DIrektmarketIng - MediaNET.at

medianet.at

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inhalt

prime news & market watch

> Aus dem HiT FM-Network

wird 88.6 Der Musiksender 3

marketing & media

> ORF: Debatte rund um

TVthek und Honorare 9

> Herold und AboutMedia:

von der Masse zur Klasse 10

retail

> Spar/Shell planen 50 Shops 15

> Schärf auf den Spuren der

echten Coffee-Roots 18

special

> Direktmarketing ist tot? Lang

lebe Dialogmarketing! 22

P.b.b. Verlagspostamt 1110 Wien GZ: 02Z030468T Redaktion: 1110 Wien,

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Beim Thema Komplementärwährungen

scheiden sich die Geister … Seite 4/5

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10 Jahre aPa-it

Geschäftsführer Gerald Klima: „Wollen auch

künftig stärker wachsen als der Markt“ Seite 8

ProsPekte 2.0

Aktionsfinder.at: Vom privaten Bedarf

zur erfolgreichen Geschäftsidee Seite 14

P.O.M

Point of Marketing

© ronald Frommann; P.o.m; tbWa; iab; schober group

AUA Abgänge in den Führungsstäben jetzt amtlich

Gaudenz Ambühl wird Tyrolean-Chef

Mit 1. Juni wird der Schweizer Gaudenz

Ambühl (61) neuer Chef der Tyrolean.

Wien. Die Lufthansa-Tochter AUA

hat den ersten Teil der Personalrochaden

amtlich gemacht.

Hauptgrund ist die bevorstehende

Zusammenlegung des AUA-Flugbetriebs

mit demjenigen der Regionaltochter

Tyrolean. Mit 1. Juni

wird der Schweizer Gaudenz Ambühl

(61) neuer Chef der Tyrolean.

Ambühl ist seit einigen Monaten

Berater des AUA-Vorstands. Seinen

Posten verlieren wird der bisherige

Tyrolean-Chef Christian Fritz.

Nach APA-Informationen steht

auch fest, dass das zu Jahresende

auslaufende Vorstandsmandat

von Peter Malanik nicht verlängert

werden wird. (APA)

© Wildbild

morgen findet der Fach-

Kongress „P.o.m – Point

of marketing“ statt. heuer

laden erstmals alle vier

Verbände – CCa, iab,

dmVÖ und Ömg – zum

Fachmeeting. medianet

bat Ömg-Präsident Peter

drobil und P.o.m-mastermind

Gabriele Stanek

zum Talk. Seite 2

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2 – medianet COVER Dienstag, 22. Mai 2012

Wissen CCA (Creativclub Austria), IAB (Internet Advertising Bureau), DMVÖ (Dialog Marketing Verband Österr.) und ÖMG (Österr. Marketing Gesellschaft)

P.O.M mit vier Verbänden am Start

Der diesjährige P.O.M steht unter dem Motto „Emotionen in Deutschland und Österreich – Marketing der ungleichen Zwillinge“.

dinko fejzuli

Wien. Die ÖMG (Österreichische

Marketing Gesellschaft) feiert

heuer ihr zehnjähriges Bestehen.

Anlässlich des Jubiläums und

der diesjährigen P.O.M (Point of

Marketing, 23. Mai) bat medianet

ÖMG-Präsident Peter Drobil (Head

of Brand Management Bank Austria)

und ÖMG-Vizepräsidentin und

P.O.M-Mastermind Gabriele Stanek

zum Gespräch.

medianet: In kurzen Worten: Wozu

überhaupt eine ÖMG und wo vor

allem wird das Engagement einer

Interessenvertretung nötig?

Peter Drobil: Engagement ist überall

nötig – unseres bezieht sich vor

allem auf Content für Menschen im

Marketing, egal ob auf Unternehmens-,

Agentur- oder Medienseite.

Gestartet sind wir deshalb, weil

uns die inhaltlichen Aktivitäten

der damals bestehenden Verbände

zu gering oder zu nischenspezifisch

waren. Wir haben uns ‚Content‘

auf die Fahnen geschrieben

und engagieren uns für sinnhafte

Brancheninitiativen: gegen Werbeverbote,

keine Präsentationen ohne

Bezahlung usw.

medianet: Rückblickend: Was war

der wesentliche Beitrag der ÖMG

für die Marketing-Szene?

Drobil: Die Inhalte! Wir präsentieren

2013 das mittlerweile zehnte Buch

der ÖMG – das übrigens Mitglieder

dank des Fernsehvermarkters IP

Österreich gratis erhalten –, wobei

die Themen immer auf aktuelle

Trends eingehen: von Storytelling

im Marketing über Age-Management

oder Design im Marketing.

Und das inhaltliche Highlight des

Jahres – der morgen stattfindende

7. Österreichische Marketing-Tag

am P.O.M, dem Point of Marketing.

medianet: Und worin würden Sie

den Hauptzweck der P.O.M sehen?

Gabriele Stanek, ÖMG-Vizepräsidentin:

Die Plattform P.O.M hat

einiges bewirkt, denn es mehren

sich Initiativen der anderen Verbände,

gelegentlich gemeinsame

Veranstaltungen in unterschiedlichster

Konstellation abzuhalten.

Davon profitieren Mitglieder genau

so wie die Verbände selbst – wenn

Sie so wollen, endlich ein über den

Tellerrand schauen in Österreichs

Marketinglandschaft.

medianet: Die diesjährige P.O.M

steht unter dem Motto ‚Emotionen

in Deutschland und Österreich

– Marketing der ungleichen Zwillinge‘.

Warum dieses Motto?

Stanek: Anlässlich des zehnjährigen

Bestehens der ÖMG als assoziiertes

Mitglied des Deutschen

Marketing Verbands DMV– der

sich übrigens einer kompletten

Umstrukturierung unterzogen hat

und mächtig Gas gibt, wollen wir

unterschiedliche Aspekte in der

Kommunikationslandschaft der

beiden Länder betrachten. Oder

wie Der Spiegel einmal titelte: Sind

die Österreicher die besseren Deutschen?

Also eine durchaus ernstgemeinte

Aktivitätenschau von

Almdudler bis Schüco.

medianet: Der P.O.M ist aber mehr

als nur dieser eine Tag – was ist

die Idee hinter der Plattform?

Stanek: Der Point of Marketing hat

sehr klare Ziele: Erstens die priva-

ten Branchenverbände zeichnen

sich durch sehr viel Engagement

aus, sie sammeln unglaubliches

Fachwissen an, allerdings nur im

eigenen Bereich. Durch die Plattform

soll der Wissensaustausch

gefördert werden, damit innovatives,

branchenübergreifendes

Wissen entstehen kann, sich ganz

neue Sichtweisen, Kontakte und

Projekte ergeben. Und zweitens eine

Plattform, die Marketingwissen

vorantreibt, den Wirtschaftsstandort

Österreich im In- und Ausland

stärkt.

medianet: Gibt es sonstige Effekte?

Stanek: Ja, es entstehen, pragmatisch

gesehen, auch Synergien in der

Kommunikation und bei den Kos-

ten, wenn sich mehrere an einem

Schauplatz zusammentun.

Wir sind mittlerweile mit einem

Investitionsvolumen von rund

90.000 Euro für den P.O.M zu einem

Turbo für den Kongressstandort

Wien geworden. An dieser Stelle

ein ganz herzliches Dankeschön an

alle Sponsoren, ohne die das nicht

möglich wäre!

Point of Marketing Der eintägige Kongress versteht sich als Wissensplattform der Marktwirtschaft

Netzwerktreffen der Marketingbranche

medianet: Zum diesjährigen P.O.M

gibt es eine Premiere: Erstmals

werden vier heimische Verbände

Branchen-Kongresse abhalten. Wie

wichtig war dieser Schulterschluss

und welches Signal möchte man

damit aussenden?

Stanek: Dass es vier Verbände

sind, ist für uns ein großer Erfolg

und ein weiterer Schritt zu einer

großen Marketing- und Kommunikations-Plattform.

Kreative, Internet-Marketer,

Dialog-Marketer

und die Kommunikatoren der ÖMG

werden einander viel zu sagen haben,

wir lernen voneinander und

jeder ist dem anderen Impulsgeber

für neue Ideen. Die Zusammenarbeit

zwischen den vier Verbänden

ist auch außerordentlich harmonisch.

Aber die Idee ist auch, eine

ganzjährige Wissensplattform à la

longue auf die Beine zu stellen, mit

einem ‚haptischen, angreifbaren

Höhepunkt‘ im Jahr, dem P.O.M.

medianet: Heuer nimmt man sich

auch des Nachwuchses an und

stellt exemplarisch ein Start-up

vor. Darüber hinaus: Gibt es so et-

Wien. „Wer nicht wirbt, der stirbt!“, meinte einst Henry Ford – ein Ratschlag, den Unternehmen gelernt haben zu beherzigen. Dementsprechend

groß wie unübersichtlich ist der ‚Mikrokosmos Marketing‘ geworden. Die eintägige Konferenz „Point of Marketing“ (P.O.M)

hat sich darum zum Ziel gesetzt, Kollegen zu vernetzen, verschiedene Expertenansichten aufzuzeigen und die Arbeit von Kollegen zu

beleuchten. Organisiert wird die Tagung von der Österreichischen Marketing Gesellschaft (ÖMG), dem Dialog Marketing Verband Österreich

(DMVÖ), dem Internet Advertising Bureau (IAB) und dem Creative Club Austria (CCA).

Dabei ist klar: Marketing hat sich über die Jahre in viele Spezialdisziplinen ausgebildet. Darum soll auch nicht Marketing per se

abgehandelt werden, vielmehr werden die vier veranstaltenden Fachverbände eigene Schwerpunkte setzen; Besucher haben so die

Möglichkeit, aus verschiedenen, gleichzeitig stattfindenden Vorträgen auszuwählen.

Kreativität und Dialog

© ÖMG/RGE-Photo

ÖMG-Präsident Peter Drobil (Head of Brand Management Bank Austria) und ÖMG-Vizepräsidentin und P.O.M-Masterminde Gabriele Stanek im Talk.

Der CCA geht es erwartungsgemäß kreativ an: Matthias Spätgens, Geschäftsführer von Scholz & Friends Berlin, wird die wirtschaftlich

lohnende Seite von Kreativität aufzeigen; Werbe-Legende Sigi Mayer möchte in seinem halbstündigen Vortrag belegen, wie „mit

Ideen, Mut und Provokation“ die Welt erobert werden kann.

Ebenso beschäftigt sich die ÖMG bei ihrem „7. Österreichischen Marketing-Tag“ mit der Kreativität; referieren werden etwa Archify-

Gründer Walter Palmetshofer, sowie Branchengröße Alfred Berger, Vorstand für Verkauf, Marketing und Finanzen bei der NÖM. Über

kreative Markeninszenierungen reden Ekkehard Veser und Stefan Massinger von der Verlagsgruppe News gemeinsam mit Yunfeng Cui

von Gruner + Jahr Medias Sales.

Der DMVÖ startet hingegen um 10:05 Uhr mit der Vorstellung seines Direct Media Reports, der erstmals Auskunft über Zukunft und

Status quo der Dialogmarketing-Branche gibt. Natürlich beschäftigen sich auch die übrigen Präsentationen mit Dialogmarketing: Unter

anderem spricht Harald Grabner, 123Consulting, über Social Advertainment, Christian Weiß, Österreichische Post, wird crossmediale

Lösungen vorstellen und Peter Rauch von straberger conversations behandelt Loyalty Marketing.

was wie Nachwuchspflege bei der

ÖMG, bzw. eine ‚Junior-ÖMG‘?

Drobil: Für uns sind Themen wie

Nachwuchsförderung wichtig

– deshalb werden wir auch morgen

eine neue Initiative der ÖMG powered

by Diabla Media präsentieren,

aber wir engagieren uns genauso in

der Önorm-Arbeitsgruppe ‚Digitales

Marketing‘ oder in der Plattform

Kommunikationsinvestitionen.

Und in den Vorjahren hatten wir

ein Mentoring/Mentee-Programm

für junge Menschen im Marketing

laufen, die quasi am Beginn ihrer

beruflichen Laufbahn stehen,

mit hochkarätigen Mentoren wie

Eugen Russ oder Kristin Hanusch-

Linser. Das kam jedoch leider mangels

genügender Bewerber zuletzt

nicht mehr zustande. Offenbar geht

die gesamte Kraft des Nachwuchses

vorerst in den Job – für persönliche

Weiterentwicklung ist die

Zeit zu knapp. Solange der Druck

nicht von den Jungen kommt, finden

wir das schade, können aber

‚nur‘ unser Know-how und unsere

Zeit anbieten … Wie gesagt:

Die neueste Initiative geben wir

morgen gemeinsam mit Diabla Media

bekannt.

medianet: Zum Abschluss: ‚10 Jahre

ÖMG‘ – was sind die kommenden

Herausforderungen, denen Sie

sich künftig stellen werden?

Drobil: Wir wollen auch weiterhin

inhaltliche Akzente setzen, einmal

pro Jahr ein aktuelles Buch zu marketingrelevanten

und -aktuellen

Themen machen und weiterhin

sinnvolle Kooperationen mit anderen

Verbänden. Und immer wieder

neue, überraschende Akzente, auch

für junge Kommunikatoren.

Langfassung: www.medianet.at

P.o.M

Die eintägige Konferenz „Point of Marketing“

(P.O.M) versteht sich als Plattform für

den Wissensaustausch im Marketing.

Teilnehmer werden am 23. Mai aus mehreren

simultan stattfindenden Vorträgen auswählen

können. P.O.M findet im Tagungszentrum

Schönbrunn statt und wird heuer zum dritten

Mal von den Fachverbänden ÖMG, DMVÖ,

IAB und CAA veranstaltet. Anmeldung und

Details auf: www.p-o-m.info


Dienstag, 22. Mai 2012

prime news

privatradio Sender der Moira-Gruppe in Österreich firmieren jetzt einheitlich unter „88.6 Der Musiksender“

HiT Fm heißt jetzt 88.6

Einmarkenstrategie bringt neben Synergien und Kosteneinsparungen Vorteile in Marketing und Verkauf.

Wien. Seit Montag, 00:00 Uhr, ist

die heimische Radiomarke HiT FM

Geschichte. Die lokalen Radiostationen

des Sender-Netzwerks in Niederösterreich

und dem Burgenland

firmieren jetzt – wie der zum gleichen

Medienverbund gehörende

Sender in Wien – unter dem Namen

„88.6 Der Musiksender“. Damit

segeln die Österreich-Sender

der deutschen Moira-Gruppe, einer

Tochter der Medien Union mit

Sitz in Ludwigshafen – trotz ihres

weiter eigenständigen Programmangebots

– unter einer Flagge, mit

einheitlicher Marke und einheitlichem

Management.

Kein „Zusammenschluss“

Der Namenswechsel zu 88.6 Der

Musiksender sei „ein logischer

Schritt in der Weiterentwicklung

unserer Marke“, so Oliver Böhm,

Geschäftsführer von 88.6 Der Musiksender.

88.6 sei nicht nur in

Wien sehr erfolgreich, sondern

belege auch im aktuellen Radiotest

in Niederösterreich „in der

Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen

mit fünf Prozent Marktanteil den

starken zweiten Platz unter den

Privatradios“. Böhm: „Sowohl der

‚Radiotest‘ als auch unser interner

Research zeigen, dass die Marke

‚88.6 Der Musiksender‘ wesentlich

besser reüssiert als HiT FM.“ Die

Einmarkenstrategie bringe neben

Synergien und Kosteneinsparungen

enorme Vorteile in Marketing und

Verkauf. „Alle Kombinationsmöglichkeiten

bei Radiowerbung innerhalb

unserer Sendegebiete machen

unter einer einheitlichen Marke

natürlich erst so richtig Sinn“, bestätigt

88.6 Der Musiksender-Verkaufsdirektor

Andreas Leitner.

Seitens 88.6 betont man, dass es

sich um keinen Zusammenschluss

von 88.6 und HiT FM handelt, sondern

um einen Namenswechsel.

Musik und Moderation kommen

in Wien weiterhin aus den Studios

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Oliver Böhm: „Sowohl der ‚Radiotest‘ als auch unser interner Research zeigen,

dass die Marke ‚88.6 Der Musiksender‘ wesentlich besser reüssiert als HiT FM.“

Die INTRIGENSPINNE

DER WADLBEISSER

PRÄDIKAT: HINTERHÄLTIG

Der UNTERWERFEL

in der Heiligenstädter Lände. Die

Sendegebiete in Niederösterreich

und Burgenland werden wie bisher

aus dem Hit FM-Network mit der

Zentrale in St. Pölten eigenständig

versorgt. Die lokale Berichterstattung

stehe damit auch weiterhin

sowohl in Wien als auch in Niederösterreich

und dem Burgenland im

Vordergrund.

„Selbstverständlich stehen wir

seit Beginn dieses Projekts in engem

Dialog zur Kommunikations-

Der BETONSCHÄDEL

karriere.at Wadlbeisser 4c 133x197mm.indd 1 22.03.12 10:42

behörde Austria und halten uns

– wie in der Vergangenheit – genau

an die Lizenzauflagen der einzelnen

Gesellschaften“, sagt Böhm.

„Umso mehr freut es mich, dass

„Unser erklärtes Ziel

ist es, innerhalb der

nächsten drei bis fünf

Jahre im jeweiligen

Bundesland die klare

Nummer eins unter den

Privatradios zu sein.“

olivEr Böhm

88.6 DEr musiksEnDEr

die Behörde uns per Bescheid die

Übernahme von Programmteilen

aus Wien gestattet hat.“

Im Verbreitungsgebiet Wien,

Niederösterreich, Burgenland werden

marketingseitig heuer über eine

Mio. € in die Positionierung der

Marke 88.6 Der Musiksender investiert.

Böhm: „Unser erklärtes Ziel ist

es, innerhalb der nächsten drei bis

fünf Jahre im jeweiligen Bundesland

die klare Nummer eins unter

den Privatradios zu sein.“ (sb)

© IFZ/Peter Komposch (KK)

HEROLD.at

short

medianet – 3

IFZ-Kongress 2012:

„Region ist Zukunft“

H. J. Schellander, M. Maitz, C. Scala-

Hausmann und M. Karner-Taxer, IFZ.

St. Veit/Glan. Im Mittelpunkt des

Kongresses des Instituts für Zukunftskompetenzen

(IFZ) steht

heuer die Region als Wachstumsfeld

für neue Wirtschafts-

und Lebenskonzepte. Unter dem

Titel „Region ist Zukunft – offene

Denkräume für neues Wirtschaften“

werden am 12./13.

Juni im Stift Ossiach bekannte

Persönlichkeiten zu Themen

wie demografischer Wandel,

Nachhaltigkeit, Gemeinwohlökonomie

und CSR referieren.

Als Auftakt findet am Abend

des 11. Juni ein prominent besetzter

Zukunftsdialog statt.

Infos: www.ifz-kongress.at

Erratum

In die Ausgabe am 15. Mai hat sich auf

Seite 26 leider der Fehlerteufel eingeschlichen:

Mit dem Sugo „Tiroler Bergspeck“

hat Felix schon die vierte Sorte

der neuen Sugo-Range mit regionalen

österreichischen Spezialitäten auf den

Markt gebracht. Und: Geschäftsführer

von Felix Austria ist seit Jänner 2012

Peter Buchauer. Wir bedauern!

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4 – medianet feature Dienstag, 22. Mai 2012

finanzkrise Suche nach Alternativen zum Zentralbankgeld

Währungsvielfalt

Wenn es um das

Thema Komplementärwährungen

geht, scheiden sich

die Geister: Während

die einen annehmen,

dass es

zu einer Revolution

des Geldes kommt,

glauben viele, dass

alternative Geldsysteme

eine große

Gefahr darstellen.

Über Tauschhandel,

virtuelle Währungen

im Internet – und wie

man von der Natur

lernen könnte.

matthias horx

Zukunftsinstitut

Das Mobil-

telefon wird

zum Girokonto

und zur elektronischenGeldbörse.

Per SMS

können M-Pesa

überwiesen werden,

ein landesweites

Netz von

M- Pesa-Agenten

bildet die Schnittstelle

zur Realwirtschaft.“

© APA/Harald Schneider

© Wikimedia/Vivowiki

sylvia tomek

In Zeiten von Wirtschafts-und

Finanzkrise schwindet das

Vertrauen der Bürger in die

Zentralbanken und somit in die

staatlichen Währungen. Die aktuelle

Flucht aus Dollar und Euro

beflügelt den Wunsch nach Alternativen

– die auch nicht lange auf

sich warten lassen.

Die Tiroler Gemeinde Wörgl hat

in den letzten Jahren mit einem

überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum

aufhorchen lassen.

Wenig bekannt ist hingegen,

dass Wörgl einst mit einer eigenen

Währung, dem „Freigeld“, in die

Geschichte eingegangen ist und

in diesem Zusammenhang immer

wieder als positives Beispiel für

Alternativwährungen genannt

wird. Gestützt auf die Ideen des

Ökonomen und Begründers der

Freiwirtschaftslehre, Silvio Gesells,

gab man in den 1930er-Jahren den

„Wörgler Schilling“ heraus. Grund

dafür: Die Gemeindekasse war leer

und ein Ende der Rezession nicht

in Sicht. So wurden die Bediensteten

der Kommune mit „Arbeitswertscheinen“

bezahlt, die ansässige

Geschäftsleute vorbehaltlos

akzeptierten.

Das Wunder von Wörgl

Das lief auf eine Ankurbelung

der regionalen Wirtschaft hinaus.

Es wurde wieder massiv gebaut

und investiert, während das übrige

Österreich unter der Wirtschaftskrise

litt. Die Medien priesen den

Versuch als „Wunder von Wörgl“,

doch schließlich setzte die Österreichische

Nationalbank ihr Geldmonopol

gerichtlich durch und der

Wörgler Schilling wurde 1933 wieder

eingezogen.

Der in den USA lehrende belgische

Finanzexperte Bernard

Lietaer setzt sich bereits seit Jahren

für komplementäre Währungen

wie den Wörgler Schilling ein. Seine

Überzeugung: Unser Geldsystem

leidet an einem Übermaß an

Effizienz und sei zu wenig von

Resilienz geprägt. Man müsse sich

feature@medianet.at

an der Natur orientieren; um nachhaltig

überlebensfähig zu sein, suche

diese nach einer Balance zwischen

Effizienz und Belastbarkeit.

Wichtig sei es, resilient zu sein,

das heißt genügend Reserven zu

haben, um auf externe Störungen

reagieren zu können. Daher setze

die Natur auf Diversität zulasten

von Effizienz, um das Überleben

zu sichern.

Viele Währungssysteme

In einem Brandeins 2009 gegebenen

Interview schlug Lietaer folgendes

vor: „Wir müssen uns von

der globalen Monokultur des Bankengelds

als einzigem Zahlungsmittel

verabschieden. Wir brauchen

eine Vielfalt von Währungssystemen

ebenso wie eine Vielfalt

von unterschiedlichen Akteuren,

die sich auf den unterschiedlichsten

Kanälen miteinander vernetzen.“

Und weiter: „Für einen lokalen

Wirtschaftskreislauf, etwa von

Lebensmitteln, genügt regionales

Geld, dafür braucht man keine international

handelbare Währung.

Komplementärwährungen verbinden

ungenutzte Ressourcen mit

unbefriedigten Bedürfnissen. Sie

können Leistungen, die zu gering

oder zu ineffizient sind, als dass

sie auf dem globalen Markt mit

einer nationalen Währung konkurrieren

könnten, aus der Schattenwirtschaft

holen und diese an den

ökonomischen Kreislauf anschließen.“

Chance oder Irrsinn?

Während es für die einen zu einer

Revolution des Geldes kommt,

scheinen Komplementärwährungen

für die anderen ein Irrsinn und eine

enorme Gefahr, die es zu beobachten

gilt. So hatten im Sommer

2011 amerikanische Politiker und

auch die CIA ein hartes Durchgreifen

gegen die elektronische Währung

„Bitcoin“ angekündigt. Ziel

war es, zu verhindern, dass weiterhin

anonyme Drogen-, Waffen- und

Geldwäsche-Geschäfte damit abgewickelt

werden. Weltweit wird

täglich mehr als eine Mio. USD mit

dieser Peer-to-Peer-Geldbörse umgesetzt,

unter anderem wickelt die

„Occupy“-Bewegung ihre Spenden

darüber ab.

Bei Bitcoin handelt es sich um

eine seit 2009 im Umlauf befindliche,

rein digitale und nicht offizielle

Währung, die auf einem

Vorschlag des Japaners Satoshi

Nakamoto beruht. Basierend auf

einer mathematischen Formel, ist

die virtuelle Währung auf 21 Mio.

Stück limitiert, wobei tatsächlich

erst ungefähr ein Drittel existiert.

Durch Lösen von komplizierten

Rechenaufgaben (sog. Schürfen)

können neue Bitcoins geschaffen

werden.

Der enorme Vorteil: Das System

basiert auf Dezentralisierung und

Open Source Software; alle Bitcoin-

Besitzer bilden ein Netzwerk, die

Währung kann im P2P-Verfahren

gehandelt und Fälschungen können

dadurch ausgeschlossen werden.

Trotz allem lässt sich nicht

verleugnen, wie anfällig solche

Systeme gegenüber externen Angriffen

sind: Der Wechselkurs von

Bitcoins stürzte letzten Sommer

massiv ab, nachdem die größte Bitcoin-Börse,

„Mt. Gox“, Opfer eines

Hackerangriffs wurde.

Facebook mit „Credits“

Auch das Engagement rund um

die eigene virtuelle Währung des

Online-Netzwerks Facebook geht

mittlerweile weit über das Experimentieren

hinaus. 15 Mio. Nutzer

haben im letzten Jahr um „Facebook-Credits“

Waren eingekauft.

Seit 1. Juli 2011 zwingt Facebook

Spieleentwickler dazu, Credits für

den Erwerb von virtuellen Gütern

mit anzubieten, was auf kurz oder

lang dazu führt, dass der Großteil

der Umsätze über die eigene Währung

laufen wird.

Eine weitere Erlösquelle für den

Internet-Giganten, denn 30% der

mit Credits generierten Umsätze

werden als Provision abgezweigt.

