für die Region. - Sparkasse Dachau

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für die Region.


Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 2

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Vorstand der Sparkasse Dachau: Hermann Krenn, Vorstandsvorsitzender Anton Osterhauer und Thomas Schmid

was macht die Sparkasse Dachau so besonders? Worin

unterscheidet sie sich von anderen Kreditinstituten? Bei

einer oberflächlichen Betrachtung wird man nur wenige

Unterschiede feststellen. Doch wer genauer hinschaut,

sieht vor allem, dass sie weit mehr ist als nur ein Kreditinstitut:

Gegründet vor über 125 Jahren ist sie eine lokal

verwurzelte Einrichtung, die mit ihrer Arbeit die Wirtschaftskraft

der Region sichert.

Seit dem ersten Tag ihrer Gründung ist auch die Übernahme

gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger

Bestandteil ihres Selbstverständnisses. So fördert die

Sparkasse Menschen, Projekte und Institutionen in den

Bereichen Sport und Wirtschaft sowie Kunst und Kultur.

Auf diese Weise steigert sie die Lebensqualität der Menschen

und stärkt zugleich die Entwicklung in der gesamten

Region. Allein in den Jahren 2000 bis 2005 hat sie

dafür knapp 1,6 Millionen Euro aufgewendet.

INHALT

Editorial

Überblick

Sport

Wirtschaft

Kunst und Kultur

Regionalentwicklung

Die Sozialbilanz

Impressum

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 3

Editorial

Gut für die Region.

Es gibt aber noch einen weiteren Unterschied

zu den privaten Kreditinstituten:

So wie alle anderen Sparkassen auch

ist die Sparkasse Dachau eine Anstalt

des öffentlichen Rechts. Ihre Aufgabe

ist es, allen Gruppen in der Bevölkerung

den Zugang zu Finanzdienstleistungen

zu ermöglichen sowie die

Bereitstellung von Krediten für die mittelständischen

Unternehmen vor Ort

zu sichern. So versorgt sie die Betriebe

in ihrem Geschäftsgebiet mit den Mitteln

für nötige Investitionen und trägt

damit letztlich auch zur Sicherung und

zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei.

Mit ihrem leistungsfähigen Angebot

erfüllt sie diesen Auftrag sowohl aus

eigener Kraft als auch in Zusammenarbeit

mit ihren Verbundpartnern aus

der Sparkassen-Finanzgruppe.

Der Vorstand

Anton Osterauer

Dabei wirkt das Engagement der Sparkasse

Dachau da, wo es gebraucht

wird – bei den Menschen und Unternehmen

vor Ort. Ihre Position als das

größte Kreditinstitut der Region mit

insgesamt 80.000 Kunden sowie die

Gesamt-Kreditsumme von 1,6 Milliarden

Euro, davon gut 1,1 Milliarden

Euro für Firmen und Kommunen, belegen

dies sehr eindrucksvoll. Mit 622

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist

die Sparkasse zudem einer der größten

Arbeitgeber und – angesichts ihrer

durchschnittlich 50 Auszubildenden

– einer der größten Ausbildungsbetriebe

im Kreis .

Damit Sie sich ein genaues Bild vom

gesellschaftlichen Engagement der

Sparkasse Dachau machen können,

Hermann Krenn

ist zum ersten Mal die Sozialbilanz

Sparkasse Dachau. Gut für die Region

entstanden. In Berichten, Porträts und

Interviews erfahren Sie, wie sich das

Institut für die Menschen und ihre

Region stark macht – ein Engagement,

von dem der Standort seit nunmehr

gut 125 Jahren profitiert und das die

Sparkasse Dachau auch in Zukunft

leisten wird.

Wir wünschen Ihnen eine anregende

und informative Lektüre.

Thomas Schmid

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Editorial

Überblick

Sport

Wirtschaft

Kunst und Kultur

Regionalentwicklung

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 4

Überblick

Geschichten aus der Region

Die Sparkasse Dachau ist ein zuverlässiger Förderer großer und kleiner Projekte in und um Dachau. Jedes Jahr unterstützt

sie viele Menschen, Institutionen und Vereine. Aber nur die Wenigsten kennen dieses gesellschaftliche Engagement in seiner

gesamten Bandbreite. Die folgenden Geschichten ermöglichen einen informativen und lebendigen Einblick in diese Arbeit.

Sport

Gemeinsam in Bewegung

Teamgeist ist gefragt, wenn alle

in einem Boot sitzen und die Richtung

stimmen soll. mehr »

Porträt MicroNova

Innovativ mit Simulationen

Innovationen gestalten die Arbeitswelt

der Zukunft. Allerdings

nur dann, wenn sie mehr sind als

reine Tüfteleien. mehr »

Biografie eines Ausnahmesportlers

Als Michael Teuber vor fast zwan-

zig Jahren einen Autounfall hat,

befürchten alle, dass er sein Leben

lang an den Rollstuhl gefesselt

sein würde. mehr »

Regionalentwicklung Denkmalschutz

Jugendförderung

Natur und Geschichte entdecken

Dachau ist einer der schönsten

Orte Bayerns. Malerische alte

Häuser, Gassen und Kirchen, das

Barockschloss. mehr »

Porträt Michael Teuber

Gründer und Mittelständer

Erfolg aus Tradition

Die mittelständischen Unternehmen

und Firmengründer in

und um Dachau sind der zentrale

Innovationsmotor der regionalen

Wirtschaft. mehr »

Dachauer Kleinode

Ein lauer Sommerabend, die

Sonne geht unter und taucht

Häuser, Kirchen und Plätze in ein

magisches Licht. mehr »

Wirtschaft

Alle Hände voll zu tun

„Echt, natürlich, robust: Gartenmöbel

& Pflanzenkübel aus europäischen

Hölzern“ mehr »

Kunst und Kultur

Künstlerkolonie Dachau

Einst war jeder zehnte Einwohner

Dachaus ein Maler, so heißt es.

mehr »

Kinderlärm ist Zukunftsmusik

Nicht Philosophen stellen die

radikalsten Fragen, sondern Kinder.

mehr »

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Sport

Wirtschaft

Kunst und Kultur

Regionalentwicklung

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 5

Breiten- und Spitzensport

Gemeinsam in Bewegung

Teamgeist ist gefragt, wenn alle in

einem Boot sitzen und die Richtung

stimmen soll. Mit Konzentration,

Kraft und Koordination kommt eine

eingespielte Mannschaft schnell

und sicher ans Ziel. Denn egal, ob

im Zweier, Dreier, Vierer, Fünfer oder

Achter – ohne ein routiniertes Zusammenspiel

aller geht gar nichts.

In Dachau und in der umliegenden

Region wird Vereinssport besonders

groß geschrieben. Neben den überaus

erfolgreichen Ruderern am Stützpunkt

des Ignaz-Taschner-Gymnasiums (ITG)

verzeichnen auch die Fußball- und

Tischtennis-Mannschaften einen regen

Zulauf. Zudem zeigt sich an den Schützenvereinen

des Landkreises, wie sich

junge Menschen auch für Sportarten

mit einer langen Tradition begeistern

können. Wenn es um Spaß, Bewegung

und Wettkampf geht, sind hier alle

Generationen vertreten.

In dieser Atmosphäre haben die jungen

Ruder-Talente vom ITG die Möglichkeit,

sich zu entfalten und zu Hochform

aufzulaufen. Gerade beim regelmäßigen

Training zeigt sich, wer sich von

der Masse abhebt und das Zeug zum

Spitzensportler hat. „Unser Rudertraining

ist ein gutes Nadelöhr zwischen

Breiten- und Spitzensport“, erklärt

Sören Schneider. Der Abiturient hat

mit der Gründung des Vereins als aktiver

Ruderer beim ITG begonnen und

begleitet die Mannschaften heute auch

als Betreuer.

