SChWERPUNKT - Midrange Magazin

midrangemagazin.de

SChWERPUNKT - Midrange Magazin

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 222 · € 13,– · CHF 25,–

Journalisierung

Tipps und Tricks –

Teil 1

Das Wissen bewahren

Effektiver

entwickeln

Power Systems-Announcement

Dynamic Infrastructure

RFID erfüllt gestiegene Anforderungen

Funken für Fortgeschrittene

Modernes Management mobilisiert

Transparentes Controlling

IBM DB2 Web Query

Voraussetzungen

und Installation

08

2009

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

I T- M a r kT

&Unternehmer

M a n a g e MenT

· Strategen · macher Und ihr BUSineSS

perSönlichkeiten der it-Branche

privates & geschäftliches

Software & SyStemhäUSer im profil

kompetenzen & Strategien

Stuart Milligan, COO Databorough Software,

im Interview auf Seite 12

1


ENERGIEKOSTEN

SCHRUMPFEN –

UND DIE LEISTUNG

WACHST.

Sie möchten die Energiekosten senken – aber nicht auf

Kosten der Leistung? Dann wird Ihnen IBM Dynamic

Infra structure gefallen: Es ist unsere Vorstellung davon,

wie zukünftige Rechenzentren Ihr Geschäft voranbringen.

Effizient, flexibel, umweltfreundlich und maßgeschneidert.

Eine Vorstellung, die schon in mehr als 2.000 Unternehmen

erfolgreiche Realität wurde.

Systeme, Software und Services

für einen smarten Planeten.

ibm.com/green/datacenter/de

IBM und das IBM Logo sind Marken oder eingetragene Marken der International Business Machines Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. Andere Namen von Firmen, Produkten und Dienstleistungen können Marken

oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein. © 2009 IBM Corporation. Alle Rechte vorbehalten. O&M IBM IT 9/09


Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Hitzefrei

EDITORIAL

In Tagen wie diesen erklärt sich der Sinn einer Siesta von selbst:

Die Südländer legen eine geplante Downtime ein, weil alles Andere

nicht nur gemüt sondern auch Körper überhitzen würde. In unseren

gefilden hat sich zwar das Klima gewandelt, das Verlagern der Arbeitszeit

aber noch nicht durchgesetzt: Wir sind auch zwischen zwölf

und 16 uhr anwesend, jenseits der 30-grad-Marke aber meist bei reduzierter

Bandbreite der Hirnwindungen. Mensch & Computer unterscheiden

sich also kaum: Wer heiß läuft, schafft weniger. Ein Computerchip

entwickelt auf der gleichen Fläche zehnmal mehr Wärme als

eine Kochplatte. ungekühlt würde er binnen Sekunden das Zeitliche

segnen. Maximal 85°C werden

vertragen und meist Û Monetäres Glück: Wie zufrieden ist der Mittel-

durch Luftzufuhr sichergestand mit seiner FiBu? (Seite 10) Û Neu bestückt:

stellt. Forscher von IBM und Dynamic Infrastructure aus dem IBM’schen Baukas-

der ETH Zürich wollen Superten (Seite 16 ff.) Û FFF: Funken für Fortgeschrittecomputer

künftig mit heißem ne. Ein Plädoyer für RFID (Seite 26 ff.) Û Aufwand

Wasser gekühlt sehen. Sie halbiert: Intercompany-Prozesse bei Paal profitie-

haben richtig gelesen: Mit ren von e.bootis und POWER6 (Seite 24)

bis zu 60°C heißem Wasser.

Mikrokanalkühler auf der Rückseite der Chips nehmen die Abwärme

auf, die dann via Wärmetauscher an die gebäudeheizung übergeben

wird. Das senkt den Energieverbrauch und verbessert die CO

²

-Bilanz.

„Emissionsneutralität“ der IT ist das Ziel, und das wird beim Kauf

künftig wohl ebenso schwer wiegen wie Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit.

Derzeit werden nur rund 50 Prozent der nötigen Energie für

die eigentliche Rechenleistung genutzt, die andere Hälfte ist für das

Sicherstellen der IT’schen „Wohlfühltemperatur“ nötig. Meine liegt bei

zirka 22 grad und deshalb werde ich mir jetzt eine doppelte Portion

meiner inzwischen lauwarmen Lieblingsschokoriegel gönnen: 2000

Kilo joule für den kühlen und 2000 für den Kopf.

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

INNOVATION TRIFFT

ERFAHRUNG

Die bewährte ERP-Komplettlösung

von oxaion:

Hoch skalierbar

Zukunftsoffene Architektur

Alle klassischen ERP-Module

Hohe Funktionalität

info@oxaion.de I www.oxaion.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INhALT

Stuart Milligan, COO Databorough Software: „In den alten

und komplexen RPg- oder COBOL-Systemen steckt

viel Wissen über geschäftskritische Funktionen. Dieses

Wissen geht verloren, wenn Mitarbeiter wechseln oder in

Rente gehen. unsere Tools wirken dieser Wissenserosion

entgegen.“ Û Seite 12

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

IBM POWER

& Blades im

Mittelstand

Der Mittelstand ist auf eine IT-Infrastruktur angewiesen,

die weitgehend wartungsfrei und zuverlässig ihre Dienste

verrichtet. IBM bietet genau dafür maßgeschneiderte

Lösungs pakete an. Û Seite 16

Groß-, Einzel- und

Versandhandel

Radio Frequency Identification (RFID) hilft unternehmen,

den Überblick über komplexe Waren ströme zu behalten

sowie Qualität und Sicherheit ihrer Lieferketten zu erhöhen.

Doch die Funkchips allein garantieren keinen Erfolg.

Vielmehr entscheidet die richtige Integration in unternehmensabläufe

und IT über den Nutzen der Lösungen.

Û Seite 26

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

IBS setzt auf Windows 7

Köpfe 8

Doch kein „gesättigter“ Markt? 10

Kommentar zur Frage des Monats

Effektiver entwickeln 12

Das Wissen in geschäftskritischen Funktionen bewahren

MIDRANGE SPEzIAL

Umfangreiches Know-how 14

DMS-System im Krankenhaus des 21. Jahrhunderts

IBM POWER & BLADES IM MITTELSTAND

Dynamic Infrastructure 16

Technische Aspekte des Power Systems-Announcement

halber Aufwand 24

Paal ist erfolgreich mit Power6 und e.bootis

GROSS-, EINzEL- UND VERSANDhANDEL

Funken für Fortgeschrittene 26

RFID erfüllt gestiegene Anforderungen

Kosten senken, Service erhöhen 28

Workforce Management im Handel

Servicemanagement überzeugt 29

TOPCART entscheidet sich für oxaion business solution

Daten in Echtzeit replizieren 30

Eine e-Commerce Anbindung ist der Schlüssel zum Erfolg

Startklar im Berichtswesen 31

Banner gmbH setzt auf MIS-System von STAS

TEChNIK & INTEGRATION

Journalisierung 32

Tipps und Tricks – Teil 1

IBM DB2 Web Query 35

Voraussetzungen und Installation

MARKTÜBERSIChT

Neue Anforderungen 38

Konsequenzen und Chancen des BilMog

Anbieterübersicht 39

Krisenfrei arbeiten 40

Mehr unterstützung im Buchungsalltag

Transparentes Controlling 41

Modernes Management mobilisiert Papp Logistics


Mittelstand international 42

Tochtergesellschaften im zentralen Controllingkonzept

herr der Daten 43

Weniger Aufwand bei CITTI dank der Varial World Edition

Effizientere Prozessabläufe 46

PFIFF Pfitzner Reitsport nimmt mit egECKO von CSS jede Hürde

Jetzt läuft’s rund 47

DRONCO Ag optimiert Konzerncontrolling mit CODA

Business Process Automation 48

Optimierungspotenziale erschließen

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

FiBu, KoRe, E-Banking

AUGUST 2009

Bereits im kommenden Jahr müssen unternehmen das

gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMog) anwenden

– mit zahlreichen Auswirkungen auf Rechnungswesen

und Buchführung. um eine reibungslose umstellung

auf die neuen Anforderungen zu gewähr leisten, ist

natürlich auch die entsprechende Software ausschlaggebend.

Û Seite 38

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

MIDRANGE WEBFAIR

MIDRANGE WEBFAIR

MIDRANGE

MIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.

Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehen

Sie interaktive Dialoge mit Ausstellern und Besuchern ein. Und falls Sie möchten, können Sie jederzeit

wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Woche jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.

Sie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im Gegensatz zu den traditionellen Messen

ist bei der MIDRANGE WEBFAIR der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpfl ichtung.

LiveDay

jeweils am letzten

Montag des Monats

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service@midrange.de ı www.midrange.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

5


6

MIDRANGE AKTuELL

update Solutions AG und SWING-Gruppe

schließen sich zusammen

Û Die Kulmbacher update Solutions Ag

und die unternehmen der SWINg-gruppe

agieren künftig unter einem Dach und

läuten damit ein neues Kapitel der über

30-jährigen Erfolgsgeschichte ein. Mit

der rechtlichen Zusammenführung der

zwei Anbieter von Varianten-Software

vollziehen die beiden ERP-Spezialisten

nun auch den letzten Schritt einer erfolgreichen

Partnerschaft, die in 2006

mit der gemeinschaftsentwicklung von

„VlexPlus – Semiramis inside“ begonnen

hat. Als VLEXgroup mit einem Kompe-

ERP ist tragendes Thema auf der IT & Business

Û Vom 6. bis 8. Oktober gibt die IT &

Business auf der Neuen Messe Stuttgart

ihr Debüt. Auf der neuen

Fachmesse für Software,

Infrastruktur und

IT-Services findet neben

anderen Programmpunkten

das Fachforum ‚Business

Software‘ statt, das

sich an den ersten beiden

Messetagen mit dem Themenkreis

ERP befasst.

Der umstieg auf eine

neue ERP-Software erfordert

speziell bei kleinen und mittleren

unternehmen einen enormen Aufwand.

Darum versuchen mittelständische Anwender

im Vorfeld abzuschätzen, ob

die ERP-Anbieter über die notwendige

COMMON JaKo 2009: Call for Papers

Û Die COMMON Jahreskonferenz 2009

findet in diesem Jahr am 16. und 17.

November im Konferenzzentrum auf

der Maininsel in Schweinfurt statt. Anwender

und unternehmen können sich

nun noch bis zum 25. Juli 2009 für ei-

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

tenznetzwerk von nunmehr sechs Standorten

in Deutschland und Schweiz sowie

einem umfassenden Leistungsspektrum

aus einer Hand ist eine optimale

grundlage für das weitere unternehmenswachstum

geschaffen. Die Dachgesellschaft

bleibt Inhaber-geführt mit

Beteiligung der bisherigen gesellschafter

der unternehmen. Operativ wird der

Zusammenschluss keine Veränderung

mit sich bringen.

www.vlexplus.com

Expertise verfügen, die in der jeweiligen

Branche und für die betreffende Aufgabenstellung

nötig ist.

Hilfestellung für die IT-Enscheider

aus den unternehmen

bieten die Vorträge

im ERP-Fachforum:

Experten präsentieren

Best-Practice- Beispiele

und stellen Vorgehensweisen

für eine erfolgreiche

Migration oder einen

kompletten umstieg vor.

Zudem referieren die einzelnen

Sprecher auch über Zusatznutzen

und Kosteneinsparungen, die ihnen

diese Schritte gebracht haben.

www.itandbusiness.de

nen Fachvortrag bewerben. Die Bewerbungsunterlagen

können bei Christa

Beck (cbeck@common-d.de) eingereicht

werden.

www.common-d.de

TICKER

Û PAVONE feiert 15-jähriges Bestehen.

Die PAVONE Ag feiert ihr

15 jähriges Bestehen. Seit 1994

Jahren arbeitet das unternehmen

eng mit seinen Kunden zusammen

und kann weit über 270.000 Installationen

in über 2100 Kundenprojekten

vorweisen. Begonnen hat

PAVONE mit Anwendungen für die

damalig vorherrschende graphische

Betriebssystemerweiterung Windows

3.1. Die aktuellen Anwendungen

sind plattformunabhängig oder

aber browserbasiert. www.pavone.

de/15jahrePAVONE Û Double-Take

für Linux 4.5 sichert kritische

Workloads. Double-Take Software

präsentiert mit der neuen Version 4.5

für Linux die erste Software-basierende

Replikationstechnologie auf Block-

und Byte-Level. Linux-basierende IT-

Workloads können mit dem neuen

Programm hochverfügbar gehalten

werden, ohne dass dafür proprietäre

Hardware oder Storage-Lösungen

notwendig sind. Die neue Version

bietet auch erweiterten Distribution

Support für Novell SuSE Linux Enterprise

Server 10 sowie CentOS 4

und 5. www.doubletake.de Û STAS

CONTROL international von IBM

ausgezeichnet. Im Rahmen der internationalen

’IBM Information On

Demand’-Konferenz, die vom 2. bis

5. Juni in Berlin stattfand, wurde die

STAS gmbH, Tochter der unternehmensgruppe

FRITZ & MACZIOL, mit

dem begehrten Award für innovative

Software-Lösungen ausgezeichnet.

Im Namen der STAS nahm Heribert

Fritz, geschäftsführer bei FRITZ &

MACZIOL, die Auszeichnung von Ivo

Koerner, Vice President, Information

Management Sales, IBM Northeast

Europe und Tony Rummans, Vice

President, Information Management

Sales, IBM Southwest Europe, entgegen.

www.stas.de

www.midrange.de


IBS setzt auf Windows

International Business Systems (IBS) hat die generelle

Verfügbarkeit seines Applikationsprodukts IBS Enterprise

für die Windows-Plattform bekannt gegeben.

Darin liegt ein wichtiger Meilenstein

der im September 2008 kommunizierten

strategischen Neuausrichtung

des Unternehmens, zu deren Umsetzung

IBS in den letzten Monaten eine

ganze Reihe von Initiativen gestartet

hatte. Dazu gehören eine verfeinerte Fokussierung

auf zentrale Großhandelsund

Distributions-Branchensegmente,

ein breiteres Technologieplattform-

Angebot und insbesondere auch eine

höhere Konzentration auf die Bestands-

kunden. Die Bekanntgabe der generellen

Verfügbarkeit von IBS Enterprise

for Windows vollzog sich nach mehreren

erfolgreichen Pilotprojekten und

dem frühzeitigen Vertragsabschluss

eines Neukunden. Zuvor traditionell lediglich

auf der IBM System i-Plattform

lauffähig, führt IBS nun eine neue SOA-

Architektur, die auf Java und anderen

offenen Standardtechnologien basiert.

„Vor nunmehr neun Monaten haben

wir uns selbst vor einige hohe Heraus-

forderungen gestellt – nicht zuletzt eine

verbreiterte Verfügbarkeit unserer Produkte,

die auch den Windows-Server

miteinbezieht, um unsere bestehende

Unterstützung von IBM System i zu

ergänzen“, kommentiert Mike Shinya,

CEO und President von IBS.“ ó

www.ibs-software.de

Mike Shinya

CEO und

President

von IBS

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

7


8

MIDRANGE AKTuELL

Torex hat Mandy gradden zum Executive

Vice President und Chief Financial

Officer ernannt. Sie gehört dem Torex-

Board seit 11. Mai an. Mandy gradden

kann auf 20 Jahre Erfahrung im Finanz-

und Senior-Management zurückblicken.

Zuletzt war sie als group Finance Director

bei der unternehmens- und Technologie-Beratung

Detica tätig. Zuvor arbeitete

sie bei Telewest Communications,

Dalgety/PIC International group sowie

bei Price Waterhouse.

www.torexretail.de

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

KöPFE

Talentmanagement und Personalentwicklung rücken in der Krise scheinbar in den hintergrund.

Doch gerade jetzt können Unternehmen Überstunden ihrer Mitarbeiter dazu nutzen,

die Belegschaft weiter zu qualifizieren. Und auch die persönliche Weiterentwicklung ist

wichtiger denn je, wenn die Jobangebote rar werden. Quelle: www.personal-messe.de

Mandy Gradden

CFO, Torex Retail

Solutions gmbH

Seit Anfang des Jahres verantwortet

Peter Schlemmer bei der Inform gmbH

als Vertriebsleiter die Expansion im geschäftsfeld

Materialwirtschaft. Neben

dem Ausbau der starken Marktstellung

in Deutschland wird die Internationalisierung

der Aktivitäten einen Schwerpunkt

bilden. Peter Schlemmer bringt

umfangreiche Erfahrungen im Bereich

SCM mit. Er war seit 1998 bei der SAP

beschäftigt, baute das SCM-geschäft in

Deutschland auf und war in verschiedenen

vertrieblichen Führungspositionen

tätig, zuletzt als Vertriebsleiter.

www.inform-ac.de

Peter Schlemmer

Vertriebsleiter

Materialwirtschaft,

Inform gmbH

Oliver Bussmann ist neuer Chief Information

Officer (CIO) der SAP Ag und

folgt auf uwe Herold. Er wird seine Position

zum 1. September antreten und

berichtet direkt an Vorstandsmitglied

Erwin gunst. Bussmann hat an der universität

Münster Betriebswirtschaftslehre

studiert und verfügt über knapp 20

Jahre Erfahrung im IT-Management. Zuletzt

war er in verschiedenen leitenden

IT-Funktionen bei der Allianz gruppe

tätig. Seine Laufbahn begann Bussmann

bei IBM, wo er für den Bereich Bankenlösungen

verantwortlich war.

www.sap.com

Oliver Bussmann

CIO, SAP Ag

Mit dem neuen geschäftsjahr von CA ab

1. April wurde Helge Scheil (41) Deutschland-Chef.

Er kehrt nach 15jährigem Wirken

in den uSA in seine deutsche Heimat

zurück. Thomas Leitner (46), bisheriger

Deutschland-Chef, übernimmt im gegenzug

die Leitung des Mainframe-geschäfts

für EMEA. Helge Scheil hatte bis

zum 1. April die Rolle des general Manager

für die geschäftseinheit Projekt- und

Portfoliomanagement (PPM) inne.

www.ca.com/de

helge Scheil

Deutschland-Chef,

CA Deutschland

gmbH

APC by Schneider Electric hat einen neuen

Vice President für IDACH und Central

Europe: Ab sofort ist Philippe Arsonneau

für die Regionen Deutschland, österreich,

Schweiz und Israel sowie Zentraleuropa

verantwortlich. In der neuen

Rolle wird er die Marktposition und die

Partnerschaften von APC by Schneider

Electric stärken und das Wachstum des

Bereichs RZ-Lösungen weiter vorantreiben.

Philippe Arsonneau folgt Jacques

Muller, der ab sofort eine Position im

Headquarter in Frankreich übernimmt.

www.apc.com/de

Die SNP EINS gmbH hat gerald Huhn

zum alleinigen geschäftsführer ernannt.

Sein Aufgabenschwerpunkt liegt in den

Ressorts Vertrieb und Marketing sowie

Projektleitung. Der 50-jährige SAP- und

Management-Experte ist seit 1997 im

unternehmen tätig. Er wurde im April

dieses Jahres, als die ehemalige EINS

Einführung integrierter EDV-Systeme

gmbH in den Heidelberger SNP-Konzern

eingegliedert wurde, in die geschäftsführung

berufen.

www.snp.de

Philippe

Arsonneau

Vice President

IDACH und

Central Europe,

APC by Schneider

Electric

Gerald huhn

geschäftsführer,

SNP EINS gmbH


WORKSHOPS KALENDER

Wie geht’s denn Ihrem RPG?

Wahrscheinlich sind auch Ihre Anwendungen

oder zumindest Teile davon in RPg

gegossene unternehmensprozesse. Inzwischen

aber ändern sich die Anforderungen

von Fachabteilungen und geschäftspartner

immer schneller. Als Entwickler müssen Sie

deshalb nicht nur schnell sein, sondern sich

zunehmend den de facto Standards anpassen,

genau wie IBM mit dem neuen RPg und

der Entwicklungsumgebung RDi (WDSC). Für

alle, die ihr RPg Wissen wieder auf den neuesten

Stand bringen möchten, bietet der ITP

VERLAg im Rahmen der MIDRANgE ACADE-

MY vom 13. – 15. Oktober in Oberstdorf das

„RPg Camp“ an. Die praktischen Übungen

werden mit RDi, der modernen Entwicklungsumgebung

von IBM, durchgeführt. Wer

hierin nicht sattelfest ist, kann am Vortag im

Workshop „RDi vor dem RPg Camp“ die entsprechenden

Fähigkeiten erwerben.

Teilnehmer können sich, je nach Fortbildungsziel,

für einen von zwei Tracks entscheiden:

Track 1 „Von RPg III/400 zu ILE

RPg und RPg IV“ oder Track 2 „ILE RPg und

Integrationstechniken“.

www.midrange-academy.com

seminare

www.midrange-event.de

workshops

IBM Roadshow ‚Smarter Work‘

Stellen Sie sich vor, jeder Anwender in Ihrem

unternehmen kann auf elektronische Dokumente

und Dateien in einem zentralen ECM-

System zugreifen, diese problemlos öffnen,

gemeinsam mit Kollegen bearbeiten und sie

dann wieder ins ECM-System einstellen. Die

Integration von IBM Lotus Quickr und IBM

ECM macht es möglich.

Mit der Collaboration-Lösung Lotus Quickr

und den ECM-Produkten bietet IBM eine

Komplettlösung an. Sie kombiniert die anwenderfreundlichen

Funktionen Quickr Client

und Collaboration, die auf interaktiven

Web-2.0-Tools basieren, mit den IBM ECM

Systemen.

Informieren Sie sich auf unserer kostenlosen

Roadshow Smarter Work durch Web 2.0 Collaboration

und Content Management über

die Vorteile der Komplettlösung von IBM.

www.ibm.com/de/events/quickr

Event Termin, Ort Veranstalter

System i: Daten imortieren und

exportieren

3. 8. – 5. 8.

online

System i Access für Web 6. 8. – 7. 8.

Bremen

Basis-Seminar ERP-Auswahl 6. 8.

Hanau

CL-Programmierung 10. 8. – 12. 8.

Bremen Vegesack

System i Webservices erstellen

und aufrufen

10. 8. – 12. 8.

Internet

SAP Mittelstandsfrühstück 13. 8.

Langenau

Loyale Kunden durch gezielte

Ansprache

13. 8.

Webcast

SQL SummerCamp 18. 8. – 20. 8.

Düsseldorf

Mit PHP i-Funktionen aufrufen

und ausführen

24. 8. – 26. 8.

Internet

Best Practice in der Medizintechnik 25. 8.

Plochingen

Basis-Seminar ERP-Auswahl 27. 8.

Küssnacht am Rigi (CH)

SQL grundlagen 27. 8. – 28. 8.

Bremen

LiveDay auf der Online-Messe

MIDRANgE WEBFAIR

31. 8.

online

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

August

MIDRANgE ACADEMY

www.midrange-academy.com

EPOS gmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

CERPOS gmbH

www.cerpos.de

EPOS gmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

MIDRANgE ACADEMY

www.midrange-academy.com

SOFT-CONSuLT Häge gmbH

www.soft-consult.net

Steeb Anwendungssysteme

www.steeb.de

MIDRANgE ACADEMY

www.midrange-academy.com

MIDRANgE ACADEMY

www.midrange-academy.com

IBS Ag

www.ibs-ag.de

CERPOS gmbH

www.cerpos.de

EPOS gmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

ITP VERLAg gmbH

www.midrange-webfair.com

- Access für Web

- CL Programmierung

- SQL Grundlagen

- Grundlagen der System i DB2 UDB

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

Die Finanzbuchhaltung spielt eine

zentrale Rolle in jedem Unternehmen.

Planung und Führung

sind ohne eine vernünftige Software

heute nahezu unmöglich.

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

FRAgE DES MONATS

Doch kein „gesättigter“ Markt?

Anwender im Rechnungswesen sind

erfahrungsgemäß Menschen, die

weniger impulsiv, sondern eher überlegt

und abwägend reagieren. Wenn in

der Frage des Monats zur Zufriedenheit

mit der eingesetzten FiBu-Lösung von

den ca. 900 Teilnehmern rund 400, also

fast die Hälfte, mit „Nein“ geantwortet

haben, dann ist dies ein deutliches Signal:

Die bestehenden Lösungen werden

offenbar zu einem erheblichen Teil den

Anforderungen nicht mehr gerecht.

Woran kann das liegen?

Eine Hauptursache sind vermutlich

veraltete „Green Screen“-Oberflächen,

mit denen viele nach wie vor arbeiten.

Anwender, die damit groß geworden

sind, sehen darin in vielen Bereichen,

wie z. B. bei Massenbuchungen, auch

heute noch die effizienteste Arbeitsweise;

für die nachrückende Generation

ist dieses User Interface aber eher be-

?

DIE FRAGE

fremdlich und stellt einen Bruch zu den

von Windows gewohnten Oberflächen

dar. Eine weitere mögliche Ursache ist

die mangelnde Flexibilität der eingesetzten

Lösungen.

Mittelständische Unternehmen haben

sich innerhalb der letzten zehn bis

20 Jahre modernisiert und internationalisiert

wie nie zuvor. Traditionsunternehmen

haben sich zu global agierenden

Konzernen mit mehreren hundert

Beschäftigten entwickelt. Firmen in Familienhand,

die früher nur die einfache

Massenfertigung kannten, stellen heute

als High-Tech-Unternehmen ein breites

Sortiment innovativer Spezialprodukte

her – für Kunden in aller Welt. Dem

wird die alte, bewährte, seit vielen Jahren

eingesetzte Software häufig nicht

gerecht, da es an Anpassungsfähigkeit

für neue Strukturen und auch an

Funktionen – beispielsweise in punkto

Sind Sie mit

Ihrer FiBu-Lösung

zufrieden?

DAS ERGEBNIS

56 % ja

44 % nein

894 Teilnehmer

haben abgestimmt

Internationalität – fehlt. Unternehmen

benötigen heute umfangreiche Analyseoptionen,

um ihre Aktivitäten optimal

planen zu können. Hier wird weit

mehr als früher Unterstützung aus dem

Rechnungswesen erwartet.

Kurzum, dem Umfrageergebnis

lässt sich die Botschaft entnehmen,

dass der immer wieder als „gesättigt“

eingestufte Markt für FiBu-Lösungen

großes Potenzial enthält: Ein erheblicher

Teil des Mittelstands sucht nach

neuen Lösungen. Eine benutzerfreundliche

Oberfläche und Flexibilität sind

aus unserer Sicht notwendige Bestandteile

ebenso wie komfortable Reporting-

Optionen, die schnell auf einen Blick

die wichtigsten Kennzahlen und Trends

zeigen. Insofern ist die Umfrage ein positives

Signal: Für Anbieter moderner

Rechnungswesenlösungen gibt es viel

zu tun. ó


Sami Suni, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR zUM UNTERNEhMEN IhRE MEINUNG, BITTE!

ACADEMY RPG

Jens Göbel

Leiter Produkthaus

Finance der SoftM Ag

info@softm.com

SoftM Software und Beratung AG

Die SoftM Software und Beratung Ag, München

ist ein führender Anbieter von IT-Lösungen für den

Mittelstand. SoftM nimmt mit rund 4.000 Kunden

eine führende Position unter den Anbietern von

Standardsoftware für den Mittelstand im deutschsprachigen

Raum ein und ist mit ca. 400 Mitarbeitern

an 13 Standorten in Deutschland, österreich

und der Schweiz vertreten. Seit vielen Jahren setzt

SoftM einen Schwerpunkt auf Rechnungswesenlösungen:

Rund 2.500 Kunden arbeiten heute mit

Finance-Applikationen von SoftM – den Produkten

SoftM Suite Financials, DKS und Schilling Software

speziell für die Plattform IBM System i sowie der

plattformunabhängigen Java-basierenden Software

Sharknex.

www.softm.com

RDi vor dem Camp 12. 10. 2009

Rational Developer für i (vormals WDSc)

k Installation und Pfl ege von RDI

k RDI für System i Programmierer

k Der LPEX-Editor

k Mit der System i DB2 arbeiten

k RDI und Version Controlling mit Subversion

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Personalkosten stellen einen entscheidenden

Wettbewerbsfaktor dar.

Setzen Sie zur Optimierung Ihrer Personalkosten

bereits eine Lösung für eine effizientere

Personal-Einsatzplanung ein?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

Camp in Lüneburg

Das RPG Camp wendet sich an iSeries Programmierer, die ihre bisherigen Methoden erweitern und modernisieren möchten.

Sie lernen in diesem Powerworkshop in ungestörter Atmosphäre und stellen sich den neuen Herausforderungen. Im Track 1

bekommen Sie das Rüstzeug für die Programmierung in ILE RPG und Track 2 zeigt Ihnen, wie mit ILE RPG-Techniken Ihre

Programme mit anderen Anwendungen kommunizieren. Beide Tracks benutzen als Entwicklungsumgebung IBM RDi (WDSc).

Siehe RDi vor dem Camp.

Track 1 13. – 15. 10. 2009

Von RPG/400 zu ILE RPG

k Grundsätzliches Regelwerk des RPG IV

k D-Bestimmungen: Aggregate

k Wertzuweisungen und Strukturbildner

k Built-In-Functions (BIFS)

k Dateiverarbeitung

k Subroutinen und Prozeduren

Gleich anmelden:

online www.midrange-academy.com

oder per Fax +49 8191 70661

Track 2 13. – 15. 10. 2009

ILE RPG & embedded SQL und XML

k RPG und Embedded SQL

k Statisches SQL

k Dynamisches SQL

k Mengen-basierte Verarbeitung

k Stored Procedures

k User Defi ned Function

k RPG und XML

k Grundlagen XML

k RPG liest XML-Dokumente

k Die XML-Opcodes des ILE RPG

k RPG schreibt XML-Dokumente

k CGIDEV2 als XML-Generator

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de

11


12

MIDRANGE AKTuELL

Das Wissen in geschäftskritischen Funktionen bewahren

Effektiver entwickeln

Die Softwaresuite für das Anwendungsportfolio-Management, X-Analysis, feiert 2009 ihren

20. Geburtstag. Stuart Milligan, COO Databorough, spricht mit Thomas Seibold darüber, wie

sich der IT-Markt und Databorough selbst in dieser zeitspanne entwickelt haben.

Thomas Seibold: Databorough ist seit

mehr als 20 Jahren auf dem IT-Markt

präsent. Bitte beschreiben Sie Ihre

Hauptgeschäftsfelder und wie sich diese

im Laufe der Jahre verändert haben.

Stuart Milligan:

Ausgangspunkt

für X-Analysis war

vor 25 Jahren die

Idee, Analysten

und Programmierer

bei der Wartung

und Entwicklung

großer, komplexer

RPg- oder COBOL-Programme zu

unterstützen. Indem wir die letzen zwei

Jahrzehnte auf die Anforderungen unserer

Kunden reagiert haben, haben sich

unsere Produkte zu einer umfassenden

Suite für das Anwendungsportfolio-

Management entwickelt, die leistungsstarke

und hilfreiche Funktionen für die

unterstützung von IBM i-Anwendern bereitstellt.

Für die Jahrtausendumstellung etwa

konnten wir eine erste Version unserer

Tools für das automatische Reengineering

ganzer Systeme bereitstellen. Die

Möglichkeit, extrahierte Repository-

Daten aktiv wiederzuverwenden, war

die erste von vielen Optimierungen, mit

denen wir auf die steigende Nachfrage

nach großen Reengineering-Projekten

reagieren konnten. Die Einführung des

Euro war ein weiteres Ereignis, das wir

mit automatischem Reengineering unterstützt

haben. Die Nachfrage nach globalisierungslösungen

hat in den letzten

Jahren auch zu einer stetig steigenden

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

Nachfrage für Tools zur Modernisierung

von Datenbanken und der damit verbundenen

Logik geführt. Das Beispiel Weblösungen

hat uns in den letzten Jahren

ebenfalls gezwungen, unsere Tools weiterzuentwickeln

Stuart Milligan

COO Databorough

Software

stuartm@

databorough.com

und auf innovative

Weise anzupassen.

Thomas Seibold:

Wann und warum

benötigt ein Unternehmen

Ihre

Produkte?

Stuart Milligan: Jedes unternehmen mit

einem auf IBM i entwickelten Bestand

an RPg- oder COBOL-Programmen sollte

in Tools wie X-Analysis investieren. Die

meisten unternehmen tätigen IT-Investitionen

über Projekte. In diesen Fällen

ist die Zielstellung klar umrissen und die

benötigten Funktionen sind genau definiert.

Typische Beispiele für den Einsatz

unserer Tools sind z. B.:

ó die Einführung funktionaler Verbesse-

rungen und Änderungen in einer Datenbank

ó umgestaltung der geschäftsprozesse

und entsprechender Routinen in wiederverwendbare

Komponenten

ó Ableiten realistischer Schätzungen aus

Kennzahlen der Entwicklungskomplexität

ó Einarbeitung und Schulung neuer

Fachkräfte für die Entwicklung und

den Support bestehender Systeme

ó Verwalten der Datenqualität durch das

Testen mit referenzieller Integrität und

hartcodierten Werten

ó Erstellung von Dokumentationen für

gesetzliche Revisionen wie z. B. SOX

ó Verstehen des Datenbankdesigns zum

Zweck von SQL Ein-/Ausgaben und BI

Wir können aufzeigen, wie unternehmen

ihre Entwicklung effektiver gestalten,

nachhaltige Einsparungen erzielen

und das allgemeine Risiko vermindern

können. Traditionell wurden dazu Tools

zur Verwaltung von Quellcode-Änderungen

und für Hochverfügbarkeit eingesetzt,

aber nun kommen zunehmend unsere

neuen Technologien für Application

Mapping zum Einsatz.

Die Erklärung ist einfach. In den alten

und komplexen RPg- oder COBOL-

Systemen steckt viel Wissen über geschäftskritische

Funktionen. Dieses

Wissen geht verloren, wenn Mitarbeiter

wechseln oder in Rente gehen. Es wird

zunehmend schwierig, gut ausgebildete

RPg-Programmierer zu finden. Damit

wird die Fähigkeit eines unternehmens,

diese Anwendungen an die Dynamik

des geschäftlichen umfelds anzupassen

immer aufwendiger, unproduktiver

und riskanter. unsere Tools geben einen

genauen und aktuellen Überblick über

Design, Funktion und die Auswirkung

von Änderungen und wirken so dieser

Wissenserosion entgegen. Neue Fachkräfte

können sehr schnell produktiv

eingesetzt werden, weil ihnen das gesamte

Wissen über eine Anwendung sofort

zur Verfügung steht. Damit können

unternehmen ihre Ressourcen sehr viel

flexibler einsetzen.

Das Wissen um die Verfügbarkeit

automatischer Tools für große Reengi-


neeringprojekte bedeutet auch, dass

unternehmen sehr viel mehr Ehrgeiz darin

legen, durch Systemverbesserungen

einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

Viele unternehmen können nicht einmal

den Aufwand für minimale Datenbankänderungen

erbringen und sind daher oftmals

gezwungen, riskantere und weniger

effektive Strategien einzusetzen.

Für SOA und Weberneuerung konnten

wir automatische Tools zur Designextraktion

von geschäftsprozessregeln

oder auch relationale Datenmodelle

bereitstellen, über die Entwicklern oder

Architekten normalerweise nur wenige

oder keine Informationen zur Verfügung

„ Wir können aufzeigen, wie Unternehmen

ihre Entwicklung effektiver gestalten,

nachhaltige Einsparungen erzielen und das

allgemeine Risiko vermindern können.“

stehen. Wir konnten diesen Service mit

einem neuen Add-on für X-Rebuild weiter

ausbauen. Das ist die Lösung für

unternehmen, die Teile ihres Systems

auf Basis des extrahierten Designs neu

schreiben müssen und deren Programme

entweder monolithisch oder nicht

wartbar, in der Regel aber beides sind.

Thomas Seibold: Welches sind die

wichtigsten Vorteile Ihrer Produkte im

Vergleich zu anderen?

Stuart Milligan: Die Querverweise sind

im Vergleich zu anderen Produkten viel

mächtiger. Das ist ein Ergebnis aus 20

Jahren Erfahrung in der Entwicklung von

Algorithmen, mit denen die Beziehung

zwischen Objekten und Variablen in jeder

einzelnen Quellcodezeile eines Systems

analysiert wird. In vielen dokumentierten

Fällen werden mit anderen Tools

mehrere Wochen an Analyse benötigt,

während die Analyse mit X-Analysis im

Sekundenbereich liegt.

Die intuitive, grafische Benutzeroberfläche

und Diagramme sowie automatisierte

Initialisierungsprozesse tragen zur

einfachen Einrichtung und Bedienung

Stuart Milligan

bei. Dadurch kann auch mit den größten

Systemen bereits nach wenigen Stunden

produktiv gearbeitet werden.

Wir sind das einzige unternehmen,

das eine automatische Extraktion von

geschäftsprozessregeln und relationalen

Datenmodellen aus RPg- und COBOL-

Programmen auf IBM i anbietet. Damit

liefern wir einen echten Vorteil auf gebieten,

auf denen Datenmodelle benötigt

werden, so zum Beispiel bei Business Intelligence,

Testdatenextraktion und Verschlüsselung,

Datenbank-Reengineering

und -Modernisierung sowie Analyse von

Datenqualität. Wir bieten sogar Zusatztools

an, um diese Tätigkeiten mithilfe

der extrahierten Datenmodelle

durchzuführen. Da unsere Produkte

von den kleinsten bis zu

den größten Systemen ohne

jeglichen Mehraufwand skalierbar

sind, kommen sie auch

dort zum Einsatz, wo andere

scheitern.

Thomas Seibold: Wie „offen“ sind Ihre

Produkte gegenüber Hard- und Software,

die nicht von IBM stammt?

Stuart Milligan: unsere Tools laufen auf

allen IBM i RPg- und COBOL-Varianten,

von RPg II bis zu RPg Free. Mit unserer

Anwendungsportfolio-Management-

Suite decken wir auch Java, VB und Powerbuilder

ab. Wir installieren von V5R2

bis zu V6R1. Die Client-Software ist in

Eclipse geschrieben und in alle IBM-Produkte

wie RDi, EgL, Rational Software

Architect und frühere Versionen von

WDSc integriert.

Thomas Seibold: Wie vertreiben Sie Ihre

Produkte?

Stuart Milligan: unsere Software kann

weltweit direkt von Databorough bezogen

werden. Außerdem haben wir

Vertriebs- und Supportniederlassungen

in Europa, Nordamerika und Indien.

Zusätzlich haben wir viele Partner und

Distributoren in ganz Europa, Nord- und

Südamerika, Asien und dem pazifischen

Raum.

Thomas Seibold: Unter welchen Bedingungen

kann man die Software nutzen?

Stuart Milligan: Die meisten Kunden

kaufen eine unbefristete X-Analysis Lizenz

mit jährlicher Wartung und profitieren

so von unseren ständigen Investitionen

in Verbesserungen und upgrades.

Außerdem gibt es für einzelne Projekte

eine Mietoption mit zahlreichen Konfigurationen

der Software. Diese Mietoption

kommt in manchen Projekten

für Systemdokumentation zum tragen,

aber auch in Fällen von taktischem Reengineering

einzelner Systemteile wie

z. B. Felderweiterungen. Im Oktober dieses

Jahres wird Databorough mit seinen

Partnern ein SaaS-Angebot für Systemdokumentation

und zur Durchführung

kennzahlenbasierter Anwendungsanalysen

anbieten. Damit erhält man Designinformationen

zusammen mit hilfreichen

Kennzahlen zu Komplexität und

problematischen Designpraktiken. Es

wird ebenso eine Option zur Verfügung

stehen, mit der Designunterschiede zwischen

zwei Systemen oder zwei Versionen

eines Systems gemessen werden

können. Dabei werden nicht nur Quellcodezeilen,

sondern auch Designelemente

wie geschäftsprozessregeln und

Datenbeziehungsmodelle verglichen. ó

zUM UNTERNEhMEN

Databorough liefert seit über 20 Jahren Dokumentationstools

für System i. Databorough

Ltd. ist der führende Anbieter von innovativen

Softwaretools für die Weiterentwicklung von

Altanwendungen auf IBM iSeries, damit diese

in den umgebungen des 21. Jahrhunderts

laufen können.

Databorough Software wird von Teams in Kanada,

großbritannien, Frankreich und Indien

entwickelt und gewartet. Die Softwarewerkzeuge

sind weltweit bei unternehmen aus

Fertigung, Handel, Distribution, Dienstleistung

sowie Finanz- und Anwendungssoftware

im Einsatz, darunter Marktführern in ihren

Bereichen. Der Hauptsitz von Databorough ist

in Weybridge, nahe London, großbritannien.

Die Zentrale für Nordamerika befindet sich in

Toronto/Kanada, das Zentrum für Forschung

und Entwicklung ist in Lucknow/Indien.

www.databorough.com

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

13


14

MIDRANGE SPEZIAL LöSuNgEN IM gESuNDHEITSWESEN

DMS-System im Krankenhaus des 21. Jahrhunderts

umfangreiches Know-how

Die Qualität der Gesundheitsversorgung wird zunehmend von integrierten und optimierten

Prozessen geprägt. Die Digitalisierung spielt daher eine zentrale Rolle. Im Auftrag des niederländischen

Ministeriums für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport entwickelte der Orbis Medisch

en zorgconcern, ein Unternehmen im Bereich Medizin und Gesundheitsversorgung, ein vielversprechendes

Konzept für die Gesundheits- und Altersversorgung der zukunft.

Mit dem Orbis Medisch Centrum

wurde dieses Konzept unter dem

Begriff „Krankenhaus des 21.Jahrhunderts”

im Süden der Niederlande realisiert.

Im Januar 2009 war das Orbis

Medisch Centrum bezugsfertig.

ORBIS

unter dem Leitspruch „Von Menschen für

Menschen“ bietet der Orbis Medisch en

Zorgconcern gemeinsam mit ausgesuchten

Partnern qualitativ hochwertige Dienste auf

dem gebiet der gesundheit und Pflege. Basis

der Arbeit sind Professionalität und Wirtschaftlichkeit.

Mit einem umsatz von 220

Millionen Euro und über 5.800 Mitarbeitern

an 35 Standorten ist Orbis einer der größten

Arbeitgeber der Region. Zum Orbis Medisch

en Zorgconcern gehören

ó Orbis Medisch Centrum (ziekenhuis),

ó Die Versorgungszentren Orbis De Baenje,

Orbis De Egthe, Orbis Hoogstaete, Orbis

Invia, Orbis St. Jansgeleen, Orbis St. Odilia,

Orbis St. Maarten, Orbis Lemborgh und

Orbis Vastrada,

ó Orbis Hospice Daniken,

ó Orbis Thuiszorg,

ó Orbis Huishoudelijke Hulp en und

ó Orbis geestelijke gezondheidszorg.

www.orbisconcern.nl

Eine wichtige Rolle bei dem innovativen

Krankenhaus- und Versorgungskonzept

spielte das Dokumenten-

Management. Jolanda Dirx vom Orbis

Medisch en Zorgconcern: „Ceyoniq hat

uns durch umfangreiches Know-how

geholfen, unsere Dokumentenumgebung

und Arbeitsprozesse bedeutend

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

zu optimieren. Das gelieferte

System nscale hat viele Basismöglichkeiten

und bietet daneben

ausreichend Möglichkeiten

zum Customizing. Wir

haben nscale als Basis genommen

und während des Rollouts

viele Orbis-spezifische

Änderungen durchgeführt,

die meistens aus Anwenderwünschen

resultierten. Bei

uns hat nscale einen eigenen Namen:

DocMA – Document Management und

digitale Archivierung.“

Um den Anforderungen an das

„Krankenhaus des 21. Jahrhunderts“

gerecht zu werden, musste die bisherige

Dokumentenverwaltung konsolidiert

werden. Eines der wichtigsten

Digitalisierungsprojekte dabei ist

DocMA. Basis war die Digitalisierung

des Posteingangs und die Einführung

einer Archivierungslösung für Dokumente

aus Office, Outlook und SAP.

Damit sowie mit der Entwicklung und

Einrichtung eines maßgeschneiderten

Dokumenten-Managementsystems

wurde Siemens beauftragt. Als universelle

Archivierungsplattform mit DMS-

Funktionalitäten konnte nscale 6 von

Ceyoniq überzeugen.

Im ersten Schritt wurden die Digitalisierung

des Posteingangs und

die Weiterleitung der elektronischen

Dokumente als Einstieg in die revisionssichere

Archivierung genutzt. In

Stufe zwei erfolgte die Anbindung der

Dokumenten-Management- und Archiv-

lösung nscale an die Unternehmenssoftware,

speziell an SAP.

Der Rollout startete im Mai 2008

und wurde schrittweise durchgeführt.

Aktuell arbeiten im Neubau, dem Hauptsitz

des Orbis Medisch en Zorgconcern

in Sittard-Geleen, 1658 Anwender damit.

Insgesamt sind bis dato ca. 44.000

Dokumente in aktueller Version im

System archiviert. Zusätzlich werden

wöchentlich ungefähr 1.000 Fakturen

digital verarbeitet. Der Rollout der Niederlassungen

folgt in naher Zukunft.

Judith Pauleikhoff ó

zUM UNTERNEhMEN

Die Ceyoniq Technology gmbH ist Hersteller

für IT-Lösungen zur elektronischen Dokumentenverwaltung

(ECM) und digitalen

Archivierung. Das unternehmen beschäftigt

bundesweit ca. 100 Mitarbeiter an verschiedenen

Vertriebsstandorten sowie bei ihrem

Tochterunternehmen Ceyoniq Sales & Services

gmbH Süd mit Sitz in Nürnberg.

www.ceyoniq.com

Neustockimages, iStockphoto.com


Kontrolle in

Echtzeit?

Antworten zu dieser Frage sowie maßgeschnei -

derte Lösungen zu den Themen ERP/MES und

weiteren IT-Themen finden Sie hier.

IM FOKUS:

IT FÜR DEN MITTELSTAND.

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Business Software:

erp/mes


16

SChWERPUNKT

SUMMARY

Der Mittelstand ist auf eine IT-Infrastruktur

angewiesen, die weitgehend

wartungsfrei und zuverlässig ihre Dienste

verrichtet. IBM bietet genau dafür

maßgeschneiderte Lösungspakete an.

Mit Dynamic Infrastructure stellt

IBM den Unternehmen sein gesamtes

Portfolio bestehend aus Hardware-,

Software- und Service-Lösungen

zur Verfügung, um auf diese Herausforderungen

eine adäquate Antwort zu

finden. In diesem Kontext sind auch

die Ankündigungen zu IBM Power Systems

vom 28. April zu sehen. Die neuen

Angebote sollen den Unternehmen

helfen, ihre Ressourcen intelligenter zu

nutzen, die Kosten zu reduzieren und

gleichzeitig eine dynamische Infra-

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

IBM POWER & BLADES IM MITTELSTAND

Technische Aspekte des Power Systems-Announcement

Dynamic Infrastructure

Die gegenwärtigen weltwirtschaftlichen Probleme zwingen die Unternehmen mehr als je

zuvor, intelligente Lösungen zu finden, um den wachsenden Anforderungen hinsichtlich

Kosten druck, Serviceverbesserungen und Risikomanagement besser begegnen zu können.

struktur für die Herausforderungen des

21. Jahrhunderts zu implementieren.

Im Folgenden werden die wesentlichen

technischen Aspekte dieser Ankündigungen

aus Sicht von IBM i dargestellt;

eine Einbeziehung von AIX und Linux

an dieser Stelle würde den Rahmen des

Beitrags überschreiten.

POWER6+-Technologie

Mit POWER6+ steht ein neuer, leistungsstärkerer

Mikroprozessor zur

Verfügung. Neben den Performance-

verbesserungen unterstützt dieser

Prozessor acht neue Memory-Keys,

um virtualisierte Umgebungen noch

sicherer und robuster betreiben zu

können. POWER6+ hat jetzt insgesamt

16 Memory-Keys (acht Kernel, sieben

User und ein Hypervisor), während

POWER6 lediglich acht Memory-Keys

(sieben Kernel und ein User) unterstützte.

Die neuen POWER6+-Prozessoren

kommen mit 4,2 GHz in den neuen

BladeCentern JS23/JS43, den neuen

4,7-GHz-Modellen der Power 520 und


den neuen 5,0-GHz- Modellen der Power 550

zum Einsatz. Aber auch in den bereits im Oktober

2008 angekündigten 3,5-GHz-Modellen

der Power 560, den 4,4-GHz- und 5,0-GHz-

Modellen der 16-core Power 570 und den

4,2-GHz-Modellen der 32-core Power 570 war

der POWER6+-Prozessor bereits enthalten.

Da es sich bei POWER6+ nicht um eine

neue Fertigungstechnologie handelt, sondern

eher um ein Design-Refresh, wurde dies in

der Vergangenheit nicht explizit publiziert.

Mit zunehmendem Einsatz von Live Partition

Mobility (zurzeit nur für AIX und Linux

verfügbar), also der Möglichkeit, im laufenden

Betrieb eine Partition von einem System

auf ein anderes System zu transferieren, gewinnt

die Unterscheidung zwischen POWER6

und POWER6+ aber an Bedeutung. POWER6+

stellt einen sogenannten Kompatibilitätsmodus

zur Verfügung, um den Transfer der Partitionen

zu ermöglichen, wenn die darunter

liegende Hardware unterschiedlich ist.

Da das Betriebssystem IBM i aufgrund

seiner Architektur von Anfang an ein sehr

ausgefeiltes Memory-Key-Management beinhaltete,

profitieren IBM-i-Benutzer und

-Applikationen mit POWER6+ in erster Linie

von den höheren Taktraten (Power 550) und

dem zusätzlichen L3-Cache in den neuen BladeCentern

JS23/JS43 und den neuen Power-

520-Modellen.

Abbildung 1: Neue Prozessoroptionen für Power 520 und Power 550

Power 520/550 Express

Für kleine und mittlere Unternehmen wird

die Produkt-Palette der Power 520 Express

um zwei neue Modelle erweitert. Hierbei

handelt es sich um eine 2-core- und eine

4-core-Variante mit POWER6+-Technologie,

einer Taktrate von jeweils 4,2 GHz und zusätzlich

32 MB L3-Cache pro POWER6+-Chip

(2-cores).

Die Performancesteigerung auf Basis von

CPW (Commercial Processing Workload)

beträgt im Vergleich zu den bisherigen Modellen

mit 4,2 GHz (ohne L3-Cache) bei dem

2-core-Modell etwa 14 Prozent und bei der

4-core-Variante ca. 20 Prozent. Hinsichtlich

der Produktstruktur ergeben sich bei den i-

Editionen keinerlei Änderungen; es können

zusätzlich einfach die Modelle mit 4,7 GHz

ausgewählt werden. Analog gilt für die Upgrade-Pfade

von POWER5/5+-Servern (9406-

520 / 9406-525) in Richtung Power 520

(8203-E4A) mit POWER6+, dass die Struktur

auch hier unverändert bleibt und lediglich um

die 4,7-GHz-Option erweitert wird. Im Gegensatz

zu den bisherigen Power-520-Modellen

setzen die neuen Server mit POWER6+ zwingend

IBM i 6.1 voraus. Da die neuen Modelle

mit POWER6+ (siehe Abbildung 1) weiterhin

in der Prozessorklasse P10 verbleiben, hat

sich für die Unternehmen auch das Preis-/

17

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*


18

SChWERPUNKT

Leistungsverhältnis entsprechend verbessert.

Ähnlich wie die Power 520 Express

wird auch die Power 550 Express als

leistungsstarker Datenbank- und/oder

Applikations-Server für mittlere Unternehmen

um Modelle mit POWER6+

erweitert. Dabei handelt es sich um 2-,

4-, 6- oder 8-core-Varianten mit 5,0 GHz

Taktrate. Die Performanceverbesserung

(auf Basis von CPW) im Vergleich zu den

bisherigen Modellen mit 4,2 GHz bewegt

sich in der Größenordnung von ca.

14 bis 20 Prozent. Auch hier bleiben die

Strukturen hinsichtlich der i-Editionen

und der Upgrade-Pfade unverändert; es

kommt lediglich die 5,0-GHz-Variante

hinzu. Die neuen Power-550-Express-

Modelle mit POWER6+ verbleiben in

der Prozessor-Gruppe P20 und setzen

ebenfalls zwingend IBM i 6.1 voraus.

Sowohl Power 520 als auch Power

550 bieten jetzt die Möglichkeit, an

Stelle der bisherigen sechs 3,5-Zoll-

SAS-Platten im Central Electronic

Complex (CEC) , künftig acht 2,5-Zoll-

Small-Form-Factor- (SFF-) SAS-Platten

einzusetzen: dies können entweder

2,5-Zoll-HDD-SAS-Platten mit 69 GB

oder die neu angekündigten 69 GB 2,5

Zoll Solid State Disks (SSD) sein.

Weitere Informationen zu Power

520 und Power 550 finden sich unter:

Abbildung 2: BladeCenter JS43 Express mit SMP Expansion unit

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

IBM POWER & BLADES IM MITTELSTAND

Û www-03.ibm.com/systems/power/

hardware

BladeCenter JS23/JS 43 Express

Die BladeCenter Produktfamilie, bekannt

als einfach zu nutzende und integrierte

Plattform mit einem hohen Maß

an Flexibilität und Skalierbarkeit, wird

um die neuen BladeCenter JS23 Express

und JS43 Express mit POWER6+-

Prozessor-Technologie erweitert.

Bei dem BladeCenter JS23 handelt

es sich ein Single-Wide 4-core 64-bit

Blade mit 4,2-GHz-POWER6+-Prozessoren,

32 MB L3-Cache pro Prozessor-

Chip (2-cores) und 8 Double-Data-Rate

(DDR2) Memory-DIMM-Steckplätzen;

insgesamt stehen somit 64 GB Hauptspeicher

zur Verfügung. Wahlweise

kann zwischen einer SFF-SAS-Platte

mit 73 GB, mit 146 GB oder mit 300 GB

oder einer neuen 69 GB Solid State Disk

(SSD) ausgewählt werden.

Technologisch und kaufmännisch

kann durch das Hinzufügen einer sogenannten

SMP Expansion Unit (siehe

Abbildung 2) ein BladeCenter JS23 Express

in ein Double-Wide 8-core 64-bit

BladeCenter JS43 Express konvertiert

werden – diese Flexibilität und Skalierbarkeit

ist zurzeit einzigartig im Markt.

Die SMP Expansion Unit stellt eine

zweite 4-core 4,2-GHz-Prozessorkarte,

acht weitere DIMM-Steckplätze und eine

zweite SSF-SAS- oder SSD-Platte zur

Verfügung. Damit ist das BladeCenter

JS43 Express mit seinen 8-cores und

insgesamt 128 GB Hauptspeicher hervorragend

geeignet, Performance- und

hauptspeicherintensive Workloads wie

beispielsweise Virtualisierung, Infrastrukturkonsolidierung,

datenbank-

und/oder transaktionsbasierte Applikationen

zu betreiben.

Das BladeCenter JS23 mit einer

Leistung von 14400 CPW (siehe Tabelle

in Abbildung 3) und das BladeCenter JS

43 mit immerhin 24050 CPW (vor einigen

Jahren noch dem High-End-Bereich

vorbehalten!) werden in Verbindung mit

IBM i 6.1 und VIOS 2.1.1 in den Blade-

Center H- und S-Chassis unterstützt.

Hinsichtlich der IBM i-Lizenzierung

haben sich keinerlei Änderungen ergeben;

das bedeutet, die IBM i-Lizenzen

pro Prozessor-Core verbleiben weiterhin

in der günstigen Prozessorgruppe

P10; und dazu kommt dann die entsprechende

Anzahl an IBM i User-Lizenzen

in Blöcken von jeweils zehn Benutzern.

PowerVM Standard Edition wird für die

beiden BladeCenter JS23/JS43 kostenlos

mit geliefert.

Generell steht jetzt mit IBM i 6.1

und speziellen PTFs, VIOS 2.1.1 und

Firmware eFW 3.4.2 für alle BladeCenter

JS12/JS22/JS23/JS43 (im BladeCenter

S- oder H-Chassis) und auch für alle

POWER6/6+-basierenden Server der

Power-Systems-Produktfamilie der lang

erwartete Virtual Tape Support zur

Verfügung. Damit kann jetzt eine IBM

i 6.1 Client-Partition mit Save/Restore-

Befehlen oder via BMRS direkt auf ein

SAS LTO-4 Tape (TS2240) zugreifen, das

von einem VIOS-Server verwaltet wird.

Diese neue Möglichkeit vereinfacht die

Sicherung und Wiederherstellung von

Daten ganz wesentlich.

Neu ist auch die Unterstützung des

SAS-Raid-Controller-Switch-Moduls in

Verbindung mit POWER6/6+-basierenden

Blades im BladeCenter S-Chassis;

denn dies war bisher nur für x86-basie-


Abbildung 3: Übersicht der BladeCenter-Produktfamilie

rende Blades verfügbar. Der Raid-Controller

selbst unterstützt u. a.: Raid 0,1,5

&10, zwei Storage-Module mit maximal

zwölf SAS-Platten und die Anbindung

der SAS LTO-44- (TS2240-) Bandeinheit.

Es müssen aus Gründen der Redundanz

grundsätzlich zwei dieser SAS-Raid-

Controller-Switch-Module installiert

werden. Für den Betrieb sind IBM i 6.1

und VIOS 2.1.1 erforderlich; weiterhin

wird aus Performancegründen empfohlen,

für IBM i-Client-Partitionen separate

Raid-Sets zu implementieren. Zu beachten

ist, dass in Verbindung mit dem

SAS-Raid-Controller-Switch-Modul kein

IBM-DS3200-Storage-Subsystem unterstützt

wird und IBM i 6.1 auch nicht

pre-installed bestellt werden kann, da

der IBM im Vorfeld ja nicht bekannt ist,

wie die Raid-Sets seitens des Kunden

aufgebaut werden sollen.

Die i Edition Express for BladeCenter

S als besonders preisgünstige Einstiegsvariante

in die BladeCenter-Produktlinie

partizipiert ebenfalls von den

beschriebenen funktionalen Erweiterungen,

wie Virtual Tape Support, und

den erweiterten Sicherheitsmöglich-

keiten durch das SAS-Raid-Controller-

Switch-Modul.

Mehr Informationen zu den Blade-

Centern finden Sie unter:

Û www-03.ibm.com/systems/power/

hardware/blades/index.html

I/O-Erweiterungen für

POWER6/6+ und POWER5/5+

Mit den Ankündigungen vom 28. April

2009 hat IBM auch eine neue Ära in der

I/O-Struktur eingeleitet; denn ab 28.

August 2009 werden alle verbliebenen

146-GB-SCSI-Platten und damit verbunden

auch diverse SCSI-I/O-Adapter und

HSL-basierende I/O-Tower (beispielsweise

auch #0595) aus dem Vertrieb

genommen.

Die Darstellung in Abbildung 4

macht deutlich, dass künftig 12X

Double-Data-Rate (DDR) I/O-Drawer

mit PCIe-Adaptern und SAS-Platten

eingesetzt werden müssen. Dazu kommen

dann die neuen energieeffizienten

Solid State Disks (SSD) und ein PCI-X

1,5-GB-Cache-Raid-SAS-Adapter, der

sowohl von POWER6/6+-basierenden

Systemen wie auch von den älteren

Servern mit POWER5/5+ unterstützt

wird. IBM gibt in diesem Zusammenhang

auch den Planungshinweis, dass

mit POWER7 keine HSL-basierenden

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08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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Netto-Endkundenpreis

in Euro

19


20

SChWERPUNKT

I/O-Tower und damit auch keine Adapter

(beispielsweise Twinax, Token Ring,

SNA WAN/LAN, ältere Tape-Adapter

etc.) mehr unterstützt werden, die einen

sogenannten Input-Output-Prozessor

(IOP) voraussetzen.

Weitere Informationen zu geplanten

Vorhaben der IBM finden Sie unter:

Û www-947.ibm.com/systems/

support/i/planning/upgrade/

PCIe I/O-Drawer und -Adapter

Es werden zwei neue PCIe 12X I/O-

Drawer (4 EIA) angekündigt, die ausschließlich

Steckplätze für PCIe 8x I/O-

Adapter und SFF-SAS-Platten besitzen

und eine Größe von 24-Zoll beziehungsweise

19-Zoll besitzen.

Der 24-Zoll PCIe 12X I/O-Drawer

(#5903) ist speziell für die Power 595

gedacht, hat ausschließlich 20 PCIe

8x I/O Adapter-Steckplätze und kann

bis zu 26 hot-swap SFF-SAS-Platten

(73 GB/146 GB für AIX/Linux und 69

GB für IBM i 6.1) aufnehmen. Die 26

SSF-SAS-Platten können durch einen

Hardwareschalter in folgende Gruppen

aufgeteilt werden: eine Gruppe mit 26

Platten, zwei Gruppen mit jeweils 13

Platten oder vier Gruppen mit jeweils

sechs bzw. sieben Platten; wobei IBM i

6.1 lediglich die Variante mit zwei Gruppen

zu je 13 Platten unterstützt. Diese

Plattengruppen werden dann von PCIe-

SAS-Controllern gesteuert, die sich in

demselben I/O-Drawer befinden müssen.

Diesen 24-Zoll I/O-Drawer gibt es

aus Kostengründen oder weil lediglich

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

IBM POWER & BLADES IM MITTELSTAND

PCIe-Steckplätze benötigt werden auch

noch als Drawer (#5973) ohne Steckplätze

für die SSF-SAS-Platten; also

nur mit den 20 PCIe-Steckplätzen. Aus

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Abbildung 4:

Beginn einer

neuen Ära in

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Gründen der Performance und Redundanz

können beide 24-Zoll I/O-Drawer

logisch in zwei Hälften aufgeteilt werden,

wobei dann jede Hälfte eine eigene

12X-DDR-Anbindung besitzt. Es wird

pro 12X Loop maximal nur ein #5903

oder #5973 PCIe 12X I/O-Drawer unterstützt.

Der 19-Zoll PCIe 12X I/O-Drawer

(#5902) besitzt Steckplätze für 10 PCIe

8x I/O-Adapter, 18 SSF-SAS-Hot-swap-

Platten (73 GB/146 GB für AIX/Linux

und 69 GB für IBM i 6.1) und wird von

Power 520/550/560/570 unterstützt.

In Verbindung hiermit gibt es ein Statement

of Direction (SOD) seitens der

IBM, dass es später in 2009 auch eine

Variante ohne SFF-SAS-Platten geben

wird. Auch dieser 19-Zoll I/O-Drawer

kann via Mode-Switch in vier Gruppen

aufgeteilt werden, wobei IBM i 6.1 lediglich

den Modus mit zwei Gruppen zu

je neun SAS-Platten unterstützt. Pro

12X Loop können maximal zwei #5902

I/O-Drawer eingebunden werden. Generell

gilt, dass weder der 24-Zoll noch

der 19-Zoll PCIe 12X I/O-Drawer mit

12X PCI-X DDR I/O-Drawern älterer

Bauart (beispielsweise #5796) in der

gleichen 12X Loop betrieben werden

können.

Für diese neuen PCIe 12X I/O-Drawer

stehen auch zwei neue SAS-Platten-

Controller zur Verfügung:

ó PCIe Dual-x4 SAS-Adapter (#5901)

ó PCIe 380 MB Cache Dual –x4 3 GB-

SAS-Raid-Adapter (#5903)

Bei dem #5901 PCIe SAS-Adapter

handelt es sich um einen Dual-Port-Adapter

zur Steuerung der SAS-Platten in

den PCIe 12X I/O-Drawern. Dieser wird

u. a. auch von IBM i 6.1 unterstützt. Da

dieser Adapter keinen Write-Cache besitzt,

sollte mit seiner Verwendung in

einer i-Umgebung eine sorgfältige Analyse

der I/O-Workload einhergehen.

Der #5903 PCIe 380 MB Cache

SAS-Raid-Adapter wird zurzeit nur von

AIX und Linux unterstützt; für IBM i

6.1 gibt es ein SOD für das zweite Halbjahr

2009. Dieser Dual-Port SAS-Raid-

Controller besitzt einen im laufenden

Betrieb austauschbaren, batteriegepufferten

380 MB Write-Cache und muss

aus Gründen der Redundanz immer

paarweise eingesetzt werden.


Da es sich bei beiden SAS-Adaptern

um Dual-Port-Varianten handelt, kann

der jeweils andere Port dazu verwendet

werden, eine weitere Gruppe von SAS-

Platten in den PCIe 12X I/O-Drawern

zu steuern oder aber um SAS-Platten

in dem bereits bekannten EXP 12S I/O-

Drawer (#5886) zu betreiben. Im Gegensatz

zu dem #5901 PCIe-SAS-Adapter

kann der #5903 PCIe 380 MB Cache

SAS-Raid-Adapter zusätzlich auch die

neuen 69 GB Solid State Disks (SSD)

in einem EXP 12S I/O-Drawer oder im

CEC der Power 560/570 steuern.

PCI-X 1,5 GB Cache Raid-SAS-

Adapter

Mit dem PCI-X 1,5 GB Cache Raid-SAS-

Adapter steht in 2009 der leistungsstärkste

SAS-Platten-Controller (ca. 35

Prozent mehr Durchsatz im Vergleich

zu dem bekannten SCSI 1,5 GB Cache

Adapter) für Power Systems Server zur

Verfügung. Dieser Adapter kann SAS

und/oder SSD-Platten betreiben, besitzt

einen 1,5 GB Write-Cache, der wiederum

durch einen gleich großen Auxiliary

Write-Cache geschützt ist (deshalb

werden auch zwei PCI-Steckplätze belegt)

und hat einen 1,6 GB Read-Cache.

Weiterhin verfügt dieser Adapter über

drei SAS-Ports, um SAS-Platten in angehängten

EXP 12S I/O-Drawern und/oder

im CEC von Power 520/550/560/570

zu steuern. Maximal unterstützt dieser

Adap ter für POWER6/6+-basierende

Systeme 60 SAS-Platten in Verbindung

mit kaskadierenden EXP 12S I/O-Drawern;

abhängig von der I/O-Workload

sind jedoch 24 bis 30 SAS-Platten in der

Praxis eine realistische Größenordnung.

In Verbindung mit SSD-Platten können

aufgrund der enormen Leistungsfähigkeit

dieser Platten in einem EXP 12S

I/O-Drawer aber nur 8 SSD-Platten pro

Adapter angeschlossen werden.

Der PCI-X 1,5 GB Cache Raid-SAS-

Adapter benötigt im Minimum IBM i

5.4.5 (eventuell benötigen aber andere

HW-Komponenten oder Funktionalitäten

ihrerseits IBM i 6.1) und kann

in die PCI-X Slots der CECs von Power

520/550/560/570 eingebaut werden –

also in 8203-E4A, 8204-E8A, 8234-EMA

und 9117-MMA. Nicht unterstützt sind

die bisherigen Modelle 9406-MMA,

9407-M15, 9408-M25 und 9409-M50;

denn diese müssen vorher in die Modelle

9117-MMA, 8203-E4A bzw. 8204-

E8A konvertiert werden. Darüber hinaus

kann dieser Adapter in folgenden

I/O-Drawern (in Klammern jeweils die

maximale Anzahl) betrieben werden:

ó 12X I/O-Drawer: #5796 (2),

#5797/5798 (8)

ó HSL I/O-Drawer: #0595/5095 (2),

#5094/5096 (1), #5294/5296 (2),

#5790 (2)

Seit 17. Juli 2009 steht dieser PCI-

X 1,5 GB Cache Raid-SAS-Adapter auch

für die POWER5/5+-basierenden Systeme

zur Verfügung, wobei sich die SAS-

Platten (140 GB, 283 GB, 428 GB) dann

in den EXP 12S I/O-Drawern befinden.

Wichtig: Zu beachten ist in diesem Zusammenhang

jedoch, dass dieser Adapter

nicht im CEC der POWER5/5+-Systeme

erlaubt ist und keine IBM i Load-

Source-Funktionalität mit SAS-Platten,

kein SAS-Tape, keine SSD-Platten und

auch keine kaskadierenden EXP 12S

I/O-Drawer (somit maximal 36 SAS-

Platten) unterstützt.

Solid State Disk

Vergleicht man die Zugriffszeiten (siehe

Abbildung 5) von Prozessor und

Hauptspeicher einerseits mit den Zugriffszeiten

bei den herkömmlichen

Platten andererseits, so wird deutlich,

dass hier dramatische Unterschiede bestehen.

Diese Lücke wird jetzt durch die

neuen Solid State Disks (SSD) geschlossen.

Es handelt sich hier um eine völlig

neue Plattentechnologie mit einer

Zugriffszeit von etwa 200 Mikrosekunden,

die keine beweglichen Komponenten

mehr besitzt, sehr zuverlässig ist,

ca. 50 Prozent weniger Energie benötigt

und bis zu 28.000 I/O-Operationen

pro Sekunde erlaubt.

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08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

21


22

SChWERPUNKT

In typischen Kundenumgebungen

sind die Platten aus Performancegründen

häufig nur zu etwa 30 bis 50 Prozent

ausgelastet; während SSD-Platten

aufgrund ihrer Architektur fast mit 100

Prozent Auslastung betrieben werden

können. Schaut man sich die Plattenbelegung

genauer an, dann stellt man fest,

dass einige Daten sehr häufig (Hot-Data)

angesprochen werden, andere Daten

dagegen aber relativ selten (Cold-Data).

Somit liegt es nahe, die Hot-Data auf die

SSD-Platten und die Cold-Data auf die

herkömmlichen Platten zu platzieren;

wobei in dieser Konstellation für die

Cold-Data i. d. R. dann sogar Platten mit

höherer Auslastung und/oder Kapazität

verwendet werden können.

IBM i besitzt zurzeit als einziges

Betriebssystem im Markt standardmäßig

einen sogenannten IBM i Load Balancer,

eine Trace- and Balance-Funktionalität,

die ein Monitoring der Daten

ermöglicht, um die Hot- und Cold-Data

zu bestimmen und diese dann automatisch

auf die SSD- und HDD-Platten zu

verteilen.

Das Beispielszenario in Abbildung 6

zeigt deutlich, welche dramatischen

Leistungsverbesserungen (hinsichtlich

I/O-Performance, Durchsatz, Energiebedarf

etc.) durch den Einsatz von SSD-

Platten erzielt werden können.

Grundsätzlich kann man sagen,

der Einsatz von SSD-Platten bietet sich

in erster Linie für I/O-intensive Workloads

an, die einen hohen Anteil an

Lesezugriffen haben und bei denen v. a.

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

IBM POWER & BLADES IM MITTELSTAND

Abbildung 5:

Positionierung

von SSD-Platten

hinsichtlich der

Zugriffszeiten

„Random“ (nicht so sehr sequenziell)

auf die Daten zugegriffen wird. Da aber

jede Kundensituation unterschiedlich

ist, wird eine detaillierte Analyse der

jeweiligen I/O-Workload empfohlen.

Die SSD-Platten bieten eine Kapazität

von 69 GB und stehen in drei verschiedenen

Einbau-Varianten zur Verfügung:

für BladeCenter JS23/JS43, als

SFF mit 2,5-Zoll und in der herkömmlichen

Größe von 3,5-Zoll.

Die 3,5-Zoll SSD-Platte kann in einen

EXP 12S I/O-Drawer oder den CEC

einer Power560/570 eingebaut werden.

Bei einer EXP 12S werden maximal

acht SSD-Platten und in den CECs der

Power 560/570 bis zu sechs SSD-Platten

unterstützt. Gesteuert werden die

3,5-Zoll SSD-Platten in der EXP 12S via

PCI-X 1,5 GB Cache Raid-SAS-Adapter

oder von einem Paar PCIe 380 MB

Cache SAS-Raid-Adaptern. Im CEC der

Power 560/570 erfolgt die Steuerung

durch den embedded Controller (möglichst

mit der 175 MB Cache-Erweiterung

#5673), einem Paar aus zwei PCIe

380 MB Cache SAS-Raid-Adaptern oder

einem PCI-X 1,5 GB Cache Raid-SAS-

Adapter.

In den CECs der Power 520/550

kommen die 2,5-Zoll SSF-SSD-Platten

zum Einsatz und die Kontrolle erfolgt

hier via embedded Controller (möglichst

mit 175 MB Cache) oder einem

PCI-X 1,5 GB Cache Raid-SAS-Adapter.

Abbildung 6:

Optimierte I/O-

Infrastruktur mit

SSD-Platten

Abbildung 7:

unterstützung

von IBM Systems

Storage durch

IBM i


Die SSD-Platten setzen mindestens

IBM i 5.4.5 voraus; aber auch hier ist

zu prüfen, ob nicht zusätzlich HW-

Komponenten oder Funktionalitäten

verwendet werden, die ihrerseits IBM i

6.1 benötigen.

IBM Systems Storage

Bezüglich der Unterstützung von IBM

Systems Storage durch IBM i haben

sich mit diesen Ankündigungen ebenfalls

zahlreiche Erweiterungen (siehe

Abbildung 7) gegeben.

So können jetzt an POWER6/6+-basierende

Power Server in Verbindung

mit IBM i 6.1 und VIOS auch IBM Systems

Storage DS5100 und DS5300 angebunden

werden.

Weiterhin können die bereits bekannten

4 GB Dual-Port PCI-X Fibre-

Channel-Adapter (#5749) oder der 4 GB

Dual-Port PCIe-Fibre-Channel-Adapter

(#5774) in Verbindung mit IBM i 6.1

auf POWER6/6+-basierenden Servern

dazu verwendet werden, IBM Systems

Storage DS6800 anzubinden.

Bei POWER5/5+-basierenden Servern

ist es jetzt auch möglich, IBM

Systems Storage DS8100/DS8300-

Subsysteme oder IBM Systems Storage

DS6800-Subsysteme auf Basis von

IBM i 6.1 und dem bekannten Smart

Fibre-Channel-Adapter (#5749) zu

betreiben. Es werden in dieser speziellen

Konstellation jedoch keine Bandlaufwerke

oder Bibliotheken und auch

keine SAN-Load-Source-Funktionalität

im Zusammenhang mit diesem Adapter

unterstützt.

PowerVM Active Memory Sharing

PowerVM Active Memory Sharing

(AMS) ist eine im Markt zurzeit einzigartige

Hauptspeicher-Virtualisie-

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rungs-Technologie, die es erlaubt,

Hauptspeicher auf intelligente Art und

Weise von einer Partition in eine andere

dynamisch zu verschieben; mit der

Zielsetzung, Kosten zu sparen und den

Hauptspeicher flexibler und effizienter

zu nutzen.

Abbildung 8:

PowerVM Active

Memory Sharing

Basierend auf einem Hauptspeicher-Pool

und abhängig von den Workload-Anforderungen

in den Partitionen,

erfolgt jeweils eine dynamische Zuordnung

des Hauptspeichers. Entwickelt

wurde AMS vor allem für Partitionen

mit variablen Hauptspeicheranforderungen,

für Workloads, deren Spitzenbelastung

zu unterschiedlichen

Zeiten erfolgt, und für aktive/inaktive

Umgebungen. Damit eignet sich AMS

beispielsweise für Partitionen mit unterschiedlichen

Zeitzonen, Tag- und

Nacht-Workloads, Test- und Entwicklungsumgebungen

oder wenn Hauptspeicherressourcen

sehr unregelmäßig

benötigt werden.

IBM i 6.1 unterstützt PowerVM Active

Memory Sharing auf POWER6/6+basierenden

Power Systems Servern

und Power Blades. Voraussetzung ist,

dass alle I/O-Adapter mithilfe von VIOS

virtualisiert sind und Shared-Prozessoren

verwendet werden; weiterhin sind

VIOS 2.1.1, eFW 3.4.2 und HMC V7

3.4.2 erforderlich.

Dynamische Infrastruktur des

21. Jahrhunderts

Ross Mauri, General Manager, IBM

Power Systems fasst die Ankündigungen

vom 28.April 2009 kurz und knapp

wie folgt zusammen:

„With today’s announcements,

we’re helping our clients take the right

steps today to ensure a more productive

tomorrow. We’re introducing leading

Power Systems technology, products

and services, with better performance,

efficiency and reliability than ever before.

Our goal is to help companies gain

business insights and work smarter towards

a more dynamic infrastructure.”

Peter Nimz ó

IBM Deutschland gmbH, Stuttgart

www.ibm.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

23


24

SChWERPUNKT

Die ersten Erfolge haben dabei nicht

lange auf sich warten lassen: Nach

nur vier Monaten konnte Paal den Aufwand

für die mandantenübergreifende

Auftragsabwicklung um die Hälfte reduzieren.

Auch bei den laufenden IT-

Kosten kann fortan jedes Jahr ein mittlerer

fünfstelliger Betrag eingespart

werden.

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

IBM POWER & BLADES IM MITTELSTAND

Paal ist erfolgreich mit Power6 und e.bootis

Halber Aufwand

Die Unternehmensgruppe Paal, internationaler Großhändler von Metallerzeugnissen und

zulieferer für den Maschinenbau und die Automobilindustrie, setzt zur Unterstützung

der inner- und überbetrieblichen Prozesskette auf die Java- und .NET-basierende Komplett-

lösung e.bootis-ERP Industrie und IBM POWER6.

PAAL

Die mittelständische unternehmensgruppe Paal, die sich aus

der Alexander Paal gmbH, Krumm & André gmbH und der Hapare

gmbH zusammensetzt, ist ein international erfolgreicher

großhändler von Industrie-Kleinteilen und Spezialist für die Bearbeitung

von Metallwaren. Das Produktportfolio umfasst u. a.

Federscheiben, Fächerscheiben, Passscheiben, Sprengringe,

Tellerfedern und Sicherungsscheiben in DIN-Ausführungen

oder in Sondermaßen. Auch die Oberflächenbeschichtung und

-Veredelung zählt zu den Kernkompetenzen der Paal-gruppe

mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Remscheid. Über

80 Mitarbeiter am Standort Remscheid sorgen mit überdurchschnittlichem

Engagement und Qualitätsbewusstsein für eine

reibungslose Abwicklung von Anfragen und Aufträgen. Das

große Auslieferungslager mit einer grundfläche von ca. 10.000

qm garantiert eine zuverlässige Belieferung. Weitere Produktionsstätten

und Auslieferungsläger unterhält Paal in Leipzig,

Italien und in China.

www.paal.de

Über 15 Jahre lang hatte Paal

ein ERP-System im Einsatz, das –

gemessen an den damaligen Anforderungen

– state-of-the-art war.

Mit den Jahren wuchsen jedoch

die Anforderungen, und auch

das System wurde vom Hersteller

nicht mehr in dem Maße weiterentwickelt,

wie man es sich bei

Paal gewünscht hätte.

Erweiterungen

mussten mehrmals

im Jahr kostenaufwendig

beauftragt

werden, um die

neuen Anforderungen

in der gewachsenen Systemlandschaftumsetzen

zu können. Zudem

fehlte es dem veralteten

System an der nötigen

Flexibilität, um Prozesse

in effizienter Weise

zu automatisieren. Die

Geschäftsführung von

Paal entschied sich daher,

die bestehende ERP-

Software durch eine moderne

und durchgängige

Komplettlösung für die

gesamte Unternehmensgruppe

zu ersetzen.

Ein wesentliches Ausschlusskriterium

war

u. a. die Lauffähigkeit

und Performance auf der

eingesetzten Hardware

Power6/ IBM System i.

Im anschließenden Auswahlprozess

wurden nach einer Vorauswahl

die in Frage kommenden Systeme nach

Gesichtspunkten wie Architektur (z. B.

Hardware, Schnittstellen, Datenbank,

Programmiersprache u. Ä.), allgemeine

Parameter (z. B. Bedienbarkeit,

Verständlichkeit, Flexibilität für den

Nutzer, Mandantenfähigkeit u. Ä.), Leistungsumfang

(u. a. Materialwirtschaft,

Fertigung, Finanzbuchhaltung, Vertriebsplanung),

Integrationsfähigkeit

(Integration mit Web-Anwendungen,

Dokumentenmanagementintegration)

und Kosten (Investitionskosten und

laufende Kosten) bewertet. Die beiden

besten Systeme wurden daraufhin im

Rahmen eines Workshops detailliert

auf ihre Tauglichkeit geprüft.

„Überzeugen konnte uns letztlich

nur die ERP-Lösung des IBM Advanced

Business Partners e.bootis ag. Technologisch

spielt das e.bootis-ERP-System


ja ohnehin in der höchsten Liga. Bei

unserer alten Lösung hat es z. B. ca.

1 – 1,5 Jahre gedauert, bis die EDI/

EDIFACT-Anbindung zu einigen unserer

Kunden rund lief. Dies ist durch

die offene Web-Architektur von e.bootis

nun völlig reibungslos möglich. Aber

auch der Leistungsumfang der Lösung

war ausschlaggebend. Mit e.bootis-ERP

sind bereits 99 % unserer heutigen

Anforderungen abgedeckt.

Viele Erweiterungen, wofür wir

in der Vergangenheit jährlich

einen fünfstelligen Betrag in die

Hand nehmen mussten, bringt

e.bootis bereits von Haus aus

mit. Das Nonplusultra für unsere

Mitarbeiter ist aber die Dokumentenmanagementintegration,

weil man damit noch direkt

im selben Programm die Belegkette

mit sämtlichen relevanten

Unterlagen wie Rechnung, Korrespondenz

oder sonstige Dokumente

einsehen kann“, erläutert

Wolfgang Paal, Geschäftsführer

der Alexander Paal GmbH.

Der Betrieb der Lösung auf

IBM Power Systems, das die integrierte

Plattform IBM System i mit der erfolgreichen

UNIX-Betriebssystemplattform

IBM System p vereint, bietet Paal deutliche

Vorteile auch in punkto Hochverfügbarkeit,

Stabilität, Virtualisierung,

Energieeffizienz und Storage. Durch

den Einsatz von IBM Power Systems

als Nachfolgeplattform der AS/400

geht zudem das jahrelang gewachsene

Hardware-Know-how nicht verloren.

Die Flexibilität, zu einem späteren

Zeitpunkt bei einer Anpassung der In-

zUM UNTERNEhMEN

Die e.bootis ag mit Standorten in Essen,

Waiblingen, München und Hamburg entwickelt

und vermarktet die plattformunabhängige,

voll skalierbare Standard-ERP-Lösung

„e.bootis-ERP Handel und Industrie“ für

unternehmen aus Handel, Industrie und

Dienstleistung. Rund 120 Mitarbeiter setzen

sich für den Erfolg des deutschen unternehmens

ein, das seit 1982 am Markt agiert.

Auf Basis seiner über 25-jährigen Erfahrung

in der ERP-Softwareentwicklung und 1.600

Installationen hat e.bootis die branchenübergreifende

Lösung „e.bootis-ERP Handel und

Industrie“ auf modernster Java- und .NET-

Technologie komplett neu entwickelt. Sein

Produktportfolio ergänzt das inhabergeführte

unternehmen mit umfassenden Service-

und Beratungsleistungen, die wirtschaftliche

frastruktur auf eine andere Plattform

wie Windows- oder Linux zu wechseln,

bleibt so für Paal erhalten. Seit Januar

2009 läuft bei Paal die ERP-Lösung aus

dem Hause e.bootis im Echtbetrieb. ó

und technologische Kompetenz zum Nutzen

des Kunden vereinen. Auf die Softwarelösungen

der e.bootis ag vertrauen über 500

unternehmen, wie z. B. giesen großhandel

für Lüftungstechnik in Essen, Internationaler

Bund in Frankfurt, Siegfried Templin in

Coppenbrügge, IBK Wiesehahn in Bottrop,

Schmitz Cargobull in Horstmar, AMF in Fellbach,

Bayerisches Staatsministerium für umwelt

und gesundheit in München, Schreiber+

Weinert in Hannover, Henschel & Ropertz in

Darmstadt, uebigauer Elektro- und Schaltanlagenbau

uESA in uebigau, Weiler Werkzeugmaschinen

in Emskirchen, Paal unternehmensgruppe

in Remscheid und Anton Klocke

Antriebstechnik in Bielefeld.

www.ebootis.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

25


26

SChWERPUNKT

SUMMARY

Gesamtlösungen für den Groß-, Einzel- und

Versandhandel müssen die spezifischen Anforderungen

der jeweiligen Branche berücksichtigen

und dabei flexibel anpassbar bleiben.

In den letzten Jahren benötigten Unternehmen

bei der Einführung der

RFID-Technologie einen langen Atem.

Dieses Manko der kurzen Innovationszyklen

müssen Einsteiger heute nicht

mehr in Kauf nehmen, denn führende

RFID-Hersteller bieten inzwischen

Standardlösungen für verschiedene Anwendungsgebiete.

Als Treiber dieser Entwicklungen

und als konkreter Anlass für Unternehmen,

RFID-Lösungen einzuführen,

gelten mehrere Aspekte. Zum einen

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

gROSS-, EINZEL- uND VERSANDHANDEL

RFID erfüllt gestiegene Anforderungen

Funken für Fortgeschrittene

Radio Frequency Identification (RFID) hilft Unternehmen, den Überblick über komplexe

Waren ströme zu behalten sowie Qualität und Sicherheit ihrer Lieferketten zu erhöhen.

Doch die Funkchips allein garantieren keinen Erfolg. Vielmehr entscheidet die richtige

Integration in Unternehmensabläufe und IT über den Nutzen der Lösungen.

verlangt seit 2005 die Verordnung EG

178/2002 europaweit die Rückverfolgbarkeit

von Waren. Händler müssen

auf Anfrage Auskunft über Herkunft,

Transportweg, an der Herstellung beteiligte

Unternehmen und Inhaltsstoffe

von Produkten – insbesondere Lebensmitteln

– geben können. Vom Kuhstall

bis zum Kühlregal gilt es, jeden Arbeitsschritt

zu dokumentieren.

Zum anderen steigen die Anforderungen

an die Produktqualität. Kunden

erwarten stets mangelfreie Waren und

Güter. Unternehmen hingegen wollen

kostspielige Rückrufaktionen oder Produktionsstillstände

ausschließen. Gerade

bei komplexen Warenströmen sind

unternehmensübergreifende Echtzeitinformationen

über Warenbewegungen

und -stati erforderlich. Denn nur wenn

wichtige Daten unverzüglich allen Beteiligten

einer Produktions- und Lieferkette

zur Verfügung stehen, können

Geschäftsprozesse – z. B. in Logistik

und Service – problemlos abgewickelt

werden.

Stevecoleccs, iStockphoto.com


Nicht zuletzt sind Plagiate heute ein

ernstzunehmendes Problem. Besonders

bei Chemie- und Pharmaprodukten ist

die Echtheit ein absolutes Muss. Die

Einnahme von falschen oder nicht korrekt

dosierten Wirkstoffen kann dort

gravierende Folgen haben.

RFID im Technologieverbund

Um den gestiegenen Anforderungen

der Kunden gerecht zu werden, müssen

Entwickler die Funktechnologie

laufend anpassen. Reichten vor einigen

Jahren in der Produktion – der Wiege

von RFID – noch Lesereichweiten von

wenigen Zentimetern, sind heute insbesondere

in der Logistik Entfernungen

von mehreren Metern zu überwinden.

„Darüber hinaus arbeitet RFID inzwischen

mit anderen Technologien

wie etwa der Sensorik zusammen. Alle

Geräte, die einen Sensor mit elektronischem

Ausgang besitzen, kann man

mittlerweile mit den Funkchips koppeln“,

erklärt Volker Klaas, Leiter des

Competence Center Auto ID / RFID bei

Siemens IT Solutions and Services. So

ist es beispielsweise möglich, exakte

Zustandsdaten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit

sowie Erschütterungen

zu erfassen und diese Informationen

auf dem Transponder zu hinterlegen.

Verderbliche Nahrungsmittel, sensible

Pharmazeutika und Chemikalien sowie

empfindliche (Elektro-)Geräte profitieren

davon.

Gefordert: Mehr Speicherplatz

Damit diese zusätzlichen Informationen

auch auf dem Transponder Platz finden,

muss jedoch dessen Speicherkapazität

groß genug sein. Hier sieht der RFID-

Experte noch Verbesserungspotenzial:

Die neuen UHF Gen2-Transponder erlauben

zwar große Lesereichweiten und

Pulkerfassung, der Speicherbereich ist

allerdings noch begrenzt. „Auch für die

Verschlüsselung von Daten wird viel

Speicherplatz benötigt, so dass wir dieses

Thema in Zukunft verstärkt angehen

werden“, führt Klaas aus.

Rentabel bei richtigem Einsatz

Langfristig wird sich die Funktechnologie

nur durchsetzen, wenn die Preise

für RFID-Transponder weiter fallen.

Derzeit kosten einfache Transponder

zum Aufkleben knapp zehn Euro-Cent.

In den Augen von Klaas bereits eine

akzeptable Größenordnung, denn die

Technik verbessert und vereinfacht

Produktions-, Transport- und Serviceprozesse

deutlich.

Vor allem in der

Elektronik- und Textilindustrie

hält der

Siemens-Experte den

RFID-Einsatz für sinnvoll.

Bei hochwertigen

und empfindlichen

Elektrogeräten lässt

sich durch die artikelgenaue

Verfolgung einerseits

die Echtheit

sowie der fachgerechte Transport nachweisen.

Andererseits liefern die Chips

dem technischen Kundendienst oder

dem Servicepersonal bei Reparaturen

sofort alle notwendigen Produktinformationen.

In der Textilindustrie mit

ihrem komplexen Portfolio vereinfacht

RFID die Logistik und kann beispielsweise

die Bewegungen der Waren auf

der Verkaufsfläche steuern.

Dem häufig propagierten Beispiel,

in Zukunft auch einzelne Joghurtbecher

mit Funketiketten zu versehen, erteilt

Klaas indessen eine klare Absage:

„Das rechnet sich im Moment nicht.“

RFID-Projekte erleichtern

Für die Umsetzung komplexer RFID-

Projekte empfiehlt Martin Haas, Director

Research und Consulting bei IDC

Central Europe, externe Unterstützung,

„um betriebsblinde Entscheidungen

zu vermeiden.“ Gefragt sind dabei

Dienstleister, welche die verschiedenen

Branchenanforderungen kennen, selbst

RFID-Technologien entwickeln und in

Standardisierungsgremien mitarbeiten.

Sie können am besten Systeme von

Überblick ist im Bereich Logistik

und Distri bution das A und O –

RFID macht’s möglich. Quelle: Siemens

Drittanbietern sowie Marktinnovationen

bezüglich ihrer Eignung bewerten.

Außerdem sollten sie den gesamten

Projektzyklus vom RFID-Assessment

über Konzeption und Implementierung

bis zum Rollout und Betrieb abdecken.

Services für IT-Integration, Betreibermodelle

und Finanzierung runden entsprechende

Angebote ab.

Große Anbieter können zur automatischen

Identifikation von Waren und

Gütern RFID mit

weiteren Techniken

wie Barcode, Sensorik,

GPS/GPRS oder

Biometrie kombinieren.

Mithilfe von

Shared-Services-

Plattformen vernet-

zen diese AutoID-

Technologien die

Partner innerhalb

einer Wertschöpfungskette.

Dadurch stehen die Dienste

für alle Beteiligten zentral bereit. Abgerechnet

wird dabei nutzungsbezogen

nach individuellen Berechnungsmodellen.

Bei der Einführung sieht Klaas eine

weitere Herausforderung: „Viele Anwender

betrachten RFID als Barcode-

Ersatz. Das ist der falsche Ansatzpunkt.

RFID kann nämlich einiges mehr. Die

Technologie ermöglicht deutlich wirtschaftlichere

und transparentere Prozesse.“

Es muss allerdings vorher immer

geprüft werden, ob die Technologie

zum Geschäftsprozess passt. RFID-

Anwendungen generieren beispielsweise

große Datenvolumina. Allein die Informationen

zu erfassen bringt jedoch

keinen Mehrwert. Nur eine intelligente

IT-Infrastruktur kann Geschäftsprozesse

abbilden, Daten aufbereiten und so

qualifizierte Entscheidungen ermöglichen.

Daniel Abel ó

Siemens IT Solutions and Services, München

www.siemens.com/it-solutions

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

27


28

SChWERPUNKT

Eine flexible Personaleinsatzplanung

ist vielen Unternehmen bereits als

Lösungsweg vertraut. Besonders effektiv

kann jedoch nur eine Arbeitszeitgestaltung

sein, die am tatsächlichen

Bedarf ausgerichtet ist. IT-gestützte

Workforce-Management-Lösungen bieten

dem Handel ideale Hilfsmittel, mit

denen der Spagat zwischen Umsatzverlusten

einerseits und teuren Überkapazitäten

andererseits gemeistert werden

kann.

Gleichzeitig stellt ein modernes

Workforce Management sicher, dass der

Kunde auch künftig König bleibt: Eine

Planungssoftware für den Personaleinsatz

ist nicht nur für Händler interessant,

die Personalkosten optimieren

müssen. Sie wird auch in Unternehmen

eingesetzt, die sich durch einen hohen

Servicegrad profilieren wollen und mit

einer Anzahl von Mitarbeitern planen,

die bewusst über der Mindestbesetzung

liegt. In beiden Fällen gilt: Wer

den Personaleinsatz bedarfsorientiert

managen will, braucht Bedarfsprognosen

auf Basis aller relevanten Faktoren.

Ein gutes Beispiel dafür bietet

die famila Handels-Betriebe GmbH &

Co. KG Rhein-Neckar. Der Einsatz der

1.300 Mitarbeiter in ihren zwölf SB-Warenhäusern

und Fachmärkten wird mit

einer Workforce-Management-Lösung

koordiniert, die eine bedarfsoptimierte

Planung mit automatischem Planvorschlag

und untertägigen Arbeitsplatzwechseln

ermöglicht. Damit kann das

Unternehmen nicht nur individuelle

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

gROSS-, EINZEL- uND VERSANDHANDEL

Workforce Management im handel

Kosten senken, Service erhöhen

Verschärfter Kostendruck und harter Preiskampf sind nicht die einzigen herausforderungen,

vor denen handelsunternehmen heute stehen. Viele mussten in den letzten Jahren die

Mitarbeiterzahl reduzieren, gleichzeitig aber das verbliebene Personal optimal einsetzen,

um die längeren Ladenöffnungszeiten bedienen und Umsatzziele erfüllen zu können.

Prognosen über den Personalbedarf in

den unterschiedlich großen Märkten

erstellen, sondern auch flexibel auf das

Kundenaufkommen reagieren.

Auf den Punkt gebracht

Ein Blick auf den Point of Sale mancher

Handelsunternehmen zeigt jedoch

noch immer: die Kunden ärgern sich

über schlechten Service und Wartezeiten,

während Verkaufsmitarbeiter

Ware ordnen, den Bestand prüfen oder

andere logistische bzw. administrative

Tätigkeiten durchführen. Kurz, die Ursache

für fehlende Kundenbetreuung

liegt häufig nicht in der Quantität des

Personals. Oft sind es mangelnde Planung

und Steuerung, die dazu führen,

dass ein Teil der im Verkauf eingesetzten

Ressourcen nicht zur Verfügung

steht.

Wird die Personalplanung jedoch

konsequent am erwarteten Kundenaufkommen

ausgerichtet, steigt der

Service-Level. Das schlägt sich auch

im Umsatz nieder: Verkauft z. B. eine

Schuhhandelskette mit 100 Filialen

durch einen frequenzorientierten Personaleinsatz

pro Woche und Mitarbeiter

in jeder Filiale nur ein oder zwei

Paar Schuhe mehr, ergibt das schnell

einen siebenstelligen Mehrumsatz.

Je nach Handelsformat und Beratungsintensität

müssen bei der Bedarfsermittlung

allerdings auch andere

relevante Bedarfstreiber wie Sonderaktionen,

Wetterprognosen oder Artikelabverkauf

berücksichtigt werden.

Aus der Vergangenheit weiß man z. B.,

wie sich das Kaufverhalten an Adventswochenenden,

Brückentagen oder bei

Saisonverkäufen gestaltet. Genauso

wichtig sind aber auch interne Faktoren

wie die Planung von Nebentätigkeiten,

die Qualifikation, Pausenzeiten

oder Mitarbeiterwünsche. Fließen alle

diese Informationen zusammen, kann

man den Personaleinsatz optimal am

tatsächlichen Bedarf ausrichten. Das

ist nur mithilfe einer Software möglich,

die umfangreiche Planungs- und Prognosefunktionen

zur Verfügung stellt

und auf die Bedürfnisse des Handels

abgestimmt ist.

Eine moderne Personaleinsatzplanung

setzt damit Planungsentscheidungen

„nach Bauchgefühl“ eine klare und

gezielt optimierbare Datenbasis entgegen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die

eingesetzte Lösung nicht nur höchste

Funktionalität bietet, sondern auch

plattformunabhängig, skalierbar und

parametrierbar ist. Denn das schützt

die getätigte Investition langfristig

und hält gleichzeitig die Betriebskosten

niedrig. Der Return on Investment

wird nach Erfahrung von ATOSS meist

innerhalb von zwölf Monaten nach Implementierung

erreicht. Elke Jäger ó

ATOSS Software Ag, München

www.atoss.com


Kolosigor, iStockphoto.com

TOPCART entscheidet sich für oxaion business solution

Servicemanagement überzeugt

Die Firma TOPCART setzt künftig auf die ERP-Lösung oxaion business solution. Bekannt

geworden ist sie als hersteller von Kartuschen für Drucker und Kopierer. heute bietet

das Unternehmen europaweit herstellerunabhängige Beratungskonzepte und Programme

zur Kostenoptimierung sowie die Betreuung von ganzen Druckerlandschaften.

Bislang arbeitete TOPCART mit einer

reinen Handelslösung, die jedoch

den gestiegenen Anforderungen

an eine moderne Unternehmenssoftware

nicht mehr gewachsen war. Ins-

besondere das Servicemanagement der

ERP-Lösung von oxaion war für die Entscheidung

ausschlaggebend.

„Das umfangreiche Servicemanagement,

voll integriert in die ERP-Software,

hat uns überzeugt“, erklärt Geschäftsführer

Wolf Mayer. Mit Hilfe der

oxaion-Software lassen sich Reparatur-

und Wartungsverträge verwalten bis

hin zur Zeiten- und Mengenerfassung

inklusive Fakturierung. Hinzu kommt

eine grafisch unterstützte Personaleinsatzplanung

auf Basis der bestehenden

Verträge unter Berücksichtigung aller

planungsfreien Zeiten.

Mietgerätemanagement, Geräteakte

und Help Desk zur schnellen Bearbeitung

von Kundenanfragen runden die

Lösung ab. „Aufgrund des hohen An-

spruchs an ein leistungsfähiges, voll

integriertes Servicemanagement, passt

TOPCART hervorragend zu uns“, erläutert

Uwe Kutschenreiter, Vorstand der

oxaion ag. „Wir werden auch eine mobile

Lösung einführen,

mit deren Hilfe 55 Servicemitarbeiter

immer

direkten Zugriff auf

alle relevanten Unternehmensdaten

haben.“

Wichtig für TOP-

CART ist auch die internationaleAusrichtung

der ERP-Software

und des Anbieters.

Die oxaion business

solution gibt es in 18

Sprach- und Landesversionen.

Projektstart bei TOPCART

ist in Deutschland und Österreich.

Aber schon in wenigen Monaten wird

zUM UNTERNEhMEN

Die oxaion ag aus Ettlingen bei Karlsruhe zählt

zu den führenden deutschen Anbietern betriebswirtschaftlicher

Komplettsoftware für

den Mittelstand. Jahrzehntelange Branchenund

Prozesserfahrungen zeichnen das unternehmen

darüber hinaus als kompetenten Beratungspartner

aus.

In den Programmen der oxaion ag stecken

mehr als 30 Jahre Branchen- und Entwicklungserfahrung.

Mit ihrer Software richten sich

die Ettlinger an mittelständische unternehmen

in Industrie und großhandel. Neben den klassischen

ERP-Modulen wie Warenwirtschaft,

Vertrieb und Produktion decken die Lösungen

der oxaion ag eine Vielzahl weiterer Themen

DER ANWENDER

Die Firma TOPCART gmbH aus Erzhausen

ist Hersteller von Hochleistungskartuschen.

Heute bietet das unternehmen Beratungskonzepte

rund ums Drucken und Kopieren.

Die Mitarbeiter von TOPCART betreuen

Druckerlandschaften von unternehmen in

ganz Europa. Für die Kunden werden Lösungen

entwickelt, die Zeit und geld sparen. Mit

individuellen Konzepten reagieren die Druckerspezialisten

auf die Anforderungen jedes

Kunden unter Berücksichtigung von umwelt-

und gesundheitsverträglichkeit. TOPCART

hat seinen Stammsitz im hessischen Erzhausen

und Niederlassungen in österreich und

Finnland.

www.topcart.com

im hohen Norden auch eine finnische

Sprach- und Landesversion implementiert.

Dann werden rund 140 User mit

der neuen ERP-Software arbeiten. ó

ab, wie beispielsweise ein voll integriertes Projekt-

und Servicemanagement bis hin zu einem

integrierten CRM-System (IRM). Die Software

ist international ausgerichtet und steht in zahlreichen

Sprach- und Länderversionen zur Verfügung.

Die oxaion ag ist ein unternehmen der command

gruppe mit Sitz in Ettlingen und beschäftigt

inklusive der Standorte Düsseldorf, Hamburg,

Wien und Wels derzeit 120 Mitarbeiter.

Im geschäftsjahr 2007/08 (Ende: 30.04.2008)

erzielte die oxaion ag einen umsatz von 15,4

Millionen Euro.

www.oxaion.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

29


30

SChWERPUNKT

heute erzielt Gamma mit 80 Mitarbeitern

einen Umsatz von 68

Millionen Euro und ist international

aktiv. Für die zentrale Warenwirtschaft

kommt eine IBM iSeries Modell 520 mit

OS/400 V5R2 zum Einsatz. Microsoft

SQL Server dient als Datenbank für die

e-Commerce-Lösung.

Vertrauen schaffen

Bereits der erste Webshop stellte den

Kunden recht aktuelle Katalog- und Lagerdaten

für die Bestellung per E-Mail

zur Verfügung. Die damalige Access

Datenbank wurde alle vier Stunden mit

OS/400-Daten gefüllt. Der Online-Anteil

des Geschäfts stieg, so dass die Access-

Datenbank nicht mehr ausreichte und

durch SQL Server ersetzt wurde. Eine

neue ASP.NET-Lösung sollte interaktive

Bestellvorgänge ermöglichen.

Mit der Zunahme der Internetverkäufe

führten die periodischen Ladevorgänge

zu Bestellungen von Waren,

die nicht mehr in genügender Stückzahl

auf Lager waren. Das machte individuelle

Stornos nötig und ärgerte die

Kunden. Für die neue Lösung suchte

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

gROSS-, EINZEL- uND VERSANDHANDEL

Eine e-Commerce Anbindung ist der Schlüssel zum Erfolg

Daten in Echtzeit replizieren

Schnelle Reaktion und Liefertreue schafft Kundenzufriedenheit. Die Gamma Reifen & Felgen

Großhandels AG beliefert Reifenhändler, Werkstätten, Tankstellen usw. in Deutschland, Frankreich

und Dänemark. Der Markt ist von einem hartem Preiswettbewerb geprägt. Als einer der

Pioniere auf dem Gebiet hat Gamma die Vorteile eines Web-Angebots frühzeitig erkannt.

Reifenlager – beeindruckend

Gamma deshalb eine Datenreplikation,

die nahezu in Echtzeit die Bestands-

und Katalogdaten im Web aktualisiert.

Nach Tests fiel die Entscheidung auf

die HiT-Software DBMoto. „Neben der

unbürokratischen Testmöglichkeit per

Download bietet DBMoto die passende

Funktionalität zum angemessenen

Preis“, erläutert Ingo Oltmann, EDV-

Leiter bei Gamma. „Die Zusammenarbeit

mit HiT Software ist absolut problemlos

und sehr konstruktiv.“

Mit DBMoto wurde die Zuverlässigkeit

der e-Commerce-Informationen

gesteigert, so dass die Kunden heute

wirklich auf rasche Lieferung vertrauen,

was neben der Entlastung der Mitarbeiter

auch die Kundenzufriedenheit

erhöht. Qualität und Aktualität der Daten

waren und sind ausschlaggebend

für die weitere Marktdurchdringung.

Freie Bahn für Datenvernetzung

Die Replikation der OS/400-Daten erfolgt

über ein SQL Server Staging System.

Das vermeidet die direkte Anbindung

der iSeries an das Internet und

entlastet sie von internen Abfragen.

Das bidirektionale DBMoto überträgt

auch Bestell- und Kundendaten vom

Webportal zur iSeries. Die Bestellungen

werden manuell gesichtet und freigegeben.

Lieferschein, Rechnung und

Kommissionierung folgen automatisch,

ebenso Bestellung/ Reservierung per

FTP/Mail/Webservices, die

Ausgabe von Access-/CSV-Dateien

und Paketscheinen.

Bei Unterbrechung der

Verbindung nimmt die Webseite

weiter Aufträge an

und reduziert die Bestände

entsprechend. Später überschreibt

DBMoto diese mit

den Daten, um telefonische

Bestellungen zu berücksichtigen.

Die hohe Nutzung durch 3.000 bis

4.000 Anwender mit 10 GB Transaktionsdaten

spricht für sich. „Insgesamt

ergab das Zusammenspiel aller Komponenten

mit DBMoto eine große Ausweitung

des Geschäfts“, stellt Oltmann

fest. „Mit DBMoto haben wir die Möglichkeit

gewonnen, die Sicherheit und

Ressourcenschonung der iSeries mit

den Möglichkeiten der modernen Systeme

und Datenbanken zu verbinden.

Damit eröffnen wir uns weitere Möglichkeiten,

z. B. Reporting, Anschluss

moderner Peripherie und Vernetzung

mit Dienstleistern.“

Dr.-Ing. helmut Knappe ó

HiT Software Inc., München

www.hitsw.de


Banner Gmbh setzt auf MIS-System von STAS

Startklar im Berichtswesen

Mit rund 2,8 Millionen produzierten Starterbatterien pro Jahr gehört die Banner Gmbh

im öster reichischen Linz europaweit zu den ganz Großen in diesem Geschäft. Fast

600 Mit arbeiter sorgen dafür, dass beispielsweise Autogiganten wie Audi, DaimlerChrysler

und Volkswagen oder auch ÖAF-MAN hochwertige Starterbatterien erhalten.

Seit mehr als 60 Jahren produziert

Banner nun schon Batterien und

seitdem gelten die Stromspeicher mit

dem Büffelsymbol aus dem Familienunternehmen

zu den international

anerkannten und technisch führenden

Markenprodukten – egal ob im nördlichsten

Skandinavien oder in der

Hitze Afrikas.

Wachstum bringt herausforderung

Das stetige Wachstum des österreichischen

Unternehmens – im

Geschäftsjahr 2004/2005 hat Banner

einen Gruppenumsatz von 114

Millionen Euro erzielt – hat letztlich zu

einer strategischen Neuorientierung im

Bereich IT geführt. Im Zuge der Ausarbeitung

der IT-Strategie fiel bei Banner

für den Bereich Unternehmenssteuerung

und Kennzahlen eine strategische

Entscheidung. Mittelfristig sollte ein

Management-Informations-System mit

variablen Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten

eingesetzt werden.

Ziel war es, alle bedeutenden Berichte

und Kennzahlen automatisiert aufzubereiten

und über ein Informationsportal

an die einzelnen Geschäftsbereiche und

Niederlassungen zu verteilen. Zu den

wichtigsten Voraussetzungen zählten

bei der Auswahl der passenden Lösung

unter anderem eine anwenderfreundliche

Benutzeroberfläche für nicht IT-

Experten, eine sichere Datenextraktion

aus dem ERP-System oxaion des gleichnamigen

STAS-Partnerunternehmens,

die Veröffentlichung der Berichte über

ein Informationsportal, verdichtete

Kennzahlen für das Management und

nicht zuletzt mittelstandsgerechte Investitionskosten.

„Vor allem überzeugte

uns der hohe betriebswirtschaftliche

Funktionsumfang und die Durchgängigkeit

der STAS-Lösung – von der Planung

über Analyse und Reporting bis hin zur

Datenaufbereitung und automatisierten

Berichtsverteilung. Auch die ausgezeichneten

Referenzen der STAS GmbH

haben uns in unserem Gefühl bestätigt“,

begründet Christian Ott, Leiter Information

& Organisation der Banner GmbH,

die Entscheidung für STAS CONTROL.

Im ersten Schritt wurde die Lösung

in den Bereichen Vertrieb und Kostenrechnung

eingesetzt. Die wichtigsten

Steuerungskennzahlen wie Deckungsbeitrag,

Bestandshöhe, Umschlagshäufigkeit

und Reichweiten wurden festgesetzt

sowie die Möglichkeit geschaffen,

die Deckungsbeiträge je Kunde und

Artikel zu ermitteln. Heute ermöglicht

die Lösung der Banner GmbH webbasiert

über das Portal eine einheitliche

Darstellung und papierlose Verteilung

ihrer Berichte über alle Niederlassungen

– im eigenen Corporate Design.

Der Erfolg war sehr schnell nach der

Implementierung greifbar. „Mit diesem

Single Point of Information

kann jeder Benutzer seine maßgeschneiderten

Informationen aus einer

zentralen Quelle beziehen. Jeder

bekommt genau die Informationen,

die er benötigt, und insgesamt konnten

wir den Aufwand für die Berichtserstellung

in der IT-Abteilung pro

Jahr um rund 25 Tage reduzieren. So

konnten wir die IT-Abteilung deutlich

entlasten und eine enorme Zeit- und

Kosteneinsparung erreichen“, berichtet

Christian Ott. Klaus Dechant ó

zUM UNTERNEhMEN

Das 1991 gegründete unternehmen STAS

gmbH mit Sitz in Reilingen beschäftigt 60

Mitarbeiter und ist bundesweit sowie im

deutschsprachigen Ausland tätig. unter der

Marke STAS CONTROL entwickelt und vertreibt

STAS schlüsselfertige betriebswirtschaftliche

Softwarelösungen zur Planung,

Analyse und Steuerung mittelständischer

unternehmen.

Rückwirkend zum 1. Januar 2008 wurde die

STAS gmbH am 20. August 2008 von FRITZ

& MACZIOL : INFOMA® übernommen. Die

STAS gmbH ist nun 100-prozentige Tochtergesellschaft

der ulmer unternehmensgruppe

und damit Teil des niederländischen Technologiekonzerns

Imtech N.V.

www.stas.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

31


32

TEChNIK & INTEGRATION

Tipps und Tricks – Teil 1

Journalisierung

Im Journalumfeld gibt es eine ganze Reihe von Tipps und Tricks, die die Arbeit

deutlich erleichtern können. In diesem und im nächsten Artikel dieser Serie möchte

ich Ihnen einige nützliche hinweise für das Arbeiten mit Journalen geben.

Eine einfache Methode, um die Zahl

der Journaleinträge zu verringern,

besteht darin, Open- und Close-Operationen

nicht im Journal aufzeichnen zu

lassen. Wird der Befehl STRJRNPF mit

den Standardangaben verwendet, so

wird jede Open- oder Close-Operation im

Journal aufgezeichnet (siehe Abb. 1).

Diese Informationen können für die

Analyse von Performanceproblemen

oder im Debugging durchaus hilfreich

sein – im normalen Anwendungsbetrieb

erzeugen sie jedoch Journaleinträge,

die weder für die Datenbank-

Recovery nach einem abnormalen

Systemende noch für APYJRNCHG bzw.

1

2

BEFEhL STRJRNPF MIT DEN STANDARDANGABEN

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

Aufz. der phys. Datei starten (STRJRNPF)

Auswahl eingeben und Eingabetaste drücken.

Aufzuzeichnende phys. Datei . . Name

Bibliothek . . . . . . . . . . *LIBL Name, *LIBL, *CURLIB

+ für weitere Werte

*LIBL

Journal . . . . . . . . . . . . Name

Bibliothek . . . . . . . . . . *LIBL Name, *LIBL, *CURLIB

Satzabbilder . . . . . . . . . . *AFTER *AFTER, *BOTH

Wegzulassende Journaleinträge . *NONE *NONE, *OPNCLO

RMVJRNCHG oder von journalbasierten

Hochverfügbarkeitslösungen benötigt

werden.

Seit V5R3 kann die Aufzeichnung

von Open/Close-Operationen durch

einen einfachen Befehl beendet oder

gestartet werden (siehe Abb. 2; in älteren

Releases war dies nur über ein

ENDJRNPF und ein anschließendes

STRJRNPF mit entsprechenden Parametern

möglich).

Die Angabe von *OPNCLOSYN für

den Parameter „Journaleinträge übergehen“

entspricht dabei dem „Wegzulassende

Journaleinträge *OPNCLO“ im

Befehl STRJRNPF.

AUFzEIChNUNG VON OPEN/CLOSE-OPERATIONEN

Objektaufzeichnung ändern (CHGJRNOBJ)

Auswahl eingeben und Eingabetaste drücken.

Objekte:

Objekt . . . . . . . . . . . . > *ALL Name, *ALL

Bibliothek . . . . . . . . . *LIBL Name, *LIBL, *CURLIB

Objektart . . . . . . . . . . > *FILE *FILE, *DTAARA

+ für weitere Werte

Attribut . . . . . . . . . . . . > *OMTJRNE *IMAGES, *OMTJRNE...

Journaleintrag übergehen . . . . > *OPNCLOSYN *SAME, *NONE, *OPNCLOSYN

Einen weiteren Unterschied gibt

es zwischen Dateien, für die die Journalisierung

manuell gestartet wurde

und zwischen SQL-Tabellen, für die

das System eine automatische Journalisierung

startet. Bei einer automatischen

Journalisierung werden

Open/Close-Einträge per Default nicht

aufgezeichnet – bei einer manuell gestarteten

Journalisierung werden per

Default alle Einträge in das Journal

geschrieben.

Automatische Journalisierung

neuer Objekte

Ein häufiges Problem im Bereich Journalisierung

ist, dass auch neu erstellte

Objekte von Anfang an journalisiert

werden sollten. Nur so ist im Falle eines

abnormalen Systemendes eine saubere

und vollständige Recovery der Daten

möglich. Wurde die Bibliothek über

SQL erstellt (CREATE COLLECTION)

und werden die Dateien dort ebenfalls

über SQL erstellt (CREATE TABLE), so

wird die Journalisierung automatisch

vom Betriebssystem zum Zeitpunkt

der Dateierstellung gestartet, wenn in

der betroffenen Bibliothek ein Journal

QSQJRN vorhanden ist.

Anders sieht es dagegen aus, wenn

mit CRTLIB und DDS-beschriebenen

Dateien gearbeitet wird. Hier liegt

es in der Verantwortung der Anwendungsentwickler,

für die Journalisierung

neuer Objekte zu sorgen. Dies

kann entweder manuell geschehen

– was entsprechend fehleranfällig ist

– oder über eine spezielle Data area


mit dem Namen QDFTJRN für einzelne

Bibliotheken automatisiert werden.

Die Daten in dieser Data area teilen dem

Betriebssystem mit, welches Journal

verwendet werden soll, welche Objekte

automatisch journalisiert werden

sollen (Dateien, Data areas und Dataqueues)

und bei welchen Operationen

die Journalisierung automatisch gestartet

werden soll (Create, Move oder

Restore).

Werden nach Erstellung der Dataarea

neue Objekte vom Typ *FILE,

*DTAARA oder *DTAQ der Bibliothek

hinzugefügt, so entscheidet das Betriebssystem

anhand der Einträge in

der Data area QDFTJRN in dieser Bibliothek,

ob die Journalisierung für dieses

Objekt automatisch gestartet werden

soll oder nicht.

Die Informationen in der Data area

QDFTJRN müssen ein bestimmtes Format

aufweisen. Die Data area muss mindestens

40 Bytes lang sein und den Typ

Character haben. Der Aufbau der Dataarea

wird in der Tabelle dargestellt.

Die Paarung aus Objektart und Operation

kann beliebig oft innerhalb der

Data area wiederholt werden. Treten

dabei Wiederholungen auf, so wird das

erste gefundene Paar in der Data area

verwendet.

Achtung: Alle Einträge in der Dataarea

müssen in Großbuchstaben erfolgen,

da ansonsten die entsprechenden

Objekte nicht gefunden werden.

Kann die automatische Journalisierung

nicht gestartet werden, wenn ein

neues Objekt erstellt wird, weil z. B. das

Journal, das in der Data area angegeben

wurde, gar nicht existiert, so wird das

neue Objekt trotzdem erstellt. Zusätzlich

wird eine entsprechende Fehlermeldung

(CPI6954 – Objekt kann nicht

journalisiert werden) ausgegeben. Für

die automatische Journalisierung werden

wie aus dem SQL-Umfeld bekannt

Open- und Close-Operationen nicht mit

im Journal aufgezeichnet. Außerdem

werden nur die After-Images im Journalreceiver

festgehalten.

Berechtigungen

Damit die Journalisierung erfolgreich

automatisch gestartet werden kann,

muss auch auf die notwendigen Berechtigungen

geachtet werden. Anwendun-

Inselanzeigen 3er midrange 07-2009.qxd

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Wir machen

mehr …

gen, die neue Objekte erstellen, führen

durch die Automatisierung auch einen

STRJRNPF-Befehl aus – und benötigen

somit Berechtigungen für das Jour-

Offset Feld Beschreibung

nal, das in der Data area hinterlegt ist.

Der entsprechende Benutzer benötigt

*OBJOPR- und *OBJMGT-Berechtigung

für das Journal selbst und *EXECUTE-

Berechtigung für die Bibliothek, in der

das Journal steht. Diese Berechtigungen

bedeuten allerdings nicht, dass der Benutzer

auch die Daten im Journal sehen

kann – diese werden im Journalreceiver

abgelegt – und nur wenn auch eine

Zugriffsberechtigung auf den Journalreceiver

besteht, kann auch der Inhalt

von Journaleinträgen gelesen werden.

Verschiebung von Objekten

Was genau passiert, wenn ein Objekt

aus einer Bibliothek in eine andere

Bibliothek verschoben wird, in der die

QDFTJRN Data area existiert? Wenn das

Objekt schon in der alten Bibliothek

journalisiert wurde, ändert sich nichts

– das Objekt wird auch in der neuen

Bibliothek weiterhin in das alte Journal

journalisiert. Die QDFTJRN Data area

kommt nur dann zum Tragen, wenn

das Objekt in der alten Bibliothek nicht

journalisiert wurde.

1 Bibliotheksname Bibliothek, in der das zu verwendende Journal liegt

11 Journalname Journal, das für die automatische Journalisierung neuer Objekte

verwendet werden soll

21 Objektart/

Operationen-Paarungen

+10 Objekttyp Objektarten, die automatisch journalisiert werden sollen. Das

Feld muss einen der folgenden Werte haben:

*FILE – nur physische Dateien

*DTAARA – nur Dataareas

*DTAQ – nur Dataqueues

*ALL – alle drei vorgenannten Objekttypen

+10 Operation Operationen, die eine automatische Journalisierung auslösen

sollen. Defaultwert ist hier *CREATE. Das Feld muss einen der

folgenden Werte haben:

*ALLOPR – beinhaltet move, create und restore

*CREATE – Neuerstellung von Objekten einschließlich

CRTDuPOBJ oder CPYF

*MOVE – wird ein Objekt in die Bibliothek verschoben,

erfolgt automatische Journalisierung

*RESTORE – ein Zurückspeichern eines Objekts erzeugt eine

automatische Journalisierung

*RSTOVJRN – die Bedeutung dieses Eintrags wird im nachfolgenden

Text detailliert erläutert

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

33


ACADEMY

Düsseldorf, 18. – 20. August 2009

SQL SummerCamp

SQL ist eines der wichtigsten Basiswerkzeuge für alle Programmierer.

Zugriffe in SQL sind schneller als native Datenbankzugriffe und vor allem

Datenbank- und System-übergreifend einsetzbar. Eingebautes SQL bringt

ungeahnte Perfomance in Programmierung und Abfragen und für reine

Abfragen und Datenbankmanipulationen ist SQL aller erste Wahl. Damit

wendet sich das SQL Summer Camp im Track 1 an Kollegen, die die Anwendung

von SQL perfektionieren möchten und im Track 2 erleben erfahrene

Programmierer, wie SQL innerhalb der Softwareentwicklung zu

schnelleren und besseren Ergebnissen führt.

Aus dem Inhalt für alle

DB2 UDB für System i und SQL

k Implementation DB2 UDB für System i

(SQL Begriffswelt, Kataloge und Journale)

k Datenbankdesign/Datenbankmodellierung

(Entity Relationship Model, Normalisierung, Tools)

k System i Navigator für Datenbankentwicklung nutzen

(Database Navigator, Diagnosezentrale, etc.)

In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit

WDSC zur Verfügung, mit dem auf einem System i unter IBM i V6.1 gearbeitet

werden kann.

Ablauf

Dienstag: bis 15.00 Uhr Eintreffen; bis 18.00 Uhr DB2 UDB für System i

und SQL; Abend zur freien Verfügung

Mittwoch: 9.30 bis 16.30 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

18.00 Uhr gemeinsames Abendessen mit Erfahrungsaustausch

Donnerstag: 9.30 bis 15.00 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

15.00 Uhr Ende und Verabschiedung

Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

per Fax

+ 49 8191 70661

Sie sollten das SQL Summer Camp besuchen, falls Sie …

◊ Ihre SQL-Fähigkeiten vervollkommnen möchten

◊ durch die bordeigenen SQL Tools ihre Arbeit beschleunigen wollen

◊ schneller zu Ergebnissen kommen möchten

◊ SQL in der Programmierung einsetzen

◊ wirklich konzentriert die Theorie lernen und sofort praktisch

umsetzen möchten

◊ von erfahrenen Referenten aus der Praxis lernen möchten

Track 1: Mit SQL arbeiten

Einfache Abfragen

k Datenselektionen; Built-In Functions

Komplexe Abfragen

k Joins und Unions; Insert, Delete und Update; Subselects

Datenbanken erstellen

k Create-, Alter und Drop-Befehle; Daten in DB2 importieren

Track 2: SQL fortgeschrittene Techniken

Mit Stored Procedures arbeiten

k Syntax, Parameterübergaben, Resultsets; SQL Procedures;

External Procedures

Mit User Defi ned Functions arbeiten

k Scalare Funktionen; Tabellenfunktionen; Abgeleitete Funktionen;

Externe Funktionen

SQL-Trigger

k Externe Trigger (System-Trigger); SQL-Trigger; Instead of Trigger

Referenten: Klaus-Peter Luttkus, Ronald Böhmer

1. Teilnehmer Name Track-Nr.

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Track-Nr.

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Track-Nr.

E-Mail-Adresse

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

1 2

1 2

1 2

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 1.699,— € 1.649,— € 1.566,55 €

2 1.649,— € 1.599,— € 1.513,05 €

3 1.599,— € 1.549,— € 1.471,55 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält 2 × Übernachtung/Frühstück im EZ

sowie die Verpfl egung tagsüber inkl. zwei Mittag-, einem Abendessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang Ihrer

Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben über

Termine und Veranstaltungsort. Änderungen vorbehalten.


Restore mit dem Eintrag

*RESTORE in QDFTJRN

Was passiert, wenn eine Datei z. B. auf

einem Testsystem mit Journaling erstellt,

dort gesichert und dann auf ein

anderes System zurückgespielt wird?

Standardmäßig wird immer zuerst versucht,

das zurückgespeicherte Objekt

wieder an das „alte“ Journal zu hängen.

Nur wenn entweder die ursprüngliche

Journalbibliothek oder das ursprüngliche

Journal nicht auf dem neuen System

gefunden werden, wird die QDFT-

JRN Data area mit den entsprechenden

Einträgen verwendet. Wurde die Datei

auf dem Ursprungssystem nicht journalisiert,

so kommt sofort die QDFTJRN

Data area zum Einsatz.

Restore mit dem Eintrag

*RSTOVRJRN in QDFTJRN

Wie kann man nun vorgehen, wenn

man eine journalisierte Datei z. B. zu

Testzwecken aus der Produktivbibliothek

sichern und in eine andere

Bibliothek zurückspeichern möchte –

und dabei zwar weiter journalisieren

möchte – aber eben nicht in das Produktivjournal?

Diese Funktion wurde

über den Parameter *RSTOVRJRN in

V5R4M0 mit einer Reihe von PTFs zur

Verfügung gestellt. Notwendig sind

die PTFs SI24505, SI24794, SI24812

und SI24864 (oder deren Nachfolger).

Wird in der QDFTJRN Data area die

Option *RSTOVRJRN verwendet – und

ein neues Objekt über einen Restore

erzeugt (also keine bereits existierende

Datei überschrieben), so findet immer

der Eintrag in der QDFTJRN Data area

Verwendung – es kann also sichergestellt

werden, dass in einer Testbibliothek

auch ein Testjournal verwendet

wird. Existiert das zurückgespeicherte

Objekt bereits und wird es auch schon

journalisiert, so wird das verwendete

Journal NICHT ersetzt.

Weitere Tipps und Tricks im Journalumfeld

folgen …

Sabine Jordan ó

Voraussetzungen und Installation

IBM DB2 Web Query

Nach der im letzten Artikel dargestellten Übersicht über

die zahlreichen und beeindruckenden Funktionen von DB2

Web Query beschreibe ich in der aktuellen Ausgabe die

Voraus setzungen für die Installation sowie deren Ablauf.

Es wird auch beschrieben, welche

Objekte installiert werden und welche

Funktionen diese innerhalb von

DB2 Web Query haben. Voraussetzungen

für die Installation und das Anwenden

von DB2 Web Query:

ó Internet Explorer: ? C Info

ó Firefox: Hilfe C Über Mozilla Firefox

Es wird mindestens 1 GB Hauptspeicher

empfohlen.

System-i-Anforderungen

DB2 Web Query läuft ab Betriebssystemversion

i5/OS V5R4. Diese ist auch

Voraussetzung für die Installation von

DB2 Web Query.

Die folgenden kostenlosen Lizenzprogramme

müssen vor der Installation

von DB2 Web Query vorhanden sein:

… aus

ó 5722SS1 Option 3 – Extended Base

SAP Directory Support

ó 5722SS1 Option 30 – Qshell

ó 5722SS1 Option 33 – Portable App

Solutions Environment (PASE)

ó 5722JC1 IBM Toolbox for Java

ó 5722DG1 IBM HTTP Server for i5/Os

ó 5722JV1 Option 6 – Java Developer

Kit 1.4

ó 5722JV1 Option 7 – Java Developer

Kit 5.0

ó 5722JV1 Option 8 – J2SE 5.0 32 Bit

PC-Anforderungen

ó 5722JV1 Java Runtime Environment

Da DB2 Web Query eine webbasierte (JRE) 1.4 oder höher

Anwendung ist, ist auf dem PC keine ó PTF SI27813 (ersetzt durch SI28971,

Client-Installation erforderlich. Es ge- aktuell SI29102)

nügt ein Web-Browser mit folgenden ó PTF SI27814 (ersetzt durch SI28336,

Anforderungen:

aktuell SI29567)

ó Microsoft Internet Explorer 6.0

ó PTF SI28336 (aktuell SI29567)

oder höher

Die Existenz dieser Optionen kön-

ó Mozilla Firefox Version 2.0

nen Sie mit go Licpgm, Ausw. 10 oder mit

oder höher

DSPSFWRSC prüfen. Falls die Java-Optio-

Die Version Ihres Browsers können nen 7 und 8 fehlen, können diese von

Sie über die Hilfe-Funktion des jeweili- den Betriebssystem-CDs D2929-6 und

gen Browsers ermitteln:

D2929-7 nachinstalliert werden.

® Inselanzeigen 3er midrange 07-2009.qxd

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-Lösungen!

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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36

TEChNIK & INTEGRATION

Die PTF-Anforderungen können

mit DSPPTF LICPgM(5722SS1) SELECT(SIxxx)

überprüft werden. Da hier mit ständigen

Aktualisierungen zu rechnen ist,

sollten Sie die aktuellen Anforderungen

berücksichtigen.

Hinweis: Falls die Option Developer

Workbench installiert werden soll, gibt

es weitere Anforderungen an die Hard-

und Software des PC. Hierfür beachten

Sie bitte die aktuellen Anforderungen.

Installation von DB2 Web Query

Falls Sie das IBM-Produkt 5722-QU1

(Query/400) als Lizenzprodukt einsetzen,

können Sie das Lizenzprogramm

5733-QU2 DB2 Web Query bei IBM

kostenlos bestellen. Beachten Sie, dass

jeder Benutzer von DB2 Web Query lizenziert

sein muss.

Query/400 und DB2 Web Query

können beide parallel und unabhängig

voneinander eingesetzt werden. Query/400

wird künftig allerdings keine

funktionalen Erweiterungen erhalten.

DB2 Web Query ist das strategische

Produkt von IBM.

Bevor Sie mit der eigentlichen Installation

des Lizenzprogramms beginnen,

sollten Sie die folgenden Informationen

zum APAR II14318 beachten:

Û www-912.ibm.com/n_dir/nas4apar.

nsf/c79815e083182fec862564c00079d

117/19f34f5766e54eef8625732d003c67

7d?OpenDocument&Highlight=2,II14318

Für die Installation sollten Sie als

QSECOFR oder als Benutzer mit *SEC-

ADM und *ALLOBJ angemeldet sein.

Das Basisprodukt wird eingespielt mit:

RSTLICPgM LICPgM(5733Qu2) DEV(OPT01)

Weitere Optionen können installiert

werden mit:

ó Active Reports:

RSTLICPgM LICPgM(5733Qu2) DEV(OPT01)

OPTION(1)

ó OLAP (Online Analytical Processing):

RSTLICPgM LICPgM(5733Qu2) DEV(OPT01)

OPTION(2)

ó Developer Workbench:

RSTLICPgM LICPgM(5733Qu2) DEV(OPT01)

OPTION(3)

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

1

4

REGISTRIERTE BENUTzER ANzEIGEN

Lizenz- Anzahl ----Anforderung----

Opt benutzer Nutzungen Datum Zeit Benutzer

LGA01 1,00 29.12.07 12:01:54 QWEBQRYADM

LGA02 1,00 30.12.07 11:55:44 TB

TB 1,00 22.12.07 15:45:13 TB

2

JOB-PROTOKOLL FÜR DEN STRWEBQRY-BEFEhL

3>> qwebqry76/strwebqry

Job 155612/QWEBQRYADM/SRV76WFS an Jobwarteschlange QSYSNOMAX in Bibliothek

QSYS übergeben.

Job 155614/QTMHHTTP/WQLWI7 an Jobwarteschlange QZHBHTTP in Bibliothek

QHTTPSVR übergeben.

Server HTTP wird gestartet.

Submitting Start Request

SBMJOB CMD(QSH CMD(' : ; set -x ; cd /qibm/userdata/WebQuery/ibi/srv76/wfs

; bin/edastart -start &')) JOB(srv76wfs) USER(QWEBQRYADM)

3

ANMELDEBILDSChIRM FÜR DB2 WEB QUERY

DB2-WEB-QUERY-BERIChTE


Das Einspielen der Basisversion

dauerte bei mir ca. 30 Minuten.

Nachdem Sie die Softwarevereinbarungen

gelesen und mit F14 akzeptiert

haben, müssen Sie unbedingt die

weiteren PTFs, wie in APAR II14318

beschrieben, einspielen.

Mit folgendem Befehl wird die

HTTP- Instanz für DB2 Web Query registriert:

CALL WEBQRY76/REgWEBQRY

Vergessen Sie nicht, dem bei der Installation

von DB2 Web Query erstellten

Benutzer QWEBQRYADM ein Kennwort

zuzuordnen.

Das Eingeben der Lizenzberechtigungen

kann jetzt oder auch später

erfolgen.

ADDLICKEY PRDID(5733Qu2)

LICTRM(V1R1M0)

FEATuRE(5050)

LICKEY(111111 222222 333333)

uSgLMT(4)

Objekte, die bei der Installation

erstellt wurden

Nach erfolgreicher Installation von DB2

Web Query sollten Sie dennoch prüfen,

ob wirklich alles glatt gelaufen ist.

Dazu sehen Sie sich das Installationsprotokoll

an: gO LICPgM C Auswahl 50

„Nachrichtenprotokoll anzeigen“

Ein zentrales Objekt ist die Programmbibliothek

QWEBQRY76. Diese

enthält neben 287 Serviceprogrammen

und zahlreichen Serverprogrammen

auch die CL-Befehle, die für die Administration

von DB2 Web Query erforderlich

sind. Die Größe der Bibliothek nach

Installation betrug bei mir 666 MB.

Im IFS wurden zwei Verzeichnisse

erstellt:

ó /QIBM/PRODDATA/WEBQUERY/IBI

(ca. 500 MB)

ó /QIBM/USERDATA/WEBQUERY/IBI

(ca. 18 MB)

Für die Administration und für die

Berechtigungen von DB2 Web Query

wurden mehrere Benutzerprofile erzeugt:

ó QWEBQRYADM: damit kann der

DB2 Web Query Berichts-Server vom

ó

ó

System i aus gestartet und gestoppt

werden

MRADMIN: ist ein Gruppenprofil

zum Erstellen von Domänen und Berichten

in allen Domänen

MDUNTITLED: ist ein Gruppenprofil

zum Erstellen von Berichten in der

Standard-Domäne durch einen Benutzer

Inselanzeigen 3er midrange 07-2009.qxd

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JAHRE

Da DB2 Web Query webbasiert ist,

wurden auch zwei Server erstellt: Ein

HTTP-Server und ein Anwendungsserver.

Beide haben den Namen WQLWI7.

Registrieren und Autorisieren

von Benutzern

Jeder Benutzer muss für DB2 Web Query

autorisiert sein. Für jeden Benutzer

muss diese Berechtigung mit CALL QWEB-

QRY76/WQADDLIC 'Benutzer' erteilt werden.

Das Entfernen von Benutzern erfolgt

mit: CALL QWEBQRY76/WQRLSLIC 'Benutzer'

Die bereits registrierten Benutzer

können angezeigt werden mit:

WRKLICINF PRDID(5733Qu2)

Mit Auswahl 8 = „Mit Lizenzbenutzern

arbeiten“ (bei Feature 5050) werden

diese dann angezeigt (vgl. Abb. 1).

Starten und Beenden von

DB2 Web Query

Durch das Starten von DB2 Web Query

werden verschiedene Server-Jobs, der

HTTP-Server und der Anwendungsserver

gestartet.

Zum Ausführen des Startbefehls ist

es erforderlich als QWEBQRYADM angemeldet

zu sein: QWEBQRY76/ STRWEBQRY

START(*ALL)

Das zugehörige Job-Protokoll für

den STRWEBQRY-Befehl zeigt die Abbildung

2.

Wenn die Installation komplett und

korrekt durchgeführt wurde, können

Sie sich nun über einen Browser bei

DB2 Web Query anmelden. Geben Sie

ein: http://MySystemi:11331/webquery/

Dann sollte nach kurzer Zeit der

Anmeldebildschirm für DB2 Web Query

angeigt werden (vgl. Abb. 3). Wie es

dann weitergeht, erkläre ich Ihnen im

nächsten Artikel.

Bis zur Erstellung der folgenden

Berichte (vgl. Abb. 4) benötigen wir allerdings

noch etwas Wissen und Zeit.

Dieses Wissen werde ich Ihnen in den

weiteren Artikeln zu DB2 Web Query

vermitteln.

Vorschau für die nächste Folge

In der nächsten Folge werde ich näher

auf die Architektur von DB2 Web Query

und weitere Grundlagen eingehen.

Danach werden wir die ersten Berichte

erstellen.

Nun wünsche ich Ihnen weiterhin

viel Spaß beim Vermehren Ihrer Fertigkeiten.

Theo Bär ó

Der TechKnowLetter erscheint

alle zwei Wochen per E-Mail

und enthält wichtige technische

Beiträge für die Bedienung

und Administration Ihrer

IBM-Serversysteme.

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08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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38

MARKTÜBERSIChT FIBu, KORE, E-BANKINg

SUMMARY

In unserer Marktübersicht stellen wir eine

Auswahl der Anbieter für Lösungen für FiBu,

KoRe und e-Banking vor und veröffentlichen

Fach- und Anwenderberichte zum Thema.

Konsequenzen und Chancen des BilMoG

Neue Anforderungen

Bereits im kommenden Jahr müssen Unternehmen das Gesetz zur Modernisierung des

Bilanzrechts (BilMoG) anwenden – mit zahlreichen Auswirkungen auf Rechnungswesen und

Buchführung. Um eine reibungslose Umstellung auf die neuen Anforderungen zu gewährleisten,

ist natürlich auch die entsprechende Software ausschlaggebend.

Der Deutsche Bundestag hat auf seiner

Sitzung im März das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz,

kurz

BilMoG, verabschiedet. Ende Mai ist es

bereits in Kraft getreten. Es beinhaltet

die seit 25 Jahren umfassendste Reform

des HGBs mit zahlreichen Konsequenzen

für Buchführung und Rechnungslegung:

In das deutsche Bilanzrecht sind

Elemente der International Financial

Reporting Standards (IFRS) eingegangen.

Ziel war es, die Rechnungslegung

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

dadurch einfacher, moderner und international

vergleichbarer zu machen.

Für Jahresabschluss 2009 relevant

Viele Ansatz- und Bewertungsregeln

wurden verändert und zahlreiche

Wahlrechte gestrichen. Nun stehen die

betroffenen Unternehmen vor der großen

Herausforderung, die geplanten

Änderungen auch zeitnah umzusetzen.

Denn die neuen Bilanzierungsregelungen

können bereits freiwillig für

den Jahresabschluss 2009 angewendet

werden. Für die meisten Unternehmen

bedeutet dies einen erheblichen Umstellungsaufwand.

„Daher ist es empfehlenswert,

sich bereits jetzt mit den

Neuerungen auseinanderzusetzen“,

sagt Angelika Hassler, Geschäftsführerin

der syska GmbH. „Insbesondere

sollten Unternehmen in diesem Zusammenhang

prüfen, ob ihre Finanzbuchhaltungssoftware

auf die Änderungen

eingestellt ist und einen möglichst

Nikada, iStockphoto.com


eibungslosen Umstieg ermöglicht.“

So können beispielsweise intelligente

Funktionen, wie flexible Reportingsysteme,

die Umstellung erheblich vereinfachen:

Sie liefern einfach und schnell

die relevanten, umfassenden Auswertungen,

etwa die Sachkonteninformationen.

Daneben ist auch die Kostenrechnung

gefordert. Diese muss zukünftig

vermehrt Daten liefern, die als Grundlage

für bilanzielle Wertansätze dienen.

Funktionen wie zusätzliche Buchungskreise,

die es ermöglichen, innerhalb

eines Mandanten sowohl die Handels-

wie auch die Steuerbilanz zu erstellen,

reduzieren den Buchhaltungsaufwand.

In der Umstellungszeit gewinnt

auch die Integration der FiBu-Software

in andere Programme an Bedeutung.

Die Grundlage dafür bildet ein intelligentes

Schnittstellensystem. Optimal

ist eine Einbettung in Office-Anwendungen

wie Excel. Damit lassen sich

Rechnungswerte übernehmen und Berechnungen

entsprechend den eigenen

individuellen Unternehmensanforderungen

erstellen. Nicht zu vernachlässigen

sind auch die Support-Angebote

der Software-Hersteller. Dazu zählen

sowohl kompetente und gut zu erreichende

Hotlines wie auch auf das Bil-

MoG zugeschnittene Seminar-Angebote.

Insbesondere für mittelständische

Unternehmen sind folgende gesetzliche

Neuerungen relevant.

Änderungen in der Bilanzerstellung

Bisher wurde überwiegend die Handelsbilanz

über die umgekehrte Maßgeblichkeit

an die Steuerbilanz angepasst.

Da nur Änderungen im Handelsrecht

vorgenommen worden sind, ist dies

nicht mehr zwingend nötig. Als Folge

werden viele Unternehmen zwei Bilanzen

erstellen: Eine Handels- und eine

Steuerbilanz. Auch können Nutzungsdauern

nicht mehr einfach aus den

AfA-Tabellen entnommen werden, und

fast alle handelsrechtlichen Wahlrechte

entfallen. Ebenso gelten die bisher gültigen

Leasingerlasse nicht mehr für die

Handelsbilanz. Für die Buchungsvorgänge

selbst bedeutet dies einschneidende

Änderungen.

Selbst geschaffene immaterielle

Vermögensgegenstände

Erstmals können unter bestimmten

Voraussetzungen selbst geschaffene

immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens handelsrechtlich

aktiviert werden. Dazu gehören beispielsweise

selbst geschaffene Patente

oder Produktions- und Herstellungsverfahren.

Das ist vor allem interessant für

innovative Mittelstandsunternehmen

und Start-ups.

Bewertung von Rückstellungen

Bei der Berechnung von Rückstellungen

müssen Unternehmen nun einerseits

künftige Preis- und Kostensteigerungen

einbeziehen, andererseits müssen

mittel- und langfristige Rückstellungen

abgezinst werden. Das führt u. a. auch

dazu, dass in der Handelsbilanz nicht

mehr der bisherige steuerliche Teilwert

für Pensionsrückstellungen angesetzt

werden darf.

Steuerliche Auswirkungen

Durch das neue Gesetz wird die umgekehrte

Maßgeblichkeit aufgehoben:

Steuerliche Bewertungsräume, wie sie

in einer Teilwertabschreibung stattfinden,

können jetzt unkompliziert in

Anspruch genommen werden – ohne in

der Handelbilanz ausgeübt werden zu

müssen.

„Das neue Bilanzrecht vereinfacht

in vielen Fällen die alte Rechtsprechung,

wirft vor der Umsetzung aber

natürlich auch viele Fragen auf“, so

Angelika Hassler. Eine intelligente

Buchhaltungssoftware ermöglicht es,

die Umstellung stark zu vereinfachen

sowie den Kosten- und Zeitaufwand erheblich

zu reduzieren.

Sandra zimmermann ó

syska gmbH, Karlsruhe

www.syska.de

Anbieterübersicht

ABAS Software AG

Telefon +49 721 96723-0

Agresso Gmbh

Telefon +49 89 323630-0

ALPhA Business Solutions AG

Telefon +49 631 30347-0

AMETRAS Consult Gmbh

Telefon +49 7243 32420-0

AP Automation + Productivity AG

Telefon +49 721 5601-30

arcplan Information Services Gmbh

Telefon +49 2173 1676-0

AROA Informatik AG

Telefon +41 71 2435577

Bison Schweiz AG Enterprise

Telefon +41 41 9260-260

BMD Systemhaus Gesmbh

Telefon +43 7252 883-0

BOARD Deutschland Gmbh

Telefon +49 6172 17117-0

Branchware & Partner Gmbh

Informationssysteme

Telefon +49 911 27069-0

CODA Financial Systems Gmbh

Telefon +49 89 3236300

cormeta ag

Telefon +49 7243 60591-0

CP CORPORATE PLANNING AG

Telefon +49 40 431333-0

CPL-Unternehmensberatung für

Organisation + DV Gmbh

Telefon +49 40 694296-0

CSB-System AG

Telefon +49 2451 625-0

CSS Gmbh

Telefon +49 661 9392-0

Cubeware Gmbh

Telefon +49 8031 40660-0

e.bootis ag

Telefon +49 201 8596-0

Fibunet Gmbh

Telefon +49 4191 8739-0

Freudenberg IT KG

Telefon +49 6201 80-8000

GUS Deutschland Gmbh

Telefon +49 221 37659-0

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

39


40

MARKTÜBERSIChT FIBu, KORE, E-BANKINg

Anbieterübersicht

hANSALOG Gmbh & Co.KG Rechenzentrum/Systemhaus

Telefon +49 5462 765-0

IBS International Business

Systems Gmbh

Telefon +49 40 51451-0

K+h Software KG

Telefon +49 89 894410-0

Kissels Software Gmbh

Telefon +49 221 949834-0

Microsoft Business Solutions

Telefon +49 40 89722-0

Nemetschek Bausoftware Gmbh

Telefon +49 4202 989-0

OGS Gmbh

Telefon +49 261 91595-0

oxaion ag

Telefon +49 7243 590-6777

PORTOLAN Commerce Solutions Gmbh

Telefon +49 7062 919-0

SAP Deutschland AG & Co.KG

Telefon +49 6227 7-47474

Schilling Software Gmbh

Telefon +49 421 20140-0

SoftM Software und Beratung AG

Telefon +49 89 14329-0

STAS Gmbh

Telefon +49 6205 306-100

Steeb Anwendungssysteme Gmbh

Telefon +49 7062 673-0

SUMMIT IT CONSULT Gmbh

Telefon +49 2402 10290-0

SWING Financials Gmbh

Telefon +49 261 98253-0

syska Gmbh

Telefon +49 721 98593-0

trendEVM Gmbh

Telefon +49 7062 9192-0

Varial Software AG

Telefon +49 271 77244-0

VEDA Gmbh

Telefon +49 2404 5507-0

VLEX solutions AG

Telefon +49 9221 895-0

Wien Computer Expert Gmbh

Telefon +49 40 535707-0

Wilken Entire Gmbh

Telefon +49 731 97495-0

WINTERhELLER software Gmbh

Telefon +43 316 8010-0

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www.midrange.de

Eine Übersicht aller uns bekannten

Anbieter und deren Produkte mit ihren

vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

Mehr Unterstützung im Buchungsalltag

Krisenfrei arbeiten

Noch immer wird durch monotone Buchungen stets

wiederkehrender Geschäftsvorfälle viel zeit in den

Unternehmen verschwendet. Was fehlt, ist mehr Unter-

stützung im täglichen Buchungsalltag.

Die automatische Verarbeitung und

Erzeugung von EDI-Nachrichten,

d. h. Rechnungsausgang, Rechnungsliste

oder Auftragseingang, sowie deren

buchhalterische Aufbereitung sind

Bestandteil jeder modernen FiBu. Auch

die Vorbereitung auf den Zahlungseingang

und -ausgang nach SEPA-Standard

ist schon häufig vorbereitet, auch wenn

das SEPA-Lastschriftverfahren erst zum

November 2009 eingeführt wird.

Weniger Routinearbeiten

Was fehlt, ist mehr Unterstützung im

täglichen Buchungsalltag, beispielsweise

bei der monotonen Buchung immer

wiederkehrender Geschäftsvorfälle.

Eine entsprechende Lösung, wie beispielsweise

der OGSid eCash Manager,

bietet hier aktive Buchungsunterstützung,

indem zum Beispiel selbstständig

elektronische Kontoauszüge eingelesen

werden, die zuvor über Online-Banking

abgerufen wurden. Kontoauszüge in

Form von Dateien haben den Vorteil,

dass sie softwaretechnisch lesbar und

auswertbar sind. Die Verbuchung eines

Zahlungseingangs, um nur ein Beispiel

zu nennen, geschieht immer nach festen

Regeln. Anhand mitgegebener Parameter,

wie Kundenummer, Rechnungsnummer

und Betrag, wird der entsprechende

„Offene Posten“ herausgesucht

und ausgebucht.

Das ist Theorie, die Praxis sieht

anders aus, werden Sie einwenden.

Da haben Sie Recht, denn oft sind die

Angaben nicht vollständig, fehlerhaft

oder der Betrag weicht durch Rundungen,

unberechtigten Skontoabzug oder

Delkredere von den Vorgaben ab. Kein

Problem, der eCash Manager beinhaltet

entsprechende Automatisierungswerkzeuge

und zusätzlich diverse einstellbare

Filter, die z. B. Betragstoleranzen

in einem festgelegten Rahmen berücksichtigen.

Das Modul bietet darüber hinaus

die Möglichkeit, diverse Voreinstellungen

zu tätigen, so dass nicht immer

wieder vorkontiert werden muss. Darüber

hinaus können wiederkehrende Buchungen

von Bankzinsen etc. anhand

ihrer Buchungsschlüssel erkannt und

ebenfalls über eine hinterlegte Kontierungsvorschrift

automatisch verbucht

werden. Klingt einfach? – ist es auch!

Denn alles, was die Lösung macht, ist

den Inhalt des Kontoauszugs nach vorgegebenen

Kriterien und buchhalterischen

Richtlinien zu interpretieren und

nach erfolgreicher Zuordnung automatisch

zu verbuchen.

Die Buchhaltung kann sich so ganz

den komplizierten, weil nicht einwandfrei

zuzuordnenden Posten widmen

und hat Zeit für eine aussagekräftige

Planung, die unter den derzeitigen, rigiden

Kriterien der Banken wichtiger

denn je ist. Zusammen mit der Kostenrechnung

und der Anlagenbuchhaltung

ergibt sich erst dadurch die optimale

Unterstützung. Manfred Over ó

OgS gmbH, Koblenz

www.ogs.de


Modernes Management mobilisiert Papp Logistics

Transparentes Controlling

Der Logistikdienstleister Papp Logistics entscheidet sich für die Finanzsoftware

fimox von K+h und damit für ein transparentes modernes Management-Controlling.

Denn erst durch die Transparenz von Unternehmenszahlen können Ressourcen

kosten- und zeiteffizient eingesetzt werden.

Ob mehrsprachige Mahnungen und

Schriftverkehr direkt aus dem

Konto per Mail, die Fähigkeit, Berichtsinformationen

bis auf den Beleg herunterzubrechen

oder die Excel-Ausgabe

aller Auswertungen, „Das sind nur die

Sahnehäubchen von fimox“, sagt Maureen

Papastefanou, Leiterin der Finanzbuchhaltung

der Papp Logistics Gruppe.

Bedeutender sind jedoch die Alltagshilfen,

wie z. B. das automatische

Einlesen von Kontoauszügen mit einer

Trefferquote von mehr als 90 Prozent.

„So speichert die Software die Kombination

von Auftraggeberkonto und der

von uns freigegebenen Kundennummer

und schlägt diese bei der nächsten

Zahlung automatisch vor“, so Maureen

Papastefanou weiter. „Also fast alles ist

möglich“, begeistert sie das lernende

System.

Das 1906 durch Balthasar Papp gegründete

Logistikunternehmen Papp

Logistics ist heute einer der führenden

Dienstleister im Bereich Lebensmittellogistik

und befördert durch eine Flotte

von etwa 3.500 Fahrzeugen europaweit

mehr als 975.000 Tonnen im Jahr.

Die Aufgabe

Die Finanzlösung sollte vor allem an

die Aufgaben eines modernen Managements

angepasst sein und die damit

verbundenen Controlling-Fragen

aussagekräftig beantworten können.

Zudem musste die Anwendung selbsterklärend

sein, so dass die Geschäftsführung

auch ohne großes Anwender-

wissen nachvollziehbare Auswertungen

vornehmen kann. „Natürlich legten

wir auch großen Wert auf die Erfüllung

unserer branchenspezifischen Anforderungen,

wie etwa die Mischkontenproblematik“,

so Maureen Papastefanou.

Die Lösung

Die Rechnungswesenlösung erntet

Lob für ihre vielfältigen Funktionalitäten,

die das Tagesgeschäft zeit- und

damit auch kostensparender gestalten.

Durch ihre Mehrsprachigkeit und die

Möglichkeit, beliebige Fremdwährungen

einzusetzen, ist sie auch für den

internationalen Einsatz bestens gewappnet.

Neben den Modulen Finanzbuchhaltung,

Anlagenverwaltung und

Kostenrechnung überzeugte vor allem

das Modul Finance Intelligence, ein

MS-SQL-Analysesystem, was eigens für

die Chefetage, Controller und Entscheidungsträger

konzipiert wurde. Dieses

leistungsfähige Controlling-Modul gibt

dabei tagesaktuell Auskunft über z. B.

die Liquidität, Fälligkeit von offenen

Posten oder auch die Umsatzentwicklung

der Personenkonten.

Der Mehrwert

Heute arbeiten sowohl die Balthasar

Papp Internationale Lebensmittellogistik

KG als auch die Tochter Isar

Speditions- und Transport GmbH

damit. Maureen Papastefanou resümiert:

„Neben den Basismodulen einer

Rechnungswesensoftware haben wir

nun erstmals die Möglichkeit, unsere

Monatsberichte und Auswertungen

geeignet aufzubereiten, eine Zahlungs-

und Umsatzanalyse nach z. B. unseren

Kunden oder auch Ländern abzurufen

und wir haben endlich alle Forderungen

und Verbindlichkeiten auf einen

Blick. Die K+H ist bereits ohne Vertrag

auf unsere individuellen Kundenwünsche

schnell und flexibel eingegangen

und heute sind wir sehr zufrieden mit

fimox.“ Sabrina Rammelt ó

K+H Software Kg, germering

www.kh-software.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

41


42

MARKTÜBERSIChT FIBu, KORE, E-BANKINg

Tochtergesellschaften im zentralen Controllingkonzept

Mittelstand international

Wann lohnt sich die Investition in eine neue Unternehmenssoftware? Die Entscheidung,

eine solche neu einzuführen, ist in wirtschaftlich schweren zeiten eine besondere

heraus forderung, da eine größere Investition in der Regel nur durch direkte Einsparungen

begründet werden kann.

Die Ziele und Vorteile, die eine Einführung

neuer Systeme mit sich

bringen, sind also im Vorfeld genau zu

analysieren und zu quantifizieren. Insbesondere

bei den Einsparungspotenzialen

durch neue Applikationen ist eine

exakte Kostenbewertung jedoch häufig

schwierig.

Monatliches Reporting

Eine immer größere Bedeutung bei

aktueller Unternehmenssoftware bekommt

das monatliche Reporting, da

Verfügbarkeit und Aussagekraft gerade

in schwierigen Zeiten elementar sind.

Es entstehen besondere Anforderungen,

sobald die Zahlen mehrerer Tochtergesellschaften

zusammengeführt

werden müssen. Dieses schnell, zuverlässig

und automatisiert regelmäßig zu

gewährleisten, ist für viele Gesellschaften

im Mittelstand immer noch eine

Herausforderung mit Verbesserungspotenzial.

Einspar- bzw. Rationalisierungseffekte

sind hier leicht erzielbar.

Damit im Reporting aussagekräftige

Daten erzielt werden, ist eine einheitliche

Gestaltung des lokalen Controllings

und Reportings in den einzelnen Tochtergesellschaften

erforderlich. Nur wer

die Quellen und den Entstehungsprozess

der Kennzahlen genau definiert,

kann im Anschluss die Ergebnisse

auch unternehmensübergreifend vergleichen,

interpretieren und entsprechende

Maßnahmen daraus ableiten.

Hierbei ist eine rein additive Zusammenführung

der Umsatz- und Kos-

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

teninformationen aus den Tochtergesellschaften

bereits durch eine einheitliche

Reportingstruktur möglich, bei

der ein einheitlicher Kontenplan nicht

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Lösungsmodelle

für Krisen finden

Sie nicht im

Tierreich.

Sie wollen Druck- und Papierkosten sparen

und gleichzeitig Ihr Output-Management

vereinfachen? Der SpoolMaster 5.1 schickt

Ihre iSeries Spools auf den, für Sie günstigsten

Drucker und verarbeitet auch beidseitig wie

spiegelverkehrt bedruckte Formulare gewohnt

zuverlässig. Dass der Output-Klassiker Ihre

Rechnungen dabei noch rechtskonform

digitalisieren, per E-Mail verschicken und

platzsparend archivieren kann, versteht sich

von selbst.

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erforderlich ist. Wichtig ist nur die einheitliche

Definition der Kostenstrukturen,

damit deren Interpretation in allen

Gesellschaften identisch ist und somit

die Zusammenführung ermöglicht.

Ein tieferer Schritt der Konsolidierung

beinhaltet dann die Ausweisung

von Intercompany-Umsätzen und die

Zwischengewinneliminierung. Hier ist

eine saubere Strukturierung der Herstellkosten

erforderlich, um diese für

den Warenverkehr innerhalb von Konzerngesellschaften

herausrechnen zu

können.

Einheitliche Datenbasis

Dazu bedarf es einer flexiblen Finanz-

und Controlling-Software, wie sie z. B.

Portolan EVM bietet, die in möglichst

allen Tochtergesellschaften – auch im

Ausland – zum Einsatz kommt, um eine

einheitliche Datenbasis zu gewährleisten.

Dabei können durchaus unterschiedliche

Vorsysteme angebunden

werden, aus denen durch eine flexible

Verarbeitungslogik eine vergleichbare

Datenbasis für alle Gesellschaften geschaffen

wird.

Mit stringenten Konzepten und

konsequenten Implementierungsstrategien

hat Portolan in zahlreichen internationalen

Projekten gezeigt, dass

aus heterogenen Systemlandschaften

von Tochtergesellschaften einheitliche

und vergleichbare Kennzahlensysteme

für eine konsistente und aussagekräftige

Zusammenführung in der Zentrale

gewährleistet werden können.

Lothar Dannecker ó

PORTOLAN Commerce Solutions gmbH, Ilsfeld

www.PortolanCS.com


Weniger Aufwand bei CITTI dank der Varial World Edition

Herr der Daten

Einkaufen bei CITTI bedeutet Einkaufen im großen Stil. Denn in den CITTI-Märkten gibt

es auf riesigen Verkaufsflächen alles, was das Verbraucherherz begehrt. Wo täglich

so viele Waren bewegt werden, entsteht ein immenses Datenvolumen. Das stellt an die

Mitarbeiter in der Buchhaltung und im Finanzwesen allerhöchste Anforderungen.

herr über die Daten im Finanzbereich

ist Thomas Berger. Er setzt

seit Jahren auf ein leistungsstarkes

UNIX-System und die Software der Varial

Software AG, die bei CITTI für ein

zuverlässiges Rechnungswesen sorgt.

Auch wenn CITTI in der Vergangenheit

sehr zufrieden mit dem Handling und

der Stabilität der Software war, ergaben

sich im Laufe der Zeit zusätzliche Anforderungen,

und der Wunsch nach einer

Reduzierung des Buchungsaufwands

für die Mitarbeiter wurde immer stärker.

Daher beschloss das Unternehmen

grundlegende Modernisierungsmaßnahmen

für die Finanz-Software. Bei

der Unternehmensgröße von CITTI lag

zunächst ein Wechsel zum Software-

Riesen SAP nahe. Die Kriterien hierfür

erfüllte CITTI aufgrund seines Datenvolumens

und seiner Anforderungen

allemal. Doch SAP konnte CITTI nicht

überzeugen: „SAP war uns zu komplex.

Das Downsizing auf unsere Bedürfnis-

se hätte Unsummen verschlungen und

die Bedienung war zu kompliziert. Außerdem

scheuten wir vor den langen

Implementierungszeiten bei SAP-Projekten

zurück“, erklärt Berger.

CITTI entschied sich daher, bei seinem

bisherigen Softwareanbieter zu

bleiben und die Varial World Edition

einzusetzen. Damit erhielt CITTI eine

moderne Lösung, die genügend Spielraum

für gegebenenfalls notwendige,

unternehmensbezogene Anpassungen

ließ. Außerdem konnte das firmenspezifische

Know-how, das sich die Berater

der Varial Software AG und ihr IT-Partner

Udo Hammerschmidt in der Zwischenzeit

bei CITTI erworben hatten,

weiterhin sinnvoll genutzt werden. Die

Konvertierung der Stammdaten nahm

aufgrund des hohen Datenvolumens

und der unterschiedlichen Konzernsparten

einige Zeit in Anspruch. Die

Umstellung auf die neue Software war

hingegen an einem Wochenende erle-

digt. Besonders begeistert zeigte sich

Berger über den geringen Schulungsaufwand:

„Die Varial-Software ist fast

komplett intuitiv bedienbar und entsprechend

leicht zu erlernen.“

Im Bereich der Massendatenverarbeitung

ist die Verbesserung am offensichtlichsten:

Wo früher mehrere

Personen mit der firmenübergreifenden

Verarbeitung von Bankkontoinformationen

beschäftigt waren, liest heute

die Varial-Software Tausende von Zahlungseingängen

ein. Danach werden

die Belege automatisch an alle Tochtergesellschaften

unter Beachtung aller

Bilanzrichtlinien durchgebucht und

dem User zur weiteren Bearbeitung zur

Verfügung gestellt.

Mittlerweile hat CITTI 60 Arbeitsplätze

in Finanzwesen, Kostenrechnung

und Anlagenbuchhaltung mit der

Software ausgestattet und 40 weitere

Abfragelizenzen installiert. Thomas

Berger ist mit der neuen Software vollauf

zufrieden: „Die Varial-Lösung bietet

die Sicherheit und die Stabilität einer

Standardlösung, absolute Genauigkeit

und Zuverlässigkeit. Wo früher viel

Personal und ein zusätzliches externes

Tool für den Zahlungsverkehr notwendig

waren, haben wir jetzt einen

wesentlich geringeren Personal- und

Softwarepflege-Aufwand.“

Nicole Fischer ó

Varial Software Ag, Netphen

www.varial.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

43


ACADEMY MIDRANGE-Webinare

ILE RPG – Mit Prozeduren programmieren

IBM macht ernst! Mit i/OS V6R1 werden die ILE-Compiler als einzelnes Produkt günstiger

angeboten, als die alten OPM-Compiler. Hintergrund ist, dass IBM nur für ILE RPG

eine Zukunft sieht. Deshalb wird es Zeit, sich mit dem Integrated Language Environment

(ILE), den daraus resultierenden Objektarten und den entsprechenden syntaktischen Ausprägungen

von RPG VI zu befassen. Dieser Kurs wird Ihnen die entsprechenden Programmiertechniken

nahebringen. Sie werden sehen, dass Sie mit ILE und RPG IV effektiver,

schneller und robuster programmieren können.

Einführung in das ILE Programm-Model: Haupt-/Unterprozeduren; Interne/externe

Prozeduren; Module; Serviceprogramme; Programme

RPG-Programmiertechniken: Globale und lokale Variablen; Hauptprozeduren und

Unterprozeduren erstellen; Interne und externe Unterprozeduren programmieren;

Parameterübergaben realisieren; Statische Parameterübergaben/Variable Parameterübergaben/Pointer;

Input Parameter, Output Parameter, InOut Parameter; Speicherschutz

bei der Parameterübergabe

Voraussetzungen: Gesicherte Kenntnisse in RPG

Termine 27., 28. und 29. 7. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6032900

System i Webservices erstellen und aufrufen

Services und SOA sind Begriffe, die heute in der Programmierergemeinde einen hohen

Stellenwert haben. Machen wir unsere Programme Service-fähig, so können Sie in heterogenen

Umgebungen sinnvoll, solide und robust Dienste bereitstellen, wobei es unerheblich

ist, auf welchen System ein Service-Client (Consumer) beheimatet ist, mit welcher

Sprache er realisiert ist. Auch RPG- Programme und Prozeduren lassen sich als Services

realisieren. RPG-Programme können dabei in der Rolle eines Service-Providers als auch

als Service-Consumer auftreten. In diesem Kurs erfahren Sie alles notwendige, um RPG-

Service-Provider und -Consumer zu erstellen.

Kurzübersicht: SOA – Webservices

Erstellung von WebServices

WebServices lokal testen

Deployment für Power i Applikationsserver

Programmaufruf-Assistent verwenden

WebService Wizard einsetzen

WSDL-Dateien

Einsatz

PHP-Scripte/Flex-Clients/RPG als WebService-Consumer

RPG als WebService-Provider

Voraussetzungen: Gesicherte Kennnisse in ILE RPG (/free), Integrated Language

Environment

Termine 10., 11. und 12. 8. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6052900

Daten importieren – Daten exportieren

In der heterogenen IT-Welt müssen immer wieder Daten aus verschiedensten Quellen zusammengeführt

werden. Dieses Webinar zeigt Ihnen, wie Sie sinnvoll und effektiv die mit

i/OS ausgelieferten Tools wie System i Access für Windows, i Access Web und CL-Befehle

wie CPYTOIMPF und CPYFRMIMPF einsetzen können.

Datenintegrationswerkzeuge: Dateitransfer; Datenbanktreiber: ODBC; Excel Add-In;

CPYTOIMPF; CPYFRMIMPF; Abfrageskripte mit System i Navigator generieren

Access für Web: Datenbank Werkzeuge; SQL-Interface; SQL-Wizard; Daten exportieren

nach Open Offi ce, etc.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse DB2 für i/OS, Grundkenntnisse i/OS

Termine 3., 4. und 5. 8. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6042900

Gleich anmelden:

In Zeiten hoher Arbeitsbelastung und großen Zeitdrucks

ist es oft schwierig, die Zeit für notwendige Fortbildungsmaßnahmen

zu koordinieren.

Deshalb haben wir gemeinsam mit EPOS GmbH ein neuartiges

Weiterbildungsformat entwickelt. Unsere Webinare

vereinen die berechtigte Forderung nach fachlich kompetenten

Inhalten, didaktisch perfekter Präsentation und

ressourcenschonender Teilnahmemöglichkeit.

Mit PHP i-Funktionen aufrufen und ausführen

PHP steht als Anwendungsentwicklungswerkzeug für die Betriebssystem i5/OS V5R3,

V5R4 und i/OS V6R1 zur Verfügung. Die Firma Zend liefert eine komplette All-in-One PHP

Entwicklungs- und Produktionsumgebung, die die vollständige Integration mit der Power i-

Plattform gewährleistet. Zend Core und Zend Studio bieten eine der zuverlässigsten und

professionellsten Entwicklungsumgebungen für eine einfache, schnelle, fl exible und

moderne Web-Applikationsentwicklung auf dem Power i. In diesem Webinar erfahren Sie,

wie Sie Funktionen des i/OS von PHP direkt ansprechen und auslösen können.

Technologie: Kurzeinführung in die Zend PHP-Laufzeitumgebung (ZendCore)

PHP – DB2 Zugriffe: db2-Funktionen einsetzen; SQL Statements (SELECT, INSERT,

UPDATE, DELETE) absetzen

Stored Procedures aufrufen: Parameterübergaben; Result Sets verarbeiten

PHP – Power i Systemobjekte ansprechen: i5-Funktionen einsetzen; Mit Power i

Datentypen und Datenstrukturen arbeiten; Programme (CL, RPG, Cobol) aufrufen:

Parameterübergaben; Mit Power i Datenwarteschlangen(DTAQ) und Datenbereichen

(DTAARA) arbeiten; Power i Systemwerte; Fehlerbehandlung

Voraussetzungen: Gesicherte Kennnisse: i/OS, RPG oder Cobol, CL, DB2

Termine 24., 25. und 26. 8. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6062900

Embedded SQL und RPG

Embedded SQL (ESQL) wurde bereits im SQL92-Standard defi niert. Doch warum sollte

man SQL im Hostprogramm verwenden? Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen: Mit

einem einzigen embedded SQL Statement können Hunderte von Datensätze eingefügt,

geändert oder gelöscht werden. Sie können in einem einzigen SQL Statement bis zu

1000 Dateien ansprechen! Sie verknüpfen, gruppieren und summieren, wobei das SQL

Statement sogar erst zur Laufzeit der Programme(on the fl y) aufgebaut werden muss.

Außerdem führen Änderungen der Datenbankdateien nicht mehr zwangsläufi g zu einer

Rekompilierung der Programme. Als Programmierer sollten Sie sich diese und viele weitere

Vorteile nicht entgehen lassen!

HLL Programme mit embedded SQL kompilieren und testen

Host- und Indikatorvariablen defi nieren und verwenden

Statisches SQL: INSERT, UPDATE, DELETE SELECT INTO

Dynamisches SQL: DESCRIBE, PREPARE EXECUTE, EXECUTE IMMEDIATE; CURSOR

defi nieren und verwenden; DECLARE CUSOR, OPEN, FETCH, CLOSE Serielle und

Scroll Cursor; Fehlerhandling

SQL Communication Area und SQL Deskriptor Area: SQLCODE, SQLSTATE;

WHENEVER; GET DIAGNOSTIC

Transaktionssicherheit: ISOLATION LEVEL; COMMIT und ROLLBACK

Voraussetzungen: Gesicherte Kenntnisse in ILE RPG (/free), Integrated Language

Environment, interaktives SQL

Termine 7., 8. und 9. 9. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6072900

online www.midrange-academy.com oder per Fax +49 8191 70661


Ein Angebot der MIDRANGE ACADEMY und EPOS GmbH

Rational Developer for i (RDi) für i-Programmierer

RDI soll zukünftig die tradierten iSeries Anwendungsentwicklungs-Tools wie PDM, SDA,

SEU, RLU ersetzen. Das Tool enthält viele neue Funktionen und eine neu gestaltete Oberfl

äche. Der Fokus liegt auf der Anwendung von RDI-Funktionen, die der klassische iSeries

Programmierer benötigt, der in CL, RPG oder Cobol programmiert.

Der Remote System Explorer – das universelle PDM: Verbindungen zu iSeries

Servern herstellen; Mit iSeries Objekten arbeiten; Mit Quellendateien arbeiten;

Permanente und temporäre Bibliothekslisten erzeugen; Arbeitsabläufe automatisieren

Der LPEX-Editor – fast wie SEU, nur viel besser: Mit Programmquellen arbeiten;

In der Programmquelle navigieren – Die Gliederungs-Sicht; Suchen und Finden; Hilfe-

Funktionen; Programme kompilieren

Der Screen Designer – ein grafi sches SDA: Einfache Bildschirme erstellen; Mehrformat-Bildschirme

erstellen; Subdateien erstellen; 5250-Windows erstellen

Programme debuggen

Arbeiten mit Offl ine-Projekten: Projekte aufbauen; Programm-/Meta-Daten-/Dateiquellen

importieren; Programme umwandeln

Voraussetzungen: Gesicherte Kennnisse in RPG oder Cobol, CL, DDS

Termine 14., 15. und 16. 9. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6082900

Ablauf und Technisches

Jede der jeweils drei Sessions

eines Themas umfasst die Dauer

von ca. zwei Stunden.

Zur Teilnahme am Webinar

benötigen Sie einen Internet-PC

mit Lautsprecher. Da die Veranstaltung

interaktiv ist, können

Sie mit Ihrem handelsüblichen

Headset Ihre Fragen stellen.

Sie sollten der Veranstaltung,

ungestört vom Tagesgeschäft

folgen können.

Für Übungen erhalten Sie

einen VPN- Zugang zu unserer

Schulungs umgebung oder

wahlweise eine „Trainingsbibliothek“

zur Installation auf

Ihrem eigenen System.

Wir melden zu folgenden Webinaren an:

Thema Webinar-Nr. Termin Teilnehmer (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse)

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

RPG und Java

RPG und Java kommen gut miteinander aus! Auch wenn mancher Evangelist diese Liaison

als fragwürdig betrachtet, so bleibt eines unbestritten: Funktion geht vor Schönheit. Und

hier punktet RPG. RPG-Programme als Mail-Clients einzusetzen ohne lästige SMTP-Server

Konfi guration, Excel-Arbeitsblätter aus RPG erzeugen, Daten von MySQL, MS SQL-Server

etc. i die DB2 übertragen. Alles möglich unter Zuhilfenahme von RPG und JAVA!

RPG Syntaxerweiterungen für Java

Erstellung und Gebrauch von Java Objekten

Java Methoden aus RPG aufrufen

Die Java Mail API verwenden

Arbeitsblätter für Excel erstellen

Java ruft RPG-Prozeduren auf

Open Source RPG-Routinen für JAVA-Methoden

Voraussetzungen: Gesicherte Kennnisse in ILE RPG (/free), Integrated Language

Environment

Termine 21., 22. und 23. 9. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6092900

MySQL on i

Mit 6 Millionen Installationen ist MySQL die erfolgreichste Open-Source Datenbank der

Welt. Schon seit einiger Zeit kann das populäre Datenbanksystem MySQL auf dem Power i

installiert und genutzt werden. Jetzt kann MySQL direkt Daten in der DB2 ablegen. Datenintegration

praktisch eingebaut! Wir zeigen Ihnen wie es geht! In diesem lernen Sie die

MySQL Datenbank kennen und erhalten praktische Tipps für die Nutzung im Power i

Umfeld. Erschließen Sie sich diesen neuen Aufgabenbereich!

Installation: MySQL Server Installation; Installationstest

MySQL Server starten und beenden

Startvorgänge durch eigene Skriptdateien im i/OS automatisieren: Serverkonfi -

guration; mysqld – Serverstartoptionen verstehen; Konfi gurationsdateien einsetzen

Erstellen einzelner Datenbanktabellen: Die DB2-Engine

Datenbankverwaltung

Datenimport und -export vs. Gemeinsame Datenhaltung: Datenübernahmen von

MySQL zu DB2

Sicherheit und Zugangsprivilegien: Neue Benutzer hinzufügen, Benutzerverwaltung

Datenwiederherstellung: Datenbanksicherungen und Wiederherstellungen

Grafi sche SQL Werkzeuge und Anwendungen: MySQL Administrator, MySQL Query

Browser, PHPMyAdmin, SugarCRM, MediaWiki

Voraussetzungen: Gesicherte Kennnisse in DB2 für i/OS

Termine 28., 29. und 30. 9. 2009 Beginn 9:00 Uhr Dauer jeweils 2 Stunden

Webinar-Nr. 6102900

Anmeldung per Fax +49 8191 70661

Teilnahmegebühr

Personen Grundpreis Frühbucher

(4 Wochen vorher)

+ 5 % Treuerabatt

1 398,— € 368,— € 348,60 €

2 368,— € 338,— € 321,11 €

3 338,— € 308,— € 292,60 €

Die Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen

Mehrwert steuer. Abonnenten von MIDRANGE MAGAZIN oder

TechKnow Letter erhalten zusätzlich 5 % Treuerabatt.

Änderungen vorbehalten.

ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


46

MARKTÜBERSIChT FIBu, KORE, E-BANKINg

PFIFF Pfitzner Reitsport nimmt mit eGECKO von CSS jede hürde

Effizientere Prozessabläufe

Mit eGECKO von der CSS Gmbh aus Künzell setzt die PFIFF Pfitzner Reitsport Gmbh & Co. KG

auf eine kaufmännische Lösung, die eine hundertprozentige Integration von Controlling,

Rechnungswesen und Personalwirtschaft bietet. Die Möglichkeit, von einem Programm aus

auf alle anderen relevanten Anwendungen zuzugreifen, überzeugte PFIFF.

Besonders hohe Rationalisierungseffekte

erzielt das Unternehmen

mit dem Controllingtool, das die vorherige

Excellösung abgelöst hat. Von ca.

80 Mitarbeitern nutzen 12 bis 15 aktive

User die kaufmännische Software.

Im Auswahlverfahren überzeugte

CSS durch fachliches Know-how, eine

engagierte Beratung und die Erfüllung

DER ANWENDER

PFIFF Pfitzner Reitsport Gmbh & Co. KG

Das unternehmen vertreibt im groß- und Einzelhandel

Reitsport- und Stalleinrichtungsartikel

in über 60 Länder weltweit und übernimmt

den Alleinvertrieb für Equip-Horse-Produkte

auf dem deutschen Markt. Weiterhin im Angebot

des 80 Mitarbeiter starken unternehmens

sind Pferdeanhänger und Kutschen, importierte

Tiernahrung, insbesondere für Katzen und Hunde,

sowie Sportartikel mit dem Schwerpunkt

auf der Mannschafts-Sportausrüstung. 1983

fiel der Startschuss für die Eigenproduktion von

Pferde- und Satteldecken sowie Reitsporttextilien.

In den folgenden Jahren wurde die Produktion

auf die Herstellung von Sattelschränken,

Futterwagen und -trögen sowie Metallwaren

erweitert. Im eigenen PFIFF-Sport Shop in

der besonderen Anforderungen: Gefordert

war eine zukunftsfähige Software,

die reibungslos in eine Linux-Umgebung

implementiert werden kann. Zudem

musste die Datenübernahme aus

einem auf einer Cobol-Programmierung

basierenden Altsystem durchgeführt

werden. Heute gestaltet der Hersteller

und Händler von Reitsport- und Teamsportartikeln

aus Meschede-Freienohl

im Sauerland seine Arbeitsabläufe

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

deutlich effizienter und flexibler. Dabei

kommt das komplette eGECKO-

Produktportfolio für Rechnungswesen

sowie die Module für Controlling und

Personalwirtschaft zum Einsatz. Die

Einführung des Personalmanagements

folgt.

„Mit eGECKO setzen wir jetzt auf

ein automatisiertes Controlling mit

Meschede-Freienohl sind Sport-Ausrüstungen,

Textilien, Schuhe, Fan- und Trendsportartikel

erhältlich. Ein Wasch- und Reparaturservice

für Pferdedecken aller Art vervollständigt den

Service für die Reitsportkunden. Für eine fachgerechte

Beratung stehen kompetente, motivierte

Mitarbeiter mit Interesse am und meist

aktiver Erfahrung im Reitsport. Als Reiter mit

langjähriger Erfahrung im Springreiten bzw. in

der S-Dressur und eigenem Turnierstall kennt

die Familie Pfitzner die Ansprüche und Bedürfnisse

ihrer Kunden genau und bietet auf dieser

Basis pferde- und reitergerechte Produkte in

verlässlicher Qualität.

www.pfiff.com

Funktionen für Kostenrechnung, Planung,

Analyse und Rating sowie einem

Frühwarnsystem. Da wir zuvor lediglich

in Excel gearbeitet und viel manuell erstellt

und aufbereitet haben, erwarten

wir hier die größten Optimierungseffekte“,

berichtet Heinrich Samol, Abteilungsleiter

Rechnungswesen der PFIFF

Pfitzner Reitsport.

So werden mit eGECKO sämtliche

Daten im Unternehmen per Knopfdruck

zusammengestellt und ausgewertet.

Die Betriebswirtschaftliche Auswertung

(BWA) wird adhoc automatisch

erstellt, Kosten lassen sich dabei nach

sämtlichen Kriterien selektieren und

sortieren. Durch die Drill-Down-Funktion

(bis hin zum Urbeleg) und die Möglichkeit,

Anwendungen ohne Wechsel

der Oberfläche durchgängig zu nutzen,

laufen die Arbeitsprozesse deutlich

schneller und effizienter ab. Auch die

Funktion für das automatische Verbuchen

von Kontoauszügen beschleunigt

die Arbeitsabläufe und hat heute schon

eine hohe Trefferquote – eine Quote

von nahezu 100 Prozent wird für die

nahe Zukunft angestrebt.

Ist der Monatsabschluss erfolgt,

wird die Umsatzsteuervoranmeldung

(UVA) auf schnellstem Wege online an

das Finanzamt versendet. Dabei besteht

die Möglichkeit, die Steuersätze

mit Gültigkeiten zu versehen, um so

automatisch vom System Änderungen

durchführen zu lassen – ganz ohne manuelles

Eingreifen.

„Mit eGECKO bilden wir fast jeden

Vorgang schneller und detaillierter ab.

Somit sind unsere Daten nun erheblich

transparenter und damit aussagekräftiger.

Dies ist in der heutigen wirtschaftlichen

Lage von unschätzbarem Wert“,

so Heinrich Samol. ó

CSS gmbH, Künzell

www.css.de


DRONCO AG optimiert Konzerncontrolling mit CODA

Jetzt läuft’s rund

200.000 Trenn- und Schruppscheiben, 40.000 Fächerschleifscheiben und 6.500 Diamantsegmente

produziert die DRONCO AG täglich und vertreibt diese in rund 100 Ländern.

Mit 380 Mitarbeitern in Wunsiedel im Fichtelgebirge setzt das Unternehmen auf eine wettbewerbsorientierte

Produktion in Deutschland.

Konzerncontrolling auf globalem

Niveau realisieren ab sofort die

Finanzlösungen von Coda. Entscheidungskriterium

für die neue Software

waren die standortübergreifende

Koordination

aller Finanzsysteme sowie

des Reportings auf Basis

der länderspezifischen Gesetzgebung

und Sprachen.

Dies konnte innerhalb von

nur fünf Monaten umgesetzt

werden.

Die DRONCO AG suchte

nach einer Finanzlösung,

die sich nahtlos in die vorhandene

Systemlandschaft integrieren

und sich zudem an dynamische Entwicklungen

des Unternehmens anpassen

lässt. Coda überzeugte im direkten

Vergleich mit den Wettbewerbern vor

allem durch die hohe Anpassungsfähigkeit

und punktete durch die Unterstützung

globaler Geschäftstätigkeit sowie

eine kurze Implementierungszeit.

„Wichtig für uns war vor allem die

Weiterentwicklung des Konzerncontrollings

für den globalen Wettbewerb,

die Möglichkeit nach IFRS zu bilanzieren

sowie den Anforderungen des Bilanzmodernisierungsgesetzes

gerecht

zu werden“, erläutert Andreas Siller,

Leiter Finanzen und Controlling bei

DRONCO.

Durch die direkte Verknüpfung der

Coda-Lösung mit Office-Anwendungen

ließ sich zudem eine Automatisierung

des Management Information Systems

Armandavtyan, iStockphoto.com

umsetzen. Des Weiteren kommuniziert

das System mit den Modulen Auftrag,

Einkauf und Personal und bietet Konsolidierungsmöglichkeiten

sowie ver-

besserte Reportingauswertungen. Von

Vorteil ist dabei, dass Coda als eigenständige

Finanz- und Controllinglösung

unabhängig von den sonstigen Systemen

arbeitet und dennoch leicht und

mit wenig Aufwand an andere Systeme

angebunden werden kann.

Entscheidend für DRONCO war außerdem

die Möglichkeit der konzerninternen

Weiterentwicklung der Coda-

Lösung, die Key-Usern eine weitgehend

selbstständige Anpassung ermöglicht.

Das Know-how der eigenen Mitarbeiter

im Umgang mit dem System erlaubt

es, in Zukunft unabhängig zu agieren

und Folgekosten gering zu halten.

Dabei steht für DRONCO das globale

Wachstum des Unternehmens im Vordergrund:

„Wir versprechen uns eine

deutliche Effizienzsteigerung bei der

Konsolidierung der Tochtergesellschaften

sowie der Schaffung einer paralle-

len Datenbasis auf IFRS. Künftig können

– nach der Ausweitung des Systems

auf unsere Tochtergesellschaften

– Doppelarbeiten vermieden und Daten

noch transparenter in vorhandene Reportingtools

eingebracht werden“, fasst

Controlling-Leiter Siller zusammen.

„Viele Unternehmen suchen im

Konzernrechnungswesen nach flexiblen

Lösungen“, weiß Dieter Große-

Kreul, Geschäftsführer bei Agresso,

aus Gesprächen mit Kunden. „Genau

dort liegt die Stärke von Coda: Durch

die Flexibilität des Systems können Unternehmen

ohne Einschränkung global

expandieren und das kosteneffizient.“

Bereits jetzt plant DRONCO die Implementierung

von Coda Financials bei

den Tochtergesellschaften in England,

Frankreich und Schweden.

Pia Erven ó

zUM UNTERNEhMEN

CODA zählt zu den führenden Anbietern

von internationalen Softwarelösungen für

die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen

und Controlling. Das Portfolio umfasst vollständige

Lösungen für Finanzmanagement,

Analyse und Planung sowie Anwendungen

zur unterstützung von geschäftsprozessen

und Compliance. Die Lösungen sind speziell

auf die Anforderungen von Finanzabteilungen

und Finanzvorständen mittlerer und großer

unternehmen zugeschnitten.

CODA ist eine 100-prozentige Tochter des

niederländischen Konzerns unit 4 Agresso.

unit 4 Agresso hat sich auf ERP-Lösungen

für Dienstleister und den öffentlichen Sektor

spezialisiert.

www.coda-financials.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

47


48

MARKTÜBERSIChT FIBu, KORE, E-BANKINg

Optimierungspotenziale erschließen

Business Process Automation

Die Prozesskette von der Beschaffung bis zur Rechnungsprüfung, Kontierung, Buchung

und zahlung im Rechnungswesen birgt in vielen Unternehmen aller Branchen und

Größen ordnungen ein erhebliches Optimierungspotenzial hinsichtlich Qualität, zeit und

personellen Ressourcen.

Die Zielsetzung einer IT-Anwendung

sollte es sein, diese Potenziale mithilfe

eines vollständigen und integrierten

Prozessablaufs zu erschließen, eines

Prozessablaufs, der sich durch folgende

primäre Merkmale auszeichnet:

ó Vollständigkeit von der Bedarfsan-

forderung/Beschaffung bis hin zum

Rechnungswesen (Purchase to Pay)

ó Integration aller Prozesse, Funktio-

nen und Daten

ó Unabhängigkeit von Ort und Zeit

durch webbasierte Anwendung und

Workflows

ó einfacher Rollout durch zentralen

Application-/Datenbank-Server und

Nutzung von Thin Clients (nur Web-

Browser erforderlich)

ó durch Universalität integrierbar in

beliebige ERP-Systeme

Bedarfsanforderung/Beschaffung

Die Beschaffungsprozesse für Investitionen

und Dienstleistungen sowie für

Materialien, die nicht durch die automatisierten

Dispositions- und Bestellverfahren

innerhalb von ERP-Systemen

durchzuführen sind (i. d. R. unter dem

Begriff NPM – Non Productive Materials

zusammengefasst), werden in der

Regel über die Funktion der Bedarfsanforderung

(allgemein als BANF bezeichnet)

abgewickelt. In einer weitgehend

manuellen Abwicklung ohne oder

mit nur geringer IT-Unterstützung ist

dieses Verfahren ein Prozess mit entsprechendem

zeitlichem und organisatorischem

Aufwand sowie mangelnder

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

Transparenz und Dokumentation. Die

IT-Anwendung Business Process Automation

(BPA) der DAConsulting greift

dieses Thema als logischen Beginn der

Prozesskette auf und gibt dem „Anforderer“

ein Werkzeug in die Hand, seine

Bedarfsanforderungen in einer vollständigen

und integrierten Vorgangsbearbeitung

zu erstellen, in einem

workflowbasierten Genehmigungsprozess

zu validieren, zu verwalten und zu

dokumentieren sowie in nachfolgende

Beschaffungsprozesse zu überführen.

Dabei ist es möglich, eine BANF

mit minimalen Angaben ohne konkrete

Bestellinformationen zu erfassen und

zur Komplettierung an eine Einkaufsfunktion

weiterzuleiten, aber auch eine

BANF mit exakten und vollständigen

Angaben zu Lieferant, Artikel, Leistung,

Preis, Kontierung, Liefertermin usw. zu

generieren. Die Möglichkeit zur Hinterlegung

von Artikel-/Leistungskatalogen/Preislisten

von Lieferanten erlaubt

dabei eine Unterstützung im Sinne von

eProcurement.

Integriertes WWS-System

Zur Abbildung des einer Bedarfsanforderung

nachgelagerten Beschaffungsprozesses

beinhaltet das System eine

vollständige Bestellabwicklung sowie

ein umfassendes Lagerverwaltungssystem

und bietet damit organisatorische

und IT-technische Autonomie gegenüber

bestehenden Warenwirtschafts-/

ERP-Systemen für Produktivmaterial.

Die BANF kann aber für den Beschaf-

fungsprozess auch an solche Systeme

übergeben werden.

Belegeingangsbearbeitung/Rechnungsprüfung

Zur Einbeziehung externer Belege

(Rechnungen, Gutschriften, Lieferscheine

usw.) in den Prozess bietet das

System über die bekannten Scanning-

Methoden hinaus die Möglichkeit,

Belege auf elektronischem Weg von

Lieferanten zu erhalten und in den

Bearbeitungsprozess einzubinden.

Dieses Verfahren ist unabhängig

von den etablierten und i. d. R. kostenintensiven

EDI-Verfahren und ermöglicht

durch die Nutzung entsprechender

Techniken die wirtschaftlich

vertretbare Einbindung auch kleinerer

Lieferanten in einen elektronischen Dokumentenaustausch,

wobei neben den

Belegdaten auch ein PDF des Belegs

mit übertragen wird. Damit liegen die

Belegdaten in einer sofort weiterzuverarbeitenden

Form vor und alle nachfolgenden

Prozesse können weitgehend

automatisiert ablaufen.

Unabhängig von der Methode des

Belegeingangs werden alle Belege in

einem Belegeingangsverzeichnis (BEV)

abgelegt und stehen zur weiteren Verarbeitung

zur Verfügung. Damit hat

das BEV auch die Funktion eines Rechnungseingangsbuchs.

Entsprechend organisatorischer

Erfordernisse können

die Belege auch in unterschiedlichen

BEVs abgelegt und zu einer Gesamtsicht

konsolidiert werden.


Rechnungen mit Bezug zu einer

Bestellung

Mit der Aufnahme eines Belegs aus

dem Belegeingangsverzeichnis werden

in simultaner Darstellung am Bildschirm

der Beleg als PDF sowie eine

entsprechende Datenmaske angezeigt

(siehe Bildschirmlayouts). Mit der Eingabe

der Referenz (i. d. R. die Bestell-Nr.

auf dem externen Beleg) in die Datenmaske

sind Beleg und Bestellung verlinkt.

Da BANF bzw. Bestellung bereits

weitgehend kontiert sind, erfolgt hiermit

eine automatische Kontierung des

Belegs mit den in der Bedarfsanforderung

bzw. Bestellung hinterlegten Kontierungs-

und Kreditoreninformationen

und die Bearbeitung bezieht sich im

Wesentlichen auf die Überprüfung der

korrekten Leistungserbringung und

des Rechnungsbetrags.

Gleiches gilt auch für Rechnungen,

die sich auf Verträge beziehen. In diesem

Falle erfolgt die Kontierung auf

SERVICE 08/2009

INSERENTEN

Databorough . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

www.databorough.com

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

www.eposgmbh.com

FRITz & MACzIOL . . . . . . . . . . . . . . . 21

www.fum.de

IBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

www.ibm.de

Igel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

www.igel.com

IGS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

www.igs.at

index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

www.index.de

IT & Business . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

www.itandbusiness.de

itelligence . . . . . . . . . . . . . . 33, 35, 37

www.itelligence.de

ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . . 5, 34, 44

www.midrange.de

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

www.oxaion.de

Roha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20, 42

www.roha.at

Technogroup IT-Service . . . . . . . . . . 17

www.technogroup.de

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

www.toolmaker.de

Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

www.wilsch.de

AUTOREN

Basis der in die Anwendung integrierten

Vertragsverwaltung und der dort in

einer Vertragsdatenbank hinterlegten

Kontierungsdaten, wobei die Verknüpfung

von Beleg und Vertragsdaten über

die Vertragsnummer erfolgt. Diese

Anwendung erlaubt darüber hinaus

ein umfassendes Vertrags-Controlling

über alle vertragsrelevanten Daten und

Informationen (Termine, Laufzeiten,

Kündigungsfristen, Risiken, Vertragsobjekte,

Obligo usw.). Sie stellt damit

eine unternehmensweite Transparenz

über alle Verträge und Vertragsarten

und deren Inhalte sicher.

Bearbeitung von Rechnungen ohne

Bestellbezug

Auch für Belege ohne Bezug zu einer

Bestellung bzw. einem Vertrag können

entsprechende Kontierungshilfen

hinterlegt werden. Dies geschieht über

die Funktion eines Belegtyps, der mit

der Kostenart und anderen Kontierungsvorschriften

vordefiniert und der

Daniel Abel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

abel@akima.de

Dieter Ackermann . . . . . . . . . . . . . . 48

d.ackermann@daconsulting.de

Theo Bär . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

info@edv-baer.com

Lothar Dannecker . . . . . . . . . . . . . . 42

ldannecker@portolancs.com

Klaus Dechant . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

klaus@commpoint.de

Pia Erven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

piae@lewispr.com

Nicole Fischer . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

fischer_nicole@gmx.de

Jens Göbel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

jens.goebel@softm.com

Elke Jäger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

elke.jaeger@atoss.com

Sabine Jordan . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

sabine_jordan@de.ibm.com

Dr.-Ing. helmut Knappe . . . . . . . . . . 30

helmut.knappe@hitsw.com

Peter Nimz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

peter.nimz@de.ibm.com

Manfred Over . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

manfred.over@ogs.de

Judith Pauleikhoff . . . . . . . . . . . . . . 14

j.pauleikhoff@ceyoniq.com

Sabrina Rammelt . . . . . . . . . . . . . . . 41

rammelt@kh-software.de

Sandra zimmermann . . . . . . . . . . . . 38

sandra.zimmermann@relatio-pr.de

GENANNTE FIRMEN

DAConsulting, Rödermark

Agresso Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

www.agresso.de

ATOSS Software AG . . . . . . . . . . . . . 28

www.atoss.com

Ceyoniq Technology Gmbh . . . . . . . 14

www.ceyoniq.com

CSS Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

www.css.de

DAConsulting . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

www.daconsulting.de

e.bootis ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

www.ebootis.de

Rechnung zugeordnet wird. Weitere

hilfreiche Funktionen vereinfachen die

Rechnungsbearbeitung. So können z. B.

Rechnungsbeträge über hinterlegte

Verteilungsschlüssel auf unterschiedliche

Zurechnungsobjekte (Kostenstellen,

Projekte, Budgets usw.) aufgeteilt

werden.

Die Kontierungsinformationen beziehen

sich grundsätzlich auf die im

Rechnungswesen hinterlegten Daten

(Kreditor, Konten, Kostenstelle und

andere Zurechnungsobjekte), die der

Anwendung über ein automatisiertes

Dateninterface aus dem jeweiligen ERP-

System zur Verfügung gestellt werden.

Dieter Ackermann ó

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Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

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hiT Software Inc. . . . . . . . . . . . . . . . 30

www.hitsw.de

IBM Deutschland Gmbh . . . . . . . . . . 16

www.ibm.de

K+h Software KG . . . . . . . . . . . . . . . 41

www.kh-software.de

OGS Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

www.ogs.de

oxaion ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

www.oxaion.de

PORTOLAN Commerce

Solutions Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . 42

www.portolancs.com

Siemens IT Solutions and Services 26

www.siemens.com/it-solutions

SoftM AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

www.softm.com

STAS Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

www.stas.de

syska Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

www.syska.de

TOPCART Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . 29

www.topcart.com

Varial Software AG . . . . . . . . . . . . . . 43

www.varial.de

08/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

49


50

GLOSSE

Aktenbote ade

Sicherlich erinnern Sie sich auch noch an die Zeit, in der quietschende

Wagen, vollgepackt mit Akten und Hauspost, von Büro

zu Büro geschoben worden sind. Neben den Dokumenten verbreiteten

sich zusätzlich in Blitzeseile sämtliche Firmennachrichten und

–Gerüchte, denn der Aktenbote war stets der am besten informierte

Mitarbeiter im ganzen Unternehmen. Zugegeben, auch heute lassen

sich Menschen, die Dokumente zustellen, nicht gänzlich durch

Elektronik ersetzen. Aber

immer öfter werden Dokumente

elektronisch erfasst,

ggf. zu Akten gebündelt

und als Bits und Bytes

gespeichert. Inzwischen

können solche Dokumente

mit Workflows hinterlegt

selbständig den Weg des

einstigen Boten gehen,

bis der jeweilige Vorgang

beendet ist und die dazugehörigen

Unterlagen in

einer elektronischen Endablage

zur letzten Ruhe gehen. Allerdings erübrigt sich bei dieser

Vorgehensweise der körperliche Gang zum Dokumentenarchiv. Eine

Suchanfrage flugs ins computergestützte Dokumentenmanagement

eingetippt, lässt jede Ablage für Berechtigte sofort wieder in altem

Glanz erstrahlen. Eigentlich schade, denn mit den Aktenboten wird

dann wohl auch die gute alte Buschtrommel verschwinden … kdj ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),

Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

E-Mail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2009

LEKTORAT

Text Lift, Thomas gaissmaier

Michaela Ogorelica

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 19/2009

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen gebrauch

zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden, dass die

beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung

frei von gewerblichen Schutzrechten ist.

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Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 09/2009

erscheint am 18. 8. 2009

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auch plattformunabhängig, skalierbar

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und Datawarehouse

Nur wer stets über den aktuellen Stand

seiner Firma informiert ist, kann unternehmenskritische

Entscheidungen treffen.

Wir veröffentlichen eine Übersicht

der Anbieter sowie Fach- und Anwenderartikel

zu diesem Thema.

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.


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