Verbreitung, Ökologie und Schutz der Mauereidechse

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Verbreitung, Ökologie und Schutz der Mauereidechse

Habitatmodell sollte das Ergebnis der Arbeit eine Habitateignungskarte für

das ganze Untersuchungsgebiet liefern.

Der Anspruch an ein Habitatmodell ist es, Freilanderfassungen deutlich zu

reduzieren bzw. potentielle geeignete Lebensräume auszuweisen, in denen

möglicherweise nur ein Teillebensraum fehlt.

Dies soll an einem aktuellen Projekt mit dem Ziel einer Biotopvernetzung

im Gebiet Heidelberg kritisch diskutiert werden. Dabei ist

vorauszuschicken, dass die nötigen flächendeckenden Daten, die für eine

Analyse mit GIS notwendig sind, nicht vorliegen oder nur mit großem

Aufwand erarbeitet werden können. Ein weiteres Problem stellt die

unterschiedliche Auflösung der Daten dar. Für die Mauereidechse werden

relativ hochauflösende Daten benötigt, da deren Habitatansprüche sich

häufig auf das Vorhandensein von kleinräumigen Strukturen beziehen.

Flächendeckende Daten, wie zum Beispiel zu kleinräumig unterschiedlich

ausgeprägten Klimaverhältnissen, oder zu kleinräumigen Teillebensräumen

wie Eiablageplätze, Sonnenplätze (häufig werden die Trockenmauern

ganzer Weinberge zusammengefasst) fehlen meist. Die äußerst

arbeitsaufwändige Erstellung eines Habitatmodells muss somit an Hand

der jeweils vorliegenden Datensituation von Fall zu Fall abgewogen

werden.

André Heckenberger & Hubert Laufer, Büro für Landschaftsökologie

LAUFER, 77654 Offenburg, Kuhläger 20, info@bfl-laufer.de

Auswirkungen eingeschleppter Mauereidechsen auf heimische

Zauneidechsen in Nürtingen, Baden-Württemberg.

Aurelius Heym, Guntram Deichsel, Axel Hochkirch, Michael Veith & Ulrich

Schulte

Seit längerer Zeit kursiert die Frage nach potentiell negativen

Auswirkungen eingeschleppter Mauereidechsen auf syntop vorkommende

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