Um aber das hohe Niveau halten zu

können, benötigen die Ruderer auch

hervorragendes Trainingsgerät. Daher

hat die Sparkasse Dachau dem Stützpunkt

Anfang 2006 einen Rennvierer

gestiftet. „Damit können wir unser Training

noch weiter ausbauen und professionalisieren“,

freut sich Sören – vor

allem mit Blick auf die Teilnahme seines

Vereins beim Finale von „Jugend

trainiert für Olympia“.

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Editorial

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Sport

» Engagement der

Sparkasse Dachau

» Sportlerporträt

Wirtschaft

Kunst und Kultur

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 6

Jeder Einzelne kämpft für sein Team

Auch die jährlich stattfindende Tischtennismeisterschaft,

bei der 20 Mannschaften

aus Dachau und der Region

teilnehmen, wird seit fast dreißig Jahren

von der Sparkasse unterstützt.

„Jedes Jahr stiften sie uns zwei Tischtennisplatten

und andere Sachmittel“,

erklärt Joachim Hader, der in Zusammenarbeit

mit der Sparkasse die Meisterschaften

ausrichtet. Tischtennis ist

in der gesamten Gegend eine der

beliebtesten Sportarten. Rund 1.000

Mitglieder haben die Vereine insgesamt

– dabei sind alle Altersgruppen mit viel

Spaß, aber auch respektablem Erfolg

vertreten. So spielt die Damenmannschaft

des TSV Schwabhausen sogar

in der zweiten Bundesliga. Warum der

Sport so beliebt ist? „Tischtennis ist

die perfekte Mischung aus Einzel- und

Mannschaftssport“, schwärmt Hader.

„Jeder Einzelne muss für die Mannschaft

kämpfen und kann sich nicht

einfach hinter den Kollegen verstecken.

Einfach grandios.“ Diese Begeisterung

scheinen auch die Kinder und Jugendlichen

zu empfinden. „Nachwuchsprobleme

haben wir ganz bestimmt keine“,

betont Hader. Besonders bei den Buben

sei der Andrang sehr groß. Die Dimension

der jährlichen Unterstützung der

Sparkasse Dachau zeigt sich auch

Engagement der Sparkasse Dachau

Sport

Die Unterstützung der Sparkasse

Dachau im Sport teilt sich in zwei

wesentliche Bereiche auf: Breitensport

und Spitzensport. Allein in

den Jahren 2000 bis 2005 stellte sie

durch Spenden und Sponsoring rund

532.000 Euro für die Sportförderung

bereit. Neben den zahlreichen Vereinen

in der Region macht sich das

Institut stark für Sportveranstaltungen,

von denen vor allem die Kleinen

profitieren: So engagiert sich die

Sparkasse jedes Jahr für die Schulsportwettbewerbe

– und verhilft so

beim Sparkassen-Fußball-Cup, an dem

30 Vereine teilnehmen und der jährlich

mit Preisen im Gesamtwert von über

6.000 Euro unterstützt wird, sowie bei

den Schulsportwettbewerben und bei

den Sportschützen. Allein im vergangenen

Herbst nahmen beim 29. Schützenwettbewerb

der Sparkasse Dachau

78 Vereine teil. In den zurückliegenden

Jahren hat die Sparkasse insgesamt

100 Gewehre und zwölf Pistolen für

die Sieger gestiftet. Ein Grund mehr

für viele Vereine, an diesem Wettkampf

dem Nachwuchs immer wieder zu

fröhlichen Wettkämpfen. Zur Partnerschaft

mit den Vereinen gehört

aber auch die Anerkennung vieler

kleiner Aktivitäten. Die Unterstützung

der Sparkasse Dachau ist hier

breit angelegt: Sie erfolgt beispielsweise

durch Schaltung von Anzeigen

in Vereinsmagazinen, durch Spenden

für die Anschaffung von dringend

benötigten Geräten oder durch

viele Einzelspenden, wie Pokale oder

Medaillen bei den lokalen Turnieren.

teilzunehmen. Den Fußball-Cup sowie

die Schulsportwettbewerbe, bei denen

sich die Schülerinnen und Schüler des

gesamten Kreises auf „Jugend trainiert

für Olympia“ vorbereiten, fördert das

Institut jedes Jahr mit Trikots, Sportausrüstungen

und Trophäen.

So zeigt sich im jahrelangen, routinierten

Zusammenspiel aller Beteiligten:

Teamgeist macht Spaß, wenn man ein

gemeinsames Ziel vor Augen hat.

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Sport

» Engagement der

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» Sportlerporträt

Wirtschaft

Kunst und Kultur

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 7

Sportlerporträt

Michael Teuber:

Biografie eines Ausnahmesportlers

Michael Teuber beim Training

August 1987. Als Michael Teuber vor

fast zwanzig Jahren einen folgen-

schweren Autounfall hat, befürchten

alle, dass er sein Leben lang an den

Rollstuhl gefesselt sein würde – alle

außer ihm. Eine minimale Restfunktion

im rechten Oberschenkel ist der buchstäbliche

Strohhalm, an den er sich

klammert. Teuber trainiert während

seiner Reha-Maßnahmen so hart, dass

er nach nur zwei Jahren weitestgehend

auf den Rollstuhl verzichten kann. Dabei

fällt ihm Radfahren am leichtesten.

Der ehemalige Surfer und Snowboarder

entdeckt das Mountainbike für sich

und fährt bereits 1994 erfolgreich ein

Downhill-Rennen nach dem anderen.

Dann sattelt er auf das Rennrad um und

nimmt 1998 mit der deutschen Mannschaft

der behinderten Radrennfahrer

an der Weltmeisterschaft in den USA

teil, von der er mit zwei Gold-, einer

Silber- und einer Bronzemedaille zurückkehrt.

Ab diesem Moment reiht

sich eine Bestzeit an die andere, ein

Weltrekord an den nächsten.

Mit seinen Erfolgen und der Unterstützung

der Sparkasse Dachau ergreift

Teuber – der Mann, den seine Ärzte

und seine Familie für immer im Rollstuhl

gesehen hatten – die außergewöhnliche

Chance für ein Leben als

Profi-Radrennsportler. „Nur wenige Be-

hindertensportler können so erfolgreich

sein wie ich. Das liegt daran, dass

ich mich dank der Sparkasse voll auf

meinen Sport konzentrieren kann“,

erklärt Teuber. Mit einer monatlichen

Basiszahlung sowie Siegprämien bei

seinen nationalen und internationalen

Wettkämpfen kann er sich ganz und

gar auf sein tägliches Training konzentrieren.

Im Jahr 2000 geht Teubers größter

Traum in Erfüllung: Er nimmt an der

Behinderten-Olympiade, den Paralympics,

in Sydney teil. Dort stellt er eine

neue Weltbestleistung auf und kehrt

vier Jahre später von den Paralympics

in Athen sogar mit zwei Goldmedaillen

zurück. Dazwischen liegen reihenweise

Siege bei Deutschen, Europa- und

Weltmeisterschaften. Und in nur einem

Jahr erzielt er fünf Weltrekorde. Sommer

2006: Welches ist der nächste

große Meilenstein in Michael Teubers

außergewöhnlichem Lebenslauf? „Die

Paralympics 2008 in Peking. Dort will

ich meinen Doppelerfolg von Athen

wiederholen“, sagt er, bevor er für drei

Tage zu einem Trainingscamp in den

Alpen aufbricht.

