Der Tipp zur WM 2010: Das Fuhrpark-FORUM am Ring - fuhrpark.de

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Der Tipp zur WM 2010: Das Fuhrpark-FORUM am Ring - fuhrpark.de

6 ∙ 2010

68239 / ISSN 1610-563X / 33. Jahrgang . Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover . € 4,–

Das unabhängige Fachmagazin für Fuhrparkbetreiber

Der Tipp zur WM 2010:

Das Fuhrpark-FORUM am Ring

Sonderausstattung – Was versteuert werden muss

Das gewisse Extra – Die Tankkarten der Leasinganbieter

Transporter nach Maß – Branchenmodelle im Überblick

Nachrichten, Downloads, Filme und Infos unter: www.fuhrpark.de

Telematik:

Das große Plus für

den Fuhrpark?

So viel darf das Fahrzeug kosten:

Minicars und Kleinwagen


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Abb. zeigt evtl. Sonderausstattung.

Kraftstoffverbrauch innerorts 6,6 l/100 km, außerorts 4,6 l/100 km, kombiniert 5,3 l/100 km. CO 2-Emission kombiniert von 140 g/km. Angaben nach RL 80/1268/EWG.


Es geht bergauf – oder?

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser!

I

st die Krise nun vorüber oder

nicht? Obwohl die produzierende

Wirtschaft sich von dem heftigen

Einbruch des vergangenen Jahres nachhal-

tig zu erholen scheint und viele Unterneh-

men wieder bessere Zahlen präsentieren und

optimistischer in die nähere Zukunft blicken,

kursiert das unschöne Wort täglich durch

Gazetten, Sender und Internetseiten. Doch

ist das noch dieselbe Krise, die uns 2009 in

Angst und Schrecken versetzte?

Wohl nicht, denn nicht der Absatz von

Waren und Dienstleistungen stockt. Im

Gegenteil: Gerade der Export sorgt derzeit

für das kleine aber feine Wachstum hierzu-

lande. Vielmehr hat die mangelhafte oder

nicht vorhandene Haushaltsdisziplin einiger

EU-Länder eine neue Krise verursacht, die

ausschließlich den Finanzmarkt in Wallung

versetzt und an deren Eindämmung die

Politiker nun arbeiten.

Als ein Beleg dafür, dass die Krise Num-

mer eins nahezu überwunden ist, ist auch

die Tatsache zu werten, dass das diesjährige

Fuhrpark-FORUM, die Fachmesse für Fuhr-

parkbetreiber, einen neuen Ausstellerrekord

verzeichnet. Mittlerweile 126 Unternehmen

(Stand 20. Mai) präsentieren ihre Produk-

te und Dienstleistungen für Fuhrparks am

Nürburgring und bestätigen damit den Auf-

wärtstrend am Flottenmarkt. Auch die von

Sabine Neumann zu diesem Thema befrag-

ten Fuhrparkmanager äußerten sich durch-

weg optimistisch.

Dass der Flottenmarkt sich erholt hat,

bestätigt eine weitere Zahl: Im April 2010

wurden 8,6 Prozent mehr Fahrzeuge zuge-

lassen als noch vor einem Jahr. Im gesam-

ten ersten Vierteljahr waren es 4,2 Prozent

mehr. Auch verlautet aus den Großkunden-

abteilungen der Hersteller und Importeure,

dass der gewerbliche Markt wie vorherge-

sagt deutlich angezogen habe. Eine schöne

Tendenz, die sich fortzusetzen verspricht.

Wenn, ja wenn Krise Nummer zwei nicht

dazwischen funkt…

Hans-Joachim Mag, Chefredakteur

fuHrpark + ManageMent 6-2010 3


titEl

tHeMa

inhalt ausgabE 6-2010

Editorial 03

dEr Markt 06

umfrage: „Sehen Sie die krise als überwunden an?“

wollte Sabine neumann in diesem Monat wissen ...................................................................06

kolumne: Die Ölkatastrophe – Helmut pätz über den preis

für billige Mobilität ........................................................................................................................08

„Smart return“: Der tüv Süd nimmt sich Leasingrückläufern

und des problems der nachbelastungen an.............................................................................10

Übers netz: Wachsendes Interesse an Online-Vermarktung ................................................11

Verkauft: Carano trennt sich von Hiepler-Beteiligung .............................................................12

Übergabe: 60 Opel Vivaro für heiße Menüs ..............................................................................12

Verbrauch-Senker: pirelli bringt den Scorpion Verde .............................................................12

fuhrpark-Check: Chemion startet Beratung .............................................................................13

fleet iD: uta bietet führerscheinkontrolle................................................................................13

nachrichten/personalien .............................................................................................................14

FuhrparkManagEMEnt 16

Basis-Wissen recht: Die gesetzliche unfallversicherung VBg

startet eine Sicherheitskampagne – und die wendet sich

auch an fuhrparkbetreiber ..........................................................................................................16

Basis-Wissen Steuer: Detlef g.a. Juhrich wendet sich der

eiklen frage zu, was zur Sonderausstattung gehört und

dementsprechend versteuert werden muss .............................................................................18

kleine karte ganz groß: Welche tankkarten Leasinggesellschaften

anbieten und was sie können ......................................................................................................20

kleinvieh macht auch Mist: Worauf man beim Management

eines kleinen fuhrparks achten muss, erläutert Sabine Brockmann ...................................26

aus der praxis: thorsten klein über die gedankenspiele der politik

zum geldwerten Vorteil .................................................................................................................30

sErvicE 32

recht: einem fahrradfahrer kann trotz trunkenheit das

fahren auf dem Drahtesel nicht versagt werden, entschied

das Oberverwaltungsgericht koblenz........................................................................................32

Steuer: geldwerter Vorteil für einen Werkstattwagen? nein, entschied

der BfH und fällte ein urteil zugunsten des nutzers ...............................................................34

vEranstaltungEn 36

fuhrpark-fOruM 2010: Das neue event-Center am nürburgring

ist restlos ausgebucht. 127 anbieter bedeuten einen neuen rekord;

sie belegen eine fläche von insgesamt 5.000 Quadratmetern.

Die flottenmesse am ring erreicht neue Dimensionen ..........................................................36

4 fuHrpark + ManageMent 6-2010

vbg-aktion „risiko raus“

Die gesetzliche unfallversicherung VBg hat eine

kampagne unter dem titel „risiko raus“ gestartet. Sie

veröffentlichte eine anzahl von arbeitsanweisungen

für führungskräfte und Informationsblätter für Beschäftigte,

die helfen sollen, die uVV in den Betrieben

umzusetzen.

Seite 16

aussteller-rekord

Die beiden event-Hallen am nürburgring sind restlos

ausgebucht: Mit 127 ausstellern haben sich so viele

unternehmen wie noch nie zum fuhrpark-fOruM

am 23. und 24. Juni angemeldet. Begleitet wird die

fachmesse von einem umfangreichen fortbildungsangebot,

deren programm Sie ab Seite 36 nachlesen

können.

Seite 36

Wissen, wo was fährt

ein telematiksystem kann die tägliche arbeit von

Handwerks- und Serviceunternehmen erleichtern.

aber auch fuhrparkmanager, die Carpools verwalten,

profitieren von dieser technik. Clemens Velten hat

eine Übersicht aller Systeme zusammengetragen.

Seite 42


sicherer und sparsamer

Zwei fliegen mit einer klappe: fahrsicherheits- und

eco-training lässt sich trefflich kombinieren, so dass

die nutzer nicht nur sicherer, sondern auch kosten

günstiger unterwegs sind. Wie das funktioniert, beschreibt

thomas Wüsten, der ein solches training

besucht hat.

Seite 50

„gut geschult“

teil zwei unserer Serie über die nutzfahrzeugaktivitäten

innerhalb der großkundenabteilungen porträtiert

das „professional“-programm von peugeot sowie die

beiden Verantwortlichen, Stefan Moldaner und thomas

Luxenburger.

Seite 56

Mehr als nur design

nicht leicht hatte es der Opel Insignia Sports tourer

2,0 CDtI in unserem praxistest. etliche kilometer

musste er abspulen und so einiges transportieren.

Letztlich schaffte er die probe mit Bravour und durchaus

achtbarer kostenbilanz.

Seite 68

ausgabE 6-2010

Fuhrpark-ForuM 2010 am 23. und 24. Juni, nürburgring

Weitere infos unter: www.fuhrpark.de/forum2010

inhalt

akaDeMIe: Die Seminare sowie die Lehrgänge zum zertifizierten

fuhrparkmanager und -managementberater 2010 ..................................................................75

Fokus 42

gewusst wo: telematik kann für fuhrpark-Belange recht nützlich sein.

Clemens Velten beschreibt, wann ein System Sinn macht und

stellt alle wichtigen in einer großen Marktübersicht nebeneinander ..................................42

Sicher und sparsam: für Dienstwagennutzer ist es sinnvoll,

fahrsicherheits- und ecotraining zu kombinieren.

Wir haben uns einen solchen Lehrgang angesehen ...............................................................50

restwerte: große SuV haben gegenüber der erhebung von 2007

bis zu sechs prozent verloren .....................................................................................................54

transportEr 56

peugeot baut das programm „professional“ aus: teil zwei der

porträt-Serie über die nutzfahrzeug-aktivitäten innerhalb

des großkundenvertriebs der Hersteller und Imporeure .......................................................56

fahrbericht: Viel raum und bis zu vier Sitzreihen bei moderaten

kosten - VW t5 Caravelle tDI .....................................................................................................60

Spezialisten ab Werk: Die Branchenmodelle der Hersteller auf einen Blick ......................61

auto & kostEn 64

nobler Schwede: Volvo dringt mit dem neuen S60

wieder in die premiumliga vor .....................................................................................................64

ein fest für alfisti: Die giulietta eignet sich durchaus

für den fuhrparkeinsatz................................................................................................................65

Sparsamer: Mazda spendiert dem 6 neue Motoren

und ein frischeres Äußeres .........................................................................................................66

große klappe: Seat stellt den Ibiza als kombi vor ...................................................................66

fahrbericht: groß und praktisch – das t-Modell der e-klasse

sammelte fleißig Sympathiepunkte ............................................................................................67

praxistest: Opel drängt mit dem Insignia Sports tourer verstärkt

in den fuhrparkmarkt. Wir haben uns den rüsselsheimer genauer

angesehen und intensiv auf die probe gestellt ........................................................................68

Betriebskosten: Minis und kleinwagen .....................................................................................72

vorschau/lEsErbriEF/iMprEssuM 74

fuHrpark + ManageMent 6-2010 5


Markt uMFragE

keine Maßnahmen

„Bei uns wurden nie besondere Sparmaßnahmen

im Fuhrpark veranlasst. Das läuft

alles ganz normal. Und was soll man machen

wenn das Leasing ausläuft? Dann schafft

man eben das nächste Fahrzeug an.“

Stephan Behring, friedrich reitemeier gmbh, Vlotho

stets erneuert

„Wir bemühen uns ständig unseren Fuhrpark

auf dem gleichen Level zu halten. Da

hat sich auch im vergangenen Jahr nichts

geändert. Die Fahrzeuge haben wir kontinuierlich

erneuert. Auch sonstige Einsparungen

wurden nicht gemacht.“

Heinrich Wedekind, Überlandwerk Leinetal gmbH, gronau

kaufen wieder autos

„Ich denke schon, dass die Krise überwunden

ist. Wir kaufen zumindest schon wieder

neue Autos. Das war eine ganze Zeit

anders. Für uns in der Fuhrparkabteilung

ist das natürlich ein gutes Zeichen. Ich gehe

aber nicht davon aus, dass sich die Umstellungen,

die wir vorgenommen haben, um

die Betriebskosten zu reduzieren, wieder

zurückgenommen werden.“

Werner götze, pro arkades gaLa Bau und Sanierungs-

gmbH, nächst neuendorf

6 fuHrpark + ManageMent 6-2010

„die krise ist vorüber“

Sabine neumann fragte nach: „Sehen Sie die krise als

überwunden an – oder spart Ihr unternehmen weiter am fuhrpark?“

beobachten genau

„Wir versuchen grundsätzlich die Kosten im

Rahmen zu halten. Dabei achten wir aber

immer darauf, dass die getroffenen Maßnahmen

für Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen

gut sind. Das wird auch weiter

so bleiben.

Zudem haben wir im Fuhrpark die wirtschaftliche

Krise am meisten an den Restwerten

beim Leasing gemerkt. Die Kosten

sind stark nach oben gegangen. Natürlich

haben wir uns Alternativen angeschaut und

uns Angebote anderer Hersteller eingeholt.

Aber von der Problematik sind wohl alle

gleichermaßen betroffen. So sind wir erst

einmal beim bisherigen Modell geblieben,

beobachten aber den Markt weiterhin sehr

genau. Mittlerweile heißt es ja von den Leasinggesellschaften,

dass die Restwerte gar

nicht mehr tiefer fallen können. Bisher hat

sich das auf die Rate aber noch nicht ausgewirkt.

Die gestiegenen Kosten versuchen wir

beispielsweise durch Spritspar-Modelle zu

kompensieren. Außerdem haben wir die

gesamten Fahrzeugkosten noch einmal

durchleuchtet und versuchen jetzt unter

anderem das gesamte Zubehör wie Scheibenreiniger

zentral zu beschaffen. Das ist

wesentlich günstiger als wenn jeder Kollege

sich die Flaschen einzeln an der Tankstelle

kauft.“

alexander Bunde, Synfis-Service gmbH, Isernhagen

bessere auslastung

„Wir haben in diesem Zusammenhang sehr

viel dafür getan, dass die Fahrzeuge besser

ausgelastet sind. Außerdem werden die

Wagen nicht immer ersetzt, sondern bei

Bedarf greifen wir auf das Angebot von

Vermietern zurück. Dieses Prinzip hat sich

bewährt, und das werden wir auch trotz des

Aufschwungs beibehalten.“

Bernd Sievers, Mecklenburgische Versicherungsgesell-

schaft, Hannover

krise überwunden

„Ich denke schon, dass die Krise überwunden

ist. Allerdings hat sie sich auf den

Fuhrpark bei uns nie ausgewirkt – aus dem

einfachen Grund, da wir die Fahrzeuge ja

brauchen. Ohne Fahrzeuge können wir kein

Geschäft machen. Kosteneinsparungen sind

natürlich dennoch immer ein bewährtes

Thema. Es gibt da keine konkrete Maßnahme,

die sich bei uns besonders bewährt hat.

Das ist ein kontinuierlicher Prozess.“

Dirk Steffen, Invacare Deutschland gmbH, porta Westfalica


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Markt koluMnE

hElMut pätz zur FuhrparklagE:

Der Preis für billige

Mobilität ist zu hoch

8 fuHrpark + ManageMent 6-2010

A

m 20. April 2010 explodierte eine Ölbohrplattform

im Golf von Mexiko. Der verantwortliche Betreiber

BP wiegelte erst einmal ab. Es sei alles nicht

so schlimm. Es gab ja nur zwölf Tote. Und das Öl

sprudelte aus dem offenen Bohrloch. Jeden Tag rund

800.000 Liter. Jeden Tag seit dem 20. April 2010.

Jeden Tag könnten damit rund 10.000 Fahrzeuge etwa 1.000

Kilometer weit fahren. Oder 100.000 Fahrzeuge könnten damit

jeden Tag 100 Kilometer weit fahren. Jeden Tag seit dem 20. April.

Am 30. Mai waren bereits 32 Millionen Liter Öl ins Meer gelaufen.

Tausende von Tieren sind elendig gestorben. Tausende von

Pflanzensorten ersticken im Ölschlamm. Tausende von Fischern sind

dauerhaft arbeitslos. Ein wichtiges ökologisches Gebiet wurde dauerhaft

zerstört. Und warum? Nur weil wieder einmal die Gier nach

Öl und schnellem Geld gesiegt hat.

Denn dieser Unfall hätte nicht passieren dürfen. In Europa wäre

er dank einem Bohrlochventil auch nicht passiert. Doch unsere amerikanischen

Freunde haben bei all ihrer Gier nach billigem Kraftstoff

wieder einmal die Sicherheit außen vor gelassen. Locker ignorierend,

was bei einem Unfall mit unserem hochsensiblen ökologischen

System passieren kann.

Lieber billigen Sprit für billige GM, Ford, Chrysler Trucks. Denn

was kratzt es einen Amerikaner, wenn die Welt um ihn herum verreckt,

so lange er genug billigen Sprit für seinen PS-Dinosaurier hat.

Erinnern wir uns: 1989 havarierte die Exxon Valdez und es flossen

40.000 Tonnen Rohöl an die wunderschöne Küste von Alaska, die

noch heute - mehr als 20 Jahre später - an den Folgen des damaligen

Unglücks leidet.

Sie fragen sich sicherlich nun: Was hat das alles mit uns und unseren

Fuhrparks zu tun? Viel! Denn genau wie vor 20 Jahren werden

auch bei uns die Spritpreise explodieren, denn wie immer werden die

Schäden, die BP bezahlen muss, sozialisiert. Und da die amerikanischen

Raffinerien momentan keinen Rohölnachschub in Ihre Raffinerien

bekommen, werden sie auf Teufel komm heraus Sprit auf

dem Weltmarkt kaufen müssen. Und das werden wir dann in kürze

an unseren Tankabrechnungen sehen.

Kalkulieren Sie schon mal mit einem Literpreis von 1,50 Euro

für Diesel und rund 2,00 Euro für einen Liter Benzin. Fazit: Billiger

Sprit kann ganz schön teuer werden.


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Markt nachrichtEn

auf die smarte art

Der tüv Süd hat mit „Smart return“ die kostengünstige

aufbereitung von Leasingrückläufern im portfolio.

Bei den Restwerten hat sich

viel getan in den letzten

zwölf bis 24 Monaten und

die Sache bleibt weiter sehr

spannend“, beschreibt Tanja

Ross ein Thema, das bis

heute von marktbeherrschender Bedeutung

im Fuhrparkgeschäft ist. Was die Leiterin

Fuhrparkberatung bei den Fuhrparkexperten

der Fleet Company hier als „spannend“

beschreibt, dürfte vielen vor allem die Sorgefalten

auf die Stirn treiben. Denn bekanntermaßen

stand und steht es mit der Restwertentwicklung

nicht zum Besten, was vor

allem die Kalkulationen von Leasinggebern

belastet. Von einigen Fuhrparkverantwortlichen

wurden vor dem Hintergrund Vorwürfe

laut, dass Leasinggeber diesen finanziellen

Druck durch eine restriktivere Vorgehens-

10 fuHrpark + ManageMent 6-2010

„Wir vertreten die Interessen unserer kunden“:

tanja ross und Olaf Oestmann möchten mit Smart

return zur kostensenkung bei der nachbelastung

von rückgabeschäden beitragen.

weise bei der Schadensbewertung von Leasingrückläufern

entgegenwirken wollten.

Obgleich die in der Vergangenheit vorgestellten

Zahlen von Leasingverbänden dies

zu widerlegen suchten, so spricht eine Erhebung

von Fleet Company unter ihren Kunden

eine andere Sprache: „Unser Auftraggeber

ist der Kunde, keine Leasinggesellschaft,

deshalb vertreten wir dessen Interesse, und

zwar mit Blick auf die Gesamtkosten und

nicht auf eine Leasingrate. Und zu den

Gesamtkosten zählen nun einmal auch die

Nachbelastungen bei Fahrzeugrückgabe“,

so Ross. Demnach sei diese Nachbelastung

durch Non Captives um 30, bei Captives

gar um 40 Prozent gestiegen.

Diesen Kosten entgegenzuwirken hat

sich der Mutterkonzern von Fleet Company,

der Tüv Süd, nun zur Aufgabe gemacht.

„Fahrzeuge im Fuhrpark weisen nach der

Laufzeit Gebrauchsspuren auf, die vom Leasinggeber

zu Autohaus-Arbeitswerten dem

Leasinggeber in Rechnung gestellt werden“,

beschreibt Olaf Oestmann die übliche Praxis.

Die Lösung sollen die Tüv Retail Center

bieten, deren erste Niederlassung seit März

2009 in Darmstadt besteht und von denen

weitere derzeit in Berlin und München aufgebaut

werden. Sukzessive soll dann das

Angebot auf ganz Deutschland ausgeweitet

werde: „Wir wurden von Kunden angesprochen,

dass die Rücknahmekosten gestiegen

seien, das hört man unisono draußen in der

Praxis“, so Oestmann zu seinen Erfahrungen

mit Fuhrparkverantwortlichen.

Ein drittel sparen

Das Tüv-Süd-Konzept zur Senkung dieser

Kosten trägt – obwohl bereits seit über

einem Jahr am Markt – jetzt taufrisch die

Bezeichnung „Smart Return“. Die Verbindung

von „Smart“, wie in Smart Repair, und

Return für Rückgabe, zeigt den programmatischen

Weg: So erfolgt vor der Rückgabe

eine Bewertung des Fahrzeuges. Dabei

werden die Reparaturkosten zu Autohaus-

Werten, der Minderwert und die Reparaturkosten

durch Smart Repair im Tüv Retail

Center ermittelt. Anschließend werden der

Minderwert und die Smart-Repair-Kosten

gegenübergestellt. Sollten diese Reparaturkosten

unter dem Minderwert liegen, wird

das Fahrzeug auf smarte Art aufbereitet.

Laut Oestmann lässt sich auf diese Weise

rund ein Drittel der durchschnittlichen

Reparaturkosten bei der Rückgabe einsparen.

Pro Fahrzeug seien dies immerhin 250

Euro. Fleet Company hätte in der Vergangenheit

bereits beste Erfahrungen mit

Smart Return gemacht: „Rund 30 Prozent

der Kunden nehmen das Angebot bereits

in Anspruch, Tendenz steigend“, so Tanja

Ross.

.........................................................................................frank Jung


eachtliche steigerung

Wachsendes Interesse an Vermarktung über die auto-Online-Börse.

„es gibt bei fuhrpark-firmen

ein immer stärkeres Interesse,

autos über die plattform von auto

Online zu verkaufen“, so florian

Stumm, Leiter flottenvermarktung

bei dem Internet-portal. Wie

Stumm darlegt hat sich die Zahl

der eingestellten fahrzeuge seit

dem Start dieser Sparte im Jahr

2006 kontinuierlich erhöht: von

2.000 auf 10.000 im Jahr 2010.

Bei insgesamt 780.000 über auto

Online vermarkteten fahrzeugen

mag diese Zahl klein erscheinen.

allerdings handele es sich sonst

bei den fahrzeugen in der überwiegenden

Zahl um beschädigte

Wagen. Im Bereich „flotte“ sei

dies nicht der fall. Dort stammten

die fahrzeuge von kauffuhrparks,

autohäusern, Leasingfirmen und

Banken.

„Wir betreiben ein reines

Business-to-Business-geschäft“,

so Stumm. Das schließe jedoch

nicht aus, dass auch kleinere

firmen ihre fahrzeuge über

diese Schiene verkauften. Der

Verkaufsprozess sei dabei weitgehend

automatisiert: nach einer

Zustandsbewertung des autos

durch einen Sachverständigen

und das auslesen des gutachtens

werde das fahrzeug in die

auto-Online-Börse eingestellt.

nach dem Verkauf werde der

gebrauchtwagen vom käufer

abgeholt, was ein Vorteil für den

Verkäufer sei.

als weitere Vorteile nannte

Stumm funktionen wie Mindestpreis-angabe,

persönlicher

nachhandel, Sofort-kauf-Option

und geringe festpreis-kosten für

einsteller. Stumm legte großen

Wert auf die feststellung, dass

auto Online hohe anforderungen

in Sachen Zuverlässigkeit, Bonität

und Qualität an die zugelassenen

aufkäufer stelle: „es nützt

BISHER FÜR DIE DEUTSCHE TELEKOM – JETZT AUCH

FÜR SIE:

Komplexe Anforderungen an das Fuhrparkmanagement sind uns willkommen.

nachrichtEn

freut sich über immer mehr online vertriebene fahrzeuge: florian Stumm,

Leiter flottenvermarktung bei auto online.

uns nicht, wenn ein ersteigerer

die fahrzeuge nicht bezahlt und

abholt“. Der erfolg der flottenvermarktung

hat auto Online

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Markt

inzwischen dazu veranlasst, das

geschäft auch auf andere Länder

auszudehnen. Derzeit ist polen im

aufbau, weitere sollen folgen.

Treffen Sie uns am 23. + 24. Juni auf dem

bfp-Fuhrparkforum 2010


Markt nachrichtEn

ralf holtkamp,

geschäftsführer Carano gmbH

60 vivaros für heiße Menüs

Die symbolische Schlüsselübergabe vollzogen (v.l.n.r.): frank Mädel (account Manger aLD

automotive), Jens ulbricht (Inhaber La Ola Zentralküche) und rainer Schulz-Leiske.

Bei der Diskussion um die reduzierung

von CO2-ausstoß, also der

Verminderung von Verbräuchen,

kommt den pneus eine immer

wichtigere rolle zu. Das Zauberwort

dabei heißt rollwiderstandsoptimierung.

Vereinfacht gesagt:

12 fuHrpark + ManageMent 6-2010

carano trennt sich von hiepler-beteiligung

fleet+ soll eingeständig weiter entwickelt werden.

Die Carano Software Solutions

gmbH meldet die trennung von

ihrer 48-prozentigen Beteiligung

an der unternehmensberatung

Hiepler + partner gmbH. Im Zuge

der trennung würden die vollumfänglichen

entwicklungs- und

Vermarktungsrechte an der fuhrparkmanagement-Software

fleet+

wieder ins Haus geholt. nach

Markteinführung des fuhrparkbeschaffungs-

und Leasingportals

easy+ werde das unternehmen

nun in ergänzung fleet+ auch als

Software-Service anbieten.

„grüner“ reifen von pirelli

ralf Holtkamp, geschäftsführer

der Carano gmbH: „Die positive aufnahme

von easy+ am Markt bestätigt

uns in der entscheidung, fleet+

gezielt voranzutreiben. Wir bieten

damit unseren kunden ein innovatives

Software-konzept, das den kompletten

prozess im fuhrpark, von der

Beschaffung bis zum remarketing,

aus einer Hand abdeckt.“

als urheber und entwickler von

fleet+ kenne Carano das Leistungspotential

der Software genauestens.

Mit über 15 Jahren Branchenerfahrung

werde das unternehmen die

ganz besondere firmenwagen hat

die Hamburger Leasinggesellschaft

aLD automotive vor kurzem in

Dresden übergeben: 60 Opel Vivaro

werden künftig von „La Ola Zentralküche“

im großraum Dresden zur

auslieferung von bis zu 16.000 Speisen

täglich genutzt.

alle Vivaro bieten ausreichend

platz für den einbau von thermoöfen.

Sie sorgen dafür, dass die Menüs

frisch und heiß bei den belieferten

öffentlichen einrichtungen, unternehmen

und privatpersonen ankommen.

Wichtig bei der fahrzeugwahl

waren der La Ola Zentralküche

zudem Zuverlässigkeit, geringer

kraftstoffverbrauch und ein angenehmer

arbeitsplatz für die fahrer.

„alle individuellen kundenwünsche

Scorpion Verde: 3,4 prozent weniger Verbrauch mit dem SuV.

Je niedriger der rollwiderstand

des reifens, desto geringer ist

auch der Benzinverbrauch des

fahrzeugs und damit der ausstoß

an CO2. Doch die reduzierung hat

ihre grenzen. ein pneu mit sehr

guten rollwiderstandswerten zeigt

Schwächen beim nassbremsen.

Hier gilt es für die reifenentwickler,

einen kompromiss zwischen

den beiden wichtigen parametern

zu finden. außerdem setzen sich

immer mehr umweltfreundliche

produktionstechniken durch, die

unter anderem auf den einsatz der

schädlichen hocharomatischen

Öle verzichten. und längst sind

umweltfreundliche reifen keine

Domäne von klein- und Mittelklassewagen

mehr.

Jüngstes Beispiel ist der neue

SuV-pneu Scorpion Verde von

pirelli. er wurde speziell für die

pS-starken geländewagen wie

audi Q7, Mercedes M-klasse oder

porsche Cayenne entwickelt. Der

neue VW touareg Hybrid fährt

bereits ab Werk mit dem italienischen

reifen vor. Der „grüne

Skorpion“ will umweltverträglichkeit

sowohl mit einer langen

Lebensdauer als auch mit hoher

Software zukünftig eigenständig

weiterentwickeln. ralf Holtkamp

betont: „Viele unternehmen haben

nachhaltig in fleet+ investiert. Wir

wollen mit unserem engagement

auch in Zukunft Investitionssicherheit

für fleet+ kunden bieten. Zudem

ermöglicht unsere in 2009 etablierte

Software-as-a-Service- plattform

durch geringe Investitionskosten,

flexible Software-nutzung und

kalkulierbare Software-Miete interessante

anwendungsszenarien.

Diesen ansatz werden wir auch auf

fleet+ erweitern.“

in einem attraktiven angebot zusammenzufassen,

ist besonders im komplexen

transporterbereich stets eine

spannende Herausforderung, die

wir gerne annehmen“, sagt rainer

Schulz-Leiske, regionalleiter nord

aLD automotive.

Die aLD automotive verzeichnet

nach eigenen angaben im Segment

leichte nutzfahrzeuge bis 3,5

tonnen seit Jahren kontinuierliche

Wachstumsraten. rainer Schulz-

Leiske führt dies auf das spezialisierte

team der Leasinggesellschaft

zurück, das sich ausschließlich um

die konfiguration und Betreuung

von transporterflotten kümmere. gut

zehn prozent des gesamtbestandes

der aLD automotive bestehen aktuell

aus leichten nutzfahrzeugen.

Leistungsfähigkeit verbinden. Der

neue pneu verspricht eine kraftstoffersparnis

von 3,4 prozent

bei Stadt- und autobahnfahrten.

Dazu wurde das profil optimiert

und der rollwiderstand um fast

20 prozent reduziert. außerdem

wiegt der reifen weniger als sein

Vorgänger, was ebenfalls beim

Spritsparen hilft und zudem weniger

rohstoffe bei der produktion

erfordert. Der Scorpion Verde ist

seit anfang april in 16 bis 20 Zollgrößen

erhältlich und bis zu einer

geschwindigkeit von 270 km/h

freigegeben.


gerd clemens

Chemion fleetmanagement-Leiter

unter dem titel „Die fuhrpark-

Checker“ hat die Chemion Logistik

gmbH eine Marktoffensive im

Bereich des kfz-fleetmanagements

gestartet. Das Leverkusener

Logistikunternehmen, zu dessen

geschäftsfeldern das flottenmanagement

zählt, etabliere dadurch

das angebot einer neutralen und

unabhängigen fuhrparkberatung.

Der neutrale und herstellerunab-

kontroll-kooperation

elektronische führerschein-kontrolle bei uta.

kostenfresser entlarven

neuer anbieter für fuhrparkberatung.

hängige fuhrpark-Check umfasse

Beratungs- und Serviceleistungen,

mit denen potenziale besser

genutzt und versteckte kostenfresser

in firmenfuhrparks entlarvt

werden könnten. neben dem pkw-

Segment stehen flotten mit nutzfahrzeugen

(nfZ) ab einer größe

von 20 fahrzeugen im fokus der

Chemion fuhrpark-Checker.

„unsere analyse liefert dem

fuhrparkleiter viele Möglichkeiten,

an der kostenschraube zu

drehen und sich optimale rahmenbedingungen

für den Service

und Betrieb des firmenfuhrparks

zu sichern“, erläutert Chemion

fleetmanagement-Leiter gerd

Clemens. „Denn als unabhängige

Berater sind wir weder einem

Hersteller noch einem finanzpartner

verpflichtet. “

Wie wirtschaftlich ist der kunde

mit seinem fuhrpark unterwegs?

passen Bedarf, kosten und Leistung

zueinander? Stimmen Ser-

Im rahmen einer Vertriebskooperation

mit der fleet Innovation

erweitert die union tank eckstein

(uta) ihr angebotsspektrum

ab sofort um eine elektronische

Lösung zur gesetzlich vorgeschriebenen

führerscheinüberprüfung

für flottenbetreiber. Mit fleet

iD bietet uta allen kunden in

Deutschland eine einfache form

der automatischen führerscheinkontrolle.

Sie erfolgt über einen

fälschungssicheren Hologramm-Barcode, der auf dem führerschein

angebracht wird. nachdem alle erforderlichen fahrerdaten in der fleet

iD Datenbank eingegeben wurden, kann der Barcode an jeder auslesestelle

überprüft werden. Dies erfolgt an mehr als 2.500 tankstellen der

aral ag.

Der fuhrparkverantwortliche ist im Idealfall von allen weiteren

zeitaufwändigen aufgaben befreit. Denn vor ablauf des vom kunden

bestimmten prüfintervalls informiert das System den fahrer automatisch

per e-Mail oder SMS. Solange der fahrer seine gültige fahrerlaubnis

innerhalb einer bestimmten frist bei einer der bundesweiten prüfstationen

scannen lässt, erhalten alle Beteiligten automatisch eine prüfbestätigung.

Der fahrer in form eines Belegs und der fuhrparkverantwortliche

online über das fleet iD System. auf diese Weise sind bis zum ablauf des

nächsten prüfintervalls keine weiteren aktionen notwendig.

Dank des fleet iD Management-Systems behält der fuhrparkverantwortliche

jederzeit den Überblick über die anzahl der ausstehenden

prüfungen. Sollte ein fahrer ausnahmsweise seinen pflichten nicht

nachkommen, wird automatisch der fuhrparkleiter benachrichtigt.

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nachrichtEn

vice und konditionen? Diese faktoren

würden von den fuhrpark-

Checkern detailliert unter die Lupe

genommen, so das unternehmen:

„und zwar aus absolut neutralem

Blickwinkel und mit dem gewissen

abstand, der im tagesgeschäft

des kunden oft nicht möglich ist“,

so Clemens weiter. auf Basis der


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Individuell im Angebot. Kompetent im Service.

Als herstellerunabhängiges Leasing-Unternehmen setzen wir

auf maximale Wirtschaftlichkeit, Fairness und Kostentransparenz.Wir

kennen keine Standardlösungen, sondern zeigen

Ihnen Optimierungspotentiale. Die Nutzung Ihrer Fahrzeugflotte

gestalten wir so flexibel, wie Sie es wollen – selbstverständlich

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umfassenden analyse biete Chemion

ein Serviceportfolio, das von

der Bedarfs- und entwicklungsplanung

über die Car policy bis zur

kompletten fuhrparkverwaltung

reiche.

