Wachstum - akomag

akomag.ch

Wachstum - akomag

Das Wirtschaftsmagazin der Zentralschweiz

Beilage vom Dienstag, 6. November 2012

Unternehmen, Köpfe,

Zahlen, Fakten


10CFWMoQ7DMBBDv-gi38VOmgVWZVVBVR4yDe__0dKxggdsP3nfuxL-rNtxbWd3IGTFW22tS0tiqC-ek5jnGAp4vLxQbKx4-BYCGGXcjjlmHl6M2bwO1yTuh9mRqOn7_vwABWk9_4AAAAA=

Wachstum und Finanzierung

10CAsNsjY0MDAy1TUztDS3tAQAtm5pUw8AAAA=

Die unternehmerische Leistung von Ihnen,

der finanzielle Spielraum von der Unternehmerbank.

www.unternehmerbank.ch

Inhalt

6/7 Auf dem Weg zu mehr Wachstum

LUKB berät und begleitet KMU

9 Migros Luzern wächst weiter

Auf bestehenden Flächen mehr Umsatz

11 Wohnbauprojekte im Fokus

Eberli: Preis – Leistung – Qualität

12/13 Fachkräfteinitiative

Wirtschaftsförderung Luzern ist Vorreiterin

15 Coop setzt auf Frische

Neue Verkaufsstellen geplant

16/17 Wirtschaft wächst

Zentralschweiz ist sehr stabil

18 Fahren, fahren, stehen

Mobilität gelangt an ihre Grenzen

19 Konferenzzentrum der Superlative

Bürgenstock Resort setzt Akzente

21 Erfolgsmodell Schweiz wankt

Viktor Bucher von E & Y ist besorgt

23 ITZ verstärkt Aktivitäten

Förderung von Energie- und Gebäudetechnik

25 Langjährige Kundenbeziehungen

Opacc wächst mit ihren Kunden

26/27 Erfolgreiche Nachfolgeplanung

UBS-Team für umfassende Beratung

28 Zusammenarbeit ist ein Muss

Zentralschweiz sollte umdenken

29 Sozialer Dialog funktioniert

Gewerkschaften sind gut organisiert

30/31 Effizient und transparent

PKG Pensionskasse ist 40-jährig

12 42 52

34 Herausforderung für vbl

Verkehrswachstum schafft Probleme

35 CS hält an Wachstumskurs fest

In der Zentralschweiz gut positioniert

36/37 Zwei Marken – eine Strategie

BMW Kurt Steiner AG ist gut unterwegs

39 Heiss begehrte Studienplätze

Hochschule Luzern wächst stetig

41 Mehr Wert für die Wirtschaft

ROICOM – Werbung und Kommunikation

42/43 BE NETZ zapft die Sonne an

Führendes Solarenergie-Unternehmen

44/45 Bison bezieht Neubau

IT-Unternehmen schafft weitere Arbeitsplätze

47 «Internet-Treuhänder» ist erfolgreich

Neues Angebot der BDO bewährt sich

48 Bessere Berufschancen

KV Luzern Berufsakademie

49 Kompetenter Partner

CSEM fördert Forschung

50 Erfolg durch Emotionen

John Lay Solutions

51 Zurich belohnt Klimaprojekte

Geht der Preis in die Zentralschweiz?

52 Bekenntnis zu Stans

Pilatus schafft 400 neue Arbeitsplätze

53 Wachstum in der Zentralschweiz

Valiant will Geschäftsstellen optimieren

55–63 Köpfe

Zentralschweizer Wirtschaftsführer im Porträt

3


Software-Familie für vernetzte Unternehmen

Spitzenplatz für OpaccOne

Ergebnis aus der neuen Zufriedenheitsstudie

2012 «ERP in der Praxis»

www.trovarit.ch

Opacc, Industriestrasse 13, 6010 Kriens / Luzern

Telefon 041 349 51 00, welcome@opacc.ch, www.opacc.ch

Aus der Region.

Für die Region.

«Aus der Region. Für die Region.» ist eine Partnerschaft

der Migros-Genossenschaften mit regionalen

Produzentinnen und Produzenten; zum Beispiel mit

Familie Bigler aus Emmen und vielen weiteren

Produzenten von 800 Produkten aus Ihrer Region.

Weil mehr Nähe auch mehr Frische, mehr Vielfalt

und mehr Vertrauen bedeutet.

Ein Versprechen Ihrer Migros.

10CFWMsQ5CMQwDvyiV48ZRS0f0ticGxJ4FMfP_E5SN4Saf7zyXGn5cj9vjuC8HKEtSjCWNFtTqM9vQd-sgnBfMmII8_3SjgGDWdsxhHYVpMYyjsrOcu1D7DbX38_UBi1KXV38AAAA=

10CFWMsQ6EIBiDnwjSv1AEGY2bcTDu_3K5-d5_OnBzaJOmX3scXRGPtv2896sbQIVirRbrUo2Z6qmVWDU6ijCuhpRFiS88UEBm8ckEw8g-PKXA5lzMjfPB5xqKv8_3D8nQgap_AAAA

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjI1MgEAf-IJXQ8AAAA=

10CAsNsjY0MDAy1TUztLQwMwQAdr120Q8AAAA=

Editorial

Die Schweizer Wirtschaft dürfte 2012 trotz historisch

tiefen Zinsen nur moderat wachsen. Die Unsicherheiten

sind gross. Vom Ausland sind kaum positive Impulse

zu erwarten. Nach zwei Jahren starkem Wirtschaftswachstum

schwächt sich die Dynamik auch in der

Zentralschweiz im aktuellen Jahr etwas ab. BAKBASEL

erwartet 2012 eine Zunahme des realen BIP um 1,4

Prozent. Damit steht die Zentralschweiz im landes weiten

Vergleich immer noch gut da und liegt auf dem zweiten

Rang.

Wachstum ist für eine florierende Wirtschaft unerlässlich.

«ROI – Das Wirtschaftsmagazin der Zentralschweiz»

ist in diesem Jahr der Frage nachgegangen, wo Zentralschweizer

Unternehmen Wachstumspotenzial haben

und wie sie ihre Chancen im Markt nutzen. Die Kleinräumigkeit

der Zentralschweiz erweist sich für einmal

als Vorteil. Es sind in erster Linie kleine und mittlere

Unternehmen, die für ein solides Wachstum sorgen.

Einige sind zwar international tätig, vermochten sich

Sinnbild für wirtschaftliches Wachstum in der Zentralschweiz.

485 Millionen Franken werden in das neue Bürgenstock

Resort investiert. Bild PD/Emanuel Ammon

Impressum

jedoch trotz der Frankenstärke im Markt gut zu behaupten.

Dass die KMU in der Zentralschweiz so gut dastehen,

ist für einmal sicher auch ein Verdienst der sonst so

viel gescholtenen Banken. Sie begleiten die Unternehmen

eng und stellen das notwendige Kapital für ein gesundes

Wachstum zur Verfügung.

Auch in dieser Ausgabe stellen wir wiederum eine

Reihe von spannenden Unternehmen und klugen Köpfen

vor. Falls Sie auch das Jahr hindurch wissen möchten,

was sich in der Zentralschweizer Wirtschaft tut:

www.roi-online.ch. Die Internetplattform versorgt Sie

wöchentlich mit Trends und News aus dem Zentralschweizer

Wirtschaftsleben.

Wir freuen uns, Sie als Leserin und Leser unseres Wirtschaftsmagazins

ROI und als User auf unserer Homepage

begrüssen zu können.

Das Redaktionsteam ROI

Paul Felber

Kommerzielle Beilage in der Neuen Luzerner

Zeitung, Neuen Urner Zeitung, Neuen Schwyzer

Zeitung, Neuen Obwaldner Zeitung, Neuen

Nidwaldner Zeitung, Neuen Zuger Zeitung vom

6. November 2012

Erstellt von:

akomag Kommunikation & Medienmanagment AG,

Stans/Luzern, und der neuen Luzerner Zeitung AG

Herausgeber:

Neue Luzerner Zeitung AG,

Verleger Erwin Bachmann, Präsident des

Verwaltungsrates, E-Mail: leitung@lzmedien.ch

Verlag:

Jürg Weber, Geschäfts- und Verlagsleiter,

Maihofstrasse 76, 6002 Luzern,

Telefon 041 429 52 52

E-Mail: verlag@lzmedien.ch

Konzept und Text:

Beat Christen, Paul Felber, Ronald Joho,

Christian Wild, akomag, Kommunikation und

Medienmanagement AG, Stans/Luzern

Produktion:

Neue Luzerner Zeitung AG, Repro

(Bildbearbeitung), Yvonne Imbach (Koordination)

Grafik und Gestaltung:

Sandra Eggstein

Inserate:

Publicitas AG, Maihofstrasse 76, 6002 Luzern,

Telefon 041 227 57 57

Fax 041 227 56 66

E-Mail: zentralschweiz@publicitas.com

Anzeigenleitung:

Edi Lindegger

5


LUKB begleitet Unternehmen auf

dem strategischen Wachstumspfad

«Die Aussage tönt zwar banal, aber Unternehmen müssen Geld verdienen. Dazu gehört Wachstum,

nicht nur der Umsatzzahlen, sondern auch der Profitabilität.» Beat Hodel, Leiter Firmenkunden

bei der Luzerner Kantonalbank, begleitet mit seinem Team und dem Leistungskonzept «Unternehmerbank»

Firmen auf dem anspruchsvollen Weg zu mehr Wachstum.

Wachstum ist für den Erfolg eines Unternehmens

ein entscheidender Faktor. Davon

ist Beat Hodel überzeugt. In erster Linie

qualitatives Wachstum. «Die meisten Strategien

von Unternehmen enthalten auch

Wachstum», erklärt der Leiter Firmenkunden

bei der Luzerner Kantonalbank (LUKB). Aber

nicht nur die Umsatzzahlen müssten wachsen,

sondern auch die Rendite muss dabei

stimmen. «Denn, das tönt zwar banal, aber

ein Unternehmen muss Geld verdienen, um

seine Zukunft zu sichern. Die Wachstumschancen

eines Unternehmens sind abhängig

von seiner Stellung im Markt, von seiner

Innovationskraft und seiner Produktivität.

Wenn wir das Potenzial eines Unternehmens

abschätzen, nehmen wir gemeinsam eine

Standortbestimmung vor.»

Strategie und Führung

Beat Hodel und die Firmenkundenbetreuer

der LUKB thematisieren im Rahmen des

Leistungskonzepts «Unternehmerbank» mit

ihren Kunden grundsätzlich Strategie und

Führung eines Unternehmens. Diese bilden

zusammen wesentliche Bestandteile des Erfolgspotenzials.

Für eine erfolgreiche Strategie

ist erstens die Marktattraktivität ausschlaggebend:

Wie gross ist das reale

Marktwachstum? Welche Marktkonzentration,

welche Kundenkonzentration findet

man vor? Wie gross ist die Kundenverhandlungsmacht

und wie intensiv die Marketingintensität?

Als Zweites wird die Wettbewerbsposition

analysiert. Wie gross ist der

Marktanteil absolut, und wie gross ist der

relative Marktanteil? Die Abschätzung des

Marktanteils eines Unternehmens ist nicht

immer einfach. Denn oft fehlen aussagekräftige

statistische Daten. Schliesslich analysiert

die Luzerner Kantonalbank zusammen

mit dem Kunden auch die Kapital- und

Kostenstruktur. Wie gross ist die Investitionsintensität?

Wie verhält es sich mit der Investitionsstruktur?

Wie gross sind die Produktivität,

die Kapazitätsauslastung oder die Beat Hodel, Leiter Firmenkunden bei der Luzerner Kantonalbank. Bild: PD

Wachstum ist für den Unternehmenserfolg ein entscheidender Faktor. Bild: Archiv Neue LZ

Wertschöpfung? Alles Fragen, die für eine

Standortbestimmung beantwortet werden

müssen.

In einem zweiten Teil befasst sich die

Bank zusammen mit der Unternehmung mit

dem Führungssystem und dessen Wirksamkeit.

Dazu gehören von der Planung über

die Organisation, den Zielprozess bis hin zur

operativen Steuerung und die Mitarbeiterentwicklung.

Beat Hodel betont in diesem

Zusammenhang jedoch: «Wir sind keine

Unternehmensberater. Wir unterstützen ein

Unternehmen lediglich durch die Kommunikation

unserer Einschätzung. Und natürlich

brauchen wir die Analysen auch für unsere

eigenen Entscheidungen im Hinblick auf die

Finanzierungsfragen.»

Unentbehrlich werden

Beat Hodel zieht in der Regel ein inneres,

organisches Wachstum dem Wachstum

durch Zukäufe vor: «Der Kauf eines fremden

Unternehmens ist mit zusätzlichen Risiken

verbunden. Die Entwicklung des Geschäfts

aus eigener Stärke bietet oft die grösseren

Erfolgschancen.» Dabei sollte sich ein Unternehmen

am Markt, insbesondere am Kundennutzen

ausrichten. «Die meisten Unternehmen,

die wir betreuen, positionieren sich

über die Qualität ihrer Produkte und ihre

guten Serviceleistungen im Markt», weiss

der LUKB-Mann aus langjähriger Erfahrung.

«Den besten Kundennutzen generiert ein

Unternehmen immer dann, wenn es für den

Kunden letztlich unentbehrlich wird, also

eine Alleinstellung erreicht.»

Gefahren eines schnellen

Wachstums

Beat Hodel sieht im Wachstum eines

Unternehmens aber auch mögliche Gefahren.

Man sollte sich dessen bewusst sein, meint

er. Ein Unternehmen könne auch zu schnell

wachsen. «Das hat dann beispielsweise zur

Folge, dass das Qualitätsniveau nicht gehalten

werden kann. Daraus entsteht schnell

ein grösserer Imageschaden, der sich langfristig

negativ auswirken kann. Es gibt auch

Unternehmen, die unproduktiv wachsen. Eine

nicht mehr adäquate Kalkulation oder

sprungfixe Kosten sind oft die Ursache. Also

wenn plötzlich neue Gebäude oder Maschinen

notwendig sind, die dann zusätzlich

amortisiert werden müssen.»

LUKB Wachstumskapital AG

Junge Firmen, die mit einem marktfähigen

Produkt vor der Markterschliessung

stehen, unterstützt die Luzerner Kantonalbank

bei der Finanzierung. Da diese Unternehmen

oft noch nicht kreditfähig sind,

beteiligt sich die Bank über ihre Tochtergesellschaft

LUKB Wachstumskapital AG mit

Eigenmitteln an diesen Erfolg versprechenden

Firmen. «Wir wollen bewusst Wachstum

finanzieren. Wir haben in dieser Beziehung

auch eine volkswirtschaftliche Verantwortung»,

betont Beat Hodel. «Wir wollen aber

auch junge Unternehmen fördern und haben

dazu eigens die LUKB Wachstumskapital AG

gegründet. Diese stellt jungen Unternehmern

Risikokapital zur Verfügung.»

6 7

AnZEIGE

Damit Signale ankommen

Unsere Datennetzworker kümmern sich an

365 Tagen während 24 Stunden um die

Zuverlässigkeit und Leistungskonstanz von

Breitbandnetzen, IP-basierten Netzinfrastrukturen

und Rechenzentren.

10CFWMsQ6DMBBDv-gi-xqHXDNWbIgBsWdBzPz_BKm6dLCeZD95WZoSvvnM6z5vjWCFIapcTaopP2T8CMpBf9ORqSmmP99cQPbSh2OEUZ1jtFftEaXTx8PTESjpOs4br1sr8IAAAAA=

10CAsNsjY0MLQw0DWwtDA1MgUARQ821g8AAAA=

Luzerner Kantonalbank AG

Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB)

ist mit rund 1000 Mitarbeitenden die

führende Bank im Kanton Luzern. Sie

betreibt insgesamt 27 Geschäftsstellen

und gehört zu den grössten Schweizer

Kantonalbanken. www.lukb.ch

Infra-Com Swiss AG ----- Enterprise ----- 6210 Sursee ------------------ ---------- www.infra-com.ch


Innovation made in

Mit Begeisterung bauen wir

Seilbahnen, weltweit

10CEXKMQ6AIAxG4RNB_rZSqB0RJ-KgxhMYZ-8_mbA4vOl7vXuKGNW2nW13AjgFpWJmzmqRjVxMY0nDGMQzqbBkyZP_c6hLOIAVuMDxvZ8P-XR-_VwAAAA=

10CAsNsjY0MDAy1TUztLC0tAQA2SRL4Q8AAAA=

Wussten Sie, dass…

… wir jährlich über 370 Forschungsprojekte mit



10CAsNsjY0MDAy1TUzNDO2tAQAPNYDDA8AAAA=

externen Partnern durchführen?

Garaventa AG

Zweigniederlassung Goldau

Tennmattstrasse 15

CH-6410 Goldau

T +41 41 859 11 11

F +41 41 859 11 00

www.garaventa.com

contact@garaventa.com

10CFWMsQrDMBBDv-iMTmcdcT2WbCFD6e4lZO7_T7W7dRBI6EnH0VXw03M_3_urO0BZekZrXdpKpXq0LJtmxyCcDyciosr_cKOAyhyLMYcxxjSgRRuemmE9jLWGyue6v7LRj4F_AAAA

Berufsleute im vergangenen Jahr über 91’000

Weiterbildungstage bei uns absolvierten?

die Hochschule Luzern der Region einen Mehr-Umsatz

von über CHF 106 Mio. bringt (HSG-Studie 2008)?

Mehr zum Return on Investment der

Hochschule Luzern unter: www.hslu.ch/facts-figures

Marc Pfister ist in Gedanken

bestimmt schon in

seiner eigenen Badewanne.

10CFWMuw4CMRADvyiR18u-SImuO1Gg69OcqPn_ihwdhV14Rt73YR2_PLbnsb2GQCJaVFr4oFdnydDynrYYlRDeBSh1MfvTGw240eflNEGjztWIJjk1OYXXw9qQ8P4531-O1ceYfwAAAA==

Nur wen man gut kennt, kann man auch gut beraten.

www.szkb.ch

10CAsNsjY0MDQ31zW3tDA1NwMAylwx-g8AAAA=

Wilhelm Schmidlin AG, Stahlbadewannen, Oberarth

Migros Luzern will weiter wachsen

Das Detailhandelsunternehmen Migros ist im vergangenen Jahr in einem stagnierenden Markt

um 2,8 Prozent gewachsen – teuerungsbereinigt. Auch in der Zentralschweiz weist die Migros

ein Wachstum auf. Felix Meyer, seit 1. Juli 2012 Geschäftsleiter der Migros Luzern, hat klare

Vorstellungen, wie er das Unternehmen weiterhin auf Kurs halten will.

Die Migros Luzern setzt auf lokale Produzenten. Einer von ihnen ist Benedikt Lustenberger von der Metzgerei Lustenberger in Menznau. Bild: PD

Die Migros Luzern strebt ein internes

Wachstum im Kerngeschäft an. Das heisst:

Man will auf bestehenden Flächen mehr

Umsatz erzielen. Möglich werden soll dies

unter anderem mit einer noch stärkeren

Anpassung des Sortiments auf lokale Bedürfnisse.

Als gutes Beispiel dafür führt

Felix Meyer die neue Filiale auf der Luzerner

Allmend an. «Das Sortiment dort wurde

gezielt auf die Nahversorgung ausgerichtet»,

erklärt Felix Meyer. «Die Grosseinkäufe tätigen

die Kunden in der Regel sowieso in

einem Einkaufscenter.»

Catering wird ausgebaut

Die Migros Luzern hat sich in den letzten

Jahren ein starkes Standbein im Bereich

des Caterings aufgebaut – insbesondere

für Grossanlässe. So ist sie unter anderem

verantwortlich für das Catering in der

Swissporarena bei Heimspielen des FC

Luzern, aber auch Drittveranstaltungen.

Felix Meyer ortet hier noch grosses

Wachstumspotenzial, auch mit Take-

Aways an gut frequentierten Lagen.

Sehr zufrieden mit

dem Länderpark

Für grossflächiges Wachstum gebe es in

der Zentralschweiz nach wie vor Potenzial,

meint Felix Meyer. Die Zeit der ganz grossen

Würfe sei jedoch vorbei. Sehr zufrieden ist

man bei der Migros Luzern mit der Entwicklung

des Länderparks in Stans, der 2010

vollständig erneuert wurde. «Dort erzielen

wir eine sehr gute Performance. Zufrieden

sind wir auch mit der Filiale Egolzwil-Schötz,

die wir im vergangenen Jahr eröffnet haben.»

Preiszerfall hält an

Der neue Geschäftsführer der Migros

Luzern ist überzeugt, dass sich die Preise

in der Schweiz allmählich dem europäischen

Markt angleichen werden. «Der Preiszerfall

bremst unser Wachstum. Wir spüren sogar

hier in der Zentralschweiz die Auswirkungen

des Einkaufstourismus im nahen Ausland.

Die Migros Luzern hat jedoch eine gute

Grösse, um schnell und effizient auf Marktveränderungen

reagieren zu können. Unser

Ziel ist, möglichst schlank zu sein, die

zentralen Kosten möglichst tief zu halten.»

Felix Meyer hat auch grosses Vertrauen

in die regionalen Produzenten. «Die Zusammenarbeit

mit ihnen ist enorm wichtig.

Sie verfügen über viel Innovationskraft. Die

wollen wir nutzen.»

100 Millionen Franken

für Kulturprozent

Die Migros lebt nach wie vor dem Genossenschaftsgedanken

nach. Das sei

ihm wichtig, erklärt der Geschäftsführer

der Genossenschaft Luzern Felix Meyer.

So engagiert sich die Migros national

im Rahmen ihres Kulturprozentes stark

im Sponsoring von Kultur und sozialen

Einrichtungen, in Sport und Freizeit

sowie in der Aus- und Weiterbildung in

den Migros-Klubschulen. Insgesamt wendet

die Migros jedes Jahr etwa 100

Millionen Franken für das Kulturprozent

auf. In der Zentralschweiz waren es

durch die Migros-Genossenschaft Luzern

2011 rund 5,3 Millionen Franken.

9


ANDRITZ HYDRO AG, Kriens -

Führender Anbieter von

Wasserkraftwerksanlagen

Die beiden Geschäftsführungsmitglieder Christian Dubois (links) und Heinz Duner (rechts) in der Produktion in

Kriens.

ANDRITZ HYDRO AG Schweiz bietet seinen

rund 500 Mitarbeitenden in Kriens, Vevey,

Zürich und Jonschwil herausfordernde Tätigkeiten

zur Entwicklung und Herstellung

qualitativ hochstehender Produkte. Im

Hauptsitz für die Schweiz, in Kriens – der

ehemaligen Maschinenfabrik Bell – befindet

sich das Servicecenter der Auftragsabwicklung

für den Schweizer Markt und das

globale Kompetenzcenter, für das Engineering

von «Pelton-Turbinen», die Produktion

von «Pelton-Laufrädern» und die

Schutzbeschichtung von Turbinenteilen. Der

Standort in Vevey ist für die internationalen,

frankophonen Märkte und das Hydrauliklabor

zuständig. Für die Forschung

und Entwicklung ist Zürich verantwortlich.

Seit 2010 zeichnen die beiden Direktoren

Christian Dubois und Heinz Duner für das

Schweizer Unternehmen verantwortlich.

10CFWKqw6AMBAEv4hm77HHQSWpIwiCxxA0_69ocIhNJjO7rpUF35a2HW2vAiiHUGV0zyyurClW6NajQSE6dwiVMP_9T0NSQHNHKiaOgfJc9wsodxYzZgAAAA==

Bedeutende Faktoren für das Unternehmen

sind die langjährigen Mitarbeitenden mit

ihrem grossen Know-how sowie die Infrastruktur

und der technologisch automatisierte

Maschinenpark. ANDRITZ HYDRO AG

ist eine innovative Arbeitgeberin. Sie bietet

Fachkräften und hochqualifizierten Berufsleuten

wie Maschinenbau-, Elektro- und

Schweissingenieuren, Konstrukteuren, Polymechanikern

und auch kaufmännischen

Mitarbeitenden hervorragende Möglichkeiten,

im zukunftsorientierten Bereich der

erneuerbaren Energieerzeugung tätig zu

sein. Im Wissen um die sozial- und

volkswirtschaftliche Verantwortung bietet

ANDRITZ HYDRO AG in Kriens über 30

Lehrstellen an. Das sind rund 10 Prozent

der Beschäftigten an diesem Standort. Die

attraktiven Lehrstellen umfassen verschiedene

Berufsbilder.

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjI1MwAAYuMIPg8AAAA=

Die ANDRITZ HYDRO AG ist der

führende Anbieter von elektromechanischen

Ausrüstungen, Serviceleistungen

und Modernisierungen von

Wasserkraftanlagen. In Kriens werden

die weltgrössten «Pelton-Turbinen»

produziert. 170 Jahre Erfahrung, Innovation

und Qualität sind die

Voraussetzungen für diesen Erfolg.

Das Unternehmen gehört zum österreichischen

ANDRITZ Konzern, mit

weltweit über 20 000 Beschäftigten.

Weitere Informationen zum aktuellen

Stellenangebot finden Sie unter

www.andritz.com

ANDRITZ HYDRO AG

Obernauerstrasse 4

CH-6010 Kriens

Telefon +41 (41) 329 5111

E-Mail contact-hydro.ch@andritz.com

ANDRITZ HYDRO AG

Rue des Deux-Gares 6

CH-1800 Vevey

Telefon +41 (21) 925 7700

ANDRITZ HYDRO AG

Hardstrasse 319/Postfach 2602

CH-8021 Zürich

Telefon +41 (44) 275 8080

ANDRITZ HYDRO AG

Werkstrasse 4

9243 Jonschwil

Telefon +41 (71) 929 3636

Neue Strukturen für Wachstum

Bei Eberli Sarnen wird die Entwicklungsabteilung eine eigenständige Gesellschaft. Dies ist eine

logische Folge des Wachstums des traditionsreichen Unternehmens.

«Jedes Projekt bringt neue Herausforderungen

mit sich. In solchen Situationen ist

Kreativität gefragt.» Toni Bucher, CEO von

Eberli Sarnen und Delegierter des Verwaltungsrats,

weiss, wovon er spricht. Hat doch

sein Unternehmen in den letzten Jahren

neue Massstäbe bei der infrastrukturellen

Entwicklung der Zentralschweiz gesetzt. Die

Sportarena Allmend oder das neue Hotel

Frutt Lodge & Spa sind Bauten, welche das

Obwaldner Unternehmen weit über die

Innerschweiz hinaus noch bekannter gemacht

haben. Das Hotelprojekt in Engelberg sowie

das ebenfalls von Eberli entwickelte Projekt

eines neuen Familienhotels auf Melchsee-

Frutt sind weitere Grossprojekte, die ebenfalls

auf Kurs sind. «Dabei», so der CEO des

Sarner Traditionsunternehmens, «sind die

diversen Wohnbauprojekte nach wie vor das

starke Standbein unserer Unternehmung.»

Gesundes Wachstum

Dass Eberli Sarnen in den letzten drei

Jahren sowohl was die Anzahl Projekte wie

auch die Zahl der Mitarbeitenden anbelangt,

gewachsen ist, schreibt Toni Bucher unter

anderem auch den neuen, zeitgemässen

Strukturen zu, welche sich das Unternehmen

verpasst hat. Dazu gehört auch der Aufbau

einer eigenen Entwicklungsabteilung, die von

Werner Baumgartner geführt wird. «Arbeiten,

die wir früher an Freelancer vergeben haben,

werden heute hausintern erledigt. Diese

Massnahme brachte unweigerlich eine Aufstockung

des Mitarbeiterstabs mit sich, auf

der anderen Seite können wir so flexibel

und effizient auf die Wünsche des Marktes

reagieren und unseren Kunden noch mehr

massgeschneiderte Lösungen anbieten.» Dass

die Eberli Entwicklung AG neu als selbstständige

Gesellschaft am Markt agiert, ist

für Toni Bucher die logische Konsequenz

der neuen Firmenstrukturen. Dabei strebt er

zusammen mit der Geschäftsleitung des

Unternehmens ein gesundes Wachstum an.