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Sport

» Engagement der

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» Sportlerporträt

Wirtschaft

Kunst und Kultur

Regionalentwicklung

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 8

Report Franziskuswerk Schönbrunn

Alle Hände voll zu tun

„Echt, natürlich, robust: Gartenmöbel & Pflanzenkübel aus europäischen Hölzern“ – so lautet der Slogan, mit dem die Schreinerei

des Franziskuswerks Schönbrunn selbstbewusst ihre in eigener Fertigung hergestellten Fabrikate anpreist: Qualitätsprodukte

mit einem ansprechenden Design, die überwiegend aus europäischer Lärche hergestellt werden – nicht aus

Tropenhölzern. Neben Garten- und Hausmöbeln fertigt die Schreinerei auch noch für Industrie und Handel Transport- und

Versandverpackungen, Ladenbaueinzelteile sowie Dekorationsartikel.

Franziskuswerk Schönbrunn: Qualitätsprodukte aus eigener Fertigung

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» Alle Hände voll zu tun

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 9

Report Franziskuswerk Schönbrunn

Alle Hände voll zu tun

Arbeit, Wohnen, Bildung, Therapie

und Freizeit

Tagtäglich arbeiten hier zwei Schreinermeister,

21 Hilfskräfte und eine

Fachkraft gut acht Stunden, um ihr Auftragsvolumen

termingerecht zu bewältigen.

So betrachtet ist diese Werkstatt

eine von vielen in Deutschland. Allerdings

ist die Fachkraft kein weiterer

Schreiner, sondern ein Betreuer für

die 21 Hilfskräfte, da es sich bei ihnen

ausschließlich um Menschen mit geistigen

Behinderungen handelt. Für den

kaufmännischen Erfolg der Schreinerei

spielt ihre Behinderung jedoch keine

Rolle. Denn alle hier müssen mit ihrer

Hände Arbeit die entstehenden Kosten

auch wieder reinholen.

Jeder Mensch hat Fähigkeiten

Das Franziskuswerk Schönbrunn bietet

aber nicht nur Arbeit in der Schreinerei,

der Metallverarbeitung, der Gärtnerei

und Naturlandgärtnerei, der Druckerei

und der Näherei. Es ist darüber hinaus

auch einer der größten Arbeitgeber der

Region: Denn um die Betreuung der

800 Menschen mit Behinderung, um

die Verwaltung und um die angegliederten

Geschäfte kümmern sich gut

1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ziel ihrer Arbeit ist es, die behinderten

Menschen so weit wie möglich

in ein normales Berufsleben einzugliedern.

„Sie bekommen ihren Lohn

und haben auch einen ganz normalen

Anspruch auf Urlaub“, erklärt Cornelia

Rommé vom Franziskuswerk. Dabei

betont sie besonders den herausragenden

Stellenwert, den die Arbeit für

diese Menschen hat: „Sie sind unglaublich

stolz auf das, was sie hier Tag für

Tag leisten und präsentieren bei Führungen

sehr gerne ihre Werkstätten.

Oftmals wollen sie nicht einmal ihren

Urlaub in Anspruch nehmen.“

Schon seit 1863 wohnen, lernen und

arbeiten im Franziskuswerk behinderte

Menschen. Die sozial sehr engagierte

Gräfin Viktorine von Butler-Haimhausen

eröffnete die Einrichtung damals

mit der Hilfe von fünf Frauen einer

Schwesterngemeinschaft. Später entwickelte

sich daraus die Ordensgemeinschaft

der Franziskanerinnen von

Schönbrunn. Angesichts ihrer guten,

fürsorglichen Betreuung verzeichnete

das Franziskuswerk seither einen so

hohen Zulauf, dass die Kongregations-

leitung der Franziskanerinnen die Einrichtung

1997 in eine gemeinnützige

GmbH überführte – mit verschiedenen

Einrichtungen der Behindertenhilfe

und einer weltlichen Geschäftsführung.

Die Sparkasse Dachau unterstützt das

Behindertenwerk bereits seit mehreren

Jahrzehnten auf vielfache Weise:

„Unsere Kontoverbindungen und Kapitalanlagen

laufen über die Sparkasse“,

erklärt Cornelia Rommé. Das Institut ist

auch Anzeigenkunde der halbjährlich

erscheinenden Hauszeitschrift „Augenblicke“,

und in der Dachauer Hauptgeschäftsstelle

hatte das Franziskuswerk

schon mehrfach die Gelegenheit, die

in der Schreinerei entstandenen Möbel

sowie die in Kunstkursen entstandenen

Bilder der behinderten Menschen

auszustellen. „So bekommen unsere

Produkte und unsere Kunstgegenstände

eine Öffentlichkeit, mit der wir

alle Menschen in der Region erreichen

können“, freut sich Cornelia Rommé.

Denn diese Aufmerksamkeit sorgt auch

dafür, dass die Arbeitsstätten im Franziskuswerk

Schönbrunn wieder neue

Aufträge bekommen – und die behinderten

Mitarbeiter weiterhin alle Hände

voll zu tun haben.

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» Innovativ mit Simulationen

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 10

Erfolgreicher Unternehmer: MicroNova-Chef Josef Karl

Engagement der Sparkasse Dachau

Mittelstand und Existenzgründer

Der Mittelstand und die Existenzgründer sind der Sparkasse

Dachau ein zentrales Anliegen. Bei den gewerblichen Kunden

ist sie Marktführer in der Region. Allein von 2000 bis 2005 hat

sie über 1,1 Milliarden Euro an Unternehmenskrediten vergeben

– und so Investitionen in Innovation und Arbeitsplätze

ermöglicht. Jungunternehmer fördert die Sparkasse Dachau

zudem durch ein Maßnahmenpaket aus Existenzgründungsberatungen,

alternativen Finanzierungsinstrumenten sowie

klassischen Gründungskrediten.

Darüber hinaus betreibt das Institut seit mehr als zwanzig

Jahren aktive Wirtschaftsförderung als Gesellschafterin der

Dachauer Grundverkehrsgesellschaft mbH und setzt sich

zugleich durch ihre Präsenz im Aufsichtsrat und als Mitgesellschafterin

in der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft

mbH für die Schaffung und den Erhalt sozialen Wohnraums

ein. Dieses umfassende Engagement rundet die Sparkasse

mit ihrem jährlichen Wirtschaftsforum ab: Hochkarätige Referenten

wie Uli Hoeneß, Topmanager bei Bayern München,

oder der Auslands-Journalist und Asien-Experte Peter Scholl-

Latour sprechen vor Kunden, Partnern und Mitarbeitern und

ermöglichen Blicke über den Tellerrand, wie sie in dieser Form

im Kreis Dachau nirgends zu finden sind.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 11

Porträt Mittelständischer Betrieb

Innovativ mit Simulationen

Innovationen gestalten die Arbeitswelt

der Zukunft.

Allerdings nur dann, wenn sie mehr sind

als reine Tüfteleien. So ungefähr könnte

das Credo von Josef Karl, Geschäftsführer

und Gründer von MicroNova, lauten.

„Unsere Lösungen in den Bereichen

Software- und Systementwicklung sind

das Ergebnis der systematischen Arbeit

unserer Entwicklungsingenieure und

eines konsequenten Projektmanagements“,

erklärt Karl. Die Entwicklungen

seines Unternehmens müssen nicht

nur gut durchdacht sein, sondern auch

einen extrem hohen Nutzwert haben,

betont der studierte Elektrotechniker,

der zwölf Jahre in der Entwicklung tätig

war. Qualität ist vor diesem Hintergrund

ein weiteres wesentliches Stichwort:

„Wir gehen generell sehr methodisch

vor. Denn das, was wirkliche Mehrkosten

verursacht, ist nicht die Qualität

eines Produktes, sondern der Mangel

an Qualität“, betont er. Dieser Mangel

mache sich spätestens bei der Nutzung

bemerkbar.