Weitere Informationen gibt es

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fuHrpark + ManageMent 6-2010 13


Markt ++ nachrichtEn in kürzE ++ nachrichtEn in kürzE ++ nachrichtEn in kürzE ++

pErsonaliEn

thomas Mitsch (foto) ist seit anfang Mai geschäftsführer

von Hiepler + partner. thomas Mitsch war seit 2005

geschäftsführer einer flottenmanagement-/Leasinggesellschaft.

alexander Matuschka (38, foto) wird zum 1. Juni 2010

geschäftsführer bei a.t.u auto-teile unger Handels gmbH &

Co. kg. er übernimmt die Bereiche großhandel, e-Commerce

und flottengeschäft und wird in den kommenden Monaten

eng mit sebastian Ebel zusammenarbeiten, der aus persönlichen

gründen seinen ende april 2011 auslaufenden Vertrag

nicht verlängern werde. Matuschka war bis ende 2009 Vorsitzender

der geschäftsführung der europart Holding, einem

führenden nutzfahrzeuge-teilehändler europas. Zuvor war er in verschiedenen

Management-positionen unter anderem für den automobilzulieferer peguform

und den Motorenhersteller Deutz tätig.

Wegen unterschiedlicher auffassung über die zukünftige

unternehmensorganisation ist angela böhm (foto) Mitte

Mai aus der geschäftsführung der Dataforce im gegenseitigen

einvernehmen ausgeschieden. Ihre funktionen

wurden von den beiden geschäftsführern christoph von

gleichen und Marc odinius übernommen.

rainer krösing, bislang geschäftsführer, verlässt die autorola Deutschland

gmbH. Mit sofortiger Wirkung übernimmt thomas andresen, Vorstandsmitglied

der autorola group Holding a/S, zusätzlich zu seinen aufgaben die

geschäftsführung in Deutschland. andresen wird zusammen mit einem dreiköpfigen

team, bestehend aus christof Malte lapp, Director key account;

Marcus nissen, Director Operations, und Walter Möller, Director finance, die

geschäfte in Deutschland leiten.

die umwelt zählt

Fuhrpark-barometer: viele Fuhrparkmanager

nutzen sparsame Fahrzeuge.

„Wie wichtig ist der umweltaspekt für unternehmen“ – so lautet

eine der fragen für die erstellung des diesjährigen fuhrpark-

Barometers im rahmen des CVO. Der Corporate Vehicle Observatory

(CVO) wurde 2002 von dem full-Service-Leasing-anbieter

arval initiiert und ist eine unabhängige expertenplattform für alle

fachleute im Bereich flottenmanagement. Das jährlich erscheinende

fuhrpark-Barometer enthält die ergebnisse der Befragung

von mehr als 3.000 flottenentscheidern in elf eu-Ländern.

In Deutschland wurden bei der diesjährigen Studie im Januar

und februar 2010 zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut

tns sofres 301 entscheidungsträger im fuhrpark befragt. Demnach

ist der anteil von firmen, die ein umweltschonendes fahrzeug

nutzen, von 19 prozent im vergangenen Jahr auf nun 30 prozent

gestiegen. Wobei der größte anteil (22 prozent) auf kraftstoff sparende

autos wie etwa Bluemotion- oder eco-Modelle entfällt. Die

absicht, in den nächsten drei Jahren mindestens ein umweltschonendes

fahrzeug anzuschaffen, bekundeten 64 prozent. auch

dabei lag der Löwenanteil bei sparsamen autos (54 prozent).

gas-, Biokraftstoff/flex fuel- und Hybridantrieb wollen demnach

rund ein Viertel der Befragten anschaffen. für elektrofahrzeuge

bekundeten immerhin 21 prozent diese absicht.

Die Interviews seien telefonisch durchgeführt worden und

richteten sich – je nach unternehmensgröße – an firmeninhaber,

fuhrpark- oder einkaufsleiter aus Handels-, Dienstleistungs-,

Industrie und Baubetrieben mit unterschiedlich großen flotten.

14 fuHrpark + ManageMent 6-2010

neue it-lösung bei hannover leasing

Die „Hannover Leasing automotive”

(HLa), hat in Zusammenarbeit

mit dem Software-unternehmen

„the virtual solution“ eine neue

Lösung für Leasing-unternehmen

mit der Bezeichnung „Lease

Motion“ kreiert. Diese decke

den gesamten Zyklus eines Leasing-Vertrages

für verschiedene

Leasing-güter ab: Stammdatenverwaltung

und angebotserstellung,

Vertragsgestaltung und

Bestellung, Übergabe und rechnungslauf,

Objektverwaltung und

rückgabe, Vertragsbeendigung

und das remarketing. ein Schwerpunkt

liege laut HLa auf ergänzenden

Dienstleistungen wie etwa

dem fuhrparkmanagement, die

asl analysiert „Fußabdruck“

Die aSL fleet Services unterstützt

ihre kunden nun beim Sparen: Mit

dem „CO2-footprint“ bietet die

ge Capital-tochter ihren kunden

einen exklusiven Service-report

an. anhand einer monatlichen

auswertung stellt aSL fleet Services

kunden detaillierte Informationen

über die CO2-emissionen ihrer

fuhrparks zur Verfügung.

„Die resonanz unserer kunden

ist äußerst positiv. Mit diesem

Zusatz-Service werden wir genau

den Bedürfnissen der fuhrparkentscheider

gerecht und erfüllen den

trend, fuhrparks kostenoptimal und

dabei umweltbewusst zu betreiben“,

gestaltung kundenindividueller

Schnittstellen und reporting-funktionalitäten

oder die einbeziehung

von einzelkosten wie reparaturen

oder Benzinkosten in den Vertrag.

Lease Motion sei nach einem

Baukasten-System aufgebaut und

könne um zahlreiche funktionen

und geschäftsprozesse erweitert

werden. So biete der Car-konfigurator

im kfz-Leasing fuhrparkleitern

die Möglichkeit, ratengrenzen für

den CO2-ausstoß der fahrzeuge

festzulegen und auf-/abschläge pro

gramm CO2 zu definieren. Dadurch

könnten anreize für die CO2-einsparung

geschaffen und fahrer, die sich

für umweltfreundliche firmenwagen

entscheiden, belohnt werden.

betont Ludger reffgen, geschäftsführer

der aSL fleet Services.

anschauliche grafiken und

übersichtliche Statistiken lassen

den fuhrparkmanager auf

einen Blick erkennen, wie sich

die CO2-emissionen seines fuhrparks

verhalten. Bei schlechten

entwicklungen und Werten ist es

ihm möglich, zeitnah zu reagieren

und Maßnahmen zur Senkung der

Schadstoffemissionen anzustoßen.

Dies kann den austausch von

fahrzeugen in der Dienstwagenordnung

betreffen oder auch auf

die notwendigkeit von Spritspartrainings

hinweisen.


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2) Heft 2/2010, Kategorie „Kauffuhrpark Mittelklasse Diesel Kombi“. 3) 0700 62 93 23 53 38, 6,3 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz.


Markt FuhrparkManageMent BaSIS-WISSen reCht

„risiko raus“

VBG startet Sicherheitskampagne: Arbeitsanweisungen für

Führungskräfte und Infoblätter für Beschäftigte.

Die Überlassung von Firmenfahrzeugen

an Mitarbeiter

für einzelne

Dienstfahrten ist ständige

Praxis im Fuhrpark.

Anders als bei Dienstwagen,

die einem Mitarbeiter fest zugeordnet

sind, findet man jedoch zum Umgang mit

den so genannten Poolfahrzeugen häufig

keine schriftlichen Anweisungen im Unternehmen.

Dabei ist ein sicheres Verhalten von Fahrern

beim Fahren und Transportieren mit

Fahrzeugen ein erheblicher wirtschaftlicher

Faktor. Werden Firmenwagen nicht sorgsam

von den Nutzern behandelt und fühlt

sich auch sonst niemand im Unternehmen

für solche Fahrzeuge verantwortlich, muss

unweigerlich mit höheren Verschleißkosten,

einem hohen Kraftstoffverbrauch und einem

größeren Unfallrisiko gerechnet werden.

Werden keine klaren Anweisungen

erteilt, wie mit solchen Fahrzeugen umzugehen

ist und dies auch kontrolliert, darf

sich kein Unternehmen darüber wundern,

wenn die Schadensquote bei solchen Fahrzeugen

höher liegt als für die sonstigen

Fahrzeuge im Fuhrpark. Dies hat nicht nur

Auswirkungen auf die Kosten der Reparatur

eines Fahrzeugs, sondern betrifft sowohl

16 FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010

Ein Unternehmen ist

daher in besonderem Maße

verpflichtet, sich um das

verkehrssichere Verhalten

seiner Mitarbeiter zu

kümmern

eine mögliche Rückstufung bei Versicherungen,

die Inanspruchnahme von Selbstbeteiligungen

bei der Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung

als auch eine mögliche

Beschädigung von Ladung. Hinzu kommt

ein erhöhter Verwaltungsaufwand für solche

Fahrzeuge wie auch häufigere Ausfallzeiten,

weil wieder einmal etwas defekt ist.

Nicht zu vergessen ist hierbei ebenso die

besondere Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

gegenüber seinen Mitarbeitern bei deren

Einsatz im Straßenverkehr. So gehen die

Berufsgenossenschaften von jährlich rund

200.000 gemeldeten Unfällen auf Arbeit-

und Dienstwegen mit etwa 700 Toten aus.

Ein Unternehmen ist daher in besonderem

Maße verpflichtet, sich um das verkehrssichere

Verhalten seiner Mitarbeiter zu küm-

mern, was sich nicht nur in der Zurverfügungstellung

eines verkehrs- und betriebssicheren

Fahrzeugs erschöpft.

auflagen der VBg

Die gesetzliche Unfallversicherung VBG

hat in diesem Zusammenhang eine Kampagne

unter dem Titel „Risiko raus“ gestartet

und eine Anzahl von Arbeitsanweisungen

für Führungskräfte und Informationsblätter

für Beschäftigte veröffentlicht. Hierbei handelt

es sich nicht etwa um freiwillige Angebote

an Unternehmen mit einem Fuhrpark,

sondern um Hilfsmittel zur Umsetzung der

Verpflichtungen eines Unternehmens nach

der Unfallverhütungsvorschrift „Fahrzeuge“,

der BGV D29 beim Einsatz von Pkw

oder Kleintransportern im Straßenverkehr.

Danach wird den für solche Firmenfahrzeuge

zuständigen Führungskräften

zunächst auferlegt, eine Gefährdungsbeurteilung

durchzuführen. Daneben ist sicherzustellen,

dass die Fahrzeugnutzer den

Anforderungen entsprechend befähigt sind.

Sie müssen somit nicht nur fachlich und

persönlich geeignet sein, sondern über die

körperliche Eignung und gegebenenfalls

arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen

verfügen. Selbstverständlich benötigt


Die Führungskraft muss

sich darum kümmern, dass

geeignete und mängelfreie

Ladungssicherungsmittel

zur Verfügung stehen

jeder Fahrer auch die erforderliche Fahrerlaubnis.

Dies gilt nicht nur für fest angestellte

Mitarbeiter, sondern selbstverständlich

auch für Aushilfskräfte, die in einem Unternehmen

eingesetzt werden.

Der Arbeits- und Zeitplanung der Fahrer

ist in gleicher Weise Aufmerksamkeit zu

schenken wie dem einwandfreien Zustand

der Firmenwagen. Hier sind die Mitarbeiter

anzuweisen, die Funktionsfähigkeit des

Fahrzeugs durch eine so genannte Sichtprüfung

regelmäßig zu überprüfen. Wird

ein Mangel am Fahrzeug festgestellt, muss

der Fahrzeugnutzer dies melden. Kann ein

Mangel, der die Verkehrssicherheit beeinträchtigt,

nicht sofort beseitigt werden, darf

der Firmenwagen bis zur Reparatur nicht

weiter genutzt werden.

Der Verantwortliche für diese Firmen-

Die Schweden sind keine Holländer –

das hat man genau gesehen. Franz Beckenbauer

Fußball verbindet

alle Nationen –

wir verbinden Europa

mit durchdachten

Lösungen für die

gesamte Kfz-Branche.

PS-Team Deutschland GmbH & Co. KG

Am Klingenweg 6 • D-65396 Walluf

Fon. +49(0)6123 9999 500 • Fax. +49(0)6123 9999 555

E-Mail: info@ps-team.de • Web: www.ps-team.de

fahrzeuge hat zudem sicherzustellen, dass

Warnwesten im Fahrzeug in ausreichender

Anzahl vorhanden sind, sich der Verbandskasten

im Fahrzeug befindet und das Ablaufdatum

noch nicht überschritten ist. Die

Führungskraft – und nicht etwa zunächst

der Fahrer – muss sich darum kümmern,

dass geeignete und mängelfreie Ladungssicherungsmittel

zur Verfügung stehen, wenn

Ladung transportiert werden soll.

keine Drogen oder Medikamente

Auch wenn es auf den ersten Blick hin

unangenehm erscheint, Fahrzeugnutzer

müssen darauf hingewiesen werden, dass auf

Dienstfahrten kein Alkohol, keine Drogen

oder keine die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen

Medikamente eingenommen werden

dürfen.

All dies ist schriftlich in Form einer

Anweisung jedem Mitarbeiter, der ein solches

Firmenfahrzeug nutzt, mitzuteilen.

Äußerst hilfreich sind hierbei die von der

VBG veröffentlichten Infoblätter. Sehr

informativ ist etwa das Infoblatt über

Abstand und Geschwindigkeit im Straßenverkehr.

Bei einer Geschwindigkeit von 100

km/h beträgt der eigentliche Bremsweg 50

Meter. Vielen Autofahrern ist jedoch nicht

FuhrparkManageMent

bewusst, dass vor Einleitung des Bremsens

der Reaktionsweg bereits 30 Meter betragen

hat. Bis das Fahrzeug endlich steht, sind also

bereits 80 m zurückgelegt worden. Entgegen

der allgemeinen Auffassung verlängern

sich Bremswege nicht in gleichbleibendem

Verhältnis zur Geschwindigkeit. Verdoppelt

man die Geschwindigkeit, vervierfacht sich

der Bremsweg.

Auch zum Verhalten beim Fahren in

der Dunkelheit, bei Nässe und Nebel wie

auch im Winter geben die Infoblätter viele

Tipps. Der Technik des Fahrzeugs (Reifen

und Licht) wird ebenso Berücksichtigung

geschenkt wie der Ladungssicherung bei

Kleintransportern. Neben einer umweltschonenden

Fahrweise befassen sich die

Infoblätter auch mit dem richtigen Verhalten

bei einem Unfall. Schließlich erfährt jeder

Fahrzeugnutzer, wie er auf dem Arbeitsweg

versichert ist und was er beachten muss, um

seinen Versicherungsschutz nicht zu verlieren.

Alle Arbeitsanweisungen, Infoblätter wie

auch Gefährdungsbeurteilungen können zur

Nutzung im Unternehmen auf der Internetseite

www.vbg.de unter dem Link „risikoraus“

abgerufen werden.

........................................................................Dr. kajta Löhr-Müller

PS-Team wünscht dem

Deutschen Team viel Erfolg!

PS-Team

Lead Logistics


Markt FuhrparkManageMent BaSIS-WISSen Steuer

Zur kasse, bitte

navi, telefon und Co: Was gehört zur Sonderausstattung und muss versteuert werden?

Nach Paragraf 6 (1) Nr.

4 Satz 2 EStG ist die

private Nutzung eines

Kraftfahrzeugs für

jeden Kalendermonat

mit einem Prozent des

inländischen Listenpreises im Zeitpunkt

der Erstzulassung zuzüglich der Kosten

für Sonderausstattung und einschließlich

der Umsatzsteuer anzusetzen, wenn von

der Fahrtenbuchalternative kein Gebrauch

gemacht wird.

Dass der inländische Listenpreis nicht

mit dem tatsächlich gezahlten Kaufpreis für

das Fahrzeug identisch ist, dürfte hinlänglich

bekannt sein. Listenpreis ist vielmehr

die Preisempfehlung des Herstellers für das

entsprechende Modell. Mit dem Listenpreis

allein ist es aber noch nicht getan. Hinzu

kommen die Kosten für die Sonderausstattung.

Dabei ist es unerheblich, ob die Sonderausstattung

gleich beim Fahrzeugkauf

mitgeliefert oder später nachträglich eingebaut

wird. Kommt die Sonderausstattung

erst später hinzu, erhöht sich die Bemessungsgrundlage

erst ab Umrüstung.

Was aber zählt alles zur Sonderausstattung,

die die Bemessungsgrundlage für die

Ein-Prozent-Regel durchaus noch ernsthaft

erhöhen kann? Wer hierzu im Einkommensteuergesetz

sucht, wird nicht fündig. Eine

ordentliche Definition des Gesetzgebers

fehlt. Im Veranlagungshandbuch zur Einkommensteuer

findet sich hierzu noch nicht

einmal ein Hinweis im Stichwortverzeich-

18 FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010

Dabei ist es unerheblich, ob

die Sonderausstattung beim

Fahrzeugkauf mitgeliefert

oder später nachträglich

eingebaut wird

nis. Nicht viel besser sieht es in den Lohnsteuerrichtlinien

aus. Immerhin erfährt man

in R 39 LStR, was nicht zur Sonderausstattung

gehört. Was aber alles dazu gehören

könnte, bleibt offen. So muss hilfsweise auf

die Finanzgerichtsbarkeit und Kommentierungen

zurück gegriffen werden.

problem Begriffsbestimmung

Eine erste Begriffsbestimmung hat das

Finanzgericht Hamburg in seinem Urteil

vom 13. März 1997 (II 164/95) geliefert.

Nach Erkenntnis der hanseatischen Finanzrichter

sind unter dem Begriff Sonderausstattung

alle Ergänzungen zu verstehen, die

nicht in der Listenpreisempfehlung des Herstellers

enthalten sind und für den jeweiligen

Nutzer von Bedeutung sind. Gegenstände

der Sonderausstattung sind daher immer

nachträglich, etwa bei Erwerb des Dienstwagens,

zusätzlich eingebaut worden. Sie

dürfen folglich nicht im Grundlistenpreis

enthalten sein, da sie dann nicht mehr zur

zusätzlich zu erfassenden Sonderausstattung,

sondern zur mit dem Listenpreis abgegoltenen

Serienausstattung gehören.

Da nach dem Willen des Gesetzgebers

mit der Ein-Prozent-Pauschalbesteuerung

die Privatnutzung des Fahrzeugs in seiner

Gesamtheit besteuert werden soll, sind zur

Sonderausstattung gehörende Bestandteile

nur dann zusätzlich zu erfassen, wenn

sie fest in den Firmenwagen eingebaut und

somit untrennbar mit dem Kraftfahrzeug

verbunden sind. Daraus ergibt sich dann

im Umkehrschluss, dass mobile Geräte,

etwa ein mobiles Navigationsgerät, nicht

Bestandteil des Dienstwagens und somit

keine Gegenstände der Sonderausstattung

sein können. Derartige Geräte erhöhen

daher nicht die Bemessungsgrundlage zur

Ein-Prozent-Regel.

Darüber hinaus muss, soll es sich bei den

Ergänzungen oder Erweiterungen um Sonderausstattung

handeln, ein einheitlicher

Funktions- und Nutzungszusammenhang

mit dem Fahrzeug bestehen. Das bedeutet,

dass eine Nutzung nur zusammen mit dem

Fahrzeug als das entscheidende Kriterium

zur Qualifizierung als Sonderausstattung

angesehen werden kann. Eine vom Fahrzeug

unabhängige Nutzung ist für Gegenstände,

die als Sonderausstattung einzustufen

sind, nicht möglich. Derart nutzbare Wirtschaftsgüter,

insbesondere das mobile Autotelefon

fällt darunter, gelten als selbständige

nutzbare Wirtschaftsgüter, die unabhängig

vom Fahrzeug zu aktivieren und über die


etriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die

sich durchaus von der Nutzungsdauer des

Fahrzeugs unterscheiden kann, abzuschreiben

sind. Bei der Ein-Prozent-Regel bleiben

diese Wirtschaftsgüter außer Ansatz. Eine

gesonderte und zusätzliche Erfassung der

Privatnutzung ist aber denkbar und möglich.

Aufwand für eine Autobahnvignette oder

Mautgebühren sind weder als Sonderausstattung

noch als eigenständiges Wirtschaftsgut,

sondern als laufende Kosten zu erfassen, die,

so die Rechtsprechung, nicht mit der Ein-

Prozent-Regel abgegolten sind, sondern,

sofern privat veranlasst, noch zusätzlichen

geldwerten Vorteil darstellen.

Da der Gesetzgeber bisher weder eine

beispielhafte noch abschließende Aufzählung

der zur Sonderausstattung zählenden

Zusatzausstattung zu veröffentlicht hat,

wurde zur Orientierung anhand Finanzrechtsprechung,

BMF-Schreiben sowie

OFD-Verfügungen der vergangenen Jahre

nachfolgende Übersicht über die als Sonderausstattung

zusätzlich zum Listenneupreis

zu erfassenden Ausstattungsgegenstände

erstellt.

gegenstände der Sonderausstattung:

Autoradio: Nicht als selbständig nutzbar

anzusehen (BFH vom 24.10.1972), daher

Sonderausstattung.

Navigationsgerät: Nach BMF vom 10.

Juni 2002 gehört ein Navigationsgerät zur

Sonderausstattung, auch, wenn es neben

der Navigationsfunktion noch als Radio,

Computer oder Telekommunikationsgerät

genutzt werden kann. Im Widerspruch

dazu FG Düsseldorf vom 4. Juni 2004:

Hiernach ist ein Navigationsgerät nicht als

Sonderausstattung anzusehen, da hier die

Steuerbefreiung für Telekommunikationsgeräte

nach Paragraf 3 Nr. 45 EStG greift.

Die abweichende Ansicht der Düsseldorfer

Finanzrichter wurde durch den BFH (Urteil

vom 16.2.2005, VI R 37/04, BStL. II S. 563)

wieder korrigiert, so dass fest eingebaute

Navigationsgeräte der Sonderausstattung

Bestandteile sind nur

dann zusätzlich zu erfassen,

wenn sie fest in den

Firmenwagen eingebaut

sind

zuzurechnen sind. Etwas anderes gilt für

transportable Navigationsgeräte.

Diebstahlsicherungssystem: Sonderausstattung

gemäß Kurzinformation der OFD

Koblenz (ESt Nr. 011/03 vom 24.2.2003 S

2334 A)

Schiebedach: Ein nachträglich eingebautes

Schiebedach gehört nach einem Urteil

des Finanzgerichts Thüringen zur Sonderausstattung.

Flüssiggasanlage: Nach einem aktuellen

Urteil des FG Münster (23.1.2009 – 10

K 1666/07 L) sind die Umrüstungskosten

auf Flüssiggasbetrieb bei Fahrzeugen, die

Arbeitnehmern zur privaten Nutzung überlassen

werden, als Sonderausstattung einzubeziehen.

Spezialsitze für Körperbehinderte: Nachträgliche

Herstellungskosten gemäß OFD

Frankfurt vom 13. November 2008, demzufolge

geht diese Nachrüstung wie Sonderausstattung

in die Bemessungsgrundlage

ein.

Alarmanlage, Klimaanlage, Sonderlackierung,

Anhängerkupplung, Standheizung:

Nach allgemeiner Literaturauffassung einschlägiger

Fachveröffentlichungen handelt

es sich hierbei ausnahmslos um Sonderausstattungen.

keine Sonderausstattung

Nicht ganz so lang wie die Positivliste ist

die Negativliste von Gegenständen, die ausdrücklich

nicht als Sonderausstattung angesehen

werden.

Winterreifen: Ursprünglich von der

Finanzrechtsprechung als Sonderausstat-

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FuhrparkManageMent

tung eingestuft, aber durch die überarbeiteten

Lohnsteuerrichtlinien 2005 (R 31 Absatz

9 Nr. 1 Satz 6) entschärft. Wörtlich heißt es

da: „... sowie der Wert eines weiteren Satzes

Reifen einschließlich Felgen bleiben außer

Ansatz.“

Autotelefon einschließlich Freisprechanlage:

Keine Sonderausstattung, siehe Lohnsteuerrichtlinien

R 31 Absatz 9 Nr. 1 sowie

Paragraf 3 Nr. 45 EStG. Nach BFH vom 20.

Februar 1997 (BStBl II S. 360) ein selbständig

nutzbares Wirtschaftsgut mit eigenständiger

Abschreibung und Nutzungsdauer.

Mobiles Navigationsgerät: Anders als

das dauerhaft im Fahrzeug installierte Navigationsgerät

ist das mobile Navi keinem

Fahrzeug direkt zuzuordnen. Insofern ist es

wohl als selbständig nutzbares Wirtschaftsgut

mit eigener Abschreibung anzusehen,

daher wahrscheinlich keine Hinzurechnung

als Sonderausstattung. Ein Finanzgerichtsurteil

oder eine Verwaltungsanweisung hierzu

liegen noch nicht vor.

Betrieblich notwendige Sonderausstattung:

Nur rein betrieblich nutzbare Sonderausstattung

(z.B. zweiter Pedalsatz für

Fahrschulfahrzeug) ist nicht als Sonderausstattung

anzusetzen (Anhang 10 zu EStG).

Panzerung: Gilt grundsätzlich zwar als

Sonderausstattung, aber es ist in diesen Fällen

vom (ermäßigten) Listenpreis für ein

gleichartiges Fahrzeug ohne Panzerung auszugehen.

Voraussetzung ist allerdings, dass

der Nutzer sicherheitsgefährdet ist.

Die Übersicht ist nicht abschließend und

berücksichtigt nur die bekannt gewordene

Steuerrechtsprechung, Verwaltungsanweisungen

und Fachaufsätze. Ungeklärte Fragen

zur Sonderausstattung gibt es somit

noch reichlich, etwa Parkpilot, Ledersitze,

ABS, Anhänger, Automatikgetriebe oder

Spoiler. Ohne Prophet zu sein kann vorhergesagt

werden, dass es sich hierbei aus der

Sicht der Finanzverwaltung regelmäßig um

die Privatnutzung erhöhende Elemente der

Sonderausstattung handeln dürfte.

...........................................................................Detlef G.A. Juhrich

FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010 19


Markt FuhrparkManageMent tankkarten unD leaSInggeSellSChaFten

kleIne karte


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Welche Aussagen die tankkarten

der Leasinggesellschaften,

verbunden mit einem geschicktem

Datenmanagement, über

den Fuhrpark treffen können.

Fragt man den Fahrer eines

Dienstwagens nach den aktuellen

Spritpreisen, erntet man

nicht selten ein ahnungsloses

Schulterzucken. Der Grund:

Fast alle Firmenwagennutzer

reichen heute an der Tankstelle beim

Bezahlvorgang schlicht ihre Tankkarte über

den Tresen, geben ihre Pin und den Kilometerstand

ein und winken bei dem Angebot,

den Kassenbon mitzunehmen, freundlich,

aber entschieden ab. Mit Rechnungsprüfung

und Kostenkontrolle hat kein Fahrer

etwas zu tun. Das erledigen auch im Hintergrund

automatisierte Abrechnungs- und

Reportingsysteme, die ihre Auswertungen

in regelmäßigen Abständen dem Fuhrparkleiter

direkt auf den PC schicken. Deshalb

ist der Einsatz von Tankkarten auch für den

Flottenchef unverzichtbar. Immer breiter

wird das Leistungsportfolio des Kraftstoffreportings

und immer differenzierter die

Controllingmöglichkeiten. Bedenkt man,

dass die Kraftstoffkosten bis zu einem Viertel

der gesamten Fuhrparkkosten ausma-

20 FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010

kunden profitieren von einem

konsolidierten

reporting und guten

konditionen

chen, lohnt es sich auch, hier etwas genauer

hinzusehen.

unverzichtbarer Dienstleistungsbaustein

Full-Service-Leasinggesellschaften, die

ihren Kunden ohnehin ein regelmäßiges

Fuhrparkreporting zur Verfügung stellen,

haben das Kraftstoffreporting schon längst

in ihr Leistungsportfolio integriert und

reichen die Daten, die sie von den Mineralölgesellschaften

erhalten, in meist kundenfreundlich

aufgearbeiteter Form an den

Fuhrparkmanager weiter. Fast alle Full-Service-Kunden

nutzen dieses Angebot auch,

profitieren sie doch außer von einem konso-

lidierten Reporting zusätzlich von den guten

Konditionen, die eine Leasinggesellschaft

in Verhandlungen mit den Mineralölgesellschaften

erwirken kann (Tabelle 1).

Vor allem für kleinere Fuhrparks, die mit

geringerer Einkaufsmacht den Mineralölgesellschaften

gegenüber stehen, birgt es das

Potenzial zur Kostenreduzierung. Große

Flotten hingegen treten gern selbst den

Kraftstoffanbietern gegenüber, können sie

sich doch sicher sein, angesichts vielleicht

mehrerer Hundert Fahrzeuge Top-Konditionen

zu erhalten. Außerdem sparen sie

sich die Tankkartengebühren, die Leasinggesellschaft

für die Verwaltung in der Regel

zusätzlich erheben.

Auch wenn sich viele Anbieter bei der

Frage nach diesen Verwaltungsgebühren

zieren, eindeutige Antworten zu liefern,

kann man im Durchschnitt mit etwa zwei

Euro im Monat für jede Karte zusätzlich

rechnen. Doch auch hier zeichnet sich ein

für Fuhrparkbetreiber positiver Trend ab,

der von den herstellerabhängigen Leasinggesellschaften

angeführt wird: Das kostenlose


Kraftstoffmanagement. In Verbindung mit

einem Leasingvertrag ist bei der Volkswagen

Leasing die Tankkarte kostenfrei. Gleiches

gilt für Alphabet und Daimler Fleet

Management. Letztere bieten den kostenfreien

Service gerade und ausdrücklich für

kleine und mittelständische Unternehmen

an (Tabelle 2).

Doch dieses Kundensegment wollen

auch alle anderen Anbieter mit ihrem Kraftstoffmanagement

nicht vernachlässigen. So

können bei der überwiegenden Mehrheit

der Full-Service-Anbieter Kunden bereits

mit dem ersten Fahrzeug den Tankkarten-

Service in Anspruch nehmen. Mehr als

zehn, bei Alphabet 20, Fahrzeuge muss aber

kein Flottenkunde im Portfolio haben, um

bei den übrigen Anbietern beim Kraftstoffmanagement

zum Zug zu kommen.

Fast flächendeckend einsetzbar

Weil die meisten Tankstellen in Deutschland

entweder dem sogenannten Routex-

Verbund (Aral, Agip, BP, OMV, Statoil)

oder dem Multinetz (Shell, Esso, teilweise

Avia) angehören, beschränken sich viele

Leasinggesellschaften auch auf die Ausgabe

von nur zwei Tankkarten, mit denen man an

bundesweit jeweils über 4.000 Tankstellen

bezahlen kann. Ausnahmen bilden lediglich

die Tankkarten von Total, die von akf, CPM,

De Te Fleet Services und GE Capital zusätzlich

angeboten werden, sowie die Westfalen

Service Card von Maske und Atlas Leasing.

Die für Busse und Lkw relevanten Tankkarten

von DKV, UTA und AS24 führen nur

die beiden befragten Leasinggesellschaften

De Te Fleet Services und DB Fuhrpark-Service

im Portfolio, die als Tochterunternehmen

eines großen Fuhrparkbetreibers die

firmeneigenen Nutzfahrzeuge mit abdecken

müssen (Tabelle 3, S. 22).

Marketinginstrument tankkarte

Vor allem um die Bindung ihrer Kunden

an die eigene Dienstleistungsmarke zu erhöhen,

geben einige Leasinggesellschaften ihren

Tankkarten recht blumige Namen wie zum

Beispiel die Alpha-Fuel-Card von Alphabet,

die Travel Card von Lease Plan, oder

Tanken à la Carte von Mobility Concept.

Selbstverständlich stecken dahinter wie bei

allen anderen Full-Service-Anbietern auch

lediglich die bekannten Karten-Emittenten

Aral, Shell, Esso, OMV und andere.

Doch hierbei handelt es sich nicht ausschließlich

um einen netten Marketing-Gag,

teilweise bieten die Leasinggesellschaften mit

ihren sogenannten co-branded Tankkarten

handfeste Mehrwerte beim Reporting und

der Rechnungsstellung. Am augenfälligsten

sind die über alle Mineralölgesellschaften

hinweg konsolidierten Zahlen, die in das

Kraftstoffreporting einfließen. So kann der

Fuhrparkchef auf einen Blick beziehungsweise

durch das Setzen von wenigen Filtern

(Tabelle 1) anteil der Full-Service-kunden mit Modul kraftstoffmanagement

akf servicelease ca. 95%

ALD Automotive > 80%

Alphabet > 40%

Arval 75,2%

Athlon Car Lease 95%

Atlas Auto-Leasing 70%

Car professional Management* 100%

Commerz real Autoleasing 60%

Daimler Fleet Management 30%

DB FuhrparkService/DB rent 100%

DeteFleetServices 100%

Deutsche Leasing Fleet > 90%

DSk Leasing 85%

GE Capital/ASL Fleet Services 50-60 %

hannover Leasing Automotive 55%

Leaseplan 81%

Maske 61%

Mobility Concept 90%

Sixt Leasing ca. 73 %

Volkswagen Leasing ca. 40 %

Vr Leasing 65%

* Im Leistungsportfolio der Fuhrparkmanagementgesellschaft CpM ist das kraftstoffmanagement obligatorisch.

(Tabelle 2) Fuhrparkgröße und gebühren

Mindestanzahl Fahrzeuge gebühren

akf servicelease 3 k. A.

alD automotive 1 k. A.

alphabet 20 kostenfrei

arval 1 24 € pro Jahr pro Fz.

athlon Car lease 1 k. A.

atlas auto-leasing 1 2,45 € (netto) pro karte

Car professional Management1 1 Verwaltung kostenfrei4

Informationen wie zum Beispiel Ausreißer,

Fehlbetankungen, Bezug von Waren und

Dienstleistungen außer Kraftstoff und so

weiter abrufen. Solche Abfragen sind ein

unverzichtbares Mittel, wenn es darum geht,

Kostentreiber zu identifizieren und zielgerichtete

Maßnahmen durchzusetzen.