Laut dem US-Marktforscher

In-Stat betrug der Gesamtmarkt

an virtuellen Gütern im Jahr 2010

bereits 7,3 Mrd. USD. Er soll sich

dank der ungebremsten Popularität

von Spielen in den nächsten

vier Jahren verdoppeln, was prognostizierte

14 Mrd. USD in die

Kriegskassa von Facebook spülen

wird. Die weitere Folge zeichnet

sich klar ab: schrittweise Verdrängung

anderer Bezahlmethoden

und Facebook-Credits als alleinige

Währung für die derzeit 845 Mio.

Nutzer.

Das deutsche Zukunftsinstitut

widmet sich in seinem „TrendUpdate“

dem Thema „Virtuelle

Währungen“: „Flugmeilen, Bonuspunkte,Mobiltelefon-Gesprächsguthaben,

CO 2-Zertifikate – all das

sind Beispiele für ‚Virtual Currencies’,

also Derivatwährungen, die

nicht von der Zentralbank ausgegeben

werden. Sobald solche

Rabattpunkte, Einkaufs- oder

Geschenkgutscheine auch außerhalb

der Unternehmensgrenzen

akzeptiert werden oder in reale

Währung zurückkonvertiert werden

können, findet streng genommen

Geldschöpfung statt, die die

in Umlauf befindliche Menge an

Zahlungsmitteln erhöht.“ Matthias

Horx, Chef des Zukunkftsinstituts,

dazu: „Jedes Unternehmen wird so

potenziell zu einer kleinen Zentralbank.“

Übers Handy zum Kunden

Ein konkretes Beispiel sei das

kenianische Mobilfunkunternehmen

Safaricom, das gemeinsam

mit der Vodafone 2007 die Handy-Währung

„M-Pesa“ eingeführt

hat. Handys sind in Kenia trotz

der hohen Armut stark verbreitet,

wohingegen Banken, Kreditkarten

oder Geldautomaten rar sind. „Das

Mobiltelefon wird zum Girokonto

und zur elektronischer Geldbörse.

Per SMS können ‚M-Pesa‘ überwiesen

werden, ein landesweites Netz

von M-Pesa-Agenten bildet die

Schnittstelle zur Realwirtschaft“,

schildert das Zukunftsinstitut in

seinem Report.

14 Mio. Menschen benutzen

mittlerweile das System, 200 Mio.

€ beträgt das monatliche Über-

Freigeldexperiment von Wörgl: Um die Wirtschaft in Schwung zu bringen, brachte der damalige Bürgermeister Unterguggenberger 1932 den Wörgler Schilling heraus.


© Panthermedia.net/Alex Kalina

Dienstag, 22. Mai 2012

weisungsvolumen. Und das lockt

naturgemäß auch andere Anbieter

wie Nokia oder Kreditkartenfirmen

wie Visa. „Die Rechnung

ist einfach: Rund vier Milliarden

Menschen in Entwicklungs- und

Schwellenländern haben zwar Zugriff

auf ein Mobiltelefon, aber

kein Konto. Am Sockel der Pyramide

wartet ein riesiges Geschäft

– wer wissen will, wie die Zukunft

des dezentralen mobilen Zahlungsverkehrs

aussehen könnte, der

muss nach Afrika schauen“, lautet

die klare Ansage des Zukunfts-

instituts.

Back to the roots?

In Zeiten von Liquiditsengpässen

und zunehmender Abhängigkeit

von Banken sehen Experten

ein steigendes Potenzial für alternative

Währungen im Business-to-

Business-Bereich. Die australische

Firma Bartercard basiert auf dem

simplen, aber alten Prinzip ‚Tauschen

statt Kaufen‘. Bartercard hat

dafür die Alternativwährung „Trade

Dollar“ entwickelt, die jeweils an

die Landeswährung gekoppelt ist

und mit der Community-Mitglieder

Waren kaufen und verkaufen können,

zinsenfreie Kredite erhalten

und kostenlose Zahlungsabwicklung

möglich ist. Das Unternehmen

bezeichnet sich als die weltgrößte

Handelsplattform, hat ein Transaktionsvolumen

von schätzungsweise

25 Mrd. USD und will nach eigenen

feature

feature@medianet.at

Angaben auch nach Europa exportieren.

Ähnlich funktioniert die Schweizer

Komplementärwährung WIR,

die bereits seit dem Jahr 1934

besteht und wertmäßig an den

Schweizer Franken gekoppelt ist.

Das System ermöglicht bargeldlose

Zahlungsabwicklung zwischen

Bitcoin ist eine Form von rein digitalem Geld, das über ein Computernetzwerk dezentral geschöpft wird.

Mitgliedern sowie zinsenlose Kredite

und basiert ebenfalls auf der

Freigeld-Theorie Gesells.

Auch in Österreich entstehen 80

Jahre nach dem Wörgler Schilling

wieder Alternativwährungen: Die

Grundüberlegung der sogenannten

Tauschringe beruht darauf, dass

eine Stunde Arbeit bei allen Mit-

medianet – 5

gliedern gleich viel wert ist. „Miteinander

können wir so die regionale

Wertschöpfung fördern und

unseren Wohlstand sicherstellen.

Tauschkreise bieten eine Alternative

zum bestehenden Werte- und

Wirtschaftssystem. Ziel ist eine

Gemeinschaft, die sich im Gleichgewicht

befindet“, wird auf der

Homepage des Talente Tauschkreises

Wien zitiert.

Solche „LETS“ (Local Exchange

Trading Systems) sind gerade in

wirtschaftlich schlechten Zeiten

populär, da sie es Menschen, die

nur schlecht oder gar nicht in den

Arbeitsmarkt integriert sind, ermöglichen,

ihre Fähigkeiten im

Rahmen privater Nachbarschaftshilfe

anzubieten und dafür im

Gegenzug das Angebot anderer

Menschen in Anspruch zu nehmen.

Matthias Horx dazu: „Für Menschen,

die richtiges Geld verdienen

und gut bezahlte Jobs haben, sind

Tauschringe in der Regel unattraktiv.

Umgekehrt können sie in wirtschaftlich

schwachen Regionen

einen alternativen Arbeitsmarkt

schaffen und dabei den sozialen

Zusammenhalt stärken.“


© Wunderman

© Schipper

6 – medianet the opinion makerS network

Dienstag, 22. Mai 2012

Brot und Spiele Irgendwie wollen die

großen TV-Highlights heuer nicht so

richtig anlaufen. Andererseits ist das

kein Wunder. Europas lustiges Schlagerfest,

der Eurovision Song Contest

im aserbaidschanischen Baku, sieht

sich mit Vorwürfen konfrontiert, als

Feigenblatt für ein Land herzuhalten,

das von einem undemokratischen und

korrupten Clan rund um Präsident Alijew

regiert wird – und die Fußball-EM

der Arbeitsgemeinschaft Polen-Ukraine

wird noch nicht einmal von den Sponsoren

mit besonderer Verve promotet.

Alles Fassade

„Der ‚Song Contest‘ ist Teil dieser Fassade,

die den Eindruck erwecken soll,

wir seien ein europäisches Land“, wird

Leila Alijewa, Leiterin des „Zentrums für

nationale und internationale Studien“ in

Baku in der Berliner taz zitiert. Europäisch

bedeute für die Machthaber, „europäische

Lieder zu singen und wie in

Europa einzukaufen“. Die Achtung der

Menschenrechte gehöre nicht dazu. Ein

unliebsamer Facebook-Kommentar kann

zitat deS tageS

Hans Dichand

Herausgeber „Kronen Zeitung“

„Ich streichle

lieber

meinen

Hund, als

Macht

auszuüben.“

www.zitate.at

heute im special

„Social Media

ist ein Kanal,

der es schafft,

Markenbotschaften

mit

Konsumenten zu verbinden

und daraus Response

zu generieren.“

ricardo-JoSé Vybiral ,

ceo wunderman, S. 22

„Eine TrennungeinzelnerDisziplinen

ist angesichts

von

Herausforderungen wie

der zunehmenden Komplexität

absurd.“

Fred koblinger, ceo

bbdo holding, S. 28

© Fotostudio Kraus/www.foto-kraus.at

zweieinhalb Jahre Gefängnis bedeuten.

Ähnliches berichtet man aus der Ukraine:

Als „autoritären Unrechtsstaat, dessen

willfährige Justiz die persönlichen

und materiellen Interessen einer höchst

korrupten Führungselite bedient“, bezeichnet

sie in der Tiroler Tageszeitung

der Politologe Gerhard Mangott.

gastkommentar Ein Preisvergleich – und dessen Interpretation

der mythos vom

Österreich-aufschlag

Im Vergleich Im Jahr 2011 erstellte die Arbeiterkammer (AK) einen Preisvergleich zwischen

Produkten im österreichischen und deutschen Einzelhandel. Das Ergebnis: 17

Produkte kosteten in Österreich weniger, drei verzeichneten die gleichen Preise und 20

Produkte kosteten in Österreich mehr als in Deutschland. Die Erhebung der AK trug den

Titel „Starke Verteuerungen im Zeitraum September 2010 bis März 2011“. Kein Hinweis

fand sich auf den durchaus ausgewogenen Preisvergleich

zwischen Österreich und unserem größten Nachbarland.

Methodische Schwächen

Die Studie der AK weist noch einige weitere methodische

Schwächen auf, wie beispielsweise die zumindest

teilweise fehlende Berücksichtigung von Aktionstagen, die

mangelnde Berücksichtigung der Produktqualität sowie

die fehlenden Unterscheidung zwischen Eigenmarken des

Handels und Markenprodukten.

Es ist wohl klar, dass es zwischen dem österreichischen

und dem deutschen Einzelhandel Preisunterschiede gibt;

bestehen doch auch in Österreich selbst in der gleichen

Stadt oder gar in der gleichen Einkaufsstraße zwischen

den einzelnen Anbietern unterschiedliche Preisniveaus.

Jeder Konsument, der mit offenen Augen durch die Geschäfte

geht oder die Postwurfsendungen der Handels-

unternehmen durchforstet, erkennt dies tagtäglich.

Und die deutschen Konsumenten?

medianet

l e i t a r t i k e l

ich singe

nur ein lied

So hatten sich das die Veranstalter nicht vorgestellt. Der

Song Contest versackt auf hohem Niveau – und auch

das runde Leder entwickelt eine beträchtliche Unwucht.

sabine bretschneider

Und was passiert mit der vielgepriesenen

„Europhorie“, der völkerverbindenden

Kraft des runden Leders, und

dem identitätsstiftenden kulturellen Beitrag

der Eurovision? Nun, Lösung präsentiert

sich ad hoc keine. Wer die Veranstaltung

in Aserbaidschan bekrittelt,

weist der ESC-Party mehr Bedeutung zu,

„Offensichtlich ver-

sucht die AK mit allen

Mitteln, so etwas wie

einen ‚Österreich-Auf-

schlag‘, einen struktu-

rellen Überpreis im ös-

terreichischen Handel,

zu konstruieren.“

franz kirnbauer

Wirtschaftskammer nÖ

Wozu also die Aufregung? Offensichtlich versucht die

Arbeiterkammer mit allen Mitteln, so etwas wie einen

„Österreich-Aufschlag“, das heißt einen strukturellen Überpreis

im österreichischen Handel, zu konstruieren.

Welches Ziel damit verfolgt werden soll, ist unklar.

Natürlich gibt es vielfältige Unterschiede zwischen

der deutschen und der österreichischen Handelslandschaft.

So finden sich bei uns tendenziell mehr

und kleinere Filialen, was eine ganz andere Kostenstruktur

im Einzelhandel zur Folge hat. All diese

Dinge blendet die Arbeiterkammer in ihren Unter-

suchungen aus.

Doch was sagen die deutschen Konsumenten zu

alldem? Laut einer Untersuchung der RegioData Research

gaben deutsche Konsumenten im Jahr 2010

1,17 Milliarden Euro in Österreich aus. Sie haben wohl

im Gegensatz zur AK nichts vom „Österreich-Aufschlag“

bemerkt. Aber vielleicht sollten wir die Arbeiterkammer

einfach daran erinnern, dass der österreichische

Handel rund 550.000 Menschen in Österreich

einen Arbeitsplatz gibt.

Franz Kirnbauer, Obmann der Sparte

Handel der Wirtschaftskammer Niederösterreich;

wko.at/noe/handel/

Die abgedruckten Gastkommentare

geben ausschließlich die Meinung

des Verfassers wieder. Wir behalten

uns das Recht auf Kürzung vor.

als ihr – trotz spektakulärer Quoten – zusteht.

Und für die Sponsoren der „Euro“

gibt es ohnehin und wohlweislich erst

gar keine Klausel, die einen Ausstieg im

Fall von Menschenrechtsverstößen und

Korruption vorsieht.

Geht es nach Präsidentingattin

Mehriban Alijewa, die dem Organisationskomitee

des Song Contest vorsteht,

ist der ESC ohnehin nur eine Fingerübung

für die große Sinfonie: Aserbaidschan

hat sich nämlich für die Austragung

der Olympischen Sommerspiele

2020 beworben; 2016 findet hier die

Fußball-EM für die U-17-Teams statt.

Bis dahin könnte auch geklärt sein, ob

die Formel 1-Sponsoren in der nächsten

Verhandlungsrunde mit den Veranstaltern

mittels einer Boykottdrohung

die Demokratisierung des Königreichs

Bahrain einleiten. Guter Witz, oder?

mail to

s.bretschneider

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der Anzeigenredaktion; Gastbeiträge müssen

sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.

Medienbeobachtung

Infos: www.clip.at • +43(0)1 503 25 35


medianet inside your business. today. dienstag, 22. Mai 2012 – 7

marketing & media

© orF/Hans Leitner

© robert newald Photographie

© pixelart.communication

© Herold

„agensketterl“

Druckerei GmbH

Dialogmarketing

Herold und AboutMedia machen Leadgenerierung

plan- & berechenbar Seite 10

www.mhoch3.at

Wir drucken

Ihr

Plakat

+43 1576 10 - 0

info@diedrucker.biz

www.diedrucker.biz

short

Thomas Prantner, ORF Online-

Chef, präsentierte die „ORF-

TVthek“-App fürs TV-Großformat

und sieht diese als „Start

in ein neues TV-Zeitalter“: 130

Sendungen, 50 Live-Streams

und vier TV-Kanäle bieten den

Zusehern ein breit gefächertes

Programm. Hinzu kommt eine

ebenfalls mit Samsung entwickelte

Ö3-App. Seite 9

Anita Reschreiter von Impuls

PR geht unübliche Wege und

spendet Zeit statt Geld. So

will sie – gemeinsam mit ihrer

Mitstreiterin Barbara Lamb

– die Initiative „Sinn-Stiftung“

künftig mit ihrer Expertise unterstützen

und dadurch einen

entscheidenden Beitrag für die

Lernprojekte der Initiative

leisten. Seite 10

meDianet tv heute

pixelart communication lässt Anna

Fenninger für claro jubeln.

click+>www.medianet.at

© orF/Hans Leitner

© aPa

© LgV

relaunch

DigitalWerk überarbeitet Corporate Website

des Gemüseproduzenten LGV Seite 10

netzwerktreffen

Corporate Culture Club über

Schwarmintelligenz Seite 12

„Wollen weiterhin stärker

wachsen als der Markt“

ORF-Enterprise neustrukturierung im Verkaufsteam

Matthias Seiringer Teamleiter Online

Matthias Seiringer soll das Online-Business

der ORF-Enterprise vorantreiben.

Wien. Matthias Seiringer tritt mit

sofortiger Wirkung seine neue

Funktion als Teamleiter Online

im Verkauf der ORF-Enterprise

an und fungiert damit nicht nur

als Hauptansprechpartner für alle

Agenturen, sondern zeichnet auch

für die Akquirierung von Neukunden

verantwortlich.

Der 30-jährige Tiroler war vor seiner

Tätigkeit beim ORF beim Sportkanal

DSF sowie als Key-Account-

Manager bei Laola1 tätig. Mit der

Besetzung will die ORF- Enterprise

den immer wichtiger werdenden

Onlinebereich stärken und soll Auftakt

zu einer groß angelegten Neukundenakquise

sein. (red)

kraftwerk.co.at

© medianet/szenen1/stefan Caspari

10 Jahre APA-IT

geschäftsführer

gerald Klima ortet

Wachstumschancen

vor allem im

ausland, baut auf

vorhandene Kernkompetenzen

und

sieht seine Firma

zum 10-jährigen

bestehen für

künftige Herausforderungen

gerüstet. Seite 8

Digital und Medienkonvergenz

Agentur

in Österreich.


© Feinkost Media

8 – medianet coverstory Dienstag, 22. Mai 2012

seiteneinwurF

Working poor,

öffentlich-rechtlich

Dinko Fejzuli

Es hätte ein Tag der Leistungsschau

werden

sollen, als der ORF vor

Kurzem seinen Public Value-

Bericht vorlegte. Fast 190

durchaus beeindruckende

Seiten, auf denen ORF- Journalisten

anhand ihrer eigenen

Arbeit den sogenannten Public

Value demonstrieren. Und um

diesen öffentlich-rechtlichen

Mehrwert noch zu unterstreichen,

lud man auch die über

70 im vergangenen Jahr mit

diversen Preisen prämierten

ORF-Kollegen ein.

Geworden ist es etwas anderes:

eine bedrückende Demonstration

der verschiedenen

Arbeitswelten im ORF. Jener

der Angestellten und jene der

vielen Freien – vor allem im Radio

und hier vor allem bei FM4

und Ö1(!), die unter den Augen

eines durchaus verständnisvollen,

aber von Budgetknappheit

eingezwängten Generaldirektors

von ihrer prekären Lage

berichteten; manche meinten

sogar, sich den Job künftig

schlicht nicht mehr leisten zu

können.

Etwas billig war der Versuch

des Generaldirektors,

dann doch den Schuldigen für

die missliche Lage der freien

Mitarbeiter des ORF zu definieren:

Es waren wieder mal

„die deutschen Sender“, die

hier angeblich 250 Millionen

Werbeeuro einfach aus dem

Markt abziehen und direkt

nach Deutschland überweisen

– tja, wenns nur so einfach

wäre ... d.fejzuli@medianet.at

prNa Für Neumitglieder

PR-Tag gratis

Mentorin Birgit Parade will PR-

Einsteiger für die prNa begeistern.

Wien. Birgit Parade, Mentorin

der prNa, freut sich über 45

Mitglieder in nur 20 Wochen.

Mit einem Spezialangebot

zum „PR-Tag 2012“ soll die Zahl

weiter wachsen. prNa-Interessenten,

die sich bis 24. Mai als

neues Mitglied registrieren und

sich auch gleich zum PR-Tag

anmelden, erhalten das Ticket

zur Fachtagung geschenkt. Die

Aktion ist auf 50 Anmeldungen

begrenzt. Infos: www.prva.at

10 Jahre APA-It Auslandsgeschäft als wichtiger Faktor im Bereich der Softwareentwicklung soll weiter forciert werden

10 Jahre APA-It: „erst am

Anfang der langen reise“

Geschäftsführer Gerald Klima zu den Zielen: „Wir wollen auch künftig stärker wachsen als der Markt.“

Dinko Fejzuli

Wien. Im Jahr 2002 war es so weit:

Der IT-Bereich der APA – Austria

Presse Agentur startete als APA-IT

Informations-Technologie GmbH

ins frühe 21. Jahrhundert. In zehn

Jahren der Eigenständigkeit, immer

nah an der „Mutter“ und doch

selbstbestimmt, entwickelte sich

die APA-IT zu einem erfolgreichen

und innovationsfreudigen Unternehmen.

medianet hat die Gelegenheit

genützt, mit Geschäftsführer

Gerald Klima über die vergangenen,

aber auch über die kommenden

zehn Jahre zu sprechen.

„Wir haben uns stärker

darauf konzentriert, was

wir können und uns

dadurch mehr Profil

verpasst.“

GeralD klima

GeschäFtsFührer aPa-it

Klima, der seit mittlerweile fünf

Jahren die Geschicke der APA-IT

leitet, hat dem Unternehmen in dieser

Zeit mehr Profil verpasst. „Wir

haben uns stärker darauf konzen-

triert, was wir gut können, wie etwa

Managed Serverhosting oder

Mobile Publishing als Beispiel

für die Gegenwart“, so Klima. Die

APA-IT konzentriert sich dabei auf

Medien und mediennahe Unternehmen,

„weil wir da das größte

Know-how haben“. In den vergangenen

Jahren hat Klima mit seinem

95 Mitarbeitern zahlreiche renom-

Wien. Vor wenigen Tagen präsentierte

der Dialog Marketing Verband

Österreich (DMVÖ) den soeben

erschienenen „Direct Media Report

– Business to Consumer 2012“.

Wolfgang Hafner (DMVÖ-Vorstand),

Thomas Schwabl (Geschäftsführer

Marketagent.com)

und Martin Wilfing (DMVÖ-Geschäftsführer)

stellten der Öffentlichkeit

die Top-Ergebnisse dieser

ersten Repräsentativstudie zum

Direct Marketing vor.

Mittels computerassistierter

Web-Interviews (CAWI) wurden

fünf Direct Media-Kanäle nach

Bekanntheit und Wahrnehmung

bei einem Sample von rund 1.000

Befragten untersucht: Prospekt,

Direct Mailing, E-Mail/Newsletter,

Social Media und Mobile Marketing.

Der Direct Media Report

will der Verwirrung am Markt

der Direkt-Medien abhelfen und

Marketingverantwortlichen harte

Fakten über Akzeptanz und Rezeption

der diversen Werbekanäle

bieten.

Die wichtigsten Ergebnisse: eine

durchgehend hohe Lesequote, eine

gute Akzeptanz der einzelnen Kanä-

© APA

Gerald Klima will wie in den letzten 10 Jahren stärker wachsen als der Markt.

mierte Projekte umgesetzt und ist

über dem Branchendurchschnitt

gewachsen. Vor allem im Ausland

konnten signifikante Zuwächse erzielt

werden: „Der österreichische

Markt ist zu klein, um als Softwareentwickler

mit Branchenfokus

bestehen zu können.“ So wurden etwa

die AFP, DPA oder die SDA mit

Tools aus Österreich ausgestattet.

Auslandsumsatz ankurbeln

Das Geschäft außerhalb von

Österreich soll auch weiter angekurbelt

werden. Derzeit werden

15% des Umsatzes bereits im Ausland

generiert, Tendenz steigend.

Insgesamt erwirtschaftet die APA-

IT rund 25% des gesamten APA-

le sowie die Forderung nach kombiniertem

Einsatz digitaler und analoger

Direct-Medien. Hafner fasst

folgendermaßen zusammen: „Für

Direct-Marketer heißt es und statt

oder: Neue digitale Direkt-Medien

ergänzen die analogen Medien wie

Direct-Mail ideal. Sie ersetzen sie

jedoch nicht.“ Besonders wichtig

erscheinen drei Faktoren für den

Erfolg einer Direct-Media-Kampagne:

Relevanz für den Kunden,

adäquate Dosierung und mediale

Hybridität.

„Pimp my Campaign“

Außerdem präsentierte der

DMVÖ seine Aktion „Pimp my

Campaign!“, mit der ausgewählten

Unternehmen die Möglichkeit

geboten wird, ihre bestehenden

Direct Marketing-Maßnahmen

nach den Ergebnissen des Direct

Media Reports zu optimieren und

so ihren direkten Verkaufserfolg zu

steigern. Vier Unternehmen wurden

für „Pimp my Campaign!“ bereits

ausgewählt: Bei dm drogeriemarkt

wird eine Segmentierung der

Kundentypologie vorgenommen;

Konzernumsatzes. „Das ist schon

weltweit einzigartig, dass eine

Nachrichtenagentur ein derartiges

Geschäftsmodell entwickelt hat.

Wir sind aber erst am Anfang einer

Reise“, ergänzt Klima. Ebenfalls

noch Potenzial gibt es im Bereich

Managed Serverhosting: „Das ist

ein Wachstumsmarkt“, so Klima.

Startvorteil Genossenschaft

Das Modell der Genossenschaft

– viele Medien und damit potenzielle

Kunden sind an der APA beteiligt

– bringt laut Klima natürlich

einen kleinen Startvorteil, wenn

es darum geht, neue Kunden zu

gewinnen. „Mehr ist es aber auch

nicht.“ In den kommenden Jahren

XXXLutz erfährt eine Personalisierung

durch typologisches Digiprint;

bei Obi erfolgt eine genderspezifische

Ansprache; „3“ wendet sich

zukünftig mittels personalisierter

URL an seine Kunden.

Mitglieder des DMVÖ erhalten

den Direct Media Report kostenlos

soll das Ziel, stärker zu wachsen

als der Markt, beibehalten werden.

Gut möglich, dass dies auch durch

Zukäufe passiert. „Wir sehen uns

immer wieder Beteiligungen an.

Aber das ist wie beim Immobilienkauf:

Von 100 interessanten Unternehmen

sieht man sich zehn näher

an, bei drei legt man ein Angebot

und eines kauft man am Ende.“

Eines der großen Themen wird

„Publishing Infrastructure“ sein.

Klima: „Wir wollen alles anbieten,

was man benötigt, um digital zu

publizieren.“

Paid Content-Lösung

Dabei kommt man auch nicht

an dem Reizthema „Paid Content“

vorbei. „Mittlerweile beschäftigen

sich alle Medienhäuser viel intensiver

mit diesem komplexen Thema,

eine generelle Lösung wurde

aber noch nicht gefunden. Das Geschäftsmodell

muss jedenfalls vom

Papier entkoppelt werden“, meint

Klima, der zwei zentrale Probleme

ortet: „In einem regionalen Markt

wie Österreich müssen alle mitmachen,

sonst funktioniert es nicht.

Und zweitens gibt es dann wie in

Deutschland öffentlich-rechtliche

Medien, die schon rein aus gesetzlichen

Gründen gar keine Paywalls

einführen dürfen.“ Die APA-IT ist

jedenfalls gerüstet und bietet vom

einfachen elektronischen PDF bis

hin zu multimedial komplexen

Lösungen alles an.

Facts

APA-IT setzt auf zwei Säulen: Media Solutions

(Weblösungen, Content Management,

Search & Archives, Video Management, Mobile

Applications) und IT-Outsourcing (Managed

Serverhosting, Streaming, IT-Infrastructure-Outsourcing,

Standortvernetzung).

Profit Der Direct Media Report, oder: So tickt Österreich – Mitglieder des DMVÖ erhalten den Report kostenlos

DMvÖ präsentiert den Direct Media report

© DMVÖ/Richard Tanzer

zugestellt und bekommen außerdem

online-Zugang zu allen Detailergebnissen.

