Bunker Geibelstraße - Beginn der Ausbauarbeiten ... - Stadt Emden

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Bunker Geibelstraße - Beginn der Ausbauarbeiten ... - Stadt Emden

Wir in Barenburg

Ausgabe 3 Stadtteilzeitung für Barenburg März 2003

Bunker Geibelstraße - Beginn der Ausbauarbeiten

zum Kultur- und Bürgerzentrum im Frühjahr

In der Geibelstraße starten in

diesen Frühjahr umfangreiche

Bauarbeiten. Am Bunker zwischen

Heinrich-Heine-Straße

und Heinrich-von-Kleist-Straße

werden die ersten Firmen ihre

Tätigkeit aufnehmen.

Begonnen wird mit größeren

Abbrucharbeiten. In die zwei

Meter dicken Wände müssen

Öffnungen für Türen und Fenster

geschnitten werden. Im

Inneren des Bunkers werden

einige Zwischendecken entfernt,

um Platz für einen größeren

Saal zu schaffen.

Auf der östlichen Seite (Richtung

Heinrich-von-Kleist-

Straße) wird anschließend ein

dreistöckiger Neubau angebaut,

der die Räumlichkeiten für

die Stadtteilarbeit enthalten soll.

Im Außenbereich wird ein Großteil

der Garagen umgesetzt.

Die Bauzeit wird rund ein Jahr

betragen. Das alte Bürgerhaus

an der Hermann-Allmers-Strasse

wird voraussichtlich im Frühjahr/Sommer

2004 in die neuen

Räumlichkeiten umziehen.

Das Raumprogramm sieht

einen großen Saal, ein Foyer,

sowie Besprechungs-, Seminar-,

Kreativ- und Musikübungsräume

vor. Auch der

Bürgerverein wird einen Raum

dauerhaft nutzen.

Leider konnte ein ursprünglich

geplantes Café auf dem Dach

Zwei neue Geschäfte in Barenburg

In den letzten Jahren haben im

Stadtteil einige kleine Geschäftsleute

ihre Läden geschlossen.

Das ist sicherlich

jedem in der einen oder anderen

Form aufgefallen. Entweder

da der Verbraucher nun weitere

Wege zurücklegen musste oder

da ein leeres Lokal im Stadtteilbild

einfach auffällt. Jedes

Geschäft, das schließen musste,

bedeutete mehr Arbeitslosigkeit.

Dadurch ist auch ein

wenig Lebensqualität verloren

gegangen.

Diesem Prozess haben zwei

Menschen jetzt ein Ende

gesetzt. Mit mutigem Beispiel

gehen sie einen sicherlich nicht

immer leichten Weg, der ein

Stück Zugehörigkeitsgefühl zu

Barenburg widerspiegelt.

Mina Sokolowski hat schon im

letzten Jahr, gleich neben dem

Bunker in der Geibelstraße, wo

das Bürgerzentrum entstehen

soll, ihren Salon „Ihr Friseur in

Barenburg“ eröffnet. Wie in der

Stadtpresse berichtet, hat sie so

zwei Frauen aus dem Stadtteil

So soll das Kultur- und Bürgerzentrum nach der Umgestaltung aussehen.

Das Team im „Ihr Friseur in Barenburg“ (von links): Natalia

Megert, Inhaberin Mina Sokolowski und Sameja Schaba.

eine Arbeit gegeben. Mit kleinen

Schritten geht sie ohne Klagen

voran und kann sich schon

eines treuen Kundenstamms

erfreuen. Der Bau des Bürgerzentrums

gleich nebenan ist ein

wichtiges Ereignis. Bedeutet er

doch für den Stadtteil, dass

sicherlich frischer Wind in die

Segel wehen wird.

