la gueule - Junior Chamber Biel-Bienne

jcbb.ch

la gueule - Junior Chamber Biel-Bienne

Le Mouvement des Jeunes Citoyens Entreprenants

la gueule

das Magazin der Junior Chamber International Biel-Bienne

le magazine de la Jeune Chambre Internationale Biel-Bienne

Make a difference – Innovation in der Technik

Make a difference – Innovation dans la technique 1|10


ANNONCE COULEUR Ediprim

Carsten Schloter

CEO von Swisscom AG

Editorial Extern

Glasfaser: Heute das Netz der Zukunft bauen

Die Schweiz braucht sich nicht zu verstecken! Laut einer Studie der

renommierten Zeitschrift „The Economist“ verfügt die Schweiz bereits

heute über das beste Telekomnetz Europas. Eine aktuelle Studie der Universität

Oxford bescheinigt, dass unser Land mit der Qualität unseres

Breitbandnetzes weltweit Platz sechs belegt. Alles bestens also. Ist die

ganze Diskussion um ein neues Glasfasernetz somit übertrieben? Nein.

Drei Gründe sprechen dafür, bereits heute mit dem Bau des schnellen

Netzes von morgen zu beginnen. Erstens verdoppelt sich die Datenmenge

im Festnetz alle 20 Monate. Das bestehende Kupfernetz stösst in ein

paar Jahren an seine Kapazitätsgrenzen. Zweitens werden unsere Kunden

auch weiterhin immer höhere Geschwindigkeiten nachfragen. Drittens

nimmt der Ausbau eines Glasfasernetzes viele Jahre in Anspruch. Wollen

wir unsere weltweit hervorragende Stellung halten, müssen wir jetzt

handeln. Das tun wir: Der Glasfaserausbau in der Schweiz schreitet

zügig voran. In den grossen Städten erschliessen Elektrizitätswerke,

Swisscom und Kabelnetzbetreiber die Haushalte mit Glasfasernetzen bis

in die Wohnungen. Das Ziel von Swisscom ist, bis Ende 2015 rund ein

Drittel der Schweizer Bevölkerung an das neue Netz anzuschliessen.

FTTH: Die letzte Meile des Glasfasernetzes

Der Glasfaserausbau bei Swisscom findet bereits seit 1978 statt: Damals

wurde in Bern das erste Glasfaserkabel verlegt. Nach und nach wurden

die Telefonzentralen untereinander mit Glasfaser verbunden. Dann wurde

das schnelle Netz bis zu einem Verteiler in der direkten Nachbarschaft

der Empfänger verlegt. Die letzten Meter bis zum Kunden erfolgt über

das bestehende Kupfernetz – dieses VDSL genannte Netz erlaubt Downloadgeschwindigkeiten

von derzeit bis zu 20 Mbit/s (Megabit pro Sekunde)

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und damit nicht nur schnelles Internet, sondern auch hochauflösendes

Fernsehen via Swisscom TV. Bereits heute profitieren über 75 Prozent

der Haushalte von einer Geschwindigkeit höher als 12 Mbit/s. Rund 60

Prozent der Haushalte können auf Bandbreiten von mindestens 20 Mbit/s

zurückgreifen.

Mit Fibre to the Home (FTTH) ersetzt Swisscom seit Herbst 2008 nun auch

noch das letzte Stückchen Kupferkabel zwischen Verteilerkasten und

Kunden durch Glasfaser. Dadurch werden theoretisch nahezu unbegrenzte

Datenübertragungskapazitäten ermöglicht. Derzeit baut Swisscom in den

grössten Schweizer Städten, flächendeckend in einem Kanton (Freiburg)

sowie in der Thurgauer Gemeinde Pfyn. Weitere Orte sind in Planung.

Bis Ende 2009 wurden bereits rund 120‘000 Wohnungen mit Glasfasern

erschlossen.

Grosse Dynamik in der Schweiz

Während in Deutschland und anderen Ländern noch über einen Ausbau

gestritten wird, hat die Schweiz bereits mit dem Glasfaserausbau bis

in die Haushalte begonnen. Die Ausgangslage ist gut: Swisscom hatte

bereits beim VDSL-Ausbau Glasfasern in die Quartiere gelegt, eine

Infrastruktur, die sich für den weiteren Ausbau bestens mit nutzen

lässt. Zudem stehen gleich mehrere Unternehmen bereit, um sehr viel

Geld in das schnelle Netz von morgen zu investieren. Allen voran die

Elektrizitätsunternehmen setzen ihre Glasfaserpläne um. Und das ist

gut, denn die heutige Schweizer Spitzenposition bei der Versorgung

der Bevölkerung mit schnellem Internet wurde dank dem intensiven Infrastrukturwettbewerb

zwischen Kabelnetzbetreibern und der Swisscom

erreicht: Rüstete die eine Seite ihr Netz auf, musste die andere nachziehen,

um keinen Kundenverlust zu riskieren. Dass sich nun mehrere

Anbieter beim Auf- und Ausbau eines Glasfasernetzes engagieren, ist

ein Glücksfall für die Schweiz. So werden leistungsfähige Angebote zu

kundenorientierten Preisen auch morgen möglich sein.

Mehrere Fasern für mehr Wettbewerb

Ein wichtiger Meilenstein im Glasfaserausbau wurde im Oktober 2009

erreicht: Die Akteure im Schweizer Telekommunikationsmarkt haben sich

am Runden Tisch unter der Leitung der Eidgenössischen Kommunikationskommission

(ComCom) darauf geeinigt, mehrere Fasern in die Gebäude und

Haushalte zu verlegen. Dieses Mehrfaser-Modell bringt klare Vorteile:

• Keine unnötigen Doppelspurigkeiten beim Bau: Der parallele

Bau neuer Glasfasernetze kann vermieden werden, dafür werden

mehrere Glasfasern verlegt. Dies verringert Kosten wie auch

Bauimmissionen.

• Ein Netz, das allen offen steht: Alle Anbieter erhalten zu

gleichen Bedingungen und auf verschiedenen Netzebenen Zugang

zum Glasfasernetz.

• Sinnvoller Wettbewerb für die Kunden: Das Verlegen von mehre-

ren Fasern stellt den Wettbewerb sicher, und die Konsumenten

können ihren Telecom-Anbieter frei wählen.

Von dem dynamischen aber koordinierten Vorgehen profitieren letztlich

die Kundinnen und Kunden. Bereit heute erfolgen immer mehr Tätigkeiten

im Alltag über das Internet: vom Online-Banking bis zur Kommunikation

über soziale Netze wie Facebook oder Twitter. Telekom-Netze gehören

daher zu den eigentlichen Nervenbahnen der Informationsgesellschaft.

Dass die Schweiz weltweit Spitze bleibt, dafür wird sich Swisscom auch

weiterhin einsetzen.

Carsten Schloter

Inhalt

Sommaire

Editorial Extern 1

Inhalt / Sommaire 3

Edito intern 4

JCBB Anlass - Afterworks „Solar Islands“ 9

Un coup d’oeil sur la vie de ... 11

Planet Solar 12

Sputnik Ingineering AG - Solar Max 16

Interview mit Biketec AG 19

BFH-TI: Gemeinsam innovation anpeilen 25

Panotron AG - Solarziegel 28

iHomeLab - Intelligentes Wohnen beginnt hier 32

Anlässe 35

Impressum 36

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Edito Intern

Cyrill M. Ranft

Liebe Leserinnen und Leser des „la gueule“,

Wir freuen uns, Ihnen mit dieser 1. Ausgabe des Magazins der Junior

Chamber International Biel-Bienne (JCBB) im Jahr 2010 interessante Beiträge

zu einem topaktuellen Thema präsentieren zu können. Die vorliegende

Ausgabe dreht sich um das Thema „Technik“. Unser Jahresthema im

2010 ist „make a difference“. Technische Errungenschaften machen einen

grossen Unterschied im Leben des modernen Menschen. Wer könnte sich

heute ein Leben ohne Telefon, Computer oder Internet noch vorstellen?

Hoffnungen setzen heute viele Menschen in die Solartechnik und alternative

Energieformen. Ich habe einmal gelesen, dass die Energie der

Sonne, welche in einer Stunde auf der Erdoberfläche auftrifft, bereits

ausreichend sein würde, um den gesamten Energiebedarf der Menschheit

während eines Jahres zu decken, falls man diese Energie denn auch

einsammeln könnte. Eine Lösung des Energieproblems der Menschheit

mittels Solartechnik scheint somit naheliegend zu sein. Wird es eines

Tages möglich sein, die fossilen Brennstoffe und Kernkraftwerke durch

saubere bzw. ungefährliche Solarkraftwerke zu ersetzen? Welche Lösungen

gibt es im Seeland schon heute im Solarbereich?

Vorgestellt werden in diesem Heft zahlreiche, innovative Unternehmen

der Region, welche neue technische Lösungen entwickelt haben. Erfahren

Sie u.a., in welchen Bereichen Solartechnik schon heute erfolgreich

eingesetzt werden kann.

Zum Schluss noch ein grosses Merci an alle unsere Partner, eine Einladung

und wichtige Hinweise in eigener Sache:

Die Junior Chamber International (JCI) ist eine weltweit tätige, po-

litisch und konfessionell neutrale Non-Profit-Organisation. Die Junior

Chamber bietet Ihren Mitgliedern (zwischen 18 und 40 Jahren) ein

grosses Netzwerk sowie zahlreiche Möglichkeiten, Führungstechniken,

soziale Verantwortung, Geschäftssinn und Solidarität zu entwickeln.

