Sachbericht ElternBesuchsDienst - Deutscher Kinderschutzbund ...

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Sachbericht ElternBesuchsDienst - Deutscher Kinderschutzbund ...

Sachbericht

ElternBesuchsDienst

2009


Sachbericht Elternbesuchsdienst 2009

1. Allgemeines

Der Elternbesuchsdienst (EBD) ist ein Kooperationsprojekt zwischen Kinderschutzbund

Landau - SÜW und den Krankenhäusern in Landau, gefördert durch die Stadt Landau,

den Kreis Südliche Weinstraße und das Land Rheinland-Pfalz.

Der Elternbesuchsdienst, der ein Baustein der frühen Hilfe darstellt, besteht seit Juni

2006 und wurde zunächst nur im Vinzentiuskrankenhaus angeboten. Durch eine

Anschubfinanzierung durch das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Programms

„Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz – Politik für Kinder mit Kinder“ mit dem

Projektbaustein Elternbesuchsdienst als dritte Säule des Modells „Prävention in der

frühen Kindheit“ wurden wir unterstützt. Seit Oktober 2008 wird das Projekt auch im

Städtischen Klinikum SÜW angeboten und von den Jugendämtern beider

Gebietskörperschaften finanziert.

Die Leistungsvereinbarung zwischen den Jugendämtern der Stadt Landau und des

Landkreis Südliche Weinstraße und dem Elternbesuchsdienst lautet wie folgt:

Der Elternbesuchsdienst ist Teil eines sozialen Frühwarnsystems. Handlungsleitend ist

der Präventionsgedanke. Familien sollen durch das frühe Angebot von Unterstützung

und Hilfen gestärkt werden und es soll nicht erst eingeschritten werden, wenn bereits

eine Krise entstanden ist. Der Elternbesuchsdienst besucht – um Stigmatisierung

vorzubeugen – ALLE (!) Mütter/Eltern mit Säuglingen aus Landau und dem Kreis Südliche

Weinstraße auf der Entbindungsstation/ Kinderklinik/Frühgeborenenstation des

Vinzentiuskrankenhauses und des Städtischen Klinikums. Im Kontext dieser Betreuung

erhalten wir von den Hebammen, Schwestern und Ärzte/innen evtl. auch Informationen

über familiäre Risikoproblemlagen, die einer ungefährdeten, unbeeinträchtigten

Entwicklung der Kinder möglicherweise entgegen stehen. Die Anzahl der Besuche im

Krankenhaus und die Herkunft der Mütter (Stadt oder Kreis) wird dokumentiert (siehe

Anlage I).

Auf den Stationen werden erste Kontakte zu den Eltern geknüpft, Präventions- und

Hilfsangebote für Eltern werden aufgezeigt, sowie Info-Material (z.B. der

„Erziehungspass Landau – Südliche Weinstraße“) übergeben. Damit soll die Transparenz

unterschiedlicher Hilfsangebote in Landau und Kreis Südliche Weinstrasse erhöht und

den Eltern präventiv die Möglichkeit gegeben werden, sich bei Krisen frühzeitig Hilfe zu


holen. Bei Bedarf können weitere Beratungsgespräche erfolgen, deren Ziel die Förderung

und Stabilisierung der Erziehungsfähigkeit der Eltern, sowie die Vermittlung passender

Hilfen ist.

Sollten Informationen über familiäre Risiken oder Problemlagen bekannt werden, die

daraufhin deuten, dass die Entwicklung des Kindes massiv gefährdet ist, wird das

Jugendamt, nach Information der Eltern, mit einem standardisierten Meldebogen

benachrichtigt.

Bei Bedarf ist eine „Überleitung“ zum ehrenamtlich getragenen Teil des

Elternbesuchsdienstes des Kinderschutzbundes Landau – Südliche Weinstrasse

möglich. Auf Anfrage begleiten die ausgebildeten Ehrenamtlichen die Familien je nach

Bedarf ein- bis zweimal pro Woche nach dem Klinikaufenthalt für maximal ein halbes

Jahr.

Durch das niedrigschwellige Angebot der Besuche im Krankenhaus kennen die

Mütter/Väter schon die jeweilige Kollegin des Elternbesuchsdienstes. Ein Gespräch kann

schon ein Vertrauensverhältnis aufbauen, so dass es den Eltern leicht fällt, sich bei

Bedarf an den Elternbesuchsdienst zu wenden.