Wohnbauprojekte im Fokus

Die Eberli Entwicklung AG nimmt im

ganzen Firmengefüge eine zentrale Position

ein. «Entwickler sind finale Entscheidungsträger»,

gibt Toni Bucher zu verstehen und

ergänzt: «Die Entwickler kennen den Markt

und die Trends, und sie übernehmen die

Verantwortung für Rendite und Wertschöpfung.»

Spezial- und Hotelprojekte sowie das

angestammte Geschäft der Wohnbauprojekte

weisen den Weg, den Toni Bucher mit

seiner Belegschaft in den nächsten Jahren

gehen will. Preis – Leistung – Qualität. Das

sind gemäss Toni Bucher die Parameter, an

denen eine erfolgreiche Unternehmung gemessen

wird. Eberli ist seit Jahren bekannt

für ihre Kostengenauigkeit und auch dafür,

das unternehmerische Risiko möglichst tief

zu halten. «Darauf dürfen wir stolz sein»,

gibt der Eberli-CEO zu verstehen und verweist

darauf, dass man trotz aller Erfolge

auch in Zukunft mit beiden Beinen fest auf

dem Boden der Realität bleiben wird. So

hegt Toni Bucher für die Sparten Bau und

Generalunternehmung denn auch keine Expansionsgelüste.

«Wir bleiben unserem an-

gestammten Gebiet Zentralschweiz treu.»

Anders sieht es bei der neuen Entwicklungsgesellschaft

aus. Hier schliesst Toni Bucher

nicht aus, «dass Eberli Entwicklung auch in

anderen Regionen mit ihrem Know-how

aktiv ist». Dies ist denn auch ganz im Sinne

von Yunfeng Gao. Der chinesische Investor

hat von Verwaltungsratspräsident Toni Eberli

kürzlich 33 Prozent seiner Aktien der Eberli

Holding AG übernommen. «Dieser Schritt

steht ganz im Zeichen der Zukunftsregelung

unserer Unternehmung. Kommt hinzu», so

Toni Bucher, «dass Yunfeng Gao in den

nächsten Jahren den Aufbau einer Hotelgruppe

in der Schweiz plant und sich an

weiteren Projekten in Zusammenarbeit mit

unserem Unternehmen beteiligen möchte.»

Eberli Sarnen macht sich mit ihren über 145

Mitarbeitenden fit für weitere erfolgreiche

Jahre.

www.eberli-sarnen.ch

Eberli hat neue und spannende Projekte im Visier. Bild: Christian Perret

11


Mit einer Fachkräfteinitiative will die Wirtschaftsförderung Luzern vor allem Wegpendler und Neuzuziehende ansprechen. Bild: Archiv Neue LZ

Wirtschaftsförderung Luzern

lanciert Fachkräfteinitiative

Unternehmen werden häufig durch den Mangel an Fachkräften in ihrer Entwicklung gebremst.

Die Wirtschaftsförderung Luzern will etwas dagegen unternehmen und lanciert deshalb eine

Fachkräfteinitiative.

Aus einer repräsentativen Umfrage der

Wirtschaftsförderung, der Industrie- und

Handelskammer und des Kantonalen Gewerbeverbandes

geht hervor, dass 75 Prozent

der Unternehmen Schwierigkeiten bei der

Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeitenden

haben. Der Fachkräftemangel bremst

Unternehmen in ihrer Entwicklung. Das zeigt

sich beispielsweise deutlich bei der IT-Firma

Bison in Sursee. Das Unternehmen hat in

den vergangenen Jahren ein kontinuierliches

Wachstum angestrebt, seine Ziele jedoch

verfehlt, weil die notwendigen Fachkräfte

auf dem Arbeitsmarkt nicht verfügbar waren.

«Uns fehlten permanent etwa 40 Software-

entwickler und Berater», sagt CEO Rudolf

Fehlmann. Auch andere Unternehmen im

Kanton Luzern klagen über den Mangel an

Fachkräften, so etwa der Liftbauer Schindler

oder Firmen aus der Metallbaubranche. Mit

ihrer Fachkräfteinitiative will die Wirtschaftsförderung

Luzern mithelfen, die Situation zu

entschärfen. Sie nimmt damit in der Schweiz

eine Vorreiterrolle ein.

Luzern als attraktiven

Arbeitsort positionieren

Für Fach- und Arbeitskräfte hat die Attraktivität

des Firmenstandorts bei der Wahl

des Arbeitgebers eine grosse Bedeutung. Im

April 2011 veröffentlichte die Bank Credit

Suisse ein Ranking mit den attraktivsten

Standorten der Schweiz: Zug belegte damals

Platz 1, gefolgt von Zürich und Aarau, Luzern

befand sich auf Platz 14. Walter Stalder,

Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern,

zieht daraus den Schluss: «Luzern ist

als schöne und attraktive Tourismus- und

Kulturdestination mit hoher Wohnqualität

bekannt, jedoch zu wenig auch als eine

Region mit attraktiven, innovativen Unternehmungen

und tollen Jobs. Unter dieser

Situation leiden insbesondere die kleinen bis

mittleren Unternehmen (KMU) im Kanton

Luzern. Sie können sich keine teuren Image-

und Werbekampagnen leisten, die einerseits

Luzern als attraktiven Arbeitsort und andererseits

ihre Unternehmung bei potenziellen

Fachkräften bekannt machen.»

Stärke liegt

im Gesamtpaket

Die Wirtschaftsförderung Luzern will deshalb

Luzern als Region mit attraktiven Arbeitgebern

und Möglichkeiten für Fachkräfte,

hauptsächlich bei den Wegpendlern und

Neuzuziehenden, bekannter machen und die

Stärken der Region offensiv darstellen. Walter

Stalder sagt dazu: «Unsere Stärke liegt

im Gesamtpaket, das heisst im Zusammenspiel

eines optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnisses,

eines gutes Lohnniveaus, moderaten

Steuern und Abgaben sowie bezahlbaren

Wohnungen. Laut der ‹Ortsnettokosten-Studie›

der Bank Credit Suisse haben Bewohnerinnen

und Bewohner im Kanton Luzern

Ende Jahr mehr Geld im Portemonnaie

übrig als in umliegenden Regionen. Alle

diese Faktoren gilt es im Kontext der ausser-

In vielen Branchen fehlen Fachkräfte. Bild: Archiv Neue LZ

Auf dem Weg zur Spitzenposition

Der Kanton Luzern arbeitet sich als Wirtschafts-

und Wohnstandort kontinuierlich

nach vorne. Immer mehr Firmen landen

bei der Suche nach einem optimalen Standort

im Grossraum Luzern. Einen wesentlichen

Anteil daran hat die Wirtschaftsförderung.

2011 konnten 18 Firmen neu

im Kanton Luzern angesiedelt werden.

Damit verbunden ist die stolze Zahl von

über 330 neuen Arbeitsplätzen. «Wir haben

unsere Ziele im 2011 übertroffen», freut

sich André Marti von der Wirtschaftsförderung.

«Wir können nun die Früchte der

erfolgreichen Arbeit an den Standort-

faktoren ernten. Der Wirtschaftsstandort

Luzern ist in die internationale Liga aufgestiegen.

Inzwischen dürfen wir vielen an

der Schweiz interessierten, globalen Konzernen

unsere Angebote präsentieren. Die

Tendenz ist steigend.»

Prominente Neuansiedlung

In diesem Jahr konnte ein prominentes

internationales Unternehmen neu angesiedelt

werden: Pratt & Whitney Aero Engines

International GmbH ist eine Division der

börsenkotierten United Technologies Corporation

USA. P&W IAE hat vor kurzem

Partnerschaftsmodell

Die Wirtschaftsförderung Luzern ist als

Public-Private-Partnership-Modell (PPP)

konzipiert worden. Vor sechs Jahren

startete die Wirtschaftsförderung als Gemeinschaftsprojekt

des Kantons sowie

von Gemeinden («public») und privaten

Unternehmen («private»). Direktor Walter

Stalder erklärt, dass es innerhalb von

wenigen Jahren gelungen ist, die hochgesteckten

Ziele zu erreichen, nämlich

fast die Hälfte der Finanzierung über

private Gelder sicherzustellen. «Heute wird

die Wirtschaftsförderung nebst dem Kanton

und den Gemeinden von über 120

privaten Netzwerkpartnern getragen.»

gewöhnlich hohen Lebensqualität beziehungsweise

Work-Life-Balance zu sehen. Die

ist wiederum das Resultat der attraktiven

Arbeitsplätze, der kurzen Arbeitswege, der

schönen Wohnlagen und eines unvergleichlichen

Freizeitangebots.»

Webseite im Zentrum

Im Zentrum der Fachkräfteinitiative, die

demnächst offiziell lanciert wird, steht als

Kommunikationszentrale eine Website. Sie

soll zu Beginn im Wesentlichen folgende

Inhalte haben:

• Luzern als Wirtschafts- und Wohnstandort

• Porträts der Netzwerkpartner

• Verzeichnis der angebotenen Berufe

Die Website ist als Image- und Netzwerkseite

gedacht. «Wir bauen keine Stellenbörse

auf», sagt Walter Stalder. «Das ist

nicht unsere Aufgabe. Dafür gibt es professionelle

Unternehmen und Online-Stellenbörsen.»

ihren Anteil am strategischen Programm

«International Aero Engines» erhöht und

sich so in die Programmpartnerschaft von

Rolls-Royce eingekauft. Sämtliche Aktivitäten

wurden in die neu gegründete Geschäftseinheit

«Pratt & Whitney Aero Engines

International GmbH» (PWAEI)

eingebracht. Aus Luzern werden nun alle

Geschäftsprozesse gesteuert, welche zur

Lancierung eines neuen Jet-Triebwerk-Typs

benötigt werden. Patrik Wermelinger von

der Wirtschaftsförderung Luzern ist erfreut,

dass es gelungen ist, ein internationales

Top-Unternehmen in Luzern anzusiedeln.

12 13


www.bison-group.com, www.bison-its.ch ab Dezember 2012 am neuen Firmenstandort: Allee 1a, 6210 Sursee

10CFWMMQ6DMBAEX3TW3sKac66M6BBFlN4Noub_FSZdii1mNNptSxX89l737_pJhwcMLSSmFGWmcmq1hBKNQThfLgQwL_jLjRqStT_NcMboLoOMrWMawOdhOFQs5TrOGwCXsFp_AAAA

10CAsNsjY0MLQw0DWwtDA1NQIAIQwTBw8AAAA=

Im Durchschnitt

arbeiten Mitarbeitende

10CAsNsjY0MDQw1TUwMDOxMAQA3_CBNA8AAAA=

8,38 Stunden pro Tag.

10CFWMsQ7CMAwFv8jRe46d2HhE3SoG1D1Lxcz_T1A2hltOp9v38oYf9-1xbM8iCBdgWLDco5l69RwtvJCcCuqNZmD0qX-5qAOmY12NIIVz0YRDOlcmF_U6fB0nor3P1we7jVydfwAAAA==

Kein Unternehmen ist durchschnittlich. Deshalb bieten

wir Ihnen massgeschneiderte Dienstleistungen. Wir helfen

mit, die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden zuverbessern,

Kosten und Absenzen zureduzieren – und zuverhindern.

Lassen Sie sich von uns beraten:

perTelefon 058277 18 00 oder

auf www.css.ch/unternehmen.

Ganz persönlich.

Leading Business IT Solutions

Bison zählt zu den grössten Schweizer IT-Unternehmen. Mit einer Markterfahrung von 30 Jahren trägt

Bison zuverlässig und sicher zum Erfolg ihrer Kunden bei. Bison schafft für Kunden und Partner nachhaltige,

einfache und individuelle Lösungen.

Versicherung

Coop will in der Zentralschweiz

verstärkt expandieren

Die Genossenschaft Coop will in der Zentralschweiz verstärkt wachsen. Geplant sind neue

Verkaufsstellen sowie die Erweiterung bestehender Läden.

Der Detailhandel durchlebt schwierige

Zeiten. Die Konsumentenstimmung ist nicht

überragend, die Wirtschaftslage eher unsicher

und der Preiskampf enorm. Das drückt

auf die Umsatzzahlen. «Im vergangenen Jahr

hat Coop bei über 1600 Eigenmarken die

Preise um durchschnittlich 10 Prozent gesenkt.

Darüber hinaus haben wir die Währungsvorteile,

die wir dank des tieferen Euros

bei der direkten Beschaffung von Produkten

im Ausland erzielten, vollumfänglich an

unsere Kundinnen und Kunden weitergegeben»,

sagt Roger Vogt, Leiter der Coop

Verkaufsregion Zentralschweiz­Zürich. «Angesichts

des schwierigen Umfeldes sind wir

mit dem Geschäftsgang sehr zufrieden. Wir

haben eine gute Umsatzentwicklung zu verzeichnen.»

Mehr Frischprodukte

Coop hat in der Region Zentralschweiz

im vergangenen Jahr mehr Frischprodukte

verkauft. Diese Strategie will man weiterverfolgen.

«Für die meisten Kundinnen und

Kunden entscheidet die Frische über die

Wahl ihres Supermarktes», erklärt Roger Vogt.

«Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt,

punkto Frische die beste Detailhändlerin der

Schweiz zu sein. Damit Früchte und Gemüse

in der richtigen Menge zur richtigen Zeit

verfügbar sind, überprüfen und optimieren

wir laufend die entsprechenden Prozesse.»

Wachstumspotenzial

Roger Vogt ist überzeugt, dass sich der

Einkaufstourismus im nahen Ausland auf

einem hohen Niveau eingependelt hat und

sich in der Zentralschweiz nicht mehr weiter

auf die Verkaufszahlen auswirken wird. Für

Coop Zentralschweiz­Zürich sieht er deshalb

gute Wachstumschancen. «Die Zeichen stehen

gut», sagt er. «In den kommenden

Jahren möchten wir vor allem bei den

Frischprodukten und bei den regionalen

Produkten wachsen. Weiter richten wir den

Fokus auf Wein sowie Fertiggerichte. Auch

hier haben wir noch Potenzial. Und schliesslich

wollen wir unser Bio­Angebot weiter

ausbauen.»

Coop will punkto Frische die beste Detailhändlerin der Schweiz sein. PD

Neue Läden in Hitzkirch

und Hergiswil

Die Wachstumsstrategie von Coop Zentralschweiz­Zürich

zeigt sich in der steigenden

Zahl der Verkaufsflächen. In Hitzkirch

entsteht eine neue Verkaufsstelle mit rund

1300 Quadratmetern Fläche, ein weiterer

Neubau ist in Hergiswil im Bau. In Rotkreuz

wird der bestehende Laden um rund 400

Quadratmeter erweitert, und schliesslich wird

auch der Laden in der Rail City Luzern um

das Doppelte vergrössert. Das Verkaufslokal

im Untergeschoss des Bahnhofs Luzern ist

ein eigentliches Juwel. Die Umsatzzahlen,

die dort auf kleinstem Raum erwirtschaftet

werden, sind beeindruckend.

15


Zentralschweizer Wirtschaft

wächst langsamer

Nach zwei Jahren starkem Wirtschaftswachstum schwächt sich die Dynamik in der Zentralschweiz

im aktuellen Jahr etwas ab. BAK Basel erwartet im Jahr 2012 eine Zunahme des realen BIP

um 1,6 Prozent. Damit liegt die Zentralschweiz im landesweiten Vergleich auf dem zweiten Rang.

Während im tertiären Sektor 2012 mit

einem soliden Wachstum zu rechnen ist

(+1,8 Prozent), werden in der Entwicklung

des sekundären Sektors die Spuren der

Frankenstärke sichtbar (+0,4 Prozent). Im

produzierenden Gewerbe leiden insbesondere

das Papier-, Verlags- und Druckgewerbe

sowie die Investitionsgüterindustrie unter

den schwierigen Rahmenbedingungen und

liefern negative Wachstumsbeiträge. Zudem

hat der im Zusammenhang mit der ungünstigen

Wechselkurssituation hohe Margendruck

weitere Opfer in diesen Branchen

gefordert, wie die Beispiele Cham Paper

Group und Siemens zeigen.

Das Baugewerbe kann im laufenden Jahr

hingegen mit einem Wachstum von 1,9 Prozent

weiterhin zulegen. Dabei wirken Grossprojekte

wie beispielsweise diejenigen in

Kanton Schwyz baut

Medtech-Cluster auf

Ein grosser Coup ist der Wirtschaftsförderung

des Kantons Schwyz gelungen.

Im Gewerbe- und Industriegebiet Fänn

in Küssnacht sollen auf mehr als 30 000

Quadratmetern Fläche über 1000

Arbeitsplätze entstehen, und zwar im

Medtech-Bereich. Möglich macht dies

die österreichische Firma Neuroth Hörcenter

AG. Sie siedelt in Küssnacht ihr

westeuropäisches Hauptquartier an.

Die Neuansiedlung in Küssnacht soll den

Kern eines Medtech-Clusters im Kanton

Schwyz bilden. Bereits heute gibt es in

diesem Gebiet rund 450 Arbeitsplätze

in der medizinaltechnologischen Branche.

Zudem haben sich im nahe gelegenen

Rotkreuz mehrere Medtech-

Unternehmen niedergelassen. Urs Durrer,

Leiter der Wirtschaftsförderung des

Kantons Schwyz, verspricht sich viel vom

angestrebten Medtech-Cluster. «Der Medizinaltechnologie

gehört die Zukunft»,

sagt er.

Andermatt und auf dem Bürgenstock als

treibende Kräfte.

Der Handel profitiert von der soliden

Binnennachfrage. Im Grosshandel kann zudem

dank des florierenden Zuger Rohstoffhandels

mit einem vergleichsweise hohen

Wachstumstempo von 2,7 Prozent gerechnet

werden. Anders läuft es im Tourismusgewerbe.

Der starke Franken senkt die

Wettbewerbsfähigkeit, was dazu führt, dass

weniger Übernachtungen in der Zentralschweiz

verbucht werden können. Sowohl

bei den ausländischen als auch bei den

Schweizer Touristen ist im bisherigen Jahresverlauf

ein Rückgang der Logiernächte zu

beobachten. Es ist davon auszugehen, dass

nach 2011 erneut ein markanter Wertschöpfungsrückgang

(2012: –3,1 Prozent)

resultiert.

Luzern profiliert sich

als Wirtschaftsstandort

2011 konnten 18 Firmen neu im Kanton

Luzern angesiedelt werden. Damit verbunden

ist die stolze Zahl von über 330

neuen Arbeitsplätzen. Walter Stalder,

Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern,

ist erfreut über diese Entwicklung.

«International erfolgreiche und wachsende

Firmen sind vermehrt auf der

Suche nach dem geeignetsten Standort.

Der Kanton Luzern ist einer dieser Standorte,

auch weil er sich auf die Bedürfnisse

der internationalen Kundschaft

einstellt und noch weiter einstellen will.»

In jüngster Vergangenheit ist es der

Wirtschaftsförderung Luzern gelungen,

international renommierte Unternehmen

im Kanton anzusiedeln. So etwa das

prominente internationale Unternehmen

Pratt & Whitney Aero Engines International

GmbH. Für Walter Stalder ist dies

ein Zeichen dafür, «dass sich Luzern der

Topliga nähert. Dorthin wollen wir. Die

Voraussetzungen dafür sind gut.»

Im kommenden Jahr geht BAK Basel

davon aus, dass die Auslandnachfrage allmählich

wieder etwas Fahrt aufnehmen

wird. In der Folge dürfte das Jahr 2013

für die exportorientierten Branchen leicht

besser ausfallen als im laufenden Jahr. Die

Binnennachfrage wirkt weiterhin als wichtige

Stütze für die konjunkturelle Entwicklung,

wenn auch in etwas geringerem

Ausmass. Insgesamt verändert sich das Bild

in der Zentralschweiz nur schwach. Für

die Industrie prognostiziert BAK Basel ein

Wertschöpfungswachstum von 0,4 Prozent,

während der Dienstleistungssektor voraussichtlich

um 2,2 Prozent zulegen wird. Es

resultiert ein Wachstum des BIP von 1,6 Prozent,

womit die Zentralschweiz zusammen

mit dem Bassin Lémanique den Spitzenplatz

belegen wird. Die Baubranche ist ein Wachstumstreiber in der Zentralschweiz. Roger Grütter

Erfolgreiche Ansiedlungen

im Kanton Uri

Die Wirtschaftsförderung Uri fährt auf

zwei Schienen. Zum einen legt sie sehr

viel Wert auf die Bestandespflege und

-entwicklung, wie Christoph Müller von

der Volkswirtschaftsdirektion Uri sagt.

«Wir sind stark daran interessiert, dass

bestehende Unternehmen ihre Arbeitsplätze

im Kanton halten oder wenn

möglich neue schaffen. Wir unterstützen

sie dabei nach Kräften.»

Zum anderen betreibt die Wirtschaftsförderung

Uri natürlich auch eine aktive

Ansiedlungspolitik, schwergewichtig in

Deutschland.

Im vergangenen Jahr waren die Bemühungen

von Erfolg gekrönt. «Es ist uns

gelungen, ein namhaftes Unternehmen

nach Altdorf zu holen», sagt Christoph

Müller. «Die Firma G-Elit-Präzisionswerkzeuge

GmbH hat innert kurzer Zeit 40

Arbeitsplätze geschaffen. Darüber sind

wir hocherfreut, passt die Branche doch

ausgezeichnet zum Kanton Uri.»

Obwalden setzt

Qualität vor Quantität

«Viel wichtiger als die Quantität ist für

die Standort Promotion in Obwalden die

Qualität der Ansiedlungen», sagt Martha

Bächler, Geschäftsführerin von Standort

Promotion in Obwalden. «So ist nicht

die Anzahl der neu gegründeten Firmen

wichtig, sondern das am Schluss daraus

generierte Steuersubstrat.

Die gleiche Strategie verfolgen wir auch

im Bereich der Ansiedlung von natürlichen

Personen. Dank der attraktiven Steuerpolitik

unseres Kantons und den wunderschönen

Wohnlagen waren wir in diesem

Segment sehr erfolgreich. Hauptsächlich

streben wir eine langfristige und kontinuierlich

steigende Entwicklung an. Wir

dürfen immer wieder mit Freude feststellen,

dass der Kanton Obwalden als

Wohn- und Wirtschaftsstandort bei unserer

Kundschaft sehr geschätzt wird.» Seit

2006 verfügt Obwalden zudem über ein

modern ausgestaltetes, attraktives Steuersystem.

Zug ist bevorzugter

Wirtschaftsstandort

Der Kanton Zug ist nicht nur eine attraktive

Wohnregion, sondern vor allem

ein bevorzugter Wirtschaftsstandort.

«Hauptgründe dafür sind die Internationalität,

der breite und dennoch fokussierte

Branchenmix sowie eine attraktive

Steuersituation. Und natürlich die wirtschaftsfreundliche

Mentalität», ist man

bei der Kontaktstelle Wirtschaft Zug

überzeugt. «Zug hat während Jahren

eine Dienstleistungskultur aufgebaut, die

ihresgleichen sucht. Die Kontaktstelle

Wirtschaft in Zug ist ein wichtiger Teil

dieses Angebots. Die Anliegen der Wirtschaftspartner

werden effizient behandelt.»

Diese Dienstleistungen werden angeboten:

Beraten und Betreuen von ansässigen

Unternehmen, Vermitteln von

Kontakten inner- und ausserhalb der

Verwaltung, Beraten und Betreuen von

Ansiedlungsinteressentinnen und -interessenten,

Bereitstellen von Informationsmaterial.

Nidwalden: Bestandespflege

und Ansiedlungen

«Die Wirtschaft im Kanton Nidwalden

kann auch in diesem Jahr positive Ergebnisse

vorweisen», sagt Diana Hartz,

Leiterin der Wirtschaftsförderung des

Kantons Nidwalden. Das freut sie natürlich,

weil sie nebst der Ansiedlung von

neuen Unternehmen – im Fokus stehen

die Branchen ICT, Pharma, Gastro und

Hotels sowie Dienstleistungen – einen

starken Akzent auf das innere Wachstum

und auf die Entwicklung bereits bestehender

Nidwaldner Unternehmen

setzt. Ein herausragendes Beispiel für

inneres Wachstum ist gemäss Diana

Hartz das Bürgenstock Resort. «Bis 2015

entsteht dort ein Resort der Superlative.

Der Staatsfonds aus Katar investiert 485

Millionen Franken in ein Projekt, das in

Zukunft das exklusive Aushängeschild

für die Zentralschweiz, wenn nicht für

die ganze Schweiz, sein wird. Für Nidwalden

ist dies ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

und Impulsgeber für die touristische

Entwicklung.»

16 17


Fahren, fahren, stehen

Thomas Bolli, Leiter

Kommunikation Verein

Alpen-Initiative,

Redaktor der Zeitschrift

«Schweizer

Strahler»

Jede Schweizerin und

jeder Schweizer reist

pro Jahr einmal um die

halbe Erdkugel. Das

heisst, jede und jeder

legt im Durchschnitt

20 500 Kilometer zurück.

Haben Sie das

Gefühl, 2012 die halbe

Welt mit all ihren Farben,

vielseitigen Landschaften

und unterschiedlichen

Völkern

gesehen zu haben? Je

weiter wir reisen, desto

länger müssen wir still sitzen. Je schneller

wir fahren, desto fixer hocken wir in den

Stühlen. Die Mobilität wächst, gleichzeitig

bewegen wir uns immer weniger. Wir sind

dauernd unterwegs: Man könnte meinen,

der westliche Mensch befinde sich stets auf

der Flucht. Einen grossen Teil dieser 20 500

Kilometer absolvieren wir, um die arbeitsfreie

Zeit zu verbringen. Irgendwo, fern von

ANZEigE

zu Hause. Schnell wächst auch die Zahl

der Kilometer, die wir auf dem Arbeitsweg

abfahren. Ein immenser Aufwand an Ressourcen

und Zeit. Dabei erfüllen wir die

gleichen Bedürfnisse wie die Menschen vor

hundert oder tausend Jahren – wir sorgen

dafür, dass wir essen, trinken und unter

einem Dach gut schlafen können.

Ist Mobilität nicht längst zum Zwang geworden,

der unsere frei verfügbare Zeit

auffrisst? Der Motor hat die Mobilität gefördert.

Sie wiederum hat die hochgradig

arbeitsteilige Wirtschaft und unseren Wohlstand

ermöglicht. Diese Strukturen verlangen,

dass Güter lange Wege zurücklegen.

Die spezialisierte Wirtschaft verlangt auch,

dass die Menschen täglich pendeln. Die

Infrastrukturen müssen konstant ausgebaut

werden. Das bleibt nicht ohne Folgen. Die

Menge an Energie, die wir mit unserer

Mobilität verbrauchen, ist nicht globalisierungsfähig.

Was wir hier tun, kann sich die

Welt als Ganzes niemals leisten. Begrenzte

Ressourcen und begrenzte Räume erlauben

Pure Lebensfreude

ulrich “Erlebnis Wohnen”

6210 Sursee

Infotel 041 925 86 86

www.ulrichwohnen.ch

10CFWMMQ6DMBAEX3TW7sLZ51yJ6BAFoncTpc7_q0A6ipVGo9FuW3rBf8u6n-uRBAOG3qbW0z3KLM-p1xKeaKoC9SIleqA_cpMDs-q4G0OzC0kTTDEqY1D3w-VEePm-Pz_NJZP3fwAAAA==

Sofa Mosspink, Brühl

10CAsNsjY0MLQw0DWwNDc2twQAz9sZ_g8AAAA=

Kolumne

nur eine begrenzte Mobilität. Wie weit da

unsere Ansprüche noch wachsen dürfen, ist

längst zur ethischen und letztlich auch

existenziellen Frage geworden. Gestellt wird

sie trotzdem selten.