Heute sind 70 lokale Kammern mit über 3000 Mitgliedern in der Junior

Chamber International Switzerland JCIS vereint. Weltweit umfasst das

JCI Netzwerk über 200‘000 Mitglieder. JCBB ist die lokale Kammer in der

Region Biel.

Vielleicht gibt es ja auch in Ihrem Unternehmen junge Führungskräfte,

welche Sie fördern wollen und welche dementsprechend für eine Mitgliedschaft

bei JCBB/JCI in Frage kämen?

Falls ja, würde es mich freuen, schon bald von Ihnen zu hören. Am

einfachsten erreichen Sie mich unter cyrill.ranft@ranft-law.ch. Weitergehende

Informationen und die aktuelle Agenda von JCBB mit unseren

nächsten Anlässen finden Sie unter www.jcbb.ch.

Mein Dank geht hiermit an alle unsere bisherigen und neu hinzugekommenen

Partner sowie die Mitglieder der Arbeitskommission (AK) „la

gueule“, welche die Produktion dieses Magazins möglich gemacht haben.

Mein besonderer Dank geht an Herrn Carsten Schloter, CEO von Swisscom

AG für seine Bereitschaft, das Edito extern für diese Ausgabe zu verfassen.

Bedanken möchte ich mich hiermit ebenfalls bei der Ediprim AG und

deren Geschäftsführer Hansruedi Weyrich, welche schon seit Jahren den

Druck dieses Magazins zu vergünstigten Konditionen übernehmen, sowie

unserem Mitglied Marc Weiss für seinen langjährigen Einsatz für die AK

la gueule. Marc ist in der Geschäftsleitung der Weiss Communications

+ Design AG und hat massgeblich zur Professionalisierung des Layouts

unseres Magazins beigetragen.

Liebe Leserinnen und Leser, entdecken Sie mit uns in diesem Heft interessante

Einblicke in die spannende Welt der Technik.

Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen

Cyrill M. Ranft, Präsident JCBB

Ps: Das Team der AK la gueule entschuldigt sich hiermit bei Sven

Harttig / harttig architekten, Biel, für den Fehler in der 3. Ausgabe

des Jahres 2009 auf S. 25. Beim Artikel „architektur: sehen“ ist der

Platzhalter der 2. Überschriftszeile versehentlich stehen geblieben.

„Visite du percement du tunnel de Büttenberg“ hatte natürlich nichts

mit dem Bericht von Sven Harttig zu tun.

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www.brechbuehlinterieur.ch www.erichdardel.ch

Aufschwung, Hochkonjunktur,

Flaute, Krise,

Erholung, Aufschwung

Vieles verändert sich im Leben – doch unsere Möbel begleiten

Sie beständig. Gerne beraten wir Sie persönlich rund ums Wohnen

und Arbeiten.


Foto:

Prototyp einer

„Solar-Island“

in der Wüste von

Ras al Khaimah

JCBB Anlass

Afterworks „Solar Islands“

Das CSEM Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique SA ist

ein Schweizer Forschungs und Entwicklungszentrum mit Hauptsitz in-

Neuenburg. Das CSEM ist 1984 entstanden aus der Zusammenlegung der

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Schweizer Uhrenindustrien

in den Bereichen Elektronik und Mikrotechnologie. Seit Bestehen hat

das CSEM 27 Spin-Offs und Start-Ups gegründet, darunter auch die Firma

Nolaris. Die Firma Nolaris, gegründet von Prof. Hinderling, entwickelt

und vertreibt das Konzept „Solar Islands“.

Der Afterwork der LOM Biel/Bienne vom 10. März stand im Zeichen der

„Solar Islands“. Prof. Hinderling präsentierte, auf Einladung von Cyrill

Ranft und im Beiwesen einiger aktiven JCs und zahlreichen externen

Gäste, das Prinzip und deren Vor- und Nachteile. Nach einer kurzen

Begrüssung im Restaurant Räblus begann der Vortrag direkt mit einem

kleinen Rechenbeispiel zur Solarenergie.

Die Schweiz verbrauchte in den letzten Jahren jährlich um die 60’000 GWh

an elektrischer Energie (Quelle: Überblick über den Energieverbrauch

der Schweiz im Jahr 2008, Eidgenössisches Departement UVEK), d.h. 60

Milliarden kWh. Die Sonne liefert gemittelt am Äquator 6.5 kWh pro Tag

und Quadratmeter, also in etwa knapp 2400 kWh pro Jahr. Am Äquator und

bei einem hypothetischen Wirkungsgrad von 100% bräuchte die Schweiz zur

Erzeugung des jährlichen Stromverbrauchs eine Solaranlage mit einer

Kreisfläche von 5.6 km Durchmesser. Leider reduzieren diverse Einflüsse

den Wirkungsgrad, z.B. die geografische, nördliche Lage der Schweiz, die

Minderung der Strahlungsintensität durch Umwelteinflüsse wie Wolken und

Nebel, die Verschmutzung der Solarkollektoren, die nicht optimale Neigung

der Kollektoroberfläche zur Sonne, die Verluste bei der Umwandlung

des Lichts in Strom in den Halbleitern, etc. Rechnet man alles auf,

kommt man auf einen Wirkungsgrad, der hundert- bis tausendmal kleiner

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ist, als beim hypothetischen Beispiel. In der selben Grössenordnung

wächst ergo auch die benötigte Fläche, d.h. das Schweizer Solarkraftwerk

hätte einen Durchmesser in der Ordnung von einigen zig- bis über

hundert Kilometer. Hinzu kommt noch das Problem, dass die Produktion

nicht analog zum Bedarf des Verbrauchers reguliert werden kann. Die

Produktionsspitzen fallen nicht mit den Bedarfsspitzen zusammen, d.h.

das System muss die saisonalen Unterschiede, ebenso wie die Schwankungen

bedingt durch Tag und Nacht, ausgleichen. Fazit für die Schweiz:

Die Solarenergie eignet sich vor allem zur Warmwassergewinnung, da

hier der Wirkungsgrad höher ist und die Anlagen günstiger sind.

Das Konzept der „Solar Islands“ ist im Prinzip einfach und schnell

erklärt. Es beschreibt nicht die Umwandlung von Sonnenenergie in einen

nutzbaren Energieträger, sondern schlicht den Unterbau des Energiewandlers.

Zur Maximierung der Effizienz muss der Sonnekollektor der Sonne

folgen, im idealsten Fall sowohl azimutal, also in der Ebene, als auch

in der Elevation, also der Höhe, was in der technischen Realisierung

aufwändig und darum teuer ist. Die „Solar Island“ bietet hier eine kosteneffiziente

Lösung. Ein Ring, welcher auf einer Wasserfläche aufliegt,

wird auf der Oberseite mit einer Haut bespannt, d.h. das „Loch“ des

Rings ist, analog zum Rad mit Raddeckel, abgedeckt. Ring und Aussenhaut

zusammen bilden eine Insel auf dem Wasser, eine „Solar Island“.

In das sich bildende Volumen, begrenzt durch die Wasseroberfläche, den

Ring und die Aussenhaut, wird nun Luft mit leichtem Überdruck von 0.1

bar injiziert, wodurch die Insel schwimmt und zugleich die Solaranlage

auf der Aussenhaut trägt. Auf Grund der minimalen Reibung des Rings

auf dem Wasser und dank der kreissymmetrischen Form der Insel, können

die Kollektoren äusserst effizient zur Sonne ausgerichtet werden. Die

Insel dreht sich dazu innert zwölf Stunden um 180 Grad. Dieses Konzept

soll nun beinahe beliebig skalierbar sein, Prof. Hinderling spricht von

Inseln mit 5 km Durchmesser und mehr. Auf dem Meer oder in Küstennähe

ist reichlich Platz vorhanden, ebenso in Wüsten. Viele Wüsten verfügen

über grosse Mengen an Salzwasser, welches, in einen kreisrunden Kanal

geleitet, die Anwendung des Konzepts auch an Land erlaubt.

Die „Solar Islands“ können nun mit allen bekannten Solartechnologien

kombiniert werden, z.B. Wärmegewinnung oder Stromgenerierung durch

Halbleiter. Zur Minimierung der Verluste beim Energietransport bei

einer „Solar Island“ im offenen Meer schlägt Prof. Hinderling die Gewinnung

von Wasserstoff mit Hilfe der Sonnenenergie und die Weiterverarbeitung

des Gases in Methan. Das Methan wird unter Druck verflüssigt

und kann nun in gängigen Tankschiffen transportiert werden.

Der Vortrag hat mir aufgezeigt, dass die Gewinnung von Sonnenenergie

im grossen Massstab realistisch ist für Länder in Äquatornähe, wobei

„wertlose“ Flächen wie Meer oder Wüste sinnvoll zur Energiegewinnung

genutzt werden können. In der Schweiz hingegen ist der Boden knapp

und die Sonnenstrahlung eingeschränkt, was die Wirtschaftlichkeit von

Solaranlagen limitiert.

Oliver Isler

Hans Notter

Un coup d’oeil sur la vie de...