Praktisch für den Dienstwagenfahrer

sind die vom Leasinganbieter gestalteten

Tankkarten dann, wenn zum Beispiel die

FuhrparkManageMent

Commerz real autoleasing 1 abhängig von Flottengröße, restlichem Serviceumfang des Leasingvertrages,

Anzahl der tankkarten(-betreiber), Umfang der eingeschlossenen

Module für die tankkarte

Daimler Fleet Management 5 kostenfrei (national)

DB FuhrparkService/DB rent 10 2 € pro karte/Monat

DeteFleetServices 1 k. A.

Deutsche leasing Fleet 5 abhängig von der nutzungstiefe, Zahlungsziel und reportingfunktionen

DSk leasing 1 2 € pro karte/Monat

ge Capital/aSl Fleet Services 1 k. A.

hannover leasing automotive 10 1,50 € pro karte/Monat

leaseplan 1 2,50 € pro karte/Fahrzeug/Monat

Maske 10 2 1 € je tankkarte pro Mietvertrag im Monat zzgl. evt. anfallende Gebühren

der Mineralölgesellschaften

Mobility Concept 1 k. A.

Sixt leasing 1 k. A.

Volkswagen leasing 1 „Individual“: 2 € pro karte/Monat; „Bonus“ in Verbindung mit Leasingvertrag

kostenfrei

Vr leasing 10 3 1 karte 2,25 €, 2 karten 4,00 € (beinhaltet kostenlose reportingleistungen)

1 Im Leistungsportfolio der Fuhrparkmanagementgesellschaft CpM ist das kraftstoffmanagement obligatorisch.

2 Aufgrund von tankkartengebühren empfiehlt Maske den Bezug von tankkarten erst ab einer Fuhrparkgröße von 20 Fahrzeugen.

3 vereinzelt auch kleinere Fuhrparks

4 Gebühren von Mineralölges. festgelegt, wird im rahmen der Ist-kosten-Abrechnung an kunden weitergegeben

Telefonnummern für Service- und Schaden-

Hotlines auf der Karte aufgedruckt sind

(Tabelle 4, S. 24).

Multifunktionskarten

Eine Ausnahme bei den Zusatzleistungen

bilden die Europa Tank- und Servicekarte

der Volkswagen Leasing sowie die Travel

Card der Schwestergesellschaft Lease Plan.

FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010 21


Markt FuhrparkManageMent tankkarten unD leaSInggeSellSChaFten

Mit deren Karten kann man nicht nur Tankstellenleistungen

wie Kraftstoff, Schmierstoffe,

Shopartikel oder Wagenwäsche beziehen.

Sie dienen auch als Legitimationsausweis

für die Durchführung von Inspektions- und

Wartungsarbeiten in Vertragswerkstätten,

für Reparaturen in ausgewählten Karosseriewerkstätten

und den Bezug von Reifen

bei den Reifenpartnern der Leasinganbieter.

Die über die Europa Tank- und Servicekarte

von Volkswagen Leasing generierten Daten

werden schließlich im Reporting-Programm

Fleet-Cars des Anbieters zusammengeführt

und bilden so einen wesentlichen Teil der

Fuhrparkkosten in einem einzigen Tool ab.

Vergleichbar verfährt Lease Plan, wo auch

sämtliche Tank- und Werkstattleistungen,

die über die Travel Card abgewickelt werden,

in das eigene Online-Reporting einfließen.

Praktischer Nebeneffekt der kombinierten

Tank- und Werkstattkarte ist die völlige

Transparenz über den vertraglich vereinbarten

Leistungsumfang. Mit der Eingabe der

auf der Karte verzeichneten Vertragsnummer

kann der Serviceleiter jeder Vertragswerkstatt

des Volkswagen-Konzerns Einblick in

(Tabelle 3) tankkarten im portfolio

agip Multicard

aral Cardplus

aS24 (lkW)

die vertraglichen Rahmenbedingungen nehmen.

So sieht er zum Beispiel bereits im System,

welche Reifengrößen erlaubt sind oder

ab welcher Summe eine telefonische Reparaturfreigabe

eingeholt werden muss. „Mit

dem Einsatz von nur einer Karte in mehreren

Funktionen reduzieren wir die Zahl der

Schnittstellen und damit der Fehlerquellen.

Im Reporting kommen dann schließlich

alle Daten aus einem Guss und geben dem

Fuhrparkmanager einen schnellen Überblick

über seine gesamten Fuhrparkkosten“,

fasst Frank Kückelhahn, Leiter Marketing

bei Volkswagen Leasing, den Mehrwert der

kombinierten Karte zusammen.

Und um den komplexen Datenpool, der

über die Tank- und Servicekarte generiert

und gepflegt wird, auch für Fragen der

akf servicelease x x x

alD automotive x x

alphabet x x4

arval x2 x

athlon Car lease x x

atlas auto-leasing x x x

Car professional Management1 x x x x

Commerz real autoleasing x x x x x

Daimler Fleet Management x x

DB FuhrparkService/DB rent x x x

DeteFleetServices x x x x x

Deutsche leasing Fleet x x

DSk leasing x x

ge Capital/aSl Fleet Services x x x x

hannover leasing automotive x x x4

leaseplan x x

Maske x x x x

Mobility Concept x x

Sixt leasing x x x

Volkswagen leasing x x x3 x x

Vr leasing x x

1 Als Fuhrparkmanagementgesellschaft verwaltet CpM die tankkarten sämtlicher Leasinggeber ihrer kunden sowie die Daten von kundeneigenen

hof- und Betriebstankstellen.

2 Einsatz der Aral routex-karte, nicht Aral Cardplus

3 ab Q3/2010

4 zusätzlich Shell Stationskarte

22 FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010

DkV

Die reportings der meisten

Gesellschaften zeigen einen

Soll-Ist-Vergleich

DkV eCo gastankkarte

esso Card europe

euroShell Flottenkarte

eurotrafic/profi Card

(total)

oMV Business Card

uta

Westfalen Service Card

Halterhaftung zu nutzen, hat der Anbieter

bereits im März eine Kooperation mit dem

Dienstleister für die elektronische Führerscheinkontrolle,

Lap-ID, geschlossen. Seitdem

können Dienstwagenfahrer an Prüfterminals

bei 200 Volkswagen- und Audihändlern

ihre Führerscheine elektronisch

überprüfen lassen. Die Kontrolldaten werden

sofort im Fuhrpark-Managementsystem

Fleet-Cars abgespeichert. So könne nach

Auskunft der Leasingexperten der Flottenverantwortliche

über dasselbe System nachvollziehen,

welcher seiner Fahrer die erforderlichen

Kontrollen durchgeführt hat.

handwerkszeug reporting

Beim Detaillierungsgrad der Kraftstoffreportings

lässt sich heute keiner mehr

lumpen. Zeit und Ort der Kartennutzung,

Kraftstoffmenge, -preis und -art gehören

längst zu den Standards im Tankreporting,

über das es sich nicht mehr zu reden lohnt.

Einen Blick mehr sollte man hingegen riskieren,

wenn es um Kennzahlen geht, die

entweder besonders relevant für die Sprit-

und Kosteneinsparung sind, ebenso wie bei

denen, die hohe Sicherheitsrelevanz haben.

So zeigen die Reportings der meisten

Leasinggesellschaften einen Soll-Ist-Vergleich

beim Kraftstoffverbrauch an und

decken Einsparpotenziale auf. Auch teure

Premiumkraftstoffe werden meistens gesondert

ausgewiesen. Will aber ein Flottenchef

nicht nur Kosten sparen, sondern auch die

Umwelt entlasten, dann findet er bei mehr

als der Hälfte der befragten Full-Service-

Anbieter keine Unterstützung. Lediglich

acht Leasinggeber rechnen in ihren Kraftstoffreportings

den Verbrauch in CO2-

Ausstoß um. Mit der steigenden Zahl der

Nachhaltigkeitsoffensiven bei Fuhrparkbetreibern

wird sich dieses Angebot schnell

ausweiten müssen.

Um dem Missbrauch von Tankkarten

entgegen zu wirken, haben einige Anbieter

Alarmglocken in ihr Reporting integriert.

Die klingeln zum Beispiel, wenn ein voreingestelltes

Limit bei der Kraftstoffmenge

oder der Anzahl der Betankungen am Tag

überschritten wird. Auch falsche Angaben

an der Tankstelle, wie die mehrfache Eingabe

einer falschen Pin oder die eines unlogischen

oder gar keines Kilometerstands, lassen

teilweise die Sirenen schrillen.

Kosten senken, Sicherheit erhöhen –

das sind die zentralen Ziele, die ein professionelles

Kraftstoffmanagement erreichen

sollte. Das dazu nötige Handwerkszeug

sind detaillierte, konsolidierte Daten, die

ganz einfach über den Einsatz von Tankkarten

zu generieren sind. Fließen sie dann

noch in ein aussagekräftiges Reporting

ein, sollte es für den Fuhrparkmanager

ein Leichtes sein, seine Flotte im Griff zu

haben (Tabelle 5, S. 24).

...........................................................................Sabine Brockmann


Mathematik

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Stand 04/2010


Markt FuhrparkManageMent tankkarten unD leaSInggeSellSChaFten

(Tabelle 4) „Co-branded“-tankkarten und ihre leistungen*

name der tankkarte emittent zusätzliche leistungen

alD automotive ALD Automotive tankkarte Aral, euroShell kumulierte rechnung, ein umfassendes reporting aller MÖGs

alphabet AlphaFuel Card Aral, euroShell eigenes Layout

arval kein eigener name Aral, euroShell komsolidierte rechnung, reporting im Online-System der Leasinggesellschaft

athlon Car lease kein eigener name, doch zusätzliches Branding der Leasinggesellschaft Esso, OMV k. A.

Car professional Management CpM tank- und Servicecard Shell, Aral, Esso, total Im reporting Differenzierung nach Warengruppen gem. kundenwunsch;

Bezug von Mietwagen, reifen, Wartung, reparatur über

die tank- und Servicecard

Deutsche leasing Fleet kein eigener name, doch zusätzliches Branding der Leasinggesellschaft Aral, euroShell Identische Leistungen mit denen der Moineralölgesellschaften

ge Capital/aSl Fleet Services kein eigener name, doch zusätzliches Branding der Leasinggesellschaft Aral, euroShell, Esso, total zusätzliche Service-tel.-nr. für Wartung, Schaden, Assistance usw.

auf der rückseite der karte

leaseplan travelCard euroShell, Aral Bezug von Wagenwäsche, nachfüllöle und kleinteilen sowie

Legitimationsausweis bei Werkstätten und reifenpartnern. Außerdem

genießen Inhaber einer namensbezogenen travelCard einen

zusätzlichen Versicherungsschutz am tag der Betankung und für

die folgenden drei tage: Invalidität: 30.000 €, Voll-Invalidität: 60.000

€; tod: 15.000 €, Bergung: 500 €

Mobility Concept Mobility Concept - tanken à la Carte euroShell, Aral Identische Leistungen mit denen der Moineralölgesellschaften

Sixt leasing keine spezielle Bezeichnung Aral, euroShell, OMV hinterlegung zusätzlicher Informationen, wie z. B. Service-hotline

Volkswagen leasing Europa tank- und Servicekarte Agip, Aral, Esso, euroShell, DkV Einheitliches reporting aller tankumsätze und ganzheitliche

Betrachtung jeglicher Fuhrparkdaten

Vr leasing keine spezielle Bezeichnung Aral, euroShell eigenes Layout

* akf servicelease, Atlas Auto-Leasing, Commerz real Autoleasing, DB FuhrparkService/DB rent, DeteFleetServices, DSk Leasing, hannover Leasing Automotive, Maske und Daimler Fleet Management verzichten nach

eigenen Angabenauf das Branding der tankkarte mit dem eigenen namen und Logo.

(Tabelle 5) kennzahlen im kraftstoffreporting

akf servicelease

alD automotive

Zeit und ort der kartennutzung x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Menge des kraftstoffbezugs x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

kraftstoffart x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

Durchschnittsverbrauch x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

kraftstoffverbrauch im Soll/Ist-Vergleich mit ausweis von einsparpotenzialen x x x x x x x x x x x x x x x x x

umrechnung des kraftstoffverbrauchs in Co2-ausstoß x x x x x2 x x x

ausweis von premiumkraftstoffen x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

ausweis von anderen produkten als kraftstoff, die mit der karte bezahlt wurden (z.B.

Schmierstoffe, ersatzteile, autowäsche, Maut, kioskartikel...)

alphabet

arval

athlon Car lease

atlas auto-leasing

Car professional Management*

Commerz real autoleasing

Daimler Fleet Management

DB FuhrparkService/DB rent

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

nach Warengruppen differenzierte kosten x x x x x x x x x x x x x x x x4 x

Warnmeldung bei limitüberschreitungen (kraftstoffmenge, euro-Betrag, anzahl Betankungen

pro tag ...)

Warnmeldung bei falschen angaben beim kraftstoffbezug (falsche pIn, kein oder unlogischer

km-Stand...)

x x x5 x1 x x x x x7 x

DeteFleetServices

Deutsche leasing Fleet

x6 x x x x x x x x7 x

sonstiges x3

Frequenz der Datenaktualisierung

monatlich

sobald die abrechnung

der MÖg vorliegt

monatlich

je nach kundenwunsch

monatl., quartalsweise,

jährlich, frei definiert

1 über die Mineralölgesellschaft separat zu beantragen

2 gesonderte Auswertung

3 periodische Abrechnung mit Vorauszahlungen, mind. 1x jährlich

4 in Vorbereitung

5 in Form von Ausreißerlisten

6 in Form von reportings; Da die karte auch für Ersatzfahrzeuge nutzbar ist, seien lt. Anbieter einzelne Warnmeldungen nicht sinnvoll.

7 kundenindividuell möglich

24 FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010

monatlich

monatlich

monatlich

monatlich

monatlich

monatlich

monatlich

täglich, teilweise

monatlich

DSk leasing

monatlich

ge Capital/aSl Fleet Services

mind. monatlich, bzw.

nach kundenwunsch

hannover leasing automotive

monatlich

leaseplan

monatlich

Maske

monatlich

Mobility Concept

monatlich

Sixt leasing

monatlich

Volkswagen leasing

monatlich

Vr leasing

monatlich (Standard),

auf Wunsch auch quartalsweise,

halbjährlich

oder jährlich


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DER NEUE VOLVO S60. AB 22.689,08 EUR ZZGL. MWST.*

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Markt FuhrparkManageMent kleIne Flotten

Die kleinflotte macht auch Mist

Auch wer seinen Firmenfuhrpark

mit weniger als zehn

Fahrzeugen selbst verwaltet,

muss einige betriebswirtschaftliche

und juristische regeln

beachten.

Wer nur eine oder zwei

Hand voll Fahrzeuge

in seinem Unternehmen

unterhält,

betrachtet sich in der

Regel nicht als Fuhrparkbetreiber.

Fuhrparkmanagement ist für

solche Unternehmen meist ein Fremdwort,

obwohl es immer geleistet wird - mal mehr,

mal weniger professionell. Leasing- und Fuhrparkmanagement-Anbieter

wissen um die

Notwendigkeit von zumindest in Teilen outgesourcten

kleinen Flotten und haben sogenannte

„small fleets“ oder „small commercials“ in

den Fokus ihrer Vertriebs- und Marketingaktivitäten

genommen. Dabei ist man sich nicht

ganz einig, ab welcher Fuhrparkgröße von

kleinen Flotten die Rede sein soll.

ab wann ist eine Flotte klein?

Die ALD macht einen deutlichen Schnitt

bei 20 Fahrzeugen und lässt Fuhrparks, die

unter dieser Kennlinie liegen, von der Tochtergesellschaft

ALD Lease Finanz managen.

Maßgeschneiderte Lösungen bietet Lease

Plan für Flotten unter zehn Fahrzeugen, und

die Deutsche Leasing Fleet versteht unter

kleinen Flotten Fuhrparks ab fünf Fahrzeugen

im Bestand, die nach Unternehmensangaben

dieselben Leistungen genießen sollen

wie große Flotten.

Unterschiede im Dienstleistungsangebot

von Leasinggesellschaften für kleine oder

große Flotten sind aus Kundenperspektive in

der Regel nicht auszumachen. Individuell und

maßgeschneidert sollen alle Kunden – große

wie kleine – bedient werden, alle Dienstleistungsbausteine

will man für jegliche Fuhrparkgröße

bereitstellen. Als Vorteile auch für

kleine Fuhrparkbetreiber werden zumeist

das Kostensenkungspotenzial, die Minimierung

des administrativen Aufwands, die

Planungssicherheit durch feste Leasingraten,

die Einkaufsvorteile eines starken Partners

und die Kostentransparenz für das eigene

Controlling genannt. Wen wundert’s? Kleinvieh

macht auch Mist und jedes in Anspruch

genommene Dienstleistungspackage, sei es

auch von nur einem einzigen Geschäftswagen

etwa eines Freiberuflers, verspricht dem

Dienstleister eine erkleckliche Marge.

26 FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010

Verwaltung in Maßen

Viele Betreiber von Firmenwagen nutzen

das Angebot, die Flotte fremd zu verwalten,

allerdings nicht. Der Anteil der Flotten mit

fünf bis neun Fahrzeugen, der ein externes

Fuhrparkmanagement nutzt, beläuft sich

nach Erhebungen der Marktforschungsgesellschaft

Dataforce auf gerade einmal

0,7 Prozent. Martin Peters, Vertriebsleiter

des Fuhrparkmanagement-Anbieters HPI,

stellt nüchtern fest: „Die meisten Firmen,

die weniger als zehn Geschäftswagen haben,

wissen gar nicht welche Möglichkeiten

dieser kleine Fuhrpark bietet.“ Ein Fuhrparkmanagement

oder ein dezidiertes Kostencontrolling

gebe es in solchen Flotten in

der Regel nicht, so seine Erfahrung. In konkreten

Zahlen ausgedrückt stellt sich diese

Situation laut Dataforce so dar: 70,5 Prozent

der Fuhrparks mit fünf bis neun Fahrzeugen

benutzen kein Reportingsystem. Wer sich

hingegen doch für ein Fuhrparkreporting

entscheidet, hat meistens ein selbst entwickeltes

System im Einsatz (21,8 Prozent);

nur 7,7 Prozent der kleinen Flotten haben

eine fremdentwickelte Software gekauft.

„Spezialsoftware ist zwar schön, aber für

die reine Kostenabrechnung nicht unbedingt

nötig“, konstatiert Andrea Zimmermann,

Inhaberin des Beratungsunternehmens für

Travelmanagement btm4u. „Ich weiß aus

Erfahrung, dass man die Fahrzeug- und

Kostenverwaltung von Flotten mit bis zu

einhundert Fahrzeugen mit Excel-Tabellen

leisten kann. Erst wenn es an Kostenanalysen

geht, wird es aufwändiger!“

Vorsicht halterhaftung!

Die ehemalige Fuhrparkchefin und heutige

Leiterin Fachausschuss Mittelstand und

Referentin im VDR (Verband Deutsches

Reisemanagement e. V.) sieht den Bedarf an

externer Unterstützung für kleine Flotten an

ganz anderer Stelle: „Es spielt keine Rolle,

ob mein Fuhrpark drei oder dreitausend

Fahrzeuge umfasst, die rechtlichen Anforderungen

an die Leitung der Flotte sind

dieselben und sie sind fast unüberschaubar

komplex. In Fragen der Halterhaftung, der

Dienstwagenordnung oder Nutzervereinbarung

empfehle ich, die Hilfe von Experten

in Anspruch zu nehmen.“ Hemdsärmeligkeit

bescheinigt sie den meisten Verwaltungsstrukturen

von kleinen Flotten. Ob

der Pförtner, die Sekretärin oder die Buchhaltung

mit einem Mindestmaß an Kapazität

noch „ein bisschen Fuhrpark nebenher

mitmacht“, spiele ihrer Meinung nach auch

keine entscheidende Rolle. Ein betriebswirtschaftlich

vernünftiger Blick auf die


Andrea Zimmermann berät mittelständische Unternehmen

bei der planung von Geschäftsreisen.

Fahrzeugkosten und die Reduzierung des

Verwaltungsaufwands auf das wirklich

Notwendige müsse bei Flotten unter zehn

Fahrzeugen reichen. „Für die Fuhrparkverwaltung

bei kleinen Flotten muss kein nennenswertes

Budget bereitgestellt werden.

Doch nehmen Sie unbedingt etwas Geld in

die Hand, wenn es um die Rechtsberatung

geht. Als derjenige, der sich um die Firmenwagen

kümmert, stehen Sie, ebenso wie die

Geschäftsführung, persönlich in der Haftung,

wenn zum Beispiel ein Außendienstler

ohne Führerschein unterwegs ist oder das

Fahrzeug nicht vollständig den Sicherheitsvorschriften

entspricht“, so die eindringliche

Warnung der Fachfrau. Beim diesjährigen

bfp Fuhrparkforum erhalten interessierte

Fuhrparkmanager im Rahmen zweier Vorträge

von Andrea Zimmermann noch mehr

Tipps für ein effektives Travelmanagement.

nüchterne kosten-nutzen-analyse

Die betriebswirtschaftliche Seite der Verwaltung

von kleinen Flotten nimmt Peters

etwas stärker in den Blick, wenn er empfiehlt,

die Make-or-buy-Entscheidung sehr

differenziert zu betrachten. „Meistens wird

sich eine Firma mit wenigen Fahrzeugen

die Entscheidung über den Fahrzeugeinkauf

nicht abnehmen lassen. Viel zu eng

sind in der Regel die Beziehungen etwa zum

örtlichen Autohaus, die nicht selten bis in

den privaten Bereich der Geschäftsführer

reichen. Solche Netzwerke dürfen nicht

zerstört werden, sollten aber im Hinblick

auf die Einkaufskondition regelmäßig von

neutraler Seite überprüft werden“, fordert

der Fuhrparkprofi. Doch wenn der Verwaltungsaufwand

zu groß wird, könne ein

maßvolles Outsourcing Kosten reduzieren.

„Belegverwaltung und Rechungsprüfung

können in den Händen von Fuhrparkspezialisten

oft beispielsweise Reparaturkosten

um bis zu 15 Prozent senken“, gibt er zu

bedenken. Pauschalaussagen zur Frage nach

dem Maß des Outsourcing kann man allerdings

von niemandem erwarten. Die Makeor-buy-Entscheidung

hängt immer von der

individuellen Unternehmenssituation und

vor allem von der Fuhrparkstruktur ab.

Thomas Sauke managed die 40 Firmenfahrzeuge

des Automobilzulieferers SAS

Automotive. Die einen mögen angesichts

dieser Fuhrparkgröße für eine kostensparende

Selbstverwaltung votieren, andere

thomas Sauke hat sich für das Outsourcing seiner

40 Firmenwagen entschieden.

würden die Fremdverwaltung empfehlen.

Sauke hat fast das komplette Flottenmanagement

outgesourced, und das aus gutem

Grund: „In unserem Unternehmen existiert

eine sehr offene Car Policy. Entsprechend

individuell sind auch unsere Firmenwagen.

Wir haben Geschäftsführungs- und Managementfahrzeuge,

Fahrzeuge aus der Gehaltsumwandlung,

Vielfahrer und sogar einige

Poolfahrzeuge in der Flotte. Kein Fahrzeug

gleicht dem anderen.“ Um die hohen

Ansprüche eines jeden Dienstwagennutzers

an sein Fahrzeug zu realisieren und gleichzeitig

die Fuhrparkkosten im Rahmen zu

halten, nutzt er die Dienstleistung von sogar

drei Full-Service-Leasinggesellschaften. Vor

allem das Online-Tool des herstellerunabhängigen

Anbieters Athlon Car Lease hat

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FuhrparkManageMent

Martin peters, hpI, fordert auch bei kleinen Flotten eine

differenzierte planung.

es ihm angetan. „In Athlonline sind neben

dem aussagekräftigen Reporting auch unsere

Car policy und alle möglichen Fahrzeuge

hinterlegt“, beschreibt er seine Arbeitsweise.

Zwei Bereiche will er dennoch selbst in

der Hand halten, das Reifenmanagement

und die Kfz-Versicherung. Dafür nimmt er

es sogar in Kauf, mit einer selbst gestalteten

Excel-Lösung als Insellösung zu arbeiten.

So individuell die Situation in Firmen mit

kleinen Flotten auch sein mag, zwei Ziele

sollten sie nicht aus dem Auge verlieren: Die

Minimierung der Fuhrparkkosten und die

unbedingte Einhaltung der Rechtsvorschriften.

Welcher Weg dorthin führt, gilt es für

jedes Unternehmen selbst herauszufinden.

...........................................................................Sabine Brockmann

FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010 27


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Markt FuhrparkManageMent

Fuhrparkmanager

thorsten klein

zu aktuellen

Managementthemen

Aufgrund der weiterhin

wackeligen Situation

beim Automobilabsatz im

Flottengeschäft diskutiert

die Bundesregierung mal

wieder eine Veränderung

bei der Dienstwagenbesteuerung, diesmal

ausnahmsweise eine etwaige Reduzierung

des geldwerten Vorteils. Im Vordergrund

steht hierbei die mögliche Veränderung der

Berechnungsbasis, indem nicht mehr der

Bruttolistenpreis, sondern der tatsächlich

gezahlte Anschaffungspreis eines Firmenwagens

mit Privatnutzung zugrunde gelegt

würde. Dies hätte zur Folge, dass die jeweiligen

Rabatte der Unternehmen bei der

Fahrzeugbeschaffung in vollem Umfang

berücksichtigt werden könnten und somit

einen positiven – nämlich reduzierenden

Einfluss auf den zu versteuernden geldwerten

Vorteil des jeweiligen Nutzers hätten. So

weit, so gut; schauen wir uns doch mal an,

welche Auswirkungen das hätte.

Möglicherweise würde sich bei einer

durchgehenden Änderung die Wertigkeit

der Fahrzeuge (Ausstattung, Motorisierung,

etc.) verbessern. Die ohnehin in den vergan-

auS Der praxIS

Die unendliche geschichte

aktuelle

Versteuerung

Ein prozent wofür?

Der Gesetzgeber denkt

mal wieder über den

geldwerten Vorteil nach.

Versteuerung

nach Blp – 10 %

geldwerter Vorteil 480 € 432 € 384 €

30 FUhrpArk + MAnAGEMEnt 6-2010

Versteuerung

nach Blp – 20 %

Eine neuregelung

für die Besteuerung

von älteren Firmenwagen

wäre somit sinnvoll

genen Jahren verwöhnten Dienstwagenberechtigten

würden dann wieder in vollem

Umfang zuschlagen. Dies würde dann aber

wiederum im Umkehrschluss auch zu einer

deutlichen Schlechterstellung der weiterhin

nicht dienstwagenberechtigten Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer führen und

die ohnehin schon große Kluft zwischen

Dienstwagennutzern und Mitarbeitern ohne

DW-Anspruch weiter auseinandertreiben.

Zusätzliche Reibungen und Neid innerhalb

des Unternehmens wären absehbar.

ungleichbehandlung

Das Berechnungsbeispiel (siehe Tabelle

oben) zeigt zwar auf, dass die diskutierte

Gesetzesänderung durchaus eine spürbare

Entlastung der Dienstwagenberechtigten

bewirken könnte. Allerdings nicht gleichmäßig

für alle Nutzer, da sich die Höhe der

steuerlichen Entlastung anhand der von den

Firmen ausgehandelten Rabatte über- beziehungsweise

unterproportional verändern

würde. Im Klartext hieße das: Je höher die

Rabatte des Unternehmens sind, desto günstiger

würde auch der geldwerte Vorteil. Das

wiederum würde aber Firmenwagennutzer

in umsatzstarken Unternehmen mit größeren

Fuhrparks (und damit besseren Rabatten

bei der Fahrzeugbeschaffung) deutlich

besser stellen als Nutzer in gleicher Position

und gleicher Branche, die bei einem kleineren

Unternehmen beschäftigt sind.

Diese Veränderung hätte einen klaren

Verstoß gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz

zur Folge, da der Mitarbeiter von

den guten oder weniger guten Einkaufskonditionen

seines Arbeitgebers partizipieren

würde (was im übrigen eigentlich sogar einen

weiteren GWV bedeuten würde). Der Trend

zur Bevorteilung von Großfirmen würde sich

damit nach Banken-Rettungspaketen und

aktuelle

Versteuerung

Versteuerung

nach Blp – 10 %

geldwerter Vorteil 660 € 594 € 528 €

den großzügigen Subventionen im Automobilsektor

ungehemmt fortsetzen.

Es bleibt jedoch die Frage, ob sich über

diese verfassungswidrige Konstruktion überhaupt

irgendein Beteiligter im Vorfeld wirklich

praxisnah Gedanken gemacht hat. Ähnlich

wie bei der Veränderung der Pendlerpauschale

wäre mit einem widersprüchlichen

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu

rechnen. Mal davon abgesehen, dass es auch

äußerst schwierig sein dürfte, hier zu einem

Stichtag eine Neuregelung anzustreben, denn

die Frage, wie mit den bisherigen Wagennutzern

dann zwischenzeitlich steuertechnisch

umgegangen werden soll, bleibt bislang völlig

ungeklärt. Alt-Nutzer würden möglicherweise

versuchen, so schnell wie möglich ein

Neufahrzeug zu erhalten, um in den Genuss

der Neuregelung zu kommen – und die Altfahrzeuge

will erneut keiner mehr haben.

Überdenken scheint ratsam

Versteuerung

nach Blp – 20 %

Ganz so sinnlos, wie es nun anmutet,

scheint die aktuelle Diskussion um den

GWV jedoch nicht zu sein. Denn ein Überdenken

der Gesamtregelung erscheint in

der Praxis auf jeden Fall ratsam, wenngleich

nicht unbedingt bei den Neuwagen, sondern

vielmehr bei den älteren Firmenfahrzeugen.

So muss nämlich ein Firmenwagennutzer

bislang den vollen Bruttoanschaffungspreis

versteuern, ganz gleich, ob es sich um ein

Neufahrzeug oder beispielsweise um ein

bereits sechs Jahre altes Kfz handelt.

Gerade bei unerwartet ausscheidenden

Mitarbeitern mit Firmenwagenanspruch

werden nicht selten ältere Firmenfahrzeuge

frei, für die sich kein freiwilliger Nutzer findet.

Eine Neuregelung für die Besteuerung

von älteren Firmenwagen wäre somit nicht

nur für die Nutzer sinnvoll, sondern auch

für die Fuhrparkverantwortlichen. Ungeplante

Rückläufer könnten etwa durch eine

stufenweise Herabsetzung des GWV nach

Fahrzeugalter schneller wieder untergebracht

werden, und die Unternehmen würden

auch bei der Vergabe von Firmenwagen

deutlich flexibler. Es bleibt also zu hoffen,

dass sich unsere Politiker endlich einmal

an den tatsächlichen Problemfeldern der

Unternehmen versuchen.


Markt Service recht Dr. katja Löhr-Müller, rechtsanwältin

eignungstest verweigert

OVg: fahrradfahren kann nicht verboten werden.

Mit einem höchst ungewöhnlichen

Fall von

Trunkenheit im Straßenverkehr

hatte sich

das Oberverwaltungsgericht

Koblenz auseinander

zu setzen. Nicht nur Alkohol am

Steuer eines Kraftfahrzeugs kann unangenehme

Folgen haben. Nach Paragraf 3 Abs.

1 Fahrerlaubnisverordnung hat die Fahrerlaubnisbehörde

das Führen von fahrerlaubnisfreien

Fahrzeugen oder Tieren zu untersagen,

zu beschränken oder die erforderlichen

Auflagen anzuordnen, wenn sich jemand als

ungeeignet oder nur noch bedingt geeignet

hierzu erweist.

Der Reiter, der betrunken auf einem

Pferd unterwegs ist, hat danach ebenso

ein Problem wie derjenige, der mit einem

Drahtesel, sprich Fahrrad, im öffentlichen

Verkehrsraum fährt. Getroffen hatte es

diesmal einen Fahrradfahrer, der überhaupt

nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für ein

Kraftfahrzeug war. Als er nachts von einer

privaten Feier kommend mit dem Fahrrad

auf einem Fahrradweg unterwegs war,

wurde er von der Polizei angehalten. Eine

durchgeführte Blutalkoholkontrolle zeigte

32 fuhrpark + management 6-2010

ein kernbereich des grundrechts

der allgemeinen

handlungsfreiheit

einen Wert von 2,33 Promille. Vorher war

der Mann wegen Alkohols im Straßenverkehr

noch nie aufgefallen.

MPU angeordnet

Es ist allgemein bekannt, dass Fahrradfahrern

ab einem Promillewert von 1,6 der

Führerschein entzogen werden kann. Wer

jedoch keinen Führerschein besitzt, dem

kann er auch nicht entzogen werden. Die

Fahrerlaubnisbehörde ordnete im vorliegenden

Fall deshalb an, dass sich der Betroffene

einer medizinisch-psychologischen Untersuchung,

der so genannten MPU, unterziehen

müsse. Hierdurch sollte geklärt werden,

ob der Betroffene noch geeignet ist, künftig

ein Fahrrad zu fahren. Hierfür hatte der

Mann keinerlei Verständnis, ließ sich nicht

untersuchen und legte daher auch kein

medizinisch-psychologisches Gutachten

vor. Das führte jedoch dazu, dass die Führerscheinbehörde

genau deshalb von seiner

Ungeeignetheit ausging. Die Folge war das

Verbot, zukünftig erlaubnisfreie Fahrzeuge,

wie etwa ein Fahrrad oder Mofa, zu führen.

Gegen die Auflage, ein Gutachten vorzulegen

wie auch gegen das Verbot zukünftig

Fahrrad fahren zu dürfen, wehrte sich der

Fahrer und legte gegen diese Entscheidungen

der Fahrerlaubnisbehörde Rechtsmittel

ein. Das Oberverwaltungsgericht Koblenz

gab dem Mann recht. So stellten die

Richter klar, dass die Teilnahme mit einem

Fahrrad am Straßenverkehr in den Kernbereich

des Grundrechts der allgemeinen

Handlungsfreiheit fällt. So können Fahrräder

grundsätzlich von allen Personen, auch

von Kindern und alten Menschen, rechtmäßig

genutzt werden, auch wenn diese Personen

nicht über einen Führerschein verfügen.