Für die Zukunft plant der

DMVÖ jährliche Aktualisierungen

seines Direct Media Reports sowie

eventuell eine spezielle Ausgabe für

KMUs im B2B-Bereich.

www.dmvoe.at

Martin Wilfing (DMVÖ-Geschäftsführer), Wolfgang Hafner (DMVÖ-Vorstand)

und Thomas Schwabl (Geschäftsführer Marketagent.com)


Dienstag, 22. Mai 2012

★ EVENT LOCATOR ★

medien

neuerungen Die ORF-TVthek ist ab sofort via Samsung Smart TV im Großformat abrufbar – auch gibt es eine Ö3-App für Samsung-Geräte

Honorardebatte und neue App

dinko fejzuli

Österreich’s erste

EVENT LOCATION-App ist

ab Juni 2012 da!

Der EVENT LOCATOR bringt’s – Premium-Einträge mit ausführlichen Informationen zu

Eventlocations in Wien, Niederösterreich und Burgenland.

Coming soon!

Ab Juni die neue

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medianet – 9

Als Präsentation des Public Value-Berichts gedacht, geriet diese zur öffentlichen Debatte über Arbeitsbedingungen freier Kollegen.

Des Weiteren präsentierte ORF-Online-Boss Thomas Prantner gemeinsam mit Samsung eine neue TVthek- bzw. Ö3-App.

Wien. Vergangene Woche lud der

ORF ein, um seinen diesjährigen

Public Value-Bericht, eine von vielen

ORF-Journalisten selbst erstellte

Leistungsschau, auf gut 190

Seiten zu präsentieren. Doch genau

diese Präsentation nahm eine überraschende

Wende und entwickelte

sich zu einer Diskussion über Qualität

und ökonomische Zwänge, unter

denen vor allem die freien ORF-

Kollegen zu leiden haben.

Viele der versammelten (freien)

ORF-Journalisten, die im Vorjahr

mit renommierten Medienpreisen

ausgezeichnet wurden und zur Präsentation

eingeladen waren, ließen

in Anwesenheit des Generaldirektors

ihrem Unmut über ihre Arbeitssituation

und vor allem über

Alexander Wrabetz präsentierte den neuen Public Value-Bericht, Thomas Prantner (Mitte) mit Gerald Reitmayr (Samsung) & Albert Malli (Ö3) die neue TVthek- bzw Ö3-App.

den Honorarkatalog des ORF freien den Honoraren nicht leben könnten. schaftlich schwierigen Zeiten und Die „ORF-TVthek“ ist ab sofort als gene Sendungen wie die Hochzeit

Lauf. Qualität kostet Geld und das Was man etwa für einen Radiobei- argumentierte einmal mehr damit, kostenfreie App im TV-Großformat von William & Kate gehören zu den

müsse man bereit sein zu investietrag im ORF bezahlt bekomme, dass dem ORF heute deshalb weni- via Samsung Smart TV zugänglich Top-Abrufen in der TVthek.

ren, lautete der Tenor, der ORF-Ge- sei „ein Witz“, hieß es. Einige der ger Geld als früher zur Verfügung und findet damit quasi ihren Weg Künftige Highlights des ORFneraldirektor

Alexander Wrabetz Ausgezeichneten berichteten, sie steht, weil durch die Marktlibera- wieder zurück auf das ursprüng- Fernsehens sowie die Höhepunkte

entgegenschlug.

würden „mehr von den Preisgellisierung und die ausländischen liche Verbreitungsgerät.

der Fußball-EM in Polen und der

dern als von den Honoraren leben“. Werbefenster „grosso modo 250 Prantner bezeichnete das neue Ukraine sind demnach auch on

Mehr Preisgeld statt Honorar Gefordert wurde daher eine 100%ige Millionen Euro nach Deutschland Angebot entsprechend als „Start in demand im Smart TV abrufbar.

Erhöhung der Honorare.

abgeliefert werden“.

ein neues TV-Zeitalter“. Insgesamt Dazu kommt auch eine gemein-

Viele jener Preisträger, die für Diese konnte Alexander Wrabetz

stehen aktuell 130 Sendungen, 50 sam mit Samsung entwickelte

die Qualität des ORF verantwortlich

zeichnen und dies anhand

mit Verweis auf finanzielle Zwänge

nicht zusagen, zeigte aber durch-

Neue TVthek-App

Live-Streams und vier TV-Kanäle

zur Verfügung. Angenommen

Ö3-App; zusammen mit Ö3-Mann

Albert Malli und Gerald Reitmayr,

zahlreicher Journalistenpreise doaus wachsendes Verständnis für Diese Woche präsentierte der werde das Programm quer durch Senior Director of Consumer Eleckumentieren

können, betonten, sie die vor allem freien Mitarbeiter. ORF auch – dieses Mal Online-Chef den TV-Gemüsegarten: von der tronics von Samsung, wurde auch

könnten künftig kaum mehr Beiträ- Grundsätzlich verwies Wrabetz Thomas Prantner – Neuerungen „ZiB“ über „Die große Chance“, „Am diese Neuerung im Rahmen der

ge EL_ins für den 271x202_21 ORF liefern, 05 12 da 21.05.12 sie von 13:57 allerdings Seite 1 auf die allgemein wirt- aus seinem Bereich:

Schauplatz“, aber auch anlassbezo- Pressekonferenz präsentiert.

© ORF/Günther Pichlkostner; ORF/Hans Leitner


© pixelart communication

© Megaboard

10 – medianet MarkeTing & agenTuren Dienstag, 22. Mai 2012

Testimonial Dreifachsieg

Spot: pixelart

communication

„Dreifachsiegerin“ Anna Fenninger

bewirbt dreifach „claro“-Produkte.

Salzburg. Die im März neu gegründete

Kreativagentur pixelart

communication aus Salzburg

realisierte für claro, Spezialist

für Maschinengeschirrspülmittel,

den neuen TV-Spot.

Im Fokus stehen drei verschiedene

Produkte von claro,

welche plakativ und aufmerksamkeitsstark

präsentiert werden

sollten. Um dies zu erreichen,

griff die Agentur auf einen

Skistar als Testimonial zurück:

„Anna Fenninger wurde schon

als Nachwuchsläuferin von

‚claro‘ unterstützt. Jetzt wird

diese Verbindung erstmals in

der klassischen Werbung genützt“,

erklärt Kreativchef Alex

Aichner. Unter dem Kampagnenmotto

„Dreifachsieg für claro!“

strahlt der Skistar gleich drei

Mal vom Siegerpodest.

Zu sehen ist der Spot 700 Mal

noch bis 17. Juni auf den wichtigsten

TV-Sendern. (red)

Credits:

Auftraggeber claro products GmbH,

Josef Dygruber Agentur pixelart communications

Konzept, Text, Regie Alex

Aichner Art Direction Alexander Walterskirchen

Kundenberatung Anita Edtbauer

Filmproduktion studio weissbacher

Produktionsleitung Menie Weissbacher

Kamera/Licht Andi Kirnbauer (kb-Film)

Tonstudio gosh audio

Heineken Außenflächen

Bier am Board

Auch am Gürtel ist das Heineken-

Plakat nicht zu übersehen.

Wien. Außenwerber Megaboard

freut sich über Neukunden

Heineken. Die Werbesujets

des Bierproduzenten sind am

25hours-Hotel und beim neuen

Standort am Nussdorfer Gürtel

zu finden.

„Es ist uns wichtig, unseren

Kunden nicht irgendwelche

Werbeflächen an irgendeinem

Ort anzubieten. Für uns zählt

eine umfassende Betreuung“, so

Marc Klein, CEO Megaboard.

Dialogmarketing Herold und AboutMedia identifizieren für Werbetreibende interessierte Konsumenten

Leadgenerierung mit

Qualität und Sicherheit

Von der „Masse zur Klasse“ mit vorab berechenbarem Return on Investment und Planbarkeit.

Jürgen Hofer

Mödling/Wien. Qualifizierte Interessenten

sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor

im Dialogmarketing.

Dem Ziel, Leadgenerierung planbar

und kostentechnisch exakt berechenbar

zu machen, haben sich

Herold Business Data sowie der

Vermarkter AboutMedia verschrieben.

„Wir identifizieren Konsumenten,

die sich für ganz bestimmte Produkte

und Dienstleistungen interessieren“,

umschreibt Margit

Kaluza-Baumruker, Director Marketing

bei Herold, ihre Absichten.

Das passiert beispielsweise durch

den Versand eines speziell zugeschnittenen

Newsletters, der an eine

selektierte Zielgruppe aus dem

Herold-Newsletterpool adressiert

wird. Interessierte Empfänger gelangen

auf eine – dem Auftraggeber

optisch angepasste – Landing

Page, wo sich der Konsument einerseits

über das Angebot an sich

informieren und andererseits seine

Zustimmung geben kann, vom

Unternehmen kontaktiert werden

zu wollen.

„Diese Konsumenten signalisieren

Interesse und geben uns die

Chance, dass sie kontaktiert werden

dürfen. Das ist genau jene Zielgruppe,

für die sich weitergehende

Marketingaktivitäten lohnen“, so

Kaluza-Baumruker weiter. Gelohnt

hat sich diese Art der Leadgenerierung

beispielsweise für die Salzburger

Nachrichten, die in einer

Woche 720 Probeleser durch diese

Maßnahme verbuchen konnte.

Um derlei Aktionen auch auf

weitere Kanäle ausweiten zu können,

entstand die Idee der Zusammenarbeit

von Herold mit seinem

Vermarkter AboutMedia. „Die

Nachfrage an qualifizierten Leads

ist immer größer geworden. Durch

Wien. Frische ist dem Gemüseproduzenten

LGV wichtig und dementsprechend

frisch soll auch die

Website wirken.

Die Wiener Online-Agentur

DigitalWerk hat nun für www.lgv.

at einen kompletten Relaunch der

Corporate Website vorgestellt.

Der Fokus wurde dabei entsprechend

der Unternehmensausrichtung

auf ein klares und elegantes

Design gelegt, das dem Anspruch

eines Premium-Anbieters gerecht

© Herold (2)

Mit zielgerichteten Inhalten werden Konsumenteninteressen angesprochen und

Leads generiert, wie beispielsweise für die Salzburger Nachrichten und Mazda.

unsere Kooperation können wir

Interessenten aus einem der größten

Netzwerke Österreichs generieren“,

verweist Eugen Schmidt,

Geschäftsführer AboutMedia, auf

ein Displaynetzwerk mit über 5

Mio. Unique Clients und 2,2 Mio.

Unique Users.

Zielgerichtete Kampagnen

Im Herbst letzten Jahres wurde

„AboutLead“, wie das Projekt genannt

wird, lanciert. Im AboutMe-

DigitalWerk gestaltete lgv.at

© LGV Webauftritt Neues Gesicht für Gemüseproduzenten

Die Website der Genossenschaft LGV zeichnet sich durch klare Strukturen aus.

werden soll. Dem User stehen vier

reduzierte Hauptmenü-Navigationspunkte

zur Verfügung, die per

Drop-down schnell und intuitiv

zum gewünschten Subpunkt führen.DigitalWerk-Geschäftsführer

Michael Gattereder betont die

ästhetische Schwerpunktsetzung:

„Die Startseite ist eine Ansage gegen

überladene Informationen.

Ein Nebeneffekt zum ansprechenden

Design ist die somit deutlich

gesteigerte Usability.“ (fg)

© Robert Newald Photographie

dia-Netzwerk werden zielgerichtet

Online-Kampagnen parallel zu den

Aktivitäten zur Leadgenerierung

geschaltet. Dadurch würde man

laut Schmidt von der Masse zur

Klasse gehen und mache darüber

hinaus die „Qualität der Leads für

Werbetreibende planbar“.

Darin bestehe auch der große

Vorteil von AboutLead: „Der Kunde

bekommt von uns die Info, was ein

Lead kostet, wie viele wir generieren

können und das mit Garantie

– vorausgesetzt natürlich, das be-

Linz. Geld wird häufig gespendet,

Zeit eher weniger. Genau das

macht nun aber die PR-Agentur

Impuls, indem sie die gemeinnützige

Vereinigung „Sinn-Stiftung“

mit Expertise unterstützt.

Ziel ist es, die zahlreichen Lern-

Projekte der Stiftung bekannter

zu machen und so aktiv die Bildungssituation

in Österreich zu

verbessern. Sinn-Stiftung betreut

Projekte zur kindergerechten Bildung,

zur Schaffung von moder-

worbene Produkt ist attraktiv und

hat einen entsprechenden Markt“,

so Schmidt.

Erfahrung und Expertise

„Wir können diesen Service mit

unserer Expertise und jahrelanger

Erfahrung im Erstellen von Websites

und Optimieren von Kampagnen

im Haus anbieten. Dieses

Know-how wissen unsere Auftraggeber

zu schätzen“, ist auch

Kaluza-Baumruker überzeugt.

Kunden würden sich von der

Planbarkeit und dem leicht ausrechenbaren

Return on Investment

„begeistert zeigen“, so Schmidt.

Wesentlicher Punkt sei aber nach

wie vor, dass der Erfolg von About-

Lead keinem Unternehmen die

klassische Dialogmarketingarbeit

und die professionelle Nachbearbeitung

der Leads abnehmen würde,

jedoch laut Kaluza-Baumruker

die erfolgreiche Basis dafür legt:

„Wir schöpfen aus einem Zaubertopf

unterschiedlichster Maßnahmen,

durch die wir unseren Kunden

die gewünschten Leads liefern

können.“ www.herold.at

www.aboutmedia.at

ehrenamtlich PR-Agentur stärkt Hilfsorganisation

Impuls PR unterstützt Sinn-Stiftung

Anita Reschreiter, Peter Schipek (Sinn-Stiftung), Gerald Hüther und Barbara Lamb.

nen Örtlichkeiten für Jugendliche

oder Konzepte für eine „Schule der

Zukunft“. Neurobiologe und Vereinspräsident

Gerald Hüther will

weitere Initiativen präsentieren.

Anita Reschreiter und Barbara

Lamb von Impuls PR möchten mit

ihrem Engagement einen Beitrag

zur Bildung leisten: „Wir setzen

unsere Kompetenzen gern für die

Ziele und Werte der ‚Sinn-Stiftung‘

ein, da in der Bildung Verbesserungen

notwendig sind.“ (fg)


Wir schauen was wir wollen,

wann wir wollen.

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© Forum Werbegeschenke/Lang & Lang

12 – medianet Biz-tAlk ClASSiC Dienstag, 22. Mai 2012

© Happy & Ness

© medianet/Szenen1/Stefan Caspari (3)

1

2

Freie Plattform diskutierte über Schwarmintelligenz

Culture Club-Abend

Netzwerktreffen Die Sommerausgabe des „Corporate Culture Club“

fand diesmal im österreichischen Siemens-Headquarter statt.

Gerald Oberlik, Leiter der Unternehmenskommunikation von

Siemens Österreich, und Karin Krobath von Identitäter begrüßten

mehr als 80 Geschäftsführer, Kommunikations- und

HR-Fachleute. Der Abend stand unter dem Motto „Schwarm-intelligenz

und interaktive Kommunikation“.

Die Veranstaltung startete mit einer Führung durch die 2010

eröffnete Siemens City. Im zweiten Teil des Abends ließen Michael

Hengl, Geschäftsführer von 1492, und Roman Szeliga,

Geschäftsführer der Eventagentur Happy&Ness, die Gäste

aktiv mittun: Allein mittels kollektiver Intelligenz steuerten

die Gäste ein virtuelles Flugzeug, ganz ohne verbale

Befehlsketten und Absprachen. Mit dabei waren u.a.:

Helga Füsselberger (A1), Sigrid Mayer (Bene AG),

Rosemarie Nowak (Universität Krems), Barbara

Pirklbauer-Wagner (Generali), Sandra Jopp (ÖBB-

Infrastruktur), Birgit Beck (OMV), Harald Hagenauer

(Österr. Post) und Thomas Brininger (Uniqa). (fg)

Information & Invitations gerne an: biztalk@medianet.at

Corporate Culture Club

1. Gerald Oberlik (Siemens), Karin Krobath (Identitäter) und Roman Szeliga (Happy&Ness) freuen sich über

einen gelungenen Abend; 2. Thomas Brininger (Uniqa) mit Johannes Angerer (Identitäter); 3. Juliane Stoick

(Happy&Ness), Christoph Sauermann (Ijoule) und Margit Szeliga-Schrall (Happy&Ness).

Michael

Hengl, GF

1492, führte

durch den

Abend.

Gastkommentar Schenken ist (k)eine Kunst – Werbebudgets intelligent einsetzen

Werbeartikel sind imageträger

Marketing Schenken ist und bleibt eine Leidenschaft, denn wer einmal geschenkt hat, tut es immer wieder.

Auch im täglichen Geschäftsalltag sind kleine Geschenke nicht mehr wegzudenken. Nach Branchenangaben

nimmt der Werbeartikel in Österreich mit einem Volumen von derzeit deutlich über

500 Mio. Euro jährlich den dritten Platz – hinter TV- und Printwerbung – auf der

Rangliste werblicher Marketing-Maßnahmen ein.

Martin Zettl

ist Veranstalter

der

„marke[ding]

– Werbemittelmesse“.

3

Denn: Gegenständlicher Werbung gelingt, was den traditionellen Kommunikationsformen

zunehmend schwer fällt – die Adressaten von Werbebotschaften

individuell und nachhaltig anzusprechen. Gerade in Zeiten aufkeimender Werbeaktivitäten

sichert der gegenständliche Werbeträger der Werbebotschaft eine sehr

hohe Akzeptanz. Der heutige Markt ist äußerst vielfältig – es gibt kaum ein Produkt,

das sich nicht als Werbeartikel einsetzen lässt. Doch Vorsicht: Gerade

in wirtschaftlich unruhigen Zeiten ist das passende Geschenk Voraussetzung

für ein angenehmes Gefühl beim Beschenkten, denn schließlich

und endlich sollen damit ja bestehende Geschäftsbeziehungen

gefestigt und neue Kunden gewonnen werden. Es ist und bleibt also

dem Marketingverantwortlichen überlassen, sich bei der Auswahl

des optimalen Werbegeschenks in den Beschenkten hineinzuversetzen.

Je besser ihm das gelingt, umso mehr Freude wird er mit

seinem Geschenk machen. Hilfreich ist in jedem Fall, sich einen

größtmöglichen Überblick über die schier unendliche Auswahl an

Möglichkeiten zu verschaffen, denn oft sind Farbe und Design der

kleine Unterschied, der den Empfänger mitten ins Herz trifft.

Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung

des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

© Fahnen-Gärtner

© TUI/Florian Albert (2)

© adsandbrands

1

bunte feiergesellsChaften

2 3

1. Fahnen-Gärtner-Crew: Robert und Elfriede Steger, Harald Kreidl, Katja

Heerdegen, Martina Oberneuwirter, Sabine Salzmann-Schätzer, Hans-Peter

Kreidl und Thomas Schenk. Die Kleider auf dem Foto wurden vom Fahnenproduzenten

selbst gestaltet, gedruckt und konfektioniert; 2. Volker Dingel

(Robinson Deutschland) mit Testimonal Hubertus von Hohenlohe; 3. Fantasievoll

geschminkt war auch TUI-Mitarbeiterin Andrea Müller.

Fahnen-Gärtner und TUI unterstützen Charity-Event

Feuriger life Ball

Maskerade Der 20. Life Ball ist vorbei. Thematisch stand vergangenen

Samstagabend in und vor dem Wiener Rathaus das Element „Feuer“

im Mittelpunkt, Motto war „Fight the Flames of Ignorance“. Neben

internationalen und nationalen Stars waren auch viele Unternehmen

am Event des Jahres vertreten.

Zum ersten Mal mit dabei waren Mitarbeiter der TUI Premium

Clubmarke „Robinson“. Mitgenommen haben sie Hubertus von Hohenlohe,

er ist neues Robinson-Testimonal. „Ich bin von der Veranstaltung

restlos begeistert. Gery Keszler hat es wieder geschafft, in

einer unbeschreiblichen Form auf das Thema ‚Aids‘ aufmerksam zu

machen. Und er gibt Wien die

Möglichkeit, zu zeigen, was in

der Stadt steckt“, schwärmte

der Adelige.

Einer Einladung von Gery

Keszler folgte auch Fahnen-

Gärtner-Geschäftsführer

Gerald Heerdegen; neben der

Balleröffnung war er bei der

AIDS Solidarity Gala in der

Wiener Hofburg mit dabei.

Sein Unternehmen druckte Dekorationsstoffe

für den

Life Ball. (fg)

anno dazumal

Roland-Maschinen-Gesellschaft

Ein Sujet, das „man verlange Katalog“

fordert und das für eine unglaubliche

Breite an Produkten steht. Anzeigentext:

„Roland-Maschinen-Gesellschaft

in Cöln, Uhren-, Näh-, Sprach-,

Landwirtschaftliche Maschinen,

Fahrräder, photographische Apparate,

Waffen- und Musikinstrumente liefert

in bester Ausführung zu billigsten

Preisen gegen Bar- und Teilzahlung

Roland-Maschinen-Gesellschaft“

Anzeige vom 22.12.1912.

Die APA-IT feiert ihr zehnjähriges

Jubiläum. Darum lädt

der IT-Dienstleister Kunden

und Partner zum Feiern in das

Palais Schönburg, Rainergasse

11, im 4. Wiener Bezirk.

präsentiert von

Oliver Graf

Ve Interactive

Karriere

Online-Shopping Der Schweizer ist

in Berlin als Managing Director

des D-A-CH-Markts für Ve Interactive

tätig. Vor seinem Wechsel

zum Anbieter datenbasierter

Dienstleistungen

im

eCommerce

arbeitete

er bei

der Type

GmbH.

© Ve Interactive


medianet

retail

adieu chef

Good vibrations

© spar/norbert Potensky

© ikea/H. stettin

Ikea zieht nach Spionageskandal

in Frankreich Konsequenzen Seite 15

short

In die Breite Nach einer erfolgreichen

Testphase zweier

„Spar express“-Shops an Shell

Tankstellen in Österreichs

Westen wagen die beiden Unternehmen

den Roll-out. Schon

bis 2013, kündigte Spar-Chef

Gerhard Drexel an, sollen rund

50 neue Tankstellenshops

entstehen, viele davon in der

Bundeshauptstadt. Seite 15

Ausgezeichnet Mani, Bio-Olivenöl

aus Griechenland mit österreichischen

Wurzeln, wird derzeit

mit internationalen Auszeichnungen

überhäuft. Der

Grund dafür liegt nicht nur

im Geschmack und in der

Qualität des Öls, sondern auch

bei den sorgsamen Anbaumethoden

und der Pflege der

Landschaft. Seite 16

Wien. 40% der internationalen Luxus-Mode-Labels

und 46% der

Händler für Unterhaltungselektronik

sind in Wien vertreten. Ein

Drittel aller internationalen Retailer

setzt auf Shops in Vienna.

Bei der Nummer 1, London, sind

es 55,5%. Das sind die Ergebnisse

des jährlichen Berichts „How Global

is the Business of Retail“, der

vom Immobiliendienstleister CB

Richard Ellis (CBRE) gestern, Montag,

herausgegeben wurde.

Wien verbesserte seine Position

gegenüber dem Vorjahr um drei

Plätze und liegt nun an der 27.

Stelle – vor Frankfurt und Prag.

© Mani

inside your business. today. dienstaG, 22. Mai 2012 – 13

© Wildbild Fotoagentur

© ePa

Schärf – The Art of Coffee kooperiert

mit Rohan Marley Seite 18

© Henkel

csókolom

cold drinks

Spitz Fruchtsirupe,

Starbucks Frappuccino,

Corona und Matchatto

bei dm Seite 19

Martin Schittengruber leitet Kosmetik/

Körperpflege bei Henkel Ungarn Seite 20

Angebote, Aktionen und

Preisvergleiche im Web

Ranking Laut studie ist Wien im städte-ranking der internationalen retailer auf Platz 27

Wien attraktiv für Global Brands

© aPa/Helmut Fohringer

Wien ist für das Who is Who der Retailer

eine Spur gewichtiger geworden.

Den ersten Platz hat sich die Metropole

London zurückerobert.

Dubai rutschte auf den zweiten

Rang ab. Dort haben laut Bericht

einige Einzelhändler den Markt

verlassen. New York bleibt mit

43,9% auf dem dritten Platz. Moskau

ist in der Rangliste aufgestiegen

und teilt sich mit Paris Rang

vier. Ebenfalls in den Top Fünf

landete Hongkong.

Im Länder-Ranking führt Groß-

britannien vor den Vereinigten

Arabischen Emiraten und den USA.

Österreich verteidigte mit einer

Präsenz von 35,3% aller Retailer

seinen 17. Platz. (APA)

© danny Clinch

Plattform Gerhard

Froner & Michael

niedermoser wollten

sich das Leben als

einkaufende (ehe)-

Männer erleichtern

und schufen daher

www.aktionsfinder.at:

Prospekte zahlreicher

Händler sind

nunmehr online

verfügbar. Seite 14

Euro 2012 Gogol bordello liefert den song zur eM

Coke mit Cult-Band

Coke und „Gogol Bordello“ bringen

die neue Hymne für König Fußball.

© starbucks

Wien. Am 8. Juni startet in Warschau

die „Uefa Euro 2012“.

Coca-Cola hat sich intensiv darauf

vorbereitet und präsentiert eine

Mega-Promotion. Passend zur Fußball-Crazyness

der Fans hat die

US-Multikulti-Kult-Band mit ukrainischen

Wurzeln, Gogol Bordello,

exklusiv für Coca-Cola die neue

Hymne zum Sportgroßereignis

komponiert: Im Gogol-Bordello-Stil

– eine Mischung aus Sinti und Roma

Musik, Punk und Dub – transportiert

der Song überschäumende

Lebenslust. „Let‘s get crazy“ gibt es

ab April in der neuen TV-Kampagne

von Coca-Cola zu hören. (red)


14 – medianet retail titelstory Dienstag, 22. Mai 2012

interview

Innovation statt

Hybridmodelle

MarketinGexperte

Michael Brandtner

© Brandtner

medianet: Wie schaut der

Markt ‚Onlineprospekte‘ überhaupt

aus? Welche Chancen

oder Risiken gibt es dabei für

Unternehmen?

Michael Brandtner: Der Markt

‚Onlineprospekte‘ bzw. ‚Portale

für Onlineprospekte‘ bedeutet:

Man nimmt quasi ein Printprodukt,

also das klassische Prospekt,

und stellt es digital und

interaktiv auf einem Portal ins

Internet. Damit hat der Kunde

dann quasi ‚alle‘ Prospekte in

seiner definierten Region auf

einen Blick. Zusätzlich kann

man natürlich auch nach speziellen

Angeboten suchen.

Es ist der klassische Weg,

ein ‚altes‘ Medium mit einem

‚neuen‘ Medium zu verbinden.

Aus Kundensicht ist es ideal

für Schnäppchenjäger, die

gern in Prospekten schmökern.

Aus Unternehmenssicht ist es

ein weiteres Medium, das den

Preis als alleiniges Einkaufskriterium

wichtiger macht. Und

aus meiner Warte ist das maximal

eine Übergangslösung. Ich

hätte bei so einem Portal nur

auf Aktionen gesetzt und die

Prospekte ganz weggelassen.

Die wirklich großen Erfolge im

Internet sind Spezialmarken

wie Google, Facebook, Twitter,

Groupon und viele andere. Das

sind Marken, die speziell auf

das interaktive Medium Internet

maßgeschneidert sind.

medianet: Inwieweit beeinflussen

technische Entwicklungen

(Smartphones, Tablets) die Entwicklung

dieses Markts?

Brandtner: Ich sehe das eher

kritisch: Das ist eine typische

Hybridlösung und damit in der

Regel, wie bereits erwähnt, maximal

eine Übergangslösung.

Langfristig gesehen gebe ich

diesem Geschäftsmodell wenig

Chancen; da gibt es sicher

bessere und kreative Lösungen,

die perfekt auf die mobile Welt

maßgeschneidert sind.

Es ist so, wie man die Gelben

Seiten ins Internet überträgt:

Das ist zwar nett, aber nicht

dasselbe wie die erste Suchmaschine.

Wo suchen Sie lieber im

Internet? In den Gelben Seiten

oder auf Google? Das Prospekt

ist ideal für den Postweg bzw.

als Zeitungsbeilage und wird

es so auch weitergeben, auch

wenn es vielleicht einmal in

Zukunft an Bedeutung verlieren

mag. Das kann niemand

heute vorhersagen. Aber das

Prospekt ist sicher nicht ideal

für das Internet. Hier wird es

sicher schon bald viel kreativere

und effektivere Wege

geben, um die Kunden mit Aktionen

zu begeistern. Die Idee,

‚das Prospekt ins Internet zu

übertragen‘, hemmt die Kreativität

statt diese anzukurbeln.

Vielmehr hätte man sich folgende

Frage stellen sollen: ‚Wie

sieht das optimale Portal für

Aktionen ohne Rücksicht auf

alles bisher Dagewesene.

© Wildbild Fotoagentur

Die beiden Techniker und Co-Geschäftsführer Gerhard Froner und Michael Niedermoser mit einem Bild ihres gemeinsamen Babys, der Plattform www.aktionsfinder.at.

Aktionsfinder Aktuelle Prospekte liegen am PC, Tablet oder Smartphone statt nur vor der Wohnungstür oder im Büro

Vom privaten Bedarf zur

siegreichen Geschäftsidee

Angefangen mit dem Lebensmitteleinzelhandel, suchen immer mehr Branchen diese Art des Marketings.

Jutta Maucher

Salzburg/Wien. Männer, die den Lebensmitteleinkauf

erledigen müssen.

Dazu Frauen, die fordern,

immer auf das beste Angebot zu

achten. Diese beiden Faktoren zusammen

genommen, ergeben bei

technisch versierten Männern folgende

Lösung: Die vielen Prospekte,

die irgendwo in Büro und Wohnung

herumliegen, werden ins Netz ein-

„Wir erwarten uns

heuer einen Umsatz

von 160 Millionen Euro

gegenüber 20 Millio-

nen im Vorjahr.“

Gerhard Froner

aktionsFinder

gegeben. Dort, im World Wide Web,

suchen dann offenbar viele in eben

dieser Lage befindliche Personen

eben diese Seite auf. „Damit wurde

im Jahr 2010 aus einer privaten Ini-

tiative aufgrund hoher Zugriffs-

raten eine erfolgreiche Geschäftsidee:

der ‚Aktionsfinder‘, wobei wir

erst seit Ende vergangenen Jahres

auch dieses Hobby zu unserem ausschließlichen

Job gemacht haben“,

erzählt der Erfinder und Co-Geschäftsführer

von www.aktionsfinder.at,

Gerhard Froner.

Geld für die Umsetzung

Im Jahr 2010, als die ‚Idee Aktionsfinder‘

sich konkretisierte,

passierte noch etwas: Zunehmend

hatten Konsumenten aus anderen

europäischen Ländern den

Wunsch, dass sie die Prospekte, die

sie bislang physisch zugeschickt

bekamen, auch online lesen möchten.

„In dieser Zeit und aufgrund

des hohen Konsumenteninteresses

wurden Investoren auf uns

aufmerksam und damit das Erfordernis,

aus einer privaten Idee ein

Businessmodell zu entwickeln“,

so Froner weiter. „Wir mussten,

um an Geld zu gelangen, vor allem

neue Branchen miteinbeziehen. Wir

sind in unserer Projektphase mit

dem Lebensmittelhandel gestartet,

dann kamen im Laufe des Jahres

2011 Baumärkte, Elektro und Sport

dazu und erst mit dieser Branchenvielfalt

Ende des vergangenen Jahres

auch die Investoren.“

C&A und H&M im Visier

Im laufenden Jahr wird von

Froner gemeinsam mit seinem

Co-Geschäftsführer Michael Niedermoser

versucht, die Mode- und

Schuhbranche auf der Aktionsfinder-Plattform

zu etablieren. Das

sei ein schwieriges Unterfangen,

da es sich durchwegs um interna-

tionale Ketten handelt, deren Entscheidungen

nicht in Österreich getroffen

werden, heißt es seitens der

Unternehmensgründer. „Aufgrund

des Interesses unserer Kunden

wird aber in Zukunft auf Mode und

Schuhe sicher ein Schwerpunkt gelegt

werden“, führt Froner aus.

Nur für lokale IP-Adressen

Insgesamt sind derzeit rund 80

Händler auf Aktionsfinder.at. „Wir

sind jetzt so weit, dass die Händler

bereit sind, auch für das Angebot

zu zahlen. Und wenn wir einen erfolgreichen,

großen Händler der

jeweiligen Branche als Kunden gewonnen

haben, dann wird gleich

die gesamte Branche auf uns aufmerksam“,

freut sich der Aktionsfinder-Geschäftsführer.

In Sachen

Lebensmittelhandel ist ihm im vergangenen

Jahr beispielsweise ein

Deal mit der Spar gelungen. Aufgrund

der technischen Ressourcen

sei die Plattform gerade auch für

kleine Händler interessant: „Prospekte

eines lokalen Händlers können

dann nur auf lokalen IP-Adressen

abgerufen werden“, erklärt der

gelernte Techniker.

Zukunft mit Tablets

Gerade die technischen Entwicklungen

sprechen laut Froner für

den Aktionsfinder. Dazu zählen vor

allem Smartphones mit ihren Apps

und Tablets. Es sei doch praktisch,

die Prospekte und damit die jewei-

ligen Aktionen immer dabei zu haben,

meint der Aktionsfinder-Gründer.

„Von den 170.000 Unique Usern

kommen 35.000 über Apps zu uns.“

Und noch etwas spricht für

diese Idee. Laut Focus Media, welche

Froner zitiert, würden 50%

der Haushalte keine unadressierte

Werbung mehr annehmen. Ein

Flugblatt sei immer noch ein wichtiges

Werbemittel, aber ein Küchen-

„Wenn ein großer

Händler einer Branche

bei uns präsent ist, wer-

den auch die kleinen

auf uns aufmerksam

und wollen dabei sein.“

Gerhard Froner

Flugblatt würde den Konsumenten

eben nur dann interessieren, wenn

er gerade eine Küche kaufen will.

Der Aktionsfinder bietet eben genau

dieses Service: „Wir erwarten

uns daher heuer noch einen Umsatz

von rund 160 Millionen Euro

gegenüber 20 Millionen im Vorjahr

Und die Zahl der Unique User wird

noch auf 400.000 steigen“, so Gerhard

Froner.


© Ikea/Helmut Stettin

Dienstag, 22. Mai 2012

Tankstellengeschäft Nach erfolgreichem Test im Westen Österreichs gehen die „Spar express“-Shops bei Shell nun in den Roll-out

Spar und Shell planen 50 Shops

Noch heuer sind 30 neue Geschäfte vorgesehen, Schwerpunkt in Wien.

Salzburg. Die Kooperation von Spar

und dem Tankstellenbetreiber Shell

geht in den Roll-out. Nachdem die

Shops an den Teststandorten im

Tiroler Wattens und in Feldkirch in

Vorarlberg reüssiert haben, planten

die Vertragspartner nun, die Zahl

der Tankstellenshops bis 2013 auf

50 aufzustocken. Noch in diesem

Jahr soll die Hälfte realisiert werden,

dabei sollen in erster Linie in

urbanen Gebieten kleine Lebensmittelgeschäfte

aufsperren.

„Mit Shell haben wir jetzt einen

zweiten starken Partner gefunden,

mit dem wir in den nächsten

zwei Jahren etwa 50 ‚Spar express‘

Shops an verkehrsfrequentierten

Standorten in urbanen Gebieten

planen“, kommentiert Spar-Vorstandsdirektor

Fritz Poppmeier den

Deal. Heuer sollen rund 30 neue Geschäfte

aufsperren, die ersten davon

in Wien, wo man den Marktanteil

weiter ausbauen möchte. „Unser

klares Ziel ist es, damit unsere

Messen Private Labels

PLMA gestartet

Amsterdam. Startschuss für die bedeutendste

internationale Fachmesse

für Handelsmarken, die PLMA

2012 in Amsterdam. Diesmal werden

44 österreichische Unternehmen

auf drei Gruppenständen der

Außenwirtschaft Österreich (AWO)

in den Bereichen „Food“, „Fresh

Products“ (Milch- und Molkereiprodukte)

sowie „Non-Food“ vertreten

sein. „Die österreichischen

Aussteller nutzen die PLMA zur Betreuung

der bestehenden internationalen

Kunden und zur verstärkten

Akquisition von neuen internationalen

Interessenten. Darüber

hinaus wird die Messe zum Erfahrungsaustausch

und zur Beobachtung

des Mitbewerbs intensiv

genutzt“, berichtet Franz Ernstbrunner

von der Außenwirtschaft

Österreich aus Amsterdam.

Bespitzelung Frankreich

Ikea wirft raus

Paris. Nach dem Vorwurf der Bespitzelung

von Mitarbeitern und

Kunden hat Ikea Frankreich vier

hochrangige Mitarbeiter endgültig

gefeuert. Grund seien „Praktiken

entgegen den ethischen Werten

und Standards“ von Ikea, teilte das

Unternehmen mit. Einige der betroffenen

Mitarbeiter waren bereits

von ihren Aufgaben entbunden

worden. In Versailles bei Paris laufen

seit April Ermittlungen wegen

des Vorwurfs der groß angelegten

Bespitzelung bei Ikea. (APA)

Bei Ikea in Frankreich mussten vier

hochrangige Manager den Hut nehmen.

Nahversorgerrolle weiter auszubauen

und flächendeckend in ganz

Österreich mit Spar express Tankstellenshops

vertreten zu sein“, so

Poppmeier weiter.

30 Standorte mit Doppler

Gert Seybold, Vorsitzender der

Geschäftsführung der Shell Aus-

tria GmbH, sieht sich in dem Vorhaben

ebenfalls bestätigt: „Shell

und Spar sind zwei starke Partner,

die ihr Know-how und ihre langjährige

Erfahrung im Treibstoff-

und Lebensmittelgeschäft zum

Vorteil der Kunden vereinen.“ Die

Kooperation beweise dem Shell-

reTail & producerS

Chef zufolge, wie man auch in gesättigten

Märkten wie Österreich

auf Wachstum setzen kann.

Die Tanne fasste schon vor zwei

Jahren zum ersten Mal Fuß in der

Tankstellenbranche. Seit 2010 wurden

mit der Doppler Mineralöle

Gmbh rund 30 Tankstellenshops

in ganz Österreich errichtet – eine

Partnerschaft, die Spar zufolge

fortgeführt werde. In den „express“-

Shops werden in der Regel rund

1.800 Artikel geführt, der Schwerpunkt

liegt bei Brot- und Backwaren,

Obst und Gemüse sowie Convenience-Produkten.

Die Eigenmarken

von Spar kosten exakt dasselbe wie

in den Supermärkten. (no)

Kelly’s bewegt Österreich!

April - Juni 2012

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medianet retail – 15

v.li.: Spar-Vorstandsdirektor Fritz Poppmeier, Spar-Präsident Gerhard Drexel, Shell-

Prokurist Thomas Ludwig und Nikolas Iwan, Leiter des Shell-Tankstellengeschäfts.


16 – medianet retail Retail & PROduceRS Dienstag, 22. Mai 2012

Olivenöl Biologisches Olivenöl Mani erhält eine internationale Auszeichnung nach der anderen für seine Top-Qualität und seinen besten Geschmack

Mani mischt Olivenöl-Sparte auf

Griechische Vielfalt mit

Österreich-Connection:

die Mani-Olivenöl-Palette.

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© Mani

Wien. Vor über 30 Jahren begründete

die Familie Bläuel mit „Mani“

das erste und damit älteste Bio-

Projekt Griechenlands. „Damals

wurden wir für unsere Idee belächelt.

Heute produzieren wir in

Griechenland – mein Bruder ist

mit seiner Familie noch immer

vor Ort – ein Olivenöl, das ein bis

zum letzten Punkt durchdachtes

Bio-Produkt ist“, so der Geschäftsführer

von Mani in Österreich,

Manfred Bläuel. Die Oliven für

das Mani-Olivenöl wachsen auf

rund 340.000 Olivenbäumen in den

Regionen Messinia und Lakonia.

Rund 300 Bauern bewirtschaften

1.500 ha Land – was zudem die Ab-

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Das erste Bio-Projekt Griechenlands schont Umwelt, Natur und Mensch

wanderung aus den Anbaugebieten

stoppte. Das Projekt Mani Olivenöl

ist laut dem Unternehmersgründer

in seiner Gesamtheit daher mehr

als ein ökonomisch erfolgreiches

Exportunternehmen, das seine

Kunden mit qualitativ hochstehenden

Produkten versorgt. Es wird

nämlich nicht nur dem wirtschaftlichen

Aspekt Rechnung getragen,

sondern auch dem ökologischen,

dem sozialen, dem sinnlich-kulinarischen

und dem medizinischen.

„Mit dem Kauf von einem halben

Liter Mani Bio-Olivenöl schützen

Sie somit fünf Quadratmeter Erdboden

nachhaltig vor einer unnatürlichen

chemischen Belastung

sc_INS_medianet_05_2012.indd 1 21.05.12 10:00

© Praktiker

mit allen bekannten Folgeerscheinungen“,

erklärt Bläuel, der diese

Tatsache dann einfach zusammenfasst:

„Wir produzieren Olivenöl

von glücklichen Bäumen für glückliche

Menschen. Die Auszeichnungen,

die wir nunmehr erhalten,

bestätigen, dass wir den richtigen

Weg gewählt haben.“

Siegreich in Italien & Japan

Erst vor wenigen Tagen vergaben

die italienischen Non-Profit-

Organisationen Molisextra und

Agrycult den „Extrascape Award“.

damit wurden nicht nur Qualität

und Geschmack beurteilt, sondern

auch die sorgsamen Anbaumethoden

und die Pflege der Landschaft,

in der die Oliven wachsen. Insgesamt

wurden bei diesem Bewerb

120 Öle und ihre Landschaften

bewertet.

Kurz davor hat „The Olive Oil

Sommelier Association of Japan“

unter Leitung von Toshiya Tada

einen internationalen Olivenöl-

Wettbewerb mit 140 Teilnehmern

durchgeführt. „Wir freuen uns

sehr, dass auch hier ‚Mani Olivenöl‘

als Winner mit dem ‚Silver Metal

Award‘ ausgezeichnet wurde“,

so Bläuel, der noch auf das „Olive

Oil Festival“ in Athen vom April

hinweist: „Unser Mani Olivenöl hat

bei diesem größten Olivenölwettbewerb

Griechenlands nach Platin

im Jahr 2010 diesmal die Bronze-

Medaille errungen.“

Top im Naturkostladen

Nicht nur die internationalen

Experten, sondern auch die Konsumenten

wissen die Qualität des Öls

zu schätzen, was durch eine ständig

steigende Nachfrage untermauert

wird. „In Österreich sind wir

insbesondere bei der Spar gelistet,

aber auch bei vielen kleinen unabhängigen

Läden und insbesondere

auch in Bioläden oder Naturkostläden,

wo wir auch stets verstärkt

Partner suchen“, so Bläuel. (jm)

Praktiker wird Max Bahr?

Neuer Auftritt

Hamburg. Viele umsatzstarke Filialen

der Baumarktkette Praktiker

sollen an die Schwestermarke

Max Bahr abgegeben werden.

Das berichtet die Financial Times

Deutschland unter Berufung auf eine

mit der Angelegenheit vertraute

Person. „Der Anteil der Märkte, die

umbenannt werden, könnte in der

Größenordnung von 50 Prozent liegen“,

wird die Person zitiert. Die

2006 gekaufte Tochter Max Bahr

würde damit stark an Macht und

Einfluss gewinnen.

Praktiker in der Krise – eine Umbenennung

soll die Baumarktkette retten.


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Jetzt einreichen!

Einreichfrist bis 28. Juni 2012

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Es gibt viele bunte Vögel,

aber nur einen Goldenen hahn


© Rewe

© dm/www.neumayr.cc

18 – medianet retail retail & producers Dienstag, 22. Mai 2012

short

Handel in EU-Krisenstaaten

verliert stark

Wien. Die Einzelhandelsumsätze

in den europäischen Krisenländern

(„PIIGS“ – Portugal,

Italien, Irland, Griechenland

und Spanien) sind im vergangenen

Jahr zum Teil stark zurückgegangen.

Den stärksten

Einbruch mit 7,6 Prozent verzeichnete

Griechenland (Quelle:

RegioData). Aber auch in Spanien

(-5,5%), Portugal (-5,3%),

Irland (-1,8%) und Italien (-1,3%)

machten sich hohe Arbeitslosigkeit

sowie Sparmaßnahmen

negativ bemerkbar. (APA)

Adeg Gruber wartet auf

seine Junior Manager

Adeg-Kauffrau Annemarie Gruber

freut sich auf Junior Shop Manager.

Pernitz. Ein spannendes Ein-

kaufserlebnis der jugendlichen

Art bietet Adeg seinen Kunden

in Pernitz: Einmal im Jahr beweisen

sich dort die Lehrlinge

im Programm Junior Shop

Manager – diesmal in Niederösterreich.

Von 28. Mai bis 1.

Juni führen zwölf ausgewählte

Nachwuchskräfte den Adeg

Markt Gruber ganz allein.

Während Adeg-Kauffrau Annemarie

Gruber und ihre Mitarbeiter

den wohlverdienten

Urlaub genießen, überlässt sie

das 555 m� große Geschäft den

Nachwuchs-Kaufleuten, die

für das Adeg Junior Shop

Manager-Programm ausgewählt

wurden.

„Die Ausbildung in den Adeg

Märkten gehört zu den besten

des Landes und bereitet die

jungen Kaufleute optimal auf

ihren Beruf vor. Ich habe vollstes

Vertrauen zu unseren Adeg-

Juniors und bin stolz, dass

ich ihnen meinen Markt zur

Verfügung stellen darf“, sagt

Annemarie Gruber

anlässlich der Aktion. (red)

dm sichert der Natur

ihren Lebensraum

Birgit Mair-Markart, GF Naturschutzbund

Ö, und Harald Bauer von dm.

Salzburg. „Sechs heimische

Naturflächen von insgesamt

41.867 m 2 wurden vom Naturschutzbund

Österreich mit der

Unterstützung von 15.000 dm-

Kunden seit dem Sommer 2011

gesichert. Weitere Flächen in

NÖ und Steiermark folgen und

sind ebenfalls aus den Spenden

der „active beauty Vorteilswelt“

Punkte finanziert. „Dank der

Unterstützung von ‚dm‘ und

seinen Kunden kann das Netz

an Naturflächen dichter und

dichter werden“, freut sich Birgit

Mair-Markart vom Naturschutzbund.

(red)

reggae meets coffee Schärf – The Art of Coffee kooperiert mit Rohan Marley, dem Sohn der Reggae-Legende

schärf auf den spuren

der echten coffee-roots

Ex-Schwergewichtsweltmeister Lennox Lewis macht als Testimonial die guten Coffee-Vibrations perfekt.

Mathieu völker

Neusiedl. In der „Schärf World“ in

Neusiedl am See kam es zu einem

Meeting der besonderen Art:

Reinhold Schärf, Eigentümer von

Schärf – The Art of Coffee und

Gründer der Coffeeshop Company,

und Sohn Marco Schärf (verantwortlich

für den Rohkaffeeankauf)

setzten gemeinsam mit Rohan

Marley (Betreiber von „Marley

Coffee“ und Sohn von Bob Marley)

und Lennox Lewis, dem vierfachen

Boxweltmeister im Schwergewicht,

eine neue Kaffee-Dimension in

Szene.

„Es war für mich

wichtig, zu den ‚Roots‘

zurückzugehen. Wir

möchten das Gemeinschaftserlebnis

rund

um Kaffee finden.“

rohan Marley

Die Story hinter dem ungewöhnlichen

Zusammentreffen: Auf der

Suche nach dem besten Kaffee

der Welt lernte Marco Schärf in

Jamaika Rohan Marley kennen.

Dieser betreibt seit 2007 eine

Kaffeefarm in den berühmten

Jamaican Blue Mountains. Die gemeinsame

Philosophie bewegte die

beiden dazu, eine Kooperation zu

starten: „Unsere Idee war es, durch

Kaffee Menschen zusammenzubringen,

den Austausch von Gedanken

und Ideen zu fördern. Kaffee dient

© EPA/Panthermedia.net/Cornelia Pithart/Montage: B. Qelaj

Coffee-Allianz: Reinhold Schärf vertreibt den Kaffee von Rohan Marley (Bild), dem Sohn der Reggae-Legende Bob Marley.

uns als Vehikel, um diese Idee zu

transportieren“, sagt Marco Schärf

im Gespräch mit medianet.

100% Arabica, pur & gefiltert

Der „Jamaican Blue Mountain“

von Marley Coffee wird von der

Rösterei Schärf – The Art of Coffee

geröstet und verpackt. Es handelt

sich dabei um 100% Arabica-Bohnen,

die an einem der renommiertesten

Anbaugebiete der Welt produziert

werden. Die neue Kaffeesorte

wird in eigenen Displays an

ausgewählten Standorten der Coffeeshop

Company angeboten. Außerdem

wird es möglich sein, den

Jamaican Blue Mountain in einer

originellen Zubereitungsmethode in

einigen Filialen (zunächst in Neu-

siedl am See, Parndorf, Wien Mariahilfer

Straße und Wien Wollzeile)

zu genießen. Der Kaffee-Aficionado

hat dieserart Gelegenheit, den Jamaican

Blue Mountain, der sich

besonders für Filterkaffee eignet,

direkt am Tisch mittels der Schärf-

Konzeptlösung zuzubereiten.

Organisch & ethisch

Rohan Marley legt bei seiner

Kaffeefarm höchsten Wert

auf organische, nachhaltige und

ethische Produktion. Er begab sich

unter anderem nach Äthiopien,

um dort die Wurzeln der Kaffeezubereitung

und seines Genusses

zu erfahren. „Es war mich wichtig,

zu den ‚Roots‘ zurückzugehen und

das Gemeinschaftserlebnis rund

um den Kaffee zu finden.“

Mitten drinnen im Gemeinschaftsleben

ist Lennox Lewis.

Der ehemalige Box-Weltmeister

fühlt sich wohl als Testimonial für

Marley Coffee. Er war auf der Suche

nach einem Investment, das

einen positiven und starken Einfluss

auf Jamaika ausüben könnte

– und wurde bei Marley Coffee fündig.

Als Partner von Marley Coffee

Jamaica fungiert er als prominenter

Botschafter für diesen Kaffee.

Am Tag der Präsentation von

Marley Coffee wurde in der Schärf

World außerdem ein Vertrag mit

russischen Partnern über ein Auftragsvolumen

von 64 Mio. € unterzeichnet,

der das Wachstum am

russischen Markt auch weiterhin

gewährleisten soll.

schwierige Märkte Simply Cola in den USA vom Markt genommen, in Österreich ist die Entwicklung „erfreulich“

red Bull-Markteintritt in china verzögert sich

Salzburg. Der Salzburger Getränkehersteller

Red Bull muss weiter auf

eine Zulassung im Hoffnungsmarkt

China warten. Anvisiert war der

Markteinstieg des Energy-Drinks

für das zweite oder dritte Quartal

2011, doch der Antrag wurde

immer noch nicht genehmigt. In

Österreich werden indes für die

ersten Monate 2012 zweistellige

Zuwächse vermeldet.

Erfolgreich im Heimmarkt

„Nach wie vor warten wir auf die

administrative Erledigung unseres

Antrags auf Zulassung von Red

Bull Energy Drink in China. Diese

soll unmittelbar bevorstehen.“

Der Getränkehersteller räumt aber

ein, dass „es aufgrund der Komplexität

des Verfahrens zu Verzögerungen

kommt“.

Neben dem Einstieg im Reich der

Mitte will Red Bull den Fokus des

Wachstums auf die Kernmärkte

Westeuropa und USA sowie auf die

Zukunftsmärkte Brasilien, Japan

und Indien richten. Im Heimmarkt

Österreich war 2011 für Red Bull

eigenen Angaben zufolge „das er-

© Red Bull

folgreichste Jahr seiner Geschichte“,

2012 entwickle sich angesichts

zweistelliger Wachstumsraten in

den ersten Monaten „noch vielversprechender“.

2010 wurden in der

Alpenrepublik 161,6 Mio. Dosen

verkauft, im Vorjahr waren es 175,3

Mio. Umsatzzahlen für Österreich

wurden nicht genannt.

