Jahresbericht 2010 - Sparkasse Dortmund

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Jahresbericht 2010 - Sparkasse Dortmund

Jahresbericht 2010

Kultur. Sport. Strukturwandel. Gut für Dortmund.

RUHR.2010 hat einmal mehr offenbart, wie vielfältig und potent die Kultur der Region ist.

Es ist vor allem eine Kultur des Unternehmens. Aber auch der Unternehmen.

Eines davon ist die Sparkasse. Wir zeigen, was wir unternehmen, um die Stadt nach vorn zu bringen.

Auf einen Blick

2010 2009 Veränderungen

Mio. EUR Mio. EUR in %

Bilanzsumme

Kundeneinlagen

7.527 7.322 + 2,8

(inkl. umlaufende Schuldverschreibungen)

darunter:

6.143 6.025 + 2,0

Sichteinlagen 2.074 2.057 + 0,8

Termineinlagen 553 453 + 22,1

Spareinlagen

Sparkassenwertpapiere

3.316 3.311 + 0,2

(inkl. Sparkassenbriefe) 200 204 - 2,0

Forderungen an Kunden

darunter:

4.319 4.099 + 5,4

kurz- und mittelfristige Ausleihungen 755 590 + 28,0

langfristige Ausleihungen

darunter:

3.564 3.509 + 1,6

Real- und langfristige Personalkredite 3.299 3.239 + 1,9

Bilanzgewinn 13 13 + 0,0

Rücklagen einschließlich Bilanzgewinn 445 433 + 2,8

2010 2009 Veränderungen

Mitarbeiter 1.862 1.865 - 3

Geschäftsstellen 54* 56* - 2

* ab 2009 nur mitarbeiterbesetzte Geschäftsstellen


Kultur der Präsenz: Vor Ort zu sei n, wo es sinnvoll ist.

Unsere Standorte.

Hauptstelle

Freistuhl 2 · 44137 Dortmund

Telefon: 0231 183-0 · Telefax: 0231 163295

Internet: www.sparkasse-dortmund.de

E-Mail: info@sparkasse-dortmund.de

Kommunikations-Center

Service-Telefon: 183-0

Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr,

Samstag 9 bis 13 Uhr

mobil für Sie Telefon: 183-88888

ImmobilienCenter Telefon: 183-80000

Gründungs- und Innovationscenter

Telefon: 183-34101

sFinanzDienste Telefon: 183-20709

sPrivate Banking Telefon: 556938-0

sInternational Westfalen

Telefon: 183-30609

sVenture Capital Dortmund

Telefon: 183-34201

sdirekt Telefon: 1828-0

Die Sparkasse Dortmund wurde im Jahr 1841 gegründet. Sie ist beim

Amtsgericht Dortmund unter der Nummer HRA 8970 im Handelsregister

eingetragen. Die Sparkasse ist gemäß § 1 Sparkassengesetz für Nordrhein-Westfalen

(SpkG) eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist

Mitglied des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe, Münster, und über

diesen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V., Berlin und

Bonn, angeschlossen. Träger der Sparkasse ist die Stadt Dortmund.

Deren Fläche entspricht dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Dortmund.

Die Sparkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Spar -

kassen-Finanzgruppe. Das aus Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen

bestehende überregionale Sicherungssystem stellt sicher,

dass im Bedarfsfall ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um die Forderungen

der Kunden und auch das Institut selbst zu schützen. Daneben

besteht für die Sparkassen in Westfalen-Lippe zusammen mit der WestLB

AG ein zusätzlicher Reservefonds auf regionaler Ebene.

Geschäftsstellen

Aplerbeck-Mitte, Köln-Berliner-Straße 18

Asseln, Asselner Hellweg 132

Barop, Stockumer Straße 220

Benninghofen, Benninghofer Straße 165-167

Berghofen, Berghofer Straße 147

Betenstraße, Betenstraße 7

Bövinghausen, Provinzialstraße 395

Borsigplatz, Oesterholzstraße 32

Brackel, Brackeler Hellweg 161

Brechten, Brambauerstraße 7

Brünninghausen, Fritz-Kahl-Straße 32

Collegium Augustinum,

Kirchhörder Straße 101 (Nebenstelle)

Dorstfeld, Dorstfelder Hellweg 25-27

Eichlinghofen, Stockumer Straße 425-427

Eving, Evinger Straße 194

Gneisenau, Altenderner Straße 20

(seit Mai 2011)

Höchsten, Wittbräucker Straße 401

Hörde, Hermannstraße 4-6

Hörde-Süd, Wellinghofer Straße 54

Holzen, Vorhölterstraße 17-19

Hombruch, Harkortstraße 58

Huckarde, Rahmer Straße 15

Husen-Kurl, Kühlkamp 2-4

Kaiserstraße, Kaiserstraße 78

Kirchhörde, Hagener Straße 311

Kirchlinde, Rahmer Straße 387

Körne, Körner Hellweg 91-93

Kreuzviertel, Hohe Straße 54 a/b

Lanstrop, Färberstraße 23

Lichtendorf-Sölderholz, Nelkenstraße 11

Lortzingplatz, Lortzingstraße 49

Lütgendortmund, Werner Straße 9

Marten, Schulte-Heuthaus-Straße 52-54

Märkische Straße, Märkische Straße 126-128

Mengede, Am Amtshaus 12

Möllerbrücke, Lindemannstraße 2

Münsterstraße, Münsterstraße 55

Oberdorstfeld, Spickufer 1

Oespel, Auf der Linnert 22-24

Rheinische Straße, Rheinische Straße 66

Scharnhorst, Gleiwitzstraße 99

Scharnhorst-Ost, Gleiwitzstraße 277

Schüren, Gevelsbergstraße 30

Schützenstraße, Schützenstraße 93

Geldautomaten und SB-Stellen

Althoffblock, Neuer Graben 153

Aplerbecker Mark, Schwerter Straße 286

Bodelschwingh, Deininghauser Straße 12

Bornstraße, Mallinckrodtstraße 26

Corso-Passage, Innenstadt

Edeka-Markt, Geßlerstraße 5-11

Flughafen

Hörde-Nord, Willem-van-Vloten-Straße 44

Kaiserstraße-Ost, Kaiserstraße 167-169

Knappschaftskrankenhaus, Geleitstraße 1

Vermögensmanagements

Aplerbeck, Köln-Berliner-Straße 18

Brackel, Brackeler Hellweg 161

Eving, Evinger Straße 194

Hörde, Hermannstraße 4-6

Hombruch, Domänenstraße 1

Huckarde, Rahmer Straße 15

Sölde, Sölder Straße 93

Universität, Vogelpothsweg 74

Wambel, Wambeler Hellweg 117-119

Wellinghofen, Preinstraße 92

Westerfilde, Westerfilder Straße 15

Westfalendamm, Westfalendamm 268

Westfalenhalle (Nebenstelle)

Wickede, Wickeder Hellweg 94

Lütgendortmund-Station, Lütgendortmunder Hellweg 9

Nette, Donarstraße 36

Obereving, Bayrische Straße 156

Ostenhellweg, Ostenhellweg 36-38

Rahm, Rahmer Straße 285

Real-Markt Aplerbeck, Schleefstraße 15

Rodenberg-Center Aplerbeck, Rodenbergstraße 47

REWE-Markt, Saarlandstraße 78

Westfalenhallen, Rheinlanddamm 200

Innenstadt-Nord, Freistuhl 2

Innenstadt-Süd, Freistuhl 2

Lütgendortmund, Werner Straße 9

Stadtmitte, Freistuhl 2

Firmenkunden, Freistuhl 2

Jahresbericht 2010


Inhalt

2

s I Inhalt Vorwort s

Vorwort 3

Privatkunden 4

Ein echtes Organisationstalent – auf vielen Gebieten 6

Kleine „Tanzmäuse“ und die Schule der vielen Kulturen 8

Geschäftskunden 10

Mutiger Blick nach vorn statt westfälischer Skepsis 12

Von der Industriekultur zur hochmodernen Diagnosetechnik 14

Engagement 16

Eine Kultur-Meile – auf 60 Kilometern 18

Ein Gotteshaus mit symbolträchtiger Strahlkraft 20

Die Sprache, die von Herzen kommt 21

Großes Spektakel und sportliche Herausforderung 22

Nachsitzen! – Unterricht in RuhrHOCHdeutsch 23

Personal 24

„König Fußball“ kennt unter Kollegen keinen Unterschied 26

Tradition der Kasino-Runden und die angehenden Führungskräfte 28

Geschäftsentwicklung 30

Sparkasse behauptet sich im Wettbewerb 32

Bilanz 2010 39

Gewinn- und Verlustrechnung 2010 42

Kultur des Unternehmens.

Gut für Dortmund.

Sehr geehrte Dortmunderinnen, sehr geehrte Dortmunder,

die Menschen aus dem Ruhrgebiet sind stolz auf ihre Herkunft, auf ihre Stadt. Das ist kein

großes Geheimnis. Stets wurde hier hart und ehrlich gearbeitet. Hier gilt das Wort „Malocher“

als Lob an jene, die sich „reingehängt“ haben für die Familie, den Verein, die Stadt

und die Region. Die noch stehenden Industrierelikte von Zechen, Kokereien und Stahlwerken

erinnern uns an diese Zeiten. Das Jahr 2010 hat aber einen für Außenstehende häufig

unbekannten Blick auf unsere Heimat gewährt.

Mit der „Kulturhauptstadt RUHR.2010“ traten ganz andere Merkmale dieser Region in den

Vordergrund: Kreativität, Vielseitigkeit und der Wille zum Wandel. Auch die Sparkasse Dortmund

hat das Kulturjahr mit all ihren anhaltenden Initiativen und Großprojekten mit Spannung

erwartet. Wir waren begeistert von den Menschen, die sich so sehr engagiert haben,

um „ihr“ Ruhrgebiet in einem ganz besonderen Licht erscheinen zu lassen.

Bodenständig und offen. So kennt und schätzt man die Menschen im Revier. Zudem sind es

zwei der Merkmale, die die Sparkasse Dortmund zum Finanzdienstleister Nummer 1 in der

Region haben werden lassen. Gerade in der Zeit nach der großen Finanzmarktkrise sind die

Vorteile des öffentlich-rechtlichen Unternehmens immer mehr Menschen bewusst geworden.

Hier erhalten unsere Kunden keine Versprechen über kaum realisierbare Renditen. Kein

leichtsinniges Spiel mit den Einlagen gefährdet das Ersparte unserer Kunden. Zudem fließen

unsere Gewinne nicht in unübersichtliche internationale Märkte, sie bleiben hier vor Ort!

Wir reinvestieren in Dortmund und Umgebung. Als bedeutendster Kreditgeber der Stadt

ermöglichen wir Menschen den Weg in die Selbstständigkeit oder bestehenden Firmen den

Ausbau ihrer Geschäfte. So sind wir zum unverzichtbaren Partner der lokalen Wirtschaft

geworden und zur Triebfeder für den anhaltenden Strukturwandel. Hinzu kommt unser

Engagement in Bereichen wie Kultur, Sport, Soziales, Umwelt, Bildung. Viele Projekte können

erst durch unsere Unterstützung bestehen oder sich weiterentwickeln. Das alles zählt

zu unserer Unternehmenskultur. Diese hat uns nicht den schnellen, sondern den langfristigen

Erfolg gebracht. Und genau diesen Weg wollen wir mit Ihnen weiterhin verfolgen.

