Ausgabe 4/ Dezember 2005 - Sikkens Home

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Ausgabe 4/ Dezember 2005 - Sikkens Home

November 4/2005

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SIKKENS

aktuell


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Liebe Leser,

sehr geehrte Kunden,

„Lust auf Kunden“ war das

Motto unserer beiden

Management-Konferenzen

mit ca. 700 Teilnehmern

im Oktober und November

in München.

Gemeint waren die Kunden unserer Kunden, also Ihre

Kunden. Aber natürlich gilt dieses Motto auch für

uns und wir haben im Jahr 2005 mächtig „Lust auf

Kunden“ gehabt.

Neben den vielen Seminaren mit technischen Themen

und den Seminaren der Acoat selected Partnerschaft

gab es eine Vielzahl weiterer toller Veranstaltungen:

• Motorrad-Touren

• Ski-Touren

• Cabrio-Touren

• Oldtimer Touren

• Studienreisen

• Junioren-Stammtische

• Bowling Cup-Ausscheidungen

• Eisstockschießen

• PowerPoint Lacktreffs

• Werkstatt-Treffs

und

• Ende Oktober, den Bundesleistungswettbewerb der

Fahrzeuglackierer, der uns, auch wegen der guten

Stimmung der jungen Teilnehmer untereinander,

besonders beeindruckt hat.

Auch 2006 haben wir wieder „Lust auf Kunden“.

Wir planen eine große Junioren-Konferenz, und, zum

30-jährigen Jubiläum der Acoat selected Partnerschaft,

einen Partner Club in Wien. Dazu erwarten wir

ca. 850 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich

und der Schweiz.

Danke für Ihr Vertrauen in 2005.

Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam auf ein

erfolgreiches Jahr 2006.

Ihr

Klaus Kraemer

Geschäftsführer Sikkens GmbH

News

IAA Messe-Splitter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Nimm zwei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Hohe Kosten für Lackhersteller . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Spitzen-Qualität ausgezeichnet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Vorbote der Fußball-WM 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Fragen an Walter Pfauntsch von „Autohaus“ . . . . . . . . . . . . . . 10

Sikkens gratuliert Ehrenmeister Georg Fluck . . . . . . . . . . . . . 11

Soziale Verantwortung on Top . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Thema: Sozialversicherungsbeiträge früher fällig . . . . . . . . . . 12

UV- und WTD-Technologie beim Werkstatt-Treff . . . . . . . . . . . 12

Wer wird Bowling-Champion? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Österreich: Wasser auf Erfolgskurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Mit Sikkens auf Motorradtour . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

In München sind die Löwen lackiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Sikkens Open Air . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Solarmobil „Nuna 3“ mit UV-Klarlack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Sommernacht mit Wassertransferdruck . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Auf gute Zusammenarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Eisern bis ans Ziel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Branchentalk und Familienfest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Red Bull fliegt auf Sikkens Lack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Produkte /Werkstatt

Neuer Füller im richtigen Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Spart Zeit und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Nachfolge VOC-gerecht geregelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Neue Betriebsanweisungen für Gefahrstoff-Einsatz . . . . . . . . . 23

„Mit innovativen Ideen Kosten reduzieren und

Wirtschaftlichkeit sichern“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Wassertransferdruck: Großer Ansturm auf Seminare . . . . . . . 26

Wasser ist Klasse! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Druckkontrolle digital . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Generationswechsel: Mixit 3 kommt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Große Zubehörauswahl! Alles was zum Lack gehört . . . . . . . . 31

Stabil und praktisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Filterkonzepte für Lackierkabinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Gut verpackt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Für jeden Schliff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Lackieren in jeder Höhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Farbton

Sparsam und schnell: Lexus RX400h . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Technik pur: die neue M-Klasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Kontrastfarbtöne für den Tigra Twintop . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Klein, aber oho: Toyota Aygo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Citroën C1: der Sinn fürs Wesentliche . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Kleiner Löwe: der Peugeot 107 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Effekt-Farbtöne und VOC-Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Vorab-Service im Internet: Farbton-Rezepturen . . . . . . . . . . . 36

Service / Forum

Kundenorientierter Service am Telefon . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

Sikkens Management-Konferenz 2005 in München

unter dem Motto: Lust auf Kunden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

Rapid Repair: Der mögliche Weg zu neuen Kunden . . . . . . . . 40

Neues Layout für individuelle Partner-Websites . . . . . . . . . . . 41

Sikkens Marketingaktivitäten 2006 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Fest im Blick: Generationswechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

Überzeugen, Gewinnen, Führen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Schritt für Schritt zum optimalen Chef . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Bienvenidos in Madrid . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

Sikkens Auditorenschulung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Wasserlack-Hülle für Borussen-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Ein Unternehmen mit Biss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Das Publikum neugierig gemacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50

Kerwe und Straßenfest ziehen Besucher an . . . . . . . . . . . . . . 50

SIKKENS aktuell 4/2005

Inhalt 3


News

IAA Messe-Splitter +++ IAA Messe-Splitter ++

Messe-Trend: Hybridtechnologie

Eines der Top-Themen der

61. IAA war die Hybridtechnologie

als das alternative Antriebskonzept

der Zukunft. Bislang

geben hier die Japaner den

Ton an. Um Toyota, Lexus und

Konsorten die Stirn zu bieten,

setzen nun auch deutsche Auto-

Messefacts

Bei der weltweit größten Automobilmesse

erlebten insgesamt

940.000 Besucher eine Leistungsschau

der Superlative. Auf

einer Fläche von 215.000 Quadratmetern

präsentierten sich

rund 1.000 Aussteller aus

44 verschiedenen Ländern. Die

Hälfte von ihnen kam aus

Deutschland. Auf über zehn

Messehallen verteilt, waren in

diesem Jahr 80 Weltpremieren

und 122 Neuheiten zu sehen,

darunter 77 Neuvorstellungen

aus Deutschland.

4 SIKKENS aktuell 4/2005

bauer auf die schadstoffarme

Kombination aus Verbrennungsmotor

und Elektroantrieb. So

präsentierte Audi in Frankfurt

den Q7 Hybrid, und Mercedes

stellte die Mercedes S-Klasse

mit dem alternativen Antriebskonzept

vor.

Setzen auf Hybridtechnik: Audi mit dem Q7 Hybrid und Mercedes-Benz mit der

neuen S-Klasse.

Wassershow rund um den Opel Astra

Opel präsentierte auf der IAA

eine Weltpremiere: die Coupé-

Cabrio-Version des Astra, den

Astra Twintop. Seinen Star, der

ab dem Frühjahr 2006 für ein

ganz besonderes Open-Air-Vergnügen

sorgen wird, setzte Opel

ins Rampenlicht: Angestrahlt von

neonfarbenen Scheinwerfern präsentierte

sich der Astra Twintop

auf einer von Wasserfontänen

umspülten Plattform. Um zu zeigen,

wie das dreiteilige Stahl-

Klappdach funktioniert, simu-

Auch Innen

ganz schön Hui!

Der Bentley Azure bietet nicht nur

außen Luxus pur: Helle Ledersitze,

ein Armaturenbrett aus edlem

Wurzelholz und Sitze mit Chrombeschlägen

zeichnen das Design im

Innenraum aus.

lierte Opel einen langsam ansteigenden

Regenguss. Passend

dazu flimmerten über eine

32 Meter breite und sechs

Meter hohe Multimedia-Wand

charakteristische Szenen aus

den vier Jahreszeiten.

Wenn’s schön ist … … und wenn’s mal regnet.


+ IAA Messe-Splitter +++ IAA Messe-Splitter

Kuriositäten auf der IAA Lack-Stelen bei Opel Kunst am Lack

Der Sieger des 3. Peugeot-Design-

Wettbewerbs: die Kugel „Moovie“

des Portugiesen André Costa.

Das lange gehütete Geheimnis von

Porsche: der neue Cayman S.

Farbtrend: Orange

Auf kunstvollen Füßen: Opel zeigt,

was im Farbspektrum seiner Lacke

alles möglich ist.

Bei den Suzuki Swift Artist

Series, einem Design-Wettbewerb

zum Thema „Rallyestreifen“,

hat in der Altersklasse

der Studenten der

Entwurf „Waddadeng“ von

Alexander Hecker

gewonnen. Mit seiner „Kriegsbemalung“

ist „Waddadeng“

vor allem etwas für Stadtindianer.

Zu haben ist das

kunstvoll lackierte Fahrzeug in

einer limitierten Auflage von

zehn Stück.

In den Hallen zog immer wieder

leuchtendes Orange in

allen Variationen die Blicke auf

sich: bei Ford, am Stand von

Lancia, bei den Exponaten von

Land Rover, bei der Edel-

Marke „Wiesmann“ und am

Plattenteller von Toyota.

SIKKENS aktuell 4/2005

News

5


News

Nimm zwei

Die Lackierung eines Autos ist

seine Visitenkarte. In punkto individuelles

Design können Fahrzeuge

jetzt noch attraktiver

werden. Denn mittelfristig sind

zweifarbige Lackierungen wieder

voll im Trend.

Die Oldtimer der 50er und 60er

Jahre sind nach wie vor ein absoluter

Blickfang und das vor

allem wegen der zweifarbig la-

Hohe Kosten für Lackhersteller

Die Rohstoffpreise in der Lackproduktion

haben von 1999 bis

2005 deutlich stärker zugelegt

als die Verkaufspreise für Farben

und Lacke. Laut Statistischem

Bundesamt

sind die Lackhersteller

in

den vergange-

Spitzen-Qualität ausgezeichnet

Opel liefert Qualitätsprodukte

an zufriedene Kunden. Das geht

aus der jetzt veröffentlichten

Langzeitstudie des amerikanischen

Marktforschungsinstituts

J.D. Power & Association hervor.

Seit 2002 wurden über hundert

internationale Automobilhersteller

beobachtet.

Die Qualitätsverbesserungen der

Rüsselsheimer sind enorm, insbesondere

in der Kategorie Kundenzufriedenheit.

Im Kreis der deutschen

Volumenhersteller konnte

Opel hier im Vergleich zum Jahr

2002 am deutlichsten zulegen. In

6 SIKKENS aktuell 4/2005

ckierten Karosserien. „Und die

werden wieder in“, meint Markus

Schlegel, Professor für Farbdesign

an der Fachhochschule Hildesheim.

Bereits heute seien es nicht

nur die Fun-Cars

von Smart bis

Mini, die

Auch Maybach

setzt auf Zweifarblackierung.

nen sechs Jahren mit kontinuierlich

steigenden Produktionskosten

konfrontiert gewesen.

Angesichts der aktuell extrem

hohen Rohölpreise rechnet das

Statistische Bundesamt damit,

dass die Kosten im laufenden

Jahr noch weiter in die Höhe

schnellen werden. ■

einer seit Studienbeginn kontinuierlich

steigenden Kurve verbesserte

sich die Marke um 5,1

Prozentpunkte.

Der Opel Signum erhielt in der

Studie das Etikett „bestes

deutsches Auto“ und erreichte im

internationalen Vergleich mit 119

internationalen Wettbewerbern

den sechsten Platz. Auch bei der

Zulieferqualität erzielte Opel Spitzenwerte.

Im Händlerzufriedenheits-Index,

den die Forschungsstelle

Automobilwirtschaft der Universität

Bamberg seit 1995

erhebt, glänzten die Rüssels-

auf den modischen Zweifarben-

Gag setzen, sondern auch Luxuslimousinen

wie Bentley, Rolls-

Royce oder Maybach. Der Farbdesign-Experte

schätzt,

dass dieser

Trend in drei

bis vier Fahrzeuggenerationen

das mittlere

Segment

erreicht haben

wird: „Das Zweifarben-Auto von

morgen ist ein Kompakt- oder

Mittelklasse-Modell, dessen Kotflügel

oder Dächer farblich abgesetzt

sind.“ Das Zweifarben-Design

ist aber nicht nur bloße Schönheitspolitur.

Gerade für empfindliche

Fahrzeugpartien empfiehlt

sich ein Farb- und Materialwechsel

beispielsweise mit besonders

widerstandsfähigen oder

gummierten Lacken, so Schlegel.

Außerdem biete die Zweifarblackierung

schwächeren Marken

die Möglichkeit, mit diesem

Eye-Catcher ihr Image aufzupolieren.


Opel Signum im Test: „Bestes

deutsches Auto“.

heimer in der Kategorie „Qualität

bei Neufahrzeugen“ mit dem

zweiten Platz von insgesamt

26 untersuchten Marken – und

zwar als bester europäischer Hersteller.


News

Sikkens richtet 18. Bundesleistungswettbewerb der Fahrzeuglackierer aus

Vorbote der Fußball-WM 2006

Auf Einladung der Bundesfachgruppe

Fahrzeuglackierer im

Hauptverband „Farbe Gestaltung

Bautenschutz“ kamen Ende

Oktober die 15 besten Nachwuchs-FahrzeuglackiererDeutschlands

zu Sikkens nach Stuttgart.

Dort fanden sie nicht nur optimale

Bedingungen für ihre Wettbewerbsaufgaben

vor, sondern

bekamen außerdem ein abwechslungsreiches

Rahmenprogramm

geboten.

Dies nutzte der 19-jährige Görlitzer

Matthias Krause, um sich von

der Konkurrenz abzusetzen: Dem

Landessieger aus Sachsen gelang

es, auch in Stuttgart zu punkten

und sich mit seinen Ergebnissen

und Fußball-WM-Exponaten an

die Spitze zu lackieren. „Ich versuche

Kreativität, handwerkliches

Können und spezielle Lackier-

8 SIKKENS aktuell 4/2005

techniken miteinander

effektiv zu verbinden“

erläutert Matthias

Krause sein Erfolgskonzept.

Hinter ihm

platzierten sich Frank

Müller auf Platz 2 und

Manuel Fehr auf dem

dritten Rang.

Die Prüflinge hatten

zwei Tage Zeit, um sich

mit den vier gestellten

Aufgaben auseinander

zu setzen. Zunächst

musste ein vorgegebener Farbton

nachgemischt und lackiert werden.

Anschließend sollte eine Fahrzeug-

türe und ein Werbeschild gestaltet

und dabei der Schriftzug „Fußball

WM 2006 Deutschland“ aufgebracht

werden. Im vierten Teil der

Aufgabe wurden dann die kreativen

Fähigkeiten der Wettbewerbs-

Die drei besten Nachwuchslackierer

Deutschlands. V.l. Manuel Fehr (3.),

Matthias Krause (1.) und Frank Müller

(2.) Sieger

teilnehmer klar gefordert: Ein halber

Fußball in überdimensionaler

Größe durfte zum Thema passend

frei designt werden. „Das Schwierigste

war für mich ruhig zu bleiben

und die Zeit gut einzuteilen“,

erinnert sich der Sieger. „Die freie

Arbeit lag mir am Meisten. Da

konnte ich ganz klar meine

Stärken im Bereich Kreativität

zum Ausdruck bringen“, be-

Die Teilnehmer des Bundesleistungswettbewerbs

mit Klaus Kraemer (links),

Sikkens Geschäftsführer und Vorsitzender

der Fachgruppe Autoreparaturlacke

im Verband der deutschen Lackindustrie

e.V. und Paul Kehle (rechts),

Vorsitzender der Bundesfachgruppe

Fahrzeuglackierer im Hauptverband

Farbe Gestaltung Bautenschutz.


ichtet er stolz. Der frisch

gebackene Bundessieger, der im

Renault Autohaus seine Berufsausbildung

absolvierte, freut sich

darauf, seinen Beruf auch künftig

professionell ausüben zu können.

Der alljährlich von der Bundesfachgruppe

Fahrzeuglackierer im

Hauptverband „Farbe Gestaltung

Die Exponate der 3 Sieger, v.l. Platz 3, Platz 1 und Platz 2.

Bautenschutz“ veranstaltete Wettbewerb

wurde dieses Jahr bei

Sikkens in Stuttgart ausgetragen.

„Unser modernes Schulungszentrum

bot Teilnehmern und Jury

ideale Vorraussetzungen. Mit diesem

Mal vorgeschriebenen Wasserbasislack

Sikkens Autowave,

kamen alle Teilnehmer – auch ohne

Wasserlack-Erfahrung – hervorragend

zurecht“, freut sich Sikkens

Marketingleiter Thomas Bischoff.

Auch das Rahmenprogramm mit

Besuch des Mercedes-Benz-Museums

und einen Ausflug in die

Hausbrauerei „Calwer Eckbräu“

Klaus Kraemer gratulierte allen Beteiligten

zu den hervorragenden Leistungen.

der Landeshauptstadt Stuttgart

kamen sehr gut an: „Ein angenehmes

Ambiente und gute Stimmung

lassen einen doch gleich viel entspannter

an die Arbeit gehen.“

Klaus Kraemer, Sikkens Geschäftsführer,

gratulierte den Teilnehmern

zu ihren hervorragenden Leistungen

und überreichte den glück-

lichen Gewinnern die Preise im

Namen von Sikkens und in der

Funktion als Vorsitzender der

Fachgruppe Autoreparaturlacke im

Verband der Lackindustrie. Diese

Fachgruppe, in der die wichtigsten

und größten Hersteller von Autoreparaturlacken

organisiert sind,

unterstützt schon seit Jahren den

Bundesleistungs-Wettbewerb der

Fahrzeuglackierer. „Besonders freut

mich, dass der frisch gebackene

Bundessieger schon mit Sikkens

Autowave Wasserbasislack arbeitet

und damit voll auf VOC-Kurs

unterwegs ist“, so Klaus Kraemer.

Paul Kehle 1. Vorsitzender der

Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer

und Jörg-Uwe Amrhein vom

Hauptverband Farbe Gestaltung

und Bautenschutz, beide verantwortlich

für die Aufgabenstellung

des diesjährigen Wettbewerbs,

zeigten sich erfreut über die tollen

Leistungen der Teilnehmer und

lobten die vorzügliche Vorbereitung

und Durchführung der Veranstaltung

im Hause Sikkens.

Gäste und Presse bekamen im Anschluss

an die Siegerehrung Gelegenheit,

die Wettbewerbsarbeiten

noch einmal ganz in Ruhe zu betrachten,

bevor die Heimreise angetreten

wurde. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

News

9


News

Fragen an Walter Pfauntsch von „Autohaus“

Die Rubrik „Fragen an…“ hat in

Sikkens aktuell“ bereits Tradition.

In den vier Ausgaben des

Jahres 2005 kommen verschiedene

Fachjournalisten aus der

Autoreparaturlackbranche zu

Wort. Dieses Mal antwortet

Walter Pfauntsch, Chefredakteur

mehrerer „Autohaus“-Titel und

seit 20 Jahren fest mit dem

Auto Business Verlag verbunden,

auf die elf bekannten

Fragen.

1. Welche zukünftige Bedeutung

sehen Sie im Automobil

als Transport- und Verkehrsmittel?

Weiterhin die wichtigste Schlüsselbranche

unserer Volkswirtschaft

und Lebensader gerade

auch für unsere Mittelstandsbetriebe.

2. Welche bedeutende Entwicklung

sehen Sie im Allgemeinen

als größte Chance für die Zukunft?

Die aus meiner Sicht größte

Chance läge darin, wenn Politiker

anfangen würden, wie verantwortungsbewussteUnternehmer

und Dienstleister zu denken,

zu handeln und zu entscheiden.

3. Und welche Entwicklung

empfinden Sie als größte Bedrohung

für die Zukunft?

Auf Deutschland bezogen betrifft

dies eindeutig die gegenwärtigen

wirtschaftlichen und

arbeitspolitischen Fehlentwicklungen

mit all ihren Begleiterscheinungen

– zu denen leider

auch das Entstehen politisch

radikaler, gefährlicher Randgruppen

gehört.

10 SIKKENS aktuell 4/2005

4. Welche Eigenschaften schätzen

Sie bei anderen Menschen

am meisten?

Ehrlichkeit, Fachkompetenz,

Frohsinn.

5. Welche Eigenschaften stören

Sie bei anderen Menschen besonders?

Arroganz, gepaart mit Dummheit.

6. Ihr Traumberuf ?

Ein automobiler „Medien-

Mensch” – genau das, als was

ich mich heute auch bezeichnen

würde.

7. Ihre Lieblingsmusik?

Je nach Stimmungslage ist bei

mir von Klassik und Jazz bis

Hard-Rock alles drin.

8. Ihr Lieblingsgericht?

Ein zartes Filetsteak oder auch

ein echt bayerischer Schweinebraten.

9. Ihre Lieblingsfarbe?

Schwarz-metallic

10. Was tun Sie am liebsten in

Ihrer Freizeit?

Kochen, Autofahren und die

Architektur von Bauwerken auf

mich wirken lassen.

11. Ihr Lebensmotto?

Geht nicht, gibt’s nicht!

Bereits mit 14 Jahren begann

Walter Pfauntsch seine journalistische

Laufbahn und arbeitete

als fester freier

Mitarbeiter bei Tageszeitungen

im Landkreis

Cham sowie in

Regensburg.

Auf diese intensiveTätigkeit

als

Lokalre-

dakteur folgte ein

fachspezifisches Studium

der Diplom-

Journalistik in München.

Parallel dazu

stieg Pfauntsch in

den automobilen

Fachjournalismus

ein und kam 1985

zu „Autohaus“ –

womit sich der

Kreis zu seiner

zweiten Leidenschaft

schloss.

Aufgewachsen zwischen

zwei Marken-

Autohäusern und

einer klassischen

Schlosserei, erlebte

Walter Pfauntsch

von Kindesbeinen

an hautnah den

technischen und

kaufmännischen

Ablauf von Handwerksbetrieben:

„Dabei lernte ich

auch die Praxis der

Unfallinstandsetzung

und Lackie-

rung kennen – Themen, denen

ich journalistisch bis

heute in ihrer ganzen Bandbreite

treu geblieben

bin.“

Zeitgleich mit seinem

26. Geburtstag

gründete

Walter Pfauntsch

sein eigenes

Redaktionsbüro.

Seit

1996 ist

„Presse + PR

Pfauntsch“ erste und

einzige offizielle Verlagsvertretung

von „Autohaus“. Zusammen mit

seinem Redaktionsteam konzeptioniert

und realisiert Pfauntsch als

Chefredakteur und Sonderbeauftragter

des Auto Business Verlages

die Printmagazine AUTOMOBIL-

BRANCHE, KAROSSERIE & LACK

und KFZ-ASSEKURANZ sowie

das Online-Medium AUTOHAUS

SchadensManager.

Am liebsten beschäftigt sich der

43-Jährige mit dem Thema Schadenmanagement.

„Ansonsten bin

ich aber der Meinung, dass ein

Fachjournalist die gesamte Branchen-Klaviatur

beherrschen sollte,

sonst wird er nie alle Gesamtzusammenhänge

begreifen und in

sauberer ‚politischer‘ Gewichtung

an die Leser weitergeben können“,

ist er überzeugt.

Seine vielschichtige Arbeit lässt

ihm kaum Zeit für Hobbies. Die

wenige Freizeit, die er hat, widmet

er ausschließlich der Familie:

Seiner Frau, die er seit seinem

21. Lebensjahr kennt, und seinen

fünf Kindern. ■


Sikkens gratuliert Ehrenmeister Georg Fluck

Georg Fluck erhielt am 22. Juli

2005 das Bundesverdienstkreuz

am Bande des Verdienstordens

der Bundesrepublik Deutschland.

Der hessische Finanzminister

Karlheinz Weimar nahm in Vertretung

des Bundespräsidenten

die Ehrung des langjährigen stellvertretenden

Vorsitzenden der

Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer

im Hauptverband „Farbe

Gestaltung Bautenschutz“ vor.

Georg Fluck wurde damit für sein

35-jähriges Engagement in der

Fachorganisation, aber auch für

seine Tätigkeit in der Rotwild-Jägervereinigung

Taunus und ehrenamtliche

politische Mitarbeit in seiner

Heimatstadt Limburg geehrt.

Georg Fluck, Jahrgang 1927,

übernahm nach der Meisterprüfung

bereits im Jahr 1949 den

Akzo Nobel ist seit dem 7. September

in den beiden renommierten

Dow Jones Sustainability

(DJSI) World und

Stoxx Indices gelistet.

Von insgesamt 87 nominierten

Chemiekonzernen kam

Akzo Nobel in der Kategorie

„soziale Verantwortung“ unter die

zehn Branchen-Besten.

Mit der Mitgliedschaft zeichnet

DJSI World den Chemiekonzern

für seine wirtschaftliche und

soziale Nachhaltigkeit aus: „Für

uns ist die Aufnahme in den Index

eine richtige Auszeichnung“,

freut sich Hans Wijers, Vorstandsvorsitzender

bei Akzo Nobel. „Sie

väterlichen Fahrzeuglackier-Betrieb

in Limburg. Seit 1968 ist er

Vorsitzender des Landesinnungsverbandes

der hessischen Fahrzeuglackierer.

Bis zum Jahr 2001

war er zudem stellvertretender

Vorsitzender der Bundesfachgruppe

Fahrzeuglackierer im

Hauptverband „Farbe Gestaltung

Bautenschutz“. Neben der Tätigkeit

im eigenen Unternehmen und

den Ehrenämtern für das Lackierer-Handwerk

war Georg Fluck

von 1946 bis 1960 in der kirchlichen

Jugendarbeit aktiv.

In der Lackindustrie schätzt man

Georg Fluck als einen fairen und

verbindlichen Gesprächspartner,

der umfangreiches Wissen und

Sachkenntnis mit persönlicher Integrität

und dem Einsatz für das

Wohl seines Handwerks verbindet.

Immer wieder hat er bewiesen,

Soziale Verantwortung on Top

zeigt uns, dass wir auf dem richtigen

Weg sind. Wirtschaftlicher

Erfolg hat nur dann Zukunft,

wenn er auf sozialer

Verantwortung

gegründet ist.“

2.500 Firmen sind insgesamt im

DJSI World notiert. Zu ihnen gehören

zehn Prozent der Global

Player aus 58 Branchen, die in

den Bereichen Wirtschaft, Umwelt

und Soziales höchste

Kriterien erfüllen müssen. Seit

1999 ermittelt der DJSI World

branchenspezifische Nachhaltigkeitskriterien

und wählt daraus

jeweils die weltweit zehn Besten

aus. ■

Hohe Auszeichnung: Der hessische

Finanzminister Karlheinz Weimar überreicht

Georg Fluck das Bundesverdienstkreuz

am Bande.

dass ihm die Branche sehr am

Herzen liegt, dafür hat er häufig

auch die eigenen wirtschaftlichen

und persönlichen Interessen und

Vorteile hinter die übergeordneten

Belange der Fachorganisation des

Handwerks zurückgestellt.

Ehrenmeister Georg Fluck gehörte

zu den Gründern des Instituts für

Fahrzeuglackierung in Frankfurt,

einer Gemeinschaftseinrichtung

der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer,

des Zentralverbandes

Karosserie- und Fahrzeugtechnik

und der Fachgruppe Autoreparaturlacke

im Verband der deutschen

Lackindustrie. Bis 2003 war

er als Leiter des Institutes tätig.

Sein Amt als stellvertretender Vorsitzender

der Bundesfachgruppe

Fahrzeuglackierer hat Georg Fluck

zwar im Jahr 2001 abgegeben,

trotzdem ist er in der Lackiererbranche

immer noch eine Größe

und ein wichtiger und kenntnisreicher

Gesprächspartner. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

News

11


News

Rechtsexperte Gerhard Predeschly informiert

Thema: Sozialversicherungsbeiträge

früher fällig

In dieser Rubrik informiert

Sikkens seine Kunden in jeder

Ausgabe von „Sikkens aktuell“

über Wissenswertes aus unterschiedlichenRechtsgebieten.

Diesmal widmet sich

Rechtsanwalt Gerhard Predeschly

dem vorgezogenen

Zahlungstermin für Sozialversicherungsbeiträge.

Anstatt wie bisher zum 15. des

Folgemonats muss die Zahlung

der Sozialversicherungsbeiträge

ab 1. Januar 2006

jeweils schon zum Ende des

laufenden Monats erfolgen.

Stichtag ist nach dem Wortlaut

des Gesetzes der „drittletzte Arbeitstag

der Banken“. Mit dem

kurioserweise „Beitragsentlastungsgesetz“

genannten Gesetz

zur Änderung des 4. und

6. Buches des Sozialgesetzbuchs

(SGB) wird die Fälligkeit

der aus einem Beschäftigungsverhältnis

geschuldeten Sozialversicherungsbeiträgevorgezogen.

Im Oktober lud die Fachgruppe

Fahrzeuglackierer des Malerverbands

Niedersachsen zum

„Fahrzeuglackierer Werkstatt-

Treff 2005“. Ort der Veranstaltung

war der Betrieb von

Sikkens Kunde Gerhard

Strakeljahn in Osnabrück.

12 SIKKENS aktuell 4/2005

Auch wenn es eine Übergangsregelung

gibt, ist in den Unternehmen

dafür zusätzliche Liquidität

bereitzustellen. Die Beiträge

für den Beschäftigungsmonat

Dezember sind nach alter Regelung

bis spätestens 15. Januar

2006 zu entrichten. Bis zum

27. Januar 2006 sind dann aber

schon die Beiträge für den

laufenden Beschäftigungsmonat

Januar zu bezahlen. Laut Übergangsregelung

können die Januarbeiträge

– und nur diese – auf

die nächsten sechs Monate verteilt

werden. Damit werden in den

Monaten Februar bis Juli zusammen

mit den jeweils für diese

Monate fälligen Beiträgen ein

Sechstel des Januarentgelts entrichtet.

Der vorgezogene Termin bringt

es mit sich, dass nicht mehr

das tatsächlich bezahlte Arbeitsentgelt

maßgeblich ist, sondern

das voraussichtlich zu bezahlende

beziehungsweise die voraussichtliche

Beitragsschuld. Soweit hier

Die sich schnell verändernden

Technologien im Bereich Fahrzeuglackierung

verlangen eine

permanente Weiterbildung der

Betriebsinhaber. Ziel dieses Werkstatt-Tags

war es deshalb, den

regionalen Verbandsmitgliedern

aktuelle Techniken und Entwick-

Info

Rechtsanwalt Gerhard Predeschly

trat nach Studium in Tübingen und

Referendariat in Stuttgart Anfang

1980 in die überwiegend zivil- und

wirtschaftsrechtlich ausgerichtete

Kanzlei Heine ein. Seit 1984 ist er

Partner in der jetzigen Kanzlei Heine

Predeschly & Kollegen in Stuttgart.

Rechtsanwälte

Heine Predeschly & Kollegen

Feuerseeplatz 5, 70176 Stuttgart

Telefon 07 11/615 33 54

E-Mail:

info@heine-predeschly-kollegen.de,

Informationen:

www.heine-predeschly-kollegen.de

Differenzen entstehen, zum Beispiel

wegen Krankheit ohne

Lohnfortzahlungsanspruch oder

wegen variabler Lohnbestandteile,

ist dies bei der nächsten

Zahlung auszugleichen.

Um dem Namen des Gesetzes

gerecht zu werden: Eine Entlastung

tritt tatsächlich ein, allerdings

nur beim Finanzminister

… ■

UV- und WTD-Technologie beim Werkstatt-Treff

lungsergebnisse vorzustellen und

im Anschluss darüber zu diskutieren.

Genug Zeit und ein

passender Rahmen für den

fachlich-kollegialen Austausch

rundeten die Veranstaltung ab.

Sikkens unterstützte die Veranstaltung

nicht nur mit


Rat und Tat. Unter der Leitung

von Udo Klein, Schulungsleiter

Sikkens, und Walter

Kremsier, Technischer Leiter der

Region 1, zeichnete Sikkens auch

für die Redebeiträge und den

Praxis-Teil verantwortlich. Thema

des Tages: UV-Technologie und

Wer wird B wling-Champion?

Inzwischen sind die regionalen

Vorrunden des Sikkens Bowling

Cups 2005 abgeschlossen und

die vier besten Bowling-Spieler

der Sikkens Regionen in Österreich

und Deutschland stehen

fest. Sie bilden jeweils ein Team

und treffen sich in diesen Tagen

zum spannenden Finale in

Berlin.

Seit dem Frühjahr bis weit in den

Herbst hinein kämpften bei den

Bowling-Abenden in den einzelnen

Sikkens Regionen zahlreiche

Lackierer

mit viel Spaß

und guter Laune

um den Einzug

ins Finale. Mitmachen

konnte

bei dieser Veranstaltungsreihe

grundsätzlich je-

der nächsten Ausgabe

von „Sikkens aktuell“

gibt es einen

großen Bericht zur Veranstaltung

mit zahlreichen

Bildern und

der Bekanntgabe der

Gewinner. InfoIn

UV-trocknende Produkte

in Theorie und Praxis.

Präsentiert und auf Großleinwand

übertragen wurde

außerdem das neue

Geschäftsfeld Wassertransferdruck.

„Die rund

70 Gäste zeigten großes

der Mitarbeiter deutscher und

österreichischer Lackierbetriebe.

Dabei sein war für die meisten das

Wichtigste. Doch nur die vier punktbesten

Einzelspieler jeder Region

bekamen ein Berlin-Ticket: Sie

wurden zum regionalen Bowling-

Champion-Team zusammengefasst

und dürfen nun bundesweit

für ihre Region starten.

Die 24 Bowling-Besten treffen

sich am Vorabend der Wettkämpfe

im Hotel Hilton in Berlin.

Nach dem Frühstück starten sie

zunächst einmal

zur Stadtrundfahrt.

Dann wird’s

ernst: Jedes Team

spielt gegen die

fünf anderen Titelanwärter.

Abends

beim Aperitif im

Hotel folgt dann

Interesse an beiden Themen“,

berichtet Manfred

Beier, Vertriebsleiter der

Region 1. „Die Teilnehmer

waren ganz gefesselt

von den Vorträgen und

Vorführungen und konnten

mit Sicherheit sehr

viel mitnehmen.“ ■

B O W L I N G

C U P 2 0 0 5

die offizielle Siegerehrung. Hier

wird bekannt gegeben, wer das

Mannschaftspreisgeld von 1.000

Euro mit nach Hause nimmt.

