PDF (792 KB) - Evangelische Kirche in Mannheim

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sanctclara

journal

1/2000

programm

• Ein Engel

kommt nach Babylon

• Lokale Agenda 21

• Spiritualität: Es ist aber im

Gang und Schwang

• Kreuz und Wolkenkuckucksheim

• sanctclara: Mit Ihnen das Ökumenische

Bildungszentrum einweihen

Ökumenisches Bildungszentrum Mannheim

Evangelische und Katholische Ma nheimer Erwachsenenbildung


Januar 2000 Seite

ab 6.1.

Bach und die Bibel. Eine Ausstellung mit Leihgaben

der Leipziger Bibelgesellschaft

Dritte Mannheimer Vesperkirche in Konkordien,

R 2 24

11.1. Alfred Delp. Lebensbild aus der Zeit des

Widerstands 12

ab 11.1. Allgemeinbildung für Erwachsene. Fortsetzung der

Aufbaukurse: Aufbaukurs III 23

12.1. Miteinander ins dritte Lebensalter aufbrechen.

Lernwerkstatt 50 plus – Informationsveranstaltung

40

ab 13.1. Allgemeinbildung für Erwachsene. Fortsetzung der

Aufbaukurse: Aufbaukurs IV 23

14.1. Die Messe aller Messen. Eine Einführung in die

h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach 20

16.1. Dritte Mannheimer Vesperkirche in Konkordien, R 2.

Gottesdienst mit Bischof Wolfgang Huber und

Prälatin Ruth Horstmann-Speer 24

18.1. Zur Zukunft der Mediengesellschaft. Ein Abend in

der Reihe Forum Theologie 24

19.1. Apokalyptische Bilder. Ein Gesprächsabend zu ihrer

Konjunktur 12

19.1. Erziehung 2000: Was ich schon immer mal fragen

wollte. Eine Vortragsreihe: Erste Hilfe am Kind 37

ab 21.1. Um Sterben und Sterbende begleiten.

Orientierungsseminar Hospiz 33

24.1. Die Gottesfrage in unserer Zeit. Vortragsreihe zu

einem in die Ferne gerückten Verhältnis. Gott und

die Gewalt 12

ab 26.1. Miteinander ins dritte Lebensalter aufbrechen.

Lernwerkstatt 50 plus 40

Februar 2000

4.2. Die Sterntaler. Märchen für unsere Tage neu

entdeckt 22

4.2. Erstes Kulturwochenende Pfingstberg-Hochstätt:

Kabarett Best off 24

ab 4.2. Erstes Kulturwochenende Pfingstberg-Hochstätt 24

5.2. Erstes Kulturwochenende Pfingstberg-Hochstätt:

Ich war einmal ... Reise in die Fantasie 24

5.2. Erstes Kulturwochenende Pfingstberg-Hochstätt:

Vernissage mit Pfingstberger Künstlern 24

5.2. Hören, sehen, riechen, fühlen. Ein Nachmittag,

die Sinne zu schärfen 30

6.2. Dritte Mannheimer Vesperkirche in Konkordien, R 2.

Landesbischof Ulrich Fischer 24

6.2. Erstes Kulturwochenende Pfingstberg-Hochstätt:

Lesungen mit neuen und alten Pfingstberger

Künstlern 24

7.2. Augenblicke der Ewigkeit. Was wir vom Tod lernen

können 33

12.2. In zwei Stunden durchs Internet. Surfen lernen

unter Anleitung 35

14.2. Erziehung 2000: Was ich schon immer mal

fragen wollte. Eine Vortragsreihe: Brauchen Kinder

Grenzen? 37

15.2. Die Bibel verstehen lernen. Eine Einführung 10

15.2. Miteinander ins dritte Lebensalter aufbrechen.

Lernwerkstatt 50 plus – Informationsveranstaltung

40

16.2. Zaungasterinnerungen. Geschichte einer

Herztransplantation 32

ab 16.2. Theologie für Einsteigerinnen und Einsteiger.

Ein Seminar zu einigen theologischen

Grundfragen 12

18.2. sanctclara-Eröffnungskonzert mit Werken von

Johann Sebastian Bach 5

ab 18.2. Ein Kick mehr Partnerschaft. Gesprächstraining für

Paare: Kursprogramm KEK – Konstruktive Ehe und

Kommunikation 37

19.2. Offenes Haus 5

19.2. Ökumenisches Mittagsgebet 5

19.2. Kreuz und Wolkenkuckucksheim. Eine Ausstellung

mit Werken von Dieter Lahme – Vernissage 5

ab 19.2. Kreuz und Wolkenkuckucksheim. Eine Ausstellung

mit Werken von Dieter Lahme 18

20.2. Ein Engel kommt nach Babylon. Matinee mit

Hartmut von Hentig 5

21.2. Die Kunst zu trauern. Ein Filmabend 33

ab 22.2. Allgemeinbildung für Erwachsene. Fortsetzung der

Aufbaukurse: Aufbaukurs I 23

ab 22.2. Allgemeinbildung für Erwachsene. Fortsetzung der

Aufbaukurse: Aufbaukurs II 23

22.2. In der Arbeit mit älteren Menschen. Praxistreff

für ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit

in den Gemeinden 41

24.2. Südafrika im Wandel. Ein Abend mit Veit Lennartz

27

ab 25.2. Du hast gegeben, du bekamst zurück. Ein Seminar

zu hilfreichen Begegnungen 41

ab 25.2. Es ist nichts beim Alten? Ein Selbsterfahrungswochenende

für Männer zum Sohn und Vatersein

36

26.2. In drei Stunden ins Internet. Eine eigene Homepage

gestalten 35

auf einen Blick

März 2000

Bibliodrama leiten und begleiten. Aufbaukurs 1

(2000/2001) 41

10.3. Das Jesuskreuz. Wie kann das Kreuz Heil bedeuten?

– Ein Vortrag 19

ab 10.3. Unendlicher Geheimnisse schweigender Bote

(Novalis). Ausstellung anlässlich des 5-jährigen

Jubiläums der Ökumenischen Hospizhilfe 33

11.3. Ich will mich lieben, achten und ehren in guten wie

in schlechten Tagen 30

11.3. Opferpfahl und geöffnete Mutterarme. Ein Seminar

zum Kreuzsymbol in der Religionsgeschichte und im

Neuen Testament 19

12.3. Fastenmatinee 2000 an Konkordien zum Johannesevangelium:

Im Anfang war das Wort. Wie es

begann 13

13.3. Die Gottesfrage in unserer Zeit. Vortragsreihe zu

einem in die Ferne gerückten Verhältnis. Gott und

das Leid 12

13.3. Erziehung 2000: Was ich schon immer mal fragen

wollte. Eine Vortragsreihe: Ernährung: Was ist gut

für mein Kind? 37

13.3. Vertrauen ist besser: Zur Rolle des Fundamentalismus

im Nahostkonflikt. Ein Abend mit Probst

Karl-Heinz Ronnecker aus Jerusalem 17

ab 13.3. Nicht mehr jung – noch nicht alt. Drei Nachmittage

im gemeinsamen Nachdenken zu Chancen und Krisen

der heutigen Jungen Alten 39

14.3. Die Zukunft beginnt jetzt. Ein sozialpolitischer

Frühschoppen zum Thema Zukunftsfähiges

Mannheim – Vorbereitungsabend 26

14.3. Sufitum. Die mystische Seite des Islam 17

ab 14.3. Englisch 1 22

ab 14.3. Miteinander ins dritte Lebensalter aufbrechen.

Lernwerkstatt 50 plus 40

ab 14.3. ZAZEN. Einführungskurs in die ZEN-Meditation und

Kontemplation 8

Fortsetzung auf Seite 46


Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Von links: Sabine Zuckrigl, Gisela Hirschmann, Stephan Leinweber, Michael Lipps

so fangen wir denn an: dieses Jahrtausend, dieses Jahrhundert, dieses Jahrzehnt, dieses Jahr – und

sind mit Jahr und Jahrzehnt einigermaßen nahe an dem, was wir realistisch überblicken können, und

nicht mal das. Wissen aber, dass unser Tun und Lassen über das, was wir überblicken können hinaus,

Folgen hat – Folgen, die wir nicht bestimmen können, Gott sei Dank, die wir aber beeinflussen können,

sollen: mit unserem Engagement, mit unserem Hinhören, mit unserem Hinsehen, mit dem, worin und

wozu wir uns bilden.

So fangen wir denn unsere Bildungsarbeit in und von sanctclara aus an. Der Umzug nach B 5, 19 ist ja

nicht einfach nur eine Zusammenlegung unterschiedlicher Einrichtungen zum Zweck der Optimierung von

Arbeitsabläufen. Der Umzug nach B 5, 19 bedeutet zuallererst: dem Dialog, dem ökumenischen

Dialog einen öffentlichen, einen städtischen Raum zu geben. Dafür nicht besondere Gelegenheiten und

Orte aufzusuchen, sondern ihn alltäglich und inhäusig zu pflegen. Uns selbst, die Kirchen, die ihn gewollt

haben, die evangelische und die katholische Mannheimer Kirche, vor allem uns, die wir ihn gestalten

wollen, die Evangelische und die Katholische Erwachsenenbildung und die beiden Schuldekane –

wir wollen uns in diesem Dialog üben. Denn um Einübung geht es, um das Fördern einer Haltung, die es

ermöglicht, dass gegenseitige Achtung weiterwachsen kann und Konkurrenz fruchtbar wird, so dass

der Reichtum unserer unterschiedlichen Traditionen mehr gilt, weiter und tiefer reicht als das, was uns

einengt, beschränkt – wenn denn Gott größer ist als unser Herz.

Das Leitmotiv dieses ersten Jahres unserer Zusammenarbeit haben wir von Hartmut von Hentig: Die

Menschen stärken, die Sachen klären. Er selbst wird am Sonntag des Einweihungswochenendes zur Matinee

in sanctclara sein. Zehn Persönlichkeiten in unserer Stadt äußern, über dieses Journal verteilt, ihre

Gedanken zu diesem Leitmotiv. Wir danken ihnen dafür. Dieter Lahme trägt – am 19. Februar eröffnen

wir eine Ausstellung mit ihm – wie schon seit langem Grafiken bei. Und wie immer finden Sie in diesem

Journal eine Vielzahl von Kursen und Seminaren, Vorträgen, Foren und Workshops – in sanctclara oder

irgendwo in der Stadt: Mit einem Dreieck über dem Thema brauchen wir eine Anmeldung von Ihnen, mit

einem Kreis kommen Sie – einfach so.

So fangen Sie denn an – mit der Lektüre dieses Journals: leichte und auch Kost, die länger gekaut sein will,

insgesamt doch hoffentlich bekömmlich, im Lesen jedenfalls anregend. Wir freuen uns auf die Begegnung

mit Ihnen und grüßen Sie freundlich.

Dipl.Theol. Dipl.Päd. Stephan Leinweber Pfarrer Dr. Michael Lipps

Katholische und Evangelische Erwachsenenbildung im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim

Editorial

3


Inhalt

4

Seite für Seite

Ein Engel kommt nach Babylon

Dürrenmatt entlehnt, der Titel, den Hartmut von Hentig

der Matinee gibt, zu der er kommt. Kommen Sie gerne –

wir weihen sanctclara ein Wochenende lang ein:

18. bis 20. Februar 2000 Seite 5

Es ist aber im Gang und Schwang

so nennt Martin Luther die Bewegung eines Lebens auf

der Spur des Christus: ein Werden, nicht Ruhe, sondern

Übung. Kurse dazu im Themenbereich Spiritualität ab

Seite 8

Lokale Agenda 21

über die Tagesordnung,

worüber geredet, wonach

gehandelt werden muss,

damit Leben Zukunft

hat ab Seite 24, besonders

aber Seite 26

Kreuz und Wolkenkuckucksheim

Das Kreuz ist das zentrale

Symbol des Christentums –

eine Ausstellung

dazu, zwischen Realität und

Utopie, und Vortrag und

Seminar zur Bedeutung des

Kreuzes in der Theologie

Seite 18

Zu Gast von

auswärts sind

in sanctclara

unter anderen:

Georg Baudler

aus Aachen 19,

Eugen Biser aus München 16,

Landesbischof i. R.

Klaus Engelhardt aus

Karlsruhe 16,

Fernando Enns

aus Heidelberg 27,

Hartmut von Hentig

aus Berlin 5,

Hartmut Meesmann

aus Wiesbaden 36,

Karl-Heinz Ronnecker aus

Jerusalem 17,

Anton Rotzetter aus

Altdorf/Schweiz 7

Konfliktmanagement

Eine der Möglichkeiten, Persönlichkeit zu bilden, sich

selbst und andere besser verstehen lernen, seine Wurzeln,

achtsam mit sich umgehen, mit seinen Träumen ab Seite 31

...und einiges mehr

Lassen Sie sich im Blättern gerne anregen: Bildung live

ist oft der eine Schritt weiter. Mag sein, Ihr Kurs, Ihr

Seminar, Ihr Vortrag findet sich irgendwo zwischendurch.

Auf einen Blick 2, 46 und 47 – Gruppen und Kreise 44 und 45 –

Anschriften 43 – Kleingedrucktes großgedruckt 38 – Anmeldecoupon 45

Seitenrandwörter

Allgemeinbildung 23

Älterwerden 39

Anmeldung 45

Anschriften 43

Auf einen Blick 2, 46 und 47

Bach 2000 20

Bibel 10

Bibliodrama 11

Bildung unterwegs 28

Editorial 3

Frauen 34

Gesellschaft 24

Gesundsein 32

Global denken – lokal handeln 27

Gruppen und Kreise 44

Hospiz 33

Internet 35

Interreligiöser Dialog 17

Kirche 16

Kreuz 18

Lehren – lernen – leiten 41

Literatur 22

Lokale Agenda 21 26

Männer 36

Ökumene 15

Partnerschaft & Familie 37

Persönlichkeit 30

Philosophie 14

sanctclara 7

Konturen 6

So fangen wir an 5

Spiritualität 8

Tanzen in Gruppen 32

Theologie 12

Herausgeber: Evangelische und

Katholische Erwachsenenbildung im

Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19,

68159 Mannheim · Redaktion: Stephan

Leinweber, Dr. Michael Lipps · Textverarbeitung:

Gisela Hirschmann, Sabine

Zuckrigl · Grafik: Dieter Lahme ·

Herstellung: Schüssler Printagentur &

Verlag, Heidelberg · Gedruckt auf

100 g/qm Primaset chlorfrei gebleicht


Willkommen

So fangen wir an – an diesem Wochenende im Februar, noch in der Epiphaniaszeit,

im Weihnachtsfestkreis: Freitag, 18. bis Sonntag, 20 Februar 2000. Der

Umzug wird bewältigt sein, die ersten Besucherinnen und Besucher haben das

Haus kennen gelernt, die ersten Veranstaltungen sind vorüber, die Medienstelle

ist mehr oder weniger ausgepackt und geordnet. An diesem Freitagnachmittag

wird das Haus dann eingeweiht, offiziell eröffnet: Landesbischof Dr. Ulrich

Fischer und Weihbischof Dr. Paul Wehrle werden da sein und mit ihnen viele

Gäste aus Stadt und Land.

Und am Abend ist es dann so weit: Das Haus ist offen für alle. Kommen Sie

gerne und besuchen Sie uns an diesem Abend, an diesem Wochenende. Wir sind

da, freuen uns über Gespräche, freuen uns darauf, Sie zu treffen, Ihnen

zu begegnen. Vielleicht entscheiden Sie sich auch bei einem der Events dieser

Tage unser Gast, unsere Gäste zu sein: Beim Konzert mit dem Janus-Duo

am Freitagabend, beim Ökumenischen Mittagsgebet am Samstag, bei der

Vernissage mit Werken von Dieter Lahme, bei der Sonntagsmatinee mit Hartmut

von Hentig. Vielleicht aber kommen Sie auch gerade vorbei. Willkommen.

Und hier das ganze Wochenende in sanctclara Mannheim, B 5, 19 zum

Drüberblicken:

Freitag, 18. Februar 2000

19.30 Uhr:

sanctclara-Eröffnungskonzert

mit Werken von

Johann Sebastian Bach

Es spielt das Janus-Duo – Helena

Bondarenko, Violine Kristian Nyquist,

Cembalo. Das Programm finden

Sie auf Seite 20 in diesem Journal.

Samstag, 19. Februar 2000

Offenes Haus von 12 bis 18 Uhr

12.30 Uhr:

Ökumenisches Mittagsgebet

Danach sind Sie zu einer schmackhaften

Suppe eingeladen. Wenn Sie sich

dazu anmelden, helfen Sie uns in der

Planung – und wenn Sie sich

spontan entscheiden, wird es noch einen

Teller voll geben.

16 Uhr:

Kreuz und

Wolkenkuckucksheim

Eine Ausstellung mit Werken von

Dieter Lahme – Vernissage.

Die Ausstellung vereint Arbeiten aus

verschiedenen Zeiten und unterschiedlicher

Art von Dieter Lahme –

mehr dazu auf Seite 18

Sonntag, 20. Februar 2000

11.15 Uhr:

Ein Engel kommt

nach Babylon

Matinee mit Hartmut von Hentig

Ein Engel kommt nach Babylon –

Friedrich Dürrenmatt gab diesen Titel in

den 50er Jahren einer fragmentarischen

Komödie. Sie versucht, so merkt er

an, den Grund anzugeben, weshalb es in

Babylon zum Turmbau kam, der Sage

nach zu einem der grandiosesten, wenn

auch unsinnigsten Unternehmen der

Menschheit; um so wichtiger, da wir uns

heute in ähnliche Unternehmen verstrickt

sehen...

Zur Eröffnung von sanctclara nimmt

Hartmut von Hentig diesen Titel auf und

wendet ihn im Blick auf das, was er

zu Beginn der Arbeit des Ökumenischen

Bildungszentrums sagen kann – uns,

die wir darin arbeiten, denen, die es

besuchen, die es zu ihrem Haus machen,

wohl auch uns allen, die wir in dieser

Stadt leben.

In Rede und Gespräch wird er

seine Gedanken entfalten, zur Bildung

in der Stadt, zumal in kirchlicher

Verantwortung, in ökumenischem

Horizont. Er wird dabei auch einen

älteren Satz von sich aufgreifen, den

sich das Kollegium von sanctclara

als Leitmotiv genommen hat und der in

diesem Journal vielfältig in unter-

Hartmut von Hentig

Janus Duo: Helena Bondarenko

und Kristian Nyquist

Dieter Lahme

versprochen wird: Die Menschen stärken,

die Sachen klären.

Wir freuen uns sehr, dass Hartmut von

Hentig da sein wird.

Gesprächspartnerin und -partner sind

Dr. Konstanze Wegner, MdB, und

Dr. Michael Lipps, Pfarrer.

Es musizieren die Posaunen des

Sinfonischen Jugendblasorchesters

Mannheim. Ende der Matinee gegen

12.45 Uhr

So fangen wir an

Das Kollegium des Ökumenischen

schiedliche Lebensbereiche hinein Bildungszentrums sanctclara Mannheim. 5


Konturen

6

Konturen

Wir arbeiten in diesem Haus – und freuen uns darauf, Ihnen zu begegnen.

Karl-Heinz

Bothe

Pfarrer · 49 Jahre ·

verheiratet · zwei

Kinder im Alter von

elf und 13 Jahren ·

seit Juni 1998

Schuldekan im Kirchenbezirk Mannheim·

vorher 14 Jahre lang Pfarrer an der

Versöhnungskirche in Mannheim-Rheinau

· Studium der Theologie, der Pädagogik

und Kinderpsychologie in Heidelberg und

Marburg · Vorstandsmitglied im Fachverband

evangelischer Religionslehrer-

Innen in Baden e. V.

Gerhard Eichin

Dipl. Theol. Dipl.

Verwaltungswirt (FH)

· 37 Jahre · seit

1993 im Schuldienst

· seit 1997 Schuldekan

des Stadtdekanats

Mannheim ·

Es geht um pädagogische Arbeit mit und

für ReligionslehrerInnen, um eine

Vielfalt an Bildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten,

darum, die Chancen eines

Hauses zu nutzen, das in sich Schul- und

Erwachsenenbildung vereint

Gisela

Hirschmann

62 Jahre · KaufmännischeAusbildung

· zwölf Jahre

BASF/Öffentlichkeitsarbeit

Ludwigshafen

· 1973 bis 1978 Babypause · 1979

Wiedereinstieg in den Beruf als kaufmännische

Angestellte im Heinrich Pesch

Haus Ludwigshafen · seit 1992

Sekretärin im Katholischen Bildungswerk

Mannheim

Stephan

Leinweber

48 Jahre · Studium

der Katholischen

Theologie und

Pädagogik in

Freiburg, Abschluss

Diplom · Ausbildung zum Pastoralreferenten

· 1977 bis 1982 Diözesanleiter

des Bundes der Deutschen

Katholischen Jugend · 1982 bis 1983

Religionslehrer · seit 1983 Weiterbildungsreferent

in der Erwachsenenbildung

· verheiratet und Vater von

zwei Töchtern

Dr. Michael

Lipps

48 Jahre · Pfarrer ·

vier Kinder zwischen

21 und neun Jahren

· verheiratet · Leiter

der Arbeitsstelle

für Evangelische Erwachsenenbildung in

Mannheim seit 1987 · davor sieben

Jahre Gemeindepfarrer in Mittelbaden ·

besonders engagiert in Spiritualität,

Religion und Theologie, auch in Männerbildung,

in Gruppenpädagogik und

Beratung · Lehrbeauftragter für TZI

(WILL-Grad.)

Susanne

Richter

45 Jahre · seit April

1999 zuständig für

die Religionspädagogische

Arbeitsstelle und

Bibliothek des Evangelischen

Schuldekans und der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim ·

Ausbildung als Grund- und Hauptschullehrerin,

Zusatzausbildung in Religionspädagogik

· seit vielen Jahren als

Religionslehrerin im Teildeputat in der

Grundschule tätig

Gudrun

Wanner

56 Jahre · Religionslehrerin

und

Betreuerin der Religionspädagogischen

Arbeitsstelle des

Katholischen Schuldekanats Mannheim ·

Bankausbildung · 1969 bis 1978 Babypause

(drei Töchter) · Theologischer und

Religionspädagogischer Kurs Freiburg ·

seit 1978 Religionslehrerin an Grundund

Hauptschule, dann Realschule · seit

1990 zusätzlich Betreuung der

Medienstelle

Sabine

Zuckrigl

30 Jahre · Sekretärin

bei der Evangelischen

Erwachsenenbildung

und dem Schuldekan

für den Evangelischen

Kirchenbezirk Mannheim ·

staatlich geprüfte Fremdsprachensekretärin

· zunächst bei einer Personal-

Leasing-Firma, später bei einer Bank

angestellt · seit 1992 beim Schuldekan

tätig, seit 1999 auch bei der Evangelischen

Erwachsenenbildung


Die heilige Klara

Assisi · Basilica di S. Chiara

Klara

von

Assisi

Die erste

franziskanische Frau

In über 800 Jahren

gelebter Geschichte

legen sich immer neue

Wachstumsschichten,

geprägt und gewoben

aus dem Lebensverständnis

und der

Lebenswirklichkeit der

jeweiligen Zeit, über

den ursprünglichen

Anfang. So ist es auch

bei Klara von Assisi,

die schon zwei Jahre

nach ihrem Tod durch

den Papst Alexander

IV. heilig gesprochen wurde. Ihre

Zeit ist geprägt von größten sozialen

Umwälzungen und sie gewinnt in der

damals aufbrechenden Bewegung religiös

engagierter Frauen ihr Profil. So ist

Klara keineswegs nur die Weggefährtin

des heiligen Franziskus, sondern sie

besitzt eine eigenständige schöpferische

Kraft, in der sie zielstrebig die Hindernisse

auf ihrem Weg überwindet. Auch

lässt sie sich nicht von dem abbringen,

was sie von Gott her für ihr Leben

erkannt hat, – auch nicht vom Papst.

So geht Klara ihren Weg, der nicht von

Anfang an klar vorgezeichnet war, und

wächst in eine immer grössere Stimmigkeit

ihres Lebens hinein.

sanctclara

Leitung: Pater Anton Rotzetter, Kapuziner,

Altdorf (CH) · Freitag, 24. März 2000 18.30

bis 21.30 Uhr und Samstag, 25. März 2000

9.30 bis 16.30 Uhr ·Ökumenisches

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5,

19 · Kosten DM 50,– · Anmeldung bis

Freitag, 17. März 2000 · Veranstalter:

Das Kollegium des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara Mannheim

Von F 2,6 und M 1,7 nach B 5,19

Eckdaten · Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5, 19

Viergeschossiger Baukörper mit Satteldach Nutzfläche: 695,28 m 2

Speicherfläche: 55,06 m 2 Tiefgaragenplätze Gartenfläche zur gemeinsamen

Nutzung mit dem Haus der Caritas: 220 m 2 Behindertengerechter Zugang (Aufzug)

Öffnung des Eingangsbereiches mit Durchgang zum Hof/Garten

Umbauter Raum: 9.369,18 m 3 Architekten: Seidel & Seidel

Projektmanagement: Boxheimer & Scheuermann Generalunternehmer:

Diringer & Scheidel Zu gleichen Teilen im Eigentum der Caritas Mannheim für

die katholische Seite und der Evangelischen Kirchengemeinde Mannheim für die

evangelische Seite.

sanctclara

7


Spiritualität

8

ZAZEN

Einführungskurs in die

ZEN-Meditation und Kontemplation

Wer eine Sehnsucht danach verspürt,

sein Leben anders zu gestalten, wer aufgrund

der vielfältigen Anforderungen

und Hektik unserer Zeit eine innere Leere

verspürt oder keine Ruhe findet, wer

nach persönlichem Wachstum strebt oder

einfach nur neugierig ist, ist herzlich

eingeladen.

ZAZEN, was Still-Sitzen bedeutet, ist

wohl der bei uns gegenwärtig bekannteste

Meditationsweg aus dem Buddhismus.

Bei dieser gegenstandslosen

Meditationsweise wird der Übende angeleitet,

sein Denken, Fühlen und Wollen

loszulassen und sich nur auf seinen

Atem zu konzentrieren.

Nun mag es zunächst verwundern, dass

die beiden Wege zur Innerlichkeit gemeinsam

angeboten werden. Wer sich

dazu vorab informieren möchte, dem sei

das Buch von H.M. Enomiya-Lassalle

„ZEN-Meditation für Christen“ aus dem

O.W.Barth-Verlag empfohlen.

Beide Meditationsweisen sind gegenstandslos,

d.h. der Übende wird angeleitet,

sein Denken, Fühlen und Wollen

loszulassen und sich nur auf seinen

Atem zu konzentrieren. Durch stetiges

Üben kommt ein Prozess in Gang, der

uns zu unserem Wesensgrund führt. Unsere

ganze Persönlichkeit wird von innen

heraus umgewandelt. Das hat zur Folge,

dass der Alltag besser bewältigt wird und

Beziehungen lebendiger werden. Es stellt

sich mehr Lebensfreude ein.

Meditationspraxis und –theorie und gegenseitiger

Erfahrungsaustausch werden

Die Menschen stärken

Das christliche Leben ist nicht Frommsein, sondern ein Fromm

werden, nicht Gesundsein, sondern ein Gesundwerden,

Es ist aber im Gang

und Schwang

nicht Sein, sondern ein Werden, nicht Ruhe, sondern eine

Übung. Wir sinds noch nicht, wir werdens aber. Es ist noch

nicht getan und geschehen, es ist aber im Gang und

Schwang. Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg. Es glüht

und glänzt noch nicht alles, es bessert sich aber alles.

Martin Luther

uns auf diesen neuen Weg führen.

Sie werden nach diesem Einführungskurs

fähig sein, an den in der Region bestehenden

Meditationsgruppen teilzunehmen.

Bitte Socken mitbringen und bequeme

Kleidung. Meditationskissen und –

bänkchen sind vorhanden.

Leitung: Helga Gerhardt, Dipl.-Psychologin,

Mannheim · Dienstag, 14., 21., 28. März,

4., 11. und 18. April 2000, jeweils 19 bis

21 Uhr · Kosten DM 95,– · bei Frau Helga

Gerhardt, Joseph-Bauer-Str. 23, 68259 Feudenheim

· Parkmöglichkeiten vorhanden

(Linie 2 bis Endhaltestelle) · Anmeldung bis

Dienstag, 7. März 2000 · Veranstalter: Katholisches

Bildungswerk Mannheim

Die so genannte Wissens- und Informationsgesellschaft,

deren Konturen wir langsam erkennen, produziert mehr

Wissen als je zuvor. Lebensbegleitendes Lernen wird

beruflich und privat zum zwingenden Erfordernis. Ob sich

die Menschen als Subjekte empfinden, die die Chancen der

Veränderung nutzen, oder als getriebene Objekte, hängt auch von der Qualität

und dem Hintergrund der Bildungsangebote ab. Ein ethisch verpflichteter

Bildungsauftrag besteht darin, in einer Welt Orientierung zu

bieten, die zunehmend nur noch einen universellen Maßstab kennt:

den der Ökonomie. Selbstbestimmung, Chancengleichheit und Orientierung:

Bildung und Weiterbildung sind deshalb soziale Aufgaben, die

öffentliche Verantwortung verlangen.

Dr. Peter Kurz, Bürgermeister

die Sachen klären

Hoffnung gegen

unbegründete Angst

oder: Gönne dir einen guten Gott

Was dürfen wir hoffen? Kommt das Ende

der Welt oder die endgültige Vollendung?

Prognosen und Weissagungen bleiben

immer sehr vorläufig, erst recht wenn

Gott in den Blick kommt.

Das Sprechen von und mit Gott kann

nie in endgültigen und abgeschlossenen

Formulierungen geschehen. Wir

versuchen immer wieder, Gott in unseren

menschlichen Vorstellungen festzulegen.

Wir brauchen solche Bilder. In der

Bibel sind eine Fülle vergessener Gottesbilder

zu finden, die wiederum nicht

ausschließlich, sondern in ihrer Vielfalt

und Gesamtheit zu sehen sind: nicht die

herrschaftlichen Eigenschaften Gottes,

sondern der lebendige und nahe Gott

stehen da im Mittelpunkt. Gönnen wir

uns diesen guten Gott.

Leitung: Pater Karl Weich SJ, Mannheim ·

Donnerstag, 15. März 2000, 20 Uhr ·

Gemeindesaal St. Theresia, Mannheim-

Pfingstberg · Veranstalter: Bildungswerk

St. Theresia, Mannheim-Pfingstberg


Lebenslustvoll und fromm?

Eine Spurensuche

Lebenslust und Frömmigkeit titelt das

Reiss-Museum Mannheim seine gegenwärtige

Ausstellung zu Carl Theodor.

Klingt fast wie ein Programm: lebenszugewandt,

lustvoll und zugleich oder

darin nah am Geheimnis des Lebens,

Alltage zu gestalten,

öffentlich und

privat, im Großen

wie im Kleinen.

Was klingt da bei

mir an? Wie passt

das zusammen,

lebenszugewandt,

lustvoll und fromm

zugleich zu sein?

Wir werden ins

18. Jahrhundert

eintauchen, genauer:

uns auf Carl

Theodors Spuren

Carl Theodor

Deutsche Gregorianik

mit Sönke Wittnebel aus

Friedrichshafen, am Freitag,

20. Oktober, 17.30 bis 21.45 Uhr

und Samstag, 21. Oktober 2000,

9.30 bis 13 Uhr

in sanctclara Mannheim, B 5, 19

Tagung im Advent

begeben, vor Ort

im Reiss-Museum

und unter sach-

kundiger Führung, um dann, zurück in

sanctclara, der Beziehung von Lebenslust

und Frommsein (oder Frommwerden)

in unserem Leben nachzugehen, eine

Strecke weit, uns darüber auszutauschen,

an der einen oder anderen

Situation zu verweilen.