Da mit einem Fahrrad in der Regel

auch nicht die Geschwindigkeiten wie mit

einem Fahrzeug erreicht werden können,

beeinträchtigen Fahrräder die Sicherheit des

Straßenverkehrs oder anderer Verkehrsteilnehmer

nicht in gleicher Weise, wie dies bei

Kraftfahrzeugen der Fall ist. Das Gericht

hat hierbei nicht verkannt, dass auch

durch einen Fahrradfahrer im betrunkenen

Zustand eine Gefahr für die Sicherheit des

Straßenverkehrs ausgeht. Das Risiko, dass

andere Verkehrsteilnehmer hierbei erheblich

geschädigt werden, sei jedoch weitaus geringer

als bei einer Fahrt mit einem Kraftfahrzeug

im betrunkenen Zustand.

Im konkreten Fall hatten die Richter

zudem berücksichtigt, dass der Fahrer zuvor

noch nie mit Alkohol auffällig geworden

war und mit seinem Fahrrad den Fahrradweg

genutzt hatte. Eine Verhältnismäßigkeit

zu den angeordneten Maßnahmen konnte

das OVG deshalb nicht feststellen. Darüber

hinaus war zu berücksichtigen, dass der

Mann bereits 62 Jahre alt war und weder

beabsichtigte einen Pkw-Führerschein zu

erwerben noch eine Prüfbescheinigung für

Mofas.

Die Verurteilung wegen Alkohols im

Straßenverkehr zu einer Geldstrafe von 400

Euro blieb allerdings bestehen (OVG Koblenz,

Beschluss vom 25.9.2009, Az. 10 B

10930.09).

........................................................................Dr. katja Löhr-müller


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Markt Service SteUer Detlef G. a. Juhrich, Steuerberater

Mut zur Lücke

Bfh: keine ein-prozent-regel bei ungeeignetem Dienstwagen.

Über einen höchst interessanten

Fall hatte der

Bundesfinanzhof vor

geraumer Zeit (Urteil

vom 18.12.2008, Az.: VI

R 34/07) zu befinden.

Ein Mitarbeiter eines Heizungs- und Sanitärbetriebes

nutzte für seine dienstlichen

Belange einen firmeneigenen zweisitzigen

Kastenwagen mit fensterlosem Aufbau und

auffallendem Werbelogo. Im Kastenaufbau

befanden sich Werkzeug- und Materialschränkchen.

Im Allgemeinen ist ein derartiges Nutzfahrzeug

für private Ausflüge oder samstägliche

Einkaufsfahrten vollkommen unge-

34 fuhrpark + management 6-2010

Der Beweis des

ersten anscheins

reicht nicht aus“

eignet und wurde von dem Kundendienstmonteur

auch nicht privat genutzt. Der

Arbeitgeber berechnete denn auch keinen

geldwerten Vorteil nach der Ein-Prozent-

Methode sowie den Zuschlag für Fahrten

zwischen Wohnung und Arbeit nach der

0,03-Prozent-Methode. Dies hielt einen

Finanzprüfer nicht davon ab, diesen im

Rahmen seiner Steuerprüfung nachzuerheben

und den steuerpflichtigen Arbeitslohn

entsprechend zu erhöhen. Seine Argumente:

Kein Fahrtenbuch und keine Einstufung des

Kastenwagens als Lkw. Das Streitverfahren

zog sich durch bis zum BFH.

Beweislast beim Finanzamt

Der BFH stellte zunächst fest, dass die

Paragrafen 6 und 8 EStG zwar den Tatbestand

der privaten Kfz-Nutzung, nicht aber

den Begriff des Kraftfahrzeugs definieren.

Lediglich Lkw sind von der Ein-Prozent-

Regel ausgeschlossen, da sie nach Bauart

und Einrichtung überwiegend für den

Transport von Gütern bestimmt sind. Gleiches

gilt, so die Bundesfinanzrichter in ihrer

weiteren Entscheidungsbegründung, auch

für Werkstattwagen, wenn sie typischerweise

fast ausschließlich für den Transport von

Werkzeug und Material genutzt wird.

Ferner gingen die Richter auch auf die

Bauart des Wagens ein. Lediglich zwei Sitze,

eine Abtrennung zwischen Fahrgastkabine

und Ladefläche, das fehlende Heckfenster

sowie das äußere Erscheinungsbild machen

das Fahrzeug laut BFH für private Fahrten

unattraktiv. Zwar könne eine Privatnutzung

dieses Fahrzeugs nicht gänzlich ausgeschlossen

werden, jedoch reiche hier – anders

als bei einem normalen Dienstwagen – der

Beweis des ersten Anscheins nicht aus.

Ausdrücklich stellten die Bundesrichter

fest, dass in einem solchen Fall die Beweislast

nicht beim Steuerpflichtigen, sondern

beim Finanzamt liege und lehnten die Erfassung

eines geldwerten Vorteils für die Privatnutzung

dieses Fahrzeugs ab, da dieses

hierfür ungeeignet sei.

Dieses Urteil ist insbesondere deswegen

bemerkenswert, als ja nach dem neuen

BFM-Schreiben vom 18. November 2009

für alle zum Betriebsvermögen gehörenden

Firmenfahrzeuge ein geldwerter Vorteil zu

erfassen ist. Da hat sich also jetzt schon die

erste kleine Lücke aufgetan.

..........................................................................Detlef g. a. Juhrich


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Wir sind auf dem bfp-FORUM am

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Veranstaltungen bfp fuhrpark-forum 2010

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kommen Sie zu

Deutschlands größter

fuhrpark-fachmesse:

Das fOrum am

nürburgring steigt

am 23. und 24. Juni.

Während die Vorrunde

für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft

bei der WM in

Südafrika noch nicht

einmal begonnen

hat, geht sie beim Fuhrpark-FORUM von

bfp fuhrpark + management so langsam zu

Ende. Wer bei Deutschlands größter Fuhrpark-Fachmesse

mit dabei sein möchte, der

sollte nun allmählich in die Pötte kommen.

Und der Besuch wird sich mit Sicherheit

lohnen: Mit dem Umzug von den Messehallen

im historischen Fahrerlager in das Event-

Center des neu gestalteten Nürburgrings

stehen nun über 1.000 Quadratmeter mehr

36 fuhrpark + management 6-2010

Ausstellungsfläche zur Verfügung. Dort

wird mit 127 Ausstellern einmal mehr die

Zahl des Vorjahres übertroffen. Außerdem

erwarten wir am 23. und 24. Juni rund 600

Fuhrparkverantwortliche aus ganz Deutschland.

Damit wird das Gespräch unter Kollegen

leicht gemacht. Wie immer organisieren

wir bereits im Vorfeld der Fuhrpark-Messe

sowohl fest verabredete Gesprächstermine

zwischen Ausstellern und Besuchern wie

auch Testfahrtermine auf der Grand-Prix-

Strecke des Nürburgrings.

umfassendes fachprogramm

Außerdem erwartet die Besucher ein

großes begleitendes Fachprogramm: Allein

zwölf verschiedene Vorträge mit spannenden

Themen stehen an beiden Tagen zur Auswahl.

In geschlossenen Workshops, die von

ausgewiesenen Experten moderiert werden,

sind Fuhrparkmanager ganz unter sich und

können Tacheles reden, ohne ein Blatt vor

den Mund nehmen zu müssen. Die Themen

der Vorträge und Workshops können Sie

Seite 40 in diesem Heft entnehmen. Wem als

Fuhrparkmanager ein ganz spezielles Problem

zu schaffen macht und auf der Suche

nach einem Kollegen ist, der dieses in der

Vergangenheit bereits gelöst hat, kann diesen

bei der Fuhrpark Info Börse (FIB) treffen.

Um als Besucher bei dem informativen

Treiben dabei sein zu können, bieten sich

gleich mehrere Optionen: So ist eine Tages-

teilnahme oder eine Teilnahme an beiden

Tagen inklusive Übernachtung möglich.

Dabei ist die Tagesteilnahme für Fuhrparkmanager

bei rechtzeitiger Anmeldung sogar

kostenfrei.

Falls Sie mit dem Flugzeug anreisen, bietet

sich der kostenfreie Flughafen-Transfer

von und zum Flughafen Köln/Bonn an, der

von De Te Fleet Services durchgeführt wird.

Wenn Sie mit dem Auto anreisen, werden

Sie den Parkplatz- und Testfahrt-Shuttle zu

schätzen wissen, durchgeführt wie schon in

den Vorjahren von Caro Autovermietung.

Für Kurzweil vor Ort sorgt De Te Fleet

Services mit einer Modellrennbahn. Richtig

zur (Renn-)Sache geht es zudem im Renntaxi

auf der Grand-Prix-Strecke, gesponsert

von Aral Card Service: Unter allen bis zum

Anmeldeschluss angemeldeten Besuchern

werden acht Fahrten verlost. Alle, die ein

wenig Benzin im Blut haben, können dank

des Sponsors Auto Online außerdem mit

dem eigenen Fahrzeug eine Runde auf der

legendären Nordschleife drehen.

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Im Jahr der Weltmeisterschaft in Südafrika

wird die übliche bfp-Party am 23. Juni

ganz im Zeichen von König Fußball stehen.

Dabei könnte es sogar richtig spannend werden,

denn wir übertragen das letzte Vorrunden-Spiel

zwischen Deutschland und Ghana

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alfa romeo C84

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arVaL Deutschland gmbh a27

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athlon Car Lease B54

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CarBOn gmbh D92

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CX9 Systems gmbh B39

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Dekra automobil gmbh C86

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Deutsche Leasing ag C71

Driver fleet Solution C76

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euroShell Deutschland gmbh B61

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first Stop a6

fleetCompany a4

fLeetLeVeL + B49

fleetOne Software gmbh a12

ford-Werke gmbh C90

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hannover Leasing automotive gmbh C88

hDI-gerling Sicherheitstechnik gmbh D111

hiepler + partner B59

hotel.de ag D106

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hyundai D107

IDentICa B30

IffOXX assekuranzmakler gmbh a21

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junited autOgLaS D96

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LapID Service gmbh B44

Leaseplan Deutschland gmbh D101

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mercedes-Benz Vertrieb Deutschland D110

mitsubishi motors Deutschland D103

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modul-System a10

naVteQ D105

need4fleet e.k. B42

nissan C74

OIL! tankstellen gmbh & Co. kg B58

Opus triplog B41

peugeot Deutschland gmbh D105

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pit-Stop B43

pS-team Deutschland gmbh & Co. kg a7

renault Deutschland ag C79

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Servicequadrat C82

Shell Deutschland B61

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Suzuki C85

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VDr-Verband Dt. reisemanagement e.V. C78

Vergölst gmbh B58

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Vispiron ag C69

Volkswagen ag D112

Volkswagen Leasing gmbh D112

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Vr-LeaSIng C80

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Würth OrSYmobil-fahrzeugeinr. D95

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Weitere Infos zu den ausstellern

tagesaktuell im Internet: www.fuhrpark.de


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Vorträge

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a23

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a06

eingang

a13

a25

a22

DeutschlanDs fachmesse zum thema fuhrparkmanagement

halle 2

ring°arena

a07

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a20

a27

besucherregistrierung

b30

c67 c68 c69 c70 c71 c72 c73 c74 c75 c76

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c65

i

modellrennbahn

b31

c88 c89 c90 c91

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bistro

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D110 D111 D112 D113 D114 D115

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D92 D93 D94

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b44a

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D96

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b50

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D99 D100 D101 D102 D103

b43

b58

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gelöst haben und Ihnen weiterhelfen können.

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Wählen Sie aus dem fachprogramm die themen aus, die Sie interessieren.

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fuhrparkthemen oder tauschen Sie in den Workshops im kleinen

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jedem fall – ob als fuhrpark-einsteiger oder als „alter hase“.

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Vortrag kosten bei fahrzeugrückgabe dauerhaft senken

referenten: t. v. ulmenstein / t. ross, fleetCompany gmbh + g. müller,

tÜV SÜD auto plus gmbh

Vortrag Dienstwagenrichtlinie – Wer vorsorgt hat kein nachsehen

referent: r. happel, arVaL Deutschland gmbh

Workshop ladungssicherung – theorie und praxis

Vortrag total cost of ownership (tco) – ökologisches

fuhrparkmanagement

referent: Dr. f. Woesthoff, Volkswagen Leasing gmbh

Vortrag return on mobility – Der markt für elektronische führerscheinkontrolle

und chancen für flottenkunden und fahrzeugpool-betreiber

referent: p. Vogel, kemas gmbh

Vortrag Die aral cardplus – Jetzt auch mit führerscheinkontrolle

referent: m. Werner, araL CarD SerVICe

Vortrag sprit sparen ohne kompromisse – konventionelle spritsparkonzepte

heute – zukünftige elektromobilität morgen – alternative

antriebstechnologien übermorgen

Vortrag von: a. marx, adam Opel gmbh

Vortrag greenmobility im flottengeschäft – nachhaltigkeit hat Vorfahrt,

ökologie zahlt sich aus

referent: p. Schneider, DetefleetServices gmbh

Vortrag flotteneffizienz in der praxis

referenten: a.grobler, euroShell Deutschland gmbh + m. koller, a.t.u

Vortrag riskmanagement in pkW-flotten – umsetzung in der praxis

referent: Jens könemann, hDI

Workshop Digitaler tachograph im transporterfuhrpark – theorie und praxis

Vortrag elektronische führerscheinkontrolle – für Dienstwagen

und poolfahrzeuge

referent: u. Latsch, LapID Service gmbh

Vortrag autogas – krafstoffalternative nummer 1 – umweltentlastende

technik und flächendeckende Infrastruktur –

prägnante kostensenkungspotenziale für flotten

referent: p. Dickmänken, Westfalen ag

Vortrag Die elektronische fahrzeugrücknahme

referent: m. Lingen, pS-team Deutschland gmbh & Co. kg

zusätzliche Vorträge (nur am 24. Juni)

Vortrag kreditkarten erfolgreich in unternehmen einführen – projektplanung

und kommunikation an einem beispiel betrachtet

referentin: a. Zimmermann, VDr Verband Deutsches reisemanagment e.V.

Vortrag Wachstumsbeschleunigungsgesetz und hotelkosten – Wer zahlt

die zeche? – Vorteile aus der regelung

referentin: a. Zimmermann, VDr Verband Deutsches reisemanagment e.V.

Vortrag rechtliche fallstricke im fuhrpark + fragestunde

referentin: Dr. katja Löhr-müller

Stand: 25.5.2010 – Änderungen vorbehalten


esucher-zielgruppe:

Das fuhrpark-fOrum richtet sich an

fachbesucher aus den Verantwortungsbereichen

fuhrpark, einkauf, geschäftsführung,

travel management o.ä. aus

unternehmen, die einen fuhrpark von 10

und mehr fahrzeugen unterhalten.

teilnahmemöglichkeiten:

1 tag

a W

Info börse-kollegensuche

kostenlos*

Besuch der ausstellung

W teilnahme am testfahrtprogramm

W teilnahme am Vortragsprogramm

1 tag – all inclusive 65,– €*

b

W Besuch der ausstellung

W teilnahme am testfahrtprogramm

W teilnahme am Vortragsprogramm

W teilnahme an den Workshops

W umfangreiche Vortragsdokumentation

W mittagessen inkl. getränke

2 tage – all inclusive

c W

alle preise zzgl. mwSt.

265,– €*

Besuch der ausstellung

W teilnahme am testfahrtprogramm

W teilnahme am Vortragsprogramm

W teilnahme an den Workshops

W umfangreiche Vortragsdokumentation

W mittagessen inkl. getränke

an beiden tagen

W eintrittskarte zur bfp-partY

am 23. Juni inkl. abendessen

W hotelübernachtung am 23. Juni

anmeldeschluss: 17. Juni 2010

shuttle-service

W kostenloser bus-transfer von und zum

flughafen köln/bonn gesponsert von

n kostenlose parkplätze

W parkplatz-shuttle gesponsert von

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bitte zurück an fax 0 61 31/6 27 76-22

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Verantwortungsbereich: geschäftsführung einkauf fuhrpark travel management

fuhrparkgröße (ca.) 3–9 >10 >20 >50 >100 >200 pkw/transporter (davon ca. ...................... transporter bis 3,5 t)

Branche

Straße

e-mail

Veranstaltungszeiten:

mittwoch, 23. Juni 2010, 9.00 – 18.00 uhr

Donnerstag, 24. Juni 2010, 9.00 – 18.00 uhr

Veranstaltungsort:

nürburgring: Warsteiner event-Center

und grand-prix-Strecke

Veranstalter:

a

fachzeitschrift bfp fuhrpark+management

Schlütersche Verlagsgesellschaft

mbh & Co. kg

rheinallee 193, 55120 mainz

telelefon: 06131/62776-16

telefax: 06131/62776-22

e-mail: forum@fuhrpark.de

Internet: www.fuhrpark.de

Info-hotline: 06131/62776-16

www.fuhrpark.de

b

W 23.6.2010 W 23.6.2010 W 23.+24.6.2010

W 24.6.2010 W 24.6.2010

firma

Sonstiges: ....................................................................................................................................................................

Das unternehmen, für das ich tätig bin, bietet produkte/Leistungen für fuhrparkbetreiber an: Ja nein

pLZ Ort

telefon telefax

Datum unterschrift

teilnahmebedingungen

fuhrpark +

management

f o r u m

c

Das von der fachzeitschrift bfp fuhrpark+management für seine Leser veranstaltete

fuhrpark-fOrum ist eine Informations- und Weiterbildungsveranstaltung speziell für

fachbesucher aus den Verantwortungsbereichen fuhrpark, einkauf, geschäftsführung

und travel management aus unternehmen, die einen fuhrpark von 10 und mehr

fahrzeugen unterhalten und die nicht selbst anbieter von produkten bzw. Dienstleistungen

für fuhrparkbetreiber sind (Besucherkernzielgruppe). pro unternehmen

können maximal 2 personen teilnehmen.

* fachbesucher, die nicht der Besucherkernzielgruppe angehören – insbesondere

mitarbeiter von automobilherstellern, autohändlern und fuhrparkdienstleistern sowie

mitarbeiter der teilnehmenden aussteller (inkl. mit diesen verbundenen firmen) - können

sich ebenfalls anmelden und die ausstellung tageweise besuchen sowie am Vortragsprogramm

teilnehmen. es gelten jedoch folgende einschränkungen: Die teilnahme

an Workshops und am testfahrtprogramm ist ebenso wie die Buchung der teilnahmevariante

„C“ und teilnahme am terminmanagement nicht möglich. Weiterhin gelten für

die Varianten „a“ und „B“ abweichende teilnahmegebühren: 25 € („a“) bzw. 90 € („B“).

Die anmeldung muss spätestens bis zum anmeldeschluss durch vollständiges ausfüllen

des anmeldeformulars erfolgen. Der Veranstalter behält sich vor, anmeldungen

von personen, die nicht der Besucherzielgruppe der Veranstaltung angehören,

abzulehnen. Die teilnahme setzt rechnungsausgleich voraus. anmeldungen können

bis zum 29. mai 2010 gegen eine Bearbeitungsgebühr in höhe von 20 € storniert

werden. Die Stornierung muss schriftlich erfolgen. geht die Stornierung nach dem

29. mai 2010 beim Veranstalter ein, fällt die volle teilnahmegebühr als Stornogebühr

an. Dies gilt auch für den fall der nichtanreise. Der teilnehmer ist berechtigt den

nachweis zu führen, dass durch die Stornierung (bzw. nichteilnahme) ein Schaden

überhaupt nicht entstanden ist oder dieser wesentlich niedriger ist als die einbehaltene

Stornogebühr. nur mit Zustimmung des Veranstalters kann eine ersatzperson

benannt werden. Des Weiteren gibt der teilnehmer seine einwilligung zur Veröffentlichung

von Bildaufnahmen auf der Internetseite, in pressemitteilungen und Druckerzeugnissen

des Veranstalters.

h6


Fokus TelemaTiksysTeme

Immer in kontakt: Über telematiksysteme können

wichtige Informationen ausgetauscht werden.

Telematik im Fuhrpark

ein flottenmanagementsystem kann die tägliche arbeit von handwerks- und Serviceunternehmen

erleichtern. aber auch fuhrparkmanager, die Carpools verwalten, profitieren von dieser technik.

Ein Flottenmanagementsystem

bietet die Kombination von

Navigation und Fahrzeugortung,

Kommunikation und

zentralem Management der

Fahrzeuge. Neben individuellen

Lösungen für bestimmte Branchen

bieten einige Hersteller speziell für kleine

und mittelgroße Fuhrparks Standardlösungen

an. Diese Flottensteuerungssysteme

bestehen aus einem Endgerät im Fahrzeug

und einem Internetportal, auf dem alle relevanten

Informationen zusammenlaufen. Als

Kommunikationsgerät zwischen Fahrer und

Disponent werden im Fahrzeug modifizierte

portable Navigationssysteme oder Mobiltelefone

eingesetzt.

Die meisten Flottensteuerungssysteme

beherrschen folgende Dienste: Ortung

und Beobachtung (Tracking & Tracing) der

Fahrzeuge, textbasierte Kommunikation

zwischen Disponent und Außendienstmitarbeiter,

Auftragsmanagement, Reporting

(Standzeiten, Fahrtenbuch, Kraftstoffverbrauch,

Kilometerstand, etc.; einsetzbar für

die Lohn- und Spesenabrechnung sowie für

das Finanzamt) und Navigation.

Zur Erfassung relevanter Daten wird bei

den meisten Herstellern ein Telematikmodul

im Fahrzeug eingebaut, das nicht größer

ist als ein Brillenetui. Bei manchen Herstellern

(Mobile Objects, Soloplan, Tom-Tom

und GPS-over-IP) werden auch Lösungen

42 fuhrpark + management 6-2010

angeboten, bei denen die einzelnen Module

in einem portablen Navigationssystem eingebaut

sind. Auf kleinstem Raum sind in

der Telematikbox ein Mikrocontroller, ein

Bewegungssensor, ein Akku, ein GPS-Empfänger

und ein GSM/UMTS-Modul untergebracht.

Außen am Gehäuse sind Schnittstellen

für den Anschluss von GPS- und

GSM/UMTS-Antennen sowie der Bord-

elektronik (CAN-Bus) und an das Bord-

Stromnetz angebracht. Weitere Sensoren wie

Thermostate für Kühltransporte können an

die Telematikbox angeschlossen werden.

Je nach Kundenwunsch kann der kleine

Bordcomputer sämtliche Fahrdaten sammeln

und diese in vorher eingestellten Zeitabständen

über das GSM/UMTS-Modul per

Mobilfunk an einen Server schicken, der in

der Regel beim Anbieter des Flottensteuerungssystems

steht. Dort werden die Informationen

des jeweiligen Fahrzeugs und des

gesamten Fuhrparks gesammelt und stehen

für eine bedarfsorientierte Auswertung zur

Verfügung. Den Status jedes Flottenfahrzeuges

wie Fahrzeugposition, Tourenverlauf,

Auftrags- oder Ladungsstatus kann

der Disponent über ein passwortgeschütztes

Internetportal in Karten- und Tabellenansicht

einsehen. Der Zugriff auf das Webportal

sollte zudem mit speziellen Zertifikaten

verschlüsselt sein.

Durch die Erweiterung des Fuhrparkverwaltungsprogramms

um eine digitale Land-

karte kann zusätzlich die Position der einzelnen

Fahrzeuge visualisiert werden. Praktisch

jede Information über den Zustand des

Fahrzeugs lässt sich abrufen. Dazu gehören

beispielsweise die Ortung des Fahrzeugs

(Aufzeichnung der Touren), der technische

Zustand des Fahrzeugs (Kilometerstand,

Öldruck, Drehzahl des Motors), das Fahrverhalten

(Geschwindigkeit, Verlassen oder

Befahren vorher definierter Zonen) und das

Melden von Notsituationen (Vollbremsung,

Unfall). Die Daten lassen sich in viele Fuhrparkverwaltungsprogramme

integrieren und

ermöglichen so eine bedarfsgerechte Planung

von Wartungs- und Verschleißarbeiten

für jedes Auto.

optimiertes auftragsmanagement

Aufträge und individuelle Statusanfragen

werden im Internetportal erfasst und

als Textnachricht an den jeweiligen Außendienstmitarbeiter

gesendet. Dieser erhält mit

dem Auftrag gleichzeitig auch die Adresse

des Kunden, die bei Auftragsannahme als

Ziel in das Navigationssystem eingetragen

werden kann. Einige Flottenmanagementsysteme

können auch bei Bedarf individuell

an Branchenanforderungen angepasst

werden. So können damit auch Aufträge

von Beginn der Arbeit bis zur fertigen

Ausführung dokumentiert werden. Mit der

Unterschrift des Kunden auf einem sepa-


aten Modul wird der Auftrag als beendet

gekennzeichnet und der Status an die Zentrale

geschickt. Dort wird automatisch aus

den empfangenen Informationen (Arbeitszeit,

Materialkosten, etc.) die Rechnung zu

dem ausgeführten Auftrag für den Kunden

erstellt und postfertig gemacht.

Diebstahlschutz

Ein weiterer Einsatzbereich von Fuhrparktelematik

ist die Gebietsüberwachung

(Geofencing) und das Orten gestohlener

Fahrzeuge (Stolen Vehicle Tracking - SVT).

Mit Geofencing arbeiten beispielsweise

Mietwagenunternehmen, die die Nutzung

ihrer Wagen auf bestimmte Länder

beschränken oder Autohäuser, die ihre

Vorführwagen gegen Diebstahl absichern

wollen. Bauunternehmen schützen Baumaschinen,

Transportunternehmen Werttransporte

vor Diebstahl, indem sie die geplante

Route oder eine Großbaustelle mit einem

„Geofence“ sichern. In der Kartenapplikation

wird dazu ein Gebiet definiert. Die regelmäßig

vom überwachten Fahrzeug gesendeten

GPS-Koordinaten werden permanent

mit dem zugeordneten Gebiet abgeglichen

und bei Verlassen oder Einfahren in das entsprechende

Gebiet wird eine Meldung an

den Fuhrparkmanager gesendet.

Das Telematikmodul kann so programmiert

werden, dass bei einem Diebstahl der

Fokus

größe ist heutzutage kein thema mehr: Die geräte lassen sich überall einbauen und von den fahrern problemlos bedienen.

Doch was bei notsituationen oder auch einfach beim management hilfreich sein kann, kann auch zur Überwachung führen,

weshalb der Betriebsrat zumeist ein mitspracherecht bei der einführung eines telematiksystems hat.

Fuhrparkmanager sofort per SMS, E-Mail

oder Statusmeldung im Verwaltungsprogramm

informiert wird. Je nach Diebstahlschutz

lässt sich aus der Ferne das Fahrzeug

stilllegen. Dazu kann die Benzinzufuhr

unterbrochen werden oder die Zündung

ausgeschaltet werden.

keine missverständnisse

Durch die genaue Routen- und Standzeitendokumentation

können Missverständnisse

bei der Arbeitszeitabrechnung und der

Abrechnung der Anfahrtskilometer ausgeräumt

werden. Das erleichtert die Arbeit

der Außendienstmitarbeiter, der Disposition

und der Buchhaltung. Für die Kunden ist

eine mit Hilfe der genauen Daten erstellte

Abrechnung plausibel und nachvollziehbar.

Das Einhalten von Nutzungsvereinbarungen

zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer

kann automatisch überprüft werden.

Ob das Fahrzeug am Wochenende für private

Zwecke bewegt wurde, lässt sich nachweisen

und entsprechend mit dem Mitarbeiter

genau abrechnen.

Verwaltung von Carpools

Flottenmanagementsysteme können auch

die Verwaltung von Carpools vereinfachen.

Mit einer Telematiklösung behält der Fuhrparkmanager

zu jeder Zeit den Überblick,

welcher Mitarbeiter gerade welches Fahrzeug

benutzt. Damit kann er Poolfahrzeuge

einigermaßen wirtschaftlich im Unternehmensalltag

einsetzen.

Durch das Erfassen von Service- und

Betriebsdaten der Fahrzeuge kann das Fahrverhalten

der Mitarbeiter sichtbar gemacht

und Optimierungsmaßnahmen (Fahrertraining,

Sprit-Spar-Training) gezielt den Fahrern

angeboten werden. Durch das Aufzeichnen

der Fahrdaten und des Fahrverhaltens

tritt auch ein praktischer Nebeneffekt

bei den Mitarbeitern ein: die Sensibilisierung

der Mitarbeiter für das Dienstfahrzeug, die

zu einer disziplinierten Fahrweise führt und

dadurch die Gesundheit der Mitarbeiter

schützen kann sowie Fahrzeugschäden und

damit verbundene Kosten und Arbeit des

Fuhrparkmanagers verringert.

Fahrtenbuch inklusive

Durch die kontinuierliche Erfassung

der Positionsdaten, der Kilometerangaben,

sowie des Starts und Stopps kann für jedes

Fahrzeug, bei manchen Anbietern auch

individuell für jeden Fahrer, ein Fahrtenbuch

geführt werden, das die Vorgaben der

Finanzämter erfüllt. Der Fahrer muss lediglich

den Grund der Fahrt und die Fahrtart

festlegen.

Die Kosten für ein Flottenmanagementsystem

teilen sich in einmalige Anschaf-

fuhrpark + management 6-2010 43


Fokus TelemaTiksysTeme

am Bildschirm kann der Disponent genau sehen, wo

sich das fahrzeug gerade aufhält.

fungskosten und monatliche Kosten für

die Nutzung des gebuchten Dienstes auf.

Darin sind bei einigen Anbietern auch

die Datenübertragungskosten und die

Kosten für die textbasierte Kommunikation

enthalten.

Die Nutzung einer Flottenmanagementlösung

rechnet sich für jedes Unternehmen

mit Fuhrpark. Eine professionelle

Fuhrparkverwaltung spart nach Einschätzung

von Frost & Sullivan (2007) im

Schnitt 18 Prozent der gefahrenen Zeit

ein. Sie senkt die Zahl der gefahrenen

Kilometer um elf Prozent und spart 15

Prozent Kraftstoff. Die Telekommunikationskosten

lassen sich durchschnittlich

sogar um 40 Prozent verringern. Und das

nicht nur in den klassischen Branchen

Logistik und Transport.

Einige der Telematiklösungen in unserer

Marktübersicht filtern die gesammelten

Daten nach Kraftstoffverbrauch und

Schadstoffausstoß pro Fahrzeug oder

Flotte. Diese Informationen werden hierarchisch

dargestellt: Auf der obersten

Ebene beobachtet der Fuhrparkmanager,

ob sich alle Fahrzeuge nach seinen Vorgaben

verhalten. Nennenswerte Abweichungen

sieht er auch bei großen Flotten

auf einen Blick. Erst dann taucht er

in detaillierte Datenebenen ein, um die

Ursache festzustellen. Sofort kann er

gegensteuern und den Ausreißer bitten,

umweltfreundlicher und weniger riskant

zu fahren oder den Motor auszustellen.

Fazit

Ein Ortungssystem ist für Firmen

sinnvoll, die ständig die Fahrzeugpositi-

44 fuhrpark + management 6-2010

entscheidungshilfe

Was man bei der auswahl eines telematiksystems beachten sollte.

Die Entscheidung für ein Flottenmanagement bindet ein Unternehmen in der Regel langfristig

an einen Anbieter. Umso wichtiger ist eine genaue Analyse der vorhandenen Systeme

auf dem Markt. Speziell vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Unternehmen auf den

Wachstumsmarkt drängen und mit einem aggressiven Preismodell um Kunden werben,

sollten potenzielle Kunden bereits im Vorfeld klären, wie finanzielle Investitionen geschützt

werden können und eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Anbieter möglich ist.

Anbieter von Telematiklösungen wie Tom-Tom Work bieten auf ihren Homepages Hilfestellungen

bei der Auswahl einer passenden Telematik-Lösung an. Wir haben diese in acht

Punkten zusammengefasst.

W etablierte lösungen

Bereits im markt etablierte telematik-Lösungen garantieren, dass durch den einsatz des

entsprechenden flottenmanagements einsparungen und effizienzsteigerungen möglich

sind. Ob eine Lösung erfolgreich im markt besteht, stellt sich an kundenreferenzen und

an der anzahl der Bestandskunden eines anbieters dar. unternehmen sollten sich speziell

referenzen aus ihrem marktsegment vorstellen lassen. Der erfolg, der sich bei anwendern

im selben Wettbewerbsumfeld eingestellt hat, lässt sich auch auf die eigene ausgangssituation

übertragen. auch die Bekanntheit einer marke zeigt, ob der entsprechende anbieter

erfolgreich am markt agiert. einige anbieter verschwinden bereits nach wenigen Jahren.

um Investitionen langfristig zu sichern, müssen sich unternehmen folglich auch die Stabilität

eines anbieters ansehen. hier ist ein Blick auf die firmenhistorie hilfreich.

W innovationskraft

Die Innovationskraft eines anbieters ist ein weiteres entscheidungskriterium. Damit eine

Lösung auch nach einem mehrjährigen einsatz auf dem aktuellsten Stand der technik

ist, müssen anbieter ihre Lösungen ständig weiterentwickeln. Die Implementierung einer

flottenmanagementlösung ist ein langfristiges Investment. es wird zu einem wichtigen

geschäftsprozess, das nicht ständig ersetzt werden kann. unternehmen müssen sich daher

sicher sein, dass die Wahl von heute auch in den kommenden Jahren die richtige ist. führende

anbieter, die auf eine langfristige Zusammenarbeit mit ihren kunden verweisen können,

bieten in der regel fortschrittliche technologien und Zukunftssicherheit.

W Vorort-service

Von der Beratung über die Integration bis zum rollout einer telematik-Lösung muss ein

anbieter einen erstklassigen Vorort-Service und Support gewährleisten. für den kunden

ist es wichtig, dass er einen regionalen ansprechpartner hat. firmengröße und der umfang

eines partnernetzwerkes verraten, ob der anbieter den Service direkt beim kunden sicherstellen

kann. gerade bei der produkteinführung und den damit einhergehenden Schulungen

ist es wichtig, dass der anbieter deutschsprachige unterstützung liefern kann. aber auch

beim Betrieb der Lösung wird es immer wieder zu Support-Leistungen kommen. auch hier

ist ein direkter kontakt zum anbieter oder zu einem der regionalen partner entscheidend

für schnelle und flexible fehlerbehebungen.

