Photographie - Villa Grisebach Auktionen GmbH

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Photographie - Villa Grisebach Auktionen GmbH

Photographie · Berlin, 28. November 2012


Umschlag vorne: Ralph Gibson · Los 2043 (Ausschnitt); links: Sheila Rock · Los 2158 (Ausschnitt)

Klassische und

Zeitgenössische Photographie

Auktion Nr. 199

Mittwoch, 28. November 2012

17.00 Uhr

Modern and

Contemporary Photographs

Auction No. 199

Wednesday, November 28, 2012

5.00 p.m.


Vorbesichtigung

Sale Preview

Vorbesichtigung aller Werke

23. bis 27. November 2012

Viewing of all works

23 to 27 November 2012

Berlin

Villa Grisebach Auktionen GmbH

Fasanenstr. 25 u. 73 · D-10719 Berlin

Telefon +49-30-885 915-0, Fax: 882 41 45

Freitag bis Montag 10 – 18.30 Uhr

Dienstag 10 – 17 Uhr

Sondervorbesichtigung

American Academy

Special Preview

American Academy

Düsseldorf

19. und 20. November 2012

Villa Grisebach Auktionen

Bilker Str. 4-6 · D-40213 Düsseldorf

Montag und Dienstag 10 – 18 Uhr

Daniel von Schacky

Telefon +49-211-86 29 21 99

Alle Kataloge im Internet unter

www.villa-grisebach.de

Ausgewählte Werke

Selected works

München

24. Oktober 2012

Galerie Thomas

Maximilianstr. 25 · D-80539 München

Mittwoch 10 – 18 Uhr

Dorothée Gutzeit

Telefon +49-89-22 7632/33

Dortmund

25. bis 27. Oktober 2012

Galerie Utermann

Silberstr. 22 · D-44137 Dortmund

Donnerstag und Freitag 10 – 18 Uhr

Samstag 10 – 16 Uhr

Wilfried Utermann

Telefon +49-231-4764 3757

Hamburg

7. November 2012

Galerie Commeter

Bergstr. 11 · D-20095 Hamburg

Mittwoch 10 – 18 Uhr

Stefanie Busold

Telefon +49-172-540 9073

Düsseldorf

10. und 11. November 2012

Villa Grisebach Auktionen

Bilker Str. 4-6 · D-40213 Düsseldorf

Samstag und Sonntag 10 – 18 Uhr

Daniel von Schacky

Telefon +49-211-86 29 21 99

Zürich

13. bis 15. November 2012

Villa Grisebach Auktionen AG

Bahnhofstr. 14 · CH-8001 Zürich

Dienstag 10 - 17 Uhr

Mittwoch und Donnerstag 10 – 18 Uhr

Verena Hartmann

Telefon +41-44-212 8888


Anfragen

Enquiries

Anfragen zu Versteigerungsobjekten/Zustandsberichte

Enquiries concerning this auction/condition reports

Franziska Schmidt +49-30-885 915-27

Susanne Schmid +49-30-885 915-26

Schriftliche Gebote

Absentee bidding

Franziska Schmidt +49-30-885 915-27

Telefonische Gebote

Telephone bidding

Susanne Schmid +49-30-885 915-26

Rechnungslegung/Abrechnung

Buyer’s/Seller’s accounts

Friederike Cless +49-30-885 915-50

Katalogbestellung/Abonnements

Catalogue subscription

Friederike Cless +49-30-885 915-50

Versand/Versicherung

Shipping/Insurance

Norbert Stübner +49-30-885 915-30

Ulf Zschommler +49-30-885 915-33

Auktionsergebnisse

Sale results +49-30-885 915-14


Information für Bieter

Information for Bidders

Die Verteilung der Bieternummern erfolgt eine Stunde vor

Beginn der Auktion. Wir bitten um rechtzeitige Registrierung.

Nur unter dieser Nummer abgegebene Gebote werden auf der

Auktion berücksichtigt. Von Bietern, die der Villa Grisebach

noch unbekannt sind, benötigt die Villa Grisebach spätestens

24 Stunden vor Beginn der Auktion eine schriftliche Anmeldung

nebst einer beiliegenden aktuellen Bankreferenz.

Sie haben die Möglichkeit, schriftliche Gebote an den

Versteigerer zu richten. Ein entsprechendes Auftragsformular

liegt dem Katalog bei. Wir bitten, schriftliche Gebote, ebenso

wie Anmeldungen für telefonisches Bieten, spätestens bis

zum 27. November 2012, 17.00 Uhr einzureichen.

Die englische Übersetzung des Kataloges finden Sie unter

www.villa-grisebach.de.

Bidder numbers are available for collection one hour before

the auction. Please register in advance.

Only bids using this number will be included in the Auction.

Bidders so far unknown to Villa Grisebach have to submit a

written application no later than 24 hours before the Auction,

as well as a recent bank reference.

We are pleased to accept written absentee bids on the

enclosed bidding form. All written bids, as well as written

requests to bid by telephone, must be registered no later

than 5 p.m. on 27 November 2012.

The English translation of the catalogue can be found at

www.villa-grisebach.de

Villa Grisebach Auktionen ist Partner von Art Loss Register.

Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie

eindeutig identifizierbar sind und einen Schätzwert von

mind. EUR 2.500,– haben, wurden vor der Versteigerung mit

dem Datenbankbestand des Registers individuell abgeglichen.

Villa Grisebach is a partner of the Art Loss Register.

All objects in this catalogue which are uniquely identifiable

and have an estimate of at least 2.500 Euro have been

checked individually against the register’s database prior

to the auction.

Imogen Cunningham · Los 2017 (Ausschnitt)


2000 2001

2000 R BERENICE ABBOTT (1898 – 1991)

Murray Hill Hotel, 112 Park Avenue, New York.

1937

Silbergelatineabzug, um 1980. 33,7 x 26 cm

(13 ¼ x 10 ¼ in.). Auf Karton aufgezogen,

darauf unten rechts mit Bleistift signiert. Auf

Kartonrückseite Stempel: „BERENICE ABBOTT,

ABBOT, MAINE 04406, ALL RIGHTS RESERVED“

sowie mit Bleistift beziffert. [2043]

€ 2.500 – 3.000 $ 3,240 – 3,890

Grisebach 11/2012

2001 R BERENICE ABBOTT (1898 – 1991)

Ohne Titel (New York City, Passport Photos).

Um 1935

Silbergelatineabzug, um 1980. 34,4 x 26,9 cm

(13 ½ x 10 ⅝ in.). Auf Karton aufgezogen,

darauf unten rechts mit Bleistift signiert. Auf

Kartonrückseite Stempel: „BERENICE ABBOTT,

ABBOT, MAINE 04406, ALL RIGHTS RESERVED“,

darin mit Bleistift beziffert. Von weiteren

Händen mit Bleistift beschriftet und beziffert.

[2043]

€ 2.500 – 3.000 $ 3,240 – 3,890


2002 R BERENICE ABBOTT (1898 – 1991)

Fifth Avenue houses, nos. 4, 6 and 8. 1936

Silbergelatineabzug, um 1980. 27,2 x 34 cm

(10 ¾ x 13 ⅜ in.). Auf Karton aufgezogen,

darauf unten rechts mit Bleistift signiert. Auf

Kartonrückseite Stempel: „BERENICE ABBOTT,

ABBOT, MAINE 04406, ALL RIGHTS RESERVED“

sowie mit Bleistift beziffert. [2043]

€ 2.500 – 3.000 $ 3,240 – 3,890

Grisebach 11/2012


2003 DIRK ALVERMANN (* 1937)

„Wanderzirkus mit Nachwuchs, Spanien“.

1961

Späterer Silbergelatineabzug. 26,4 x 39,4 cm

(26,9 x 40 cm) (10 ⅜ x 15 ½ in.

(10 ⅝ x 15 ¾ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert und betitelt sowie Photographen-

bzw. Copyrightstempel und Ziffernstempel.

[2019]

Als Autodidakt entwickelte sich Dirk Alvermann

in den 1950er Jahren zu einem der bekanntesten

Reportagephotographen Deutschlands,

seine Bilder wurden in zahlreichen Illustrierten

und Wochenmagazinen veröffentlicht. Zwischen

1956 und 1965 dokumentierte er zunächst das

Leben in seiner Geburtsstadt Düsseldorf, dann

aber auch in Europa und Algerien. 1966 siedelte

er nach Ostberlin über und arbeitete bis 1976

als Dokumentarfilmregisseur beim Fernsehen

der DDR. Politik, Soziales und Privates liegen in

seinen Reportagen eng beisammen, sie dokumentieren

die sozialen Umbrüche der letzten 50

Jahre. Seine in den 1960er und 1970er Jahren

sowohl im Westen als auch Osten veröffentlich-

Grisebach 11/2012

ten und von ihm gestalteten Photobildbände

zählen heute zu heiß begehrten Sammlerstücken.

2011 und 2012 legte der Steidl Verlag

diese neu auf und rückte somit das Schaffen

des nahezu in Vergessenheit geratenen Photographen

wieder ins Licht der Aufmerksamkeit.

Literatur und Abbildung: Dirk Alvermann,

Streiflichter 1956–65, Steidl, Göttingen 2012,

S. 94–95

€ 600 – 800 $ 777 – 1,036


2004 DIRK ALVERMANN (* 1937)

„Hafendirne, Neapel“. 1964

Späterer Silbergelatineabzug. 38,6 x 29,6 cm

(39,5 x 30,5 cm) (15 ¼ x 11 ⅝ in.

(15 ½ x 12 in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert, betitelt und bezeichnet sowie Photographen-

bzw. Copyrightstempel und Ziffernstempel.

[2019]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Dirk Alvermann,

Streiflichter 1956–65, Steidl, Göttingen 2012,

S. 59

€ 600 – 800 $ 777 – 1,036


2005 MANUEL ALVAREZ BRAVO

(1902 – 2002)

Ohne Titel, aus dem Portfolio „Diez

Desnudos“. 1978

Platin-Abzug, 1981. 18,4 x 18 cm

(30,4 x 25 cm) (7 ¼ x 7 ⅛ in. (12 x 9 ⅞ in.)). Im

Blattrand unten rechts mit Bleistift signiert und

bezeichnet: „México“, oben rechts von weiterer

Hand mit Bleistift beschriftet und beziffert. Aus

dem Portfolio „Diez Desnudos“, hg. von Acorn

Editions, Genf 1981. Nadelloch an oberer

rechter Blattecke. [2033]

Literatur und Abbildung: Manuel Alvarez Bravo,

photopoetry, München 2008, S. 241 (Variation)

€ 3.500 – 4.000 $ 4,530 – 5,180

Grisebach 11/2012


2006 R EUGÈNE ATGET

Grisebach 11/2012

( 1857 – 1927 )

„Chateau Rouge, Rue Galande (Démoli)“.

1899

Vintage. Albuminabzug . 22 x 17,7 cm

( 8 ⅝ x 7 in. ). Rückseitig von Eugène Atget mit

Bleistift betitelt und beziffert. Von weiterer Hand

mit Bleistift beziffert . Linke Kante und Unterkante

leicht unregelmäßig beschnitten . [ 2010 ]

Literatur und Abbildung: Laure Beaumont-

Maillet, Atget Paris, Paris 2007, S. 379

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2007 R MARGARET BOURKE-WHITE

(1904 – 1971)

A.T. & T. long line towers that connect to

South America spreading out across the State,

Lawrenceville, NJ, US. 1938

Vintage. Silbergelatineabzug. 34,2 x 25,7 cm

(13 ½ x 10 ⅛ in.). Rückseitig Photographenstempel,

Copyrightstempel der „Time Inc.“ und

Stempel: „USED IN LIFE“, darin Datumsstempel:

„Jul 17 1939“ und mit Bleistift Seitenangabe,

sowie weiterer Stempel und Ziffernstempel. Von

verschiedenen Händen mit Bleistift beschriftet

sowie mit Bleistift, rotem, grünem, blauem,

schwarzem und rosafarbenem Farbstift und

Grisebach 11/2012

schwarzem Kugelschreiber beziffert.

Layout markierungen mit Bleistift. Mit zwei

kleinen Einrissen an den Kanten sowie leichten

Gebrauchsspuren. [2020]

Literatur und Abbildung: „The Telephone

Company“, in: LIFE Magazine, July 17, 1939,

S. 56–63, Abb. S. 63 (Kapitel „Overseas joins

U.S.A. to world“)

€ 6.000 – 8.000 $ 7,770 – 10,360


2008 R KARL BLOSSFELDT

( 1865 – 1932 )

Equisetum Hiemale, Winterschachtelhalm .

1900 –1910

Silbergelatine-Kontaktabzug, 1915 –1925 .

12,8 x 18 cm ( 5 x 7 ⅛ in. ). Rückseitig mit

Blei stift bezeichnet: „doppelt N1.“, beziffert und

Nachlaßstempel: „NACHLASS KARL

BLOSSFELDT, ARCHIV WILDE KÖLN“ sowie von

Jürgen Wilde mit Bleistift beschriftet . [ 2007 ]

Provenienz: Ehemals Nachlaß Karl Blossfeldt,

Archiv Wilde Köln; Privatsammlung, USA

Grisebach 11/2012

Es handelt sich um einen unikaten Kontaktabzug

der Negativplatte im Format 13 x 18 cm.

Literatur und Abbildung: Karl Blossfeldt, Bonn

und Ostfildern 1994, S. 28 (Ausschnittvergrößerungen)

Karl Blossfeldt, Arbeitscollagen, München und

Cambridge 2000, T. 1 (ohne Plattenrand)

€ 18.000 – 22.000 $ 23,300 – 28,500


2009 2010

2009 R ERICH BÖHM (1896 – 1981)

„Professor Richard Scheibe“. 1930er Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Portriga-

Rapid-Papier. 39,8 x 29,7 cm (15 ⅝ x 11 ¾ in.).

Rückseitig mit Bleistift signiert, betitelt, bezeichnet

und beziffert sowie Photographenstempel.

Rückseitig in den Ecken je kleine Reste von

Klebestreifen. Papier mit leichten Schmutz- bzw.

Bereibungsspuren. [2035]

Die Aufnahme zeigt den Bildhauer Richard

Scheibe (1879–1964) in seinem Atelier mit der

Skulptur „Zwei Schwestern“, 1934–1937.

€ 600 – 800 $ 777 – 1,036

Grisebach 11/2012

2010 R BRASSAÏ (d.i. Gyula Halász)

(1899 – 1984)

Ohne Titel. 1930er Jahre

Späterer Silbergelatineabzug. 30,2 x 22,7 cm

(30,3 x 23,8 cm) (11 ⅞ x 8 ⅞ in.

(11 ⅞ x 9 ⅜ in.)). Unten links einbelichtete

Negativ-Nr. Rückseitig Stempel: „BRASSAI 81,

Rue du Faub.-St-Jacques PARIS-XIVe - PORt-

Royal 23-41“ sowie mit schwarzem Kugelschreiber

bezeichnet: „Pl. 692“, von weiterer Hand mit

Bleistift beschriftet. Mit schwachen Gebrauchsspuren.

[2024] Gerahmt.

€ 2.500 – 3.500 $ 3,240 – 4,530


2011 BROWN BROTHERS

(zugeschrieben)

George Grosz, Jon Corbino, Yasuo Kuniyoshi

and Harry Sternberg at work on decorations

for Arts Students League Costume Ball,

Roosevelt Hotel, New York. 1943

Früher Silbergelatineabzug von Peter A. Juley &

Son, vermutlich nach einer originalen Positiv-

Vorlage der Brown Brothers. 23,6 x 19,2 cm

(24,1 x 19,6 cm) (9 ¼ x 7 ½ in. (9 ½ x 7 ¾ in.)).

Rückseitig Stempel: „Peter A. Juley & Son,

Photographers of Fine Arts, Since 1896, 225

West 57th Street - New York City“. Von verschiedenen

Händen mit Bleistift beschriftet und

markiert. Mit leichten Gebrauchsspuren. [2019]

Die Bildagentur „Brown Brothers“ wurde 1904

in New York von den Brüdern Arthur and

Charles Brown gegründet. Zu Beginn arbeiteten

etwa 12 Photographen für die Agentur, die

insbesondere für das Tagesgeschehen der

„New York Times“ engagiert wurden und

Themen mit dem Fokus auf New Yorks urbanes

und politisches Geschehen sowie der in der

Stadt lebenden Immigranten verfolgten. Diese

Aufnahme, die (von links nach rechts) die Maler

Harry Sternberg (1904 – 2001), Jon Corbino

(1905 – 1964), Yasuo Kuniyoshi (1889 –1953)

und George Grosz (1893 –1959) bei der Arbeit

an einem Wandgemälde für den Kostümball der

Art Students League im Roosevelt Hotel zeigt,

wird der Agentur „Brown Brothers“ zugeschrieben.

Ein Originalabzug dieses Photos sowie

zwei weitere ähnliche Aufnahmen befinden sich

in den Archives of American Art, Smithsonian

Institution, in Washington D.C.

Grisebach 11/2012

Peter A. Juley & Son fertigten vermutlich

Reproduktionen dieser Photographien der

Brown Brothers an. Die dazugehörigen Kopie-

Negative befinden sich in der Peter A. Juley &

Son Collection, die seit 1975 im Besitz des Photograph

Archive des Smithsonian American Art

Museum ist. Die Firma Peter A. Juley & Son war

von 1906 bis 1975 in New York tätig und auf

die Reproduktion von Kunstwerken und deren

Dokumentation spezialisiert.

George Grosz unterrichtete ab 1932 bis in

die 1950er Jahre hinein an der Art Students

League, einer renommierten Kunstschule in

New York.

€ 1.000 – 2.000 $ 1,300 – 2,590


2012 R HARRY CALLAHAN (1912 – 1999)

Eleanor. 1948

Silbergelatineabzug, 1970er Jahre. Agfa-Papier.

22,6 x 30,5 cm (27,6 x 35,2 cm) (8 ⅞ x 12 in.

(10 ⅞ x 13 ⅞ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit Bleistift signiert. Rückseitig von verschiedenen

Händen mit Bleistift beziffert. Mit Bleistift

Markierungen des Bildausschnitts. [2020]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Harry Callahan: The

Photographer at Work, hg. von dem Center of

Creative Photography, The University of Arizona,

Tucson, New Haven 2006, S. 152, Abb. 100

€ 6.000 – 8.000 $ 7,770 – 10,360


2013 R HARRY CALLAHAN (1912 – 1999)

„Cape Cod“. 1972

Späterer Silbergelatineabzug. 22,9 x 30 cm

(27,7 x 35,2 cm) (9 x 11 ¾ in.

(10 ⅞ x 13 ⅞ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit Bleistift signiert. Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert, betitelt, bezeichnet und

beziffert. [2020]

Literatur und Abbildung: Harry Callahan, hg. von

der National Gallery of Art, Washington D.C.,

Grisebach 11/2012

Boston, New York, Toronto, London 1996,

S. 150

Harry Callahan: The Photographer at Work, hg.

von dem Center of Creative Photography, The

University of Arizona, Tucson, New Haven 2006,

S. 6

€ 3.000 – 4.000 $ 3,890 – 5,180


2014 R ROBERT CAPA (d.i. Andrei

Friedmann) (1913 – 1954)

Near St. Lô. July 26th–30th, 1944. American

soldiers with a group of recently captured

German soldiers. 1944

Späterer Silbergelatineabzug. 23,2 x 35,4 cm

(40 x 49,5 cm) (9 ⅛ x 13 ⅞ in.

(15 ¾ x 19 ½ in.)). Rückseitig Photographenstempel

sowie weiterer Stempel mit kyrillischen

Schriftzeichen und montierter Papierstreifen,

darauf maschinenschriftlich in kyrillischen Buchstaben

beschriftet. Von weiteren Händen mit

Bleistift in kyrillischen Schriftzeichen beschriftet

2014

2015

und beziffert. Im unteren Blattrand mit leichten

Gebrauchsspuren. [2041]

Ergänzend heißt es in der Literatur: „Bewacht

von den amerikanischen Infanteristen im

Tarnanzug warten deutsche Soldaten, manche

in Zivil, auf ihren Transport in ein Gefangenenlager.“

(zit. nach: Op. Cit.)

Literatur und Abbildung: Robert Capa, Retrospektive,

hg. von Laure Beaumont-Maillet, Berlin

2005, S. 212, Abb. 228

€ 1.600 – 2.200 $ 2,070 – 2,850

Grisebach 11/2012

2015 R JEWGENI CHALDEJ (1917 – 1997)

Ohne Titel (Selbstportrait mit Hund). 1930er–

1940er Jahre

Späterer Silbergelatineabzug, wahrscheinlich

nach Vorlage eines retuschierten Positivs.

10,2 x 15,7 cm (4 x 6 ⅛ in.). Auf festes Papier

aufgezogen. Mit leichten Gebrauchsspuren.

[2014]

Provenienz: Von Jewgeni Chaldej an den

derzeitigen Besitzer

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2016 R LUCIEN CLERGUE (* 1934)

Ohne Titel, aus: „El Cordobés“. 1965

Späterer Silbergelatineabzug. 50,5 x 59,6 cm

(19 ⅞ x 23 ½ in.). Im Bild unten rechts mit

Prägestift signiert. Rückseitig mit schwarzer

Tinte signiert, datiert, bezeichnet, nummeriert

und Negativ-Nr., Photographen- bzw. Copyrightstempel

sowie Editionsstempel, darin mit

schwarzer Tinte Exemplar-Nr. und Serientitel.

Einer von 20 nummerierten Abzügen. [2041]

In „El Cordobés” portraitiert Lucien Clergue den

legendären Matador Manuel Benítez Pérez,

Grisebach 11/2012

genannt El Cordobés. Sein Mut und sein

glamouröses Auftreten in der Arena machten

ihn in den 1960er Jahren zu einem der populärsten

Stierkämpfer Spaniens.

Literatur: El Cordobés. 77 Photographies de

Lucien Clergue, Paris 1965

€ 800 – 1.200 $ 1,036 – 1,550


2017 R IMOGEN CUNNINGHAM

(1883 – 1976)

Two Callas. Um 1929

Späterer Silbergelatineabzug des Imogen

Cunningham Trust. 33 x 25,8 cm

(13 x 10 ⅛ in.). Auf Originalkarton des Nachlasses

aufgezogen, darauf unten rechts Signaturprägung

sowie weiterer Prägestempel. Auf

Kartonrückseite Nachlaßetikett mit maschinenschriftlichem

Titel und Datierung. [2050]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Imogen Cunningham,

Die Poesie der Form, Kilchberg/Zürich 1994,

S. 13

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2018 R IMOGEN CUNNINGHAM

(1883 – 1976)

The Unmade Bed. 1957

Späterer Silbergelatineabzug des Imogen

Cunningham Trust. 26,2 x 33,2 cm

(10 ⅜ x 13 ⅛ in.). Auf Originalkarton des

Nachlasses aufgezogen, darauf unten rechts

Signaturprägung sowie weiterer Prägestempel.

Auf Kartonrückseite Nachlaßetikett mit maschinenschriftlichem

Titel und Datierung. [2050]

2018

2019

Literatur und Abbildung: Imogen Cunningham,

Die Poesie der Form, Kilchberg/Zürich 1994,

S. 42

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

Grisebach 11/2012

2019 R BRUCE DAVIDSON (* 1933)

„The Bridge“. 1963

Früher Silbergelatineabzug. 42,5 x 60 cm

(50,3 x 61 cm) (16 ¾ x 23 ⅝ in. (19 ¾ x 24 in.)).

Im Blattrand unten rechts mit blauer Tinte

signiert und datiert. Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert und betitelt. [2041]

€ 2.500 – 3.500 $ 3,240 – 4,530


2020 R ROBERT DOISNEAU (1912 – 1994)

„Mademoiselle Anita, Octobre“. 1951

Silbergelatineabzug, 1981. 29,6 x 24,7 cm

(40,4 x 30,1 cm) (11 ⅝ x 9 ¾ in.

(15 ⅞ x 11 ⅞ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit schwarzer Tinte signiert (Signatur ausgeblichen).

Rückseitig mit schwarzer Tinte datiert

(Aufnahme sowie Abzug), betitelt und bezeichnet.

Von weiterer Hand mit Bleistift Inventar-Nr.

[2050]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Robert Doisenau, La

vie d’un photographe, hg. von Peter Hamilton,

Paris 1995, S. 205

Robert Doisneau, Drei Sekunden Ewigkeit,

München, Paris, London 1997, T. 94

€ 3.200 – 3.800 $ 4,150 – 4,920


2021 R HAROLD E. EDGERTON

(1903 – 1990)

Ohne Titel (Wirbelndes Tennisspiel). 1939

Vintage. Silbergelatineabzug. 17,3 x 24,8 cm

(20,5 x 25,3 cm) (6 ¾ x 9 ¾ in. (8 ⅛ x 10 in.)).

Rückseitig mit schwarzer Tinte signiert. Von

verschiedenen Händen mit Bleistift beschriftet

und beziffert. Mit leichten Gebrauchsspuren.

[2007]

Grisebach 11/2012

Provenienz: Privatsammlung, USA

Literatur und Abbildung: Stopping Time, The

Photographs of Harold Edgerton, New York

1987, S. 84–85 (Variation)

€ 8.000 – 10.000 $ 10,360 – 13,000


2022 R ALFRED EISENSTAEDT

(1898 – 1995)

Robert Capa. Um 1942

Vintage oder früher Silbergelatineabzug.

24,8 x 19,8 cm (9 ¾ x 7 ¾ in.). Rückseitig

Stempel: „Photo Alfred Eisenstaedt, PIX

INCORPORATED, 250 PARK AVENUE, NEW

YORK CITY, TEL. ELDORADO 5-4021“ und

Stempel der „TIME INC. PICTURE COLLECTION“

sowie Copyrightstempel. Von weiteren Händen

mit blauem Farbstift beschriftet. [2010]

Grisebach 11/2012

Die Agentur „PIX“ wurde gemeinsam von Alfred

Eisenstaedt, Leon Daniel, Georg Karger und

Celia Kutschuk gegründet, kurz nachdem sich

die 1935 aus Deutschland geflohenen und zuvor

für die „Associated Press“, Berlin tätigen

Photographen in New York niedergelassen

hatten.

€ 2.500 – 3.000 $ 3,240 – 3,890


2023 ALFRED EISENSTAEDT

(1898 – 1995)

„Marilyn Monroe, Beverly Hills“. 1953

Früher Silbergelatineabzug, nach originaler

Positiv-Vorlage. 24,2 x 16,4 cm (25,3 x 20,3 cm)

(9 ½ x 6 ½ in. (10 x 8 in.)). Rückseitig Photographenstempel

sowie mit blauem Kugelschreiber

datiert, betitelt, beziffert und markiert. Von

weiteren Händen mit Bleistift beschriftet und

beziffert. Bild leicht versetzt auf Photopapier

platziert. [2038]

Provenienz: Von Alfred Eisenstaedt 1983 an den

derzeitigen Besitzer

Alfred Eisenstaedt unterlief bei dieser sehr

bekannten und einer weiteren Aufnahme

Marilyn Monroes folgender Irrtum: „When I

photographed Marilyn Monroe, I also made a

mistake. I mixed up my cameras - one had

black-and-white film, the other color. I took

Grisebach 11/2012

many pictures. Only two color ones came out all

right. The two here are black and white.“ (zit.

nach: Op. cit., S. 80)

Literatur und Abbildung: Eisenstaedt on Eisenstaedt,

A Self Portrait, hg. von Anne Hoy, London

1985, S. 80

€ 2.500 – 3.500 $ 3,240 – 4,530


2024 R ALFRED EISENSTAEDT

(1898 – 1995)

„The Kennedy Family in Hyannisport, Mass

1940: Ltr. Rose, Joe, Robert, Kathleen, M.

Shriver, center Edward/Ted“. 1940

Späterer Silbergelatineabzug. 27,6 x 26,5 cm

(35,2 x 28 cm) (10 ⅞ x 10 ⅜ in. (13 ⅞ x 11 in.)).

Rückseitig Photographenstempel sowie mit

blauem Kugelschreiber datiert und betitelt.

Grisebach 11/2012

Stempel: „Print from the Office of Alfred

Eisenstaedt“ sowie Copyrightstempel der „Time

Inc.“. Von Kathi Doak mit Bleistift signiert und

von weiteren Händen mit Bleistift beziffert.

[2041]

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590


2025 R ELLIOTT ERWITT (* 1928)

Kent, England. 1968

Vintage. Silbergelatineabzug. 16,4 x 24,6 cm

(20,3 x 25,2 cm) (6 ½ x 9 ⅝ in. (8 x 9 ⅞ in.)).

Rückseitig Photographen- bzw. Copyrightstempel,

mit schwarzem Faserstift beschriftet sowie

von verschiedenen Händen mit Bleistift beziffert.

[2041]

Literatur und Abbildung: Elliott Erwitt, Personal

Exposures, Fotografien 1946–1988, München,

Paris, London 1997, S. 107

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590

Grisebach 11/2012


2026 R WALKER EVANS (1903 – 1975)

Penny Picture Display, Savannah. 1936

Silbergelatineabzug, 1974. 32,8 x 26,4 cm

(12 ⅞ x 10 ⅜ in.). Auf Originalkarton aufgezogen,

darauf unten rechts mit Bleistift signiert,

unten links von weiterer Hand nummeriert. Einer

von 75 nummerierten Abzügen aus dem

Portfolio „Walker Evans: Selected Photographs“,

hg. von Double Elephant Press, New York 1974.

