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Pfarrbrief St. Otger Weihnachten 2006

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Pfarrbrief St. Otger Weihnachten 2006

Unser Pfarrbrief sucht einen

neuen Namen – helfen Sie mit

ihn zu finden!

Infos auf Seite 20


Den Blick zur Sonne wahren

Die Winterkälte

macht mich frieren.

Meine ganze Erde

gerät in Schieflage,

sonnenweit entfernt

im Weltalljahreslauf.

In diesen Zeiten und Momenten

will ich den Blick zur Sonne wahren,

mich freuen an ihrer Kraft,

auch wenn sie jetzt nicht wärmt:

Es wird ja wieder werden

auf sommerlichen Bahnen.

Ich glaube an die Sonne,

auch wenn sie nicht scheint;

ich weiß von ihrer Wärme,

auch wenn ich sie nicht spür.

Der Lauf des Lebens lehrt:

Gib deine Hoffnung niemals auf.

aus: Atem der Stille:

Einladung zum Innehalten von Stefan Jürgens / Willi Rolfes


Liebe Schwestern und Brüder!

„Ihr seid ein herrliches Volk“, hat Propst Hugenroth zu den Stadtlohnern

gesagt. Ob er recht hatte? Auf jeden Fall ist St. Otger eine lebendige,

vielfältige und herausfordernde Gemeinde. Nach den Wochen des

Kennenlernens und der ersten Einarbeitung kann ich schon sagen: Ich fühle

mich wohl in Stadtlohn, fühle mich von den Menschen angenommen; es ist

ein gutes Miteinander im Leben und im Beten, und dafür bin ich sehr

dankbar.

Die Einführung eines neuen Pfarrers können Sie in Stadtlohn etwa alle

zwanzig Jahre erleben, eine Gemeindegründung viel seltener, etwa alle

tausend Jahre. Der Fusionsausschuss hat gute Vorarbeit geleistet, manche

Strukturen sind geschaffen, vieles ist schon organisiert. Das Entscheidende

jedoch wird sein, wie wir den Glauben leben und glaubwürdig weitergeben. Ob

wir wirklich ein „herrliches Volk“ sind, das hängt davon ab, wie der Herr, also

Jesus Christus, in unserem Leben durchscheinen kann.

Eine große Herausforderung ist, die bisherigen Gemeinden - St. Otger, St.

Joseph und St.-Karl-Borromäus - nicht nur organisatorisch, sondern auch

gefühlsmäßig zusammen zu führen. Es müssen viele Entscheidungen

getroffen werden - im lebendigen Miteinander, mit Vertrauen und Zuversicht.

Einige der Entscheidungen, die wir schon getroffen haben, sind: Unsere

Pastoralreferenten, Anne-Marie Eising und Rudolf Kleyboldt, werden den

Beerdigungsdienst mit übernehmen; sie sind dazu von Bischof Dr. Reinhard

Lettmann beauftragt worden. Die Beerdigungszeiten sind generell so verlegt,

dass die Eucharistiefeier um 14.30 Uhr ist, möglichst in der Josephskirche;

die erste Beisetzung ist dann nach der Messe (etwa um 15.15 Uhr), die

zweite davor (um 13.45 Uhr). Die Krankenkommunion wird demnächst

PFARRBRIEF ST. OTGER

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verstärkt durch beauftragte Kommunionhelfer in die Häuser gebracht. Am

Herz-Jesu-Freitag können wir, um die Einheit der Eucharistie besser

darzustellen, um 8.30 Uhr nur noch zu einer heiligen Messe mit

anschließender Anbetungsstunde in der Josephskirche zusammen kommen;

die Anbetung am Donnerstag davor bleibt selbstverständlich in der

Otgerkirche. Trauungen und Ehejubiläen werden weiterhin am Freitag und am

Samstagvormittag gefeiert; am Samstagnachmittag kann eine Trauung

sein, Ehejubiläen sollten jedoch mit einer Gemeinde(vorabend)messe

verbunden werden. Auch die Messzeiten am Sonntagmorgen sollten wir

demnächst den gegebenen personellen Möglichkeiten noch besser anpassen.

Was sind die Gründe dafür? Der erste und wichtigste ist: Wir dürfen und

müssen zu einer Gemeinde zusammenwachsen. Aber auch: Wir werden

weniger Seelsorge-Personal und auch weniger finanzielle Mittel haben und

sollten mit unseren verbleibenden Ressourcen weitsichtig umgehen. Es

müssen noch Freiräume bleiben zur personalen Seelsorge, zum Entdecken

spiritueller Tiefe, für Glaubensbildung und geistliches Leben, damit der

Glaube tragfähig bleibt und wir gemeinsam zum Zeugnis ermutigt und

befähigt werden.

Wir sind als Christen ein heiliges Volk - durch die Taufe. Lassen wir Jesus

Christus in unserer Mitte gegenwärtig sein, geben wir Zeugnis durch unser

Leben, durch einen frohen und erlösten Glauben, durch das gemeinsame

Beten: Denn wir sind nur dann ein „herrliches Volk“, wenn Jesus Christus der

Herr ist!

Ihr Pfarrer


Gottesdienste

in der Weihnachtszeit

In diesem Jahr fällt der Heilig Abend auf den 4. Adventssonntag. Deshalb gibt es an

diesem Sonntag zwei Vorabendmessen, aber nur eine Sonntagsmesse (um 8:00 Uhr),

denn am Nachmittag ist ja Heilig Abend.

17:00 Uhr Vorabendmesse St. Joseph

18:30 Uhr Vorabendmesse St. Otger

8:00 Uhr Hl. Messe St. Otger

Heiligabend:

14:30 Uhr Krippenfeier für kleinere Kinder St. Otger

15:30 Uhr Krippenfeier für Kinder bis 3. Schuljahr St. Otger

15:30 Uhr Krippenfeier St. Joseph

17:00 Uhr Hl. Messe St. Otger

17:00 Uhr Familienmesse St. Joseph

19:00 Uhr Hl. Messe St. Otger

19:00 Uhr Hl. Messe St. Karl-Borromäus, Büren

22:00 Uhr Christmette St. Otger

Erster Weihnachtstag:

6:30 Uhr Hl. Messe (Ucht) St. Joseph

8:00 Uhr Hl. Messe St. Otger

8:30 Uhr Hl. Messe St. Joseph

10:00 Uhr Hl. Messe St. Joseph

10:00 Uhr Hl. Messe St. Karl-Borromäus, Büren

11:15 Uhr Hl. Messe St. Otger

18:00 Uhr Vesper St. Otger

Zweiter Weihnachtstag:

8:00 Uhr Hl. Messe St. Otger

8:30 Uhr Hl. Messe St. Joseph

10:00 Uhr Hl. Messe St. Joseph

10:00 Uhr Hl. Messe St. Karl-Borromäus, Büren

11:15 Uhr Familienmesse St. Otger

19:00 Uhr Abendmesse St. Otger

Silvester / Neujahr

Der 31. Dezember ist in diesem Jahr ein Sonntag. Deshalb feiern wir, wie am

4. Advent, zwei Vorabendmessen, aber nur eine Sonntagsmesse.

17:00 Uhr Vorabendmesse St. Joseph

18:30 Uhr Vorabendmesse St. Otger

10:00 Uhr Hl. Messe St. Joseph

10:00 Uhr Hl. Messe St. Karl-Borromäus, Büren

11:15 Uhr Hl. Messe St. Otger

19:00 Uhr Abendmesse St. Otger

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GOTTESDIENSTE UND VERANSTALTUNGEN IN DER ADVENTSZEIT_________

Familiengottesdienste in der Adventszeit

Sonntag, 3. Dezember 10:00 Uhr in St. Joseph

Sonntag, 17. Dezember 10:00 Uhr in St. Karl - Borromäus (Büren)

Sonntag, 17. Dezember 11:15 Uhr in St. Otger

Atempausen in der Adventszeit

An den Markttagen in der Adventszeit, also an den Donnerstagnachmittagen, laden wir ein zu

einem meditativen Gebet jeweils um 17:00 Uhr in der Krypta von St. Otger. Diese sogenannten

„Atempausen“ dauern etwa 20 Minuten und sollen gerade in den hektischen Tagen vor

Weihnachten den Besuchern Momente der Besinnung und Ruhe ermöglichen.

Adventssingen mit dem Kinderchor

Zum adventlichen Singen laden wir am 2. Adventssonntag, dem 10. Dezember um 17:00 Uhr in

die Josephskirche ein. Es singen und spielen die Josephsspatzen unter Leitung von Petra Roters

und ein Streichorchester der Musikschule.

Musik zum Advent mit der Kinder- und Jugendkantorei

Am dritten Adventssonntag erklingt um 16.00 Uhr in der Josephskirche ebenfalls „Musik zum

Advent“. Es musiziert die Jugendkantorei St. Otger und der Kinderchor St. Otger unter der Leitung

von Adalbert Walczak.

Licht von Betlehem

Stadtlohner Pfadfinderinnen und Pfadfinder werden auch in diesem Jahr wieder dafür sorgen,

dass zu Weihnachten in den Kirchen das "Licht von Betlehem" leuchtet, das in jedem Jahr von der

Geburtskirche Jesu in alle Welt getragen wird.

Musik in den Weihnachtsgottesdiensten

Heiligabend 17:00 Uhr St. Joseph Kinderchor

19:00 Uhr St. Karl - Borromäus Kirchenchor

22:00 Uhr St. Otger Choralschola

1. Weihnachtstag 10:00 Uhr St. Joseph Projektchor

11:15 Uhr St. Otger Kirchenchor

10:00 Uhr St. Karl - Borromäus Kirchenchor

2. Weihnachtstag 10:00 Uhr St. Joseph Husarenkapelle

Geistliches Konzert

Am Sonntag, dem 14. Januar laden wir um 16.00 Uhr ein zu einem geistlichen Konzert in St. Otger.

An der Orgel Professor Tomasz Adam Nowak aus Münster.


B EICHT-GELEGENHEIT

Beichtgelegenheiten:

Dienstag 12. Dezember 16:00 Uhr - 18:00 Uhr St. Otger Erstbeichte

Mittwoch 13. Dezember 16:00 Uhr - 18:00 Uhr St. Otger Erstbeichte

Donnerstag 14. Dezember 16:00 Uhr - 18:00 Uhr St. Otger Erstbeichte

Freitag 15. Dezember 16:00 Uhr - 18:00 Uhr St. Otger Erstbeichte

Samstag 16. Dezember 16:00 Uhr St. Joseph

Samstag 23. Dezember 16:00 Uhr St. Joseph

Samstag 16. Dezember 17:30 Uhr St. Otger

Samstag 23. Dezember 17:30 Uhr St. Otger

Mittwoch 20. Dezember 9:00 Uhr St. Otger Erwachsene

16:00 Uhr St. Otger Jungen und

Mädchen der

4. Klasse

16:30 Uhr St. Otger Jungen und

Mädchen

ab 5. Klasse

Donnerstag 21. Dezember 18:00 Uhr St. Otger Erwachsene

Bußfeiern:

1. Adventssonntag 3. Dezember 15:00 Uhr St. Otger bes. für Familien

mit Kindern

1. Adventssonntag 3. Dezember 17:00 Uhr St. Otger

2. Adventssonntag 10. Dezember 16:00 Uhr St. Karl - Borromäus

Krippenfeiern am Heiligen Abend

Wie in den vergangenen Jahren möchten wir die Kinder am Heiligen Abend zur Krippenfeier

einladen. Drei Angebote:

14:30 Uhr Krippenfeier in St. Otger für Kinder im Kindergartenalter

15:30 Uhr Krippenfeier in St. Otger für Kinder im Grundschulalter

15:30 Uhr Krippenfeier in St. Joseph

17:00 Uhr Familiengottesdienst in St. Joseph

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PFARRBRIEF ST. OTGER

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ANDACHT & GEBET GOTTESDIENSTE

Sonntagsgottesdienste

Feste Termine

samstags 17:00 Uhr Vorabendmesse in St. Joseph

18:30 Uhr Vorabendmesse in St. Otger

sonntags 8:00 Uhr Eucharistiefeier in St. Otger

10:00 Uhr Eucharistiefeier in St. Karl-Borromäus, Büren

10:00 Uhr Eucharistiefeier in St.Joseph

11:15 Uhr Eucharistiefeier in St. Otger

19:00 Uhr Eucharistiefeier in St.Otger

Werktagsgottesdienste

montags 8:15 Uhr Eucharistiefeier in der Hilgenbergkapelle

19:00 Uhr Eucharistiefeier in der Krankenhauskapelle

dienstags 8:30 Uhr Eucharistiefeier in St. Joseph

19:00 Uhr Eucharistiefeier in St. Karl - Borromäus, Büren

mittwochs 8:30 Uhr Eucharistiefeier in St. Otger

9:30 Uhr Eucharistiefeier im Seniorenwohn- und Pflegeheim

donnerstags 8:30 Uhr Eucharistiefeier in St. Joseph

19:00 Uhr Eucharistiefeier in St. Otger

freitags 8:30 Uhr Eucharistiefeier in St. Joseph

samstags 10:00 Uhr Eucharistiefeier in St. Otger

Anbetung

Donnerstags vor dem Herz-Jesu-Freitag in der Krypta von St. Otger von

16:00 Uhr - 17:00 Uhr. Am Herz-Jesu- Freitag nach der Eucharistiefeier

in St. Joseph bis 10:00 Uhr

Rosenkranzgebet

täglich um 14.30 Uhr in der Hilgenbergkapelle

sowie im Oktober an Sonntagen in St. Otger

an Freitagen in St. Joseph

Gebetsgruppen

Fatima-Gebetskreis: 19:00 Uhr Anbetung an jedem 13. des

Monats in der Hilgenbergkapelle

Gebetsgruppe

für geistliche Erneuerung19.30 Uhr bis 21.00 Uhr jeden Montag

in der Seniorentagesstätte


Termine Aktuelles Termine

Ehekurse in St. Otger:

Samstag, 24. Februar

von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Samstag, 24. März

von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Information und Anmeldung

im Pfarrbüro

Tauftermine:

1. Sonntag im Monat: 15.00 Uhr St. Joseph

2. Sonntag im Monat: 12:15 Uhr St. Otger

3. Samstag im Monat: 15:30 Uhr St. Otger

3. Sonntag im Monat: 11:30 Uhr St. Joseph

4. Sonntag im Monat: 12:15 Uhr St. Otger

5. Sonntag im Monat: 12:15 Uhr St. Otger

Beichte –

Sakrament der Versöhnung

Gelegenheit zur Beichte ist an jedem

Samstagnachmittag um 16:00 Uhr in St.

Joseph und um 17:30 Uhr in St. Otger

sowie nach Vereinbarung

Hochzeiten

An den Freitagen sind in der Regel zwei

Gottesdienste mit Trauungen oder Ehejubiläen

möglich; Ort und Zeit nach Absprache.

An den Samstagen können

ebenso zwei Sondergottesdienste gefeiert

werden, am Nachmittag jedoch möglichst

nur Trauungen; der späteste Beginn ist

dann jedoch um 14:30 Uhr. Ehejubiläen am

Samstag sollen in der Messe am Vormittag

in St. Otger oder im Vorabendgottesdienst

in St. Joseph oder St. Otger zusammen mit

der Gemeinde begangen werden.

Beerdigungen

Für Beerdigungen gilt: In der Regel ist um

14:30 Uhr die Eucharistiefeier, im Anschluss

daran erfolgt die Beisetzung von

der Friedhofskapelle aus. Wenn an einem

Tag zwei Beisetzungen nötig sind, ist die

erste nach der Hl. Messe (also etwa um

15:15 Uhr) und die zweite davor (um 13:45

Uhr). Es besteht auch die Möglichkeit, sich

von dem Verstorbenen in einer Wortgottesfeier

in der Friedhofskapelle zu verabschieden

mit anschließendem Begräbnis.

Das Pfarrbüro zieht um

Anfang Januar zieht das Pfarrbüro

wieder ins St.-Otger-Pfarrhaus ein.

Deshalb gibt es vom 1. bis zum 11.

Januar keine Öffnungszeiten für

Besucher. Wir bitten darum, Messbestellungen

und Taufanmeldungen

bereits im Dezember zu erledigen.

Einen Seelsorger erreichen

Sie selbstverständlich über den

Krankenwochendienst und das

Krankenhaus. Ab dem 12. Januar ist

das Pfarrbüro unserer neuen Gemeinde

dann für alle geöffnet

(Markt 2, Telefon 4913): montags

bis freitags von 9.00 Uhr bis 12.00

Uhr, montags und dienstags von

15.00 Uhr bis 17.00 Uhr und

donnerstags von 15.00 Uhr bis

18.00 Uhr.

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Termine Aktuelles Termine

Neuaufnahme der Messdiener

In einem feierlichen Gottesdienst am ersten

Adventssonntag um 11:15 Uhr in der Otgerkirche

werden wieder neue Messdienerinnen

und Messdiener in die Gemeinschaft

der Ministranten aufgenommen. In

den letzten Wochen sind sie von den

Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern auf

ihre Aufgabe vorbereitet worden.

Neujahrsempfang

Zum ersten Neujahrsempfang der neuen

„Großgemeinde St. Otger“ laden wir Vertreter

der Vereine und Verbände und alle

übrigen Gemeindemitglieder herzlich ein.

Er findet statt am Sonntag, 7. Januar um

11:00 Uhr im Pfarrzentrum St. Joseph.

Tannenbaumaktion

Jugendliche aus der Pfarrgemeinde werden

auch im kommenden Jahr wieder für

eine fachgerechte Entsorgung der

Weihnachtsbäume sorgen. Am Samstag,

13. Januar werden die Bäume ab 8:00 Uhr

von den jungen Leuten gegen eine kleine

Spende eingesammelt. Wir bitten deshalb

alle Anwohner, die Bäume gut sichtbar bis

8:00 Uhr an den Straßenrand zu legen.

Wenn ein Baum irgendwo liegen geblieben

ist, kann ab 16:00 Uhr unter der Tel.

20262 angerufen werden. Der Erlös der

Aktion ist u.a. bestimmt für die Jugendarbeit

der Pfarrgemeinde. Jugendliche, die

bei der Aktion mitmachen möchten, treffen

sich am 13. Januar um 8:00 Uhr im

Pfarrzentrum St. Joseph.

FERIENAKTIVITÄTEN

Ferienspiele / Ferienlager

im Sommer 2007

Die Pfarrgemeinde St. Otger organisiert im

Sommer 2007 wieder eine Reihe von Freizeitangeboten

für Kinder und Jugendliche.

Hier eine Übersicht:

Ferienspiele I (früher St. Otger)

25. Juni - 29. Juni 2007

Ferienspiele II (früher St. Joseph)

30. Juli - 4. August 2007

Gaxellager 27. Juli - 3. August 2007

Jungenlager, Padberg (Sauerland)

15. Juli - 28 Juli

Mädchenlager

Termin wird noch bekannt gegeben

Kolpinggedenktag

Die Kolpingfamilie beginnt ihren diesjährigen

Kolpinggedenktag mit einem Gottesdienst

am

1. Adventssonntag um 10:00 Uhr in der

Josephskirche. Anschließend ist Treffen im

Pfarrzentrum St. Joseph.

Atempausen

20 Minuten Besinnung, Gebet, Meditation

und Stille an jedem Donnerstag um

17:00 Uhr in der Adventszeit und in der

Fastenzeit.


Termine Aktuelles Termine

Morgenlob (Laudes)

Am Dienstag-, Mittwoch-, Donnerstag- und

Freitagmorgen laden wir jeweils vor der

Echaristiefeier um 8:10 Uhr zum kirchlichen

Morgengebet ein, den so genannten Laudes.

„Abendlobfeier“ in der Krypta - Jeden

Dienstag um 21.00 Uhr in der Krypta

Vor einigen Wochen haben wir in unserer

Gemeinde die Tradition der „Complet“ wieder

aufgegriffen und zu einem wöchentlichen

geistlichen Angebot erweitert. Unter

dem neuen Namen „SYNAXIS“ - „Abendlobfeier“

laden wir an jedem Dienstagabend

um 21.00 Uhr in die Krypta der Otgerkirche

zu einem etwa halbstündigen Abendgottesdienst

ein. Der Begriff SYNAXIS stammt aus

dem Griechischen und heißt übersetzt

„Versammlung“ oder „Zusammenkunft“.

Gemeint ist also eine abendliche Zusammenkunft

von Gemeindemitgliedern, die

den Tag mit einem gemeinsamen Gottesdienst

beenden möchten. Dieser Gottesdienst

orientiert sich am offiziellen Tageszeitengebet

der Kirche, wie es vor allem in

Klöstern gepflegt wird. In den letzten Jahren

greifen aber immer mehr Gemeinden diese

Tradition auf und finden hier eine für sie

passende Form von geistlichem Tun. Die

Abendlobfeier besteht in der Regel aus vier

Teilen: Dem Lobpreis auf das Licht zum

Anfang folgen Worte der Heiligen Schrift, ein

Psalm, ein Abschnitt aus einem Apostelbrief

oder einige Verse aus einem Evangelium..

Danach kommt ein für viele ungewohntes

Element, die sog. „Weihrauchhuldigung“.

Den Abschluss bildet ein Fürbittgebet und

das Vater unser. Diese Abendlobfeier kann

erweitert werden durch ein kreatives

Element, eine Bildbetrachtung, ein meditatives

Musikstück, eine Liedkatechese usw.

Dies vor allem dann, wenn etwa Firmanden

speziell eingeladen werden. Wir hoffen, dass

wir mit dieser „Abendlobfeier“ eine Gottesdienstform

gefunden haben, mit der sich

viele Gemeindemitglieder anfreunden

können, auch solche, die nach neuen Formen

des Gebetes suchen.

Aus dem Himmel ohne Grenzen

Aus dem Himmel ohne Grenzen

trittst du tastend an das Licht,

du hast Namen und Gesicht,

du bist wehrlos wie wir Menschen.

Wie ein Schatten, wie ein Rauschen

kamst du zu uns als ein Kind,

unnachspürbar wie der Wind,

der in Bäumen zu belauschen.

Haben dich als Licht gefunden,

als den Leitstern über Land,

doch die Spur verläuft im Sand,

in den Tod bist du entschwunden.

Brunnen bist du, tief begraben,

wie ein Mensch in Sand und Stein.

Wird da je ein andrer sein,

werden Frieden wir noch haben?

Bist uns als ein Wort gegeben,

Furcht und Hoffnung in der Nacht,

Schmerz, der uns genesen macht,

als ein Tor zum neuen Leben.

Huub Oosterhuis

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Pfarrer Stefan Jürgens

Stefan Jürgens, geb. 1968 in Steinfurt-Borghorst, Priesterweihe

1994, war bis August 2006 Geistlicher Rektor des

Katholischen Bildungszentrums „Kardinal-von-Galen“, Leiter

des Exerzitien- und Begegnungshauses „Emmaus“ und

Pfarrer der Heilig Kreuz-Gemeinde in Cloppenburg-Stapelfeld.

Seit Januar 2004 spricht er regelmäßig das „Wort zum

Sonntag“ in der ARD.

Ab September 2006 ist er Pfarrer in Stadtlohn St. Otger.

Stefan Jürgens ist Autor verschiedener geistlicher Bücher, Artikel und Rundfunkbeiträge,

schreibt lyrische, betrachtende und informative Texte zur Naturfotografie und musiziert

(Klavier, Orgel, Gesang): Ein „Spielmann Gottes“, der sich begeistern kann für den Klang der

Sprache und die Klänge der Musik.

Kurzbiographie:

- geboren 1968 in Steinfurt (Borghorst)

- Grundschule und Gymnasium in Borghorst

- Klavier- und Orgelunterricht, ehrenamtlich tätig als Organist und Chorleiter

- 1986 C-Examen für Kirchenmusik

- Abitur 1987

- Studium der Katholischen Theologie in Münster und Freiburg

- Diakonenweihe 1993 in Münster, Diakonatsjahr in Bocholt Heilig Kreuz

- Priesterweihe 1994 in Münster

- 1994 bis 1997 Kaplan in Ahaus St. Mariä Himmelfahrt

- 1997 bis 2002 Landesjugendseelsorger und BDKJ-Präses im Offizialatsbezirk Oldenburg

(niedersächsischer Teil des Bistums Münster) sowie Seelsorger am Jugendhof in Vechta

- 1998 bis 2002 zusätzlich Pfarrer in Holdorf (Handorf-Langenberg) St. Barbara

- 1999 bis 2006 Mitarbeiter am Institut für Diakonat und pastorale Dienste Münster

(Ausbildung und Begleitung der Ständigen Diakone)

- 2002 bis 2006 Geistlicher Rektor an der Katholischen Akademie und Heimvolkshochschule

„Kardinal-von-Galen“, Leiter des Exerzitien- und Begegnungshauses

„Emmaus“ sowie Pfarrer an der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Cloppenburg-Stapelfeld

- seit 2004 Sprecher beim „Wort zum Sonntag“ in der ARD

- ab September 2006 Pfarrer in Stadtlohn St. Otger


Veröffentlichungen (Auswahl):

Stefan Jürgens und Willi Rolfes Foto-Lyrik-Bände mit christlicher Perspektive:

Aufbruch in die Weite dialogverlag, Münster 2001

Gedichte an den Himmel dialogverlag, Münster 2002

Profile des Lebens dialogverlag, Münster 2004

Dem Leben Richtung geben butzon&bercker, Kevelaer 2006

Atem der Stille butzon&bercker, Kevelaer 2006

Stefan Jürgens - zum geistlichen Leben:

Du! Jugendgebete Herder-Verlag, Freiburg 2003

Im Gespräch mit Gott. Was Beten heißt und wie es geht,

Herder-Verlag, Freiburg 2005

Naturfotografie mit Be-Deutung Stefan Jürgens und blende4.com

Wasser - Quelle des Lebens Tecklenborg-Verlag, Steinfurt 2003

Farben in der Natur Tecklenborg-Verlag, Steinfurt 2004

PFARRBRIEF ST. OTGER

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PFARRBRIEF ST. OTGER

Der 10. September 2006 warf als wichtiges

Datum für die Stadtlohner Kirchengeschichte

bereits seit längerem seine Schatten voraus.

Bereits im Juni 2005 hatte sich die Zusammenführung

der beiden Pfarrgemeinden St. Otger und

St. Joseph abgezeichnet. Zur Vorbereitung hatte

sich aus Mitgliedern von Kirchenvorstand und

Pfarrgemeinderat beider Gemeinden ein Fusionsausschuss

gebildet. Dieser hatte, unter fachkundiger

Moderation, im Vorfeld bereits viele der

anstehenden Fragen geklärt. So war bereits seit

Beginn der Fastenzeit die Gottesdienstordnung

an Sonntagen umgestellt worden. Schließlich

waren beide bisherigen Pfarrer, Dechant Clemens

Röer in St. Otger am 18.06. und Pfarrer Alfons

Plugge in St. Joseph am 27.8., feierlich aus ihren

Ämtern verabschiedet worden.

Um den neuen Pfarrer in sein Amt in der Gesamtgemeinde

St. Otger einführen zu können,

war zum 10. September um 0:00 Uhr der juristische

Akt der Gemeindefusion erfolgt - durch die

Urkunde des Bischofs von Münster.

Bei strahlendem Wetter begleiteten dann um

10:00 Uhr Bannerabordnungen der Vereine und

Verbände, Delegationen der Stadtlohner Schützenvereine,

Messdiener und viele Priester Pfarrer

Stefan Jürgens und Pastoralreferentin Anne-Marie

Eising auf dem Weg zum Einführungsgottesdienst


in die St.-Otger-Kirche. Zu Beginn verlas Dechant Guido

Wachtel im Auftrag des Bischofs von Münster die

Ernennungsurkunde. Von den Vorständen der

Pfarrgemeinderäte wurden dann in einem überdimensionalen

Puzzle Bilder der Kirchen St. Karl

Borromäus, St. Joseph und St. Otger zu einem neuen

Ganzen zusammengefügt, wobei der Verbindungsstein

in der Mitte von Pfarrer Jürgens gesetzt wurde. Zur

festlich-frohen Stimmung des Gottesdienstes trug die

erstklassige musikalische Gestaltung durch den

Projektchor beider Gemeinden mit den Kirchenmusikern

Gabi Kleyboldt und Adalbert Walczak bei. In seiner

Predigt bedankte sich Pfarrer Jürgens für den herzlichen

Empfang. Der Glaube, so Jürgens, müsse nicht von

jedem neu erfunden, wohl aber ganz persönlich

gefunden werden. Über eine reine Bewahrung von

Tradition hinaus entwarf er als sein Bild von Gemeinde

eine Gemeinschaft von Christen, die gesandt sind, den

Glauben zu leben, zu verkünden und zu feiern. Der

Auszug führte die neuen Seelsorger durch eine fähnchenschwenkende

und singende Menge aller

Kindergartenkinder der Gemeinde Richtung Pfarrhaus.

Viele fleißige Hände aus Gemeindegremien, KLJB und

Landfrauen hatten den Platz vor dem Pfarrhaus festlich

geschmückt und für Getränke und Brötchen gesorgt. Die

Husarenkapelle setzte

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PFARRBRIEF ST. OTGER

das Fest mit einem Ständchen fort. Es folgte ein

von Karl-Heinz Steinweger souverän moderiertes

Programm aus musikalischen Beiträgen und

Begrüßungsworten. So schmetterten die „Regenbogenkinder“

und die „St.-Joseph-Spatzen“

unter der Leitung von Petra Roters fröhliche Lieder;

nach einer gemeinsamen Darbietung von

Frauenchor und Frauenschola sang auch der

Kirchenchor von St.-Karl-Borromäus aus Büren.

Bürgermeister Helmut Könning wünschte, dass

die enge räumliche Nachbarschaft von Stadt und

Kirche auch weiterhin auf gute Beziehungen in

inhaltlichen Fragen abfärbe. Pfarrer Noack von

der evangelischen Kirchengemeinde Stadtlohn/

Vreden wünschte Pfarrer Jürgens heitere Gelassenheit

bei seinen neuen umfangreichen

Aufgaben. Die neue Pastoralreferentin Anne-

Marie Eising wurde von ihrem Amtskollegen

Rudolf Kleyboldt mit einem Blumenstrauß

begrüßt. Schließlich präsentierte Bruno Visser die

zusammengeschlossenen Gemeinden als Zug aus

beladenen Karren. Den müsse der neue Pfarrer

aber nicht alleine ziehen, sonder dürfe mit

Unterstützung der Gemeindemitglieder rechnen.

Die drei Fuhrwerke wurden dann von den

singenden Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen

gefüllt: Bunte Pakete, die für die

einzelnen Gruppierungen und Einrichtungen der

neuen Gemeinde St. Otger standen, wurden

jeweils mittels einer Liedstrophe vorgestellt.


Nachdem am Vormittag vor allem die Einführung

des neuen Pfarrers im Mittelpunkt gestanden

hatte, traf sich die Gemeinde am Abend

des Tages zur Pontifikalvesper mit Weihbischof

Prof. Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, um im Gebet

die Zusammenführung der Pfarrgemeinden St.

Joseph, St. Karl Borromäus und St. Otger zur neuen

Kirchengemeinde St. Otger zu feiern. Der

Weihbischof besiegelte im Auftrag des Bischofs

von Münster mit seiner Unterschrift in den neuen

Kirchenbüchern die Errichtung der neuen Gemeinde.

„In allem was sich verändert, bleibt

Christus der Sinn“, bekräftigte er die Bedeutung

eines solchen Schrittes. Den Mitarbeitern des

Seelsorgeteams überreichte er die Ernennungsurkunden.

Mit einer Zusammenkunft von Pfarrgemeinderäten

und Kirchenvorständen mit Weihbischof

Franz-Peter Tebartz-van Elst im Pfarrzentrum

St. Otger endete der Tag.

Wenn auch bei manchem etwas Wehmut über

den Verlust der bisherigen Heimatgemeinde mitschwang,

war der 10. September vor allem von

einer Stimmung des frohen Aufbruchs in die neu

gegründete Gemeinde geprägt. Arbeiten wir alle

daran mit, dass dieser Neubeginn in St. Otger

gelingt!

Peter Demes

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Oliver

Dierkes

Maximilian

Mauritz

Sebastian

Schley

Annika

Wensing

Malte

Kutscha

Alex

Kutscha

D

Marvin

Wißing

Noah

Robers

Marie

Boll

Noah

Höing

Lynn

Terliesner

Jannik

Drexler

Chris

Mensing

Maximilian

Terpelle

Hannah

Jödden

Felix

Südfels

Christoph

Spicker

Lena

Müller

Timo

Lösing

Kimi Josef

Heming

Soph

Honvehlm

Silas

Ahler

Kai

Dalhues

Maike

Könning

Felix

Wilder

Luise

Weber

Phil

Brillert

Bernd

Bücker

Leni

Cramer

Eva

Gelking

Fabian

Hartz

Emma

Prangenberg

Charlotte

Dittmar

Oliver

Stübbe

Rieke

Groß-Heynk

Leonard

Hötzel

Josefine

Polster

Lia-Sophie

Könning

Maik

Menzel

Lotta

Rosing

Mona

Brinkmann

Mirco

Hölker

Sim

Was

Lucas

da Silva

G

Jana

Tenspolde

Vincent

Bone

Maxime

Becking

Max

Göring

Pia

Lukas

Eva

Theßeling Laurenz

Konermann

Lina

Vens Luis

Niehues

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Segbers

Emily

Busen

Marcel

Sintic

Luisa Maria

Ubbenhorst

Denise

Rosing

Elisa Marie

Schley

Ma

Broc

Jana

Göring

Kai

Vermasern

Lenny

Cirtaud

Greta-Lilli

Möllers

Noah

Wessels

Lina

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Hornhues

Maja

Himmelberg

Michel

TenbrinckGreta

Lukas

Felix

Westermann

Cedrik

Hornhues Leal Jason

Concalves

Lana

Valtwies

Nele

Temming

Kira

Mertens

Astrid

Busen

Laura

Brockhordt Roberto

Gaburi

Greta

Tenbründel

Lukas

Wellner

Antonius

Atar

Peter

Lindert

L

Luan

Robers

PFARRBRIEF ST. OTGER

18

DER TAUFBAUM


Nick

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Lina

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Nele

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Paula

Tenspolde

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Keitmeier

Aloisa

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Leon

Dönnebrink

Sinkiecicz

Jonas

Winking

Jonas

Rotherm

Lukas

Schulze

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Konstantin

Hayck

Steven

Jeckel

Laura

Tenbusch

Marie

Kenkenberg

Pauline

Gelking

Emmy

Gehling

Jannis

Wörmer

Linus

Wewers

Johannes

Roßmöller

Luk

Annas

Larissa

Lefting

Alina

Wenning

Malin

Ziemann

Pia

Leon

Focke

Nico

Boccuto

HeßlingOliver

Borggreve

Lina

Woltering Marc

Phillip

Lindner

Lenia

Oberzaucher

Felina

Citaut

Lotta

Stoots

Karla

Robert

Franziska

Ostendorf

Henrik

Barenborg

Woltering Katharina

Lilli

Rölver

Tobias

Focke Yvonne

Justin

Uhlenkott

Focke

Karsten

Kömmelt

Niklas

Wiesmann

Timo

Wenning

Fischer Janne Eric

Leonie

Viet

Hanna

Dücker

Felix

Meiß

Jan

Steneberg

Busche

Leana

Simonen

Tom

Segbers

Jaron

Terhechte

Emma

Titz

Pia

Gewing

Lotte

Hamann

Boas

Voßkamp

Igor

Ballardt

Kimberly

Remmel

Ida

Goreta

Edda

Wörmer

Nils

Yusif

Enie

Dahlhues

Charlotte

Ohm

Maja

Wittland

Kilian-Leander

Schmidt

Leo

Haverkock

Jil

Vogtt

Marco

Brinkmann

Jonas

Hayk

Frieda

Könning

Len-Milo

Hannemann

Jan

Vornholt

von St. Otger, St. Joseph und

St. Karl Borromäus

1. 12. 2005 - 30. 11. 2006

PFARRBRIEF ST. OTGER

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20

PFARRBRIEF ST. OTGER

WIE ICH MIR GEMEINDE VORSTELLE...

Gedanken am 10. September 2006

Bei meinem Vorstellungsgespräch

Ende April habe ich den Gremien

zwei Fragen gestellt: „Was halten

Sie für das Wichtigste in St. Otger?“

Und: „Was ist das Wichtigste in St.

Joseph?“ Die Antworten kamen

ganz spontan: „Das Wichtigste in

St. Otger“, sagte jemand, „das ist

die lange Geschichte unserer Gemeinde.

Über zwölfhundert Jahre.

Eine der Urpfarren des Bistums

Münster. Und das einzige St.-Otger-

Patronat im deutschen Sprachraum.“

Und von St. Joseph hieß es:

„Das Wichtigste bei uns - das ist die

gute Gemeinschaft. Wir halten

zusammen.“ Wunderbar: Die eine

Gemeinde steht für die lange Geschichte

des Glaubens, die andere

für die gute Gemeinschaft. Hand

aufs Herz: Da kann man doch gar

nicht anders, als die beiden zusammenzuführen.

Und zu sagen:

Jetzt sind wir endlich eine gute

Gemeinschaft mit einer langen

Geschichte!

Geschichte, Tradition, das bedeutet:

Ich muss meinen Glauben nicht

erfinden. Er ist schon da. Er ruht auf

den Schultern meiner lebenden und

toten Geschwister. Er hat sich bewährt

durch Jahrhunderte hindurch.

Trotzdem, man darf sich auf

die Geschichte nicht ganz verlassen.

Wenn das Erbe auch groß und

kostbar ist - es genügt nicht für die

Zukunft; Tradition allein ist nicht

missionarisch. Wir müssen heute

glauben, hier und jetzt. Dabei hilft

uns die Gemeinschaft: Wenn die

stimmig ist, dann sind wir glaubwürdig.

Man wird auf uns aufmerksam:

Wenn wir einander begegnen

mit Wertschätzung, Vertrauen und

geschwisterlicher Liebe.

Bei meinem Vorstellungsgespräch

kam noch eine Frage auf. Eine besorgte

Christin sagte: „Wir in St.

Joseph, wir haben Angst, dass wir

einfach geschluckt werden.“ Die

Frau fügte hinzu: „Wir brauchen

doch auch Wurzeln.“ „Ja, das

stimmt“, habe ich gesagt. “Wir

brauchen Heimat und Geborgenheit.

Aber unsere Wurzeln reichen

tiefer als bis auf den Kirchengrund.

Sie sitzen tief in Gottes Schöpfung,

im Evangelium Jesu Christi, in

seinem Tod und seiner Auferstehung.

Und in der Vision vom

Reich Gottes. Das sind unsere Wurzeln!

Viel mehr noch als Heimat und

Geborgenheit brauchen wir: Nachfolge

und Aufbruch!“

Vielleicht müssen wir das erst

wieder neu entdecken: Dass die


Ehre Gottes höher

ist als unsere

Kirchtürme.

Dass Gemeinde

mehr ist als ein

Brauchtumsverein.

Und dass wir

als Christen gesandt

sind, den

Glauben zu leben, zu

verkünden, zu feiern.

Nachfolge und Aufbruch: Jesus

fordert uns heraus – auch heraus

aus unseren kuscheligen Gemeinden,

in denen wir uns so schön

eingerichtet haben.

Ganz bestimmt müssen wir den

Glauben selbst viel mehr zum

Thema machen, mehr als alle

Sitzungen und Satzungen. Damit er

tragfähig wird in dieser schnellen

bunten Welt. Damit wir auskunftsfähig

werden, eine Sprache finden

für unser Christsein. Und wir müssen

an unserem Lebensstil arbeiten.

Damit man uns vom Rest der Welt

unterscheiden kann. Wenn die

Menschen in Stadtlohn sagen: „Die

Christen hier, denen sieht man an,

dass sie erlöst sind, denn sie leben

als Erlöste; die Christen hier, die sind

bescheiden, barmherzig, wahrhaftig,

die machen nicht alles mit, die

reden nicht

schlecht übereinander;

die setzen

sich für andere

ein, die

wissen, wofür

sie stehen“ –

dann werden wir

missionarisch.

Ganz besonders

wichtig ist mir die Kollegialität

mit dem Seelsorgeteam:

meinen Mitbrüdern im Priester- und

Diakonenamt, meinen Geschwistern

im pastoralen Dienst, den

vielen Angestellten rund um die

Kirche, den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern in den vielen Einrichtungen

der Gemeinde. Das gute

Miteinander mit den Ehrenamtlichen.

Und die Ökumene!

Das ist eine große Aufgabe! Ich

bitte Sie: Haben Sie Geduld mit mir,

seien Sie barmherzig! Zu einer

neuen Gemeinde zusammen zu

finden, das geht nur im lebendigen

Miteinander und mit Vertrauen:

Seien wir deshalb „untereinander

so gesinnt, wie es dem Leben in

Christus Jesus entspricht“ (Phil 2,5).

Pfarrer Stefan Jürgens

PFARRBRIEF ST. OTGER

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PFARRBRIEF ST. OTGER

Rudolf Kleyboldt

25 Jahre Pastoralreferent

Als Rudolf Kleyboldt vor gut 17 Jahren seinen Dienst als

Pastoralreferent in der ehemaligen St. Josephgemeinde

antrat, hätte die Gemeinde lieber einen Kaplan gehabt.

Doch schon nach nicht allzu langer Zeit schwand die

Skepsis. Und heute? Wer kennt ihn nicht, den passionierten

Fahrradfahrer im Parka und mit Aktentasche,

wenn er unterwegs ist zu einem Ausschuss, zu einer

Sitzung, zu einer Chorprobe, zu einem Gottesdienst, unterwegs um ein Gemeindemitglied

zu besuchen, oder, oder, oder.

Damit das „Untenehmen Kirche“ funktioniert und lebendig bleibt, wird dem

musikalischen Seelsorger so schnell keine Arbeit zu viel. So bezeichneten die Kinderchöre

von St. Joseph ihn in ihrem Jubiläums-Rap als „bestes Pferd im Stall“ und in neuen

Seelsorgerkreisen wurde er Kontinuitätsträger genannt.

Wenn er mal nicht zu Hause in seinem 8 m 2 Büro arbeitet, kocht er oder er übt die Lieder

vom Projektchor, bei dem seine Frau den Ton angibt.

Wir danken ihm für seine geleistete Arbeit und wünschen ihm Gesundheit und Gottes

Führung auch für seine neuen Aufgaben in unserer großen Kirchengemeinde und dass er

sie weiterhin freundschaftlich und prägend mitgestaltet.

?

Bitte hier abtrennen und in der Bücherei abgeben.

Unser Pfarrbrief sucht einen neuen Namen

Sie haben nun den ersten Pfarrbrief unserer neuen Gemeinde St. Otger vor

sich liegen. Um diesem Pfarrbrief auch von außen ein neues Gesicht zu

geben, haben wir vom Pfarrbriefteam uns überlegt, dass auch ein neuer

Name her muss. Ein Name, der einprägsam ist und auf sich aufmerksam

macht, ein Name, mit dem sich unsere Gemeinde identifizieren kann. Wir

möchten Sie liebe Leser nun auffordern, sich Gedanken zu machen und

uns Ihre Vorschläge mitzuteilen.

Sie können den unteren Abschnitt ausfüllen und bis Weihnachten in einem

eigens dafür aufgestellten Kasten in der Bücherei einwerfen. Das Team

wird dann entscheiden, welcher Ihrer Vorschläge auf dem nächsten

Pfarrbrief als Name verwendet wird. Wir sind schon ganz gespannt auf

Ihre Ideen.

Das Pfarrbriefteam

_____________________________________________________________________

Unser neuer Pfarrbrief soll heißen


Anne-Marie Eising

Unsere neue Pastoralreferentin

Liebe Mitchristen in der Kirchengemeinde St. Otger,

seit dem 10.09.06 tue ich für Sie meinen Dienst als

Pastoralreferentin.

Mein Name ist Anne-Marie Eising. Ich bin 38 Jahre alt,

stamme aus Hamm/Westf. und war in meinem

ersten Beruf 13 Jahre Sozialversicherungsfachangestellte.

Aus Interesse an der Theologie – ich wollte wissen, was ich denn glaube – habe ich den

Grundkurs des Würzburger Fernkurs belegt. Im Laufe der Zeit wollte ich mit dem Gelernten

aber auch etwas „anfangen“.

Durch die praxisbegleitende Ausbildung zur Pastoralreferentin im Bistum Münster, die ich von

2001-2005 in Datteln absolvierte, hatte ich die Möglichkeit, mich beruflich zu verändern.

Nach einem Jahr als Pastoralreferentin in Rosendahl hat mir das Bistum Münster nun die

Stelle bei Ihnen in St. Otger angeboten.

Es ist für mich eine große Herausforderung, für eine so große Gemeinde zu arbeiten und ich

werde noch einige Zeit brauchen, um all die vielen Menschen und Aktivitäten kennen zu

lernen. Aber ich freue mich, in einem großen Seelsorgeteam und mit den vielen

Ehrenamtlichen, die sich hier engagieren, zusammen zu arbeiten.

Besonders wichtig an meinem Dienst ist mir die Weitergabe des Glaubens, soweit dies

überhaupt „machbar“ ist, denn Glaube ist immer auch Geschenk.

Aber damit Menschen zum Glauben finden können, brauchen sie glaub-würdige Zeugen, die

durch ihr Vorleben im besten Sinne frag-würdig sind. Daher möchte ich gerade mit

Erwachsenen auf dem Glaubensweg weiterwachsen.

Wenn der Glaube in den Kinderschuhen stecken bleibt, wird er irgendwann abgelegt, wenn

sich der Erwachsene in seiner Persönlichkeit weiterentwickelt. Aber gerade Erwachsene

tragen Verantwortung in unserer Gesellschaft und können diese als Christen mitgestalten. Da

ist es wichtig, ein christliches Selbstbewusstsein zu haben.

Auch für die Weitergabe des Glaubens an die Kinder halte ich es für wichtig, Erwachsene in

ihrem Glauben zu unterstützen, denn eine Beziehung zu Gott bekommen Kinder nicht durch

Belehrung, sondern dadurch, dass sie merken, ihren Eltern ist Gott wichtig.

Darum halte ich es bei allen notwendigen Überlegungen, wie das Leben in einer so großen

Gemeinde wie St. Otger organisiert werden kann, für wichtig, sich immer wieder zu fragen:

„Wie können wir Zeichen der Liebe Gottes in dieser Welt sein?“

Ich hoffe in meinem Dienst für Sie, diesem Anspruch gerecht zu werden und freue mich auf

eine gute Zusammenarbeit.

Ihre

Anne-Marie Eising

PFARRBRIEF ST. OTGER

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PFARRBRIEF ST. OTGER

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Pfarrgemeinde St. Otger:

Pastorale Mitarbeiter:

Stefan Jürgens, Pfarrer Markt 2 Tel.: 49 13

Dominic Tythara, Kaplan Stegerstraße Tel.: 20 56 16

Claus Themann, Kaplan Markt 2a Tel.:

N.N., Vikarius Kooperator Vredener Str. 65 Tel.:

Pater Josef Thesing Hessinghook 20 Südl. Tel.: 01716162321

Heinrich Kopowski, Pfarrer em. Paulusstr. 5 Tel.: 20 68 99

Paul Zeitler. Pfarrer em. Owwering 18 Tel.: 46 07

Antonius Hintemann, Diakon Richters Kamp 95 Tel.: 98 43 2

Anne-Marie Eising, Pastoralreferentin Richters Kamp 10 Tel.: 90 55 18

Rudolf Kleyboldt, Pastoralreferent Cohaus Esch 36 Tel.: 44 84

Kirchenmusik:

Adalbert Walczak, Kantor Stiftsweg Tel.: 20 53 37

Gabriele Kleyboldt, Kirchenmusikerin Cohaus Esch 36 Tel.: 44 84

Franz Terschluse, Organist und Chorleiter Büren Tel.: 98 05 0

Küster:

Norbert Busert St. Otger Overbergstr. Tel.: 24 14

Elisabeth Cohaus St. Joseph Weststr. 29 Tel.: 73 66

Hedwig Meiß St. Karl-Borromäus Büren Tel.: 84 87

Pfarrbüro: z. Zt. Vredener Str. 65 Tel.: 31 29

ab Januar 2007 Markt 2 Tel.: 49 13

Pfarrsekretärinnen: Marianne Segbers und Marlies Wilmer

Öffnungszeiten: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

9 - 12 Uhr 9 - 12 Uhr 9 - 12 Uhr 9 - 12 Uhr 9 - 12 Uhr

15 - 17 Uhr 15 - 17 Uhr 15 - 18 Uhr


Tianay ny Haritanan` Atra –

Kinder sagen ja zur Schöpfung

So lautet das Leitwort der Sternsingeraktion zu

Beginn des neuen Jahres 2007. In königliche

Gewänder gekleidet werden die Mädchen und

Jungen wieder durch die Straßen unserer Stadt

ziehen und als Weise aus dem Morgenland an

die Geburt Christi in Betlehem erinnern. Mit

geweihter Kreide schreiben sie das alte

Segenszeichen an die Häuser.

St. Otger

20 * C + M + B * 07

„CHRISTUS MANSIONEM BENEDICAT“

„Christus, segne dieses Haus“

1. Treffen: Informationen zur Aktion

Mittwoch, 20. Dez. 15:30 Uhr

im Pfarrzentrum St. Otger

2. Treffen: Kronen basteln .....

Donnerstag, 28. Dez. um 15:30 Uhr

im Pfarrzentrum St. Otger

3. Treffen: Sternsingeraktion

Freitag, 5. Januar, um 8:30 Uhr

Pfarrzentrum St. Otger

4. Treffen: Vorabendmesse mit den

Sternsingern

Samstag, 6. Januar um 18:30 Uhr

Otgerkirche

Mitmachen

können alle Kinder von 8 Jahren bis 14 Jahren.

Messdiener und Messdienerinnen, Pfadfinder

und Pfadfinderinnen, Erstkommunionkinder

aber auch Kinder, die keiner festen Gruppe

angehören. Schön wäre es, wenn wieder viele

Kinder mitmachen. Gesucht werden noch

STERNSINGERAKTION 2007

Gleichzeitig bitten sie um eine Spende für Not

leidende Kinder in aller Welt. Mit dem Erlös

werden Schulen und Brunnen gebaut, Saatgut

gekauft, medizinische Hilfe geleistet, Rechtsbeistand

organisiert …

Im vergangenen Jahr konnten auf diese Weise

fast 3000 Projekte in aller Welt mit über 38

Millionen Euro gefördert werden.

Trotz der Fusion der beiden Pfarrgemeinden

wollen wir die kommende Sternsingeraktion

noch in zwei getrennten Gruppen organisieren,

d.h. in alten Bezirken von St. Otger u. St.

Joseph. Dann sind die Wege der Kinder auch

nicht ganz so weit. Hier eine Terminübersicht:

St. Joseph

1. Treffen: Informationen zur Aktion

Mittwoch, 20. Dez. 15.30 Uhr

im Pfarrzentrum St. Joseph

2. Treffen: Kronen basteln…

Mittwoch, 3. Januar um 15:30 Uhr

im Pfarrzentrum St. Joseph

3. Treffen: Sternsingeraktion

Freitag, 5. Januar um 8.30 Uhr

Pfarrzentrum St. Joseph

4. Treffen: Vorabendmesse mit den

Sternsingern

Sonntag, 7. Januar um 10:00 Uhr

in der Jospehskirche

Erwachsene, die bereit sind, eine Sternsingergruppe

in den Außenbezirken zu fahren.

Weitere Informationen gibt es bei den

Gruppenleitern der Messdiener sowie bei

Saskia Haskert Tel.: 218002 oder

Rudolf Kleyboldt Tel.: 4484

PFARRBRIEF ST. OTGER

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PFARRBRIEF ST. OTGER

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Ökumenischer Kinderbibeltag 2006

„Gott, dein guter Segen ist wie ein großes Zelt“

Wie jedes Jahr fand auch 2006 wieder ein ökumenischer Kinderbibeltag

für die Kinder der 4. und 5. Klassen der Stadtlohner Schulen

statt. In diesem Jahr stand er unter dem Stichwort „Segen“. Über

70 Kinder hatten sich dazu angemeldet und sind auch gekommen.

Der Tag (11. November) begann mit einer Einführung ins Thema in

der Ev. Pauluskirche. Danach wurden 8 Gruppen gebildet, die sich

vormittags und nachmittags in den 3 Pfarrzentren biblisch und

kreativ mit dem Thema „Segen“ auseinander gesetzt haben. Mittags

kamen dann wieder alle zum Nudeln- und Wackelpudding-

Essen im Gemeindehaus an der Pauluskirche zusammen. Beim

Abschlussgottesdienst in der Pauluskirche waren wie immer auch

die Eltern mit dabei, die die Werke ihrer Kinder bewundern

konnten: Die riesige Arche, die den Altarraum schmückte und der dazugehörige

Regenbogen. Die kreativ gestalteten Segenssprüche, das Theaterstück über

Bileam und seine Eselin, die selbstgemachten „Traumkissen“ für alle Kinder. Es gab

sogar kulinarische Köstlichkeiten zu probieren, wie gebackene Martinsgänse, Linseneintopf,

Brot und Gebäck. Zwei Gruppen waren in Stadtlohn unterwegs gewesen:

Um Menschen zum Thema „Segen“ zu interviewen und um ein St. Martins-Stück auf

den Stationen des Seniorenheims aufzuführen.

Zur guten Stimmung auf dem Kinderbibeltag

trug sicher auch das viele Singen bei,

nicht nur im Gottesdienst, sondern den

ganzen Tag über. Hinterher waren alle müde

und erschöpft, aber sich auch darin einig,

dass es ein schöner Tag war.

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PFARRBRIEF ST. OTGER

KIRCHENVORSTANDSWAHL ST. OTGER

18. und 19. November 2006

die gewählten Mitglieder in alphabetischer Reihenfolge

Garwert, Ottilie

Bäuerin

55 Jahre

Hillmann, Ludger

Bankbetriebswirt

41 Jahre

Schlattmann, Norbert

Sozialvers.- Angestellter

51 Jahre

Visser, Bruno

Lehrer

66 Jahre

Große-Frericks, Johannes

Dipl.-Ingenieur

53 Jahre

Hornhues, Reinhard

Landwirt

38 Jahre

Steinweger, Karl-Heinz

Lehrer

57 Jahre

Wewers, Ingrid

Mutter, Hausfrau, Erzieherin

32 Jahre

Große Liesner, Elisabeth

Hauswirtschaftsmeisterin

65 Jahre

Könning, Hedwig

kfm. Angestellte

53 Jahre

te Vrugt, Ludger

kfm. Angestellter

43 Jahre

Wilmer, Gabriele

Hausfrau

52 Jahre

Hambrügge, Berthold

Holzmechaniker

36 Jahre

Leveling-Thering, Bernd

Rechtsanwalt u. Notar

52 Jahre

van Almsick, Udo

Arbeitserzieher

35 Jahre

Zumbusch, Claus

Bäcker- u. Konditormeister

48 Jahre


Am 31.10.2006 wurde die erste Mitarbeitervertretung der neuen Kirchengemeinde St. Otger

gewählt. Die MAV setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Uta Enxing (Kindergarten St. Otger) Tel. 8126

Daniela Epping (Kindergarten St. Marien) Tel. 3814

Ingrid Holste (Kindergarten St. Elisabeth) Tel. 3838

Daniela Kies (Öffentliche Bücherei St. Otger) Tel. 7463

Christina Miletic (Kindergarten St. Joseph) Tel. 4275

Jürgen Pierk (Pfarrzentrum St. Otger) Tel. 97192

Silke Stellermann (Kindergarten St. Joseph) Tel. 4275

„Beim ersten Zusammentreten der MAV am 07.11.2006 wurde Daniela Kies zur Vorsitzenden

und Schriftführerin und Christina Miletic zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.“

@ @

St. Otger @ist online!

@

@

Seit einigen Monaten stellt sich unsere Gemeinde

auch im Internet unter www.st-otger.de

dar. Mit Christoph Kotschate, Markus Robers

und Alexander Esseling aus seiner ehemaligen

Messdienergruppe hat Markus Bütterhoff eine

Website gestaltet und realisiert. Während des

Testbetriebes der Website waren bereits

regelmäßig die aktuellen Messdienerpläne für

die St.-Otger-Kirche verfügbar. Seit Oktober

können nun auch jeweils die aktuellen

Pfarrnachrichten, die am Ende der Sonntagsgottesdienste

verlesen werden, im Internet

nachgesehen werden. Ziel der Internetpräsenz

ist zum einen, der Gemeinde eine leicht

zugängliche und aktuelle Informationsquelle

über Termine und Veranstaltungen zu bieten.

Zum anderen soll aber auch sichtbar werden,

Wahl 2006

welche Gruppierungen,Vereine und Verbände in

unserer Gemeinde aktiv sind, um diese Vielfalt

auch nach außen darzustellen und dem

Suchenden Kontaktmöglichkeiten zu bieten.

Deshalb wird das Informationsangebot weiter

ausgebaut werden. Dazu benötigt das Internetteam

noch mehr „Input“ aus den verschiedenen

Gruppen unserer Gemeinde. Am

Dienstag, 9. Januar 2007 wird im Pfarrzentrum

St. Otger ein Treffen angeboten werden, bei dem

sich Interessierte ausführlich über die Möglichkeiten

der Gemeinde-Website informieren

können (Termin folgt). Über Vorschläge,

Anregungen und Kritik freuen wir uns! Die

e-mail Adresse des Internetteams lautet:

internetteam@st-otger.de

Peter Demes (peter.demes@st-otger.de)

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PFARRBRIEF ST. OTGER

Der Buchtipp für Kinder:

Angie Sage

Septimus Heap - Flyte

München : Hanser, 2006. - 465 S.

ISBN 3-446-20794-5

Endlich der „heiß“ erwartete zweite Teil der

Trilogie um Septimus Heap. Nach der

finsteren Herrschaft des schwarzen Magiers

Dom Daniel leben die Bewohner und

Zauberer des kleinen Küstenreiches wieder

in Frieden. Septimus Heap, einstiger Rekrut

412 und siebter Sohn eines siebten

Sohnes,

ist nun Schüler der überspannten Zauberin

Marcia Overstrand. Doch Simon, Septimus'

leibhaftiger Bruder, neidet ihm die Ausbildung,

schlägt sich auf die Seite der

schwarzen Magie und wird so zum

Werkzeug Dom Daniels, der erneut die

Herrschaft über die Burg an sich zu reißen

versucht. Bei einer wagemutigen Aktion

raubt Simon die Prinzessin Jenna und damit

zugleich das Ziehkind seiner Familie. Werden

Septimus' magische Fähigkeiten ausreichen,

Jenna bei ihrer Flucht zu

helfen und die neuerliche

Herrschaft des schwarzen

Magiers zu verhindern? Der

spannende und zugleich

witzige Fortsetzungsband

der hervorragenden Fantasieserie

mit seiner Personen-

und Kreaturenvielfalt

steht in nichts dem

ersten Teil „Septimus

Heap - Magyk“ nach, der

von den jugendlichen

Juroren des Deutschen

Jugendliteraturpreises

prämiert wurde.

Hoffentlich lässt der

dritte und abschließende

Teil nicht zu

lange auf sich

warten.


Der Buchtipp:

Hape Kerkeling

Ich bin dann mal weg : meine Reise auf

dem Jakobsweg

München : Piper, 2006. - 346 S.

ISBN 3-89029-312-3

Nach einem Hörsturz und der Entfernung

seiner Gallenblase, zwei Krankheiten, die

nach eigener Meinung großartig zu

einem Komiker passen, beschließt der TV-

Entertainer Hape Kerkeling im Jahr 2001,

auf dem berühmten Jakobsweg zu

pilgern. Die bekennende Couch-

Potatoe, die zu Hause nicht einmal die

Treppe benutzt, um in den ersten Stock

zu kommen, geht völlig untrainiert auf

Wanderschaft. Humorvoll, nachdenklich

und authentisch schildert der

Autor seinen 800 Kilometer langen

Fußmarsch durch Spanien. Während

sich die Tagebuchaufzeichnungen

anfangs noch um wehe Füße,

kaputte Knie und schmutzige

Herbergen drehen, ändern sich

ganz allmählich die Themen. Man

verfolgt gespannt, wie Kerkeling

Schritt für Schritt (im wahrsten

Sinne) eine Entwicklung durchläuft.

Einsamkeit, Zweifel,

Ängste,Wut, dann aber auch die

Erfahrung von Stille, meditativem

Loslassen und das

Erleben tiefer Freundschaft.

Kleine Anekdötchen über die unterschiedlichsten

Typen von Mit-Pilgern, die er

unterwegs kennen lernt, runden diese

ernsthafte Unterhaltungslektüre ab. Am

Ende hat Kerkeling nicht nur äußerlich sein

Ziel erreicht: er fand zu sich selbst und ist,

wie er es selbst sagt, „Gott begegnet“. Auch

als Hörbuch - von Hape Kerkeling selbst

gelesen - überaus mpfehlenswert.

PFARRBRIEF ST. OTGER

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PFARRBRIEF ST. OTGER

DIE ZUSAMMENARBEIT DER KATHOLISCHEN

KINDERGÄRTEN IN DER FUSIONIERTEN GEMEINDE

Seit der Fusion gehören zur Kirchengemeinde

St. Otger nun auch die beiden

Kindergärten St. Joseph und St. Marien.

Doch bereits vor der Fusion gab es viele

Gemeinsamkeiten und eine enge Zusammenarbeit

zwischen den einzelnen

Einrichtungen.

Alle katholischen Kindergärten haben

neben dem gesetzlichen Erziehungs- und

Bildungsauftrag das gleiche Ziel, nämlich

den Kindern unseren christlichen Glauben

nahe zu bringen.

„Wir wollen, dass die Kinder in einer

Atmosphäre des Vertrauens, der Geborgenheit

und der Sicherheit im alltäglichen

Miteinander etwas von der lebensspendenden

Kraft des christlichen Glaubens

erleben.“ (aus: Elterninformation - Für Ihr

Kind die katholische Tageseinrichtung)

Jedes Kind ist einzigartig und braucht

Anregungen, Raum und Zeit zur Entfaltung

seiner individuellen Persönlichkeit.

Eingebunden in dieses Konzept ist unser

katholisches Profil: das Gebet, die biblische

Geschichte, das Feiern religiöser Feste im

Kirchenjahr.

Die Leiterinnen der Kindergärten treffen

sich seit Jahren regelmäßig, um sich über

pädagogische oder rechtliche Fragen zu

informieren und sich auszutauschen. Sie

vergleichen Anmeldungen, bilden Betreuungsbereitschaften

an Schliessungstagen,

sprechen Ferienzeiten ab und

besprechen sich bei personellen Veränderungen.

Kinder aus verschiedensten Einzugsgebieten

besuchen inzwischen einen

anderen Kindergarten, weil im Kinder-

garten in ihrer Nähe zur Zeit kein Platz frei

ist. Das funktioniert nur durch gegenseitige

Absprachen.

Die Erzieherinnen der verschiedenen Einrichtungen

unserer Kirchengemeinde

treffen sich bei Fortbildungen und Elternangeboten,

z.B. der KBW. Sie wechseln sich

ab bei der Gestaltung von Andachten und

Krippenfeiern und stehen Seite an Seite

bei grösseren Veranstaltungen wie z.B. der

Pfarrkirmes. Am Tag der offenen Tür des

St.-Otger-Kindergartens waren es Mitarbeiterinnen

aus dem St.-Joseph-Kindergarten,

die für die kleinen Besucher

Kasperletheater gespielt haben. Auch

pädagogische Materialien wechseln bei

Bedarf von einem Kindergarten zum

anderen.

Erstmals werden die Erzieherinnen von

St. Joseph und St. Marien am besinnlichen

Gottesdienst im Advent teilnehmen; neu

ist der liturgische Exerzietientag im Januar

für alle Erzieherinnen. Dabei geht es um

den Aufbau und die Gestaltung von

Wortgottesdiensten.

In den folgenden Pfarrbriefen werden

sich alle Kindergärten der Kirchengemeinde

St. Otger ganz individuell vorstellen,

so dass Sie, liebe Leser und

Leserinnen, sich ein umfassendes Bild von

den einzelnen Einrichtungen machen

können.

Die Fusion ist für uns in vieler Hinsicht nur

ein neues Wort für gemeinsames Handeln,

wie es in unseren Kindergärten schon

lange praktiziert wird.

D. Bomers


KREUZWORT – RÄTSEL

Warum heißt Silvester Silvester?

Früher hatten einige Tage im Jahr nicht nur ein

Datum, sondern auch einen Namen, den alle

Leute kannten. Sie hießen so wie der Heilige,

dessen Fest an diesem Tag gefeiert wurde. Der

11. November hieß Martini und der 24. Juni

Johannis. An einem Tag im Jahr benutzen wir

diesen Namen auch heute noch: Der 31.

Dezember ist der Feiertag des heiligen Silvester.

Silvester wurde Ende des 3. Jahrhunderts in

Rom geboren. 314 wurde er Papst. Er soll den

römischen Kaiser Konstantin von einer

schweren Krankheit geheilt und ihn getauft

haben. Silvester starb am 31. Dezember 335.

DIE JUNGE SEITE

{ Kleine }

Wissensecke

Gut rutschen

Wenn man sich zum neuen Jahr „einen guten

Rutsch“ wünscht, hat das mit Rutschen nichts zu

tun. Der Ausdruck kommt aus dem Hebräischen.

„Anfang des Jahres“ heißt auf Hebräisch

„Rosch ha schana“. Auf Jiddisch wünschen

sich die Juden gegenseitig „A gut Rosch“ also

einen guten Jahresanfang. Daraus entwickelte

sich der „gute Rutsch“.

PFARRBRIEF ST. OTGER

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PFARRBRIEF ST. OTGER

Inhaltsverzeichnis

Grußwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1-2

Gottesdienste in der Weihnachtszeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3

Gottesdienste und Veranstaltungen in der Adventszeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4

Beichtgelegenheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

Feste Termine für Gottesdienst und Gebet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6

TERMINE AKTUELLES TERMINE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7-9

Pfarrer Stefan Jürgens - Porträt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10-11

Der 10. September - Einführung & Gemeindefusion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12-15

Der Taufbaum von St. Otger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16-17

Wie ich mir Gemeinde vorstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18-19

Dienstjubiläum - Rudolf Kleyboldt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

Unser Pfarrbrief sucht einen neuen Namen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

Anne-Marie Eising - Unsere neue Patoralreferentin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Pfarrgemeinde St. Otger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22

Sternsingeraktion 2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23

Was bedeutet eigentliche Segnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .24

Ökumenischer Kinderbibeltag 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .25

Kirchenvorstandswahlen 2005 - Das Wahlergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26

MAV - Wahl 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27

Kinder schaffen was - Sternsingeraktion 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11

Buchtipp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28-29

Die Zusammenarbeit der kath. Kindergärten in der fusionierten Gemeinde . . . . . . . . . . . .30

Die junge Seite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31

Impressum: Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrgemeinde St. Otger Stadtlohn

Rudolf Kleyboldt, Klaus van Almsick, Ruth Brügging, Daniela Bomers, Peter Demes,

Petra Heming, Daniela Kies, Georg Kuschel, Heinrich Watermann, Heinrich Grosse Frericks


… unsere Schritte

zu lenken auf den Weg

des Friedens (LK 1,79)


Krippe und Kreuz

sind die Zeichen

des Weges Jesu.

Weihnachtsromantik

allein ist noch kein

Christentum.

Liebe Schwestern und Brüder!

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

und ein gutes Neues Jahr 2007

wünscht Ihnen im Namen des Seelsorgeteams

Pfarrer Stefan Jürgens

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