Mitte Februar ist ein mutiger

Mann, Claus-Walther Artmann,

ihrem Beispiel gefolgt und hat in

der Wielandstraße/ Ecke Schillerstraße

den Secondhand-

Shop „Arti´s Gelegenheitsparadies“

eröffnet. Im seinem

Geschäft hat der Barenbürger

die Möglichkeit nicht nur Kleidung

zu erwerben, sondern

auch andere Gebrauchsgegenstände

für den Hausbedarf wie

beispielsweise Elektrogeräte

des Bunkers nicht finanziert

werden. Allerdings sind die Voraussetzungen

geschaffen worden,

dies zu einem späteren

Zeitpunkt nachzuholen.

und Werkzeuge. Außerdem will

sich „Arti´s Gelegenheitsparadies“

auch als kleiner Treffpunkt

verstehen, wo jeder auch einfach

mal so vorbeischauen

kann.

Es kann also nur für Barenburg

sprechen, wenn die Bewohner

ihren Stadtteil auch als Ort für

solche innovativen Ideen verstehen.

Anstrengungen wie diese sind

Die Kosten für den Bau werden

mit ca. 2,5 Millionen Euro angegeben.

Die Hälfte davon finanziert

die Europäische Union. Die

andere Hälfte wird vom Bund,

dem Land und der Stadt zu gleichen

Teilen getragen.

Rat und Verwaltung haben bei

der Beschlussfassung angekündigt,

für den Betrieb des

Bunkers zwei neue Sozialarbeiterstellen

sowie eine Hausmeisterstelle

einzurichten. (Zusätzlich

zu der bisher schon

vorhandenen Sozialarbeiterstelle.)

Damit soll ein Angebot

für Barenburg organisiert werden,

dass kulturelle Aktivitäten,

Soziale Angebote, Erwachsenenbildung,Integrationsprojekte

sowie einen Platz für das

Vereinsleben beinhaltet.

Vor allen Dingen soll die Zusammenarbeit

im Stadtteil gefördert

werden. Darüber hinaus ist

geplant, Teile der Räumlichkeiten

für Privatfeiern nutzbar zu

machen. Allerdings muss das

Konzept noch im Detail mit dem

Stadtteil abgesprochen werden.

Claus-Walther Artmann in seinem Geschäft „Arti´s Gelegenheitsparadies“

in der Wielandstraße/ Ecke Schillerstraße.

für den Stadtteil genauso wichtig

wie die baulichen Maßnahmen

die jetzt schon anfangen,

Form anzunehmen. Geschäfte

beleben den Stadtteil, sorgen

für mehr Lebensqualität und

bedeuten auch letztendlich

auch Arbeitsplätze. Deshalb ist

es so wichtig diese Bemühungen

als Kundschaft zu unterstützen.

Auf das auch andere

wieder auf Barenburg setzen.


Seite 2 - Ausgabe 3 - März 2003 Stadtteilzeitung Barenburg

KandidatInnen gesucht: Nutzen Sie Ihre Chance

Der Stadtteilbeirat wird neu gewählt

Am 21. Juni beim Stadtteilfest

ist es soweit: der Stadtteilbeirat

wird neu gewählt. Bereits zum

zweiten Mal sind die Einwohner-

Innen in Barenburg aufgerufen,

ihre Vertretung für die positive

Entwicklung des Stadtteils zu

wählen. In den vergangenen

zwei Jahren hat sich für Barenburg

durch die Soziale Stadt viel

getan. Daran hat der Beirat

einen großen Anteil gehabt.

Damit die Arbeit mit Erfolg fortgesetzt

werden kann, brauchen

wir in Barenburg Menschen, die

im Beirat und in der Sozialen

Stadt mitarbeiten. Insgesamt 17

Personen, die in Barenburg

wohnen oder in einer Selbsthilfegruppe,

einem Verein, oder

einer öffentlichen Institution im

Stadtteil mitarbeiten, werden

Candidates Wanted

Barenburg's local committee

is up for re-election

On 21. June the local committe

for Barenburg will be re-elected.

For the second time

Barenburg's inhabitants are

asked to elect their representatives

who are responsible for

the positive development of

this district.

