regional! - ECSA

ecsa.de

regional! - ECSA

im Gemeinschaftsverband Sachsen-Anhalt innerhalb der Evangelischen Kirche

regional!

im Gemeinschaftsverband

SACHSEN-ANHALT innerhalb

der Evangelischen Kirche

06/2012

Teenager-Freizeit 2012

„Sie ham abar oi groß’ Familie

„Sie ham abar oi groß’ Familie -

oder kaafe’ Sie for a Freizeit ei?“,

bemerkt die nette Verkäuferin an

der ALDI-Kasse in Lorch. Ich gebe

ihr recht und erzähle, dass ich für

eine christliche Freizeit einkaufe

und wir in Walkersbach im „Geiststeinhöfl

e“ zu Gast sind. „Und wie

groß isch Ihre Grupp?“, fragt sie

interessiert. Ich denke ,Ihr könnt

wirklich alles - außer Hochdeutsch’

und antworte: „Wir sind 20 Leute

aus Sachsen-Anhalt, Hessen und

Sachsen.“ Sie ist zufrieden, kassiert

und widmet sich dem nächsten

Kunden, während ich mich bei

tropischen Temperaturen hinaus

auf den Parkplatz begebe und den

VW-Bus belade.

Diese kleine Episode ereignet sich

am Donnerstagnachmittag, ziemlich

zur Halbzeit unserer Teenager-

Freizeit. Wir haben heute unseren

Plan geändert und während die

eine Gruppe im nahe gelegenen

See badet, lassen sich die anderen

Teilnehmer von Christoph, dem

Jugendreferenten des EC-Hessen-

Nassau erklären, wie man fast professionelle

Bilder macht. Elisabeth,

die dritte Leiterin, die im normalen

Leben als Referentin für Kinder-

und Jugendarbeit in einer hessischen

Kirchgemeinde arbeitet,

hat soeben mit einigen Mädchen

2 Kuchen gebacken und entdeckt

ebenfalls gerade ihre Liebe zur Fotografi

e.

So läuft ein normaler Nachmittag

bei einer Teenagerfreizeit ab. Seitdem

wir hier sind, ist auch der Sommer

zu Gast und das Wetter tut

seinen Teil, dass die Stimmung gut

ist. Das nette und noch ziemlich

neue Selbstversorgerhaus „am A...

der Welt“ und vor allem das leckere

Essen und die fetzige Musik - die

leider noch nicht bei allen Teilnehmern

wirkt - tun den Rest.

Was passiert noch alles bei einer

Teenifreizeit? Nun, es geht altersgerecht

ziemlich spät los: Um

08:00 Uhr treffen sich die Mitarbeiter,

um Rückblick zu halten,

den neuen Tag zu planen und miteinander

zu beten. Um 8:45 Uhr ist

dann „Stille Zeit“, in der in Kleingruppen

die aktuelle Tageslese besprochen

und gebetet wird. Nach

dem Frühstück folgt dann um 10:30

Uhr die Bibelarbeit, in der sich

in diesem Jahr alles um den alten

Josef und seine kriminellen Brüder

dreht. Um 13:00 Uhr gibt es selbst

gemachtes Mittagessen und an den

Nachmittagen ist Klettern, Baden

oder Wandern angesagt. Um 18:30

Uhr gibt es Abendbrot und an den

Abenden wird gespielt, geguckt,

gegrillt, gesungen, geredet, ... Um

23:45 Uhr gibt es dann den offi ziellen

Tagesabschluss und Nachtruhe

ist ab 0:30 Uhr. An 2 Tagen

wird dies unterbrochen, weil es zu

Ausfl ügen geht. Zum einen geht

es nach Schorndorf, wo eine witzige

Fotorallye, in der die Teilnehmer

in Gruppen aufgeteilt werden

und den Auftrag erhalten, rund

30 verschiedene Fotomotive zu suchen.

Der zweite Ausfl ug führt uns

nach Stuttgart und dort steht ein

Internet-basiertes „Scottland Yard

jagd Mr.X“-Spiel, natürlich ein ausgiebiger

Einkaufsbummel und der

Besuch des Tierparks „Wilhelma“

auf dem Plan.

Meine kleine Pause ist vorbei und

ich muss wieder in die Küche, weil

in einer Stunde das Abendessen

fertig sein muss und wünschte, ich

wäre noch im ALDI, weil dort zur

Zeit deutlich angenehmere Temperaturen

herrschen als hier - auch

wenn ich mit der Sprache der netten

Leuten dort so meine Schwierigkeiten

habe.

