Jahresbericht 2011 der Sektion Bozen - Alpenverein Südtirol

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Jahresbericht 2011 der Sektion Bozen - Alpenverein Südtirol

jahresbericht 2011

sektion bozen

Aufnahme: Nadelhorngrat / Wallis, Walter Rass

Berge erleben

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jahresbericht 2011

sektion bozen

ortsstelle barbian

ortsstelle jenesien

ortsstelle leifers

ortsstelle ritten

ortsstelle sarntal

ortsstelle steinegg

ortsstelle tiers

Berge erleben


Inhalt

InhaltsverzeIchnIs

Inhalt 2

Vorwort 3

Familiengruppe 6

Schlernfeier 10

Organisation 12

Ehrenmitglieder 14

in memoriam 15

Jubiläen 16

Hochtourengruppe 21

Bergrettungsdienst 24

Tourenwart 30

Markierungswart 36

Kletterteam 39

Jugend 43

Seniorengruppe 47

Bergbauernfonds 48

Ortsstelle Barbian 50

Ortsstelle Jenesien 54

Ortsstelle Leifers 58

Ortsstelle Ritten 69

Ortsstelle Sarntal 78

Ortsstelle Steinegg 82

Ortsstelle Tiers 87

Rieserfernerhütte 96

Schlernbodenhütte 98

2


Liebe Mitglieder

der Sektion Bozen und der Ortsstellen

Ein erfolgreiches Bergjahr 2011

liegt wieder hinter uns. Wie aus

dem Bericht des Tourenwartes

weiter hinten in dieser Broschüre

zu lesen, konnte das geplante

Tourenprogramm fast zur Gänze

durchgeführt werden. Und das

Wichtigste dabei: All unsere

Fahrten konnten unfallfrei abgewickelt

werden und alle Teilnehmer

kamen wieder gesund und

glücklich nach Hause. Ich denke,

damit sind wir unserer zugedachten

Aufgabe, das Bergsteigen

und Wandern im Gebirge zu fördern

und zu pflegen, die Kenntnis

der Hochgebirge zu verbreiten

und insbesondere die Schönheit

und Ursprünglichkeit der Berglandschaft,

ihrer Tiere und Pflanzen

zu erhalten so, wie im Absatz

2 unserer Statuten zu lesen, voll

und ganz gerecht geworden.

Mein Dank dafür geht vor allem

an unsere ehrenamtlichen Tourenbegleiter

und Tourenleiter, die mit

ihrem unermüdlichen Einsatz ihr

Wissen und Können all unseren

bergbegeisterten Teilnehmern an

unseren Vereinstouren zur Verfügung

stellen. Die Einzelheiten des

abgelaufenen Tourenjahres hat

unser Tourenwart Peter in seinem

Bericht fein säuberlich und detailliert

aufgelistet. Besonders erwähnen

möchte ich unsere Auslandsreisen

nach Spanien und nach Nepal,

die großen Zuspruch gefunden

haben. Hinter dem operativen

Teil unserer Tätigkeit steckt aber

auch eine Menge bürokratischer

Aufwand, welcher im Tagesgeschäft

von unserer hauptamtlichen

Mitarbeiterin Karin Wenter zu

einem guten Teil übernommen

wird. Den Rest und was sonst noch

so an Aufgaben in einem Verein

anfällt, übernehmen dann meine

Mitstreiter im Ausschuss, die immer

zur Stelle sind, wenn Mann/Frau

gebraucht wird. Ihnen allen sei an

dieser Stelle herzlichst für ihren unermüdlichen

Einsatz gedankt.

Die Sektionsleitung wurde im abgelaufenen

Jahr durch die Mitgliedervollversammlung

neu gewählt.

3

vorwort


vorwort

Nach langjähriger Mitarbeit im

Ausschuss sind Stephan Vale,

Andrè Mallosek und Franz Vigl auf

eigenen Wunsch ausgeschieden,

während Martin Knapp als erster

Vorsitzender und die restlichen

Ausschussmitglieder Birgit Bragagna,

Marlene Vorhauser, Norbert

Frenes, Peter Mitterdorfer, Walter

Rass, Zenzi Martin und meine

Wenigkeit wieder bestätigt

wurden. Im Oktober 2011 allerdings

trat Martin aus persönlichen

Gründen von seiner Funktion und

auch als Mitglied des Ausschusses

zurück. Martin hat 21 Jahre lang

die Geschicke der AVS Sektion

Bozen geleitet, zuerst als Mitglied

im Ausschuss, dann seit 2005 als

1. Vorstand. Unermüdlich und mit

viel ehrenamtlichem Einsatz hat

er die Belange und Ziele des

Vereins verfolgt. Für seine Arbeit

in all diesen Jahre hindurch ein

herzliches Vergelt’s Gott.

Trotz vieler Erfolge gilt es aber immer

wieder neue Probleme und

Schwierigkeiten zu meistern. So ist

unser leidiges Problem mit der

Kletterhalle in der Trieststraße, die

ohne sanitäre Einrichtungen und

Umkleidekabinen dasteht, immer

noch nicht gelöst. Die in der Vergangenheit

von den politischen

Vertretern der Gemeinde Bozen

gegebenen Versprechen, sind bis

heute nicht eingelöst worden. Es

scheint, dass Versprechen in unserer

heutigen Zeit nicht mehr gehalten

werden müssen und sie nur

dazu dienen, Wählerstimmen für

sich zu gewinnen. Wen wundert’s,

4

wenn unser Vertrauen in unsere

Gemeindeverteter auf einem

Tiefpunkt angelangt ist? Zwar

wurde in diesem Jahr die neue

Kletterhalle, der sogenannte

Salewa Cube im Süden von Bozen

eröffnet, aber wie es sich im Laufe

der vergangenen Monate herauskristallisierte,

sind damit unsere

Probleme und Anforderungen

nicht gelöst bzw. abgedeckt

w orden. Siehe dazu auch eigenen

Bericht des Referats Klettern.

Wir werden daher weiter am Ball

b leiben und nichts unversucht

lassen, damit uns die „alte Halle“

erhalten und mit den notwendigen

Infrastrukturen ausgestattet

wird. Das Nichtzustandekommen

eines Mitvertrages für ein an

unser Büro angrenzendes Lokal, ist

schluss­end lich auf das starrköpfige

Be harren auf eine überhöhte Mietforderung

und das Nichteinhalten

von gegebenen Zusagen der

Gemeinde zurück zu führen. Abkommen

und Abmachungen, die

auf Basis eines Handschlages stehen,

gelten heutzutage nicht mehr

und haben keinen verbindlichen

Wert mehr. Hier haben es unsere

Ortsstellen Gott sei Dank um

einiges leichter. In den Gemeinden

draußen wird der soziale Aspekt

den der Alpenverein im Dorfleben

zu erfüllen hat, anerkannt und

entsprechend gewürdigt. Dank

der großzügigen Zuwendungen

und dem kostenlosen Überlassen

der notwendigen Räumlichkeiten

in den jeweiligen gemeindeeigenen

Vereinshäusern, können die

wenigen verfügbaren finanziellen


Mittel anderswo eingesetzt werden,

und kommen den verschiedenen

Projekten und Vereinstätigkeiten

zugute. Der geschätzte Leser

findet hierzu in den einzelnen

Berichten der Ortsstellen Einzelheiten

und weitere Details. All

den ehrenamtlichen Helfern und

Ausschussmitgliedern in den Ortsstellen

möchte ich an dieser Stelle

für die geleistete Arbeit und das

große ehrenamtliche

Engagement herzlichst danken.

Die von uns vor einigen Jahren

geknüpfte Beziehung zu unserer

Schwestervereinigung dem CAI­

Bozen, hat keine Vertiefung erfahren.

Unsere Zusammenarbeit

beschränkt sich auf die Durchührung

einer gemeinsamen Tour.

Da hat wohl der noch immer

nicht gelöste Schilderstreit maßgeblichen

Anteil daran. Das Herzbluten

hat noch kein Ende gefunden.

Die Wogen gehen immer

wieder hoch und in dieser Sache

wird es so schnell wohl keine zufriedenstellende

Lösung geben.

Solange die Toleranz nur Lippenbekenntnis

bleibt und es keine Bereitschaft

gibt, erlittenes Unrecht

einzugestehen, solange werden

die alten Wunden nicht verheilen.

Unsere Referate Familie und

Jugend haben, wie aus ihrem

Tätigkeitsbericht ersichtlich, ein

reges Arbeitsjahr hinter sich: viele

Aktionen, viele gemeinsam erlebte

schöne Stunden, viel gelebte

Kameradschaft. Davon kann sicher

auch die Seniorengruppe um

Johanna Aufderklamm „ein Lied“

singen. Unermüdlich und aus

scheinbar unerschöpflichen

Quellen, organisiert Johanna

Woche für Woche die Mittwochswanderung

und führt die wanderfreudige

Gruppe immer wieder zu

neuen Schönheiten und Kleinoden

unserer Heimat. Allen, die mit so

viel Einsatz das Vereinsleben mitgestalten,

ein herzliches Danke.

Und so finden im Alpenverein

alle ihren Platz, vom Jugendlichen

bis zum Wanderer reiferen Alters,

vom Schüler bis zum Professor,

und es freut uns, wenn wir

gemeinsam mit ihnen die Schönheiten

unserer Bergwelt erleben

dürfen.

Mit einem Berg Heil grüßt,

Eduard Gruber

2. Vorsitzender

5


Familienwandern

Auch heuer hatte die Familiengruppe

Bozen das ganze Jahr über

eine rege Tätigkeit aufzuweisen.

In den Semesterferien ging es nach

Innervillgraten zum Winterlager,

von März bis Juni waren wir dann

jeden 2. Sonntag im ganzen Land

unterwegs.

Im August hatten wir unser schon

traditionelles Sommerlager, um

dann im September wieder mit

den Wanderungen bis Mitte November

durchzustarten.

Durchschnittlich waren bei jeder

Wanderung etwa 20 – 30 Kinder

und Erwachsene zugegen.

Jede Familie führt im Jahr mindestens

eine Tour. Dies steigert den

Zusammenhalt in der Gruppe und

hat den Vorteil, dass die Aufgaben

unter mehreren Personen verteilt

werden.

6

Familiengruppe Bozen

Hier nun ein Bericht unseres

Sommerlagers in Pfelders:

Wenn die Milch überläuft …

oder: a poor tog in Pfelders

Begonnen hat alles mit dem

großen Einkauf für unser Lager im

Widum in Pfelders. Was da alles

zusammenkommt für eine Meute

von fast 30 großen und kleinen

Köpfen.

Schon am Eingang ins Passeirer

Tal empörte sich Sophia über den

üblen Geruch im Wagen. Niemand

von uns beachtete sie. Wie sich

bei der Ankunft in Pfelders herausstellte,

hatte sie die beste Nase

von uns allen. Milch war ausgelaufen

und hatte sich im Wageninneren

und unter den Teppichen

verteilt. Welch ein Gestank.

Da gab’s nur mehr eins. Werkzeug

besorgen und die gesamte Innen­


austattung des Wagens aus ­

bauen, damit auch jeglicher Rest

von Milch entfernt werden konnte.

Zur großen Begeisterung der

größeren Jungs konnte nun mal

richtig an einem Wagen herumgewerkelt

werden. Immer wieder

war ein nicht überhörbares

Gemurmel meinerseits zu vernehmen,

ob dieser Gestank denn

jemals wieder aus dem Auto entweichen

würde. Alle möglichen

Mittelchen wurden zusammengemischt,

von Essig über Pril bis

Ajax. Sicherlich hat Berthold Brecht

auch nicht mehr verschiedene

Stoffe für die Erfindung des

Schießpulvers zusammen gepantscht.

Mit dem Unterschied,

dass es uns, besonders den fleißigen

Jungs, die das alles als ein tolles

Spiel sahen, doch noch gelang,

den Wagen, ohne Explosion wohlgemerkt,

vom üblen Milchgestank

zu befreien. Gut, nun konnte die

Woche richtig beginnen …

Wir nisteten uns also in diesem

Haus ein. Die Mädels im großen

Zimmer im obersten Stock – mit

Stockbetten wohlgemerkt, die

Jungs zwei Kammern daneben ­

auch mit Stockbetten. Dazwischen

lag das Zimmer von Hans und

Alexandra und daneben das

gemeinschaftliche Bad, in dem

jeden Morgen und Abend bei

der Katzenwäsche die Stärke des

jeweiligen Geschlechts entschieden

wurde. Die Jungs prahlten

mit ihrer Muskelkraft, während

die Mädchen sich ihrer List bedienten.

15. august, Pfelderer Kirchtag:

Regen plätscherte auf die Fensterscheiben.

Es war ein Wetter, bei

dem man nicht einmal einen Hund

auf die Straße jagte. Glücklicherweise

war im Ort ein großes

Festzelt aufgebaut. Die Feldmesse

wurde dieses Jahr ausnahmsweise

im Zelt gehalten. Nachher konnten

wir das schlechte Wetter mit

einem guten Kikker und an

Birnensaftl begießen. Das Beten

hat geholfen. Am späten Nachmittag

verzogen sich die Wolken

und gegen Abend konnten wir

sogar die ersten Sonnenstrahlen

genießen. So konnte am nächsten

Tag die erste Erkundungswanderung

Richtung Lazinsalm unternommen

werden. Für die Mittagsrast

wurde ein besonderer Ort gesucht.

Er musste flach, groß genug

für die ganze Meute in der Nähe

eines Baches sein. Und dieser Bach

durfte nicht zu reißend, jedoch

auch nicht ein Rinnsal sein. So

schickten wir unseren Späher

Christian mit ein paar Kindern

voraus. Sein Gespür als Landschaftsarchitekt

kam ihm dabei

7

Familienwandern


sehr zugute. Rast wurde dann

am Ufer eines kleinen Baches

gemacht, wo nun fleißig Kanäle

gebaut, Wasser­ äh Steinmänner

aufgestellt wurden und so mancher

sich mit einem alten Brettl

als Wellenreiter versuchte. Essen

war für die Kinder Nebensache

und wohl auch so manche nasse

Kleidung. Kurz gesagt, es gab

immer etwas zu tun.

Der nächste Tag lief auch nicht

anders. Mit der Ausnahme, dass wir

diesmal den Erensee und keinen

Bach als unser Tagesziel aussuchten.

Die 600 Hm schaffte die ganze

Gruppe. Zum Schluss kam es wieder,

wie am Vortag – die Jungs waren

gleich nass, die Mädchen etwas

später. Lustig war es trotzdem.

Die Tage vergingen wie im Flug.

Jeden Tag unternahmen wir eine

kleine Wanderung.

Die schönste von allen war jedoch

jene zum Seebersee unterhalb des

Granatenkogels. Als die Kinder

hörten, dass es dort echte Granaten

gäbe, waren sie nicht mehr zu

halten. Schon die Wanderung zum

See wurde zu einer Schatzsuche.

Endlich am See angekommen,

unternahmen verschiede Schürftrupps

ein richtiges Wettsuchen

nach den schönsten und größten

Steinen. An diesem Tag verzogen

sich die Fische in die entlegensten

Teile des Sees – sehr zum Leidwesen

der örtlichen Fischer. Mit

vielen kleineren und größeren

Schätzen ging es gegen Abend

wieder nach Hause.

Alle waren wir uns einig, dass

die Woche viel zu schnell verging.

Der krönende Abschluss war am

letzten Tag bei der Heimfahrt

noch der Besuch des Schwimmbades

von St. Leonhard. Bei einer

abschließenden Pizza schworen

sich alle Kinder wieder, nächstes

Jahr unbedingt dabei zu sein. Dass

wir uns ja noch bei den Familienwanderungen

sehen würden, war

schon ein kleiner Trost.

Michael Vonmetz

Familienreferent

9

Familienwandern


schlernfeier

Für die Rede am Schlern haben

sich auch heuer wieder einige

Argumente angeboten, zum

Beispiel der Schilderstreit, der

sich über das gesamte Jahr hin ­

ge zogen hat, oder die derzeit

ernsthaft laufenden Verhandlungen

über das Schlernhaus,

das man endlich wieder dem

AVS zurückgeben möchte.

Ich habe mich aber entschieden,

bei dieser Gelegenheit einen

10

schlernfeier 2011

Teil aus dem Referat von Florian

Kronbichler, er hat es bei der

heurigen Hauptversammlung

des AVS in St. Ulrich vorgetragen,

vorzubringen.

Also er meinte: „Es muss schon

etwas dran sein am Höhenrausch.

Anders ist die verächtliche Haltung

nicht zu erklären, die jeder

einigermaßen regelmäßig Bergsteigende

gegenüber den Unten-,

den Daheimgebliebenen hegt.


Wer aufsteigt, fühlt sich als

etwas Besseres, selbst wenn er

obifallt. Grundsätzlich. Und der

Tod am Berg ist so ehrenhaft, wie

der auf der Straße schuldhaft ist.

Ich lese Berichte über Berg unfälle,

und so gut wie immer wird an

den Opfern die große Erfahrung,

ja das überdurchschnittliche Verantwortungsbewusstsein

gelobt.

Wie sonst bei keinen

Unfall-Arten. Wer an anderen

Leidenschaften stirbt, um nicht

zu sagen an Süchten, dem widerfährt

solche Ehr er weisung nicht.

Wer am Berg stirbt, stirbt trotz

Erfahrung, wer daheim stirbt,

stirbt wegen Erfahrung.

Oh, ich kenne den überheblichen,

Mitleid, wenn nicht Verachtung

verbreitenden Blick, mit dem

sonntagnachmittags heimkehrende

Bergsteiger dem unten

gebliebenen Volk begegnen.

Da sind die einen ganz oben

und die anderen ganz unten –

moralisch gesehen.”

Wer heute hier ist, am Mahlknechtstein,

der kommt als Bergkamerad,

kommt vielleicht auch,

um Andere, längere Zeit nicht

mehr Gesehene, zu treffen, oder

um ein paar gesellige Stunden in

der Lettenhütte zu verbringen,

vorwiegend aber, der toten Bergsteiger

zu gedenken.

Zum Nachdenken ein Zitat von

Paul Keller:

HEIMAT IST NICHT RAUM

HEIMAT IST NICHT FREUNDSCHAFT

HEIMAT IST NICHT LIEBE

heIMat Ist FrIeDe

Marlene Vorhauser

11

schlernfeier


Organisation

12

Organisation

Erster Vorsitzender Martin Knapp

Zweiter Vorsitzender Eduard Gruber

Dritte Vorsitzende Marlene Vorhauser

Schatzmeister, Controlling Birgit Bragagna

Tourenwart, Markierungswart Peter Mitterdorfer

Hüttenwart Rieserfernerhütte Zenzi Martin

Kommunikation Büro, Expeditionen Walter Rass

Beirat, Wanderwochen im Ausland Norbert Frenes

referate:

Bergrettungsdienst Siegfried Salzburger

Familienwandern Michael Vonmetz

Hochtourengruppe Michael Plattner

Jugend Rudolf Kleinschek

Kletterhalle Karlheinz Messner

Natur und Umwelt Irene Kerer Untersulzner

Senioren Johanna Aufderklamm

Ortsstellen:

Barbian Leonhard Mair

Jenesien Klaus Schwarz

Leifers Ilse Frasnelli

Ritten Markus Chiusole

Sarntal Hans Oberkalmsteiner

Steinegg Bernhard Vieider

Tiers Reinhard Geiger


echnungsprüfer:

Peter Winkler

Hugo Bracchetti

Hubert Andres

Büro:

39100 Bozen, Grieser Platz 18 Karin Wenter­Donati

Tel. 0471 283 391

Fax 0471 406 126

E­Mail: bozen@alpenverein.it

Homepage: http://bozen.alpenverein.it/

Öffnungszeiten:

Dienstag – Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr

Freitag: 9.00 – 14.00 Uhr

Mitgliederstand

zum 31.12.2011

Gesamt: 8.067

sektion Bozen: 5.086

Ortsstelle Barbian 190

Ortsstelle Jenesien 261

Ortsstelle Leifers 359

Ortsstelle Ritten 853

Ortsstelle Sarntal 601

Ortsstelle Steinegg 244

Ortsstelle Tiers 473

13

Organisation


Organisation

14

ehrenmitglieder

Karl Biendl †

Hermann Delago †

Jax Dellantonio †

Karl Felderer †

Hanns Forcher­Mayr †

Hans Forcher­Mayr sen. †

Hans Kiene †

Raimund von Klebelsberg †

Josef (Jörgl) Mahlknecht †

Wastl Mariner †

Paul Mayr †

Hermann Mumelter †

Josef Rampold †

Kandidus Ronchetti †

Karl Ronchetti †

Albert Wachtler †

Karl Felix Wolff †


In ehrendem Gedenken an

unsere verstorbenen Mitglieder

15

in memoriam


Jubiläum

seKtIOn BOzen

70 Jahre

Anna Masetti

Gottfried Mumelter

60 Jahre

Siegfried Flaim

Waltraud Flunger

Maria Marini verh. Cappello

Paula Mayer

50 Jahre

Elisabeth Ausserer

Waltraud Dellantonio

Helga Dengler

Otto Dengler

Monika Eccel

Elisabeth Eisendle verh. De Felip

Elisabeth Frick

Ruth Hassl

Georg Hofer

Heinrich Holzer

Siegfried Holzer

Bärbl Holzknecht

16

Jubiläen

Erika Öhler

Rochus Öhler

Alois Pichler

Helmut Schäfer

Wolfgang Kiefer

Meinhard Knollseisen

Gerda Kofler

Heinz Kubicek

Herbert Mayer

Georg Mayr

Maria Mayr

Peter Georg Mitterdorfer

Eduard Mitterstieler

Maria Morandell

Walter Morandell

August Pichler

Franz Unterlechner

Martin Von Braitenberg

Siegfried Zischg

Peter Plangger

Frieda Prader

Karl Psenner

Hartmut Schmidt

Herbert Schrott

Peter Seebacher

Ander Untersulzner

Hans Wild

Otto Wursthorn

Alfons Zelger


40 Jahre

Liselotte Angelo

Laura Benetti verh. Dollinger

Verena Buratti

Gertrud Chiochetti

Otto Frick

Florian Gollob

Paul Gruber

Hartung Waltraud

Alois Kammerlander

Karl Langebner

Werner Lanziner

25 Jahre

Marion Ausserer verh. Kaser

Walburg Bampi

Egon Bendel

Ursula Bendel

Johanna Dellantonio

Kathrin Dellantonio

Adolf Delucca

Michael Desaler

Werner Donati

Franz Dorfmann

Frieda Dorfmann

Irene Egger

Judith Egger

Christoph Engl

Albrecht Foldenauer

Gertraud Furgler Gruber

Johannes Gamper

Jochen Gartner

Thomas Gartner

Robert Gasser

Maria Grossgasteiger

Klaus Gruber

Karl Hilpold

Margit Höller

Florian Holzer

Gottfried Kahler

Florian Karbon

Dagmar Leitgeb

Marlies Lutteri

Albert Maier

Anni Mair

Georg Malfer

Irene Mayer

Monika Pircher

Martin Pittertschatscher

Valtl Raffeiner

Ute Rammlmair

Johann Reich

Armin Kasal

Philip Kleewein

Norbert Kofler

Martin Kössler

Sigrid Kössler

Clemens Kubicek

Fabian Kucera

Michaela Kucera

Moritz Kucera

Tobias Kucera

Walter Libera

Oswald Lintner

Rosa Lintner

Hannes Loacker

Markus Mahlknecht

Peregrin Mahlknecht

Hubertus Mayer

Isabella Margaglio

Hubertus Mayer

Barbara Meraner verh. Brandt

Ingrid Mittelberger

Christian Moser Mart.

