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COUNTRY – Saatgut für

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Die Deutsche Saatveredelung AG zählt

zu den führenden Pflanzenzuchtunternehmen

Deutschlands. Sie ist spezialisiert

auf die Züchtung, Produktion und

den Vertrieb von Futter- und Rasengräsern,

Ölfrüchten, Kleearten, verschiedenen

Zwischenfrüchten und Getreide.

Zum Unternehmen zählen in Deutschland

neben der Zentrale in Lippstadt

eigene Saatzuchtstationen, zahlreiche

Prüfstellen und ein flächendeckendes

Beratungsnetz.

DSV-Saatgut bietet Qualität aus einer

Hand, denn alle Prozesse rund um

das Saatgut sind im Unternehmen

gebündelt. Dabei verbindet das Qualitätssicherungssystem

IQ (= Integrierte

Qualität) alle Bereiche und sorgt für

hohe Standards.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.dsv-saaten.de

Alle in dieser Broschüre enthaltenen Sorteninformationen,

Anbauempfehlungen und Darstellungen erfolgen nach bestem

Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr auf Vollständigkeit

und Richtigkeit. Wir können trotz aller Sorgfalt nicht garantieren,

dass die beschriebenen Eigenschaften in der landwirtschaftlichen

Praxis in jedem Fall wiederholbar/nachvollziehbar

sind. Sie können daher nur Entscheidungshilfen darstellen.

Die DSV schließt Haftung für unmittelbare, mittelbare, atypische,

zufällig entstandene oder sonstige Folgeschäden oder

Schadensersatzansprüche, die sich im Zusammenhang mit

der Verwendung in dieser Broschüre beschriebenen Sorteninformationen

und Anbauempfehlungen ergeben, aus. Mit der

Herausgabe dieses Prospektes verlieren alle bisherigen ihre

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2007/2008

DSV Getreide

Sorten für Profis

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Inhaltsverzeichnis 2

Produktionstechnische Hinweise Winterweizen

Bestandesdichte an Sorte und Standort ausrichten 3

Bestandesaufbau mit N-Düngung steuern 4

Fungizid- und Wachstumsreglereinsatz an Sorte

und Witterung ausrichten 5

Weizensorten im Überblick 6

AKTEUR 7

PAROLI 8

POTENZIAL 9

CHEVALIER 10

DISCUS 11

HATTRICK 12

COMPLIMENT + CAMPARI 13

TRISO 14

Produktionstechnische Hinweise Wintergerste

Boden, Düngung, Saattermin 15

Gersten- und Triticalesorten im Überblick 16

HIGHLIGHT 17

MERILYN 18

VITALIS + AGRANO 19

Winterweizen

Produktionstechnische Hinweise

Bestandesdichte an Sorte und Standort ausrichten

Generell ist die anzustrebende Bestandesdichte von den Standortverhältnissen,

der Witterung und vom Sortentyp abhängig. Auf Sandböden

oder Standorten mit geringen Niederschlägen, wie z.B. im Mitteldeutschen

Trockengebiet, sollte beim Weizen eine geringere Bestandesdichte

von 400 bis 550 ährentragenden Halmen/m 2 angestrebt

werden, um bei Trockenphasen ein Zusammenbrechen der Bestände zu

verhindern. Auf Standorten mit ausreichender Wasserversorgung und

auf guten Böden kann eine Bestandesdichte von 550 bis zu 700 Ähren/

m 2 angestrebt werden, sofern die Standfestigkeit gut abgesichert wird

bzw. Sorten mit einer guten Standfestigkeit angebaut werden.

Wichtig ist die Kenntnis der Ertragsstruktur der angebauten Sorte,

denn hier gibt es sehr große Sortenunterschiede. In Wertprüfungen

lassen sich Sortenunterschiede im Merkmal Bestandesdichte von

über 200 Ähren/m 2 finden, auch beim Tausendkorngewicht liegen

die Unterschiede bei 15 g und mehr.

Je nach Ertragsaufbau lassen sich die Weizensorten in unterschiedliche

Ertrags- oder Sortentypen einteilen.

Bestandesdichtetypen wie TRISO, POTENZIAL und CHEVALIER

bauen ihren Ertrag vornehmlich über die Bestandesdichte auf und

erreichen nur maximal mittlere Kornzahlen pro Ähre und Tausendkorngewichte

und damit niedrige Einzelährenerträge.

Korndichtetypen bilden eine hohe Anzahl Körner pro m 2 entweder

durch hohe Kornzahlen pro Ähre oder höhere Bestandesdichten.

Das TKG ist bei diesen Sorten meist gering bis mittel. Ein typischer

Vertreter der 2. Gruppe ist CAMPARI. CAMPARI benötigt zur Ausschöpfung

seines optimalen Ertragspotenzials unbedingt höhere

Bestandesdichten, da er geringe Ährenzahlen nur begrenzt durch ein

höheres TKG und hohe Kornzahlen pro Ähre kompensieren kann.

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Saatzeiten und Saatstärken (keimfähige Körner/m 2 )

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Einzelährentypen erzielen ihren Ertrag über hohe Kornzahlen pro

Ähre und ein hohes TKG bei geringer Ährendichte. AKTEUR ist ein

Vertreter dieser Gruppe, jedoch erreicht er für einen Einzelährentyp

relativ hohe Bestandesdichten.

Kompensationstypen sind die Allrounder unter den Weizensorten.

Sorten wie HATTRICK, PAROLI oder DISCUS können auch niedrige

Bestandesdichten, z.B. aufgrund von Frühjahrstrockenheit noch

durch höhere Kornzahlen pro Ähre oder ein hohes TKG ausgleichen.

Das enorme Kompensationsvermögen von HATTRICK ist auch der

Grund für die große ökologische Streubreite und die gute Eignung für

die unterschiedlichsten Anbausysteme (Stoppelweizen, Spätsaat,

Mulchsaat). Die neue Sorte DISCUS realisiert als Kompensationstyp

relativ hohe Bestandesdichten aufgrund ihres enormen Bestockungsvermögens.

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Anbaueignung DSV-Weizensorten

Stoppelweizen

Maisvorfrucht Mulchsaat

AKTEUR nein ja ja ja

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leichte

Böden WR-Bedarf

gering bis

mittel

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Fungizidintensität

hoch

PAROLI ja nein ja ja hoch hoch

POTENZIAL

nur

gepflügt

ja ja (ja) gering mittel

CHEVALIER (ja) ja ja (ja) gering mittel

COMPLIMENT nein ja bedingt 1 nein mittel mittel

CAMPARI

nur

gepflügt

nur gepflügt bedingt 1 nein sehr gering mittel

HATTRICK ja nur gepflügt ja ja 2 mittel-hoch hoch

DISCUS (ja) ja ja (ja) mittel-hoch gering

TRISO ja ja bedingt 1 ja mittel mittel

1 nur bei guter Bodenstruktur 2 auch Weizengrenzstandorte

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Winterweizen

Bestandesaufbau mit N-Düngung steuern

Maßgeblich beeinflusst werden der Aufbau und die Entwicklung

der Weizenbestände durch die spezifische Jahreswitterung. Produktionstechnische

Maßnahmen werden oft durch extreme Witterungseffekte

überlagert. Trotzdem ist die Düngung, insbesondere die gezielte

Stickstoffdüngung, das wirksamste Instrument, das dem Landwirt zur

Steuerung des Bestandesaufbaus zur Verfügung steht.