Ihr

Uwe Samulewicz,

Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Dortmund

3


Unsere Privatkunden


KULTIG

s

Fußballmeister. Feiermeister. Fast eine halbe Million Menschen haben Borussia Dortmunds jungen

Champions zugejubelt. Hier ist Fußball Kult, keine Frage. Ebenso unstrittig ist aber auch, dass sich das Kultur-

leben der Stadt nicht auf „König Fußball“ reduzieren lässt. Gerd Kolbe, Ex-Pressesprecher, Südafrika-WM-Bot-

schafter und ein lebendes Stadtlexikon, steht für diese Vielfalt. So hat der Mitorganisator der WM 2006 eben

nicht nur dieses Großereignis gestemmt, sondern ist auch eine der zentralen Figuren der Schachtage, kennt

musikalische Größen wie Phillip Boa ebenso wie Sportlegenden außerhalb des Fußballs. Dort, jenseits des Rasen-

sports, zeigen zwei weitere Sparkassen-Privatkunden, wie Tanzkunst und Multikulti-Bildung ihr Leben prägen.

Ein echtes Organisationstalent

– auf vielen Gebieten

6

s I Privatkunden

Mit Dortmunder Traditionen kennt sich Gerd Kolbe bestens aus.

Auch mit solchen, die außerhalb des Ruhrgebiets nur wenige Menschen mit der Westfalenmetropole

in Verbindung bringen: „Die arbeitende Bevölkerung hat ihre Freizeit nicht nur im

Fußballstadion verbracht“, so der ehemalige Sprecher der Stadt Dortmund. „Sie hat auch

mit Begeisterung Schach gespielt.“ Die Gründung des ersten Vereins, der sich dem Königlichen

Spiel verschrieben hat, ist auf 1870 datiert. Knapp 40 Jahre vor der Dortmunder Borussia.

„Schach erfreute sich im Bürgertum der gleichen Begeisterung wie in der Arbeiterschaft.“

Mit Unterstützung der Sparkasse Dortmund entstanden 1973 die Internationalen Dortmunder

Schachtage, aus denen später das Sparkassen Chess-Meeting hervorging – bis

heute weltweit eines der drei wichtigsten Turniere. 1991 übernahm Gerd Kolbe die Organisationsleitung

– ein Jahr später gelang ihm der große Coup: Mit Wassyl Iwantschuk und der

Legende Garri Kasparow holte er die zwei besten Spieler ihrer Zeit ins Revier. „Und im gleichen

Jahr gewann ein 17-jähriger Russe namens Wladimir Kramnik das Open-Turnier“, blickt

Gerd Kolbe stolz zurück. Neun Jahre später sollte Kramnik seinem großen Vorbild und Förderer

Kasparow den WM-Titel abnehmen.

1953 kam das Organisationstalent aus seiner Heimat Ueckermünde/Vorpommern nach

Dortmund. „Am 1. April 1959 begann ich im Alter von 14 Jahren meine Lehre in der Stadtverwaltung.

Seitdem bin ich Kunde der Sparkasse“, erzählt Gerd Kolbe. „Und es gab in den

folgenden 52 Jahren nie eine Alternative für mich. Die Sparkasse nimmt, sie gibt aber auch

wieder mit vollen Händen für die Stadt aus.“ Als Privatkunde ist er von dem Institut ebenso

überzeugt. „In der Vermögensberatung zum Beispiel wird vorbildlich und seriös gearbeitet.

Dort erlebt man keine unangenehmen Überraschungen.“

Humor sorgt für

angenehmen Kontakt

Seit 2007 ist Gerd Kolbe im Ruhestand. Doch er relativiert sofort: „Ruhestand bedeutet

eigentlich nur, dass ich mir die Arbeit, die ich noch leiste, ganz gezielt aussuche.“ Dafür

greift man gern auf seinen Erfahrungsschatz zurück. Sogar weltweit. Ein wichtiger Grund

dafür war seine Funktion als WM-Beauftragter der Stadt Dortmund, die sogar mit der Verleihung

des City-Rings gewürdigt wurde. So ziemlich jeder Besucher zeigt sich 2006 hingerissen

von der Stadt als Austragungsort. Von der warmherzigen Atmosphäre auf den Straßen

und im Stadion, von der perfekten Organisation. Also bat man Kolbe zur Unterstützung bei

den Vorbereitungen der Panamerikanischen Spiele 2007 nach Rio de Janeiro, zur Fußball-

EM 2008 nach Österreich und natürlich zur ersten WM 2010 auf afrikanischem Boden. „Mal

sehen, was mit der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ist“, überlegt Gerd Kolbe. Aber: „In

Katar 2018 bin ich nicht dabei“, versichert er lachend.

Neben der Begeisterung für das Königliche Spiel („Ich spiele gerne, aber nicht gut.“) hat

Gerd Kolbe aber noch eine andere große Leidenschaft: eine schwarz-gelbe. „Ich bin der offizielle

Historiker und Archivar von Borussia Dortmund.“ Etwa 80 Prozent der Ausstattung im

Borusseum, dem Museum des BVB, hat Gerd Kolbe durch akribische Suche aufgetrieben.

Oder es ist an ihn herangetragen worden. In seiner Funktion als Geschichtsexperte hat er

jedoch nicht nur glorreiche Zeiten beleuchtet. Die Aufmärsche Rechtsextremer in der Stadt

zu Beginn des 21. Jahrhunderts hatten ihn bewogen, das Buch „Der BVB in der NS-Zeit“ zu

schreiben. Solch eine Geschichtsaufarbeitung gab es zuvor bei keinem der großen deutschen

Vereine. Später folgten der HSV, Eintracht Frankfurt, der 1. FC Kaiserslautern,

Schalke 04 – und erst dann der Deutsche Fußball-Bund.

Privatkunden | Fakten und Zahlen

• 300.000 Privatkunden verlassen sich auf den

Finanzpartner Nummer eins vor Ort.

• In 54 Geschäftsstellen betreuen unsere

Mitarbeiter ihre Kunden. Kein anderer Finanzdienstleister

der Region bietet ein derart

dichtes Filialnetz.

• Allein 600 Mitarbeiter stehen in den Geschäftsstellen

und Vermögensmanagements für individuelle

Beratungsgespräche zur Verfügung.

• Mit knapp 170 Geldautomaten sowie Einund

Auszahlungsgeräten verfügt die Sparkasse

über das umfangreichste SB-Netz.

• Rund 130.000 Kunden aller Altersstufen

nutzen inzwischen unser Online-Banking.

Privatkunden s

• Durchschnittlich 2.165 Telefongespräche

führen die 58 Mitarbeiter im Kommunikations-

Center am Tag.

Brigitte Rösler (re.) vom Vermögensmanagement

Stadtmitte kennt die Eheleute Kolbe als

Kunden schon seit ihrer Zeit in der Geschäftsstelle

Betenstraße. „Dabei wusste ich zunächst

gar nicht, dass Carmen Kolbe selbst einst bei der

Sparkasse Dortmund gearbeitet hat.“ Auch seit

ihrem Wechsel ins Vermögensmanagement im

Jahr 2003 betreut Brigitte Rösler die Kolbes weiter,

zuletzt zum Beispiel bei Vermögensanlagen

für die Enkelkinder. An Gerd Kolbe (li.) schätzt sie

vor allem dessen ganz eigenen Humor: „Der Kontakt

zu ihm ist sehr angenehm, so wird die Arbeit

zum Vergnügen.“

7


s I Privatkunden

Kleine „Tanzmäuse“ und

die Schule der vielen Kulturen

Tanzen ist Alina Behlers große Leidenschaft. „Ich kann

mich gar nicht daran erinnern, dass das einmal anders war“, grübelt die Dortmunderin. „Ich

war wohl etwa drei Jahre alt, als es losging.“ Sobald sie zum Beispiel im Fernsehen tanzende

Menschen gesehen habe, sei sie von der Bewegung begeistert gewesen. Diese Faszination

hat sie nie losgelassen. Heute umsorgt die 21-Jährige die „Tanzmäuse“ der Musikschule

Holzwickede. Dabei handelt es sich um die tänzerische und musikalische Früherziehung

für Mädchen und Jungen im Vorschulalter.

„Das geschieht natürlich auf ganz spielerische Weise“, so Alina Behler. Auf diese Weise

hat die Studentin einst selbst ihre ersten Schritte erlernt. Und, wenn auch unbeabsichtigt,

ihren Weg zu den „Tanzmäusen“ geebnet: „Meine einstige Lehrerin wollte sich nach so vielen

Jahren langsam aus den Kursen zurückziehen. Also hat sie mich gefragt, ob ich übernehmen

möchte.“

Selbstverständlich hat Alina Behler zugesagt. Und will auch in Zukunft dem Tanz treu bleiben.

Aber nicht auf professionelle Weise: In ihrem Studium verlässt sie die kulturellen Pfade

– und wendet sich der Mathematik zu. An der TU Dortmund studiert sie Wirtschaftsmathematik.

Und möchte gerne nach dem Abschluss in der Finanzbranche arbeiten. Erleichtert

wird ihr Studium durch ein Stipendium: Monatlich erhält sie aufgrund herausragender Leistungen

150 Euro vom Bildungsministerium, weitere 150 Euro kommen von der Sparkasse

hinzu. „Darüber war die Freude besonders groß. Denn ich bin selbst schon ewig Kundin bei

der Sparkasse Dortmund.“

Junge Kunden wünschen sich Flexibilität

„Alina Behler (re.) kam mit Fragen zur Riester-Förderung

zu uns“, berichtet Julia Schleicher (li.) von der Geschäftsstelle

Lichtendorf-Sölderholz. Das Gespräch sei von Beginn

an sehr locker verlaufen, „schließlich sind wir ja fast im

gleichen Alter“. Viele junge Kunden würden zwar keinen

festen Berater suchen. „Flexibilität ist für sie das Wichtigste“,

so die 24-jährige Sparkassen-Mitarbeiterin. „Es gibt

aber auch junge Leute, die wünschen ganz gezielt einen

festen Ansprechpartner, da ihnen das Vertrauensverhältnis

sehr wichtig ist.“

Ein Stipendium brauchte Antje Koßmann nicht für ihr Studium.

Wohl aber den Zuspruch ihres Ehemanns Detlef. Schließlich hat

sich die gebürtige Wittenerin, die 1985 nach Dortmund kam, erst

2003 entschlossen, Grundschullehrerin zu werden. Im Alter von 40

Jahren. „In den 1980er Jahren habe ich bereits ein Studium begonnen,

doch dann rückte die Familie in den Vordergrund.“ Der

Gedanke ließ sie aber nicht mehr los. Und heute ist sie fest angestellte

Lehrerin an der Nordmarkt-Grundschule.

Hier prallen nahezu Dutzende Kulturen aufeinander. „Allein in

meiner Klasse finden sich Kinder aus zehn verschiedenen Nationen“,

so Antje Koßmann. Das sei auch schon der einzig größere

Unterschied zu Schulen in anderen Stadtteilen. „Kinder im ersten

Schuljahr sind wie überall“, meint sie und gibt zu: „Das kann schon

mal etwas anstrengend sein. Aber vor allem macht es großen

Spaß.“ Ganz wichtig für die Kundin der Sparkasse Dortmund: „Die

Kollegen haben mich mit offenen Armen aufgenommen.“

Privatkunden s

Kundennähe spielt große Rolle

„Unsere Nähe spielte für Antje Koßmann

(oben) eine besondere Rolle“, erzählt Sparkassen-Mitarbeiterin

Heike Helwing (unten).

„Sie wohnte in unmittelbarer Nähe der

Geschäftsstelle Universität.“ Dieser Vorteil und

die Verbundenheit zur Sparkasse aus Wittener

Tagen sei für Antje Koßmann bei der Wahl des

Finanzdienstleisters ausschlaggebend gewesen.

Ansonsten zählen zu Heike Helwings

Kunden natürlich vor allem Studierende: „Auf

große Nachfrage stößt nach wie vor der Sparkassen-Bildungskredit,

der den Weg zum akademischen

Erfolg erleichtert, gleichzeitig aber

auch Spielraum lässt.“

9


Unsere Geschäftskunden


RÜHRIG

s Wenn wirklich nur große Industriestandorte die mittelständische Wirtschaft befeuerten, dann müsste

Dortmund längst kalte Asche sein. Dass es hier aber nach wie vor eine sehr rege Kultur des Unternehmens gibt,

liegt an Persönlichkeiten wie Stefan Rundholz. Der Baudienstleister hat nicht nur am „U“ gezeigt, wie man mit

schwierigen Projekten umgeht. Er ist ein Vertreter der jüngeren Unternehmergeneration, die den Struktur-

wandel aktiv mitgestaltet. Auch Unternehmerfamilien wie die der Industriewäscherei Hagemann verbinden

alte Zeiten mit neuen Ideen, weithin sichtbar am Kunstprojekt Schachtzeichen. In Dortmund ragen aus deren

Schatten unter anderem moderne Diagnose- und Gesundheitstechnik wie die des Radiologen Prof. Dr. Uhlen-

brock heraus.

12

s I Geschäftskunden Geschäftskunden s

Mutiger Blick nach vorn

statt westfälischer Skepsis

„Wir wollen doch auf Dauer mitschwimmen können mit

Städten wie Essen, Bochum und Düsseldorf.“ Stefan Rundholz sieht Dortmund dabei auf

einem guten Weg. „Dann müssen wir auch bereit sein, uns mal etwas zu leisten.“ Das Kreativzentrum

am Dortmunder „U“ gehört für ihn ganz eindeutig dazu.

Von Beginn an war der Dortmunder von dem viel diskutierten Leuchtturmprojekt überzeugt.

Und seit Anfang 2009 in die Planung eingebunden. Die Bauunternehmung Rundholz

war bereits an der Baustelleneinrichtung beteiligt. „Später folgte die Betonsanierung,

die den hauptsächlichen Teil der Maßnahmen ausgemacht hat“, so der Geschäftsführer.

15.000 Quadratmeter Fläche waren betroffen, vor allem Decken und Stützen.

Heute blickt Stefan Rundholz stolz auf das Ergebnis von über zwei Jahren Arbeit. Schließlich

ist er sich der regionalen Bedeutung des ehemaligen Brauereiturmes im Herzen Dortmunds

genau bewusst. Rundholz ist ein echtes Familienunternehmen, gegründet von seinem

Großvater Peter im Jahr 1945 in Körne und seit frühen Jahren als Geschäftskunde

enger Partner der Sparkasse Dortmund. 1967 nahm Hanspeter Rundholz die Geschicke der

Firma in seine Hände und war verantwortlich für das stetige Wachstum. Auch in den 80er

und 90er Jahren, in denen es die Branche nicht leicht hatte durch den Strukturwandel. Seit

1997 ist Stefan Rundholz verantwortlich für den Betrieb und vollendete die Neuausrichtung

vom reinen Bauunternehmen zum Baudienstleister. Hanspeter Rundholz gehört noch heute

der Geschäftsführung an.

Eine gestandene Geschäftsbeziehung

Schon als damaliger Geschäftsstellenleiter beriet Dieter Niederastroth

(re.) nicht nur viele Privat- sondern auch so manchen Firmenkunden.

Nach seinem Wechsel in die Unternehmensbetreuung

vor fast acht Jahren begleitet er seit 2005 den Baudienstleister

Stefan Rundholz (li.) „Die Geschäftsbeziehung zur Sparkasse

besteht jedoch schon viel länger.“ Über die sichtbaren

Erfolge dieser langjährigen, vertrauensvollen Zusammenarbeit

freut sich nun Dieter Niederastroth: „Wenn ich eines von Rundholz’

Großprojekten in der Stadt sehe, denke ich manchmal: Da

steckt auch ein kleiner Teil meiner Arbeit drin.“

Als echte Größe im regionalen Baugewerbe war Rundholz an

unzähligen bedeutenden Projekten beteiligt. Das Projektteam mit

mehr als 120 Mitarbeitern brachte seine Erfahrung in Dortmund zum

Beispiel bei Arbeiten am Josefshospital in Hörde, am Knappschaftskrankenhaus

in Brackel und am St.-Johannes-Hospital in der Innenstadt

ein. Auch die Fachhochschule, das Regenwaldhaus im Zoo und

mehrere Vorhaben am Westenhellweg profitierten von der Erfahrung

des Familienunternehmens.

Kein Wunder also, dass sich Stefan Rundholz stets der Strahlkraft

des denkmalgeschützten Dortmunder Wahrzeichens bewusst war.

Und er ist froh, dass es nicht zur Bauruine verkommen ist. „Andere

Metropolen im Ruhrgebiet oder auch in ganz NRW wären froh, wenn

sie unterm Strich so günstig an ein vergleichbares Objekt gelangt

wären.“ Die anfängliche Skepsis einiger seiner Mitbürger kann der

Rundholz-Chef nachvollziehen: „Der Westfale ist schließlich gerne

etwas skeptisch.“

Nun blickt man in der größten Stadt Westfalens gespannt der

Zukunft des Kreativzentrums entgegen. Der Dortmunder bleibt dabei

entspannt: „Anfangs wusste man auch nicht so genau, wie die Animationen

von Adolf Winkelmann aufgenommen werden.“ Das Ergebnis

ist hinlänglich bekannt: Weit über die Region hinaus schwärmen

Besucher von den „Fliegenden Bildern“. Für das gesamte Konzept

rund um den „U“-Turm rechnet Stefan Rundholz ebenfalls mit einem

Erfolg: „Manchmal muss man einfach ein Wagnis eingehen und den

Dingen dann entsprechend Zeit geben. Ich bin sicher, dass sich Dortmund

mit diesem Projekt in Sachen Kunst- und Kulturinvestition vor

Essen geschoben hat.“

Geschäftskunden | Fakten und Zahlen

• Für 30.000 Geschäftskunden sind wir weiterhin

der verlässliche Partner in der Region.

• Um 7,8 % (+ 102 Mio. Euro) wuchsen 2010 die

gewerblichen Darlehensbestände auf 1,4 Mrd. Euro.

• 152 kreditfinanzierte Existenzgründungen konnten

im vergangenen Jahr mit Hilfe der Sparkasse

Dortmund an den Start gehen. Dadurch sind insgesamt

336 neue Arbeitsplätze entstanden.

• 21 Sparkassen aus der Region gehören inzwischen

der Kooperation sInternational Westfalen

an. Die 23 Experten im Kompetenzcenter mit Sitz in

Dortmund sorgen für reibungslose Abläufe im Auslandsgeschäft

von vielen Unternehmen weit über

Dortmund hinaus.

• Den 1. Platz innerhalb des Sparkassenverbandes

Westfalen-Lippe belegt die Sparkasse Dortmund im

Bereich Leasing. Das Gesamtvolumen in Höhe von

24,7 Mio. Euro erreicht bundesweit immerhin Rang 2.

13


14

s I Geschäftskunden

Mit Substanz durch die Finanz-Krise

Rüdiger Brömmel (li.), bei der Sparkasse Dortmund

Betreuer der Hagemann & Co. OHG, stammt

selbst aus Castrop und ist fasziniert von der Industriekultur

im Ruhrgebiet. „Ich begleite das Unternehmen

inzwischen seit sieben Jahren. Da lernt

man sich ganz gut kennen.“ Wenn er in der Nähe

ist, besucht Rüdiger Brömmel gerne Martin und

Horst Lück, (re.), „da gibt es stets interessante

Neuigkeiten“. Auch während der Finanzkrise

machte sich der Kundenbetreuer keine Sorgen um

das Unternehmen: „Es verfügt einfach über ausreichend

Substanz.“

Von der Industriekultur zur

hochmodernen Diagnosetechnik

„Wir wagen einen Spagat“, meint Horst Lück mit Blick auf sein Firmengelände.

„Zwar wollen wir die alten Gebäude für unser tägliches Geschäft nutzen,

gleichzeitig aber möglichst den ursprünglichen Zustand erhalten.“ Der Geschäftsführer der

Hagemann & Co. OHG ist eingefleischter Dortmunder und am Erhalt der Industriekultur

interessiert. Und das Unternehmen seines Urgroßvaters Friedrich Carl Hagemann wurde

einst auf der geschichtsträchtigen Schachtanlage Martin der ehemaligen Steinkohlezeche

„Verein. Bickefeld“ gegründet.

„Zu Hochzeiten der Kohleförderung haben hier 1.000 Kumpel gearbeitet“, blickt Horst Lück

zurück. 1909, wenige Jahre nach der Zechenschließung, legte Friedrich Carl Hagemann auf

der Anlage in Schüren („kommt von Kohle schüren“) den Grundstein für die Industriewäscherei

und den Hersteller von Reinigungstextilien. „Waschkaue, Kohlenwäsche, Maschinenhaus,

Pferdestall und Lampenstube werden von uns genutzt und gleichzeitig möglichst originalgetreu

wiederhergestellt“, erklärt der 75-Jährige. Ein Lager des Unternehmens hat seinen

Platz auf den alten Kohlesilos gefunden.

Derzeit kümmert sich Horst Lück zum Beispiel um die Restaurierung des ehemaligen Pferdestalls

mit Nachguss und Einbau der damals für Industriebauten typischen Rundbogenfenster.

Sohn Martin, ebenfalls Geschäftsführer der Hagemann & Co. OHG, hat die Begeisterung

des Vaters geerbt und führt die Erhaltung der alten Gebäude fort. Kein Wunder also, dass

bei der Suche nach geeigneten Teilnehmern für die RUHR.2010-Aktion „Schachtzeichen“ die

Bezirksvertretung sofort bei den Lücks anfragte.

Museumsreife Technik hat im Medizinischen Versorgungszentrum von Prof. Dr. Detlev

Uhlenbrock nichts zu suchen. Der Experte für Radiologie und Neuroradiologie gilt weit über

die Grenzen Dortmunds hinaus als absolute Koryphäe auf seinem Gebiet. Nur die modernste

Technik steht bereit im Hörder Zentrum, das auch auf Strahlentherapie und Nuklearmedizin

spezialisiert ist. Gegründet wurde es vom Namensgeber 1993 am St.-Josefs-Hospital.

Heute zählt Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner insgesamt 76 Mitarbeiter.

Seit der Selbstständigkeit ist die Sparkasse

Dortmund finanzieller Begleiter des

Zentrums. „Lokale Finanzpartner passten

einfach besser zu unserer Philosophie“,

begründet Gaby Uhlenbrock, die für die

Verwaltung von Uhlenbrock & Partner verantwortlich

ist, die Entscheidung. Überzeugt

hat das Ehepaar, dass der öffentlichrechtliche

Kreditgeber Unternehmen in

der Region unterstützt. Auch privat berät

die Sparkasse bei anstehenden Investitionen.

So bleibt ausreichend Zeit, sich um

die rund 300 Patienten zu kümmern, die

täglich behandelt werden. „Arbeitstage für

den Chef haben nicht selten 14 Stunden.“

Geschäftskunden s

Team betreut speziell Heilberufler

Prof. Dr. Uhlenbrock & Partner gehören einem Kundenkreis an, für

den die Sparkasse Dortmund 2010 ein spezielles Betreuer-Team

zusammengestellt hat. „Zu diesen akademischen Heilberufen

zählen Ärzte und Zahnärzte ebenso wie Apotheker und Psychotherapeuten“,

so Damian Hetzel von der Unternehmensbetreuung. In

den vergangenen Jahren sind auf diese Berufsgruppe immer mehr

unternehmerische Entscheidungen zugekommen. Insgesamt acht

Spezialisten stehen Kunden wie Prof. Dr. Detlev Uhlenbrock (unten)

dabei beratend zur Seite.

15


Unser Engagement


LEBENDIG

s

Lebendige Kunst ist es, wenn mehrere Millionen Menschen am längsten Tisch der Welt ihr jeweils

eigenes Kultur-Picknick machen – und auch Kindergärten dabei sein können. Kunst wird am Leben erhalten,

wenn bedeutende moderne Kirchenfenster-Gestaltung vor dem Verfall gerettet wird. Kunst wird für Nachwuchs-

musiker lebendig, wenn sie ihr Talent gefördert sehen. In den RuhrHOCHdeutsch-Events des Spiegelzelts schließ-

lich lässt sich eine äußerst muntere Sprachkultur vorfinden. Und es spricht für eine lebendige, funktionierende

Kultur der Stadt, wenn sich die Sparkasse für diese Spielarten der Kultur, aber auch für die Kultur der Vereine

und Verbände in der Stadt und der Region einsetzt.

18

s I Engagement

Eine Kultur-Meile –

auf 60 Kilometern

So vielfältig ein Mammut-Projekt wie RUHR.2010

auch sein mag: Für die Jüngsten unter den Bürgern zwischen Duisburg und Dortmund ist

die Bedeutung eines solch kulturellen Großereignisses nicht unbedingt leicht zu vermitteln.

Dank eines unvergleichlichen Straßenfestes allerdings hat nicht nur die ganze Republik auf

das Revier geschaut: Das „Still-Leben“ wird auch dem Nachwuchs als großartiges Ereignis

lange im Gedächtnis bleiben.

Bis zu drei Millionen Menschen haben sich auf der gesperrten A40 getroffen. Eine 60 Kilometer

lange „Tafel der Kulturen“ – zum Plauschen, Spazierengehen, Radfahren, Picknicken.

Die Sparkasse Dortmund hat 110 Vereinen und Einrichtungen per Losverfahren die Teilnahme

ermöglicht und die Tische, an denen sie sich den Besuchern vorstellen konnten,

gespendet. Mit dabei: das evangelische Familienzentrum St. Nicolai.

„Eine Mutter hat uns im Vorfeld den Tipp gegeben“, erzählt Ira Kersebaum, Leiterin der

Einrichtung, die in unmittelbarer Nähe der B1 liegt. „Also haben wir die Teilnahmekarte ausgefüllt,

an unsere Sparkasse geschickt – und sind tatsächlich gezogen worden.“ Die Planung

für den großen Tag habe schon im Vorfeld großen Spaß gemacht. „Und als es dann soweit

war, haben zwei Kolleginnen und ich den Bollerwagen vollgepackt und uns auf den Weg

gemacht.“

Engagement | Fakten und Zahlen

• 5.000 junge Sportler wurden bisher dank der

Spendenaktion „Holt euch eure Trikots!“ mit

neuen Sport-Outfits versorgt. Jahr für Jahr

melden sich fast 600 Sportvereine zur Verlosung

an.

• 34.679 Runden liefen die Teilnehmer beim

24-Stunden-Lauf im Stadion Rote Erde. Der

Erlös der von der Sparkasse Dortmund

gesponserten Veranstaltung geht wie jedes

Jahr an einen guten Zweck.

• Insgesamt 68.000 Euro erhielten die zwölf

Stadtbezirke 2010 aus dem Topf der stadtteilbezogenen

Kulturförderung.

• Fast 150.000 Euro standen für gemeinnützige

Zwecke aus der Gemeinwohlstiftung der

Sparkasse Dortmund zur Verfügung.

• Über 5 Mio. Euro flossen 2010 insgesamt an

Fördermitteln der Sparkasse Dortmund in

etwa 500 Projekte. Vereine, Institutionen und

Einrichtungen aus sozialen, sportlichen oder

kulturellen Bereichen profitieren Jahr für Jahr

von der Unterstützung durch die Sparkasse

Dortmund.

Eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten.

„Wann hat man denn sonst schon die

Gelegenheit, es sich auf einer ansonsten

so befahrenen Schnellstraße bequem zu

machen und dort entlang zu flanieren?“,

fragt Ira Kersebaum. „Unzählige bekannte

Gesichter sind da bei uns aufgetaucht, vor

allem natürlich unsere Kinder und deren

Eltern.“ Aber auch Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter anderer Einrichtungen kamen

zum Austausch von Erziehungsfragen und

Berufserfahrungen vorbei. „Außerdem war

es eine tolle Möglichkeit, für uns die Werbetrommel

zu rühren“, erinnert sich die

Leiterin des Familienzentrums lachend.

„Dazu hat man ja als Kindergarten sonst

nicht zu oft die Möglichkeit.“

Fußgänger und Radler legen A40 still

Drei Millionen Menschen hatten sich bei strahlendem Sonnenschein

auf den Weg gemacht. Ihr gemeinsames Ziel: die A40 zwischen Dortmund

und Duisburg im wahrsten Sinne des Wortes komplett stillzulegen.

Mit so vielen Beteiligten hatten selbst die Veranstalter des „Still-

Lebens“ nicht gerechnet. Unternehmen nutzten die Gelegenheit

ebenso wie Vereine oder Bürgerinitiativen, um sich vorzustellen und

Kontakte zu knüpfen. Oder sie wollten einfach nur dabei sein, wenn

im Rahmen von RUHR.2010 die wichtigste Verkehrsachse des Landes

zur längsten Tafel der Welt umgewandelt wird.

Im evangelischen Familienzentrum St. Nicolai kommen die von der

Sparkasse gespendeten Tische auch heute noch gut an.

Mit dem „Still-Leben“ gelang es

RUHR.2010, so ziemlich jeden Geschmack

zu treffen und im wahrsten Sinne des

Wortes die Massen zu bewegen. Doch

auch andere Veranstaltungen, die von der

Sparkasse Dortmund unterstützt worden

sind, entwickelten sich zum Hit. So wurde

das Spiegelzelt am Fuße des „U“-Turms

von Juli bis Oktober zum Ruhrgebietszentrum für Comedy und Kabarett. Hier gaben sich

Spaßvögel wie Herbert Knebel, Hennes Bender, Bruno Knust, Lioba Albus, Fritz Eckenga

und Carolin Kebekus die Klinke in die Hand. Ihr Ziel: den Gästen von außerhalb das einzigartige

„RuhrHOCHdeutsch“ beizubringen. Stefan Stoppok vermittelte Revier-Flair und „Der

Familie Popolski“ bewies eindrucksvoll, dass sämtliche Popsongs eigentlich im polnischen

Zabrze entstanden sind.

Internationales Flair gab es im Konzerthaus: Cecilia Bartoli, eine der besten Opernsängerinnen

und in der Vergangenheit bereits gern gesehener Gast in der Westfalenmetropole,

gab sich im Rahmen von Europas Kulturhauptstadt erneut die Ehre. Neben ihrem vielfach

gerühmten Arienabend wagte sie sich erstmals an Vincenzo Bellinis „Norma“. Auch für „La

Bartoli“ stellte der Belcanto eine echte Herausforderung dar. Und die Römerin meisterte sie

mit Bravour. Und überzeugte selbst die FAZ-Kritiker: „ein triumphaler Erfolg“.

19


Die lichtdurchflutete

Reinoldikirche überzeugt

in ihrer Pracht

auch (v.li.) Pfarrer

Michael Küstermann,

Sparkassen-Vorstand

Jörg Busatta und

Dr. Helmut Eiteneyer

vom Stiftungsrat Denkmalswerte

Kirchen.

20

s I Engagement Engagement s

Ein Gotteshaus mit

symbolträchtiger Strahlkraft

Für Klaus Wortmann, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Dortmund-

Süd, ist entscheidend, sich „aktiv für die Erhaltung“ der kirchlichen Gebäude einzusetzen

und so deren langsamen Rückbau aufzuhalten. Ähnlich sieht es Sparkassen-Vorstand

Jörg Busatta: „Kirchen signalisieren Kultur, Geschichte und Stadtentwicklung.

Es ist wichtig, die Gotteshäuser und ihre symbolische Strahlkraft für die Zukunft zu

erhalten.“

Dieses Ziel verfolgt die Stiftung Denkmalswerte Kirchen, zu deren Siftungsräten Jörg

Busatta und Klaus Wortmann zählen. Die Reinoldikirche, benannt nach dem Schutzpatron

der einstigen Hansestadt, war auch während RUHR.2010 Schauplatz zahlreicher

Aktionen. Um ihrer besonderen Bedeutung gerecht zu werden, wird die Kirche im Herzen

Dortmunds derzeit in mehreren Abschnitten restauriert. Die ersten Baumaßnahmen

sollen im November 2011 abgeschlossen sein.

600.000 Euro kostet dieser Bauabschnitt. „Mit der Zuwendung der Sparkasse Dortmund

in Höhe von 40.000 Euro, den vielen kleineren und größeren Spenden sowie den

Bundes- und Landesmitteln haben wir das Geld für die Restaurierung des Mittelschiffes

zusammen“, freut sich Michael Küstermann, Pfarrer der Stadtkirche. Und Dr. Helmut

Eiteneyer, Vorsitzender des Stiftungsrates, wagt einen Blick in die nahe Zukunft: „In

zwei, drei Jahren soll die Kirche dann von außen komplett in neuem Glanz erstrahlen.“

Die Sprache, die

von Herzen kommt

Musik ist vielleicht die Kunstform, die wie keine andere Gefühle vermitteln kann. Ganz

gleich, ob man selbst ein Instrument spielen oder gar Noten lesen kann: Musik ist die

Sprache des Herzens, die jeder versteht. Auch über Landesgrenzen hinaus, unbeeindruckt

von Kulturunterschieden oder Religion.

Jahr für Jahr versammeln sich begabte Kinder und Jugendliche in der Kundenhalle

der Sparkasse, um ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Allesamt lernen sie

an der Musikschule Dortmund und sind Preisträger des Regionalwettbewerbes „Jugend

musiziert“. Ihnen sieht man die Freude am Spiel an – ganz gleich ob sie am Flügel sitzen,

die Violine streichen oder das Schlagzeug bearbeiten.

Seit über 30 Jahren ist die Sparkasse Dortmund nicht nur finanzieller Partner der

Musikschule und wichtiger Förderer des kulturbegeisterten Nachwuchses, sondern auch

Gastgeber des regionalen Preisträgerkonzertes. Und Jahr für Jahr strömen die Besucher

an den Freistuhl, um sich davon überzeugen zu lassen: Die Musikschule nimmt sich

gerne der jungen Leute an, die bereit sind, diese Sprache des Herzens zu erlernen.

Wunderkinder werden

bei „Jugend musiziert“

nicht gesucht. Doch

gibt es in jedem Jahr

auch unter den Kleinsten

der Teilnehmer

immer wieder Talente,

die vor allem durch ihre

große Freude an der

Musik auffallen.

21


Stolz und Anmut boten

nicht nur die Pferde der

Spanischen Hofreitschule.

Die Gäste von

der iberischen Halbinsel

verströmten bei

ihren Auftritten in

Wambel ein ganz

besonderes Flair, das

die Besucher bezauberte.

22

s I Engagement Engagement s

Großes Spektakel und

sportliche Herausforderung

Packende Rennen für die Pferdesport- und Wettfreunde. Prächtige Darbietungen für

die Anhänger großer Shows. Und natürlich jede Menge Unterhaltung für Kinder jeden

Alters. All diese Möglichkeiten haben längst dazu geführt, dass jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt

nicht nur „Vatertag“ ist – an der Galopprennbahn in Wambel wird er traditionell

zum Familientag. Im vergangenen Jahr waren es die farbenfrohen Einlagen der Spanischen

Hofreitschule, die beim 33. Sparkassen-Renntag die Blicke aller auf sich zogen.

Seit über drei Jahrzehnten tritt die Sparkasse Dortmund als Förderer der wohl ältesten

Rennsportart auf. Und vor allem beim Galopprennen um den Großen Preis der Sparkasse

blicken nicht nur die Laien unter den Besuchern gebannt auf das Geläuf – auch Experten

nehmen die Teilnehmer genau unter die Lupe, verfolgen jeden Schritt der Pferde und die

Bewegungsabläufe ihrer Jockeys. Dieses Rennen gilt nämlich Jahr für Jahr als der Vorbote

des großen Derbys in Hamburg. Die sportliche Bedeutung des Sparkassen-Renntages

als auch der riesige Zuspruch des Publikums zeigen also beispielhaft das Ziel des

regionalen Finanzunternehmens: ganz hohes Niveau und gleichzeitig ganz nah bei den

Menschen.

Nachsitzen! – Unterricht

in RuhrHOCHdeutsch

Es gibt doch tatsächlich immer noch so manchen Mitbürger, der immer noch nicht

begriffen hat, was eine Trinkhalle ist. Und der auf Anfrage völlig verblüfft erfährt, dass es

sich hierbei in keinster Weise um eine Halle handelt. Und trinken darf man hier auch

nicht.

Da bot sich für einen eigens ausgewählten und hochqualifizierten Lehrkörper während

der Europäischen Kulturhauptstadt die hervorragende Möglichkeit, Missverständnisse

auszuräumen. Am Fuße des „U“-Turms wurde während RUHR.2010 im größten

Spiegelzelt ein Klassenzimmer errichtet. Einziger Unterrichtsstoff: „RuhrHOCHdeutsch“.

Die Lehrer: Humoristen aus Dortmund und dem Ruhrgebiet. Mit dabei: die Sparkasse

Dortmund als Hauptsponsor. Voller Genuss zelebrierten Fritz Eckenga, Bruno Knust,

Frank Goosen und viele mehr im vergangenen Sommer alle möglichen Klischees zwischen

Kleingartenanlage und Fußballstadion, vom Bütterken bis zur Pommes rot-weiß.

Da es jedoch immer noch nicht jeder begriffen hat – vielleicht aber auch wegen des

großen Erfolges – gibt es in diesem Jahr von Juli bis Oktober ein Nachsitzen. „Hömma,

ich glaub ich geh kaputt“, soll wegen der anstehenden Überstunden Herbert Knebel

geklagt haben. Echt, ey!

RUHR.2010 mag

Geschichte sein. Doch

auf die Neuauflage von

RuhrHOCHdeutsch

freuen sich (v.li.) Lioba

Albus, Horst Hanke-Lindemann

vom Theater

Fletch Bizzel, Fred Ape

und Uwe Samulewicz,

Vorstandsvorsitzender

des Hauptsponsors

Sparkasse Dortmund.

23


Unser Personal


KNACKIG

s

Unternehmenskultur ist ein großes Wort. Gespeist wird es aber oft aus der Summe vieler kleiner Initia-

tiven, Angebote und Aktivitäten im Betrieb. Eine davon ist bei der Dortmunder Sparkasse der Betriebssport,

der nicht nur fit hält, sondern auch kollegiale Bande enger knüpft. Und bei dem es auch mal handfest zur Sache

geht. Knackig ist im Kasino, einem ganz anderen Teil der Unternehmenskultur der Sparkasse, neben dem Salat

sicher noch die eine oder andere Diskussion im trauten Kreis der Mittagsrunden. Zur Unternehmenskultur der

intensiven und nachhaltigen Art gehört außerdem der Förderkreis für angehende Führungskräfte. Schließlich

sollen Potenzialträger bei der Sparkasse Perspektiven haben.

s I Personal Personal s

„König Fußball“ kennt unter

Kollegen keinen Unterschied

Im Berufsalltag empfiehlt es sich sicher nicht, seinen Vorgesetzten

von den Beinen zu holen. Eine solch ruppige Unternehmenskultur wird unter dem roten

„S“ auch nicht gepflegt. Nach Dienstschluss kann es aber durchaus die eine oder andere

körperliche Auseinandersetzung geben. Zum Beispiel auf dem Fußballfeld. „Bei uns im Team

spielen einige Kollegen in Führungspositionen mit“, erzählt Marcel Hussart. Der junge Sparkassen-Kollege

aus dem Studenten-Förderprogramm steht im Fußball-Tor der Betriebssportgemeinschaft.

„Und da kann man schon einmal aneinandergeraten“, so Marcel Hussart

lächelnd. Torhüter haben eben ihre ganz eigene Art.

Mit der Sportgemeinschaft wurde der Dortmunder bereits in der Einführungswoche zu

Beginn der Ausbildung vertraut gemacht. Zwar hatte er da schon zahlreiche Stationen als

Schlussmann hinter sich, unter anderem bei Westfalia Kirchlinde, Eintracht Dortmund und

VfL Schwerte. Für seinen neuen Arbeitgeber wollte er sich allerdings erst einmal auf dem

Badminton-Feld versuchen. „Da war ich allerdings nicht besonders erfolgreich“, gibt er

heute offen zu. Also holte ihn Ralf Lockemann, der damalige Schlussmann, ins Tor seines

Teams. „Ich glaube, er suchte einfach einen Nachfolger“, schätzt er heute amüsiert die

Bemühungen seines Vorgängers ein.

Bereut hat er seine Entscheidung bisher nicht. „Wir gehen dort unglaublich kollegial miteinander

um“, schwärmt der gebürtige Rahmer. „Da wird einem schnell von den Führungskräften

das ‚Du’ angeboten.“ Und das gilt nicht nur für das Training oder die 90 Minuten auf

dem Spielfeld. Als Torhüter seines Teams wünscht er sich allerdings eines: „Es wäre schön,

wenn wir den einen oder anderen Fan mehr hätten. Zum Beispiel bei den Pokal-Spielen.“

Für seinen Lieblingsverein hegt er andere Hoffnungen – nationale wie internationale Erfolge

Personal | Fakten und Zahlen

zum Beispiel. Marcel Hussart ist zwar Borusse. Aber eben einer von „denen“ aus dem Rheinland.

Diese Leidenschaft hat er von seinem Vater geerbt. Für die Stadt, in der er arbeitet,

und für die Fans des BVB freut er sich über die errungene Meisterschaft. „Aber es ist eben

nicht mein Verein.“ Wie war das? Torhüter haben eben ihre ganz eigene Art.

Anders als bei Marcel Hussart war der Weg seines Vorgängers Ralf Lockemann ins Sparkassen-Tor

schon lange vorgezeichnet. „Der Kassierer meines ersten Vereins war und ist heute

noch der Leiter unserer Sparte Fußball“, so der Mitarbeiter der Sparkassen-Dienste Westfalen

GmbH, einer Tochtergesellschaft der Sparkasse Dortmund. Als sich der junge Ralf Lockemann

für eine Laufbahn beim öffentlich-rechtlichen Kreditgeber entschlossen hatte, hieß es

einfach nur: „Torhüter werden immer gebraucht.“ Und schon fand er sich im Kasten der Fußballmannschaft

wieder.

Gegen diese „Zwangsverpflichtung“ hat sich Ralf Lockemann allerdings nie gewehrt. „Die

Stimmung bei uns ist einfach sehr gut.“ Bereits seit Jahren betreut er zudem die erste

Mannschaft der Sparte Fußball und sitzt inzwischen im Vorstand der Interessengemeinschaft

der Firmensportvereine Kreis Dortmund. Dafür opfert er gern ein bis zwei Stunden

Arbeit in der Woche, „an Spieltagen auch mal etwas mehr“.

Wie wichtig ist der gemeinsame Sport innerhalb eines Unternehmens für ihn? Ralf Lockemann

überlegt kurz: „Es ist einfach sehr angenehm. Jeder lernt Kollegen kennen, mit denen

man sonst nur im E-Mail- oder Telefonkontakt steht.“ Man tausche sich plötzlich nicht mehr

nur über Dienstliches aus. „Und das ist für das Miteinander im Unternehmen bestimmt nicht

unwichtig.“

Gesunder Ausgleich zur Arbeit

• 1.862 Frauen und Männer standen 2010 in

Diensten der Sparkasse. Damit ist das öffentlich-rechtliche

Geldinstitut nicht nur ein wichtiger

Motor für die Wirtschaft, sondern selbst ein

bedeutender Arbeitgeber für die Region.

• 50 neue Auszubildende hat die Sparkasse

Dortmund im vergangenen Jahr eingestellt.

Damit arbeiteten 2010 insgesamt 141 angehende

Bankkauffrauen und -männer sowie

Fachfrauen und -männer für Bürokommunikation

unter dem Dach mit dem roten s.

Neben Berufs- und Familienleben bleibt vielen Kollegen nicht

ausreichend Zeit, um sich aktiv in einem Verein zu engagieren.

Die Sportgemeinschaft bietet die Chance, weiterhin in einer Fußballmannschaft

zu spielen, ohne drei Mal die Woche trainieren

zu müssen, erklärt Marcel Hussart (re.) – hier mit seinen (Mannschafts-)Kollegen

Emanuel Gektis und Dietmar Aschmann

(Mitte). So brauchen er und viele andere Sparkassler nicht auf

Fußball, Handball, Tennis etc. zu verzichten. Die Gemeinschaft

mit ihren Sparten und Interessengemeinschaften bietet einen

gesunden Ausgleich zur Arbeit, die zumeist vom Schreibtisch aus

erfolgt. Zudem ermöglicht sie den Mitgliedern, weitere Kontakte

innerhalb des Unternehmens zu knüpfen.

• Über 1.300 Mitarbeiter halten sich in einer

der 13 Sparten der betriebseigenen Sportgemeinschaft

fit. Das Angebot reicht von Badminton

über Handball und Fußball bis hin zum

Tanzen.

• 21 Jahre beträgt die durchschnittliche

Betriebszugehörigkeit unserer Mitarbeiter.

Allein in 2010 feierten 65 Mitarbeiter ihr

25-, 40- und 50-jähriges Dienstjubiläum.


28

s I Personal

Tradition der Kasino-Runden

und die angehenden Führungskräfte

Das Salami-Brötchen zum Frühstück. Die Gemüse-Lasagne

zum Mittag. Oder doch lieber ein Stückchen Erdbeer-Kuchen am Nachmittag? Das Kasino in

der Hauptstelle kommt so ziemlich jedem Geschmack nach. Aus alter Tradition heraus ist

dort jedoch nicht nur für die Verpflegung gesorgt. Das Kasino ist gleichzeitig so etwas wie

das soziale Zentrum für die Sparkassen-Mitarbeiter in der City. Viele Kollegen verbringen

gemeinsam ihre Pause und tauschen sich aus. Manche schon seit Jahrzehnten.

„Unsere Kasinorunde existiert in ihrer Ur-Formation seit 1986“, berichtet Volker Kurth.

Damals war der heutige Geschäftsführer der Sparkassendienste Westfalen in die Hauptstelle

gewechselt. „Ich bin erst 1988 dazugestoßen“, räumt „Neuling“ Uwe Treek aus der Unternehmensbetreuung

ein. Weitere folgten im Laufe der Jahre. „Trifft man einen netten Kollegen,

der noch keiner Runde angehört, bringt man sie oder ihn einfach mit“, berichtet Birgit

Ebbers. Einen „Initiationsritus“ gibt es nicht. „Bei uns wird niemand ausgegrenzt“, ver -

sichert die Leiterin des Vermögensmanagements Innenstadt-Süd lachend. „Man muss sich

einfach nur sympathisch sein.“

Den Wert der Kasino-Runden schätzen sie sehr hoch ein: „Der Zusammenhalt geht auf

jeden Fall weit über ein normales Arbeitsverhältnis hinaus“, so Martin Bellmann, Leiter Personalservice.

So freuen sich zum Beispiel Kolleginnen, die nach ihrer Elternzeit wieder die

Arbeit aufnehmen, auf die Rückkehr in ihre Runde. Es gibt eigene Weihnachtsfeiern und

gemeinsame Treffen – auch außerhalb der Dienstzeit.

Auch Dienstgespräche machen Pause

Dienstliche Gespräche kommen normalerweise recht

selten vor, sobald sich die Kasinorunden an den

Tischen niedergelassen haben. „Und wenn doch,

werden zumeist Themen behandelt, die das

gesamte Unternehmen und alle Mitarbeiter betreffen“,

so Birgit Ebbers (re.). Zum Beispiel das Thema

Gesundheitsseminar, das für die gesamte Belegschaft

relevant war. Ansonsten dreht es sich in den

Pausen um Familie und Freizeit. Die Arbeit rückt erst

wieder in den Mittelpunkt, wenn die Kollegen der

Runden wieder in ihre Büros zurückgekehrt sind. Mit

am Tisch (v. li.): Uwe Treek, Eva Gröver, Martin Bellmann,

Volker Kurth, Nicole Fischer, Andreas Berkenbusch

und Alexandra Schmalenbeck.

Die Gestaltung der Freizeit spielt in der

nächsten Runde zunächst keine Rolle. Mit

dem „Förderkreis für angehende Führungskräfte“

bereitet sich die Sparkasse Dortmund

nämlich unter anderem auf Bewegung

in den leitenden Positionen vor. „In

den kommenden fünf Jahren wird sich einiges

verändern“, wirft Michael Bach, Leiter

Personalplanung und -entwicklung, einen

Blick in die nahende Zukunft. „Es bieten

sich viele Chancen für den Führungsnachwuchs,

weil dann mehrere Führungskräfte

in den Ruhestand gehen. Wir bieten leistungsstarken

Mitarbeitern also Perspektiven.“

Und binden sie langfristig an ihren

Arbeitgeber.

Acht Sparkassler haben durch herausragende

Ergebnisse bei Fortbildungen und

durch ihre alltägliche Arbeit auf sich aufmerksam

gemacht und werden seit 2010 fit

für Führungsrollen gemacht. „Der Förderkreis

ist nicht als abgeschlossenes Projekt

konzipiert, sondern als eine offene Maßnahme

gedacht“, fährt Michael Bach fort.

„So können neue Potenzialträger nominiert

und aufgenommen werden und Mitarbeiter

nach Übernahme einer Führungsaufgabe

aus dem Netzwerk ausscheiden.“ Neben

der Entwicklung von Führungskompetenz

und Persönlichkeit in Seminarform stehen

netzwerkorientierte Veranstaltungen auf

dem Programm. An diesen nehmen auch

ein oder mehrere Vorstandsmitglieder teil –

Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung

werden in der Sparkasse Dortmund

eben als „Chefsache" verstanden.

Personal s

Selbstbewusst den Führungsaufgaben stellen

Im Dezember hat für die Teilnehmer des Förderkreises das erste Seminar

stattgefunden. Und sie wurden dabei gleich mit den Herausforderungen

konfrontiert, die in der Zukunft auf sie warten. „Führungskraft

als Vorbild“ lautete der Titel der dreitägigen Veranstaltung. „Bei aller

Begeisterung: Die Leiterin Viola Alvarez hat uns auch aufgezeigt, was

auf uns zukommt“, berichtet Melanie Banach (3. von re.).

Ab schrecken lassen hat sich aber niemand. Im Gegenteil. „Die Art und

Weise, wie das Thema Führung vermittelt wurde, hat mir sehr gefallen“,

versichert Sebastian Junker (2. von re.). Zum Förderkreis gehören

weiterhin (v. li.) Nadine Bussmann, Stefan Finkeldei, Dennis

Mallon, Ann-Kristin Hilmer und Christian Gratzfeld. Tobias Hintzmann,

der bis vor kurzem noch zum Kreis gehörte, hat bereits eine Führungsposition

in der Firmenbetreuung übernommen.

29


Unsere Geschäftsentwicklung


STETIG

s Man muss keine Wirtschaftsexperten fragen, um zu erfahren, was eine vorbildliche Ergebniskultur

im Unternehmen auszeichnet: Sie soll nachhaltig erfolgreich sein. Das muss nicht bedeuten, dass jedes Jahr

beeindruckende Steigerungszahlen auf den Tisch gelegt werden – denn vernünftige, zukunftsfähige Unterneh-

menspolitik sorgt für stetiges und nachhaltiges Wachstum. Schön, dass das bei der Dortmunder Sparkasse

tatsächlich Jahr um Jahr so ist. Trotzdem werden wir besonnen bleiben. Hat uns diese Kultur des Wirtschaf-

tens doch dabei geholfen, auch in Krisenzeiten nicht abzufallen, sondern zuzulegen. Da sehen wir dann gern

darüber hinweg, dass manche Kritiker diese Kultur für unzeitgemäß hielten. Inzwischen sind sie ohnehin eher

unserer Meinung.

Sparkasse behauptet

sich im Wettbewerb

32

I. Rahmenbedingungen

1. Weltwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft 2010 stand im Zeichen

der konjunkturellen Erholung. Oftmals

wurde diese wirtschaftliche Aktivität

gestützt durch massive fiskal- und geld -

politische Maßnahmen – vor allem in den

Industrieländern.

Die weltwirtschaftliche Erholung nach der

großen Rezession verlief sehr heterogen.

Vor allem die asiatischen Schwellenländer

konnten der Weltproduktion deutliche

Impulse geben. Mit China, Indien und Brasilien

verzeichneten die großen Emerging-

Markets-Staaten kräftige Wachstumsraten.

Im Gegensatz dazu konnten die meisten

Industrieländer, die direkt von der Krise

betroffen waren, das Vorkrisenniveau noch

nicht wieder erreichen. Auch in den nicht

direkt von der Krise betroffenen Industrieländern

verläuft die Erholung bisher eher

schleppend. Dies entspricht dem historischen

Muster nach einer Banken- und

Immobilienkrise.

Nachdem der Welthandel im Jahr 2009

noch um 11,5 % gesunken war, konnte

dieser im vergangenen Jahr um 11,0 %

gesteigert werden.

An den Finanzmärkten der Welt fehlte und

fehlt es immer noch an dem vollständigen

Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des

Finanzsystems. Die Ausleihungen unter

den Banken sind noch nicht wieder auf

das Niveau vor der Krise zurückgekehrt.

Ebenso beinhalten die Bilanzen vieler

Banken weltweit noch immer großen Abschreibungsbedarf,

der sich aus der nicht

nachhaltigen Kreditvergabe im Immobilienbereich

ergab. Auch die Staatsschuldenkrise

einiger europäischer Länder

wirkte sich in verschiedenen Bankbilanzen

negativ aus.

Die uneinheitliche wirtschaftliche Entwicklung

sowie die deutliche Verschlechterung

der Finanzen der öffentlichen Haushalte

des Euro-Raums stellte die Geldpolitik der

EZB vor enorme Herausforderungen. Nur

mit der Kraftanstrengung aller Euro-Staaten

konnte ein Rettungspaket geschnürt

werden, das zu einer Stabilisierung der

Risikoaufschläge am Kapitalmarkt für

stark betroffene Peripherieländer des

Euro-Landes führte.

Die Sparanstrengungen wie z. B. Steuer -

erhöhungen, Abbau von Sozialleistungen

sowie Lohnanpassungen dienen zwar der

Haushaltskonsolidierung, dämpfen aber

gleichzeitig die Konsum- und Investitionsnachfrage

im eigenen Land.

2. Wirtschaftliche Entwicklung in

Deutschland

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2010

um 3,6 % gewachsen. Im Jahr 2009 wurde

der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts

2010 gegenüber dem Vorjahr nur mit

1,6 % prognostiziert. Auf die stärkste

Rezession der Nachkriegsgeschichte im

Jahr 2009 folgte 2010 der größte Aufschwung

seit der Wiedervereinigung.

Kaum jemand hat am Anfang des Jahres

2010 mit dieser Entwicklung gerechnet.

Das Vorkrisenniveau beim Bruttoinlandsprodukt

wurde allerdings noch nicht wieder

erreicht.

Die starke konjunkturelle Erholung der

deutschen Wirtschaft im Jahr 2010 hat

auch dem deutschen Arbeitsmarkt

Impulse geben können. Die Wirtschafts -

leistung wurde im Durchschnitt des Jahres

2010 von rund 40,5 Mio. inländischen

Erwerbstätigen erbracht. Damit erreicht

die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2010

einen neuen Höchststand. In nahezu allen

Wirtschaftsbereichen erhöhte sich die Zahl

der geleisteten Arbeitsstunden. Gesamtwirtschaftlich

arbeitete jeder Erwerbstätige

im Durchschnitt 2,0 % mehr als 2009.

Offensichtlich wurden Arbeitszeit vermindernde

Maßnahmen, die im Jahr 2009 eingeführt

worden waren, mit Einsetzen der

wirtschaftlichen Erholung zurückgefahren.

Insbesondere die Rückführung der Kurzarbeit,

die Rückkehr zu tarifvertraglich geregelten

Wochenarbeitszeiten und der Aufbau

von Überstunden waren zu beobachten.

Die Arbeitslosigkeit ist deutlich von

8,1 % des Vorjahres auf 7,2 % zum Jahresende

2010 gefallen und belief sich auf

insgesamt 3,0 Millionen Personen. Es

waren damit 260.000 Personen weniger

arbeitslos registriert als noch im Vorjahresvergleich.

3. Regionale wirtschaftliche

Entwicklung

Der Konjunkturaufschwung ist auch bei

den Dortmunder Unternehmen angekommen.

Die Wirtschaft steht laut IHK zu Dortmund

wieder auf festeren Füßen. Die

Ergebnisse einer aktuellen Konjunkturumfrage

bei 227 Unternehmen mit insgesamt

über 31.000 Beschäftigten zeigen, dass

die wirtschaftliche Erholung an Stärke

gewonnen hat. Gut 88 % der befragten

Unternehmen bezeichneten die wirtschaftliche

Lage mit befriedigend oder besser.

Zu Jahresbeginn 2010 waren dies noch

79 %. Die Geschäftsaussichten hatten sich

deutlich verbessert. Der Export, als Motor

der Konjunktur, beflügelte vor allem den

Bereich Industrie, der bisher als Sorgenkind

galt. Die konjunkturellen Treiber

waren hier insbesondere die Entwicklungs-

und Schwellenländer.

Der konjunkturelle Aufschwung hat den

Arbeitsmarkt in Dortmund leicht positiv

beeinflusst. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote

fiel von 13,2 % auf 13,0 %. Im

Jahresdurchschnitt waren damit gut

37.000 Personen arbeitslos gemeldet.

Allerdings lag die Arbeitslosenzahl im Vergleich

der Dezemberzahlen nur um

127 Personen unter der Vorjahreszahl.

Damit waren Ende Dezember 2010 insgesamt

gut 36.000 Personen arbeitslos. Das

entspricht einer Arbeitslosenquote von

12,7 % – wie im Dezember des Vorjahres.

33


34

s I Geschäftsentwicklung

II. Entwicklung der

Finanzmärkte und

der Kreditwirtschaft

Die Verschuldungssituation der Eurolandperipherieländer

und die daraus womöglich

resultierenden Konsequenzen des

Engagements der Banken – auch deutscher

– führten zu nervösen Reaktionen

der Finanzmärkte. Auch zeigt die intensive

Nutzung der Einlagenfazilität bei der Europäischen

Zentralbank (EZB), dass die überschüssige

Liquidität der Banken eher bei

der Zentralbank deponiert wird, statt diese

auf dem Interbankenmarkt zu verleihen.

Die Funktionstüchtigkeit der Finanzmärkte

ist immer noch nicht voll hergestellt.

Allerdings klagten laut einer Befragung

des ifo-Instituts immer weniger Unternehmen

über eine restriktive Kreditvergabe.

Diesen umfragebasierten Indikatoren

zufolge hat sich die Finanzierungssituation

deutscher Unternehmen verbessert.

Die Befürchtungen hinsichtlich eines drohenden

Finanzierungsengpasses und

einer drastisch eingeschränkten Kreditvergabe

haben sich nicht bewahrheitet. Trotz

der Tatsache, dass derzeit keine Einschränkung

der Kreditvergabe erkennbar

ist, ergeben sich für die künftige Entwicklung

des Kreditmarktes weiterhin Risiken.

In vielen Ländern sind die Aktienindizes

im Jahr 2010 stärker gestiegen als prognostiziert

– und das trotz der Schuldenkrise

in Europa. Der Deutsche Aktienindex

DAX hat das Geschäftsjahr mit einem Plus

von 16,1 % auf 6.914 Punkten beendet.

III. Veränderungen der

rechtlichen Rahmenbedingungen

Im Zuge der Umsetzung von EU-Anforderungen

ist am 11.06.2010 die Verbraucherkreditrichtlinie

in Kraft getreten. Die

Neuerungen erforderten in der gesamten

Kreditwirtschaft umfangreiche Umstellungen.

Das Gesetz soll die Rechte des Verbrauchers

durch erweiterte Informationspflichten

im Kreditgeschäft stärken. Unter

anderem darf nur noch mit einem Zins

geworben werden, dem mindestens zwei

Drittel der aufgrund der Werbung zustandegekommenen

Geschäfte entsprechen.

Somit entfällt jegliche Werbung mit einem

Lockzinssatz, den womöglich nur wenige

Kunden erhalten würden. Auch zwingend

ist ein standardisiertes Formblatt, welches

dem Kreditinteressenten vor Vertragsabschluss

mit allen relevanten Informationen

zum Kreditangebot übergeben werden

muss. Die Änderungen erhöhen die Transparenz

und sollen dem Kunden eine bessere

Vergleichbarkeit von Kreditangeboten

bieten.

Weitere Veränderungen brachte der G20-

Gipfel im November in Seoul, Südkorea,

mit sich. Verabschiedet wurde eine

Reform agenda für die Finanzmärkte, basierend

auf den Vorschlägen des Baseler-Ausschusses

für Bankenaufsicht vom 12. September

2010 zu den neuen Eigenkapitalund

Liquiditätsvorschriften für Kredit -

institute – auch Basel III genannt. Die

neuen Regelungen werden für deutsche

Kreditinstitute – und somit auch für die

Sparkasse Dortmund – einen Kapitalmehrbedarf

mit sich bringen. Zum einen werden

sich die Anforderungen an die Qualität

des Eigenkapitals erhöhen (Kernkapital).

Zum anderen müssen verschiedene

Risikopuffer vorgehalten werden, die die

Anfälligkeit der Banken gegen Krisen

abmindern sollen. Die Implementierungsphase

für schärfere Eigenkapitalregeln ist

zwar lang gestreckt (bis 2019), allerdings

sind einige Zwischenziele hinsichtlich der

Höhe der Eigenkapitalquoten bis 2015 zu

erreichen. In den Jahren 2016 bis 2019

wird dann der Kapitalerhaltungspuffer

schrittweise eingeführt.

Darüber hinaus hat die Bundesregierung

eine Bankenabgabe beschlossen, die 2011

erstmals fällig werden soll. Diese Abgabe

dient dem Aufbau eines Fonds, der im

Krisenfall Kreditinstitute vor dem Zusammenbruch

retten soll. Ein finanzielles Eingreifen

des Staates – wie in der zurückliegenden

Krise – soll damit auf ein Minimum

reduziert werden.

Zum Jahresende, am 15.12.2010, hat die

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(BaFin) die Mindestanforderungen

an das Risikomanagement (MaRisk) aktualisiert.

Den Kreditinstituten wurde dabei

eine Umsetzungsfrist bis zum 31.12.2011

eingeräumt. Die ersten Umsetzungsschritte

wurden bereits eingeleitet, um

den Anforderungen zum Jahresende 2011

zu entsprechen.

Geschäftsentwicklung s

IV. Die Sparkasse

Dortmund im Markt

1. Geschäftspolitische Strategie

Die Sparkasse Dortmund ist ein Wirtschaftsunternehmen,

das die geld- und

kreditwirtschaftliche Versorgung der

Bevölkerung und der Wirtschaft ihres

Geschäftsgebietes sicherstellt. Dabei dient

die Kreditversorgung vornehmlich dem

gewerblichen Mittelstand sowie den breiten

Bevölkerungsschichten. Die Geschäfte

werden unter Beachtung des öffentlichen

Auftrags nach kaufmännischen Grund -

sätzen geführt.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten der Sparkasse

Dortmund, dem ganzheitlichen

Beratungsansatz, steht der Kunde. Mit

dem Finanzkonzept der Sparkasse orientiert

sich der Berater an den individuellen

Bedarfen des Kunden. Neben der Beratung

und Begleitung der Privatkunden in

allen finanziellen Lebensphasen sind die

Betreuer der gewerblichen und institutionellen

Kunden kompetente Gesprächspartner

in den verschiedensten Unternehmensphasen,

von der Gründung eines

Unternehmens bis hin zur Nachfolge -

regelung. Diese Serviceleistungen im

gesamten Geschäftsgebiet der Sparkasse

Dortmund werden durch die Gesamtheit

der Vertriebseinheiten – den 54 mitarbeiterbesetzten

Geschäftsstellen, elf Vermögensmanagement-Einheiten,

der

sPrivate Banking Dortmund GmbH und

vier Kompetenzcentern – erreicht.

35


36

s I Geschäftsentwicklung

Eckdaten der Geschäftsentwicklung

in Mio. EUR

8.000

7.000

6.000

5.000

4.000

3.000

2.000

1.000

0

7.074

5.759

2008

4.476

7.322

6.025

2009

2. Bilanzsumme und

Geschäfts volumen

4.592

7.527

6.143

2010

4.936

Bilanzsumme Kundeneinlagen Kreditvolumen

Die Bilanzsumme ist im abgelaufenen

Geschäftsjahr 2010 um 2,8 %

(+ 205,2 Mio. EUR) auf 7.526,8 Mio. EUR

angewachsen. Während das Geschäftsjahr

auf der Aktivseite von intensivem Neugeschäft

bei Forderungen an Kunden

geprägt war, konnte die Passivseite im Einlagenbereich

ebenfalls zulegen. Das

Geschäftsvolumen, das sich zusammensetzt

aus Bilanzsumme und Eventualverbindlichkeiten,

konnte auf

7.723,7 Mio. EUR gesteigert werden. Der

Anstieg der Kredit- und Einlagenbestände

ist angesichts der herrschenden Marktbedingungen

insgesamt zufriedenstellend.

Die Sparkasse konnte sich im abgelaufenen

Geschäftsjahr im Wettbewerb gut

behaupten.

3. Kreditgeschäft

Die Entwicklung des Kreditgeschäfts verlief

weiterhin positiv. Die Forderungen an

Kunden erhöhten sich um 219,8 Mio. EUR

(+ 5,4 %) auf insgesamt 4.318,5 Mio. EUR.

Das Kreditvolumen, das die bilanzierten

Forderungen an Kunden, Avale und unwiderruflichen

Kreditzusagen umfasst, ist

insgesamt um 7,5 % auf 4,9 Mrd. EUR

angewachsen. Dieser Zuwachs ist überwiegend

auf die dynamische Entwicklung des

Firmenkundengeschäfts zurückzuführen.

Der Bestand an gewerblichen Darlehen

konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr,

aufgrund der anziehenden Konjunktur, um

7,8 % erhöht werden. Zur erfreulichen Entwicklung

hat weiterhin auch eine verstärkte

Nachfrage nach öffentlichen Fördermitteln

für gewerbliche Zwecke und

Finanzierungen von Existenzgründungen

beigetragen.

Der Anteil der Forderungen an Kunden an

der Stichtagsbilanzsumme mit 57,4 %

dokumentiert, dass das Kreditgeschäft

weiterhin den bedeutendsten Bereich der

Sparkasse im zinstragenden Geschäft ausmacht.

4. Eigener Wertpapierbestand

Die Wertpapieranlagen erfolgten zum

überwiegenden Teil in Schuldverschreibungen

und anderen festverzinslichen

Wertpapieren. Zur Renditesteigerung und

zur Risikodiversifikation des Wertpapierbestandes

sind Mittel in Wertpapier-Spezialfonds

angelegt, die nach dem Grundsatz

der Risikomischung sowohl in Schuldverschreibungen

und Staatsanleihen als auch

in Unternehmensanleihen, Aktien und

Publikumsfonds – die unter anderem auch

in Wandelanleihen, Immobilien und Rohstoffen

anlegen – investieren.

5. Beteiligungen/Anteilsbesitz

Der unter den Beteiligungen und Anteilen

an verbundenen Unternehmen ausgewiesene

Anteilsbesitz der Sparkasse Dortmund

blieb nahezu unverändert und

beläuft sich auf 142,4 Mio. EUR (Vorjahr

146,5 Mio. EUR). Die Beteiligung am Sparkassenverband

Westfalen-Lippe (SVWL)

macht mit gut 49,5 % den größten Anteil

am Anteilsbesitz der Sparkasse Dortmund

aus.

6. Einlagengeschäft

Obwohl die Wettbewerbssituation im Kundeneinlagengeschäft

weiterhin von hoher

Intensität geprägt ist, konnte die Sparkasse

Dortmund ihre Kundenverbindlichkeiten

(inklusive der verbrieften Verbindlichkeiten)

um 117,7 Mio. EUR (+ 2,0 %)

erhöhen. Die Erhöhung ist moderat stärker

ausgefallen als dies im letzten Jahr

prognostiziert wurde. Bei der Auswahl der

passenden Anlageform standen weiterhin

Sicherheitsaspekte und flexible Verfügbarkeit

im Fokus der Anleger.

Der Bestand an Spareinlagen ist zum

Stichtag 31.12.2010 um 4,6 Mio. EUR

(+ 0,2 %) auf 3.315,9 Mio. EUR gestiegen.

6.000

5.000

4.000

3.000

2.000

1.000

0

2008

Geschäftsentwicklung s

Kundeneinlagen in Mio. EUR

5.759 6.025 6.143

2.246

191

3.322

2009

2.510 2.627

204 200

3.311 3.316

2010

Spareinlagen Eigenemissionen Termin-/Sichteinlagen

Während die Spareinlagen mit 3-monatiger

Kündigungsfrist eine Zunahme von

80,6 Mio. EUR verzeichneten, ist das Volumen

des Produktbereichs Festzinssparen

um 65,4 Mio. EUR zurückgegangen. Die

weiterhin niedrige Zinssituation ist

ursächlich für diese Entwicklung. Mit

einem Bestand von 2.722,5 Mio. EUR

konnte das Volumen an Termin- und Sichteinlagen

um 112,9 Mio. EUR (+ 4,3 %)

gesteigert werden. Während die Sicht -

einlagen nur moderat gewachsen sind

(+ 0,8 %), haben die befristeten Einlagen

deutlich an Volumen zugelegt (+ 22,1 %).

Auch im Kundenwertpapiergeschäft stand

der Sicherheitsaspekt weiterhin im Vordergrund.

Vor allem nachgefragt wurden festverzinsliche

Wertpapiere. Die Umsätze im

Kundenwertpapiergeschäft waren insgesamt

aber rückläufig.

37


38

s I Geschäftsentwicklung

7. Interbankengeschäft

Die Forderungen an Kreditinstitute reduzierten

sich gegenüber dem Vorjahr um

2,1 % auf 469,1 Mio. EUR. Die Reduzierung

ist im Wesentlichen auf die geringere

Geldanlage bei Kreditinstituten zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten erhöhten

sich um 36,7 Mio. EUR auf ein Volumen

von 658,5 Mio. EUR. Hierbei handelt es

sich zum größten Teil um langfristige

Refinanzierungsgeschäfte.

8. Dienstleistungsgeschäft

Im Rahmen der ganzheitlichen Beratung

werden neben der Geldanlage auch alle

Formen der individuellen Vorsorge thematisiert.

Die ganzheitlichen Angebote zur

privaten und betrieblichen Vorsorge stehen

im geschäftspolitischen Fokus. Mit

den Kunden werden gemeinsam Bedarfe

sowie Ziele ermittelt und individuelle

Lösungen entwickelt. Aufbauend auf diesen

Beratungsansatz wurden im Jahr 2010

Produkte zur Altersvorsorge sowie Versicherungen

zur Sicherung von Sach- und

Vermögenswerten nachgefragt. Das Kompositgeschäft

ist ein seit Jahren integrierter

Bestandteil des Sparkassengeschäftes.

Der Abschluss von Bausparprodukten war

im Jahr 2010 vor allem von dem Produkt

„WohnRiester“ geprägt. Dieses Produkt

der privaten Altersvorsorge bietet die

Möglichkeit, die Sparraten für den Erwerb

einer Immobilie zu nutzen. Insgesamt

wurde ein Volumen von 142,3 Mio. EUR

über Produkte des Bausparens erzielt.

V. Vermögens- und

Ertragslage

Auch im Jahr 2010 konnten die Rücklagen

der Sparkasse Dortmund bei gleichzeitiger

Ausschüttung eines Teils des Jahresüberschusses

2009 an die Stadt Dortmund als

Träger der Sparkasse weiter sachgerecht

aufgestockt werden. Damit hat die Sparkasse

ein bankaufsichtsrechtliches Kernkapital

von 535,0 Mio. EUR.

Die Eigenkapitalanforderungen gemäß

KWG wurden jederzeit eingehalten. Die

anrechenbaren Eigenmittel überschreiten

am 31.12.2010 deutlich die Eigenmittelanforderungen

gemäß Solvabilitätsverordnung

(SolvV) für Adressenausfallrisiken,

Marktrisikopositionen und für das operationelle

Risiko.

Die Sparkasse weist eine angemessene

Kapitalbasis für weiteres qualitatives

Geschäftswachstum auf.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung ist

gegenüber dem Vorjahr um knapp

14,0 Mio. EUR gestiegen und lag bei

99,0 Mio. EUR. Im Verhältnis zur Durchschnittsbilanzsumme

ergibt sich für diese

Steuerungsgröße ein Wert von 1,28 %

nach 1,15 % im Vorjahr.

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010 s

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

39


40

s I Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010

Aktivseite 31.12.2009

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 52.447.628,55 53.606

b) Guthaben bei der Deutschen Bundesbank 151.925.905,47 143.385

204.373.534,02 196.991

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel,

die zur Refinanzierung bei der Deutschen

Bundesbank zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel

öffentlicher Stellen 0,00 0

b) Wechsel 0,00 0

0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 83.952.768,16 70.570

b) andere Forderungen 385.159.602,33 408.443

469.112.370,49 479.013

4. Forderungen an Kunden

darunter:

4.318.549.589,95 4.098.703

durch Grundpfandrechte gesichert 1.918.240.264,91 (1.851.188)

Kommunalkredite

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

486.452.107,91 (435.238)

aa) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

0,00 0

Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der 0,00 0

Deutschen Bundesbank

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

0,00 (0)

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

97.703.013,70 0

Deutschen Bundesbank 97.703.013,70 (0)

bb) von anderen Emittenten 1.190.167.346,44 1.342.384

darunter: beleihbar bei der 1.287.870.360,14 1.342.384

Deutschen Bundesbank 1.133.581.087,58 (1.327.419)

c) eigene Schuldverschreibungen 1.786.805,71 4.470

Nennbetrag 1.765.000,00 (4.469)

1.289.657.165,85 1.346.854

6. Aktien und andere nicht

festverzinsliche Wertapiere 1.021.174.919,03 973.783

7. Beteiligungen

darunter:

122.430.096,27 126.201

an Kreditinstituten 1,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 8.575.311,22 (8.575)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen

darunter:

19.954.782,80 20.286

an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen

darunter:

134.939,18 153

Treuhandkredite

10. Ausgleichsforderungen gegen die

öffentliche Hand einschließlich Schuld-

134.939,18 (153)

verschreibungen aus deren Umtausch

11. Immaterielle Anlagewerte

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte

0,00 0

und ähnliche Rechte und Werte

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche

Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte

0,00 (0)

sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 398.025,11 (755)

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 (0)

d) geleistete Anzahlungen 0,00 (0)

398.025,11 755

12. Sachanlagen 44.028.191,61 46.122

13. Sonstige Vermögensgegenstände 30.544.561,55 26.280

14. Rechnungsabgrenzungsposten 6.457.079,50 6.440

Summe der Aktiva 7.526.815.255,36 7.321.581

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010 s

Passivseite 31.12.2009

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 11.059.915,60 1.114

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 647.392.310,74 620.634

658.452.226,34 621.748

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

2.656.141.501,30 1.881.912

von mehr als drei Monaten 659.801.199,11 1.429.372

3.315.942.700,41 3.311.284

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig

bb) mit vereinbarter Laufzeit

2.073.876.289,39 2.056.918

oder Kündigungsfrist 648.629.463,87 552.676

2.722.505.753,26 2.609.594

6.038.448.453,67 5.920.878

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 104.461.152,02 104.292

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0

darunter: 104.461.152,02 104.292

Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

4. Treuhandverbindlichkeiten 134.939,18 153

darunter: Treuhandkredite 134.939,18 (153)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 27.535.479,93 27.261

6. Rechnungsabgrenzungsposten

7. Rückstellungen

9.372.554,30 9.561

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 37.857.173,09 40.662

b) Steuerrückstellungen 9.944.181,38 4.652

c) andere Rückstellungen 51.112.029,59 44.126

98.913.384,06 89.440

8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 41

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital

darunter:

0,00 0

vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken

12. Eigenkapital

145.000.000,00 115.000

a) gezeichnetes Kapital 0,00 0

b) Kapitalrücklage

c) Gewinnrücklagen

0,00 0

ca) Sicherheitsrücklage 429.770.412,17 418.480

cb) andere Rücklagen 1.942.909,15 1.943

431.713.321,32 420.423

d) Bilanzgewinn 12.783.744,54 12.784

444.497.065,86 433.207

Summe der Passiva 7.526.815.255,36 7.321.581

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 196.862.266,58 155.008

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 0

196.862.266,58 155.008

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 420.816.854,72 338.042

420.816.854,72 338.042

Bei der hier veröffentlichten Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung handelt es sich um eine gekürzte Fassung des Jahresabschlusses.

Der vollständige Jahresabschluss trägt den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers der Prüfungsstelle des

Sparkassenverbands Westfalen-Lippe. Er kann in der Hauptstelle der Sparkasse Dortmund eingesehen werden.

41


42

s I Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

EUR EUR EUR EUR

2009

TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

darunter: aus der Abzinsung

225.634.704,51 228.104

von Rückstellungen 1.745.929,38 (0)

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 43.848.032,46 49.864

269.482.736,97 277.968

2. Zinsaufwendungen

darunter: aus der Aufzinsung

127.734.491,20 156.065

von Rückstellungen 2.858.991,64 (0)

141.748.245,77 121.903

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 37.707.644,28 42.980

b) Beteiligungen 1.912.240,20 1.649

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 497.830,63 196

40.117.715,11 44.825

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-

oder Teilgewinnabführungsverträgen 2.882.382,72 2.127

5. Provisionserträge 48.021.854,22 46.524

6. Provisionsaufwendungen 2.510.461,72 2.320

45.511.392,50 44.204

7. Nettoertrag des Handelsbestands 0,00 854

8. Sonstige betriebliche Erträge

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit

7.439.054,14 5.878

Rücklageanteil 0,00 661

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

237.698.790,24 220.452

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters-

64.323.938,47 65.390

versorgung und für Unterstützung

darunter:

18.375.833,69 24.481

für Altersversorgung 5.991.159,51 (12.152)

82.699.772,16 89.871

b) andere Verwaltungsaufwendungen 43.425.165,72 40.938

126.124.937,88 130.809

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 5.475.525,40 6.407

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen

und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rück-

4.242.326,23 3.706

stellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und

bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung

14.061.863,73 20.072

von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 0

14.061.863,73 20.072

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen

und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen,

Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie

4.145.556,61 1.294

Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0,00 0

4.145.556,61 1.294

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 30.000.000,00 25.000

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 53.648.580,39 33.164

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen

darunter: Übergangseffekte aufgrund des

3.153.092,93 0

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes 3.153.092,93 (0)

22. Außerordentliches Ergebnis 3.153.092,93 0

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12

37.225.490,47 19.990

ausgewiesen 486.252,45 390

37.711.742,92 20.380

25. Jahresüberschuss 12.783.744,54 12.784

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0

27. Entnahme aus Gewinnrücklagen

12.783.744,54 12.784

a) aus der Sicherheitsrücklage 0,00 0

b) aus anderen Rücklagen 0,00 0

0,00 0

12.783.744,54 12.784

28. Einstellungen in Gewinnrücklagen

a) in die Sicherheitsrücklage 0,00 0

b) in andere Rücklagen 0,00 0

0,00 0

29. Bilanzgewinn 12.783.744,54 12.784

Impressum

Herausgeber

Sparkasse Dortmund

Freistuhl 2, 44137 Dortmund

Telefon: 0231 183-0

Telefax: 0231 163295

Internet: www.sparkasse-dortmund.de

Redaktion

Jeanette Bludau (verantwortlich)

Johannes Franz

Telefon: 0231 183-16201

Telefax: 0231 183-10699

pressestelle@sparkasse-dortmund.de

Fotos

Benito Barajas, Dipl.-Fotodesigner

Dortmund

Jürgen A. Appelhans, Seite 18, 21

Andreas Klinke , Seite 22

Bis auf eines entstanden die großformatigen Fotos nicht in der Sparkasse. Diese Fotoshootings

wären ohne die freundliche Unterstützung der Beteiligten vor Ort nicht möglich gewesen. Die

Sparkasse Dortmund bedankt sich daher nicht nur bei den im Textteil bereits erwähnten Porträtierten,

sondern auch bei der panUrama GmbH, Adolf Winkelmann und der Winkelmann Film -

produktion GmbH, dem Dortmunder U, dem Familienzentrum St. Nicolai und dem Hoeschpark.

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