Leitung: Lutz Drescher, AG DIA, und

Dr. Michael Lipps, Pfarrer · Mittwoch,

29. März 2000, 18.15 bis 22 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 und Reiss-Museum,

Treffpunkt: sanctclara · Kosten DM 30,–

inkl. Eintritt und Führung · acht bis zwölf

Teilnehmerinnen und Teilnehmer · Anmeldung

bis spätestens Mittwoch, 22. März 2000 ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim

mit Verena Reichel und Michael

Lipps in Pforzheim-Hohenwart von

Freitag, 8. Dezember, bis Sonntag,

10. Dezember 2000

Kreuz, Wege, Innehalten

Tagung in der Passionszeit

Das Kreuz ist eines der religiösen

Symbole der Menschheit. Es ist, wenn

auch erst ab dem vierten Jahrhundert

dazu geworden, das christliche Symbol.

Mit dem des Weges verbunden,

bezeichnet es eine Grundbefindlichkeit,

eine Haltung, eine Übung des Glaubens,

eine Einübung ins Sterben, ins Leben.

Kreuzwege haben in der Tradition der

katholischen Kirche ihren unübersehbaren

Ort in der Liturgie, in den Kirchenschiffen,

in der Frömmigkeit. Aber auch

evangelischerseits gibt es immer wieder

Versuche, den Kreuzweg neu zu erinnern,

ihn zu erheben, zu gestalten, ihn zu

meditieren, ihn zu gehen – so etwa Ende

der 70er Jahre besonders von Gerd

Heinz-Mohr, zuletzt von Jörg Zink.

Wir werden beides, Kreuz und Weg, an

diesem Wochenende bedenken, behalten,

begehen. Die eigenen Wege, die anderer,

den Weg Jesu: begleiten und begleitet

werden, getragen und meinerseits

tragen, beitragen, trösten und getröstet,

mit dem Zweifel nicht allein, ihn aushalten

und manches mehr, die Hoffnung

teilen.

Wir arbeiten mit Elementen, die aus dem

Bibliodrama kommen, an den Themen,

die im gemeinsamen Prozess entstehen,

mit Gesängen und Musik, in meditativem

Gehen und Gespräch. Abend- und

Morgengebet gehören zum Rhythmus der

Tage und Nächte dieses Wochenendes

zum Sonntag Judika.

Leitung: Dr. Michael Lipps, Pfarrer, TZI-Gruppenleiter

(WILL-Grad.) und Verena Reichel,

Dipl. Päd., TZI-Gruppenleiterin (WILL-Dipl.) ·

Freitag, 7. April, 18 Uhr, bis Sonntag,

9. April 2000, 13 Uhr · im Hohenwart

Forum, Pforzheim-Hohenwart · Kosten

DM 190,– (Tagungsgebühr/EZ/Vollpension) ·

18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ·

Anmeldung bis Freitag, 31. März 2000 ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim

Unterwegs zum Leben:

Zwischen Aufbruch und

Einkehr

Ökumenischer Pilgerweg Pfalz

Die Ökumenischen Pilgertage Pfalz sind

eine Fortsetzung der „Zwölf Wege

zwischen Saar und Rhein“, die 1998

begonnen wurden. Im Heiligen Jahr sind

wir vom 1. bis 4. Juni als offene Pilgergruppe

vier Tage unterwegs auf einem

Gelände historischer Wege von Worms

nach Speyer. Das Pilgerquartier mit Übernachtung

ist im Heinrich-Pesch-Haus,

Ludwigshafen. Das geistliche und

gesellige Wandern führt von Worms über

Oggersheim, Limburgerhof und Schifferstadt

nach Speyer. Die täglichen Routen

beginnen jeweils am Pilgerort und haben

eine Gehzeit von vier bis sechs Stunden

mit reichlich Pausen zur Einkehr.

Interessierte erhalten Unterlagen und

Anmeldeformular beim Ökumenischen

Pilgerbüro Pfalz, Claus Limberg, Falkenstraße

19, Ludwigshafen, Telefon

0621/5207667, Telefax 0621/5207669

Ökumenischer Pilgerweg Baden

von Mannheim über Straßburg nach Basel ·

Aussendungsgottesdienst mit Prälatin

Ruth Horstmann-Speer und Regionaldekan

Dr. Axel Mehlmann auf der Freilichtbühne

Mannheim-Gartenstadt am Himmelfahrtstag,

1. Juni 2000, 17 Uhr · Informationen zum

Badischen Pilgerweg bei Pfarrer Thomas

Schalla, Telefon 0721/357017

Auf dem Weg zu Ostern

Leben miteinander

getanzt

Mit Dorothea Schnitzler,

am Donnerstag, 13. April 2000,

18.30 bis 22 Uhr in sanctclara

Mannheim. Näheres auf Seite 32

in diesem Journal

Spiritualität

Grafik:

Dieter Lahme 9


Bibel

10

Sprungbretter in

das Alte Testament

Das Alte Testament ist Bestandteil der

christlichen Bibel, aber viele Christen

und Christinnen tun sich schwer mit

ihm: es enthält eine schwer überschaubare

Fülle verschiedenartigster Texte, die

vor langer Zeit verfasst wurden und sich

an Menschen einer Kultur und Religion

wenden, die nicht die unsrige ist. Somit

stellt sich die Frage, welche Bedeutung

das Alte Testament für heutige Christen

haben soll: viele seiner Texte sind uns

nicht bekannt, viele seiner Aussagen erscheinen

uns widersprüchlich oder werden

vom Neuen Testament abgelehnt.

Die Veranstaltung „Sprungbretter in das

Alte Testament“ will dabei helfen, den

Reichtum und die Tiefe alttestamentlicher

Texte kennenzulernen. Sie führt an

sein vielfältiges Gottes- und Glaubenszeugnis

als für uns heute einladend und

nachdenkenswert heran.

Mit den notwendigen

Hintergrundinformationen

und methodischen

Anleitungen wollen wir

uns mit ausgewählten

Textbeispielen beschäftigen.

Dadurch lernen wir

eine Art Querschnitt

durch die Themenvielfalt des Alten

Testaments kennen und können zudem

einen persönlichen Zugang zu seiner

religiösen Sprach- und Bilderwelt finden.

Die Einsichten, die wir in der Begegnung

mit dem Alten Testament gewinnen,

dürften auch hilfreich für das Verständnis

und den Umgang mit Stellen des

Neuen Testamentes, mit liturgischen

Texten und weiteren Zeugnissen unserer

religiösen Tradition sein.

Die Veranstaltung wendet sich an alle,

die sich für die Bibel und einen an der

Bibel orientierten Glauben interessieren.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Leitung: Dr. Rüdiger Feuerstein,Dipl.-Theol.,

Dipl.-Päd., Mannheim · Freitag, 12. Mai

2000, 18 bis 21.30 Uhr und Samstag, 13.

Mai 2000, 9.30 bis 18 Uhr · Ökumenisches

Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Kosten DM 50,– · Anmeldung bis

Freitag, 5. Mai 2000 · Veranstalter:

Katholisches Bildungswerk Mannheim

Mit Augen, Mund

und Händen...

Ganzheitliche und kreative Methoden

in der Arbeit mit der Bibel

Sie kennen gewiß die unterschiedlichsten

Methoden in der Arbeit mit der

Bibel. Oftmals beschränken sich diese

Methoden darauf, die Inhalte einer

Bibelstelle historisch zu rekonstruieren

und verstandesmäßig nachzuvollziehen.

Auch die in vielen Bibelgesprächskreisen

praktizierte Methode des Bibelteilens

legt den Schwerpunkt eher auf den

Zugang über den Kopf, um die Aussagen

eines biblischen Textes zu verstehen.

Wir Menschen sind jedoch ganzheitlich

geschaffen, fühlen, schmecken, ertasten

und erspüren auf vielfältige Art und

Weise unsere Umwelt. Auch mit unseren

Gefühlen ist ein legitimer Zugang zu

den Aussagen einer Bibelstelle möglich,

durch den die Bibel etwas für mein

Leben zu sagen hat.

Mit Augen, Mund

und Händen

Ohne die Bedeutung des Verstandes

für den Umgang mit der Bibel einzuschränken,

soll in der Veranstaltung

„Mit Augen, Mund und Händen...“ ein

Schwergewicht auf den ganzheitlichen

und kreativen Methoden liegen. Mit

Augen, Mund und Händen wollen wir

uns Texten aus dem Alten und Neuen

Testament annähern. Als Beispiele für

ganzheitliche und kreative Methoden

seien Rollen-Spiele, Gestalten mit Ton,

oder das Verfertigen von Dias genannt.

Was wir davon ausprobieren und

umsetzen, hängt ausschließlich von

den Interessen der Teilnehmer und

Teilnehmerinnen ab.

Die Veranstaltung wendet sich sowohl an

Personen, die gemeindliche Bibelkreise

leiten oder in ihnen mitwirken, als auch

an alle Interessierten, die „alternative“

Methoden im Umgang mit der Bibel

kennenlernen möchten.

Leitung: Dr. Rüdiger Feuerstein, Dipl.-Theol.,

Dipl.-Päd., Mannheim · Freitag, 31. März

2000, 18 bis 21.30 Uhr und Samstag, 1.

April 2000, 9.30 bis 18 Uhr · Ökumenisches

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5,

19 · Kosten DM 50,– · Anmeldung bis

Freitag, 24. März 2000 · Veranstalter:

Katholisches Bildungswerk Mannheim

Die Bibel verstehen lernen

Eine Einführung

Die Bibel, das Buch unseres Glaubens,

erschließt sich nicht leicht. Was wollten

die biblischen Schriftsteller verkünden?

Wem galt ihre Botschaft? Auf welchem

geschichtlichen Hintergrund schreiben

sie? In welche literarische Form kleiden

sie ihre Botschaft?

Dies alles gilt es zu bedenken, um die

Botschaft der Bibel heute verstehen

zu können. Die Bibelgespräche wollen

hierbei Hilfen anbieten.

Leitung: Herbert Fürst, Pfarrer · Montag, 15.

Febr. 2000, 19.30 Uhr · Kath. Gemeindezentrum

XII-Apostel Vogelstang, Fuchsbau

unter der Kirche · Veranstalter: Bildungswerk

XII-Apostel Mannheim-Vogelstang


Gottes strenge Engel

Engelgeschichten in Drama, Gespräch

und Meditation

Engel, die uns und die Unseren behüten

– Engel, die gute Botschaften bringen –

Engel, die loben und Frieden auf Erden

singen: Ja, die kennen wir.

Aber Gottes strenge Engel? Engel, die

ausweisen, die den Weg versperren, die

befehlen und bedrohen? Was ist mit

denen?

Sie sind eingeladen, sich in einer Gruppe

von zwölf Menschen an drei Abenden

auf den Weg zu machen und solchen

Engelgeschichten nachzugehen, sich auf

sie einzulassen, Ihre Rolle und Ihren

Platz darin zu finden.

Wir arbeiten mit Elementen des

Bibliodrama und nehmen uns Zeit,

miteinander auszutauschen, was

jede und jeder von uns erlebt hat – und

wohin uns die gemeinsame Arbeit

führt.

Leitung: Gertrud Rücklin, Klinikseelsorgerin

i.R., Supervisorin DGfP · dienstags, 16.,

23. und 30 Mai 2000, 18.30 bis 21 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5,19 · 12 Teilnehmerinnen

und Teilnehmer · Kosten DM 25,– Anmeldung

bis Dienstag, 9. Mai 2000 · Ein Seminar der

Evangelischen Erwachsenenbildung Mannheim

Hagiodrama zu Franz und Klara von Assisi

Was lerne ich von heiligen

Texten über mein Leben?

Ein Mimesis-Workshop zur tiefenpsychologischen

Kraft biblischer

Geschichten jenseits aller historischen

Fragen (Was ist echt? Wann wurde etwas

aufgeschrieben?) sprechen die großen

mythischen und spirituellen Texte eine

wichtige, verborgene Ebene in uns an.

Der Mord an Kain zeigt die tiefen

Wunden einer leidenden Familie, genau

wie die Geschichte vom so genannten

verlorenen Sohn, von der verlorenen

Tochter, Die Austreibung aus dem

Paradies wie der schließliche Untergang

der Welt sind Aussagen über unsere

Furcht, über unsere Gesellschaft und

soziale Tragödie. Weihnachten ist nicht

die sentimentale Szene, wie sie oft

dargestellt wird. Der Workshop befasst

sich mit einigen solchen Themen, die

sich aus der Arbeit der drei Tage ergeben

werden.

„Mimesis“ ist ein mittelalterliches

Mysterienspiel mit modernen Zugängen

und ökumenischen wie sozialen

Anliegen. Ein Spiel aus Ritual, Meditation

und Gespräch, mit Modellen aus

Mythen und Märchen, bietet es sich an,

Aufgaben zu erkennen, unsere Last zu

tragen und neue Beziehungen zu suchen.

Leitung: Dr. Evelyn Rothschild-Laeuchli,

Klinische Psychologin und Dr. Samuel

Laeuchli, Professor em. an der Temple

University Philadelphia,

Basel · Donnerstag, 6. Juli,

17 Uhr, bis Samstag,

8. Juli 2000, 17 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara

Mannheim, B 5, 19 ·

Kosten DM 190,– ·

14 Menschen, die

pädagogisch und/oder

therapeutisch mit Gruppen

arbeiten · Anmeldung bis

Dienstag, 27. Juni 2000 ·

Eine Veranstaltung der

Evangelischen

Erwachsenenbildung

Mannheim

mit Wolfgang Teichert am Freitag, 3. November, 16 bis 21 Uhr, bis

Samstag, 4. November, 9.30 bis 17 Uhr in sanctclara Mannheim, B 5, 19

Evelyn Rothschild-Laeuchli

Samuel Laeuchli

Die Menschen stärken

An der

Schwelle

zum neuen

Jahrtausend

ist der

Anspruch, Menschen stärken zu

wollen, die Grundlage für die

Möglichkeit und Hoffnung auf

eine zusammenwachsende

Gesellschaft, deren Mitglieder

zugewandt an einer gemeinsamen

Welt bauen. Bildung

stärkt die Menschen, weil

sie positives Wissen um Neues,

Fremdes, vielleicht auch

Abgelehntes schafft. Somit

wächst durch das Wissen

in uns Offenheit und Toleranz.

Als jüdische Gemeinschaft

nach der Shoa entwickeln wir

gemeinsam mit Ihnen die

Vision. In unserer vielfältigen

Arbeit mögen Sachen geklärt

werden, die den Menschen

die Kraft und Stärke geben, in

Zukunft gegen möglichen Hass,

Intoleranz und Menschenfeindlichkeit

anzugehen und

in Frieden im Schutz des

Allmächtigen miteinander zu

leben.

Orna Marhöfer, Zweite

Vorsitzende der Jüdischen

Gemeinde Mannheim

die Sachen klären

Bibliodrama

11


Theologie

12

Alfred Delp

Lebensbild aus der Zeit des

Widerstands

Nach dem mißlungenen Attentat auf

Adolf Hitler wurde Alfred Delp verhaftet.

Er wurde im Gestapogefängnis in Berlin

sehr streng verhört und misshandelt,

weil er die Namen anderer Mitglieder des

Kreisauer Kreises nicht verraten wollte.

Es kam wie es damals kommen musste:

Alfred Delp wurde wegen Hochverrats

zum Tode verurteilt! In einem Kassiber

schrieb er im Januar 1945: „Mein

Verbrechen ist, daß ich an Deutschland

glaubte, auch über eine mögliche Notund

Nachtstunde hinaus, daß ich an jene

simple und anmaßende Drei-Einigkeit

des Stolzes und der Gewalt nicht glaubte;

und dass ich dies tat als katholischer

Christ und als Jesuit...“ Alfred Delp

wurde am 2. Februar 1945 in Berlin-

Plötzensee gehängt.

Alfred Delp kam schrittweise in den

todesmutigen Widerstand gegen das

Dritte Reich, den er zuvor in den

unterschiedlichsten Formen erprobte.

Leitung: Jürgen Weber, Studentenpfarrer,

Mannheim · Dienstag, 11. Jan. 2000,

20 Uhr · Gemeindehaus St. Josef,

Bellenstr. 72, Mannheim · Veranstalter:

Bildungswerk St. Josef

Die Gottesfrage

in unserer Zeit

Vortragsreihe zu einem in die Ferne

gerückten Verhältnis

Gott ist in unserer Zeit sehr fragwürdig

geworden. Es scheint so zu sein, daß er

aus dem Bewußtsein der heutigen

Menschen geradezu verdunstet ist. Der

Gottesgedanke spielt kaum eine Rolle

in unserer Gesellschaft und immer

weniger Menschen fragen danach. Aus

dem allmächtigen Gott ist scheinbar

ein verlorener Gott geworden:

Naturwissenschaftler sprechen vom

unendlichen Weltall und wir können

kaum mehr Gott und All differenzieren.

Ein Blick zurück in das ausgehende

Jahrhundert konfrontiert uns mit den

größten Katastrophen der Menschheitsgeschichte,

und wir können kaum mehr

die Allmacht Gottes mit seiner Liebe

vereinbaren. Und doch: Gott bleibt uns

nicht gleichgültig – er ist unseres

Apokalyptische Bilder

Ein Gesprächsabend zu

ihrer Konjunktur

Zur Jahrtausendwende gab es so etwas wie

eine Endzeitstimmung. Besonders Filme

haben erfolgreich versucht, mit der Bedrohung

eines Weltuntergangs Zuschauerinnen

und Zuschauer zu locken: Independence Day,

Armageddon, Das siebte Zeichen. Dazu

benutzten sie apokalyptische Bilder. Auch

Weltuntergangspropheten und selbsternannte

Gurus konfrontieren uns mit diesem aus

der Bibel stammenden Material. Bei einem

Gesprächsabend wollen wir uns den verschiedenen

apokalyptischen Texten der Bibel

annähern und Wege ihrer Deutung aufzeigen.

Referentin: Elisabeth Gürtler, Pfarrerin ·

Mittwoch, 19. Januar 2000, 20 Uhr ·

Gemeindehaus der Erlösergemeinde,

Freiburger Straße 14, Mannheim-Seckenheim

· Veranstalter: Evangelischer Männerverein

Mannheim-Seckenheim

Fragens würdig. Dieses Fragen hat etwas

mit dem zu tun, was Martin Buber

meinte, als er sagte: „Wir können

das Wort „Gott“ nicht reinwaschen, und

wir können es nicht ganzmachen; aber

wir können es, befleckt und zerfetzt,

wie es ist, vom Boden erheben und aufrichten

über einer Stunde großer Sorge.“

Leitung: Werner Holter SJ, Stephan

Leinweber

Gott und die Gewalt

Zu problematischen

Gottesbildern in der Bibel

Dr. Dieter Böhler SJ, Frankfurt

Montag, 24. Jan. 2000

Gott und das Leid

Zur zentralen Frage unseres Glaubens

Prof. habil. Dr. Martha Zechmeister

Theologie für Einsteigerinnen

und Einsteiger

Ein Seminar zu einigen theologischen

Grundfragen

Das Wort Theologie bedeutet wörtlich

übersetzt einfach Reden von Gott.

Theologie entsteht aus dem Versuch,

angesichts der Wirklichkeit über Gott

nachzudenken. Dabei spielen Traditionen

und Überlieferungen eine wichtige Rolle.

In unserem Seminar wollen wir

versuchen, Theologie zum Leben zu

bringen. Dabei werden wir über Worte

und Antwortversuche von Menschen,

die vor uns gelebt haben, informieren

und gemeinsam überlegen, was davon

für heute hilfreich ist.

Theologie ist dabei nicht nur etwas

für Expertinnen und Experten, sicher

ist sie manchmal nicht ganz leicht

verdaulich, aber sehr bekömmlich.

Vielleicht kommen wir gemeinsam auf

den Geschmack.

Leitung: Lutz Drescher, AG DIA, und Andreas

Heitmann, Pfarrer · mittwochs, 16. Februar,

1. März, 15. März und 5. April 2000,

20 Uhr · Gemeindehaus der Gnadengemeinde,

Karlsternstraße 4, Mannheim-Gartenstadt ·

Anmeldung bis Mittwoch, 9. Februar 2000, an

die Gnadengemeinde · Eine Veranstaltung der

Gnadengemeinde und der AG DIA-Nord

IBMV, Wien

Montag, 13. März 2000

Gott und die Moderne

Perspektiven für Religion in einer

säkularen Welt

Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn, Köln

Dienstag, 21. März 2000

Gott und die Moral

Moralisch leben auch ohne Gott?

Prof. Dr. Dietmar Mieth, Tübingen

Montag, 3. April 2000

Beginn: jeweils 19.30 Uhr im Heinrich Pesch

Haus Ludwigshafen, Frankenthaler Str. 229 ·

Kosten DM 8,–/DM 5,– je Veranstaltung ·

Dauerkarte DM 30,–/DM 20,– Veranstalter:

Katholisches Bildungswerk Mannheim und

Heinrich Pesch Haus Ludwigshafen


Fastenmatinee 2000

an Konkordien

zum Johannesevangelium

Im 250. Todesjahr von Johann Sebastian

Bach laufen die Fastenmatineen auf die

Aufführung der Johannespassion durch

Konkordienkantorei und -orchester am

Palmsonntag, 16. April 2000, 17 Uhr, zu.

Sie beschäftigen sich an jedem der

Sonntage in der Passionszeit mit einem

Aspekt des Johannesevangeliums: vom

Wort, das im Anfang war über das Selbstbildnis

Jesu und das besondere Verhältnis

zu den Juden, wie es in diesem

Evangelium beschrieben ist, zum Finale

Golgatha.

Theologische Fragen laden zu gemeinsamem

Nachdenken und Gespräch ein.

Im Anschluss gibt es immer ein kleines –

der Fastenzeit gemäßes – Mittagessen.

Am Ende der Matineen steht der Karfreitagsgottesdienst

mit der Prälatin

des Kirchenkreises Nordbaden, Pfarrerin

Ruth Horstmann-Speer.

Im Anfang war das Wort. Wie es

begann. Mit Pfarrer Dr. Michael Lipps,

Evangelische Erwachsenenbildung im

Ökumenischen Bildungszentrum

sanctclara Mannheim am Sonntag

Invokavit, 12. März 2000

Braucht Gott Opfer... damit wir erlöst

werden?! Sühne und Versöhnen im Neuen

Testament. Mit Schuldekanin Barbara

Köhrmann, Neckargemünd am Sonntag

Reminiscere, 19. März 2000

Johannes und die Juden. Judenfeindschaft

im Neuen Testament.

mit Pfarrerin Andrea Knauber, Melanchthongemeinde

Mannheim am Sonntag

Okuli, 26. März 2000

Ich bin, der ich bin. Jesu Selbstbewusstsein

im Johannesevangelium.

mit Pfarrer Dr. Johannes Ehmann,

Geschäftsführer der ACK Baden-

Württemberg, Stuttgart am Sonntag

Lätare, 2. April 2000

Finale Golgatha. Das Kreuz im Johannesevangelium.

Mit Kirchenrat i. R. Dr.

Hans Maaß, Karlsruhe am Sonntag Judika,

9. April 2000.

Musikalische Einführung in Bachs Johannespassion

mit Dr. Harald Buchta,

Musikwissenschaftler, Heidelberg am

Sonntag Palmarum, 16. April 2000

Der Gottesdienst in der Konkordienkirche

steht in lockerer Verbindung zur Matinee. Er

beginnt jeweils um 10 Uhr, die Matinee selbst

um 11.15 Uhr · Turmsaal der Konkordienkirche

Mannheim R 2, 2, Eingang direkt durch

die Kirche oder zwischen R 1 und R 2 · Eine

Suchbilder von Gott

Orientierungstag zu einem Spielfilm

Zu allen Zeiten haben Menschen

versucht, sich Gott in Bildern anzunähern,

sich Vorstellungen von

diesem Geheimnis zu machen.

Der polnische Filmkünstler Krzystof

Kieslowsky hat mit seinem Zyklus

„Dekalog“ einen neuen Weg beschritten.

Ausgehend vom ursprünglichen

„Dekalog“, den Zehn Geboten des Alten

Testaments, hat er Filmgeschichten

entwickelt, die Menschen in Konfliktsituationen

zeigen. Es werden Entscheidungen

von ihnen gefordert. Dabei

werden die Gebote als Bezugspunkte

gesehen, als Wegweiser und Vorschläge

Gottes. Sie belassen den Menschen ihre

vollkommene Freiheit, konfrontieren sie

aber auch mit der großen Verantwortung

für die Folgen ihres Tuns. So will

Kieslowsky in einer Gesellschaft von

„Schuldlosen“ Schuld wieder besprechbar

machen.

In „Dekalog 9“ wird dem erfolgreichen

Chirurgen Roman eine verhängnisvolle

Diagnose gestellt: Impotenz. Angst,

Selbstzweifel und Eifersucht befallen

ihn. Durch sein Misstrauen zerstört er

die Beziehung zu seiner Frau.

Tiefgang und künstlerisches Format

des Films verdienen eine intensive Auseinandersetzung.

So laden wir Sie ein

zu spiritueller Kommunikation und

ethischer Orientierung.

Leitung: Heinz Hinse, Bildungsreferent,

Ludwigshafen, Stephan Leinweber,Dipl.Theol.,

Dipl.Päd., Mannheim · Samstag, 18. März

2000, 9 bis 17 Uhr · Heinrich Pesch Haus,

Ludwigshafen, Frankenthaler Straße 229 ·

Kosten DM 27,– (incl. Mittagessen) ·

Anmeldung bis Freitag, 10. März 2000 an

Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen,

Frankenthaler Straße 229 · Veranstalter:

Katholisches Bildungswerk Mannheim,

Heinrich Pesch Haus, Ludwigshafen

Und sagt, wenn ich sterbe:

Steh auf!

Vier-Wochen-Symposion zur

Erinnerung an Ernst Lange

Der alte Johann Gottfried Herder, von

den Rednern Gottes führt er uns, der

gestrenge Mahner, auch jenen vor, dem

man besser nicht folgt, bei dem es

klinge, als käme er eben aus dem

Himmel und wolle denselben geradewegs

stürmen... Doch, Herr Generalsuperintendent,

wir sind ihm gefolgt, dem

Theologen aus Leidenschaft, dem Poeten

und Propheten unter den Predigern, dem

Hüttenbauer unter den Gemeindearchitekten,

dem Zeichengeber und

Klangstifter unter den Liturgiebetreibern

– kurzum, dem Glücksfall der Geschichte

der westdeutschen Kirche nach dem zum

Glück verlorenen Krieg. Wir sind ihm

gefolgt, dem

Spurenleger ins

neue Land,

zunächst nach

Berlin, in die

Kirchliche

Hochschule dort,

um von der

Verbesserlichkeit

der Welt zu

erfahren, in die

Ladenkirche

später an Spandaus

Brunsbütteler

Damm, ins

Examen sodann,

wo es Anfang der

70er Jahre auch

noch an HeidelbergsTheologischer

Fakultät

als mittelgroße

Absonderlichkeit Ernst Lange im Jahr 1973

galt, sich allzu

gründlich

mit Ernst Lange beschäftigt zu haben.

Und irgendwann dann war es soweit, auf

das Exempel die Probe zu machen und

mit den erworbenen Pfunden Baustelle

Gemeinde zu praktizieren. Den Gefährten

gelungener und mißglückter Experimente,

den Mitarbeitern und Kritikern, den

freundlichen Feinden und denen, die

Mitarbeit und Freundschaft und Kritik

und die Härte des Widerspruches miteinander

zu verbinden wussten zur

Lebensform der kommenden Welt in

Dankbarkeit, Freundschaft und Hoffnung...

so sein Gruß zu Pfingsten ein

Paar Jahre zuvor. Viel Zeit war nicht

Theologie

Reihe der Konkordiengemeinde Mannheim mehr: Von Berlin ging Langes Weg zur 13


Philosophie

14

Fortsetzung von Seite 13

Raffael:

Die Schule von Athen

Ökumene nach Genf. Im Sommer 1974,

47jährig, nahm er sich in seinem Ferienhaus

in Österreich das Leben.

25 Jahre und ein paar Monate sind das

her, so die eine Seite. Und auf der

anderen das neue Jahr, das neue Jahrzehnt,

das neue Jahrhundert, das neue

Jahrtausend, die neue Gnadenfrist

gerade mal ein paar Schritte alt. Quo

vadis, wandernd suchende Seele? Quo

vadis, suchend wanderndes Gottesvolk?

Senfkorn (klein, wie es ist) will nachschauen,

Fährten aufnehmen, fallen

gelassene Fäden neu miteinander

verweben. Und weil wir in unseren

Suchbewegungen und Arrangements die

Freiheit des Himmels lieben, werden wir

es, wie schon im vergangenen Sommer,

im Garten am See tun, als Vier-Wochen-

Symposion. Im Vordergrund wird das

Erinnern stehen: Gründungsgeschichten,

Wirkungsgeschichten, unterstützt durch

Lesebuchgeschichten, Literatur und

Zeitzeugen. Daneben aber und weit

wichtiger, und anders gar nicht möglich,

der eigene Versuch, die selbst gewagte,

selbst verantwortete, mit eigenem Leben

gefüllte persönliche Fortsetzung des

Weges. Vier Wochen Hüttenkirche also.

Improvisation. Improvisierte Pilgerschaft

unter drei Sternen: Ernst Langes

Gemeinde, Ernst Langes Predigt, Ernst

Langes Ökumene.

Leitung: Arno Schmitt, Schulpfarrer,

Integrierte Gesamtschule Mannheim ·

Samstag, 24. Juni, Samstag, 1. Juli,

Samstag, 8. Juli und Samstag, 15. Juli

2000, jeweils 16 bis 19 Uhr ·

Hans-Sachs-Ring 197, Mannheim-Niederfeld ·

Das Symposion wird am vierten Abend mit

der Agapefeier angeschlossen · Für die

Unkosten kommen die TeilnehmerInnen nach

dem Maß ihrer Möglichkeiten selbst

auf · Organisatorisch begründet: Begrenzte

TeilnehmerInnenzahl · Anmeldung bis

Montag, 15. Mai 2000, an Arno Schmitt,

Mannheim

Philosophische Strömungen

im 20. Jahrhundert

Philosophischer Gesprächskreis

Wo steht die Philosophie am Beginn

eines neuen Jahrhunderts? Sie kann

heute auf eine ungewöhnliche Fülle an

Ideen und Entwürfen zurückblicken,

die das 20. Jahrhundert prägten. Viele

Theorien werden gegenwärtig noch

ausgebaut und beeinflussen die weitere

Entwicklung der Philosophie.

Besonders auffallend ist, daß sie eine

vorher nie gekannte Breitenwirkung

erfuhr. Liegt diese an ihren Themen oder

an unserer heutigen Welt, in der die

Flut von Sachinformationen suggeriert,

es gäbe zu allem eine Antwort... Oder

gibt es andere Gründe dafür?

Im Kurs werden wir uns mit den

Grundaussagen des Existentialismus

(Sartre), der analytischen Philosophie

(Wittgenstein), der kritischen

Schule (Horkheimer/Adorno) vertraut

machen und den hundertsten (!)

