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Qualitätsbericht 2010

Strukturierter Qualitätsbericht gemäß §137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V für das Berichtsjahr 2010

Stand: Dezember 2011

Westklinikum Hamburg


Asklepios Kliniken

Strukturierter Qualitätsbericht gemäß

§ 137 Absatz 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V

für das Berichtsjahr 2008

Verantwortliche für den Qualitätsbericht:

Geschäftsführer:

Marco Walker

Tel.: (040) 8191-0

m.walker@asklepios.com

Qualitätsbeauftragte:

Petra Spengler

Tel.: (040) 8191-2903

p.spengler@asklepios.com

Beauftragter für die

Öffentlichkeitsarbeit:

Jens Bonnet

Tel.: (040) 8191-2086

j.bonnet@asklepios.com

Asklepios Westklinikum Hamburg

Suurheid 20

22559 Hamburg

Tel.: (040) 8191-0

Fax: (040) 8191-2001

westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

www.asklepios.com/hamburgrissen

Gemeinsam für Gesundheit

Wir setzen Maßstäbe in der Qualität

Wenn Sie krank sind, möchten Sie den besten Arzt finden. Und oft reicht ein

einzelner arzt nicht aus. Die besten spezialisten und Fachabteilungen für

ihre Gesundheit zusammenzubringen, erfordert ein ausgeklügeltes Qualitätsmanagement.

asklepios hat es.

alle asklepios Kliniken unterliegen einem gewissenhaften Qualitätsmanagement,

damit das medizinische leistungsangebot und die abläufe regelmäßig

optimiert werden können. unsere Patienten sollen sicher sein, dass

bei uns überdurchschnittliche behandlungserfolge erzielt werden können.

asklepios trägt Verantwortung für über 100 einrichtungen, knapp 40 tageskliniken,

rund 22.000 betten und 36.000 Mitarbeiter in europa. Jährlich

vertrauen rund 1,5 Million Patienten ihre Gesundheit asklepios an. Mit

einer umsatzverantwortung von rund 2,3 Milliarden euro ist das deutsche

Familienunternehmen die größte private Klinikkette europas. und seit der

unternehmensgründung vor mehr als 25 Jahren steht Qualität bei asklepios

an oberster stelle.

Moderne Hochleistungsmedizin

Diese führende Position in Qualität und Effizienz erreicht Asklepios durch

die entwicklung und anwendung neuster Methoden der medizinischen

behandlung und Prozessoptimierung.

Innovativ und erfolgreich

Mit dem asklepios Future hospital-Programm nutzt asklepios innovative

Möglichkeiten der informationstechnologie für medizinische belange zum

Wohle des Patienten. Zudem fördert die asklepios-Gruppe Forschung, neue

Formen der medizinischen leistungen und der arbeitsorganisation. bei

asklepios liegt medizinische behandlung in den besten händen.

www.asklepios.com

liebe interessierte leserin, lieber interessierter leser!

Marco Walker

Geschäftsführer

Dr. Wolfgang tigges

ärztlicher Direktor

Frank-thomas bock

Pflegedienstleiter

2 3

Vorwort

Das asklepios Westklinikum liegt mitten im Grünen im Westen hamburgs - nahe elbstrand und dem bekannten stadtteil blankenese.

als akademisches lehrkrankenhaus der christian-albrechts-universität zu Kiel stellt das Westklinikum die medizinische

regionalversorgung im hamburger Westen sicher und bietet durch seine ausgewiesenen überregionalen schwerpunkte

attraktive angebote für die Metropolregion hamburg. Das Krankenhaus verfügt derzeit über 411 betten und 98 tagesklinische

Plätze. in zahlreichen Fachabteilungen und schwerpunkten werden komplexe Krankheitsbilder auf höchstem Niveau versorgt.

unsere stärke ist die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Die

medizinischen Fachabteilungen beinhalten das Zentrum für innere Medizin, den bereich für operative Medizin und urologie

sowie den großen schwerpunkt der sprechenden Medizin mit den abteilungen für Psychosomatische Medizin sowie für Psychiatrie

und Psychotherapie. Die belegabteilung für hNO ergänzt das leistungsspektrum.

Das Zentrum für innere Medizin besteht aus den schwerpunkten Kardiologie mit nicht invasiver und invasiver Diagnostik

und therapie (linksherzkatheter), Diabetologie (Zuckerkrankheit), Gastroenterologie (schwerpunkt der chronisch

entzündlichen Darmerkrankungen „CED“), Schlaflabor, Palliativmedizin und Anthroposophische Medizin. Seit März

2011 leitet einer der führenden angiologen Deutschlands - Dr. holger lawall - das neu etablierte Zentrum für Gefäßmedizin.

Der bereich der operativen Medizin umfasst die allgemein-, Visceral-, Gefäß- und unfallchirurgie, adipositaschirurgie,

Wirbelsäulenchirurgie, Orthopädie (insb. Knie- und hüftgelenksendoprothetik) und urologie. Darüber hinaus

verfügt das Westklinikum über die abteilungen anästhesie und radiologie. Die Psychosomatische Medizin umfasst die

schwerpunkte essstörungen, schmerztherapie sowie die therapie des burn outs. sie verfügt darüber hinaus über zwei

tageskliniken, eine am Krankenhauses, die andere im stadtteil Winterhude. Die neue chefärztin der abteilung - Frau

Privatdozentin Dr. aglaja stirn - wird in 2011 weitere themenschwerpunkte etablieren. Die abteilung für Psychiatrie und

Psychotherapie verfügt ebenfalls über zwei tageskliniken sowie zwei institutsambulanzen und bildet sektorübergreifend

das gesamte leistungsspektrum der Psychiatrie ab.

Das Qualitätsmanagement ist aufgrund seiner außerordentlichen bedeutung direkt der Geschäftsführung zugeordnet.

Ziel ist es, im interesse der Patienten eine interdisziplinäre und berufsgruppenübergreifende Patientenversorgung bei

optimierten Prozessabläufen vorzuhalten. hierfür wurde das Westklinikum auch 2010 baulich weiterentwickelt.

Wir werden auch zukünftig das Klinikum im hamburger Westen sein, in dem gesunde und kranke Menschen in jeder

lebensphase behandlung, betreuung und beratung von hoher Qualität erfahren.

Die Klinikleitung, vertreten durch die unterzeichnenden Personen, ist verantwortlich für die Vollständigkeit und richtigkeit

der angaben im Qualitätsbericht.


A. Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

Inhalt

a-1 allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses ................................................................................................... 8

a-2 institutionskennzeichen des Krankenhauses ...................................................................................................... 8

a-3 standortnummer ...................................................................................................................................................... 8

a-4 Name und art des Krankenhausträgers .............................................................................................................. 8

a-5 akademisches lehrkrankenhaus .......................................................................................................................... 8

a-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses ......................................................................................................... 9

a-7 regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie ............................................................................... 10

a-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses ........................................... 10

A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses ........... 12

a-10 allgemeine nicht-medizinische serviceangebote des Krankenhauses ......................................................... 14

a-11 Forschung und lehre des Krankenhauses ......................................................................................................... 16

a-12 anzahl der betten im gesamten Krankenhaus .................................................................................................. 20

a-13 Fallzahlen des Krankenhauses ............................................................................................................................. 21

a-14 Personal des Krankenhauses ................................................................................................................................ 21

a-15 apparative ausstattung ........................................................................................................................................ 24

B. Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

b-1 Zentrum für innere Medizin ................................................................................................................................ 28

b-2 abteilung für Palliativmedizin ............................................................................................................................ 38

b-3 abteilung für Geriatrie .......................................................................................................................................... 44

b-4 abteilung für chirurgie ........................................................................................................................................ 50

b-5 abteilung für Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie .................................................................................... 60

b-6 abteilung für Orthopädie ..................................................................................................................................... 66

b-7 abteilung für urologie .......................................................................................................................................... 70

b-8 belegabteilung für hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde .......................................................................................... 76

b-9 abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie ......................................................................................... 80

b-10 abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie.................................................................................................. 86

b-11 abteilung für anästhesie ...................................................................................................................................... 94

b-12 abteilung für radiologie ...................................................................................................................................... 98

C. Qualitätssicherung

c-1 teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach § 137 sGb V (bQs-Verfahren) ..... 104

c-2 externe Qualitätssicherung nach landesrecht gemäß § 112 sGb V ............................................................. 104

c-3 Qualitätssicherung bei teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) nach § 137f sGb V .. 104

c-4 teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung ............................... 105

c-5 umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 sGb V ................................................................ 105

c-6 umsetzung von beschlüssen des Gemeinsamen bundesausschusses zur Qualitätssicherung nach

§ 137 sGb V („strukturqualitätsvereinbarung“) .............................................................................................. 105

c-7 umsetzung der regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus ................................................................... 105

D. Qualitätsmanagement

D-1 Qualitätspolitik ..................................................................................................................................................... 108

D-2 Qualitätsziele .........................................................................................................................................................112

D-3 aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements .............................................................................117

D-4 instrumente des Qualitätsmanagements .......................................................................................................... 121

D-5 Qualitätsmanagement-Projekte .......................................................................................................................... 136

D-6 bewertung des Qualitätsmanagements ............................................................................................................ 139

5


A Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

a-1 allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses

a-2 institutionskennzeichen des Krankenhauses

a-3 standortnummer

a-4 Name und art des Krankenhausträgers

a-5 akademisches lehrkrankenhaus

a-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses

A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

a-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses

A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische

leistungsangebote des Krankenhauses

a-10 allgemeine nicht-medizinische serviceangebote des Krankenhauses

a-11 Forschung und lehre des Krankenhauses

a-11.1 Forschungsschwerpunkte

a-11.2 akademische lehre

a-11.3 ausbildung in anderen heilberufen

a-12 anzahl der betten im gesamten Krankenhaus

a-13 Fallzahlen des Krankenhauses

a-14 Personal des Krankenhauses

a-14.1 ärzte

A-14.2 Pflegepersonal

a-14.3 spezielles therapeutisches Personal

a-15 apparative ausstattung

6 7


8

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses

Name: asklepios Westklinikum hamburg Gmbh

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 0

telefax: (040) 8191 - 2001

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses: 260200091

A-3 Standortnummer: 00 (Dies ist der einzige standort zu diesem institutionskennzeichen)

A-4 Name und Art des Krankenhausträgers

träger: asklepios Kliniken hamburg Gmbh

art: privat

A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus

lehrkrankenhaus: ja

universität: christian-albrechts-universität zu Kiel

A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

Medizinische Fachabteilungen

Leitung Dr. Tigges Dr. Köhler Dr. Herzberg Prof. Dreyer Prof. Raedler Dr. Zahorsky Dr. Pottek Prof. Ahrens Prof. Stark Dr. Lawall Dr. Klasen

SV Dr. Adelhelm Dr. v. Saldern Dr. Lander Dr. Wörmann Dr. Ovenbeck Dr. Broszeit Hr. Thakkar

Medizinische Funktionen

Nichtmedizinische Funktionen

Beauftragte

Chirurgie Neurochirurgie

Orthopädie

* Gestellungsfeld der DRK Schwesternschaft

Organigramm Asklepios Westklinikum Hamburg GmbH

Sekretariat Geschäftsführung

Fr. Zacharias, Fr. Alvermann

Zentrum für

Innere Med.

Trägerschaft

Asklepios Kliniken Hamburg GmbH (74,9%) und DRK Schwesternschaft Hamburg e.V. (25,1%)

Geschäftsführung

Herr Walker, Herr Oberreuter

Ärztlicher Direktor: Herr Dr. Tigges

Pflegedienstleitung: Herr Bock, SV: Herr Angermann

Funktionsbereiche: OP, Zentrale Aufnahme, Intensivstation

Stationen

Krankenpflegeschule: Frau Baars

Anästhesiologie: Herr Dr. Schilke, SV: Herr Dr. Holzer

Radiologie: Herr Dr. Jörgensen

Apotheke: Frau Muhle

Labor: Herr Dr. Lögering

Histologie: Frau Dr. Thiemann

Küche: Herr Kleß

Wirtschafts- / Versorgungsdienste (ASH): Herr Koll

Arbeitssicherheit / Abfall / Gefahrstoffe: Herr Schlüter

Datenschutz: Herr Bergmann

Hygiene: Frau Zuleger

Strahlenschutz: Medizinische Fachabteilungen

Beschwerdemangement: Frau Zacharias, Frau Spengler

Betriebsärztlicher Dienst: Herr Dr. Katz

Klinikmanager Trainee

Exzellenz- Herz- Urologie Psychozentrum

zentrum

somatik

Krankengymnastik / Physikalische Therapie: Herr Meiser, SV: Herr Eggers

Pflegeüberleitung: Frau van Hettinga

Personalmanagement: Herr Lüders

Patientenmanagement: Herr Päsler

Finanzbuchhaltung: Frau Schmaddebeck

Technik / Betrieb / Einkauf: Herr Bunge, SV: Herr Jahn

Medizintechnik: Herr Hennig

Qualitätsmanagement: Frau Spengler

EDV: Herr Reiss

Medizincontrolling: Herr Dr. Lifke, SV: Frau Battermann

Controlling: Frau Hildebrandt

Schwerbehindertenvertretung: Frau Friedrichs, SV: Herr Hertwig

Transfusionsmedizin: Frau Dr. Hummel

Herr Weiss Herr Förster

Das asklepios Westklinikum ist ein Krankenhaus Organigramm Asklepios der Westklinikum Grund- Hamburg und GmbH, Stand: regelversorgung. 22.06.2011 Mehrheitsgesellschafter sind

die asklepios Kliniken hamburg Gmbh, Minderheitsgesellschafter ist die DrK-schwesternschaft hamburg e.V.

Die Gesamtverantwortung des Krankenhauses liegt in den händen der Geschäftsführung. Dagegen verantwortet

der ärztliche Direktor primär die medizinisch relevanten themen wie bspw. hygiene und die medizinische ergebnisqualität.

Für den Bereich des Pflege- und Funktionsdienstes besteht ein Gestellungsvertrag mit der DRK-Schwesternschaft.

Die Pflegedienstleitung wird ebenfalls durch die Schwesternschaft gestellt. Ein Organigramm regelt die

abteilungsstrukturen und disziplinarischen unterstellungsverhältnisse. es wird regelmäßig auf seine aktualität

überprüft und ist für alle Mitarbeiter des Krankenhauses sichtbar im intranet hinterlegt. haben sie weitere Fragen

zur aufbauorganisation wenden sie sich bitte an die Verantwortlichen dieses berichtes.

Psychiatrie

Gefäßmedizin

Ganzheitsmedizin

*

9


10

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie

Es besteht eine regionale Versorgungsverpflichtung.

A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses

Nr. Fachabteilungsübergreifender Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind

Vs11 adipositaszentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie;

abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie ;

abteilung für anästhesie

Vs12 ambulantes OP-Zentrum abteilung für chirurgie; abteilung für anästhesie

ambulante Operationen werden vor allem im bereich der Venenchirurgie durchgeführt

Vs14 Diabeteszentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie

Vs18 Fußzentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie

Zentrum für diabetisches Fußsyndrom

Vs19 Gefäßzentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie;

abteilung für radiologie

Vs21 Geriatriezentrum (Zentrum für altersmedizin) Zentrum für innere Medizin; abteilung für Geria-

trie; abteilung für chirurgie; abteilung für Orthopädie

Vs22 herzzentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie

seit ende 2008 kooperiert das asklepios Westklinikum hamburg mit einer kardiologisch- angiolo-

gischen Praxis, die ihren sitz am Krankenhaus hat

Vs23 inkontinenzzentrum/Kontinenzzentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie;

abteilung für urologie

Vs24 interdisziplinäre intensivmedizin Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie,

abteilung für Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie

Die interdisziplinäre intensivstation steht allen abteilungen des hauses zur Verfügung, so z.b.

auch der Psychiatrie zur suizidalen Krisenintervention

Vs50 Operative intensivmedizin Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie;

abteilung für anästhesie; abteilung für Neurochirurgie/

Wirbelsäulenchirurgie

Vs34 Palliativzentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie

Die palliative Versorgung von Patienten findet sowohl ambulant als auch stationär statt.

Vs38 Prostatazentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für Palliativ-

medizin; abteilung für urologie; abteilung für Psycho-

somatik und Psychotherapie

Vs41 schlafmedizinisches Zentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie

Vs42 schmerzzentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie;

abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie;

abteilung für Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

Nr. Fachabteilungsübergreifender Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind

Vs44 Wirbelsäulenzentrum abteilung für Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie;

abteilung für radiologie

Vs45 Wundzentrum Zentrum für innere Medizin; abteilung für chirurgie

es stehen eine Wundtherapeutin sowie auf jeder station eine beauftragte für Wunden zur Verfü-

gung. Der chefarzt der chirurgie ist Vorsitzender des Wundzentrums hamburg

Vs47 Zentrum für herz-Kreislauf-erkrankungen Zentrum für innere Medizin;

abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie

Vs48 Zentrum für Minimalinvasive chirurgie abteilung für chirurgie; abteilung für Wirbelsäulen-

chirurgie; abteilung für Orthopädie; abteilung für

urologie; abteilung für anästhesie

Vs49 Zentrum für Orthopädie und unfallchirurgie abteilung für chirurgie; abteilung für anästhesie

Neben einem Krankenhaus der Grund- und regelversorgung bietet das asklepios Westklinikum ein einzigartiges

spektrum sich ergänzender medizinischer angebote.

Die medizinischen Fachabteilungen umfassen die abteilung für chirurgie mit den spezialitäten Visceral-, Gefäß-

und unfallchirurgie, die abteilung für innere Medizin mit den teilbereichen Kardiologie, Diabetologie, angiologie,

Gastroenterologie, Schlaflabor, Palliativmedizin und Anthroposophische Medizin sowie die Abteilung für Psychosomatische

Medizin und die abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie. Darüber hinaus stehen urologische und

hNO-belegbetten zur Verfügung.

Neben der allgemeinmedizinischen Grund- und regelversorgung verfügt das asklepios Westklinikum über dezidierte

spezialisierungen, insbesondere im bereich der fachübergreifenden Gefäßmedizin, der Diabetologie, der

chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, der Wirbelsäulenerkrankungen, der schmerztherapie, der adipositaschirurgie

sowie der hüft- und Kniegelenksendoprothetik. Die Psychiatrie mit den angrenzenden tageskliniken

sowie den institutsambulanzen bildet sektorübergreifend das gesamte leistungsspektrum der Psychiatrie mit dem

Schwerpunkt der Verhaltenstherapie sowie des qualifizierten Entzugs und der Psychotherapie ab.

als einziges Krankenhaus in hamburg und umgebung verfügt das asklepios Westklinikum über eine abteilung für

Psychosomatische Medizin mit angegliederten tageskliniken sowie eine abteilung für anthroposophische Medizin

und Palliativmedizin.

11


12

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses

Nr. medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

MP02 akupunktur

MP03 angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare

MP53 Aromapflege/ -therapie

MP04 atemgymnastik/ -therapie

MP06 basale stimulation

MP08 berufsberatung/rehabilitationsberatung

MP09 besondere Formen/Konzepte der betreuung von sterbenden

MP11 bewegungstherapie

MP12 bobath-therapie (für erwachsene und/oder Kinder)

MP14 Diät- und ernährungsberatung

MP15 Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege

MP16 ergotherapie/arbeitstherapie

MP17 Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege

MP18 Fußreflexzonenmassage

MP59 Gedächtnistraining/hirnleistungstraining/Kognitives training/Konzentrationstraining

MP21 Kinästhetik

MP22 Kontinenztraining/inkontinenzberatung

MP23 Kreativtherapie/Kunsttherapie/theatertherapie/bibliotherapie

MP24 Manuelle lymphdrainage

MP25 Massage

MP26 Medizinische Fußpflege

MP27 Musiktherapie

MP28 Naturheilverfahren/homöopathie/Phytotherapie

MP29 Osteopathie/chiropraktik/Manualtherapie

MP31 Physikalische therapie/bädertherapie

MP32 Physiotherapie/Krankengymnastik als einzel- und/oder Gruppentherapie

MP33 Präventive leistungsangebote/Präventionskurse

MP34 Psychologisches/psychotherapeutisches leistungsangebot/Psychosozialdienst

MP35 rückenschule/haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik

MP37 schmerztherapie/ -management

MP63 sozialdienst

Nr. medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

MP64 spezielle angebote für die Öffentlichkeit

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

MP39 spezielle angebote zur anleitung und beratung von Patienten und Patientinnen sowie angehörigen

MP40 spezielle entspannungstherapie

MP13 spezielles leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen

MP42 Spezielles pflegerisches Leistungsangebot

MP44 stimm- und sprachtherapie/logopädie

MP45 stomatherapie/ -beratung

MP47 Versorgung mit hilfsmitteln/Orthopädietechnik

MP48 Wärme- und Kälteanwendungen

MP51 Wundmanagement

MP68 Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege

Asklepios medi top Pflegedienst & Service GmbH

MP52 Zusammenarbeit mit/Kontakt zu selbsthilfegruppen

13


14

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses

Nr. Serviceangebot

sa01 räumlichkeiten: aufenthaltsräume

sa43 räumlichkeiten: abschiedsraum

sa02 räumlichkeiten: ein-bett-Zimmer

sa03 räumlichkeiten: ein-bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

sa04 räumlichkeiten: Fernsehraum

sa05 räumlichkeiten: Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer

sa06 räumlichkeiten: rollstuhlgerechte Nasszellen

sa08 räumlichkeiten: teeküche für Patienten und Patientinnen

sa09 räumlichkeiten: unterbringung begleitperson

sa10 räumlichkeiten: Zwei-bett-Zimmer

sa11 räumlichkeiten: Zwei-bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

SA61 Ausstattung der Patientenzimmer: Betten und Matratzen in Übergröße

sa13 ausstattung der Patientenzimmer: elektrisch verstellbare betten

sa14 ausstattung der Patientenzimmer: Fernsehgerät am bett/im Zimmer

sa15 ausstattung der Patientenzimmer: internetanschluss am bett/im Zimmer

sa17 ausstattung der Patientenzimmer: rundfunkempfang am bett

sa18 ausstattung der Patientenzimmer: telefon

sa19 ausstattung der Patientenzimmer: Wertfach/tresor am bett/im Zimmer

SA20 Verpflegung: Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)

SA21 Verpflegung: Kostenlose Getränkebereitstellung

SA44 Verpflegung: Diät-/Ernährungsangebot

SA45 Verpflegung: Frühstücks-/Abendbuffet

in der psychosomatischen und psychiatrischen abteilung.

SA46 Verpflegung: Getränkeautomat

SA47 Verpflegung: Nachmittagstee/-kaffee

sa22 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: bibliothek

sa23 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: cafeteria

sa24 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Faxempfang für Patienten und

Patientinnen

sa25 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Fitnessraum

Kooperation mit Gesundheitszentrum rissen

Nr. Serviceangebot

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

sa26 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Frisiersalon

Friseur kommt auf anforderung.

sa27 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: internetzugang

sa28 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Kiosk/einkaufsmöglichkeiten

sa29 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Kirchlich-religiöse einrichtungen

sa30 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Klinikeigene Parkplätze für besucher

und besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen

sa31 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Kulturelle angebote

sa32 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Maniküre/Pediküre

auf anforderung.

sa33 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Parkanlage

sa34 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: rauchfreies Krankenhaus

sa36 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: schwimmbad/bewegungsbad

speziell für die Psychosomatik: auf Wunsch Nutzung von „bäderland“

sa38 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Wäscheservice

Die Patienten der Psychosomatik und Psychiatrie haben die Möglichkeit, ihre Wäsche selber im

Krankenhaus zu waschen

sa49 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Fortbildungsangebote/informations-

veranstaltungen

sa51 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Orientierungshilfen

sa52 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: Postdienst

sa54 ausstattung/besondere serviceangebote des Krankenhauses: tageszeitungsangebot

sa60 Persönliche betreuung: beratung durch selbsthilfeorganisationen

sa55 Persönliche betreuung: beschwerdemanagement

sa39 Persönliche betreuung: besuchsdienst/„Grüne Damen“

sa41 Persönliche betreuung: Dolmetscherdienste

sa40 Persönliche betreuung: empfangs- und begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie besucher

und besucherinnen

sa56 Persönliche betreuung: Patientenfürsprache

sa42 Persönliche betreuung: seelsorge

15


16

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses

A-11.1 Forschungsschwerpunkte

Die medizinische Forschung nimmt im asklepios Westklinikum hamburg

eine zunehmend wichtige rolle ein. als einziges akademisches lehrkrankenhaus

der christian-albrechts-universität zu Kiel auf hamburger Gebiet ist

das Klinikum in mehreren bereichen eng mit der hochschulmedizin verzahnt

und an studien beteiligt. auch im Verbund mit der asklepios Medical school

und den anderen asklepios Kliniken, mit dem Forschungsinstitut asklepios

proreseach, mit der universität hamburg, diversen Fachgesellschaften sowie

weiteren klinischen und wissenschaftlichen Netzwerken beteiligt sich das

Westklinikum an der erforschung und Weiterentwicklung neuer Verfahren.

hier einige beispiele aus dem breiten wissenschaftlichen spektrum des asklepios

Westklinikums hamburg:

Mit der universitären hochschulambulanz für „Spezielle Gastroenterologie“

am asklepios Westklinikum betreibt die christian-albrechts-universität zu Kiel

seit 2009 eine besondere anlaufstelle vor allem für Patientinnen und Patienten

mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. sie ist bestandteil des exzellenzzentrums

entzündungsmedizin des universitätsklinikums schleswig-holstein

und damit des einzigen medizinischen exzellenzclusters der Deutschen

Forschungsgemeinschaft in Norddeutschland. hier führen Prof. Dr. andreas

raedler und sein team eine ganze reihe klinischer studien und Forschungsprojekte

durch. Dazu gehören zum beispiel studien zur behandlung chronisch

entzündlicher Darmerkrankungen mit gentechnologisch erzeugten antikörpern

oder auch mit den eiern des schweinepeitschenwurms. Zudem werden

hier die teilnehmer der viel beachteten deutschen Zwillingsstudie betreut, die

erbliche ursachen dieser erkrankungen aufzeigen soll.