Nicht aufgegangen sind die Pläne

des Konzern-Chefs Dietrich

Mateschitz mit dem Cola-Getränk

„Simply Cola“. Der 2008 auf den

Markt gebrachte Softdrink hätte

nach etwa drei bis fünf Jahren

die Hälfte des Umsatzes erwirtschaften

sollen. Tatsächlich zog

man sich im Vorjahr aus dem

umkämpften US-Markt zurück.

Fragen nach Umsätzen mit Cola

beantwortet Red Bull nicht. Bei

diesem Getränk „haben wir unsere

Investitionen in Deutschland und

Österreich gebündelt, und dort ent-

Red Bull Cola läuft in Deutschland und Österreich, in den USA kam es vom Markt.

wickelt sich Red Bull Cola äußerst

erfreulich“, lautet die recht knappe

Stellungnahme.

Run auf die Special Editions

Vielversprechender entwickeln

sich die Special Editions, die Red

Bull im Herbst 2011 in Österreich

auf den Markt gebracht hat. Zurzeit

werden „The Red Edition“,

„The Blue Edition“ und „The Silver

Edition“ in zahlreichen europäischen

Märkten eingeführt; laut

Firmenangabe erfreuen sie sich

„enormer Nachfrage und geben

dem Red Bull-Wachstum 2012 einen

weiteren Schub“.

Nichts ändern wird sich bei

Red Bull eigenen Angaben zufolge

durch den Tod des Unternehmensgründers

Chaleo Yoovidhya. Und

auch die Nachfolge des 68jährigen

Dietrich Mateschitz sei geklärt:

„Alle wichtigen unternehmerischen

Teilbereiche sind in Händen von

Mitarbeitern, die sowohl aufgrund

ihrer Fachkompetenz als auch aufgrund

ihrer persönlichen Integrität

das volle Vertrauen aller Gesellschafter

genießen.“ (APA)


© dm/Gostner coole

Dienstag, 22. Mai 2012

Der „Matchatto“ bei dm überzeugt mit

Matcha, Moringa-Blättern & Kardamon.

product news

drinks, heißer sommer

product news Spitz Sirupe, Corona, Starbucks Frappuccino und Matchatto.

© Starbucks Coffee Austria; Kattus; Spitz

Vergangene Woche ist Starbucks in den Sommer

gestartet: Noch bis Ende Juni gibt es jeden

Donnerstag und Freitag zum Start ins Wochenende

in allen Starbucks Coffeehouses in Österreich

eine Happy Hour für Frappuccino-Fans:

Zwischen 16 Uhr und 18 Uhr bekommen die

Gäste zwei eisgekühlte Frappuccino für einen.

Kategorie Sommer-Promotion

Produkt Frappuccino 2 für 1

Kontakt www.starbucks.at

dm Matchatto & Macchiato

Lifestyle Drink

Salzburg/Wals. Für alle, die eine

Alternative zwischen einer Tasse

Tee und einem Latte Macchiato

suchen, wartet die „dm gesunde

pause“ ab sofort mit einem neuen

Wellness-Tee-Getränk auf: dem

Matchatto. Zubereitet wird der

In-Drink mit hochwertigem Matcha

(Grüntee), Blättern des Moringa-Baums

und Kardamon.

Als i-Tüpfelchen gibt es noch

jede Menge Milchschaum samt

Krone obendrauf, dazu Vitamine,

Mineralien und Co.

Ab sofort gibt es das Corona 6er-Pack in

neuem Look. Die Trendfarbe jedes Sommers

– Weiß – dominiert gemeinsam mit

Blau das neue Packaging. Neu sind

auch der Kronenkorken und die

Flasche. Begleitend startet Corona

in Kooperation mit TUI eine Lebensmitteleinzelhandels-Promotion:

ein

großes Gewinnspiel mit Preisen rund

um Sommer, Sonne, Strand und

Corona-Feeling.

Kategorie Relaunch & Promotion

Produkt Corona

Vertrieb Kattus Vertriebs GmbH

Kontakt Kattus, Tel.: 01/3684350-0

medianet retail – 19

Als erster österreichischer Fruchtsiruphersteller

erhält Spitz das AMA-Gütesiegel. Fruchtsirupe

unter dem Namen „Garten Österreich“ werden

zu 100% aus heimischen Früchten

hergestellt und müssen höchste Qualitätskriterien

erfüllen. Das wird auch

regelmäßig kontrolliert.

Kategorie Zertifizierung

Produkt Spitz Fruchtsirupe

Himbeere, Johannisbeere,

Birne-Melisse und

Holunder mit dem

AMA-Gütesiegel

Vertrieb S.Spitz Gesellschaft m.b.H.

Distribution LEH

Kontakt Spitz, Tel.: 07674/616-0


© Henkel

20 – medianet retail shop talk Dienstag, 22. Mai 2012

© Radatz/Peter

1

2

koPf des tages

Martin Schittengruber

(43)

hat mit Anfang

Mai

die Leitung

des Bereichs

Kosmetik/Körperpflege

von

Henkel in

Ungarn übernommen.

Schittengruber ist Absolvent

der Wiener Wirtschaftsuniversität

und hat anschließend

sein Doktorratsstudium an der

Karl-Franzens-Universität Graz

absolviert. Seit 1994 ist der

gebürtige Niederösterreicher

für Henkel tätig. Nach dem

Karrierestart im Controlling

und verschiedenen Jobstationen

in Marketing und Vertrieb

leitete der passionierte Sportler

zuletzt sechs Jahre lang das

rumänische Geschäft für Kosmetik/Körperpflege

der Henkel

CEE.

2,75 Die

50 Jahre radatz

1. Thomas Zedrosser (Radatz Filial-Management), Vbgm. Renate Brauner, Elisabeth Radatz-Fiebinger, Franz

Radatz mit der „50-Jahre-Radatz-Leberkäse“; 2. Die Unternehmensgründer: Franz und Elisabeth Radatz mit Moderatorin

Barbara van Melle (mi.) 3. Frank Hensel, Robert Palfrader; 4. Unterhaltung: Wiener Tschuschenkapelle.

Lebensmittelbranche trifft sich bei Jubiläumsfeier

fleisch und Genuss

Come­together Das 50. Jubiläum nahm Radatz zum Anlass, im Wiener Rathaus

zu feiern. Der Wiener Familienbetrieb wurde 1962 von Franz und Elisabeth

Radatz gegründet und ist heute der größte fleischverarbeitende Familienbetrieb

Österreichs. Rund 800 Gäste kamen Samstagabend ins Rathaus, um mit

Familie Radatz das 50. Firmen-Jubiläum zu feiern. Zahlreiche Freunde, Mitarbeiter,

Kunden, Lieferanten sowie Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft

folgten der Einladung, u.a. Rewe-Vorstandsvorsitzender Frank Hensel, Klaus

Pollhammer (Vorstand Merkur AG), Corinna Tinkler (Konzernsprecherin

Rewe), Rudolf Riegler (Billa Fleischeinkaufsdirektor), Robert Nagele (Billa

Feinkostdirektor), Simone Grossauer (Penny Einkaufsleiterin), Interio-Chefin

Janet Kath, Familie Klein von Almdudler, Robert Palfrader, Vizebürgermeisterin

Renate Brauner. Barbara van Melle (Slow food

Wien) moderierte das Programm, in dem man die letzten 50

Jahre des Traditionsunternehmens Revue passieren ließ.

Für grandiose Stimmung sorgten die Wiener Tschuschen-

kapelle und der 70er- & 80er Pop der „Bad Powells“. (red)

Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

3 4

© Party Dreams/Talking Tables

Produkt des tages

Sommerlaune Nur wenige Handgriffe, und schon wird aus der „normalen

Grillparty“ eine stimmungsvolle Sommerparty. Vorausgesetzt, die Dekoration

passt. Denn sie versetzt die Gäste erst in die richtige Stimmung.

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für Partyartikel bietet alles aus einer Hand, was es für die gelungene Party

braucht: Tischwäsche und Deko mit Mut zu Farbe und Muster sowie

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Unternehmerin Anne Wise persönlich eingepackt. Das schützt die Artikel

und sorgt schon beim Auspacken für Freude. www.partydreams.at

zahl mit Dem aha-effekt zum Weitererzählen

Unternehmenschef

Franz

Radatz.

Kunden, Freunde und Familie Hagn feiern gemeinsam

Nacht des Weins

am Weingut hagn

Kleine Köstlichkeiten Mit der „Nacht des Weines“ feierte Familie Hagn

am Vorzeigeweingut in Mailberg ein genüsslichen Fest vom Feinsten.

Kunden und Freunde der Familie Hagn waren zum „Genuss.Opening“

eingeladen, die neuen Jahrgänge zu verkosten und sich mit kulinarischen

Köstlichkeiten aus Küche und Keller verwöhnen zu lassen.

Carina Hofmann eröffnete als jüngstes Mitglied des Familienunternehmens

den Abend mit viel Charme und verwies dabei nicht nur

auf den gelungenen neuen Jahrgang und ein erfolgreiches Weinjahr

2011, denn auch die aktuellen falstaff-Bewertungen geben Anlass zur

Freude. Schließlich wurde erstmals auch das Restaurant „Weindomizil“

mit gleich zwei „Gabeln“ sehr erfreulich bewertet. Von der hohen

Qualität der hier kredenzten

Speisen konnten sich die Gäs-

te an diesem Abend auch

gleich selbst überzeugen. Als

weiteres Highlight zeigte ein

Show-Barkeeper neben seinen

Kunststücken auch, welche

köstlichen Cocktails sich aus

Wein und Sekt zaubern lassen

Unter den zahlreichen Gästen:

Robert Morton (Mortons

Summerstage), John Lawson

(Freiraum), Harald Prochazka,

(Figlmüller). (red)

Dramatische Unterschiede Auf dem höchsten Gebäude der Welt (Burj Khalifa,

828 m hoch) siedet das Wasser 2,75 °C eher, als am Fuß des Gebäudes.

© NÖ-Magazine

Weingut Mailberg

Drei Generationen der Familie Hagn feiern mit ihren Freunden die „Nacht

des Weins“ auf ihrem hauseigenen Weingut.

laden-hÜterin

Der Touristendepp

wird gern geneppt

alexandra binder

„Möbel & Design Guide 2012“:

Dienstag, 22 . Mai, 18 Uhr,

Stilwerk im design tower, Praterstraße

1, 1020 Wien. Infos:

Willy Lehmann Markenagentur;

www.lehmann.co.at

Des Städtereisenden Herz wird jetzt bluten. Und sich die Frage

stellen, ob man in Großstädten grundsätzlich touristenfeindlich

ist, oder ich oder wer immer nur zufällig in Situationen

gerät, in denen man sich geneppt fühlen kann, darf, muss. Aber zum

Thema: Rom, Kolosseum, 28 Grad, die Sonne brennt. Wasser tut not.

Weil aber keiner gern eine Literflasche im Sackerl rumschleppt, tendiert

das Gros der Reisenden dazu, sich vor Ort was zuzulegen. Was

das ‚Was‘ aber kostet, damit rechnet keiner – außer man ist Schwede

und daheim sind die Preise den Löhnen entsprechend auch gesalzen.

Als gelernter Österreicher kommt mir das kleine Flascherl Wasser

um rd. drei Euro knapp überkalkuliert vor. Was den Kioskbetreiber

freilich nur einen müden Lächler kostet, vermutlich aufgrund der

zehnköpfigen Japanergruppe hinter mir. Drinnen dann, im Forum

Romanum, begegnet uns interessanterweise an jeder Ecke ein anderer,

deutlich als Migrant erkennbarer Mensch, der uns dasselbe ‚Was‘

plötzlich um einen Euro verkauft – eine wahre Okkasion. Wer sich

jetzt denkt, na ja, Rom halt, der täuscht sich. Denn gestern in Schönbrunn,

da wurde ich der dortigen Wasser-Preise gewahr. Die liegen

höher. Und es gibt keine Migranten. a.binder@medianet.at


medianet inSide your buSineSS. today. dienStag, 22. Mai 2012 – 21

direktmarketing

© panthermedia.net/Markus gann

© tesco home Plus

© twyn group

Vielfältig

Peter Mayerhofer, twyn group: „Targeting-

Sektor ist in ständiger Bewegung“ Seite 24

lesetipp

Hybridisierung Der Point of Sale

wird zunehmend digital und

verschmilzt kontinuierlich

mit der Online-Welt, ist man

seitens CPM Austria überzeugt.

Seite 24

© Österr. Post

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digital

Schober Setzt auf

Social Media targeting

Wunderwaffe

Targeting

© Schober group austria

Erstkontakt laut des morgen erscheinenden direct Media reports beklagen sich 19,4% der Österreicher über

die zahl an direct Mails, die sie wöchentlich zugeschickt bekommen. im Vergleich dazu erachten es 70% als

übertrieben, wenn sie 20 Prospekte pro Woche im Postfach vorfinden. Warum Prospekte dennoch relativ genau

studiert werden und wie man die Öffnungsrate von Mailings generell steigern kann, verraten die Seiten 21–32


© Wunderman (3)

22 – medianet special Direktmarketing Dienstag, 22. Mai 2012

Umbruch Digitale Innovationen führen dazu, dass die reine Kundenansprache zunehmend zu einem Dialog wird

Direktmarketing ist tot?

Lang lebe Dialogmarketing!

D. Rappold, knallgrau: „Zielgruppengenauigkeit und Dialogisierung müssen selbstverständliche Elemente der Kommunikation werden.“

Wien. Durch digitale Innovationen

und die stark steigende Verbreitung

von Smartphones befinden sich

Rezipienten heute in einer Welt

stetig wachsender Medien- und

Datenvielfalt. „Kommunikation in

Echtzeit wird uns zukünftig noch

viel stärker in allen Aktivitäten

prägen“, charakterisiert Branchenfachmann

Ricardo-José Vybiral,

CEO von Wunderman Deutschland

und Österreich, die Zukunft des

Dialogmarketing.

Für die Unternehmen bedeutet

dies ebenso Chance wie Herausforderung

und zwar kommunikativ

wie organisatorisch, so Vybiral. Ob

die Vielfalt an neuen Kommunikationskanälen

eher Segen bringt, denn

zum Fluch mutiert, entscheiden in

erster Linie die richtige strategische

Einbindung in die Gesamtkommunikation

sowie der medienspezifisch

passende Einsatz.

Bei Wunderman trennt man

längst nicht mehr zwischen On-

und Offline. „Heute entwickeln wir

unsere Ideen mit dem technischen

Verständnis und kreativen Poten-

zial aller Kanäle und planen alle

Maßnahmen in optimaler Wechselwirkung

zueinander“, gibt Vybiral

Einblick. Kreative Lösungen, die in

sämtlichen Kanälen funktionieren,

machen für ihn den Reiz heutigen

Dialogmarketings aus. „Der Shift

geht aber in Richtung ‚digital‘: Bei

einigen Kunden übersteigt der Anteil

von Digital leicht die 50-Prozent-Marke.“

Den Begriff Direktmarketing sehen

Fachleute heute als überholt,

Dialogmarketing lautet die zeitgemäße

Nomenklatur. Im Fokus

steht nicht mehr länger die reine

Antwort potenzieller oder tatsächlicher

Kunden auf die Ansprache

werbender Unternehmen, sondern

vielmehr der wesentlich hochwertigere

Dialog mit der Zielgruppe.

Für Direkt- bzw. Dialogmarketing

bedeutet dies nun ein gewisses

Dilemma, denn entweder heißt

„in Zukunft jede Kommunikation

Direktmarketing oder wir integrieren

Zielgruppengenauigkeit und

Dialogisierung als selbstverständliche

Elemente in unsere Kommu-

nikation“, bringt es Dieter Rappold,

Geschäftsführer von knallgrau,

auf den Punkt. Rappold ortet aber

auch die Gefahr des Plattform-

aktionismus: „Wir müssen klarma-

„Social Media ist ein

Kanal, der es schafft,

Markenbotschaften mit

Konsumenten zu ver-

binden und daraus Res-

ponse zu generieren.“

R.-J. VybiRal, WundeRman

chen, dass Technologien und Plattformen

Mittel zum Zweck sind;

Werkzeuge und kein Selbstzweck“,

betont er ein wesentliches Anliegen

seiner auf Online-Kommunikation

spezialisierten Wiener Kreativschmiede.

Aus der Kombination

von Nutzungsgewohnheiten und

Zielgruppen sei die Bedeutung neuer

Möglichkeiten rasch abzulesen.

„Hier wird jeder Marketer rasch

erkennen, dass wir vor allem in

Österreich massiv unterinvestiert

sind. Das heißt, knappe Ressourcen

werden in falschen Kanälen

verschwendet“, mahnt Rappold.

Dimensionen des Erfolgs

Über den Erfolg dialogischer

Kampagnen entscheiden viele Faktoren,

Ricardo-José Vybiral identifiziert

allerdings einen zentralen

Angelpunkt von zeitloser Gültigkeit:

„Man muss immer beim Konsumenten

beginnen.“

Ob ein Social Media-Auftritt den

gewünschten kommunikativen

Effekt erzielt, hängt maßgeblich

von der Relevanz für die Zielgruppe

ab. Die Kundenbereitschaft zur

öffentlichen Auseinandersetzung

bezüglich eines Produkts ist eben

im Bereich des datenschutzaffinen

DiLemma einer Branche

„Kommunikation in Echtzeit wird

uns zukünftig noch viel stärker

in allen Aktivitäten prägen“,

charakterisiert Branchenfachmann

Ricardo-José Vybiral (li.), CEO

von Wunderman Deutschland

und Österreich, die Zukunft des

Dialogmarketing.

Dieter Rappold (re.), Geschäftsführer

von knallgrau, warnt in diesem

Zusammenhang davor, Plattform-

Aktionismus zu betreiben: „Wir

müssen klarmachen, dass Technologien

und Plattformen Mittel zum

Zweck sind; Werkzeuge und kein

Selbstzweck.“

Private Banking weniger gegeben

als beispielsweise bei Automobilmarken.

Zudem definieren sich erfolgreiche

Marken nach einer Millward-Brown-Studie

vor allem über

die beiden Dimensionen „Vertrauen“

und „Empfehlung“. Bei den

Top Brands sind in der Regel beide

Werte hoch, ein Zustand optimaler

Preiselastizität.

Vor allem Empfehlungen seien

für die Dynamisierung verantwortlich.

Diese werde immer wesentlicher,

erklärt der Dialogfachmann,

„sie bewirkt Interaktion und

dann erst wird es wirklich dialogisch“.

In diesem Kontext seien Social

Media von großer Bedeutung,

„denn dort passiert es. ‚Social Media‘

ist ein Kanal, der es schafft,

Markenbotschaften mit Konsumenten

zu verbinden und daraus

Response zu generieren.“ Es ist daher

wesentlicher Bestandteil des

Dialogmarketing, entsprechende

Multiplikatoren und Medienplattformen

erlangen immer größere

Bedeutung. (cho)

Für Ford und dessen Sponsoring von Ken Block suchte Wunderman nach Adrenalinjunkies (li.). Vor der„Vienna Auto Show“ installierte man 2011 ein responsestarkes gratis WLAN inklusive Einladung zur Probefahrt.

© knallgrau


© Messe Frankfurt Exhibition/Pietro Sutera

Dienstag, 22. Mai 2012

Ö-Norm Digitales Marketing Unter dem Motto „Selbst- statt Fremdregulierung“ wird derzeit an Guidelines für die Branche gearbeitet

Transparenz bei Marketingdaten

Gleichzeitig wird in Brüssel um die EU-Datenschutzverordnung gerungen.

Brüssel/Wien. Seit Ende 2011 Details

der geplanten EU-Datenschutzverordnung

bekannt geworden sind,

war die Erregung in der Direktmarketing-Branche

groß. Branchenvertreter

in ganz Europa sahen eine

ihrer Kerntätigkeiten gefährdet,

nämlich zielgenau nach Adressen

Direct-Mailings für ihre Kunden

zu verschicken.

Neben Interventionen auf EU-

Ebene und einem offenen Brief an

EU-Kommissar Johannes Hahn, der

allerdings für Konsumentenschutz

gar nicht zuständig ist, hat man

in Österreich noch eine Initiative

auf nationaler Ebene gestartet. Im

Frühjahr hat eine Arbeitsgemeinschaft,

bestehend aus dem Dialog

Marketing Verband Österreich

(DMVÖ) und dem Austrian Standards

Institute die Arbeit an einer

Ö-Norm für digitales Marketing

aufgenommen. Damit soll deutlich

gemacht werden, dass die Branche

an einem klaren und transparenten

P.O.M 23. Mai 2012

Direkt-Expertise

Wien. Morgen, Mittwoch, findet

die jährliche Fachtagung „Point

of Marketing“ im Tagungszentrum

Schönbrunn statt. Gleich vier Fachverbände

– CCA, IAB, DMVÖ und

ÖMB (Österreichische Marketing-

Gesellschaft) – laden zum Fachsimpeln.

Zum Direktmarketing werden

unter anderem Harald Grabner von

123Consulting über „Social Advertainment:

Spielend zu mehr Kundenbindung”

und Ricardo-José

Vybiral von Wunderman über den

„Mythos rund um die klassische

Kommunikation” referierten. Weitere

Experten werden Benjamin

Ruschin von straberger conversations

(„Social Media – Strategie vs.

Chaos”) und Jürgen Polterauer von

der Dialogschmiede sein. Er wird

über „effiziente Conversations”

sprechen. (red)

email expo Besucherplus

Plus 33 Prozent

Frankfurt. Mehr Aussteller, mehr Besucher,

mehr Raum und Zeit: Das

ist die Bilanz der dritten „Email-

Expo“, die am 24. und 25. April in

Frankfurt stattgefunden hat. Insgesamt

1.384 Teilnehmer kamen ins

Portalhaus der Messe Frankfurt –

laut Veranstalter ein Zuwachs von

rund 33%. „Die erneut sehr positive

Resonanz der Branche zeigt, dass

wir mit unserem jetzt zweitägigen

Konzept richtig liegen“, so Klaus

Reinke, Mitglied der Geschäftsleitung

der Messe Frankfurt Exhibition

GmbH.

1.384 Teilnehmer nahmen an der diesjährigen

„Email Expo“ in Frankfurt teil.

Umgang mit Marketingdaten interessiert

ist. „Es soll ein umfassendes

und gesetzeskonformes Regelwerk

für das Dialogmarketing entwickelt

werden, an dem sich Auftraggeber,

Agenturen und Dienstleister

in der Praxis eindeutig orientieren

können“, erklärt DMVÖ-Präsident

Anton Jenzer. Eine fertige Ö-Norm

werde es aber realistischerweise

erst 2013 geben.

Erste Erfolge

Indessen zeigten die Aktivitäten

des Dachverbands der europäischenDialogmarketing-Verbände,

die „Federation of European

DirekTMarkeTiNg

Direct and Interactive Marketing

(FEDMA)“ bereits Wirkung. So war

ursprünglich vorgesehen, dass

die Konsumenten zuerst zustimmen

müssen, bevor sie persönlich

adressierte Postsendungen erhalten

(Opt-in). Die Form, wie diese

Zustimmung erlangt und belegt

werden muss, sollte ebenfalls erschwert

werden. Bei Zuwiderhandeln

eines Unternehmens drohten

maximal 5% des weltweiten Unternehmensumsatzes

als Strafrahmen.

Das obligatorische Opt-in ist

mittlerweile nicht mehr im Entwurf

enthalten und der Strafrahmen

wurde auf maximal 2% des

Umsatzes reduziert. (red)

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© DMVÖ

medianet special – 23

DMVÖ-Präsident Jenzer will gesetzeskonformes Regelwerk als Orientierungshilfe.

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© Burda Direct interactive/Mario Schmidt

© Becker Mail Direktmarketing

24 – medianet special Direktmarketing Dienstag, 22. Mai 2012

short

Burda Direct forciert

das Mobile Marketing

Sandro Fiorilli ist der Leiter der

Burda Direct interactive GmbH.

Offenburg. Burda Direct interactive

GmbH, eine Tochtergesellschaft

der Burda Direkt

Services GmbH, positioniert

sich als Mobile Performance

Marketing-Spezialist und verstärkt

den Ausbau und Vertrieb

der mobilen Geschäftsmodelle.

„Für den Erfolg einer Mobile

Marketing-Kampagne ist

es entscheidend, die Inhalte

speziell auf Smartphones auszurichten

und eine optimierte

Usability für den Nutzer zu gewährleisten;

es gilt, dem Nutzer

die Informationen schnell, einfach

und übersichtlich bereitzustellen“,

so Sandro Fiorilli,

Leiter der Burda Direct interactive

GmbH. An den Standorten

Offenburg, Berlin und München

hat Burda Direct interactive

bereits separate Mobile Marketing-Units

gegründet.

Das Mobile Marketing-Team

entwickelt Kampagnen, die die

mobile Reichweite steigern,

Apps promoten und Leads über

den mobilen Kanal generieren.

Erfolgreiche Kampagnen wurden

bereits u.a. für GameDuell

und Valentins konzipiert und

umgesetzt.

www.burdadirektservices.de

Gold für die Intersport

Diamant-Kundenkarte

Die Intersport-Karte von Variuscard

sicherte sich den ersten Platz.

Wien. Die österreichische Variuscard

konnte neuerlich den internationalen

„ICMA Èlan Kartenwettbewerb“

gewinnen: Mit

der Intersport Eybl Diamantkunden-Karte

sicherte sich das

Eigenangaben zufolge „letzte

österreichische Kartenproduktionsunternehmen,

welches sich

auch in österreichischer Hand

befindet und die Karten selbst

produziert“, den ersten Platz für

die außergewöhnlichste und innovativste

Kundenkarte.

Bereits 2010 konnte das seit

1964 bestehende Familienunternehmen

die internationale

Jury der International Card

Manufacturers Association in

New York überzeugen. Heuer

schickte man die mit Becker

Mail Direktmarketing produzierte

Karte ins Rennen und

setzte sich gegen die Mitbewerber

aus Nordamerika und

Singapur durch.

Die Intersport Eybl Diamantkunden-Karte,

die insgesamt

sieben verschiedene

Folienschichten aufweist, sei

demnach für ihr „hochwertiges

Design“ und die „aufwendige

Produktion“ ausgezeichnet

worden. (red)

© twyn group (2)

© Tesco Home Plus

twyn group Die Kunden reüssieren: Mehr Reichweite bei willhaben.at und erfolgreiche mobile Werbung bei Loewe

„Der targeting-Sektor ist

in ständiger Bewegung“

„twyn group“-CEO Mayrhofer ortet Vielfalt im Mobilen Marketing und spannende neue Kombinationen.

Wien. Wie man mobile Erfolge

einfahren kann, demonstriert die

twyn group schon seit geraumer

Zeit – zuletzt wieder am Beispiel

Loewe, dem Premiumanbieter

im Bereich Home Entertainment:

Die Ergebnisse, die Loewe mit einer

Online-Kampagne über die Ausspielung

der twyn group einfahren

konnte, sprechen eine deutliche

Sprache.

Klickraten erhöht

„Durch Targeting konnten die

Klickraten auf unserer Website

relativ zum Budget um 265% erhöht

werden, die Zielgruppenansprache

wurde so noch verfeinert.

Damit hat sich Targeting

als Methode zur zielgerichteten

Einbuchung von Online-Werbung

auch für Loewe eindeutig als einträglich

erwiesen“, freut sich Andreas

Stolar, Marketingleiter von

Loewe.

Darüber hinaus hat Loewe gemeinsam

mit der twyn group im

noch jungen Bereich des Device

Targeting – also der differenzierten

Ausspielung auf verschiedenen

Peter Mayrhofer: „Mobile Kampagnen

sind längst ernstzunehmender Teil.“

Wien. Das neue Konsumentenverhalten

und die neuen Kaufentscheidungsprozesse

werden maßgeblich

von Online-Informationsquellen

beeinflusst. Die Interaktion zwischen

Online- und Offline-Welt

wird intensiver und wohl schon in

Bälde verschmelzen. Bereits heute

werden 40% der Käufe in Geschäften

durch vorangegangene Online-

oder Mobil-Recherchen vorbereitet,

wie die aktuelle ECC/Hybris-Studie

mobilen Endgeräten – ebenfalls interessante

und vielversprechende

Outcomes erzielt.

willhaben: mehr Reichweite

Auch Sylvia Dellantonio, Geschäftsführerin

von willhaben.

at, schlägt in diese Kerbe und erklärte

kürzlich im Rahmen der

Podiumsdiskussion „Wohin entwickelt

sich Werbung am Smartphone?“

bei der „DMX Austria“,

was mobiler Erfolg für ihr Unter-

„Durch Targeting

konnten die Klickraten

auf unserer Website

relativ zum Budget um

265% erhöht werden.“

andreas stolar, loeWe

nehmen konkret bedeutet: „Durch

den Relaunch unserer mobilen

Website – ‚m.willhaben.at‘ – konnte

‚willhaben‘ seine Reichweite

im ersten Quartal 2012 um ganze

4,6 Prozent steigern.“ Ein Ergebnis,

das die Erwartungen des

aufstrebenden Unternehmens an

den Mobil-Neustart noch deutlich

übertraf.

Dem Erfolg der Unternehmen

zuträglich sei natürlich die Tatsache,

dass man bei der twyn group

die Trends und Entwicklungen am

Mobilmarkt sowie im Bereich Mobile

Marketing antizipieren könne

und zudem präzise kenne.

Peter Mayrhofer, CEO der twyn

group: „Die Relevanz von Werbe-

belegt. Egal, ob Katalog, Shop oder

Online-Shop – Kunden haben immer

mehrere Kanäle zur Auswahl.

Inszenierung am PoS

„Der Handel versucht verständlicherweise

weiterhin, den Kaufakt

am PoS zu behalten. Für die Industrie

hingegen sind auch Online-

Verkäufe eine attraktive Option“,

weiß Horst Untermoser, Managing

botschaften muss auch auf dem

Mobile Kanal über Targeting hergestellt

werden – hier ist die twyn

group gefordert, das kann nicht

ausschließlich durch Technologie,

sondern muss durch Know-how gelöst

werden. Der Targeting-Sektor

ist dabei in ständiger Bewegung,

wir sehen laufend neue Entwicklungen

und spannende Innovationen

auch an unserem eigenen

Angebot.“

„Teil des Online-Angebots“

Es ist davon auszugehen, dass

in Zukunft Maßnahmen wie Geo-

Targeting oder Device Targeting

noch wichtiger werden als diese in

Director von CPM Austria. Die

Marken am PoS zu inszenieren, um

ihr Image zu transportieren, ist für

Untermoser ein wichtiger Erfolgs-

aspekt. „Es geht darum, dem Kunden

ein hochemotionales Erlebnis

zu bieten und ihn mit allen Sinnen

anzusprechen.“ Auch die Digitalisierung

des PoS ist für den Managing

Director ein essenzieller

Trend: „So haben etwa ‚Home Plus‘-

Kunden, eine Tesco-Tochter in Südkorea,

die Möglichkeit, Einkäufe

zu erledigen, während sie auf die

U-Bahn warten – durch fotoreale

Nachbildungen von Supermarktregalen

in den Metrostationen. Via

QR-Code können die Konsumenten

ihre Produkte mit dem Smartphone

einlesen und bestellen.“

„Shop im Shop“-Modell

Als erfolgreich erweisen sich zudem

„Shop im Shop“-Modelle, die

mit einem auffälligen Auftritt und

Beratung – z.B. in Elektronikmärkten

– punkten. Auch der Wandel

vom „simplen“ Verkäufer zum „Botschafter“

des Unternehmens zahlt

sich zunehmend aus; als Beispiele

manchen Bereichen heute ohnehin

schon sind.

Der CEO der twyn group weiter:

„Mobile Kampagnen sind längst

ein ernstzunehmender Teil des

Online-Angebots, und zwar nicht

nur bei spezifischen Unternehmen

oder einzelnen Segmenten,

sondern durch die Bank und über

alle Branchen hinweg. Mobile Marketing

kann für eine Vielzahl von

Angeboten und Produkten werben

und als wichtige Ergänzung zu anderen

Kanälen einstehen. Mobile

Werbung kann zum Beispiel auch

Online-Kampagnen und TV-Spots

begleiten – dazu wird es bei der

twyn group in Kürze nähere Informationen

geben.“ (red)

CPm austria Der PoS wird digitaler und verschmilzt kontinuierlich mit der Online-Welt – CPM zeigt die Trends auf

Frischer Wind für den „Point of Sale“

„Home Plus“-Kunden können ihre Einkäufe beim Warten auf die U-Bahn erledigen.

twyn group realisierte für willhaben und Loewe eigene Mobile Sites.

führt Untermoser hier Marken wie

Nike oder Mini an, „die im Showroom

nicht auf graumelierte Anzugträger,

sondern auf leidenschaftliche

Markenbotschafter setzen.“

Alleskönner Smartphone

Zudem meinen Experten, dass

das Smartphone schon bald Geldbörse

und Kundenkarte ersetzen

werde. Untermoser: „Außerdem

lassen sich Kunden über ihre mobilen

Endgeräte in Einkaufsstraßen

wunderbar auf Promotions und

besondere Angebote via Smartphone

ansprechen.“ Viel Zukunft

gibt der Geschäftsführer auch der

Augmented Reality: „Jeder weiß,

wie mühsam es ist, in überfüllten

Kleidergeschäften eine neue Kollektion

anzuprobieren. Damit ist

bald Schluss: Ein ‚magischer Spiegel‘

lässt den Kunden künftig in

unterschiedlichen Outfits erscheinen.

Augmented Reality bietet die

Möglichkeit, Kunden interaktive

Präsentation unabhängig von Ladenöffnungszeiten

zu offerieren,

weil es hierfür keinen PoS braucht.“

Die Zukunft kann kommen. (red)


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Boomerang media Das Unternehmen fügt dem Ambient Media-Schwerpunkt mobile und digitale Angebote hinzu

ambient erobert digital

Der Always Online-Status heutiger Smartphones lässt Marketing-Disziplinen einander näher rücken.

Wien. Seit bald 20 Jahren ist

Boomerang Media im Bereich Ambient

Media tätig und zählt daher

zu den Anbietern der ersten Stunde.

Im Zuge des Relaunches von

Corporate Identity und Corporate

Design Ende 2011 wurde das Portfolio

neu strukturiert und ergänzt.

Erweitertes Angebot

Das neue Leistungsspektrum umfasst

sämtliche nicht-klassischen

Bereiche. Bei Bedarf werden auch

klassische Agenden übernommen,

wie die Konzeption von Sujets und

Kampagnen – Apps und Social Media-Strategien

gibt es in diesen

Fällen als Sahnehäubchen oben-

drauf. Im klassischen Bereich bietet

Boomerang neben innovativen

Postern und Karten auch Specials,

wie Poster mit Bewegungsmeldern.

Mobile Außenwerbung umfasst

das Angebot Mobiler Plakate, City

Lights auf Rädern, Projektionen,

Streetbranding und mehr. Auch

Promotions und Samplings werden

umgesetzt. Als zeitgemäße Ergänzung

des Ambient Media Business

präsentiert sich das digitale Angebot

des Unternehmens: Mobile

Marketing, App Development, Digital

Publishing und Social Media.

Boomerang Media ist in den

Netzen Gastro, Fitness, Education,

Healthcare und Outdoor tätig; zu

den Neuerungen zählt die starke

Ergänzung des Outdoor-Netzes.

Es umfasst all jene Promotions,

© Boomerang Media

Speziell geschulte Sprechblasenpromoter begleiten ein Filialen-Reopening.

die als Basis für direkte, selektive

Zielgruppenansprache konzipiert

werden.

Fließende Grenzen

Zwei Beispiele aus dem Arbeits-

alltag bei Boomerang Media zeigen,

wie sehr Ambient Media,

Promotions und Direktmarketing

ineinander greifen.

Aktuell begleitet Boomerang das

Reopening der Bawag PSK-Filia-

len durch Promotions. Auf Basis

einer klaren Zielgruppen-Charakterisierung

verteilen Promoter Informationsmaterial

an potenzielle

Kunden, Mobile Plakate sorgen im

umliegenden Einzugsgebiet für

Aufmerksamkeit.

Für den Kunden Kia bedient man

sich der Verknüpfung von Ambient

Media und Online Dialog-Möglichkeiten

durch den Einsatz von Apps

und Mobile Marketing. Kia-Sujets

lösen, betrachtet man sie mit der

eigens entwickelten „KiaMovie-

App“, auf dem jeweiligen Medium

den aktuellen TV-Spot aus. Am Ende

des Spots kann man sich direkt

via Smartphone zur Probefahrt

registrieren oder an einem Gewinnspiel

teilnehmen.

Jörg Liemandt, verantwortlich

für Marketing und Kommunikation

bei Boomerang Media, or-

„Die Konzentration

auf qualitativen Dialog

dürfte immer stärker

Konzepte und Kampag-

nen prägen.“

J. Liemandt, Boomerang media

tet eine immer stärkere Selektierung

bereits in der Erstansprache

potenzieller Zielgruppen. Diese

und heutige technische Möglichkeiten

durch den „Always Online-

Status“ der Smartphones lassen

die Grenzen zwischen den Marketing-Disziplinen

immer stärker

verfließen. „Die Konzentration

auf qualitativen Dialog dürfte immer

stärker Konzepte und Kampagnen

prägen“, zieht Liemandt

Bilanz. (red)

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medianet special – 25

short

Österreich Werbung

überzeugt in Frankreich

Sabine Holzmann, Markt Managerin

der Österreich Werbung Frankreich.

Wien. Seit rund 30 Jahren verbindet

die Österreich Werbung

Frankreich (ÖW) und die Angebotsgruppe

Autriche pro France

(APF) eine „L’amitie durable“

– eine dauerhafte Freundschaft.

Im Rahmen einer neu vereinbarten

strategischen Partnerschaft

setzten sie nun gemeinsam

einen weiteren Impuls zur

Bewerbung der Sommerdestination

Österreich.

Mitte April verschickten die

ÖW Frankreich und APF unter

dem Titel „L‘amitie durable“

eine 16-seitige Angebotsbroschüre

an 115.000 Haushalte

in ganz Frankreich. Die bisher

größte gemeinsame Direktmarketing-Aktion

vor Ort soll Lust

auf Urlaub in Österreich machen.

15 ausgewählte Hoteliers

stellen ihre umweltfreundlichen

Angebote vor. „In den vergangenen

Tagen sind bereits über

7.000 Reisejournal-Bestellungen

bei uns bzw. APF eingegangen“,

freut sich Sabine Holzmann,

Markt Managerin der Österreich

Werbung Frankreich, über den

erzielten Erfolg. (red)


26 – medianet special Direktmarketing Dienstag, 22. Mai 2012

Werbung goes Future Um die Werbebotschaft an die Kunden zu bringen, setzt Microsoft auf digitale und multimediale Lösungen

microsofts neue Werbekonzepte

© Microsoft

Microsoft macht mit mobilen Bannern

auf seine neuen Services aufmerksam.

Plakate, TV- und Radiospots sind alles alte Hüte, wenn es nach den Werbefachleuten bei Microsft geht.

Wien. Der Softwareprimus Microsoft

will mit neuen Marketingkonzepten

die ausgetretenen Werbepfade verlassen.

So setzt Microsoft künftig

auf eine Vereinheitlichung der

Suchmaschinen und hat zu diesem

Zweck ein Abkommen mit Yahoo!

geschlossen. Das soll den Nutzern

mehr Innovation, Werbetreibenden

mehr Volumen und Effizienz und

Publishern über eine gemeinsame

Vermarktungsplattform, die in der

Kombination einen größeren Pool

an Suchanfragen enthält, bessere

Möglichkeiten zur Gewinnsteigerung

bieten. Künftig werden Werbekampagnen

dann nicht mehr

getrennt auf Bing und Yahoo!

auS deM LeBen

eineS gewöhnLichen

KuvertS

„Schauen Sie mal,

wie geschickt mein Kleiner ist!

Oder ist das Ihrer?“

verwaltet, sondern die Werbetreibenden

können die Zielgruppen

beider Suchmaschinen gleichzeitig

ansprechen. Das spare Zeit und erleichtere

das Kampagnenmanage-

ment, heißt es seitens Microsoft.

Florian Retzer, Search Advertising

Lead von Microsoft: „Wir freuen

uns sehr, dass wir diesen wichtigen

Meilenstein in UK, in Frank-

reich und in Irland erfolgreich umsetzen

konnten. Wir glauben, dass

die Nutzer von ‚Bing‘ durch diese

Umstellung nun noch relevantere

Anzeigen sehen werden, und wir

gleichzeitig den Werbetreibenden

eine immer bessere Alternative in

der Suchmaschinenwerbung zur

Bewahren Sie KuvertS davor, auStauSchBar zu Sein.

Verfügung stellen können. Wir

freuen uns sehr darauf, diese Alternative

nun auch bald in Deutschland,

Österreich und der Schweiz

anbieten zu können.“

Start von mobiler Werbung

Microsoft Österreich launcht

erstmals eine Mobile Advertising-

Kampagne in Österreich; Kern der

im April gestarteten Kampagne ist

ein mobiles HTML5-Portal, das den

Nutzern von iPhone und Android-Handys

erlaubt, die neuartige

Menüführung von Windows Phone

zu erkunden. Umgesetzt wird die

Kampagne vom österreichischen

einzigartige

KuvertS nach MaSS.

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Mobile Advertising-Spezialisten

IQ mobile.

Ziel der mobilen Microsoft-

Kampagne ist es, den Nutzern von

Apple und Android-Geräten die

innovative Art der Menüführung

im Windows Phone anschaulich

näherzubringen. Um dies darzustellen,

setzt Softwaregigant Microsoft

mit Unterstützung von IQ mobile

eine mobile Werbekampagne, bestehend

aus Bannerschaltungen

und einer mobilen Landingpage,

um. Aufgrund der guten Targeting-Möglichkeiten

können die

Microsoft-Windows-Phone-Banner

zielgruppengenau eingesetzt

werden – konkret bedeute das,

dass diese tatsächlich nur auf

Apple und Android-Geräten ausge-

spielt werden. Geschalten werden

die mobilen Banner in mobilen

Netzbetreiberportalen, Apps sowie

Ad Networks. Microsoft ist überzeugt,

mit einer solchen Kampagne

im richtigen Kanal zu werben. (red)

DmX expo 2.000 Besucher

„Setzen Trends“

Wien. Ende April traf sich die Elite

des Digital Marketings zur „DMX

Expo“ im Leopoldmuseum im MQ

Wien. Rund 40 Aussteller und

50 Vortragende informierten die

rund 2.000 Besucher über aktuelle

Trends und Lösungen im Bereich

Digital Marketing.

Iris Lohmann und Simone Merfeld,

die Veranstalterinnen der

DMX Austria, sehen aufgrund der

positiven Besucherresonanz und

der Zufriedenheit der Aussteller ihren

strategischen Ansatz bestätigt:

„Wir setzen mit der ‚DMX Austria‘

Trends und bieten hier echtes und

praxisorientiertes Know-how statt

einseitiger Produktvorträge. Vor

allem die neuen Kanäle stehen im

Bereich Online-Marketing im Vordergrund;

das sehen wir auch an

der großen Resonanz auf alle Social

Media Themen auf der DMX

Austria. Für uns war die Messe

ein voller Erfolg und wir freuen

uns schon auf eine Fortsetzung im

nächsten Jahr.“

Ein besonderer Schwerpunkt der

Messe war Social Media Marketing,

denn Facebook, twitter, Google+

und viele andere Social Plattformen

sind für innovative Unternehmen

die Marketingwege der Gegenwart

und Zukunft. Aber auch klassische

Werbeformen wie E-Mail-Marketing

wurde ausgiebig thematisiert,

um Fehler und Mythen auszuräumen.

Als einer der Trends hat sich

Mobile Marketing gezeigt – interaktive

Werbung, die direkt aufs

Smartphone geschickt wird, sehen

die Experten als wachstumsträchtige

Marketingmöglichkeit. (red)

Kunst trifft auf Digital Marketing – die

„DMX Expo“ setzt auf charmante Kombi.


Dienstag, 22. Mai 2012

Direktmarketing

Post Variabel gestaltbare Werbemailings eröffnen neue Möglichkeiten für die Kunden und versprechen Erfolg

individuell und kreativ

Die Kombination aus klassischen Zusendungen und dem Internet sorgt für hohe Responseraten.

Wien. Einen wichtigen Schritt

Richtung Individualisierung von

Werbesendungen hat die Österreichische

Post bei ihrem Produkt

„Info.Mail“ gesetzt. Die Mailings

können jetzt völlig variabel gestaltet

werden.

Veränderbare Layouts, individuell

einsetzbare Textbausteine

und unterschiedliche Bilder kommen

nun zum Einsatz, um die

Adressaten der Werbebotschaften

komplett individualisiert anzusprechen.

„Gleich geblieben sind

nur das gleiche Format, dasselbe

Gewicht und der werbliche Inhalt

der Mailings“, erklärt Ingeborg

Gratzer, Unternehmenssprecherin

der Post.

Viel Gestaltungsspielraum

„Damit forcieren wir das Oneto-one-Marketing.

Von der individuellen

Geburtstagskarte bis zur

Mitteilung des Bonuspunktestands

mit Angeboten für den persönlichen

Urlaub ist der Kreativität

keine Grenze gesetzt“, beschreibt

Gratzer die neuen Möglichkeiten

und ergänzt: „Alle in den Kunden-

Datenbanken enthaltenen Informationen

können nun spezifisch zum

Verkauf genutzt werden.“

Unterschieden werden wie

schon bisher auch in Zukunft zwei

Formate: Bei „Info.Mail classic“

dürfen die einzelnen Sendungen

bis 50 g schwer sein und müssen

maschinell bearbeitbar sein. Bei

Dialog-Erfolg auf voller Linie – für Kunden, Medien und Agenturen

© Bildpixel/pixelio.de

medianet special – 27

short

Türkei: Schlüsselmarkt

für E-Mail-Marketing

Wichtiger neuer Standort für emarsys:

die Bosporus-Stadt Istanbul.

Online und Mobile: Der ideale Performance Marketing-Mix

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© Österreichische Post

Klassische Werbesendungen können jetzt variabel und individuell gestaltet werden.

„Info.Mail plus“ sind Sendungen

bis 2.000 g möglich, die auch

nicht maschinell bearbeitbar sein

müssen.

Vorteile kombinieren

Die Post ist allerdings nicht nur

auf dem Sektor der klassischen

Werbesendungen aktiv. Mit „Perfect.Response“

können werbetreibende

Unternehmen die Vorteile

von herkömmlichen Aussendungen

und damit auch ihr messbarer Ver-

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mit den positiven Effekten des Internets

verbinden. Gratzer: „Ein

‚Perfect.Response‘ Mailing besteht

aus zwei Teilen: einem personalisierten

Direct Mailing – das mit

der Post zugestellt wird – und einer

personalisierten Website, die neben

dem Namen des Empfängers auch

viele andere maßgeschneiderte

Informationen und Interaktionsmöglichkeiten

beinhalten kann.“

Durch die per Post zugestellte

Sendung soll der Adressat auf sei-

Relevanz und Reichweite

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Um mehr gemeinsames Wachstum bei

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ne individuelle Website neugierig

gemacht werden. Auf dieser Website,

die mit seinem Namen personalisiert

ist, stehen nun je nach

Zweck des Mailings verschiedene

Informationen bereit, die auf die

jeweiligen Interessen des Kunden

zugeschnitten sind. „Das Mailing

„Bei den individuell

und variabel gestaltbaren

‚Info.Mails‘ sind

der Kreativität unserer

Kunden keinerlei

Grenzen gesetzt.“

Ingeborg gratzer, Post ag

und die personalisierte Internet-

Seite inklusive der personalisierten

Webadresse (PURL) werden

nach den individuellen Zielen des

Kunden von der Post gestaltet

und programmiert, wenn er das

wünscht“, erklärt Gratzer. Auskunft

über den Erfolg eines Perfect.Response-Mailings

gibt das

Reporting Tool der Post. Damit

können die Interessen der Empfänger

und die einzelnen Aktionen

genau analysiert werden. (red)

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Wien. Fünf Mrd. E-Mails werden

pro Monat über die Services

der „emarsys eMarketing

Systems“ versendet, 800 Mio.

davon von türkischen Kunden.

Aus diesem Grund hat man

sich bei emarsys dazu entschieden,

auch vor Ort Präsenz

zu zeigen und eröffnete vor

Kurzem eine Niederlassung

in der Bosporus-Metropole

Istanbul. Die Türkei bietet

dank einer jungen Bevölkerung,

der intensiven Nutzung von

Online-Zahlungsdiensten und

einer guten Infrastruktur bei

Breitband und mobilem Internet

vielversprechende Aussichten

für E-Mail-Maketing.

Aman Dotani, COO und

UK Managing Director bei

emarsys: „Die Türkei ist ein

Schlüsselmarkt für ‚emarsys‘.

Wir sind sehr froh, dank der

Eröffnung einer Niederlassung

vor Ort unseren bestehenden

Kunden noch besser zur Hand

gehen und künftigen Kunden

neue und aufregende E-Mail-

Marketing-Technologien vorstellen

zu können.“ (red)

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© weltfussball.de

28 – medianet special DIrektmarketIng Dienstag, 22. Mai 2012

FC Bayern Facebook

München trug

Vereinsfarben

Werbestar Arjen Robben wurde

im Finale zum tragischen Helden.

München. Mit 3,9 Mio. Facebook-

Fans bewegt sich der FC Bayern

München in gewohnt bombas-

tischen Größenordnungen.

Pünktlich zum Champions

League-Finale hatte der Rekordmeister

den Austragungsort

München in die Vereinsfarben

Rot und Weiß gekleidet. Stars

wie Philipp Lahm und Arjen

Robben baten außerdem u.a.

via YouTube um Unterstützung.

„Mir san Rot Weiß“ lautete das

Motto der Kampagne – eine Abwandlung

des ursprünglichen

Vereinsmottos „Mia san mia“ –,

die die Münchner mit 2.000 Plakaten,

TV- und Radiospots auf

das Spiel einstimmen sollten.

Finanziert wurde das Projekt

laut Focus Online übrigens von

den 22 Sponsoren des Clubs.

200 Mio. Zuseher

Ein eigenes „Rot-Weiß“-

T-Shirt hat es ebenfalls geben,

laut Vorstandsmitglied Andreas

Jung, der im Verein für Marketing

und Events zuständig ist,

allerdings nicht, „um das Merchandising

anzukurbeln“, wie er

im Focus-Gespräch erklärte.

„Wir sind seit letzten Mittwoch

in der Stadt auf 2.000

Plakaten in A0-Größe und auf

Infoscreens in 54 U- und S-

Bahn-Stationen platziert. Und

wir sind überzeugt, dass wir

damit die Münchner abholen

konnten“, erklärte er vor dem

Finale. Gebracht hat das Fan-

Engagement am Spielfeld dann

aber nichts: Die Münchner Bayern

unterlagen dem Chelsea FC

im Elfmeterschießen. (red)

Porto sparen leicht gemacht!

Swisspost 17 Prozent Wachstum beim Betriebsgewinn 2011; Betriebsertrag steigt um zehn Prozent auf 632 Mio.

Ziel: weiter märkte erobern

Daniel Bättig, Head of International Mail: „Distanzhandelsmarkt in Nordeuropa und Asien wächst stark.“

Zürich. Zum 16. Mal in Folge erzielte

die Swiss Post International

2011 ein positives Ergebnis.

Mit einem Betriebsgewinn von

41 Mio. € wuchs man um 17%

im Vergleich zu 2010 (35 Mio. €).

Die Umsatzrendite legte auf 6,5%

zu, der Betriebsertrag stieg um

zehn Prozent auf 632 Mio. €. Die

Angebotsstruktur setzt seit 2010

verstärkt auf den Bedarf der

Branchen Distanzhandel, Medien/Verlage

und Tourismus; für

Distanzhändler wurde die B2C-

Parcel-Lösung für Pakete bis

30 kg auf ganz Europa erweitert.

Zeitungsverlage beliefern Kioske

und Hotels im Ausland mit ihrer

tagesaktuellen Ausgabe, die digital

vor Ort gedruckt wird.

Speziell für Tourismusunternehmen

wurde das Urlaubskatalogportal

www.holiday-infoshop.com

kreiert, via Urlaubszeitung wird

ein One-to-one-Marketinginstrument

angeboten.

Durch die gute Konjunktur seien

Umsatzsteigerungen, erzielt durch

erhöhte weltweite Versandmengen

bei den Konzerngesellschaften, von

International Mail sowie im Internationalen

KEP-Bereich durch

größere Kurier-, Express- und

Paket-Importvolumen in die

Schweiz, möglich gewesen, so das

Unternehmen.

Und: „Der Distanzhandelsmarkt

in Nordeuropa und

Asien wächst stark. Mit unseren

Gesellschaften in Singapur, Schweden,

Dänemark und Finnland – seit

Anfang 2012 auch in Norwegen –

bieten wir dem Distanzhandel einen

einfachen und schnellen Zugang zu

neuen Zielgruppen. Wir werden

zudem die Durchdringung der bestehenden

Ländermärkte mittels

Partnerunternehmen weiter vorantreiben,

um unsere Angebote regional

zu positionieren“, erklärt Daniel

Bättig, Head of International Mail

bei Swiss Post International. (red)

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PkP BBDO Bei den DMVÖ Awards holte man die Poleposition; Wunderman PXP landete auf dem zweiten Platz

„trennung einzelner Diziplinen ist absurd!“

Wien. Viermal Gold, zweimal Silber,

achtmal Bronze und zwei Shortlist-Nominierungen

– so die Bilanz

der heurigen DMVÖ-Awards für

die PKP BBDO. Damit hat sich die

Agentur mit Abstand an die Spitze

der Awards gesetzt; die zweiterfolgreichste

Agentur Wunderman

PXP Wien, im Vorjahr noch auf

Platz eins, holte sich drei Columbus-Trophäen

in Silber, zwei in

Bronze und acht Shortlist-Nominierungen.

Aktuelles Beispiel des

Siegers PKP BBDO ist etwa die

interne A1 Telekom-Kampagne,

bei der 11.000 Mitarbeiter auf die

die neue Marke A1 „eingestimmt“

wurden.

On- und Offline verknüpfen

Fred Koblinger, CEO der BBDO

Holding, sieht einen der Hauptgründe

für den Erfolg darin, dass

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„eine Trennung einzelner Disziplinen

angesichts Herausforderungen

wie der zunehmenden Komplexität

absurd ist. Es geht doch darum,

wie ich Menschen für eine Marke

aktiviere und involviere. Der besondere

Reiz liegt in der sinnvollen

Verbindung von On-und Offline,

CEO BBDO Fred Koblinger hält Social Media für „die wahren Treiber des Dialogs“.

von interner und externer Kommunikation.“

Stichwort Social Media: Koblinger

hält die Sozialen Netzwerke für

die wahren Treiber des Dialogs.

„Davon reden alle, aber nur wenige

haben Erfahrungen über den

Einfluss auf Marken-Beziehungen.

Die einzige Innovation in der Kommunikation

ist die Technologie.

Die Entwicklung sozialer Beziehungen

scheint damit einfacher

und für Auftraggeber billiger. Ob

damit auch nachhaltige Markenbeziehungen

entstehen, wird sich

erst zeigen.“ Dialogmarketing hätte

sich in den letzten 15 Jahren

auf jeden Fall massiv gewandelt,

vom Umwerben zurück zum Bewerben:

„Nach den Erfolgen ist die

Qualität der individuellen Ansprache

allerdings schnell wieder zu

(Massen)Werbung im Kuvert verkommen“,

so Koblinger. (red)

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© Marin Software

Dienstag, 22. Mai 2012

Schober Group Von Premium-Targets bis zu Social Media Targeting – Zielgruppen-Targeting hat viele Gesichter: Online & Offline

Ansprache über alle Kanäle

Mit Social Media Targeting hat Schober eine neue Methode der Zielgruppendefinition entwickelt.

Wien. Gezieltes Targeting ist der

einzige Weg, um an qualifizierte

Leads (Interessenten) zu kommen

– davon ist man bei der Schober

Group überzeugt. Oberste Prämisse

für die Kundengewinnung muss

es sein, die gewünschte Zielgruppe

tatsächlich zu identifizieren und

zu erreichen. Hier setzt die Schober

Group mit spezifischen Produkten

und Lösungen an und bündelt ihre

Dienstleistungen unter dem strategischen

Dach des Zielgruppen-

Targetings.

Zielgruppen unterscheiden sich

nicht nur durch soziodemografische

Merkmale, sondern vor allem

aufgrund ihrer Interessen. Schober

analysiert Märkte und Verbraucher

umfangreich, um Datenvielfalt und

Selektionstiefe sicherzustellen. Auf

dieser Basis werden hochinteressante

Spezial-Zielgruppen mit einer

Reihe von zusätzlichen Merkmalen

angereichert, wodurch Zielgruppen-Segmente

noch spezifischer

Studie Social Ad-Strategie

Facebook-Kurs

San Francisco/Hamburg. Eine Studie

von Marin Software bestätigt

Facebooks Social Ad-Strategie. Für

die Studie hat das Unternehmen

mit Hauptsitz in San Francisco

weltweit circa 250 Mrd. Facebook-

Impressions der letzten zwölf

Monate ausgewertet.

Die wichtigsten Ergebnisse der

Facebook-Advertising-Studie:

Werbekunden erhöhen ihre Ausgaben

für Social Ads auf Facebook.

In Zahlen heißt das: In den letzten

zwölf Monaten stieg der Anteil der

Social Ads im Gesamtbudget für

Facebook-Werbung von 3% auf

26%. Aus der Projektion der Daten

lässt sich die Vorhersage ableiten,

dass Ende 2012 bereits 50% der

Ausgaben für Facebook-Anzeigen

in Social Ads fließen werden.

Höhere „Costs per Click“

Zugleich stiegen in den letzten

zwölf Monaten die Costs per Click

(CPC) auf Social Ads um 26%, während

die CPC von Marketplace Ads

um 26% zurückgingen. Dies ist auch

ein Hinweis darauf, dass die Werbekunden

Social Ads bevorzugen.

Die Klickraten (CTR) stiegen wiederum

in den letzten zwölf Monaten

um 50%, was für eine verbesserte

Relevanz der Anzeigen in ihrer Gesamtheit

spricht. Die höheren Werbeinvestitionen

und bessere Akzeptanz

durch die Nutzer belegen, dass

sich der Schritt von Facebook, mit

dem Fokus auf Social Ads und der

Einführung von Sponsored Stories

die Relevanz von Anzeigen zu erhöhen,

ausgezahlt hat. (red)

Marc Höft ist Director of Client Services

D-A-CH bei Marin Software.

definiert werden können. Die Maxime:

Menschen so individuell wie

nur möglich anzusprechen.

Ein Blick in die Netzwerke

Mit Social Media Targeting hat

Schober eine weitere Methode der

Zielgruppendefinition entwickelt,

um Kunden in Netzwerken wie

Facebook, Xing, etc. zu identifizieren.

Dies vor dem Hintergrund,

dass „Social Media“-Netzwerke für

Unternehmen immer relevanter

und Kaufentscheidungen oft im Internet

getroffen werden. Heimische

Unternehmen sollten sich daher

Fragen wie „In welchen Netzwer-

DireKtmArKetinG

ken bewegen sich meine Kunden?“,

„Könnte Facebook als Verkaufs-

oder Kommunikationsplattform

für mich interessant sein?“ oder

„Wer sind meine Facebook-Fans

und welche Fans sind bereits Kunden?“

stellen.

Eine spezielle Methode ermöglicht

es nun, Kunden in diesen

Netzwerken zu finden. Dafür benötigt

Schober nur die E-Mail-Adressen

der Zielgruppe. Anhand dieser

wird in den Netzwerken nach Treffern

gesucht. Mit den erlangten

Infos werden die Datensätze der

Kundenzielgruppe angereichert

– ganz egal, ob Bestandskunde oder

Neukundenpotenziale. Die Anzahl

und Verteilung der eigenen Kunden

in Social Media-Netzwerken zu kennen,

stellt ein essenzielles Wissen

dar – besonders bei der Entscheidung,

ob Social Media als Kommunikations-,

Service- oder sogar Vertriebskanal

infrage kommt.

„Neue Dimension eröffnet“

„Mit dem Social Media Targeting

öffnet sich eine neue Dimension

der Analyse, sowohl für die Neukundengewinnung

als auch für die

Bestandskundenoptimierung“, so

Alexandra Vetrovsky-Brychta, Geschäftsführerin

der Schober Group

Österreich. www.schober.co.at

© Schober Group Austria

medianet special – 29

Alexandra Vetrovsky-Brychta ist Geschäftsführerin

der Schober Group.


© DHL

© Deutsche Post

30 – medianet special DIrektmarketIng Dienstag, 22. Mai 2012

short

Zentraler Zugang

zum DHL-Portfolio

DHL akkordiert den globalen

Service-Zugang seiner Kunden.

Guntramsdorf. Der Express- und

Logistikanbieter DHL bietet

seinen Express-Kunden ab

sofort mit dem neuen Online-

Portal MyDHL einen jederzeit

verfügbaren Zugang zu allen

zeitdefinierten Services. Unter

„www.dhl.com/mydhl“ können

die Kunden auf sämtliche Angebote

von DHL rund um den

Express-Versand zugreifen,

sich über Laufzeiten und Preise

informieren oder ihre Sendung

jederzeit online verfolgen. Die

DHL-Kunden profitieren von

der papierlosen Abwicklung,

einem geringeren Zeitaufwand

oder den einfachen Zugriff auf

das weltweite DHL Express-

Netzwerk.

„Durch die Zusammenführung

von allen webbasierten

Versandleistungen in einer

Plattform vereinfachen wir

die Geschäftsabläufe unserer

Kunden nachhaltig und bieten

ihnen zudem einen zentralen,

weltweit verfügbaren Zugang

zu unserem kompletten Portfolio“,

sagt Ralf Schweighöfer,

Managing Director DHL Express

Österreich. (red)

Deutsche Post über

den Erwartungen

Deutsche Post kann Mail-Konkurrenz

dank Globalisierung ausgleichen.

Bonn. Die Deutsche Post profitiert

von florierenden Geschäften

in Asien und dem

boomenden Internet-Handel.

Den Umsatz und den Gewinn

steigerte der Konzern stärker

als von Analysten erwartet. Im

Express- und Logistikgeschäft,

wo der Konzern als ‚Laufbursche‘

der Globalisierung die

Warenströme internationaler

Unternehmen um den Globus

leitet, verbuchte Konzernchef

Frank Appel deutliche Zuwächse.

Die Post wird damit

immer unabhängiger von ihrem

traditionellen Briefgeschäft,

das unter der Konkurrenz der

E-Mail leidet.

Das Bonner Unternehmen

verbuchte im ersten Quartal

2012 bei einem um 4,3 Prozent

auf 13,4 Mrd. € gestiegenen

Umsatz einen operativen Gewinn

(EBIT) von 691 (Vorjahr:

629) Mio. €. Der Überschuss

nach Anteilen Dritter kletterte

auf 533 (325) Mio. €. Die Post

übertraf damit die Erwartungen

des Marktes, Analysten

hatten im Mittel einen Umsatz

von 13,063 Mrd. € und einen

operativen Gewinn von 656

Mio. € erwartet.

© Panthermedia.net/Jürgen Acker

© TNT

Herold Der Business Data-Anbieter integriert Druck- und Versand-Services in die Onlinedatenbank MDOnline

erweiterter Druckservice

Der Druck und der Versand von Mailings erfolgt künftig ebenso wie das Layout auf Knopfdruck.

MDOnline von Herold übernimmt den Druck und Versand von Mailings.

Mödling. Mit dem kürzlich in

die Online-Firmendatenbank

MDOnline integrierten Druck- &

Versand-Service bietet Herold

seinen Kunden nun die Möglichkeit,

nach der Datenselektion auf

Knopfdruck gleich auch das entsprechende

Layout, den Druck und

den Versand ihrer Direktmail-Aussendungen

in Auftrag zu geben.

Die User führen auf MDOnline

zuerst wie gewohnt ihre Datenselektion

durch oder laden ihre

eigenen Daten hoch. Dann muss

noch ein möglichst aussagekräftiger

Text für das Mailing erstellt

werden. In einem weiteren Schritt

werden dann das Briefpapier bzw.

Logo und auf Wunsch auch entsprechende

Bilder hochgeladen.

Dann ist nur noch ein Klick auf

„Bestellung absenden“ nötig, und

schon wird der Produktionsprozess

eingeleitet. Der Kunde erhält dann

innerhalb von drei Werktagen einen

Layoutvorschlag zur Freigabe.

Ist diese erfolgt, wird die Aussendung

gedruckt und im Anschluss

versandt.

„Aufgrund der hervorragenden

Datenqualität haben wir viele

zufriedene Kunden, die für ihre

B2B-Aussendungen die Daten von

Herold MDOnline verwenden“, erklärt

dazu Geschäftsführer Thomas

Friess. „Nun gehen wir noch

einen Schritt weiter und kümmern

uns auch um den Druck und den

Versand der Mailings. Bei den meisten

Unternehmen sind die Ressourcen

knapp. Ich bin daher überzeugt,

dass unser neuer Service am

Markt gut ankommen wird.“ Mit

MDOnline können User über ein

Web-Interface überall, wo ein Internet-anschluss

zur Verfügung

steht, auf wochenaktuelle Herold-

Daten zugreifen. Die Daten können

nach Firmendaten sowie nach Personen

selektiert und anschließend

als CSV-, XML- oder Excel-Datei

exportiert werden. (red)

Vernetzung Klassische Werbung verzahnt sich auf der Plattform winpin.at mit dem digitalen Dialog

Winpin: Digitaler kampagnen-response

Wien. Mit Winpin „wachsen klassische

Werbung und digitaler

Dialog kostengünstig zusammen“,

erklärt Winpin-Geschäftsführerin

Simone Kraft. Winpin bietet Marken

und Kampagnen digitalen Response

der Zielgruppe und schafft

die medienkonvergente Überführung

zu weiteren Angeboten, wie

eigene PoS-Aktionen. Die Angebote

können dabei direkt in klassische

Kampagnen integriert oder komplett

eigenständig als reine Online-

Kampagne auf winpin.at konzipiert

werden, so Kraft.

Auch eine der größten Kampagnen

Österreichs, jene für die

Markenartikler unter dem Namen

„Achten Sie auf die Marke“, setzte

2012 auf die Dialogplattform: Jede

der 28 teilnehmenden Marken wur-

de in einer eigenen Winpin-Kampagne

beworben. So konnte die Userzahl

der Markenartikelkampagne

verdoppelt werden.

Gesteigerte Integration

Bei Winpin erreichen Kampagnen

direkt den Konsumenten auf

von diesem gewünschten Kanälen.

Statt dem klassischen Push nutzt

der Konsument Angebote direkt

und wählt nach dem Pull-Prinzip

Vorteile und Marken. Dadurch

wird ein gesteigertes Markeninvolvement

erreicht, zudem erfolgt

der Dialog zu einem günstigen

Preis. „Winpin bietet einen neuartigen

Kundendialog im Bereich

Online, Mobile und Social Media“,

so Simone Kraft. (red)

Bilanz Operatives Ergebnis im Plus, Erwartungen verfehlt

Amsterdam. Der niederländische

Logistiker TNT hat im ersten Quartal

wegen des schwachen Asien-

Geschäfts die Markterwartungen

verfehlt. Das operative Ergebnis

drehte zwar im Vergleich zum Vorjahresquartal

von minus 79 auf

plus 37 Mio. €. Am Markt waren

aber im Schnitt knapp 43 Mio. €

erwartet worden. Insgesamt legte

der Umsatz um 1,3 Prozent auf 1,82

Mrd. € zu.

Auf den lukrativen Strecken zwischen

Asien und Europa gingen die

Volumina zurück. Diese Rückgänge

wurden nur teilweise aufgefangen

durch starke Geschäfte in Australien.

In den Kernmärkten Europas sei

die Geschäftsentwicklung schwach

gewesen, sagte Unternehmens-

chefin Marie-Christine Lombard.

„Wir haben versucht, den Umsatzrückgang

mit Kostensenkungen

auszugleichen.“ (red)

TNT setzte im ersten Quartal 2012 insgesamt 1,82 Milliarden Euro um.

© Winpin

Winpin-Geschäftsführerin Simone Kraft: „Neuartiger Kundendialog“.

Dialogschmiede Rückbesinnung auf harte Fakten

TNT bleibt hinter den Erwartungen Wien. Dialogschmiede-Geschäfts-

Das Ende des Social-Mobile-Hypes

führer Jürgen Polterauer zeigt

sich positiv gestimmt für die Geschäftsentwicklung:

„Wir merken

einen deutlichen Aufschwung des

Bereichs Dialogmarketing. Vor

allem ist die Kundenbindung wieder

Gesprächsstoff und Inhalt

neuer Projekte.“

Das sei jedoch nicht überraschend,

mein Polterauer: „Durch

Datenschutzdiskussionen und auch

durch das Ende des Online-Social-

Mobile-Hypes stehen nun wieder

harte Zahlen und Fakten im Vordergrund.

Die besten Kunden liefern

dabei die besten Ergebnisse.

So gesehen ist es klar, dass sich

Unternehmen wieder zunehmend

um Kunden kümmern.“

Deutlicher Aufschwung

Das Ende des Hypes zeigte sich,

als die Unternehmen begannen zu

verstehen, dass sich Unternehmen

auf den Kunden und dessen neue

Kommunikationskanäle ausrichten

müssen. „Auch auf Projekte dieser

Natur treffen wir heuer vermehrt

in der Dialogschmiede“, meint der

Geschäftsführer, der 2012 als „ein

© Dialogschmiede

Jahr des deutlichen Aufschwungs

und des Fokus der Unternehmen

auf den einzelnen Konsumenten“

sieht. Die Dialogschmiede konnte

mit Beiersdorf und mit dem kürzlichen

Launch des neuen Web-Portals

für die Donau Versicherung

zwei neue große Kunden begrüßen.

„Auftragsmäßig und umsatzmäßig

stehen die Zeichen sehr gut und

wir werden 2012 als starkes Jahr

abschließen“, prognostiziert Polterauer.

(red)

Dialogschmiede-Chef Jürgen Polterauer:

„2012 als starkes Jahr abschließen“.


Dienstag, 22. Mai 2012

Direktmarketing

Direct media report Ist Direktmarketing eher lästig oder praktisch? Für Klarheit soll die neue Studie sorgen

Wenn irrelevantes nervt

Insgesamt 2.013 Personen wurden bei zwei Online-Erhebungen zu fünf Direktmarketing-Kanälen befragt.

Wien. Vor einer Woche wurde die erste

umfassende Marktforschungsstudie

zum Direktmarketing in Österreich

vorgestellt. Dabei wurden

Akzeptanz und Wirksamkeit von

fünf verschiedenen Direkt-Marketing-Kanälen

verglichen. Der Dialog

Marketing Verband Österreich

(DMVÖ), der den „Direct Media Report“

in Auftrag gegeben hat, wähl-

„Die Österreicher

sagen den Direct-Mar-

ketern klar: Kontaktiere

mich nur, wenn du

etwas für mich Interes-

santes zu sagen hast!“

Wolfgang hafner, DMVÖ

te den Hollmann Salon in der Wiener

Innenstadt als Location, um

Medien- und Branchenvertretern

zu präsentieren, was die Österreicher

über Prospekt, Direct Mailing,

E-Mail-Newsletter, Social Media

und Mobile Marketing denken.

Die Rückmeldungen waren

ambivalent, vor allem, was die

„Holzmedien“ betrifft: „Im Schnitt

gaben die Befragten an, 22,4 Pros-

pekte pro Woche zu erhalten. Das

ist für 40% zu viel. Trotzdem lesen

65,6% der Studienteilnehmer

die Sendungen genau und 21,6%

überfliegen sie zumindest”, erklärt

Thomas Schwabl, Geschäftsführer

von Marketagent.com, dem Online-

Marktforschungsinstitut, das die

Daten erhoben hat. Bei den persönlich

adressierten Postsendungen,

die im Schnitt sechsmal pro Woche

einlangen, sagen 53,9%, dass

sie diese Frequenz für akzeptabel

halten. Gutscheine, Coupons oder

Warenproben werden hingegen als

interessant erlebt.

Erreichen und Nerven

Beim E-Mail-Marketing sind 40%

der Befragten der Ansicht, dass das

Volumen mit durchschnittlich 24,9

E-Mails pro Woche zu groß ist.

Trotzdem werden 44% der Nachrichten

geöffnet. Grundsätzlich

haben die digitalen und mobilen

Medien den Vorteil eines modernen

Images. Allerdings: Je höher

der persönliche Stellenwert eines

Mediums wird, desto schwieriger

ist die Gratwanderung für Unternehmen

zwischen ‚Erreichen und

Nerven‘ der Kunden.

Das zeigt sich auch in den Ergebnissen

zum Mobile Marketing.

Vier von zehn Österreichern stehen

auf dem Handy derzeit überhaupt

nicht in Kontakt mit Unternehmen.

DMVÖ-Vorstand Wolfgang Hafner

zog erste Schlüsse aus der Studie

© DMVÖ/Tanzer

Thomas Schwabl (Marketagent), Wolfgang Hafner und Martin Wilfing (beide DMVÖ).

und betonte den Faktor ‚Relevanz‘:

„Die Österreicher sagen den Direct-Marketern

ganz klar: Irrelevante

Werbung nervt! Kontaktiere

mich nur, wenn du mir etwas für

mich Interessantes zu sagen hast.

Wenn sich Werber dieser Verantwortung

nicht bewusst sind, werden

Opt-out-Quoten künftig stark

steigen.“

Hafner warnte auch davor, sich

zu einseitig auf digitale Medien zu

verlassen, auch wenn diese derzeit

hoch im Kurs stehen: „Schafft es

eine Marke via Facebook, Kontakt

zum Kunden herzustellen, erreicht

sie eine hohe Interaktion. Ein Unternehmen

darf aber nicht glauben,

dass 80% der Kunden so erreicht

werden können.” Für die Reichweite

seien daher weiterhin Kombinationen

nötig: „Die klassischen

Direkt-Kanäle haben ausgezeichnete

Lesequoten und Aufmerksamkeitswerte,

die TV und andere Medien

verblassen lassen.” (red)

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medianet special – 31

short

U.S. Postal Service will

QR-Codes promoten

Washington. QR-Codes bei Direct-Mailings,

die von Mobiltelefonen

eingelesen werden

können, sind derzeit die Killer-

Applikation der Branche und

werden langsam zum Stateof-the-Art.

In den USA plant

nun der staatliche U.S. Postal

Service eine Promotion-Aktion

für diese Technologie und bieten

den kommerziellen Versendern

in den Sommermonaten

ein spezielles Paket an. Gegen

einen 2%igen Aufschlag können

in den Kategorien „Standard

Mail“ und „First-Class Mail“

zusätzlich auch QR-Codes

integriert werden. Beim Einscannen

durch das Smartphone

öffnet eine mobiloptimierte

Website oder eine speziell für

einen Empfänger personalisierte

Seite. „Personalisierung war

schon immer die Stärke des Direct

Mailings; es mit der mobilen

Technologie zu verbinden,

war ein naheliegender Schritt,

um beide aufzuwerten“, sagt

Vice President Gary Reblin,

zuständig für Inlandsprodukte

bei der US-Post. (red)

QR-Codes werden immer beliebter,

hier ausnahmsweise auf Cupcakes.

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medianet inside your business. today. dienstag, 22. mai 2012 – be1

Zertifikate 2012

Das Schlussfoto des 6. Zertifikate award austria am 14. mai im Palais Ferstel: 18 emittenten hatten 2012

ihre Produkte eingereicht und diese von einer unabhängigen Jury bewerten lassen. Über den gesamtsieg

durfte sich erneut die raiffeisen Centrobank, die auch das „Österreich-Zertifikat des Jahres“ stellte, freuen.

auf den rängen 2 und 3 der gesamtwertung landeten bnP Paribas und die royal bank of scotland.

Michael Spiss über die Zukunftsaussichten der Zertifikate-branche

Gewinnen, wenn andere verlieren

„Wir müssen feststellen, dass die gesetzten

Erwartungen 2011 nicht

eingetroffen sind“ – Michael Spiss,

Vorstand der RCB, ging in seiner

Eröffnungsrede des „Zertifikate

Awards Austria 2012“ auch auf die

Börseentwicklung ein. Und fand

genau darin eine Bestätigung für

das Dasein der Zertifikate-Branche:

„Genau in diesen schwierigen

Zeiten hat die Vielfalt der Produkte

IMPRESSUM

ihre Stärke gezeigt – was auch am

Markt angenommen wurde; immerhin

kletterte das Marktvolumen

auf den Rekordwert von rund

14 Mrd. Euro, während andere

Asset-Klassen teils deutlich Federn

lassen mussten.“

Da kam Spiss dann das Darwinsche

Prinzip vom „Survival

of the Fittest“ von den Lippen. Er

sagte aber auch, dass dies kein ge-

schenkter Erfolg sei, sondern ein

hart erkämpfter. Da der Blick nach

vorn an den Börsen aber auch heuer

nicht ungetrübt ist (Stichwort

Staatsschulden-, Banken- und

Wirtschaftskrise), ist Spiss voller

Zuversicht für die Branche: „Wir

haben gute Karten in der Hand.

Denn auch in schwierigen Zeiten

kann man mit unseren Produkten

Geld verdienen.“

Medieninhaber: medianet Verlag ag, 1110 Wien, geiselbergstraße 15, http://www.medianet.at Kontakt: tel.: +43-1/919 20-0, abo@medianet.at | Fax: dW 2231, anzeigen-Hotline tel.: dW 2203, media@medianet.at | Fax: dW 2231, Fotoredaktion fotored@medianet.at

Vorstand: markus bauer Herausgeber: Chris radda, Paul Leitenmüller, germanos athanasiadis Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Chefredaktion: Chris radda

Hinweis: die hier vorliegenden seiten be1 bis be8 erscheinen unter Verantwortung der styria börse express gmbH. unter www.boerse-express.com/impressum findet man ein vollständiges impressum.

Zertifikatebranche als Vorbild heranzuziehen

Träumen von Grösse

Liebe Leserinnen und Leser! Auch

heuer widmet der BE dem Jahreshighlight

der Zertifikatebranche eine

Sondernummer. „Inside“ wollen

wir Siegertypen und ihre Produkte

präsentieren, Trends aufzeigen

und Geschehnisse einordnen. Man

muss unterstreichen: Angesichts

der Dimension (oder nicht-Dimension)

des österreichischen Kapitalmarkts

ist das, was sich auf dem

Zertifikatesektor tut, wirklich vor

den Vorhang zu holen. Der österreichische

Zertifikatemarkt zählt

zu den „Wichtigen“ in Europa, die

Proponenten sind stark auf internationaler

Ebene engagiert. Im Vergleich

mit Aktien, Anleihen, Fonds,

ETFs, etc. sind die Strukturierten

Produkte also die relative Stärke

Österreichs. Man kann hier durchaus

ins Träumen kommen, wie es

wäre, wenn auch der heimische

Aktienmarkt wieder an die (damals

markant zunehmende) Bedeutung

aus der Zeit Mitte der Nullerjahre

anschliessen könnte. Doch das ist

im aktuellen politischen Umfeld

in Österreich fast ausgeschlossen.

Ich freue mich übrigens riesig, als

Mittvierziger beim heurigen Award

einen Preis für mein Lebenswerk

bekommen zu haben. Wenn man

danach von Gratulanten „hör du

nicht auch noch auf“ hört, ist das

der Status quo Wiens. Und ich?

Ich höre sicher nicht auf.

Redaktionelle Gestaltung dieser Sonderausgabe: börse express Lektorat: Christoph strolz GrafikIProduktion: raimund appl, Peter Farkas Lithografie: beate schmid, berat Qelaj Anzeigenproduktion: aleksandar milenkovic Druck: mediaprint Zeitungsdruckerei ges.m.b.H.

& Co. Kg, Wien Vertrieb: Post.at & „>redmail Logistik & Zustellservice gmbH, service-Hotline: 795 00-60 servicecenter-wien@redmail.at“, styria börse express gmbH, 1090 Wien, berggasse 7/7, tel. 01/236 53 13-0, www.boerse-express.com, office@boerse-express.com

© börse express

Christian Drastil: Ex-CEO, jetzt Berater

des Börse Express und Unternehmer.


BE2 – medianet Dienstag, 22. Mai 2012

kommentar

Zertifikate-Award

und die Oscars

michael J. Plos

Dass der „Zertifikate

Award Austria“ für die

Vertreter der Branche so

etwas ist, wie die Oscar-Verleihung

für Hollywood-Schauspieler,

ist ja nichts Neues. Dass

es aber tatsächlich Gemeinsamkeiten

gibt, war vielen, die

der Veranstaltung beiwohnten,

noch nicht bekannt.

So kümmern sich Vertreter

von Ernst&Young schon seit

jeher darum, dass bei der Auswertung

der Bewertungsbögen

(wie jedes Jahr konnten die

Jurymitglieder in den verschiedenen

Kategorien Punkte

an die Emittenten vergeben

– 3 für den Besten, 2 für den

Zweitbesten und schliesslich einen

für den Drittbesten) keine

Fehler gemacht werden und

damit die Glaubhaftigkeit des

Bewertungsprozess erhalten

bleibt.

Thomas Wilhelm, als Vertreter

von Ernst & Young, meinte

in diesem Zusammhang: „Die

Konkurrenz von PwC macht

die Oscars, wir machen die

‚Zertifikate Awards‘… und die

‚Golden Globes‘”. Moderator

Lars Brandau bat daraufhin

um eine Einladung auf die

entsprechende After-Show-

Party, womit das Eis gebrochen

war.

Dass die Verleihung kurzweilig

über die Bühne ging, lag

neben der gewohnt straffen

Abwicklung des Moderators

auch daran, dass es „nur“

noch sieben Kategorien für die

Jury zu bewerten gab.

Letztes Jahr waren es noch

acht; herausgefallen ist das

„Zertifikat des Jahres“.

Dabei gab es in den Zwiegesprächen

nach der Veranstaltung

durchaus Ideen für

weitere Kategorien, etwa die

Qualität der mobilen Applikationen,

die von den meisten

Emittenten bereits angeboten

werden.

Es stellt sich jedoch die Frage,

ob es für die Bewertung

nicht einer anderen Jury bedürfte.

Mal schauen, was 2013

bringt ...

Birgit Kuras (Börse Wien) und Eva Marchart (RCB) im Talk

über den Wechsel von Kuras von der Analyse zur Börse.

Raiffeisen Centrobank sichert sich Gesamtwertung beim 6. Zertifikate Award Austria; BNP und RBS folgen

Die Besten der Branche

Rund 200 Gäste

wohnten der Preisverleihung

im Palais

Ferstel bei. Geehrt

wurden die in Österreich

präsenten

Zertifikate­Grössen

und das in insgesamt

neun Kategorien.

Info & Service

1. RCB (m.)

Philipp Arnold

2. BNP Paribas (li.)

Volker Meinel

3. UniCredit onemarkets

Frank Weingarts

Kapitalschutz

1. RCB (mi.)

Stefanie Rainer

2. Erste Group Bank

Christian Slovinec

3. DZ Bank (re.)

Daniela Hofmann

Partizipations-

Zertifikate

1. RCB

Marianne Kögel

2. EFG Fin. Products (li.)

Pedram Payami

3. UniCredit onemarkets

Frank Weingarts

Bonus und Express

1. BNP Paribas (mi.)

Volker Meinel

2. db­X markets (re.)

Mathias Schölzel

3. RCB (li.)

Stefan Neubauer

© BE/Martina Draper (12)

Manfred Nosek (bankdirekt), Wolfgang Kaindl (bankdirekt)

und Michaela Wimmer (brokerjet) zur Umsatzentwicklung.

Hebelprodukte

1. db­X markets (mi.)

Christian H. Knappe

2. RBSA

Kornelia Lindschinger

3. BNP Paribas (re.)

Volker Meinel

Discount-Zertifikate,

Aktienanleihen

1. BNP Paribas (mi.)

Volker Meinel

2. RCB (li.)

Johannes Hämmerle

3. db­X markets

Christian H. Knappe

Österreich-Produkt

des Jahres

1. RCB (mi.)

Roman Bauer

2. Erste Group Bank (re.)

Andre Albrecht

3. EFG Fin. Products (li.)

Pedram Payami

Publikumspreis

1. Volksbank

Jürgen Steindorfer

2. RCB

Wilhelmine Freudenthal

3. Erste Group Bank

Thomas Schaufler (re.)

Gesamtsieger

1. RCB (mi.)

Heike Arbter

2. BNP Paribas (li.)

Volker Meinel

3. Royal Bank of

Scotland (re.)

Martin Lehmann

Michael Spiss (RCB) leitete den Abend im Palais Ferstel ein

und sprach über Stärken von Zertifikaten auch in der Krise.


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Das ist eine Werbemitteilung und keine Anlageempfehlung. Ausschließliche Rechtsgrundlage

für diese Anleihe sind die bei der Commission de Surveillance du Secteur

Financier in Luxemburg hinterlegten Endgültigen Bedingungen sowie der Basisprospekt

nebst allfälliger Nachträge, am Sitz der Emittentin, Graben 21, 1010 Wien,

die während der üblichen Geschäftszeiten kostenlos aufliegen. Eine Veranlagung in

Wertpapiere kann neben den geschilderten Chancen auch Risiken bergen.


BE4 – medianet Dienstag, 22. Mai 2012

Der Zertifikate-Kongress 2012 stand jenem von 2011 in keinster Weise nach. Neben Finanzmarkt-Experten konnte vor allem ein Ex-Sportler begeistern

„Um erfolgreich zu bleiben, war

ein Umstieg völlig alternativlos“

Europapolitiker, Researcher, ein Neo-Dozent, Vertreter von Börsen und Brokern, Ökonomen und eine Skisprunglegende referierten.

Michael j. Plos

Im Grunde genommen ist der Tag, an

dem der Zertifikate Award Austria

über die Bühne geht, immer auch

ein kompletter „Zertifikate-Tag“.

Das liegt nicht nur an der Vorfreude

auf den Abend-Event, sondern

auch daran, dass unter Tags der

Zertifikate-Kongress stattfindet. In

Deutschland, wo ebenfalls ein Zertifikate

Award veranstaltet wird,

gibt es einen solchen Kongress

nicht. Das könnte auch der Grund

sein, warum der Anteil an deutschen

Branchenvertretern traditionell

hoch ist.

Das Programm war, wie in den

vergangenen Jahren, sehr vielschichtig,

die Vortragenden erstklassig.

Nach einer kurzen Begrüssung

durch die ZFA-Vorsitzende

Heike Arbter begann Europapolitiker

Erhard Busek mit seinem Vortrag.

Die Frage, die es zu beantworten

galt, lautete: „Können wir uns

das Risiko eines nicht vereinten

Europas leisten?“ Zunächst outete

sich Busek als „Anhänger von

Krisen”. Der Grund hierfür liegt

darin, dass in Krisen immer Beurteilungen

und Entscheidungen gefragt

sind. Busek sparte in seinem

Vortrag aber auch nicht mit Kritik

an der Europäischen Union. So

fanden laut ihm im Jahr 2004 und

2007 zwar „Erweiterungen aber

keine Vertiefungen“ der EU statt.

Europa gilt als politisch schwach,

diese Schwäche der europäischen

Institutionen sei jedoch „von den

Mitgliedern der EU so gewollt“, so

Busek, der darauf verwies, dass oftmals

schwache Politiker nach Europa

geschickt würden. „Wir haben

eine Politik-Krise – und eine Krise

der Politiker”, brachte er es auf den

Punkt. Als eines der grössten Probleme

stelle sich heute der „Provinzialismus“

dar, der nichts mit Geografie

zu tun hat, sondern „ein Geisteszustand“

ist. Ein Paradebeispiel

sei die Griechenland-Thematik,

wobei Busek „fast davon ausgeht,

dass die Griechen aus der Eurozone

ausscheiden werden müssen“.

Die Top 5 der Vorurteile

Danach lag es an Hartmut Knüppel,

geschäftsführender Vorstand

des DDV, mit Vorurteilen gegenüber

Zertifikaten aufzuräumen. Das

machte er dann ganz systematisch,

indem er zuerst seine persönlichen

Stefan Neubauer (RCB) und Thomas Schaufler (Erste Group)

lassen das vergangene Jahr Revue passieren.

© BE/Martina Draper (4)

ÖSV-Direktor Ernst Vettori erzählte dem interessierten Publikum über notwendige

Umstellungen und unkalkulierbare Risiken im Sport und im Wirtschaftsleben.

Top 5-Vorurteile nannte, um diese

in weiterer Folge mit Zahlen und

Fakten zu widerlegen.

Ein paar Beispiele: Rund 95%

aller Zertifikate bergen ein geringeres

Risiko, als ein Direkt-Investment

in Aktien, gut zwei Drittel

sind sowohl in Deutschland als

auch in Österreich in Produkten

mit vollständigem Kapitalschutz

investiert, trotzdem gelten Zertifikate

als Wertpapiere mit „übergrossem

Risiko“. Auch beim Vorurteil,

dass Zertifikate sich „nicht für

die Langfristanlage eignen“, hatte

Knüppel eine Statistik parat. So

sind fast 99 Prozent des gesamten

Marktvolumens in Anlageprodukte

investiert, die eine Mittel- und

Langfristorientierung haben. Der

dritte Punkt lautet „Intransparenz“.

Diese liegt für Knüppel weder bei

den Produkten, noch bei den Märkten

vor. So veröffentlicht der DDV

seit Jahren die Credit-Spreads aller

Emittenten auf seiner Webseite.

Darüber hinaus fand eine klare

Produktklassifizierung statt und

wurden Zertifikate-Indizes ins

Leben gerufen. Trotzdem findet

Knüppel auch mahnende Worte:

„Die Verbesserung der Transparenz

und Verständlichkeit der Produkte

bleibt eine Daueraufgabe,

hier dürfen wir nicht nachlassen.“

Ein ganz hartnäckiger Kritikpunkt

ist die Anzahl an Zertifikaten, die

sich in Deutschland langsam, aber

sicher der Millionenmarke nähern.

Bei Knüppel löst dieser Vorwurf

Verwunderung aus. „Ich denke,

wir sind die einzige Branche weltweit,

die sich diesen Vorwurf gefallen

lassen muss.“ Dem stimmte im

weiteren Tagesverlauf auch Ralph

Danielski (stv. Vorstand der Börse

Stuttgart) zu, der meinte, dass sich

bei der kostenlosen Beschwerde-

Hotline noch nie jemand über die

Produktvielfalt aufgeregt hätte.

Schliesslich widmete sich Knüppel

noch dem „völlig unregulierten

Zertifikate-Markt“. Ein Blick auf die

Fakten bewahre hier vor Fehlurteilen

und politischen Fehlentscheidungen.

In Österreich und Deutschland

befinde man sich nämlich keineswegs

im „Wilden Westen“.

6 Stunden pro Tag

Rainer Münz, Head of Basic Research

bei der Erste Group Bank,

ging in seinem Vortrag auf Gesellschaftliche

Veränderungen im 21.

Jahrhundert ein. Beeindruckende

Statistiken begleiteten seine Ausführungen.

Die bleibendste: Die

Lebenserwartung jedes Menschen

steigt pro Tag um sechs Stunden.

Dabei gab er aber zu bedenken: „Die

Geschichte der Prognosen der Lebenserwartung

ist eine Geschichte

der Fehlprognosen.” Vor nicht allzulanger

Zeit ging man noch davon

aus, dass die durchschnittliche

Lebenserwartung einen Bereich

von 60 Jahren nicht überschreiten

können wird. Nur wenige Jahre

später war man dazu gezwungen,

Heike Arbter, Wilhelm Celeda und Eva Marchart (alle RCB) sehen

der kommenden Preisverleihung hoffnungsfroh entgegen.

die Prognose auf 65 Jahre anzuheben.

Mittlerweile geht man von

bis zu 95 Jahren aus. Und damit

steigt auch das Durchschnittsalter.

Dieses liegt in Europa derzeit bei

40 Jahren. In 40 Jahren wird das

Durchschnittsalter jedoch bereits

auf 50 Jahre gestiegen sein.

In einem kurzweiligen Vortrag

widmete sich Christian Röhl, der

sich in der Zertifikate-Branche im

vergangen Jahrzehnt sehr verdient

gemacht hat, sich derzeit aber unter

anderem als Hochschuldozent

beweist, dem Thema „No Risk

– No Fun“. In einem emotionalen

Vortrag forderte er die Branche

auf, sich wieder mehr dem Thema

„Fun“ zu widmen. Dass das nicht

zwangsweise auf Kosten des „Risk“

gehen muss, zeigte er mit einem

Depot, das er bei zwei Banken in

Echtgeld handelte und handelt.

Für ihn ähnelt die Produktauswahl

der Anleger derzeit einer Fussballmannschaft

mit einem Tormann

und zehn Verteidigern. „Im Idealfall

steht die Null, gewinnen wird

man jedoch nichts – und öfter als

man denkt, geht mal einer rein,

und dann steht man da.“ Ein Problem

der Branche erkennt Röhl etwa

beim Basiswert Gold. „Das war

einmal eine Domäne der Zertifikate.

Doch diese Butter hat man sich einfach

vom Brot nehmen lassen.”

Traditionell folgte vor dem Abschlussvortrag

noch eine Podiumsdiskussion.

Diese wurde von Frank

Weingarts (UniCredit onemarkets)

geleitet. Als Teilnehmer waren neben

Wolfgang Siegl-Cachedenier

(brokerjet) zwei Börsevertreter in

Person von Florian Claus (Scoach)

und Ralph Danielski (EUWAX) beteiligt,

Bank Austria-Chefvolkswirt

Stefan Bruckbauer komplettierte

die Runde. Dementsprechend ging

es zunächst darum, den Status quo

zu erläutern. Für Siegl-Cachedenier

sei „Risiko immer auch eine

Chance“. Kunden bräuchten jedoch

ausreichend Informationen. Dem

stimmte Danielski zu. „Man muss

Investoren in die Lage versetzen,

ihre Meinung beim Investieren abbilden

zu können.“ Für Claus ist Risiko

„immer subjektiv und per se nichts

Schlechtes“. Dass Anleger das Risiko

kennen müssen, steht für Siegl-

Cachedenier fest: „Glücksritter sind

nicht im Sinne eines Online-Brokers

bzw. einer Bank.“ Dabei seien

ohnehin 90 bis 95 Prozent der brokerjet-Kunden

langfristig orientiert.

Als Risikofaktor sieht Bruckbauer

die „Re-Nationalisierung des Bankensektors“.

Für ihn funktioniert

der Interbankenmarkt nicht mehr.

Der nächste Schritt müsse jedenfalls

ein „Solidaritätsschritt“ sein.

Beim Thema Regulierung war man

sich indes nicht ganz einig. Während

die Verteter der deutschen

Zertifikate-Börsen einig waren,

dass es bei der Regulierung immer

eine Pendelbewegung gäbe, die von

„zu wenig in zu viel Regulierung

wechselt”, konnte Bruckbauer dem

Regulierungswahn Positives abgewinnen

– zumindest für die Zertifikate-Branche.

Für Bruckbauer

ist durchaus denkbar, dass „gute

Banken in Zukunft gar keine Zinsen

mehr zahlen werden“. Das Problem

liege in der Fristentransformation

– laut Bruckbauer bald nicht mehr

möglich –, die eine Verzinsung auf

Sparbüchern bisher erlaubte. Hier

gelte es für die Branche, einen

Sparbuchersatz zu kreieren, dann

könne man als Gewinner der Regulierungen

hervorgehen. Das sieht

Claus anders: „Der südkoreanische

Markt für strukturierte Produkte

war bis vor Kurzem der zweitgrösste

der Welt. Dann kam der Regulator

und der Markt hat sich extremst

verkleinert. Wir sprechen über ein

Sechstel von 2011 bzw. ein Achtel

von 2010.” Siegl-Cachedenier kann

der Regulations-Idee durchaus Positives

abgewinnen: „Regulierung

ist gut, weil dadurch die Transparenz

steigt. In Österreich heisst Regulierung

allerdings immer ‚Steuer‘

– und das macht uns das Leben

schwer.“

Zum Abschluss des Kongresses

wurden die Besucher noch mit

einem Vortrag von Ernst Vettori,

Nordischer Direktor beim ÖSV und

ehemaliger Weltklasse-Skispringer,

belohnt. Wie bei der Geldanlage

gehe es auch beim Spitzensport

darum, Risiko kalkulierbar zu machen.

Vettori, der in seiner Karriere

den Umstieg vom „klassischen“ auf

den „V-Stil“ wagte, berichtete von

dieser Zeit: Man habe sich genau

mit der Situation auseinander-

gesetzt. Die Evaluierung im Windkanal

ergab ganz eindeutig, dass

Weltklasse-Skispringer mit dem

V-Stil deutlich weiter springen

konnten. Damit war der Umstieg

auch alternativlos, um weiterhin

an der Weltspitze mithalten zu

können – ein Wagnis bzw. Risiko,

das sich bezahlt machen sollte.

Michael Spiss (RCB) überreicht Christan Drastil (Börse Express)

für sein „Lebenswerk“ einen Lebensbaum.


Mit festem Hebel dem DAX® folgen

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Kontakt

Deutsche Bank AG

db-X markets

www.dbxmarkets.at

Hotline: +43 (0) 1 53 181 777*

Mehr

Informationen

online

*Inländische Telefonnummer mit Weiterleitung nach Deutschland

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BE6 – medianet Dienstag, 22. Mai 2012

Cafe BE: Das ZFA feiert in Kürze

den 6. Geburtstag. Wer macht im

Dreiervorstand was? Vielleicht

beginnend mit Ihnen, Herr Weingarts

...

Frank Weingarts (UniCredit): Zunächst

einmal möchte ich sagen,

dass wir das ehrenamtlich neben

unserem Hauptjob machen, wir

würden uns einen Geschäftsführer

wie Hartmut Knüppel wünschen.

Meine Aufgabe ist es, die internationale

Ausrichtung des ZFA zu begleiten,

die Zusammenarbeit mit der

„eusipa“. Da geht es auch um Lobby-

ing bzw. Aufklärung in Richtung

Brüssel gemeinsam mit anderen

Verbänden. Wir haben auch einen

Wohlverhaltenskodex auf europäischer

Ebene etabliert. Das Thema

Fachbegriffe und Education steht

ebenso ganz vorn, Aufklärung und

Transparenz sind sehr wichtig.

Cafe BE: Education ist die Brücke

zu Ihnen, Herr Schaufler.

Thomas Schaufler (Erste Group):

Wir sind der Meinung, dass Ausbildung

der beste Anlegerschutz ist.

Wir haben auch mit den deutschen

Kollegen intensiv kooperiert, vor

allem im Bereich der Online-Ausbildung.

Wir haben das austrofiziert,

die Klickraten sind erfreulich

hoch. Wir werden das weiter in die

Häuser tragen, die Vertriebsmitarbeiter

liegen uns auf dem Herzen.

Dort ist es natürlich immer auch

eine Kostenfrage. Wir zeigen mit

dem Forum den Lösungsansatz,

aber ohne jetzt auf ein konkretes

Produkt hinzuweisen, wie wir es

als Emittent tun. Ich glaube, wir

sind auf einem guten Weg.

Cafe BE: Frau Arbter, Sie sind die

Vorsitzende im Forum, sind Sie

auch die Schnittstelle in die Politik?

Heike Arbter (RCB): Politik ist

vielleicht nicht ganz die richtige

Antwort, aber wir sprechen mit

den Interessensvertretern, um das

Zertifikat als Instrument zu positionieren.

Es geht auch um Expertisen,

z.B. wie ein Zertifikat in der

Steuergesetzgebung eingeordnet

werden soll, um Mifid, um Regulierungsüberlegungen.

Wir stellen

unsere Broschüre derFinanzmarktaufsicht,

dem Finanzministerium

vor.

Cafe BE: Ich bleibe beim Thema

‚Steuern‘. Herr Knüppel, Sie ha-

Der ZFA-Vorstand im bereits traditionellen „Cafe BE“ vor dem „Zertifikate Award Austria“ über Ziele, Pläne und Wünsche

Die Agenda 2012 des

Zertifikate Forum Austria

Heisses Thema Finanztransaktionssteuer: Auszug aus dem Round Table mit dem ZFA-Vorstandstrio und DDV-Mann Knüppel.

ben vor wenigen Tagen mit dem

Deutschen Derivate Verband

sehr klare Argumente gegen eine

Finanztransaktionssteuer gefunden.

Welche Produktkategorien

würden durch eine FTS besonders

hart getroffen?

Hartmut Knüppel (DDV): Es geht

um die Derivate in den Produkten.

Da kommt es ganz entscheidend

darauf an, was als Bemessungsgrundlage

herangezogen wird. Wir

haben dem Gesetzgeber gesagt: Wir

sind gern bereit, das Zehnfache der

geplanten Steuer zu zahlen, wenn

die richtige Bemessungsgrundlage

genommen wird. Wir sind kein

Freund von gespaltenen Steuersätzen.

Das ist dann meist der Punkt

für Fantasie, wie man für sich

besser ausgestalten kann, da gibt

es schnell Spielräume. Im Augenblick

geht es darum, dass die Nominalwerte

als Grundlage dienen

könnten und nicht die Optionswerte.

Da kann die Steuer schnell

höher sein als der Wert der Option.

Besonders darunter leiden würden

im Rahmen der Delta-Hedges z.B.

auch Optionsscheine.

Lars Brandau (DDV) holt als Moderator die Preisträger Christian H.

Knappe (db-X markets) und Volker Meinel (BNP) auf die Bühne.

© BE/Martina Draper (4)

Bei Scholdan & Company in der Wiener City (v.li.): Thomas Schaufler (Erste Group, ZFA), Heike Arbter (RCB, ZFA), Christian Drastil (Moderation) und Hartmut Knüppel (DDV).

© UniCredit onemarkets

Frank Weingarts (UniCredit, ZFA), war

per Telefon aus München zugeschaltet.

Arbter: Optionsscheine einerseits,

aber auch Teilschutz- und Vollschutzzertifikate,

die in Österreich

sehr beliebt sind. Also Produkte,

die für jeden Kunden Nutzen stiften,

würden unattraktiv gemacht,

weil die Option mit der Steuer viel

zu teuer wird. Das, was Delta 1 – also

Risiko – ist, z.B. Indexzertifikat,

ETF, Turbo, wird bevorzugt, weil

man mit Aktien hedgt. Alles, bei dem

Optionen in Zertifikaten verwendet

Dirk Hess (Citigroup) und Walter Kozubek (ZertifikateReport)

sprechen über neue Produkttrends.

werden, um z.B. das Risiko herauszunehmen,

wird voll getroffen. Das

geht exakt in die falsche Richtung,

weil genau die spekulativen Dinge

bevorzugt werden könnten.

Cafe BE: Herr Weingarts, ist die

FTS auch schon in der eusipa ein

Thema?

Weingarts: Da gibt es ja viele lokale

Anstösse aus verschiedenen Ländern.

Man muss mal sehen, was da

kommt und ob da was kommt. Sobald

Anzeichen da sind, gibt es viel

Arbeit auch für uns. Manche Produkte

wären viel zu stark betroffen

und das hat nicht einmal mit der

Komplexität der Produkte etwas zu

tun. Wer glaubt, eine Finanztransaktionssteuer

reguliert die Derivatemärkte,

liegt damit schlichtweg

falsch.

Knüppel: Man will mit abstrusen

Bewertungen Volumen erreichen,

andererseits auch die ‚Krisenverursacher‘

treffen. Man trifft die Endkunden.

Die ganze Argumentation

ist in einer Schieflage. Es ist aber

starker politischer Druck da. Man

darf nicht vergessen, dass zum

Beispiel in vielen Ländern Wahlen

anstehen. Die Finanztransaktionssteuer

hat hohen Symbolwert für

soziale Gerechtigkeit.

Cafe BE: Frage an die beiden

Österreicher. Wo seht ihr den österreichischen

Markt in drei Jahren?

Erwartung und Wunsch ...

Arbter: Kunden, die man erreicht

hat, hat man auch gewonnen. Die

kaufen Zertifikate immer wieder.

Worum es jetzt geht, ist, es breiter

hinauszutragen.

Schaufler: Mir geht es um das

schöne Wort ‚Financial Literacy‘.

Ich wünsche mir, dass die Schulen

das Thema ‚Kapitalmarkt‘ und

damit auch Zertifikate aufnehmen.

Man wird für die eigene Pension

künftig deutlich mehr selbst vorsorgen

müssen, als das heute der

Fall ist. Ich wünsche mir, dass das

Wort ‚Zertifikate‘ in drei Jahren

auch in Schulbüchern vorkommt.

Anmerkung: Der komplette Talk

(ca. fünfmal länger) ist unter

http://www.boerse-express.com/

cafebe nachzulesen.

Wolfgang Siegl-Cachedenier (brokerjet) und Lars Brandau (DDV)

werden Preisträger in Einzelkategorien auszeichnen.


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