W integrationsmöglichkeiten

Die Suche nach einem anbieter, der über eine Vielzahl erfolgreicher Integrationen verfügt,

lohnt sich. Die Integration eines telematik basierten flottenmanagements in bestehende

geschäftsprozesse und Verwaltungsprogramme sind vielfältig. es gibt jedoch zwei grundsätzliche

anforderungsprofile: Während einigen unternehmen eine Standardlösung genügt,

benötigen andere unternehmen individuelle Lösungen für spezielle Szenarien. Vor der entscheidung

für ein telematik-System muss also geprüft werden, ob das System erweiterungen

und technische Integrationen in bestehende Verwaltungs- und anwendungsprogramme

zulässt und ob beim anbieter und bei dessen partnern eine entsprechende etablierte

expertise vorhanden ist. Vorort-Services und ein netz von Integrationspartnern mit dem

entsprechenden know-how für die Implementierung von flottenanwendungen entscheiden

dann auch darüber, wie schnell und erfolgreich eine Lösung zum einsatz kommt.

W Funktionalität

Bereits vor der evaluierungsphase diverser angebote muss das unternehmen die anforderungen

definieren, die es an das flottenmanagementsystem stellt. also was ist der vordergründige

einsatzzweck der Lösung, kosteneinsparungen, zusätzlicher kundenservice,

einhaltung von richtlinien, etc.?


Ihre Ideen werden Wirklichkeit:

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Fokus TelemaTiksysTeme

Daneben spielen auch spezielle funktionen wie navigation im fahrzeug, tracking, auftrags-,

fahrer- und fahrzeugplanung und -management, kommunikation zwischen Zentrale

und fahrer, diverse reportingfunktionen, z.B. zu arbeitszeiten, fahrverhalten und fahrsicherheit,

umweltgerechtes fahren, fahrtenbuch oder abrechnungen eine rolle. In einigen

Bereichen ist die anbindung an ein alarm- und Sicherheitssystem wichtig. In punkto

Sicherheit müssen vor einführung eines telematik-Systems auch fragen des Datenschutz-

es und der sicheren Datenübertragung bedacht werden.

W einfache Bedienung

eine einfache Bedienung der Lösung ist Voraussetzung für einen schnellen Integrationsprozess

und die folgende administration. Im besten fall basiert die telematik-Lösung auf dem

Internet. Die Datenübertragung sollte verschlüsselt sein und der Zugriff auf das Webportal

über ein Sicherheitsprotokoll mit Zertifikat erfolgen. eine anwendung über den Browser

erspart die anschaffung zusätzlicher hardware und die damit verbundene fehleranfälligkeit.

Die einfache Bedienung ist nicht nur in der firmenzentrale unerlässlich. Wie die mitarbeiter

auf der Straße mit einem navigationsgerät umgehen können, trägt entscheidend zur

akzeptanz und zum erfolg der Lösung bei. Bekannte navis aus dem endkundenbereich sind

bei den fahrern in der regel deutlich beliebter.

W Produktauswahl

Das Lösungs- und produktportfolio eines anbieters muss eine auswahl an endgeräten

bereitstellen. Je nach anforderung und fahrzeugtyp sind unterschiedliche gerätetypen

ideal. Während ein taxifahrer auf aktuellste Verkehrsinformationen angewiesen ist oder für

einen fernfahrer Lkw-spezifisches kartenmaterial unerlässlich ist, sind für Baumaschinen

oder traktoren, die eher selten auf Verkehrsstraßen unterwegs sind, eine Blackbox für die

Lokalisierung und arbeitszeitabrechnung ausreichend. einige anbieter stellen testgeräte

bereit, um für jeden Bedarf eine geeignete Lösung zu finden.

W investitionssicherheit und skalierbarkeit

anschaffungs- und Betriebskosten spielen bei einer flottenmanagementlösung eine entscheidende

rolle. neben der anschaffung muss auch für Lizenzen, abonnements und

tarife von anfang an eine kostentransparenz bestehen. Die Zukunftssicherheit wird nicht

durch einen geringen anschaffungspreis gewährleistet, sondern durch: einen schnellen

return of Investment (rOI) – dieser ist über referenzberichte von Bestandskunden ersichtlich,

einfache, kostengünstige und regelmäßige aktualisierungen der anwendung und des

kartenmaterials sowie die ausbaumöglichkeiten und die Skalierbarkeit eines Systems,

beispielsweise dann, wenn weitere firmenbereiche oder unternehmenssysteme integriert

werden müssen.

Übersicht Telematiksysteme (seite 46 bis 49)

anbieter a-rival

kontakt Baros Service Center

kleine Düwelstr. 21

30171 hannover

tel: +49 (0) 511-12 38 35 06

fax: +49 (0)511-161 25 36

e-mail: info@baros-gmbh.de

www.a-rival.de

46 fuhrpark + management 6-2010

aRealCoNTRol aRealCoNTRol aRealCoNTRol

Strohberg 1

70180 Stuttgart

tel.: +49 (0)711-601 79 30

fax: +49 (0)711-601 79 19

e-mail: info@arealcontrol.de

www.arealcontrol.de

Strohberg 1

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Telematikfunktion

ortung ab dem vierten Quartal 2010 ja ja ja

Fahrtenbuch ab dem vierten Quartal 2010 ja ja ja

Geofencing ab dem vierten Quartal 2010 ja ja ja

erweiterung mit zusätzlichen sensoren ab dem vierten Quartal 2010 ja ja nein

erfassung von Verbrauchsdaten möglich nein ja, Option, CanBus nein

erfassung von arbeitszeiten möglich ja ja ja

erfassung des Co2 ausstoßes (gesamter

Fuhrpark/einzelnes Fahrzeug)

nein optional optional optional

Digitaler Tacho ja nein ja, optional CanBus nein

anbindung an weitere systeme

Fuhrparkverwaltungssoftware ja, offene Schnittstelle ja ja ja

eRP ja, offene Schnittstelle ja ja ja

CRm ja, offene Schnittstelle ja ja ja

on ihres Fuhrparks kennen wollen oder

die später nachvollziehen möchten, wo

das Fahrzeug wann wie lange war. Es

dient zur Lokalisierung des Fahrzeugs

bei Diebstahl und kann in einer Notsituation

hilfreich sein. Ebenso dienen die

aus den gesammelten Daten generierten

Berichte bei Bedarf der Beweisführung

vor dem Kunden oder der Versicherung

zum Schutze des Mitarbeiters. Durch

den effektiven Einsatz von Servicetechnikern

können beispielsweise mehr Kundentermine

pro Tag angenommen und

abgearbeitet werden. Die Sensibilisierung

der Fahrer kann das Fahrverhalten

positiv beeinflussen und Fahrzeugschäden

und den Spritverbrauch reduzieren.

Wenn bei der Planung eines Einsatzes

von Telematikanwendungen von Beginn

an der Betriebsrat oder die Mitarbeiter

integriert werden und die Vorteile auch

für sie aufgezeigt werden, fällt schnell der

Begriff der Orwellschen Überwachung

unter den Tisch.

.........................................................................Clemens Velten

Die vollständigen Tabellen

mit allen ausstattungsdetails

finden sie zum Download

unter: www.fuhrpark.de

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48 fuhrpark + management 6-2010

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36381 Schlüchtern

tel.: +49 (0) 66 61-96 67-0

e-mail: info@datcom.de

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49143 Bissendorf

tel.: +49 (0)5402-702800

fax: +49 (0)5402-702828

e-mail: info@digicore-deutschland.de

www.digicore-deutschland.de

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89081 ulm

tel: +49 (0)731-93697 0

fax: +49 (0)731-9369779

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Fahrtenbuch nein ja nein ja

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erweiterung mit zusätzlichen sensoren ja ja ja ja

erfassung von Verbrauchsdaten ja ja ja ja

erfassung von arbeitszeiten ja ja ja, über anbindung an digitalen tacho- ja, über anbindung an digitalen tachographengraphen

oder manuelle eingabe am

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erfassung des Co2 ausstoßes (gesamter

Fuhrpark/einzelnes Fahrzeug)

nein ja/k.a. nein nein

Digitaler Tacho ja ja ja ja

anbindung an weitere systeme

Fuhrparkverwaltungssoftware ja, über Standard-Schnittstelle oder

Web-Service

eRP ja, über Standard-Schnittstelle oder

Web-Service

CRm ja, über Standard-Schnittstelle oder

Web-Service

ja ja ja

nein ja ja

nein ja ja

kosten in euro zzgl. mwst.

endgerät für das Fahrzeug ab 299,00 euro ab 14,95 euro mtl. 398,00 euro 998,00 euro

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tel.: +49 (0) 831-57407 0

fax: +49 (0)6173-9979 20

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aX +49 (0)36258 – 566 40

fax: +49 (0) 831-57407 111

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Telematikfunktion

ortung ja ja ja ja

Fahrtenbuch ja nein ja nein

Geofencing ja ja ja ja, in Verbindung mit dem Logistiksystem

CarLo®

erweiterung mit zusätzlichen sensoren Beschleunigungssensor integriert nein ja, auch fmS-Schnittstelle integriert nein

erfassung von Verbrauchsdaten ja ja ja, über fmS-Schnittstelle nein

erfassung von arbeitszeiten ja ja ja ja

erfassung des Co2 ausstoßes (gesamter nein nein nein ja, in Verbindung mit dem Logistiksystem

Fuhrpark/einzelnes Fahrzeug)

CarLo®

Digitaler Tacho ja ja ja nein

anbindung an weitere systeme

Fuhrparkverwaltungssoftware nein ja ja ja, integrierte Lösung CarLo®-inmOtIOn

eRP ja ja ja ja, integrierte Lösung CarLo®

CRm ja ja ja ja, Bestandteil von CarLo®

kosten in euro zzgl. mwst.

endgerät für das Fahrzeug 299,00 euro 1.589 euro ab 380,00 euro, je nach ausstattung 250,00 euro (mit Vertrag)


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01097 Dresden

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ja, sekündlich via gpSoverIp; permanente aufzeichnung ja, sekündlich via gpSoverIp; permanente aufzeichnung ja aktiv / passiv

ja ja ja k.a.

ja, frei wählbare Zonen; alarm via e-mail, SmS und Info-fenster ja, frei wählbare Zonen; alarm via e-mail, SmS und Info-fenster ja in Vorbereitung

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(apI)

ja, temperatur; Barcode; Inputbox; Outputbox; Statusboard; etc. ja, temperatur; Barcode; Inputbox; Outputbox; Statusboard; etc. Can-BuS, Digitacho optional (BlueDan)

ja, Durch fmS (Can-Bus); Ohne fmS durch Squarrel-Box ja, Durch fmS (Can-Bus); Ohne fmS durch Squarrel-Box ja ja

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ja, erfassung gpS-Bewegung; manuelle Statusmeldung ja ja

ja, Durch fmS (Can-Bus); ohne fmS durch Squarrel-Box ja, Durch fmS (Can-Bus); ohne fmS durch Squarrel-Box ja/k.a. nein

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Fokus

fuhrpark + management 6-2010 49


Fokus eCo-komBi-TRaiNiNG

Neue Fahrkultur

ein eco-kombi-training vermittelt eine sparsamere und dennoch zügige fahrweise.

Erst fordert Bundespräsident

Horst Köhler „tendenziell

höhere“ Spritpreise.

Dann erklärt Wirtschaftsminister

Rainer

Brüderle „die Benzinpreise

sind schon sehr hoch“.

Und danach empört sich die Öffentlichkeit

über den Benzinpreis-Ruck nach oben. Fest

steht eines, und das betrifft Unternehmen

wie private Haushalte gleichermaßen: Wirk-

50 fuhrpark + management 6-2010

lich billig wird Energie nie mehr werden

und insgesamt müssen alle mit steigenden

Kraftstoffkosten rechnen. Wir haben uns

deshalb ein aktuelles Eco-Kombi-Training

vor Ort angesehen und erklärt, welche Kostenreduzierungen

möglich sind.

„Hockenheimring, das klingt ja erst mal

nach Formel 1 und nicht nach Spritsparen

und Fahrsicherheits-Übungen.“ Doch das

ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hockenheimring

mitten im Areal der Rennstrecke

ist eine Anlage mit 110.000 Quadratmetern

Trainingsfläche, die vieles möglich macht.

Auf Gefällstrecken, Gleitflächen, Kreisbahnen

und mit drei Dynamikplatten lassen

sich nahezu alle Verkehrs- und Straßenbedingungen

simulieren und so die sichere

Fahrweise trainieren. „Beim halbtägigen

Pkw-Kompakt-Training vermitteln erfahrene

Trainer unter anderem richtige Lenktechnik,

sichere Gefahrenbremsung und schnelles

Ausweichen“, erklärt Steffen Nordmann,

fotos: Wüsten, Zintel


Leiter des ADAC Fahrsicherheits-Zentrum

Hockenheimring.

Mit diesem Angebot wendet sich das

Kompakt-Training an Angestellte und Fahrer

in Unternehmen, die mit Firmenwagen

unterwegs sind. „Gerade diese Zielgruppe

guter, routinierter Vielfahrer wird im Training

für Gefahren sensibilisiert und übt hier

das Meistern möglicher Gefahrensituationen“,

unterstreicht Nordmann die Tatsache,

dass auch sichere Fahrer immer wieder

mal eine Auffrischung gebrauchen können.

So wird zum Beispiel beim Abfangen eines

ausbrechenden Autos schnell deutlich, ob

der Fahrer korrekt hinter dem Lenkrad

sitzt oder ob er schnell genug reagiert und

gegenlenkt. „Oft sitzen die Teilnehmer beim

ersten Durchgang wie versteinert im sich

drehenden Auto und sind nur noch Passagiere“,

erzählt ein erfahrener Trainer aus der

Praxis, „die glauben sogar, sie hätten reagiert

und gelenkt“. Die Situation ist halt so ungewohnt,

dass die realistische Selbsteinschätzung

aussetzt. Nach mehreren Durchgängen

werden dann die Arme gelenkiger und die

Teilnehmer verstehen wie man ein ausbrechendes

Heck stabilisiert. So werden Reflexe

trainiert und das Fahrkönnen gesteigert.

Am Ende soll niemand mehr von seinem

Auto überrascht werden, denn es gilt: Jeder

verhinderte Unfall spart dem Unternehmen

Kosten und erspart dem Fahrer persönliches

Leid.

Baustein „sparen“

Sparen gehört auch zum Inhalt des zweiten

Bausteins beim Eco-Kombi-Training,

gemeint ist das Erlernen des Eco-Fahrweise,

die richtig angewandt eine Reduzierung des

Treibstoffverbrauchs von bis zu 20 Prozent

möglich macht. Ulrich Pfeiffer, Geschäftsführer

von Eco-Consult, hat bereits zusammen

mit seinem Team rund 80.000 Fahrer

geschult und erklärt den Erfolg so: „Neben

dem Vermitteln der Eco-Tipps schafft unsere

Schulung bei den Teilnehmern eine Art

neue Fahrkultur, das führt zum gelasseneren

und dennoch zügigen Autofahren.“

In der Praxis spart diese entspannte Fahrtechnik

nicht nur Treibstoff und Nerven,

sondern sie reduziert auch den Verschleiß

von Bremsen, Reifen und Kupplung. Das

Eco-Fahrtraining wird auf öffentlichen Straßen

im realen Verkehr gefahren und dauert

einen halben Tag, es passt so perfekt zum

vierstündigen Pkw-Kompakt-Training. Die

Kombination ist nicht nur deshalb so sinnvoll,

weil sich die Kernbereiche Sicherheit

und Treibstoff-Effizienz ergänzen, sondern

auch weil die unterschiedlichen Anforderungen

an die Teilnehmer einfach mehr

Spaß machen. Und mit Spaß lernt es sich

bekanntlich am besten.

Die Gesamtdauer des Eco-Kombi-Trainings

beträgt acht Stunden. Geschult wird

auf den eigenen Fahrzeugen der Teilnehmer,

und einzige Voraussetzung ist ein Bordcom-

puter zur Ermittlung des Durchschnittsverbrauchs.

Für die Schulung einer Zwölf-

Personen-Gruppe einer Firma beträgt der

Nettopreis rund 2.000 Euro. Preis mindernd

kann sich auswirken, dass manche Berufsgenossenschaften

einen Teil der Trainingskosten

übernehmen. Ebenso wie schon ein

einziger verhinderter Unfall das Sicherheitstraining

rechtfertigt, wird sich das Eco-

Fahrtraining je nach Anzahl der gefahrenen

Kilometer nach wenigen Monaten amortisiert

haben. Spätestens dann heißt es für das

Unternehmen: Sprit sparen, Kosten sparen

und die Umwelt schonen.

individuelle inhalte

Neben dem festen Paket Eco-Kombi-

Training bietet das ADAC Fahrsicherheits-

Zentrum Hockenheimring zusätzlich auch

individuelle Themen und Trainingsinhalte.

„Wir können ein spezielles Problem

im Fuhrpark analysieren und das Training

exakt auf den Kunden abstimmen“, erläutert

Betriebs-Leiter Hans Keck. „Dazu kann

zum Beispiel das Thema Ladungssicherheit

gehören oder bei zu vielen Park-Remplern

eine Schulung zum besseren Einschätzen

der Fahrzeug-Maße“. Außerdem empfiehlt

sich das Fahrsicherheits-Zentrum als geeigneter

Ort für Firmen-Events, Incentives

und Produktpräsentationen.

Dass die neue Fahrkultur von Eco-

Consult Wirkung zeigt, belegt die Mitfahrt

bei der Schulung einer größeren Gruppe.

Im konkreten Fall reduzierte sich der Verbrauch

bei den 50 Teilnehmern schon während

des Kurses durchschnittlich um 17

Prozent. Ein überzeugendes Ergebnis und

umso erstaunlicher, da sich die gefahrene

Durchschnittsgeschwindigkeit um drei Prozent

erhöhte. Das ist ein deutlicher Beleg

dafür, dass wirtschaftliches Fahren auf keinen

Fall langsames Fahren bedeutet. Zudem

schont die gleichmäßigere Fahrweise der

Fahrer nicht nur das Sprit-Budget, sondern

auch die Nerven und die seiner Mitfahrer.

Das Beispiel macht klar, dass ein Eco-

Training für Firmen in jedem Fall lohnend

ist. Und es wird nur einmal trainiert, dafür

gründlich. Dieser Anstoß genügt, danach

behalten die Teilnehmer die neue Fahrweise

für immer bei, weil es sich so viel entspannter

und sicherer fährt. Das heißt eine Amortisation

ist bereits nach wenigen Monaten

möglich.

Besonders wichtig für Langstrecken-

Fahrer ist der Ansatz, dass beim Eco-Kombi-Training

keine feste „optimale“ Autobahn-Geschwindigkeit

verlangt oder vorgeschrieben

wird. Maßgabe ist: Möglichst im

Verkehrsfluss mitschwimmen und Spitzen

sowie starke Bremsmanöver vermeiden.

Man kann also auch mit Geschwindigkeiten

deutlich über 100 km/h noch gleichmäßig

fahren und Treibstoff sparen.

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6-2010 51


Fokus eCo-komBi-TRaiNiNG

anita Löffler von eco-Consult, dort wurden bislang 80.000 autofahrer geschult.

Das Gaspedal ist nur ein signalgeber“

bfp: Was sind die größten fehler?

löffler: Viele teilnehmer fahren immer noch so, als hätte ihr

Wagen einen Vergaser-motor. Sie geben möglichst wenig gas

und fahren mit mittleren Drehzahlen, dabei sollte man mit den

modernen einspritzmotoren immer so drehzahlschonend fahren

wie möglich. Das gaspedal ist nur ein Signalgeber. Wenn ich das

pedal durchtrete, fließt nicht unbedingt mehr kraftstoff. ein Beispiel:

mit tempo 60 im dritten gang gibt der fahrer an einer mittleren

Steigung nur wenig gas, dennoch liegt der momentanverbrauch

bei 25 bis 30 Liter. unter gleichen Bedingungen mit Vollgas

im fünften gang beträgt der Verbrauch 13 bis 15 Liter.

bfp: Wie erreichen Sie das „autofahrer-gehirn“ der teilnehmer?

löffler: mit praktischen Beispielen, die überzeugen. Die teilnehmer

sollen die Zusammenhänge beim eco-fahrtraining erfassen

und umsetzen. Dazu gehört auch, rechtzeitig vor einer roten

ampel vom gas zu gehen, die Schubabschaltung nutzen und möglichst

sanft zu bremsen, oder beim Warten den motor abzustellen.

ab zwanzig Sekunden Wartezeit ist das sinnvoll.

bfp: haben Sie noch einen tipp?

löffler: regelmäßig reifenluftdruck kontrollieren, unnötigen Ballast

aus dem kofferraum nehmen und beim fahren mehr abstand

lassen, dann fährt man automatisch gleichmäßiger und damit

gelassener.

Wie man wirklich sprit spart Hier die Tipps

aus dem eco-kombi-Training,

die auch mit alten Vorurteilen aufräumen:

W motorstart – immer ohne gas, denn die motor-elektronik

regelt alles alleine

W erster gang – nur für eine Wagenlänge

W früh hochschalten

W Viel gas bei niedriger Drehzahl

W möglichst häufig im höchsten gang fahren

W gleichmäßig und vorausschauend fahren

W abstand halten

W eingekuppelt ausrollen lassen – Schubabschaltung nutzen

W Bei längeren Stopps motor aus

W Bei niedertourigem fahren mit modernen motoren entstehen

keine ablagerungen im motor

W niedrige Drehzahlen reduzieren den Verschleiß – auch wenn

der motor brummt, nimmt er keinen Schaden

W Das allerwichtigste: Immer vorausdenkend fahren.

52 fuhrpark + management 6-2010

Teilnehmer-stimmen:

Peter schill,

Global malt GmbH:

Das training hat meine

erwartungen übertroffen,

speziell die kombination von

eco-tipps und Sicherheit ist

gut für die praxis geeignet.“

Christian Horsinka,

lincoln:

„Ich bin überzeugt, denn ich

habe meinen Verbrauch von

9,0 auf 7,7 l/100 km reduziert,

folglich werde ich das trai-

ning der geschäftsleitung

vorschlagen.“

Roland seitz,

expense Reduction analysts:

„So ein paket bietet sehr

viel, und ich weiß aus meiner

praxis, dass das Interesse

generell an solchen kursen

wächst. man müsste ein

Schnupper-training an eine

firmen-Veranstaltung dran-

hängen, das erleichtert die

Logistik.“

siegbert Guschl,

Volkshochschule sinsheim:

„Sicherheits-Übungen sollte

man immer mit dem eigenen

fahrzeug fahren, das ist

am besten. und ich habe

gemerkt, wenn man die

eco-tipps in der umsetzung

trainiert, dann wirken sie

tatsächlich.“


hans-georg krause,

Leiter integriertes management

und verantwortlich für

arbeitssicherheit und

gesundheitsschutz bei der

aBB ag, Division energietechnik-Systeme,

über die

erfahrungen mit Sicherheits-

und eco-trainings.

bfp: Seit wann werden in Ihrem Bereich fahrsicherheits-trainings

zusammen mit eco-kursen

als kombitraining durchgeführt?

krause: Begonnen haben wir 2005. Zuvor

habe ich bei einer Arbeitsschutztagung das

Konzept kennengelernt. Wie starteten dann

mit einem Schnuppertraining und nach der

positiven Bewertung durch die Teilnehmer

haben wir entschieden.

bfp: gab es denn keine Skeptiker?

krause: Doch natürlich, vor dem Training

schon, aber die Übungen und der Spaß beim

Sicherheits-Training sowie die Einspareffekte

beim Eco-Kurs haben auch die Zweifler

überzeugt.

bfp: Wie ging´s weiter?

krause: Noch in 2005 führten wir fünf

Kombitrainings mit insgesamt 45 Teilnehmern

durch. 2006 waren es dann acht Kurse

mit 84 Teilnehmern.

bfp: Wie war die resonanz?

krause: Durchweg positiv. Unsere Mitarbeiter

verstehen die Ziele des Unternehmens. Es

geht ja um Sicherheit und die Reduzierung

der Wegeunfälle. Umweltschutz und damit

die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs

ist ohnehin ein strategisches Geschäftsziel

bei ABB.

bfp: Welche mitarbeiter wurden denn

geschult?

krause: Wir haben die Teilnahme allen Mitarbeitern

angeboten, aber berufliche Vielfahrer

hatten Priorität. Die Kurse waren

immer samstags. Die Mitarbeiter brachten

also ihre Freizeit ein und der Arbeitgeber

trug alle Kosten.

bfp: Wurde das akzeptiert?

krause: Ja, ohne Diskussionen, denn die

Mitarbeiter nutzen ihre gewonnen Fahr-

Erfahrungen ja auch privat. Mittlerweile

eCo-komBi-TRaiNiNG

„Viertel million gespart“

haben wir bis einschließlich 2009 genau 254

Mitarbeiter in 25 Kursen geschult.

bfp: gibt es eine erfolgs-analyse?

krause: Ja, keine Zunahme der Unfälle, auch

das werte ich als Erfolg. Und beim Treibstoff-Verbrauch

hat sich der Mittelwert pro

Fahrer und Jahr um 402 Liter reduziert.

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Fokus

Das ergibt über die Gesamtzeit ab 2005 eine

effektive Kostenreduzierung von mindestens

einer viertel Million Euro, also nach

Abzug der Trainingskosten.

bfp: reicht ihnen dieser erfolg?

krause: Das ist schon sehr überzeugend. Die

Trainings schaffen aber noch mehr, zum Beispiel

zusätzliche Motivation und Mitarbeiter-

Bindung, Motto: „Mein Arbeitgeber tut etwas

für mich“. Zudem führt der trainierte Eco-

Fahrstil zu weiteren Einspareffekten. Kupplung,

Reifen und Bremsen werden weniger

belastet, aber das haben wir nicht in Zahlen

erfasst. Und die Mitarbeiter fahren ruhiger,

entspannter und schonen so ihre Nerven, das

lässt sich gar nicht in Zahlen fassen.

bfp: also werden sie die trainings auch weiterhin

anbieten?

krause: Ja, der Nutzen ist überzeugend und

wirtschaftlich lohnenswert. Das gilt für alle

Teilnehmer, für jüngere und ältere ebenso

wie für extreme Vielfahrer und die, die

weniger fahren.

ADAC-EcoTest ›Flotte‹

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fuhrpark + management 6-2010 53


Fokus

Billig schon gar nicht

restwert-prognosen full-Size-SuV: Bis zu sechs prozent schlechter als 2007.

Deutschland hat ein gut

ausgebautes Straßennetz

und gleichzeitig eine

hohe Geländewagendichte.

Wie passt das zusammen?

Seit dem Erschei-

marke/modell

54 fuhrpark + management 6-2010

(stand 12/2007)

für

2009

ResTWeRTPRoGNoseN: Full-size-suV

nen des boulevardtauglichen „Ur-Vaters“

aller Luxus-Geländewagen, dem Range

Rover, bekam diese Fahrzeug-Kategorie, der

vormals durch Abenteuer- und Daktari-Filme

sowie Safaris eine herb-männliche Note

anhaftete, eine gewisse „Leichtigkeit des

Restwert-Prognosen in Prozent in 2 und 4 Jahren Differenz in Prozent

für

2011

Neupreis

in € (stand 04/2010)

(Stand

12/2007)

für

2012

für

2014

Neupreis

in €

2 Jahre

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4 Jahre

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(Stand

04/2010) 2012/2009 2014/2011

audi Q7 3.0 TDi (176 kW/240 Ps) 56,0 40,0 51.200 54,0 38,0 52.700 -2,0 -2,0

BmW X5 3.0d xDrive (180 kW/245 Ps) 59,0 42,0 52.500 54,0 39,0 54.200 -5,0 -3,0

Hyundai ix55 3.0 CRDi (176 kW/240 Ps) 47,0 32,0 42.290

Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD (160 kW/218 Ps) 48,0 33,0 45.690

land Rover Range Rover sport TD V8 se (200 kW/272 Ps) 47,0 30,0 69.500 48,0 32,0 72.700 1,0 2,0

lexus RX 450h (183 kW/249 Ps) 47,0 33,0 59.690

mercedes ml 320 CDi (165 kW/224 Ps) 57,0 40,0 52.598 - - -

mercedes ml 350 CDi DPF 4matic (170 kW/231 Ps) 53,0 39,0 55.751

mercedes Gl-klasse 350 CDi 4matic (165 kW/224 Ps) 53,0 39,0 70.684

-4,0 -1,0

mitsubishi Pajero 3.2 DiD invite (147 kW/200 Ps) 50,0 35,0 36.990 49,0 35,0 38.490 -1,0 0,0

Nissan murano 3.5l (188 kW/256 Ps) 44,0 30,0 46.740

Porsche Cayenne 3.6l (213 kW/290 Ps) 52,0 36,0 51.735 47,0 33,0 52.932 -5,0 -3,0

subaru Tribeca 3.6 R active (190 kW/258 Ps) 42,0 26,0 44.900

Toyota land Cruiser 3.0 D-4D (127 kW/173 Ps) 52,0 37,0 39.700

Volvo XC90 D5 kinetic (136 kW/185 Ps) 54,0 37,0 43.530 52,0 36,0 43.810 -2,0 -1,0

VW Touareg V6 TDi (176 kW/240 Ps) 56,0 39,0 46.550 50,0 35,0 50.700 -6,0 -4,0

Quelle: Bähr & fess forecasts Stand april 2010 / inkl. modellwechsel / händler-einkaufspreise / Laufleistung 40.000 km/Jahr

Beliebtes Dickschiff: Der mL von mercedes-Benz

gehört zu den Verlierern und büßte im Zwei-Jahres-

Vergleich vier prozentpunkte ein.

Seins“ verabreicht. Mann muss also nicht

mehr in die nächste Pfütze fahren, um Freiheit

und Abenteuer zu erleben, sondern es

genügte die im Design offenbarte gespielte

Androhung, es bei Bedarf tun zu können.

Gleichwohl sind die Full-Size-SUV

für die eher profaneren Dinge des Lebens

gerüstet: ein bisschen Luxus, ein wenig mehr

Raum, kaum – oder besser kein – Understatement

und billig schon gar nicht. So heißen

denn auch die Geländewagen nicht so,

sondern viel konsequenter auf Neudeutsch

„SUV“ sprich: Sport Utility Vehicles. Sportliche

Gebrauchsfahrzeuge könnte die Übersetzung

lauten.

Auf Deutschlands Straßen rollen derzeit

mehr als 1,3 Millionen Geländewagen. Die

Bestands-Hitliste der Full-Size-Geländegänger

wird von der Mercedes M-Klasse mit

fast 95.000 Exemplaren angeführt, gefolgt

vom BMW X5 mit knapp 54.100 Einheiten

und dem VW Touareg mit rund 45.100

Modellen. Bähr & Fess Forecasts hat erneut

ausgewählte Modelle aus dem Segment der

Full-Size-SUV einem Prognose-Vergleich

von 2007 zu 2010 unterzogen. Insgesamt

sind die ausgewählten Fahrzeuge ohne

Modellwechsel in der Zwei-Jahresprognose


um bis zu sechs Prozentpunkte (Vier-Jahresprognose:

bis zu minus vier Prozentpunkte)

schlechter in ihrem Restwertverhalten als

2007 (siehe auch Tabelle).

Pluspunkte im Zwei- und Vier-Jahresvergleich

konnte nur der Range Rover erringen,

seine Restwertprognose verbesserte

sich um einen Prozentpunkt im Zwei-Jahresvergleich

und um zwei Prozentpunkte im

Vier-Jahresvergleich. Die größten prozentualen

Einbussen mit minus

sechs beziehungsweise

minus vier Prozentpunkten

musste der VW Touareg

hinnehmen.

Nach den jüngsten

Prognosen der Bähr &

Fess Forecasts GmbH

stehen im Zwei-Jahresvergleich

mit einem prognostizierten

Rest von

jeweils 54 Prozent der

Audi Q7 3,0 TDI und der

BMW X5 3,0d x-Drive im

Wertstabilitätsrennen auf

der Pole-Position. Dahinter

können die Mercedes

Geländegänger ML 350

CI und der GL 350 CDI

mit einem Restwertwert

von je 53 Prozent den

dritten Rang für sich in

Anspruch nehmen. Dicht

dahinter rangieren der

Toyota Land Cruiser 3.0

D-4D und der schwedische

Volvo XC90 D5,

denen die Prognostiker

in zwei Jahren noch einen

Restwert von 52 Prozent

attestieren. „Wer dringend

eine Alternative zu

den deutschen Premiummarken

sucht, der hat

im SUV-Bereich nicht

all zu viele Alternativen.

Der Schweden-SUV ist

in jedem Fall eine davon.

Sollte die vielfach zu spürende

Unsicherheit in

Bezug auf die Zukunft

Volvos, das ja seit kurzem

in chinesischem Besitz

ist, anhalten, werden sich

die Restwerte dem dann

entstehenden Druck beu-

gen müssen“, so Dieter Fess Mitinhaber der

Bähr & Fess Forecasts.

200 Kilogramm abgespeckt hat der Touareg.

Der neue große SUV aus Wolfsburg

wirkt dadurch gestreckter und durchaus

noch gefälliger. Dem 240 PS starken Touareg

von VW bescheinigen die Experten,

dass er in zwei Jahren noch die Hälfte seines

ehemaligen Neupreises wert ist. „Die

kleinen TDI-Motoren und der Hybrid-

Eine für alle.

Fokus

Touareg werden Modell-intern um die besten

Restwerte unter sich ausmachen. VW ist

in diesem heiklen Segment mit dem neuen

Touareg auf jeden Fall gut aufgestellt“, so

Prognoseexperte Dieter Fess. Am unteren

Ende der Wertstabilitäts-Hitliste rangieren

der Nissan Murano 3.5 (44 Prozent) und der

Subaru Tribeca 3.6 R.

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fuhrpark + management 6-2010 55


TransporTer porTrÄT: abTeilung nuTzfahrzeuge

peugeot professional für profis

Der französische hersteller kümmert sich ab sofort noch stärker um die Belange gewerblicher kunden.

