Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Höhr ...

evkirche.hoehr.grenzhausen.de

Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Höhr ...

Brücke

Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Höhr-Grenzhausen

August -

September 2011

Jahrgang 35

Demenz Tage

„Socken im Kühlschrank“

Seite 5

Bewerbung auf die

Pfarrstelle I

Seite 11

Einladung zur Fahrt

des Seniorenkreises

Seite 11

Einladung zur

Guten-Abend-Kirche

Seite 20


Offizielle Adressen unserer Kirchengemeinde

und der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Evangelische Kirche Höhr-Grenzhausen

Kirchstraße 9, 56203 Höhr-Grenzhausen

Evangelisches Pfarramt Tel. 72 04

Hainchenweg 6, 56203 Höhr-Grenzhausen Fax 60 82

E-Mail: ev.kirchengemeinde.hoehr-grenzhausen@ekhn-net.de

Homepage: www.evkirche-hoehr-grenzhausen.de

Büro: Stephanie Wendel (Mo. bis Do. 9-12 Uhr)

stephanie.wendel.kgm.hoehr-grenzhausen@ekhn-net.de

Pfarrstelle 1: ab 1.07. vakant Tel. 72 04

E-Mail: Fax 60 82

Pfarrstelle 2: Pfarrer Matthias Neuesüß

Auf der Haide 20, 56203 Höhr-Grenzhausen Tel. 9432170

E-Mail: matthias.neuesuess.kgm.hoehr-grenzhausen@ekhn-net.de

Kantor Tobias Martin Tel. 02622 8851079

E-Mail: kirchenmusiker-t.martin@t-online.de

Evangelisches Gemeindehaus: Friedrich-Ebert-Str. 2 Tel. 948135

Die Kinderarche, evangelischer Kindergarten und Kinderkrippe Tel. 65 25

Martin-Luther-Straße 22, Leiterin: Petra Menne-Gärtner

E-Mail: ev.kita.hoehr-grenzhausen@ekhn-net.de

Eindrücke vom

ökumenischen Familiengottesdienst

am Pfingstmontag


Liebe Leserinnen und Leser,

in den nächsten Ausgaben unserer Brücke

wollen wir Gruppen unserer Gemeinde

vorstellen.

Den Anfang macht dabei die „Guten-

Abend-Kirche“, die jetzt zum Herbst wieder

beginnen wird. Lesen Sie dazu auch

die Informationen aus der Gemeinde.

Die für die Zukunft der Gemeinde vielleicht

wichtigste Information dieses Gemeindebriefes

ist, dass wir am 1. Sonntag

im August eine Pfarrerin zu Gast haben,

die sich auf unsere Pfarrstelle I beworben

hat.

Hinweisen möchte ich auch auf die „Socken

im Kühlschrank“, die Demenztage

in Höhr-Grenzhausen, die am 21. August

mit einem großen Gottesdienst in

unserer Kirche beginnen.

Überblick über die Themen

Aber auch die Rückblicke sollen nicht zu

kurz kommen. Im Juni haben wir ein paar

absolute Highlights erlebt: das großartige

Konzert von Tobias Martin zum Keramikmarkt,

überhaupt das ganze Wochenende

mit unserem „Cafe Klatsch“, den sehr

berührenden ökumenischen Familiengottesdienst

am Pfingstmontag und auch

den bunten Abschiedsgottesdienst von

Pfarrer Weik mit dem anschließenden

Fest im Gemeindehaus. Wenn nun die

Schulzeit wieder beginnt und auch im

geschäftlichen und täglichen Leben es

wieder voller wird, wünsche ich Ihnen

viel Kraft und Lebensfreude, natürlich

viel Freude beim Lesen der „Brücke“,

und vor allem Gottes Segen.

Ihr Pfarrer Matthias Neuesüß

Titel: Inhalt

Adressen 2

Eindrücke vom Familiengottesdienst am Pfingstmontag 2

Überblick über die Themen dieser Ausgabe 3

Glaube konkret - Geistliches Wort 4

Demenz-Tage 5

Unsere Gottesdienste 6

Treffpunkt Gemeinde 7

Gedanken zum Erdzeitenweg - 4. Saurierfutter 8-9

Aus der Kinderarche: Die Kinderarche nimmt Abschied 10

Aus Kirchenvorstand und Gemeide 11

Bewerbung auf die Pfarrstelle I 11

Einladung zum Ausflug mit dem Seniorenkreis 11

Trauungen 12

Wir haben Abschied genommen 12

Geburtstage 13

Taufen 14

Grußwort der katholischen Pfarrgemeinde 15

Bericht über die Wallfahrt (Hadsch) nach Mekka 15

Gruppe des Monats - Guten-Abend-Kirche 16

Kirchenmusikalische Nachrichten und Termine 17

Kollekten 17

Konzertbericht: Orgelmatinee zum Keramikmarkt 18

Ansprechpartner für wichtige Aufgabenbereiche in unserer Gemeinde 18

Rückblick: „Cafe Klatsch“ & Verabschiedung von Pfarrer Wolfgang Weik 19

Einladung: Festkonzert & Guten-Abend-Kirche 20

Impressum

Herausgeber:

Evangelische Kirchengemeinde

Höhr-Grenzhausen

Auflage:

2000

Druck:

Druckerei Breiden GmbH,

Höhr-Grenzhausen

Fotos:

Michael Löhr

Julia Walter

Perer Bongart

Layout & Gestaltung:

Claudia Geier

Matthias Neuesüß

Ines Niemczyk

Katharina Weiss

ViSdP:

Kirchenvorstand der evangelischen

Kirchengemeinde

Höhr-Grenzhausen,

Matthias Neuesüß

Jahreslosung

2011

Lass dich nicht

vom Bösen

überwinden,

sondern

überwinde

das Böse

mit Gutem.

Römer 12, 21

3


4 Glaube konkret - Geistliches Wort

Liebe Gemeinde,

jetzt, wenn ich diese Zeilen schreibe,

steht bei uns schon ein gepackter Koffer

im Hausflur. Unsere Familie will in den

Urlaub fahren. Die Ferien haben schon

begonnen. Gott sei Dank! Ich kann in

weniger Hektik noch ein paar Sachen zu

Ende bringen bzw. für die Ferien übergeben.

Die Schülerinnen und Schüler haben

die Ferien herbeigesehnt, die Lehrer

auch. Der Notendruck ist weg, schon seit

dem Notenschluss. Unsere Gesellschaft

ist kompliziert geworden. Warum soll

sich jemand für eine Schule, die nur mit

Noten belohnt oder bestraft, anstrengen,

wenn nicht gerade ein Fach mit einem

schwer zu erreichenden numerus clausus

angestrebt wird?

Der Satz, dass wir nicht für die Schule,

sondern für das Leben lernen, ist immer

weniger plausibel. Was viele Familien

an den Kindern spüren können, das gilt

für das Leben im Ganzen. Wofür arbeiten

wir? Für Geld, oder weil die Arbeit

oder wenigstens das Produkt auch einen

eigenen Sinn in sich trägt? Warum soll

ich Geld verdienen, wenn ein Großteil

davon doch nach Griechenland geht, so

fragen manche in diesen Tagen.

Unterbrechungen von Schule und Arbeitsalltag

sind nötig, vor allem, weil der

Alltag immer mehr für alle zum Dauerstress

wird. Gut, wenn die Unterbrechungen

uns zu uns selbst führen. Aber

Urlaub ist nicht die einzige Möglichkeit.

Manche Menschen können ja auch gar

nicht verreisen.

Ich möchte im Urlaub ein paar Erfahrungen

des einfachen Lebens machen: Im

Auto das dabei haben, was uns für zwei

oder drei Wochen reicht, Zelt eingeschlossen.

Kochen mit einfachen Mitteln

und das Geschirr mit der Hand spülen.

Sicher möchte ich auch anderes: mit der

Familie zusammen sein, neue Erfahrungen

machen, ausspannen. Aber das erste

ist mir wichtig, um selbst wieder etwas

zu mir zu finden.

Eine noch andere Art der Unterbrechung

ist ein Moment der geistlichen Besinnung

oder ein Gottesdienst. Hier müssen

wir nichts tun, sondern können einfach

da sein und uns auf das einlassen, was

geschieht – oder auch mit den Gedanken

abschweifen. Und wir können dem

Ausdruck geben, was uns bewegt. Wir

können in uns hineinspüren, dem nachspüren,

was uns trägt. Ein Gottesdienst

oder ein Augenblick der Stille, eine Zeit

für Gedanken über einen Bibelvers geben

auch Impulse. Aber ich meine, dass

wir gerade da uns selbst entdecken können,

unter einem bestimmten Blickwinkel,

nämlich unter dem Blickwinkel des

liebenden Gottes.

Für diese Perspektive im ganzen Leben

wach zu bleiben ist nicht nur ein Moment

der Wahrheit des Lebens, sondern

tut uns auch allen gut.

Wie auch immer Sie die Sommerzeit

verbringen oder schon verbracht haben,

heilsame Unterbrechungen des Alltags

wünsche ich Ihnen und – vor allem –

Gottes Segen.

Matthias Neuesüß


„Socken im Kühlschrank – Leben erleben mit Demenz“

Liebe Leserinnen und Leser,

„Socken im Kühlschrank – Leben erleben

mit Demenz“ - unter diesem Titel

veranstaltet die Verbandsgemeinde vom

21. August bis zum 21. September die

Demenztage Höhr-Grenzhausen 2011.

Wenn man als Ortsfremder durch

Höhr-Grenzhausen fährt, fällt eine Stelle

an der Durchgangsstraße auf, an der

häufig ältere Menschen zu sehen sind.

Bei näherem Hinsehen erkennt man,

dass sich hier eines der beiden Seniorenheime

unserer Stadt befindet. Für manche

mag dies ein ungewöhnliches Bild

in einem Innenstadtbereich sein. Als ich

dies vor knapp 2 Jahren auf dem Weg

zum zukünftigen Pfarrhaus II sah, dachte

ich: „Gut, dass Senioren hier einen Platz

haben“. Mehr konnte ich damals beim

Durchfahren nicht wissen. Heute gehöre

ich als Pfarrer dem Seniorennetzwerk

an, das sich über die Situation von Senioren

austauscht. Alte Menschen gehören

in Höhr-Grenzhausen dazu, nicht nur

zum Stadtbild, sondern auch zum gesellschaftlichen

Leben. Wir freuen uns

darüber, dass wir die Seniorinnen und

Senioren haben.

Das Seniorennetzwerk hat nun die

Demenztage initiiert. Und die Stadt war

sogar bereit, die Gesamtveranstaltung zu

tragen. Wir alle wissen, dass alte Menschen

an Demenz erkranken können.

Auch uns kann das treffen. Demenz verändert

unser Erinnerungsvermögen und

unser Denken und damit unser Verhalten,

vielleicht auch unser Fühlen. Eine

solche Entwicklung kann manchmal erheiternde

Züge tragen, wie die „Socken

im Kühlschrank“. Aber meist macht Demenz

Menschen Angst. Wir verstehen

nicht gut, was geschieht. Wir können

Menschen mit Demenz nicht gut einschätzen.

Wir haben Angst selbst dement

zu werden. Ganz drastisch war das

zu sehen bei Gunter

Sachs, der sich

mit der Diagnose

„Demenz“ das Leben

nahm, weil er

meinte, nicht ertragen

zu können,

was da geschieht.

Demenz-Tage

Doch Angst ist

nicht hilfreich. Um

nun selbst besser

zu verstehen, was

bei Demenz geschieht,

und um

erkrankten Menschen

besser helfen

zu können, deshalb haben wir die

Demenz-Tage ins Leben gerufen. Dazu

gehört zunächst, dass diese Krankheit

nicht verdrängt wird, sondern dass sie

angesprochen wird. Weiterhin gibt es

unterhaltende Veranstaltungen, wie Lesungen,

Filme, Theater; es gibt Vorträge,

Erfahrungsmöglichkeiten wie den „Altersanzug“

oder die Möglichkeit in einer

gemischten Gruppe zu erleben, wie Musik

uns alle mit dem Leben in Verbindung

bringt. Wir erhoffen uns davon, dass wir

Angst abbauen und angemessener mit

Dementen umgehen lernen.

Nicht zuletzt aber gehört auch dazu,

dass wir die Situation der Erkrankten vor

Gott bringen und sein Wort hören. Deshalb

steht am Anfang der Demenz-Tage

ein ökumenischer Festgottesdienst in der

evangelischen Kirche.

Die Zusagen der Taufe gelten ja für

alle Getauften: Ich habe dich bei deinem

Namen gerufen, du bist mein. Und auch:

Du sollst ein Segen sein. Der Bedeutung

dieser Zusagen nachzuspüren, dazu sind

alle eingeladen.

Matthias Neuesüß

5


6 Gottesdienste

Gottesdienste in der evangelischen Kirche

07.08.

14.08.

21.08.

28.08.

04.09.

11.09.

18.09.

25.09.

7. Sonntag nach

Trinitatis

8. Sonntag nach

Trinitatis

9. Sonntag nach

Trinitatis

10. Sonntag nach

Trinitatis

11. Sonntag nach

Trinitatis

12. Sonntag nach

Trinitatis

13. Sonntag nach

Trinitatis

14. Sonntag nach

Trinitatis

Monatsspruch August

10.00 Uhr

10.00 Uhr

Jesus Christus spricht: Bittet, so

wird euch gegeben; suchet, so werdet

ihr finden; klopfet an, so wird

euch aufgetan.

Matthäus 7,7

Gottesdienst mit Vorstellung der Bewerberin

für die Pfarrstelle I und anschließendem

Kirchenkaffee

Gottesdienst mit Taufe und

Posaunenchor aus Kassel

Pfrin. Christ/

Pfr. Neuesüß

Pfr. Neuesüß

11.15 Uhr Kindergottesdienst Pfr. Neuesüß/Team

17.00 Uhr

10.00 Uhr

Ökum. Gottesdienst zur Eröffnung

der Demenzwoche

Gottesdienst mit Einführung

der Konfirmandinnen und Konfirmanden

Pfr. Neuesüß/ N. N.

Pfr. Neuesüß

10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Neuesüß

10.00 Uhr Gottesdienst Pfr. Neuesüß

10.00 Uhr Gottesdienst N. N.

19.00 Uhr Guten-Abend-Kirche Team

10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Kinderkantorei Pfr. Neuesüß/Team

01.10. Samstag 11.00 Uhr Taufgottesdienst Pfr. Neuesüß

02.10. Erntedankfest 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Neuesüß

Weitere Gottesdienste und Andachten

05.08. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfr. Neuesüß

16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfr. Neuesüß

19.08. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfr. Neuesüß

16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfr. Neuesüß

02.09. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfr. Neuesüß

16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfr. Neuesüß

16.09. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfr. Neuesüß

16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfr. Neuesüß


Regelmäßige Treffen im August und September

Treffpunkt Gemeinde 7

Begegnungstreff montags, 16.00 Uhr im Gemeindehaus 08.08., 22.08., 12.09., 26.09.

Posaunenchor montags, 18.00 Uhr im Gemeindehaus 08.08.-26.09. wöchentlich

Kantorei dienstags, 19.30 Uhr im Gemeindehaus 02.08.-27.09. wöchentlich

Kantorei samstags, 14.00 Uhr im Gemeindehaus 20.08., 17.09.

Kinderkantorei dienstags, 17.00 Uhr im Gemeindehaus 16.08.-27.09. wöchentlich

Seniorenkreis mittwochs, 15.00 Uhr im Gemeindehaus 03.08.; 7.09 siehe S.11

Bibelstunde der Gemeindeglieder

aus Russland

Bibelstunde

Kirchenvorstandssitzung

mittwochs, 18.00 Uhr im Gemeindehaus 03.08.-28.09. wöchentlich

donnerstags, 17.30 Uhr

im Gemeindehaus

donnerstags, 19.30 Uhr

im Gemeindehaus

04.08., 18.08., 01.09., 15.09.

18.08., 15.09.

Nähwerkstatt freitags, 20.00 Uhr im Gemeindehaus 12.08.-30.09. wöchentlich

Gottesdienstliche Versammlung

der Gemeindeglieder aus Russland

sonntags, 13.30 Uhr im Gemeindehaus 07.08.-25.09. wöchentlich

Ökumenischer Arbeitskreis 19.30 Uhr im Gemeindehaus 01.09.

Offene Kirche samstags und sonntags,10.00 - 16.00 Uhr 06.08.-25.09. wöchentlich

Besondere Termine und Treffen im August und September

Konfirmandentag 10.00 - 13.00 Uhr im Gemeindehaus 13.08.

Posaunenchor 15.30 - 17.30 Uhr im Gemeindehaus 13.08.

Festkonzert 150 Jahre Raßmann-Orgel 19.30 Uhr Ev. Kirche Höhr-Grenzhausen 13.08.

Bunte Gruppe 10.30 - 14.00 Uhr im Gemeindehaus 10.09.

Vortrag „Die letztes Lebensphase“ im

Rahmen der Demenzwoche

Ev. Erwachsenen-Bildung:

Patchworkkurs „Taschen“

Kath. Erwachsenen-Bildung:

Wilhelm-Busch-Abend

19.00 Uhr im Gemeindehaus 14.09.

18.00-21.00 Uhr, 10.00 -17.00 Uhr

im Gemeindehaus

Monatsspruch September

Jesus Christus spricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen

versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

Matthäus 18,20

19.30 Uhr im Gemeindehaus 29.09.

23.09./24.09.

Konfirmandenfreizeit 19.-21.09.


8

Im unserem Sumpfbeet

der Erdzeit Karbon haben

sich die Schachtelhalmgewächse

stark vermehrt.

Für Riesensaurier waren

Schachtelhalmpflanzen

ein wichtiger Bestandteil

ihrer Nahrung.

Gedanken zum Erdzeitenweg

Die Bepflanzung entlang unseres geologisch-botanischen Erdzeitenweges hat die

heißen Sommermonate des vergangenen Jahres mit Hilfe der unterirdisch verlegten Bewässerungsanlage

gut überstanden. Wieder einmal möchte ich das allgemeine Interesse

durch ein paar eigene Gedanken vertiefen. Vorangegangene Ausführungen hierzu hatten

die Titel (1) Frühlingserwachen, (2) Ginkgo – willkommen daheim und (3) Es grünt

so grün.