La vie est faite de préjugés et de rencontres

Tout a débuté lorsque j’ai commencé à travailler à UBS Bienne en août

2007 et que mon supérieur m’a demandé de faire partir de la jeune

chambre économique. Dès la première rencontre, je me suis senti à

l’aise au sein de cette association et désireux d’en savoir plus sur la

« vie de Bienne » j’ai adhéré au groupe de travail ‘La Gueule’. Au bout

de quelques mois, j’ai été nommé président et ce jusqu’en décembre 2009.

Ecrire pour La Gueule m’a permis de rencontrer des personnes intéressantes

de tout horizon. J’ai pu ainsi mieux connaître Bienne sous

l’aspect du partrimoine en faisant un article sur les archives de

la ville, sur les diverses religions et groupes linguistiques qui y

cohabitent, sur son avenir en visitant le chantier de l’A5, etc… Avant

de venir y travailler, je ne connaissais que très peu Bienne. J’avais

eu l’occasion de m’y rendre à deux reprises au début des années 2000

et ensuite sporadiquement cette ville se trouvant sur le chemin qui me

menait au service militaire à Bure. Mes brefs passages m’ont laissé un

souvenir glauque en repensant à la gare et complexe en me remémorant

les difficultés rencontrées pour traverser cette ville avec tous ses

chantiers et sens unique. Mes collègues, mon travail et … surtout…

l’opportunité d’écrire des articles pour La Gueule m’ont permis de

porter un nouveau regard sur Bienne. C’est une ville bien plus bilingue

que Fribourg où j’ai été au collège. Le bilinguisme et le mélange des

cultures font de Bienne une ville ouverte et tolérante. La pittoresque

vieille ville et la beauté du lac effacent le côté lugubre qu’offre la

gare à ses invités et habitants... Avant de m’arrêter quelques années à

Bienne, j’ai travaillé pour Hewlett-Packard en qualité d’account manager,

à Zürich puis à Genève. Et, avant cela, pour une start-up internet

à Chicago. Ces lieux m’ont permis de comparer les différents modes de

vie, d’amitié et de travail entre une culture plutôt germanique, une

autre plutôt latine et enfin celle du nouveau monde.

Je tiens à remercier ceux qui font vivre La Gueule et ses intervenants

pour cette nouvelle vision.

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Planet Solar

Erste Reise um die Welt mit Sonnenenergie

Jules Verne hat bereits vorausgesehen, dass der Mensch eines Tages in

der Lage sein würde, die Erde entweder völlig zu zerstören oder aber

vollkommen zu erhalten. Die Erschöpfung unserer fossilen Energiereserven

und die durch ihren Gebrauch entstandenen negativen Auswirkungen

auf unser Klima zwingen unsere Gesellschaft zum Umdenken.

Paradoxerweise birgt diese Situation aber gleichzeitig auch eine Chance

für unsere Kultur. Der Weg zur dauerhaften Erhaltung unserer Erde

führt über den Einsatz von Technologie und Wissen zur Verbesserung

unseres energetischen Leistungspotentials und bedingt die Förderung

erneuerbarer Energien.

PlanetSolar will beweisen, dass wir wirklich etwas verändern können,

dass es Lösungen gibt und dass es noch nicht zu spät ist. Die Generationen

von Morgen richten ihren Blick auf uns, unsere Entscheidungen

bestimmen die Zukunft der Menschheit.

Drivetek realisiert Antriebssytem der Superlative

PlanetSolar ist ein einzigartiges Projekt, welches plant, die Welt in

einem revolutionären, solarbetriebenen Katamaran zu umrunden. Mit dem

elektrischen Antriebssystem zeigen sie eindrücklich die Leistungsfähigkeit

moderner Antriebstechnik.

Projektleitung Antriebsstrang:

Katamaran Planet Solar

Drivetek konzipiert und dimensioniert das komplette elektrische An-

triebssystem. Als Projektleiter sind sie verantwortlich für die Sicherstellung

der Leistungsdaten sowie die optimale Abstimmung und

Spezifizierung der Komponenten im Antrieb. Zudem koordinieren sie die

termingerechte Fertigstellung.

Maximum Power Point Tracker (MPPT):

Drivetek liefert für PlanetSolar eine MPPT-Elektronik mit einem optimierten

Wirkungsgrad von 98% und dies über einen weiten Leistungsbereich.

Wir sind utilitarische und optimistische Ökologen

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Vision:

Bei PlanetSolar handelt es sich um ein Schiff, das mit herkömmlicher

Technologie ausgestattet und auf dem Markt erhältlich ist. Ziel ist

es den Nachweis zu erbringen, dass die erneuerbaren Energien und

die Technologien, die eine Verbesserung der energetischen Effizienz

ermöglichen, heute zuverlässig und leistungsstark sind. Auch in Bezug

auf die Energieverwaltung stellt PlanetSolar eine Herausforderung dar.

Nutzen wir mehr Energie, als uns die Natur, in unserem Fall die Sonne,

bereit stellt, erschöpfen wir die Reserven unserer Batterien und das

Boot kommt zum Stillstand. Wir möchten damit der Gesellschaft die

Botschaft übermitteln, dass die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen

nicht verschwendet werden dürfen.

Unserer Ansicht nach können wir durch die Erhöhung der energetischen

Effizienz unsere CO2-Emissionen um die Hälfte reduzieren und, indem

wir die Entwicklung erneuerbarer Energien fördern, die Menge an Kohlendioxid,

die in unsere Atmosphäre ausgestossen wird, weiter um rund

40% senken. Durch die exklusive Nutzung erneuerbarer Energien könnten

wir dann zwischen 2050 und 2070 die nicht natürlichen CO2-Emissionen

vollständig beseitigen.

Die Entstehungsgeschichte des planetsolar projekts:

Bereits Ende der 80er Jahre verfolgt die wir die Idee und den Traum,

eine Weltumrundung mit einem Minimum an Energie zu realisieren. Zunächst

denken wir dabei an eine Reise mit einem Amphibien-Ultraleichtflugzeug.

Das von uns geleitete Unternehmen Horus Networks und

dessen Gesellschafter sind im Jahr 2003 die ersten weltweit, die ihren

Kunden Webhosting und elektronische Post bieten, die mit Solarenergie

betrieben werden.

2004 haben wir dann die Idee, die erste Reise um die Welt mit einem

Solarboot zu unternehmen. Zu diesem Zeitpunkt liegt dies noch nicht im

Trend, so dass er zunächst die zukünftigen Sponsoren und Schulen von

seinem Projekt überzeugen muss. Dafür versammelt und motiviert er ein

Team Passionierter, die bereit sind, ihm in dieses Abenteuer zu folgen.

«Am Anfang stand ich ganz allein und hatte nur meinen Traum, um andere


14

zu überzeugen», erklärt Raphaël Domjan. Dank der Unterstützung des

ersten Hauptpartners steht im Februar 2008 schliesslich die Finanzierung

des Schiffbaus. Für das PlanetSolar Projekt arbeiten heute mehr

als 100 Personen weltweit.

Ein Wunderwerk an futuristischen Technologien

Das Boot PlanetSolar ist ein Katamaran, welcher mit photovoltaischen

Solarmodulen bedeckt ist. Das Fahrzeug, welches zurzeit noch in der

Aufbauphase ist, verfügt über eine beeindruckende Grösse und wird

ein richtiges Formel 1 Boot der Meere, mit dem Unterschied, dass es

praktisch geräuschlos und sauber ist. Das Ziel ist die Weltumrundung

mit durchschnittlich 8 Knoten Geschwindigkeit, was für ein Solarboot

beträchtlich ist.

Der Trimaran wird während seiner Weltumseglung zwei Skipper an Bord

haben und kann bei seinen Promotionstouren während der Anlege-Etappen

bis zu fünfzig Personen aufnehmen. Zahlreiche Studien werden zurzeit

durchgeführt, damit die ideale Form und Grösse des Bootes bestimmt

werden können. Die Ingenieure von PlanetSolar sind ausserdem mit der

Entwicklung des Antriebs, der Leistung der Solarmodule und der Energiespeicherung,

den Materialien und der Aussenumgebung beschäftigt.

Weitere Studien bezüglich Hydro- und Aerodynamik des Schiffes werden

ebenfalls folgen. In ausführlichen Tests werden dann die zu verwendenden

Materialien, der Antrieb und die Energiespeicherung auf ihre

Zuverlässigkeit geprüft.

Die Herausforderungen des Planetsolar Projekts

Eine Reise rund um die Welt:

Diese erste Weltumrundung mit Sonnenenergie könnte ein Meilenstein

sein und vielleicht sogar einen Wendepunkt unserer Gesellschaft darstellen.

Mit der Annahme dieser Herausforderung möchte sie den Nachweis

erbringen, dass es mithilfe der Technologie und dank unserer Kenntnisse

möglich ist, vom Zeitalter des Erdöls zum Zeitalter der Sonne

überzugehen und deren phänomenale Energie zu nutzen, die sie uns seit

Milliarden Jahren stündlich, täglich und noch auf lange Zeit liefert.

Die Gesellschaft wird eine Revolution erleben, denn beschränkt auf die

exklusive Nutzung jahrtausendalter Ressourcen müssen wir uns zu einer

Gesellschaft entwickeln, die die erneuerbaren Energien erschliesst.

Nur auf diesem Weg können wir verantwortlich und nachhaltig werden.

Ein Solarboot:

Das Schiff ist das Transportmittel, das die ersten grossen Erkundungen

unserer Welt, die ersten grossen Überfahrten und die ersten Reisen

rund um die Welt möglich gemacht hat. Das erste Boot wurde im Neolithikum

vor mehr als 10›000 Jahren gebaut.

Heute ist das Schiff das meist genutzte Warentransportmittel und steht

allein für rund 1,4 Milliarden Tonnen CO2 (2008), was 6 % der CO2-

Emissionen insgesamt entspricht. Das Schiff erzeugt also eine doppelt

so hohe Menge an Emissionen wie der Flugtransport.

Solarbetriebene Schiffe gibt es seit vielen Jahren. Denn aufgrund der

Tatsache, dass auf grossen Oberflächen Solaranlagen installiert werden

können, eignet sich diese Beförderungsart besonders für die Nutzung

der Sonnenenergie.

Ein partizipatives Projekt:

Mit PlanetSolar werden wir in direktem Kontakt mit den Menschen stehen.

Wir begeben uns in die Zentren der Städte und können anderen mit unserem

Dorf unsere Weltanschauung vermitteln. Mithilfe der Sonnenenergie

werden wir zudem eine saubere und leise Schifffahrt erfahren.

Jeder Einzelne kann uns bei unserem Projekt unterstützen. Zum Beispiel

durch den Kauf einer nummerierten Postkarte, die Teil einer limitierten

Serie ist. Sie wird bei der ersten Weltreise mit Sonnenenergie an

Bord des PlanetSolar sein, bevor sie dem Empfänger Ihrer Wahl zugeschickt

wird.

Natascha Sedonati


Sputnik

Über Pionierarbeit zum Markterfolg

Der Bieler Hersteller von Wechselrichtern für netzgekoppelte Solarstromanlagen

Sputnik Engineering AG setzt seit seiner Gründung 1991

auf Innovation, Qualität und motivierte Mitarbeiter

Sputnik Engineering hat die Zeichen der Zeit schon früh erkannt und

auf die Wachstumsbranchen Umweltschutz und Solarenergie gesetzt. Das

Unternehmen wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, die Energie der Sonne

im Sinne des Umweltschutzes kommerziell nutzbar zu machen. Seit seiner

Gründung konzentriert Sputnik Engineering sich ausschließlich auf die

Entwicklung, den Vertrieb, die Produktion und die Wartung von Wechselrichtern

für netzgekoppelte Solarstromanlagen. Dabei ist und bleibt

das Unternehmen inhabergeführt und eigenfinanziert.

Schweizer Qualität mit hohem Wirkungsgrad

Mit der SolarMax-Baureihe bietet das Unternehmen mit Hauptsitz in Biel

eine breit gefächerte Produktpalette für jeden Solaranlagentyp an.

Die Geräte wandeln den Gleichstrom der Solarzellen in netzkonformen

Wechselstrom um. Vom Einfamilienhaus über die landwirtschaftliche

Anlage oder das Industriegebäude bis hin zum Solarkraftwerk im Megawattbereich

liefert Sputnik Engineering für jedes Einsatzgebiet das

optimale Gerät. Ob extreme Klimabedingungen, bauliche Schwierigkeiten

oder besonders ehrgeizige Ertragsziele – weltweit setzen Solaranlagenbetreiber

auf die Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit

der SolarMax-Wechselrichter.

Dank der langjährigen Erfahrung und der steten Optimierung zeichnen

sich Sputniks Produkte durch modernste Technologie, maximale Erträge

und ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis aus. Alle Geräte sind

europaweit einsetzbar und überzeugen durch ihre hohe Qualität. So

sorgen zum Beispiel innovative Kühlkonzepte dafür, dass auch hohe Umgebungstemperaturen

problemlos verkraftet werden, während der Einsatz

von Folienkondensatoren die Langlebigkeit der Geräte deutlich erhöht.

Alle SolarMax-Wechselrichter müssen vor dem Praxiseinsatz einen harten

Eignungstest überstehen. Jedes Gerät wird durch den TÜV und das VDE-

Institut geprüft und zertifiziert. Grundsätzlich können zwei Gerätetypen

unterschieden werden.

SolarMax Strangwechselrichter

Diese Geräte ohne Transformator werden in kleinen und mittleren Solaranlagen

eingesetzt, die im Leistungsbereich bis etwa 20 Kilowatt liegen.

Die SolarMax-Strangwechselrichter erreichen Spitzenerträge, dank

des hohen Wirkungsgrads von bis zu 98 Prozent. Sie können drinnen oder

draußen eingesetzt werden und sind durch ihre kompakte und leichte

Bauweise besonders einfach zu montieren.

SolarMax Zentralwechselrichter

Die SolarMax-Zentralwechselrichter eignen sich für mittlere und große

Solaranlagen bis hinein in den Megawattbereich. Kein anderer Hersteller

ist so erfahren wie Sputnik Engineering in der Entwicklung von

Zentralwechselrichtern. Seit seiner Gründung vor 19 Jahren hat das

Unternehmen weltweit tausende von Zentralwechselrichtern in Solarkraftwerken

eingesetzt.

Stark am Markt durch Nähe zum Kunden

Neben allen technologischen Aspekten steht der Kunde im Mittelpunkt

von Sputniks täglicher Arbeit. Sputniks Kunden können sich darauf verlassen,

dass sie umfassend beraten und termingetreu beliefert werden

und einen hervorragenden Service erhalten. Für Händler, Installateure

und Betreiber von Solaranlagen führt Sputnik eigens konzipierte Schulungen

und Trainings durch – entweder am Firmenhauptsitz in Biel, in

einer von Sputniks Niederlassungen oder direkt beim Kunden vor Ort.

Alle Kundenanfragen werden von Sputnik schnell, direkt und unkompliziert

beantwortet. Um bestmöglichen Kundensupport zu gewährleisten,

hat Sputnik im Schweizer Firmenhauptsitz ein eigenes Call Center eingerichtet.

Hier arbeiten freundliche und motivierte Mitarbeiter, die

laufend geschult werden und sich mit Sputniks Technologie bestens

auskennen.

Auf Expansionskurs

Von einer kleinen Startup-Firma hat Sputnik Engineering sich in kürzester

Zeit zu einem der führenden Wechselrichterhersteller Europas

entwickelt. Die von Sputnik Engineering produzierten Geräte werden in

immer mehr Länder verkauft. Mehrere Niederlassungen in ganz Europa

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unterstützen Sputnik dabei. Zusätzlich kann das Bieler Unternehmen auf

zahlreiche qualifizierte Partner vertrauen, die die hohen Qualitätsansprüche

erfüllen und Sputnik so genügend Raum für seine Kernkompetenzen

lassen.

Die Solarindustrie wächst und Sputnik wächst mit. Schon vor zwei Jahrzehnten

hat der Schweizer Hersteller das Wachstumspotenzial der Solarbranche

erkannt und ist Teil ihres Aufschwungs geworden. Seit der

Firmengründung hat Sputnik die Zahl der Mitarbeiter und der Produktionskapazitäten

stark erhöht. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund

330 Mitarbeiter am Schweizer Firmenhauptsitz sowie in den Tochterfirmen

in Neuhausen (Deutschland), Madrid (Spanien), Mailand (Italien) und

Saint Priest (Frankreich). Täglich werden es mehr.

Die Entwicklung und Produktion der SolarMax-Wechselrichter erfolgt

zwar in der Schweiz. Dennoch dienen die europaweiten Niederlassungen

nicht allein dem Vertrieb. Auch hier sind Ingenieure und ausgewiesene

Solarexperten am Werk, die ihre Kunden kompetent beraten. Auch hier

sind Teams aktiv, die den Sputnik-Gedanken leben und selbst größte

Projekte planen, realisieren und überwachen. Und für die Länder, in denen

bislang noch keine Niederlassung existiert, hat Sputnik eigens die

Sputnik Engineering International AG gegründet, um auch dort marktgerechte

Vertriebs-, Service- und Beratungsarbeit leisten zu können.

Teamspirit erfahren und leben

Ohne hochqualifizierte und engagierte Mitarbeiter wäre der anhaltende

Erfolg der Sputnik Engineering AG unmöglich. Vom Entwicklungsingenieur

über den Servicetechniker bis zum Kundenberater teilen alle dieselbe

Leidenschaft für die Weiterentwicklung der Solarenergie. Der „Sputnik-

Spirit“ wird getragen von Menschen, die die Unternehmensphilosophie Tag

für Tag leben und in die Tat umsetzen. Hierzu gehören Leistungs- und

Einsatzbereitschaft genauso wie ein offenes und faires Miteinander.

Sputnik Engineering verfolgt das Prinzip flacher Hierarchien und setzt

auf das eigenverantwortliche Denken und Handeln seiner Mitarbeiter. So

kann jeder einzelne seine individuellen Stärken in ein motiviertes Team

einbringen. So wie das Unternehmen wächst, entwickeln sich auch die

Mitarbeiter weiter. Die interne Weiterbildung und Weiterqualifizierung

ist ein genauso selbstverständlicher Prozess wie die Berücksichtigung

von Verbesserungsvorschlägen von Seiten der Belegschaft.

Beat Müller

Verkaufsleiter Schweiz

Die Firma Biketec AG wurde

im Jahr 1993 gegründet.

Der Geschäftszweck ist

ständige Innovation, Entwicklung,

Herstellung und

der Vertrieb von effizienter

Zweirad-Mobilität.