Geburtstag von Hans-Georg Gadamer

zum Anlaß nehmen, Einblick in sein

Werk zu erhalten.

Der Gesprächskreis nimmt neue InteressentenInnen

gerne auf.

Leitung: Dr. Ulrike Mielke, Literaturwissenschaftlerin,

Dossenheim, · Montag, 3., 10.,

17. April, 8., 15. und 22. Mai 2000, jeweils

19 bis 20.30 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19

Kosten DM 48,– Anmeldung bis Montag,

27. März 2000 · Veranstalter: Katholisches

Bildungswerk Mannheim

Am Anfang war das Staunen

Grundfragen der Philosophie

Warum gilt die Philosophie als die

Königin der Wissenschaften, und was,

bitte schön, ist überhaupt Philosophie?

Jeder, der im Rampenlicht der Öffentlichkeit

steht, gibt vor, nach seiner

persönlichen Philosophie zu handeln.

Das klingt nach geheimem Patentrezept.

Studenten an Universitäten bereitet

die Philosophie dagegen Kopfschmerzen,

insbesondere weil jeder Philosoph sein

eigenes Rezept zu entwerfen scheint –

und viele Köche bekanntlich den Brei

verderben...

Wir wollen im Kurs in das Abenteuer der

Philosophie einsteigen, den Kernfragen

der Philosophie nachgehen und selbst

neue stellen:

Was ist Philosophie?

Was ist Sein?

Existiert Gott?

Wie soll ich mich verhalten?

Was ist Wahrheit?

Auf der Suche nach Antworten auf diese

Fragen lernen wir Philosophen aus

verschiedenen Jahrhunderten kennen,

spazieren durch die Geschichte der

Philosophie und lesen zum Schluß

gemeinsam einen Text aus dem Bereich

der gegenwärtigen Philosophie.

Wenn Sie Interesse daran haben, den

Dingen auf den Grund zu gehen, und

wenn Sie Ihr Verständnis für das Fremde

erweitern wollen, bietet dieser Kurs

die ideale Grundlage.

Dem Kurs liegt eine Arbeitsmappe

zugrunde.

Leitung: Dr. Ulrike Mielke, Literaturwissenschaftlerin,

Dossenheim · Mittwoch, 5.,

12. April, 3., 10., 17., und 24. Mai 2000,

jeweils 9.30 bis 11 Uhr · Ökumenisches

Bildungszentrum sanctclara · Mannheim,

B 5, 19 · Kosten DM 48,– + DM 35,– für

Arbeitsmappe · Anmeldung bis Mittwoch,

29. März 2000 · Veranstalter: Katholisches

Bildungswerk Mannheim


Damit die Erde

bewohnbar bleibt

Einige Anmerkungen zum Ökumenischen im Bildungszentrum

Die meisten Menschen hier in Deutschland denken, wenn sie den Begriff ökumenisch hören, fast automatisch

an das Zusammenwirken der beiden großen Kirchen, der evangelischen und der katholischen Kirche.

Solches Zusammenwirken hat dazu geführt, dass es nun das Ökumenische Bildungszentrum hier gibt.

Aber in dem Wort ökumenisch deutet sich noch ein ganz anderer, ein viel weiterer Horizont an. Wenn wir

die ursprüngliche Bedeutung des griechischen Wortes Oikumene zu Grunde legen, dann ist damit der ganze

bewohnte Erdkreis gemeint. Das Wort Ökumene, ebenso wie die Begriffe Ökologie und Ökonomie, ist abgeleitet

vom Begriff Oikos, dem Haus. Konrad Raiser, der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen,

definiert so: Ökumene ist das Geflecht der vielen kleinen und kleinsten Haushalte, Alltagswelten, die

im größeren Haushalt der bewohnten Erde verbunden und voneinander abhängig sind. Es geht also, wenn

wir von Ökumene sprechen, nicht nur um die Beziehungen von Kirchen zueinander und auch nicht nur um

das Zusammenleben der Menschen auf dem Planeten Erde, sondern um einen größeren Zusammenhang, der

auch die Schöpfung als ganzes umfasst.

In jüngster Zeit wird der Ökumenebegriff nochmals in einem erweiterten Sinne gebraucht und auf die

Gemeinschaft der großen Religionen angewandt. Hans Küng spricht von einer Weltökumene, die die großen

Religionen einbezieht.

Dietrich Werner von der Missionsakademie der Universität Hamburg nennt vier ökumenische

Grunddimensionen:

Eine kirchliche oder interkonfessionelle Dimension, mit dem Ziel der Gemeinschaft aller Christen

an einem Ort.

Eine soziale Dimension, die sich auf die Grenzüberschreitung im Blick auf andere soziale Schichten,

benachteiligte Gruppen oder Fremde im eigenen Kontext bezieht.

Grafik: Schüßler Printagentur

Eine interkontextuelle Dimension, die bewusst den Horizont

der einen Welt in den Blick nimmt und Beziehungen zu

Kirchen in anderen Ländern ebenso umfasst wie die

Mitverantwortung für die Überlebensfragen der Menschheit.

Eine interreligiöse Dimension, die sich auf das Zeugnis,

den Dialog und das gemeinsame Leben mit Menschen anderer

Weltanschauungen, Religionen und Kulturen bezieht.

Machen wir uns ein solches Ökumeneverständnis zu eigen, dann

wird daraus deutlich, wie weit der Horizont ist und wie

vielfältig die Fragestellungen und Herausforderungen sind

angesichts derer im Ökumenischen Bildungszentrum gemeinsam

nachgedacht, gelernt und nach Orientierung gesucht wird.

Solches Lernen, solche Bildung wird einen Beitrag dazu leisten,

dass Leben und Zusammenleben gelingen und die Erde

bewohnbar bleibt. Lutz Drescher

Ökumene

15


Kirche

16

Der Christ an der

Zeitenwende

Hat der Glaube eine Zukunft?

Der heutige Mensch ist, wie viele

Symptome zeigen, von einer schweren

Identitätskrise betroffen. Ihm liegt

zwar noch viel an Prestige, Ansehen,

Geld- und Lustgewinn, aber kaum noch

an ihm selbst. In seiner Lebensangst,

die zu einem „unheimlichen Begleiter“

geworden ist, zeigt sich eklatant, dass er

in einen Zustand der Selbstentfremdung

geriet, der ihn nicht wirklich zu sich

selbst kommen lässt.

Wenn er sich dem Christentum nicht

ganz entfremdet hat, entdeckt er mit

diesem eine frappierende Schicksalsgemeinschaft.

Beide leiden an einer

Identitätskrise, und vieles spricht dafür,

dass sie bei deren Bewältigung

aneinander verwiesen sind. Denn der

Mensch ragt mit seiner Sinnspitze ins

Gottesgeheimnis hinein. So wichtig die

innerweltlichen Bilder der Sinnfindung

für ihn sind, denn Sinn findet er überall

dort, wo er gebraucht, anerkannt,

geachtet und geliebt wird, so findet

er den Sinn seines Daseins letztlich

jedoch nur dort, wo er mit diesem

eingeschrieben ist: in Gott. Antwort

gibt ihm Gott auf seine Sinnfrage darum

nur in seiner offenbarenden Selbstmitteilung.

Dadurch ist der Mensch,

ungeachtet all dessen, was ihn am

Erscheinungsbild der Kirchen stört, von

innen her an das Christentum verwiesen.

Leitung: Dr. Dr. Eugen Biser, em. Professor,

München, · Freitag, 14. April 2000,

19.30 bis 21 Uhr · Pfarrsaal St. Antonius

Mannheim-Rheinau-Mitte · Veranstalter:

Bildungswerk St. Antonius Mannheim

Kirche in den USA

Auf dem Weg in das dritte

Jahrtausend

Ein Informationsabend

Kirchenaustritt

und was dann?

Ein Gesprächsabend mit

Margit Fleckenstein

Bei einer Familie tritt der Verdiener aus

der Kirche aus, um Geld zu sparen und

setzt dabei voraus, dass die Kirche

Grafik: Dieter Lahme

selbstverständlich ihre Dienste weiter

kostenlos zur Verfügung stellt. Eltern

treten aus der Kirche aus, erwarten aber,

dass ihr Kind getauft wird und natürlich

auch einen Platz im evangelischen Kindergarten

erhält. Paten sind aus der Kirche

ausgetreten, beanspruchen aber die

Übernahme eines Patenamtes. Ein aus

der Kirche Ausgetretener ist gestorben

und die Angehörigen stehen nun unter

dem Druck, eine kirchliche Bestattung zu

organisieren.

Wie soll sich eine Kirchengemeinde, ein

Ältestenkreis und ein Pfarrer in solchen

Fällen verhalten? Dazu laden wir zu einem

Gesprächsabend ein mit der Präsidentin

der Landessynode, Margit

Fleckenstein.

Referentin: Margit Fleckenstein, Präsidentin

der Landessynode der Evangelischen Landeskirche

in Baden · Mittwoch, 24. Mai 2000,

20 Uhr · Gemeindehaus der Erlösergemeinde,

Freiburger Straße 14, Mannheim-Seckenheim

· Veranstalter: Evangelischer Männerverein

Mannheim-Seckenheim

Jede Kirche muss ihr eigenes

Gesicht finden, nur dann bleibt

sie ein lebendiger Teil des

Volkes Gottes. Dies gilt besonders beim

Übergang in ein neues Jahrhundert:

Die Weltkirche wird sich neu

orientieren müssen. Wohin, das wissen

wir nicht.

Welt – Weite – Kirche

Der ehemalige Landesbischof Dr. Klaus

Engelhardt im Gespräch

Befreit von der Freude und Last seines

Amtes als Bischof und Ratsvorsitzender

der EKD wird uns Klaus Engelhardt

an diesem Abend zum Gespräch zur

Verfügung stehen. Er wird uns einiges

von dem, was ihm am Herzen liegt,

mitteilen und wir haben Gelegenheit,

ihm die eine oder andere Frage zu

stellen.

Gefragt werden könnte

nach der Zukunft der Kirche, aber auch

nach der Kirche der Zukunft,

nach den Gelegenheiten für Veränderung

und Erneuerung, die in der Krise der

Kirchen in Deutschland verborgen sind,

nach den Aufgaben, die die Kirche in

der Welt hat,

nach den Impulsen, die von der weltweiten

Kirche auch für uns hier ausgehen

könnten

und nicht zuletzt nach dem, was ihm

so kurz nach Pfingsten zum Stichwort

Ökumenisches Bildungszentrum alles

einfällt.

Referent: Prof. Dr. Klaus Engelhardt,

ehemaliger Landesbischof und Ratsvorsitzender

der EKD · Donnerstag, 15. Juni 2000,

19.30 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

Mannheim sanctclara, B 5, 19 · Eine

Veranstaltung der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim und des

Bezirksausschusses für Mission und Ökumene

der Evangelischen Kirche Mannheim

Aber im Leben der Kirche in den USA

zeichnen sich vielleicht Umrisse einer

Kirche von morgen ab, „Wegweiser“

in die Zukunft...

Leitung: Pfarrer Schmidt-Illert, Mannheim ·

Dienstag, 20. Juni 2000, 20 Uhr im

Gemeindesaal St. Josef, Bellenstr. ·

Veranstalter: Bildungswerk St. Josef


Vertrauen ist besser: Zur

Rolle des Fundamentalismus

im Nahostkonflikt

Ein Abend mit Probst Karl-Heinz

Ronnecker aus Jerusalem

Immer wieder macht der Konflikt in

Nahost Schlagzeilen. Immer wieder wird

von Bemühungen um friedliche Lösungen

berichtet. Karl-Heinz Ronnecker, der

als Probst seit 1991 an der Erlöserkirche

in Jerusalem tätig ist, wird uns an

diesem Abend einen Einblick geben, wie

religiöse Gefühle und Überzeugungen

sich sowohl in dem Konflikt, wie auch in

den Friedensbemühungen auswirken.

Referent: Karl-Heinz Ronnecker, Probst, Jerusalem

· Montag, 13. März 2000, 19.30 Uhr

· Ökumenisches Bildungszentrum Mannheim

sanctclara, B 5, 19 · DM 8,–/5,–DM · Eine

Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim in Zusammenarbeit mit

der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Rhein-Neckar e. V. und mit der

deutsch-israelischen Gesellschaft (DIA),

Mannheim

Sufitum

Die mystische Seite des Islam

beitragen zu einer

Kultur der Toleranz

Die Menschen stärken

Für einen Sufi steht das introvertierte

Bemühen um die eigene Seele, das heißt

die spirituelle Kreativität, die individuelle

Gewissenserforschung und die synchrone

Bildung von Geist und Herz im

Vordergrund seiner Religiosität. Es ist

gerade diese mystische Dimension und

die Überzeugung von der Einheit der religiösen

Ideale, die im Gegensatz zu Vertretern

religiöser Dogmen den

Brückenschlag zu anderen Religionen

und der säkularen Gesellschaft erleichtert.

Insoweit ist vom Sufitum ein Beitrag

sowohl für einen stärker europäisch

geprägten Islam als auch für eine interreligiöse

wie interkulturelle Kultur der

Toleranz zu erwarten.

Ismat Amiralai, Leiter der Deutsch-Arabischen

Gesellschaft in Mannheim und Vorsitzender

eines neuen Sufizentrums in

der Quadratestadt, gibt Einblicke in die

Inhalte und Geschichte des Sufitums und

sein Verhältnis zum traditionellen Mehrheitsislam.

Referent:

Ismat Amiralai ·

Moderation:

Dr. Reiner Albert ·

Dienstag,

14. März 2000,

19 bis 21 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten DM 10,–/8,–·

Anmeldung bis Dienstag, 7. März 2000 ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen und

Katholischen Erwachsenenbildung

sanctclara Mannheim

Menschen fördern heißt, sie als Gegenüber zu begreifen, das

wandlungs- und veränderungsfähig ist. Dies birgt auch

die Aufgabe, Entwicklungspotentiale zu wecken und lustvolle

Begeisterung in die Herzen zu pflanzen. Lernen bedeutet,

dass Menschen nicht festgelegt sind und Entwicklung

möglich bleibt.

Sachen klären heißt dagegen für mich, Position beziehen, Ziele definieren,

Standpunkte festlegen. Da besteht die Gefahr des Stehenbleibens. Ist es nicht

einfacher, eine Position zu haben und dabei zu bleiben, als einen neuen

Standort zu suchen?

Da kommt mir das Zauberwort Kommunikation in den Sinn, Menschen fördern

kann nur gelingen in der Auseinandersetzung um die Sache. Das Offenlegen

der eigenen Position, das Üben von Kommunikation, das Sich-Einlassen

aufeinander fordert täglich heraus. Es fördert die Menschen, die bereit sind, in

Bewegung zu bleiben. Nur Mut – es macht Spaß!

Martina Böffert, Bezirksjugendreferentin

im Evangelischen Kinder- und Jugendwerk

Mannheim

die Sachen klären

Synagoge, Kirche

und Moschee

Zu Fuß im Dialog der Religionen

Mannheim, eine traditionell fremdenfreundliche

Stadt, hat auch Tradition

im Dialog zwischen den Konfessionen.

Vielleicht kann künftig auch die

Begegnung zwischen den verschiedenen

Religionen, die sich anbahnt, fruchtbar

intensiviert werden.

Alle drei abrahamitischen Religionen

sind in Mannheim zu Hause. Sichtbare

Zeichen sind die Kirchen in dieser Stadt,

die wiedererrichtete Synagoge im

Jüdischen Gemeindezentrum in F 3 und

die neue Moschee am Luisenring.

Bauwerke geben nicht erschöpfend über

den Glauben der Gemeinschaft Auskunft,

die sie beherbergen. Aber sie können

Anstoß zu besserem Verstehen der

jeweils anderen geben – gehen wir auf

Entdeckungstour. Auf unserem Fußweg

durch die Innenstadt nehmen wir

Einblick in die Glaubensvorstellungen

der verschiedenen Religionen, indem wir

die Konkordienkirche, die Synagoge und

die Moschee besuchen.

mit Dekan Günter Eitenmüller · am Sonntag,

2. Juli 2000, 14 bis 17 Uhr · Treffpunkt ist

die Konkordienkirche Mannheim, R 2 ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim

Die Menschenrechte –

Brücke des christlichislamischen

Miteinanders?

Ein Seminarabend

Können Christen und Muslime sich

gemeinsam für die Menschenrechte

einsetzen? Kann solches Engagement

zugleich Anlass für eine kritische

Auseinandersetzung mit der modernen

säkularen Gesellschaft sein?

Diesen Fragen geht der Philosoph und

Historiker Heiner Bielefeld an diesem

Seminarabend in Vortrag und Gespräch

nach – gehen Sie gerne mit.

Referent: Dr. Heiner Bielefeldt, Universität

Bielefeld · Leitung: Dr. Reiner Albert ·

Montag, 9. Oktober 2000 · Ökumenisches

Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5,19 Seminarbeitrag DM 10,–/DM 8,– ·

Bitte melden Sie sich bis spätestens

4. Oktober an. Eine Veranstaltung der

Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung

sanctclara Mannheim

Interreligiöser Dialog

17


Kreuz

18

Kreuz und Wolkenkuckucksheim

Eine Ausstellung mit Werken von Dieter Lahme

Mit der Eröffnung von sanctclara geht die Zusammenarbeit

von Dieter Lahme mit der Evangelischen und

später auch der Katholischen Erwachsenenbildung

ins 13. Jahr. Die Ausstellung vereint Arbeiten aus verschiedenen

Zeiten und unterschiedlicher Art zu einem

Stimmungsbild von fast beklemmender Friedhaftigkeit.

Da ist einerseits die Schlüsselplastik Wolkenkuckucksheim,

die Ergänzung durch drei Plastische Systeme zum

Thema Haus erfährt und durch ein Monumentalbild sowie

eine kleinere Arbeit sinnvoll ergänzt wird. Kontrapunktisch

dazu steht das Plastische System Kreuz. Das

Kreuz seinerseits wird von einem Bildkästchen ergänzt,

in dem sich der Betrachter, im Zusammenspiel mit

einem zerbrochenen Kleiderbügel, als Spiegelbild

wiederfindet. So weit die Fakten.

Ausstellungsdauer: Samstag, 19. Februar bis Samstag,

11. März 2000 · Öffnungszeiten: während der Bürozeiten, vor

und nach Veranstaltungen – und ganz gewiss nach Vereinbarung

· Vernissage: Samstag, 19. Februar 2000, 16 Uhr · Eine

Ausstellung der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung

sanctclara Mannheim

Dieter Lahme

Positionsfotos: »Kreuz« 98

Teile: 4

Maße Geschl.: 120 x 66 x 24cm

Material: Aluminiumblech

Auflage: 48


Das Jesuskreuz

Wie kann das Kreuz Heil bedeuten? – Ein Vortrag

Kreuzesfrömmigkeit ist im allgemeinen Opferfrömmigkeit.

Beginnend mit der von Kaiser Konstantin mächtig

geförderten Kreuzverehrung in Jerusalem zieht sie sich

durch das gesamte Mittelalter hindurch und ist noch

heute vielfach lebendig. Doch das Evangelium hat Jesus

zweimal das Wort aus der Predigt des Propheten

Hosea in den Mund gelegt: „Liebe will ich, nicht Opfer“

(Matthäus 9,13 und 12,7 nach Hosea 6,6).

Zweifellos bedeutet der Kreuzestod Jesu das zentrale

christliche Heilsereignis. Dabei ist es aber nicht als

Opfer zu verstehen, sondern als Ereignis, in dem sich

die Schicksalsmacht, die das Leben des Menschen

umgreift, als gewaltfreie und bedingungslose Liebe

erschließt, die alle, auch noch die schrecklichsten Tode,

auffängt und in Leben verwandelt.

Referent: Prof. Dr. Georg Baudler, Lehrstuhl für Katholische

Theologie und ihre Didaktik an der Rheinisch-Westfälischen

Technischen Hochschule Aachen · Moderation: Dr. Michael

Lipps · Freitag, 10. März 2000, 19.30 Uhr, im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5,19 · Kosten DM 8 ,–/ DM 5,– · Eine Veranstaltung der

Evangelischen Erwachsenenbildung Mannheim

Das Kreuz im Johannesevangelium

mit Kirchenrat i. R. Dr. Hans Maaß aus Karlsruhe

am Sonntag, 9. April 2000, 11.15 Uhr, in der Reihe

Fastenmatinee 2000 an Konkordien, s. S. 13

Opferpfahl und geöffnete Mutterarme

Ein Seminar zum Kreuzsymbol in

der Religionsgeschichte und im Neuen Testament

Das Kreuzsymbol ist beinahe so alt wie die Menschheitsgeschichte.

Es schwankt in seiner Bedeutung

zwischen einem Tötungs- und Herrschaftssymbol

und dem Symbol liebend ausgebreiteter Mutterarme. Im

Neuen Testament ereignet sich seine Rückverwandlung

in das Muttersymbol.

Diesen Bedeutungen soll im Seminar anhand von Bildern

und Texten nachgespürt werden. Das Seminar ist

nur mit dem Vortrag zusammen zu besuchen.

Leitung: Prof. Dr. Georg Baudler, Aachen · Freitag,

11. März 2000, 9.30 bis 13 Uhr, im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara Mannheim, B 5,19 · Kosten

DM 30,– (Eintritt zum Vortrag am Vorabend inkl.) ·

18 TeilnehmerInnen · Anmeldung bis Freitag, 3. März 2000 ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim

Kreuz, Wege

Tagung in der Passionszeit

mit Verena Reichel und Dr. Michael Lipps

in Pforzheim-Hohenwart vom

7. bis 9. April 2000 – die Ausschreibung

der Tagung finden Sie

auf Seite 9 in diesem Journal

Kreuz

19


Bach 2000

20

Bach und die Bibel

Eine Ausstellung mit Leihgaben der

Leipziger Bibelgesellschaft

Zu sehen sind 64 Exponate, darunter

Originalmanuskripte von Bach, Bibeln

und Gemälde. In vier Abteilungen

zeigt die Ausstellung die Bedeutung der

Bibel für das Wirken des Komponisten.

Bis 30. Januar 2000 in der Johanniskirche,

Rheinaustraße 21, Mannheim-

Lindenhof · Öffnungszeiten vor und

nach den Gottesdiensten und Konzerten

sowie montags und mittwochs von 16

bis 19 Uhr · Besichtigungstermine für

Gruppen können auch außerhalb dieser

Zeiten vereinbart werden unter Telefon

0621/82 40 74 · Eine Veranstaltung der

Johanniskantorei Mannheim

sanctclara Eröffnungskonzert

mit Werken von

Johann Sebastian Bach

Es spielt das Janus-Duo – Helena

Bondarenko, Violine Kristian Nyquist,

Cembalo

Sonata h-Moll für Cembalo concertato

und Violine, BWV 1014

Partita d-Moll für Violino solo, BWV 1004

Sonata G-Dur für Cembalo und Violine,

BWV 1019

Gewesenes und Gegenwärtiges, Anfang

und Ende, Eingang und Ausgang, Innen

und Außen – scheinbare Widersprüche

verbinden sich in dem doppelgesichtigen

Gott Janus zu einer untrennbaren

Einheit. Helena Bondarenko und Kristian

Nyquist: zwei Geschlechter, zwei

Generationen, zwei Kontinente konzentrieren

und korrespondieren musikalisch

– musikantisch in dem seit 1990

bestehenden und nach dem römischen

Gott Janus benannten Duo – am Abend

des Eröffnungstages von sanctclara

ausschließlich mit Johann Sebastian

Bach.

Freitag, 18. Februar 2000, 19.30 Uhr, im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5,19 – Ein Konzert von

sanctclara Mannheim

Morgenandacht bei Johann Sebastian Bach

Ölgemälde von Toby E. Rosenthal

im Leipziger Städtischen Museum

Die Messe aller Messen

Eine Einführung in die h-Moll-Messe

von Johann Sebastian Bach

durch Bruno Dumbeck, Kurpfalzradio Freitag,

14. Januar 2000, 19 Uhr, im Bachsaal der

Johanniskirche, Rheinaustraße 21, Mannheim-

Lindenhof · Veranstaltet durch die Johanniskantorei

Mannheim

Wie Bach glaubt

Eine Einführung in die

Matthäus-Passion

mit Bruno Dumbeck, SWR-Kurpfalzradio

am Donnerstag, 16. März 2000, 19 Uhr · im

MVV-Kundenzentrum, K 1, Mannheim · Eine

Veranstaltung des Landeskantorats Nordbaden

und der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim

Bachs Johannespassion

Eine musikalische Einführung

mit Dr. Harald Buchta, Musikwissenschaftler,

Heidelberg

am Sonntag Palmarum, 16. April 2000,

11.15 Uhr · im Turmsaal der Konkordienkirche

Mannheim, R 2, 2, Eingang zwischen

R 1 und R 2 · in der Reihe Fastenmatinee

2000 der Konkordiengemeinde Mannheim

Ich hatte viel Bekümmernis

Kantatendrama zum Herz erquicken

Ich hatte viel Bekümmernis, so sagt sich

das, wenn es einem wieder besser geht.

Mittendrin aber nagen Seufzer, Tränen,

Kummer, Not, ängstlich’s Sehnen, Furcht

und Tod am beklemmten Herzen. – Alte

Worte, mit denen Johann Sebastian

Bachs Kantate (BWV 21) beschreibt, wie

es der Seele in ihrem Kummer zu Mute

ist. Doch noch während sie sich,

dem Tode nahe, nach Erlösung sehnt,

wachsen ihr Hilfe und Trost zu. Am Ende

lobt sie Gott, weil Jesus mich tröstet

mit himmlischer Lust und weil sich ihr


Ächzen in Jauchzen verwandelt hat.

Klingt etwas in Ihnen an? Fremd?

Vertraut? Schwingt eine Saite?

Das Kantatendrama aus Anlass des Bach-

Jahres ermöglicht Ihnen zu hören,

zu schauen, auszuprobieren und

zu erleben, in welch vielfältiger Weise

Musik und Text der Kantate Resonanz

bewirken – bei Ihnen und bei anderen.

Dabei werden Sie einiges über sich selbst

erfahren. Und einiges über Johann

Sebastian Bach und seine Kantate. Und

wie sie wirkt.

Wir arbeiten unter anderem mit Mitteln,

die aus dem Bibliodrama kommen,

mit Musik, mit kleinen Ritualen

und Liturgien, an Themen, die sich im

gemeinsamen Prozess verdichten.

Musikalische Vorkenntnisse sind nicht

erforderlich.

Leitung: Joachim Faber, M. A., Erziehungswissenschaftler,

Systemischer Supervisor und

Organisationsberater, Karlsruhe, Dr. Michael

Lipps, Pfarrer, TZI-Gruppenleiter (Lehrbeauftragter

WILL International) · Freitag,

5. Mai, 17.30 bis 21.30 Uhr, und Samstag,

6. Mai 2000, 9.30 bis 17 Uhr (jeweils mit

Imbisspause) · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 ·

Kosten DM 70,–· max. 16 Teilnehmer/-innen

· Anmeldung bis Freitag, 28. April 2000,

an die Evangelische Erwachsenenbildung

Mannheim · Eine Veranstaltung der

Evangelischen Erwachsenenbildung Mannheim

sowie Karlsruhe und Durlach

»Ihr Diener,

werthe Jungfer

Braut.«

Gedicht Johann

Sebastian Bachs,

eigenhändiger

Eintrag aus dem

Klavierbüchlein

von 1722

Willst du dein Herz mir

schenken

Johann Sebastian Bach und die

Frauen: Ein historisch-literarischmusikalischer

Abend

Johann Sebastian Bachs 250. Todestag

im Jahr 2000 lädt dazu ein, sich seiner

Persönlichkeit einmal aus einer ganz

anderen Perspektive zu nähern. Wer

waren die Frauen, die mit Bach ein Haus,

einen Stuhl, ein Bett teilten? Wie hielt

es Bach mit der Erziehung seiner Kinder,

wurde seinen Töchtern gleichfalls eine

musikalische Ausbildung zuteil? Welche

Künstlerinnen haben Bach beeindruckt,

welche Dichtungen von Frauen hat

er vertont, welchen Regentinnen hat er

musikalische Denkmäler gesetzt? Und

wie sah das Alltagsleben der Frauen zu

Bachs Zeiten aus? In einem moderierten

Konzert wird anhand dieser Fragen ein

Portrait des Leipziger Thomaskantors

entworfen, das den Mann und Menschen

zeigt. Es erklingen unter anderem

die Kantate Er rufet seinen Schafen

mit Namen, BWV 175, deren Text die

Dichterin Mariane von Ziegler schrieb,

sowie Lieder aus dem Klavierbüchlein

für Anna Magdalena Bach.

Konzeption und Leitung: Marion Fürst ·

Chor der Markuskirche, Solisten, Instrumentalensemble

· Sonntag, 23. Juli 2000,

20 Uhr · Markuskirche, Speyerer Straße,

Mannheim-Almenhof · Eintritt frei, Spende

erbeten · Eine Veranstaltung der Markusgemeinde

Mannheim

Bach zur Nacht

für Kopf und Gemüt

Ein Abend zum Hören,

Fühlen und Verstehn

mit Meinrad Walter und Johannes

Michel, der einen und anderen Live-

Musik · Freitag, 17. November

2000, 18 bis 22 Uhr · Eine

Veranstaltung des Landeskantorats

Nordbaden und der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim

Hören – lauschen –

tanzen

BachSommertanztag

mit Marian Saurer am Samstag,

1. Juli 2000, 9 bis 13 Uhr, in

sanctclara Mannheim, B 5,19.

Anmeldung erforderlich. Mehr

Seite 32 in diesem Journal

Eine Initiative von Kirchenmusikdirektor

Johannes Michel · Infos und Gesamtprogramm

im Evangelischen Landes- und Bezirkskantorat

Mannheim, Telefon 0621/412276

Bach 2000

21


Literatur

22

Die Sterntaler

Märchen für unsere Tage neu entdeckt

mit H. Gander · am Freitag, 4. Februar 2000,

19 Uhr · im Gemeindehaus der Johannisgemeinde,

Windeckstraße 1, Mannheim-

Lindenhof · Ansprechpartner und Leitung:

Jakob Gander, Telefon 0621/81 83 63 ·

Eine Veranstaltung des Freitagskreises der

Johannisgemeinde Mannheim

Schlüsselromane

Literatur am Vormittag

In einem Schlüsselroman „verschlüsselt“

der Autor absichtlich wirkliche Personen

und Ereignisse. Dem Leser wird deutlich

gemacht, daß sich hinter der Fiktion

reale Sachverhalte befinden. Im Gegensatz

zu anderen Romanen ist das primäre

Erzählziel des Schlüsselromans die

Aufdeckung des Realitätsbezugs. Die

verkleideten Gestalten und Handlungen

sollen bewußt nach dem Willen des

Autors durchschaut werden.

Die Literatur des 20. Jahrhunderts ist

reich an solchen Romanen, die mitunter

auch zu Skandalen führten. Im Kurs

wollen wir u.a. auf folgende Fragen eine

Antwort suchen: Seit wann gibt es

Schlüsselromane? Was macht ihren Reiz

aus? Worin liegt der ästhetische Wert

eines solchen Romans? Wie eng ist sein

Bezug zur Satire?

Weitere Fragen bestimmen die Teilnehmer.

Gemeinsame Antworten wollen

wir an der Lektüre von 2 Werken suchen:

Klaus Mann: Mephisto. Roman einer

Karriere, Reinbek bei Hamburg 1981

(rororo 4821)

Günter Grass: Aus dem Tagebuch einer

Schnecke, Hamburg 1989 (TB Sammlung

Luchterhand 310).