Internationale Erfolge

Seit der Gründung 1987 entwickelt,

implementiert und betreut MicroNova

Software- und Systemlösungen – vornehmlich

für die Telekommunikations-

und Automobilbranche. Dabei liest

sich die Liste der Stammkunden wie

das Who is who der jeweiligen Branchen:

VW, Audi, BMW, Daimler-Chrysler

und Ford auf der einen Seite, Siemens,

die Deutsche Telekom, Telekom Austria

und sogar der Luft- und Raumfahrtkonzern

EADS auf der anderen. Das

jüngste Erfolgsprodukt von MicroNova

ist die komplette Simulation eines 12-

Zylinder-Wasserstoff-Konzeptmotors

für BMW. „Bei unserer ersten Vorführung

in den USA hat die ganze Fachwelt

gestaunt“, erzählt Karl stolz.

Keine Zauberei – klare Verhältnisse

Dem Geschäftsführer geht es neben

Entwicklung und Qualität auch um

die Strategie seiner Firma. „Wir sind

seit unserer Gründung kontinuierlich

gewachsen. Meistens zwischen zehn

und zwanzig Prozent im Jahr. Und

das soll auch so bleiben“, erklärt er

bestimmt. Von Anfang an hat Karl mit

der Sparkasse Dachau zusammengearbeitet.

Ihm sei die persönliche und

vertrauensvolle Beziehung immer

wichtig gewesen, betont er. „Und wir

sind dabei nie enttäuscht worden. Vom

Sachbearbeiter bis zum Direktor haben

uns immer alle bestens betreut.“ Der

Geschäftsführer setzt auch weiterhin

auf die Zusammenarbeit mit seiner

Sparkasse. MicroNova ist zwar vollkommen

eigenfinanziert und verfügt

über gute finanzielle Reserven, sodass

das Unternehmen auf keine bestimmte

Bank angewiesen ist, „aber bei der

Sparkasse Dachau weiß man immer,

mit wem man es zu tun hat.“ Manchmal

sind es eben die kleinen Details,

die eine Zusammenarbeit so wertvoll

machen.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 12

Report Gründer und Mittelständler

Erfolg aus Tradition – die Gründer,

der Mittelstand und ihre Sparkasse

Firmenkundenbetreuer Josef Bichl und Paul Gastl

„Unsere Ansprechpart-

ner sind jederzeit für die

Unternehmerinnen und

Unternehmer da”

Die mittelständischen Unternehmen

und Firmengründer in und um Dachau

sind der zentrale Innovationsmotor der

regionalen Wirtschaft. Die Sparkasse

Dachau wiederum ist ihr wichtigster

Kapitalgeber und ihr zuverlässigster

Finanzpartner. „Um den speziellen Anforderungen

unserer Kunden gerecht

zu werden, haben wir zu Beginn des

Jahres 2006 die Stelle eines Spezialfinanzierers

in der Abteilung Firmenkundenbetreuung

eingerichtet“, erklärt

Josef Bichl, Leiter Firmenkunden der

Sparkasse Dachau.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 13

Report Gründer und Mittelständler

Erfolg aus Tradition – die Gründer,

der Mittelstand und ihre Sparkasse

„Die Privatbanken versuchen zwar

auch wieder verstärkt, in diesem Segment

Fuß zu fassen, aber unsere Kunden

bekommen angesichts unserer

Präsenz in der gesamten Region und

der jahrzehntelangen Zusammenarbeit

mit uns eine ganzheitliche und umfassende

Finanzierungsberatung. Und

das zahlt sich für sie aus – im wahrsten

Sinne des Wortes.“

Die Spezialfinanzierung deckt vor allem

drei Bereiche ab, die gerade für Gründer

von besonderer Bedeutung sind:

Leasing, öffentliche Fördergelder und

Existenzgründungsberatung. „Gerade

bei Existenzgründungen wollen wir

unserem öffentlichen Auftrag gerecht

werden und eine zentrale Stellung einnehmen“,

erklärt Paul Gastl, Spezialfinanzierer

der Sparkasse Dachau.

Kompetente Unterstützung mit dem

Sparkassen-Rating

Bei den etablierten Unternehmen liegt

einer der Schwerpunkte der finanzberaterischen

Arbeit auf der Schonung

ihres Eigenkapitals. Daher sind auch

hier neue Finanzierungsformen wie

Leasing oder Mezzanine-Kapital wichtige

Instrumente. Denn je besser die

Eigenkapitallage und damit das Rating

eines Unternehmens ist, desto günstiger

kann ihm die Sparkasse Geld leihen.

„Wir führen seit Jahren die Ratingstandards

des Sparkassenverbandes durch

und bereiten unsere Firmenkunden

konsequent auf die neuen Eigenkapitalregeln

‚Basel II‘ vor“, beschreibt

Josef Bichl die Arbeit seiner Abteilung

weiter.

Mit den Ratings verhilft die Sparkasse

Dachau den Unternehmen zu einem

preisgerechten Kredit. Denn die Kreditkosten

orientieren sich deutlich stärker

als bisher an der Zahlungsfähigkeit der

Betriebe. Deswegen ist es notwendig,

mit einem Rating eventuelle Risiken

einzuschätzen.

Aber egal ob Mittelständler oder

Unternehmensgründer – wichtig ist

für die Mitarbeiter der Firmenkundenabteilung,

ihren Kunden immer und

ohne Ausnahme kompetent zur Seite

stehen zu können. „Unsere Ansprechpartner

sind jederzeit für die Unternehmer-innen

und Unternehmer da“,

betonen Josef Bichl und Paul Gastl einhellig.

So haben die Jungunternehmer

und Mittelständler den Kopf frei für

das Wesentliche: ihre Arbeit und ihre

Zukunft.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 14

Report Kunst und Kultur

Künstlerkolonie alter

und neuer Meister

Dr. Elisabeth Boser, Leiterin der Gemäldegalerie Dachau

Einst war jeder zehnte Einwohner in

Dachau ein Maler, so heißt es. Manche

Stimmen behaupten sogar, dass

es zu Hochzeiten der Künstlerkolo-

nie Dachau mehr Maler als Einwohner

gegeben haben soll. Klangvolle Namen

wie Carl Spitzweg, Adolf Hölzel oder

Ludwig Dill hinterließen hier seit 1869

ihre Spuren. Auch Lovis Corinth und

Arthur Langhammer setzten die besonderen

Lichtverhältnisse im Dachauer

Moos in ihrer Landschaftsmalerei um.

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Kunst und Kultur

» Interview mit Anton Osterauer

von der „Dachauer Landschaft“

» Engagement der

Sparkasse Dachau

» Pop meets Classic

Regionalentwicklung

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 15

Report Kunst und Kultur

Künstlerkolonie alter

und neuer Meister

Diese Tradition wird heute in regem

Künstlerschaffen fortgesetzt – und

viele Maler, Bildhauer und Grafiker prägen

das kulturelle Leben Dachaus.

Das Erbe der Künstlerkolonie und

seine Fortführung in der zeitgenössischen

Kunst sind in den Galerien

und Museen der Stadt dokumentiert.

„In unserer ständigen Sammlung der

Gemäldegalerie zeigen wir vor allem

Landschaftsbilder des 19. und frühen

20. Jahrhunderts“, erklärt die Leiterin

der Galerie, Dr. Elisabeth Boser.