Dabei wäre es dringlich, der Politik des

steten Wachstums eine kluge Politik der

Knappheit entgegenzustellen. Das ergäbe

ein spannendes Parteiprogramm. Immer

häufiger erreichen Strassen und Schienenwege

ihre Kapazitätsgrenzen. Im gleichen

Rhythmus auszubauen, wie die Mobilität

wächst, ist in der Schweiz kaum mehr

möglich. Der Raum ist zu knapp und das

Portemonnaie zu schmal. Unterhalt und

Erneuerung des stark gewachsenen Verkehrsnetzes

verschlingen ebenfalls immer

mehr Geld. Die Zahl der Engpässe nimmt

gleichzeitig zu. Immer häufiger sind Züge

überfüllt, immer häufiger stehen die Autos

in den Agglomerationen im Stau. Wir rasen

in den Stillstand. Wo ist das gesunde Mass?

Für mich ist klar: Die wachsende Mobilität

hat mittlerweile einen schwindenden Nutzen.

werbeteam.ch

Bürgenstock Resort baut

Konferenzzentrum der Superlative

Das neue Bürgenstock Resort schafft Perspektiven für die Wirtschaft – durch eine hohe

Wertschöpfung und durch das Top-Angebot an Konferenzräumlichkeiten, die Firmen in Zukunft

zur Verfügung stehen werden. Die Fertigstellung ist für 2015 geplant.

Im dereinst neuen «Palace Hotel» (4-Sterne-Superior-Klasse)

stehen über 2200 Quadratmeter

Kongress- und Banketträume mit

«State-of-the-art»-Konferenzinfrastruktur zur

Verfügung. Diese exklusive Top-Infrastruktur

kann von Unternehmen, Institutionen und

Verbänden genutzt werden: Die Räumlichkeiten

eignen sich für Kongresse, Konferenzen,

Seminare und Bankette aller Art – mit faszinierender

Sicht auf den Vierwaldstättersee.

ein nachhaltiges Konzept

Das Konzept für das neue Bürgenstock

Resort steht auf fünf Pfeilern:

• «Waldhotel» mit «Medical Wellness»

• Kongresse, Konferenzen und Bankette

• Hotelperlen mit einzigartigem Spa-Angebot

• Residence-Suiten mit Hotelservice

• Lokaltourismus –

Ein offenes Resort für alle

Das «Waldhotel» als «Medical-Wellness»-

Hotel – eines der Kernprojekte des neuen

Resorts – zählt 160 Terrassenzimmer und

ein Restaurant mit Lounge. Ein professionelles

Team garantiert ein breites medizinisches

Angebot.

Weiter entsteht das «Park Hotel», ein

5-Sterne-Luxushotel im Zentrum des Resorts.

Es umfasst 110 Seesicht-Zimmer und Suiten,

Restaurant, Bar und Bergstation der Bürgenstock-Bahn.

Das modernisierte und erneuerte

«Palace Hotel» (4-Sterne-superior-Klasse)

beherbergt 108 Zimmer, die «Palace»-Seeterrasse,

Restaurant und Lounge sowie 2200

Quadratmeter für Kongress- und Banketträume

mit «State-of-the-art»-Konferenzinfrastruktur.

Die Panorama- und Grand-Residence-

Suiten bieten jenen Gästen einen gediegenen

Rahmen, die Wert auf Privatsphäre legen.

«Housekeeping», Concierge, Zimmerservice

und weitere Annehmlichkeiten bewegen sich

auf 5-Sterne-Niveau.

Einzigartig wird auch das Bürgenstock

Alpine Spa auf einer Fläche von 10 000

Quadratmetern mit 15 Behandlungsräumen

und 3 Privat-Spas sein.

Im neuen «Palace-Hotel» entsteht ein Konferenzzentrum mit einer Top-Infrastruktur auf über 2200 Quadratmetern.

Bild: PD

Ebenfalls entsteht eine multifunktionale

Tennis- und Curlinghalle. Integrierenden Bestandteil

des Resort-Konzepts bilden die

Bürgenstock-Bahn, der Hammetschwandlift

und das unlängst renovierte Bergrestaurant

Hammetschwand.

Infrastrukturen

für die Öffentlichkeit

Mit der Realisation des neuen Resorts

werden auch öffentliche Infrastrukturen umfassend

erweitert und optimiert. Nutzen und

Wert des Bürgenstock Resorts als Naherholungsgebiet

für die Öffentlichkeit steigen

dadurch beträchtlich. Zu erwähnen sind u. a.

die vollständige Sanierung der Bürgenstock-

Bahn, die Wiederherstellung denkmalpflegerisch

wertvoller Gebäude, die Instandstellung

des Wanderwegnetzes durch die Standortgemeinden

sowie die Sicherstellung von

Parkraum. Wie die BAK-Studie belegt, sind

die volkswirtschaftlichen Werte hoch und

vor allem nachhaltig; die Standortqualität

der Region Zentralschweiz wird verbessert.

Die Fertigstellung des Resorts ist für 2015

geplant. Es entsteht ein autofreies Resort

mit drei Hotels und 400 Zimmern bzw. 800

Betten, 68 Residence-Suiten sowie 12 Restaurants

und Bars. Ein grosses Freizeitangebot

rundet das Bild ab.

www.buergenstock.ch

19


SEIT ÜBER 70 JAHREN AM SELBEN ORT

WACHSEN UND TROTZDEM STETIG

AUFBRECHEN.

www.pilatus-aircraft.com

10CFWMsQ7CMBBDv-iiO9dOUjKiblUHxH4LYub_JxI2BluW_OzzHCr-0_24nsdjhEeXeaPQhtQLodFjK-I2SxAeuEWbiVX7H2-QO1FzMRZuYAanG5VtrxlYD7nWXsvn9f4CC7CZW4AAAAA=

10CAsNsjY0MLQw1TUwNzE1MgcA1GE-hQ8AAAA=

Erfolgsmodell Schweiz wankt

Noch steht die Schweiz als Gewinnerin der Krise da. Doch für Viktor Bucher von Ernst & Young ist

klar: Das Erfolgsmodell Schweiz droht zu wanken.

Analysiert Viktor Bucher, Partner und

Leiter Steuern Zentralschweiz bei Ernst &

Young, die aktuelle Wirtschaftslage, ist für

ihn die Schweiz dank der politischen und

rechtlichen Stabilität und der gesunden öffentlichen

Finanzen die ganz klare Siegerin

dieser Krise. Den Grund, dass sich die Schweiz

trotz des sehr schwierigen internationalen

Umfeldes behaupten konnte, ortet er in der

Tatsache, dass sich die Schweiz schon immer

in einem starken Umfeld behaupten und sich

ständig neu positionieren musste. Nicht zuletzt

hat uns auch die Konkurrenz und Flexibilität

der Kantone ermöglicht, schnell auf

Veränderungen zu reagieren. «Wir sind es

uns gewohnt, die Rahmenbedingungen immer

wieder neu zu überdenken und notfalls auch

kurzfristig anzupassen.» Wettbewerb ist für

Viktor Bucher an und für sich etwas Gutes.

«Der Steuerwettbewerb hat ein grosses wirtschaftliches

Wachstum für die Zentralschweiz

ausgelöst. Hinzu kommt, dass die ganze

Schweiz vom Finanzausgleich profitiert hat.»

Dass gerade dieser Finanzausgleich in den

letzten Wochen von verschiedenen Seiten

angezweifelt worden ist, hält Steuerberater

Viktor Bucher nicht von seiner Aussage ab.

«Die Schweiz muss sich, um auch in Zukunft

erfolgreich zu sein, wieder vermehrt auf ihre

Stärken und auch auf die Steuerattraktivität

besinnen. Es ist jedoch unabdingbar, die

Steuerattraktivität in einer globalisierten Welt

den neuen Herausforderungen anzupassen.

Diese Anpassungen können die Kantone aber

heute nur gemeinsam an die Hand nehmen.

Als einzelner Kanton geht man in diesem

internationalen Wettbewerb unter», ist Viktor

Bucher überzeugt und verweist darauf, dass

die Beobachtung der Schweiz gerade von

ausländischen Staaten und Organisationen

stark zugenommen hat und «dass diese

uns noch stärker nach ihren Vorstellungen

be einflussen möchten».

Selbstkritische Haltung

Das Erfolgsmodell Schweiz steht für Viktor

Bucher in einem engen Zusammenhang

mit der Rechtssicherheit, welche nicht zuletzt

auch der Wirtschaft zu ihrem Wachstum

verholfen hat. Ein Erfolgsfaktor, der gerade

in jüngster Zeit ins Wanken geraten ist und

noch weiter wanken wird, sollte sich die

Schweiz nicht auf ihre Stärken besinnen und

entsprechende Massnahmen einleiten. «Ob

es uns auch in Zukunft gut gehen wird oder

Viktor Bucher, Steuerfachmann bei Ernst & Young. Bild: Beat Christen

nicht, hängt zu einem Teil davon ab, ob wir

bereit sind, die sich uns stellenden Herausforderungen

aktiv anzunehmen. Die Stabilität

und Rechtssicherheit werden dabei weiterhin

ein wichtiger Faktor bleiben», ist der 59-jährige,

gebürtige Obwaldner überzeugt und

fügt an: «Diese Stabilität und Rechtssicherheit

können aber nicht mit alten Rezepten in die

globalisierte Wirtschaft hinübergerettet werden.

Da braucht es Mut und neue Ideen.

Eine selbstkritische Haltung würde uns ebenso

gut tun wie das Hinterfragen der zum

Teil festgefahrenen Strukturen.» Strukturen,

die oftmals ein Relikt aus der Zeit nach dem

Zweiten Weltkrieg sind – das Bankgeheimnis

zum Beispiel. Per se ist dies für Viktor Bucher

nichts Schlechtes. «Die grosse Herausforderung

der nächsten Zeit wird es sein, wie wir

die Rahmenbedingungen und Strukturen in

eine moderne, tragbare und vor allem für

unsere Nachbarn akzeptierbare Form bringen

können. Denn unser Konkurrent ist längst

nicht mehr der Nachbarkanton, sondern das

Ausland», ist Viktor Bucher überzeugt.

Grundwerte anpassen

Für den Steuerfachmann bei Ernst & Young

ist klar, dass niemand gerne und schon gar

nicht freiwillig ein Erfolgsmodell aufgibt. Aber

wenn wir nicht selber die ausländische Kritik

ernst nehmen und etwas ändern, würden es

andere für uns tun. «Also unternehmen wir

lieber selber etwas, so lange wir dies noch

können.» Es gelte, die Grundwerte unserer

Strukturen wie Stabilität, Demokratie und

Flexibilität auszuloten und anzupassen, um

auch in Zukunft in wirtschaftlichen Krisenzeiten

bei den Gewinnern zu sein. Wer auf

der Siegerseite stehe, müsse im Kreis der

Staatengemeinschaft unweigerlich auch mit

der Kehrseite der Medaille leben. Das heisst:

mit Neid, Kritik und auch Druck, der von

allen Seiten aufgebaut wird. Es sei ungewohnt,

nicht mehr als bewunderter Sonderfall zu

gelten. «In solchen Situationen kommt der

Schweiz aber zu Hilfe, dass wir es gewohnt

sind, uns schnell den neuen Begebenheiten

anzupassen», ist Viktor Bucher überzeugt und

glaubt auch, dass die Zentralschweiz in den

nächsten Jahren weiterhin zu jenen Regionen

mit einem starken Wachstum gehören wird.

www.ey.com/ch

21


Entwickeln,realisieren, verkaufen, nutzen …

EINPARTNER

Weltgewandt und doch heimatverbunden.

Wenn es drauf ankommt.

Als weltweit erfolgreiches Unternehmen setzen wir weiterhin auf den Standort Obwalden.

10CFWMoQ7DMBBDv-ginxMn1wZOZdXAVB5SDe__UdOySTbxe_K-dyU8fW3vY_t0Byir9GB0KVKhel5qCk3mIJyr19KyqD_bKKCwjlsxx8xwGWFqA5GH8z6YG4mWfuf3ApSFeP5-AAAA

Tel. 041660 65 65 Tel. 041666 38 48 Tel. 041666 38 48

Feldstrasse 2, 6060Sarnen, www.eberli-sarnen.ch,info@eberli-sarnen.ch

10CFWLMQ6AMAwDX5TKSROa0BF1QwyIvQti5v8ThY3BkuU7r2u1hC9L2462Vwa7EYpqaDXzpBKRa44puXn4EEQELPMoClfF70NigMrUX4cYxN65DEiIns06y6uPDY6S7vN6ABg_eB2EAAAA

maxon motor ist der weltweit führende Anbieter von hochpräzisen Antrieben und Systemen. Gegründet 1961 in Sachseln beschäftigen wir heute

weltweit über 2000 Mitarbeitende. Wenn es drauf ankommt, kommen unsere Antriebssysteme auf der ganzen Welt zum Einsatz. Trotzdem setzten

wir auch weiterhin auf den Standort Obwalden. Denn als grösster Arbeitgeber des Kantons sind wir uns nicht nur der Verantwortung gegenüber der

Region bewusst, sondern auch der Überzeugung, dass höchste Qualität nur in einem grossartigen Umfeld entstehen kann. www.maxonmotor.ch

10CAsNsjY0MDAy1TUzMrQwsgAA6ZLSTg8AAAA=

10CAsNsjY0MLQw1TUwNzGxNAEAkoMB_g8AAAA=

ITZ verstärkt seine Aktivitäten

Als wichtige Drehscheibe zwischen Wirtschaft und Hochschulen will Innovations Transfer

Zentralschweiz (ITZ) seine langjährigen Erfahrungen bezüglich Energie- und Gebäudetechnik

vermehrt zur Geltung bringen. ITZ will zu diesem Zweck die richtigen Partner mit den richtigen

Projekten zusammenführen.

Das Entwicklungspotenzial im Bereich

Energie- und Gebäudetechnik ist besonders

hoch. «Die Reduktion des Energieverbrauchs

und des CO2-Ausstosses gehören zu den

wichtigsten Herausforderungen der nächsten

Jahrzehnte», so Daniel Portmann, stellvertretender

Geschäftsführer von ITZ. «Innovative

Lösungen im und am Gebäude spielen

deshalb eine zentrale Rolle, da Raumwärme,

Warmwasser, Prozesswärme und Klima sowie

Lüftung und Haustechnik rund 57 Prozent

des gesamten Energieverbrauchs der Schweiz

ausmachen.»

Stärkung der Wettbewerbs-

und Innovationsfähigkeit

Neben der langjährigen Erfahrung im

Bereich Energie- und Gebäudetechnik, z. B.

als einer der federführenden Akteure beim

Aufbau der grössten schweizerischen Biogasanlage

in Inwil, ist das Vernetzen eine

der Kernkompetenzen von Innovations Transfer

Zentralschweiz (ITZ). Diese Stärken kann

ITZ in den nächsten Jahren unter Beweis

stellen. Innovations Transfer Zentralschweiz

ist von der Metropolitankonferenz Zürich im

Rahmen einer Ausschreibung mit dem Aufbau

eines Clusters im Bereich Energie- und

Gebäudetechnik beauftragt worden. Zum

Metropolitanraum Zürich gehören auch die

Zentralschweizer Kantone Luzern, Schwyz

und Zug.

Daniel Portmann ist erfreut, dass seine

Organisation den Zuschlag erhalten hat. «Wir

wollen in den nächsten Jahren zeigen, was

in der Energie- und Gebäudetechnik machbar

ist. Wir werden Pilot- bzw. Demoprojekte

fördern und aufbauen sowie die Partner

von Wirtschaft und Hochschulen im

Metropolitanraum Zürich und in der Zentralschweiz

miteinander vernetzen.»

Aufbau von Netzwerken

Folgende Aufgaben will ITZ als Clusteragentur

für Energie- und Gebäudetechnik in

den kommenden Jahren übernehmen:

Das Entwicklungspotenzial im Bereich Energie- und Gebäudetechnik ist hoch. Bild: Christian Perret

• Förderung des Informationsaustausches

zwischen Unternehmen, Hochschulen, Behörden

und Privaten;

• Begleitung des Technologietransferprozesses

bei konkreten Projekten;

• Unterstützung von Unternehmen und

Behörden sowie von privaten und öffentlichen

Forschungseinrichtungen beim Aufbau

neuer Innovationsallianzen und -netzwerken;

• kostenlose Erstberatungen bei konkreten

Projekten sowie Unterstützung in Form

von Coaching und Übernahme von Leitungsfunktionen.

ITZ Innovations Transfer

Zentralschweiz

Der Verein ITZ hat einen Leistungsauftrag

der sechs Zentralschweizer Kantone mit

dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der

Zentralschweizer KMU mittels Wissens-

und Technologietransfers (WTT) von den

Hochschulen in die KMU zu stärken.

ITZ verfügt über ein Team von erfahrenen

Spezialisten aus verschiedenen Bereichen

aus Technik und Wirtschaft.

Dieses Team bietet Unterstützung bei

der Entwicklung von erfolgreichen Projekten

und Konzepten. Es berät aber

auch bei der Umsetzung, begleitet Projekte

als Coach und übernimmt auf

Wunsch die Projektleitung.

ITZ-Leistungen:

• Erstberatungen

• Projektentwicklung und Umsetzung

• Aufbau von Kooperationen und Partnersuche

• Unterstützung bei der Projektfinanzierung

Kontakt:

Innovations Transfer Zentralschweiz,

Technikumstrasse 21, 6048 Horw

Telefon 041 349 50 60

www.itz.ch / info@itz.ch

23


www.joerg-lienert.ch

Jörg Lienert

Gründer

und Gesamtleiter

Von der Forschung

... zu Ihrem Produkt.

Fa-mi-li-e

Wie lässt sich die Nachfolge in

Familienunternehmen so anpacken,

dass alle entscheidenden Köpfe

mit im Boot sind, dass die

entscheidenden Themen auf den

Tisch kommen und dass rechtzeitig

die entscheidenden Weichen gestellt

werden? Und zwar verbindlich

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjI2tQAAIURzHw8AAAA=

10CFWMsQ7CMBQDv-hFthM_AhlRt6pD1T0LYub_J1o2Bi93J6_rcMFvz2U7ln0QkCOl6j7sXpo86j1L9-kkgXowXU1Zf3nIQFPOqwkipMkMI9inW07qejiZiVv5vN5fLUWsdX8AAAA=

und doch ergebnisoffen?

Wir kennen die Fragen aus

erster Hand und wissen, was es heisst,

das Thema Familie geschäftlich

auseinander zu dividieren.

Mit Spielraum und ohne Sachzwänge.

So, dass es sicher weiter geht.

Wir freuen uns, Sie auf diesem Weg

persönlich zu begleiten.

CSEM Alpnach www.csem.ch

Untere Gründlistrasse 1 alpnach@csem.ch

6055 Alpnach 041 672 75 11

10CFVMuw6EMAz7olSOadL2OiI2dMOJPQti5v-na9kYLPm9790SHqzb99h-XQGaOFl1-FZTpvWleao2Mhqh_GgZNJe6vOpCAzI9ZkceHVoETeBR2EI5H2Ku4ek-rz8QzvIffwAAAA==

10CAsNsjY0MDAy1TUzMrIwNAAA9uaReQ8AAAA=

Markus Theiler

Partner

stellv. Leiter Tobias Lienert

Mandatsleiter

Zürich

Neuchâtel

Alpnach

Muttenz

Landquart

Zürich © NaviSpace AG

Opacc wächst mit ihren Kunden

Die Opacc Software AG in Kriens ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Schweizer Unternehmen

mit über 110 Mitarbeitenden. In den letzten Jahren ist die Firma stark gewachsen, nicht zuletzt

auch dank und mit ihren Kunden.

Das Kerngeschäft von Opacc sind die

Entwicklung und der Ausbau der eigenen

Softwarefamilie OpaccOne sowie deren Implementierung

und Betreuung bei den Kunden.

Opacc automatisiert die Geschäftsprozesse

ihrer Kunden auf einer einzigen

Anwendungsplattform. Zu den langjährigen

Opacc-Kunden gehören beispielweise die

Trisa Electronics AG in Triengen oder die

STEG Electronics AG in Luzern. Beide Unternehmen

hatten in der Vergangenheit ein

markantes Wachstum zu verzeichnen. Davon

hat auch Opacc profitiert.

Langjährige

Kundenbeziehung

Mit Trisa verbindet Opacc eine rund

20-jährige Zusammenarbeit. Seit Mitte 1992

ist OpaccOne bei Trisa Electronics im Einsatz.

Gleich von Anfang an entschied sich das

Unternehmen für einen Wartungsvertrag und

damit für laufende Updates. Das hat zu

einer engen Kundenbeziehung geführt. Bei

Trisa Electronics schätzt man die Konstanz,

die so entstanden ist. Das Unternehmen hat

immer die gleichen Ansprechpartner. Diese

wiederum kennen das Unternehmen bestens

und sind in der Lage, jederzeit schnelle und

direkte Wege für Problemlösungen zu finden.

Markantes Wachstum

Ebenfalls eine enge Kundenbeziehung

pflegt Opacc mit der STEG Electronics AG

in Luzern. STEG wurde 1994 gegründet und

ist ein Fachhändler im Bereich Computer-

Hard- und -Software sowie Unterhaltungs-

Mit der STEG Electronics AG in Luzern pflegt die Softwarefirma Opacc eine enge Kundenbeziehung. Bild: PD

elektronik. 1996 eröffnete STEG als einer

der ersten Anbieter in der Schweiz einen

eigenen Onlineshop.

Heute verfügt STEG über 16 Fachgeschäfte

in allen drei Sprachregionen der

Schweiz und erwirtschaftet mit rund 280

Mitarbeitenden einen jährlichen Umsatz von

170 Millionen Franken. STEG setzt die Business-Software

OpaccOne seit 2009 ein.

Opacc will mit STEG auch in Zukunft weiterwachsen

und ist für kommende Herausforderungen

gewappnet – für beide Partner

eine erfreuliche Entwicklung.

OpaccOne mit

Spitzenposition

Wie sieht die ERP-Realität in Unternehmen

aus? Wie zufrieden sind Anwender

mit ihrer Lösung? Welchen Nutzen bringt

die ERP-Unterstützung? Wie entwickeln

sich ERP-Einsatz und -Markt?

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten,

hat die Trovarit AG 2012 zum

sechsten Mal seit 2004 die Nutzung

von ERP-Lösungen auf einer breiten

empirischen Basis (2159 Bewertungen)

genauer untersucht. Die Studie beleuchtet

detailliert, welche Systeme in den

Unternehmen wirklich installiert sind und

misst die tatsächliche Zufriedenheit der

Anwenderunternehmen in der Praxis des

Tagesgeschäfts.

Die neue Erhebung von Trovarit «ERP

in der Praxis» ist jetzt vor wenigen

Tagen veröffentlicht worden. OpaccOne

erhielt für die «Kundenzufriedenheit insgesamt»

sehr gute Noten. Dank der seit

Jahren konsequenten Weiterentwicklung

und Fokussierung auf Qualität konnte

OpaccOne in der Systembeurteilung die

Position eins erreichen und als Software-

Anbieter die Position zwei. OpaccOne

zeigt somit nach den ebenfalls sehr

guten Vorjahresergebnissen Kontinuität

und ein spezifisches Qualitätsbewusstsein.

25


Langfristiges Wachstum durch

erfolgreiche Nachfolgeplanung

Von der Nachfolgeregelung hängt nicht nur das weitere Schicksal eines Unternehmens ab.

Auf dem Spiel stehen auch Arbeitsplätze sowie das volkswirtschaftliche Wachstum.

Damit in der kritischen Übergangsphase die Weichen richtig gestellt werden, bietet die UBS

umfassende Beratung und gezielte Hilfe an.

Ein Unternehmer steckt in die eigene

Firma nicht allein Ideen, Energie und Kapital,

sondern viel Herzblut und Leidenschaft.

Selbstverständlich hat er grösstes Interesse,

dass das Unternehmen auch über sein eigenes

Wirken hinaus erfolgreich besteht und

weiter wächst. Bei der Beratung in Nachfolgesituationen

baut die UBS auf Teams aus

Kundenberatern und spezialisierten Beratern

für den Nachfolgebereich. Deren Zusammensetzung

richtet sich ganz nach den spezifischen

Bedürfnissen des Kunden. Als Universalbank

kann UBS die ganze Palette des

notwendigen Fachwissens einbringen, wie

etwa die Erarbeitung der strategischen Nachfolgeoptionen,

Firmenbewertung, rechtliche

und steuerliche Aspekte, Prozessumsetzung,

Finanzierung, Vorsorgeplanung und Vermögensverwaltung.

Worauf es dabei besonders

ankommt, erklären im Folgenden Reto Wangler,

Regionaldirektor und Leiter Unternehmenskunden

der UBS Zentralschweiz, und

Fabian Stirne mann, Leiter Wealth Management

der UBS Zentralschweiz.

Ist die Nachfolgeplanung allein eine

persönliche Angelegenheit des Firmeninhabers,

oder besteht dabei auch ein

allgemeines Interesse?

Reto Wangler: Erfolgreiche Firmen wachsen

und gedeihen meistens über mehrere

Generationen hinweg. Je sorgfältiger ein

Unternehmer seine Nachfolge plant, desto

grösser sind die Chancen, dass die nahtlose

Übergabe an die nachfolgende Generation

wirklich gelingt. Dabei geht es natürlich

auch um Arbeitsplätze. Die gelungene

Stabübergabe ist nicht nur vorteilhaft für

alle, die am Unternehmen direkt beteiligt

sind. Sie wirkt sich auf das Wachstum der

gesamten Volkswirtschaft aus.

Der volkswirtschaftliche Wachstumseffekt

lässt sich aber wohl kaum exakt

beziffern?

Fabian Stirnemann: Nicht in Franken und

Rappen oder in genau berechneten Wachs-

26

Fabian Stirnemann, Leiter Wealth Management UBS Zentralschweiz (links), und Reto Wangler, Regionaldirektor

UBS Zentralschweiz. Bild: PD

tumsprozenten. Aber wenn wir bedenken,

dass 90 Prozent der rund 300 000 Unternehmen

in der Schweiz von Familien geführt

werden, wobei mehr als 50 000 Unternehmen

in den nächsten Jahren die Nachfolgesituation

lösen müssen, dann wird schnell

klar, welch enorme Bedeutung die erfolgreiche

Nachfolgereglung für die Wirtschaft

insgesamt hat.

Gibt es bestimmte Punkte, auf die bei

der Nachfolgeplanung speziell zu achten

ist?

Reto Wangler: Die Weitergabe der eigenen

Firma ist für den Unternehmer selbst

kein Tagesgeschäft, bei dem er sich auf

eigene Erfahrungen und eingespielte Mechanismen

abstützen kann. Vielmehr steht

er bei diesem Prozess in einer aussergewöhnlichen

Situation. Er muss sich einer einmaligen

Herausforderung stellen, von der aber

nicht weniger als die Zukunft seiner Firma

und Familie abhängt. Natürlich gibt es bewährte

Abläufe für die Weitergabe, aber

letztlich ist jede Nachfolgereglung so individuell

und einzigartig wie die Firma selbst.

Was ist dabei ausschlaggebend?

Reto Wangler: In meiner Erfahrung ist

eine frühzeitige strukturierte Diskussion ein

entscheidender Faktor, da sich die beste

Lösung oft in einem Reifeprozess ergibt. In

einer ersten vorbereitenden Phase müssen

die grundsätzlichen Lösungsmöglichkeiten

strategisch überlegt werden: Besteht überhaupt

die Möglichkeit einer familieninternen

Regelung? Fehlen die engagierten Nachkommen,

ist allenfalls ein Verkauf an das

Kader, also ein Management-Buy-out, der

richtige Weg. Oder es kommt eine Veräusserung

an Dritte in Frage. Je nach Szenario

muss sich das Unternehmen selbst anders

auf den Wechsel vorbereiten. Unsere Berater

helfen mit bei der Schaffung der

richtigen Voraussetzungen.

Welches der drei skizzierten Szenarien

ist heute die häufigste Lösung?