Wir beginnen mit Grass. Der Literaturkreis

nimmt neue InteressentenInnen

gerne auf.

Leitung: Dr. Ulrike Mielke, Literaturwissenschaftlerin,

Dossenheim · Mittwoch, 21.,

28. Juni, 5., 12. und 19. Juli 2000, jeweils

9.30 bis 11 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 ·

Kosten DM 40,– · Anmeldung bis Mittwoch,

14. Juni 2000 · Veranstalter: Katholisches

Bildungswerk Mannheim

Grafik: Dieter Lahme

„Wozu sind Geschichten

gut...?“

Mannheimer Literatursalon

Literatur bietet Sinnentwürfe und Weltsichten

verschiedener Zeiten und

Religionen und registriert seismographisch

die geistigen Strömungen einer

Zeit. Sie ermöglicht so einen Zuwachs an

Neu im Programm:

Englisch 1

Dienstag, 14., 21., 28. März, 4., 11.,

18. April, 2., 9., 16. und 23. Mai

2000 jeweils 18 bis 19.30 Uhr ·

DM 80,– · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim,

B 5, 19, Anmeldung bis Dienstag,

7. März 2000

Französisch

Kombinationskurs: Lektüre

mit Übersetzung

Mittwoch, 15., 22., 29. März, 5.,

12., 19. April, 3., 10., 17. und

24. Mai 2000 jeweils 18.45 bis

20.15 Uhr · Kosten DM 80,– ·

Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19,

Anmeldung bis Mittwoch, 8. März

2000 · Leitung beider Kurse:

Andrea Krisch, Stud.Ass., Mannheim ·

Veranstalter: Katholisches

Bildungswerk Mannheim

Welterfahrung und Lebensvorstellungen

ebenso wie die Auseinandersetzung

mit Denkansätzen, Wert- und Lebensvorstellungen.

Literatur bewahrt

Erinnerung und eröffnet damit Zukunft.

In ihrer perspektivischen Weltsicht

fordert sie auf zur Behutsamkeit im

persönlichen Urteil und gleichzeitig zur

Entwicklung eines eigenen Standpunktes.

Schliesslich dient sie der

Konfrontation des Ichs mit sich selbst.

Das Gespräch über einen Text und

der Austausch der eigenen Eindrücke mit

anderen bietet oft erst den Schlüssel

zum Verständnis. Dies ist jetzt möglich.

Ab Frühjahr 2000 öffnet der Mannheimer

Literatursalon im Ökumenischen

Bildungszentrum sanctclara einmal im

Monat an jeweils wechselnden Vorund

Nachmittagen.

Bei Kaffee und Croissants kann nicht

nur über Literatur gesprochen werden,

sondern Literatur wird auch gelesen.

Literatur, von der wir gern behaupten,

sie gehört zu unserem ganz persönlichen

literarischen Schatz. Literatur, von

der wir noch nichts gehört haben und

solche, auf die wir allein wohl

nie zurückgegriffen hätten. Natürlich

können Sie auch eigene Texte mitbringen,

über die Sie gern einmal

sprechen würden, die Sie besonders toll

finden oder die Sie nicht verstehen.

Der Literatursalon öffnet an folgenden

Tagen und mit folgenden Themen.

Kommen Sie zu allen oder wählen Sie

aus, wann Sie am meisten Lust und

Zeit haben, zu kommen.

Mittwoch, 15. März 2000 Ein Spaziergang

durch das literarische Paris

von 9.30 bis 11 Uhr begleitet von

Dr. Ulrike Mielke, Literaturwissenschaftlerin,

Dossenheim.

Mittwoch, 12. April 2000 Leseerfahrungen:

Zuspruch, Einspruch, Widerspruch


Für Ihre Planung:

3. Mannheimer

Lesenacht

Am Freitag, 13. Oktober 2000

wird diese Lesenacht zum 3. Mal

in der bewährten Kooperation

mit dem Johann Sebastian

Bach-Gymnasium stattfinden.

– Martin Walser von 17 bis 18.30 Uhr

begleitet von Axel Müller, Germanist und

Theologe, Mannheim.

Mittwoch, 17. Mai 2000 Grüezi mitnand

– Schweizer Literatur auch jenseits

von Frisch und Dürrenmatt von 17 bis

18.30 Uhr eine Auswahl, getroffen von

Axel Müller, Germanist und Theologe,

Mannheim.

Mittwoch, 14. Juni 2000 Die Nibelungensage

von 9.30 bis 11 Uhr gelesen

von Dr. Ulrike Mielke, Literaturwissenschaftlerin,

Dossenheim.

Montag, 24. Juli 2000 Kennst du das

Land, wo die Zitronen blühen? Die

Sehnsüchte nach Ferne in der Lyrik

von 9.30 bis 11 Uhr eine Auswahl, getroffen

von Dr. Ulrike Mielke, Literaturwissenschaftlerin,

Dossenheim.

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten jeweils DM 10,–

· Veranstalter: Katholisches Bildungswerk

Mannheim

Für Ihre Planung:

Frankfurter Buchmesse

2000 wird die weltgrösste

Buchausstellung vom 18. bis

22. Oktober stattfinden.

Schwerpunktland ist dann

Polen. Das Katholische

Bildungswerk wird am Samstag,

21. Oktober 2000 wie schon in

den vergangenen Jahren diese

Messe besuchen.

Allgemeinbildung

für Erwachsene

Fortsetzung der Aufbaukurse

Die Aufbaukurse bieten in der Regel jene

Fächer an, die nicht Bestandteil des

Intensivkurses Grundwissen sind. Ferner

ist – auf Wunsch der Teilnehmer – auch

eine Themenauswahl zur Vertiefung eines

im Grundwissenskurs schon behandelten

Fachs möglich. Die Themen sind aber in

sich abgeschlossen und deshalb können

jederzeit neue Teilnehmer aufgenommen

werden.

Sie sind herzlich eingeladen.

AK I, Dienstag, ab 22. Febr. 2000:

Mit Themen aus den Bereichen

Geschichte, Kunst, Literatur, Psychologie,

Philosophie

AK II, Dienstag, ab 22. Febr. 2000: Mit

Themen aus den Bereichen Geschichte,

Kunst, Literatur, Philosophie/Theologie

AK III, Dienstag, ab 11. Jan. 2000:

“Römisches Reich deutscher Nation“

Die Menschen stärken

aus der Sicht der Geschichte, Kunst,

Literatur, Musik, Theologie und

Philosophie

AK IV, Donnerstag, ab 13. Jan. 2000:

Mit Themen aus den Bereichen Biologie,

Geschichte, Kunst, Musik, Psychologie

und Theologie.

Leitung: Roland Harbich, Musiker,

Ludwigshafen; Christine Hohmeyer, Biologin,

Hemsbach; Dr. Barbara Kilian, Kunsthistorikerin,

Heidelberg; Dr. Ekkehard Kraft, Historiker,

Dossenheim; Andrea Krisch, Stud.Ass.,

Mannheim; Dr. Ulrike Mielke, Romanistin,

Dossenheim; Stephan Leinweber, Dipl.Theol.,

Dipl.Päd., Mannheim, · dienstags bzw.

donnerstags, wöchentlich, 9.30 bis 11 Uhr,

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19

Weitere Informationen und Kosten im

Sekretariat zu erfragen Anmeldung jederzeit

im Sekretariat Veranstalter: Katholisches

Bildungswerk Mannheim

drei stimmig – Soiree zum

Frühlingsanfang mit Lyrik

von Männern

am Montag, 20. März 2000 –

mehr davon auf Seite 36 in diesem

Journal

Bildung steht seit geraumer Zeit wieder im Mittelpunkt des

öffentlichen Interesses in Deutschland. Dabei wandelt

sich der Begriff inhaltlich und ist nicht klar definierbar. Als

Rektor einer staatlichen Hochschule stehe ich einer

klassischen Bildungsstätte vor, die derzeit einem enormen

inneren Wandel unterworfen ist. Es wäre jedoch falsch,

zu behaupten, dass es sich bei Hochschulen um reine Ausbildungs-,

Forschungs- und Entwicklungsstätten handelt. Studierende sind nicht einfach

Auszubildende in einem wertfreien System. Den Hochschulen kommt die Aufgabe

zu, die Werte der Gesellschaft und der Demokratie, Toleranz, aber auch

Grundlagen unserer christlich abendländischen Gesellschaft zu vermitteln.

Ohne gemeinsame Grundlagen und Werte wird eine Gesellschaft auf Dauer nicht

bestehen können. Insofern ist etwa die Reform der Lehrerbildung, die nun

verstärkt das mit einbezieht, was man früher als Philosophicum bezeichnete,

wünschenswert und sinnvoll. Hochschulbildung ohne die Vermittlung ethischer

Werte und ohne die Vermittlung von Bildung, auch außerhalb der engeren

Fachgebiete, ist eben keine Hochschulbildung. Dieses muß für alle Teile des

Hochschulsystems gelten.

Bildung in diesem Sinne ist die Voraussetzung für Wissenschaft, Forschung,

Studium und Lehre. Hochschulbildung und Schulbildung stehen dabei in einer

engen Verzahnung miteinander. Letztere bildet die Voraussetzung für ein gutes

Hochschulsystem.

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Frankenberg

Rektor der Universität Mannheim

die Sachen klären

Literatur & Allgemeinbildung

23


Gesellschaft

24

Dritte Mannheimer

Vesperkirche

in Konkordien, R 2 · von Epiphanias,

6. Januar, bis Sonntag, 6. Februar 2000,

täglich von 11 bis 15 Uhr · unter den

Gästen, in der Gestaltung des Gottesdienstes

und danach auch ansprechbar:

Bischof Wolfgang Huber aus Berlin, zusammen

mit Prälatin Ruth Horstmann-Speer · am

Sonntag, 16. Januar 2000

und Landesbischof Ulrich Fischer · am Sonntag,

6. Februar 2000, jeweils um 10 Uhr.

Zur Zukunft der

Mediengesellschaft

Ein Abend in der Reihe Forum

Theologie

Prof. Dr. Jochen Hörisch wird angesichts

der Jahrtausendwende von seinem

Fachgebiet her, der qualitativen Medienanalyse,

über die zukünftigen

Entwicklungsmöglichkeiten unserer

Gesellschaft sprechen. Im Anschluss an

den Vortrag besteht die Möglichkeit

einer Aussprache mit dem Referenten.

Referent: Prof. Dr. Jochen Hörisch, Mannheim

· Dienstag, 18. Januar 2000, 19 Uhr ·

Hörsaal O 135 im Ostflügel der

Universität/Schloss Mannheim · Veranstalter:

Theologisches Institut der Universität

Mannheim in Zusammenarbeit mit der

Evangelischen und Katholischen Hochschulgemeinde,

der Evangelischen

Akademikerschaft und dem Katholischen

Akademikerverband

Die Menschen stärken

1. Kulturwochenende

4. – 6. Februar 2000

Pfingstberg – Hochstätt

Die evangelische Kirchengemeinde der

Pfingstbergkirche und die katholische

Pfarrgemeinde St. Theresia zusammen

mit dem Bildungswerk sieht es als eine

gemeinsame Herausforderung an, die

Stadtteile Pfingstberg und Hochstätt

auch kulturell zu fördern und dazu ein

besonderes kulturelles Angebot zu

präsentieren.

Ziel hierbei ist es, die Menschen zusammenzubringen,

Freude zu vermitteln und

zudem lokalen Künstlern eine Plattform

zur Präsentation zu bieten.

Programm:

Freitag, 4. Februar 2000 Kabarett „Best

off“ von Pfälzer Kabarett-Duo „Spitz und

Stumpf“ um 20 Uhr im Gemeindesaal

Pfingstbergkirche.

Samstag, 5. Februar 2000 Kindertheater

„Ich war einmal... Reise in die Phantasie“

mit dem Heilbronner Kinder- und

Jugendtheater „Radelrutsch“ um 15 Uhr

im Gemeindesaal Hochstätt.

Vernissage mit Pfingstberger Künstlern –

Keramik,Gemälde, Fotografien, Edelsteinschleifkunst

um 17 Uhr in der

Pfingstbergschule.

Sonntag, 6. Februar 2000 Lesungen mit

neuen und alten Pfingstberger Künstler

um 15.30 Uhr Pfarrsaal St.Theresia.

Veranstalter: Bildungswerk St. Theresia

und Ökumenischer Arbeitskreis

Mannheim-Pfingstberg

Generationenwechsel – alt:

jung

Auflösung des Vertrags?

Durch den demographischen Wandel

unserer Gesellschaft steht das Rentenversicherungs-System

vor einer entscheidenden

Veränderung. Wie und welche

Belastungen kommen auf die verschiedenen

Generationen zu. Junge Menschen

fragen: „Sind unsere Rentenbeiträge

auch zukunftssicher?“ Ältere fragen:

„Sind unsere Renten noch sicher?“

Leitung: Uwe Terhorst, KAB-Sekretär Bezirk

Heidelberg · Montag, 20. März 2000, 19.30

Uhr · Kath. Gemeindezentrum XII-Apostel

Vogelstang, Kleiner Saal · Veranstalter:

Bildungswerk und KAB XII-Apostel Mannheim-

Vogelstang

Wußten Sie schon?

Das Katholische Bildungswerk

Mannheim führt im Rahmen

des 2. Bildungsweges und der

Erwachsenenbildung im

Strafvollzug Mannheim-

Herzogenried folgende Kurse

durch:

Abschlußkurs zum Erwerb des

Hauptschulabschlußzeugnisses

Baden Württemberg

Englisch für U-Häftlinge und

Strafgefangene

Deutsch für Ausländer

(Grund- und Aufbaukurs)

PC-Worker: Einführung in die

Arbeit mit dem Computer

Bildung ist nicht prägnanter auf den Punkt zu bringen als mit diesem Postulat.

Wer gegenwarts- und zukunftsfähig gemacht werden soll, muss personelle Stabilität und Sachkompetenz

erwerben. Dabei kommen soziale Qualitäten nicht etwa zu kurz. Denn nur wer sich seiner bestens (selbst)

bewusst ist, kann gute zwischenmenschliche Kontakte pflegen.

Sachen klären ist übrigens mehr als nur Wissen zu erwerben. Es bedeutet, Fakten in einen Verstehenshorizont

zu rücken. Schließlich weist die Relation Person/Sache auf Handeln wollen als Zweck von Bildung hin.

In der Kommunikationslehre taucht der Zusammenhang ebenfalls auf, wenn nach Sach- und Beziehungsebene unterschieden

wird. Wer in der Sache klar ist, vermeidet Missverständnisse. Der personal Starke muss nicht maskiert Konflikte durchleben,

sondern kann sich identifizieren und nach Lösungen suchen. Außerdem zeichnet er sich durch ein vielseitiges Interesse aus.

So an der Welt umfassend teilhaben zu könne, ist Ziel von Bildung.

Dr. Werner Schnatterbeck, Leitender Schulamtsdirektor, Mannheim

die Sachen klären


Leben in der Abschiebehaft

Mannheim

Informations- und Gesprächsabend

Im Hof der Justizvollzugsanstalt Mannheim

befindet sich ein Wohncontainer, in

dem bis zu 104 Abschiebehäftlinge

untergebracht sind. Ihr Verbrechen

besteht darin, dass sie, in den meisten

Fällen, in Deutschland Schutz vor

Verfolgung gesucht haben, aber nicht

anerkannt worden sind, und der Aufforderung,

das Land zu verlassen,

nicht Folge geleistet haben. Die Arbeitsgemeinschaft

für Menschen in

Abschiebehaft versucht durch Besuche

Kontakt zu den Häftlingen herzustellen

und eine weit gehend uninteressierte

Öffentlichkeit auf die Situation dieser

Menschen aufmerksam zu machen.

Vor dem Hintergrund von etwa fünf

Jahren Besuchserfahrung sollen folgende

Aspekte angesprochen werden:

Wie kommt jemand in Abschiebehaft?

Welche psychische Belastung bedeuten

Abschiebehaft und die Angst

vor erzwungenen Abschiebungen?

Wie stellen sich Politik, Behörden und

Öffentlichkeit zur Abschiebehaft?

Christliche Ethik und Abschiebehaft

Nach einer Einführung in die Thematik

soll ausreichend Zeit für Gespräch und

Diskussion gegeben sein.

Referent: Heinz Sigmund, Pfarrer · Mittwoch,

12. April 2000, 20 Uhr · Gemeindehaus der

Erlösergemeinde, Freiburger Straße 14,

Mannheim-Seckenheim · Anmeldung nicht

erforderlich · Veranstalter: Evangelischer

Männerverein Mannheim-Seckenheim

Gewalt entwürdigt

Ein Kneipenabend gegen

die Demütigung von Menschen

am Freitag, 12. Mai 2000, 20 Uhr im

Kapitän, Jungbuschstraße 23, Mannheim-Jungbusch

Moderation: Michael Lipps

und Ulrich Schäfer · Ein Beitrag der

Evangelischen Erwachsenenbildung

und der Hafengemeinde Mannheim zur

Neuen Geistlichen Woche 2000

Neue Geistliche Woche Mannheim

vom 7. bis 14. Mai 2000

Glauben, Hoffen, Lieben

Von der Würde des Menschen

Auf dem ersten Blick wirkt das Reden

von der Würde des Menschen fast ein

wenig altmodisch. Das kommt nicht

von ungefähr: Schon Cicero sprach in

Anlehnung an stoische Erwägungen

sowohl von der Würde des Menschen als

Kennzeichen seiner Stellung gegenüber

anderen Menschen in der Gesellschaft,

als auch Unterscheidungsmerkmal

gegenüber anderen Lebewesen. In der

jüdisch-christlichen Tradition wird die

Würde des Menschen mit der geschenkten

Gottesebenbildlichkeit begründet;

diese Würde muss nicht verdient oder

erwiesen werden, sie haftet durch

göttlichen Willen am Menschen. Mit der

Neuzeit verbindet sich das Argumentieren

von der Vernunftsbegabung mit

dem Gedanken der Menschenwürde –

nicht ungefährlich! Durch die französische

Revolution und endgültig durch

die Sozialisten des 19. Jahrhunderts wird

die Menschenwürde zum erstrangigen

politischen Schlagwort, menschenwürdige

Zustände werden gefordert. Schließlich

wird der Begriff der Menschenwürde

zu einer basalen Größe in der Erklärung

der Menschenrechte der UNO und erhält

zentrale Bedeutung in der Verfassung der

Bundesrepublik Deutschland.

Vor diesem Hintergrund muten die

verheerenden Angriffe auf die Menschenwürde

im Verlaufe des 20. Jahrhunderts

geradezu zynisch an und die Gegenwart

vermittelt aufdringlich die Notwendigkeit

(ein Blick auf den Balkan

und andere Teile der Welt genügt), das

Thema Menschenwürde zu traktieren.

Besinnung auf die Begründungszusammenhänge

der Menschenwürde

macht sie hoffentlich verbindlicher im

gesellschaftlichen, politischen Alltag.

Auch versteckte Formen der Nichtbeachtung

sind aufzuspüren und zu

bearbeiten.

Eingespannt in diesen Kontext versteht

sich die Neue Geistliche Woche der

Evangelischen Kirche in Mannheim mit

ihren unterschiedlichen Veranstaltungen.

Die Botschaft der Heiligen Schrift

wird im Horizont von bedrängenden

Gegenwartsfragen zum Klingen gebracht.

Konkurrierendes Verständnis von

Menschenwürde soll auf den Prüfstand

des Diskurses. Günter Eitenmüller

Infos ab März 2000 im Evangelischen Dekanat

Mannheim, Telefon 0621/1689215

Visionen fürs nächste, fürs erste

Kneipenabend im Jungbusch

im Advent 1999:

Petra Holz singt Lieder

zwischen Sehnsucht

und Erfüllung

Gesellschaft


Lokale Agenda 21

26

Lokale Agenda 21 und

nachhaltige Entwicklung im

Rhein-Neckar-Dreieck

Perspektiven für eine Region

Im April findet nun auch in Mannheim

eine Veranstaltung statt, mit der ein

Auftakt zur weiteren Erarbeitung einer

so genannten Lokalen Agenda 21 gesetzt

werden soll – andere Gemeinden im

Rhein-Neckar-Dreieck, etwa Heidelberg

oder Viernheim, haben sich schon

seit längerer Zeit auf den Weg gemacht.

Lokale Agenda 21 das heißt, dass

Menschen in einer Region ihr eigenes

Leitbild für die Zukunft entwerfen und

dieses in Projekte umsetzen, die eine

zukunftsfähige Entwicklung der Region

herbeiführen sollen.

Mit einem Referat und anschließendem

ausführlichen Gespräch soll an diesem

Abend der Frage nachgegangen werden,

an welchen Leitbildern sich die Entwicklung

der Region Rhein-Neckar-Dreieck

orientieren könnte. Welche Stärken und

Schwächen, welche Perspektiven für eine

zukunftsfähige Entwicklung gibt es in

der Region? Wie lassen sich angesichts

der zunehmenden internationalen

Wirtschaftsverflechtungen und Globalisierung

Handlungsspielräume für eine

eigenständige Entwicklung gewinnen?

Im Referat soll auch über Erfahrungen

berichtet werden, die im Zuge der nun

fünfjährigen Arbeit des Gesprächskreises

nachhaltige Entwicklung in der Kurpfalz

gewonnen werden konnten.

Referent: Dr. Hans Diefenbacher, Dipl. Volkswirt,

wiss. Mitarbeiter an der Forschungsstätte

der Evangelischen Studiengemeinschaft

Heidelberg (FEST), Beauftragter des Rates

der EKD für Umweltfragen, Mitautor des von

Wie in Zukunft leben?

Bei der UNO-Konferenz zu Fragen von Umwelt und Entwicklung, 1992 in Rio de

Janeiro, verabschiedeten 179 Staaten eine Agenda 21, einen Aktionsplan für das

21. Jahrhundert. Ziel war und ist es, Bedingungen zu schaffen, damit sowohl die jetzt

lebenden Menschen in allen Ländern wie auch die zukünftigen Generationen Lebensund

Überlebenschancen haben. Ein konkretes Ergebnis dieser Konferenz war es, dass

Kommunen aufgefordert wurden, mit ihren Bürgerinnen und Bürgern in einem Diskussions-

und Entscheidungsprozess eine Lokale Agenda 21 zu entwickeln. Ein Ziel ist es

– wie es sich in dem Wort Agenda, das übersetzt bedeutet, was zu tun ist, schon

andeutet – zu konkreten Handlungsmöglichkeiten zu kommen. Es geht darum, Städte

und Gemeinden zukunftsfähig zu gestalten, also um die Frage, wie wir in unserer

Stadt in Zukunft leben wollen. Eine Rolle spielt dabei nicht nur die Ökologie, sondern

auch die Dimensionen Kultur, Ökonomie, Entwicklung und Soziales werden mit

bedacht und immer wird dem Zusammenhang zwischen Lokalem und Globalem dabei

nachgespürt – zum Beispiel lokaler Schadstoffausstoß und globale Klimaveränderungen,

unsere Konsumgewohnheiten und die Arbeitsbedingungen in der Zwei-Drittel-

Welt.

Hier in Mannheim, das im Jahr 2007 das 400jährige Stadtjubiläum feiern wird,

arbeiten seit zwei Jahren viele Gruppen, Initiativen und Verbände an diesen Fragen

und die Stadt hat ein Agenda 21-Büro eingerichtet. Auch Christinnen und Christen

beteiligen sich daran, denn hier werden die Anliegen des Konziliarer Prozesses für

Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung wieder aufgegriffen.

Lutz Drescher

der FEST herausgegebenen Buches Lokale

Agenda 21 in der Praxis. Kommunale Handlungsspielräume

für eine nachhaltige

Wirtschaftspolitik · Donnerstag, 16. März

2000, 19. 30 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 · Eine

Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim und des Bezirksausschusses

Mission und Ökumene der

Evangelischen Kirche Mannheim in Zusammenarbeit

mit dem Bund Umwelt und Naturschutz,

Ortsgruppe Mannheim

Die Zukunft beginnt jetzt

Ein sozialpolitischer Frühschoppen

zum Thema

Zukunftsfähiges Mannheim

Das 21. Jahrhundert hat begonnen und

wir sind herausgefordert, es gemeinsam

mit unseren Kräften mit zu gestalten. In

Mannheim gibt es über 40 unterschiedliche

Gruppen, Initiativen und Verbände

aus den Bereichen Umwelt, Soziales,

Wirtschaft und Eine Welt, die miteinander

in Kontakt gekommen sind,

beginnen sich zu vernetzen und sich

gemeinsam für ein zukunftsfähiges

Mannheim einzusetzen.

Im Gespräch mit Sabine Pich vom

Agenda 21-Büro der Stadt Mannheim und

mit Jutta Wenz vom Initiativkreis Lokale

Agenda Mannheim werden wir herausfinden,

was hinter dem Zauberwort

Zukunftsfähigkeit steckt und erfahren,

welche konkreten Überlegungen und

Vorhaben es bereits gibt.

Noch wichtiger aber ist es uns, dass wir

eigene Vorstellungen einer lebenswerten

Zukunft in unserem Stadtteil und

in unserer Stadt entwickeln und

uns überlegen, welchen Beitrag wir

leisten können.

Gesprächspartnerinnen: Sabine Pich, Agenda-

Büro der Stadt Mannheim und Jutta Wenz,

Initiativkreis Lokale Agenda Mannheim ·

Moderation: Vera Beismann, Rita Czerwinski,

Lutz Drescher · Vorbereitungsabend am

Dienstag, 14. März 2000, 19 Uhr ·

Sonntag, 2. April 2000, 9.30 Uhr,

Themengottesdienst, 10.45 Uhr Sozialpolitischer

Frühschoppen · Gethsemanegemeinde,

Wiesbadener Straße 15 – 17,

Mannheim-Waldhof · Eine Veranstaltung der

Gethsemanegemeinde und der AG DIA-Nord

Auftaktveranstaltung zur

Mannheimer Agenda 21

Samstag, 8. April 2000, ab 10.30

Uhr Markt und Workshops, ab 14

Uhr Diskussionen unter anderem

mit Oberbürgermeister Gerhard

Widder Stadthaus, N 1, Mannheim


Die Menschen stärken

Bildung hat die Aufgabe, die Welt im Kopf und in den Herzen der Menschen zu ordnen, die Menschen

lebenstüchtig zu machen. Lebenswissen und Lebensgewissheit hängen eng zusammen. Je

virtueller die Welt wird, desto mehr Werturteile müssen gefällt werden. Die Menschen brauchen Vergewisserung und

Orientierung. Daher kommt dem Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kirchen gerade in der heutigen Zeit für den

einzelnen Menschen wie für unsere Gesellschaft große Bedeutung zu. Dass dieser Auftrag in Mannheim künftig im

ökumenischen Miteinander der evangelischen und der katholischen Kirche wahrgenommen wird, ist zugleich ein

ermutigender Schritt zur Einheit der christlichen Kirchen.

Gott segne die Arbeit in sanctclara!

Margit Fleckenstein, Präsidentin der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden

die Sachen klären

Südafrika im Wandel

Ein Abend mit Veit Lennartz

Veit Lennartz war lange Jahre ARD-

Korrespondent in Johannesburg. Von

1994 bis 1999 hat er in Südafrika gelebt

und für die ARD über die Veränderungen

in diesem Land berichtet. Er hat die

Freilassung von Nelson Mandela nach

28jähriger Gefangenschaft und seine

Wahl zum Präsidenten miterlebt. Er hat

die Entwicklungen hin zum Ende der

Apartheid und die schwierige Zeit des

Übergangs beobachtet.

An diesem Abend wird er jedoch nicht

nur über das Land Südafrika berichten,

sondern auch mitteilen, was es in einem

Menschen auslöst, wenn er lange Zeit

unter ganz anderen Lebensbedingungen

lebt und arbeitet.

Referent: Veit Lennartz, SWR Fernsehen

Mannheim · Donnerstag, 24. Februar 2000,

19.30 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

Mannheim sanctclara, B 5, 19 · 8,–/5,–DM ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim und des

Bezirksausschusses Mission und Ökumene

der Evangelischen Kirche Mannheim

Kapstadt/Südafrika

Teufelskreise der Gewalt

durchbrechen

Die ökumenische Dekade zur

Überwindung von Gewalt

Sowohl im lokalen wie im globalen

Kontext erleben Menschen Gewalt als

bedrohlich und zerstörerisch. Eine

zentrale Aufgabe der Kirchen ist es zur

Versöhnung und zu einem friedlichen

Zusammenleben der Menschen und

Völker beizutragen. Aus dieser Überzeugung

heraus hat der Ökumenische Rat

der Kirchen auf seiner Vollversammlung

in Harare für die Zeit von 2001 bis 2010

zu einer Dekade der Überwindung von

Gewalt aufgerufen.

Fernando Enns aus Brasilien, Mitglied

der Menonniten, einer der historischen

Friedenskirchen und Studienleiter am

Ökumenischen Institut der Universität

Heidelberg, war am Zustandekommen

dieser Entscheidung maßgeblich

beteiligt. In einem Vortrag wird er uns

erläutern, was es mit der Dekade zur

Überwindung von Gewalt auf sich hat.

Dabei werden auch Überlegungen

angestellt, wie wir als Christinnen und

Christen in Mannheim integrative

Gemeinschaft sein und so zum friedlichen

Zusammenleben in unserer Stadt

beitragen können.

Referent: Fernando Enns, Heidelberg ·

Donnerstag, 29. Juni 2000, 19.30 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum Mannheim

sanctclara, B 5, 19 · Eine Veranstaltung

der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim und des Bezirksausschusses für

Mission und Ökumene der Evangelischen

Kirche Mannheim

Global denken – lokal handeln

27


Bildung unterwegs

28

Auf den Spuren der

Jakobspilger in der Pfalz

Kleine kunst- und frömmigkeitsgeschichtliche

Exkursion

Santiago de Compostela im äußersten

Nodwesten Spaniens entwickelte

sich seit dem 9. Jahrhundert zum

bedeutendsten Pilgerziel der Christenheit

im Mittelalter. Wenn auch die

Konfrontation mit dem Islam den Aufschwung

gerade dieser Pilgerfahrt

entscheidend

mitbestimmte,

so darf nicht

übersehen

werden, dass

unzählige

Menschen

selbst aus

den entferntesten

Regionen

Europas auf

dem Weg

zum Apostelgrab

ihr

eigenes

Leben neu

verstehen

lernten.

Die Teilnehmer dieser Exkursion erfahren

an einigen Orten des „Jakobsweges“

durch die Pfalz, was Menschen zu dieser

gewaltigen leiblichen und seelischen

Anstrengung bewegt hat.

Wir besuchen die St. Jakobskirche

(ehemal. Servitenkirche) in Germersheim,

berühren Speyer mit der von

Jakobspilgern vielbesuchten „wundertätigen

Madonna“ im Kaiserdom und

die Wüstung der Johanniterkommende

Haimbach, zwischen Speyer und Landau

gelegen, die eng mit der Pilgertradition

verbunden ist. In Frankenthal führt

uns Pfarrer Joachim Feldes durch die von

Prof. Emil Wachter gestaltete Jakobskirche

„am Pilgerpfad“. Schwierige

Fußwege sind nicht zu bewältigen.

Am Donnerstag, 6. April 2000, 20 Uhr,

findet im Gemeindesaal St. Theresia,

Mannheim-Pfingstberg, ein Hinführungsabend

statt.