2. Personalstruktur, Qualifikation und Qualitätssicherung

2.1. Personalstruktur

Hauptamtlich arbeitet eine Erzieherin mit den Zusatzqualifikationen „zertifizierte PEKiP-

Gruppenleiterin“ und „Entwicklungspsychologische Beraterin“ auf einer halben Stelle.

Ferner umfasst ihr Aufgabengebiet die Projektleitung.

Zusätzlich arbeiten drei qualifizierte Honorarkräfte mit. Das Team besucht die neuen

Eltern/Mütter auf den Stationen, wobei die Zuständigkeit für die zwei Krankenhäuser

personengebunden ist, um einen festen Ansprechpartner für die Kliniken zur Verfügung

zu stellen. Die Besuche auf den Stationen erfolgen montags, mittwochs und freitags,

dem Stationsablauf angepasst. Durchschnittlich dauern sie zwei bis vier Stunden lang,

mit ca. zwei Stunden Vor- und Nachbereitungszeit (Dokumentation, Gespräche mit dem

Pflegepersonal etc.).

Intensivere Beratungsgespräche erfolgen nach individueller Vereinbarung. Der Deutsche

Kinderschutzbund verantwortet und sichert als Träger bei Ausfall einer verantwortlichen

Fachkraft die Vertretungsregelung.

Die Mitarbeiterinnen des Elternbesuchsdienstes sind in die Leitungsstruktur des

Kinderschutzbundes eingebettet. Der Geschäftsführer und der Vorstand tragen die

Gesamtverantwortung für die Einrichtung. Die Bereichsleitung ist dem Geschäftsführer

unterstellt. Sie hat die Fachaufsicht über die Mitarbeiterinnen des

Elternbesuchsdienstes. Die Bereichsleitung ist darüber hinaus die Ansprechperson für

Jugendamt und Klinik in übergreifenden Fragen wie Kindeswohlgefährdung.

Ferner gehören zum Betreuungsteam zwanzig ausgebildete Ehrenamtliche.

Die Mitarbeiterinnen nehmen regelmäßig an Teamsitzungen und Fallbesprechungen, bei

Bedarf an Fachberatungen teil.

2.2. Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung

Der Kinderschutzbund verfügt über eine verbindliche Organisations- und

Besprechungskultur und –struktur. Geschäfts- und Bereichsleitung sind für die

Einhaltung von Leitbild, Konzept und Leistungsvereinbarung verantwortlich. Die

Bereichsleitung begleitet und überprüft die interne Reflexion und die Dokumentation

und verantwortet deren Einhaltung. In der Gestaltung der Aufträge haben die Mitarbeiter


des Elternbesuchsdienstes ein hohes Maß an Autonomie, verbunden mit der

dazugehörigen Verantwortung.

Reflexion der Arbeit und des Konzepts, kollegiale Beratung und Supervision in

regelmäßigen, verbindlichen Teamgesprächen mit allen Mitarbeiter/innen ist gesichert;

turnusgemäß und bei Bedarf ist externe Supervision möglich. Angebotsübergreifende

interne Reflexion der Einrichtung, Verfahrensabsprachen und Kooperation, sowie

trägerinterne Fortbildungen sind gewährleistet. Monatlich wird der Bereichsleitung ein

kurzer Sachstandsbericht gegeben. In Fällen von Kindeswohlgefährdung wird zeitnah die

Bereichsleitung informiert und bei Bedarf im Sinne des § 8a Meldung an das Jugendamt

gegeben – möglichst in Kooperation mit der Klinik – die entsprechend dem Meldebogen

dokumentiert wird.

Zudem wurde vereinbart, dass sich die Fachkräfte des Elternbesuchsdienstes mit den

Jugendämtern von Stadt und Landkreis zweimal im Jahr zu einem Informations- und

Erfahrungsaustausch treffen.

2.2. Qualifikation, Fortbildungen und Teilnahme an Fachtagungen der Fachkräfte und

Ehrenamtlichen

• Ausbildung einer 2. Gruppe von ehrenamtlichen Müttern für den

Elternbesuchsdienst (siehe unten)

• Netzwerkstreffen „Misshandlung und sexueller Missbrauch von Kindern“ in Bad

Bergzabern am 18.02.2009

• Kollegiale Supervision am 10.03., 02.06. und 10.12.2009.