Freuen dürfen sich aber auch die

drei punktbesten Einzelspieler.

Sie bekommen Reisegutscheine

im Gesamtwert von 1.500 Euro.

Das Hauptstadt-Wochenende endet

für alle dann mit einem überraschungsreichenAbendprogramm

mitten in Berlin. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

News 13


News

Österreich: Wasser auf Erfolgskurs

Mit großen Schritten bewegen

sich die österreichischen

Lackierbetriebe auf den Wasserlack-Umstieg

zu. Damit sie

dabei kompetente Unterstützung

erhalten, lud Sikkens

seine Händler und Vertriebsmitarbeiter

zum Wave-Tag

nach Elixhausen.

Eingeladen waren alle österreichischen

Sikkens Außendienstmitarbeiter

sowie die Anwendungstechniker

des eigenen Hauses

und der Vertriebspartner. Auf

der zweitägigen Veranstaltung

im Schulungszentrum Elixhausen

bei Salzburg erfuhren die rund

30 Teilnehmer alles Aktuelle rund

ums Thema Wasserbasislack: „Es

ging um die Vorteile von Produkt

und Umstellung, um die Eigen-

14 SIKKENS aktuell 4/2005

schaften des wasserlöslichen

Lacks, aber auch um die

wesentlichen Inhalte der Gesetzgebung“,

fasst Marketingleiter

Thomas Bischoff zusammen.

Geleitet wurde die Veranstaltung

von Sikkens Geschäftsführer

Klaus Kraemer. Die Produktvorführungen

und technischen Erläuterungen

teilten sich Armin

Dürr, Produktmanager, Andreas

Bäurle, Leiter des Schulungs-

zentrums in Elixhausen und in

Österreich zuständig für Technik-

Themen, sowie Wolfgang Hörmandinger,

Trainer im Schulungszentrum

Elixhausen. Thomas

Bischoff gab ergänzend dazu

Informationen zur Verkaufsförderung

und zur Unterstützung

der Kunden mit Wave-Werbemitteln.

Christine Stutz, Leiterin

Marketing Services, informierte

die Teilnehmer über die Vorteile

für Partnerkunden. ■

Händler und Außendienstmitarbeiter konnten sich nicht nur in der Theorie, sondern

vor allem auch in der Praxis mit Autowave vertraut machen.


Mit Sikkens auf Motorradtour

Weg von den Lackierpistolen und

rauf aufs Bike, hieß es für

die Sikkens Kunden in Region 2

und 4: Die einen starteten im

Juni zu einer Rundfahrt durch

den Harz. Die anderen brachen

im September nach Südtirol

auf.

19 begeisterte Motorradfahrer

der Region 2 trafen sich in Braunlage,

um ein Bikerwochenende der

besonderen Art zu genießen. Die

Strecke durch den Harz hatte es in

sich: Unter anderem wurde ein

4,5 Kilometer langes Steilstück

des Kyffhäusers mit insgesamt

36 Kurven bezwungen. Einen

Zwischenstopp legte die Biker-

Truppe dann in der historischen

Stadt Quedlinburg mit ihren alten

Fachwerkhäusern ein. „Bergige

Harzlandschaft, bunte Abende

und Stadtbesichtigung ergaben

zusammen ein abwechslungsreiches

und gelungenes Motorradwochenende“,

resümiert Jens

Plank.

Einen geführten und gefilmten

Motorrad-Trip erlebten die 23 Teil-

nehmer der Sikkens Region 4.

Auch hier war die Strecke anspruchsvoll:

An beiden Tagen galt

es gleich mehrere Pässe zu überqueren.

Freitags führte die Tour

vom Oberjoch über das Hahntennjoch

nach Innsbruck und über den

Brenner nach Klausen. „Am Samstag

haben wir noch einen Gang

zugelegt“, erzählen die Sikkens

Eine lange Korona

auf der Strecke ...

Mitarbeiter Michael Gindra und

Klaus Frohmader. „Mehrere Pässe

haben wir an diesem Tag auf

dem Motorrad bezwungen: unter

anderem Sellajoch, Grödnerjoch,

Karrerpass, Nigersattel und

Wurzenpass.“ Erholung gab’s dann

beim „Törggelenabend“ mit Südtiroler

Spezialitäten und Ziehharmonika-Klängen.


... und fröhliche Gesichter bei der

wohlverdienten Pause.

SIKKENS aktuell 4/2005

News 15


News

In München sind die Löwen lackiert

Seit Mai 2005 sitzen und

stehen an markanten Plätzen

der bayerischen Innenstadt

über 200 lebensgroße, bunt lackierte

„Kunstlöwen“. Sie sind

Teil eines Kulturprojekts, das

der „Förderverein Münchner

Löwenparade Leo e.V.“ zugunsten

notleidender Kinder ins

Leben gerufen hat. Damit

die Löwen zwei Jahre lang der

Witterung widerstehen, müssen

sie gut beschichtet sein.

Stefan Ester ist Bildhauer

und einer der

vielen Künstler, die

sich an der Löwenparade

beteiligen.

Sikkens Open Air

Drei Tage lang einfach mal die

Seele baumeln lassen und in

geselliger Runde mit netten

Kollegen und interessanten

Fachgesprächen das Wochenende

verbringen: Dieser Wunsch

erfüllte sich für die Teilnehmer

der Sikkens Cabrio-Tour 2005.

Vom 16. bis 19. Juni trafen

sich insgesamt 15 begeisterte

Oben-Offen-Fahrer der

Region 4 zu einem Kurztrip ins

österreichische Montafon.

Los ging’s am Rolls Royce-Museum

in Dornbirn, wo die Gruppe

ein Stück Automobilgeschichte

bestaunen konnte. In einer

langen Cabrio-Kolonne führte die

Tour dann durch den Bregenzer

Wald, über den Fontanella-Pass

ins Montafon nach Schruns. „Wir

hatten Spitzenwetter und eine

16 SIKKENS aktuell 4/2005

Die Münchner „Geisel Hotels“

hatten den 42-Jährigen beauftragt,

für zwei ihrer Häuser jeweils

einen Löwen zu gestalten. Damit

die Farbe seiner beiden Polyester-

Löwen mit der Zeit nicht abplatzt,

hat Stefan Ester sich die Hilfe des

Lackprofis geholt. Gemeinsam mit

Sikkens Vertriebspartner Prosol

in Murnau fand Ester schließlich

die ideale Lösung: Die beiden

Löwen wurden mit Sikkens Autobase

Plus und dem Klarlack

klasse Stimmung“, freut sich

Bernd Mauri, der die Tour zusammen

mit Helmut Sigl ausgearbeitet

hatte. „Für alle Teilnehmer

waren die drei Tage ein ganz besonderes

Erlebnis.“

Die Cabrio-Kolonne arbeitete sich vorwärts ...

Zu Entspannung und Erholung

trugen auch die hervorragende

Unterbringung und das Wellness-

Angebot im Hotel „Zum Löwen“ in

Schruns bei. Von dort führten täg-

MS 2000 beschichtet. Die Farben

wurden angemischt, in Spraydosen

abgefüllt und in Airbrush-

Technik aufgetragen. Den Löwen,

der vor dem „Cosmopolitan“ in

Schwabing steht, gestaltete Ester

im Stil einer Weltkugel in den

Farben Creme, Anthrazit und

Grün. Dem Löwen vor dem Hotel

„Anna“ am Stachus gab der

Künstler die Farben des Interieurs:

Bordeauxrot, Silber, Gelb

und Schwarz. Mehr Infos

zum Künstler und seinen

Projekten gibt es unter

www.esterart.com. ■

Ein Blickfang in der Münchner

Innenstadt: die beiden Löwen

von Stefan Ester.

lich Sternfahrten in die landschaftlich

schönsten Regionen

des Montafons. Krönender Abschluss

dieser besonders gelungenen

Cabrio-Tour war der

Hüttenabend. „Ich habe schon

Anmeldungen fürs nächste Jahr

vorliegen“, freut sich Peter Bittmann,

Vertriebsleiter Region 4,

über die äußerst positive

Resonanz. ■


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News

Solarmobil „Nuna 3“ mit UV-Klarlack

Einmal quer durch Australien:

Für die Weltmeisterschaft der

Solarfahrzeuge qualifizierte

sich erneut auch die niederländische

Mannschaft. Der Rennwagen

des Teams war mit

Sikkens lackiert. Das Besondere

daran: Zum ersten Mal

kam ein Prototyp des Sikkens

UV-Klarlacks zum Einsatz.

Die Karbon-Hülle des niederländischen

Rennfahrzeugs „Nuna 3“

wurde vom Primer bis hin zum

Klarlack komplett mit Sikkens

Materialien beschichtet. „Drei

unserer Techniker waren mit diesem

Projekt beschäftigt“, erzählt

Inzwischen sind die von Sikkens

organisierten PowerPoint Lacktreffs

zu einer festen Institution

geworden. In allen sechs Regionen

besteht großes Interesse

an den kostenlosen Informationsveranstaltungen

in zwangloser

Atmosphäre.

Dabei werden alle angebotenen

Themen sehr

gut angenommen. Geht es

um Wassertransferdruck,

ist der Andrang aber besonders

groß. Diese Erfahrung

machten auch

Bezirksleiter Thomas

Fass und Jürgen Dörrer,

die in Region 3 einen

PowerPoint Lacktreff

zu diesem neuen Geschäftsfeldorganisierten:

Gleich 40 Personen

Bart Verheulen, Marketingleiter

des holländischen Vertriebszentrums.

„Zur Trocknung des innovativen

UV-Klarlacks wird ausschließlich

UV-A-Licht benötigt“,

erklärt er weiter.

„Nuna 3“

wurde von Studenten der

Universität Delft entwickelt. Im

Jahr 2000 fuhren die Holländer

erstmals mit ihrem Solarmobil

zur Weltmeisterschaft – und

gewannen. Diesen Erfolg konnten

Trends und Chancen: Sikkens PowerPoint Lacktreffs informieren

sie bisher zweimal wiederholen.

In Fahrzeugen, die nur mit

Sonnenenergie betrieben werden,

legen die Teilnehmer der „World

Solar Challenge“ mehr als 3.000

Kilometer zurück. Start ist im

tropischen Darwin

hoch im

Norden, Ziel des

Rennens ist das neblige Adelaide

ganz im Süden. ■

Sommernacht mit Wassertransferdruck

18 SIKKENS aktuell 4/2005

Vielversprechend: Die

Nutzung neuer Umsatzchancen

mit Wassertransferdruck.

kamen in die urhessische Apfelweinkneipe

„Zum Bembelche“.

Hermann Brammen, Technischer

Leiter der Region, führte zunächst

ins Thema ein. Im Anschluss

nutzten alle die Gelegenheit

zur Begutachtung der mitgebrachten

Wassertransferdruck-

Objekte. „Es wurde eine lange

Sommernacht mit leckerem

Essen, kühlen ‚Stöffchen’, Erfahrungsaustausch

und Diskussion“,

erinnert sich Thomas Fass. ■


Auf gute Zusammenarbeit

Zwischen der 1954 gegründeten

Landesberufsschule (LBS) 6 in

Graz und dem Sikkens Vertriebshändler

Mautner besteht seit

Jahrzehnten eine enge Verbindung.

Schuldirektor Diplom-

Pädagoge Ferdinand Fladischer

und Gerhard Sattler vom Sikkens

Vertriebshändler zeigen sich

hoch zufrieden über dieses

partnerschaftliche Verhältnis.

Beim siebten „Kärnten Ironman

Austria“ am 3. Juli wurden Rekorde

gebrochen. Rund 100.000 Zuschauer

verfolgten die Leistungen

der „eisernen“ Männer und Frauen.

Für den österreichischen Ironman

rund um den Wörthersee

hatten sich insgesamt 2.200 Athleten

angemeldet. Unter ihnen

auch Markus Kramer. Der

Sikkens Außendienstmitarbeiter

der Lackiervertriebsgesellschaft

Mautner in Graz schnitt bei

seinem ersten Ironman Austria

mit einer respektablen Leistung

ab: Die 3,8 Kilometer Schwimmen,

180 Kilometer Radfahren

„Wir unterstützen die LBS immer

wieder mit Informationen und

Produkten“, berichtet Gerhard

Sattler. „Außerdem werden

Vorträge für die Lehrkräfte

organisiert, die so immer auf

dem aktuellen Stand der Entwicklung

sind“, ergänzt Ferdinand

Fladischer. Im Gegenzug nutzt

der Sikkens Händler gerne die

hochmodernen Werkstatträume

Lernen im Glashaus: Das moderne Werkstattgebäude der LBS 6 in Graz trägt den

Spitznamen „Lacktorte“.

Eisern bis ans Ziel

und 42,195 Kilometer

Laufen legte

er in 12 Stunden,

27 Minuten und

21 Sekunden zurück

und belegte

damit den 1.271.

Platz. Für den

„Kärnten Ironman Austria“

2006 hat sich Markus

Kramer schon jetzt angemeldet:

„Schließlich will ich mich beim

nächsten Mal in allen Disziplinen

verbessern.“ ■

Geschafft! Markus Kramer beim Zieleinlauf.

Verstehen sich gut: Schuldirektor

Ferdinand Fladischer und Sikkens

Vertriebshändler Gerhard Sattler der

Fa. Mautner.

der LBS für eigene Veranstaltungen.

Das zentrale Werkstattgebäude

mit insgesamt drei Lackierkabinen

für Ganzlackierung, Arbeitsvorbereitung

und Trocknung

wurde nach zweijähriger Bauzeit

im Jahr 2000 eingeweiht. Im

Schuljahr 2004/2005 wurden an

der LBS 6 846 Lehrlinge in verschiedenen

Handwerksberufen

ausgebildet, davon insgesamt

301 Lackierer und Karosseriebautechniker.

Für das nächste

Schuljahr sind in dieser Sparte

442 Azubis eingetragen. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

News

19


News

Branchentalk und Familienfest

Mit einem Landesinnungsverbandstag

in Nürnberg und

einem Landeskongress in

Filderstadt bei Stuttgart

schlossen die Landesinnungsverbände

der Karosserie- und

Fahrzeugbauer in Bayern

und Baden-Württemberg das

Geschäftsjahr 2005 ab.

Mit Vorstandssitzung, Pressegespräch

und Mitgliederversammlung

begann der Nürnberger

Landesverbandstag am

8. Oktober. Am nächsten Tag

trafen sich die Teilnehmer im Betrieb

von Horst Purucker in

Feucht zum Tagungsprogramm.

Neben ZKF-Geschäftsführer Dr.

Red Bull fliegt auf Sikkens Lack

Bei Scania in Wals bei Salzburg

wurden in diesem Sommer im

Auftrag des Red Bull Racing

Team 15 Zugmaschinen lackiert.

Die Firma Achleitner in Tirol

produzierte die Auflieger.

Sikkens lieferte beiden Firmen

den passenden Lack und

20 SIKKENS aktuell 4/2005

Klaus Weichtmann sprachen weitere

hochkarätige Referenten

zum Thema Ausbildung sowie Zukunft

der Pkw-Instandsetzung,

der Nutzfahrzeugbetriebe und

der Lackierabteilungen. Ein Ausstellungsprogramm

und geselliges

Beisammensein machten

sorgte dafür, dass die Fahrzeuge

nun in edlem Red-Bull-

Blau auf sich aufmerksam

machen.

2004 kam Adolf Leobacher,

Verkaufs-Innendienst Elixhausen,

in Kontakt mit Red Bull. Wenige

den Tag zum Branchentreff und

Familienfest.

Die baden-württembergischen

Kollegen begannen ihren Verbandstag

am 21. Oktober mit

einem Besuch der S-Klasse-Fertigung

bei DaimlerChrysler. Der

nächste Tag startete mit der Mitgliederversammlung

im Gebäude

der Filharmonie in Filderstadt.

Nachmittags wurde das große

Mercedes-Benz Gebrauchtteile-

Zentrum in Neuhausen besichtigt.

Im Anschluss öffnete das Familienunternehmen

Karosserie Schäfer

in Filderstadt seine Tore und lud

die Teilnehmer am Abend zum

Gedankenaustausch und rustikalen

Buffet. ■

Monate später wurden mehrere

Sikkens Farbtöne bei Red

Bull gelistet. Zwei davon, die

beiden Farbtöne „344G6 dunkelblau

pearl“ und „SEC 1111

Argentum“, kamen im Anschluss

beim Großprojekt zum

Einsatz.


Zwei der 15 Zugmaschinen

rüstete Achleitner

mit sondergefertigten,aufklappbaren

Aufliegern speziell

für die Vor-Ort-Berichterstattung

des Rennsport-Magazins „Red

Bulletin“ aus. In einem ist

Ein neues Produkt der Sikkens

Autosurfacer-Familie ist der

Sikkens Füller Autosurfacer UV.

Nach einem sehr erfolgreichen

Testmarkt wird Sikkens dieses

Material wohl Anfang nächsten

Jahres einführen.

Mit einer 400-Watt-Lampe lässt

sich der UV-Füller in sechs

Minuten aushärten. Ein Überbrennen

oder Lösemittelkocher –

beides kann bei der Infrarot-

Trocknung vorkommen – tritt

beim Aushärten des UV-Füllers

nicht auf. Trotz der Härte des Füllers

ist die Schleifbarkeit aus-

das Pressezentrum,

inklusive

8-Tonnen-Druckmaschine,

Besprechungsraum und Büros

untergebracht. Das andere

fungiert als fahrbare Werkstatt

fürs Druckzentrum. Die

restlichen 13 Zugmaschinen

Neuer Füller im richtigen Licht

gezeichnet. Da sich die Schleifmittel

nicht zusetzen, sind in

diesem Bereich Einsparungen

möglich. Hinzu kommt, dass

mit Sikkens Autosurfacer UV

ein Aspekt, der bei der Reparatur

immer wichtiger wird,

in unnachahmlicher Weise

gelöst werden kann: Kein Füller

ist so sicher in Bezug auf Rändermarkierung,

und dies auch auf

sehr sensiblen Untergründen. Die

universelle Einsetzbarkeit auf

allen üblichen Substraten, außer

auf sehr flexiblen Kunststoffen,

machen den neuen UV-Füller zu

einem vielseitigen Produkt.

Im Juli wurden die Red Bull Lkw vor

dem gläsernen „Hangar 7“ der Red

Bull Flugstaffel auf dem Salzburger

Flughafen mit einer großen Party an

die Eigentümer übergeben.

werden mit entsprechenden

Aufliegern versehen zum Transport

der Formel-1-Renner eingesetzt.


Sikkens setzt nur auf UV-A-

Strahler. Die Sicherheitsmaßnahmen,

die getroffen werden müssen,

halten sich daher im Rahmen.

SIKKENS aktuell 4/2005

Produkte

21


Produkte

Empfohlen werden

Handschuhe und

eine Sonnenbrille mit

UV-A-Schutzgläsern.

Außerdem sollte man

grundsätzlich jede unnötige

Bestrahlung

vermeiden. Die UV-A-

Strahlung ist zwar ungefährlicher

als natürliches

Sonnenlicht,

setzt man die menschliche

Haut jedoch unkontrolliert

der Sonne

aus, kann auch dies

zu Verbrennungen führen.

Schnelle Lufttrocknung mit Sikkens Autosurfacer Rapid

Spart Zeit und Energie

Mit dem Autosurfacer Rapid ergänzt

Sikkens sein Sortiment

um ein weiteres praxisorientiertes

Produkt: Zum Trocknen benötigt

der neue Füller nichts als

Luft und spart so jede Menge

Energie.

„Bei einer Temperatur von 20 Grad

ist der Autosurfacer Rapid in

45 Minuten durchgetrocknet und

kann bereits trocken oder nass

22 SIKKENS aktuell 4/2005

Info

Überblick Technische Daten:

• Topfzeit in applikationsfähigem Zustand: > 1 Woche

• Schichtdicke pro Spritzgang: 60–70 µm

• empfohlene Schichtdicke: 100–120 µm

• höchste empfohlene Schichtdicke: 200 µm

• VOC-Wert: 310 g/l

• Zwischenablüftung: 30 Sekunden

• Endablüftung: 30–60 Sekunden

• Trocknungszeit mit 400-W-Lampe: 6 Minuten

• kein Überbrennen

• keine Lösemittelkocher

• alle üblichen Substrate, außer flexiblem Kunststoff

• ausgezeichnete Schleifbarkeit und keine Rändermarkierung

geschliffen werden“, beschreibt

Produktmanager Armin Dürr den

neuen, schnellen Füller im Sortiment.

Er empfiehlt ihn grundsätzlich

für alle Werkstätten und

Einsatzbereiche. „Für Betriebe,

die zwischendurch sehr viel füllern

müssen, ist er aber besonders geeignet“,

fügt er hinzu. „Eine extra

Wärmezufuhr und der Einsatz von

Energie entfallen dabei vollständig.

Selbstverständlich zeigt

Beim Autosurfacer

UV handelt es sich

um ein Einkomponenten-Material.

Obwohl es opak

ist, lassen sich in

eineinhalb bis zwei

Spritzgängen 120

µm auftragen. Um

eine vollständige

Durchhärtung des

Füllerfilms bis zum

Untergrund zu vermeiden,

sollte die

Schichtdicke 200

µm nicht übersteigen.


der neue Sikkens Füller auch bei

beschleunigter Trocknung mit 20

Minuten bei 60 Grad seinen Zeitvorteil“,

erläutert Armin Dürr

seine Empfehlung.

Der Autosurfacer Rapid wurde für

den Schichtstärkenbereich von 50

bis 60 µm pro Spritzgang entwickelt.

Er eignet sich für Standardreparaturen,

kann aber auch

hervorragend für Spot-Repair-Arbeiten

verwendet werden.

Den zeit- und energiesparenden

Füller gibt es in den Farben hellund

dunkel-grau. Geliefert wird

er im Dreiliter-Gebinde. Ebenfalls

neu im Sortiment ist der Autosurfacer

Rapid Härter, der für den

Einsatz mit dem neuen Autosurfacer

Rapid empfohlen wird. ■

Schnelle Alternative: Wer viel füllert,

kann in Zukunft auf den schnell lufttrocknenden

Sikkens Autosurfacer

Rapid zurückgreifen.


Sikkens Autocryl Plus LV ersetzt Autocryl Plus 2k-Decklacksystem

Nachfolge VOC-gerecht geregelt

Der neue 2k-Decklack Sikkens

Autocryl Plus LV verfügt über

einen geringen Anteil organischer

Lösungsmittel. Er liegt

unter dem gesetzlich vorgeschriebenen

Grenzwert von

420 Gramm pro Liter und ist

damit VOC-konform. Dies allein

schon macht ihn zum perfekten

Folgeprodukt des aktuellen

2k-Decklacks Autocryl Plus.

Ab 1. November 2005 trat die

Zwischenstufe der europäischen

VOC-Richtlinie in Kraft. Um die

darin festgelegten Bestimmungen

zu erfüllen, hält Sikkens für seine

Kunden ein lückenloses VOC-Reparaturlack-Sortiment

bereit: Von

der Grundierung bis zum Klarlack

kann auf ein vollständiges Produktprogramm

in Spitzenqualität

zurückgegriffen werden. Mit dem

neuen Autocryl Plus LV verfügt

Sikkens auch über ein komplettes

VOC-konformes 2k-

Decklack-System, das mit

modernsten Pigmenten arbeitet.

Autocryl Plus LV punktet

dabei nicht nur mit seinem

geringen Lösungsmittelanteil.

Auffallend sind auch

Neue Betriebsanweisungen

für Gefahrstoff-Einsatz

Wenn im Betrieb mit Gefahrstoffen

umgegangen wird, muss

der Unternehmer hierzu Betriebsanweisungen

erstellen.

Dies fordert die Gefahrstoffverordnung

(GefStoffV). Nun

wurde dieses Regelwerk für

Lackierereien neu aufgelegt.

Fachleute der Lackindustrie haben

die Betriebsanweisungen vollständig

überarbeitet. In dieser

Form werden sie nun vom Verband

der Lackindustrie e.V. herausgegeben.

Die vier Betriebsanweisungen

umfassen Regelungen für die typi-

schen Arbeitsbereiche in der Autolackiererei:

die Lackieranlage, die

Lackvorbereitung, die Fahrzeugvorbereitung

und das Lacklager

beziehungsweise den Raum zur

Lagerung brennbarer Flüssigkeiten.

Da der Arbeitgeber gerade im

Gefahrstoff- und Arbeitsschutzrecht

ständig neue Regelungen und

Pflichten zu beachten hat, wurde

vom Lackverband besondere Sorgfalt

auf die Beschreibung der

präventiven Schutzmaßnahmen

und auf das Verhalten im Gefahrenfall

gelegt. Bei dieser Neu-

sein perfekter Verlauf, der

brillante Glanzgrad und die sehr

gute Deckkraft. Hinzu kommt,

dass der hohe Festkörperanteil in

Autocryl Plus LV dem Verbraucher

deutliche Einsparungen bei Material

und Zeit bringt. Dies macht

den Uni-Lack, der in nur 1,5

Spritzgängen aufgetragen wird,

zu einem hoch wirtschaftlichen

Produkt.

Sikkens Autocryl Plus LV ist leicht

zu verarbeiten. Seine Standfestigkeit

an Ecken und Kanten sowie

die gute Polierbarkeit tragen

dazu bei, diesem Einschicht-Decklack

das Prädikat „besonders anwenderfreundlich“

zu verleihen.

Mit nur 20 Mischfarben lassen

sich die Farbtöne schnell und

effizient ausmischen. ■

auflage der Betriebsanweisungen

wurden auch die aktuellen Vorschriften

bezüglich der Gefahrensymbole

und -kennzeichnung berücksichtigt.

Anhand dieser Betriebsanweisungen

sollen die Arbeitnehmer außerdem

mindestens einmal jährlich

eine Sicherheitsunterweisung erhalten.

In der alten GefStoffV wurde

das in § 20 geregelt. In der neuen

GefStoffV sind die Betriebsanweisungen

sowie die Sicherheitsunterweisungen

in § 14 verankert.

Die druckfrischen Betriebsanweisungen

im praktischen DIN-A4-

Format können ab sofort beim

Sikkens Außendienst oder unter

der Faxnummer 0711/ 8951-650

angefordert werden. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

Produkte 23


Produkte

Interview mit Carin Suurenbroeck, Sikkens Markenverantwortliche in Sassenheim

„Mit innovativen Ideen Kosten reduzieren

und Wirtschaftlichkeit sichern“

Seit diesem Jahr ist Carin

Suurenbroeck als Sikkens

Markenverantwortliche weltweit

für das Prduktmanagement

der Marke Sikkens verantwortlich.

Von Sassenheim

aus kümmert sie sich um alle

Produkte, die auf den Markt

kommen und ist außerdem

zuständig für Entwicklungen,

die zukünftig den Markt bestimmen

werden. „Sikkens

aktuell“ sprach mit Carin

Suurenbroeck über das VOCkonforme

Sikkens Sortiment

und befragte sie zu neuen

Produkten und Konzepten.

Seit November 2005 gelten die

Zwischenstufen-Grenzwerte der

europäischen VOC-Richtlinie,

und spätestens 2007 müssen

alle Betriebe auf VOC-konforme

Produkte, einschließlich Wasserbasislack,

umgestiegen sein, um

die Richtlinien einhalten zu

können. Wie und mit welchen

Produkten hat sich Sikkens auf

diesen letzten Umstellungsschritt

vorbereitet?

Seit 2000 verkaufen wir den wasserlöslichen

Basislack Autowave

mit stark wachsenden Absatzzahlen.

Dieses Jahr haben wir

außerdem den VOC-Klarlack

Autoclear LV Supreme eingeführt.

Zusammen mit Colorbuild hat

unser wasserbasierendes System

damit wesentliche Vorteile, was

die Farbtongenauigkeit, die

Schnelligkeit und den überragenden

Glanzgrad betrifft. Für

24 SIKKENS aktuell 4/2005

die Betriebe, die in erster Linie

1-Schicht Uni-Reparaturen durchführen,

haben wir vor kurzem

Autocryl Plus LV auf den Markt

gebracht: unser vielseitig einsetzbares,

VOC-konformes Decklack-

System, das einfach anzuwenden

ist und schnell trocknet. Aus einer

insgesamt umfassenden VOCkonformen

Sikkens Produktpalette

können Betriebe weiterhin

ihre Lieblingsprodukte auswählen

und zudem die Auflagen

der VOC-Gesetzgebung erfüllen.

Auch die VOC-gerechten Produkte

werden kontinuierlich verbessert.

Welche Projekte zur

Weiterentwicklung oder Neuentwicklung

dieser Materialien

laufen im Moment?

Autowave wird ständig verbessert.

Im Moment arbeiten wir an

einem innovativen Verpackungssystem

für den wasserbasierenden

Basislack. Im Herbst

wurde der Füller Autosurfacer

Rapid in den deutschen Markt

eingeführt: ein extrem schneller

Füller für die Reparatur außerhalb

der Lackierkabine, der bei

20 Grad Celsius in nur 45 Minuten

trocknet. 2006 kommt dann

Colorbuild Plus auf den Markt:

Dieses Produkt bietet Vorteile in

Hinblick auf Schleifbarkeit,

schnelle Trocknung und Haftungseigenschaften

zu unterschiedlichsten

Untergründen. Außerdem

werden im nächsten Jahr weitere

neue VOC-konforme Klarlacke

eingeführt, die einfach in der Anwendung

sind und sich für alle

Reparaturen eignen.

Welche Neuheiten im Bereich

VOC-gerechter Produkte dürfen

die Sikkens Kunden mittelfristig

und über die reguläre Weiterentwicklung

der Produkte

hinaus erwarten?

Mittelfristig arbeiten wir im innovativen

Bereich an UV-Klarlacken

und UV-Füllern. Der Trocknungsprozess

wird bei diesen

Produkten auf fünf bis zehn Minuten

verkürzt. Verwendet wird

dabei UV-A-Licht, das für den

Menschen nicht schädlich ist! Geeignet

sind die UV-Materialien

vor allem für Betriebe mit

„Wir bemühen uns, die Reparaturkosten

zu senken und damit

die Wirtschaftlichkeit der Betriebe

zu erhöhen.“

großem Durchlauf. Sie dürfen sich

nicht nur über die schnellen Trockenzeiten,

sondern auch über

die Energieeinsparungen und den

exzellenten Glanz freuen.


Langfristig darf man Sikkens

Produkte auf unterschiedlichsten

Technologien erwarten,

die nicht unbedingt lackiert

werden müssen. Allerdings ist es

noch zu früh, hier ins Detail zu

gehen.

Was gibt es Neues zum Thema

Farbton, und an welchen innovativen

Konzepten wird in

diesem Bereich langfristig gearbeitet?

Die Verfügbarkeit von Farbtönen

sowie die Farbtongenauigkeit stehen

ganz oben auf unserer Prioritätenliste.

Denn wir wissen, wie

wichtig dies für den Reparaturprozess

in den Betrieben ist. Um

die Farbtonauswahl zu vereinfachen,

arbeiten wir an einer

neuen Mixit- und Automatchic-

Software sowie an einer neuen

Farbtondokumentation. Die neue

Dokumentation von Farbtonvarianten

wird die Autowave

Farbrezepturen abbilden, so dass

die ausgemischten Farbtöne noch

genauer mit denen der Dokumentationen

übereinstimmen.

Wird sich auch beim Sikkens

Service- und Partnerprogramm

Neues tun? Worauf dürfen sich

die Sikkens Kunden hier freuen?

Die Sikkens Dienstleistungsangebote

haben in allen europäischen

Ländern einen hohen Bekanntheitsgrad

und sind für viele

Kunden bereits zum Standard

geworden. Wir beobachten, dass

Sikkens Acoat selected Partner

weniger unter den aktuellen

Marktbedingungen leiden als

andere Betriebe. Diese Tatsache

bestätigt unsere Strategie:

Wir wollen Partner unserer

Kunden sein, ihnen zu Wachstum

verhelfen, sie in ihrer Entwicklung

unterstützen und ihnen

damit helfen, dem Druck der

heutigen Zeit standzuhalten. Um

dieses hoch gesteckte Ziel zu

erreichen, bieten wir unseren

Kunden Hilfsmittel wie Sikkens

Scans und einen Betriebsvergleich

an. So können sich

die Betriebe selbst mit dem

Marktdurchschnitt vergleichen

und maßgeschneiderte Hilfspro-

gramme anfordern, die sie in

den Bereichen unterstützen, in

denen es noch Verbesserungspotenzial

gibt. Um noch mehr

Betriebe mit unseren Serviceleistungen

erreichen zu können,

wollen wir in Zukunft vermehrt

auf das Internet und andere

einfache Kommunikationswege

setzen.

Welche Entwicklung wird aus

Ihrer Sicht, als neu ernannte

Sikkens Markenverantwortliche,

die Branche in den

nächsten Jahren am meisten

beschäftigen?

Bleibt der Druck auf die Betriebe

auf Grund sinkender Auslastung

bestehen, kämpfen alle

ums Überleben, die Betriebe

ebenso wie die Lackhersteller.

Die Betriebe, die sich am

besten an die wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen anpassen

Sikkens Acoat selected

Partner gehören hier sicherlich

dazu – haben langfristig

die besten Überlebenschancen.

Wir als Lackhersteller konzentrieren

uns auf neue innovative

Konzepte im Bereich

Beschichtungsverfahren, Technologie

und Serviceleistungen.

Außerdem bemühen wir uns,

die Reparaturkosten zu senken

und damit die Wirtschaftlichkeit

der Betriebe zu erhöhen.

Wir werden uns aber

nicht nur auf die Reparaturlackierung

beschränken. Gleichzeitig

werden wir die Möglichkeiten

neuer Geschäftsfelder

wie zum Beispiel Wassertransferdruck

oder Schmutz abweisende

Oberflächen untersuchen

und uns damit auch auf

die Fahrzeugaufbereitung konzentrieren.


SIKKENS aktuell 4/2005

Produkte 25


Produkte

Feedback

Wassertransferdruck:

Großer Ansturm auf Seminare

Seit Einführung von Wassertransferdruck

im Frühjahr des

Jahres reißt die Nachfrage nicht

ab: Immer mehr Lackierereien

wollen das innovative Beschichtungsverfahren

ins Angebot

nehmen. Auch im Schulungsbetrieb

in Stuttgart war das

Interesse deutlich zu spüren:

Alle sechs kurzfristig angebotenen

Seminare waren sofort

belegt.

Für nächstes Jahr sind weitere

Schulungen zum Thema Wassertransferdruck

in Stuttgart geplant,

informiert Schulungsleiter

Udo Klein. „Für Elixhausen

in Österreich sind zusätzlich

Veranstaltungen vorgesehen.“

Die genauen Termine für

die einzelnen Schulungen

werden noch bekannt gegeben.

Um eine möglichst intensive

Betreuung

Andreas Pahl,

Büdelsdorf

„Mich haben die neuen Designs wie

zum Beispiel der Carbon-Look dazu

bewogen, Wassertransferdruck anzubieten.

Die Schulung war sehr gut

zum Kennenlernen von Material und

Verfahren. Zukünftig werden wir dann

wohl vor allem Spoiler oder Spiegelkappen

mit Wassertransferdruck beschichten.

Außerdem wollen wir aber

auch an ein paar Küchenstudios

herantreten. Die dürften sich auch für

Oberflächen wie zum Beispiel ,Alu gebürstet‘

interessieren.“

26 SIKKENS aktuell 4/2005

Feedback

Roger Hiller,

Oppenweiler

„Mit Wassertransferdruck

möchte ich neue Geschäftsfelder

erschließen, aber einfach

auch neue Dinge ausprobieren

und auffallen. In

die Schulung habe ich investiert,

um zu sehen, wie

das Verfahren funktioniert.

Mit Wassertransferdruck

werde ich vor allem junge

Autofahrer ansprechen, die

etwas an der Innenraum-

Optik ihrer Fahrzeuge verändern

wollen. Dann denke

ich an Sondermodelle für

Autohäuser und vor allem

auch an Motorradfahrer.“

Feedback

Egon van Rüschen,

Westerstede

„Für mich war von Anfang

an klar, dass ich Wassertransferdruck

ins Angebot

aufnehmen möchte, da es

eine Erweiterung darstellt.

Zum einen gibt es viele neue

Designs, außerdem können

besondere Objekte wie Kleinteile,

Innenausstattungen

oder Motorräder beschichtet

werden. Wir haben

schon ein Becken bestellt

und werden extra für

Wassertransferdruck einen

Mitarbeiter einstellen und

schulen.“


Feedback

Armin Breitenbach,

Geislingen/Steige

„Die Effekte, die erzielt werden können,

sind wirklich verblüffend und

sehen höchst professionell aus. Das

Verfahren ist relativ einfach und kann

ohne weiteres an die Lackierabteilungen

angegliedert werden. Ich sehe

hier gute Chancen für einen Zusatzmarkt.

Wir sind gerade dabei, den Einsatz

von Wassertransferdruck für

unseren Betrieb zu prüfen.“

jedes Schulungsteilnehmers

zu gewährleisten,

werden pro Kurs

nur sechs Personen zugelassen.

„In einem relativ

kurzen theoretischen Teil

erfahren die Teilnehmer,

wie das Prinzip funktioniert

und wie sich die Folie im

Wasser während des Tauchvorgangs

verhält“, erläutert

Wassertransferdruck-Trainer

Mazin Mashalla die Inhalte

der Schulung. Der

anschließende Praxisteil

nimmt dann sehr viel mehr

Raum ein: „Gemeinsam mit

dem Trainer tauchen die

Kunden zunächst einfache

Objekte, um ein Gespür für

Material und Arbeitstechnik

zu bekommen. Im Laufe der

Schulung werden dann immer

anspruchsvollere Teile bearbeitet,

so dass auch der Umgang

mit geometrisch komplizierten

Objekten geübt wird“,

erklärt Mashalla.

„Die Resonanz ist bisher sehr

positiv“, freut sich Udo Klein.

Fünf von sechs Teilnehmern

zeigten sich nach dem Seminar

überzeugt vom Wassertransferdruck-System.

„Viele können sich

zu Beginn nur schwer vorstellen,

wie sich die Folie um

die Objekte wickeln soll“, erzählt

Mazin Mashalla. „Und am

Ende beschichten sie selbst und

ohne meine Hilfe komplizierte

Teile.“ Ein großer Teil der Kunden

hat sich bereits für Kauf und

Einsatz des Verfahrens entschieden.


Sikkens GmbH

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Klaus Kraemer

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DIE WORTWERKSTATT

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sowie Mitarbeiter

der Sikkens GmbH

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Impressum Herausgeber:

SIKKENS aktuell 4/2005

Produkte 27


Produkte

Erfolgsstory Wave21: Erfahrungen nach fünf Jahren Autowave

Wasser ist Klasse!

Vor fünf Jahren startete Sikkens

die Kampagne Wave21 zur Einführung

des Wasserbasislacks

Sikkens Autowave. Weit vor der

gesetzlich vorgeschriebenen

Frist und in enger Zusammenarbeit

mit den Betrieben wurden

schnell zahlreiche Lackierereien

umgestellt. So ist es auch

nicht verwunderlich, dass der

Anteil Wasser am Basislack bei

Sikkens heute in Deutschland

bereits über 70% beträgt.

Sikkens aktuell“ sprach mit

Umstellern der ersten Stunde.

Umwelt- und Gesundheitsgedanke stand im Vordergrund

„Man kann schon von einer

großen Veränderung nach dem

Umstieg sprechen, weil gewisse

Faktoren bei Autobase und Autowave

grundverschieden waren“,

erinnert sich Armin Breitenbach.

„Was aber auch sehr schnell klar

wurde: Die Luft in der Werkstatt

war ‚riechbar’ sauberer.“ Trotzdem

hatten auch die Breitenbachs

Vorbehalte, was Trocknung

und längere Standzeiten anbelangt.

„Durch den Einsatz des

Abblassystems QAD und Veränderung

des Ablaufplans der

einzelnen Lackierer konnte dieser

Nachteil aber sogar in einen Vorteil

umgewandelt werden“, so die

Erfahrung der Brüder. Die Mitarbeiter

der Geislinger Firma

sahen der Neuerung mit Skepsis

und Neugier entgegen. „Nun sind

28 SIKKENS aktuell 4/2005

alle stolz, dass sie die zukunftsorientierte

Umstellung für den

Betrieb mitgetragen haben“, verrät

der Inhaber. Neben dem In-

novationsvorteil bewog die Nachwuchsunternehmer

vor allem der

Umwelt- und Gesundheitsgedanke

zum Umstieg.


TippBernd Breitenbach:

In Ausstattung investieren!

„Mit Einführung von Wave haben wir

QAD und eine Drehzahlsteuerung der

Lüftermotoren installiert. Diese Maßnahmen

für verbesserte Trockenzei-

ten und zur Energieeinsparung hatten

sich schon nach kurzer Zeit amortisiert.

Während der QAD-Trocknungszeiten

konnten wir die Lackierer

außerdem anderweitig einsetzen

und so den Ablauf optimieren.“

Lackier- und Karosseriefachbetrieb

Bernd und Armin

Breitenbach, Geislingen/Steige

Die Brüder Breitenbach, der eine

Karosseriebaumeister, der andere

Lackierermeister, führen den 1964

gegründeten Familienbetrieb seit

über zehn Jahren. Sie beschäftigen

insgesamt neun Mitarbeiter

und zählen täglich acht bis zehn

Lackierdurchgänge. Im Jahr 2000

wurde der Betrieb komplett auf

Wasserbasislack umgestellt:

„Wave ist unser Lacksystem.

Wären wir nicht überzeugt davon,

hätten wir mit Sicherheit schon

ein anderes System“, bekräftigt

Armin Breitenbach noch einmal

diese Entscheidung. ■

Schnell, einfach und unkompliziert

Harry Duggen und Thomas Börner,

Lackierer beim Autohaus

Fröhling, waren positiv überrascht

von Autowave, als der Betrieb

2001 auf den wasserbasierenden

Lack umstieg: „Die Umstellung

war sehr einfach“, so ihr

Urteil. Wie fast alle

hatten auch sie Zweifel

hinsichtlich der Trockenzeiten

und einer zeitraubendenUmstellungsphase.

Schnell ließen sie

sich vom Gegenteil überzeugen:

Den Umgang

mit Wasserlack empfanden

sie von Anfang an

als kinderleicht. Und

auch die Arbeitsabläufe

in der Lackiererei bei Fröhling

mussten kaum verändert werden.

„Schnell, einfach und unkompliziert“,

lautet dann auch ihr persönlicher

Erfahrungsbericht.

Nach fünf Jahren Einsatz schätzen

sie Autowave als umweltfreundliches

und wirtschaftliches

Produkt. Thomas Börner und

Harry Duggen waren

sich von Anfang

an sicher: „Je

früher man umstellt,

umso wirtschaftlicher

kann

man arbeiten.“

Diese Entscheidung

haben sie bis

heute nicht bereut.

Autohaus Fröhling, Neumünster

30 Mitarbeiter arbeiten im Autohaus

der Familie Fröhling, davon

zwei Lackierer. Der 1932 gegründete

Betrieb ist seit sechs Jahren

Sikkens Kunde und zählt in seiner

Lackierabteilung täglich etwa

sechs Lackierdurchgänge. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

Produkte

29


Werkstatt

Druckkontrolle digital

Den Druck immer im Blick und

zwar ganz exakt und digital –

das verspricht Sata „adam“.

Mit der weltweit ersten digitalen

Nachrüstlösung zur Druckkontrolle

können auch ältere

Sata-Modelle in eine Digitalversion

umgewandelt werden.

Das Nachrüstmodul kann schnell

und einfach in alle Sata-Lackierpistolen

mit integriertem Pressluftmikrometer

montiert werden.

Das digitale Einbauelement sorgt

dafür, dass der Spritzdruck

während des Lackiervorgangs

optimal eingestellt ist. Der Druck

30 SIKKENS aktuell 4/2005

lässt sich dabei mit einer Abweichung

von plus/minus 0,05

bar exakt regulieren.

Das gute ergonomische Handling

der Sata Lackierpistolen bleibt

auch nach Einbau des leichten

und kleinen Nachrüstmoduls

erhalten. Der Sata „adam“ ist

zudem bruchsicher, waschautomaten-

und lösemittelfest.

Dank eines elektronischen Sleep-

Modus halten seine Batterien

zwei bis drei Jahre. Die digitale

Nachrüstlösung ist in den beiden

Versionen Sata „adam“ und Sata

„adam mini“ erhältlich. ■

Generationswechsel: Mixit 3 kommt

Neue PC-Betriebssysteme und

das Internet eröffnen den computergesteuertenWägesystemen

neue Möglichkeiten. So

hat Sikkens unter dem Namen

Mixit 3 eine neue Software entwickelt,

die ab Frühjahr 2006

zusammen mit einer neuen Hardware

zur Verfügung stehen wird.

Selbstverständlich wird auch Mixit

Micro weiter gepflegt. Mixit-2-Win

und Automatchic werden auf die

Mixit-3-Software umgestellt.

Bei der Entwicklung von Mixit 3

wurde das Hauptaugenmerk auf

Schnelligkeit bei der Rezeptursuche,

auf Sicherheitsaspekte und

auf Störungsunempfindlichkeit

gelegt. Bei der Rezeptursuche gibt

es künftig eine breite Auswahl an

Schneller, sicherer und benutzerfreundlicher:

Mixit 3 ist das klar

optimierte und erweiterte Nachfolgemodell

von Mixit Micro.

Suchkriterien, so dass die entsprechende

Rezeptur auch mit wenigen

Informationen gefunden

werden kann. Die Suche kann mit

dem Farbton-Namen, über das

Fahrzeugmodell, den VIN-Code

(Vehicle-Information-Number), den

Farbtoncode vom Hersteller und

von Akzo Nobel oder durch eine

Alle Sata-Spritzpistolen werden digital

mit dem Sata „adam“.

„Wildcard“, wie zum Beispiel den

Farbton Rot, gestartet werden.

Zu dieser verbesserten Suchfunktion

kommt eine größere Schnelligkeit

und Flexibilität. Mixit 3 ist

siebenmal schneller, als Mixit-2-

Win. Bei entsprechender Anschlussmöglichkeit

ist ein tägliches

Update über das Internet

möglich, so dass ein Mixit-3-Besitzer

auf dem gleichen aktuellen

Stand sein wird wie der Color

Service in Stuttgart.

Die Bildschirmanzeige wurde

deutlich verbessert und benutzerfreundlicher

gestaltet. Die zu verwendenden

Mischfarben werden

zur Vermeidung von Verwechslungen

farblich angezeigt. Außerdem

können mehrere Rezepturen

gleichzeitig angezeigt werden, zum

Beispiel die Standardrezeptur und

die Rezepturen von ein bis zwei

Varianten. Auf diese Weise


kann die Rezepturentwicklung

sehr leicht abgelesen werden.

Zusätzliche Services wie Statistiken

zum Verbrauch pro Job

oder Reports, die aufzeigen, wie

oft und wann eine Rezeptur ausgemischt

wurde, ergänzen das

Mixit-3-Angebot optimal. Auch

Große Zubehörauswahl !

Alles was zum Lack gehört

Der neue Zubehörkatalog von

Sikkens ist da. Auf 162 Seiten

stellt die sechste Auflage die

neuesten Zubehörprodukte aus

der Lackierfachbranche vor. Mit

jetzt insgesamt 49 Zubehör-Partnern,

noch viel mehr Produkten

sowie einem erweiterten Info-Teil

ist der neue Sikkens Zubehörkata-

Bestellfax 00 49 (0)711/ 89 51-6 50

Firma

Vorname/Name

Straße

PLZ/Ort

Datum/Unterschrift

(Bitte E-Mail Adresse in unteres Feld eintragen)

E-Mail Adresse

die Sicherheitsaspekte intern

und extern wurden verbessert:

Möglich ist eine Datensicherung

auf dem Sikkens Server sowie

die Online-Reparatur bei Störungen.

Beides erfordert allerdings

einen Internetzugang. Die Mixit-3-

Hardware ist IP54-geschützt, der

log informativer denn je. Der Katalog

gilt für Deutschland und Österreich

und ist über die Außendienstmitarbeiter

von Sikkens erhältlich.

Außerdem kann das

Druckwerk über die zuständigen

Distributionszentren bezogen oder

per Fax gegen eine Schutzgebühr

von 15,– Euro bestellt werden. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

Werkstatt 31

■ Bitte schicken Sie mir

den neuen Sikkens Zubehörkatalog,Schutzgebühr

15,– Euro.

PC ist in einem Schrank mit

Überdruck untergebracht. Auf

Wunsch kann das System auch

ex-geschützt geliefert werden. Ein

weiterer Pluspunkt des neuen

Mixit-3-Druckers: er bietet alle

Schriftarten, die Windows unterstützt!


Werkstatt

Stabil und praktisch

Die gut lesbar aufgedruckten

Skalen machen den neuen transparenten

Kunststoff-Mischbecher

von Chemicar zu einem anwenderfreundlichenWerkstatthelfer.

Die Angaben gelten speziell

für Sikkens Produkte. Der

Becher ist antistatisch und steht

auf einer erhöhten Kunststoff-

Ob Luft-, Vor-, Decken-, Bodenoder

Taschenfilter – die Firma Volz

aus Horb produziert und liefert

sämtliche Konzepte für Lackierkabinen

in allen Varianten. Der

32 SIKKENS aktuell 4/2005

kante, die ihn effektiv gegen

kalten Untergrund isoliert.

Stapelstützen sorgen zudem

für ein leichtes Handling. Den

Mischbecher und den passenden

Deckel dazu gibt es in

vier verschiedenen Größen:

400 ml, 600 ml, 1.300 ml und

2.240 ml. ■

Filterkonzepte für Lackierkabinen

Vorteil: Sikkens Lackierbetriebe

aus Deutschland und Österreich

können zu einem vergünstigten

Einkaufspreis die gewünschten

Filter frei Haus beziehen. ■

Gut verpackt

Mit dem Lackieranzug „Fiditef“

ist der Profi beim Arbeiten

komfortabel geschützt. Das

Anzugmaterial aus teflonbeschichtetem

Polyester ist atmungsaktiv

und nur schwer

entflammbar. In seinen drei

Taschen lassen sich auch Lackierzubehör

und -werkzeuge

bequem verstauen. Der Lackieranzug

kann nach getaner

Arbeit bei 40 Grad in der

Waschmaschine gewaschen

werden. Erhältlich ist „Fiditef“

in fünf verschiedenen Größen

von „S“ bis „XXL“. ■


Für jeden Schliff

Der Druckluft-Rutscher LRS

400 von Festool bietet dem

Lackierer jetzt ein noch größeres

Anwendungsspektrum:

Mit seinem extra langen und

breiten Schleifschuh eignet

er sich sowohl für den Grobund

Zwischenschliff als auch

für den Feinschliff bis zu einer

Körnung von P320.

Mit einem Hub von vier Millimetern

und einer Größe von

80 auf 40 Millimetern gleitet

der Druckluft-Rutscher auf

großen Flächen optimal –

und das, ohne Schleifspuren zu

hinterlassen. Dabei liegt der

LRS 400 mit seiner Zweigriff-

Führung angenehm in der Hand.

Dafür sorgen die Vibrations-

Stopp-Wuchtung

(VS-Stopp) und

Lackieren in jeder Höhe

Herkules präsentiert die neue

Personenbühne „Painter“. Sie

verspricht stufenloses Heben

und Senken bei Lackierarbeiten

an Transportern, Bussen oder

Lkw.

Der „Painter“ bietet dem Lackierprofi

einen sicheren Stand und

sorgt für eine ergonomische Arbeitshaltung.

Per Knopfdruck

lässt sich die Plattform schnell

und stufenlos auf die ent-

sein geringes Gewicht: Durch das

Aluminiumgehäuse wiegt er nur

2,6 Kilogramm. ■

Perfekte Ergebnisse

im Flächenschliff

mit dem LRS 400 von Festool.

sprechende Fahrzeughöhe einstellen.

Über die Räder kann die

Arbeitsbühne selbst auf engstem

Raum optimal rangiert

werden. Außerdem gibt es auf

der Plattform Anschlüsse für

Druckluft sowie zusätzliche Halterungen

für Werkzeuge und

Schleifmittel.

Der Herkules „Painter“ ist in

zwei Arbeitshöhen erhältlich:

Das Grundmodell für Hochdachfahrzeuge

und Vans bietet

eine Arbeitshöhe von drei

Metern, der „Painter 02“ ist mit

seiner Höhe von vier Metern

für Lkw und Großfahrzeuge gedacht.


Bequem lackieren mit dem Herkules

„Painter“.

SIKKENS aktuell 4/2005

Werkstatt

33


Farbton

Sparsam und schnell: Lexus RX400h

Mit dem RX400h stellt Lexus seine

Hybrid-Kompetenz unter Beweis

und bringt das weltweit erste

Hybrid Sport Utility Vehicle (SUV)

Technik pur: die neue M-Klasse

Mit der neuen M-Klasse fährt Mercedes

modernste Technik auf. Der

Premium-Offroader ist serienmäßig

mit dem Siebengang-

Kontrastfarbtöne für den

Tigra Twintop

Nachdem der Tigra Twintop bereits

in Ausgabe 2/2004 von „Sikkens

aktuell“ mit den aktuellen Karosseriefarbtönen

vorgestellt wurde, sind

nun auch die Kontrastfarbtöne

lieferbar. Die einzelnen Karosseriefarbtöne

korrespondieren mit folgenden

Kontrastfarben:

34 SIKKENS aktuell 4/2005

der Welt. Der bullige SUV verfügt

über drei Motoren: einen 3,3 Liter

V6-Benzin-Motor und zwei Elektroantriebe.

Mit dieser Kombination

bringt es der Lexus RX400h auf

Automatikgetriebe 7G Tronic, der

Luftfederung Airmatic und dem leistungsfähigen

Allradantrieb 4ETS

ausgestattet. Zum Verkaufsstart

stehen vier Triebwerke zur Auswahl:

ein Diesel mit 3,0 Litern Hubraum,

der 2,7-Liter-Fünfzylinder „280

CDI“, der 3,5-Liter-V6-Benziner mit

272 PS sowie das V8-Aggregat mit

306 PS. Die neue M-Klasse gibt es

in folgenden Farben:

270 PS und beschleunigt in

weniger als acht Sekunden von Null

auf 100 km/h. Zu haben ist der

geländegängige „Familienvan“ in

folgenden Farben:

Lexus RX400h

Lexus-Code Akzo-Code Farbname deutsch Farbname englisch

062 LEX062 Imperialweiß P./Perlmuttweiß P. Crystal White P.

1C0 LEX1C0 Polarsilber M./Silber M. Millenium Silver M./Silver M.

1E0 LEX1E0 Rauchgrau P.M./Anthrazit P.M. Flint P.M.

202 LEX202 Onyxschwarz/Schwarz Black Onyx/Astral Black

4R4 LEX4R4 Navajobeige M./Champagner M. Savannah M./Beige M.

6T1 LEX6T1 Olivsilber M./Olive M. Light Olive P.

8R7 LEX8R7 Neptunblau P.M./Nachtblau P.M. Dark Blue P./Neptune Blue P.

Mercedes-Benz neue M-Klasse

DB-Code Akzo-Code Farbname

040 DB040 Schwarz

197 DB197 Obsidianschwarz Met.

349 DB349 Lasuritblau Met.

359 DB359 Tansanitblau Met.

544 DB544 Carneolrot Perl.

693 DB693 Travertinbeige Met.

723 DB723 Cubanitsilber Met.

775 DB775 Iridiumsilber Met.

816 DB816 Andraditgrün Met.

8474 DB474 Peridotbraun Met.

960 DB960 Alabasterweiß

Opel Tigra Twintop Kontrastfarbtonmöglichkeiten

Karosseriefarbton Kontrastfarbe hinteres Dachteil

Opel-Code Akzo-Code Farbname Opel-Code Akzo-Code Farbname

40K, 1KU, 44T OP40K Yellow Punch Wagenfarbe

42T, Z42T OP157M Starsilber III Matt M.

43T, Z43T OP155M Moonland Matt Met.

547, 79U, 46T OP547 Magmarot Wagenfarbe

42T, Z42T OP157M Starsilber III Matt M.

43T, Z43T OP155M Moonland Matt Met.

30B, 1JU, 74T OP30B Robogrün M. Wagenfarbe

42T, Z42T OP157M Starsilber III Matt M.

157, 2AU OP157 Starsilber III M. Wagenfarbe

43T, Z43T OP155M Moonland Matt Met.

21H, 1TU, 69T OP21H Antigua P.M. Wagenfarbe

42T, Z42T OP157M Starsilber III Matt M.

43T, Z43T OP155M Moonland Matt Met.

20R, 2HU, 64T OP20R Saphirschwarz P. Wagenfarbe

42T, Z42T OP157M Starsilber III Matt M.

43T, Z43T OP155M Moonland Matt Met.

21B, 4CU OP21B Ultrablau P. 42T, Z42T OP157M Starsilber III Matt M.

21C, 4MU, 66T OP21C Aeroblau P. Wagenfarbe

42T, Z42T OP157M Starsilber III Matt M.

43T, Z43T OP155M Moonland Matt Met.


Klein, aber oho: Toyota Aygo

Mit dem Aygo präsentiert Toyota

einen Kleinwagen, der jugendliches

Design und Sicherheit mit-

Citroën C1: der Sinn fürs Wesentliche

Mit dem Citroën C1 stellt die

Marke den vierten modernen

Kleinwagen innerhalb von knapp

drei Jahren vor. Zwei Karosserieformen

(drei- und fünftürig), zwei

Motoren (1,0-Liter-Benziner und

1,4-Liter-Diesel) sowie zwei Aus-

Kleiner Löwe: der Peugeot 107

Mit den kompakten Maßen von

3,43 Meter Länge, 1,63 Meter

Breite und 1,47 Meter Höhe präsentiert

sich der Peugeot 107 als

wendiges Stadtmobil. Gleichzeitig

verkörpert der drei- oder fünftürige

Franzose einen vollwertigen

einander verbindet. Der Kleine ist

serienmäßig mit Kopfstützen auf

allen Sitzplätzen sowie Front-,

Toyota Aygo

Toyota-Code Akzo-Code Farbname deutsch Farbname englisch

1E0 TOY1E0 Rauchgrau P.M.

3P0 TOY3P0 Vulcanorot Super Red V

8R0 TOY8R0 Gletscherblau M. Pale Blue M.

stattungen (Advance und Style) –

das ist die Modellpalette des

Citroën C1 in Deutschland. Der

kleine Franzose ist serienmäßig

mit vier Airbags und ABS ausgestattet

und kann in folgenden

Farben bestellt werden:

Citroën C1 Farbtonprogramm

Citroën-Code Akzo-Code Farbname deutsch Farbname französisch

EXZ AC9596 Calderaschwarz Perl. Noir Caldera Perl.

KBN* AC1641 Ragelb, Zitronengelb Jaune Ra

KJH AC3720 Scarletrot Rouge Scarlet

KNR AC9598 Damasblau Perl. Bleu Damas Perl.

KTA AC9597 Carlinitegrau Perl. Gris Carlinite Perl.

KTB AC9599 Galliumgrau Perl. Gris Gallium Met.

KWD* AC4564 - Blanc Lipizan

LQR* AC9601 - Vert d' Argon Perl.

* nur in Frankreich erhältlich

Pkw mit Platz für vier Personen.

Der Peugeot 107 wird in Kombination

mit einem sparsamen

1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor

mit 50 kW (68 PS) Leistung

angeboten. Den Kleinen von Peugeot

gibt es in folgenden Farben:

Peugeot 107

Peugeot-Code Akzo-Code Farbname deutsch Farbname französisch

EXZ, XZM0 P9596 Calderaschwarz Perl. Noir Caldera Perl.

KBL, D8P0 P1643 Citrusgelb Jaune Citrus

KJH, Y2P0 P3720 Scarletrot Rouge Scarlet

KNR, 4RM0 P9598 Damasblau Perl. Bleu Damas Perl.

KTA, 9AM0 P9597 Carlinitegrau Perl. Gris Carlinite Perl.

KTB P9599 Galliumgrau Met. Gris Gallium Met.

KWD P4564 Lipizanweiss Blanc Lipizan

Seiten- und Kopfairbags ausgestattet.

Ein leistungsfähiges

ABS-System, ein akustisches und

optisches Gurtwarnsystem sowie

Seitenaufprallschutz komplettieren

die Sicherheitsausstattung.

Der Aygo ist in nebenstehenden

Farben erhältlich.

Toyota Aygo, Citroën C1 und Peugeot

107 werden als Gemeinschaftsproduktion

der drei Hersteller in

Tschechien produziert.

SIKKENS aktuell 4/2005

Farbton 35


Farbton

Effekt-Farbtöne und VOC-Richtlinien

SEC-Farbtöne (Special Effect

Colors) können teilweise nicht

auf Wasserbasis hergestellt

werden und sind somit nicht

automatisch VOC-konform. Das

heißt aber nicht, dass sie nach

dem 1. Januar 2007 nicht mehr

eingesetzt werden dürfen.

Denn in beiden VOC-Gesetzgebungen,

die die Reparaturlack-Branche

betreffen, gibt es

Öffnungen für diese Produkte.

Die 31BlmSchV, die in Deutschland

kontrolliert, welche Produkte

nach dem 31. Oktober

36 SIKKENS aktuell 4/2005

2007 noch in einer Fahrzeuglackiererei

eingesetzt werden

dürfen, lässt 10 % vom kompletten

Produktverbrauch für Spezialprodukte

zu. Und SEC-Farbtöne

zählen eindeutig

zu dieser Produktgruppe.

Die Chem-

VOCFarbV,

die kontrolliert,

welche Produkte

nach dem

1. Januar

2007 in

„Dieser Service ist eine gute

Lösung für die Zwischenzeit, bis

die Rezepturen in Mixit und Automatchic

eingepflegt sind“, erklärt

Rolf Glinka-Walter, Leiter des

Color-Service in Stuttgart, das

neue Angebot im Internet. Über

die Schnellsuche oder den Menüpunkt

„Mehr als Lack“ gelangt

man mit Klick auf „Farbtöne“ an

den Markt gebracht werden dürfen,

spezifiziert die Produkte genau,

die als Spezialprodukte gelten.

Sie begrenzt die Menge jedoch

nicht. Das bedeutet, dass

auch zukünftig lösemittelhaltigeSEC-Farbtöne

zur Lackierung

von Fahrzeugen

eingesetzt werden

dürfen. ■

Weiter möglich:

Effektlackierungen

in allen

Schattierungen.

Vorab-Service im Internet: Farbton-Rezepturen

Ständig werden neue Farbtöne

entwickelt. Der Sikkens Color-

Service sorgt dafür, dass alle

Kunden noch schneller an die

zugehörigen Rezepturen kommen:

Auf der Sikkens Homepage

unter www.sikkenscr.de

werden ab sofort alle nach

Muster ausgearbeiteten Serienfarbtöne

vorab veröffentlicht.

die „Servicerezepturen“. Dort sind

im Moment aktuelle Farbtöne der

Marken Volkswagen, Seat und

Opel verfügbar. Weitere Rezepturen

folgen.

Die aktuellen Daten werden vor

Ort bei Kunden nachnuanciert und

erfasst. Oder aber sie werden mit

Hilfe von eingeschickten Originalblechen

ermittelt. „Wir sind froh,

wenn wir möglichst viele Originalbleche

zugeschickt bekommen“,

ruft Rolf Glinka-

Walter zum Sammeln

auf. „Das

hilft uns, die Rezepturenkontinuierlich

zu verbessern

und möglichst

viele Variantenfarbtöne

zu ermitteln.“


Schnellzugriff im Netz: Hier gibt’s

unter www.sikkenscr.de neben Rezepturen

auch aktuelle Farbton-Infos.


„Coaching on the job“: Telefontraining bei Auto Oppitz

Kundenorientierter Service am Telefon

Was zunächst als einmalige

Sikkens Service-Dienstleistung

eingestuft worden war, wird

bald in Serie gehen: Die Mitarbeiter

des Berliner Reparaturlackbetriebs

Oppitz erhielten

auf Wunsch ihr Telefontraining

vor Ort im eigenen Unternehmen.

Der große Vorteil: Das

Seminar war von Anfang bis

Ende individuell auf Belegschaft

und Betrieb abgestimmt.

Lernen im eigenen Büro: Auto Oppitz holte sich die Sikkens Kommunikationstrainerin

ins Haus.

„Gerade für große Firmen und Betriebe,

die mehrere Mitarbeiter

zu bestimmten Themenbereichen

schulen wollen, ist dieses Angebot

sehr attraktiv“, erläutert Marketing

Services Leiterin Christine

Stutz die Neuausrichtung des

Seminars. Für Vertriebs- und Managementtrainerin

Rose-Martina

Bosler, die das Sikkens Telefontraining

leitet, ist diese Form des

„On-the-job-Coaching“ die Zukunft:

„Die Entwicklung geht weg

vom klassischen Seminar und hin

zum maßgeschneiderten Training

vor Ort“, so ihre Prognose.

Zwei Dinge sprechen für das

Individual-Training im eigenen Be-

trieb: Chef und Mitarbeiter

können Themenfelder auswählen,

die ihrem Unternehmen helfen,

leistungsfähiger und kundenorientierter

zu sein. Und die Teilnehmer

werden an ihrem Arbeits-

platz mit tatsächlich vorhandenen

Situationen und Problemen konfrontiert.

„Im Seminar lässt man

sich oftmals berieseln und vergisst

vieles schnell wieder“,

spricht Rose-Martina Bosler aus

Erfahrung.

Auf Wunsch des Inhabers wurden

bei Auto Oppitz am ersten

Trainingstag allgemeine Regeln

für ein einheitliches und kundenorientiertes

Auftreten am Telefon

besprochen. Auf dem Programm

stand außerdem die Entwicklung

von Standards speziell für Oppitz

und die örtlichen Gegebenheiten.

Am zweiten Tag ging es dann um

das Nachtelefonieren von Kosten-

voranschlägen, Kundenakquise

und andere Telefonmarketing-

Themen. „Bei Bedarf akquiriere

ich auch Wunschkunden, führe

die Mitarbeiter in Gesprächsleitfäden

ein und analysiere im

Fit am Telefon (von links): Karosseriebaumeister

Guido Günther, Trainerin

Rose-Martina Bosler, Lackierermeister

Hans-Joachim Britsch, Büromitarbeiterin

Cindy Helm und Betriebsinhaber

Karl-Heinz Oppitz.

Anschluss Akquisegespräche der

Angestellten“, so Bosler.

„Genau so, wie ich mir das vorgestellt

habe“, lautete das begeisterte

Urteil von Firmeninhaber

Karl-Heinz Oppitz, der

seine Erwartungen weit übertroffen

sah. Betriebsberater

Heinz-Christoph Schietzelt fiel

sofort der Unterschied auf: „Das

ist etwas ganz anderes, wenn

man jetzt bei Oppitz anruft!“ Die

drei Teilnehmer lobten vor allem

die tolle Hilfestellung, die jeder

einzelne für seinen Arbeitsalltag

mitbekommen hat. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

Service

37


Service

Sikkens Management-Konferenz 2005 in München

Erst die Arbeit ...

Mit Kurznews aus der KFZ-

Branche eröffnete Sikkens Geschäftsführer

Klaus Kraemer die

Management-Konferenz 2005.

Sikkens Journal

Die von Jahr zu Jahr professioneller

werdenden Nachrichtensprecher

des „Sikkens

Journals“ versorgten die Gäste

mit aktuellen internen und externen

Informationen und Wissenswertem

zu innovativen Produkt-

und Verkaufskonzepten und

Marktgeschehnissen.

Markt, Kunden & mehr

Eckhard Brandenburg, Herausgeber

des BBE-Branchenreports,

ging dann tiefer auf die Marktent-

38 SIKKENS aktuell 4/2005

wicklungen und

Trends ein. Er forderte

die Sikkens

Partner auf, trotz

veränderter Rahmenbedingungen

und Wettbewerbsintensivierung

aktiv die

vorhandenen Chancen zu ergreifen

und „ihres eigenen Glückes

Schmied“ zu sein. Er betonte

auch, dass bereits mit der Entscheidung,

Acoat selected Partner

zu sein, ein Schritt in die

richtige Richtung gemacht wurde.

Rechtsfragen rund um den

Kunden

Rechtsexperte

Joachim Otting

informierte die

Teilnehmer über

das zukünftige

Rechtsdienstleistungsgesetz,

welches das heutige Rechtsberatungsgesetz

mit all seinen Unsicherheiten

ablösen wird. Das

neue Rechtsdienstleistungsgesetz

wird auch im Bereich der Leistungsdarstellung

und Werbung

neue Möglichkeiten bieten.

Was kostet mein Kunde?

„Einige kosten vor allem Nerven!“

– diese Antwort ist auf jeden

Fall falsch, stellte

Sikkens Betriebsberater

Reinhard

Badura fest. Er

forderte die Konferenzgäste

auf,

sich deshalb eher

die Frage zu stellen: Welchen

Nutzen bringt mir mein Kunde?

Die Steigerung der verkauften

Stunden muss der Mittelpunkt

allen Handelns sein, war seine

eindringliche Aufforderung an die

Sikkens Partner.

Lust auf Kunden

Keiner kann dies

besser vermitteln,

als der begeisterndeErfolgstrainer

Erich-

Norbert Detroy.

Die Angst vor

dem „Nein“ zu überwinden, Lust,

die rote Linie zu überschreiten,

war sein Appell an die hochinteressierten

Zuhörer.

Die Akteure des „Scharlatan-

Unternehmens-Theaters“ zeigten

auf witzige und überpointierte

Art und Weise alltagstypische

Kundenbegegnungen. Die Zuschauer

konnten in die dargestellten

Situationen eingreifen, um

Verbesserungsvorschläge einzubringen

und machten davon

lebhaft Gebrauch.

Eine begleitende Ausstellung mit

Info-Ständen zu verschie-


unter dem Motto: Lust auf Kunden

denen Auslastungs-Themen

wie Rapid Repair, PowerPlus

30, PowerMarketing, Wassertransferdruck

sowie Infoständen

zu der UCS-Kalkulationssoftware

C@risma und dem Pilz Zeiterfassungssystem

stand den Gästen

an beiden Tagen zur Verfügung.

... dann das Vergnügen!

München mit Herz

Johanna Wolff von Schutter,

Schauspielerin und waschechtes

Münchner Kindl, leitete über zum

nachmittäglichen Besichtigungsprogramm.

Die Sikkens Partner

erkundeten die Stadt nach

eigenen Vorstellungen oder

folgten den vorgeschlagenen

Wegen der eigens aufgelegten

Sikkens Broschüre.

Nachwuchs-Betreuung

Wieder sorgte ein Kinderprogramm

für

die kleinen Teilnehmer

der Konferenz

bei allen

Eltern unter den

Sikkens Kunden

für Entspannung. Die Kinder

waren von Freitagnachmittag an

gut untergebracht und genossen

die Münchner Management-

Konferenz in der „Kindervilla am

Gasteig“, beim Kinderbuffet oder

im separaten Hotel-Kinderzimmer

mit professioneller Betreuung.

Typisch bayerisch

Ein großes Hallo gab es am

ersten Abend der Management-Konferenz

im traditionsreichen

Paulaner am

Nockherberg: Viele der

Acoat selected Partner ken-

nen sich bereits seit Jahrzehnten

und freuen sich auf das

Wiedersehen. Auch immer mehr

Junioren folgen der Einladung zur

Konferenz und treffen sich dort

zum Erfahrungsaustausch.

Gala bayerisch

Das festliche Abendessen im

Hotel wurde begleitet von

einem Kaleidoskop original

bayerischer „Schmankerl“: Von

der Schuhplattler-Show

über die zünftige Akkordeon-Musik

bis hin

zum Kuhglocken-Konzert

war alles geboten. Zu

späterer Stunde wurde

das Casino mit Roulette und

Black Jack eröffnet und bis tief in

die Nacht zur Musik der Band

„Mistura“ getanzt. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

Service

39


Service

Schnell, einfach und preiswert kleine Schäden beheben

Rapid Repair: Der mögliche Weg zu neuen

Kunden

Rapid Repair steht für die preiswerte

Reparatur von Kleinschäden

und bietet Lackierbetrieben

die Chance, ihre Werkstatt-

Auslastung zu verbessern.

Rapid Repair ist ein Marketingkonzept,

das auf ein klares

Preisangebot für Kratzer, kleine

Beulen oder Steinschlag setzt.

Schnell und professionell.

40 SIKKENS aktuell 4/2005

Die 6-seitige Sikkens Broschüre informiert

über Chancen und Mittel zu

Rapid Repair.

Nicht nur auf dem Supermarkt-

Parkplatz fällt es ins Auge: Viele

Fahrzeugbesitzer verzichten auf

die Reparatur kleinerer Lackschäden.

Aus Kostengründen nehmen

sie den optischen Wertverlust

oder folgende Rost-

1

Die richtige Technik im Seminar

2

Die passende Werbung im Angebot

3

Der Preis ganz klar kalkuliert

4

Die Produkte abgestimmt auf das System


schäden in Kauf. Mit Rapid

Repair gibt Sikkens seinen Partnern

ein Konzept an die Hand, das

genau diese Kundengruppe anspricht

und mit günstigen Angeboten

überzeugt. Das Geheimnis

hinter den kleinen Preisen: Auf

Grund der minimalen Fläche, des

damit geringen Materialverbrauchs

und der relativ kurzen Arbeitszeiten

lassen sich die Reparaturkosten

schon deutlich reduzieren.

Entsprechende Reparaturmethoden

können im Sikkens

Rapid Repair Vorbereitungssemi-

Zusätzlich zu den beiden

bereits vorhandenenindividualisierbaren

Internetseiten für Partnerkunden

gibt es nun eine dritte

Website: Sie passt zur Firmenbroschüre

und bringt frischen

Wind ins Internetgeschehen.

Basis und grafisches Vorbild für

diesen Internetauftritt ist der

neue Acoat selected Flyer (siehe

Sikkens aktuell 3/2005). „Unsere

Partner bekommen damit die

Möglichkeit, sich mit Werbeaktivitäten

im einheitlichen Design

an ihre Kunden zu wenden“, freut

sich Christine Stutz, Leiterin

Marketing Services. „Internetseiten

sollten regelmäßig

auf den

neuesten Stand gebracht

werden“, führt

sie weiter aus. „In

diesem Zuge bietet es

sich an, auch mit einem

neuen Layout Interesse

zu wecken.“

nar trainiert werden. Darüber

hinaus ist aber auch von Bedeutung,

dass die Preise für die Kleinschadenreparatur

so günstig wie

möglich kalkuliert und dem Autofahrer

transparent gemacht werden.

Sikkens hat hierzu eine praktische

Preis-Matrix erstellt, die

als Fix-Preis-Angebotsblatt im Lackierbetrieb

dient und Zeit sowie

Kosten verursachende individuelle

Kalkulationen überflüssig macht.

Weitere Tipps enthält die neue

Sikkens Rapid Repair Broschüre.

Darin sind auch die verfügbaren

Neues Layout für individuelle

Partner-Websites

Wer also neu in die Internetwerbung

einsteigen will oder Text

und Bilder seiner bestehenden

Website überarbeiten und in ein

frisches Erscheinungsbild bringen

möchte, hat jetzt Gelegenheit

dazu. Inhaltlich

bleibt in den sechs

Rubriken alles beim

Alten.

Infos zur Website gibt

es im Partnerprogramm

2006 und bei

Sandra Wahler unter

Telefon 0049 (0)7 11/

89 51-6 12. ■

Werbemittel sowie die Preis-

Matrix anschaulich darstellt.

Da das Rapid Repair Angebot, um

erfolgreich zu sein, aktiv beworben

und verkauft werden

muss, bietet Sikkens optional ein

eintägiges kaufmännisches Reparaturannahmetraining

an. Damit

steht einem Schritt in ein

„neues“ Marktsegment zur Verbesserung

der Auslastung, für

wertvolle Deckungsbeiträge und

dem Gewinn neuer Kunden nichts

mehr entgegen. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

Service

41


Service

Mehr Auslastung: Für jeden Betrieb die passende Maßnahme

Sikkens Marketingaktivitäten 2006

Auch im nächsten Jahr

wird es darum gehen,

durch optimale Auslastung

die eigene Marktposition

zu stärken. Mit dem

Sikkens PowerMarketing Programm

bekommen die Partner

fast schon eine Art „Rundum-

Sorglos-Paket“

an die Hand:

Jeder greift die

für ihn passende

Maßnahme

heraus und

wird ergänzend

dazu sorgfältig

beraten.

„Die überaus gute Resonanz auf

unsere flexibel aufgebauten Marketingangebote

in diesem Jahr hat

uns dazu bewogen, PowerMarketing

in die zweite Runde zu schicken“,

resümiert Christine Stutz,

Leiterin Marketing Services. „Die

große Nachfrage und die immense

Bedeutung des Themas

Frühling, Sommer, Herbst und Winter: 4 x im Jahr mit gezielten

Marketingaktivitäten Aufsehen erregen.

42 SIKKENS aktuell 4/2005

angesichts der aktuellen Marktanforderungen

spricht ebenfalls

für die Intensivierung unserer Unterstützung

in diesem Bereich.“

Zum bunten Strauß der Marketingaktivitäten,

die Sikkens für

seine Kunden bereit hält, gehören

folgende Einzelangebote:

• Marketingseminare rund um

die Schadensreparatur mit

praxisbezogenen Schwerpunkten,

„Werbebriefe“ und

„Telefonkommunikation“

• Marketingberatung vor Ort

• Firmenbroschüre

• Internetauftritt

• Streuartikel

• Werben mit Botschaft

(Saisonale Mailing- und

Werbeaktionen)

• PowerPlus 30 – Die Langzeitgarantie

zum Lack

Alles wurde so angelegt, dass die

einzelnen Maßnahmen komplett

Handwasch-Gel

Warnweste

Tools für mehr Auslastung:

die neuen Werbemittel 2006.

Bei Marketingaktivitäten ist

es besonders wichtig, sich

zu Beginn zu überlegen:

Wen und was will ich erreichen?

Erst wenn Ziel und

Zielgruppe klar umrissen

sind, können die Maßnahmen

effektiv zusammengestellt

werden. Ein Vorgehen

nach dem „Gießkannen-

Prinzip“ verschwendet Ressourcen

und führt kaum

zum Erfolg.

Info Wichtig: Zieldefinition

genutzt oder nur in Teilen übernommen

und mit eigenen Ideen

verknüpft werden können. Auch

hier stehen die Sikkens Betriebsberater

den Partnern mit Rat und

Tat zur Seite: Denn gefragt ist

immer der jeweils passende

Marketing-Mix für die Kundengruppen,

die gezielt angesprochen

werden sollen. ■

WM-Poster

Schlüsselanhänger


Partnerprogramm 2006: Sikkens schlägt Brücken

Fest im Blick: Generationswechsel

Das Partnerprogramm

fürs nächste Jahr ist

wieder prall gefüllt

mit neuen Seminaren und bewährten

Angeboten. Neben den

bisherigen „Power-Themen“

liegt der zusätzliche Fokus 2006

auf dem Generationswechsel.

„Unter dem Oberbegriff GenerationenPower

planen wir gleich

im ersten Halbjahr 2006

eine große Junioren-Konferenz.

„Das dreijährige Junior Business

Programm ist abgeschlossen“,

erläutert Christine Stutz, Leiterin

Marketing Services. „Mit unserer

Konferenz wollen wir dem

Nachwuchs Gelegenheit geben,

Aufgabenstellungen der Zukunft

zu diskutieren und die eigene

Rolle in diesem Szenario zu definieren.

Die andere Seite wird

ein speziell konzipiertes Seminar

für die Seniorenchefs beleuchten.

Denn loslassen können

und Vertrauen in die Übernehmenden

zu haben, sind

wichtige Bausteine für einen

erfolgreichen Unternehmensübergang.

Ergänzt werden diese beiden

Seminare durch den Workshop

mit Rechtsanwalt Dr. Rüdiger

Fromm: Sicherung des Lebenswerkes

eines Unternehmens bei

Scheidung, Tod oder Betriebsübergabe.

„Sicherlich ein Angebot,

das beide Seiten etwas angeht“,

ergänzt Christine Stutz.

Ein besonderes Angebot ist

das Kommunikationstraining im

Betriebsalltag. Hierbei werden

die Mitarbeiter gezielt vor Ort

während des normalen Tagesgeschäfts

geschult. Der Unternehmer

bestimmt die Seminarinhalte

für seine Mannschaft selbst und

erhält darüber hinaus eine auf

betriebsindividuelle Schwachstellen

abgestimmte Schulung

der Mitarbeiter.

Vom 20. bis 22. Oktober lädt

Sikkens zur großen Jubiläumsveranstaltung

„30 Jahre Acoat

selected“ ins Hotel Hilton nach

Wien. Unter dem Motto „Sikkens

schlägt Brücken“ bereiten wir

nicht nur einen Rückblick auf 30

spannende Jahre Acoat selected

Partnerschaft vor. „Wir werden

auch Visionen spinnen und ganz

bewusst in die Zukunft unseres

starken Netzwerks blicken“,

nimmt Christine Stutz Bezug auf

das Acoat selected Jahresmotto. ■

SIKKENS aktuell 4/2005

Service 43


Service

Top Seminar für Führungskräfte: Die zwölf Geschworenen

Überzeugen, Gewinnen, Führen

Zentrales Element des

Führungskräfte-Seminars

im September

war ein Film. Das mitreißende

Leinwand-Drama „Die zwölf

Geschworenen“ zeigt eindrucksvoll,

wie eine einzelne Person

mit Überzeugungskraft und geschickten

strategischen Mitteln

Einstimmigkeit erzielen und

eine komplette Mannschaft hinter

sich bringen kann.

Fast jeder kennt das preisgekrönte

Meisterwerk „Die zwölf

Geschworenen“ mit

Henry Fonda in einer

seiner besten Rollen:

Als Geschworener Nr. 8

überzeugt er nach und

nach die anderen elf

von der Unschuld des

18-jährigen Puertoricaners,

der wegen Mord

am Vater hingerichtet

werden soll. Am Ende

lautet das Urteil ein-

stimmig: unschuldig.

„Zwölf Geschworene“ kamen auch

im Ostseebad Sellin auf Rügen zusammen,

um gemeinsam die Geheimnisse

von Henry Fondas

überzeugendem Auftreten und

seiner Motivationsfähigkeit zu er-

„Die vier Unverfrorenen“: Vier mutige

Teilnehmer trafen sich am Morgen

zum Bad im Meer.

44 SIKKENS aktuell 4/2005

gründen. Immer wieder wurde der

Film gestoppt, die einzelnen Sequenzen

analysiert und in Rollenspielen

nachempfunden. Dabei

ging es unter anderem um die

Kunst der Fragetechnik, um

die Wirkung von

Souveränität und

richtiger Distanz,

um den Mix sachlicher

und emotionalerKomponenten

bei der Überzeugungsarbeit

und

um die Fähigkeit,

Herrlich erholsam: Die Entspannungsübungen von

Seminarleiter Günther Beyer zeigten Erfolg.

körpersprachliche Signale als Hinweis

zu nutzen.

„Natürlich haben wir in den Filmpausen

jedes Mal Prognosen

abgegeben, wer von den Ge-

schworenen als nächster umfällt

und sich hinter Henry Fonda

stellt“, erzählt Thomas Päusch,

der die Veranstaltung als Mitglied

des Sikkens Marketing-Teams begleitete.

„Die Verbindung Film und

Hell erleuchtet: Die berühmte Seebrücke

des Ostseebads Sellin auf

Rügen zieht vor allem abends Besucher

an.

Training war höchst gelungen“,

berichtet er. „Unsere Teilnehmer

waren genau so bei der Sache wie

die Film-Geschworenen in ihrem

Beratungsraum.“

Das Cliff-Hotel direkt am Meer

bot den passenden Rahmen für

das Seminar. Vier Teilnehmer

nutzten sogar die Gelegenheit

zum Bad in der Ostsee. Eine Rückenmassage

im Wellnessbereich

des Hotels und ein Ausflug zur

Selliner Seebrücke bildeten das

Ausgleichsprogramm. ■


Top Seminar für Junioren: Und plötzlich war ich Chef

Schritt für Schritt zum optimalen Chef

Mit einem Seminar bestehend

aus Outdoor-

Praxis und Indoor-

Theorie richtete sich Sikkens an

die Nachwuchs-Führungskräfte

der Partnerbetriebe. Thema:

Reflektion des eigenen Führungsverhaltens.

18 Junioren

fühlten sich von der interessanten

Kombination aus Seminar,

Selbsterfahrung und Coaching

angesprochen und reisten im

September in den Westerwald.

„Stellt euch vor, es ist ein Wunder

geschehen: Über Nacht seid ihr

zum optimalen Chef geworden.

Woran erkennen das eure Mitarbeiter?“

Mit diesem Brainstorming

stiegen die beiden Seminarleiterinnen

Annette Busjan und

Katja Reuter am Montagmorgen

ins Thema Führungsverhalten ein.

Nachdem jeder für sich „den

nächsten Schritt zum Wunder“ bestimmt

hatte, ging’s weiter mit

Theorie zu den verschiedenen

Team-Typen. Mittags wurden die

Teilnehmer im „Urwald“ ausgesetzt

und durften dort ihr

Führungsverhalten outdoor

testen. Beim gemeinschaftlichen

Bau einer

Brücke war Teamwork

und Kommunikationsgeschick

gefragt. Durchs

„Spinnennetz“ konnte

nur schlüpfen, wer loslassen

und den Anderen vertrauen

konnte. Klare Kommunikation und

volles Vertrauen waren auch beim

„Vertrauensfall“ gefragt. Die anschließende

Betrachtung der

Videoaufzeichnungen brachte aufschlussreiche

Erkenntnis über das

eigene Verhalten auch in Alltagssituationen.

Am nächsten Tag beschäftigten

sich die Teilnehmer in- und

outdoor mit Stressbewältigung.

„Macht euch die Ursache für

euren Stress bewusst und steuert

gegen“, schärfte Annette Busjan

den Junioren ein. „Wenn ihr zum

Beispiel nur noch einen riesigen

Berg vor euch seht, versucht,

diesen Berg in kleinen Schritten

zu bezwingen“, erklärt sie. „Wenn

ihr merkt, ihr werdet kurzatmig,

atmet bewusst tief durch. Man

kann immer wieder da aussteigen,

wo der Stress begonnen hat.“ Im

Hochseilgarten konnten die Teilnehmer

dann zwischen den Baumwipfeln

in zwölf Metern Höhe an

ihre Grenzen gehen. Die Themen

Stressbewältigung, Vertrauen und

Kommunikation kamen auch hier

noch einmal deutlich zum Tragen.

„Auf vielfachen Wunsch haben wir

den dritten Tag frei gehalten für

Themen, die den Junioren unter

den Nägeln brennen“,

erzählt Christine

Stutz. „Da ging

es dann um den

Generationswechsel,Zeitmanagement,Mitarbeitergespräche

und vieles

mehr.“ Mit einer

Anleitung zur positiven

Sichtweise

der Welt verabschiedeten

sich die

Seminarleiterinnen

von den Teilnehmern:

„Menschen

kann man nicht

ändern. Man macht

sich das Leben

aber leichter, wenn man zum Beispiel

den nörgelnden Kunden als

‚kritischen Menschen‘ schätzt.“ ■

SIKKENS aktuell 4/2005

Service

45


Service

Acoat selected Studienreise

Bienvenidos in Madrid

Tapas, Paella, Flamenco

und das alles

in Spaniens energiegeladener

Hauptstadt Madrid: Im

Herbst ließen sich einige Acoat

selected Kunden von Sikkens

auf die iberische Halbinsel entführen

und lernten dort neben

Kultur und Kulinarischem vor

allem die Arbeitswelt ihrer

spanischen Kollegen kennen.

46 SIKKENS aktuell 4/2005

Die beiden Madrid-Studienreisen

im September und Oktober

waren nach „Manchestererprobtem“

Konzept zusammengestellt:

Um die Arbeits- und

Rahmenbedingungen im europäischen

Ausland kennen zu

lernen, standen drei Betriebsbesichtigungen

auf der Tagesordnung.

Hübsch garniert wurden

diese durch ein buntes Rahmenprogramm

und Freizeit zum

Sightseeing auf eigene Faust.

Besichtigt wurden die kleine freie

Werkstatt Pintumax 3000 mit

neun Mitarbeitern, die Marken-

werkstatt Gamboa mit knapp

40 Beschäftigten und das Zentrum

für Versuche und Verkehrssicherheit

Cesvimap, vergleichbar

mit dem Allianzzentrum für Fahrzeugtechnik

in Deutschland.

Werkstatt-Trend

in Spanien

Freie Werkstätten, insbesondere

die kleinen Betriebe, nehmen in

Spanien immer mehr ab. Im

Gegenzug gibt es mehr und

mehr markengebundene

Großbetriebe und Niederlassungen.

Im Trend liegen

Mehrmarkenwerkstätten und

Franchisesysteme. Zu beobachten

ist außerdem ein allgemeiner

Volumenrückgang. Wie der spanische

Sikkens Betriebsberater

Sergio Jimenez

berichtete, arbeiten

die Werkstätten

vor Ort

momentan unter

erhöhtem Druck

von Versicherungen und Unfallmanagement-Unternehmen.Starken

Einfluss auf die Gesamtentwicklung

haben die Konzentration

der Versicherungen, die Gesetzgebung,

die Flotten und die

Schwierigkeit, gelernte Arbeitskräfte

zu finden.

Cesvimap –

ein Fahrzeug-Recyclingzentrum

gibt Einblick

Ein Highlight der Reise war der

Besuch beim Versuchs- und

Entsorgungszentrum Cesvimap in

Avila. Zum einen gab es dort die

neuesten Materialien und Werk-


zeuge zu sehen, die von den Herstellern

dort kostenlos zur Verfügung

gestellt werden. Zum

anderen war es für die Teilnehmer

interessant, ein Fahrzeug-Recyclingzentrum

von innen erleben

zu können. Mapfre, die größte

spanische Versicherung und

Gründerin des Zentrums, registriert

rund 10.000 Totalschäden

im Jahr. Auf fast vollauto-

matisierten Plattformen entsorgt

Cesvimap 200 Fahrzeuge im

Monat. Die Autos werden entgiftet

und beschädigte Teile

sortiert. Nicht beschädigte Teile

demontiert Cesvimap und verkauft

sie als gebrauchte Ersatzteile

über ein eigenes Call-Center

weiter.

„Auf den Studienreisen wollen wir

unseren Kunden einen ‚Blick über

den Tellerrand‘ ermöglichen und

Entwicklungen aufzeigen, die es

bei uns eventuell so nicht gibt“,

erläutert Christine Stutz, Leiterin

Marketing Services, das Veranstaltungs-Konzept.

„Wenn man

die Markttendenzen anderer

Länder kennt und weiß, wie dort

gearbeitet wird, nimmt man Signale

im eigenen Markt sensibler

wahr und kann besser darauf

reagieren“, ist sie überzeugt.

Das herrliche Wetter, die landestypischen

Spezialitäten, die

Flamenco-Show im berühmten

„Corral de la Moreria“ und das

Eintauchen in die temporeiche

Metropole Madrid bildeten den

gelungenen Gegenpol zu den Betriebsbesichtigungen.


Info

Reparaturmarkt

in Spanien

Pkw-Bestand:

18,5 Millionen

Neuzulassungen:

+ 2% im Vergleich zum Vorjahr

Entwicklung Reparaturmarktvolumen:

- 4% im Vergleich zum Vorjahr

(Ursache: verstärkte

Verkehrskontrollen, wirtschaftliche

Situation, bessere

Straßenverhältnisse)

Anzahl Werkstätten:

9.000 (+ viele „Inoffizielle“)

Lackhersteller:

80% gleiche Hersteller wie

in Deutschland, 20% lokale

Anbieter

Durchschnittliche Reparaturkosten:

500 Euro

Durchschnittlicher Stundenverrechnungssatz:

30 Euro (- 10 % bei Versicherungen)

SIKKENS aktuell 4/2005

Service

47


Service

Unterstützung und Weiterbildung für betriebsinterne QM-Beauftragte

Sikkens Auditorenschulung

An vier Seminarorten

kamen insgesamt

90 Teilnehmer zu den

Sikkens Auditorenschulungen.

Damit konnten viele der ISOzertifizierten

Sikkens Matrix-

Betriebe erreicht und mit

aktuellen Informationen versorgt

werden.

Die Schulungsreihe wendet sich an

Unternehmer und Führungskräfte,

vor allem an die QM-Beauftragten

der Betriebe. Ziel der Seminare ist

es, die Teilnehmer in ihrer Aufgabe

als Verantwortliche im QM-System

des Sikkens Matrix-Verfahrens

weiterzubilden. Die Schwerpunkte

lagen in diesem Jahr auf den

Themen Inhalt und Änderung der

ISO 9001: 2000, Aufgaben und

Termine sowie Minimierung des

bürokratischen Aufwands für die

QM-Beauftragten.

Erfolgreich ISO-zertifiziert

Sikkens Partner Jörg Braun,

Gebhardshain, gründete seinen

Lackierfachbetrieb im Jahr 1999.

Da sein Kundenstamm kontinuier-

48 SIKKENS aktuell 4/2005

Zu Beginn jeder Veranstaltung

gab es genug Raum zum Erfahrungsaustausch

unter den Teilnehmern.

Berichtet wurde, dass

inzwischen auch die Autoindustrie

immer häufiger einen Qualitätsnachweis

von den Auftragslackierereien

verlangt. Auf der

anderen Seite zeigen sich Direktkunden

und Versicherungen zunehmend

positiv beeindruckt von

einem ISO-Zertifikat. Dies nutzen

viele Betriebe ganz bewusst,

lich wuchs, zog er schon 2003

in ein größeres Gebäude um.

Dort stehen seitdem zwei hochmoderne

Lackierkabinen zur

Verfügung, die auf eine

wöchentliche Auslastung von

rund 30 Fahrzeugen ausgerichtet

sind. Auch in Sachen

Arbeits- und Umweltschutz ist

das Unternehmen auf dem

neuesten Stand. Die regelmäßigenMitarbeiterschulungen

unterstreichen, dass bei

Jörg Braun ein ausgeprägtes

Qualitätsdenken herrscht und

Kundenzufriedenheit an oberster

Stelle steht. Kein Wunder,

dass der Betrieb seit April

2005 auch ISO-zertifiziert ist.

Info

Schwerpunkte 2006

• Umgang mit Dokumenten

• Neues Kennzahlenmodell

(Kennzahlenpyramide)

• Anwendung des C-3-Tools

• Effektive Mitarbeiterunterweisung

• Der mündlich erteilte

Auftrag

• Schutz des Kundeneigentums

• Reklamationserfassung und

-auswertung

• Ursachenermittlung und

-beseitigung

indem sie entsprechende Hinweise

und das ISO-Logo in ihren

Werbemitteln platzieren. Positive

Auswirkungen hat die Zertifizierung

aber auch auf das Verhalten

der Mitarbeiter: Bei konsequentem

Einhalten der Vorgaben und

Ziele konnten die eigene Organisation

verbessert, Fehler im Reparaturablauf

verringert, der

Kundenkontakt intensiviert und

die Sensibilisierung für die Themen

Sicherheit und Umwelt

erhöht werden.

Andreas Oldag von der ceq führte

gewohnt praxisorientiert durch

die Schulungsreihe und wird dieses

Veranstaltungsangebot auch

2006 mit neuen Schwerpunkten

und aktualisierten Inhalten gestalten

(siehe Kasten). ■


Wasserlack-Hülle für Borussen-Bus

Pünktlich zu Beginn der

neuen Bundesligasaison

2005/2006 stand

der Fanartikel-Bus der Borussia

im neuen Kleid vor dem Westfalen-Stadion.

Lackiert wurde er

vom Sikkens Partner Hasse in

Dortmund. „Das Fahrzeug hatte

dringend eine frische Lackierung

nötig“, so der Inhaber. „Außerdem

gab es ein neues Design.“

Neben solchen Aufträgen kümmern

sich Hasse und sein siebenköpfiges

Team um die Unfallinstandsetzung

von Pkw und Lkw.

Aufträge kommen auch direkt

vom Werkstatt-Verpächter: der

Dortmunder Mercedes-Nieder-

Ein Unternehmen mit Biss

25 Jahre sind ein viertel Jahrhundert!

So lange gibt es schon

die Sikkens Vertriebsfirma „Peter

Jägert Lacke und Farben“. Heute

betreut das Unternehmen rund

50% aller Autohaus-, Karosserie-

und Lackierfachwerkstätten

in Tirol. Dabei hat Peter Jägert

1980 bei Null angefangen.

Die Marke Sikkens war damals im

Autolackbereich in Tirol praktisch

nicht bekannt. Sikkens war deshalb

zu dieser Zeit auf der Suche

nach einer Niederlassung für die

westlichen Bundesländer Österreichs.

Peter Jägert erinnert sich

noch gut an das Jahr 1980: Er

hatte sich gerade selbstständig

gemacht als Großhandelsvertreter

für Lacke im Vertriebsraum

Tirol. Eine Ga-

rage in der Nähe des Wohnhauses

wird zum Büro umfunktioniert,

ehe einige Monate später geeignete

Büroräume bei Hall in Tirol

gefunden sind. „In kürzester Zeit

haben wir einen ansehnlichen

Kundenstamm für Sikkens Autolacke

gewinnen können“, erzählt

Peter Jägert stolz. „Dabei waren

wir am Anfang nur zu zweit: Meine

Frau hat das Büro geführt und ich

den Betrieb.“

Drei Jahre später stellt Jägert

einen zusätzlichen Außendienstvertreter

ein. Der Umsatz steigt

und der Computer löst Rechenund

Schreibmaschine ab. Heute

zählt das Team von Peter Jägert

fünf Mitarbeiter, und

lassung. Seit August 2005 ist der

Betrieb von Olaf Hasse ISOzertifiziert.


Das Team (v. l. n. r.): Markus Jägert,

Peter Jägert, Angela Jägert, Hans

Gollner (Vertreter), Klaus Aschenwald

(Verkaufsinnendienst).

jeder von ihnen hält dem

Unternehmen schon seit mehreren

Jahren die Treue. Seit 1997 arbeitet

auch Sohn Markus mit: „Er

soll den Betrieb übernehmen,

sobald ich aufhöre“, so Jägert.

Ans Aufhören denkt er aber noch

lange nicht. Gerade hat er im

kleinen Kreis das 25-jährige

Jubiläum seines Betriebes sowie

den Umzug in ein neues Gebäude

in Mils gefeiert. Nun plant er, den

seit Anfang 2005 neu hinzugekommenen

Bereich „Sikkens

Bautenlacke“ auszuweiten. ■

Das neue Gebäude der Sikkens Vertriebsfirma

„Peter Jägert Lacke und

Farben“.

SIKKENS aktuell 4/2005

Forum

49


Forum

50

Das Publikum neugierig gemacht

Vom 2. bis 4. September erlebten

die Besucher des „Barnstorfer

Krammarkts 2005“ eine

Gewerbeschau mit Rundum-Programm.

Auch die Autolackiererei

Albuquerque präsentierte sich

mit einem Messestand vor

Ort.

Auf einer Fläche von 30 Quadratmetern

zeigte der Sikkens Kunde

Albuquerque Motorräder und lackierte

Automodelle. „Für uns

haben solche Aktionen einen

enormen Marketing-Nutzen“, erklärt

Inhaber Victor Albuquerque.

„Alleine könnten wir nie ein so

großes Publikum erreichen.“ Insgesamt

lockte die Gewerbeschau

Kerwe und Straßenfest ziehen Besucher an

Einen Karosserie- und

Lackierfachbetrieb

in Aktion konnten die

rund 5.000 Besucher der alljährlichen

Kerwe in Aglasterhausen

erleben. Vom 10. bis zum

11. September präsentierte sich

die Autolackiererei Wedereit im

Rahmen des Festes mit einem

Tag der offenen Tür und einem

richtigen Action-Programm.

SIKKENS aktuell 4/2005

in den beiden Tagen

rund 3.500 Besucher

an.

Für hohe Besucherzahlen

sorgten aber

auch die Aktionen rund

um den von der BarnstorferFördergemeinschaft

organisierten

Barnstorfer Krammarkt:

Fahrgeschäfte,

Autoschauen und Kindertheater

boten ein

attraktives Angebot für

Alt und Jung. „Dank unseres ansprechend

gestalteten Messestands

und der guten Stimmung

vor Ort haben wir ein breit ge-

Bei der „Erlebniswelt Breitenbronner

Straße“, das Sikkens Kunde

Wedereit mit anderen Firmen

Die Gäste lauschen gespannt, was es

in der Lackierfachbranche Neues gibt.

streutes Publikum auf uns aufmerksam

gemacht“, ist sich Victor

Albuquerque sicher. ■

organisiert hatte, war einiges los:

Vor dem Betriebsgebäude vollführte

ein Mountainbike-Artist

waghalsige Stunts. Am Formel-1-Fahrsimulator

lieferten

sich die Besucher Wettrennen

um die beste Rundenzeit. Ein

kleines Highlight war der Auftritt

der Kindertanzgruppe

„Hausemer Windbeutel“.

„Der Besucherandrang, den

wir durch die zeitgleich stattfindende

Kerwe in der Ortsmitte

hatten, war sagenhaft“, freut sich

Inhaber Marco Wedereit. „Aber

auch unser Rahmenprogramm mit

Gebrauchtfahrzeug-Markt, Hubschrauber-Rundflug,

Kart-Fahren

oder Pony-Reiten zog die Leute

an.“ ■

Skeptische Blicke bei der Mountainbike

Trial Show.


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