Herausforderung Geschäftskunden.

Der

hohe Anspruch an

Service und Dienstleistung

dieser Zielgruppe

spornt das

Vertriebsteam von

Peugeot seit Jahren an, das Angebot für

berufliche Fahrzeugnutzer stetig weiter zu

verbessern. Erst 2008 ist zudem die gesamte

Nutzfahrzeugpalette erneuert und erweitert

worden.

„Peugeot Professional“ – dieser seit

Anfang des Jahres geltende Name für die

Betreuung Gewerbetreibender (bisher lief

dieser Unternehmensbereich unter Peugeot

Fleet) ist laut Vertriebsdirektor Stefan

Moldaner Programm: „Profis wollen professionellen

Service – wir machen da keinen

Unterschied zwischen Pkw- und Nutzfahrzeugkunden.“

Bis Ende des Jahres sollen in

100 (derzeit 80) der 800 Händler- und Ser-

56 fuhrpark + management 6-2010

vice-Betriebe intensiv geschulte Ansprechpartner

für eine noch bessere Betreuung und

Beratung als bisher sorgen können.

An diesen Standorten haben die Fuhrparkmanager

zudem die Möglichkeit, neben

dem Pkw-Angebot auch Boxer und Co

– teilweise sogar mit Um- und Aufbauten

– auf Herz und Nieren zu testen. Vom kleinen

Stadtlieferwagen mit 1,7 Tonnen zulässigem

Gesamtgewicht bis zum vier Tonnen

wuchtenden Boxer, Laderäumen zwischen

2,5 und 17 Kubikmetern und zahlreichen

bereits ab Werk lieferbare Branchenmodelle

ist das Angebot der Löwen-Marke für nahezu

jeden Einsatzzweck tauglich.

Zwar geriet der kleinste Vertreter, der

Bipper, erst kürzlich in die Schlagzeilen,

weil sein baugleicher Bruder, der Citroën

Nemo, den so genannten „Elch-Test“ nicht

bestanden hatte. Aber Flottenverantwortlicher

Stefan Moldaner beruhigt die Kunden:

„Abgesehen davon, dass ein Fahrmanöver

Ob Bipper, partner, expert oder Boxer:

peugeot ist mit seiner nutzfahrzeug-

Baureihe für alle ansprüche gerüstet.

wie dieses im Alltag so gut wie nie vorkommt,

verfügen von der Juli-Produktion

an alle Diesel-Modelle, einige Monate später

auch die Benziner, serienmäßig über

ESP.“ Zeitgleich wird der jetzt eingesetzte

1,4-Liter-HDi (54 kW/68 PS) durch ein 1,3-

Liter Aggregat mit 55 kW (75 PS) ersetzt.

auffrischungskur

Von einer großen Auffrischungskur hat

zuletzt indessen der deutlich gewachsene

Partner (plus 24 Zentimeter in der Länge)

profitiert. Per Auflastung lässt sich seine

Nutzlast auf stolze 775 Kilo erweitern. Da

kann man dann schon ein paar Zementsäcke

mehr verstauen. In der jetzt ebenfalls erhältlichen

Langversion liegt die Nutzlast zwischen

640 und 674 Kilo. Egal ob lang oder kurz –

als Doppelkabiner-Kastenwagen mit der nach

vorne zusammenfaltbaren Dreier-Sitzbank

haben Handwerker und Servicefachleute


stets die Wahl, entweder drei Passagiere oder

mehr Materialien mitnehmen zu können.

Eine optionale Luftfederung, mit der

die Ladekante um bis zu sieben Zentimeter

abgesenkt werden kann, macht die Beladung

von Expert und Boxer einfacher. Auf jeden

Fall hat sie aber positiven Einfluss auf die

Wankstabilität der beiden Lastenesel. Mit

dem Modelljahr 2010 können sich Boxer-

Fans zudem über acht neue Varianten freuen.

Darunter auch eine Vier-Tonnen-Version

mit einer Zuladungsmöglichkeit von 1.740

Kilogramm. Ladung, die gut gesichert sein

will. Hier bietet das mittlerweile für das

gesamte Transporter-Quartett erhältliche

Sondermodell Avantage alle Möglichkeiten.

Es ist mit einem umfassenden Ladungssicherungspaket

ausgestattet – und einem

Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining

gibt’s obendrauf.

bedarfsanalyse

Doch nach der Probefahrt und vor der

Anschaffung steht bei Peugeot erst einmal

eine präzise Bedarfsanalyse an. Nur so kann

nach Ansicht von Moldaner den Fuhrparkmanagern

die geeignete und wirtschaftlich

sinnvollste Flotten- oder Nutzfahrzeugempfehlung

gegeben werden. Die Gesamtkosten

für den Unterhalt stehen dabei ebenso im

Fokus wie der Kraftstoffverbrauch, Leasingrate,

Finanzierung und Restwert. „Bei

kleineren Flotten hat der Händler direkt

Programme zur Hand, um das Geschäft mit

dem Kleingewerbetreibenden abzuwickeln.

Bei mittleren und großen Flotten wird er

von unseren Key-Account-Managern unterstützt“,

unterstreicht der Peugeot-Experte

den hohen Stellenwert an Beratung. Dazu

gehört ein elektronisches Verkäuferhandbuch

mit Vergleichsdaten anderer Hersteller

ebenso wie ein Außendienstmitarbeiter, der

sich von nun an zu 100 Prozent um Um-

und Ausbauten kümmert.

Dieser Spezialist beobachtet ständig,

was es Neues auf dem Markt gibt, wo die

Bedürfnisse der Kunden sind, welche Veränderungen

es in welcher Branche gibt

und spricht Empfehlungen aus, wie Peugeot

darauf reagieren müsste. Er dürfte

also selbst bei den ausgefallensten Transportproblemen

noch eine Lösung kennen.

Um Lösungen geht es auch bei zahlrei-

Vor der anschaffung

steht eine präzise

Bedarfsanalyse an

Daten und preise peugeot Bipper kastenwagen

chen Aktionen, die Peugeot künftig über

seine Professional-Händler anbieten will.

Dazu gehört beispielsweise ein so genanntes

„Eco-Consulting-Konzept“. Mit der

Unterstützung eines unabhängigen Partners

wird dabei der Fuhrpark hinsichtlich der

CO2-Belastung und der Wirtschaftlichkeit

überprüft. Mittels geeigneter Fahrzeuge und

eines Eco-Trainings soll anschließend die

Öko-Bilanz verbessert werden.

Verbrauchs-, Wartungs- und Zustandsdaten

werden von 2011 an zudem in das Can-

Bus-gestützte Flottenüberwachungssystem

Peugeot Connect Fleet einfließen. Über ein

Internetportal können Fuhrparkleiter die

Ergebnisse anschließend in individueller

Aufbereitung am Computer abrufen.

Wartungspaket

Während das noch Zukunftsmusik ist,

gehört die ständige Verfügbarkeit der Fahrzeuge

heute schon zum größten Bedürfnis

eines jeden Flottenkunden. Beste Voraussetzung

ist eine gute Pflege der Wagen. Peugeot

hat deshalb ein „Easy Professional Lea-

TransporTer

modell kW/pS l/100 km max. Ladevol. nutzlast (kg) preis in € (brutto) Wartungsinterv. abgasnorm/Dpf/CO2

benzinversionen

Bipper 75 1.4l 55/73 4,9 2,5 m 3 442 - 535 10.240 30 000 km eu4/164

Dieselversionen

Bipper hDi 70 1.4 l hDi (2-tronic) 50/68 4,5 (4,4) 2,1 m 3 442 - 535 11.590 (12.350) 30 000 km eu4/119 (116)

Daten und preise peugeot Boxer kastenwagen

modell kW/pS l/100 km max. Ladevol. nutzlast (kg) preis in € (brutto) Wartungsintervalle abgasnorm/Dpf/CO2

l1h1 kurzer radstand

330 2.2 l hDi 74/101 7,9 8 bis 9,5 m 3 1080 22.850 40 000 km eu4/208

333 2.2 l hDi 88/120 9,1 8 bis 9,5 m 3 1365 24.950 40 000 km eu4/240

l3h2 langer radstand mit hochdach

333 2,2 l hdi 74/101 8,1 13 bis 15 m 3 1265 27.000 40 000 km eu4/214

440 3.0 l hdi fap 115/156 k.a. 13 bis 15 m 3 1790 33.250 40 000 km eu4/Dpf/k.a.

Daten und preise peugeot expert kastenwagen

modell kW/pS l/100 km max. Ladevol. nutzlast (kg) preis in € (brutto) Wartungsintervalle abgasnorm/Dpf/CO2

l1h1 kurzer radstand, 1,0 t nutzlast

1.6 l hdi 66/90 7,2 5 m 3 925 20.130 30 000 km eu4/191

2.0 l hDi fap 88/120 7,2 5 m 3 925 22.130 30 000 km eu4/Dpf/194

l2h1 langer radstand, 1,2 t nutzlast

1.6 l hDi 66/90 7,2 6 bis 7 m 3 1125 21.330 30 000 km eu4/191

2.0 l hDi fap 100/136 7,4 6 bis 7 m 3 1125 23.880 30 000 km eu4/Dpf/196

Daten und preise peugeot partner kastenwagen

modell kW/pS l/100 km max. Ladevol. nutzlast (kg) preis in € (brutto) Wartungsintervalle abgasnorm/Dpf/CO2

Kastenwagen kurz

B 90 1.6 l 66/90 8,2 k.a. 547 - 550 13.200 30 000 km eu4/195

hDi 75 1.6 l 55/75 5,8 k.a. 549 - 551 13.800 20 000 km eu4/153

Kastenwagen lang, Doppelkabine

hDi faB 90 1.6 l 66/90 5,9 k.a. 645 16.800 20 000 km eu4/Dpf/155

sing“ entwickelt, in das ein Wartungspaket

integriert ist. Damit sind die Kosten für die

regelmäßigen Inspektionen abgedeckt und

dank der Subvention des Herstellers auch

die Lohn- und Teilekosten.

Sollte der fahrbare Untersatz dann aber

doch mal in Streik treten, dann sichern die

Professional-Betriebe eine gut ausgerüstete

Werkstatt zu. Geeignete Platzverhältnisse,

Hebebühnen, Spezialwerkzeug und das

Angebot für Karosseriearbeiten sind hier

ganz auf die Nutzfahrzeugkunden ausgerichtet.

Zu guter Letzt sorgt die Aufwertung der

Mobilitätsgarantie Assistance dafür, dem

hohen Anspruch an Service und Dienstleistung

von Geschäftswagenfahrern gerecht

zu werden. Bereits ab der Pannenmeldung

haben gewerbliche Nutzfahrzeugkunden

einen Anspruch auf ein Ersatzauto. Die

Freikilometer wurden zusätzlich von 100

auf 500 Kilometer erhöht. Schließlich sind

zufriedene Kunden meist auch treue Kunden.

..............................................................................Sabine neumann

fuhrpark + management 6-2010 57


TransporTer porTrÄT: abTeilung nuTzfahrzeuge

„sympathisch und gut geschult“

"Im Schnitt Zuwachsraten von 20 prozent": Stefan moldaner, Direktor Vertrieb Businesskunden,

und thomas Luxenburger, Leiter Vertrieb kleinflotten/nutzfahrzeuge (rechts).

peugeot Deutschland gmbh fakten

gründungsdatum ...................................... 1967

unternehmenssitz .................................... saarbrücken

Vorsitzender des aufsichtsrats ............. bernd schantz

geschäftsführung ..................................... Thomas bauch

leiter nutzfahrzeuge ............................... Thomas luxenburger

leiter flotten/businesskunden.............. Timo strack

Mitarbeiterzahl weltweit ....................... 186.000 (psa)

Deutschland/ nfz ...................................... 1.700 (peugeot Deutschland / 6 (bereich nutzfahrzeuge)

umsatz (2009) ............................................ 1,845 Mrd. euro

Verkaufszahlen (2009) ............................. 138.007

Marktanteil (2009) .................................... pkw: 3,4 %, nfz: 4,5 %

Kontaktadresse

nutzfahrzeuge (großkunden) ................. peugeot Deutschland gmbh, Thomas luxenburger,

..................................................................... armand-peugeot-str. 1, 66119 saarbrücken,

..................................................................... Tel.: 0681 / 879-605, e-Mail: thomas.luxenburger@peugeot.com

Kontaktadresse nutzfahrzeug

(alle anderen Kunden) ............................. s.o.

58 fuhrpark + management 6-2010

Peugeot hat sein Konzept der

Groß- und Nutzfahrzeugkunden-Betreuung

rundum

erneuert. Wir sprachen darüber

mit Stefan Moldaner,

Direktor Vertrieb Businesskunden,

Nutzfahrzeuge und Gebrauchtwagen

und Thomas Luxenburger, Leiter Vertrieb

Kleinflotten/Nutzfahrzeuge

bfp: Sie haben erst vor vier Jahren wieder

begonnen, mit ernsthaftigkeit ins nutzfahrzeuggeschäft

einzusteigen. Wie hat sich dieses

Vorhaben entwickelt?

Thomas luxenburger: Bis auf das vergangene

Jahr, in dem der gewerbliche Nutzfahrzeugmarkt

aufgrund der Abwrackprämie

stark eingebrochen ist, konnten wir

im Schnitt Zuwachsraten von 20 Prozent

verzeichnen. Das heißt, dass wir 2008 bei

einem Gesamtmarkt von etwa 230.000

leichten Nutzfahrzeugen 8.800 Autos in

diesem Segment absetzen konnten. 2009

hatten wir einen Rückgang von etwa zehn

Prozent, was aber immer noch unter dem

des gesamten Markts lag. Wir haben also

die Performance ganz gut gehalten. In diesem

Jahr streben wir ein Volumen von 9.500

Fahrzeugen an. Das würde eine Steigerung

von rund 20 Prozent gegenüber dem

Vorjahr entsprechen und einen Marktanteil

von 4,9 Prozent bedeuten. Mittelfristig

wollen wir aber auch im Geschäft mit Um-

und Aufbauten noch weiter wachsen und

Marktanteile dazu gewinnen. Wir betreuen

diese Kunden durch einen eigenen Mann

im Aussendienst und unser Aufbauerportal

unter www.peugeot-professional.de.

bfp: Wie hat sich die ansprache Ihrer händler

gegenüber den kunden verändert?

Thomas luxenburger: Schon 2006 haben wir

begonnen, so genannte Nutzfahrzeug-Zentren

einzurichten. Das heißt, zu dem normalen

Händlervertrag gab es eine Zusatzvereinbarung

mit unterschiedlichen Rechten

und Pflichten, die ein solches Zentrum

zu erfüllen hat. Dazu gehörten zusätzliche

Lager- und Vorführwagen ebenso wie eine

spezielle Serviceannahme. Ein speziell auf

die Nutzfahrzeug-Belange der Großkunden

beziehungsweise der Handwerker geschul-


ter Verkäufer sowie andere harte und weiche

Kriterien haben letztendlich dazu geführt,

dass wir unser Netz in diesem Bereich professionalisiert

haben.

stefan Moldaner: Zwei Jahre später waren

wir uns einig, dass das Thema Nutzfahrzeuge

eigentlich noch näher mit dem gesamten

gewerblichen Verkauf verbunden werden

sollte. Damals haben wir bereits erste

Ansätze gefunden, so genannte „Business-

Center“ zu implementieren. Das haben wir

dann aber zurückgestellt, weil sich heraus

stellte, dass Automobiles Peugeot in Paris

ein ganzheitliches internationales Konzept

anstrebte. Ziel war es, die unterschiedlichen

Bezeichnungen für das Flottengeschäft – bei

uns bisher „Peugeot Fleet“ – europaweit

unter einem Namen zusammenzufassen.

Seit dem 1. Januar 2010 gibt es deshalb jetzt

„Peugeot Professional“.

bfp: Was ändert sich dadurch?

stefan Moldaner: Es geht darum, die Betreuung

von Flotten- und Nutzfahrzeugkunden

noch individueller zu gestalten. Dazu sind

die Nutzfahrzeugzentren in zwei Ausbaustufen

weiterentwickelt worden. Bei den so

genannten „Peugeot Professionals“ handelt

es sich um Handelshäuser, die im Hinblick

auf Lagerautos und Vorführwagen einige

Kriterien weniger erfüllen müssen und

bei den gewerblichen Einheiten vom Volumen

her weniger verkaufen können. In den

„Peugeot Professional Centern“ können

sich Geschäftskunden hingegen sicher sein,

beispielsweise die Business-Line-Modelle,

also die Pkw-Sondermodelle für gewerbliche

Kunden, vorzufinden. Auf unserer

eigens geschaffenen Internet-Seite kann der

Endkunde anhand einer Karte relativ einfach

sehen, wo welche Peugeot Professional-Händler

sind und welche Leistungen sie

bieten.“

bfp: In welchem Verhältnis sind die beiden Stufen

über das Bundesgebiet verteilt?

Thomas luxenburger: Zwei Drittel der 80

qualifizierten Betriebe bieten die Stufe eins

und ein Drittel als „Professional Center“ die

Stufe 2, die vornehmlich in den Ballungsräumen

zu finden sind.

stefan Moldaner: Bisher sind wir vor allem

im Kleingewerbegeschäft sehr stark. Das

wollen wir natürlich beibehalten und wei-

„Wir möchten den händlern

genügend Wissen vermitteln,

damit sie das gewerbliche

geschäft langfristig verfolgen

können“

ter ausbauen. Die „Professional Center“ in

den Metropolen sind für uns aber deshalb

besonders wichtig, weil wir im Bereich der

mittleren Flotten wachsen müssen. Das ist

der Grund, warum wir unsere Business-

Verkäufer vor Ort trainieren. Wir wollen sie

weiter qualifizieren und auch zertifizieren.

Wenn wir aufgrund unserer Gebietsanalyse

erkennen, dass ein Händler Potential

hat, das Großkundengeschäft auszubauen,

dann sprechen wir ihn aktiv an. Schließlich

muss unter anderem entsprechend Personal

vorhanden sein. Im nächsten Schritt geben

wir dem Händler dann Instrumente an die

Hand, um ihn zu unterstützen. Das erfolgt

sowohl über unseren Außendienst als auch

mit finanzieller Unterstützung, so dass er

den Geschäftszweig noch weiter ausbauen

kann.

Thomas luxenburger: Auch wenn es vielleicht

das „Unwort“ des Jahres ist: es geht

uns um Nachhaltigkeit. Wir möchten den

Händlern durch gezielte Schulungen und

Coachings genügend Wissen an die Hand

geben, dass sie das gewerbliche Geschäft

wirklich langfristig verfolgen können. Produktkenntnisse,Finanzierungsprogramme,

die ich im Kleinflottenbereich und mit

mittleren Flotten benötige oder auch das

Wichtigste rund um Fuhrparkmanagement

und Antworten auf einfache rechtliche Fragen

gehören unbedingt zum Rüstzeug jedes

Professional-Verkäufers.

bfp: Welche Vorteile bringen all diese internen

maßnahmen für den kunden?

stefan Moldander: Produktseitig bauen wir

das Angebot der Avantage-, Business- und

Serviceline-Modelle weiter aus. Angebote,

die speziell auf die Bedürfnisse Gewerbetreibender

zugeschnitten sind. Dazu

bekommen die Kunden aber vor allem

Fachkompetenz unserer bestens geschulten

Mitarbeiter. Außerdem haben wir unseren

Außendienst massiv verstärkt. Die Key-

Account-Manager sind im gesamten Bundesgebiet

unterwegs, um zu beraten und

zu akquirieren. Wir wollen Präsenz zeigen

und Kunden direkt ansprechen, was bisher

so nicht passiert ist. Selbstverständlich in

diesem Zusammenhang sind der einheitliche

Auftritt mit Logo und Anzeigen.

Thomas luxenburger: In unseren Professional-Centern

wird ein eigener Bereich für

Geschäftskunden geschaffen, in dem sie sich

gut aufgehoben fühlen sollen. Dazu gehören

neben dem Kaffeeautomaten beispielsweise

Extras wie eine Sitzecke mit Wireless-Lan,

um die Wartezeit so effizient wie möglich

TransporTer

zu gestalten. Wir versuchen, das entsprechende

Quäntchen sympathischer zu sein

als die anderen.

bfp: Was spricht Ihrer meinung nach dafür,

einen peugeot zu kaufen?

stefan Moldaner: Das wichtigste ist immer,

dass der Händler vor Ort dem Kunden

hoch qualifizierten Service bieten muss. Wir

haben gute Produkte, mit denen wir zudem

recht breit aufgestellt sind. Die Mischung

macht es aus. Wenn der Kontakt zum Kunden

vorhanden ist und auf einer guten Basis

steht, dann wird vieles leichter.

bfp: herr moldaner, inwiefern beeinflusst Ihre

Vita Ihre jetzige tätigkeit als Leiter des großkundengeschäfts?

stefan Moldaner: Natürlich bin ich froh, die

Erfahrungen aus den unterschiedlichen Phasen

meines Lebens in die jetzige Tätigkeit

einfließen lassen zu können. Schließlich habe

ich von der Ausbildung zum Kfz-Mechaniker

über das Zusammenschrauben von Teilen

beim Hersteller bis zu fast jeder Position

im Außendienst die komplette Basisarbeit

mitbekommen. Dadurch kenne ich das

Händlergeschäft sehr gut. Es ist allerdings

wichtig, immer wieder auf den Boden der

Tatsachen zurückzukommen und sich realistische

Ziele zu stecken. Wir müssen nicht

innerhalb kürzester Zeit der beste Flottenverkäufer

der Branche werden. Wir müssen

uns aber mit den Kollegen in Saarbrücken

und den Händlern draußen einig sein, dass

wir das Großkundengeschäft in einer vernünftigen

Weise beleben wollen. Dabei dürfen

Spaß und Freude bei der Arbeit trotz

aller Anstrengungen nicht zu kurz kommen.

Das alles geht nur Schritt für Schritt. Wir

setzen allerdings alle Energien daran, die

einzelnen Etappenziele zu erreichen.

bfp: Was ist ihr nächstes Ziel?

stefan Moldaner: Als Vertriebsmann zählen

natürlich vor allem Verkaufserfolge gemessen

an Marktzahlen. Da ist das erste Quartal

sehr gut für uns gelaufen. Wir haben im

Pkw-Bereich über 30 Prozent besser als im

Vorjahr abgeschlossen. Der Gesamtmarkt

hingegen hat nur zwei bis drei Prozent

zugelegt. Im Nutzfahrzeugbereich verzeichnet

Peugeot ein Plus von 22 Prozent im

Vergleich zu 2009 – der Markt liegt da bei

gerade einmal sieben Prozent. Diese Zahlen

unterstreichen, dass die Maßnahmen, die

wir ergriffen haben, gut ankommen.

Das gespräch führten frank Jung und Sabine neumann

fuhrpark + management 6-2010 59


TransporTer fahr bericht

raumfahrzeug

ein Van der besonderen art:

Der VW t5 Caravelle mit langem radstand.

Einst war er der Inbegriff des

Raumfahrzeugs, mit dem

Gewerbetreibende in der

Aufbauphase der 50er und

60er Jahre ihre Lasten beförderten;

später avancierte der

„Bulli“ zum Kultmobil der Hippiebewegung.

Heute sieht man die altgedienten T1

gerne auf Oldietreffen; es gibt kaum jemanden,

in dem sie nicht nostalgische Gefühle

aufwallen lassen.

Aus dem Bulli ist über die Jahre der T5 (5.

Generation) geworden, und der Erbe wird

heute als „Caravelle“ bezeichnet. Diesen gibt

es als Personentransporter mit bis zu neun

Sitzplätzen. Diese Langversion stellte sich als

Siebensitzer, beseelt mit dem 2,0-Liter-TDI

mit Common-Rail-Einspritzung, zu Testfahrten

vor und beeindruckte zunächst mit

ihren puren Ausmaßen, die, so der Eindruck,

den altehrwürdigen Bulli komplett umschließen

würden. Stolze 5,3 Meter Länge und 1,9

Meter Breite fassen bis zu vier Sitzreihen,

passen aber nicht auf jeden Stellplatz.

Ganz so ambitioniert kam unser Testwagen

nicht daher, aber hinter den drei Sitzrei-

60 fuhrpark + management 6-2010

hen öffnete sich ein Stauraum von beachtlicher

Größe. Insgesamt bietet die lange

Caravelle bis zu 6,7 Kubikmeter Raum, der

durchaus auch zum Transport von Material

genutzt werden kann. Denn die hinteren

beiden Sitzbänke sind flugs demontiert und

lassen sich auch von ungeübtem Personal

schnell wieder einbauen. Zu zweit muss man

dabei wegen des Gewichts und der Größe

der Bänke aber schon sein.

Dem Fahrer bietet sich ein funktioneller,

mit vielen Ablagen und breiten Türtaschen

versehener Arbeitsplatz. Die Sitze sind serienmäßig

höhenverstellbar, mit zwei Armlehnen

sowie einer Lordosenstütze ausgestattet.

Optional kann auch eine Beifahrersitzbank

für zwei Personen verbaut werden, die

für das Ausstattungsniveau Comfortline 83

Euro kostet. Wobei der Blick auf die Preisliste

einerseits die vielfältige Gestaltungs-

und Ausstattungsmöglichkeiten offenbart,

Andererseits lässt sich mit ihr der Preis in

kaum geahnte Höhen treiben. Serienmäßig

spendiert VW eine seitliche Schiebetür und

eine (riesige) nach oben öffnende hintere

Heckklappe.

Der Van für besondere aufgaben:

VW t5 Caravelle.

39,34 Cent je Kilometer

Angesichts des immensen Gewichtes von

mehr als zwei Tonnen waren wir gespannt

darauf, wie der 140 PS starke TDI mit dem

Trumm zurecht kommt und wie sich das

Siebengang-DSG-Getriebe schlägt. Beide

konnten positiv überraschen. Dem Motor

half sein bäriges Drehmoment von 340

Newtonmetern über unsere anfängliche

Skepsis hinweg, das Getriebe passte sich den

Gewohnheiten des Fahrers schnell an und

schaltete gerne flott hoch bis in die siebte

Stufe, um Sprit zu sparen.

Mit schönem Erfolg: An die Herstellerangaben

von 8,0 Liter kamen wir zwar nicht

heran, doch mit den gemessenen 8,7 Liter

kann man angesichts der Fahrzeug-Dimensionen

und des daraus resultierenden suboptimalen

CW-Wertes durchaus zufrieden

sein. Mit Betriebskosten von 39,34 Cent je

Kilometer liegt die Caravelle auf Mittelklasse-Niveau

– und das ist angesichts des Platzes

und ihrer Größe nicht viel. Nostalgische

Gefühle wird die Caravelle der T5-Generation

indes wohl nie erwecken. Das wäre

sicherlich auch zu viel verlangt.

......................................................................... hans-Joachim mag

betriebskosten:

fabrikat / Modell: VW T5 Caravelle 2,0 TDi

Comfortline Dsg lang

laufleistung jährlich: 40.000

laufzeit: 36 48

restwert von upe €: 14.089,05 12.224,85

upe incl. ausstattung €: 35.850,00 35.850,00

Kosten pro Monat: 1.413,86 1.311,30

Kosten je Km: 0,424 0,393

Kosten gesamt: 50.899,13 62.942,57


MarKTübersiChT: TransporTer

spezialisten ab Werk

Die transporter-hersteller bieten immer mehr Branchenlösungen an.

Sabine neumann gibt einen Überblick.

Alles aus einer Hand“ – dieses

Motto verfolgen die

Nutzfahrzeughersteller

mit ihrem Angebot von

Branchenmodellen im

Ein-Rechnungs-Geschäft.

Der Vorteil der an unterschiedliche Aufgabenstellungen

angepassten Transportlösungen

liegt klar auf der Hand: als Fuhrparkleiter

braucht man nur einen Ansprechpartner

für Fahrzeug und Aufbau. Das spart Zeit.

Und wenn dann bei der Wahl des Lastenesels

noch die richtigen oder besser gesagt

die wichtigen Fragen gestellt werden, dann

erspart es meist auch Ärger und Geld.

Ganz gleich, ob das passende Fahrzeug

für die Baustelle, den Gartenfachbetrieb

oder den klassischen Heizungs-, Sanität-

und Elektrobedarf gesucht wird, eine der

ersten Fragen, der sich ein Flottenverantwortlicher

stellen muss, ist die nach der

benötigten Tonnage. Denn was bringt es,

wenn mit einem kleinen Stadtlieferwagen

wie dem Peugeot Bipper oder dem Fiat

Fiorino zwar die hauptsächlich städtische

Kundschaft problemlos angefahren werden

kann, die Nutzlast der Fahrzeuge bis zu 535

Kilo aber nicht ausreicht?

Beispiel Fliesenleger: normalerweise

bringt der Großlieferant das Material zum

Ort des Einbaus. Der Handwerker selber

braucht eigentlich nur das passende Werkzeug,

Schuttwannen und Abdeckmaterialien

an Bord zu haben. Doch was passiert, wenn

die Palette Fließen doch mal selbst mitgebracht

werden muss? Dann gehen Bipper

und Co ebenso in die Knie wie deren größeren

Brüder à la VW Caddy. Auch wenn

der es rein vom Ladevolumen mit 3,2 Tonnen

schaffen könnte. Eine Nutzlast von 730

Kilo spricht trotz eines zulässigen Gesamtgewichts

bis zu 2,2 Tonnen und bis zu 1.500

Kilo Anhängelast gegen die Beförderung

der Fliesen. Die häufig von den Herstellern

angebotene Nutzlasterhöhung – beim

Wolfsburger Beispiel sind 800 Kilo möglich,

der Renault Kangoo kann von 594 Kilo auf

745 Kilo gebracht werden, auch die übrigen

Hersteller bieten ähnliches – bringt da nur

eine optische Verbesserung.

Damit erübrigt sich dann auch die Frage,

wie lang die Gegenstände sind, die transportiert

werden müssen. Für Rohre gilt meist

eine Normlänge von drei Metern. Auf dem

Dachgepäckträger ist das für kein Modell

ein Problem. Das wird es erst dann, wenn

man häufiger mal in einer Tiefgarage parken

muss. Da kann es dann selbst mit einer Luftfederung,

mit der sich die Fahrzeuge um bis

zu zehn Zentimeter absenken lassen, eng

werden. In diesem Segment bieten das unter

anderem Mercedes für den Vito (1.621 Euro)

oder Peugeot für den Expert (600 Euro) an.

Die einfachere Lösung wäre beispielsweise

eine Dachwanne unter der Fahrzeugdecke

wie im Citroën Jumpy, die in Verbindung

mit einer Durchreiche in der Trennwand

Röhren und Leisten in einer Länge von bis

zu 3,20 Metern aufnimmt.

Die bedürfnisse treffen

Oliver Baier, Peugeot-Spezialist für Um-

und Aufbauten, spricht noch eine weitere

Frage an, die besonders für Nutzer von

Kühlfahrzeugen wichtig ist: „Kommen die

TransporTer

Aggregate von Markenherstellern? Und wie

sieht es in der Nähe des Kunden mit dem

Service aus?“ Der französische Hersteller hat

erst kürzlich den Ausstatter für seine Cool-

Line gewechselt. TBV ist ein Lieferant mit

30-jähriger Erfahrung, die Kältemaschinen

kommen von Konvekta. „Mit diesen Anbietern

können wir sicher sein, dass ausreichend

Servicestationen bundesweit zur Verfügung

stehen, um die ständige Verfügbarkeit dieser

Autos zu garantieren“, ist sich Baier sicher.

Damit die Frage, ob das Angebot von

Branchenlösungen und die darin integrierten

Pakete die individuellen Bedürfnisse der

Kunden tatsächlich treffen, erst gar nicht

aufkommt, bauen die Hersteller die Anzahl

an Varianten stetig aus. Nissan kündigt unter

anderem für den NV200 ähnliche Möglichkeiten

an wie sie für NP300, Primastar,

Interstar und Cabstar schon heute erhältlich

sind. Andere, wie Citroën oder Ford, geben

sich noch geheimnisvoll und verweisen auf

die Nutzfahrzeug-IAA in diesem Jahr.

Und für den Fall der Fälle, dass die

Lösung noch spezieller an das Arbeitsumfeld

des Nutzers angepasst werden muss,

arbeiten die Autobauer immer enger mit den

Umbauern zusammen. VW, Mercedes oder

Peugeot bieten den Flottenkunden mittlerweile

auf ihren Internetplattformen auch

Seiten an, auf denen speziell für die eigenen

Modelle geprüfte Aus- und Aufbauprodukte

von Drittherstellern vorgestellt werden.

So sollen auch in Zukunft möglichst keine

offenen Fragen in Sachen Branchenlösung

bleiben.