Seit 1985 ist die Gemäldegalerie in

einem Gebäude der Sparkasse Dachau

untergebracht. Die Sparkasse war es

auch, die 2004 den Umbau des Hauses

in ein Museum nach internationalem

Standard finanziert hat. „Ohne die

Sparkasse könnten wir uns nicht in dieser

zeitgemäßen Form präsentieren“,

betont Elisabeth Boser. „Nun können

wir auch was die technischen Anforderungen

angeht mit den großen Museen

mithalten.“ Darüber hinaus unterstütze

die Sparkasse die Gemäldegalerie mit

Leihgaben aus ihrer umfangreichen

und sehr schönen Bildersammlung

Dachauer Maler, so Dr. Elisabeth Boser.

Durch ihre architektonische Aufwertung

bekommt die Galerie einen ganz

anderen Stellenwert in der Region. Sie

ist eine touristische Attraktion geworden,

mit der Dachau seinen Besuchern

die Vielfalt und die Schönheit der

Werke seiner alten und neuen Meister

näher bringen kann. Aber auch für

die Bewohner der Stadt an der Amper

ist die Kunst von zentraler Bedeutung.

Damit die Bevölkerung sich mit ihrer

Heimatstadt identifizieren kann, sei es

notwendig, dass sie ihre historischen

Wurzeln kenne, erklärt Elisabeth Boser.

Dachau ist durch die Künstler in einzigartiger

Weise zur Heimat von Kunst

und Kultur geworden.“

INHALT

Editorial

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Sport

Wirtschaft

Kunst und Kultur

» Interview mit Anton Osterauer

von der „Dachauer Landschaft“

» Engagement der

Sparkasse Dachau

» Pop meets Classic

Regionalentwicklung

Die Sozialbilanz

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 16

Report Kunst und Kultur

Anton Osterauer vor der „Dachauer Landschaft“ von Georg Flad

„Kunst ist auch

ein Stück Heimat”

Malerische Altstadt, Ort des Gedenkens

und ehemalige Künstlerkolonie

– 1200 Jahre wechselvolle Geschichte

prägen Dachau.

bHerr Direktor Osterauer, welchen

Wert haben Kunst und Kultur in

Dachau?

aDachau war eine der bedeutendsten

Künstlerkolonien Deutschlands außerhalb

der Großstädte. Unsere künstlerische

Tradition begann in der zweiten

Hälfte des 19. Jahrhunderts und reichte

bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs;

in dieser Zeit haben über 3.000 Künstler

in Dachau gelebt und gewirkt. Diese

Tradition reicht bis in die Gegenwart.

Unsere Region ist nach wie vor Heimat

für eine Vielzahl von Malern und Bildhauern.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 17

Report Kunst und Kultur

bWelche Bedeutung kommt damit

Dachau als ehemalige Künstlerkolonie

zu?

aDie Stadt Dachau ist in besonderem

Maße geprägt durch ihre schwierige

Vergangenheit während der NS-Zeit.

Der offene Umgang mit diesem Thema

ist für uns selbstverständlich. Dabei ist

aber der historische Wert als Künstlerkolonie

zugleich ein Wegweiser für

unsere Zukunft. Die in Dachau entstandenen

Meisterwerke bedeuten in unserer

immer austauschbarer werdenden

Welt zugleich eine Identifikation mit

der Heimat.

bWie ist vor diesem Hintergrund

die Funktion der Stiftung Kunst und

Kultur der Sparkasse Dachau zu

verstehen?

aUm es in einem simplen Satz zu

sagen: Wir fördern Kunst und Kultur

in unserer Region. Das bedeutet

zum einen, dass wir die hier lebenden

Künstler unterstützen. Zum anderen

ehren wir die Maler aus der Zeit der

Künstlerkolonie, indem wir auch ihre

Werke ausstellen. Als wir die Stiftung

Ende 2004 anlässlich des 125-jährigen

Bestehens unserer Sparkasse gegrün-

det haben, haben wir sie mit einem Vermögen

von 250.000 Euro ausgestattet.

Dieses Kapital erhöhen wir bis 2008

auf insgesamt eine Million Euro. Mit

den Zinserträgen engagieren wir uns

auch für den Denkmalschutz und erhalten

die Schönheit unserer architektonischen

Kleinode für die Nachwelt.

bSind Kunst und Kultur in Zeiten

leerer öffentlicher Kassen nicht eher

ein Luxusartikel?

aGanz sicher nicht. Kunst und Kultur

waren hier schon immer fester

Bestandteil des privaten und öffentlichen

Lebens. Große Künstler haben

in Dachau ihr Zuhause gefunden und

den Alltag der Menschen bereichert.

Und als Sparkasse fördern wir schon

immer in besonderem Maße auch die

Kunst und Kultur in unserer Region.

Die Stiftung hebt die Bedeutung Dachaus

als einer der wichtigsten Künstlerorte

Deutschlands hervor und stärkt

so zugleich den Wirtschaftsstandort.

Dachau gehört zu den wirtschaftlich

stärksten und aufstrebendsten Regionen

bundesweit. Dazu zählen auch

die so genannten weichen Standortfaktoren,

die Infrastruktur, das breite

Angebot für Bildung, Freizeit und eben

auch das kulturelle Angebot. Diese

Standortfaktoren tragen dazu bei, dass

sich die Menschen hier wohlfühlen

und ihre Heimat positiv erleben. Damit

ist die Förderung von Kunst und Kultur

kein Luxus, sondern ein wichtiger

Beitrag für die Entwicklung der Gesellschaft

in unserem Geschäftsgebiet.

bWelchen ideellen Wert kann die

Stiftung damit langfristig für die

Menschen entfalten?

a Wir setzen mit ihr ein Zeichen. Indem

wir mithelfen, die Arbeit und die Kreativität

im Bereich Kunst und Kultur stärker

nach außen zu tragen, wird Dachau

im wahrsten Sinne des Wortes bunter

und lebendiger. Wir sind eine Künstlerstadt

und wollen unseren Bewohnern

als solche eine Heimat sein.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 18

Nachwuchsmusiker Bernd Braun

Engagement der Sparkasse Dachau

Kunst und Kultur

Kunst und Kultur bilden eine Brücke zwischen Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft. Sie sind der Schlüssel zum Verstehen

anderer Kulturen und darüber hinaus als aktives, schöpferisches

Betätigungsfeld unverzichtbar.

Die Sparkasse Dachau engagiert sich Jahr für Jahr in vielen

Kulturbereichen – immer mit dem Ziel, die Attraktivität des

kulturellen Angebots für alle Menschen im Kreis zu erhöhen

und zu pflegen sowie den Standort Dachau als Künstlerstadt

ganz im Zeichen ihrer Tradition zu fördern. Von 2000 bis 2005

engagierte sich das Institut in all diesen Bereichen mit insgesamt

rund 480.000 Euro.

Neben häufig langjähriger Unterstützung von Künstlern, Ausstellungen

und Museen, fließen die Erlöse der neu gegründeten

Stiftung Kunst und Kultur der Sparkasse Dachau auch an

viele Einzelprojekte aus dem Bereich des Denkmalschutzes.

Darüber hinaus organisiert die Sparkasse Ausstellungen in

den eigenen Räumen und unterstützt Schulprojekte wie „Kinder

treffen Künstler“. Generell ist das Prinzip ihres Engagements

das einer möglichst breiten Förderung, damit solche

Aktivitäten in ihrer Vielfalt erhalten bleiben können.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 19

Report zum Open-Air-Konzert der Sparkasse Dachau

Pop meets Classic

Was ist eigentlich Kunst und was nicht?

Wie definiert sich die Grenze zwischen

Kultur und Kommerz? Eigentlich eine

reine Geschmacksfrage: Was dem einen

ein Meisterwerk, ist für den anderen

Kitsch und was den Ersten langweilt,

ist für den Zweiten ein Hochgenuss.

Dazwischen gibt es nichts. Oder doch?

Die Sparkasse Dachau hat bewiesen,

dass sich sehr wohl eine klang- und

anspruchsvolle Symbiose zwischen der

so genannten ernsten und der populären

Kultur herstellen lässt. „Pop meets

Classic“ nannte sie ihr Open-Air-Konzert,

das sie Ende Mai auf der Dachauer

Ludwig-Thoma-Wiese veranstaltete.

Dabei trafen international gefeierte

Popgrößen wie die Scorpions und

Melanie C. auf die klassischen Musiker

der Neuen Philharmonie Frankfurt. Im

Wechselspiel miteinander fügten sie

sich einen Abend lang zu einem akustischen

Leckerbissen zusammen und

unterhielten alle Besucher von Jung

bis Alt.

Pop meets Independent Music

Ein ganz besonderes Schmankerl dieser

Veranstaltung, die weit über 7.000

Besucher genossen, war die Eröffnungsgruppe:

Die Band Tonair aus

Altomünster hatte sich zuvor bei dem

über Wochen regional ausgetragenen

Nachwuchs-Wettbewerb der Sparkasse

gegen ihre Mitstreiter durchgesetzt

und als Siegesprämie den Auftritt

bei „Pop meets Classic“ gewonnen.

Dort spielten Bernd Braun, die Brüder

Josua und Andreas Scheerer sowie

Florian Laske dann ihre eigene Musik

– Indiepop.

„Das Open-Air-Konzert war der größte

Auftritt, den wir bislang hatten“,

schwärmt Tonair-Schlagzeuger Bernd

Braun. Allen Bandmitgliedern sei es

sehr wichtig, keine Coverband zu sein,

sondern ihre eigene Musik zu machen.

„So kann sich jeder von uns ausdrücken

und dennoch ein Gemeinschaftsprojekt

verwirklichen.“ Der Erfolg bei dem

Konzert scheint ihrem Konzept Recht

zu geben: „Wir sind mit unserer

Mischung aus Independent Music

und Pop bei den Leuten und bei der

Presse extrem gut angekommen“,

freut er sich.

Besonders gefreut haben sich die vier

auch über einen weiteren Umstand:

„Obwohl wir ‚nur‘ die Vorgruppe waren,

haben uns die Veranstalter der Sparkasse

genauso behandelt wie die Top

Acts“, betont der Schlagzeuger. Bei

anderen Konzerten habe Tonair ganz

andere Erfahrungen gemacht. „Aber

bei ,Pop meets Classic‘ stimmte alles:

Der Mischer war gut, der Sound astrein

und die Lautstärke auch.“ So soll’s ja

auch sein.

Klicken Sie hier für

eine kurze Hörprobe.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 20

Report Regionalentwicklung

Auf den Spuren von Flora und Fauna,

Vergangenheit und Zukunft

Biopoly: Schätze der Natur entdecken

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 21

Report Regionalentwicklung

Auf den Spuren von Flora und Fauna,

Vergangenheit und Zukunft

Dachau ist einer der schönsten Orte

Bayerns. Malerische alte Häuser, Gassen

und Kirchen, das Barockschloss,

die Amper, Brücken und Bäche zieren

die 1200 Jahre alte Stadt vor den Toren

Münchens. Die umliegende Region

gehört mit dem Dachauer Moos, dem

Auenwald, den Weihern und Wiesen

sowie den rund eintausend Baudenkmälern

zu den landschaftlich und

architektonisch reizvollsten Gegenden

Deutschlands.

Um auch den kommenden Genera-

tionen diesen wertvollen Lebensraum

zu erhalten, gilt es, den Blick für diese

Reichtümer zu schärfen. Daher unterstützt

die Sparkasse Dachau sowohl

mit der Tatkraft ihrer Mitarbeiter als

auch mit ihrem finanziellen Engagement

Umwelt und Wirtschaft, Denkmalschutz

und Soziales. Dabei fördert

sie besonders Projekte, bei denen die

Zukunft von Kindern und Jugendlichen

im Zentrum steht.

Vom Träumebaum zur Zauberwiese:

Barfuß die Natur erleben

Die Natur erleben, verstehen und schützen,

das ist die Maxime von Ingeborg

Hamzehi. Um den Dachauer Schülern,

aber auch ihren Eltern und Lehrern, die

Schönheit der bayerischen Flora und

Fauna nahezubringen, gründete die

Diplom-Biologin 1997 Biopoly – ein

Programm für freudebetonte Umweltbildung

in Theorie, Praxis und Spiel.

„Dass unsere Natur sehr wertvoll ist“,

erklärt Ingeborg Hamzehi, „begreifen

die meisten Menschen erst, wenn sie

sie tatsächlich erleben.“ Ein Mal anfassen,

riechen und spüren bringe mehr,

als 100 Seiten in einem Buch zu lesen.

„Solche Momente prägen für das ganze

Leben.“ Daher führt sie ihre Erlebniswanderungen

mit den 30 bis 35 Schulklassen

pro Jahr auch immer wieder

mal barfuß durch.

Ohne die Unterstützung der Sparkasse

Dachau wäre dieses Projekt jedoch

undenkbar. „Die haben mich von

Anfang an unterstützt und finanzieren

über die Volkshochschule Dachau

auch jetzt noch einen wichtigen Teil

dieser Arbeit“, betont die Biologin.

Gerade jetzt, da die öffentlichen Gelder

gekürzt werden, ist sie dankbar,

dass die Sparkasse an diesem Engagement

festhält. Auch die Schüler sind es:

Denn so bekommen sie unter der fachkundlichen

Anleitung von Ingeborg

Hamzehi Biber, Spitzmäuse, Ringelnattern

und seltene Blumen zu sehen.

Sie entdecken Fasaneneier, fangen und

bestimmen Käfer sowie Spinnen und

streifen über die Zauberwiese und zum

Träumebaum. Und sie begreifen sehr

viel leichter, dass es buchstäblich in

ihren Händen liegt, diese Schätze zu

schützen und zu bewahren.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 22

Barocke Zeugen einer bald vergessenen Welt

Dachauer Kleinode

Ein lauer Sommerabend, die Sonne

geht unter und taucht Häuser, Kirchen

und Plätze in ein magisches

Licht. Wer jetzt am Petershauser Dorfanger

sitzt, hat den besten Blick auf

den alten Pertrichhof. Um 1500 als

Taverne entstanden, wurde er 200

Jahre später zu einem ansehnlichen

Barockbau umgebaut. Vor wenigen

Jahren wurde das Gebäude mit seinen

unverkennbaren Treppengiebeln

saniert und ist heute der zentrale

Blickfang des Orts.

„Wegen seiner Bedeutung als einer

der herausragendsten barocken Profanbauten

im ganzen Landkreis war

es uns ein großes Anliegen, den Pertrichhof

in seiner ursprünglichen Form

zu erhalten“, erklärt Hans Scherer von

der Sparkasse Dachau. „Mit der sorgfältigen

Renovierung konnten wir den

ursprünglichen Charakter des Gebäudes

sogar noch aufwerten.“

Um auch den funktionalen Ansprüchen

eines Kreditinstituts gerecht zu werden,

entschieden sich die Beteiligten,

den Innenraum modern zu gestalten.

Blickfang in Petershausen: Der Pertrichhof

So konnte die Sparkasse nach der Fertigstellung

hier ihre Geschäftsstelle

eröffnen. „Dennoch haben wir die zentralen

Elemente, wie das alte Kreuzganggewölbe

oder die handgehauenen

Balken im Dachstuhl, in ihrer ursprünglichen

Form erhalten“, so Scherer.