• „Netzwerk Kinderschutz“ – installiert im Vinzentius Krankenhaus in Kooperation

mit dem Jugendamt Landau – „Auf den Anfang kommt es an“

23.10.2009 - Risikoeinschätzung im Krankenhaus

11.11.2009 - Kommunikation mit Eltern im Krankenhaus.

• Fortbildungen für die Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen:

„Wie sorge ich für mich?“ Mein Baby langweilt sich (17.01.2009).

• Überblick über verschiedene Tragehilfen (Bindetechnik/Tragetuch) (22.2009).

• „Sitzkinder“ (vorherige Entwicklung, Verhalten der Mütter/Väter, Anregungen aus

dem Sitzen herauszukommen, Spielen im 1. Lebenshalbjahr (25.6.2009).

• Thema: „Spielen im 2. Lebenshalbjahr“ und „Ernährung im Lebensjahr“

(3.9.2009).

• Weiterbildung der Hauptamtlichen: „Entwicklungspsychologische Beratung für

Säuglinge und Kleinkinder in der Jugendhilfe“ – 3. und 4. Modul (30.03.-01.04.

und 25.5.-27.5.2009)

Inhalte: Grundlagen und Anforderungen an Hilfeplanung und Kooperation unter

dem Motto „Sehen – Verstehen – Handeln“.

Ausbildung der Ehrenamtlichen durch die Fachkräfte

Nach der ersten Ausbildungsgruppe 2008 von zehn Ehrenamtlichen begann am

15.01.2009 die zweite Ausbildungsgruppe mit 10 Frauen.

Die Ausbildung umfasst acht Termine zu je zwei Stunden.

Im Jahr 2009 fanden für die ausgebildeten Frauen fünfzehn Supervisions- und Praxis-

Begleitungstermine zu je zwei Stunden statt. Diese beinhalteten folgende Themen:


• Fallbesprechungen, d. h .Berichte aus den Familien

• Fortbildungs- und Schulungsangebote, wie „Aktives Zuhören“ , Musik in der

frühen Kindheit, Feinzeichen beim Baby erkennen, „Meinen eigenen „Wert“

erkennen“, Förderung der Sprachentwicklung durch Lieder

• Informationsaustausch z.B. Kinderschutzdienst, „Junge Mütter“,

• Besuch des Mehrgenerationenhauses im Horst, Landau und Kennenlernen der

dortigen Angebote

• Jugendämter der Stadt und des Kreises stellen sich vor, Austausch mit den

Ehrenamtlichen

3.Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationsstrukturen

3.1. Öffentlichkeitsarbeit

Folgende Aktivitäten wurden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung

wahrgenommen:

• Teilnahme an der Steuerungsgruppe Kinderschutz im Kreis/SÜW (25.2.2009).

• Austausch mit Mitarbeitern des DKSB aus den Bereichen „frühe Kindheit" (26.2.

und 9.3. 2009).

• Vorstellen des EBD im Städtischen Klinikum bei der Pflegedienstdirektorin

(6.3.2009).

• Teilnahme am Hebammenstammtisch und vorstellen des EBD (17.3.2009).

• Austausch mit der "Elterninitiative 21x3 Down-Syndrom-Landau" (24.4.2009)

• Netzwerk Kinderschutz AK Frühe Hilfe Landau (7.5.2009).

• Infoaustausch mit dem „Junge Mütter Projekt“ (8.5.2009).

• Vorstellung im MGH (3.6.2009).

• Besuch der Jugendämter Landau Kreis/SÜW zum Austausch mit den

Ehrenamtlichen (4.6.2009).

• Infogespräche auf der Entbindungsstation, Kinderklinik und Frühgeborenenstation.

• Gespräche mit den Mitarbeiterinnen der Sozialpädagogischen Familienhilfe von

den Jugendämtern Landau/Kreis SÜW zwecks Austausch und Information

(17.6.2009).

• Treffen mit Mitarbeiterinnen des Haus der Familie. Austausch und Vernetzung des

„Bildungsangebotes“ des Haus der Familie (25.6.2009).

• Unterstützung des DKSB Mainz und Neustadt zwecks Einrichtung eines EBD

Netzwerkveranstaltung „Unser Erfahrungsschatz hat sich erweitert“ (1.7.2009).

• Kontakt mit Jugendamt Germersheim, Überleitung einer Familie (14.9. -16.9.-24.9

2009).

• Überlegungen wie der Übergang von Einzelfallerhebungen des EBD an das

Jugendamt vonstatten geht (26.8.2009).

• Netzwerkveranstaltung „Familien mit Migrationhintergrund“ (5.11.2009).


• Gespräch mit Haus der Familie, Jugendamt, Elternbesuchsdienst um die

Zusammenarbeit zu koordinieren.

• Austausch mit Mitarbeiterinnen des Jugendamtes SÜW (Wie Hilfen installiert und

Familien auf U-Untersuchungen aufmerksam gemacht werden können).

• Vorstellen des EBD bei einer Sitzung des Jugend-Hilfe-Ausschusses SÜW

(4.11.2009).

Ferner wurde ein Informationsblatt mit den Angeboten des Elternbesuchsdienstes in

sechs Sprachen erarbeitet, sowie mehrere Presseartikel.

3.2. Kooperationsstrukturen

Durch die kontinuierlichen Besuche der Mitarbeiterinnen des Elternbesuchsdienstes in

den Kliniken wendet sich das Fachpersonal (Ärzte, Schwestern, Hebammen) auch immer

öfter an die Koordinatorinnen und an die Projektleiterin zum Austausch, mit der Bitte um

fachliche Rücksprache sowie wegen möglicher Vermittlungen an andere Fachdienste und

Beratungsstellen. Dies erfordert oft, dass die Familien zusammen mit dem Fachdienst im

Kinderschutzdienst aufgesucht werden müssen, um abzuklären welchen Bedarf die

Familien haben. Entweder reicht die Unterstützung durch die ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen des Elternbesuchsdienstes oder es werden andere naheliegende

Fachdienste hinzugezogen.

• Kinderschutzdienst

• „Junge Mütter“

• Entwicklungspsychologische Beratung

• PEKiP

• Eltern-Kind-Treff

• Familienbildungsanbieter – Viva Familia

• Hebammen

• Caritas-Beratung

• Diakonisches Werk

• Ausländerbeirat – Migrationberatung

• Jugendämter Stadt Landau oder Landkreis Südliche Weinstraße (Meldungen zur

Kindeswohlgefährdung erfolgen an das jeweilig zuständige Jugendamt)

• Kinderärzte

Das Angebot des Elternbesuchsdienst findet in der gesamten Region großen Zuspruch.

Auch der Kinderschutzbund Mainz plant dieses Angebot in der Stadt Mainz zu etablieren

und wird von Mitarbeitern des Landauer Elternbesuchsdienstes bei der Aufbauarbeit

fachlich unterstützt. Seit 2009 besteht in Neustadt ebenfalls ein Elternbesuchsdienst in

Trägerschaft des Kinderschutzbundes, mit dem ein reger Informationsaustausch

besteht.


4. Spezifische Aufgabenschwerpunkte

Unterstützung Ehrenamtlicher:

Neben den Supervisionstreffen und praxisbegleitenden Terminen findet unterstützend

für die Ehrenamtlichen eine kontinuierlich telefonische und/oder persönliche Beratung

durch die hauptamtliche Projektleiterin statt. Dies ist sehr zeitintensiv. Wichtig ist aber,

dass insbesondere zu Beginn einer Begleitung in der Familie, der Leitung regelmäßig

über den weiteren Verlauf der Besuche berichtet wird, so dass die Fachkräfte

gegebenenfalls eingreifen können.

Schweigepflicht:

Alle Mitarbeiterinnen im Elternbesuchsdienst unterliegen der Schweigepflicht und

können nur durch eine Schweigepflichtsentbindung der Eltern Informationen aus den

Familien weiter geben (außer in Fällen einer Kindeswohlgefährdung). Die Eltern werden

über alle Schritte z.B. Kontaktaufnahme zu Hilfseinrichtungen, Ärzte, Hebammen und

Jugendämter informiert und es wird in den Gesprächen auf ihr Einverständnis zu diesem

Verfahren hingewirkt.

Statistik:

Die Besuche der Ehrenamtlichen in den Familien werden auf einem Statistikbogen

festgehalten (siehe Anlage II). Beim ersten und letzten Besuch der Ehrenamtlichen in den

Familien ist immer die Projektleiterin dabei, um die Rahmenbedingungen der Begleitung

mit festzulegen bzw. ein abschließendes Gespräch zu führen.

- 17 Familien wurden zwischen 2 Wochen und 8 Monaten begleitet (bzw.

werden noch begleiten); 6 Familien davon aus dem Stadtgebiet von

Landau und 11 aus dem Landkreis Südliche Weinstraße;

- 444,75 Stunden haben allein die Ehrenamtlichen hierfür eingebracht;

- 61 Beratungsgespräche wurden in 2009 geführt und dabei u.a. auf

andere Institutionen und Hilfsangebote verwiesen;

- 975 Gespräche bei Erstkontakten in den beiden Krankenhäusern

wurden geführt, 555 davon im Vinzentiuskrankenhaus

(Entbindungsstation, Kinderklinik und Frühgeborenenstation);

420 im Städtischen Klinikum Südliche Weinstrasse

- 365 der Entbindenden wohnen in Landau; 521 wohnen im Landkreis

Südliche Weinstrasse und 89 Frauen kommen aus anderen

Gebietskörperschaften (z.B. Germersheim und Neustadt).

5. Entwicklungen in der Arbeit und Ausblick

Elternbesuchsdienst immer bekannter und notwendiger:

Im Jahre 2009 wurde der EBD stärker beansprucht als im Jahr zuvor. Durch gute

Akzeptanz

in den Kliniken wenden sich immer mehr Ärzte, Schwestern und Hebammen an den

Elternbesuchsdienst. Die Arbeit wird intensiver, da wir z.B. häufiger für ein „erstes

Clearing“ gemeinsam mit einer Fachkollegin des Kinderschutzdienstes in die Familien

gehen.

Immer mehr Familien reicht das „niederschwellige“ Angebot des Elternbesuchsdienstes

nicht aus und es müssen andere Fachkräfte hinzugezogen werden. Auch als neutraler

Ansprechpartner und als „Vertrauensperson“ wird der Elternbesuchdienst immer mehr


gefordert. Dabei besteht die Möglichkeit zu vermitteln, Anfragen zu beantworten und die

Familien zu bestärken, fachliche Hilfen anzunehmen.

Durch unseren Bekanntheitsgrad und weil wir ein neutraler Ansprechpartner sind,

werden wir auch immer öfter von Angehörigen der betroffenen Familien angesprochen

und um Hilfe gebeten. Bei einigen Anfragen können wir zwar nicht direkt helfen, haben

aber im Rahmen des „Netzwerkes“ die Möglichkeit an zuständige Einrichtungen weiter

zu verweisen.

Problemanzeige:

Der Schwerpunkt der Arbeit des Elternbesuchsdienstes hat sich seit Start des Projektes

verändert. Es geht nicht mehr nur um die Entlastung der Mütter und Väter, sondern

immer häufiger taucht die Fragestellung „Kindeswohlgefährdung?“ auf. Die

Hemmschwelle, den Elternbesuchsdienst anzufragen wird durch seinen Bekanntheitsgrad

immer geringer. Es stellt sich die Frage, ob zur weiteren Sicherstellung der

Ziele der „frühen Hilfen für Familien“ die Aufstockung der personellen Ausstattung ins

Auge gefasst werden muss. Dabei müssten auch weitere Standards zu diesem Thema

entwickelt und spezifischen Angebote (z.B: „Clearingstelle“) geplant und durchgeführt

werden.

6. Falldarstellung

(aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt)


Dokumentationsbögen EBD

Betreuerin:

Krankenhaus:

Lfd.

Nr.

Datum

Gesamt:

Kontaktgespräche

Stadtgebiet

Elternbesuchsdienst - DKSB LD-SÜW - Kontaktaufnahmen

Kontaktgespräche

Landkreis

Uhrzeit Vor- und

Nachberei-

Zeitbedarf

von bis tungszeit Stunden Minuten

Vereinbarungen


Lfd.

Nr.

Elternbesuchsdienst - Kinderschutzbund Landau-Südliche Weinstraße e.V.

Betreuerin:

Familie:

Ausgangssituation:

Vereinbarungen:

Datum

Kontakt Uhrzeit Zeitbedarf

Bemerkungen

telef. persönl. von bis Stunden Minuten

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