Fabian Stirnemann: Der Anteil der familieninternen

Nachfolge ist in den letzten

Jahren merklich gesunken und liegt mittlerweile

noch bei 40 Prozent. Immer häufiger

kommt es zum Verkauf an Dritte. Der Erlös,

der dabei erzielt wird, eröffnet den Veräusserern

neue finanzielle Möglichkeiten. Die

Spezialisten der Vermögensverwaltung sind

in dieser Situation gefordert, um eine Anlagestrategie

zu erarbeiten, damit das Familienvermögen

geschützt und die persönliche

Vorsorge gesichert werden kann.

Kann die Bank in diesem Prozess besondere

Vorteile bieten?

Reto Wangler: Wir sensibilisieren die

Unternehmer frühzeitig und koordinieren die

Nachfolge komplett aus einer Hand. Zum

Dienstleistungspaket gehören Unternehmensbewertung

und Beratung, eine massgeschneiderte

Finanzierung sowie die Anlage- und

Vorsorgeplanung. Ausserdem vermitteln wir

über unser neues Angebot «UBS Connex»

Zugang zu potenziellen Investoren. Diese

Bausteine setzen wir je nach Kundensituation

gezielt ein.

ANZEIGE

Erfolgreiche Nachfolge: Kuster Netcom AG

Die Kuster Netcom AG ist der führende

Anbieter für Glasfasertechnik und Telekommunikationszubehör

in der Schweiz.

Vom Glasfaser-Hauptverteiler, Speed Pipe,

Spleissmuffen und BEP bis zum OTO. Ihre

Produkte haben sich in allen bedeutenden

FTTH-Projekten und WAN-Netzwerken bestens

etabliert. Nebst innovativen Produkten

bieten sie auch Schulungen in diesem

Bereich an. Die Kuster Netcom AG beschäftigt

aktuell 11 Mitarbeiter.

Im Sinne der Nachfolgeregelung durfte

die UBS das Senior- und Juniormanagement

beim Generationenwechsel unterstützen.

Verschiedene strategische Optionen

wurden geprüft, und schon bald

zeichnete sich eine Lösung ab. Die beiden

Jungunternehmer Patrick Altermatt und

David Horat haben dabei die Unternehmung

übernommen. In einer ersten

Phase sind die beiden Branchenkenner im

10CFWMoQ7DMBBDvyiRzz1fkh2cyqqCaTxkGt7_o6VjAzbwe_JxpCp-ue_nc3-kAVQJwkIp9epUbiNqV2JYW4A3DKerN_7phQKcMS-nYBRrczWj2DbdYhqvh7WxQfXzen8BUV9nDX8AAAA=

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjA0MwUAundi4w8AAAA=

Für besondere Momente.

Jahr 2008 ins Management der Kuster

Netcom AG eingestiegen. Nach drei Jahren

erfolgreicher Zusammenarbeit in der

Unternehmung konnte dann im Jahr 2011

mit Hilfe der UBS das Aktienpaket übertragen

werden.

Die grösste Herausforderung bei der Nachfolgeregelung

der Kuster Netcom AG

bestand darin, eine geeignete Finanzierungsform

und -art unter Berücksichtigung

sämtlicher steuerlicher, rechtlicher und

familiärer Belange zu finden. Durch die

enge Zusammenarbeit mit der Treuhandgesellschaft

des Unternehmens ist es der

UBS gelungen, die verschiedenen Interessen

aller Beteiligten in Einklang zu bringen.

Die Unternehmensnachfolge konnte somit

erfolgreich abgeschlossen werden.

Seit der Übernahme konnte das Unternehmen

ein stetiges Wachstum verzeichnen

und seine Marktstellung weiter erfolgreich

ausbauen.

«FÜR MEINEN QUARTIERPFARRER,

DER BEI KLEINEN SÜNDEN

AUCH MAL EIN AUGE ZUDRÜCKT.»

Ivo Adam, Spitzenkoch.


Wachstum – Fluch oder Segen?

Daniel Käslin,

Rechtsanwalt, Partner

und Präsident

des Verwaltungsrats

der Pilatushof AG

Wachsen ist ein natürlicher

Vorgang. Auch

in der Volkswirtschaft

wird in Analogie zur

Natur von Wachstum

gesprochen. Wir meinen

damit die Zunahme

der Bevölkerung

und damit die Zunahme

an produktiven

Arbeitskräften und

Steuerzahlern. Die Gemeinden

und Kantone

der Schweiz stehen in

einem diesbezüglichen Wettbewerb und

versuchen deshalb, ihren Standort permanent

zu verbessern. Es sollen dadurch

vermögende Ausländer, junge Familien und

auch erfolgreiche Unternehmungen und

Unternehmer für die Ansiedlung in der

Region überzeugt werden. Dabei wird

ausschliesslich ein gesundes Wachstum

angestrebt. Es soll ein gesunder Mix von

jüngeren und älteren Menschen resultieren,

ANZEIGE

pwc.ch

nicht zu viel Ausländer, aber eben genau

so viele, wie benötigt werden. Durch

dieses Wachstum werden die Steuererträge

in der Gesamtsumme steigen, sodass

dann jeder Einzelne weniger bezahlen

muss. Wachstum bewirkt dann aber auch

wieder Bedürfnisse nach einem Ausbau

der Infrastrukturen; es muss zusätzliches

Bauland eingezont und erschlossen werden,

zusätzliche Strassen und auch Schulhäuser

sowie Einkaufszentren sind zu erstellen.

Diese Projekte bewirken zusätzliche

Arbeitsplätze für die Einwohner und Aufträge

für die ortsansässigen Unternehmungen,

zudem werden vermehrt Steuern

generiert (Grundstückgewinnsteuern, Einkommens-

und Gewinnsteuern usw.) Der

Lebensraum wird für den Einzelnen enger,

die Erweiterung der Bauzonen muss demnach

die Interessen der Gemeinde nach

Wachstum und das Bedürfnis des Einzelnen

nach Ruhe und Privatsphäre ausgewogen

berücksichtigen. Mit den heute stark ausgebauten

Verkehrsmitteln sind die einzel-

nen Orte faktisch näher zusammengewachsen

und untereinander schneller erreichbar.

Wachstum sollte aus diesem Grunde noch

ausgeprägter über die Gemeindegrenze

hinaus gemeinsam an die Hand genommen

werden. Insbesondere auch in der Region

rund um den Vierwaldstättersee müsste

eine gemeinsame Wachstumsstrategie erarbeitet

werden. Es ist definitiv an der

Zeit, gemeinsame Verkehrskonzepte, gemeinsame

Schulen, gemeinsame Sportzentren,

koordinierte Zonenpläne, koordinierte

Ansiedlungspolitik, gemeinsame

Spitalkonzepte inklusive der Alters- und

Pflegeheime sowie der Spitex zu erarbeiten

und diese auch gemeinsam umzusetzen.

Nur so kann in Zukunft das Wachstum in

der Region um den Vierwaldstättersee

natürlich und zum Segen aller koordiniert

werden. In der Region Innerschweiz ist

endgültig Kooperation im Innern und gemeinsamer

Wettbewerb gegen aussen angesagt,

so wird die Region auch in Zukunft

Erfolg haben.

Wieviel Geheimnis braucht derErfolg?

10CFWMIQ7DQAwEX-TTrmP7LjGswqKCKtwkKu7_UXRhBcNm5jjSGx5e-_vcP0lAXYJBRrqPZuq5rNGGJzpCQd0ImnVT_dNFHTCNmo6gC6II4SKOGhhFnYeaNbz9ru8NWEH6yn8AAAA=

Kolumne

Der Erfolg vonUnternehmen isteine Frageder

nachhaltigen Rentabilität. Der Wegdahin führt

über Offenheit und Glaubwürdigkeit. Eine transparenteFührung

istAusdruckeiner zeitgemässen

CorporateGovernance und wichtig für die Vertrauensbildung.

PwC trägtmit Ihnen dazu bei, die

Position Ihres Unternehmens auf demKapitalmarkt

10CAsNsjY0MDAy1TUzNDM0NAMAy5XhVw8AAAA= und in der Öffentlichkeit zu stärken. UndIhren

Erfolg zu sichern. Welche Fragebewegt Sie?

PricewaterhouseCoopersAG, Werftestrasse 3, 6005 Luzern, Tel. 058 792 62 00, Fax058 792 62 10

PricewaterhouseCoopersAG, Grafenauweg 8, 6304Zug, Tel. 058 792 68 00, Fax058 792 68 10

Der soziale Dialog funktioniert gut

Wirtschaftswachstum hat auch seine Schattenseiten. Frankenstärke und Lohndruck tragen das ihre

dazu bei. Die Gewerkschaften schauen den Unternehmen auf die Finger, wollen aber nicht dramatisieren,

sagt Giorgio Pardini, Präsident des Luzerner Gewerkschaftsbundes.

Wie schätzen Sie als Präsident des Luzerner

Gewerkschaftsbundes das wirtschaftliche

Wachstumspotenzial in der

Zentralschweiz ein? Wo sehen Sie die

Stärken und wo die Schwächen der

Region?

Giorgio Pardini: Die Zentralschweiz ist

eine Region mit vielen kleinen und mittelgrossen

Betrieben. In Krisenzeiten mit einem

stagnierenden oder rückläufigen Wirtschaftswachstum

ist die Zentralschweiz weniger

ausgeprägt betroffen als andere Regionen

mit grossen internationalen Konzernen. Die

Wirtschaftslage hier ist viel stabiler. Das zeigen

auch die extrem tiefen Arbeitslosenzahlen.

Der Nachteil dabei: Die Wertschöpfung

ist im schweizerischen Vergleich in der Zentralschweiz

unterdurchschnittlich.

Die Arbeitslosenzahlen sind in der Zentralschweiz

sehr tief. Ist auch das ein

Zeichen der stabilen Wirtschaftslage?

Einerseits ist die geringe Arbeitslosigkeit

sicher darauf zurückzuführen. Aber nicht nur.

Zum positiven Bild trägt auch die Personenfreizügigkeit

bei. Sie erlaubt es uns, flexibel

auf Veränderungen im Arbeitsmarkt zu reagieren.

Wenn beispielsweise die Übernachtungszahlen

im Tourismus rückläufig sind,

reduziert sich auch die Nachfrage nach Per­

sonal aus dem Ausland. Das schafft eine gute

Balance im Arbeitsmarkt. Aus meiner Sicht

funktioniert die Personenfreizügigkeit gut.

Vor allem im Bau- und Baunebengewerbe

war in den letzten Jahren ein starkes

Wachstum zu verzeichnen. Der Zeit- und

Lohndruck, der auf den Unternehmen

lastet, ist enorm. Das erhöht die Gefahr

des Lohndumpings und der Schwarzarbeit.

Wie kämpfen die Gewerkschaften

dagegen an?

Das Baugewerbe, das Baunebengewerbe

und die Landwirtschaft sind anfällig für Lohndumping

und Schwarzarbeit. Das ist bekannt.

Durch die Arbeitsvergabe an Unterakkordanten

steigt der Lohndruck auf die Unternehmen.

In der Zentralschweiz finden Lohndumping

und Schwarzarbeit zwar statt, aber sie

haben nicht das Ausmass einer flächendeckenden

Plage. Im Grossen und Ganzen

werden die Bestimmungen der Gesamtarbeitsverträge

eingehalten. Die tripartiten Kommissionen

leisten gute Arbeit. Notwendig und

wirkungsvoll sind natürlich auch regelmässige

Kontrollen im Rahmen der flankierenden

Massnahmen

Wie beurteilen Sie die Zukunftsaussichten

der Wirtschaftsregion Zentralschweiz?

Giorgio Pardini, Präsident des Luzerner Gewerkschaftsbundes. Bild: Manuela Jans

Ich bin zuversichtlich, dass unsere Region

auch in den kommenden Jahren weiterhin

ein Wachstum verzeichnen wird. Strukturelle

Anpassungen sind aber unausweichlich, insbesondere

in der Landwirtschaft. Der starke

Franken setzt die Unternehmen unter Druck,

ihre Produktivität zu erhöhen. Rationalisierungen

und Automatisierungen sind die Folgen.

Dies wirkt sich zwar auf die Zahl der

Arbeitsplätze eher negativ aus, dafür bleiben

die Firmen jedoch fit und sind gerüstet für

die Zukunft. Das kommt wiederum den

Arbeitnehmenden zugute. Wünschenswert

wäre, dass die Politik in der Zentralschweiz

gesamtheitlicher auf die Region ausgerichtet

wird und weniger kantonal geprägt ist.

Gewerkschaften

stagnieren

Die Gewerkschaften selbst hingegen

wachsen nicht. Sie haben mit stagnierenden

und sinkenden Mitgliederzahlen

zu kämpfen. Worauf führen

Sie das zurück?

Die Mitgliederzahlen sind recht stabil. Im

Sektor Telecom/IT der Gewerkschaft Syndicom

beispielsweise verzeichnen wir eine

erfreuliche Entwicklung. Einen Rückgang

gibt es natürlich im Industriesektor, was

mit den rückläufigen Beschäftigungszahlen

in diesem Sektor erklärt werden kann.

In der Schweiz haben wir im Vergleich

mit dem Ausland einen hohen Organisationsgrad.

Das wird hierzulande leider

zu wenig zur Kenntnis genommen. Wir

messen unsere Stärke halt nicht in Streiktagen,

sondern setzen auf Dialog und

gute Verhandlungsergebnisse, die beiden

Seiten dienen. Bei Verhandlungen gehen

die Wogen manchmal hoch, aber insgesamt

pflegen wir in der Schweiz einen

guten sozialen Dialog, eine konstruktive

Partnerschaft zwischen Gewerkschaften

und der Wirtschaft. Das dient uns allen,

ist eine Stärke unseres Werkplatzes und

trägt dazu bei, dass die Schweiz eines

der wettbewerbsfähigsten Länder der

Welt ist.

28 29


Sie feiern 40 Jahre PKG Pensionskasse (von links): Peter Marending (Langenthal), Stiftungsratspräsident seit Frühjahr 2012, Kurt Sidler, langjähriger Stiftungsratspräsident

(1992 bis 2012), und Jean Wey, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Bilder: Beat Christen

PKG Pensionskasse ist 40-jährig

Die PKG Pensionskasse mit Sitz in Luzern gehört zu den führenden Gemeinschaftseinrichtungen für

die berufliche Vorsorge in der Schweiz. Vor 40 Jahren, also noch vor der Einführung des BVG-Obligatoriums,

ist sie als unabhängige Einrichtung für die berufliche Vorsorge von KMU errichtet worden.

Stabilität und Verlässlichkeit sind für

Pensionskassen entscheidende Faktoren. Die

angeschlossenen Unternehmen und die Versicherten

erwarten nebst guten Leistungen,

dass ihre Gelder sicher und gewinnbringend

angelegt sind. Die PKG Pensionskasse ist

1972 in Luzern errichtet worden mit einem

Stiftungskapital von 2000 Franken. Heute

gehört sie zu den führenden Vorsorgeeinrichtungen

der Schweiz. «Das zeigt, dass

wir in der Vergangenheit vieles richtig gemacht

haben», sagt Jean Wey. Er ist seit

1990 Vorsitzender der Geschäftsleitung und

kennt das Vorsorgegeschäft seit vielen Jahren

bestens.

Neuer Schub mit

Obligatorium

1972 hat die Schweizer Stimmbevölkerung

das Drei-Säulen-Konzept mit grosser

Mehrheit genehmigt. Bis das Obligatorium

30

für die zweite Säule 1985 eingeführt wurde,

dauerte es allerdings noch über 13 Jahre.

Alle Vorsorgewerke, die vor diesem Datum

errichtet wurden, existierten damals noch

auf weitgehend freiwilliger Basis, so auch

die PKG Pensionskasse. Die meisten Sammeleinrichtungen

verzeichneten in den Anfangsjahren

denn auch ein eher bescheidenes

Wachstum. Das änderte sich 1985. Das

Obligatorium bewirkte für die PKG Pensionskasse

einen ersten Schub. Die Bilanzsumme

wuchs auf 58 Millionen Franken. Fünf Jahre

später wurde bereits die 100-Millionen-

Grenze überschritten. Heute hat die PKG

Pensionskasse eine Bilanzsumme von 3,5

Milliarden Franken mit über 1400 angeschlossenen

Unternehmen, 25 000 aktiven

Versicherten und 2500 Rentnern und Rentnerinnen.

Der aktuelle Deckungsgrad beträgt

105,5 Prozent (und die Performance im

laufenden Jahr liegt bei rund 6,6 Prozent,

jeweils Ende September).

Langjähriger Präsident:

Kurt Sidler

Einer, der die Entwicklung der PKG Pensionskasse

entscheidend mitgeprägt hat, ist

Kurt Sidler. Der ehemalige Inhaber der Firma

Herzog Haustechnik in Littau sass während

29 Jahren im Stiftungsrat, davon 20 Jahre

als Präsident. «Die PKG Pensionskasse hat

schweizweit einen ausgezeichneten Namen»,

sagt Kurt Sidler, der an der Delegiertenversammlung

im Mai dieses Jahres das Präsidium

an Peter Marending abgetreten hat. «Ich

bin stolz, dass ich meinen Teil dazu beitragen

konnte. Für mich standen Effizienz

und Transparenz immer im Vordergrund. Wir

wollten nie um jeden Preis wachsen. Die

PKG Pensionskasse schüttet keine Gewinne

aus. Jeder Vorsorgefranken bleibt ein Vorsorgefranken.

Besonders gefreut hat mich

in all den Jahren auch, dass wir die 2004

übernommene Sammelstiftung der Providentia

gut integrieren konnten. Die PKG Pen-

sionskasse war 2005 auch massgeblich

an der Gründung der PK Rück beteiligt.

Heute ist sie in der Schweiz bereits die

zweitgrösste Rückversicherung für Pensionskassen.»

Vergleiche lohnen sich

Bei der Wahl einer Pensionskasse lohnt

es sich, Vergleiche anzustellen. «Ein Unternehmen

sollte sich vor dem Entscheid ein

umfassendes Bild über die verschiedenen

Vorsorgeanbieter machen. Transparente Informationen

und verständliche Geschäftsberichte

sind wichtige Voraussetzungen», sagt

Jean Wey. «Bei den Verwaltungskosten beispielsweise

gibt es grosse Unterschiede. Von

200 bis über 1000 Franken jährlich ist alles

möglich. Langfristig wirkt sich dies nachhaltig

auf die Altersguthaben aus.» Jean Wey

ist stolz darauf, dass die PKG Pensionskasse

schweizweit zu den günstigsten und effizientesten

zählt. Bei Ratings schneidet sie

regelmässig sehr gut ab.

Eine verantwortungsvolle und sicherheitsorientierte

Anlagepolitik ist sicherlich einer

der wichtigsten Faktoren bei der Wahl der

ANZEIGE

Kurt Steiner AG

steiner-luzern.ch FreudeamFahren

passenden Pensionskasse. Das gilt vor allem

für Institutionen wie die PKG, die den angeschlossenen

Unternehmen und ihren Versicherten

«gehört» und dementsprechende

Mitsprache und Entscheidungsrechte gewährt.

Neben Sicherheit, Mitsprache, Kosteneffizienz,

Transparenz und Servicequalität werden aber

Die PKG gehört zu den effizientesten und günstigsten

Pensionskassen der Schweiz.

10CFXLoQ7EMAwD0C9K5aR12i5wGpsGpvGS0-H7f3Td2ICJ_bzvwYQn63Zc2xkKGMUN6i3IlooxcvfUGOimc7BFfaqay0uLESjm4yaCLqZDKXSBDc0c89ufjhU1_T7fP5RlvRx-AAAA

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjA0swAABwvTnQ8AAAA=

noch weitere Vorteile geschätzt. Ein fortschrittliches

Vorsorgereglement zum Beispiel,

das etliche freiwillige Leistungen offeriert und

auch in Bezug auf die Gleichstellung von Frau

und Mann sowie auf die Leistungen für Verheiratete

und Unverheiratete fortschrittlich ist.

Volle Verzinsung

Die PKG Pensionskasse hat die obligatorischen

und überobligatorischen Vorsorgeansprüche

seit ihrer Gründung vor 40

Jahren in Bezug auf die Verzinsung und

die Umwandlungssätze immer gleich behandelt.

Das soll nach Möglichkeit auch

in Zukunft so gehandhabt werden. Ein

Vergleich des VZ-Vermögenszentrums über

die Jahre 2004 bis 2008 unter den führenden

autonomen Sammeleinrichtungen

sowie den Lebensversicherern hat bestätigt,

dass die PKG mit 2,80 % die höchste

durchschnittliche Verzinsung gewährte –

und dies sowohl bei obligatorischen wie

den überobligatorischen Sparguthaben.

FREUDEHAT

EINZUHAUSE.

KURTSTEINER AG /BMW LUZERN.


Unsere Stiftungspartner

Unsere Netzwerkpartner

Unsere Partnergemeinden

Adligenswil

Aesch

Alberswil

Altbüron

Altishofen

Altwis

Ballwil

Beromünster

Buchrain

Büron

Buttisholz

Dagmersellen

Dierikon

Doppleschwand

Ebersecken

Ebikon

Egolzwil

Eich

Emmen

Entlebuch

Ermensee

Eschenbach

Escholzmatt

Ettiswil

Fischbach

Flühli

Gettnau

Geuensee

Gisikon

Greppen

Grossdietwil

Grosswangen

Hasle

Hergiswil bei Willisau

Hildisrieden

Hitzkirch

Hochdorf

Hohenrain

Honau

Horw

Inwil

Knutwil

Kriens

10CFWMsQ7CMBBDv-gi25dLCBlRt4oBdc9SMfP_E1c2BluWn-V9n1Hw02N7HttrElBYE9Q1yT6KOG_0EtUTKgl1J8LVhv_NTQFUtXVNjLCM6ejmbdWoi7oOssNAlM_5_gI0OOXpfwAAAA==

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjAyNwIAAW1bZg8AAAA=

Luthern

Luzern

Malters

Marbach

Mauensee

Meggen

Meierskappel

Menznau

Nebikon

Business mit Aussicht

Gemeinsam für einen starken Standort Luzern – www.luzern-business.ch

Neudorf

Neuenkirch

Nottwil

Oberkirch

Ohmstal

Pfaffnau

Pfeffikon

Rain

Reiden

Rickenbach

Roggliswil

Römerswil

Romoos

Root

Rothenburg

Ruswil

Schenkon

Schlierbach

Schongau

Schötz

Schüpfheim

Schwarzenberg

Sempach

Sursee

Triengen

Udligenswil

Ufhusen

Vitznau

Wauwil

Weggis

Werthenstein

Wikon

Willisau

Wolhusen

Zell


Wachstum im öffentlichen Verkehr – Herausforderung für vbl

Dr. Norbert Schmassmann,

CEO Verkehrsbetriebe

Luzern AG

ANZEIGE

Alle erfolgreichen Firmen

wollen und müssen

wachsen – auch

vbl. In der Regel werden

für verschiedene bestehende

oder neue

Produkte die Chancen

am Markt ausgelotet

und Business-Pläne aufgestellt.

In einem stark

regulierten Markt, wie

es der öffentliche Ver-

kehr ist, ist zwar nicht alles anders, aber

es sind zusätzliche Kriterien zu beachten.

Es muss neben dem Mobilitäts-Wachstum

auch die Verkehrspolitik eingeschätzt werden:

Wird die Politik einen verbesserten

sogenannten Modal Split, d. h. grösseren

Anteil des öV am Gesamtverkehr, anstreben?

Werden die dazu benötigten öffentlichen

Mittel zur Verfügung gestellt? Werden die

Mobilitätsteilnehmer ein ausgebautes öV-

Angebot in Anspruch nehmen? Auch wenn

die öV-Tarife steigen? Was wir heute auf-

grund einer Analyse des Umfeldes annehmen

müssen, ist, dass die öffentliche Hand ihre

Abgeltungen an die Erbringer der öV-Transportleistungen

tendenziell senken, trotzdem

aber das öV-Angebot massiv ausbauen will.

Gleichzeitig sollen die entsprechenden Mehrkosten

vermehrt aus dem Anteil gedeckt

werden, den die öV-Kundin und der öV-

Kunde über Abonnemente oder Einzelbillette

bezahlen. Wenn es um die Frage nach

Wachstum geht, muss sich vbl in diesem

dynamischen Umfeld positionieren. Ein

Wachstum ist nur möglich, wenn der Gesamtmarkt

des öffentlichen Verkehrs grösser

wird und vbl neue Leistungen erbringen

kann oder wenn öV-Linien aufgrund attraktiver

Offerten an vbl vergeben werden.

Ebenfalls kann vbl nur dann vorwärtskommen

– und das im wahrsten Sinne des

Wortes – wenn die Rahmenbedingungen

stimmen: Es vergeht in Luzern praktisch kein

Tag, ohne dass sich Autos und Busse auf

der Strasse aneinanderreihen. Insbesondere

in der Abendspitze sieht sich vbl durch den

Eine Rechnung, die aufgeht.

Daniel Käslin

lic.iur., Rechtsanwalt

Adrian Schmid

lic.iur., Rechtsanwalt

Rechtsgebiete:

Wirtschaftsrecht, Steuerrecht, Erbrecht,

Unternehmensnachfolge, Ansiedlungen und

Immaterialgüterrecht.

Leitmotive:

Wir arbeiten gesamtheitlich, lösungsorientiert,

systematisch, unkompliziert und gut vernetzt.

Kooperationspartner:

Buchführung, Mehrwertsteuern, Versicherungen

und Vorsorge.

10CFWMsQ6DMBBDv-gin4kvgYyIDTEg9ixV5_7_1MDGYMuSn73vTQmP1u24trM5QFmQJUqTaspUm-ZIVaNjEM7FHYWseXrhRgGZ0W_GHDbicM0G9cjozvuhjzWg9Pt8_5XlopR_AAAA

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjI3MwcAr6Loow8AAAA=

Kundenanliegen im Fokus:

Umfassende Beratung von vermögenden

Privatpersonen, von kleinen und mittelgrossen

Unternehmen sowie der öffentlichen Hand.

Standort:

An bester Passantenlage in Luzern City.

Ziel:

Ihre Pläne realisieren.

Kolumne

zunehmenden Verkehr trotz fahrplantechnischer

Massnahmen mit Verspätungen konfrontiert.

Verspätungen, gegenüber denen

der Busbetreiber weitestgehend machtlos

ist. Prognosen gehen davon aus, dass der

Verkehr in den kommenden 20 Jahren

massiv wachsen wird. Um der vorausgesagten

Nachfrage-Zunahme im öV von 40

Prozent gerecht zu werden, braucht es

dringend Busbeschleunigungsmassnahmen.

Im Rahmen der Wachstumsstrategie arbeitet

vbl schon heute an der Umsetzung des vom

Verkehrsverbund Luzern beschlossenen Angebotskonzeptes

«AggloMobil due», das im

Bereich der Trolleybuslinien verschiedene

Ausbaumassnahmen vorsieht – wie etwa

die Verstärkung der Linie 1 nach Kriens mit

grösseren Doppelgelenktrolleybussen, die

Einführung einer Tangentiallinie 3 von Kriens

via Pilatusplatz nach Emmen oder die Weiterführung

einer Trolleybuslinie nach Ebikon.

Abschliessend kann ich nur sagen: Wer im

öV-Sektor wachsen will, muss Ideen haben

und innovativ sein. vbl hat und ist beides.

Pilatushof AG

Hirschmattstrasse 15

CH-6003 Luzern

Telefon 041 22 66 100

Fax 041 22 66 109

E-Mail kanzlei@pilatushof.ch

Web pilatushof.ch

Credit Suisse wächst konstant

Die Credit Suisse ist in der Zentralschweiz sehr gut positioniert und weist ein konstantes Wachstum

auf. Auch wenn, oder gerade weil der Finanzbranche derzeit ein rauer Wind entgegenbläst, will die

CS an ihrem Wachstumskurs festhalten, wie Werner Raschle, Leiter Region Zentralschweiz der CS,

in einem Gespräch erklärt.