Interview mit Biketec AG

Guten Tag Herr Müller und herzlichen Dank, dass sie sich für die Junge

Wirtschaftskammer Biel Zeit nehmen. „Make a difference“ ist das Motto

der 2010er Ausgabe vom „La Gueule. Bei der Suche nach Unternehmungen,

die zu unserem Motto passen, ist mir Ihre Firma gleicht doppelt ins

Auge gesprungen! Zum einen fällt Ihre Unternehmung durch ständige Produktinnovationen

auf, zum anderen veranstalten sie aussergewöhnliche,

ja schon fast verrückte Projekte - wie zum Beispiel die Fahrradexpedition

auf den Kilimandscharo!!

Wie sind sie denn auf die Idee gekommen mit einem Fahrrad auf den

Kilimandscharo zu fahren?

Mit dieser spektakulären Aktion wollte Stephan Holderegger für die

Finanzierung des „Rhein-Valley-Hospital“ Spendengelder beschaffen.

Seit seiner Kindheit ist er an cystischer Fibrose erkrankt und will

aufzeigen was möglich ist, wenn man an sich glaubt und das Gute jeweils

in den Vordergrund stellt.

Erst später kam uns die Idee, dass wir unser neu entwickeltes Flyer-

Mountainbike mit auf die Expedition nehmen könnten. Das gab uns die

Möglichkeit, unseren neusten Flyer mit nach Afrika zu nehmen und ihn

dort noch vor der Markteinführung im März so richtig auf Herz und

Nieren zu testen

Weshalb haben sie sich an dieser Aktion beteiligt?

Erstens wegen der Unterstützung des humanitären Projektes „Rhein Valley

Hospital“. Diese Hilfe ist direkt und unkompliziert und kommt auch

vor Ort an. Es ist eine wirklich tolle Sache. Ruth Schäfer und Stephan

Holderegger können mit ihrer aufopfernden Hilfe in Kenia noch Vielen in

unserer Gesellschaft ein Vorbild sein. Mit ihrem Engagement retten sie

Menschenleben. Zweitens wollten wir unser erstes elektro-unterstütztes,

geländetaugliches und voll gefedertes Mountainbike „X-Serie“ einem

18 la gueule 1/2010 19


Härtetest unter erschwerten Bedingungen unterziehen. Dabei setzten wir

bewusst auf eine andere Umgebung als das Emmental – da kam uns der

Kilimandscharo gerade recht!

Am meisten interessiert es mich natürlich ob sie es tatsächlich mit dem

Flyer auf den Gipfel geschafft haben – dies wäre ja ein Weltrekord!!

Geplant wäre es auf jeden Fall gewesen. Nein, leider haben wir es

nicht mit dem Flyer auf den Gipfel geschafft. Ursprünglich hatten wir

den Gipfel des Kilimandscharo auf 5898 m.ü.M. avisiert, mussten aber

bei der Mandara Hütte wieder unverrichteter Dinge abziehen. Obwohl

wir eine Ausnahmebewilligung der Nationalparkbehörde hatten, störten

sich einige Tour-Operatoren über unsere E-Bikes auf den Wanderwegen.

Obschon es zu keinerlei negativen Zwischenfällen gekommen ist, wurde

uns der weitere Aufstieg mit unseren Bikes verwehrt. Seit 1993 ist das

Mountainbike fahren am Kilimandscharo offiziell verboten.

Das FLYER – Team lies sich jedoch nicht vom seinem ursprünglichen

Ziel eines Härtetests abbringen. Nach erfolgreicher Kilimandscharo

Besteigung „zu Fuss“ testete das Flyer-Team, vertreten durch Hans

Furrer, Marco Glutz, René Burkhard und mir, die neue FLYER X – Serie

in Tansania und Kenia in Höhenlagen zwischen 800 – 3000 m.ü.M. auf Herz

und Nieren. Dabei haben wir alles aus dem Fully – Bike herausgeholt und

konnten unter wirklich erschwerten Bedingungen schlussendlich unsere

Tests erfolgreich durchführen.

Erzählen Sie ein bisschen von Ihren Eindrücken auf den letzten Metern

zum Gipfel

Von den insgesamt 25 Teilnehmern, die den Weg zum Gipfel angetreten

haben, schafften es schlussendlich nur 16 auf den Gipfel. Viele hatten

bis dahin noch keine wirkliche Berg- oder Höhenerfahrung. Dass

es immer wieder wegen der Höhenverträglichkeit zu Problemen kommen

kann, war bekannt, und einige der Gruppen haben dies am eigenen Leib

erfahren müssen. Glücklicherweise jedoch gab es bei niemandem ausser

Kopfschmerzen, Schwächegefühlen und Übelkeit schwerwiegende Komplikationen.

Da ich persönlich 1995 schon einmal in Nordamerika auf dieser Höhe

bergsteigen war, wusste ich, auf was ich mich eingelassen habe. Als

wir zu viert um 06.25 Uhr auf dem Gipfel „Uhuru Peak“ ankamen, ging

gleichzeitig die Sonne am Horizont auf. Das war ein unglaubliches

Gipfelerlebnis. Schlussendlich sind es trotz all der Strapazen, Glücksgefühle,

die einem in solchen Momenten überfallen. Dass es alle wieder

gesund vom Berg heruntergeschafft haben, war für mich das Wichtigste.

Was haben Sie für sich persönlich von diesem waghalsigen Abenteuer

mitnehmen können?

Es sind natürlich sehr viele Eindrücke hängen geblieben. Neben dem

kommerziellen Wert (wir haben sehr gutes Bildmaterial der X-Serie machen

können), bleibt natürlich die Kameradschaft am Berg, die wohl beim

einen oder anderen über die Zeit am Kili hinaus andauern wird.

Zudem haben mich die Träger tief beeindruckt. Was mich ebenfalls

fasziniert, sind die verschiedenen Vegetationsstufen, die man durchschreitet.

Flora und Fauna, die gesamte Tierwelt und auch die Herzlichkeit

der Menschen ist überwältigend. Daneben gibt es aber auch andere

Eindrücke wie Massentourismus am Berg oder das Eingreifen in die Natur,

die weniger schön sind, aber halt auch dazu gehören.

Im Grossen und Ganzen wird einem nach einer solchen Tour schon wieder

das Bewusstsein geschärft, in welchem Überfluss wir hier leben und

woraus wir Probleme machen, die es anderswo gar nicht gibt. Daher

betrachte ich die ganze Reise als eine wirklich wertvolle Erfahrung,

die ich nie missen werde.

Ich finde es wirklich toll, dass Sie sich an solchen Projekten beteiligen.

Ich würde Ihnen nun gerne noch ein paar Fragen zu Biketec stellen.

Nach anfänglichen Erfolgen mit Elektrobikes setzten Sie sich das

Ziel, ein Zweirad-Mobilitätsprodukt zu schaffen, welches weltweit die

Messlatte vorgeben sollte. Aus dieser Zielsetzung ist das Grundmodell

„Flyer“ entstanden. Was unterscheidet den Flyer von den Konkurrenzprodukten?

Nun, am besten würde man dies natürlich einen FLYER – Kunden fragen.

Aus technischer Sicht lässt sich sagen, dass der Flyer einen zentralen

Antrieb hat, was sich gerade im hügeligen Gelände als ideal erwiesen

hat. Neben hochwertigen verwendeten Komponenten, liegt uns viel an

der Individualität jedes einzelnen FLYER. Das heisst, der Kunde stellt

sich schlussendlich seinen auf seine Bedürfnisse abgestimmten FLYER

zusammen. Sei dies nun die Bremsen, die Schaltung oder eine Speziallackierung.

Unsere langjährige Erfahrung hilft uns in der Abstimmung

und der bedienungsfreundlichen Ausgestaltung jedes einzelnen FLYER.

Einen FLYER muss man zuerst einmal Probefahren, nicht zuletzt weil

das Elektrofahrrad mit vielen Vorurteilen belegt ist. Der FLYER verkauft

sich dann meist von alleine. In den meisten Tourismusregionen

der Schweiz und auch im benachbarten Ausland stehen FLYER zur Probefahrt

oder für mehrtägige Touren zur Verfügung. Daneben haben wir

ein schweizweit dichtes Fachhändlernetz, welches auch nach dem Verkauf

kompetenten Service leistet. Weiter kann man auch das Werk in Huttwil

besichtigen. Unsere neuerbaute Minergie-Produktionsstätte ist offen

für alle und steht Gruppen gegen Voranmeldung für Werksbesichtigungen,

Gruppentouren ab Werk oder auch für Seminare zur Verfügung. FLYER ist

zumindest in der CH mittlerweile Synonym für Elektrovelos geworden und

steht auch für Emotionen, individuelle Mobilität und gesundheitsbewusster

Bewegung, verbunden mit Spass in der Natur.

Welches waren die massgebenden Entwicklungen / Innovationen der letzten

Jahren?

2003: Lancierung der Flyer C-Serie:

Das erste Elektrofahrrad Europas, welches mit der neuen Lithium-Ionen

Technologie ausgestattet war. Dieses Bike erreichte einen Marktanteil

von ca. 70% in der Schweiz und ermöglichte einen erfolgreichen Eintritt

auch in den deutschen Markt.

20 la gueule 1/2010 21


Herbst 2004: Faltbarer Flyer

Der erste faltbare Flyer wurde lanciert. Er deckt das Bedürfnis der

Berufspendler in Verbindung mit ÖV ab. Dieser Flyer ist ideal für das

Wohnmobil und Camping.

2006: Der Touren- und Trekking-Flyer: Die T-Serie

Diese Bikes sind neu mit 28-Zoll-Rädern und einem progressiven Antrieb

ausgestattet.

2008er Generation: neuer, schneller, edler, mobiler

Diese Generation wird neu mit einem Karbon-Rahmen angeboten. Zudem

sind diese Serien mit einem Premium-Motor ausgestattet. Obschon der

Karbonrahmen sicherlich etwas leichter ist, sprechen wir damit vor

allem eher die designorientierte Käuferschaft an, zumal das Gewicht

wegen des Akkus- und des Motors eher sekundär ist.

2010 Die X-Serie

Dieses Bike ist ein Fully mit einer Viergelenk-Dämpfung und vollumfänglich

geländetauglich. Diese Serie wurde eben bei den Härtetests

in Afrika verwendet und hat sich als absolut geländetauglich herausgestellt.

2003 ist Ihnen ein Quantensprung gelungen und es kam zum ersten Mal die

Lithium-Ionen Technologie zum Einsatz. Was genau war der Quantensprung

bei dieser neuen Technologie?

Diese Technologie wurde bereits bei Handys und Laptops oder Powertools

erfolgreich eingesetzt und überzeugte vor allem im Gegensatz zur Nickel

Metall Hydrid oder Nickel Cadmium Technologie durch besseres Ladeverhalten,

mehr Kapazität ( Ah ) bei geringerem Gewicht und minimaler

Selbstentladung. Mittlerweile ist diese Technologie Standard und ein

ähnlicher Quantensprung wie damals ist momentan noch nicht absehbar.

Wir sind aber stets am testen und bemüht, praxistaugliche Lösungen auf

den Markt zu bringen.

Wie gelingt es Ihnen, sich ständig weiterzuentwickeln und solche Innovationen

zu schaffen? Arbeiten Sie mit Partnern zusammen?

Natürlich haben wir langjährige Partnerschaften mit Lieferanten und

Partnern. Beispielsweise mit der Firma Panasonic, welche die heutigen

Antriebe und Akkus für uns herstellt, verbindet uns eine sehr gute

langjährige Zusammenarbeit. Dies ermöglicht uns, auch gewisse Innovationen

vor den Mitbewerbern auf den Markt zu bringen. Sei dies nun

die neuen exklusiv bei uns erhältlichen Displays oder der neue, etwas

stärkere 300 Watt Motor, welchen wir in enger Zusammenarbeit mit Panasonic

weiter entwickelt haben.

Dies ist nur möglich dank langjähriger Erfahrung und Praxistests. Die

über tausend Mietflyer, welche während der Saison in Tourismusgebieten

im Einsatz stehen, geben uns wichtige Erkenntnisse und Rückschlüsse

für Weiterentwicklungen. Zudem pflegen wir tagtäglich einen sehr engen

Kundenkontakt. Unsere Mitarbeiter stehen oft an Messen und auf Gruppentouren

im Einsatz, was sich immer wieder positiv auf das Verständnis

der Bedürfnisse unserer Kunden auswirkt. Unsere Endkunden stehen im

Zentrum unseres Handelns und ihre Bedürfnisse bestimmen unser Han-

deln, was sich auf die Produkte niederschlägt.

Wenn ich mir einen Flyer der X-Serie kaufen möchte – mit welchen Investitionen

muss ich rechen? Welche Eckdaten und Kapazität hat dieses

Bike?

Bei der X-Serie bieten wir drei Modelle an. Das Modell „Street“ mit 250

Watt Motor; 10 Ah Akku und 27 Gang Sram Dual Drive Schaltung ist ab CHF

5990.- inkl. MwSt. erhältlich. Das Modell „MTB“ ist mit 300 Watt Motor;

15 Ah Akku und 9-Gang Shimano XT Kettenschaltung zu CHF 6›990.- inkl.

MwSt. erhältlich. Das Modell „Tour“ ist mit 250 Watt Motor; 10 Ah Akku

und 14-Gang Rohloff Nabenschaltung für CHF 7490.- inkl. MwSt. erhältlich.

Wichtig ist zu wissen, dass bei jedem Modell Optionen möglich

sind. Weiter ist natürlich aufgrund der erhöhten Geschwindigkeiten und

auch wegen des Gewichtes jedes dieser Modelle aus Sicherheitsgründen

mit hochwertigen Scheibenbremsen ausgestattet. Aufgrund der Zulassungsfrage

(erfordert Mofa Zulassung ) ist jedes der drei Modelle ab

Werk mit Beleuchtung; Gepäckträger und Schutzblechen ausgerüstet. Alle

drei Modelle sind vorerst in den Rahmenfarben silber oder schwarz

erhältlich.

Welche Dienstleistungen nebst der Entwicklung und dem Verkauf von ebikes

bieten Sie Ihren Kunden sonst noch an?

Dazu zählt das Tourismus Konzept „FLYER – Land Schweiz“ mit mehreren

hundert Akku Wechselstationen zu unseren wichtigen Dienstleistungen.

Dieses Konzept wurde 2009 mit dem „Watt d’Or“ ausgezeichnet. Mittlerweile

haben wir sicherlich das breiteste Sortiment als E-Bike Hersteller,

der „nur“ E-Bikes oder im Fachbegriff „Pedelecs“ im Sortiment

hat. Wir achten darauf, dass wir unsere Produktpalette stets mit neuen

Modellen ergänzen. Ab diesem Jahr sind wir exklusiv Partner von Schweiz

Mobil. Zudem produzieren wir auch Solarstrom auf dem Dach unseres

neuen Werkes, den wir dann mittels zweckgebundenem Darlehen an unsere

FLYER – Fahrer oder auch Interessenten verkaufen und als Gegenwert den

produzierten Sonnenstrom ins Netz einspeisen. Somit fährt es sich mit

„Emmentaler Sonne“ im Tank noch bewusster und nachhaltiger.

Können Sie unseren Leser verraten, welche Neuheiten wir in Zukunft von

Ihnen erwarten dürfen?

Sie dürfen von uns erwarten, dass wir stets bemüht sein werden je nach

Entwicklung und Bedürfnissen der Kunden entsprechende Lösungen im Sinne

von hochwertigen Produkten oder Dienstleistungen auf den Markt zu

bringen. Es bleibt abzuwarten wie sich der anhaltende Trend weiterentwickelt.

Sicherlich wird uns das Thema nachhaltige Mobilität, Gesundheitsbewusstsein

und Ökologie die nächsten Jahre weiter beschäftigen.

Wir wollen hierbei eine aktive Rolle wahr nehmen. Zudem haben wir auch

unser Werk und die Organisation stetig an die Anforderungen des Marktes

anzupassen, deshalb werden wir diesen Frühling unsere Produktions- und

Lagerkapazitäten mit einem Erweiterungsbau ergänzen.

Ich möchte mich recht herzlich bei Ihnen für dieses interessante Interview

bedanken. Die Junge Wirtschaftskammer wünscht Ihnen für die

Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Stefan Gafner

22 la gueule 1/2010 23


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Bärbel Selm

Leiterin Wissens- und Technologietransfer

der Berner Fachhochschule,

Technik und Informatik

Gemeinsam Innovation anpeilen

von Bärbel Selm

Der Druck auf die Unternehmen, unablässig zu innovieren, um sich mit

Produkten und Verfahren in den Märkten zu behaupten, wird immer stärker.

Die Berner Fachhochschule, Technik und Informatik leistet wertvolle

Beiträge, um Innovationen rasch und gezielt umsetzen zu können.

Problemstellungen aus der Wirtschaft liefern uns Inputs für die Ausrichtung

unserer Forschungstätigkeit und unseren Studierenden praxisnahe

Knacknüsse in Projekt- und Prüfungsarbeiten. Unseren Kunden bieten

wir massgeschneiderte Formen der Zusammenarbeit, von der Beratung

über die Dienstleistung bis zur Kooperation in einem konkreten Projekt

der angewandten Forschung und Entwicklung. Dabei ebnen wir ihnen auch

den Zugang zu nationalen und internationalen Netzwerken, zu aktuellem

Wissen und last but not least zu Fördergeldern. Wo es gilt, fundierte

Antworten auf offene Fragen zu erhalten, arbeiten in der Regel verschiedene

Partner in grösseren Projekten mit uns zusammen. So lassen

sich Probleme frühzeitig erkennen und kompetent lösen.

Kleine und grosse Unternehmen der Privatindustrie auf der Suche nach

wissenschaftlichem Know-how finden bei uns fachkundige Ansprechpartner

aus den vier Forschungsschwerpunkten Energie-Verkehr-Mobilität, Mobile

Informationsgesellschaft, Produktionstechnik sowie Technologie am

Menschen. Ein besonders wertvoller Aspekt ist die Verknüpfung dieser

Kompetenzen unter einem Dach.

Eine Aufgabe des Wissens- und Technologietransfers ist es auch, sein

Kontaktnetz zur Verfügung zu stellen, die richtigen Partner zusammenzubringen

und sie über ihre Rechte und Pflichten aufzuklären. Zudem

la gueule 1/2010 25


ieten wir Unterstützung bei der Geheimhaltung und Regelung der Nutzungsrechte

an geistigem Eigentum (Patente). In der Regel werden diese

Rechte dem Wirtschaftspartner für sein Aufgabengebiet übertragen, womit

wir die industrielle Verwertung fördern. Wir wiederum nutzen das

erarbeitete Wissen in Lehre und Forschung.