Die insgesamt zu düngende N-Menge ist abhängig vom Ertrag

und dem angestrebten Proteingehalt abzüglich der Stickstoffnachlieferung

des Standorts (Bodenvorrat, Vorfrucht)(Tab. 1).

Erste N-Gabe

In der Bestockungsphase bildet die Weizenpflanze Triebe und schon ab

Mitte der Bestockung beginnt sie mit der Ährchenanlage (Doppelringstadium).

Mit der N-Düngung muss in dieser Phase eine sorten-

und standortspezifisch optimale Triebdichte erstellt werden. HATTRICK

und PAROLI beginnen bis zu zwei Wochen früher als späte Sorten mit

der Ährenanlage und müssen früh angedüngt werden.

Das Ziel ist, zu Schossbeginn (BBCH 30) einen Bestand mit einer

Anzahl von kräftigen Trieben zu realisieren, die der zweifachen bis

zweieinhalbfachen Zielährenzahl entspricht.

Insgesamt muss ein Weizenbestand bis zum Schossbeginn ca.

50-60 kg N/ha aufnehmen. Auf guten Böden insbesondere nach

Blattvorfrüchten und gut entwickelten Beständen reichen häufig

Startgaben von 30-50 kg N/ha aus. Die Andüngung mit schwefelhaltigen

Stickstoffdüngern hat sich bewährt (15-20 kg/ha S).

Bei diesen Bedingungen kann eine Erhöhung der 1. Gabe auf 60-70

kg N/ha notwendig sein:








Tab. 1: N-Aufnahme von Winterweizen in Abhängigkeit

von Kornertrag und Proteingehalt

Ertrags-

niveau dt/ha

Proteingehalt (% i.d. TS)

10% 11% 12% 13% 14%

70 155 168 181 196 208

80 175 190 205 221 230

90 195 213 230 248 255

100 215 237 256 276 295

110 241 262 283 305 326

bei hohen Niederschlägen von Oktober bis Anfang März ist mit

einer Verlagerung von Bodenstickstoff und -schwefel in tiefere

Bodenschichten zu rechnen

bei nasskalten Witterungsbedingungen zu Vegetationsbeginn

auf schweren, kalten, umsetzungsträgen Böden und auf Standorten

mit ausgeprägter Frühjahrstrockenheit

stark geschwächte Bestände nach Winter- bzw. Spätsaaten

bei Getreidevorfrucht

bei Düngung mit AHL, insbesondere bei Ausbringung mit Flachstrahldüsen

Sorten, die eine höhere Bestandesdichte benötigen, wie

CAMPARI, POTENZIAL oder CHEVALIER, aber zu Vegetationsbeginn

schwach entwickelt sind


Einzelährentypen bestocken schwach, deshalb sollte auf Standorten

mit guter Wasserversorgung zusätzlich die Triebbildung durch

eine Erhöhung der N-Düngung gefördert werden, um das standorttypische

Ertragspotenzial ausschöpfen zu können (AKTEUR)

Tab. 2: Anzustrebende Bestandesdichten (Ähren/m 2 ) bei Weizen

in Abhängigkeit vom Standort und Sortentyp

Standort

Sortentyp Sorte

Bestandesdichtetypen COMPLIMENT,

Korndichtetypen mit hoher CAMPARI, POTENZIAL,

Bestandesdichte

CHEVALIER, TRISO

Kompensationstypen

Korndichtetypen mit

hohem Ährenertrag

Kompensationstypen mit

hoher Bestandesdichte

Düngung in der Schossphase

leichte

Böden,

unsichere

Wasserversorgung

mittlere

Böden,

meistens

ausreichende

Wasserversorgung

gute

Böden,

gute

Wasserversorgung

450-500 550-600 600-700

HATTRICK, PAROLI 400-450 500-550 550-600

DISCUS 420-450 530-580 580-650

Einzelährentypen AKTEUR 380-430 400-450 450-550

Vom Schossbeginn (BBCH 30) bis zum Ährenschieben muss der Weizen

ca. 60 bis 100 kg/ha N aufnehmen.

Die Höhe des N-Angebots zwischen Bestockungsende und etwa

Mitte der Schossphase entscheidet über die Reduktion der vorhandenen

Bestockungstriebe und Ährchenanlagen. Als Faustzahl kann

gelten, dass ca. 50 % der Triebe reduziert werden. Das Ziel am Ende

der Bestockungsperiode ist, einen Bestand mit 220-300 Pflanzen/m 2

mit je 2 bis 3 kräftigen Halmen pro Pflanze zu erstellen, die gut

ausgebildete Ähren produzieren können.

Bei normaler Bestandesentwicklung und keinem akuten erkennbaren

N-Mangel liegt der Termin der Schossergabe in EC 30/31.

Sind die Bestände am Ende der Bestockung schwach entwickelt

(< 800 Triebe/m 2 ), sollte die Schossergabe aufgeteilt werden und

die erste Gabe bereits in EC 29/30 erfolgen, um die Triebreduktion

zu unterbinden. Dies gilt besonders bei Sorten, die höhere Bestandesdichten

benötigen (CAMPARI, POTENZIAL, CHEVALIER, COMPLI-

MENT) und schwach bestockenden Sorten auf sehr guten Standorten

(AKTEUR). Bei nasskalter Witterung kann eine Erhöhung der

Schossergabe um 20-25 % sinnvoll sein, da die Stickstoffnachlieferung

verzögert ist. Die Ährengabe sollte dann entsprechend gekürzt

werden. Eine Aufteilung der Schossergabe empfiehlt sich auch auf

besseren, gut strukturierten Böden mit hoher Stickstoffnachlieferung

und bei Sorten mit Neigung zu starker Triebbildung (DISCUS).

In üppigen Beständen kann die Schossergabe in EC 32 gelegt werden,

um zu vermeiden, dass unnötige Triebe mitgeschleppt werden.

Es darf aber auch kein gravierender N-Mangel auftreten, weil unter

Umständen auch die Kornzahl pro Ähre reduziert wird.

Wichtig ist, dass sich die Terminierung der Maßnahme an der Bestandesentwicklung

und dem BBC-Stadium orientiert und nicht am

Kalendertag, denn frühe Sorten (PAROLI) benötigen den Stickstoff

natürlich früher als späte Sorten (COMPLIMENT, AKTEUR).