Die Credit Suisse ist in den letzten

Jahren in der Zentralschweiz stark gewachsen.

Wie beurteilen Sie die Aussichten

für die nahe Zukunft?

Werner Raschle: Wir wachsen. In der

Zentralschweiz seit nunmehr über 100 Jahren.

Es ist heute nicht einfach, auf einer

so breiten Basis mit einer solchen Konstanz

zu wachsen, wie wir das in den letzten

Jahren konnten. Wenn ich einen sportlichen

Vergleich machen darf: Wenn man als Langläufer

beim Engadiner Skimarathon über

weite Strecken im Gegenwind laufen muss,

dann spielt die Zeit im Vergleich zum Rang

eine sekundäre Rolle. Auf uns übertragen,

heisst das, dass sich die Märkte verändert

haben und ein starker Wind weht. Um

weiterhin wachsen zu können, müssen wir

uns weit über das Übliche hinaus engagieren.

Sie sind in der Zentralschweiz sehr gut

positioniert. Sie könnten sich doch mit

dem Erreichten zufriedengeben?

Für uns ist Wachstum eine wichtige

Komponente. Wenn wir in einem wachsen­

den Gesamtmarkt nicht wachsen, dann

verlieren wir an Marktanteil. Wir erleben

im Finanzgeschäft schwierige Zeiten mit

sinkenden Margen. Wenn wir also die Ertragskraft

erhalten wollen, müssen wir entweder

Kosten senken oder wachsen. Dank

meinen motivierten Mitarbeitenden können

wir die Zielvorgaben zu einem guten Teil

einhalten. Im Quer­ beziehungsweise Konkurrenzvergleich

sind wir hervorragend positioniert.

Man darf zudem nicht vergessen,

dass unsere Bank den Aktionären gehört.

Diesen bin ich verpflichtet, und diese erwarten

einen steigenden Aktienkurs, welcher

wiederum vom Wachstum abhängig ist.

Kommt hinzu: Auch wenn wir nicht grösser

werden wollen, müssen wir wachsen, um

nur schon die teilweise abfliessenden Gelder

oder beispielsweise Rückzahlungen im Kreditbereich

zu kompensieren.

In welchen Bereichen streben Sie weiteres

Wachstum an?

Wir wachsen primär organisch. Das

grösste Wachstum erzielen wir mit unseren

langjährigen Kunden, bei welchen wir mit

Werner Raschle, Leiter Region Zentralschweiz der Credit Suisse. Bild: PD

der Zunahme ihres Vermögens oder Finanzierungen

mitwachsen. Ein weiterer Wachstumspfeiler

sind die Empfehlungen (sogenannte

Referrals). Zusätzliche Mitarbeitende

stellen wir nur dann ein, wenn wir über

ein entsprechendes Geschäftsvolumen verfügen.

Um wachsen zu können, benötigen Sie

gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die sind nicht immer leicht zu finden

Wenn immer möglich, versuchen wir,

aus den eigenen Reihen zu wachsen. Ein

erheblicher Teil unserer Mitarbeitenden, die

in anspruchsvollen Positionen tätig sind,

haben intern Karriere gemacht.

Wir wollen uns dem «War for Talents»

entziehen, indem wir eigene Leute ausbilden

und innerhalb der Bank attraktive Laufbahnen

anbieten. Als Bank sind wir ein

Unternehmen, welches auf Vertrauen angewiesen

ist. Vertrauen kann man fast nur

durch persönliche, wenn möglich langjährige

Kontakte aufbauen. Für uns ist deshalb

die Qualität der Mitarbeitenden entscheidend.

In der ganzen

Zentralschweiz präsent

Zur Credit Suisse Zentralschweiz gehören

die Kantone Uri, Nidwalden, Obwalden,

Luzern und Zug sowie die Region Inner­

Schwyz. Die CS ist in der Region mit

15 Geschäftsstellen präsent und in die

drei Marktgebiete Luzern, Zug und Urschweiz

aufgeteilt. Die beiden grössten

Standorte sind der Wagenbachhof in

Luzern und der Standort an der Bahnhofstrasse

17 in Zug. Die CS beschäftigt

in der Zentralschweiz über 400 Personen

(inklusive Young Talents) in den Frontbereichen

Private Clients, Private Banking,

Corporate Banking und Institutional

Clients.

Weitere Zahlen zur Credit Suisse:

www.credit­suisse.com/responsibility/de/

switzerland/figures.jsp

35


Paul Gabriel, Geschäftsführer der BMW Garage Kurt Steiner AG in Luzern, setzt zu hundert Prozent auf seine Marken BMW und Mini. Bild: PD/Dany Schulthess

Kurt Steiner AG in Luzern fährt

eine klare Strategie

«2011 war ein gutes Autojahr, 2012 wird voraussichtlich noch besser.» Paul Gabriel, Geschäftsleiter

der BMW-Garage Kurt Steiner AG in Luzern, sieht keinen Grund zum Klagen, auch wenn die

Autopreise in jüngster Vergangenheit massiv gesunken sind.

Dieser Satz steht fast zuoberst in jedem

Lehrbuch für Unternehmensführung: «Um

erfolgreich zu sein, benötigt ein Unternehmen

eine klare Positionierung und eine

nachhaltige Strategie.» Die Kurt Steiner AG

hat beides. Sie ist zudem die älteste BMW-

Vertretung in Europa. Seit 1934 hat sie einen

Vertrag mit BMW – ursprünglich noch für

Motorräder. 2001 hat die Kurt Steiner AG

zusätzlich die Vertretung der Marke Mini

übernommen. Das Unternehmen befindet

sich in dritter Generation im Besitz der

Familie Steiner. Die Kurt Steiner AG ist der

grösste BMW-Vertreter der Zentralschweiz.

36

Keine Occasion-

Fremdmarken

Auf dem Areal in der Fluhmühle in

Luzern stehen BMWs neben BMWs sowie

Minis, so weit das Auge reicht. Eigentlich

nicht verwunderlich für einen Markenvertreter

von BMW und Mini. Aber eben doch,

denn das gilt auch für die Occasionen.

Keine einzige Fremdmarke steht zum Verkauf.

«Das ist eine bewusste Strategie»,

erklärt Geschäftsführer Paul Gabriel. «Wir

geben alle Fremdmarken, die wir eintauschen,

an einen Wiederverkäufer ab. Im

Gegenzug kaufen wir pro Jahr rund 150

bis 180 Occasionen unserer Marken dazu.

Ich kann davon ausgehen, dass ein Kunde,

der einen BMW oder Mini bei uns kauft,

später unsere Dienstleistungen in Anspruch

nehmen wird. Wenn ich jemandem einen

Audi oder einen Peugeot verkaufe, sehe ich

ihn nie wieder.» Ein überzeugendes Konzept

zur Kundengewinnung und Kundenbindung.

Paul Gabriel ist daran interessiert, die

Kunden langfristig zu betreuen. Im vergangenen

Jahr hat die Kurt Steiner AG mit

Autoverkäufen einen Umsatz von rund

32 Millionen Franken erwirtschaftet. Die

Sparte Service und Reparaturen hat weitere

10 Millionen Franken zum Gesamtumsatz

von gut 42 Millionen Franken beigesteuert.

«Mit der Werkstatt haben wir aber trotz

weniger Umsatz einen grösseren Deckungsbeitrag

erwirtschaftet als mit dem Handel.

Deshalb ist der sogenannte Aftersales so

wichtig für uns», sagt Paul Gabriel.

Autopreise sinken

Unter sinkenden Preisen für Neuwagen

leidet die Kurt Steiner AG wenig, wie Paul

Gabriel erklärt. Der durchschnittliche Preis

pro Fahrzeug ist trotz verbesserter Technik

und Mehrausstattung für den Kunden gesunken.

Die Kurt Steiner AG hat mit gezielten

Aktionen von grösseren BMW-Modellen den

durchschnittlichen Preis jedoch gehalten. Die

Preisvorteile beim Einkauf im EU-Raum werden

vom Autohandel in der Schweiz mit

Preisnachlässen und Prämien konsequent

weitergegeben. «Die Neuwagen sind seit

zirka 2010 im Preis um durchschnittlich 18

bis 20 Prozent gesunken und nur noch

ANZEIGE

Unter

meinem Dach

stimmt

die Energie.

marginal von EU-Preisen entfernt. Das hat

den Markt unheimlich stark belebt. Die

Preissenkungen haben jedoch auf den Occasionshandel

durchgeschlagen», so Paul

Gabriel. «Aber bei einer Umschlagsziffer von

rund sieben Fahrzeugen pro Jahr und Standplatz

sind wir aus dieser Baisse schnell

wieder herausgewachsen. Bei uns steht ein

Gebrauchtwagen kaum länger als ein oder

zwei Monate auf dem Platz. 2012 sind wir

schon wieder zur Normalität zurückgekehrt.»

Weiterhin wachsen

Im laufenden Jahr strebt die Kurt Steiner

AG einen Umsatz von rund 45 Millionen

Franken an. «Wir wollen wachsen», sagt

Geschäftsführer Paul Gabriel. «Nein, wir

müssen wachsen. Die Autos werden immer

langlebiger und robuster. Sie benötigen viel

weniger Serviceleistungen und sind weniger

reparaturanfällig. Wir sehen unsere Kunden

also viel seltener in der Werkstatt, als dies

früher der Fall war. Für uns heisst das, dass

wir immer mehr Kunden brauchen, um

unsere Werkstatt auszulasten und den Aftersales-Umsatz

zu halten.»

Ihr Partner für Strom und Wärme.

BE Netz AG | Luzern | Ebikon | Zürich | 041 319 00 00 | www.benetz.ch

10CEXKIQ6AMAwF0BNt-S37S0slDLUggHACgub-igSDeO71Hsz4TG092hYCKFMVc7cgLRdlDF6zMeBaFKKjUI3OKvHnNM1pBxbgRMnPdb92K6ZpXAAAAA==

10CAsNsjY0MDAy1TUztLC0tAAATxRMlg8AAAA=

Die Kurt Steiner AG sei auf gutem Wege,

das angestrebte Wachstumsziel 2012 zu

erreichen, freut sich Paul Gabriel. Die Mitarbeitenden

seien hoch motiviert. «Wir sind

intern völlig transparent. Unsere Mitarbeitenden

können anhand der Balanced Scorecard

täglich sehen, wo wir stehen. Die

Kennzahlen werden täglich aktualisiert und

zeigen die Zielabweichung.»

Neues Rekordjahr in Sicht

2011 war in der Schweiz das stärkste

Neuwagenjahr der Geschichte. Paul Gabriel

glaubt, dass das laufende Jahr gar noch

besser ausfallen könnte: «Die Wirtschaft

läuft nach wie vor gut, und wir verzeichnen

eine steigende Nachfrage durch Zuwanderung.

Zudem gab es aus den Jahren 2006

bis 2010 einen gewissen Nachholbedarf.

Auch die sinkenden Preise wirken sich vorteilhaft

auf das Neuwagengeschäft aus.

Kommt hinzu:

Das Premiumgeschäft, in dem wir uns

bewegen, verzeichnet in der Zentralschweiz

ein stärkeres Wachstum als der restliche

Markt.»


10CAsNsjY0MDAy1TUzMjIyMwYAXaROog8AAAA=

10CFWMMQ7CMBAEX3TW3tp7OeMSpYtSIHo3iJr_Vzh0FNPMjvY4hgp-3PfzuT-GA5QFyahDytKoUXuU1No8CecNm1SVPf5yo4DGmFdjDvOc2MybqU8tnNfDch5o5fN6fwGvg1LAfwAAAA==

kundenorientierung

und kompetenz:

Mit BDO sind Sie bestens beraten!

10CFWMMQ4CMQwEX-Ro7WQdB5fouhMFoneDqPl_BaGjGGmL2TnPZMOP63F7HPdU6JoC5_BIMtowZl_eggliGtQu6tr77Gp_uhiBYV7bEVAwS12-e0TF0lLbhdpvsL2frw_nORIPfwAAAA==

10CAsNsjY0MLQ01zUwMzUxswAAnY6toA8AAAA=

Räume voller Leben

www.alfred-mueller.ch

Wohnräume,

bei denen

alles andere zur

Nebensache wird.

Sich zu Hause fühlen heisst vor allem auch,

nach den eigenen Wünschen wohnen zu können.

Mit der Alfred Müller AG an Ihrer Seite können

Sie Ihren Wohntraum verwirklichen. Als führende

Schweizer Immobiliendienstleisterin entwickeln

wir Grundstücke und Immobilien nach Mass.

BDO AG ist Ihr kompetenter Partner für

Prüfung, Treuhand und Beratung. Damit Sie

sich auf Ihr Geschäft konzentrieren können,

bieten wir Ihnen den nötigen Rückhalt.

Regional verankert – national vernetzt:

Unsere Leistung zeichnet sich durch

Qualität und persönliche Kontakte aus.

Ihr Kontakt in der Zentralschweiz:

Altdorf Tel. 041 874 70 70

Luzern Tel. 041 368 12 12

Sarnen Tel. 041 666 27 77

Stans Tel. 041 618 05 50

Sursee Tel. 041 925 55 55

Zug Tel. 041 757 50 00

www.bdo.ch

Prüfung • Treuhand • Beratung

Bedürfnisse von Gesellschaft

und Wirtschaft im Blick

Die Studienplätze an der Hochschule Luzern sind heiss begehrt. Das freut Rektor Markus Hodel, bereitet

ihm aber auch Sorgen: «In den Departementen Technik & Architektur, Design & Kunst sowie Musik

haben wir Platzprobleme.» Infrastrukturprojekte, die Lösungen versprechen, sind in der Planung.

2011 haben knapp 5200 Studentinnen

und Studenten die Bachelor- und Master-Studiengänge

an der Hochschule

Luzern besucht, im laufenden Schuljahr

sind es rund 5500, also 300 mehr.

Worauf sind die stark wachsenden

Zahlen zurückzuführen?

Markus Hodel: Die Zunahme hat mehrere

Gründe. Zum einen sind da sicher die

geburtenstarken Jahrgänge zu nennen.

Hinzu kommt, dass seit der Gründung

der Fachhochschulen 1997 mehr Personen

Zugang zur tertiären Bildung haben. Das

ist gewollt und gut. Und schliesslich bin

ich überzeugt, dass unsere Hochschule

attraktiv ist, weil sie spannende und praxisorientierte

Studiengänge anbietet. Absolventinnen

und Absolventen der Hoch schule

haben in der Regel sehr gute Berufsaussichten.

Unternehmen klagen immer wieder

über den Mangel an Fachkräften. Insbesondere

IT-Spezialisten und Ingenieure

sind gesucht. Welche Möglichkeiten

hat die Hochschule, um diese Berufe

zu fördern?

Wir bieten zukunftsträchtige Studieninhalte

an, zum Beispiel die Vertiefungen

Visual Computing und

Mobile Systems sowie

den Master in Wirtschaftsinformatik.

Und

wir arbeiten eng mit

der Wirtschaft zusammen.

Bei den Ingenieur-

Studiengängen verzeichnen

wir in diesem

Studienjahr eine markante

Zunahme an Studierenden.

Das ist erfreulich.

Die Studieninhalte und unsere

Marketinganstrengungen zeigen die gewünschte

Wirkung. Und die Berufsaussichten

für die Absolventinnen und Absolventen

sind sehr gut. Informatik bieten wir heute

sowohl am Departement Technik & Architektur

als auch am Departement Wirtschaft

an. Ob es einen Zusammenzug in einem

«Wir wollen

zur Wertschöpfung

in der Region

beitragen.»

eigenen Departement Informatik geben soll,

ist noch offen. Uns ist Folgendes noch sehr

wichtig: Die Informatikbranche ist stark

männerlastig. Unser Ziel ist es, mehr junge

Frauen für IT-Berufe zu begeistern. Das tun

wir zum Beispiel mit dem Programm «ITgirls».

Damit sprechen wir 14- bis 16-jährige

Schülerinnen an, die vor der Berufswahl

stehen. Die bisherigen Workshops waren

sehr erfolgreich und haben die jungen

Frauen begeistert.

Die Hochschule Luzern hat einen guten

Namen. Im Bereich Gebäudetechnik ist

das Departement Technik & Architektur

in der Schweiz führend. Ebenfalls vorne

mit dabei ist das Departement

Wirtschaft. Wollen Sie diese Positionen

noch ausbauen?

Zuerst einmal wollen wir die führenden

Positionen halten und konsolidieren. Wir

befinden uns in einem freien Markt. Wir

sind bestrebt, attraktive Studiengänge mit

einem hohen Praxisbezug anzubieten. Wir

wollen als Hochschule zur Wertschöpfung

in der Region beitragen und wichtige Impulse

für die Zentralschweizer Wirtschaft

auf dem neusten Stand des Wissens und

Könnens geben. Im Übrigen ist die Nachfrage

auch an den anderen

drei Departemen-

Markus Hodel

ten Wirtschaft, Design

& Kunst sowie Musik

sehr gross. Wir haben

auch da einzigartige

Angebote. Im Bereich

Wirtschaft sind die

Studienrichtungen Management

& Law, Public

Management &

Economics sowie Tou-

rismus & Mobilität besonders hervorzuheben.

Bei Design & Kunst sind es beispielsweise

die Studiengänge Animation und Illustration

oder die beiden Vertiefungen Textil- und

Materialdesign. Auch der Studienschwerpunkt

Volksmusik sowie die Mastervertiefung

Contemporary Art Performance können in

dieser Form nur in Luzern absolviert werden.

Markus Hodel, Rektor der Hochschule Luzern. Bild: PD

Zahlen und Fakten 2011

• 5164 Studierende in Ausbildungs-

Diplomstudiengängen

• 4475 Studierende in den

Weiterbildungsprogrammen

• 17 Bachelor-Studiengänge

mit 35 Studienrichtungen

• 10 Master-Studiengänge

mit 25 Studienrichtungen

• 377 Projekte in Forschung

und Entwicklung

• 639 Dozierende

• 302 Assistierende/wissenschaftliche

Mitarbeitende

• 350 Mitarbeitende Administration

und Technik

• 21 Lernende und Praktikanten/-innen

39


10CAsNsjY0MDAy1TUzMrA0NgUAR9IGkA8AAAA=

10CFWMIQ7DMBAEX3TW7XnXsWsYhUUBUbhJVdz_ozplAUtmR7PvXcn_W7fj2s4O95CV8JbVpZoY6rmVVDU_LOGIF8gyGepDt5A7o4zbMbhhGaCRhjaYNRB3YTLKa_q-Pz8cTpdHfwAAAA==

Mit Hybrid-Technologie

direkt in die Zukunft.

10CFWMsQ4CMQxDvyiV49QhR0d024kBsXdBzPz_RI-NwR78nnwcQw2_3Pb7c38MByhLspJDqtapEVu20mIBwnl1j-rF-LONAjpznoo5LDBXqyxyVr9M53mwNm3I9nm9v6i9K5h-AAAA

10CAsNsjY0MDAy1TUzMrIwMwIAHRHe2A8AAAA=

Mehr Wert für die Wirtschaft

Die akomag Kommunikation & Medienmanagement AG und die Werbeagentur wave sind eine

strategische Partnerschaft eingegangen: ROICOM heisst das Luzerner Joint Venture, dessen Name

Programm ist – Return On Communication.

Unternehmenskommunikation, Marketingkommunikation,

Public Relations, New

Media, Social Media, Cross Media und

deren Begriffe mehr: Der Markt um Aufmerksamkeit

wird zum weiten Feld. KMU

sind gefordert, wenn es gilt, Produkte abzusetzen,

Image zu erhalten, Reputation

aufzubauen. Wie positioniere ich mein Unternehmen,

wie ist das mit dem USP, mit

dem komparativen Wettbewerbsvorteil, was

macht eine Marke aus, wie baue ich eine

Marke auf, wie gehe ich mit den Medien

um, ja, welche Medien setze ich ein?

Fragen über Fragen. Denn Kommunikation

schafft Werte. Werte sichern den Unternehmenserfolg.

Return On Communication

aus einem Haus

ROICOM ist eine Partnerschaft der unabhängigen

Kommunikationsfirmen akomag

und wave mit Sitz an der Kapellgasse 3 in

Luzern. ROICOM sichert diesen Unternehmenserfolg

und deckt mit seiner Dienstleistungspalette

das gesamte Spektrum einer

erfolgreichen Kommunikation ab. ROICOM

ist Dach für ein hoch qualifiziertes Team,

das neben Fachwissen über eine breite Erfahrung

verfügt. Beide, akomag wie wave,

arbeiten bereits seit Jahren für renommierte

Unternehmen, KMU und Institutionen. Mit

der Partnerschaft ROICOM optimieren sie

den Nutzen – der Return on Communication

ist der Mehrwert für die Kunden.

Strategische Planung: Im Anfang war

das Wort. Oder die strategische Planung.

Erfolgreiche Unternehmen und Institutionen

steuern über die strategische Planung ihr

Kommunikationsmanagement. Unternehmenskommunikation,Marketingkommunikation,

politische Prozesse und neue Medien

greifen ineinander – einem Ziel verpflichtet.

ROICOM entwickelt die Konzepte und begleitet

die Prozesse.

Unternehmenskommunikation: Unternehmenskommunikation

ist eigentlich eine

pragmatische Angelegenheit: Im Kern geht

es um eine gezielte Umsetzung gut konzipierter

Massnahmen mit Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit

nach aussen und nach

Ronald Joho (links), Gründer und Inhaber der akomag, Kommunikation & Medienmanagement AG, und Klaus

Fiebiger, Geschäftsführer der Agentur wave. Bild: PD

innen. Und da kommt doch einiges zusammen:

Medienarbeit und «Storytelling», politische

Kommunikation, Krisenkommunikation

und Reputationsmanagement. ROICOM stellt

sicher, dass Effizienz und Effektivität stimmen.

Marketingkommunikation: Marketingkommunikation

mit der Krönung Werbung

versteht es, den Kundennutzen von Produkten

an die Zielgruppe zu kommunizieren

– überraschend und differenziert. ROICOM

berät, konzipiert, gestaltet und realisiert

disziplinübergreifend, ganz im Sinne der

integrierenden Kommunikation (siehe strategische

Planung). So erarbeitet das ROICOM-

Team mit Konzept und Strategie kreative

und innovative Lösungen, die überzeugen.

Social Media und

Verlagsprodukte

Kurze Definition, enorme Wirkung – Social

Media bezeichnen digitale Medien und

Technologien, die es Nutzern ermöglichen,

sich untereinander auszutauschen und mediale

Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft

zu gestalten (Wikipedia). Mit dem eigenen

Kanal «ROI Online» und einem Tool, das

Unternehmen und Organisationen hilft:

ROICOM beobachtet nicht nur Schweizer

Zeitungen und Zeitschriften, ausgewählte

internationale Printmedien, nationale und

regionale Fernsehkanäle, Radiostationen und

Onlineportale. Überwacht werden rund um

die Uhr auch alle relevanten Onlinequellen

und sozialen Netzwerke wie Facebook,

Twitter usw. Sofortbenachrichtigungsoptionen

und professionelle Werkzeuge für die

Analyse und Visualisierung runden das Leistungsspektrum

ab. ROICOM hilft, die Möglichkeiten

der sozialen Medien sinnvoll in

die Unternehmenskommunikation zu integrieren.

Publikationen und Film

ROICOM ist auch verlegerisch tätig. Paradepferde

sind das jährlich erscheinende

Zentralschweizer Wirtschaftsmagazin ROI mit

seinen zusätzlichen Spezialausgaben sowie

das Zentralschweizer Wirtschaftsportal ROI

Online. Weil die Plattformen von Publikumsmedien

gerne als Themenlieferanten konsultiert

werden, erhalten Berichte und Artikel

Mehrwert. Ergänzend dazu realisiert

ROICOM Unternehmenspublikationen in Verbindung

mit neuen Medien.

41


BE NETZ zapft die Sonne an

Die BE NETZ AG mit Sitz in Ebikon ist unbestritten das führende Solarenergie-Unternehmen in der

Zentralschweiz. Das Wachstum des Unternehmens und der Branche in den letzten Jahren war

rasant. «Und es ist noch nicht zu Ende», ist Firmengründer und Geschäftsleiter Adrian Kottmann

überzeugt.

Nein, ein Umwelt-Guru ist er nicht. Aber

er ist überzeugt vom Sinn und Nutzen erneuerbarer

Energien. Der Elektro- und Energieingenieur

Adrian Kottmann hat vor fast

20 Jahren die erste grosse Solarstromanlage

realisiert und vollständig auf die Karte erneuerbare

Energien gesetzt. Damals mit zwei

Mitarbeitenden. Heute beschäftigt er 45

Leute. Die BE NETZ AG ist heute in einem

stark wachsenden Markt das führende Unternehmen

für erneuerbare Energien in der

Zent ralschweiz.

Das Potenzial ist riesig

Die Zuwachsraten sprechen für sich. 2009

wurden in der Schweiz Solarstromanlagen

mit einer Gesamtleistung von 30 Megawatt

gebaut, ein Jahr später waren es 60 Megawatt,

2011 erreichte man rund 100 Megawatt.

Im laufenden Jahr dürften es zwischen

150 und 200 Megawatt produzierten Solarstroms

sein. Adrian Kottmann schätzt, dass

künftig mit erneuerbaren Energien ein Zuwachs

von jährlich 700 bis 800 Megawatt

im Bereich des Möglichen liegt. «Das Potenzial

auf den Schweizer Hausdächern ist

riesig. Die Preise für Solaranlagen sind sinkend,

auch ohne Einspeisevergütung lassen

sie sich bald kostendeckend betreiben.»

Die Firma BE NETZ will etwas bewegen

im Markt der erneuerbaren Energien. Das

Unternehmen ist nicht nur am eigenen

Wachstum interessiert, sondern an der Entwicklung

der gesamten Branche und bietet

deshalb Ausbildungsplätze und Schulungen

an, die schliesslich auch der Konkurrenz

zugutekommen. «In dieser Hinsicht sind wir

wahrscheinlich ein Exot», meint Adrian Kottmann.

«Aber wir sind interessiert an guten

Mitbewerbern.»

Geschäftsleiter der BE NETZ AG Adrian Kottmann

(links) und Marius Fischer, stellvertretender Geschäftsleiter,

vor ihrem Firmensitz in Ebikon.

Auf der Umweltarena in Spreitenbach hat die BE NETZ AG 2010/2011 die – zum damaligen Zeitpunkt – grösste gebäudeintegrierte Solaranlage der Schweiz installiert.

Thermische Solaranlage integriert in einem Nahwärmeverbund in der Gemeinde Müswangen. Bilder: PD

BE NETZ übernimmt

alle Aufgaben

Die BE NETZ AG unterscheidet sich in

einem entscheidenden Punkt von fast allen

anderen Konkurrenten in der Schweiz. Die

Firma bietet den Kundinnen und Kunden

sämtliche Schritte an – von der Machbarkeitsanalyse

über die Planung und Montage

bis zu Endabnahme und Service. «Beim Bau

einer Solaranlage ist es ein grosser Vorteil,

einen Generalisten an seiner Seite zu haben.

Die technische Umsetzung und die Montage

sind nämlich nur ein Teil», sagt Adrian

Kottmann. «Wichtig bei der Realisierung

eines Solarprojektes sind ebenso etwa die

Berechnung der Wirtschaftlichkeit, die Eingabe

des Baugesuchs, der Bezug von Fördergeldern

und Einspeisevergütungen. BE NETZ

erbringt für einen Bauherrn quasi als Generalunternehmer

sämtliche Dienstleistungen.»

Als Generalist kümmert sich BE NETZ

auch um die gesamte Haustechnik. «Solarwärme

etwa lässt sich problemlos mit bestehenden

Heizanlagen kombinieren», weiss

Adrian Kottmann aus langjähriger Erfahrung.

«Gut geeignet für Kombiheizungen sind

Holzfeuerheizungen, Wärmepumpen sowie

Gas- und Ölheizungen mit Brennwerttechnologie.

Sonnenkollektoren sorgen gerade bei

fossilen Brennstoffen für mehr Unabhängigkeit.

Der Bedienungs- und Wartungsaufwand

ist minimal.»

Ärger über unnötige Auflagen

Die Branche boomt, das Unternehmen

floriert. Bei der BE NETZ AG könnte man

also rundum zufrieden sein. Das ist man

aber nicht ganz, wie Adrian Kottmann erklärt:

«Vor Jahren noch wurde der Bau von

Solaranlagen mit viel Wohlwollen unterstützt.

Heute werden wir jedoch häufig durch Baubehörden

oder überbordende Sicherheitsauflagen

der Gebäudeversicherungen gebremst.

Das ist schade. Wir brauchen unbedingt

gute Rahmenbedingungen.»

BE NETZ hilft Gemeinden

bei der Planung

Die Firma BE NETZ AG erstellt für Gemeinden

und Kantone Solarkataster. Ausgewählte

Immobilien werden auf ihre

Eignung für Fotovoltaik und Solarthermie

hin untersucht. Öffentliche Bauten wie

Schulhäuser, Turnhallen, Feuerwehrdepots

oder Sportanlagen werden systematisch

erfasst und in einer Katasterplanung zusammengeführt.

Gemeinden können damit

ihr Potenzial an unabhängiger Gebäudeenergie

einschätzen und in die mittel- und

langfristige Investitionsplanung einfliessen

lassen.

So viel Strom braucht

ein Mensch

Eine Person benötigt pro Jahr etwa 1000

kWh elektrische Energie – ohne Arbeitsplatz.

Um diese Menge Strom zu produzieren,

braucht man eine Fotovoltaikanlage

mit einer Fläche von 7 bis 9

Quadratmetern. Dies entspricht einer

Leistung von 1 kWp. Solarzellen produzieren

über zehn Mal so viel Energie,

wie zu ihrer Herstellung benötigt wird.

Einspeisevergütung

und Förderbeiträge

Für die Einspeisung von Strom aus

erneuerbaren Energien in das Schweizer

Stromnetz kann die kostendeckende

Einspeisevergütung (KEV) beantragt

werden.

Die KEV trat 2009 in Kraft. Die gesamthaft

verfügbaren Fördergelder sind

momentan allerdings ausgeschöpft,

sodass neue Projekte auf eine Warteliste

gesetzt werden. Für den Bau von

Solaranlagen sprechen viele Kantone

und Gemeinden zudem Förderbeiträge

an die Investitionskosten.

42 43


Bison unter einem Dach vereint

Die Firma Bison gehört zu den führenden Schweizer IT-Unternehmen. Im Dezember dieses Jahres

werden sämtliche Töchter der Schweizer Bison-Familie unter einem Dach vereint – in einem Neubau

in Oberkirch.

Rudolf Fehlmann, CEO der Bison Schweiz

AG, freut sich auf den Bezug des neuen

Firmensitzes in Oberkirch – einen Steinwurf

vom Bahnhof Sursee entfernt –, nicht nur

der neuen Büros wegen. «Bis jetzt waren

wir an verschiedenen Standorten tätig.

Das hat Abläufe kompliziert. Ich erhoffe

mir deshalb vom neuen gemeinsamen Standort

einen Schub punkto Effizienz und Unternehmenskultur.»

44

Stiftung als Investor

Ende Jahr soll es so weit sein. Etwa 550

Mitarbeitende werden in den Neubau einziehen

– rund 100 vom Standort Sempach,

etwa 250 vom Firmensitz Sursee und nochmals

rund 200 Mitarbeitende von Büron.

Die «Neuzuzüger» von Büron gehören zur

Firma Bison IT-Solutions und sind streng

genommen nicht unter dem Holdingdach

Bison tätig, treten aber unter der Marke

Bison am Markt auf. Das Unternehmen gehört

dem IT-Fachmann und Investor Peter

Pfister.

Die Bison Schweiz AG hat das gesamte

Gebäude geplant und konzipiert. Es bietet

im Endausbau Platz für rund 750 Personen.

Die Büroflächen, die nicht durch die Firma

Bison belegt sind, werden an andere Unternehmen

vermietet. Für den Bau des Gebäudes

hat Bison einen Investor gesucht

und in der Bank Sarasin gefunden. Die

Der neue Firmensitz von Bison in Oberkirch. Bilder: PD

Stiftung für nachhaltiges und ökologisches

Bauen der Bank Sarasin ist Bauherrin des

Gebäudes. Bison hat mit der Stiftung einen

langjährigen Mietvertrag abgeschlossen.

Bison will wachsen

Der neue Standort lässt also Raum für

Wachstum, und wachsen will die Bison in

den nächsten Jahren. «Wir verfügen über

gute und wachstumsträchtige Produkte»,

freut sich Rudolf Fehlmann. «Wir haben eine

neue Softwaregeneration entwickelt, die auf

dem Markt sehr gut ankommt. Gleichzeitig

ist die Zahl unserer Mitbewerber zurückgegangen.

Diese Chance wollen wir nutzen.

Wir haben in der Schweiz und in Deutschland

eine gute Präsenz, wollen uns aber mit

Partnern zusammen auch in Österreich und

Grossbritannien sowie Ländern ausserhalb

von Europa weiterentwickeln.»

Fachkräfte fehlen

Das Wachstum des Unternehmens ist

bisher durch den Mangel an Fachkräften

gebremst worden, wie Rudolf Fehlmann

erklärt. «In den letzten Jahren hatten wir

immer rund 40 Stellen, die wir nicht besetzen

konnten. Es hat zu wenig Fachkräfte

auf dem Markt, insbesondere Softwareentwickler

und Projektberater. In den

letzten Monaten hat sich die Situation ein

wenig entschärft.» Rudolf Fehlmann hofft,

dass sich die Lage am Arbeitsmarkt noch

weiter verbessert. «An uns liegt es sicher

nicht», ist er überzeugt. «Wir sind ein attraktiver

Arbeitgeber, liegen sehr zentral

und haben einen Bahnhof in unmittelbarer

Nähe.»

Bison hat sich auf Branchenlösungen

spezialisiert. Von ihrer Herkunft her sind

dies in erster Linie Branchen wie Agrar,

ANZEIGE

Rudolf Fehlmann, CEO der Bison Schweiz AG.

Grosshandel, Fertigung, Retail sowie Stahl.

«Für uns als IT-Unternehmen heisst das,

dass wir neben Programmierern auch Branchenkenner

brauchen. Wir reden beim

Kunden nicht mehr in erster Linie über

Software, sondern über die Abbildung von

Geschäftsprozessen», so Rudolf Fehlmann,

CEO der Bison Schweiz AG.

Software lässt sich

partiell erneuern

Zugpferd von Bison ist ihr Produkt

«Bison Process». Rudolf Fehlmann erklärt

Mit Sicherheit ein

gutes Gefühl.

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjS1NAEAWpRIrA8AAAA=

10CFWMsQ6DMBBDv-gi25cLSTNWbKhDxZ4FMfP_UwGxdLAsPz15WXok3HnPn3X-dgIKK2K03CNqyorO9jQ4CdSL7gHV3P58UwBZZVyOEcZp0M1pwGj1HLoeTuaOko5t_wFueswygAAAAA==

Securitas AG

Regionaldirektion Luzern

Tel. 041 226 26 26

www.securitas.ch

Zahlen und Fakten

Zur Bison Holding AG gehören

folgende Beteiligungen:

• Darum Beratungs AG

• Bison Schweiz AG

• Bison Solutions AG

• Bison Deutschland GmbH

• Bison FLG AG

• europa3000 AG

• Nexeco AG

Partnerfirma:

• Bison IT Services AG

Das Aktienkapital der Bison Holding AG

befindet sich zu 51 Prozent im Besitz

des Managements, der Mitarbeitenden

sowie von Partnerfirmen. Der Grosskunde

Fenaco ist mit 49 Prozent am

Aktienkapital beteiligt.

Die Bison Schweiz AG erwirtschaftete

2011 einen Umsatz von 69 Millionen

Franken, davon 90 Prozent im Inland

und 10 Prozent im Ausland (vor allem

in Deutschland und Österreich).

den Erfolg so: «Bison Process ist so erfolgreich,

weil sich neue oder veränderte

unternehmensinterne oder firmenübergreifende

Prozesse einfach und sofort anpassen

lassen.

Die Software ist technologisch vollkommen

erneuerungsfähig und passt sich dynamisch

dem Unternehmen an. Dadurch

wird die Lebensdauer des Produktes massiv

verlängert.» Ein weiteres Bison-Produkt

ist «Win3000». Diese Software läuft in

allen Landi-Läden und wird in den kommenden

Jahren laufend durch «Bison Process»

ersetzt.


Lorenz H., Kunde der Credit Suisse

Bergahorn in Wiesenberg

Tief verwurzelte Werte:

Private Banking in der Schweiz.

Lassen Sie sich individuell beraten. Telefon 041 419 10 21

Unsere Kunden bauen auf Qualität, Sorgfalt und langfristige Planung.

Seit über 150 Jahren sind diese Grundsätze das Fundament unserer Beratung.

Erfahren Sie jetzt mehr.

credit-suisse.com/privatebanking

10CFWMoQ7DQAxDvygnx4mjdgensmpgKj9SDe__0a5lAwb2e_K-dzXceW6vY3t3BygrsqQuLS2pvng0ZUxIEc7Hba1R-vONApI1Lsccsw-slmEeI5LDeT3MLRPVvufnB2ElUgGAAAAA

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjIzNQUAd_oJZw8AAAA=

BDO AG ist erfolgreich

mit dem «Internet-Treuhänder»

Die BDO ist eine der führenden Wirtschaftsprüfungs-, Treuhand- und Beratungsgesellschaften der

Schweiz. Mit 31 Niederlassungen verfügt BDO über das dichteste Filialnetz der Branche. Vor drei

Jahren ist quasi eine weitere, eine «virtuelle Filiale» dazugekommen, der «Internet-Treuhänder».

Die BDO bietet ihren Kundinnen und

Kunden in Zusammenarbeit mit der Firma

ABACUS unter dem Begriff «Internet-Treuhänder»

webbasierte Dienstleistungen mit

einer integrierten Datenablage an, welche

unter anderem die Buchhaltung, Lohnverarbeitung,

Leistungserfassung oder das Banking

via Internet ermöglicht. Der «Internet-

Treuhänder» ist speziell auf die Bedürfnisse

der kleinen und mittleren Unternehmen

(KMU) zugeschnitten. «Die Erfahrungen mit

dem neuen Produkt sind sehr gut», sagt

Daniel Barmettler, stellvertretender Direktor

bei BDO in Luzern. «Seit wir diese Dienstleistung

anbieten, wird sie schon von über

1000 Kundinnen und Kunden schweizweit

genutzt. Die Unternehmen haben den Vorteil,

dass sie keine Daten mehr hin- und herschicken

müssen, sei dies via CD oder E-Mail.

Das vereinfacht die Abläufe wesentlich.»

Online-Erfassung der Daten

Der «Internet-Treuhänder» funktioniert im

Prinzip ähnlich wie das E-Banking. «Es ermöglicht

einem Unternehmen den direkten

Zugriff auf seine Daten via Internet», erklärt

Daniel Barmettler. «Der Kunde kann sicher

Dienstleistungen

Der «Internet-Treuhänder» bietet unter

anderem folgende Profilpakete an:

• Finanzbuchhaltung

• Lohnbuchhaltung

• Leistungserfassung

• Electronic Banking

• Finanzpaket (inkl. Debitoren- und

Kreditorenbuchhaltung)

BDO und ABACUS sind laufend bestrebt,

das Angebot den Bedürfnissen im Markt

anzupassen. Im Verlaufe des Frühjahres

2012 konnten dadurch weitere Webapplikationen

wie AbaShop, AbaScan und

E-Business-Rechnungsempfang, um nur

einige zu nennen, aufgeschaltet werden.

www.internet-treuhaender.ch

Buchhaltung via Internet mit dem «Internet-Treuhänder» der BDO. Bild: PD

und unabhängig arbeiten, egal ob er sich

gerade zu Hause befindet, im Büro sitzt

oder unterwegs ist. Dank der Online-Erfassung

der Daten muss er keine Unterlagen

mehr mühsam hin- und hertransportieren

oder dem Treuhänder E-Mails mit vertraulichen

Informationen schicken.» Der «Internet-Treuhänder»

habe für den Kunden noch

weitere entscheidende Vorteile, sagt Daniel

Barmettler. «Der Kunde speichert keine sensiblen

Daten mehr auf seinem Server. Er

kann diese via die integrierte Datenablage

auslagern. Periodisch anfallende Updates der

Software werden durch BDO beziehungsweise

ABACUS direkt vorgenommen. Diese

Arbeit wird dem Kunden somit abgenommen.

Die Nutzung des Produktes «Internet-Treuhänder»

wird vom Kunden gemietet. Er muss

also keine Software für die Verarbeitung

seiner Daten kaufen.»

Individuell auf den

Kunden zugeschnitten

Nicht jedes Unternehmen hat die gleichen

Bedürfnisse bezüglich Buchhaltung, weiss

Daniel Barmettler aus Erfahrung. BDO biete

deshalb verschiedene Module und Profile

an, jeweils individuell auf die Grösse und

Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. «Die

Kunden können zum Beispiel wählen, ob

sie lediglich vorerfasste und aktuelle Zwischenstände

abrufen möchten oder ob sie

selber Abrechnungen und Abschlüsse vornehmen

wollen.» Der Wechsel von einem

einfacheren zu einem komplexeren Profil ist

jederzeit möglich.

Hohe Datensicherheit

Eine Frage, die bei den Kunden im Zusammenhang

mit dem «Internet-Treuhänder»

regelmässig auftauche, sei die Sicherheit.

Die Datensicherheit sei zu jeder Zeit gewährleistet,

sagt Daniel Barmettler. «Wir unterhalten

eine aufwendige Serverstruktur, die

den Datenschutz auf höchstem Niveau gewährleistet.

Die Server sind physisch bei der

BDO installiert, aber von übrigen BDO-Daten

getrennt. Alle Daten sind sicher abgelegt.

Die angeschlossenen Unternehmen legen

zudem genau fest, wer Zugriff auf ihre

Daten hat. Der ‹Internet-Treuhänder› ist so

vor unberechtigten Zugriffen geschützt. Der

Zugang ist nur mit einer persönlichen

SuisseID möglich.»

47


3000 Studierende an der KV Luzern Berufsakademie

Peter Häfliger, Rektor

KV Luzern Berufsakademie,

Präsident

KV Bildungsgruppe

Schweiz AG

Wussten Sie, dass in

der Schweiz jährlich

rund 30 000 Berufsleute

ihre Karriere mit

einem erfolgreichen

Abschluss der höheren

Berufsbildung weiter

vorantreiben?

Diverse Forschungsresultate

zeigen klar

auf, dass mit der höheren

Berufsbildung

eine überdurchschnittliche

Bildungsrendite

erreicht wird. Konkret bedeutet es, dass

diese Abschlüsse zu einem klar verbesserten

Lohneinkommen führen und praktisch

alle Erwerbstätigen mit einer höheren

Berufsbildung eine adäquate Arbeitsstelle

finden!

Zusammen mit den Universitäten und

Fachhochschulen bildet die höhere Berufsbildung

die Tertiärstufe des schweizerischen

Bildungssystems. Man unterscheidet:

AnZeige

• Eidg. Prüfungen (Berufs- und höhere

Fachprüfungen)

• Höhere Fachschulen (z. B. Dipl. Betriebswirtschafter/in

HF).

Die höhere Berufsbildung baut auf der

beruflichen Erfahrung auf. Sie kombiniert

Unterricht und Berufspraxis ideal miteinander.

Dabei werden diejenigen Qualifikationen

vermittelt, die zum Ausüben einer verantwortungsvollen

Berufstätigkeit erforderlich

sind. Die höhere Berufsbildung versorgt

somit die Wirtschaft mit ausgewiesenen

Fachkräften. Die KV Luzern Berufsakademie

hat sich in den letzten Jahren als wichtige

Stütze für die Zentralschweizer Wirtschaft

etabliert. Unsere Schule ist das führende

kaufmännisch­betriebswirtschaftliche Weiterbildungszentrum

der Innerschweiz. Die regionale

Wirtschaft nimmt das KV als qualitativ

hochstehende und verlässliche

Bildungsstätte mit einem explizit auf die

Praxis abgestimmten Angebot wahr. Am

KV Luzern finden Berufsleute eine breite

Palette von rund 100 Kursen und Bildungs­

10CFWMMQ4CQQwDX5SVE8fRwZboutMViD4Noub_FSwdxVQez3FMDfy47edjv08HQlZBZE1pGxmavNTY9N2IgMfVxUyQ-tMtBGRUL8ccRrTLSBOaWe2xCr3eqPF-vj7CQElJfwAAAA==

KoLumne

gängen in den Bereichen Finanzen, Marketing,

Personal, Führung, Informatik und

Sprachen (www.kvlu.ch). So bereitet die

Höhere Fachschule für Wirtschaft HFW angehende

Kadermitarbeitende auf ihre anspruchsvolle

Tätigkeit in der Praxis vor. Für

Tausende von Lernenden, Angestellten und

Kaderleuten sind die KV­Bildungszentren

jedes Jahr Sprungbrett und Beschleuniger

für eine erfolgreiche Berufslaufbahn. Um

sich im dynamischen Bildungsmarkt noch

besser positionieren zu können, haben die

führenden KV­getragenen Schulen entschieden,

im Bereich der Grund­ und Weiterbildung

noch stärker zusammenzuarbeiten.

Deshalb wurde die KV­Bildungsgruppe

Schweiz AG gegründet. Ziel dieser Vereinigung

ist es, Berufsleute in allen grossen

Wirtschaftsregionen der Schweiz von der

Lehre an durch die ganze Karriere mit

aktuellen, praxisnahen Aus­ und Weiterbildungen

zu unterstützen. Weitere Infos:

Peter Rüegger, Geschäftsführer KV Bildungsgruppe

Schweiz AG (www.kvbildung.ch).

Zurich

Klimapreis

Schweiz & Liechtenstein

Ihr Unternehmen oder Ihre Institution leistet einen

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjYwMQMAW4EqWw8AAAA=

innovativen Beitrag zum Klimaschutz oder zur

Steigerung der Energieeffizienz?

Gewinnen Sie den Zurich Klimapreis und damit bis zu

CHF 60‘000! Jetzt bewerben und Projekte einreichen.

Eingabeschluss: 15. November 2012

Die Ausschreibungsunterlagen 2012 finden

Sie unter www.klimapreis.zurich.ch.

CSem – ein verlässlicher und

kompetenter Partner

Was im Jahre 2000 seinen Anfang nahm, hat sich heute längst etabliert. Partner auf der ganzen

Welt schätzen die Zuverlässigkeit des CSEM Zentralschweiz.

Als im Jahre 2000 in Alpnach die Mikrotechnologie-initiative

lanciert wurde, gehörte

das Centre Suisse d’electronique et

de Microtechnique SA, kurz CSeM, zu den

Mitbegründern des neuen Technologie-Zentrums.

Know-how auf internationalem Spitzenniveau

hielt im neuen Forschungs- und

entwicklungszentrum einzug.

«Heute arbeiten 41 hoch qualifizierte

Physiker, ingenieure und Techniker aus neun

verschiedenen Ländern am CSeM Zentralschweiz

und bringen so ihre internationale

erfahrung und Vernetzung ein», sagt

Philippe Steiert, Leiter CSeM Zentralschweiz

und Direktor der CSeM-Regionalzentren.

«Firmen in der Zentralschweiz profitieren

dabei von den kurzen Wegen und der

schnellen und direkten Kommunikation mit

den experten.»

Breite Kundenbasis

Die am CSeM Zentralschweiz in Alpnach

praktizierte anwendungsorientierte Forschung

wird dabei im Rahmen einer Private-Public-Partnership

von den Zentralschweizer

Kantonen, dem CSeM und dem MCCS

gemeinsam finanziert. ein Projekt, das auf

der erfolgsspur ist.

Dass das CSeM Zentralschweiz im vergangenen

Jahr mit einen gesamtumsatz

von 8,68 Millionen Franken das beste ergebnis

seit der gründung des Zentrums

erwirtschaftete, ist für den Centerleiter

Philippe Steiert die Bestätigung, «dass die

ausgewählten Forschungsfelder am CSeM

Zentralschweiz zum nutzen der Schweizer

Wirtschaft industrieorientiert sind». Denn

nicht weniger als 2,9 Millionen Franken

des gesamtumsatzes wurden durch direkte

industrieaufträge generiert. Weitere 1,5

Millionen Franken stammen von KTi-Projekten

verschiedenster Partner aus der

industrie.

Was Philippe Steiert am meisten freut,

ist die Tatsache, dass nicht nur grosskunden

das CSeM auf die erfolgsstrasse geführt

haben. «Unsere Kundenbasis ist weit gefächert:

von der Fünf-Mann-Unternehmung

bis zum Weltkonzern, vom ‹nachbarn› aus

der Zentralschweiz bis zur Firma im Silicon

Valley in Kalifornien. gerade im Hightech-

Umfeld, in dem wir uns bewegen, herrscht

generell ein starker globaler Wettbewerb.»

Auf zu neuen ufern

Wie schnell sich die Welt gerade im

Umfeld, in dem sich das CSeM Zentralschweiz

bewegt, dreht, weiss Philippe

Steiert nur zu gut. Deshalb ist er stolz auf

die Tatsache, dass das CSeM und dessen

Repräsentant in der Zentralschweiz auf der

ganzen Welt als verlässlicher und kompetenter

Technologiepartner wahrgenommen

wird.

«Unsere Partner wissen, dass sie bei der

Zusammenarbeit mit dem CSeM auf international

gefestigte expertisen in den Bereichen

Technologie, Forschung und entwicklung

vertrauen können.» Doch Stillstand

bedeutet auch Rückschritt. Aus diesem

grunde entwickelt sich das CSeM Zentralschweiz

in Richtung Anwendung von Medizinaltechnik

und Laborautomatisierung.

«Die entwicklung der Märkte im Bereich

gesundheit folgt weltweit einem Megatrend»,

so Philippe Steiert.

Und weiter meint der nach Abschluss

seines ingenieurstudiums in der Polymer-

Physik doktorierte Steiert: «Die Medizinaltechnik

interagiert mit Menschen – höchste

Sicherheit und Zuverlässigkeit sind

zwing end. entwicklungen in der Medizinaltechnik

erfordern daher die integration verschiedener

anspruchsvoller Technologien.

Das CSeM – und damit auch seine industriepartner

– ist in der günstigen Situation,

dass es auf diese Technologien direkt zugrei

fen und sie in Produkte integrieren

kann.» www.csem.ch

Anwendungsorientierte Forschung am CSEM in Alpnach. Bild: Corinne Glanzmann

49


John Lay Solutions –

Erfolg durch Emotionen

Wachstum in der Zentralschweiz hat einen Namen: John Lay Solutions. Denn das im Littauerboden

domizilierte Unternehmen ist der führende Schweizer Anbieter für digitales Marketing am Verkaufsund

Informationspunkt. Zufriedene Top-Kunden wie die UBS mit ihren 300 Filialen lassen sich von

den Spezialisten die POS-Kommunikation digitalisieren – und damit optimieren.

Marketing und Kommunikation verändern

sich laufend. Kundennähe, Kundenbindung

und Kundenzufriedenheit sind Parameter

erfolgreicher Marketingkonzepte. Es gilt,

Kernbotschaften schnell und nachhaltig auf

den Punkt zu bringen. Der Verkaufspunkt

wird wieder zu dem, was er eigentlich sein

soll – ein Marktplatz, der Mehrwert schafft,

ein Ort, wo Informationen und Feeling Kaufentscheide

auslösen. Punktgenau – das sind

Geschäftsmodell und Erfolgsfaktor von John

Lay Solutions: Sie stattet Verkaufspunkte

(sogenannte POS), Filialen oder Grossobjekte

mit digitalen Medien aus, die präzise

informieren und motivieren. Damit ist das

Unternehmen zur deutlichen Marktführerin

gereift; eine hippe Firma, welche die Transformation

vom guten alten Plakat in die

digitale Welt sicherstellt.

Kreativ zeigen,

was man hat

Guido Stillhard, CEO von John Lay Solutions,

setzt selber auf Kundennähe: «Als

Full-Service-Partner erstellen wir mit unseren

Kunden zusammen massgeschneiderte POS-

Kommunikationskonzepte, installieren danach

die wirksamsten Medienträger und

garantieren deren sorglosen Betrieb. Parallel

kreieren wir als Content-Agentur die auf

jede individuelle Marke und Bedürfnisse

abgestimmten Inhalte und bewirtschaften

diese im Tagesgeschäft – alles aus einer

Hand.»

Vorteile und Nutzen dieser dynamischen

Kommunikation sind offensichtlich – und ein

Zukunftsmarkt, wie die erfolgreiche Entwicklung

von John Lay Solutions eindrücklich

zeigt. Denn die Kunden profitieren u. a. von

mehr Emotionalität durch bewegte Bilder

und die Wirkung audiovisueller Inhalte.

Zudem wird die Marke, der Gral jeglichen

Marketings, erlebbar. Ganz abgesehen davon

können Begriffe wie Streuverlust und hohe

Produktionskosten oder Probleme mit dem

Sprachwechsel beim Produzieren von Werbe-

50

mitteln von der schwarzen Liste gestrichen

werden – digitalisierte Kommunikation ist

für Filialnetze einfach effizienter, schneller

und aktueller – eben besser!

Referenzen erster Klasse

Gradmesser jeglichen Schaffens sind bekannte

wie zufriedene Kunden. John Lay

Solutions kann da ein Portefeuille präsentieren,

das deutlich belegt, weshalb das

Unternehmen Schweizer Marktführerin ist:

UBS, Migros, Schild, Helsana, die Raiffeisen-

Gruppe, Interio, Kantonalbanken und viele

mehr haben erkannt, dass die Luzerner

Spezialisten Mehrwerte schaffen. Die Kunden

von John Lay Solutions lassen sich von ihrem

Generalunternehmer für digitales Marketing

umsichtig betreuen, der die gesamte digitale

Kommunikationskette perfekt managt.

«Wir kümmern uns um den rundum sorglosen

Betrieb, damit die Kunden den Kopf

für neue Ideen frei haben», betont CEO

Guido Stillhard.

Mitarbeitende schaffen

Labor der Zukunft

Aus soziodemografischer Sicht ist die

John Lay Solutions AG, deren Gründung als

Start-up im Jahr 2000 erfolgte, das Spiegelbild

des Geschäftsmodells. Das Durchschnittsalter

der 35 internen und 12 externen

Mitarbeitenden beträgt 33 Jahre (der CEO

gehört mit seinen 39 Lenzen bereits zu den

Firmensenioren). Die Berufsbilder setzen sich

aus Motion-Designern, Marketing- und Kommunikationsfachleuten,

Content-Managern,

Multimedia-Produzenten und Elektroingenieuren

zusammen. Digital Natives also, die

sich bestens in der Cyberwelt auskennen

– zum Wohle einer Kundschaft, die sich von

John Lay Solutions am Verkaufspunkt wirksame

crossmediale Welten schaffen lässt.

Massgeschneiderte POS-Kommunikationskonzepte. Auch die UBS mit ihren 300 Filialen lässt sich von John Lay

Solutions betreuen. Bild: PD

Klimapreis für

Zentralschweizer Firma?

Die Versicherungsgesellschaft Zurich Schweiz belohnt auch 2013 mit dem Zurich-Klimapreis

innovative Klimaprojekte. Zentralschweizer Firmen sind eingeladen, sich zu bewerben.

Mitmachen lohnt sich: Der Zurich-Klimapreis

ist mit insgesamt 150 000 Franken

dotiert. Er wird in drei Kategorien vergeben:

Wohnen, Konsum und Mobilität. Sie sind

für 83 Prozent des privaten CO2-Ausstosses

verantwortlich. Entsprechend gross ist das

Potenzial für einen nachhaltigen Beitrag zum

Klimaschutz.

Nachhaltige Klimaprojekte

gesucht

«Wir suchen nachhaltige und spannende

Klimaprojekte», sagt Roland Betschart, Projektleiter

Zurich Schweiz. Der gebürtige

Schwyzer hat vor zwei Jahren den Zurich-

Klimapreis ins Leben gerufen und kann

bereits eine grosse Akzeptanz in der Wirtschaft

verzeichnen: «Bei der regionalen Ausschreibung

wurden im Jahre 2010 über 38

Projekte aus der Region Mitte und Zentralschweiz

eingereicht. Wir sind gespannt, wie

Die wichtigsten Zahlen

Zurich Schweiz bietet für private Personen,

aber auch für kleine, mittlere und

grosse Unternehmen Versicherungs-, Vorsorge-

und Anlageprodukte an. Mit über

1,6 Millionen Kunden gehört Zurich zu

den grössten Versicherern der Schweiz.

• Mitarbeiter 7000

• Davon Kundenberater 1700

• Zahl der Agenturen 192

• Kunden 1,6 Mio.

• Bruttoprämien, Policengebühren

und Beiträge mit Anlagecharakter

Lebensversicherungen 1663 Mio. CHF

• Marktanteil Lebensversicherungen

Schweiz

(inkl. Sammelstiftung Vita) 9,4 %

• Bruttoprämien und Policengebühren

Schadenversicherungen (inkl.

Zurich Connect) 2578 Mio. CHF

Zurich Schweiz ist in der Zentralschweiz

mit Generalagenturen in allen Hauptorten

und grösseren Zentren gut vertreten.

Roland Betschart, Projektleiter Zurich Schweiz. Bild: PD

viele Projekte nun bei der nationalen Ausschreibung,

die neu auch das Fürstentum

Liechtenstein einbezieht, aus der Zentralschweiz

eingereicht werden.

Umwelt-Engagement

fördern

Konkret gesucht sind innovative Klimaprojekte,

die zur CO2-Reduktion und zur

Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz

beitragen. Der Zurich-Klimapreis

wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen.

Mit der Auszeichnung werden durch die

Zürich Versicherungsgesellschaft AG nach-

haltige Projekte gefördert, die einen Beitrag

zum Klimaschutz durch Reduktion der CO2-

Emissionen, zur Steigerung der Energie- und

Ressourceneffizienz sowie zu Verhaltensänderungen

leisten. «Wir möchten Unternehmen,

Institutionen, aber auch Einzelpersonen

motivieren, sich zu engagieren, betont Roland

Betschart.

Mitmachen können bis 15. November

Einzelpersonen, kleine und grosse Firmen,

Gebietskörperschaften, Institutionen, Vereine

und Verbände. Einzige Bedingung: Der Firmen-

oder Wohnsitz ist in der Schweiz oder in

Liechtenstein. Die Eingabeformulare sind im

Internet abrufbar: www.klimapreis.zurich.ch

51


Bekenntnis zum Standort Stans

400 neue Arbeitsplätze, eine neue Werkhalle. Eine Verlagerung ins Ausland kommt für die Pilatus-

Flugzeugwerke nicht in Frage, sie setzen weiterhin auf den Standort Stans.

Oscar J. Schwenk, die Medienmitteilungen

der Pilatus-Flugzeugwerke tragen

Überschriften wie «Die indische Luftwaffe

kauft 75 PC-7 MkII», «Die Luftwaffe

Saudi-Arabiens kauft 55 PC-21» oder

«Katar entscheidet sich für das PC-21-

Trainingssystem». Wann folgt die nächste

Erfolgsmeldung Ihres Unternehmens?

Oscar J. Schwenk: Mit diesen Bestellungen

sind unsere Auftragsbücher für die

nächste Zeit gefüllt. Unsere Blicke richten

sich jedoch bereits über diesen Zeithorizont

hinaus. Wenn man bedenkt, dass es vom

ersten Kontakt bis zum Vertragsabschluss

durchschnittlich mehr als vier Jahre dauert,

müssen wir bereits heute neue Aufträge

akquirieren. So gesehen, wird die nächste

Erfolgsmeldung irgendwann kommen. Denn

das komplette Trainingssystem PC-21 ist weltweit

einmalig und hat das Interesse verschiedenster

Luftwaffen geweckt. Heute darf ich

die Feststellung machen, Pilatus darf optimistisch

in die Zukunft blicken.

Welche Rolle spielt bei so grossen Geschäftsabschlüssen,

dass die Schweizer

Luftwaffe ebenfalls auf Produkte aus

dem Hause Pilatus vertraut?

Eine der ersten Fragen von ausländischen

Interessenten ist immer, ob auch die Schweizer

Luftwaffe unsere Produkte fliegt. Wir

pflegen zu unserer Luftwaffe ein gutes Verhältnis,

und die Tatsache, dass die Schweizer

Piloten vom PC-21 direkt auf den F/A-18-

Hornet-Kampfjet umsteigen können, ist ein

gutes Verkaufsargument.

Noch im Geschäftsbericht 2011 haben

Sie geschrieben, dass das Jahr 2012

schwieriger und das Ergebnis deutlich

weniger gut sein werde. Haben Sie bewusst

tiefgestapelt?

Da ist keine Rede von Tiefstapelei. Wir

werden in diesem Jahr einen Umsatzeinbruch

erleben. Dieser ist unter anderem auf den

Umstand zurückzuführen, dass verschiedene

Aufträge später als erwartet abgeschlossen

werden konnten und folglich nicht mehr in

diesem, sondern erst in den Folgejahren

fakturiert werden können. Dies ist insofern

für unser Unternehmen kein Problem, weil

Pilatus immer noch schwarze Zahlen schreiben

wird.

Dank den neuen Aufträgen werden bei

Pilatus 400 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Spezialisten sind gefragt, die man

nicht gleich an der nächsten Ecke findet.

Ist der Schweizer Arbeitsmarkt gross

genug, um diese Nachfrage zu befriedigen?

Der Zeitpunkt wäre jetzt günstig gewesen,

die 400 neuen Arbeitsplätze ins Ausland

zu verlegen. Eine neue Werkhalle müssen

wir so oder so bauen. Der Entscheid, hier

zu bleiben und die neuen Arbeitskräfte in

die Zentralschweiz zu holen, ist ein klares

Bekenntnis von Pilatus zum Standort Stans.

Die 400 Arbeitsplätze werden über eine

Zeitspanne von drei Jahren aufgebaut. Seit

März 2012 haben wir über 100 neue Arbeitsverträge

abschliessen können. Darauf bin

ich besonders stolz.

400 neue Arbeitsplätze können Sie unmöglich

in die bestehenden Produktionsräume

integrieren. Besteht überhaupt

noch die Möglichkeit für den Ausbau

der Produktionsräume?

Die Planung ist noch nicht ganz abgeschlossen.

Aber ich kann schon heute verraten,

dass wir nochmals eine gleich grosse

neue Montagehalle bauen werden, wie wir

sie bereits vor vier Jahren realisiert haben.

Das eine ruft nach dem anderen. Auch den

ganzen Logistikbereich müssen wir erweitern.

Wir sind an allen Ecken und Enden gefordert.

Das Projekt PC-24 ist in der Pipeline.

Wie weit ist Pilatus mit dieser Neuentwicklung?

Das Projekt ist auf Kurs. Wir werden im

Mai 2013 an einer der grössten Luftfahrtausstellungen

der Welt, der Ebace in Genf,

das gesamte PC-24-Programm einem internationalen

Publikum vorstellen. Den Zeitpunkt

von Roll-out und Erstflug werden wir

dann ebenfalls kommunizieren.

Sie sind ständig auf Achse. Wo holen

Sie die Motivation, sich auch in schwierigen

Zeiten derart für das Unternehmen

zu zerreissen?

Pilatus ist Teil meines Lebens. Es war

mein Ziel, das Unternehmen dorthin zu

bringen, wo Pilatus heute steht. Dazu gehört

auch die Entwicklung neuer Produkte wie

des PC-21 und jetzt des PC-24. Vermutlich

bin ich ein Selbstmotivator, der auch andere

motivieren kann, das scheinbar Unmögliche

in Betracht zu ziehen. Fest steht: Ohne

mein intaktes familiäres Umfeld wäre wohl

vieles nicht möglich gewesen.

Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident und CEO

der Pilatus-Flugzeugwerke in Stans. Bild: PD

Zahlen und Fakten

Umsatz 2011 MCHF 781

Bestellungseingang 2011 MCHF 416

Bestellungsbestand 2011 MCHF 325

Cash-flow MCHF 123

Total Mitarbeitende 1441

Davon in Stans 1302

Valiant Bank will in der

Zentralschweiz organisch wachsen

Valiant ist die grösste Regionalbank der Schweiz. Sie hat in der Zentralschweiz, vor allem im Kanton

Luzern, starke Wurzeln. Nun will die Bank in der Region weiter organisch wachsen.

Ihren rechtlichen Sitz hat Valiant in Luzern

und den operativen Sitz am Bundesplatz in

Bern. Ihr Herz schlägt stark für die Zentralschweiz.

Das erklärt sich aus der Geschichte

der Bank, unter deren Dach über 40

regionale Banken vereinigt sind. 2002 hat

sich die Luzerner Regiobank der Valiant angeschlossen.

Die Regiobank wiederum fusste

auf einem Zusammenschluss mehrerer

Regionalbanken im Kanton Luzern. Dazu

gehörten unter anderem die Luzerner Landbank

und die Volksbank Willisau. Seit Dezember

2011 sind sämtliche Tochterbanken

in der Valiant Bank zusammengeführt. Regionalität

und lokale Verankerung sind für

Valiant wichtige Vorteile. «Wir kennen unsere

Kunden, und unsere Kunden kennen uns.

Wir sind lokal verankert und national vernetzt.

Unsere Berater trifft man beim Einkaufen,

am Dorffest oder im Verein», so der

CEO Michael Hobmeier.

Angebot laufend erweitert

«Valiant hat sich seit ihrer Gründung von

einer lokal orientierten Regionalbank zu einer

breit abgestützten Schweizer Bank entwickelt»,

sagt Michael Hobmeier. «Lag der

Fokus zu Beginn auf dem Privat- und Firmenkundengeschäft,

wurden über die Jahre

weitere Geschäftsfelder erschlossen und das

bestehende Angebot laufend erweitert. Heute

bietet Valiant ihren Privatkunden, Firmen-

und Geschäftskunden sowie Institutionellen

ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsangebot

an.»

Lokal verankert,

national vernetzt

Erklärtes Ziel von Valiant ist es, organisch

weiter zu wachsen. In der Vergangenheit

hat die Bank ein rasantes Wachstum vollzogen.

«Valiant hat in ihrer 15-jährigen

Geschichte bisher drei wegweisende Investitionsschritte

vollzogen», erklärt Michael

Hobmeier. 1997 wurde Valiant durch den

Zusammenschluss der Spar + Leihkasse in

Bern, der Gewerbekasse in Bern und der

BB Bank Belp gegründet. Seit der Gründung

1997 ist Valiant stetig gewachsen, weist

Valiant will die bestehenden Geschäftsstellen weiter optimieren. Bild: PD

heute eine Bilanzsumme von 25,2 Milliarden

Franken aus und ist damit die grösste Regionalbank

der Schweiz.

Valiant ist in elf Kantonen – Aargau,

Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Freiburg,

Jura, Luzern, Neuchâtel, Solothurn, Waadt

und Zug – mit 90 Geschäftsstellen präsent,

beschäftigt rund 1000 Mitarbeitende und

betreut mehr als 400 000 Kunden. Seit Herbst

2009 kooperieren PostFinance und Valiant

im Kreditbereich, und im November 2009

haben Valiant und die Triba Partner Bank

ihre Partnerschaft, die zum Ziel hat, gemeinsam

Marktchancen zu nutzen und Synergiepotenziale

zu erschliessen, bekannt gegeben.

Zudem besteht seit Juni 2011 die

Vertriebskooperation mit der ZKB.

Sursee und Rontal

Michael Hobmeier sieht für die Valiant

weiteres Wachstumspotenzial. Als Grundlage

dafür nennt er: «Unsere breite Kundenbasis,

engagierte und gut ausgebildete Mitarbeitende,

die lokale Verankerung, das Geschäftsstellennetz

sowie eine expansionsfähige Infrastruktur.»

In der Zentralschweiz ist Valiant im

Kanton Luzern mit 17 Geschäftsstellen präsent

und zeigt damit eine starke Präsenz. Zudem

hat Valiant eine Geschäftsstelle in Zug. «Neueröffnungen

sind derzeit nicht geplant, allerdings

werden die bestehenden Geschäftsstellen

weiter optimiert.» Wachstumschancen

sieht Michael Hobmeier mehrfach: «Das Gebiet

um Sursee und das Rontal, wo wir stark

präsent und verankert sind, ist ein interessantes

Wachstumsgebiet, welches wir bestens

kennen und wo wir weitere bestehende und

neue Kunden von Valiant begeistern möchten.»

Auch im Private Banking und im Vorsorgegeschäft

gilt es gemäss Michael Hobmeier

die Chancen zu nutzen. «Wir sehen

weitere Möglichkeiten in der Vermögensverwaltung

und in der Vorsorge.»

52 53


© 2012 EYGM Limited. All Rights Reserved.

«Beste Perspektiven

für die berufliche

Vorsorge»

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjIzMAMAiF93gw8AAAA=

%"0g1+bnI%K6%4gh8%7S%tV'P6-a7QX"j-lk-/jkRlOy8l%U3%9nDp%Sy

10CFWMqw6AMBAEv-iaveXuaKkkdQRB8DUEzf8rHg6xZmayy1I94dvc1r1tVQG6BBmI6p6T0etQImV_HI1QTigcqIFfLXTAGP1NRCG0jiI6Cqwrcle-Bw_TDE_Xcd557L-rfgAAAA==

%gyDp+7z8%kH%wDlO%aZ+0"xrW%K6%4g1.a%Si+15Twk%Ah%"n'.S%Bp+QC4P4Xx%cB%tGrKfDJX%dE%m95Cq-JdIs'x-a6-kx6DaZ7Xa%uz%OV3g%E7%xOBH=L%W8mrS-RpkPty-IJ-ayJqIswHI.NuX%bD%VFUj8f%IZ%HfIFM8iLUQL%dhe'u.Lc4%Xn%JlXzAuIEL8E%Sy%j9SN'ZBwUefI%bAB56.zyj%I'%7CIFM8DjBnLW%E7%xOcHFL%W89jy+vIc+tW+oI%Rq04%OsrI+A=4U+ev=0%qQ%gwA8LT%tV

Zürichstrasse 16

6000 Luzern 6

Telefon 041 418 50 00

Fax 041 418 50 05

info@pkg.ch

www.pkg.ch

10CEXKOw6AMAwE0RMlWi-xleAynypCCBD3PwqIhmKqN3O6RnzVvl39cAGowShI5qo5JqovxWLW12iEcJVEqpSc_J9DbeEEBnCDcW_jATfl_rVcAAAA

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjQwMQMA0Ekj8Q8AAAA=

Die führende Pensionskasse für KMU

Wer soll Sie

überholen, wenn Sie

immer einen Schritt

voraus sind?

Um als Unternehmer in eine

erfolgreiche Zukunft blicken

zu können, brauchen Sie

Menschen, die weiter schauen

können als andere. Unser

Growing-Beyond-Programm

zeigt, wie Top-Unternehmen

ihre Talente fördern — und

wie daraus neues Wachstum

wird, selbst in schwierigen

Zeiten. Mehr darüber unter

www.ey.com/ch/growingbeyond.

See More | Talent

Köpfe

Die Zentralschweizer Wirtschaft wächst in diesem Jahr langsamer. Sie ist jedoch nach wie vor ein

aufstrebender Wirtschaftsraum mit einer Vielzahl von innovativen Köpfen und dynamischen

Unternehmern. Eine kleine – nicht vollständige – Auswahl.

Toni Bucher,

CEO Eberli Generalunternehmung

AG, Sarnen

Unternehmen sorgen mit ihren Aktivitäten

dafür, dass der volkswirtschaftliche

Kreislauf in Schwung bleibt. Genauso verhält

es sich bei Eberli Sarnen. Das Unternehmen

bildet mit seiner Geschichte und Tradition

den Grundstein für den unternehmerischen

Kreislauf. Planen – Bauen – Leben. Seit über

65 Jahren entwickelt Eberli Sarnen Projekte –

und realisiert sie auf höchstem Qualitätsniveau.

Toni Bucher ist als CEO bei Eberli

Sarnen und Verwaltungsratspräsident der

Eberli Generalunternehmung AG die treibende

Kraft im Unternehmen. Die Swisspor arena

in Luzern oder das Hotel Frutt Lodge & Spa

auf Melchsee-Frutt sind Visitenkarten für

Präzision und Zuverlässigkeit. Mit dem neuen

Familienhotel Melchsee und dem Fünfsternehotel

am Kurpark in Engelberg kommen

weitere Projekte hinzu, die auf Initiative von

Toni Bucher am Entstehen sind.

Viviana Buchmann,

Geschäftsführerin Mobility

Genossenschaft

Immer das passende Auto zur Verfügung

zu haben, ohne ein eigenes besitzen zu

müssen – so funktioniert Carsharing. Die

Mobility Genossenschaft mit Sitz in Luzern

bietet ihren über 102 000 Kunden schweizweit

2600 Carsharing-Autos in Selbstbedienung

an und ist zweitgrösster Anbieter

weltweit. In der Zentralschweiz beträgt das

Angebot knapp 300 Fahrzeuge an 160 verschiedenen

Standorten. Mobility beschäftigt

192 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2011

einen Umsatz von 71 Millionen Franken.

Viviana Buchmann, die das Unternehmen

seit 2008 als Geschäftsführerin leitet, ist

überzeugt: «Nutzen statt besitzen – das ist

in Bezug auf das Auto ein wichtiger Trend

für die Zukunft des Verkehrs.»

Die «Seeburg» in Luzern steht bekanntlich

vor einem Quantensprung: Mit einem

Neubau soll das älteste Hotel am See in die

Zukunft geführt werden. Geplant ist ein

4-Sterne-plus-Haus, das in der Leuchtenstadt

so dringend benötigt wird. Mit dem Neubauprojekt

soll auch die historische Anlage

mit dem «Jesuitenhof» aus dem 17. Jahrhundert

und der wunderschönen Gartenanlage

vollständig saniert werden – mit dem

Resultat, dass Luzerns Flaniermeile am Vierwaldstättersee

für die breite Öffentlichkeit

verlängert wird. Jon Clalüna (56), seit September

2011 Direktor des Hotels Seeburg,

ist eine der treibenden Kräfte hinter dem

Projekt. Zusammen mit dem Krienser Rechtsanwalt

und Verwaltungsrat der Seeburg

Hotels AG, Martin Koller, kämpft er mit der

neuen «Seeburg» für den Hotelstandort

Luzern.

Urs Durrer,

Vorsteher Amt für

Wirtschaft Kanton Schwyz

Die Meldung schlug ein wie eine Bombe.

Die Neuroth Hörcenter AG siedelt ihr

westeuropäisches Headquarter in Küssnacht

an und bildet den Kern des neuen Medtech-

Clusters Schweiz. Mittelfristig sollen auf über

30 000 Quadratmetern Bürofläche mehr als

1000 neue Arbeitsplätze in der Medizinaltechnologie

entstehen. Der Mann, der im

Hintergrund die Fäden zog, ist Urs Durrer,

Vorsteher Amt für Wirtschaft im Kanton

Schwyz. Der in Alpnach aufgewachsene Urs

Durrer versteht sich in erster Linie als Dienstleister

für die Schwyzer Wirtschaft sowie für

ansiedlungsinteressierte Unternehmen.

Jon Clalüna,

Direktor Hotel Seeburg Eugen Elmiger,

CEO Maxon Motor AG,

Sachseln

Der kürzlich auf dem Mars gelandete

Rover «Curiosity» hat auf seiner Mission

Produkte von Maxon Motor mit an Bord.

«Dies ist der Beweis, dass unsere präzisen

Antriebe und Systeme auch unter extremen

Bedingungen zuverlässig funktionieren», sagt

CEO Eugen Elmiger. Er will Talente motivieren,

«die besten Präzisionsantriebe der Welt»

herzustellen. Nach seiner erfolgreichen Landung

soll der Rover «Curiosity» nun den

weitläufigen Gale-Krater erkunden. «Unsere

magnetischen Sensoren, die Maxon-MR-

Encoder, sind auf den Antriebswellen der

‹Curiosity›-Motoren angebracht. Sie sind für

deren Steuerung verantwortlich», erklärt

Eugen Elmiger, CEO der Maxon Motor AG

in Sachseln. Die Sensoren wurden bereits in

den Mars-Rovern «Spirit» und «Opportunity»

eingesetzt. Eugen Elmiger ist seit 2011 CEO

des Unternehmens, nachdem er 2006 Einsitz

in die Geschäftsleitung nahm und verantwortlich

für Sales und Marketing war. Insgesamt

ist der studierte Elektroingenieur

bereits seit 21 Jahren bei Maxon tätig.

Carl Elsener,

CEO Victorinox

Von der einfachen Messerschmiede zum

weltweit bekannten Unternehmen. Dies ist

55


PraktikerTreff

Innovation

Besichtigen Sie spannende KMUs

der Zentralschweiz und lernen

Sie deren innovative Strategien

und Konzepte aus erster Hand

kennen. Zudem haben Sie die

Möglichkeit, sich ungezwungen

mit anderen Unternehmern

auszutauschen.

Bionik / Energie- und

Gebäudetechnik

ITZ führt das Bionik Zentrum Luzern

und die Clusteragentur Energie- und

Gebäudetechnik der Metropolitankonferenz

Zürich. Gerne beraten wir

Sie zu diesen Themen.

Kontakt

ITZ InnovationsTransfer Zentralschweiz

Technikumstrasse 21, CH-6048 Horw

Tel. +41 (0)41 349 50 60, Fax +41 (0)41 349 50 61,

info@itz.ch, www.itz.ch

InnovationsTransfer Zentralschweiz

Drehscheibe für Innovationen

Wir bringen Ihre Ideen und Projekte zur erfolgreichen Umsetzung

Projektentwicklung und Umsetzung

Wir unterstützen Sie – abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse –

von der Entwicklung Ihrer innovativen Idee hin zur

konkreten Projektrealisierung.

Ihre

Innovation

10CFXLoQ7DMBAD0C-6yL6cT80Cq7KqoCoPmYb3_2hZWYGJ_bzvXQV31u24trMTcFk6ndmlpYSrL6xFUefI5qC_qCC9KR7eXEB4jr8xwtgGZbVZ5Jj_MRHuLoAs3_fnB4BnxhiAAAAA

Projektfinanzierung

Gerne evaluieren wir mit Ihnen die Möglichkeiten

einer finanziellen Förderung Ihrer Idee und begleiten

Sie im Antragsverfahren bei den verschiedenen

Förderprogrammen.

Kostenlose Erstberatung:

Telefon 041 349 50 60

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjQyNAMA-2nQjw8AAAA=

Erstberatung

Sie haben die innovative Idee –

unsere Coachs mit breitem

technischen und betriebswirtschaftlichen

Wissen besprechen

diese gerne mit Ihnen.

Nutzen Sie die Möglichkeit der

kostenlosen Erstberatung.

Netzwerk

Profitieren Sie von unseren hervorragenden

Beziehungen zur Wirtschaft,

den Hochschulen und den

Behörden von Kanton und Bund.

das Verdienst von Carl Elsener, CEO von

Victorinox im schwyzerischen Ibach. Seit

mehr als drei Jahrzehnten direkt in den

Familienbetrieb eingebunden, übernahm er

2006 die Leitung von Victorinox. Seine Geschäftsphilosophie

ist der Grundstein seines

Erfolgs als Wirtschaftsführer: «Rezepte für

die erfolgreiche Leitung eines Unternehmens

bringen wenig. Wir sehen uns als eine

Marke, die für hohe Qualität, Funktionalität,

Innovation und ikonisches Design steht. Das

Grundprinzip unseres Unternehmens ist es,

praktische und funktionale Qualitätsprodukte

für Menschen rund um den Globus herzustellen.»

Andreas Glanzmann,

CEO und Partner,

Balmer-Etienne AG

Unternehmen finden sich heute mehr den

je in einem Dschungel von Paragrafen und

Vorschriften wieder. In solchen Fällen ist es

gut zu wissen, dass man einen verlässlichen

Partner wie die Balmer-Etienne AG an seiner

Seite hat. Balmer-Etienne gehört seit Jahren

zu den führenden Beratungsunternehmen in

der Schweiz. Die umfangreichen Dienstleistungsangebote

sind in die drei Geschäftsfelder

Finanzen, Steuern und Recht gefasst.

Um eine grösstmögliche Kundennähe und

Kontinuität zu gewährleisten, ist Balmer-

Etienne partnerschaftlich organisiert. «Als

Generalisten sind wir darauf spezialisiert,

umfassende Lösungen zu finden. Zu diesem

Zweck vereinen wir alle Kompetenzen unter

einem Dach und erbringen unsere Leistungen

aus einer Hand», sagt Andreas Glanzmann,

CEO/Partner, und ergänzt: «Weitere Grundlagen

für unseren Erfolg bilden die starke

regionale Verankerung, die nationale Kompetenz

und die internationale Vernetzung.»

Das Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen

Jahr mit seinen 110 Mitarbeitenden

einen Umsatz von 22,4 Millionen Franken.

Yunfeng Gao,

Han’s Europe AG, Investor

Hotelprojekt Engelberg

Dass in Engelberg schon bald ein 5-Sterne-Superior-Hotel

realisiert werden kann, ist

das grosse Ziel von Yunfeng Gao. Der chinesische

Investor hat im Dezember 2011

den «Europäischen Hof Hotel Europe» in

Engelberg erworben. Im Sommer dieses

Jahres präsentierte er nun zusammen mit

Toni Bucher, CEO von Eberli Sarnen und

Verwaltungsratspräsident der Eberli Generalunternehmung

AG, seine Ausbaupläne und

das neue Hotelprojekt.

Roland Gut, Silvan Willimann,

Mitinhaber Infra-Com Swiss AG, Sursee

Der Datenhunger wird immer grösser.

Ob zu Hause in der guten Stube oder im

geschäftlichen Umfeld: Der Bedarf an breitbandigen

Datendiensten steigt von Tag zu

Tag. Man schätzt, dass sich die erforderliche

Übertragungskapazität alle 20 Monate verdoppelt.

Infra-Com berät Kunden konzeptionell

rund um Hochbreitband-Infrastrukturen,

projektiert und baut entsprechende

Lösungen, für die das Unternehmen auch

die 24-Stunden-Verantwortung übernimmt.

Seit 1990 ist Roland Gut Geschäftsführer

und Teilhaber der Infra-Com. Das Unternehmen

mit Hauptsitz in Sursee beschäftigt

40 Mitarbeitende, die täglich das Firmenmotto

der fünf «f» leben: fit, flexibel, fleissig,

fix und freundlich.

Think global, act local. Als Befürworter

einer regional verankerten Wirtschaftstätigkeit

setzt Silvan Willimann für eine nachhaltige,

konstante Geschäftsentwicklung in

seinem Unternehmen den Fokus auf langjährige,

erfahrene und motivierte Mitarbeiter

aus der Region. Seit über 20 Jahren in der

Kommunikationsbranche, sorgt er mit seinen

Datennetzworkern dafür, dass Internet-, Fernseh-,

Radio- und Datensignale in einwandfreier

Qualität beim Anwender ankommen.

Diana Hartz,

Leiterin der

Wirtschaftsförderung

Kanton Nidwalden

Diana Hartz, lic. oec., Leiterin der

Wirtschaftsförderung Kanton Nidwalden, koordiniert

die Anliegen und Anfragen der

lokalen Unternehmen, stellt die Verbindung

zwischen Wirtschaft und Politik her und

betreut ansiedlungsinteressierte Betriebe. Die

Förderung des Tourismus in Nidwalden wie

auch die NRP – Neue Regionalpolitik des

Bundes – gehören ebenso zu ihren Aufgaben.