Oft ist das Ende eines Projektes der Startschuss für die Umsetzung in

ein kommerzielles Produkt, was sich aus unserer Sicht in Form einer

Patentierung, einer Lizenzierung oder eines Spin-offs zeigt.

BFH Spin-off-Park

Die Berner Fachhochschule fördert die Gründung und den Aufbau von

Spin-off-Unternehmen, die mit neuen Technologien in bestehenden und

aufkommenden Märkten eine hohe Wertschöpfung erzielen können. Im Umfeld

der Hochschule soll ein Netz von neuen und innovativen Firmen

entstehen, welche Resultate unserer Forschung nutzen und auf den nationalen

und internationalen Märkten anbieten.

Die Förderung der Start-up-Unternehmen erfolgt zusammen mit privaten

und institutionellen Partnern. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, die

Ergebnisse der technologischen Forschung in der Berner Fachhochschule

noch besser zu verwerten und das Wertschöpfungspotential in der Region

zu realisieren und zu erhalten. Unsere Unterstützung umfasst die Beratung

von Jungunternehmern ebenso wie die Übertragung des geistigen

Eigentums aus unserer Forschung. Zudem arbeiten die Spin-off-Firmen

häufig eng mit der technologischen Forschung der Hochschule zusammen,

können in der Aufbauphase in deren Räumlichkeiten ihren Firmensitz

einrichten und die Infrastrukturen zu vorteilhaften Konditionen benützen.

Zusammen mit der Berner Kantonalbank hat die BFH-TI im Jahr 2005

die Stiftung für technologische Innovation STI mit einem Startkapital

von 5 Millionen Franken gegründet. Die STI unterstützt Gründer von

Start-up-Firmen mit längerfristigen zinslosen Darlehen (seed money).

Gefördert werden Projekte mit wirtschaftlich vielversprechenden Innovationen,

welche in Zusammenarbeit mit der Forschung an der Berner

Fachhochschule entwickelt wurden. Bis heute erhielten elf Firmen eine

finanzielle Unterstützung durch die STI.

ARCoptix SA

Eines der geförderten Unternehmen ist die ARCoptix SA, ein Spin-off

der Berner Fachhochschule, Technik und Informatik und des Instituts

für Mikrotechnik der EPFL in Neuenburg. Die 2005 gegründete Firma

realisierte mit ausgeklügelter Mikrotechnologie das kleinste Fourier-

Infrarotspektrometer der Welt und setzt damit neue Massstäbe für die

Detektion minimalster Mengen von Substanzen in einem weiten Spektrum.

Die Firma profitiert davon, dass viele toxische Stoffe von Auge und Nase

unerkannt bleiben. Entsprechend rege ist der Ruf nach Verfahren, welche

schädliche Substanzen in Luft, Wasser, Lebensmitteln oder Kosmetika

rasch und sicher identifizieren können. Das marktgerecht entwickelte

Gerät ist in der Lage, ein breiteres Spektrum simultan zu vermessen und

erschliesst damit neue Anwendungsbereiche. Es wird gegenwärtig durch

ARCoptix optimiert und kommerzialisiert.

ARCoptix gewann 2009 den mit 500‘000 Franken dotierten Innovationspreis

der Neuenburger Kantonalbank.

Bärbel Selm

26 la gueule 1/2010 27

Denys‘10


Kirchberger Start-up-Unternehmen

bringt Weltneuheit auf dem

Solarmarkt

Solarziegel liefert gleichzeitig Strom und Wärme

Die Panotron AG aus Kirchberg bei Bern sorgt mit ihrem Solarziegel

für Aufsehen. Das innovative Produkt ist ein wahres Multitalent und

verspricht Bauherren, Handwerkern und Denkmalschützern eine neuartige

Lösung.

Auf derselben Fläche kann nun Strom und Warmwasser gleichzeitig erzeugt

werden. Überdies ist das Solarenergiesystem so dezent gestaltet,

dass es auch bei denkmalgeschützten Objekten eingesetzt werden kann.

Dachflächen stellen heute eine riesige brachliegende Ressource zur

Gewinnung von erneuerbaren Energien dar. Beim panotron® Solareinergiesystem

wird die nutzbare Fläche gleich zweifach ausgeschöpft: Zum

einen zur Erzeugung von Elektrizität und zum anderen zur Gewinnung

von Warmwasser. Die Elektrizität kann je nach örtlichen Gegebenheiten

in das öffentliche Netz eingespiesen werden, oder sie wird an Ort und

Stelle genutzt. Das gewonnene Warmwasser kann, je nach Grösse der

Anlage, zum Heizen eines Hauses, zur Unterstützung einer Heizung und

zur Aufbereitung des Brauchwassers genutzt werden.

Die Panotron AG hat zusammen mit der Ziegelei Rapperswil-Bern Louis

Gasser AG einen speziellen Solar-Ton-Ziegel entwickelt. Auf diesen können

eigens dafür designte monokristalline PV-Module eingesetzt werden.

Alle PV-Module sind auf dem Dach parallel untereinander verbunden. Die

Betriebsspannung der gesamten Anlage beträgt 48 Volt Gleichstrom. Das

Solarenergiesystem von Panotron ist weltweit einzigartig und setzt neue

sicherheitsrelevante Massstäbe im Gegensatz zu den konventionellen

Solar-Anlagen mit hohen DC-Spannungen. Das Dach ist begehbar, hält

extrem hohen Schneebelastungen stand und hat den Hageltest der Klasse

4 bestanden; d.h. die Anlage kann bis zu 40mm grossen Hagelkörnern

standhalten.

Unter der Eindeckung aus schwarzen Tonziegeln findet die Wärmegewinnung

statt. Durch die Einfärbung des Ziegels wird die Dach-Optik an

die PV-Module angepasst und zusätzlich die Wärmegewinnung gesteigert.

Der Ziegel wird auf ein speziell dafür entwickeltes Aluminiumprofil

eingehängt. Durch dieses fliesst ein Wasser-Glykol-Gemisch welches die

thermische Energie transportiert. Es ersetzt die sonst üblichen horizontalen

Dachlatten aus Holz.

In das Aluminiumprofil wird auch eine Stromschiene eingelegt an welche

die PV-Module angeschlossen sind. Jedes PV-Modul verfügt über eine

Funktionsanzeige die eine korrekte Montage ermöglicht.

Zu jedem Solarenergiesystem der Panotron AG, welches mit Energiemodulen

ausgerüstet ist, gehört eine zentrale Datenkommunikationssoftware.

Diese übernimmt die automatische Überwachung und Steuerung

der gesamten Solaranlage. Das Softwarepaket umfasst ein komfortables

Energiemanagement mit Prozessvisualisierungsfunktionen. Die Software

ist netzwerkfähig und in der Lage, über Internet und Fernsteuerfunktion

Leistungsdaten an einen beliebigen Standort zu übermitteln.

Neuste Messergebnisse aus dem Musterhaus in Rapperswil BE übertreffen

die Ertragserwartungen bei weitem: aus einem Quadratmeter Ziegeldach

können wir heute 172 Watt Energie beziehen. Peter Zumbach,

Geschäftsführer der Panotron AG, freut sich über die Ergebnisse. Das

Solarenergiesystem kann heute je nach Dachgrösse den Energiebedarf

eines gesamten Haushaltes decken. Das macht Eigentümer einer solchen

Solar-Anlage unabhängiger von der Energiepreis-entwicklung. Ausserdem

ist es die schönste Art umweltfreundliche Energie zu gewinnen und CO²

Emissionen zu reduzieren.

Das Solarenergiesystem der Panotron AG ist modular aufgebaut und kann

somit in Etappen aufgerüstet werden. Damit lassen sich die Kosten der

Solaranlage über eine längere Zeit verteilen.

Über Panotron

Die Schweizer Firma Panotron AG ist ein junges innovatives Unternehmen

mit Sitz in Kirchberg im Kanton Bern. Ein motiviertes, kundenorientertes

Team richtet seine volle Aufmerksamkeit auf die wachsenden

Bedürfnisse im Solarbereich. Dank dem interdisziplinären Gesamtwissen

der Mitarbeiter und den entsprechenden Fachkreisen aus der Solarbranche

ist es gelungen, ein einzigartiges ästhetisches Solarenergiesystem

speziell für Tonziegeldächer zu entwickeln.

Remo Zehnder

28 la gueule 1/2010 29


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iHomeLab - Hochschule Luzern

Intelligentes Wohnen beginnt hier ...

Das iHomeLab versteht sich als Denkfabrik und Forschungslabor für

Gebäudeautomation und intelligentes Wohnen. Neben Fachleuten aus Forschung

und Industrie haben auch interessierte Laien die Möglichkeit,

das iHomeLab zu besichtigen und sich über aktuelle Forschungsprojekte

und State-of-the-art-Produkte zu informieren.

Das iHomeLab ist eine nationale Forschungs- und Netzwerk-Plattform mit

internationaler Ausstrahlung. Hier werden neuste Ergebnisse von Joint-

Forschungsprojekten präsentiert und diskutiert. Mit einem dichten Publikations-

und Eventprogramm wird die Grundlage für die Marktakzeptanz

von intelligentem Wohnen zur Verfügung gestellt. Sensibilisierung zum

Thema „Intelligentes Wohnen“ ist eine der Hauptaufgaben des iHomeLabs.

Die Kernthemen des Labors sind Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz.

Diese drei Bereiche haben Mitarbeiter des iHomeLabs als jene eruiert,

die das grösste Potenzial haben, dem intelligenten Wohnen zum Durchbruch

zu verhelfen und es massentauglich zu machen. Abgeleitet daraus

ergeben sich für das hinter dem iHomeLab stehende Forschungsinstitut

folgende Forschungsschwerpunkte:

• Human Building Interaction

• Energie-Effizienz

• Ambient Assisted Living

Aliaksei Andrushevich

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Die Grundvoraussetzung für intelligentes Wohnen ist Vernetzung. Damit

ist zum einen die enge Verflechtung diverser Disziplinen gemeint, von

der Architektur über die Gebäude- und Elektrotechnik bis zur Informatik.

Zum anderen aber auch die technische Vernetzung der unterschiedlichsten

Systeme im Gebäude – von der Heizung bis zur Stereoanlage.

Benutzerfreundliche Bedienung

In Forschungsprojekten arbeiten Ingenieure an Systemen, die sich einfach

und intuitiv bedienen und beispielsweise in ganz normale Mobiltelefone

integrieren lassen. Unter dem Schlagwort «Intelligentes Wohnen»

wollen die Forscher das Alltagsleben aber nicht nur bequemer, sondern

auch umweltfreundlicher und sicherer machen. Die zunehmende Wahrnehmungsfähigkeit

des Gebäudes ist hier ein zentrales Thema.

Intelligentes Wohnen hilft beim Energiesparen

«Heute werden in der Schweiz rund 50 Prozent der gesamten Energie in

Gebäuden verbraucht – für Heizung, Klimatisierung und Warmwasser, für

Elektrizität und Unterhalt» erläutert Alexander Klapproth, Professor

und Forschungsleiter. Die Senkung des Energieverbrauchs, oder umgekehrt

formuliert: die Steigerung der Energieeffizienz, ist einer der

wichtigsten Treiber für das Thema «Intelligentes Wohnen». Die Wissenschafter

des iHomeLabs verfolgen zwei Ansätze. Zum einen werden gewisse

Funktionen wie Heizen und Kühlen auf das Verhalten der Nutzerinnen

und Nutzer abgestimmt. Zum anderen soll der Elektrizitätsverbrauch

sichtbar gemacht werden. «Heute haben wir keinen Überblick, wann wir

wie viel Energie verbrauchen. Wenn die die Rechnung ins Haus flattert,

ist es zu spät» erfährt man von Dieter von Arx, dem Betriebsleiter des

iHomeLabs. Und er führt weiter aus, «wenn wir hingegen in Echtzeit

sehen, wo die Energiefresser sind, können wir reagieren».

Ohne bauliche Massnahmen, allein durch automatisierte Regulierung und

durch Sensibilisierung der Nutzer für Energieschleudern – vom Standby

bis zum offenen Fenster –liessen sich nach Schätzung von Wissenschaftern

bis zu 25 Prozent Energie sparen.

Autonomes Wohnen bis ins hohe Alter

Der dritte Forschungsbereich nimmt als Grundlage die künftigen demografischen

Entwicklungen auf. So wird der Anteil der über 70-Jährigen in

den nächsten 20 Jahren um 50 Prozent anwachsen. Damit ältere Menschen

die Möglichkeit haben, möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden

zu wohnen, wollen die Wissenschafter des iHomeLabs Gebäude «wahrnehmungsfähig»

machen. Beispielsweise wird mittels Lokalisierungstechnik

erkannt, wenn jemand gestürzt ist und sich nicht mehr bewegt. Automatisch

kann dann mittels SMS oder anderer Alarmsysteme Hilfe angefordert

werden. Die EU hat inzwischen ein eigenes Forschungsprogramm zur

Förderung des autonomen Wohnens im Alter lanciert.

Forschung fasziniert

Damit man in all diesen Forschungsbereichen erfolgreich unterwegs ist,

32 la gueule 1/2010 33


kann das Forschungsinstitut des iHomeLabs auf ein schlagkräftiges

Team zurückgreifen. Hier bietet sich immer wieder die Gelegenheit für

interessierte und hochragend qualifizierte Ingenieure und Informatiker

bei äusserst spannenden Forschungsprojekten mitzuwirken.

Im Forschungsinstitut forschen und lehren zurzeit 17 Wissenschaftler.

Das Institut betreibt Forschung für die Gebäudeautomation auf dem Gebiet

der Embedded Systems im Bereich von Wireless/ZigBee, automatischer

Gerätekonfiguration, Plug & Play-Technologien, Indoor-Lokalisierung und

Bedienkonzepte sowie Echtzeit- und Tiefpreislösungen. All diese Aktivitäten

dienen der Building & Homeautomation und können Themen wie

Human Building Interaction, Energy Efficiency, Ambient Assisted Living

oder der Vernetzung im intelligenten Gebäude zugeordnet werden. Innovationsprojekte

werden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie

realisiert und durch Forschungsfördermittel mitfinanziert.

Die Kompetenzen im Überblick:

• Gebäudeautomation

• Downsizing von Software-Komponenten für kostenoptimierte Ge

räte

• Internet-Technologien

• Wireless Sensor Network Technologies

• Indoor Localisation

• Unified Human Machine Interfacing

• Multimedia

• Echtzeit-Anwendungen

• Design und Herstellung von Hardware-Prototypen

iHomeLab

Das iHomeLab kann seit der Eröffnung am 28.November 2008 auf ein

erfolgreiches erstes Betriebsjahr zurückblicken. Über X Partner unterstützen

das iHomeLab tatkräftig. Nebst X topaktuellen Exponaten aus

dem Fachhandel können Forschungsergebnisse von abgeschlossenen und

laufenden Projekten betrachtet werden. Seit der Eröffnung haben an X

Veranstaltungen Insgesamt über X Personen das iHomeLab besucht.

Anmeldung für die öffentliche Besichtigung sowie weitere Informationen

im Internet: www.iHomeLab.ch

Aliaksei Andrushevich

Anlässe

Événements

August/ Août

JCIS Zonensitzung Zone 1 07.

JCBB Galakonzertabend 20.

JCIS Golf-Turnier in Samedan Engadin 27.

September / Septembre

JCIS Zonensitzung Zone 2 03.

JCIS Training Day (oblig. für Neumitgl.) 03.

Links@JCBB: «Elektrobike Event» 17.

34 la gueule 1/2010 35


36

Impressum

«la gueule»

«la gueule» erscheint drei Mal pro Jahr in einer Auflage von 1200

Exemplaren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder Vervielfältigung

von Artikeln auch auszugsweise nur mit Zustimmung der Redaktion.

Sollten Sie den Erhalt des Heftes nicht wünschen, bitte abmelden

unter: la.gueule@jcbb.ch

«la gueule» paraît trois fois par an. Tirage 1200 exemplaires.

Tous droits réservés. Réimpression ou reproduction des articles

aussi par extraits seulement avec permission de la rédaction.

Si vous souhaitez ne pas recevoir ce magazine, veuillez vous

désinscrire: la.gueule@jcbb.ch

Redaktion/mise en page:

Leitung/directeur: Olga Kholod

Mitwirkende/équipe: Cyrill M. Ranft, Markus Wittig, Nathalie Wittig,

Oliver Isler, Remo Zehnder, Stefan Gafner, Natascha Sedonati, Andrei

Borissov, Hans Notter

Layout: Michaël Girod

Druck/impression: Ediprim AG, Hansruedi Weyrich

Foto Titelseite/couverture: Fotografie Zehnder, www.10-der.ch

Inserate/annonces: Preise auf Anfrage/prix sur demande

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Lenkerkreis

Einziger Lenker Alle Lenker aus dem gleichen Haushalt

Weitere Lenker ausserhalb des gemeinsamen Haushaltes

Die deklarierten Lenker besitzen alle den defi nitiven

Führerausweis Ja Nein

Hatten Sie oder ein weiterer Lenker Ihres Fahrzeuges

in den letzten 3 Jahren Schadenfälle? Nein

Ja, Haftpfl ichtschaden Anzahl: Höhe in CHF:

Ja, Teilkaskoschaden Anzahl: Höhe in CHF:

Ja, Vollkaskoschaden Anzahl: Höhe in CHF:

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Prämienreduktion

• Bonusschutz

• Insassenschutz

Einfach

Wert Sonderausstattung/Zubehör: CHF

Finanzierung Eigenmittel Bankkredit/Darlehen Leasing

Garage vorhanden am Wohnort am Arbeitsort Keine

Verwendungszweck

Private Nutzung Private Nutzung sowie Arbeitsweg

Gefahrene km/Jahr

Bis 10 000 km zwischen 10 000 und 20 000 km Mehr als 20 000 km

Wählen Sie die gewünschten Versicherungsleistungen:

Haftpfl icht Selbstbehalt: CHF 0.– CHF 500.– Bonusschutz

Teilkasko Selbstbehalt: CHF 0.– CHF 200.–

Vollkasko Selbstbehalt: CHF 500.– CHF 1 000.– Bonusschutz

Parkschadenversicherung (nur mit Vollkasko möglich)

Rabatt für 0,0 Promille

Insassenversicherung

Regressverzicht bei Grobfahrlässigkeit

Senden Sie uns den Gutschein oder kontaktieren Sie uns: GENERALI Versicherungen, Generalagentur Biel, Valerio Magnanimo,

Zentralstrasse 63, 2503 Biel, Tel. 058 473 74 52, Fax 058 473 74 50, valerio.magnanimo@generali.ch. Einsendeschluss: 27.08.2010

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