Insgesamt liegt die in der Schossphase zu düngende N-Menge bei

40-60 kg/ha.

Fungizid- und Wachstumsreglereinsatz an Sorte und

Witterung ausrichten

Bei den Resistenzeigenschaften der Sorten gibt es gravierende Unterschiede.

Deshalb hat sich der Fungizideinsatz neben der standortabhängigen

Erfahrung des Betriebsleiters unbedingt an der Befallssituation

im Bestand zu orientieren. Diese hängt maßgeblich von der

Witterung und der Resistenzausstattung der angebauten Sorte ab.

Rückschlüsse zur Bekämpfungsstrategie lassen sich deshalb auch aus

der Krankheitseinstufung der Sorten entnehmen.

Insbesondere bei Mehltau werden häufig noch prophylaktische Behandlungen

durchgeführt, die in resistenten Sorten wie DISCUS nur

sehr selten notwendig sind.

In den meisten Regionen sollte die Fungizidstrategie auf die

Bekämpfung von Septoria tritici ausgerichtet werden. Besonders

in anfälligeren Sorten (Einstufung Note 5 und schlechter) wie

Weizen

Triticale

Gerste

Sorte

Neigung zu

Lager*

Tab. 3: Sortenspezifischer Wachstumsreglereinsatz (Angaben in l/ha)

Winterweizen

HATTRICK, AKTEUR oder PAROLI sollte die Bestandeskontrolle sehr

frühzeitig ab BBCH 29 erfolgen. In gesunden Sorten wie DISCUS

kann die erste Behandlung später erfolgen, da sich die Krankheiten

deutlich langsamer entwickeln als bei anfälligen Sorten.

Bei DTR ist mit einem verstärkten Auftreten in Sorten mit einer Einstufung

von 5 oder schlechter insbesondere bei Mulchsaaten nach

Weizenvorfrucht zu rechnen. Hier stehen aber gut wirksame Fungizide

zur Verfügung, die infektionsnah eingesetzt werden sollten.

Der Einsatz von Wachstumsreglern sollte sich in erster Linie an der

Lageranfälligkeit der angebauten Sorte und den Bedingungen des

Standortes orientieren. Auf guten Böden mit sicherer Wasserversorgung

sind die Bestandesdichten und das Ertragspotenzial hoch

und die Aufwandmengen der Wachstumsregulatoren dementsprechend

höher. Vorsicht ist bei Trockenheit und Hitzephasen geboten.

Mit überzogenen Aufwandmengen kann hier Ertrag weggespritzt

werden (Orientierungswerte s. Tab. 3).

mittlere bis hohe Ertragserwartung/

ausreichende Wasserversorgung

geringe Ertragserwartung/

oft schlechte Wasserversorgung

Präparat EC 25-30 EC 30-31 EC 31-32 EC 30-31

CAMPARI 2 CCC 0,6-1,0 0,2-0,3 0,8-1,0

CCC + Moddus 0,3-0,5 + 0,1-0,2 0,3 + 0,1

POTENZIAL 3 CCC 0,8-1,2 0,2-0,4 1,0

CHEVALIER 3 1. CCC; 2. CCC + Moddus 0,6-1,0 0,2-0,3 + 0,1 0,4 + 0,1

1. CCC; 2. Medax Top + Turbo 0,6-1,0 0,5 + 0,5 Medax Top + Turbo 0,4 + 0,4

AKTEUR 4 CCC 0,8-1,2 0,2-0,4 1,0

1. CCC; 2. CCC + Moddus 0,6-1,2 0,2-0,4 + 0,1 0,4 + 0,15

1. CCC; 2. CCC + Medax Top + Turbo 0,6-1,2 0,75 + 0,75 Medax Top + Turbo 0,4 + 0,4

COMPLIMENT 4 CCC 1,0-1,5 0,4-0,5 1,0-1,5

HATTRICK 4 1. CCC; 2. CCC + Moddus 1,0-1,5 0,4-0,5 + 0,2 0,4-0,5 + 0,2

PAROLI 5 1. CCC; 2. Medax Top + Turbo 1,0-1,5 0,75-1,0 + 0,75-1,0 Medax Top + Turbo 0,6 + 0,6

DISCUS 5

TRISO 5 CCC 0,6-1,0 0,6

(Sommerweizen)

Sorte

Neigung zu

Lager*

Präparat EC 29-30 EC 32-37 EC 37-49 EC 32-34

AGRANO 4 1. CCC; 2. CCC 1,0-1,5 0,5 CCC 1,2 (EC 30/31)

1. CCC; 2. CCC + Moddus 1,0-1,5 0,4 + 0,25 CCC + Moddus 0,5 + 0,2

1. CCC; 2. Camposan 1,0-1,5 0,2-0,5 CCC + Camposan 0,5 + 0,2

VITALIS 7 1. CCC; 2. CCC + Moddus 1,5 0,5 + 0,2-0,3 CCC + Moddus 0,5 + 0,3

Sorte

Neigung zu

Lager*

1. CCC; 2. Camposan + Moddus 1,5 0,4 + 0,2 CCC + Camposan 0,5 + 0,4

1. CCC; 2. Camposan 1,5 0,4-0,6

Präparat EC 31-32 EC 31-34 EC 39-49 EC 32-34

MERILYN 1 Medax Top + Turbo 0,75 + 0,75 nur im Notfall (0,6 + 0,6)

Moddus 0,3-0,5 nur im Notfall (0,3)

HIGHLIGHT 4 1. Medax Top + Turbo; 2. Camposan 1,0 + 1,0 0,3-0,6 0,6-0,8 + 0,6-0,8 (Medax Top + Turbo)

1. Moddus; 2. Camposan 0,4-0,5 0,3-0,6 0,3-0,4 (Moddus)

*Lagerneigung: 1 = sehr gering Hinweis: Höhere Werte gelten für Standorte mit hohem Ertragsniveau, Norddeutschland, üppige Bestände, frühe Saattermine, kühlere Witterung; auf Trockenstandorten auf

2. Behandlung verzichten.


Weizensorten im Überblick

Winterweizen AKTEUR PAROLI COMPLIMENT POTENZIAL CHEVALIER DISCUS HATTRICK CAMPARI TRISO

Qualität E A A A A A B B E

Standorteignung/Ertragsstruktur und -potenzial

Bestandestyp EÄ KOMP KOMP BD BD KOMP (BD) KOMP KD BD

Standorte alle alle

mittlere

bis bessere

alle alle alle alle alle

mittlere

bis bessere

Winterhärte sehr gut gut gut gut bis mittel gut gut gut bis mittel gut bis mittel

Trockentoleranz sehr gut gut mittel gut gut (gut) sehr gut gut mittel

Bestandesdichte 5 (4) 5 6 6 (7) 6 (7) 6 5 5 (6) 7

Kornzahl/Ähre 5 (6) 6 (7) 5 6 5 5 7 7 4

TKM 6 6 5 4 5 4 6 4 5

Ertragspotenzial* 5 8 5 7 (8) 7 6 (7) 8 7 5

Agronomische Eigenschaften

Ährenschieben/Reife mittelspät/mittel mittel/mittel (früh) mittel/mittel

mittel/

mittelspät

mittel/mittel

mittel/

mittelspät

mittel/mittel

mittel/

mittelspät

mittel/mittel

Wuchshöhe 6 4 5 4 4 6 3 3 5

Standfestigkeit 4 (3) 5 5 3 3 5 4 2 5

Herbstentwicklung 0 + 0 0 – 0 0 – – 0 0 –

Frühjahrsentwicklung 0 ++ – + + – 0 + 0 +

Bestockung 0 – 0 ++ ++ ++ +++ + + ++

Frühsaat – 0 – + + + ++ ++ +

Spätsaat ++ +++ 0 – 0 + 0 + + +++ – ++

Stoppelweizen – – ++ – – + 0 (++) +++ + 0

Resistenzeigenschaften

Mehltau 1 (4) 3 2 2 3 1 4 3 4

Blattseptoria 6 6 4 5 4 3 6 5 5

DTR/HTR 6 (5) 5 6 5 5 4 6 6 5

Braunrost 4 6 4 2 2 4 8 4 5

Gelbrost 8 3 2 4 3 8

Fusarium 4 6 (5) 4 4 4 3 5 5 4

Halmbruch 6 6 6 6 6 6 5 5

Qualität

Regional

Sorte

NEU NEU NEU Regional

Fallzahlhöhe 8 7 8 8 8 7 5 6 7

Fallzahlstabilität +++ 0 ++ +++ ++ ++ 0 0 +

Rohprotein 8 (9) 5 6 5 5 6 3 4 9

Sediwert 9 6 6 8 8 7 5 5 9

Hektolitergewicht ++ 0 + ++ ++ +++ 0 – 0 +

EÄ: Einzelährentyp, BD: Bestandesdichtetyp, KOMP: Kompensationstyp, KD: Korndichtetyp / +++ sehr hoch, sehr schnell, sehr gute Resistenz, sehr gute Eignung / ( ) Tendenznote / *mit Pflanzenschutz

Quelle: BSL 2006, eigene Beobachtungen

Sorte

Wechselweizen










AKTEUR – Elite in Bestform

E-Qualität

Anbaustärkste Weizensorte im Osten mit ca. 15 % der Weizenanbaufläche!

AKTEUR ist der Eliteweizen, der herausragende Qualität mit sehr guten

agronomischen Eigenschaften und einem sehr hohen Ertragspotenzial

verbindet. Auch zur Ernte 2007 ist AKTEUR deshalb wieder mit

200.000 ha Anbaufläche der meistangebaute E-Weizen Deutschlands.

Proteinstark und fallzahlstabil

Sehr gute und sichere Qualitätseigenschaften ermöglichen eine sichere

Vermarktung mit Qualitätszuschlägen

Gute Exportmöglichkeiten

Exzellente Winterhärte und Trockentoleranz

Sehr gute Standfestigkeit

Für alle Standorte geeignet, auch für Auswinterungsstandorte und

Sandböden

Sehr spätsaatverträglich

Gute Fusariumresistenz

Anbau auch nach Maisvorfrucht









optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

Aussaat:

Für normale bis sehr späte Saattermine geeignet

Frühsaaten vermeiden!

Fungizide:

Höhere Anfälligkeit für Gelbrost und Septoria tritici beachten.

Insbesondere bei feuchter Witterung und Befall frühzeitig in EC

30/31 mit geeigneten Fungiziden mit guter Septoriawirkung

bekämpfen; Mehltaubehandlungen im Befallslagen empfohlen

Je nach Standort 2 bis 3 Behandlungen

Vorfrucht:

Sehr gut geeignet nach Blattvorfrüchten, auch Zuckerrüben und

Mais

Möglichst nicht als Stoppelweizen anbauen, wenn doch wird

Wurzelschutzbeize empfohlen

Wachstumsregler:

Mittlerer Wachstumsreglerbedarf

N-Düngung:

Ausgeglichen, auf Standorten mit hohem Ertragspotenzial und

guter Wasserversorgung 1. Gabe leicht erhöhen, Qualitätsspätdüngung

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Winterweizen

AKTEUR – Stabile Fallzahlen auch nach

langer Regenperiode

Landessortenversuche Sachsen, Thüringen, n = 5, alle geprüften E-Sorten

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AKTEUR – Der Senkrechtstarter im Anbau

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Quelle: Sächs. Landesanstalt, Dr. Beese

Quelle: Klettmann, amis seed report 2007


Winterweizen








PAROLI – Der Ertragssieger

A-Qualität

In den Landessortenversuchen 2004 bis 2006 hat PAROLI sein außergewöhnliches

Ertragsvermögen eindrucksvoll bestätigt. PAROLI eignet sich

sowohl für Betriebe, die einen ertragreichen Weizen zur Verfütterung

suchen, als auch für Betriebe, die Qualitätsweizen vermarkten möchten.

Sehr hohes Ertragspotenzial

Kurzstrohig

Mittlere Standfestigkeit

Geringe Anfälligkeit für Mehltau und Gelbrost

Für alle Standorte geeignet, trockentolerant und winterhart

Sehr spätsaatverträglich, optimaler Rübenweizen

Zügige Frühjahrsentwicklung und frühere Reife, termingerecht beernten

(Fallzahl)










optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

Aussaat:

Für normale bis sehr späte Saattermine geeignet

Extreme Frühsaaten vermeiden!

Fungizide:

Höhere Anfälligkeit für Septoria tritici beachten. Insbesondere

bei feuchter Witterung und Befall frühzeitig in EC 30/31 mit

geeigneten Fungiziden mit guter Septoriawirkung bekämpfen.

Bei Abschlussbehandlung Fungizide mit guter Wirkung gegen

Septoria tritici und Braunrost einsetzen

Je nach Standort 2 bis 3 Behandlungen

Vorfrucht:

Sehr gut geeignet nach Blattvorfrüchten, auch nach spät gerodeten

Zuckerrüben

Gute Eignung als Stoppelweizen, da gute Toleranz gegenüber

Schwarzbeinigkeit (nicht in Mulchsaat!)

Nicht nach Mais anbauen

Wachstumsregler:

Hoher Wachstumsreglerbedarf, insbesondere bei hoher Ertragsfähigkeit

des Standortes oder hoher Bestandesdichte Standfestigkeit

gut absichern (hohe Ährengewichte)

N-Düngung:

Ausgeglichen, Qualitätsspätdüngung bei Produktion von Backweizen

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* nur 2006

PAROLI – Der Ertragssieger im Osten

Landessortenversuche, Kornertrag 2005 und 2006 relativ mit Fungizid

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PAROLI – Der Ertragssieger im Westen

Landessortenversuche West, Kornertrag 2005 und 2006 relativ mit Fungizid

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Quelle: Länderdienststellen, Versuchsberichte

Quelle: Länderdienststellen, Versuchsberichte











POTENZIAL – Das Kraftpaket

A-Qualität

POTENZIAL wurde im März 2006 neu vom Bundessortenamt zugelassen.

POTENZIAL ist eine sehr abgerundete Sorte mit hohem Ertragspotenzial,

guten Resistenz- und agronomischen Eigenschaften und sehr sicherer

A-Qualität.

Verbindet das hohe Ertragpotenzial von Maverick mit dem abgerundeten

Sortenprofil der zweiten Elternsorte Dekan

Geeignet für alle Anbauregionen

Gute A-Qualität mit hoher, sehr stabiler Fallzahl

Sichere Rohproteingehalte, hohes Hektolitergewicht

Standfest und kurzstrohig

Geringe Anfälligkeit gegenüber Mehltau und Braunrost

Septoria- und DTR-Resistenz mittel

Ährenfusariumnote 4

Gute Mähdruschfähigkeit

Flexiweizen für den Anbau als A- oder Bioethanolweizen










optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

Aussaat:

Saatzeitflexibel

Extreme Spätsaaten z.B. nach spät gerodeten Zuckerrüben vermeiden,

da ausreichende Bestandesdichte für den Ertragsaufbau

wichtig

Fungizide:

Mehltaubehandlung meistens nicht notwendig

Gute bis mittlere Blattgesundheit, 1. Fungizidmaßnahme auf Septoria

tritici ausrichten, Termin je nach Befallsdruck und Witterung

Je nach Standort 1 bis 3 Behandlungen

Vorfrucht:

Kann nach allen Vorfrüchten angebaut werden, auch nach Mais

Nach erster Einschätzung gute Eignung als Stoppelweizen, auf

Standorten mit Schwarzbeinigkeitsbefall Wurzelschutzbeize

empfohlen

Wachstumsregler:

Geringer Wachstumsreglerbedarf

NEU

N-Düngung:

Ausgeglichen, ausreichende Bestandesdichte absichern, Qualitätsspätdüngung

bei Produktion von Backweizen

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POTENZIAL – Stabile Fallzahlen!

Ernte nach Regen, Landessortenversuche 2006,

Standorte in Sachsen, Thüringen, n = 5

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POTENZIAL – TOP-Erträge

Landessortenversuche 2006, Kornertrag relativ mit Fungizid

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* O-Sortiment

** nicht an allen Standorten geprüft

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Winterweizen

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Quelle: Sächs. Landesanstalt, Dr. Beese) Nur geprüfte A-Sorten mit Vermehrungsfläche > 500 ha zur Ernte 2006

Quelle: Länderdienststellen, Versuchsberichte


Winterweizen

10











CHEVALIER – Ertrag x Qualität

A-Qualität

Die neue Sorte CHEVALIER verbindet eine hervorragende A-Qualität mit

hohen Kornerträgen und guten Resistenzeigenschaften. In der dreijährigen

Wertprüfung erzielte CHEVALIER besonders in Ostdeutschland sehr

hohe Kornerträge.

Sehr abgerundete Dekan-Kreuzung

Hoher Kornertrag unter kontinentalen Klimabedingungen

Speziell für das ostdeutsche Anbaugebiet geeignet

Qualitätssicher mit hohem Rohproteingehalt und sehr stabiler Fallzahl

Gute Blattgesundheit

Ährenfusariumnote 4

Mittelkurzer Wuchs

Gute Standfestigkeit und Winterhärte

Hohe Mähdruschleistung, da problemlos zu dreschen

Flexiweizen für den Anbau als A- oder Bioethanolweizen










optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

Aussaat:

Saatzeitflexibel

Extreme Spätsaaten z. B. nach spät gerodeten Zuckerrüben vermeiden,

da ausreichende Bestandesdichte für den Ertragsaufbau

wichtig

Fungizide:

Mehltaubehandlung meistens nicht notwendig

Gute bis mittlere Blattgesundheit, 1. Fungizidmaßnahme auf Septoria

tritici ausrichten, Termin je nach Befallsdruck und Witterung

Je nach Standort 1 bis 2 Behandlungen

Vorfrucht:

Kann nach allen Vorfrüchten angebaut werden, auch nach Mais

Nach erster Einschätzung gute Eignung als Stoppelweizen, auf

Standorten mit Schwarzbeinigkeitsbefall Wurzelschutzbeize

empfohlen

Wachstumsregler:

Geringer Wachstumsreglerbedarf

NEU

N-Düngung:

Ausgeglichen, ausreichende Bestandesdichte absichern, Qualitätsspätdüngung

bei Produktion von Backweizen

CHEVALIER –

Ertragsstark auch auf trockenen Sandstandorten

Brandenburg, Standorte Thyrow 2005 und 2006 und Bückwitz 2006

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CHEVALIER – Top Erträge in Ostdeutschland!

Landessortenversuche 2006, Kornertrag relativ mit Fungizid

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Quelle: DSV-Saatzeitversuche

Quelle: Sächs. Landesanstalt, Dr. Beese











DISCUS – Eine runde Sache

A-Qualität

Die 2007 zugelassene Sorte DISCUS überzeugt durch eine exzellente Blatt-

und Ährengesundheit in Kombination mit guten und sicheren A-Qualitätseigenschaften.

Die sehr vitale und bestockungsfreudige Sorte ist

deshalb besonders gut für Mulchsaaten und den Stoppelweizenanbau

geeignet.

Sehr gute Frühsaateignung, da langsame Herbstentwicklung,

extreme Spätsaaten vermeiden

Ertragssicher

Qualitätssicher: proteinstark, fallzahlstabil, hohes Hektolitergewicht

Sehr blattgesund mit Bestnoten in der Mehltau-, Septoria- und DTR-

Resistenz

Sogar bei extremer Frühsaat im Herbst 2007 kaum Mehltaubefall

Geringe Anfälligkeit für Ährenfusarium (Note 3!)

Mittellanger Wuchstyp

Sehr winterhart, da schwache Herbstentwicklung und liegender

Wuchstyp

Passt auf alle Standorte, auch leichte Böden

Der Mulchsaatspezialist










optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

Aussaat:

Gute Frühsaateignung, da langsame Herbstentwicklung, extreme

Spätsaaten vermeiden

Auch für die Mulchsaat geeignet, da sehr gutes Kompensationsvermögen

Fungizide:

Sehr gute Blattgesundheit, spätere 1. Fungizidmaßnahme möglich,

unter trockenen Bedingungen einmalige Fungizidmaßnahme

ausreichend

Je nach Standort 1 bis 2 Behandlungen

Vorfrucht:

Kann nach allen Vorfrüchten angebaut werden

Nach erster Einschätzung gute Eignung als Stoppelweizen, auch

in Mulchsaat

Sehr guter Maisweizen mit geringem Mykotoxinrisiko

Wachstumsregler:

Mittlerer bis hoher Wachstumsreglerbedarf

NEU

N-Düngung:

1. Gabe nicht überziehen, da sehr starke Bestockung, 2. Gabe

eventuell teilen, Qualitätsspätdüngung bei Produktion von

Backweizen

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DISCUS – Geringes Mykotoxinrisiko

auch nach Mais und in Mulchsaat nach Weizen

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DISCUS – TOP-Gesundheit für hohe Anbausicherheit

Sorten mit V-Fläche > 2.500 ha Ernte 2006

Winterweizen

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Quelle: Bundessortenamt, BBA-Fusariumresistenzprüfung 2004-2006

Quelle: Bundessortenamt, BSL 2006

11


Winterweizen

1









HATTRICK – Immer ein Volltreffer

B-Qualität

HATTRICK ist der perfekte Allrounder und begeistert auf allen Standorten.

Als ertragsstarke Ritmo-Kreuzung ist er sowohl für den intensiven

Anbau geeignet, aber auch ertragssicher auf leichten, trockenen Standorten.

HATTRICK kann als Futterweizen oder als B-Weizen angebaut

werden.

Höchste Kornerträge auf allen Standorten

Sehr ertragsstabil aufgrund seines hohen Kompensationsvermögens

Kurzstrohig mit mittlerer Standfestigkeit

Sehr trockentolerant, beste Versuchsergebnisse und Praxiserfahrungen

auch auf leichten Sandböden

Sehr saatzeitflexibel von früh bis sehr spät

Optimale Eignung als Stoppelweizen und für den pfluglosen Anbau

Bei qualitätsbezogener Düngung wird B-Qualität erzielt

Sehr gut geeignet als ertragsstarker Bioethanolweizen










Anbauhinweise

optimales

Anbaugebiet

Aussaat:

Für frühe bis sehr späte Saattermine geeignet

Extreme Frühsaaten vermeiden!

Fungizide:

Höhere Anfälligkeit für Septoria tritici und Braunrost beachten.

Insbesondere bei feuchter Witterung und Befall frühzeitig in EC

30/31 mit geeigneten Fungiziden mit guter Septoriawirkung bekämpfen.

Bei Abschlussbehandlung Fungizide mit guter Wirkung

gegen Septoria tritici und Braunrost einsetzen

Je nach Standort 2 bis 3 Behandlungen

Vorfrucht:

Sehr gut geeignet als Raps- und Rübenweizen

Hervorragender Stoppelweizen (nicht in Mulchsaat!)

Nicht nach Körnermais anbauen, Anbau nach Silomais nur mit

Pflugfurche empfohlen

Wachstumsregler:

Mittlerer bis hoher Wachstumsreglerbedarf, bei hoher Ertragsfähigkeit

des Standortes oder hoher Bestandesdichte Standfestigkeit

gut absichern

N-Düngung:

Ausgeglichen, gute Triebsortierung, schwache Triebe werden

selten hochgezogen, Qualitätsspätdüngung bei Produktion von

Backweizen

HATTRICK – Gute Eignung als Ethanolweizen

Amtliche Sortenversuche in Ostdeutschland

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HATTRICK – Ertragsstabil auf allen Standorten

Landessortenversuche West, Ertragsmittel 2005 und 2006

relativ mit Fungizid

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Quelle: Beese, Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, nur B- und C-Sorten mit Vermehrungsfläche > 250 ha,

Mittel von 5 Standorten

Quelle: Länderdienststellen, Versuchsberichte





Regionalsorten

COMPLIMENT – Da passt Alles

A-Qualität

COMPLIMENT ist ein qualitätsbetonter A-Weizen mit besonders guter

Eignung für Betriebe, die auf sichere gehobene A-Qualität und entsprechende

Vermarktungsmöglichkeiten Wert legen. Entsprechend wird COMPLIMENT

besonders in Sachsen und Thüringen in der Praxis angebaut.

Gehobene A-Qualität, fallzahlsicher, hohe Vermarktungssicherheit

Gute Blattgesundheit und Ährengesundheit

Gute agronomische Eigenschaften

Gute Eignung für Frühsaaten und nach Mais




optimales

Anbaugebiet optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

Nicht für leichte Böden geeignet

Mittlerer Wachstumsreglerbedarf

Ausreichende Bestandesdichte sicherstellen






CAMPARI – Einer für alle

B-Qualität

Anbauhinweise

Winterweizen

CAMPARI ist ein kurzstrohiger, sehr standfester B-Weizen mit hohem

Kornertragspotenzial und guter Grundbackqualität. Dementsprechend

ist CAMPARI besonders interessant für Betriebe, die Weizen mit guter

B-Qualität sicher vermarkten möchten.

Hoher Rohproteingehalt

Ausgeglichene Blattgesundheit

Sehr standfest (Note 2), gute Eignung für Güllebetriebe

Für den Stoppelweizenanbau in Pflugsaat geeignet

Guter Frühsaatweizen, extreme Spätsaaten vermeiden

• Höhere Bestandesdichte sicherstellen

• Sehr geringer Wachstumsreglerbedarf, auf Trockenstandorten mit

niedrigem Ertragspotenzial evtl. auf Wachstumsregler verzichten

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Winterweizen

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Wechselweizen

TRISO – Europas Nr. 1

E-Qualität

TRISO vereint hohe Kornerträge mit hervorragender E-Qualität. Im

Praxisanbau hat TRISO unter den verschiedensten Umweltbedingungen

durch sehr stabile Kornerträge und gute Qualitäten überzeugt.

Hohe stabile Kornerträge und große ökologische Streubreite

Sichere E-Qualität, sehr hoher Rohproteingehalt

Mittlere Blatt- und gute Ährengesundheit

Eignung als Wechselweizen für Aussaaten ab dem 20. November

Kann auch nach Maisvorfrucht angebaut werden

optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

• Höhere Gelbrostanfälligkeit beachten und bei Befall frühzeitig mit

geeigneten Fungiziden bekämpfen

• Mittlerer Wachstumsreglerbedarf

Wintergerste

Produktionstechnische Hinweise

Boden, Düngung, Saattermin

Auf vielen Standorten ist die Wintergerste das Sorgenkind unter den

Getreidearten. In der Praxis steht sie meist als abtragendes Fruchtfolgeglied

nach Weizen. Damit verbunden sind häufig schlechtere

Nährstoffgehalte im Boden, da die Grunddüngung zur Blattfrucht

durchgeführt wird. Viele Betriebe haben auch jahrelang an der

Grunddüngung gespart. Gerade in Ackerbaubetrieben ohne Wirtschaftsdünger

sind inzwischen oft Nährstoffdefizite festzustellen.

Eine ungünstige Bodenstruktur sowie höhere Mengen auf dem

Acker verbliebenes, schlecht zerkleinertes Stroh sind Ursachen für

eine unzureichende Bestandesentwicklung. Dies verhindert in vielen

Fällen die Schaffung eines optimalen, gut rückverfestigten Saatbetts.

Gerade die Gerste benötigt zur optimalen Entwicklung aufgrund

ihres schlechteren Wurzelsystems einen gut durchwurzelbaren

Boden. Die schlechtere Nährstoffversorgung muss durch angepasste

Düngungsmaßnahmen ausgeglichen werden. Eine Auswertung der

bundesweiten Wertprüfung für Wintergerste der Jahre 2004 bis

2006 belegt, dass auch die Wintergerste nach Blattfrüchten deutlich

höhere Erträge erzielt. Nach Blattvorfrucht wurde im Mittel der drei

Verrechnungssorten ein Ertrag von 96,4 dt/ha erreicht, während nach

Getreidevorfrucht 8 dt weniger geerntet wurden.

Ein weiterer Grund für enttäuschende Erträge sind auch zu frühe

Saattermine mit in der Folge überwachsenen Beständen vor Winter.

Gerste reagiert deutlich empfindlicher auf zu frühe Saattermine als

Weizen. Aufgrund des Klimawandels und der milden Herbstwitterung

mit späterem Vegetationsende erfolgt immer öfter schon im Herbst

ein Befall mit virusübertragenden Blattläusen. In diesem Jahr erreichte

die Schädigung der Wintergerste insbesondere im Nordwesten

Deutschlands ein noch nie beobachtetes Ausmaß.

Maßnahmen im Einzelnen

• Ortsüblichen optimalen Saattermin möglichst einhalten

• Die vor Winter angelegten Triebe bestimmen maßgeblich den

Ertrag. Mit Eintritt in die Vegetationsruhe sollten neben dem

Haupttrieb zwei bis drei kräftige Nebentriebe gebildet worden

sein. Dafür sind ca. 50 bis 60 Wachstumstage nach dem Feldaufgang

notwendig (Temperatursumme von 400 bis 450 °C-Tage)

Insbesondere auf Standorten mit längerer Vegetationszeit im

Herbst Saatgut mit einer insektiziden Beize (Manta ® •

Plus) behandeln,

um eine Übertragung des Gelbverzwergungsvirus durch

Blattläuse im Herbst zu verhindern. Die Beize schützt die Saat ca.

6 bis 8 Wochen

• Strohrotte fördern durch frühzeitige, flache Einarbeitung, kurze

Häcksellänge und N-Ausgleichsdüngung mit Gülle oder Mineraldünger

(AHL-Spritzung auf das Stroh hat sich bewährt)

• Sorgfältige Saatbettbereitung mit guter Rückverfestigung (insbesondere

bei großen Strohmengen und Trockenheit). Auf keinen Fall

bei zu nassen Bodenverhältnissen bearbeiten.

• Bei Strohdüngung, geringem Boden-N-Gehalt, strukturgeschädigten

Böden, ungünstiger Witterung N-Gabe von 30 kg/ha im

Herbst

• Herbizidmaßnahmen im Herbst durchführen

• Makro-Nährstoffversorgung kontrollieren und aufdüngen. Blattund

Bodenanalysen zeigen immer häufiger eine Unterversorgung

der Böden mit einzelnen oder mehreren Nährstoffen, besonders

in Ackerbaubetrieben. Phosphor z.B. wirkt sich sehr fördernd auf

die Jugendentwicklung aus, bei niedrigen Temperaturen ist die

Aufnahme deutlich reduziert. Unter diesen Bedingungen insbesondere

auf strukturgeschädigten Böden ist eine Gabe schon im

Herbst vorteilhaft. In Versuchen konnten deutliche Ertragseffekte

erzielt werden.

• Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen ist sicherzustellen.

Besonders wichtig Mangan, Kupfer, Zink und teilweise

auch Bor.

Ausführliche Hinweise zur Produktionstechnik Wintergerste im

Internet unter www.dsv-saaten.de abrufbar!

1


Wintergerste/Wintertriticale

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Wintergerste mehrzeilig HIGHLIGHT MERILYN CINDERELLA

Standorteignung/Ertragsstruktur und -potenzial

Typ EÄ KOMP KD

Standorte alle

mittlere bis

bessere

alle

Winterhärte gut gut sehr gut

Trockentoleranz gut mittel gut

Bestandesdichte 3 4 5

Kornzahl/Ähre 6 6 6

TKM 8 6 5

Ertragspotenzial 9 8 8

Agronomische Eigenschaften

Ährenschieben/Reife

mittelspät/

mittelspät

spät/spät mittel/mittel

Wuchshöhe 7 5 5

Standfestigkeit 4 (5) 1 3

Halmknicken 5 2 3

Ährenknicken 3 3 4

Herbstentwicklung 0 + + 0

Frühjahrsentwicklung 0 + 0 – +

Bestockung 0 – 0 +

Resistenzeigenschaften

Gelbmosaikvirus 1 1 1

Mehltau 2 3 2

Rhynchosporium 3 4 4

Zwergrost 3 2 4

Netzflecken 5 5 6

Atmosph. Blattflecken ++ ++ 0

Typhula + + ++

Ramularia ++ ++ 0

Qualität

NEU

Marktwareanteil 9 8 8

Rohprotein 3 3 3

Hektolitergewicht 5 (6) 5 3

EÄ: Einzelährentyp, BD: Bestandesdichtetyp, KOMP: Kompensationstyp, KD: Korndichtetyp / +++ sehr hoch, sehr

schnell, sehr gute Resistenz, sehr gute Eignung / ( ) Tendenznote / *mit Pflanzenschutz / Quelle: BSL 2006, eigene

Beobachtungen

Wintertriticale AGRANO VITALIS

Standorteignung/Ertragsstruktur und -potenzial

Typ EÄ KOMP

Standorte alle leichtere bis mittlere

Winterhärte mittel bis gering gut

Trockentoleranz gut sehr gut

Bestandesdichte 3 5

Kornzahl/Ähre 7 6

TKM 7 7

Ertragspotenzial* 7 7

Agronomische Eigenschaften

Ährenschieben/Reife früh/mittelfrüh früh/mittelfrüh

Wuchshöhe 6 7

Standfestigkeit 4 7

Herbstentwicklung ++ ++

Frühjahrsentwicklung ++ +++

Bestockung – 0 –

Resistenzeigenschaften

Mehltau 2 1

Blattseptoria 5 4

Rhynchosporium 0 0

Gelbrost 1 3

Braunrost 3 3

Fusarium + 0 +

Halmbruch 0 –

Qualität

Auswuchsneigung gering gering

Rohprotein 0 0

Hektolitergewicht + +











HIGHLIGHT mehrzeilig –

Eine Klasse für sich

HIGHLIGHT setzt neue Maßstäbe im Sortiment der mehrzeiligen Wintergersten.