Angesichts dieser Besonderheiten gilt

der Pertrichhof in Bayern als besonderer

Anreiz, die Region zu besuchen.

Gerade noch vor dem Verfall gerettet

Ähnliche Pläne wie mit dem Pertrichhof

verfolgt die Sparkasse Dachau auch

mit dem Hechthaus in Altomünster.

Mit der umfassenden Sanierung der

ehemaligen Brauerei hat sie das rund

270 Jahre alte Gebäude vor dem Verfall

gerettet. „Den letzten Winter hätte es

ganz sicher nicht mehr überstanden“,

betont Günther Zahn, Leiter der Bauabteilung

der Sparkasse Dachau.

Ein Gebäude wie das Hechthaus, mit

seiner dominanten Fassade und seinem

aufwändigen Gewölbekeller, könnte

heutzutage gar nicht mehr gebaut

werden. Daher entschied sich die

Sparkasse für den Erhalt dieses barocken

Zeitzeugen. Dabei geht es nicht

nur um Schönheit und meisterliche

Architektur. „Ein Haus wie das Hechthaus

erfüllt zwei Funktionen“, erklärt

Günther Zahn. „Es hält die Erinnerung

an die Baukunst unserer Vorfahren

wach. Und es bringt zusätzliches Leben

in den alten Ortskern.“

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 23

Report Soziales Engagement und Defibrillatoren

Eine Frage der Ehre

Christian Tannek und Andreas Staufer, Ehrenamtliche Helfer beim roten Kreuz

Menschen im Ehrenamt sorgen dafür,

dass Kinder Sport treiben können,

Chöre erklingen, Spielplätze entstehen

oder Feuer gelöscht werden. Sie

arbeiten freiwillig in ihrer Freizeit, ohne

Bezahlung. Manchmal fällt dieser Einsatz

aber auch in ihre Arbeitszeit, so

wie bei Martin Buchner. Der Mitarbeiter

der Sparkasse Dachau ist Einsatzhelfer

beim Technischen Hilfswerk (THW).

Zusammen mit mehr als 100 Kollegen

in der Region sorgt Buchner bei Verkehrsunfällen,

technischen Hilfsleistungen

und Naturkatastrophen wie

dem Elbe-Hochwasser 2002 für Hilfe.

„Gerade wenn Menschen in Not geraten

oder ihr Hab und Gut verlieren, sollten

wir doch alle zupacken“, sagt er.

Das sieht Andreas Staufer vom

Bayerischen Roten Kreuz (BRK)

Dachau genauso. Auch hier ist freiwilliges

Engagement unersetzlich.

So verstärken ehrenamtliche Rotkreuzler

den Rettungsdienst. Im

Sanitätsdienst tragen sie zum Ge-

lingen von Veranstaltungen wie der

Fußball-WM bei.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 24

Und ob beim Auslandseinsatz oder

beim Kleider- und Essensdienst vor

Ort: Stets helfen sie denen, die in Not

sind.

Neben konkreter Hilfe – oftmals Hand in

Hand – haben BRK und THW noch etwas

gemein: eine intensive Jugendarbeit.

„Bei unseren vielfältigen Einsatzgebieten

können Jugendliche ihre Interessen

und Talente einbringen,“ sagt

Andreas Staufer. Seine eigene Motivation

sowie die seiner rund 250 Kollegen

der Bereitschaft Dachau erklärt er

so: „Es macht einfach Freude, anderen

zu helfen – und man kann den direkten

Erfolg sehen.“ Die Sparkasse Dachau

unterstützt Ehrenamtliche, wo immer

möglich: Sei es durch kurzfristige Freistellung

eigener Mitarbeiter oder durch

Sachspenden. Bestes Beispiel sind die

beiden Defibrillatoren, die das Geldinstitut

dem Roten Kreuz im Rahmen

des „Pop meets Classic“-Open-Airs

überreicht hat. Diese Geräte sind echte

Lebensretter und helfen Sanitätern bei

Herzstillstand oder Herzflimmern, die

kritische Zeit bis zum Eintreffen des

Notarztes zu überbrücken. So zeigt sich,

dass der Einsatz für das Ehrenamt nicht

nur den Zusammenhalt in der Region

stärkt, sondern im wahrsten Sinne des

Wortes Menschenleben retten kann.

Engagement der Sparkasse Dachau

Regionalentwicklung

Für die Entwicklung ihrer Region setzt sich die Sparkasse Dachau

besonders breit gefächert und nachhaltig ein: Allein für den

Bereich Soziales wendete sie in den Jahren 2000 bis 2005 rund

271.000 Euro auf. Für Forschungs-, Wissenschafts- und Wirtschaftsförderungen

stellte sie in diesem Zeitraum insgesamt

145.000 Euro zur Verfügung, während die Zuwendungen im

Bereich Umwelt gut 40.000 Euro betrugen.

Im Rahmen ihres öffentlichen Auftrags unterstützt die Sparkasse

zahlreiche Vereine, Kirchen, karitative Einrichtungen und vieles

mehr. Davon profitieren neben Schulen, Kindergärten und verschiedenen

gemeinnützigen Einrichtungen auch das jährliche

Kommunalforum. Diese Veranstaltung der Sparkasse Dachau, zu

der alle Bürgermeister und Kämmerer eingeladen werden, präsentiert

aktuelle Themen wie Kommunalfinanzierung oder Grunderschließungsprogramme.

In der Breitenwirkung ist das Institut mit

80.000 Kunden und über 5.000 Gewerbe- und Firmenkunden ein

wesentlicher Motor für die gesamte Region.

So wurden allein im Jahr 2005 neue Kredite in Höhe von über 300

Millionen Euro vergeben – und damit viele Arbeitsplätze letztlich

mitfinanziert. Auch als Arbeitgeber von insgesamt 622 Mitarbeitern,

als Ausbilder von durchschnittlich 50 Jugendlichen und als

Auftraggeber regionaler Firmen spielt die Sparkasse eine wichtige

Rolle. Alle Neubauten und Modernisierungen lässt sie grundsätzlich

von heimischen Betrieben ausführen.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 25

Report Jugendförderung

Kinderlärm ist Zukunftsmusik

Faustlos-Kinder: Hannah Payer, Sebastian Wallner, Eymen Ksikssi, Isabell Heltemes

Nicht Philosophen stellen die radikalsten

Fragen, sondern Kinder. Sie bringen

jede Ordnung durcheinander und

entwickeln ihre eigenen Vorstellungen

von der Welt und von der Zukunft. Gut

so, denn schließlich sind sie es, die

unsere Zukunft gestalten werden. Deswegen

ist es so wichtig, ihnen zuerst

dabei zu helfen, in dieser Welt Wurzeln

zu schlagen, und ihnen wenn sie groß

sind, Flügel zu schenken. Der Weg dorthin

ist aber lang und bisweilen auch

steinig. Sie müssen lernen, wie sich

seine Fallstricke umgehen lassen. Da

Eltern und Schule sie dies nicht alleine

lehren können, ist die gesamte Gesellschaft

gefragt, eine helfende Hand zu

reichen.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 26

Report Jugendförderung

Kinderlärm ist Zukunftsmusik

Die Sparkasse Dachau nimmt diese

Herausforderung gerne an. Sie ist der

wichtigste Jugendförderer im Landkreis:

Sie unterstützt Schulen und Kindergärten,

fördert Veranstaltungen

und kooperiert mit so wichtigen Projekten

wie der Caritas-Schuldnerberatung

oder dem Präventionsprogramm

„Faustlos“.

„Faustlos“ wurde speziell für Kindergärten

und Grundschulen entwickelt.

Mit dem Programm lernen Kinder, ihr

Temperament zu zügeln und nicht mit

Fäusten, sondern mit Worten zu argumentieren.

Da das Programm auch das

Sozialverhalten trainiert, ist „Faustlos“

noch mehr als Gewaltprävention: Es

soll die Kinder auch vor Drogen oder

sexuellem Missbrauch schützen.

Schuldenfalle Handy

Die Schuldnerberatung der Caritas wiederum

hat einen speziellen Service für

Schülerinnen und Schüler aufgelegt.

Denn sie sind mit Eintritt der Volljährigkeit

eine der beliebtesten Zielgruppen

für kostspielige Handyverträge oder

Konsumgüter, die sie auf Raten kaufen

können. „Wir richten uns vor allem an

die neunten Klassen“, erklärt Gertraud

Topouzoglou von der Schuldnerberatung.

Prävention sei das oberste Gebot,

betont sie.

Aus ihrer Arbeit weiß Gertraud Topouzoglou,

dass in den vergangenen zwei

bis drei Jahren besonders die Zahl

der Jugendlichen zugenommen hat,

die in die Schuldenfalle geraten. Ein

Umstand, den sie sehr bedenklich findet,

„da es für die meisten Menschen

sehr schwierig ist, Verhaltensmuster

zu verlassen, an die sie sich einmal

gewöhnt haben“. Es koste viel Geduld

und Zeit, sie wieder in ein schuldenfreies

Leben zu führen. Deshalb ist sie

auch sehr dankbar für den Einsatz der

Sparkasse Dachau. Neben der jahrelangen

finanziellen Unterstützung geht

eine der Sparkassen-Mitarbeiterinnen

zusammen mit der Schuldnerberatung

direkt in die Klassen. Ziel ist unter

anderem auf einen planvollen Umgang

mit dem Geld hinzuwirken und die Lust

am Sparen zu wecken.

Die Kraft einer Generation liegt in

ihrer Ernte – und in ihrer Aussaat

Ein anderer Ort, an dem die Sparkasse

Dachau sich sehr stark gezielt für die

Zukunft der Jugend einsetzt, ist der

Arbeitskreis Schule-Wirtschaft, dessen

Vorsitz sich Hermann Krenn, Vorstandsmitglied

der Sparkasse, und

Herbert Schuierer, Leiter des staatlichen

Schulamtes, teilen. Die Vertreter

aller Schularten sowie der Wirtschaft

und staatlicher Stellen haben es sich

zur Aufgabe gemacht, die Jugendlichen

gezielt auf die Berufs-, Arbeits-

und Wirtschaftswelt vorzubereiten.

Zudem unterstützt der Arbeitskreis

das gegenseitige Verständnis für Prozesse

und Zusammenhänge – und gibt

manchen kreativen Denkanstoß. So ist

er ein zusätzliches Sprungbrett für die

Jugendlichen Dachaus und der Region

auf dem Weg in eine vielversprechende

Arbeitswelt. Man kann zwar nicht in die

Zukunft schauen, hat der französische

Autor Antoine de Saint-Exupéry gesagt,

aber man kann den Grund für etwas

Zukünftiges legen – Zukunft kann man

bauen.

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Sparkasse Dachau I Sozialbilanz 2006 27

Ausdruck und Wirkung gesellschaftlicher

Verantwortung: die Sozialbilanz

Seit ihrer Gründung vor über 125 Jahren engagiert sich die Sparkasse Dachau für ihre Region. Dabei fördert sie nicht nur die

Wirtschaft in und um Dachau, sondern verbessert auch die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Im Folgenden sehen Sie

eine Auswahl der unterstützten Personen, Projekte und Einrichtungen.

Aeroclub Dachau · Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club · Andiamo – Schulentwicklung im Landkreis Dachau · Aquarien-Freunde

Dachau-Karlsfeld · Arbeiterwohlfahrt · art textil · ASV Dachau · Bayerischer Bauernverband · Bayerischer Landessportverband ·

Bayerisches Rotes Kreuz · Behinderte & Freunde Stadt und Landkreis Dachau e.V. · Billardsportverein · Bogenschützen Sittenbach

· Brücke Dachau e.V. · Bulldog-Club · Bund der Vertriebenen · Bund Naturschutz · BVSV Dachau-Karlsfeld · Caritas Sozialzentrum

· Chorgemeinschaft · Christkindlmarkt Dachau e.V. · Dachau Aktiv e.V. · Dachauer Forum · Dachauer Gästeführer e.V. ·

Dachauer Moos e.V. · Dachauer Musiksommer · Dachauer Tauben-Club · Drobs e.V. · Echo e.V. · Eisstock-Club 1983 · Faschingsgesellschaft

Dachau · Freiwillige Feuerwehr Dachau · Förderkreis für Dorf- und Betriebshilfe · Förderkreis Rettungsdienst

Dachauer Land · Förderverein Dachauer Wasserturm · Förderverein für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit

in Dachau · Förderverein Faschingsumzug · Förderverein Kinder- und Jugendhaus der Friedenskirche · Forice 89 · Franziskuswerk

Schönbrunn · Freie Malgruppe · Fußballjugend-Gruppe Dachau · Geflügelzuchtverein · Gehörlosenverein · Golfclub

Dachau · Golfclub Eschenried · Heimat und Museumsverein Altomünster · Hundefreunde Dachau · Industrieverein · Jazz e.V.

· Junioren des Handwerks · Katholische Kirchen-Stiftung Petersberg · Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt · Kleintierzuchtverein

Röhrmoos · Knabenkapelle · Kongregation Schönbrunn · Kreishandwerkerschaft · Kreisjugendring · Kreisverkehrswacht ·

Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege · Kulturförderkreis Altomünster · Kulturkreis Haimhausen · Künstlervereinigung

· LAD Leistung aus Dachau · Landschaftspflegeverband · LG Kreis Dachau · Liedertafel Dachau · Lions Club Dachau ·

Maschinen- und Betriebshilfsring · Miteinander-Füreinander Förderkreis Haimhausen · Montessori-Kinderhaus · Museumsverein

Dachau · Musikinitiative AmperRock · Obst- und Gartenbauverein · Pferdefreunde Dachau · Pro Retina · RKV Solidarität

Dachau · Schönes Dorf e.V. · Selbsthilfegruppe Körperbehinderte · Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord · Sinfonietta Dachau ·

SKC Waldfrieden 1965 e.V. · Solidargemeinschaft Dachauer Land · Squash-Insel Dachau · Stadtkapelle Dachau · Schützengau

Dachau · Schützenverein Amperland · Schwimmverein Dachau · Talentförderzentrum Fußball · Tennisclub Dachau · Tennis-

Freunde Dachau · Technisches Hilfswerk · Tischtenniskreis Dachau · Tierschutzverein · TSV Dachau 1865 · Türkisch-Islamischer

Verein · VDK · Verband der Heimkehrer · Verband landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen · Verein Dachauer Moos · Verein

zur Förderung der musikalischen Ausbildung · vhs Arbeitsgemeinschaft der Volkshochschulen im Landkreis · Volkschor · Wintersportverein

Röhrmoos · Zitherclub · Zweckverband Dachauer Galerien und Museen

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Sparkasse Dachau

Sparkassenplatz 1

85221 Dachau

Telefon 08131 73-0

Telefax 08131 73-12 76

s-finanz@sparkasse-dachau.de

www.sparkasse-dachau.de

Redaktion und Gestaltung

AM | CORPORATE & CREATIVE

Fotografie

Jan Pauls

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