Ruth Oberrauch

Heinrich Oberschmied

Monika Pichler

Andreas Pircher

Franziska Prada

Josl Reinisch

Marianne Riegler

Karl Heinz Sauer

Ilse Schgaguler

Andreas Schmidt

Hartwig Seifert

Peter Von Aufschnaiter

Gundi Wallnöfer

Peter Weyers

Josef Prandstätter

Andreas Prast

Verena Riegler

Michael Ritter

Dorothea Schick

Christine Schmid

Thomas Schmid

Johannes Schnabl

Stefan Schorn

Harald Schraffl

Josef Schroffenegger

Johanna Seebacher

Maria Stampfl verh. Rotter

Katrin Stuflesser

Doris Tomasini

Monika Tschager

Christoph Unterkofler

Martin Unterlechner

Paul Unterlechner

Emmy Villotti

Laura Wieland

Margareth Winkler

Peter Winkler

Christina Zöschg verh. Welponer

Barbara Zust

Magdalena Zust

17

Jubiläum


Jubiläum

Ortsstelle JenesIen

60 Jahre

Elfi Unterhofer

50 Jahre

Alois Gamper

40 Jahre

Reinhard Vigl

25 Jahre

Norbert Egger

Ortsstelle leIFers

40 Jahre

Walter Hafner

Adolf Lona

Maria Müller

25 Jahre

Kurt Frasnelli Bernd Platter

Ortsstelle rItten

50 Jahre

Hans Tauferer Maria Imma Tutzer Vigl

40 Jahre

Christof Maier Christian Pöhl

25 Jahre

Ingeborg Bernardi

Franz Gamper

Franz Gasser

Richard Messner

18

Christian Pircher

Lorenz Salvetti

Reinhold Roncat

Hermann Stampfer

Karola Stampfer

Martin Stampfer


Ortsstelle sarntal

40 Jahre

Florian Murr

25 Jahre

Hubert Ainhauser

Ivo Cafaggi

Bernadette Gostner

Karl Gross

Ortsstelle steIneGG

40 Jahre

Ingrid Vieider

25 Jahre

Giselle Lantschner

Gerhard Resch

Christian Rieder

Ortsstelle tIers

50 Jahre

Gusti Ploner Karl Heinz Rabatscher

40 Jahre

Georg Antholzer

Josef Antholzer

Karl Antholzer

25 Jahre

Gerda Hellweger verh. Antholzer

Walther Mahlknecht

Sieghard Messner

Josef Obkircher

Josef Alexander Timpfler

Walter Unterkalmsteiner

Martin Rieder

Michael Rieder

Isidor Trompedeller

Josef Weissenegger

Sabina Pattis

19

Jubiläum


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hochtourengruppe

Wie alljährlich gilt es Bericht zu

erstatten, Rückschau zu halten und

für das kommende Jahr zu planen.

Rechtzeitig zum Jahresbeginn 2011

konnten wir bei bestem Wetter und

mit 7 HG­lern eine Skitour auf die

Schneespitze in Pflersch durchführen.

Die Aufstiegsmühen bei der

Antermoiarunde Ende März mit

über 2000 Höhenmetern wurden

mit traumhafter Abfahrt im Pulverschnee

und Firn in großartiger Landschaft

belohnt. Anfang Februar

Das Bergjahr 2011

besuchten wir im Passeiertal den

Eisturm in Rabenstein und versuchten

es den weltbesten Eiskletterern

gleich zu tun, welche

sich hier jährlich bei dem mittlerweile

tradi tionellen Eisfight messen.

Im Frühsommer fand die erste

Kletter­Führungstour statt. Im nahe

gelegenen Sarchetal konnten bei

sommerlichen Temperaturen verschiedene

Kletterrouten gemeistert

werden. Für einige Teilnehmer stellte

dieser Klettertag ein Erlebnis der

21

hochtourengruppe


hochtourengruppe

besonderen Art dar, da sie das erste

Mal eine Kletterroute in alpinem

Gelände durchführen konnten.

Die zweite Führungstour sollte im

August in der Rosengartengruppe

stattfinden. Leider fiel diese dem

schlechten Wetter zum Opfer und

soll deshalb bei einem zweiten Anlauf

im Sommer 2012 nachgeholt

werden.

Ein internes Projekt der HG, die

Sanierung einer Kletterroute im

oberen Wandteil des Piz Ciavaces,

bereitete uns einiges Kopfzerbrechen,

zumal wir darüber bei dem

Bergsteigertreffen in Arco berichten

wollten. Es geht dabei um die Route

„Dolomite Pics“, welche von unseren

Freunden Gottfried Unterhofer

und Jörg Mayr im Oktober

1995 erst begangen wurde. Da die

Route sehr kühn abgesichert ist,

wurden bei einer Begehung die

22

Standplätze verbessert. Die Arbeiten

sind jedoch noch zu vollenden und

unser Ziel ist es, die Sanierung der

Route im heurigen Jahr fortzusetzen

und bei entsprechender Gelegenheit

über dieses Projekt zu berichten.

Das bereits angesprochene Bergsteigertreffen

in Arco war mit

Sicherheit ein Höhepunkt des Jahres.

Gemeinsam mit der AVS­Jugend

und den Berglern verbrachten wir

einen sehr schönen Abend auf der

Festwiese in Laghel. Jede Gruppe

berichtete in Form einer kurzen

Multivisionsshow über bergsteigerische

Höhepunkte des Jahres.

Wir als HG berichteten über eine

Abenteuer­ und Kletterreise in die

USA, bei welcher der Half Dome im

Yosemite Valley über seine Westwand

bestiegen wurde. Anschließend

wurde gegrillt und gefeiert

und das bis spät in die Nacht hinein.


Im Oktober konnten wir anlässlich

des IMS in Brixen viele schöne Vorträge

und Wanderungen mit einigen

der weltbesten Bergsteiger hautnah

miterleben, Erfahrungen austauschen

und uns inspirieren lassen.

Das war eine wirklich sehr schöne

und lobenswerte Veranstaltung.

Im Dezember verschlug es uns

das zweite Mal in Folge nach

Sizilien. Wir verbrachten 5

wunderschöne Tage inmitten

einer traumhaften Landschaft.

Unsere Unterkunft bot Meeresblick

und jede Menge Felsen.

Solange es die Finger mitmachten,

wurde ge klettert und unser

Motto war es, die Tage voll und

ganz auszunützen. Bei den

Zufahrten zu den Felsen konnten

wir dadurch, dass es in Sizilien

keine Straßenverkehrs ordnung

einzuhalten gibt, ent sprechend

an Zeit gewinnen und somit

länger klettern.

Durch reges Interesse der Jugend

am Bergsteigen kann die HG mehrere

Neuzugänge verbuchen. Insgesamt

sind dies 9 junge Burschen,

welche allesamt starke und

begeisterte Alpinisten sind. Zwei

davon konnten bereits Routen im

8ten Franzosengrad durchsteigen.

Die Hochtourengruppe kann somit

auf ein schönes und vor allem

unfallfreies Jahr zurückblicken.

Michl Platter

Leiter HG

23

hochtourengruppe


Bergrettungsdienst

Liebe Bergfreunde,

meistens wird ein Einsatz von der Bevölkerung

gar nicht wahrgenommen. Nur wenn das

Unglück speziell oder besonders spektakulär

ist, wird von der Presse berichtet. Der Bergretter

jedoch ist zu jeder erdenklichen Stunde,

Tag und Nacht, bei jedem Wetter im Einsatz und

fragt weder nach dem Verschulden noch nach der

Ursache des Unglücks. Es gilt zu helfen und das

bereits eingetretene Missgeschick so klein als möglich

zu halten. Dabei wird weder nach Nationalität noch nach Herkunft

des Verunfallten gefragt. Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit,

wo oft das menschliche Miteinander zu kurz kommt, sind die Bergretter

ein Beispiel christlicher Werte.

So haben wir im abgelaufenen Jahr nicht weniger als 59 Einsätze

durchgeführt. Gott sei Dank sind all diese Rettungsaktionen unfallfrei

für die Mannschaft abgelaufen.

Besonderes Lob verdient sich die Mannschaft, welche immer bereit

ist sich fortzubilden um die Einsätze immer wieder bestmöglich durchzuführen.

So wurden nicht weniger als 1342 Stunden an Weiterbildung

auf Landesebene absolviert sowie noch interne Kurse abgehalten.

Sehr fleißig und viel Aufopferung erbrachten unsere vier Hundeführer,

welche nicht weniger als 33 Einsätze bei Suchaktionen im Jahre 2011

durchführten. Dabei ist noch zu erwähnen, dass dies neben der Tätigkeit

als Bergretter zusätzlich durchgeführt wird.

Ein Grund zur Freude ist der gute Zusammenhalt in der Gruppe und

jeder trägt dazu bei, dass sich alle auch untereinander gut verstehen.

Dieser Jahresbericht soll nicht enden ohne den Gönnern und Freunden,

vor allem aber den Frauen und Lebenspartnern der einzelnen Mitglieder

zu danken, die oft in großer Sorge sind und auf viele gemeinsame

Stunden verzichten müssen.

24

Bergrettungsdienst

Jahresbericht der Bergrettung

Bozen-Sarntal 2011

Siegfried Salzburger

Leiter BRD Bozen/Sarntal


aus Der tätIGKeIt Des BrD BOzen-sarntal 2011

03.01.2011 einsatz: Jakobspitze. Tourengeher verletzte sich unterhalb der

Jakobspitze an einem Knie.

07.01.2011 tourenkurs theorie WK Bozen. Zu diesem Anlass wurde wieder

Michi Andres engagiert. Ca. 80 Teilnehmer.

08.01.2011 tourenkurs Praxis in asten: Am zweiten Tag wurde in Asten der praktische

Teil abgehalten. Zu diesem Zweck bereiteten die Kollegen vom

Sarntal fünf Stationen vor, welche die Teilnehmer durchlaufen mussten.

15.01.2011 einsatz: seebalm. Eine Frau hatte sich bei der Abfahrt von der

Sulzspitze den linken Fuß gebrochen und konnte nicht mehr weiter.

Ihr Mann alarmierte die LNZ. Der RTH nahm einen BRD­Mann vom

Pistendienst in Reinswald auf und flog zur Unfallstelle.

16.01.2011 einsatz: reinswald. Jugendliche montierten von einer Seilbahnstütze eine

Schutzmatte ab und fuhren damit zu Tal. Während es einem noch gelang

bei hoher Geschwindigkeit sich von der Matte zu rollen, prallte der Zweite

mit voller Wucht gegen einem Baum und verletzte sich schwer. Alarmierung

der Gruppe Sarntal. Bereitschaftsdienst war kurz darauf zur Stelle.

16.01.2011 einsatz: virgl. Person bei einem Spaziergang mit dem Hund von Haslach

in Richtung Wendlandhof gegangen und dann einen nicht markierten

Steig Richtung Spornberger gefolgt. Die Person geriet in die Dunkelheit

und beschloss den Steig zu verlassen um in direkter Falllinie die Talsohle

zu erreichen. Dabei geriet sie in schrofiges Gelände.

20.01.2011 einsatz: unterwangen. Der Haselbrunnbauer kam unterhalb seines

Hofes mit dem Traktor vom Weg ab und stürzte ins steile Gelände ab.

Die Suche gestaltete sich im unwegsamen Gelände schwierig und als

der Verunglückte gefunden wurde hatte er keine Vitalfunktionen

mehr. Die Bergung erfolgte mit der Gebirgstrage.

20.01.2011 einsatz: nopphof. Die Bäuerin des Nopphofes meldete bei der

Landesnotrufzentrale, dass sie im Wald Lichtzeichen gesehen habe.

Sie habe darauf ebenfalls mit einer Taschenlampe geblinkt, worauf

die Lichtzeichen intensiver wurden.

03.02.2011 einsatz: sarntal essenbergspitze. Ein Skitourengeher kam in

einer Rinne unterhalb der Essenbergspitze nicht mehr weiter und

alarmierte deshalb die LNZ. Der Heli nahm bei der Rettungsstelle

Astfeld einen Bergretter auf und flog zum Einsatzort.

04.02.2011 einsatz: sauschloss. Patient war kurz unterhalb des Eingangs zu

Sauschloss zusammen gebrochen. Ein Mitglied des BRD fuhr direkt

zum Einsatzort, einer flog mit dem Pelikan 1, weitere fuhren mit dem

Einsatzfahrzeug zum Unfallort. Der Patient wurde mittels Windenbergung

geborgen und ins KH Bozen geflogen.

10.02.2011 einsatz: Bundschen. Weißes Kreuz und Notarzt waren schon vor Ort

und die BRD wurde nachalarmiert um den Patienten mit der Gebirgstrage

zu bergen. Der Patient wurde dem Pelikan 1 übergeben.

25

Bergrettungsdienst


Bergrettungsdienst

12.02.2011 tourenskirennen veranstaltet von der Gruppe sarntal. 172 Teilnehmer

Der Sieger benötigte von der Talstation bis zum Sattele 36’ 40’’.

23.02.2011 einsatz: hörtenberg. Die Frau stieg vom Peter Ploner kommend auf

einem alten, aufgelassenen Steig in Richtung Bozen ab. Kurz oberhalb

der Oswaldpromenade kam sie bei den ca. 5 m hohen Steinschlagzäunen

nicht mehr weiter und rief bei der LNZ um Hilfe an.

Drei Mitglieder des BRD konnten mit der Frau Rufkontakt aufnehmen

und stiegen zu ihr auf. Sie halfen ihr unter dem Steinschlagzaun durch

und begleiteten sie zur Promenade.

28.02.2011 Kurs: notfall-Medizin

29.02.2011 Kurs: notfall-Medizin

01.03.2011 Kurs: notfall-Medizin

30.03.2011 Übung: seilbahnrettung auf der rittner seilbahn. Angenommen wurde,

dass zwei Arbeiter, welche auf der Stütze drei arbeiteten, vom Blitz

getroffen wurden. Ein Arbeiter wurde ins Gelände geschleudert, der

Zweite blieb mit einem Oberschenkelbruch neben den Seilrollen liegen.

01.04.2011 Übung: Möltner seilbahn mit FF Mölten.

10.04.2011 einsatz: seit, steinmann. Ehepaar war im Abstieg von Seit Richtung

Steinmannwald unterwegs, als sie eine Abkürzung nahmen. Dabei

rutschte die Frau an einer steileren Stelle aus und brach sich vermutlich

den rechten Knöchel. Die Frau wurde geschient, mittels Gebirgstrage

zum Einsatzfahrzeug gebracht und auf der Straße dem Roten

Kreuz übergeben.

16.04.2011 Kreuz am Grumereck. Zur besseren Sichtung des Kreuzes am Grumer eck

wurden wir wieder gefragt, ob wir weiße Tücher anbringen könnten.

26


18.04.2011 einsatz: Oswaldpromenade. Frau rutschte wegen des feinen Schotters

beim Aufgang „drei Bänke“ zur Oswald­Promenade bei der aus und

brach sich den rechten Knöchel.

14.05.2011 einsatz: runkelstein. Die Frau wollte am kleinen Parkplatz neben dem

Stadel des Schlosses Runkelstein parken. Weil sie aber ein Auto mit

Automatikgetriebe gewohnt war, heute aber ein anderes Fahrzeug

hatte, betätigte sie das Gas­ anstelle des Bremspedals. In der Folge

stürzte das Auto ca. 60 m über sehr steiles felsiges Gelände bis zur

Wiese nahe der Talfer ab. Die Frau kletterte aus dem zerstörten Auto

und versuchte über diesen Abhang wieder zum Schloss aufzusteigen,

kam aber auf halber Höhe weder vorwärts noch rückwärts.

26.05.2001 einlösung der Wette mit cnsas eurac. Es handelte sich dabei um den

Bau einer Seilbahn über die Talfer. Diese wurde in 34 Minuten aufgestellt

und der „Verunfallte“ mittels dieser Seilbahn ans Ufer gebracht.

Die Wette wurde haushoch gewonnen.

01.06.2011 einsatz: Öttenbach. Wanderer stürzte und verletzte sich das rechte

Sprunggelenk, sodass er nicht mehr weitergehen konnte. Deswegen

alarmierte er die LNZ um Hilfe anzufordern.

07.06.2011 einsatz: tellerjoch Flaggerscharte. Zwei Wanderer kamen auf der

Hufeisentour zwischen Tellerjoch u. Flaggerscharte wegen mehrerer

Schneefelder nicht mehr weiter. Umkehren konnten und wollten

sie nicht, da sie bereits einmal mehrere Meter abgerutscht waren.

Auch wegen widriger Witterungsverhältnisse (Nebel, Regen, Wind)

forderten sie Hilfe an. Drei BRD­Männer stiegen zu Fuß von der

Seebalm auf und begleiteten die beiden unverletzten Wanderer zur

Flaggerschartenhütte, wo sie übernachteten.

09.06.2011 einsatz: Putzen sarntal.

19.06.2011 einsatz hundeführer: hofer alpl. Hundeführer Hofer Franz, Rainer

Wolfgang und Obexer Fritz wurden nach Seis gerufen um an einer

Suchaktion teil zu nehmen. Der Vermisste wurde gefunden.

19.06.2011 einsatz: anteranalm. Patient in Finsternis vom Weg abgekommen.

Er wurde mit Beinverletzung und leicht unterkühlt zusammen mit

zweiter Person aufgefunden und mit Gebirgstrage geborgen.

21.06.2011 Einsatz: Mölten. Von der Landesnotrufzentrale wurde der Entscheidungsträger

verständigt, dass eine Abklärung über die Abgängigkeit

von zwei Kindern im Gemeindegebiet von Mölten zu klären sei.

Angefordert wurde diese von den Carabinieri.

23.06.2011 einsatz: schloss runkelstein. Patient bei einem Besuch des Konzertes

im Schlosshof gestürzt und sich den rechten Oberschenkel gebrochen.

Da der RTW des Weißen Kreuzes auf Grund des schmalen Zuganges

nicht zur Unfallstelle kam und der Abtransport ein längeres Tragen

des Verunfallten erforderte, wurde der BRD zur Mithilfe angefordert.

27

Bergrettungsdienst


Bergrettungsdienst

29.06.2011 einsatz: steinmannwald. Um 11.26 h wurde von der LZ Alarm

gegeben. Auf der Straße nach Seit sei ein Mann ca. 20 m abgestürzt.

10.07.2011 einsatz: sarntal, tierrettung. Um 21.12 h wurden die Entscheidungsträger

der Gruppe Sarntal alarmiert, dass ein Tier in Aberstückl zu bergen sei.

13.07.2011 einsatz: anteran. Die Vorausmannschaft der Sarner trifft als Erste bei

den beiden Damen ein. Es stellt sich heraus, dass die Damen noch selbst

gehen können, und es wird der Aufstieg aus dem weglosen Gelände

Richtung E5 begonnen. Dies klappt recht langsam, aber auf dem Wanderweg

wird den Damen vorgeschlagen den Schritt zu beschleunigen,

denn es droht eine nächste Gewitterfront. Am Kratzbergersee wird

gemeinsam mit dem Einsatzleiter der Bergrettung Sarntal beschlossen,

dass die beiden Patientinnen nach Kratzberg gebracht werden, dort

wurde die Almhütte aufgewärmt und es gab warmen Tee. Die Sarner

sorgten dafür, dass die Damen ein Nachtquartier erhielten.

28.07.2011 einsatz: terlan. Suchaktion nach einer abgängigen Frau aus dem

Altersheim.

03.08.2011 einsatz: runkelstein. Kardiologisches Problem Sauerstoffgabe.

06.08.2011 einsatz: Möltnerstraße. Die zwei schwer verletzten Männer wurden

vor Ort von den Notärzten des RTH und des NEF erstversorgt und

in der Gebirgstrage auf die Landesstraße gebracht, wo sie dem RTH

bzw. dem RTW übergeben wurden.

12.08.2011 einsatz: suchaktion Fennberg. 4 Hundeführer im Einsatz.

19.08.2011 einsatz: scholerhöfe. Von der Notrufzentrale verständigt worden,

dass eine Frau von Mölten absteigend sich auf Weg Nr. 1 befand

und sich nicht mehr orientieren konnte.

20.08.211 einsatz: sarnerscharte / Windlahn. Die zwei Personen kamen vom

Wanderweg 19 ab und gerieten in unwegsames Gelände. Die Frau

war erschöpft und konnte nicht mehr weitergehen.

28.08.2011 speleo höhle Paganella. Begehung einer Höhle im Paganellagebiet.

06.09.2011 Hundeführer wurden zu einer Suchaktion von der Rettungsstelle

Welschnofen angefordert.

14.09.2011 einsatz: Plankenbach reinswald. Ein Wanderer hatte extreme

Atemnot und alarmierte die LNZ. Der Heli des Aiut Alpin nahm einen

BRD Mann der Gruppe Sarntal auf.

14.o9.2011 einsatz: terlan Maultasch. Von 118 wurde Alarm gegeben, dass eine

Person auf dem Weg zur Burg Maultasch sich den Fuß verletzt hatte

und nicht mehr weiter konnte.

17.09.2011 teilnahme bei der Fahrzeugweihe der FF Kardaun.

25.09.2011 teilnahme als Beobachter bei der Großübung im Sarntal Richtung

Öttenbach.

25.09.2011 Familiensonntag auf dem salten. Albert organisierte das Fest, zu

welchem ca. 40 Leute kamen.

28


02.10.2011 einsatz: afing unterweger. Um 14.33 h wurde von der Notrufzentrale

Alarm ausgelöst: zwei Kinder beim Gasthaus Unterweger vom Steinschlag

erfasst. Zwei Jugendliche wurden geborgen.

03.10.2011 Übung mit FF atzwang. Bergung von zwei Personen aus dem Bachbett.

09.10.2011 einsatz: Peter Ploner. Bereitschaftsdienst wurde verständigt, dass oberhalb

Peter Ploner eine Person erschöpft sei und nicht mehr weiter kann.

23.11.2011 einsatz: noafer. Ein Mann fuhr direkt zur Unfallstelle, daraufhin

kamen auch die zwei Bergretter, die Bereitschaftsdienst hatten.

Gemeinsam wurde der linke Arm der verletzten Frau geschient und

im Anschluss an das WK übergeben.

07.11.2011 einsatz: altenberg Jenesien. Zwei Damen wanderten über den

Martinsweg zum Altenberg. Bei Nebel verirrten sie sich und wegen

der hereinbrechenden Dunkelheit wussten sie nicht mehr weiter. Von

der Landesnotrufzentrale wurden die Entscheidungsträger alarmiert

und diese nahmen Kontakt mit den Frauen auf. Die Damen wurden

mit dem Einsatzfahrzeug zu ihrem Fahrzeug am Parkplatz gebracht.

09.11.2011 törggelen in signat. Dabei waren 25 Mann.

19.11.2011 einsatz: Kohlern. Wir hatten gerade die Alarmübung begonnen,

als ein neuerlicher Alarm von der 118er einging. Downhiller bei der

Abfahrt ca. ein Km unterhalb der Bergstation der Kohlerer Seilbahn

auf 4er Weg gestürzt und schwer verletzt.