Als erste Sorte verbindet sie das hohe Ertragspotenzial der

ertragreichsten, mehrzeiligen Sorten mit den Qualitätseigenschaften von

zweizeiligen Sorten. Abgerundet wird das Sortenprofil durch eine ausgezeichnete

Blattgesundheit und eine gute bis mittlere Strohstabilität.

Höchstnote 9 im Kornertrag

Sehr gute Ertragsergebnisse nach Getreidevorfrucht in der Wertprüfung

Ährentyp mit geringerer Bestandesdichte

Sehr gute Blattgesundheit

Sehr geringe Anfälligkeit für Ramularia und PLS-Flecken

Mittelspäte Reife (vergleichbar Merlot)

Einzigartige Kornqualität auf dem Niveau der besten zweizeiligen Sorten

Großes Korn, sehr hoher Marktwareanteil und gutes Hektolitergewicht

sichern beste Futterqualität und sichere Vermarktung

Längerer Wuchstyp mit mittlerer Standfestigkeit und geringer Neigung

zum Ährenknicken

Gute Entgrannbarkeit ermöglicht einen problemlosen Mähdrusch mit

hoher Flächenleistung








optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

NEU

Aussaat:

Großes TKG bei der Saatstärke beachten

Für alle Standorte geeignet, auf sehr leichten Böden geringe

Anbauerfahrungen

Bei frühen Saatterminen wird insektizide Beize (Manta ® Plus)

empfohlen

Fungizide:

Gute Blattgesundheit, deshalb meist Einfachbehandlung in

EC 39 wirtschaftlich

Fungizide mit guter Netzfleckenwirkung einsetzen

Wachstumsregler:

Hoher Wachstumsreglerbedarf, bei hoher Ertragsfähigkeit des

Standortes oder hoher Bestandesdichte Standfestigkeit gut

absichern

HIGHLIGHT reagiert mit deutlicher Einkürzung auf den Einsatz von

Wachstumsregulatoren

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Highlight – Hohe Erträge nach Getreidevorfrucht

Mittel aus Lomerit, Franziska, Merlot = 100

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HIGHLIGHT – Überragende Kornqualität

Tausendkornmasse und Vollgersteertrag > 2,8 mm Sieb

Wintergerste

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Quelle: BSA, Jahresberichte Wertprüfung 2004-06, 25 Ergebnisse

Quelle: BSA, Zusammengefasster Wertprüfungsbericht 2007, nur 2004 bis 2006 geprüfte Vergleichssorten

berücksichtigt, 24 Ergebnisse

1


Wintergerste









MERILYN mehrzeilig –

Der neue Maßstab für Strohstabilität

MERILYN verbindet eine überragende Standfestigkeit und Strohstabilität

mit einer guten Kornqualität und hohem Ertrag.

Hoher bis sehr hoher Marktwareertrag

Kompensationstyp mit ausgeglichener Blattgesundheit

Geringe Anfälligkeit gegenüber Ramularia und nichtparasitären

Blattflecken

Lageranfälligkeit sehr gering - einzige mehrzeilige Sorte mit der

Höchstnote 1

Geringe Neigung zum Halm- und Ährenknicken

Gutes Hektolitergewicht gewährleistet hohe Vermarktungssicherheit

Gut geeignet für Güllebetriebe

Als späte Sorte ideal zur Erntestaffelung in Großbetrieben






optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

Aussaat:

Für alle Standorte außer leichte Sandböden und Standorte mit

früher hitzebedingter Abreife geeignet

Bei frühen Saatterminen wird insektizide Beize (Manta ® Plus)

empfohlen, MERILYN zeigte in Sortenversuchen mit Gelb-

verzwergungsbefall relativ geringeren Befall (dunkle Blattfarbe)

Fungizide:

Gute Blattgesundheit, deshalb meist Einfachbehandlung in

EC 39 wirtschaftlich

Fungizide mit guter Netzfleckenwirkung einsetzen

Wachstumsregler:

Geringer Wachstumsreglerbedarf

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MERILYN – Ertragssicher auch bei hohem Lagerdruck

Kornertrag dt/ha Stufe 2 im Anbaujahr 2004 auf Standorten

mit starkem Lager (Boniturnote > 6)

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MERILYN – Strohstabil für eine sichere Ernte

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Quelle: BSA, WP-Bericht 2004, Anzahl Orte = 6

Quelle: Beschreibende Sortenliste 2006, nur Sorten mit V-Fläche 2006 > 1000 ha; Einstufung gespiegelt









Wintertriticale

VITALIS – Frühreif und vital

VITALIS ist eine ertragreiche Triticalesorte im Roggentyp. VITALIS zeichnet

sich durch eine sehr gute Blattgesundheit aus. Vor dem Hintergrund

eines zunehmenden Krankheitsdrucks in Triticale sind gute Resistenzeigenschaften

zunehmend gefragt.

Sehr früher Wachstumsbeginn im Frühjahr und frühe Druschreife

Extrem trockentolerant

Hohe stabile Kornerträge auf leichten und mittleren Böden

Beste Blattgesundheit

Längerer Wuchstyp mit geringerer Standfestigkeit, deshalb gut einkürzen

Großes Korn und sehr auswuchsfest

Biogas: hohe Trockenmasseerträge und frühe Erntetermine bei GPS-

Nutzung

Gute Eignung für Bioethanol aufgrund hoher Stärkegehalte




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optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

Frühzeitig mit Stickstoff andüngen (ca. 7-10 Tage vor anderen

Sorten)

Meistens einmalige Fungizidspritzung ausreichend

Hoher Wachstumsreglerbedarf

VITALIS – Die Sorte für leichte Standorte

Landessortenversuche D-Süd, n = 24, alle dreijährig geprüften E-Sorten

2004-2006

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Quelle: Thüringer Landesanstalt, C. Guddat







AGRANO – Das frühreife Ährenwunder

AGRANO verbindet eine frühe Reife mit einer guten Standfestigkeit. Die

blattgesunde Sorte erzielt hohe Kornerträge über hohe Kornzahlen pro

Ähre und ein hohes Tausendkorngewicht.

Sehr früher Wachstumsbeginn im Frühjahr und frühreif

Blatt- und ährengesund

Gute Standfestigkeit

Geringe Neigung zum Auswuchs

Nicht für Auswinterungsstandorte geeignet

Biogas: hohe Trockenmasseerträge und frühe Erntetermine bei GPS-

Nutzung




optimales

Anbaugebiet

Anbauhinweise

Frühzeitig mit Stickstoff andüngen (ca. 7-10 Tage vor anderen

Sorten)

Meistens einmalige Fungizidspritzung ausreichend

Geringer bis mittlerer Wachstumsreglerbedarf

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