Sie ist unermüdlich, wenn es darum

geht, den Bekanntheitsgrad der Kantons

Nidwalden zu fördern, sei dies national oder

im Ausland. Sie hat dabei gute Trümpfe in

der Hand. Positiv wirkt sich da beispielsweise

auch die Steuergesetzrevision 2011

aus. Sie ist erfolgreich umgesetzt worden

und findet im Markt eine hohe Akzeptanz.

Daniela Hausheer,

Leiterin Departement

Marktregion,

Zuger Kantonalbank

Sie ist die erste Frau in der Geschäftsleitung

der Zuger Kantonalbank und kennt

die Strategie und Geschäfte des Zuger Bankinstituts

– Daniela Hausheer. Seit 2003

führte die gebürtige Chamerin den Bereich

Anlagekunden und war mit ihrem Team

zuständig für Private-Banking-Kunden, institutionelle

Anleger und unabhängige Vermögensverwalter.

Unter ihrer Leitung entstand

die strategische Partnerschaft mit der

international tätigen Unternehmensberatung

Wellershoff & Partner Ltd., was die Anlagekompetenz

der Zuger Kantonalbank massgeblich

stärkte. Davor leitete Daniela

Hausheer während Jahren die Marktkommunikation

der Zuger Kantonalbank und

Abteilungen im Kreditgeschäft sowie in der

Immobilienfinanzierung. Mit der Berufung

der 46-jährigen Daniela Hausheer in die

vierköpfige Geschäftsleitung setzt die Zuger

Kantonalbank auf internes Know-how und

Kontinuität. Daniela Hausheer hat mit der

vor einem Jahr angetretenen neuen Aufgabe

die Verantwortung für die 14 Geschäftsstellen

im Kanton Zug übernommen.

Peter Hilfiker,

Vorsitzender der

Geschäftsleitung

Schwyzer Kantonalbank

Dr. iur. Peter Hilfiker steht seit April 2011

an der Spitze der Schwyzer Kantonalbank

(SZKB). Er verfügt über eine langjährige und

57


Franz-Peter Bissig

lic. oec. et lic. iur.,

dipl. Steuerexperte

10CFWMMQ7CMBAEX2Rrd33n3OESpYtSIHo3iJr_V8R0FNvMjPY4hlf8dt_P5_4YBOSlixs11LMqOYKturUlU6BuNDdlWPz1RQ6Y-lxNIQpy0opfAhMRk1oPF_OGrX5e7y-Hv5BugAAAAA==

Apropos Steueroptimierung

«Steuern zu zahlen ist Ihre Pflicht, Steuern

zu sparen Ihre unternehmerische Verantwortung.

Gesetze, Verordnungen und Weisungen

sind für uns vertraute Werkzeuge, mit denen

wir strategisch optimierte und nachhaltige

Lösungen für Sie erzielen. Persönlich, enga-

giert, vertrauensvoll.»

Wirtschaftsprüfung Steuerberatung Wirtschaftsberatung

Rechtsberatung Rechnungswesen Immobilienberatung

www.balmer-etienne.ch Luzern Stans Zürich

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjQ3NAIACW92jg8AAAA=

10CFWMqw7DMBRDv-hG176PpAusyqqCaTxkGu7_ozZjBZaO5GPve4-i_6zb8dneHYoWotUj2ZlL4YLeYCXc7pJJBV_wCLPaHrowVJ05piJQuREu4WIcqBjgPBhzrFnO7-8Ca1ADdH8AAAA=

Standort mit

PerSPektiven

ExklusiveStandortfaktorenmachen

Nidwalden zum Wohn- und

Firmenstandortmit Perspektiven.

Ein mildes Steuerklima, die zentrale

Lage mit internationalem

Anschluss sowie der hohe Ausbildungsgradder

Bevölkerung

zeichnen den Kanton aus.

Wirtschaftsförderung, Nidwalden

Stansstaderstrasse54, CH-6371 Stans, Schweiz

Telefon +41 41 618 7654

Telefax +41 41 618 7658

wirtschaftsfoerderung@nw.ch

www.wirtschaftsfoerderung.nw.ch

10CAsNsjY0MLQw1TUwNzE1MwIAX1A4kQ8AAAA=

breite praktische Erfahrung in der Führung

verschiedener Bankeinheiten. Dr. Hilfiker ist

mit den Bedürfnissen der Privat- und Firmenkunden

bestens vertraut und kennt die

Ansprüche von Private-Banking-Kunden. «Die

Nähe zum Kunden zeichnet die SZKB aus.

Die Mitarbeitenden aller Vertriebseinheiten

kennen ihre Kunden persönlich – ein unschätzbarer

Vorteil bei der individuellen

Beratung. Die SZKB ist die führende Bank

im Kanton Schwyz. Sie betreibt 27 Filialen,

zwei Private-Banking-Standorte sowie je eine

Vertriebseinheit für Firmenkunden und institutionelle

Kunden. Die SZKB verfügt über

Staatsgarantie und ein AAA-Rating von Standard

& Poor’s.

Markus Hongler,

CEO Mobiliar

Seit anderthalb Jahren ist der Luzerner

Markus Hongler (55) operativer Chef der

Mobiliar. Vor seinem Amtsantritt an der

Spitze des genossenschaftlich verankerten

Versicherers wirkte er in verschiedenen Funktionen

bei der Zurich, davon drei Jahre als

CEO der Zurich Schweiz und zuletzt als CEO

des europäischen Nicht-Leben-Versicherungsgeschäfts.

Markus Hongler steuert die Mobiliar

weiterhin auf Erfolgskurs: Im ersten

Halbjahr hat sie Gewinn und Prämieneinnahmen

um je 5 Prozent gesteigert und

mehr als 25 000 Kunden dazugewonnen.

Strategisch beschäftigt sich der CEO neben

dem Kapitalmanagement vor allem mit den

Menschen. Er will dabei fähigen internen

Mitarbeitenden interessante Laufbahnen bieten,

aber auch die Chance nutzen, dass

Fachkräfte zur Mobiliar wechseln wollen.

Knapp 300 der über 4400 Mitarbeitenden

sind in der Zentralschweiz tätig.

Daniel Käslin und Adrian Schmid,

Pilatushof AG, Luzern

Die beiden Rechtsanwälte Daniel Käslin

und Adrian Schmid sind Alleinaktionäre und

die einzigen Verwaltungsräte der Pilatushof

AG in Luzern. Anfang 2012 haben sie die

Anwaltskanzlei eröffnet. In der kurzen Zeit

ist das Team von zwei auf sechs Mitarbeitende

gewachsen. Die Pilatushof AG ist

spezialisiert auf Dienstleistungen im Bereich

der Anwaltstätigkeiten, insbesondere für

KMU-Betriebe sowie vermögende Privatkunden.

Weitere Kernkompetenzen sind Nachfolgeregelungen,

erbrechtliche Beratungen,

Steuerberatungen, Sachwaltertätigkeiten,

Ansiedlungen von Privatpersonen und Unternehmungen

aus dem Ausland in der Schweiz.

Beatrice Kleiner,

CEO Möbel Egger,

Eschenbach

«Inspiriert wohnen» ist die Kernkompetenz

von Möbel Egger. Der grösste Fachhändler

für Wohnungseinrichtungen der

Zentralschweiz verfügt über eine Ausstellungsfläche

von 12 000 Quadratmetern und

ein Logistik gebäude von 6000 Quadratmetern

und beschäftigt über 120 Mitarbeitende.

Sein Sortiment umfasst Möbel in den

Bereichen Wohnen, Schlafen, Essen, Arbeiten

und Garten sowie Teppiche, Vorhänge und

Wohnaccessoires für den gesamten Einrichtungsbereich.

2008 übernahm Beatrice Kleiner die Geschäftsführung

des Einrichtungshauses in

Eschenbach. Die über eine langjährige Berufserfahrung

in verschiedenen Führungsfunktionen

von Produktions- und Handelsunternehmen

verfügende Beatrice Kleiner

war zuletzt Geschäftsführerin eines erfolgreichen

Schweizer Textilunternehmens.

Laleh Kiser,

Informatikerin, Fürigen

Laleh Kiser, die Gründerin und Geschäftsführerin

der LIS GmbH und studierte Wirtschaftsinformatikerin,

behauptet sich in einer

eigentlichen Männerdomäne – und fühlt sich

wohl darin. «Ich war immer talentiert in den

Fächern Mathematik und Physik und habe

mich für Informatik interessiert. Logisches

Denken und das Erkennen von Zusammenhängen

faszinieren mich.» Doch für die

selbstständige Unternehmerin hat der IT-

Beruf noch ganz andere Vorteile: «Man kann

problemlos Teilzeit und von zu Hause aus

arbeiten, was für Frauen mit Familie durchaus

interessant ist.» Laleh Kiser arbeitet

zwischen 40 und 60 Prozent in ihrem Unternehmen.

Dies kombiniert sie mit ihrem Amt

als Gemeinderätin (CVP) und Vorsteherin des

Sozialamtes in Stansstad. Und natürlich mit

ihrer Familie.

Bernard Kobler,

CEO Luzerner

Kantonalbank AG

Der in Meggen wohnhafte Bernard Kobler

ist seit 2004 CEO der Luzerner Kantonalbank

AG (LUKB). Die führende Luzerner Bank mit

ihren rund 1000 Mitarbeitenden bewegt sich

seit Jahren auf solidem Erfolgskurs. Bernard

Kobler engagiert sich darüber hinaus als

Vorsitzender des Forums Wirtschaft für den

Standort Luzern. Nun ist er vor kurzem zum

«CEO des Jahres 2012» ernannt worden.

Das renommierte Research-Unternehmen

Obermatt hat ihm aufgrund der «hervorragenden»

Unternehmensleistung diesen

Titel verliehen. Die LUKB schlägt in publizierten

Obermatt-Ranglisten ihre Konkurrenten

in der Gruppe Banken in der Schweiz

gleich mehrfach: Einerseits belegt sie einen

Podestplatz (Rang 3) in der Gesamtrangliste.

Anderseits gehört sie in dieser Gruppe zu

den Outperformern in den drei Kategorien

Gewinnwachstum, Aktienrendite sowie Aktienrendite

gemessen über drei Jahre.

Hans E. Koch,

Direktor KKL, Luzern

Der gebürtige Stadtluzerner Hans E. Koch

ist seit März 2011 CEO der KKL Luzern

Management AG. Zuvor war er in Führungspositionen

in der Luxushotellerie im In- und

Ausland tätig. Zuletzt führte er als Direktor

das Palace Hotel Luzern. Hans E. Koch hat

zum Ziel, mit den strategischen Partnern

Lucerne Festival, Luzerner Sinfonieorchester

und Kunstmuseum die KKL-Position zu verstärken,

die Qualität zu halten und vermehrt

auch Konzerte zu bieten, die ein breiteres,

sprich auch jüngeres Publikum begeistern.

59


Nur was sich bewegt - bewegt!

John Lay Solutions AG

Littauerboden 1

6014 Luzern

Switzerland

Telefon +41 259 80 00

Fax +41 259 80 01

info@jls.ch

www.jls.ch

John Lay Solutions erstellt für seine Kunden massgeschneiderte

POS-Kommunikationskonzepte, installiert die

wirksamsten Medienträger und garantiert deren sorglosen

Betrieb. Parallel kreieren wir als Content-Agentur

individuell abgestimmte Inhalte und bewirtschaften diese

im daily business - alles aus einer Hand.

John Lay Solutions

EXCELLENCE IN DIGITAL MARKETING & MULTIMEDIA

10CFWMOw6EMBBDTzTR2InzISWiQxSIPs1q671_tYGOwrJlP3nfu4I_Wrfj2s4Od8oyqVK6VEOiekUMSnGObHRwQfGZM-KLN8o9MY-bMbixDWRDM2GkqgHeD7ObXsLv8_0DYL8QFIAAAAA=

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjI1NwcAgEd3uQ8AAAA=

EXCELLENCE IN DIGITAL MARKETING & MULTIMEDIA

Auch der Eventbereich soll ausgebaut werden.

Zentral ist für Hans E. Koch auch die

Gastronomie. Dem KKL sind drei gastronomische

Betriebe angegliedert. Flaggschiff

ist das mit 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete

Restaurant Red.

Thomas Küng,

Geschäftsführer Luftseilbahn

Engelberg-Brunni AG

Am 1. April 2012 hat Thomas Küng

als neuer Geschäftsführer der Luftseilbahn

Engelberg-Brunni AG seine Arbeit aufgenommen.

Er ist in der Bergbahnbranche kein

Unbekannter. Thomas Küng war in den

letzten vier Jahren als Projektleiter und

stellvertretender Geschäftsführer bei Grischconsulta

in Chur tätig, dem in der Schweiz

führenden Beratungsunternehmen in der

Bergbahnbranche. Mit seiner Erfahrung, seinen

ausgezeichneten Branchenkenntnissen

und Kontakten sowie einem Masterabschluss

in Betriebswirtschaftslehre verfügt er über

eine umfassende unternehmerische Ausbildung.

Rosmarie Lienert-Zihlmann,

Jörg Lienert AG

Was einst in Luzern seinen Anfang nahm,

setzt die Jörg Lienert AG heute in Zug,

Zürich, Basel und Bern ebenso erfolgreich

um. Sie ist Partner für Unternehmen, die

auf der Suche nach Kadermitarbeitenden

sind. Rosmarie Lienert-Zihlmann kennt die

Ansprüche der Unternehmen bei der Selektion

von Fach- und Führungskräften. Mehr

denn je seien unkomplizierte, umsichtige

Mitarbeitende gefragt, «die sich mit Selbstverständnis

in den Dienst des Ganzen stellen».

Seit über 21 Jahren arbeitet Rosmarie

Lienert-Zihlmann bei der Jörg Lienert AG

und ist heute als Beraterin und Mandatsleiterin

tätig. Das breit gefächerte Feld von

Fachfunktionen reicht von den Bereichen

«Personal» bis zu Schnittstellen zwischen

Administration und Rechnungswesen. Dazu

kommen Mandate im Bereich «Marketing

und Verkauf». Das Team der Jörg Lienert

AG hat aber auch eine starke Verbindung

zum Herrenhaus in Grafenort, wohin es sich

gerne zurückzieht, um neue und besondere

Ideen auszutüfteln. Und so ist das Herrenhaus

auch für Rosmarie Lienert-Zihlmann

«eine Denkzentrale mit Wirkgarantie».

Felix Meyer,

Geschäftsleiter Genossenschaft

Migros Luzern

Am 1. Juli dieses Jahres hat Felix Meyer

die Geschäftsleitung der Genossenschaft

Migros Luzern übernommen. Der 53-jährige

Bieler kennt die Migros sehr genau: Er war

bisher Mitglied der Geschäftsleitung der

Migros Aare und Leiter der Direktion Marketing/Verkauf

Supermarkt/Gastronomie. Felix

Meyer verfügt über mehr als 23 Jahre

Erfahrung bei der Genossenschaft Migros

Aare. Er hat verschiedene Direktionsbereiche

wie Personelles, Freizeitanlagen, Klubschule,

Gastronomie, Supermarkt, Marketing und

Verkauf sowie verschiedene Supportbereiche

wie Marktbearbeitung/Kommunikation, Ladenbau,

Strategieentwicklung geführt. Jetzt

hat er die Gesamtverantwortung für eine

ganze Migros-Genossenschaft und gleichzeitig

die grösste Arbeitgeberin der Zentralschweiz.

Bernadette Reichlin-Durrer,

Durrer Spezialmaschinen

AG, Küssnacht

Frauen, die in der Wirtschaft Spitzenpositionen

übernehmen, sind heute immer

noch in der Minderheit. Gross gefragt, ob

das nun in sei oder nicht, hat sich Bernadette

Reichlin-Durrer nicht, als sie vor beinahe 20

Jahren die Führung der von ihrem Vater

gegründeten Durrer Spezialmaschinen AG

mit Sitz in Küssnacht übernommen hat. Dass

man heute noch über Frauenquoten spricht

und eine Quotenvorgabe notwendig ist,

findet sie hingegen zynisch. «Frauen im

Management eines Unternehmens sind doch

die natürlichste Sache der Welt, sollte man

meinen, aber leider zeigen die vergangenen

20 Jahre, dass die Realität meist eine andere

ist.» Gemeinsam mit ihrem Bruder

Ludwig Durrer, der für die technischen Be-

reiche zuständig ist, führt Bernadette Reichlin-Durrer

in der zweiten Generation die

Durrer Spezialmaschinen AG in Küssnacht.

Hugo Schürmann,

Luzern, Partner und

Geschäftsstellenleiter

Pricewaterhouse Coopers

«Die Zentralschweiz ist für international

tätige Unternehmen ein sehr attraktiver

Standort hinsichtlich Wahl des Firmensitzes»,

sagt Hugo Schürmann, Leiter des Standortes

der PricewaterhouseCoopers AG (PwC) Luzern.

«Denn die Tendenz geht Richtung

Zentralisierung von Unternehmensbereichen.

Für die betreffenden Firmen stellt sich somit

die Frage, wo diese zentralen Funktionen

geografisch angesiedelt werden sollen. PwC

Luzern und Zug stehen in den Startlöchern,

um diesen Unternehmen mit Rat und Tat

zur Seite zu stehen – dies bereits bevor sie

sich in der Zentralschweiz niedergelassen

haben.» Der Betriebsökonom FH und diplomierte

Wirtschaftsprüfer ist seit 23 Jahren

im Bereich Wirtschaftsprüfung von Banken

tätig. Er besitzt spezielle Kenntnisse in den

Bereichen Kantonalbanken und Retailbanken

sowie kleinere Privatbanken. Im Weiteren

verfügt er über wertvolle Erfahrung in den

Bereichen Unternehmensbewertungen, Due

Diligence, BVG, Buchführung/Abschlussberatung

und Corporate Finance.

Philippe Steiert,

Leiter CSEM Zentralschweiz

und Direktor

CSEM-Regionalzentren

Partner in der ganzen Welt schätzen die

Zuverlässigkeit des CSEM Zentralschweiz in

Alpnach. Dies ist nicht zuletzt auch ein

grosses Verdienst von Philippe Steiert. Der

im Elsass aufgewachsene Philippe Steiert mit

Heimatort Engelberg ist nicht nur Leiter des

CSEM Zentralschweiz, sondern auch Direktor

der CSEM-Regionalzentren. Zusammen mit

Mario El Khoury (CEO), Georges Kotrotsios

(Vizepräsident, Marketing & Business Development)

und André Laville (CFO) bildet

er die Geschäftsleitung der CSEM-Gruppe.

Nach Abschluss seines Ingenieurstudiums

hat Philippe Steiert in der Polymer-Physik

doktoriert. Er hat an der HSG St. Gallen

61


10CAsNsjY0MLQw1TUwNzGxNAUABLMGiQ8AAAA=

BLICK NACH VORNE.

10CEXKKw6AMBBF0RV18jrt64eRUFSDAMIKCJr9KwIGcdW5vRsFX2Nb9raahy90yDFWGlkkKi3UJIWvVYXXARWBKWS1f3bj5DZgBg6o3Of1ACXdcMNcAAAA

Wir planen für die Zukunft. Mehr als ein Drittel der ROSEN

Mitarbeitenden sind im Bereich Forschung & Entwicklung

tätig, um innovative Produkte für die Industrie zu kreieren.

Eine Investition, auf die wir stolz sind.

www.roseninspection.net

EmpowErEd by tEchnology

Kulinarischer Genuss mit Panoramasicht auf die

Leuchtenstadt und den Vierwaldstättersee.

Restaurant RED

Montag bis Freitag 11.30–13.30 Uhr,

Mittwoch bis Sonntag und an Veranstaltungsabenden ab 17 Uhr

Reservation fon +41 41 226 71 10

www.kkl-luzern.ch/red

10CFWMoQ7DMBBDv-gin3O-JgucyqqBqTxkGt7_o6VjAwbPfvJxDBX8ct8f5_4cDlCWZFUdUitBjdqzNK2NIpw3DyGys_7pRgHBnJdjjsXTw0KmPjdfwOthddGQ5fN6fwFduKpRfwAAAA==

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjI2NQYAqZ2hiA8AAAA=

den MBA erworben. Besonders stolz ist der

mit einer Engelbergerin verheiratete Ingenieur

auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit

den Industriepartnern inner- und ausserhalb

der Zentralschweiz. Um eine enge Zusammenarbeit

mit dem CSEM in Alpnach ausüben

zu können, haben einige Industriepartner

den Standort Zentralschweiz neu gewählt

und somit neue Arbeitsplätze geschaffen.

Für das CSEM Zentralschweiz sieht Philippe

Steiert weiterhin grosses Wachstumspotenzial,

nicht zuletzt auch deshalb, «weil der

Mikrotechnik die Zukunft gehört». Das CSEM

Zentralschweiz verstärkt seine Aktivitäten im

Bereich Medizinaltechnik und Laborautomatisierung.

Guido Stillhard,

CEO John Lay Solutions,

Littau

Unter der Führung von CEO Guido Stillhard

entwickelte sich John Lay Solutions,

der heutige Marktführer in Digital Marketing,

vom Start-up mit drei Mitarbeitenden zu

einem etablierten KMU mit über 40 Festangestellten.

Als Generalunternehmen für

Digital POS Marketing bedient John Lay

Solutions primär die Marktsegmente Finance

und Retail. Dazu gehören Kunden wie

Migros, Schild, UBS oder die Raiffeisen-

Gruppe. Guido Stillhard absolvierte nach

seiner kaufmännischen Grundausbildung und

der höheren Fachprüfung zum eidg. dipl.

Logistikleiter ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft

sowie verschiedene Weiterbildungen

mit Schwerpunkt Verkauf und

Marketing – unter anderem am Institut

für Marketing und Handel der Universität

St. Gallen.

Ali Stöckli,

Stiftungsratspräsident

«Am Schärme», Sarnen

Mit dem weitsichtigen Konzept «Zukunft

Alter» führt Ali Stöckli als Stiftungsratspräsident

die Residenz «Am Schärme» und

das Kurhaus am Sarnersee in eine neue Zeit.

Im Kern geht es um neue Wohnformen, die

nicht nur den soziodemografischen Herausforderungen

Rechnung tragen, sondern auch

Investitionen auslösen – 40 Millionen Franken

in einem ersten Schritt. Aus einem

Architekturwettbewerb ging das Projekt

«Nachtfalter» des Luzerner Architekturbüros

Konstrukt als Sieger hervor. Mit dem geplanten

Projekt wird die aktuelle Kapazität

von 66 Pflegeplätzen um deren 50 auf 116

Plätze erhöht. Zugleich erlaubt das Projekt

– und das ist der Clou der Sache – von

den 50 geplanten Kleinwohnungen mit

Wohnservice deren 16 als eigentliche Pflegewohnungen

über dem neuen Pflegegebäude

zu realisieren. Ein Modell, das sicher von

anderen Institutionen als nachahmenswert

aufgegriffen wird.

Die Residenz «Am Schärme», die keinerlei

Subventionen bezieht, bietet 180 Arbeitsplätze

(davon 25 Lehrstellen) und setzt pro

Jahr 15 Millionen Franken um. Der Wirtschaftsfaktor

«Am Schärme» hat seit 1979

rund 53 Millionen Franken investiert.

Professor Dr. Franco

Taisch,

Universität Luzern

Prof. Dr. Franco Taisch ist Ordinarius für

Wirtschaftsrecht und leitender Direktor des

Instituts für Unternehmensrecht an der Universität

Luzern. Er ist Adjunct Faculty Member

sowohl der Executive School of Management,

Technology and Law (ES-HSG)

der Universität St. Gallen als auch des Swiss

Finance Institutes Zürich/Genf. Daneben ist

er Unternehmensberater, Rechtsanwalt und

Managing Director von Taischconsulting,

Unternehmensführung und Recht. Am 1. Januar

2011 hat das universitäre Kompetenzzentrum

für Genossenschaftsunternehmen

am IFU|BLI Institut für Unternehmensrecht

der Universität Luzern unter seiner Führung

den operationellen Betrieb aufgenommen.

Innert kürzester Zeit ist es dem Kompetenzzentrum

gelungen, sich international einen

Namen zu schaffen.

Maire Walsh,

Zug, Partner und

Geschäftsstellenleiterin

Pricewaterhouse Coopers

Maire Walsh ist seit Juli 2009 Leiterin

der PwC-Geschäftsstelle in Zug. Die 43-jäh-

rige Irin kam 1996 zu PwC Schweiz, zuerst

nach Zürich und ab 2004, mit der Ernennung

zum Partner, nach Zug. Sie erbringt

vor allem Corporate-Tax-Dienstleistungen

für multi nationale Unternehmen.

Sie ist zudem für die Einführung von

neuen Geschäftsmodellen und Headquarter-

Verlegungen in die Schweiz zuständig. «Als

Leiterin der Geschäftsstelle Zug konzentriere

ich mich auf den Ausbau der lokal

sowie international tätigen Kunden und

den Markterfolg der Dienstleistungsbereiche

in der Zentralschweiz.»

Hanspeter Würmli,

Geschäftsführer City

Immobilien Management

AG, Hergiswil

Das Immobiliengeschäft verlangt Weitsicht,

Fachwissen, Fingerspitzengefühl und

vor allem Ausdauer. Hanspeter Würmli, seit

Oktober 2010 Geschäftsführer der City

Immobilien Management AG in Hergiswil

NW, kann diese Attribute für sich verbuchen.

Er trägt die Gesamtverantwortung

für alle Dienstleistungsbereiche eines Unternehmens,

das über ein gewichtiges Portefeuille

verfügt: Das Hotel Melchsee mit

seinen Appartements (Investitionsvolumen

52 Millionen Franken), die Frutt Lodge &

Spa (50 Millionen Franken), das Titlis-Resort

Engelberg (Verkaufsvolumen 90 Millionen

Franken), die Wohnhochhäuser Allmend

Luzern (Erstvermietung der 285 Mietwohnungen

der Credit Suisse, Green Property

Fond) sowie die Sportgebäude auf der

neuen Allmend.

Die Kernkompetenz von Hanspeter

Würmli liegt in der Vermarktung und der

Akquisition. Zudem ist Hanspeter Würmli

Mitglied der Geschäftsleitung der Eberli

Unternehmung in Sarnen. Das alles braucht

Ausdauer, und die hat sich der 57-jährige

Betriebsökonom FH mit Harvard-Weiterbildung

als Handballer trainiert. Zehn Jahre

hat er als Kreisläufer auf Nationalliga-A-

Niveau gespielt und diesen Einsatz mit dem

Schweizer-Meister-Titel 1984/85 gekrönt.

63


© UBS 2012. Alle Rechte vorbehalten.

Damit Unternehmen

dort liquide sind,

wo sie es brauchen.

UBS Cash Management.

«Best Domestic Cash Manager

Switzerland 2012»

Jetzt beraten lassen:

Telefon 0844 853 002

10CFWMIQ7DMBAEX3TW7d6e5dYwCosConCTqLj_R3XKApbMjmbbehb_b1n3cz063JlWSbXoma2I2RuipGKeFB18QxIVr3j4xnQX67gdgxs1IBMsclTHAO_CZLNSy_f6_AAlKC0wgAAAAA==

10CAsNsjY0MDAy1TUzMjKxMAYAYfVAOA8AAAA=

Cash Management und Zahlungsverkehr

sind unser Handwerk seit 1862.

Mit einer Vielzahl an flexiblen und transparenten

Lösungen deckt UBS sämtliche individuellen Bedürfnisse

bezüglich Cash-Übersicht, Cash-Bewegung,

Cash-Anlage und System-Integration optimal ab.

Das bestätigt auch das renommierte Fachmagazin

Euromoney, das UBS bereits das vierte Jahr

zum «Best Domestic Cash Manager Switzerland»

gewählt hat. Vereinbaren Sie einen persönlichen

Termin und lassen Sie sich beraten.

www.ubs.com/cashmanagement

Wir werden nicht ruhen

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine