Download - Quadrat Goslar/Bad Harzburg

quadratgoslar.de

Download - Quadrat Goslar/Bad Harzburg

01

2013

MAGAZIN FÜR DAS LEBEN IM HARZ � KOSTENLOS � JANUAR 2013

DER ETWAS ANDERE FLIEGER-HORST

HARZ AKTUELL � KULTUR � KUNST � PORTRÄT

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38640 Goslar

Tel.: 05321 312-0

Unsere Veranstaltungs-Highlights

6. Januar, 16.00 Uhr: Neujahrskonzert. Im Rahmen der

„Jugend musiziert“ Wettbewerbe gestalten die Cello-

Kinder von Eva Czaranko den musikalischen Jahresauftakt

12. Januar, 16.00 Uhr: Konzert der Gesangsklasse der

Kreismusikschule

18. Januar: Ausfahrt in den Winterharz nach Wildemann

ins Haus Sonnenglanz! Anmeldungen über die Rezeption

05321-3120.

25. Januar, 19.00 Uhr: Goslarer Gesundheitsforum.

Vortrag von Dr. med. Claudia Ehinger zum Thema „Haut“

27. Januar, 16.00 Uhr: Klavier-Konzert mit Artur

Pacewicz, Konzertpianist aus Hannover, Mitglied des

Panufnik Trios

Goslarer Vortragswerk im Kreishaus, Klubgartenstraße

21.01. um 19.30 Uhr Live-Multivision-Show „Fünf Jahre –

fünf Meere“ mit Weltenbummler Mario Goldstein

10 x in Deutschland


fotolia.com © javarman; pixelio.de © magicpen Wärmende

Allgemeine Besonderheiten jAnuAr 2013

spitzmarke kolumne � � quadrat 01/2013 303

Wollwunden

Nachdem nun die Welt immer noch da und entge-

gen aller Gerüchte nicht untergegangen ist, hat

uns jetzt der Winter voll im Griff. Nach weißer

Überraschung und daraus resultierendem Chaos im letz-

ten Monat des vergangenen Jahres geht es jetzt etwas

stiller zur Sache. Stiller zwar, doch wie immer mit den

gleichen falschen Vorsätzen: Wie man beispielsweise

dank der neuesten Abnehm-Wunderwaffe den gesamten

Festtagsspeck um Bauch und Hüften quasi über Nacht

und wie von selbst dahinschmelzen lässt. Selbstverständlich

ist das Naschen in Bewegungsarmut ausdrücklich

erlaubt.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber nach dem letzten

Überreichen der Geschenke während des Besuchs der

lieben Verwandtschaft könnte es bei mir jetzt so richtig

los gehen mit dem Loswerden: als da wären sinnlose

Hobbypsychologen-Ratgeber à la „Tschaka − jetzt schaff

ich´s!“, das zwölfte Best-Of-Von-Wem-Auch-Immer-

Album mit den Hits von 1950 bis heute, die kein Mensch

mehr hören will, bis zu albernen Witz-Winter-Wunder-

Dingern wie Handyhandschuhe mit Noppen und eingebautem

Mikrofon – so manch einem Schenkenden

bescheinige ich damit eine bewundernswerte Hirn- und

Gedankenlosigkeit.

Apropos gedankenlos: kürzlich wurde ich Opfer einer ausgeschlafenen

Verkäuferin. Überaus konzentriert befand

ich mich auf der Suche nach wirklich passenden

Geschenk-Ideen für meine Lieben daheim und besuchte

einen der vielen Weihnachtsmärkte dieser schönen Stadt.

Eigentlich sollte dieser längst wegen Überfüllung

geschlossen sein, dennoch drängelte ich mich tapfer

durch die Menschenmassen und nahm das Marktangebot

in Augenschein. Direkt vor mir, hinter ihren Verkaufstre-

sen geklemmt, blickte mir mit geübter Verkäuferinnenmiene

die korpulente Inhaberin des Standes entgegen,

auf ihrem Arm ein winziges Etwas, das ich alsbald als

Hund enttarnte. Dieser ist mit Frauchen im Partnerlook

gewandet und steckt in einen herzigen roten Wolldecken-

Poncho mit Kunstfellkragen. Ebendiese „Mode-Verbrechen“

konnten bei ihr zum unschlagbaren Kumpelpreis

erworben werden. Da nun meine Schwester auch stolze

Besitzerin einer solchen vierbeinigen „Rennsalami“ ist

und mir als Mitbringsel außer Kauknochen nie etwas einfällt,

griff ich begeistert zu. Daheim angekommen, finde

ich schreckerstarrt die Wohnung mit roten Karodeckchen

und Ponchos dekoriert vor; selbst mein Kater hat sich

bereits in eines dieser wärmendes Wollwunder hineinzwängen

lassen. Der Stand scheint offensichtlich auch

auf meine Schwester einen unwiderstehlichen Eindruck

gemacht zu haben. Da bleibt nur eines: Im kommenden

Jahr werden wir der geschäftstüchtigen Dame mit ihrem

„Hund in roter Pelle“ Konkurrenz machen und unseren

Verkaufsstand direkt neben dem ihren aufbauen. Mitbewerber,

so heißt es doch, beleben das Geschäft. Ich

werde meinen Kater als Ansichtsexemplar mitnehmen.

Ich hoffe nur, er versteht sich mit seinem Verkaufsnachbarn.

In diesem Sinne, genießen Sie das Leben und bleiben

Sie versonnen!


RUDOLF

GÖTZ MdL

www.rudolfgoetz.de

IMMER DA ...

... für Wirtschaft und Arbeit

Die Arbeitslosigkeit ist beachtlich zurückgegangen.

Unsere heimische Wirtschaft funktioniert.

Die vielen Initiativen sind spürbar.

... für den Tourismus

Wir sind Weltkulturerbe!

Der Masterplan Harz zeigt Erfolge.

Der Harz ist im Kommen.

... für Städte und Gemeinden

Die Finanzen des Kreises und

der Städte profitieren von den Zukunftsverträgen.

Die Einnahmen steigen.

Zusammenschlüsse wird es nur mit Zustimmung

der Kommunen und ihrer Bürger geben.

... für Bildung

Bad Harzburg ist und bleibt starker Schulstandort.

... für Forschung

Die Universität Clausthal ist unser Leuchtturm.

4300 Studenten - soviel wie noch nie - sind der Beweis.

Das Simulationswissenschaftliche Zentrum (SWZ) ist genehmigt

und muss zügig realisiert werden.

... für Gesundheit

Unsere Kliniken sind modernisiert. Die ärztliche Versorgung

der Menschen in der Fläche muss erhalten und verbessert werden.

... für die Gesundheitsregion Harz

Stärkung der Klinikstandorte durch Schwerpunktbildung

und bessere Verknüpfung.

SO MACHEN WIR DAS.

FÜR NIEDERSACHSEN.

AM 20. Januar 2013


inHaLTsVerZeiCHnis

QuaDraT nr. 01 / 2013 � ausGaBe Januar 2013

18

aKTueLL

kurz angetippt 23

WirTsCHaFT

unternehmerfrauen vernetzen sich 14

Die erfolgsstory geht weiter... 16

Damals war alles ganz anders 26

FreiZeiT

spielend durch den Winter 18

reisen

Faszination Down under 48

KuLinara

speckkartoffelsalat 22

KuLTur

Diebstahl im schwiecheldthaus? 10

Winterwunderland 32

Die Gaststätte Sportpark verfügt über eine

Speisekarte, die keine Wünsche offen lässt.

Von der herzhaften Currywurst über leckere

Schnitzelgerichte bis hin zu festlichen Menüs

und Themenbuffets für Ihre private oder geschäftliche

Feier bereiten wir alles für Sie frisch

zu.

In dem achteckigen, lichtdurchfluteten Gebäude

erwarten Sie aber mehr als nur Gaumenfreuden, der herrliche Blick auf

die Sportanlagen des Sportparks an der Rennbahn und die angrenzenden

Harzwälder wird Sie ebenfalls beeindrucken.

Schauen Sie einfach herein und nehmen Sie im Klubraum (bis ca. 30 Sitz-

plätze) oder oder im großen großen Gastraum Gastraum

(bis ca. 70 Sitzplätze) Platz.

32 46

kultur kurzmeldungen

GesunDHeiT

42

Cirrus, Cumulus und Checklisten 09

PrOFiLe

Platz genommen 28

Hans-Joachim röver 46

sTanDarDs

Kolumne 03

Die vergangenen zwei monate in 8 minuten 06

Cineplex 34

angelesen 36

Hoffmanns erzählungen 38

reingehört 41

marunde 45

Quadratabend 50

schon was vor? 52

impressum 54

Die beiden Räume

können für Feiern

auch ideal gemeinsam

genutzt werden

oder stehen Ihnen

zum Beispiel für spannende

Fußballspiele

auf Sky-Bundesliga

und gesellige Abend zur Verfügung. Oder lassen Sie

sich auf der Terrasse (ca. 40 Sitzplätze) von der Sonne

verwöhnen. Koch und Konditor Andreas Schrutek

und Konditormeisterin Dagmar Alscher freuen

sich mit ihrem Team auf Ihren Besuch. Besuch.

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48

inhalt � quadrat 01/2013 5

Titelfoto: Jens Weigandt, Luftfahrtclub Braunschweig


6 quadrat 01/2013 � zurück geblickt

15. novemBer

Das Dezember-Heft ist abgeschlossen, da werden

die „Weltklassik am Klavier“-Termine im November

und Dezember in Ilsenburg abgesagt.

16. novemBer

Marathon-Läuferinnen und -Läufer sind außergewöhnliche

Menschen. Jetzt haben sie ihren eigenen

Club namens „Marathon-Club Bad Harzburg“.

Mitglieder sind aktuelle und ehemalige Marathon-

Absolventen, allein in Bad Harzburg 20 Namen.

17. novemBer

Müssen bei der Eröffnung einer Wintereisbahn unbedingt

offizielle Worte fallen? Die Bad Harzburger

Besucher nehmen die spiegelblanke Fläche auch

ohne in Gebrauch. Betreiber Andreas Richter kann

den Part wegen Krankheit nicht leisten. Gute Besserung.

18. novemBer

Die Glocken schweigen wohl bis einschließlich Weihnachten

in der Frankenberger Kirche, weil voraussichtlich

erst danach die Reparaturarbeiten im und

am Glockenturm abgeschlossen sind.

19. novemBer

In eben dieser Kirche tritt ein RIP, eine Really Important

Person, der Kanzlerkandidat und diplomierte

Volkswirt Peer Steinbrück, SPD, vortragend ohne

einen Cent Honorar, zum Thema „Gerechtes Wirtschaften

im Europa des 21. Jahrhunderts“ auf.

20. novemBer

Braunlages Personal- und Finanzausschuss berät,

welche Geldquellen noch zu wringen sind. Im Visier:

Zweitwohnungssteuer und Vergnügungssteu-

Der november/Dezember

er für Braunlage, Fremdenverkehrsbeiträge für Sankt

Andreasberg.

21. novemBer

Der Buß- und Bettag als Denkanstoß: Schüler der

Schladener Werla-Schule gestalten mit Lehrern und

Pfarrerin einen ökumenischen Gottesdienst zum

Thema Mobbing unter dem Motto „Die Macht der

Worte“.

22. novemBer

Die „weltweit einmalige Veranstaltung“, so RTL-

Geschäftsführer Mike Bröhl, ist für 2013 abgesagt:

Das Nacktrodeln in Braunlage (Volkes Stimme: Der

nackte Wahnsinn) sei wegen des gewaltigen Zuschauerandrangs

zum Sicherheitsrisiko geworden.

23. novemBer

Nachts gegen zwei Uhr in der Goslarer Hokenstraße

versuchen Jugendliche, die Scheibe eines Juweliers

zu zertrümmern, um an die ausgestellten

Schmuckstücke zu kommen. Eine schlaflose Anwohnerin

hört den Einbruchslärm und alarmiert die

Polizei, die drei Verdächtige festnimmt.

24. novemBer

Oker ist der Mittelpunkt der Tischtenniswelt, zumindest,

was die Jugend angeht. In zwei Gruppen,

12 bis 14 und 15 bis 17 Jahre alt, bewerben sich

Spitzenspielerinnen und -spieler um die Teilnahme

an einem Turnier in Nassau, in dem die ersten zehn

der bundesdeutschen Rangliste ermittelt werden.

25. novemBer

Goslar und Vienenburg sollten ab 2014 zusammengehören.

Bei der heutigen Auszählung votieren die

Teilnehmer einer Bürgerbefragung in der Kleinstadt

Vienenburg zu fast zwei Dritteln für eine Fusion mit

Goslar.

26. novemBer

Goslars Handel soll mit einer Stimme sprechen.

Das ist das Ziel des heutigen Informationsabends

mit anschließender Mitgliederversammlung. Kaufmannsgilde

und Kaufmannschaft erörtern ihre Verschmelzung.

27. novemBer

Fünf Euro soll es voraussichtlich pro Auto kosten,

wenn ab Anfang 2013 der heute eröffnete Parkplatz

am Wurmberg genutzt wird. Das Geld nehmen die

Städtischen Betriebe Braunlage ein, um damit die

Kosten für Kauf der Fläche und Bau der Anlage zu

finanzieren.

28. novemBer

Bundes- und Landesstraßen im Bereich Krähenholz/Steinfeld

sind total gesperrt, weil man mittels

einer erneuten Wildschweinjagd die Zahl der Wildunfälle

verringern möchte. Der erste Versuch im

Oktober war mit nur fünf erlegten Sauen ein Misserfolg.

14 sind es heute, zufriedenstellend.

29. novemBer

Das geflügelte Rad als Symbol der Eisenbahn steht

wieder auf Bad Harzburgs Bahnhof. Gut drei Jahre

nach seinem Absturz sind die fast endlosen Schwierigkeiten

zur Wiederherstellung überwunden.

30. novemBer

Das ist klar: Sobald für Braunlage das Nacktrodeln

abgesagt wird, plant ein Sender mit Sitz in Leipzig

eine entsprechende Veranstaltung. Und da darf es

dann ein etwas größerer Veranstaltungsort sein, etwa

Altenberg, Klingenthal oder Oberwiesenthal.


01. dezemBer

In das „Land des Lächelns“ lädt das Theater für Niedersachsen

(TfN) auch die Abonnenten des gegenwärtig

stillgelegten Odeon-Theaters, Goslar, ein.

Per Bus fährt man von Goslar nach Hildesheim zur

Premiere der neu einstudierten Operette von Franz

Lehár.

02. dezemBer

Ski und Rodel fast gut. Konkret: Heute ist mit den

Flocken vom Vormittag schon die eine oder andere

Schussfahrt möglich, wenngleich die meisten

Lifte wohl erst kommende Woche in Betrieb gehen.

03. dezemBer

Eine neue Betrachtung des Problems nuklearen Abfalls

will die Niedersächsische Technische Hochschule

in Clausthal entwickeln. Unter Vernetzung

aller relevanten Wissenschaften will man nicht mehr

die Einzelbetrachtung konkreter Standorte, sondern

die Erarbeitung aller ganzheitlichen Aspekte der

Endlagerung.

04. dezemBer

Der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning

Scherf präsentiert im Goslarer Kreishaus sein neuestes

Buch, das den Titel „Wer nach vorne schaut,

bleibt länger jung“ trägt. Und wie gut er das findet,

deutet sein Vortrag an: „Vom Glück des langen Lebens“.

05. dezemBer

Überall muss gespart werden, da sind die vielen fusionsbedingten

und kostenträchtigen Wahltermine

auf die Möglichkeiten zur Zusammenlegung zu

prüfen. So geschehen in Goslar. Auch wenn eine

solche Maßnahme gelegentlich dazu führt, dass

Entschuldungsmittel später als erhofft fließen. Das

wird befürchtet in Vienenburg.

06. dezemBer

Rettung für die kleine Grundschule in Wiedelah kündigt

sich an. Das Konzept: Die Schule wird durch

zahlreiche Projekte – zum Beispiel Intensivierung

des Musikunterrichts, eigene Schülerzeitung, Erarbeitung

von Hörspielen für den Rundfunk – zum

Vorbild für Medien- und Lese-Kompetenz und lockt

damit Schüler aus anderen Gegenden an.

07. dezemBer

Der starke Wintereinbruch mit Schneesturm und

-verwehungen aktiviert Kriminelle. Auf dem Post-

Betriebsgelände in Langelsheim werden von einem

DHL-Fahrzeug alle vier Winterreifen gestohlen.

08. dezemBer

Dem Gast aus Hamburg sind sie seit Jahren vertraut,

die scheinbar – tatsächlich aber nie – auf zugefrorenen

Kanälen und Parkseen festgefrorenen

Schwäne. Hamburg hat 130. In Bad Harzburg alarmiert

der einzige Schwan immer wieder die Feuerwehr,

denn wer will bei einem Notruf entscheiden,

ob der nicht dieses eine Mal doch festgefroren ist?

09. dezemBer

Die Harzer Wintersportgebiete sind gut auf eine

jetzt beginnende Saison vorbereitet. Jetzt fehlt nur

eine weitere Schicht Neuschnee, um optimale Verhältnisse

zu bieten. Viele Kilometer Loipen sind gespurt.

10. dezemBer

Und da ist er, der Neuschnee. 15 bis 30 Zentimeter

Pulverschnee zu der bereits bestehenden Schneedecke:

Die Abfahrer und Skiwanderer kommen. Und

zurück geblickt � quadrat 01/2013 7

abends geht’s zu einem der zahlreichen Weihnachtsmärkte

zu Punsch, Gebäck und Weihnachtsstimmung.

11. dezemBer

Glück im Sturz hat ein Arbeiter, der auf seiner ausfahrbaren

Arbeitsbühne auf der Strecke zwischen

Oker und Okertal Bäume beschneidet. Das Gerät

kippt wegen Schneeglätte um, Äste mildern den

Sturz, der Mann bleibt unverletzt. Die Straße ist

stundenlang voll gesperrt.

12. dezemBer

Besser, man weiß, was man verschenkt. Im Bündheimer

Schloss berichtet der Sozialpädagoge Moritz

Becker darüber, wie sich Computerspiele auf

die kindliche Entwicklung auswirken.

13. dezemBer

Im Innenhof des Niedersächsischen Forstamts

Clausthal trifft sich eine verschworene Gemeinschaft:

150 echte Harzer Tannen werden seit vielen

Jahren hier angeboten und verkauft, nicht ohne verbalen

Seitenhieb auf die „in Dänemark gezüchtete

Nordmanntanne“.

14. dezemBer

Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl darf bereits

per Brief gewählt werden – oder direkt. Im Bad Harzburger

Rathaus geht es ab heute über den kurzen

Dienstweg, wenn man Personalausweis und Wahlbenachrichtigung

mitbringt, in Braunlage und Sankt

Andreasberg ab Montag.

15. dezemBer

Redaktionsschluss, damit das QUADRAT-Magazin

für das Leben im Harz Anfang Januar erscheint.

(tg)


8 quadrat 01/2013 � SPITZMARKE

Cirrus, Cumulus

und Checklisten

Im Jahr 2010 schloss in Goslar der Fliegerhorst

seine Pforten. Doch ganz in der Nähe zur ehema-

ligen Kaserne in Jürgenohl in der Karlsbader Stra-

ße 2 eröffnete bereits lange vorher, 1998, ein ande-

rer Flieger Horst seine flugmedizinische Untersu-

chungsstelle. Dabei handelt es sich um den Allge-

meinmediziner Dr. Horst Ische-Kaufholz, der sich

1996 in Goslar in eigener Praxis niederließ und zeit-

gleich seine Flugausbildung zum Piloten von einmo-

torigen Flugzeugen in Angriff nahm.

Nach bestandener PPl-A Lizenz sowie AZF, BZF,

CVFR, NFQ, IFR (Piloten leiden eindeutig unter

einem Abkürzungsfimmel) erfolgte die flugmedizinische

Weiterbildung durch das Flugmedizinische Institut

der Luftwaffe. Inzwischen war Dr. Horst Ische-

Kaufholz Mitglied in mehreren Flugvereinen und Teil

einer Haltergemeinschaft für eine Beechcraft BE24.

1998 erhielt er vom Luftfahrtbundesamt die Berechtigung

zum Führen einer Flugmedizinischen Untersuchungsstelle.

stammkunden aus den araBischen emiraten

Weder das Finanzamt noch seine Frau glaubten allerdings

damals daran, dass sich aus dieser Praxiserweiterung

ein wirtschaftliches Standbein erschließen

könnte. Der Erfolg strafte sie glücklicherweise

Lügen. Inzwischen verfügt die Praxis über eine

enorme Stammkundschaft von Piloten und fliegendem

Personal, die auch weiteste Wege, zum Beispiel

aus den Arabischen Emiraten, nicht scheut, um sich

im beschaulichen Harzstädtchen die Flugtauglichkeit

bestätigen zu lassen.


fotos: bernd schwarz

„Und wenn mein Mann mit seinem Patienten dann

mal wieder fachsimpelt über Propellertypen und

Cumuli, dann kann so eine Untersuchung schon mal

ein gerüttelt Maß an Zeit in Anspruch nehmen. Wir

halten ihm dann den Rücken frei und erledigen das

Tagesgeschäft“, erläutert seine Frau, Dr. Gesa Kaufholz,

die Organisation der Gemeinschaftspraxis.

Neben der hausärztlichen Versorgung erweiterte das

Ehepaar das Spektrum der Praxis um Sportmedizin,

Ernährungsmedizin und Verkehrsmedizin.

sport und Fitness verlangsamen das altern

Mit der Sportmedizin brachte das Ehepaar seine

Hobbys mit in den Beruf ein. Waren es früher Volleyball

und Fußball, „mein Mann wollte eigentlich

Profi fußballer werden, daraus wurden dann acht

Minuten zweite Bundesliga mit Göttingen 05, was

den Abstieg übrigens nicht verhinderte“, so sind es

jetzt Gebirgswandern, Skilaufen und Tennis. „Gerade

wenn man keine Höchstleistung mehr bringen kann

und der Zahn der Zeit unablässig an einem nagt, ist

Sport und Bewegung immens wichtig“, sind die

Sportmediziner überzeugt. „Körperliche Fitness ist

in jedem Alter möglich und bewahrt uns vor Zivilisationskrankheiten

und auch depressiver Stimmung.“

Die Praxis ist mit einem Fahrrad- Ergometer und

einem Laufband ausgestattet, um einer sportmedizinischen

Beratung auch Substanz zu geben.

Der Erhalt der körperlichen Fitness ist auch in der

Fliegerei eine „Conditio sine qua non“, „man kann

eben nicht mal rechts rausfliegen und anhalten,

wenn man sich nicht gut fühlt“, bringt es der Flugmediziner

auf den Punkt. Der zweite entscheidende

Sicherheitsaspekt in der Fliegerei ist die Erfahrung,

sprich die geleisteten Flugstunden. Dr. Horst Ische-

Kaufholz hat inzwischen annähernd 1000 Flugstunden

vorzuweisen. Zum bloßen Erhalt eines Flugscheins

wären nur zwölf innerhalb von zwei Jahren

notwendig.

Flug Förder gemeinschaFt Braunschweig

Seine Erfahrung gibt der Mediziner inzwischen an

den fliegerischen Nachwuchs weiter. Seit 2003 ist

er auch als Fluglehrer im Flug-Verein FFG Braunschweig

tätig, dessen erster Vorsitzender er zur Zeit

ist. Die „Flug Förder Gemeinschaft“ ist beheimatet

am Braunschweiger Verkehrsflughafen und verfügt

über eine „Flotte“ von vier unterschiedlichen Einmotorigen.

Der ganze Stolz ist eine Cirrus SR20 G2, die

eine völlig neue Generation von Einmotorigen darstellt.

Sie verfügt als einzige Maschine über ein

zusätzliches Sicherheitsfeature, einen Fallschirm im

Dach der Kabine, der in Notfällen ausgelöst werden

kann und dann die gesamte Maschine mit Passagieren

sicher auf den Boden bringt. „Ein Meilenstein in

der privaten Fliegerei,“ so Dr. Ische-Kaufholz, „auch

wenn man ihn hoffentlich nie braucht.“

der Fallschirm Für das Flugzeug

Der Mediziner weiter: „Es ist erstaunlich, wie die

Beschäftigung mit fliegerischen Sicherheitsfragen,

Analyse von Beinahe-Unfällen, Checklisten-Akribie,

die Sinne schärfen kann für den Umgang mit unseren

alltäglichen Abläufen, etwa im Auto oder Straßenverkehr

oder in unserer Praxis. Es ist wichtig,

Automatismen immer mal wieder zu hinterfragen

und auch selbstkritisch im Umgang mit den eigenen

Fähigkeiten zu sein.“ Das Ärztepaar betreut in seiner

Praxis auch Berufskraftfahrer und Busfahrer, die

regelmäßig ihre Führerscheine verlängern lassen

müssen. Sowohl die Augen und Sehfähigkeit als

� quadrat 01/2013 9

auch die Reaktionsfähigkeit können hier getestet

und trainiert werden. Die Praxis ist als Verkehrsmedizinische

Untersuchungsstelle anerkannt. Abgerundet

wird das Spektrum durch Feuerwehr-Atemschutz

Untersuchungen (G26/3), die ebenso wie die Laktat

Fitness Untersuchungen eine gute sportliche Grundlagenausdauer

voraussetzen.

Wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann, dies

berichten übereinstimmend Dr. Gesa Kaufholz und

Dr. Horst Ische-Kaufholz, ist man privat wie in der

Praxis um einiges zufriedener. Diese glückliche

Zufriedenheit ist in der Praxis spürbar. (bs)

Dr. Horst Ische-Kaufholz

Dr. Gesa Kaufholz

Fachärzte für Allgemeinmedizin · Sportmedizin

Rettungsmedizin · Flugmedizin

fliegerärztliche Untersuchungsstelle

verkehrsmedizinische Begutachtung

Karlsbader Straße 2 · 38642 Goslar

Telefon 05321 81125 · Fax 05321 81135

E-Mail: ische-kaufholz@t-online.de


10 quadrat 01/2013 � veranstaltungen

Diebstahl im

Schwiecheldthaus?

Ein Fünf-Gang-Menü, ein vermeintlicher

Diebstahl, insgesamt sieben Verdächtige,

davon sechs historische „Weibespersonen“

und ein ratloser Kommissar. Das sind die Zutaten

für ein Krimi-Dinner in der GDA-Residenz Schwiecheldthaus.

Köstlichkeiten aus der Küche wie „Ins Gras gebissen“,

ein Wildkräutersalat mit Blut-Orangen-

Vinaigrette, oder „Sherlock Holmes großer Fang“,

pochierter Lachs auf Wirsing im Blätterteig-Sarg

mit Riesling-Sauce, bilden den kulinarischen Rahmen

für die Präsentation des Kriminalfalls: Der

wertvolle, goldene Schlüssel, der im Schwiecheldthaus

alle Türen öffnet, ist verschwunden. Im Verdacht

steht zunächst der Koch, den der ermittelnde

Kommissar kurzerhand in der Speisekammer

einschließen lässt. Die spannende Verbrecherjagd

richtet sich nun ganz auf weitere Verdächtige. Das

war der Part der „Starcken Weibespersonen“,

Frauengestalten unterschiedlicher Epochen in historischen

Kostümen, gespielt von geschichtlich

versierten Goslarer Stadtführerinnen.

Ob Magd, Hebamme oder „lustige“ Witwe, die

Damen verkörpern Frauenleben vom Mittelalter bis

ins beginnende 20. Jahrhundert. Für das Publikum

im vollbesetzten Restaurant des historischen

Schwiecheldthauses eine amüsante und lehrreiche

Reise in vergangene Zeiten und Lebensumstände

der einfachen Leute. Lebensumstände, die

gekennzeichnet waren von harter Arbeit und

beengten Wohnverhältnissen. Davon kann die

Bergmannsfrau, dargestellt von Gudrun Südecum,

ein Lied singen. Ihr Heinrich arbeitet im Bergwerk,

acht bis zehn Stunden „Plackerei bei Fusellicht“.

Allein zum Ausfahren wurden noch mal zwei Stunden

benötigt. Zu Hause allerdings wohnen zehn

krimi-dinner mit lokal-kolorit

Personen in einem Raum, „da ist der Heinrich lieber

im Berg“.

Die Kiepenfrau Else ist auch mit einem Bergmann

verheiratet. Sie wohnen in der Kettenstraße

zusammen mit ihren vier Kindern, den Eltern,

einem unverheiratetem Bruder und einer alleinstehenden

Schwester. Der Lohn reicht hinten und

vorne nicht, um die zehnköpfi ge Familie durchzubringen

und deshalb verdient Else, dargestellt von

Marleen Wachtendorf, ein Zubrot als Kiepenfrau

und Botengängerin. Sie bringt Obst und Gemüse

vom Goslarer Markt in den Oberharz. Heute würde

von Multitasking gesprochen, denn den beschwerlichen

Weg legten die Frauen Strümpfe strickend

zurück. Auf dem Rückweg wurden geschnitzte

Waren aus den Harzorten in die Stadt mitgenommen

und wenn noch etwas Platz in der Kiepe war,

wurde Knüppelholz, Äste und Zweige für das Feuer

im heimischen Herd, gesammelt. Eine Nenne, das

ist ein sehr großes doppeltes Tuch, schützte die

Waren vor Schnee und Regen. Ihr kleinstes Baby,

das noch gestillt werden musste, hatte die Kiepenfrau

in einem Halstragetuch dabei. Die Nenne

konnte sie über die Schulter legen und ihr Kind

darin „einmummeln“. Kiepenfrau Else lebte um

1900, viel früher dagegen bot die Braumagd ihre

Dienste den reichen Patrizierfamilien an. Im Mittelalter

hatten rund 380 Häuser in Goslar die

Braugerechtsame, das Recht Bier zu brauen – und

das sollte süffi g und gehaltvoll sein, denn „Wasserreich

und hopfenarm ist ein Bier, das Gott

erbarm“. Helga Kammler betont als Braumagd,

dass es damals beim Brauen eine Gleichberechtigung

zwischen Mann und Frau gab. Die Dienste

beim Brauen waren lukrativ: der Lohn für einmal

Brauen reichte aus, um die Familie ein halbes Jahr

zu ernähren. Mit allerlei Tricks versuchte die Braumagd

die Qualität des Gebrauten zu beeinfl ussen.

Eine Korallenkette im Fass und eine Schlangenhaut

unter dem Fass vertrieben alle bösen Mächte.

Ein so gut gebrautes Bier hatte selbstverständlich

foto: eveline mÖller


auch eine gesundheitliche Wirkung: „Der beste Krug sorgt für kühlen Kopf und

warme Füße, nimmt das Zittern der Kniescheibe und anderer Glieder.“ Wesent-

lich unspektakulärer spielt sich der Alltag der Magd Anna Rennenberger ab.

Anna, alias Brigitte von Webern, stammt zwar aus Astfeld, dient aber schon

seit zwölf Jahren im nahen Goslar. Nach acht Jahren Arbeit – Waschen,

Kochen, Putzen – in der Stadt und der Zahlung von acht Gulden erhält sie das

Bürgerrecht. Das steht auch den Hebammen oder Bademuhmen zu. Sie wurden

vom Rat bestellt und als Lohn erhielten sie den Hauszins, eine Fuhre Holz

und vier Gulden. Seit 1461 sind Hebammen in Goslar nachgewiesen, die eine

Reihe von Aufgaben ausübten. Neben der Geburtshilfe durften sie auch Nottaufen

erteilen und mussten dem „hochedlen Rat“ Meldung machen, wenn

sie von unehelichen Kindern oder Unzucht erfuhren. Für Hebamme Magda

Tuchtfeld, gespielt von Jutta Fricke, war das Schwiecheldthaus nur eine Zwischenstation.

Sie muss ans Wochenbett zur Gemahlin des Karsten Balder, die

das zwölfte Kind erwartet. Nur schnell noch der Hinweis auf Albert Niemann,

den Entdecker des Kokains, der am 18. Mai 1837 im Schwiecheldthaus geboren

wurde. Mit der harten Arbeit zum täglichen Broterwerb hat die Witwe Kunigunda

Magdalend Starcken im wahrsten Sinne des Wortes nichts am Hut. Die

Witwe, im wahren Leben Helgard Stachow, genießt ihr Leben und präsentiert

sich gut behütet und schick gekleidet. Ihre Männer, drei an der Zahl, waren

Bademeister im Badestoben an der Jakobistraße. Starb einer, hatte die Witwe

ein Jahr Schonzeit, um den Betrieb eigenständig fortzuführen. Nach dieser

Frist musste wieder ein Mann den Badestoben übernehmen. Was also liegt

näher, diesen auch gleich zu heiraten.

Die Witwe und auch die anderen ehrbaren Frauen haben natürlich nichts mit

dem verschwundenen Schlüssel im Schwiecheldthaus zu tun. Der taucht übri-

gens zum Dessert wieder auf – in einer illuminierten Eisbombe mit dem Titel

„Watsons Erleuchtung“. Das wertvolle Stück war nicht geklaut worden, sondern

einfach nur versehentlich in die Gefriertruhe gefallen.

Gesponnen wurde die Geschichte von Eveline Möller, der Kulturreferentin der

GDA-Residenz. Sie entwickelte den Kriminalfall unter Einbeziehung der historischen

goslärschen Weiber und verknüpfte so die Handlung mit vertrautem

regionalem Flair. „Die Starcken Weibespersonen“, so der Name der Gruppe,

haben dabei mit viel Engagement und Spielfreude aus dem Krimidinner ein

mitreißendes Event gestaltet.

Die Idee für die Weiber-Formation entstand im Zusammenhang mit einer Aus-

stellung in der Frankenberger Kirche zum Thema „Frauen gestalten Frauen-

gestalten“. Seit mehr als zehn Jahren treten die „Starcken Weibespersonen“

der Oberstadt, alle beheimatet im sogenannten Nachtjackenviertel, in ihren

Rollen auf. Regelmäßig sind sie am Sonnabend vor Pfingsten zu den Jubiläumskonfirmationen

im Kleinen Heiligen Kreuz zu sehen. Für Familienfeiern,

Geburtstage oder andere Festivitäten sind die „Starcken Weibespersonen“

buchbar.

Weitere Informationen und Terminabsprachen: Marleen Wachtendorf, Telefon:

05321 22074. (uju)

11


12

Wie das ODERMARK FASHION OUTLET

in Goslar die Männer anzieht

Nach mehr als zwölf Monaten „Exil“

im Gewerbegebiet ist nun das

ODERMARK FASHION OUTLET

wieder an seinen seit mehr als 25 Jahren

bekannten Standort in Goslar am Odermarkplatz

zurückgekehrt. In modernen,

fast 500 qm großen Räumlichkeiten,

präsentiert sich jetzt das ODERMARK

FASHION OUTLET im neuen Gewand

und mit erweiterten Öffnungszeiten.

Die 1a-Lage mit direkter Zufahrt von der

Hauptstraße und kostenlosen Parkplätzen

vor der Tür ermöglicht stressfreies

Einkaufen.

Odermark wurde vor drei Jahren im Rahmen

von Umstrukturierungen in die Firma

Wilvorst in Northeim integriert; dem

Marktführer für Gesellschaftskleidung.

Wer Wert auf erstklassige Stoffe namhafter

italienischer und deutscher Fabrikanten

legt, findet in dem neuen Outlet

des Herstellers hochwertiger Herrenbekleidung

Anzüge, Sakkos und Hosen in

großer Auswahl und vor allem auch in

Spezialgrößen.

Neben der vielfältigen Auswahl an

moderner Gesellschaftskleidung,

Sports wear und Mänteln wird das Angebot

durch Hemden, Strick, Schuhe, Gürtel,

Ledertaschen und Accessoires etc.

namhafter Fachhandelsmarken ergänzt.


Egal ob Konfirmation, Abitur, Berufsstart,

Hochzeit, Business oder Freizeit –

im ODERMARK FASHION OUTLET findet

MANN immer das richtige Outfit !

Die eigenen Produktionen der Brinkmann-Gruppe

in Herford mit den Fachhandelsmarken

Atelier Torino, Wilvorst,

Tziacco und bugatti werden 30-40%

günstiger als im Handel angeboten.

Neben der fachkundigen und kompetenten

Beratung wird auch ein optionaler

Änderungsservice angeboten. Ein

Schneidermeister der alten Schule führt

sämtlich in Frage kommende Änderungen

fachgerecht durch.

Wer über weitere Aktivitäten informiert

werden möchte, kann sich auf der Internetseite

für den Newsletter registrieren

lassen.

ODERMARK FASHION OUTLET

Wilvorst Herrenmoden GmbH

Odermarkplatz 1, Telefon 05321 / 351 9021

www.odermark-fashion-outlet.de

Öffnungszeiten:

Mo. bis Fr. 13:00 bis 18:00 Uhr, Sa. 10:00 bis 14:00 Uhr

E-Mail: info@odermark-fashion-outlet.de

13


14 quadrat 01/2013 � wirtschaft

Unternehmerische

Frauen vernetzen sich

Seit mehr als zehn Jahren gibt es mittlerweile

im Landkreis eine Vernetzungsmöglichkeit für

Frauen, die auf dem Weg in die Selbststän-

digkeit sind oder auch schon vor einiger Zeit ein

Unternehmen gegründet haben: Das moderierte

Netzwerk für selbstständige Frauen. Am 19. Februar

2002 startete es als eines der ersten Angebote der

seinerzeit noch sehr jungen Koordinierungsstelle

Frau und Wirtschaft beim Landkreis Goslar. Diese

war im Juni 2001 eingerichtet worden und bietet

seitdem Beratung, Informationen und Qualifi zierungen

für Frauen in berufl ichen Umbruchsituationen

an, vor allem auch unter dem Aspekt der Verbindung

von berufl ichen und familiären

Anforderungen.

Das Forum für selbstständige

Frauen in Form eines moderierten

Volkshochschulkurses schloss

offenbar eine Lücke im hiesigen

Angebot: Kontinuierlich treffen

sich seitdem Existenzgründerinnen

in der Startphase und erfahrene

Unternehmerinnen meist einmal

monatlich, um ihr Wissen zu erweitern,

sich gegenseitig zu unterstützen

und hilfreiche Impulse und

wertvolle Tipps zu bekommen.

Zunächst hieß das Selbstständigen-Netzwerk

„Moderierter Stammtisch

für Gründerinnen“. Auch

wenn das Wort Stammtisch eher

den Eindruck eines gemütlichen

Zusammenseins vermittelte, hatten die Treffen von

Beginn an Arbeitsinhalte. Zudem zeigte sich, dass

sich auch für Frauen nach der Gründungsphase eine

Mitarbeit im Netzwerk lohnte. Die Teilnehmerinnen

schätzen bis heute die besondere Atmosphäre, die

durch Aufgeschlossenheit und Offenheit für die

jeweiligen Anliegen gekennzeichnet ist. Daraus

haben sich bereits einige Kooperationen entwickelt,

bei denen unterschiedliche Angebote und Kompetenzen

zum gegenseitigen Nutzen gemeinsam angeboten

werden.

Die Frauen im Netzwerk für selbstständige Frauen

haben sehr unterschiedliche Hintergründe: Frauen,

die sich in der berufl ichen Umorientierung befi nden

und nach einer geeigneten Möglichkeit zur Existenzgründung

suchen, sind ebenso dabei wie Frauen, die

bereits seit mehr als zehn Jahren unternehmerisch

tätig sind. Die Zusammensetzung des Netzwerkes ist

auch nicht statisch; manche Unternehmerinnen

brauchen Informationen für einen begrenzten Zeit-

raum, einige pausieren und steigen zu einem späteren

Zeitpunkt wieder ein. Bis zu 30 Frauen sind bei

den Treffen dabei. Das kontinuierliche Interesse an

dieser Austausch-Möglichkeit wird dadurch belegt,

dass das Angebot nun bereits im elften Jahr genutzt

wird – ohne Unterbrechung, also nachhaltig. Neben

allgemein wichtigen Informationen beispielsweise

über fi nanzielle Fördermöglichkeiten oder Unterstüt-

zung bei Qualifi zierungen gibt es auch eine Fülle von

hilfreichen Hinweisen aus dem und für den Unternehmensalltag.

Vielfältig sind auch die Vortragsthemen,

bei denen oft zugleich Institutionen aus der

Region ihr Angebot für die Frauen vorstellen; das

Spektrum reicht von der Vorbereitung eines Bankgespräches

über das Projekt FrauenBanking, die Angebote

der WiReGo oder der Arbeitsagentur bis hin zu

Werbemöglichkeiten. Als Highlight erwies sich auch

ein Abend, an dem das Projekt des Gründerinnen

und Unternehmerinnen-Zentrums WeiberWirtschaft

aus Berlin vorgestellt wurde.

Die Schwerpunktthemen der jeweiligen

Treffen richten sich nach den

Wünschen der Teilnehmerinnen. An

einzelnen Abenden besteht die

Gelegenheit, neue Unternehmensideen

oder bereits aktive Unternehmen

auch bei Betriebsbesuchen

vorzustellen. So konnten angehende

Kräuterpädagoginnen den

Wissenshorizont der Netzwerkerinnen

über die schmackhaften Möglichkeiten

der Verwendung von

Wildkräutern erheblich erweitern.

Über die regulären Treffen hinaus

gibt es zudem eine ganze Reihe von

Aktivitäten der Netzwerkfrauen:

Regelmäßig beteiligen sie sich an

offenen Vernetzungsabenden,

meist im Zusammenhang mit dem

Nationalen Aktionstag „Nachfolge ist weiblich“,

besuchen gemeinsam Kongresse und Veranstaltun-

gen und nehmen an der Langen Bank an der Goslarer

Abzucht teil. Auch eine Präsentation bei einer

Frauen-Informations-Börse gehörte schon zum Programm.

Ein vollständiger Rückblick auf die vielen

Aktivitäten würde wohl ein ganzes Heft füllen. (bs)

foto: bernd schwarz


Ästhetik und Wohl­

befinden mit Präzision

Handwerkliche Präzision hat im Dentallabor

Gartner lange Tradition. Seit mehr als 65 Jah-

ren erstellt der Familienbetrieb in enger

Zusammenarbeit mit Zahnärzten Lösungen, damit

Patienten sich wieder wohlfühlen können. Bereits

vor zwölf Jahren hat Andreas Gartner, der Inhaber

des Labors mit Standorten in Goslar und Wernigerode,

das neue Material Zirkonoxid eingeführt. Seitdem

wird in seinem Labor Zahnersatz aus diesem

hochwertigen Material hergestellt: Zirkonoxid zeichnet

sich durch optimale Materialeigenschaften für

diesen Zweck aus. Es ist sehr gut verträglich und

sein zahnfarbenes Aussehen macht es zu einer

ästhetischen Basis für Zahnersatz, der auch optisch

optimal überzeugt. Es weist hohe Widerstandsfähigkeit

gegen chemische, thermische und mechanische

Einflüsse auf und ist so metallischen Werkstoffen im

täglichen Gebrauch überlegen. Es ist biokompatibel

und beugt durch seine glatte Oberfläche auch der

Anlagerung von Zahnbelag und Bakterien vor.

Funktional und ästhetisch

Im Jahr 2011 hat Andreas Gartner eine hochpräzise

automatische 5-Achs-CNC-Fräsmaschine angeschafft,

die auf einen tausendstel Millimeter genau

arbeitet. Durch die spezielle 5-Achsen-Technik des

Gerätes ist es möglich, Zahnersatz selbst für komplizierteste

Situationen zu fertigen. Zahnärztin und

Zahnarzt können sehr substanzschonend arbeiten

und dem Patienten viel der natürlichen Zahnsubstanz

erhalten. So bekommen sie neue Möglichkeiten

für eine optimale Versorgung, da der Zahnersatz mit

vorher nicht möglicher Präzision gefertigt werden

kann.

mehr nutzen durch innovative lösungen

Manche Behandlungen erfordern es, dass ein Patient

lange Zeit ein Provisorium tragen muss. Dies kann

aus verschiedenen Gründen der Fall sein. Mit der

3D-Fräsmethode können jetzt sowohl funktional als

auch ästhetisch optimale Lösungen für diesen Zweck

erstellt werden. Aus einem biokompatiblen, zahnfarbenen

Kunststoff lassen sich Übergangslösungen

schaffen, die so gut sind, dass viele Patienten sie

kaum vom fertigen Produkt unterscheiden können

und hoch zufrieden mit den Trageeigenschaften und

der Funktionalität sind. Solche Langzeitprovisorien

können monatelang im Mund verbleiben und zeichnen

sich durch beste Bioverträglichkeit und hohe

Passgenauigkeit aus. Sie werden mit den selben

Methoden und Geräten gefräst wie die endgültige

Versorgung.

perFekte versorgung von implantaten

Gerade bei Implantat-Patienten sind solche Übergangslösungen

besonders gefordert. Bis zum fertigen

Einwachsen des Implantats in den Kieferknochen

dauert es mehrere Monate. Umso mehr ist eine Zwischenlösung

notwendig, die sich optimal einpassen

lässt und später rückstandsfrei und leicht entfernbar

sein muss. Gleichzeitig soll sie aber dem echten

Zahn in Optik und Funktion sehr ähnlich sein. Wo

früher Drahtklammern als Halterung dienten, können

nun kleine Kunststoffhalter zusammen mit dem

provisorischen Zahn aus dem vollen Material herausgefräst

werden. Sie dienen als Auflage an den Nachbarzähnen,

wo sie mit einem Spezialkleber fixiert

werden. Auch beim Implantat selbst ist durch die

3D-Planung am PC und die computergestützte Fertigung

eine optimal glatte und perfekte Verbindung

der einzelnen Bestandteile der Aufbauelemente

gegeben. Der künstliche Zahn fügt sich dabei perfekt

auch ins Zahnfleisch ein. Diese Qualität ist zu 100

Prozent reproduzierbar zum Nutzen des Patienten.

Weitere Informationen bietet das Labor auf seiner

Internetseite unter www.gartner-dental.de

15

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16

Meisterbetriebe

Inh. Matthias Fischer

mail@lederfi scher.de

Ladengeschäfte in

Goslar und Wolfenbüttel

Leder F!scher

Das Fachgeschäft

für den besonderen Geschmack

38300 Wolfenbüttel

Lange Herzogstraße 23

Telefon 05331 1507

Die Erfolgsstory geht weiter

Schirm ist nicht gleich Schirm, das weiß

jeder, der einmal mit einem billigen Mobil-

dach im stürmischen Harzer Regenwald

sein Haupt zu schützen suchte. Der überforderte

Wetterschutz klappt um, das schwache Gestänge

verbiegt sich wie der Grashalm im Herbststurm,

der zerrissene Stoff ist vom Winde verweht und der

erzürnte Besitzer steht da wie der sprichwörtlich

begossene Pudel.

Für Matthias Fischer ist das ein klarer Fall: Wer

beim Kauf etwas mehr investiert, hat viel länger

Freude an seinem Schirm und kleine Blessuren

wie geplatzte Nähte und beschädigte Stangen können

vom Fachmann kostengünstig repariert werden.

Matthias Fischer legte im Oktober 1997 als bundesweit

letzter Schirmmacher die Meisterprüfung

ab und führte zusammen mit seiner Ehefrau Silke

das am 01. Oktober 1987 in Bad Harzburg eröffnete

Lederwarengeschäft mit integrierter Schirmwerkstatt

erfolgreich weiter. Das Unternehmen

wuchs und im Jahr 1994 wurde das Fachgeschäft

Leder Wigmann, Lange Herzogstraße 23 in Wolfenbüttel

übernommen.


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Goslar · Schuhhof · Hokenstraße

Telefon 05321 23068

Matthias Fischer mit Tochter Jana

Am 15. Dezember 2012 nun endete die 25-jährige

Ära in Bad Harzburg, weil Fischer das renom-

mierte Goslarer Fachgeschäft Leder Goslar, das

sich seit 150 Jahren in Goslar befi ndet, übernommen

hat. Das Unternehmen ist ihm nicht unbekannt,

da er hierfür schon seit Jahrzehnten die

Schirmreparaturen durchführt. Ab sofort hat er

jetzt seine Werkstatt für Schirme, Taschen und

Reisegepäck in Goslar am Schuhhof.

„Wir freuen uns, dass wir alle Arbeitsplätze erhalten

konnten und führen das erfolgreiche Sortiment,

also Damenhandtaschen, Herrentaschen,

Aktenkoffer, Schul- und Sporttaschen sowie Portemonnaies,

Gürtel und Zubehör namhafter Hersteller

weiter“, so der Inhaber, „außerdem danken wir

unseren vielen treuen Kunden in Bad Harzburg für

ihr Vertrauen und hoffen, dass sie uns in Goslar

weiterhin verbunden bleiben. Wir freuen uns

jedenfalls auf ein Wiedersehen in Goslar“.

17


18 quadrat 01/2013 � freizeit

spass mit „köpFchen“

Das neue Jahr hat begonnen, die Feiertage sind

vorbei, der Alltag holt uns so langsam alle wieder

ein. Der Dezember mit seinen Lichtern, Weihnachtsmärkten

und trubeligen Vorbereitungen auf

die Festtage liegt hinter uns, aber der Großteil des

Winters noch vor uns. Zwar werden die Tage nun

langsam wieder heller, doch so richtig merken wir

davon im Moment noch nichts. Schön wäre jetzt

Spielend durch

den Winter

atome spalten ist ein kinderspiel, verglichen mit

einem kinderspiel. (alBert einstein)

eine weiße Winterlandschaft, mit Schnee, blauem

Himmel und Sonnenschein. Leider sieht es so nur

die wenigste Zeit des Winters aus. Graue Nebelschwaden,

Regen und Matsch sind häufig an der

Tagesordnung. Eine Jahreszeit also, in der die Einschaltquoten

aller Fernsehsender in die Höhe

schnellen. Natürlich gibt es da noch die Alternative

Buch, vorausgesetzt man hat die Ruhe dafür

und möchte einmal ganz für sich sein. Was aber,

wenn man eben nicht allein in einer Geschichte

versinken möchte. Besinnen wir uns doch auf

einen der ältesten Zeitvertreibe, das Spiel.

Gespielt wurde schon in den alten Hochkulturen

und zwar, abgesehen von den Spielen der Kinder

und den Kampfspielen der Männer, eben auch

Brettspiele. Sie dienten nie nur der Unterhaltung,

sondern auch zur geistigen Ertüchtigung, und so,

wie man in Wettkämpfen die eigene körperliche

Stärke zur Schau stellte, bewies man auf dem

Spielbrett Klugheit und Taktik, aber auch Beson-

fotos: mev / weber


nenheit und Geduld, für einen guten Feldherren

ebenso wichtige Eigenschaften wie eine gute Kon-

stitution. Eines der angesehensten Spiele war und

ist wahrscheinlich immer noch das Schachspiel.

Womöglich schon im 3. Jahrhundert in Indien ent-

standen, gelangte es über China, Persien und Rom

nach Europa. In all den Jahrhunderten unterlag

das Spiel einer dauernden Weiterentwicklung und

Umgestaltung durch die unterschiedlichen Kultur-

kreise. So, wie wir es heute spielen, besteht es seit

dem ausgehenden Mittelalter und der beginnen-

den Neuzeit. Welchen hohen gesellschaftlichen

Stellenwert dieses „Spiel der Könige“ hatte, vermag

man daran zu erkennen, dass spielen unter

Erwachsenen im Mittelalter eigentlich verpönt,

von der Kirche zum Teil verboten war. Bei vielen

Spielen dieser Zeit handelte es sich um reine

Glücksspiele, und so manch einer brachte sich um

seine Ersparnisse. Das Beherrschen des Schachspiels

jedoch war eine ritterliche Tugend und

wurde hoch geschätzt. Ein Spiel übrigens, dass

man durchaus auch gegen sich selbst spielen

kann. Aber, wie Stefan Zweig schon sagte: „Schach

ist wie die Liebe – Allein macht es weniger Spaß.“

das spiel des pharao

Ein Spiel im alten Ägypten hieß Senet. Dieses alte

Brettspiel wurde dort schon vor ungefähr 4000

Jahren gespielt. Ausgerechnet das Internet verhilft

diesem Spiel gerade zu einer Renaissance, da man

es einfach mal online ausprobieren kann. Um

Senet zu gewinnen, braucht man sowohl Glück

beim Würfeln wie auch eine gute Taktik beim Setzen

der Spielsteine. Das Spielbrett Tutanchamuns

wurde zu einer seiner Grabbeigaben, das wertvolle

Stück steht heute im Museum in Kairo. Die Senetspiele

der einfachen Leute waren weniger kunst-

voll. Manchmal zeichnete man das drei mal zehn

Kästchen große Spielfeld einfach in den Sand.

Gewürfelt wurde mit Stöckchen oder Steinen, die

Spielfi guren waren ebenfalls Steine oder Tonfi guren.

Wollen Sie es ausprobieren? Zeichnen Sie

sich das Spielfeld auf, zehn Felder in der Waagerechten,

drei in der Senkrechten (also 30 Felder).

Man spielt zu zweit mit je drei, fünf oder sogar

sieben Figuren (Je mehr, umso länger das Spiel).

Diese werden abwechselnd in der oberen Reihe

von links nach rechts aufgestellt, in der Richtung

wird gestartet. In der zweiten Reihe geht es dann

von rechts nach links weiter, in der dritten und

letzten wieder von links nach rechts. Als Würfel

nehmen Sie vier fl ache Steinchen, deren eine

Seite Sie einfach mit einem wasserfesten Stift

anmalen. Die bemalte Seite zeigt an, wie weit Sie

mit einer Ihrer Figuren setzten können. Haben Sie

also alle vier Steine geworfen und eine bemalte

Seite oben, ziehen Sie ein Feld, bei zwei bemalten

Seiten zwei Felder, bei drei bemalten Seiten drei

Felder vor. Zeigen alle vier bemalten Seiten nach

oben, dürfen Sie sogar fünf Felder weiterziehen.

Sollte Ihr Gegner auf einem der Felder stehen,

dürfen Sie ihn wie beim Mensch-ärgere-dichnicht

hinauswerfen. Rausgeworfene Figuren muss

man wieder ins Spiel würfeln. Man darf keine

eigenen Figuren hinauswerfen und nur vorwärts

ziehen.

Ziel ist es, alle eigenen Figuren ins Ziel zu spielen,

was man nur mit genauem Wurf kann. Stehen Sie

also auf Feld 28, müssen Sie drei Punkte (bemalte

Steinseiten) werfen, dann sind Sie im Ziel. Auf

den Feldern 26, 28, 29 und 30 darf man nicht

mehr hinausgeworfen werden, geraten Sie aber auf

das Feld 27 müssen Sie zurück auf Feld 15. Sie

können bei jedem Zug frei entscheiden, welche

19

Ihr „Juwelier mit Herz“ und Inhaberin

Heike Kneiphoff bieten Ihnen neben einer

herzlichen, freundlichen Beratung eine

Riesenauswahl an Trauringen. Über 3000

Paar Trauringe aus Silber, Edelstahl, Titan,

Gelb-, Weiß-, Grau- und Rotgold, Palladium

und Platin, mit und ohne Brillanten,

warten auf Sie.

Saint Maurice, Breuning und viele mehr.

Auf Wunsch können Sie aber auch Ihren

eigenen Ring ganz nach Ihren Vorstellungen

gestalten.

Gern zeigt Ihnen unser Team außer Trauringen

auch Schmuck wie zum Beispiel

von Esprit, s.Oliver, Fossil, Bastian, Joop

und Gold- und Perlenschmuck als schöne

Geschenkidee.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch – mitten

in Goslar!

Inh. Heike Kneiphoff

Hokenstraße 9–10 | 38640 Goslar

Telefon 05321 319031

Öffnungszeiten:

Mo.–Fr. von 09:30–18:30 Uhr

Sa. von 09:30–16:00 Uhr

Besuchen Sie uns

auf der

Trauring-Messe

am 26.01 und 02.02. 2013

von 9:30–16:00 Uhr


20 quadrat 01/2013 � unterhaltung

Figur Sie vorwärts bewegen möchten, das bleibt

Ihrer Taktik überlassen.

lachen garantiert

Was begeistert uns an einem Spiel? Jemanden, der

leidenschaftlich spielt, sicher die komplexen Möglichkeiten

der unterschiedlichen Spielzüge und

deren Folgen, die Spannung, ob die eigene Taktik

aufgeht und durchaus auch das Äußere eines

Spieles. Die Klassiker dabei sind Spiele wie Mono-

poly, Risiko – ein ganz toller „Hingucker“ ist die

„Herr der Ringe“-Variante von Risiko – und natürlich

die Siedler von Catan mit all den vielen unterschiedlichen

Szenarien. Aber nicht immer will

man ein Spiel spielen, dessen Aufbau schon einige

Zeit in Anspruch nimmt und für das man mindestens

drei Stunden benötigt. Manchmal muss es

spontan und schnell sein, viele Spieldurchläufe

ermöglichen und die Lachmuskeln so richtig in

Anspruch nehmen.

Eines dieser Spiele ist „Frau Holle ist krank“.

Alles, was sie dafür benötigen, sind mindestens

fünf Spieler und für jeden einen Sekt- oder Weinkorken.

Der erste Spieler (wer beginnt, bleibt

Ihnen überlassen) nimmt nun seinen Korken zwischen

die Schneidezähne, und zwar hochkant, und

sagt zu seinem rechten Nachbarn möglichst deutlich

„Hast du schon gehört, Frau Holle ist krank“.

Der Nachbar nimmt nun seinerseits seinen Korken

zwischen die Schneidezähne und antwortet „Was

hat sie denn?“, daraufhin wieder Spieler Nummer

eins „Bauchschmerzen“ (oder was immer ihm einfällt).

Spieler Nummer zwei wendet sich nun an

den nächsten Spieler „Hast du schon gehört, Frau

Holle ist krank“. „Was hat sie denn?“ „Bauchschmerzen

und Warzen am Zeh“. So erfindet jeder

Mitspieler eine neue Krankheit hinzu. Sie müssen

sich also trotz lustiger Aussprache aller Spielenden

möglichst alle Krankheiten in der richtigen

Reihenfolge merken, wiederholen und eine neue

hinzufügen. Wer eine vergisst oder die Reihenfolge

durcheinander bringt, scheidet aus.

Genießen Sie nur bei uns

den hausgemachten

Eier- oder

Rhabarber-Punsch

sowie selbst gebackenen

Kuchen!

ein Buch einmal anders nutzen

Für alle Fans von Stadt-Land-Fluss, Trivial pursuit

und anderen Wissensspielen kommt hier eine Variante,

die Sie in die Welt der Fremdwörter entführt.

Sie sollten mindestens vier, besser mehr Spieler

sein. Sie benötigen ein Fremdwörterlexikon und

für jeden Spieler Zettel und Stift. Pro Runde ist

ein anderer Spieler Spielleiter. Er sucht nun ein

Wort aus dem Fremdwörterlexikon aus und teilt es

den Anderen mit. Jeder überlegt sich nun, welche

deutsche Bedeutung das Wort haben könnte und

schreibt das auf seinen Zettel. Der Spielleiter liest

nun alle niedergeschriebenen Ideen vor und die

Spieler geben der Lösung, die ihnen richtig

erscheint, ihre Stimme. Sollte die richtige Lösung

dabei sein, erhält derjenige, der sie aufgeschrieben

hat, fünf Punkte. Diejenigen, die der richtigen

Antwort ihre Stimme gegeben haben, erhalten

zwei Punkte. Ist die richtige Antwort gar nicht

dabei, erhält der Spieler, der mit seiner Variante

die meisten Stimmen gewonnen hat, drei Punkte,

alle anderen keine. Nun wechselt der Spielleiter

und die nächste Runde beginnt.

pokerFace

Man verbindet sie gern mit rauchigen Hinterzimmern,

knapp bekleideten Damen und harten Kerlen:

Würfel und Karten, die Zutaten für das

Glücksspiel par excellence. Und tatsächlich sind

Würfelspiele die ältesten bekannten Glücksspiele.

Schon vor circa 4000 Jahren hielten solche Spiele

Restaurant · Café

Wechselnde Tagesgerichte

Täglich geöffnet ab 10 Uhr

Herzog-Wilhelm-Straße 83

38667 Bad Harzburg

Telefon 05322 9875661

Mittwoch

Ruhetag


Soldaten „bei der Stange“ und bei Laune. Eines

der ältesten deutschen Kartenspiele, das „Kai-

sern“, auch „Karnüffeln“ genannt, ist seit der

Mitte des 15. Jahrhunderts überliefert. In Augs-

burg wurde es 1446 verboten, und das nicht nur,

weil es als Glücksspiel galt, sondern weil es, so

jedenfalls sahen es Adel und Klerus, die Wirklichkeit

gefährlich verdrehte. Karnüffel nämlich war

der Ausdruck der einfachen Leute für einen Landsknecht

(eigentlich bezeichnete das Wort aber ein

Hodengeschwür). Und eben dieser Karnüffel war

der höchste Trumpf. Er schlug ebenfalls im Spiel

vorkommende Kaiser und Päpste. Alle Hoffnungen

der armen Bevölkerung des ausgehenden Mittelalters

lagen sozusagen bei diesem Kartenspiel revolutionär

offen auf dem Tisch. Die überlieferten

Regeln sind komplex, und kaum jemand hat ein

dafür nötiges, altes Deutschschweizer Blatt mit

Rosen, Schellen, Eicheln und Schilten zu Hause.

Sollten Sie aber Lust auf ein einfaches, schnelles

und auch in der Familie gut zu spielendes Kartenspiel

haben und einmal ihr Pokerface unter Beweis

stellen wollen, kann ich nur „Schwimmen“ empfehlen.

Gespielt wird mit zwei bis neun Personen

und einem Skatblatt (32 Karten). Ähnlich wie bei

„17 und 4“ geht es darum, Punkte zu sammeln,

nur ist hier die höchste Punktzahl 31 und man hat

nur drei Karten dafür zur Verfügung. Dazu sammelt

man entweder Karten einer Farbe mit möglichst

hohem Wert (7,8,9,10 zählen ihren Wert,

alle Bilder zählen 10, Ass zählt 11. Um 31 zu

erreichen, benötigen Sie also zwei Bilder und das

Ass einer Farbe) oder man sammelt gleiche Symbole

unterschiedlicher Farbe, wobei zum Beispiel

unterhaltung � quadrat 01/2013 21

drei Achten ebenso viel zählen wie etwa drei

Könige, nämlich 30 ½. Und so geht es los: Der

Geber teilt jedem Spieler verdeckt drei Karten aus,

sich selbst gibt er zweimal drei Karten. Nun schaut

er sich seinen ersten Dreierstapel an. Möchte er

ihn behalten, muss er den zweiten als Tauschstapel

offen in die Mitte legen, will er ihn nicht behalten,

kommt der erste Stapel sofort in die Mitte und

er muss den zweiten nehmen. Der Spieler links

vom Geber beginnt, indem er entweder eine oder

alle seine Karten tauscht. Möchte er nicht tauschen,

kann er „schieben“, also einfach aussetzen

und der nächste ist mit Tauschen an der Reihe.

Meint ein Spieler, genug Punkte zu haben, kann

er passen (allerdings erst ab der zweiten Runde).

Hat ein Spieler gepasst, sind alle anderen noch

einmal an der Reihe, dann wird aufgedeckt.

Erreicht ein Spieler während des Spiels 31 Punkte

(ein Bild, die 10 und das Ass einer Farbe oder zwei

Bilder und das Ass einer Farbe) muss er seine Karten

sofort auf den Tisch legen und hat die Runde

gewonnen. Die Runde verloren hat immer der

Spieler mit der geringsten Punktzahl. Jeder Spieler

hat drei „Leben“ (das können Steine, Bonbons,

Gummibärchen oder Ähnliches sein). Nach jeder

Runde verliert der Spieler mit den wenigsten

Punkten ein Leben. Sind alle Leben verloren,

„schwimmt“ man, verliert man in den nächsten

drei Runden ein viertes Mal, scheidet man aus.

Schafft man drei Runden ohne zu verlieren, erhält

man ein Leben zurück. Nach und nach scheiden

so alle Spieler bis auf einen aus. (sw)


22 quadrat 01/2013 � kulinaria

Hallo Hall liebe

Quadrat Leser,

Praxis für Physiotherapie

Chr. ustlich

Wir wünschen allen

unseren Patienten

ein gesundes und erfolgreiches

Jahr 2013

Herzog-Wilhelm-Straße 9 · 38667 Bad Harzburg

Telefon 05322 55 38 228 · Fax 05322 55 38 408

E-Mail: christian.wustlich@physio.de

Speckkartoffelsalat ist ein Küchenklassiker,

der zu jeder Jahreszeit schmeckt und

der zu fast allem passt. Zu Fleisch, zu

Fisch, zu Wurst, diese Beilage können Sie

fast immer bringen. Er ist richtig lecker

und ganz einfach zuzubereiten.

Also Showtime: Kartoffeln mit Pelle kochen bis sie

weich sind, jetzt wird es sehr wichtig, noch warm abpellen und in Scheiben

schneiden. Auf die warmen Kartoffelscheiben gießen wir reichlich warme

Fleischbrühe (mindestens 250 Gramm auf ein Kilogramm Kartoffeln), es

muss richtig „schlotzig“ sein.

Klein gehackte Zwiebeln und ein paar Esslöffel Essig darüber, abschmecken

mit Salz, Pfeffer, Zucker (eventuell Senf). Jetzt schneiden wir Bauchspeck in

kleine Würfel und braten sie mit Öl in einer Pfanne knusprig und geben sie

mit dem Öl über den Salat.

Kurz vor dem Servieren noch etwas Petersilie und Schnittlauch darüber geben

und der Harzer Speckkartoffelsalat ist fertig. Er sollte warm gegessen werden,

er glänzt dann schön und schmeckt besser. Auch wenn er im Kühlschrank

war, wärmen sie ihn ruhig wieder an, denn er schmeckt jedes Mal besser.

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch und viel Gesundheit und Glück für

das neue Jahr.

Sollten Sie einen Wunsch haben, worüber ich schreiben soll, so lassen Sie es

mich bitte wissen. Sollten Sie jetzt noch lesen, so bedanke ich mich für Ihre

nicht enden wollende Geduld.

Ihr Harald Leiste

foto: w.r. wagner.pixelio


kurz

angetippt

jAnuAr

harry rowohlt liest

und erzählt

staatstheater Braunschweig

(grosses haus)

05. Januar, 19.30 uhr

Nicht nur als Autor und Schauspieler

in der „Lindenstraße“, sondern auch

als Übersetzer und Vorleser und als

Erzähler ist Harry Rowohlt absolut

Kult. Bei seinen Lesungen bringt er

mit einer originellen Mischung aus eigenem

Material, Übersetztem, Witzen,

Hymnen und Anekdoten den Saal

zum Toben. Was Harry Rowohlt liest,

macht er vom Tagesgeschehen abhängig.

Aber das Publikum kann sich

freuen auf seine grandiose Bühnenpräsenz

und seine modulationsfähige

Stimme. Das Staatstheater Braunschweig

präsentiert diese besondere

Lesung in Kooperation mit der Buchhandlung

Graff. Karten gibt es zum

Preis von 15,00 Euro an der Theaterkasse

im Großen Haus, bei der Buchhandlung

Graff, an allen Vorverkaufsstellen

des Staatstheaters, beim Universum

Filmtheater sowie unter www.

staatstheater-braunschweig.de und

der Telefonnummer 0531 1234567.

carillonkonzert

staBkirche hahnenklee

05., 12., 19. und 26. Januar,

Jeweils von 15.00 Bis 15.30 uhr

Ein Carillon ist ein großes Turmglockenspiel,

das per Faust und Fuß live

gespielt werden kann. Das Hahnenkleer

Carillon hat einen Tonumfang

von c2 bis c6. Die tiefste Glocke wiegt

etwa 250 Kilogramm, insgesamt haben

die Glocken ein Gewicht von mehr

als zwei Tonnen. Ein mechanischer

Spieltisch wurde im Treppenhaus des

Glockenturmes untergebracht. Dieser

Spieltisch wird mit Fäusten und Füßen

gespielt. Außerdem gehört zu

dem Instrument eine neue computergestützte

elektronische Steuerung,

mit der Liedmelodien gespeichert und

automatisch gespielt werden können.

„Frauen in der politik:

äBtissin therese

natalie“

öFFentliche Führung zur

wechselausstellung

schlossmuseum, Braunschweig

06. und 20. Januar

Jeweils um 15.00 uhr

Therese Natalie (1728-1778), eine

Schwester von Herzog Carl I. zu

Braunschweig-Wolfenbüttel, wurde

mit 22 Jahren zur Gandersheimer Äbtissin

ausersehen. Sie trat zunächst

als Kanonisse in das Stift ein und wurde

dann 1767, nach dem Tod ihrer

Vorgängerin, feierlich als Äbtissin

eingesetzt. Mit diesem Amt waren

durchaus auch staatssouveräne

Pflichten verbunden. Als reichsunmit-

foto: htm hahnenklee

telbares Stift war Gandersheim allein

dem Schutz von König und Papst und

keinem anderen Territorialfürsten unterstellt.

Es verfügte über eine Stimme

im Reichstag und verfolgte seine

landesherrlichen Belange gegenüber

der Stadt Gandersheim und den stiftsabhängigen

Klöstern und Pfarreien.

Dementsprechend bestrebt waren die

Braunschweiger Welfen, das Äbtissinnenamt

mit Familienmitgliedern zu

besetzen und so indirekt ihren Einfluss

in der Region zu erweitern, und

dementsprechend mühsam gestaltete

sich das Ringen des Stiftes um seine

Selbstständigkeit.

Die Ausstellung, die in Kooperation

mit dem Portal zur Geschichte e.V. in

Bad Gandersheim entwickelt wurde,

wirft ein Schlaglicht auf die Person

und das Umfeld Therese Natalies, deren

Rolle weiterhin Fragen für die Forschung

aufwirft. Im Mittelpunkt der

Schau stehen zwei Porträts Therese

Natalies, die als Leihgaben aus Privatbesitz

zur Verfügung gestellt wurden.

Offizielle Dokumente aus ihrer Amtszeit

sowie Einrichtungs- und Alltagsgegenstände

aus dem Stift ergänzen

das Bild; sie stammen aus den Sammlungen

des Herzog Anton Ulrich-Museums,

der Stadt Bad Gandersheim

und des Staatsarchivs Wolfenbüttel.

Eine Lutherbibel aus dem Besitz der

Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim

und ein Buch mit dem Exlibris

Therese Natalies aus der Landesbibliothek

Coburg dokumentieren ihr Engagement

für die Erweiterung der

Stiftsbibliothek. Der Eintritt beträgt

5,00 Euro.

neuJahrsrundFahrt

2013

haltestelle hauptBahnhoF,

nahverkehrsterminal

Berliner platz, Braunschweig

06. Januar, 10.15 uhr

kurz angetippt � quadrat 01/2013 23

Auch dieses Jahr findet die traditionelle

Neujahrsrundfahrt der Braunschweiger

Interessengemeinschaft

Nahverkehr e.V. statt. Mit zwei verschiedenen

Straßenbahnwagen führt

die rund dreistündige Sonderfahrt

über das Braunschweiger Straßenbahnnetz.

Der Fahrschein für Erwachsene

kostet 4,50 Euro und für Kinder

im Alter 6 bis 14 Jahren 2,50 Euro.

Die Abfahrt erfolgt um 10.15 Uhr an

der Haltestelle Hauptbahnhof (Bahnsteig

A) /Nahverkehrsterminal. Die

Karten für diese Fahrt sind ausschließlich

im Vorverkauf beim Touristbüro

der Stadt Braunschweig am

Burgplatz erhältlich. Restkarten werden

am Fahrtag verkauft.

generationenhochschule

audimaX („papierFaBrik“,

haus 9), wernigerode

08. Januar,

17.00 uhr Bis 19.00 uhr

Die GenerationenHochschule lädt einmal

mehr alle Wissbegierigen der Region

in das AudiMax auf den Wernigeröder

Campus ein. Werner Kropf

spricht über „Welternährungsprobleme

– Hat die Erde Brot für alle?“. Die

Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung

erfolgt unter www.generationenhochschule.de.

dr. mehmet gürcan

daimagüler

FrankenBerger winteraBend

FrankenBerger kirche, goslar

10. Januar, 20.00 uhr

Einen Beitrag zur Integrationsdebatte

liefert Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler.

Er spricht über sein Leben als

Sohn türkischer Gastarbeiter in

Deutschland zum Thema „Kein schöner

Land in dieser Zeit“. Daimagüler


24 quadrat 01/2013 � kurz angetippt

plädiert für eine realistische Sicht der

Dinge und hält die Rede von der „gescheiterten

Integration“ für ein Märchen.

Gleichwohl will der Jurist auch

seine aktuellen Erfahrungen als Anwalt

von Opferfamilien der Zwickauer

NSU-Terrorzelle einfließen lassen.

„wandern

in deutschland“

deutscher alpenverein –

sektion goslar e.v.

landkreis goslar,

kluBgartenstr. 6, goslar

13. Januar, 17.30 uhr

Klaus Peter Kappest präsentiert in der

Live-Multivisionsschau „Wandern in

Deutschland“ vier ausgesuchte Wandergebiete:

Uckermark, Sauerland,

Rhein-Mosel-Eifelland und Nationalpark

Königssee. Eintritt: Mitglieder

3,00 Euro, Gäste 5,00 Euro.

dieter hildeBrandt

ich kann doch auch nichts daFür

cutec-institut, leiBnizstrasse

23, clausthal-zellerFeld

23. Januar, 20.00 uhr

„Dafür, dass ich immer noch herumfahre,

meinem Koffer hinterher reise,

kann ich nichts. Der Grund ist folgender:

,Die einen sagen: Komm wieder‘.

Die anderen: ,Warum warst du noch

nicht da?‘ Das bringt einen in die Jahre.

Dafür, dass ich immer noch vergleichbarer

Meinung bin, was unseren

politischen Alltag betrifft, kann ich

auch nichts, weil letzterer auch vergleichbar

ist. Die Hoffnung, dass ich

etwas verändern kann, ist einer Beharrlichkeit

gewichen, die sich der bloßen

Vernunft entzieht. Adolf Nowaczynski,

ein polnischer Schriftsteller

(1876–1944) schrieb: ,Ein Satiriker ist

ein Irrer, der dem Elefanten Mausefallen

stellt‘. Nachdem er vorher aus einer

Mücke einen Elefanten gemacht

hat. Aber Mausefallen für Mücken ist

auch nicht sehr sinnvoll. Die Zeit ist

noch irrer geworden als ein Irrer sich

das je vorstellen konnte. Brüssel als eine

gigantische Verwaltung globaler

Irrtümer? Wir wollten doch bloß Europa!

Frieden! Wohlstand, und alles, was

damit zusammen hängt. Funktionäre

gibt es genug. Aber es funktioniert

nichts. Die Informationstechnik explodiert

förmlich. Aber niemand weiß

was. Jeder ist erreichbar, aber niemand

ist zu erreichen. Für alles übernimmt

jemand die Verantwortung.

Aber keiner weiß wer. Und wer immer

sich meldet, beteuert: ,Ich kann doch

auch nichts dafür‘. Und wenn man in

seiner Ratlosigkeit Gott anruft, meldet

sich ein automatischer Anrufbeantworter:

,Gott hier. Sie rufen außerhalb

der Geschäftszeit an‘. Ich bin übrigens

erreichbar. Vor Ihnen. Auf einer Bühne.

Und ich habe ein Programm. Es

heißt: ,Ich kann doch auch nichts dafür‘“.

Weitere Informationen unter:

05323 2233.

crash-kids

Jugendstück von marcus romer

neue Bühne QuedlinBurg

25. Januar, 19.30 uhr

Mark Collinsky, genannt Colly, ist ein

Typ, auf den die Mädchen stehen. Seine

Maxime lautet: Einsteigen und abheben

bis zum Nervenkitzel – Vollgas

geben – und vor allem Spaß haben!

Auch für Viper ist Colly der Traumboy.

Als er eines Tages vor der Schule auf

sie wartet, ist sie zu jeder Schandtat

bereit, und jetzt heißt es: einfach einsteigen

und losdüsen ... ohne Skrupel,

ohne Grenze, ohne Kompromisse.

Mit gestohlenen Autos auf der

Überholspur rasend, entdeckt Viper

eine aufregend unbekannte Welt.

Doch der harte Realitäts-Check

scheint unvermeidlich... denn: Lässt

sich das tolerieren? Oder gar verant-

worten? Ist das die Freiheit, die wir

meinen? Und wer meint was? ... aber

sehen Sie selbst!

„es giBt noch

restkarten“

musikkaBarett mit michael kreBs

Bündheimer schloss,

Bad harzBurg,

25. Januar, 20.00 uhr

Foto: Kulturklub

Unverschämt, charmant und schlagfertig

wickelt Michael Krebs sein Publikum

mit originell „dahingerotzten“ Boshaftigkeiten

um den Finger. Der quirlige

Musiker Krebs brennt vor Spielfreude,

groovt an Klavier und Gitarre und singt

fluffige Songs über alles, was nicht

stimmt in dieser Welt. Zum Beispiel

über Netzwerkjunkies, Coachingterroristen,

Genital-Leserinnen, Appleholiker

und den fiesen Flüsterfuchs. Seine

Shows wirken wie aus dem Ärmel geschüttelt,

wie aus einer Partylaune heraus

hingepfeffert. Aber sie sind fein

austariert und entpuppen sich als kluge

Repliken auf die von Optimierungswahn

getunten Lifestylefantasien unserer

Gesellschaft – selbstironisch, voller

Musik und „brudaaal“ lustig. Weitere

Informationen sind beim Kulturklub, Telefon

05322 1888, oder unter www.kulturklub-bad-harzburg.de

zu erhalten.

tour auF dem

Besinnungsweg

treFFpunkt: talstation der

BurgBerg-seilBahn,

Bad harzBurg

26. Januar, 11.00 uhr

Von der Bergbahn-Bergstation geht

es vorbei an der Krodo-Statue, die in

ihrer einmaligen Symbolik (die vier

klassischen Elemente: Feuer-Erde-

Wind-Wasser) bereits auf die Thematik

hinweist, zum Startpunkt. Mit einer

Länge von rund 1,6 Kilometern

und einigen leichten Steigungen führt

der Weg zu insgesamt acht Verweilplätzen.

Endstation ist der Antoniusplatz.

In einem Begleitflyer (erhältlich in der

Tourist-Information und der Talstation

der Bergbahn) wird jeder Standort

beschrieben und auch Hilfe zur Umsetzung

der eigenen Gedanken aufgezeigt.

Für die von den Kur-, Tourismus-

und Wirtschaftsbetrieben der

Stadt Bad Harzburg angebotene Führung

auf dem Besinnungsweg rund

um den Sachsenberg, die rund zwei

Stunden dauert, zahlen Kurkarteninhaber

sowie Kinder bis zu sechs Jahren

nur die Fahrt mit der Burgberg-

Seilbahn – alle anderen Teilnehmer

zahlen Seilbahn und 2,00 Euro für die

Tour. Weitere Informationen sind bei

der Tourist-Information, Nordhäuser

Straße 4, Telefon 05322 75330, info@

foto: Ktw


ad-harzburg, oder unter www.badharzburg.de

zu erhalten.

Florian schroeder &

volkmar stauB

„zugaBe – der kaBarettistische

JahresrückBlick“

aula im schulzentrum, seesen

26. Januar, 20.00 uhr

Deutschland am Ende eines jeden

Jahres. Ein Land braucht eine Therapie.

Die Kabarettisten Volkmar Staub

und Florian Schroeder ziehen die

Couch aus, nehmen den Patienten

gründlich unter die Zeit-Lupe und

krempeln den ganzen Krempel mal ordentlich

um. Gaddafi, Mubarak,

Berlusconi, Guttenberg. Alle weg. Nur

die Kanzlerin ist immer noch da, als

Chefin von Schwarz-Gelb – unserem

Nationalen Übergangsrat. Günther

Jauch wird das Land in den Abgrund

talken und Winnetou seinen roten

Brüdern den einzig wahren SPD-

Kanzlerkandidaten empfehlen. Ein

ganzes Jahr in schrägen Szenen, Parodien,

Liedern und Gedichten. Zugabe

– die ultimative Schocktherapie.

Jedes Jahr neu. Ohne Rezept. An allen

Kassen. Damit Sie auch morgen

noch kraftvoll mitlachen können.

der chinesische

nationalcircus

Feng shui – Balance des leBens

– show 2013

harzlandhalle, harzBurger

strasse 24a, ilsenBurg

26. Januar, 20.00 uhr

Dem stetig wachsenden Interesse seiner

Zuschauer an den Geheimnissen

Chinas nachkommend, benutzt der

Chinesische Nationalcircus mit dieser

neuen Produktion die atemberaubende

Akrobatik geschickt als „Metapher“,

um diese Grundlagen der Balance des

Lebens zu verdeutlichen. Feng Shui ist,

Für nur 17,75 € pro Tag

in jedem Umfeld die Harmonie zwischen

den Menschen und ihrer Umgebung

herzustellen. So ist es bekanntbieten

wir

lich auch eines der wesentlichen Ba•

hervorragende Pflege

siselemente der chinesischen Akroba-

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muss, um diese waghalsigen und zu•

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Das Belvedere-Team freut sich auf Sie!

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tizieren. Seit mehr als zwei Jahrzehnten

kann ein Millionenpublikum in Europa

an der gelebten Einheit von Körper,

Geist und Seele teilhaben. Die

Show „FENG SHUI – Balance des Lebens“

führt den Betrachter mittels

hochkarätiger chinesischer Akrobatik

in allen Facetten zu sich selbst, in das

Zentrum des Menschen an sich, seinem

tiefen Wunsch nach Glück und

Harmonie und seinem Streben nach einem

Gleichgewicht im Leben. Wer sich

von diesem Programm bewegen lässt,

gewinnt wieder Kraft und Energie, um

zu bewegen. Die Eintrittspreise betragen

33,00 bis 45,00 Euro und Ermäßigungen.

spotlight night

the stage is yours!

alte kantine, halBerstadt

30. Januar, 19.30 uhr

Wir zeigen´s euch! Jugendliche zeigen

in der „Alten Kantine“ im Theater

Halberstadt, was in ihnen steckt. Ob

selbst geschriebene Texte, eigene Lieder,

gesungene oder gespielte Lieblingsstücke

oder improvisierte Szenen

– alles ist möglich. Dabei gibt es

keinerlei Wettbewerb oder Bewertung,

sondern die Jugendlichen erhalten

ein Podium, wo sie sich ausprobieren

und mit Gleichaltrigen in entspannter

Atmosphäre ins Gespräch

kommen können. Im zweimonatigen

Rhythmus kann man gespannt sein

auf kreative junge Leute aus dem

Harzkreis. Der Eintritt ist frei. (sw)

Kurzzeitpflege

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gute Chancen.

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26 quadrat 01/2013 �

Damals war alles…

Damals, im April 1981, schreibt eine gute

Rechtsanwalts- und Notariatsgehilfi n die

per Diktiergerät übermittelten Schriftsätze

in einer modern eingerichteten Kanzlei auf einer

IBM-Kugelkopfschreibmaschine, die bei ent-

sprechender Schreibgeschwindigkeit der Sekretä-

rin ein Eigenleben in Form einer Rotation ent-

wickelt.

Damals, ebenfalls im April 1981, beherrschen

Rechtsanwalts- und Notargehilfi nnen noch „Ste-

no“ und können aus den Postbesprechungen Kurz-

ganz anders...

diktate mitschreiben und anschließend bearbei-

ten. Damals gibt es noch keinen Textautomaten,

noch keine Anwalts-Software und noch keine EDV-

unterstützende Erfassung von Mandantendaten

und Gebührenrechnungen.

Damals, 1981, beginnt die Erfolgsgeschichte der

heutige Anwaltskanzlei Becker und Partner in Gos-

lar, Markt 5. Der heutige Senior der Kanzlei, Hans-

Walter Becker, gründet die Kanzlei in Goslar unter

der Anschrift: Untere Schildwache 3. Der Schritt

in die Selbstständigkeit wird begleitet von einer

Angestellten und einer Auszubildenden. Das Büro

ist noch klein und besteht aus drei Räumen, dem

Wartebereich, dem Arbeitsbereich der Sekretärinnen

und dem „Chefzimmer“.

Schnell wächst die Kanzlei sowohl räumlich als

auch personell. Nach sieben Jahren wechselt die

Kanzlei zur heutigen Büroanschrift Markt 5. Drei

Anwälte, ein Notar und zwölf Mitarbeiter sind

inzwischen schon nötig, um die anfallende Arbeit

zu bewältigen. Die Entscheidung, größere Räumlichkeiten

an einem neuen Standort anzumieten,


fotos: bernd schwarz / becKer & partner

fällt leicht, weil sich die Möglichkeit ergibt, das

Büro direkt am Marktplatz zu platzieren und

zugleich Raum für Erweiterungen zu haben.

Zunächst bezieht die Kanzlei die Räumlichkeiten

im 1. Obergeschoss des ehemaligen „Siemenshauses“.

Endlich haben alle Mitarbeiter auf einer Ebene

genügend Platz.

1988 beginnt der lange, erfolgreiche Weg zum

Stammsitz der heutigen Kanzlei. Durch aufwendige

Renovierungen im Innen- und Außenbereich

entstehen moderne Büros für vier Anwälte, einen

Notar und im Durchschnitt 20 Mitarbeiter.

Das Grundstück wird 1999 von der Familie Hans-

Walter Beckers gekauft und das Büro noch einmal

um eine Halbetage im Erdgeschoss erweitert, um

für die Zukunft, insbesondere für die gegründete

Partnerschaft, vorbereitet zu sein. Zielsetzung der

in der Partnerschaft tätigen Anwälte ist die Spezialisierung

und Qualifizierung zu Fachanwälten, um

die beständig wachsende Mandantschaft durch

Spezialisten optimal beraten zu können. Auch das

Notariat, das Hans-Walter Becker als alleiniger

Notar ausübt, wächst in überdurchschnittlicher

Weise.

Ein weiterer Schritt in eine erfolgreiche Zukunft

ist im Jahre 2003 der Eintritt von Timo Sebastian

Becker, dem Sohn des Kanzleigründers, der sich

nach Studium und Referendarzeit ebenfalls für

Gutes & Neues in 2013

den Anwaltsberuf entschieden hat und Fachanwalt

für Verkehrsrecht ist.

Wir wünschen unseren

Mandanten und Geschäfts-

Bestehen.

partnern einen erfolgreichen

Start in das neue Jahr.

Lassen Sie uns gemeinsam

Gutes bewahren und Neues

beginnen!

Die Kanzlei begeht im Jahr 2009 das 25-jährige

Jubiläum des Notariats und 2011 ihr 30-jähriges

Hans-Walter Becker ist jedoch nicht nur als Fach-

anwalt für Arbeitsrecht sowie auf den schwerpunkt-

mäßig betreuten Gebieten Erbrecht, Gesellschafts-

recht und als Notar aktiv, er begleitet und berät

auch gesellschaftliche Vereinigungen und Vereine

und unterstützt durch sein Fachwissen maßgeblich

deren Ziele.

� quadrat 01/2013 27

Hans-Walter Becker | Rechtsanwalt & Notar

Timo Sebastian Becker | Rechtsanwalt

Sarah Otte im Kamp | Rechtsanwältin

Gunnar Voigt | Rechtsanwalt

Konsequent. Kompetent. Kreativ.

Er und seine Kollegen mit ihren guten Verbindun-

38640 Goslar | Markt 5 | Telefon 0 53 21 · 34 20 - 0 | www.anwalt.gs

gen zur heimische Wirtschaft und ihrem Gespür für

Veränderungen haben stets ein offenes Ohr für alle

Belange des gesellschaftlichen Lebens und bieten

tatkräftige Hilfe zum Beispiel für soziale Initiativen.

Zahlreiche Existenzgründungen und gesellschaftsrechtliche

Veränderungen werden begleitet und

viele Menschen aus Goslar und der weiteren Umgebung

nutzen die Erfahrung des Teams, um sich vor

Gericht erfolgreich vertreten zu lassen.

Timo Sebastian Becker ist seit 2006 Fachanwalt für

Verkehrsrecht. Er ist Mitglied des Vereins Deutsche

Akademie für Verkehrswissenschaft und daneben

schwerpunktmäßig tätig in den Gebieten Verkehrsrecht,

Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafrecht, Arzthaftungsrecht,

Werkvertragsrecht, Internetrecht

und Opfer- und Gewaltschutzrecht.

Bereits seit fünf Jahren gehört Frau Sarah Otte im

Kamp als Fachanwältin für Familienrecht zur Kanz-

lei und betreut Mandanten in ihrem Fachbereich,

das ist das Recht auf Unterhalt der getrennt leben-

den Partner, Kindesunterhalt, der Bereich des Sorgerechts

und des Umgangsrechts der Kinder mit

den Eltern sowie die vermögensrechtliche bzw.

güterrechtliche Auseinandersetzung im Rahmen

der Trennung oder Scheidung.

Neu in die Kanzlei zum 01. Januar 2013 ist einge-

treten der Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungs-

eigentumsrecht Gunnar Voigt. Er betreut die Man-

danten auch auf den weiteren Rechtsgebieten wie

Versicherungsrecht, Grundstücksrecht, Allgemei-

nes Vertragsrecht, Steuerrecht und Sozialrecht.

Die vier Anwälte und der Notar werden unterstützt

von einer Rechtsanwalts- und Notarfachwirtin,

neun ausgebildeten Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten

und fünf Auszubildenden.

Als besonderen Service hat die Kanzlei in einem

eigenen Dezernat einen Inkassodienst eingerichtet,

der schon jetzt von zahlreichen Unternehmen

genutzt wird, um säumige Schuldner zur Zahlung

anzuhalten.

Zum 01. März 2013 wird in Salzgitter-Bad eine

Zweigstelle eingerichtet, die die Betreuung der

Mandanten aus dem Großraum Salzgitter übernimmt.

Weitere Informationen, zum Beispiel detaillierte

Darstellung der betreuten Rechtsgebiete, finden

Interessierte unter www.anwalt.gs. Dort gibt es

auch unter dem Motto „Thema des Monats“ regelmäßig

aktuelle und interessante Berichte zu rechtlichen

Fragen.

Getreu dem Motto der Kanzlei „konsequent, kreativ

und kompetent“ freuen sich die Mitarbeiter auf

neue Mandanten, die auch kurzfristig zuvorkommend

beraten werden.

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platz genommen � quadrat 01/2013 29

Ganz PrIvat Fotos: steFan sobotta, auFgenommen im CaFè am markt goslar

Erika und Horst Oldekamp mit Pascal Gbenou

Erika und Horst Oldekamp sind seit 1964 verheiratet und haben ab 1970 für vier Jahre mit

ihren Kindern in Madagaskar gelebt. Horst Oldekamp ist Sozialarbeiter, seine Frau Krankenschwester.

Sie lernten den Inselstaat im Indischen Ozean als Entwicklungshelfer kennen

und sind seitdem für die Entwicklung nicht nur in Madagaskar, sondern auch in Benin und

Ghana engagiert, sammeln Spenden und arbeiten vor Ort aktiv an verschiedenen Projekten

mit.

Pascal Gbenou wurde 1971 in Benin geboren, ist agrarwissenschaftler und leitet mehrere

Projekte in seinem Heimatland, die von den Oldekamps und einem Goslarer Freundeskreis

unterstützt werden. Die Drei verbindet eine lange Freundschaft und das gemeinsame Interesse,

die Entwicklung des schwarzen Kontinents positiv zu beeinflussen und voranzubringen.

Pascal Gbenou ist Präsident der vereinigung der westafrikanischen reisbauern und

war zu Gesprächen in Brüssel. Gbenou nutzte die Chance, seinen Freunden in Goslar einen

Besuch abzustatten und auf dem Quadrat-Sofa im Café am Markt Platz zu nehmen.

Herr Gbenou, sind Sie das erste Mal in Goslar?

Pascal gbenou: Nein, ich war schon vier- oder fünfmal

hier und finde, dass Goslar eine sehr schöne

Stadt ist. Besonders jetzt in der Winterzeit, etwas

ungewöhnlich, wenn man das tropische

Klima meiner westafrikanischen Heimat gewohnt

ist.

Wo leben Sie in Benin und was machen Sie beruf-

lich?


30 quadrat 01/2013 � platz genommen

Pascal gbenou: Ich komme aus einem kleinen Dorf,

das Kakanitchoe heißt und etwa 1500 Einwohner

hat. Mein Beruf ist Landwirt und ich habe in diesem

Dorf eine landwirtschaftliche Ausbildungsstätte

gegründet, die die Grundlagen des ökologischen

Landbaus vermittelt. Wir haben das

aufgebaut ganz ohne offizielle Unterstützung, unter

anderem mit der Hilfe unserer deutschen Freunde,

wie den Oldekamps hier aus Goslar.

Herr Oldekamp, wie ist der Kontakt zu Pascal

Gbenou zustande gekommen?

Horst oldekamp: Das ist eine lange Geschichte, die

zurückreicht in das Jahr 1985. Ich habe damals

beim Landkreis Goslar als Sozialarbeiter gearbeitet

und man hatte mich gebeten, aufgrund meiner

Erfahrung als Entwicklungshelfer, einen Beniner zu

betreuen, der hier im Krankenhaus eine Ausbildung

zum Anästhesiepfleger machte. Es entwickelte sich

sehr schnell eine enge Beziehung und meine Frau

und ich haben unseren Freund nach seiner Rückkehr

in Benin besucht. Bei diesem Aufenthalt

haben wir dann Pascal und seine vielseitigen Projekte

wie das Ausbildungsprogramm für Ökobauern

kennen gelernt.

erika oldekamp: Pascal durchlebte damals eine

schwere Zeit, denn seine Schulfarm war ausgeraubt

worden und er benötigte dringend Unterstützung

beim Wiederaufbau. Also starteten wir mit unseren

ersten Hilfsaktionen.

Wie ist diese Schulfarm organisiert?

Pascal gbenou: Wir bilden junge Männer aus, damit

sie eigenständig eine Landwirtschaft betreiben kön-

nen. Zurzeit haben wir zwölf Schüler, die eine

18-monatige Ausbildung bei uns absolvieren und

dabei auch andere Betriebe kennenlernen. Es gibt

insgesamt zwölf solcher Schulfarmen in Benin, die

miteinander kooperieren. Darüber hinaus geben wir

Frauen die Möglichkeit, in Wochenendseminaren

Grundlagen des Landbaus zu erlernen. Unsere ökologische

Landwirtschaft hat vier Säulen. In der

Viehwirtschaft züchten wir unter anderem Kaninchen,

Schnecken sowie Geflügel und sind in der

Fischzucht aktiv. Wir bauen Korn, Reis, Tomaten

und auch Pfeffer an, alles ohne Einsatz von chemischen

Mitteln. Uns geht es um einen geschlossenen

ökologischen Kreislauf, erzeugte Abfälle werden bei

uns wieder verwertet. Vor einiger Zeit haben wir

begonnen, uns ein weiteres Standbein aufzubauen

und zwar im Tourismus. In unserem „Ökodorf“ entsteht

jedes Jahr eine neue Rundhütte mit Sanitärtrakt,

die wir an Urlauber vermieten.

Horst oldekamp: Das ist ein Geheimtipp, denn hier

kann man nicht nur „Tropen pur“, sondern auch

beninsches Landleben „live“ miterleben.

Wie ist die touristische nachfrage?

Pascal gbenou: 2011 hatten wir von Mai bis

Dezember 153 Besucher, Amerikaner, Europäer,

aber auch Afrikaner aus den Nachbarländern von

Benin. Wir sind dabei, das Freizeitangebot auszubauen

und geben den Touristen auch einen Einblick

in unsere Arbeit und unsere Lebensbedingungen.

Bei uns kann man Dorfentwicklung vor Ort begleiten.

Mit den Veränderungen im Dorf verändert sich

auch das Bewusstsein der Menschen, Wir müssen

an unsere Fähigkeiten glauben und dabei kommt

der Schulbildung eine besondere Bedeutung zu.

Wie muss man sich die schulische Situation in

Benin vorstellen?

Horst oldekamp: Etwa 95 Prozent der Bevölkerung

in den ländlichen Gebieten Benins sind Analphabeten.

Kakanitchoe ist eines der wenigen Dörfer, wo

Kinder in eine Schule gehen können. Pascal hat in

seinem Dorf eine Grundschule gegründet. Dort werden

in sechs Klassen zurzeit 237 Kinder unterrichtet.

Das ist eine Erfolgsgeschichte, die weiter geht,

denn es ist wichtig, dass die Kinder auch die Möglichkeit

haben, eine weiterführende Einrichtung zu

besuchen. Das organisiert Pascal, indem er die

Schüler und ihre Familien unterstützt, zum Beispiel

bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft in

weiter entfernten Orten. Und diese Kinder werden

später zu einheimischen Entwicklungsträgern in

ihren Dörfern.

Bildung ist ein Kernthema, aber wie ist es um die

Infrastruktur bestellt?

Pascal gbenou: In diesem Zusammenhang ist der

Brunnen- und Straßenbau von existenzieller Bedeutung.

Das Brunnenbauprogramm ist deshalb so notwendig,

weil verunreinigtes Wasser ein erhebliches

Krankheitspotenzial in sich birgt. Deshalb muss in

den Dörfern sauberes Wasser verfügbar sein.

Horst oldekamp: Nach unseren ersten Versuchen

haben wir erkannt, dass der Bau von Brunnen nur

sinnvoll ist bei der gleichzeitigen Errichtung von

Latrinen. Die ersten Toiletten haben wir aus Holz

gebaut mit dem Ergebnis, dass die Termiten die


Holzkonstruktionen zerfressen haben und wir bei

Null wieder beginnen mussten.

erika oldekamp: Das ist eine Erfahrung, die typisch

ist für die Arbeit in Afrika. Immer passiert irgend-

etwas, das alles auf Null setzt. Wir haben da eine

große Hochachtung vor den Afrikanern, die nach

jedem Rückschlag immer wieder neu beginnen.

Jeder Rückschlag ist ein neuer Anfang.

Wie sind Sie vorangekommen mit dem Entwick-

lungsprogramm?

Pascal gbenou: mittlerweile sind in kakanitchoe

neun brunnen entstanden, die gemeinsam mit den

Dorfbewohnern gebaut wurden. Jeder brunnen

kostet etwa 700 bis 800 euro. Parallel dazu wur-

den die einwohner geschult, wie man zum beispiel

die brunnen, die bis zu 30 meter tief sind, auch

entsprechend reinigt.

erika oldekamp: ich bin in benin sehr engagiert

rund um das thema gesundheitsförderung. Die

ärztliche Versorgung lässt sehr zu wünschen übrig,

denn krankenhäuser und Ärzte gibt es nur in weiter

entfernten größeren städten, die nicht immer

einfach zu erreichen sind.

Pascal gbenou: Wir haben keine elektrizität im ort

und auch kaum eine möglichkeit der Personenbeförderung.

meistens werden ohnehin schon voll

beladene, so genannte moped-taxen genutzt, die

menschen und güter transportieren. allerdings gibt

es in kakanichtou auch keine tankstelle. Deshalb

ist der ausbau von infrastruktur so bedeutend.

erika oldekamp: Wir haben eine arbeitsgemeinschaft

für den straßenbau gegründet. Da erlebt

man immer neue Überraschungen. nach jeder

regenzeit ist die straße aufgrund der Wassermengen

verschwunden, das heißt weggespült. Wir sind

jetzt dabei, rohre zu stampfen, um das Wasser zu

kanalisieren.

Pascal gbenou: Ja, der straßenbau, das ist erikas

Projekt. sie hat diese arbeitsgemeinschaft ins

leben gerufen und mittlerweile sind die olde kamps

aufgrund ihres vielfältigen engagements auch bürger

von kakanitchoe, das ist eine besondere auszeichnung.

Horst wurde sogar zum mitglied des

Weisenrates ernannt.

Was sind die zukunftsperspektiven für das Dorf und

die region?

Pascal gbenou: es gibt ein sprichwort in benin:

„Wenn du lebst, hast du auch Hoffnung.“ nach diesem

motto werden wir weiter arbeiten und uns nicht

von den kleinen katastrophen unterkriegen lassen.

Jedes Jahr passiert etwas anderes, einmal haben

wir zu viel Wasser, einmal zu wenig. aber immer

stehen wir wieder auf – gemeinsam mit unseren

deutschen Freunden.

Das klingt sehr familiär?

erika oldekamp: Ja, wir sind sehr stolz auf Pascal.

Horst oldekamp: Sein Name hat einen guten Ruf.

Im Dorf wird er liebe- und respektvoll „Doyen“

genannt, schreibt gerade seine Doktorarbeit und

sein Wort hat in Westafrika Gewicht. Oft scheint

sein Kampf aussichtslos. Wenn zum Beispiel die

Europäer das bei uns nicht zu vermarktende Hüh-

nerfleisch zu Spottpreisen nach Afrika exportieren

oder der Preis für den in Afrika angebauten Reis

nicht konkurrenzfähig ist. Aber dagegen kämpfen

wir gemeinsam.

Pascal gbenou: Meine deutschen Freunde sind zu

einem Teil meiner Familie geworden, die mit allen

Mitteln unsere Bemühungen unterstützt. Aber ganz

unabhängig davon habe ich in Afrika eine große

platz genommen � quadrat 01/2013 31

Familie. Mein Vater starb vor drei Jahren, er wurde

107 Jahre alt und hatte sieben Frauen. Ich habe 16

Schwestern und 16 Brüder – also nach europäischen

Maßstäben eine richtige Großfamilie.

Horst oldekamp: Das möchte ich noch mal betonen:

Aufgrund der langjährigen und familiären

Beziehungen fließt auch jeder Cent einer Spende

oder eines Verkaufs von Waren aus Afrika direkt in

die Projekte in Benin. Das ist der Charme unserer

Arbeit, wir geben null Cent für Verwaltungs- oder

sonstige Kosten aus, sondern unterstützen direkt

die Arbeit vor Ort. (uju)

Spenden für die Projekte in Benin sind willkommen.

Konto-nummer: 1 043 924 200

volksbank nordharz

Bankleitzahl: 268 900 19

Förderverein der Madagaskarfreunde e.v.

Bergstraße 4, 38640 Goslar

republik Benin

(bis 1975 Dahomey): Präsidialdemokratie mit

Einkammer-Parlament

Hauptstadt nominell: Porto-Novo (250.000

Einwohner)

Regierungssitz: Cotonou, Küstenstadt, Wirtschaftszentrum

(etwa eine Million Einwohner)

Bevölkerung: etwa neun bis zehn Millionen,

davon mehr als 44 Prozent jünger als 15 Jahre

Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf 2011:

560 Euro (Deutschland: 31.416 Euro)

Wichtige Wirtschaftssektoren: Hafen (mehr als

zehn Prozent des BIP) und Landwirtschaft mit

dem bedeutenden Exportgut Baumwolle

Bilaterale Beziehungen: Seit 1960 (Unabhän-

gigkeit des Landes von Frankreich) diplomati-

sche und entwicklungspolitische Beziehungen

mit der Bundesrepublik. Benin ist Kooperationsland

der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

mit den Schwerpunkten Dezentralisierung

und Kommunalentwicklung, Wasser- und

Sanitärversorgung sowie Landwirtschaft.


32

um den sich die meisten Sagen, Märchen und

Mythen ranken. Schon von Weitem kann man

den Berg sehen. Der Gipfel ist eines der beliebtesten

Ausflugsziele Deutschlands. Seit 1899 fährt die

dampfende Schmalspurbahn hinauf in die oft sturm-

umtosten Höhen.

Winterwunderland

Heinrich Heine musste noch zu Fuß die Kuppe

erklimmen, als er 1824 den Berg besuchte und

angeblich in das Gipfelbuch schrieb: „Viele Steine,

müde Beine, Aussicht keine, Heinrich Heine“. Zuvor

hatte Goethe den Brocken schon zum heimlichen

fotos: stefan sobotta / rainer golitz Der Brocken ist sicher einer der Berge im Harz,

Hauptdarsteller seines Faust gemacht. Die erste

Winterbesteigung – ohne Besen –, die schriftlich

festgehalten ist, war am 24./25. April 1753 die des

Journalisten und Naturforschers Christlob Mylius.

Sein Aufstieg war sicher um einiges mühsamer als

heute, wo die Brockenstrasse ausgebaut und meist

gut geräumt ist. Auch Goethe besuchte den Brocken

erstmals im Winter. 1777 stand er auf dem Gipfel.

Dieser Besteigung sollten noch zwei weitere folgen.

Aufgrund des rauen Klimas ist der Brocken ein

Lebensraum seltener Arten. Der Brockengipfel

gehört zur subalpinen Vegetationszone. Seine Flora

und Fauna sind vergleichbar mit denen Nordskandinaviens

und der Alpen. Der Brockengipfel liegt als

einziger Berg des deutschen Mittelgebirgsraumes

oberhalb der Waldgrenze, so dass dort allenfalls sehr

kleinwüchsige Fichten zu finden sind. Im Winter verwandeln

die Stürme und der Schnee die Bäumchen

in wilde eisgepanzerte Phantasiefiguren.

Seit 2004 startet im Februar von Göttingen aus

jedes Jahr die „Brocken Challenge“. Dieser Ultramarathon

führt die Sportler mehr als 80 Kilometer und

1900 Höhenmeter bis zum Brockengipfel. Am 9.

Februar um 6.00 Uhr ertönt in Göttingen der Start-


schuss. Der schnellste Läufer schafft die Strecke meist in siebeneinhalb Stunden,

aber auch bei der Anmeldung muss man schnell sein: alle 180 Startplätze waren

in weniger als zehn Minuten ausgebucht. (sts)

33


34 quadrat 12/2012 � platz genommen

Demnächst im cineplex Goslar

schlussmacher

ab 10.1.2013 im Kino!

Paul arbeitet als Schlussmacher für eine Berliner Trennungsagentur und übermittelt

die Trennungswünsche seiner Kunden an deren zukünftige Ex-Partner.

Gefühlsausbrüche aller Art nimmt er gelassen hin, denn jede Trennung bringt ihn

einer Beförderung näher. Alles läuft bestens, bis er auf den sensiblen Toto trifft,

der mit Pauls Trennungsbotschaft nicht fertigwird. Um nicht alleine zu sein, heftet

er sich fortan an Pauls Fersen und stürzt dessen Leben und Karrierepläne dabei

komplett ins Chaos.

Turbulente Komödie von und mit Matthias Schweighöfer („Russendisko“).

ritter rost

ab 10.1.2013 im Kino!

Nachdem Möchtegern-Ritter Rost unerwartet Prinz Protz besiegt hat, beschuldigt

der ihn aus Rache des Diebstahls und Betrugs. Daraufhin verliert Rost seine

Ritterlizenz, seine Burg und das Herz seines geliebten Burgfräuleins Bö. Mit Hilfe

des kleinen Drachen Koks und seines Pferdes Feuerstuhl will der Tollpatsch seine

Ehre retten und Bö zurückerobern. Und weil Protz Übles plant, retten sie letztlich

Bö und ganz Schrottland aus den Fängen des Fieslings – und Rost wird doch

noch zum Helden.

Erstes Kinoabenteuer nach der beliebten Kinder-Marke.

cineplex Goslar

carl-Zeiß-straße 1 · 38644 Goslar · tel. 0 18 05 - 54 66 47*

* Der anruf kostet 14 ct/min aus dem deutschen Festnetz. mobilfunkhöchstpreis 42 ct/min.

DjanGo unchaineD

ab 17.1.2013 im Kino!

Südstaaten, zwei Jahre vor dem Bürgerkrieg: Der Kopfgeldjäger Dr. Schultz

braucht die Hilfe des Sklaven Django, um ein mordendes Brüdertrio aufzuspüren.

Im Gegenzug schenkt er ihm die Freiheit und bildet ihn zum Verbrecherjäger aus.

Die beiden werden ein gefürchtetes Team und schließlich bittet Django seinen

Mentor, ihm bei der Suche nach seiner Frau zu helfen. Und so beginnt eine blutige

Odyssee, die das ungleiche Duo zur Plantage des teuflischen Calvin Candie

führt …

Grandioses Western-Epos von Quentin Tarantino mit Jamie Foxx.

Zero Dark thirty

ab 31.1.2013 im Kino!

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist Osama Bin Laden der

meistgesuchte Terrorist der Welt. Trotzdem dauert es fast 10 Jahre, bis das

„Navy SEALs Team 6“ den Al-Qaida-Chef stellen kann. Am 2. Mai 2011 schafft

das härteste Eliteteam der Welt das scheinbar Unmögliche und stürmt in einer

nächtlichen Blitzaktion Bin Ladens Anwesen in Pakistan. Der Top-Terrorist und

einige seiner Männer werden bei dem akribisch geplanten Einsatz, der nur wenige

Minuten dauert, getötet.

Packender Action-Thriller von Kathryn Bigelow („Tödliches Kommando“).


das Ballett des BolsHoi

die saison 2012/2013

In Ihrem Cineplex

Sonntag, 2. Dezember 2012 um 16:00 Uhr

DER NUSSKNACKER – Aufzeichnung

Sonntag, 27. Januar 2013 um 16:00 Uhr

LA BAYADÈRE – Live

Sonntag, 10. Februar 2013 um 16:00 Uhr

DON qUICHOttE – Aufzeichnung

Sonntag, 31. März 2013 um 17:00 Uhr

DIE FRÜHLINGSWEIHE – Live

Sonntag, 12. Mai 2013 um 17:00 Uhr

ROMEO UND JULIA – Live

kino

Du bist mein Kino

Medienpartner Medienpartner

Karten an der KinoKasse. Weitere informationen unter WWW.cineplex.de

Photo © Damir Yusupov

13. Okt.

27. Okt.

08. Dez.

15. Dez.

19. Jan.

16. Feb.

02. März

27. April

platz genommen � quadrat 12/2012 35

CLASART Classic präsentiert die Met-Saison 2012/2013

Live in High-Definition

Met

Opera im Kino

Gaetano Donizetti

L’ELISIR D’AMORE

Mit Anna Netrebko, Matthew Polenzani und

Mariusz Kwiecien. Dirigent: Maurizio Benini

Giuseppe Verdi

OTELLO

Mit Renée Fleming, Johan Botha und

Falk Struckmann. Dirigent: Semyon Bychkov

Giuseppe Verdi

UN BALLO IN MASCHERA

Mit Sondra Radvanovsky, Marcelo Álvarez und

Dmitri Hvorostovsky. Dirigent: Fabio Luisi

Giuseppe Verdi

AIDA

Mit Liudmyla Monastyrska, Olga Borodina und

Roberto Alagna. Dirigent: Fabio Luisi

Gaetano Donizetti

MARIA STUARDA

Mit Joyce DiDonato, Elza van den Heever und

Francesco Meli. Dirigent: Maurizio Benini

Giuseppe Verdi

RIGOLETTO

Mit Diana Damrau, Piotr Beczala und

����������������������������������������

Richard Wagner

PARSIFAL

Mit Katarina Dalayman, Jonas Kaufmann

und René Pape. Dirigent: Daniele Gatti

Georg Friedrich Händel

GIULIO CESARE IN EGITTO

Mit Natalie Dessay, Alice Coote und David Daniels

Dirigent: Harry Bicket

www.metimkino.de

der karten-

vorverkauf

hat begonnen

weitere inFos unter www.cineplex.De

The Met: Live in HD is made possible by a generous grant from its

founding sponsor

Neubauer Family Foundation

Joyce DiDonato in

Maria Stuarda

PHOTO: BRIGITTE LACOMBE/METROPOLITAN OPERA

Global corporate sponsorship of The HD Broadcasts are

The Met: Live in HD is provided by supported by


62

36 quadrat 01 01/2013 / 2013 � � angelesen

ANGELESEN

JANUAR

DEr GEiGEr

MEchthiLD BorrMaNN

DroEMEr

In dem neue Roman der Deutschen

Krimi-Preis-Trägerin 2012 übernimmt

der begnadete Geiger Ilja Grenko die

Hauptrolle, der in einer einzigen Nacht

im Mai 1948 seine beiden wertvollsten

Schätze verliert: seine gesamte Familie

und seine Geige, eine Stradivari von unermesslichem

Wert. Erst dem eigensinnigen

Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird

es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht

in das grausame Geschehen von damals

zu bringen. Der Preis für diese Entdeckung

ist hoch − viel zu hoch.

üBErMaNN

toMMy JauD

SchErz vErLaG

Spätestens seit es bei meinem griechischen

Finanzberater keine leckeren

Kekse zu den Besprechungen mehr

gab, hätte ich etwas ahnen müssen. Den

letzten Keks gab es, als ich einen rumänischen

Waldfonds erwarb. Immer

wieder scherzten Kosmás Nikifóros Sarantakos

und ich über all die Teilzeit-

Apokalyptiker, die sich aus Angst vor der

Eurokrise zitternd Goldmünzen unter die

Salamischeiben ihrer Tiefkühlpizzas

schoben. Dann kam der Tag, an dem mir

Sarantakos in nahezu arglistiger Beiläufigkeit

offenbarte, dass mein Plan

nicht wirklich aufgegangen sei. Aber

erst in der Tiefgarage begriff ich, was

jene minus 211,2 Prozent in meinem

Portfolio-Report wirklich bedeuteten:

Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht

mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne.

Nicht mal das Studium meiner

Freundin würde ich noch finanzieren

können. Der einzige Ausweg lag darin,

mich so schnell wie klammheimlich

wieder aus dieser unsäglichen griechischen

Misere zu ziehen: Ich musste zum

Übermann werden!

Mach MaL PLatz

iM KoPf

aNDy PuDDicoMBE

MENSSaNa

Ganz entspannt ins neue Jahr: Meditation

ganz anders – ohne Lotossitz und

spirituelle Klischees! Andy Puddicombe,

ehemaliger buddhistischer Mönch und

derzeit der Meditations-Guru in England,

lehrt eine Meditationspraxis, die

sich leicht umsetzen und in unseren

modernen, hektischen Alltag integrieren

lässt. Öfter mal kurz innehalten und die

Augen schließen, in der Mittagspause

das Essen bewusst genießen, in der

U-Bahn auf den Atem achten: Egal wie

eingespannt man ist – zehn Minuten

täglich reichen aus, um das unermüd-

liche Gedankenkarussell effektiv zu

stoppen und den Geist wieder klar werden

zu lassen.

„iSch GEh SchuLhof“

PhiLiPP MöLLEr

BaStEi LüBBE

Heute ist Klassenausflug – Bowlen, damit

die Kinder sich endlich mal so richtig

austoben können. Als ich den Klassenraum

betrete, stürmen die ersten schon

auf mich zu. „Herr Mülla, iebergeil!“, ruft

Ümit. „Isch mache Strike, ja? Schwöre,

schmache Strike!“ Mit wilden Bowling-

Trockenübungen steht er vor mir. Wenn

er nachher tatsächlich so bowlt, nehme

ich mir besser einen Helm mit. Aushilfslehrer?

Ein lockerer Job, denkt Philipp

Möller, bis zur ersten Stunde in seiner

neuen Klasse: Musikstunden erinnern

an DSDS, hyperaktive Kids flippen ohne

ihre Tabletten aus und zum Frühstück

gibt es Fastfood vom Vortag. Möllers Geschichten

aus dem deutschen Bildungschaos

sind brisant und berührend, und

dabei immer wieder urkomisch.

DENN DiE GiEr wirD

Euch vErDErBEN

ÅSa LarSSoN

c. BErtELSMaNN

Sol-Britt wird in der Nähe Kirunas mit

einer Heugabel grausam ermordet. Zunächst

wird ihr Liebhaber verdächtigt,

doch Staatsanwältin Rebecka Martinsson

und Polizistin Anna-Maria Mella beginnen,

Sol-Britts Familienverhältnissen

akribisch unter die Lupe zu nehmen und

stoßen dabei auf verdächtig viele tödliche

Unglücksfälle in ihrer Familie. Die

Spur führt ins Kiruna von 1914: Sol-

Britts Großmutter kam damals als junge,

bildhübsche Lehrerin mit großen Erwartungen

in die frisch gegründete Eisenerz-Stadt.

Als sie mit dem mächtigsten

Mann Kirunas, dem Bergwerksdirektor,

eine Liaison eingeht, kann sie ihr Glück

kaum fassen. Doch der einflussreiche

Mann, von allen „König von Lappland“

genannt, hat in den politisch unruhigen

Zeiten ganz anderes im Sinn, als seiner

jungen Liebhaberin eine sichere Zukunft

zu bieten.

wEitEr wEG

JoNathaN fraNzEN

rowohLt

Nach dem großen Erfolg seines Romans

„Freiheit“ veröffentlicht Jonathan Franzen

nun Essays über das, was ihn nicht

loslässt: Umwelt, Reisen und menschliche

Beziehungen, und immer wieder auch

über die Literatur. Er erzählt von der


Jagd auf Singvögel in Mittelmeerländern

und der Gefahr, der er selbst

ausgesetzt war, als er Naturschützer

bei ihrem Kampf gegen das massenhafte

Töten begleitete. Er erzählt

von einer Reise auf eine kleine, unbewohnte

Vulkaninsel vor Chile, auf

der er einen Teil der Asche seines

Freundes und Rivalen David Foster

Wallace verstreute. Fast immer sind

es Ambivalenzen, Irritationen, Beunruhigungen,

die ihn zum Schreiben

brachten. Und natürlich geht es um

Bücher, alte und neue, die ihm wichtig

sind und es verdient haben, dass

auch der deutsche Leser sie entdeckt.

Erscheint am 18. Januar 2013

im Handel!

yuMMy MaMi

KochBuch

LENa ELStEr, DorothEE

SoEhLKE-LENNErt

StiftuNG warENtESt

Nicht nur Mamis finden in diesem

frisch-frechen Kochbuch zahlreiche

Rezepte für Babys, Kleinkinder und

für die Familientafel. Spannend wird

es auch, wenn Kinder selbst zum

Kochlöffel greifen dürfen. Kompetent

werden alle Fragen junger Eltern

beantwortet, die sich in punkto

Ernährung ergeben: Was und wie

viel soll mein Kind essen? Auf welche

Nährstoffe und Vitamine ist besonders

zu achten? Und was tun, wenn

der Appetit grundsätzlich durch Abwesenheit

glänzt? Über 120 einfache

und schnelle Rezepte für Kinder von

0 bis 15 und zehn Kinderkochkurse

von Pizza über Pasta bis Kuchen in

kindgerechten Step-by-Step-Bildern

machen ordentlich Appetit. Zahlreiche

Themenseiten zu Geburtstagen,

Familienessen, Picknick & Co.

sowie viele Infos und Tipps zu zahlreichen

Themen rund um die gesunde

Ernährung machen aus dem

Buch eine hilfreiche Lektüre.

DiE EiSLäufEriN

KathariNa MüNK

Dtv

Während ihrer Urlaubsreise mit der

Transsibirischen Eisenbahn kommt

der Regierungschefin einer westlichen

Industrienation das Gedächtnis

abhanden. In Omsk fällt ihr ein

Bahnhofsschild aufs Haupt und

stiehlt ihr zwanzig Jahre ihres Lebens

und jeden Tag aufs Neue ihre

Erinnerungen. Mangels alternativer

Kandidaten erfährt die Öffentlichkeit

nichts davon. Tag für Tag wird

die Chefin von ihrem engsten Mitarbeiterkreis

neu „auf Schiene“ gesetzt

– allerdings mit einigen Ne-

benwirkungen: Sie regiert plötzlich,

als gäbe es kein Morgen, spontan,

unvoreingenommen, ja geradezu

leidenschaftlich. Auf der Suche

nach ihrem Gedächtnis kennt sie

kein Pardon.

rocK viNyL: DiE

700 LEGENDärStEN

PLattENcovEr

DoMiNiquE DuPuiS

hEEL

„Wir waren davon überzeugt, dass

eine neue Ära angebrochen war.

Rock’n’Roll hatte die Welt verändert

– er hatte unsere Art zu denken verändert.

So oder ähnlich muss es bei

Christi Geburt gewesen sein, und im

Jahr 1956 begann eine neue Zeitrechnung“

(Keith Richards). Die

Vinyl schallplatte war schon immer

der bevorzugte Tonträger des wah-

ren Rockfans. Die vielen Facetten

der Rockmusik, in denen sich die

gesellschaftlichen Entwicklungen

widerspiegeln, haben ihre Spuren

auf den Plattencovers hinterlassen.

Labels, die etwas auf sich hielten,

engagierten die besten Zeichner,

Grafiker und Fotografen. Dominique

Dupuis erzählt die Geschichte der

Rockmusik, ihrer Legenden, ihrer

Bands und Musiker: Anhand von 700

außergewöhnlich kunstvoll gestalteten

Plattencovers rollt er die Hintergründe

dieser spannenden Zusammenarbeit

von Musikern, Grafikern

und Fotografen auf. (nm)

Baumkuchenbacken live

37

freitags ab 15 Uhr

Bäckermeister

Andreas

Gummich

Von April bis November tägliche Busverbindung mit

den erdgasbetriebenen Bussen der KVG (Linie 875)

vom Bahnhof Bad Harzburg

um 10.46 / 11.46 / 13.46 / 14.46 / 16.46 Uhr

� 05322 2855 Foto: Nationalpark Harz

Nur das Beste

aus dem...

Backhaus

am Schloss

Waldgaststätte

Wo sich Luchs und Hase

„Gute Nacht“ sagen

• Abwechslungsreiche Speisenkarte

• Wild-Spezialitäten

• Torten und Gebäck aus eigener

Herstellung

• Herrliche Aussicht auf den Brocken

• 15.000 qm großes Luchs-Schaugehege

• Gepflegte Wanderwege

Ausrichtung von Hochzeitsfeiern,

Jubiläen und Betriebsfesten.

Gruppen ab 20 Personen können

bei Reservierung auch nach

18.00 Uhr etwas bei uns erleben,

z.B. mit einem leckeren Buffet!


foto: hansi hoffmann

38 quadrat 01/2013 � hoffmanns erzählungen

Jimi Hendrix:

„Ich bin Gott und

Satan zugleich!“

hansi hoFFmann, pr-manager der superstars, erinnert sich

Die schlagen euch tot! Seht zu, dass ihr

schnell vom Gelände verschwindet!“ Hektisch

herumlaufende Polizisten vertrieben

die verängstigten Zuschauer vom matschigen Acker

des Festivalgeländes auf Fehmarn. Die Bretterbude

des Kassenhäuschens und der Doppelcontainer

der Festivalleitung standen bereits in Flammen.

Mit ihren schweren Motorrädern

donnerten die aufgebrachten „Hells

Angels“ zur großen Drehbühne des

Drei-Tage-Festival „Love & Peace 70“

auf der Ostseeinsel. Molotow-Coktails

zerplatzten zwischen den Gerüststangen.

Die 180 „Angels“ waren als Ordner

angeheuert worden, hatten ihr Geld

nicht bekommen, randalierten,

fackelten alles Brennbare ab, lieferten

sich Schiessereien mit Polizei und Feuerwehr

− ein gigantisches Inferno. Kreischende,

fl üchtende Zuschauer, kettenschwingende

Rocker, hilfl ose Band-Roadies,

und ich hatte mich mit drei Hamburger

Journalisten hinter die Bühne

gerettet. Jimi Hendrix, Headliner am

sechsten September ’70, war nach seinem

90-Minuten-Auftritt per Helicopter

Richtung Hamburg aufgebrochen, um

zurück nach London zu fl iegen. Als nach

Hendrix die Band „Ton, Steine, Scherben“

mit dem Frontmann Rio Reiser die Hymne

„Macht kaputt, was Euch kaputt macht“

anstimmte, begann die Apokalypse des „Love &

Peace“-Festivals.

Mit Jimi Hendrix waren wir vom Konzert in der

Deutschlandhalle Berlin zum Festival nach

Fehmarn aufgebrochen. Auf dem Hamburger

Hauptbahnhof trafen wir mit den Fes tivalgruppen

„Ten Years After“, Rod Stewart & The Faces, Procul

Harum, Emerson, Lake & Palmer und Mungo

Jerry zusammen, alle auf dem Weg nach Fehmarn.

Ein übereifriger Fahrdienstleiter sperrte aber den

reservierten Salonwagen nicht auf,

„… weil dieser unzivilisierte Haufen eine

Gefährdung des Bahnverkehrs darstellt!“

Eine ältere Dame am gleichen Bahnsteig

blätterte in ihrem schwarzen Notizbüchlein,

ging telefonieren, und kurz darauf

kam der Bahnbeamte kleinlaut und

diensteifrig zu uns, half beim Einsteigen

und reichte die vielen Musikinstrumente

in den Waggon. Wir erfuhren später, dass

Frau Wilhelmine Lübke, Gattin des einstigen

Bundespräsidenten, über die

unschöne Szene am Bahnsteig empört

war, einen Bekannten im Verkehrsministerium

alarmierte, der umgehend in

Hamburg für„freie Fahrt“ sorgte.

Danke, Wilhelmine!

Auf der Wiese des Bauern Störtebecker

am Feh marner „Flüggestrand“ hatten

die drei Veranstalter-Neulinge Helmut

Ferdinand, Christian Berthold und Tim

Sievers nach britischem Vorbild das

erste deutsche Drei-Tage-Festival


„Love & Peace ’70“ organisiert. 28 Bands,

etablierte Rockstars und absolute Newcomer

für ganze 20 Deutsche Mark. Aus

Deutschland, Österreich, der Schweiz und

aus einigen Nachbar ländern pilgerten die

Fans nach Fehmarn und landeten auf einer

vom Regen aufgeweichten Matschwiese.

Hendrix startete sein Konzert mit seinen

Musikern Billy Cox (Bass) und Mitch Mitchel

(Drums) bei nachlassendem Regen.

Als dann sein Hit „Purple Haze“ erklang,

brach die Sonne durch die dunklen Wolken.

Das Fehmarner Katastrophenfestival

war eines der letzten Auftritte des genialen

Gitarristen Hendrix. Zwei Wochen

später – nach einer Jam-Session mit Eric

hoffmanns erzählungen � quadrat 01/2013 39

Burdon im Londoner „Scott’s Club“ – erstickte musikalische Spürnase und Manager

bei bei seinen Solis den den Klang Klang verzerrte, mit anderen

09.03.12 der Star 10:12:51 am 18. September [Motiv '5952555(1-1)/Korrekturanzeigen 1970 im Hotel-Apart- wieder ohne einmal Auftrag' in seinen - Dialog40MHK830 „Star Club“ nach | Medienhaus Ham- Worten: Krause ein | Zeitung] Hundert-Phon-Inferno von bthom (Color inszenierte.

Bogen)

ment seiner Freundin Monika Dannemann an burg. In loser Folge schrieb ich für sein „Tage- Bereits am zweiten Hendrix-Abend war der Club

Erbrochenem.

buch“ und für Pressemeldungen Künstler-Stories gnadenlos überfüllt.

Vier Jahre zuvor – Mitte ’66 − holte mich mein

Freund Manfred Weissleder, Kiez-Club-Gründer,

von seinen „Star-Club“-Bands, darunter so

unentdeckte Sänger und Gruppen wie die

„Rattles“, Frank Zappa, Tony Sheridan, James

Brown, Eric Burdon oder die vier „Hühner“ aus

London, die Mädchenband „Liverbirds“. Und nun

war Jimi Hendrix geplant. Am ersten Abend im

„Star Club“ erlebte ich einen mageren, dicklippigen

Zappelphilipp, der mit seinen Freunden

Mitch Mitchell und Noel Redding, angekündigt als

„The Jimi Hendrix Experience“, mit hartem Beat

versuchte, die zehn Besucher im riesigen Clubraum

zu unterhalten. Doch die Kiez-Buschtrommeln

berichteten schon am nächsten Tag, dass da

so ein „Halbindianer mit Negerfrisur“ eine Wahnsinns-Showsinns-Show

im im Star Club abzog, mit kreischenden

Rückkopplungen expe rimentierte, seine Gitarre

mit der Zunge und den Zähnen zupfte, sich im

monotonen Sprechgesang an der Bühnenrampe

wälzte und mit einer artis tischen Fingerfertigkeit

Jimi hatte mich für den späten Nachmittag in den

Backstage-Bereich des „Star Club“ bestellt.

Geben Sie dem besten

Service der Region Ihr

Ja-Wort

Das Auto.

Das Auto.


40 quadrat 01/2013 � hoffmanns erzählungen

Strenger Toi lettengeruch waberte bis in die soge-

nannten Künstlergarderoben, fensterlose „Löcher“

mit Stühlen, Tischen, durchgelegenen Sofas und

beschmierten Wänden, an denen sich die Musiker

mehr oder weniger ordinär verewigt hatten. Meist

haus ten drei oder vier Bands im fliegenden Wech-

sel in diesen Abstellkammern hinter der Bühne.

Die Garderobentür war angelehnt, auf mein Klopfen

reagierte niemand, nur ein lautes Gekicher und

Geschnatter konnte ich ungewollt hören. Weder

Jimi noch die beiden Girls Debbie und Chrissie

von der britischen Mädchenband „Liverbirds“

störten sich an meinem lauten „Sorry, but I have

a date with Jimi!“ überhaupt nicht. Der Sänger

rekelte sich mit seinem nackten, haarlosen Oberkörper

langsam zwischen den Girls hoch, grinste

mir ein „Hi, man“ zu und zog an einer unförmigen

„Tüte“, die eine süßliche Marihuana-Wolke verbreitete.

Die beiden Topless-Girls dachten gar

nicht daran, ihre Schmusezeit mit Jimi zu unterbrechen.

Noch bevor es deftiger auf dem breiten

Sofa zuging, verabredete ich blitzartig mit Jimi

einen Termin für den nächsten Tag.

Jimi erzählte total emotionslos von seiner Jugend:

Sohn des Afroamerikaners James Hendrix und der

indianisch-irischen Mutter Lucille, wegen schlechter

Noten von der High-School gefl ogen, Knast

wegen Autodiebstahls, wegen Ver stößen gegen

Befehle und Regeln nach einem Jahr bei der 101.

Luftlandedivision aus der Armee rausgeworfen. Im

berüchtigten New Yorker Stadtteil Harlem startete

Jimi mit seinem Freund Billy Cox seine Musikerlaufbahn,

gründete seine erste Band, „The King

Kasuals“, gewann 1964 einen Band-Wettbewerb

im berühmten Apollo-Theater und verdiente einige

Dollar als Studiomusiker bei Plattenaufnahmen

mit den „Supremes“, Little Richard und Jackie

Wilson.

Doch bereits knapp vier Jahre nach meinem „Star

Club“-Interview feierten 500.000 Zuschauer Jimi

Hendrix auf dem legendären Woodstock Festival.

Als Finale seines Auftritts präsentierte der Star

erstmals seine umstrittene Interpretation der US-

Nationalhymne „The Star-Spangled-Banner“, ver-

fremdet wie ein Tieffl iegerangriff, apokalyptische

Klangkaskaden, dröhnende Gitarrengewitter.

Im Januar 1969 unterschrieb Deutschlands Veranstalter-Guru

Fritz Rau einen Tourneevertrag

mit Jimi Hendrix. Grafi k-Künstler Prof. Günther

Kieser gestaltete das weltberühmte Hendrix-

Tournee poster mit dem „verkabelten“ Lockenkopf

des Stars, millionenfache Wand-Deko in

Freak-Zimmern. Zur Tourpromotion kam

Hendrix mit einem Zwöf-Mann-Tross zur TV-

Show „Beat-Beat-Beat“ des Hessischen Rund-

funks nach Frankfurt. Nach der Aufzeichnung

des Mega-Sellers „Hey Joe“ zog die komplette

Hendrix-Mannschaft mit einem halben Dut-

zend Groupies aus dem TV-Publikum zu einem

ausgefl ippten Gelage in den Tanztempel

„Casino Five“ an der Frankfurter Kaiser-

straße. Whisky, Wodka, Gin und Bier fl ossen

wie aus einer Pipeline in die reservierte Clu-

becke. Nur Jimi verlangte den besten Rot-

wein – und davon gleich zwei Flaschen. Dani-

ela Holubowski, eine Dame im besten Alter und

TV-Promoterin der Plattenfi rma, bat mich, unbedingt

bei der Party zu verharren, um wenigsten

einen Mann an ihrer Seite zu wissen. Kurz nach

Mitternacht siedelte die von Joints und Alkohol

benebelte Clique in die neunte Etage des nahegelegenen

Interconti-Hotels um. In den Suiten

und Zimmern des Hendrix-Clans begann eine

unkontrollierbare Orgie, die auch den Hotelfl ur mit

einbezog. Dicke Joints machten die Runde, die

harten Drinks wurden direkt aus der Flasche

genossen und aus einem Ghettoblaster dröhnte

Hardrock über die ganze Etage. Auf dem splitternackten

Jimi tobte sich eine der jungen Groupies

aus, andere lagen vom Rausch betäubt in den

Zimmer ecken. Daniela Holubowski bekam in ihrer

Juniorsuite am Ende des Korridors eine Panikattacke

und schickte mich immer wieder zur Erkundung

in das Chaos. Völlig hemmungslos verlustierten

sich Jimis Begleiter mit den mitgeschleppten

halbnackten Girlies, die frivol grinsend von einem

Zimmer zum anderen torkelten und sich ohne

Scham austobten. Als drei herbeigeeilte Hotelbedienstete

für Ruhe sorgen wollten, wurden sie als

„Motherfucker“ von Halbnackten in den Lift

zurückgeschubst.

Es dauerte nicht einmal 30 Minuten, bis ein zwölfköpfi

ges Einsatzkommando vom nahe gelegenen

Bahnhofsrevier die neunte Etage des Luxushotels

rigoros räumte. In Dreiergruppen mit Gepäck verfrachteten

die gar nicht zimperlichen Beamten

ein „halBindianer mit negerFrisur“ eXperimentierte mit kreischenden

rückkopplungen und zupFte seine gitarre mit der zunge.

den Hendrix-Clan in grüne VW-Kombis, transportierten

den völlig von Alkohol und Hasch betäubten

Jimi und seine Clique in der beginnenden Morgendämmerung

direkt zum Flughafen, wo sie sich in

einem bewachten Extra-Raum mit Dusche und Toilette

ausnüchtern konnten, bevor sie die Nachmittagsmaschine

zum Flug nach London besteigen

durften.

Daniela Holubowski hinterlegte mit der Firmenkreditkarte

ein Deposit von 12.000 D-Mark beim

Hotelmanagement für den Hendrix-Ausfl ug in die

neunte Etage des „Interconti“-Hotels in Frankfurt.


52 quadrat 01 / 2013 � reingehört

REINGEHÖRT

JANUAR

THE BRyan FERRy

ORcHEsTRa

THE Jazz aGE

BMG

„Wenn wir alt sind, dann machen wir

Dixieland!“ Diese nur zu kluge Antwort

auf die von Journalisten an Protagonisten

der Popmusik oft und gerne gestellte

Frage, wie es angesichts der allgemeinen

Brotlosigkeit der Kunst denn mit Plänen

für das Alter aussähe, wird bei Musikern

gern als Treppenwitz verwandt. Dabei

steckt sie voller Weisheit. Auch Bryan

Ferry hat sich auf seine alten Tage in die

sicheren Häfen des Retro-Chic gerettet;

der Genre-Hopp zum Jazz, in Ferrys Fall

mit Faible für die Sounds der Roaring

Twenties, in deren Gewande er seine

Klassiker steckt, als Proklamation des

Alters, die den Generationenwechsel

amtlich macht. Ob in 100 Jahren junge

Menschen Roxy Music hören? Oder bevorzugen

sie Chopin?

DaviD FEnEcH

GRanD HuiT

GaGaRin

David Fenech, in Paris lebender Oneman-

bandmusiker und Kleinkünstler, hat

hier ein Werk für die Ewigkeit geschaffen:

mit allerlei Krach aufgenommene Perlen

von Liedern, die einstmalig in die

Öffentlichkeit gelangten; tolle Musik, die

damals nur wenig erreichte, jene aber

alle entzückte und verzauberte. 2013

werden es wieder nicht mehr als eine

Hand voll Leute sein, die Zeit, Muße und

das nötige Glück haben, dieses Kleinod

für sich zu entdecken. Auch egal. Schließlich

gilt: Unentdeckte Musik ist weniger

ärgerlich als unentdeckte Impfstoffe.

THE LORDs OF

THE nEw cHuRcH

THE GOspEL TRuTH

Easy acTiOn

Irgendwo zwischen den Rolling Stones,

Guns’n’Roses, den Sisters of Mercy und

der Adams Family lassen sich die Proto-

Sleazerock-Zombies um Stiv Bators in

der Rückschau verorten, die hier auf drei

CDs und einer DVD stattfindet. Welch

seltsame Blüten das MTV-Zeitalter doch

trieb. Damals verlangte die Öffentlich-

keit tatsächlich nach Typen, die eigentlich

kaputt waren, grenzdebilen Unsinn

zu Liedgut spannen und damit dem damaligen

Rezipienten diffuse Begehrlichkeiten

von Subversion und Hedonismus

vorgaukeln konnten. Das „wilde Leben“

bleibt in Wahrheit ein Trauerspiel, in den

besten Momenten ihrer Karriere verdeutlichten

die „Lords of The New Church“

genau das, ob gewollt oder ungewollt.

Stiv Bators ist im Glauben an seine Rolle

verstorben, wie so viele vor und nach

ihm, vom Menschen dahinter und dessen

Innern wissen wir leider nichts. Auch

seine Musik gibt darüber kaum Auskunft,

sie bleibt nur Maskerade.

zuccHERO

La sEsión cuBana

univERsaL

Mit Grauen vernahmen wir dieser Tage,

dass Silvio Berlusconi ein Comeback auf

die politische Bühne erwäge. Ja, spinnen

sie denn, die Römer? Jedoch haben andere

Staatsformen auch schöne Laden-

hüter. Ausgerechnet Fidel Castros Sandkiste

Kuba und all die Rasseln und andere

musikalischen Spielzeuge darin,

die jedermann seit Ry Cooders Eröffnung

des World-Wide-Buena-Vista-Media-

Hype-Clubs kennt, hat nun Liedermacher

Zucchero für sich entdeckt. Auch,

wenn er sich mit Aufnahmen von Klassikern

wie „Guantanamera“ und neuen

Eigenkompositionen einen Traum erfüllte,

ist es doch harmlos groovende

Weltmusik, statt hart gegen Silvio anzusingen!

Da muss der Barde wohl fix noch

einen nachlegen.

puHDys

Es waR scHÖn

pOLyDOR

Mit Erscheinen des neuen Albums endet

das 43. Bandjahr. Der Name: „Es war

schön“. War es das? Fragen wir nach!

Kennen Sie den? „Hach, die Nostalgie ist

auch nicht mehr das, was sie mal war!“

Nicht witzig? Gut. Die Ostalgie auch nicht.

Die Verklärung des Dritten Reiches wird

immerhin manchmal unter Strafe gestellt,

derweil die DDR als unfreiwillig komische

Zeit in kollektiver Erinnerung zu bleiben

reingehört � quadrat 01/2013 41

scheint, mehr einer Epoche, einer historischen

Stilblüte gleich als einem weiteren

erschreckenden Beweis dafür, wie

einfach es anzustellen ist, dass wenige

über viele herrschen. Auch Unmenschlichkeit

bleibt eben immer relativ. Was

werden in einer zukünftigen, besseren

Welt die Menschen über eine Zeit sagen,

in der diese Unterdrückungsform globalisiert

wurde und ganze Erdteile dazu

dienten, es einem sehr kleinen Teil der

Menschheit genehm und recht zu machen,

derweil anderswo Milliarden hungerten?

Und was werden sie über die

Künstler und Publikatoren denken, die

zu diesem großen Unrecht schwiegen

und stattdessen über die Liebe oder andere

triviale Abstrakta plätscherten?

wOLFGanG MüLLER

üBER DiE unRuHE

FREssMann

Deutsche Liedermacher mit Allerweltsnamen

haben in Deutschland Tradition.

Manchmal kommt man leider nicht umhin,

ihre Musik ähnlich zu attributieren.

Im Falle Wolfgang Müllers kann man auf

erwähnenswerte musikalische Höhepunkte

lange warten. Was bleibt, ist die

Empfehlung, sich dessen Namensvettern,

nein, nicht Heiner, sondern Sigurd

(alter, leider zu früh verstorbender HH-

Untergrundrockmusiker, quasi Hamburger

Sonderschule) und vor allem Max

(Solo wie als Sänger der Berliner Kultband

„Mutter“) zuzuwenden. Die sind

interessanter. (ap)


42 quadrat 01/2013 � kultur 2

kultur kurz-

meldungen

jAnuAr

John Baldessari

kaiserring der stadt goslar

2012

mönchehaus museum, goslar

noch Bis zum 27. Januar

Der kalifornische Künstler John Baldessari

konzipierte die Ausstellung im

Mönchehaus. Sie konzentriert sich

auf Werke aus den letzten zwei Jahrzehnten,

ergänzt um einige frühe

Filmarbeiten. In Text-Bildern, Fotoarbeiten,

Videos, Collagen oder „Cutups“

– Foto-Bild-Montagen – spielt er

mit Standards und Klischees, verfremdet

Bilder durch Löcher und Verdeckungen

oder kombiniert Sprache

und Bilder – doch niemals mit dem

Ernst der Konzeptkunst, eher mit dem

Lächeln eines Weisen, der die richtigen

Fragen stellt.

Baldessaris Werk ließ Kalifornien und

den Westen der USA erstmals in den

Blickpunkt der Kunstszene rücken

Foto: Mönchehaus Goslar

und zog junge europäische Künstler

an. Ungemein einflussreich wirkte Badessari

als Lehrer in Los Angeles. Die

Anerkennung seines Werkes hat sich

seit seiner Einladung zur documenta

5, Kassel 1972, bis zur Krönung mit

dem „Goldenen Löwen“ der Biennale

Venedig 2009 und nunmehr dem Kaiserring

2012 entwickelt.

christiane Feser

kaiserringstipendium Für Junge

kunst 2012

mönchehaus museum, goslar

noch Bis zum 27. Januar

Christiane Feser, 1977 in Würzburg

geboren, studierte „Visuelle Kommunikation“

und lebt und arbeitet in

Frankfurt. Während ihres Studiums

wandte sie sich der Fotografie zu,

nachdem sie zuvor Skulpturen gefertigt

hatte.

Die Leidenschaft für die Skulptur ist

ihr bis heute geblieben. Die Fotoserie

„Frauen“ (2005) entstand noch während

des Studiums. In dieser Werkserie

hat sie Freundinnen von sich fotografiert,

ungeschminkt und in Alltagskleidung.

Anschließend hat sie die Bilder

mit Hilfe einer Anleitung zur digitalen

Optimierung von Porträtfotogra-

Foto: Mönchehaus Goslar

fien nachbearbeitet. Durch die

technischen Eingriffe steigert sie die

Idealisierung der Frauen und schärft

damit den Blick des Betrachters dafür,

wie moderne Bildmedien in Mode

und Werbung operieren. In den letzten

Jahren hat sich das Interesse der

Künstlerin abstrakten Fotografien zugewandt.

In ihrer Werkserie der „Falten“

(2007-09) zeigt sie monochrome,

aus weißem, zerknülltem Papier

bestehende Bilder. Für sie hat Feser

hunderte von Din A 4-Papieren zu unterschiedlichen

Gebilden zusammengepresst

und fotografiert. Die Bilder

hat sie im Computer zu digitalen Faltenlandschaften

von hoher Künstlichkeit

verknüpft, die zugleich seriell und

strukturiert und amorph und chaotisch

anmuten. Nicht anders verfährt

sie bei ihrer Werkserie „Latente Konstrukte“

(ab 2011). Die Motive ihrer

Konstruktionen folgen dabei den Modulen

der Konkreten Kunst. Aber an

ultimativen ästhetischen Formen und

Formeln ist Christiane Feser nicht gelegen.

2011 hat das Guggenheim Museum

in New York Bilder aus ihrer

Werkserie „Latente Konstrukte“ für

seine Kunstsammlung erworben.

Buddy holly

tangungszentrum

der achtermann, goslar

05. Januar, 19.00 uhr

Nach dem ausverkauften Gastspiel

Anfang Februar 2011 sind die Musiker

des Musicals „BUDDY – Die Buddy

Holly Story“ mit ihrem neuen Programm

im Achtermann zu erleben.

Dabei sind es nicht nur die Klassiker

der Rock-’n’-Roll- und Twist-Ära oder

die waghalsigen musikalisch-akrobatischen

Einlagen, die das Publikum allerorten

begeistern, sondern auch die

unterhaltsamen Moderationen. Lassen

auch Sie sich mitreißen vom Beat

der 50er Jahre und erleben Sie eine

Show der Extraklasse voller Witz und

Esprit, bei der nicht nur Rock-’n’-

Roll-Fans auf ihre Kosten kommen.

die pawlowskis Forte

das Beste – der aBschied aula

im schulzentrum seesen

11. Januar, 20.00 uhr

„Man soll aufhören, wenn es noch

schön ist“. Diesen Rat Genschers in

einem Brief an Philipp Rösler wollen

die Pawlowskis forte beherzigen. Im

Jahre 2013 werden Vater und Sohn

ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum feiern

und gleichzeitig ihren Abschied aus

der Kabarett-Szene. Kein Grund zur

Traurigkeit, denn vorher wollen sie

sich gemeinsam mit Uschi Simon

noch angemessen verabschieden, mit

einer mitreißenden Satire-Show, in

der sie die Highlights der letzten drei

Programme präsentieren werden.

Und da lassen sie es krachen wie Daniel

Bahr mit seiner Gesundheitsreform,

da setzen sie den Zuschauern

die Brust auf die Pistole wie Angela

Merkel dem Nicolas Sarkozy, da werden

sie zeigen, wo in diesem Lande

der Schuh brennt und wann die FDP

Inkontinenz anmelden muss. Da wollen

sie noch einmal an ihren liebsten

Foto: Odeon Goslar


Spielorten die Freunde der gepflegten

Satire um sich versammeln und „Adieu“

sagen. Denn der Taten sind genug gewechselt,

lasst uns Worte sehen. Unter

diesem Motto versprechen die Pawlowskis

forte eine große Abschieds-Show

aus Liedern, Szenen und Texten.

Bühne Bad harzBurg

„rain man“

kursaal, Bad harzBurg

18. Januar, 20.00 uhr

Ursprünglich ist „Rain Man“ ein USamerikanischer

Spielfilm von Barry Levinson

aus dem Jahr 1988 mit Dustin

Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen.

Dan Gordon hat den Stoff auf die

Bühne übertragen. In der deutschen

Version spielen Rufus Beck und Karl

Walter Sprungala das Brüderpaar Charlie

und Raymond Babbitt. Ray (Sprungala)

ist Autist und Charlie lernt ihn erst

nach dem Tod des Vaters kennen. Dessen

Erbe geht an die Klinik, in der Ray

wohnt. Charlie möchte an das Geld kommen

und entführt seinen behinderten

Bruder. Bei der gemeinsamen Autofahrt

durch Amerika lernt Charlie Ray, den er

zunächst belächelt, dann sogar ausnutzt,

besser kennen. Die beiden kommen

sich näher, der Trip wird zu einer

lebensverändernden Erfahrung. Weite-

re Informationen sind beim Kulturklub,

Telefon 05322 188, oder unter www.kulturklub-bad-harzburg.de

zu erhalten.

BlechBläserensemBle

ludwig güttler

st. sylvestri-kirche, oBerpFarrkirchhoF

12, wernigerode

19. Januar, 17.00 uhr

Das 1978 durch Ludwig Güttler ins Leben

gerufene „Blechbläserensemble

Ludwig Güttler“ aus Dresden vereinigt

führende Bläsersolisten der Sächsischen

Staatskapelle und der Philharmonie

Dresden. In den nunmehr 31 Jahren

ihres Bestehens hat sich diese Musiziervereinigung

zu einem Brass-Ensemble

der Superlative entwickelt. Sensationelle

Erfolge bei Konzerten im In- und Ausland

sowie mehrere stark beachtete

Schallplatteneinspielungen belegen die

außergewöhnliche Interpretationskunst

des Dresdner Ensembles. Zum Repertoire

gehören Originalkompositionen,

darunter zeitgenössische, eigens für

dieses Blechbläserensemble geschriebene

Werke, aber auch Ensemblesätze

instrumentalen wie vokalen Ursprungs,

die Ludwig Güttler für Blechbläserbesetzungen

adaptiert hat. Karten erhalten

Sie für 35,00 Euro und ermäßigt.

Albert´s

CORNER

charleys tante

KOmÖDIe

GrOSSeS haUS, haLberSTaDT

20. Januar, 15.00 uhr

Am 15. April 1912 sinkt die „Titanic“.

Und auch am nächsten Tag sieht die

Welt für die beiden vornehmen Londoner

Junggesellen Jack und Charley nicht

besonders rosig aus. Stecken sie doch

nicht nur in finanziellen, sondern in

gleichfalls drängenden Liebesnöten: Ihre

Herzdamen Anny und Kitty sollen mit

ihrem Vormund Stephen Spettigue eine

Reise nach Schottland antreten. Klar,

vorher muss man sich noch einmal sehen.

Da aber der Vormund mit Argusaugen

über seine Mündel wacht, ist für das

Treffen eine Anstandsdame dringend erforderlich.

Und so erscheint es den beiden

Junggesellen zunächst wie eine

glückliche Fügung, dass Charleys Tante

Donna Lucia d’Alvarez aus Brasilien ihren

Besuch ankündigt. Sie planen nun

vordergründig, der Tante zu Ehren einen

Empfang auszurichten, zu dem auch die

beiden Damen nebst ihrem Vormund

eingeladen werden sollen. Doch leider

ist die Tante dann plötzlich kurzfristig

verhindert. Das geplante Tête-à-Tête

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kultur 43

2 � quadrat 01/2013

droht zu platzen. Eine Idee muss her,

und zwar schnell. Kurzerhand wird

Jacks Diener Brassett zwangsverpflichtet,

in die Rolle der Tante zu schlüpfen.

Und wider Erwarten spielt Brassett seine

Rolle im Frauenputz so überzeugend,

dass ihm sogar die Männerherzen zufliegen

– denn zufällig taucht Jacks in

Indien vermuteter Vater auf… und dass

dann auch noch die echte Tante in das

Treffen hineinplatzt, versteht sich beinahe

von selbst…

clockwork orange

kammerBallett von Jaroslaw

Jurasz nach anthony Burgess

Kammerbühne, haLberSTaDT

24. Januar, 19.30 uhr

Erzählt wird von Alex, einem intelligenten

Teenager, der gemeinsam mit seiner

Gang nur dann den ultimativen Kick

empfinden kann, wenn wehrlose Opfer

zusammengeschlagen, ausgeraubt oder

vergewaltigt werden. Als die Spirale der

Gewaltexzesse in einem Mord kulminiert,

wird Alex zu vierzehn Jahren Haft

verurteilt. Im Gefängnis gilt Alex wegen

seiner vermeintlichen Angepasstheit als

idealer Anwärter für ein neuartiges Experiment

der Gehirnwäsche. Normgerechtes

Verhalten wird durch zweiwö-


44 quadrat 01/2013 � kultur 2

chige Konditionierung erzielt. Im Ergebnis

löst allein der Gedanke an Gewalt

sofort Übelkeit aus. Alex wird als

„geheilt“ entlassen. Doch es folgt die

„subtile“ Rache der einstigen Opfer.

Alex wird fast in den Selbstmord getrieben,

überlebt jedoch. Im Krankenhaus

erwachend, erkennt er, dass sich die

konditionierte Gewalt-Aversion offensichtlich

nivelliert hat. Ein gut bezahlter

Job und neue Freunde lassen den Eindruck

entstehen, Alex würde ein normgerechtes

Leben führen. Älter werdend,

registriert er seine schwindende Lust

am Exzess. Sogar der Traum von einer

eigenen Familie taucht auf. Doch das

Uhrwerk dreht sich weiter ... Trügt der

Schein? Lauert hinter der angepassten

Fassade nach wie vor die Zerstörung?

ritter eisenFrass

kinderoper, musik von JacQues

oFFenBach

Kammerbühne, halBerstadt

26. Januar, 15.00 uhr

Die gute alte Ritterzeit, ach, wie war die

schön! Da trafen sich tapfere Recken in

glänzenden Rüstungen zu edlen Wettkämpfen

im Dienste von Minne und

Ehrbarkeit. Da splitterten krachend die

Lanzen, erbebte die Erde unter den Hufen

prächtiger Streitrosse und klang die

Luft vom Klirren blanker Schwerter wider.

Vom beflaggten Turm und prächtig

geschmückter Tribüne aber blickten

verträumt die schönen und edlen Burgfräulein

und Damen herab, deren Gunst

und Taschentuch allein das ganze Gewese

und Gewerke galt. So muss es

wohl gewesen sein ... denkt sich zumindest

Jacques, als er von Paris aus aufbricht,

um seinen Onkel, den Ritter Eisenfraß,

auf seiner alten verwunschenen

Burg zu besuchen. Und richtig: Dort

haust im tiefen Verlies Gregor, das

Burggespenst, Knappe Karl tüftelt seit

Jahren an einer Grusel-Graus-und-

Schreck-Maschine und es gibt sogar

ein richtiges Burgfräulein! Schwertleite

heißt die junge Dame, und die ist so

richtig nach Jacques’ Geschmack. Das

Problem ist, dass Schwertleite aus dem

Geschlecht derer von Schlagetot

stammt, mit denen Familie Eisenfraß

seit Generationen im Clinch liegt. Zu allem

Überfluss versucht Knappe Karl mit

allen Mitteln den Streit anzuheizen, um

endlich seine Grusel-Graus-und-

Schreck-Maschine ausprobieren zu

können...

Auf der Basis von Jacques Offenbachs

burleskem Einakter CROQUEFER entstand

eine „Große Oper für kleine Leute“,

die junge Zuschauer in die Welt der

Ritter und der Oper entführt.

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27. Januar, 16.00 uhr

Paula hat eine Unerklärlichkeit im Kopf.

Bevor ihr morgen der Arzt sagen wird,

was es damit auf sich hat, zieht sie die

erschreckende Bilanz ihres Lebens: Berufliche

Erfüllung, Liebe, Leidenschaft

– alles Fehlanzeige. Nicht einmal einen

Orgasmus hat sie bisher gehabt. Kurzerhand

überfällt sie eine Arztpraxis,

um eine Überdosis Tabletten zu erbeuten.

Der Überfall missglückt, aber immerhin

lernt sie Dietmar kennen. Dietmar

scheint sich schon durch seinen

Namen als Traumprinz zu disqualifizieren,

aber er interessiert sich für Paula.

Trotzdem versucht Paula, ihre Abrechnung

zu Ende zu bringen: Sie provoziert

den Rausschmiss aus ihrem verhassten

Billigjob, sagt ihrer unerträglichen

Schwester endlich die Meinung und

versucht sich im Blind-Dating. Dann

taucht auch noch ihr toter Vater auf und

mischt sich mit Vorhersagen über Paulas

Zukunft in ihre Abrechnung ein. Humorvoll,

zart und in rasanter Formulierungskunst

gelingt Thomas Jonigk ei-

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27. Januar,

15.00 uhr Bis 17.30 uhr

Ein Feuerwerk mit Heinz Hellberg als

Conférencier, Sänger und Dirigent! Erleben

Sie Heinz Hellberg in „originalen“

Wiener Heurigenszenen und den beliebtesten

Sketches. Musik von Johann

Strauß Vater & Sohn, Franz Lehár, Emmerich

Kálmán, Robert Stolz und Carl

Zeller. Wunderschöne Melodien, die zu

Ohrwürmern geworden sind, spritzige

und humorvolle Dialoge, Tanzeinlagen

und selbstverständlich das beliebte

Buffopaar – das macht das Wesen der

Operette aus. Heinz Hellberg greift in

die Schatzkiste der Operetten- und Walzermelodien

und zaubert daraus eine

wunderschöne Gala. Das Orchester ist

den gesamten Abend auf der Bühne zu

erleben und wird im zweiten Teil zum

Schrammel-Ensemble, wenn Heinz

Hellberg mit seinen legendären Wiener

Sketches die Stimmung im Publikum

zum Kochen bringt. (sw)

19 Jahre schöne Augenblicke !

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46 quadrat 01/2013 � profile

was macht eigentlich

Hans­Joachim

Mit 87 Jahren mitten im Leben, das ist der

(Lebens-) Künstler Hans-Joachim Röver,

der auch allen anderen schönen Dingen

des Lebens zugeneigt ist. Der gebürtige Braun-

schweiger lebt seit 1960 in Goslar, wohnt mit sei-

ner Frau Christa in der dritten Etage des eigenen

Hauses am Zwingerwall und genießt einen atembe-

raubenden Ausblick „vom schönsten Balkon der

Stadt“.

künstler und kunstlehrer

Die Kunst liegt Röver „in den Genen“, seine Bega-

bung zum Malen habe sich schon in seiner Kindheit

bemerkbar gemacht. Aufgewachsen ist er mit seiner

Zwillingsschwester und einem Bruder in Wolfenbüt-

tel, der Vater wurde als Beamter dorthin versetzt.

Nach dem Abitur übersteht er den Kriegsdienst und

die kurze englische Kriegsgefangenschaft, um dann

an der Kant-Hochschule in Braunschweig ein Lehr-

amtsstudium zu beginnen. Nach einigen Jahren als

Lehrer in Oker wechselt er an die Realschule Hoher

Weg. In den Jahren 1963/64 absolviert er eine Wei-

terbildung an der Werkkunstschule in Hannover

und unterrichtet anschließend überwiegend als

Kunstlehrer.

„Bei allem negativen auch das positive sehen“

Schon seit 1964 ist Röver Mitglied des Bundes bildender

Künstler, Gruppe Harz. Seine Technik der

gespachtelten Ölbilder ist das Markenzeichen des

Künstlers Hans-Joachim Röver. Die Farben werden

auf der Palette gemischt, auf die Leinwand aufgetragen

und dann mit verschiedenen Spachteln verarbeitet.

Bei den Farben dominieren die hellen

Töne, das Spektrum seiner Motive reicht von der

Röver?

Natur über Stillleben bis zu den bekannten Röverschen

Stadtansichten Goslars. Beeinflusst wurde

der Künstler von den Malern des Impressionismus,

wie Monet, Manet, Degas oder auch van Gogh. Bei

den Expressionisten ist einer seiner Lieblingsmaler

Lyonel Feininger. Für seinen eigenen Malstil hat

Röver die Bezeichnung „Fusionismus“ kreiert. Er

will verbinden, Zusammenhänge darstellen, auch

Abhängigkeiten aufzeigen und drückt das durch

eine Verflechtung von Linien aus. Mit zahlreichen

Ausstellungen in der Region sowie in Bonn, Heidelberg

und Hagen und im spanischen Tossa de Mar

wurde das Werk Rövers geehrt.

In einer Rede anlässlich einer Ausstellungseröffnung

hebt Professor Lothar Müller die „Heiterkeit

und Lebenszugewandheit der Darstellungen“ hervor.

„Hier werden die positiven Seiten des Daseins

geschildert. Harmonie, Ordnung der Dinge unterund

zueinander, Freude am Dasein, am Bewusstwerden

der Welt in und um uns werden sichtbar.“

„FreundschaFt, Frieden und humor“

Die Bilder des Künstlers strahlen eine positive

Grundhaltung aus, die auch den Menschen Röver

charakterisiert. Mit Leib und Seele ist er ein Schlaraffe,

Mitglied im weltweiten Männerbund, der sich

der Pflege von Freundschaft, Frieden und Humor

verschrieben hat. „Jeden Abend mal Lachen“ lautet

ein Credo, das auch Röver beherzt, am besten im

Zusammenspiel mit einem Gläschen Rotwein. Der

Wahlspruch der Schlaraffen „In arte voluptas – In

der Kunst liegt das Vergnügen“ klingt wie das

Lebensmotto von Hans-Joachim Röver. In der Winterzeit

treffen sich die Mitglieder des Männerclubs

einmal pro Woche in ihrer Schlaraffenburg in der


Goslarer Domstraße zum geselligen Beisammen-

sein. Dann begleitet Röver seine singenden Freunde

am Klavier, denn die Musik gehört auch zu seinen

Leidenschaften. Wenn es mal nicht um die schönen

Künste geht, dann ist Röver unter anderem sport-

lich aktiv. Er spielt regelmäßig Tischtennis und war

früher auch Leiter der entsprechenden Abteilung

beim MTV Goslar. Er ist heute noch Vorsitzender der

Karl-Hoeber-Riege, eine Gruppe ehemaliger Sport-

ler, deren Aktivitäten sich aber seit einigen Jahren

auf monatliche Stammtisch-Treffen beschränken.

Hans-Joachim und Christa Röver sind leidenschaftliche

Tänzer und üben diesen „Sport“ im

Kurhaus in Hahnenklee aus.

die röver-däle

Ein besonderes Interesse an Architektur und Immobilien

hat den Künstler zum Kauf der heutigen

Röver-Däle, einschließlich Kemenate animiert. Das

historische Gebäude in der Frankenberger Straße

11 nutzt er als Galerie und für vielfältige Aktivitäten.

Hier ist Hans-Joachim Röver im Sommer

immer freitags von 17.00 bis 19.00 Uhr zu finden.

Dann erklärt er Besuchern seine Kunstwerke oder

gibt kleine musikalische Kostproben am Flügel. In

profile � quadrat 01/2013 47

der Röver-Däle ist auch der Bücher-Verkauf der

Madagaskar-Freunde beheimatet, mit deren Erlös

Entwicklungsprojekte in Afrika unterstützt werden.

Im Frühjahr und in den Sommermonaten finden in

historischer Kulisse Lesungen und Konzerte statt.

Für Veranstaltungen oder Feiern kann man die

Räumlichkeiten in geschichtsträchtigem Ambiente

auch mieten.

immer auF achse

Körperlich und geistig fit sind die Rövers viel auf

Reisen. Bevorzugte Reiseziele sind die Türkei und

Spanien. Zweimal im Jahr geht es nach Tossa de

Mar, einem kleinen Ort in der Nähe von Barcelona,

für Christa Röver „unsere zweite Heimat“. Ein

eigenes Feriendomizil in der Provinz Katalonien,

das nur über 42 Stufen zu erreichen ist, haben die

Rövers gerade abgegeben. Aktuell wird allerdings

überlegt, ob man die Bleibe nicht doch wieder

übernehmen sollte. Hans-Joachim Röver und seine

Frau sind viel unterwegs mit dem Auto in der

Region oder mit dem Flieger gen Süden. Kürzlich

musste jedoch ein Urlaub storniert werden, denn

Familie Röver hatte zwei Reisen zu einem Termin

gebucht. (uju)

fotos: bernd schubert / repros quadrat


48 quadrat 01/2013 � SPiTzmArKe

Faszination„Down Under“

Felsen Besteigen, korallen Bestaunen, höhlen erForschen: wer in 20 tagen durch australien reisen will,

hat viel vor − und am ende der reise unvergessliche erinnerungen im gepäck

Als die Clownfi sche fröhlich zwischen den Ane-

monen tanzen und der Teppich aus Korallen

farbenfroh im Sonnenlicht schimmert, weiß

ich, dass ich alles richtig gemacht habe – auch wenn

mir vor meinem ersten Tauchgang ordentlich die Beine

zitterten. Doch in Australien gewesen zu sein,

ohne die Farbenpracht von Papageienfi schen zu erleben,

wäre unverzeihlich, wobei man dafür im Grunde

nicht mal den Kopf unter Wasser stecken muss.

Schon auf der Fahrt zum Riff können Tauch- und

Schnorchelfreunde durch riesige Bullaugen die

leuchtende Unter wasserwelt bestaunen – tolle Erfi ndung,

diese Glas bodenboote!

FarBrausch unter wasser

Eindrucksvolle 15.000 Jahre hat das australische

Great Barrier Reef auf dem Buckel und erhebt sich

wie ein langgestrecktes Gebirge vom Meeresboden.

Auf die Fläche bezogen ist es fast so groß wie

Deutschland. 400 Korallenarten gibt es hier − und

wir sind mittendrin. Ein neugieriger Napoleonfi sch

lässt sich von uns vertraulich streicheln. Er fühlt

sich an wie weiches Gummi und macht keine

Anstalten, davon zu schwimmen.

Bei Sonnenuntergang schaukelt unser Katamaran

wieder in Richtung Küste. Auch hier, an Land,

haben wir noch einiges vor und nur 20 Tage Zeit.

Also packen mein Mann und ich bereits nach

wenigen Tagen wieder unsere Rucksäcke und fliegen

von der Startposition Cairns in die rote Wüste

nach Alice Springs, dem Tor zum so genannten

Outback und von dort aus zum sagenum wobenen

Uluru, besser bekannt als Ayers Rock.

roter wüstenzauBer

Kein anderer Felsen wird häufi ger fotografi ert als

er. Das wundert nicht: Schließlich misst der riesige

Koloss stolze 348 Meter Höhe und einen

Umfang von 9,4 Kilometern. Wer mag, kann ihn

beim morgendlichen Joggen in einer Stunde

umrunden. Doch das Heiligtum der Aborigines hat

weit mehr zu bieten als nüchterne Fakten. Vor

allem eins: Ausstrahlung. Das wird uns spätestens

klar, als wir im Zuge einer dreitägigen Wüstentour

live erleben, wie der Fels seine weltberühmte

Show abzieht: Bei Sonnenaufgang legt er seinen

grauen, geheimnisvollen Schleier ab und tauscht

ihn gegen ein glutrotes Kleid ein.

Die nahegelegene Bergkette Olgas, auch Kata Tjuta

genannt, kann in Sachen Farbspiel locker mithalten

und hat zudem noch einen entscheidenden Vorteil:

Sie ist weit weniger Touristenziel. Wir wandern durch

das „Valley of the Winds“ , was bei über 40 Grad

eine schweißtreibende Angelegenheit ist. Vorbei an

Buschland führt ein schmaler Pfad in einen Spalt,

in dem die Olgas wie riesige Köpfe dicht aneinander

geschmiegt in der Wüste liegen. Als schließlich die

Felsen in der Dunkelheit verschwinden, kuscheln wir

uns in die Schlafsäcke. Vor uns das Lagerfeuer, über

uns ein atemberaubender Sternenhimmel. Schöner

kann man nicht einschlafen.

crocodile dundees heimat

Viel zu früh bricht unsere kleine Reisetruppe auf.

Nächstes Ziel: Kings Canyon – die größte Schlucht

des Red Centres und ein Teil des etwa 72.000

Hektar großen Watarrka National Park. Die spiegelglatten

Sandsteinwände wirken, als ob sie mit

einem scharfen Messer durchtrennt wurden. Diesmal

wandern wir auf dem Kings Canyon Walk, vorbei

an scharfkantigen Spinifexgräsern, trockenen

Flussbetten und meterhohen Termitenhügeln. Über


Kings Canyon

einen steilen Pfad geht’s zur Nordfl anke der

Felsklippen, dann durchqueren wir den Kings

Creek und erfrischen uns im grün bewachsenen

Garden of Eden.

Keine Frage, hier könnte man ewig bleiben, doch

wir haben heute noch einen weiteren Programmpunkt:

den Kakadu National Park, der zu den

spektakulärsten Reisezielen des „Northern Territory“

zählt. Mit einer kleinen Maschine verlassen

wir die rote Wüste und fl iegen in tropische Gefi lde

nach Darwin, eine Stadt direkt am australischen

Regenwald. 250 Kilometer von hier und nur einen

Sprung von Asien entfernt, befi ndet sich der

Na tionalpark. Den Ubirr-Aussichtspunkt kann mit

ein wenig Mühe erklimmen und unterwegs die eindrucksvollen

Höhlenmalereien bestaunen, die vom

Leben der Aborigines berichten. Vom Plateau kann

man kilometerweit auf die Flussauen des Kakadu

Nationalparks schauen. Jetzt, während der Trockenzeit,

gibt es zahlreiche dieser „Billabongs“ und

termitenhügel

die sind vor allem eins: beliebte Rückzugsorte für

Salzwasserkrokodile. Einige von ihnen lernen wir

auf unserer Fahrt auf dem Mary River persönlich

kennen. Komisches Gefühl, wenn zwischen den

Seerosen plötzlich ein paar grüngraue Nasenlöcher

auftauchen. Rechts am Ufer sonnt sich ein weiteres

stattliches Exemplar, locker vier Meter lang.

Leise gleitet das Boot an scheuen Vögeln vorüber.

Wir begegnen dem Jaibiru, Australiens einzigem

Storch, und dem schnatternden Magpie-Gänserich,

der gleich zwei Gänsedamen beschäftigt, ihm

das Nest zu richten.

nussige nervennahrung

Wieder an Land machen wir uns auf den Weg zu den

Twin Falls – und dort wartet gleich das nächs te

Abenteuer auf uns, denn auf das Plateau, von dem

aus sich die Wassermassen herunterstürzten,

gelangt nur derjenige, der zuvor eine tiefe, steile

Felsspalte hinunterklettert. Schwankend tasteten

wir mit den Füßen nach Halt, doch die Kletterpar-

reise � quadrat 01/2013 49

Krokodil im Mary river

tie wird belohnt: Vom Plateau hat man einen phänomenalen

Ausblick auf die Schlucht, an dessen

Ende sich die Wasserfälle in einen runden, von

Sandstränden umgebenen See ergießen. Zufrieden

zupfe ich meine Lunchbox mit den Macadamias

aus dem Rucksack. Schon die Aborigines wussten

die edlen Nüsse als Energiespender zu schätzen.

In großen Schritten rückt er näher, der gefürchtete

Tag 20. Dröhnend zieht unser Flugzeug über die

Landebahn, erhebt sich – und plötzlich bekommt

alles eine ganz neue Dimension. Da ist der breite

Alligator River, der sich wie eine Arterie durch den

Park zieht. Bizarre Wüstenformationen, Mangrovenwälder,

Dromedar-Herden, uralte Felsen, nur denen

zugänglich, die sich in tagelangen Fußmärschen

dahin durchschlagen. Ich presse meine Nase an

das kühle Fensterglas. Alles wird immer kleiner,

bis der australische Kontinent ganz hinter den

Wolken verschwindet. Was bleibt, ist ein Gefühl

von Glück − und eine Tasche voller Macadamia-

Nüsse. (ch)

fotos: caren hodel (3); flicKr.com © pierre roudier


50 quadrat 01/2013 � quadratabend


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im Goslarer museum

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Anfang Dezember luden QUADRAT und das Team des Goslarer

Museums zum gemütlichen Umtrunk ein, um die Ausgabe des

Magazins willkommen zu heißen. Die Gäste freute es, und

gemeinsam feierte man die neue Ausgabe, kam bei Glühwein,

frischem Harzer Mineralwasser und leckeren Häppchen vom

Bäcker Wolf ins Gespräch, knüpfte hier und da neue Kontakte

und tauschte Wissenswertes aus. Auf ein nächs tes Mal freut

sich schon jetzt Ihre QUADRAT-Redaktion!

Fotos: Bernd Schubert

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1 Julia Jung | 2 Irene Jordan | 3 Marlies Peschken | 4 Jeanette Götze und Partner

| 5 Kaja Schwarz | 6 Jochen Bremer | 7 Rüdiger Wolf | 8 Kerstin Beitz | 9

Uwe Rademacher | 10 Herr Mittendorf | 11 Christoph gutmann | 12 Stefan

Sobotta, Prof. Dr. Dr. Ewald Schnug | 13 Tina Schimmelpfennig, Elke Rott |

14 Peter Börner | 15 Dieter Freesemann | 16 Herr Schimmelpfennig | 17 Stefan

Sobotta | 18 Prof. Dr. Sylvia Haneklaus | 19 Frank Jacobs | 20 Renate

Meyer, Peter Börner | 21 Henning Binnewies, Peter Jordan, Bernd Schwarz |

22 Ulrike Meyerhof-Habel, Ernst-Dietrich Habel und Jochen Bremer | 23 Tina

Schimmelpfennig | 24 Bernd Schwarz, Elke Rott | 25 Petra Binnewies, Marlies

Peschken | 26 Eveline Möller | 27 Ulrike Meyerhof-Habel, Ernst-Dietrich

Habel | 28 Jeanette Götze und Partner | 29 Christian Wolf | 30 Alex und Dr.

Wolf-Rüdiger Weisse | 31 Inge Görres-Hinz, Katrin Anders | 32 Ursula Jung |

33 Rüdiger Wolf, Dorothea Dörhage | 34 Peter Jordan, Henning Binnewies |

35 Rolf Meyer, Tilman Görres | 36 Katrin Anders, Ole Anders | 37 Dagmar

Mönnecke-Koroma | 38 Renate Meyer, Inge Görres-Hinz, Rolf Meyer

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foto: rainer golitz

51

Geheimnisvolles Goslar

fotografi ert von Uli Stein

Fotokunst auf hohem Niveau.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Februar 2013 zu sehen.

Goslarer Museum

Königstr. 1, 38640 Goslar, Telefon: 05321 43394

Öffnungszeiten: Di. – So. 10.00 – 16.00 Uhr


52 quadrat 01/2013 � schon was vor?

SCHon was vor?

Januar 2013

ihr nächster termin?

tgoerres@gmx.de

Bis 06. Januar

Glaserlebnis – Letzte Ferien-Kreativwoche

Manufaktur Derenburg

Außer Neujahr

täglich 10.00 bis 17.00 Uhr

Bis 06. Januar

Winterzauber

Port-Louis-Platz, Bad Harzburg

Immer ab 10.30 bis 19.30 Uhr

außer Sonntag (ab 11.30 Uhr)

Bis 27. Januar

Ausstellung Christiane Feser

Kaiserringstipendiatin 2012

Mönchehaus Museum Goslar

außer montags immer ab 10.00 Uhr

Bis 27. Januar

Ausstellung John Baldessari

Kaiserringträger 2012

Mönchehaus Museum Goslar

außer montags immer ab 10.00 Uhr

Bis 24. FeBruar

Frei-Eisbahn an der Sole-Therme

zwischen Therme und Großparkplatz

Bad Harzburg

Bis 24. FeBruar

Goslar fotografiert von Uli Stein

Goslarer Museum

außer montags immer ab 10.00 Uhr

Bis 27. FeBruar

Naturfotografie – Jahresausstellung der

Fotowerkstatt Sauthoff

Haus der Natur Bad Harzburg

außer montags immer ab 10.00 Uhr

02. Januar

Brocken – Berg mit vielen Gesichtern

Dia-Vortrag von Friedemann Schwarz

Kurgastzentrum Braunlage

20.00 Uhr

04. Januar

Ernst Hutter und die Egerländer

Harzlandhalle Ilsenburg

19.30 Uhr

04. Januar

Neujahrskonzert mit dem Braunschweiger

Staatsorchester

Kursaal Bad Harzburg

20.00 Uhr

05. Januar

Carillonkonzert

Stabkirche Hahnenklee

Immer sonnabends

15.00 bis 15.30 Uhr

05. Januar

Buddy Holly

Musical im Tagungszentrum

Der Achtermann, Goslar

19.00 Uhr

08. Januar

Welternährungsprobleme – Hat die Erde

Brot für alle? Generationen-Hochschule,

Audimax Wernigerode

17.00 bis 19.00 Uhr

10. Januar

Kein schöner Land...

Dr. M. G. Daimagüler über sein Leben als

Gastarbeitersohn

Frankenberger Kirche, Goslar, 20.00 Uhr

11. Januar

Die Pawlowskis forte

Das Beste – Der Abschied

Aula im Schulzentrum Seesen

20.00 Uhr

12. Januar

Allerlei Geschichten

Radautaler Lesestunden

Waldgaststätte Radau-Wasserfall

Bad Harzburg, 19.00 Uhr

13. Januar

Wash And Go

Gospelgottesdienst

Frankenberger Kirche Goslar

17.30 Uhr

13. Januar

Wandern in Deutschland

Vortrag mit Klaus Peter Kappest

Landkreis Goslar, Klubgartenstr. 6

17.30 Uhr

16. Januar

Libellen im Landkreis Goslar

Mit der Kamera unterwegs:

Wolfgang Specht, Goslarer Museum

19.00 Uhr


18. Januar

Rain Man – Bühnenversion des

US-amerikanischen Spielfilms

Kursaal Bad Harzburg

20.00 Uhr

19. Januar

Blechbläserensemble Ludwig Güttler

Sankt Sylvestri-Kirche

Oberpfarrkirchhof 12, Wernigerode

17.00 Uhr

19. Januar

Herzog Julius Kulturabend –

Spanischer Liederabend

Wandelhalle im Badepark Bad Harzburg

17.00 Uhr

20. Januar

Charleys Tante

Komödie

Großes Haus Halberstadt

15.00 Uhr

21. Januar

Filzen mit der Hörnerbiene

für Groß und Klein

Alte Apotheke Wernigerode

14.30 bis 16.30 Uhr

22. Januar

Auf den Spuren von Heinrich IV. nach

Canossa, Lichtbildervortrag von

Horst Woick, Wandelhalle Bad Harzburg

16.00 Uhr

22. Januar

The Big Chris Barber Band live on stage

Harzer Kultur und Kongresszentrum im

HKK-Hotel Wernigerode

19.30 Uhr

22. Januar

Toutou

Komödie mit Michaela May und anderen,

Aula im Schulzentrum Seesen

20.00 Uhr

23. Januar

Ich kann doch auch nichts dafür

Dieter Hildebrandt im Cutec-Institut

Clausthal-Zellerfeld

20.00 Uhr

24. Januar

Clockwork Orange

Kammerballett

Kammerbühne Halberstadt

19.30 Uhr

25. Januar

Crash-Kids

Jugendstück von Marcus Romer

Neue Bühne Quedlinburg

19.30 Uhr

25. Januar

„Es gibt noch Restkarten“

Musikkabarett mit Michael Krebs

Bündheimer Schloss Bad Harzburg

20.00 Uhr

26. Januar

Tour auf dem Besinnungsweg

mit Horst Woick

Treffpunkt Burgberg-Seilbahn, Talstation

11.00 Uhr

26. Januar

Ritter Eisenfraß

Kinderoper

Kammerbühne Halberstadt

15.00 Uhr

schon was vor? � quadrat 01/2013 53

26. Januar

Zugabe – kabarettistischer Jahresrückblick,

Florian Schroeder und Volkmar

Straub, Aula im Schulzentrum Seesen,

20.00 Uhr

26. Januar

Feng-Shui – Balance des Lebens

Der Chinesische Nationalzirkus

Harzlandhalle Ilsenburg

20.00 Uhr

26. Januar

17 th Traditional Irish Folk Night

Harzer Kultur und Kongresszentrum im

HKK-Hotel Wernigerode

20.00 Uhr

27. Januar

Energiesparen

Neujahrsempfang mit Programm

Dorfgemeinschaftshaus Othfresen

10.00 bis 13.00 Uhr

27. Januar

Wien, Wien, nur du allein...

Gala der Operetten- und Walzermelodien

Kursaal Bad Harzburg

15.00 bis 17.30 Uhr

27. Januar

Diesseits

Theater für Niedersachsen

Stadthalle Clausthal-Zellerfeld

16.00 Uhr

30. Januar

Spotlight Night – The Stage is yours!

Jugendliche zeigen, was in ihnen steckt

Alte Kantine im Theater Halberstadt

19.30 Uhr


54 quadrat 01/ 2013 � impressum

HerausGeBer

Quadrat Verlag

goslar-bad Harzburg

ltd. & Co. kg

am breitenberg 111

38667 bad Harzburg

tel. 05322 3949

Fax 05322 51849

www.quadratdeutschland.de

VerLeGer

Bernd Schwarz (v.i.s.d.P.)

schwarz@quadratgoslar.de

reDaKTiOn

tilman Görres (tg)

Ursula Jung (uju)

Bernd Schwarz (bs)

Stefan Sobotta (sts)

Sonja Weber (sw)

gastautoren

natascha mester (nm)

Caren hodel (ch)

rüdiger albert (ra)

andré pluskwa (ap)

emma piehl (ep)

lektorat

tilman Görres

GesTaLTunG

rainer Golitz

creaktiv gmbH & Co. kg, goslar

FOTOs

Bernd Schubert, Stefan Sobotta,

Bernd Schwarz, Hartmut Weber,

rainer Golitz, Ursula Jung

anZeiGen/VerTrieB

Bernd Schwarz

schwarz@quadratgoslar.de

bärbel Straten

DruCK

Druckerei Wulf, Lüneburg

www.druckereiwulf.de

ersCHeinunGsWeise

Quadrat ist monatlich und kostenlos

im Harz erhältlich.

anZeiGenPreise

es gilt die anzeigenpreisliste

nr. 1/2011 vom 01.01.2011

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beim Verlag. nachdruck und Vervielfältigungen

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rundfunk sowie speicherung auf elektronischen

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nÄCHsTe QuaDraTausGaBe

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2012

MaGazIN Für DaS LEbEN IM Harz � KOSTENLOS � JUNI 2012

GEMEINSaM STarK – STEUErbEraTEr KrEGEL UND rEGENT

UND rEcHTSaNwaLT UND NOTar Dr. cHrISTIaN FrEES

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zwölf monaten automatisch, eine zusätzliche kündigung ist nicht erforderlich. einfacher geht’s nicht! es grüßt sie herzlich Ihr QUaDrat-team

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Klinik, Autopark Bolluck, AXA Versicherungen Ralf Bogisch, Bäcker Wolf, BBS Goslar, Bierbrunnen, Boutique am Schuhhof, Brauhaus, Butterhanne, Cafe am Markt, Christian-von-Dohm Gymnasium, Cineplex, Der Achtermann,

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Werner & Habermalz, Holzberg Dessous, Friseur Reese ILSEnBUrG Hotel Zu Den Rothen Forellen, Berghotel WErnIGErODE Cafe Wiecker, Museum für Luftfahrt und Technik Wernigerode, The Earth Collection, Schaubergwerk

Büchenberg , BraUnLaGE 4-Weiber Laden/Bella Cosa, Hotel Tanne, Maritim, Puppe´s Spezialitäten, Relexa Hotel, Spielkiste, Oma´s Kaffee- und Weinstube CLaUStHaL-zELLErFELD Universitätsbibliothek Clausthal

LanGELSHEIM Steuerbüro Zellmer


Im Im Im Im Im Im Im Im Im Kursaal Kursaal Kursaal Kursaal Kursaal Kursaal Kursaal Kursaal Kursaal Bad Bad Bad Bad Bad Bad Bad Bad Bad Harzburg Harzburg Harzburg Harzburg Harzburg Harzburg Harzburg Harzburg Harzburg

Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag 27.01.2013 27.01.2013 27.01.2013 27.01.2013 27.01.2013 27.01.2013

Ein Feuerwerk mit Heinz Hellberg als

Conférencier, Sänger und Dirigent!

Erleben Sie Heinz Hellberg in

„originalen“ Wiener Heurigenszenen und

den beliebtesten Sketches. Musik von

Johann Strauß Vater & Sohn, Franz Lehár,

Emmerich Kálmán, Robert Stolz und Carl

Zeller.

Wunderschöne Melodien,

die zu Ohrwürmern

geworden sind,

spritzige und

humorvolle

Dialoge,

Tanzeinlagen

und

selbstverständlich

das beliebte

Buffopaar – das

macht das Wesen der

Operette aus. Heinz Hellberg

greift in die Schatzkiste der Operetten- und

Walzermelodien und zaubert daraus eine

wunderschöne Gala.

Das Orchester ist den gesamten

Nachmittag auf der Bühne zu erleben und

wird im II. Teil zum Schrammelensemble,

wenn Heinz Hellberg mit seinen

legendären Wiener Sketches die Stimmung

im Publikum zum Kochen bringt.

15:00

Uhr

spitzmarke � quadrat 01/2013 55

www.odeon-theater.de Telefon: 05321-319840

Operettenbühne Wien, KOnzertdireKtiOn Claudius sChutte


56 Tauchen Sie ein in die Welt von

Crocodile Dundee oder fühlen Sie sich

wie ein Captain Sparrow aus “Fluch der

Karibik“. Die Black Pearl ankert im Down

Under und die Piraten ordern Cocktails.

Wir sind die größte Cocktailbar in

Goslar und Umgebung und halten über

zweihundert Rum- und Whiskysorten

bereit.

Abenteuer-

kulisse

für Australienfans

Genießen Sie das Gefühl von Abenteuerurlaub

auf dem fernen Kontinent,

das sich gleich einstellt, wenn man

Außenbereich und Gastraum betritt.

Unsere Küchencrew produziert kein

Fastfood, sondern “Aussie-Food“, täglich

frisch und auf Bestellung. Wenn Sie

anschließend ins Kino gehen möchten,

planen Sie daher bitte etwas Zeit ein,

es lohnt sich!

Im Gastraum zwei australische Hütten,

die einem Abenteuerfilm entsprungen

sein könnten und Baumhäuser auf

Stelzen, die den Raum in zwei Ebenen

unterteilen, bieten unseren Gästen jetzt

auch separate Bereiche zum Feiern mit

Freunden, Kollegen oder einfach für

sich.

Zur Mittagspause nach Australien.

Wir bieten Ihnen wöchentlich wechselnde

Lunches zu Superpreisen.

Sonntagsbrunch für große und kleine

Abenteurer.

Von 10.00 bis 14.00 Uhr erhalten Sie

bei uns ein Brunch mit allem, was das

Herz begehrt, für gerade mal 14,00

Euro. Kinder bis einschließlich zwölf

Jahren zahlen 50 Cent pro Lebensalter.

“Veggies“ können an unserer Salatbar

grasen.

See ya!

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