During the last two years the

project 'A Social Town' has

done a lot for Barenburg and

the committee has played an

important part.

In order to continue this successful

work we need people in

Barenburg who are willing to

work for the committee and the

project. The new committee

will be composed of 17 people

who either live in Barenburg, or

den neuen Beirat bilden. Er wird

für die nächsten zwei Jahre

gewählt.

Wenn Sie mindestens 14 Jahre

alt sind, einer dieser vier Gruppen

angehören und Interesse

an der positiven Entwicklung

unseres Stadtteils haben, sind

Sie geeignet! Bis zum 16. Mai

können Sie einen Wahlvorschlag

im Stadtteilbüro einreichen,

bzw. Ihre eigene Kandidatur

erklären. Wenn Sie

Fragen zum Stadtteilbeirat und

zu seiner Arbeit haben, kommen

Sie doch einfach einmal zu einer

der nächsten Sitzungen. Sie

können sich auch gerne im

Stadtteilbüro informieren oder

mit einem Mitglied des Beirates

sprechen.

who are members of a selfhelp

group or a public institution

in the district. The committee

will be elected for the next

two years.

If you are 14 years old or

above, belong to one of these

four groups and are interested

in the positive development of

Barenburg, you qualify as a

candidate.

You can nominate yourself or

another person as a candidate

by contacting the office in

Barenburg (Stadtteilbüro). If

you have any questions concerning

the committee and its

work, please feel free to come

to one of its meetings - or just

come to the office for information

and/or a talk with one of

the committee's members.

Erste Ergebnisse der „united crazy girls“

„Crasse Gasse“

Die geforderte Beleuchtung hinter

der Pestalozzi-Schule ist seit

Ende 2002 installiert. Außerdem

wurde der Weg befestigt. Jetzt

kann dieser Weg auch bei Dunkelheit

befahren werden. Was

jetzt noch fehlt ist ein Wegschild

und Absperrpfähle, damit keine

Autos mehr durchfahren.

Der Wunsch nach einem Wegschild

mit dem Namen „Crasse

Gasse“ ist bereits erfüllt worden.

Denn der SPD-Ortsverein

Barenburg hat ein entsprechendes

Wegschild gekauft und die

„united crazy girls“ am 28.

Januar 2003 damit überrascht.

Nun ist der Weg fast komplett

und auch die Pfähle werden

bald kommen.

Ihre Amtszeit endet demnächst: einige Mitglieder des insgesamt

17 Personen umfassenden Stadtteibeirates.

Malwettbewerb

Der Malwettbewerb gegen den

Vandalismus in den Bushaltestellen

ist abgeschlossen. Die

Beteiligung war gut. Es wurden

tolle Bilder gemalt.

Die zehn besten Bilder konnt ihr

voraussichtlich ab Anfang März

in den Bushaltestellen bewundern.

Zeitgleich werden im

„Treffpunkt“ der Stadtwerke in

der Großen Straße die restlichen

Bilder ausgestellt.

Impressum

Herausgeber:

Stadtteilbeirat,

Stadt Emden,

BauBeCon Sanierungsträger

GmbH

Die Stadtteilzeitung erschient

vierteljährlich und wird kostenlos

an alle Haushalte im

Stadtteil Barenburg verteilt.

Auflage:

4100 Exemplare

Redaktionsteam:

Stadt Emden: Ulrich Fortmann

Eduard Dinkela

Sanierungsträger: Anke

Brenger, Jürgen Hoffmann

Stadtteilbeirat: Franziska

Davids, Martin Hinrichs,

Ulf Reibe

Redaktionelle Betreuung:

Heike Goyert

Geschäftsführer:

Gustavo Mejia Yepes

Layout und grafische Gestaltung:

Heike Goyert

Übersetzungen:

Russisch: Maria Neubauer

Englich: Marion Hossfeld

Redaktionsanschrift:

Heinrich-Heine-Straße 13,

26721 Emden

E-Mail:

barenburg@emden.de

Druck und technische Beratung:

Druckerei Bretzler,

Emden

Leserbriefe stellen nicht die

Meinung der Redaktion dar.

Das Recht der

Veröffentlichung und Kürzung

bleibt vorbehalten.

Anonyme Zuschriften werden

nicht veröffentlicht.

Die zehn Gewinner sind:

Rebecca Scholz, Carina

Davids, Nadine Karstens, Lilia

Waal, Christian Müller, Janna

Janzen, Alan Khalil, Faysa El-

Haussein, Tatjana Breidenbach,

Mahmoud Assaf. Bilder: Ld


Stadtteilzeitung Barenburg Ausgabe 3 - März 2003 - Seite 3

Moin, moin, guten Tag

Ich möchte diese Stadtteilzeitung

nutzen, um mich bei allen

Barenburger MitbürgerInnen

näher vorzustellen.

Mein Name ist Gabi Strehl. Seit

dem 1.11.2002 arbeite ich im

„PRINT-Projekt“ als Diplom-

Sozialpädagogin. Dieses Projekt,

in dem schon Wolfgang

Schwieder seit Mai 2001 tätig

ist, hat seinen Sitz an der Barenburger

Orientierungs- und

Hauptschule und gehört zum

Projekt „Soziale Stadt“.

Das PRINT-Projekt dient grundsätzlich

dazu, die Lebensbedingungen

der Kinder und Jugendlichen

zu verbessern und

Benachteiligungen abzubauen.

Wir sind für alle drei Schulen im

Stadtteil zuständig.

Schwerpunkt meiner Arbeit ist

der Übergang von Schule in den

Beruf . Bei Anforderungen oder

Problemen in diesem Bereich,

möchte ich den Jugendlichen,

aber auch Eltern und ErziehungsberechtigtenUnterstützung

und Beratung anbieten.

In folgenden Bereichen kann ich

Hilfestellungleisten:

- Berufsfindung

- Ausbildungsaufnahme

- Bewerbungen

Gabi Strehl

verfassen

- Vorstellungstermine vorbereiten

- Tipps für Einstellungstests

LehrerInnen und SchülerInnen

möchte ich bei der Organisation,

Abwicklung und Nachbereitung

von Berufspraktika

unterstützen. Es ist empfehlenswert

vorher Sprechzeiten

zu vereinbaren.

Für die Zukunft freuen wir uns

auf eine aktive Zusammenarbeit

mit Kindern, Jugendlichen und

Eltern aus den drei Schulen.

Telefon: 87 42 63

Hello and a good day

I would like to take the opportunity

of using this local newspaper

to introduce myself to all

residents in Barenburg.

My name is Gabi Strehl and I

have been working as a qualified

social worker in Barenburg

for Print Project since

1/11/2002, a project in which

Wolfgang Schwieder has been

since May 2001.

This project has its centre in

Barenburg's secondary school

and middle school (OS) and is

part of the project „A Social

Town“.

Print Project's main purpose is

to improve living conditions for

Evangelische Familien-Bildungsstätte

und Kirchengemeinden in Barenburg

rufen neues Projekt ins Leben!

Bieten den Treffpunkt (von links): Erzieherin Silke Shirdewan, Sozialarbeiterin Selma Kurganow

und Gerhard Robbe, stellvertretende Leiter der Evangelischen Familien-Bildungsstätte.

Im Stadtteil Barenburg gibt es

seit dem 12.02.03 einen neuen

Treffpunkt für Mütter mit ihren

Kindern von 1-3 Jahren. Schon

vor einiger Zeit entstand bei den

Mitarbeitern der Kirchengemeinden

in Barenburg die Idee

zu einem solchen Vorhaben.

Nach einigen Gesprächen mit

den Mitarbeitern der Familien-

Bildungsstätte wurde nun ein

gemeinsamer Nenner über Art

und Gestaltung der Idee gefunden

und das Projekt in die Tat

umgesetzt.

Die Mütter haben nun die Möglichkeit,

sich in den Räumen der

Paulus- Kirchengemeinde in der

Geibelstrasse zu treffen.

Jeweils donnerstags in der Zeit

von 10.00 bis 11.30 Uhr soll hier

eine Möglichkeit zur Begegnung

ausländischer und deutscher

Familien, zum Austausch erzieherischer

Fragen und zum Spielen

geboten werden.

Geleitet wird der Treffpunkt von

Silke Shirdewan, einer Erzieherin.Unterstützung

bekommt sie

von der Sozialarbeiterin Selma

Kurganow, die als Leitung des

Projektes „Brückenschlag“

bereits mit Migrantinnen im

Stadtteil arbeitet.

Als weiterer wichtiger Kooperationspartner

sind die Stadt Emden

und der Beirat im Rahmen

des Projektes „Soziale Stadt

Barenburg“ beteiligt.

Das Angebot findet zudem in

Kooperation mit den Mitarbeitern

der lutherischen und reformierten

Kirchengemeinden

statt. Auch die Mitarbeiterinnen

des Kindergartens der Pauluskirchengemeinde

unterstützen

dieses Projekt durch die Bereitstellung

von Spielmaterial etc.

Ein zusätzlicher Treffpunkt dieser

Art soll im Gemeindehaus

der reformierten Kirchengemeinde

(Arche Barenburg) zeitnah

starten.

Hauptverantwortlich für das

Gesamtprojekt ist die Evangelische

Familien- Bildungsstätte in

Emden. Ansprechpartner ist der

neue stellvertretende Leiter,

Gerhard Robbe.

Anmeldungen und Informationen

über die Familien-Bildungsstätte

Emden

Telefon: 04921-2 48 32

children and teenagers and to

reduce the disadvantages or

discriminations they face. Our

work involves all three schools

in Barenburg.

My work focuses on the transition

from school into the working

world and the demands or problems

which this can involve.

I would like to offer my support

and advice not only to the young

people concerned, but also to

their parents or legal guardians.

I can help by:

- giving guidance in choosing a

job

- giving guidance in finding an

apprenticeship/ a position as a

Gorch-Fock-Straße

Viele werden schon davon

gehört haben. Eine weitere

Straße in Barenburg wird ausgebaut

und neu gestaltet: die

So soll auch die Gorch-Fock-

Straße nach dem Umbau

aussehen.

trainee

- assisting in writing applications

practising and preparing for job

interviews

- providing tips for recruitment

tests

I would also like to offer support

to teachers and school children

when they are organising and

following up placements/practical

training. It is advisable to

make an appointment in

advance.

We are looking forward to working

together actively with children,

teenagers and parents

from all three schools.

Telephone number 87 42 63

Bauarbeiten für die Gorch-

Fock-Straße beginnen im Frühjahr.

Im Prinzip wird die Gorch-Fock-

Straße so ausgebaut wie die

Hermann-Allmers-Straße, dass

heißt mit einem Bürgersteig,

einer Skaterbahn und einer

geteerten Fahrbahn, die von

Bäumen und Stellplätzen

begleitet wird.

Zunächst ist vorgesehen, die

Straße von der Geibelstraße bis

hin zur Autobahnunterführung

auszubauen. Dort wo Schmutzund

Regenwasserkanäle veraltet

sind, werden sie komplett

ausgetauscht.

Auch die Gorch-Fock-Straße

wird eine 30-er Zone, auf der

auch Radfahrer gleichberechtigt

neben dem motorisierten

Verkehr fahren dürfen.

Zu diesem Thema wird es im

März noch eine Bürgerversammlung

geben.


Seite 4 - Ausgabe 3 - März 2003 Stadtteilzeitung Barenburg

T ERMIN E März, April, Mai und Juni 2003

Samstag, 8. März

Paulusgemeinde, Geibelstraße

Fest zum Internationalen

Frauentag

Infos: Telefon: 42882

Freitag, 14. März, 15 Uhr,

Bürgerhaus Barenburg,

Hermann-Allmers-Straße

KUKI-Kindertheater mit dem

Figurentheater Anne Klatt:

Das kleine Kamel

Infos: Telefon: 45141

Donnerstag, 27. März, 10 Uhr,

Bürgerhaus Barenburg, Hermann-Allmers-Straße

Frauenfrühstück des Frauenhauses

Infos: Telefon: 43900

Donnerstag, 27. März,

Paulusgemeinde, Geibelstraße

Konzert mit dem Orchester

der Bundeswehr zugunsten

der Jugendarbeit der

Gemeinde

Infos: Telefon: 42882

Samstag, 29. März, ab 10 Uhr,

Hans-Susemiehl-Krankenhaus,

Bolardusstraße

Tag der offenen Tür anläßlich

des 50jährigen Bestehens des

Krankenhauses

Freitag/ Samstag, 4./ 5. April,

Aktion für unsere saubere

Stadt - Frühjahrsputz,

Kontakt: Sven Domnik,

Infos: Telefon: 87 50 55

Andere Kulturen bedeuten fast

immer auch andere Sitten und

Gebräuche. Eindrucksvoll und

interessant ist dabei der Blick in

fremde Kochtöpfe.

So bietet Fahime Janssen vom

Migrationsrat der Stadt Emden

regelmäßige Treffen an, bei

denen sich Frauen aus anderen

Kulturen über das Kochen kennenlernen

können. Da diese

Treffen bereits seit vielen Jahren

stattfinden, ist aus den Teilnehmerinnen

im Laufe der Zeit

Sonnabend, 19. April

Osterfeuer

Donnerstag, 24. April, 10 Uhr,

Bürgerhaus Barenburg, Hermann-Allmers-Straße

Frauenfrühstück des Frauenhauses

Infos: Telefon: 43900

Samstag, 26. April,

Paulusgemeinde, Geibelstraße

Ökumenischer Osterempfang

Mittwoch, 30. April

Tanz in den Mai

Donnerstag, 22. Mai, 10 Uhr,

Bürgerhaus Barenburg, Hermann-Allmers-Straße

Frauenfrühstück des Frauenhauses

Infos: Telefon: 43900

Donnerstag, 22. Mai, 15 Uhr,

Bürgerhaus Barenburg, Hermann-Allmers-Straße

Landesbühne: Altentheater

Die Wellenbrecher: „Trauschau-wem“

Infos: Telefon: 45141

Samstag, 21. Juni,

Geibelstraße

Stadtteilfest und Wahl zum

Stadteilbeirat

Infos: Telefon: 91 62 94

Freitag, 27. Juni, 19 Uhr

Arche Barenburg

eine kleine Familie geworden.

„Wir feiern nicht nur Geburtstage

und andere Feste zusammen,

sondern stehen uns auch

in schweren Zeiten bei“, sagt

Fahime Janssen, die selbst in

Persien geboren wurde.

Die derzeitigen Teilnehmerinnen

stammen aus dem Iran,

Libanon, Türkei, Spanien,

Kolumbien und Deutschland.

„Doch jede neue Nation ist uns

herzlich willkommen“, sagt

„Eis und Heiß“ auf der Multifunktionsfläche

Bei Sonnenschein und knackigen

Minusgraden kamen rund

70 Kinder und Jugendliche am

Freitag, 13. Dezember, auf der

Multifunktionsfläche zusammen.

Der asphaltierte Bereich, der

normalerweise als Skater-Bahn

dient, wurde erstmals seit seiner

Fertigstellung in einer „Nacht-

Aktion“ des Bürgervereins

Barenburg geflutet.

Mit dieser so entstandenen Eisfläche

wurde der Stadtteil an

dem Dezember-Wochenende

um eine Attraktion reicher. Auch

für das leibliche Wohl der

Schlittschuhläufer war gesorgt:

Zum Aufwärmen gab es kosten-

los heißen Kakao, Glühwein

und Rosinenstuten.

Diese Aktion war nur durch die

umkomplizierte und spontane

Zusammenarbeit vom Stadtteilbeirat,

SPD-Ortsverein und Bür-

Im April und Mai des letzten Jahres

wurden viele Bürger um ihre

Meinung zum Mehrgenerationenplatz

an der Wilhelm-Hauff-

Straße befragt. Dabei kamen

auch nicht nur Vorschläge, sondern

es gab auch konkrete Sorgen,

was den Vandalismus im

Stadtteil betrifft. Fast jedes

Gespräch endete mit Negativaussagen

wie: „Das wird eh`

doch alles kaputt gemacht“.

Reihe: Menschen in Barenburg - Ausländische Küche

Die Küche als Schlüssel zu den Menschen im Stadtteil

Fahime Janssen.

Die etwa einmal im Monat stattfindenden

Treffen geben den

Frauen die Möglichkeit voneinander

zu lernen und ihre eigene

Kultur als Bereicherung für

andere zu verstehen. Mittlerweile

werden die Frauen und

ihre Kochkünste auch für Feste

engagiert. Ob Internationales

Fest, Stadtteilfest oder Empfänge

- immer ist auch ein Stand

der Frauen dabei.

The kitchen as a key to the people of Barenburg

Different cultures mean different

customs. It is always interesting

to have a look into other people's

pots and pans.

Fahime Janssen, a member of

the migration committee, offers

regular meetings for women of

different cultures to get to know

each other by cooking together.

As these meetings have been

taking place for many years, the

participants have become in the

meantime a small family. “ We

don't only celebrate birthdays

and other festivities, but help

each other when times get

rough”, says Fahime Janssen,

who was born in Persia.

Participants at the moment

come from Iran, Lebanon, Turkey,

Spain, Colombia and Germany.

“ However, people of

every nationality are welcome”,

says Fahime Janssen.

The meetings, which usually

take place about once a month,

offer to women the chance of

learning from each other, as

each culture is an enrichment

for the others. In the meantime

these women with their culinary

skills have been called upon for

gerverein Barenburg möglich.

Allen Beteiligten auf diesem

Sorgen der Befragten waren:

- Verschmutzung durch die Nutzung

von Freiflächen

- Lärmbelästigung durch die

Nutzung von Freiflächen

- bestimmte Gruppen „besetzen“

bestimmte Plätze (Alkoholiker-Treffs),

Jugendgruppen

(Gangs)

- Pflanzen, Bänke und so weiter

werden mutwillig zerstört

Ganz wichtig ist Fahime Janssen

auch die Sprechentwikklung

der Teilnehmerinne. „Nur

wenn ich mit meinen Nachbarn

unterhalten kann, kann ich mich

auch integrieren“, ist ihre Mei-

Wege nochmals ein großes

Dankeschön.

MEINUNGSUMFRAGE: VANDALISMUS

celebrations, be it the International

Fest, Barenburg's Fest or

receptions - you name it, they

are always there with their stall.

Fahime Janssen firmly believes

in the development of language

of all the members. According

to her :“Only if I can talk to my

neighbours, will I be able to get

integrated”. Therefore language

courses for immigrants should

be extended.

For information about the next

meeting, please phone 04921-

22506

Ohne Gefahr aufs Eis konnten die Schlittschuhläufer auf der

gefluteten Multifunktionsfläche.

04921-22506

Dieses Thema brennt vielen

unter den Nägeln. Viele Bürger

möchten gar keine Veränderungen,

da sie Zerstörungen

befürchten.

Was denken Sie? Ist aufgeben

die richtige Lösung? Sollen

neue Plätze, Straßen, Wege

erst gar nicht im Rahmen der

„Sozialen Stadt“ geschaffen

werden, da sie „eh wieder zerstört

werden?“

nung. Daher sollten die Sprachangebote

für Migranten noch

ausgebaut werden.

Infos zum nächsten Treffen

erhalten Interessierte unter

Telefon 04921-22506

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