[2037]

Grisebach 11/2012

Für freundliche Hinweise danken wir John T. Hill,

Bethany, Conneticut.

Literatur und Abbildung: Walker Evans, hg. von

The Metropolitan Museum of Art, New York in

Zusammenarbeit mit Princeton University Press,

Princeton, New York 2000, Abb. 73 (Ausschnitt)

€ 5.500 – 7.500 $ 7,120 – 9,720


2027 R HANS FINSLER (1891 – 1972)

Ohne Titel (Eier im Spiegel). 1929

Vintage. Silbergelatineabzug, getont.

35 x 27 cm (35 x 27,6 cm) (13 ¾ x 10 ⅝ in.

(13 ¾ x 10 ⅞ in.)). An den Seitenkanten und

der Unterkante je mittig kleine Spur alter

Klebemontage. [2007]

Provenienz: Privatsammlung, USA

Hans Finsler nutzte das Ei zu Formstudien

mit Licht- und Spiegeleffekten, eine Variante

dieses Abzugs war auf der Werkbund-

Ausstellung „Film und Foto“ 1929 in Stuttgart

ausgestellt. Rückblickend schreibt er: „Das Ei

hat eine vollkommene Form. Es ist ein ideales

Objekt der Fotografie. Hier soll die Grundform

des Eis im Zentrum gezeigt werden und

gleichzeitig Variationen seiner Form, die zur

Grisebach 11/2012

Grundform zurückführen.“ (zit. nach: Op. cit,

S. 260)

Literatur und Abbildung: Hans Finsler, Neue

Wege der Photographie, hg. im Auftrag der

Staatlichen Galerie Moritzburg Halle von K. E.

Göltz u.a., Leipzig 1991, S. 169, T. 431 (Var.)

€ 5.500 – 7.500 $ 7,120 – 9,720


2028 R LEONARD FREED (1929 – 2006)

„Sicily – Italy“. 1974

Vintage. Silbergelatineabzug. 8,2 x 9,2 cm

(3 ¼ x 3 ⅝ in.). Rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert, betitelt und bezeichnet: „Vintage“. Von

weiterer Hand mit Bleistift beziffert. Auf Unterlagekarton

rückseitig mit Bleistift datiert und

betitelt sowie Aufkleber mit Photographen- bzw.

Copyrightstempel. [2044]

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

2028 (Abb. in Originalgröße)

2029

2029 LEONARD FREED (1929 – 2006)

Beauty contest in Harlem, New York. 1963

Späterer Silbergelatineabzug. 15,4 x 22,6 cm

(20,2 x 25,3 cm) (6 ⅛ x 8 ⅞ in. (8 x 10 in.)).

Rückseitig mit Bleistift signiert, Photographen-

bzw. Copyrightstempel sowie Stempel:

„VINTAGE PRINT“. Davon „VINTAGE“ nachträglich

mit Bleistift ausgestrichen und bezeichnet:

„LATER“. Von weiterer Hand mit Bleistift

beschriftet und beziffert. [2019]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Leonard Freed:

Worldview, hg. von William A. Ewing, Nathalie

Herschdorfer und Wim van Sinderen, Steidl,

Göttingen 2007, S. 121

Leonard Freed, Black in White America, Los

Angeles 2010, S. 106 (dort bezeichnet: „Doing

the cake walk at the beauty contest“)

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2030 LEONARD FREED (1929 – 2006)

Woman’s Prison, New Orleans, Louisiana.

1963

Späterer Silbergelatineabzug. 24 x 16,9 cm

(30,2 x 23,9 cm) (9 ½ x 6 ⅝ in.

(11 ⅞ x 9 ⅜ in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert

sowie Photographen- bzw. Copyrightstempel,

von weiteren Händen mit Bleistift beschriftet

und beziffert. [2019]

Der Magnum-Photograph Leonard Freed

schreibt zu diesem Photo in seinem 1967/68

erstmalig in den USA erschienenen Buch „Black

in White America“: „In the prison, itself the

ultimate form of segregation, the prisoner is still

directed and regulated by the local rationale

existing outside its walls. ‚White Female’ over

the prison door indicates for White Prisoners

Only.“ (zit. nach: Op. cit., S. 34)

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Leonard Freed, Black in

White America, Los Angeles 2010, S. 35

(Variation)

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590


2031 R ANDREAS FEININGER

(1906 – 1999)

„N.Y. – 42nd St. looking West from 3rd Ave. El.

Sta.“. 1940

Vintage. Silbergelatineabzug. 25 x 30 cm

(9 ⅞ x 11 ¾ in.). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert und datiert sowie mit Bleistift

datiert und betitelt. Photographen- bzw.

Copyrightstempel und Ziffernstempel. Von

Grisebach 11/2012

verschiedenen Händen mit Bleistift und rotem

Farbstift beschriftet und beziffert sowie mit

blauem Farbstift markiert. In den Ecken kurze

Knicke und feine Haarrisse. [2037]

€ 3.000 – 4.000 $ 3,890 – 5,180


2032 R ANDREAS FEININGER

(1906 – 1999)

N.Y. – Central Park South. 1940

Vintage. Silbergelatineabzug. 23,9 x 19,6 cm

(9 ⅜ x 7 ¾ in.). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert und datiert, mit Bleistift

datiert sowie Photographenstempel. Von

weiteren Händen mit Bleistift beschriftet und

beziffert sowie mit rotem Faserstift beziffert.

Mit feinem Haarriss in der linken Kante. [2037]

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890

Grisebach 11/2012


2033 R ANDREAS FEININGER

(1906 – 1999)

„Downtown Manhattan seen from Governors

Island“. 1940

Vintage. Silbergelatineabzug. 19,2 x 23,6 cm

(7 ½ x 9 ¼ in.). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert und datiert, mit Bleistift

betitelt sowie Photographenstempel. Von

weiteren Händen mit Bleistift beschriftet und

beziffert. Mit leichten Gebrauchsspuren. [2037]

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890

Grisebach 11/2012


2034 R ANDREAS FEININGER

(1906 – 1999)

S.S. America and the skyscrapers of Downtown

Manhattan, New York City. 1941

Späterer Silbergelatineabzug. Agfa-Papier.

45,3 x 55,3 cm (50,5 x 60,5 cm)

(17 ⅞ x 21 ¾ in. (19 ⅞ x 23 ⅞ in.)). Rückseitig

mit Bleistift signiert, von weiteren Händen mit

Bleistift beziffert. [2037]

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770

Grisebach 11/2012


2035 GISÈLE FREUND (1908 – 2000)

Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir bei

der Arbeit, Boulevard Raspail 222, Paris. 1964

Späterer Silbergelatineabzug. 20,5 x 30,5 cm

(30,5 x 40,5 cm) (8 ⅛ x 12 in. (12 x 16 in.)). Im

Blattrand unten rechts mit schwarzem Faserstift

signiert. Rückseitig mit schwarzem Faserstift

signiert und Copyrightvermerk. [2034]

Literatur und Abbildung: Gisèle Freund, Photographien

und Erinnerungen, München 1998,

S. 139, Abb. 131

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

Grisebach 11/2012


2036 GISÈLE FREUND (1908 – 2000)

Frida Kahlo und ihr Arzt Dr. Farill, Mexiko.

1951

Späterer Silbergelatineabzug. 30,8 x 27,9 cm

(40,3 x 30,3 cm) (12 ⅛ x 11 in.

(15 ⅞ x 11 ⅞ in.)). Im Bild unten rechts Prägestempel

der Photographin. Im Blattrand unten

rechts mit schwarzem Faserstift signiert.

Rückseitig Photographen- bzw. Copyrightstempel.

Mit leichter Knickspur an oberer rechter

Bildecke. [2002]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Gisèle Freund, Itinéraires,

Catalogue de l’œuvre photographique,

Paris 1991, S. 91

Gisèle Freund, Photographien und Erinnerungen,

München 1998, S. 190, Abb. 175

€ 1.800 – 2.200 $ 2,330 – 2,850


2037 GISÈLE FREUND (1908 – 2000)

„James Joyce, Paris“. 1939

Späterer C-Print. 30,5 x 20,5 cm (41 x 27,7 cm)

(12 x 8 ⅛ in. (16 ⅛ x 10 ⅞ in.)). Im Bild unten

rechts Prägestempel der Photographin. Rückseitig

mit schwarzem Faserstift signiert, datiert

und betitelt sowie Photographen- bzw. Copyrightstempel.

Im Blattrand oben links leichte

diagonale Knickspur über die Ecke. [2034]

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

Grisebach 11/2012


2038 GISÈLE FREUND (1908 – 2000)

Jean Cocteau, Paris. 1939

Späterer C-Print. Kodak-Papier. 30 x 25 cm

(39,8 x 30,4 cm) (11 ¾ x 9 ⅞ in.

(15 ⅝ x 12 in.)). Im Blattrand unten rechts mit

blauem Faserstift signiert, im Bild unten rechts

zwei Prägestempel der Photographin. Rückseitig

Photographen- bzw. Copyrightstempel. Umlaufend

leichter Lichtrand von Passepartout.

[2021]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Gisèle Freund, Itinéraires,

Catalogue de l’œuvre photographique,

Paris 1991, S. 141

Gisèle Freund, Photographien und Erinnerungen,

München 1998, Titel und S. 116, Abb. 112

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2039 R LEE FRIEDLANDER (* 1934)

„Washington D.C.“. 1962

Späterer Silbergelatineabzug. 21,9 x 32,6 cm

(27,9 x 35,4 cm) (8 ⅝ x 12 ⅞ in.

(11 x 13 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert, betitelt und beziffert sowie Photographen-

bzw. Copyrightstempel. [2050]

Literatur und Abbildung: Friedlander, hg. von

Peter Galassi und dem Museum of Modern Art,

New York 2005, S. 102, Abb. 95

€ 3.500 – 5.500 $ 4,530 – 7,120

2039

2040

Grisebach 11/2012

2040 MARIO GIACOMELLI

(1925 – 2000)

Ohne Titel, aus der Serie „Caroline Branson,

da Spoon River“, Senigallia. 1971–1973

Vintage. Silbergelatineabzug. 11,2 x 15,5 cm

(4 ⅜ x 6 ⅛ in.). Im Bild unten mittig mit schwarzem

Faserstift signiert. [2033]

Literatur und Abbildung: Alistair Crawford, Mario

Giacomelli, London 2001, S. 203, Abb. 21

€ 800 – 1.200 $ 1,036 – 1,550


2041 R MARIO GIACOMELLI

(1925 – 2000)

Ohne Titel, aus der Serie „Presa di coscienza

sulla natura“. 1978

Späterer Silbergelatineabzug. Agfa-Papier.

40,4 x 30,4 cm (15 ⅞ x 12 in.). Im Bild unten

links mit schwarzem Faserstift signiert.

Rückseitig Photographenstempel und weiterer

Stempel: „PRESA DI COSCIENZA SULLA

Grisebach 11/2012

NATURA, etc.“ sowie mit Bleistift datiert und

beziffert. [2050]

Literatur und Abbildung: Alistair Crawford, Mario

Giacomelli, London 2001, S. 328, Abb. 41

€ 1.600 – 2.000 $ 2,070 – 2,590


2042 RALPH GIBSON (* 1939)

Ohne Titel, aus der Serie „Days at Sea“. 1974

Silbergelatineabzug, vor 1981. Agfa-Papier.

21,4 x 14,3 cm (25,1 x 20,2 cm) (8 ⅜ x 5 ⅝ in.

(9 ⅞ x 8 in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert und bezeichnet. [2016]

Provenienz: Von Ralph Gibson 1981 an den

derzeitigen Besitzer

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Ralph Gibson, Days at

Sea, New York 1974, unpaginiert

Ralph Gibson, Deus Ex Machina, hg. von Simone

Philippi und Miles Barth, Köln 1999, S. 262

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2043 RALPH GIBSON (* 1939)

Ohne Titel, aus der Serie „Infanta“. 1987

Späterer Silbergelatineabzug. 54 x 36 cm

(60,7 x 50,4 cm) (21 ¼ x 14 ⅛ in.

(23 ⅞ x 19 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert und nummeriert. Einer von 75

nummerierten Abzügen. [2017]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Ralph Gibson, Infanta,

Brüssel 1991, Titel

Ralph Gibson, Deus Ex Machina, hg. von Simone

Philippi und Miles Barth, Köln 1999, S. 427

€ 2.500 – 3.500 $ 3,240 – 4,530


2044 R MILTON H. GREENE

(d.i. Milton Greengold) (1922 – 1985)

Marilyn Monroe, aus: The Black Sitting. 1956

Silbergelatineabzug, 1980. Agfa-Papier.

40,5 x 49,5 cm (16 x 19 ½ in.). Rückseitig zwei

Stempel: „AUTHENTIC ORIGINAL PHOTOGRAPH

BY: Milton H. Greene...“, darin je einmal mit

Bleistift, je einmal mit blauem Farbstift signiert

und datiert (Datum des Abzugs). Photographen-

bzw. Copyrighstempel sowie zwei weitere

Stempel. Von weiteren Händen mit Bleistift

beschriftet und beziffert. Ecken leicht bestoßen.

Mit minimalen Gebrauchsspuren. [2047]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Milton’s Marilyn. Die

Photographien von Milton H. Greene, hg. von

Joshua Greene, München, Paris, London 1994,

S. 170–172 (Ausschnitt)

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890


2045 R MILTON H. GREENE

(d.i. Milton Greengold) (1922 – 1985)

Marlene Dietrich. 1952

Vintage. Silbergelatineabzug mit Gouache.

30,5 x 27 cm (32 x 27 cm) (12 x 10 ⅝ in.

(12 ⅝ x 10 ⅝ in.)). Im unteren Blattrand mit

schwarzem Farb- und blauem Faserstift beziffert.

Rückseitig Photographenstempel: „LIFE

PHOTO BY MILTON GREENE“, Datumsstempel:

"Aug 5 1952“, Stempel: „USED IN LIFE DEC 26

1960“, Copyrightstempel sowie weiterer

Stempel, Agenturaufkleber und maschinen-

schriftliche Beschreibung. Mit rotem Faserstift

beschriftet: „Used in Life Aug. 18, 1952“ sowie

von zahlreichen weiteren Händen mit Bleistift,

blauem und rotem Farbstift, schwarzem und

rotem Faserstift beschriftet und beziffert. Mit

Gebrauchsspuren. [2047]

Der maschinenschriftliche Text auf der Rückseite

des Photos lautet: „Marlene’s silky hair

and satiny legs have suffered very little change

since she first began building her carrer [sic] on

them 22 years ago.“

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: „Dietrich and Her

Magic Myth“, in: LIFE Magazine, August 18,

1952, S. 86–96, Abb. S. 87 (Ausschnitt)

„An Abundance of Beauties“, in: LIFE Magazine,

December 26, 1960, S. 46–50, Abb. S. 48–49

(Ausschnitt)

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770


2046 ARA GÜLER (* 1928)

Spielende Kinder in Ankara Kaleiçi. 1970

Früher Silbergelatineabzug. 50 x 34 cm

(50,4 x 35,9 cm) (19 ⅝ x 13 ⅜ in.

(19 ⅞ x 14 ⅛ in.)). Im Bild unten rechts mit

silbernem Faserstift signiert. Rückseitig Photographen-

bzw. Copyrightstempel sowie von

verschiedenen Händen mit Bleistift beschriftet

und beziffert. [2019]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Hommage an Ara

Güler, hg. von Ilker Maga, Bremen u. Istanbul

1998, S. 101

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2047 R GEORG HAECKEL (1873 – 1942)

Adolph von Menzel im Ornat des Schwarzen

Adlerordens. 1898

Silbergelatineabzug, um 1930. 17,8 x 12,8 cm

(7 x 5 in.). Rückseitig Photographenstempel:

„Georg Haeckel, Berlin-Lichterfelde“, sowie

maschinenschriftlicher Aufkleber: „Zum 25.

jährigen Todestage des berühmten Malers Adolf

von Mentzel [sic] am 9. Februar 1930. Der

Grisebach 11/2012

Künstler im Ornat des Schwarzen Adler Ordens.

Aufgenommen im Weissen Saal des Königlichen

Schlosses in Berlin.“ Mit Bleistift und blauem

Farbstift Publikationsnotizen, vermutlich von

Georg Haeckel. [2035]

€ 600 – 800 $ 777 – 1,036


2048 R RAOUL HAUSMANN (1886 – 1971)

Vera Broїdo am Ostseestrand. 1931

Späterer Silbergelatineabzug. 18 x 24 cm

(7 ⅛ x 9 ½ in.). Rückseitig mit Bleistift Inv.-Nr.:

„MP682“ sowie beziffert. Mit leichten Griffspuren.

[2036]

Provenienz: Ehemals Nachlaß Raoul Hausmann

/ Marthe Prévot, Limoges (geb. 1923, ab 1944

lebte sie mit R. H. in Limoges)

Die Schriftstellerin Vera Broїdo, 1907 in

Russland geboren, lebte von 1928 bis 1934 mit

Raoul Hausmann und seiner Frau Hedwig

zusammen. 1934 mußte Broїdo aufgrund ihrer

jüdischen Herkunft Deutschland verlassen und

lebte fortan in England, wo sie 2004 verstarb. In

den Jahren ihres Zusammenlebens konzentrierte

sich Hausmann auf die Photographie. In einem

Interview, das Bartomeu Marí 1993 in London

mit Vera Broїdo führte, schilderte sie: „Seine

[Haus manns] aktive Dada-Phase war längst

vorüber, er hatte sich in ein beschauliches

Privatleben zurückgezogen und verbrachte

jeden Sommer drei oder vier Monate in Kampen

auf Sylt oder in dem kleinen Fischerdorf Jershöft

an der Ostsee. Beide Orte waren damals nicht

sehr bekannt, und die Leute, besonders Künstler,

konnten in aller Ruhe nackt baden und in der

Grisebach 11/2012

Sonne liegen. Wie viele andere auch, haßte

Raoul Hausmann die Vulgarität der Freikörperkultur

und ihrer Zeltlager, die damals massenhaft

in Deutschland entstanden. In den Dünen

bei Kampen oder Jershöft war man hingegen

ungestört, dort machte Raoul Hausmann auch

seine Aktaufnahmen... Ich [...] schlief gewöhnlich

in der Sonne und bemerkte ihn gar nicht.“

(zit. nach: Der deutsche Spießer ärgert sich,

Raoul Hausmann, 1886–1971, hg. von der

Berlinischen Galerie, Berlin, u.a., Ostfildern

1994, S. 102)

€ 1.200 – 1.800 $ 1,550 – 2,330


2049 R RAOUL HAUSMANN (1886 – 1971)

Ombres I. 1931

Späterer Silbergelatineabzug. 39,7 x 30,5 cm

(15 ⅝ x 12 in.). Rückseitig vormalig an vier

Kanten auf Karton aufgezogen, wovon obere und

linke Kante vom Karton abgelöst. Auf Kartonrückseite

von verschiedenen Händen mit Blei-

stift beschriftet: „Raoul Hausman“ [sic], Inv.-Nr.:

„MP840“ und beziffert sowie mit rotem Farbstift

markiert. Muschelbruch im unteren rechten

Bildbereich. Mit leichten Gebrauchsspuren.[2036]

Provenienz: Ehemals Nachlaß Raoul Hausmann

/ Marthe Prévot, Limoges

Diese Aufnahme wurde erstmals innerhalb einer

Montage aus sechs Einzelbildern zu Hausmanns

Artikel „Phantastische Lichtbildnerei“ in

„Camera“, 28, Luzern 1941–1942, S. 302,

veröffentlicht. 1968 geht Hausmann in seinem

Text „Melanographie“ auf diese Licht- und

Schattenstudien ein.

Literatur und Abbildung: Andreas Haus, Raoul

Hausmann, Kamerafotografien 1927–1957,

München 1979, T. 38 und S. 29, Abb. 28

I Grandi Fotografi Raoul Hausmann, Mailand

1982, S. 24

Grisebach 11/2012

Raoul Hausmann, 1886–1971, hg. vom Musée

Départemental d’Art Contemporain de Rochechouart,

Dijon 1986, S. 51

Der deutsche Spießer ärgert sich, Raoul

Hausmann, 1886–1971, hg. von der Berlinischen

Galerie, Berlin, u. a., Ostfildern 1994,

S. 232, Abb. 215

€ 2.500 – 3.000 $ 3,240 – 3,890


2050 R PAUL UND PROSPER HENRY

(1848 – 1905 / 1849 – 1903)

„Cassiopée“, 6 Novembre 1886 .

Vintage. Albuminabzug . 30,2 x 23,8 cm

( 11 ⅞ x 9 ⅜ in. ). Auf Originalkarton aufgezogen,

darauf mit schwarzer Tinte datiert, betitelt und

bezeichnet: „AR=O h 22 m , D.P=29º.O’. - Agrandis -

sement: 2 fois“ sowie von weiterer Hand

beschriftet: „Observatoire de Paris“. [ 2014 ]

Die Brüder Paul-Pierre und Prosper Mathieu

Henry waren Astronomen am Observatorium

von Paris, wo sie ab 1872 präzise Sternkarten

Grisebach 11/2012

erstellten. 1884 und 1885 konstruierten sie

photographische Teleskope von hoher Leistungsfähigkeit,

mit denen auch weit entfernte,

für das bloße Auge nicht sichtbare Himmelskörper

festgehalten werden konnten. Die astronomischen

Aufnahmen der Henrys beeindrucken

durch ihre räumliche Tiefe und sind von außerordentlicher

Schönheit.

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770


2051 R PAUL UND PROSPER HENRY

(1848 – 1905 / 1849 – 1903)

„Gémeaux“, 14 Mars 1887.

Vintage. Albuminabzug . 32,5 x 24,3 cm

( 12 ¾ x 9 ⅝ in. ). Auf Originalkarton aufgezogen,

darauf mit schwarzer Tinte datiert, betitelt und

bezeichnet: „AR=6h10m - D.P=69ºho’ - Agrandissement:

2 fois“. [ 2014 ]

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770

Grisebach 11/2012


2052 R HORST P. HORST (d.i. Paul

Horst Bohrmann) (1906 – 1999)

Calla Aethiopica. 1945

Späterer Silbergelatineabzug. 21,8 x 29,1 cm

(50,4 x 40,1 cm) (8 ⅝ x 11 ½ in.

(19 ⅞ x 15 ¾ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, von weiterer Hand mit Bleistift datiert,

betitelt und beschriftet. [2022]

€ 3.500 – 4.500 $ 4,530 – 5,830

Grisebach 11/2012


2053 R HORST P. HORST (d.i. Paul

Horst Bohrmann) (1906 – 1999)

Odalisque I, New York. 1943

Späterer Silbergelatineabzug. 36,4 x 28,2 cm

(50,1 x 40,3 cm) (14 ⅜ x 11 ⅛ in.

(19 ¾ x 15 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, von weiterer Hand mit Bleistift datiert,

betitelt und beschriftet. [2022]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Horst, Photographien

aus sechs Jahrzehnten, München 1995, T. 53

Horst, Magier des Lichts – Magician of Light, hg.

von Reinhold Mißelbeck, Köln, Heidelberg 1997,

S. 59

€ 5.000 – 7.000 $ 6,480 – 9,070


2054 R RUDOLF HOLTAPPEL (* 1923)

„Oberhausen Stadion Niederrhein ‘Schiedsrichter

Telefon’“. 1960

Silbergelatineabzug, 2009. 27,4 x 28,4 cm

(10 ¾ x 11 ⅛ in.). Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert (Aufnahme sowie Abzug) und

betitelt. Photographenstempel sowie Photographen-

bzw. Copyrightstempel, darin mit Bleistift

Archiv-Nr. [2058]

€ 700 – 900 $ 907 – 1,166

Grisebach 11/2012


2055 R FRANK HORVAT (* 1928)

„Paris, Gare Saint Lazare“. 1959

Archival Inkjet-Print, 2010. 51,3 x 34 cm

(59,3 x 42 cm) (20 ¼ x 13 ⅜ in.

(23 ⅜ x 16 ½ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit schwarzem Faserstift signiert, unten links

bezeichnet: „EAIJ“ und nummeriert. Rückseitig

mit Bleistift signiert, datiert und betitelt sowie

bezeichnet: „Frank Horvat - printed 2010 by

myself with Archival Inks and Paper“. Einer von

30 nummerierten Abzügen. [2050]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Frank Horvat, Paris-

Londres, Londres-Paris, 1952 –1962, Musée

Carnavalet, Paris 1997, Titel und S. 27

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890


2056 2057

2056 YOUSUF KARSH (1908 – 2002)

Joan Miró. 1965

Vintage. Silbergelatineabzug. 34 x 27 cm

(35,3 x 28,2 cm) (13 ⅜ x 10 ⅝ in.

(13 ⅞ x 11.0 ¾ in.)). Im Bild unten links mit

weißer Tusche signiert. Rückseitig mit Bleistift

beschriftet. [2001]

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890

Grisebach 11/2012

2057 R SEYDOU KEÏTA (1921 – 2001)

Frau mit weitem Kamisolkleid. 1956–1957

Silbergelatineabzug, 1997. 55,9 x 40 cm

(60,5 x 50,7 cm) (22 x 15 ¾ in. (23 ⅞ x 20 in.)).

Im Blattrand unten rechts mit schwarzem

Faserstift signiert, monogrammiert und datiert

(Aufnahme sowie Abzug). Rückseitig von

weiterer Hand mit Bleistift beziffert.

[2024] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Seydou Keïta, hg. von

André Magnin, Zürich 1997, S. 45

€ 3.000 – 5.000 $ 3,890 – 6,480


2058 R ANDRÉ KERTÉSZ (1894 – 1985)

Satiric Dancer. 1926

Späterer Silbergelatineabzug. 49,7 x 39,8 cm

(50,5 x 40,3 cm) (19 ⅝ x 15 ⅝ in.

(19 ⅞ x 15 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert und datiert. [2050]

Diese bekannte Aufnahme der Künstlerin Magda

Förstner als „Satiric Dancer“ ist 1926 in dem

Atelier des mit Kertész befreundeten ungarischen

Bildhauers István Beöthy entstanden,

dessen Arbeiten im Bildhintergrund zu sehen

sind.

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: André Kertész, Of Paris

and New York, New York 1985, S. 139

André Kertész in Paris, hg. von der Collection

Donations im Französischen Kulturministerium,

München, Paris, London, 1992, T. 31

André Kertész, His Life and Work, hg. von Pierre

Borhan, Boston, New York, London 1994,

S. 145

€ 6.000 – 8.000 $ 7,770 – 10,360


2059 R ANDRÉ KERTÉSZ (1894 – 1985)

Colette. 1930

Späterer Silbergelatineabzug. 27,2 x 34,7 cm

(27,8 x 35,2 cm) (10 ¾ x 13 ⅝ in.

(11 x 13 ½ in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert

und datiert. [2050]

Literatur und Abbildung: André Kertész, His Life

and Work, hg. von Pierre Borhan, Boston, New

York, London 1994, S. 163

€ 3.000 – 5.000 $ 3,890 – 6,480

Grisebach 11/2012


2060 R ANDRÉ KERTÉSZ (1894 – 1985)

„Têtes lumineuse(s) pour le theâtre de

Blatnère“. Um 1929

Vintage. Silbergelatineabzug. 16,7 x 18,5 cm

(6 ⅝ x 7 ¼ in.). Rückseitig mit Bleistift betitelt,

Photographenstempel: „André KERTÉSZ, 75

Bould. Montparnasse, PARIS 6e“ und Copyrightstempel,

sowie von weiterer Hand mit Bleistift

beschriftet: „Têtes lumineuses. Drame passionnel

théâtre de Marionnette Arc-e(n-Ciel) dirigé

par Blatner“ [sic]. Rechte Kante leicht unregelmäßig

beschnitten. Oberfläche mit leichten

Bereibungen. [2007]

Provenienz: Privatsammlung, USA

Die mit André Kertész befreundete russische

Künstlerin Marie Vassilieff (1884–1957), die wie

er in der Pariser Galerie „Au Sacre du Printemps“

ausstellte, schrieb das Stück „Têtes

lumineuses“ für das in Montparnasse ansässige

experimentelle Marionettentheater „Arc-en-

Ciel“ des Ungarn Géza Blattner (1893–1967).

Blattner, der seit 1929 ebenfalls zu Kertész’

engem Freundeskreis zählte, entwarf für seine

Inszenierungen avantgardistische Figuren und

entwickelte eine experimentelle Technik, die

Pantomime mit Grammophonmusik kombinierte.

Die Aufführungen erforderten unterschiedlichste

künstlerische Fertigkeiten und

Grisebach 11/2012

somit auch die Mitwirkung zahlreicher befreundeter

Künstler. Kertész avancierte schnell zum

‚Hausphotographen’ und dokumentierte die

Aufführungen und Feste des Theaters sowie die

Marionetten und Figuren Blattners. Dieser

beeindruckende und nahezu surrealistisch

anmutende Vintage Print ist Teil dieser Gruppe

von Aufnahmen. Das Theater „Arc-en-Ciel“

existierte von 1929 bis 1931 in Paris, von 1931

bis 1941 in Budapest. (Vgl.: André Kertész, hg.

von Michel Frizot und Annie-Laure Wanaverbecq,

Ostfildern 2010, S. 66 u. S. 323)

€ 12.000 – 15.000 $ 15,500 – 19,400


2061 R BARBARA KLEMM (* 1939)

„Alexanderplatz, Ost-Berlin“. 1970

Silbergelatineabzug, 2010. 27,7 x 38,3 cm

(30,5 x 40,3 cm) (10 ⅞ x 15 ⅛ in.

(12 x 15 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert (Aufnahme sowie Abzug) und betitelt,

sowie Photographen- bzw. Copyrightstempel.

[2029] Gerahmt.

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Barbara Klemm,

Unsere Jahre. Bilder aus Deutschland

1968 –1998, hg. von Christoph Stölzl,

Deutsches Historisches Museum Berlin,

München 1999, S. 88

€ 1.200 – 1.500 $ 1,550 – 1,940


2062 R BARBARA KLEMM (* 1939)

„Wolf Biermanns erstes Konzert, Köln“. 1976

Silbergelatineabzug, 1984. Agfa-Papier.

29,5 x 39,2 cm (30,6 x 40,2 cm)

(11 ⅝ x 15 ⅜ in. (12 x 15 ⅞ in.)). Rückseitig mit

Bleistift signiert, datiert, betitelt und bezeichnet:

„Vergrößerung von B. Klemm 1984“ sowie

Photographen- bzw. Copyrightstempel. [2035]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Barbara Klemm, Unsere

Jahre. Bilder aus Deutschland 1968–1998, hg.

von Christoph Stölzl, Deutsches Historisches

Museum Berlin, München 1999, S. 109

€ 1.200 – 1.500 $ 1,550 – 1,940


2063 R NIKOLAÏ KOSSIKOFF

(1898 – 1975)

Ohne Titel (Seehafen Gent, Belgien).

Um 1935 –1939

Vintage. Silbergelatineabzug. 23 x 15,8 cm

(23,8 x 17,9 cm) (9 x 6 ¼ in. (9 ⅜ x 7 in.)).

[2036]

Provenienz: Nachlaß Nikolaï Kossikoff

€ 400 – 600 $ 518 – 777

Grisebach 11/2012


2064 R NIKOLAÏ KOSSIKOFF

(1898 – 1975)

Ohne Titel (Autotransport, Belgien).

Um 1935 – 1939

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Brovira-

Papier. 17 x 23,4 cm (17,2 x 23,6 cm)

(6 ¾ x 9 ¼ in. (6 ¾ x 9 ¼ in.)). Im Bild unten

rechts mit weißer Tusche signiert. Rückseitig

Ziffernstempel, mit blauem Farbstift beschriftet

sowie mit schwarzer Tinte beziffert. [2036]

Provenienz: Nachlaß Nikolaï Kossikoff

€ 400 – 600 $ 518 – 777

2064

2065

Grisebach 11/2012

2065 GERMAINE KRULL (1897 – 1985)

Paris, hinter der Oper. 1920er Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug. 15,5 x 21,8 cm

(6 ⅛ x 8 ⅝ in.). Rückseitig Photographen- bzw.

Copyrightstempel: „COPYRIGHT BY Germaine

KRULL PARIS“ sowie zwei weitere Stempel. Von

verschiedenen Händen mit Bleistift, blauer und

schwarzer Tinte und rotem Farbstift beschriftet

sowie mit schwarzer Tinte beziffert. Mit

Gebrauchsspuren. [2008]

€ 1.200 – 1.600 $ 1,550 – 2,070


2066 R BERNARD LARSSON (* 1939)

Tod des Studenten Benno Ohnesorg, Krumme

Straße in Berlin-Charlottenburg, 2. Juni 1967.

1967

Späterer Silbergelatineabzug. 29,6 x 39,3 cm

(34,4 x 40,2 cm) (11 ⅝ x 15 ½ in.

(13 ½ x 15 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert sowie Photographen- bzw. Copyrightstempel.

[2035]

Literatur und Abbildung: Bernard Larsson,

Berlin, Hauptstadt der Republik, Fotografien aus

2066

2067

einer geteilten Stadt 1961–1968, Steidl,

Göttingen 1998, S. 277

€ 800 – 1.200 $ 1,036 – 1,550

2067 R ROBERT LEBECK (* 1929)

„Romy Schneider in Berlin“. 1976

Späterer Silbergelatineabzug. 24,7 x 36,5 cm

(30,3 x 40,3 cm) (9 ¾ x 14 ⅜ in. (11 ⅞ x

15 ⅞ in.)). Rückseitig mit schwarzem Faserstift

Grisebach 11/2012

signiert, datiert, betitelt und Copyrightvermerk

sowie Photographenstempel. [2023]

Literatur und Abbildung: Robert Lebeck, Die

Portraits, Göttingen 1995, unpaginiert

Robert Lebeck, Vis-à-Vis, hg. von Tete Böttger,

Steidl/Arkana, Göttingen 1999, S. 244

Robert Lebeck, Fotoreporter, hg. von Gisela

Kayser und Cordula Lebeck, Steidl, Göttingen

2008, S. 226

€ 800 – 1.200 $ 1,036 – 1,550


2068 R ROBERT LEBECK (* 1929)

„Jackie Kennedy und ihre Schwester am Sarg

von Robert Kennedy, New York“. 1968

Späterer Silbergelatineabzug. 36,5 x 24,5 cm

(40,5 x 29,7 cm) (14 ⅜ x 9 ⅝ in.

(16 x 11 ¾ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert, datiert, betitelt und

Copyrightvermerk sowie Photographenstempel,

von weiterer Hand mit Bleistift beziffert.

[2023]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Robert Lebeck, Die

Portraits, Göttingen 1995, unpaginiert

Robert Lebeck, Vis-à-Vis, hg. von Tete Böttger,

Steidl/Arkana, Göttingen 1999, S. 174

Robert Lebeck, Fotoreporter, hg. von Gisela

Kayser und Cordula Lebeck, Steidl, Göttingen

2008, Titel und S. 166

€ 800 – 1.200 $ 1,036 – 1,550


2069 R ARTHUR LEIPZIG (* 1918)

Ohne Titel (Brooklyn Bridge). 1946

Späterer Silbergelatineabzug. 38 x 37,5 cm

(50,5 x 40,3 cm) (15 x 14 ¾ in. (19 ⅞ x

15 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert sowie

Photographen- bzw. Copyrightstempel und

weiterer Copyrightstempel. Unter Passepartout

auf Originalkarton montiert, darauf rückseitig

mit schwarzem Farbstift datiert, Photographen-

bzw. Copyrightstempel, zwei weitere Copyrightstempel

sowie von ver schiedenen Händen mit

Bleistift beziffert. Im Blattrand oben und unten

je minimale Spuren von Kleberesten. [2041]

2069

2070

Literatur und Abbildung: Sylvia Böhmer, Arthur

Leipzig, Next Stop New York, München, Berlin,

London, New York 2008, S. 51

€ 1.200 – 1.800 $ 1,550 – 2,330

2070 R ARTHUR LEIPZIG (* 1918)

Ohne Titel (East River Jumpers). 1948

Silbergelatineabzug, 1996. 36,4 x 48,9 cm

(40,3 x 50,3 cm) (14 ⅜ x 19 ¼ in.

Grisebach 11/2012

(15 ⅞ x 19 ¾ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert sowie Photographen- bzw. Copyrightstempel,

darin mit Bleistift datiert (Aufnahme

sowie Abzug) und weiterer Copyrightstempel.

Von weiteren Händen mit Bleistift beschriftet

und beziffert. [2041]

Literatur und Abbildung: Sylvia Böhmer, Arthur

Leipzig, Next Stop New York, München, Berlin,

London, New York 2008, S. 45 (Variation)

€ 1.200 – 1.800 $ 1,550 – 2,330


2071 R SAUL LEITER (* 1923)

Lanesville. 1958

Späterer C-Print. 34,2 x 22,7 cm

(35,4 x 27,8 cm) (13 ½ x 8 ⅞ in.

(13 ⅞ x 11 in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert. [2055]

Literatur und Abbildung: Saul Leiter, Early

Colour, Steidl, Göttingen 2011, unpaginiert

(Variation)

€ 2.500 – 3.500 $ 3,240 – 4,530

Grisebach 11/2012


2072 R THOMAS LÜTTGE (* 1941)

„Trapani“. 1965

Späterer Silbergelatineabzug. 26 x 35,2 cm

(30,2 x 40,2 cm) (10 ¼ x 13 ⅞ in.

(11 ⅞ x 15 ⅞ in.)). Prägestempel des Photographen

im rechten Blattrand. Rückseitig mit

Bleistift signiert, datiert, betitelt, bezeichnet und

beziffert sowie Photographen- bzw. Copyrightstempel.

[2042]

Literatur und Abbildung: Czlowiek/Der Mensch,

Fotografien des Künstlers Thomas Lüttge,

München 2011, S. 9

€ 500 – 700 $ 648 – 907

Grisebach 11/2012


2073 R O. WINSTON LINK (1914 – 2001)

Hot Shot, Eastbound, Iaeger, West Virgina.

1956

Silbergelatineabzug, 1987. 39,3 x 49,2 cm

(40,6 x 50,6 cm) (15 ½ x 19 ⅜ in.

(16 x 19 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert (Datum des Abzugs) und bezeichnet.

Photographen- bzw. Copyright- und Datumsstempel

sowie weiterer Stempel, darin mit

schwarzem Kugelschreiber beziffert. Von

weiterer Hand mit Bleistift beziffert. [2037]

€ 5.500 – 7.500 $ 7,120 – 9,720

Grisebach 11/2012


(Abb. in Originalgröße)

2074 HERBERT LIST (1903 – 1975)

Ohne Titel. 1930er Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug. 12,2 x 13,1 cm

(4 ¾ x 5 ⅛ in.). Auf Karton aufgezogen, darauf

rückseitig Nachlaßstempel: „HERBERT LIST

ESTATE, VINTAGE PRINT“, darin mit schwarzem

Faserstift von Max Scheler signiert. Von

weiteren Händen mit Bleistift beziffert. [2004]

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590

Grisebach 11/2012


2075 HERBERT LIST (1903 – 1975)

Ohne Titel (Flasche und Windlicht, Phaleron).

1952

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Brovira-

Papier. 28,1 x 22,7 cm (11 ⅛ x 8 ⅞ in.).

Rückseitig Photographenstempel. [2025]

Provenienz: Von Herbert List an den derzeitigen

Besitzer

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Herbert List, Die

Monographie, hg. von Max Scheler und Matthias

Harder, München 2000, S. 38 (Variation)

€ 2.500 – 3.500 $ 3,240 – 4,530


2076

2076 MAN RAY (d.i. Emmanuel Rudnitzky)

(1890 – 1976)

Ohne Titel (Modeaufnahme). 1930er Jahre

Silbergelatineabzug, 1970 von Pierre Gassmann.

28,8 x 22,4 cm (29,8 x 23,8 cm)

(11 ⅜ x 8 ⅞ in. (11 ¾ x 9 ⅜ in.)). Rückseitig

Photographenstempel: „MAN RAY PARIS“,

Stempel: „TIRAGE ORIGINAL REALISÉ PAR

PIERRE GASSMANN“ sowie Stempel der

A.D.A.G.P., Paris. Von Pierre Gassmann mit

Bleistift signiert und datiert (Datum des

Abzugs), von weiteren Händen mit Bleistift

beschriftet und beziffert. [2001]

Provenienz: Galerie Camera Work, Berlin, 1999

an Privatsammlung, Deutschland

Die Photographie zeigt vermutlich Consuelo de

Saint-Exupéry, die Man Ray in den 1930er

Jahren mehrfach, auch für Modeaufnahmen,

portraitierte.

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590

2077 MAN RAY (d.i. Emmanuel Rudnitzky)

(1890 – 1976)

Ohne Titel (Modeaufnahme), Solarisation.

1930

Silbergelatineabzug, 1970 von Pierre Gassmann.

31,7 x 25,9 cm (38,6 x 27,5 cm)

Grisebach 11/2012

2077

(12 ½ x 10 ¼ in. (15 ¼ x 10 ⅞ in.)). Rückseitig

Photographenstempel: „MAN RAY PARIS“,

Stempel: „Tirage réalisé à partir du négatif

original par Pierre Gassmann en...“, darin mit

Bleistift Datum des Abzugs, sowie Copyrightstempel

der A.D.A.G.P., Paris. Von weiterer

Hand mit Bleistift beschriftet. [2001]

Provenienz: Galerie Camera Work, Berlin, 1999

an Privatsammlung, Deutschland

Für freundliche Hinweise danken wir Pierre-Yves

Butzbach, Telimage - Paris, Photoarchiv des Man

Ray Trust.

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590


2078

2078 HERBERT MATTER (1907 – 1984)

Skulptur im Atelier von Alberto Giacometti,

Rue Hippolyte-Maindron, Paris. Um 1960

Späterer Silbergelatineabzug. 43,5 x 40 cm

(50,5 x 40,7 cm) (16 ¾ x 15 ¾ in.

(19 ⅞ x 16 in.)). Unten rechts im schwarzen

Blattrand einbelichtete Neg.-Nr.: „262“. Vereinzelt

feine Haarrisse. [2052]

Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers an

den derzeitigen Besitzer

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

Grisebach 11/2012

2079

2079 HERBERT MATTER (1907 – 1984)

Skulpturen im Atelier von Alberto Giacometti,

Rue Hippolyte-Maindron, Paris. Um 1960

Späterer Silbergelatineabzug. 43,2 x 39,9 cm

(50,5 x 40,6 cm) (17 x 15 ¾ in. (19 ⅞ x 16 in.)).

Unten rechts im schwarzen Blattrand einbelichtete

Neg.-Nr.: „282“. Vereinzelt feine Haarrisse.

[2052]

Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers an

den derzeitigen Besitzer

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2080 CHARLOTTE MARCH

(1930 – 2005)

„Hirokko, Mode Paris (Pierre Cardin)“. 1963

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Papier.

38,9 x 29,8 cm (15 ⅜ x 11 ¾ in.). Rückseitig

mit blauem Faserstift signiert und mit Bleistift

datiert, betitelt und bezeichnet: „Vintage“ sowie

zwei Photographenstempel. Mit leichten

Gebrauchsspuren. [2052]

Die Japanerin Hiroko Matsumoto (1936 – 2003)

war in den 1960er Jahren das Top-Model des

2080 2081

französischen Mode-Designers Pierre Cardin. In

der Welt der Haute Couture war sie als „Miss

Hiroko“ und als erstes japanisches Model, das

für eine französische Modemarke warb,

bekannt.

€ 500 – 700 $ 648 – 907

Grisebach 11/2012

2081 CHARLOTTE MARCH

(1930 – 2005)

Donyale im Pelz. 1966

Späterer Silbergelatineabzug. 29 x 28,8 cm

(40,4 x 30,5 cm) (11 ⅜ x 11 ⅜ in.

(15 ⅞ x 12 in.)). Rückseitig Aufkleber mit

Photographenstempel. [2052]

€ 500 – 700 $ 648 – 907


2082 JIM MARSHALL (1936 – 2010)

„JANIS“, Winterland, San Francisco. 1968

Silbergelatineabzug, 1998. 29 x 42,9 cm

(40,5 x 50,4 cm) (11 ⅜ x 16 ⅞ in.

(16 x 19 ⅞ in.)). Im Blattrand unten rechts mit

schwarzem Faserstift signiert und datiert

(Datum des Abzugs), unten links betitelt und

datiert (Datum der Aufnahme). Rückseitig

Photographen- bzw. Copyrightstempel sowie

von weiterer Hand mit Bleistift beziffert. [2001]

Provenienz: A Gallery for Fine Photography, New

Orleans, 1998 an Privatsammlung, Deutschland

2082

2083

Dieses Portrait Janis Joplins entstand backstage

in der Konzerthalle „Winterland“. Jim Marshall

erinnert sich daran, Janis Joplin diese Aufnahme

gezeigt zu haben, ihre Reaktion darauf lautete:

„Jim, so ist das Leben manchmal – lausig.“ (zit.

nach: Op. cit., S. 36)

Literatur und Abbildung: Not Fade Away, Die

Rock’n’Roll-Fotografien von Jim Marshall, hg.

von David Fahey, Zürich 1997, S. 36

€ 600 – 800 $ 777 – 1,036

Grisebach 11/2012

2083 WILL MCBRIDE (* 1931)

„Hairdarsteller / Pappkartons, München“.

1968

Späterer Silbergelatineabzug. Agfa-Papier.

38,5 x 55 cm (50,7 x 60,5 cm) (15 ⅛ x 21 ⅝ in.

(20 x 23 ⅞ in.)). Rückseitig mit blauem Kugelschreiber

signiert, datiert, betitelt und nummeriert.

Einer von 30 nummerierten Abzügen. Mit

leichten Gebrauchsspuren. [2001]

Provenienz: Galerie argus fotokunst, Berlin, an

Privatsammlung, Deutschland

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590


2084 R WILL MCBRIDE (* 1931)

„Ostberlin – Bahnhof Friedrichstr.“. Um 1957

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Brovira-

Papier. 26 x 39 cm (10 ¼ x 15 ⅜ in.). Rückseitig

mit Bleistift signiert, datiert und betitelt.

Agenturstempel und Sammlungsstempel, darin

mit Bleistift beziffert, sowie Agenturetikett mit

maschinenschriftlichen Werkangaben. Von

weiteren Händen mit Bleistift beschriftet und

beziffert. Mit leichten Gebrauchsspuren. [2035]

Literatur und Abbildung: Will McBride, 40 Jahre

Fotografie, hg. von Peter Weiermair, Schaffhausen

1992, S. 24

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590

Grisebach 11/2012


2085 R MARTIN MUNKÁCSI

(d.i. Márton Memelstein) (1896 – 1963)

„Paris“. Um 1927

Früher Silbergelatineabzug, vermutlich 1930er–

1940er Jahre. 32,4 x 23,5 cm (12 ¾ x 9 ¼ in.).

Rückseitig zwei Photographenstempel: „PHOTO-

GRAPH BY MARTIN MUNKÁCSI, 5 PROSPECT

PLACE, NEW YORK CITY, MURRAY HILL 4-2443“

sowie von Joan Munkácsi mit Bleistift signiert,

datiert und betitelt. Von weiteren Händen mit

Grisebach 11/2012

Bleistift beschriftet und beziffert. Mit linienförmiger

Druckspur im mittleren Bildbereich.

[2010]

Provenienz: Ehemals Nachlaß Martin Munkácsi

€ 8.000 – 12.000 $ 10,360 – 15,500


2086 R ARNOLD NEWMAN (1918 – 2006)

Alberto Giacometti, Paris. 1954

Vintage. Silbergelatineabzug. 24,6 x 19,6 cm

(25,2 x 20,2 cm) (9 ⅝ x 7 ¾ in. (9 ⅞ x 8 in.)).

Rückseitig mit Bleistift signiert und bezeichnet:

„Home“ sowie „VP“. Von weiterer Hand mit

Bleistift beschriftet. [2010]

Literatur und Abbildung: Arnold Newman, Artists

– Portraits from our Decades, London 1980,

Abb. 55 (Variation)

€ 6.000 – 8.000 $ 7,770 – 10,360

Grisebach 11/2012


2087 IRVING PENN (1917 – 2009)

„Still Life with Grape and Moth, N.Y.“. 1976

Vintage. Silbergelatineabzug, 1977.

23,1 x 34,4 cm (9 ⅛ x 13 ½ in.). Auf Originalkarton

aufgezogen, darauf rückseitig mit

schwarzem Faserstift signiert, datiert, betitelt,

bezeichnet: „Print made near to date of photograph.“

und monogrammiert sowie beziffert:

„15158“. Photographenstempel und Photographen-

bzw. Copyrightstempel, darin mit schwarzem

Faserstift datiert (Datum des Abzugs) und

bezeichnet, sowie Stempel: „SIGNED, SILVER

PRINTS OF THIS NEGATIVE NOT EXCEEDING...“,

darin mit schwarzem Faserstift beziffert: „5“.

Grisebach 11/2012

Von weiterer Hand mit Bleistift beschriftet.

Einer von 5 nicht nummerierten Abzügen.

[2056] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Irving Penn, Passage,

Ein Lebenswerk, München, Paris, London 1991,

S. 221

Irving Penn, Still Life, München 2001, unpaginiert

(dort mit Zusatz: „advertising for Vivitar,

August 10, 1976“)

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2088 R EVELYN RICHTER (* 1930)

„Straßenbahn DDR“. Um 1972

Späterer Silbergelatineabzug. 20,3 x 30,3 cm

(28,3 x 37,7 cm) (8 x 11 ⅞ in.

(11 ⅛ x 14 ⅞ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit schwarzer Tinte signiert, unten links datiert

und betitelt. Rückseitig mit Bleistift bezeichnet:

„Abzug 91/ III“. Am oberen Blattrand mit

Klebestreifen unter Passepartout auf Karton

montiert. [2029] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Evelyn Richter - Rückblick,

Konzepte, Fragmente, Museum der

bildenden Künste, Leipzig 2005, S. 113

€ 1.800 – 2.200 $ 2,330 – 2,850

Grisebach 11/2012


2089 R EVELYN RICHTER (* 1930)

„Berlin“. Um 1975

Früher Silbergelatineabzug. 19,4 x 29,7 cm

(30 x 38,7 cm) (7 ⅝ x 11 ¾ in.

(11 ¾ x 15 ¼ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit schwarzem Faserstift signiert, unten links

datiert und betitelt. Rückseitig Photographen-

bzw. Copyrightstempel: „COPYRIGHT EVELYN

RICHTER VBK VDJ, ... Evelyn Richter, 7010

Leipzig“ sowie von weiterer Hand mit Bleistift

beschriftet. [2029] Gerahmt.

€ 1.800 – 2.200 $ 2,330 – 2,850

Grisebach 11/2012


2090 R ALBERT RENGER-PATZSCH

(1897 – 1966)

Ohne Titel (Cottonmaschine, Strumpfwirk–

maschine, Schubert & Salzer, Ingolstadt).

1950er Jahre

Vintage oder früher Silbergelatineabzug.

Agfa-Brovira-Papier. 16,5 x 22,2 cm

(6 ½ x 8 ¾ in.). Rückseitig mit Bleistift Archiv-Nr.

sowie Photographenstempel: „Renger-Patzsch“,

Stempel: „Ingolstadt“ sowie weiterer Stempel.

Von weiterer Hand mit Bleistift Archiv-Nr.

[2024] Gerahmt.

Grisebach 11/2012

Provenienz: 22.11.1996, Christie’s London, Lot

295, an den derzeitigen Besitzer

Literatur und Abbildung: Albert Renger-Patzsch,

Späte Industriephotographie, hg. von Marianne

Bieger, Florian Hufnagl und Reinhold Mißelbeck,

Köln 1993, S. 98

€ 1.200 – 1.800 $ 1,550 – 2,330


2091 R JAROSLAV RÖSSLER

(1902 – 1990)

Ohne Titel. 1930er Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug.

19 x 18,2 cm (23,7 x 18,2 cm) (7 ½ x 7 ⅛ in.

(9 ⅜ x 7 ⅛ in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert

und Photographenstempel: „JAROSLAV

RÖSSLER, PRAHA 3, KONEVOVA 181“ sowie

mit Bleistift und blauem Faserstift beziffert.

[2007]

Provenienz: Privatsammlung, USA

Der Photograph Jaroslav Rössler zählt zu den

bekanntesten Vertretern der tschechischen

Avantgarde. Er begann im Alter von 15 Jahren

eine Lehre bei František Drtikol in Prag, die er

1921 abschloß. Im Anschluß an seine Ausbildung

war Rössler bis 1925 weiterhin für Drtikol

tätig, 1924 nahm er erstmalig am 19. Salon der

„Société Française de la Photographie“ in Paris

teil. Ab1925 ließ sich Rössler in Paris nieder und

arbeitete dort u.a. als Werbephotograph für das

Grisebach 11/2012

Studio von Lucien Lorelle. 1935 kehrte er nach

Prag zurück und eröffnete gemeinsam mit

seiner Frau ein eigenes Photo-Studio, das sie bis

1951 betrieben. Jaroslav Rösslers wichtigste,

unter dem Einfluß vom Konstruktivismus und

Neuem Sehen realisierte Arbeiten sind hauptsächlich

außerhalb seiner beruflichen Tätigkeiten

entstanden.

€ 7.000 – 9.000 $ 9,070 – 11,660


2092 R ALEXANDER RODCHENKO

(1891 – 1956)

„Museum Series Portfolio Number 2:

Portraits“. 1924–1937

28 Silbergelatineabzüge, 1997 von Alexander

Lavrentiev und Yuri Plaksin. Von 15,4 x 22,5 cm

bis 24,4 x 18,4 cm (From 6 ⅛ x 8 ⅞ in. to

9 ⅝ x 7 ¼ in.). Je auf Karton aufgezogen, darauf

je rückseitig Editionsaufkleber, darin je mit

schwarzer Tinte Exemplar-Nr. und Tafel-Nr.

Zusammen in schwarzer Lederkassette mit

eingeprägtem Photographennamen, die vordere

Deckelinnenseite mit Portrait Alexander

Rodchenkos von Eliezar Langman, 1929, die

hintere Deckelinnenseite mit Rodchenkos

Signatur, jeweils in Siebdruck. Titelblatt mit

eingeprägtem Photographennamen, Liste der

Tafeln und Angaben zur Edition. Eines von 30 +

5 Exemplaren, hg. von Rodchenko/Stepanova

Archives, Moscow und Howard Schickler Fine

Art, New York 1997. [2014]

Nr. 1 The Poet Vladimir Mayakovsky, 1924

Nr. 2 Lily Brik, 1924

Nr. 3 The Painter Alexander Shevchenko, 1924

Nr. 4 Artist and Architect Alexander Vesnin,

1924

Nr. 5 Artist, Producer and Publisher Alexei

Gan, 1924

Nr. 6 Artist and Designer Liubov Popova, 1924

Nr. 7 The Critic Osip Brik, 1924

Nr. 8 Actor and Producer Vitaly

Zhemuchuzhny, 1924

Nr. 9 Yevgenia Zhemuchuzhnaya, 1924

Nr. 10 The Sculptor Anton Lavinsky, 1924

Nr. 11 The Writer Elsa Triolet (Sister of Lily Brik),

1924

Nr. 12 Documentary Film-Maker Esther Schub,

1924

Nr. 13 The Worker’s Faculty Student, 1924

Nr. 14 Varvara Stepanova, 1925

Nr. 15 In the Workshop of Rodchenko and

Stepanova, 1925

Nr. 16 The Film-Maker Lev Kuleshov, 1927

Nr. 17 The Poet Nikolai Aseev, 1927

Nr. 18 Vkhutemas Student Ivan Morozov, 1927

Nr. 19 Varvara Stepanova, 1928

Grisebach 11/2012

Nr. 20 The Artist’s Mother at the Table, 1928

Nr. 21 Poet and Writer Sergei Tretyakov, 1928

Nr. 22 Driver, 1929

Nr. 23 Pioneer Girl, 1930

Nr. 24 Actress Julia Solntseva, Producer

Alexander Dovzhenko, and Poet-Futurist

Alexei Kruchenykh, 1930

Nr. 25 Professor Boris Schvetsov, 1930

Nr. 26 Photo-Reporter Vadim Kovrigin at the

Moscow-Volga Canal, 1934

Nr. 27 Photojournalist Georgy Petrusov, 1934

Nr. 28 Field Flowers, 1937

Literatur und Abbildung: Alexander Lavrentiev,

Alexander Rodchenko, Photography 1924–

1954, Köln 1995, Abb. 61, 68, 70, 71, 85, 87,

89, 93, 96, 97, 100 (Ausschnitt), 102, 104, 105,

107, 108, 111, 112, 113 (Farbabbildung), 119,

125, 130, 136, 195, 221

Sämtliche Abbildungen unter:

www.villa-grisebach.de

€ 20.000 – 25.000 $ 25,900 – 32,400


Grisebach 11/2012


2093 R JULIUS SHULMAN (1910 – 2009)

„Pierre Koenig CSH # 22“ (Case Study House

# 22). 1960

Silbergelatineabzug, 1990er Jahre.

50,3 x 40,2 cm (19 ¾ x 15 ⅞ in.). Auf Kapaplatte

aufgezogen, diese auf schwarzen Karton

montiert. Im Bild unten rechts mit weißer

Tusche signiert und datiert, unten links betitelt.

[2015]

Provenienz: Von Julius Shulman 1999 an den

derzeitigen Besitzer

Für die Zeitschrift „Arts & Architecture“ dokumentierte

Julius Shulman das umfangreiche

Case Study House-Programm. Dafür wurden in

23 Jahren insgesamt 26 Gebäude realisiert. Den

Großteil von ihnen setzte Shulman in seinem

charakteristischen Stil höchst effektiv in Szene.

Zu den bekanntesten Aufnahmen zählt das

„Case Study House # 22“ von Pierre Koenig

(1925 – 2004). Diese Aufnahme geht weit über

die bloße Dokumentation eines Gebäudes

hinaus: sie spiegelt das Bild einer Gesellschaft,

die stellvertretend für das moderne Kalifornien

steht. Shulman erhielt dafür 1960 den ersten

Preis des nationalen Wettbewerbs des American

Institute of Architects.

