Oswald Spengler - Der Untergang des Abendlandes.pdf

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Oswald Spengler - Der Untergang des Abendlandes.pdf

Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca

Fakultät für Europastudien

Seminar „Philosophie der europäischen Einigung“

SoSe 2012

Ass. Christian Schuster

Oswald Spengler (1880-1936)

Der Untergang des Abendlandes.

Umrisse einer Morphologie der

Weltgeschichte


Zentrale Fragestellungen

• Gibt es eine Logik der Geschichte?

• Erscheinen die großen Züge der

Weltgeschichte immer wieder in einer Gestalt,

die Schlüsse zulässt?

• Liegen allem Historischen allgemeine

biographische Urformen zugrunde?


„Will man erfahren, in welcher

Gestalt sich das Schicksal der

abendländischen Kultur erfüllen

wird, so muß man zuvor erkannt

haben, was Kultur ist.“


Spenglers Methode: eine „vergleichende

Morphologie der Weltgeschichte“

„Das Mittel, tote Formen zu erkennen, ist das

mathematische Gesetz. Das Mittel, lebendige

Formen zu verstehen, ist die Analogie. Auf diese

Weise unterscheiden sich Polarität und

Periodizität der Welt.“


Der Mensch ist als Element und Träger der Welt

nicht nur Glied der Natur, sondern auch Glied

der Geschichte, eines zweiten Kosmos von

andrer Ordnung und andrem Gehalte.“


1. Teil: »Gestalt und Wirklichkeit« - geht von der

Formensprache der großen Kulturen aus.

2. Teil: »Welthistorische Perspektiven« - geht

von den „Tatsachen des wirklichen Lebens“

aus


Hochkulturen:

1. Ägyptische Kultur: seit ca. 3000 v. Chr.

2. Babylonische Kultur: seit ca. 3000 v. Chr.

3. Indische Kultur: seit 1500 v. Chr.

4. Chinesische Kultur: seit 1400 v. Chr.

5. Antike (= griechisch-römische) Kultur: seit 1100 v. Chr.

6. Arabische, d. h. auch frühchristliche und byzantinische

Kultur: seit Christi Geburt

7. Mexikanische Kultur: seit ca. 200 n. Chr.

8. Abendländische Kultur: seit 900 n. Chr.

9. Russische Kultur --> ihr gehört die Zukunft


3 Tafeln:

Ergebnisse der Arbeit

- Tafel „gleichzeitiger“ Geistesepochen

- Tafel „gleichzeitiger“ Kunstepochen

- Tafel „gleichzeitiger“ politischer Epochen


„Gleichzeitige“ Geistesepochen

Frühling

Landschaftlichintuitiv

Sommer

Reifende

Bewusstheit

Herbst

Großstädtische

Intelligenz

Winter

weltstädtischer

Anbruch

weltstädtischer

Zivilisation


„Gleichzeitige“ Kunstepochen

Vorzeit Kultur

Frühzeit Spätzeit

Zivilisation


„Gleichzeitige“ politische

Epochen

Vorzeit Kultur

Frühzeit Spätzeit

Zivilisation

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