Sonnenfinsternis am 11. August 1999

Leitung: Bruno Heuberger,

Samstag, 8. April 2000 · Abfahrt 9 Uhr am

Pfarrhaus St. Theresia, Sommerstraße.

Zurück in Mannheim ca. 19 Uhr · Anmeldung

beim Kath. Pfarramt St. Theresia,

Tel.: 0621-87 36 00 oder bei Bruno

Heuberger, Tel.: 0621-87 34 29.

Speyer – Eine

mittelalterliche Metropole

Studienfahrt

Speyer gehört zu jenen Städten Deutschlands,

die im Mittelalter und in der

frühen Neuzeit eine kaum zu überschätzende

Rolle spielten. Zu Zeiten der

salischen und staufischen Könige und

Kaiser vom 11. bis ins 13. Jahrhundert

ein Mittelpunkt des Reiches, war die seit

1294 Freie Reichsstadt später Sitz des

wichtigen Reichskammergerichts (1527–

1689). Zugleich lebte in Speyer eine der

bedeutendsten jüdischen Gemeinden.

Noch heute bezeugen der mächtige Kaiserdom

mit seinen Kaisergräbern und das

Judenbad die mittelalterliche Vergangenheit.

Im Historischen Museum der Pfalz läßt

sich nicht nur der Grabschatz aus der

Kaisergruft im Dom bewundern: auch die

übrigen, beachtlichen Ausstellungsstücke

laden dazu ein, den Spuren der

Vergangenheit der Stadt und der Pfalz

nachzugehen.

Leitung: Dr. Ekkehard Kraft, Historiker,

Dossenheim, Samstag, 20. Mai 2000,

8.30 Uhr · Abfahrt Mannheim Friedensplatz

(ADAC) · Kosten DM 60,– (Busfahrt und

Führungen) · Anmeldung bis Freitag,

12. Mai 2000 · Veranstalter: Katholisches

Bildungswerk Mannheim

Zu Fuß im Dialog

der Religionen

mit Dekan Günter Eitenmüller

am Sonntag, 2. Juli – siehe

Seite 17 in diesem Journal

„Jüdisches Leben in

Mannheim

Ein Erkundungsgang durch die Mannheimer

Innenstadt

Seit der Regierung des Kurfürsten Karl

Ludwig – er ist der Vater der „Lieselotte

von der Pfalz“ – ist der Beitrag

der Juden zum wirtschaftlichen und

kulturellen Leben der Stadt Mannheim

nicht mehr wegzudenken. Der

Erkundungsgang durch die Innenstadt

beginnt mit einer Einführung in die

Geschichte der Jüdischen Einwohner

Mannheims von der kurfürstlichen Zeit

bis heute (in der Kirche St. Sebastian).

Dann gehen wir zum Ort des ehemaligen

jüdischen Friedhofes in F 7, der bis zu

der erzwungenen Auflösung das älteste

Kulturdenkmal der Stadt war, und

erfahren einiges über jüdische Begräbnisriten

und das sich darin ausdrückende

Verständnis von Tod und Auferstehungshoffnung.

An dem von Gerhard Marcks

gestalteten „Engel des Gerichts“ vorbei

gelangen wir zum Standort der in der

„Reichspogromnacht“ 1938 gesprengten

Hauptsynagoge und zur ehemaligen

Claus-Synagoge. Danach Führung durch

das 1987 neu errichtete jüdische

Gemeindezentrum in F 3 mit Synagoge

und Mikwa (jüdische Gemeinde

Mannheim).

Abschluss mit einem gemeinsamen

Abendessen in der Innenstadt (fakultiv).

Leitung: Frau Drobel, Familie Saltin,

Sonntag, 7. Mai 2000, 13 Uhr Treffpunkt am

Merkurbrunnen auf dem Marktplatz · Kosten

DM 5,– (für Führungen) · Anmeldung ab sofort

bei Frau Drobel, Tel.: 0621-80 18 87 oder

im Sekretariat des Ursulinen-Gymnasiums,

Tel.: 0621-15 65 874 · Veranstalter:

Vereinigung der Freunde des Ursulinen-

Gymnasiums

Studien- und Erlebnisreisen

mit Heinrich Ascheberg

nach Apulien

Donnerstag, 1. Juni, bis Sonntag,

11. Juni 2000

nach Burgund mit Taizé

Montag, 16. Oktober, bis

Dienstag, 24. Oktober 2000

Programm und Anmeldung: Heinrich

Ascheberg,

Pfarrer i. R., Telefon und Telefax

0621/491233


„Klingenmünster – Ein

südpfälzisches Dorf mit

großer Tradition“

Kleine kunst- und frömmigkeitsgeschichtliche

Exkursion

Die Anfänge des Klosters Klingenmünster

reichen zurück bis in die Zeit der

Merowinger (König Dagobert I.) und der

iroschottischen Wandermönche, also in

die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts. In

karolingischer Zeit wurde die Benediktinerregel

verpflichtend. Das Kloster

erlebte im 11. – 13. Jahrhundert seine

Blütezeit, ehe es 1490 in ein Chorherrenstift

umgewandelt wurde. Der

reformierte Kurfürst Friedrich III. löste

das Stift auf und unterstellte dessen

Besitztümer der Geistlichen Güteradministration.

Pfarrer Emmering zeigt uns die romanischen

Bauteile der Klosterkirche sowie

das restaurierte Kloster mit Kapitelsaal,

Mönchsaal und Dorment.

Anschließend besuchen wir das August-

Becker-Museum. August Becker (1828–

1891), ein Sohn der Gemeinde

Klingenmünster, gilt als Begründer der

pfälzischen Volkskunde. Nach einer

Einführung in sein Lebenswerk hören wir

eine kurze Lesung aus einem der Romane

dieses bedeutenden Volksschriftstellers.

Die Nikolauskapelle im Gelände des

ehemaligen Magdalenenhofes liegt nahe

bei der „Pfalzklinik“. Hier erfahren wir

einiges zur Geschichte dieser Einrichtung

und feiern einen kurzen ökumenischen

Wortgottesdienst.

Abschluss bei einer gemeinsamen Brotzeit

in einem regionaltypischen Gasthof.

Schwierige Fußwege sind nicht zu

bewältigen.

Leitung: lic. theol. Günther Saltin,

Ludovic Roy, Sonntag, 28. Mai 2000,

Abfahrt 12.30 Uhr am Carl-Reiß-Platz

(vor dem Kunstverein). Zurück in Mannheim

ca. 21.30 Uhr · Kosten für Fahrt und

Führungen DM 25,– · Anmeldung ab sofort

beim Katholischen Pfarramt St. Peter in

Mannheim, Tel.: 0621-44 20 12 · Veranstalter:

Bildungswerk St. Peter, Mannheim

Die Menschen stärken

Wenn ein Mensch neugierig ist, will er wissen, warum die

Dinge sind wie sie sind. Da die Welt vielfältig ist, reicht

die eigene Anschauung, die eigene Erfahrung nicht aus, alle

Fragen zu beantworten. Er will also am Wissen und Nachdenken

anderer teilhaben, sich einschalten in das Gespräch

und selbst mitwirken an der Gestaltung seiner Welt. Durch

Wissen gestütztes eigenes Nachsinnen verhilft zu einem

klareren und klärenden Blick auf Menschen und Verhältnisse und stärkt die

Fähigkeit zum Handeln.

Ein Beispiel für die Wirkkraft von Bildung ist Kurfürst Carl Theodor, dem das

Reiss-Museum Mannheim eine große Ausstellung widmet. Als einer „der

gebildetsten Fürsten seiner Zeit“ nutzte er seine Stellung als Landesherr, seinen

Wissensdurst und den anderer in vielerlei Hinsicht zu stillen. Die 1763

gegründete Akademie der Wissenschaften mit ihrer historischen, naturwissenschaftlichen

und meteorologischen Klasse diente der Erforschung der

Vergangenheit und der umgebenden Welt. Das neu erworbene Wissen kam den

Landeskindern in doppelter Hinsicht zugute: Die große Bibliothek im Schloß

war öffentlich zugänglich, die Forschungsergebnisse der Akademie dienten der

Förderung der Wirtschaft. Des Kurfürsten intellektuelle Neugier, seine geistige

Offenheit schlugen zum Wohle der Kurpfalz aus.

Prof. Dr. Alfried Wieczorek

Leitender Direktor des

Reiss-Museums Mannheim

die Sachen klären

Jenseits von Romantik

und Idylle

Mannheim, vom Hafen aus gesehen

Die Geschichte Mannheims als einer

Industriestadt ist eng mit dem Hafen

verbunden. Die Gegenwart auch,

selbst wenn das im Mannheimer Alltag

wenig sichtbar wird.

Gelegenheit nun für einen Perspektivenwechsel:

für einige Stunden ein Schiff

unter den Füßen haben, auf dem

Kirchenboot Johann Heinrich Wichern

durch den Hafen, auf Rhein und Neckar

schippern. Dabei von zwei Menschen

begleitet werden, die zu Land und auf

dem Wasser zu Hause sind. Einiges

erfahren über das Leben auf dem Wasser

jenseits von Romantik und Idylle – und

über den Stadtteil und die Kirche, die am

dichtesten dran sind, den Jungbusch

und seine Hafenkirche.

Leitung: Ulrich Schäfer, Pfarrer der Hafengemeinde

Mannheim und Schifferseelsorger ·

Referent: Norbert Hornberger, Wasserschutzpolizei

Mannheim · Samstag,

3. Juni 2000, 10 bis 13 Uhr · Wer möchte,

kann anschließend mit den Referenten im

„Kapitän“ gemeinsam mittagessen ·

Treffpunkt: Mannheimer Hafen – Ecke

Regatta-/Ludwigsbadstraße · Kosten DM 20,–

TeilnehmerInnen ca. 16 Personen ·

Anmeldung bis Freitag, 26. Mai 1999, an die

Arbeitsstelle für Evangelische

Erwachsenenbildung Mannheim ·

Veranstalter: Hafengemeinde Mannheim und

Evangelische Erwachsenenbildung Mannheim

Bildung unterwegs

29


Persönlichkeit

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Hören, sehen, riechen,

fühlen

Ein Nachmittag, die Sinne zu schärfen

Nicht der Duft der großen, weiten Welt

oder der Geruch von Freiheit und

Abenteuer sind Sinn und Ziel unserer

Entdeckungsreise. Viel mehr wollen wir

mit Ihnen zusammen einen Samstag

Nachmittag lang unser Augenmerk auf

das lenken, was auf dem Weg liegt:

Hören, was die Spatzen von den Dächern

pfeifen, schnuppern, ob Schnee in der

Luft liegt...

In der Pause werden wir uns Köstliches

auf der Zunge zergehen lassen.

Vielleicht gelingt es uns dabei, eine

neue Sicht für den Alltag zu bekommen:

Nicht von Sinnen sein, sondern zur

Besinnung kommen – und das nicht erst

am Wochenende, im Urlaub oder im

Ruhestand, sondern mit allen Sinnen

leben im Hier und Jetzt.

Leitung: Ruth Reister, Traute Steindl,

Herbert Schickle · Samstag, 5. Februar

2000, 13.30 bis 19.30 Uhr · Evangelisches

Gemeindezentrum Vogelstang, Fürstenwalder

Weg 2 – 6, Mannheim-Vogelstang ·

DM 10,– inkl. Imbiss · Anmeldung bis

Freitag, 28. Januar 2000 · Eine Veranstaltung

der Vogelstanggemeinde Mannheim

Ich will mich lieben, achten

und ehren in guten wie

in schlechten Tagen

Sich selbst zu lieben ist kein Ego-Trip,

sondern das Vermächtnis Gottes an

uns, seit er uns als sein Ebenbild

geschaffen hat.

Wenn Gott selbst so viel an uns

Menschen findet, daß er trotz aller

Enttäuschung immer wieder zu uns

steht, dann dürfen auch wir selbst zu

uns stehen und uns wertschätzen.

Dieses Seminar soll helfen, unseren Wert

zu entdecken und schätzen zu lernen.

Wir wollen entdecken, was uns hilft, zu

uns zu stehen mit unseren Stärken und

Schwächen, in guten und in schlechten

Tagen.

Leitung: Klaus Metzger-Beck, Dipl.-Theologe,

Dipl.-Sozialpäd., Mannheim · Samstag,

11. März 2000, 10 bis 17 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten DM 25,– ·

Anmeldung bis 3. März 2000 · Veranstalter:

Katholisches Bildungswerk Mannheim

Achtsam und liebevoll mit

Träumen umgehen

Traumseminar

Wir alle kennen Glücksgefühle oder Ängste

in unseren Träumen, Verfolgungsträume,

Fallträume, oder wir suchen

verzweifelt etwas oder kommen nicht

vom Fleck – und und und...

Träume sind ein Wunderwerk unserer

Seelenkräfte – ob bizarr oder realistisch

anmutend: sie gehören zu uns und sind

in irgendeiner Weise Ausdruck unserer

Befindlichkeit. Sie wollen uns etwas

sagen.

Wir werden in diesem Seminar die oft

unverständlichen Bilder und Vorgänge

genau anschauen und lernen,

die Botschaften auf dem individuellen

Hintergrund des Träumers/der

Träumerin zu entschlüsseln. Ich werde

Beispiele bringen und an den Träumen

der Teilnehmenden arbeiten – unter

Einbeziehung der Gruppe. Wir werden

Grundlagen zum Umgang mit Träumen

erarbeiten und dabei in einen lebendigen

Austausch kommen.

Leitung: Barbara Kautzsch, Religionspädagogin,

TZI-Gruppenleiterin, Fortbildung

in Traumarbeit und Bibliodrama · Freitag,

17. März, 17 bis 21 Uhr (mit Imbißpause)

und Samstag, 18. März 2000, 9.30

bis 17 Uhr (mit Mittagessenspause) ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten DM 80,– · acht

bis zwölf TeilnehmerInnen · Anmeldung

bis spätestens Freitag, 10. März 2000 · Eine

Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim

Farbe in den Alltag bringen

Ausdrucksmalen

Zum Ausdrucksmalen braucht man

keinerlei Vorkenntnisse oder Fertigkeiten,

nur Neugier und Mut, etwas

Neues auszuprobieren.

Auch wenn Sie schon immer geglaubt

haben, nicht malen zu können –

wagen Sie das Abenteuer mit Farben und

begeben Sie sich – zusammen mit

anderen – auf eine spannende Reise.

Im geschützten Rahmen des Malraumes

finden Sie Ruhe und Konzentration, ohne

interpretiert, bewertet oder gar kritisiert

zu werden. Sie machen nichts falsch und

stehen unter keinem Druck, ein schönes

oder „richtiges“ Bild malen zu müssen.

Was passiert?

Sie tauchen ein in die Farbe, mit Händen

oder Pinsel, folgen der farbigen Spur

absichtslos, spielerisch und neugierig

wie ein Kind, ohne denken zu müssen,

Zeit spielt keine Rolle, und vielleicht

achtsam, liebevoll

entsteht plötzlich ein Bild, der Beginn

einer abenteuerlichen Reise, deren

Begleiter Sie selbst sind. Sie geben das

Tempo vor, haben die Wahl weiterzugehen

oder ganz einfach zu verweilen

und zu genießen. Ich gebe Ihnen hierbei

in einer rücksichtsvollen und wenig

eingreifenden Weise Hilfestellung.

Gemalt wird auf großformatigem Papier,

stehend an der Malwand, mit leuchtenden

Guachefarben, Pinsel, Schwamm,

Spachtel oder mit den Händen. Mitzubringen:

warme Malkleidung und alte

Schuhe.

Leitung: Krista Paul, Kunsterzieherin und

Atelierleiterin für Ausdrucksmalen · Freitag,

17. März, 18 bis 21 Uhr und Samstag,

18. März 2000, 10 bis 13 Uhr im Malatelier,

Odenwaldstraße 20, Mannheim-Feudenheim ·

Kursgebühr DM 70,–, Materialkosten DM 15,–

max. 7 TeilnehmerInnen · Anmeldung bis

Freitag, 10. März 2000 · Eine Veranstaltung

der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim

Von der Leichtigkeit des

Seins

Das Spielerische im Leben entdecken

Tagtäglich werden wir konfrontiert mit

Erwartungen und Ansprüchen; Leistungsdruck

und Erfolgszwang lassen uns kaum

noch ungezwungen und kreativ sein.

Dabei brauchen wir auch als Erwachsene

das unverzweckte Spiel, nicht nur zur

Erholung, sondern auch zum Lernen und

zum Leben überhaupt.

Im Workshop wollen wir für uns das Spiel

wieder entdecken, Spaß und Freude

dabei haben und sehen, wie wir das

spielerische Element mehr in unserem


Leben integrieren können. Sie werden

staunen, womit man alles spielen kann

und wieviel Spass das macht.

Leitung: Klaus Metzger-Beck, Dipl.-Theologe,

Dipl.-Sozialpäd., Mannheim · Samstag,

1. Juli 2000, 10 bis 17 Uhr · Ökumenisches

Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Kosten DM 25,– · Anmeldung bis

Montag, 26. Juni 2000 · Veranstalter:

Katholisches Bildungswerk Mannheim

Man sieht nur mit

dem Herzen gut

Zum 100. Geburtstag von

Antoine De Saint-Exupery

In der Widmung seines Büchleins „Der

kleine Prinz“ schreibt Antoine De Saint-

Exupery: „Ich bitte die Kinder um

Verzeihung, daß ich dieses Buch einem

Erwachsenen widme. Ich habe eine

ernstliche Entschuldigung dafür: dieser

Erwachsene ist der beste Freund, den ich

in der Welt habe. Ich habe noch eine

Entschuldigung: dieser Erwachsene kann

alles verstehen, sogar die Bücher für

Kinder. Ich habe eine dritte Entschuldigung:

dieser Erwachsene wohnt in

Frankreich, wo er hungert und friert. Er

braucht sehr notwendig einen Trost.

Wenn alle diese Entschuldigungen

nicht ausreichen, so will ich dieses Buch

dem Kinde widmen, das dieser

Erwachsene gewesen (aber wenige

erinnern sich daran).“

Hier zeigt sich schon, dass Leben und

Werk von Antoine De Saint-Exupery eine

leise und doch eindringliche Anleitung

zu einem erfüllten Leben in lauter

Zeit ist. Sein Anliegen, das Nichts zu

überwinden, die Einsamkeit in leiser

Traurigkeit auszuhalten und durch

Sinnerfahrung zu überwinden. Daher soll

hier sein wohl schönstes Werk „Der

kleine Prinz“ unter psychologischen

Gesichtspunkten im Mittelpunkt stehen.

Es wird so deutlich werden, wieviel

sein Werk noch dem heutigen Menschen

zu sagen hat.

Leitung: Prof. Dr. Franz Knapp, Dipl.-Psychologe,

Neustadt, · Mittwoch, 29. März und

5. April 2000, jeweils 19 bis 20.30 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten DM 20,– ·

Anmeldung bis Mittwoch, 22. März 2000 ·

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk

Mannheim

Familien-Bande

Wurzeln verstehen – sich versöhnen

Wie ein Baum mit seinen Wurzeln, so ist

auch unser Leben auf vielfältig

verzweigte Weise mit dem Leben der

Generationen vor uns verknüpft –

sichtbar, aber vor allem auch unsichtbar.

Und doch gibt es keinen Baum zweimal.

So auch keinen Lebensbaum.

Dieser Verwurzelung unseres Lebens

einerseits und seiner Eigenständigkeit

andererseits gehen wir in dem Seminar

nach. Schlüsselszenen aus dem Leben

unserer Eltern und Großeltern werden

lebendig. Sie können uns ihrerseits

Schlüssel zum Verständnis eigener

Lebensmuster liefern.

So entdecken wir den Reichtum unserer

Familientradition, ihre Vielfalt und

vielleicht auch offene Fragen und

Schattenseiten. Das kann neue Impulse

freisetzen zur eigenständigen Gestaltung

unseres Lebens, damit sich die Krone

unseres Lebensbaumes in ihre Einmaligkeit

ausbreitet. Denn wie die Alten

sungen, so müssen die Jungen ja nicht

unbedingt weiterzwitschern.

Leitung: Karin Fritzsche, Neustadt/W, Supervisorin

(DGSv), als TZI-Gruppenleiterin in der

Erwachsenenbildung tätig · Freitag, 14. Juli,

17.30 bis 21.30 Uhr und Samstag, 15. Juli

2000, 10 bis 17 Uhr · Ökumenisches

Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · Kosten DM 90,– · max. zwölf

TeilnehmerInnen · Anmeldung bis Freitag,

7. Juli 2000 · Eine Veranstaltung der

Evangelischen Erwachsenenbildung Mannheim

Die Menschen stärken

Ich habe recht – du hast

recht! Und was nun?

Einstieg in das Konfliktmanagement

Konflikte bringen unsere Welt weiter?!

Wer kennt sie nicht, die großen oder

kleinen Mißstimmigkeiten zuhause, im

Beruf und in der Kirche. Der Ärger, die

Enttäuschung, die Wut.

Konflikte sind vielfältig. Da gibt es

Reklamationen über Verhaltensweisen,

eine unterschiedliche Beurteilung

zwischen Personen, Konflikte in der

Familie usw.

Diese Veranstaltung möchte Ihnen

helfen, künftig besser mit Konflikten

umgehen und diese lösen zu können.

Erste Voraussetzung dazu ist

das Erkennen eines Konfliktes, welches

Verhalten kann auf Konflikte hindeuten,

welche Arten von Konflikten kann man

unterscheiden, Wissen über Selbstbild

und Fremdbild, Verständigungsfallen und

Fehlleistungen, konkrete Möglichkeiten

der Konfliktlösung.

Es werden auch Situationen aufgegriffen,

die die Teilnehmer einbringen.

Der Nutzen liegt sowohl im betrieblichen

als auch im privaten Bereich. Aufgrund

des Themas und der notwendigen

Beschäftigung in und mit der Gruppe ist

die Teilnehmerzahl auf 14 begrenzt.

Leitung: Georg Sommer, Lehrbeauftragter für

Organisation und Managementlehre, Vertreter

im Präsidium der Deutschen Management-

Gesellschaft, Vaihingen,

Samstag, 20. Mai 2000, 10 bis 17 Uhr

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten DM 70,– ·

Anmeldung bis Freitag, 12. Mai 2000 ·

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk

Mannheim

Einen Abend lang hatten wir im Frauenkreis über das

berühmte Priestertum aller Gläubigen geredet. In

der Schlußrunde meinte eine Teilnehmerin, die Älteste

und Leiterin vom Besuchs- und Seniorenkreis

war, Priestertum aller Gläubigen - das Wort kenne ich

natürlich schon lange. Aber ich habe es noch

nie auf mich bezogen.

Ich staunte. Da hat eine Frau ihr Leben lang dieses Priestertum, dieses einander

Priesterin und Priester sein, gelebt - mitten in der Kirche - aber die stärkende

Deutung, die Sache ist ihr fremd geblieben. Fremd - solange bis sie sich

selbst ins Spiel brachte.

Solche Entdeckungen sind ein Schritt auf dem Weg, die Sache zu klären und

den Menschen zu stärken.

Anne Heitmann, Pfarrvikarin

der Gnadengemeinde Mannheim

die Sachen klären

Persönlichkeit

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Tanzen in Gruppen, Gesundsein

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Ich lobe den Tanz Zaungasterinnerungen

Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Mensch von der Schwere der Dinge,

bindet den Vereinzelten zur Gemeinschaft.

Tanz ist die Verwandlung des Raumes, der Zeit des Menschen, der dauernd in

Gefahr ist zu zerfallen, ganz Hirn, Wille oder Gefühl zu werden.

Der Tanz dagegen fordert den ganzen Menschen, der in seiner Mitte verankert

ist, frei von der Begehrlichkeit nach Menschen und Dingen und von der

Dämonie der Verlassenheit im eigenen Ich.

Ich lobe den Tanz.

O Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts

anzufangen. Aurelius Augustinus zugeschrieben

Nach dem Winterwind

Tanzen in und mit Gruppen

Mein von Tanzen rasches Herz /

hebt Perle nach Perle ins Licht.

In frohem Erleben erhebe ich mich /

und entziehe mich dem Winterwind.

Leben pocht in mir von Füßen, die

tanzen, / bis zur Hand, die sucht, welche

die deine fassen will –

für den Augenblick.

Wir tanzen Tänze aus der reichen,

vielfältigen Folklore verschiedener

Länder und Völker, werden des Frühlings

gewahr, bewegen uns in meditativen

und ausgelassenen Tanzformen.

Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die

Tänze in Gruppen selbst anleiten wollen,

sind Tanzbeschreibungen vorbereitet. Sie

sollen am Tanzen so viel teilhaben,

dass sie fähig werden, das Erlernte selbst

anzuleiten.

Leitung: Gerda Holz, Tanzleiterin,

Mitarbeiterin der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim seit 1988 ·

Mittwoch, 22. März, und Mittwoch, 5. April

2000, jeweils 18 bis 20.45 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · DM 25,– mit Imbiß für

beide Abende, bei Einzelbelegung DM 15,–

pro Abend · max. 25 TeilnehmerInnen ·

Anmeldung bis Mittwoch 15. März 2000 ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim

Auf dem Weg zu Ostern

Leben miteinander getanzt

Die Karwoche liegt vor uns, ein Weg

durch tiefstes Leid hindurch zur erfüllten

Hoffnung der Auferstehung zum Leben.

Sie sind herzlich eingeladen, in

Bewegung und Tanz dem Geschehen der

vor uns liegenden Heiligen Woche

nachzuspüren.

Sie brauchen keine Vorkenntnisse, bitte

bringen Sie rutschfeste Schuhe mit.

Leitung: Dorothea Schnitzler, Dozentin für

Sacred Dance, Heidelberg, · Donnerstag,

13. April 2000, 18.30 bis 22 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten DM 25,–

(incl. Tee und Gebäck) · Anmeldung bis

Donnerstag, 6. April 2000 · Veranstalter:

Katholisches Bildungswerk Mannheim

Hören – lauschen – tanzen

BachSommertanztag

Wir tanzen nach Musiken von Johann

Sebastian Bach. Diese Musik berührt die

vollkommene Form, die den Inhalt auflöst

in ein großes Ganzes und sich selber

schwebend nur noch atmet und schön

ist. Wer diese Musik hört, lauscht und

tanzt, fühlt sich eingebunden in das

große „Spiel der Kräfte, welche das All

umfasst und Leben enthält“. Hildegard

von Bingen

In dieser Musik geht es ums Ganze.

Meditation im Tanz – wir können

erfahren, dass Harmonie entsteht und

wir unsere Mitte finden, um die sich

alles dreht.

Leitung: Marian Saurer, Tanzpädagogin,

ausgebildet in Klassischem Bühnentanz,

Karlsruhe · Tagesbegleitung: Gerda Holz ·

Samstag, 1. Juli 2000, 9 bis 13 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim B 5,19 · DM 30,– · max. 25 TeilnehmerInnen

· Anmeldung bis Mittwoch,

21. Juni 2000 · Eine Veranstaltung der

Evangelischen Erwachsenenbildung Mannheim

Geschichte einer Herztransplantation

Ich lebte in einer heilen Welt, mit guten

beruflichen Aussichten und Träumen für

die Zukunft. Vier Tage nach meinem

31. Geburtstag war mein Berufsleben

beendet, meine Träume und Zukunft am

Boden. Ein schwerer Herzinfarkt riss

mich 1981 aus meiner heilen Welt. So

schreibt Ursula Drumm in ihrem Buch.

Sie ist 49 Jahre alt, in Heidelberg

geboren und lebt heute in Hockenheim.

Nach der Schulzeit erlernte sie den Beruf

der Einzelhandelskauffrau, den sie

17 Jahre ausübte.

Nach elfjähriger Behandlung konnte nur

selbstbewusst

Zukunft

noch eine Herztransplantation ihr Leben

retten. Ihre Gedanken zu dieser Lebensphase

und auch ihr Verhältnis zu der ihr

unbekannten Organspenderin hat sie in

ihrem Buch Zaungasterinnerungen,

Geschichte einer Herztransplantation

aufgeschrieben.

An diesem Abend wird sie persönlich über

ihre Gefühle und Gedanken berichten, aber

auch die grundsätzliche Frage nach

Transplantationen aufgreifen. Referentin:

Ursula Drumm · Mittwoch, 16. Februar

2000, 20 Uhr · Gemeindehaus der Erlösergemeinde,

Freiburger Straße 14, Mannheim-

Seckenheim · Veranstalter: Evangelischer

Männerverein Mannheim-Seckenheim

Im Ernstfall gut gerüstet

Selbstbewusst die Zukunft gestalten,

solange ich gesund bin

Oft geschieht es plötzlich und unerwartet,

dass nach einem schweren Unfall,

einer Operation, einem Herzinfarkt ein

Familienmitglied im Koma liegt. Zum

Schock für die ganze Familie kommen

weitere Probleme: Ehegatten, Eltern oder

Kinder können nur mit Vollmacht für den

Patienten handeln. Kein Einschreiben für

ihn kann bei der Post abgeholt werden,

kein Geld von seinem Konto abgehoben

werden. Auch Entscheidungen über


lebensverlängernde Maßnahmen oder

Operationen können nicht von Ehegatten

oder Kindern getroffen werden. Dazu

müssten sie vom Amtsgericht zum

gesetzlichen Betreuer / zur gesetzlichen

Betreuerin bestimmt werden – ein

Verfahren, das Wochen dauern kann.

Vorsorge für Zeiten geistiger oder

körperlicher Gebrechlichkeit, für eine

Situation, in der selbstverantwortliches

Handeln nicht mehr möglich ist, ist in

gesunden Tagen zu treffen.

Was sich hinter den Begriffen Vorsorgevollmacht

und Betreuungsverfügung

alles verbirgt, werden wir bei einem

Informationsabend erfahren. Andrea

Volz, Dipl. Soz. Arb. FH, vom sozialen

Dienst des Theresienkrankenhauses

wird mit ihrer Fachkompetenz und

Erfahrungen Entscheidungshilfen geben,

wie man sinnvoll Vorsorge treffen kann.

Referentin: Andrea Volz, Dipl. Soz. Arb. FH ·

Mittwoch, 29. März 2000, 20 Uhr ·

Gemeindehaus der Erlösergemeinde,

Freiburger Straße 14, Mannheim-Seckenheim

· Anmeldung nicht erforderlich ·

Veranstalter: Evangelischer Männerverein

Mannheim-Seckenheim

Die Menschen stärken

Um Sterben und

Sterbende begleiten

Orientierungsseminar Hospiz

Man sagt, die wichtigste Stunde im

Leben eines Menschen sei die Stunde

seiner Geburt. Wir sagen, die Stunde

seines Sterbens ist von gleicher

Bedeutung.

Wir werden uns in diesem Seminar

mit Fragen um Tod, Sterben und Sterbebegleitung

auseinandersetzen. Es geht

uns darum, in einem geschützten Raum

eigene Erfahrungen, Wünsche und

Befürchtungen miteinander zu teilen und

zu mehr Klarheit zu kommen.

Wenn Sie erwägen, sich zum Hospizhelfer

/ zur Hospizhelferin in der

Ökumenischen Hospizhilfe auszubilden:

Dieses Seminar ist eine Zugangsvoraussetzung

zur Ausbildung.

Leitung: Gertrud Rücklin, Klinikseelsorgerin

i.R., Supervisorin DGfP · Dr. Michael Lipps,

Pfarrer, TZI-Gruppenleiter · Freitag,

21. Januar, 17.30 bis 21 Uhr, Samstag,

22. Januar 2000, 9.30 bis 17 Uhr, und

Mittwoch, 26. Januar 2000, 19.30 bis

21 Uhr · Seminarraum der Evangelischen

Studentengemeinde, M 1, 8–9, 1. OG · Kosten

DM 60,– · TeilnehmerInnen 18 Personen ·

Anmeldung bis Freitag, 14. Januar 2000, an

die Evangelische Erwachsenenbildung ·

Veranstalter: Evangelische und Katholische

Erwachsenenbildung sanctclara Mannheim

Manchmal haben wir das Gefühl, dass nur „um die Sache

herumgeredet“ wird. Eigentlich ist man nicht „zur Sache

gekommen“ und auch nicht zu sich selbst.

Wenn Bildung „zur Sache kommt“ und darauf eingeht, was

den Menschen in seiner Zeit und Lebenswelt bewegt und

angeht, „stärkt sie den Menschen“ und hilft ihm, bei sich

selbst und ganz bei der Sache zu sein. Manchmal vielleicht ein mühsamer

Prozess, der Ausdauer und Geduld braucht, um mir ein gewisses Maß an Sachwissen

anzueignen, und die kritische Auswahl und Klärung, um mich nicht in

dem ständig wachsenden Wissensstand der Menschheit und der Weitergabe von

Daten und Fakten zu verlieren.

Aber es ist auch spannend, einer „Sache auf den Grund zu gehen“. Ich selbst

bekomme das Gespür für einen „festen Grund“, der mich darin stärkt, zu mir

selbst und einer Sache zu stehen.

Martin Bantle

Pfarrer der Pfarrgemeinde

St. Jakobus, Mannheim

die Sachen klären

Augenblicke der Ewigkeit.

Was wir vom Tod lernen können.

mit Dr. Daniela Tausch-Flammer, Stuttgart ·

im Ignatiussaal der Jesuitenkirche Mannheim,

A 4, 1 · Eintritt DM 5,– · am Montag, 7. Februar

2000, 19.30 Uhr · Eine Veranstaltung

der Ökumenischen Hospizhilfe Mannheim

Die Kunst zu trauern.

Ein Filmabend.

mit Bernd und Heidi Umbreit, Film- und

FernsehproduzentIn · im Ignatiussaal der

Jesuitenkirche Mannheim, A 4, 1 · Eintritt

DM 5,– · am Montag, 21. Februar 2000,

19.30 Uhr · Eine Veranstaltung der

Ökumenischen Hospizhilfe Mannheim

Unendlicher Geheimnisse

schweigender Bote (Novalis)

Ausstellung anlässlich des

5jährigen Jubiläums der

Ökumenischen Hospizhilfe

Liebfrauenkirche Mannheim, Luisenring 33 ·

Dauer der Ausstellung: Freitag, 10. März,

bis Sonntag, 9. April 2000 · Ausstellungseröffnung:

Freitag, 10. März 2000, 19 Uhr

· Eine Veranstaltung der Ökumenischen

Hospizhilfe Mannheim

Ein Literaturabend

im Ignatiussaal der Jesuitenkirche Mannheim,

A 4, 1 · Eintritt DM 5,– · am

Montag, 20. März 2000, 19.30 Uhr ·

Eine Veranstaltung der Ökumenischen

Hospizhilfe Mannheim

Ist ein würdiges Leben und

Sterben im Alter möglich?

Erfahrungen in einem nationalen

Projekt in Norwegen

mit Prof. Dr. Stein Husebö, Bergen/Norwegen

· im Großen Saal der Jüdischen Gemeinde

Mannheim, F 3, 4 · am Donnerstag, 13.

April 2000, 19.30 Uhr · Eine Veranstaltung

der Runden-Tisch-Hospiz Mannheim

Wenn Kinder nach dem

Sterben fragen.

mit Inger Hermann, Stuttgart im Ignatiussaal

der Jesuitenkirche Mannheim, A 4, 1 ·

Eintritt DM 5,– · am Montag, 8. Mai 2000,

19.30 Uhr · Eine Veranstaltung der

Ökumenischen Hospizhilfe Mannheim

Krebs und trotzdem leben

mit Prälat Martin Klumpp, Stuttgart · im

Ignatiussaal der Jesuitenkirche Mannheim,

A 4, 1 · Eintritt DM 5,– · am Montag,

19. Juni 2000, 19.30 Uhr ·

Eine Veranstaltung der Ökumenischen

Hospizhilfe Mannheim

Hospiz

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Frauen

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Sag nicht Ja

wenn Du Nein meinst

Ein Tag für neugierige Frauen

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

Liebe deinen Nächsten – wie Dich selbst.

Fast alle Frauen kennen das. Wir haben

uns meist daran gehalten und darüber

oft die Liebe zu uns selbst vergessen.

Irgendwann wurden wir unzufrieden,

haben unsere Kräfte durch hilfreich und

gut sein verausgabt, sind eventuell

sogar krank geworden.

Was nun – was tun? An diesem Tag

werden wir herausfinden, warum es uns

so schwer fällt, Nein zu sagen, warum

wir das Wohlergehen der anderen so oft

über unser eigenes Wohlbefinden stellen.

Spielerisch üben wir, Nein zu sagen

und dabei auch zu erfahren, wie dies bei

den anderen ankommt. Wir beschäftigen

uns damit, eine Balance zu finden

zwischen dem Erfüllen von Wünschen

und Erwartungen anderer und dem

Sorgen für uns selbst und unsere eigenen

Bedürfnisse.

Leitung: Gabriele Kremer, Dipl.-Psychologin,

Mannheim · Samstag, 18. März 2000,

10 bis 17 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 ·

Kosten DM 15,–/25,– (nach Selbsteinschätzung)

· max. 14 Teilnehmerinnen ·

Anmeldung bis Mittwoch, 1. März 2000, an

die Psychologische Beratungsstelle, Telefon

0621/2 80 00, Telefax 0621/2 80 10 ·

Eine Veranstaltung der Psychologischen

Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und

Lebensfragen der Evangelischen Kirchengemeinde

Mannheim und der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim

Mutige Frauen und

ihr wildes Leben

Frauenprojekt

Unter dem Motto, Was ich schon immer

mal tun wollte, mich alleine jedoch nicht

getraut habe, gibt es im kommenden

Jahr eine Veranstaltungsreihe für

abenteuerlustige Frauen – in der dritten

und letzten Auflage.

Projektteile werden sein: Abend der

Begegnung, Kommunikationstraining am

Teamtower in Schwetzingen, Kreativität

entfalten/Figuren aus Pappmaché,

Abendklettern, Nachts-Nacktschwimmen,

Kanutour, im Schnawwl zur Schminkaktion,

feierlicher Abschluss.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen

kann nach Interesse erfolgen, am ersten

und letzten Abend sollten alle Frauen

dabei sein. Start: Mit einem Abend

der Begegnung und Information am

Donnerstag, 6. April 2000.

Fordern Sie bitte den Sonderprospekt bei

der Leiterin an, Telefon 0621/168 92 84.

Leitung: Martina Böffert, Ute Hoffmann, Anja

Süntzenich · Neun Termine im Lauf des

Jahres 2000, darunter ein Wochenende ·

Evangelisches Kinder- und Jugendwerk

Mannheim, M 1, 8 – 9, und anderswo · Preis

je nach Projektteil · Anmeldung bis Mittwoch,

15. März 2000 · Veranstalter: Evangelisches

Kinder- und Jugendwerk Mannheim

Oase im Herzen

inmitten der Stadt

Ein Samstag für Frauen

Zahlreiche Verpflichtungen und Aufgaben

müssen täglich wahrgenommen werden.

Ein Termin jagt den anderen und manchmal

kommt man ganz aus der Puste. Der

nächste Urlaub ist noch weit...

Das Gefühl mir ist alles zu viel und ich

werde gelebt schleicht sich ein. Wünsche

werden laut: Einmal heraustreten aus

dem gewohnten Alltag, zur Ruhe kommen,

Zeit haben für sich selbst, Nachdenken

ohne produktiv sein zu müssen,

nichts tun, einfach sein dürfen, miteinander

reden, aufeinander hören, auftanken

und Kraft schöpfen, das wäre gut!

Leitfaden für diesen Tag wird der biblische

Text von der Begegnung Jesu mit

einer Frau sein (Johannes 4). Musik, Bewegung,

Gespräch und Stille werden helfen,

dem Text und dem eigenen Erleben

näher zu kommen.

Bequeme Kleidung, dicke Socken oder

Hausschuhe sind sinnvoll. Als Mittagessen

werden wir Selbstmitgebrachtes

teilen.

Leitung: Christine Soldan, Dipl. Sozialpädagogin

· Samstag, 8. April 2000,

10 bis 17 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 ·

DM 20,– · max. zwölf Teilnehmerinnen ·

Anmeldung bis Montag, 3. April 2000 ·

Eine Veranstaltung der Gnadengemeinde

Mannheim

Frau sein – Ich bleiben

in der Partnerschaft

Manche von uns mag das wie einen

unüberwindbaren Widerspruch empfinden,

wie eine Quadratur des Kreises. Und

manch andere mag gute Erfahrungen

damit gemacht haben. Beide sind

eingeladen, in diesem Seminar in einen

Austausch darüber einzutreten,

voneinander zu hören,

wie die traditionell weiblichen Eigenschaften

von Einfühlung in andere,

Beziehungspflege, Anteilnahme auch

praktisches Alltagsmanagement und

ähnliches in uns Mädchen häufig von

Anfang an gefördert und herausgefordert

wurden,

wie uns diese Fähigkeiten viele schöne

Erfahrungen im Erwachsenenleben

einbringen

und wie sie, wenn wir uns darauf

festlegen lassen, unserem Ich im Wege

stehen können,

uns dabei behindern können herauszufinden

und zu gestalten, was unser

Ureigenstes ist.

Sicher muss dies nicht so sein – und wie

leicht geschieht es!

Stärken und Schwächen dieser Tradition

anschauen, Bilanzen ziehen, Grenzen

erkennen und wahren, darum wird

es also gehen. Wir werden mit und ohne

Worte arbeiten.

Leitung: Karin Fritzsche, Neustadt/W,

Supervisorin (DGSv), als TZI-Gruppenleiterin

in der Erwachsenenbildung tätig ·

Freitag, 26. Mai, 17.30 bis 21.30 Uhr, und

Samstag, 27. Mai 2000, 10 bis 17 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · DM 90,– · max.

zwölf Teilnehmerinnen · Anmeldung bis

Freitag, 19. Mai 2000 · Eine Veranstaltung

der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim

Niki de Saint Phalle

Nanas aus Pappmaché

Ein lustvolles Wochenende nur für Frauen.

Niki de Saint Phalle wurde mit ihren

lustig bemalten Polyester-Plastiken –

den Nanas – populär. Es gelingt der

Künstlerin etwas sehr Seltenes: Sie vermag

unterschiedlichste Altersstufen und

soziale Schichten gleichermaßen


In 2 Stunden durchs Internet

Surfen lernen unter Anleitung

Internet – was ist das und wie geht das?

In den folgenden Kursen wollen wir

interessierten Menschen Gelegenheit

geben, sich ein wenig mit dem Internet

vertraut zu machen. Wir suchen

Antworten auf Fragen wie etwa: Wie

kann man das Internet als Informationsmedium

nutzen? Wie findet man eine

Adresse? Was ist chatten? Wie schreibt

man eine e-mail? Wie und warum ist

die Kirche im Internet präsent? Welche

Chancen und Möglichkeiten bietet,

welche Risiken birgt dieses Medium?

Leitung: Dr. Steffen Bauer, Pfarrer, Tim Blondel,

Florian Steindl (Anwesenheit wechselt je

nach Kurs)

Kurs 1: Samstag, 12. Februar 2000,

10 bis 12 Uhr

Kurs 2: Samstag, 18. März 2000,

10 bis 12 Uhr

Kurs 3: Samstag, 8. April 2000,

10 bis 12 Uhr

Kurs 4: Samstag, 27. Mai 2000,

10 bis 12 Uhr

Kurs 5: Samstag, 17. Juni 2000,

10 bis 12 Uhr

Evangelisches Gemeindezentrum, Fürstenwalder

Weg 2 – 6, Mannheim-Vogelstang ·

DM 20,– · möglichst frühzeitige Anmeldung ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen

Vogelstanggemeinde Mannheim

Fortsetzung von Seite 34

anzusprechen und zu motivieren, dem

eigenen Gefühl der Spontaneität und

dem kreativen Potential zu vertrauen.

Ihre Figuren sprühen nur so vor Lebensfreude

und Kraft!

An dem Wochenende erfahren wir viel

von dieser fröhlichen, kreativen Energie.

Jede Teilnehmerin gestaltet aus Draht

und Pappmaché ihre ganz individuelle

Skulptur: ÜppigschlankaufdemKopfstehendsitzendtanzend...rundumrundfüllig.

Leitung: Krista Paul, Kunsterzieherin und

Atelierleiterin für Ausdrucksmalen · Freitag,

7. Juli, 18 bis 21.30 Uhr, Samstag, 8. Juli,

10 bis 18 Uhr (zweistündige Mittagspause)

und Montag, 10. Juli 2000, 19 bis 21 Uhr

im Malatelier, Odenwaldstraße 20,

Mannheim-Feudenheim · Bei schönem Wetter

wird im Garten gearbeitet · Kursgebühr

DM 70,–, Materialkosten DM 15,– · max.

8 Teilnehmerinnen · Anmeldung bis Freitag,

30. Juni 2000 · Eine Veranstaltung der

Evangelischen Erwachsenenbildung Mannheim

In 3 Stunden ins Internet

Eine eigene Homepage gestalten

Ziel ist, dass die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer am Ende der drei Stunden

eine eigene Seite für eine Homepage

gestaltet haben, die dann (falls

gewünscht) unter www.vogelstang.de

auch ins Netz eingestellt wird. Wie

macht man das? Was braucht man dazu?

Wir fangen sozusagen bei Null an, zeigen

Beispiele aus dem Internet und machen

uns dann ans Werk. Dieses Angebot

richtet sich besonders auch an Personen

aus Gemeinden, die Überlegungen

für eine eigenständige Internet-Präsenz

anstellen.

Leitung: Dr. Steffen Bauer, Tim Blondel,

Pfarrer, Florian Steindl (Anwesenheit wechselt

je nach Kurs)

Kurs 1: Samstag, 26. Februar 2000,

9 bis 12 Uhr

Kurs 2: Samstag, 6. Mai 2000,

9 bis 12 Uhr

Evangelisches Gemeindezentrum, Fürstenwalder

Weg 2 – 6, Mannheim-Vogelstang ·

DM 40,– · möglichst frühzeitige Anmeldung ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen

Vogelstanggemeinde Mannheim

Krista Paul

sanctclara

geht online !

Ab Februar 2000 können Sie

das sanctclara-Journal auch

über das Internet

abrufen.Unter

http://www.sanctclara.de

finden Sie alle Veranstaltungen

eines halben Jahres wie

aus dem Journal gewohnt

nach Seitenrandwörtern und

Datum sortiert. Die Möglichkeit,

das Angebot gezielt

nach Stichworten zu durchsuchen,

ist ebenso geplant

wie die Anmeldung per

eMail-Formular. Abgerundet

wird das Angebot durch ein

öffentliches Diskussions-

Forum, in dem ein Meinungs-

austausch über wichtige

Themen der Zeit möglich ist.

Hinweise auf weitere

Bildungsveranstaltungen in

kirchlicher Trägerschaft,

über die in diesem Journal

hinaus versammelten,

erhalten Sie aus Tagespresse

und Gemeindebriefen, aus

dem Internet oder direkt bei

einem der Pfarrämter

oder einer der kirchlichen

Einrichtungen

in der Stadt.

Internet

35


Männer

36

Es ist nichts beim Alten?

Ein Selbsterfahrungswochenende für

Männer zum Sohn und Vatersein

Es ist eines der bekanntesten Gleichnisse

Jesu. Die einen sagen, es sei das

Gleichnis vom verlorenen Sohn. Die

anderen sprechen vom neu entdeckten

Vater – barmherzig, gnädig und von

großer Güte, ungerecht. Dritte hört man

vom gefundenen Fressen reden. Vierte

finden das eine einzige Schweinerei.

Jedenfalls gibt’s da was zu finden. Und

wo ich was finde, habe ich was verloren.

Was ist es, das mich lockt? Und wer?

Was brandet heran? Und wohin trägt es

mich? Was suche ich? Was versucht

mich? Wie

bewege ich mich

in all dem, und

wie begegne ich

mir, dir und

euch? Ein Anhalt,

irgendein

Bezogensein.

Was haben Söhne

mit mir zu tun?

Und Brüder mit

euch? Und

wie Väter mit

Gott? Ach ja,

die Frauen.

Wir arbeiten

unter anderem

mit Mitteln des

Bibliodrama, mit

Musik, mit

kleinen Ritualen

und Liturgien,

an Themen,

die sich im

gemeinsamen

Prozess

verdichten.

Das Gleichnis

gibt’s im Evangelium nach Lukas,

Kapitel 15, ab Vers 11 – für wer will.

Leitung: Joachim Faber M.A., Erziehungswissenschaftler,

Systemischer Supervisor und

Organisationsberater · Dr. Michael Lipps,

Pfarrer, TZI-Gruppenleiter (WILL-Grad.) · von

Freitag, 25. Februar, 18.30 Uhr, bis

Sonntag, 27. Februar 2000, 13 Uhr · im

Gästehaus des Evangelischen Diakonissenhauses

Nonnenweier bei Lahr ·

Kosten DM 185,– (Tagungsgebühr/EZ/VP) ·

Teilnehmer: 12 Männer · Anmeldung bis

18. Februar an die Evangelische Erwachsenenbildung

Karlsruhe FAX 3845352 · Veranstaltet

von der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim sowie Karlsruhe und Durlach

Soiree zum Frühlingsanfang

drei stimmig

Seitenweis Stücke von

Religion und Alltag

mit den Autoren Joachim Faber, Michael

Lipps, Thomas Weiß und Landeskantor

Johannes Michel am Kunstharmonium

mit Werken von Sigfrid Karg-Elert.

Dass drei Freunde und Kollegen sich

seitenweise Gedichte schreiben und so

einen poetischen Trialog führen, kommt

eher selten vor. Wohl noch seltener ist,

dass so im Laufe eines Jahres lebendige

Texte entstehen, die von Gott und der

Welt, von Betrauertem und Geglücktem,

von Witz und Wut dreier Männer erzählen

und die drei Dichter damit in die

Öffentlichkeit gehen. Durch ihren lebendigen

Vortrag nehmen die drei Freunde

in das Gespräch mit hinein und eröffnen

überraschende und herausfordernde

Sichten auf Religion und Alltag. Einige

wenige signierte Restexemplare des

Gedichtbandes können zum Preis von

DM 19,80 erstanden werden.

Frauen wie Männer sind

gleichermaßen willkommen!

am Montag, 20 März 2000, 18 Uhr, im

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Eintritt DM 20,–/DM

15,– zu Gunsten der Arbeit in sanctclara ·

Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung

Mannheim

Heute ein Mann. Herkunft,

Zukunft, Perspektiven

5. Karlsruher Männertag

am Samstag, 20. Mai 2000, im

Evangelischen Dekanatszentrum Karlsruhe,

Eingang Ecke Augartenstraße 61/

Rüppurrerstraße in Karlsruhe · Eine

Veranstaltung der Evangelischen

Erwachsenenbildung Karlsruhe und Durlach,

des Bildungswerks der Erzdiözese Freiburg

im Stadtdekanat Karlsruhe u. a. ·

Infos bei der Bezirksstelle für Evangelische

Erwachsenenbildung Karlsruhe, Telefon

0721/3 84 53 30

Kleines Männerbildungsprojekt an

Melanchthon, geleitet von Michael

Lipps · dienstags und donnerstags, 7.,

9., 14. und 16. November 2000, 19.30

bis 21.30 Uhr dazu ein Gottesdienst in

der Melanchthonkirche Mannheim am

Sonntag, 19. November 2000, 10 Uhr ·

Mann:

fein, herb und zugewandt

Ein Frühsommerabend unter Männern

Männer machen sich selbst zum Thema,

nicht nur die „bewegten Männer“.

Verschiedene Männermagazine finden

sich an den Zeitungskiosken – und sie

werden gekauft. Nicht unbedingt von

den „neuen Männern“, aber doch von

Männern, die praktische Tipps und

Lebenshilfen suchen. Denn: Immer mehr

Männer beschäftigen sich inzwischen

intensiver mit Familie und Partnerschaft,

mit Mode und Kosmetik, mit ihrer

Gesundheit und mit ihrem Körper. Zudem

wächst die Zahl jener Männer, die bereit

sind, sich über ihre oft problematische

Rolle in der Gesellschaft Gedanken

zu machen. Denn die meisten von ihnen

sind der empirischen Studie Männer im

Aufbruch zufolge verunsichert. Insbesondere

die Frage, wie Beruf und Familie

zwischen Mann und Frau am besten auszubalancieren

wären, bewegt sie. Von

Männerpolitik ist hier und da sogar die

Rede, neuerdings gar von Geschlechterdemokratie.

Was wird unter kritischen Männern

diskutiert? Worüber wird gestritten?

Welche Probleme, welche Fragen stehen

im Vordergrund? Über diese und andere

Themen rund ums Abenteuer Mannsein

und über persönliche Erfahrungen soll es

an diesem Abend gehen.

Gesprächspartner ist Hartmut Meesmann.

Er war lange Jahre Redakteur der

Zeitschrift Publik-Forum. Heute arbeitet

er in Wiesbaden als freier Journalist für

verschiedene Zeitungen und den

Hörfunk. Er betreut unter anderem

redaktionell die Zeitschrift Männerforum

der Evangelischen Männerarbeit in

Deutschland.

Willkommen sind Männer jeden Alters.

Zu Gast: Hartmut Meesmann, Wiesbaden ·

Moderation: Dr. Michael Lipps · Donnerstag,

15. Juni 2000, 19.30 Uhr · Ökumenisches

Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5, 19 · DM 10,– · Eine Veranstaltung der

Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung

sanctclara Mannheim

Infos bei Melanchthon-West Mannheim

Telefon 332889

Männertagung

vom 13. bis 15. Oktober 2000 im

Hohenwart Forum Pforzheim-Hohenwart

mit Michael Lipps


Ein Kick mehr Partnerschaft

Gesprächstraining für Paare

Das Geheimnis zufriedener Paare ist das

Gespräch. Wünsche mitteilen, Meinungsverschiedenheiten

klären, den Alltag

gemeinsam verbringen – nichts geht,

ohne miteinander zu reden. Wie Paare

miteinander sprechen, beeinflußt maßgeblich

ihre Beziehung. Gut miteinander

reden ist lernbar!

Das EPL/KEK-Gesprächstraining hilft

Paaren,

sich so auszudrücken, daß beim

Gegenüber das ankommt, was man

mitteilen will,

so zuzuhören, daß man besser versteht,

was der Partner, die Partnerin meint,

Meinungsverschiedenheiten und Probleme

fair auszutragen.

Es ermöglicht so neue Erfahrungen im

Gespräch miteinander.

Im Mittelpunkt steht das Paargespräch.

Persönliche Themen besprechen die

Paare nur mit dem eigenen Partner/der

eigenen Partnerin, räumlich getrennt

von anderen Paaren. Speziell ausgebildete

KursleiterInnen begleiten und

unterstützen das Gespräch. Ein Kurs

besteht in der Regel aus vier Paaren mit

zwei KursleiterInnen.

Kursprogramm EPL – Ein Partnerschaftliches

Lernprogramm

Im EPL-Gesprächstraining werden

zunächst grundlegende Gesprächs- und

Problemlösefertigkeiten eingeübt. Mit

diesen Fertigkeiten sprechen die

Paare dann über wichtige Themen ihrer

Partnerschaft. Eingeladen sind vor

allem jüngere Paare. Das Training umfaßt

6 Einheiten von jeweils 2 Stunden.

17. bis 19. März 2000 in Heidelberg

Leitung:

Susanne Abt und Michael Längle

7. bis 9. April 2000 in Billigheim

(Haus St. Elisabeth)

Leitung:

Gaby Smith und Bernd Toenneßen

Kursprogramm EPLplus

Ein EPL-Gesprächstraining, das

besonders auf die Situation werdender

Eltern eingeht.

24. bis 26. März

2000 in

Ilvesheim

Leitung: Gaby

Smith und

Albert Janku

Die Kurskosten

für EPL und

EPLplus

betragen pro

Paar DM 180,–

(ggf. zzgl.

Pensionskosten)

Kursprogramm

EPL-family

Gemeinsam mit

der Familie ein

Perspektivwechsel · Kinder fotografieren ihre Welt · Ausstellung im

Reiss-Museum Mannheim bis zum 30. Januar 2000 · Ein Projekt der

Arbeitsgemeinschaft der Diakoninnen und Diakone in der Evangelischen

Kirche in Mannheim

paar Tage ausspannen und wieder mal

als Paar etwas gemeinsam unternehmen.

Ein EPL-Gesprächstraining mit Freizeitangeboten

und Kinderbetreuung.

21. bis 25. Juni 2000 in Mosbach-

Neckarelz

Leitung: Sabine und Andreas Bohnert

Zu den Kurskosten kommen die Pensionskosten.

Kursprogramm KEK-Konstruktive Ehe

und Kommunikation

Das KEK-Gesprächstraining wendet sich

an Paare, die innerhalb eines erweiterten

Gesprächstrainings auch ihre gemeinsame

Geschichte in den Blick nehmen

wollen. Eingeladen sind daher Paare in

mehrjähriger Beziehung. Es umfaßt

7 Einheiten, die jeweils ca. 3 Stunden

dauern und über zwei Wochenenden

verteilt sind.

18. bis 20. Februar und

17./18. März 2000 in Mannheim

Leitung: Annette Blasel und Gerhard

Krumbach

30. Juni bis 2. Juli und

14./15. Juli 2000 in Heidelberg

Leitung: Birgit Oestreicher-Roters und

Siegbert Grombein.

Die Kursgebühr beträgt pro Paar

DM 320,–.

In Absprache mit dem Veranstalter ist

eine Ermäßigung des Teilnehmerbeitrages

möglich. Zu beiden Kursprogrammen

können Sie einen eigenen Prospekt anfordern:

Kath. Regionalstelle Rhein-

Neckar, Pfarrstr. 1, 68549 Ilvesheim,

Tel.: 0621-49 67 070,

Fax: 0621-49 67 080, e-mail:

kath.region-rhein-neckar@t-online.de

Erziehung 2000:

Was ich schon immer mal

fragen wollte

Eine Vortragsreihe

Wie verhalte ich mich in der Erziehung

meiner Kinder richtig? Bin ich zu streng

oder zu nachgiebig? Gibt es überhaupt

eine richtige Erziehung? Solche Fragen

beschäftigen viele Eltern. Wir wollen

Ihnen, den Eltern, und allen anderen

Interessierten mit diesen Abenden eine

Hilfestellung geben. Wir wollen uns

Ihren Fragen stellen und mit Ihnen ins

Gespräch kommen.

Erste Hilfe am Kind.

Montag, 19. Januar 2000

Brauchen Kinder Grenzen?

Montag, 14. Februar 2000

Ernährung: Was ist gut für mein Kind?

Montag, 13. März 2000

Die Bedeutung des Spielens für die

Entwicklung meines Kindes.

Montag, 10. April 2000

Suchtverhalten: erkennen und

vorbeugen.

ein Montag im Mai 2000

jeweils 17 bis 19 Uhr im Kindergarten

Sonnenstrahl, Kieselgrund 5, Mannheim-

Hochstätt · Eine Reihe des Kindergartens

Sonnenstrahl in Zusammenarbeit mit

der Pfingstberggemeinde Mannheim und

der Psychologischen Beratungsstelle

für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen der

Evangelischen Kirchengemeinde Mannheim

Partnerschaft & Familie

37


Partnerschaft & Familie

38

Vom Dunkel ins Licht

Väter, Mütter und Kinder gestalten

gemeinsam die Tage von

Gründonnerstag bis Ostersonntag

Die Karwoche und die Ostertage erinnern

uns an die Leidensgeschichte

Jesu und seine Auferstehung. Dabei

führt der Weg von der Dunkelheit ins

Licht. Durch Gespräche und Meditation,

durch Lieder und Geschichten,

durch Spiel und andere kreative

Ausdrucksmöglichkeiten nehmen wir

Anteil an diesem Weg, den auch

Menschen heute immer wieder gehen.

Wir gestalten die Tage so, dass

wir teils gemeinsam in der Gesamtgruppe,

teils in der Erwachsenengruppe

und in zwei altersspezifischen

Kindergruppen zusammen sind.

Gemeinsam mit einer katholischen

Familiengruppe feiern wir die

Osternacht. Am Ostersonntag werden

wir einen Familiengottesdienst

vorbereiten und feiern.

Leitung: Gardis Jacobus-Schoof und Helmut

Schoof, Boxberg · Donnerstag, 20.

April, 18 Uhr, bis Sonntag, 23. April

2000, 13 Uhr · Bildungshaus St. Michael,

Tauberbischofsheim · Erwachsene DM

115,–, Kinder DM 70,–, Kinder unter drei

Jahren sowie das dritte und weitere Kinder

sind frei · Anmeldung bis Montag, 3. April

2000, an

die Veranstalterin: Evangelische

Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber

Familienfreizeit

in Finnland

Etwa 70km westlich von Helsinki

steht uns in Inkoo an der Südwestküste

Finnlands ein 14ha großes

Gelände zur Verfügung. Darauf

befinden sich neben dem umgebauten

ehemaligen Gutshaus mehrere Blockhütten,

Sauna, ein See und viel Wald.

Die Anlage bietet Ruhe, Stille und

viele Möglichkeiten zum Abenteuer

am See und im Wald. Es wird Zeit sein

für vielerlei Begegnungen: mit Eltern

und Kindern verschiedenen Alters,

mit der faszinierenden Natur

Finnlands, mit der Kultur und den

alltäglichen und geschichtlichen

Besonderheiten Finnlands und mit

finnischen Familien.

Leitung: Gardis Jacobus-Schoof und

Helmut Schoof, Boxberg · Freitag,

28. Juli, bis Freitag, 11. August 2000 ·

Inkoo, Südwestfinnland · Interessierte

Familien fordern bitte den Sonderprospekt

mit weiteren Informationen, Preisangaben

und Anmeldecoupon bei der Veranstalterin

an: Evangelische Erwachsenenbildung

Odenwald-Tauber

Aggression und Gewalt bei

Kindern und Jugendlichen

Ursachen und alternative

Handlungsweisen

Wir hören und lesen immer häufiger von

verletzender Aggression unter Kindern

und Jugendlichen, Erpressungsversuchen

im Schulhof, jugendlichen Amokläufern,

der Gefahr durch Gewaltvideos oder

Kampfspiele im Computer und sind

erschrocken, verunsichert oder fühlen

uns hilflos.

An diesem Samstag wollen wir uns

gemeinsam mit folgenden Themen

beschäftigen:

Ursachen von Aggression und Gewalt:

Ist ein Aggressionstrieb angeboren?

Ist beides anerzogen oder durch

Erwachsene, Vorbilder und Modelle

gelernt? Sind die gesellschaftlichen

Bedingungen dafür verantwortlich?

Verständnis für die Situation der Kinder,

Jugendlichen und auch der Erziehenden.

Umgehen mit Aggression und Gewalt:

Strafe allein – falls überhaupt sinnvoll –

genügt nicht. Alternative Konsequenzen

werden von uns herausgearbeitet

und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit

verglichen.

Ziel ist es, durch mehr Verständnis und

mit verschiedenen neuen Möglichkeiten

der Aggression und Gewalt von Kindern

und Jugendlichen begegnen zu können.

Leitung: Gabriele Kremer, Dipl.-Psychologin,

Mannheim · Samstag, 20. Mai 2000,

10 bis 17 Uhr · Psychologische

Beratungsstelle, C 3, 5, Mannheim · Kosten

DM 15,–/ 25,– (nach Selbsteinschätzung) ·

max. 14 TeilnehmerInnen · Anmeldung bis

Montag, 1. Mai 2000, an die Psychologische

Beratungsstelle, Telefon 0621/2 80 00,

Telefax 0621/28010 · Eine Veranstaltung

der Psychologischen Beratungsstelle für

Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen der

Evangelischen Kirchengemeinde Mannheim

Kleingedrucktes

großgedruckt

Veranstaltungen, für die eine Anmeldung

erforderlich ist, erkennen

Sie an diesem Zeichen. Sofern für

ein Seminar, einen Kurs, eine Tagung

eine Anmeldung erforderlich ist,

melden Sie sich bitte rechtzeitig an.

Falls Sie sich angemeldet haben und

wider Erwarten nicht teilnehmen

können, melden Sie sich bitte ab.

Sie ermöglichen damit jemandem

anderen die Teilnahme, vor allem,

wenn es eine Warteliste gibt.

Bitte melden Sie sich direkt beim

jeweils angegebenen Veranstalter

an.

Für Veranstaltungen der Evangelischen

und Katholischen Erwachsenenbildung

sanctclara Mannheim

gilt, sofern eine Anmeldung erforderlich

ist:

Wir versenden nicht in jedem Fall

eine Anmeldebestätigung, benachrichtigen

Sie aber im Fall einer Absage.

Anmeldungen werden in der

Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Aus didaktischen Gründen ist die

Zahl der Teilnahmeplätze bei verschiedenen

Veranstaltungen begrenzt.

Eine Veranstaltung findet in

der Regel statt, wenn uns mindestens

acht Anmeldungen vorliegen.

Ist dies nicht der Fall, sagen wir

eine Veranstaltung nach Ablauf der

Anmeldefrist ab.

Wenn Sie sich weniger als acht

Tage vor Beginn einer Veranstaltung

abmelden, müssen wir Ihnen eine

Ausfallgebühr von bis zu 50 % der

Kosten in Rechnung stellen. Wenn

wir keine Abmeldung von Ihnen erhalten,

fallen die gesamten Kosten

an. Sollte eine andere Person Ihren

Platz einnehmen, durch Ihre oder

unsere Vermittlung - nicht aber ohne

Rücksprache mit uns -, entstehen

Ihnen keine Kosten.

Bitte bezahlen Sie erst nach

Zahlungsaufforderung.

Eine Ermäßigung der Kosten kann

bei Bedarf mit den Veranstaltern

vereinbart werden.

Ihre Anschrift wird von uns den

Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes

entsprechend elektronisch

verarbeitet.

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie

sich mit diesen Teilnahmebedingungen

einverstanden.


Das heb’ ich mir für später auf

Wenn ich dann mal Zeit habe…

Wann ist später? Was ist später? Und wer bin ich dann? – Mit dem neuen Haus, dem

Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara, nehmen wir uns für jetzt Raum. Wir, eine

Gruppe von zur Zeit acht ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die

meisten zwischen 55 und 67, interessieren uns für Begegnung und Information, für

Austausch und Gespräche, einander zu treffen, voneinander zu lernen, miteinander

zu tun und erleben. So entwickeln wir Angebote in Themenbereichen, die uns – und

sicher nicht nur uns – betreffen. Dabei machen wir die Erfahrung, dass es Freude

macht, gemeinsam neue Räume zu betreten, so wie jede und jeder von uns selbstverständlich

die eigenen braucht. Und manchmal brauche ich ja mehr die eigenen als die

gemeinsamen – etwa als Gegenpol zu vielfach erlebter beruflicher Vereinnahmung.

Wie umgekehrt die gemeinsamen Räume gegen die Vereinzelung. Unser Interesse

richtet sich auf die miteinander zu gestaltenden Freiräume: Erste Ergebnisse sehen

Sie auf dieser Seite. Wir fangen mit einem kleinen Kursangebot an. Wählen Sie, was

Ihnen entgegenkommt. Im Herbst, so stellen wir uns das vor, erweitern wir, denken

wir an wöchentliche regelmäßige Möglichkeiten zusammenzukommen – etwa für zwei

Stunden am Vormittag, zu Themen und Exkursionen, zu Mitverantwortung und Mitgestaltung

– Bildung zum Anfassen. Dabei ist die Kompetenz eines Jeden, einer Jeden

gefragt. Und wenn ich mal ein oder zwei Wochen pausiere, bin ich auch willkommen.

Willkommen sind auch Menschen, die mit uns solche Angebote entwickeln wollen. Wir

hören gerne Ihre Anliegen und Anregungen.

Helmut Acker und Michael Lipps

Nicht mehr jung -

noch nicht alt

Drei Nachmittage im gemeinsamen

Nachdenken zu Chancen und Krisen

der heutigen Jungen Alten

Die Menschen heute werden

im Durchschnitt älter und erleben im

Vergleich die ihnen geschenkte Zeit

weitaus rüstiger und vitaler als noch

vor dreißig, vierzig Jahren. Wir werden

immer älter und fühlen uns immer

jünger!

Wie wir diesen Lebensabschnitt sinnvoll

nutzen und gestalten können, aber auch

wie wir mit Krisen positiv umgehen

können, darüber wollen wir gemeinsam

nachdenken.

Denn es gilt: anstatt dem Leben

Jahre zu schenken, den Jahren Leben

schenken!

Willkommen sind Frauen und Männer ab

ca. 50 Jahren, die bereit sind, sich mit

diesen Fragen auseinanderzusetzen.

Leitung: Günter Scheurich, Fernstudium

Erwachsenen- und Altenbildung · Montag,

13. März, Montag, 20. März und Montag,

27. März 2000, jeweils 15 bis 17 Uhr ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten DM 20,– ·

Anmeldung bis Freitag, 3. März 2000 ·

Eine Veranstaltung der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim

Plötzlich allein

Fünf Abende für Frauen, die ihren

Partner verloren haben

Der Tod des Partners stellt Betroffene

oft völlig unvorbereitet vor eine neue

Lebenssituation. Das Leben scheint

seinen Sinn verloren zu haben und geht

doch weiter. Vieles muss neu gelernt

und eingeübt werden.

Es gilt, Trauern als notwendigen Prozess

zu begreifen und den Sinn und Wert

des eigenen Lebens neu zu erkennen.

Gemeinsam mit anderen Frauen

in gleicher Lage haben Sie – außerhalb

ihres üblichen Lebensumfeldes -

die Möglichkeit, Ihre schmerzlichen

und ermutigenden Erfahrungen

auszutauschen, und nach Lösungsmöglichkeiten

für angesprochene

Probleme zu suchen.

Leitung: Renate Schneider, Fernstudium

Erwachsenen- und Altenbildung, Maria

Schwarz, Gemeindediakonin, Pastoralpsychologin

· dienstags, 2. Mai, 16. Mai,

30. Mai, 20. Juni und 4. Juli 2000, jeweils

17 bis 19 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19 ·

Kosten DM 40,– · zwölf Teilnehmerinnen ·

Anmeldung bis spätestens Freitag, 25. April

2000 · Eine Veranstaltung der Evangelischen

Erwachsenenbildung Mannheim

Hatha Yoga

Ein Kurs für den älteren Menschen

Gerade im Prozess des Älterwerdens gilt

es, einen individuellen Weg zu finden,

Gesundheit und Wohlbefinden zu

unterstützen. Wer wünscht sich nicht,

möglichst lange geistig und körperlich

beweglich zu bleiben. Niemand

sollte seine Gesundheit aber dem Zufall

überlassen.

Hatha Yoga könnte ein hilfreiches

Angebot werden. Dieses vielfältige Yoga-

Übungssystem macht sich die alte

Erfahrung zu eigen, dass die Wechselfolge

von Ausatmen und Einatmen,

Entspannen und Anspannen, Ruhe und

Bewegung im ganzheitlichen Miteinander

von Körper und Seele zu

positiven Wirkungen führt.

Der Kurs umfasst acht Übungseinheiten,

wobei die Auswahl des Programmes auf

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

abgestimmt wird. Lockerungs- und

Entspannungstechniken nehmen einen

breiten Raum ein. Auch Ungeübte sind

zum Mitmachen herzlich eingeladen.

Bitte in bequemer Kleidung und warmen

Socken kommen, Decken und Matten

sind vorhanden.

Leitung und Information: Hildegard

Schneider-Wolff, Telefon 0621/82 44 44 ·

mittwochs, 15. März, 22. März, 29. März,

5. April, 12. April, 19. April, 26. April,

3. Mai und 10. Mai 2000, 10 bis 11.15 Uhr

· Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten DM 40,– · max.

zwölf TeilnehmerInnen · Anmeldung bis

Mittwoch, 8. März 2000 · Eine Veranstaltung

der Evangelischen Erwachsenenbildung

Mannheim

Grafik: Dieter Lahme

Älterwerden

39


Älterwerden

40

Miteinander ins

3. Lebensalter aufbrechen

Lernwerkstatt 50 plus

Menschen in der 3. Lebensphase sind in

einer Pioniersituation. Sie haben weithin

unbekanntes Gelände vor sich, für das

es kaum Landkarten gibt – indem es aber

sehr viel Interessantes und Begeisterndes

zu entdecken gibt. Lebendig bleiben

heißt, immer wieder neu und mit Spaß

dazulernen.

In der Lernwerkstatt 50 plus heißt das:

neue Menschen kennenlernen, mit

Neugier und Selbstbewusstsein in eine

neue Lebensphase gehen, sich aktiv mit

einer sich rasant ändernden Welt auseinandersetzen,

eigene Kompetenzen

entdecken, entfalten und trainieren,

zusammen mit anderen Initiative

entwickeln und eigenverantwortlich

Gesellschaft mitgestalten.

Jede und jeder von Ihnen bringt eine

Fülle an Fähigkeiten und Kenntnissen,

aber auch Erwartungen an das Leben

mit: Diesen Reichtum zu nutzen und

gemeinsam ein Projekt zu verwirklichen

– diese Chance bietet sich Ihnen in

der Lernwerkstatt 50 plus. Sie machen

neue Erfahrungen. Sie stellen etwas auf

die Beine nach dem Motto: für mich –

mit anderen – für andere. Kurzum: Nicht

Die Menschen stärken

im „Trockenkurs“ – sondern im richtigen

Leben, gemeinsam und selbstorganisiert

lernen!

Sind Sie neugierig geworden? Dann kommen

Sie zu einer unserer Informationsveranstaltungen

LernWerkstatt in

Mannheim-Schönau

Moderation und Leitung: Rudi Weihrauch,

Mannheim · Ort: Pfarrer-Veit-Haus, Memelerstr.

36, Haltestelle „Schönau-Grundschule“

Termine: Mittwoch, 12. Jan. 2000 ·

Informationsveranstaltung: 10 Treffen,

jeweils Mittwoch, 10 bis 12 Uhr ab 26. Jan.

2000 fortlaufend bis 17. Mai 2000, Die

weiteren Termine werden gemeinsam

vereinbart. · Veranstalter: Pfarrgemeinde

Guter Hirte, KAB, kfd, Bildungswerk

LernWerkstatt in

Mannheim-Zentrum

Moderation und Leitung: Regina Hertlein,

Oftersheim Rudi Weihrauch, Mannheim ·

Ort: Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19, Haltestelle

„Rathaus“ oder „Schloss“ · Termine:

Dienstag, 15. Februar 2000 · Informationsveranstaltung:

10 Treffen, jeweils Dienstag,

18.30 bis 21 Uhr ab 14. März 2000

fortlaufend bis 18. Juli 2000 · Veranstalter:

Bildungswerk, Stadtarbeitsgemeinschaft

Mannheim, Regionalstelle Rhein-Neckar. ·

An jeder LernWerkstatt 50 plus können bis zu

16 Personen teilnehmen. · Die Kursgebühr

beträgt jeweils DM 100,–

Wer in der Gesellschaft über den rechten menschlichen Weg

in unserer Zeit reden will, kann in unserer pluralistischen

Welt ebenbürdig nur auf der allen gemeinsamen Vernunft

sprechen. Selbstverständlich gehört das Angebot einer aus

dem Glauben kommenden Sinnfindung zum kirchlichen

Beitrag in unserer Gesellschaft. Bildungsarbeit missioniert nicht – aber im

Dialog wird die dem Menschen dienende Dimension christlicher Existenz

geklärt. Zuhören können, Offenheit, Respekt vor der Überzeugung des anderen

u.a. sind Tugenden des Dialogs. Er klärt die Sachverhalte oder macht

Überzeugungen verständlich. Dem Dialog sowohl nach innen als auch nach

außen kommt in diesem Zusammenhang wesentliche Bedeutung zu.

Die geistige und geistliche Gastfreundschaft des Ökumenischen Bildungszentrums

sanctclara dient der Organisation dieses Dialogs unter uns und der

Klärung der Lebensthemen in unserer Gesellschaft. Der so gebildete Mensch

ist in seiner Überzeugung und in seiner Lebenssicherheit gestärkt.

„Die Menschen stärken, die Sachen klären“ ist also wesentliches Faktum der

Erwachsenenbildung in christlicher Trägerschaft.

Horst Schmelcher

Vorsitzender des Dekanatsrats Mannheim

die Sachen klären

Gestern weiter nach Norden,

morgen weiter nach Osten

„Senfkorn“Seniorenfreizeit

in Österreich

Auf ein Neues! Gestern noch in Niedersachsen,

Schleswig-Holstein oder

Mecklenburg-Vorpommern, und morgen

schon in Österreich: Senfkorn setzt die

Reihe seiner Sommerseniorenfreizeiten

auch im Jahr 2000 fort. Ende August bis

Mitte September sind im renommierten

Salzerbad in Bad Kleinzell die Zimmer

reserviert – Ausgangspunkt für 14 Tage

Regeneration, Erkundung und Pilgern für

Menschen ab 60. Landschaft, Geschichte

und Menschen im Vorfeld der Alpen

und der Landeshauptstadt Wien laden

herzlich zu Begegnungen ein.

Entsprechend das Programm: Spazierengehen,

(Kräuter und Sole) baden,

schwimmen, malen, batiken, Musik

machen, Körperarbeit und Tanz mit

Hahta Yoga, literarische Abende und

Motivmeditationen (zu ausgewählten

biblischen Schlüsselsymbolen) und,

erstmals im Senfkorn-Freizeitprogramm

und Übungsschwerpunkt ganz besonderer

Art, das Schweigepilgern oder Im

Schweigen den Heiligen Geist hören

lernen (Ignatius von Loyola). Zeit also,

zu sich selbst zu kommen. Zeit aber

auch, ein Stückchen über sich selbst

hinaus- und auf andere zuzuwachsen.

Und, in Maßen natürlich auch das (Senfkorn-Markenzeichen

von Anfang an): Die

Tagestouren. Solche gleich um die Ecke –

Sie werden sich wundern! Solche aber

auch ein bisschen weiter weg – ins Land

und in die Details, ins Traisen- und ins

Gölsental, wo Österreich am waldreichsten

ist, nach Wien, wo Österreich am

historischsten ist, ins Seengebiet u. a.

der Steiermark, wo Österreich am

fotogensten ist. Songlines der Freizeittage:

Österreichs religiöse Minderheiten

und ökumenische Besonderheiten. Viele

Plätze sind es nicht mehr, die frei sind,

aber einige sind es noch!

Leitung: Arno Schmitt, Schulpfarrer,

Integrierte Gesamtschule Mannheim ·

Samstag, 26. August, bis Samstag,

9. September 2000 · Leistung: Bustransfer,

Halbpension, Einzel- oder Doppelzimmer,

Ausflüge, Entrées, Taschengelder,

Vorbereitung, Leitung, Freizeittagebuch,

Versicherungen · Kosten DM 1.700,–(DZ),

DM 1.850,–(EZ) · Anmeldung bis

Dienstag, 30. November 1999, schriftlich

an Arno Schmitt, Mannheim


In der Arbeit mit älteren

Menschen

Praxistreff für ehrenamtliche MitarbeiterInnen

in der Seniorenarbeit in

den Gemeinden

Eine gute Gelegenheit, Materialien

für die Arbeit mit älteren Menschen

kennenzulernen und Erfahrungen

auszutauschen.

Leitung: Maria Schwarz und Christiane

Strobel, AG DIA Spiele mit Senioren ·

Dienstag, 22. Februar 2000, 9.30 bis

11.30 Uhr · Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5,19 · Anmeldung

nicht erforderlich · Eine Initiative

der Arbeitsgemeinschaft der DiakonInnen

Mannheim

TZI-Intensivkurs

1999/2000:

Feierabend in Schloss Beuggen

Das helfende Gespräch

Ein einführendes Seminar

Ob im Beruf oder im Privaten, immer

wieder finden wir uns in Situationen, in

denen Gespräche, zumal helfende

Gespräche schwierig sind. Der Einstieg

bereitet oft Probleme, gerade in

schwierigen Situationen, und wenn

eigene Hemmungen dazu kommen, stellt

sich das rechte Wort nur mit Mühe ein.

Und andererseits: Wie schütze ich mich,

wenn mich die Begegnung überfordert,

und was mache ich, damit ich weiterhin

im Stand bin zu helfen?

Das Seminar wird Erfahrungen der Teilnehmerinnen

und der Teilnehmer

aufgreifen und mit Elementen aus der

Transaktionsanalyse und der Gesprächspsychotherapie

neue Möglichkeiten

aufzeigen, wie Begegnung gelingen

kann.

Leitung: Gertrud Rücklin, Klinikseelsorgerin

i.R., Supervisorin DGfP · Dienstag, 28. März

2000, 17 bis 21 Uhr (mit Imbißpause) ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5,19 · 12 Teilnehmerinnen und

Teilnehmer · Kosten DM 25,– · Anmeldung

bis Dienstag, 21. März 2000 · Ein Seminar der

Du hast gegeben,

du bekamst zurück

Ein Seminar zu hilfreichen

Begegnungen

Du hast gegeben, du bekamst zurück –

so dichtete einer der Gäste der Mannheimer

Vesperkirche und drückt damit aus,

was viele ehrenamtlich Mitarbeitende

in unterschiedlichen Arbeitsfeldern

erfahren: Ein Merkmal hilfreicher

Begegnungen ist dies, dass sie auf

Gegenseitigkeit angelegt sind, mit

Geben und Nehmen zu tun haben.

Wie können wir hilfreiche Begegnung

bewusst gestalten? Darüber wollen

wir gemeinsam nachdenken und

miteinander ins Gespräch kommen.

Dabei werden wir uns, ausgehend

von eigenen Erfahrungen und unterstützt

von einigen Übungen, folgenden

Fragen zuwenden: Wann habe ich selbst

Begegnungen und Beziehungen

als hilfreich erlebt? Was kann ich dazu

beitragen, dass Begegnungen hilfreich

gestaltet werden? Wie kann ich lernen,

gut zuzuhören und aus dem Hören

heraus die richtigen Worte zu finden?

Wie kann ich andere (und mich selbst)

besser verstehen? Welches sind meine

Möglichkeiten und meine Grenzen?

Leitung: Christa Kähler, Lutz Drescher,

AG DIA · Freitag 25. Februar, 17 bis

21.30 Uhr, und Samstag, 26. Februar 2000,

9 bis 16 Uhr, jeweils mit Imbißpause ·

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · DM 50,– (Ermäßigung

ist möglich) · max. 18 TeilnehmerInnen ·

Anmeldung bis Freitag, 11. Februar 2000 ·

Ein Seminar des Arbeitskreises Vesperkirche

Bibliodrama leiten

und begleiten

Aufbaukurs 1 (2000/2001)

Kurs für PfarrerInnen, GemeindediakonInnen,

ehrenamtliche LeiterInnen

von Gruppen in Erwachsenenbildung,

Frauen- und Männerarbeit, ReligionslehrerInnen.

Leitung: Gisela Hahn-Rietberg, Pfarrerin,

Religionslehrerin, Bibliodramaleiterin,

Pforzheim, und Wolfgang Teichert, Pfarrer,

Direktor der Evangelischen Akademie

Nordelbien, Bibliodramaleiter, Hamburg ·

März 2000 bis Mai 2001 · Hohenwart

Forum, Schönbornstraße 25, Pforzheim-

Hohenwart · 18 TeilnehmerInnen · Bitte

fordern Sie umgehend den Einzelprospekt bei

der Veranstalterin an · Veranstalterin:

Landesstelle für Evangelische Erwachsenenbildung

in Baden, Telefon 0721/91 75 34

Aus der Praxis für die Praxis:

Von Veranstaltungsplanung

und Gruppengeschehen

Zweiteiliger Kompaktkurs

Kurs für haupt- und ehrenamtliche

MitarbeiterInnen, Männer und Frauen,

die mit Gruppen arbeiten oder dies

beabsichtigen

Leitung: Verena Reichel, Dipl. Päd., TZI-

Gruppenleiterin, Karlsruhe, und Thomas Weiß,

Pfarrer, Evangelische Erwachsenenbildung

Freiburg · Mittwoch, 3. Mai, bis Samstag,

6. Mai und Donnerstag, 13. Juli, bis

Samstag, 15. Juli 2000 · Hohenwart Forum,

Schönbornstraße 25, Pforzheim-Hohenwart ·

18 TeilnehmerInnen · Anmeldung bis

Montag, 28. Februar 2000 · Infos bei der

Veranstalterin: Landesstelle für Evangelische

Lehren – lernen – leiten

und der Evangelischen Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung in Baden, Telefon

Evangelischen Erwachsenenbildung Mannheim Mannheim

0721/9 17 53 40

41


Lehren – lernen – leiten

42

Die Menschen stärken

Schülerarbeit will Schülerinnen und Schüler handlungsfähig machen und zum Handeln ermutigen. Das

heißt zunächst einmal, dass ich junge Menschen in ihrer konkreten Lebenssituation ernst nehmen muss.

Weil ich daran glaube, dass jeder Mensch über seine eigenen positiven technischen und sozialen Fähigkeiten

verfügt, will ich mithelfen, diese zu entdecken und verantwortungsbewusst weiterzuentwickeln.

Für mich bedeutet das, Begleiter auf dem persönlichen Lebens- und Glaubensweg zu sein, Reibungsflächen

und Auseinandersetzungsmöglichkeiten anzubieten und immer wieder dazu zu ermuntern, das Leben bewusst in die

eigene Hand zu nehmen. Zum anderen heißt es auch, offen und ehrlich miteinander umzugehen, Positionen offensiv zu vertreten,

gegenseitig Erwartungen und Rahmenbedingungen zu klären, Wegstrecken gemeinsam abzustecken, Reflexion als

Haltung zu vermitteln und vor allem sich als Person einzubringen.

Joschi Kratzer, Dekanatsschülerreferent

die Sachen klären

Action im Team. Männer

und Frauen ziehen an einem

Strang

Fortbildungsfreizeit in

Kappeln/Dänische Südsee

Wir laden neugierige Menschen zu einer

actionreichen Woche ein. Einerseits

gilt es sich dem Segeln, Ankern und der

Selbstversorgung auf den beiden

Schiffen zu stellen, andererseits wird das

Thema Team mit Initiativübungen und

Problemlösungsaufgaben angereichert.

Die Stichworte Leitung, Rollen und

Kommunikation stehen im Vordergrund,

geschlechtsspezifische Fragestellungen

werden je nach Programm wichtig sein.

Wir arbeiten prozess- und teilnehmerorientiert

auf erlebnispädagogischer

Grundlage.

Wir leben und arbeiten auf zwei

Traditionsschiffen, der Albin Köbis und

der Flinthörn. Beide sind Zwei-Mast-

Gaffelsegler und erfüllen die deutschen

Sicherheitsstandards zur See. Die

Ausstattung ist einfach und zweckmäßig.

Ein Schiff wird mit Frauen, das

andere mit Männern besetzt sein.

Leitung: Martina Böffert, Michael Bommarius

· Montag, 5. Juni, bis Montag, 12. Juni

2000, Vorbereitungstreffen am Dienstag,

11. April 2000, Auswertung und Nachtreffen

am Dienstag, 27. Juni 2000 · Leistungen:

Fahrt Charter, Verpflegung (Selbstkocher),

Fortbildungsprogramm, Material, Begleitung

durch qualifiziertes, pädagogisches Team

und jeweils zwei SkiperInnen · DM 450,–

(für TeilnehmerInnen aus dem Kirchenbezirk

Mannheim) · 7 bis 14 ehrenamtliche

MitarbeiterInnen mit Grundkurs oder

langjähriger Erfahrung in der Kinder- und

Jugendarbeit (idealerweise 7 Frauen

und 7 Männer) · Anmeldung bis spätestens

Samstag, 1. April 2000 · Veranstalter:

Evangelisches Kinder- und Jugendwerk

Mannheim und Adventure Network

Gott in der Familie

Wege der Familienkatechese

in der Gemeinde

Bei diesem Weg der Familienkatechese

ist von grosser Bedeutung: Wenn den

Eltern das Evangelium zurückgegeben

wird, muß diese Bibelauslegung ähnlich

wie beim „Bibel-Teilen“ von den

Erkenntnissen der biblischen Wissenschaften

kritisch begleitet und

stimuliert werden. Es kann schnell

zu fundamentalistischen, möglicherweise

gefährlichen, Bibelauslegungen kommen,

die Menschen eher unterdrücken, anstatt

ihnen Erlösung und Heil zu erschließen.

Ein solcher „Neo-Fundamentalismus“

würde dem Anliegen der in Lateinamerika

entstandenen Familienkatechese

widersprechen. Sie dient der Befreiung

und Erlösung der Menschen, auch wenn

dies in den meisten Familien, die in

unseren Gemeinden im Mittelpunkt

stehen, erst einmal diskutiert, erfahren

und neu verstanden werden muss. Durch

diesen Weg erhalten Familien wieder

„Sitz und Stimme“ auch in Glaubensthemen.

Insofern ist dieser Ansatz ein

Dienst an und mit Familien. Familienkatechese

hat auch eine diakonische und

politische Funktion.

Leitung: Dr. Albert Biesinger, Professor für

Religionspädagogik, Kerygmatik und kirchliche

Erwachsenenbildung, Tübingen,

Donnerstag, 18. Mai 2000, 16 bis 18 Uhr

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara

Mannheim, B 5, 19 · Kosten DM 10,– ·

Anmeldung bis Donnerstag, 11. Mai 2000 ·

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk

Mannheim

Dynamisches Balancieren

Methodenkurs in Themenzentrierter

Interaktion (TZI)

Das wesentliche Arbeitsprinzip der TZI

ist die Gleichgewichtshypothese von

Ich – Wir – Sache und Globe. Das besagt:

In der Arbeit einer Gruppe sind die

einzelnen Gruppenmitglieder die Gruppe,

die gemeinsame Sache und die nähere

und fernere Umgebung gleichgewichtig.

Dynamisches Balancieren meint dabei

die Kunstfertigkeit, alle vier Faktoren

immer wieder zur Geltung zu bringen,

um in lebendigem Prozess und mit

zufriedenstellenden Ergebnissen arbeiten

zu können. Leben – und auch das

Arbeiten in und mit Gruppen – bedeutet

ja nicht nur, in Balance sein,

sondern auch aus der Balance geraten,

sie verlieren, sie erneut finden.

Wir geben dieser Dynamik des Balancierens

in diesem Kurs eine besondere

Aufmerksamkeit. Achten darin

Situationen der Spannung und des

Ungleichgewichts ebenso wie die

des Einschwingens und des Einklangs.

Wir arbeiten heraus, wie Balanceakte

die Zufriedenheit der einzelnen und die

gemeinsame Arbeit fördern können.

Leitung: Dr. Michael Lipps, Mannheim,

Pfarrer, Lehrbeauftragter für TZI (WILL) · Co-

Leitung: NN · Montag, 18. September 2000,

14.30 Uhr bis Freitag, 22. September

2000, 13 Uhr · Hohenwart Forum Pforzheim-

Hohenwart · Kursgebühr DM 200,–+DM 345,–

für EZ und VP · TeilnehmerInnen 18 hauptund

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, die in pädagogischen und

anderen Arbeitsfeldern mit Gruppen arbeiten

· Anmeldung bis Freitag, 21. Juli 2000 ·

Veranstalterin: Landesstelle für Evangelische

Erwachsenenbildung in Baden


Anschriften der VeranstalterInnen

Adventure Network, c/o Evangelisches

Kinder- und Jugendwerk, M 1, 8–9,

68161 Mannheim, Tel. 0621/1689283,

Fax 0621/1689285

AG DIA Nord, c/o Kinder- und Jugendbüro

der Gethsemanegemeinde,

Wiesbadener Straße 15–17,

68305 Mannheim, Tel. 0621/752866,

Fax 0621/741873

Arbeitsgemeinschaft der Diakoninnen

und Diakone, c/o Evangelisches Kinderund

Jugendwerk, M 1, 8–9,

68161 Mannheim, Tel. 0621/1689281,

Fax 0621/1689285

Arbeitskreis Vesperkirche,

c/o Evangelisches Dekanat, M 1, 1,

68161 Mannheim, Tel. 0621/1689215,

Fax 0621/1689299

Heinrich Ascheberg, Neckarstraße 49,

68549 Ilvesheim, Tel. und Fax

0621/491233

Bezirksausschuß für Mission und

Ökumene, c/o Gethsemanegemeinde,

Wiesbadener Straße 15–17,

68305 Mannheim, Tel. 0621/752866,

Fax 0621/741873

Bildungswerk St. Antonius,

Rheinauer Ring 262, 68219 Mannheim,

Tel. 0621/891407, Fax 0621/8060362

Bildungswerk St. Josef,

Bellenstraße 67, 68163 Mannheim,

Tel. 0621/818432

Bildungswerk St. Peter,

Augartenstraße 94, 68165 Mannheim,

Tel. 0621/442012

Bildungswerk Zwölf Apostel,

Gerauer Ring 7, 68309 Mannheim,

Tel. 0621/701770, Fax 0621/71478

BUND für Umwelt und Naturschutz,

Käfertaler Straße 162, 68167 Mannheim,

Tel. 0621/331774

Evangelische Erwachsenenbildung

Karlsruhe und Durlach,

Rüppurrer Straße 72, 76137 Karlsruhe,

Tel. 0721/3845350, Fax 0621/5352

Evangelische Erwachsenenbildung

Mannheim, Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19,

68159 Mannheim, Tel. 0621/17857-70,

Fax 0621/17857-79

Evangelische Erwachsenenbildung

Odenwald-Tauber, Postfach 11 49,

97942 Boxberg, Tel. 07930/2233

Evangelische Studentengemeinde,

R 3, 3, 68161 Mannheim,

Tel. 0621/21172, Fax 0621/1222899

Evangelischer Männerverein

Mannheim-Seckenheim,

c/o Erlösergemeinde, Hauptstraße 135,

68239 Mannheim, Tel. 0621/471230,

Fax 0621/4842158

Evangelisches Dekanat, M 1, 1, 68161

Mannheim, Tel. 0621/1689215,

Fax 0621/1689299

Evangelisches Kinder- und

Jugendwerk,

M 1, 8–9, 68161 Mannheim,

Tel. 0621/1689281, Fax 0621/1689285

Freitagskreis der Johannisgemeinde,

Rheinaustraße 19, 68163 Mannheim,

Tel. 0621/824074, Fax 0621/824011

Gesellschaft für Christlich-Jüdische

Zusammenarbeit Rhein-Neckar e. V.,

Meeräckerplatz 2–4, 68163 Mannheim,

Tel. 0621/2936350, Fax 0621/2936353

Gethsemanegemeinde,

Wiesbadener Straße 15–17,

68305 Mannheim,

Tel. 0621/752866, Fax 0621/741873

Gnadengemeinde, Karlsternstraße 1,

68305 Mannheim, Tel. 0621/742202,

Fax 0621/741297

Hafengemeinde,

Kirchenstraße 11–15, 68159 Mannheim,

Tel. 0621/21758, Fax 0621/1222857

Heinrich Pesch Haus, Frankenthaler

Straße 229, 67059 Ludwigshafen,

Tel. 0621/59990

Bruno Heuberger,

c/o Pfarramt St. Theresia,

Herbststraße 14, 68219 Mannheim,

Tel. 0621/873429, Fax 0621/8710342

Johanniskantorei, Rheinauer Ring 238,

68219 Mannheim, Tel. 0621/894243

Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium,

Luisenstraße 27, 68199 Mannheim,

Tel. 0621/8447610, Fax 0621/8447645

Katholische Arbeitnehmerbewegung

Mannheim, D 6, 5, 68159 Mannheim,

Tel. 0621/25123, Fax 0621/103300

Katholische Hochschulgemeinde,

D 6, 15 (Alfred-Delp-Haus),

68159 Mannheim, Tel. 0621/1787-007,

Fax 0621/1787-008,

http://webrum.uni-mannheim.de/uni/khgma

Katholische Regionalstelle

Rhein-Neckar, Pfarrstraße 1,

68549 Ilvesheim, Tel. 0621/4967070,

Fax 0621/4967080

Katholisches Bildungswerk der Erzdiözese

Freiburg, Landsknechtstraße 4,

79102 Freiburg, Tel. 0761/708620

Katholisches Bildungswerk Mannheim,

Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19,

68159 Mannheim, Tel. 0621/17857-60,

Fax 0621/17857-69

Katholisches Stadtdekanat, A 4, 1,

68159 Mannheim, Tel. 0621/101101,

Fax 0621/1270666

Kindergarten Sonnenstrahl,

Kieselgrund 5, 68239 Mannheim,

Tel. 0621/471625

Konkordiengemeinde, R 3, 3,

68161 Mannheim, Tel. 0621/24208,

Fax 0621/25082

Landeskantorat Nordbaden,

Werderplatz 16, 68161 Mannheim,

Tel. 0621/412276

Landesstelle für Evangelische Erwachsenenbildung

in Baden, Postfach 2269,

76010 Karlsruhe, Tel. 0721/9175340,

Fax 0621/9175336

Markusgemeinde, Im Lohr 4,

68199 Mannheim, Tel. 0621/816179,

Fax 0621/827675

Ökumenische Hospizhilfe, C 3, 5–6,

68159 Mannheim, Tel. 0621/1599358,

Fax 0621/1599363

Ökumenischer Arbeitskreis Mannheim-

Pfingstberg, c/o Pfarramt St. Theresia,

Herbststraße 14, 68219 Mannheim,

Tel. 0621/873600, Fax 0621/8710342

Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19,

68159 Mannheim

Der Schuldekan für das Katholische

Stadtdekanat Mannheim,

Tel. 0621/17857-40, Fax 0621/17857-49

Der Schuldekan für den Evangelischen

Kirchenbezirk Mannheim,

Tel. 0621/17857-50, Fax 0621/17857-59

Evangelische Erwachsenenbildung

Mannheim, Tel. 0621/17857-70,

Fax 0621/17857-79

Katholisches Bildungswerk Mannheim,

Tel. 0621/17857-60, Fax 0621/17857-69

Religionspädagogische Medienstelle,

Tel. 0621/17857-30, Fax 0621/17857-39

Ökumenisches Pilgerbüro Pfalz, c/o

Evangelische Erwachsenenbildung

Ludwigshafen, Falkenstraße 19,

67063 Ludwigshafen,

Tel. 0621/5207667, Fax 0621/5207669

Pfingstberggemeinde, Waldblick 30,

68219 Mannheim, Tel. 0621/873542,

Fax 0621/8762725

Psychologische Beratungsstelle für

Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen,

C 3, 5–6, 68159 Mannheim,

Tel. 0621/28000, Fax 0621/28010

Runder Tisch Hospiz, c/o Ökumenische

Hospizhilfe, C 3, 5–6, 68159 Mannheim,

Tel. 0621/1599358, Fax 0621/1599363

Thomas Schalla, Matthäus- und

Melanchthongemeinde, Vorholzstraße 2,

76137 Karlsruhe, Tel. 0721/357017

Arno Schmitt, Hans-Sachs-Ring 197,

68199 Mannheim, Tel. 0621/8280533,

Fax 0621/8282440

Stadtarbeitsgemeinschaft, c/o

Ökumenisches Bildungszentrum

sanctclara Mannheim, B 5, 19,

68159 Mannheim,

Tel. 0621/17857-60, Fax 0621/17857-69

Theologisches Institut/Seminar für

Katholische Theologie der Universität

Mannheim, Kaiserring 10–12,

68131 Mannheim, Tel. 0621/2928407,

Fax 0621/2928408

Vereinigung der Freunde des

Ursulinen-Gymnasiums, A 4, 4,

68159 Mannheim, Tel. 0621/1565874,

Fax 0621/1565889

Vogelstanggemeinde, Fürstenwalder

Weg 2–6, 68309 Mannheim, Tel.

0621/704012, Fax 0621/7140580

43


Gruppen und Kreise

44

Gruppen und Kreise

in Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen

Nachfolgend finden Sie – mit einem

Verzeichnis der Namen der Gemeinden

bzw. Einrichtungen versehen – Gruppen

und Kreise aufgeführt, die sich regelmäßig

treffen und für neue Teilnehmer-

Innen offen sind. Zeit und Ort der

Treffen erfahren Sie aus der Lokalpresse,

aus Gemeindebriefen, aus Ankündigungen

oder direkt bei Ihrem Pfarramt.

Arbeitslosengruppe/-initiative:

* 2Arbeitslosentreff,

* 1Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt,

St. Konrad, St. Peter und Paul

Ausländer/Asylanten: Diakonisches

Werk, St. Elisabeth, Guter Hirte,

Johannis, St. Konrad, St. Peter und Paul,

Studentengemeinde, Union

Bastel-/Kreativ-/Nähkreis:

St. Antonius, Auferstehung,

St. Bartholomäus, St. Bernhard,

Dreifaltigkeit, Frieden, Gethsemane,

Guter Hirte, Herzogenried, Jakobus,

Johannes, Johannes-Calvin, Johannis,

Jona/Stephanus, Konkordien,

St. Laurentius, Maria Hilf, Markus,

Matthäus, Paulus,St. Peter Ilvesheim,

St. Peter und Paul, Petrus, Philippus,

Thomas, Union, Vogelstang

Behinderten- und

Nichtbehindertentreff: St. Ägidius,

St. Peter und Paul, Zwölf Apostel

Bibelgesprächskreis: St. Ägidius,

St. Bartholomäus, St. Bernhard,

St. Bonifatius, Christ König, Christus,

Dreifaltigkeit, St. Elisabeth,

St. Franziskus, Frieden, Gethsemane,

Hafen, Herz Jesu, Herzogenried,

Hochschulgemeinde, St. Ignatius und

Franz Xaver, Immanuel, Johannes

(Theologischer Gesprächskreis), -

Johannis, Jona/Stephanus, St. Josef,

St. Konrad, Kreuz, St. Laurentius,

Liebfrauen, Luther, Maria Hilf, Martin,

Paul-Gerhardt, St. Peter und Paul,

Petrus, Philippus, St. Sebastian,

Studentengemeinde, Thomas, Trinitatis,

Union, Vogelstang

Bibelkurs: St. Bartholomäus,

Hochschulgemeinde, St. Josef,

St. Laurentius, Melanchthon,

St. Peter Ilvesheim, Trinitatis

Bibelseminar: Christus (Bibellese- und

Gesprächskreis), Gethsemane,

Herzogenried, Herz Jesu, St. Laurentius,

Melanchthon, St. Peter Mannheim,

St. Peter Ilvesheim, St. Peter und Paul,

Thomas, Trinitatis

Christlich-Islamische Gesellschaft

Mannheim e. V.: Diakonisches Werk

Eltern-Kind-Treff/Krabbelkreis:

St. Ägidius, Auferstehung,

St. Bartholomäus, Dreifaltigkeit,

Christus, Emmaus, Epiphanias, Erlöser,

St. Franziskus, Frieden, Gethsemane,

Gnaden, Guter Hirte, Herzogenried,

St. Ignatius und Franz Xaver, Immanuel,

Jakobus, Johannes-Calvin, Johannis,

Jona/Stephanus, St. Josef, Konkordien,

St. Konrad, Kreuz, St. Laurentius, Lukas,

Maria Hilf, Markus, Martin, Matthäus,

Melanchthon, Paul-Gerhardt, Paulus,

St. Peter und Paul, Petrus, St. Sebastian,

Thomas, Union, Vogelstang

Elternkreis: St. Laurentius, Lukas,

Melanchthon, Zwölf Apostel (von

Behinderten)

Familienkreis: St. Bernhard, Christ

König, St. Elisabeth, St. Franziskus,

Guter Hirte, St. Ignatius und Franz Xaver,

Johannes, Johannis, St. Josef,

St. Konrad, St. Laurentius, Lukas, Maria

Hilf, Matthäus, Melanchthon, St. Peter

Ilvesheim, St. Peter Mannheim, St. Peter

und Paul, St. Sebastian

Frauenkreis/Frauengemeinschaft:

St. Ägidius, Auferstehung,

St. Bonifatius, Christ König, Christus

(auch Frauengesprächskreis), Dreifaltigkeit,

Emmaus, Epiphanias, Erlöser,

St. Franziskus (KFD), Frieden (Mütterkreis),

Gethsemane, Gnaden, Guter Hirte,

Herz Jesu, Herzogenried, Immanuel,

Jakobus, Johannes, Johannes-Calvin,

Johannis, Jona/Stephanus, St. Josef,

Konkordien, St. Konrad, Kreuz,

St. Laurentius, Lukas, Luther, Maria Hilf,

Markus, Martin, Matthäus, Melanchthon,

Paul-Gerhardt, Paulus, St. Peter

Ilvesheim, St. Peter und Paul, Petrus,

Philippus, Trinitatis, Union, Versöhnung,

Vogelstang, Zwölf Apostel

Frauen-Therapiegruppe:

Paul-Gerhardt

Freizeit-/Gesprächsgruppe für Menschen

mit Kontaktproblemen:

Vogelstang

Friedensgruppe: St. Ägidius,

St. Elisabeth, Erlöser, St. Franziskus,

Gnaden, Union

Gesprächskreis: St. Ägidius (Arbeitswelt),

Diakonisches Werk (Sozialpolitische

Offensive), Dreifaltigkeit

(Trauernde), Hochschulgemeinde,

St. Ignatius und Franz Xaver, Johannis,

St. Josef (Frauen), Laurentius, Markus

(Hören-Sehen-Meditieren), Matthäus

(Berufstätige Familienfrauen),

Studentengemeinde (Theologie und

Glaube), Zwölf Apostel

Gymnastik/Sport: St. Bartholomäus,

St. Bonifatius, Christ König, Dreifaltigkeit,

Erlöser, St. Franziskus (auch

Aerobic), Frieden, Gethsemane, Herz

Jesu, Immanuel (Senioren), Jakobus,

Johannis, Jona/Stephanus, St. Josef,

St. Konrad, Kreuz, St. Laurentius, Lukas,

Maria Hilf, Martin, Matthäus, Melanchthon,

Paul-Gerhardt, Paulus, St. Peter

Ilvesheim, St. Peter Mannheim, St. Peter

und Paul, Petrus, Pfingstberg (Senioren),

Philippus, Union, Zwölf Apostel

Hauskreis: Auferstehung, Epiphanias,

Gethsemane, Jona/Stephanus,

Martin, Trinitatis

Internet: Auferstehung, Johannis,

Paul-Gerhardt, Vogelstang

Junge Erwachsene: St. Bonifatius

(Kreis junger Christen), Christus (Kreis

junger Christen), Gethsemane

Junge Senioren (gemischte Gruppe):

St. Bonifatius (Club 60), Christus,

Frieden, Herz Jesu, Luther, Markus,

Martin, St. Sebastian, Zwölf Apostel

Konziliarer Weg:

St. Josef, Zwölf Apostel

Männerkreis: St. Ägidius, St. Bonifatius,

Dreifaltigkeit, Emmaus, Erlöser, St. Franziskus

(Männerwerk), Gethsemane,

Konkordien, St. Laurentius, Maria Hilf,

St. Sebastian, Union, Vogelstang

Musikgruppen/Bands: St. Ägidius,

Auferstehung, St. Bartholomäus

(Talitakum), St. Bonifatius (Chöre),

Christ König, Christus, St. Elisabeth,

Epiphanias (Schulkinder spielen Orff-

Instrumente), St. Franziskus (Talitakum),

Frieden (Kirchenchor), Gnaden, Guter

Hirte, Hochschulgemeinde, St. Ignatius

und Franz Xaver, Jona/Stephanus,

St. Josef, St. Konrad, St. Laurentius,

Maria Hilf, Matthäus, Melanchthon,

Paul-Gerhardt, St. Peter und Paul,

Petrus, * 3Pro Arbeit, Union (Kir Sacral),

Versöhnung, Zwölf Apostel

Ökum. Gesprächs-/Arbeitskreis:

St. Ägidius, Erlöser, Epiphanias,

St. Franziskus, Gethsemane, Gnaden,

Herz Jesu, Herzogenried, Johannes,

Jona/Stephanus, St. Josef,

St. Laurentius, Luther, Paulus, St. Peter

Ilvesheim, St. Peter und Paul,

Studentengemeinde, Union

Ökumenischer Trägerkreis e.V.


»Armut/Reichtum/Gerechtigkeit«:

* 1 Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

Schifferseelsorge: Hafen

Selbsthilfe: EA (Mißbrauchte Frauen),

St. Ignatius und Franz Xaver (Trauerarbeit),

Immanuel (Alkoholabhängige,

Suchtkranke), Matthäus (Coda),

OA (Mißbrauchte Frauen), * 4 Psychosoziale

Beratungs- und Behandlungsstelle

(Angehörigengruppe,

Alkoholabhängige, Suchtkranke), Vogelstang

(Alkoholabhängige, Suchtkranke)

Seniorenkreis: Auferstehung, St. Bartholomäus,

St. Bernhard, St. Bonifatius

(Altenwerk), Christ König, St. Elisabeth,

Erlöser, St. Franziskus, Gethsemane,

Guter Hirte, Hafen, Herz Jesu, Herzogenried,

St. Ignatius und Franz Xaver,

Immanuel, Jakobus, Johannes (Frauen),

Johannis, Jona/Stephanus, St. Josef,

Konkordien, St. Konrad, Kreuz,

St. Laurentius, Liebfrauen, Lukas, Luther,

Maria Hilf, Markus, Martin, Melanchthon,

Paul-Gerhardt, Paulus, St. Peter

Ilvesheim, St. Peter Mannheim,

St. Peter und Paul, Petrus, Pfingstberg

(Gymnastik), Philippus, St. Sebastian,

Thomas, Union, Vogelstang,

Zwölf Apostel

Sozialberatung: Gethsemane

Stammtisch: Emmaus (Freundeskreis),

Erlöser (Männer), St. Josef (KFD),

St. Konrad (Frühschoppen), Liebfrauen,

Maria Hilf (Frühschoppen),

Markus (Mittelalter), Paulus (Paulaner),

St. Peter und Paul (Pflegende

Angehörige)

Tai-Chi/Qi-Gong-Gruppe:

* 2 Arbeitslosentreff (Frauen), Matthäus

Tanzkreis: St. Bonifatius, Dreifaltigkeit,

St. Elisabeth, Gnaden, Herz Jesu,

Immanuel, Johannes, Konkordien,

St. Konrad, Maria Hilf, Matthäus, Petrus,

Union, Vogelstang, Zwölf Apostel

Theatergruppe: St. Ägidius, Dreifaltigkeit,

Frieden, Guter Hirte, Melanchthon,

Paul-Gerhardt, St. Peter und Paul,

Thomas, Union

Treffpunkt der Frauen: * 2Arbeitslosentreff

(Frauencafé), Christ König,

Emmaus, Erlöser, St. Franziskus

(Frauenfrühstückstreff), Guter Hirte,

Herzogenried, St. Laurentius,

Lukas, Paulus, Petrus, Thomas,

Union, Vogelstang, Zwölf Apostel

Umweltgruppe: St. Ägidius, St. Josef

Yoga-Gruppe/Meditation: St. Bernhard,

Christ König, Epiphanias, Johannis

(Meditatives Tanzen), St. Josef, Markus,

Petrus, Pfingstberg, Vogelstang

Zwei-Drittel-Welt-Gruppe: St. Ägidius,

St. Bartholomäus, St. Bonifatius (Peru),

St. Elisabeth, St. Franziskus (Gepa,

Peru), St. Ignatius und Franz Xaver

(3.Welt, Peru), Johannes, Johannis

(Eine-Welt-Laden, Esperanza), St. Josef,

St. Konrad, St. Peter und Paul,

St. Sebastian, Zwölf Apostel (Peru)

Zwillingspartnerschaft: Herz Jesu,

Johannis (Polen), * 1 Kirchlicher Dienst in

der Arbeitswelt (Korea), Maria Hilf,

Matthäus, Philippus, Union, Vogelstang

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Kontaktadressen (außer Pfarrämtern):

* 1 Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt,

c/o Evangelisches Industrie- und

Sozialpfarramt, Nietzschestraße 8,

68165 Mannheim, Telefon 0621/415009,

Telefax 0621/416984

* 2 Arbeitslosentreff, M 1, 8 – 9,

68161 Mannheim, Telefon 0621/14793

* 3 Pro Arbeit, Industriestraße 2 a,

68169 Mannheim, Telefon 0621/322610

* 4 Psychosoziale Beratungs- und

Behandlungsstelle für Suchtkranke,

Angehörige und deren Kinder, M 7, 22,

68161 Mannheim, Telefon 0621/129890

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45


46

Fortsetzung von Seite 2

15.3. Hoffnung gegen unbegründete Angst. Oder: Gönne

dir einen guten Gott 8

15.3. Wozu sind Geschichten gut? Mannheimer

Literatursalon. Ein Spaziergang durch das

literarische Paris 22

ab 15.3. Französisch 22

ab 15.3. Hatha Yoga. Ein Kurs für den älteren Menschen 39

16.3. Lokale Agenda 21 und nachhaltige Entwicklung im

Rhein-Neckar-Dreieck. Perspektiven für eine

Region 26

16.3. Wie Bach glaubt. Eine Einführung in die

Matthäus-Passion 20

ab 17.3. Achtsam und liebevoll mit Träumen umgehen.

Traumseminar 30

ab 17.3. Ein Kick mehr Partnerschaft. Gesprächstraining für

Paare: Kursprogramm EPL – Ein Partnerschaftliches

Lernprogramm 37

ab 17.3. Farbe in den Alltag bringen. Ausdrucksmalen 30

18.3. In zwei Stunden durchs Internet. Surfen lernen

unter Anleitung 35

18.3. Sag nicht Ja wenn Du Nein meinst. Ein Tag für

neugierige Frauen 34

18.3. Suchbilder von Gott. Orientierungstag zu einem

Spielfilm 13

19.3. Fastenmatinee 2000 an Konkordien zum Johannesevangelium:

Braucht Gott Opfer... damit wir erlöst

werden?! Sühne und Versöhnen im Neuen

Testament 13

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20.3. drei stimmig – Soiree zum Frühlingsanfang mit Lyrik

von Männern 36

20.3. Ein Literaturabend 33

20.3. Generationenwechsel – alt: jung.

Auflösung des Vertrags? 24

21.3. Die Gottesfrage in unserer Zeit. Vortragsreihe zu

einem in die Ferne gerückten Verhältnis. Gott und

die Moderne 12

22.3. Nach dem Winterwind. Tanzen in und mit

Gruppen 32

ab 24.3. Ein Kick mehr Partnerschaft. Gesprächstraining für

Paare: Kursprogramm EPL-plus 37

ab 24.3. Klara von Assisi. Die erste franziskanische Frau 7

26.3. Fastenmatinee 2000 an Konkordien zum Johannesevangelium:

Johannes und die Juden.

Judenfeindschaft im Neuen Testament 13

28.3. Das helfende Gespräch. Ein einführendes Seminar

41

29.3. Im Ernstfall gut gerüstet. Selbstbewusst die Zukunft

gestalten, solange ich gesund bin 32

29.3. Lebenslustvoll und fromm? Eine Spurensuche 9

ab 29.3. Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Zum 100. Geburtstag

von Antoine De Saint-Exupery 31

ab 31.3. Mit Augen, Mund und Händen... Ganzheitliche und

kreative Methoden in der Arbeit mit der Bibel 10

April 2000

2.4. Die Zukunft beginnt jetzt. Ein sozialpolitischer

Frühschoppen zum Thema Zukunftsfähiges

Mannheim 26

2.4. Fastenmatinee 2000 an Konkordien zum Johannesevangelium:

Ich bin, der ich bin. Jesu

Selbstbewusstsein im Johannesevangelium 13

3.4. Die Gottesfrage in unserer Zeit. Vortragsreihe zu

einem in die Ferne gerückten Verhältnis. Gott und

die Moral 12

ab 3.4. Philosophische Strömungen im 20. Jahrhundert.

Philosophischer Gesprächskreis 14

5.4. Nach dem Winterwind. Tanzen in und mit

Gruppen 32

ab 5.4. Am Anfang war das Staunen. Grundfragen der

Philosophie 14

6.4. Auf den Spuren der Jakobspilger in der Pfalz. Kleine

kunst- und frömmigkeitsgeschichtliche Exkursion –

Hinführungsabend 28

ab 6.4. Mutige Frauen und ihr wildes Leben. Frauenprojekt

34

ab 7.4. Ein Kick mehr Partnerschaft. Gesprächstraining für

Paare: Kursprogramm EPL – Ein Partnerschaftliches

Lernprogramm 37

ab 7.4. Kreuz, Wege, Innehalten. Tagung in der

Passionszeit 9

8.4. Auf den Spuren der Jakobspilger in der Pfalz. Kleine

kunst- und frömmigkeitsgeschichtliche Exkursion

28

8.4. Auftaktveranstaltung zur Mannheimer Agenda 21

26

8.4. In zwei Stunden durchs Internet. Surfen lernen

unter Anleitung 35

8.4. Oase im Herzen inmitten der Stadt. Ein Samstag für

Frauen 34

9.4. Fastenmatinee 2000 an Konkordien zum Johannesevangelium:

Finale Golgatha. Das Kreuz im

Johannesevangelium 13

10.4. Erziehung 2000: Was ich schon immer mal fragen

wollte. Eine Vortragsreihe: Die Bedeutung des

Spielens für die Entwicklung meines Kindes 37

11.4. Action im Team. Männer und Frauen ziehen an

einem Strang. Fortbildungsfreizeit in Kappeln/

Dänische Südsee – Vorbereitungstreffen 42


12.4. Leben in der Abschiebehaft Mannheim.

Informations- und Gesprächsabend 25

12.4. Wozu sind Geschichten gut? Mannheimer Literatursalon.

Leseerfahrungen: Zuspruch, Einspruch,

Widerspruch – Martin Walser 22

13.4. Auf dem Weg zu Ostern. Leben miteinander

getanzt 32

13.4. Ist ein würdiges Leben und Sterben im Alter

möglich? Erfahrungen in einem nationalen Projekt

in Norwegen 33

14.4. Der Christ an der Zeitenwende. Hat der Glaube eine

Zukunft? 16

16.4. Fastenmatinee 2000 an Konkordien zum

Johannesevangelium: Musikalische Einführung

in Bachs Johannespassion 13

ab 20.4. Vom Dunkel ins Licht: Väter, Mütter und Kinder

gestalten gemeinsam die Tage von Gründonnerstag

bis Ostersonntag 38

Mai 2000

ab 2.5. Plötzlich allein. Fünf Abende für Frauen, die ihren

Partner verloren haben 39

ab 3.5. Aus der Praxis für die Praxis: Von

Veranstaltungsplanung und Gruppengeschehen.

Zweiteiliger Kompaktkurs 41

ab 5.5. Ich hatte viel Bekümmernis. Kantatendrama zum

Herz erquicken 20

6.5. In drei Stunden ins Internet. Eine eigene Homepage

gestalten 35

7.5. Jüdisches Leben in Mannheim. Ein Erkundungsgang

durch die Mannheimer Innenstadt 28

ab 7.5. Neue Geistliche Woche Mannheim. Glauben, Hoffen,

Lieben. Von der Würde des Menschen 24

8.5. Wenn Kinder nach dem Sterben fragen 33

ab 12.5. Sprungbretter in das Alte Testament 10

ab 16.5. Gottes strenge Engel. Engelgeschichten in Drama,

Gespräch und Meditation 11

17.5. Wozu sind Geschichten gut? Mannheimer Literatursalon.

Grüezi mitanand – Schweizer Literatur auch

jenseits von Frisch und Dürrenmatt 22

18.5. Gott in der Familie. Wege der Familienkatechese in

der Gemeinde 42

20.5. Aggression und Gewalt bei Kindern und

Jugendlichen. Ursachen und alternative

Handlungsweisen 38

20.5. Heute ein Mann. Herkunft, Zukunft, Perspektiven.

Fünfter Karlsruher Männertag 36

20.5. Ich habe recht – du hast recht! Und was nun?

Einstieg in das Konfliktmanagement 31

20.5. Speyer – Eine mittelalterliche Metropole. Studienfahrt

28

24.5. Kirchenaustritt und was dann? Ein Gesprächsabend

mit Margit Fleckenstein 16

ab 26.5. Frau sein – Ich bleiben in der Partnerschaft 34

27.5. In zwei Stunden durchs Internet. Surfen lernen

unter Anleitung 35

28.5. Klingenmünster – Ein südpfälzisches Dorf mit

großer Tradition. Kleine kunst- und frömmigkeitsgeschichtliche

Exkursion 29

Juni 2000

1.6. Unterwegs zum Leben: Zwischen Aufbruch und

Einkehr. Ökumenischer Pilgerweg Baden 9

ab 1.6. Studien- und Erlebnisreise mit Heinrich Ascheberg

nach Apulien 28

ab 1.6. Unterwegs zum Leben: Zwischen Aufbruch und

Einkehr. Ökumenischer Pilgerweg Pfalz 9

3.6. Jenseits von Romantik und Idylle. Mannheim, vom

Hafen aus gesehen 29

ab 5.6. Action im Team. Männer und Frauen ziehen an

einem Strang. Fortbildungsfreizeit in Kappeln/

Dänische Südsee 42

14.6. Wozu sind Geschichten gut? Mannheimer

Literatursalon. Die Nibelungensage 22

15.6. Mann: fein, herb und zugewandt.

Ein Frühsommerabend unter Männern 36

15.6. Welt – Weite – Kirche. Der ehemalige Landesbischof

Dr. Klaus Engelhardt im Gespräch 16

17.6. In zwei Stunden durchs Internet. Surfen lernen

unter Anleitung 35

19.6. Krebs und trotzdem leben 33

20.6. Kirche in den USA: Auf dem Weg in das

dritte Jahrtausend 16

ab 21.6. Ein Kick mehr Partnerschaft. Gesprächstraining für

Paare: Kursprogramm EPL-family 37

ab 21.6. Schlüsselromane. Literatur am Vormittag 22

ab 24.6. Und sagt, wenn ich sterbe: Steh auf!

Vier-Wochen-Symposion zur Erinnerung an Ernst

Lange 13

27.6. Action im Team. Männer und Frauen ziehen an

einem Strang. Fortbildungsfreizeit in Kappeln/

Dänische Südsee – Auswertung und Nachtreffen 42

29.6. Teufelskreise der Gewalt durchbrechen.

Die ökumenische Dekade zur Überwindung von

Gewalt 27

ab 30.6. Ein Kick mehr Partnerschaft. Gesprächstraining

für Paare: Kursprogramm KEK – Konstruktive Ehe

und Kommunikation 37

Juli 2000

1.7. Hören – lauschen – tanzen. BachSommertanztag

32

1.7. Von der Leichtigkeit des Seins. Das Spielerische im

Leben entdecken 30

2.7. Synagoge, Kirche und Moschee. Zu Fuß im Dialog der

Religionen 17

ab 6.7. Was lerne ich von heiligen Texten über mein Leben?

Ein Mimesis-Workshop zur tiefenpsychologischen

Kraft biblischer Geschichten 11

ab 7.7. Niki de Saint Phalle. Nanas aus Pappmaschee. Ein

auf einen Blick

lustvolles Wochenende nur für Frauen 34

ab 14.7. Familien-Bande. Wurzeln verstehen – sich versöhnen

31

23.7. Willst du dein Herz mir schenken.

Johann Sebastian Bach und die Frauen:

Ein historisch-literarisch-musikalischer Abend 21

24.7. Wozu sind Geschichten gut? Mannheimer

Literatursalon. Kennst du das Land, wo die Zitronen

blühen? Die Sehnsüchte nach Ferne in der Lyrik 22

ab 28.7. Familienfreizeit in Finnland 38

August 2000

ab 26.8. Gestern weiter nach Norden, morgen weiter nach

Osten. SenfkornSeniorenfreizeit in Österreich 40

September 2000

ab 18.9. Dynamisches Balancieren. Methodenkurs in

Themenzentrierter Interaktion (TZI) 42

24.9. Ökumenischer Kirchentag Mannheim/Ludwigshafen

15

Oktober 2000

9.10. Die Menschenrechte – Brücke des christlich-islamischen

Miteinanders? Ein Seminarabend 17

Kolumne

47


sanctclara

Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara Mannheim,

B 5,19, 68159 Mannheim, www.sanctclara.de

Evangelische Erwachsenenbildung Mannheim

Telefon 0621/17857-70 · Telefax 0621/17857-79

Konto 248506 678 · Postbank Ludwigshafen · BLZ 545 100 67

Dr. Michael Lipps, Pfarrer · Sabine Zuckrigl, Sekretärin

Katholisches Bildungswerk Mannheim

Telefon 0621/17857-60 · Telefax 0621/17857-69

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Stephan Leinweber, Dipl. Theol. Dipl. Päd.

Gisela Hirschmann, Sekretärin

In den Sekretariaten treffen Sie montags bis freitags von

9 bis 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr meistens jemanden an.

Mit den Einrichtungen für Evangelische und Katholische

Erwachsenenbildung unter einem Dach sind die

Schuldekane Karl-Heinz Bothe, Telefon 0621/17857-50 und

Gerhard Eichin, Telefon 0621/17857-40.

Ebenfalls die Religionspädagogische Medienstelle,

Susanne Richter und Gudrun Wanner, Telefon 0621/17857-30

So finden Sie uns:

Straßenbahn Haltestelle Rathaus oder Schloss, von dort

ca. fünf Minuten Fußweg. Vom Paradeplatz - alle Linien - dauert

es wenig länger. Vom Hauptbahnhof zu Fuß in knapp 20 Minuten.

Parkplatz gegenüber, im Quadrat B 6, benutzbar ab 17 Uhr,

samstags und sonntags ganztags

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Entgelt bezahlt

69115 Heidelberg

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