..............................................................................Sabine neumann

fuhrpark + management 6-2010 61


TransporTer TheMa MarKTübersiChT: TransporTer

hersteller Modell branche Motorisierungen/ ausstattungsvarianten

Citroën nemo Service 1.4/ hDi 70

kühlausbau 1.4 hDi 70 mit trennwand

Berlingo (auch lieferbar für nemo, Jumpy und

Jumper)

62 fuhrpark + management 6-2010

Service 1.6/ hDi 75/ hDI 90

kühlausbau 1.6 hDi 75

hygieneausbau L1 hDi 75

Jumpy Service 27 L1h1hDi 90/ hDi 120 L1h1, L2h1, hDi 135 L2h1

kühlausbau 27 L1h1 hDi 90 mit trennwand

BusinessVan L2h1 hDi 120

Jumper Service 30 L1h1 hDi100/ 33 L2h1 hDi 120/ 33 L2h2 hDi 120

kühlausbau 30 L1h1 hDi 100 mit trennwand

Schreinermobil 33 L2h2 hDi 100/ 33 L3h2 hDi 120

transline (basierend auf Sondermodell Jumper proline) kastenwagen L3h2 33/35 hDi 120/160

Drei-Seiten kipper fahrerhaus fahrgestell L2 35 heavy hDi 120 radstand 3.450 mm

Doppelkabine mit fahrgestell L3 35 heavy hDi 120 radstand 4.035 mm

koffer fahrgestell 35 L4 hDi 120/160 mit eaSY Box

fiat fiorino profimobil & Servicemobil jeweils mit Werkstatteinrichtung alle/ alle

Doblò Cargo / Doblò Cargo maxi frischdienstfahrzeuge, profimobil & Servicemobil jeweils mit Werkstatteinrichtung,

Speditionsmobil

alle/ alle

Scudo frischdienstfahrzeuge (L2h1)

profimobil & Servicemobil jeweils mit Werkstatteinrichtung (L2h1)

Sanitäreinrichtung (L2h1)

taxi

Speditionsmobil (L2h1)

alle/ alle

Ducato frischdienstfahrzeuge ( L2h1, L2h2, L4h2)

profimobil & Servicemobil jeweils mit Werkstatteinrichtung (L1h1)

Sanitäreinrichtung (L1h1, L2h1)

malereinrichtung( L1h1

Schreinereinrichtung (L2h2, L4h2)

Spedition ( L4h2, L5h2) + Spedition plus ( L4h2, L5h2, L5h3)

multicab ( L2h2, L4h2, L4h3, L5h2)

Dachdecker (pritschenwagen L2, L4, L5)

alle/ alle

ford transit Service Line (kastenwagen, Lkw-Zulassung) alle/ alle

express Line (kastenwagen, Lkw-Zulassung) alle/ alle

Mercedes Vito handwerk

kühl- und frischdienstfahrzeug

Vario Baustellenfahrzeug fahrgestell 4 radstände

Sprinter kühl- und frischdienstfahrzeug

Lieferdienst

Bau Dreiseitenkipper

nissan np300, primastar, Interstar und Cabstar kipper, pritschen, Werkstattausbauten und kühlfahrzeuge mittleren motorisierung und auf kundenwunsch

opel Combo kastenwagen nur individuelle Lösungen über den händler mit umbauern im ein- nur individuelle Lösungen über den händler mit umbauern im ein- und

Vivaro

movano

und Zwei-rechungsgeschäft

Zwei-rechungsgeschäft

peugeot Bipper Service-edition

Cool-edition auf anfrage

1.4l Benzin 75/ 1.4l hDi 70

Catering 1.4l Benzin 75/ 1.4l hDi 70

partner Service-edition L1 kastenwagen komfort hDi 90 fap/ partner L2 kastenwagen komfort

hDi 90 fap

Cool-edition L1 1.6l hDi 75/ L1 1.6l hDi 75 komfort/ L2 1.6l hDi fap 90 komfort

expert Service-edition L1h1 1.6l hDi 90 1.0t/ L2h1 2.0l hDi 120 fap 1.2t

Cool-edition L1h1/L2h1 1.6l hDi 90 1.2t/ L1h1/L2h1 2.0l hDi fap 120 1.2t/

L1h1/L2h1 2.0l hDi fap 136 1.2t (jeweils mit und ohne klimaanlage)

Boxer Service-edition 330 L1h1 2.2l hDi 100/ 330 2.2l hDi 120/ 333 L2h2 2.2l hDi 120

Cool-edition ab L1h1 330 2.2l hDi 100 (mit und ohne klimaanlage) bis L3h2 440 3.0l hDi

fap 155 (mit und ohne klimaanlage)

parcel-Service L4h2 435 2.2l hDi 120 (auf anfrage auch in anderen modellvarianten

erhältlich)

renault kangoo rapid Baugewerbe, Dachdecker, garten- und Landschaftsbau, Spedition,

kühlfahrzeuge

kastenwagen Lkw/ pkw

trafic Baugewerbe kastenwagen L1h1, L1h2, L2h1, L2h2, kastenwagen Doppelkabine L1h1,

L2h1, Combi

Dachdecker kastenwagen L1h1, L1h2, L2h1, L2h2, kastenwagen Doppelkabine L1h1,

L2h

garten- und Landschaftsbau kastenwagen L1h1, kastenwagen Doppelkabine L1h1, L2h1, Combi

Spedition/ Volumentransport kastenwagen L1h1, L1h2, L2h1, L2h2

kühlfahrzeuge kastenwagen L1h1, L2h1

master Baugewerbe kastenwagen L1h2, L2h2, L3h3, L3h3, kastenwagen Doppelkabine,

pritsche, kipperaufbau, Combi

Dachdecker kastenwagen L1h2, L2h2, L3h2, L3h3, kastenwagen Doppelkabine,

pritsche, pritsche Doppelkabine

garten- und Landschaftsbau kastenwagen Doppelkabine, pritsche, kipperaufbau, Combi

Spedition/ Volumentransport kastenwagen L3h2, L3h3, pritsche langer radstand, hohes Dach, 3,5 t

z.g.g. und maxi-Dach 3,5 t z.g. g.

kühlfahrzeuge kastenwagen L2h2, L3h2, L3h3 langer radstand, hohes Dach 3,5 t z.g.g.

VW Caddy Coolprofi-Line alle/ alle

transporter Coolprofi-Line alle/ kastenwagen

Serviceprofi-Line alle/ alle

expressprofiLine 2,0-l-tDI 75 kW mit Dpf, frontantrieb/ 2,0-l-tDI 103 kW mit Dpf, frontantrieb

(auch mit DSg)/ 2,0-l-tDI 103 kW frontantrieb mit Dpf, 4mOtIOn

Crafter Coolprofi-Line alle/ alle

expressprofiLine Crafter 35/50


Kooperation mit preis (ohne Mwst.),

ab kleinster baureihe, aufpreis aufbau oder basispreis

Sortimo International gmbh ab 11.043,30/ ab 12.293

Wükaro gmbh 11.630 plus Wükaro kühlausbau 5.900

Sortimo International gmbh ab14.801,14/ ab 12.293,40

Wükaro gmbh ab 14.300 plus Wükaro kühlausbau 6.600

13.800 plus Carfibreglass-auskleidung 2.330

Sortimo International gmbh ab 21.802,50

Wükaro gmbh 20.190 plus Wükaro kühlausbau 7.300

23.270 plus Snoeks Doppelkabine 2.950

Sortimo International gmbh ab 24.714,32

22.670 plus Wükaro kühlausbau 7.900

ab 27.927,95/ ab 30.077,95

ab 29.260

ab 29.910

ab 32.510

aluwood von evels 25.610 plus evelskoffer ab 5.980

Sortimo International gmbh, modul-System, Snoeks automotive, kamei, je nach Version

planen Streib, Winter frischdienstfahrzeuge, Intax, Bloomberger holzindustrie

Sortimo International gmbh ab 23.750

terberg ab 22150

Sortimo Werkstatteinrichtung ab 590

kerstner kühlausbau ab 8.443

f.X. meiller, Schutz je nach aufwand

je nach aufwand

Spier, Junge, Bär Cargolift je nach aufwand

f.X. meiller, Dautel je nach aufwand

Scatolini, Schutz, Sortimo International gmbh, Winter und Junge k.a.

nur individuelle Lösungen über den händler mit umbauern im ein- und

Zwei-rechungsgeschäft

Sortimo International gmbh, tBV kühlfahrzeuge gmbh, konvekta kühlsysteme,

J. eberspächer gmbh & Co. kg

aluca, Bott, evels, modul-System, Schutz fahrzeugbau, Sortimo International

gmbh, Winter fahrzeug-technik, Würth

ab 11.169/ ab 12.519

ab 13.190/ ab 14.540

ab 16.429/ ab 17.279

ab 20.887

ab 21.719/ ab 24.919

ab 28.155

ab 24.839/ ab 25.939/ ab 28.039

ab 32.198

ab 24.030

je nach Version und aufwand

kerstner Cool Jet 103 e je nach Version und aufwand

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Auto+Kosten neue Autos

64 fuhrpark + management 6-2010

BoBBy CAr

nach einem Jahr pause tritt Volvo

wieder mit dem S60 an.

Bob Junior war eine der wichtigsten

Personen bei der Entwicklung

dieses Systems“,

schmunzelt Jonas Tisell, mitverantwortlich

für die aktive

Sicherheit beim neuen Volvo S60. Besagter

Bobby ist ein Crash Test Dummie von

der Statur eines etwa sechsjährigen Kindes.

Dass sich Bobby für einen Vertreter seiner

Spezies noch vergleichsweise gut gehalten

hat, ist einer bislang wohl einzigartigen

technischen Innovation zu verdanken, mit

der der neue S60 aufwarten kann: Mit Hilfe

von Kamera und Radar werden Fußgänger

als solche erkannt. Bei Geschwindigkeiten

bis 35 km/h ertönt bei der Annäherung an

Fußgänger zunächst ein optisches und akustisches

Warnsignal, dann leitet der Wagen

automatisch eine Vollbremsung ein, die Kollision

wird verhindert. Eine Vielzahl bereits

bekannter Sicherheitssysteme sorgt außerdem

dafür, dass man auch in diesem Volvo

mit einem guten Gefühl unterwegs ist.

Aber die Sicherheit sollte nicht der einzige

Eintrag im Pflichtenheft sein. Vielmehr

habe die Vorgabe gelautet, den „sporlichs-

Daten und Preise Volvo S60 kinetic

ten Volvo aller Zeiten zu entwerfen“. Und

tatsächlich ist der S60 von erstaunlicher

Dynamik. Das gilt sowohl für Interieur und

Exterieur als auch die Fahrwerte. Von außen

weist der S60 Linien auf, die an ein Coupé

erinnern. Im Innern verlassen die Schweden

ein wenig den gewohnten Auftritt und

verpassen der Gestaltung einen deutlichen

Schuss Extravaganz, der dem Wagen sehr

gut tut. Gleichwohl bietet sich weiterhin

die bewährte Übersichtlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit

eines Volvo.

Agiler Diesel

Wir fuhren die beiden zunächst erhältliche

Diesel: den D3 mit 120 kW (163 PS) und

Schaltgetriebe sowie den D5 mit 151 kW

(205 PS) und Automatik. Dabei hinterließ

der „kleine“ Diesel einen ganz hervorragenden,

sehr agilen Eindruck. Gespannt darf

man auf die Driv-e-Version sein, die es aber

aufgrund der großen Nachfrage in anderen

Modellen erst ab Anfang 2011 geben wird.

Bei den großen Anstrengungen, die die

Schweden in Sachen Sicherheit unterneh-

modell kW/pS l/100 km kh/Vk/tk preis (€, brutto) Wartungsintervalle (km/Jahr) abgasnorm/CO2 (g)/Dpf

t3* 110/150 k.a. k.a. 27.000 k.a. euro 5/k.a.

t4* 132/180 k.a. k.a. 29.900 k.a. euro 5/k.a.

2,0t 149/203 7,9 (8,0) k.a. 31.750 k.a. euro 5/184 (188)

t5* 176/240 k.a. k.a. 33.950 k.a. euro 5/k.a.

t6 aWD 224/304 (10,2) k.a. 44.900 k.a. euro 5/(239)

1,6D Driv-e* 85/115 k.a. k.a. k.a. k.a. k.a.

D3 120/163 5,2 (5,8) k.a. 31.650 k.a. euro 5/137 (154)

D5 151/205 5,9 (6,7) k.a. 33.950 k.a. euro 5/157 (177)

D5 aWD 151/205 (7,3) k.a. 38.550 k.a. euro 5/(194)

* verfügbar im Lauf des Jahres, Daten in klammern für automatikgetriebe

mit schnittigen Linien außen und einem extravaganten, aber aufgeräumten

Interieur möchte Volvo mit dem neuen S60 den arrivierten

anbietern in der mittelklasse paroli bieten.

men, gibt es am neuen S60 allerdings eine

nicht nachzuvollziehende Nachlässigkeit zu

entdecken: Im Kofferraum gibt es nur zwei

Verzurrösen. Da die Rücksitzbank umgeklappt

werden kann, ist die Ladungssicherung

gemäß UVV bei den jetzt vorgestellten

Fahrzeugen damit nicht möglich. Die schwedischen

Ingenieure kündigten jedoch an, die

ab September in Deutschland ausgelieferten

Autos seien mit vier Ösen ausgerüstet.

Bernhard Bauer, seit Februar Geschäfstführer

bei Volvo Deutschland, sieht sein

Unternehmen mit dem S60 auch im Fuhrparkgeschäft,

das bei diesem Modell gut 50

Prozent der Verkäufe ausmache, gut aufgestellt.

„Wir sind die Alternative zu A4,

C-Klasse und Dreier und wollen etwas

rebellischer und mutiger sein“, so Bauer.

Im kommenden November wird es mit

dem Kombi V60 eine für den Fuhrpark

sicher interessante Variante des Schweden

geben.

.........................................................................................frank Jung

Volvo s60: b b FG b b b

Mittelklasse: b b b b b b

„ein meilenstein der aktiven Sicherheit ist das kollisionswarnsystem,

welches sicher auch bei anderen

herstellern seine nachahmer finden dürfte.

Davon abgesehen hat Volvo ein braves auto auf

die räder gestellt. Der in Belgien produzierte Volvo

wird ‚das gesicht’ in der menge bleiben. Der neue

chinesische Besitzer ist zunächst kein garant für

auch in Zukunft stabil bleibende restwerte.“


neue Autos

ein Fest für Alfisti

alfa romeo steckt viel herzblut in die neue giulietta und achtet auf die kostenbilanz.

Mehr Emotion, geringere

Kosten: Alfa

Romeo bringt Ende

Juni in Deutschland

die neue Giulietta

auf die Straßen. Und

dieser Alfa dürfte auch für den Fuhrparkbetrieb

nicht uninteressant sein, denn zum

zweiten Mal nach dem Doblo modernisiert

der Fiat-Konzern ein Fahrzeug streng unter

Kostengesichtspunkten.

So rechnete man bei der Präsentation des

optisch gelungenen Autos akribisch genau

vor, dass die Betriebskosten (oder TCO) der

Giulietta 1,6 JTD (105 PS) nahezu exakt auf

dem Niveau des Platzhirsches VW Golf 1,6

TDI liegen und die des Audi A3 1,6 TDI

und des BMW 318d sogar unterbieten.

Möglich wurde das laut Franco Marianeschi,

Direktor Flottengeschäft der Fiat

Group, unter anderen wegen der langen Serviceintervalle

der Dieselmotoren von 35.000

Kilometern, den günstigen Kaskoeinstufungen

und dem laut einer Eurotax-Studie

Daten und Preise Alfa romeo giulietta

appetitliches

Äußeres:

Die neue

giulietta

entwickelt die

Designlinie von

alfa romeo

schlüssig weiter.

gegenüber dem Vorgänger 147 um sieben

Prozentpunkte verbesserten Restwert. Auch

die Motoren erreichen in Sachen Verbrauch

und Emission Topwerte.

Zudem ist die Giulietta ein echter Alfa,

noch dazu in schickem Gewand, was er bei

ersten Probefahrten eindrucksvoll bestätigte.

Vor allem das serienmäßig verbaute adaptive

Fahrwerk DNA, bei dem man zwischen

„Normal“, „Sport“ und „all weather“ wählen

kann, verleiht dem Fahrzeug das typische

Alfa-Temperament und -Fahrgefühl.

Insgesamt stehen für den Fünftürer fünf

Motoren zur Wahl, darunter zwei Dieselaggregate

mit Leistungen von 88 kW (120 PS)

und 125 kW (170 PS/ab November), die für

den Flotteneinsatz sicherlich erste Wahl sind.

Bei den Ottomotoren hat Alfa neben dem

Basisbenziner einen 1,4-Liter mit 125 kW (170

PS) und als Top-Aggregat den 1,8-Liter mit

173 kW (235 PS) und Allradantrieb im Angebot,

der in der Topausstattung Quadrofoglio

Verde allerdings schon stolze 28.300 Euro

kostet und im Juli auf den Markt kommt. Bei

modell kW/pS l/100 km kh/Vk/tk preis (€, brutto) Wartungsintervalle (km/Jahr) abgasnorm/CO2 (g)/Dpf

1,4 tB 16V 88/120 6,6 17/17/22 19.990 30.000/n. anzeige euro 5/152

1,4 tB multiair 125/170 5,9 17/18/22 22.400 30.000/n. anzeige euro 5/137

1,8 tBi 16V QV 173/235 7,6 19/23/25 28.300 35.000/n. anzeige euro 5/177

1,6 JtDm 16V 77/105 4,4 18/18/23 21.400 35.000/n. anzeige euro 5/114/Dpf

2,0 JtDm 16V 125/170 4,9 18/20/23 25.300 35.000/n. anzeige euro 5/128/Dpf

Auto+Kosten

allen Aggregaten handelt es sich um Vierzylinder-Turbomotoren,

alle sind von Haus aus mit

einem Sechsganggetriebe kombiniert. Bis auf

den großen Benziner ist zudem auch immer

eine Stopp-Start-Automatik an Bord.

Schon die Basisausstattung ist mit Klimaanlage

und weiteren sinnvollen Extras ausgestattet,

so dass es eines Updates auf die hochwertigere

„Tourismo“-Version nicht Bedarf.

Zurückhaltung übte die Marke auch bei der

Preisgestaltung. So ist die neue Giulietta mit

der Basismotorisierung, einem 1,4-Liter-Benziner

mit 88 kW (120 PS) Leistung, ab 19.900

Euro zu haben. Ein Automatikgetriebe wird

im November nachgereicht.

......................................................................... hans-Joachim mag

Alfa romeo Giulietta: b b b FG b b

Kompaktklasse: b b b b FG b

„Schöne autos zu bauen scheint so schwer nicht

zu sein, wenn der hersteller alfa romeo heißt.

geschickt die formensprache des mito weiter

interpretiert, ist die giulietta wieder mal ein echter

hingucker. Die ersten eindrücke lassen auch im hinblick

auf die Verarbeitungsqualität nichts Beunruhigendes

erwarten. Die nachfrage nach der giulietta

wird im Vergleich zum 147 anziehen. Die restwerte

werden sich ebenfalls moderat steigern."

fuhrpark + management 6-2010 65


Auto+Kosten neue Autos

Gestriegeltes Zugpferd

Der mazda 6 wurde aufgefrischt und

mit sparsameren motoren versehen.

Gerade einmal zwei Jahre sind seit der

Präsentation des aktuellen Mazda 6 vergangen,

da wird das Mittelklassemodell

technisch und optisch aufgewertet. Optisch

unterscheidet sich das japanische Zugpferd

von seinem Vorgänger durch neugestaltete

Front- und Heckscheinwerfer mit Chromverzierungen

und modifiziertem Grill. Um

die Wertigkeit der Materialien zu unterstreichen,

haben die Designer das Cockpit

mit Chromverzierungen an Schaltern und

Bedienelementen sowie Klavierlack-Applikationen

aufgemöbelt. Die wichtigsten

Neuerungen stecken aber unter der Motorhaube.

Zur Wahl stehen jetzt drei Vierzy-

Daten und Preise mazda 6 kombi

modell kW/pS l/100 km kh/Vk/tk preis (€, brutto) Wartungsintervalle abgasnorm/CO2 (g)/Dpf

1,8 mrZ prime-Line 88/120 6,6 14/18/20 23.690 20.000 km/1 Jahr euro 4*/157

2,0 mZr Center-Line 114/155 7,0 (7,7) 14/19/20 26.190 20.000 km/1 Jahr euro 5/161 (178)

2,5 mZr Sports-Line 125/170 8,1 17/21/22 30.990 20.000 km/1 Jahr euro 5/188

2,2 mrZ-CD prime-Line 95/129 5,2 17/22/24 25.890 20.000 km/1 Jahr euro 5/139/Dpf

2,2 mrZ-CD Center-Line 120/163 5,4 17/23/24 28.090 20.000 km/1 Jahr euro 5/143/Dpf

2,2 mZr-CD Sports-Line 132/180 5,4 17/23/24 32.890 20.000 km/1 Jahr euro 5/143/Dpf

*ab September 2010 euro5 / automatik in klammern

Daten und Preise Seat Ibiza St

modell kW/pS l/100 km kh/Vk/tk preis (€, brutto) Wartungsintervalle abgasnorm/CO2 (g)

1,2 12V 44/60 5,5 18/16/17 12.290 15.000 km/1 Jahr euro 5/128

1,2 12V reference 51/70 5,5 k.a. 13.640 15.000 km/1 Jahr euro 5/128

1,4 16V Style 63/85 5,9 18/16/17 16.350 15.000 km/1 Jahr euro 5/139

1,2 tSI Style ecomotive 77/105 5,1 (5,3) k.a. 17790 (18.790) 15.000 km/1 Jahr euro 5/119 (124)

1,2 tDI Cr ecomotive reference 55/75 3,9 k.a. 16.800 15.000 km/1 Jahr euro 5/102/Dpf

1,6 tDI Cr Style 66/90 4,2 20/19/21 18.450 15.000 km/1 Jahr euro 5/109/Dpf

1,6 tDI Cr Style 77/105 4,2 20/19/21 19.050 15.000 km/1 Jahr euro 5/109/Dpf

66 fuhrpark + management 6-2010

frischzellenkur unter

der motorhaube: Der

mazda 6 bekommt neue

Dieselmotoren.

spanier mit großer Klappe

Seat ergänzt seine kleinwagenbaureihe

Ibiza mit dem St genannten kombi.

Nicht allein über den Preis empfiehlt sich

der neue Seat Ibiza ST als Firmenwagen.

Das spanische Kombimodell ist mit 4,23

Meter im Vergleich zum Fünftürer 18 Zentimeter

länger. Bis zur C-Säule gleicht der

Wagen seinen kompakten Brüdern. Preislich

liegt der Lasten-Ibiza mit der 70 PS-Motorisierung

nur 850 Euro über dem Normalo-Fünftürer.

Nicht so schön: Der ST wird

alle 15.000 Kilometer beziehungsweise alle

zwölf Monate in die Werkstatt zur Wartung

zitiert.

Der Spanier bietet vorne gute Platzverhältnisse

für die Insassen, im Fond ist das

Platzangebot kleinwagentypisch. Der Stauraum

hinter der Heckklappe schluckt 430

linder-Benzinmotoren mit 88 kW (120 PS),

114 kW (155 PS) und 125 (170 PS) sowie

einem 2,2-Liter-Turbodiesel in drei Leistungsstufen

(92 kW/125 PS, 120 kW/163

PS, 132 kW/180 PS). Die Einstiegsmotorisierung

mit 120 PS und der 2,5-Liter-Top-

Benziner mit 170 PS bleiben unverändert

im Programm. Sparsamer geht es aber im

kleinwagen als kombi:

Der Ibiza St besetzt eine

interessante nische.

Liter bei voller Bestuhlung und kann durch

Umklappen der Rücksitzbank auf maximal

1.164 Liter erweitert werden. Besonders

erwähnenswert ist die niedrige Ladekante

von nur 59 Zentimetern und die breite

Heckklappe, so dass das Ladegut ohne

große Anstrengung verstaut werden kann.

Die Motorenpalette umfasst vier Benzinmotoren

und drei Dieselaggregate mit

verbesserten 2,2-Liter-Selbstzünder mit

Partikelfilter in allen drei Leistungsstufen

zu. Dank zahlreicher Modifikationen wie

beispielsweise kleinerer Turbolader bietet

der Diesel mehr Durchzugskraft und

verbessertes Ansprechverhalten. In den

verschiedenen Leistungsklassen liegen die

Verbrauchswerte mit 5,2 und 5,4 Liter in

etwa auf gleichem Niveau.

Alle Versionen haben ein Notbremssignal,

serienmäßig an Bord. Serie sind außerdem

unter anderem Front- und Seitenairbags

vorn sowie Kopf- und Schulterairbags auch

im Fond, elektronischer Schleuderschutz,

Klimaanlage und CD-Radio mit MP3-

Funktion.

.................................................................................... ute kernbach

Commonrail-Technologie, die weitgehend

aus der Ibiza-Modellreihe bekannt sind.

Neu im Programm ist der 1,2-Liter TSI mit

105 PS sowie Start-Stopp-System und serienmäßiger

Sechsgangschaltung. Der Normverbrauch

beträgt laut Hersteller 5,1 Liter.

Noch in diesem Jahr soll für den 1,2 TSI

auch ein Siebengang-DSG verfügbar sein,

allerdings ohne Spartechnik. Sparsamer sind

die drei Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum

von 75 bis 105 PS und Normverbrauchswerten

zwischen 3,9 und 4,2 Liter

Diesel pro 100 Kilometer. Der 1,2 TDI

Ecomotive, der aus dem Polo Bluemotion

bekannt ist, feiert im ST sein Ibiza-Debüt.

Der 75 PS starke Selbstzünder begnügt sich

mit 3,9 Liter auf 100 Kilometer.

.................................................................................... ute kernbach


FAhr bericht

Lohnender Blick

groß und praktisch: Die mercedes e-klasse sammelt

in der kombiversion fleißig Sympathiepunkte.

Manchmal sind die

Dinge eben ein wenig

gewöhnungsbedürftig.

Neue Autos zum

Beispiel. Zuweilen

braucht es einfach ein

wenig Zeit, bis man die neue Generation

eines lieb gewonnenen Modells in sein Herz

zu schließen vermag. Das kann an Kleinigkeiten

liegen, seien es überraschende Merkmale

im Außendesign, seien es Gestaltungselemente

im Interieur. Oder es liegt schlichtweg

daran, dass man noch an den Formen

des bisherigen Modells hängt. So könnte

mancher konservative Mercedes-Freund

der neuen E-Klasse zunächst mit ein wenig

Skepsis begegnet sein: Müssen es wirklich

diese markant gezeichneten Radkästen sein?

Wirken die Holz-Applikationen am Armaturenbrett

nicht etwas billig?

Wie so oft kann nach einem ersten Stirnrunzeln

aber ein zweiter – genauerer – Blick

durchaus lohnen. So auch bei der Kombi-

Version der Mercedes E-Klasse. Wir fuhren

den E 220 CDI T in der Ausstattungsvariante

Elegance und waren damit in einem

Auto unterwegs, das sich quasi von Tag zu

Tag besser für den Fuhrpark empfahl. Auch

wenn wir uns bis zum Schluss nicht so

recht mit den besagten Holz-Applikationen

anfreunden konnten, so bleibt doch ein rundum

positiver Eindruck vom Innenraum des

Probanden. Das liegt unter anderem an der

hervorragend durchdachten Positionierung

beziehungsweise Aufteilung der Bedien-

elemente. So können häufig gebrauchte

Funktionen wie etwa Audio, Navigation

oder Telefon direkt über die dafür vorhandenen

Knöpfe in der Armatur angesteuert

werden. Weniger wichtige Menüs werden

bei der Ausstattung mit Command (3.046

Euro) über den Drehknopf in der Mittelkonsole

bedient.

Eine Menge Sympathiepunkte sammelte

der Benz auch mit den langstreckentauglichen

Multikontur-Vordersitzen inklusive

Armlehne (618 Euro). Dafür geizt er für ein

Fahrzeug dieser Größe ein wenig mit Ablagen.

Aber wenn man sich schon darüber

ärgern möchte, dass man nicht weiß wohin

mit der Getränkeflache, wird dieses Manko

mit einer pfiffigen Idee glattgebügelt: Im

Fußraum des Beifahrers befindet sich eine

verstellbare Kunststoffschlaufe, in der eine

Flasche prima untergebracht werden kann.

Und im frostigen deutschen Frühling haben

wir das rasche Ansprechverhalten der Sitzheizung

und der Klimaanlage mehr als einmal

zu schätzen gewusst.

Vorbildlicher Laderaum

Da ein T-Modell natürlich auch wegen

des großen Laderaumes angeschafft wird,

haben wir im Heck ein wenig genauer hingeschaut.

Und auch hier vermag der Mercedes

kräftig Pluspunkte zu sammeln: Zum

einen ist das Laderaumvolumen mit bis zu

1.950 Liter sehr üppig und kann zudem

in einer Länge von mehr als zwei Metern

bis zu den Vordersitzen auch voll genutzt

werden. Geradezu vorbildlich ist dabei die

elektrisch öffnende Heckklappe des serienmäßigen

Systems namens Easy Pack. Während

die Klappe in Sekunden den Zugang

zum Laderaum freigibt, gleitet automatisch

die Abdeckung mit zurück. Mit sechs Verzurrösen

kann hier den Vorschriften zur

Auto+Kosten

mehr als nur ein nobel-kombi: Das t-modell der

e-klasse bietet nicht nur viel Laderaum, sondern auch

eine vorbildliche flexibilität.

Ladungssicherung entsprochen werden.

Unter dem Laderaumboden befindet sich

außerdem eine großzügige Ladebox statt

Reserverad. Wärmstens zu empfehlen ist

auch das Laderaumsystem Fixkit mit Aluminiumschienen,

Teleskopstange und Gurt-

abrollern (321 Euro).

Zudem lassen sich die hinteren Sitze flugs

umlegen und das an deren Rückseite befestigte

Netz in die Dachösen hinter den Vordersitzen

einhängen. Das geht schnell und

ohne mühsames Gefummel – vorbildlich.

Sehr angetan waren wir auch vom dem

mit 125 kW (170 PS) zweitkleinsten Motor,

der in Verbindung mit dem Automatikgetriebe

eine empfehlenswerte Antriebseinheit

bildet. Das liegt unter anderem auch am

Verbrauch, der bei uns mit 7,6 Liter jedoch

deutlich über der Werksangabe von 5,8 lag.

In der Gesamtkostenrechnung bedeutet dies

einen Wert von 45,3 Cent je Kilometer.

Fazit: Die Beziehung zum T-Modell der

E-Klasse war nicht Liebe auf den ersten

Blick – beim zweiten zeigt es dafür so viele

Qualitäten, dass man es nicht mehr hergeben

mag.

.........................................................................................frank Jung

Betriebskosten:

Fabrikat / Modell: Mercedes-Benz e 220 CDI t Blue

efficiency elegance

Laufleistung jährlich: 40.000

Laufzeit: 36 48

restwert von uPe €: 17.434,89 14.932,84

uPe incl. Ausstattung €: 39.715,00 39.715,00

Kosten pro Monat: 1.625,43 1.510,72

Kosten je Km: 0,488 0,453

Kosten gesamt: 58.515,47 72.514,66

fuhrpark + management 6-2010 67


Auto+Kosten PrAxIs test

Mit herz & Verstand

Der Insignia Sports tourer ist

derzeit Opels trumpf.

Wie schlägt er sich im fuhrparkbetrieb?

Wir haben ihn in

unserem praxistest unterzogen.

Der Insignia ist der erste

Vertreter von „New

Opel“. Ein Begriff, der

verdeutlichen soll, dass

die Amerikaner nach

der Insolvenz verstanden

haben und nun andere, bessere, attraktivere

Fahrzeuge bauen und das Herz vieler

Kunden so zurück gewinnen möchten. Dies

scheint zu gelingen. Der Insignia verkauft

sich sehr gut, auch der Kombi, Sports Tourer

genannt, kann im Flottenmarkt reüssieren

und Firmenverantwortliche für sich gewinnen.

In dessen Fußstapfen könnte auch der

Astra treten, doch dazu ein andermal mehr.

Grund genug für uns, den Insignia genauer

unter die Lupe zu nehmen und ihn zum Praxistest

zu bitten. Erschienen ist er als Sports

Tourer in der Ausstattung Edition mit Zwei-

Liter-Dieselmotor und 160 PS sowie Ecoflex-

Paket. Und wie schon der Testwagen im ver-

68 fuhrpark + management 6-2010

gangenen Jahr (Ausgabe 9) fällt auf, dass Opel

mit diesem Mittelklasse-Kombi nicht den

Lastesel neu definiert hat, sondern auf Design

setzt, um die Herzen und den Verstand der

Käuferschaft zu gewinnen. Warum auch nicht

– andere Hersteller fahren seit Jahren damit

sehr gut. Am besten natürlich die, die beides

ansprechen; ein hoher Anspruch.

Erreicht ihn der Insignia Sports Tourer?

Lassen wir zunächst das Maßband sprechen.

540 Liter Ladegut bei aufrechten Rücksitzen

unter der Abdeckung sowie 1.510 Liter bei

maximaler Raumausnutzung können verladen

werden. Zum Vergleich: Im Vorgänger

Vectra Caravan waren es 530/1.850 und

im Omega Caravan 540/1.850 Liter. Die

Laderaumlänge beträgt 106/200 Zentimeter

bis zur jeweiligen Sitzbank, die Ladebreite

misst bei der Luke 106 Zentimeter und verjüngt

sich nach oben auf 81 Zentimeter.

Wuchtiges heck

Nun mag man trefflich darüber streiten,

ob diese Maße ausreichend sind, störend

ist auf jeden Fall die immens breite Prallfläche

(früher auch als Stoßstange bekannt)

von 40 Zentimetern, über die jedes Ladegut

Stattliche erscheinung. Der Opel Insignia Sports

tourer 2,0 CDtI ecoflex.

gewuchtet werden muss, was die Gefahr von

unschönen Kratzern birgt. Ganz klar: Hier

dominierte der Einfluss der Designer, die

auch für die schmalen Fensterflächen gesorgt

haben, die die Rundumsicht einschränken.

Auf keinen Fall sollte man den Insignia also

ohne Parkpiloten (520 Euro) bestellen.

Wichtiger noch aber sind die praktischen

Qualitäten eines Kombis. Im Sports Tourer

lassen sich die hinteren Lehnen flugs umlegen,

so dass sich eine fast ebene Fläche ergibt.

Sehr schön gelöst ist die Mechanik der Laderaumabdeckung:

Sie lässt sich ohne Verhaken

nach vorn und hinten bewegen, und das

Trennnetz fügt sich problemlos in die beiden

Ösen im Dach. Komplizierter wird es,

will man es hinter den Vordersitzen arretieren,

denn eingehängt in die Dachösen reicht

es nur bis in halbe Höhe, wo man es mit

den Gurten aus dem Flex-Organizer-Paket

unten an der Sitzlehne sowie dem hinteren

Sicherungsgestell für die Sitzlehnen verankert.

Hier wünschte man sich eine pfiffigere

Lösung. Auch muss man beim Kauf darauf

achten, den Insignia entsprechend ausgestattet

zu ordern (305 Euro), denn nachrüsten

lassen sich die Dachösen nicht. Vier Sicherungsösen

finden sich – in die Seitenwände


Opel setzt noch auf tastenbedienung: Was zunächst

verwirrend scheint, erschließt sich bald.

umstellung per knopfdruck: Das "flexride"-fahrwerk

kostet 930 euro aufpreis.

eingelassen und umklappbar. Das Trennnetz

entspricht der DIN-Norm 74510.

Wie versprochen: guter Fahrersitz

Insgesamt machen Sitze und Materialien

einen wertigen Eindruck, der sich fortsetzt,

wenn man auf dem Fahrersitz Platz nimmt.

Mit diesem hat sich Opel besonders viel Mühe

gegeben und viel Geld investiert, was vor

allem Vielfahrern zugute kommt. So gehört

schon zur „Editionsausstattung“ manuell einstellbare

Längen-, Lehnen- und Sitzneigungsverstellung,

elektrische Höhenverstellung,

elektropneumatische Lendenwirbelstütze in

Stärke und Höhe. Wem das nicht reicht, kann

sich für 2.600 Euro den AGR-geprüften Premiumsitz

bestellen, der noch viel mehr Einstellmöglichkeiten

bietet.

Somit findet sich im Fahrtenbuch auch

viel Lob für das Gestühl, auch wenn ein Fahrer

aus ihm unerklärlichen Gründen nach

zwei Stunden Fahrt über Schmerzen klagte.

Ein anderer, 1,90 Meter groß, hätte sich

gewünscht, dass er noch weiter nach unten

fahrbar wäre, denn die Kopffreiheit war ihm

zu gering. Insgesamt aber ist die Ergonomie

des Fahrerplatzes sehr gut, alle Schalter und

Hebel mühelos erreichbar; wir haben dies in

früheren Fahrberichten bereits vermerkt.

Eingehen möchten wir an dieser Stelle

aber auf das serienmäßig (!) verbaute Navigationssystem

DVD 800. Es brilliert mit schöner

Grafik, guter Bedienbarkeit, unmissverständlicher

Wegführung, deutlichen Ansagen,

komfortablem Radiosystem, gutem Klang

und unproblematischer Anbindung eines

Bluetooth-Handys. So weit, so gut.

Es nervte aber auch mit unwillkommenen

Stauwarnungen, ohne dass die Wegführung

aktiviert war: und zwar Warnungen

für alle Strecken im Umfeld. Man kann sich

ausmalen, was das in einem Ballungsgebiet

wie Rhein-Main im morgendlichen Berufsverkehr

bedeutet. Des öfteren unterbrach

es das Radio- oder CD-Programm, um vor

einem Stau zu warnen, der gar nicht auf

dem Weg lag, den wir schon erkannt hatten

(es gibt ja einen Bildschirm) oder den es gar

nicht gab. Und das Schlimmste: Ausschalten

oder stumm stellen lässt es sich nicht.

Agiles Fahrwerk

Das Warnungsbombardement blieb aber

der einzige Nervtöter, wenn man von dem

Auto+Kosten

Das wuchtige heck sieht zwar elegant aus, bringt

aber eine breite Ladekante mit sich.

Klingelton absieht, der erschallt, wenn der

Schlüssel noch steckt und man die Fahrertür

öffnet. Denn grundsätzlich ist der Insignia

als Kombi ein gutmütiges Fahrzeug, das –

entgegen der Namensgebung – die sportlichen

Attribute nicht in den Vordergrund

stellt. Was nicht heißt, dass er träge wäre:

Trotz seines Leergewichts von 1,6 Tonnen

wirkt der Insignia agil, kommt flott aus den

Ecken und hält sich auch in schnellen Kurven

mit einer intelligent wirkenden Sturheit

an den vorgegebenen Kurs, ohne zu tückischen

Reaktionen – erkauft mit einer zu hart

abgestimmten Hinterachse – zu neigen.

Großen Anteil an der Agilität ist der präzise

arbeitenden und nicht zu leichtgängigen

Lenkung zuzuschreiben. Sie ist frei von

Antriebseinflüssen auf trockener Straße und

bei moderatem Gaseinsatz. Wird es auch nur

etwas rutschig oder übertreibt es der Fahrer

in den unteren Gängen mit dem Beschleunigen,

dann drehen die Vorderräder noch

im zweiten Gang kurz durch, bevor sich die

Elektronik einmischt. Der Sicherheit ist das

nicht abträglich.

Der Motor zieht das Auto zügig und

kraftvoll von dannen, wie man es von einem

Diesel erwarten kann, ohne allerdings mit

fuhrpark + management 6-2010 69


Auto+Kosten PrAxIs test

S t a t e m e n t S :

zum Opel Insignia Sports tourer

Quantensprung

"Wir haben seit november 2008 einige Insignia

Sports tourer im user-Choser-Bereich eingesetzt

und sind bislang recht zufrieden. Zwar gab es ein,

zwei probleme mit teilen der elektronik, doch im

Vergleich zum Vectra ist der Insignia qualitativ ein

Quantensprung. Das preis-/Leistungsverhältnis

stimmt und die kosten bleiben im rahmen, was von

den ecoflexmodellen noch unterstrichen wird. Wünschen

würden wir uns auf die firmenkundenbedürfnisse

exakter abgestimmte Business-ausstattungspakete."

Heinz Bohnen

Knauf Interfer AG

45141 Essen

sehr zufrieden

„Wir haben etwa 14 Insignia Sports

tourer mit Zweiliter-Dieselmotoren

in unserem fuhrpark und sind bislang

sehr zufrieden. Sie machen –

verglichen mit unserem bisherigen

Standardmodell eines premiumherstellers – bislang

eine gute figur, sowohl was die kosten angeht als

auch die Zuverlässigkeit. Bisher hatten wir nur probleme

mit der elektronik, die aber schnell gelöst

wurden, wie etwa eine neue Software für das automatikgetriebe.“

Thomas Gregor

Paccar Leasing GmbH

64807 Dieburg

übermäßigem Temperament zu protzen.

Der Grund: Wegen des Ecoflex-Pakets sind

die Gänge etwas länger übersetzt. Akustisch

hält sich der Motor erfreulich zurück, auch

wenn im Innenraum ein Grummeln zu vernehmen

ist. Wie bei anderen hocheffizienten

Motoren, braucht es im Insignia lange, um

im Winter den Innenraum warm zu bekommen.

Im sechsten Gang bei langsamen

Geschwindigkeiten und Temperaturen unter

null Grad sinkt die Motortemperatur sogar

wieder. Zumindest eine Sitzheizung (Winterpaket/275

Euro) sollte man sich gönnen;

es gibt aber auch ein Schnellheizsystem für

260 Euro.

Ansonsten fühlt man sich auf dem Fahrerplatz

nicht nur wegen des guten Sitzes

wohl, alles findet sich dort, wo man es

erwartet. Zusätzlich zu den Tasten in der

oberen Mittelkonsole gibt es zwischen den

Sitzen einen großen Knopf und drei Tasten,

mit denen man ebenfalls das Navi bedienen

kann. Ablagen finden sich genügend; Literflaschen

kann man in der Tür unterbringen

– ein dickes Lob hierfür.

Der Ganghebel flutscht reibungslos

durch das Getriebe; das Fahrwerk vermittelt

eine gelungene Mischung aus Komfort und

70 fuhrpark + management 6-2010

Viel raum: Bis zu 1.510 Liter schluckt der Laderaum,

die Ladebreite beträgt am Boden 106 Zentimeter.

Staumraum vorn: Das handschuhfach fasst papiere

und Bedienungsanleitung.

Stabilität an den Fahrer, wer feinere Abstufungen

möchte, dem bietet Opel das „Flexride

Premium-Fahrwerk“ (930 Euro) mit

elektronischer Dämpferregelung (CDC) an,

bei dem man zwischen Normal, Tour und

Sport wählen darf, wobei uns lediglich die

Einstellung Sport bisweilen zum Umschalten

einlud: Die Gasannahme beginnt früher,

das Fahrwerk verhärtet sich leicht. Keinen

nennenswerten Unterschied spürt man bei

der Einstellung Tour. Eine Niveauregulierung

bietet Opel übrigens für 635 Euro

brutto an.

41,36 Cent je Kilometer

Ob man sich den Insignia Kombi dermaßen

aufmöbeln soll, sei an dieser Stelle einmal

dahin gestellt. Unser Testwagen kostet netto

26.760 Euro, mit einigen wichtigen Extras

wie dem Flex-Organizer-Paket, Reifendruckkontrolle

(172 Euro), Parkassistent, Winter-

Paket (231) und adaptivem Fahrlicht (1.050)

kommt man auf etwa 30.000 Euro netto.

Erfreulich zurückhaltend verhielt sich

der Motor, was den Durst angeht. Minimal

6,0 Liter, maximal 7,3 und durchschnittlich

6,64 Liter genehmigte sich der Diesel, was

durchaus als guter Wert anzusehen ist. So

dass unter dem Strich Kilometerkosten von

41,36 Cent zu Buche stehen – ein Wert, der

auch vom Restwertverfall der Mittelklasse

im vergangenen Jahr geprägt war.

Dass die Opel-Ingenieure auf die Kostenbilanz

geachtet haben, lässt sich vielmehr

an den Servicekosten (siehe Serviceleitfaden)

ablesen: So belaufen sich diese laut Audacon

für 36 Monate und 160.000 Kilometer auf

rund 1.382 Euro, ein Wert, der nur unwesentlich

über dem des Citroën C5 liegt, der

sich zuletzt dem Praxistest (Ausgabe 3/10)

stellte, den des Audi A4 2,0 TDI (2.051

Euro/Ausgabe 10/09) aber nterbietet.

Fazit

einfach: Die rückenlehnen fallen auf knopfdruck

um und eröffnen einen ebenen Laderaum.

gut gelernt: Die türtaschen nehmen ein-Literflaschen

auf.

Mit dem Insignia Sports Tourer hat Opel

eine gelungene Mischung aus Lifestyle-

und Nutzwert-Kombi gefunden, der kaum

Schwächen offenbart, sieht man von der

umständlichen Befestigung des Laderaum-

Trennnetzes ab. Die GM-Tochter ist auf

gutem Weg; es bleibt ihr zu wünschen, dass

dieser weiter so konsequent verfolgt wird.

......................................................................... hans-Joachim mag


S e r v I c e l e I t F a D e n / K O S t e n :

Opel Insignia Sports tourer 2.0 cDtI 118 kw mit Schaltgetriebe (laufzeit:160.000 km/36 monate)

Arbeit Intervall Anzahl

einheiten

*1

einzelzeit/h

einzel

Preis

Gesamt

Zeit/h

Gesamt

Preis *2

Gesamtpreis

Arbeitszeit *3

IntervIew: „SpOrtlIch-eleganter repräSentant“

Fragen an Jürgen hölz, Direktor verkauf groß- und gewerbekunden, zum Insignia Sports tourer.

Preis insgesamt

Service alle 30.000 km/1 Jahre alle 30.000 km/1 Jahre 3 x 1,00 3,00 220,68 € 220,68 €

benötigte ersatzteile

- motorölfilter 3 x 19,25 € 57,75 € 57,75 €

- motoröl 13,5 l 13,55 € 182,93 € 182,93 €

Service alle 60.000 km/2 Jahre alle 60.000 km/2 Jahre 2 x 1,35 2,70 198,61 € 198,61 €

benötigte ersatzteile

- motorölfilter 2 x 19,25 € 38,50 € 38,50 €

- motoröl 9 l 13,55 € 121,95 € 121,95 €

- kraftstofffilter 2 x 27,70 € 55,40 € 55,40 €

arbeiten alle 2 Jahre alle 2 Jahre 1 x 0,15 0,15 11,03 € 11,03 €

benötigte ersatzteile

- Bremsflüssigkeit 1,2 x 13,40 € 16,08 € 16,08 €

- Batterie fernbedienung 1 x 3,50 € 3,50 € 3,50 €

- Innenraumfilter alle 60.000 km/2 Jahre 2 x 0,35 0,70 51,49 € 51,49 €

benötigte ersatzteile

- Innenraumfilter 2 x 14,50 € 29,00 € 29,00 €

Luftfiltereinsatz/alle erneuern alle 60.000 km/4 Jahre 2 x 0,15 0,30 22,07 € 22,07 €

benötigte ersatzteile

- Luftfiltereinsatz/alle erneuern 2 x 19,65 € 39,30 € 39,30 €

Steuerriemensatz erneuern alle 150.000 km/10 Jahre 1 x 2,35 2,35 172,87 € 172,87 €

benötigte ersatzteile

- aggregateriemen 1 x 27,10 € 27,10 € 27,10 €

- Steuerriemen 1 x 69,70 € 69,70 € 69,70 €

- Spannrolle 1 x 40,55 € 40,55 € 40,55 €

- umlenkrolle 1 x 24,05 € 24,05 € 24,05 €

Gesamtsumme 705,81 € 676,75 € 1.382,56 €

*1 Service-/mengeneinheit bis 160.000 km; *2 ersatzteile/flüssigkeiten ; *3 Stundenverrechnungssatz: 73,56 € Quelle: auDaCon

bfp: haben die Verkaufszahlen des Insignia Sports tourer im firmenkundenbereich

Ihre erwartungen erfüllt?

hölz: Ja. Der Insignia Sports tourer ist mit seinen variablen einsatzmöglichkeiten

bei den fuhrparkleitern sehr beliebt. entsprechend groß ist

die nachfrage, insbesondere bei den entscheidern, die auf repräsentative

fahrzeuge setzen. Dies gilt allerdings nicht nur für den Sports tourer,

sondern auch für die Limousine. Seit dem modellstart wurden weit über

200.000 Insignia verkauft. Darunter rund 72.000 Sports tourer, die – obwohl

er ja rund ein Dreiviertjahr später in den markt kam – in Deutschland etwa

zur hälfte in den relevanten flottenmarkt gegangen sind.

bfp: Welcher ist der typische einsatzbereich des fahrzeugs in fuhrparks?

hölz: Zum klassischen nutzungsprofil eines kombis – transport von ausrüstung, arbeitsgerät, produktmustern

oder Waren zum kunden, oder als Dienstfahrzeug für die polizei – kommt beim Insignia die

funktion als Imageträger. Viele flottenkunden wählen den Sports tourer, weil das auto als sportlicheleganter

repräsentant des unternehmens fungiert. Darüber hinaus führt die hier konsequent umgesetzte

neue Opel-Designsprache in Verbindung mit den praktikabilitätsvorteilen zu einer hohen akzeptanz

seitens der user-Choser.

bfp: Welche motorisierung/ausstattung wird von flottenkunden am meisten geordert?

hölz: unsere kunden setzen überwiegend auf Selbstzünder. Der Löwenanteil – rund 80 prozent – entfällt

auf die beiden Zweiliter-turbodiesel mit 96 kW (130 pS) und 118 kW (160 pS) – beide übrigens auch

als extra-effiziente ecoflex-Variante verfügbar. Jeder zweite Insignia-firmenkunde bestellt die umfangreich

ausgestattete edition-Variante. Sie verfügt gegenüber der Basisversion unter anderem über

komfortsitze mit elektropneumatischer Lendenwirbelstütze für den fahrer, Lederlenkrad, automatische

klimaanlage, DVD gestütztes navigationssystem für 27 europäische Länder, geschwindigkeitsregler

und elektrische parkbremse inklusive Berg-anfahr-assistent. Weitere 40 prozent greifen auf die noch

umfangreicher ausgestatteten Sport- und Cosmo Varianten zurück. gerade die Vorzüge der im Insignia

Sport serienmäßigen und von der „aktion gesunder rücken e.V“ (agr) zertifizierten ergonomischen

premiumsitze sind für Vielfahrer eine wichtige Option.

B e t r I e B S K O S t e n :

Opel Insignia Sports tourer

2,0 cDtI edition ecoflex

KW/Ps 118/160

Kraftstoff: Diesel

Verbrauch auf 100 km: 6,64

Laufleistung jährlich: 27.500

kalkulatorische Daten:

Laufzeit: 36 48

PLus

Auto+Kosten

restwert von uPe €: 11.132,37 9.045,05

nachlass in %: 10,00% 10,00%

Vollservice netto €: 58,12 64,33

Versicherung €: 238,33 238,33

reifenverschleiß €: 29,41 22,06

uPe incl. Ausstattung €: 26.760,50 26.760,50

nachlass in €: 2.676,05 2.676,05

eK netto €: 24.084,45 24.084,45

restwert in %: 41,60% 33,80%

Gesamtlaufleistung: 82.500 110.000

Zinsen: 8,50% 8,50%

monatliche Kosten in €:

Leasingrate / Afa / Zinsen: 484,29 431,71

Versicherungskosten: 238,33 238,33

KFZ-steuer: 19,00 19,00

Kraftstoffkosten: 156,73 156,73

Vollservice: 58,12 64,33

reifenverschleiß: 29,41 22,06

Verwaltungskosten: 12,78 12,78

sonstige Kosten: 12,07 9,05

Kosten pro Monat: 1.010,73 953,99

Kosten je Km: 0,441 0,416

Kosten gesamt: 36.386,25 45.791,37

+ Leiser, kraftvoller motor

+ geringer Verbrauch

+ komplette Sicherheitsausstattung

MInus

– Breite Ladekante

– Lange aufwärmphase des motors

WAs uns sonst noCh AuFGeFALLen Ist

• Leichte knarzgeräusche bei extremer

kälte im Bereich des armaturenträgers

Das Display/Bordcomputer könnte

mehr als nur jeweils eine Information

liefern

• reichweiten von um die 1.000

kilometer sind möglich

• gute Sprachqualität der freisprechanlage

bei Bluetooth-Verbindungen

• nur reifenreparaturset serienmäßig

• Sicherheitsnetz des Insignia Sports

tourer erfüllt die DIn 74510

fuhrpark + management 6-2010 71


Auto+Kosten BetrIeBsKosten

72 fuhrpark + management 6-2010

außenseiter und platzhirsch vorn

Ein nicht mit konventionellem Kraftstoff

angetriebenes Kleinstauto ist das

günstigste Fortbewegungsmittel auf

vier Rädern: Der Chevrolet Matiz 0,8

LPG kostet, betrieben mit dem Flüssiggas,

17,25 Cent je Kilometer. Erst

dahinter findet sich der Smart For-

two cdi mit 17,75 Cent und nur ein

wenig teurer ist der Ford Ka, der mit

17,94 Cent noch unter der 18-Cent-

Grenze bleibt. Berechnet haben wir

übrigens auch den Hybrid-Smart,

doch mit 18,21 Cent kann er lediglich

mithalten und liegt auf dem Kostenniveau

des Citroën C1 (18,22 Cent).

Der VW Fox kostet übrigens üppige

20,42 Cent.

Bei den Kleinwagen indes hat VW

mit dem Polo die Nase ganz vorn:

Mit 19,49 Cent bleibt er als einziger

unter der 20-Cent-Grenze. Danach

folgt der Ford Fiesta 1,6 TDCI mit

20,72 Cent vor dem Opel Corsa 1,2

Ecoflex (20,85), der fast einen Cent

günstiger fährt als sein Diesel befeuerter

Bruder (21,73).

Seit der Januar-Ausgabe 2003 von

bfp fuhrpark+management finden Sie

nur noch die Ergebnisse der Betriebskosten-Berechnung

an gewohnter

Stelle. Der komplette Datensatz – also

die Fahrzeugdaten und die zugrunde

gelegten Kosten – können Sie sich auf

unserer Homepage www.fuhrpark.de

als PDF-Datei herunterladen.

MInICArs unD KLeInWAGen

so viel sollte Ihr Fahrzeug kosten

Was die Daten aussagen

Preis: Der preis ist die unverbindliche preisempfehlung

des herstellers ohne mehrwertsteuer in

euro. handelsübliche nachlässe ohne rahmenverträge

wurden berücksichtigt.

Wertverlust: für die Berechnung der fahrzeugkosten

wird der Wertverlust des fahrzeuges zugrunde

gelegt, nicht die abschreibung, um kauf- wie auch

Leasingfahrzeuge in der kostenberechnung erfassen

zu können. als Quelle dienen die restwertprognosen

von eurotaxSchwacke.

Finanzierung: Bei der Zinsberechnung wird ein

durchschnittlicher Zinssatz von 8,5 prozent kalkuliert.

Kraftstoff: als Berechnungsgrundlage dient ein

bundesweit errechneter Durchschnitt der nettopreise

(Diesel: 1,06 €, Super: 1,22 €, Superplus:

1,29 €, gas: 0,56 €). Der Durchschnittsverbrauch

basiert auf angaben von automobile konzepte e.V..

Laufzeit/Laufleistung: Die Berechnungen basieren

auf einer Laufleistung von 40.000 kilometern

im Jahr bei zwei Laufzeiten: 36 und 48 monate.

servicerate: Die der Berechnung zugrunde

gelegten Wartungs- und reparaturkosten basieren

auf angaben von automobile konzepte e.V.

und schließen reifenersatz nicht ein.

reifen: Berechnungsgrundlage ist eine Laufleistung

von 50.000 kilometern für Sommerreifen

sowie für einen reifen der durchschnittlichen

preisklasse. Winterreifenumrüstung wurde nicht

in die kalkulation aufgenommen.

Versicherung: Bei den Versicherungskosten wird

die haftpflicht (kh) mit 85 prozent und die Vollkasko

(Vk) mit 85 prozent (Zulassung hannover

Stadt) angesetzt. für die haftpflicht-Versicherung

gilt sieben millionen euro Deckung, für die teilkasko

150 euro Selbstbeteiligung und für die

Vollkasko 500 euro Selbstbeteiligung. als kalkulationsgrundlage

werden die tarife von 78 Versicherungen

herangezogen und ein mittelwert

errechnet. unter Berücksichtigung des umstandes,

dass in vielen fuhrparks das Stückprämienmodell

geltung hat, wurden Diesel und Benziner

in der Berechnung gleich gestellt. Sollte dies in

Ihrem fuhrpark nicht der fall sein, neigt sich das

pendel weiter zugunsten des Dieselmotors.

Kfz-steuer: Steuerbefreiung euro 4, euro 5 sowie

Steuererhöhung ab 1.1.2004 sind in der kalkulation

mit eingerechnet.

Verwaltungskosten: als pauschale für die Verwaltungskosten

im eigenen hause oder bei einem

externen Dienstleister werden 12,78 euro je auto

und monat inklusive einer fahrzeugwäsche im

Wert von 4,25 euro angesetzt.

sonstiges: Zulassungs- und Überführungskosten

werden auf die Laufzeit verteilt.


Betriebskosten minicars und kleinwagen

Betriebskosten minicars und kleinwagen

Die vollständigen tabellen finden sie zum Download unter: www.fuhrpark.de

Fabrikat / Modell:

Chevrolet Matiz

Chevrolet Matiz

Citroën C1

Citroën C3

Citroën C3

0,8 s

0,8 Gas s

1,0 Advance

1,1 Advance

1,4 tendance

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 664,50 626,98 620,42 575,11 641,07 607,34 778,30 737,11 847,09 799,86

Kosten je Km: 0,199 0,188 0,186 0,173 0,192 0,182 0,233 0,221 0,254 0,240

Kosten gesamt: 23.922,06 30.094,98 22.334,97 27.605,46 23.078,36 29.152,51 28.018,92 35.381,23 30.495,07 38.393,33

Fabrikat / Modell:

Citroën C3

Citroën C3

Citroën C3

Dacia Logan

Dacia Logan

hDI 90 FAP 99g tendance

hDI 90 FAP tendance

hDI 110 FAP exclusive

1,4

1,5 dCi Laureate

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 772,55 728,71 778,97 734,27 848,59 797,37 758,66 735,51 756,72 721,08

Kosten je Km: 0,232 0,219 0,234 0,220 0,255 0,239 0,228 0,221 0,227 0,216

Kosten gesamt: 27.811,87 34.978,04 28.042,84 35.245,20 30.549,12 38.273,67 27.311,90 35.304,58 27.242,08 34.611,77

Fabrikat / Modell:

Fiat 500

Fiat 500

Fiat 500

Fiat 500

Fiat Grande Punto

1,2 Pop

1,4 16V Pop

1,3 Multijet 16V Pop DPF

1,3 Multijet 16V Pop DPF

1,4 16V t-Jet

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 701,01 668,76 803,97 766,16 674,62 638,87 733,93 694,89 1.123,72 1.057,38

Kosten je Km: 0,210 0,201 0,241 0,230 0,202 0,192 0,220 0,208 0,337 0,317

Kosten gesamt: 25.236,23 32.100,29 28.942,91 36.775,64 24.286,16 30.665,70 26.421,43 33.354,76 40.453,92 50.754,15

Fabrikat / Modell:

Ford Ka

Ford Ka

Ford Fiesta

Ford Fiesta

Ford Fiesta

1,2 trend

1,3 tDCi titanium

1,25 trend

1,4 trend

1,6 tDCI trend

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 626,11 598,13 660,90 625,64 761,69 724,00 820,69 780,43 729,68 690,72

Kosten je Km: 0,188 0,179 0,198 0,188 0,229 0,217 0,246 0,234 0,219 0,207

Kosten gesamt: 22.539,99 28.710,27 23.792,58 30.030,62 27.420,76 34.752,23 29.544,79 37.460,59 26.268,53 33.154,60

Fabrikat / Modell:

Ford Fiesta

Lancia y

Mini

Mini

Mitsubishi Colt

1,6 tDCI trend

1,2 8V

one

D Cooper

CZC 1,5

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 735,46 696,66 779,26 737,40 772,81 738,13 805,99 766,38 918,11 865,13

Kosten je Km: 0,221 0,209 0,234 0,221 0,232 0,221 0,242 0,230 0,275 0,260

Kosten gesamt: 26.476,72 33.439,63 28.053,25 35.395,02 27.821,04 35.430,24 29.015,64 36.786,21 33.051,97 41.526,24

Fabrikat / Modell:

nissan Micra

nissan Micra

opel Agila

opel Agila

opel Agila

1,2 Visia

1,5 dCi Visia

1,0

1,2 edition

1,3 CDtI DPF edition

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 803,79 760,58 772,18 728,41 728,67 695,61 831,79 788,36 804,85 758,19

Kosten je Km: 0,241 0,228 0,232 0,219 0,219 0,209 0,250 0,237 0,241 0,227

Kosten gesamt: 28.936,35 36.507,90 27.798,54 34.963,86 26.231,99 33.389,12 29.944,44 37.841,32 28.974,77 36.393,34

Fabrikat / Modell:

opel Corsa

opel Corsa

Peugeot 107

Peugeot 1007

Peugeot 1007

1,2 16V ecoFlex selection

1,3 CDtI DPF ecoFlex edition

70 Filou

75 Premium

hdi FAP 110 Premium

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 730,62 694,90 771,51 724,30 655,75 624,25 922,51 865,16 868,36 811,15

Kosten je Km: 0,219 0,208 0,231 0,217 0,197 0,187 0,277 0,260 0,261 0,243

Kosten gesamt: 26.302,17 33.355,35 27.774,49 34.766,61 23.607,01 29.964,00 33.210,49 41.527,53 31.260,81 38.935,33

Fabrikat / Modell:

Peugeot 207 sW 7

Peugeot 207

Peugeot 207 CC

Peugeot 207

renault twingo

5 Filou

95Vti Filou

120 Vti Filou

90 hDI FAP Blue Lion 99g

1,2 Authentique

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 818,62 777,11 817,15 773,19 965,35 903,94 744,92 700,90 733,27 698,70

Kosten je Km: 0,246 0,233 0,245 0,232 0,290 0,271 0,223 0,210 0,220 0,210

Kosten gesamt: 29.470,37 37.301,10 29.417,33 37.113,11 34.752,65 43.388,99 26.817,02 33.643,35 26.397,67 33.537,58

Fabrikat / Modell:

renault twingo

renault Clio

renault Clio

seat Ibiza

seat Ibiza

1,5 dCi expression

1,2 16V Authentique

1,5 dCi FAP exeption

1,2 12V style

1,4 tDI PD style

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 728,80 691,03 771,86 737,05 858,59 802,86 844,14 796,48 794,06 751,01

Kosten je Km: 0,219 0,207 0,232 0,221 0,258 0,241 0,253 0,239 0,238 0,225

Kosten gesamt: 26.236,92 33.169,24 27.786,94 35.378,51 30.909,40 38.537,27 30.389,19 38.230,90 28.586,33 36.048,59

Fabrikat / Modell:

suzuki swift

suzuki swift

smart fortwo

smart fortwo

toyota

1,3 Club

1,3 DDis Club

coupe pure micro hybride drive

coupe pure cdi dpf

Aygo

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 869,79 822,05 822,52 780,07 649,42 607,08 634,68 591,81 639,76 613,84

Kosten je Km: 0,261 0,247 0,247 0,234 0,195 0,182 0,190 0,178 0,192 0,184

Kosten gesamt: 31.312,38 39.458,57 29.610,60 37.443,51 23.379,08 29.139,71 22.848,51 28.406,91 23.031,35 29.464,17

Fabrikat / Modell:

toyota

toyota

toyota

VW Fox

VW Fox

IQ 1,0

yaris 1,0 VVt-i

yaris 1,4 D-4D Cool

1,2

1,4

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 680,29 640,14 707,23 669,59 757,57 712,20 709,27 680,59 768,23 735,67

Kosten je Km: 0,204 0,192 0,212 0,201 0,227 0,214 0,213 0,204 0,230 0,221

Kosten gesamt: 24.490,35 30.726,69 25.460,16 32.140,46 27.272,40 34.185,40 25.533,85 32.668,44 27.656,27 35.312,12

Fabrikat / Modell:

VW Fox

VW Polo

VW Polo

VW Polo

VW Polo

1,4 tDI style

1,2 Comfortline

1,4 team

1,2 tDI Blue Motion 87g

1,6 tDI Blue Motion trendline

Laufzeit (monate) bei 40.000 km/Jahr 36 48 36 48 36 48 36 48 36 48

Kosten pro Monat: 817,86 781,52 747,74 713,66 794,24 752,98 683,98 649,53 698,96 666,19

Kosten je Km: 0,245 0,234 0,224 0,214 0,238 0,226 0,205 0,195 0,210 0,200

Kosten gesamt: 29.442,95 37.512,77 26.918,79 34.255,87 28.592,74 36.142,84 24.623,21 31.177,44 25.162,57 31.977,28

Die vollständigen tabellen finden sie zum Download unter: www.fuhrpark.de

fuhrpark + management 6-2010 73


VorsChAu/IMPressuM

Vorschau sonderheft „Fuhrpark-ForuM 2010

W Das fuhrpark-fOrum am nürburgring 2010 – Deutschlands fachmesse

zum thema fuhrparkmanagement

W Die Berichterstattung und neueste Informationen lesen Sie

am 15. Juli 2010 im Sonderheft von bfp fuhrpark + management

KAuF serVICe

restwertbewertung*:

Diese Bewertungsskala

gilt für alle restwertbetrachtungen

der vorangegangenen seiten!

* ungewichteter klassendurchschnitt,

Quelle: Bähr & fess forecasts gmbh,Saarbrücken

b b b b b b b b b b b b

6: sehr gut 3: ausreichend

b b b b b b b b b b b b

5: gut 2: mangelhaft

b b b b b b b b b b b b

4: befriedigend 1: ungenügend

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74 fuhrpark + management 6-2010

Fuhrpark-ForuM 2010

In jeder Ausgabe finden sie eine Liste der neu hinzugekommenen sondermodelle,

und im Internet wird unter www.fuhrpark.de jeweils eine aktualisierte excel-Liste

zum Download bereit stehen, die sie detailliert über die aktuellen sondermodelle informiert.

marke tYp kW kraftStOff tÜren Datum LIStenpreIS

toyota avensis Combi edition 2.2 D-4D 110 D 5 15.05.2010 24.327,73

VW golf 2.0 tDI exclusive Variant 103 D 5 29.04.2010 25.987,39

VW golf 2.0 tDI Bluemotion technology team 103 D 3 11.05.2010 21.764,71

Skoda Octavia Combi 2.0 tDI Impuls edition 103 D 5 07.05.2010 20.915,97

VW Caravelle 2,0 tDI profi 62 D 4 06.05.2010 21.495,00

renault espace edition 25th dCi 150 110 D 5 01.05.2010 31.722,69

renault Laguna grandtour Sportway dCi 110 eco2 81 D 5 01.05.2010 20.084,03

VW passat 2.0 tDI r-Line edition plus Variant 103 D 5 29.04.2010 28.550,42

Diese tabelle ist ein Service von bfp fuhrpark + management in

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W amz – auto motor zubehör W www.amz.de

W bfp fuhrpark + management W www.fuhrpark.de

W nkWpartner W www.nkWpartner.de

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Ratingen (bei Düsseldorf):

Baustein 1 21.-22.06.2010 Baustein 4 18.-20.10.2010

Baustein 2 17.-19.08.2010 Baustein 5 13.-14.12.2010

Baustein 3 20.-21.09.2010

Hannover:

Baustein 1 04.-05.10.2010 Baustein 4 12.-14.01.2011

Baustein 2 08.-10.11.2010 Baustein 5 14.-15.03.2011

Baustein 3 06.-07.12.2010

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MÉGANE GRANDTOUR EXPRESSION DCI 90 FAP ECO 2 66 KW (90 PS)

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Vernunft und Vergnügen. Auf den ersten Blick ein aufregend attraktiver Kombi mit bis zu 1.595 Litern Stauraum. Auf den

zweiten ein sparsamer und wirtschaftlicher Reisewagen mit dynamischem Euro-5-Motor dCi 90 FAP eco2 , niedrigem

CO2-Ausstoß und langen Wartungsintervallen. Für ein jederzeit angenehmes Geschäftsreiseklima sorgt die serienmäßige

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monatlich, inkl. 3 Jahren Wartung, 3 Jahren Verschleißreparaturen und 3 Jahren Garantie. Renault empfiehlt

Gesamtverbrauch (l/100 km) innerorts/außerorts/kombiniert: 5,3/4,0/4,4; CO 2-Emissionen: 115 g/km (Werte nach EU-Norm-Messverfahren).

* Preise sind Nettoangaben zzgl. gesetzlicher USt. Enthalten ist ein Renault Komfort Service-Vertrag: Anschlussgarantie nach der Neuwagengarantie, inkl. Mobilitätsgarantie sowie alle Wartungskosten und Verschleißreparaturen für

die Vertragsdauer (36 Monate bzw. 60.000 km ab Erstzulassung). Ein Angebot der Renault Leasing für Gewerbekunden. Bei allen teilnehmenden Renault Partnern. ** Gilt ab Ausstattungsniveau Dynamique. Abbildung zeigt Mégane GT.

Renault Mégane – Sieger bei der Importwertung in der Kompaktklasse beim Flottenaward 2010. Renault Deutschland AG, Postfach, 50319 Brühl.

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