Thomas Kamm,

Haldensleben


„Es reicht“

Landesposaunentage 2012

in Hermsdorf / Bad Klosterlausnitz

Am 1. März 2012 haben sich im Gnadauer

Posaunenbund die beiden

Landesverbände Sachsen-Anhalt

und Thüringen zum neuen Landesverband

Mitteldeutschland zusammengeschlossen.

Mit ca. 240

Bläserinnen und Bläser wollen wir

nun eine große Chorgemeinschaft

werden und mit unseren Instrumenten

gemeinsam Gott loben.

Landesposaunentage sind in unseren

Landesverbänden regelmäßig

wiederkehrende Höhepunkte für

unseren Bläserdienst, zu denen im

Vorfeld zielgerichtet geprobt wird.

In Thüringen fanden bisher jedes

Jahr und in Sachsen-Anhalt nur

alle drei Jahre Landesposaunentage

statt.

Zu den diesjährigen Landesposaunentagen

hatte der Posaunenchor

der Freien evangelischen Gemeinde

FeG in Hermsdorf eingeladen.

Der Posaunenchor ist Mitglied

in unserm Landesverband. Am

WIR in Sachsen-Anhalt · Seite 2

07. und 08. Juli 2012

feierten wir nun als

„Gnadauer Posaunendienst Mitteldeutschland“

unser erstes gemeinsames

Landesposaunenfest in Bad

Klosterlausnitz und Hermsdorf.

Hermsdorf war über das nahegelegene

„Hermsdorfer Kreuz“ sehr

gut erreichbar und der nahegelegene

Kurort Bad Klosterlausnitz mit

seiner romanischen Klosterkirche

ein würdiger Ort für unsere Chorproben

und dem Festgottesdienst

am Sonntag.

Die Klosterkirche wurde im 11. Jhd.

erbaut und brannte zwischendurch

mehrmals bis auf die Grundmauern

ab. Die neue Basilika wurde am

31. Oktober 1866 eingeweiht.

Am Sonnabend, nach der ersten

Probe, trafen wir uns zur Bläserversammlung.

Schwerpunkte waren

der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden

über die Arbeit des Lan-

desverbandes und

Grundsätzliches

zu unserm Zusammenschluss. Es

wurde u. a. auch das neue Logo vorgestellt.

Das Logo wurde von Werner

Weiser, Chorleiter in Kölleda,

erstellt und an die Chöre verteilt.

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken

und einer zweiten Chorprobe

waren wir zu einem geselligen

Abend mit einer Grillparty in

die Freie evangelische Gemeinde in

Hermsdorf eingeladen. So konnten

wir uns alle etwas näher kennen

lernen. Das hat uns sehr gefallen.

Der Sonntag begann mit einer Morgenmusik

vor der Moritz-Klinik

am Kurpark in Bad Klosterlausnitz.

Mit Chorälen aus dem NGL

wurden die Zuhörer zum Festgottesdienst

in die Klosterkirche eingeladen.

Danach trafen wir uns in

der Klosterkirche zur Morgenandacht.

Nach einer weiteren Chorprobe

gab es ein reichliches und

schmackhaftes Mittagessen im

Dorfgemeinschaftshaus.

Höhepunkt der Landesposaunentage

ist immer der abschließende

Festgottesdienst. Das war auch in

Sachsen-Anhalt so. Der diesjährige

Festgottesdienst stand unter dem

Thema „Es reicht“. Lass dir an meiner

Gnade genügen. 60 Bläserinnen

und Bläser waren der Einladung gefolgt

und spielten gemeinsam zum

Lobe Gottes. Die ältesten Bläser

waren weit über die Siebzig.

Zur Aufführung kam das Jahresprogramm

2012 des Posaunen-


dienstes Mitteldeutschland dessen

Vortragsstücke und Lieder an die

diesjährige Jahreslosung „Jesus

Christus spricht: Meine Kraft ist in

den Schwachen mächtig“ (2. Kor.

12,9) angelehnt waren. Unser Landesposaunenwart

Ralf Splittgerber

aus Halle an der Saale hatte das

Programm für diese Posaunentage

mit uns in mehreren Übungsstunden

eingeübt.