Skizze: Die Gliederung des Erdzeitenweges in die einzelnen Epochen der letzten 600 Millionen Jahre

Erdgeschichte nach der Idee und Ausführung durch Alfred Hörchner für die Gemeinde 1995.

4. Saurierfutter

Schachtelhalmgewächse

Station 5 unseres Erdzeitweges ist das

Sumpfbeet des Karbon (vor 350 - 270 Millionen

Jahren). In diesem Beet hat sich die

Pflanzenfamilie „Schachtelhalm“ besonders

üppig entfaltet. Über einem niederen

Rasen von Sumpfschachtelhalm wuchert

kniehoch der bekannte Ackerschachtelhalm.

Noch auffälliger ragt jedoch darüber

hinaus eine weniger bekannte dritte

Sorte in fingerdicken Stielen empor. „Saurierfutter“,

schießt es mir durch den Sinn.

Die biblische Schöpfungsgeschichte

benennt uns bereits folgerichtig die Stadien

der Evolution: Licht – Wasser – Pflanzen

– Tiere. Es waren Licht und Wasser

Voraussetzung für die Fotosynthese - als

Grundreaktion für das Wachstum der

Pflanzen. Tierische Lebewesen benötigten

wiederum Pflanzen als Lebensgrundlage.

Wissenschaftler konnten an Fossilien

nachweisen, dass zum Beispiel riesenhafte

Schachtelhalmgewächse (neben z.B.

Ginkgo und dem frischen Grün baumhoher

Koniferen) eine hauptsächliche Nahrungsquelle

der Riesensaurier gewesen

sein müssen.

Saurier und ihr Hunger

Die größten Riesensaurier (z.B. Brachiosaurus)

lebten erst 150 Millionen

Jahre nach dem Erscheinen der Schachtelhalmflora,

vor etwa 160-145 Millionen

Jahren. Das war die Erdzeit Jura. Ihr ist

die Station 8 unseres Erdzeitenweges gewidmet.

Sicherlich wären die übergroßen

Saurier von den zarten Schachtelhalmgewächsen,

wie sie heute als Nachkommen

der damaligen Vegetation existieren (eben

unser „Saurierfutter“ im Beet 5), kaum satt

geworden. Auch die ausgestorbenen größeren

Wuchsformen des Schachtelhalms

waren sehr feingliedrig gebaut und des-


halb wenig sättigend. Folglich mussten

hungrige Saurier davon sehr große Mengen

verschlingen. Man vermutet darin einen

Grund für ihre großvolumigen Körper.

Um sich herum müssen die Tiere jeweils

weite Flächen abgeweidet haben, ehe sie

weiterzogen . . . und schließlich die bitteren

Austriebe der baumhohen Palmfarne

verspeisen mussten.

Schachtelhalmpflanzen passten sich

solchen Situationen auf ideale Weise an:

Sie erwarben sich durch ein kräftiges,

stark verzweigtes und tiefgründendes

Wurzelgeflecht einen kräftigen Energiespeicher.

Daraus konnten schnell und

dicht nebeneinander viele neue Schösslinge

austreiben und nachwachsen. Wegen

seines intensiven Wucherns ist Ackerschachtelhalm

in Gärten und Feldern ein

schwer zu bekämpfendes Unkraut. Um

das starke Wurzelwachstum auf engem

Raum beherrschen zu können, haben wir

auf Anraten von Experten unser Sumpfbeet

in einer besonders dicken Gummifolie

angelegt.

Hohle Halme – hohle Knochen

Ein wucherndes Wurzelgeflecht benötigt

dringend Nachschub an Nährstoff

aus den grünen oberirdischen Pflanzenteilen

(Chlorophyllsynthese). Dem dazu

unverzichtbaren Sonnenlicht treibt der

röhrenförmige Schachtelhalm mit schnellem

Höhenwachstum entgegen. Seine

schlanken und dünnwandigen Röhrenabschnitte

schieben sich teleskopartig empor

und stellen auf diese Weise eine vorbildliche

Baukonstruktion dar, denn es wird

mit nur wenig Bausubstanz eine enorme

Stabilität erreicht. Sparsame „Leichtbautechnik“

verwendete also die Natur hier

bereits vor 300 Millionen Jahren. Auch

bei heutigen Pflanzen, wie bei normalen

Gräsern, bei Schilf oder Bambus, treffen

wir dieses Prinzip an.

Erdzeitenweg

Zu einem gewissen Ausgleich für das

ungewöhnlich hohe Körpergewicht der

Riesensaurier sollen interessanterweise

Hohlräume in den Knochen beigetragen

haben. Spätere Entwicklungsstufen sind

schließlich Flugsaurier, die als Vorläufer

der Vögel gelten. Die Voraussetzung des

Fliegens verdanken Vögel bekanntlich ihrem

leichten Skelett aus hohlen Knochen.

Röhrenknochen . . . Schachtelhalm-Röhren

. . . wie sich die Bauprinzipien in ihrer

Zweckmäßigkeit doch ähneln!

Wieso haben Saurier kein Gras gefressen?

Manch einer fragt sich vielleicht: Da

doch die ersten Saurier reine Pflanzenfresser

waren, wieso haben sie kein nahrhaftes,

saftiges Gras gefressen? . . . . Die

Antwort: Zu Lebzeiten der ersten Saurier

gab es auf der Erde noch gar kein Gras!

Gräser entwickelten sich erst nach nochmals

Millionen von Jahren, später in der

Erdzeit Kreide (bis vor 135 - 70 Millionen

Jahren). . . . Aber nehmen wir doch amüsanter

Weise einmal an, die frühen Saurier

hätten damals saftige Wiesen und Weiden

vorgefunden . . . . was dann? . .?

Prof. Dr.-Ing. Helmut Rasch

(wird fortgesetzt)

In unserem Beet wird

der Ackerschachtelhalm

vom röhrenförmig wachsendenWinterschachtelhalm

überragt.

Teleskopartig schieben

sich die hohlen Glieder

des Winterschachtelhalms

in die Höhe.

Auch an Trieben des

Ackerschachtelhalms

erkennt man deutlich

die einzelnen Glieder.

9


10

Die Kinderarche

Evangelischer Kindergarten und Kinderkrippe

der Evangelischen Kirchengemeinde

und der Stadt Höhr-Grenzhausen

Die Kinderarche nimmt Abschied…..

Wir mussten Abschied nehmen von vielen

kleinen und großen Menschen, mit

denen wir eine Zeit lang täglich zusammen

waren, die uns ans Herz gewachsen

sind und die wir lieb gewonnen haben.

Am Freitag, dem 17. Juni verabschiedeten

wir uns in einer kleinen Andacht von

unseren zukünftigen Schulkindern und

deren Familien. Herr Pfarrer Weik und

Rita Meuren-Christen bedankten sich im

Namen der Kolleginnen bei den Kindern

und den Eltern für die schöne gemeinsame

Zeit, in der es Aufregung, Freude,

Tränen und viel zu Lachen gab.

Erinnerungen an die erste Zeit im Kindergarten,

der Eingewöhnung, der Ablösung

von Mama und Papa, wurden noch einmal

erzählt und von den Kindern belächelt.

Das kann sich heute kein Schul-

kind mehr vorstellen. Jetzt wo es so groß

ist, eine Schultüte in der Hand hält und

den nächsten wichtigen Schritt geht.

Mutig, stark und selbstbewusst ins Leben

gehen – mit der Gewissheit geliebt und

beschützt zu werden- das wünschen wir

unseren Kindern.

Nachdem die ersten Tränen getrocknet

waren, wurde es uns schon wieder

schwer ums Herz. Wir mussten unserem

lieben Pfarrer Wolfgang Weik „auf Wiedersehen“

sagen.

Die Kinder taten dies auf ihre Weise mit

einem Lied voll Seifenblasen, Luftballons

und einem Kuchenherz. Als Geschenk

gab es eine selbstgebaute Hundehütte,

eine „Arche für Max“, die sich Wolfgang

Weik ins Haus stellen kann und die ihn

immer wieder an seine Arche in Höhr-

Grenzhausen erinnern soll.

Aller Traurigkeit zum Trotz wurde nachher

noch ausgelassen gefeiert und gespielt.

Schließlich gibt es ja bald Ferien

und das ist für uns alle ein Grund zum

Fröhlichsein.

Wir wünschen Ihnen erholsame, sonnenreiche

und abenteuerliche Ferien mit

ihren Familien, ganz so wie Sie es brauchen.

Ihr Team der Kinderarche


Bewerbung auf die Pfarrstelle I

Gute Nachrichten gibt es für unsere

Pfarrstelle I und verbunden damit eine

herzliche Einladung zum Gottesdienst

mit der Bewerberin Pfarrerin Monika

Christ.

Auf unsere Ausschreibung hin hat

sie sich als Bewerberin gemeldet.

Monika Christ ist Pfarrerin unserer

Landeskirche und hat sich mit sehr

gutem Echo in unserem Kirchenvorstand

vorgestellt. Der Kirchengemeinde wird

Der Seniorenkreis plant seinen diesjährigen

Ausflug für Mittwoch, den 7. September.

Die Halbtagesfahrt wird uns zum

Geysir nahe Andernach - bei hoffentlich

schönem Wetter - führen. Gäste sind wie

immer herzlich willkommen.

Die Besucher des Seniorenkreises können

sich am nächsten Seniorennachmittag,

Mittwoch, dem 3. August anmelden.

Weitere Reiselustige aus unserer Ge-

Aus Kirchenvorstand und Gemeinde

Ausflug mit dem Seniorenkreis

Offene Kirche

sie sich im Gottesdienst am 07. August

vorstellen. Herzliche Einladung zu

diesem Gottesdienst mit Kirchenkaffee.

In seiner August-Sitzung soll der

Kirchenvorstand die Wahl zur Besetzung

der Pfarrstelle 1 vornehmen, so dass

einer Wiederbesetzung der Pfarrstelle

nach der noch abzuwartenden Frist mit

der Möglichkeit zum Rückzug nichts

entgegensteht. Dies wünschen wir uns

jedenfalls.

Matthias Neuesüß

meinde melden sich bitte zwischen dem

3. und dem 25. August im Pfarrbüro während

der Dienstzeiten an ( montags bis

donnerstags zwischen 9 und 11 Uhr).

Näheres erfahren Sie dann aus dem Kannenbäckerland

Kurier, z.B. Abfahrt des

Busses, Reisepreis u.a. .

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und

Teilnehmerinnen.

Irmgard Wirbelauer

Wir möchten darauf hinweisen, dass im Rahmen der Aktion „Tag des Offenen

Denkmals“ unsere Kirche von nun an bis zum 24. September, an jedem Samstag von

ca. 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr und an jedem Sonntag nach dem Gottesdienst bis

ca. 16.00 Uhr für Besucher geöffnet ist. Herzliche Einladung zum Ausruhen, Stille

werden, Beten oder einfach zum Betrachten der Kirche.

Taschen, Kosmetiktaschen und Co. - Patchworkkurs im Herbst

Angeboten werden unterschiedliche Taschen in verschiedenen Größen und Formen

mit variierenden Verschlüssen wie z. B. Reißverschluss, Knöpfe, usw.

Termine: Freitag, 23. September 2011, 18.00-21.00 Uhr

Samstag, 24. September 2011, 10.00-17.00 Uhr

Ort: Ev. Gemeindehaus Höhr-Grenzhausen

Leitung: Herma Goossen

Teilnehmer: max. 8 Personen

Kosten: 40,00 Euro

Anmeldung: Ev. Pfarramt Höhr-Grenzhausen, Tel. 02624/7204

Veranstalter: Ev. Familien- und Erwachsenenbildung im Dekanat Selters

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Trauungen

Am 11. Juni 2011

Eva Maria Bartsch, geb. Berendes und Dennis Bartsch

Fürchte dich nicht, ich bin dein Schild. 1. Mose 15, 1

Am 18. Juni 2011

Irina Rembe, geb. Schulz und Waldemar Rembe

Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem Stand. Die Liebe hört niemals auf.

1. Korinther 13, 7-8

Am 23. Juni 2011

Larissa Lau, geb. Zöhner und Alexander Lau

Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist

herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines

Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um

eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den Andern höher als sich selbst, und ein jeder

sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem Andern dient.

Philipper 2, 1-4

Wir haben Abschied genommen

Am 11.05.2011 auf dem Waldfriedhof in Altenkirchen

von Frau Edeltraud Klauke, verstorben im Alter von 87 Jahren

Ich liege und schlafe ganz mit Frieden; denn allein du, HERR, hilfst mir, dass ich sicher wohne.

Psalm 4, 9

Am 16.05.2011 auf dem Westfriedhof

von Frau Erika Giesen, verstorben im Alter von 59 Jahren

Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

Psalm 91, 11

Am 16.05.2011 auf dem Südfriedhof

von Frau Lina Rennert, verstorben im Alter von 81 Jahren

Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Psalm 23, 6b

Am 21.06.2011 auf dem Westfriedhof

von Frau Hilde Grass, verstorben im Alter von 85 Jahren

Der Herr ist mein Hirte. Mir wird nichts mangeln. Psalm 23, 1


Wir gratulieren sehr herzlich!

Aus Datenschutzrechtlichen gründen können keine Geburtsdaten veröffentlicht

werden.

Geburtstage

im

August und

September 2011

Glück ist jeder

neue Morgen.

Glück ist bunte

Blumenpracht.

Glück sind Tage

ohne Sorgen.

Glück ist, wenn

man fröhlich

lacht.

Herzlichen

Glückwunsch

zum Geburtstag

und Gottes

Segen

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14 Taufen

Am 29. Mai 2011

Lukas Blech, geb. am 27.07.1997

Sohn von Caroline und Ralf Blech, Katharinenstr. 12, 56203 Höhr-Grenzhausen

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern

wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8, 12

Thomas Blech, geb. am 30.03.2000

Sohn von Caroline und Ralf Blech, Katharinenstr. 12, 56203 Höhr-Grenzhausen

Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an das Ende der Welt. Matthäus 28, 20

Katharina Remmele, geb. am 18.06.2010

Tochter von Natalia und Konstantin Remmele, Rosenweg 2, 56203 Höhr-Grenzhausen

Gott ist mein Licht und mein Wohl; vor wem sollte ich mich fürchten? Gott ist meines Lebens

Kraft, vor wem sollte mir grauen? Psalm 27, 1

Emely Heun, geb. am 14.01.2005

Tochter von Marie-Simone Heun, Rathausstr. 77, 56203 Höhr-Grenzhausen

Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Markus 9, 23

Niclas Heun, geb. am 05.12.2007

Sohn von Marie-Simone Heun, Rathausstr. 77, 56203 Höhr-Grenzhausen

Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen. 1. Kor. 16, 13

Am 11. Juni 2011

Tobias Bartsch, geb. am 09.06.2010

Sohn von Eva Maria und Dennis Bartsch, Beethovenstr. 6, 56410 Elgendorf

Werft euer Vertrauen nicht weg, denn es hat eine große Zukunft. Hebräer 10, 35

Am 12. Juni 2011

Julia Bossauer, geb. am 25.10.2003

Tochter von Olga und Aleksander Bossauer, Ignatius-Lötschert-Str. 4, 56204 Hillscheid

Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Psalm 91, 11

Lina Speier, geb. am 27.08.2009

Tochter von Eva-Marie und Thomas Speier, Rathausstr. 127a, 56203 Höhr-Grenzhausen

Der Herr ist mein Hirte. Mir wird nichts mangeln. Psalm 23, 1

Eva Thieroff, geb. am 20.08.2010

Tochter von Sibylle und Matthias Thieroff, Auf dem Hähnchen 16, 56203 Höhr-

Grenzhausen

Christus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und as Leben. Niemand kommt zum Vater

denn durch mich. Johannes 14, 6

Stefán Zernickel, geb. am 13.06.2009

Sohn von Katharina Zernickel, Waldstr. 15, 56237 Oberhaid

Christus sagt:Lass dir an meiner Gnade genügen. Denn meine Kraft ist in den Schwachen

mächtig. 2. Kor. 12, 9


Visitation – Besuch des Bischofs

Am Mittwoch, 1. Juni 2011, dem Vorabend

zu Christi Himmelfahrt, spendete

Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst über

60 jungen Christen in der Pfarrkirche St.

Peter und Paul das Sakrament der Firmung.

Mit diesem Gottesdienst endete

gleichzeitig der Besuch des Bischofs

in den Gemeinden unseres Pastoralen

Raumes (Nauort, Hillscheid und Höhr-

Grenzhausen).

Neben den Firmgottesdiensten in diesen

drei Gemeinden standen auf seinem Besuchsprogamm

Gespräche mit allen Pfarrern

und Pastoralen MitarbeiterInnen, ein

weiterer Gottesdienst und das Gespräch

mit den synodalen Gremien.

Es gehört zu den Aufgaben eines Bischofs,

in regelmäßigen Abständen alle

Gemeinden seines Bistums zu besuchen.

In diesem Jahr stehen die Pfarreien des

Bezirkes Westerwald auf seinem Programm.

Zudem besucht der Bischof verschiedene

Einrichtungen innerhalb des

Am 11. Mai hielt der Imam der muslimischen

DITIB-Gemeinde, Herr Vural

Akcay, im katholischen Pfarrzentrum einen

Vortrag über die im November/Dezember

2010 durchgeführte Wallfahrt

(Hadsch) nach Mekka. Vor etwa 150 Zuhörern

schilderte er die Wallfahrt, die jeder

Muslim wenigstens einmal in seinem

Leben erleben sollte, mit eindrucksvollen

Worten und sehr beeindruckenden

Bildern und Videosequenzen.

Wichtig ist, dass kein gläubiger Muslim

die heiligen Stätten in Mekka in normaler

Kleidung betreten darf. Vor Antritt des

Fluges bekleiden sich die Männer ausschließlich

mit großen weißen Tüchern,

die Frauen ebenfalls in weiß. Dies ist ein

Zeichen dafür, dass man beim Eintritt

in den Bezirk um Mekka alles Weltliche

zurücklässt. Seit wenigen Jahren darf in

Grußwort der Katholischen Gemeinde

Bericht über die Wallfahrt nach Mekka

Bezirkes bzw. Kreises und sucht das Gespräch

mit Verantwortlichen der Politik,

wie dem Landrat und den Bürgermeistern.

Im Herbst wird es dann auch zu einem

Gespräch mit den Dekanen der beiden

evangelischen Dekanate kommen.

Beherrschendes Thema in den vielen Gesprächen

war die zukünftige Neustrukturierung

der Pfarreien. Es ist geplant, dass

aus den etwa 70 Pfarreien innerhalb des

Bezirkes Westerwald 7 Pfarreien entstehen

sollen. In den Gesprächen versuchte

Bischof Franz-Peter zu vermitteln, wie

dieser Prozess gedacht ist. Er musste auf

viele Fragen und Ängste eingehen.

Viele gingen mit gemischten Gefühlen in

die Gespräche, da das Bild vom Bischof

durch die Medien eher negativ geprägt

ist. Jetzt aber erlebten Sie ihren Bischof

sehr viel persönlicher und als guter Zuhörer.

Pfarrer Alfred Much

Mekka fotografiert werden, deswegen

kamen wir in den Genuss von spektakulären

Bildern. Sämtliche über 7 Tage

vorgeschriebenen Wege und Handlungen,

die sich vor allen Dingen aus der

Geschichte von Abraham, im Koran Ibrahim

und Ismael ergeben, bis hin zum

Besuch des Grabes des Propheten Mohamed,

konnten wir im Vortrag nachvollziehen.

Besonders eindrucksvoll waren

die Bilder, die den siebenmaligen Gang

von 6 Millionen Gläubigen um die Kaaba

zeigten.

Insgesamt kann die Veranstaltung als

weiteres erfolgreiches Kapitel in dem

erfreulichen Dialog zwischen Muslimen

und Christen in Höhr-Grenzhausen bezeichnet

werden.

Dr. Hartwig von Vietsch

Katholische

Pfarrgemeinde

St. Peter und Paul

15


16 Gruppe des Monats - Guten-Abend-Kirche

In unserer Kirchengemeinde gibt es

Gruppen, die im „gemeindetreiben“

wenig miteinander zu tun haben. Und

auch diejenigen, die sonntags den Gottesdienst

besuchen, erfahren nicht unbedingt,

was in unserer Gemeinde los ist.

Jetzt will der Kirchenvorstand dazu beitragen,

die Gruppen besser miteinander

bekannt zu machen. Daher wird sich

alle 2 Monate eine Gruppe vorstellen,

die „Gruppe des Monats“. Alle 2 Monate

deshalb, weil sich die Gruppe dann auch

in der Brücke präsentieren kann. Die

Was ist eigentlich die „Guten-Abend-Kirche“?

Seit dem Winterhalbjahr 2010/11 gibt

es diese neue Form des Gottesdienstes

wieder in unserer Kirche. Sie will ein zusätzliches

Angebot zu dem regelmäßigen

Sonntagmorgengottesdienst sein und findet

in der dunklen Jahreszeit, also von

Claudia Geier, Dorothea Bonk, Dorothee Göller

Bläsergottesdienst am 14.08.2011

Gruppe des Monats wird auch in einem

Gottesdienst in die Fürbitte einbezogen

und nach Möglichkeit soll ein Vertreter

bei einem Kirchenkaffee anwesend sein,

damit man auch im Gespräch etwas

erfahren kann. Stellwände mit Bildern

und Informationen kommen dann ins

Gemeindehaus, so dass die Arbeit dieser

Gruppe auch über eine gewisse Zeit

präsent bleibt. Wir hoffen, dass wir uns

dadurch noch besser kennen lernen.

Matthias Neuesüß

September bis März, an jedem 3.Sonntag

um 19 Uhr in unserer Kirche statt.

In diesem Jahr beginnen wir am

18.September.Themen und Fragen,

die uns im Alltag bewegen, meditative

Musik, neue Elemente der Verkündigung

und eine ruhige und entspannte

Atmosphäre, in der man die „Seele

baumeln“ lassen kann, machen den

Charakter dieses Gottesdienstes aus.

Ein Team bereitet ihn mit Unterstützung

eines Pfarrers und des Kantors

vor. Über Verstärkung bei der Vorbereitung

würden wir uns sehr freuen;

wenn Sie Interesse haben, bei der Vorbereitung

und Gestaltung mitzuwirken,

melden Sie sich im Gemeindebüro.

Dorothee Göller

Unter dem Psalmwort „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“ (Ps. 150) veranstaltet

der Posaunenchor am 14. August 2011 einen Bläsergottesdienst. Er wird verstärkt

durch die Bläserinnen und Bläser von Trudel Schneiders ehemaligem Posaunenchor

aus Kassel. Trudel Schneider ist mit ihrem Ehemann vor einem Jahr nach

Höhr-Grenzhausen gezogen und spielt seitdem in unserem Posaunenchor mit.

Wir laden herzlich zu diesem Gottesdienst ein und bitten Gott um seinen Segen!

Leiter des Posaunenchores Karl Tippel


Kollekten in den Monaten August und September

+++ abgeben und stark sein für andere +++

7. August 7. Sonntag nach Trinitatis

Für das Diakonische Werk der EKD

21. August 9. Sonntag nach Trinitatis

Für Jugendmigration, Aussiedler, Flüchtlinge und Asylsuchende

4. September 11. Sonntag nach Trinitatis

Für die Evangelische Weltmission

11. September 12. Sonntag nach Trinitatis

Für die Verbreitung der Bibel in der Welt (Bibelwerk Stuttgart)

18. September 13. Sonntag nach Trinitatis (Diakoniesonntag)

Für die Arbeit des Diakonischen Werkes

An allen anderen Sonntagen und Feiertagen erbitten wir die Kollekte

für die Arbeit in der eigenen Gemeinde.

Kirchenmusik

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nachfolgend erhalten sie einen Überblick über die kirchenmusikalischen Termine

im August und September u.a. mit dem Festkonzert „150 Jahre Raßmann-Orgel“ am

Samstag, dem 13.08, 19.30 Uhr in der Ev. Kirche. Es erklingt eine Auswahl aus den

6 Orgelsonaten (op. 65) von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Der Eintritt zu diesem

besonderen Konzert ist frei!

Es grüßt Sie herzlich!

Kantor Tobias Martin

Kinderkantorei (Termine und Projekte)

PROJEKT - NR. 4/2011:

Veranstaltung: „Musik als Schlüssel“, Donnerstag, 01.09.2011, Seniorenzentrum

Bethesda

Chorproben: Dienstag, 16.08., 23.08., 30.08., jeweils 17.00 - 17.45 Uhr im Ev.

Gemeindehaus

PROJEKT - NR. 5/2011

Gottesdienst, Sonntag, 25.09.2011, 10.00 Uhr, Ev. Kirche

Chorproben: Dienstag, 06.09., 13.09., 20.09., jeweils 17.00 - 17.45 Uhr im Ev.

Gemeindehaus

K antorei

Chorproben des Kantoreiprojektchores „Weihnachtsoratorium“

jeweils 19.15 oder 19.30 bis 21.15 Uhr im Ev. Gemeindehaus

August:

Dienstag, 02.08., 09.08., jeweils 19.30 Uhr

Dienstag; 16.08., 19.15 – 20.00 Uhr, Sopran; ab 20.00 Uhr, Tutti

Samstag, 20.08. Sonderprobe 1: 14.00 – 18.00 Uhr,

14.00 Uhr, Sopran und Alt; ab 15.45 Uhr, Tutti

Dienstag, 23.08., 19.15 – 20.00 Uhr, Sopran und/oder Alt; ab 20.00 Uhr, Tutti

Dienstag, 30.08., 19.15 – 20.00 Uhr, Bass; ab 20.00 Uhr, Tutti

September:

Dienstag, 06.09., 13.09., 20.09., 27.09., jeweils 19.30 Uhr

Samstag, 17.09. Sonderprobe 2: 14.00 - 18.00 Uhr

17

Kantor

Tobias Martin


18

Ansprechpartner für wichtige Aufgabenbereiche

Orgelmatinee zum Keramikmarkt

Am Sonntag des Keramikmarktes gab

Kantor Tobias Martin sein zweites Konzert

im Rahmen der Konzertreihe „150

Jahre Raßmann-Orgel“. Im diesem Konzert

widmete er sich der französischen

Orgelmusik und hatte ein sehr kontrastreiches

und für den Interpreten höchst

anspruchsvolles Programm mit teilweise

weniger bekannten Werken aus Barock,

Romantik und dem Übergang von der

Romantik in die Moderne ausgesucht.

Den Auftakt bildeten drei Stücke aus

dem Orgelbüchlein von Pierre Du Mage

(1676-1751), einem Zeitgenossen von

Johann Sebastian Bach. Mit sehr fein ausgesuchten

und teilweise ungewöhnlichen

Registrierungen zeigte Tobias Martin,

dass auch auf unserer romantischen Orgel

von 1861 der klangliche Geist französischer

Barockmusik lebendig werden

kann. Ganz nebenbei führte er uns dabei

die Vielseitigkeit unserer Orgel vor.

In die Romantik führte uns das zweite

Stück, die Suite gothique von Léon Boellmann

(1862-1897). Diese Komposition

enthält das bekannteste Stück des Konzertes,

die Toccata. Tobias Martin interpretierte

dieses technisch sehr anspruchsvolle

Stück auf seine hintergründige und

gleichzeitig durchsichtige Art. Er verzichtete

auf vordergründige Virtuosität, wobei

die dadurch entstehende innere Lebendigkeit

die Zuhörer um so mehr in ihren

Bann zog.

Zwischen den romantischen Werken

folgten noch einmal drei Sätze aus dem

Orgelbuch von Pierre Du Mage. Den Abschluss

des Konzerts bildeten Choral und

Variationen über das Thema von „Komm,

Schöpfer“ von Maurice Duruflé. Dieses

Werk war für den Sonntag vor Pfingsten,

in dessen liturgischen Texten die Erwartung

des Heiligen Geistes zum Ausdruck

kommt, bewusst ausgesucht. Unter dem

Choralthema entfaltete sich eine immer

größere Dichte und Bewegung, für mich

ein Zeichen für das Leben, das der Geist

bringt. Dieses Stück war mit seiner großen

dynamischen Steigerung ein angemessener

Abschluss dieses Konzertes.

Man konnte während des Konzertes

sehr deutlich spüren, wie sehr die Zuhörer

von der Musik ergriffen wurden. Die

Orgelmatinee zum Keramikmarkt war

von der Auswahl der Stücke, der Registrierung

und dem Orgelspiel ein echtes

Meisterwerk, ein geistliches Konzert im

besten Sinne des Wortes.

Matthias Neuesüß

Begegnungstreff Monika Händel Tel. 68 70

Besuchsdienst Irmgard Wirbelauer Tel. 77 82

Bibelstunde Waltraud Bandlow Tel. 48 05

Bunte Gruppe Christiane Neuesüß Tel. 18 09 637

Verteilung der Brücke Wendelin Peters Tel. 87 19

Evangelische Telefonseelsorge Tel. 0800/11 10 111

Kantorei und Kinderkantorei Tobias Martin Tel. 02622/88 51 079

Kindergottesdienst Pfr. Matthias Neuesüß Tel. 94 32 170

Erster Vorsitzender KV Pfr. Matthias Neuesüß Tel. 94 32 170

Stellvertretender Vorsitzender KV Dr. Hartwig von Vietsch Tel. 95 350

Nähwerkstatt Britta Grimm Tel. 47 97

Küsterin Annette Löhr Tel. 56 48

Ökumenischer Arbeitskreis Dr. Hartwig von Vietsch Tel. 95 350

Posaunenchor Karl Tippel Tel. 48 54

Gemeindeglieder aus Russland Danil Pikart Tel. 94 33 91

Seniorenkreis Irmgard Wirbelauer Tel. 77 82

Pfr. Matthias Neuesüß Tel. 94 32 170

Webmaster Michael Löhr Tel. 56 48

http://www.evkirche-hoehr-grenzhausen.de/Kontakt/kontakt.html

Westerwald-Tafel Ulla Groenewald-Keller Tel. 85 01

Diakonisches Werk Tel. 02663/94 30 26


Ev. Kirche Höhr-Grenzhausen

Ev. Kirche Höhr-Grenzhausen

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