Die Chirurgische Klinik erforscht gemeinsam mit dem institut für humanernährung

und lebensmittelkunde der Kieler christian-albrechts-universität

die bedeutung der Körperzusammensetzung für die Variabilität des

ruheenergieverbrauchs bei Gewichtsabnahme - ein wichtiges thema für die

behandlung stark übergewichtiger Patienten im adipositaszentrum des Westklinikums.

im bereich der Gefäßchirurgie arbeiten die Wissenschaftler des

Westklinikums an einem register über die Wundheilung nach endovaskulärer

intervention oder chirurgischer Gefäßrekonstruktion bei eingeschränktem

Perfusionsdruck an der unteren extremität. Dieses register soll den Forschern

helfen, die erfolge der Gefäßmedizin in diesem bereich weiter zu verbessern.

ein weiteres Forschungsgebiet sind auch in der chirurgie die chronisch entzündlichen

Darmerkrankungen. so ist die Klinik an einer zentrenübergreifenden

Studie zum Einsatz des gentechnisch hergestellten Antikörpers Infliximab

zur Vermeidung von rückfällen bei Patienten mit Morbus crohn beteiligt,

denen Darmabschnitte chirurgisch entfernt werden mussten.

Die Neurochirurgen des asklepios Westklinikums führen vor allem im bereich

der Wirbelsäulenchirurgie mehrere studien durch, darunter eine prospektive

randomisierte multizentrische Studie zum Nachweis der Überlegenheit des

barricaid im Vergleich zur Diskektomie bei primärem lumbalen bandschei-

benvorfall sowie eine studie, die den einsatz der periradikulären schmerztherapie

mit und ohne Kontrastmittel vergleicht. Weiter wurde von chefarzt

Dr. hans-Peter Köhler und seinem team ein interspinöser spreizer, der bei

spinalkanalstenosen eingesetzt wird, entwickelt.

Dr. Wolfgang herzberg und sein Orthopäden-team beschäftigen sich sowohl

klinisch als auch wissenschaftlich vor allem mit der Hüft- und Knieendoprothetik.

Dabei untersuchen sie Möglichkeiten zur Verbesserung der Operationstechniken,

zum beispiel durch den einsatz einer neuartigen „spacer-Wippe“,

beteiligen sich aber auch an der Optimierung der Materialien, aus denen Prothesen

gefertigt werden, und untersuchungen zur optimalen behandlungsstrategie.

Doch die wissenschaftliche arbeit der Mediziner im asklepios Westklinikum

beschränkt sich nicht auf die klinische Forschung der schulmedizin: so

untersucht zum beispiel Dr. Jörn Klasen, chefarzt der abteilung für Individuelle

Ganzheitsmedizin, im auftrag des bundesforschungsministeriums

im rahmen des Förderschwerpunkts „unkonventionelle medizinische richtungen“

die Wirksamkeit des anthroposophischen Konzeptes zur therapie

der frühen chronischen Polyarthritis im Vergleich zur konventionellen langzeittherapie.

in den kommenden Jahren wird das asklepios Westklinikum hamburg seine

Forschungsaktivitäten weiter ausbauen. so führt zum beispiel die neue chefärztin

der Psychosomatischen Medizin, PD Dr. aglaja stirn, in 2011 eine studie

„Neurobiologie und selbstverletzendes Verhalten“ durch, und der neue chefarzt

der Gefäßmedizin, Dr. holger lawall, plant bereits fünf nationale und

internationale studien zur behandlung tiefer Venenthrombose, des Diabetischen

Fußsyndroms und der systemischen sklerose. im Zentrum für innere

Medizin wird von 2011- 2013 eine Pilotstudie zur „evaluation der behandlung

adipöser Patientinnen und Patienten in der ernährungs- und stoffwechseltagesklinik

asklepios Westklinikum hamburg“ durchgeführt.

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

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18

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-11.2 Akademische Lehre

Nr. Akademische Lehre und weitere ausgewählte wissenschaftliche Tätigkeiten

Fl01 Dozenturen/lehrbeauftragungen an hochschulen und universitäten

Prof. Dr. med a. raedler verfügt über eine W3-stiftungsprofessur für spezielle Gastroenterologie am

universitätsklinikum schleswig-holstein

Fl03 studierendenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr)

Fl04 Projektbezogene Zusammenarbeit mit hochschulen und universitäten

Die wissenschaftliche arbeit bezieht sich im Wesentlichen auf die aufklärung des multigenetischen

hintergrundes chronisch entzündlicher Darmerkrankungen, insbesondere die analyse identischer,

diskordanter Zwillinge mit Morbus crohn und colitis ulcerosa.

Fl05 teilnahme an multizentrischen Phase-i/ii-studien

Fl06 teilnahme an multizentrischen Phase-iii/iV-studien

Fl07 initiierung und leitung von uni-/multizentrischen klinisch-wissenschaftlichen studien

Fl08 herausgeberschaften wissenschaftlicher Journale/lehrbücher

Fl09 Doktorandenbetreuung

als einziges akademisches lehrkrankenhaus der christian-albrechts-universität

zu Kiel auf hamburger Gebiet ist das asklepios Westklinikum eng

mit der hochschulmedizin verzahnt und an der ausbildung der Kieler studentinnen

und studenten beteiligt. Zudem stellt es in zahlreichen Fächern

Dozenten für die asklepios Medical school und engagiert sich für die Fort-

und Weiterbildung klinisch tätiger und niedergelassener Mediziner.

so sind Dr. Wolfgang tigges, chefarzt der chirurgischen Klinik, und sein

team an zahlreichen wissenschaftlichen Kongressen und symposien beteiligt.

besondere schwerpunkte sind dabei die Gefäßchirurgie, die behandlung

komplizierter und chronischer Wunden, das Diabetische Fußsyndrom,

die adipositaschirurgie sowie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.

einen wichtigen beitrag zur medizinischen lehre leisteten die chirurgen des

Westklinikums auch gemeinsam mit spezialisierten apothekern und Wundexperten

bei der Veröffentlichung der komplett überarbeiteten Wundfibel,

die als ein standardwerk der Wundversorgung gilt. Zudem ist Dr. tigges

Mitglied im herausgeberbeirat der Zeitschrift „Wundmanagement“.

Mit wissenschaftlichen Vorträgen, seminaren und Operationsdemonstrationen

engagiert sich auch der chefarzt der urologie, Dr. tobias Pottek,

für die Weiterbildung der Kollegen in Kliniken und Praxen. Das spektrum

seiner Veranstaltungen im in- und ausland reicht von künstlichen schließmuskeln

zur behandlung einer inkontinenz nach entfernung der Prostata

über tumortherapien bei Prostata-, hoden- und Peniskarzinom bis hin zu

modernsten laser- und ultraschallverfahren, Penisprothesen und der bekkenbodenrekonstruktion.

Daneben gibt Dr. Pottek das ratgeberbuch „Wege

aus der inkontinenz“ heraus.

Prof. Dr. andreas raedler, chefarzt der Gastroenterologie im Zentrum für

innere Medizin, ist Professor für „spezielle Gastroenterologie“ an der christian-albrechts-universität

zu Kiel und betreibt im asklepios Westklinikum

die zugehörige hochschulambulanz. Daneben gibt er einen Patientenleitfaden

zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen heraus.

Dr. Jörn Klasen, chefarzt der abteilung für individuelle Ganzheitsmedizin,

hält als lehrbeauftragter der semmelweis-uni budapest und der universität

hamburg Vorlesungen sowohl an der asklepios Medical school als auch

im universitätskrankenhaus eppendorf.

Prof. Dr. Michael sadre chirazi-stark, chefarzt der abteilung für Psychiatrie

und Psychotherapie, war 2010 Mitglied im wissenschaftlichen beirat des

Weltkongresses sozialpsychiatrie in Marrakesch und leitete mehrere symposien

zu Konfliktmanagement und -bewältigung sowie zur Sozialpsychiatrie

und Psychotherapie in der Großstadt. Für 2011 wurde chirazi-stark ins

internationale beratungsgremium des Weltkongresses Psychiatrie in buenos

aires berufen. Mehrere seiner Oberärzte sind ebenso wie Kollegen der

chirurgischen Klinik als Dozenten der asklepios Medical school aktiv und

bilden als solche die studenten der semmelweis universität budapest aus.

Das asklepios Westklinikum legt großen Wert auf die gründliche ausbildung

und Förderung der kommenden Ärztegeneration. Deshalb findet der

studentenunterricht für die studenten im Praktischen Jahr sowohl abteilungsintern

als auch fachübergreifend statt.

A-11.3 Ausbildung in anderen Heilberufen

Nr. Ausbildung in anderen Heilberufen

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

HB01 Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin

hb07 Operationstechnischer assistent und Operationstechnische assistentin (Ota)

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Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus

Bettenzahl: 410

Das asklepios Westklinikum öffnet sich mit umfangreichen leistungsangeboten

für alle Patienten. im Jahr 2010 behandelten wir ca. 12.200 stationäre

Patienten sowie 1500 ambulante Patienten. Eine Überweisung von niedergelassenen

ärzten ist überwiegend nicht erforderlich. termine werden über

die entsprechenden sekretariate vergeben. Dazu kommen noch 1.522 teilstationäre

Patienten in den tageskliniken der Psychiatrie, Psychosomatik

und in der tagesklinik für stoffwechselstörungen.

analog den beschriebenen schwerpunkten und spezialitäten werden fachübergreifende

Sprechstunden im Bereich der Bauchchirurgie sowie für Übergewichtige

(adipositas) angeboten. Darüber hinaus werden sprechstunden

für herzpatienten (Kardiologie), Wirbelsäulenpatienten, chronisch entzündliche

Darmerkrankungen und Gelenkerkrankungen (Orthopädie) durchgeführt.

Sprechstunden für Gefäßpatienten finden im 2011 neu gegründeten

angiologischen Zentrum unter leitung von Dr. holger lawall statt.

es ist uns wichtig, dass Patienten aus mehreren blickwinkeln betrachtet

werden; so werden z.b. bei Patienten mit Gefäßerkrankungen auch immer

der blutzucker und der body-Mass-index hinterfragt.

Psychiatrische Patienten haben die Möglichkeit, sich in den Psychiatrischen

institutsambulanzen (Pia) in rissen oder altona vorzustellen, Patienten der

Psychosomatischen Medizin werden zur Prüfung der stationären behandlungsbedürftigkeit

zu ambulanten Vorgesprächen in die tageskliniken in

rissen oder Winterhude (tagesklinik ulmenhof) eingeladen.

im bereich der unfallchirurgie bietet das Krankenhaus eine ambulante

berufsgenossenschaftliche ambulanz (bG-ambulanz). in diesem Zusammenhang

verfügt das Krankenhaus über eine D-arzt-Zulassung. ein weiterer

Zweig der unfallchirurgie ist die alterstraumatologie.

in Kooperation mit dem Gesundheitszentrum rissen der asklepios Klinik

bad schwartau besteht ein ambulantes angebot im bereich der heilmitteltherapie

und Prävention. es besteht ein reha- sportverein, der allen Patienten

die Möglichkeit bietet, nach der stationären behandlung weiter zu

trainieren.

A-13 Fallzahlen des Krankenhauses

Gesamtzahl der im Berichtsjahr behandelten Fälle

Vollstationäre Fälle: 12.378

Teilstationäre Fälle: 1.522

Ambulante Fälle (Fallzählweise): 1.236

A-14 Personal des Krankenhauses

A-14.1 Personal des Krankenhauses

A-14.2 Pflegepersonal

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte und belegärztinnen) 125,7 Vollkräfte

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 59,0 Vollkräfte

belegärzte und belegärztinnen (nach § 121 sGb V) 4 Personen

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 262,5 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 3 Jahre 6 Vollkräfte

Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen 2 Jahre 2 Vollkräfte

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen 1 Jahre 17 Vollkräfte

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen ab 200 Std. Basiskurs 8 Vollkräfte

Operationstechnische assistenten und 3 Jahre 2 Vollkräfte

Operationstechnische assistentinnen

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Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-14.3 Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Ausbildung in anderen Heilberufen Anzahl

sP02 arzthelfer und arzthelferin 10,0 Vollkräfte

sP31 bewegungstherapeut und bewegungstherapeutin (z.b. nach DaKbt)/

tanztherapeut und tanztherapeutin 9,0 Vollkräfte

sP32 bobath-therapeut und bobath-therapeutin für erwachsene und/oder Kinder 3,0 Vollkräfte

sP34 Deeskalationstrainer und Deeskalationstrainerin/Deeskalationsmanager und

Deeskalationsmanagerin/Deeskalationsfachkraft (mit psychologischer, pädagogischer

oder therapeutischer Vorbildung) 2,0 Vollkräfte

sP35 Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/

Diabetesberater und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/

Wundassistent und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement 4,0 Vollkräfte

sP04 Diätassistent und Diätassistentin 2,0 Vollkräfte

sP05 ergotherapeut und ergotherapeutin/arbeits- und beschäftigungstherapeut und

arbeits- und beschäftigungstherapeutin 16,5 Vollkräfte

SP37 Fotograf und Fotografin 0,5 Vollkräfte

sP53 Gefäßassistent und Gefäßassistentin 1,0 Vollkräfte

sP13 Kunsttherapeut und Kunsttherapeutin/Maltherapeut und Maltherapeutin /

Gestaltungstherapeut und Gestaltungstherapeutin/bibliotherapeut und biblio-

therapeutin 7,9 Vollkräfte

sP14 logopäde und logopädin/sprachheilpädagoge und sprachheilpädagogin/

Klinischer linguist und Klinische linguistin/sprechwissenschaftler und sprech-

wissenschaftlerin/Phonetiker und Phonetikerin 1,0 Vollkräfte

über externen Kooperationspartner

sP43 Medizinisch-technischer assistent und Medizinisch-technische assistentin/Funktions-

personal 8,0 Vollkräfte

sP16 Musiktherapeut und Musiktherapeutin 1,0 Vollkräfte

sP17 Oecotrophologe und Oecothrophologin/ernährungswissenschaftler und ernährungs-

wissenschaftlerin 6,7 Vollkräfte

sP18 Orthopädietechniker und Orthopädietechnikerin/Orthopädiemechaniker und

Orthopädiemechanikerin/Orthopädieschuhmacher und Orthopädieschuhmacherin/

bandagist und bandagistin 1,0 Vollkräfte

sP21 Physiotherapeut und Physiotherapeutin 17,5 Vollkräfte

sP23 Psychologe und Psychologin 34,6 Vollkräfte

sP24 Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin 24,0 Vollkräfte

sP26 sozialpädagoge und sozialpädagogin 9,8 Vollkräfte

sP27 stomatherapeut und stomatherapeutin 1,0 Vollkräfte

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

Nr. Ausbildung in anderen Heilberufen Anzahl

sP47 urotherapeut und urotherapeutin 1,0 Vollkräfte

sP28 Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/

Wundexperte und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte 1,0 Vollkräfte

sP00 Feldenkreistherapeutin 3,3 Vollkräfte

SP00 Fachpflege Onkologie 1,0 Vollkräfte

sP00 Pain-Nurse 1,0 Vollkräfte

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Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

A-15 Apparative Ausstattung Nr. Vorhandene Geräte 24 h*

Nr. Vorhandene Geräte 24 h*

aa34 aicD-implantation/Kontrolle/Programmiersystem *

aa01 angiographiegerät/Dsa

aa37 arthroskop *

aa38 beatmungsgeräte/cPaP-Geräte *

aa03 belastungs-eKG/ergometrie *

aa05 bodyplethysmograph *

aa06 brachytherapiegerät *

Kooperation mit niedergl. ärzten

aa39 bronchoskop

aa07 cell saver *

aa08 computertomograph (ct)

AA40 Defibrillator *

aa65 echokardiographiegerät *

aa10 elektroenzephalographiegerät (eeG)

aa11 elektromyographie (eMG)/Gerät zur bestimmung

der Nervenleitgeschwindigkeit *

aa43 elektrophysiologischer Messplatz mit eMG, NlG,

VeP, seP, aeP *

aa44 elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von

herzrhythmusstörungen *

aa12 Gastroenterologisches endoskop

wir verfügen über eine 24 stunden bereitschaft an

Fachärzten für Gastroenterologie

aa45 endosonographiegerät *

aa46 endoskopisch-retrograder-cholangio-Pankreaticograph

(ercP) *

aa13 Geräte der invasiven Kardiologie

in Kooperation mit der asklepios Kliniken hamburg

Gmbh (speziell aK altona)

aa14 Geräte für Nierenersatzverfahren

aa48 Gerät zur intraaortalen ballongegenpulsation (iabP) *

aa49 Kapillarmikroskop *

aa50 Kapselendoskop *

aa19 Kipptisch *

aa52 laboranalyseautomaten für hämatologie, klinische chemie,

Gerinnung und Mikrobiologie

aa53 laparoskop *

aa20 laser (in der urologie 24 std. verfügbar) *

aa54 linksherz-katheter-messplatz

aa21 lithotripter (esWl) *

aa22 Magnetresonanztomograph (Mrt)

aa55 Mic-einheit (Minimalinvasive chirurgie) (24 std. verfügbar) *

aa67 Operationsmikroskop (24 std. verfügbar) *

aa26 Positronen-emissions-tomograph (Pet)/Pet-ct *

aa27 röntgengerät/Durchleuchtungsgerät

AA28 Schlaflabor *

aa29 sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplex-

sonographiegerät

aa31 spirometrie/lungenfunktionsprüfung *

AA33 Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz *

aa58 24h-blutdruck-Messung *

aa59 24h-eKG-Messung *

aa60 24h-ph-Metrie *

aa63 72h-blutzucker-Messung *

aa00 Neuronavigationssystem brainlab für Gehirn u. Wirbelsäule

Notfallverfügbarkeit 24 stunden am tag sichergestellt

Notfallverfügbarkeit nicht 24 stunden am tag sichergestellt

* 24h-Notfallverfügbarkeit muss bei diesem Gerät nicht angegeben werden.

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

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B Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

b-1 Zentrum für innere Medizin

b-2 abteilung für Palliativmedizin

b-3 abteilung für Geriatrie

b-4 abteilung für chirurgie

b-5 abteilung für Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie

b-6 abteilung für Orthopädie

b-7 abteilung für urologie

b-8 belegabteilung für hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

b-9 abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie

b-10 abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie

b-11 abteilung für anästhesie

b-12 abteilung für radiologie

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

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Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-1 Abteilung für Innere Medizin

B-1.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für innere Medizin

schlüssel: innere Medizin (0100)

art: hauptabteilung

chefarzt - ärztliche Gesamtverantwortung: Prof. Dr. Manfred Dreyer

chefarzt - Gastroenterologie: Prof. Dr. andreas raedler

chefarzt - angiologie/Diabetologie/leiter Gefäßzentrum: Dr. holger lawall

leitender Oberarzt intensiv/Za: Dr. ulrich Neumann

leitender arzt Zentrum für individuelle Ganzheitsmedizin: Dr. Jörn Klasen

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2740

telefax: (040) 8191 - 2741

e-Mail: imk.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-1.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

im Zentrum für innere Medizin arbeiten die unterschiedlichen Fachrichtungen eng zusammen. Nur selten liegt bei

den Patienten ein internistisches Problem vor, das durch eine Fachdisziplin gelöst werden kann. es überwiegen die

Patienten mit mehreren medizinischen Problemen, deshalb ist die gleichzeitige behandlung durch Kardiologen,

Gastroenterologen, Diabetologen usw. strukturiert organisiert.

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin

Vi01 Diagnostik und therapie von ischämischen herzkrankheiten

Vi02 Diagnostik und therapie der pulmonalen herzkrankheit und von Krankheiten des lungenkreislaufes

Vi03 Diagnostik und therapie von sonstigen Formen der herzkrankheit

Vi04 Diagnostik und therapie von Krankheiten der arterien, arteriolen und Kapillaren

Vi05 Diagnostik und therapie von Krankheiten der Venen, der lymphgefäße und der lymphknoten

Vi06 Diagnostik und therapie von zerebrovaskulären Krankheiten

Vi07 Diagnostik und therapie der hypertonie (hochdruckkrankheit)

Vi08 Diagnostik und therapie von Nierenerkrankungen

Vi09 Diagnostik und therapie von hämatologischen erkrankungen

Vi10 Diagnostik und therapie von endokrinen ernährungs- und stoffwechselkrankheiten

Vi11 Diagnostik und therapie von erkrankungen des Magen-Darm-traktes (Gastroenterologie)

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin

Vi12 Diagnostik und therapie von erkrankungen des Darmausgangs

Vi13 Diagnostik und therapie von Krankheiten des Peritoneums

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Vi14 Diagnostik und therapie von erkrankungen der leber, der Galle und des Pankreas

Vi15 Diagnostik und therapie von erkrankungen der atemwege und der lunge

Vi16 Diagnostik und therapie von Krankheiten der Pleura

Vi17 Diagnostik und therapie von rheumatologischen erkrankungen

Vi18 Diagnostik und therapie von onkologischen erkrankungen

Vi19 Diagnostik und therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten

Vi20 intensivmedizin

Vi22 Diagnostik und therapie von allergien

Vi23 Diagnostik und therapie von angeborenen und erworbenen immundefekterkrankungen

(einschließlich hiV und aiDs)

Vi24 Diagnostik und therapie von geriatrischen erkrankungen

Vi26 Naturheilkunde

Vi27 spezialsprechstunde

Vi28 anthroposophische Medizin

Vi29 behandlung von blutvergiftung / sepsis

Vi30 Diagnostik und therapie von autoimmunerkrankungen

Vi31 Diagnostik und therapie von herzrhythmusstörungen

Vi32 Diagnostik und therapie von schlafstörungen / schlafmedizin

Vi33 Diagnostik und therapie von Gerinnungsstörungen

Vi35 endoskopie

Vi38 Palliativmedizin

Vi39 Physikalische therapie

Vi40 schmerztherapie

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30

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Schwerpunkte:

Zentrale Aufnahme

Die Klinik verfügt über eine aufnahmestation zur Grund- und regelversorgung aller ankommenden Patienten,

die rund um die uhr arbeitet. es werden alle Krankheiten aus dem bereich innere Medizin, chirurgie, Neurologie,

urologie und auch seelische erkrankungen notfallmäßig behandelt.

Intensivmedizin

Die intensivstation verfügt über 12 betten, die Patienten aller Fachrichtungen betreut. eine moderne apparative

Medizin ist gepaart mit einem hohen Maß an menschlicher Zuwendung unter Wahrung der Würde und des Willens

der Patienten.

Anthroposophische und Integrative Medizin

Die integrative Medizin bietet kompetente schulmedizin sowie zusätzlich eine ganzheitliche behandlung mit

anthroposophischer Medizin und homöopathie für alle Menschen mit akuten inneren erkrankungen.

Diabetologie

in einem strukturierten behandlungsprogramm in Gruppen zu 8 - 12 Patienten werden Fähigkeiten zum lösen

von Problemen im umgang mit dem Diabetes zu vermittelt. Die 11- tägige stationäre schulung wird in der Gruppe

durchgeführt, der unterricht umfasst 4 - 5 stunden/tag. schulungsinhalte sind u. a.: selbstkontrolle des blutzukkers,

spritztechnik und berechnung der insulindosis.

Kardiologie und Angiologie

Die Kardiologie beschäftigt sich mit erkrankungen des herzens und des Kreislaufs, der lunge, der Gefäße und des

stoffwechsels. Neben röntgen, computertomographie, angiographie, Kernspintomographie und coronarangiographie

werden alle weiteren üblichen untersuchungen angeboten.