Der Choral „Ist Gott für mich, so

trete“ von Paul Gerhardt wurde

als Liedpredigt mehrmals von der

Gemeinde, als Zeugnis eines leben-

Neuer Mitarbeiter für EC und Bezirk Altmark-Ost

Hallo, ich heiße Alexander Pfi sterer

und bin der zukünftige Mitarbeiter

im Gemeinschaftsverband

und im EC Sachsen-Anhalt.

Zuerst will ich euch mal meine Familie

vorstellen. Meine Frau Sarah

ist Diplom-Betriebswirtin, zurzeit

jedoch mit unseren Kindern gut

ausgelastet. Sarahs geistliche Wurzeln

liegen im EC und dem Liebenzeller

Gemeinschaftsverband. Wir

haben zwei Kinder: Jakob wird im

Mai drei Jahre alt und unser Töchterchen

Luisa ist letztes Jahr im

August geboren.

Ich bin 34 Jahre alt, in Nürnberg

geboren aber in Baden-Württemberg

aufgewachsen. Zum Glauben

gekommen bin ich mit acht Jahren

auf einer christlichen Sommerfreizeit.

Ich erinnere mich noch, wie

ich ab da jeden Abend ganz bewusst

gebetet habe „Ich bin klein,

mein Herz mach rein, soll niemand

drin wohnen als Jesus allein.“

Auch ich habe für mein Leben prägende

geistliche Impulse aus EC

und Liebenzeller Gemeinschaftsverband

bekommen, aber auch aus

der evangelischen Kirche, vom Lebenszentrum

Adelshofen und dem

CVJM.

Meine Ausbildung habe ich am

Theologischen Seminar Adelshofen

gemacht. Seit meiner Absolvie-

digen Glaubens, mitgesungen. Ralf

Splittgerber hatte zu diesem Choral

einen Chorsatz mit Nachspiel in

Noten gesetzt. Schon Paulus hatte

im achten Kapitel des Römerbriefs

zu diesem Thema einen Lobgesang

angestimmt. Die Predigt zur diesjährigen

Jahreslosung hielt der

Inspektor des Gemeinschaftsverbandes

Sachsen-Anhalt Thomas

Käßner aus Dessau.

Mit dem Choralsatz „Ist Gott für

mich, so trete“ von Johann Sebastian

Bach beendeten wir den

Festgottesdienst und mit einer ge-

rung 2003 arbeite ich beim Missionswerk

„Operation Mobilisation“

(OM) in Süddeutschland. Zuerst

war ich in einem Bereich tätig, in

dem wir missionarische Kurzeinsätze

für Teenagergruppen organisiert

haben. Dann habe ich in der

Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet.

In den letzten Jahren habe ich in

einer missionarischen Gemeindegründungsarbeit

unter Migranten

mitgearbeitet. Zielgruppe waren

vor allem türkisch, kurdisch, arabisch

und persisch sprechende Einwanderer.

Einer meiner Schwerpunkte

dabei war der Aufbau eines

Kinderprogramms für Migrantenkinder.

Bis zu 40 Kinder und ihre

Mütter kamen und hörten die Geschichten

von Jesus. Weitere Aufgaben

von mir waren Beziehungen

und Freundschaften zu Migranten

aufbauen und pfl egen, offene Ca-

meinsamen Kaffeetafel im Dorfgemeinschaftshaus

das Landesbläsertreffen

2012.

Es war wieder ein motivierendes

Miteinander in einer großen

„Bläserfamilie“ und mutmachende

Tage für unseren Bläserdienst

in den örtlichen Chören. Lob und

Dank an alle, die dazu beigetragen

haben. Gott loben das ist unser

Amt.

Hans-Joachim Münchow,

Lutherstadt Wittenberg

Fotos: Ilona Münchow

Landesverband Mitteldeutschland

féarbeit, Verkündigung beim internationalen

Gottesdienst und vieles

mehr.

Nun freuen wir uns auf eine neue

Herausforderung, sowohl vom

Aufgabenbereich, als auch in einer

Gegend Deutschlands, die wir noch

kaum kennen. Im August sind wir

nach Tangermünde gezogen. Dort

werde ich zu 50% als EC-Kinder-

und Jungscharreferent die Kinderstunden

und Jungscharen in ganz

Sachsen-Anhalt unterstützen. Mit

den anderen 50% werde ich als Prediger

des Gemeinschaftsbezirks

Altmark Ost arbeiten.

Wir freuen uns darauf euch kennen

zu lernen und gemeinsam an

Gottes Reich mitzubauen.

Herzliche Grüße sendet Familie

Pfi sterer, Tangermünde

Seite 3 · WIR in Sachsen-Anhalt


„Was glauben wir eigentlich?“

Urlaubswoche in Woltersdorf/Erkner

Kennen Sie den lustigen Kanon?

Er singt so: „Der Birnbaum und

der Nussbaum – die haben schön’s

Laub; doch der Urlaub, ja der Urlaub

ist und bleibt das schönste

Laub.“

Davon sind sicher viele Urlauber

überzeugt, die im vergangenen

Sommer dieses Jahres ausspannen

konnten – so auch die gut 20 Gäste

des „Hauses Gottesfriede“ – dem

schmucken EC-Heim in Woltersdorf

/ Erkner.

Jedes Jahr lädt das EC-Begegnungs-

und Bildungszentrum zu solchen

„Urlaubstagen mit geistlichem

Angebot“. Ehepaar Hobrack aus

Lutherstadt Wittenberg leitete –

wie auch schon Jahre zuvor – diese

Tage vom 2. – 9. Juli 2012.

WIR in Sachsen-Anhalt · Seite 4

Vormittags gingen wir in biblischen

Themeneinheiten aktuellen

Fragen nach unserem christlichen

Glauben nach. Es ist ja wichtig,

dass wir nicht nur wissen, was wir

glauben, sondern auch, dass wir

unseren Zeitgenossen verständlich

machen können, worauf wir Christen

vertrauen.

Die Nachmittage sind selbstverständlich

zur freien Verfügung;

oder wir unternahmen gemeinsam

kleine Touren – so per Schiff auf

den schönen Seen der Umgebung –

oder durchwanderten die „Gärten

der Welt“ in Berlin-Marzahn – sehr

sehenswert!

Ein besonderes „Highlight“ war

der zeitweise Besuch von Ehepaar

Morgner. Bruder Dr. Christoph

Morgner war 18 Jahre lang der Präses

des Evangelischen Gnadauer

Gemeinschaftsverbandes. Er gestaltete

mehre Abende – etwa zum

Thema: „Älter werden – ohne alt zu

sein“ – oder ein Lebensbild eines

der Väter der Gnadauer Gemeinschaftbewegung:

Nikolaus Ludwig

Graf von Zinzendorf.

Ich denke, sagen zu können: Es war

einfach schön und segensreich – inhaltlich,

wie organisatorisch oder

im geselligen Miteinander. Auch

in 2013 wollen wir wieder dieses

„schönste Laub“ in Woltersdorf

pfl egen?! Darum schon jetzt:

Herzliche Einladung dazu

(1. – 8. Juli 2013).

Michael Hobrack, Wittenberg


© istockphoto.com/IakovKalinin

„Karibische Taufe“ in Magdeburg

Am 14. Juli hatten wir die große

Freude, Lise und Agnes in der Elbe

zu taufen.

In den Tagen davor war die Sorge

groß, ob die Taufe wegen des starken

Regens ganz in´s Wasser fällt.

Aber dann wurde alles ganz wunderbar:

Etwa 70 Freunde und Bekannte

waren gekommen und der

Tag wurde ein Fest.

Wir begannen mit einem kleinen

Gottesdienst in der Gemeinschaft.

Wir sangen 2 Lieder. Lise erzählte,

wie sie schon seit ihrer Kindheit

durch ihr Familie viel von Jesus

erfuhr und wie sie erste Gebetserhörungen

erlebte.

Agnes beschrieb eindrücklich, wie

sie im letzten Jahr Jesus durch

Freunde kennenlernte und wie

Jesus ihr eine klare Lebenswende

schenkte. Das war sehr eindrücklich!

Dann legten wir die beiden Taufverse

aus. Anschließend gingen wir

an den Strand der alten Elbe.

Auf dem Weg zur alten Elbe

Erste Sonnenstrahlen erreichten

uns und einige Zaungäste beobachteten

uns von der Brücke aus.

Prediger Holger Kosir las aus Matth

28 die Worte Jesu: „Mir ist gegeben

alle Gewalt. Macht Menschen zu

Jüngern, tauft sie und lehrt sie, so

zu leben, wie ich es euch befohlen

habe.“ Dann tauften wir Lise und

Agnes in der Elbe.

Als sie aus dem Wasser stiegen,

klatschten viele von uns vor Freude!

Nachdem die Paten gebetet

hatten, gingen wir wieder in die

Gemeinschaft zurück. Es gab ein

Prediger

Holger Kosir

bei der Taufe

großes Buffet mit Salaten und Kuchen

und Obst.

Auf der Wiese wurde gegrillt und

karibische Musik war zu hören.

An allen Ecken saßen wir zusammen,

aßen und tranken und unterhielten

uns. Auch einige unserer

Nachbarn waren gekommen, die

so ihre Frage hatten: Was bedeutet

denn die Taufe? Und das ist euer

Gemeindehaus? Ihr habt es aber

schön hier! Wir danken Jesus sehr

für diesen Tag.

Martin Schmidt, Jugendreferent

der LKG Magdeburg

Seite 5 · WIR in Sachsen-Anhalt


Umsteiger zum

Deutschen

EC-Verband:

Christian

Petersen

Etwas mehr als 4 Jahre war Christian

Petersen als Jugendreferent im

ECSA tätig. Nun wechselt er zum

Deutschen EC-Verband nach Kassel.

Dort wird er für die Koordination

des Bundesfreiwilligendienstes

im EC verantwortlich sein.

Ein Teil seines Dienstes als Jugendreferent

lag im Gemeinschaftsbezirk

Köthen. Dort engagierte er sich

im Jugendkreis und hielt in der LKG

Gottesdienste und Bibelstunden.

Deshalb wurden er und seine Familie

am 1. Juli auch dort feierlich

verabschiedet. Dankesworte und

WIR in Sachsen-Anhalt · Seite 6

Familie Petersen

gute Wünsche wurden von vielen

Gästen aus ganz verschiedenen Gemeinden

gesagt. Das spiegelt das

gute Verhältnis wider, das die LKG

Köthen zu den anderen Christen in

der Stadt hat. So gab es Grußworte

von der Kirchgemeinde, den Baptisten

und der Freien Evangelischen

Schule. Für den „guten Ton“ sorgten

der Posaunenchor der Selbständigen

Evangelisch Lutherischen Kir-

che (SELK) und das Musikteam der

LKG Köthen.

Geschätzt wurde Christian Petersen

insbesondere für seine seelsorgerliche

Art, mit der er seinen Dienst

getan hat. Wir wünschen ihm Gottes

Segen für seine neue Aufgabe

in Kassel und der ganzen Familie

ein gutes Ankommen in der neuen

Heimat. Thomas Käßner, Dessau

Musikteam der LKG Köthen Verabschiedung durch den Vorsitzenden Jörg Holtz

Bläser der SELK


Blick auf die Festwiese

Gold und Silber

haben wir nicht

Seminarfest des GTSF am 26. August 2012

Der Generalsekretär des Evangelischen

Gnadauer Gemeinschaftsverbandes

Theo Schneider begann

seine Predigt im Festgottesdienst

mit dem Zitat aus Apostelgeschichte

3,6: „Silber und Gold gaben wir

nicht“. Dafür erntete er zustimmendes

Schmunzeln. Was ursprünglich

Petrus zum Gelähmten

vor der Tempeltür über den Zustand

seines Geldbeutels gesagt

hat, trifft auch auf das Gnadauer

Theologische Seminar zu. Theo

Schneider blieb aber nicht beim

Mangel stehen, sondern stellte die

provozierende Frage: „Was wäre

wohl geschehen, wenn Petrus Gold

und Silber gehabt hätte?“ Wahrscheinlich

wäre dann kein Wunder

geschehen.

Einem Wunder kommt es dann

auch gleich, dass am Nachmittag

das neu renovierte Internatsgebäude

seiner Bestimmung übergeben

werden konnte. Die Mittel dazu

kamen aus einem Europäischen

Förderfonds, von der EKD und wei-

teren Geldgebern und Einzelspendern.

Nun sind alle Häuser auf dem

Kampus wieder hergestellt und es

gibt beste Bedingungen zum Leben

und Studieren.

Im zweiten Teil des Nachmittags

stellten sich wieder die Schüler aller

vier Klassen auf originelle Weise

vor. Ein besonderer Höhepunkt

des Nachmittags war die Vorstellung

und Einführung von Dorotheé

Wenzel. Ihre wichtigste Aufgabe

wird es sein, die geplante Onlline-

Akademie auf den Weg zu bringen.

Die Online-Akademie soll es Ehrenamtlichen

ermöglichen, sich über

Internet theologisch zu bilden und

den Lernstoff in drei Jahren zu bewältigen.

Damit beginnt das GTSF

neben der Fachschulausbildung vor

Ort einen neuen Arbeitszweig, der

sich zukunftsweisend auf Bedürfnisse

vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter

in Werken und Verbänden

einstellt und bisher von keiner der

Gnadauer Ausbildungsstätten angeboten

wird. Thomas Käßner

Außenansicht des neuen Internats

Direktor Martin Leupold mit dem

symbolischen Schlüssel für das neue

Internat

Seite 7 · · WIR WIR in in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt


© istockphoto.com/Sveta

Ist es bei Ihnen

auch so?

Familiennachrichten

Rudi König, Belgern

Zum 72. Geburtstag am 04.10.

Helmut Kirch, Halberstadt

Zum 74. Geburtstag am 11.10.

Jörg Beese, Radies

Zum 65. Geburtstag am 12.10

Stefan Petzold, Magdeburg

Zum 47. Geburtstag am 12.10.

Harry Selent, Klostermansfeld

Zum 59. Geburtstag am 12.10.

Heinz Wendt, Trossin

Zum 77. Geburtstag am 19.10

Rainer Ringleb, Hämerten

Zum 57. Geburtstag am 24.10.

Gunnar Ollrog

Zum 34. Geburtstag am 31.10.

Christa Köhler, Zeitz

Zum 90. Geburtstag am 01.11.

Jürgen Hirsch, Dessau-Roßlau

Zum 77. Geburtstag am 03.11.

Eberhard Klenke, Ilfeld

Zum 77. Geburtstag am 04.11.

WIR – mit Regionalteil für den Gemeinschaftsverband Sachsen-Anhalt. Für den Regionalteil verantwortlich: Vorsitzender Giso Schnöckel,

06844 Dessau, Wolfgangstraße 2, Telefon 0340/215419; Jahresherstellungskosten einschließlich Versand: 29,– E. Wir erbitten dafür Spenden auf das

Konto des Gemeinschaftsverbandes Sachsen-Anhalt: EKK Kassel, BLZ 520 604 10, Konto-Nr. 8 000 468.

WIR in Hessen und Nassau · Seite 8

• Auch in diesem Jahr lebte ich aus Gottes Hand.

• Auch in diesem Jahr war mein Kühlschrank niemals wirklich leer.

• Auch in diesem Jahr hatte ich mehr, als notwendig war.

• Auch in diesem Jahr ärgerte ich mich über undankbare Menschen.

• Auch in diesem Jahr werde ich über den Spendenaufruf zu Erntedank

hinweg lesen.

Danke, wenn Sie es anders machen…

(Wie in jedem Jahr wird das Erntedankopfer je zur Hälfe in den Bezirken

und im Verband für das Reich Gottes verwendet. Wir sind gespannt...)

Ihr Giso Schnöckel

„Alle Arbeit ist nichts anderes, als ein Finden und Aufheben der Güter

Gottes.“ Martin Luther

Bankverbindung:

Konto: 8 000 468

BLZ: 520 604 10

EKK

Verwendungszweck: Entedank / Name des Bezirkes

Herzliche Segenswünsche senden wir allen, die im Oktober und November 2012 Geburtstag feiern.

Aus dem Bereich der Angestellten, des Verbandsrates und der Ruheständler sind es:

Klaus Flöter, Aschersleben

Zum 52. Geburtstag am 09.11.

Roland Paul, Bitterfeld

Zum 56. Geburtstag am 09.11.

Benjamin Bräunig, Torgau

Zum 34. Geburtstag am 17.11.

Thomas Pirch, Tangermünde

Zum 47. Geburtstag am 22.11.

Ulrike Przygoda, München

Zum 51. Geburtstag am 24.11.

Werner Pigors, Tröglitz

Zum 75. Geburtstag am 27.11.

Michael Hobrack, Wittenberg

Zum 67. Geburtstag am 29.11.

Selig, ja selig ist der zu nennen, des Hilfe der Gott Jakobs

ist, welcher vom Glauben sich nicht lässt trennen und hofft

getrost auf Jesus Christ. Wer diesen Herrn zum Beistand

hat, fi ndet am besten Rat und Tat. Halleluja!

(Johann Daniel Herrnschmidt 1714)

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine