvakuumpumpe

sowie die erforderliche

Spannung an. Zudem können Instrumente

wie aktive Pirani-Messröhren,

invertierte Aktivmagnetrone

und aktive Wide-Range-Messröhren

hinzugefügt werden. (si)

■ Edwards Vacuum Ltd.,

www.edwardsvacuum.com,

Halle 26, Stand D18

Kompakt, robust undstark

Mann+Hummelzeigt optimierteLuftfilter-Baureihe

Für Bau-, Landmaschinen und

KompressorenzeigtMann+Hummel

die neue Luftfilterbaureihe Entaron.

Sie deckt Nenndurchflüsse von 2 bis

60 m³/min ab. Die Baureihe steht für

hohe Leistung bei den für Luftfilter

wichtigsten Parametern Bauraum,

Abscheidegrad, Standzeit, Flexibilität,

Wartung und Wirtschaftlichkeit.

Die Filterbaureihe verbindet

und verbessert die Merkmale von

zwei Luftfilterfamilien des Herstellers:

Europiclon und NLG. Entaron

ergänzt oder ersetzt teilweise diese

beiden Baureihen. Der Luftfilter

Entaron zeichnet sich durch ein robustes

Gehäuse- und Elementdesign

aus. Das Gehäuse besteht aus glasfaserverstärktem

Kunststoff. Reinluftstutzen

und Gewindebuchsen

sind zusätzlich verstärkt.

Die Konstruktion des patentierten

Hauptfilterelements ist für

maximale Staubbeladung, Standzeiten

und hohe mechanische Belastungen

ausgelegt. Daher verfügt

das Hauptelement über ein verstärktes

Kunststoffmittelrohr und

einen Fadenwickel, der die Faltenspitzen

des Elements in einer definierten

Position fixiert. Er stellt sicher,

dass ein Paketieren des Filtermediums

ausgeschlossen wird, und

Der Luftfilter Entaron vereint die Eigenschaften der beiden Luftfilter-Baureihen

Europiclon und NLG.

ermöglicht eine hohe und gleichmäßige

Staubbeladung des gesamten

Hauptelements. Gleichzeitig dient

der Fadenwickel als Griffschutz. Das

Sekundärelement wird in das Gehäuse

eingeschraubt und sitzt damit

fest und sicher im Gehäuse.

Der Entaron erzielt einen Vorabscheidegrad

von über 85%. Vergleichsprodukte

im Markt erreichen

in der Regel nur 74%. Damit konnte

der Entaron beim Bauraum optimiert

werden, er baut kleiner als

Filter im Markt mit vergleichbaren

Energiesparen ist in der Industrie

mehr gefragt denn je. Das macht

auch die Comvac 2011 deutlich, der

Leitmesse für Druckluft- und Vakuumtechnik

im Rahmen der Hannover-Messe.

Als Vorreiter in Sachen

Drucklufteffizienz zeigt Kaeser

Kompressoren dort auf mehr als

1000 m² Flagge mit einer Fülle neuer

Produkte und Systeme.

Zu den Neuentwicklungen zählt

Sigma Control 2. Diese interne

Kompressorsteuerung kann nicht

nur die Förderleistung des Kompressors

an den Druckluftbedarf

anpassen. Variable Schnittstellen

und erstmals steckbare Kommunikationsmodule

erhöhen außerdem

die Flexibilität beim Anbinden an

maschinenübergreifende Druckluft-

Managementsysteme, an Computernetzwerke

beziehungsweise an

Ferndiagnose- und Fernüberwachungssysteme

wie den Teleservice.

Zudem erlaubt ein RFID-Lesegerät,

den Service zu standardisieren, die

Servicequalität zu erhöhen und professionell

zu sichern.

Auch beim maschinenübergreifenden

Druckluft-Management gibt

es Neues: Der Sigma Air Manager

(SAM) ermöglicht jetzt dank seiner

zum Patent angemeldeten 3D-Regelung,

den Energiebedarf der

Druckluftstation deutlich zu senken.

Diese Regelung berücksichtigt

erstmals in vollem Umfang die bei

der Steuerung mehrerer Kompressoren

auftretenden Energieverluste

und minimiert: die Schaltverluste,

den Energieaufwand für Druckerhöhungen

über den Bedarfsdruck

Nenndurchflüssen. Am Gehäuse

integrierte Halter wie auch ein von

der Stirnseite bedienbares Verschlusssystem

unterstützen die

kompakte Bauweise. Das Gehäuse

des Entaron hat einen dreiteiligen

Aufbau und besteht aus Mantel,

Stutzenteil und Wartungsdeckel.

Dieser Aufbau bietet hohe Bauraumflexibilität.

(si)

■ Mann+Hummel GmbH,

www.mann-hummel.com,

Halle 26, Stand C25

hinaus und die Regelverluste. Darüber

hinaus finden die Besucher auf

dem laut Unternehmen größten

Messestand der Comvac 2011 die

alle Kaeser-Produkte, zum Beispiel

ein neues Programm trockenverdichtenderSchraubenkompressoren

sowie neue, fluidgekühlte Schraubenkompressoren.

Dienstleistungen

rund um das Thema Druckluft und

Produkte für spezielle Anwendungen

ergänzen die Präsentation:

vom effizienzerhöhenden Ansatz

der ganzheitlichen Betrachtung von

Bild: Mann+Hummel

richtig sparen bei

Druckluftanlagen

Erste Informationen zu Druckluftund

Vakuumanlagen und den Unternehmen

im Eco-Park gibt es an

zwei interaktiven Tischen, die auf

dieser Sonderfläche neben dem VD-

MA-Infopoint in Halle 26 stehen.

Sie sollen Besuchern einen leichten

Einstieg in die Druckluft- und Vakuumtechnik

bieten. So erhält der

Nutzer zum Beispiel unter „Kosten

und Finanzierung“ Informationen

über Anschaffung/Finanzierung,

Betriebskosten oder Förderungen.

Weitere Themen sind: Drucklufterzeugung,

Druckluftsystem, Druckluftaufbereitung,Druckluftverteilung,

Steuerung/Telemonitoring,

Werterhaltung, Auditierung/ Evaluierung,

Gesetzgebung und Normen,

Energieeinsparung und Kostenstruktur,

Projektierung in der Vakuumtechnik,

Vakuumerzeugung,

Messen, Anzeigen, Steuern, Regeln;

Werterhaltung/Instandsetzung/

Schulung sowie Internationale Standards.

Der Nutzer des Tisches kann sich

einen groben Überblick über die

Thematik verschaffen. Davon ausgehend

kann er dann die ausstellenden

Unternehmen mit der Standnummer

ausdrucken. (si)

■ VDMA Eco-Park,

www.hannovermesse.de/de/comvac,

Halle 26, Stand D29

RichtigerDrehspart Energie

Kaeser präsentiertsichals Vorreiterbei Drucklufteffizienz

Der Sigma Air

Manager (im Bild

die Versionen für

bis zu vier und

bis zu 16 Kompressoren

oder

Gebläse) berücksichtigt

dank seiner

adaptiven

3D-Regelung

erstmals auch die

Schaltverluste

der Druckluftanlagen.

Bild: Kaeser Kompressoren

Druckluft-Systemen bis hin zur

kompakten Airbox (Kolbenkompressor)

für ölfreie Druckluft.

Nicht zuletzt können sich die Besucher

im Kaeser-Technologie-Forum

über den richtigen Dreh zum

Energiesparen informieren. Dort

werden unter diesem Motto Fachleute

als Ansprechpartner für alle

Druckluft-Situationen zur Verfügung

stehen. (si)

■ Kaeser Kompressoren GmbH, www.

kaeser.com, Halle 26, Stand D42


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MM Messe Daily3 | 6. april 2011 33

Kunden in 80 Ländern

Deutliche Wettbewerbsvorteile

mit Product-Lifecycle-Management-Lösungen

Dassault Systèmes (DS), ein Weltmarktführer

für 3D- und Product-

Lifecycle-Management-Lösungen

(PLM), zeigt auf der Hannover-

Messe, wie Unternehmen unterschiedlicher

Branchen und Größen

mit PLM Wettbewerbsvorteile erzielen

können. Virtuell und in 3D-

Ansicht begleiten Lösungen des

Unternehmens den gesamten Lebenszyklus

von Produkten bei rund

115 000 Kunden in 80 Ländern –

vom ersten Entwurf bis zum Recycling.

Vor diesem Hintergrund glaubt

Dassault Systèmes, dem übergeordneten

Messethema Smart Efficiency

in ganz besonderer Weise gerecht

werden zu können.

„Smart Efficiency steht nicht zuletzt

für effiziente Produktionsprozesse

und den sparsamen Einsatz

von Material und Energie“, sagt

Achim Löhr, Senior Director PLM

Value Selling Deutschland, Österreich

und Schweiz der Dassault

Systèmes Deutschland GmbH,

„Beim Erreichen beider Ziele“ – so

Löhr – „unterstützen wir Unternehmen

mit einer breiten Palette an

Lösungen – vom Datenmanagement-System

bis zur virtuellen Fabrikplanung.“

Die technologische

Basis dafür sind die Softwaresysteme

Catia (zum Design virtueller

Produkte), Delmia (für die virtuelle

Produktion), Simulia (für virtuelle

Tests), Enovia (als vernetzte Lifecyc-

Bild: Dassault Systèmes

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„Smart Efficiency“ – das übergeordnete Messethema -„steht nicht zuletzt für

effiziente Produktionsprozesse und den sparsamen Einsatz von Material und

Energie“, sagt Dassault-Systèmes-Manager Achim Löhr.

le-Management-Lösung) und 3DVia

(für 3D-Online-Erfahrungen).

Das Highlight des Messestandes

im Rahmen der Leitmesse Digital

Factory in Halle 17 ist ein Virtual

Reality Center, in dem Dassault

Systèmes 3D-Shows zeigt. Zu den

vor Ort vertretenen Partnern gehören

CCE, Cenit, Datasolid, Realicon,

Schwindt, Syskondata, Tata Technologies

und Transcat. Zusätzlich

informiert Dassault Systèmes im

Rahmen der Sonderschau Windenergie

in Halle 27 über den Einsatz

von Composites in der Energiebra-

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che. Damit greift das Unternehmen

mit Hauptsitz in Frankreich ein weiteres

Hauptthema der Messe auf,

denn Energie ist auch der Fokus der

Beteiligung Frankreichs als Partnerland

der diesjährigen Messe.

Unter www.3dsevents.de/

hmi2011 bietet Dassault Systèmes

eine begrenzte Anzahl kostenloser

Eintrittskarten für die 3D-Shows am

Stand. (hk)

■ Dassault Systèmes Deutschland

GmbH, www.3ds.com/de, Halle 17,

Stand C40 und Halle 27, Stand C13

Bild: MPDV Mikrolab

Funktionen des MES-Moduls Energiemanagement helfen den Produktionsunternehmen,

energiesparend zu wirtschaften.

Raschreagieren können

Manufacturing Execution System

schafft Transparenz in der Produktion

Ob die Nachfrage unerwartet steigt

oder Maschinen ausfallen, reaktionsfähige

Unternehmen meistern

solche Umstände problemlos, wenn

sie ein leistungsfähiges Manufacturing

Execution System (MES) haben.

Das IT-Unternehmen MPDV

Mikrolab stellt auf der Messe eine

neue MES-Generation vor: Hydra

8. Wie es heißt, ist es auf dem Markt

zurzeit das MES mit den meisten

Anwendungsmöglichkeiten und

Funktionen und es steht für eine

neue Generation, die in allen Industriebetrieben

einsetzbar sind.

MPDV-Geschäftsführer Prof. Jürgen

Kletti erklärt: „Hydra 8 wird

allen aktuellen Anforderungen in

den Produktionsunternehmen gerecht,

unabhängig davon, ob sie von

außen kommen, etwa gesetzliche

Bestimmungen, oder ob es interne

Notwendigkeiten sind, beispielsweise

effizienteres Produzieren.“ Ein

Beispiel für eine Neuerung sind die

Funktionen des Moduls Energiemanagement,

die den Produktionsunternehmen

helfen, mit Energie zu

wirtschaften. Eine weitere Neuerung:

Anwender können auf ihrem

Blackberry oder anderen Smartphones

Betriebsdaten einsehen und

reagieren, wenn es nötig ist. (bk)

■ MPDV Mikrolab GmbH,

www.mpdv.de, Halle 17, Stand B54

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6 x MM CompositesWorld. Die neue Info-Plattform für Faserverbundwerkstoffe.

Wir geben Stoff in 2011.

---> www.maschinenmarkt.de/compositesworld

www.vogel.de

Maschinenbau, Luftfahrttechnik, Fahrzeugbau, Windenergie – diese und

viele andere Branchen setzen vermehrt auf den Einsatz von Composites

als Werkstoffe der Zukunft. Von welchem Entwicklungspotential kann die

deutsche Fertigungsindustrie beim Einsatz von Faserverbundwerkstoffen

profi tieren? Und welche Anforderungen müssen für eine wirtschaftliche

Composite-Bearbeitung erfüllt werden?

Antworten zu diesen Fragen fi nden Sie ab jetzt in MM CompositesWorld,

der neuen Sonderausgabe von MM MaschinenMarkt.

Kontakt: Winfried Burkard, Telefon: +49 931 418-2686

E-Mail: winfried.burkard@vogel.de

17.11.2011 · Augsburg

www.fachtagung-carboncomposites.de

Jetzt vormerken!


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Digital Factory 35

SchaltschrankaufbauinXL

3D-Layout, Fertigung und Montage

verschmelzen zur voll integrierten Lösung

Den Schaltschrankbau kennzeichnet

extremer Termin- und Kostendruck,

den Lösungsanbieter Eplan,

Monheim, deutlich entschärfen will.

Zur Hannover-Messe wird Eplan

Pro Panel in seiner nächsten und

damit vollen Ausbaustufe präsentiert.

Automatisierungstechnik wie

Maschinen- und Anlagenbau sollen

von dem disziplinübergreifenden

Engineering-Werkzeug profitieren,

das alle gewerkespezifischen Anforderungen

abdeckt. Projektierung,

3D-Layout, Fertigung und Montage

verschmelzen auf einheitlicher Datenbasis

zur voll integrierten Lösung.

Damit wird der Produktentstehungsprozess

beschleunigt – sinkende

Kosten und steigende Wertschöpfung

sind vorprogrammiert.

Integration ist das Stichwort, unter

dem alle Fäden in der Eplan-

Plattform zusammenlaufen. Die in

Elektro- und Fluidprojektierung geplanten

Geräte und Betriebsmittel

lassen sich jetzt ohne manuellen

Datenabgleich im Montageaufbau

einsetzen. Anwender werden damit

schneller im Engineering; schließlich

entfallen das typische Reverse-

Engineering und viele zeitaufwendige

redundante Arbeitsschritte.

Zugleich werden mögliche Fehler

beim Projektabgleich von vornherein

verhindert. Dazu lassen sich

wichtige Basisfunktionen der Eplan-

Plattform wie Revisionsmanagement,

Rechteverwaltung oder Sonderprogrammierung

mittels API in

vollem Umfang nutzen, und hier ist

längst nicht Schluss: Die Integration

geht weiter in Richtung Fertigung,

Montage und Verdrahtung. Eine

direkte Datenübergabe zu NC-Maschinen,

Aderrouting und Kabelkonfektionierung

sichert den rei-

Adern und

Kabel lassen

sich automatisch

oder

interaktiv verlegen

– Aderendkonfektionierung,Längenermittlung

und

Bündelung

inklusive.

bungslosen Workflow quer durch

den gesamten Produktentstehungsprozess.

Ob dynamische Kollisionskontrolle

oder automatisches Prüfen

relevanter Einbaubedingungen:

Die Software soll professionelle 3D-

Layoutplanung auch für Gelegenheitsanwender

leichtmachen. Fertigungsrelevante

Daten werden im

3D-Modell berücksichtigt und lassen

sich weiterverarbeiten. Fertigungsinformationen

werden ein

einziges Mal hinterlegt – auch für

längenvariable Teile wie Kabelkanäle

oder Tragschienen. Danach sind

Komponenten und NC-Daten automatisch

im jeweiligen Montageaufbau

integriert. (rs)

■ Eplan Software & Service GmbH &

Co. KG, www.eplan.de,

Halle 17, Stand D40

EinJubiläumsbeitrag

3D-Modul und 2D-Zeichnen unter gemeinsamer Oberfläche

Das CAD-Softwareunternehmen

Megatech ruft anlässlich seines

25-jährigen Jubiläums zum Wettbewerb

auf. Dabei gilt es, am Messestand

mit der Software Megacad

eine anspruchsvolle Konstruktionsaufgabe

zu lösen. Dem Gewinner

winkt eine 7-tägige Mittelmeerkreuzfahrt

für zwei Personen. Außerdem

können Interessenten und

Neukunden live gegeneinander antreten

– der Schnellste gewinnt einen

Städtetrip für zwei Personen.

Als weitere Gewinne gibt es 2-GB-

Memorysticks mit der neuesten

Megacad-Version 2011.

Jochen Thoss, Geschäftsführer

der Megatech Software GmbH, sagt:

„Unsere Konstruktionssoftware

Megacad macht den Nutzern den

Umgang mit dem Programm unglaublich

einfach. Bewährte Werkzeuge

sorgen für eine sichere Konstruktion.

Das Zusammenspiel von

komfortabler Bedienung und hoher

Leistungsstärke unterscheidet uns

von anderen Anbietern. Diese Tatsache

wollen wir zu unserem 25-

Bild: Megatech

Jochen Thoss, Geschäftsführer

Megatech:„Das Zusammenspiel von

komfortabler Bedienung und hoher

Leistungsstärke unterscheidet uns von

anderen Anbietern.“

jährigen Firmenjubiläum unter Beweis

stellen.“

Auf der Messe können die zahlreichenMegacad-Branchenapplikationen

für die Bereiche Maschinen-

Bild: Megatech

Bild: Eplan

Die Bedienung der CAD-Software soll

besonders einfach sein.

und Anlagenbau, Metallbau, Stahlbau,

Haustechnik, Zimmereien und

Blechbearbeitung getestet werden.

Die Besucher erwartet außerdem

die Premiere von Megacad Metall

3D. Das CAD-Programm verbindet

ein 3D-Modul und ein komplettes

2D-Zeichenbrett für die Metallverarbeitung

unter einer gemeinsamen

Oberfläche. Erhältlich ist Megacad

Metall 3D ab Sommer 2011. (hk)

■ Megatech Software GmbH,

www.megatech.de, Halle 17, Stand F 66

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36 Digital Factory MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

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StrikteRelease Policy

Neue Standards bei der Einführung von MES-Software

Mithilfe von MES-Software werden Daten über den Maschinenzustand direkt an

ERP-Systeme übermittelt.

Das MES-Softwarehaus Industrie

Informatik aus dem österreichischen

Linz kommt mit dem zweitbesten

Halbjahresergebnis seiner 20-jährigen

Erfolgsgeschichte auf die Hannover-Messe.

Dieser Markterfolg

basiere nicht zuletzt auf der enorm

hohen Erfolgsquote bei MES-Einführungsprojekten,

sagt Vertriebsleiter

Stefan Gottwald: „Dies alles

spiegelt sich in einem ebenfalls sehr

hohen Grad an Kundenzufriedenheit

und Kundennutzen unserer

Lösung wider.“ In Hannover zeigt

das Softwarehaus als sein Messe-

Highlight die SAP-konforme MES-

Integration mittels Manufacturing

Integration & Intelligence (MII), die

in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister

Ciber AG realisiert wurde.

Einsatzspektrumerweitert

3D Connexion registriert wachsende Nachfrage

Mehr als eine Million 3D-Computermäuse

hat die 3D Connexion

GmbH bereits verkauft. Mit der Bekanntgabe

dieses Erfolges bestätigte

das Unternehmen vor Kurzem die

wachsende Nachfrage nach intelligenten

dreidimensionalen Eingabegeräten.

Auf der Hannover-Messe

will 3D Connexion nun vor allem

die Erweiterung des Einsatzspektrums

seiner 3D-Mäuse veranschaulichen.

Dabei soll gezeigt werden,

wie sich die Nutzung der 3D-Mäuse

künftig grundlegend verändern wird

und von welchen Vorteilen die Anwender

profitieren können.

Auf dem Messestand gibt es regelmäßige

Präsentationen, die Ein-

blicke in die Neuentwicklungen bei

3D Connexion geben. Interessierte

Besucher erhalten auch die Gelegenheit,

selbst Hand an die 3D-

Mäuse des Unternehmens zu legen

und die Erweiterungen persönlich

zu testen.

3D Connexion ist eine 100-prozentige

Tochter von Logitech und

führender Anbieter von 3D-Mäusen

für Konstruktion, Design und Visualisierung.

Bild: 3D Connexion

Zudem können sich Interessenten

über das Erfolgsrezept der Einführungsprojekte

informieren lassen.

Alle namhaften MES-Hersteller

unterscheiden sich laut Industrie

Informatik nur noch marginal im

Funktionsumfang. Ob ein Projekt

den gewünschten Erfolg bringe,

hänge daher stark von anderen Faktoren

ab. Diese würden jedoch während

der Auswahlverfahren oft unterbewertet,

wenn nicht sogar völlig

außer Acht gelassen. Ein erfolgloses

MES-Projekt kann ein drastisches

Überschreiten des Investitionsvolumens

bewirken und stellt für Entscheider

oft auch karrieretechnisch

ein persönliches Risiko dar. Industrie

Informatik will deshalb bei Einführungsmethoden

neue Standards

Der gleichzeitige Einsatz einer 3D-Maus und einer Standardmaus reduziert die

Mausklicks nachweislich um bis zu 50%.

Die Eingabegeräte unterstützen

alle gängigen 3D-Anwendungen

und bieten Benutzern den Angaben

zufolge eine intuitive und unkomplizierte

Interaktionsmöglichkeit

mit 3D-Applikationen und -Inhalten.

Das Unternehmen hat seinen

Hauptsitz in Fremont, Kalifornien/

Bild: stockphoto.com/PDL-Design

setzen. Dazu entwickelte das Unternehmen

ein 3-Säulen-Modell aus

schneller Umsetzung von Kundenanforderungen,

Rapid Prototyping

als effizienter Einführungstechnik

und sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern.

Industrie Informatik verfolgt bei

ihrem Produkt Cronetwork eine

strikte Release Policy, durch die alle

Kunden eine einheitliche Software

im Einsatz haben. Die Vorgehensweise

der Österreicher besteht darin,

ein Standardsystem schnell beim

Kunden in Betrieb zu nehmen und

erst auf Basis der ersten Kundenerfahrungen

die Anpassung der letzten

5% in Angriff zu nehmen. „So

können Ressourcen sehr zielorientiert

und effizient eingesetzt werden

und Interpretationsfehler einer typischenLastenheft-Pflichtenhefteinführung

ausgeschlossen werden“,

sagt dazu Vertriebsleiter Gottwald.

Dadurch werde schnell eine hohe

Akzeptanz und Entscheidungssicherheit

beim Kunden erreicht.

Die Einführung wird durch Rapid

Prototyping unterstützt, das eine

grafisch intuitiv durch Workflows

geführte Parametrierung des Systems

erlaubt. Dem Kunden wird

dabei ermöglicht, die Parametrierung

seines Systems einfach nachzuvollziehen.

Viele Anwender sind

dadurch in der Lage, Systemanpassungen

selbst durchzuführen. Ist

das System einmal an die Kundenanforderungen

angepasst, wird die

Dokumentation automatisch per

Knopfdruck aus einer Datenbank

heraus erstellt. (pst)

■ Industrie Informatik GmbH,

www.industrieinformatik.com,

Halle 17, Stand B52

USA. Die europäische Zentrale befindet

sich in München. Dazu kommen

weitere Niederlassungen weltweit.

(hk)


3D Connexion GmbH,

www.3dconnexion.de,

Halle 17, Stand F60


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MM Messe Daily3 | 6. april 2011 37

Lounge-Atmosphäre

Materials Café bietet Informationsaustausch in entspannter Umgebung

Täglich von 9 bis 18 Uhr ist in Halle

5 das Materials Café mit seinen

Thementischen geöffnet.

Intelligente Oberflächen, Nanotechnik,

Smart Materials, Leichtbau und

Verbundwerkstoffe bilden dort den

thematischen Kern. Auf dieser Basis

bietet es das geeignete Umfeld zur

Diskussion – aus Sicht des Wissenschaftlers,

Designers und Anwenders

– entspannt in Lounge-Atmosphäre.

„Café-Betreiber“ sind Thomas

Bade von der Universal Design

GmbH und die beiden Hamburger

Aart van Bezooyen von Material

Stories und Tim Oelker von Industrial

Design. Aart van Bezooyen,

reiste beispielsweise um die Welt

und berichtet im Materials Café von

seinem Worldwide-Workshop aus

Argentinien und seinen dortigen

Materialentdeckungen. Obwohl

viele davon natürlichen Ursprungs

sind, haben sie das Potenzial, etablierten

Werkstoffen Konkurrenz zu

machen, so van Bezooyen.

Übergeordnetes Thema an den

einzelnen Tischen, an denen je eine

Fachperson die Diskussion moderiert,

ist der Leichtbau. Dazu kommt

noch die Oberflächentechnik, die

gerade im Leichtbau als Funktionslieferant

eine wichtige Rolle spielt.

Außerdem stellen „Café-Besucher“

wie der Aussteller Bark Cloth im

Rahmen eines kleinen Forums Materialentwicklungen

vor, wie zum

Bild: Deutsche Messe

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Beherrschendes Thema an den Tischen im Materials Café ist der werkstoffliche Leichtbau.

Beispiel das Produkt Vegaplac. Es

besteht aus Pflanzenfasern, Resten

aus dem Lebensmittelanbau und

pflanzlich basierten Polyurethanen.

Es kann zu Möbelfurnieren oder

Wandverkleidungselementen verar-

beitet werden. Der ungarische Aussteller

Litracon setzt sich dort mit

Leichtbetonmaterialien auseinander.

Um Dekore und stark abriebfeste

Oberflächen geht es beim italie-

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nischen Materialspezialisten Abet

Laminati. (jk)

■ Materials Café,

www.hannovermesse.de/materialscafe,

Halle 5, Stand F51

Messeticker

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FrankreicH

Über 90 aussteller

Leichtbau und Materialeffizienz

sind die thematischen Schwerpunkte

der französischen Zulieferindustrie

in Halle 3 und 4. Auf der

Industrial Supply umfasst der Bereich

über 90 Aussteller, darunter

Unternehmen, Cluster und Regionen,

wie zum Beispiel Elsass,

Champagne-Ardenne, Ile-de-

France oder Lothringen. (jk)

BMe-einkäuFertag

trends und globale strategien

Heute findet in Halle 13 der BME-

Einkäufertag statt (10 bis 16 Uhr).

Im Fokus stehen Trends aus der

industriellen Beschaffung, sowie

globale Strategien. Der Einkäufertag

spricht alle interessierten

Branchen an und bietet mit hochkarätigen

Vorträgen die Möglichkeit,

sich über Prozesslösungen

entlang der Supply Chain zu informieren.

Abgerundet wird das Programm

mit einem Get-Together in

Halle 4 am BME-Stand. (jk)

VerStärkte kunStStoFFe

Mehr als substitution

Faserverbundkunststoffe haben

Zukunft. „Das Innovationspotenzial

zeigt sich in der Substitution

etablierter Werkstoffe, aber auch

bei der Entwicklung neuer Lösungen

wie dem sogenannten

Schlauchlining zur Sanierung von

Abwasserrohren“. so Dr. Witten,

Geschäftsführer der AVK. (jk)


38 Industrial Supply ·CoilTechnica MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Kalte präzision

Der französische Aussteller Bonioni

hat sich auf die Herstellung von

Kaltfließpressteilen spezialisiert.

Diese Pressteile werden kundenspezifisch

gefertigt. Werkstoffe sind

Stahl, Edelstahl, Messing, Kupfer,

Aluminium, rostfreier Stahl, Neusilber.

Aus diesen Metallen entstehen

Präzisionsteile mit 1 bis 32 mm

Durchmesser und 180 mm Länge.

Nach dem Kaltumformen werden

die Teile je nach Anwendung einer

Wärme- und Oberflächenbehandlung

unterzogen. Eine Montage von

Gewindesicherungen oder Dichtungen,

ist auch möglich. Bonionifertigt

Teile jedoch nicht nur in

Frankreich: Im polnischen Werk

Normal Met wird auch die Kaltumformung

praktiziert und in Brasilien

sind es Stanz- und Kunststoff-

Spritzgießteile. (jk)

■ Bonioni SA,

www.bonioni.com,

Halle 4, Stand A32/69

Bauteilfertigung live

Themenpark Leichtbau zeigt Entwicklungen bei Faserverbundkunststoffen

Wie man Bauteilgewicht stofflich

und konstruktiv reduziert, ohne die

Bauteilfestigkeit zu beeinträchtigen,

zeigt der Themenpark Leichtbau.

Dort widmen sich die Aussteller

Leichtbauwerkstoffen und -konstruktionen,

von denen sich Bauteilanwender

weitere Gewichtseinsparung

versprechen. Werkstofflich

bilden dabei faserverstärkte Kunststoffe

einen Schwerpunkt. „Sie haben

in den letzten Jahren Einzug in

verschiedenste Anwendungen gefunden“,

berichtet Dr. Elmar Witten,

Geschäftsführer der AVK – Industrievereinigung

verstärkte Kunststoffe

e. V., die zusammen mit der

European Composites Industry Association

thematisch für diesen

Werkstoffbereich im Themenpark

verantwortlich ist. Faserverstärkte

Bild: Kraus

In der Solutions Area des Themenparks Leichtbau wird die Fertigung von Bauteilen aus Faserverbundkunststoffen im

RTM-Verfahren live demonstriert.

Kunststoffe gebe es mittlerweile „in

einer enorm hohen Produktvarianz“

auf dem Markt.

Von heutigen Leichtbauprojekten

verspricht man sich jedoch mehr als

nur eine Gewichtsreduzierung. Ziel

sei auch eine erhöhte Energie- und

Rohstoffeffizienz bei der Bauteilfertigung

und somit eine Steigerung

der Wirtschaftlichkeit. Gerade beim

Aufbau der Serienfertigung von

Bauteilen aus Faserverbundkunststoffen

zeigen sich derzeit die wirtschaftlichen

Hürden, die es zu überwinden

gilt – insbesondere beim

Leichtbauwerkstoff CFK, von dem

sich der Automobilbau viel verspricht.

Allerdings fehlt es noch an

automatisierten Fertigungsstrukturen,

die wirtschaftlich eine reprodu-

zierbare Bauteilqualität liefern.

Noch sind viele Fertigungsschritte

bei CFK-Bauteilen Handarbeit.

Ein Ansatz dazu wird in vorgefertigten

textilen Halbzeugen gesehen.

Sie enthalten schon die belastungsgerechten,

inneren Bauteilstrukturen.

Wie bei metallischen Tailored

Blanks und Tailored Tubes wird dadurch

eine nachträgliche Bauteilverstärkung

überflüssig. Die Bauteilfertigung

sei einfacher. Im Rahmen

eines Forschungsprojekts wird diese

„metallische Denkweise“ auf Faserverbundkunststoffe

wie CFK übertragen.

Basis dafür ist das RTM-Verfahren

(Resin Transfer Moulding),

das derzeit in unterschiedlichen

Richtungen zur automatisierten

Herstellung endkonturnaher Bau-

FürKolbenkompressoren

Eine Einringdichtung

fasst Dichtungspaare zusammen

Die patentierte Einringdichtung von

Stasskol ersetzt vorteilhaft konventionelle

Dichtringpaare in Kolbenkompressoren.

Diese Kolbenstangendichtung

kombiniert jeweils drei

Dicht- und Deckelemente, die durch

eine Feder zusammengehalten werden.

Diese Paarungen setzen sich

aus einem Dicht- und einem Deckring

zusammen.

Eine herkömmliche Kolbenstangendichtung

besteht dagegen aus

mehreren Dichtringpaaren. In der

Regel übernehmen jedoch nur das

erste und letzte Dichtringpaar der

Kolbenstangendichtung den gesamten

Druckabbau vom Zylinder zur

Atmosphäre. Das führt laut Aussteller

zu hohen lokalen Anpresskräften

zwischen Dichtelementen und Kolbenstange.

Die Folge: Hohe Reibung

und erhöhter Verschleiß. Im Gegen-

Die reibungsarme Einringdichtung ersetzt

vorteilhaft konventionelle Dichtringpaare

in Kolbenkompressoren.

satz dazu ermöglicht der Eigendichtring

einen kontinuierlichen Abbau

Bild: Stasskol

teile weiterentwickelt wird: unter

anderem als Hochdruck-RTM-Verfahren

und zweistufiges Prepreging

mit räumlich getrennter Harzinjektion

und -aushärtung.

Das RTM-Verfahren wird im

Themenpark Leichtbau live demonstriert.

Täglich findet in der

Solutions Area eine Praxisvorführung

statt. Verantwortlich dafür

sind der Anlagenhersteller Wolfangel

und der Materiallieferant Lange

+ Ritter. Die beiden Mitgliedsunternehmen

der Euro-RTM-Group werden

– stellvertretend für den AVK

– Einblicke in den Prozess und in

die Abläufe geben. (jk)

■ Themenpark Leichtbau,

www.eucia.org, Halle 6, Stand A23

des Zylinderdrucks über die gesamte

Kolbenstangendichtung. Dadurch

werden die lokalen Anpresskräfte

verringert.

Die Nut am Innendurchmesser

sorgt für zusätzliche Druckentlastung.

Die reibungsarme Kolbenstangendichtung

von Stasskol sorgt

für hohe Laufzeit und Gasdichtheit

über die gesamte Lebensdauer hinweg.

Die reduzierte mechanische

und thermische Belastung der

Dichtringe erhöht deren Lebensdauer.

Aufgrund des kompakten

Aufbaus ist es auch möglich die

Baulänge der Kolbenstangendichtung

zu verkürzen. (jk)


Stasskol Kolbenstangendichtungen

GmbH,

www.stasskol.com,

Halle 4, Stand G05


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Industrial Supply ·CoilTechnica 39

Presstrade bietet weltweit die größte Plattform für gebrauchte Schmiedemaschinen an einem Standort.

ErsteWahlaus zweiterHand

Im Themenpark Massivumformung

ist Presstrade mitten unter den Kunden

Presstrade-Vertriebsleiter Steffen

Olshausen:„Es ist spannend zu

sehen, wie schnell Maschinen

einer bestimmten Produktgruppe

einen neuen Besitzer finden.“

Die Presstrade-Gruppe handelt mit

Maschinen. Warum ein Maschinenhändler

sich auf der Industrial Supply

den Besuchern stellt, erläutert

Steffen Olshausen, Vertriebsleiter

bei der Presstrade AG.

Presstrade handelt mit Neu- und

Gebrauchtmaschinen. Warum ist

ein Maschinenhändler auf der weltgrößten

Zuliefermesse?

Olshausen: Presstrade ist im internationalen

Handel mit hochwertigen

Gebrauchtmaschinen der

Massivumformung tätig – An- und

Verkauf weltweit. Die Gruppe ist im

Themenpark Massivumformung

mitten unter Kunden. Persönliche

Gespräche sollen Aufschluss darü-

Bild: Presstrade

ber geben, ob gemeinsame Geschäfte

getätigt werden können.

Am Stand haben Sie keine Pressen

ausgestellt. Wie können sich Standbesucher

über Gebrauchtmaschinen

von Presstrade informieren?

Olshausen: Presstrade bietet weltweit

die größte Plattform für gebrauchte

Schmiedemaschinen an

einem Standort an und verfügt darüber

hinaus über ein weltweites

Netz an Kontakten und Partnern.

Des Weiteren besitzt Presstrade einen

große Datenbank mit verfügbaren

Maschinen an diversen

Fremdstandorten, auf die ebenfalls

zurückgegriffen werden kann. Dadurch

ist Presstrade in der Lage, ein

umfangreiches Anfragespektrum zu

bedienen.

Spektakuläre Entwicklungen treiben

den Gebrauchtmaschinenhandel

nicht an. Wie läuft derzeit das Geschäft

mit gebrauchten Pressen?

Olshausen: Die von Presstrade angebotenen

Maschinen sind aus zweiter

Hand und haben somit eigentlich

keinen Innovations- oder Neuheitsgrad.

Es ist aber immer wieder spannend

zu sehen, wie schnell Maschinen

einer bestimmten Produktgruppe

einen neuen Besitzer finden.

(jk)

■ Presstrade-Gruppe,

www.presstrade.com, Halle 4, Stand E42

GPS-Ortung möglich

Mobiler Client für Handys

Time Mobil heißt ein mobiler Client

für Handys, Smartphones oder mobile

Einheiten mit Windows-Mobile-Betriebssystem

ab 5.0. Es macht

das System hardwareunabhängig.

Die Installation auf bereits vorhandenen

Geräten ist möglich. Nutzer

haben die Wahl, jeden Mitarbeiter

mit einem Client auszustatten oder

nur einen Vorarbeiter. Mobile Zeiterfassung

ermöglicht Einzel- und

Gruppenbuchungen. Buchungen

können mit einem GPS-Ortungspunkt

versehen werden. (jk)

■ Prosale Software und IT-Service

GmbH, www.prosale-team.de,

Halle 4, Stand F24/4

Bild: Presstrade

Coil-Technica

Runde und flache Kupferlackdrähte

für alle Temperaturklassen

Auf 180 m² zeigt die Synflex-

Gruppe ihr umfangreiches

Portfolio: Es umfasst Produkte

für die Herstellung von

Elektromotoren, Generatoren

und Transformatoren sowie

dazugehörige Varianten. Dazu

zählen unter anderem Flächenisolierstoffe,

Elektroklebbänder,

Stanz- und Formteile sowie

Litzen und Anschlussleitungen.

Auch auf dem Anwenderforum

der Coil-Technica präsentiert

Synflex aktuelle Entwicklungen.

Das Schwesterunternehmen

Schwering & Hasse zeigt als

Mitaussteller runde und flache

Kupferlackdrähte. Sie sind den

Angaben zufolge für alle

Temperaturklassen geeignet

und auch in umsponnener und

umwickelter Ausführung

erhältlich. (mz)

■ Synflex Elektro GmbH,

www.synflex.de,

Halle 7, Stand A20


40 Industrial Supply ·CoilTechnica MM MESSE DAILY 3 | 6. APRIL 2011

Coil-Technica

Elektro- und Isoliermaterialien

für den Maschinenbau

Detakta, Hersteller von Elektround

Isoliermaterialien, stellt

seine Produktpalette auf der

Coil-Technica vor. Dazu

gehören unter anderem

Wärmeleitfolien und Wärmeleitpads.

Wie es heißt, werden

diese Produkte vor allem von

Unternehmen aus den Bereichen

Maschinenbau, Elektrotechnik

und Elektronik

angewendet.

Die Palette an Wärmeleitfolien

und Wärmeleitpads soll vor

allem Verlustwärme von

elektronischen Bauteilen

abführen. Im Bereich der

gewebeverstärkten Elastomerfolien

sind Stärken von 0,2 bis

0,5 mm möglich. Das Material

wird als Rollenware gefertigt

und soll die kostengünstige

Fertigung von Stanzteilen auch

im Bereich der kleinen bis

mittleren Stückzahlen ermöglichen.

Um größere Abstände zu

überbrücken, werden sehr

weiche Wärmepads verwendet.

Bild: Detakta

Die Wärmeleitfolie

führt Verlustwärme

von elektronischen Bauteilen ab.

Dies kann zum Beispiel bei

direkter Anbindung von

Bauteilen zum Gehäuse oder

beim Höhenausgleich unterschiedlicher

Bauelemente nötig

sein. Die Wärmeleitfähigkeit

liegt den Angaben zufolge je

nach Typ bei 1,5 bis 7 W/mK.

Die Pads sind beidseitig oder

einseitig haftend erhältlich. (mz)

■ Detakta Isolier- und Messtechnik

GmbH & Co. KG,

www.detakta.de, Halle 7, Stand E13

Leichtbaumit Stahl

Umweltverträgliche Automobile

Wer umweltverträgliche Autos produzieren

will, sollte die Exponate

von Thyssen-Krupp Steel Europe

auf der Solutions Area in Augenschein

nehmen. Nicht nur höchstfeste

Leichtbaustähle, sondern auch

gewichtssparende Tailored-Produkte

und Fertigungsverfahren werden

präsentiert.

Der Kunde hat die Wahl: zum

Beispiel zwischen alternativen B-

Säulen, die 17 oder 19% Gewicht

und jeweils 12% Kosten einsparen.

Sie werden entweder aus höchstfestem

Leichtbaustahl TPN-W oder

aus Mangan-Bor-Stahl gefertigt. Bei

der letzeren Variante wird zum Um-

formen das Tailored-Tempering-

Verfahren angewendet, das sich der

Aussteller patentieren ließ. Das Ergebnis

ist eine im Vergleich zur

TPN-Version komplexere Bauteilform.

Eine weitere Option, um die

Wirtschaftlichkeit des Leichtbaus

zu steigern, sind Tailored-Bleche

oder -Rohre. Sie werden aus Stählen

unterschiedlicher Dicke, Qualität

oder Oberflächenbeschaffenheit zu

Vorproduktenzusammengschweißt.

Jüngste Entwicklung sind geschweißte

Bänder, die als Coils ein

Gewicht bis zu 15 t haben können.

Diese, als Tailored Strips bezeichne-

Formgebung vorOrt

LED-Leuchten mit Polyurethan vergossen

Auf dem Stand von Sonderhoff werden

LED-Leuchten des Kunden LM

Electronic in Polyurethan vergossen.

Das Vergießen erfolgt in der

Dosierzelle SD – DM 402/403 von

Sonderhoff Engineering. Der Zwei-

Komponenten-Werkstoff Fermadur

wurde vom Schwesterunternehmen

Sonderhoff Chemicals entwickelt.

Diese hochwertige, kalt härtende

Gießmasse deckt ein breites Anwendungsspektrum

beim Vergießen

ab: vom Versiegeln hochempfindlicher

Elektronikbauteile über das

Verkleben von Filterpaketen bis

zum Rotationsguss von Druckhülsen

und dem Abdichten von Solarzellenabdeckungen.

Je nach Anwendung entstehen

harte, weiche oder gelartige Ver-

gusssprodukte auf Polyurethanba-

sis. Das Aufbringen des Zwei-Komponenten-Systems

geschieht im

FIP-Verfahren – Formed-in-place-

Verfahren. Die Vergussmasse wird

direkt auf oder in das Bauteil gebracht

und reagiert dort aus. Sie

besteht aus den Komponenten Harz

und Härter in einem bestimmten

Mischungsverhältnis. Je nach Anwendung

wird die Fließfähigkeit,

Reaktivität, Härtegradierung und

Farbe des Werkstoffs festgelegt. Auf

der Messe finden das Auf- beziehungsweise

Einbringen des Polyurethans

erstmals in der Dosierzelle

SD – DM 402/403 statt.

Die Dosierzelle ist kompakt gebaut.

Laut Aussteller passt sie in

jedes Fertigungskonzept. Ein teiloder

komplett automatisierter Betrieb

zur Verarbeitung flüssiger,

Bild: Thyssen-Krupp Steel Europe

Bild: Sonderhoff

Das Tailored-Tempering-Verfahren eignet sich zur Fertigung von B-Säulen aus

Mangan-Bor-Stahl für Automobile.

ten Stahlbänder, sind auf die im

fertigen Bauteil herrschenden Belastungsverhältnisse„zugeschnitten“

und können beim Autobau

nicht nur Gewicht, sondern auch

Prozessschritte einsparen. Thyssen-

Krupp Steel Europe hat dazu eine

Serienanlage in Betrieb genommen,

die diese Vorprodukte kontinuierlich

über Laserschweißen aus einzelnen

Stahlbändern zusammensetzt.

Die dort gezeigte Stahl-Leichtbautür,

bringt 13% Gewichtseinspa-

Die LED-Leuchten werden in einem

Zweischichtverfahren versiegelt: erst

mit einer transparenten Vergussmasse,

dann mit einer transluzenten

Schicht.

Bild: Sonderhoff

rung. Das entspricht einer CO 2 -Reduzierung

um 11%. Der Schlüssel zu

diesem Erfolg liegt zum einen in

einer extrem dünnen Außenhaut

aus hochfestem Leichtbaustahl.

Zum anderen werden Tailored

Blanks verwendet: Einzelbleche,

bestehend aus Stählen verschiedener

Dicke und Festigkeit. (jk)

■ Thyssen-Krupp Steel Europe AG,

www.thyssenkrupp-steel-europe.com,

Halle 6, Stand B22

mittel- oder hochviskoser Kunststoffe

wie Polyurethane oder Silikone

ist möglich: zum Schäumen

von Dichtungen, Kleben und Vergießen

unterschiedlicher Teile. Der

modulare Aufbau ermöglicht eine

hohe Anwendungsflexibiliät. Wie

Aufgrund der Kompaktheit des modularen

Aufbaus passt die Dosierzelle in

jedes Fertigungskonzept.

die Dosierzelle auf dem Stand von folgt der Auftrag der transparenten

Sonderhoff demonstriert, kann sie Vergussmasse, nach deren Trock-

unterschiedliche Werkstoffe parallel nung wird eine zweite, transluszente

in gleichbleibend hoher Fertigungsqualität

verarbeiten. So werden in

Schicht aufgebracht. (jk)

der Dosierzelle die LED-Leuchten ■ Sonderhoff-Gruppe,

in einem Zweischichtverfahren ver- www.sonderhoff.com,

siegelt: In einem ersten Schritt er- Halle 5, Stand F14


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 MicroNanoTech 41

Genauigkeitsfanatiker

Ultrapräzisions-Bearbeitungszentren

für Mikro- und Nanotechnik

Kugler ist nach eigener Einschätzung

einer der wenigen Hersteller

von Ultrapräzisions-Bearbeitungszentren,

die konsequent auf neuere

Technologien wie Linearantriebe

mit extrem hoher Dynamik oder

luft-/ölgelagerte Führungen setzen.

Das Mikromaschinenprogramm

deckt alle Phasen der Fertigung in

der Nanotechnik ab. Wie es weiter

heißt, müssen alle Achsen und Lagerungen,

Antriebe und Messsysteme

sowie die Steuerung und Maschinenstruktur

allerhöchsten Anforderungen

genügen und präzise

aufeinander abgestimmt sein. Mit

den Ultrapräzisions-Bearbeitungszentren

werden Oberflächenrauheiten

< 3 nm und Formgenauigkeiten

von 0,1 µm realisiert. Typische

Anwendungen liegen beispielsweise

im Bereich der Herstellung

hochpräziser Abformwerk-

Technikmimosen

Forscher der Leibniz-Universität

stellen fühlende Bauteile vor

Am Mittwoch, den 6. April, lädt der

Sonderforschungsbereich „Gentelligente

Bauteile im Lebenszklus“ der

Leibniz-Universität Hannover von

15 bis 18 Uhr zu seinem 4. Kolloquium

auf der Hannover-Messe ein.

Unter dem Motto „Bauteile lernen

fühlen – neue Wege und mehr Effizienz

für die Produktionstechnik“

stellen die Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftler aktuelle Forschungsergebnisse

vor.

Die englischsprachigen Vorträge

reichen von der Entwicklung bauteilintegrierter

Informationsträger

und Sensoren über Nutzungsansätze

bei der Bauteilauthentifizierung

und -charakterisierung bis hin zu

neuen Möglichkeiten bei der Prozessüberwachung.

Neben Referenten

der Leibniz-Universität Hannover

und der Universität Bremen

präsentieren auch Vertreter der Unternehmen

ETO Magnetic und Artis

Ergebnisse und Anwendungsbeispiele.

Das Kolloquium ist Teil des

Forums „Tech Transfer – Gateway-

2Innovation“ in Halle 2.

Der Sonderforschungsbereich

„Regeneration komplexer Investitionsgüter“

lädt am Donnerstag, 7.

April 2011, 9:30 bis 17:30 Uhr, zum

1. Kolloquium „Zukünftige Regenerationstechnologien“

ins Convention

Center ein. Dort werden neue

Ideen und Ansätze, insbesondere

für die Regeneration von Triebwerken,

Windenergieanlagen und stationären

Turbomaschinen, vorgestellt

und mit Vertretern aus Wirtschaft

und Wissenschaft diskutiert. Den

Stand der Forschung präsentieren

Referenten der Fraunhofer-Gesellschaft,

der Leibniz-Universität Hannover

und der TU Braunschweig.

Herausforderungen und Potenziale

von im Einsatz befindlichen Regenerationsprozessen

stellen Vertreter

der Unternehmen Alstom, BCT,

Bild: Kugler

Mit Ultrapräzisions-Bearbeitungszentren

werden Oberflächenrauheiten

< 3 nm und Formgenauigkeiten von

0,1 µm realisiert.

zeuge für die Großserienproduktion

von Linsen. (bk)

■ Kugler GmbH,

www.kugler-precision.com,

Halle 6, Stand H18

MAN, MTU, Tacr und Wind-Fit vor.

Die Veranstaltung findet in Saal 3B

des Convention Centers statt.

Im SFB 653 „Gentelligente Bauteile“

forschen seit sechs Jahren alle

sechs Maschinenbauinstitute des

Produktionstechnischen Zentrums

der Leibniz-Universität Hannover

(PZH) gemeinsam mit zwei weiteren

Instituten der Leibniz-Universität

und dem Laser Zentrum Hannover.

Ziel des SFBs ist es, gentelligente

Bauteile oder Werkzeuge zu

entwickeln, die nicht über Sensoren

fühlen, sondern mithilfe ihres Materials

selbst. Produkte der Zukunft

können so eigenständig ihren Weg

durch die Produktion finden oder

ihre Fertigungsdaten speichern. So

lassen sich Durchlaufzeiten reduzieren

und eine Produktidentifizierung

umsetzen, die die lückenlose Rückverfolgung

im Lebenszyklus, zum

Schutz vor Plagiaten, ermöglicht.

Der SFB 871 „Regeneration komplexer

Investitionsgüter“ entwickelt

wissenschaftliche Grundlagen, die

den Erhalt und die Aufarbeitung

möglichst vieler Komponenten

eines Investitionsgutes ermöglichen.

Dazu kooperieren Wissenschaftler

verschiedener Institute der Leibniz-

Universität Hannover, des Laser-

Zentrums Hannover und des Deutschen

Zentrums für Luft- und

Raumfahrt in einem interdisziplinären

Projektverbund. Da Investitionsgüter

zumeist wertvolle Einzelteile

enthalten, ist es bei der Instandhaltung

dieser Produkte weder

ökologisch noch ökonomisch sinnvoll,

die betriebsbeanspruchten

Komponenten einfach durch Neuteile

zu ersetzen. Stattdessen sollten

möglichst viele Teile aufgearbeitet

und weiterverwendet werden. (js)

■ Leibniz Universität Hannover,

www.uni-hannover.de,

Halle 2, Stand C10

Flachwie eine Flunder

Rotationstisch hat eine Positionsauflösung von 4 µrad

Mit einer Bauhöhe von nur 15 mm

ist der Rotationstisch M-660 einer

der flachsten Mikrostelltische auf

dem Markt, so der Hersteller Physik

Instrumente. Jetzt bietet eine neue

Variante mit einer höheren Positionsauflösung

von 4 µrad weitere

Möglichkeiten der Anwendung,

zum Beispiel bei präzisen Inspektionsaufgaben.

Der neue Verstelltisch

M-660.45 hat eine freie Apertur mit

35 mm Durchmesser. Kompakte

Kombinationen mit Lineartischen

sind möglich, so das Unternehmen.

Die von Physik Instrumente entwickelte

Piline-Piezomotortechnik

sorgt sowohl für die kompakte Bauweise

als auch für die hohe Geschwindigkeit

von bis zu zwei Umdrehungen

pro Sekunde. Die integrierten

Piline-Linearmotoren U-

164 bieten ein maximales Drehmoment

bis 0,3 Nm unabhängig von

Bild: PI

Die Rotationstische M-660 mit Piezo-Ultraschallmotoren bieten ein maximales

Drehmoment bis 0,3 Nm unabhängig von der Bewegungsrichtung.

der Bewegungsrichtung. Der Versteller

ist auf eine maximale Last

von 1 kg ausgelegt. Die Ultraschall-

Piezomotoren übertragen die Kraft

direkt auf den keramischen Läufer

an der bewegten Plattform und hal-

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ten so die Position stabil, sogar im

ausgeschalteten Zustand. (bk)


Physik Instrumente (PI)

GmbH & Co. KG,

www.pi.ws, Halle 6, Stand K18

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42 Research &Technology MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Lohn fürInnovationen

Ferchau zeichnete schlaue Köpfe

mit Faible für grüne Technologie aus

Zum Start der Hannover-Messe

übergab die Ferchau Engineering

GmbH gemeinsam mit dem niedersächsischen

Ministerpräsidenten

David McAllister, mit Prof. Dr.

Hans-Jörg Bullinger, Präsident der

Fraunhofer-Gesellschaft, und Prof.

Dr. Bruno O. Braun, Präsident des

Vereins Deutscher Ingenieure, gestern

den Ferchau-Innovationspreis.

Unter dem Motto „Das Gute sparen

– Energie, Material, Rohstoffe“

zeichnet der mit 20 000 Euro dotierte

Innovationspreis neuartige

Produkte, Verfahren und Prozesse

aus, die einen Beitrag zur Schonung

von Ressourcen und Umwelt leisten.

Frank Ferchau, der Initiator des

Preises und Geschäftsführer des

Familienunternehmens, sieht den

Innovationspreis als seinen Beitrag,

um der deutschen Wirtschaft und

ihren Jungunternehmern zu ein wenig

Anschub zu verhelfen: „In einem

rohstoffarmen Land wie unserem

sind wir besonders auf kreative

Köpfe angewiesen, die den Technologiestandort

vorantreiben.“

In diesem Jahr wird neben den

drei geplanten Platzierungen ein

zusätzlicher Sonderpreis in Höhe

von 2500 Euro vergeben. Die Preis-

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träger sind: Dr. Bernd Szyszka und

sein neunköpfiges Team vom Fraunhofer-Institut

für Schicht- und

Oberflächentechnik; sie haben ein

Modul entwickelt, das das Beschichten

von Spezialgläsern für den Bau

wesentlich zeit- und energieeffizienter

macht.

Das Team um Andreas Hüttl von

der Havelländischen Zinkdruckguss

GmbH & Co. KG hat einen Zinkschaum

entwickelt, mit dem das

Gewicht von Zinkkörpern erheblich

reduziert werden kann. Der Clou

dabei ist, dass die Oberfläche geschlossen

und glatt ist.

Dr. Stefan Marx von N-Zyme Bio-

Tec fand ein Verfahren, das mit

einem natürlichen Gerbstoff auf Basis

von Olivenblättern schadstoffarmes

Leder produziert.

Das Team um Dr.-Ing. Ingomar

Kelbassa vom Lehrstuhl für Lasertechnik

der RWTH Aachen und des

Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik

hat eine neue Fertigungstechnologie

eingeführt zur ressourcenschonenden,

zeit- und kostensparenden

Fertigung von Blisks. (bk)

■ Ferchau Engineering GmbH,

www.ferchau.de, Halle 2, Stand D53

BedeutenderIdeenpool

Forschungsergebnisse

von rund 410 Ausstellern aus 23 Ländern

Im Rahmen der Leitmesse Research

& Technology in der Halle 2 werden

Forschungsergebnisse und technologische

Innovationen präsentiert.

Dort zeigen rund 410 Aussteller aus

23 Ländern auf 8500 m 2 Problemlösungen

für die Industrie. Dabei geht

es meistens darum, Zukunftstechnologien

möglichst schnell und effizient

in marktreife Produkte und

neue Anwendungen zu transferieren.

Mit dieser Strategie habe

Deutschland seinen exzellenten Ruf

als Forschungsland erworben, betont

der Veranstalter.

DasdiesjährigePartnerlandFrankreich

präsentiert sich neben der

größten Beteiligung in Halle 4 auch

in der Forschungshalle 2 mit einem

Gemeinschaftsstand auf rund

250 m 2 . Organisiert wird der Auftritt

von der Wirtschaftsfördergesellschaft

Ubifrance. Mitaussteller

ist unter anderem das Kommissariat

für Kernenergie und alternative

Energien (CEA). Wie alle Auftritte

Frankreichs auf der Hannover-Messe

steht auch die französische Partnerlandpräsentation

unter dem

Motto „Innovation for Sustainable

Growth“.

Das Forum „tech transfer – Gateway2Innovation“

ist der Ideenpool

der Forschungsmesse Research &

Technology. Es ist eine Initiative des

Ausstellerbeirats der Hannover-

Messe und der Deutschen Messe

und will Ideenanbieter mit Ideennachfragern

und Entscheider mit

kreativen Köpfen zusammenbringen.

Mit einem anspruchsvollen

Forumsprogramm ist die Initiative

in Halle 2 – Stand D12 – ein etablierter

Treffpunkt für kreative und

strategische Köpfe. In den Hallen 2

und 13 ist die Kooperationsbörse

Belastungsgerecht

Bauteile und -gruppen

können schlanker gemacht werden

Normalspannungsverteilung zweier Führungsbahnschienen.

In Zeiten steigender Rohstoff- und

Fertigungskosten ist es zwingend

erforderlich, Bauteile und Baugruppen

belastungsgerecht auszulegen,

so das Institut Chemnitzer Maschinen-

und Anlagenbau e. V. ICM. Bei

der Konzipierung von Komponenten

stehen für das ICM das Einsparen

von Gewicht und die Geometrieoptimierung

sowie die Erarbei-

Bild: Deutsche Messe

In der Forschungshalle sollen Entwickler und Anbieter von Ideen und Nachfrager

zusammenfinden.

b2fair untergebracht. Sie bietet Ausstellern

die Möglichkeit, auf effizientem

Wege neue Geschäftspartner,

Kunden und Lieferanten aus der

gesamten wirtschaftlichen Wertschöpfungskette

zu treffen.

Im Bereich Forschung und Entwicklung

wurden über die Hannover-Messe

den Angaben des Veran-

tung innovativer Lösungen im Mittelpunkt

der Berechnungsdienstleistung

mit effizient arbeitender

Hard- und Software der neuesten

Generation. (bk)

■ Institut Chemnitzer Maschinenund

Anlagenbau e. V.,

www.icm-chemnitz.de,

Halle 2, Stand A62

stalters zufolge bereits rund 10 000

Unternehmen aus 40 Ländern miteinander

in Kontakt gebracht. Von

den 75 000 Erstkontakten seien

mehr als ein Drittel weitergeführt

worden, heißt es. (hk)

■ Forum Tech Transfer,

Halle 2, Stand D12

Multifunktionale

Oberflächen

Moderne Plasmatechniken ermöglichen

die Herstellung von multifunktionalen

Oberflächen, die tribologisch

optimiert sind und gleichzeitig

über sensorische Fähigkeiten

verfügen. Damit lässt sich eine

„Haut für Maschinen“ realisieren,

die Onlinemessungen dort erlaubt,

wo bekannte Sensoren nicht eingesetzt

werden können, erläutert das

Fraunhofer-Institut für Schicht- und

Oberflächentechnik IST. Das Institut

entwickelt derartige Lösungen,

die die Basis für eine völlig neue

Kontrolle und Steuerung von Maschinen

schaffen. Ein Schwerpunkt

dieser Arbeiten befasst sich mit der

Entwicklung von Sensoren aus

amorphen, diamantartigen Kohlenwasserstoffschichten.

In Zusammenarbeit

mit dem Lagerhersteller

Schaeffler wurden Lager mit Dünnschichtsensorik

aufgebaut, die sowohl

die einzelnen Kugelkontakte

messen als auch die Lastverteilung

im Lager detektieren kann. (bk)

■ Fraunhofer-Allianz Adaptronik,

www.adaptronik.fraunhofer.de,

Halle 2, Stand D18


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 SurfaceTechnology 43

Nichtnur Reinigungswerkzeug

Wie die Werkstückbe- und verarbeitung von technischen Bürsten profitiert

Zu den Aufgaben technischer Bürsten

in der Oberflächentechnik gehört

nicht nur die Reinigung, sondern

auch die Verhinderung von

Oberflächenschäden. Martin Knödler,

Marketing-Manager bei Mink-

Bürsten, erläutert die Anwendungsvorteile.

Was für Produktanwendungen rückt

Mink-Bürsten in den Fokus?

Knödler: Weil sich die Hannover-

Messe in diesem Jahr wieder mit der

Oberflächentechnik beschäftigt,

liegt unser Fokus in diesem für uns

sehr wichtigen Bereich. Zur Oberflächentechnik

zählen wir neben

dem Waschen und Reinigen vieler

Produkte, auch die Themen Fixieren,

Transportieren und Tragen von

empfindlichsten Oberflächen. Hier

werden wir unseren Besuchern neue

Lösungen und Ansatzpunkte prä-

sentieren. Weiterhin spielt auch das

Abdichten von Kabel- und anderen

Funktionsdurchlässen, aber auch

die Tür- und Torabdichtung eine

wichtige Rolle.

Welche Besuchergruppen will Ihr

Unternehmen mit den Produkten

ansprechen?

Messeticker

Forum SurFace TecHnology

strukturierte

Hartchromschichten

Über das Hartchromatieren berichtet

heute Topochrom-Geschäftsführer

Karl Müll auf dem

Forum Surface Technology. Thema

ist das Verfahren Topochrom, das

strukturierte Hartchromschichten

in einem Arbeitsgang abscheidet.

„Je nach Anforderung kann damit

eine bestimmte Oberflächentopographie

erzeugt werden“, sagt

Müll. (jk)

KunSTSToFFoberFläcHen

Nanoröhren

verleihen leitfähigkeit

Ein Verfahren des Fraunhofer-IWS

ermöglicht die Herstellung von

Kunststoffteilen mit elektrisch leitfähigen

Oberflächen. Eine 100 nm

dünne Schicht aus Kohlenstoff-

Nanoröhrchen sorgt für eine Leitfähigkeit

von bis zu 10 –3 Siemens.

Die Schicht wird bei der Formgebung

von der Werkzeugkavität auf

das Kunststoffteil übertragen. (jk)

SHoTPeening

keramik wie Metall bearbeiten

Shot Peening ist ein etabliertes

Strahlverfahren zur Verfestigung

von Randschichten bei Metallteilen.

Es eignet sich jedoch auch für

Keramikoberflächen. „Unsere Untersuchungen

haben gezeigt, dass

eine Druckbeanspruchung von

über 1 GPa möglich ist, wenn man

spezifische Bedingungen für das

Kugelstrahlen einhält“, so Dr. Wulf

Pfeiffer, Leiter des Geschäftsfeldes

Prozess- und Werkstoffbewertung

am Fraunhofer-IWM. (jk)

Bild: Mink-Bürsten

Knödler: Grundsätzlich haben wir

mit unseren Produkten alle Besuchergruppen

im Visier, sowohl den

Praktiker an der Maschine als auch

die Entscheider bestimmter Prozessabläufe.

Martin Knödler,

Marketing-

Manager bei

Mink-Bürsten:

„Es werden

laufend neue

Einsatzmöglichkeitenentwickelt.“

Wie profitieren die Anwender von

den Produkten?

Knödler: Der entscheidende Vorteil

istdie Vielfältigkeit der Fasermaterialien.

Für nahezu jede Anwendung

lässt sicheine passende Faserartfin-

Trennung im Magnetfeld

Magnetfiltration

verbessert Partikelfilterung

Erstmals stellt Friess den Magnetfilter

Micromag zur Reinigung von

Kühlschmierstoffen und Waschwasser

vor. Dieser ermöglicht es, Partikel

aus ferritischen Stählen mit einer

Größe bis unter 1 µm aus Prozessflüssigkeiten

zu entfernen – ohne

anschließend herausgefilterte Verbrauchschemikalien

kompensieren

zu müssen. Das verlängert nicht nur

die Standzeit der Medien, es werden

auch Anschaffungs- und Entsorgungskosten

eingespart. Auf der

Messe will der Aussteller laut Geschäftsführer

Michael Friess Fertigungsplaner

und Instandhalter aus

der metallverarbeitenden Industrie

für diesen Filter gewinnen.

Die Magnetfiltration ist in

Deutschland noch nicht weit verbreitet.

Jedoch wecken erste Rückmeldungen

von Kunden schon das

Marktinteresse. Den Grund dafür

sieht der Aussteller im anhaltenden

Trend zur Standzeitverlängerung

von Prozessflüssigkeiten bei moderaten

Betriebskosten. „Das sind genau

die Anforderungen, die der

Magnetfilter in optimaler Weise erfüllt“,

berichtet der Friess-Geschäftsführer.

Die Magnetfilter bestehen aus

einem Gehäuse mit einem oder

mehreren Magnetfilterstäben.

Schmutzpartikel, die mit der Flüssigkeit

ins Filtergehäuse gelangen,

werden von einem starken Magnetfeld

angezogen und haften auf dem

Filterstab. Aufgrund der besonderen

Strömungsführung ist laut Aussteller

sichergestellt, dass die zu reini-

Bild: Friess

Aufgrund positiver Kundenergebnisse

ist das Marktinteresse an dem Magnetfilter

gestiegen. Das Produkt wird

in drei Größen hergestellt.

gende Flüssigkeit das Magnetfeld

besonders langsam durchströmt.

Zur Zeit sind die Magnetfilter für

einen Durchfluss von 70 bis 900 l/

min verfügbar. (jk)


Friess GmbH,

www.friess-online.de

Halle 6, Stand c06

den, um etwa Beschädigungen zu

vermeiden. Solche Schäden bei der

Werkstückbe- oder -verarbeitung

verursachen erhebliche Kosten, durch

Nacharbeiten oder Ausschuss. Die

flexiblen Fasern unserer Produkte

sichern und schonen empfindliche

Werkstücke und verhinderndas.

Wie nützlich sind die Produkte in

Sachen Arbeitsschutz?

Knödler: Durch Reduzierung von

Lärm, Schmutz oder Späneflug wird

eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen

und der Arbeitssicherheit

erzielt.

Wie beurteilen Sie die Produkte hinsichtlich

des Innovationsgrads?

Knödler: Grundsätzlich gesehen ist

der Einsatz von Bürsten in der Industrie

nichts Neues. Allerdings

werden laufend neue Einsatzmöglichkeiten

entwickelt und entsprechende

Probleme in Arbeitsprozessen

gelöst, die zum Vorteil unserer

Kunden, deren Produkte verbessert

und Kosten minimieren. (jk)

■ Mink-Bürsten,

www.mink-buersten.de,

Halle 6, Stand F21

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schnellwechselfilter

mit linearspannsystem

Sager + Mack zeigt einen Schnellwechselfilter

mit Linearspannsystem

und direktemZugriff auf das

Filtermedium. Das vereinfache den

Filterwechsel und verkürze die Unterbrechung

von Prozessen. In der

Zeiteinsparung liege der Hauptgrund

zur Effizienzsteigerung von

Prozessketten. Das Sortiment umfasst

Schnellwechsel,- Kerzen-, Beutel-

und Aktivkohlefilter. (jk)

■ Sager + Mack GmbH,

www.sager-mack.com,

Halle 6, Stand D40/3.05

Dickschichtpassivierung

erfüllt automobilnormen

Surtec zeigt erstmals eine sogenannte

kaltarbeitende Dickschichtpassivierung.

Sie erfüllt die Automobilnormen

im neutralen Salzsprühnebeltest

– mit und ohne

Wärmebehandlung. Es werden noch

weitere Verfahren zu Kosteneinsparungen

vorgestellt. Surtec gehört

zur Freudenberg-Gruppe und hat

sich auf die Veredelung und Vorbehandlung

von Metall- und Kunststoffoberflächen

spezialisiert. (jk)

■ Surtec Deutschland GmbH,

www.SurTec.com,

Halle 6, Stand D40/1.07

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44 SurfaceTechnology MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Hightech fürKunden

Aufdem Gemeinschaftsstand Surfplanet wird dasPotenzial derPlasma-Oberflächentechnikdeutlich

Der Gemeinschaftsstand Surfplanet

hat die Plasma-Oberflächentechnik

im Fokus. Dort präsentieren Forschung

und Industrie innovative

Verfahren und Anlagen der Plasma-

Oberflächentechnik. Dabei hebt der

Aussteller Cemecon die Notwendigkeit

der kundenspezifischen Auslegung

hervor: „Durch die technische

Anpassung von Substrat, Geometrie

und Beschichtung an die Anwendung

entstehen kundenspezifische

Hightechbeschichtungen für Präzisionswerkzeuge

und Bauteile“, erklärt

Dr. Beate Hüttermann, Vertriebsleiterin

bei Cemecon.

Der Anlagenhersteller und Oberflächenveredler

setzt dabei auf die

PVD-Technik (Plasma Vacuum Deposition).

Sie wird als Sputterverfahren

und zur Abscheidung von

Diamantschichten angewendet. Die

Schichten können einerseits äußerst

hart, glatt und haftfest sein. Solche

Eigenschaften erhöhen die Leistungsfähigkeit

von Werkzeugen und

damit die Wirtschaftlichkeit insbesondere

bei der Bearbeitung schwer

zerspanbarer Werkstoffe. Andererseits

eignet sich die Plasmatechnik

zur Oberflächenreinigung und -vorbehandlung.

Das verdeutlicht der

Aussteller Tigres bei Anlagen zur

Bild: Inplas

Gerade als Verfahren zur Hartstoffbeschichtung hat die Plasma-Oberflächentechnik Marktanteile gewonnen.

Corona- oder Atmosphärendruck-

Plasmabehandlung. Sie werden als

Vorbehandlungsstation beim Bedrucken

oder Verkleben von Kunststoffen,

Metallen, Gläsern, keramischen

Werkstoffen und Holz

eingesetzt.

Die wissenschaftlichen Aktivitäten

werden am Stand Surfplanet

(Surface Plasma Network) von mehreren

Fraunhofer-Instituten abgedeckt.

In der Praxis kommen Experten

der Inplas-Mitgliedsunternehmen

regelmäßig in Arbeitsgruppen

zusammen, um Trends und Projektthemen

zu diskutieren. „Kompetente

Partner für Kooperationen

auf Projektbasis sind schnell gefunden“,

berichtet Dipl.-Ing. Carola

Brand, Geschäftsführerin der industriellen

Plasma-Oberflächentechnik

e. V. (Inplas), die als Kompetenz-

Netzwerk nicht nur auf der Messe

agiert. Inplas hat 34 Mitglieder. Davon

stammen 70% aus der Industrie.

„Das Kompetenznetz Inplas gehört

zu den hundert besten Netzwerken

und ist somit Mitglied bei Kompetenznetze

Deutschland“, sagt

Brand. (jk)

■ Gemeinschaftsstand Surfplanet,

www.inplas.de, Halle 6, Stand H21


MM MESSE DAILY 3 | 6. APRIL 2011 SurfaceTechnology 45

Bei mehrstufigen Prozessen wird in der Großanlage entweder die Arbeitseinheit mit den Werkstücken oder der Arbeitsbehälter

automatisch verfahren.

Fürden perfektenSchliff

Schleppfinish-Verfahren verspricht Erfolg

Müssen oberflächenempfindliche,

geometrisch komplexe Bauteile entgratet,

geschliffen, verrundet und

poliert werden, bringt der Anlagenhersteller

Rösler das Schleppfinish-

Verfahren ins Spiel. In der Luftfahrttechnik

wird damit erfolgreich gearbeitet.

So setzt man bei der Bearbeitung

von Turbinenbauteilen auf diese

besondere Form des Gleitschleifens.

Für diese Anwendung hat Rösler

Großanlagen entwickelt. Kennzeichnend

für diese Schleppfinish-

Anlagen sind ein Arbeitsbehälter

mit 2,5 bis 3 m Durchmesser und

die Ausstattung mit bis zu zwölf

Arbeitsspindeln.

Am anderen Ende des Anlagenspektrums

stehen Kleinanlagen.

Diesen Bereich decken bei Rösler

seit Kurzem Kompaktanlagen mit

1,4 m 2 Stellfläche ab. Sie wurden

nach dem Plug-and-play-Prinzip für

kleinere Bauteilabmessungen kon-

zipiert. Laut Aussteller sorgt das bei

Kleinserien und einzelnen Werkstücken

für hohe Flexibilität.

In Halterungen gespannt werden

die Teile beim Schleppfinish-Verfahren

rotierend um die eigenen

Achsen durch ein Bett aus Schleifoder

Polierkörpern gezogen. Dabei

gleitet eine Vielzahl kleiner Schleifoder

Polierwerkzeuge automatisch

an den eingetauchten Oberflächen

entlang.

Dieses Bearbeitungsprinzip wird

laut Rösler besonders erfolgreich im

Bereich der orthopädischen Implantatbearbeitung

angewendet. Grobschleifen,

Feinschleifen und Spiegelglanzpolieren

sind damit auch möglich.

Das Ergebnis sei eine besonders

niedrige Oberflächenrauheit.

Immer häufiger stellt der Aussteller

jedoch auch die Anwendung als

Substitutionsverfahren fest: zum

Schleifen und Polieren mit Handwerkzeugen

oder Robotern und

Hochleistungsturbinen

Besonderheiten bei Schleuderrad-Strahlanlagen

Agtos legt besonderen Wert auf die

Weiterentwicklung der Turbinentechnik

beim Schleuderradstrahlen.

Nachdem sich die Einscheiben-

Hochleistungsturbinen am Markt

etabliert haben, rückt der Anlagenhersteller

verschiedene Versionen

ins Rampenlicht. Jede Turbine wird

kundenspezifisch angepasst. Dabei

gibt es nicht nur Unterschiede im

Schleuderrad-Durchmesser, der von

dererforderlichenAbwurfgeschwindigkeit

abhängt.

Man verfolgt das Ziel, die Standzeiten

sämtlicher Turbinenteile

hochzuhalten. Einerseits bestimmt

der Anteil an feinen Partikeln im

Strahlmittelkreislauf die Standzeiten.

Aus diesem Grund empfiehlt

es sich, Agtos-Schleuderrad-Strahl-

Lange Standzeiten sind ein Qualitätskriterium

für Hochleistungs-Strahlturbinen.

anlagen so einzustellen, dass störender

Staub und Strahlmittel-Unterkorn

zuverlässig separiert werden.

Andererseits beeinflussen die

Bild: Agtos

Bild: Rösler

Aufgrund der Plug-&-play-Konzeption

lässt sich die Kompaktanlage gut in

bestehende Fertigungen integrieren.

zur Bearbeitung mit geführten

Schleifwerkzeugen in Bearbeitungszentren.

(jk)

■ Rösler Oberflächentechnik GmbH,

www.rosler.com, Halle 6, Stand D15

verwendeten Werkstoffe wesentlich

die Standzeiten.

Für die Auskleidung der Turbinengehäuse

wird auf Gusswerkstoffe,

Werkzeugstahl und Hartmetall

mit Standzeiten bis zu mehreren

Tausend Stunden gesetzt. Generell

wichtig sei es, die Anzahl der Verschleißteile

möglichst klein zu halten.

Ein weiteres Kriterium ist die Energieeffizienz.

So rücken bereits bei

der Anlagenkonstruktion die Energieklassen

der Motoren ins Visier.

Werden keine Werkstücke zugeführt,

lassen sich die Anlagen in

einen Ruhezustand versetzen. (jk)

■ Agtos GmbH, www.agtos.de,

Halle 6, Stand F13/1

Bild: Rösler

Fliegender Wechsel

Automatikpistole von Reiter

ist auf Hochleistung getrimmt

Kurze Schaltfrequenzen, niedriges

Gewicht und gute Spülbarkeit hebt

Reiter als Vorteile der Automatikpistole

AGR hervor. Die größte Besonderheit

sieht man im sekundenschnellen

Pistolenwechsel. Dazu

erfolgt die Befestigung am Roboter

oder Hubgerät über Zwischenplatte

und Adapter. Eine Schnellverriegelung

auf der Zwischenplatte bedingt

die Zeiteinsparung.

Die Pistole wurde für die Niederdruck-

und konventionelle Luftzerstäubung

auf Hochleistung ausgelegt.

Sie ist für Anwendungen in

Flächenautomaten ausgelegt. In der

Roboterausführung zeigt sich die

Leistungsfähigkeit beim Beschichten

schwer zugänglicher Bereiche.

Eine separate Ansteuerung von

Horn- und Zerstäuberluft verbessert

die Regulierung der Strahlgeometrie.

Ein Vorteil für die Verarbeitung

von Lacken und Sprühkleber.

Alle materialführenden Pistolenteile

sind aus Edelstahl. Die Ausführung

AGR-08 ist mit zertifizierten

Luftkappen bestückt: zur Erzeugung

eines reproduzierbaren Flachstrahls,

wobei eine 90°-Indexierung für vertikalen

und horizontalen Strahl vorhanden

ist. Dagegen punktet die

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Bild: Reiter

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Der Aufbau der Automatikpistole

ermöglicht einen sekundenschnellen

Pistolenwechsel.

AGR-09 mini mit ihrem niedrigen

Gewicht. (jk)

■ Reiter GmbH + Co. KG,

www.reiter-oft.de, Halle 6, Stand F13/7


46 Auf dem Messegelände MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Industrial Automation

Internationale Leitmesse für Prozessautomation, Fertigungsautomation und

Systemlösungen für die Produktion und Gebäude (Hallen 8–9, 11, 14–17)

Motion, Drive & Automation

Internationale Leitmesse der Antriebs- und Fluidtechnik (Hallen 15–17, 19–25)

Energy

Internationale Leitmesse der erneuerbaren und konventionellen Energieerzeugung,

Energieversorgung, -übertragung und -verteilung (Hallen 11–13, 27, FG)

Power Plant Technology

Internationale Leitmesse für Kraftwerksplanung, -bau, -betrieb und -instandhaltung (Halle 27)

Wind

Internationale Leitmesse der Anlagen, Komponenten und Services für die Windenergie (Halle 27)

MobiliTec

Internationale Leitmesse für hybride & elektrische Antriebstechnologien,

mobile Energiespeicher und alternative Mobilitätstechnologien (Halle 25, FG)

Digital Factory

Internationale Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen (Halle 17)

ComVac

Internationale Leitmesse der Druckluft- und Vakuumtechnik (Halle 26)

Industrial Supply

Internationale Leitmesse für industrielle Zulieferlösungen und Leichtbau (Hallen 3–6)

CoilTechnica

Internationale Leitmesse für die Fertigung von Spulen, Elektromotoren, Generatoren

und Transformatoren (Halle 7)

SurfaceTechnology

Internationale Leitmesse der Oberflächentechnik (Halle 6)

MicroNanoTec

Internationale Leitmesse der Mikro- und Nanotechnologie sowie Laser in der

Mikromaterialbearbeitung (Halle 6)

Research & Technology

Internationale Leitmesse für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer (Halle 2)

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4.–8. April 2011 GET NEW TECHNOLOGY FIRST

Informations-Centrum

Convention Center

Haus der Nationen

Tagungsbereich Halle 2

PROMOTION WORLD (H16)

02/2011 · Änderungen vorbehalten · Variation 8 de 110216

Eingang

InternationalForum Design

Robotation Academy (P 36)

Freigelände


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Promotion World 47

GesundeWerbepräsente

Bio-Produkte individuell verpackt für den Werbemittelmarkt

Myfitmix hat den Gesundheitstrend aufgegriffen und bietet Bio-Produkte in verschiedenen

Verpackungsvarianten mit Kundenbranding an.

In diesem Jahr ist das Unternehmen

Myfitmix GmbH mit seinem Angebot

von Bio-Werbemitteln zum ersten

Mal als Aussteller auf der Promotion

World präsent. Das Unter-

produktgruppen

der promotion World

Büroartikel, Computerzubehör,

Electronics, Food, Foto/Optik,

Give-Aways, Kalender/Druckerzeugnisse,

Körperpflege- und

Kosmetikartikel, Kunststoff-

Artikel, Lederwaren/Reisegepäck,

Metallwaren/Werkzeuge/

Schneidwaren, Outdoor/

Sportartikel/Freizeitartikel,

Schmuck & Uhren, Schreibgeräte,

Spiele/Spielkarten/

Spielzeug, Textilien, Tischkultur/

Haushaltsartikel, Verpackungen

weitere Marketing-Dienstleistungen

nehmen aus Kelkheim, das seit 2007

auf dem Markt aktiv ist, hat den Gesundheitstrend

aufgegriffen und

sich auf die Positionierung als Bio-

Werbemittelanbieter spezialisiert.

PromotionWorld

kurz und bündig

eintrittspreise

Tagesticket: 32 Euro

Dauerticket: 69 Euro

Die Tickets der Promotion

World sind auch gültig für den

Besuch der Hannover-Messe.

Kombiticket

Alle Tickets sind am Tage des

Messebesuchs alsFahrausweise in

den Stadtbahnen, Bussen und

Nahverkehrszügen (nur 2. Klasse)

im Großraum-VerkehrHannover

(GVH)gültig,wenn der Besuchstagauf

dem Ticketangekreuzt

beziehungsweise vermerkt ist

Laut Unternehmen werden nur Bio-

Produkte aus dem Food-Bereich

verwendet und in Kombination mit

den unterschiedlichen Verpackungsvarianten,

versehen mit Kundenlogos,

angeboten. Die Auswahl

reicht von individuellen und maßgeschneiderten

Give-aways über

handliche Streuartikel bis zu hochwertigen

Präsenten. So werden zum

Beispiel bedruckte Mini-Tüten, befüllt

mit Bio-Studentenfutter, oder

gebrandete Lunchboxen und Trinkflaschen,

die Bio-Nussriegel oder

Bio-Eistee beinhalten, und befüllbare

Weihnachtskugeln, Ostereier

oder Mini-Schultüten, angeboten.

Auf der Promotion World stellt die

Myfitmix GmbH ein neues Präsentset

vor, das in einer bedruckten Geschenkbox

mit passendem Inlay

angeboten wird und aus gebrandeten

Metalldosen, Bio-Tee und einer

Beilage besteht. (ck)

■ Myfitmix GmbH, www.myfitmix.de,

Halle 16, Stand P44

Wissen,woher derWindweht

Windsack nach Kundenwunsch individualisierbar

Der Windsack ist eines der ältesten

Hilfsmittel zur Schätzung der Windrichtung

und der Windgeschwindigkeit.

Das Unternehmen Wolkenstürmer

Sybille Lienau GmbH aus

Hamburg bietet auf der Promotion

World neben anderen Werbemitteln

einen Windsack mit einer Glasfaser-

Stange an, der einfach und unkompliziert

im Garten oder auf der Terrasse

befestigt werden kann. Der

Schlauch besteht nach Herstellerangaben

aus wetterbeständigem Polyestergewebe

und ist an einer Glasfaserstange

drehbar gelagert aufgehängt.

Nach Kundenwunsch kann

der Windsack mit einem Firmenlogo

oder einer Werbebotschaft individualisiert

werden. Das richtungs-

Bild: Wolkenstürmer Sybille Lienau

Der Windsack zeigt an, woher der

Wind weht.

weisende Werbemittel ist mit Stab,

PVC-Zipper-Tasche und frei gestaltbarer,

großer Produktkarte erhältlich.

Das Produktangebot des

Bild: Myfitmix

Unternehmens beinhaltet unter anderem

Lenkdrachen und Lenkmatten,

klassische Einleiner, Windspiele,

Mal- und Basteldrachen, Give-aways

und Präsente. (ck)

■ Wolkenstürmer Sybille Lienau

GmbH, www.wolkenstuermer.de,

Halle 16, Stand P31

(Hannover Region, Orte im GVH

unterwww.gvh.de).

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 9 Uhr bis

18 Uhr;

Dienstag bis Freitag ist der

Zutritt zur Promotion World in

Halle 16 ausschließlich Marketing-

und Vertriebsverantwortlichen

aus der internationalen

Industrie beziehungsweise den

Ausstellern der Hannover-Messe

vorbehalten. Zum Besuch der

Promotion World ist an diesen

Tagen eine Fachbesucherlegitimation

erforderlich.

Bild: Disc on demand

Die ECO USB Card hat die Form und Größe einer Kreditkarte und kann beidseitig

mit einem Logo oder einer Werbebotschaft bedruckt werden.

DerUmweltzuliebe

USB-Stick im Kreditkartenformat mit

kompostierbarem Gehäuse

Die Disc on demand GmbH aus

Hamburg hat den Trend für umweltschonende

und nachhaltige

Produktionsverfahren bei Werbeartikeln

erkannt und stellt auf der

Promotion World die ECO USB

Card vor. Der Flashspeicher hat die

Form und die Größe einer Kreditkarte

und besitzt einen integrierten,

flachen USB-Stick zum Ein- und

Ausklappen. Das Besondere an dem

USB-Stick ist, dass bei der Herstellung

auf Schwermetalle verzichtet

wurde und keine Gefahrenstoffe

entsprechend den EG-Richtlinien

(RoHS-zertifiziert) enthalten sind.

Das Gehäuse der ECO USB Card

iMpressuM

besteht aus natürlichen und rein

pflanzlichen Materialien und ist laut

Disc on demand komplett kompostierbar.

Die großzügige Oberfläche

des Speichermediums kann auf der

Vorder- und Rückseite mit einem

Logo oder einer Werbebotschaft im

Fotodruckverfahren bedruckt werden.

Auch für das Gehäuse des USB-

Sticks stehen mehrere Farben zur

Auswahl. Das Unternehmen bietet

als zusätzlichen Service, standardisiert

Daten auf die ECO USB Cards

zu kopieren. (ck)

■ Disc on demand GmbH, www.

discondemand.de, Halle 16, Stand N23

redaktion:

Redaktionsanschrift MM Hannover-Messe:

Redaktionsbüro CC Arkaden, Raum 209, Messegelände, D-30521 Hannover,

Tel. (05 11) 89-2 00 74, Mobil (0160) 93981070, messe.daily@vogel.de

Chefredakteur: Ken Fouhy (kf), ken.fouhy@vogel.de

Stellv. Chefredakteur: Bernhard Kuttkat (bk)

Redakteure: Udo Schnell (us), (Chef vom Dienst), Stéphane Itasse (si),

Peter Königsreuther (pk), Josef Kraus (jk), Rüdiger Kroh (rk), Dietmar Kuhn (dk),

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(js), Peter Steinmüller (pst), Monika Zwettler (mz)

MM-Online: Holger Harfst

Redaktionsassistenz: Claudia Krampert,Jennifer Baum, Christine Fries

Layout: Manfred Bayerlein (Ltg.), Brigitte Henig, Hannah Kreuzinger, Michael

Scheidler, Manfred Werner, Vanessa Winkler

Produktion: Irene Hetzer, Bernadette Schäfer-Gendron

Freie Mitarbeiter: Bernhard Foitzik (foi), Helmut Klemm (hk)

Verlag:

Anschrift: Vogel Business Media GmbH & Co. KG, Max-Planck-Straße 7/9,

97082 Würzburg, Tel. (09 31) 418-0, Fax (09 31) 418-2022,

www.maschinenmarkt.de.

Geschäftsführung: Stefan Rühling, Tel. -2205, Fax 20 02,

stefan.ruehling@vogel.de

Objektleitung/Projektleitung: Winfried Burkard, Tel. -2686, Fax -2022,

winfried.burkard@vogel.de

Marketingleitung: Elisabeth Ziener, Tel. -2633, Fax -2080,

elisabeth.ziener@vogel.de

Bankverbindungen: Dresdner Bank AG, Würzburg (BLZ 790 80052) 301-427700;

Druck: Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH & Co. KG, Zülpicher Straße 10,

40196 Düsseldorf

Erfüllungsort und Gerichtsstand: Würzburg

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Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, digitale Verwendung jeder Art, Vervielfältigung

nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion. Fotokopieren

veröffentlichter Beiträge ist gestattet zu innerbetrieblichen Zwecken, wenn auf

jedes Blatt eine Wertmarke der Verwertungsgesellschaft Wort nach dem jeweils

geltenden Tarifaufgeklebt wird.

anzeigenverkauf:

Auskunft über den Anzeigenverkauf national/international:

Winfried Burkard, Tel. -2686, Fax -2022, winfried.burkard@vogel.de


48 Veranstaltungen MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

Veranstaltungshinweise Mittwoch, 6. April 2011

Messe Name Uhrzeit Ort Thema Sprache

Industrial Automation Field Communication Lounge 10:30 Uhr

-

16:00 Uhr

Forum Mobile Robots &

Autonomous Systems

10:00 Uhr

-

17:00 Uhr

Forum Industrial IT 11:00 Uhr

-

16:00 Uhr

ZVEI-Treffpunkt

„Elektrotechnik im Dialog“

Metropolitan Solutions Metropolitan Solutions –

Innovationen für urbane

Infrastrukturen

Energieeffizienz in

industriellen Prozessen

Energieeffizienz in

industriellen Prozessen

Carbon Footprint für Produkte

und Unternehmen

09:00 Uhr

-

18:00 Uhr

13:00 Uhr

-

18:00 Uhr

10:00 Uhr

-

18:00 Uhr

14:00 Uhr

-

17:00 Uhr

Motion, Drive & Automation MDA-Forum 09:30 Uhr

-

16:30 Uhr

Digital Factory 3. MES-Tagung – MES in der

diskreten Fertigung

Energy Enercity dialogue 2011

(nur auf Einladung)

Contracting und KWK: Intelligenz

und Effizienz auf dem Vormarsch

Branchen- und Exportforum

erneuerbare Energien

13:30 Uhr

-

17:00 Uhr

13:00 Uhr

-

18:00 Uhr

11:00 Uhr

-

12:00 Uhr

10:00 Uhr

-

17:00 Uhr

Energieforum„Life Needs Power“ 10:00 Uhr

-

17:30 Uhr

Forum Wasserstoff +

Brennstoffzellen

10:00 Uhr

-

17:00 Uhr

Kompetenzzentrum E-ENERGY 10:00 Uhr

-

16:00 Uhr

Power Plant Technology Anwenderforum Power Plant

Technology

10:30 Uhr

-

17:00 Uhr

MobiliTec Anwenderforum MobiliTec 09:00 Uhr

-

18:00 Uhr

E-Mobilität in den USA 09:30 Uhr

-

13:00 Uhr

Industrial Supply Materials Café 9.00 Uhr

-

18.00 Uhr

Suppliers Convention 10:00 Uhr

-

17:00 Uhr

Halle 9, D05 Practical Field Communications

for Today and Tomorrow

Halle 14 Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von

FTS und mobilen Systemen

Halle 8, B27 Serverbasierte Lösungen bis hin zu Embedded-

Technologien für die Produktionsautomation

Deutsch oder

Englisch

Deutsch oder

Englisch

Deutsch oder

Englisch

Halle 11, D34 Vernetzt(e) Welten gestalten. Zukunft sichern. Deutsch

Halle 8, B05 Kommunaltag, Mobilität und Logistik Deutsch-

Englisch

Simultanübersetzung

Halle 15, F35 Bedeutung der Energieeffizienz für Industrie

und Gewerbe für Kostensenkungen und

den Klimaschutz und die Machbarkeit und

Wirtschaftlichkeit von Energieeffizienzprojekten

Convention Center,

Saal München

Deutsch oder

Englisch

Methoden und Tools in der Praxis Deutsch

Halle 24, A30 Energieeffizienz in industriellen Prozessen und

Dichtungstechnik

Convention Center,

Saal 15/16

Convention Center,

Saal 3

Effizienzsteigerung in Fertigungsbetrieben

durch den Einsatz von Manufacturing-Execution-

Systemen (MES)

Umbrüche in der Energiewirtschaft –

Chancen der Erneuerung

Halle 13, C50 Welchen Beitrag liefern Contracting und KWK

für den Ausbau der Erneuerbaren Energien

Halle 27, M70 Markttrends, technologische Innovationen

sowie Projektfinanzierungs- und

-entwicklungsmöglichkeiten im Sektor

Erneuerbare Energien

Deutsch oder

Englisch

Deutsch

Deutsch

Deutsch

Deutsch oder

Englisch

Halle 12, C06 Smart Grids/Smart Energy Deutsch oder

Englisch

Halle 27, B66 Aktuelle Herausforderungen und Neuigkeiten

aus dem Bereich Wasserstoff und

Brennstoffzellen

Halle 13, C35 Smart Grids, Smart Metering, Smart

Building sowie Informations- und

Kommunikationstechnologie der Energie

Halle 27, G75 Kraftwerkstechnologien, Klimaschutz und

Effizienz, Primärenergieträger, Systemintegration

und Netzregelung

Halle 25, K13 Elektromobilität in der Zukunft, Kernkonzepte

und Pilotprojekte, Strominfrastruktur, mobile

Energiespeicher, mobile Maschinen und

Batterietechnologien

Convention Center,

Saal Heidelberg

Informationen über die aktuelle Marktsituation

in den USA sowie Standards, „Best-Practice“ und

Geschäftsmöglichkeiten

Englisch

Deutsch

Deutsch oder

Englisch

Deutsch oder

Englisch

Englisch

Halle 5, F51 Die Welt der Materialien Deutsch oder

Englisch

Halle 4, D42 Die Suppliers Convention stellt die

Leistungsfähigkeit und Angebote der

Zulieferindustrie in direkten Kontext mit den

Bedürfnissen der Anwender.

Mittwoch: Maschinen- und Anlagenbau/

Verarbeitende Industrie

Deutsch-

Englisch

Simultanübersetzung


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 Veranstaltungen 49

Veranstaltungshinweise Mittwoch, 6. April 2011

Messe Name Uhrzeit Ort Thema Sprache

Industrial Supply Werkstoff-Forum

„Intelligenter Leichtbau“

10:00 Uhr

-

15:30 Uhr

CoilTechnica Anwenderforum CoilTechnica 10:45 Uhr

-

16:00 Uhr

SurfaceTechnology Forum SurfaceTechnology 10:00 Uhr

-

16:00 Uhr

MicroNanoTec Forum„Innovations for Industry“ 10:00 Uhr

-

16:40 Uhr

Research & Technology Tech transfer –

Gateway2Innovation

09:00 Uhr

-

18:00 Uhr

VDI„Business Talks“ 10:00 Uhr

-

13:30 Uhr

F&T-Arena –

Forum Forschung & Technologie

Global Business & Markets 5. Deutsch-Japanisches

Wirtschaftsforum

Career Development &

Training

10:00 Uhr

-

17:30 Uhr

13:00 Uhr

-

16:30 Uhr

BME-Einkäufertag 2011 10:00 Uhr

-

16:30 Uhr

Energieeffizienz in Lateinamerika 09:30 Uhr

-

12:30 Uhr

Energy Market Africa 14:00 Uhr

-

16:00 Uhr

Speakers’ Corner Global Business

& Markets

Special Events Multisense SPECIAL

powered by FAMAB

10:00 Uhr

-

13:00 Uhr

CSR und Nachhaltigkeit 10:00 Uhr

-

17:00 Uhr

VDI„Business Talks“ Karriere 14:00 Uhr

-

17:00 Uhr

Job & Career Market 09:00 Uhr

-

16:20 Uhr

10:30 Uhr

-

16:00 Uhr

Promotion World Marketing forum hannover 10:30 Uhr

-

16:30 Uhr

TectoYou Nachwuchsinitiative 09:00 Uhr

-

18:00 Uhr

Halle 6, B35 Experten aus Wissenschaft und

zukunftsweisende Werkstoffneuentwicklungen

sowie deren Konstruktionsmerkmale und

-techniken aus verschiedenen Themengebieten.

Mittwoch: Moderne höherfeste Stahlwerkstoffe

Halle 7, E07 Experten aus der Branche diskutieren neue

technologische Strömungen, wegweisende

Entwicklungen und fachspezifische

Hintergründe

Deutsch

Deutsch oder

Englisch

Halle 6, F22 Beschichtung von Metallen Deutsch

Halle 6, K09 Innovationen aus dem Bereich Mikround

Nanotechnologie sowie Laser in der

Mikromaterialbearbeitung

Englisch

Halle 2, D12 Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg Deutsch oder

Englisch

Halle 2, D36 Unter dem Motto „madeINGermany“ stehen die

Themen Karriere und Nachwuchs sowie Technik

und Technologie im Vordergrund

Halle 2, C48 Aktuelle Innovationen aus neun Bundesländern

in den Bereichen Forschung und Technologie

Halle 13, D30,

Business Forum I

Halle 13, D30,

Business Forum I/

Halle 13, E12/4

Halle 13, G40,

Business Forum II

Halle 13, G40,

Business Forum II

Partnerschaft mit Tradition –

Zukunftspotenziale der

deutsch-japanischen Zusammenarbeit

Trends und Themen aus der industriellen

Beschaffung, u. a. TOP-Kennzahlen im Einkauf

sowie globale Beschaffungsstrategien

Deutsch

Deutsch

Deutsch-

Japanisch

Simultanübersetzung

Deutsch

Potenziale und Best-Practice-Beispiele Deutsch

Überblick über die aktuellen Entwicklungen

auf dem afrikanischen Energiemarkt

Englisch

Halle 13, E12/4 Orientierung auf internationalen Märkten Deutsch oder

Englisch

Halle 7, A30 Aktuelle Themen aus dem Bereich der

Unternehmensverantwortung und

der Nachhaltigkeit

Halle 2, D36 Unter dem Moto„madeINGermany“ stehen die

Themen Karriere und Nachwuchs sowie Technik

und Technologien im Vordergrund

Deutsch

Deutsch

Halle 7, A30 Zentrum für Recruitment und Qualifizierung Deutsch

Pavillon P11,

Pavillon C

Multisensuale Ansätze für

Messeauftritte und Marketing-Events

Halle 16, M16 Drehscheibe für Know-how und Informationen

im Bereich der Werbemittel und Incentives

Pavillon P33, P34,

P35

Deutsch

Deutsch

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52 News MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

The forum“Innovations for Industry”has become established, according to the organisor, as the world’s most important

platform for micro- and nanotechnology.

First-Ever US Day

IVAM brings around 40 firms andinstitutestogether

At the product market “Micro, Nano,

Materials”, organised again this

year by the specialist association for

microtechnology, IVAM, as part of

the leading trade fair Micro-Nanotec,

around 40 international firms

and institutes will be showing new

products and market-orientated research

results. The presentation will

include, besides established technologies

such as silicon and semiconductor

technology, cross-sector

innovations in microfluidics, measurement

technology, optics and

nanotechnology.

Accompanying the fair is the forum

“Innovations for Industry”, going

into depth on the technologies

and concepts on display and providing

a platform for expert discussions.

The lecture programme runs

every day during the fair – from

Monday to Friday. Individual sessions

are dedicated to selected

countries and topics in the areas of

micro- and nanotechnology and

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new materials. Highlighting this

year’s partner country at the fair,

there is a France Session. There is

also the first-ever US Day. The main

topics are scheduled as follows:

– Monday, 4th April: Japan Session

(from 11:15)

– Tuesday, 5th April: USA Session

(starting 10:00) and Nanotechnology

Session (from 14:00)

– Wednesday, 6th April: France

Session (ab 10 Uhr), Laser Technology

Session (from 11:50) and

again a Nanotechnology Session

(from 15:20)

– Thursday, 7th April: Energy Harvesting,

Wireless Sensor and Networks

(10:00)

– Friday, 8th April: MST Vision –

Careers in Micro-System Technology

(from 10:30)

During the entire fair, the product

market “Micro, Nano, Materials” is

the setting for two special exhibitions

on “Lasers for processing micromaterials”

and “Microproduc-

tion”. The exhibitors will be demonstrating

innovative processes in

which, the organiser tells us, higher

process speeds and automatability

will play an ever-larger role.

Similiarly, the display area Nano

will be open during the whole fair,

an opportunity for firms and institutes

from home and abroad to

present marketable solutions and

new processes based on nanotechnology.

Here one can find ideas on

integrating nanotechnology into

products and applications, the organiser

emphasises. The IVAM represents

internationally the interests

of firms and institutes from the

fields microtechnology, nanotechnology

and new materials. About

300 firms, institutes and partners

from all over the world are members

of the association. (hk)

■ IVAM e.V. – Specialist Association

for Microtechnology, www.ivam.de,

Hall 6, Stand H18

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Photo: IVAM SolidJoining

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Extended Joiningand Connecting

Process forSetting Functional Elements

If joining and connecting processes

by Tox Pressotechnik have until now

been based on the round point/

clinching process and its variants as

well as on setting clinch or punch

rivets, the supplementary process

“fixing functional elements” now

represents a completely different

kind of technological application.

As with clinch and full punch rivets,

here additional functional elements

and punch, rivet and press

nuts or bolts from various manufacturers

are put to use, we understand.

Rivet nuts, for example, are set in

sheet metal of all usual qualities and

thicknesses up to 2 mm, with a suitable

setting head required for each

dimension. To set such elements,

the firm has developed special joining

or setting equipment and matured

it for series production. Here

the entire rivet nut setting unit, for

example, consists of a setting head

with an integrated magazine and

pneumatic pusher, a standardised

Tox C-bracket with likewise standardised

installation plate and pneumohydraulic

drive cylinder.

Tox C-bracket

equipped for setting

pierce nuts using a

press drive cylinder

and setting tool and

including integrated

magazine and feeding

tube for pierce nuts.

Finally, the process control

provides hardware interfaces for

Interbus, Profinet and Profibus,

process monitoring with power/

path evaluation and an interface

meeting the new automobile standard

AIDA. (bk)

■ Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG,

www.tox-de.com, Hall 23, Stand C41

WithinReach

Innovative Vacuum Technology

forNew Markets

At this year’s Industrial Automation,

the J. Schmalz GmbH presents sector-specific

vacuum solutions and

shows new technologies for contamination-free

high-speed handling

of lithium-ion battery components

and new solutions for process-secure,

non-damage gripping

and placing of composite materials.

The wafer-gripper SWGm for the

solar and photovoltaic sector is con-

Photo: Schmalz

Special grippers for handling composite

textiles in automated production

of composite materials.

Photo: Tox Pressotechnik

ceived for full-surface, zero-compression

handling of fragile wafers

or cells, with cycle times under than

one second. The new string gripper

SSG is for handling solar cell strings

in automatic or manual loading and

unloading procedures during the

production of solar modules. For

automated palleting, de-palleting,

commissioning and sorting of varied

workpieces with only one type

of gripper, The robust vacuum surface-gripping

system FXC/FMC-

HD in their exhibition programme.

For ergonomic handling of all kinds

of cardboard boxes and paper or

plastic bags, the firm presents the

vacuum tube lifter JumboFlex. The

user has a choice between several

gripper variants which can be

changed in seconds with the integrated

fast-change adapter. (hk)

■ J. Schmalz GmbH,

www.schmalz.com,

Hall 17, Stand G31


MM Messe Daily 3 | 6. april 2011 News 53

NewLineOfRobustGearboxes

Gear drives designed for maximum uptime and durable performance

The Falk V-Class incorporates the

latest advances in materials technology,

engineering design, and manufacturing

processes to produce a

tough, reliable gearbox that excels

in today’s demanding applications.

These advancements, coupled with

innovative mounting and cooling

accessories, provide a reliable, sustainable

gearbox that outperforms

the competition. Features are built

into the drive to bring customers

maximum uptime in a smaller drive

at a lower total cost of ownership

(TCO).

“The development of the Falk V-

Class has been the largest effort

Rexnord has undertaken in the

company’s history”, said Tim Carpenter,

Rexnord’s vice president and

general manager – gear and product

services divisions.

“The Falk V-Class meets a recognized

customer need for a revolutionary

gear drive. Our state-of-theart

advancements in gear design and

geometry, coupled with further advancements

in thermal dynamics

and reverse compatibility, will help

our customers save time and money

while meeting the demands of the

world’s harshest environments”, says

Carpenter.

Through Voice-of-Customer

(VOC) analysis, Rexnord concluded

that manufacturers, end users and

OEMs wanted a gear drive with

more torque, more reliability, and

more functionality that delivers optimal

thermal performance and can

withstand tough environments.

One of the most distinguishable

features of the Falk V-Class is the

housing itself. Since customers

asked for durability and reliability,

the heavy-duty, horizontally split

housing design incorporates advanced

gearing, optimized through

the latest materials and technologies,

to provide maximum performance

under load. The housing shape

and features were designed through

Photo: Rexnord Industries

One of the most distinguishable features of this gearbox is the heavy-duty, horizontally split housing design.

the use of Computational Fluid Dynamics

(CFD), to enhance the drive’s

superior thermal dissipation qualities.

Additional features were built

into the Falk V-Class to increase

productivity and profitability. The

drive incorporates exclusive, Magnum

no-leak seals with oil drain

backs and purgeable grease chamber

to eliminate oil leaks. An optional,

eco-friendly Duraplate cooling

system requires no water or

electricity to operate and achieves

optimal cooling to fully utilize the

unit’s unparalleled torque density.

“The Falk V-Class combines innovative

design and proven performance

for the best gear drive

available in today’s marketplace,”

Carpenter says. “It answers our customers’

need for a world-class gear

drive. They can trust our product

and know it will last, essentially

leaving the gearbox to us.” (rs)

■ Rexnord Industries,

www.rexnord.com, Hall 14, Booth H56

Flexible Dosing System

Automating lab analysis

The Autodrop Gantry Dosing

System by Microdrop opens up, the

maker says, many possible ways of

automating production. It can

apparently accommodate substrates

or microtiter plates and be adapted

to industrial feeding systems. The

numerous potential applications,

such as biochips or solar cells, are

said to make the system particularly

interesting, we hear. The manufacturer

points especially to the

new pipette. The longer glass capillary

can now reach 9.5 mm into the

fluid. The fluid level can be read easily

at all times through the transparent

housing, they tell us. Simple

cleaning and fast fluid change are of

course part of the package, the maker

emphasises. (hk)

■ Microdrop Technologies GmbH, The Autodrop system is faster and

www.microdrop.de, Hall 6, Stand 18/E1. more efficient than others

Photo: Microdrop

special event Focuses on

energy efficiency

Energy efficiency in industrial processes

is once again a leading topic at

this year’s Hannover Fair – this is

reflected in the “Efficiency Arena”

in Hall 15: this special event comprises

an exhibition area and a programme

of lectures. Under the conceptual

leadership of the ZVEI

(Federation of electrical and electronics

manufacturers) and the NA-

MUR (Federation of automated

manufacturers) and with the patronage

of the Federal Ministry for

Economics and Technology, visitors

can obtain specific information on

energy efficient technologies in the

form of lectures and solution presentations.

For the fourth year in succession,

the topic is presented in

cooperation with the Deutsche

Messe AG and interested exhibitors.

On view are the latest technologies,

services and exemplary applications

for the improvement of energy efficiency.

(mz)

■ Efficiency Arena, Hall 15, Stand F35


54 News MM Messe Daily 3 | 6. april 2011

When SpaceisTight

VersatileApplicationsfor NewGenerationofSpiralDoors

When space is needed for doors in

park houses, many planners see

themselves confronted by a big

problem, for the entrances to park

houses and underground garages

are often very low, making fitting of

conventional roller grilles or even

high-speed doors impossible. This

is the gap that the firm Efaflex now

wants to close with their new EFA-

SST-PS (Parksystem).

The construction of this kind of

door is based, the makers tell us, on

the proven SST-type spiral door.

“This represents a quantum spring

in spiral door technology,” says

Christopher Seysen, CEO of Efaflex

GmbH & Co. KG. “The space required

is very small compared to

conventional spiral doors, so the

door can be installed even where

very little headroom is available.”

The reason for this, we hear, is

that very small aluminium lamellae,

105 mm high and 20 mm thick, are

used. With these substantially

smaller spiral doors, it is apparently

possible to save considerable space

in the lintel area of the door. A maximum

of 500 mm headroom is sufficient.

The new spiral door is available

for door spaces between 800

mm × 800 mm and 4000 mm × 4000

mm. The maximum opening speed

is 1.8 m/s. With models with a door

light grid, the closing speed reaches

1.0, otherwise 0.5 m/s. The slimmer

lamellae are also said to give the

door good wind resisting properties.

Despite the small space required,

the spiral door is extremely tough,

we hear. “The relation between

minimal space requirements and

maximum effectivity is a further

unique characteristic of our new

product,” comments Christopher

Seysen. For the opening of sales, all

usual variants are available, e.g. the

combination of contact strip and

light barrier or, alternatively, with

Photos: Efaflex

Photo: Efaflex

Christopher Seysen, CEO of Efaflex

GmbH & Co. KG.:“The space required

is very small compared to conventional

spiral doors, so the door can

be installed even where very little

headroom is available.“

To minimise headroom requirements for the spiral door, very small aluminium

lamellae with a height of 105 mm and thickness of 20 mm are used.

the door light grid TLG. The door

comes with the technologically

state-of-the-art light barrier EFA-

CON as standard. An emergency

release ensures that the door can

also be opened easily during a power

failure. Door interlocking is available

as an option.

The door is thus, the manufacturer

says, not only for use in garage

installations, park houses or underground

garages, but also in conveying

technology, in lifts, in machine

safety, in property protection or,

for example, in car wash installations.

(mz)

■ Efaflex Tor- und Sicherheits-Systeme

GmbH & Co KG,

www.efaflex.com, Hall 14, Stand H08

showcase

for new Korean giant

Korean automation and electronics

giant LSIS is a new exhibitor at the

Hannover Fair. In Hall 11, Stand

D24 the company will show its full

range of green business solutions for

the European market. The exhibited

products will include the Susol and

Metasol series power solutions, iG7

and drive solutions, PLCs, inverters

and other automation solutions. In

all 26 products for energy efficiency

and optimization will be exhibited.

The company plans to further explore

green business solutions in the

European market by exhibiting such

solutions as smart meter, IHD (In-

Home Display), electric car charger,

and solar energy solutions. LSIS is a

spinoff from the LG Group of companies.

LSIS employs almost 14.000

people worldwide.

■ LSIS,

http://eng.lsis.biz/about/overview.asp,

Halle 11, Stand D24

services for Machine

Constructors

The Institute of Chemnitz Machine

and Installation Constructors e. V.

(ICM) provides services in the areas

of process and project management,

construction, simulation and calculation,

process analysis (MTM),

technical surveys and specific advisory

services. On the basis of the

latest hard- and software for CAD

work stations, individual component

assemblies as well as complete

machines or installations are developed.

Task fields include machine

tools, peripheral equipment, drive

technology and also construction

of installations and special machines.

(bk)

■ Institut Chemnitzer Maschinenund

Anlagenbau e. V.,

www.icm-chemnitz.de,

Hall 2, Stand A62

interface provides simple

Connection

With the AS Interface Safety OEM

Slaves by Bihl + Wiedemann, secure

data can be transferred via the same

cable as the standard data. This

enables customers to continue using

their own standard safety switches

and nevertheless to profit from the

system, the maker explains. The

Slaves have two standard outputs

with LEDs and enable the connection

of two secure switch contacts.

We hear that they support applications

up to SIL 3, category 4 and are

particularly easy to mount. (mz)

■ Bihl + Wiedemann GmbH,

www.bihl-wiedemann.de,

Hall 9, Stand H01


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07553


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