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Joseph Rosa,

A Constructed View, The Architectural Photography

of Julius Shulman, New York 1994, Titel

u. S. 55, Abb. 26

Julius Shulman, Photographing Architecture and

Interiors, Los Angeles 2000, S. 82

Cool and Hot - Fotografien von Julius Shulman

und Julius Shulman/Jürgen Nogai, hg. von

Alfried Wieczorek und Thomas Schirmböck,

Mannheim 2010, S. 90

€ 3.000 – 4.000 $ 3,890 – 5,180


2094 R AARON SISKIND (1903 – 1991)

„Gloucester 1H“. 1944

Späterer Silbergelatineabzug. Agfa-Papier.

45,4 x 37 cm (50,4 x 40,4 cm) (17 ⅞ x 14 ⅝ in.

(19 ⅞ x 15 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert, betitelt und bezeichnet, von

weiterer Hand mit Bleistift beziffert. [2020]

€ 3.500 – 4.500 $ 4,530 – 5,830

Grisebach 11/2012


2095 R AARON SISKIND (1903 – 1991)

Ohne Titel. Datum unbekannt

Silbergelatineabzug, vor 1960. 12 x 11,7 cm

(17,2 x 11,7 cm) (4 ¾ x 4 ⅝ in. (6 ¾ x 4 ⅝ in.)).

Auf Karton aufgezogen. Im unteren Blattrand mit

schwarzer Tinte von Aaron Siskind bezeichnet:

„Christmas, 1960. Greetings! - Aaron“. Mit

Nadellöchern in den Ecken und leichten

Gebrauchsspuren. [2020]

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890

Grisebach 11/2012


2096 OTTO STEINERT (1915 – 1978)

Fußgänger vor Karren (Studie zum

„Ein-Fuß-Gänger“). Um 1950

Vintage. Silbergelatineabzug. 40,7 x 29,5 cm

(16 x 11 ⅝ in.). Rückseitig Nachlaßstempel,

darin mit Bleistift von Stefan Steinert signiert.

Von weiteren Händen mit Bleistift beziffert.

Einer von 3 bekannten existierenden Abzügen,

wovon ein Abzug in der Sammlung des Museum

Folkwang, Essen, ein weiterer Abzug in Privatbesitz.

[2006]

Provenienz: Nachlaß Otto Steinert, Essen

Ende der 1940er Jahre setzte sich Otto Steinert

mit der Bewegungsphotographie auseinander,

mit der auch zahlreiche seiner Zeitgenossen

experimentierten. Das Photo „Ein-Fuß-Gänger“

von 1950 gehört zu Steinerts bekanntesten

Motiven und ist in diesem Zusammenhang

entstanden. Statik und Dynamik stehen sich in

der Aufnahme in Form von bewegten und

verwischten sowie feststehenden und klaren

Motivanteilen gegenüber. Die teilweise Auflösung

der Person in der Bewegung, bei der nur

das Standbein klar erkennbar bleibt, wurde

durch eine Langzeitbelichtung möglich. Steinert

führte die feststehenden und bewegten

Grisebach 11/2012

Momente in einer Figur zusammen, um den

Eindruck einer sich mehrere Augenblicke lang

abspielenden Bewegung darzustellen. Im

Negativ-Nachlaß Otto Steinerts existieren

mehrere Studien zum „Ein-Fuß-Gänger“, die sich

im Verwischungsgrad sowie der Wahl der

Aufnahmeperspektive unterscheiden. Diese

außergewöhnliche Aufnahme eines Passanten

vor einem Holzkarren liegt als seltener Vintage-

Abzug vor. (Vgl.: Der Fotograf Otto Steinert, hg.

von Ute Eskildsen, Museum Folkwang Essen,

Steidl, Göttingen 1999, S. 123 ff.)

€ 20.000 – 25.000 $ 25,900 – 32,400


2097 R EDWARD STEICHEN (1879 – 1973)

Thomas Mann, New York. 1934

Silbergelatineabzug, vor 1959. 23,8 x 18,8 cm

(9 ⅜ x 7 ⅜ in.). Auf Presspappe aufgezogen,

darauf rückseitig mit schwarzem Faserstift

beschriftet: „Edward Steichen“, sowie mit

Bleistift beziffert. Mit von Hand aufgetragener

farbiger Wischretusche im oberen linken

Bildbereich sowie leichten Gebrauchsspuren.

[2024]

Provenienz: 22.11.1996, Christie’s London, Lot

218 (dort mit Provenienzangabe: Steichen

donated it to the present owner when he worked

on the organization of the exhibition „Das

menschliche Antlitz Europas“), an den derzeitigen

Besitzer

Die Ausstellung „Das menschliche Antlitz

Euro pas“ wurde 1959 von Dr. Tas Toth als

europäisches Gegenstück zu der 1955 im

MoMA gezeigten Schau „The Family of Man“

konzipiert. Erst als deren Organisator Edward

Steichen Toth sein Wohlwollen signalisiert und

ihm dieses in den USA entstandene Portrait

Thomas Manns für die Ausstellung zur Verfügung

gestellt hatte, erklärten sich einige

namhaf te Photographen zur Teilnahme an der

Gruppenausstellung „weltberühmter und

Grisebach 11/2012

unbekannter Fotografen“ bereit. Die Ausstellung

zeigte insgesamt 530 Arbeiten von bereits

bekannten Größen wie Cartier-Bresson, Boubat,

Brassai, Capa und Doisneau als auch von noch

unbekannten Namen.

Literatur und Abbildung: Das menschliche

Antlitz Europas, Internationale Fotoausstellung,

hg. von Tas Toth, München 1959, unpaginiert

Edward Steichen, Ein Leben für die Fotografie /

A life in Photography, hg. von Edward Steichen

unter Mitwirkung des Museum of Modern Art,

Wien und Düsseldorf 1965, Abb. 172

€ 1.500 – 2.500 $ 1,940 – 3,240


2098 2099

2098 BERT STERN (* 1929)

Marilyn Monroe, aus „The Last Sitting“. 1962

C-Print, 1978. Kodak-Papier. 48 x 48 cm

(60,7 x 50,5 cm) (18 ⅞ x 18 ⅞ in.

(23 ⅞ x 19 ⅞ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit schwarzem Faserstift signiert, unten links

bezeichnet: „AP“ und nummeriert. Eines von 20

nummerierten Artist Proof Exemplaren einer

Auflage von 250 + 20 A.P. + 20 Publisher’s

Proof-Abzügen der Edition des Shorewood

Atelier for Combine Books, New York 1978.

Blatt stark vergilbt und mit Farbveränderungen.

[2030] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Bert Stern, Marilyn

Monroe, The Complete Last Sitting, München

1992, S. 34

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

Grisebach 11/2012

2099 BERT STERN (* 1929)

Marilyn Monroe, aus „The Last Sitting“. 1962

C-Print, 1978. Kodak-Papier. 47,7 x 48 cm

(60,8 x 50,5 cm) (18 ¾ x 18 ⅞ in.

(23 ⅞ x 19 ⅞ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit schwarzem Faserstift signiert, unten links

bezeichnet: „AP“ und nummeriert. Eines von 20

nummerierten Artist Proof Exemplaren einer

Auflage von 250 + 20 A.P. + 20 Publisher’s

Proof-Abzügen der Edition des Shorewood

Atelier for Combine Books, New York 1978.

Blatt stark vergilbt und mit Farbveränderungen.

[2030] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Bert Stern, Marilyn

Monroe, The Complete Last Sitting, München

1992, S. 66

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2100 R LOUIS STETTNER (* 1922)

„Penn Station“. Um 1958

Vintage. Silbergelatineabzug. 33,7 x 22,6 cm

(13 ¼ x 8 ⅞ in.). Rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert und betitelt. Von weiteren Händen mit

Bleistift beziffert. Mit schwachen Wischspuren.

[2037]

€ 2.500 – 3.500 $ 3,240 – 4,530

Grisebach 11/2012


2101 R LOUIS STETTNER (* 1922)

„Penn Station“. Um 1958

Vintage. Silbergelatineabzug. 34,4 x 23 cm

(13 ½ x 9 in.). Rückseitig mit Bleistift signiert

und betitelt sowie Photographenstempel. Von

weiteren Händen mit Bleistift beziffert. [2037]

€ 2.500 – 3.500 $ 3,240 – 4,530

Grisebach 11/2012


2102 R SASHA UND CAMI STONE

(1895–1940 / 1898–1974)

„Berlin – Verkehr. Potsdamerplatz“. 1928–1929

Vintage. Silbergelatine-Kontaktabzug.

7,9 x 11,6 cm (3 ⅛ x 4 ⅝ in.). Rückseitig

Photographen- bzw. Copyrightstempel: „CAMI

STONE, Berlin“, darin mit Bleistift Archiv-Nr.,

Stempel nachträglich mit roter Tinte ausgestrichen,

sowie weiterer Photographen- bzw.

Copyrightstempel: „STONE, Bruxelles, 18, rue

de Naples“ und weiterer Stempel. Mit roter Tinte

Archiv-Nr.: „9493“ und bezeichnet: „BER POT

VER.V“. Mit Bleistift betitelt. [2036]

€ 700 – 900 $ 907 – 1,166

2102 (Abb. in Originalgröße)

2103 (Abb. in Originalgröße)

Grisebach 11/2012

2103 R SASHA UND CAMI STONE

(1895–1940 / 1898–1974)

„Berlin – Verkehr“. 1928-1929

Vintage. Silbergelatine-Kontaktabzug.

8 x 11,4 cm (3 ⅛ x 4 ½ in.). Rückseitig Photographenstempel:

„ATELIER STONE BERLIN W.“,

mit Berliner Adressangabe in Bleistift. Stempel

sowie Adressangabe zum Teil nachträglich mit

Bleistift ausgestrichen und bezeichnet: „Studio“

sowie „18, rue de Naples Brux.“ Mit Bleistift und

roter Tinte Archiv-Nr.: „7228“ sowie mit roter

Tinte bezeichnet: „BER LEI VER“. Mit Bleistift

betitelt. [2036]

€ 700 – 900 $ 907 – 1,166


2104 R JOSEF SUDEK (1896 – 1976)

Steinerner Traum, aus dem Zyklus

„Erinnerungen“. 1953

Vintage oder früher Silbergelatine-Kontaktabzug.

12,5 x 17,4 cm (17,1 x 21,3 cm)

(4 ⅞ x 6 ⅞ in. (6 ¾ x 8 ⅜ in.)). Im Blattrand

unten rechts mit Bleistift signiert und datiert.

Rückseitig mit Bleistift datiert und in tschechischer

Schrift bezeichnet, sowie Maßangaben.

Von weiterer Hand mit Bleistift beziffert. [2020]

Literatur und Abbildung: Anna Fárová, Josef

Sudek, Prag 1995, S. 204 (Variation)

€ 5.000 – 7.000 $ 6,480 – 9,070

Grisebach 11/2012


(Abb. in Originalgröße)

2105 R JOSEF SUDEK (1896 – 1976)

Jan Šampálík. Um 1930

Vintage. Silbergelatineabzug, Photopostkarte.

Agfa-Papier. 12,9 x 7,8 cm (13,8 x 8,2 cm)

(5 ⅛ x 3 ⅛ in. (5 ⅜ x 3 ¼ in.)). Rückseitig von

Anna Fárová mit Bleistift signiert und bezeichnet:

„cette photo est un original de Josef Sudek“

sowie: „‘Sekča’ Mr. ŠAMPÁLIK“. [2020]

Jan Šampálík (1903 – 1984) war ein Freund

Josef Sudeks und privater Sammler seiner

Arbeiten.

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890

Grisebach 11/2012


2106 HERBERT TOBIAS (1924 – 1982)

Ohne Titel (Marché aux Puces, Paris). 1952

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Brovira-

Papier. 30,1 x 23,9 cm (11 ⅞ x 9 ⅜ in.).

Rückseitig Photographenstempel sowie mit

Bleistift beziffert. [2012]

Literatur und Abbildung: Herbert Tobias,

fotografien 1950 –1980, hg. von Hans Eppendorfer,

Berlin 1994, S. 14

€ 600 – 800 $ 777 – 1,036

2106 2107

2107 HERBERT TOBIAS (1924 – 1982)

„Ein Schlosser von Siemens träumt sich

Kinostar..., Berlin“. 1965

Vintage oder früher Silbergelatineabzug.

Agfa-Papier. 30,3 x 23,8 cm (11 ⅞ x 9 ⅜ in.).

Rückseitig Photographen- bzw. Copyrightstempel.

Mit schwarzem Faserstift datiert und

betitelt, von weiterer Hand mit Bleistift beziffert.

[2013]

Literatur und Abbildung: Herbert Tobias,

fotografien 1950 –1980, hg. von Hans Eppendorfer,

Berlin 1994, S. 55

Grisebach 11/2012

Der Fotograf Herbert Tobias 1924 –1982, Blicke

und Begehren, hg. von Ulrich Domröse, Steidl,

Göttingen 2008, Kat.-Nr. 135, S. 224 (dort

datiert: 1960)

€ 800 – 1.000 $ 1,036 – 1,300


2108 WALDEMAR TITZENTHALER

(1869 – 1937)

Panorama vom Dach der Kommandatur, Unter

den Linden, Ecke Schinkelplatz. 1900

Vintage. Silbergelatineabzug. Negativmontage.

38,4 x 98 cm (15 ⅛ x 38 ⅝ in.). Im Bild unten

rechts einbelichtet: „W. Titzenthaler, phot.,

Berlin W., No. 5269, 1900 WT“ sowie unten

links: „Verlag der Neuen Photogr. Gesellsch.

A.G. Berlin-Steglitz.“. Rückseitig mit Bleistift

beschriftet. Leichte Aussilberungen in den

Schwärzen. Rückseitig Reste von ehemaliger

Klebemontierung mit Gummilösung. [2028]

In der genannten Literatur wird eine nahezu

identische Panoramaaufnahme, die von demselben

Standpunkt aus, jedoch drei Jahre später

aufgenommen wurde, wie folgt beschrieben:

„Das Panorama zeigt von links: die 1821-1824

nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaute

Schloßbrücke, die heutige Marx-Engels-Brücke,

mit den charakteristischen Marmorgruppen. Die

dunkle Fläche in der Brückenmitte deutet an,

daß sich hier zum Zeitpunkt der Aufnahme die

Brückenpfeiler befanden. Links des Lustgartens,

ihn begrenzend, steht das 1825-1830 ebenfalls

nach Plänen Schinkels erbaute Alte Museum. Es

dominiert die zum Lustgarten ausgerichtete

monumentale Halle mit achtzehn ionischen

Säulen. Der Dom, kirchliches Hauptwerk der

wilhelminischen Bauepoche, entstand

1894 –1905 nach Entwürfen von Julius Carl

Raschdorff und dessen Sohn Otto. Zur Zeit der

Aufnahme war er noch nicht vollendet. Ein Zaun

umgibt das Baugelände. Es folgt die Kaiser-

Wilhelm-Straße (nach 1945 Karl-Liebknecht-

Straße) mit der gleichnamigen 1886-1889

erbauten Brücke. Für den Straßendurchbruch

wurde der Apothekenflügel des Schlosses

verkürzt. Links des Apothekenflügels erhebt sich

der Turm der Marienkirche, mit dem originell

gestalteten Aufsatz in gotisierenden Formen

(1789 –1790, Carl Gotthard Langhans). Die

Lustgartenseite des Schlosses zeigt die Portale

IV und V. An der Ecke Schloßfreiheit Lustgarten

steht die Adlersäule; den Schaft schuf Christian

Grisebach 11/2012

Gottlieb Cantian aus dem gleichen Block, aus

dem die Granitschale im Lustgarten geschaffen

worden ist. An der Schloßfreiheit dominiert das

von Johann Friedrich Eosander von Göthe

entworfene Portal III. 1845 erhielt es, mit dem

Bau der kuppelgeschmückten Kapelle, den

krönenden Abschluß (Architekten: Karl Friedrich

Schinkel, Friedrich August Stüler, Albert Dietrich

Schadow). Dem Eosanderportal gegenüber

befindet sich das Nationaldenkmal für Kaiser

Wilhelm I. Es wurde 1897 eingeweiht. Die

Hallenarchitektur entwarf der Architekt Halmhuber,

das Reiterstandbild Reinhold Begas.“ (zit.

nach: Op. cit.)

Literatur und Abbildung: Berlin, Photographien

von Waldemar Titzenthaler, hg. von der Landesbildstelle

Berlin, Berlin 1990, S. 52 (Variation)

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770


(Abb. in Originalgröße)

2109 R VKHUTEMAS WERKSTÄTTEN

(1920 – 1930)

Architektur-Modell. 1920er Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug. 9,2 x 15,4 cm

(3 ⅝ x 6 ⅛ in.). Rückseitig mit Bleistift beziffert

sowie Layout-Markierungen. [2014]

Vkhutemas (Höhere Künstlerisch-Technische

Werkstätten) war eine staatliche Kunsthochschule

in Moskau, die sich den Ideen der

russischen Avantgarde verschrieben hatte.

Ähnlich den Zielen und Methoden des deutschen

Bauhauses sollten Architektur, Malerei

und Bildhauerei mit den Handwerkstraditionen,

Druckgewerbe, Metall- und Holzbearbeitung,

Textil und Keramik verbunden werden. Zu den

Lehrenden zählten viele bedeutende russische

Künstler insbesondere des Konstruktivismus wie

z.B. Alexander Rodchenko, Wladimir Tatlin,

Naum Gabo oder El Lissitzky.

€ 700 – 900 $ 907 – 1,166

Grisebach 11/2012


2110 R VKHUTEMAS WERKSTÄTTEN

(1920 – 1930)

Volumen-Raum-Modelle. 1920er Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug. 5,5 x 12,4 cm

(2 ⅛ x 4 ⅞ in.). Rückseitig mit Bleistift beziffert

sowie Layout-Markierungen. [2014]

Literatur und Abbildung: Vhutemas: Moscou

1920–1930, hg. von Khan-Magomedov, Paris

1990, S. 509

€ 700 – 900 $ 907 – 1,166

2110 (Abb. in Originalgröße)

2111

2111 R VKHUTEMAS WERKSTÄTTEN

(1920 – 1930)

Architektur-Modell. 1928–1929

Vintage. Silbergelatineabzug. 15 x 21,3 cm

(5 ⅞ x 8 ⅜ in.). Rückseitig mit Bleistift datiert:

„1928/29“ und beziffert, in kyrillischen

Buchstaben beschriftet sowie Layout-Markierungen.

Obere linke Ecke mit kleinem Verlust,

mit durchsichtigem Klebestreifen hinterlegt. Mit

leichten Gebrauchsspuren. [2014]

Ab 1927 wurden die Vkhutemas Werkstätten als

Vkhutein (Höheres Künstlerisch-Technisches

Grisebach 11/2012

Institut) geführt und im Jahr 1930 aufgelöst. Das

hier photographierte Modell einer Wohnhaussiedlung

stammt von L. Grinshpun, der in der

Architekturklasse von Nikolai Ladovski studierte.

Literatur und Abbildung: Vhutemas: Moscou

1920 –1930, hg. von Khan-Magomedov, Paris

1990, S. 593

€ 700 – 900 $ 907 – 1,166


2112 FRIEDRICH VORDEMBERGE-GILDEWART (1899 – 1962)

Photo-montage No. 7. 1928

Vintage. Silbergelatineabzug einer Photomontage,

vermutlich 1929. 38,4 x 28,3 cm

(41 x 30 cm) (15 ⅛ x 11 ⅛ in. (16 ⅛ x

11 ¾ in.)). Im Blattrand unten rechts mit

Bleistift signiert. Ehemals an den oberen Ecken

auf Originalkarton (53 x 42 cm) montiert, dieser

beiliegend, darauf Photographen- bzw. Copyrightstempel:

„fotomontage vordemberge-gildewart.

reproduktion nur gegen honorar“. Auf

Kartonrückseite mit Bleistift bezeichnet: „V. Ser.

1929. 3/.“ sowie beziffert: „13“. Originalkarton

mit Passepartout (Maske) versehen, darauf

unten rechts mit Bleistift signiert und bezeichnet:

„Zum 4. VI. 32“. [2009]

Provenienz: Privatsammlung, Niedersachsen

Literatur und Abbildung: Hans L.C. Jaffé,

Vordemberge-Gildewart - Mensch und Werk,

Köln 1971, Katalogteil unpaginiert

Magdalena M. Moeller, Die Abstrakten

Hannover, Internationale Avantgarde:

1927 – 1935, hg. vom Sprengel Museum

Grisebach 11/2012

Hannover, Hannover 1987, S. 185, Abb. 140

Vordemberge-Gildewart, The complete works,

hg. von Dietrich Helms und Arta Valstar-Verhoff,

München 1990, S.388, Abb. P4 (dort mit

Titel-Zusatzangabe: „from a cycle with objects

against a dark background“).

Mechanismus und Ausdruck, Die Sammlung

Ann und Jürgen Wilde, Fotografien aus dem 20.

Jahrhundert, Sprengel Museum Hannover,

München 1999, S. 43

€ 6.000 – 8.000 $ 7,770 – 10,360


2113 R WEEGEE (d.i. Arthur H. Fellig)

(1899 – 1968)

Strip City, L.A. 1940er Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug. 19,4 x 24 cm

(20,7 x 25,2 cm) (7 ⅝ x 9 ½ in. (8 ⅛ x 9 ⅞ in.)).

Im Blattrand unten mittig mit türkisfarbener

Tinte bezeichnet: „L.A.“. Rückseitig Photographen-

bzw. Copyrightstempel: „PLEASE CREDIT

WEEGEE FROM PHOTO-REPRESENTATIVES“.

Obere rechte Ecke mit kleiner Fehlstelle. Mit

minimalen Gebrauchsspuren. [2035]

€ 1.500 – 2.500 $ 1,940 – 3,240

2113

2114

Grisebach 11/2012

2114 R WEEGEE (d.i. Arthur H. Fellig)

(1899 – 1968)

Bei Sammy’s in der Bowery. 1940er Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug. 16,5 x 21,8 cm

(17,8 x 23,2 cm) (6 ½ x 8 ⅝ in. (7 x 9 ⅛ in.)).

Rückseitig Photographen- bzw. Copyrightstempel

sowie mit Bleistift beziffert. [2007]

Provenienz: Privatsammlung, USA

Literatur und Abbildung: Weegee’s New York,

Photographien 1935 – 1960, München 1996,

S. 257 (Ausschnitt)

€ 4.000 – 5.000 $ 5,180 – 6,480


2115 R EDWARD WESTON (1886 – 1958)

Dunes. Oceano. 1936

Silbergelatineabzug, 1940er Jahre. 19 x 23,9 cm

(7 ½ x 9 ⅜ in.). Rückseitig mit Bleistift (ausradiert,

schwer erkennbar) Neg.-Nr. sowie Titel:

„Oceano“. Mit beiliegendem Originalkarton,

darauf rückseitig von unbekannter Hand mit

blauer Tinte beschriftet: „Edward Weston“ sowie

von verschiedenen Händen mit Bleistift und

rotem Farbstift beziffert. Mit feinen Nadellöchern

in den Ecken von Abzug und Originalkarton.

[2003]

Provenienz: Von Edward Weston an „U.S.

Camera“, an Lew Parella, an den derzeitigen

Besitzer

Lew Parella war in den 1940er und 1950er

Jahren als Redakteur bei dem Magazin „U.S.

Camera“ tätig. Ab 1956 arbeitete Parella von

New York aus als auf die amerikanische Photographie

spezialisierter Redakteur für die in

Luzern herausgegebene Zeitschrift „Camera“.

Im April 1958 erschien dort ein von ihm

verfasstes Portfolio über Edward Weston mit 33

Abbildungen sowie einem Nachruf auf den im

Grisebach 11/2012

Januar 1958 verstorbenen Photographen

(Camera, Internationale Monatszeitschrift für

Photographie und Film, April 1958, Nr. 4, 37.

Jahrgang, S. 147–181).

Literatur und Abbildung: Edward Weston,

1886–1958, hg. von Manfred Heiting, Köln,

London, Madrid, New York, Paris, Tokyo 1999,

S. 155

Dune. Edward & Brett Weston, hg. von Kurt

Markus, Kalispell 2003, S. 91

€ 18.000 – 22.000 $ 23,300 – 28,500


2116 2117

2116 PAUL WOLFF (1887 – 1951)

Auf dem Zugspitzplatt (Oberbayern). 1930er

Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Brovira-

Papier. 23,6 x 16,2 cm (9 ¼ x 6 ⅜ in.). Rückseitig

Photographenstempel, darin mit Bleistift

Bestell-Nr., sowie weiterer Stempel: „Oberbayern“.

Agenturetikett mit Photographennamen

Paul Wolff, darin mit rotem Farbstift Archiv-Nr.,

sowie mit Bleistift beschriftet und mit blauem

Faserstift beziffert. [2019]

€ 800 – 1.200 $ 1,036 – 1,550

Grisebach 11/2012

2117 R WOLFF & TRITSCHLER

(Paul Wolff 1887 – 1951 u. Alfred

Tritschler 1905 – 1970)

Straßenbrücke über den Rhein in

Köln-Mülheim. 1930er Jahre

Vintage. Silbergelatineabzug. 18 x 23,8 cm

(7 ⅛ x 9 ⅜ in.). Rückseitig Stempel: „Original

Leica print Bestellnummer...Dr. Wolff & Tritschler

OHG, Frankfurt am Main, z. Zt. L..., Alleinvertrieb

durch „Photographia“, Gesellschaft für

Phototechnik v. Rosen und Dr. Kühn, Wetzlar,

Ringstr. 1“, darin mit Bleistift Bestell-Nr.,

Stempel: „OHNE REPRODUKTIONSRECHT!“

sowie weiterer Stempel. Von weiterer Hand mit

Bleistift beschriftet. [2036]

€ 800 – 1.200 $ 1,036 – 1,550


Zeitgenössische Photographie


2118 R MERRY ALPERN (* 1955)

Ohne Titel, aus der Serie „Dirty Windows“.

1994

Silbergelatineabzug. 45,3 x 30,2 cm

(50,2 x 40,2 cm) (17 ⅞ x 11 ⅞ in.

(19 ¾ x 15 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert, bezeichnet: „from the Window

Series“ und nummeriert. Einer von 30 nummerierten

Abzügen. [2041]

Für ihre Serie „Dirty Windows“ bezog die

amerikanische Photographin Merry Alpern

Position hinter einem abgedunkelten Fenster in

der Wall Street, um die Vorgänge im gegenüber-

2118 2119

liegenden Stundenhotel zu beobachten. Neben

dem Gefühl etwas Verbotenes zu tun, enthält

ihr Blick durch das im doppelten Sinne

„schmutzige“ Fenster mit den ausschnitthaften,

so intimen wie anonymen Szenen auch eine

rätselhafte Komponente.

Literatur und Abbildung: Merry Alpern, Fenster

zur Wall Street, Steidl, Göttingen 1995, unpaginiert

€ 1.000 – 2.000 $ 1,300 – 2,590

Grisebach 11/2012

2119 R MERRY ALPERN (* 1955)

Ohne Titel, aus der Serie „Dirty Windows“.

1994

Silbergelatineabzug. 54,4 x 30,3 cm

(50,4 x 40,2 cm) (21 ⅜ x 11 ⅞ in.

(19 ⅞ x 15 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert, bezeichnet: „from the Window

Series“ und nummeriert. Einer von 30 nummerierten

Abzügen. [2041]

Literatur und Abbildung: a.a.O.

€ 1.000 – 2.000 $ 1,300 – 2,590


2120 R SHIMON ATTIE (* 1957)

Linienstraße 137, Berlin (Diaprojektion einer

Polizeirazzia bei jüdischen Anwohnern

(1920)), aus: „The Writing on the Wall“. 1992

C-Print. Kodak-Papier, unter Passepartoutmaske

montiert. 44,8 x 55,2 cm (Passepartoutausschnitt)

(49,9 x 60 cm) (17 ⅝ x 21 ¾ in. (mat

cut-out) (19 ⅝ x 23 ⅝ in.)). Photo rückseitig mit

schwarzem Faserstift signiert, datiert und

nummeriert. Einer von 25 nummerierten

Abzügen. [2024] Gerahmt.

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: The Writing on the Wall,

Projections in Berlin’s Jewish Quarter, Shimon

Attie, Photographs and Installations, Heidelberg

1994, unpaginiert

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890


2121 PETER BEARD (* 1938)

„Cheetah Cubs at Natl Park Hdqtr Mweiga nr.

Nyeri (Kenya)“. 1968

Silbergelatineabzug, vor 1999. 39 x 58 cm

(42,5 x 60 cm) (15 ⅜ x 22 ⅞ in.

(16 ¾ x 23 ⅝ in.)). Im Bild unten links mit

schwarzer Tinte signiert und bezeichnet: „for

the End of the Game“ sowie Beards Adressangabe

in Nairobi, Kenya. Im Bild oben links

datiert, betitelt und bezeichnet. Im umlaufenden

Bild- und Blattrand mit Tierblut und Gräsern

bearbeitet. Im Galerierahmen ungeöffnet,

rückseitig mit Copyrightstempel: „© Peter

Beard c/o The Time is Always Now Inc.

All rights reserved. Use of and/or reproduction

of this image without the expressed written

(Abb. mit Rahmen)

permission of Peter Beard or The Time is

Always Now Inc. is unlawful. All inquiries please

call Peter Beard c/o The Time is Always Now

Inc. at 476 Broome Street NYC, N.Y. 10013,

Tel. 212 343-2211“ versiegelt. Auf Rahmenrückwand

Etikett der Galerie „The Time is

Always Now“ sowie Aufkleber mit gedruckten

Werkangaben. In Passepartout montiert.

Rahmenmaß: 69,3 x 87 cm. Mit beiliegendem

„Certificate of Authenticity“ der Galerie „The

Time is Always Now“ von 1999 (als Kopie).

[2026] Gerahmt.

Provenienz: Galerie „The Time is Always Now“,

New York, 1999 an den derzeitigen Besitzer

Grisebach 11/2012

Bezeichnung mit schwarzer Tinte im oberen

linken Bildbereich: „But past who can recall or

done undo.“ [PARADISE LOST] „The sleek and

shiny creatives of the chase / We hunt them for

the beauty of their skins“

Literatur und Abbildung: Peter Beard, Photo

Poche Nr. 67, hg. vom Centre National de la

Photographie, Paris 1997, Abb. 44, unpaginiert

(unbearbeiteter Abzug)

€ 20.000 – 30.000 $ 25,900 – 38,900


Grisebach 11/2012


2122 PETER BEARD (* 1938)

„Kenya Elephant“. 1960

Silbergelatineabzug, vor 1990. 57 x 38 cm

(60,5 x 50 cm) (22 ½ x 15 in. (23 ⅞ x 19 ⅝ in.)).

Im Bild oben rechts mit schwarzer Tinte signiert,

datiert: „June 1960“ und betitelt sowie Beards

Adressangabe in Nairobi, Kenya. Im Bild oben

links mit schwarzer Tinte bezeichnet. Im

umlaufenden Bild- und Blattrand mit Tierblut

bearbeitet sowie Einzeichnungen mit Tierblut im

oberen linken Bildbereich. Unten links Collageelement.

Im Galerierahmen ungeöffnet, rückseitig

mit Copyrightstempel: „1990 © Peter

Beard c/o The Time is Always Now Inc. All

rights reserved. Use of and/or reproduction

of this image without the expressed written

permission of Peter Beard or The Time is Always

(Abb. mit Rahmen)

Now Inc. is unlawful.“ sowie zwei weitere

Copyrightstempel und Stempel: „Original Works

by Peter H. Beard are available exclusively

through The Time is Always Now, etc.“, sowie

Stempel: „Peter Beard / Stress & Density /

Camera Work Berlin, Germany“ und Etikett der

Galerie „The Time is Always Now“. In Passepartout

montiert. Rahmenmaß: 78,5 x 68,5 cm.

[2053] Gerahmt.

Provenienz: Ehemals Galerie „The Time is

Always Now“, New York

Bezeichnung mit schwarzer Tinte im oberen

linken Bildbereich: „...a towering, overwhelming

structure – Massive as caste iron and lithe as

Grisebach 11/2012

running water“ Karen Blixen (from out of

Africa)“.

1998 wurde die Ausstellung „Stress & Density“

mit Arbeiten von Peter Beard bei Camera Work,

Berlin, in Zusammenarbeit mit der Galerie „The

Time is Always Now“ gezeigt.

Literatur und Abbildung: Peter Beard, The End of

the Game, San Francisco 1988, S.11 (Variation)

Peter Beard, Photo Poche Nr. 67, hg. vom

Centre National de la Photographie, Paris 1997,

Abb. 5, unpaginiert (unbearbeiteter Abzug)

€ 30.000 – 40.000 $ 38,900 – 51,800


Grisebach 11/2012


2123 SIBYLLE BERGEMANN

(1941 – 2010)

„Sophie, Dakar“. 2001

C-Print. Fujicolor-Crystal-Archive-Papier.

33,4 x 44,4 cm (40,5 x 50,7 cm)

(13 ⅛ x 17 ½ in. (16 x 20 in.)). Rückseitig

Aufkleber, darauf Copyright- bzw. Nachlaßstempel,

darin mit Bleistift von Frieda von Wild

signiert, datiert und betitelt. [2040]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Sibylle Bergemann,

Photographien, hg. von Renate Schubert,

Franziska Schmidt und Betty Fink in Zusammenarbeit

mit Sibylle Bergemann, Heidelberg 2006,

S. 158 –159

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590


2124 SIBYLLE BERGEMANN

(1941 – 2010)

„Marie und Friederike, Berlin“. 1977

Früher Silbergelatineabzug. 25,2 x 38,3 cm

(32,6 x 45,8 cm) (9 ⅞ x 15 ⅛ in.

(12 ⅞ x 18 in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert

und bezeichnet sowie Aufkleber, darauf Copyright-

bzw. Nachlaßstempel, darin mit Bleistift

von Frieda von Wild signiert, datiert und betitelt.

[2040]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Sibylle Bergemann,

Photographien, hg. von Renate Schubert,

Franziska Schmidt und Betty Fink in Zusammenarbeit

mit Sibylle Bergemann, Heidelberg 2006,

S. 136

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590


2125 CHRISTIAN BORCHERT

(1942 – 2000)

„Georgien, Totenfeier in Batumi“. 1980

Silbergelatineabzug, 1980. 24,9 x 37,3 cm

(27,3 x 39,6 cm) (9 ¾ x 14 ⅝ in.

(10 ¾ x 15 ⅝ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert, betitelt und beziffert. Photographenstempel

sowie weiterer Stempel, darin von

weiterer Hand mit blauem Kugelschreiber in

kyrillischen Schriftzeichen beschriftet und

beziffert. [2019]

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

Grisebach 11/2012


2126 CHRISTIAN BORCHERT

(1942 – 2000)

„Rumänien, Interieur in Sapînţa,

Kreis Maramures“. 1977

Silbergelatineabzug, 1980. 25 x 37,4 cm

(27,4 x 39,8 cm) (9 ⅞ x 14 ¾ in. (10 ¾ x

15 ⅝ in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert, betitelt und beziffert. Photographenstempel

sowie weiterer Stempel, darin von

weiterer Hand mit blauem Kugelschreiber in

kyrillischen Schriftzeichen beschriftet und

beziffert. [2019]

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

Grisebach 11/2012


2127 R GÜNTER BRUS (* 1938) /

PHOTO: KURT KREN

„Aktion mit einem Baby, Wien“. 1967

2 Vintages oder frühe Silbergelatineabzüge.

Je ca. 20,5 x 28,5 cm (Each approx. 8 ⅛ x

11 ¼ in.). Als Collage übereinander auf Karton

aufgezogen, dieser mit Maske versehen. Auf

Kartonrückseite ganzflächig Papier aufgezogen,

darauf mit rotem Farbstift signiert, datiert und

betitelt sowie Photographenstempel. Auf

Rahmenrückwand Aufkleber mit maschinenschriftlichen

Werkangaben sowie weiterer

Grisebach 11/2012

Aufkleber. Oberes Photo mit kleinem Einriß an

unterer Kante. Rückseitiges Unterlagenpapier

mit Fehlstelle an oberer Kante. Mit leichten

Gebrauchsspuren. [2018] Gerahmt.

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2128 R GÜNTER BRUS (* 1938) /

PHOTO: KURT KREN

„Aktion mit einem Baby, Wien“. 1967

2 Vintages oder frühe Silbergelatineabzüge.

Je ca. 20,5 x 28,5 cm (Each approx. 8 ⅛ x

11 ¼ in.). Als Collage übereinander auf Karton

aufgezogen, dieser mit Maske versehen. Auf

Kartonrückseite ganzflächig Papier aufgezogen,

darauf mit rotem Farbstift signiert, datiert und

betitelt sowie Photographenstempel. Auf

Rahmenrückwand Aufkleber mit maschinenschriftlichen

Werkangaben sowie weiterer

Grisebach 11/2012

Aufkleber. Oberes Photo mit kleinem Einriß an

linker sowie rechter Kante. Mit leichten

Gebrauchsspuren. [2018] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Günter Brus, Der

Überblick, hg. vom Museum Moderner Kunst

Wien, Wien 1986, S. 43, Abb. 28

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2129 PHILIP-LORCA DICORCIA

(* 1951)

Hong Kong. 1996

C-Print. Kodak-Papier. 63,5 x 95 cm

(75,5 x 101,4 cm) (25 x 37 ⅜ in.

(29 ¾ x 39 ⅞ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert. [2059] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Philip-Lorca diCorcia,

Streetwork, hg. vom Sprengel Museum Hannover,

Hannover 2000, unpaginiert

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770

Grisebach 11/2012


2130 FRANCO FONTANA (* 1933)

Ohne Titel. 1977

Cibachrome-Abzug. 32,3 x 48 cm

(40,5 x 50,5 cm) (12 ¾ x 18 ⅞ in.

(16 x 19 ⅞ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert, datiert und nummeriert, von

weiterer Hand mit Bleistift beziffert. Einer von 3

nummerierten Abzügen. [2033]

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

2130

2131

Grisebach 11/2012

2131 FRANCO FONTANA (* 1933)

Ohne Titel. 1988

Cibachrome-Abzug. 34 x 48 cm

(40,5 x 50,7 cm) (13 ⅜ x 18 ⅞ in. (16 x 20 in.)).

Rückseitig mit schwarzem Faserstift signiert,

datiert und nummeriert. Einer von 3 nummerierten

Abzügen. [2033]

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940


2132 NAN GOLDIN (* 1953)

„Fritz, 5 days old. Aug. 18.“, aus: „Alf and Fritz

/ Volcano“. 1993

Cibachrome-Abzug, 1998. 31 x 46 cm

(40 x 50 cm) (12 ¼ x 18 ⅛ in.

(15 ¾ x 19 ⅝ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert, datiert (Aufnahme sowie

Abzug), betitelt, bezeichnet und nummeriert.

Einer von 60 nummerierten Abzügen. [2033]

€ 1.500 – 2.500 $ 1,940 – 3,240

Grisebach 11/2012


2133 NAN GOLDIN (* 1953)

„Joey in my mirror, Hornstr. Berlin“. 1992

C-Print. Kodak-Papier. 46 x 67 cm

(50,5 x 70,4 cm) (18 ⅛ x 26 ⅜ in.

(19 ⅞ x 27 ¾ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert, datiert und betitelt sowie

Editionsstempel, darin mit schwarzem Kugelschreiber

nummeriert. Einer von 50 nummerierten

Abzügen einer Edition der DAAD-Galerie,

Berlin 1992. [2031]

Literatur und Abbildung: Nan Goldin, Die andere

Seite 1972 –1992, DAAD-Galerie Berlin; Zürich,

Berlin, u.a. 1992, S. 123

€ 1.500 – 2.500 $ 1,940 – 3,240

Grisebach 11/2012


2134 DAN GRAHAM (* 1942)

„Parking Lot, Hannover“. 2000

C-Print. 29,8 x 44,7 cm (11 ¾ x 17 ⅝ in.). Auf

Originalkarton aufgezogen, darauf unten rechts

mit schwarzem Kugelschreiber signiert und

datiert, unten links betitelt. Auf Kartonrückseite

mit schwarzem Kugelschreiber nummeriert. Auf

Rahmenrückwand von weiterer Hand mit

Bleistift nummeriert. Originalkarton mit Maske

versehen. Einer von 14 nummerierten Abzügen.

[2032] Gerahmt.

€ 800 – 1.000 $ 1,036 – 1,300

Grisebach 11/2012


2135 R ANDREAS GURSKY (* 1955)

„Singapore II“. 1997

C-Print, Diasec. Kodak-Papier. 34 x 24 cm

(80 x 60 cm) (13 ⅜ x 9 ½ in. (31 ½ x 23 ⅝ in.)).

Im Originalrahmen. Auf Rahmenrückwand

Aufkleber, darauf mit blauem Kugelschreiber

signiert, datiert, betitelt und nummeriert, sowie

Galerieetikett mit gedruckten Werkangaben.

Grisebach 11/2012

Eines von 25 + 8 AP nummerierten Exemplaren.

[2050]

Provenienz: Ehemals Matthew Marks Gallery,

New York

€ 15.000 – 20.000 $ 19,400 – 25,900


2136 AXEL HÜTTE (* 1951)

„Akbota I“, Kasachstan. 1998

C-Print, Diasec. Kodak-Papier. 106,4 x 189,2 cm

(Bildmaß) (147,5 x 228 cm (Rahmeninnenmaß))

(41 ⁷⁄₈ x 74 ½ in. (image) (58 ⅛ x 89 ¾ in.

(inside dimension of frame))). Rückseitig mit

schwarzem Faserstift signiert, datiert, betitelt

und nummeriert. Eines von 4 nummerierten

Exemplaren. Auf Photorückseite stellenweise

leichter Papierabrieb. Rahmenmaß: 157 x 237

cm. [2059] Gerahmt.

Der niederländische Autor Cees Nooteboom

beschreibt im Vorwort des gemeinsamen

Kataloges „Kontinente“ sehr einfühlsam die

Landschafts aufnahmen Hüttes: „Stille und

Askese sind die Werte, die am besten zu diesen

Fotos passen. Sie haben dem Fotografen

Geduld abverlangt, Strenge und Distanz. Die

Menschen, denen er auf seinen Reisen begegnet

sein muß, hat er ausgespart. Sie existieren

lediglich in ihren Echos, den Zeichen, die sie

hinterlassen. ... Als ich schrieb, wußte ich nicht,

dass sie [die Texte] einmal in ein Buch mit

diesen Fotos kommen würden, und dennoch ist

es jetzt, als wäre ich all diese Jahre mit jemandem

gereist, einem unsichtbaren Gefährten, der

Grisebach 11/2012

wie ich die Stille in der Bewegung gesucht hat,

die Orte der Welt, wo die Natur uns vor Augen

führt, daß sie vor uns da war und wahrscheinlich

auch noch nach uns da sein wird. Der unendlichen

Stille, die dazu gehört, kann man sich bei

Axel Hüttes Fotos nicht entziehen.“ (zit. nach:

Op. cit., S. 11)

Literatur und Abbildung: Axel Hütte und Cees

Nooteboom, Kontinente, München 2000, T. 8

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2137 AXEL HÜTTE (* 1951)

„Akbota II“, Kasachstan. 1998

C-Print, Diasec. Kodak-Papier. 106,5 x 187 cm

(Bildmaß) (147,5 x 228 cm (Rahmeninnenmaß))

(41 ⅞ x 73 ⅝ in. (image) (58 ⅛ x 89 ¾ in.

(inside dimension of frame))). Rückseitig mit

schwarzem Faserstift signiert, datiert, betitelt

und nummeriert. Eines von 4 nummerierten

Exemplaren. Auf Photorückseite stellenweise

Grisebach 11/2012

leichter Papierabrieb. Rahmenmaß: 157 x 237

cm. [2059] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Axel Hütte und Cees

Nooteboom, Kontinente, München 2000, T. 9

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2138 R GRACIELA ITURBIDE (* 1942)

Héroes de la patria (National heroes), Cuetzalan,

Puebla. 1993

Silbergelatineabzug. 32,5 x 21,5 cm

(35,2 x 27,5 cm) (12 ¾ x 8 ½ in.

(13 ⅞ x 10 ⅞ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit schwarzem Faserstift signiert. [2047]

Literatur und Abbildung: Images of the Spirit,

Photographs by Graciela Iturbide, New York

1996, Titel und S. 10

€ 1.200 – 1.800 $ 1,550 – 2,330

Grisebach 11/2012


2139 JÜRGEN KLAUKE (* 1943)

„aesthetische Paranoia“. 2003/2006

C-Print, Diasec. 126,5 x 92,5 cm

(160 x 124 cm) (49 ¾ x 36 ⅜ in.

(63 x 48 ⅞ in.)). Auf Aludibond aufgezogen,

darauf rückseitig mit schwarzem Faserstift

signiert, datiert, betitelt und nummeriert. Von

weiterer Hand mit Bleistift beziffert. Eines von

3 nummerierten Exemplaren. [3212]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Jürgen Klauke, Ästhetische

Paranoia, hg. von Toni Stoos und Peter

Weibel, ZKM, Museum für Neue Kunst, Karlsruhe,

Ostfildern 2010, Titel und S. 134

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2140 ANNIE LEIBOVITZ (* 1949)

„Louise Bourgeois, New York“. 1997

Silbergelatineabzug. 30 x 40,2 cm

(40,4 x 50 cm) (11 ¾ x 15 ⅞ in.

(15 ⅞ x 19 ⅝ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit schwarzem Faserstift signiert, unten links

betitelt sowie unten mittig datiert und nummeriert.

Einer von 40 nummerierten Abzügen.

[2021]

Provenienz: Edwynn Houk Gallery, New York,

2001 an den derzeitigen Besitzer

Grisebach 11/2012

Dieses eindrucksvolle Portrait von Louise

Bourgeois (1911– 2010) zeigt die bekannte

Bildhauerin im Alter von 86 Jahren.

Literatur und Abbildung: Women, Photographien

von Annie Leibovitz, München 1999, S. 54 –55

€ 8.000 – 10.000 $ 10,360 – 13,000


2141 R SALLY MANN (* 1951)

Ohne Titel, aus der Serie „At twelve“. 1983-

1985

Silbergelatineabzug. 25,6 x 32,2 cm

(26,3 x 33 cm) (10 ⅛ x 12 ⅝ in. (10 ⅜ x 13 in.)).

Rückseitig mit Bleistift signiert. [2024] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: At Twelve, Portraits of

young women by Sally Mann, New York 1988,

S. 53

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770

Grisebach 11/2012


2142 R SALLY MANN (* 1951)

„Tobacco Spit“. 1987

Silbergelatineabzug. Agfa-Papier.

19,5 x 24,5 cm (20,1 x 25,2 cm) (7 ⅝ x 9 ⅝ in.

(7 ⅞ x 9 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert, betitelt, nummeriert und Copyrightvermerk

sowie Maßangaben. Einer von 25 nummerierten

Abzügen. [2024] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Sally Mann, Immediate

family, London 2004, unpaginiert

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770

Grisebach 11/2012


2143 R ROBERT MAPPLETHORPE

(1946 – 1989)

Self Portrait (with Make-up), N.Y.C. 1980

Silbergelatineabzug. 35,2 x 35,4 cm

(50,4 x 40 cm) (13 ⅞ x 13 ⅞ in.

(19 ⅞ x 15 ¾ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit schwarzer Tinte signiert und datiert, unten

links nummeriert. Auf Karton aufgezogen, darauf

rückseitig Photographen- bzw. Copyrightstempel,

darin mit schwarzer Tinte signiert und

datiert. Von weiteren Händen mit schwarzem

Faserstift beschriftet sowie mit Bleistift beziffert.

Auf Rahmenrückwand Galerieetikett mit

maschinenschriftlichen Werkangaben sowie mit

Bleistift beschriftet und beziffert. Einer von 15

nummerierten Abzügen. [2024] Gerahmt.

Provenienz: Ehemals Fraenkel Gallery, San

Francisco

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Mapplethorpe, Die

grosse Werkmonographie, hg. von Mark Holborn

und Dimitri Levas in Zusammenarbeit mit der

Robert Mapplethorpe Foundation, München,

Paris, London 1992, T. 44

€ 12.000 – 15.000 $ 15,500 – 19,400


2144 R ANDREA MODICA (* 1960)

„Treadwell, NY“. 1986–2001

Platin-Palladium-Kontaktabzug auf Transparentpapier,

2001. 19,4 x 24,4 cm (22,5 x 30,1 cm)

(7 ⅝ x 9 ⅝ in. (8 ⅞ x 11 ⅞ in.)). Im linken

Blattrand mit Bleistift signiert und betitelt, im

rechten Blattrand bezeichnet: „for Light Work

2001“. Mit schwarzer Tusche bearbeitet. Einer

von 100 nicht nummerierten Abzügen. Mit

feinen Nadellöchern in den Ecken. [2047]

Literatur: Andrea Modica, Treadwell, San

Francisco 1996

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890

Grisebach 11/2012


2145 R SARAH MOON

(d. i. Marielle Hadengue) (* 1941)

„Yael Raich“. 1993

Silbergelatineabzug, getont. 41,8 x 34 cm

(49,6 x 39,6 cm) (16 ½ x 13 ⅜ in.

(19 ½ x 15 ⅝ in.)). Im Blattrand unten rechts

Prägestempel der Photographin. Rückseitig mit

Bleistift signiert, datiert, betitelt und nummeriert.

Einer von 20 nummerierten Abzügen.

[2007]

Grisebach 11/2012

Provenienz: Privatsammlung, USA

Literatur und Abbildung: Sarah Moon, Photo

Poche Nr. 78, hg. vom Centre National de la

Photographie, Paris 1998, Abb. 24, unpaginiert

Sarah Moon, Zufällige Begegnungen, Photographien,

München 2001, S. 17

€ 6.000 – 8.000 $ 7,770 – 10,360


2146 R SARAH MOON

(d. i. Marielle Hadengue) (* 1941)

„Issey Miyake“. 1996

Silbergelatineabzug, getont. 32,2 x 26,7 cm

(49,5 x 39,7 cm) (12 ⅝ x 10 ½ in.

(19 ½ x 15 ⅝ in.)). Im Blattrand unten rechts

Prägestempel der Photographin. Rückseitig mit

Bleistift signiert, datiert, betitelt und nummeriert.

Einer von 20 nummerierten Abzügen.

[2007]

Grisebach 11/2012

Provenienz: Privatsammlung, USA

Literatur und Abbildung: Laurence Benaim, Issey

Miyake, Magier der Mode, München 1997,

unpaginiert

€ 6.000 – 8.000 $ 7,770 – 10,360


2147 DAIDO MORIYAMA (* 1938)

Kuchibiru (Red). 2007

Siebdruck auf Leinwand. 141,5 x 109,5 cm

(153,7 x 120 cm) (55 ¾ x 43 ⅛ in.

(60 ½ x 47 ¼ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift in japanischen sowie lateinischen

Schriftzeichen signiert. Rote Druckfarbe mit

Glitzerpartikeln. Mit einer Bestätigung der BLD

Gallery und der „Akio Nagasawa Publishing“,

Tokio vom 2. Mai 2011.

Grisebach 11/2012

Exemplar 1/1 der „Akio Nagasawa Publishing“,

Tokio. In diesem Format existieren 2 weitere

Exemplare: A.P. 1/1, verkauft bei Sothebyʼs

Paris am 10. Mai 2011, sowie das unverkäufliche

Exemplar H.C. 1/1. [2057]

€ 12.000 – 15.000 $ 15,500 – 19,400


2148 DAIDO MORIYAMA (* 1938)

How to create a beautiful picture 6. 1986

Späterer Silbergelatineabzug. 150,9 x 101,7 cm

(157,9 x 108,6 cm) (59 ⅜ x 40 in.

(62 ⅛ x 42 ¾ in.)). Rückseitig mit Bleistift in

japanischen sowie lateinischen Schriftzeichen

signiert. [2045]

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400

Grisebach 11/2012


2149 R HELMUT NEWTON (1920 – 2004)

„2 Playmates with Lemon Tree, Los Angeles“.

1986

Silbergelatineabzug. 48,7 x 48 cm

(60,3 x 50,6 cm) (19 ⅛ x 18 ⅞ in.

(23 ¾ x 19 ⅞ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert, betitelt und nummeriert sowie

Photographen- bzw. Copyrightstempel und

weiterer Copyrightstempel. Von weiterer Hand

Grisebach 11/2012

mit Bleistift beziffert sowie mit rotem Farbstift

markiert. Einer von 10 nummerierten Abzügen.

[2039] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Helmut Newton,

Playboy, München 2005

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2150 TATSUMI ORIMOTO (* 1946)

„16 Oilcans“. 1997

6 C-Prints, 2002. Kodak-Papier. Je 23 x 29,5 cm

(24 x 30,5 cm) (Each 9 x 11 ⅝ in.

(9 ½ x 12 in.)). Je rückseitig mit blauer Tinte

signiert und datiert (Datum des Abzugs).

Zusammen in Original-Kartonumschlag mit

aufgedrucktem Photographennamen und

Titelaufkleber. [2049]

Grisebach 11/2012

Provenienz: Von Tatsumi Orimoto an den

derzeitigen Besitzer

Sämtliche Abbildungen unter:

www.villa-grisebach.de

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770


2151 TATSUMI ORIMOTO (* 1946)

„Heavy Newspapers on my Mothers Head“.

1998

6 C-Prints. Kodak-Papier. Je 19,5 x 29,5 cm

(20,5 x 30,5 cm) (Each 7 ⅝ x 11 ⅝ in.

(8 ⅛ x 12 in.)). Je rückseitig mit blauer Tinte

signiert. Zusammen in Original-Kartonumschlag

mit aufgedrucktem Photographennamen und

Titel. Kartonumschlag rückseitig mit Resten von

Klebeband. [2049]

Grisebach 11/2012

Provenienz: Von Tatsumi Orimoto an den

derzeitigen Besitzer

Sämtliche Abbildungen unter:

www.villa-grisebach.de

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770


2152 R MARTIN PARR (* 1952)

„Boring Photographs“. 2000

468 C-Prints. Kodak-Papier. Je 10,1 x 14,9 cm

(Each 4 x 5 ⅞ in.). Zusammen in Album (34 x 37

x 5 cm) mit 39 Seiten, darauf vorder- und

rückseitig je sechs Abzüge in Einsteckhüllen aus

transparenter Folie. Album mit blauem Lederimitat

überzogen, der Albumrücken mit schwarzem

Lederimitat. Auf Albumdeckel silberne Prägung.

Vorletzter Abzug recto mit schwarzem Faserstift

signiert, datiert: „May 2000“, betitelt und

bezeichnet: „Edition of 12“ sowie nummeriert.

Grisebach 11/2012

Eines von 12 nummerierten Exemplaren, hg. von

Martin Parr im Eigenverlag. Eine Einsteckhülle

leicht defekt. [2018]

Literatur und Abbildung: Martin Parr, hg. von Val

Williams, Berlin 2004, S. 189, S. 314–319

Sämtliche Abbildungen unter:

www.villa-grisebach.de

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770


2153 R MARTIN PARR (* 1952)

New Brighton, Merseyside, aus der Serie

„The Last Resort“. 1983–1985

C-Print, 1992. Kodak-Papier. 43,7 x 53,3 cm

(50,7 x 60,8 cm) (17 ¼ x 21 in. (20 x 23 ⅞ in.)).

Rückseitig mit schwarzem Faserstift signiert,

datiert (Aufnahme sowie Abzug) und betitelt.

[2018] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Martin Parr, hg. von Val

Williams, Berlin 2004, S. 193

2153

2154

Martin Parr, The Last Resort, Fotografien von

New Brighton, Heidelberg 2009, S. 25

€ 1.000 – 1.500 $ 1,300 – 1,940

2154 MARTIN PARR (* 1952)

New Brighton, Merseyside, aus der Serie

„The Last Resort“. 1983-1985

C-Print. Fujicolor-Papier. 42,5 x 52 cm

(50,6 x 60,7 cm) (16 ¾ x 20 ½ in.

Grisebach 11/2012

(19 ⅞ x 23 ⅞ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert, datiert und betitelt. [2031]

Provenienz: Von Martin Parr an den derzeitigen

Besitzer

Literatur und Abbildung: Martin Parr, hg. von Val

Williams, Berlin 2004, S. 6

Martin Parr, The Last Resort, Fotografien von

New Brighton, Heidelberg 2009, S. 53

€ 1.200 – 1.500 $ 1,550 – 1,940


2155 R MARTIN PARR (* 1952)

The Phone Book. 1998–2002

12 C-Prints, 2002. Fujicolor-Papier + Buch. Je

17,6 x 25,2 cm bzw. 25,2 x 17,6 cm (Each

6 ⅞ x 9 ⅞ in. resp. 9 ⅞ x 6 ⅞ in.). Je rückseitig

mit schwarzem Faserstift signiert und nummeriert.

Zehn von zwölf Photos je mit Sichtfenster

in Rahmenrückwand für Signatur und Nummerierung.

Zwei von zwölf Photos je auf Rahmenrückwand

von weiterer Hand mit Bleistift

nummeriert. Im Buch auf rückseitiger Umschlagseite

innen Aufkleber, darauf von Martin Parr mit

Grisebach 11/2012

schwarzem Faserstift signiert und nummeriert.

Je einer von 35 nummerierten Abzügen sowie

eines von 2002 nummerierten Buchexemplaren,

hg. von der Rocket Gallery, London und Galerie

20.21, Essen, 2002. [2018] Je gerahmt.

Sämtliche Abbildungen unter:

www.villa-grisebach.de

€ 2.500 – 3.500 $ 3,240 – 4,530


2156 R MARTIN PARR (* 1952)

„Japanese Commuters“. 1997–1998

C-Print. 105 x 159 cm (41 ⅜ x 62 ⅝ in.). Auf

Aludibond aufgezogen, darauf rückseitig mit

schwarzem Faserstift signiert, datiert, betitelt

und nummeriert. Eines von 6 nummerierten

Exemplaren. [2046]

Literatur und Abbildung: Martin Parr, hg. von Val

Williams, Berlin 2004, S. 307

€ 3.000 – 4.000 $ 3,890 – 5,180

Grisebach 11/2012


2157 R BERNHARD PRINZ (* 1953)

Ohne Titel, aus der Serie „Parvenue“. 2000

Ilfochchrome-Abzug.158 x 89 cm (Passepartout

ausschnitt) (185 x 115 cm)

(62 ¼ x 35 in. (mat cut-out) (72 ⅞ x 45 ¼ in.)).

