Mitteilungsblatt Ausgabe 50 - Verbandsgemeinde Nassau

vgnassau.de

Mitteilungsblatt Ausgabe 50 - Verbandsgemeinde Nassau

50

Mittwoch, 15. Dez. 2010

47. Jahrgang

Heimat- und Bürgerzeitung der Verbandsgemeinde Nassau

Jugendfilm -

Klappe, die Erste

Unterstützung

bekam

der Nikolaus beim

Besuch der Kitas

in Nassau

Zwei Schweiger

„Urgesteine“

gehen in

Ruhestand

Nassauer

Sozialdemokraten

gratulieren

Gisela Schönrock

Heimat- und Bürgerzeitung für die Verbandsgemeinde Nassau, der Stadt Nassau und der Gemeinden Attenhausen, Dessighofen, Dienethal, Dornholzhausen,

Geisig, Hömberg, Lollschied, Misselberg, Obernhof, Oberwies, Pohl, Schweighausen, Seelbach, Singhofen, Sulzbach, Weinähr, Winden und Zimmerschied


Nassauer Land 2 Nr. 50/2010

POLIZEI / FEUERWEHR

Polizeinotruf 110

Polizeiinspektion Bad Ems, Viktoriaallee 02603/9700

FEUERWEHR u. Rettungsdienst 112

RETTUNGSDIENST/KRANKENWAGEN/

NOTARZT/RETTUNGSHUBSCHRAUBER

Notarzt, Rettungsdienst 112

Krankentransport, Ambulanz, Dialysetransporte 19222

Giftnotrufzentrum, Mainz 06131/19240

Entgiftungszentrale Mainz - Info - 06131/232466

Rettungshundestaffel 0700-20022005

Rhein-Lahn-Taunus (Alarmierung kostenlos)

ÄRZTE

Bereitschaftsdienstpraxis

Stiftungsklinikum Mittelrhein, Borngasse 14, Nastätten

Bereitschaftsdienst-Tel. 01805/112089 (Festnetz

14 ct/min; Mobilfunk abweichend)

Dienstbereit am Wochenende:

Freitag von 18:00 Uhr bis Montag 8:00 Uhr

Feiertage: Vorm Vorabend des Feiertages 18:00 Uhr

bis zum Folgetag des Feiertages 8:00 Uhr.

Mittwoch von 14:00 Uhr bis Donnerstag 8:00 Uhr

In dieser Zeit kann man auch ohne Anmeldung in die

Praxis Krankenhaus Nastätten, Erdgeschoss, kommen.

Bei Lebensgefahr sollte direkt der Notarzt über die

Notruf-Nummer 112, gerufen werden.

An Werktagen gelten die örtlichen Diensteinteilungen:

Nassau, Ortsgemeinden Attenhausen, Dessighofen,

Dienethal, Dornholzhausen, Hömberg, Misselberg,

Obernhof Oberwies, Schweighausen, Seelbach, Singhofen,

Sulzbach, Weinähr, Winden und Zimmerschied:

Notrufnummer: 01801-115588

Ortsgemeinden Geisig, Lollschied, Pohl

Notrufnummer: 01801-116688

oder unter der jeweiligen Praxis-Telefonnummer.

Bei Lebensgefahr direkt den Notarzt über die

Rettungsleitstelle Festnetz und Mobil 112, rufen

ZAHNÄRZTE

Einheitliche zahnärztliche

Notrufnummer: 01805040308

zu den üblichen Telefontarifen.

Ansage des Notfalldienstes zu folgenden Zeiten:

Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr,

Samstag von 8:00 bis Montag 8:00 Uhr

Mittwoch von 14:00 bis 18:00 Uhr, und an

Feiertagen entsprechend von 8:00 Uhr bis zum

nachfolgenden Tag 8:00 Uhr,

an Feiertagen mit einem Brückentag von Donnerstag

8:00 Uhr bis Samstag, 8:00 Uhr.

Weitere Informationen zum zahnärztlichen Notfalldienst

kann man unter www.bzk-koblenz.de nachlesen.

Eine Inanspruchnahme des zahnärztlichen Notfalldienstes

ist wie bisher nach telefonischer Vereinbarung möglich.

AUGENÄRZTE

Notdienst-Telefonnummer 01805 112 060

APOTHEKEN

Notrufnummer: 01805-258825 plus Postleitzahl des

Standortes (0,14 €/Min. über dt. Festnetz u. max. 0,42

€/Min über Mobilfunknetz)

Nach Wahl der Notdienstnummer und direkter Eingabe

der Postleitzahl des aktuellen Standortes über die Telefontastatur

werden drei dienstbereite Apotheken in der

Umgebung des Standortes angesagt. Der Notdienstplan

ist im Internet unter www.lak-rlp.de abrufbar.

Bereitschaftsdienste / Notrufe

N O T D I E N S T / BEREITSCHAFTSDIENSTE

Der Notdienst beginnt immer um 8:30 Uhr und endet

um 8:30 Uhr am folgenden Tag, auch an Sonn- und

Feiertagen.

Die Markt-Apotheke Singhofen hat auch in der Woche,

in der sie keinen Bereitschaftsdienst versieht, mittwochs

nachmittags geöffnet.

K R A N K E N H Ä U S E R

Marienkrankenhaus, Nassau Tel. 02604/706-0

Paracelsus-Klinik, Bad Ems Tel. 02603/6000

FORSTREVIERE

Forstrevier Nassau:

Revierförster Peter Langen, Telefon: 0152/01686330 od.

im Büro der Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Tel.

02604/9702-20, Sprechstunde jeweils donnerstags von

16:00 bis 18:00 Uhr, zuständig: für die Stadt Nassau sowie

die Ortsgemeinden Dessighofen, Dienethal,

Misselberg, Oberwies, Schweighausen und Sulzbach

Forstrevier Singhofen:

FOI Johannes Gieseler, Am Keltenring 11, 56379 Singhofen,

Tel. 02604-941417 od. 01522-8851819,

Mail: johannes.gieseler@wald-rlp.de

zuständig: für die Ortsgemeinden Attenhausen, Dornholzhausen,

Geisig, Lollschied, Pohl, Seelbach und

Singhofen

Forstrevier Winden:

FAR Bernd Schendel, Schulstraße1, 56379 Winden

Tel. 02604/1006 oder 0152-28851820

Mail: bernd.schendel@wald-rlp.de

zuständig: für die Ortsgemeinden Hömberg, Obernhof,

Weinähr, Winden und Zimmerschied

FAM Roland van der Rünstrat, Am Sonnenhang 8,

Weinähr, Tel. 02604/4313

Ansprechpartner für die Ortsgemeinde Weinähr

Gräfl. Forstverwaltung Nassau:

zuständig: Forstbüro Andreas Heibert Tel. 01797900860

S T Ö R U N G S D I E N S T E

Verbandsgemeindewerke Nassau:

- Wasserversorgung 0172/6521128

- Abwasserentsorgung 0172/6818968

Bauhof Stadt Nassau, mo. bis fr. 02604/941928

Süwag Energie AG

Service-Telefon 0800/4747488

Service-Fax 069/3107-3710

Entstörungsdienst:

Strom 069/3107-2333

Breitbandkabel 0180/1114100

Kanalreinigung und Grubenentleerung

Kanal Wambach GmbH, Neuwied/Engers 02622/13001

TELEFONSEELSORGE

(Nassau) Tel. 0800/1110111 und 0800/1110222

gebührenfrei rund um die Uhr

VERBANDSGEMEINDEVERWALTUNG NASSAU

Am Adelsheimer Hof 1, 56377 Nassau,

Tel. 02604/9702-0, Fax-Nr. 02604/970258,

E-Mail: poststelle@vgnassau.de

Internet: http://www.vgnassau.de

Öffnungszeiten Bürgerbüro:

montags bis mittwochs von 07:30 bis 16:30 Uhr

donnerstags von 07:30 bis 18:00 Uhr

freitags von 07:30 bis 12:30 Uhr

samstags von 10:00 bis 12:00 Uhr

Abteilungen: täglich von 07:30 bis 12:30 Uhr

montags bis mittwochs zusätzlich 13.30 bis 16.30 Uhr

donnerstags zusätzlich von 13:30 bis 18:00 Uhr


Nassauer Land 3 Nr. 50/2010

Öffentliche Bekanntmachungen

■■ Öffentliche Ausschreibung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Nassau schreibt folgende Leistungen

öffentlich aus:

Vergabestelle:

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Am Adelsheimer Hof 1,

56377 Nassau, Tel.: 02604/9702-0; Fax: 02604/9702-58;

E-Mail: poststelle@vgnassau.de

Baumaßnahme:

Ausbau von Gemeindestraßen in Winden

Art und Umfang der Leistungen:

Los 1 - Ausbau der Triftstraße; 1. Bauabschnitt

ca. 2.550 qm Verkehrsfläche in Asphalt (60 cm Gesamtaufbau)

ca. 965 qm Verkehrsfläche in Betonsteinpflaster

(60 cm Gesamtaufbau)

ca. 1.220 m Betonbordsteine versetzen, verschiedene Formate

ca. 725 m zweizeilige Rinne aus Betonsteinpflaster herstellen

einschließlich der notwendigen Erd- und

Entwässerungsarbeiten

Los 2 - Ausbau der Triftstraße; 2. Bauabschnitt

ca. 2.650 qm Verkehrsfläche in Asphalt (60 cm Gesamtaufbau)

ca. 275 qm Verkehrsfläche in Betonsteinpflaster

(60 cm Gesamtaufbau)

ca. 570 m Betonbordsteine versetzen, verschiedene Formate

ca. 350 m zweizeilige Rinne aus Betonsteinpflaster herstellen

einschließlich der notwendigen Erd- und

Entwässerungsarbeiten

Los 3 - Ausbau der Straße „Am alten Wasserhaus“

ca. 225 qm Verkehrsfläche in Asphalt (60 cm Gesamtaufbau)

ca. 450 qm Verkehrsfläche in Betonsteinpflaster

(60 cm Gesamtaufbau)

ca. 180 m Betonbordsteine versetzen, verschiedene Formate

ca. 90 m Muldenrinne aus Betonsteinpflaster herstellen

einschließlich der notwendigen Erd- und

Entwässerungsarbeiten

Los 4 - Endausbau der Straße „Vor dem Wald“

ca. 1.050 qm bituminöse Deckschicht

ca. 750 qm Betonsteinpflaster

ca. 725 m Betonbordsteine versetzen, verschiedene Formate

ca. 195 m Muldenrinne aus Betonsteinpflaster herstellen

einschließlich der notwendigen Erd- und

Entwässerungsarbeiten

Los 5 - Kanalbauarbeiten

ca. 300 m Kanalleitungen einschließlich

Schachtbauwerke aufnehmen

ca. 350 m Stahlbetonrohre DN 300 bis DN 600

ca. 11 Schachtbauwerke DN 1000

ca. 2 Schachtbauwerke DN 1500

einschließlich der notwendigen Hausanschlüsse

und Erdarbeiten

Los 6 - Wasserleitungsbauarbeiten

ca. 60 m bauseits gestellte GGG-Rohre DN 100 verlegen

ca. 240 m bauseits gestellte GGG-Rohre DN 125 verlegen

ca. 14 bauseits gestellte Schieber/Hydranten einbauen

einschließlich der notwendigen Hausanschlüsse

und Erdarbeiten

Ausführungszeit:

März 2011 bis Juni 2012

Anforderung:

Die Angebotsunterlagen können ab sofort ausschließlich unter

www.subreport-elvis.de/E12836783 eingesehen und heruntergeladen

werden. Weitere Informationen unter www.subreport.de,

per e-Mail unter felix.hinske@subreport.de oder telefonisch

unter 0221/9857838.

Schutzgebühr:

Eine Schutzgebühr wird nicht erhoben.

Angebotsabgabe: bis Mittwoch, 26.01.2011.

Angebote sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Bezeichnung

„Ausbau Gemeindestraße Winden“ bis zu diesem Zeitpunkt

bei der Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Rathaus, Am Adelsheimer

Hof 1, 56377 Nassau, einzureichen.

Die elektronische Angebotsabgabe erfolgt

unter www.subreport.de.

Angebotseröffnung: Mittwoch, 26.01.2011, 11:00 Uhr

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Rathaus,

Am Adelsheimer Hof 1, Zimmer 14, 56377 Nassau.

Zu diesem Zeitpunkt findet auch die elektronische Eröffnung statt.

Zuschlagsfrist: Freitag, 25.02.2011

Nachweise:

Die Bewerber haben den Nachweis ihrer Eignung gemäß VOB/A § 6

auf Verlangen der Vergabestelle zu erbringen. Des Weiteren sind

Referenzen über Projekte ähnlicher Art und Größe innerhalb der

letzten 3 Jahre auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.

Auftragserteilung:

Der Zuschlag wird nach § 16 VOB/A auf das Angebot erteilt, welches

unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen

Gesichtspunkte als das Annehmbarste erscheint.

Vergabeprüfstelle:

Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130

Bad Ems, Tel.: 02603/972-0.

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Udo Rau

09.12.2010 Bürgermeister


■ Öffentliche Ausschreibung

Die Verbandsgemeindewerke Nassau schreibt folgende Leistungen

öffentlich aus:

Vergabestelle:

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Am Adelsheimer Hof 1,

56377 Nassau, Tel.: 02604/9702-0; Fax: 02604/9702-58;

E-Mail: poststelle@vgnassau.de

Baumaßnahme:

Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten Amtsstraße, 56377 Nassau

Art und Umfang der Leistungen:

Kanalbauarbeiten

ca. 60 m Kanal DN 400

ca. 40 m Kanal DN 500

ca. 10 m Kanal DN 600

einschließlich notwendigen Erdarbeiten, Schachtbauwerke, Hausanschlüsse

etc.

Wasserleitungsbauarbeiten

ca. 110 m Wasserleitung DN 150

einschließlich notwendigen Erdarbeiten,

Schieberkreuze, Hausanschlüsse etc.

Ausführungszeit:

März 2011 bis Juni 2011.

Anforderung:

Die Angebotsunterlagen können ab sofort ausschließlich unter

www.subreport-elvis.de/E94143921 eingesehen und heruntergeladen

werden. Weitere Informationen unter www.subreport.de,

per e-Mail unter felix.hinske@subreport.de oder

telefonisch unter 0221/9857838.


Nassauer Land 4 Nr. 50/2010

Schutzgebühr:

Eine Schutzgebühr wird nicht erhoben.

Angebotsabgabe: bis Dienstag, 25.01.2011, 11:30 Uhr

Angebote sind in einem verschlossenen Umschlag

mit der Bezeichnung

„Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten Amtsstraße,

56377 Nassau

bis zu diesem Zeitpunkt bei der Verbandsgemeindeverwaltung Nassau,

Rathaus, Am Adelsheimer Hof 1, 56377 Nassau, einzureichen.

Die elektronische Angebotsabgabe erfolgt

unter www.subreport.de.

Angebotseröffnung: Dienstag, 25.01.2011, 11:30 Uhr

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Rathaus, Am Adelsheimer

Hof 1, Zimmer 14, 56377 Nassau.

Zu diesem Zeitpunkt findet auch die elektronische Eröffnung statt.

Zuschlagsfrist: Dienstag, 01.03.2011

Nachweise:

Die Bewerber haben den Nachweis ihrer Eignung gemäß VOB/A § 6

auf Verlangen der Vergabestelle zu erbringen. Des Weiteren sind

Referenzen über Projekte ähnlicher Art und Größe innerhalb der

letzten 3 Jahre auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.

Auftragserteilung:

Der Zuschlag wird nach § 16 VOB/A auf das Angebot erteilt, welches

unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen

Gesichtspunkte als das Annehmbarste erscheint.

Vergabeprüfstelle:

Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130

Bad Ems, Tel.: 02603/972-0.

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Udo Rau

13.12.2010 Bürgermeister


■ Öffentliche Ausschreibung

Die Verbandsgemeindewerke Nassau schreibt folgende Leistungen

öffentlich aus:

Vergabestelle:

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Am Adelsheimer Hof 1,

56377 Nassau, Tel.: 02604/9702-0; Fax: 02604/9702-58;

E-Mail: poststelle@vgnassau.de

Baumaßnahme:

Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten Nassau,

Untere Bahnhofstraße

Art und Umfang der Leistungen:

Kanalbauarbeiten

ca. 90 m Kanal DN 800

ca. 10 m Kanal DN 400

einschließlich der notwendigen Erdarbeiten, Schachtbauwerke,

Hausanschlüsse etc.

Wasserleitungsbauarbeiten

ca. 90 m Wasserleitung DN 100

einschließlich der notwendigen Erdarbeiten,

Schieberkreuze, Hausanschlüsse etc.

Ausführungszeit:

Die Arbeiten sind bis zum 10.03.2011 zu beginnen und bis spätestens

24. 06.2011 fertig zu stellen.

Anforderung:

Die Angebotsunterlagen können ab sofort ausschließlich unter

www.subreport-elvis.de/E97473647 eingesehen und heruntergeladen

werden. Weitere Informationen unter www.subreport.de,

per e-Mail unter felix.hinske@subreport.de oder

telefonisch unter 0221/9857838.

Schutzgebühr:

Eine Schutzgebühr wird nicht erhoben.

Angebotsabgabe: bis Dienstag 25.01.2011, 11:00 Uhr

Angebote sind in einem verschlossenen Umschlag

mit der Bezeichnung

„Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten Nassau,

Untere Bahnhofstraße“

bis zu diesem Zeitpunkt bei der Verbandsgemeindeverwaltung Nassau,

Rathaus, Am Adelsheimer Hof 1, 56377 Nassau, einzureichen.

Die elektronische Angebotsabgabe erfolgt

unter www.subreport.de.

Angebotseröffnung: Dienstag, 25.01.2011, 11:00 Uhr

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Rathaus, Am Adelsheimer

Hof 1, Zimmer 14, 56377 Nassau.

Zu diesem Zeitpunkt findet auch die elektronische Eröffnung statt.

Zuschlagsfrist: Freitag, 01.03.2011

Nachweise:

Die Bewerber haben den Nachweis ihrer Eignung gemäß VOB/A § 6

auf Verlangen der Vergabestelle zu erbringen.

Des Weiteren sind Referenzen über Projekte ähnlicher Art und

Größe innerhalb der letzten 3 Jahre auf Verlangen der Vergabestelle

vorzulegen.

Auftragserteilung:

Der Zuschlag wird nach § 16 VOB/A auf das Angebot erteilt, welches

unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen

Gesichtspunkte als das Annehmbarste erscheint.

Vergabeprüfstelle:

Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130

Bad Ems, Tel.: 02603/972-0.

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Udo Rau

13.12.2010 Bürgermeister

■■ Öffentliche Ausschreibung

Die Verbandsgemeindewerke Nassau schreibt folgende Leistungen

öffentlich aus:

Vergabestelle:

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Am Adelsheimer Hof 1,

56377 Nassau, Tel.: 02604/9702-0; Fax: 02604/9702-58

E-Mail: poststelle@vgnassau.de

Baumaßnahme:

Abwassertechnischer Anschluss

der Ortsgemeinde Hömberg an die Kläranlage Nassau

Art und Umfang der Leistungen:

Los 1: Leitungsbauarbeiten

Herstellung einer Abwasserdruckleitung einschl. Mitverlegung

von Wasser-, Luftleitungen, Kabel und -leerohre

PE-HD DA 140, SDR 11, (Schutzmantelrohr), Länge ca. 730 m,

1 Stück Schacht DN 2.000 mit Belüftungsventil,

Mitverlegung einer Druckluftspülleitung PE-HD DA 63,

SDR 11, Länge ca. 175 m,

Mitverlegung einer Wasserleitung

PE-HD DA 110, SDR 11, Länge ca. 400 m,

Mitverlegung einer Wasserleitung DN 100 GGG, Länge ca. 125 m,

Mitverlegung einer Wasserleitung

PE-HD DA 63, SDR 11, Länge ca. 200 m,

1 Stück Wasserzählerschacht DN 1500,

Mitverlegung eines Kabelleerrohres

PE-HD DA 63, SDR 17, Länge ca. 730 m,

Mitverlegung eines Kabelleerrohres

PE-HD 3 x DA 50, SDR 17, Länge ca. 405 m,

Mitverlegung eines Mittelspannungskabelbündel 20 KV, (3 x 1x 150

mqm Alu), Länge ca. 405 m, einschl. den Erdarbeiten.

Herstellung einer Freispiegelleitung einschl. Mitverlegung von

Wasserleitungen, Kabel und -leerrohre

PE-HD DA 225, SDR 17 (Schutzmantelrohr), Länge ca. 1.955 m,

DN 400 PP, Länge ca. 60 m,

14 Stück Schächte DN 600 - 1000,

2 Stück Energieumwandlungsschächte DN 1000 aus PE/PP,

Mitverlegung einer Wasserleitung DN 100 GGG, Länge ca. 55 m,

Mitverlegung einer Trinkwasser-Hochdruckrohr DA 110,

PE 100/XSC 50, MOP 32 bar, Länge ca. 500 m,

Mitverlegung einer Wasserleitung

PE-HD DA 110, SDR 7,4 u. 11 Länge ca. 1.470 m,

Mitverlegung eines Kabelleerrohres

PE-HD DA 63, SDR 17, Länge ca. 1.970 m,

Mitverlegung eines Kabelleerrohres

PE-HD 3 x DA 50, SDR 17, Länge ca. 1.970 m,

Mitverlegung eines Mittelspannungskabel 20 KV, (3 x 1 x 150 mqm

Alu), Länge ca. 1.825 m einschl. den Erdarbeiten.

Kabelverlegearbeiten (Süwag) im Ortsnetz Nassau

(NBG Hanjob)

Mittelspannungskabelbündel 20 KV, ( 3 x VPE-Kabel 150 mqm Alu),

Länge ca. 550 m, davon ca. 210 m im Doppelgraben,

Mitverlegung eines Kabelleerrohres

PE-HD 3 x DA 50, SDR 17, Länge ca. 340 m,

Mitverlegung eines Kabelleerrohres

PE-HD DA 63, SDR 17, Länge ca. 130 m,

Kabelverlegearbeiten (Süwag) im Ortsnetz Hömberg

(Am Oberstein)

Mittelspannungskabelbündel 20 KV,

( 3 x VPE-Kabel 150 mqm Alu), Länge ca. 125 m,

Mitverlegung eines Kabelleerrohres PE-HD 3 x DA 50, SDR 17,

Länge ca. 125 m,

Los 2: Umbauarbeiten auf der Kläranlage Hömberg

Neubau Abwasserpumpwerk

Erdaushub, ca. 200 cbm,

Stahlbetonbodenplatte, ca. 13 cbm,

Stahlbetonwände, ca. 30 cbm,

Stahlbetonwände Pumpenvorlageschacht ca. 6 cbm,

Pultdach mit Eindeckung aus Betondachsteinen, ca. 40 qm.

Umbau Klärteich zum Regenrückhaltebecken

Rückbau der vorhandenen Trennwand aus Mauerscheiben, ca. 12 cbm,

Rückbau der vorhandenen Zu- und Ablaufschächte, ca. 6 cbm,

Rückbau der vorhandenen Folienabdichtung, ca. 840 qm,

Oberboden und Erosionschutzmatte aufbringen, ca. 750 qm,

Trockenwetterrinne und Notüberlauf mit Steinstickung, ca. 80 qm.

Kabelleerrohre und verbindende Rohrleitungen

1 Stück Kabellzugschacht sowie 80 m Kabelleerrohre,

4 Stück Schächte aus Betonfertigteilen,

20 m Rohrleitung aus Stahlbeton DN 300,

20 m Rohrleitung aus Stahlbeton DN 700,

300 m Rohrleitung aus PE DN 50 - 200.


Nassauer Land 5 Nr. 50/2010

Außenanlagen

Hofbefestigung aus Betonverbundsteinpflaster, ca. 40 qm,

Aufnehmen und Wiederherstellen der vorhandenen Befestigung,

ca. 180 qm,

Zaunanlage ca. 60 m.

Los 3: Maschinen- und Anlagentechnik

Ausrüstung Beckenüberlauf

Installation einer Siebrechenanlage an der Überlaufschwelle zur

Grobstoffrückhaltung, Erforderliche Umbaumaßnahmen zur Installation

der Siebrechenanlage, Montage eines Elektro-Absperrschiebers

im angrenzenden Drosselschacht.

Pumpstation

Installation von 2 Stück Abwasserpumpen und 1 Stück Entwässerungspumpe,

Verrohrung, Armaturen, Wanddurchführungen im

Pumpwerk, Stahlbauarbeiten in der Pumpstation und Vorlageschacht.

Brauchwasserbrunnen

Ummontage der vorhandenen Brauchwasserpumpe in neuen

Brauchwasserschacht, inkl. neuer Verrohrung und Armaturen und

Stahlbauarbeiten.

Die Vergabe erfolgt getrennt nach Losen.

Ausführungszeit:

Die Arbeiten sind am 28.02.2011 zu beginnen und bis spätestens

30.09.2011 fertig zu stellen.

Anforderung: Die Angebotsunterlagen können

ab sofort ausschließlich unter

http://www.subreport-elvis.de/E26453991

eingesehen und heruntergeladen werden.

Weitere Informationen unter www.subreport.de,

per e-Mail unter felix.hinske@subreport.de

oder telefonisch unter 0221/9857838.

Schutzgebühr:

Eine Schutzgebühr wird nicht erhoben.

Angebotsabgabe: bis Dienstag, 18.01.2011.

Angebote sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Bezeichnung.

„Anschluss der Ortsgemeinde Hömberg an die Kläranlage

Nassau. Los …., 56377 Nassau“ bis zu diesem Zeitpunkt bei

der Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Rathaus, Am Adelsheimer

Hof 1, 56377 Nassau, einzureichen.

Die elektronische Angebotsabgabe erfolgt unter

www.subreport.de.

Angebotseröffnung: Dienstag, 18.01.2011,

11:00 Uhr: Los 1: Leitungsbauarbeiten

11:30 Uhr: Los 2: Umbauarbeiten auf der Kläranlage Hömberg

12:00 Uhr: Los 3: Maschinen- und Anlagentechnik

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau, Rathaus, Am Adelsheimer

Hof 1, Zimmer 14, 56377 Nassau. Zu diesen Zeitpunkten finden

auch die elektronischen Eröffnungen statt.

Zuschlagsfrist: Dienstag, 01.03.2011

Nachweise:

Die Bewerber haben den Nachweis ihrer Eignung gemäß VOB/A § 6

auf Verlangen der Vergabestelle zu erbringen. Des Weiteren sind

Referenzen über Projekte ähnlicher Art und Größe innerhalb der

letzten 3 Jahre auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.

Auftragserteilung:

Der Zuschlag wird nach § 16 VOB/A auf das Angebot erteilt, welches

unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen

Gesichtspunkte als das Annehmbarste erscheint.

Vergabeprüfstelle:

Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1,

56130 Bad Ems, Tel.: 02603/972-0.

Verbandsgemeindeverwaltung Udo Rau

Nassau, 13.12.2010 Bürgermeister


■ Sitzung des Verbandsgemeinderates

der Verbandsgemeinde Nassau

Zu einer Sitzung des Verbandsgemeinderates der Verbandsgemeinde

Nassau habe ich eingeladen auf

Dienstag, 21.12.2010, 18:30 Uhr,

in das Feuerwehrgerätehaus in Nassau.

Tagesordnung

Öffentliche Sitzung

1. Beratung und Beschlussfassung über eine Änderung der Satzung

über die Erhebung von Gebühren für die Inanspruchnahme

von Leistungen der Bauverwaltung

Vorlage: BV 2010/20-185-ZV

2. Auftragsvergabe Erneuerung der Fenster- und Tür-Elemente in

der Kindertagesstätte Am Sauerborn 2, 56377 Nassau

Vorlage: BV 2010/20-209-BV

3. Beratung und. Beschlussfassung zum Haushalt TNL 2011

Vorlage: BV 2010/20-208-ZV

4. Beratung und Beschlussfassung über die 1. Nachtragshaushaltssatzung

mit den Nachtragshaushaltsplänen für den Ergebnis-

und den Finanzhaushalt für das Haushaltsjahr 2010

5. Beratung und Beschlussfassung über die Entgelte der Abwasserbeseitigung

und über das Preisblatt der Wasserversorgung

Vorlage: BV 2010/20-197-VW

6. Beratung und Beschlussfassung über die Wirtschaftspläne der

Betriebszweige Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung

Vorlage: BV 2010/20-196-VW

7. Beratung und Beschlussfassung zur Aktualisierung des 10-Jahres-Planes

- Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen

Vorlage: BV 2010/20-207-ZV

8. Beratung und Bestellung einer Schiedsperson und stellvertretenden

Schiedsperson

Vorlage: BV 2010/20-188-ZV

9. Mitteilungen und Anfragen

Nassau, 9. Dezember 2010 Udo Rau

Verbandsgemeinde Nassau Bürgermeister

■■ Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft,

Finanzen und Tourismus der Stadt Nassau

Zu einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen und

Tourismus der Stadt Nassau habe ich eingeladen auf Donnerstag,

16.12.2010, 18:00 Uhr, Sitzungszimmer der Verbandsgemeindeverwaltung,

Nassau.

Tagesordnung

Nichtöffentliche Sitzung

1. Beratung über den Bericht zur Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung

Vorlage: BV 2010/19-182-ZV

2. Innerörtliche Beschilderung

3. Wohnmobilstellplatz Parkplatz Freiherr-vom-Stein-Park

4. Mitteilungen und Anfragen

Nassau, 9. Dezember 2010 Armin Wenzel

Stadt Nassau Stadtbürgermeister

■■ Sitzung des Stadtrates der Stadt Nassau

Zu einer Sitzung des Stadtrates der Stadt Nassau habe ich eingeladen

auf Donnerstag, 16.12.2010, 19:30 Uhr, Günter Leifheit-Kulturhaus,

Kulturkeller, in Nassau.

Tagesordnung

Öffentliche Sitzung

1. Auftragsvergaben für die Sanierung der Küche Stadthalle:

1.1. - Elektroarbeiten

1.2.- Sanitärinstallation

1.3. - Kältetechnik

1.4. - Lüftungstechnik

Vorlage: BV 2010/19-181-BV

1.5. - Wand- und Bodenbeschichtung

1.6. - Schiebetür

2. Anfragen und Mitteilungen

Nichtöffentliche Sitzung

3. Sachstand Standort Kinderkrippe

Nassau, 8. Dezember 2010 Armin Wenzel

Stadt Nassau Stadtbürgermeister

■■ Satzung vom 16.11.2010 über die VII. Änderung

der Satzung über die Erhebung von Friedhofsgebühren

der Ortsgemeinde Attenhausen vom 08.07.1987,

zuletzt geändert durch Satzung vom 22.06.2010

Der Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Attenhausen hat auf Grund

des § 24 der Gemeindeverordnung für Rheinland-Pfalz (GemO) und

der §§ 2 Absatz 1,7 und 8 des Kommunalabgabegesetzes (KAG) in

der jeweils gültigen Fassung, folgende Satzungsänderung beschlossen,

die hiermit bekannt gemacht wird:

ARTIKEL I

Änderung der Anlage zur Satzung über die Erhebung

von Friedhofsgebühren

Die Anlage zur Satzung über die Erhebung von Friedhofsgebühren

wird wie folgt geändert und neu gefasst:

VI. Benutzung der Friedhofseinrichtungen zur Grabpflege

Für die Bereitstellung von Wasser, für die Abraumbeseitigung u.ä.

zur Grabpflege wird pro Grabeinheit eine Gebühr erhoben. Sie

beträgt:

a) für Reihengrabstätten für die Dauer

der 30-jährigen Ruhezeit ............................................55,00 Euro

b) für Einzelwahlgrabstätten für ein

35-jähriges Nutzungsrecht..........................................65,00 Euro


Nassauer Land 6 Nr. 50/2010

c) für Tiefengräber für ein

35-jähriges Nutzungsrecht..........................................65,00 Euro

d) für Doppelwahlgrabstätten für ein

35-jähriges Nutzungsrecht........................................130,00 Euro

e) für jede weitere Wahlgrabstätte für ein

35-jähriges Nutzungsrecht .........................................65,00 Euro

f) für Kinderreihengrabstätten für die Dauer der

30-jährigen Ruhezeit ..................................................30,00 Euro

g) für Urnenreihengrabstätten für die Dauer der

30-jährigen Ruhezeit ..................................................30,00 Euro

h) für Urnenwahlgrabstätten für ein 35-jähriges

Nutzungsrecht ............................................................40,00 Euro

Für die von der Gemeinde vorzunehmende Pflege und Unterhaltung

der Urnenwiese bei Urnenreihen- und Urnenwahlgrabstätten wird

eine Gebühr für die Dauer der Ruhe- bzw. Nutzungsfrist in Höhe

von ..................................................................................150,00 Euro

erhoben. Die vorstehenden Gebühren sind für sämtliche Grabeinheiten

im Voraus zu entrichten:

1. bei Reihengrabstätten mit der Anmeldung des Todesfalles,

2. bei Wahlgrabstätten

a) zum Zeitpunkt des Erwerbs des Nutzungsrechts,

b) bei der Verlängerung des Nutzungsrechts,

c) bei der nächsten Belegung einer vorhandenen Grabeinheit,

soweit für dieses nicht bereits Gebühren für die Benutzung der

Friedhofseinrichtungen bezahlt wurden.

In den Fällen 2 b) und 2 c) ist eine Gebühr für die noch bestehende

Nutzungszeit aller vorhandenen Grabeinheiten zu berechnen. In

diesen Fällen sowie bei kürzeren Nutzungsverlängerungen wird

eine der in Absatz VI festgelegten Teilgebühr - aufgerundet auf volle

Euro - berechnet.

ARTIKEL II

Inkrafttreten:

Diese Satzungsänderung tritt am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung

in Kraft. Gleichzeitig treten alle entgegenstehenden ortsrechtlichen

Vorschriften außer Kraft.

56370 Attenhausen, 16.11.2010 (Siegel) Volker Feldpausch

Ortsgemeinde Attenhausen Ortsbürgermeister

Hinweis:

Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften

der Gemeindeordnung zustande gekommen sind, gelten

ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig

zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn

1. die Bestimmungen über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung,

die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der

Satzung verletzt worden sind, oder

2. vor Ablauf der in Satz 1 genannten Frist die Aufsichtsbehörde

den Beschluss beanstandet oder jemand die Verletzung der Verfahrens-

oder Formvorschriften gegenüber der Gemeindeverwaltung

unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung

begründen soll, schriftlich geltend gemacht hat.

Hat jemand eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 2 geltend gemacht, so

kann auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist jedermann

diese Verletzung geltend machen.

Nassau, 07.12.2010 (Siegel) Udo Rau

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau Bürgermeister


■ Satzung vom 16. 11. 2010 über die IV. Änderung

der Friedhofssatzung der Ortsgemeinde Attenhausen

vom 26. Juli 1984, zuletzt geändert durch Satzung vom 22. 06. 2010

Der Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Attenhausen hat aufgrund

des § 24 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz (GemO) sowie

der §§ 2 Absatz 3, 5 Absatz 2 und 6 Absatz 1 des Bestattungsgesetzes

(BestG) in der zur Zeit gültigen Fassung, folgende Satzungsänderung

beschlossen, die hiermit bekannt gemacht wird:

Artikel I

Satzungsänderung

§ 12 (Allgemeines, Arten der Grabstätten) Absatz 1

erhält folgende neue Fassung:

(1) Die Grabstätten werden unterschieden in

a) Reihengrabstätten

b) Wahlgrabstätten

c) Urnengrabstätten als Urnenreihen- und Urnenwahlgrabstätten

d) Urnenreihen- und Urnenwahlgrabstätten in der Urnenwiese

e) Anonymen Urnenreihengrabstätten in der Urnenwiese

f) Ehrengrabstätten.

§ 15 (Urnengrabstätten) Absatz 1 erhält folgende

neue Fassung:

(1) Aschen dürfen beigesetzt werden:

1. in Urnenreihengrabstätten (1 Urne)

2. in Urnenreihengrabstätten in der Urnenwiese (1 Urne)

3. in anonymen Urnenreihengrabstätten in der Urnenwiese

(1 Urne)

4. in Urnenwahlgrabstätten (bis zu 2 Urnen)

5. in Urnenwahlgrabstätten in der Urnenwiese (bis zu 2 Urnen)

6. in Reihengrabstätten (bis zu 2 Urne)

7. in einstellige Wahlgrabstätten (bis zu 2 Urnen)

8. in mehrstellige Wahlgrabstätten (bis zu 4 Urnen)

Eine Zugabe von Aschenurnen in Erdgrabstätten ist jedoch nur

möglich, wenn die Restlaufzeit der Grabstätte die gesetzliche Mindestruhefrist

für Aschenurnen nach dem Bestattungsgesetz von 15

Jahren abdeckt.

§ 18 (Grabmale) wird um folgenden Absatz 4 ergänzt:

(4) Grabmale bei Urnenreihengrabstätten in der Urnenwiese und

Urnenwahlgrabstätten in der Urnenwiese sind nur als ebenerdige

Grababdeckung möglich, wobei kein Rahmen gesetzt werden darf.

Die Grababdeckplatte darf nicht mit aufgesetzten Buchstaben

beschriftet werden. Beschriftungen sind nur als Eingravierungen

oder als Aufdruck erlaubt.

Die Grabplattengröße wird auf 30 x 40 cm (Höhe x Breite) festgelegt.

Der seitliche Abstand zwischen den Gräbern in einer Grabreihe

beträgt 45 cm. Der Abstand zwischen den Reihen beträgt 1,00 m.

Aufstehende Grabmale sind nicht statthaft.

Grabschmuck (wie z.B. Blumen, Kränze, Gestecke, Kerzen usw.) ist

auf den Urnengrabstätten in der Urnenwiese nicht statthaft.

Artikel II

Inkrafttreten

Diese Satzungsänderung tritt am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung

in Kraft. Gleichzeitig treten alle entgegenstehenden ortsrechtlichen

Vorschriften außer Kraft.

56370 Attenhausen, 16. 11. 2010 (Siegel) Volker Feldpausch

Ortsgemeinde Attenhausen Ortsbürgermeister

Hinweis:

Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften

der Gemeindeordnung zustande gekommen sind, gelten

ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig

zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn

1. die Bestimmungen über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung,

die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der

Satzung verletzt worden sind, oder

2. vor Ablauf der in Satz 1 genannten Frist die Aufsichtsbehörde

den Beschluss beanstandet oder jemand die Verletzung der Verfahrens-

oder Formvorschriften gegenüber der Gemeindeverwaltung

unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung

begründen soll, schriftlich geltend gemacht hat.

Hat jemand eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 2 geltend gemacht, so

kann auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist jedermann

diese Verletzung geltend machen.

Nassau, 07.12.2010 (Siegel)

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau Bürgermeister

■■ 1. Nachtragshaushaltssatzung der Ortsgemeinde

Schweighausen für das Jahr 2010

vom 02.12.2010

Der Ortgemeinderat hat auf Grund von § 98 Gemeindeordnung

Rheinland-Pfalz in der Fassung vom 31. Januar 1994 /GVBI. S.

153), zuletzt geändert durch Gesetz vom 02. März 2006 (GVBI. S.

57), folgende Nachtragshaushaltssatzung beschlossen:

§ 1 - Ergebnis- und Finanzhaushalt

Mit dem Nachtragshaushaltsplan werden festgesetzt:

Mit dem Nachtragshaushaltsplan werden festgesetzt:

gegenüber

bisher

Euro

erhöht

um

Euro

vermindert

um

Euro

nunmehr

festgesetzt

auf Euro

1. im Ergebnishaushalt

der Gesamtbetrag der Erträge auf 241.831 18.509 - 260.340

der Gesamtbetrag der Aufwendungen auf 269.911 5.811 - 275.722

der Jahresüberschuss auf - 28.080 12.698 - - 15.382

2. im Finanzhaushalt

die ordentlichen Einzahlungen auf 209.086 18.509 - 227.595

die ordentlichen Auszahlungen auf 212.100 5.811 - 217.911

der Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen auf - 3.014 12.698 - 9.684

die außerordentlichen Einzahlungen auf 0 - - 0

die außerordentlichen Auszahlungen auf 0 - - 0

der Saldo der außerordentlichen Ein- und Auszahlungen auf 0 - - 0

die Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf 28.420 160.117 - 188.537

die Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf 45.124 158.398 - 203.522

der Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf - 16.704 1.719 - - 14.985

die Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit 2 auf 21.818 14.417 7.401

die Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit 2 auf 2.100 - 2.100

der Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit 2 auf 19.718 14.417 5.301

der Gesamtbetrag der Einzahlungen 2 auf 259.324 178.626 14.417 423.533

der Gesamtbetrag der Auszahlungen 2 auf 259.324 164.209 423.533

die Veränderung des Finanzmittelbestandes im Haushaltsjahr auf 0 0


Nassauer Land 7 Nr. 50/2010

1 Bei der Festsetzung für zwei Haushaltsjahre (§ 95 Abs. 5 Satz 2

GemO) sind die einzelnen Jahresbeträge nebeneinander oder

untereinander anzugeben.

2 Ohne Einzahlungen und Auszahlungen der Kredite zur Umschuldung.

§ 2 - Gesamtbetrag der vorgesehenen Kredite

Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kredite, deren Aufnahme zur

Finanzierung von Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen

erforderlich ist, wird gegenüber der bisherigen Festsetzung

neu festgesetzt für

zinslose Kredite von bisher 0 Euro auf ....................................0 Euro

verzinste Kredite von bisher 16.704 Euro auf ...................7.401 Euro

zusammen von bisher 16.704 Euro auf ............................7.401 Euro

§ 3 - Gesamtbetrag der vorgesehenen Ermächtigungen

Verpflichtungsermächtigungen werden nicht veranschlagt.

§ 4 - Steuersätze

Steuersätze für die Ortsgemeinde werden nicht geändert.

§ 5 - Gebühren und Beiträge

Die Sätze der Gebühren und Beiträge für ständige Gemeindeeinrichtungen

nach dem Kommunalabgabengesetz vom 20. Juni 1995

(GVBI. S. 175), zuletzt geändert durch Gesetz vom 02. März 2006

(GVBI. S. 57) werden nicht geändert.

§ 6 - Eigenkapital

Der Stand des Eigenkapitals zum 31.12.2009 betrug nn. Euro. Der

voraussichtliche Stand des Eigenkapitals zum 31.12.2010 beträgt

nn. Euro3.

3) Die Eröffnungsbilanz wird derzeit erstellt. Deswegen ist eine

Angabe des Eigenkapitals derzeit nicht möglich.

§ 7 - Über- und außerplanmäßige Aufwendungen und

Auszahlungen

Die Festlegung erheblicher über- und außerplanmäßiger Aufwendungen

und Auszahlungen gem. § 100 Abs. 1 wird nicht geändert.

§ 8 - Wertgrenze für Investitionen

Die Wertgrenze für Investitionen wird nicht geändert.

§ 9 - Weitere Bestimmungen

Weitere Bestimmungen gem. § 95 Abs. 2 Satz 2 GemO, z.B. zur

Bewirtschaftung (Sperren, Zustimmungsvorbehalte) oder zum Stellenplan

(ku- und kw-Vermerke, Einstellungs- oder Beförderungssperren).

Schweighausen, 02. Dezember 2010 (Siegel) Viola Lindner

Ortsgemeinde Schweighausen Ortsbürgermeisterin

Hinweis:

Die vorstehende Nachtragshaushaltssatzung ist gem. § 97 Abs. 1

GemO der Aufsichtsbehörde mit Schreiben vorn 24.11.2010 angezeigt

worden und wird hiermit öffentlich bekannt gemacht. Die nach §

95 Abs. 4 GemO erforderlichen Genehmigungen der Aufsichtsbehörde

zu den Festsetzungen in § 2 der Nachtragshaushaltssatzung

sind erteilt. Sie haben folgenden Wortlaut: „Wir erteilen unsere Genehmigung:

Zu dem Gesamtbetrag der Investitionskredite, deren Aufnahme

zur Finanzierung von Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen

erforderlich ist, in Höhe von 7.401,00 €, unter der Bedingung,

dass diese Kredite nur zur Finanzierung von Maßnahmen im Sinne

der Ziffer 4.1.3 der VV zu § 103 GemO verwendet werden“. Der Haushaltsplan

liegt zur Einsichtnahme von Mittwoch, den 15. Dezember

2010 bis Montag, den 27. Dezember 2010 (montags bis mittwochs

von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr, donnerstags

von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr) im

Rathaus in Nassau, Adelsheimer Hof 1, Zimmer 22, öffentlich aus.

Nach § 24 Abs. 6 der Gemeindeordnung gilt die Satzung, die unter

Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung

zustandegekommen ist, ein Jahr nach der Bekanntmachung

als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht wenn,

1. die Bestimmung über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung,

die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der Satzung

verletzt worden sind oder

2. vor Ablauf der in Satz 1 genannten Frist die Aufsichtsbehörde

den Beschluss beanstandet oder jemand die Verletzung der

Verfahrens- oder Formvorschriften gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung

Nassau unter Bezeichnung des Sachverhalts,

der die Verletzung begründen soll, geltend gemacht hat.

Hat jemand eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 2 geltend gemacht, so

kann auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist jedermann

diese Verletzung geltend machen.

Nassau, 02. Dezember 2010 (Siegel) Udo Rau

Verbandsgemeindeverwaltung Nassau Bürgermeister


■ Sitzung des Bauausschusses

der Ortsgemeinde Singhofen

Zu einer Sitzung des Bauausschusses der Ortsgemeinde Singhofen

habe ich eingeladen auf Donnerstag, 16.12.2010, 18:00 Uhr, Sitzungssaal

des Gemeindezentrums, Singhofen.

Tagesordnung: Nichtöffentliche Sitzung

1. Bauangelegenheiten: 1.1. Bauangelegenheiten

Vorlage: BV 2010/14-050-BV

Singhofen, 9. Dezember 2010 Hans Schmid

Ortsgemeinde Singhofen Ortsbürgermeister

■■ Sitzung des Ortsgemeinderates

der Ortsgemeinde Singhofen

Zu einer Sitzung des Ortsgemeinderates der Ortsgemeinde Singhofen

habe ich eingeladen auf Montag, 20.12.2010, 18:30 Uhr, Sitzungssaal

des Gemeindezentrums, Singhofen.

Tagesordnung: Öffentliche Sitzung

1. Auftragsvergaben:

1.1. Bituminöse Befestigung „Am Sportplatz“

Vorlage: BV 2010/14-050-BV

2. Beratung und Beschlussfassung

über die Forstwirtschaftspläne 2011

3. 6. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde

Nassau; Beratung und Beschlussfassung über die Zustimmung

nach § 67 Abs. 2 Satz 2 Gemeindeordnung

Vorlage: BV 2010/14-048-BV

4. Sachstand Doppik / Eröffnungsbilanz

Nichtöffentliche Sitzung

5. Vertragsangelegenheiten

6. Verschiedenes

Singhofen, 9. Dezember 2010 Hans Schmid

Ortsgemeinde Singhofen Ortsbürgermeister

Aus unserer Verbandsgemeinde

■■ Sprechstunden des Bürgermeisters,

des Stadtbürgermeisters sowie

der Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister

Siehe 8

■■ Termine für Mülltonnentausch aufgrund

der Witterung wie folgt verschoben

Aufgrund der Witterungsverhältnisse konnten die geplanten

Termine für den Mülltonnentausch in der VG Nassau nicht in

allen Orten eingehalten werden. Betroffen sind: Stadt Nassau

(teilweise) und die Gemeinde Pohl. Die Tonnenaufstellung in

den betroffenen Orten findet vom 27.12. - 28.12.2010 statt.

Fragen zu diesem oder einem anderen Thema beantworten die

Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter der kostenlosen

Holtline 0800/1030301.

Aktuelle Notizen

■■ Oberverwaltungsgericht bestätigt Sammlungsverbot

gegen Bund deutscher Tierfreunde e.V.

Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz hat jetzt den

Antrag auf Zulassung der Berufung gegen das sofort vollziehbare

Sammlungsverbot der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD)

gegen den Bund deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp Lintfort /

Nordrhein-Westfalen abgelehnt. Damit ist das sofort vollziehbare

Sammlungsverbot in Rheinland-Pfalz bestandskräftig. Die ADD hatte

dem Verein im Oktober 2008 das Sammeln von Geldspenden und die

Einwerbung von Fördermitgliedern in Rheinland-Pfalz untersagt.

Zudem muss der Verein den Einzug von Förderbeiträgen aus Rheinland-Pfalz

stoppen und die rheinland-pfälzischen Fördermitglieder

über das Sammlungsverbot schriftlich informieren. Das Verwaltungsgericht

in Trier hatte das sofort vollziehbare Sammlungsverbot bereits

im April 2010 bestätigt. Auch das Oberverwaltungsgericht in Koblenz

sieht nun greifbare Anhaltspunkte für eine zweckwidrige Verwendung

des Sammlungsertrages in der Kostenstruktur des Vereins, weil mehr

als ein Drittel der im Jahr 2007 eingenommenen Spenden in Höhe

von 2.700.000 an eine Marketingagentur geflossen sind, die maßgeblich

von früheren (Gründungs-)Mitgliedern des Vereins getragen

wurde. Im Rahmen des sammlungsrechtlichen Klarheitsgebotes, so

das Oberverwaltungsgericht weiter, kommt es entscheidend auf das

Vertrauen der Spender in eine einwandfreie Verwendung der Spenden

für den Tierschutz an. Gerade in der Konstruktion entgeltlich ausgelagerter

Dienstleistungen an (eigene) ehemalige Gründungs- und

Vorstandsmitglieder sieht das Gericht bei mangelnder Transparenz

eine erhebliche Manipulationsgefahr. Der Verein verfügt darüber hinaus

nicht über die erforderliche Sammlungserlaubnis zur Durchführung

von Straßensammlungen zur Neuwerbung von Fördermitgliedern.

Sollten dennoch Spendensammlungen und Spendeneinzüge

im Namen des Vereins Bund deutscher Tierfreunde e.V. in Rheinland-

Pfalz erfolgen, bittet die ADD um sofortige Mitteilung.


Nassauer Land 8 Nr. 50/2010

Sprechstunden des Bürgermeisters, des Stadtbürgermeisters

sowie der Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister

Zu folgenden Zeiten stehen die Bürgermeisterin und Bürgermeister ihren Bürgern zur Verfügung:

Verbandsgemeinde Bürgermeister Udo Rau- arbeitstäglich im Rathaus

- nach vorheriger telefonischer Vereinbarung –

02604/9702-35

Attenhausen Volker Feldpausch- montags von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Rathaus 02604/7312 od.

01702169134

Dessighofen Wilfried Ilgauds, - keine festen Sprechzeiten, zu Hause erreichbar 06776/958700

Dienethal Harald Vogt, - keine festen Sprechzeiten, zu Hause erreichbar 02604/5703

Dornholzhausen Eckhard Mangold - dienstags von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr,

Bürgermeisterdienstzimmer im Rathaus

Geisig Anita Krebs -mittwochs von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr,

Dienstzimmer im Gemeindezentrum

Hömberg Paul Linscheid- keine festen Sprechzeiten , zu Hause erreichbar,

bzw. nach vorheriger telef. Vereinbarung

02604/5692

06776/9201

02604/5516 od.

01602907699

Lollschied Bernd von der Heydt- keine festen Sprechzeiten, zu Hause erreichbar 06772/2867

Misselberg Adolf Himmighofen - keine festen Sprechzeiten, zu Hause erreichbar 02604/318

Nassau Armin Wenzel – donnerstags von 16:00 – 18:00 Uhr u. nach vorheriger

telef. Vereinbarung, erreichbar über Stadt- bzw. Verbandsgemeindeverwaltung,

Dienstzimmer im Rathaus Nassau

Obernhof Jürgen Walter - dienstags von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr im

Dorfgemeinschaftshaus, Bürgermeisterzimmer

02604/9702-32

od. 9702-31

02604/6477

Oberwies Dieter Pfaff - - keine festen Sprechzeiten, zu Hause erreichbar 02604/5587

Pohl Wolfgang Crecelius - keine festen Sprechzeiten, zu Hause erreichbar 06772/6590

Schweighausen Viola Lindner nach vorheriger telefonischer Vereinbarung 02604/951849

Seelbach Jürgen Ludwig – montags von 19:00 – 20:00 Uhr im Bürgerhaus,

Bürgermeisterzimmer

Singhofen Hans Schmid - dienstags von 9:30 bis 11:30 Uhr und

mittwochs, von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, im Bürgermeister-Dienstzimmer

Sulzbach Ralf Hartenfels - nach vorheriger Absprache, keine festen Sprechzeiten,

Dienstzimmer zu Hause

Weinähr Mathias Schliemann-, keine festen Sprechzeiten,

Sprechzeiten nach telefonischer Vereinbarung,

Winden Gebhard Linscheid,

Sprechzeiten montags von 17:30 bis 18:30 Uhr im Bürgerhaus

oder privat zu erreichen

02604/952404 od

01716805198

02604/5555,

02604/5624

0175/1450328

02604/5167

02604/4611

02604/942465

od. 01719329092

Zimmerschied Helga Schönborn - keine festen Sprechzeiten, zu Hause erreichbar 02608/698

Öffnungszeiten der Verbandsgemeindeverwaltung

Bürgerbüro: montags bis mittwochs von 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr

donnerstags von 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr

freitags von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr

samstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Abteilungen: montags bis mittwochs von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:30 Uhr

donnerstags zusätzlich von 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr

freitags von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr


Nassauer Land 9 Nr. 50/2010

Aktuelles aus dem Rathaus

■■ Nassauer Land: Annahmeschluss

Auf Grund der bevorstehenden Feiertage sind Vorverlegungen

des Redaktionsschlusses erforderlich. Es wird gebeten, die folgenden

Termine zu beachten und die Manuskripte entsprechend

einzureichen.

Ausgabe 51/2010

Erscheinungsdatum: 22. Dezember 2010

Abgabetermin: Mittwoch, 15. Dezember 2010

Ausgabe 52/2010

Erscheinungsdatum: 29. Dezember 2010

Abgabetermin: Dienstag, 21. Dezember 2010

Die Manuskripte können bis 12:00 Uhr im Rathaus Nassau,

Verbandsgemeindeverwaltung, bei Diana Großstück, Bürgerbüro,

oder Karla Kaiser, Zimmer 14, abgegeben oder in den

Hausbriefkasten eingeworfen werden.

Gern entgegen genommen werden die Eingaben per Mail unter

der neuen Anschrift: nassauerland@vgnassau.de

Aus unserer Stadt


■ Jugendfilm - Klappe, die Erste

Mobbing, Komasaufen und Zivilcourage

- so lauten die Themen

eines Jugend-Präventionsfilms

der Arbeiterwohlfahrt (AWO)

Nassau, der zurzeit unter der

Regie des Bad Emser Stadtbürgermeisters

und Regisseurs

Berny Abt mit etwa 20 Jugendlichen

aus der Region gedreht

wird. Nach einem Casting im

September und der Rollenvergabe

vor einigen Wochen hieß es

nun “Klappe, die Erste” im Nassauer

Schulzentrum.

Einen Nachmittag lang wurden

die Jugendlichen interviewt, wurden

die ersten Filmsequenzen

gedreht. Grundlage war ein Drehbuch

von Margarete Flister aus

Nasssau. Aufregend für die

Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren war es dabei

sicherlich, den “Filmleuten” um Berny Abt bei der Arbeit zuzuschauen

und selbst daran mitzuwirken. Dabei zeigte sich: Jede einzelne

Szene muss sorgfältig geplant werden, bis sie denn wirklich

“im Kasten” ist. Etliche Drehtage sind noch notwendig, bevor der

Film fertiggestellt ist. Doch schon beim Neujahrsempfang der Städte

Nassau und Bad Ems Anfang Januar sollen Szenen über die Entstehensgeschichte

des Streifens gezeigt werden, der später einmal

in Schulen als Unterrichtsmaterial eingesetzt werden soll.

Für Realschulrektor Karl Maron war es keine Frage, dass er das

Schulzentrum für die Dreharbeiten zur Verfügung gestellt hatte.

Denn Komasaufen und Mobbing seien nicht allein auf Großstädte

begrenzt. Auch in kleineren Städten seien solche Themen bedauerlicherweise

anzutreffen. Maron selbst wird in dem Film eine kleine

Rolle übernehmen.

Im Januar sind weitere Drehtage anberaumt, über die rechtzeitig

informiert wird. Finanziert wird das Filmprojekt überwiegend vom

Land Rheinland-Pfalz, aber auch mit Spenden und von den Verbandsgemeinden

Nassau und Bad Ems.

Quelle: wir-im-nassauer-land.de

■■ Einweihung der Kettenbrücke

vor 5 Jahren - ein typisch Nassauer Fest

„Verkehrsfreigabe“ - so lautete die offizielle Bezeichnung der Einweihung

unserer neuen Kettenbrücke am 3. Dezember 2005. Das

herausragende Ereignis vor fünf Jahren zog viel Prominenz in die

Stadt. Gemeinsam bestaunten die angereisten Gäste und die Nassauer

das gelungene Werk, um anschließend die besondere Atmosphäre

des traditionellen Adventsmarktes zu genießen. Beim Latenight-Shopping

sah man bis in den späten Abend hinein volle

Geschäfte. So schaute selbst der damalige Verkehrsminister

Hans-Artur Bauckhage, im Hauptberuf Bäckermeister, nach der

förmlichen Freigabe der brandneuen Brücke noch einmal bei seinem

Kollegen in der Bäckerei Elbert vorbei und nahm fachkundig

die Backstube in Augenschein. Die Einweihung der neuen Kettenbrücke

war ein typisch Nassauer Fest, bei dem all mitmachten.

Eine besondere Freude war es, dass die Stadt Nassau an diesem

Abend den Ehrenbürger Günter Leifheit und seine Gattin Ilse

Leifheit begrüßen konnte. Denn erst durch die Hilfe des Ehrenbürgers

erhielt das ehrwürdige Wahrzeichen der Stadt seine heutige

Gestalt. Die Mehrkosten für den Anstrich und die markante Beleuchtung

hatte der Ehrenbürger zugunsten der Stadt und ihrer Bürger

übernommen. So war es auch an Günter Leifheit und seiner Gattin,

die Brückenbeleuchtung einzuschalten und das restaurierte Wappen

von 1926 feierlich zu enthüllen. Damit war, nach dem Spatenstich

im November 2003, die Kettenbrücke nach zweijähriger Bauzeit

der Öffentlichkeit übergeben. In der Fachwelt findet das

Bauwerk bis heute große Beachtung.

Im Anschluss an den Brückenbau stand die Neugestaltung der

Lahnanlagen an. Dank einer erneuten großzügigen Spende des

Ehrenbürgers Günter Leifheit konnte die Stadt Nassau die Lahnanlagen

der hochwertigen Brückengestaltung anpassen. Eine gute

Planung und Bauausführung sorgte dafür, dass der Kostenrahmen

akkurat eingehalten wurde. Als „Sahnehäubchen“ fand in den Lahnanlagen

eine Skulpturengruppe des Bildhauers Helmut Bourger, ein

Geschenk von Günter Leifheit an die Bürger der Stadt, Aufstellung.

Ebenso wurde dort der Gedenkstein, den die Turngemeinde Nassau

im Jahr 1928 zum 150. Geburtstag des Turnvaters Jahn errichtete,

wieder aufgestellt. Die neuen Lahnanlagen konnten im Oktober

2006 fertiggestellt und der Öffentlichkeit übergeben werden.

Die Gestaltung der neuen Kettenbrücke und der Lahnanlagen wurde

durch großzügige Spenden des Ehrenbürgers Günter Leifheit unterstützt.

Auch die Skulpturengruppe des Bildhauers Helmut Bourger

ist ein Geschenk des Ehrenbürgers an die Bürger der Stadt.

■■ Stadtrat tagte

Zu seiner vorletzten Sitzung des Stadtrates in diesem Jahr hatte

Stadtbürgermeister Armin Wenzel am 2. Dezember die Beigeordneten

und Ratsmitglieder in den Ratssaal der Stadthalle eingeladen.

Es galt eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten.

Zu Beginn der Sitzung stellte der Bauingenieur Bernd Herold vom

Ingenieurbüro Leyendecker, Waldesch, seine Planungen zum Ausbau

von Stadtstraßen vor.

Nach Fertigstellung des Parkdecks soll nach dem Willen des Rates

nun der Ausbau der Mühlpforte erfolgen. Die Ausbaulänge beträgt

82 m. Im Bereich der Einbahnstraßenregelung ist eine Fahrbahnbreite

von 3,50 m vorgesehen, lediglich an einer Engstelle wird die

Breite auf 3,00 m reduziert. Im Begegnungsverkehr hat die Straße

eine Fahrbahnbreite von 4,75 m. Die geschätzten Baukosten betragen

rund 120 EUR, die Bauzeit ist auf 2 Monate veranschlagt. Die

Bauverwaltung wurde beauftragt gemeinsam mit dem Planungsbüro

die Ausschreibung der Maßnahme durchzuführen.

Für den Ausbau der Straße „Am grauen Turm“ wurde eine Planung

aus dem Jahr 1992 fortgeschrieben. Die Straße wird auf einer

Länge von 94 m verkehrsberuhigt ausgebaut. Zur Beruhigung des

Fahrzeugverkehrs sind Parkstände und Pflanzeninseln geplant. Der

Fahrbahnausbau soll mit einer bituminösen Befestigung in einer

Breite von 2,75 m zuzüglich einer 50 cm breiten Entwässerungsrinne

erfolgen. Die Bauzeit wird auf 2 1/2 Monate und die reinen

Baukosten auf 145 EUR geschätzt. Für die Hintergasse ist ein

höhengleicher Ausbau in Betonsteinpflaster mit einer Mittelrinne


Nassauer Land 10 Nr. 50/2010

vorgesehen. Die Baukosten sind mit 95 EUR veranschlagt. Die 1.

Änderung des Bebauungsplanes „Kreuzwiese“ betrifft den Straßenausbau

für die nördliche Umgehung von der Hömberger Straße zur

Emser Straße. Nach Beratung über vorgebrachte Anregungen und

Bedenken beschloss der Stadtrat den Bebauungsplan als Satzung.

Ohne weitere Aussprache stimmte der Rat der 6. Fortschreibung

des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde einstimmig zu.

Die Änderungen des Flächennutzungsplanes beziehen sich auf die

Ausweisung des Ruheforstes Oberwies, weil hierdurch die Gemarkung

des Stadtteils Scheuern teilweise tangiert ist, sowie das ehemalige

Sondergebiet der Lahntalkklinik, da dies nun als Sondergebiet

Einzelhandel ausgewiesen ist.

Die sich im Laufe des Jahres beim Haushalt ergebenden Veränderungen

wurden in einem 1. Nachtragshaushalt zusammengefasst.

Auch der Nachtragsplan wurde einstimmig verabschiedet.

■■ Historischer Markt zur Vorweihnachtszeit

Hotel und Restaurant „Zur Krone“ bot den Gästen ein kleines,

feines und buntes Markttreiben

Spielleute, Händler und fahrendes Volk aus längst vergangener Zeit

fanden sich im wunderschön angelegten Biergarten vom Hotel und

Restaurant „Zur Krone“ in Nassau ein, um bei einem historischen

Markt, gemeinsam mit den Gästen alte Bräuche zu feiern, mit ihnen

zu feilschen und sie teilhaben lassen, an einer längst vergangen

Zeit. Die Besucher erwartete ein kleines aber feines und buntes

Markttreiben mit Handwerk und vielem mehr. Der historische

Adventsmarkt lud ein, kurz vor dem Weihnachtsfest wundervolle

Kostbarkeiten zu erstehen, die man in keinem Geschäft findet. Die

Musiker ließen mittelalterliches Liedgut, selbst bei eisiger Kälte,

erklingen und die Gaukler verzauberten mit ihrem närrischen Feuerspiel

und Gaukeleien, sodass man sich, weg vom hektischen Weihnachtstrubel

der Moderne, in ein Ambiente wie zur Zeit des Spätmittelalters

fühlte. Für eine kurze Moment Videospiele, Computer und

die sonstigen Begleitumstände des Alltags vergessen und in die

wohlige Ruhe vergangener Zeit mit lukullischen Genüssen reisen,

dies bot der Veranstalter dieses historischen Marktes zur Vorweihnachtszeit,

die Inhaber vom Hotel und Restaurant „Zur Krone“ Familie

Hubert, ihren Gästen.

Text : Achim Steinhäuser

Foto: Achim Steinhäuser

■■ Stärkere touristische Nutzung der Burg Nassau

Burgen, Schlösser und Altertümer - Leiterin Dr. Angela Kaiser-Lahme

im Gespräch mit Stadtbürgermeister Armin Wenzel, Karl-Heinz

Schönrock und MdL Frank Puchtler

Die Burg Nassau soll touristisch stärker genutzt werden. Das war

das Ziel eines Gesprächs auf Initiative von MdL Frank Puchtler mit

der Leiterin der Abteilung Burgen, Schlösser und Altertümer Dr.

Angela Kaiser-Lahme, Stadtbürgermeister Armin Wenzel und Historiker

Karl-Heinz Schönrock. Im Gespräch wurden gemeinsam verschiedene

Möglichkeiten der touristischen Nutzung der landeseigenen

Burg Nassau erörtert. Dabei soll die Burg Nassau als

Stammburg der Nassau - Oranier ins Blickfeld gerückt und Kontakte

Richtung Niederlande und Richtung Luxemburg, wo die Nachkommen

der Nassauer Adelsfamilie regieren, aufgebaut werden. Die

Abteilung Burgen, Schlösser und Altertümer denkt über kulturelle

Aktivitäten in den zahlreichen Liegenschaften des Landes in Rheinland-Pfalz

nach, dabei könnte die Burg Nassau mit Kulturveranstaltungen

eine wichtige Rolle spielen. Ziel ist Gäste aus der Region

und darüber hinaus zu gewinnen. Als nächsten Schritt wird die Leiterin

der Direktion Burgen, Schlösser und Altertümer Dr. Angela

Kaiser - Lahme ein Konzept für die Burg Nassau entwickeln und

dann mit der Stadt besprechen.

■■ Nassauer Adventsmarkt ist ein Magnet

Festlich geschmückte Buden luden zum Bummeln ein -

Nikolaus war auch da

Seinem Namen als „Mittelpunkt“ der Verbandsgemeinde

machte Nassau auch beim diesjährigen Adventsmarkt wieder

alle Ehre: Zahlreiche Besucher aus der Verbandsgemeinde und

darüber hinaus steuerte während den drei Veranstaltungstagen

die Plätze in der Innenstadt, welches im weihnachtlichen Lichterglanz

erstrahlten, an.

Fotos: Achim Steinhäuser

Der Adventsmarkt in der Innenstadt Nassaus gehörte schon immer

zu den stimmungsvollsten und gemütlichsten in der heimischen

Region. Schon zur offiziellen Eröffnung am Freitagnachmittag durch

Stadtbürgermeister Armin Wenzel, hatten sich bei knackiger winterlicher

Kälte viele Besucher eingefunden.

Die mit Lichtergirlanden, Weihnachtsbäumen und Lichterketten

geschmückten Plätze, dazu zahlreiche romantisch und weihnachtlich

geschmückte Holzhütten, die stimmungsvolle Atmosphäre rund

um das historische Rathaus, begeisterte die Besucher, die an allen

drei Tagen in die Grafenstadt kamen. Besonders in den Abendstunden,

wenn sich durch die Beleuchtung weihnachtliche Atmosphäre

verbreitete, wurden die Besucher in eine entspannte vorweihnachtliche

Stimmung versetzt.

Aber nicht nur das Ambiente stimmte, sondern die Veranstalter vom

Touristik im Nassauer Land (TNL) und Stadt Nassau, hatten im Vorfeld

schon dafür gesorgt, dass dieser Adventsmarkt seinem Namen


Nassauer Land 11 Nr. 50/2010

alle Ehre machte. Das hochgesteckte Ziel der Verantwortlichen ging

auf, wie die zufriedenen Besucher, aber auch fast alle Standbetreiber

bestätigten. Dieses besondere Ambiente, gepaart mit den

Anstrengungen der Aussteller machte den Adventsmarkt auch in

diesem Jahr wieder zu einem Erlebnis für jung und alt. Weihnachtliches

war natürlich in erster Linie gefragt: Gestecke, Krippenfiguren,

weihnachtliche Dekorationen für alle Gelegenheiten, Kunsthandwerk

bis hin zu duftenden Leckereien. Viele Handarbeiten wurden

angeboten, darunter auch kleine Kunstwerke, die mit Liebe zum

Detail hergestellt wurden.

Damit sich auch die Eltern in Ruhe umschauen und gemütlich einen

Glühwein trinken konnten, war für die Unterhaltung der Kinder gut

gesorgt. In der Stadthalle gab es, wie in den Jahren zuvor, auf der

Bühne die beliebte LGB-Eisenbahn von Horst Birkenstock, die nicht

nur Kinderaugen glänzen ließen. Die meisten Aussteller kamen

natürlich aus Nassau, aber auch aus den Nachbargemeinden und

sogar aus dem Erzgebirge.

Aber auch ein gestaltetes Gesangs- und Musikprogramm mit Gunter

Gruner und seinen adventlichen Trompetenklängen, den Kindergartenkindern,

die nicht nur für den Nikolaus sangen, der Posaunenchor

Nassau, „Just Jam“, das Gesangsduo Jay Kalian und Dany

Franke, welches auf beeindruckende Weise Balladen, Rock Pop,

Soul und Blues präsentierten, der Akkordeonverein „Da Capo“ aus

Wirges, das Blasorchester Daubach und nicht zuletzt die Big Band-

Klänge mit „Coming Up“, begeisterten die Besucher des nostalgischen

Adventmarktes, der seinen Spitzenplatz unter den Märkten

an der unteren Lahn nicht eingebüßt hat.

Überrascht vom vielfältigen Angebot waren die Besucher der Buch-

und Hobbykünstler-Ausstellung im großen Saal der Stadthalle.

Anhand der Vielfalt wurde die Suche nach einem passenden

Geschenk mehr als problematisch.

Aber dennoch verließ mancher, der eigentlich nur zum Schauen

gekommen war, die sehenswerte Ausstellung mit ein paar unverwechselbaren

Weihnachtsgeschenken. Gut angenommen wurden

auch die Stadtführungen der „Touristik im Nassauer Land“ und ein

kleiner aber feiner mittelalterlicher Markt am Hotel und Restaurant

„Zur Krone“.

Im Günter Leifheit-Kulturhaus stellte der Künstlerstammtisch „Winterliches

Weihnachtliches“ (noch bis 6. Januar) aus. Dank der guten

Vorbereitung und Durchführung durch das Team der „Touristik im

Nassauer Land“, konnte ihr Geschäftsführer, Christoph Keul, einen

regen Besuch beim Nassauer Adventsmarkt, der Jahr für Jahr sich

einer größeren Beliebtheit erfreut, an allen Tagen melden.

Text: Achim Steinhäuser

Kulturelle Nachrichten

■■ Kindertheater in Nassau

Es ist wieder soweit: Am 16.12.2010 um 11:00 Uhr findet wieder

das Kindertheater in der Stadthalle statt. Dieses Jahr ist L’una Theater

mit „Der kleinen Hexe“ nach Otfried Preussler zu Gast.

Das spannende Schauspiel mit Musik, Masken und Zauberei für

Kinder von 4-10 Jahre dauert ca. 60 Minuten und kostet 3 Euro Eintritt

pro Kind. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis der Wiesbadener

Kinderkulturtage’09!

Weitere Informationen: www.luna-theater.de

Weitere Anmeldungen bis zum 14.12.2010 unter 02604-952510

oder stadtbibliothek@vgnassau.de

■■ 98. Obernhofer Vollmondnacht

Bergkristall (A. Stifter)

- Ein Konzert aus den Bergen -

Musik: Shamrock-Duo

Texte: D. Gresch und G. Fischer

Dienstag, 21. Dez., 20.00 Uhr

Gasthaus Bingel, Fachwerkstube

Eintritt frei - um Spende wird gebeten

Reservierungen unter 02604/943277

Aus unserer Gemeinde

■■ Üben für´s Krippenspiel

Die Gemeinde Dornholzhausen führt zum Abschluss ihrer Jubiläumsveranstaltungen

am Sonntag,19.12. dem 4. Advent, ein Krippenspiel

unter freiem Himmel auf. Gespielt wird auf dem weihnachtlich

dekorierten Kirchplatz.

Pfarrer Martin Ufer liest die Weihnachtsgeschichte, während die heimischen

Darsteller die Szenen spielen.

Das Bild zeigt die 12-köpfige Besetzung während einer Probe.

Untermalt wird das Ganze mit Liedern, gesungen vom Gemischten

Chor Dornholzhausen und den Kindern vom Kindergottesdienst.

Das Krippenspiel beginnt um 15.00 und um 19.00 Uhr.

Eine große Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen; Bratwurst,

sowie eine Auswahl an verschiedenen Heiß- und Kaltgetränken,

sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.

Der Erlös dieser Jubiläumsveranstaltung kommt den 5 Ortsvereinen

zugute, außerdem der Arbeit mit den Kindergottesdienst-Kindern

und den „Wir-sind-Hollesse“ Kindern.

- Schweighausen -

■■ Nikolausfeier 2010

Am Sonntag, den 5. Dezember feierten die Kinder von Schweighausen

im Ponyhof Ludwig ihre Nikolausfeier, gemeinsam mit ihren

Eltern. Stolz waren alle auf die 6 Kinder, die mit Saksofon, Klarinette,

Querflöte und Flöte den Kindern und Eltern weihnachtliches Liedgut

wie „Laßt uns froh und munter sein“ und „ Jingle Bells“ vorspielten.

Trotz wenigen Probestunden war das eine starke Leistung. Beim

Singen von weihnachtlichen Liedern wurden dieses Jahr Christbaumanhänger

gebastelt. Alljährlicher Höhepunkt war die Ankunft des

Nikolauses, der die Geschenke an alle jüngeren und älteren Kindern

verteilte. Es war eine super schöne Nikolausfeier und alle freuen sich

auf die nächste Feier. Großen Dank galt den Organisatoren.

■■ Behinderung des Winterdienstes

durch parkende Fahrzeuge

Wiederholt wurde in den ersten Tagen des Wintereinbruchs festgestellt,

dass Winterdienstfahrzeuge durch parkende Kraftfahrzeuge

behindert wurden.


Nassauer Land 12 Nr. 50/2010

Insbesondere in der Hauptstraße (Einmündungsbereich Bornstraße/

Richtung Nassau und Richtung Dies) erschweren geparkte

PKW den Räum- und Streufahrzeugen häufig die Durchfahrt und

machen ein Räumen und Streuen in diesen Bereichen unmöglich.

Ich bitte die Anwohner der Hauptstraße und der Bornstraße, die

dort ihre Fahrzeuge parken, auf eigene Parkplätze, Stellflächen

oder, wenn nicht vorhanden, auf die Parkplätze am Bachweg oder

die Nebenstraßen auszuweichen.

Mathias Schliemann, Ortsbürgermeister

- Winden -

■■ Tennisclub Winden

sammelte für den Erhalt und die Pflege

der Kriegsgräber in aller Welt

In der Zeit vom 01. bis 21. November 2010 wurde die jährliche

Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräber durchgeführt.

Die Sammlung erbrachte 600 EUR. Einen herzlichen Dank an alle

Spender und an den Tennisclub Winden, die durch ihre Sammlung

dieses Ergebnis erst ermöglichten.

■■ Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

montags von 17.30 Uhr bis 18.30 im Bürgerhaus

Gemeindeverwaltung: 02604/4611

Email: gebhard.linscheid@t-online.de

Vermietung Grillhütte: 02604/ 7116

Vermietung Bürgerhaus: 02604/942465

Dorfladen Winden: Öffnungszeiten

montags bis donnerstags von 6.30 Uhr-11.00Uhr

montags und donnerstags von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr

freitags von 6.30 Uhr-11.00Uhr und von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr

samstags von 7.00 Uhr-12.00 Uhr

sonntags von 8.00 Uhr- 10.30 Uhr

Die geänderten Öffnungszeiten von montags und donnerstags gelten

nur bis zum 16.01.2011

Kindergartennachrichten

■■ Unterstützung bekam der Nikolaus

beim Besuch der Kitas in Nassau

Sehr viel Arbeit hat der Nikolaus, um allen braven Kindern eine

Freude zu machen. Daher unterstützte ihn der CDU-Ortsverband

Nassau . Olga Ens (Foto) und Petra Wiegand überbrachten der Leiterin,

Frau Zimmermann, Kita Scheuern, und Herrn Driesch, Kita

Bachbergweg, zur Freude aller Kindergartenkinder süße Nikoläuse.

Vorher fragte der Nikolaus: “ Sagt mir wie ich‘s hier drinnen find,

sind’s gute oder böse Kind“? Natürlich waren es „gute Kind“.


■ Nikolaustag in der Kindertagesstätte Scheuern

Am 6. Dezember waren die Kinder doch mächtig aufgeregt, denn

die gemeinsame Nikolausfeier stand auf dem Programm. Zur

Gestaltung trugen maßgeblich die Schulstürmer - die Vorschulkinder

der Kita - bei, die nach dem Guten-Morgen-Lied das Gedicht

„Wenn’s schneit“ vortrugen. Darauf folgte das Lied aller Kinder

„Nikolaus, Nikolaus, leer die Taschen aus“ (das die Kinder bereits

auf dem Weihnachtsmarkt in Nassau zum Besten gegeben hatten!),

bevor anschließend die Schulstürmer die Geschichte vom kleinen

funkelnden Sternenkind vorspielten.

Nach den ersten Strophen des Liedes „Lasst uns froh und munter

sein“, kam der Nikolaus dann endlich zur Tür herein und begrüßte

die gespannten Kinder. Das Fingerspiel der Vorschulkinder erfreute

ihn sehr. Weitere Kinder sagten ihm ihre Verse auf und der Nikolaus

bescherte alle Regenbogen- Wolken-, Sternschnuppen- und Sonnenschein-Kinder

mit einem prall gefüllten Sack. Als Zugabe bekamen

die Kleinen noch einen großen Schoko-Nikolaus, denn der

CDU Ortsverband Nassau hatte den Nikolaus heimlich unterstützt.

Die Schar bedankte sich mit dem Lied „Nikolaus ist ein guter Mann,

dem man nicht genug danken kann“ und nachdem sich der Nikolaus

verabschiedet hatte, erhielt jedes Kind im Kreis seiner Gruppe ein

Geschenk. Die bunten Teller wurden geplündert und die große Aufregung

konnte sich nach und nach wieder legen.

Schulnachrichten

■■ Freiherr-vom-Stein-Schule Nassau

Lichterfest war ein toller Erfolg

Pünktlich zum ersten Schneefall feierte die Freiherr-vom-Stein-

Schule Nassau am letzten Novemberfreitag wieder ihr traditionelles

Lichterfest, das 2005 zum ersten Mal ins Leben gerufen wurde. Der

Glanz von hunderten Kerzen an den Fenstern des schönen Altbaus

und die prachtvoll leuchtenden Bäume zogen auch in diesem Jahr

wieder zahlreiche Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und vielen, die

sich mit der Schule verbunden fühlen, an.

Foto: Manfred Riege

Das engagierte Team des Fördervereins hatte sich mit Unterstützung

zahlreicher Eltern wieder eine Menge einfallen lassen, um die

kleinen und großen Gäste sowohl mit warmen Getränken als auch

mit vielen herzhaften und süßen Köstlichkeiten zu beglücken. Dazu

gab es wieder ein kreatives Bastel- und Beschäftigungsangebot für

Groß und Klein, zum Beispiel konnte mit Naturmaterialien und Holz

gebastelt werden und das vom Förderverein neu gestaltete Krankenzimmer

lud zum Sinnesparcour ein.

Die Rektorin der Grundschule, Marie-Luise Wieland-Neckenich,

eröffnete mit einer Ansprache das Lichterfest, in der sie ihren

besonderen Dank an alle freiwilligen Helfer und Förderer der Grundschule

Nassau richtete. Sie bedankte sich bei der bisherigen Vorsitzenden

des Fördervereins Judith Ridder, für ihr stetiges Engagement

und stellte Gaby Löhle, die selbst schon einige Zeit für den

Förderverein aktiv ist, als neue Vorsitzende vor. Auch in diesem Jahr

wurde das Lichterfest wieder mit vielen Auftritten von Grundschülern

aktiv mit gestaltet, sei es durch Beiträge junger Solisten auf

Geigen, Saxophon oder Akkordeon, durch Gedichte oder Lieder


Nassauer Land 13 Nr. 50/2010

des Schulchores und der Klassenstufe 3. Für zusätzlichen Glanz in

den Augen der Grundschüler dürfte das Lichterfest bald wohl sorgen,

denn durch die positive Resonanz und den Erlös des Festes,

der dem Förderverein zu Gute kommt, rückt vielleicht auch die

Anschaffung neuer Musikinstrumente in greifbare Nähe.

■■ Sternstunden im Nassauer Schulzentrum

Unter dem Motto „Sternstunden“ lud das Schulzentrum Nassau

die Eltern seiner Schülerinnen und Schüler sowie interessierte

Grundschüler und deren Eltern zum diesjährigen Tag der

offenen Tür ein und gab einen Einblick in den Unterrichtsalltag.

Einmal anders präsentierte sich das Schulzentrum Nassau: Eltern

besuchten die Schule ihrer Kinder und konnten einen 6-stündigen

Unterrichtstag miterleben, der als „Tag der offenen Tür“ an einem

Samstag stattfand und zu dem die Schulleiter Karl Maron und Lucie

Bärmann viele Interessierte begrüßen konnten. Einblicke in den

pädagogischen Alltag gewährten die Lehrerinnen und Lehrer ihren

Besuchern, indem diese verschiedene Unterrichtsstunden besuchen

konnten.

Fürs leibliche Wohl und für eine angenehme Atmosphäre sorgten

die Schüler der SV in der Cafeteria.

Zahlreiche Eltern sowie Schülerinnen und Schüler waren der Einladung

der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule und der Lahntalschule

gefolgt, darunter auch viele Viertklässler, deren Familien sich demnächst

für eine geeignete weiterführende Schule für ihr Kind entscheiden

werden.

Nach einer Begrüßung in der Aula durch Realschulrektor Karl

Maron und der Leiterin der Lahntalschule, Lucie Bärmann, stellten

die Bläserklassen unter der Leitung von Thomas Berger ihre neu

einstudierten Stücke vor und ermutigten begeisterte Grundschüler

ebenfalls im Rahmen des Musikunterrichts das Spielen eines

Musikinstrumentes erlernen zu wollen.

Helena (5a) und ihre Mitschüler Jasmin, Joscha und Leo führen ein

Experiment zum Richtungshören durch.

Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen halfen als freundliche

„Scouts“ und brachten die Gäste zu den verschiedenen Klassen-

und Fachräumen. So nutzten viele Eltern an diesem Tag die Gelegenheit,

ihren Kindern während des Unterrichts über die Schulter zu

schauen und einmal „live“ zu erleben, wovon die Kinder sonst nur

zu Hause erzählen können. So wurde eine Stunde Bläserunterricht

gezeigt, in dem die Spieltechnik an den verschiedenen Instrumenten

geübt wurde. Im Fach Naturwissenschaften erfuhren die Besucher,

was die Kinder einer 5. Klasse zum Thema „Hören“ gelernt

haben. Sie sahen Unterricht, der nach dem Konzept des „Nassauer

Modells“ gleichzeitig von 2 Lehrern in einer Klasse geführt wird.

Mila Bachmann (6a) überzeugte

mit ihrer Buchvorstellung

„Die Drachenkämpferin“ und

gab den Zuhörern spannende

Leseproben.

Interessierte Grundschüler hatten

gemeinsam mit ihren Eltern

zusätzlich die Möglichkeit, sich

in der „Leseecke“ in persönlichen

Gesprächen mit Lehrerinnen

und Lehrern über den differenzierten

Unterricht im

Nassauer Modell“, das Fächerangebot

und die Fördermaßnahmen

zu informieren. Selbstverständlich

stand auch die

Schulleitung für eine ganze

Reihe weiterer Fragen zur

Ganztagsschule, der Schulorganisation und dem pädagogischen

Konzept zur Verfügung. Im Rahmen des Kunstunterrichts und der

der Kreativ-AG hatten die Schülerinnen und Schüler die Eingangshalle

und die Cafeteria liebevoll und entsprechend dem Motto

„Sternstunden“ vorweihnachtlich dekoriert, sodass die Besucher

hier unter einem Sternenhimmel zum Verweilen und Austausch mit

Elternvertretern eingeladen waren. Das Team der SV (Schülervertretung)

bot Getränke, Kuchen und Snacks abseits des Unterrichtsgeschehens

an und sorgte so für eine angenehme Atmosphäre, in

der sich die Gäste sichtlich wohl fühlten.

Ann-Kathrin (5a) erklärt ihren Mitschülern und zwei Besucherinnen

die Funktion und den Aufbau des menschlichen Ohrs.

Die Eltern zeigten sich sehr erfreut über die Einblicke in das alltägliche

Unterrichtsgeschehen und waren erstaunt über den sicheren

Umgang der Schülerinnen und Schüler mit den elektronischen

Wandtafeln, den „interaktiven Whiteboards“, die seit dem vergangenen

Schuljahr regelmäßig im Unterricht eingesetzt werden. Einige

Mütter und Väter signalisierten Interesse, sich künftig in der Elternarbeit

oder auch dem Förderverein engagieren zu wollen.

Bereits nach gut 3 Monaten Bläserunterricht konnten auch die

Fünftklässler überzeugen.


Nassauer Land 14 Nr. 50/2010

Zufriedene Schülerinnen der 5a ließen sich von ihrem Besuch nicht

aus der Ruhe bringen.

Das Bläserensemble der 7. und 8. Klassen begeisterten die Zuhörer

mit ihren Stücken.

Die Bläser der 6a mit ihrem Lehrer Thomas Berger trugen sehr routiniert

ihre Stücke vor und begrüßten mit dem Auftritt die Besucher

des Tags der offenen Tür.


■ Dietrich-Bonhoeffer-Realschule Nassau

beim Fritz-Walter-Cup

Die Mädchen empfingen in eigener Halle die Mannschaften aus

dem Schulzentrum Diez, der Römerwallschule Rheinbrohl und das

Team 2 der Nelson-Mandela-Realschule plus Dierdorf. Weil das

Team des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Lahnstein nicht anreiste,

gab es ein Viererturnier. Nassau hatte es zunächst mit Dierdorf zu

tun. In einer spannenden Begegnung unterlag man knapp. Es folgte

eine 2:2-Unentschieden gegen Diez, ehe man wieder eine knappe

Niederlage gegen Rheinbrohl einstecken musste, obwohl die Chancen

hier durchaus gut standen.

Die Ergebnisse:

RS+ Dierdorf 2 - RS Nassau ........................................................ 2:1

GOS Diez - RS+ Rheinbrohl ......................................................... 4:0

GOS Diez - RS Nassau ................................................................ 2:2

RS+ Rheinbrohl - RS Nassau ....................................................... 1:0

RS+ Rheinbrohl - RS+ Dierdorf 2 ............................................... 0:10

GOS Diez - RS+ Dierdorf 2 .......................................................... 1:1

Die Tabelle:

1. RS + Dierdorf 2 .............................................. 13:2 Tore - 7 Punkte

2. GOS Diez ........................................................ 7:3 Tore - 5 Punkte

3. RS+ Rheinbrohl ............................................ 1:14 Tore - 4 Punkte

4. RS Nassau ........................................................ 3:5 Tore - 1 Punkt

Für Nassau spielten (hinten von links): Lehramtsanwärterin Madeleine

Hennig, Betreuerin Theresa Reichard, Johanna Rau, Madeleine

Klare, Joane Smith, Betreuerin Ayline Schulz, Schiedsrichter

Günter Herber; (vorn von links) Laura Fischer, Sonja Matzat, Christina

Klaum, Mascha Driesch; (liegend) Isabella Spitz.

■■ Goethe-Gymnasium Bad Ems

Großartige Ergebnisse beim Landes und

Bundeswettbewerb Mathematik

Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums

Bad Ems an der 1. Runde des Landeswettbewerbs

Mathematik teil - und das außerordentlich erfolgreich. Von

den 22 Startern in diesem Wettbewerb, an dem alle Schülerinnen

und Schüler der 8. Klassen an Gymnasien und Gesamtschulen teilnehmen

können, haben sage und schreibe 17 einen Preis gewinnen

können. Die erfolgreichen Mathematikerinnen und Mathematiker

sind im einzelnen:

- Sebastian Drue (8b, 1. Preis)

- Lukas Bingel (8a, 2. Preis), Ileana Böttcher (8a, 2. Preis), Miriam

Gerharz (8a, 2. Preis), Yannik Annas (8b, 2. Preis), Elisabeth

vom Dorp (8b, 2. Preis), Wiktoria Kasnitz (8b, 2. Preis), Yannic

Krissel (8c, 2. Preis)

- Sven Rittgen (7a, 3. Preis), Emma Mathy (8b, 3. Preis), Karolin

Kleinschmidt (8b, 3. Preis), Lukas Wellmann (8b, 3. Preis), Carmen

Lotz (8c, 3. Preis), Jens Gabelmann (8c, 3. Preis), Christopher

Bilo (8c, 3. Preis), Christian v.d. Heydt (8c, 3. Preis), Meik

Falkenstein (8c, 3. Preis)

Das Goethe-Gymnasium Bad Ems wird demnach mit einer starken

Mannschaft in der 2. Runde vertreten sein. Ein Super-Ergebnis

beim diesjährigen Bundeswettbewerb Mathematik konnte der Bad

Emser Abiturient Fabian Kertels erzielen. Er erreichte nochmals

eine außergewöhnliche Platzierung, indem er in der 2. Runde des

Wettbewerbs einen 3. Preis erzielte. Damit fügte er seinen zahlreichen

Wettbewerbserfolgen während seiner Schulkarriere (angefangen

beim schulinternen Mathematikwettbewerb über Känguru- und

Landeswettbewerb, der deutschen Mathematikolympiade 2008 in

Dresden sowie zahlreichen Platzierungen beim Bundeswettbewerb)

einen weiteren Erfolg hinzu. Der Bundeswettbewerb Mathematik ist

ein Wettbewerb, der sich an besonders begabte Mathematikschülerinnen

und -schüler richtet. Mit interessanten und anspruchsvollen

Aufgaben möchte er dazu anregen, sich intensiv mit Mathematik zu

beschäftigen. Neben mathematischen Fertigkeiten und Fähigkeiten,

die oftmals über das Schulwissen hinausgehen, muss man zur Teilnahme

vor allem auch Ausdauer mitbringen. Die ganze Schulgemeinschaft

freut sich über diesen schönen Erfolg.


Nassauer Land 15 Nr. 50/2010

Feuerwehrinformationen

■■ Goldenes Feuerwehr-Ehrenzeichen

für 35-jährige aktive Tätigkeit in der Feuerwehr

Für 35-jährige aktive Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde

Nassau wurde vom Minister des Innern und für

Sport Karl Peter Bruch an die Feuerwehrangehörigen Karlheinz

Hartenfels, Bernd von der Heydt, Herbert Müller und Bernd

Schmidt, alle Feuerwehreinheit Lollschied, Achim Wagner, Feuerwehreinheit

Dornholzhausen, Jürgen Epstein und Udo Paul, beide

Feuerwehreinheit Singhofen und Karl Friedrich Merz, Feuerwehreinheit

Obernhof, das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes

Rheinland-Pfalz verliehen.

Im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus in Bad Ems wurden am

01. Dezember 2010 durch Landrat Günter Kern in Anwesenheit vom

1. Beigeordneten Rainer Pätzold, dem Wehrleiter Horst Kaiser und

den örtlichen Wehrführern und Ortsbürgermeistern, die Ehrenzeichen

ausgehändigt.

■■ Zwei Schweiger „Urgesteine“ gehen in Ruhestand

Am Freitag, dem 3. Dezember 2010, wurde der Wehrführer der Feuerwehreinheit

Schweighausen, Bernd Bröder, im Dorfgemeinschaftshaus

durch den Bürgermeister Udo Rau in den wohlverdienten

Ruhestand verabschiedet. Viele Kameraden und Wegbegleiter

waren gekommen, um bei der Verabschiedung des Wehrführers

dabei zu sein. In seiner Dankesrede blickte Udo Rau auf die 40jährige

Wehrführertätigkeit von Bernd Bröder zurück und ließ auch

eine gewisse Wehmut bei der Verabschiedung und der Übergabe

der Entpflichtungsurkunde aufkommen. „In unserer schnelllebigen

Zeit ist es schon eine besondere Ehre, einen Mann zu verabschieden,

der sich 4 Jahrzehnte an vorderster Stelle für seine Mitmenschen

eingesetzt hat“, so Rau.

Foto: Andrea Bröder

Mit vielen guten Wünschen für die Zukunft von Bernd Bröder schlossen

sich in ihren Ansprachen der Kreisfeuerwehrinspekteur, Gerd

Grabitzke, der Wehrleiter der VG Nassau, Horst Kaiser, die Ortsbürgermeisterin,

Viola Lindner sowie Michael Müller im Namen der

Feuerwehrkameraden der Einheit Schweighausen an.

Bernd Bröder führte die Einheit Schweighausen seit dem 3. November

1970 in der Funktion als Wehrführer. Darüber hinaus war er als

Ausrückebereichsleiter für die Einheiten Dessighofen, Geisig, Dornholzhausen

und Oberwies tätig und begleitete als Ausbilder den

Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr in der VG Nassau.

Im Rahmen der Feierlichkeiten überreichte Udo Rau der Einheit

Schweighausen offiziell den Schlüssel für ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug

und stellte das alte Fahrzeug nach 44 Jahren außer

Dienst. Bei diesem Anlass wurde in einem sogenannten Ringtausch

der Feuerwehr der VG Nassau ein Fahrzeug von Singhofen nach

Dornholzhausen übergeben. Das Fahrzeug von Dornholzhausen

verrichtet von nun an seinen Dienst in der Feuerwehreinheit Oberwies.

Somit konnte auch die Einheit Oberwies mit einem Fahrzeug

inklusive Funk ausgerüstet werden.

Mit dem Leitspruch aller Feuerwehrkameraden „Gott zur Ehr - dem

nächsten zur Wehr“ wurden alle drei Fahrzeuge durch den Pfarrer

Martin Ufer gesegnet. In seiner Andacht wünschte er den Einheiten

allzeit gute Fahrt und eine gesunde Heimkehr.

Zum Schluss dankte Bernd Bröder allen Rednern und Gästen für

ihre Anerkennung und Geschenke sowie allen Feuerwehrkameraden

für die langjährige Unterstützung. Er selbst verabschiedete sich

mit den Worten, die ihn immer geleitet haben:

„Zu helfen da wo Hilfe Not - ist unseres Bundes höchste Gebot.“

Weiterbildung

■■ 2011 für Weiterbildung nutzen!

Der VBW im Nassauer Land e.V. empfiehlt schon den Januar in

2011 zu nutzen, um in Weiterbildung zu investieren. Die Kurse in

den Bereichen Sprachen und EDV sind eine wirklich alternative krisensichere

Investition in die Zukunft. Folgende Kurse sollen im

neuen Jahr beginnen:

1. Einführungskurs

„Tastenschreiben für Schüler und Erwachsene“

Der Kurs umfasst 18 UE (8x2 UE und Test), kostet bei 8 Teilnehmern

60,00 EUR pro Person (Schüler 56,00 EUR) und beginnt am

08.01. oder 15.01.2011 (Sa) um 10:00 Uhr in Singhofen. Dozentin

ist Erika Fritsche.

2. Einführungskurs

„Grundlagen der EDV für alle Altersklassen“, Teil 1

Der Kurs umfasst 24 UE (8x3 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 80,00

EUR pro Person. Der Kurs beginnt am 11. oder 18.01.2011 (Di) um

09:00 Uhr in Singhofen. Dozenten sind Karl Hans Born und/oder

Erika Fritsche.

3. Einführungskurs „LINUX“ Teil 1

Der Kurs umfasst 24 UE (8x3 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 80,00

EUR pro Person. Der Kurs beginnt am 12. oder 19.01.2011 (Mi) um

18:00 Uhr in Singhofen. Dozent wird noch festgelegt.

4. Einführungskurs „Tabellenkalkulation mit Excel 2003/2007“

Der Kurs umfasst 24 UE (8x3 UE) und kostet bei 8 Teilnehmern

80,00 EUR pro Person und beginnt am 11. oder 18.01.2011 (Di) um

19:15 Uhr in Singhofen. Dozent ist Karl Hans Born.

5. Einführungskurs „Textverarbeitung mit Word 2003/2007“

Der Kurs umfasst 24 UE (8x3 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 80,00

EUR pro Person und beginnt am 11. oder 18.01.2011 (Di) um 16:15

Uhr in Nassau. Dozentin ist Ellen Crecelius.

6. Einführungskurs

„Erstellen von Präsentationen mit Power Point 2003/2007“

Der Kurs umfasst 12 UE (4x3 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 44,00

EUR pro Person und beginnt am 11.01.2011 (Di) um 16:30 oder

19:00 Uhr in Singhofen oder Nassau. Dozent ist Ulrich Nagel.

7. Einführungskurs

„Einführungskurs „Outlook 2003/2010“

Der Kurs umfasst 12 UE (4x3 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 44,00

EUR pro Person und beginnt am 10.01.2011 (Mo) um 18:00 Uhr in

Singhofen oder Nassau. Dozent wird noch festgelegt.

8. Englischkurs „Beginner, VBW - Kursniveau 1“

für Altersgruppe 55 +

Der Kurs umfasst 24 UE (12x2 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 76,00

EUR pro Person und beginnt voraussichtlich am 12.01.2011 (Mi)

um 17:15 Uhr in Singhofen. Dozentin ist Esther Kolmer.

9. Englischkurs „Beginner, VBW - Kursniveau 1“

Der Kurs umfasst 24 UE (12x2 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 76,00

EUR pro Person und beginnt voraussichtlich am 12.01.2011 (Mi)

um 19:00 Uhr in Singhofen. Dozentin ist Esther Kolmer.

10. Englischkurs „Beginner, VBW - Kursniveau 6“

Der Kurs umfasst 24 UE (12x2 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 76,00

EUR pro Person und beginnt voraussichtlich am 11.01.2011 (Di) um

18:30 Uhr in Singhofen. Dozentin ist Esther Kolmer.

11. Sprachkurs „Französisch für Anfänger“

Der Kurs umfasst 24 UE (12x2 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 76,00

EUR pro Person und beginnt voraussichtlich am 10. oder

17.01.2011 (Mo) um 17:30 Uhr in Nassau-Scheuern. Dozentin /

Dozent wird noch festgelegt.

12. Sprachkurs „Italienisch für Anfänger“

Der Kurs umfasst 24 UE (12x2 UE), kostet bei 8 Teilnehmern 76,00

EUR pro Person und beginnt voraussichtlich an einem Tag in der 2.

Woche 2011 (10. bis 14.01.2011) um 17:30 Uhr in Miehlen, Nassau

oder Singhofen. Dozentin / Dozent wird noch festgelegt.

Beachten Sie bitte, dass die vorstehend genannten Termine und

Zeiten nur als Vorschläge zu werten sind. Die endgültige Festlegung

der Termine und Zeiten erfolgen immer in Abstimmung mit den Inte-


Nassauer Land 16 Nr. 50/2010

ressenten. Selbst im Ablauf eines Kurses können noch Änderungen

erfolgen. Sie sollten sich daher auch melden, wenn Ihnen ein Kurs

zunächst zeitlich nicht passt.

Das vollständige Weiterbildungsangebot des VBW im Nassauer

Land e.V. mit ca. 80 Kursen und Workshops kann dem Internet unter

http://www.vbw-nassauerland.homepage.t-online.de entnommen

werden. Anfragen, Anregungen und/oder Anmeldungen sind

an Karl Hans Born (Fon: 02604-942197, Fax: 02604-942199,

E-Mail: karlhans.born@t-online.de) und/oder Ingo Kolmer (Fon:

02604-4024, E-Mail: ikolmer@t-online.de) zu richten.

Soziale Dienste


■ In der Pflege Dementer gibt es nur Schuldige

Pfarrer Burkhard Ellmenreich-Nanninga kennt

die Probleme und Nöte von Betroffenen und Angehörigen

Spätherbst 2010 an einer Straße im Rhein-Lahn-Kreis: Ein Busfahrer

sieht einen Mann im Straßengraben liegen, nur mit einem

Schlafanzug bekleidet. „Da hat er noch Glück gehabt, dass ihn der

Busfahrer von seinem erhöhten Sitzplatz aus überhaupt wahrgenommen

hat“, sagt Burkhard Ellmenreich-Nanninga. Der Pfarrer aus

Obernhof leitet drei Angehörigengruppen Demenz. „Der Mann im

Schlafanzug gab später an, dass er doch zur Arbeit gehen musste“,

schildert er die lebensgefährlichen Auswirkungen der altersbedingten

Veränderung.

Beispiele wie das zitierte könnte

der Theologe noch viele nennen;

doch neben der Gefahr in die sich

demenziell veränderte Menschen

selbst begeben, kennt Ellmenreich

vor allem auch die Sorgen und

Nöte der Angehörigen. Die höhere

Lebenserwartung lässt die Zahl

besonders betroffener hochaltriger

Menschen ansteigen. Schon jetzt

leiden in Deutschland rund 780.000

Senioren an Demenz, etwa sechs

Prozent der 75 bis 79-Jährigen und

35 Prozent der über 90-Jährigen.

„Gerade hier bei uns auf dem Land sind es vor allem die Frauen, die

sich für die Pflege verantwortlich fühlen“, weiß er, auch von den

Überforderungen, mit denen sich viele von ihnen neben Kindererziehung,

Haushalt und Beruf konfrontiert sehen.

„Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass dir’s wohlgehe und Du

lange lebest auf Erden“, lautet das vierte Gebot. „Und wie ist das

mit der Schwiegermutter?“, fragt Ellmenreich provozierend. Pflegende

gerieten in einen Zielkonflikt: auf der einen Seite die Pflege

geliebter Angehöriger, auf der anderen die Frage wie lange das

Partner und Familie mitmachen. „Am Anfang wird der demente Ehemann

noch als solches empfunden, aber wenn er sich wie ein

Schulkind, später wie ein Kleinkind benimmt, das Windeln braucht,

ist es dann auch noch der geliebte Mann?“ Ellmenreichs Erfahrung

aus unzähligen Gesprächen: „In der Pflege mit Dementen werde ich

so oder so schuldig.“

Ellmenreich nutzt das Bild eines mit Tagebüchern gefüllten Regals,

um zu erklären wie sich die Gedächtnisleistung bei Demenz verändert.

„Vom aktuellsten angefangen bis zur Kindheit fallen die Bücher

allmählich aus dem Regal.“ Das Gefühlssystem dagegen bleibe

noch erhalten, was den respektvollen Umgang mit an Demenz Leidenden

und deren Wertschätzung so wichtig mache.

In der Selbsthilfegruppe bringe allein schon die Möglichkeit, Probleme

und Gefühle auszusprechen, Entlastung. Die Gruppe biete

Solidarität, auch in der Gretchen-Frage, sich selbst zugrunde zu

richten oder den Angehörigen in einem Heim unterzubringen. „In

der Gruppe lernt eine Tochter etwa, dass es der Mutter im Heim

sogar besser geht als bei ihr zuhause“, so der Theologe, „in einem

guten wohlgemerkt und nicht in einem, in dem die Menschen nur in

der Ecke am Tisch sitzen“, fügt er hinzu. „Im Loslassen von Pflichten

kann der Angehörige dann auch sehen, wie ohne ihn Neues möglich

ist“, fasst Ellmenreich die Erfahrungen in den Demenz-Selbsthilfegruppen

zusammen.

Die von Ellmenreich geleiteten Angehörigengruppen Demenz treffen

sich im Seniorenheim ProSeniore in Lahnstein jeden letzten

Donnerstag im Monat um 19 Uhr, im Haus Lahnblick (Katharinenhof)

in Bad Ems jeden ersten Donnerstag im „ungeraden“ Monat um

17.30 Uhr und jeden ersten Donnerstag im „geraden“ Monat um

17.30 Uhr im Marienkrankenhaus in Nassau. Informationen unter

Telefon 02603/5750.

Demenz

Demenz kommt vom lateinischen „Dementia“ und bedeutet „ohne

Verstand“ oder „ohne Geist“. Typische Merkmale von Demenz sind

gestörte Merkfähigkeit, Verlust des Denkvermögens, wirklichkeitsfremde

Überzeugungen, Sinnestäuschungen, aggressives Verhalten,

Leben in einer subjektiven Welt.

■■ Gesprächskreis für Angehörige

für Menschen mit Behinderung

Zum Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit Behinderung

wird für Freitag, den 17.12.2010 von 18:30 - 20:00 Uhr in den

Nebenraum der Orgelpfeife in den Heimen Scheuern eingeladen.

An diesem Abend wird eine kleine Adventsfeier stattfinden. Wer

möchte, kann ein Gedicht oder eine Geschichte mitbringen. Auch

wäre es schön, wenn schon Ideen für die Jahresplanung 2011

gesammelt werden.

Gerne wird nach vorheriger Anmeldung für die Zeit des Gesprächskreises

ein Betreuungsangebot für den Angehörigen/ die Angehörige

organisiert. Für Fragen zum Angebot steht Svenja Schwarz-

Bremer unter 02604/979-147 oder unter info@heime-scheuern.de

gerne zur Verfügung.

Touristik im Nassauer Land

■■ Buga-Eintrittskarten

Ab sofort können Tages-Eintrittskarten für die Bundesgartenschau

in Koblenz in der Geschäftsstelle zum Preis von 20,00 € (ermäßigt

18,00 €) für Erwachsene und 5,00 € für Kinder erworben werden.

Touristik im Nassauer Land e.V., Obertal 9a, 56377 Nassau,

Tel.: 02604-95250 und Fax: 02604-952525.

Zur Information

■■ Integration - Was ist das?

Zu einem Initiativvortrag zum Thema „INTEGRATION - Was ist das“,

lud Peter Nettesheim in das AWO-ZENTRUM NASSAU

am 26.11.2010 um 18.30 Uhr ein.

Leider nur eine „Handvoll“ Zuhörer hatten sich eingefunden und

dies, obwohl im Vorfeld zweimal in der Presse und zahlreichen Aushängen

auf diesen Termin hingewiesen wurde. Unabhängig von dieser

Tatsache wurde der Referent, Peter Nettesheim, von den Teilnehmern

gebeten, im Frühjahr erneut über das Thema zu referieren:

Zu Beginn seiner Erläuterungen stellte P. Nettesheim fest, dass

seine folgenden Ausführungen sich nicht orientierten am Gutmenschengehabe

und Betroffenheitsgerede einerseits und andererseits

auch nicht an populistischer Stimmungsmache gegen Migranten,

sondern dass es ihm lediglich um sachliche Informationen geht.

Ausgehend von der Tatsache, dass er bereits 2008/2009 in drei Vorträgen

zum Thema referierte (damals über seine eigenen Erfahrungen

der Integrationssituation von Migranten aus der ehemaligen

GUS), stellte er diesmal, sicher auch bedingt durch die geringe Teilnehmerzahl,

die Frage, ob es tatsächlich so ist, dass in Nassau und

Umgebung all die notwendigen Zusammenhänge über das Thema

„Integration“ bekannt sind oder ob es vielleicht eher so sein könnte,

dass „man“ gar nicht so sehr an Aufklärung interessiert ist und sich

weiterhin lieber in seinen eigenen „Vorurteilen wohlfühlt“? Und dies

- darin waren sich die Anwesenden einig - könnte dann durchaus

gelten sowohl für die Gruppe der Migranten, als auch für die „Einheimischen“;

entsprechend einem umgewandelten Zitat von H.

Hesse, dass auch die Bewohner unserer Region „lieber leben in

ihnen bekannten Höllen als in unbekannten Himmeln“. Dieses Zitat

könnte somit - sollte die vorstehend erwähnte Theorie stimmen -

auch übertragen werden auf die Bewusstseins- und Erkenntnisebene

unserer Einwohner im Zusammenhang mit dem Thema Integration.

Im weiteren Verlauf stellte Nettesheim fest, dass gerade beim

Thema Integration offensichtlich eine erhebliche Diskrepanz besteht

zwischen der „öffentlichen Meinung“ einerseits, der „veröffentlichten

Meinung“ andererseits und dazu noch die Meinung der „politisch

herrschenden Klasse“ und zwar ganz gleich aus welchem politischen

Blickwinkel her gesehen. Auch aus dieser Diskrepanz heraus

sind sicher viele Missverständnisse und Fehldeutungen zu erklären.

P. Nettesheim ging es schwerpunktmäßig auch um Begriffsdefinitionen

zum Thema. So stellte er fest, dass der Begriff Migration alle in

die BRD zugewanderten Menschen umfasst und dies unabhängig

ihrer Staatsangehörigkeit.

Integration, so fuhr er weiter fort, ist nicht zu verwechseln mit Assimilation.

Strebt nämlich die Assimilation ein vollständiges Aufgehen

in das Einwanderungsland an, so gesteht die Integration durchaus

zu, dass die eingewanderten Migranten ihre kulturelle Eigenheit

behalten. In diesem Zusammenhang führte er weiter aus, dass

natürlich zur Integration der Erwerb unserer Sprache ebenso

gehört, wie eine Berufsausbildung und eine Berufsausübung. Den

gleichen Stellenwert muss auch die Tatsache haben, dass nicht nur

das Akzeptieren unserer Normen und Werte, sondern auch das

Interesse daran (und das Kennen lernen wollen derselben) ein

wesentlicher Teil einer jeden Integration darstellt. An dieser Stelle,

so der Referent weiter, ist allerdings zu beobachten, dass gerade

dieser Faktor im Grunde bei allen Beteiligten (also den Migranten

ebenso wie bei den Migrationsfachleuten ganz gleich welcher Cou


Nassauer Land 17 Nr. 50/2010

leur) weitgehend außer acht gelassen wird. Dies ist bedauerlich und

dies umso mehr, weil vor allem die sachliche Auseinandersetzung

unserer Neubürger mit unseren Werten ein wesentlicher Teil einer

Integration ausmacht und - so fuhr der Referent fort - ein Nichtakzeptieren

dieser Normen und Werte letztendlich bedeutet, dass eine

vollumfassende Integration im Grunde nicht beabsichtigt ist.

Das AWO-ZENTRUM NASSAU wird den Neubürgern der Region

einen Gesprächskreis anbieten, in dem versucht wird, unsere

Region mit seiner Geschichte, seiner Entwicklung, seiner Infrastruktur,

seinen Sitten und Gebräuchen und schließlich unseren Normen

und Werten in verständlicher Form vorzustellen und all das garniert

mit Exkursionen in die Umgebung. Dass dabei dann Deutschkenntnisse

zwangsläufig vertieft werden, steht deshalb außer Frage, da

sich die Kommunikation dieses Gesprächskreises in deutscher

Sprache vollzieht. Sollte sich dann bei diesen Gesprächen ein

Transfer in beide Richtungen ergeben und gegenseitig viel über

andere Lebensarten, Lebensvorstellungen, Sitten und Gebräuchen

erlernt werden, wäre das wünschenswert und würde sicher den

Beteiligten beim gegenseitigen Verständnis weiter helfen.

Terminhinweise können der Presse entnommen werden.

■■ Aufruf zur Teilnahme an

der Landesprämierung für Wein und Sekt

Zur Förderung der Erzeugung qualitativ herausragender Qualitäts-,

Prädikatsweine und Sekte veranstaltet die Landwirtschaftskammer

jährlich, verteilt auf sechs Termine, die Landesprämierung für Wein

und Sekt. Zur Teilnahme aufgerufen sind Betriebe, die Wein erzeugen

oder abfüllen (Winzer, Kellerei, Erzeugergemeinschaft). Anstellungstermin

bei allen Weinbauämtern und Dienststellen der Kammer

für die sechs Prüftermine ist jeweils der 15. eines ungeraden

Monats, also Januar, März, Mai, Juli, September und November. Es

gelten die Bestimmungen der Landesprämierung. Diese sowie alle

Informationen dazu finden sich auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer

www.lwk-rlp.de unter Weinbau und Wein- und Sektprämierung.

Der Wettbewerb ist der mit Abstand größte dieser Art in

Deutschland, zu dem von über 1.740 Betrieben rund 20.816

Erzeugnisse aus den sechs rheinland-pfälzischen Anbaugebieten

vorgestellt werden. Die Weine und Sekte werden nach fachlichen

Gesichtspunkten sortiert ohne Kenntnis der engeren geografischen

und betrieblichen Herkunft den Sachverständigenkommissionen zur

Beurteilung vorgestellt. Als Sachverständige werden nur in der Sensorik

besonders geschulte und in der Weinbewertung erfahrene

Personen herangezogen.

Die Bewertung der Weine und Sekte wird nach dem für die amtliche

Qualitätsweinprüfung in der Weinverordnung vorgeschriebenen

Bewertungsschema vorgenommen. Nur deutlich über dem Durchschnitt

liegende Erzeugnisse werden mit einer Preismünze ausgezeichnet.

Ausgezeichnete Weine und Sekte sind erkennbar an der

Medaille in Gold, Silber oder Bronze auf den Flaschen. Goldprämierte

Weine haben die Chance, einmal im Jahr beim Wettbewerb

der Besten Siegerwein des Jahres zu werden. Die Ergebnisse der

Landesprämierung werden in Prämierungsverzeichnissen und im

Internet veröffentlicht.

Auskünfte erteilt die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in Bad

Kreuznach, Tel. 0671/793-0, E-Mail: info@lwk-rlp.de.


■ Sicherheitstipp des Monats

Weihnachtszeit - Spendenzeit

In der Vorweihnachtszeit appellieren unzählige

Organisationen an die Hilfsbereitschaft

der Menschen. Mit Sach- und Geldspenden

kann man viele gute und seriöse Projekte

oder Menschen in der Region und in fernen

Ländern unterstützen. Jeder, der spendet, möchte seinen Einsatz

sinnvoll eingesetzt sehen. Für Spendenwillige ist es oft schwer, die

richtige Auswahl zu treffen. Wer nicht Gefahr laufen will, dass seine

Spenden in die falschen Hände gelangen, sollte folgende Tipps der

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V. beachten:

- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Spenden sind eine freiwillige

Leistung, zu der man weder überredet, genötigt noch

gezwungen werden sollte.

- Überlegen Sie genau, für welchen Zweck Sie spenden möchten.

Informieren Sie sich umfassend über die Tätigkeitsfelder der in Frage

kommenden Organisationen. Informationen finden Sie im Internet, in

den Jahresberichten oder Projektbeschreibungen der Organisationen.

- Eine gute Orientierungs- und Entscheidungshilfe bietet das Deutsche

Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit seinem „Spenden-

Siegel“. Es wird an gemeinnützige Organisationen vergeben, die

sich einer freiwilligen umfassenden Prüfung unterzogen haben. Nur

Einrichtungen, die ihre Gelder transparent verwalten und zum großen

Teil dem angegebenen Zweck zukommen lassen, erhalten das

DZI-Gütezeichen nach umfassender und intensiver Prüfung für ein

Jahr. Eine Übersicht über die geprüften Organisationen enthält der

Spendenalmanach des DZI. Er kann in den Beratungsstellen der

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz eingesehen werden. Die Liste

ist auch unter www.dzi.de zu finden.

- Aufmerksamkeit ist geboten, wenn regelmäßig wiederkehrende

Zahlungen geleistet werden sollen. Hier handelt es sich meist um

Verträge über Fördermitgliedschaften, bei denen Sie sich auch

finanziell längerfristig binden. In diesen Fällen besteht in der Regel

nicht das gesetzliche Recht innerhalb von zwei Wochen von der

Verpflichtung zurückzutreten.

- Lassen Sie sich bei Bargeldsammlungen den Sammelausweis zeigen

und achten Sie darauf, dass die Sammelbüchsen verplombt sind.

- Wird an der Haustür gesammelt, sollte man eine Sammlungsgenehmigung

der Ordnungsbehörde und den Sammelausweis verlangen.

Aufpassen muss man auch bei Behinderten- und Blindenware.

Waren von anerkannten Behindertenwerkstätten werden nicht an

der Haustür oder am Telefon verkauft. Verkäufer von Blindenwaren

müssen einen Blindenwarenvertriebsausweis haben.

Wer mehr zum Thema Spenden wissen will, kann sich an die örtlichen

Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

oder montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr an das Verbrauchertelefon

09001 7780801 (1.50/Min. aus dem deutschen Festnetz,

Tarife aus den Mobilfunknetzen und den Netzen anderer

Anbieter können abweichen) wenden. Mit den Telefongebühren sind

die Kosten für die Beratung beglichen. In Koblenz ist die Beratungsstelle

der Verbraucherzentrale in der Pfuhlgasse 11 zu finden. Öffnungszeiten

sind Montag und Mittwoch 10 bis 15 Uhr sowie Donnerstag

10 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Persönliche Beratung

erfolgt nach Terminvereinbarung unter 0261/12727.

Seit 12 Jahren bringen die von der Polizei in Koblenz ausgebildeten,

ehrenamtlich tätigen Senioren-Sicherheitsberater im Rhein-Lahn-

Kreis Sicherheit zu den Seniorinnen und Senioren. Sie sind als Multiplikatoren

nicht mehr wegzudenken und haben als Ansprechpartnerinnen

und Ansprechpartner eine hohe Akzeptanz. Sie

engagieren sich in Vorträgen oder Einzelgesprächen, informieren

sich und bleiben stets auf dem neuesten Stand, denn die Sicherheitsberater

sind Dank der ständigen Fortbildungsveranstaltungen

des Kommissariats 15 oder externen Referenten immer bestens im

Bilde und können ihr Ehrenamt fachkundig ausüben.

Sie informieren u. a. zu diesen Themen:

- Verbraucherschutz für ältere Menschen.

- Haustürgeschäfte, Kaffeefahrten und Gewinnmitteilungen.

- Sicherheitsmerkmale Euro (Banknoten u. Münzen)

- Kostenfalle Handy und Wertsachenkennzeichnung

Wer in Ihrer Nähe als Sicherheitsberaterin oder Sicherheitsberater

zur Verfügung steht, erfahren Sie beim Seniorenbüro „Die

Brücke“, Uschi Rustler, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, Tel.:

02603/972-336, Fax: 02603/972-6336, E-Mail: uschi.rustler@

rhein-lahn.rlp.de., Internet: www.rhein-lahn-bruecke.de. Weitere

Informationen finden Sie unter www.polizei.rlp.de. Hotline:

0800/550660 und bei der Beratungsstelle des Polizeipräsidiums

Koblenz, Tel.: 0261/1031.

■■ Arbeitsagentur: Andere Öffnungszeiten an Feiertagen

Rund um die Weihnachtsfeiertage gelten vielerorts andere Öffnungszeiten.

Das ist auch bei der Agentur für Arbeit Montabaur und

den Argen Westerwald und Rhein-Lahn mit ihren Geschäftsstellen

so: Sie bleiben an Heiligabend und Silvester geschlossen. An den

beiden Donnerstagen 23. und 30. Dezember entfällt der lange

Dienstleistungsabend - dann schließen sich in den Agenturen und

Jobcentern um 15.30 Uhr die Türen. An allen anderen Tagen „zwischen

den Jahren“ sind die Einrichtungen wie gewohnt geöffnet.

■■ Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

Wovon wollen Sie im Alter leben? Intensivkurs „Altersvorsorge

macht Schule“ startet am 12. Januar in Koblenz

Ergänzende Altersvorsorge ist ein Thema für alle - unabhängig von

Einkommen und Lebenssituation. Im Intensivkurs „Altersvorsorge

macht Schule“ der Volkshochschule (VHS) Koblenz werden alle Fragen

rund um die Altersvorsorge geklärt. Der Kurs zeigt Schritt für

Schritt, was wichtig ist, um im Alter finanziell abgesichert zu sein. Er

findet ab dem 12. Januar bei der VHS Koblenz an drei Abenden

jeweils mittwochs um 18 Uhr statt. Frank Böttger von der Deutschen

Rentenversicherung erklärt alle Aspekte der Absicherung im Alter.

„Wir zeigen die verschiedenen Formen ergänzender Altersvorsorge

wie Riester-Rente oder betriebliche Altersvorsorge“, so Böttger. „Kaufempfehlungen

sind in den Kursen jedoch tabu“. „Altersvorsorge macht

Schule“ informiert neutral und unabhängig. Wer an den Kursen teilnimmt,

wird in die Lage versetzt, aus den vielfältigen Angeboten die

richtige Auswahl für sich zu treffen. Die Kursgebühr beträgt 20 Euro.

Darin enthalten sind umfassende Kursunterlagen. Anmeldungen sind

ab sofort bei der VHS Koblenz unter Telefon 0261 1293740 möglich.

Ausführliche Informationen zum Kursangebot bietet die Internetseite

www.altersvorsorge-macht-schule.de

Hintergrund

„Altersvorsorge macht Schule“ ist eine Initiative der Bundesregierung,

der Deutschen Rentenversicherung, des Deutschen Volkshochschul-Verbandes,

des Verbraucherzentrale Bundesverbandes,

des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung

der Deutschen Arbeitgeberverbände. Kern des Projekts sind spezi


Nassauer Land 18 Nr. 50/2010

elle Kurse zur Altersvorsorge an über 500 Volkshochschulen bundesweit.

Diese werden in zwei Varianten angeboten: als 90-minütiger

Einstiegskurs und als 12-stündiger Intensivkurs. Bisherige

Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen dem Angebot ein gutes

Zeugnis aus: 97 Prozent bezeichneten die Kurse als geeignete

Hilfe, um die eigene Altersvorsorge optimal planen zu können.

■■ Ausbilder-Kurse bereiten

auf die Ausbilder-Prüfung vor

In nachstehende Kompakt-Kurse bereiten Die BerufsAusbilder der

Absolventengemeinschaft der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie

Koblenz auf die Ausbilder-Prüfung vor. Die Termine sind vom

13. - 18. 1. oder 20. - 25. 1. oder 26. - 31. 1. Der nächste Samstags-

Kurs ist vom 15. 1. - 5. 2., jeweils von 9 bis 16 Uhr.

Beginn des Fern-Kurses jederzeit. Auch betriebsinterne Kurse sind

möglich. Für viele Weiterbildungen, wie die Meister-Vorbereitung,

gehört die AdA-Prüfung zum Qualifikations-Profil. Alle Infos auf

unseren Internet-Seiten. Kontakt: Internet www.agvwa.de und Telefon-Nr.

02628- 89 44 und E-mail berufsausbilder@rz-online.de .

■■ Betriebliches Eingliederungsmanagement

rechnet sich für alle

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz unterstützt

Arbeitgeber, die in ihrem Unternehmen ein Betriebliches Eingliederungsmanagement

einführen möchten. Ziel ist, dass bei längerer

Krankheit oder häufigen krankheitsbedingten Ausfallzeiten Arbeitgeber

und Arbeitnehmer gemeinsam daran arbeiten, dass der

Beschäftigte die Krankheit besser überwinden kann, schnell den

Weg zurück in den Beruf findet und so seinen Arbeitsplatz langfristig

erhalten kann. Dabei beraten und begleiten die Mitarbeiter der

Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation des rheinland-pfälzischen

Rentenversicherungsträgers den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer

in Sachen Rehabilitation. Betriebliches Eingliederungsmanagement

rechnet sich für alle - für den Arbeitnehmer, den

Arbeitgeber und die Sozialversicherungsträger.

Weitere Informationen: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-

Pfalz, Telefon 06232 17-2735 oder Mail: info-bem@drv-rlp.de.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in

Speyer betreut 1,3 Millionen Versicherte, 76 000 Arbeitgeber, zahlt

649 000 Renten und führt jährlich 34 500 Leistungen zur Rehabilitation

durch. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der

Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in

Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg

auch bundesweit.

■■ Das neue rheinland-pfälzische Landesjagdgesetz

und die anhaltende Schwarzwildproblematik

Die beiden Bauernverbände in Rheinland-Pfalz bzw. deren jagdliche

Unterorganisationen, die Interessengemeinschaft der Jagdgenossenschaften

und Eigenjagdbesitzer bzw. die Fachgruppe Jagdgenossenschaften

sowie der Landesverband der Berufsjäger Rheinland-Pfalz /

Saarland laden zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung ein.

Dienstag, 18. Januar 2011, 10.00 Uhr im Haus des Bauern- und

Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Karl-Tesche-Straße 3; 56073

Koblenz. Anmeldung und weitere Information:

IGJG im BWV Rheinland-Nassau, Frau Sandra Colmi, Karl-Tesche-

Str. 3, 56073 Koblenz, Tel: 0 26 1 / 98 85 / 13 10 oder e-Mail: colmi@

bwv-net.de. Unkostenbeitrag für Mittagsimbiss und Tagungsgetränke:

10,- €. Anzahl der Plätze ist auf 120 begrenzt, daher verbindliche

Anmeldung erforderlich


■ Theaterfahrt zu „Platonow“ nach Koblenz

Am kommenden Samstag, 18. Dezember 2010, findet die nächste

Fahrt der Theaterfreunde Nassau / Bad Ems nach Koblenz statt.

Auf dem Programm steht „Platonow“ - Schauspiel von Anton Tschechow:

Tschechow schrieb dieses Stück im Winter 1880 in Moskau

und widmete es der Schauspielerin Marija Jermolowa, die zu dieser

Zeit am Malyi-Theater beschäftigt war. Er gab das, von seinem Bruder

säuberlich abgeschriebene, Manuskript persönlich am Malyi-

Theater ab, wo es jedoch abgelehnt wurde. Aus Enttäuschung vernichtete

er daraufhin das Manuskript. Erst 1920 wurde die

Erstfassung in Tschechows Nachlass entdeckt und veröffentlicht.

Der melancholisch zynische Dorfschullehrer Platonow, verheiratet

mit der fügsamen Sascha, nimmt die Liebe der Frauen an, ohne sie

zu erwidern, weil er zu schwach ist, ihnen zu widerstehen: der jungen

Gutsbesitzerin Maria Grekowa, die ihm alles verzeiht, wenn sie

ihn nur verzückt betrachten darf; der heruntergekommenen, lebensgierigen

Generalswitwe Anna Woinitzew, die von der Liebe nicht

Abschied nehmen kann; der zarten Sofia, die ihn ernsthaft liebt und

ihn schließlich auf dem Sofa erschießt, auf dem er über neue Verlegenheitslösungen

nachdenkt. Ein Reigen tragikkomischer Figuren

um einen tragikkomischen Dorf-Don-Juan wider Willen. Er sieht

seine Nichtsnutzigkeit ein, hat aber nicht die Kraft, nach seinen Einsichten

zu leben. Er ist ein melancholischer, todessüchtiger Zyniker,

der von einem sinnvollen Leben der Arbeit und dem Guten träumt,

angeekelt von seiner Umgebung, zu der er, voller Selbstmitleid, doch

gehört: eine zerbröckelnde, todgeweihte Welt. Abfahrt des Theaterbusses

ist in Nassau, Bahnhof, um 18.00 Uhr, in Dausenau um

18.10 Uhr, in Bad Ems ab 18.15 Uhr an den jeweiligen Haltestellen.

Infos und Anmeldungen telefonisch in Nassau unter 02604 / 4954

bzw. 0178 / 817 0 186 (tägl. bis 22.00 Uhr) oder in Bad Ems bzw.

Arzbach unter 02603 / 8022 (tägl. bis 18.00 Uhr).

Kirchliche Nachrichten

■■ Evangelische Kirchengemeinde

Nassau/Lahn mit Winden

Pfarramt Nassau/L. mit Winden/Vakanzvertretung:

Pfarrerin Monika Christ, Lahnstraße 63, 56132 Dausenau,

Tel.-Nr. 02603/6256

Gemeindebüro: Bahnhofstraße 14, Telefon: 1820

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr

(Fax-Nr. 02604/951128; email: KGM.nassau@t-online.de)

Veranstaltungen vom 15. Dezember bis 22. Dezember 2010

MITTWOCH, 15.12. 18.00 Uhr

Probe des Posaunenchores im Ev. Gemeindehaus Nassau

DONNERSTAG, 16.12. 10.00 Uhr Adventsandacht

SONNTAG, 19.12. 10.15 Uhr Gottesdienst zum 4. Advent (Prädikantin

J. Ulges, Bad Ems), Kollekte für die Heilerziehungs- und Pflegeheime

Scheuern:

„INTEGRA ist ein Netzwerk für soziale und berufliche Rehabilitation

für Menschen nach erworbener Hirnschädigung. INTEGRA unterstützt

durch Wohn-, Beschäftigungs- und Arbeitsangebote Schritt

für Schritt zurück ins Leben. Auch die Seelsorge und ein Therapeutenverbund

stehen zur Verfügung. Infos im Internet unter: www.integra-rhein-lahn.de“

DIENSTAG, 21.12. 17.00 Uhr

Konfirmandenunterricht im Gemeindehaus

MITTWOCH, 22.12. 18.00 Uhr

Probe des Posaunenchores im Ev. Gemeindehaus

Geschichten - Telefon“ - 02603/919211 -

die Hotline für Kids im Rhein-Lahn

12.12. - 18.12.2010 „Simeon“

19.12. - 25.12.2010 „Bills besonderer Weihnachtsbaum“

■■ Ev. Kirchengemeinde der Heime Scheuern

Freitag, 17. Dezember 2010,

18.30 Uhr, Krippenspielprobe des Chores

Sonntag, 19. Dezember 2010,

10.00 Uhr, Gottesdienst mit Krippenspiel des Chores

Jedermann und jede Frau sind herzlich willkommen.

Ansprechpartnerin: Pfarrerin Andrea Beiner, Tel.: 02604/951863

■■ Gottesdienst im Altenpflegeheim „Haus Hohe Lay“

Hohe-Lay-Str. 10, Nassau, Telefon 02604/976-0

Donnerstag, 16.12.2010, 16.30 Uhr - evangelischer Gottesdienst -

Besucher sind herzlich willkommen!

■■ Evangelische Kirchengemeinden

Kördorf und Obernhof

Pfarramt Kördorf und Obernhof: Dörsbachstr. 1,

56370 Kördorf, Tel. 06486 / 6288

Gottesdienste:

Sonntag, 19.12.2010, 10.15 Uhr Gottesdienst in Kördorf

Veranstaltungen in der Kirchengemeinde Kördorf:

Dienstag, 14.12.2010, 15.00 Uhr Konfirmandenunterricht

Donnerstag, 16.12.2010, 14.30 Uhr Frauenkreis in Gutenacker

Samstag, 18.12.2010, 15.00 Uhr Jungschar in Kördorf

Montag, 20.12.2010, 17.00 Uhr Probe des Posaunenchores

Dienstag, 21.12.2010, 15.00 Uhr Konfirmandenunterricht

Die Kirchenchöre treffen sich nach Absprache.

Veranstaltungen in der Kirchengemeinde Obernhof:

Mittwoch, 15.12.2010, 15.00 Uhr Frauenkreis in Obernhof, 17.15

Uhr Kindergottesdienst im Pfarrhaus in Obernhof,

19.30 Uhr Kirchenchor im Pfarrhaus in Obernhof

Donnerstag, 16.12.2010, 19.00 Uhr

Adventsandacht im Pfarrhaus in Obernhof

Mittwoch, 22.12.2010, 19.30 Uhr

Kirchenchor im Pfarrhaus in Obernhof

■■ Ev. Kirchengemeinde Dienethal

Kirchengemeinde Dienethal, Pfarrerin Silke Funk,

Tel. 02604/950070

Samstag, 18.12.2010, 15.00 Uhr Adventsgottesdienst in Misselberg

■■ Ev. Kirchengemeinden Becheln, Dornholzhausen

(mit Dessighofen und Geisig), Schweighausen (mit Oberwies)

Sonntag,19. Dezember 2010 -

4. Advent - 10:00 Uhr: Gottesdienst in Oberwies;

11:00 Uhr: Gottesdienst in Dessighofen


Nassauer Land 19 Nr. 50/2010

Kindergottesdienst: 10:45 Uhr: in Geisig

Pfarrer Martin Ufer, ev. Kirchengemeinde, 56357 Dornholzhausen,

Ringstr. 30, Tel.: 02604/4495, Fax: 02604/9522295, Mail: ev.kirchengemeinde.dornholzhausen@ekhn-net.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro:

dienstags und donnerstags von 8:30 bis 11:00 Uhr.

Jungschar: Mittwochs ab 17:15 Uhr in Becheln

Freitags ab 17:00 Uhr in Geisig im Sitzungszimmer

Jugendgruppen:

Montags ab 18:15 Uhr in Becheln (Mädchenkreis)

Freitags ab 18:30 Uhr in Becheln (Indiaca unter 14 Jahre)

Freitags ab 19:30 Uhr in Becheln (Indiaca über 14 Jahre)

Posaunenchorprobe:

Dienstags ab 19:30 Uhr in Schweighausen

Gospelchorprobe:

Donnerstags: 19:30 bis 21:00 Uhr

im Dorfgemeinschaftshaus in Becheln

■■ Evangelische Kirchengemeinde

Hömberg/Zimmerschied

Ev. Pfarramt, Pfarrerin Monika Christ

Lahnstraße 63, 56132 Dausenau, Tel. 02603-6256

Chorproben finden jeden Montag, 20:00 Uhr in der Kirche und die

Proben für das Krippenspiel finden jeden Freitag, 16:00 Uhr statt.

■■ Evang. Kirchengemeinde Singhofen

Pfarramt Singhofen, Mühlbachstraße 8, 56379 Singhofen

Tel. 02604-4076, Fax 02604-5528

E-Mail: ek-singhofen@arcor.de

Bürostunden: Dienstag bis Donnerstags 8.30 - 12.00 Uhr

Vakanzvertretung: Pfarrer Martin Ufer,

Dornholzhausen, Tel. 02604-4495

MITTWOCH, 15.12.2010 15.30 Uhr Fröhlicher Familientreff

Hier treffen sich Eltern mit ihren Kindern zum gemeinsamen Singen,

biblischen Geschichten hören und Spaß haben im Ev. Gemeindehaus

in Singhofen.

Infos bei Cornelia Jahnke, Tel. 0178-4897574

und Claudia Köhler, Tel 02604-7415

DONNERSTAG, 16.12.2010 14.30 Uhr Frauenhilfe im Ev. Gemeindehaus

mit Weihnachtsfeier

SAMSTAG, 18.12.2010 4. ADVENT 18.00 UHR GOTTESDIENST

MONTAG, 20.12.2010 15.00 Uhr jüngere Jungschar

Leitung: Tabea Metz, Tel. 06772-967266 und Julian Schmidt,

Tel. 02604-8906

19.30 Uhr Gesangsgruppe „NiedToSing“ Ev. Gemeindehaus

Informationen bei Volker Becker, Tel. 06772-7701

Alle sangesfreudigen Menschen sind herzlich willkommen.

DIENSTAG, 21.12.2010 16.30 Uhr ältere Jungschar

Leitung: Tabea Metz, Tel. 06772-967266 und Julian Schmidt,

Tel. 02604-8906

19.00 Uhr Frauensingkreis im Ev. Gemeindehaus

Informationen bei Wilma Schmidt, Tel. 02604-4346

Der ordentliche Haushaltsplan der Evangelischen Kirchengemeinde

Singhofen für das Haushaltsjahr 2011 liegt im Pfarrbüro bis

31.12.2010 zur Einsicht bereit.

■■ Landeskirchliche Gemeinschaft Singhofen

Kontaktadresse: Prediger i. R. Herbert Klump,

Schulstr. 10, Tel./Fax. 02604/951919

Seelsorge: Hilfe und Begleitung

Jugendkreis: 17. Dezember 2010, 20:00 Uhr

Lobpreisabend mit Simon und der Gemeinde

Familiengottesdienst: Sonntag, 19. Dezember 2010, 17:00 Uhr

Thema: Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht

auf /H. Klump. Beide Veranstaltungen finden im Haus der Evangelischen

Gemeinschaft, In der Gewann 7 in Miehlen statt.

Bibelkreis: Sonntag, 19. Dezember 2010, um 15:00 Uhr, Schulstraße

10, bei Fam. Klump, Singhofen.

Herzliche Einladung!


■ Ev. Kirchengemeinde Niedertiefenbach

mit den Orten Lollschied, Pohl, Roth und Niedertiefenbach

Pfarramt Singhofen, Mühlbachstraße 8, 56379 Singhofen

Telefon ............................................................................ 02604-4076

Fax .................................................................................. 02604-5528

Zusätzlich Niedertiefenbach ........................................... 06772-8107

Email: ............................................................ ek-singhofen@arcor.de

Bürostunden:

Dienstag bis Donnerstags ....................................... 8.30 - 12.00 Uhr

Vakanzvertretung: Pfarrer Martin Ufer,

Dornholzhausen, Tel. 02604-4495

SONNTAG, 19.12.2010,

4. Advent 10.00 Uhr Gottesdienst mit Kindergottesdienst

MONTAG, 20.12.2010, 19.30 Uhr Gesangsgruppe „NiedToSing“ Ev.

Gemeindehaus. Informationen bei Volker Becker, Tel. 06772-7701

Alle sangesfreudigen Menschen sind uns herzlich willkommen.

■■ Kath. Kirche im Nassauer Land

Gemeinsame Gottesdienstordnung der Pfarreien St. Bonifatius-Nassau,

St. Margareta-Arnstein und St. Willibrord-Winden

Pfarrer: Pater Peter Egenolf, Kloster Arnstein bei Obernhof,

Tel.: 02604/970421

Priesterlicher Mitarbeiter: Pater Peter Harr, Kloster Arnstein bei

Obernhof, Tel.: 02604/970433

Pastoralreferent Michael Staude, Nassau, Tel.:02604/942212

Gottesdienste, Informationen und Termine

St. Bonifatius-Nassau

Hinweis: alle Angaben gelten für den Ort Nassau und

die Pfarrkirche, soweit nicht anders vermerkt.

Pfarrbüro Nassau, Emser Straße 18: mo, mi, do von 10.00 bis

12.00 Uhr, do 16.30 bis 17.45 Uhr, Tel.: 02604/942212,

Fax: 02604/942214; E-mail: st.bonifatius.nassau@t-online.de

Mittwoch, 15.12.2010 15.00 Uhr Seniorentreffen St. Bonifatius,

19.00 Uhr Sitzung des Verwaltungsrates

Donnerstag, 16.12.2010, 18.00 Hl. Messe

Freitag, 17.12.2010, 17.00 Uhr 2. Firmkatechese/Pfarrheim

Samstag, 18.12.2010, Samstag, 10.00 - 12.00 Uhr Probe Projektchor

Krippenfeier/Pfarrheim

Sonntag, 19.12.2010, 9.15 Uhr Amt im Marienkrankenhaus;

10.30 Uhr Amt, mitgestaltet vom Goethe-Chor Bad Ems;

17.00 Uhr Jugendgottesdienst

Mittwoch, 22.12.2010 16.00 - 18.00 Uhr

Probe Projektchor Krippenfeier/Pfarrheim

werktags außer samstags, 18.30 Uhr

Hl. Messe im Marienkrankenhaus

Vorschau: Heilig Abend, 16.30 Uhr Krippenfeier (ohne Kommunionfeier)

und 18.00 Uhr Christmette; 19.30 Uhr Christmette im Marienkrankenhaus,

25. und 26. Dezember 2010 9.15 Uhr Amt im Marienkrankenhaus,

10.30 Uhr Amt

St. Margareta - Arnstein

Pfarrbüro Arnstein bei Obernhof: mo, do, fr von 9.00 bis 12.00 Uhr,

Tel.: 02604/1412, Fax: 02604/970426;

E-mail: pfarramt.arnstein-obernhof@online.de

Freitag, 17.12.2010, 18.00 Uhr Hl. Messe in Seelbach

Samstag, 18.12.2010, 18.00 Uhr Vorabendmesse in Singhofen

Sonntag, 19.12.2010, 10.30 Uhr Amt in Arnstein

Montag, 20.12.2010, 18.00 Uhr Hl. Messe in Weinähr

Dienstag, 21.12,2010 18.00 Uhr Hl. Messe in Singhofen

werktags, 7.30 Uhr Hl. Messe in Arnstein

Vorschau: Heilig Abend, 24.12.2010, 22.00 Uhr Christmette in der

Klosterkirche Arnstein; Samstag, 25.12.2010, 9.00 Uhr Amt in Weinähr

und Seelbach; 10.30 Uhr Amt in Arnstein; Sonntag, 26.12.2010 9.00

Uhr Amt in Singhofen, 10.30 Uhr Amt in Arnstein, 10.30 Uhr Ökum.

Gottesdienst in Attenhausen/Dorfgemeinschaftshaus

St. Willibrord - Winden

Pfarrbüro Winden, Hahnenstr. 4: do von 14.30 - 15.30 Uhr,

Tel.: 02604/4746; E-mail: st.willibrord-winden@t-online.de

Mittwoch, 15.12.2010, 10.00 - 11.00 Uhr Seniorengymnastik im

Pfarrheim, 16.30 Uhr Sitzung des Verwaltungsrates im Pfarrheim,

18.00 Uhr Bußgottesdienst. Freitag, 10.12.2010, 17.00 Uhr Firmkatechese

in Nievern/Pfarrheim (Ende 20.30 Uhr)

Sonntag, 19.12.2010, 9.00 Uhr Amt, Familiengottesdienst

Mittwoch, 22.12.2010, 18.00 Uhr Hl. Messe

Vorschau: Heilig Abend, 24.12.2010, 16.30 Uhr Christmette in Winden

(mit Schola); 25.12.2010 10.30 Uhr Amt und 26. 12.2010 um

9.00 Uhr Amt

■■ Kath. Kirche St. Petrus Katzenelnbogen

Sonntag, 19.12., 4. Advent 10:00 Uhr Hochamt, 11:30 Uhr Beichtgelegenheit,

16:15 Uhr Einstimmen auf das Kommen des Erlösers,

17:00 Uhr Bußandacht

Montag, 20.12., 15:30 Uhr Seniorennachmittag „Weihnachtslieder

singen“ im Cafe Faust (Bitte um Anmeldung bei A. Pfeifer T. 6235

oder Föhrenbacher T. 901448), 17:15 Uhr Messdienerprobe Gr. 3

Dienstag, 21.12., 08:30 Uhr Morgenlob, 15:30-16:30 Eko-Gesamttreffen

„Sternsingeraktion“ in Zollhaus

Freitag, 24.12.,, Heiligabend 16:00 Uhr Christmette m. Kinderwortgottesdienstgruppen

- Die Kollekte ist für Adveniat. Die Kinder

geben ihr Adventsopfer ab.

Samstag, 25.12., 1. Weihnachten 11:00 Uhr Festhochamt - Die Kollekte

ist für Adveniat. Die Kinder geben ihr Adventsopfer ab. Sonntag,

26.12., 2. Weihnachten 08:30 Uhr Hochamt für + Emilia Jany

Achtung! Bei einem Teil der Pfarrbriefe liegen Überweisungsträger

mit falscher Konto-Nummer bei.

Die richtige Konto-Nummer kann man im Pfarrbrief unter Adveniatkollekte

auf der vorletzten Seite entnehmen.

■■ Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt Pohl

Donnerstag, 16.12. 17:00 Uhr hl. Messe

Freitag, 17.12. 08:00 Uhr Morgenlob

Sonntag, 19.12., 4. Advent 08:30 Uhr hl. Messe

16:00 Uhr Bußgottesdienst

Montag, 20.12. 15:45 Uhr Krankenkommunion


Nassauer Land 20 Nr. 50/2010

Donnerstag, 23.12. 16:30 Uhr hl. Messe

17:15 Uhr Beichtgelegenheit

Freitag, 24.12., Heiligabend 20:00 Uhr Christmette - Die Kollekte

ist für Adveniat. Die Kinder geben ihr Adventsopfer ab.

Samstag, 25.12., 1. Weihnachten 09:30 Uhr Festhochamt - Die

Kollekte ist für Adveniat. Die Kinder geben ihr Adventsopfer ab.

Sonntag, 26.12., 2. Weihnachten 10:00 Uhr Hochamt

Für den Pastoralen Raum Katzenelnbogen, Pohl, Zollhaus:

Pfarrer Bruder Friedrich Neumüller ist unter der Tel.-Nr. 06486/6214

in Katzenelnbogen zu erreichen.

Frau Kremer hat in Zollhaus Sprechstunden nach Vereinbarung,

Termin kann übers Pfarrbüro in Katzenelnbogen vereinbart oder

eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter unter der

Tel.-Nr. 06430/7077 hinterlassen werden.


■ Katholische Pfarrei St. Peter u. Paul Nastätten

Tel.: 06772/94437 Fax: 06772/94438

E-Mail: kath.kirche-nastaetten@t-online.de

Freitag, 17.12.2010

10:30 Uhr Eucharistiefeier im Alten- und Pflegeheim

des Paulinenstiftes Nastätten (oben im Wohnbereich)

Samstag, 18.12.2010

16:00 Uhr Nastätten Beichtgelegenheit

18:30 Uhr Holzhausen Vorabendmesse

Sonntag, 19.12.2010, 4. Adventssonntag

09:30 Uhr Nastätten Hochamt

09:30 Uhr Kinderwortgottesdienst im Kath. Pfarrheim in Nastätten

14:30 Uhr Nastätten Tauffeier für Dahlia Block aus Nastätten

Montag, 20.12.2010

09:15 Uhr Nastätten Hl. Messe für die Pfarrgemeinde

Dienstag, 21.12.2010

09:15 Uhr Nastätten Hl. Messe

Mittwoch, 22.12.2010

Gemeinschaftsmesse in Nastätten fällt

09:00 Uhr Nastätten Vorweihnachtsgottesdienst

der Grundschule Nastätten

Donnerstag, 23.12.2010

09:15 Uhr Nastätten Hl. Messe, anschl. Beichtgelegenheit

Freitag, 24.12.2010, Heiligabend

10:30 Uhr Eucharistiefeier im Alten- und Pflegeheim des Paulinenstiftes

Nastätten. 16:00 Uhr Nastätten Kinderchristmette mit Krippenspiel

(es singt der Kinderchor „Surprise“) - Kollekte für ADVE-

NIAT. 18:30 Uhr Nastätten Christmette (es singt der Jugendchor

„For pleasure“) - Kollekte für ADVENIAT

Samstag, 25.12.2010, Weihnachten -

Hochfest der Geburt des Herrn

09:30 Uhr Nastätten Festhochamt - Kollekte für ADVENIAT

Sonntag, 26.12.2010, Fest der Heiligen Familie

09:30 Uhr Nastätten Festhochamt

10:45 Uhr Holzhausen Festgottesdienst - Kollekte für ADVENIAT

Kath. Pfarrheim in Nastätten

Nastätter Tanzkreis: dienstags, 16:00 - 17:30 Uhr, großer Saal;

Mutter-Kind-Gruppe: mittwochs, 10:00 - 11:30 Uhr, Zwischenraum/

großer Saal; Kinderchor Surprise: donnerstags, 16:30 - 17:30 Uhr,

großer Saal; Deutschkurse: montags u. mittwochs, 18:00 - 19:30

Uhr, Zwischenraum/großer Saal. In den Ferien fallen die Termine

aus, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Krankenkommunion vor Weihnachten

Wer vor Weihnachten die Krankenkommunion wünscht, möge sich

bitte im Pfarrbüro melden.

Missionsgabe der Kinder

In der Adventszeit werden Opferkästchen an die Kinder verteilt.

Diese werden in der Kinderchristmette am Heiligen Abend oder im

Aussendungsgottesdienst der Sternsinger am 09. Januar 2011 eingesammelt.

Messdienerstunde

Die Messdiener/innen treffen sich am Freitag, 17. Dezember 2010,

um 16:00 Uhr im Kath. Pfarrheim in Nastätten.

Erstkommunionvorbereitung

Die Erstkommunionkinder treffen sich am Samstag, 18. Dezember

2010, von 10:00 - 13:00 Uhr im Kath. Pfarrheim in Nastätten.

Sitzung des Verwaltungsrates

Die Mitglieder des Verwaltungsrates treffen sich am Montag, 20.

Dezember 2010, um 20:00 Uhr im Kath. Pfarrheim in Nastätten.

Adveniat „Ihr werdet meine Zeugen sein“

Adveniat-Kollekte - Ihre Weihnachtsgabe schenkt Hoffnung und

Zukunft für die Menschen in Lateinamerika. Möglich sind auch

Spenden für Adveniat auf das Konto des kath. Pfarramtes Nastätten

bei der Volksbank Rhein-Lahn eG, BLZ 57092800,

Konto-Nr. 208406108.

Die Sternsinger kommen

Auch im neuen Jahr, am 09. Januar 2011, sind die Sternsinger wieder

in der Gemeinde Nastätten unterwegs. Mädchen und Jungen - in

Begleitung Erwachsener aus der Pfarrei - kommen in die Häuser als

„Heilige Drei Könige“ gekleidet, um den Segen für das neue Jahr zu

bringen. Es wird nach altem Brauch der Segensspruch

20*C+M+B*11 Christus Mansionem Benedicat - Christus segne

diese Wohnung - an die Haustür geschrieben. Dabei wird um Unterstützung

gebeten für fast 3000 Kinderhilfsprojekte in Afrika, Asien,

Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa. Wer den Besuch der

Sternsinger möchte, kann sich in die Listen eintragen, die ab dem

Heiligen Abend im Vorraum der Pfarrkirche in Nastätten und in der

Herz-Jesu-Kapelle in Holzhausen ausliegen. Anmeldungen werden

telefonisch vom Pfarrbüro (Tel-Nr. 06772/94437) während der Bürozeiten

Mo. - Do. zwischen 08:30 - 12:00 Uhr und Mi. u. Do. zwischen

14:30 - 18:00 Uhr angenommen. Anmelden kann man sich auch per

Fax (06772/94438) oder per E-mail (kath.kirche-nastaetten@t-online.

de). Sollte sich telefonisch niemand melden, bitte auf den Anrufbeantworter

sprechen, dieser wird mehrmals täglich abgehört. Es sollen

sich bitte auch Gemeindemitglieder, die jedes Jahr von den

Sternsingern besucht werden, in die ausgelegten Listen eintragen.

Kindersegnung mit Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst

Am Dienstag, 28. Dezember 2010, 14:30 Uhr sind die Kindes des

Bistums mit ihren Familien zur traditionellen Kindersegnung in den

Limburger Dom eingeladen. Im Anschluss an den Wortgottesdienst

erteilen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, Domdekan Dr. Günther

Geis und Diözesanjugendpfarrer Joachim Braun den Kindern

den Einzelsegen. Um 14:00 Uhr gestalten die „BoniKids“ und die

„BoniTeens“ aus Wirges unter der Leitung von Kantor Joachim

Raabe ein „Offenes Singen“. In Hadamar kann an diesem Tag rund

um die Kirche auch die Krippenausstellung besucht werden. Sie ist

vom 28 Dezember 2010 bis 12. Januar 2011 täglich in der Zeit von

14:00 - 18:00 Uhr geöffnet. Silvester ist die Ausstellung geschlossen.

■■ Neuapostolische Kirche

Die Gottesdienste finden in der Spessartstraße 1,

in 56410 Montabaur statt.

Sonntags vormittags 9:30 Uhr

Mittwoch abends 20:00 Uhr

Änderungen werden in den Gottesdiensten bekannt gegeben, oder

sind nachzulesen im Internet unter: www.nak.de

■■ Adventgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis

Samstags: 10:00 bis 12:00 Uhr

Gottesdienst einmal anders:

Zu dem Gottesdienst im Wintergarten des Buchladens Claudia Hauser

in Singhofen wird herzlich eingeladen. Wie die Christen in den

ersten Jahrhunderten wird der Gottesdienst am Sabbat gefeiert. Im

Rahmen des Gottesdienstes wird in persönlicher Atmosphäre über

Themen, die Bedeutung für das alltägliche Leben haben, gesprochen.

Mit modernen christlichen Liedern wird Gott gelobt und in der

Predigt entwickeln sich aus einem biblischen Text oft ganz aktuelle

Fragen und zeitgemäße Themen. Ein anschließendes gemeinsames

Mittagessen gibt allen Gottesdienstbesuchern die Möglichkeit

zum Gedankenaustausch.

Donnerstags: 19:00 bis 20:30 Uhr Bibelkreis im Wintergarten des

Buchladens Claudia Hauser. Alle an biblischen Themen interessierten

Personen sind herzlich willkommen.

Kontakt: Claudia Hauser Tel. 02604 / 8664

■■ Gemeinde Unterwegs Rhein-Lahn e.V.

(Mitglied im freikirchlichen evangelischen Gemeindewerk)

Sonntag 19.12. 10:00h offener Weihnachtsbrunch für die ganze

Familie (Gemeinderäume)

Kosten: Jeder bringt was zu Essen mit. Bitte um kurze Anmeldung.

Dienstag 21.12. 20:00 - 21:30 h

Hauskreis bei C & A Sommer, Mühlberg 25, Nastätten

Mittwoch 22.12. 17:30 - 18:30 h Holywinners - Preteens, Kinder von

7 - 13 Jahre, (Gemeinderäume)

Freitag 24.12. 16:00 - 17:00 h

Feier zum Heiligen Abend mit Kindern

Gemeinderäume:

Industriestr. 12 (neben dem TÜV), 56355 Nastätten

Pastoraler Gemeindeleiter: Ulrich Nagel, Singhofen, Tel.: 02604-

952436, Handy: 0173-9054472, Email: nagel.u@t-online.de. Weitere

Infos unter: www.gemeinde-unterwegs.de & www.fegw.de

Voranzeiger: keine Gottesdienste am 26.12.2010 und am 2.4.2011

■■ Jehovas Zeugen, Nassau

Königreichssaal, Am Breitenborn l (gegenüber „ Vor der Loos),

56130 Bad Ems

Donnerstag, 16.12.2010

19.30 Uhr - 20.00 Uhr Versammlungsbibelstudium

20.00 Uhr - 21.15 Uhr Schulkurs für Evangeliumsverkündiger

anschließend Ansprachen und Tischgespräche

Sonntag, 19.12.2010

9.30 Uhr - 10.05 Uhr biblischer Vortrag

Thema: Eine loyale Versammlung unter der Führung Christi

10.05 Uhr - 11.15 Uhr Bibel- und Wachtturm-Studium

Donnerstag, 23.12.2010

19.30 Uhr - 20.00 Uhr Versammlungsbibelstudium

20.00 Uhr - 21.15 Uhr Schulkurs für Evangeliumsverkündiger


Nassauer Land 21 Nr. 50/2010

anschließend Ansprachen und Tischgespräche

Alle Zusammenkünfte sind öffentlich. Interessierte Personen sind

jederzeit willkommen.

Telefon: Jehovas Zeugen 02603 -13015

Internet: www.jehovaszeugen.de

■■ Freie evangelische Gemeinde Nassau

Jeden Sonntag lädt die Freie evangelische Gemeinde Nassau zum

Gottesdienst ein!

Ort: Günter-Leifheit Kulturhaus, Mühlpforte 1, 56377 Nassau

Uhrzeit: 10.30 Uhr

Jeder Besucher ist eingeladen, den Gottesdienst mit zu feiern, Gott

kennen zu lernen, ihn zu loben und zu ehren, sich anregen zu lassen

über Gott und den Sinn und das Ziel des Lebens nachzudenken

und sich unter Gottes Segen stellen zu lassen.

Auch den Kindern wird in ihrem eigenen altersgemäßen Gottesdienst

Gott näher gebracht und bekannt gemacht. Sie erleben eine

tolle Gemeinschaft beim Singen, Beten, Hören, Basteln und Spielen.

Im Anschluss an die Gottesdienste hat man bei Kaffee und Tee

die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch

zu kommen. Die Freie evangelische Gemeinde Nassau freut sich

über jeden Besucher! Predigten sind unter der Adresse www.nassau.feg.de

abrufbar. Zu den Veranstaltungen unter der Woche ist

ebenfalls jeder herzlich willkommen.

Es finden statt:

Bibelgesprächskreis jeden Montag um 20.00 Uhr im Treffpunkt,

Römerstraße 1 in Nassau,Infos bei Fritz Mader 02604-8633

Hausbibelkreis jeden Mittwoch um 20.00Uhr in Winden, Infos bei

Fam. Rehorn 02604-941410

Hausbibelkreis jeden Donnerstag um 20.00 Uhr in Braubach,

Infos bei Fam. Navarrete-Rosas 02627-972598

Mädchenjungschar 14-tägig donnerstags (außerhalb der Schulferien)

von 16.30 Uhr-18.00 Uhr im Treffpunkt, Infos bei Birgit Meißer,

02604-8403

Krabbelgruppe jeden Mittwoch von 9.30 Uhr-11.30 Uhr im Treffpunkt,

Infos bei Sara Abbas 02603-9310555

Weitere Infos und Kontaktadressen:

Ingo & Antje Rehorn, Scheubachweg 5a, 56377 Nassau

02604-941410 • Ingo.rehorn@gmx.com

Mathias Wick, Wiesgenstraße 2, 56412 Horbach

06439-909423 • mathias.wick@wima-bauelemente.de

Freie evangelische Gemeinde (FeG),

Römerstraße 1, 56377 Nassau

www.nassau.feg.de

■■ Lektorentraining für Jugendliche

Zu einem Lektorentraining sind Jugendliche und Junge Erwachsene

am 29. Januar 2011 in die Limburger Jugendkirche CROSSOVER,

Tilemannstr. 7, eingeladen. Einen Tag lang trainieren die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer mit dem Jugendpfarrer Joachim Braun,

wie vor großen Gruppen Texte gut vorgelesen werden können. Teilnehmen

können Jugendliche ab 14 Jahren, die in Gottesdiensten

vorlesen oder dies zukünftig tun möchten. Anmeldung und weitere

Informationen unter (06431) 584270 und

www.jugendkirche-crossover.de


■ Monika Klingelhöfer verabschiedet sich

nach 40 Jahren als Organistin

Musik hat sie von Kindheit an begleitet - Orgel- und Chormusik

ist ihre Leidenschaft

Schon Wolfgang Amadeus Mozart beschrieb in einem Brief an seinen

Vater im Jahr 1777 die Orgel als Königin der Instrumente. Einen

sehr gepflegten und versierten Umgang mit dieser Königin, demonstriert

seit 40 Jahren die Organistin Monika Klingelhöfer aus Attenhausen

im Kloster Arnstein. Mit Begeisterung unterstützt sie an diesem

Instrument, beim sonntäglichen Gottesdienst, klangvoll den

Gesang der Gemeinde. Zum Ende des Jahres wird die Organistin

nach vier Jahrzehnten aktiver Zeit in der Pfarrgemeinde Arnstein,

die Tätigkeit an dem größten, laustesten und vielleicht auch schwierigsten

Instrument, aus privaten Gründen aufgeben.

In all den Jahren verstand die heute 51 Jährige diesem großartigen

Instrument, dessen Klang von sanftem Pianissimo bis zu donnerndem

Fortissimo reicht, den wunderbaren Klang durch die vielen verschiedenen

Pfeifen, die beim Spielen zum Klingen gebracht werden,

zu entlocken. Da dieses großartige Instrument jede noch so

kleine Ungenauigkeit beim Spiel übel nimmt und klanglich unweigerlich

ins Unreine führt, verlangt es vom Vortragenden höchste

Spielgenauigkeit und Konzentration. Die Redewendung „alle Register

ziehen“ um damit Klangfülle der Orgel im Arnsteiner Kloster, mit

Genauigkeit und Perfektion, gepaart mit Spielfreude und Werktreue

voll ausschöpfend, dies verstand Monika Klingelhöfer.

Monika Klingelhöfer, geborene Merz, erblickte am 31. Juli 1959 in

Elz/Limburg das Licht der Welt. Musik ist ihr vertraut, seit dem sie

denken kann. Schon im Alter von vier Jahren bekam sie, obwohl sie

zwar zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung von Musik hatte, ihr

erstes Instrument und wurde somit früh an die Musik herangeführt.

Mit sieben Jahren begann sie bei Pater Paskal Werner ss.cc. von

Kloster Arnstein, mit dem ersten Orgelunterricht. Fünf Jahre später,

also mit 12 Jahren, begleitete sie bereits zum ersten Mal in Seelbach

Chorgesang und Messe. Zwei Jahre später gründete sie einen

Kinderchor in Seelbach. Danach studierte sie nebenamtlich Kirchenmusik

und legte im Jahre 1976 ihre erste und 1980 die zweite

Orgelprüfung mit Erfolg ab. Zu ihren Lehrern gehörten nach Pater

Paskal Werner ss.cc., von 1975 bis 1976 Kirchenmusikdirektor

Bernhard Hemmerle aus Villmar und von 1977 bis 1980 Professor

Heinz-Anton Höhnen von der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule

Rheinland-Pfalz, Abteilung Koblenz. Ihre Tätigkeit als Organistin

in Kloster Arnstein nahm sie, nach dem Tode von Pater Paskal

Werner ss.cc., 1980 auf. In all den Jahren war sie immer mit Leib

und Seele dabei und spielte die „Königin der Instrumente“ mit sehr

viel Herzblut. Seit 1989 vermittelt sie ihre musikalische Gabe an

interessierte Menschen, in ihrer privaten Musikschule. Wie Monika

Klingelhöfer gegenüber der Redaktion sagte, sei es gerade für

junge Menschen in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, neben

Schule, Beruf und Familie so viel Zeit für ein Instrument zu investieren.

Um ein Instrument zu beherrschen, müsse man viel üben.

Der Abschied vom geliebten Orgelpult fällt der sympathischen Organistin

schon ein wenig schwer. Denn immerhin ist sie seit 40 Jahren

dabei und sie ist enorm mit der Pfarrgemeinde verbunden, da macht

es sie schon ein wenig wehmütig, nicht mehr regelmäßig an der

Klosterorgel zu sitzen. Aber die Gemeinde wird sie nicht ganz verlieren,

denn sie wird auch in Zukunft als Vertreterin an der Orgel zu

hören sein.

Text: Achim Steinhäuser

Foto: Achim Steinhäuser

Verbands- und Vereinsmitteilungen

Politische Parteien und Wählergruppen

■■ SPD Gemeindeverband Nassau

Weitere Mittel für Stadtsanierung

Wie die SPD im Nassauer Land von MdL Frank Puchtler erfuhr, fördert

das Land weiter die Stadt Nassau. Zur Unterstützung der voran

schreitenden Stadtsanierung in Nassau hatte sich der Landtagsabgeordnete

Frank Puchtler im Hinblick auf weitere geplante Maßnahmen

an das Ministerium des Innern und für Sport in Mainz wegen

weiterer Fördermittel gewandt.

Staatssekretär Roger Lewentz teilte dem Landtagsabgeordneten

jetzt mit, dass auf Grund seiner Anregung der Sachverhalt mit dem

Ergebnis geprüft wurde, dass weitere Mittel dieses Jahr der Stadt

Nassau noch zur Verfügung gestellt werden könnten.

Aus dem Förderprogramm „Städtebauliche Erneuerung“ könnten

zusätzlich zu den bereits beantragten 500.000 Euro weitere Mittel in

Höhe von 300.000 Euro bei entsprechendem Antrag der Stadt Nassau

bewilligt werden. Damit werden, so MdL Frank Puchtler, weitere

Sanierungsmaßnahmen in der Stadt Nassau ermöglicht.

■■ Mitgliederehrung 2010

Für langjährige Mitgliedschaft und Treue

zur Christlich Demokratischen Union geehrt - Korrektur -

Auf der diesjährigen zentralen Mitgliederehrung der CDU Rhein-

Lahn in Lahnstein wurden zahlreiche Mitglieder für langjährige

Treue zur Partei geehrt. Die Ehrungen wurden vorgenommen vom

Bezirksvorsitzenden der CDU Koblenz-Montabaur Dr. Adolf Weiland,

MdL und vom Kreisvorsitzenden der CDU Rhein-Lahn Matthias

Lammert, MdL. Lammert bedankte sich bei den zu ehrenden

Mitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz und für ihr Engagement

über viele Jahre hinweg.


Nassauer Land 22 Nr. 50/2010

40 Jahre in der Union sind:

Reinhard Merz (Attenhausen), Heinz Niesen (Nassau),

Reinhard Seibel (Weinähr)

25 Jahre in der Union sind:

Dieter Bielicki (Nassau), Rolf Helbach (Osterspai),

Karl-Heinz Klaßmann (Lahnstein), Raimund Spaltner (Nassau),

Klaus Widdermann (Nassau)

■■ Nassauer Sozialdemokraten

gratulieren Gisela Schönrock

Beim Adventstreffen der Nassauer

Sozialdemokraten im

AWO-Zentrum „Kaffeekanne“

waren, wie Herbert Baum für

den Vorstand feststellen konnte,

viele engagierte Menschen

zusammengekommen.

Da waren neben den anwesenden

AWO-Vertretern auch die

Mitglieder und Freunde der

SPD, die sich in vielfältiger

Weise im Ehrenamt engagieren.

Erst vor wenigen Wochen ist eine Persönlichkeit, die auch in der

AWO ihren ehrenamtlichen Dienst tut, mit einer höchsten Auszeichnung

geehrt worden. Gisela Schönrock wurde durch den Bundespräsidenten

das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Herbert Baum nutzte die Gelegenheit, um die Bundesverdienstkreuzträgerin

in dem ihr vertrauten Kreis herzlich zu beglückwünschen.

Er führte aus, dass Gisela Schönrock niemals bei ihrem

Dienst für die Gemeinschaft daran gedacht habe, dafür einen Lorbeerkranz

zu bekommen. Es sei jedoch eine vornehme Errungenschaft

der aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft, dass

heute auch „Helden des Alltags“ höchste Anerkennung finden. Herbert

Baum überreichte Gisela Schönrock einen Blumenstrauß. Er

brachte zum Ausdruck, dass die Anwesenden sich mit Gisela

Schönrock freuen und stolz auf sie sind, als Nassauer aber auch für

die heimische SPD.

■■ CDU-Ortsverband Mühlbachgrund

lädt insbesondere alle Einwohner von Dessighofen, Dornholzhausen,

Geisig, Oberwies, Schweighausen, sowie alle sonstigen

Interessierten ein, zu einer

Winterwanderung

zu den Kulturdenkmälern*)

in den Dörfern des Mühlbachgrundes

Wann: am Mittwoch, 29. Dezember, 13.00 Uhr

Wo: Kirchplatz Dornholzhausen

Die Wanderung dauert cirka 3 Std. und verläuft von Dornholzhausen

in Richtung Geisig über Dessighofen nach Schweighausen

Unterwegs wird eine kleine Stärkung angeboten!

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, im Ponyhof Schweighausen

einzukehren.

Anmeldungen bitte bis spätestens Mittwoch, 22.12.2010 bei:

Berthold Krebs (Tel. 06776/9201) oder Christina Metz

(Tel: 02604/943454).

*) Gebäude, wie z. B. Fachwerkhäuser, Kirchen oder Schulgebäude,

die im Verzeichnis der Kulturdenkmäler Rheinland-Pfalz

aufgeführt sind.

Nassau

■■ TVB Nassau

Wanderabteilung

Am Samstag, 18. Dezember 2010, 18:00 Uhr, findet die Weihnachtsfeier

der Abteilung im Goldenen Fass in Scheuern statt. Alle

aktiven Mitglieder sind herzlich eingeladen.


■ TV1860 Nassau

Erfolgreiche Gesundheitswoche des TV1860 Nassau

Viele neugierige und interessierte Teilnehmer kamen in die Freiherr

vom Stein Turnhalle um sich über verschiedene Themenbereiche zu

informieren und sich natürlich zu bewegen.

Montags ging es los mit dem Gesundheitsthema Atem und Haltung.

Sabine Döll leitete an, den eigenen Atem zu spüren und zu beobachten.

Die Teilnehmer konnten sich die Verbindung von Bewegung

und Atemrhythmus bewusst machen. Eine spannende Sache, denn

Atmung heißt nicht nur Luftholen, sondern sie gibt Energie und

Kraft! Mit Stefani Alberti ging es am Dienstag weiter. Es wurde eine

Rückenfitnessstunde mit dem großen Pezziball gezeigt, wobei der

ganze Körper gleichzeitig in Beweglichkeit, Kraft und Koordination

geschult wurde. Für viele war der Ball etwas „Neues“ in der Bewegung

und somit wurde die Rückenkraft mal anders trainiert. Am Mittwoch

stellte Pascal Gras das Thema Life Kinetik vor. Die Teilnehmer

kamen schon bei den ersten Übungen ins Staunen und vollste Konzentration

war gefordert. Anschaulich bekam man über den Projektor

theoretische Informationen über Inhalt und Ziele des Themas

erläutert. Das Training steigert die Gehirnleistung, sodass viele Aufgaben

in Alltag, Schule, Sport und Beruf leichter und besser

umsetzbar sind.

Christina Leibig beendete die Gesundheitswoche mit dem Thema

Stretching. Aus verschiedenen Ausgangsstellungen, wie Stand,

Vierfüßlerstand, Bauch- und Rückenlage wurde sich langsam in

Dehnposition gebracht. Dabei sollte man die Aufmerksamkeit auf

Atmung und die zu dehnende Muskulatur lenken. Nach der Stunde

fühlten die Teilnehmer eine wohlige Wärme durch den entspannten

Körper fließen. 2011 bietet der TV1860 Nassau wieder unterschiedliche

Kurse an, die rechtzeitig auf der Homepage www.tv1860nassau.de

oder im Nassauer Land zu lesen sind.

Frauengymnastik

35 x hatten die Gymnastik-Frauen des TV 1860 Nassau in diesem

Jahr jeden Dienstag von 20.30 bis 22.00 Uhr in der Turnhalle der

Grundschule Nassau die Möglichkeit, das abwechslungsreiche Training

ihrer engagierten Übungsleiterin Steffi Alberti zu nutzen. Steffi

bietet Frauen ab 40 Jahren an, sich von Kopf bis Fuß, d. h. Rücken,

Bauch, Beine und Arme, zu stärken und beweglich zu halten.

In dieser Gruppe, die schon seit über 40 Jahren besteht, sind z. Zt.

32 Mitglieder mehr oder weniger aktiv. Durch die lange Dazugehörigkeit

verbindet nicht nur der Sport die Frauen, denn außer der

wöchentlichen Trainingsstunde trifft sich der „harte Kern“ gerne

noch zum Wandern, zum Kaffeetrinken, geht gemeinsam zum

„Möhnenball“, zum Heringsessen und unternimmt jährlich einen

mehrtägigen Ausflug. Im vergangenen Jahr reisten sie nach Sylt

und für 2010 hatten sie sich Norderney als Ziel gewählt, von dem

alle - besonders die erlebte Windstärke 10 bis 12 - begeistert waren.

Auch wurde in diesem Jahr die schon lange geplante Werksbesichtigung

bei der Firma C. H. Gross in Nassau durchgeführt, und die

interessierten Frauen waren beeindruckt, was ihnen der Betriebsleiter,

Herr Kurth, alles zeigen und erklären konnte. Im Werksverkauf

gab es viel Praktisches für den Haushalt zu erwerben und das

freundliche Ehepaar Gross bedankte sich mit einem Glas Sekt und

einem kleinen Präsent für den aufmerksamen Besuch. Mit der Weihnachtsfeier

am 14.12. beendet die „starke Truppe“ ihre Aktivitäten

für dieses Jahr und am 11. Januar 2011 geht es dann wieder - hoffentlich

für alle - gesund und munter weiter.

Foto: W. Köhler


Nassauer Land 23 Nr. 50/2010

Singhofen

■■ Wanderfreunde Singhofen e.V.

Herzliche Einladung

zur 10. Winterwanderung

am Montag, 27.12.2010,18.00 Uhr,

in Singhofen, Treffpunkt Ev. Kirche.

Die Wanderung dauert ca. 1 Stunde; alle Teilnehmer

erhalten kostenlose Fackeln oder

Knicklichter. Im Anschluss findet im Foyer der

traditionelle Umtrunk mit Glühwein, anderen

Getränken und Würstchen statt. Aus organisatorischen

Gründen wird um eine verbindliche

Teilnehmer-Anmeldung bis zum 20.12.2010 an

Christel Schmidt, Tel. 02604-951334 gebeten.

■■ Zucht-, Reit- und Fahrverein

Singhofen u. Umgebung e.V.

Am Sonntag, 19.12.2010 lädt der Zucht-, Reit- und Fahrverein Singhofen

u. Umgebung e.V. herzlich alle Mitglieder und Vereinsfreunde

zu seiner diesjährigen Weihnachtsfeier ein. Ab 14.30 Uhr möchte

man in gemütlichem Weihnachtsambiente bei Kaffee und Kuchen in

der „Tränke“ ein paar gemütliche Stunden verbringen und das Programmgeschehen

unserer „Aktiven“ in der Reithalle mitverfolgen.

Wie in jedem Jahr hat auch der Nikolaus für den 4. Advent sein

Kommen zugesagt.

Weinähr

■■ Möhnenclub Spätlese Weinähr

Am Dienstag, 14. Dezember 2010, sind die Möhnen eingeladen zu

einer Weihnachtsfeier im Arnsteiner Hof (ohne Päckchen). Beginn:

19:00 Uhr.

Winden

■■ VFR Winden

Turnerfrauen Immer Fit

Der Weihnachtsspaziergang der Turnerfrauen am 21.12.2010

beginnt um 19:00 Uhr am Bürgerhaus. Über viele Teilnehmerinnen

würde man sich freuen.

Hüttenabend

Am Freitag, den 17.12.2010 findet wieder ein Hüttenabend ab 18:00

Uhr am Sportplatz statt. Das Motto lautet „Weihnachtsfeier“. Die

Abteilung Fußball freut sich viele Besucher in der Bernhard-Tiwi-

Hütte am Sportplatz in Winden begrüßen zu können.

Überregionale Vereinsmitteilungen

■■ Deutsche Rheuma - Liga

Örtliche Arbeitsgemeinschaften Bad Ems, Montabaur und

Nassau, in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Bad Ems

Fibromyalgie - Gesprächskreis

Unser monatliches Treffen steht in diesem Monat im Zeichen vorweihnachtlicher

Stimmung. Wir wollen das Jahr ausklingen lassen

mit Gesprächen und gemütlichem Beisammensein.

Der Termin ist am:

Dienstag, 14. Dezember 2010, 19.30 Uhr im Berner Zimmer, 3.

Etage, Georg-Vömel-Haus, Schanzgraben 3, Bad Ems. Aufzug

ist vorhanden!

■■ Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

Mit dem Bauern- und Winzerverband vom 1. bis 8. Mai 2011

nach Kärnten

Der Kreisbauern- und Winzerverband Rhein-Lahn organisiert wieder

eine Reise, diesmal vom 01.05. - 08.05.2011 nach Kärnten. Es

sind nur noch wenige Plätze frei.

Das ausführliche Programm ist bei der Kreisgeschäftsstelle in Niederwallmenach

erhältlich. Für Anmeldungen und bei Rückfragen

bitte an Armin Geisel wenden.

Tel. 06772-1365, Fax 06772-3327 oder eMail: ems@bwv-net.de


■ Sozialverband VdK Kreisverband Unterlahn

Ausflüge des VdK´s

Der Sozialverband VdK Kreisverband Unterlahn bietet auch im kommenden

Jahr wieder Ausflüge und Reisen für Mitglieder und

Freunde des VdK an. Folgende Reiseziele stehen auf dem Programm:

9.4.2011 - Konzertfahrt „Die schönsten Opernchöre“ zur

Alten Oper Frankfurt

21.-25.09.2011 - Busreise „Gardasee“ mit Tagesausflügen nach

Verona und Venedig

16.-18.12.2011 - Adventsfahrt zum „Weihnachtsmarkt in Monschau“

in der Eifel. Nähere Informationen können in der Geschäftsstelle des

Kreisverbands angefordert werden: Sozialverband VdK Rheinland-

Pfalz e.V., Kreisverband Unterlahn, Kreisverbandsgeschäftsführerin

Hausanschrift: Schlesierstraße 7, 65582 Diez

Postanschrift: Postfach 1424, 65573 Diez, Telefon 06432 2690,

Telefax 06432 4868

■■ Tierfreunde im Nassauer Land e.V.

Gesucht: ein neues Zuhause

für einen Schmusekater

Er ist ganz schwarz, sehr groß

und hochbeinig, ausgesprochen

lieb, auch in der Wohnung. Allerdings

benötigt er nach der Eingewöhnungszeit

unbedingt Auslauf.

Er ist FIV-getestet, geimpft

und wird auf ca. 6-8 Jahre

geschätzt. Kinder sind wohl kein

Problem, andere Katzen schon.

Wer hat ein Plätzchen für diesen

lieben Kerl? Bei Interesse

bitte melden bei den Tierfreunden im Nassauer Land unter Telefon

02603-505 363 (AB).

Und Kater Paul braucht auch ein Zuhause

Paul ist ca. 10 Jahre alt und kastriert.

Er ist sehr verschmust und

unkompliziert. Nach einer Eingewöhnungszeit

wäre er über Freigang

sehr glücklich. Leider fehlt

ihm ein Stückchen Schwanz, was

ihn aber nicht stört. Ansprechpartnerin

ist Frau Wagner unter der

Telefonnr. 06432-7735 oder

0178-3362998.

Die Tierfreunde sind im Internet

zu erreichen unter

www.tierfreunde-nassauer-land.

de, dort gibt es Informationen zum

Verein, eine Beitrittserklärung, die

Spendenkontonummer und vieles

mehr. Für Tierschutzfragen stehen

die 1. Vorsitzende Silvia Heibert

unter der Telefonnr. 02604-5730 und Familie Pammer unter der

Telefonnr. 02603-4782 mit Rat und Tat zur Seite.

Sportnachrichten

Fußball

■■ TuS Nassovia Nassau 1913 e.V.

Fazit des bisherigen Saisonverlaufs

Mit einem guten neuformierten Kader, und einer sehr guten Vorbereitung

ging die Mannschaft Anfang August in den Spielbetrieb. Ein

Auftakt nach Maß zeigte das die Mannschaft in einer guten Verfassung

war, doch schnell wurde man durch eine derbe Niederlage

gegen einen Aufsteiger auf den Boden zurückgeholt. Das zeigte,

dass noch jede Menge Arbeit vor dem Team stand. Die zahlreichen

und hochkarätigen Neuzugänge die die TuS Nassovia gewinnen

konnte, fanden jedoch schnell ins Team und übernahmen viele Führungsaufgaben.

Die Mannschaft erholte sich sehr zügig und konzentrierte sich auf

die nächsten Aufgaben. Trainingsbeteiligung und Einsatz jedes einzelnen

waren gut, das konnte man in den weiteren Spielen feststellen.

Die meisten Spiele konnten für sich entschieden werden, aber

auch unnötige Punkte auf dem Weg nach oben wurden liegen lassen.

Zurzeit überwintert die A-Klassen-Truppe auf einem guten Dritten

Platz mit 29 Punkten, und man hat sich ein kleines Polster auf

die Verfolger schaffen können.

Mein Persönliches Ziel, die 30-Punktemarke vor der Pause zu erreichen

wäre wahrscheinlich aufgegangen, wenn nicht der Winter ein

Strich durch die Rechnung gemacht hätte.

Judo

■■ TV 1860 Nassau Judo

Nassauer Jung- Judokas mischten vorne

mit bei der Bezirks- Einzelmeisterschaft

Highlight für die jüngsten Kämpfer des TV 1860 Nassau Judo

Zum Finale und den Bezirks-Einzelmeisterschaften, trafen sich am

05. Dezember die U 11 Kämpfer des Bezirks Westerwald in Nassau.

Der TV 1860 Nassau hatte hier die Halle vorbereitet und drei Mat-


Nassauer Land 24 Nr. 50/2010

tenflächen gelegt. Vor eigenem Publikum wollten die Jüngsten ihre

guten Leistungen, die sie in den vorangegangenen Poolturnieren

gezeigt hatten, bestätigen. Heute galt es noch einmal Punkte für die

Bezirksrangliste zu sammeln und sich für die Bezirksauswahlmannschaft

zu qualifizieren. Nassau konnte mit 14 Kämpfern an den Start

gehen. Zu diesem Wettkampf reisten insgesamt 86 Kämpfer aus 12

Vereinen an.

Bei den Mädchen konnte Marie Gies, bis 30 kg, den dritten Platz

erreichen. Bei drei Siegen und nur einer Niederlage, verwährte ihr

nur die schlechtere Unterbewertung, einen höheren Podestplatz.

Fabienne Müller startete bis 33kg mit weiteren sieben Kämpferinnen.

Nach zwei Arbeitssiegen, musste sie sich im Finale geschlagen

geben und erreichte den 2. Platz. Bis 36 kg startete Lisa

Schneider. Gewohnt kampfstark siegte sie im ersten und auch im

dritten Kampf nach nur wenigen Sekunden. Den zweiten Kampf

hatte sie leider abgeben müssen. Am Ende wurde sie somit zweite

in ihrer Gewichtsklasse. Michelle Crecelius hatte heute nur eine

Gegnerin bis 40 kg. Diese Chance, die volle Punktzahl zu erreichen,

ließ sie sich auch nicht nehmen und gewann ihren einzigen Kampf

und durfte so das oberste Treppchen besteigen. Im ersten Kampf

bis 44kg, musste sich Ann-Kathrin Elbert direkt mit der Kämpferin

auseinandersetzen gegen sie schon im Auftaktkampf des letzten

Turnier verloren hatte. Obwohl sie aus den Fehlern des letzten Turniers

gelernt hatte, reichte ihrer Gegnerin eine kleine Unachtsamkeit

von Ann-Kathrin um den Kampf für sich zu entscheiden. Den

zweiten Kampf konnte Ann-Kathrin dann aber souverän gewinnen

und wurde somit zweite ihrer Gewichtsklasse. Annika-Marie Kesternich

konnte heute leider nicht an ihre guten Leistungen des letzten

Turniers anknüpfen. Aber es war ja auch erst ihr zweites Turnier.

Isa Jachjaev, startete in einem 6 er Pool, bis 26 kg. Er konnte alle

seine Kämpfe vorzeitig beenden und belegte somit den ersten Platz.

Sein Bruder Musa trat in der Gewichtsklasse bis 35 kg, mit weiteren

10 Kämpfern an. Musste er sich noch im ersten Kampf geschlagen

geben, konnte er aber alle folgenden Kämpfe für sich entscheiden.

Somit belegte er am Ende den dritten Platz. Muslim Hamidov dominierte

an diesem Tage wieder, wie schon bei den Bezirksturnieren

zuvor. Er startete mit weiteren 11 Kämpfern in der Gewichtsklasse

bis 29 kg. Durch vier ungefährdete Siege sicherte er sich auch hier

wieder den ersten Platz. In der gleichen Gewichtsklasse wie Muslim

starteten noch Lars Polowy, Marvin Rot, Micha Unterlöhner und

Robert Klein. Für Micha und Robert war es das erste Turnier. Somit

können sie mit Platz 7 und 5 völlig zufrieden sein. Lars konnte heute

leider nicht punkten und belegte am Ende den 9. Platz. Marvin Rot,

ebenfalls im ersten Kampfjahr, zeigte auch gegenüber routinierteren

Kämpfern eine gute Form und belegte am Ende den 5. Platz. Tim

Großstück trat bis 35 kg an und musste sich weiteren 10 Kämpfern

stellen. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen belegte er am

Ende Platz sieben.

Nach der Siegerehrung wurde vom Abteilungsleiter des TV 1860

Nassau- Judo, Peter Schuck und Anna Pesterov die Ranglistenehrung

des Bezirks vorgenommen.

Unter den Ranglistensiegern des Bezirkes, fanden sich gleich 8

Nassauer Judoka wieder.

Lisa Schneider, Michelle Crecelius, Fabienne Müller, Ann-Kathrin

Elbert, Isa Jachjaev, und Muslim Hamidov, wurden in die Kadermannschaft

des Bezirkes Westerwald berufen. Sie werden in 14

Tagen in Wengerohr, mit der Bezirksauswahlmannschaft um den

Rheinland-Pokal kämpfen und die Fahnen des TV Nassau 1860

Nassau vertreten. Ein tolles Ergebnis zum Jahresende und ein

Ansporn an alle Kämpfer die in 2010 ihre ersten Wettkämpfe bestritten

haben. Weiter so, dann wird 2011 genauso erfolgreich wie das

jetzt ausklingende Jahr.

Tischtennis

■■ TVB Nassau

Jugendbereich, Regionsliga Herbstrunde,

Südlicher Westerwald/Rhein-Lahn:

Die Schülermannschaft des TVB Nassau musste eine herbe

Niederlage beim Gastspiel in Hahnstätten einstecken. Daniel

Schuhrath, Jan Kunkler, Tobias Metzmacher und Lukas Schäfer

waren beim 1:8 gegen den TV Hahnstätten chancenlos.

Die Schüler - Nachwuchsmannschaft des TVB Nassau musste

erneut erkennen, dass einem in dieser Jugendklasse wirklich nichts

geschenkt wird. Der Gastgeber aus Hahnstätten, aktueller Tabellenzweiter,

konnte seine Stammbesetzung aufbieten und wurde somit

seiner Favoritenrolle voll und ganz gerecht. Benedikt Schüßler, Martin

Stach, Rafail Papadopolus und Juri Neumann ließen von Beginn

des Meisterschaftsspieles an nie einen Zweifel darüber aufkommen,

dass sie die beiden Meisterschaftspunkte in Hahnstätten behalten

wollten. Einzig Tobias Metzmacher gelang es in die Dominanz der

Gastgeber einzubrechen und mit einem 3 : 0 Satzerfolg gegen Juri

Neumann das Spiel zu gewinnen und somit die Niederlage des

TVB-Nachwuchses nicht ganz so schlimm aussehen zu lassen. In

der aktuellen Tabellenübersicht verbleibt die Schülermannschaft des

TVB auf dem siebten Tabellenplatz.

TVB Nassau - Jugendbereich, Regionsliga Herbstrunde, Südlicher

Westerwald/Rhein-Lahn

Die Jungenmannschaft des TVB Nassau holten als Gast in

Höhr-Grenzhausen beide Meisterschaftspunkte mit an die

Lahn. Spfr. Höhr-Grenzhausen - TVB Nassau 0:8.

Dem druckvollen Spiel von Valdet

Arslani, Trong-Phuong Nguyen,

Marius Bergmann und Pascal

Musial hatte der Gastgeber nichts

entgegen zu setzen. Die gastgebende

Mannschaft aus Höhr-Grenzhausen,

in der Aufstellung mit Andreas

Heß, Kevin Keilmann, Thomas

Metzger und Sabine Metzger, mussten

nach nur einer Stunde Spielzeit

dem TVB Nassau die beiden Meisterschaftspunkte

überlassen. Drei

ganze Satzgewinne blieben die

Ausbeute der Mannschaft des Gastgebers.

Zu überlegen agierte der

TVB - Nachwuchs, ließ den Gegner

erst gar nicht ins Spiel kommen und

ließ dem Tabellenletzten nie die

Spur einer Chance. Die einzelnen

Spiele (die Spieler aus Höhr-Grenzhausen

zuerst genannt) in der Übersicht: Andreas Heß/Kevin Keilmann

- Valdet Arslani/ Trong-Phuong Nguyen 04:11, 04:11, 13:15;

Thomas Metzger/Sabine Metzger - Marius Bergmann/Pascal Musial

07:11, 04:11, 11:05, 07:11; Andreas Heß - Trong-Phuong Nguyen

12:10, 08:11, 08:11, 05:11; Kevin Keilmann - Valdet Arslani 03:11,

04:11, 05:11; Thomas Metzger - Pascal Musial 08:11, 11:08, 04:11,

04:11; Sabine Metzger - Marius Bergmann 04:11, 01:11, 05:11;

Andreas Heß - Valdet Arslani 05:11, 10:12, 08:11; Kevin Keilmann -

Trong-Phuong Nguyen 02:11, 06:11, 04:11. Mit einem Punkteverhältnis

von 7 : 5 Punkten nimmt der TVB - Jungennachwuchs aktuell

nun den fünften Platz in der Tabelle ein.

Auch ohne Hildebrandt Sieg gegen Mainz-Finthen

Auch ohne Markus Hildebrandt konnte der TV B Nassau

im letzten Heimspiel der Vorrunde gegen den Tabellenletzten

DJK Mainz-Finthen punkten

TV B Nassau - DJK Mainz-Finthen .............................................. 9:2

Mit Fieber lag Markus Hildebrandt im Bett und konnte so am Doppelspieltag,

dem letzten der Vorrunde nicht mitwirken. Gegen den

DJK Mainz-Finthen war dies kein Problem. Die Nassauer gewannen

klar mit 9:2. Kein einiges Spiel ging über vier oder gar über fünf

Sätze. Alle Partien wurden in drei Sätzen abgewickelt.

So spielte Michal Vavra an Position eins, Christian Schanne rückte

in das vordere, Christopher May in das mittlere Paarkreuz auf.

Das hintere Paarkreuz bildeten die beiden Nassauer Nachwuchsspieler

Jan Herschel und Nico Unterlöhner.

Die Nassauer Doppel eins und zwei holten wie erwartet die ersten

beiden Punkte für ihr Team. Mainz hatte als drittes Doppel die erfahrenen

Walter Weil und Ömer Daskin aufgeboten, die gegen Herschel/Unterlöhner

siegreich blieben und einen der beiden Mainzer

Punkte holten. Mit 11:13 im zweiten und 9:11 m dritten Satz waren

die Durchgänge jedoch eng.

Michal Vavra und Christian Schanne ließen gegen Markus Schuster

und Holger Stanke keine Überraschung zu. Beide Nassauer holten

vier Einzelpunkte. Mit seinem zweiten Einzelsieg erreichte Schanne

gegen Stanke den 9:2 Gesamtsieg für Nassau.

Auch Zdenek Zaspal und Christopher May waren nicht zu überraschen.

Beide gewannen ihre Spiele deutlich.


Nassauer Land 25 Nr. 50/2010

Interessant war - nicht nur für Trainer Erwin Gabel - wie sich die beiden

jungen TV B’ler schlugen. Jan Herschel konnte in einem guten

Spiel Markus Plum gewinnen, der allerdings nicht zu den ersten

Sechs der Finthener gehört. Nico Unterlöhner spielte gegen Ömer

Daskin sehr ordentlich, musste sich jedoch knapp mit 10:12 in den

Sätzen eins und drei geschlagen geben.

„Die DJK ist, nach meiner Meinung, in dieser Spielklasse überfordert.

Dennoch gab es einige gute Spielphasen, obwohl der Leistungsunterschied

zu groß war“, analysierte Erwin Gabel das letzte

Vorrundenheimspiel des TV B Nassau.

TV B Nassau - DJK Mainz-Finthen ........................................... 9:2

Michal Vavra/Zdenek Zaspal - Markus Schuster/Jonas Hofmann

11:2, 11:7, 11:5; Christian Schanne/Christopher May - Holger

Stanke/Markus Plum 11:3, 11:9, 11:7; Jan Herschel/Nico Unterlöhner

- Walter Weil/Ömer Daskin 6:11, 11:13, 9:11; Vavra - Stanke

11:2, 11:7, 11:4 Schanne - Schuster 11:2, 11:5, 11:8; Zdenek - Hofmann

12:10, 11:5, 11:8; May - Weil 11:2, 11:9, 11:4; Herschel - Plum

11:4, 11:4, 11:8; Unterlöhner - Daskin 10:12, 8:11, 10:12; Vavra -

Schuster 11:7, 11:5, 11:7; Schanne - Stanke 11:5, 11:2, 11:8.

Zum Vorrundenschluss: Zwei Mal an den Tischen

Im letzten Vorrundenspiel reichte es für den TV B Nassau nicht zu

einem Sieg. Gegen den Lokalrivalen TTC Maischeid unterlagen die

Nassauer mit 5:9. Damit war es nichts mit dem Geburtstagsgeschenk

an Erwin Gabel. Die beiden Punkte blieben in Maischeid.

„Ohne Markus Hildebrandt reicht es einfach nicht gegen Spitzenmannschaften

in der Oberliga. Dennoch wäre das von mir

gewünschte 8:8 möglich gewesen“, resümierte das „Geburtstagskind“.

Die Gastgeber holten sich zwei Eingangsdoppel. Lediglich

Michal Vavra und sein tschechischer Landsmann Zdenek Zaspal

dominierten. Der starke Andre Britscho setzte im vorderen Paarkreuz

Zeichen. Sowohl Christian Schanne als auch Michal Vavra

unterlagen ihm. In einem spannenden Spiel besiegte der Maischeider

Schanne in fünf Sätzen. Der Nassauer führte schon mit 2:0.

Vavra unterlag in vier Sätzen. „Ein sicher geglaubter Punkt von

Schanne gegen Foltanowicz kam dann nicht. Christian fand erst im

dritten Satz die Einstellung auf das extreme Spinspiel von Foltanowicz.

Doch da war es zu spät“, so die Meinung von Erwin Gabel.

Deshalb gab es gegen den zweiten Vertreter im vorderen Paarkreuz,

Pawel Foltanowicz nur ein Sieg: Michal Vavra bezwang den

Polen. Eine positive Bilanz erspielte sich das mittlere Nassauer

Paarkreuz. Musste Zdenek Zaspal noch eine Niederlage gegen

Marius Spohr hinnehmen, gewannen Christopher May und Zaspal

die weiteren drei Spiele. Dabei hatte May gegen Spohr schon mit

0:2 hinten gelegen und konnte das Spiel noch drehen. Nicht übersehen

werden darf, dass nicht nur der TV B mit Ersatz antrat. Auch die

Maischeider hatten einen starken Spieler nicht dabei: Andreas

Bäcker, der auch schon für den TV B am Tisch stand, fehlte.

An Erfahrung gewannen auch Michael Hessel und Jan Herschel,

die gegen Ivo Wagner und Klaus Meurer unterlagen.

Zur Vorrunde meinte Erwin Gabel: „Mit dem Ergebnis können wir

zufrieden sein. Der zweite Tabellenplatz konnte gehalten werden,

wenn auch nur mit einem Punkt Vorsprung.“

TTC Maischeid - TV B Nassau 9:5

Andre Britscho/Pawel Foltanowicz - Christian Schanne/Christopher

May 11:6, 11:6, 11:5; Nikolai Jäger/Klaus Meurer - Michal Vavra/

Zdenek Zaspal 11:13, 4:11, 3:11; Marius Spohr/ Ivo Wagner -

Michael Hessel/Jan Herschel 11:2, 11:2, 12:10; Britscho - Schanne

4:11, 9:11, 11:5, 15:13, 11:6; Foltanowicz - Vavra 6:11, 13:11, 3:11,

7:11; Jäger - May 11:6, 11:6, 9:11, 9:11, 7:11; Spohr - Zaspal 11:3,

3:11, 11:3, 11:4; Wagner - Herschel 11:7, 11:7, 11:9; Meurer - Hessel

11:7, 11:7, 11:9; Britscho - Vavra 6:11, 11:6, 11:9, 11:8; Foltanowicz

- Schanne 11:4, 11:9, 12:10; Jäger - Zaspal 5:11, 7:11, 11:9,

8:11; Spohr - May 9:11, 9:11, 11:3, 9:11; Wagner - Hessel 11:8,

11:6, 11:6.

Allgemeine Nachrichten


■ Das NABU-Thema für den Dezember

Vom 6. bis 9. Januar ist es soweit. Neben der im Frühjahr stattfindenden

Aktion „Stunde der Gartenvögel“ startet der NABU erstmals

deutschlandweit die Aktion „Stunde der Wintervögel“.

So funktioniert es: Suchen Sie sich einen Platz, von wo aus Sie gut

beobachten können. Notieren Sie von jeder Art die höchste Anzahl

der Vögel, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen waren.

Das vermeidet Doppelzählungen. Melden können Sie Ihre Beobachtungen

postalisch, per Telefon und natürlich online.

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob man Vögel im Winter füttern

soll. Dabei wird oft von der natürlichen Auslese gesprochen, bei

der die kräftigen Tiere überleben und diese Eigenschaft an die

Nachkommen weiter geben. Doch zu den naturgegebenen Auslesefaktoren

wie Witterungs-, Nahrungs- und Konkurrenzbedingungen

addieren sich noch diejenigen, die der Mensch verursacht: Flächenversiegelung,

Zerstörung von Lebensräumen und die industrielle

Bewirtschaftung der Agrarflächen. Sie bilden ein Umfeld, dem auch

gesunde Tiere zum Opfer fallen. Im Winter, wenn die natürlichen

Futterquellen versiegen, kommt es zu regelrechten Hungerkatastrophen.

Vögel haben zudem in den kurzen Wintertagen nur halb soviel

Zeit für die Nahrungsaufnahme. In einer kalten Winternacht verliert

eine Meise, die ihre Körpertemperatur bei ca. 40°C halten muss, bis

zu 10 Prozent ihres Körpergewichtes.

Unsere Vögel überstehen auch extrem kalte Nächte. Wenn sie aber

am Morgen keine Nahrung finden, sterben sie. Das Futter, das wir

ihnen anbieten, sollte nicht feucht werden, da es sonst verdirbt.

Über den Kot gelangen Krankheitskeime in das Futterhäuschen, die

die Vögel mit dem Futter aufnehmen. Aber ein Futtersilo, aus dem

die Körner nach Bedarf nachrieseln, löst diese Probleme. Gerne wir

auch Fettfutter angenommen, das man selbst herstellen und in Röhren

oder andere offene Gefälle füllen kann. Vögel, die den Winter

gut überstanden haben, benötigen im kommenden Frühling Brutplätze.

Jetzt ist die Zeit günstig, Nistkästen für Höhlen- und Halbhöhlenbrüter

zu zimmern. Mit dem Aufhängen der Kästen sollte

man aber nicht bis zum Frühjahr warten, denn sie werden in kalten

Winternächten mangels natürlicher Höhlen gerne als Schlafplatz

genutzt. Bauanleitungen für Nistkästen, Rezepte für Fettröhren, und

Informationen zur „Stunde der Wintervögel“ sind unter www.naburhein-lahn.de

zu finden.

■■ Terminüberblick

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Pohl Bürgerhaus „Zur alten Schule“ - 19:00 Uhr:

Sitzung des Ortsgemeinderates der Gemeinde Pohl

Donnerstag, 16. Dezember 2010:

Nassau Stadthalle - 11:00 Uhr: Kindertheater „Die kleine Hexe“

Rathaus (Sitzungszimmer) - 18:00 Uhr:

Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft,

Finanzen und Tourismus der Stadt Nassau

Günter Leifheit-Kulturhaus, Kulturkeller - 19:30 Uhr:

Sitzung des Stadtrates der Stadt Nassau

Singhofen Gemeindezentrum (Sitzungssaal) - 18:00 Uhr:

Sitzung des Bauausschusses

der Ortsgemeinde Singhofen

Freitag, 17. Dezember 2010

Nassau Heime Scheuern (Nebenraum der Orgelpfeife) -

18:30 Uhr bis 20:00 Uhr: Gesprächskreis für Angehörige

für Menschen mit Behinderung

Winden Sportplatz - 18:00 Uhr: Hüttenabend

des VfR 1916 Winden e.V. , Motto „Weihnachtsfeier“

Samstag, 18. Dezember 2010

Nassau Goldenes Fass - 18:00 Uhr: Weihnachtsfeier

des TVB Nassau, Abteilung Wandern

Bahnhof - 18:00 Uhr: Fahrt der Theaterfreunde

Nassau/Bad Ems zu Platonow nach Koblenz

Attenhausen Bornstraße 16 - ab 13:00 Uhr:

Weihnachtliches Hoffest

Sonntag, 19. Dezember 2010

Nassau Bahnhof - 14:00 Uhr: Nassauern im Erzählcafe

(Busfahrt zum Krippenspiel nach Dornholzhausen)

Montag, 20. Dezember 2010

Singhofen Gemeindezentrum - 18:30 Uhr: Sitzung

des Ortsgemeinderates der Gemeinde Singhofen

Dienstag, 21. Dezember 2010

Nassau Feuerwehrgerätehaus - 18:30 Uhr: Sitzung

des Verbandsgemeinderates

der Verbandsgemeinde Nassau

Obernhof Gasthaus Bingel - 20:00 Uhr:

98. Obernhofer Vollmondnacht

Winden Bürgerhaus - 19:00 Uhr: Weihnachtsspaziergang

der Turnerfrauen des VfR Winden

Aus der heimischen Wirtschaft

■■ Einladung zum 3. weihnachtlichen Hoffest

Es ist wieder soweit.

Aufgrund der tollen Resonanz des letzten Jahres veranstaltet Farben

des Lebens sein drittes weihnachtliches Hoffest in wohlbekannter

idyllischer Atmosphäre. Für Getränke von heiss bis kalt und Ihr

leibliches Wohl ist bestens gesorgt. Es gibt wieder die beliebte

selbstgemachte Erbsensuppe mit Westfälinger Würstchen und

Spießbraten. Die gemütliche Scheune lädt zu Kaffee und Kuchen

ein. Nachmittags kommt der Nikolaus und verteilt an die Kleinen

gegen ein Gedicht oder ein Liedchen seine Geschenke. Ab 15.00

Uhr wird Ponyreiten angeboten. An verschiedenen Ständen gibt es

unter anderem Kerzengestecke, alles rund um den Apfel, kleine

Geschenke für das Fest, Heilsteine und Mineralien, Edelsteine und

Silberreifen, selbstgemachte Seifen, einheimischen Met und Honig.

Bei kaltem Wetter kann sich mit heißem Met oder Glühwein aufgewärmt

werden. Wo: In 56370 Attenhausen, Bornstr.16

Wann: Am Samstag, den 18.12.2010, ab 13 Uhr


Nassauer Land 26 Nr. 50/2010

■■ Erleichterungen beim Feuerwehrführerschein

Durch die fortschreitende Entwicklung der Fahrzeugtechnik sind die

Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren immer schwerer

geworden. Seit 1999 dürfen jedoch mit einer Fahrerlaubnis der

Klasse B (Pkw) nur noch Fahrzeuge bis zu einem zulässigen

Gesamtgewicht von bis zu 3,5 t gefahren werden. Eine Ermächtigungsgrundlage

zum Führen von Einsatzfahrzeugen bis 7,5 t ist

daher für Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschutz

dringend erforderlich. Das Bundesverkehrsministerium

hat nun einen Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes

vorgelegt, der einen Feuerwehrführerschein für Einsatzfahrzeuge

bis 7,5 t ermöglicht. Grundlage ist eine innerorganisatorische

Ausbildung und Prüfung. Der GStB begrüßt den aktuellen Gesetzentwurf,

der eine unbürokratische und kostengünstige Lösung für

die Freiwilligen Feuerwehren in Rheinland-Pfalz verspricht.

Allgemeines

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■■ Kindergartenkinder waren fleißig

Weihnachtsbäume der Volksbank geschmückt

Eine schöne Tradition ist es, dass die Weihnachtsbäume in den

Kundenhallen der Volksbank Rhein-Lahn von Kindern der ortsansässigen

Kindergärten geschmückt werden. So auch in diesem

Jahr. Die Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren haben eine Woche

lang ausgeschnitten, geklebt und gemalt um mit wunderschönen

selbstgebastelten Sternen, Glocken und Kugeln die Bäume zu

dekorieren. Schnell verwandelten sich die grünen Tannen in festlich

geschmückte Weihnachtsbäume, so dass sich schnell eine erste

Vorweihnachtsstimmung verbreitete. Als Dankeschön gab es nach

dem Schmücken leckeren Lebkuchen, Kekse und Saft zur Stärkung.

Toll geschmückt haben die Kinder der Kindertagesstätte Scheuern

den Weihnachtsbaum in der Geschäftsstelle der Volksbank am

Pont-Château-Platz und stellten sich nach getaner Arbeit für einen

Schnappschuss auf. Michaela Zimmermann vom Team der Volksbank

versorgte die Kinder mit Lebkuchen und Saft.

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Volksbank Rhein-Lahn informiert:

■■ Laut Finanztest sind Riester-

Fondssparen „nach wie vor gut“

Riester-Fondssparpläne nimmt Stiftung Warentest regelmäßig unter

die Lupe und prüft, wie gut Riester-Verträge sind und für wen sie

sich lohnen. „Riester-Fondssparpläne im Überblick“ nennt Stiftung

Warentest die Untersuchung in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift

Finanztest. In dem Bericht erfährt man, warum die Riester-

Garantie so wichtig ist und wie sie funktioniert. „So ist zum einen

das Konzept eines Riester-Fondssparplans entscheidend; zum

anderen spielt auch die individuelle Lebenssituation und -planung

des jeweiligen Sparers eine Rolle“, erklärt Vorstandsmitglied Matthias

Berkessel von der Volksbank Rhein-Lahn. So sei die Riester-

Rente mit Investmentfonds insbesondere für junge Sparer interessant,

da sie die Stärken dieser Geldanlage vor allem langfristig

ausspielen können. „Dank entsprechender Ertragschancen kann

sich bei Riester-Fondssparplänen das Geld zu einem ansehnlichen

Vermögen entwickeln.“

Das richtige Konzept entscheidet

Beim Konzept dreht sich vieles um die Beitragsgarantie und

Ertragschancen - dabei gilt es, möglichst lang von den Chancen der

internationalen Aktienmärkte zu profitieren. Die Experten von Stiftung

Warentest begründen in der Finanztest-Ausgabe „Riester-

Rente“ ihren Rat zum Riester-Fondssparplan von Union Investment:

„Wir bleiben dabei. Die hohen Renditechancen der UniProfiRente

rühren daher, dass die Union das Geld so lange wie möglich im

Aktienfonds liegen lässt.“ Welche genauen Möglichkeiten zur privaten

Zusatzvorsorge sich insbesondere für junge Menschen bieten,

erklären die Vorsorgeexperten der Volksbank Rhein-Lahn in einem

persönlichen Gespräch.

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■■ Reha- u. Freizeitsport Bad Ems - Nassau e.V.

Der Reha- u. Freizeitsport Bad Ems - Nassau e.V. macht in der Zeit

vom 20.12. bis 08.01. Weihnachtsferien. In den Ferien finden keine

Rehasport-Übungsstunden statt.

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■■ Engagement des Fleischhofs Bayer wieder gewürdigt

In der Ausgabe vom 11.11.2010

hat die deutsche Fachzeitung

afz (Allgemeine Fleischer-Zeitung)

das Engagement des

Unternehmens Bayer in einem

ganzseitigen Bericht gewürdigt.

Mit ihrem fachlich fundierten

Wissen haben die afz-Journalisten

hinter die Kulissen geschaut

und kommen zu folgender

Berichterstattung. Verantwortungsvoller

und nachhaltiger

Umgang mit Mensch und Tier

prägt das Familienunternehmen.

Im Unternehmen hat man sich

bewusst vor Jahren für die Weiterführung

der Schlachtung entschieden

und in diesen Bereich stark investiert, um damit den schonenden

Umgang mit den Tieren vom Bauernhof bis hin zur

Schlachtung zu gewährleisten, was sich letztendlich auch auf eine

bessere Fleischbeschaffenheit auswirkt. Damit geht man weiter

gegen den Trend der Zentralisierung von Schlachtungen und der

Vermarktung über Discounter. Die Regionalität spielt dabei eine

wichtige Rolle. Diesbezüglich baut das Unternehmen nach wie vor

auf die heimische Landwirtschaft sowie die regionalen Mitarbeiter,

die für die Kontinuität im Unternehmen stehen. In Sachen Tierschutz

wurde dem Unternehmen Bayer Vorreiterrolle bescheinigt. In Niederwallmenach

wird höchste Qualität von der Schlachtung bis zur

Veredelung praktiziert.

Das waren nur einige Punkte aus der umfangreichen Berichterstattung.

Neben den Filialen im Blauen Ländchen betreibt das Unternehmen

auch drei Filialen im Rheingau. Die Filiale Sulzbach in der

Bertholdstraße 42 in Eltville zieht Ende November in einen Kombiladen

mit dem Backhaus Schröer neben dem neuen Penny-Markt in

die Sonnenlandstraße 48 nach Kiedrich um. Hier hat Familie Bayer

in neues Ambiente investiert, um den Ansprüchen der Kunden und

den Anforderungen an die Räumlichkeiten einer modernen Metzgerei

noch besser gerecht werden zu können.


Nassauer Land 27 Nr. 50/2010

IMPRESSUM:

Die Heimat- und Bürgerzeitung mit den öffentlichen Bekannt-machungen

sowie der Zweckverbände nach § 27 der Gemein-deordnung

für Rhld.-Pfalz (GemO) vom 31. Jan. 1994 -GVBl. S. 153

ff.- und den Bestimmungen der Hauptsatzungen in den jeweils

geltenden Fassungen, erscheint wöchentlich.

Herausgeber, Druck und Verlag: Verlag + Druck Linus Wittich KG, 56195 Höhr-

Grenzhausen, Postf. 1451 (PLZ 56203 Rheinstr. 41). Tel.: 0 26 24 / 911-0.

Fax: 0 26 24 / 911-195. Internet-Adresse: www.wittich.de

ANZEIGEN-eMail: anzeigen@wittich-hoehr.de

Redaktions-eMail: poststelle@vgnassau.de

Verantwortlich für den amtlichen Teil: Verbandsgemeindeverwaltung, der Bürgermeister.Verantwortlich

für den nichtamtlichen Teil: Franz-Peter Eudenbach, unter

Anschrift des Verlages. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Annette Steil, unter Anschrift

des Verlages.

Innerhalb der Verbandsgemeinde wird die Heimat- und Bürgerzeitung kostenlos

zugestellt; im Einzelversand durch den Verlag 0,60 Euro zzgl. Versandkosten.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Zeichnungen übernimmt der

Verlag keine Haftung. Artikel müssen mit Namen und Anschrift des Verfassers gekennzeichnet

sein und sollten grundsätzlich über die Verbandsgemeinde eingereicht

werden. Gezeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, der

auch verantwortlich ist.

Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Für die Richtigkeit der Anzeigen

übernimmt der Verlag keine Gewähr.

Vom Verlag erstellte Anzeigenmotive dürfen nicht anderweitig verwendet werden.

Für Anzeigenveröffentlichungen und Fremdbeilagen gelten unsere Allgemeinen

Geschäftsbedingungen und die z. Z. gültige Anzeigenpreisliste. Bei Nichtbelieferung

ohne Verschulden des Verlages oder infolge höherer Gewalt, Unruhen, Störung

des Arbeitsfriedens, bestehen keine Ansprüche gegen den Verlag.

- LW Leserinfo -


Nassauer Land 28 Nr. 50/2010

Rhein-Lahn-Kreis

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