PROTOKOLL ZUR PREISGERICHTSSITZUNG - D&K drost consult

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PROTOKOLL ZUR PREISGERICHTSSITZUNG - D&K drost consult

PROTOKOLL ZUR

PREISGERICHTSSITZUNG

am 02. November 2006 um 9.30 Uhr, Rödingsmarkt 16, 20459 Hamburg

Beschränkter, einstufiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil

in Form eines Einladungswettbewerbs mit 10 Teilnehmern

NEUBAU VON BÜRO- UND WOHNGEBÄUDEN AM RÖDINGSMARKT

ausgelobt durch

J + O Alsterfleet Grundstücks GmbH

Rödingsmarkt 52

20459 Hamburg

eine Gesellschaft aus

HAMBURG TEAM Gesellschaft für Projektentwicklung mbH

und

ZÜBLIN Development GmbH, Bereich Hamburg

im Einvernehmen mit der

Freien und Hansestadt Hamburg

letztere vertreten durch

die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt – Amt für Landesplanung

das Bezirksamt Hamburg-Mitte – Baudezernat


Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil

Neubau von Büro- und Wohngebäuden am Rödingsmarkt

Das Preisgericht tritt um 09.30 Uhr am Rödingsmarkt 16 in Hamburg-Mitte zusammen.

Herr Lothar Schubert, Bereichsleiter Nord der ZÜBLIN Development GmbH, heißt die Anwesenden im

Namen der Ausloberin willkommen und betont den Wunsch nach einem Gebäudeensemble, das als

Auftakt für die Entwicklung des Rödingsmarktes eine eigene Identität bietet und damit jetzigen sowie

zukünftigen Ansprüchen genügt.

Herr Uwe Drost vom wettbewerbsbetreuenden Büro D&K drost consult stellt die Anwesenheit des

Preisgerichtes namentlich fest.

Es sind erschienen:

ANWESENDE DES PREISGERICHTS

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Prof. Jörn Walter Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Oberbaudirektor

Bodo Hafke Bezirksamt Hamburg-Mitte, Baudezernent

Ingrid Spengler Freischaffende Architektin, Hamburg

Jorunn Ragnarsdóttir Freischaffende Architektin, Stuttgart

Christoph Ingenhoven Freischaffender Architekt, Düsseldorf

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

Almut Ernst Freischaffende Architektin, Berlin (ständig anwesend)

Volker Halbach Freischaffender Architekt, Hamburg

entschuldigt fehlen:

Andreas Kellner BSU, Amt für Landesplanung

Michael Mathe Bezirksamt Hamburg-Mitte, Leiter der Stadtplanungsabteilung

Sachpreisrichter

Lothar Schubert ZÜBLIN Development GmbH, Bereich Hamburg, Bereichsleiter

Peter Jorzick HAMBURG TEAM Gesellschaft für Projektentwicklung mbH,

Geschäftsführer

Heinz Raube Mitglied des Stadtplanungsausschusses Hamburg-Mitte (CDU)

Hubert Piske Mitglied des Stadtplanungsausschusses Hamburg-Mitte (SPD)

Stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

Dr. Michael Osterburg Mitglied des Stadtplanungsausschusses Hamburg-Mitte (GAL)

Dr. Gunter Böttcher Mitglied des Stadtplanungsausschusses Hamburg-Mitte (CDU)

Sachverständige

Sylvia Frenzel ZÜBLIN Development GmbH, Bereich Hamburg

Susanne Gruböck ZÜBLIN Development GmbH, Bereich Hamburg

Jan Markmann HAMBURG TEAM Gesellschaft für Projektentwicklung mbH

Susanne Baden HAMBURG TEAM Gesellschaft für Projektentwicklung mbH

Karl Heinz Humburg Bezirksamt Hamburg-Mitte, Stadtplanungsabteilung

Elvira Lerner Bezirksamt Hamburg-Mitte, Bauprüfabteilung

Peter Skambraks Bezirksamt Hamburg-Mitte, Garten- und Tiefbauabteilung

D&K drost consult_ Protokoll zur Preisgerichtssitzung am 02.11.2006 2


Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil

Neubau von Büro- und Wohngebäuden am Rödingsmarkt

Iris Carius BSU, Amt für Landes- und Landschaftsplanung,

Regionalabteilung Süd

Juliane Martinius BSU, Amt für Verkehr und Straßenwesen

Karsten Lübkert BSU, Amt für Verkehr und Straßenwesen

Bianka Sievers BSU, Amt für Landes- und Landschaftsplanung,

Landschafts- und Grünplanung

entschuldigt fehlt:

Michael Arndt BSU, Amt für Bau und Betrieb

Wettbewerbskoordination/Organisation

Uwe Drost D&K drost consult, Hamburg

Birthe Ohmsen D&K drost consult, Hamburg

Herr Uwe Drost bestätigt die Vollzähligkeit des Preisgerichts und leitet die Wahl der Vorsitzenden/des

Vorsitzenden ein.

Aus dem Kreis der Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter wird Herr Christoph Ingenhoven für den

Vorsitz der Preisgerichtssitzung vorgeschlagen und einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Er nimmt

die Wahl an.

Die Protokollführung übernimmt Frau Birthe Ohmsen.

Alle zu der Sitzung des Preisgerichts zugelassenen Personen geben die Versicherung zur vertraulichen

Behandlung der Beratungen. Sie erklären weiter, dass sie bis zum Tage des Preisgerichts weder

Kenntnis von einzelnen Wettbewerbsarbeiten erhalten noch mit Wettbewerbsteilnehmerinnen oder -

teilnehmern einen Meinungsaustausch über die Aufgabe hatten.

Die Vorsitzende fordert die Anwesenden auf, bis zur Entscheidung des Preisgerichts alle Äußerungen

über vermutliche Verfasser zu unterlassen. Sie versichert der Ausloberin, den Teilnehmerinnen und

Teilnehmern sowie der Öffentlichkeit die größtmögliche Sorgfalt und Objektivität des Preisgerichts

nach den Grundsätzen der „GRW 1995 – Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten

der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens“.

ERGEBNISSE DER VORPRÜFUNG

Die Ergebnisse der Vorprüfung sind in einem Vorprüfbericht zusammengefasst, der Aufschluss über

die formalen Kriterien gibt und einen vergleichbaren Überblick über alle Arbeiten gewährleistet. Für

jede Arbeit werden auf jeweils vier DIN A4 Seiten die stichwortartigen Vorprüfungsergebnisse der

Sachverständigen sowie die faktischen Überprüfungen und Ausschnitte der Planzeichnungen dargestellt.

Die Vorprüfung erfolgte anhand der in der Auslobung formulierten Kriterien.

Sämtliche der insgesamt zehn eingeladenen Architekturbüros haben ihre Arbeiten fristgerecht eingeliefert.

Zur Wahrung der Anonymität wurden die Kennziffern der Arbeiten mit willkürlich gewählten

Tarnzahlen von 1061 bis 1070 überklebt. Eine Sammelliste mit Kennziffern, Tarnzahlen und Eingangsdaten

wird zusammen mit den Verfassererklärungen aufbewahrt.

Der geforderte Wettbewerbsbeitrag wurde im Wesentlichen bei allen Arbeiten erbracht.

Aus formalen Gesichtspunkten besteht kein Anlass für die Vorprüfung, den Ausschluss einer Wettbewerbsarbeit

von der Preisgerichtsentscheidung zu empfehlen.

D&K drost consult_ Protokoll zur Preisgerichtssitzung am 02.11.2006 3


Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil

Neubau von Büro- und Wohngebäuden am Rödingsmarkt

BEWERTUNG DER ARBEITEN

Um 10.00 Uhr beginnt der Informationsrundgang, in dem die Vorprüfung die städtebaulichen, architektonischen,

freiraumplanerischen und funktionalen Grundzüge der Arbeiten ausführlich und wertfrei

vorstellt. Insbesondere wird auf die von den jeweiligen Verfassern hervorgehobenen Aspekte der Arbeiten

eingegangen. Während dieser Vorstellung werden vom Gremium Rückfragen zum Verständnis

der Entwurfsidee und detaillierte Fragen in Bezug auf die Darstellung erörtert.

Nach dem Informationsrundgang beginnt das Preisgericht seine Beratung mit der Besprechung der

Wettbewerbsaufgabe und des Bewertungsverfahrens. Die in der Auslobung festgelegten Beurteilungskriterien,

insbesondere die Berücksichtigung der städtebaulichen Studie sowie die Realisierbarkeit

des Bürogebäudes in zwei Bauabschnitten, werden diskutiert.

Um 10.45 Uhr beginnt der erste Wertungsrundgang mit einer kritischen Beurteilung der Arbeiten und

der Feststellung von grundsätzlichen und schwerwiegenden Mängeln.

Folgende Entwürfe werden aufgrund von Defiziten auf konzeptioneller Ebene in einzelnen Prüfbereichen

einstimmig ausgeschlossen:

Tarnzahl für den Ausschluss gegen den Ausschluss

1062 9 0

1065 9 0

1068 9 0

1069 9 0

Der erste Rundgang ist um 11.20 Uhr beendet. Es schließt eine kurze Pause an.

Beurteilung der ausgeschiedenen Arbeiten:

Arbeit 1062

Die skulpturale Gestaltung der Baukörper wirkt in diesem spezifischen städtebaulichen Zusammenhang

zu unruhig, die Vorgaben der städtebaulichen Studie werden als nicht ausreichend berücksichtigt

bewertet. Eine Realisierung des Bürogebäudes ohne den zweiten Bauabschnitt ist durch die besondere

Formensprache des Entwurfes nicht möglich.

Arbeit 1065

Insbesondere die Fassade des Bürogebäudes wird als negativ bewertet, die Gestaltung wird den Anforderungen

als Auftakt zur Bebauung des Rödingsmarktes nicht gerecht. Die Kubatur der Wohngebäude

reagiert in ihrer Ausgestaltung nicht angemessen auf die vorhandene Wohnbebauung auf der

westlichen Fleetseite.

Arbeit 1068

Die Kubatur der Wohngebäude reagiert in ihrer Ausgestaltung nicht angemessen auf die vorhandene

Wohnbebauung auf der westlichen Fleetseite. Die Fassade des Bürogebäudes wird negativ beurteilt,

insbesondere die abweisende Gestaltung sowie die Farbgebung werden dabei kritisiert.

Arbeit 1069

Die gewählte Gestalt weckt Assoziationen mit Bürogebäuden anderer Bürostandorte in Hamburg, wird

an dieser Stelle jedoch als nicht geeignet eingestuft. Die Gestaltung der Fassade, insbesondere die

Farbgebung wird kritisch bewertet.

D&K drost consult_ Protokoll zur Preisgerichtssitzung am 02.11.2006 4


Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil

Neubau von Büro- und Wohngebäuden am Rödingsmarkt

Im zweiten Wertungsrundgang, ab 12.00 Uhr, werden die Arbeiten erneut kritisch beurteilt. Dabei

wird zunächst jeder Wettbewerbsbeitrag von einer Fachpreisrichterin oder einem Fachpreisrichter

vorgestellt und dann im Kreise des Preisgerichts, unter Feststellung der Vorzüge, gelungenen Planungsansätze

und schwerwiegender Mängel, eingehend diskutiert.

Mängel in der Gesamtkonzeption und in einzelnen Prüfbereichen führen zum Ausschluss folgender

Entwürfe:

Tarnzahl für den Ausschluss gegen den Ausschluss

1063 9 0

1066 7 2

1070 8 1

Der zweite Wertungsrundgang endet um 13.00 Uhr. Es verbleiben drei Arbeiten in der engeren Wahl.

Beurteilung der ausgeschiedenen Arbeiten:

Arbeit 1063

Die Fassadengestaltung bedient vertraute Sehgewohnheiten und wird für diesen besonderen Standort

als nicht ausreichend bewertet. Ferner reagiert die Kubatur der Wohngebäude in ihrer Ausgestaltung

nicht angemessen auf die vorhandene Wohnbebauung auf der westlichen Fleetseite.

Arbeit 1066

Das Verschieben der von der städtebaulichen Studie vorgegebenen Kammstruktur wird grundsätzlich

als interessanter Entwurfsbeitrag bewertet. Eine Realisierung ohne den zweiten Bauabschnitt erscheint

jedoch aufgrund der notwendigen Abstandflächen nicht machbar. Die Gestaltung der Bürofassade

wird als für diesen Standort unpassendes Motiv bewertet.

Arbeit 1070

Das Bürogebäude erscheint als solitärer Baukörper, eine Realisierung ohne den zweiten Bauabschnitt

ist aufgrund der Formensprache nicht denkbar und wird als negativ bewertet. Die Fassadengestaltung

scheint zufällig und korrespondiert nicht ausreichend mit dem Grundriss. Die Kubatur der Wohngebäude

reagiert in ihrer Ausgestaltung nicht angemessen auf die vorhandene Wohnbebauung auf der

westlichen Fleetseite.

Nach dem zweiten Rundgang verbleiben die folgenden Arbeiten in der engeren Wahl und werden in

einem dritten Arbeitsgang ab 13.00 Uhr ausführlich von den Preisrichterinnen und Preisrichtern beschrieben:

1061, 1064, 1067

Beurteilung der verbliebenen Arbeiten:

Arbeit 1061

Das Projekt für den Rödingsmarkt überzeugt durch Großzügigkeit und Klarheit, eine kompakte um

einen differenzierten Innenbereich angeordnete Großform, die durch eine außergewöhnliche und

ausdrucksstarke Fassade abgeschlossen wird. Der Entwurf strahlt die notwenige Ruhe im derzeit

außerordentlich heterogenen Quartier aus. Zugleich erlaubt es der kubische Körper durch Öffnungen

und Durchgänge unterschiedlicher Größe, auf seine verschiedenen Seiten zu reagieren, ohne dabei

aufgeregt zu erscheinen. Die Durchdringung des Volumens macht es zur urbanen Passage, es entsteht

keine Rück- oder Vorderseite. Der 2-geschossige Durchgang vom Rödingsmarkt zum Wasser

erweitert sich um einen zentralen Luftraum und schließt das Bürogebäude räumlich durch eine 2-

D&K drost consult_ Protokoll zur Preisgerichtssitzung am 02.11.2006 5


Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil

Neubau von Büro- und Wohngebäuden am Rödingsmarkt

geschossige Brücke im 6. und 7. Obergeschoss ab. Der Wechsel von der Strassen- zur Wasserseite,

von Enge zu Weite, wird räumlich erlebbar. Es wird darauf ankommen, die angedeutete Qualität der

Fassaden im Detail hinsichtlich Materialität und Transparenz weiterzuentwickeln, die etwas willkürlich

wirkende Torform zum Rödingsmarkt in ihrer Dimension deutlich zu reduzieren und bei dieser Gelegenheit

ggf. eine volltransparente Eingangshalle einzufügen, um eine der Dimension des Projektes

entsprechende Eingangssituation zu erzeugen.

Arbeit 1064

Der Entwurf folgt sehr präzise den städtebaulichen Vorgaben. Die Problematik des im Falle einer späteren

Realisierung des Ideenteils anzufügenden Baukörpers führt jedoch zu Konflikten mit dem 1.

Bauabschnitt. Auch der dann entstehende Innenhof erscheint sehr eng bei großen Bürotiefen und

rückt mit den Flügeln sehr nah an die Wohnbebauung heran. Diese korrespondiert in Kubatur und

Maßstab sehr gut mit der Wohnbebauung auf der anderen Fleetseite. Bedauerlicherweise sind nur

zwei von drei Wohnungen des Dreispänners zum Wasser orientiert, was eigentlich die Qualität des

Standortes ausmacht. Die Schwäche der Arbeit liegt auch in der nicht überzeugenden Qualität der

wichtigen Straßenfassade des Bürogebäudes zum Rödingsmarkt, deren horizontale Vor- und Rücksprünge

des Gebäudes ignorierenden Bänder hier einen konzeptionellen Ansatz vermissen lassen.

Arbeit 1067

Die optische Aufteilung des Bürobaukörpers entlang des Rödingsmarktes in zwei versetzte Gebäudeteile

wird lobend anerkannt. Dadurch wird der Haupteingang klar formuliert und leicht auffindbar. Das

Ausschwenken des südlichen Gebäudeteils ergänzt den Stadtgrundriss und schafft einen selbstverständlichen

Anschluss an die Nachbarbebauung. Die intensive Auseinandersetzung der Teilnehmer

mit dem Ort ist im Gesamtensemble ablesbar. Durch die gewählte Anordnung der drei Baukörper entstehen

spannende und abwechslungsreiche Außenräume. Angesprochen gut gelöst ist die wohl proportionierte

Wohnbebauung entlang des Alsterfleets. Leider kann weder die Fassadengestaltung des

Bürogebäudes zur Straßenseite noch die Wahl der Materialien überzeugen. Eine disziplinierte Anordnung

der Fenster zum Rödingsmarkt hin hätte dem Entwurf gut getan. Der Entwurf gibt keine ausreichende

Antwort auf die Frage der beiden Bauabschnitte. Eine Realisierung ohne den zweiten Bauabschnitt

ist bei diesem Entwurf nicht vorstellbar.

Das Preisgericht bestimmt folgende Rangfolge:

1. Preis: 1061 mit 7 : 2 Stimmen

2. Preis: 1067 mit 9 : 0 Stimmen

3. Preis: 1064 mit 9 : 0 Stimmen

Die Preissumme wird gemäß den Angaben der Auslobung vergeben:

1. Preis: 1061 17.000 Euro

2. Preis: 1067 10.000 Euro

3. Preis: 1064 6.000 Euro

D&K drost consult_ Protokoll zur Preisgerichtssitzung am 02.11.2006 6


Hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil

Neubau von Büro- und Wohngebäuden am Rödingsmarkt

EMPFEHLUNGEN DES PREISGERICHTS

Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Verfasser mit dem 1. und 2. Preis ausgezeichneten Arbeiten

in der weiteren Realisierung zu berücksichtigen.

Die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit 1061 soll mit der weiteren Weiterbearbeitung des Bürogebäudes

beauftragt werden. Dabei ist im Folgenden die Unverhältnismäßigkeit des „Tores“ in der

Fassade am Rödingsmarkt zu überarbeiten. Das Preisgericht empfiehlt, die Reduzierung des Eingangsbereiches/der

Eingangshalle unter Wahrung der Durchlässigkeit zum Alsterfleet zu prüfen. Da

die Wohngebäude in Ansichten, Perspektiven und Modell nicht ausreichend dargestellt sind, empfiehlt

die Jury lediglich das Büroprojekt mit den erwähnten Überarbeitungshinweisen an die Verfasser zu

übertragen und die Wohngebäude durch den 2. Preisträger weiter planen zu lassen.

Die Verfasser der mit dem 2. Preis ausgezeichneten Arbeit 1067 sollen mit der Weiterbearbeitung der

Wohngebäude beauftragt werden. Die Überarbeitung der Wohnnutzung ist im Detail mit der Ausloberin

abzustimmen. In jedem Falle sind jedoch die Farbgestaltung zu prüfen und die baurechtlichen

Belange in den Grundrissen zu optimieren.

Nach Öffnung der Umschläge durch die Vorprüfung werden um 14.00 Uhr die Namen der Verfasserinnen

und Verfasser festgestellt.

Folgende Arbeitsgemeinschaften werden mit einem Preis oder einem Ankauf ausgezeichnet:

1. Preis 1061 BRT Architekten, Hamburg

2. Preis 1067 nps tchoban voss, Hamburg

3. Preis 1064 Jan Störmer Partner, Hamburg

Folgende Architekturbüros werden nicht mit Preisen ausgezeichnet:

1062 RENNER HAINKE WIRTH ARCHITEKTEN, Hamburg

1063 KBNK Architekten, Hamburg

1065 Poitiers Architekten, Hamburg

1066 GATERMANN + SCHOSSIG, Köln

1068 KSP Engel und Zimmermann Architekten, Braunschweig

1069 Walter Gebhardt Architekten, Hamburg

1070 Eike Becker_Architekten, Berlin

Der Vorsitzende entlastet die Vorprüfung. Er dankt der Ausloberin und dem Preisgericht für die gute

Zusammenarbeit.

Die Veranstaltung ist um 14.00 Uhr beendet.

Das Protokoll ist mit dem Vorsitzenden des Preisgerichtes abgestimmt.

Hamburg, 02. November 2006

D&K drost consult

D&K drost consult_ Protokoll zur Preisgerichtssitzung am 02.11.2006 7

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