Bericht zur Datenvalidierung 2010 (Erfassungsjahr 2009) - SQG

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Bericht zur Datenvalidierung 2010 (Erfassungsjahr 2009) - SQG

Bericht zur Datenvalidierung 2010 Abschlussbericht gemäß §15 Abs. 2 QSKH-Richtlinie

Vergleich durchgeführt wird. D.h., es erfolgt ein Abgleich zwischen den Daten, die die Krankenhäuser zu einem

bestimmten Leistungsbereich tatsächlich an die LQS bzw. an das AQUA-Institut übermittelt haben und der

Anzahl an Fällen, die laut QS-Filtersoftware hätten dokumentiert werden müssen.

Die Korrektheit und Vollständigkeit der Daten wird im Rahmen eines spezifisch entwickelten Datenvalidierungsverfahrens

überprüft. Die Ergebnisse werden zum einen dazu genutzt, Aussagekraft und Glaubwürdigkeit der

Indikatoren zu untermauern. Zum anderen werden bei Mängeln in der Dokumentationsqualität gezielte Verbesserungsmaßnahmen

eingeleitet. Diese können auf zwei verschiedenen Ebenen ansetzen.

1. Auf Ebene der einzelnen Krankenhäuser: Dies ist z.B. dann der Fall, wenn sich im Rahmen der Statistischen

Basisprüfung mit Strukturiertem Dialog oder beim Stichprobenverfahren mit Datenabgleich erhebliche Dokumentationsmängel

zeigen, die auf eine schlechte hausinterne Kommunikation oder eine ungenügende

Kenntnis der Ausfüllhinweise zurückzuführen sind. In der Regel wird dann gemeinsam mit den Kliniken nach

Lösungen zur Verbesserung der Abläufe und Prozesse gesucht oder es werden hausinterne Schulungen zur

Dokumentation durchgeführt.

2. Auf Ebene des Bundes durch das AQUA-Institut: Dies ist z.B. dann der Fall, wenn sich bei der Datenvalidierung

in einem bestimmten Leistungsbereich herausstellt, dass Datenfelder oder Ausfüllhinweise missverständlich

formuliert sind. Dann werden diese nach ausführlicher Beratung in den entsprechenden Fachgruppen

in der Spezifikation für die Dokumentationssoftware angepasst.

4.2. Methodik des Datenvalidierungsverfahrens

Das Datenvalidierungsverfahren bestand 2010 aus zwei Elementen (Statistische Basisprüfung mit Strukturiertem

Dialog und Stichprobenverfahren mit Datenabgleich), die sich sowohl in ihrer primären Zielsetzung als

auch in ihrer verwendeten Methodik unterscheiden (vgl. Abbildung 2).

Abbildung 2: Das Verfahren der Datenvalidierung

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