Auf Forexplatte aufgezogen, darauf rückseitig

Galerieetikett mit gedruckten Werkangaben. Auf

rückseitiger Hängeleiste Aufkleber, darauf mit

schwarzem Faserstift beschriftet. Rahmenmaß:

Grisebach 11/2012

188 x 118 cm. Eines von 3 nummerierten

Exemplaren. Mit leichten Klebespuren in den

Rändern unter Passepartout. [2046] Gerahmt.

Provenienz: Ehemals Galerie Lindig in Paludetto,

Nürnberg

€ 3.000 – 4.000 $ 3,890 – 5,180


2158 R SHEILA ROCK

„portrait of a young monk“. 2002

Silbergelatineabzug. 53,9 x 42,6 cm

(60,7 x 50,5 cm) (21 ¼ x 16 ¾ in.

(23 ⅞ x 19 ⅞ in.)). Im Blattrand unten rechts

mit Bleistift signiert, unten links betitelt und

nummeriert. Einer von 15 nummerierten

Abzügen. [2005]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: Sheila Rock, sera, the

way of the tibetan monk, New York 2003,

unpaginiert

€ 2.000 – 3.000 $ 2,590 – 3,890


2159 R JENS RÖTZSCH (* 1959)

„Berlin 2001 (Abriss des Radisson Hotels –

zu DDR Zeiten „Palast Hotel“)“. 2001

C-Print. Fujicolor-Papier. 50,4 x 50,5 cm

(52,5 x 52,3 cm) (19 ⅞ x 19 ⅞ in.

(20 ⅝ x 20 ⅝ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert, datiert, betitelt und bezeichnet:

„e.a.". [2054]

€ 1.200 – 1.800 $ 1,550 – 2,330

Grisebach 11/2012


2160 R JENS RÖTZSCH (* 1959)

„Berlin 2000 (Sängerin Melissa Langton, im

Hintergrund Friseur Udo Walz)“. 2000

C-Print. Fujicolor-Papier. 50,2 x 50,2 cm

(52,1 x 52,1 cm) (19 ¾ x 19 ¾ in.

(20 ½ x 20 ½ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert, datiert, betitelt und bezeichnet:

„e.a.". [2054]

€ 1.200 – 1.800 $ 1,550 – 2,330

Grisebach 11/2012


2161 THOMAS RUFF (* 1958)

Aus der Serie „Interieurs“. 1979-1983

13 C-Prints. Teils Kodak-Papier. Je

27,5 x 20,5 cm (30,5 x 24 cm) bzw.

20,5 x 27,5 cm (24 x 30,5 cm) (Each 10 ⅞ x

8 ⅛ in. (12 x 9 ½ in.) resp. 8 ⅛ x 10 ⅞ in.

(9 ½ x 12 in.)). Je rückseitig mit Bleistift signiert,

datiert und nummeriert. Je am oberen Blattrand

unter Passepartout montiert, darauf je rückseitig

mit Bleistift signiert, datiert und nummeriert.

Je auf Rahmenrückwand Aufkleber mit maschinenschriftlichen

Werkangaben. Je einer von 20

nummerierten Abzügen. [2051] Je gerahmt.

Provenienz: Galerie Mai 36, Zürich, 1998 an den

derzeitigen Besitzer

Interieur 1 A, 1979 (Düsseldorf)

Interieur 4 A, 1979 (Zell am Harmersbach)

Interieur 5 A, 1979 (Zell am Harmersbach)

Interieur 4 B, 1980 (Zell am Harmersbach)

Interieur 5 B, 1980 (Zell am Harmersbach)

Interieur 11 B, 1980 (Zell am Harmersbach)

Interieur 12 B, 1980 (Zell am Harmersbach)

Interieur 13 B, 1980 (Zell am Harmersbach)

Interieur 9 C, 1981 (Zell am Harmersbach)

Interieur 10 C, 1981 (Zell am Harmersbach)

Interieur 3 D, 1982 (Tegernsee)

Interieur 3 E, 1983 (Tegernsee)

Interieur 5 E, 1983 (Tegernsee)

„Fasziniert durch Aufnahmen von Eugène Atget

und Walker Evans, die Thomas Ruff durch Bernd

Becher kennengelernt hatte, beschloß er, das

häusliche Umfeld fotografisch zu bearbeiten, in

dem seine Generation aufgewachsen war bzw.

lebte. Neben Detailansichten seiner eigenen

Wohnung in Düsseldorf fotografierte er während

zahlreicher Aufenthalte bei seiner Familie im

Schwarzwald verschiedene Innenräume, die er

seit seiner Jugend kannte: Zimmer in seinem

Elternhaus, in den Wohnungen seiner Verwandten

und in den Elternhäusern seiner Schulfreunde.

Später dehnte er seine Aufnahmeorte

auf Innenräume aus, die denen der Schwarzwaldregion

entsprachen und die er bei Besuchen

bei Freunden und Bekannten entdeckt

hatte.

Als Ziel setzte er sich, mit Hilfe der Aufnahmen

das zu zeigen, was charakteristisch für diese

Räume war. Jede Fotografie sollte einerseits

möglichst sachlich und distanziert die Raum-

Grisebach 11/2012

details wiedergeben, andererseits durch die

Wahl des Ausschnittes die Stimmung und den

Charakter des Raumes zusammenfassen und

wie dessen Essenz wirken. Aus diesem Grund

fotografierte er die verschiedenen Ansichten so,

wie er sie vorfand: mit dem vorhandenen

natürlichen Licht und, ohne Veränderungen an

der Einrichtung der Bewohner vorzunehmen.

Nachdem die meisten Wohnungen seiner

Verwandten und Bekannten Anfang der achtziger

Jahre renoviert und dem Zeitgeschmack

angepasst wurden, stellte er 1983 die Serie

ein.“ (zit. nach: Op. cit., S. 177)

Literatur und Abbildung: Thomas Ruff, Fotografien

1979 - heute, hg. von Matthias Winzen,

Köln 2001, S. 130, S. 145, S. 177 (INT02,

INT05, INT06), S. 178 (INT12, INT13, INT19,

INT20, INT21), S. 179 (INT31, INT32, INT36,

INT43, INT45)

Sämtliche Abbildungen unter:

www.villa-grisebach.de

€ 15.000 – 20.000 $ 19,400 – 25,900


Grisebach 11/2012


2162 R SEBASTIÃO SALGADO (* 1944)

„Antarctica“ (Iceberg between Paulet and

Shetland Islands). 2005

Silbergelatineabzug. 37 x 50,9 cm

(49,9 x 60 cm) (14 ⅝ x 20 in. (19 ⅝ x 23 ⅝ in.)).

Im Blattrand unten links Prägestempel des

Photographen mit Copyrightvermerk. Rückseitig

mit Bleistift signiert, datiert und betitelt. Mit drei

leichten Griffspuren im unteren Blattrand.

[2050]

€ 5.000 – 7.000 $ 6,480 – 9,070

Grisebach 11/2012


2163 R SEBASTIÃO SALGADO (* 1944)

„Sud-Soudan“ (Dinka Rinderherde in Amak).

2006

Silbergelatineabzug. 36,7 x 50,6 cm

(50 x 60,3 cm) (14 ½ x 19 ⅞ in.

(19 ⅝ x 23 ¾ in.)). Im Blattrand unten links

Prägestempel des Photographen mit Copyrightvermerk.

Rückseitig mit Bleistift signiert, datiert

und betitelt. [2050]

€ 5.000 – 7.000 $ 6,480 – 9,070

Grisebach 11/2012


2164 JÖRG SASSE (* 1962)

2164 2165

„P-91-09-03 Giessen“. 1991

C-Print. Fujicolor-Papier, in Passepartout

montiert mit offener Photorückseite.

37,3 x 47,5 cm (Passepartoutausschnitt)

(14 ⅝ x 18 ¾ in. (mat cut-out)). Rückseitig mit

Bleistift signiert, datiert, betitelt und nummeriert.

Auf Rahmenrückwand Galerieetikett mit

maschinenschriftlichen Werkangaben sowie

Aufkleber mit maschinenschriftlichen Werkangaben.

Einer von 6 nummerierten Abzügen.

[2051] Gerahmt.

Provenienz: Galerie Mai 36, Zürich, 1998 an den

derzeitigen Besitzer

Literatur und Abbildung: Jörg Sasse, Vierzig

Fotografien 1984 –1991, München 1992, S. 87

€ 1.500 – 2.000 $ 1,940 – 2,590

Grisebach 11/2012

2165 JÖRG SASSE (* 1962)

„W-91-04-04 Reutlingen“. 1991

C-Print. Fujicolor-Papier, in Passepartout

montiert mit offener Photorückseite.

37,8 x 26,9 cm (Passepartoutausschnitt)

(14 ⅞ x 10 ⅝ in. (mat cut-out)). Rückseitig mit

Bleistift signiert, datiert, betitelt und nummeriert.

Auf Rahmenrückwand Galerieetikett mit

maschinenschriftlichen Werkangaben sowie

Aufkleber mit maschinenschriftlichen Werkangaben.

Einer von 6 nummerierten Abzügen.

[2051] Gerahmt.

Provenienz: Galerie Mai 36, Zürich, 1998 an den

derzeitigen Besitzer

Literatur und Abbildung: Jörg Sasse, Vierzig

Fotografien 1984–1991, München 1992, S. 59

€ 1.200 – 1.500 $ 1,550 – 1,940


2166 HOWARD SCHATZ (* 1940)

„VIKKIA Lambert # 10“, Alvin Ailey American

Dance Theater. 1997

C-Print. Fujicolor-Papier. 39 x 38 cm

(50,5 x 40,3 cm) (15 ⅜ x 15 in.

(19 ⅞ x 15 ⅞ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert, datiert, betitelt und nummeriert.

Einer von 48 nummerierten Abzügen.

[2001]

Grisebach 11/2012

Provenienz: Soho Triad Fine Arts, New York,

1998 an Privatsammlung, Deutschland

Literatur und Abbildung: Passion and Line,

The Dance Photographs of Howard Schatz,

New York 1997

€ 800 – 1.000 $ 1,036 – 1,300


2167 R GUNDULA SCHULZE ELDOWY

(* 1954)

„Berlin“, aus dem Zyklus „Berlin in einer

Hundenacht“, 1977–1989. 1980

Silbergelatineabzug. 22,5 x 33 cm

(23,5 x 34,8 cm) (8 ⅞ x 13 in. (9 ¼ x 13 ¾ in.)).

Rückseitig mit Bleistift signiert, datiert und

betitelt. Auf Rahmenrückwand Galerieetikett mit

Werkangaben. [2029] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Gundula Schulze

Eldowy, Berlin in einer Hundenacht, Berlin on a

Dog’s Night, Leipzig 2011, S. 83 (dort datiert:

1982)

€ 1.600 – 1.800 $ 2,070 – 2,330

Grisebach 11/2012


2168 R GUNDULA SCHULZE ELDOWY

(* 1954)

„Der Führer, Berlin“, aus dem Zyklus „Straßenbild“,

1977–1989. 1987

Silbergelatineabzug. 24 x 35,1 cm (30 x 40 cm)

(9 ½ x 13 ⅞ in. (11 ¾ x 15 ¾ in.)). Rückseitig

mit Bleistift signiert, datiert und betitelt. Auf

Rahmenrückwand Galerieetikett mit Werkangaben.

[2029] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Gundula Schulze

Eldowy, Berlin in einer Hundenacht, Berlin on a

Dog’s Night, Leipzig 2011, S. 175

€ 1.600 – 1.800 $ 2,070 – 2,330

Grisebach 11/2012


2169 R FERDINANDO SCIANNA (* 1943)

„Irish Boys II Connemara, Ireland for

Yamamoto“. 1993

Silbergelatineabzug. 24,7 x 36,1 cm

(30,8 x 40,4 cm) (9 ¾ x 14 ¼ in.

(12 ⅛ x 15 ⅞ in.)). Rückseitig Photographen-

bzw. Copyrightstempel sowie mit schwarzem

Kugelschreiber datiert und betitelt. Von weiterer

Hand mit Bleistift beziffert. [2044]

Der Magnum-Photograph Ferdinando Scianna

arbeitete bei dieser Modeaufnahme für Yamamoto

mit nicht-professionellen Models.

€ 1.500 – 2.500 $ 1,940 – 3,240

Grisebach 11/2012


2170 R GEORGE SEGAL (1924 – 2000)

Ohne Titel, aus der Sequenz: New York /

New Jersey 1990–1993

Silbergelatineabzug, 1993. 48,5 x 32,9 cm

(50,3 x 40,5 cm) (19 ⅛ x 13 in. (19 ¾ x 16 in.)).

Rückseitig mit Bleistift signiert, Photographen-

bzw. Copyrightstempel mit Datum des Abzugs

sowie weiterer Stempel, darin mit Bleistift

nummeriert. Einer von 45 nummerierten

Abzügen. [2041]

€ 1.000 – 2.000 $ 1,300 – 2,590

Grisebach 11/2012


2171 R ANDRES SERRANO (* 1950)

„The Morgue (pneumonia due to drowning II)“.

1992

Cibachrome-Abzug, Diasec. 125,5 x 152,5 cm

(Rahmeninnenmaß) (49 ⅜ x 60 in. (inside

dimension of frame)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, betitelt und nummeriert. Auf Rahmenrückwand

Galerieetikett mit gedruckten Werkangaben

sowie zwei weitere Aufkleber. Auf

rückseitiger Rahmenleiste Aufkleber mit

maschinenschriftlichen Werkangaben. Eines von

3 nummerierten Exemplaren. Rahmenmaß:

139 x 150,5 cm. [2046] Gerahmt.

Provenienz: Ehemals Paula Cooper Gallery,

New York

Grisebach 11/2012

Die ca. 50 Motive umfassende Serie „The

Morgue“ entstand in einem Leichenschauhaus,

in dem Andres Serrano die zumeist durch

Krankheit oder Gewalteinwirkung Verstorbenen

photographierte. Die Bildausschnitte sind so

gewählt, dass die Anonymität der Toten gewahrt

bleibt, häufig ist der Fokus auf Details wie

Augen, Mund, Hände oder Füße gerichtet.

Wunden und Blut sowie die Begleiterscheinungen

des Todes werden deutlich gezeigt. Dennoch

ist es nicht Serranos Intention zu schokkieren,

sondern einen subjektiven, intimen und

auch künstlerischen Blick auf den Tod zu

werfen.

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2172 R ANDRES SERRANO (* 1950)

„The Church (St. Clotilde V, Paris)“. 1991

Cibachrome-Abzug, Diasec. 151,5 x 124 cm

(Rahmeninnenmaß) (59 ⅝ x 48 ⅞ in. (inside

dimension of frame)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, betitelt und nummeriert. Auf Rahmenrückwand

Galerieetikett mit gedruckten Werkangaben

sowie drei weitere Aufkleber. Eines von 4

nummerierten Exemplaren. Rahmenmaß: 165 x

139 cm. [2046] Gerahmt.

Grisebach 11/2012

Provenienz: Ehemals Paula Cooper Gallery,

New York

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2173 R STEPHEN SHORE (* 1947)

„Giverny, France“. 1977–1982

Vintage. C-Print. Kodak-Papier. 45 x 36 cm

(17 ¾ x 14 ⅛ in.). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert und betitelt. Mit Lichtrand von

Passepartout am linken sowie rechten Bildrand.

[2041]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: The Gardens at

Giverny, A view of Monet's world by Stephen

Shore, New York 1983/2000, S. 43

€ 2.200 – 2.800 $ 2,850 – 3,630


2174 R STEPHEN SHORE (* 1947)

„Giverny, France“. 1977–1982

Vintage. C-Print. Kodak-Papier. 35,8 x 45 cm

(40,5 x 50,6 cm) (14 ⅛ x 17 ¾ in.

(16 x 19 ⅞ in.)). Rückseitig mit schwarzem

Faserstift signiert und betitelt. Mit Lichtrand von

Passepartout am oberen Bildrand. [2041]

Grisebach 11/2012

Literatur und Abbildung: The Gardens at

Giverny, A view of Monetʼs world by Stephen

Shore, New York 1983/2000, S. 36

€ 2.200 – 2.800 $ 2,850 – 3,630


2175 THOMAS STRUTH (* 1954)

„Leverkusen“. 1980

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Papier.

28,3 x 39,5 cm (11 ⅛ x 15 ½ in.). Rückseitig

mit Bleistift signiert, datiert, betitelt, mit Skizze

zur Hängung der Serie sowie Photographen-

bzw. Copyrightstempel. [2011] Gerahmt.

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770

Grisebach 11/2012


2176 THOMAS STRUTH (* 1954)

„Leverkusen“. 1980

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Papier.

28,3 x 39,6 cm (11 ⅛ x 15 ⅝ in.). Rückseitig

mit Bleistift signiert, datiert, betitelt, mit Skizze

zur Hängung der Serie sowie Photographen-

bzw. Copyrightstempel. [2011] Gerahmt.

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770

Grisebach 11/2012


2177 THOMAS STRUTH (* 1954)

„Leverkusen“ (Friedrich-Engels-Straße). 1980

Vintage. Silbergelatineabzug. Agfa-Papier.

29 x 40,4 cm (11 ⅜ x 15 ⅞ in.).

Rückseitig mit Bleistift signiert, datiert, betitelt,

mit Skizze zur Hängung der Serie sowie Photographen-

bzw. Copyrightstempel.

[2011] Gerahmt.

„Diese schlichten Reihenhäuser aus der Zeit der

fünfziger oder sechziger Jahre [...] verkörpern

laut Struth das Haus in seiner einfachsten Form

– ganz ähnlich wie der am Straßenrand geparkte

VW-Käfer die Urform des modernen Massen–

wagens verkörpert. Das Prototypische an diesen

Gebäuden sei, so Struth, dass man ihnen

anmerke, dass sie von einer gemeinnützigen

Siedlungsgesellschaft gebaut wurden, und dass

das Geld, das die Bewohner zur Verfügung

haben, gerade mal so reicht, um sich eine

Wohnung zu leisten und sich am Leben zu

Grisebach 11/2012

halten.“ (zit. nach: Op. cit. (Marburg 2008),

S. 128)

Literatur und Abbildung: Thomas Struth,

Straßen, Fotografie 1976 bis 1995, hg. vom

Kunstmuseum Bonn, Köln 1995, S. 81

Annette Emde, Thomas Struth – Stadt- und

Straßenbilder, Marburg 2008, S. 128, Abb. 97

€ 4.000 – 6.000 $ 5,180 – 7,770


2178 THOMAS STRUTH (* 1954)

„Leipziger Straße, Essen“. 1989

Silbergelatineabzug, 1991. Agfa-Papier.

43,5 x 56 cm (48 x 59,5 cm) (17 ⅛ x 22 in.

(18 ⅞ x 23 ⅜ in.)). Rückseitig mit Bleistift

signiert, datiert (Aufnahme sowie Abzug),

betitelt und nummeriert. Auf Rahmenrückwand

mit Bleistift signiert, Galerieetikett, darin

Aufkleber mit gedruckten Werkangaben, sowie

Galeriestempel, darin mit schwarzem Kugelschreiber

beziffert. Zwei weitere Aufkleber

Grisebach 11/2012

sowie mit schwarzem Kugelschreiber

nummeriert. Einer von 10 nummerierten

Abzügen. [2059] Gerahmt.

Provenienz: Ehemals Marian Goodman Gallery,

New York

€ 6.000 – 8.000 $ 7,770 – 10,360


2179 R HIROSHI SUGIMOTO (* 1948)

„Orange Drive-In, Orange“, aus der Serie

„Theaters“. 1993

Silbergelatineabzug. 42,3 x 54,2 cm (48,8 x

60,2 cm) (16 ⅝ x 21 ⅜ in. (19 ¼ x 23 ¾ in.)).

Im Blattrand unten mittig mit Prägestempel

betitelt sowie unten rechts nummeriert und

Neg.-Nr. Auf Originalkarton aufgezogen, darauf

am unteren Rand mit Bleistift signiert, datiert,

betitelt, nummeriert und beziffert. Auf Rahmenrückwand

Aufkleber mit gedruckten Werkangaben,

zwei Galerieetiketten mit gedruckten

Werkangaben sowie ein weiterer Aufkleber. Auf

Grisebach 11/2012

rückseitiger Hängeleiste drei weitere Aufkleber.

Einer von 25 nummerierten Abzügen. [2048]

Gerahmt.

Provenienz: Ehemals Yoshii Gallery, New York

und Jay Jopling, London

€ 15.000 – 20.000 $ 19,400 – 25,900


2180 R HIROSHI SUGIMOTO (* 1948)

„Los Altos Drive-in, Lakewood“, aus der Serie

„Theaters“. 1993

Silbergelatineabzug. 42,2 x 54 cm

(47,9 x 57,7 cm) (16 ⅝ x 21 ¼ in.

(18 ⅞ x 22 ¾ in.)). Im Blattrand unten mittig mit

Prägestempel datiert und betitelt, unten rechts

nummeriert und Neg.-Nr. Auf Originalkarton

aufgezogen, darauf unten rechts mit Bleistift

signiert. Auf Rahmenrückwand zwei Galerieetiketten

mit gedruckten Werkangaben sowie zwei

weitere Aufkleber. Einer von 25 nummerierten

Abzügen. [2048] Gerahmt.

Grisebach 11/2012

Provenienz: Ehemals André Simoens, Knokke-

Zaute, Belgien und Springer & Winckler, Berlin

Literatur und Abbildung: Kerry Brougher und Pia

Müller-Tamm, Hiroshi Sugimoto, K 20 Kunstsammlung

Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf;

Museum der Moderne Salzburg; SMB Nationalgalerie,

Berlin; Kunstmuseum Luzern; Ostfildern

2007, S. 99 (Variation)

€ 15.000 – 20.000 $ 19,400 – 25,900


2181 R HIROSHI SUGIMOTO (* 1948)

Farnsworth House (Ludwig Mies van der

Rohe), aus der Serie „Architecture“. 2001

Silbergelatineabzug. 46,9 x 58,5 cm

(49 x 60,2 cm) (18 ½ x 23 in. (19 ¼ x 23 ¾ in.)).

Im Blattrand unten rechts mit Prägestempel

nummeriert und Neg.-Nr. Auf Originalkarton

aufgezogen, darauf unten rechts mit Bleistift

signiert. Auf Rahmenrückwand Galerieetikett

mit gedruckten Werkangaben, darauf mit

schwarzem Faserstift nummeriert. Einer

von 25 nummerierten Abzügen. [2048]

Gerahmt.

Grisebach 11/2012

Provenienz: Ehemals Stephane Simoens,

Contemporary Fine Art, Knokke, Belgien

Literatur und Abbildung: Hiroshi Sugimoto,

Architecture of Time, hg. von Eckhard Schneider

und dem Kunsthaus Bregenz, Bregenz 2002,

S. 43

Sugimoto: Architecture, hg. vom Museum of

Contemporary Art, Chicago, Ostfildern 2007,

S. 97

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2182 R HIROSHI SUGIMOTO (* 1948)

Chapel of Notre Dame du Haut (Le Corbusier),

aus der Serie „Architecture“. 1998

Silbergelatineabzug. 58,4 x 46,8 cm

(60 x 49,2 cm) (23 x 18 ⅜ in. (23 ⅝ x 19 ⅜ in.)).

Im Blattrand unten rechts mit Prägestempel

nummeriert und Neg.-Nr. Auf Originalkarton

aufgezogen, darauf unten rechts mit Bleistift

signiert. Auf Rahmenrückwand Galerieetikett,

darauf mit blauem Kugelschreiber und schwarzem

Faserstift beschriftet, sowie drei weitere

Aufkleber. Einer von 25 nummerierten Abzügen.

[2048] Gerahmt.

Grisebach 11/2012

Provenienz: Ehemals Michael-Hue Williams, Fine

Art Limited, London

Literatur und Abbildung: Sugimoto: Architecture,

hg. vom Museum of Contemporary Art,

Chicago, Ostfildern 2007, S. 105

€ 10.000 – 15.000 $ 13,000 – 19,400


2183 R FRANK THIEL (* 1966)

„Potsdam im Januar 1990 - Besichtigung der

ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des

Ministerium(s) für Staatssicherheit in der

Otto-Nuschke-Straße“. 1990

Silbergelatineabzug. 58,5 cm x 19,5 cm

(Passepartoutausschnitt) (23 in. x 7 ⅝ in. (mat

cut-out)). In Passepartout montiert, darauf mit

Bleistift signiert, datiert: „09/90“, betitelt und

nummeriert. Auf Passepartoutrückseite von

weiterer Hand mit Bleistift beschriftet. Auf

Grisebach 11/2012

Rahmenrückwand Galerieetikett mit Werkangaben

sowie drei weitere Aufkleber. Einer von 10

nummerierten Abzügen. [2029] Gerahmt.

Literatur und Abbildung: Frank Thiel, Photographien

1989/90, Galerie Zellermayer, Berlin

1991, unpaginiert

€ 2.500 – 3.000 $ 3,240 – 3,890


2184 R FRANK THIEL (* 1966)

„Siegburg“, aus der Serie „Gefängnistore“.

1992

C-Print, 1994. Agfa-Papier. 29,8 x 24,7 cm

(30,3 x 25,3 cm) (11 ¾ x 9 ¾ in.

(11 ⅞ x 10 in.)). Unter Passepartout auf

Originalkarton montiert, darauf mit Bleistift

signiert, datiert (Aufnahme sowie Abzug),

betitelt und nummeriert. Auf Kartonrückseite

mit Bleistift signiert, datiert (Aufnahme sowie

Abzug), betitelt und nummeriert. Passepartout-

Grisebach 11/2012

Maske rückseitig mit Bleistift betitelt. Auf der

Rahmenrückwand Sammlungsetikett mit

Werkangaben sowie weiterer Aufkleber. Einer

von 6 nummerierten Abzügen. Originalkarton

mit Klebestreifen zwischen Photo und Signatur.

[2029] Gerahmt.

€ 1.200 – 1.500 $ 1,550 – 1,940


Fachbegriffe

technical terms

Albuminabzug albumen print

Archiv-Nr. archive number

Aufdruck imprint

aufgezogen mounted

Aufkleber label

Auflage / Edition edition

Aufnahme exposure

Auskopierpapier printing out paper

beschriftet annotated by another

hand

betitelt titled

bezeichnet annotated by the artist

beziffert numbered

Bleistift pencil

Bromöldruck bromoil print

Bromölumdruck bromoil transfer print

Bromsilbergelatineabzug silver bromide gelatin

print

Büttenpapier handmade paper

C-Print chromogenic colour print

Cibachromeabzug dye destruction print

datiert dated

digitaler C-Print digital colour print

Ecke corner

Etikett printed label

Farbstift crayon

Faserstift (Filz- bzw. Photostifte) felt tip pen

gerahmt framed

getont toned

Gummidruck gum print

Gummigravüre gum gravure

Hybridphotographie hybrid photograph

Karton cardboard

Kontaktabzug contact print

Kopierstift indelible pencil

Kugelschreiber ballpoint pen

Lambda-Print digital colour print

Lichtdruck collotype

Lightjet-Print digital colour print

montiert attached

Nachlaß estate

nasses Kollodiumnegativ wet collodion negative

Neg.-Nr. negative number

nummeriert edition number

oberer / unterer Rand upper / lower margin

Öldruck oil print

Original-Atelierkarton original studio

cardboard mount

Originalgröße actual size

Palladium-Abzug palladium print

Passepartout mat

Passepartoutausschnitt mat cut-out

PE-Papier RC paper

Photogramm photogram

Photogravüre / Heliogravüre photogravure /

heliogravure

Pigmentdruck pigment print

Platin-Palladium-Abzug platinum palladium print

Platinabzug platinum print

Prägestempel blind stamp

Rahmeninnenmaß inside dimension of

frame

Rasterphotogravüre rotogravure

rückseitig verso

Seitenrand side margin

signiert signed

Silbergelatineabzug gelatin silver print

späterer Silbergelatineabzug later gelatin silver print

Salzpapiernegativ calotype negative

Salzpapierabzug salt print

Stempel stamp

Tinte (Feder) ink (pen)

Unikat unique print

Widmung dedication

Zelloidinabzug collodion paper print

Zustand / Condition

ausgerissen torn off

Aussilberung oxidation mottling

Ausschnittmarkierungen layout marks

berieben rubbed

beschnitten cut

bestoßen bumped

Ecke, Kante, Rand corner, edge, margin

Falte fold

Fehlstelle loss

Feuchtigkeitsspuren moisture spots

leichte Gebrauchsspuren slight traces of usage

Griffspur handling crease

Knick crease

Knickspur light crease

Kratzer scratch

Nadellöcher pinholes

restauriert restored

Retusche retouch, retouched

spot / line

Riß tear

Schleifspur trace of abrasion

stockfleckig foxing


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Schweiz

Verena Hartmann

Villa Grisebach Auktionen AG · Bahnhofstr. 14 · CH-8001 Zürich

Telefon: +41-44-212 8888 · Telefax: +41-44-212 8886

Mobil: +41-79-221 3519 · auktionen@villa-grisebach.ch

USA/Kanada

Monika Stump Finane

Villa Grisebach Auctions Inc.

120 East 56th Street, Suite 635, USA-New York, NY 10022

Telefon: +1-212-308 0762 · Telefax: +1-212-308 0655

Mobil: +1-917- 981 1147 · auctions@villa-grisebach.com

Auktionatoren

öffentlich bestellt und vereidigt:

Peter Graf zu Eltz, Salzburg

Bernd Schultz, Berlin

Dr. Markus Krause, Berlin


Hinweise

zum Katalog

1. Alle Katalogbeschreibungen sind online und auf Anfrage in

Englisch erhältlich.

2. Basis für die Umrechnung der EUR-Schätzpreise:

1 US $ = EUR 0,772 (Kurs vom 4. Oktober 2012)

3. Bei den Katalogangaben sind Titel und Datierung, wenn vorhanden,

vom Künstler rsp. Photographen übernommen. Diese

Titel sind durch Anführungszeichen gekennzeichnet.

Unbetitelte und undatierte Werke haben wir anhand der

Literatur begründbar zugeordnet.

4. Alle Werke wurden neu vermessen. Die Maßangaben sind in

Zentimetern und Inch aufgeführt. Es gilt Höhe vor Breite; wenn

Papier- und Darstellungsmaß nicht annähernd gleich sind, ist

die Papiergröße in runden Klammern angegeben. Signaturen

und Bezeichnungen sind aufgeführt. „Bezeichnung“ bedeutet

eine eigenhändige Aufschrift des Künstlers rsp. Photographen,

im Gegensatz zu einer „Beschriftung“ von fremder Hand.

Photographenstempel werden erwähnt, in ausgewählten Fällen

zitiert.

5. „Vintage“ meint eine Photographie, bei der das Datum der

Aufnahme dem Datum des Abzuges annähernd entspricht und

die vom Photographen selbst oder von anderer Hand im Sinne

des Photographen erstellt worden ist. Die Datierung eines späteren

Abzuges ist, soweit sie bestimmbar war, angegeben.

Hiervon ausgenommen sind Photographien zeitgenössischer

Künstler ab 1980.

6. Sämtliche zur Versteigerung gelangenden Gegenstände können

vor der Versteigerung besichtigt und geprüft werden; sie sind

gebraucht. Der Erhaltungszustand der Kunstwerke ist ihrem

Alter entsprechend; Mängel werden in den Katalogbeschreibungen

nur erwähnt, wenn sie den optischen Gesamteindruck

der Arbeiten beeinträchtigen. Für jeden Gegenstand liegt ein

Zustandsbericht vor, der angefordert werden kann.

7. Die in eckigen Klammern gesetzten Zeichen beziehen sich auf

die Einlieferer, wobei [E] die Eigenware kennzeichnet.

8. Es werden nur die Werke gerahmt versteigert, die gerahmt eingeliefert

wurden.

9. Die Kunstwerke, die mit R hinter der Losnummer

gekennzeichnet sind, unterliegen der Regelbesteuerung

(§ 4 der Versteigerungsbedingungen).

Catalogue

Instructions

1. Descriptions in English of each item included in this

catalogue are available online or upon request.

2. The basis for the conversion of the EUR-estimates:

1 US $ = EUR 0,772 (rate of exchange 4 October 2012)

3. The titles and dates of works of art provided in quotation marks

originate from the artist or are taken from the catalogue raisonné.

These titles are printed within quotation marks. Undated

works have been assigned approximate dates by Villa Grisebach

based on stylistic grounds and available literature.

4. Dimensions given in the catalogue are measurements taken in

centimeters and inches (height by width) from the actual works.

For originals, the size given is that of the sheet; for prints, the

size refers to the plate or block image. Where that differs from

the size of the sheet on which it is printed, the dimensions of

the sheet follow in parentheses ( ). Signatures and inscriptions

are indicated “Bezeichnung” (“inscription”) means an inscription

by the artist’s own hand, as opposed to “Beschriftung” (“designation”)

which is by the hand of another. Photographers’

stamps are noted, in exceptional cases quoted.

5. “Vintage” indicates a print created near the date of the original

exposure, whereby the print was produced either by the photographer

himself or by another hand as intended by the photographer.

Dates of later prints are given wherever ascertainable,

excepting photographs by contemporary artists as of 1980.

6. All sale objects may be viewed and examined before the auction;

they are sold as is. The condition of the works corresponds

to their age. The catalogues list only such defects in condition

as impair the overall impression of the art work. For every lot

there is a condition report which can be requested.

7. Those numbers printed in brackets [ ] refer to the consignors

listed in the Consignor Index, with [E] referring to property

owned by Villa Grisebach Auktionen.

8. Only works already framed at the time of consignment will be

sold framed.

9. For those works of art with R following the lot number

the standard VAT is applicable (§ 4 Conditions of Sale).


www.villa-grisebach.de

Möchten Sie in Zukunft diese

Funktionen online nutzen,

können Sie sich über unsere

Homepage als Interessent oder

als Bieter mit Grisebach-Karte

registrieren!


Versteigerungsbedingungen

der Villa Grisebach Auktionen GmbH

§ 1 Der Versteigerer

1. Die Versteigerung erfolgt im Namen der Villa Grisebach Auktionen GmbH

nachfolgend: „Grisebach“ genannt. Der Auktionator handelt als deren

Vertreter. Er ist gem. § 34b Abs. 5 GewO öffentlich bestellt. Die

Versteigerung ist somit eine öffentliche Versteigerung i.S. § 474 Abs. 1 S. 2

und § 383 Abs. 3 BGB.

2. Die Versteigerung erfolgt in der Regel für Rechnung des Einlieferers,

der unbenannt bleibt. Nur die im Eigentum von Grisebach befindlichen

Kunstgegenstände werden für eigene Rechnung versteigert. Sie sind

im Katalog mit „E“ gekennzeichnet.

3. Die Versteigerung erfolgt auf der Grundlage dieser Versteigerungsbedingungen.

Die Versteigerungsbedingungen sind im Auktionskatalog,

im Internet und durch deutlich sichtbaren Aushang in den Räumen von

Grisebach veröffentlicht. Durch Abgabe eines Gebots erkennt der Käufer

diese Versteigerungsbedingungen als verbindlich an.

§ 2 Katalog, Besichtigung und Versteigerungstermin

1. Katalog

Vor der Versteigerung erscheint ein Auktionskatalog. Darin werden zur

allgemeinen Orientierung die zur Versteigerung kommenden Kunst gegenstände

abgebildet und beschrieben. Der Katalog enthält zusätz lich Angaben

über Urheberschaft, Technik und Signatur des Kunst gegen standes. Nur sie

bestimmen die Beschaffenheit des Kunst gegen standes. Im übrigen ist der

Katalog weder für die Beschaffenheit des Kunstgegenstandes noch für

dessen Erscheinungsbild (Farbe) maß gebend. Der Katalog weist einen

Schätzpreis in Euro aus, der jedoch lediglich als Anhaltspunkt für den

Verkehrswert des Kunst gegen stan des dient, ebenso wie etwaige Angaben

in anderen Währungen.

Der Katalog wird von Grisebach nach bestem Wissen und Gewissen

und mit großer Sorgfalt erstellt. Er beruht auf den bis zum Zeitpunkt

der Versteigerung veröffentlichten oder sonst allgemein zugänglichen

Erkenntnissen sowie auf den Angaben des Einlieferers.

Für jeden der zur Versteigerung kommenden Kunstgegenstände kann bei

ernstlichem Interesse ein Zustandsbericht von Grisebach angefordert und

es können etwaige von Grisebach eingeholte Expertisen eingesehen werden.

Die im Katalog, im Zustandsbericht oder in Expertisen enthaltenen Angaben

und Beschreibungen sind Einschätzungen, keine Garantien im Sinne des

§ 443 BGB für die Beschaffenheit des Kunstgegenstandes.

Grisebach ist berechtigt, Katalogangaben durch Aushang am Ort der

Versteigerung und unmittelbar vor der Versteigerung des betreffen den

Kunstgegenstandes mündlich durch den Auktionator zu berichtigen

oder zu ergänzen.

2. Besichtigung

Alle zur Versteigerung kommenden Kunstgegenstände werden vor der

Versteigerung zur Vorbesichtigung ausgestellt und können besichtigt

und geprüft werden. Ort und Zeit der Besichtigung, die Grisebach fest legt,

sind im Katalog angegeben. Die Kunstgegenstände sind gebraucht und

werden in der Beschaffenheit versteigert, in der sie sich im Zeit punkt

der Versteigerung befinden.

3. Grisebach bestimmt Ort und Zeitpunkt der Versteigerung. Sie ist berechtigt,

Ort oder Zeitpunkt zu ändern, auch wenn der Auktions katalog bereits

versandt worden ist.

§ 3 Durchführung der Versteigerung

1. Bieternummer

Jeder Bieter erhält von Grisebach eine Bieternummer. Er hat die

Versteigerungsbedingungen als verbindlich anzuerkennen.

Von unbekannten Bietern benötigt Grisebach zur Erteilung der Bieternummer

spätestens 24 Stunden vor Beginn der Versteigerung eine schriftliche

Anmeldung mit beigefügter zeitnaher Bankreferenz.

Nur unter einer Bieternummer abgegebene Gebote werden auf der

Versteigerung berücksichtigt.

2. Aufruf

Die Versteigerung des einzelnen Kunstgegenstandes beginnt mit dessen

Aufruf durch den Auktionator. Er ist berechtigt, bei Aufruf von der im

Katalog vorgesehenen Reihenfolge abzuweichen, Los-Nummern zu

verbinden oder zu trennen oder eine Los-Nummer zurückzuziehen.

Der Preis wird bei Aufruf vom Auktionator festgelegt, und zwar in Euro.

Gesteigert wird um jeweils 10 % des vorangegangenen Gebots, sofern

der Auktionator nicht etwas anderes bestimmt.

3. Gebote

a) Gebote im Saal

Gebote im Saal werden unter Verwendung der Bieternummer abgegeben.

Ein Vertrag kommt durch Zuschlag des Auktionators zustande.

Will ein Bieter Gebote im Namen eines Dritten abgeben, hat er dies

mindestens 24 Stunden vor Beginn der Versteigerung von Grisebach

unter Vorlage einer Vollmacht des Dritten anzuzeigen. Anderenfalls

kommt bei Zuschlag der Vertrag mit ihm selbst zustande.

b) Schriftliche Gebote

Mit Zustimmung von Grisebach können Gebote auf einem dafür vorgesehenen

Formular auch schriftlich abgegeben werden. Sie müssen vom Bieter

unterzeichnet sein und unter Angabe der Los-Nummer, des Künstlers und

des Titels den für den Kunstgegenstand gebotenen Hammerpreis nennen.

Der Bieter muss die Versteigerungsbedingungen als verbindlich anerkennen.

Mit dem schriftlichen Gebot beauftragt der Bieter Grisebach, seine Gebote

unter Berücksichtigung seiner Weisungen abzugeben. Das schriftliche

Gebot wird von Grisebach nur mit dem Betrag in Anspruch genommen,

der erforderlich ist, um ein anderes Gebot zu überbieten.

Ein Vertrag auf der Grundlage eines schriftlichen Gebots kommt

mit dem Bieter durch den Zuschlag des Auktionators zustande.

Gehen mehrere gleich hohe schriftliche Gebote für denselben Kunstgegenstand

ein, erhält das zuerst eingetroffene Gebot den Zuschlag,

wenn kein höheres Gebot vorliegt oder abgegeben wird.

c) Telefonische Gebote

Telefonische Gebote sind zulässig, wenn der Bieter mindestens 24 Stunden

vor Beginn der Versteigerung dies schriftlich beantragt und Grisebach

zugestimmt hat. Der Bieter muss die Versteigerungs bedingungen als

verbindlich anerkennen.

Die telefonischen Gebote werden von einem während der Verstei gerung im

Saal anwesenden Mitarbeiter von Grisebach entgegen genommen und unter

Berücksichtigung der Weisungen des Bieters während der Versteigerung

abgegeben. Das von dem Bieter genannte Gebot bezieht sich ausschließlich

auf den Hammerpreis, umfasst also nicht Aufgeld, etwaige Umlagen und

Umsatzsteuer, die hinzukommen. Das Gebot muss den Kunstgegenstand,

auf den es sich bezieht, zweifelsfrei und möglichst unter Nennung der

Los-Nummer, des Künstlers und des Titels, benennen.


Telefonische Gebote können von Grisebach aufgezeichnet werden.

Mit dem Antrag zum telefonischen Bieten erklärt sich der Bieter mit der

Aufzeichnung einverstanden. Die Aufzeichnung wird spätestens nach drei

Monaten gelöscht, sofern sie nicht zu Beweiszwecken benötigt wird.

d) Gebote über das Internet

Gebote über das Internet sind nur zulässig, wenn der Bieter von Grisebach

zum Bieten über das Internet unter Verwendung eines Benutzernamens und

eines Passwortes zugelassen worden ist und die Versteigerungsbedingungen

als verbindlich anerkennt. Die Zulassung erfolgt ausschließlich für die Person

des Zugelassenen, ist also höchst persönlich. Der Benutzer ist verpflichtet,

seinen Benutzernamen und sein Passwort Dritten nicht zugänglich zu

machen. Bei schuldhafter Zuwiderhandlung haftet er Grisebach für daraus

entstandene Schäden.

Gebote über das Internet sind nur rechtswirksam, wenn sie hinreichend

bestimmt sind und durch Benutzernamen und Passwort zweifelsfrei dem

Bieter zuzuordnen sind. Die über das Internet übertragenen Gebote werden

elektronisch protokolliert. Die Richtigkeit der Protokolle wird vom Käufer

anerkannt, dem jedoch der Nachweis ihrer Unrichtig keit offensteht.

Grisebach behandelt Gebote, die vor der Versteigerung über das Inter net

abgegeben werden, rechtlich wie schriftliche Gebote. Internetgebote

während einer laufenden Versteigerung werden wie Gebote aus dem Saal

berücksichtigt.

4. Der Zuschlag

a) Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf eines Gebots kein

höheres Gebot abgegeben wird. Der Zuschlag verpflichtet den Bieter, der

unbenannt bleibt, zur Abnahme des Kunstgegenstandes und zur Zahlung

des Kaufpreises (§ 4 Ziff. 1).

b) Der Auktionator kann bei Nichterreichen des Limits einen Zuschlag unter

Vorbehalt erteilen. Ein Zuschlag unter Vorbehalt wird nur wirk sam, wenn

Grisebach das Gebot innerhalb von drei Wochen nach dem Tag der

Versteigerung schriftlich bestätigt. Sollte in der Zwischenzeit ein anderer

Bieter mindestens das Limit bieten, erhält dieser ohne Rücksprache mit

dem Bieter, der den Zuschlag unter Vorbehalt erhalten hat, den Zuschlag.

c) Der Auktionator hat das Recht, ohne Begründung ein Gebot abzulehnen

oder den Zuschlag zu verweigern. Wird ein Gebot abgelehnt oder der

Zuschlag verweigert, bleibt das vorangegangene Gebot wirksam.

d) Der Auktionator kann einen Zuschlag zurücknehmen und den Kunstgegenstand

innerhalb der Auktion neu ausbieten,

– wenn ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot von ihm übersehen

und dies von dem übersehenen Bieter unverzüglich beanstandet

worden ist,

– wenn ein Bieter sein Gebot nicht gelten lassen will oder

– wenn sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen.

Übt der Auktionator dieses Recht aus, wird ein bereits erteilter Zuschlag

unwirksam.

e) Der Auktionator ist berechtigt, ohne dies anzeigen zu müssen, bis zum

Erreichen eines mit dem Einlieferer vereinbarten Limits auch Gebote für

den Einlieferer abzugeben und den Kunstgegenstand dem Einlieferer unter

Benennung der Einlieferungsnummer zuzuschlagen. Der Kunstgegenstand

bleibt dann unverkauft.

§ 4 Kaufpreis, Zahlung, Verzug

1. Kaufpreis

Der Kaufpreis besteht aus dem Hammerpreis zuzüglich Aufgeld. Hinzukommen

können pauschale Gebühren sowie die gesetzliche Umsatz steuer.

A. Bei im Katalog mit dem Buchstaben „R“ hinter der Losnummer gekenn-

zeichneten Kunstgegenständen berechnet sich der Kaufpreis wie folgt:

a) Aufgeld

Auf den Hammerpreis berechnet Grisebach ein Aufgeld von 22 %.

Auf den Teil des Hammerpreises, der 1.000.000 EUR übersteigt

wird ein Aufgeld von 15 % berechnet.

b) Pauschale Gebühr für Folgerecht

Auf alle Originalwerke der bildenden Kunst und der Photographie,

deren Urheber noch nicht 70 Jahre vor dem Ende des Kalenderjahres

des Verkaufs verstorben ist, erhebt Grisebach eine pauschale Gebühr

in Höhe von 1,5 % des Hammerpreises, maximal 6.250,00 EUR.

c) Umsatzsteuer

Auf den Hammerpreis, das Aufgeld und die pauschale Gebühr für

das Folgerecht wird die jeweils gültige gesetzliche Umsatzsteuer

erhoben (Regelbesteuerung, mit „R“ gekennzeichnet). Sie beträgt

für Originalwerke der bildenden Kunst derzeit 7 %, bei Photographien

sowie Bild- und Siebdrucken 19 %.

d) Umsatzsteuerbefreiung

Keine Umsatzsteuer wird für den Verkauf von Kunstgegenständen

berechnet, die in Staaten innerhalb des Gemeinschaftsgebietes

der Europäischen Union (EU) von Unternehmen er worben und aus

Deutschland exportiert werden, wenn diese bei Beantragung und

Erhalt ihrer Bieter nummer ihre Umsatzsteuer-Identifikations nummer

angegeben haben. Eine nachträgliche Be rücksichtigung, insbesondere

eine Korrektur nach Rechnungs stellung, ist nicht möglich.

Keine Umsatzsteuer wird für den Verkauf von Kunstgegen ständen

berechnet, die gemäß § 6 Abs. 4 UStG in Staaten außerhalb des

Gemeinschaftsgebietes der EU geliefert werden und deren Käufer

als ausländische Abnehmer gelten und dies entsprechend § 6

Abs. 2 UStG nachgewiesen haben. Im Ausland anfallende Einfuhrumsatz

steuer und Zölle trägt der Käufer.

Die vorgenannten Regelungen zur Umsatzsteuer entsprechen dem

Stand der Gesetzgebung und der Praxis der Finanzverwaltung.

Änderungen sind nicht ausgeschlossen.

B. Bei Kunstgegenständen ohne besondere Kennzeichnung im Katalog

berechnet sich der Kaufpreis wie folgt:

Bei Käufern mit Wohnsitz innerhalb der EU berechnet Grisebach auf den

Hammerpreis ein Aufgeld von 30 %. Auf den Teil des Hammer preises, der

1.000.000 EUR übersteigt wird ein Aufgeld von 20 % berechnet. In diesem

Aufgeld sind alle pauschalen Gebühren sowie die gesetzliche Umsatzsteuer

enthalten (Differenzbesteuerung nach § 25a UStG). Sie werden bei der

Rechnungstellung nicht einzeln ausgewiesen.

Käufern, denen nach dem Umsatzsteuergesetz (UStG) im Inland geliefert

wird und die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, kann auf Wunsch die

Rechnung nach der Regelbesteuerung gemäß Absatz A ausgestellt werden.

Dieser Wunsch ist bei Beantragung der Bieter nummer anzugeben.

Eine Korrektur nach Rechnungstellung ist nicht möglich.

2. Fälligkeit und Zahlung

Der Kaufpreis ist mit dem Zuschlag fällig.

Der Kaufpreis ist in Euro an Grisebach zu entrichten. Schecks und

andere unbare Zahlungen werden nur erfüllungshalber angenommen.

Eine Begleichung des Kaufpreises durch Aufrechnung ist nur mit

un bestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.

Bei Zahlung in ausländischer Währung gehen ein etwaiges Kursrisiko

sowie alle Bankspesen zulasten des Käufers.

3. Verzug

Ist der Kaufpreis innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Rechnung

noch nicht beglichen, tritt Verzug ein.

Ab Eintritt des Verzuges verzinst sich der Kaufpreis mit 1 % monatlich,

unbeschadet weiterer Schadensersatzansprüche.

Zwei Monate nach Eintritt des Verzuges ist Grisebach berechtigt und auf

Verlangen des Einlieferers verpflichtet, diesem Name und Anschrift des

Käufers zu nennen.

Ist der Käufer mit der Zahlung des Kaufpreises in Verzug, kann Grise bach

nach Setzung einer Nachfrist von zwei Wochen vom Vertrag zurücktreten.

Damit erlöschen alle Rechte des Käufers an dem erstei gerten

Kunstgegenstand.

Grisebach ist nach Erklärung des Rücktritts berechtigt, vom Käufer

Schadensersatz zu verlangen. Der Schadensersatz umfasst insbe sondere

das Grisebach entgangene Entgelt (Einliefererkommission und Aufgeld),

sowie angefallene Kosten für Katalogabbildungen und die bis zur Rückgabe

oder bis zur erneuten Versteigerung des Kunst gegen standes anfallenden

Transport-, Lager- und Versicherungs kosten.

Wird der Kunstgegenstand an einen Unterbieter verkauft oder in der nächsten

oder übernächsten Auktion versteigert, haftet der Käufer außerdem

für jeglichen Mindererlös.

Grisebach hat das Recht, den säumigen Käufer von künftigen Versteigerungen

auszuschließen und seinen Namen und seine Adresse zu

Sperrzwecken an andere Auktionshäuser weiterzugeben.

§ 5 Nachverkauf

Während eines Zeitraums von zwei Monaten nach der Auktion können nicht

versteigerte Kunstgegenstände im Wege des Nachverkaufs erworben werden.

Der Nachverkauf gilt als Teil der Versteigerung. Der Interessent hat persönlich,

telefonisch, schriftlich oder über das Internet ein Gebot mit einem bestimmten

Betrag abzugeben und die Versteigerungsbedingungen als verbindlich anzu-

erkennen. Der Vertrag kommt zustande, wenn Grisebach das Gebot innerhalb

von drei Wochen nach Eingang schriftlich annimmt.

Die Bestimmungen über Kaufpreis, Zahlung, Verzug, Abholung und Haftung für

in der Versteigerung erworbene Kunstgegenstände gelten entsprechend.


§ 6 Entgegennahme des ersteigerten Kunstgegenstandes

1. Abholung

Der Käufer ist verpflichtet, den ersteigerten Kunstgegenstand spätestens

einen Monat nach Zuschlag abzuholen.

Grisebach ist jedoch nicht verpflichtet, den ersteigerten Kunst gegen stand

vor vollständiger Bezahlung des in der Rechnung ausgewiesenen Betrages

an den Käufer herauszugeben.

Das Eigentum geht auf den Käufer erst nach vollständiger Begleichung des

Kaufpreises über.

2. Lagerung

Bis zur Abholung lagert Grisebach für die Dauer eines Monats, gerech net

ab Zuschlag, den ersteigerten Kunstgegenstand und versichert ihn auf

eigene Kosten in Höhe des Kaufpreises. Danach hat Grisebach das Recht,

den Kunstgegenstand für Rechnung des Käufers bei einer Kunst spedition

einzulagern und versichern zu lassen. Wahlweise kann Grise bach statt

dessen den Kunstgegenstand in den eigenen Räumen ein lagern gegen

Berechnung einer monatlichen Pauschale von 0,1 % des Kaufpreises für

Lager- und Versicherungskosten.

3. Versand

Beauftragt der Käufer Grisebach schriftlich, den Transport des ersteigerten

Kunstgegenstandes durchzuführen, sorgt Grisebach, sofern der Kaufpreis

vollständig bezahlt ist, für einen sachgerechten Transport des Werkes zum

Käufer oder dem von ihm benannten Em pfän ger durch eine Kunstspedition

und schließt eine entsprechende Transportversicherung ab. Die Kosten für

Verpackung, Versand und Versicherung trägt der Käufer.

4. Annahmeverzug

Holt der Käufer den Kunstgegenstand nicht innerhalb von einem Monat

ab (Ziffer 1) und erteilt er innerhalb dieser Frist auch keinen Auftrag zur

Versendung des Kunstgegenstandes (Ziffer 3), gerät er in Annahme verzug.

5. Anderweitige Veräußerung

Veräußert der Käufer den ersteigerten Kunstgegenstand seinerseits, bevor

er den Kaufpreis vollständig bezahlt hat, tritt er bereits jetzt erfüllungs-

halber sämtliche Forderungen, die ihm aus dem Weiter verkauf zustehen,

an Grisebach ab, welche die Abtretung hiermit annimmt. Soweit die

abgetretenen Forderungen die Grisebach zuste henden Ansprüche über-

steigen, ist Grisebach verpflichtet, den zur Erfüllung nicht benötigten Teil

der abgetretenen Forderung unverzüglich an den Käufer abzutreten.

§ 7 Haftung

1. Beschaffenheit des Kunstgegenstandes

Der Kunstgegenstand wird in der Beschaffenheit veräußert, in der er sich

bei Erteilung des Zuschlags befindet und vor der Versteigerung besichtigt

und geprüft werden konnte. Ergänzt wird diese Beschaffen heit durch die

Angaben im Katalog (§ 2 Ziff. 1) über Urheberschaft, Technik und Signatur

des Kunstgegenstandes. Sie beruhen auf den bis zum Zeitpunkt der

Versteigerung veröffentlichten oder sonst allgemein zugänglichen

Erkenntnissen sowie auf den Angaben des Einlieferers. Weitere

Beschaffenheitsmerkmale sind nicht verein bart, auch wenn sie im

Katalog beschrieben oder erwähnt sind oder sich aus schriftlichen

oder mündlichen Auskünften, aus einem Zustands bericht, Expertisen

oder aus den Abbildungen des Katalogs ergeben sollten. Eine Garantie

(§ 443 BGB) für die vereinbarte Beschaffenheit des Kunstgegenstandes

wird nicht übernommen.

2. Rechte des Käufers bei einem Rechtsmangel (§ 435 BGB)

Weist der erworbene Kunstgegenstand einen Rechtsmangel auf, weil an

ihm Rechte Dritter bestehen, kann der Käufer innerhalb einer Frist von

zwei Jahren (§ 438 Abs. 4 und 5 BGB) wegen dieses Rechts man gels vom

Vertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern (§ 437 Nr. 2 BGB).

Im übrigen werden die Rechte des Käufers aus § 437 BGB, also das

Recht auf Nacherfüllung, auf Schadenersatz oder auf Ersatz ver geblicher

Aufwendungen ausgeschlossen, es sei denn, der Rechts mangel ist arglistig

verschwiegen worden.

3. Rechte des Käufers bei Sachmängeln (§ 434 BGB)

Weicht der Kunstgegenstand von der vereinbarten Beschaffenheit

(Urheberschaft, Technik, Signatur) ab, ist der Käufer berech tigt,

innerhalb von zwei Jahren ab Zuschlag (§ 438 Abs. 4 BGB) vom Vertrag

zurückzutreten. Er erhält den von ihm gezahlten Kaufpreis (§ 4 Ziff. 1

der Versteigerungsbedingungen) zurück, Zug um Zug gegen Rückgabe

des Kaufgegenstandes in unverändertem Zustand am Sitz von Grisebach.

Ansprüche auf Minderung des Kaufpreises (§ 437 Nr. 2 BGB), auf

Schadensersatz oder auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen (§ 437

Nr. 3 BGB) sind ausgeschlossen. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht,

soweit Grisebach den Mangel arglistig verschwiegen hat.

Das Rücktrittsrecht wegen Sachmangels ist ausgeschlossen, sofern

Grisebach den Kunstgegenstand für Rechnung des Einlieferers ver äußert

hat und die größte ihr mögliche Sorgfalt bei Ermittlung der im Katalog

genannten Urheberschaft, Technik und Signatur des Kunst gegenstandes

aufgewandt hat und keine Gründe vorlagen, an der Richtigkeit dieser

Angaben zu zweifeln. In diesem Falle verpflichtet sich Grisebach, dem

Käufer das Aufgeld, etwaige Umlagen und die Umsatz steuer zu erstatten.

Außerdem tritt Grisebach dem Käufer alle ihr gegen den Einlieferer, dessen

Name und Anschrift sie dem Käufer mitteilt, zustehenden Ansprüche wegen

der Mängel des Kunstgegenstandes ab. Sie wird ihn in jeder zulässigen und

ihr möglichen Weise bei der Geltendmachung dieser Ansprüche gegen den

Einlieferer unterstützen.

4. Fehler im Versteigerungsverfahren

Grisebach haftet nicht für Schäden im Zusammenhang mit der Abgabe

von mündlichen, schriftlichen, telefonischen oder Internetgeboten,

soweit ihr nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Dies gilt

insbesondere für das Zustandekommen oder den Bestand von Telefon-,

Fax- oder Datenleitungen sowie für Übermittlungs-, Über tragungs- oder

Übersetzungsfehler im Rahmen der eingesetzten Kommunikationsmittel oder

seitens der für die Entgegennahme und Weitergabe eingesetzten Mitarbeiter.

Für Missbrauch durch unbefugte Dritte wird nicht gehaftet. Die Haftungsbeschränkung

gilt nicht für Schäden an der Verletzung von Leben, Körper

oder Gesundheit.

5. Verjährung

Für die Verjährung der Mängelansprüche gelten die gesetzlichen

Verjährungsfristen des § 438 Abs. 1 Ziffer 3 BGB (2 Jahre).

§ 8 Schlussbestimmungen

1. Nebenabreden

Änderungen dieser Versteigerungsbedingungen im Einzelfall oder

Nebenabreden bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.

2. Fremdsprachige Fassung der Versteigerungsbedingungen

Soweit die Versteigerungsbedingungen in anderen Sprachen als der

deutschen Sprache vorliegen, ist stets die deutsche Fassung maßgebend.

3. Anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Das Abkommen der Vereinten Nationen über Verträge des internationalen

Warenkaufs (CISG) findet keine Anwendung.

4. Erfüllungsort

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit dies rechtlich vereinbart

werden kann, Berlin.

5. Salvatorische Klausel

Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen

unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen

davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die entsprechenden

gesetzlichen Vorschriften.


Conditions of Sale

of Villa Grisebach Auktionen GmbH

Section 1 The Auction House

1. The auction will be implemented on behalf of Grisebach Auktionen GmbH

referred to hereinbelow as “Grisebach”. The auctioneer will be acting as

Grisebach’s representative. The auctioneer is an expert who has been publicly

appointed in accordance with Section 34b paragraph 5 of the Gewerbeordnung

(GewO, German Industrial Code). Accordingly, the auction is a public auction

as defined by Section 474 paragraph 1 second sentence and Section 383

paragraph 3 of the Bürgerliches Gesetzbuch (BGB, German Civil Code).

2. As a general rule, the auction will be performed on behalf of the Consignor,

who will not be named. Solely those works of art owned by Grisebach shall

be sold at auction for the account of Grisebach. Such items will be marked

by an “E” in the catalogue.

3. The auction shall be performed on the basis of the present Conditions of Sale.

The Conditions of Sale are published in the catalogue of the auction and on the

internet; furthermore, they are posted in an easily accessible location in the

Grisebach spaces. By submitting a bid, the buyer acknowledges the Conditions

of Sale as being binding upon it.

Section 2 Catalogue, Pre-Sale Exhibition and Date of the Auction

1. Catalogue

Prior to the auction date, an auction catalogue will be published. This provides

general orientation in that it shows images of the works of art to be sold at auction

and describes them. Additionally, the catalogue will provide information on the

work’s creator(s), technique, and signature. These factors alone will define the

characteristic features of the work of art. In all other regards, the catalogue will

not govern as far as the characteristics of the work of art or its appearance are

concerned (color). The catalogue will provide estimated prices in EUR amounts,

which, however, serve solely as an indication of the fair market value of the work

of art, as does any such information that may be provided in other currencies.

Grisebach will prepare the catalogue to the best of its knowledge and belief, and

will exercise the greatest of care in doing so. The catalogue will be based on the

scholarly knowledge published up until the date of the auction, or otherwise

generally accessible, and on the information provided by the Consignor.

Seriously interested buyers have the opportunity to request that Grisebach

provide them with a report outlining the condition of the work of art (condition

report), and they may also review any expert appraisals that Grisebach may

have obtained.

The information and descriptions contained in the catalogue, in the condition

report or in expert appraisals are estimates; they do not constitute any

guarantees, in the sense as defined by Section 443 of the Bürgerliches

Gesetzbuch (BGB, German Civil Code), for the characteristics of the work of art.

Grisebach is entitled to correct or amend any information provided in the

catalogue by posting a notice at the auction venue and by having the auctioneer

make a corresponding statement immediately prior to calling the bids for the

work of art concerned.

2. Pre-sale exhibition

All of the works of art that are to be sold at auction will be exhibited prior to

the sale and may be viewed and inspected. The time and date of the pre-sale

exhibition, which will be determined by Grisebach, will be set out in the

catalogue. The works of art are used and will be sold “as is”, in other words

in the condition they are in at the time of the auction.

3. Grisebach will determine the venue and time at which the auction is to

be held. It is entitled to modify the venue and the time of the auction,

also in those cases in which the auction catalogue has already been sent out.

Section 3 Calling the Auction

1. Bidder number

Grisebach will issue a bidder number to each bidder. Each bidder is to

acknowledge the Conditions of Sale as being binding upon it.

At the latest twenty-four (24) hours prior to the start of the auction, bidders as

yet unknown to Grisebach must register in writing, providing a written bank

reference letter of recent date, so as to enable Grisebach to issue a bidder

number to them.

At the auction, only the bids submitted using a bidder number will be considered.

2. Item call-up

The auction of the individual work of art begins by its being called up by the

auctioneer. The auctioneer is entitled to call up the works of art in a different

sequence than that published in the catalogue, to join catalogue items to form a

lot, to separate a lot into individual items, and to pull an item from the auction

that has been given a lot number.

When the work of art is called up, its price will be determined by the auctioneer,

denominated in euros. Unless otherwise determined by the auctioneer, the bid

increments will amount to 10% of the respective previous bid.

3. Bids

a) Floor bids

Floor bids will be submitted using the bidder number. A sale and purchase

agreement will be concluded by the auctioneer bringing down the hammer to

end the bidding process.

Where a bidder wishes to submit bids in the name of a third party, it must

notify Grisebach of this fact at the latest twenty-four (24) hours prior to the

auction commencing, submitting a corresponding power of attorney from that

third party. In all other cases, once the work of art has been knocked down,

the sale and purchase agreement will be concluded with the person who has

placed the bid.

b) Written absentee bids

Subject to Grisebach consenting to this being done, bids may also be

submitted in writing using a specific form developed for this purpose.

The bidder must sign the form and must provide the lot number, the name

of the artist, the title of the work of art and the hammer price it wishes to

bid therefor. The bidder must acknowledge the Conditions of Sale as being

binding upon it.

By placing a written bid, the bidder instructs Grisebach to submit such bid in

accordance with its instructions. Grisebach shall use the amount specified in

the written bid only up to whatever amount may be required to outbid another

bidder.

Upon the auctioneer knocking down the work of art to a written bid, a sale

and purchase agreement shall be concluded on that basis with the bidder

who has submitted such written bid.

Where several written bids have been submitted in the same amount for the

same work of art, the bid received first shall be the winning bid, provided

that no higher bid has been otherwise submitted or is placed as a floor bid.

c) Phoned-in absentee bids

Bids may permissibly be phoned in, provided that the bidder applies in writing

to be admitted as a telephone bidder, and does so at the latest twenty-four

(24) hours prior to the auction commencing, and furthermore provided that

Grisebach has consented. The bidder must acknowledge the Conditions of

Sale as being binding upon it.

Bids phoned in will be taken by a Grisebach employee present at the auction

on the floor, and will be submitted in the course of the auction in keeping with

the instructions issued by the bidder. The bid so submitted by the bidder shall


cover exclusively the hammer price, and thus shall not comprise the buyer’s

premium, any allocated costs that may be charged, or turnover tax. The bid

must unambiguously designate the work of art to which it refers, and must

wherever possible provide the lot number, the artist and the title of the work.

Grisebach may make a recording of bids submitted by telephone. By filing the

application to be admitted as a telephone bidder, the bidder declares its

consent to the telephone conversation being recorded. Unless it is required

as evidence, the recording shall be deleted at the latest following the expiry

of three (3) months.

d) Absentee bids submitted via the internet

Bids may be admissibly submitted via the internet only if Grisebach has

registered the bidder for internet bidding, giving him a user name and

password, and if the bidder has acknowledged the Conditions of Sale as

being binding upon it. The registration shall be non-transferable and shall

apply exclusively to the registered party; it is thus entirely personal and

private. The user is under obligation to not disclose to third parties its user

name or password. Should the user culpably violate this obligation, it shall

be held liable by Grisebach for any damages resulting from such violation.

Bids submitted via the internet shall have legal validity only if they are

sufficiently determinate and if they can be traced back to the bidder by its

user name and password beyond any reasonable doubt. The bids transmitted

via the internet will be recorded electronically. The buyer acknowledges that

these records are correct, but it does have the option to prove that they are

incorrect.

In legal terms, Grisebach shall treat bids submitted via the internet at a point

in time prior to the auction as if they were bids submitted in writing. Bids

submitted via the internet while an auction is ongoing shall be taken into

account as if they were floor bids.

4. Knock down

a) The work of art is knocked down to the winning bidder if, following three calls

for a higher bid, no such higher bid is submitted. Upon the item being

knocked down to it, this will place the bidder under obligation to accept the

work of art and to pay the purchase price (Section 4 Clause 1). The bidder

shall not be named.

b) Should the bids not reach the reserve price set by the Consignor, the

auctioneer will knock down the work of art at a conditional hammer price.

This conditional hammer price shall be effective only if Grisebach confirms

this bid in writing within three (3) weeks of the day of the auction. Should

another bidder submit a bid in the meantime that is at least in the amount

of the reserve price, the work of art shall go to that bidder; there will be no

consultations with the bidder to whom the work of art has been knocked

down at a conditional hammer price.

c) The auctioneer is entitled to refuse to accept a bid, without providing any

reasons therefor, or to refuse to knock down a work of art to a bidder.

Where a bid is refused, or where a work of art is not knocked down to a

bidder, the prior bid shall continue to be valid.

d) The auctioneer may revoke any knock-down and may once again call up the

work of art in the course of the auction to ask for bids; the auctioneer may

do so in all cases in which

– The auctioneer has overlooked a higher bid that was submitted in a timely

fashion, provided the bidder so overlooked has immediately objected to this

oversight;

– A bidder does not wish to be bound by the bid submitted; or

– There are any other doubts regarding the knock-down of the work of art

concerned.

Where the auctioneer exercises this right, any knock-down of a work of art

that has occurred previously shall cease to be effective.

e) The auctioneer is authorized, without being under obligation of giving notice

thereof, to also submit bids on behalf of the Consignor until the reserve

price agreed with the Consignor has been reached, and the auctioneer is

furthermore authorized to knock down the work of art to the Consignor,

citing the consignment number. In such event, the work of art shall go unsold.

Section 4 Purchase Price, Payment, Default

1. Purchase price

The purchase price consists of the hammer price plus buyer’s premium.

Additionally, lump sum fees may be charged along with statutory turnover tax.

A. For works of art marked in the catalogue by the letter “R” behind the lot number,

the purchase price is calculated as follows:

a) Buyer’s premium

Grisebach will add a buyer’s premium of 22% to the hammer price. A buyer’s

premium of 15 % will be added to that part of the hammer price that is in

excess of EUR 1,000,000.

b) Lump sum fee for resale royalties

For all original works of art or photographs the creators of which have not

been dead for seventy (70) years prior to the end of that calendar year in

which the sale is made, Grisebach will charge a lump sum fee of 1.5% of

the hammer price, such fee being capped at EUR 6,250.00.

c) Turnover tax

The hammer price, the buyer’s premium and the lump sum fee for resale

royalties will all be subject to the statutory turnover tax in the respectively

applicable amount (standard taxation provisions, marked by the letter “R”).

For original works of art, the tax rate is currently 7 %, for photographs,

prints and screenprints, it is 19%.

d) Exemption from turnover tax

No turnover tax will be charged where works of art are sold that are

acquired in states within the community territory of the European Union

by corporations and exported outside of Germany, provided that such

corporations have provided their turnover tax ID number in applying for and

obtaining their bidder number. It is not possible to register this status after

the invoice has been issued, and more particularly, it is not possible to

perform a correction retroactively.

No turnover tax shall be charged for the sale of works of art that are

delivered, pursuant to Section 6 paragraph 4 of the Umsatzsteuer-

gesetz (UStG, German Turnover Tax Act), to destinations located in states

that are not a Member State of the EU, provided that their buyers are deemed

to be foreign purchasers and have proved this fact in accordance with Section

6 paragraph 2 of the German Turnover Tax Act. The buyer shall bear any

import turnover tax or duties that may accrue abroad.

The above provisions on turnover tax correspond to the legislative status quo

and are in line with the practice of the Tax and Revenue Authorities. They are

subject to change without notice.

B. For works of art that have not been specially marked in the catalogue, the

purchase price will be calculated as follows:

For buyers having their residence in states within the community territory of the

European Union, Grisebach will add a buyer’s premium of 30 % to the hammer

price. A buyer’s premium of 20 % will be added to that part of the hammer price

that is in excess of EUR 1,000,000. This buyer’s premium will include all lump

sum fees as well as the statutory turnover tax (margin scheme pursuant to

Section 25a of the German Turnover Tax Act). These taxes and fees will not be

itemized separately in the invoice.

Buyers to whom delivery is made within Germany, as defined by the German

Turnover Tax Act, and who are entitled to deduct input taxes, may have an

invoice issued to them that complies with the standard taxation provisions as

provided for hereinabove in paragraph A. Such invoice is to be requested when

applying for a bidder number. It is not possible to perform any correction

retroactively after the invoice has been issued.

2. Due date and payment

The purchase price shall be due for payment upon the work of art being

knocked down to the buyer.

The purchase price shall be paid in euros to Grisebach. Cheques and any other

forms of non-cash payment are accepted only on account of performance.

Payment of the purchase price by set-off is an option only where the claims

are not disputed or have been finally and conclusively determined by a court’s

declaratory judgment.

Where payment is made in a foreign currency, any exchange rate risk and any

and all bank charges shall be borne by the buyer.

3. Default

In cases in which the purchase price has not been paid within two (2) weeks of

the invoice having been received, the buyer shall be deemed to be defaulting on

the payment.

Upon the occurrence of such default, the purchase price shall accrue interest at

1% per month, notwithstanding any other claims to compensation of damages

that may exist.

Two (2) months after the buyer has defaulted on the purchase price, Grisebach

shall be entitled – and shall be under obligation to do so upon the Consignor’s

corresponding demand – to provide to the Consignor the buyer’s name and

address.

Where the buyer has defaulted on the purchase price, Grisebach may rescind

the agreement after having set a period of grace of two (2) weeks. Once

Grisebach has so rescinded the agreement, all rights of the buyer to the work

of art acquired at auction shall expire.

Upon having declared its rescission of the agreement, Grisebach shall be entitled

to demand that the buyer compensate it for its damages. Such compensation of

damages shall comprise in particular the remuneration that Grisebach has lost

(commission to be paid by the Consignor and buyer’s premium), as well as the

costs of picturing the work of art in the catalogue and the costs of shipping,

storing and insuring the work of art until it is returned or until it is once again

offered for sale at auction.


Where the work of art is sold to a bidder who has submitted a lower bid, or

where it is sold at the next auction or the auction after that, the original buyer

moreover shall be held liable for any amount by which the proceeds achieved

at that subsequent auction are lower than the price it had bid originally.

Grisebach has the right to exclude the defaulting buyer from future auctions and

to forward the name and address of that buyer to other auction houses so as to

enable them to exclude him from their auctions as well.

Section 5 Post Auction Sale

In the course of a two-month period following the auction, works of art that have gone

unsold at the auction may be acquired through post auction sales. The post auction

sale will be deemed to be part of the auction. The party interested in acquiring the

work of art is to submit a bid either in person, by telephone, in writing or via the

internet, citing a specific amount, and is to acknowledge the Conditions of Sale as

being binding upon it. The sale and purchase agreement shall come about if

Grisebach accepts the bid in writing within three weeks of its having been received.

The provisions regarding the purchase price, payment, default, pick-up and liability

for works of art acquired at auction shall apply mutatis mutandis.

Section 6 Acceptance of the Work of Art Purchased at Auction

1. Pick-up

The buyer is under obligation to pick up the work of art at the latest one (1)

month after it has been knocked down to the buyer.

However, Grisebach is not under obligation to surrender to the buyer the work of

art acquired at auction prior to the purchase price set out in the invoice having

been paid in full.

Title to the work of art shall devolve to the buyer only upon the purchase price

having been paid in full.

2. Storage

Grisebach shall store the work of art acquired at auction until it is picked up,

doing so at the longest for one (1) month, and shall insure it at its own cost, the

amount insured being equal to the purchase price. Thereafter, Grisebach shall

have the right to store the work of art with a specialized fine art shipping agent

and to insure it there. At its choice, Grisebach may instead store the work of art

in its own premises, charging a monthly lump-sum fee of 0.1 % of the purchase

price for the costs of storage and insurance.

3. Shipping

Where the buyer instructs Grisebach in writing to ship to it the work of art

acquired at auction, subject to the proviso that the purchase price has been paid

in full, Grisebach shall procure the appropriate shipment of the work of art to the

buyer, or to any recipient the buyer may specify, such shipment being performed

by a specialized fine art shipping agent; Grisebach shall take out corresponding

shipping insurance. The buyer shall bear the costs of packaging and shipping the

work of art as well as the insurance premium.

4. Default of acceptance

Where the buyer fails to pick up the work of art within one (1) month (Clause 1)

and fails to issue instructions for the work of art to be

shipped to it (Clause 3), it shall be deemed to be defaulting on acceptance.

5. Sale to other parties

Should the buyer, prior to having paid the purchase price in full, sell the work of

art it has acquired at auction, it hereby assigns to Grisebach, as early as at the

present time and on account of performance, the entirety of all claims to which

it is entitled under such onward sale, and Grisebach accepts such assignment.

Insofar as the claims so assigned are in excess of the claims to which Grisebach

is entitled, Grisebach shall be under obligation to immediately reassign to the

buyer that part of the claim assigned to it that is not required for meeting its claim.

Section 7 Liability

1. Characteristics of the work of art

The work of art is sold in the condition it is in at the time it is knocked down to

the buyer, and in which it was viewed and inspected. The other characteristic

features of the work of art are comprised of the statements made in the

catalogue (Section 2 Clause 1) regarding the work’s creator(s), technique and

signature. These statements are based on the scholarly knowledge published

up until the date of the auction, or otherwise generally accessible, and on the

information provided by the Consignor. No further characteristic features are

agreed among the parties, in spite of the fact that such features may be

described or mentioned in the catalogue, or that they may garnered from

information provided in writing or orally, from a condition report, an expert

appraisal or the images shown in the catalogue. No guarantee (Section 443

of the Bürgerliches Gesetzbuch (BGB, German Civil Code)) is provided for the

work of art having any characteristic features.

2. Buyer’s rights in the event of a defect of title being given (Section 435 of the

German Civil Code)

Should the work of art acquired be impaired by a defect of title because it is

encumbered by rights of third parties, the buyer may, within a period of two (2)

years (Section 438 paragraph 4 and 5 of the Bürgerliches Gesetzbuch (BGB,

German Civil Code)), rescind the agreement based on such defect of title, or it

may reduce the purchase price (Section 437 no. 2 of the German Civil Code).

In all other regards, the buyer’s rights as stipulated by Section 437 of the

German Civil Code are hereby contracted out, these being the right to demand

the retroactive performance of the agreement, the compensation of damages,

or the reimbursement of futile expenditure, unless the defect of title has been

fraudulently concealed.

3. Buyer’s rights in the event of a material defect being given (Section 434 of the

German Civil Code)

Should the work of art deviate from the characteristic features agreed (work’s

creator(s), technique, signature), the buyer shall be entitled to rescind the

agreement within a period of two (2) years after the work of art has been

knocked down to it (Section 438 paragraph 4 of the Bürgerliches Gesetzbuch

(BGB, German Civil Code)). The buyer shall be reimbursed for the purchase

price it has paid (Section 4 Clause 1 of the Conditions of Sale), concurrently

with the return of the purchased object in unaltered condition, such return

being effected at the registered seat of Grisebach.

Claims to any reduction of the purchase price (Section 437 no. 2 of the German

Civil Code), to the compensation of damages or the reimbursement of futile

expenditure (Section 437 no. 3 of the German Civil Code) are hereby contracted

out. This exclusion of liability shall not apply should Grisebach have fraudulently

concealed the defect.

The right to rescind the agreement for material defects shall be contracted out

wherever Grisebach has sold the work of art for the account of the Consignor

and has exercised, to the best of its ability, the greatest possible care in

identifying the work’s creator(s), technique and signature listed in the catalogue,

provided there was no cause to doubt these statements’ being correct. In such

event, Grisebach enters into obligation to reimburse the buyer for the buyer’s

premium, any allocated costs that may have been charged, and turnover tax.

Moreover, Grisebach shall assign to the buyer all of the claims vis-à-vis the

Consignor to which it is entitled as a result of the defects of the work of art,

providing the Consignor’s name and address to the buyer. Grisebach shall

support the buyer in any manner that is legally available to it and that it is

able to apply in enforcing such claims against the Consignor.

4. Errors in the auction proceedings

Grisebach shall not be held liable for any damages arising in connection with

bids that are submitted orally, in writing, by telephone or via the internet, unless

Grisebach is culpable of having acted with intent or grossly negligently. This shall

apply in particular to the telephone, fax or data connections being established

or continuing in service, as well as to any errors of transmission, transfer or

translation in the context of the means of communications used, or any errors

committed by the employees responsible for accepting and forwarding any

instructions. Grisebach shall not be held liable for any misuse by unauthorized

third parties. This limitation of liability shall not apply to any loss of life, limb or

health.

5. Statute of limitations

The statutory periods of limitation provided for by Section 438 paragraph 1

Clause 3 of the Bürgerliches Gesetzbuch (BGB, German Civil Code) (two years)

shall apply where the statute of limitations of claims for defects is concerned.

Section 8 Final provisions

1. Collateral agreements

Any modifications of the present Conditions of Sale that may be made in an

individual case, or any collateral agreements, must be made in writing in order

to be effective.

2. Translations of the Conditions of Sale

Insofar as the Conditions of Sale are available in other languages besides

German, the German version shall govern in each case.

3. Governing law

The laws of the Federal Republic of Germany shall exclusively apply. The United

Nations Convention on the International Sale of Goods shall not apply.

4. Place of performance

Insofar as it is possible to agree under law on the place of performance and

the place of jurisdiction, this shall be Berlin.

5. Severability clause

Should one or several provisions of the present Conditions of Sale be or become

invalid, this shall not affect the validity of the other provisions. Instead of the

invalid provision, the corresponding statutory regulations shall apply.


Einliefererverzeichnis

Consignor Index

[2001] 2056, 2076, 2077, 2082, 2083, 2166 [2002] 2036

[2003] 2115 [2004] 2074 [2005] 2158 [2006] 2096 [2007] 2008,

2021, 2027, 2060, 2091, 2114, 2145, 2146 [2008] 2065

[2009] 2112 [2010] 2006, 2022, 2085, 2086 [2011] 2175,

2176, 2177 [2012] 2106 [2013] 2107 [2014] 2015, 2050, 2051,

2092, 2109, 2110, 2111 [2015] 2093 [2016] 2042 [2017] 2043

[2018] 2127, 2128, 2152, 2153, 2155 [2019] 2003, 2004,

2011, 2029, 2030, 2046, 2116, 2125, 2126 [2020] 2007, 2012,

2013, 2094, 2095, 2104, 2105 [2021] 2038, 2140 [2022] 2052,

2053 [2023] 2067, 2068 [2024] 2010, 2057, 2090, 2097,

2120, 2141, 2142, 2143 [2025] 2075 [2026] 2121 [2028] 2108

[2029] 2061, 2088, 2089, 2167, 2168, 2183, 2184 [2030] 2098,

2099 [2031] 2133, 2154 [2032] 2134 [2033] 2005, 2040,

2130, 2131, 2132 [2034] 2035, 2037 [2035] 2009, 2047, 2062,

2066, 2084, 2113 [2036] 2048, 2049, 2063, 2064, 2102, 2103,

2117 [2037] 2026, 2031, 2032, 2033, 2034, 2073, 2100, 2101

[2038] 2023 [2039] 2149 [2040] 2123, 2124 [2041] 2014,

2016, 2019, 2024, 2025, 2069, 2070, 2118, 2119, 2170, 2173,

2174 [2042] 2072 [2043] 2000, 2001, 2002 [2044] 2028, 2169

[2045] 2148 [2046] 2156, 2157, 2171, 2172 [2047] 2044, 2045,

2138, 2144 [2048] 2179, 2180, 2181, 2182 [2049] 2150, 2151

[2050] 2017, 2018, 2020, 2039, 2041, 2055, 2058, 2059, 2135,

2162, 2163 [2051] 2161, 2164, 2165 [2052] 2078, 2079, 2080,

2081 [2053] 2122 [2054] 2159, 2160 [2055] 2071 [2056] 2087

[2057] 2147 [2058] 2054 [2059] 2129, 2136, 2137, 2178

[3212] 2139

Impressum

Catalogue

Herausgegeben von:

Villa Grisebach Auktionen GmbH,

Fasanenstraße 25, D-10719 Berlin

Geschäftsführer:

Bernd Schultz, Micaela Kapitzky, Florian Illies,

Dr. Markus Krause, Daniel von Schacky, Rigmor Stüssel

HRB 25 552, Erfüllungsort und Gerichtsstand Berlin

Katalogbearbeitung und Texte: Kathrin Kohle, Susanne Schmid

Redaktion: Kathrin Kohle, Susanne Schmid, Franziska Schmidt

© VG Bildkunst, Bonn 2012 (für vertretene Künstler)

© The Imogen Cunnigham Trust, 2012 (für Imogen Cunnigham)

© Ralph Gibson, 2012 (für Ralph Gibson)

© Sheila Rock, 2012 (für Sheila Rock)

© Museum Folkwang Essen, 2012 (für Otto Steinert)

© Museum Wiesbaden, 2012 (für Friedrich Vordemberge-

Gildewart)

Trotz intensiver Recherche war es nicht in allen Fällen möglich,

die Rechteinhaber ausfindig zu machen.

Graphik-Design: BOROS, Wuppertal; Ulrike Künnecke, Berlin

Produktion/DTP: Ulrike Künnecke, Berlin

Database-Publishing: Digitale Werkstatt, J. Grützkau, Berlin

Gesamtherstellung: Medialis

Gedruckt auf Maxisatin, 135 g/qm

Schrift: Didot und Corporate S


Künstlerverzeichnis

Artist Index

Abbott: 2000–2002

Alpern: 2118, 2119

Alvarez Bravo: 2005

Alvermann: 2003, 2004

Atget: 2006

Attie: 2120

Beard: 2121, 2122

Bergemann: 2123, 2124

Blossfeldt: 2008

Böhm: 2009

Borchert: 2125, 2126

Bourke-White: 2007

Brassaï: 2010

Brown Brothers (zugeschrieben): 2011

Brus / Photo: Kurt Kren: 2127, 2128

Callahan: 2012, 2013

Capa: 2014

Chaldej: 2015

Clergue: 2016

Cunningham: 2017, 2018

Davidson: 2019

diCorcia: 2129

Doisneau: 2020

Edgerton: 2021

Eisenstaedt: 2022–2024

Erwitt: 2025

Evans: 2026

Feininger: 2031–2034

Finsler: 2027

Fontana: 2130, 2131

Freed: 2028–2030

Freund: 2035–2038

Friedlander: 2039

Giacomelli: 2040, 2041

Gibson: 2042, 2043

Goldin: 2132, 2133

Graham: 2134

Greene: 2044, 2045

Güler: 2046

Gursky: 2135

Haeckel : 2047

Hausmann: 2048, 2049

Henry: 2050, 2051

Holtappel: 2054

Horst: 2052, 2053

Horvat: 2055

Hütte: 2136, 2137

Iturbide: 2138

Karsh: 2056

Keïta: 2057

Kertész: 2058–2060

Klauke: 2139

Klemm: 2061, 2062

Kossikoff: 2063, 2064

Krull: 2065

Larsson: 2066

Lebeck: 2067, 2068

Leibovitz: 2140

Leipzig: 2069, 2070

Leiter: 2071

Link: 2073

List: 2074, 2075

Lüttge: 2072

Man Ray: 2076, 2077

Mann: 2141, 2142

Mapplethorpe: 2143

March: 2080, 2081

Marshall: 2082

Matter: 2078, 2079

McBride: 2083, 2084

Modica: 2144

Moon: 2145, 2146

Moriyama: 2147, 2148

Munkácsi: 2085

Newman: 2086

Newton: 2149

Orimoto: 2150, 2151

Parr: 2152–2156

Penn: 2087

Prinz: 2157

Renger-Patzsch: 2090

Richter: 2088, 2089

Rock: 2158

Rodchenko: 2092

Rössler: 2091

Rötzsch: 2159, 2160

Ruff: 2161

Salgado: 2162, 2163

Sasse: 2164, 2165

Schatz: 2166

Schulze Eldowy: 2167, 2168

Scianna: 2169

Segal: 2170

Serrano: 2171, 2172

Shore: 2173, 2174

Shulman: 2093

Siskind: 2094, 2095

Steichen: 2097

Steinert: 2096

Stern: 2098, 2099

Stettner: 2100, 2101

Stone: 2102, 2103

Struth: 2175–2178

Sudek: 2104, 2105

Sugimoto: 2179–2182

Thiel: 2183, 2184

Titzenthaler: 2108

Tobias: 2106, 2107

Vkhutemas Werkstätten: 2109–2111

Vordemberge-Gildewart: 2112

Weegee: 2113, 2114

Weston: 2115

Wolff: 2116

Wolff & Tritschler : 2117

Umschlag hinten: Friedrich Vordemberge-Gildewart · Los 2112; links: Otto Steinert · Los 2096

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