05.12.2011 einsatz: nisselhof sarntal. Bergung eines Bauern, der sich bei Waldarbeiten

verletzt hatte und ca. 500 m vom Hof entfernt war. Bergung mit Gebirgstrage

und Vakuummatratze in Zusammenarbeit mit WK Sarnthein.

16.12.2011 einsatz: virgl. Obdachlose begab sich oberhalb der Zufahrtsstraße

zum Virgl in ein steiles, mit Bäumen, Sträuchern und losen Steinen

durchsetztes Gelände. Da sie nicht mehr zurück kam und fürchtete

abzustürzen, rief sie um Hilfe.

29

Bergrettungsdienst


tourenwart

Das Jahr 2011 war in jeder

Hinsicht ein sehr positives! Sehr

viel schönes Wetter, kein Unfall,

keine Verletzung, alle kamen

gesund nach Hause zurück!

Perfekt, was will man mehr?

Von den insgesamt 90 angebotenen

Touren konnten immerhin

81 durchgeführt werden! Also ein

30

Bericht des tourenwartes

Ausfall von genau 10 %, wobei

gerade mal 6 Ausflüge wegen

schlechtem Wetter ins Wasser

fielen und nur 3 aus Teilnehmermangel

abgesagt werden mussten.

Bei diesen 81 Veranstaltungen

wurden insgesamt 1.311 Personen

begleitet. Doch wir 20 Tourenbegleiter

waren nicht nur 81mal

im Einsatz, sondern durch die

Bocca di Naole, 1678 m Anratter Hütte, 1820 m Zum Sextner Stein

Törggelen Monte Colt, 430 m Forcella del Lago, 2486 m Törggelen - AVS Wiese Laghel


Mehrtagestouren traf es uns 55

mal öfter zu gehen. So wurden

in diesen 136 Tagen sage und

schreibe 2.235 Bergsteiger in

alle Himmelsrichtungen unseres

Landes begleitet. Die tiefste Stelle

war Arco am Gardasee mit seinen

95 Metern; die höchste Erhebung

hingegen der Island Peak in

Nepal mit 6.189 Metern.

Forcella del Lago, 2486 m

Cresta di Naole, 1575 m

Dank der ehrenamtlichen Mithilfe

unserer Tourenführer konnte

dieses enorme Programm ohne

größere Probleme bewältigt

werden! Danke allen, die dazu

beigetragen haben, dass (fast)

alles geklappt hat!

Peter Mitterdorfer

Tourenwart

Schmied, 3109 m Gamsstallscharte, 2590 m

Piz Kesch, 3417 m Rauchkofel, 3251 m

31

tourenwart


Nun zur Statistik 2011 unserer durchgeführten Vereinstouren

WInterWanDerunG 151 Teilnehmer

02.01. Rollepass – Malga Venegiota 19

16.01. Spinges – Anratterhütte 22

30.01. Dax Hof – Hühnerspiel Hütte 24

13.02. Sarner Skihütte – Auener Joch – Falzeben 23

19.­20.02. Sesvennahütte – Schlinig Joch 5

27.02. Campolongostrasse – Cherzhütte 24

13.03. Pederü – Faneshütte 6

20.11. Sauders – Dreikirchen – Priol 17

04.12. Gargazon – Wolfsgrube – Burgstall 11

0

sKItOur 111 Teilnehmer

08.01. Zendleser Kofel (Villnösstal) 4

22.01. Gaishorn + Plankenhorn (Schalderer Tal) 6

06.02. Hoher Lorenzenberg (Gossensass/Brenner) 12

20.02. Sextner Stein (Fischleinboden/Sexten) 17

06.03. Piz Daint (Buffalora/Ofenpass CH) 16

20.03. Stotz (Kurzras/Schnalstal) 16

02.04. Ahrner Kopf (Kasern/Ahrntal) 11

17.04. Schwemser Spitze (Kurzras/Schnalstal) 10

26.12. Wurzer Alpenspitze (Entholz/Ridnauntal) 19

WanDerunG 352 Teilnehmer

27.03. Cologna – Rif. San Pietro – Ville del Monte (Gardaseeberge) 22

10.04. Ranzo – Passo San Giovanni – Molvenosee (Brentagruppe) 34

25.04. Waidbruck – Layen – Gnoll – Klausen (Eisacktal) 16

08.05. Ime – Bocchetta di Naole – Monte Sparavero (Gardaseeberge) 42

22.05. Mestriago – Maso Cortina – Castello (Val di Sole/Sulzberg) 25

05.06. Proveiser Straße – Samer See – Stierbergalm – 18

Proveis (Deutschnonsberg)

19.06. Reschen – Etschquelle – Nauders (Oberster Vinschgau) 28

03.07. Oberholz – Gamsstallscharte – Pisahütte (Obereggen/ Latemargruppe) 16

17.07. Stilfs – Lichtenbergerscharte – Glurns (Obervinschgau) 19

31.07. Capp. Alpina – Col de Locia – Forc. del Lago – Rif. Scotoni (Lagazuoigr.) 41

14.08. Haider Alm – Seebödenspitze (Haidersee/Obervinschgau) 19

28.08. Rif. Panarota – M. Fravort – M. Gronlait – Palù/Fersental (Lagoraigruppe) 14

11.09. Zumis – Astjoch – Kreuzwiesenhütte – Flitt (Rodenecker Almen) 11

25.09. St. Magdalena/Gsies – Weg 2000 – Stammer Höhe (Gsiesertal) 19

23.10. Arco – Monte Colt – AVS­Wiese – Ceniga (Gardaseeberge) 290

33

tourenwart


tourenwart

FaMIlIenWanDerunG 220 Teilnehmer

20.03. Eppaner Burgenweg 17

03.04. Monte Brione (Gardaseeberge) 47

17.04. Barbianer Wasserfälle 9

08.05. Treser Horn (Südl. Mendelkamm) 20

22.05. Sagenweg in Aberstückl (Sarntal) 13

05.06. AVS Jugend­ und Familiensternfahrt 16

11.09. Von Aschbach aufs Vigiljoch (Untervinschgau/Töll) 16

25.09. Weißhorn (Jochgrimm) 38

09.10. Tre Cime di Bondone (Trient) 9

23.10. Trostburg (Waidbruck/Eisacktal) 35

BerGtOur 210 Teilnehmer

03.04. Bz./Sill – Merltennen – Steinmann Hof – Sarnerstrasse (Ritten) 17

17.04. Muslone – Monte Denervo – Sasso (Gardaseeberge) 31

01.05. Waidbruck – Saubacher Schritzenholz – Oberbozen (Barbian/Ritten) 19

15.05. Ville del Monte – Monte Misone (Gardaseeberge) 9

29.05. Toblach – Sarlkofel – Altprags Säge (Pragser Dolomiten) 14

26.06. Valmora/Münstertal – Praveder – Buffalora (Graubünden) 17

17.07. Oberrissalm – Franz­Senn­Hütte – Rinnenspitze (Stubaital) 4

24.07. Tesselberg – Schönbichl (Rieserfernergruppe) 7

21.08. Pellegrinopass – Passo Selle – Costabella Kamm (Marmoladagruppe) 11

04.09. Innergigglberg – Hoher Lorenzenberg – Brennerpass (Brennerberge) 5

02.10. Pian delle Fugazze – Cima Palon – Sent. delle Creste (Pasubio) 19

15.10. Coler – Rif. Dorigoni – Cima Mezzena + Cima Careser (Ortlergr./Val di Sole) 21

30.10. Pederü – Sennesalm – Antoniusspitze (Fanes/Dolomiten) 8

13.11. Schlernfeier – M. Petz/Mahlknechtstein (Schlern/Rosengartengr.) 16

27.11. Ala/Ronchi – Cima Levante – Ronchi (Carega Gruppe) 12

KlettersteIG 34 Teilnehmer

12.06. Verghere ­ Monte Pizzòcolo (Gardaseeberge) 18

09.­10.07. Via Bocchette Alte (Brentagruppe) 11

17.09. Piazzetta Klettersteig (Piz Boè Sellastock) 5

hOchtOur 36 Teilnehmer

19.06. Melag – Weißkugelhütte – Schmied (Ötztaler Alpen) 19

11.09. Kasern – Rauchkofel (Zillertaler Alpen) 8

09.10. Pregasina – Monte Guil (Gardaseeberge, Ausweichtour) 6

06.11. Meransen – Gaisjoch (Pfunderer Berge, Ausweichtour) 3

KlettertOur 10 Teilnehmer

05.06. Verschiedene Klettertouren im Sarchetal – Arco (Gardaseeberge) 10

34


GletschertOur 35 Teilnehmer

02.­03.07. Bielerhöhe – Piz Buin (Vorarlberg A) 10

29.­31.07. Nadelhorn + Ulrichshorn (Wallis CH) 13

13.­14.08. Piz Kesch (Albula Alpen CH) 12

BerGraD-tOur 5 Teilnehmer

24.09. Mals – Planeil – Kofelboden (Obervinschgau) 5

WeGrIchten 18 Teilnehmer

14.05. Wege im Bozner Talkessel im Schuss halten 9

09.07. Wege ausmähen 2

22.10. Wege im Bozner Talkessel im Schuss halten 7

FOtO-treFF 22 Teilnehmer

23.11. Diesen besuchten heuer 22 Teilnehmer.

WOchentOuren 91 Teilnehmer

05.­09.03. Familienwandern – Winterlager in Innervillgraten 17

27.03.­02.04. Skitourenwoche in Arvier (Aosta) 17

22.05.­01.06. Wanderwoche in der Sierra Nevada (Andalusien) 17

13.­20.08. Familienwandern – Sommerlager in Pfelders 24

28.10.­19.11. Expedition in Nepal mit Besteigung des Island Peak 16

35

tourenwart


Markierungswart

Bis ungefähr Ende Mai wurden die

normalen Weginstandhaltungsarbeiten

durchgeführt. Das heißt,

Steine, abgebrochene Baumwipfel,

Äste und Stauden wurden aus den

verschiedenen Wegen entfernt.

Am 5er Weg nahe Glaning sind

zwei große Steine von der Böschung

auf den Steig herunter gerutscht,

der eine knapp 2 Tonnen,

der andere eine Tonne schwer. Da

10 Meter darunter die Glaninger

Straße vorbei leitet, wagten wir

nicht, diese Kolosse über den Steig

hinaus zu wälzen, also mussten sie

zerkleinert werden.

Mit schwerem Vorschlaghammer,

einigen Meißeln und Hilti­ Bohrmaschine

gingen wir ans Werk und

klopften diese Steinriesen zu handlichen

Brocken und ebneten damit

den Weg ein.

Große Arbeit erwartete uns auch

noch am 7er Weg, Röll Hof –

Wolfstalalm in Kohlern. Mindestens

40 größere und kleinere Baumstämme

lagen immer noch kreuz

und quer über dem Weg. All

diese Bäume gehören noch zu den

Winterschäden des frühen Wintereinbruchs

vom 26.10.2010, als der

Boden noch nicht gefroren war und

etwa 30 bis 35 cm Schnee fielen.

36

Bericht des Markierungswartes

Mäharbeiten in Kohlern - vorher

Mäharbeiten in Kohlern - nachher

Zur Wolfstal-Alm


Vom Schneedruck umgestürzte Bäume

Glaninger Wegarbeiten

Holzarbeiten am 7er Steig

Auch für die Mäharbeiten geht

einiges an Zeit verloren. In den

tiefen Lagen, so wie sich Bozen eben

befindet, wird das Gras manchmal

brusthoch und wird beim Wandern

recht lästig, besonders wenn es

nass ist.

Im Spätsommer standen noch einige

Nachmarkierungen auf meinem

Programm, doch nicht für alle geplanten

Wege reichte meine Zeit

aus. Die Trainings­Vorbereitungen

für meine Nepalreise drängten sich

in den Vordergrund und erschienen

mir in diesem Zeitraum wichtiger zu

sein als Markierungen zu erneuern.

Was ich 2011 nicht schaffte, wird

wohl 2012 gehen!

Übrigens möchte ich in den kommenden

Jahren mit diesen Arbeiten

etwas kürzer treten! Deshalb finden

im Jahr 2012 vier AVS Weginstandhaltungstage

statt, wo ich auf zahlreiche

Beteiligung hoffe!

Es sei allen Helfern gedankt, die

sich die Zeit genommen haben, für

die Instandhaltung unserer Wege

ihre wertvolle Zeit zu verwenden

(verschwenden)!

Peter Mitterdorfer

Markierungswart

37

Markierungswart


2011 war ein Jahr mit mehr Höhen

als Tiefen, was das Sportklettern

in der AVS Sektion Bozen betrifft.

Das Kursprogramm für unsere

Kletterkurse für Kinder, Jugendliche

und Erwachsene nimmt

mittlerweile Ausmaße an, wie sie

sonst nur bei professionellen Anbietern

zu finden sind. Aufgrund

der sehr regen Nachfrage „mussten“

wir das Kursangebot für die

Saison 2011/2012 auf insgesamt

32 Kurse aufstocken.

Die Kletterkurse finden teils in

der herkömmlichen Kletterhalle

in der Triesterstraße, teils in der

neuen Kletterhalle Cube in Bozen

Süd statt. Beide Hallen haben

Vor­ und Nachteile. Während die

„alte“ Kletterhalle zentral liegt

und für alle Teilnehmer sehr gut

zu Fuß oder mit Rad erreichbar

ist, liegt die neue Kletterhalle

doch weit außerhalb der Bozner

Wohngebiete und ist für die meisten

Kursteilnehmer momentan

nur mit dem Auto zu erreichen.

Nachteil im Cube ist für die AVS­

Kurse sicherlich auch, dass die

Halle durchgehend für das Kletterpublikum

geöffnet bleibt und

die Kursteilnehmer sich mit den

sportklettern

restlichen Besuchern arrangieren

müssen (oder umgekehrt) und

beispielsweise Kletterwände nur

sehr bedingt für Kurse reserviert

werden können.

Bouldern in Algund

39

Kletterteam


Kletterteam

Anders in der alten Halle: dort

steht die Infrastruktur uneingeschränkt

den Kursteilnehmern

während der Kurszeiten exklusiv

zur Verfügung und Spiele, Kletterübungen

und dergleichen können

jederzeit und überall in der

Halle durchgeführt werden.

Bleibt allerdings der wohl größte

Nachteil der alten Kletterhalle

anzuführen, der seit Jahren allerdings

wohl bekannt ist: fehlende

sanitäre Anlagen, fehlende Umkleidekabinen

und eine fehlende

Heizung bzw. Belüftung tragen

nicht gerade zum Wohlbefinden

der anwesenden Kletterer bei!

An dieser Stelle geht ein Appell

meinerseits an die Stadtgemeinde

Bozen, endlich die seit Jahren (!)

versprochene und zugesagte

Sanierung der Kletterhalle in der

Triesterstraße anzugehen, denn

AVS und CAI Bozen benötigen

diese Halle auch weiterhin für

ihre Vereinstätigkeiten im Bereich

Klettern!

Gut wäre es, wenn im Rahmen einer

solchen Sanierung ein Wandteil

für das Therapeutische Klettern

eingerichtet werden würde.

Neu mit im Aufgebot der Kursleiter

sind Moritz Oberrauch,

Matthias Brugger und Aaron

Pramstrahler, welche nun die

jüngsten Kursteilnehmer betreuen.

In dem Zusammenhang

sei ausdrücklich erwähnt, dass

alle unsere Kletterlehrer mindestens

die Ausbildung zum

40

Bouldern am Ritten

„Übungsleiter Sportklettern“ mit

den entsprechenden Praxiseinheiten

in der Tasche haben und

somit in allen Belangen berechtigt

und befähigt sind, Sportkletter­Kurse

für den Verein abzuhalten

und zu leiten.

Neues gibt es auch vom Training

mit den Kletterteams zu berichten:

Seit September 2011 finden

alle wöchentlichen Trainingseinheiten

in der Kletterhalle Cube

statt, was in Qualität und Variation

der Trainingsmöglichkeiten

einen Sprung nach vorne mit sich

brachte. Leider ist damit aber

auch der Kostenbeitrag für jedes

einzelne Teammitglied gestiegen,

da die Eintrittskarten – wenn

auch zu günstigen Konditionen –

gesondert einzuberechnen sind.

Wohl aus diesem Grund hat sich

die Gesamtzahl der regelmäßig

trainierenden Kinder und Jugendlichen

im Vergleich zur Vorsaison

nicht wesentlich erhöht und liegt

bei 32 Aktiven. Noch nicht gänzlich

zufrieden sind wir Trainer allerdings

mit dem Einsatz und der


Trainingsbereitschaft einiger

Nachwuchskletterer und mit der

Strukturierung der Kletterteams

insgesamt. Da wartet im heurigen

Jahr noch einiges an Arbeit auf

die Verantwortlichen.

Vieles ist durch die Unterstützung

unserer Partner Raiffeisenkasse

Bozen und Outdoorfach geschäft

Mountain Spirit in unserer Kurs­

und Teamtätigkeit erst realisierbar.

Durch ihre Beiträge ermöglichen

sie es nämlich, notwendiges

Südtiroler Buchhandlung

Kletter­ und Kursmaterial

günstiger anzukaufen bzw. die

Kurskosten in einem gewissen

Rahmen halten zu können.

Ganz herzlich möchte ich mich

deshalb an dieser Stelle für ihr

Entgegenkommen und die

tadellose Zusammenarbeit

bedanken.

Goethe-Straße 34 Via Goethe · Postfach - C.P. 328

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Karlheinz Messner

Leiter Kletterhalle

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41

Kletterteam


avs-Jugend Bozen

tätigkeitsbericht 2011

hüttenwochen in Pfelders am

26.02. und 27.02.2011:

In Pfelders bei der AVS­Hütte

(autofrei und meterhoch Schnee)

erwarteten wir die Gruppe.

Bis zum Eintreffen der 16 Kinder

heizten wir die Hütte auf und

bereiteten einige Spiele vor. Als

die Kinder eintrafen, begannen

wir mit dem Hausgeländespiel

und anschließend ein Kennenlernspiel.

Nach dem Abendessen

hatten wir noch genug Zeit auf

der nahegelegenen Wiese zu

spielen. In dunkler, kalter Nacht

kehrten wir mit unseren Stirnlampen

zur Hütte zurück, dort gab es

einen heißen Tee und nach einer

Gutenachtgeschichte war für die

Kinder Schlafenszeit.

Am Vormittag des nächsten

Tages spielten wir weiter:

Schneeburgen bauen, Suche

mit dem LVS­Gerät und ein Iglu

wurde gebaut. Das Mittagessen

wartete bereits auf uns, als das

Iglu einstürzte. Nach dem Essen

hatten die Kinder Zeit im Schnee

zu spielen, später bauten wir

eine Murmelbahn im Schnee und

nebenbei wurde eine Böckelchallenge

ausgetragen.

Die Zeit verging viel zu schnell,

die Taschen mussten gepackt und

die Hütte geputzt werden.

Vor Abreise gab es noch eine

kleine Marende, bevor die Eltern

ihre Kinder wieder abholten. Ein

Tag voller „Action” war zu Ende.

43

Jugend


Jugend

schatzsuche am ritten am

26.03.2011:

An diesem Samstagnachmittag

fand unsere Schatzsuche unter

dem Motto „Schatz des Zwörgen”

statt. Mit unseren 17 Teilnehmern

trafen wir uns am Autobusbahnhof,

um mit dem Bus nach Klobenstein

zu fahren. Oben angekommen

bildeten wir 2 Gruppen, nun

konnte die Suche, ausgerüstet mit

Kompass und einer (manipulierten)

Karte, beginnen. Die Rundwanderung

wurde von einer Gruppe im

Uhrzeigersinn und

von der anderen gegen den

Uhrzeiger sinn begangen.

Ziel der beiden Gruppen war es

den Ausgangspunkt zuerst zu

erreichen. Aber so einfach war es

nicht, da der (richtige) Weg erst

mit Kompass gesucht werden

musste und verschiedene Hindernisse

auf sie zu kamen. Es galt ein

Spinnennetz (von uns gebaut) zu

durchqueren, worin sich mehrere

Fragen befanden, aus denen sich

ein geheimes Wort ergab. Außermusste

eine Insel erobert werden

um den Schatz des Zwörgen zu

finden.

Nun galt es so schnell wie möglich

zum Ausgangspunkt zu gelangen,

um aus dem Säureteich den Schatz

(Süßigkeiten) zu bergen.

Die zweite Gruppe kam etwas

später, trotzdem ging diese

Gruppe nicht leer aus und freute

sich über die Süßigkeiten.

Gerade rechtzeitig erreichten wir

den Bus, um nach Bozen zurück

zu kehren.

44

Klettersteig castel Drena am

09.10.2011:

Am 9. Oktober fuhren wir (15

Kinder) mit dem Bus nach Dro im

Sarchetal. Um 7.30 Uhr trafen wir

uns um den Klettersteig hinauf

zum Castel Drena zu bezwingen.

Am Ausgangspunkt teilten wir die

Ausrüstung aus und halfen den

Kindern beim Anziehen der Helme

und Klettergurte.

Beim Einstieg teilten wir die Kinder

in 3er­Gruppen ein. Jeder der

Begleiter bekam eine Gruppe, mit

den Kindern kraxelten wir durch

die Schlucht, über Klammern und

Leitern steil hinauf. Weiter oben

öffnete sich die Schlucht und wir

gingen dem Bachbett entlang.

Zweimal mussten wir den Bach

über einer Seilbrücke überqueren.

Ohne größere Schwierigkeiten

schafften es auch die Kleinsten,

obwohl die Halteseile nur etwas

für Großgewachsene sind. Beim

Ausstieg des Steiges machten wir

Rast und stärkten uns, bevor wir

über den Normalweg zum Parkplatz

zurück kehrten. Bis der Bus

kam, dauerte es noch. So lange

spielten wir auf der nahe gelegenen

Wiese. Mit dem Bus kehrten

wir rechtzeitig nach Bozen zurück.


höhlenwanderung „calgerone“ am

04.12.2011:

Am 4. Dezember fand die Höhlenwanderung

statt. Das Ziel der diesjährigen

Höhlenwanderung war die

Höhle Calgerone in der Valsugana.

Wir trafen uns mit den 17 Kindern

bei der Kohlerer Seilbahn, von dort

fuhren wir mit dem Bus nach Grigno.

Wieder begleiteten uns einige

Mitglieder der Höhlenforschungsgruppe

des CAI, welche uns auch

die Ausrüstung zur Verfügung

stellte. Vom Ausgangspunkt

wanderten wir steil bergauf zum

Einstieg unserer Höhle.

Ausgerüstet mit Karbid­ bzw.

Stirnlampen, teilweise wasserfester

Kleidung und einem Schlauchboot

ging es ab in die Höhle. Gleich zu

Beginn überquerten wir zwei kleine

Seen, bevor wir uns kriechend,

robbend oder kletternd in vollkommener

Dunkelheit fortbewegten.

Irgendwann kam der Punkt, wo

wir wegen des Wassers nicht mehr

weiter kamen und umkehrten. Nach

kurzer Rast gingen wir denselben

Weg, mit Ausnahme eines sehr

schmalen Ganges, zurück. Beim

letzten See, kurz vor Verlassen der

Höhle, beschloss die Gruppe hinaus

zu schwimmen (ausgenommen die

Begleiter). Natürlich wechselten wir

die Kleider, bevor wir zum Parkplatz

abstiegen, wo auch schon der Bus auf

uns wartete. Nachdem die Ausrüstung

zurück gegeben wurde, fuhren wir

mit dem Bus nach Hause. Früher als

erwartet erreichten wir Bozen.

45

Jugend


seniorengruppe Bozen

Auch im heurigen Jahr hatten

wir viele abwechslungsreiche

Wanderungen durchgeführt,

welche bei den Teilnehmern gut

angekommen sind:

­ Los ging es mit der Faschingsfeier

beim Messnerwirt in Glaning.

­ Das traditionelle Frühlingstalele

durfte auch nicht fehlen,

­ Frühlingswanderungen: ins Unterland,

Eisacktal, Besinnungsweg in

Naturns, Lago di Cei im Trentino

­ St. Martin am Kofl – Schlanders,

­ Schluderns über St. Peter nach

Tanas

­ Seiser Alm über Puflatsch nach

Marinzen, Kastelruth

­ Trentino, Sentiero della Pace –

Corno della Paura

­ Pederü – Fanes zur Kassianhütte,

St. Kassian

­ Taser – Ifingerhütte

­ Schwemmalm (Ulten) Schusterhüttl

– St. Gertraud

­ Pfitscher Joch – Landshuter Hütte

(Europa Hütte)

­ Lagauntal (Schnalstal) zur

Bergl Alm

­ Raschötz (Gröden), Zanseralm

und viele andere.

Der Abschluss des Wanderjahres

ist immer die Wanderung mit

anschließender Weihnachtsfeier.

Ein Dankeschön allen Wanderfreunden

für die zahlreiche

Beteiligung.

Auf Wiedersehen im nächsten

Jahr. Insgesamt waren es

1.029 Teilnehmer.

Johanna Aufderklamm

Leiterin Seniorengruppe

47

senioren


Bergbauernfonds

Da mir mit Siegfried Salzburger

und dem Einsatzfahrzeug des Bergrettungsdienstes

seit Jahr und Tag

ein treuer Begleiter zur Seite steht,

verfalle ich zugegebenermaßen

zwischendurch in seine Fachsprache:

Zur heurigen Weihnachtsaktion

des Bergbauernfonds

mussten wir zweimal ausrücken,

einmal wegen einer geplanten

(Be­)Suchaktion, und ein zweites

Mal wegen eines Notfalles:

Das Ziel unserer (Be­)Suchaktion

verdanken wir, einmal mehr, Jakobs

Kröss (nach guter alter Manier vor

Ort nur unter dem Vulgarnamen

seines Hofes, also als Sauleger,

bekannt): Diskret und pragmatisch

hatte er uns Richtung Pens dirigiert.

„Unsere“ Familie lebt im

Verbund mit den Altbauern unter

einem Dach und lebt – es geht

auch ohne Nebenerwerb! – mit

und von einer ganzen Reihe von

Milchkühen und Kleinvieh am Hof.

Bescheiden wie das Auskommen

waren im Vorfeld auch die Wünsche

gewesen: Während das nur

zu gerne beschaffte Schullexikon

ausdrücklich erbeten war, hat die

spontan besorgte Orchidee sichtlich

das Herz erfreut, und die anspruchslose,

und doch so schöne

Blume passt auch gut zu den Berg­

48

Bergweihnacht 2011

bauern, in deren Leben und Sorgen

wir am gemeinsamen Tisch ein

bisschen hineinhören durften. Das

Vieh, die Alm und die Holzarbeit –

das sind alles Themen, die sich für

viele von uns recht weit vom Alltag

entfernt abspielen, uns allerdings

am Wochenende mit der Familie

am Berg wieder einholen, und nun,

im Gespräch, finden diese Realitäten

in der Stube auf ganz einfache

und natürlich Weise wieder zusammen.

Alsbald aber brechen wir heuer auf

zu jener Familie mit sechs Kindern,

die kurz zuvor den Vater verloren

hatte, der für sie ins Tagewerk gegangen

war. Wir treffen eine Familie

in vor allem finanzieller Not, zu

der wir – unangekündigt vorfahrend

– eintreten dürfen, wenn wir,

wie die Mutter es ausdrückte,

„gute Nachricht bringen“. Bergbauern

sind es keine, auch Landwirte

nicht, und doch darf unser

Fonds, so hoffe ich, hier einspringen,

wo die Not augenscheinlich

groß ist. Neben einer baren Hilfe

haben wir natürlich, namentlich für

die Kinder, auch andere Gaben

mitgebracht.

Mir bleibt für das im Laufe des

Jahres von unseren Gönnern Geschenkte

– Geld und Naturalien –


zu danken, und zwar sowohl in

eigener Sache als auch im Namen

der Empfänger. In eigener Sache

deshalb, weil ich indirekt mit

bedacht werde:

Die Fahrten ins Sarntal, beginnend

mit dem vorsichtigen Sondieren,

ob der Besuch wohl recht wäre

und was denn evtl. gebraucht

würde, über die Besorgungen und

das Stapeln im Keller bis hin zum

Eintritt über die Schwelle des Hofgebäudes

erfreuen mich nun schon

über Jahre hinweg. Auch dafür:

ein herzliches Vergelt’s Gott!

Irene Kerer Untersulzner

© PIXELIO.de/ Augenblickchen

49

Bergbauernfonds


Ortsstelle Barbian

Das abgelaufene Jahr war wiederum

geprägt von zahlreichen

Aktivitäten, die zum Teil schon

fix ins Jahresprogramm gehören,

aber auch von neuen Aktionen

und Schritten, die gesetzt wurden.

Durchgeführte Touren,

chrono logisch geordnet:

Dienstag, 14.12.2010:

Nachtskitour in Vals, Tourenleiter

Erwin und Andreas, 9 Teilnehmer

samstag, 15.01.2011:

Jahresvollversammlung:

Vereinshaus Barbian,

insgesamt circa 44 Teilnehmer

samstag, 22.01.2011:

Schneeschuhwandern und Skitour,

Brixen Gabler, mit Tourenleiter

Erwin, Andreas und Leonhard, Martin

Moser vom BRD Ritten/Barbian,

Teilnehmer 19 (3 Schneeschuhwanderer,

Rest Skitourengeher)

Freitag, 04.02.2011:

Gemeinsames Bauen der Böckln

mit den einge schriebenen Teilnehmern

am Gaudi­Böcklrennen

bei der Handlung Saur, 10 Kinder,

7 Erwachsene, Ausschussmitglieder

und auch Eltern

50

Ortsstelle Barbian

sonntag, 06.02.2011:

Rodeltour im Stubaital (Brandstätter

Alm), Wanderführerin Rosmarie,

Oswald, Margareth; 22 Teilnehmer

samstag, 12.02.2011:

Skitour Rote Wand/Gsies (1200 HM),

Tourenleiter Andreas und Erwin,

7 Teilnehmer

sonntag, 27.02.2011:

Gaudi­Böcklrennen auf dem

Horn mit lustigen Spielen und

Preisen. Teilnehmer: 14 Kinder,

9 Erwach sene.

Organisation: Jugend & Familie,

Heidi, Irene und Othmar.

Durchführung:

Ausschussmitglieder, Wanderführer

und ­begleiter (ca.10 Erwachsene).

Prämiert wurden neben den

schnellsten Böcklfahrerinnen

und ­fahrern auch die drei Besitzer

der schönsten Böckler, welche

Gutscheine für die Teilnahme

am Kinderkletterkurs gewannen.

Auch die Erwachsenen erhielten

Sachpreise.

Die Tageszeitung „Dolomiten“

berichtete vom Ereignis.

samstag, 12.03.2012:

Skitour Weißkugel,

Andreas und Erwin, 9 Teilnehmer


sonntag, 17.04.2011:

Wanderung am Gardasee:

Sasso – Einsiedelei San Valentino –

Cima Comer; Wanderführerin

Rosmarie, Oswald, Margareth, 28

Teilnehmer (davon 5 aus Villanders)

samstag, 28.05.11:

Radtour Val di Sole von Mostizzolo

bis Pellizzano (einige bis Pejo),

Wanderführerin Rosmarie, Oswald,

Margareth, 13 Teilnehmer

sonntag, 25.04.2012:

Eppaner Höhenweg, Seniorenwanderung

mit Wanderführer

Toni, 13 Teilnehmer

samstag, 28.05.2012:

Klettersteig Fennberg, Tourenleiter

Andreas und Erwin, 4 Teilnehmer

april/ Mai:

Kletterkurse: Organisation: Jugend

& Familie, Heidi, Irene, Othmar:

23 teilnehmende Kinder, aufgeteilt

in drei Gruppen, mittwochs und

freitags Nachmittag, 5 Wochen,

Kletter lehrer Josef Hilpold.

sonntag, 05.06.2011:

Familien­Outdoor­Tag als Abschluss

der Kletterkurse, Aktionen: Klettersteig,

Rutsche, Routen, 17 Kinder

und 10 Erwachsene (Heidi, Leonhard,

Othmar, Kletterlehrer Josef

Hilpold und Eltern)

sonntag, 26.06.2011:

Hochtour Kraxentrager, Tourenleiter

Leo, 16 Teilnehmer, Start mit

schlechtem Wetter, bewölkt, trotzdem

Gipfel erreicht

sonntag, 10.07.2011:

Bergmesse: Start um 07.30 Uhr

vom Dorfplatz in Barbian,

09.30 Uhr Huberkreuz,

11.00 Uhr besinnliche Gedanken

am „Stoanernen Herrgott“,

Ortsgruppe, ca. 20 – 25 Teil­

nehmer

sonntag, 17.07.2011:

Alpenrosenwanderung zum

Patscherkofel, Wanderführerin

Rosmarie, Oswald, Margareth,

Teilnehmer 25, ein „ereignisreiches“

Unterfangen mit

Buspanne.

sa. 30.07. – so. 31.07.2011:

Klettersteigwochenende

am Col Ombert, Kaiserjägerklettersteig,

Tourenleiter

Erwin und Andreas, insgesamt

8 Teilnehmer

sonntag, 31.07.2011:

Gemütliche Wanderung vom

Mendelpass zum Penegal mit

Wanderführer Toni, 13 Teilnehmer

sa. 06.08. – so. 07.08.2011:

Drei­Gipfel­Hochtour Magerstein,

Tourenleiter Leonhard,

13 Teilnehmer

sa. 13.08. – so. 14.08.2011:

Hochtour Hochfeiler, gemeinsam

mit der Bauernjugend, Touren ­

leiter Andreas, 23 Teilnehmer

sa. 20.08. – so. 21.08.2011:

Gletschertour Großvenediger,

Tourenleiter Andreas,

17 Teilnehmer

51

Ortsstelle Barbian


Ortsstelle Barbian

sonntag, 21.08.2011:

Kreidesee (St. Vigil) ­ Ciastlintal ­

Grünwaldtal ­ Pragser Wildsee,

Wanderführerin Rosmarie, Oswald,

Margareth, 20 Teilnehmer, Gemeinschaftsfahrt

mit dem Bus

Mo. 22.08. – Mi. 24.08.2011:

Hüttenlager im Selbstversorgerhaus

Zans/Villnöss, 5 Kinder, 3 Betreuer

(Othmar, Heidi, Irene), 1 Köchin

sonntag, 25.09.2011:

Pasubio – „Völkerwanderung“

über die strada delle 52 gallerie,

Wanderführerin Rosmarie, Oswald,

Margareth, 27 Teilnehmer

Donnerstag, 22.12.2011:

Nachtskitour Sarntal, Tourenleiter

Andreas und Erwin, 7 Teilnehmer

Montag, 26.12.2011:

Jahresabschluss auf der

Villanderer Alm, Rinderplatz,

Ausschuss, Wanderführer und

­begleiter, 11 Teilnehmer

Besuchte Weiterbildungskurse

2011: Heidi Rabensteiner

Jugendführerausbildung am

23.01.2011: Berg(s)pur Skitour in

der Schweiz (Piz Terza, Münstertal)

und vom 07. bis 12.03.2011:

„Unterwegs mit Board und Ski“

im Martelltal, Umgang mit dem

GPS­Gerät: Rosmarie und Oswald

Gafriller (Castelfeder)

Neben den Erlebnissen am Berg

fielen auch im Jahr 2011 unterschiedliche

Verwaltungs­ und

organisatorische Tätigkeiten an.

52

Der Ausschuss traf sich zu 9 gemeinsamen

Sitzungen, zwischendurch

trafen sich die Untergruppen

selbständig zur Organisation der

eigenen Touren und Aktionen.

Außerdem nahm der Ortsstellenleiter

Leonhard Mair bzw. sein

Stellvertreter Othmar Mayrl an

den Sitzungen der Sektion Bozen

teil, bei der Landeshauptversammlung

waren wir ebenfalls vertreten.

Weiters gab es vereinzelt

Aussprachen mit Gemeindevertretern

von Barbian und Villanders

sowie eine Versammlung in Villanders,

an der Ortsstellenleiter und

Vize teilnahmen.

Einen größeren Verwaltungsaufwand

bescherte uns die Kollaudierung

der Kletterwand nach

österreichischem Standard. Nach

langwieriger Korrespondenz zwischen

Ortsstelle, Landesleitung und

der Firma Plastic Rock wurden die

Mängel behoben und durch die

Ausdauer von Othmar entstanden

der Ortsstelle letztlich auch keine

Zusatzkosten. Außerdem wechselten

wir 2011 den Internetanbieter

und ließen wiederum die Jahresprogramme

drucken. Die Ortsstelle

kaufte Windstopper an, wobei

sich der „erweiterte Ausschuss“

jeweils mit 30 Euro an den Kosten

beteiligte.

2011 gab es mehrere gemeinsame

Projekte mit anderen Vereinen

oder Einrichtungen: geplant

waren Schneeschuhwandern und

Lawinenkurs mit der Bergrettung

Ritten/Barbian, die leider wetterbedingt

nicht stattfinden konnten.


Die Hochtour auf den Hochfeiler

mit der Bauernjugend konnte

erfolgreich durchgeführt werden

und auch der Grundschule Barbian

konnten wir unsere Erfahrungen

bei Kinderkletterkursen

sowie unser Material weiter

geben. Andererseits wurde auch

die Zusammenarbeit mit uns

von einigen Bergbegeisterten

aus Villanders gesucht. Hierauf

folgten mehrere Gespräche. Drei

Personen begannen im Namen

unserer Ortsstelle die Tourenleiter­

bzw. Kletterausbildung.

Die Wander­, Rad­ und Rodeltouren

haben sich im Laufe der Jahre

zu gern und sehr gut genutzten

Angeboten für die Freizeitgestaltung

entwickelt und bilden

eine tragende Säule in unserem

Vereinsleben. Wanderführer Toni

van Gerven und Wanderführerin

Rosmarie Gafriller ­ zusammen

mit ihrem Mann Oswald – wählen

ihre Ziele immer sorgfältig aus

und bieten neben Bewegung stets

auch kulturelle Bereicherung.

Höher hinaus wollen meistens

die Tourenleiter Andreas Rabensteiner,

Erwin Gafriller und Leonhard

Mair, welche die fitten und

die trittsicheren Mitglieder fest

im Seil haben und tolle Gipfelerlebnisse

bieten. Tourenleiter

Erwin Gafriller ist auch in der

Kletterszene recht gut beheimatet:

auf seiner Kletterreise in den

Balkan und die Türkei hat er den

Berghaus­Award 2011 gewonnen

und so der Ortsgruppe alle

Ehre gemacht. Die Ortsstelle hat

sich inhaltlich auch entwickelt.

Das Referat Familie, das wir an

der Ortsstelle gemeinsam mit

der Jugend führen, ist landesweit

im Aufbau. Othmar Mayrl ist

Landesvorsitzender und bemüht

sich um Aus­ und Weiterbildung

für Familienreferenten und bringt

Wissen und neuen Schwung in die

Ortsgruppe.

Die Gruppe Jugend & Familie

(Heidi Rabensteiner, Irene Mur,

Othmar Mayrl) setzte 2011

neue Akzente, z. B. das Gaudi­

Böckl rennen oder das Hüttenlager

in Zans.

Die vielfältigen Tätigkeiten sind

möglich durch die finanzielle und

ideelle Unterstützung: Mitgliedsbeiträge,

Gemeinde Barbian 300

Euro für ordentliche Vereinstätigkeit/Vereinslokal,Druckkostensponsoring

Raika Untereisacktal

200 Euro, Südtiroler Sparkasse

Geschenksartikel beim Gaudi­

Böcklrennen oder Zur­Verfügung­

Stellen des Geschäftslokals zum

Böckl­Bauen (Margareth Saur)

oder Barbianer Betriebe, die

spontan Werkzeuge oder Mate rial

zur Verfügung stellen und den

Verein unterstützen.

Ende 2011 (Stichtag 30.09.2011)

zählt die Ortsstelle Barbian

189 eingeschriebene Mitglieder,

d.h. die den Mitgliedsbeitrag

entrichtet haben. Das sind 16 mehr

gegenüber dem Vorjahr.

Irene Mur

53

Ortsstelle Barbian


Ortsstelle Jenesien

54

Ortsstelle Jenesien

09. Jänner 2011 JahreshauPtversaMMlunG mit neuwahlen und

anschließendem Diavortrag: Menschen, Kultur und Berge in

Ladakh/Himalaja

15. Jänner 2011 sKItOur im schnalstal – 19 teilnehmer

Bei starkem Wind machten wir uns auf den Weg.Nach dem

ersten Teil des Anstiegs gruben wir ein Schneeprofil und

erkundeten so den Aufbau der Schneedecke. Im Anschluss

führten uns leichte Hänge zum Gipfel des Stotz. Inzwischen

hatte sich der Wind gelegt und wir konnten bei strahlendblauem

Himmel die umliegenden Berggipfel wie Weißkugel

und Similaun genießen. Schöne Pulverhänge bescherten uns

eine super Abfahrt.

13. Februar 2011 sKItOur im sterzinger raum – 11 teilnehmer

Wir fuhren bis zum Talschluss des Jaufentales. Nach einem

anfänglich gemütlichen Anstieg führte uns eine erste Steilstufe

bis unterhalb der Jaufenkante. Dort bogen wir nach

Süden ab und stiegen bis kurz unterhalb der Hochplattspitze

auf. Wegen des schlechten Wetters und der schlechten Sicht

verzichteten wir auf den letzten, kurzen Anstieg zum Gipfel.

Aufgrund der Steilheit war die Abfahrt für uns 11 eine schöne

Herausforderung, die aber alle mit Mut und Geschick

meisterten.

20. Februar 2011 WanDerunG mit sepp – 15 teilnehmer

Volkmarweg von Burgstall nach Sinich, Start um 9.30 Uhr.

Mittagessen beim Patauner in Siebeneich.

06. – 09. März 2011 FaMIlIenWInterlaGer in Pfelders – 5 Familien

Alle genossen in der Faschingswoche die bereits längeren

Tage und ungewöhnlich hohen,angenehmen Temperturen.

Beim Skifahren, Rodeln, Skitourengehen und Zugelefahren

vergingen die schönen Tage viel zu schnell. Auch die

Abende waren sehr abwechslungsreich und lustig. So wurde

der Faschingsball der Hinterpsairer Goaßzüchter besucht,

der sehr urig war. Bei gemeinsamer Hausarbeit und hervorragender

Kost, gemeinsamen Gesprächen und Spielen

wurde die Gemeinschaft gepflegt.


12. März 2011 sKItOur in Walten im Passeiertal – 10 teilnehmer

Wir hatten wieder etwas Pech mit dem Wetter. Unser Ziel war

die Alpenspitze. Anfangs hofften wir noch auf eine Wetterbesserung,

während des Anstieges wurde der Nebel immer dichter.

Wir konnten zwar den Gipfel über das Wannsertal erreichen,

mussten aber die Pläne für die Abfahrt ändern. Anstatt über

das Sailertal abzufahren, mussten wir unseren Aufstiegsspuren

folgen, wobei die Sicht zeitweise nur einige Meter betrug.

25. April 2011 WanDerunG mit sepp – 19 teilnehmer

Wanderung auf dem Oachner Höfeweg, Rundwanderung in

mittlerer Höhe am bekannten Wanderweg bei Völser Aicha.

22. Mai 2011 KulturhIstOrIsche WanDerunG mit vigl reinhard –

17 teilnehmer; von Nobls über Rumsein nach Glaning

25. Juni 2011 WanDerunG mit Kleinkindern

10 Kinder mit ihren Mamis und 2 Papis fuhren mit der Umlaufbahn

zur Bergstation des Rittner Horns und wanderten

den Panoramaweg entlang. Der Tag war recht kühl und die

Mittagsjause und die Rast auf einer Wiese fielen aufgrund

der Temperaturen und des Windes etwas kurz aus. Zu Fuß

spazierten wir zur Talstation.

08. – 09. Juli 2011 KlettertOur – 7 teilnehmer

7 Teilnehmer wanderten am Freitagabend auf die Schlernbödelehütte.

Dort wurde übernachtet und am Tag danach

erklommen 5 die Burgstallkante und 2 die Santnerspitze.

Zu Mittag wurde auf der Schlernhütte gegessen und am

Abend ging es noch auf den Jenesiener Kirchtag.

23.­ 24. Juli 2011 hOchtOur – 12 teilnehmer

Ziel war das Zuckerhütl. Der Aufstieg zur Müllerhütte am Samstag

erfolgte teilweise bei Nieselregen, teilweise im Trockenen

und teilweise bei leichtem Graupeln. Den Rest des Nachmittags

verbrachten wir gemütlich in der Hütte, einige jedoch wagten

sich zur großen Gletscherspalte nahe der Hütte, wo sie ein wenig

Eisklettern übten. Am Sonntagmorgen blickten wir aus dem

Fenster und sahen 10 cm Neuschnee und der Wind wirbelte

den Schnee nur so durch die Luft. So fiel die Entscheidung, auf

die geplante Besteigung des Zuckerhütls zu verzichten und den

Rückweg anzutreten. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse

kamen wir heil ins Tal und hoffen nun im nächsten Jahr bei

besserem Wetter unsere Hochtour unternehmen zu können.

14. – 19. August 2011 FaMIlIensOMMerlaGer im Pitztal in nordtirol

10 Erwachsene und 10 Kinder: Spaß, Radfahren,

Klettern, Trampolinhüpfen, Wandern, Rafting im Inn …

55

Ortsstelle Jenesien


Ortsstelle Jenesien

16. August 2011 WanDerunG mit Kleinkindern – 15 teilnehmer (davon

10 Kinder). Nach dem verregneten Maria Himmelfahrt

Tag genossen wir das sonnige Wetter am Tschaufen.

Nachdem wir uns nach kurzer Wanderung gestärkt

hatten, spielten wir mit dem Sand und hüpften und

tobten auf dem Trampolin.

25. – 28. August 2011 hÜttenlaGer der avs-Jugend im Bergheim lettnalm/

schlern – 12 teilnehmer

31. August 2011 WanDerunG mit Kleinkindern – 21 teilnehmer (davon

14 Kinder). Mit der Umlaufbahn fuhren wir auf die Seiser

Alm und von dort mit dem überfüllten Bus nach Saltria. Von

dort ging es auf die Tirler Alm und nach dem Mittagessen erkundeten

wir den tollen, erlebnisreichen Hexenquellenweg.

10. – 11. September 2011 avs-hÜttenWanDerunG – 8 teilnehmer

Von Kasern (hinteres Ahrntal) aus ging es bei strahlendem

Sonnenschein hinauf zur Lahneralm und empor zur Birnlückenhütte

(2440 m). Unsere Anstrengung wurde mit einem

wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Bergflanken

und einem geselligen Beisammensein am Abend in der

Hütte entlohnt. Am nächsten Tag wanderten wir auf dem

Lausitzer Höhenweg Richtung Kasern und genossen die

herbstliche Sonne.

17. September 2011 verleihung der ehrenMItGlIeDschaFt an sepp Gamper

beim Gasthaus Steger in Flaas im Kreise seiner Familie und

dem Vorstand des AVS­Jenesien. Der Ortsstellenleiter Klaus

Schwarz bedankte sich für seinen langjährigen Einsatz und

überreichte Sepp eine Urkunde und ein kleines Geschenk.

Die Tanzlmusig umrahmte die kleine, aber feine Feier.

30. September 2011 KulturhIstOrIsche WanDerunG mit vigl reinhard –

11 teilnehmer; Ziel: Afing­Schwarzegg;

Mit den Privatautos ging es zum Tammerle­Hof. Von dort

vorbei an der alten Volksschule in Afing ­ Runer ­ Oberplatt/Unterplatt

­ Wieser und weiter zum Perkmann (Mittagspause).

Vom Perkmann Abstieg nach Afing und mit den

Autos retour nach Jenesien. Gesamtdauer ca. 5 Stunden

05. November 2011 tÖrGGelen mit den Bewohnern des altersheimes Jenesien

Bei einer zünftigen Marende, Kastanien und Krapfen verbrachten

wir einen sehr unterhaltsamen Nachmittag im

Altersheim Jenesien. Die Tanzlmusig spielte auf und es wurde

gesungen und getanzt und zum Schluss sogar gewattet.

56


KletterWanD von 17.30 – 20.00 uhr

(immer ca. 12 – 20 teilnehmer, vor allem Kinder)

­ 12. + 26. Jänner

­ 09. + 23. Februar

­ 16. + 30. März

­ 26. Oktober

­ 09. + 23. November

­ 07. + 21. Dezember

57

Ortsstelle Jenesien


Ortsstelle leifers

58

Ortsstelle leifers

Tausende von erschöpften, zivilisationsmüden Menschen

beginnen zu entdecken,

dass der Gang in die Berge einer Heimkehr gleicht.

Sie begreifen, dass die wilde Natur lebensnotwendig ist

und dass Naturparks und Reservate

nicht nur Schlagholz und Wasser zum Bewässern liefern,

sondern wahre Quellen des Lebens sind.

John Muir Naturforscher, -philosoph und -schützer

Mit diesem kurzen, aber sehr treffenden Zitat wollen wir über die

zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen des heurigen Bergjahres

der Ortsstelle Leifers berichten:

16. Jänner 4 AVS­Mitglieder nahmen am traditionellen Patroziniumswatten teil.

22. Jänner Jahreshauptversammlung, nach dreijähriger Amtszeit standen

heuer wieder Neuwahlen auf dem Programm. Frau Ilse Frasnelli

übernimmt auch für die nächsten 3 Jahre den Vorsitz der Ortsstelle.

Die 50 AVS­Mitglieder definierten auch die weiteren Ausschussmitglieder

per Akklamation.

23. Jänner 29 begeisterte Schneeschuhwanderer unternahmen im Fersental

eine schöne Wanderung.

30. Jänner 18 AVS­ler unternahmen in Villnöß eine schöne Wanderung im

Herzen der Geislergruppe.

12. Februar 27 AVS­ler trafen sich auf Meran 2000 für das alljährliche Mondscheinrodeln,

anschließend genossen Groß und Klein in der Zuegghütte

das Abendmahl. Abschließend rasten wir mit unseren Rodeln,

Böckeln und Stirnlampen die Rodelbahn runter.

20. Februar Die Skitour und Schneeschuhwanderung auf den Großen Gabler

auf der Plose wurde von 16 Teilnehmern mit Begeisterung in

Anspruch genommen.

26. Februar Von 15.00 bis 18.00 Uhr besuchten 6 Jugendliche im Mittelschulalter

den ersten Teil unseres Kletterkurses in der Traminer Kletterhalle.

06 März 20 begeisterte AVS­ler unternahmen am Ledrosee die berühmte

Christrosenwanderung.


12.März 2. Teil des Kletterkurses Kletterhalle Tramin.

19. März 15 Leiferer Frauen versuchten sich an diesem Nachmittag einige

Klettertechniken in der Kletterhalle von Tramin anzueignen und

amüsierten sich dabei prächtig!

20. März Die vorgesehene Skitour wurde aus organisatorischen Gründen

abgesagt.

26.März Nachtwanderung zum Tschuegghof: 4 Betreuer und 20 Kinder

im Grundschulalter erklommen am Abend den Breitenberg.

Nach einem Teller Lasagne und einigen Spielen im Freien,

setzten sie die Stirnlampe auf und begaben sich wieder Richtung

Dorf: ein gut gelungenes Abenteuer!

27. März Die Wanderung Waidbruck ­ Lajen ­ Albions beschäftigte

16 Wanderlustige.

03. April Diese Frühlingsfahrt zum Gardasee – die dem Panoramaweg

„Sentiero delle Busatte“ folgend – über gut gesicherte Eisentreppen

und ausgesetzte Felsformationen von Tempesta nach

Torbole führt, kam bei den 40 TeilnehmerInnen sehr gut an.

09. April Von 15.00 bis 18.00 Uhr besuchten 12 Kinder im Grundschulalter

den ersten Teil unseres Kletterkurses in der Traminer Kletterhalle.

10. April Wanderung Mori – Nave – San Felice – Passo S. Giovanni, 12 Teiln.

16.April 2. Teil des Kletterkurses Kletterhalle Tramin, 12 Teilnehmer.

20. April 10 begeisterte Grundschüler durften die neue Boulderhalle in

Salurn ausprobieren.

21. April 22 große und kleine neugierige Teilnehmer besichtigten die

Müllverbrennungsanlage.

25. April Wanderung Eyrs – Tanas – Allitz – Schlanders, 12 Teilnehmer.

08. Mai Von der Ifinger Bahn über den Taser Höhenweg nach Schenna

wanderten 9 begeisterte Wanderer.

14. Mai Der vorgesehene Kletterkurs für Jugendliche im Freien wurde aus

organisatorischen Gründen abgesagt.

21. Mai Reinigungstag Müllaktion: 24 umweltbewusste AVS­ler halfen bei

dieser tollen Aktion mit. Dabei wurden Wege von der überschüssigen

Vegetation befreit, Müll entfernt und Markierungen neu gestrichen.

22. Mai Die vorgesehene Familienwanderung auf den Partschinser

Waalweg wurde abgesagt.

29. Mai Die Rundwanderung von Seis wurde von den 12 Teilnehmern in

gut 4 Stunden mit Begeisterung bewältigt.

13. Juni Wanderung Gasse – Mareiter Stein, 11 Teilnehmer.

19. Juni Wanderung Brenner – Steinjoch – Sattelberg, 11 Teilnehmer.

59

Ortsstelle leifers


Ortsstelle leifers

10. Juli Die von Herrn Walter Dorfmann geführte Blumenwanderung

auf die Zanser Alm war für die 20 begeisterten Teilnehmer sehr

interessant und lehrreich.

17. Juli Wanderung St. Valentin – Elferkopf – Grauner Höhenweg, 8 Teilnehmer

17. Juli 8 begeisterte Kletterer konfrontierten sich mit den steilen Hängen

der Via Ferrata „Cesare Piazzetta” zum Piz Poé auf 3152 m.

24. Juli Die Hochtour auf die Laaser Spitze wurde wegen schlechten

Wetters auf den 18. September verschoben.

31. Juli Bei dieser Familienwanderung bestiegen große und kleine wanderlustige

AVS­ler über den zum Teil mit Drahtseil gesicherten Kaiserjägersteig

den Kleinen Lagazuoi bis zur Lagazuoihütte. Mit Stirnlampe

und viel Interesse wurde dann der Abstieg durch den 1 km

langen Felstunnel in Angriff genommen.

07. August Wanderung Passeier Kalmtal – Fagl See, 10 Teilnehmer.

21. August Vereinsgrillen in Altrei. Bei herrlichem Wetter und schmackhaftem

Essen verbrachten 65 Teilnehmer einen herrlichen Tag. Für unsere

kleinen Mitglieder wurden natürlich einige Slacklines gespannt.

28. August Der Klettersteig Pisciadú wurde von 16 begeisterten Kletterern

erfolgreich bestiegen.

28. August Wanderung von der Val Campella zum Rifugio Carlettini zur

Orsera­Scharte mit 10 Teilnehmern.

04. Sept. Die vorgesehene Familienwanderung wurde auf den

11. September wegen schlechter Wetterlage verschoben.

11. Sept. Die Familienwanderung startete mit 23 Teilnehmern von der

Seiser Alm, führte zur Ruine Salegg nach Schloss Hauenstein und

endete am Spielplatz von Bad Ratzes. Einige mutige Teilnehmer

konfrontierten sich mit den z.T. anspruchsvollen Kletterrouten auf

den Hängen der Ruine von Schloss Hauenstein.

11. Sept. Wanderung von St. Ulrich – Raschötz – Panascharte – Seceda,

0 Teilnehmer.

18. Sept. Die Hochtour auf der Laaser Orgelspitze wurde zum zweiten Mal

wegen schlechten Wetters abgesagt.

25. Sept. Wanderung Sarntal – Aberstückl – Missensteinerjoch –

Kratzberger See, 7 Teilnehmer.

02. Okt. Der dritte Teil der geschichtlich äußerst spannenden

Dolomitenfront – Wanderung beschäftigte heuer 16 Teilnehmer.

09. Okt. Wanderung Rauth – Jochgrimm – Liegalm, 7 Teilnehmer.

23. Okt. Törggelewanderung beim Wassererhof in Atzwang, 35 Teilnehmer.

12. & 13. Nov. Jährlicher Flohmarkt für Wintersportartikel.

Mehrere AVS­Mitglieder waren voll im Einsatz.

60


avs-Jugend

Auch heuer konnten wir eine

sehr aktive AVS­Jugend erleben!

Unter den Kindern und Jugendlichen

bewähren sich immer

sehr stark die Kletterkurse und

werden gerne von ihnen besucht.

Das Bouldern für unsere kleineren

Mitglieder wurde mit Begeisterung

ausprobiert.

Auch das Klettern im Freien

auf den anspruchsvolleren

Kletter steigen fand heuer bei den

Jugendlichen großen Anklang.

avs-Familienprogramm

Halbtagesaktionen wie die Nachtwanderung

zum Tschuegghof waren

ein toller Einfall unserer Jugendführer,

deren Einsatz durch die

rege Teilnahme belohnt wurde.

Die Reinigungs­ und Müllaktion,

sowie die Besichtigung der Müllverbrennungsanlage

stellten eine ausgezeichnete

Gelegenheit dar, unsere

jüngeren Mitglieder mit dem

Thema des Umweltschutzes, der

Nachhaltigkeit und des bewussten

Erlebens unserer wunderschönen

Landschaft vertraut zu machen!

Das Familienprogramm ist schon im Vorjahr bei den Leiferer Familien gut

angekommen und die Teilnahme an den heurigen Wanderungen bestätigt

diesen positiven Trend. Die Familienwanderungen wurden zahlreich besucht!

61

Ortsstelle leifers


Mitarbeiterausbildung

Botanische Wanderung Natur & Umwelt 3 Mitglieder

Geologische Wanderung 1 Mitglied

Jugendführer Aufbaukurs – Tante Emma 3 Mitglieder

Freeride – Risikoverhalten 1 Mitglied

Bergabenteuer für Familien 1 Mitglied

Erste­Hilfe­Kurs 3 Mitglieder

Jugendführer Aufbaukurs – Survival 2 Mitglieder

Gletscherkurs Eis & Hochtour 1 Mitglied

Bergspur­Hochtour – Jugendführer 1 Mitglied

Wanderungen für Junggebliebene

(von Martha Pichler)

Jeden Donnerstagnachmittag,

Sommer wie Winter, machte sich

eine Gruppe von mehreren Teilnehmern

zu gemütlichen Wanderungen

auf. Diese führten die

Gruppe in die verschiedensten

Wandergebiete Südtirols:

Deutschnofen, Welschnofen,

Aldein, Frühlingstal, Ritten,

Truden, Altrei, Leiferer Höhenweg,

Schneiderwiesen und noch

viele andere Ortschaften.

Im Winter wurden die Ziele wetterbedingt

kurzfristig vereinbart.

Es wird weiterhin das Projekt

„Wandern ohne Auto“ aktiv unterstützt,

und auch im Jahr 2011 wurden

verschiedene Ziele mit öffentlichen

Verkehrsmitteln erreicht.

Mit 2011 gehen unsere Wanderungen

für Junggebliebene schon

ins elfte Jahr und sind weiterhin

ein fester Bestandteil unseres

Programms.

63

Ortsstelle leifers


Ortsstelle leifers

skitour auf den Großen Gabler, Plose 2.574 m

Diese Anfängertour im Plosegebiet

brachte 14 begeistere Skifahrer

zusammen.

Am Sonntag, 20. Februar 2011

ging es los! Es ging nach Brixen

und weiter nach Sankt Andrä und

Afers und zum Ausgangspunkt

Palmschoß.

Dolomitenfront – historische Wanderung

64

In 3 Stunden ging es dann abseits

der Piste über 700 Hm leicht und

lohnend Richtung Gipfel. Auf der

Abfahrt kehrte man in der Schatzer

Hütte zu einem gemütlichen Beisammen

ein. Trotz Nebel und totalem

Körpereinsatz der Beteiligten

war es eine gelungene Tour!

Diese historische Wanderung

zeigte uns eindrucksvolle

Kriegsschauplätze.

Auf den Spuren des großen

Krieges findet man nach 100

Jahren immer noch militärische

Schutzgräben, Tunnels im Felsen,

Festungen, Granaten, Bomben ­

spiltter usw. Martin Schöpf

führte uns fachkundig durch

die eindrucksvolle Geschichte

der Dolomitenfront auf den

Kleinen Colbricon (2511 m).

Martin machte diese Wanderung

zu einem außergewöhnlichen und

interessanten Erlebnis; ausführlich

wurden Ereignisse an der Südfront

im 1. Weltkrieg geschildert.

Herzlichen Dank, Martin!


einigung und Instandhaltung unserer Wanderwege

In die Aufgabenbereiche der AVS­

Ortsstellen fallen unter anderem die

Markierung von Wanderwegen, das

Freischneiden von Bäumen und Entfernen

anderer Hindernisse oder

Steine. Diese Aufgaben bedürfen

eines großen Einsatzes von Freiwilligen,

die mit viel Fleiß und Handarbeit

tatkräftig mitwirken. Eine

besonders große Herausforderung

stellt heutzutage die Pflege und

Wartung eines gut markierten Wegnetzes

bei ständig zunehmenden

Wanderern, die sich auf unseren

Wegen gut orientieren und sicher

bewegen wollen. Die Wartung unseren

38 Kilometer Wanderwege

wird auch in Leifers ausschließlich

auf ehrenamtlicher Basis geleistet.

Am 21. Mai wurde ein Wartungs­

und Reinigungstag einberufen. Die

Leiferer AVS­Mitglieder haben nicht

auf sich warten lassen. Der AVS­Ausschuss

weiß so einen selbstlosen Einsatz

seiner Helfer sehr zu schätzen.

An dieser Stelle sei ein herzlicher

Dank an alle Mitwirkenden und

AVS­Mitglieder ausgesprochen.

Am 21. April besichtigten wir mit

unserer AVS­Jugend das Eco Center

­ die Müllverbrennungsanlage in

Bozen. Die Eco Center AG führt Abfallentsorgungsanlagen

für 77 Gemeinden

in Südtirol und den Abwasserdienst

für 58 Südtiroler Gemeinden.

Ausführlich wurde uns

die Abwasserreinigung erklärt und

Namentlich seien hier Groß und

Klein genannt. Vergelt’s Gott den

fleißigen Helfern, welche ständig

Jahr für Jahr unsere Wege intakt

halten: Bortolameotti Alfred,

Fill Paul, Lorenzini Pepi, Pircher

Albrecht, Simeoni Isidor, Salvetti

Bruno, Salvetti Lorenz;

Ein Danke auch den Helfern vom

21. Mai (alphabethische Reihenfolge):

Curti Christian, Dollinger Elke,

Frasnelli Ilse, Gamberoni Ulrich,

Girardi Sandra, Tanja Nalin, Moser

Renate, Pichler Martha, Pircher

Albrecht, Pircher Edith, Santa

Stefan, Stimpfl Ivonne, Wieser Erika.

Den Wanderweg Nr. 5 – Montiggl

haben einige der kleinen AVS­

Freunde gereinigt. Danke an:

Christian Lubian, Gabriel Morabito,

Ramon Nalin und Sara Baldo. Die

heurige Reinigungs­ und Müll aktion

wurde erfolgreich durchgeführt.

Dabei wurde das Leiferer Wandergebiet

fast zur Gänze abgewandert.

Es war eine gute Gelegenheit, dem

übergeordneten Umweltschutz­Ziel

des Vereins Rechnung zu tragen.

Besichtigung Müllverbrennungsanlage Bozen

die Abfallentsorgung an Ort und

Stelle demonstriert. Da Natur­

und Umweltschutz uns alle betrifft,

war es unser Anliegen den jungen

AVS­Freunden das Thema Müllverbrennung

vor Ort genauer zu

erläutern. Ein Dankeschön an das

Eco Center für die die informative

Besichtigung!

65

Ortsstelle leifers


Ortsstelle leifers

66


Wanderung zum Faglsee (2.100 m)

Am 7. August führte uns diese

Wanderung ins Passeiertal.

Leider war es am Ausgangspunkt

sehr nebelig. Jedoch ließen wir uns

vom Wetter nicht beeinflussen

und fassten somit den Entschluss,

nicht auf die Alm hochzusteigen.

Stattdessen wanderten wir den

Meraner Höhenweg talauswärts,

stiegen später etwas talwärts, um

Danke!

Wie zu Beginn des Tätigkeitsberichtes

zitiert wurde, begreifen

auch in unserer Ortsstelle immer

mehr Leute, dass das Wandern und

Klettern wahre Quellen des Lebens

sind. Dies bestätigt uns die rege

Teilnahme der Leiferer am Vereinsleben.

Möchte mich bei allen Freunden,

Mitgliedern und Helfern bedanken,

da sie durch ihren Einsatz zum

Gelingen unserer Veranstaltungen

wesentlich beigetragen haben.

Keine Veranstaltung kann gelingen

ohne Bereitschaft daran

teil zu nehmen.

anschließend nach einer Rundwanderung

wieder zum Ausgangspunkt

aufzusteigen. Allerdings

konnten wir dem später eintretenden

Regen nicht ganz aus weichen.

Ungefähr 350 Hm, 4 Stunden

Gehzeit. Auf der Magdalm kehrten

wir dann zu einem guten Mittagessen

ein.

10 Teilnehmer.

Es freut mich ganz besonders,

dass unser Programm 2011 so gut

an genommen wurde. So konnten

wir auch in dieser abgelaufenen

Touren saison dem Ziel und Zweck

des AVS gerecht werden, indem

wir die alpinen Sportarten,

Wandern und Bergsteigen, gefördert

haben, auf die Schönheit und

Ursprünglichkeit der Berglandschaft

aufmerksam gemacht und

den Blick dafür sensibilisiert haben.

Vergelt’s Gott und Berg Heil!

Ilse Frasnelli

Ortsstellenleiterin

67

Ortsstelle leifers


Ortsstelle ritten

Mit der Jahresvollversammlung der

AVS­Ortsstelle Ritten begann am

21. Jänner im Haus der Familie in

Lichtenstern das heurige Tätigkeitsjahr.

Ca. 70 Personen waren der Ein ­

ladung gefolgt und wurden vom

Ortsstellenleiter Markus Chiusole

herzlich begrüßt. Gemeinsam ließen

wir das Bergjahr 2011 in Wort und

Bild Revue passieren. Nach dem

offiziellen Teil endete der Abend

bei einer schmackhaften Gulaschsuppe

und einem guten Glasl

Wein. Mit dem Bergjahr 2011

meinte es Petrus leider nicht allzu

gut. Oft mussten unsere Touren

wegen schlechten Wetters abgeändert

oder gar ganz abgesagt

werden. So fällt der heurige

Touren bericht auch etwas kürzer

aus als gewohnt.Franz Müller

eröffnete die vereins-skitourensaison

mit einer kulinarischen Skitour

im Jaufental bei Ratschings.

Bei eisigen Temperaturen begleitete

er 15 Teilnehmer auf

die Rosella. Der Ausblick und

die Abfahrt waren genial, doch

damit nicht genug: auf dem Weg

ins Tal empfing er die Gruppe im

passenden Outfit mit selbst

gemachtem Glühwein. Die Freude

bei allen Teilnehmern war groß

und Franz wurde wieder einmal

seinem Ruf als erstklassiger Führer

gerecht.

69

Ortsstelle ritten


Schon Anfang Februar stand das

skitourenwochenende auf dem

Programm. Franz hatte für den

12. – 13. Februar das Münstertal in

der Schweiz als Ziel gewählt.

12 Personen meldeten sich zu der

Veranstaltung an und fuhren gemeinsam

bis nach Tschierv kurz unterhalb

des Ofenpasses. Schon allein

der Herberge wegen hatte sich

die Anreise bereits am Freitagabend

gelohnt. Wir übernachteten

nämlich in der alten „Distilleria“

der Familie Beretta. Die Wirtsleute

sind passionierte Schnapsbrenner

und erklärten uns bereitwillig die

Kunst des Schnapsbrennens. Natürlich

musste auch der eine oder

andere edle Tropfen verkostet

werden. Am nächsten Tag stand

aber dann der sportliche Aspekt im

Vordergrund. Mit dem Auto fuhren

wir in das – laut Franz –

schönste Dorf der Welt, nach Lü.

Von dort aus ging es zu einer Skitour

auf den Piz Terza. Bei warmen

Temperaturen und strahlendem

Sonnenschein erreichten wir den

Gipfel und genossen den Ausblick

von diesem Grenzpunkt aus in unsere

Heimat. Am nächsten Morgen

konnten wir direkt von unserer

Unterkunft aus zu einer Skitour

auf den Piz Dora starten. Nachdem

wir einen recht dichten Wald hinter

uns gelassen hatten, erreichten

wir das offene Gelände und

konnten uns in der Morgensonne

wärmen. Doch leider zog auf dem

Weg zum Gipfel immer mehr

Nebel auf und so konnten wir nur

mit Mühe den Weg finden. Da half

es auch nichts, dass Markus auf

einen Antennenmasten stieg: das

70

Wetter und die Aussicht waren

auch von da oben nicht besser.

Markus hatte für den 27. Februar

eine skitour mit dem avs sarntal

geplant. Die Wetterprognosen

waren sehr schlecht und so war es

nicht verwunderlich, dass sich nur

ein paar eingefleischte Skitourengeher

Richtung Sarner Weißhorn

aufmachten. Heftige Sturmböen

und dichter Nebel verhinderten

den Gipfelanstieg und trieben die

insgesamt 13 Teilnehmer schnell

wieder ins Tal.

Im April unternahm Bernd die letzte

Vereinsskitour und führte 3 Teilnehmer

und einen Hund auf den Großen

Möseler. Die Bedingungen waren

ideal und alle genossen diese

klassische Frühjahrsskitour.

Eine Gruppe von 52 Teilnehmern

aus Mitgliedern des AVS und des

Katholischen Familienverbandes

begleitete Paul auf eine Frühlingswanderung

am Gardasee. Nach

Ankunft in Castelletto, einem

kleinen Dorf an der Uferstraße,

stiegen die 36 Erwachsenen und

‚16 Kinder am Fuße des Monte

Baldo Richtung Biazza auf. Der

Weg war von blühenden Sträuchern

gesäumt und verlief durch

den verlassenen Ort von Campo.

Schließlich gelangten wir nach

S. Antonio. Beim kleinen Kirchlein

hielten wir Rast, um unseren Rucksack

zu erleichtern. Weiter ging es

über einen holprigen Weg, vorbei

an blühenden Frühlingsboten nach

Cassone, wo uns Norbert vom Busunternehmen

Rittnerreisen bereits

erwartete. Vor der Heimfahrt ließen

wir den gemütlichen Tag noch bei

einem Eis oder Bier ausklingen.


ausschuss-Wanderung

Wie jedes Jahr trafen sich auch

heuer wieder alle, die im Laufe

des letzten Jahres für die Ortsstelle

Ritten Touren geleitet haben

bzw. sich für die Ortsstelle freiwillig

eingesetzt haben, zu einer

gemeinsamen Wanderung.

Am 28. Mai wanderte die bunt gemischte

Gruppe von Frangart über

Girlan nach Sigmundskron. Dort

aßen wir zu Mittag und besichtigten

Schloss Sigmundskron.

Den Bergsommer eröffneten

wir mit der Bergmesse auf der

Schianont. Ca. 120 Gleichgesinnte

waren gekommen, um Gottes

Segen für all unsere Touren zu

erbitten und auch für das abgelaufene

Jahr zu danken. Pater

Peter zelebrierte mit Hilfe von

Paul eine würdige Messfeier und

die Goaßlschnöller gaben den

richtigen Ton an.

Am Wochenende vom 16. – 17.

Juli brach Sepp mit 19 Bergsteigern

zur Durchquerung der

Pfunderer Berge auf. Laut Programm

sollten über das Pfitschertal

der hochfeiler und der Weißzint

mit anschließendem Abstieg

nach Lappach bestiegen werden.

So brachte uns am Samstagmorgen

ein kleiner Bus ins Pfitschertal.

Knappe 3 Stunden später erreichten

wir unsere Unterkunft, die

Hochfeiler ­ Hütte. Die gemütliche

Stube und die verlockende Speisekarte

machten uns einen sofor­

tigen Weiteranstieg schwer und

so machten wir eine ausgiebige

Rast in der Hütte. Mit vollem Magen

ging es dann natürlich etwas

gemütlicher Richtung Hochfeiler.

Der strahlende Sonnenschein vom

Morgen schlug dann auch noch in

immer schlechteres Wetter um

und so mussten wir kurz unter

dem Gipfel umkehren, da kaum

Sicht herrschte und leichter Nieselregen

einsetzte. Zurück in der

Hochfeiler­Hütte bezogen wir unsere

Zimmer und trösteten uns bei

einem großen Getränk. Auch gegen

Abend besserte sich das Wetter

nicht und die Prognosen für

den nächsten Tag waren wenig

aussichtsreich. Nach eingehender

Beratschlagung entschied Sepp im

Interesse der Gruppe, am nächsten

Tag erneut einen Gipfelansturm

auf den Hochfeiler zu unternehmen

und die Überschreitung nicht

zu machen. Zwar standen schließlich

am Sonntag einige Teilnehmer

nach 1,5 Std. auf dem Hochfeiler,

71

Ortsstelle ritten


aber mit Gipfelgenuss hatte das

nicht viel zu tun. So schnell wir

möglich machte sich dann die

ganze Gruppe auf ins Pfitschertal,

um im trockenen Bus die Füße

hoch zu legen. Auf dem Heimweg

saßen wir noch bei einem Bier zusammen

und keiner wollte sich damit

abfinden, den Gipfel des Hochfeilers

so in Erinnerung zu behalten.

Deshalb war Sepp auch gerne

bereit, bei der nächsten Gelegenheit

alle Interessierten nochmals

auf den Gipfel zu begleiten. Am

Nachmittag des 19. August stiegen

20 Teilnehmer in 3 Stunden zur

Hochfeilerhütte auf. Lustig und gesellig

war der Hüttenabend mit

Ziehharmonikaspieler Martin. Am

nächsten Tag standen dann alle bei

herrlichem Wetter nach 2 Std. auf

dem Hochfeiler.

72

Am Wochenende vom 06.–07.

August wollte Sepp zum Becherhaus

aufsteigen. Die Nachfrage

war groß, da dieses Schutzhaus

auf 3.191 m ein sehr beliebtes

Ziel für alle ist. Umso größer war

dann auch die Enttäuschung, als

die Tour wegen dem schlechten

Wetter mit Schneefall in höheren

Lagen abgesagt werden musste.

Doch so schnell gibt sich der

AVS­Ausschuss nicht geschlagen

und deshalb werden wir im neuen

Bergjahr 2012 erneut das Becherhaus

und – wer möchte – auch das

Zuckerhütl in Angriff nehmen.

Mitte Oktober lud der AVS zum

traditionellen törggelesonntag

ein. Vom Parkplatz Kaiserau

wanderten ca. 50 Personen über

Siffian zur Stafflerwiese. Dort

wartete eine ausgiebige Törggelemarende

auf die hungrigen

Wanderer. Alle genossen die

milden Temperaturen und blieben

bis am späten Nachmittag in

geselliger Runde.

Auf einen verregneten Sommer

folgten ein traumhafter Herbst

und ein viel zu milder Winter.

Auch Mitte Dezember war es

noch nicht möglich die geplante

Piepsübung am Unteren Horn

durchzuführen, da es bis zu

dem Datum so gut wie keinen

Schnee gab.

Monika Unterhofer Chiusole


Klettern 2011

Für die Kinderkletterkurse im Frühjahr,

welche vom April bis Anfang

Juni abgehalten wurden, haben

sich insgesamt über 36 Kinder eingeschrieben.

Geklettert wurde vor

allem an der kleinen Wand in der

Volksschule Lengmoos sowie einige

Einheiten wurden im Klettergarten

abgehalten. Für den Kletterkurs im

Herbst haben sich über 23 Kinder

eingeschrieben.

Weitern haben wir heuer wieder

einen einsteiger Kletterkurs für

erwachsene angeboten. Mit 10

Frauen und einem Herrn war der

Kurs mehr als ausgebucht. Ziel

dieses Kurses ist es, den Eltern die

ersten Schritte beizubringen sowie

die Teilnehmer soweit zu bringen,

dass sie sich getrauen, ohne Angst

mit ihren Kindern klettern zu

gehen. Wir konnten auch das

gute Wetter im Herbst nutzen

und gingen insgesamt 2 mal in

einen Klettergarten am Ritten.

Das große Highlight für viele Kinder

und auch für uns Begleitpersonen

war wieder das Klettercamp

in arco. Wie schon letztes Jahr

machten wir uns am Donnerstagmorgen

bei starkem Regen auf den

Weg Richtung Süden. Kaum waren

wir auf der Ferienwiese des AVS angekommen,

hatte der Wettergott

Mitleid mit uns und die Sonne kam

hervor. Schnell wurden die Zelte

aufgestellt und schon ging es ab in

den ersten Klettergarten ganz in

der Nähe. Am Freitag beschäftigten

wir uns sehr intensiv mit den

Wänden des Muro del Asino. Kurz

vor Feierabend seilte sich noch eine

kleinere, mutige Gruppe über

einen Überhang rund 20 m in die

Tiefe. Alle schafften die Mutprobe

mit Bravour. Am Samstag fuhren

wir in den 1 h entfernten Klettergarten

Val Mosine. Kurz im Klettergarten

angekommen, trafen auch

schon die ersten Eltern ein, denen

wir die Möglichkeit gaben nachzukommen.

Auch sie konnten der

Versuchung des Kletterns nicht

widerstehen und mischten sich sofort

unter die Kinder. Um 16.00 Uhr

beschlossen wir dann, zum wunderschönen

Tennosee zu fahren, um

noch ein erfrischendes Bad zu nehmen.

Den verregneten Sonntag verbrachten

wir mit vielen Eltern auf

der Ferienwiese. Ein kleines Wetterfenster

erlaubte uns die Seilrutsche

aufzubauen und alle 2 mal in die

Tiefe zu rauschen. Kurz darauf

regnete es dann wieder in Strömen

und so widmeten wir uns dem

leckeren Essen von Hannelore!

Da die Wettervorhersagen alles

andere als gut waren, beschlossen

wir noch am Sonntag, das Camp

2 Tage früher als geplant zu verlassen.

Ein großer Dank der Hannelore,

Renate, Moritz, Julia ihr habt

super Arbeit geleistet.

Zu den Klettergärten kann Folgendes

berichtet werden. Der Klettergarten

in Mittelberg wurde erst

vor kurzem von Reinhard fertig

gestellt. Und damit meine ich nicht

73

Ortsstelle ritten


nur, dass keine Routen mehr Platz

haben, sondern das ganze Drum

Herum wurde mit viel Liebe, Einsatz

und Schweiß zu einem schönen

Aufenthaltsplatz dekoriert:

Eine Grillstelle wurde eingerichtet,

ein fast 3 m² großer Steintisch mit

umlaufender Eckbank aufgestellt,

die Zugangswege wurden ausgebaut,

es ist einfach ein schöner

Platz geworden, wo man sich nicht

nur als Kletterer wohlfühlt.

Auch in unterinn wurde heuer,

dank Klaus, wieder kräftig weitergearbeitet.

Mittlerweile sind dort

über 40 Routen perfekt eingerichtet.

Zusätzlich wollen wir jetzt

einen leichteren Sektor einbohren.

74

Auch dieser Garten kommt bei den

Kletterern aus Nah und Fern super

an. Manchmal schwitzen über 20

Kletterer in den einzelnen Routen.

Vor allem in der kalten Jahreszeit

wird der Klettergarten stark

besucht, so konnten wir am

29. Dezember 2011 einige Jungs

beobachten, die nicht nur oben

ohne geklettert sind, sondern auch

gesichert haben.

Robert Ploner


Bericht vom Wegewart

Auch im letzten Jahr wurden

verschiedene Instandhaltungs­

und Markierungsarbeiten durchgeführt.

Im Jänner wurde der Weg Nr. 9

von Atzwang nach Antlas von

Steinen und Felsbrocken verlegt,

somit musste dieser instand gesetzt

werden. Der Weg von Lengstein

auf den Lodn, der schon im

Oktober des vorigen Jahres durch

Schneedruck verlegt wurde,

musste frei geschnitten werden.

Unterstützt wurden wir von den

Arbeitern der Forststation Ritten.

Auf dem erwähnten Steig wurde

auch eine kleine Brücke errichtet.

Jedes Jahr bedarf es Instandsetzungsarbeiten

auf dem Weg

Nr. 12 Blumau ­ Unterinn. Verschiedene,

vielfach auch mutwillig

beschädigte Hinweisschilder und

Pfosten mussten repariert bzw.

ganz ersetzt werden, so z.B. im

Bereich Maria Himmelfahrt nach

Bozen, bei der Saltnerhütte, in

Mittelberg, Lengstein und in Klobenstein.

Repariert und markiert

wurden die Wege Nr. 2 Gissmann ­

Windlahn, Nr. 2a Feltuner ­ Gissmann,

Nr. 1a Tann ­ Saltner Hütte,

Nr. 1 Klobenstein ­ Tann,

Nr. 5 Lichtenstern ­ Wolfsgruben ­

Signat ­ Losmann, Nr. 8 Tann ­

Bad Süß, Nr. 10 Tann ­ Oberinn,

Nr. 11 Klobenstein ­ Steg und der

Keschtnweg auf dem Teilstück

Antlas ­ Rotwand. In Zusammenarbeit

mit der Forststation, mit

dem Tourismusverein und der

Gemeinde konnte auf dem

Wanderweg Nr. 4a in Oberinn ein

schadhafter Zaun durch einen

neuen ersetzt werden (ca. 80 m).

Einen Dank an alle, die beim

Wegrichten geholfen haben.

Nur die wichtigsten Ereignisse

wurden hier erwähnt. Somit

belaufen sich die heurigen

Arbeitsstunden auf insgesamt

350 Stunden.

Josef Lamprecht

75

Ortsstelle ritten


Mittigwonderer Jahresrückblick 2011

Es isch olm schien, wenn man

zum Johresobschluss sogn konn:

„Ols isch guet gongen, olle worn

begeistert und niemend hot sich

verletzt.“

Wenn schian Wetter isch, ischs jo

oanfoch, schwieriger werds ober

wenn schlecht Wetter ungsogg

isch, do mueß man olle unriefn

um die Wonderung zu verschiebm.

Im vergongenen Johr

wor des zum Glück lei oanmol

der Foll. Olle ondern Wonderungen

hobmer zen vorgegebenen

Zeitpunkt durchführn

gekennt. Mier sein af an Schnitt

von 33 Personen pro Wonderung

kemmen, des isch a schiane Onerkennung

und motiviert ins a sou

weiterzemochn.

Glei 56 Bergbegeisterte hot der

Sepp pa der Drei Zinnen Umrundung

mitkopp, ober a olle ondern

Ziele hobmer mit viel Erfolg

durchgführt. Somit möcht i in

Sepp und in Franz für die Mithilfe

bei der Planung und Durchführung

der Wonderungen recht

herzlich donkn.

Bsunders gfreit ins, dass die Vigl

Christine sich bereit erklärt hot

bei ins mitzuorbetn. Die Christl

hot an Wonderkurs besucht und

werd ins huier 3 Tourn führn.

Mir hobn ins wieder bemüht a

schians Programm zu erstelln

und freidn ins af an schianen

Berg summer 2012.

Florian Gamper

77

Ortsstelle ritten


Ortsstelle sarntal

78

Ortsstelle sarntal

Datum Veranstaltung Ort Teiln. Bemerkungen

2. Januar Lawinen und

LVS­Übung, für

Skitourengeher

und Schneeschuhwanderer

mit dem BRD­

SARNTAL

16. Januar Schneeschuhwanderung

im Sarntal,

Seeblspitze

6. Februar Skitour in der

Lagoraigruppe

19. Februar Mondscheinspaß

auf den

Putzerwiesen

27. Februar Skitour mit

AVS Ortsstelle­

Ritten in den

Sarntaler Alpen

5. März AVS­Hauptversammlung

im Sarner

Bürgerhaus

SARNTAL 9 Die Übung fand bei den

Sarnern wenig Zuspruch,

dafür aber regen Zuspruch

bei den „Nicht­Sarnern“.

SARNTAL 9 Auch unser Bürgermeister

Franz Locher ist auf unser

Winterprogramm aufmerksam

geworden und hat es

bei dieser Tour probiert. Er

und alle anderen Teilnehmer

haben einen Tag in einer

schönen Winterlandschaft

erlebt.

Trient 11 Die Teilnehmer haben bei

aus gezeichneten Verhältnissen

eine tolle Tour unter

der Leitung von Hermann

erlebt. Im Gipfel bereich war

es eisig.

SARNTAL 13 Viel Spaß gab es bei guten

Wetterverhältnissen beim

Mondscheinrodeln.

SARNTAL 12 Bei schlechten und widrigen

Verhältnissen beteiligten sich

9 Sarner und 3 Gäste an der

Tour. Im kommenden Jahr

werden wir von der Ortsstelle

Ritten einge laden.

SARNTAL 105 Die HV der AVS­Ortsstelle

fand wieder regen Zuspruch,

wahrscheinlich auch wegen

des guten Rahmenprogramms

und der interessanten

Lichtbildervorträge.


26. März Skitour

Cima Venezia

(Adamello),

Abfahrt nach

Ponte di Legno

10. April Frühlingsfahrt

in den Süden

16. April Skitourtour auf

die Marmolada

26. Juli Mandelspitze,

Proveis

3. Juli Herz­Jesu­Feuer

mit dem

AVS­Sarntal

Trentino 11 Wegen Schneemangels in

Nord tirol musste umdisponiert

werden. Dieser Leckerbissen

an Skitour in der Adamellogruppe

wird uns noch lange in

Erinnerung bleiben, Pulverhänge,

Pulverhänge, was will

ein Ski tourenherz mehr?!

?? 43 Obwohl diese Veranstaltung

schon in die Jahre gekommen

ist, ist diese Fahrt in den

Süden immer noch eine der

beliebtesten Veranstaltungen

im Jahresprogramm.

Dolomiten 6 Aufgrund der schlechten

Schneeverhältnisse wurde eine

Alternative zur Skihochtour

auf den Similaun gesucht und

die Marmolada bestiegen.

Ultental,

Nonsberg

8 Schöne Frühlingswanderung

in einem der entlegendsten

Winkel Südtirols. Der Löwenzahn,

mittlerweile Markenzeichen

dieses Gebietes,

stand in voller Blüte.

SARNTAL 8 Nur 4 Erwachsene und 4 Kinder

begeisterten sich für das

„Fuiorn“ auf den Stallne­

Wänden. Trotzdem hatten

wir ein schönes großes Feuer

und „a mords Hetz“!

17. Juli. Cima del Uomo Dolomiten 2 Der Klettersteig­Klassiker ist

leider der schlechten Witterung

zum Opfer gefallen. 2

Unbeirrte ließen sich trotzdem

nicht beirren und machten

eine Bergtour auf einen kleineren

unbekannten Gipfel.

5 – 6.

August

Hochtour

Großvenediger

(A)

Venediger

Gruppe

12 Die Vorausetzungen, was das

Wetter anbelangte, waren

denklich schlecht, und siehe

da, es tat sich ein unerwartetes

Schönwetterfenster auf.

Dies war der Lohn für jene,

die es trotzdem wagten und

es wurde eine schöne Hochtour

auf eine der markanten

Berggestalten im Alpenbogen.

79

Ortsstelle sarntal


Ortsstelle sarntal

14. August Bergtour Alpler SARNTAL 13 Der Aufstieg erfolgte von

Aberstückl durch das wilde

Grünangertal, über großteils

wegloses unmarkiertes Gelände,

etwas für Naturliebhaber

und welche das Alleinsein

lieben! Der etwas ausgesetzte

Grat erforderte konzentrierte,

leichte Kletterei.

Lange, aber wegen seiner

Abgeschiedenheit lohnende

Bergtour!

3. September Klettertag

auf der Sarner

Scharte

17. September

80

Neveser Höhenweg

von der

Chemitzerhütte

zur Edelraut­

Hütte

2. Oktober Bergtour

auf die

Spitzige Lun

(Mals)

23. Oktober Wanderung am

Ritten zu den

Oberbozner

Erdpyramiden

mit Törggelen

2. Dezember Fortbildung

Lawinenkunde

SARNTAL 23 So viele Seilschaften hat die

Scharte wohl nie erlebt. Fast

alle Routen an der Scharte

wurden bei herrlichem Wetter

geklettert. Warum in die

Ferne schweifen, wenn das

Schöne liegt so nah?!

Wiederholung sicher...

Zillertaler

Alpen

5 Bei schlechten Verhältnissen

am Morgen haben sich nur 5

Wanderer beteiligt. Die Wetterverhältnisse

haben sich soweit

verbessert, dass die vorgesehene

Wanderung in netter

Gesellschaft durchgeführt

werden konnte.

Vinschgau 9 Wunderschöne Wanderung im

oberen Vinschgau. Die

360°­Aussicht ist so wunderschön,

fast schon kitschig, das

Auge kann sich an dieser Farbenpracht

gar nicht sattsehen.

Ritten 38 Abschluss unserer aktiven

Tätigkeit, bei sonnigem und

mildem Wetter erleben wir

eine schöne Törggelewanderung

am Ritten, kulinarisch

lassen wir es uns bei Kastanien

und "Nuidn­Wein" gut gehen.

SARNTAL 40

377

Der Bergführer Renato Botte,

ein ausgewiesener Fachmann,

versucht uns das Einmaleins

der Lawine näher zu bringen.

Er wollte uns aber nicht nur

die Schattenseiten des

Winterbergsteigens zeigen.


avs-Jugend Ortsstelle sarntal

Datum veranstaltung Ort teiln. Bemerkung

19. Februar Kletterhalle

Tramin

17. April Klettern

im Freien,

Klettergarten

Kurtatsch / Graun

Hochtour: Großvenediger (A)

Tramin 12 Recht gut besuchte

Kletterveranstaltung

Arco 6 Teilnehmer besuchten das

Kletterangebot in Arco.

Begleitet wurden sie von

Iris, Bernhard und Thomas.

18

81

Ortsstelle sarntal


Ortsstelle steinegg

82

Ortsstelle steinegg

09. Januar Jahreshauptversammlung im Kulturhaus

15. Januar skitour: Kleine Kreuzspitze mit 8 Personen

22. Januar Vollmondwanderung ausgefallen

29. Januar skitour: Bei Schneetreiben bewältigten 6 Skitourler die Sulzspitze

13. Februar rodelausflug: Mit 3 Mitgliedern im Villnösstal ­ Gampenalm.

19. Februar skitour: Vom Schlotterjoch genossen 6 AVS­Mitglieder die

schöne Pulverabfahrt

02. März skitour: Im Pflerschtal stiegen 5 Alpinisten auf die Hocheckspitze.

20. März Wanderung: Maiser Waalweg mit 5 Beteiligten

09./10. April skitour: Zweitagesskitour im Ortlergebiet.

1.tag: Vom Martelltal auf die Hintere Schöntaufspitze,

Abfahrt zur Schaubachhütte und Übernachtung.

2.tag: Aufstieg zur Suldenspitze, Cevedale, Zufallspitze und

Abfahrt ins Martelltal.

Hintere Schöntaufspitze


15. Mai Kletterausflug: Ausgefallen wegen Schlechtwetter

29. Mai Familienwanderung: 12 Mitglieder genossen die romantische

Wanderung durch die Schlucht in Fondo

13. Juni Maria Weißenstein: 11 Personen starteten um 3.00 Uhr in der

Früh zu Fuß nach Deutschnofen, von dort pilgerten wir mit den

anderen betend nach Weißenstein zur Messe

03. Juli herz-Jesu-Feuer: Auf der Alpenvereinshütte unter dem Rosengarten

sammelte Groß und Klein Holz für das Feuer, während des

Feuerns grillten wir Würste und sangen danach ein paar Lieder.

Herz-Jesu-Feuer

Familienwanderung Trient

83

Ortsstelle steinegg


Ortsstelle steinegg

10. Juli Bergtour: Bernhard führte 7 Personen vom Münstertal aus auf

den Piz Starlex.

23./24.Juli Bergtour: Am Samstag stiegen 4 AVS­ler bei schlechtem Wetter

auf die Birnlückenhütte. In der Nacht fiel Schnee und so

kehrten wir auf dem Normalweg zum Parkplatz zurück.

07. August Weisshorn: 4 Kinder und 5 Erwachsene wanderten im frühen

Morgengrauen auf das Weisshorn um den Sonnenaufgang zu

geniesen,doch die Sonne zeigte sich leider nicht.

21. August ahrner Kopf: Mit 10 Begeisterten Aufstieg durch das Röttal auf

den Gipfel. Super Panorama. Abstieg durch das Windtal.

04. September costabella: Wegen schlechtem Wetter ausgefallen,Bernhard

und Helmuth besichtigten im Nikolaustal den neuen Klettersteig

„I magnifici quattro“.

25. September Birkenkofel: 10 AVS­Mitglieder stiegen auf die Birkenkofelscharte.

09. Oktober col Ombert: Bei Neuschnee führte Bernhard die Gruppe auf der

Normalroute auf den Gipfel.

84

Ahrner Kopf, Ahrntal


avs-Jugendprogramm 2011

Vollmond­ und Schneeschuhwanderung ausgefallen.

Sternfahrt Vigiloch mit 5 Personen.

Viel Interesse fand das Hüttenlager Zans im Villnößtal.

Besteigung des Peitlerkofels und sogar des Sass Rigais mit den Kindern.

Mit viel Kletterei, gutem Essen und viel Spaß genossen wir diese Woche.

Danke Alexander!

Veronika Lantschner

Rauschertorgasse 30, 39100 Bozen; Tel. 0471 978 498

85

Ortsstelle steinegg


Unsere Ortsstelle kann auch heuer

wieder auf ein erfolgreiches Jahr

zurückblicken. Bei den durchgeführten

Touren und Veranstaltungen

wurde für Alt und Jung so

einiges geboten, wie man aus den

nachfolgenden Berichten der verschiedenen

Gruppen lesen kann.

Leider mussten der Rodel­ und

Schiausflug sowie die alljährliche

Gardaseetour wegen schlechten

Wetters abgesagt werden.

Unsere erste Vereinstour fand am

16. Jänner statt; eine Schneeschuhwanderung

durchs Labyrinth am

Fuße des Latemar stand auf dem

Programm.

Die Frühlingswanderung wurde am

10. April durchgeführt. Da „Wandern

ohne Auto“ immer beliebter

wird, wählten auch wir eine Tour

aus, bei der wir aufs eigene Auto

verzichten konnten. Wir wanderten

von Tiers zum Hoferalpl und weiter

zum Völser Weiher bis nach Völs.

Für die Heimfahrt wurde dann der

Linienbus benutzt.

Die alljährliche Radlwoche im Mai

führte diesmal von Olang nach Innichen

und dann immer der Drau

entlang bis an den Wörthersee in

Kärnten. Für alle 12 Teilnehmer war

Ortsstelle tiers

es wieder eine erlebnisreiche Woche,

wobei das gesellige Beisammensein

natürlich nicht zu kurz kam.

Am 19. Juni stand die Begehung

des Nauderer Höhenwegs hinterm

Reschenpass auf dem Programm.

Dankenswerter Weise spielte an

diesem Tag das Wetter einigermaßen

mit, obwohl wir am Nachmittag

dann doch noch vom Schneetreiben

überrascht wurden. 6 Teilnehmer.

Wohl aufgrund der unsicheren

Wetterlage nahmen an der Klettersteigbegehung

auf die Tschengelser

Hochwand am 10. Juli nur

3 Mitglieder teil. Trotzdem ist der

Ausflug gut gelungen. Der erhoffte

Panoramablick zu Ortler und

Königspitze und ins obere Etschtal

blieb allerdings wegen zu dichten

Nebels versagt.

Am letzten Wochenende im Juli

versuchten 9 unserer Mitglieder ihr

Glück am Hochgall in der Rieserfernergruppe.

Alle haben trotz Neuschnees,

der den Aufstieg um einiges

schwieriger machte, den Gipfel

erreicht. Größte Vorsicht verlangte

dann der Abstieg über den teils vereisten

Gipfelgrat. Die Übernachtung

und Verpflegung auf der Kasseler

Hütte kann nur empfohlen werden!

87

Ortsstelle tiers


Ortsstelle tiers

Die nächste Wanderung führte am

7. August über die Almwiesen von

Meran 2000 zum Kratzbergersee.

16 Teilnehmer waren bei dieser

Panoramawanderung mit dabei.

Wie jedes Jahr wurden im September

alle Mitglieder, die ihr sechzigstes

Lebensjahr erreicht oder überschritten

haben, zum Grillfest eingeladen.

30 Junggebliebene folgten

der Einladung, sie wurden in geselliger

Runde wiederum bestmöglich

verköstigt.

Das Sauberhalten der Wanderwege

im alpinen Bereich ist unserer Ortsstelle

ein großes Anliegen, deshalb

darf die alljährliche Reinigungsaktion

im Oktober auf dem Programm

nicht fehlen. Heuer hat es das Wetter

zugelassen, dass wir alle Steige

und Wege, auch jene in den höheren

Lagen, von liegen gelassenem

Unrat säubern konnten. Es beteiligten

sich 8 freiwillige Helfer, wobei

zu erwähnen ist, dass auch während

der Sommermonate immer wieder

von verschiedenen Mitgliedern Müll

am Berg eingesammelt wurde. Ein

88

AVS-Hütte Tschamin

Bericht dazu ist auf den folgenden

Seiten abgedruckt. Allen, die mitgeholfen

haben, sei ein großer Dank

ausgesprochen.

Den Abschluss unserer Vereinstouren

bildet immer eine Törggelewanderung

im Spätherbst. Heuer

wanderten wir von Breien über

Steinegg bis zum Gschlierhof, wo

wir dann sehr gut gespeist haben.

Am späten Nachmittag kehrten wir

dann über die alte Tierserstraße

zum Ausgangspunkt zurück.

Bei unserer Vereinshütte im Tschamintal

wurde auch wieder fleißig gearbeitet.

Bereits im letzten Jahr wurde

der gesamte Zaun rund um die Hütte

erneuert, heuer wurden Bänke und

Tische aus Zirmholz vor der Hütte neu

errichtet und der Eingangsbereich vor

der Haustür etwas verbessert. Eine

große Herausforderung war das Montieren

der neuen Dachrinnen aus Holz.

Immerhin haben diese eine Länge

von knapp 12 Metern, allein das Anliefern

bis zur Hütte stellte eine kleine

Herausforderung dar. Allen, die bei

den verschiedenen Arbeiten beteiligt

waren, ein herzliches Vergeltsgott,

allen voran unserem nimmermüden

Hüttenwart Norbert.

Ein besonderer Dank geht an dieser

Stelle an alle, die zum guten Gelingen

dieses Vereinsjahres beigetragen

haben, ebenso an alle, die

durch ihre Berichte eine Herausgabe

dieser wertvollen Jahresbroschüre

ermöglichen.

Reinhard Geiger, Ortsstellenleiter


tätigkeitsbericht der avs-Jugend tiers 2011

Dass in der Bilanz eines

Tätigkeitsjahres immer

nur die Zahlen zählen,

ist eigentlich schade …

Viel mehr Wert ist doch

das Erlebte eines jedes

Einzelnen in der Gruppe!

Eine Statistik mit Teilnehmerzahlen

ist dabei

uninteressant.

Wenn die Kinder und

Jugendlichen voller

Begeisterung von den

Aktionen im Freien, egal

welcher Art, erzählen und

sich gerne immer wieder

an den Spaß zurück

er innern. .. diesen Wert

eines Tätigkeitsjahres

müsste man dokumentieren

können. Und gibt

uns Jugendführern immer

wieder Motivation zum

Weitermachen.

Frag mal ein Kind, was ein

Jahr ohne Hüttenlager

wäre …

89

Ortsstelle tiers


Ortsstelle tiers

90


saubere Wanderwege im naturpark schlern-rosengarten

Regelmäßig seit 1979 organisiert

unsere Ortsstelle Jahr für Jahr im

Herbst eine Reinigungsaktion, bei

der alle Steige und Wege im Tierser

Wandergebiet gesäubert werden,

seit zwei Jahren wird die Aktion

auch auf die Sommermonate ausgedehnt.

Da gilt es, ausgerüstet mit

Handschuhen und Greifzange,

sämtlichen Unrat wie Plastikflaschen,

Zuckerle­ und Müslipapierchen,

Windeln jeglicher Größe, aber

vor allem viele, wirklich sehr viele

Papiertaschentücher einzusammeln.

Papiertaschentücher sind recht witterungsbeständig,

sie verrotten erst

nach mehreren Jahren. Am Rand

viel begangener Steige und an den

beliebtesten Rastplätzen wie z.B.

am Rechten Leger und auf dem

Wunleger sowie an den Raststellen

entlang der Nigerstraße wird der

meiste Unrat zurückgelassen. Die

Steige unterhalb der Waldgrenze

präsentieren sich im Allgemeinen

stärker verschmutzt als jene im

Hochgebirge.

Der Alpenverein hat sich seit jeher

für eine intakte Natur und eine

saubere Umwelt stark gemacht,

jedoch sollte es nicht als Selbstverständigkeit

angesehen werden,

wenn freiwillige Idealisten im AVS

regelmäßig für die Sauberhaltung

der Wanderwege sorgen. Der Erhalt

eines gepflegten alpinen Umfeldes

sollte eigentlich allen Wanderern,

Einheimischen wie Gästen, ein

primäres Anliegen sein. Schließlich

sind wir es alle, die Freude und Erholung

in unserer einmalig schönen

Bergwelt suchen und finden.

Meinhard beim Müllsammeln

91

Ortsstelle tiers


Ortsstelle tiers

Bergrettungsdienst tiers 2011

Ein Vereinsjahr geht wieder zu

Ende und es ist an der Zeit kurz

innezuhalten, um auf das Vergangene

zurückzuschauen, gleichzeitig

aber auch einen Blick in die

Zukunft zu wagen.

Bei unseren Einsätzen ist sehr

vieles gut gelungen, manchmal

aber war leider auch unser Können

nicht ausreichend, so dass nicht

jeder Notfall zu unserer völligen

Zufriedenheit bewältigt werden

konnte. Dass unsere Tätigkeit oft

mit hohem Risiko verbunden ist,

hat uns der Tod unserer Bergrettungskollegen

der benachbarten

Rettungsstellen Val di Fassa und

Belluno bitter vor Augen geführt.

Unser umfangreiches Ausbildungsprogramm

mit über 30 Übungen

und Kursen wurde auch im Jahr

2011 erfolgreich absolviert.

Bei insgesamt 78 Einsätzen konnten

wir 91 Personen wertvolle Hilfe

leisten. Dank des Einsatzes mit dem

Defibrillator konnten wir einen

Patienten wieder ins Leben zurückholen,

leider kam unsere Hilfe bei

5 Personen zu spät.

Die ca. 7.650 freiwillig geleisteten

Arbeitsstunden und die ca. 9500

92

gefahrenen Kilometer sind Zeugnis

unserer regen Rettungsarbeit.

Regelmäßige Bereitschaftsdienste

rund um die Uhr, Pistendienst, Mithilfe

beim Musikfest, Mitgestaltung

der Prozessionen, Mithilfe und

Werbung anlässlich der Berglertafel,

unser BRD­Fest und die Zusammenarbeit

mit der Freiwilligen Feuerwehr

und anderen Vereinen im Dorf

sind notwendig für eine rege Tätigkeit

in der Dorfgemeinschaft.

„Der Südtiroler Zivilschutz, und dazu

gehört natürlich auch der Bergrettungsdienst,

ist eine sehr wertvolle

Visitenkarte unseres Landes, auf die

ich und jeder Südtiroler sehr stolz

sind“, so ein Zitat von Landeshauptmann

Luis Durnwalder.

Immer wieder bietet dieser Bericht

auch die Gelegenheit, unseren Mitgliedern,

die mit großem Einsatz

Rettungs­ und Vereinsarbeit leisten

und dabei oft ihre Freizeit opfern,

zu danken. Bedanken möchte ich

mich als Rettungsstellenleiter aber

auch bei ihren Familien, die großes

Verständnis aufbringen und die

ebenfalls oft auf gemeinsame

Stunden verzichten müssen.

Ein Dank geht auch an unsere

Gönner und Helfer und nicht zuletzt

an die Gemeindeverwaltung

Tiers für ihre Unterstützung.

Artur Obkircher

Rettungsstellenleiter


senioren- bzw. Mittwochwanderer tiers 2011

Wieder geht ein Wanderjahr zu

Ende und es ist Zeit, Rückschau zu

halten. Bei herrlichem Wetter konnten

heuer 11 Wanderungen durchgeführt

werden, nur die Frühjahrswanderung

im März fiel buchstäblich

ins Wasser. Die Ausflüge führten

wiederum in die verschiedensten

Orte Südtirols.

Dem Rodelausflug im Jänner zur

Seiseralm folgten: eine Winterwanderung

auf der Rodenecker Alm,

eine Wanderung vom Ritten nach

Bozen, über den Schennaberg und

zum Penegal. Weitere Ausflüge

führten uns zur Gablerspitze, zum

Dürrenstein, nach Lavinores im

Sennesgebiet, vom Vigiljoch nach

St. Pankraz und auf den Trumsberg

am Vinschger Sonnenberg.

Mit einer Törggelewanderung von

Feldthurns über den Keschtnweg

nach Klausen fand unser Jahresprogramm

einen unterhaltsamen

Abschluss.

Die ausgewählten Wanderungen

waren leicht bis mittelschwer,

sodass für jeden etwas Passendes

dabei war.

An den Ausflügen nahmen nicht

nur Senioren teil, es kamen AVS­

Mitglieder aller Altersklassen mit,

was unsere Gruppe noch geselliger

machte und sehr zur Harmonie

beitrug. Dass sich die Mittwochwanderungen

nach wie vor großer

Beliebtheit erfreuen, zeigt die rege

Teilnahme.

Einen Dank aussprechen möchte

ich an dieser Stelle unseren Kleinbus­Fahrern,

die uns stets zuverlässig

ans Ziel gebracht haben. Ein besonderer

Dank geht an unseren

Schöpfer, der uns all die Jahre vor

Unfällen bewahrt und uns stets unverletzt

nach Hause zurückgebracht

hat. Somit können wir uns wiederum

auf ein neues Wanderjahr 2012

freuen.

Toni Trompedeller,

Tourenbegleiter

93

Ortsstelle tiers


Ortsstelle tiers

Klettergilde „tschamintaler“ 2011

Wie immer hatten wir viele Pläne,

einige haben geklappt einige

nicht, aber es war ein gutes Jahr.

Drei junge Kletterer, der Kurt,

Philipp und der Denny haben ihr

Interesse bekundet und sind nun

als Anwärter bei uns dabei.

Der gemeinsame Ausflug in die

Majella Gruppe im Apennin war

leider von Null Sicht im Nebel

begleitet, so dass wir uns sogar

untereinander teilweise nicht mehr

gefunden haben, aber trotzdem

konnten wir einige „Rava‘s“, wie

die Rinnen dort genannt werden,

aufsteigen und abfahren und

Gipfel wie Pescofalcone, Monte

Amaro und Blockhaus erreichen.

Die 20. Ausgabe des Tschamintalerrennens,

natürlich wieder mit Massenstart

an der Berglerhütte, hatte

Abfahrt vom Vajoletpass

94

wegen Schneemangels in tieferen

Lagen einen neuen Verlauf. Wir

stiegen nach der Abfahrt über die

Anglwiesen auf die Hanikerschwaige

auf. Nach 20 Minuten

war Markus O. als Erster am Ziel.

Die Trophäe, wieder geschnitzt von

unserem Georg, ging per Rückstandsauslosung

an Christian K.

Durch die gute Schneelage konnten

wir schöne, teilweise neue und

oft sehr schwierige Schitouren

und Durchquerungen in unseren

heimischen Bergen unternehmen.

Ein Auszug daraus:

­ Vajolonpass mit Überschreitung

der Rotwand, Mugonipass und

übers Tschager Joch zurück.

­ Über eine kleine, steile Rinne vom

Grasleiten Kessel auf den Seekogel

mit Abfahrt nach Antermoja,

über eine weitere Scharte neben

Foto: Steve


dem Kesselkogel zurück in den

Grasleiten Kessel und übers kleine

Valbontal zurück ins Tschamin.

­ Durchs Larsectal über den Scarpellosteig

ins Lausatal und von Antermoja

über den gleichnamigen

Pass zurück ins Vajolet.

­ Baumann Tumml, durch die Eisrinne

auf den Santnerpass und

über den Vajoletpass zurück.

­ Über den Vajoletpass und dem

kleinen Valbontal zurück ins

Tschamin.

­ Kleine Latemarscharte.

­ Eselrücken, Purgametschjoch und

Lämmerköpfe.

­ Tschaminspitze über das große

Valbontal.

­ Tschagerjoch, Baumann Kamm und

Abfahrt durch die Baumann Scharte.

Natürlich haben wir auch außer ­

halb der unmittelbaren Umgebung

schöne Schitouren unternommen,

z.B. Weißkugel, Lodner, Finail,

Moarspitze, Sattelspitze, Henne,

Turnerkamp, Hochfeiler Nordwand,

Drei Herrenspitze, Cima Ceremana,

Colbricon, Mulaz und viele mehr.

Auch Wasserfälle in Gröden, Abtei,

Fassa, Val Pettorina, Lappach,

Prags und am Brenner wurden

begangen.

Unser Rudi hat mit der Erstbegehung

„Lomberda“ IX+ an der

Laurinswand wieder eine tolle

Linie gefunden.

Die Erstbegehung „Tunnelblick“

an der östlichen Valbonspitze von

Peter R. und Egon wartet immer

noch auf die freie Begehung, da ein

miterlebter tödlicher Absturz an

der Valbonkante die Motivation

an der Linie etwas dämpfte.

Als Führungstouren für den AVS

haben wir im Grasleitengebiet die

neuen Routen gewählt und den

Hüttenzauber V+, das Humpelstilzchen

VI und Licht ins Dunkel VI+

begangen.

Unser gemeinsamer Sommeraus ­

flug brachte uns an die Hohe

Munde durch die Grießlehnrinne,

die bis auf eine Seillänge ungesichert

durch stiegen wurde. Ein richtiger

Spaß, wenn alle gleichzeitig

nebeneinander klettern können.

Weitere Alpintouren waren in

der Rosengartengruppe die Hocke/

Buratti V+, Delagokante IV, Fährmann

V, in der Sellagruppe die Micheluzzi

VI­, die Schubert VI­, Bergführerweg

VI­, Baci da Honolulu IX­,

4 giorni un estate VIII, an der

Tofana I Gladiatori IX­ und Good

Bye 1999 IX­, Sognando Aurora IX­,

an der Marmolada die Gogna VII,

an den Zinnen die Ötzi trifft Yeti

VII+, am Sass Moar die Masada VIII­/

A1, im Gardaseegebiet die Essussiai

VII, Artemis VI­, Esculpapio VI, Profondo

rispetto dell‘Indria VI+, im

Inntal die Inntalsynfonie VII­ und in

Verdon die La Demande VI+ und

die Serie Limitee VII.

Ausgeklungen ist das Jahr mit dem

Familienausflug vom Vigiljoch nach

St. Pankraz, und das bei Schnee

Anfang Oktober!

Egon Resch

Die Tschamintaler

95

Ortsstelle tiers


ieserfernerhütte

Wieder hat die 2800 m hoch

gelegene AVS­Hütte eine Sommersaison

gut hinter sich gebracht.

Vom letzten Wochenende im Juni

bis zum letzten Wochenende im

September dauert eine Saison, oft

ein paar Tage mehr oder ein paar

Tage weniger, je nach Schnee­ und

Wetterlage.

Heuer war die Hütte – bis auf

den ziemlich verregneten Juli,

wo einige Gruppen abgesagt

haben – gut besucht und die

Bettenaus lastung zufriedenstellend.

Gern nahmen die Gäste

das Angebot der einheimischen

Produkte „So schmecken die

Berge“ in Anspruch.

Gleich zu Beginn der Saison

musste erst die Materialseilbahn

repariert werden.

Ansonsten gab es keine größeren

Instandsetzungsarbeiten.

Da die Pächter zunehmend über

Schimmelbildung aufgrund der

Feuchtigkeit in der Hütte klagen,

wurde bei der Landesleitung um

die Finanzierung eines Pelletsofens

angesucht.

96

rieserfernerhütte

Die Kläranlage musste jeweils

händisch entleert werden, da die

Systemsteuerung ausgefallen ist,

aber die zuständige Firma nicht

aufgetaucht ist.


Die vorhandene Windkraftanlage

läuft etwas lauter als normal, da

der Windmesser kaputt ist.

Dank der gut funktionierenden

Solaranlage kann das nötige

Duschwasser aufgeheizt werden.

Für den 30jährigen Küchenherd

werden Ersatzteile gesucht, welche

hoffentlich noch aufgetrieben

werden können, ebenso für den

Gasherd.

Ansonsten wird vom tüchtigen

Hüttenwirt Gottfried Leitgeb

möglichst alles selbst repariert.

Keine Frage, dass sich die Rieserfernerhütte,

die sogar noch ohne

Geschirrspülmaschine auskommt,

das Umweltgütesiegel wirklich

verdient.

Ende August trat das übliche

Trinkwasserproblem auf, da

der Tank fast leer war, aber die

Situation konnte dank des nahen

Sees gerettet und der Bedarf bis

Hüttenschluss gesichert werden.

Zenzi Martin

Hüttenwartin

97

rieserfernerhütte


schlernbodenhütte

Das Hüttenjahr begann für die

Schlernbödelehütte unter einem

denkbar ungünstigen Stern. Mitte

Mai erhielten wir völlig unerwartet

und überraschend ein Kündigungsschreiben

der Hüttenpächter Inge

Weissenegger und Sohn Herbert.

So kurz vor der Saisoneröffnung

war es ein herber Schlag und wir

befürchteten schon, die Hütte nicht

mehr rechtzeitig zum Saisonbeginn

für die Wanderer und Kletterer eröffnen

zu können. Irgendwie gelang

es der Landesleitung dann

doch mit den Pächtern ein Übereinkommen

zu treffen, sodass diese

für eine weitere Saison die Hüttenpacht

übernahmen. Somit wäre

einer guten Saison nichts mehr im

Wege gestanden, das Wetter war

anfänglich zwar eher unbeständig

und lud nicht zu einem Hüttenbesuch

ein, im weiteren Verlauf des

Bergsommers 2011 aber war es

überdurchschnittlich gut und gab

keinen Anlass zur Klage. Trotzdem

war es keine zufriedenstellende

Saison. Am 11. August donnerten

ca., 2000 Kubikmeter Felsen von

der Euringerspitze ins Tal und

lösten Schreckensmomente aus. In

der Folge wurde der Zugang zum

Santner sowie jener vom Schlernboden

zu den Schlernköpfen aus

98

schlernbödele-hütte

Sicherheitsgründen gesperrt. Zwei

Seilschaften, die an jenem Tag am

Santner unterwegs waren, mussten

mit dem Hubschrauber ob des versperrten

Abstiegs gerettet werden.

Die doch wohl etwas freudlose

Führung der Hütte gab so manchmal

Anlass zur Unzufriedenheit

und Reklamationen. Im Herbst

wurde der Pachtvertrag mit Inge

und Hubert dann definitiv aufgelöst

und die Hüttenpacht neu ausgeschrieben.

Auch mit den schon

längst geplanten Umbauarbeiten

im Hütteninneren wurde im Herbst

begonnen und zu einem guten Teil

bereits abgeschlossen. Was noch

ansteht, wird vor der neuen

Saisoneröffnung fertig gestellt

werden. Dem Hüttenwart Richard

Parschalk sei an dieser Stelle für

seine unermüdliche Arbeit und tatkräftige

Unterstützung beim Umbau

selbst recht herzlichst gedankt.

Es gibt auch Schönes zu berichten.

Im vergangenen Jahr wurde das

50­jährige Jubiläum der Hütte am

Schlernbödele und 130 Jahre der

Santner­Besteigung feierlich begangen.

Daher möchten wir an

dieser Stelle die Festrede anlässlich

der Feierlichkeiten von unserem

hochgeschätzten Luis Vonmetz

vollinhaltlich wiedergeben:


50 Jahre schlernbödele

131 Jahre santner-Besteigung 2. – 3. Juli 2011

Sehr geehrte Festversammlung!

Wir feiern heute 50 Jahre Schlernbödelehütte

und erinnern uns an

den denkwürdigen Tag, als Johann

Santner vor 131 Jahren, am 2. Juli

1880 als Erster und noch dazu allein,

den Gipfel des Großen Schlernzackens,

auch Teufelsspitz genannt,

betrat. Dies war eine Sternstunde

des Alpinismus. Bald später erhielt

der Gipfel seinen Namen.

Wer war dieser Johann Santner?

Wir wissen, dass er 1841 als siebter

von 11 Kindern am Gorlerhof bei

St. Jakob in Defreggen zur Welt

kam. Er erlernte das Uhrmacherhandwerk

und unternahm als junger

Uhrenhändler weite Wanderfahrten

in der Habsburger Monarchie,

in Deutschland, der Schweiz

und kam, immer zu Fuß, bis nach

Florenz. 25­jährig ließ er sich in Bozen

nieder und arbeitete als Uhrmacher,

gab diese Stellung jedoch

nach seiner Ehe auf. 1868 heiratet

er die junge Antonia Furcher aus

St. Pauls bei Eppan. Im Traubuch

wird sie als „Putzwarenhändlerin”

geführt. In der damaligen Karrnergasse,

heute Dr. Streitergasse in

Bozen, eröffneten sie ein Geschäft

und begannen damals schon Blumenkärtchen,

die später dann

berühmten „Santnerkartln” zu erzeugen

und zu verkaufen. Mit dem

Sprießen der ersten Knospen war

Santner immer fleißig zum Sammeln

von Bergblumen unterwegs. Er

eignete sich ernsthafte botanische

Kenntnisse an und erprobte mit seiner

Frau neue Methoden der Konservierung

seiner alpinen Schätze.

1871 entspross der Ehe die Tochter

Antonia, welche ebenfalls eine exzellente

Bergsteigerin wurde, die

u.a. erst 12­jährig bei der dritten

Besteigung der Santnerspitze ihren

Vater begleitete und auch bei einer

Erstbegehung an der Grohmannspitze

dabei war. Die Bergbegeisterung

der Familie hat sich weitervererbt

bis auf seine Ur­Urenkel.

Der Urenkel von Johann Santner,

dem wir Teile dieser Überlieferung

und auch die Fotos im Vorraum der

Hütte verdanken, ist Peter Hamberger.

Er lebt seit mehr als 30 Jahren

am Schlernplateau und ist trotz

seines fortgeschrittenen Alters immer

noch in den Bergen unterwegs.

Santners eigentliche alpine Laufbahn

begann um 1870. Zeitgenossen

attestieren ihm Körperkraft,

Gelenkigkeit, Kühnheit, Ausdauer

und ein hervorragendes Orientierungsvermögen.

Seine alpinen Erfolge

sind umso höher einzuschätzen,

wenn man weiß, dass es damals

im Hochgebirge kaum Wege

gab, fast keine Hütten und der

Anstieg in die Hochtäler von den

Bahnhöfen weg zu Fuß erfolgen

musste.

99

schlernbodenhütte


schlernbodenhütte

Der Bericht der Erstersteigung

„seines” Berges liest sich wie ein

Krimi. Von Bozen kommend kehrte

er beim „Unteren Wirt” in Seis ein.

Mit den anwesenden Einheimischen

und Sommerfrischlern ergab

sich eine Diskussion, ob der steil

aufragende „Teufelsspitz” der über

ihnen thronte, ersteigbar wäre.

Alle waren sich einig, dass es einige

der Besten bereits versucht hätten,

dass bisher jedoch alle abgeblitzt

waren. Der Berg war unersteigbar,

wenn man nicht ein Vermögen in

das Anbringen von Stiften, Klammern

und Leitern investieren

wolle.

Santner ging weiter und nächtigte

in Bad Ratzes. Eigentlich wollte er,

seinem Bericht gemäß anderntags

auf die Seiseralm, aber das Streitgespräch

in Seis ließ ihm keine

Ruhe. Um halb fünf Uhr früh des

2. Juli 1880 stieg er zum Schlernbödele

auf und weiter in den Burgstallgraben.

Er hatte kein Seil dabei

und keinerlei technische Hilfsmittel

wie Schnüre, Haken und Karabiner.

Mit seinen Nagelschuhen querte er

nach rechts, suchte und fand in

anspruchsvollem Auf­ und Abstieg

seinen Weg und kam zur Schlüsselstelle.

Er hinterlegte dort Rucksack,

Proviant und Schuhe. „Strumpfsocket”

meisterte er alle Schwierigkeiten

bis zum Gipfel, den er gegen

Mittag erreichte. Der Abstieg

war dann auch ein Abenteuer für

sich. Wer den Santnergipfel kennt,

der kann erahnen, was es heißt,

ohne Seil herunter zu kommen,

ungefähr dort, wo sich heute die

100

neue Abseilroute befindet. Wiederholt

ergaben sich schwierige Situationen,

aber bereits gegen fünf

Uhr Nachmittag war Santner

wieder in Ratzes, wo man ihm den

Gipfelsieg erst nach langen Diskussionen

glaubte. Ohne Zweifel stellt

die Erstbegehung des „Großen

Schlernzackens” eine der ganz

großen alpinen Erfolge des klassischen

Bergsteigens dar. Ein Jahr

später gelang dem Bergführer

Michl Innerkofler mit seinem Gast

Otto Fischer aus Prag die zweite

Begehung und er fand am Gipfel

die Karte Santners.

Johann Santner war seit 1876 Mitglied

der DÖAV Sektion Bozen. Er

gilt als Erschließer der Rosengartengruppe.

Was wir an ihm bewundern,

ist nicht nur sein Mut und

sein bergsteigerisches Können, es

ist die große Naturliebe und sein

Einsatz für den Alpenverein. Er war

nicht nur ein Extremer, sondern vor

allem Mensch.

1885 wurde nach 5­jähriger Bauzeit

das Schlernhaus eröffnet. Santner

selbst hatte den Bauplatz ausgewählt,

die Arbeiten überwacht

und war der erste Hüttenwart am

Schlern. Folgende Schlernanstiege

wurden nach Plänen Santners und

unter seiner Aufsicht gebaut: 1887

der Knüppelweg durch die Schlernschlucht,

1888 der Aufstieg übers

Tierser Alpl und 1895 der Anstieg

von Weißlahnbad über die Bärenfalle.

Nach seinen Schätzungen war

Santner etwa 400 mal am Schlern.

Er hat auch König Laurins Reich

erschlossen. Molignon, Großer

Valbonkogel, Teufelswand, Rot­


wand, Laurinspass, Santnerpass,

Kesselkogel Westflanke, Grasleitenspitze,

Rosengarten Südgrat,

sie alle hat er als Erster bestiegen.

Er fand eine Führe durch die Langkofel

SW­Flanke, durch die Plattkofel

Ostwand, durch die Grohmannspitze

Nordwand und stand

als Erster auf der Kleinen Fermeda.

1890 gelingt ihm, 49­jährig, mit

Robert Schmitt eines der ganz

großen Probleme in den Dolomiten,

der später so genannte

Schmitt­Kamin an der Fünffingerspitze,

wahrscheinlich seine

schwierigste Felsfahrt.

Santner gehörte zweifellos zu den

ganz großen Führerlosen der damaligen

Zeit und reiht sich würdig

zu den Namen wie Zsigmondy,

Purtscheller, Winkler und Delago.

Santner ist nie aus Bozen weggezogen.

Er starb dort 1912 im

Alter von 71 Jahren. In Seis am

Schlern steht sein Gedenkstein

und eine Straße ist nach ihm benannt.

Sein Geist lebt weiter in all

jenen, die uneigennützig und voll

Ehrfurcht seinen Spuren folgen.

Diese gastliche Hütte unterm

Schlern trägt seinen Namen und

ist uns Vermächtnis.

101

schlernbodenhütte


50 Jahre schlernbödele-hütte

Johann santner

Um den Bau dieser Hütte zu verstehen,

müssen wir weit in die

Vergangenheit unseres Alpenvereines

zurückgreifen. Wir alle kennen

die Geschichte. Der 1. Weltkrieg

war verloren, Tirol in drei

Teile zerrissen, der südliche Teil

kam zu Italien mit der Grenze am

Brenner. Während der italienische

König Fremd­ und Auslandsbesitz

anerkannte, änderte sich dies mit

der Machtergreifung durch die

Faschisten rapide.1923 kam

Mussolini und verfügte sofort die

Auflösung aller deutschen und

ladinischen Vereine, sowie die

Enteignung deren Besitzes. Die

Sektion Bozen traf es besonders

hart, das Schlernhaus, das Sellajochhaus,

der weitreichende

Grundbesitz, Büro und Bibliothek

wurden enteignet und dem CAI

grundbücherlich überschrieben. Es

gab keinen Alpen verein mehr, die

treuesten Mit glieder gingen trotz

Strafdrohung zur Sektion Innsbruck,

andere trafen sich im Untergrund.

Nach dem 2. großen Krieg wurde

unser Südtirol vorerst von den

Amerikanern besetzt, bevor die

Verwaltung am 1. Jänner 1946 an

die italienische Zivilbehörde überging.

Bereits Monate vorher hatten

Alpenvereinler der Vorkriegsjahre

unter der Führung von Hanns Forcher

Mayr und Dr. Friedl Volgger

die Amerikaner um die Genehmigung

zur Gründung eines Alpenvereines

mit Namen „Alpenverein

102

Südtirol” ersucht. Dieser sollte für

die deutsch­ und ladinischsprachigen

Bergsteiger unserer Heimat

zuständig sein. Dem Ersuchen

wurde am Silvestertag 1945 stattgegeben.

Die neue italienische

Regierung musste diesen Beschluss

respektieren. Es vergingen jedoch

noch 17 Jahre und vier Staatpräsidenten,

bevor der AVS als

juridische Person anerkannt wurde

und somit auch Grundbesitz sein

Eigen nennen durfte.

Ursprünglich erhoffte man die

Rückgabe des enteigneten Hüttenbesitzes,

aber im Laufe der Jahre

zerschlugen sich diese Hoffnungen.

Man strebte also den Bau neuer,

eigener Hütten an. Bereits 1956

hatte die Sektion Brixen als erste

Hütte des jungen AVS das Radlseehaus

eingeweiht. Da an die Rückerhaltung

des Schlernhauses nicht

zu denken war, regte Vorstand

Dr. Viktor Perathoner als bescheidenen

Ersatz dafür den Bau einer

kleinen Hütte unterm Santner, die

Schlernbödelehütte an. Sie sollte

neben der bereits bestehenden

kleinen Almhütte entstehen, die

bis dahin den Santner Besteigern

als Unterschlupf diente. 1957 fasste

die Sektion Bozen den Beschluss

zum Hüttenbau. Die Planung geschah

1958 durch Geom. Pederiva

und der Grund wurde gekauft.

Geld war wenig vorhanden, aber

unheimlich viel guter Wille. Der

Bau wurde von Zimmermeister


Resch aus Steinegg übernommen,

der an der Baustelle eine Wandersäge

aufstellte, vor Ort Bäume

fällte und Balken und Bretter

schnitt. Freiwillige Helfer trugen

auf Kraxen Zementsäcke und

Ziegel herauf und es gab einzelne,

welche mit einer Last von 50 kg

den Weg nach oben dreimal

gingen. Von Erich Abram, der

noch vom K2 her trainiert war

erzählt man, er habe zwei Säcke,

also 100 kg auf einmal herauf

geschleppt. Jeder freute sich am

Wachsen „unserer” Hütte.

1959 wurde das Firstfest gefeiert

und 1960 erfolgte der Innenausbau.

So konnte endlich am Herz­Jesusonntag

1961, nach dreijähriger

Bauzeit die Einweihung erfolgen.

Der 1. Vorsitzende der AVS­Sektion

Bozen, Dr. Viktor Perathoner hielt

eine mitreisende Rede, während

Präses Hugo Nikolussi den Segen

des Allmächtigen erbat. Es war ein

Fest nach echter Alpenvereins­Art.

In der darauf folgenden Nacht

krachten dann die Bomben, sie

ging als „Feuernacht” in die Geschichte

ein. Daran beteiligt waren

auch manche, die vorher mit uns

hier gefeiert hatten. Die besten

Söhne unserer Heimat sahen sich

zu diesem Weg gezwungen, um

der Weltöffentlichkeit vorzuführen,

dass sich das deutsche und ladinische

Südtirol auf dem Todesmarsch

befand. Wie es dann weiterging,

lesen wir tagtäglich in der

Zeitung und ärgern uns über jene

Historiker, die mit der Meinung

hausieren gehen, unsere Autonomie

wäre ohne den Einsatz der

Freiheitskämpfer schneller und

besser gekommen.

Untrennbar mit dem Schlernbödele

verbunden ist auch die

gediegene Kapelle, die vom

Bergrettungsdienst Seis errichtet

wurde. Sie ist ein architektonisches

Schmuckstück. Die wunderschöne

Madonna mit dem weiten Mantel,

der allen Schutz gewährt, stammt

aus der Werkstatt der begnadeten

Künstlerin Maria Delago, welche

die Besteiger dieser wilden Wände

unter den Schutz der Muttergottes

gestellt hat. Unübersehbar ist auch

die Tafel mit den Namen der vielen

Männer und Frauen, die in diesen

Bergen den Weg zu ihrem Herrgott

gefunden haben. Hinweisen

möchte ich auch auf das Kreuz am

Stein vor der Kapelle. Es handelt

sich um das Grabkreuz von Johann

Santner. Herr Peter Hamberger hat

dafür gesorgt, dass es hier seinen

Platz fand und Paul Thomaseth hat

es am Stein verankert.

Was wäre eine Hütte, ohne die

Wirtinnen und die Wirte? Sie sind

es die aus einem Haus ein Heim

zaubern. So erinnern wir uns gerne

und voll Dankbarkeit an alle,

die uns hier unterm Schlern Verpflegung

und gastliche Einkehr

gewährt haben.

­ Von 1961 bis 1975 waren dies

Franz und Nanni Goller.

­ Dann kam von 1976 bis 1995 die

lange, schöne Zeit mit Liesl und

103


Gustl Weissenegger. In dieser Zeit,

1984 wurde die Hütte durch eine

Lawine zerstört. Liesl und Gustl

hielten den Hüttenbetrieb zwei

Jahre unter schlimmsten Bedingungen

aufrecht, bis sie 1986 in

die neue Hütte einziehen konnten.

Wie ich gerade heute gehört

habe, hatte der Gustl vorige

Woche einen Unfall mit einer

Kutsche. Es geht ihm gar nicht gut,

er befindet sich in der Intensivstation

des Krankenhauses Bozen.

Wir alle wünschen ihm eine gute

Genesung und seiner Familie viel

Kraft und Zuversicht.

­ Ab 1996 waren Karl und Resi

Gruber hier heroben am Werk.

Auf Wunsch der Sektion wechselten

sie 2000 auf die Puflatschhütte

. Wir haben sie in ausgezeichneter

Erinnerung.

­ Dann kamen Eugen und Thresl

Messner. Sie blieben neun Jahre

lang von 2001 bis 2009 und

führten das Haus mit Begeisterung

und Gastlichkeit.

­ Die letzten in dieser Reihe sind

Mutter Inge und Sohn Herbert

Weissenegger. Sie sind im zweiten

Jahr hier heroben und wir

wünschen ihnen viel Erfolg.

Unbedingt erwähnen möchte

ich auch unseren Nachbarn Luis

Tröbinger, Jaggl Luis, der immer

geholfen hat, wenn Not am Mann

war. Aus seiner Werkstatt stammen

übrigens die schönen Tische und

Bänke dieser Hütte.

104

Alle Hüttenwirte und auch der

Jaggl Luis haben hier heroben ihr

Bestes gegeben. Ich möchte ihnen

an dieser Stelle im Namen des

gesamten Alpenvereines danken

und ich glaube, sie haben unseren

applaus verdient.

Ich muss noch einmal zum Hüttenneubau

zurückblenden. Nachdem

die Hütte 1984 zerstört wurde,

musste ein neuer Bauplatz bezogen

werden. Der Bürgermeister von

Kastelruth machte es zur Auflage,

dass die Sektion Schlern am Hüttenneubau

beteiligt werde. So einigten

sich Bozen und Schlern und gingen

den Neubau gemeinsam an. Paul

Andres, 2. Vorstand der Sektion

Bozen und Hubert Mayrl, Vorstand

der Sektion Schlern, waren die

Triebfedern. Ihnen verdanken wir

den schnellen Abschluss. Noch nie

hatte der Alpenverein in so kurzer

Zeit einen Hüttenbau fertig gestellt,

wobei die beiden Brüder Toni

und Hugo Rier aus Kastelruth die

Zimmerer­ und Maurerarbeiten

übernommen hatten.

1995 wurde eine aufwändige

Kläranlage erstellt und 1997

kamen die Sonnenkollektoren.

1998 wurde dann die Hütte durch

die Kellerräume und einen Winterraum

erweitert und 1999 wurde

die schöne neue Küche eingebaut.

Fast hätte ich die Bahn vergessen.

Manche von uns erinnern sich noch

gut an den behelfsmäßigen Aufzug

des ersten Hüttenwirtes. Wenn

die Nanni dem Franz auf die Ner­


ven ging, dann bastelte er immer

an seiner Bahn herum. Dort hatte

er seine Ruhe.

Auch das gibt es im ganzen

Alpenraum kein zweites Mal:

2003 wurde der fast neue Motor

der Bahn gestohlen. Man hatte ‚

ihn kunstgerecht ausgebaut,

mit der Bahn zur Talstation

hinunterge lassen und weg war er.

Ein Kuriosum war auch der Bau

der heutigen Holzhütte. Wir hatten

zwar die Genehmigung der

Gemeinde, aber noch nicht jene

des Amtes für Natur­ und Landschaftsschutz.

Die Firma des Zimmerers

mit Namen HOLZWURM

war etwas zu schnell mit dem Aufbau,

hat aber die Holzhütte dann

auch flott wieder zerlegt. Wir Verantwortlichen

wurden vor den

Kadi zitiert, jedoch alle freigesprochen,

weil die Carabinieri bei der

Kontrolle nur einen Haufen Bretter

gefunden hatten. Trotzdem

hat der ganze Spaß den Alpenverein

10 Millionen Lire gekostet.

Und noch eine Geschichte darf

ich hier erzählen, jene von der

Santnerfahne. Bruno Mahlknecht

hat sie überliefert.

Im Herbst 1918 war der erste Weltkrieg

zu Ende gegangen. Italien

erhielt unser Land als Kriegsbeute,

das Ausbringen der Tiroler Fahnen

war verboten, während die neuen

Herren sich als Sieger aufspielten

und überall die Trikolores wehten.

Da beschlossen vier Meraner Bergsteiger,

zu denen sich noch ein

Brixner gesellte, auf der Santner­

Spitze eine Tiroler Fahne zu hissen.

Am 6. Juli 1919 schnitten sie

unweit des Einstieges eine junge

Lärche ab und nahmen den drei

Meter langen Stamm bis auf den

Gipfel mit. Im Rucksack hatten sie

eine große Tiroler Fahne. Diese

wurde gehisst und verankert, sie

flatterte lustig im Wind und war

weitum sichtbar. Nachdem das

Gipfelfoto geschossen war,

machte man sich an den Abstieg.

Bei stockdunkler Nacht gingen sie

den weiten Weg zu Fuß nach

Waidbruck und fuhren mit dem

Frühzug heim.

Die italienischen Besatzer hatten,

so schreibt der Chronist, nun ein

Problem. Sie erklärten der Flagge

und den Missetätern den Krieg.

Doch obwohl sie Spitzel eingesetzt

und Prämien ausgesetzt hatten,

gab es keinen Erfolg. Alpini

Truppen sollten die Fahne vom

Gipfel holen, aber sie fanden den

Einstieg nicht. So schickte man

ein Kommando mit Maschinengewehren

auf den Schlern, aber

auch diese haben vom Burgstalleck

aus die Fahnenstange

nicht getroffen. Die Rettung war

dann der Ausnahmebergsteiger

Tita Piaz aus dem Fassatal, dem

es endlich gelang, die verhasste

Fahne herunter zu holen. In

der Zwischenzeit hatte aber

einer unserer Helden bereits das

Gipfelbuch herunter geholt, wo

die Namen der Fahnenhelden

verewigt waren. Dieses befindet

sich seitdem in der Alpenvereinsbibliothek

des DAV in München.

105


Kürzlich hat der Santner wieder

von sich reden gemacht. Die Bergsteiger

wissen, es ist nicht der erste

Bergsturz in diesen Felsen. Alles in

der Natur ist Werden und Vergehen

und wenn es nicht so wäre,

hätten die Dolomiten ein anderes

Gesicht. Dieser faszinierende Berg

wird auch weiterhin seine Liebhaber

rufen und ihnen Sehnsucht

und Erfüllung sein.

Damit möchte ich schließen. Dieser

Berg und diese Hütte sind vielen

von uns ein Stück Heimat geworden.

Mancher hat seinen Kletterkurs

hier erlebt, Bergrettungsmänner

wurden ausgebildet und in

Singkursen haben wir unsere Berglieder

gelernt. Ich kann mich noch

gut erinnern, wie Reinhold

Messner als AVS­Jugendführer

zum Treffen hier aufgekreuzt ist.

106

Wir haben mit ausgelassener

Fröhlichkeit hier unsere Feste

gefeiert und Abende am Feuer

erlebt. Und wir haben um unsere

Freunde getrauert, denen der

Berg nicht gnädig war und denen

keiner mehr helfen konnte.

Auch die Erlebnisse der Vergangenheit

sind es, die in die Zukunft

weisen. Möge diese Hütte, mit

ihrem mächtigen Wächter noch

manchen Gene ra tionen Freude

bringen und Schutz sein und

Wegweiser in die unendliche

Zauberwelt der Berge.

Mit einem kräftigen Berg Heil

danke ich allen für die Geduld

des Zuhörens und für die Auf ­

merk samkeit.

Luis Vonmetz


hier wäre noch Platz

für Ihr engagement!

Berge erleben

107


Wir danken unseren Inserenten.

Ihr Engagement hat die Herausgabe

dieses Jahresberichtes überhaupt

erst ermöglicht. Wir bitten unsere

Mitglieder um verstärkte Berück­

sichtigung dieser Unternehmen bei

Einkauf oder Inanspruchnahme

von Dienstleistungen.


110

Berge erleben

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