Schlafmedizin

Die schlafmedizin beschäftigt sich mit schlafbezogenen atemstörungen (z. b. schnarchen, atempausen) und sonstigen

Schlafstörungen. Die Untersuchung der Störungen erfolgt im Schlaflabor, das über sechs Plätze verfügt.

Durch die Kooperation mit den anderen abteilungen der Klinik bieten wir einen interdisziplinären ansatz.

Gastroenterologie (Excellence- Zentrum chronisch entzündliche Darmerkrankungen)

in der Gastroenterologie werden erkrankungen des Magendarmtraktes, der leber, Gallenblase und der bauchspeicheldrüse

umfassend behandelt. Konzeptioneller eckpunkt ist die gastroenerologisch - chirurgisch geführte station.

Patienten können hier ohne „Schnittstellenprobleme“ abteilungsübergreifend von denselben Pflegekräften und

ärzten gemeinsam behandelt werden. Die abteilung hat u.a. besondere erfahrung in der behandlung chronisch

entzündlicher Darmerkrankungen.

Tagesklinik für Ernährungs- und Stoffwechselstörungen (TKS)

ernährungsstörungen führen zu Krankheitsbildern mit hohem Gefährdungspotential. sie entstehen durch erkrankungen

des hormonsystems, genetische und psychosoziale Faktoren (lebensstil, stressverarbeitung, essstörungen).

Die tagesklinik bietet Gruppenbehandlungen für Patienten mit morbider adipositas sowie anorexie und bulimie

an. beide Gruppen (je 8 – 10 teilnehmer) erhalten ein strukturiertes behandlungsprogramm an fünf tagen/Woche.

B-1.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen leistungsangebote dieser abteilung sind unter Punkt a-9 dieses berichtes „leistungsangebote

des Gesamthauses“ miterfasst.

B-1.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht- medizinischen serviceangebote der abteilung sind unter Punkt a 10 „serviceangebote des Gesamthauses“

dargestellt.

B-1.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 4.065

Teilstationäre Fallzahl: 218

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

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Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-1.6 Diagnosen nach ICD

B-1.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 e11 Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit insulin behandelt werden muss - 412

Diabetes typ-2

2 i50 herzschwäche 245

3 K50 anhaltende (chronische) oder wiederkehrende entzündung des Darms - Morbus crohn 218

4 e10 Zuckerkrankheit, die von anfang an mit insulin behandelt werden muss - Diabetes typ-1 203

5 G47 schlafstörung 193

6 K51 anhaltende (chronische) oder wiederkehrende entzündung des Dickdarms - 150

colitis ulcerosa

7 J18 lungenentzündung, Krankheitserreger vom arzt nicht näher bezeichnet 109

8 i20 anfallsartige enge und schmerzen in der brust - angina pectoris 101

9 e86 Flüssigkeitsmangel 96

10 c50 brustkrebs 88

B-1.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-1.7 Prozeduren nach OPS

B-1.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 1-650 untersuchung des Dickdarms durch eine spiegelung - Koloskopie 714

2 1-632 Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms durch eine 664

spiegelung

3 1-444 entnahme einer Gewebeprobe (biopsie) aus dem unteren Verdauungstrakt bei einer 543

spiegelung

4 5-893 Operative entfernung von abgestorbenem Gewebe im bereich einer Wunde bzw. 541

von erkranktem Gewebe an haut oder unterhaut

5 1-790 untersuchung von hirn-, herz-, Muskel- bzw. atmungsvorgängen während des 502

schlafes

6 1-440 entnahme einer Gewebeprobe (biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt, den 461

Gallengängen bzw. der bauchspeicheldrüse bei einer spiegelung

7 8-980 behandlung auf der intensivstation (basisprozedur) 405

8 8-837 behandlung am herzen bzw. den herzkranzgefäßen mit Zugang über einen 382

schlauch (Katheter) entlang der blutgefäße

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Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-1.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-1.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Notfallambulanz

art der ambulanz: Notfallambulanz (24h)

unser Krankenhaus verfügt über eine allgemeine aufnahmestation zur Grund- und regelversorgung aller ankommenden

Patienten, die rund um die uhr und an 365 tagen im Jahr arbeitet.

Wir behandeln sowohl alle Krankheiten aus den bereichen innere Medizin, chirurgie, Neurologie, seelische erkrankungen

als auch alle leichteren erkrankungen aus anderen Fachbereichen der Medizin notfallmäßig.

spezielle erfahrungen bestehen im bereich der Notversorgung bei akuten herzerkrankungen mit angeschlossenem

herzkatheterlabor, dass aber nur tagsüber und unter der Woche besetzt ist. ansonsten erfolgt ggf. nach der erstversorgung

des Patienten eine Weiterleitung in eine diensthabende Kardiologie.

auch die erstversorgung von Patienten mit schlaganfall erfolgt über einen speziellen behandlungspfad.

B-1.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 1-650 Diagnostische Koloskopie: total, mit ileoskopie 887

2 1-444 endoskopische biopsie am unteren Verdauungstrakt 791

3 1-632 Diagnostische Ösophagogastroduodenoskopie 96

4 1-440 endoskopische biopsie an oberem Verdauungstrakt, Gallengängen und Pankreas 77

5 1-653 Diagnostische Proktoskopie 24

B-1.10 Zulassung zum Durchgangs-

Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

B-1.11 Personelle Ausstattung

B-1.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 33,9 VK

davon Fachärzte 18,5 VK

belegärzte und belegärztinnen (nach § 121 sGb V) 0 Pers.

VK = Vollkräfte / Pers. = Personen

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

allgemeinmedizin

innere Medizin

innere Medizin und allgemeinmedizin

innere Medizin und sP angiologie

innere Medizin und sP endokrinologie und Diabetologie

innere Medizin und sP Gastroenterologie

innere Medizin und sP Kardiologie

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

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Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung – Zusatzweiterbildungen

Zusatzweiterbildungen

Diabetologie

Geriatrie

homöopathie

intensivmedizin

labordiagnostik

Magnetresonanztomographie

Manuelle Medizin / chirotherapie

Naturheilverfahren

Notfallmedizin

Palliativmedizin

Physikalische therapie und balneologie

rehabilitationswesen

röntgendiagnostik

schlafmedizin

spezielle schmerztherapie

B-1.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 50,2 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 3 Jahre 1,0 Vollkräfte

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen 1 Jahre 3,0 Vollkräfte

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen ab 200 Std. Basiskurs 6,0 Vollkräfte

Pflegerische Fachexpertisen – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. anerkannte Fachweiterbildung /zusätzlicher akademischer Abschluss

PQ04 Intensivpflege und Anästhesie

PQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

PQ07 Onkologische Pflege/Palliative Care

Pflegerische Fachexpertisen – Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikation

ZP02 bobath

ZP17 case Management

ZP18 Dekubitusmanagement

ZP03 Diabetes

ZP04 endoskopie / Funktionsdiagnostik

ZP05 entlassungsmanagement

ZP08 Kinästhetik

ZP09 Kontinenzberatung

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP11 Notaufnahme

ZP12 Praxisanleitung

ZP13 Qualitätsmanagement

ZP14 schmerzmanagement

ZP15 Stomapflege

ZP19 sturzmanagement

ZP16 Wundmanagement

B-1.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die ausstattung des hauses mit speziellem therapeutischem Personal ist

unter dem Punkt a-14.3 dargestellt. bei interesse schlagen sie bitte dort

nach.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

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Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-2 Abteilung für Palliativmedizin

B-2.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für Palliativmedizin

schlüssel: Palliativmedizin (3752)

art: hauptabteilung

chefarzt: Prof. Dr. Manfred Dreyer

Oberarzt: Dr. hans - Joachim lehmann

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2440

telefax: (040) 8191 - 2270

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-2.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Palliativmedizin ist die behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen erkrankung mit

begrenzter lebenserwartung, für die das hauptziel der begleitung die Verbesserung der lebensqualität ist. Dies

trifft hauptsächlich auf tumorpatienten zu, kann aber prinzipiell auch bei anderen schweren erkrankungen angewendet

werden. auf unserer Palliativstation stehen für besonders schwierige Fälle zehn betten in sechs einzel- und

zwei Zweibettzimmern zur Verfügung.

Die betreuung erfolgt durch ein spezialisiertes team von ärzten, Krankenschwestern, Physiotherapeuten, einer

sozialpädagogin, einer Psychologien und einer seelsorgerin.

im Mittelpunkt stehen schmerztherapie, symptomkontrolle, die seelischen Nöte der Patienten und angehörigen

sowie spirituelle Fragen. es wird immer die baldige entlassung nach hause angestrebt. Wenn dies nicht möglich

ist, kümmern wir uns um die Unterbringung in einem Hospiz oder Pflegeheim. Auch das umsorgte Sterben auf der

station ist möglich.

um die mitunter komplizierte häusliche Versorgung zu organisieren, stehen uns ein Palliativberatungsdienst und

ehrenamtliche hospizhelfer zur Verfügung. Wir arbeiten mit dem Palliativnetz hamburg West zusammen. Dies ist

ein Zusammenschluss von niedergelassenen Palliativärzten und palliativen Fachpflegediensten, der die Hausärzte

bei der betreuung von Palliativpatienten zu hause nach den neuen gesetzlichen Möglichkeiten unterstützt.

Auch in der Phase des Abschieds und der Trauer finden Angehörige und Freunde Unterstützung durch Angebote

wie:

1. Zeit und raum, um in ruhe abschied nehmen zu können

2. abschieds- und segensrituale

3. Gesprächsgruppen für trauernde

B-2.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen Leistungsangebote finden Sie unter Punkt A-9.

B-2.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht- medizinischen serviceangebote der abteilung sind unter Punkt a 10 „serviceangebote des Gesamthauses“

dargestellt.

B-2.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 245

Teilstationäre Fallzahl: 0

B-2.6 Diagnosen nach ICD

B-2.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 c61 Prostatakrebs 37

2 c34 bronchialkrebs bzw. lungenkrebs 29

3 c50 brustkrebs 25

4 c56 eierstockkrebs 18

5 c18 Dickdarmkrebs im bereich des Grimmdarms (Kolon) 11

6 c25 bauchspeicheldrüsenkrebs 10

7 – 1 c22 Krebs der leber bzw. der in der leber verlaufenden Gallengänge 9

7 – 2 c16 Magenkrebs 9

9 – 1 c67 harnblasenkrebs 7

9 – 2 c64 Nierenkrebs, ausgenommen Nierenbeckenkrebs 7

B-2.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

39


40

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-2.7 Prozeduren nach OPS

B-2.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 8-982 Pallativmedizinische Komplexbehandlung 169

2 8-800 Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen 53

eines spenders auf einen empfänger

3 8-522 strahlenbehandlung mit hochenergetischer strahlung bei Krebskrankheit – 30

hochvoltstrahlentherapie

4 8-152 entlastungspunktion der lunge 16

5 – 1 8-153 entlastungspunktion ascites (bauchwasser) 14

5 – 2 5-399 sonstige Operation an blutgefäßen 14

7 1-632 Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms durch eine 13

spiegelung

8 8-542 ein- oder mehrtägige Krebsbehandlung mit chemotherapie in die Vene bzw. unter 7

die haut

B-2.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-2.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-2.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-2.10 Zulassung zum Durchgangs-

Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

B-2.11 Personelle Ausstattung

B-2.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 2 VK

davon Fachärzte 1 VK

VK = Vollkräfte

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

anästhesiologie

Der leitende arzt der abteilung verfügt über eine ausbildung zum schmerztherapeuten.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

41


42

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-2.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 10,5 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Pflegerische Fachexpertisen – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. anerkannte Fachweiterbildung /zusätzlicher akademischer Abschluss

PQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

PQ07 Onkologische Pflege/Palliative Care

Pflegerische Fachexpertisen – Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikation

ZP18 Dekubitusmanagement

ZP05 entlassungsmanagement

ZP06 ernährungsmanagement

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP13 Qualitätsmanagement

ZP14 schmerzmanagement

ZP15 Stomapflege

ZP19 sturzmanagement

ZP16 Wundmanagement

alle Mitarbeiterinnen der station verfügen über eine Palliativ- care- ausbildung.

B-2.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die ausstattung mit speziellem therapeutischem Personal ist unter a- 14.3

dargestellt

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

43


44

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-3 Abteilung für Geriatrie

B-3.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für Geriatrie

schlüssel: innere Medizin/schwerpunkt Geriatrie (0102)

art: hauptabteilung

chefarzt: Prof. Dr. Manfred Dreyer

leitende Oberärztin: Dr. anita iendra

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2230

telefax: (040) 8191 - 2053

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-3.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Im höheren Lebensalter treten häufig mehrere Erkrankungen gleichzeitig auf. Das Ziel der Geriatrie ist dabei einerseits

die beweglichkeit und andererseits die selbsthilfefähigkeit wieder zu verbessern. behandlungsschwerpunkte

liegen z.B. in der aktivierenden Pflege, der Physiotherapie, der Ergotherapie, der physikalischen Therapie, der

logopädie und der medizinischen behandlung

.

in der Geriatrie behandeln wir Patienten, die älter als 65 Jahre sind und an mehreren

erkrankungen oder einschränkungen gleichzeitig leiden, insbesondere aus den

neurologisch/neurochirurgischen, chirurgisch/orthopädischen und internistischen

Fachgebieten wie z.b.:

• Gelenkersatz

• Osteosynthesen

• Schlaganfälle

• Parkinson- Syndromen

• Wirbelsäulenoperationen

• Herzkreislauferkrankungen

• Diabetes mellitus mit Folgeerkrankungen

• Entzündungen

• Lungenerkrankungen

• Herzinfarkt

• Osteoporose

• chronische Schmerzen

Die geriatrische behandlung hat das Ziel, die eigenständige beweglichkeit der Patienten und die selbsthilfefähigkeit

soweit wie möglich wiederherzustellen.

Die Abhängigkeit von Hilfsmitteln und pflegerischer Unterstützung soll

bei der entlassung auf ein Minimum reduziert sein. Dazu untersuchen wir

mit unserem therapeutischen team die Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer

älteren Patienten und legen auf dieser basis den behandlungsplan fest.

hierbei werden nicht nur alle Grunderkrankungen weiter diagnostiziert

und behandelt; insbesondere soll durch die schwerpunkte Physiotherapie,

logopädie und ergotherapie beweglichkeit, bewegungssicherheit und weitestgehende

selbständigkeit erreicht

Ziel ist letztlich die Besserung der Lebensqualität. Daher befindet sich auch

die ambulante Weiterversorgung in unserem blickpunkt. hierfür sorgt das

entlassungsmanagement mit folgenden aufgaben:

• Anträge an die Pflegeversicherung

• Organisation ambulanter Pflege sowie ggf.

• eines Platzes im Seniorenheim bzw. in der Kurzzeitpflege

B-3.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen Leistungsangebote der Abteilung finden Sie unter A-9.

B-3.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht- medizinischen Service- Angebote finden Sie unter Punkt A-10.

B-3.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 742

Teilstationäre Fallzahl: 0

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

45


46

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-3.6 Diagnosen nach ICD

B-3.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 s72 Knochenbruch des Oberschenkels 118

2 i63 schlaganfall durch Verschluss eines blutgefäßes im Gehirn - hirninfarkt 63

3 M16 Gelenkverschleiß (arthrose) des hüftgelenkes 49

4 M17 Gelenkverschleiß (arthrose) des Kniegelenkes 46

5 T84 Komplikationen durch künstliche Gelenke, Metallteile oder durch Verpflanzung 39

von Gewebe in Knochen, sehnen, Muskeln bzw. Gelenken

6 s32 Knochenbruch der lendenwirbelsäule bzw. des beckens 38

7 M48 sonstige Krankheit der Wirbelsäule 26

8 s22 Knochenbruch der rippe(n), des brustbeins bzw. der brustwirbelsäule 24

9 i64 schlaganfall, nicht als blutung oder blutgefäßverschluss bezeichnet 23

10 s42 Knochenbruch im bereich der schulter bzw. des Oberarms 21

B-3.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-3.7 Prozeduren nach OPS

B-3.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 8-550 Frührehabilitation erkrankter älterer Menschen 770

2 9-320 behandlung körperlich oder funktionell bedingter störungen der sprache, des 19

sprechens, der stimme bzw. des schluckens

B-3.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-3.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-3.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-3.10 Zulassung zum Durchgangs-

Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

B-3.11 Personelle Ausstattung

B-3.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 5 VK

davon Fachärzte 3 VK

VK = Vollkräfte

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

47


48

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

innere Medizin

innere Medizin und allgemeinmedizin

innere Medizin und sP Kardiologie

Neurologie

Orthopädie

Orthopädie und unfallchirurgie

Psychiatrie und Psychotherapie

unfallchirurgie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung – Zusatzweiterbildungen

Zusatzweiterbildungen

Diabetologie

intensivmedizin

Notfallmedizin

Physikalische therapie und balneologie

Klinische Geriatrie

B-3.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 16,9 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 3 Jahre 2,0 Vollkräfte

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen 1 Jahre 1,0 Vollkräfte

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen ab 200 Std. Basiskurs 1,0 Vollkräfte

Pflegerische Fachexpertisen – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. anerkannte Fachweiterbildung /zusätzlicher akademischer Abschluss

PQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

Pflegerische Fachexpertisen – Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikation

ZP02 bobath

ZP18 Dekubitusmanagement

ZP03 Diabetes

ZP05 entlassungsmanagement

ZP06 ernährungsmanagement

ZP07 Geriatrie

ZP08 Kinästhetik

ZP09 Kontinenzberatung

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP13 Qualitätsmanagement

ZP15 Stomapflege

B-3.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die Darstellung des Gesamthauses zur speziellen therapeutischen ausstattung

finden Sie unter A-14.3.

Die Geriatrie verfügt über ein großes therapeutisches team: im Zentrum

stehen die Physiotherapeuten und die ergotherapeuten, die unter anderem

hirnleistungstraining und selbsthilfetraining an. Der sozialdienst kümmert

sich ggf. um die ambulante Weiterversorgung und berät angehörige.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

49


50

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-4 Abteilung für Chirurgie

B-4.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für chirurgie

schlüssel: allgemeine chirurgie (1500)

art: hauptabteilung

chefarzt: Dr. Wolfgang tigges

leitender Oberarzt: Dr. alexander adelhelm

Oberarzt: Dr. hans-Joachim herberhold

Oberarzt: Dr. Dimitrios theodosiou

Oberarzt: Dr. horst ahlbrecht-bierwirth

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2400

telefax: (040) 8191 - 2409

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-4.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

Vc16 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: aortenaneurysmachirurgie

Vc17 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Offen chirurgische und endovaskuläre behandlung von Gefäß-

erkrankungen

Vc18 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Konservative behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen

Vc19 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Diagnostik und therapie von venösen erkrankungen und Folge-

erkrankungen

Vc21 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: endokrine chirurgie

Vc22 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Magen-Darm-chirurgie

Vc23 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie

Vc24 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: tumorchirurgie

Vc60 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: adipositaschirurgie

Vc61 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Dialyseshuntchirurgie

Vc62 Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Portimplantation

Vc26 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Metall-/Fremdkörperentfernungen

Vc27 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: bandrekonstruktionen/Plastiken

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

Vc28 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Gelenkersatzverfahren/endoprothetik

Vc29 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: behandlung von Dekubitalgeschwüren

Vc30 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: septische Knochenchirurgie

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Vc31 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Knochenentzündungen

Vc36 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen der schulter

und des Oberarmes

Vc37 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des ellen-

bogens und des unterarmes

Vc38 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des handge-

lenkes und der hand

Vc39 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen der hüfte und

des Oberschenkels

Vc40 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des Knies und

des unterschenkels

Vc41 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen der Knöchel-

region und des Fußes

Vc42 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von sonstigen Verletzungen

51


52

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Chirurgie

Vc63 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: amputationschirurgie

Vc64 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: ästhetische chirurgie/Plastische chirurgie

Vc65 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Wirbelsäulenchirurgie

VO15 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Fußchirurgie

VO15 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Fußchirurgie

VO16 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: handchirurgie

VO19 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: schulterchirurgie

VO19 unfall- und Wiederherstellungschirurgie: schulterchirurgie

Vc55 allgemein: Minimalinvasive laparoskopische Operationen

Vc56 allgemein: Minimalinvasive endoskopische Operationen

Vc57 allgemein: Plastisch-rekonstruktive eingriffe

Vc58 allgemein: spezialsprechstunde

Vc66 allgemein: arthroskopische Operationen

Vc67 allgemein: chirurgische intensivmedizin

B-4.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen leistungsangebote dieser abteilung sind unter Punkt

a-9 dieses berichtes „leistungsangebote des Gesamthauses“ miterfasst.

B-4.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht- medizinischen serviceangebote der abteilung sind unter Punkt

a-10 „serviceangebote des Gesamthauses“ dargestellt.

B-4.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 2.074

Teilstationäre Fallzahl: 0

B-4.6 Diagnosen nach ICD

B-4.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 i70 Verkalkung der schlagadern - arteriosklerose 214

2 E66 Fettleibigkeit, schweres Übergewicht 104

3 s52 Knochenbruch des unterarmes 97

4 K40 leistenbruch (hernie) 83

5 K80 Gallensteinleiden 77

6 s82 Knochenbruch des unterschenkels, einschließlich des oberen sprunggelenkes 67

7 s72 Knochenbruch des Oberschenkels 61

8 K35 akute blinddarmentzündung 59

9 s42 Knochenbruch im bereich der schulter bzw. des Oberarms 54

10 K56 Darmverschluss (ileus) ohne eingeweidebruch 40

B-4.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

53


54

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-4.7 Prozeduren nach OPS

B-4.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-893 Operative entfernung von abgestorbenem Gewebe im bereich einer Wunde bzw. 522

von erkranktem Gewebe an haut oder unterhaut

2 5-393 bypass- Operationen an der unteren extremität 288

3 3-607 röntgendarstellung der schlagadern der beine mit Kontrastmittel 271

4 5-930 Art des verpflanzten Materials - Gefäßprothesen 267

5 5-394 erneute Operation nach einer Gefäßoperation 173

6 – 1 5-794 Operatives einrichten (reposition) eines mehrfachen bruchs im Gelenkbereich eines 168

langen röhrenknochens und befestigung der Knochenteile mit hilfsmitteln wie

schrauben oder Platten

6 – 2 5-916 Vorübergehende abdeckung von Weichteilverletzungen durch haut bzw. hautersatz 168

8 8-836 behandlung an einem Gefäß mit Zugang über einen schlauch (Katheter) 164

9 5-380 Operative eröffnung von blutgefäßen bzw. entfernung eines blutgerinnsels 120

10 5-865 Operative abtrennung (amputation) von teilen des Fußes oder des gesamten Fußes 107

Neben den oben beschriebenen Fallzahlen und Operationen liegt ein weiterer schwerpunkt der abteilung in der

adipositaschirurgie. hier sind insbesondere die Operation „Magenbypass“ sowie „Magenband“ zu nennen.

B-4.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-4.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Für alle Patienten besteht die Möglichkeit, sich in einer der folgenden sprechstunden vorzustellen. so nicht anders

angegeben, erfolgt die terminvergabe über das sekretariat der chirurgie (040/8191- 2400)

• Gefäßsprechstunde

• Chronische Wundsprechstunde/Diabetischer Fuß

• Bauchchirurgische Sprechstunde/Schilddrüsenoperationen

• Adipositas-Sprechstunde

• Unfallchirurgische Sprechstunde/Arbeitsunfälle

• Gelenkchirurgische Sprechstunde (Dr. Herzberg - Anmeldung: 040/8191- 2607)

Darüber hinaus stehen die Privatsprechstunden von Dr. tigges, Dr. herzberg und Dr. Köhler zur Verfügung.

Zentrale Aufnahme

Art der Ambulanz: Notfallambulanz (24h)

Angebotene Leistung

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: aortenaneurysmachirurgie

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Offen chirurgische und endovaskuläre behandlung von Gefäßerkrankungen

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Konservative behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Diagnostik und therapie von venösen erkrankungen und Folgeerkran-

kungen

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Nierenchirurgie

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: endokrine chirurgie

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Magen-Darm-chirurgie

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: adipositaschirurgie

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie: Portimplantation

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Metall-/Fremdkörperentfernungen

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: bandrekonstruktionen/Plastiken

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Gelenkersatzverfahren/endoprothetik

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: behandlung von Dekubitalgeschwüren

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: septische Knochenchirurgie

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Knochenentzündungen

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des Kopfes

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des halses

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen der lumbosakralgegend,

der lendenwirbelsäule und des beckens

55


56

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Angebotene Leistung

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen der schulter und des

Oberarmes

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des ellenbogens und des

unterarmes

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des handgelenkes und

der hand

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen der hüfte und des Oberschenkels

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des Knies und des unterschenkels

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen der Knöchelregion und

des Fußes

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von sonstigen Verletzungen

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: amputationschirurgie

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: ästhetische chirurgie/Plastische chirurgie

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Wirbelsäulenchirurgie

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Fußchirurgie

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: handchirurgie

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: schulterchirurgie

Neurochirurgie: chirurgie der degenerativen und traumatischen schäden der hals-, brust- und lendenwirbelsäule

Neurochirurgie: Wirbelsäulenchirurgie

allgemein: Minimalinvasive laparoskopische Operationen

allgemein: Minimalinvasive endoskopische Operationen

allgemein: spezialsprechstunde

allgemein: arthroskopische Operationen

allgemein: chirurgische intensivmedizin

allgemein: Notfallmedizin

B-4.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-385 Operatives Verfahren zur entfernung von Krampfadern aus dem bein 34

2 5-812 Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen Zwischenscheiben (Menisken) 19

durch eine spiegelung

3 5-787 entfernung von hilfsmitteln, die zur befestigung von Knochenteilen z.b. bei brüchen 18

verwendet wurden

4 5-399 Portim- und explantation 16

5 – 1 5-810 Operativer Eingriff an einem Gelenk durch eine Spiegelung ≤ 5

5 – 2 5-530 Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie) ≤ 5

B-4.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

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58

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-4.11 Personelle Ausstattung

B-4.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 19,8 VK

davon Fachärzte 6,8 VK

VK = Vollkräfte

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung – Facharztbezeichnungen

Facharztbezeichnung

allgemeine chirurgie

Gefäßchirurgie

Orthopädie

Orthopädie und unfallchirurgie

Plastische und ästhetische chirurgie

unfallchirurgie

Viszeralchirurgie

Die Ausstattung dieses Krankenhauses mit Fachärzten sowie die Übersicht

über Zusatzweiterbildungen sind unter Punkt b-1.12.1 mit aufgeführt. Wir

bitten sie bei interesse dort nachzuschlagen.

B-4.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 50,5 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen 2 Jahre 1 Vollkräfte

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen 1 Jahre 3 Vollkräfte

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen ab 200 Std. Basiskurs 1 Vollkräfte

Operationstechnische assistenz 3 Jahre 2 Vollkräfte

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/zusätzliche akademische Abschlüsse

PQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

PQ08 Operationsdienst

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung – Zusatzqualifikationen

Nr. Anerkannte Fachweiterbildungen/zusätzliche akademische Abschlüsse

ZP18 Dekubitusmanagement

ZP03 Diabetes

ZP05 entlassungsmanagement

ZP06 ernährungsmanagement

ZP09 Kontinenzberatung

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP13 Qualitätsmanagement

ZP14 schmerzmanagement

ZP15 Stomapflege

ZP19 sturzmanagement

ZP16 Wundmanagement

B-4.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Die ausstattung des hauses mit speziellem therapeutischem Personal ist unter dem Punkt a-14.3 dargestellt. bei

interesse schlagen sie bitte dort nach.

59


60

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-5 Abteilung für Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie

B-5.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für Wirbelsäulenchirurgie

schlüssel: Neurochirurgie (1700

art: hauptabteilung

chefarzt: Dr. hans-Peter Köhler

ltd. Oberarzt: ekkehard von saldern

Oberarzt: Dr. Dirk lympius

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2645

telefax: (040) 8191 - 2648

e-Mail: neurochirurgie.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-5.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Sonstige medizinische Bereiche

VX00 Diagnostik und therapie von Verletzungen der lumbosakralgegend, der brust und lendenwirbel-

säule und des beckens

VX00 Diagnostik und therapie von Verletzungen des halses

VX00 Diagnostik und therapie von Verletzungen des Kopfes

VX00 Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie

in der abteilung für Wirbelsäulenchirurgie werden neben der schwerpunktmäßigen

behandlung von erkrankungen der Wirbelsäule auch

erkrankungen des Gehirns wie hirntumore, hydrocephalus (Wasserkopf),

schädelhirntraumata und hirnblutungen therapiert.

Zur besseren Versorgung der Patienten wurde 2008 das Wirbelsäulenzentrum

hamburg West gegründet. es ist ein hochspezialisiertes Kompetenzzentrum,

in dem die therapie aller Wirbelsäulenerkrankungen durchgeführt

wird. Dabei werden bei Operationen modernste techniken, wie z.b. ein Operationsmikroskop,

ein computernavigationssystem und ein ultraschallskalpell

eingesetzt. Durch die enge Kooperation mit der radiologie im hause ist

eine schnelle Diagnostik mittels Mrt oder ct möglich.

es können sowohl Privat- als auch alle Kassenpatienten ambulant behandelt

werden. bei stationären aufenthalten steht den privatversicherten Patienten

nach rücksprache mit dem ärzteteam die Privatstation zur Verfügung.

Schwerpunkte & Krankheitsbilder

• Konservative Therapie von Bandscheibenvorfällen

• Operative mikroskopische und minimal- invasive Therapie von Band-

scheibenvorfällen

• Endoskopische Operation von Bandscheibenvorfällen

• Dekompressions-Operation bei Spinalkanalstenose

• Versteifungsoperationen bei Instabilitäten, Fehlstellungen und

entzündungen

• Stabilisierungs- und Dekompressionsoperationen bei Rheuma und

Verletzungen der Wirbelsäule

• Stabilisierung und Aufrichtung von Wirbelbrüchen bei Osteoporose

• Dynamische, nicht versteifende Stabilisierung der Lendenwirbelsäule

• Konservative und operative Therapie bei Tumoren der Wirbelsäule

• Beratende und operative Therapie bei Hirntumoren

Konservative und operative Therapie von Nervenengpass-Syndromen z.B.:

• Karpaltunnelsyndrom

• Sulcus ulnaris Syndrom

• Tarsaltunnelsyndrom

• Thoracic outlet Syndrom

Spezielle neurochirurgische Schmerztherapien:

• Interventionelle CT- gesteuerte Schmerztherapie

• Multimodale Schmerztherapie bei chronischem Schmerzsyndrom

• CT- oder röntgengesteuerte Facettenblockaden

• Neurostimulationstherapie des Rückenmarks u. peripherer Nerven

• Intrathekale Morphin-Schmerzpumpen

• Intrathekale Baclofentherapie

B-5.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen Leistungsangebote der Abteilung finden sie unter A-9.

B-5.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht- medizinischen Serviceangebote finden Sie unter Punkt A-10.

B-5.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 1.170

Teilstationäre Fallzahl: 0

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

61


62

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-5.6 Diagnosen nach ICD

B-5.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 M51 bandscheibenschaden lendenwirbelsäule 458

2 M48 Krankheit der Wirbelsäule - spinalkanalstenose 381

3 s06 Verletzung des schädelinneren - schädelhirntrauma 125

4 M54 rückenschmerzen 109

5 M50 bandscheibenschaden im halsbereich 61

6 s32 Knochenbruch der lendenwirbelsäule bzw. des beckens 48

7 M43 Verformung der Wirbelsäule bzw. des rückens - skoliose/Kyphose 26

8 s22 Knochenbruch der brustwirbelsäule 24

9 M53 Krankheit der Wirbelsäule bzw. des rückens 18

10 r41 sonstige beschwerden, die das erkennungsvermögen bzw. das bewusstsein betreffen 16

B-5.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD Bezeichnung Anzahl

r52 chronisches schmerzsyndrom 69

B-5.7 Prozeduren nach OPS

B-5.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-839 Operation an der Wirbelsäule - Dekompression des spinalkanals/Kyphoplastie 509

bei Wirbelbruch

2 5-032 Operativer Zugang zur lendenwirbelsäule, zum Kreuzbein bzw. zum steißbein 484

3 5-984 Operation unter Verwendung eines Operationsmikroskops 448

4 5-831 Operative entfernung von erkranktem bandscheibengewebe 425

5 5-830 Operativer einschnitt in erkranktes Knochen- bzw. Gelenkgewebe der Wirbelsäule 416

6 5-839 Operation an der Wirbelsäule - Dekompensation des spinalkanals 400

7 5-835 Operative stabilisierung von Knochen der Wirbelsäule mit schrauben oder Platten 394

8 5-832 Operative entfernung von erkranktem Knochen- bzw. Gelenkgewebe der Wirbelsäule 339

9 5-83a behandlungsverfahren an der Wirbelsäule zur schmerzbehandlung - Facettenkoagulation 223

10 5-986 Operation mit minimalinvasiver technik 101

B-5.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

OPS Bezeichnung Fallzahl

8-914 schmerzbehandlung mit einspritzen eines betäubungsmittels an eine Nervenwurzel 1.078

8-918.00 Multimodale schmerztherapie 69

B-5.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Zentrale Aufnahme

Art der Ambulanz: Notfallambulanz (24h)

Angebotene Leistung

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des Kopfes

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen des halses

unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Diagnostik und therapie von Verletzungen der lumbosakralgegend,

der lendenwirbelsäule und des beckens

Neurochirurgie: chirurgie der Missbildungen von Gehirn und rückenmark

Neurochirurgie: chirurgische Korrektur von Missbildungen des schädels

Neurochirurgie: chirurgie der intraspinalen tumoren

Neurochirurgie: chirurgie der bewegungsstörungen

Neurochirurgie: chirurgie der peripheren Nerven

Neurochirurgie: chirurgie chronischer schmerzerkrankungen

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Neurochirurgie: elektrische stimulation von Kerngebieten bei schmerzen und bewegungsstörungen

(sog. Funktionelle Neurochirurgie)

Neurochirurgie: chirurgische und intensivmedizinische akutversorgung von schädel-hirn-Verletzungen

in der abteilung für Wirbelsäulenchirurgie gibt es täglichen spechstunden, in deren rahmen auch ambulante

behandlungen durchgeführt werden.

63


64

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-5.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-830 Operativer einschnitt in erkranktes Knochen- bzw. Gelenkgewebe der Wirbelsäule 24

2 5-056 Operation zur lösung von Verwachsungen um einen Nerv bzw. zur Druckentlastung 10

des Nervs oder zur aufhebung der Nervenfunktion

3 8-917 schmerzbehandlung mit einspritzen eines betäubungsmittels in Gelenke der 8

Wirbelsäule

4 – 1 5-839 Operation an der Wirbelsäule - Dekompensation des Spinalkanals ≤ 5

4 – 2 5-894 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut bzw. Unterhaut ≤ 5

4 – 3 5-030 Operativer Zugang zum Übergang zwischen Kopf und Hals bzw. zur Halswirbelsäule ≤ 5

4 – 4 5-834 Operatives Einrichten von Brüchen der Wirbelsäule (geschlossene Reposition) und ≤ 5

befestigung der Knochen mit hilfsmitteln wie schrauben oder Platten

4 – 5 8-914 Schmerzbehandlung mit Einspritzen eines Betäubungsmittels an Nervenwurzel (PRT) ≤ 5

B-5.10 Zulassung zum Durchgangs-

Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

B-5.11 Personelle Ausstattung

B-5.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 5,5 VK

davon Fachärzte 3 VK

belegärzte und belegärztinnen (nach § 121 sGb V) 0 Pers.

VK = Vollkräfte / Pers. = Personen

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

Neurochirurgie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Zusatz-Weiterbildung

spezielle Neurochirurgische intensivmedizin

Psychosomatische Grundversorgung

chirotherapie

B-5.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 7,4 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Pflegerische Fachexpertisen – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. anerkannte Fachweiterbildung /zusätzlicher akademischer Abschluss

PQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

Pflegerische Fachexpertisen – Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikation

ZP18 Dekubitusmanagement

ZP03 Diabetes

ZP05 entlassungsmanagement

ZP14 schmerzmanagement

ZP19 sturzmanagement

ZP16 Wundmanagement

B-5.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

angaben zum speziellen therapeutischen Personal entnehmen sie bitte dem

Punkt a-14.3.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

65


66

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-6 Abteilung für Orthopädie

B-6.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für Orthopädie

schlüssel: Orthopädie (2300)

art: hauptabteilung

leitender arzt: Dr. Wolfgang herzberg

stellvertreter: Dr. stefan lander

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2607

telefax: (040) 8191 - 2008

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-6.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Orthopädie

VO14 endoprothetik

Die Klinik hält einen schwerpunkt für hüft- und Kniegelenksendoprothetik vor. Die beiden Operateure - Dr. herzberg

und Dr. lander - sind spezialisten mit langjähriger klinischer erfahrung und bieten dank modernster medizintechnischer

ausstattung und stets optimierter Operationsmethoden ein hohes Maß an operationstechnischer

sicherheit.

Wenn ihre Gelenkbeschwerden so ausgeprägt sind, dass sie oder ihr behandelnder arzt eine Operation erwägen,

stellen sie sich gerne bei uns vor. Ob dünn oder dick, ob jung oder alt, dies entscheidet nicht darüber, ob sie operiert

werden können. Wir sind in der lage, fast jeden Patienten aufzunehmen, für den die Operationsindikation gegeben

ist. Denn wir haben kurze Operationszeiten, arbeiten sehr gewebeschonend und setzen auf eine rasche Mobilisierung

unserer Patienten.

Schwerpunkte:

• Spezialisierung auf den Ersatz von Hüftgelenken

• Spezialisierung auf den Ersatz von Kniegelenken

Mit der spezialisierung auf den ersatz von hüft- und Kniegelenken folgen wir den aktuellen Kriterien zur Qualitätssicherung

in der Medizin. Mit etwa 300 hüftgelenkersatz- und 200 Kniegelenkersatzoperationen pro Jahr (bei

steigender tendenz) sind wir in der lage, ihnen die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Operation zu

bieten. Durch individuelles, aber auch standardisiertes Vorgehen erreichen wir kurze Operationszeiten, minimalen

blutverlust und geringe risikoraten.

B-6.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen leistungsangebote entnehmen sie bitte dem Punkt a-9.

B-6.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht- medizinischen serviceangebote entnehmen sie bitte dem Punkt a-10.

B-6.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 430

Teilstationäre Fallzahl: 0

B-6.6 Diagnosen nach ICD

B-6.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 M16 Gelenkverschleiß (arthrose) des hüftgelenkes 206

2 M17 Gelenkverschleiß (arthrose) des Kniegelenkes 172

3 T84 Komplikationen bei künstlichen Gelenken, Metallteilen oder durch Verpflanzung 33

von Gewebe in Knochen, sehnen, Muskeln bzw. Gelenken

B-6.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-6.7 Prozeduren nach OPS

B-6.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-820 Operatives einsetzen eines künstlichen hüftgelenks 259

2 5-822 Operatives einsetzen eines künstlichen Kniegelenks 211

3 5-821 erneute Operation, Wechsel bzw. entfernung eines künstlichen hüftgelenks 47

4 5-823 erneute Operation, Wechsel bzw. entfernung eines künstlichen Kniegelenks 17

67


68

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-6.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-6.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-6.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-812 arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken: subchondrale 29

Knocheneröffnung (z.b. nach Pridie, Mikrofrakturierung, abrasionsarthroplastik):

Oberes sprunggelenk

2 5-788 Operationen an Metatarsale und Phalangen des Fußes: Komplexe Korrekturosteo- 18

tomie (z.b. dreidimensional): Os metatarsale i, andere teile

3 5-811 arthroskopische Operation an der synovialis: resektion einer Plica synovialis: 10

Kniegelenk

4 5-840 Operationen an sehnen der hand: Debridement: sehnenscheiden Daumen 9

5 5-810 arthroskopische Gelenkrevision: Gelenkmobilisation [arthrolyse]: Kniegelenk 8

6 – 1 5-056 Neurolyse und Dekompression eines Nerven: Nerven Hand: Offen chirurgisch ≤ 5

6 – 2 5-786 Osteosyntheseverfahren: Durch Schraube ≤ 5

B-6.10 Zulassung zum Durchgangs-

Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

B-6.11 Personelle Ausstattung

B-6.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 2 VK

davon Fachärzte 2 VK

VK = Vollkräfte

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

allgemeine chirurgie

Orthopädie

Orthopädie und unfallchirurgie

B-6.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 7,4 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Pflegerische Fachexpertisen – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. anerkannte Fachweiterbildung /zusätzlicher akademischer Abschluss

PQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

Pflegerische Fachexpertisen – Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikation

ZP18 Dekubitusmanagement

ZP03 Diabetes

ZP05 entlassungsmanagement

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP13 Qualitätsmanagement

ZP14 schmerzmanagement

ZP19 sturzmanagement

ZP16 Wundmanagement

B-6.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die ausstattung des hauses mit speziellem therapeutischem Personal ist

unter dem Punkt a-14.3 dargestellt. bei interesse schlagen sie bitte dort

nach.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

69


70

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-7 Abteilung für Urologie

B-7.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für urologie

schlüssel: urologie (2200)

art: hauptabteilung

chefarzt: Dr. tobias Pottek

ltd. Oberarzt: Dr. ralph Ovenbeck

Oberarzt: torsten böhmer

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2423

telefax: (040) 8191 - 2424

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-7.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Urologie, Nephrologie

Vu01 Diagnostik und therapie von tubulointerstitiellen Nierenkrankheiten

VU02 Diagnostik und Therapie von Niereninsuffizienz

Vu03 Diagnostik und therapie von urolithiasis

Vu04 Diagnostik und therapie von sonstigen Krankheiten der Niere und des ureters

Vu05 Diagnostik und therapie von sonstigen Krankheiten des harnsystems

Vu06 Diagnostik und therapie von Krankheiten der männlichen Genitalorgane

Vu07 Diagnostik und therapie von sonstigen Krankheiten des urogenitalsystems

Vu08 Kinderurologie

Vu09 Neuro-urologie

Vu10 Plastisch-rekonstruktive eingriffe an Niere, harnwegen und harnblase

Vu11 Minimalinvasive laparoskopische Operationen

Vu12 Minimalinvasive endoskopische Operationen

Vu13 tumorchirurgie

Vu14 spezialsprechstunde

Vu17 Prostatazentrum

Vu18 schmerztherapie

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Urologie, Nephrologie

Vu19 urodynamik/urologische Funktionsdiagnostik

VG16 urogynäkologie

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Die urologische abteilung bietet modernste Medizin mit neuester technik nach den aktuellsten standards. besonderen

Wert legen wir auf die intensive Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen – ihren urologen und hausärzten.

einige von ihnen – die beleg- und Kooperationsärzte – operieren ihre Patienten hier selbst. Kürzeste informationswege

sorgen für optimale Versorgung vor und nach dem Krankenhausaufenthalt. Wir decken das Fachgebiet der

urologie vollständig ab. Wir folgen internationalen und nationalen leitlinien und Konsensus, die ständig aktualisiert

werden, wie beispielsweise die neue s3-leitlinie Prostatakarzinom. Wir beteiligen uns rege an wissenschaftlicher

arbeit, um ihnen stets die optimale therapie anbieten zu können.

Unsere Schwerpunkte & Krankheitsbilder

• Operative Therapie von Prostatakarzinomen

• Operative Therapie von Blasen-, Nieren-, Hoden- und Penistumoren

• Endoskopische Operationen bei gutartiger Prostatavergrößerung

• Endoskopische Operationen bei Blasentumoren sowie bei Nieren-, Harnleiter- und Blasensteinen

• Rekonstruktive Operationen bei Engen des Harntraktes, Inkontinenz und Impotenz

• Stosswellentherapie (ESWL) bei Nierensteinen

• Medikamentöse Tumortherapie

unsere schwerpunkte sind die behandlung von tumorerkrankungen sowie die rekonstruktion des harn- und

Geschlechtstraktes.

Zu allen Krankheitsbildern bieten wir ihnen vor dem stationären aufenthalt ein ausführliches ambulantes beratungsgespräch.

alle Krebserkrankungen werden für jeden einzelfall in sogenannten interdisziplinären Fallkonferenzen

durch Vertreter verschiedener Fachgruppen (urologie, Medikamentöse tumortherapie, strahlentherapie, Pathologie

und Psychoonkologie) erörtert. so wird für jeden Patienten der optimale behandlungsweg gefunden.

Privat versicherte Patienten können auf Wunsch und gegen eine geringe Zuzahlung auch auf der station 1 in der Privatklinik

hamburg West untergebracht werden.

Wir verstehen unser urologisches team als multiprofessionelles behandlungsteam. Die Multiprofessionalität unseres

behandlungsteams sticht an folgenden Punkten deutlich hervor, um das angestrebte behandlungsziel zu erreichen:

• Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Arzt und der Pflegekraft

• Wir halten gemeinsame Visiten mit einer gelebten Visitenkultur

• Wir leben von der direkten bidirektionalen Informationsweitergabe

• Wir vollziehen eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung im laufenden Behandlungsprozess

• Wir arbeiten nach ideal aufeinander abgestimmten medizinischen Arbeitsprozessen

• Wir haben gemeinsame Verfahrensstandards zur optimalen Versorgung

• Wir führen ein gemeinsames einheitliches Dokumentationssystem (TEMPA ® )

• Wir pflegen einen respektvollen professionellen Umgang miteinander

• Wir lieben die humorvolle Kommunikation

71


72

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-7.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen leistungsangebote dieser abteilung sind unter Punkt

a-9 dieses berichtes „leistungsangebote des Gesamthauses“ miterfasst.

B-7.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht- medizinischen serviceangebote der abteilung sind unter Punkt

a-10 „serviceangebote des Gesamthauses“ dargestellt.

B-7.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 861

B-7.6 Diagnosen nach ICD

B-7.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 c67 harnblasenkrebs 99

2 N13 Harnstau aufgrund einer Abflussbehinderung bzw. Harnrückfluss in Richtung Niere 87

3 N20 stein im Nierenbecken bzw. harnleiter 84

4 c61 Prostatakrebs 79

5 N40 Gutartige Vergrößerung der Prostata 75

6 N39 inkontinenz 72

7 N43 Flüssigkeitsansammlung in den hodenhüllen bzw. mit spermienhaltiger Flüssigkeit 35

gefülltes Nebenhodenbläschen

8 N35 Verengung der harnröhre 34

9 N48 sonstige Krankheit des Penis 23

10 c62 hodenkrebs 22

B-7.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-7.7 Prozeduren nach OPS

B-7.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 8-137 einlegen, Wechsel bzw. entfernung einer harnleiterschiene 156

2 5-573 Operative(r) einschnitt, entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe der 151

harnblase mit Zugang durch die harnröhre

3 8-132 spülung oder Gabe von Medikamenten in die harnblase 138

4 5-601 Operative entfernung oder Zerstörung von Gewebe der Prostata durch die harnröhre 91

5 8-110 harnsteinzertrümmerung in Niere und harnwegen durch von außen zugeführte 73

stoßwellen

6 5-572 Operatives anlegen einer Verbindung zwischen harnblase und bauchhaut zur 72

künstlichen harnableitung

7 1-661 untersuchung der harnröhre und der harnblase durch eine spiegelung 65

8 – 1 5-585 Operativer einschnitt in erkranktes Gewebe der harnröhre mit Zugang durch die 53

harnröhre

8 – 2 1-665 untersuchung der harnleiter durch eine spiegelung 53

10 5-932 implantation von inkontinenz-Prothesen 49

73


74

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-7.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-7.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-7.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang OPS Bezeichnung Anzahl

1 5-640 Operationen am Präputium: Frenulum- und Präputiumplastik 76

2 8-137 einlegen, Wechsel und entfernung einer ureterschiene 14

3 5-399 Portimplantation/Portexplantation 8

4 – 1 1-661 Diagnostische Zystoskopie ≤ 5

4 – 2 5-630 Orthograde Verödung Varicocele testis ≤ 5

4 – 3 1-464 Prostatastanzbiopsie ≤ 5

4 – 4 8-138 Wechsel und Entfernung eines Nephrostomiekatheters: Wechsel ohne operative Dilatation ≤ 5

B-7.10 Zulassung zum Durchgangs-

Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

B-7.11 Personelle Ausstattung

B-7.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 8,5 VK

davon Fachärzte 3 VK

VK = Vollkräfte

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

urologie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatzweiterbildungen

Zusatz-Weiterbildung

andrologie

B-7.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 11,3 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Pflegerische Fachexpertisen – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. anerkannte Fachweiterbildung /zusätzlicher akademischer Abschluss

PQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

PQ07 Onkologische Pflege/Palliative Care

Pflegerische Fachexpertisen – Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikation

ZP18 Dekubitusmanagement

ZP03 Diabetes

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP13 Qualitätsmanagement

ZP14 schmerzmanagement

ZP15 Stomapflege

ZP19 sturzmanagement

ZP16 Wundmanagement

B-7.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die ausstattung des Krankenhauses mit speziellem therapeutischen Personal

ist unter Punkt a-14. 3 aufgeführt. Wir bitten sie bei interesse dort

nachzuschlagen.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

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76

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-8 Belegabteilung für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

B-8.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: belegabteilung für hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

schlüssel: hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (2600)

art: belegabteilung

belegarzt: Dr. erdmann von salisch

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 0

telefax: (040) 8191 - 2001

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-8.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich HNO

Vh01 Ohr: Diagnostik und therapie von Krankheiten des äußeren Ohres

Vh02 Ohr: Diagnostik und therapie von Krankheiten des Mittelohres und des Warzenfortsatzes

Vh03 Ohr: Diagnostik und therapie von Krankheiten des innenohres

Vh04 Ohr: Mittelohrchirurgie

Vh05 Ohr: cochlearimplantation

Vh07 Ohr: schwindeldiagnostik/-therapie

Vh08 Nase: Diagnostik und therapie von infektionen der oberen atemwege

Vh09 Nase: sonstige Krankheiten der oberen atemwege

Vh10 Nase: Diagnostik und therapie von erkrankungen der Nasennebenhöhlen

Vh12 Nase: Diagnostik und therapie von erkrankungen der tränenwege

Vh14 Mund/hals: Diagnostik und therapie von Krankheiten der Mundhöhle

Vh15 Mund/hals: Diagnostik und therapie von erkrankungen der Kopfspeicheldrüsen

Vh16 Mund/hals: Diagnostik und therapie von erkrankungen des Kehlkopfes

Vh17 Mund/hals: Diagnostik und therapie von erkrankungen der trachea

Die hNO abteilung im Westklinikum ist eine belegabteilung. als langjähriger

Operateur von geplanten hNO-eingriffen führt Dr. von salisch zweimal

in der Woche hNO-Operationen durch und betreut die Patienten anschließend

täglich bis zur entlassung. Die daran anschließende ambulante Weiterbetreuung

ist in der hNO Gemeinschaftspraxis von Dr. e. von salisch und

Dr. P. Podszus in blankenese (tel.: 040/86 87 13 ) problemlos möglich. auch

die anmeldung zu Operationen erfolgt über eine Vorstellung in der sprechstunde

der hNO-Praxis in blankenese.

Schwerpunkte:

• Mikrochirurgische endonasale Nasennebehöhlenoperation

• Korrektur der Nasenscheidewand

• Mandeloperation

• Schnarchoperationen

• Ohroperationen

sollten sie während ihres aufenthaltes im asklepios Westklinikum zusätzliche

beschwerden oder erkrankungen im hNO bereich entwickeln, steht

ihnen unser belegarzt Dr. von salisch für konsiliarische untersuchungen

zur Verfügung. Falls erforderlich, werden in der hNO Gemeinschaftspraxis

in blankenese die speziellen untersuchungen ergänzt, die im einzelnen im

Krankenhaus nicht zur Verfügung stehen oder nicht durchgeführt werden

können.

B-8.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen leistungsangebote dieser abteilung sind unter Punkt

a-9 dieses berichtes „leistungsangebote des Gesamthauses“ miterfasst.

B-8.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht-medizinischen serviceangebote der abteilung sind unter Punkt

a-10 „serviceangebote des Gesamthauses“ dargestellt.

B-8.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 131

Teilstationäre Fallzahl: 0

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

77


78

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-8.6 Diagnosen nach ICD

B-8.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 J32 anhaltende (chronische) Nasennebenhöhlenentzündung 45

2 – 1 J35 anhaltende (chronische) Krankheit der Gaumen- bzw. rachenmandeln 40

2 – 2 J34 sonstige Krankheit der Nase bzw. der Nasennebenhöhlen 40

4 – 1 H66 Eitrige bzw. andere Form der Mittelohrentzündung ≤ 5

4 – 2 J38 Krankheit der Stimmlippen bzw. des Kehlkopfes ≤ 5

4 – 3 H72 Trommelfellriss, die nicht durch Verletzung verursacht ist ≤ 5

B-8.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-8.7 Prozeduren nach OPS

B-8.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 5-214 Operative entfernung bzw. Wiederherstellung der Nasenscheidewand 56

2 5-215 Operation an der unteren Nasenmuschel 54

3 5-984 Operation unter Verwendung optischer Vergrößerungshilfen, z.b. lupenbrille, 44

Operationsmikroskop

4 5-281 Operative entfernung der Gaumenmandeln (ohne entfernung der rachenmandel) - 39

tonsillektomie ohne adenotomie

5 5-222 Operation am siebbein bzw. an der Keilbeinhöhle 28

6 5-224 Operation an mehreren Nasennebenhöhlen 20

7 – 1 5-983 Erneute Operation ≤ 5

7 – 2 5-300 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des Kehlkopfes ≤ 5

7 – 3 5-194 Operativer Verschluss des Trommelfells (Typ I) ≤ 5

7 – 4 5-189 Sonstige Operation am äußeren Ohr ≤ 5

B-8.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-8.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-8.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-8.10 Zulassung zum Durchgangs-

Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

B-8.11 Personelle Ausstattung

B-8.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

belegärzte und belegärztinnen (nach § 121 sGb V) 1 Pers.

VK = Vollkräfte / Pers. = Personen

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

hals-Nasen-Ohrenheilkunde

B-8.11.2 Pflegepersonal

Die belegabteilung verfügt über keine eigene station. Die vier entsprechenden

betten sind im Gesamtbettenkontingent des Krankenhauses untergebracht.

Aus diesem Grund lassen sich keine gesonderten Pflege-Vollkräfte

ausweisen.

B-8.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die ausstattung des hauses mit speziellem therapeutischem Personal ist

unter dem Punkt a-14.3 dargestellt. bei interesse schlagen sie bitte dort

nach.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

79


80

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-9 Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie

B-9.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie

schlüssel: Psychosomatik/Psychotherapie (3100)

art: hauptabteilung

chefärztin: PD Dr. adlaja stirn

ltd. Oberarzt: Dr. Goetz broszeit

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2500

telefax: (040) 8191 - 2599

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-9.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik

VP03 Diagnostik und therapie von affektiven störungen

VP04 Diagnostik und therapie von neurotischen, belastungs- und somatoformen störungen

VP05 Diagnostik und therapie von Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen störungen und Faktoren

VP06 Diagnostik und therapie von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

VP11 Diagnostik, behandlung, Prävention und rehabilitation psychischer, psychosomatischer und

entwicklungsbedingter störungen im säuglings-, Kindes- und Jugendalter

VP12 spezialsprechstunde

VP13 Psychosomatische Komplexbehandlung

VP16 Psychosomatische tagesklinik

Die Psychosomatische abteilung verfügt über 90 betten und 45 tagesklinische Plätze sowie eine Klinikambulanz. es

werden derzeit im Jahr gut 1.300 Patienten aus dem gesamten spektrum der Psychosomatischen Medizin behandelt.

unsere behandlungsbandbreite erstreckt sich von der bewältigung einer schweren körperlichen Krankheit über

die behandlung von chronischen schmerzen, funktionellen störungen, angsterkrankungen, erschöpfungssyndromen,

Depressionen bis hin zu essstörungen, posttraumatischen belastungsstörungen und anpassungsstörungen

wie ablösekrisen (Jungerwachsene).

Wir bieten kurzfristig die Möglichkeit einer diagnostischen abklärung und einer therapeutischen indikationsstellung

in unserer ambulanz. Zudem verfügen wir über eine aufnahmestation die Kriseninterventionen und Verlegungen

aus anderen Fachabteilungen sowie eine stationäre Diagnostik ohne Wartezeit ermöglicht.

Schwerpunkte & Krankheitsbilder

• Psychoanalytisch-psychodynamische Psychotherapie in Einzel- und Gruppentherapie

• Kognitive Verhaltenstherapie in Einzel- und Gruppentherapie

• Expositionstraining

• Spezielle Schmerztherapie, psychosomatische Schmerztherapie

• Spezielle Therapieangebote bei Essstörungen

• Feldenkrais, Shiatsu, Musiktherapie

• Entspannungsverfahren

• Paar- und Familientherapie

• Bewegungstherapie

• Kunsttherapie

• Psychodynamisch (tiefenpsychologisch) basierte multimodale Komplextherapie

• Körperstörungen

Die teilstationäre und stationäre behandlung bietet schutz, entlastung und unterstützung, eine intensive und komplexe

therapie einzuleiten. Die behandlungsdauer richtet sich individuell nach dem Krankheitsbild. Die Kosten

werden von allen Versicherungen übernommen. unser therapiekonzept wird fortlaufend wissenschaftlich überprüft.

behandlungsabschließende untersuchungen weisen 80 Prozent der Patienten als erheblich gebessert aus.

B-9.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen leistungsangebote dieser abteilung sind unter Punkt

a-9 dieses berichtes „leistungsangebote des Gesamthauses“ miterfasst.

B-9.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht-medizinischen serviceangebote der abteilung sind unter Punkt

a-10 „serviceangebote des Gesamthauses“ dargestellt.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

81


82

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-9.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 676

Teilstationäre Fallzahl: 822

Die psychosomatische tagesklinik ulmenhof verfügt über 16 und die psychosomatische

tagesklinik rissen über 12 tagesklinische Plätze.

B-9.6 Diagnosen nach ICD

B-9.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 F33 Wiederholt auftretende depressive episoden 168

2 F32 erstauftreten einer depressiven episode 148

3 F45 Störung, bei der sich ein seelischer Konflikt durch körperliche Beschwerden äußert - 101

somatoforme störung

4 F43 reaktionen auf schwere belastende ereignisse bzw. besondere Veränderungen im leben 89

5 F41 sonstige angststörung 67

6 F50 essstörungen, inkl. Magersucht (anorexie) und ess-brech-sucht (bulimie) 50

7 F40 unbegründete angst (Phobie) vor bestimmten situationen 9

8 – 1 F44 Abspaltung von Gedächtnisinhalten, Körperwahrnehmungen oder Bewegungen ≤ 5

vom normalen bewusstsein - Dissoziative oder Konversionsstörung

8 – 2 H93 Sonstige Krankheit des Ohres ≤ 5

8 – 3 F42 Zwangsstörung ≤ 5

B-9.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-9.7 Prozeduren nach OPS

B-9.7.1 Durchgeführte Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 9-402 Psychosomatische therapie 541

2 9-980 behandlung von erwachsenen mit allgemein- psychiatrischen erkrankungen

(z.b. Depression, schizophrenie) 487

3 9-982 Psychosomatische therapie für ältere Menschen 20

B-9.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-9.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Die abteilung bietet an ambulanten behandlungsmöglichkeiten ein tagesklinischen angebot an. Dieses ist neben

dem standort am Krankenhaus auch in der hamburger innenstadt „Winterhude“ verfügbar. lesen sie weiter

unten im Qualitätsbericht.

B-9.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-9.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

B-9.11 Personelle Ausstattung

B-9.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 20,8 VK

davon Fachärzte 10,4 VK

VK = Vollkräfte

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatzweiterbildungen

Zusatzweiterbildung

Psychoanalyse

Psychotherapie

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

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Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-9.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 27,5 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 3 Jahre 2,0 Vollkräfte

Pflegerische Fachexpertisen – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. anerkannte Fachweiterbildung /zusätzlicher akademischer Abschluss

PQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

Pflegerische Fachexpertisen – Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikation

ZP03 Diabetes

ZP05 entlassungsmanagement

ZP10 Mentor und Mentorin

B-9.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die ausstattung des Krankenhauses mit speziellem therapeutischen Personal

ist unter Punkt a-9 aufgeführt. Wir bitten sie bei interesse dort nachzuschlagen.


86

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-10 Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie

B-10.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie

schlüssel: allgemeine Psychiatrie (2900)

art: hauptabteilung

chefarzt: Prof. Dr. Michael sadre chirazi- stark

ltd. Oberarzt: sarang thakkar

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2890

telefax: (040) 8191 - 2820

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-10.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung Die abteilung für Psychiatrie behandelt auf insgesamt fünf stationen,

ergänzt durch tagesklinische und ambulante bereiche am standort rissen

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik

und in altona, mit unterschiedlichen psychiatrischen und psychotherapeutischen

Verfahren Menschen mit psychischen erkrankungen und in Krisen-

VP01 Diagnostik und therapie von psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope substanzen

situationen.

VP02 Diagnostik und therapie von schizophrenie, schizotypen und wahnhaften störungen

VP03 Diagnostik und therapie von affektiven störungen

VP04 Diagnostik und therapie von neurotischen, belastungs- und somatoformen störungen

VP05 Diagnostik und therapie von Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen störungen und Faktoren

VP06 Diagnostik und therapie von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

VP07 Diagnostik und therapie von intelligenzstörungen

VP08 Diagnostik und therapie von entwicklungsstörungen

VP09 Diagnostik und therapie von Verhaltens- und emotionalen störungen mit beginn in der Kindheit

und Jugend

VP10 Diagnostik und therapie von gerontopsychiatrischen störungen

VP11 Diagnostik, behandlung, Prävention und rehabilitation psychischer, psychosomatischer und entwick-

lungsbedingter störungen im säuglings-, Kindes- und Jugendalter

VP12 spezialsprechstunde

Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir ein individuelles Krankheitsverständnis

und erstellen einen behandlungsplan.

unsere therapeutische haltung ist gekennzeichnet durch therapieangebote,

die Wissensvermittlung, stärkung der ressourcen und den Neuerwerb sozialer

und emotionaler Kompetenzen beinhalten. Wir arbeiten hierfür eng und

vernetzt mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen und sozialpsychiatrischen

einrichtungen in unseren stadtteilen zusammen.

Schwerpunkte:

• Depressionen

• Angsterkrankungen

• Zwangsstörungen

• Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis

• Persönlichkeitsstörungen

• Psychische Erkrankungen mit neurologischer Komorbidität

• Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS)

• Suizidale Krisen

• Burnout- Syndrom

• Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Medikamente)

• Akute Überlastungsreaktionen

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

87


88

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

Besonderer Schwerpunkt: Störungsspezifische Psychotherapie

Das therapiekonzept beinhaltet multimodale behandlungsstrategien mit dem Ziel, eine individualisierte therapieform,

passend zum augenblicklichen Zustandsbild des Patienten zu entwickeln und anzubieten. Dazu gehören

einzel- und gruppenpsychotherapeutische Angebote wie Psychoedukationgruppen, spezifische Gruppentherapien

(angstbewältigung, Depressionsbewältigung, soziales Kompetenztraining), ergotherapie, Kunsttherapie, psychopharmakologische

behandlung, Ohrakupunktur, entspannungsverfahren, Krankengymnastik, Physikalische

therapie, beratung durch den Psychosozialen Fachdienst, Psychologische testverfahren (Psychodiagnostik), angehörigengespräche.

Besonderer Schwerpunkt: Suchttherapie (Qualifizierte Entzugsbehandlung)

Die behandlung umfasst die ärztlich geleitete entzugsbehandlung bei alkohol- und Medikamentenabhängigkeit,

therapeutische Gruppenangebote, hilfestellung bei sozialen Fragen sowie den besuch von selbsthilfegruppen.

Darüber hinaus bieten wir naturheilkundliche begleitbehandlung und akupunktur sowie spezielangebote wie

Frauengruppen, Paar- und angehörigengespräche und Nachsorgetherapieangebote an.

sollte eine weitere psychische erkrankung zum beispiel eine Depression oder angsterkrankung vorliegen, kann

hierauf gesondert eingegangen und erste therapieschritte sowie nötige Weiterbehandlungen geplant werden.

Spezialisierte Angebote in unseren psychiatrischen Institutsambulanzen (PIAAltona und PIA-Rissen):

• Gedächtnissprechstunde

• Störungsspezifische verhaltentherapeutische Gruppentherapien

B-10.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen leistungsangebote dieser abteilung sind unter Punkt

a-9 dieses berichtes „leistungsangebote des Gesamthauses“ miterfasst.

B-10.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht-medizinischen serviceangebote der abteilung sind unter Punkt

a-10 „serviceangebote des Gesamthauses“ dargestellt.

B-10.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 1.808

Teilstationäre Fallzahl: 482

Die psychiatrische tagesklinik rissen verfügt über 20 tagesklinische Plätze,

die tagesklinik in altona über 30 tagesklinische Plätze.

B-10.6 Diagnosen nach ICD

B-10.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

Rang ICD Bezeichnung Fallzahl

1 F10 Psychische bzw. Verhaltensstörung durch alkohol 594

2 F33 Wiederholt auftretende depressive episoden 253

3 F20 schizophrenie 240

4 F32 erstauftreten einer depressiven episode 229

5 F60 schwere, beeinträchtigende störung der Persönlichkeit und des Verhaltens, z.b. 76

paranoide, zwanghafte oder ängstliche Persönlichkeitsstörung

6 F25 Psychische störung, die mit realitätsverslust, Wahn, Depression bzw. krankhafter 63

hochstimmung einhergeht - schizoaffektive störung

7 F43 reaktionen auf schwere belastende ereignisse bzw. besondere Veränderungen im leben 49

8 F31 Psychische störung mit Phasen der Niedergeschlagenheit und übermäßiger hoch- 40

stimmung - manisch-depressive Krankheit

9 F41 sonstige angststörung 31

10 F03 einschränkung der geistigen leistungsfähigkeit (Demenz), vom arzt nicht näher 21

bezeichnet

B-10.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

89


90

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-10.7 Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 9-981 behandlung von erwachsenen abhängigkeitskranken 1.348

2 9-980 behandlung von erwachsenen mit allgemein- psychiatrischen erkrankungen 1.246

(z.b. Depression, schizophrenie)

3 9-602 anzahl der durch spezialtherapeuten (z.b. ergotherapeuten, Kunsttherapeuten) 1.110

erbrachten therapieeinheiten bei erwachsenen mit psychischen störungen

4 9-622 anzahl der durch spezialtherapeuten(z.b. ergotherapeuten, Kunsttherapeuten) 661

erbrachten therapieeinheiten im rahmen der psychotherapeutischen Komplex-

behandlung

5 9-620 anzahl der ärztlichen therapieeinheiten im rahmen der psychotherapeutischen 620

Komplexbehandlung

6 9-621 anzahl der durch Psychologen erbrachten therapieeinheiten im rahmen der 592

psychotherapeutischen Komplexbehandlung

7 9-603 Anzahl der durch Pflegekräfte erbrachten Therapieeinheiten bei Erwachsenen mit 534

psychischen störungen

8 9-600 anzahl der ärztlichen therapieeinheiten bei erwachsenen mit psychischen störungen 424

9 9-623 Anzahl der durch Pflegekräfte erbrachten Therapieeinheiten im Rahmen der psycho- 327

therapeutischen Komplexbehandlung

10 9-601 anzahl der durch Psychologen erbrachten therapieeinheiten bei erwachsenene mit 309

psychischen störungen

B-10.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-10.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Die abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie verfügt über eine Vielzahl

an ambulanten behandlungsmöglichkeiten. Neben einer Psychiatrische

institutsambulanz ("Pia") in rissen verfügt das Krankenhaus ebenfalls über

eine Pia in altona. Nähere informationen zur ambulanten arbeit der abteilung

finden Sie auf der Homepage.

Darüber hinaus bietet die abteilung eine teilstationäres behandlungsangebot

in Form von Tageskliniken. Diese befinden sich ebenfalls am Standort

rissen sowie in altona. Diesbezügliche informationen sind ebenfalls auf der

Homepage zu finden.

Psychiatrische Institutsambulanz Standort Rissen Krankenhaus

art der ambulanz: Psychiatrische institutsambulanz nach § 118 sGb V

Psychiatrische Institutsambulnz Standort Altona

art der ambulanz: Psychiatrische institutsambulanz nach § 118 sGb V

B-10.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-10.10 Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

91


92

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-10.11 Personelle Ausstattung

B-10.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 20,6 VK

davon Fachärzte 7,3 VK

VK = Vollkräfte

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

Psychiatrie und Psychotherapie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatzweiterbildungen

Zusatzweiterbildung

Psychotherapie

B-10.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 69,6 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 3 Jahre 1 Vollkräfte

Pflegeassistenten und Pflegeassistentinnen 2 Jahre 1 Vollkräfte

Krankenpflegehelfer und Krankenpflegehelferinnen 1 Jahre 10 Vollkräfte

Pflegerische Fachexpertisen – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. anerkannte Fachweiterbildung /zusätzlicher akademischer Abschluss

PPQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

PQ10 Psychiatrische Pflege

Pflegerische Fachexpertisen – Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikation

ZP03 Diabetes

ZP05 entlassungsmanagement

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP12 Praxisanleitung

ZP19 sturzmanagement

B-10.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die ausstattung des hauses mit speziellem therapeutischem Personal ist

unter dem Punkt a-14.3 dargestellt. bei interesse schlagen sie bitte dort

nach.


94

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-11 Abteilung für Anästhesie

B-11.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für anästhesie

schlüssel: sonstige Fachabteilung (3700)

art: hauptabteilung

chefarzt: Dr. Peter-Michael schilke

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2610

telefax: (040) 8191 - 2619

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-11.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Jährlich werden mehr als 4000 anästhesien für Operationen und für diagnostische eingriffe in unserer abteilung

durchgeführt. Die moderne anästhesie zeichnet sich durch sicherheit, optimale betreuung, geringe belastung sowie

schnelle erholung und persönlicher Zuwendung für unsere Patienten aus.

im aufklärungsgespräch vor der Operation werden spezielle risiken, die sich aus der Vorgeschichte des Patienten

ergeben, erfasst. Dieses Gespräch kann auch die häufig bestehenden Ängste vor der Narkose nehmen. Gemeinsam

mit dem Patienten wird dabei das Narkoseverfahren festgelegt. Je nach art und Ort der Operation wird dieses eine

Vollnarkose (allgemeinanästhesie) oder eine teilbetäubung (regional- oder leitungsanästhesie) sein.

Während der Operation wird der Patient ständig von einem Narkosearzt überwacht, die herzkreislauffunktionen

und die atmung werden kontrolliert und unterstützt. bei Vollnarkosen werden die hirnströme abgeleitet, um

Wachheitszustände während der Operation zu vermeiden.

Unsere Schwerpunkte & Krankheitsbilder

• Strukturierte postoperative Schmerzversorgung

• Individuelle, maßgeschneiderte Anästhesieverfahren

Die erholung von der anästhesie und der Operation ist heute dank moderner Narkosemedikamente angenehmer,

da der Patient nach der Operation Medikamente zur schmerzlinderung erhält. schmerzen nach Operationen müssen

nicht sein. Der anästhesist ist für das Wohl des Patienten rund um die Operation zuständig. Die Zufriedenheit der

Patienten mit der Narkose und der Operation werden in unserer Klinik regelmäßig erfragt. Dabei haben unsere

Patienten uns überdurchschnittlich gute Noten verliehen.

B-11.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen leistungsangebote dieser abteilung sind unter Punkt a-9 dieses berichtes „leistungsangebote

des Gesamthauses“ miterfasst.

B-11.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht-medizinischen serviceangebote der abteilung sind unter Punkt

a-10 „serviceangebote des Gesamthauses“ dargestellt.

B-11.5 Fallzahlen

Die anästhesie hat im Jahr 2006 die nachfolgende anzahl an anästhesien

erbracht.

Vollstationäre Fallzahl: 4.713

B-11.6 Diagnosen nach ICD

B-11.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-11.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-11.7 Prozeduren nach OPS

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-11.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-11.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

im Jahr 2010 wurden 457 Narkosen im rahmen von ambulanten Operationen

durchgeführt.

B-11.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

im rahmen der operativen Medizin erbringt auch die anästhesie ambulante

Narkosen.

B-11.10 Zulassung zum Durchgangs-

Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

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96

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-11.11 Personelle Ausstattung

B-11.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 9,6 VK

davon Fachärzte 6,0 VK

VK = Vollkräfte

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

anästhesiologie

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung - Zusatzweiterbildungen

Zusatzweiterbildung

ärztliches Qualitätsmanagement

intensivmedizin

Notfallmedizin

Die Ausstattung dieses Krankenhauses mit Fachärzten sowie die Übersicht

über Zusatzweiterbildungen sind unter Punkt b-1.12.1 mit aufgeführt. Wir

bitten sie bei interesse dort nachzuschlagen.

B-11.11.2 Pflegepersonal

Pflegekräfte Ausbildungsdauer Anzahl

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3 Jahre 11,3 Vollkräfte

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Pflegerische Fachexpertisen – anerkannte Fachweiterbildungen

Nr. anerkannte Fachweiterbildung /zusätzlicher akademischer Abschluss

PQ04 Intensivpflege und Anästhesie

PQ05 leitung von stationen oder Funktionseinheiten

PQ10 Psychiatrische Pflege

Pflegerische Fachexpertisen – Zusatzqualifikationen

Nr. Zusatzqualifikation

ZP03 Diabetes

ZP10 Mentor und Mentorin

ZP14 schmerzmanagement

B-10.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die ausstattung des Krankenhauses mit speziellem therapeutischem Personal

ist unter Punkt a-10 aufgeführt.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

97


98

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-12 Abteilung für Radiologie

B-12.1 Name der Organisationseinheit/Fachabteilung

Name: abteilung für radiologie

schlüssel: radiologie (3751)

leitender arzt: Dr. Maik Jörgensen/radiologie Pinneberg

straße: suurheid 20

PlZ/Ort: 22559 hamburg

telefon: (040) 8191 - 2630

telefax: (040) 8191 - 2901

e-Mail: westklinikum.hh-rissen@asklepios.com

internet: www.asklepios.com/hamburgrissen/

B-12.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung

Nr. Versorgungsschwerpunkte im Bereich Radiologie

Vr01 Konventionelle röntgenaufnahmen

Vr02 ultraschalluntersuchungen: Native sonographie

Vr10 computertomographie (ct): computertomographie (ct), nativ

Vr11 computertomographie (ct): computertomographie (ct) mit Kontrastmittel

Vr12 computertomographie (ct): computertomographie (ct), spezialverfahren

Vr15 Darstellung des Gefäßsystems: arteriographie

Vr16 Darstellung des Gefäßsystems: Phlebographie

Vr17 Darstellung des Gefäßsystems: lymphographie

Vr22 Magnetresonanztomographie (Mrt): Magnetresonanztomographie (Mrt), nativ

Vr23 Magnetresonanztomographie (Mrt): Magnetresonanztomographie (Mrt) mit Kontrastmittel

Vr24 Magnetresonanztomographie (Mrt): Magnetresonanztomographie (Mrt), spezialverfahren

Die radiologie Pinneberg (Gemeinschaftspraxis für radiologie, Nuklearmedizin und strahlentherapie) versorgt seit

2004 als externer Kooperationspartner die stationären Patienten des Krankenhauses mit sämtlichen bildgebenden

und therapeutischen Verfahren in einer modernen, voll digitalisierten röntgenabteilung.

es können auch ambulante Patienten, in der im Krankenhaus angesiedelten radiologischen Praxis rissen, untersucht

werden. Neben der vollen Digitalisierung von bildern und befunden wurden moderne röntgengräte installiert. Des

weiteren befindet sich in der Abteilung ein Mehrschicht- Spiralcomputertomograph (MSCT) sowie ein Kernspintomograph

(Mrt) der neuesten Generation. Die in der Klinik tätigen ärzte sind ausgewiesene experten der schnittbilddiagnostik

und der interventionellen radiologie mit langjähriger erfahrung. Die abteilung ist sowohl nach KtQ ®

als auch nach ISO zertifiziert.

Schwerpunkte

• Schnittbilddiagnostik (MRT und MSCT)

• Interventionelle Radiologie (Gefäßinterventionen, Schmerztherapien)

in der abteilung können sämtliche moderne Mrt- und ct-untersuchungen

angefertigt werden. Die nicht invasive Gefäßdiagnostik im Mrt oder ct

sowie abdomen Mrt-untersuchungen bei Patienten mit chronisch entzündlichen

Darmerkrankungen sind besondere schwerpunkte der abteilung.

es werden sämtliche Gefäßinterventionen (ballondilatation und anlage

von stents) von den halsschlagadern bis zu den Fußarterien, gerne auch als

ambulante behandlung, angeboten.

B-12.3 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Die medizinischen leistungsangebote dieser abteilung sind unter Punkt

a-9 dieses berichtes „leistungsangebote des Gesamthauses“ miterfasst.

B-12.4 Nicht-medizinische Serviceangebote

Die nicht-medizinischen serviceangebote der abteilung sind unter Punkt

a-10 „serviceangebote des Gesamthauses“ dargestellt.

B-12.5 Fallzahlen

Vollstationäre Fallzahl: 0

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

99


100

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

B-12.6 Diagnosen nach ICD

B-12.6.1 Hauptdiagnosen nach ICD

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-12.6.2 Weitere Kompetenzdiagnosen

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-12.7 Prozeduren nach OPS

Rang OPS Bezeichnung Fallzahl

1 3-203 computertomographie (ct) der Wirbelsäule und des rückenmarks ohne 1.189

Kontrastmittel

2 3-225 computertomographie (ct) des bauches mit Kontrastmittel 629

3 3-804 Kernspintomographie (Mrt) des bauchraumes ohne Kontrastmittel 612

4 3-802 Kernspintomographie (Mrt) von Wirbelsäule und rückenmark ohne Kontrastmittel 611

5 3-200 computertomographie (ct) des schädels ohne Kontrastmittel 601

6 3-825 Kernspintomographie (Mrt) des bauchraumes mit Kontrastmittel 594

7 3-800 Kernspintomographie (Mrt) des schädels ohne Kontrastmittel 289

8 3-222 computertomographie (ct) des brustkorbes mit Kontrastmittel 261

9 3-828 Kernspintomographie (Mrt) der blutgefäße außer der großen, herznahen schlag- 252

adern und Venen mit Kontrastmittel

B-12.7.2 Weitere Kompetenzprozeduren

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-12.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-12.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

trifft nicht zu bzw. entfällt.

B-12.10 Zulassung zum Durchgangs-

Arztverfahren der Berufsgenossenschaft

arzt mit ambulanter D-arzt-Zulassung vorhanden

stationäre bG-Zulassung

nicht vorhanden

B-12.11 Personelle Ausstattung

B-12.11.1 Ärzte und Ärztinnen

Ärzte und Ärztinnen Anzahl

ärzte und ärztinnen insgesamt (außer belegärzte) 3 VK

davon Fachärzte 3 VK

belegärzte und belegärztinnen (nach § 121 sGb V) 1 Pers.

VK = Vollkräfte / Pers. = Personen

Die abteilung für radiologie wird von der röntgenpraxis Pinneberg betrieben.

Die Ausstattung dieses Krankenhauses mit Fachärzten sowie die Übersicht

über Zusatzweiterbildungen sind unter Punkt b-1.12.1 mit aufgeführt.

Wir bitten sie bei interesse dort nachzuschlagen.

Ärztliche Fachexpertise der Abteilung

Facharztbezeichnung

radiologie

B-12.11.2 Pflegepersonal

In der Radiologie ist kein Pflegepersonal, sondern ausschließlich Medizinisch-

technisch- radiologisches assistenzpersonal beschäftigt.

Die Besetzung des Krankenhauses mit Pflegekräften, die über anerkannte

Fachweiterbildungen und Zusatzqualifikationen verfügen schlagen Sie bitte

unter Punkt b 1.12.2 nach.

B-12.11.3 Spezielles therapeutisches Personal

Die ausstattung des hauses mit speziellem therapeutischem Personal ist

unter dem Punkt a-14.3 dargestellt. bei interesse schlagen sie bitte dort

nach.

Struktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen

101


C Qualitätssicherung

c-1 teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach

§ 137 sGb V (bQs-Verfahren)

c-2 externe Qualitätssicherung nach landesrecht gemäß § 112 sGb V

c-3 Qualitätssicherung bei teilnahme an Disease-Management-Programmen

(DMP) nach § 137f sGb V

c-4 teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden

Qualitätssicherung

c-5 umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 sGb V

Qualitätssicherung

c-6 umsetzung von beschlüssen des Gemeinsamen bundesausschusses zur Qualitätssicherung nach

§ 137 sGb V („strukturqualitätsvereinbarung“)

c-7 umsetzung der regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus nach § 137 sGb V

103


104

Qualitätssicherung

C-1 Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach

§ 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V (BQS-Verfahren)

Die informationen für den berichtsabschnitt „c-1“ für dieses berichtsjahr liegen noch nicht vor.

C-2 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß § 112 SGB V

Leistungsbereich

anästhesiologie

Perkutane transluminale angioplastie (Pta)

schlaganfall

Pflege: Dekubitusprophylaxe: ganzjährige Erhebung

C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen

(DMP) nach § 137f SGB V

Leistungsbereich

Diabetes mellitus typ 1

Diabetes mellitus typ 2

Qualitätssicherung

C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung

Das Asklepios Westklinikum nimmt an der zweimal im Jahr stattfindende Postnarkotischen Befragung

der externen Qualitätssicherung hamburg statt.

Weiterhin beteiligt sich die Klinik an der externen vergleichenden Qualitätssicherung des Nationalen

referenzzentrums für die surveillance Nosokomialer infektionen in berlin teil und erfasst folgende

infektionen:

1. infektionen, die auf der intensivstation, die durch einen harnwegskatheter, einen Zentralen Venenka-

theter oder einen beatmungsschlauch ausgelöst wurden.

2. infektionen, die nach einer Operation an den Gefäßen der beine aufgetreten sind.

C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V

Leistungsbereich Mindestmenge Erbrachte Menge

Knie-teP 50 135

C-6 Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitäts-

sicherung nach § 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V [neue Fassung] („Strukturqualitäts-

vereinbarung“)

trifft nicht zu bzw. entfällt.

C-7 Umsetzung der Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus nach § 137 SGB V

Anzahl 3)

1. Fachärztinnen und Fachärzte, psychologische Psychotherapeutinnen und Psychothera- 58

peuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten,

die der Fortbildungspflicht 1) unterliegen

2. anzahl derjenigen Fachärztinnen und Fachärzte aus Nr. 1, die einen Fünfjahreszeitraum 51

der Fortbildung abgeschlossen haben und damit der Nachweispflicht unterliegen

3. anzahl derjenigen Personen aus Nr. 2, die den Fortbildungsnachweis gemäß § 3 der 14

G-ba-regelungen erbracht haben 2)

1)

2)

3)

nach den „Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Fortbildung der Fachärztinnen und Fachärzte, der

Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen

und -psychotherapeuten im Krankenhaus“ in der Fassung vom 19.03.2009 (siehe www.g-ba.de)

Hat eine fortbildungsverpflichtete Person zum Ende des für sie maßgeblichen Fünfjahreszeitraums ein Fortbildungszertifikat

nicht vorgelegt, kann sie die gebotene Fortbildung binnen eines folgenden Zeitraumes von höchstens zwei

Jahren nachholen.

Anzahl der Personen

105


D Qualitätsmanagement

D-1 Qualitätspolitik

D-2 Qualitätsziele

D-3 aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements

D-4 instrumente des Qualitätsmanagements

D-5 Qualitätsmanagement-Projekte

D-6 bewertung des Qualitätsmanagements

Qualitätsmanagement

107


108

Qualitätsmanagement

D-1 Qualitätspolitik

Das Prinzip Asklepios

Die asklepios Kliniken haben ihr handeln unter eine klare Maxime gestellt:

„Gemeinsam für Gesundheit“. Denn Gesundheit geht uns alle an und kann

nur gemeinschaftlich erzeugt, erhalten oder wiederhergestellt werden.

unser unternehmerisches handeln zielt dabei auf eine zukunftsorientierte

und an höchsten Qualitätsstandards ausgerichtete Medizin für alle uns

anvertrauten Patienten. Medizinische Versorgung in der Fläche wie an der

spitze der Krankenhauslandschaft zählen dazu genauso wie die Präsenz

entlang der gesamten behandlungskette. unterstützt wird die stetige Weiterentwicklung

unserer medizinischen leistungen auch durch eigene klinische

Forschung. Mittels modernster instrumente des Wissensmanagements

sorgen wir zudem für die Verbreitung der neuesten wissenschaftlichen

erkenntnisse in unseren Kliniken.

im Mittelpunkt der asklepios-Philosophie steht der Mensch: auch in der

spitzenmedizin ist die persönliche Zuwendung entscheidend, damit sie

wieder gesund werden. Jeder Patient soll diese im bestmöglichen Maße

erhalten. Dieses Prinzip gilt auch für unsere Mitarbeiter: Deren Identifikation

und Zufriedenheit mit ihrer arbeit steht in unserem Fokus. Wir erreichen

sie durch transparenz und respekt sowie die individuelle Forderung

und Förderung. hohe eigenverantwortung durch Dezentralität, kurze

entscheidungswege und das Prinzip der „offenen tür“ tragen ebenso wie

umfassende angebote zur aus-, Fort- und Weiterbildung dazu bei.

Wir bekennen uns zu unserer rolle als ein unternehmen mit einer besonderen

gesellschaftlichen bedeutung. Mit den unseren Krankenhäusern über-

tragenen öffentlichen Versorgungsaufträgen nehmen diese eine wichtige

und verantwortungsvolle aufgabe wahr. asklepios hat deshalb das Prinzip

höchster integrität zum Maßstab für alle handlungen nach innen und außen

erhoben. als Familienunternehmen verfolgt asklepios langfristige unternehmerische

Ziele. Der Gesellschafter nimmt keine ausschüttungen vor,

sondern reinvestiert sämtliche erwirtschafteten Gewinne in das unternehmen.

unser engagement für die Prävention bei schulkindern an möglichst

allen unseren Standorten rundet unser Bekenntnis zur Übernahme gesellschaftlicher

Verantwortung ab.

Integrität

Das asklepios Westklinikum hamburg ist ein fester bestandteil des öffentlichen

lebens im hamburger Westen.

Dies verpflichtet uns nicht nur, unseren Versorgungsauftrag wahr zu

nehmen, sondern über unser leistungsangebot umfassend und regelmäßig

zu informieren und jederzeit auf die belange und Fragen der Öffentlichkeit

einzugehen.

Wir sind ein zuverlässiger Partner in der Zusammenarbeit mit niedergelassenen

ärzten sowie anderen einrichtungen des Gesundheitswesens und des

öffentlichen lebens.

Vor diesem hintergrund sind sich alle beschäftigten ihrer Verantwortung als

repräsentanten unseres hauses bewusst und tragen positiv zum erscheinungsbild

in der Öffentlichkeit bei.

Qualitätsmanagement - Ziele des Asklepios Westklinikum Hamburg:

implementierung und kontinuierliche Weiterentwicklung eines klinikinternen

Qualitätsmanagement-systems

ausrichtung aller Qualitätsmanagement-Maßnahmen auf gemeinsame

Ziele

systematische Identifizierung von Verbesserungspotentialen

nachhaltige umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen

Motivation aller Mitarbeiter für das Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement ist in der unternehmensstrategie der asklepios-

Gruppe verankert und hat damit einen hohen stellenwert in unserer Klinik.

Wir betreiben in unserer Klinik ein Qualitätsmanagement, welches die interessen

und das Wohl der Kunden in den Vordergrund stellt.

Die Sicherstellung einer hochwertigen medizinischen, pflegerischen und

therapeutischen Patientenversorgung ist unsere erste und wichtigste aufgabe.

Die Qualität unserer leistung überprüfen wir ständig, um sie auf

einem hohen Niveau zu halten und bei bedarf zu verbessern.

Das Qualitätsmanagement der Klinik integriert die struktur-, Prozess- und

Ergebnisqualität. Hierbei erfolgt eine systematische Beschreibung und Über-

Qualitätsmanagement

109


110

Qualitätsmanagement

prüfung aller abläufe und strukturen, der ausbau von stärken, die arbeit

an Verbesserungspotentialen sowie die kontinuierliche Messung und Überwachung

der Qualität.

Die Qualitätspolitik des asklepios Westklinikum hamburg erläutert die

umsetzung unseres Qualitätsmanagement-ansatzes und stellt die ausrichtung

des Qualitätsmanagements auf eine gemeinsame und allgemeinverbindliche

richtung aller beteiligten sicher. sie ist in Form von leitsätzen

definiert:

Leitsätze zum Qualitätsmanagement

in Zeiten, in denen immer höhere ansprüche an unsere leistungen

gestellt werden und der Wettbewerb wächst, nimmt die bedeutung der Qualität

als Wettbewerbsfaktor weiter zu. Qualität ergibt sich nicht von selbst,

sie muss erarbeitet werden, jeden tag von jedem Mitarbeiter aufs Neue.

Daher bekennt sich das asklepios Westklinikum hamburg zu folgenden

leitsätzen:

Wir wollen zufriedene Patienten. Deshalb ist hohe Qualität unserer

Dienstleistungen eines der obersten unternehmensziele. Dies gilt auch für

leistungen, die nicht unmittelbar am Patienten erbracht werden.

Den Maßstab für unsere Qualität setzt der Kunde. unter Kunde verstehen

wir neben den Patienten, den einweisenden bzw. niedergelassenen ärzten

und den Krankenkassen auch die Mitarbeiter des Krankenhauses. Das urteil

dieser externen und internen Kunden über medizinische, pflegerische und

sonstige Dienstleistungen ist ausschlaggebend.

Jeder Mitarbeiter des asklepios Westklinikums trägt an seinem Platz

zur Verwirklichung unserer Qualitätsleitlinien bei. es ist deshalb die aufgabe

eines jeden Mitarbeiters, vom auszubildenden bis zum chefarzt oder

Geschäftsführer, einwandfreie arbeit zu leisten. Wer ein Qualitätsrisiko

erkennt und dies im rahmen seiner befugnisse nicht abstellen kann, ist verpflichtet,

seinen Vorgesetzten unverzüglich zu unterrichten.

Die Patientensicherheit steht in unseren Kliniken immer an erster stelle.

unsere Patienten können darauf vertrauen, dass bei ihrer behandlung die

höchsten Qualitäts- und sicherheitsstandards gelten.

Wir unterstützen und fördern aktiv die entwicklung einer Fehlerkultur.

Fehler dürfen nicht bestraft oder tabuisiert werden. stattdessen müssen

sie systematisch erfasst und deren ursache analysiert werden, um aus den

Fehlern zu lernen und sie damit zukünftig zu vermeiden. Daher führen wir

systematisch anonyme Fehlermeldesysteme (cirs) in allen Kliniken ein.

Mit einem umfassenden Konzept zum Klinischen risikomanagement

werden Fehler und risiken systematisch erfasst und analysiert, um sie durch

nachhaltige Methoden und instrumente zu verhindern oder ihre Folgen zu

begrenzen.

Die Qualität unserer leistungen hängt auch von der eingesetzten Medizintechnik

und von zugekauften Produkten, Materialien sowie Dienstleistungen

ab. Wir fordern deshalb von unseren lieferanten höchste Qualität.

Das leitbild und die leitsätze zum Qualitätsmanagement werden über folgende

Wege an unsere Patienten, Mitarbeiter und die Öffentlichkeit kommuniziert:

Krankenhaus-informations-broschüre

aushänge in der Klinik

internet-homepage der Klinik

hausinternes intranet

Qualität transparent zu machen ist ein Konzernziel der asklepios Kliniken.

Deshalb nimmt unsere Klinik an dem Klinikportal Qualitätskliniken.de teil.

in vier Qualitätsdimensionen kann von einem Patienten, angehörigen, einweiser

oder interessiertem internetnutzer eine indikationsbezogene und

bedürfnisgerechte Klinik gefunden werden. Die Dimensionen sind die Patientensicherheit,

die Patientenzufriedenheit, die einweiserzufriedenheit und

die medizinische ergebnisqualität.

Qualitätsmanagement

111


112

Qualitätsmanagement

D-2 Qualitätsziele

Die Qualitätsziele dienen der Konkretisierung der Qualitätspolitik. als teil

der Gesamtzielplanung der Klinik wird jährlich ein Qualitätsmanagement-

Zielplan aufgestellt. Dieser beinhaltet die evaluation der Ziele des Vorjahres

sowie definierte Qualitätsziele auf Klinik- und Abteilungsebene für das

kommende Jahr. Zur erreichung der Ziele sind im Qualitätsmanagement-

Zielplan konkrete umsetzungsmaßnahmen festgelegt.

Die Qualitätsziele orientieren sich an den erwartungen unserer Kunden

(z.b. Patienten, Zuweiser, Mitarbeiter, Kooperationspartner), die wir auf

unterschiedlichste Weise ermitteln, den unternehmenszielen sowie selbstverständlich

an äußeren Bedingungen (gesetzliche Auflagen etc.).

Folgende Qualitätsziele wurden für das Gesamthaus für das Jahr 2010 festgelegt:

• KTQ ® -Rezertifizierung nach dem Manual 2009

• Zertifizierung Adipositas-Zentrum

• Umstellung der Klinischen Patientendokumentation auf TEMPA

(teamorientierte Multiprofessionelle Patientendokumentation)

• Durchführung einer Mitarbeiter-, Einweiser- und Patientenbefragung

Folgende operativen Qualitätsziele wurden für das Jahr 2010 festgelegt:

Qualitätsziel

Maßnahmen

gemessen an

Qualitätsziel

Maßnahmen

gemessen an

Qualitätsziel

Maßnahmen

gemessen an

Steigerung der Arzneimittelsicherheit

Qualitätsmanagement

• Räumliche Trennung von hochkonzentrierten Natrium- und Kaliumlösungen auf allen

stationen

• Räumliche Trennung von „Look-alike-Infusionslösungen“ (z.B. Glucoselösungen)

• Erarbeitung Richtlinie Dokumentation „Verabreichung von Arzneimitteln“

(u.a. beschriftung von Medikationskärtchen und infusionen)

anzahl der inkorrekten anordnungen zur bedarfsmedikation in der Dokumentation

Steigerung der Ergebnisqualität im Bereich der sprechenden Medizin

• Tinnitus-Studie (Tagesklinik Ulmenhof - Universitätsklinik Eppendorf)

• Rückmeldung tagesklinischer Patienten (Tagesklinik Ulmenhof)

• Studie zur Ergebnisqualität der Tagesklinik Stoffwechselstörungen über Proresearch

• Einführung eines Patientenfragebogen für Tagesklinik Ulmenhof

teilnahme an studien und deren ergebnisse

Erhöhung der Sicherheit im Umgang mit Blut und Blutprodukten

• Teilnehmerzahlen an Schulungsmaßnahmen

• Vorliegen von Aufklärungsbögen zur Blutübertragung in den Patientenakten.

• Einführung einer Pflichtschulung für alle neuen Mitarbeiter zum Thema „Blut- und

blutprodukte“ durch die transfusionsverantwortliche ärztin

• Regelmäßige Audits durch die Transfusionsbeauftragte Ärztin und den Qualitätsbeauftragten

für hämotherapie

• Überprüfung des Vorliegens von Aufklärungsbögen zur Blutübertragung in den

Patientenakten

teilnehmerzahlen an schulungsmaßnahmen

113


114

Qualitätsmanagement

Folgende qualitätsverbessernde Maßnahmen wurden für die einzelnen Abteilungen der Klinik festgelegt:

Abteilung Innere Medizin

Qualitätsziele Qualitätsverbessernde Maßnahmen

Einführung eines Behandlungspfades „Akutes

Coronarsyndrom“ unter Einbeziehung aller

betroffenen Berufsgruppen

Abstimmung und Einführung eines Behandlungspfades

„Chronisch obstruktive

Lungenerkrankung“ unter Einbeziehung aller

betroffenen Berufsgruppen

Gestaltung der Prozesse in der neuen

Abteilung Geriatrie

Verbesserung der abteilungsübergreifenden

Zusammenarbeit in der Betreuung von Gefäßpatienten

Abteilung Chirurgie

erhöhung der behandlungsqualität und -sicherheit

Projektarbeit: erstellen von arbeitsabläufen und spezieller

berücksichtigung der Punkte sicherheit für alte Menschen und

Kommunikation mit alten Menschen

• Entwicklung eines Systems zur Früherfassung von Gefäßerkrankungen

• Erstellung eines digitalen Dokumentationssystems für Gefäßpatienten

Qualitätsziele Qualitätsverbessernde Maßnahmen

Abstimmung und Einführung von Behandlungspfaden

„Darmkrebs“, „Adipositas“, „Oberschenkelhalsfraktur“

unter Einbeziehung aller

betroffenen Berufsgruppen

Verbesserung der abteilungsübergreifenden

Zusammenarbeit in der Betreuung von

Adipositas-Patienten

erhöhung der behandlungsqualität und -sicherheit

• Einrichtung einer modernen Website „Adipositaszentrum

hamburg“

• Anpassung Infrastruktur und baulicher Gegebenheiten für die

belange schwer adipöser

• Anpassung des Angebotes der TK Stoffwechsel für Patienten

nach bariatrischer OP

Abteilung Neurochirurgie/ Wirbelsäulenchirurgie

Qualitätsziele Qualitätsverbessernde Maßnahmen

Einführung und Abstimmung von Behandlungskonzepten

für die Behandlung von Schmerzpatieten

(Multimodale Schmerztherapie)

Verbesserung der abteilungsübergreifenden

Zusammenarbeit in der Betreuung von

Schmerzpatienten

Abteilung Intensivmedizin

Qualitätsziele Qualitätsverbessernde Maßnahmen

Verbesserung der Einarbeitung von Ärzten auf

der Intensivstation

Optimierung der antihyperglykämischen

Therapie bei Intensivpatienten

OP/Anästhesie

Qualitätsziele Qualitätsverbessernde Maßnahmen

Integration der Hauptabteilung Urologie in

den OP

Einführung der Sicherheitscheckliste nach

WHO

Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie

Qualitätsmanagement

Neustrukturierung der OP- Kapazitätenplanung

• Erarbeitung und Einführung von Lagerungs- und Instrumentenstandards

• Schulung der OP-Mitarbeiter

anpassung der sicherheitscheckliste auf die Gegebenheiten des

Klinikums

• Schulung der Mitarbeiter

Qualitätsziele Qualitätsverbessernde Maßnahmen

Erstellung eines suchttherapeutischen

Konzeptes

Darstellung der in der Abteilung behandelten

Diagnosen und durchgeführten Behandlungen

erhöhung der behandlungsqualität- und sicherheit

anpassung der infrastruktur und baulicher Gegebenheiten auf

die bedürfnisse von schmerzpatienten

erstellung eines einarbeitungskonzeptes für ärzte auf der

intensivstation inklusive hospitation in der anästhesie

entwicklung und etablieren eines Verfahrensstandards für alle

intensivpatienten mit einem blutzuckerwert von >180mg%

Zusammenführung und aktualisierung aller inhalte in einem

Konzept

• Entwicklung eines Konzeptes zur Codierung der Diagnosen

und leistungen

• Schulung der Mitarbeiter

115


116

Qualitätsmanagement

Abteilung für Psychosomatik

Qualitätsziele Qualitätsverbessernde Maßnahmen

Darstellung der in der Abteilung behandelten

Diagnosen und durchgeführten Behandlungen

Bessere Rückmeldung von den Patienten der

Tageskliniken

Das Festlegen der Qualitätsziele erfolgt in absprache mit den abteilungsleitern und den Qualitätsbeauftragten

der abteilung. Die Kommunikation der Qualitätsziele erfolgt über die abteilungsleitungen sowie den Qualitätsmanagement-

Zielplan, der im klinikinternen intranet für alle Mitarbeiter einsehbar ist. um Qualität messen zu

können, sind in bestimmten bereichen Qualitätsziele in Form von Kennzahlen festgelegt. hier einige beispiele:

Ziel Kennzahl angestrebter Wert* erreichter Wert*

Patientenzufriedenheit Gehfähigkeit bei entlassung nach

einsetzen eines neuen hüftgelenkes

100% 100%

Patientenzufriedenheit

Hohe Pflegequalität

Patientensicherheit

OP:

Patientenzufriedenheit bei

ambulanten Operationen

Schnelle Notfallversorgung

Schnelle Notfallversorgung

* Werte für 2010

• Entwicklung eines Konzeptes zur Codierung der Diagnosen

und leistungen

• Schulung der Mitarbeiter

entwicklung und implementierung eines Patientenfragebogens

speziell für die Patienten der tagesklinik

hohe Zufriedenheit mit der reinigung >90 Punkte 92 Punkte

des hauses

Druckgeschwüre bei Patienten, die ohne 0% 0%

Druckgeschwüre zur aufnahme kommen

Gute und umfangreiche information der 100% 91%

Patienten vor dem eingriff

anzahl der Patienten, die angeben, nach 100% 95%

Operationen ausreichend Zeit zur

regeneration gehabt zu haben

Zeit bis das Notfallteam bei einem haus-


118

Qualitätsmanagement

Aufgaben:

Initiierung, Koordinierung und Überwachung aller qualitätsbezogenen

aktivitäten innerhalb der Klinik

Festlegung von Verbesserungsmaßnahmen

Qualitätsverantwortliche Bereichsleitungen (Abteilungsleitungen)

Die abteilungsleitungen sind für die sicherstellung der umsetzung des

Qualitätsmanagements in ihren abteilungen verantwortlich. Die Weitergabe

der informationen und die Kontrolle der erreichung und einhaltung

der Qualitätsziele stehen dabei im Vordergrund.

Aufgaben:

umsetzung der in der strategiegruppe getroffenen abteilungsrelevanten

entscheidungen

bearbeitung von störungsmeldungen der abteilung

Qualitätsbeauftragte der Abteilungen (QBA)

Der Qba der abteilungen ist primär ansprechpartner für die Mitarbeiter

der abteilung. Zumeist handelt es sich hierbei um die stationsleitungen.

Aufgaben:

Kenntnis, Vermittlung, evaluation der qualitätssichernden Maßnahmen

in der abteilung, leitung/Mitarbeit an Projektgruppen

Führung aller unterlagen des QM in der abteilung

erhebung von Kennzahlen

information der Qualitätsmanagementbeauftragten bei umsetzungsschwierigkeiten

teilnahme an der Qba- sitzung (1x/Monat)

Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB)

Von der Geschäftsführung ist ein Qualitätsmanagementbeauftragter

benannt. er ist für die initiierung, begleitung und Koordinierung der Maßnahmen

des Qualitätsmanagements in absprache mit der Geschäftsführung

verantwortlich.

Aufgaben:

initiierung, Koordinierung und begleitung von qualitätsverbessernden

Maßnahmen

beratung der Geschäftsführung in belangen des Qualitätsmanagements

regelmäßige berichterstattung an die Geschäftsführung zu aktuellem

stand, ergebnissen und zu entwicklungsmöglichkeiten des Qualitätsmanagements

supervision der aktivitäten von Qualitätszirkeln und Projektgruppen

leitung/Moderation von Qualitätszirkeln/arbeitsgruppen

information und schulung der Klinikmitarbeiter zum Qualitätsmanagement

Organisation und ansprechpartner im rahmen des beschwerdemanagements

Organisation und ansprechpartner im rahmen des risikomanagements

Datenschutzansprechpartnerin

Durchführung von Maßnahmen der internen Qualitätssicherung,

z.b. interne audits, Messungen

erstellung des jährlichen Qualitätsmanagement-Zielplans

erstellung des strukturierten Qualitätsberichtes nach § 137 sGb

aufbau und betrieb des Dokumentenmanagements

erstellung und entwicklung von Vorlagen und Formularen für das

Qualitätsmanagement

Projekte und konzeptionelle aufgaben im auftrag der Geschäftsführung

Konzeption, implementierung und evaluierung klinischer behandlungspfade

Unterstützung bei Zertifizierung/Rezertifizierung einzelner Bereiche

Verantwortung für die Module der externen Qualitätssicherung nach

§ 137 sGb V und die Wahrnehmung von aufgaben aus dem strukturier-

ten Dialog.

erhebung und auswertung von Daten des Qualitätskennzahlensystems

Moderation der Qba-sitzung

Qualitätszirkel und Projektgruppen

in Qualitätszirkeln und Projektgruppen arbeiten Mitarbeiter aus allen

berufsgruppen und hierarchieebenen zusammen. Vorrangige aufgabe ist

die erarbeitung von lösungsvorschlägen zu themen, die in der regel durch

die lenkungsgruppe vergeben werden, mit dem Ziel, bereichsübergreifende

Verbesserungspotenziale zu erkennen und umzusetzen. Positive Nebeneffekte

dabei sind die kontinuierliche Verbesserung der Zusammenarbeit aller

berufsgruppen und die Förderung der Kommunikation.

Die Überprüfung der Umsetzung der Qualitätsaktivitäten erfolgt über einen

Qualitäts-Maßnahmenplan, in dem für alle Maßnahmen Verantwortliche

und Zieltermine definiert sind, die durch den Qualitätsbeauftragten überwacht

werden.

Alle anderen Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter sind zur Kenntnis, Umsetzung und Pflege des QM verpflichtet.

Aufgaben:

Dokumentation und Weiterleitung einer störung (abweichung vom

standard) an die Qualitätsmanagementbeauftragte

Weiterleiten von erkannten risiken

Qualitätsmanagement

119


120

Qualitätsmanagement

benennung von Verbesserungsvorschlägen im rahmen von audits,

teamgesprächen mit der Geschäftsführung oder der QM-Zukunfts-

werkstatt

selbstverständnis des Nachfragens bei jedweden unklarheiten

Kommissionen und Gremien

im asklepios Westklinikum hamburg arbeiten folgende Kommissionen und

Gremien an der sicherstellung einer kontinuierlichen einhaltung und Verbesserung

der Qualität:

hygienekommission

transfusionskommission

ethikkomitee

arzneimittelkommission

arbeitssicherheitsausschuss

Die aufgabe der genannten Gremien ist der beschluss wesentlicher Maßnahmen

innerhalb ihrer Zuständigkeitsbereiche.

Konzernbereich Qualität

externe unterstützung im Qualitätsmanagement erfährt das asklepios

Westklinikum hamburg durch den Konzernbereich Qualität der asklepios

Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH. Hierfür stehen qualifizierte Mitarbeiter

mit speziellem Wissen in belangen des Qualitäts-, Projekt-, Prozess-

und risikomanagements zur Verfügung.

Aufgaben:

beratung der Kliniken der asklepios Gruppe in belangen des Qualitätsmanagements

unterstützung der Qualitätsbeauftragten bei der ausübung ihrer tätigkeiten

im Qualitätsmanagement

Projektmanagement und Projektcontrolling, z.b. erstellung von Projekt-

zeitplänen gemeinsam mit den Kliniken, Überwachung der Einhaltung

der Projektzeitpläne

Durchführung von schulungen und Fortbildungen im Qualitätsmanagement

Überprüfung der Umsetzung von Qualitätsmanagement-Maßnahmen in

den Kliniken, z.b. Durchführung von audits und Fremdbewertungen.

unterstützung bei der einführung eines Meldesystems für kritische

Zwischenfälle.

Die information der Klinikmitarbeiter über Maßnahmen im Qualitätsmanagement

erfolgt sowohl über die Mitglieder der strategiegruppe Qualitätsmanagement

in den leitungssitzungen (chefärzte, abteilungsleiter und

stationsleitungen) und das über das hauseigene intranet.

D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements

Zur Überprüfung der Umsetzung der Qualitätspolitik und Qualitätsziele

und der kontinuierlichen Verbesserung der medizinischen, therapeutischen

und pflegerischen Qualität werden im Asklepios Westklinikum Hamburg

folgende instrumente angewandt:

1. Patienten-, Mitarbeiter- und einweiserbefragungen

2. beschwerdemanagement

3. interne und externe Qualitätsaudits

4. Dokumentationsanalysen

5. Durchführung von Fallbesprechungen

6. erhebung und auswertung von Qualitäts-Kennzahlen

7. risikomanagement

1. Patienten-, Mitarbeiter- und Einweiserbefragungen

einen wesentlichen anhaltspunkt für die initiierung von qualitätsverbessernden

Maßnahmen stellt die rückmeldung unserer Kunden zu deren

Zufriedenheit mit den leistungen unserer Klinik dar. Zu diesem Zweck

werden befragungen von Patienten, Mitarbeitern und einweisenden ärzten

regelmäßig im abstand von drei Jahren durchgeführt. Dabei wird auf

bewährte und vielfach erprobte standardisierte Fragebögen und eine unabhängige,

externe auswertung durch ein beauftragtes institut zurückgegriffen.

Die ergebnisse dienen der internen und externen Vergleichsmessung

und werden transparent auf dem Klinikportal Qualitätskliniken.de nach

außen kommuniziert.

Befragung Kunden zuletzt durchgeführt

Patienten - hausintern kontinuierlich

Patienten - externes institut alle 3 Jahre, zuletzt 2010

Mitarbeiter - externes institut 2010

einweisende ärzte - externes institut 2010

Qualitätsmanagement

121


122

Qualitätsmanagement

Patientenbefragung

Die rückmeldungen unserer Patienten werden kontinuierlich anhand von

standardisierten Fragebögen am ende ihres aufenthaltes erfasst.

so haben Patienten unser haus im 4. Quartal 2010 bewertet:

1 sehr gut

2 gut

3 ausreichend

4 mangelhaft

5 weiß nicht

Die besonderen stärken des Klinikums liegen sowohl in der ärztliche Kompetenz

und Zuwendung als auch in der pflegerischen und in der Informationsvermittlung.

Fachliches Können Pflege – 4. Quartal 2010

42%

11%

2%

8% 1%

24%

63%

Fachliches Können der Ärzte – 4. Quartal 2010

38%

3% 1%

58%

49%

1 sehr gut

2 gut

3 ausreichend

4 mangelhaft

5 weiß nicht

1 sehr gut

2 gut

3 ausreichend

4 mangelhaft

5 weiß nicht

Informationsvermittlung

48%

13%

3%

36%

1 sehr gut

2 gut

3 ausreichend

4 mangelhaft

5 weiß nicht

ein hoher Prozentsatz der Patienten würde unser Klinikum wieder wählen

und weiterempfehlen

Zukünftige Behandlung im AWHH

5% 5%

90%

ja

nein

keine Angabe

weiß nicht

Qualitätsmanagement

123


124

Qualitätsmanagement

Diese einschätzung haben auch die bei uns behandelten Patienten der aOK

geteilt.

Patientenbefragung der AOK Rheinland/Hamburg –

Ergebnisse Asklepios Westklinikum Hamburg

Ergebnisvergleich über 170 Krankenhäuser - Kategorie Gesamt

95%

90%

85%

80%

75%

70%

65%

1

6

11

16

21

26

31

36

41

46

51

56

61

66

71

76

81

86

Rot = Asklepios Westklinikum Hamburg Gelb = weitere Krankenhäuser in Hamburg

Gespräch am 25.10.2010 9

Patientenbefragung der AOK Rheinland/Hamburg –

Ergebnisse Asklepios Westklinikum Hamburg

Ergebnisvergleich über 170 Krankenhäuser - Kategorie Ärztliche Versorgung

95%

90%

85%

80%

75%

70%

1

6

11

16

21

26

31

36

41

46

51

56

61

66

71

76

81

86

Rot = Asklepios Westklinikum Hamburg Gelb = weitere Krankenhäuser in Hamburg

Gespräch am 25.10.2010 10

Zusätzlich zur kontinuierlichen hausinternen Patientenbefragung wird alle

drei Jahre von einem externen institut eine poststationäre befragung anhand

von standardisierten Fragebögen durchgeführt. in dieser befragung lag die

Gesamtzufriedenheit im Jahr 2010 bei durchschnittlich 81% . Diese befragung

erfolgt konzernweit mit einem einheitlichen instrument.

91

96

91

96

101

106

101

106

111

116

111

116

121

126

121

126

131

136

131

136

141

146

141

146

151

156

151

156

161

166

161

166

auch hier zeigt sich die sehr hohe Zufriedenheit der Patienten mit der ärzt-

lichen Vergleich fachlichen mit 70 Krankenhäusern und menschlichen Kompetenz und dem Extern informationsver-

: gesamtes Krankenhaus

halten.

Bereich Ärzte

Bereich Ärzte

Kriterium Kompetenz

Kriterium Kompetenz Qualitätsaussage: je kleiner desto besser

Unzufriedenheits-Index

40

35

30

25

20

15

10

5

0

Kompetenz Frage 18 Frage 19

Qualitätsaussage: je kleiner desto besser

Grafik: Unzufriedenheits-Index (0 = max. Zufriedenheit ; 100 = max. Unzufriedenheit)

Vergleich mit 70 Krankenhäusern Extern : gesamtes Krankenhaus

Ärzte

Kompetenz Frage 18 Frage 19

Bereich Ärzte

Bereich

Wert für Ihr

Ärzte

Krankenhaus 9,4 8,5 10,0

Kriterium Mittelwert aller KH in der Information

Auswertung 11,2 10,8 11,2

Kriterium Information Qualitätsaussage: je kleiner desto besser

Qualitätsaussage: je kleiner desto besser

oberes Quartil 12,8 12,6 12,9

unteres Quartil 9,6 9,0 9,8

Vertrauensintervall (90 %) + / - 1,4 1,5 1,6

Standardabweichung 40

17,4 17,6 18,3

Anzahl Angaben (für Ihr Krankenhaus) 392 384 377

35

Längsvergleich kein Längsvergleich

Unzufriedenheits-Index

-

-

Ärzte

Kompetenz

25

Frage 18 20 Welchen Eindruck haben Sie von den fachlichen Fähigkeiten der Ärzte?

Frage 19 Wie wurde die medizinische Behandlung durch die Ärzte durchgeführt? (unsorgfältig / mit großer Sorgfalt)

Pat-West-BM-Haus

5

Dez09-Feb10, Version 3.4 Seite 7

-

-

kein Längsvergleich

Ihr KH (2010)

oberes Quartil

Mittelwert

unteres Quartil

gut

Grafik: Unzufriedenheits-Index (0=max. Zufriedenheit; 100=max. Unzufriedenheit)

30

15

10

0

Quelle: Auswertung der Patientenbefragung meCon-Measure and Consult

Information Frage 6 Frage 7

Ärzte

Grafik: Unzufriedenheits-Index (0 = max. Zufriedenheit ; 100 = max. Unzufriedenheit)

Information Frage 6 Frage 7

Wert für Ihr Krankenhaus 16,9 17,3 16,9

Mittelwert aller KH in der Auswertung 21,1 20,3 21,6

oberes Quartil 24,3 23,4 26,3

unteres Quartil 18,3 17,5 18,6

-

-

kein Längsvergleich

Ihr KH (2010)

oberes Quartil

Mittelwert

unteres Quartil

gut

Quelle: Auswertung der Patientenbefragung meCon-Measure and Consult

Qualitätsmanagement

125


126

Qualitätsmanagement

Vergleich mit 70 Krankenhäusern Extern : gesamtes Krankenhaus

Bereich Ärzte

Bereich Ärzte

Kriterium Menschlichkeit

Kriterium Menschlichkeit Qualitätsaussage: je kleiner desto besser

Unzufriedenheits-Index

40

35

30

25

20

15

10

5

0

Ärzte

Qualitätsaussage: je kleiner desto besser

Grafik: Unzufriedenheits-Index (0 = max. Zufriedenheit ; 100 = max. Unzufriedenheit)

Menschlichkeit Frage 10 Frage 11 Frage 12

aufgrund Wert für Ihr Krankenhaus der ergebnisse der 13,9 Patientenbefragung 13,4 16,1 wurden 12,4 bis anfang 2011

folgende Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt:

Mittelwert aller KH in der Auswertung 15,7 14,3 17,2 15,2

oberes Quartil 18,2 16,4 19,8 18,2

unteres Quartil 13,7 12,2 14,7 12,6

Vertrauensintervall reorganisation (90 %) des + Küchenmanagements / - 1,6 1,8 für 1,9 hauseigene 1,7 Küche und

Standardabweichung 19,4 22,0 22,1 19,9

Anzahl Angaben (für Ihr Krankenhaus) 397 386 383 388

Ärzte

Menschlichkeit

Menschlichkeit Frage 10 Frage 11 Frage 12

Frage 10 Fühlten Sie sich durch die Ärzte respektvoll behandelt und gingen die Ärzte auf Ihre Probleme ein?

Frage 11 War die Beziehung zu den Ärzten persönlich und menschlich?

Frage 12 Wie gut konnten Sie den Ärzten vertrauen?

Pat-West-BM-Haus Dez09-Feb10, Version 3.4 Seite 9

-

-

kein Längsvergleich

Ihr KH (2010)

oberes Quartil

Mittelwert

unteres Quartil

gut

Quelle: Auswertung der Patientenbefragung meCon-Measure and Consult

Verlängerung der cafeteria-Öffnungszeiten

cafeteria – einführung von aktionstagen

Überarbeitung der Ersteinschätzung in der Zentralen Aufnahme:

Längsvergleich kein Längsvergleich

alle Patienten bekommen - bei Notfall-aufnahmen ihre vermutliche

Wartezeit mitgeteilt. -

unverständliche telefontarife wurden transparent gemacht.

Mitarbeiterbefragung

Die Mitarbeiterbefragung wird alle drei Jahre durchgeführt. Genau wie bei

der Patienten- und einweiserbefragung wird ein asklepios-weit einheitliches

befragungsinstrument verwendet und die auswertung durch ein

externes institut durchgeführt. Die Mitarbeiter konnten diverse Fragen der

fünf Kategorien, Glaubwürdigkeit, respekt, Fairness, stolz und teamgeist,

sowohl auf abteilungsebene, als auch auf hausebene beantworten.

Asklepios Asklepios Asklepios Westklinikum Westklinikum Westklinikum Hamburg

Hamburg

Hamburg

Ergebnisse Ergebnisse Ergebnisse im im externen externen externen Vergleich

Vergleich

Vergleich

Die ergebnisse fallen in den Fachabteilungen sehr unterschiedlich aus. es

gibt Fachbereiche in denen die Mitarbeiter überdurchschnittlich zufrieden

sind und solche, in denen noch viel Verbesserungswürdiges gesehen wird.

Qualitätsmanagement

Befragungsergebnis Abteilung 1

Indizes

Dimensionen des

Great Place to Work

Indizes Indexwert Abweichung von Fachabteilung – Gesamt

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

Dimensionen des

den besten Kliniken im

Great Place to Work

allen Asklepios-Kliniken,

Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

Dimensionen des

den besten Kliniken im

Great Place to Work allen Asklepios-Kliniken,

Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

Dimensionen des

den besten Kliniken im

allen Asklepios-Kliniken,

Great Place to Work Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

Dimensionen des

den besten Kliniken im

allen Asklepios-Kliniken,

Great Place to Work Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

den besten Kliniken im

allen Asklepios-Kliniken,

Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit 89

Respekt

Respekt

Respekt

Respekt 81

Fairness

Fairness

Fairness

Fairness 98

Stolz

Stolz

Stolz 100

Teamgeist

Teamgeist

Teamgeist

Teamgeist 100

Gesamt

Gesamt

Gesamt

Trustindex (57 Fragen) 94

Durchführungszeitraum: Durchführungszeitraum: Durchführungszeitraum: 13.04.2010 13.04.2010 13.04.2010 - - 26.04.2010

26.04.2010

26.04.2010

Teilnehmer: Teilnehmer: Teilnehmer: 318 318 von von 869 869 Mitarbeitern

Mitarbeitern

Mitarbeitern

Teilnahmequote: Teilnahmequote: Teilnahmequote: 37 37 Prozent

Prozent

Prozent

è

è

Great Place to Work ® Great Place to Work Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

® Great Place to Work Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

® Great Place to Work Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

® Great Place to Work Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

® Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

+28

è+32

è

è

è

+33

è

è

+33

è

è

+34

è

è

+33

î

î

î

î

î

î

î

î

î

î

î

î

Gesamteinrichtungsperspektive

Gesamteinrichtungsperspektive

Gesamteinrichtungsperspektive

4

4

127


128

Qualitätsmanagement

Asklepios Asklepios Asklepios Westklinikum Westklinikum Westklinikum Hamburg

Hamburg

Hamburg

Ergebnisse Ergebnisse Ergebnisse im im externen externen externen Vergleich

Vergleich

Vergleich

Befragungsergebnis Abteilung 2

Indizes

Dimensionen des

Great Place to Work

Indizes Indexwert Abweichung von Fachabteilung – Gesamt

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

Dimensionen des

den besten Kliniken im

Great Place to Work

allen Asklepios-Kliniken,

Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

Dimensionen des

den besten Kliniken im

Great Place to Work allen Asklepios-Kliniken,

Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

Dimensionen des

den besten Kliniken im

allen Asklepios-Kliniken,

Great Place to Work Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

Dimensionen des

den besten Kliniken im

allen Asklepios-Kliniken,

Great Place to Work Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

® Ergebnis der Asklepios Westklinikum Hamburg im

Vergleich zu ….

den besten Kliniken im

allen Asklepios-Kliniken,

Modells

Wettbewerb „Beste

die die Befragung

Arbeitgeber im

durchgeführt haben

Gesundheitswesen 2010“

Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit 50

Respekt

Respekt

Respekt

Respekt 41

Fairness

Fairness

Fairness

Fairness 60

Stolz

Stolz

Stolz 69

Teamgeist

Teamgeist

Teamgeist

Teamgeist 61

Gesamt

Gesamt

Gesamt

Trustindex (57 Fragen) 54

Gesamteinrichtungsperspektive

Gesamteinrichtungsperspektive

Durchführungszeitraum: Durchführungszeitraum: 13.04.2010 13.04.2010 - 26.04.2010

Gesamteinrichtungsperspektive

Durchführungszeitraum: 13.04.2010 - 26.04.2010

26.04.2010

Teilnehmer: Teilnehmer: Teilnehmer: 318 318 von von 869 869 Mitarbeitern

Mitarbeitern

Mitarbeitern

Teilnahmequote: Teilnahmequote: Teilnahmequote: 37 37 Prozent

Prozent

Prozent

aufgrund der ergebnisse der Mitarbeiterbefragung wurden bis 2010 folgende

Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt:

Great Place to Work ® Great Place to Work Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

® Great Place to Work Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

® Great Place to Work Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

® Great Place to Work Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

® Institute Deutschland | Asklepios Mitarbeiterbefragung | Asklepios Westklinikum Hamburg

Verstärkung der angebote im bereich Gesundheitsvorsorge:

- Yoga als betriebssport

- Kooperation mit mehreren Fitnessstudios - sonderkonditionen für

Mitarbeiter

- Pflichtfortbildung für alle Führungskräfte: „Gesund führen“

Pflegekräfte werden zu ärztlichen Fortbildungen eingeladen

Fachabteilungsfortbildungen für alle berufsgruppen werden etabliert

Der Newsletter wurde erweitert um „Personalabteilung aktuell“ und

ökonomische themen

-11

spezielle schulung der mittleren Führungsebene im hause

-8

-6

-5

-7

è

è

è

è

è

è

è

è

è

è

è

è

+2

î

î

î

î

î

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î

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î

î

4

4

Einweiserbefragung

Die einweiserbefragung wird gemeinsam mit der Patientenbefragung alle

drei Jahre durchgeführt. erhoben wird hierbei die Zufriedenheit zu aspekten

wie zum beispiel der ruf des asklepios Westklinikum hamburg, das

leistungsangebot, die Diagnose- und therapiemöglichkeiten sowie die persönlichen

Kontakte zu Klinikärzten.

Die Externer Zusammenarbeit Vergleich zwischen 43 mit Krankenhäusern den Klinikärzten wird von Vergleichsebene den einweisern : alle Einweiser überdurchschnittlich

gut bewertet:

Unzufriedenheits-Index

Bereich Zusammenarbeit (1)

Bereich Zusammenarbeit

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0

Bereich Total Frage 25 Frage 26 Frage 27

Unzufriedenheits-Index Zusammenarbeit

Grafik : Unzufriedenheits-Index ( 0 = max. Zufriedenheit ; 100 = max. Unzufriedenheit )

(Durchschnitt aller Abteilungen) Bereich Total Frage 25 Frage 26 Frage 27

aufgrund Wert für Ihr Krankenhaus der ergebnisse der 23,7 einweiserbefragung 24,5 24,8 18,8 wurden nachfolgende

Verbesserungsmaßnahmen Mittelwert aller Krankenhäuser der Auswertung abgeleitet:

27,2 27,1 28,5 25,2

oberes Quartil 30,2 30,7 33,0 30,8

• Erstellung eines hochwertigen Newsletters in professionellem Layout mit

unteres Quartil 23,3 20,1 23,2 19,9

direkter abfrage der Verbesserungsvorschlägen der einweisenden und

Vertrauensintervall (90 %) + / - 5,1 5,3 6,4 4,6

Standardabweichung hinweise auf die bereits bestehenden 14,3 14,7 Qualitätszirkel 17,9 12,9 im hause

• Anzahl Direkte Angaben (für Erreichbarkeit Ihr Krankenhaus) eines 23 Facharztes 23 bis 23 19 Uhr 23

• Neustrukturierung der Arztbriefschreibung mit dem Ziel der schnelleren

Anteil Unzufriedener * (siehe Antwortverteilung, Seiten 8-12) Frage 25 Frage 26 Frage 27

Zusendung des ausführlichen arztbriefes

Ihr Krankenhaus - - - -

Mittelwert aller Krankenhäuser - - - -

Ihr Krankenhaus

oberes Quartil

Mittelwert

unteres Quartil

Grafik: Unzufriedenheits-Index (0=max. Zufriedenheit; 100=max. Unzufriedenheit)

Beschwerdemanagement

* Prozentsatz aller Antwortenden, die nicht die beste oder zweitbeste Antwort gegeben haben = Summe der Anteile ( +/- , - , -- )

Die asklepios Kliniken haben einen standard für das beschwerdemanage-

Zusammenarbeit

ment Bereich Total entwickelt. Dieser standard regelt die struktur-, Prozess- und ergebnisqualität

Frage 25 Wie beurteilen des beschwerdemanagement. Sie die Wartezeiten zur Aufnahme der Patienten in der Darauf gewählten Abteilung? aufbauend ist in unserer

Klinik Frage 26 ein Wie beschwerdemanagement beurteilen Sie die Erreichbarkeit von kompetenten ärztlichen für Patienten, Ansprechpartnern in angehörige der gewählten Abteilung? und sonstige

Kontaktpersonen.

Frage 27 Sind Sie zufrieden mit den direkten persönlichen Kontakten zu den Ärzten (Chef-, Oberärzten, leitenden Ärzten) der Abteilung?

Die hamburger erklärung zum beschwerdemanagement wird im asklepios

Westklinikum hamburg seit 2005 mit der Zielsetzung eines patienten-

Asklepios Klinikum West Einweiser-Befragung - Mrz10-Apr10, Version 7.5 Seite 17

freundlichen beschwerdemanagements umgesetzt.

Qualitätsmanagement

129


130

Qualitätsmanagement

in halbjährlichen abständen wird eine auswertung der eingegangenen

rückmeldungen und beschwerden vorgenommen.

Ergebnisse des Beschwerdemanagements

berichtszeitraum: 01.01.2010 - 31.12.2010

umgesetzte Verbesserungsmaßnahmen aus dem beschwerdemanagement:

Die umfassendste Verbesserungsmaßnahme ist die Veränderung des Verpflegungsmanagements

in der klinikeigenen Küche und Cafeteria. Der Speiseplan

wurde vollständig überarbeitet und es wurden aktionswochen mit

spezialgerichten eingeführt. Die cafeteria - Öffnungszeiten wurden verlängert

und das angebot der cafeteria erweitert.

Patienten der abteilung für integrative Medizin haben die Möglichkeit

gegen einen aufschlag von drei euro/tag ein biologisch erweitertes speisenangebot

zu erhalten.

eine beschwerde in der Zentralen aufnahme, in der ein Patient gefühlt viel

zu lange gewartet hat, hat dazu geführt, dass die Verfahrensanweisung zur

ersteinschätzung überarbeitet wurde. alle Patienten erhalten jetzt bei aufnahme

eine orange (10 Minuten), gelbe (30 Minuten), grüne (90 Minuten)

oder blaue (120 Minuten) Karte und damit verbunden eine rückmeldung

zu ihrer längsten Wartezeit.

Die rückmeldung von Patienten der Gefäßchirurgie zur lärmbelästigung

durch die jungen Patienten der station für essstörungen in lauen sommernächten

führte dazu, dass für diese Patienten ein eigener außenbereich mit

strandkörben und tischtennisplatte hinter dem haus angelegt wurde.

unverständliche telefontarife wurden transparent gemacht durch eine dezidierte

aufstellung der Kosten im rahmen einer Patienteninformation, die

bei bedarf jederzeit aus dem intranet ausdruckbar ist.

es wurde ein leiserer laubsauger angeschafft, nachdem sich Patienten der

Psychosomatischen abteilung über das therapiestörende, laute Geräusch

beklagt hatten.

in der röntgenabteilung wurden kleine rote säckchen für Patienten- Wertsachen,

insbesondere schmuck und uhren, eingeführt, die während der

untersuchung abgelegt werden müssen.

ein Patient hatte sich darüber beschwert, dass das asklepios Westklinikum

nicht an der online-rückmeldemöglichkeit „medmonitor“ teilnimmt; dies

wurde verändert.

es wurde ein rückmeldebogen für tagesklinische Patienten entworfen, der

im Moment in der tagesklinik ulmenhof angewandt wird.

intern wurde der umgang mit beschwerden zu Privatliquidationen geregelt.

Interne und externe Qualitätsaudits

Zur Überprüfung der Umsetzung qualitätsverbessernder Maßnahmen und

zur Identifizierung von Verbesserungspotentialen werden in der Klinik

begehungen sowie interne und externe audits durchgeführt:

Thema Intervall/Häufigkeit

interne audits 1x/Jahr in jedem bereich der

Klinik

externe Mitarbeiterbefragung 2x/Jahr

zum essen

externe audits 1-2x jährlich

externe reinigungskontrollen 2x/Jahr

eQs- bearbeitungsstand 1x/Quartal

risikoaudits zur OP- sicherheit 1x/Jahr

hygienebegehungen 1x/Jahr in risikobereichen;

alle anderen bereiche alle 2 Jahre

begehungen zu arbeitssicherheit 1x/Jahr in risikobereichen;

und brandschutz alle anderen bereiche alle 2 Jahre

Datenschutzaudits 1x/Jahr

Qualitätsmanagement

131


132

Qualitätsmanagement

Dokumentationsanalysen

Die Durchführung von Dokumentationsanalysen dient dazu, die Dokumentation

und den Informationsfluss hinsichtlich der Versorgung von Patienten

zu verbessern. Hierbei wird die ärztliche und pflegerische Dokumentation

durch den Qualitätsbeauftragten anhand definierter Checklisten überprüft

und ausgewertet.

Fallbesprechungen

Die Durchführung von Fallbesprechungen dient der Verbesserung der Vorsorgungsqualität

durch berufsgruppen- und fachabteilungsübergreifende

betrachtung der erkrankung.

hierbei werden schwierige und komplexe Krankheitsverläufe von Patienten

anonym vorgestellt und gemeinsam mit allen beteiligten ärzten therapiemöglichkeiten

besprochen.

Bezeichnung Intervall/Häufigkeit Beteiligte Bereiche

angiologische Konferenz 3x/Woche angiologe, Gefäßchirurg, röntgenarzt

schmerzkonferenz 1x/Monat Palliativmedizin, anästhesie, Neuro-

chirurgie, chirurgie, Psychosomatik

Neurochirurgische schmerzkonferenz wöchentlich Neurochirurgie, Psychosomatik, Physio-

therapie, schmerztherapeut, ergotherapie,

sporttherapeut

adipositaskonferenz alle 6 Wochen bauchchirurg, Gastroenterologe, Psycho-

somat, ernährungsberater, Diabetologe

Klinisch- pathologische Fallkonferenz 1x/Quartal chirurgie und innere Medizin

Fallbesprechungen in der Psychiatrie wöchentlich alle beteiligten berufsgruppen

und Psychosomatik

Erhebung und Auswertung von Qualitäts-Kennzahlen

Beginnend in 2006 wurden qualitätsrelevante Daten identifiziert, Erhebungsmethoden

eingeführt bzw. verfeinert sowie schrittweise ein Kennzahlensystem

für die interne Qualitätssicherung aufgebaut. hausintern kommen

kontinuierlich erfasste leistungs- und qualitätsbezogene Kennzahlen zum

einsatz, deren auswertung in den monatlichen sitzungen der berufsgruppen

erfolgt.

insbesondere die erhebung und auswertung von Kennzahlen bietet die

Möglichkeit, die vielfältigen Prozesse der Klinik zu überwachen und zu

steuern und damit eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten

sicherzustellen sowie eine hohe Qualität in aufbau- und ablauforganisation

zu gewährleisten.

beispiele für erhobene Kennzahlen:

Thema Intervall/Häufigkeit

abteilungsbezogene Komplikations- 2x/Jahr

erfassung

sturzstatistik 2x/ Jahr in allen bereichen

anzahl der Patienten, die aus Monatlich für alle OP- Patienten

organisatorischen Gründen aus dem

OP- Plan abgesetzt wurden

auswertung Decubitusrate 2x/Jahr

symptomverbesserungen in der jährlich

Palliativmedizin

infektionsstatistik intensivstation 2x/Jahr

Qualitätsmanagement

133


134

Qualitätsmanagement

Risikomanagement

Patienten sind besonders zu schützen. Deshalb liegt uns das thema Patientensicherheit

besonders am herzen. beginnend in 2008 wird ein risikomanagementsystem

in unserer Klinik aufgebaut. bei der einführung wurde ein

modularer Aufbau berücksichtigt. Zunächst wurden Patientenidentifikationsmaßnahmen

und Maßnahmen zur Verhinderung einer seitenverwechslung

eingeführt. Darüberhinaus wurden risiko- audits im OP eingeführt

und Maßnahmen zur brandvermeidung in der Psychiatrie getroffen.

in 2010 wurden weitere Projekte zur erhöhung der Patientensicherheit

durchgeführt:

Projekt: Etablierung einer Struktur zur Erfassung und Bearbeitung von Risiken

Projektziel sicheres Prozesscontrolling im umgang mit risiken

Bereich Gesamthaus

Projektverantwortlicher QM-beauftragte

Projektteam QM- beauftragte, strategiegruppe QM, Qualitätsbeauftragte der abteilungen

Projektergebnis Die Projektgruppe hat den umgang mit aus routinedaten erkannten risiken im

Sinne des Kontinuierliche Verbesserungszyklus definiert und Verantwortlichkeiten

benannt*

Projekt: Einführung von Patientenarmbänder für alle somatischen Patienten

Projektziel Erhöhung der Sicherheit aller Patienten durch sichere Identifikation

Bereich Alle somatischen Stationen außer Schlaflabor und Diabetische Schulungsstation

Projektverantwortlicher QM- beauftragte

Projektteam QM- beauftragte, eDV, Qualitätsbeauftragte der abteilungen, Mitarbeiter

administrative aufnahme

Projektergebnis alle Patienten der somatischen abteilungen tragen Patientenarmbänder, was die

sicherheit insbesondere auch der Patienten der Geriatrie erhöht

Projekt: Erhöhung der Arzneimittelsicherheit

Projektziel • Keine Verwechslung von hochkonzentriertem Kalium und Natrium

• Keine Verwechslung von 5%iger und 40%iger Glucoselösung

Bereich Gesamthaus

Projektverantwortlicher QM- beauftragte

Projektteam QM- beauftragte, Qualitätsbeauftragte der abteilungen, apotheker

Projektergebnis Die genannten Medikamente werden strikt getrennt gelagert.

Projekt: Erhöhung der Arzneimittelsicherheit

Qualitätsmanagement

Projektziel einheitliche beschriftung von infusionspumpen in der anästhesie- und

intensivmedizin

Bereich anästhesie/intensivmedizin

Projektverantwortlicher QM- beauftragte

Projektteam QM- Beauftragte, Stationsleitung Intensivstation, Pflegerische Leitung Anästhesie,

chefarzt anästhesie

Projektergebnis Die spritzen für die infusionspumpen werden mit farbigen etiketten einheitlich

gekennzeichnet als zusätzlicher Verwechslungsschutz.

135


136

Qualitätsmanagement

D-5 Qualitätsmanagement-Projekte

im asklepios Westklinikum hamburg ist ein Projektmanagement etabliert,

in dessen rahmen die strukturierte initiierung, Durchführung und evaluation

von Projekten zur Qualitätsverbesserung erfolgt.

Folgende Projekte des Qualitätsmanagements wurden im Jahr 2010 durchgeführt:

Projekt: Etablierung eines Risikomanagement-Systems

Projektziel strukturierte erfassung von risiken aus routinedaten

Bereich Gesamthaus

Projektverantwortliche QM- strategiegruppe

Projektteam QM- beauftrage, Qualitätsbeauftragte der abteilungen, Konzernabteilung QM

Projektergebnis im rahmen des risikomanagements werden Daten unterschiedlichster herkunft

auf ein eventuell vorhandenes risikopotential untersucht und entsprechend dem

Kontinuierlichen Verbesserungszyklus bearbeitet:

• Daten aus Pflichtmeldungen: z.B. Sturzmeldungen und Daten der Externen

Qualitlätssicherung

• Daten aus freiwilligen Meldungen: z.B. Beschwerdemanagement, Befragungen

• weitere Informationsquellen: z.B. Schadensfallanalysen, Dokumentationsana-

lysen, Fallbesprechungen

Projekt: Interdisziplinarität in der Altersmedizin

Projektziel spezielle bedürfnisse älterer Patienten vor allem bzgl. Kommunikation und

sicherheit werden auch in bereichen außerhalb der Geriatrie berücksichtigt.

Bereich Zentrale aufnahme, alle peripheren stationen

Projektverantwortliche chefarzt Psychiatrie, leitende Oberärztin Geriatrie

Projektteam • Schwerpunkt Kommunikation: Leitende Oberärztin Geriatrie, Stationsleitung

Kardiologie, Oberarzt Kardiologie, Krankenhausseelsorgerin, Psychosozialer

Fachdienst, trainee der Geschäftsführung

• Schwerpunkt Sicherheit: Leitende Oberärztin Geriatrie, Stationsleitung Ortho-

pädie/Neurochirurgie, Pflegekraft Geriatrie; Oberarzt Unfallchirurgie, Leitung

Physiotherapie, Fachkraft für arbeitssicherheit, trainee der Geschäftsführung

Projektergebnis • Schwerpunkt Kommunikation: Erstellung eines Flyers mit dem Leistungs-

spektrum des sozialdienstes; stärkung des einsatzes der „Grünen Damen“;

größere Namensschilder; beschriftung von Patientenzimmern mit großen

symbolen, wenn die Patienten zur Orientierungslosigkeit neigen; ausweitung

des gemeinsamen singens

• Schwerpunkt Sicherheit: Nachrüstung von Haltegriffen in den Badezimmern

und Nachtlichern in den Patientenzimmern; anschaffung von Funkklingeln;

Festmontierte halterungen für Gehstöcke/unterarmgehstützen in den Zimmern

Projekt: Interdisziplinarität in der Adipositaschirurgie

Qualitätsmanagement

Projektziel • Abteilungsübergreifende Verbesserung der internen und externen Kommunika-

tion über adipöse Patienten

• Eine durchgängige Zusammenarbeit der einzelnen Fachbereiche ist etabliert und

in der Patientenbehandlung belastbar.

Bereiche Psychosomatik, ernährungsmedizin, Gastroenterologie, Diabetologier u. chirurgie

Projektverantwortliche chefarzt chirurgie, Oberarzt tagesklinik für stoffwechselstörungen

Projektteam • Schwerpunkt Kommunikation: Psychologin - Tagesklinik für Stoffwechselstö-

rungen

• Schwerpunkt: Behandlung und Infrastruktur: Oberarzt Adipositas- Chirurgie;

Ärztin Schlafmedizin; je eine Pflegekraft und eine Ernährungsberaterin der Station

für Gastroenterologie, leitung Physiontherapie

• Schwerpunkt: Marketing: Oberarzt Tagesklinik für Stoffwechselstörungen;

trainee der Geschäftsführung, ernährungsberaterin

Projektergebnis • Schwerpunkt Kommunikation: Entwicklung einer Schulungseinheit/Fortbildung

zum umgang mit adipösen Patienten; erstellung von Verfahrensstandards für

psychologische Gutachten vor bariatrischer OP, Kostenübernahmeantrag für

bariatrische OP

• Schwerpunkt: Behandlung und Infrastruktur: Erarbeitung eines Algorithmus zur

erkennung behandlungsbedürftiger adipöser Patienten in der Klinik und integra-

tion in die abläufe der Fachabteilungen; anpassung infrastruktur und baulicher

Gegebenheiten für die blange schwer adipöser; anpassung des angebotes der

tagesklinik stoffwechsel für Patienten nach adipositas-Operation

• Schwerpunkt Marketing: Einrichtung einer modernen Website „Adipositaszen-

trum hamburg“ erstellung eines Flyers; einrichtung und bekanntmachung einer

zentralen anlaufstelle (sekretariat)

Projekt: Interdisziplinarität in der Gefäßmedizin

Projektziel abteilungsübergreifende Maßnahmen ermöglichen die interdisziplinäre abklärung

undtherapie von Gefäßerkrankungen

Bereich Gefäßchirurgie, angiologie, radiologie, herzzentrum hamburg West (invasive

Kardiologie)

Projektverantwortliche leitender arzt herzzentrum hamburg West, leitender arzt radiologie

Projektteam ärzte: chirurgie, Funktionsdiagnostik, Za, radiologie, Praxis Zahorsky

Projektergebnis hausinterne standards zur Diagnostik und therapie der paVK ermöglichen die

erkennung von Primär- und sekundärerkrankungen sowie die Weiterleitung an die

entspr. Fachabteilungen

• Erarbeitung eines Konzeptes zur Erweiterung der gefäßchirurgischen Sprech-

stunden und etablierung einer gefäßmedizinischen sprechstunde

• Integration der unterschiedlichen gefäßmedizinischen Befunde ins elektronische

Patienten - Dokumentationssystem

137


138

Qualitätsmanagement

Projekt: Akutschmerztherapie

Projektziel Erfüllung der Kriterien zur Zertifizierung „Akutschmerztherapie“ durch den

TÜV Rheinland

bereich Gesamthaus

Projektverantwortliche Dr. Köhler (chefarzt Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie);

Dr. Neumann (leitender Oberarzt intensivstation)

Projektteam ärzte: schmerztherapeut, Oberarzt urologie, Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie,

anästhesie, Oberarzt unfallchirurgie, ltd. Oberarzt allgemeinchirurgie

stationsleitungen: Orthopädie/Wirbelsäulenchirurgie, urologie, intensivstation,

anästhesie

Projektergebnis • Der hausinterne Standard zur Diagnostik und Therapie von (Akut-) Schmerz-

patienten wurde überarbeitet: alle Fachabteilungen haben sich auf ein schema

geeinigt, das in allen Fachabteilungen angewendet wird.

• Der Standard steht allen somatischen Ärzten in Kitteltaschengröße zur Verfügung.

• Etablierung eines Qualiltätszirkels "Schmerz"

• Einführung von speziellen Schulungen und Audits zum Thema Akutschmerz-

therapie

D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements

Das asklepios Westklinikum hamburg geht bei der bewertung des Qualitätsmanagements

weit über die gesetzliche anforderungen hinaus und läßt

sein Qualitätsmanagement-system von externen unabhängigen Gutachtern

überprüfen. Die Klinik liefert damit einen Nachweis über die geleistete Qualität

und das erreichte Qualitätsniveau anhand definierter Qualitätsstandards.

Mit der Aufrechterhaltung der Zertifizierung bzw. der Rezertifizierung

erfolgt eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements

der Klinik.

Die asklepios Westklinikum hamburg unterzog sich folgender externer

bewertungen des Qualitätsmanagements:

Zertifizierung nach KTQ ®

bereits im Jahr 2004 wurde das asklepios Westklinikum hamburg nach dem

Zertifizierungsverfahren der „Kooperation für Transparenz und Qualität im

Gesundheitswesen“ (KtQ ® ) zertifiziert. Bei diesem speziell für das Gesundheitswesen

entwickelten Verfahren werden strukturen und abläufe der

gesamten Klinik in folgenden Kategorien überprüft:

1. Patientenorientierung im Krankenhaus

2. sicherstellung der Mitarbeiterorientierung

3. sicherheit im Krankenhaus

4. informationswesen

5. Krankenhausführung

6. Qualitätsmanagement

Drei unabhängige Gutachter bestätigten der Klinik eine hohe Patienten- und

Mitarbeiterorientierung sowie ein weit entwickeltes Qualitätsmanagementsystem.

Das KtQ ® -Zertifikat ist jeweils drei Jahre gültig.

Eine zweite Rezertifizierung erfolgte im Jahr 2010. Hierbei konnte der prozentuale

anteil der erreichbaren Punkte noch gesteigert werden.

Zertifizierung der Rezeption gemäß den Asklepios Qualitätsrichtlinien für Rezeptionen

Das Qualitätssiegel wird an asklepios-einrichtungen verliehen, deren

rezeptionsbereiche den anforderungskriterien für „asklepios - Qualität

rezeptionen (aQr)" gerecht werden.

Folgende Punkte werden geprüft:

• Erscheinungsbild

• Mitarbeiterqualifikation

• Service

• Information

Die Erstzertifizierung erfolgte im Oktober 2008 und wurde im Dezember

2010 zum zweiten Mal erfolgreich durchlaufen.

Qualitätsmanagement

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Qualitätsmanagement

Die Überwachung der Einhaltung der Richtlinien zwischen den Zertifizierungsaudits

erfolgt unangemeldet zweimal pro Jahr durch die lsG (lufthansa

service Gesellschaft) vor Ort und als telefonaudit.

Externe Qualitätsprüfung Speisenversorgung

Die Qualität der speisenversorgung im asklepios Westklinikum hamburg

wird kontinuierlich überprüft. Zu diesem Zweck werden regelmäßig Zufriedenheitsaudits

durch das lsG hygiene institut durchgeführt, in der alle

Mitarbeiter und Patienten zu ihrer Zufriedenheit mit der speisenversorgung

befragt werden.

Die auswertung dieser befragungen bestätigte eine Zufriedenheit, mit den

in unserer Klinik angebotenen speisen. Darüber hinaus motiviert uns die

bewertung die Qualität und das angebot unserer speisenversorgung kontinuierlich

zu steigern und zu verbessern.

Externe Qualitätsprüfung Reinigung

Der reinigungsdienst - gestellt durch die asklepios services Gmbh unserer

Klinik ist seit 2006 nach DIN EN ISO 9001/2000 zertifiziert. Eine Rezertifizierung

erfolgt 2011.

Die asklepios services Gmbh unterzieht den reinigungsdienst unserer

Klinik monatlich einer unangemeldeten Qualitätsprüfung. Dabei werden die

Organisation der reinigung, die reinigungsleistung und die einhaltung von

hygienekriterien stichprobenartig überprüft, bewertet und dokumentiert.

Externe Qualitätsprüfung Zentrale Sterilgut Versorgung Einheit (ZSVE)

Die ZSVE ist ebenfalls DIN EN ISO zertifiziert ( Norm:9001/2000)

Externe Qualitätsprüfung Küche

Das asklepios Westklinikum hamburg verfügt über eine eigene Küche.

Die umsetzung des haccP- Konzeptes für lebensmittelhygiene wird zweimal

jährlich unangekündigt vom lsG hygiene - institut durchgeführt.

es wurde stets ein ergebnis in der bestmöglichen Kategorie (60 - 100 Punkte

= gesichert) erreicht, wobei die Punktzahlen immer deutlich über 80 lagen.

Qualitätsmanagement

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Zertifizierung:

K o o p e r a t i o n f ü r T

r a n s p a r e n z u n d Q u a l i t ä t i m G e s u n d h


e i t s w e s e n

Adresse:

Asklepios Westklinikum Hamburg

Suurheid 20 · 22559 Hamburg · Tel.: (040) 8191 - 0 · Fax: (040) 8191 - 2001

westklinikum.hh-rissen@asklepios.com · www. asklepios.com/hamburgrissen

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