Die schwangere Ente - trinks GmbH

trinks.de

Die schwangere Ente - trinks GmbH

Ausgabe 18 | Juli 2010 | 11. Jahrgang

extrakte

Das Kundenmagazin von trinks Gastronomie-Partner

beverage be bevera rage lliance

e ge ggermany rmany

Beverage Alliance Germany

„competence connects“

Viva con Agua

Wasser für alle

Städtespiegel Hamburg

Gastwirte geben Veranstaltungstipps


Edles Design,

exklusive Vielfalt!

Mit der Gourmet Range von Staatl. Fachingen im edlen Facetten-Design

bietet Staatl. Fachingen Mineralwasser-Genuss auf höchstem Niveau. Eine

exklusive Vielfalt in drei attraktiven Sorten MEDIUM, STILL und NATURELL –

und diese in den Gastronomie-Gebinden 0,25l, 0,5l und 0,75l. Da bleiben

beim Geschmack und den Einsatzmöglichkeiten keine Wünsche offen.

Abgerundet wird das Angebot durch hochwertige Gastronomie-Ausstattung,

die der Qualität der Range in nichts nachsteht. Darüber hinaus wird die

Marke kontinuierlich kommunikativ und durch individuelle Maßnahmen für

die Hotellerie und Gastronomie unterstützt. Teil der Markenphilosophie

ist es, das Preis-Premium konsequent zu pflegen, um attraktive Margen

garantieren zu können.

Rufen Sie an, wir freuen uns auf Sie: 07331/201-0.

fachingen.de


Willkommen bei extrakte

Sehr geehrte Geschäftspartner und Freunde unseres Hauses,

diejenigen von Ihnen, die unsere Kundenzeitschrift über die Jahre

erhalten und lesen, werden feststellen, dass wir extrakte verändert

haben.

extrakte umfasst jetzt 48 Seiten und wird jährlich in 3 – 4 Ausgaben

erscheinen. Wir haben im letzten Jahr eine Leserbefragung durchgeführt

und dem vielfach geäußerten Wunsch nach der Behandlung

von regionalen Branchenthemen Rechnung getragen. Lesen Sie

dazu auf den Seiten 32 – 37 den Bericht über Hamburg.

Außerdem wollen wir extrakte zukünftig intensiver zur Kunden-

Kommunikation nutzen und Sie über aktuelle Entwicklungen bei

trinks informieren. In dieser Ausgabe berichten wir über die

Kooperationen zwischen der WSK und trinks und der Bildung

der Beverage Alliance Germany, einer Kooperation zwischen

der Gastro-Kompakt und trinks-Gastronomiepartner. In beiden

Kooperationen verfolgen wir gemeinsam mit unseren Partnern

das Ziel, Mehrwertangebote für Sie zu generieren. Lesen Sie mehr

dazu in den Beiträgen auf den Seiten 10 und 28.

Auf der Seite 21 stellen wir Ihnen Heinz-Rudolf Zenzen vor, der seit

dem 10.05.2010 Geschäftsführer der trinks-Gruppe ist.

Dazu haben wir aktuelle, fachspezifi sche Fragen aufgegriffen und durch

externe Fachleute für Sie beleuchten lassen.

Wir hoffen, mit der Neuausrichtung der extrakte, Ihren Geschmack

getroffen zu haben.

Über Ihr Feedback per E-Mail mark.postawka@trinks.de würden wir

uns daher sehr freuen!

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen

Ihr

Mark-A. Postawka

(Verkaufsdirektor Gastronomie)

3


Die Sommer Edition 2010!

Die Innovationen von Volvic

� Einzigartig natürlicher Geschmack

� Auf Basis von natürlichem Volvic Mineralwasser

� Wenig Kalorien

� Praktisch als 1,5-L-PET-Pfandflasche als 6er-Pack oder Kiste

Weitere Informationen: www.danone-waters-handel de

Nur für

kurze Zeit!


Inhalt

3 Editorial

5 Inhalt

6 Erfolgsfaktor Gästebindung

Unternehmen Sie genug?

8 Villa Konthor

Beste Whisky-Bar der Nation in Limburg

10 Beverage Alliance Germany

14 Viva con Agua

Sankt Pauli

21 Wechsel in der Geschäftsführung

22 Verkaufsförderung zahlt sich aus

Kalkulation von Aktionen

26 Design Klassiker

Die schwangere Ente

28 Cross-Docking-Modell

32 Städtespiegel Hamburg

Eine Stadt die niemals schläft

38 Summer Wine

and the livin‘ is easy

44 Veranstaltungskalender

5


6

Erfolgsfaktor Gästebindung

Unternehmen Sie genug, um Ihre Gäste wirklich zu binden?

Man sollte annehmen, Gastronomen,

Hoteliers, die Tag für

Tag mit Ihren Gästen „zusammenleben“,

wissen auch um

deren Zufriedenheit. Weit gefehlt!

Die Unternehmen, die

die Bedürfnisse Ihrer Gäste

systematisch erheben, stellen

eine Minderheit dar. Wünsche,

Erwartungen und Anregungen

werden zu wenig abgefragt!

Untersuchungen haben

ergeben, dass maximal 15 %

der unzufriedenen Gäste sich

beschweren, während 65 %

im Verborgenen bleiben und

darüber hinaus ihre schlechten

Erfahrungen 12 bis 20 weiteren

Personen mitteilen. Quelle:

Harvard-Business-Manager I/95.

Im derzeit schwierigen Markt

darf unwidersprochen behauptet

werden, dass neue

Gäste zu gewinnen weitaus

mehr kosten, als bestehende

Gäste zu erhalten. Sich um die

Gästezufriedenheit zu kümmern,

Gästetreue zu belohnen, gilt

als echter Wettbewerbsvorteil,

der leider in viel zu wenigen

Unternehmen erkannt und

genutzt wird.

Zufriedene Gäste zu bekommen,

ohne zufriedene

Mitarbeiter zu haben, geht

aber nicht.

Deshalb:

Im ersten Schritt sollen Mitarbeiter

zur Einschätzung des

Unternehmens im Vergleich zu

den Wettbewerbern befragt

werden. Es kann ein Fragebogen,

wie er für Gäste benutzt

wird, verwendet werden.

Im zweiten Schritt gehen die

selbstbewussten Mitarbeiter

auf die Gäste zu und bitten

um eine Stellungnahme zum

Betrieb (über eine Abfragekarte)

oder besser die Gäste werden

im Rahmen eines kleinen

Interviews über ihre wertvolle

Meinung befragt.

Fragen kostet wenig

Es bedarf also eines individuellen

Fragebogens, der an

Gäste und Mitarbeiter ausgegeben

und systematisch die

folgenden Untersuchungsziele,

Bewertungen abfragt:

• Ist - Situation des

Betriebes, allgemein

• Ist - Situation spezieller

Bereiche, wie Küche,

Service, Hotel

• Bewertung einzelner

Dienstleistungen

• Vorschläge zur Leistungsverbesserung

Je Leistungsbereich sollten

5 – 7 Fragen gestellt werden,

um sowohl detaillierte Werte

als auch einen repräsentativen

Durchschnittswert zu bekommen.

Die Ergebnisse können

in einer 4-Felder-Matrix

zugeordnet werden.

Das Gästezufriedenheitsprofi l

(Matrix) soll dem interessierten

Gastronomen und Hotelier

aufzeigen, wo er kurzfristig den

Bedürfnissen nachgehen muss

oder wo er sich Zeit nehmen

kann, bzw. das Angebot

stabilisieren muss.

So stellt sich heraus, in welchem

Bereich, mit welchen Prioritäten

Maßnahmen eingeleitet werden

sollen. D. h. der ermittelte Durchschnittswert

legt die Priorität

unter den Leistungsbereichen

fest; der Grad der Unzufriedenheit

stellt jene Angebotsdetails

heraus, die unmittelbar

bearbeitet werden müssen.

Relative Beudeutung der Angebotsleistung

hoch

Gästezufriedenheitsprofi l

Strategische Nachteile:

mit Priorität verbessern

„Akzeptable“

Nachteile

Strategische Vorteile:

halten und ausbauen

Irrelevante Vorteile:

Kostensenkungspotenziale

identifi zieren

niedrig Gästezufriedenheit

hoch

Erläuterungen zum Gästezufriedenheitsprofi l:

Links oben sind Leistungskomponenten

enthalten, die als erstes verbessert werden

sollten.

Die Zufriedenheit der Gäste ist gering, die

Bedeutung, die der Gast diesen Produkten

bzw. Bereichen zuordnet, jedoch sehr hoch.

Hierin sammeln sich die größten Potenziale

zur Verbesserung.

Oben rechts werden diejenigen Punkte

zugeordnet, die eine hohe Gästezufriedenheit

bereits hervorrufen und denen der Gast

auch eine hohe Bedeutung beimisst. Diese

Vorteile heißt es zu halten, eventuell auszubauen

oder per Marketingmaßnahmen

bekannt zu machen.

Links unten stellen sich akzeptable Nachteile

heraus, d. h. die Punkte haben geringere

Bedeutung. Fehler, Mängel in diesem Bereich

könnten gegebenenfalls akzeptiert werden.

Im rechten unteren Bereich sammeln sich

Punkte, die für den Gast eine geringe

Bedeutung haben, wobei die Zufriedenheit

bezüglich dieser Komponenten sehr hoch

sein könnte. Hier ist von Fall zu Fall zu

entscheiden, ob in diesem Bereich Kostensenkungspotenziale

realisiert werden

können.


Gutes tun und unbedingt

darüber reden

Im nächsten Schritt sind die

Veränderungen den Gästen

vorzustellen; denn was nützt

es, wenn man etwas verändert

und es nicht übermittelt.

Diskussionen mit Mitarbeitern

und Gästen werden die

Maßnahmen bestätigen bzw.

weitere Verbesserungsvorschläge

aufzeigen.

Folgende, wichtige Effekte

können mit Gästezufriedenheits-Marketingmaßnahmen

erzielt werden:

• Der Inhaber und seine

Mitarbeiter lernen die

Bedürfnisse der Gäste

kennen.

• Inhaber und Mitarbeiter

werden motiviert, gemeinsam

zu handeln.

• Der Inhaber dokumentiert

durch die Befragung den

Gästen, dass ihre Bedürfnisse

für ihn wichtig sind.

• Er kann maßgeschneiderte

Angebote für seine Gäste

entwickeln, möglicherweise

mit besonderen zusätzlichen

Dienstleistungen.

Die Zufriedenheit wird erhöht,

damit steigt auch der Profi t.

Die Ergebnisse sind Anlass

für PR und Marketingveröffentlichungen.

Es wird empfohlen, eine regelmäßige

Wiederholung der

Befragungen vorzunehmen.

Nach 12 Monaten sollte man

sich nochmals die ehemaligen

Fragen beantworten lassen, um

die Entwicklung zu verdeutlichen.

Nach weiteren 24 Monaten ist

es sinnvoll, einen neuen Fragebogen

zu entwickeln, um eine

Verschiebung der Qualitätsmerkmale

erkennen zu können. Der

beigefügte Fragebogen soll

Ansatzpunkte für die Gästezufriedenheits-Analyse

aufzeigen.

Wichtig:

Vergessen Sie niemals, den

Gästen für Ihre Bewertung ein

relevantes Geschenk anzubieten.

Dies könnte sein:

• Persönlicher Anruf beim

Gast und Übersendung von

Gutscheinen.

• Einladung oder eben nur

eine kleine Aufmerksamkeit

als Geschenk.

Nachfolgend sind die Ziele

und Inhalte eines aktiven

Reklamationsmanagements

zusammengestellt:

• Gast als aktiven „Betriebsberater“

nutzen.

• Zusatznutzen spenden

durch großzügige Handhabung

einer Reklamation.

• Verbesserung der

Empfehlungsbereitschaft

durch die Gäste.

• Möglichkeit der Qualitätsverbesserung

und -sicherung

• Vorbeugung von Fehlern.

• Erarbeitung von Qualitätsstandards.

• Negative Empfi ndungen in

positive umwandeln.

• Gästebindung durch großzügigen,

schnellen und

unkomplizierten Umgang mit

einer Beschwerde.

• Durch die Analyse der

Beschwerde wertvolle

Qualitätsinformation bekommen

(als Frühwarnsystem

nutzen).

• Chancen zur Verbesserung

der „kleinen Dinge”.

rgp

i

Infos bekommen Sie unter:

DER ERFOLGSWIRT

Beratung und Betreuung für

Handel und Gastgewerbe

www.HoGa-Beratung.de

info@HoGa-Beratung.de

7


8

KUNDE

GASTRONOMIE

Villa Konthor

Beste Whisky-Bar der Nation in Limburg mburg

Whisky ist eine Wortschöpfung

aus dem schottischen-gälischen

Sprachraum und heißt übersetzt

soviel wie „Wasser des Lebens“

(keltisch – Usquebaugh). Zwar

ist das „Feuerwasser“, wie es

die Indianer gelegentlich bezeichneten,

nicht lebensnotwendig,

aber es gehört für

einige Genießer zum Lebensstil

dazu. Bis heute steht nicht fest,

ob Schottland oder Irland das

Ursprungsland des Whiskys ist.

Dieses „Lebenswasser“ ist von

seiner Umwelt geprägt wie kein

anderes Getränk, es ist meist

eine oder mehrere Dekaden alt,

bevor es getrunken wird und

eröffnet bei entsprechender

Reife eine unvergleichliche und

unendliche Geschmacksvielfalt.

Grundstoff für die Whisky-

Herstellung ist die Gerste. Sie

wird gemälzt, zum Keimen

gebracht, um so den für die

Vergärung und Alkoholgewinnung

wichtigen Zucker freizu-

setzen. Aus diesem Zucker

synthetisieren Hefebakterien

später den Alkohol. Deutschland

ist zwar nicht unbedingt

eine Whisky-Hochburg – dennoch

gibt es viele, die sich in

einer Mußestunde gerne mal

einen gönnen. Das weiß auch

Hedmar Schlosser, der seit

fast drei Jahren in Limburg an

der Lahn die Villa Konthor

betreibt.

„Es gibt viele, die noch bekehrt

werden müssen“, schmunzelt

Barchef Robin Pitz: „Allerdings

ist die Anzahl der Leute, die

einen guten und hochwertigen

Whisky schätzen, in den letzten

20 Jahren stetig gewachsen.

Das merken wir hier deutlich.“

Neben dem rauchigen Hochprozenter

bietet die Villa Konthor

auch ein erlesenes Weinangebot

nationaler und internationaler

Winzer und edle handgeschöpfte

Schokoladen aus aller Welt.

„Wenn es hier nur Whisky

geben würde, hätten wir nicht

allzu viele Gäste“, sagt

Whisky-Experte Robin Pitz.

Bis zum ausgewiesenen

Whisky-Fachmann sei es ein

langer Weg. Aber: „Es ist eine

spannende und schöne Zeit

bis dahin.“ Die Villa Konthor

bietet auch eine erlesene

Auswahl an kleineren und

größeren Snacks. Alles was

gut zum Wein oder zum Whisky

passt. Sie besteht aus drei

gastronomischen Bereichen:

Der Bar, der Gewölbekeller und

der Handel. Von Donnerstag bis

Samstag kann man ab 18 Uhr

in aller Ruhe den Whisky

verkosten. Des Weiteren gibt es

im Keller die Möglichkeit für

Firmenevents und Live-Musik.

„Es gibt einen hauseigenen

Whisky-Shop und eine Website,

wo man unsere Produkte

online bestellen kann“, betont

Pitz Pit ( (www.dailydram.de). d il d d ) Auch A h

Eigenabfüllungen kann man

dort erwerben. Momentan

verfügt die Bar über rund 700

verschiedene Whiskysorten.

Von A wie Aberfeldy bis T wie

Tomintoul reicht die hochprozentige

Palette. Dazu kommen

einige ausgewählte Whiskys

aus Japan, Irland und den USA.

Überschaubar und sorgfältig

ist die Bierauswahl. So ist die

Radeberger-Marke „Hövels“

die Hausmarke.

Auch das „Tannenzäpfl e“ aus

der badischen Staatsbrauerei

Rothaus sowie Stark- und

Kirschbier aus Belgien kommen

in den historischen Räumlichkeiten

der Villa zum Ausschank;

wie natürlich auch zahlreiche

nichtalkoholische Getränke.

Und dass immer genügend

Nachschub vorhanden ist, dafür

sorgt seit fast drei Jahren der

trinks Gastronomie Partner.

Auf der renommierten Inter-

Whisky-Messe in Frankfurt

wurde die Villa Konthor im

vergangenen Jahr zur besten

Whisky-Bar in Deutschland

gekürt. Der Fachverlag

„Whisky-Botschafter“ sah die

Villa Konthor ganz oben auf

der Bestenliste. „Das ist nicht


nur für mich und mein Team

eine besondere Auszeichnung,

sondern beweist einmal mehr,

dass die Stadt Limburg ihrem

Ruf als der Whisky-Stadt

Deutschlands gerecht wird“,

sagt Robin Pitz. Dass sich die

Bar bereits im zweiten Jahr

ihres Bestehens an die Spitze

der Beliebtheitsskala unter

rund 100 Bars setzen würde,

damit habe Pitz allerdings nicht

gerechnet. „Eine Auszeichnung

die uns stolz macht und

anspornt“, so Pitz.

Die Whisky-Bar ist seit Mitte

2007 ein sehr guter Kunde“,

sagt Friedhelm Weidenfeller,

der als trinks-Bezirksleiter für

den Bereich Limburg zuständig

ist. Beliefert werden zudem die

Limburger Stadthalle, das

„Georg’s“, das „Bowlhouse“

und die „Werkstatt“ im schönen

Lahnstädtchen – alle unter der

Regie von Gastronom Hedmar

Schlosser. „Schlosser und

Barmeister Pitz sind für uns

faire und verlässliche Partner“,

unterstreicht trinks-Repräsentant

Weidenfeller.

Eine Frage der Qualität:

Die Preise für eine Flasche

Whisky variieren stark.

Zwischen fünf und mehreren

tausend Euro liegt die Spanne.

Eine wichtige Frage in Sachen

Qualität ist, ob es sich um

einen verschnittenen Blend

oder einen unverschnittenen

Whisky, den Single-Malt

handelt. Nicht unerheblich ist

natürlich auch die Lagerungszeit.

Dabei ist älter nicht

zwingend besser, da leicht die

Individualität des Destillates

zugunsten der Fasseinfl üsse

verloren gehen kann.

Es gibt Jahrgangs- und sogar

Einzelfass-Abfüllungen.

Letztere werden in der Regel

nur von außergewöhnlich guten

Whiskys angeboten. Interessant

ist zudem die Frage: Wie oft

wurde der Whisky destilliert?

Üblich ist die zweifache

Destillation, gelegentlich auch

die dreifache Destillation.

Woher stammt der Getreide-

Rohstoff? Und natürlich ist

auch die Qualität, Reinheit und

der Ursprung des verwendeten

Quellwassers nicht unerheblich.

Wichtig ist auch die Kaltfi ltrierung

– die so genannte „chillfi

ltration“. Dieses Verfahren,

bei dem der Whisky auf etwa

5 Grad gekühlt und fi ltriert

wird, dient der Absonderung

von langkettigen Fettsäuren.

Diese nämlich können in der

Flasche bei kühleren Temperaturen

zu einer Trübung oder

teilweise auch Verklumpung

des Whiskys führen, sind aber

auch Träger von Aromastoffen,

die dem Endprodukt dann

fehlen. Nicht zuletzt auf Grund

der Vielfalt persönlicher Vorlieben

und der weltweiten Vielfalt

der Herstellungsvarianten ist

eine Qualitätsbeurteilung sehr

schwierig und eine objektive

Beurteilung geradezu unmöglich.

Probieren geht über

studieren!

hn

i

Infos I f bekommen Sie unter:

Villa Konthor

www.villakonthor.de

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10

Beverage Alliance Germany –

„competence connects“

trinks-Gastronomie-Partner

trinnks-Gastronomie ie-Partner der Beschaffungsprozesse.

Beschaffungsprozesse Kundenbeziehungen und der

und die Gastro-Kompakt Dazu bedarf es ganzheitlicher qualitative Ausbau der Markt-

GmbH wollen ihre Markt- Lösungen, die ein weitreichenpositionen der beteiligten Unterposition

gemeinsam

des Spektrum zusätzlicher nehmen. „Allein in diesem Jahr

ausbauen

Leistungen auf der Anbieter- werden rund 20 Millionen Euro

seite voraussetzen.

Streckenumsatz durch aus-

Die Weltwirtschafts- und Finanzlaufende

Verträge vakant“,

krise hat den Ergebnisdruck im Um sich diesen komplexen sagt Mark-Andreas Postawka.

Außer-Haus-Markt deutlich Herausforderungen zu stellen, Angebote aus einer Hand seien

erhöht. Insbesondere die haben sich die Gastro-Kom- die Zukunft. Kundenindividuelle

Hotellerie litt 2009 durch den pakt GmbH und trinks

Systemlösungen setzen aller-

Rückgang der Buchungen von Gastronomie-Partner zu einer dings Fähigkeiten voraus, die

Geschäftskunden. Angesichts Kooperation als „Beverage einzelne Lieferanten überfordern

der schwierigen Wirtschaftslage Alliance Germany“ (BAG) dürften. „Aufgrund unserer

fi elen die Umsätze im deutschen entschlossen. „Wir wollen mit großen Erfahrungen als Geträn-

Außer-Haus-Markt 2009 um unseren Kunden gemeinsam kelogistiker können wir bei der

1,4 Prozent auf 63,3 Milliarden individuelle Systemlösungen Entwicklung der benötigten

Euro im Vergleich zu 2008 erarbeiten, um die Getränke- Systemlösungen eine bedeu-

(Quelle: Crest Onlinepanel der beschaffung effi zienter zu tende Rolle spielen“, meint

npdgroup Deutschland). Für gestalten. Dabei spielen die Mark-A. Postawka. „Das können

die Getränkeindustrie verlief das vernetzten Fähigkeiten und wir am besten im Rahmen der

Jahr 2009 im Außer-Haus-Markt Ressourcen der Kooperations- Kooperation mit der Gastrobesonders

schlecht. In der partner eine bedeutende Rolle Kompakt GmbH abbilden,

Getränke orientierten Gastro- und erweitern den Gestaltungs- denn die logistischen Möglichnomie

ging der Umsatz laut spielraum der Beverage Alliance keiten und das Leistungsspek-

Berechnungen der GfK um bis erheblich“, so Mark-Andreas trum beider Partner ergänzen

zu 12 Prozent zurück, weil die Postawka, Verkaufsdirektor sich geradezu ideal.“

Gäste insgesamt sparsamer AHM der trinks GmbH. In diesem

konsumierten und tendenziell Zusammenhang stehen inte- Die Beverage Alliance Germany

weniger ausgingen (Quelle: BVE). grierte Logistikdienstleistungen wird künftig als Kooperation

Nur die Marktführer in der Sys- für Getränke, aber auch für ein deutlich erweitertes Diensttemgastronomie

haben sich branchenfremde Produktgrupleistungspaket mit vielfältigem

wesentlich besser behaupten pen im Fokus. Darüber hinaus Nutzen bieten und so dazu

können als weite Teile der gilt es Synergien in den nach- beitragen, die Beschaffungs-

Individualgastronomie.

gelagerten administrativen kosten kundenseitig zu senken

Prozessen zu heben.

(Lesen Sie dazu auch den

Diese Entwicklungen sind an

Artikel auf den Seiten 28 – 30

den Lieferanten des Außer- Klare Zielsetzung der Beverage zum Thema Cross-Docking).

Haus-Marktes nicht spurlos Alliance Germany ist aber auch Die Schwerpunkte des

vorbeigezogen! Im Preis- und

Konditionsbereich sind die

Möglichkeiten der Getränkedie

Sicherung bestehender Dienstleistungsangebotes

Zulieferer so gut wie ausgereizt.

Durch den Markteintritt weiterer

Außer-Haus-Konsum/Entwicklung 2009 zu 2008

Logistik-Anbieter wird der Wettbewerb

um die Kunden des

-1,3% Gesamtmarkt

systematisierten Außer-Haus-

Schnellrestaurants +0,2%

Marktes trotzdem weiter verschärft.

Dabei wird häufi g übersehen,

dass der Preis für die

-1,1%

Verpfl egung am Arbeitsplatz

und Ausbildungsplatz

Leistungen der Getränke-

-2,1% Erlebnisgastronomie

Logistiker nur einen Teil der

Beschaffungskosten ausmacht.

-2,4% Bedienungsgastronomie/Hotels

Weitgehend ungenutzte Potenziale

liegen in der Optimierung

Quelle: CRESTonline Deutschland, npdgroup deutschland GmbH, Nürnberg


werden in den Bereichen Logistik

und Informationstechnologie

liegen. Aber auch Finanzdienstleistungen

stehen im Blickpunkt.

Daneben stehen den Kunden

bereits jetzt ausgereifte Abrechnungssysteme,Beratungsleistungen

durch die Innen- und

Außendienste sowie bewährte

IT-Lösungen zur Verfügung.

Getränke-Ring-Depot

Der Getränke-Ring mit

Firmensitz in Butzbach ist eine

Dienstleistungsplattform

mittelständischer Getränke-

Fachgroßhandlungen mit rund

1500 Mitgliedsbetrieben in

ganz Deutschland. Ziel ist es,

für die Mitgliedsbetriebe und

deren Kunden Branchenlösungen

unter anderem in den

Bereichen EDV, Warenwirtschaft

oder Finanzdienstleistungen

zu entwickeln und zu

unterhalten. trinks-Gastronomie-

Partner ist seit 2003 Mitglied

des Getränke-Ringes. Mit dem

neuen Getränke-Ring-Depot

wollen beide Kooperationspartner,

zusätzlich zur Beverage

Alliance Germany, schlanke

Kundenlösungen bieten.

Das Depotgeschäft bedeutet,

dass jetzt sämtliche Mitglieder

des Getränke-Ringes die trinks-

Zweigniederlassungen als

Möglichkeit für den Warenbezug

nutzen können. Denn bei

trinks können die benötigten

Artikel bedarfsgerecht

bezogen werden. Die Vorteile

für die Mitglieder liegen auf der

Hand: Weniger MHD-Probleme,

frischere Waren,

geringe Kapitalbindung und ein

breiteres Sortiment. Die

Bestellungen können bequem

über die Internet-Plattform des

Getränke-Ringes getätigt

werden.

hn

Andreas Sandbichler

Getränke-Ring, Butzbach

Herr Postawka, was steckt

hinter der Beverage Alliance

Germany (BAG) und wer sind

die Kooperationspartner?

Die Gastro-Kompakt GmbH,

eine 100%ige Tochter der

Getränke-Ring e.G. und die

trinks GmbH, Deutschlands

umsatzstärkster Getränkelogistiker,

haben sich zur BAG

zusammengeschlossen. Wir

wollen unsere Kräfte und

Fähigkeiten bündeln, um unseren

Kunden bedarfsgerechte

Getränke-Systemleistungen

anbieten zu können.

Mark-Andreas Postawka

trinks, Hamburg

Interview mit Andreas Sandbichler und Mark-Andreas Postawka

zur Beverage Alliance Germany BAG

Herr Sandbichler, warum hat

sich der Getränke-Ring zu

dieser Kooperation in Form

der so genannten Beverage

Alliance Germany entschlossen.

Was erhoffen Sie sich?

Der Getränke-Ring, die mitglieder-

und umsatzstärkste

Kooperation des deutschen

Getränkefachgroßhandels,

hatte schon immer das Credo

„Kooperation der Kooperationen“

nachhaltig vertreten.

Aktuell arbeiten wir mit trinks,

bereits sehr erfolgreich im

GR-Depot Konzept zusammen.

11


12

Die steigenden Kunden-

Anforderungen an die Dienstleistungsfähigkeiten

werden

immer komplexer und kostenintensiver

und sind für ein

Unternehmen oder eine

Gruppierung „stand-alone“ nur

noch schwer zu erfüllen. Eine

weitere Kooperation mit trinks,

zur Bearbeitung des „Außer-

Haus-Marktes“ war da nur

konsequent.

Herr Postawka, welchen

effektiven Mehrwert hat die

Kooperation? Inwieweit

profi tieren die Geschäftspartner

und Kunden von der BAG?

Der G-Ring und trinks, haben

jeder für sich besondere

Fähigkeiten entwickelt. Diese

Kompetenzen in der BAG

zusammenzuführen und daraus

ganzheitliche, kundenindividuelle

Lösungen zu entwickeln

ist unser Ziel. Das betrifft

insbesondere Logistik- und

IT-Dienstleistungen.

Herr Sandbichler, wie sah

bisher die Zusammenarbeit mit

der Firma trinks aus?

Soll ich diese Frage mit nur

zwei Worten beantworten?

SEHR GUT – Nun Spaß beiseite

und ernsthaft geantwortet. Zum

einen ist trinks eines unserer

bedeutenden Mitglieder in

unserer Verbundgruppe – man

kennt und schätzt sich nicht

nur seit vielen Jahren, sondern

wir pfl egen in unserem täglichen

Handeln auch immer den

innovativen, zukunftsweisenden

Umgang miteinander – auch

mal gemeinsam einen „mutigen“

Schritt zu wagen und zu testen.

Herr Sandbichler, wie wird sich

die Gastro-Kompakt GmbH

positionieren und ausrichten?

Die Gastro-Kompakt GmbH als

100prozentige Tochter des

Getränke-Ringes und trinks

treten künftig gemeinsam als

„Beverage Alliance Germany“

auf. Unser gemeinsames

„Baby“ hat zwei Väter und wir

werden alles daran setzen,

dass es wächst und gedeiht.

Bier, Wein, AfG und Spirituosen

können ab sofort aus „einer

Hand“ bezogen werden. Wir

nennen das effektive Systemlösungen.

Ein bisher einzigartiges

Dienstleistungspaket mit

großem Kundennutzen.

Herr Postawka, wie wird sich

das neue Dienstleistungspaket

in der BAG gestalten?

Wir gewährleisten eine

deutschlandweite logistische

Abdeckung unserer Kunden.

Ein Lkw liefert alle gelisteten

Artikel: Getränke, zukünftig

aber auch weitere Artikel aus

den Trockensortimenten

unserer Kunden. Wir verfügen

über abgesicherte und ausgereifte

Abrechnungssysteme,

bieten kompetente Kundenberatung

im Innen- und Außendienst

sowie auf Wunsch

individuell gestaltete EDV-

Einkaufsplattformen. Die

Steuerung der gesamten

Prozesskette liegt bei der BAG,

das heißt durchgängig in einer

Hand.

Herr Postawka, one house/

one truck-Lösungen für

Getränke – Welche Vorteile

sehen Sie für Ihre Kunden?

Jede Anlieferung verursacht bei

unseren Kunden Kosten! Die

entstehen durch die Warenannahme

und die nachfolgenden

administrativen Prozesse.

Sobald es gelingt die Anzahl der

Anlieferungen zu reduzieren,

führt dies zu effektiven Kostenentlastungen.

Herr Sandbichler, werden Sie

durch diesen Zusammenschluss

für die Kunden noch

transparenter – greifbarer?

Natürlich werden wir durch die

glasklare Darstellung der

einzelnen Leistungsmodule –

und hier meine ich nicht nur

die „klassische logistische

Dienstleistung“ – für unsere

Kunden noch profi lierter und

greifbarer. Wir bieten unseren

Kunden ja kein starres System,

keine Schablone, durch die

unser Kunde passen muss – im

Gegenteil: wir haben in der

BAG die Tools, um gemeinsam

mit unseren Kunden die

optimale Lösung für ihn zu

ermitteln und zur Umsetzung

zu bringen.


Herr Postawka, sie sprachen

vorhin von ganzheitlichen,

individuellen Kundenlösungen.

Schließt das Nachhaltigkeit

auch im Sinne unserer Umwelt

ein?

Auch das war Bestandteil

unserer Überlegungen. Einen

Beitrag können wir z. B. durch

den optimierten Einsatz

unseres Fuhrparks leisten.

Effi ziente Logistiklösungen

bedeuten im Idealfall weniger

Fuhrparkbewegungen und

damit geringere Emissionen.

Herr Sandbichler, schlanke

Lösungen für den gesamten

deutschen Markt bis in den

hintersten Winkel und zum

kleinsten Kunden. Ist das die

Vorstellung der neuen

Kooperation?

Das Wort „sc „schlanke“ schlanke“ hlan möchte

ich ich in in diesem dies Zusammenhang

gerne gern durch „kundenindividuelle“

ersetzen. Für unse unsere sere re KKun

Kunden unde de den

zwar „schlank“ – weil „alles“

aus einer Hand

mit einer

100prozentigen 100prozentigen logistischen

Abdeckung egal ob ob im hohen

Norden, den Metropolen oder

alpenländischen Urlaubsregionen

Deutschlands.

Herr Postawka, der Wett -

bewerb um die Kunden der

Groß- und Systemgastronomie

wird sich verschärfen.

Welche Herausforderungen

und welche Potenziale sehen

Sie für die BAG?

Immer mehr Anbieter bewerben

sich mit vergleichbaren

Angeboten um dieselben

Kunden. Das schmälert die

Margen und damit auch die

Gestaltungsspielräume des

Getränkefachgroßhandels.

Diese Herausforderung ist aus

unserer Sicht nur durch eine

sinnvolle Arbeitsteilung im

Rahmen von Kooperationen

wie der BAG zu lösen.

Sandbichler: Stimmt! Weitere

Partner, z.B. aus dem Segment

der Heißgetränke, sind uns

dahe daher her in der

er Beverage Alliance

Germany ny jed jede jederzeit derz rzei eit t willkommen.

Postawka: Nebe Neben ben marktg marktge- arktge k

rechrechten chte ten Prei Preisen eise sen sp spiele spielen len di die

ie

Qu Qualität alit li

ät der

er Dienstleistungen

DDie

Dienstleistungen

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und die ddie

Fähigkeit das Angebot

t

kund kundenindividuell nden enin indi d viduell auf höchstem

em

Niveau weiter zu entwi entwickeln wick ckel eln n

eine zunehmende Rolle. Wir

müssen in der Lage sein uns

s

praktisch täglich „neu zu

erfi nden“. Mit der Beverage

e

Alliance Germany haben wir

dafür die Plattform geschaffen

en

und sehen uns im Wettbewerb

b

gut aufgestellt.

Herr Sandbichler, wann geht

es los – was ist noch zu tun?

Der interne Startschuss ist

schon im letzten Jahr gefallen.

Die Ausarbeitung und Prüfung

unseres Kooperationsvertrages

war hierbei nur der Grundstein

unserer Zusammenarbeit. Sehr

umfangreiche SWAT-Analysen

beider Kooperationspartner,

die Entwicklung unseres

Dienstleistungsportfolios und

die Vernetzung der komplexen

IT-Systeme mit zahlreichen

externen Schnittstellen sind

nahezu abgeschlossen. In den

nächsten Tagen geht unsere

Homepage ans Netz. Damit

liegen wir mit den Vorbereitungen

im Zeitplan und können als

Beverage Alliance Germany

starten.

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14

Viva con Agua de St. Pauli

ist ein 2005 gegründeter Verein

aus Hamburg-St. Pauli, der

sich zum Ziel gesetzt hat,

die Trinkwasserversorgung

in Entwicklungsländern zu

verbessern. Die Organisation

versteht sich als „Offenes

Netzwerk“, das vorwiegend

von individueller Initiative lebt,

die vom Verein unterstützt

wird. Organisiert wurden

bislang unter anderem zudem

das Festival „Wassertage

2007“ in Hamburg sowie der

„Wasser! Marsch 2008“. Dabei

wurde anlässlich der Fußball-

Europameisterschaft 2008

die 1050 km lange Strecke

von Hamburg nach Basel

über 39 Tage von mehreren

Aktivisten zu Fuß gelaufen, um

für die Ziele von Viva con Agua

zu werben. Seit 2005 konnten

bereits über 300.000 Euro an

Spendengeldern gesammelt

werden. Kooperationsführung

bei der Durchführung der

Projekte ist die Deutsche

Welthungerhilfe. Viva con

Agua wird unterstützt vom

FC St. Pauli und hat seinen

Sitz in Hamburg. Das Kernteam

von Viva con Agua

besteht aus 6 hauptamtlichen

Mitarbeitern, dem Brunnenbüro

auf Hamburg-St. Pauli. Im

Großraum Hamburg gibt es bis

jetzt 450 ehrenamtliche

Supporter. Deutschlandweit

rund 2.000. Auch internationale

Ableger von Viva con Agua

sind u. a. in der Schweiz, in

Spanien, in Frankreich, in den

USA und in Kanada tätig.

Zusammen mit der Welthungerhilfe

rief der St. Pauli-Spieler

Benjamin Adrion 2005 das

Projekt ins Leben, nachdem er

im Wintertrainingslager auf Kuba

die Verhältnisse vor Ort gesehen

hatte. Die Projekte begannen in

Havanna, wo zwischenzeitlich

bereits in mehr als 150 Kindergärten

Wasserspender zur

Versorgung mit sauberem

Trinkwasser aufgestellt wurden.

Neben Kuba engagierte sich

das Projekt in zahlreichen

weiteren Ländern, aktuell vor

allem in Kenia.

Viva con Agua möchte eine

Plattform für Eigeninitiative

sein und Lust auf Engagement

für sauberes Trinkwasser

in Entwicklungsländern

machen.

Die kleinen Aktionen und Veranstaltungen

sind es, die mit

wenigen Helfern überall auf der

Welt durchzuführen sind und

Aufmerksamkeit für die globale

Trinkwasserproble matik erzeugen.

Hier ein paar kleine,

einfache Möglichkeiten Viva

con Agua und die Menschen in

Entwicklungsländern mit jeder

Menge Spaß zu unterstützen.

Ob in Hamburg oder Hagen –

überall ist es machbar!

Viva con Agua Rocknacht,

Delmenhorst

Die einen wollten mal wieder

ein Konzert spielen, die

anderen mal wieder eines

sehen. Eines wollte keiner:

Gewinn erzielen. So kam es

zum ersten Delmenhorster

Benefi zrockkonzert namens

Viva con Agua Rocknacht.

Eine Handvoll Helfer, eine

Handvoll Bands, ein kleiner

Saal in einem Irish Pub und

eine große Spur Idealismus in

Sachen Rockmusik und

Solidarität und schon klingelten

862 Euro im Hamburger Büro.

Demnächst steht bereits die

fünfte Aufl age an.

Basketball für Wasser

Der Wassercent spielt bei Heimspielen

der Hagen Huskies in

der 2. Bundesliga der Damen

eine wichtige Rolle. Jeder Zuschauer

hat die Chance für

jeden von den Huskies erzielten

Korb einen Cent zu spenden.

Das Projekt geht über eine

komplette Saison, so ist eine

erfolgreiche Huskie-Saison

auch ein Erfolg für die Projektdörfer

von Viva con Agua de

Sankt Pauli.

Schule verkauft selbst

gepfl ückte Erdbeeren für

sauberes Trinkwasser

Im Jahr 2008 wollte der

Leistungskurs Erdkunde der

Bismarckschule Elmshorn

nicht nur etwas über Entwicklungshilfe

lernen, sondern dies

auch umsetzen.

Über das Erdbeerfeld des Vaters

einer Schülerin wurden fortan

Firmen, Bekannte und Verwandte

sowie Mitschüler mit

Erdbeeren zum Benefi zpreis

versorgt. Diese Idee kam so

gut an, dass die Schüler direkt

zwei Brunnen in Nicaragua

fi nanzieren konnten.


Die vier aufgezeigten Möglichkeiten

zeigen wie einfach es ist,

auf Viva con Agua aufmerksam

zu machen und für einen guten

Zweck aktiv zu werden.

Ohne viel Aufwand über die

Trinkwasserproblematik in der

Welt informieren und für einen

guten Zweck aktiv werden.

Weitere Informationen unter:

www.vivaconaqua.org oder

direkt an

kontakt@vivaconagua.org

Interview mit

Benjamin Adrion

Für viele Menschen ist die

Verfügbarkeit von Wasser

eine Selbstverständlichkeit.

Für rund 1 Milliarde Menschen

nicht. Viva con Agua (VcA) will

auf diese traurige Tatsache

aufmerksam machen. Konnten

Sie mit ihrer Organisation das

Bewusstsein dafür schärfen?

Adrion: Zunächst einmal glaube

ich, dass viele Menschen sich

dessen schon bewusst sind.

Und grundsätzlich mangelt es

auch nicht an der Bereitschaft

etwas zu tun. Doch vielfach

fehlt es an der Information, wie

man am besten helfen kann.

Da haben wir recht erfolgreich

angesetzt und sind auf einem

guten Weg.

Schluck für Schluck die Welt

verändern. Was steckt hinter

diesem Motto?

Adrion: Unser aktuelles Projekt,

das wir nach Jahren intensiver

Planung vor kurzem realisieren

konnten. Und zwar mit unserem

noch jungen Social Business

Modell, bei dem 60 Prozent

der Einnahmen in Hilfsprojekte

fl ießen. Wir privatisieren das

Wasser nicht, wir sozialisieren

es. Das meint, dass jeder mit

wenig Aufwand etwas tun kann.

Dafür wurde die Viva con

Agua Quellwasser

GmbH aus der Taufe

gehoben. Wie

arbeitet diese?

Adrion: Das Prinzip

ist einfach und

wirkungsvoll. Wie schon

gesagt – der Großteil der

Gewinne aus dem

Verkauf des Flaschenwassers

fl ießt dauerhaft

in konkrete und

langfristige Trinkwasserprojekte

des Vereins und

der Stiftung Viva con Agua.

Das Wasser löscht nicht nur

den Durst in Deutschland

sondern im übertragenden

Sinne auch in Ländern, wo

alltäglich der Kampf um das

kostbare Nass entsteht.

Welche Partner realisieren

das Quellwasser

Business-Modell?

Adrion: Es sind viele verschiedene

Partner am Projekt

beteiligt. Zum einen die Stifter

der VcA-Stiftung aus der

Musikbranche. Zum Beispiel

Mark Tavassol von „Wir sind

Helden“ oder Bela von den

„Ärzten“. Außerdem ist der

15


16

FC St. Pauli mit von der Partie

und verkauft das Wasser im

Stadion ab der kommenden

Saison. Zudem kooperieren wir

mit regionalen Wasserabfüllern,

um kurze und dadurch umweltschonende

Transportwege zu

gewährleisten. Und sobald

Alternativen zur herkömmlichen

PET-Flasche verfügbar sind,

werden wir schnellstmöglich

auf Biokunststoffe umstellen.

Aber auch im Süden der

Republik sind wir in guten

Gesprächen mit Abfüllern.

Wie können sich vor allem

auch Unternehmen an Viva

con Agua und den Projekten

beteiligen?

Adrion: In erster Linie, indem

Sie unser Wasser selbst konsumieren,

es möglichst in der

betriebseigenen Kantine anbieten

oder es in ihr Sortiment

aufnehmen. Dazu haben wir

mit der Firma trinks einen guten

Partner, der nicht nur in und

um Hamburg oder Berlin den

Vertrieb übernehmen kann, sondern

auch in ganz Deutschland.

Wie soll es mit Viva con Agua

weiter gehen?

Adrion: Mit knapp fünf Jahren

sind wir eine noch junge

Organisation. Wir wollen uns

weiterentwickeln mit der

Stiftung und der Quellwasser

GmbH. Wir wollen uns aber als

offenes Netzwerk treu bleiben

und hoffen auf bundesweite

Unterstützung und entsprechenden

Bekanntheitsgrad.

Projektübersicht

Kenia II

Viva con Agua sammelt

auch in 2010 Spenden für

die Menschen in Kenias

Dürregebieten.

Dürre und Naturkatastrophen

im ganzen Land

Kenia zählt immer noch zu den

25 ärmsten Ländern der Erde

– trotz aller wirtschaftlichen

Anstrengungen der letzten

Jahrzehnte. Ein hohes

Bevölkerungswachstum,

zunehmende Armut, eine

steigende HIV/Aids-Rate,

Umweltschäden und

extreme Klimaereignisse

stellen das Land vor

Kwa Kavuvu Rock Catchment (Felsregenfang)

gewaltige Aufgaben.

Zwischen 2004 und 2006

herrschte vor allem im Norden,

Osten und Südosten Kenias

eine verheerende Dürrephase:

Ernten fi elen aus, Wasserstellen

versiegten und

Weideland verdorrte.

Darunter leiden die Menschen

noch heute. Immerhin leben

70% der Einwohner von der

Landwirtschaft, die meisten von

ihnen produzieren hauptsächlich

für den Eigenbedarf. Die Regenzeit

Ende 2006 hat die Situation

lediglich leicht entspannt, bereits

in 2007 blieben vor allem im

Südosten Kenias die Niederschläge

wieder weit hinter den

Erwartungen zurück.

Akuter Wassermangel und


unzureichende Versorgung mit

Nahrungsmitteln sind weiterhin

die dringlichsten Probleme der

Menschen.

Die Küstendistrikte dagegen

waren Ende 2006 von einer

Flut betroffen mit ähnlich

verheerenden Auswirkungen

wie in den Dürregebieten:

Verlorene Ernten und

Mangel an Trinkwasser

aufgrund verunreinigter

Wasserstellen.

Teufelskreis der Armut

In unserem Projektgebiet, dem

Distrikt Mwingi im Südosten

Kenias, leben die meisten der

358.000 Bewohner von

Ackerbau und Tierhaltung.

Mwingi zählt zu den ärmsten

Distrikten in Kenia.

Neben der Landwirtschaft gibt

es kaum Einkommensalternativen.

Fallen die Ernteerträge

schlecht oder ganz aus und

können die Tiere nicht mehr

versorgt werden, gibt es keine

Rücklagen, auf die die

Menschen zurückgreifen

könnten, um Wasser und

Nahrungsmittel zu kaufen.

Die Not bildet den Nährboden

für Prostitution, in ihrem Gefolge

eine weitere Gefahr: HIV/Aids.

Die Krankheit breitet sich in

erschreckendem Maße aus.

Im Jahr 2004 lag die durchschnittliche

Lebenserwartung

nur noch bei 46 Jahren, mit

sinkender Tendenz.

Wassermangel und seine

schrecklichen Folgen

Nur jeder zehnte Einwohner

Mwingis hat Zugang zu

sauberem Trinkwasser, die

Sanitärversorgung ist

mangelhaft. In der Trockenzeit

müssen Entfernungen

bis zu 20 km zur nächsten

Wasserstelle zurückgelegt

werden, eine Tortur für

Frauen und Kinder, die

traditionell für das Wasserholen

zuständig sind.

Krankheiten durch die Nutzung

von verunreinigtem Oberfl ächenwasser

sind an der Tagesordnung.

Wir können den Menschen

in Mwingi neue Hoffnung

geben! Unser Projektpartner,

die Welthungerhilfe,

unterstützt in Zusammenarbeit

mit den kenianischen

Organisationen ActNow

und Kenya Rainwater

Harvesting Association

50.000 Menschen in zwei

besonders krisenanfälligen

Bezirken bei der Verbesserung

ihrer Lebensbedingungen.

An erster Stelle

stehen die Versorgung mit

Wasser und die Verbesserung

der hygienischen

Verhältnisse.

17


18

Die Speicherung des Regenwassers

spielt dabei eine

wichtige Rolle. Der Bau eines

Felsregenfangs (rock catchment)

ist neu für die Einwohner.

Viele freiwillige Helfer aus den

umliegenden Dörfern beteiligen

sich daran. An einem Berg

werden Mauern aus Natursteinen

errichtet, die in der

Regenzeit die mitunter heftig

niedergehenden Wassermassen

in ein Reservoir lenken.

Anschließend durch groben

Kies gefi ltert und in großen

Tanks gespeichert, hilft das

kostbare Nass den Dorfbewohnern,

Dürrezeiten zu

überstehen.

Wasserversorgung sorgt

für Bildung

Durch den Bau von Regenwasserfängen

mit Tanks sowie

Latrinen an Grundschulen sind

auch Schulkinder künftig

besser versorgt. Bisher

mussten sie das Wasser selbst

dorthin mitbringen. In Zeiten

des Mangels bedeutete dies

meist Unterrichtsausfall, da sie

schon mit der Beschaffung

des Wassers für die Familie

vollauf beschäftigt waren.

Durch die neuen Anlagen

können die Jungen und

Mädchen wieder regelmäßig

die Schule besuchen.


Aktion während der WM in Hamburg

Viva con Agua kickt am 17.6. gegen Polit-Promis

Viva con Agua sammelt auf dem Heiligengeistfeld

Noch bis zum 11. Juli sammeln die fl eißigen Helferinnen und Helfer von Viva con Agua (VcA)

WM-Spieltag für WM-Spieltag beim Fanfest auf dem Heiligengeistfeld in großen blauen Tonnen

Pfandbecher. Mit den Erlösen unterstützt die Trinkwasserinitiative als offi zieller Charity-Partner

des Hamburger Fanfestes ein Brunnenprojekt in Ruanda.

Promi-Kick für Primarschule

„Gemeinsam für die Primarschule, gemeinsam auf dem Platz“: Unter diesem Motto spielten auf

dem WM-Fanfest in Hamburg Politiker gegen Vertreter des Vereins Viva con Agua. In den „Käfi g“

auf dem Heiligengeistfeld trauten sich der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen,

Cem Özdemir, Anjes Tjarks, die stellvertretende GAL-Landesvorsitzende, Hauke Wagner stellverterender

Juso-Landesvorsitzender und die Linke Bundestagsabgeordnete Christiane Schneider.

Die Viva con Agua „Allstars“ traten unter anderem an mit dem FC St. Pauli Profi Marcel Eger und

Michael Pahl dem VcA-Vorsitzenden und Autor des Buches „St. Pauli das Buch, ein Verein und

sein Viertel“.

Rassige Zweikämpfe und reichlich Tore waren da natürlich garantiert. „Das Match war spannend

und ereignisreich“, so VcA-Sprecherin Mirjam Kleine: „Trotz kurzer Spieldauer von nur 20 Minuten

fi elen sagenhafte 10 Tore. Deutlich mehr als bei der WM momentan in vergleichbarer Spieldauer.“

Das Ergebnis: Ein hart erkämpftes 6:4 für die Mannschaft von Viva con Agua. Spenden wurden

beim Match nicht gesammelt, die Partie stand diesmal unter dem Motto „Pro Primarschule“.

Im I Fokus: F k SSchulungen h l fü für Zahlen Z hl – Daten D – Fakten F k

Hilfe zur Selbsthilfe

Gesamtkosten Kenia Projekt:

Begleitet werden die Maßnah- 2.115.800 Euro

men stets von Schulungen zum Zielgruppengröße gesamt:

richtigen Umgang mit Trinkwas- 50.000 Personen

ser und der Vermeidung von Spezifi sche Kosten pro Person:

Krankheiten. Auch gezielte

Aufklärungsarbeit gegen die

42,30 Euro

Ausbreitung von HIV/Aids wird Folgende Teil-Finanzierung

in diesem Zusammenhang stellt Viva con Agua in 2010

geleistet, vor allem an Schulen dem Projekt zur Verfügung:

und bei Gemeindeveranstal- Insgesamt werden in 2010

tungen.

zwischen 60.000 bis 80.000

Die Mitglieder der Wasser- Euro von Viva con Agua an die

komitees, die eigens für die Welthungerhilfe für Kenia

Verwaltung des Wassers einge- überwiesen.

setzt werden, sorgen für eine Bei allen Projekt-Modulen sind

gerechte Verteilung und den folgende Leistungen in den

Erhalt der Wasserstrukturen. Kosten enthalten:

Dafür zahlt jeder Nutzer einen 1. die Investitionskosten inkl.

kleinen Beitrag – damit das sämtlicher Personal- und

Lebenselixier auch weiterhin Administrationskosten die

fl ießt.

notwendig sind, um die

Wasserversorgungsstrukturen

zu errichten

2. Training der Zielgruppen in

Wartung und Betrieb der

Wasserstrukturen

3. Training in Gründung,

Organisation, Management

und Selbstverwaltung von

Wassernutzergruppen/

Wasserkomitees auf

Dorfebene zur nachhaltigen

Verwaltung der Anlagen

4. Sensibilisierung und Training

in Bezug auf Hygiene und

Gesundheit (wasserbezogene

Krankheiten, Malaria,

Cholera, HIV/AIDS …)

5. Einbindung der lokalen

Administration in die

Projektdurchführung

6. Erfolgskontrolle über

Monitoring und externe

Evaluierung

Angepasst an die örtlichen

Gegebenheiten wird die jeweils

optimale technische Lösung

realisiert.

i

Infos bekommen Sie unter:

www.vivaconagua.org

19


30 Tage WM-Fieber

1 offi zielles Bier

der Nationalmannschaft

Bitburger macht Sie zum Weltmeister!

Als offi zieller Partner unserer Nationalmannschaft

unterstützt Bitburger die Gastronomie mit einzigartigen

WM-Aktionen und sorgt damit für tolle Stimmung und

starken Umsatz in Ihrem Objekt.

Profi tieren auch Sie von der WM mit

Deutschlands Fassbiermarke Nr. 1.

64 spannende Spiele

Designänderungen vorbehalten


Mit Heinz-Rudolf Zenzen hat

ein erfahrener Praktiker die

Verantwortungsbereiche

Vertrieb, Marketing und

Personal übernommen.

Der 50-jährige Familienvater

lebt mit seiner Frau und zwei

Kindern in der Nähe von

Limburg. Nach dem Studium

der Betriebswirtschaftslehre

trat Heinz-Rudolf Zenzen in

die elterliche Weinkellerei ein

und verantwortete dort den

Vertrieb für Deutschland und

in den EU-Raum.

Heinz-Rudolf Zenzen

zum Geschäftsführer der

trinks-Gruppe bestellt

Nach der Wende zog es ihn

1990 als Gründer eines

Getränkefachgroßhandels

nach Berlin. 2000 stieß

Heinz-Rudolf Zenzen in das

trinks-Team und übernahm

verschiedene Führungsaufgaben.

Im Laufe seiner

trinks-Karriere war er für die

Niederlassungen Limburg und

Kassel verantwortlich, baute

das Einzelhandels-Vermarktungssystem

trinks-plus“ auf

und leitete die Absatzorganisation

Handel.

Heinz-Rudolf Zenzen steht für

hands-on-Mentalität und

Kundennähe. In den betrieblichen

Abläufen macht ihm

so schnell keiner etwas vor!

Trotz seines Erfolges ist er ein

bodenständiger Typ geblieben

und hat jederzeit ein offenes

Ohr für die Mitarbeiter des

trinks-Teams.

trinks hat in den zurückliegenden

2 Jahren eine Reihe

wichtiger Projekte initiiert,

die jetzt ausgerollt werden.

Heinz-Rudolf Zenzen hat sich

auf die Fahnen geschrieben,

diese Projekte erfolgreich im

Markt zu etablieren, den Raum

für weitere Innovationen zu

schaffen und trinks auf dem

Kurs zum Ausbau der Marktführerschaft

zu halten. Als

Team-Player legt er größten

Wert auf motivierte, leistungsbereite

Mitarbeiter, die ihre

Arbeit nicht nur als Job

begreifen.

Das Redaktionsteam wünscht

Heinz-Rudolf Zenzen viel Erfolg

bei der Bewältigung seiner

neuen berufl ichen Herausforderung!

21


22

Verkaufsförderung zahlt sich aus –

Kalkulation on v ktionen A

Aktionen beleben erfahrungsgemäß

das Geschäft, sie helfen

das Image, den Bekanntheitsgrad

des Betriebes und den

Umsatz zu steigern. Aktionskalender

gelten als zeitgemäßes

Medium zur Umsatzsteigerung.

Zahlreiche Betriebe haben aufgrund

der Tendenz der Gäste

nach mehr Abwechslung ihr

Angebot damit optimiert.

Aktionen, deren Erfolg nicht

gemessen wird, sind davon

bedroht, vorschnell wieder eingestellt

zu werden, da niemand

weiß, ob sich der Arbeitsaufwand

letztendlich gelohnt hat.

Zur Bewertung über Erfolg oder

Misserfolg hilft die Kalkulation

der Aktionen; sie dient als

Meßlatte.

Rechnen lohnt!

Die Kalkulation lässt erkennen,

was die jeweilige Aktion

gebracht hat. Die beigefügten

Checklisten geben darüber

hinaus Detailinformationen,

die helfen können, zukünftige

Aktionen zu

optimieren. Die Checklisten

mögen den Leser

sofort zum Bleistift

greifen lassen, um seine

Aktionen nachzuvollziehen

und zu planen.

Um festzustellen, ob

Aktionsartikel Gewinnbringer

sind, bedarf es

natürlich der Vorkenntnis

über die Umsätze

und Deckungsbeiträge

aus vergleichbaren

Perioden vor oder nach

der Aktionszeit.

Zugegebenermaßen ist

das nicht immer sehr einfach,

betriebswirtschaftlich jedoch

erforderlich, will man sich keine

Flops leisten. Unser Rechenbeispiel

basiert auf monatlichen

Vergleichszahlen, wie z. B.:

• Deckungsbeitrag eines

Monats ohne Aktion, im

Vergleich zum Aktionsmonat

• Umsatz je Gast eines

Vergleichsmonats ohne

Aktion, im Vergleich zum

Aktionsmonat

• Anzahl der Gerichte eines

Vergleichsmonats ohne

Aktion, im Vergleich zum

Aktionsmonat.

Der Handel ist Beispiel!

Mehr Gewinn setzt üblicherweise

voraus, dass die Aktionsgerichte

insgesamt über dem durchschnittlichen

Deckungsbeitrag

der Standardkarte liegen und

durch die Vermarktung

häufi ger verkauft werden.

Es soll jedoch schon Gastronomen

gegeben haben, die

trotz höherem Umsatz und

mehr Gästen einen schlechteren

Monatsabschluss hatten. Sie

haben den Saisonbonus nicht

genutzt!

Im Textilhandel wird vor bzw.

zur Saison auch ein besserer

Preis erzielt als im Schlussverkauf.

In der Phase der Vorkalkulation

reduziert sich der

Kalkulationsaufwand auf die

Feststellung des Deckungsbeitrages

pro Gericht. Niedriger

als der bekannte Deckungsbeitrag

der Standardkarte darf

er nicht liegen.

Die Nachkalkulation bringt

aufgrund der dann vorliegenden

Werte das wirkliche

Ergebnis zutage. Folgende

Berechnungen verhelfen zu

einem Überblick:

Grundlage zur Bewertung einer Aktion

Anwendung: Bei Speisenaktionen innerhalb einer monatlichen Abrechnung

Folgende Zahlen sind für die Bewertung notwendig:

1. Gesamtumsatz „ Küche“ im Monat ____________________ = € __________________

2. Umsatz einer Speisenaktion € __________________

3. Umsatz der Tage ohne Aktion (Differenz) € __________________

4. Wareneinsatzquote im Aktionsmonat __________________ %

5. Aufgelaufene Wareneinsatzquote der Vormonate __________________ %

6. Anzahl der Gäste während der Aktion Ø am Tag ______ Personen

7. Anzahl der Gäste an den restlichen Tagen Ø am Tag ______ Personen

8. Aktionsdauer ______ Tage

9. Öffnungstage im Berechnungsmonat ______ Tage

10. Deckungsbeitrag (Umsatz ÷ Warenkosten) __________________ €

11. Deckungsbeitrag x 100 ÷ Wareneinsatz __________________ %


Erfolg ist planbar!

Die Ergebnisse aus Monats-

und Tagesaktionen bei jenen

Kunden, die vom Beratungsunternehmen

DER ERFOLGS-

WIRT betreut wurden, können

sich sehen lassen. Die in den

Betrieben durchgeführten

Kalkulationen verzeichneten

gegenüber dem Vorjahr

erfreuliche Steigerungen.

Kalkulation der Aktion

• Ø Tagesumsatz

Gesamtumsatz Küche im Monat €

——————————————— = —————————— =

Öffnungstage im Berechnungsmonat Tage €

=============

• Ø Tagesumsatz der Aktion

Umsatz einer Speisenaktion €

——————————————— = —————————— =

Aktionstage Tage € =============

• Ø Tagesumsatz der Tage ohne Aktion

Umsatz der Tage ohne Aktion €

——————————————— = —————————— =

Öffnungstage ohne Aktion Tage

• Realer Verkaufsanteil der Aktion


=============

Ø Tagesumsatz der Speisenaktion x 100 €

——————————————— = —————————— =

Ø Tagesumsatz der Küche €

x 100


=============

• Tagesumsatz (Ø) der Tage mit Aktion € __________________

÷ Tagesumsatz (Ø) der Tage ohne Aktion ÷ € __________________

Täglicher Mehr- oder Minderumsatz = €

====================

• Aufgelaufene Wareneinsatzquote der Vormonate __________________ %

÷ Wareneinsatzquote im Aktionsmonat __________________ %

Prozentuale Auswirkung der Aktion im Wareneinsatz =

====================

%

• Deckungsbeitrag der Küche im Aktionsmonat __________________

÷ Deckungsbeitrag Ø der Vormonate ÷ __________________

Deckungsbeitragsverbesserung, -verschlechterung

• Verbesserung des Wareneinsatzes in €

Prozentuale Verbesserung im Wareneinsatz

=

====================

x Umsatz im Aktionsmonat % x €

——————————————— = —————————— =

100 100 €

=============

• Ø Umsatz pro Aktionsgast

Aktionsumsatz €

——————————————— = —————————— =

Anzahl der Gäste während der Aktion Anzahl € =============

• Durchschnittlicher Umsatz pro Gast

Umsatz der Tage ohne Aktion €

——————————————— = —————————— =

Anzahl der Gäste in diesem Zeitraum Anzahl € =============

So konnten 11 am Vergleich

teilnehmende Betriebe im

Durchschnitt folgende Werte

erzielen:

17 % mehr Umsatz

15 % mehr Gäste

25 % mehr Deckungsbeitrag.

Eine exakte Kalkulation war der

Beweis. Die Mühe der Gastronomen

hat sich also gelohnt.

rgp

i

Infos bekommen Sie unter:

DER ERFOLGSWIRT

Beratung und Betreuung für

Handel und Gastgewerbe

www.HoGa-Beratung.de

info@HoGa-Beratung.de

23


34

mehr als nur

• EVENTSERVICE

• OBJEKTVERMITTLUNG

• IMPULSE

• EXISTENZGRÜNDUNG


Getränkelogistik!

trinks – das ist Deutschlands

größter und umsatzstärkster

Getränkefachgroßhandel

mit über 270 Jahren Firmengeschichte.

Leidenschaft – das ist es,

was uns bei trinks prägt.

Ein deutliches Mehr an Einsatz,

Marktkenntnis, Fachwissen,

Zuverlässigkeit und Teamgeist

zum Wohle unserer Kunden.

Die Rahmenbedingungen in

der Gastronomie waren noch

nie einfach. Darum wollen wir

unseren Kunden einen wirklichen

Mehrwert bieten. Das

betrifft zum Beispiel die Hilfe

bei der Entwicklung von

Geschäftsmodellen und deren

Umsetzung, die Beschaffung

notwendiger Finanzmittel, die

Umsetzung von Verkaufsförderungsmaßnahmen

oder die

ständige Suche nach guten

Ideen und neuen Kontakten.

Für Unternehmen der nationalen

Systemgastronomie und

Hotellerie steht ein qualifi ziertes

Key Account Management zur

Verfügung.

Unsere gastronomieorientierten

Niederlassungen befi nden sich

in den Metropolregionen

Hamburg, Berlin, Rhein-Main,

Dresden/Leipzig und München/

Augsburg. Hier halten wir für

unsere Kunden ein umfangreiches

Sortiment an nationalen

und regionalen Artikeln ständig

verfügbar.

35


26

Design-Klassiker (Teil 14)

Die schwangere Ente

von enning H oppel K

Diese elegante Kanne beruht

auf dem Design der Vorversion,

die unter dem Namen „schwangere

Ente“ bekannt wurde. Der dänische

Designer Henning Koppel entwarf

1952 für die bekannte dänische Silber-

Schmiede Georg Jensen besagten

Vorgänger in einem bauchigeren Design.

Die markante Formgebung verhalf der

Kanne schnell zu ihrem etwas frechen

Spitznamen. Das ansprechende weiche

und natürliche Design fand überall

Zuspruch, infolgedessen wurde die

Kanne schnell zu einem echten Design-

Klassiker.

Offensichtlich von sich selbst beeinfl usst

überarbeitet Henning Koppel 1965 seine

Kanne und gab ihr eine schlankeres

Design. Dank der neuen Formgebung

wirkt die hier abgebildete „schwangere

Ente“ jetzt stolz und erhaben, jedoch hat

sich der markante Spitzname bis heute

erhalten. Wie viele seiner Entwürfe hat

Koppel hiermit ein zeitloses Meisterstück

entworfen, das sich bis heute großer

Beliebtheit erfreut!

Die Firma Georg Jensen produziert und

vertreibt die Kanne heute in poliertem

Edelstahl.

Henning Koppel lebte von 1918 – 1981.

Er zählte zu den bekanntesten skandinavischen

Produkt-Designern und wurde

vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1953

mit dem Lunning-Preis und 1963 mit dem

International Design Award of American

Institute of Designers.

Er arbeitete vorwiegend mit den Materialien

Glas, Stahl und Silber, entwarf viele

Gedeck-Utensilien, Porzellan, Uhren und

auch Briefmarken. Seine Produkte sind bis

heute echte Verkaufsschlager!


28

Cross-Docking-Modell

Die trinks-Gastronomiepartner

und die WSK GmbH mit

Hauptsitz in Zwochau gehen

gemeinsam nach dem Prinzip

„Alles aus einer Hand“ vor und

bieten dem Markt erstklassige

Einkaufskonditionen an.

„ “ sprach mit Roland Hippler

(WSK) und mit Mark-Andreas

Postawka von trinks über

Hin ter gründe und Ziele

dieses erfolgreichen Modells:

Wie sieht Ihre Unternehmensphilosophie

aus?

Hippler: Die Kernprozesse

innerhalb unserer Unternehmensgruppe

sind mit zwei

Jahrzehnten Erfahrung in

erster Linie auf die Qualitätssicherung

unserer bewährten

und gastronomie-orientierten

Wein- und Spirituosensortimente

und Spezialitäten

innerhalb der jeweiligen

Preissegmente ausgerichtet.

Ergänzt und abgerundet wird

der erweiterte Qualitätsbegriff

im Service durch eine sehr

individuelle kundenbezogene

Betreuung und Steuerung der

Prozesse für den Kunden und

auf die Kunden zugeschnittenen

abrufbaren Service durch

unsere Kundenmanager oder

Sommeliers. Innerhalb unserer

Sortimentsbreite an internationalen

Weinen und Spirituosen

sind wir hinreichend aufgestellt,

um individuelle Kundenwünsche

in der Karte umsetzen und

ausrichten zu können, allerdings

liefern wir keine klassischen

Bierverlegersortimente, wie

Fassbier und alkoholfreie

Getränke. Aufgrund unserer

Mark-Andreas Postwaka,

trinks GmbH

mittlerweile bewährten nationalen

Kundenaufstellung ist

unsere Unternehmensgruppe

in der Lage, außerordentlich

fl exibel und zeitnah auf

Kundenbestellungen bundesweit

zu reagieren.

Worin sehen Sie die Stärken

der WSK?

Hippler: Unsere Stärken liegen

in der absoluten Konzentration

auf unseren Kernkompetenzen,

explizit auf der Pfl ege und dem

Ausbau der internationalen

Wein- und Spirituosensortimente.

Ferner runden eine hohe

Liefergeschwindigkeit und

marktgerechte Mindestabnahmemengen

das Profi l des Unternehmens

für unsere Kunden

ab. Ergänzt und verstärkt wird

die Kundenbeziehung durch

erstklassig ausgebildete und

kundenorientierte Betreuer und

Sommeliers.

Inwieweit hat Sie die Krise

beeinträchtigt?

Hippler: Mit dem schockartigen

Einsetzen der Bankenkrise

Ende 2008 spürte auch

unsere Unternehmensgruppe

insbesondere bei den bundes-

Roland Hippler,

Wein & Spirituosen

Kontor GmbH

weit aufgestellten 4- und

5-Sterne-Hotelgruppen einen

Rückgang der Geschäftstätigkeit,

der durch die Reduktion

der Marketingausgaben der

Unternehmen bei Hotelbuchungen

ausgelöst wurde.

Jedoch konnten wir in zunehmendem

Maße im Geschäftsjahr

2009 feststellen, dass viele

dieser internationalen Hotelgruppen

mit gezieltem Qualitätssteigerungsprogramm

diesen

krisenhaften Entwicklungen

begegneten und zunehmend

mehr auf Qualität in der Ware

und in den Prozessabläufen

gesetzt haben, wovon wir

wiederum profi tieren konnten.

Spüren Sie aktuell eine

Belebung des Marktes?

Hippler: Durch die konsequente

Ausrichtung unserer

Gruppe auf die mittlere bis

obere Zielgruppe und die

ausschließliche Konzentration

auf unsere Kernkompetenzen

befi ndet sich unsere Unternehmensgruppe

auf allen unseren

Teilsegmenten im Geschäftsjahr

2010 von Januar bis Mai in

einer sehr konstanten und

starken Wachstumstendenz.


Wie hat sich die Kooperation

mit der WSK entwickelt?

Postawka: Die handelnden

Personen auf beiden Seiten

kennen und schätzen sich seit

einigen Jahren. Da kommt es

regelmäßig zu einem intensiven

Gedankenaustausch. Viele

unserer Kunden suchen nach

Möglichkeiten zur Prozessoptimierung

im Bereich der

Logistik. Unabhängig von

einander sind die WSK und

trinks mit entsprechenden

Kundenwünschen konfrontiert

worden. Bereits 1976 hat trinks

den Leitgedanken „Alles aus

einer Hand“ für die Sortimentsbereiche

Bier und Alkoholfreie

Getränke entwickelt. In der

Kooperation mit der WSK war

es uns möglich, dieses

Konzept in Richtung Weine,

Schaumweine und Spirituosen

auszuweiten.

Sind solche Kooperationen

notwendig – warum?

Postawka: Die wachsenden

Marktanforderungen stellen

uns beinahe täglich vor neue

Herausforderungen. Einzelunternehmen

stoßen bei der

Entwicklung entsprechender

Lösungen schnell an die

Grenzen. Deshalb sind

Kooperationen, in denen die

beteiligten Partner, entsprechend

ihrer jeweiligen Kompetenzen

und Ressourcen, klar

defi nierte Rollen übernehmen,

eine sinnvolle Option.

Wie wichtig sind Partnerschaften

und Kooperationen?

Hippler: Partnerschaften und

Kooperationen sind insbesondere

dann wichtig, wenn sie

den Kundennutzen integrativ

steigern. Dies ist aus unserer

Sicht insbesondere dann der

Fall, wenn wir durch geeignete

Kooperationen den Kunden ein

Gesamtportfolio an Produkten,

auch außerhalb unserer

Kernkompetenz, anbieten

können und wollen.

Werden „Einzelkämpfer“ in

ihrer Branche schnell vom

Markt gedrängt?

Hippler: Einzelkämpfer mit

keiner klaren Kernkompetenz

und verschwommener Gesamtkompetenz

werden sicherlich

im zunehmenden Maße auf

Schwierigkeiten im Marktumfeld

und in der Nachfrage

stoßen. Unternehmen, die ihre

Kernkompetenzen jedoch

ständig weiter entwickelt und

analysiert haben, werden

sicherlich auch in Marktbedingungen,

wie wir sie heute

haben, auf äußerst spannende

Wachstumspotenziale stoßen.

Was kennzeichnet die WSK –

was schätzen Sie besonders?

Postawka: Die besondere

Stärke der WSK liegt in der

Sortimentskompetenz für

Weine und Spirituosen.

Speziell im Weinsortiment gilt

es, Trends zu erkennen, die

richtigen Erzeuger zu fi nden

und ein Gespür für Dispositionen

zu entwickeln. Das setzt

jahrzehntelange Erfahrungen

und profunde Marktkenntnisse

voraus. Die Kollegen der WSK

besitzen diese Kompetenzen

und haben uns und ihre

Kunden, durch nachhaltigen

Service, solide Beratungen und

den insgesamt sehr sympathischen

Auftritt von ihrer

Leistungsfähigkeit überzeugt.

Wie gestaltet sich die Partnerschaft

mit trinks?

Hippler: Die gewachsenen

Beziehungsgefl echte der

Unternehmen miteinander und

insbesondere auch der

Menschen haben sich über

viele Jahre hinweg sukzessive

sehr erfolgreich nach innen

und außen entwickelt. Insofern

freut es uns im besonderen

Maße, dass wir mit unserem

Partner trinks auch unseren

Kunden gegenüber hier zu

einer bewährten Möglichkeit

zurückgreifen können, geeigneten

Kunden auf Wunsch

auch hochattraktive Bier- und

AfG-Sortimente zur Verfügung

stellen zu können.

Davon profi tieren in erster

Linie die Kunden – inwieweit?

Hippler: Hauptnutzen für die

Kundschaft besteht darin, dass

zwei in ihren jeweiligen Kernkompetenzen

hochspezialisierte

Unternehmen mit hinreichender

Durchschlags- und Leistungsfähigkeit

in ihren Kompetenzen

dem Kunden gegenüber, jeweils

auf Wunsch aus einer Hand,

und einer Gesamtbetreuung,

29


30

das Gesamtportfolio innerhalb

einer Logistik liefern können.

Welche Aufgaben übernimmt

die WSK innerhalb der

Kooperation?

Postawka: Das Sortiment

unseres Kooperationspartners

WSK umfasst ca. 3500 Artikel,

die ausschließlich der Gastronomie

angeboten werden. Im

Rahmen unserer Kooperation

übernimmt die WSK zentral die

Sortimentsgestaltung, die

Warenbeschaffung, die

Lagerung und die Konfektionierung

der Kundenaufträge.

Die vorkonfektionierten und

entsprechend gekennzeichneten

Kundenaufträge werden im

Nachtsprung auf die trinks-

Niederlassungen verbracht,

dort auf unsere Tourenfahrzeuge

umgeladen und von

trinks mit der Bier- und

AfG-Bestellung ausgeliefert

(„one house/one truck“). Der

Zeitraum für die Abwicklung

eines Kundenauftrages beträgt

in der Regel 24 Stunden,

vorausgesetzt, die vereinbarten

Zeitfenster werden eingehalten.

Diese Leistungsparameter

könnten wir unseren Kunden

„stand-alone“, d. h. mit eigener

Lagerhaltung nicht verschaffen.

Außerdem bietet die zentrale

Lagerhaltung durch die WSK

den Vorteil, das „out-off-stock“

Ereignisse deutlich reduziert

werden können, da jeder

Artikel ausreichend Lagerbewegung

hat.

Kooperationen bringen

notwendige Synergieeffekte

und das auch im Sinne der

Kunden – oder?

Postawka: Wer nur auf den

eigenen Vorteil achtet, verliert

schnell die Glaubwürdigkeit.

Unser „one house/one truck“

Konzept, bietet z. B. allen

Beteiligten Vorteile! Unsere

Kunden haben weniger

Rampenkontakte, der administrative

Aufwand reduziert sich

und die Umwelt profi tiert durch

den optimierten Fuhrparkeinsatz,

d.h. geringere Emissionen.

Eine klassische win-win

Situation.

Welche Rolle übernimmt

Trinks innerhalb der Kooperation?

Postawka: Unser Kernsortiment,

d. h. Biere und Alkoholfreie

Getränke, beschaffen und

lagern wir in unseren Niederlassungen.

Die entsprechenden

Kundenaufträge werden aus

dem eigenen Lagerbestand

kommissioniert und zur Verladung

bereitgestellt. Die Artikel

aus dem Sortiment der WSK

werden dagegen inklusive der

bereits beschriebenen

Leistungen von trinks bezogen,

in den zugewiesen Verladezonen

bereit gestellt, um dann

mit den zuvor bereit gestellten

Kunden-Kommissionen aus

dem trinks-Kernsortiment

ausgeliefert zu werden.

Wie wirkt sich das für den

Kunden konkret aus und

welche Vorteile genießen Ihre

Kunden?

Postawka: Der größte Vorteil

ist sicher der, nur noch einen

Ansprechpartner zu haben.

Unsere Kunden legen Ihre

Sortimente mit Ihrem Ansprechpartner

aus dem trinks-Gastronomiepartner-Team

fest. In

besonderen Fällen ziehen wir

zur Weinberatung und zur

Gestaltung der Weinkarte

einen Fachberater der WSK

hinzu. Unsere Kunden bestellen

das festgelegte Gesamtsortiment

auf dem gewohnten

Weg bei trinks. Im Hintergrund

laufen dann die beschriebenen

Prozesse ab, wobei ausgefeilte

IT-Lösungen sicherstellen,

dass die Daten aus den

Kunden-Aufträgen fehlerfrei

übergeben und weiter verarbeitet

werden. Nach der

Auslieferung stellt trinks die

Rechnung und wickelt den

Zahlungsverkehr ab. Kundenseitig

reduziert sich der Aufwand

für Warenannahmen und

Administration. Freiwerdende

Arbeitsleistungen können

anderweitig genutzt werden.

Sind solche Kooperationen

für Sie überlebensnotwendig

(warum)?

Hippler: Nein, aber eine

durchaus angemessene und

wahrzunehmende Chance für

Kunden, die uns gegenüber

auch den Anspruch haben, mit

Bier und AfG-Sortimenten aus

einer Hand versorgt zu werden.


Stichwort Cross-Docking –

Wie sieht das im Einzelnen

aus?

Hippler: Unsichtbar für den

Kunden vernetzen sich auf

Wunsch und im Falle einer

gesamthaften Betreuung und

eines Ansprechpartners für den

Kunden im Hintergrund der

beiden Unternehmen die

logistischen Schnittstellen zu

einer Gesamtleistungsfähigkeit

dem Kunden gegenüber.

Was sind diesbezüglich für

Sie die wichtigsten Effekte?

Hippler: Die für uns wichtigsten

Effekte dieser Vernetzung

liegen darin begründet,

dass wir mit diesem Cross-

Docking-Modell auf alle aktuell

im Markt sich entwickelnden

Kundenbedürfnisse und

Tendenzen angemessen

reagieren können.

i

Wie sieht die ideale Prozesskette

aus?

Postawka: Wir selbst beschäftigen

uns intensiv mit den

Beschaffungsprozessen. Aus

unserer Erfahrung bringt die

Einhaltung vereinbarter Routinen

beiden Seiten Vorteile. Zu diesen

Routinen gehören z. B. Auftragserteilung

in Schriftform,

Auftragseingang innerhalb einer

bestimmten Zeit, optimierte

Bestellmengen, die Vergabe

von Zeitfenstern zur Anlieferung

sowie die Reduzierung von

Liefertagen. Darüber hinaus

gibt es kundenindividuell

weitere Möglichkeiten, wie

z.B. die Einrichtung von

Web-Shop-Lösungen. Wir

beraten unsere Kunden in

dieser Frage gerne und bieten

individuelle Lösungen an.

Wirkt sich das positiv auf die

Preise aus?

Postawka: Unsere Preise sind

absolut wettbewerbsfähig.

Unser Bestreben ist es, allen

Der Qualitätsanspruch ist oberste Maxime im Unternehmen.

Die WSK GmbH ist Lieferant der Gastronomie und Hotellerie für

beste Weine, Spirituosen, Sekt, Champagner, Barsirupen,

Barzubehör und Zigarren mit einem marktgerechten Service,

erstklassigen Einkaufsbedingungen und kürzesten Lieferzeiten.

Zu den WSK-Kunden gehören aktuell mehr als 1500 Kunden in

ganz Deutschland – von renommierten Hotelgruppen, Sterne-

Gastronomie, Diskotheken, kleineren Bierverlegern bis zur

geschätzten „Kneipe an der Ecke“ wissen den Service und die

mehr als 4000 Artikel der WSK GmbH zu schätzen.

an der Wertschöpfungskette

Beteiligten auskömmliche

Margen zu ermöglichen. Der

Einstandspreis für ein Produkt

ist nur ein Bestandteil der

Beschaffungskosten. Die

eigentlichen Potentziale liegen

kundenseitig in der Optimierung

der Prozesse und damit

insgesamt geringeren Kosten

für die Warenbeschaffung.

Wollen Sie künftig noch

weiter expandieren oder

sehen Sie sich ausreichend

positioniert?

Hippler: Im Laufe der kommenden

Jahre wird unsere

Unternehmensgruppe die

Gebietsabdeckung innerhalb

der Bundesrepublik Deutschland

sicherlich noch in angemessener

Weise ausbauen und

erweitern können. In sofern

werden wir uns von unserer

Philosophie ja auch zunehmend

auf die individuellen Bedürfnisse

national agierender Hotelgruppen

einstellen und unseren

vorhandenen Erfahrungspool

in diesem Segment im

Zeitablauf sicherlich noch

weiter ausbauen können.

Mit welchen Zielen gehen Sie

in die nächsten Jahre?

Hippler: Wir wollen und sind

fest entschlossen, auch in den

kommenden Geschäftsjahren

unsere Kernkompetenzen und

unser Serviceprofi l gegenüber

gehobener Gastronomie und

internationalen Hotelgruppen

systematisch auszubauen und

weiter zu festigen.

31


32

Städtespiegel Städtespi Hamburg

Eine Metropole M

die niemals schläft

Die Hansestadt Hamburg ist

eine Metropole, die niemals

so richtig zur Ruhe kommt.

Das Leben an Elbe und Alster

pulsiert – ob am berühmten

Kiez, im Szeneviertel an der

Schanze, in den Stadtteilen

St. Georg, Altona oder auf der

Einkaufsmeile Mönckebergstraße.

Eine kleine Auswahl

der wichtigsten und ZuschauerträchtigstenVeranstaltungen

haben wir für Sie

zusammengestellt.

Das vielfältige Veranstaltungsprogramm

in der Hansestadt

hat so ziemlich für Jeden

etwas zu bieten.

Ganz klar, dass in Hamburg,

wie schon 2006 und 2008, der

Fußball wieder eine herausragende

Rolle spielen wird. Denn

am 11. Juni startete die mit

Spannung erwartete Fußball-

Weltmeisterschaft. Public

Viewing, also das gemeinsame

Fußballerlebnis, lässt wieder

Tausende in die Kneipen und

Bars der Hansestadt ziehen.

Richtige Stadionatmosphäre

verspricht auch in diesem Jahr

das große Fanfest auf dem

Heiligengeistfeld am Rande

der Reeperbahn. Neben

den Spielen der Deutschen

Nationalmannschaft sind dort

nahezu alle WM-Begegnungen

auf zwei riesigen Leinwänden

(insgesamt 70 Quadratmeter)

zu sehen. Rund 70.000

Zuschauer fasst der Platz vor

dem Stadion des Bundesliga-

Aufsteigers FC St. Pauli.

Der Sport nimmt einen großen

Raum im Veranstaltungskalender

der Freien- und Hansestadt

ein. So steigt am

4. August in der umgetauften

Imtech-Arena im Volkspark ein

echter fußballerischer Leckerbissen.

Zur Saisoneröffnung

tritt der Hamburger Sportverein

in einem Testspiel gegen

den britischen Meister und

Cupsieger FC Chelsea London

an. Noch einmal eine echte

Standortbestimmung für das

Team des neuen Trainers

Armin Veh – bevor es in die

Bundesliga-Saison geht. Der

Vorverkauf gegen das mit

Nationalspielern aus aller Welt

gespickte europäische

Top-Team läuft bereits auf

Hochtouren. Leider wird dann

Michael Ballack nicht mehr für

die Londoner aufl aufen. Neben

Bayer Leverkusen, dem VfL

Wolfsburg war zuletzt allerdings

auch der Hamburger SV

an der Verpfl ichtung des

33-Jährigen interessiert.

Wesentlich kleiner wird der Ball

ab dem 17. Juli am Rothenbaum.

Dann nämlich steigen die

traditionellen German Open

Championships. Das Tennis-

Turnier der ATP World Tour ist

das hochwertigste Herren-

Tennisturnier in Deutschland

und eines der 20 größten

ATP-Turniere weltweit.

Spitzentennis auf absolutem

Weltklasseniveau garantiert

Turnierdirektor Michael Stich.

Und auch das Tennistainment,


garniert mit kulinarischen

Köstlichkeiten rund um die

Courts, wird sicher wieder

nicht zu kurz kommen.

In diesem Jahr vom 23. Juli

bis 1. August bietet das

13. Duckstein-Festival auf dem

stimmungsvollsten Platz in der

Neustadt wieder ein musikalisches

Angebot, das sich

sehen lassen kann. Kunst,

Kultur & Kulinarisches ist auch

diesmal das Motto des Events

zwischen Fleethof, dem Hotel

Steigenberger, Bleichenfl eet

und der Stadthausbrücke.

Während der Festivaltage

spielen so bekannte Musiker

wie Duncan Townsend sowie

unter anderem die Bands

„Brixton Boogie“ oder die

„Soulounge“. Auch Kingsize

Taylor ist mit seiner Band „The

Brotherhood of Rock’n’Soul“

mit von der Partie. Musikalische

Leckerbissen – zu

erleben auf der schwimmenden

Wasserbühne.

Zudem lockt das Duckstein-

Festival, das sich im vergangenen

Jahrzehnt zu einem

absoluten Publikumsliebling

auch in Hamburg entwickelt

hat, mit zahlreichen internationalen

Musikern und Straßenkünstlern

aus aller Herren

Länder. Teil des bunten

Unterhaltungsprogramms ist

der beliebte Komiker und

Puppenspieler Detlef Wutschik,

der mit seinem norddeutschen

Walk-Act, viel Charme und

trockenem Humor die

Lachmuskeln des Publikums

beansprucht.

Anfang August wird es ganz

bunt in der Innenstadt. Vom

6. bis zum 8. August wird

wieder der Christopher Street

Day (CSD) gefeiert. Bereits seit

1980 gehen Lesben, Schwule

und Bisexuelle in Hamburg für

ihre Rechte auf die Straße. Und

dabei geht es nicht immer nur

schrill und farbenfroh zu – es

geht viel mehr um Gleichberechtigung,

Akzeptanz und

Fairness. Die große Parade am

7. August bildet den Höhepunkt

der CSD-Feierlichkeiten.

Schon gewusst? Am 28. August

ist wieder Welt-Astra-Tag.

Dann können Bierliebhaber an

den St. Pauli Landungsbrücken

ein oder zwei kühle Blonde zu

Hamburg

Veranstaltungs-Tipps

sich nehmen und prickelnder

Rockmusik frönen.

Astra dankt mit diesem Tag

allen Hamburgern für ihre

Treue und spendiert ein großes

Open-Air-Festival ohne Eintritt,

mit Livemusik und guter Laune.

Schon im vergangenen Jahr

zum 100. Astra-Jubiläum war

die Partygemeinde rund

80 000 Gäste stark.

Und Anfang September steigt

wieder das Alstervergnügen.

Hamburgs beliebtes Stadtfest

rund um die Alster fi ndet in

diesem Jahr vom 2. bis zum 5.

September statt. Seit über 30

Jahren eine feste Größe im

Veranstaltungskalender. Dann

gibt es zwischen Rathausmarkt

und Lombardsbrücke

rund um die Binnenalster

allerhand Aktionen, Leckereien

und Vorführungen für die ganze

Familie. Mehr als 500 Künstler

und Akrobaten aus aller Welt

präsentieren ihr Können in

zahlreichen sehenswerten

Shows. Abgerundet wird das

Freiluftspektakel mit einem

Feuerwerkfestival an allen drei

Tagen jeweils gegen 22 Uhr.

33


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KUNDE

GASTRONOMIE

Veranstaltungstipp

empfohlen von:

Die D Veranstaltungen im Überblick

Jeden Sonntag

Hamburger Fischmarkt

Ein Hamburger Klassiker der seinen Charme nie verliert!

Von 5:00 Uhr bis 9:30 Uhr wird von den Marktschreiern neben

Fisch eigentlich alles angeboten, was für den Alltag nötig aber

auch unötig ist. Ein Einkaufs-Erlebnis mit Tradition, das man

regelmäßig nutzen sollte.

www.hamburg.de/fi schmarkt/

Restaurant „Das weisse Haus“

Lecker Essen, einfach essen. Nach der Zeit mit Tim Mälzer konzentriert sich Christian Senkel

hauptsächlich auf Qualität und ist zur Freude seiner regionalen Gäste wieder kurzfristig

verfügbar. Serviert werden anspruchsvolle Gerichte in zwangloser Atmosphäre.

www.das-weisse-haus.de, Neumühlen 50, 22763 Hamburg

Restaurant „Voltaire“

Hell, freundlich, unprätensiös – mit einem guten Preis-Genuß-Verhältnis. Französische

Küche mit deutlich internationalen Einfl üssen wird auf bestem Bistro-Niveau geboten.

Friedensallee 14 – 16, 22765 Hamburg

KUNDE

GASTRONOMIE

Veranstaltungstipp

empfohlen von:

Cafe Restaurant „Maybach“

Sollte das Heiligengeistfeld zu überfüllt sein genießen Sie doch die

WM-Atmosphäre bei uns: Zwei Leinwände und 5 Fernseher sorgen dafür,

dass niemand etwas verpasst.

www.maybach-eimsbuettel.de, Heussweg 66, 20255 Hamburg

Club „Grüner Jäger“

Ihr fi ndet uns zwischen Schanze und Kiez. Das kleine Häuschen direkt auf

der Grünfl äche ist der Grüne Jäger. Hereinspaziert!

www.gruener-jaeger-stpaulil.de, Neuer Pferdemarkt 36, 20357 Hamburg

11. Juni bis 11. Juli

Public Viewing auf dem Heiligengeistfeld

zur Fußball-WM in Südafrika

Im Hyundai Fan Park auf dem Heiligengeistfeld können bis zu 70.000 Fans

auf zwei Leinwänden mit insgesamt 70 m2 alle Spiele der WM miterleben.

Viva con Agua ist Partner des Hyundai Fan Parks, es werden vor Ort

Turniere ausgetragen (u. a. Viva con Agua vs. Hamburger Politiker) und

Pfandbecher gesammelt um in Ruanda 32 Quellen zu befestigen.

www.hyundaifanpark.de


23. Juli bis 1. August

Duckstein-Festival auf der Fleetinsel

Kunst, Kultur & Kulinarisches, so lautet auch in diesem Jahr wieder

das Motto des mittlerweile 13. Duckstein-Festivals.

Das beliebte Festival steigt zwischen Fleethof, Hotel Steigenberger,

Bleichenfl eet und Stadthausbrücke.

Die Fleetinsel – eines der charmantesten Plätze der Innenstadt – ist

das Zuhause dieses stimmungsvollsten Events der Hansestadt.

www.duckstein.de

KUNDE

GASTRONOMIE

Veranstaltungstipp

empfohlen von:

17. bis 25. Juli

German Open –

Weltklasse-Tennisturnier

am Rothenbaum

Viele Weltklasse-Spieler haben

Turnierdirektor Michael Stich schon

für die German Open zugesagt,

somit verspricht der traditionsreiche

Hamburger Rothenbaum wieder

aufregende Matches!

www.german-open-hamburg.de

Restaurant „Brodersen“

Im Herzen der Hansestadt liegt das Restaurant Brodersen im Souterrain

einer prächtigen Jugendstilvilla. Das Markenzeichen unserer Küche:

Original Hamburger Spezialitäten und Bodenständiges aus der Region.

www.restaurant-brodersen.de, Rothenbaumchaussee 46, 20148 Hamburg

Spezialtipp

35


36

4. August

Fußball-Leckerbissen zur Saisoneröffnung

Der Hamburger Sportverein empfängt den Meister der Premiere-League

FC Chelsea am 4. August.

Das ist nicht nur für die Fans des Hamburger Sportvereins ein echter

Leckerbissen. Zur Saisoneröffnung spielt der HSV im eigenen Stadion

am Mittwoch, den 4. August, um 18.00 Uhr gegen den britsichen Meister

und Cupsieger FC Chelsea London. Der

Vorverkauf gegen das mit Nationalspielern aus

aller Welt gespickte europäische Top-Team

läuft bereits auf Hochtouren. Frühzeitig Karten

sichern ist angebracht.

Für den HSV unter dem neuen Trainer Armin

Veh dürfte die Partie gegen den Ex-Verein des

verletzten deutschen Nationalmannschaftskapitäns

Michael Ballack nach dem Verpassen

eines Europacup-Platzes zum internationalen

Highlight der kommenden Saison werden.

www.hsv.de

Die D Veranstaltungen im Überblick

KUNDE

GASTRONOMIE

Veranstaltungstipp

empfohlen von:

Restaurant „Grüneberg“

Wir befi nden uns in St. Georg direkt auf der Route der CSD Parade. Genießen Sie

das bunte Treiben doch einfach bei einem Bier oder Kaffee in unserem gemütlichen

Straßen-Café. Lange Reihe 66, 20099 Hamburg

7. August

Christopher Street Day (CSD)

mit großer Parade am Samstag

Unter dem Motto „30 Jahre CSD Hamburg – Gleiche Rechte

statt Blumen“ fi ndet vom 6. bis 8. August das Straßenfest zum

Christopher Street Day an Jungfernstieg und Ballindamm statt.

Die Besucher erwarten Gastronomiestände, ein buntes

Bühnenprogramm und Infostände aus der schwul-lesbischen

Community.

www.csd-hamburg.de

Spezialtipp


28. August

14. Welt-Astra-Tag

an den Landungsbrücken

Astra bedankt sich jedes Jahr mit einem kostenlosen Open-Air-Ereignis nicht nur für

Bier-Fans. Newcomer-Bands und Music-Legenden sorgen mitten in Hamburg für eine

einmalige Atmosphäre. Das Lineup für 2010 steht noch nicht fest aber der Start in das

nächste Astra-Jahrhundert wird sicher wieder ein großartiges Konzert-Fest.

www.weltastratag.de

KUNDE

GASTRONOMIE

Veranstaltungstipp

empfohlen von:

Restaurant „Opitz“

Im Opitz trifft man zuweilen die städtische Prominenz nach dem Auftritt

im nahegelegenen Ernst Deutsch Theater, dem Joggen an der Alster, dem

Bummel über die Papenhuder Straße oder den Mundsburger Damm.

www.restaurant-opitz.de, Mundsburger Damm 17, 22087 Hamburg

Restaurant „Franziskaner“

Spezialtipp

Rustikal und urgemütlich mitten in Hamburgs City. Lassen Sie sich von uns mit

„bayrischer und deutscher Küche“ verwöhnen. Franziskaner Münchener

Gastlichkeit, dort wo Preis und Leistung stimmen. Einen Steinwurf von der

Staatsoper, Alster und Messe entfernt.

www.restaurant-franziskaner.de, Große Theaterstr. 9, 20354 Hamburg

2. bis 5. September

35. Alstervergnügen rund um die Binnenalster

Hauptmagnet für die Besucher ist meist das dreitätige Feuerwerksfestival, jedoch gibt es rund um

die Binnenalster unglaublich viele Aktionen zu bestaunen. Ob zu Lande, Wasser und in der Luft,

über 500 Künstler, Akrobaten und Sportler sorgen für ein fast unüberschaubares Programm. Die

Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten ist kaum zu überbieten – ein Riesen-Fest für Jung und Alt.

www.alstervergnuegen.net

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Summer Wine ...

and the livin‘ is easy

Elf heiße Sommer-Wein-Tipps

Bieten Sie Ihren Gästen den

Sommer im Glas! Bei hohen

Temperaturen (so Petrus

will) und im Freien trinken

sich diese Weine bei jeder

Gelegenheit von Picknick

bis zum Candlelight-Dinner

unter’m Sternenzelt.

Was trinkt man im Sommer?

Nicht jeder Wein taugt für den

sommerlichen Genuss. Im

Winter mag man samtige,

gehaltvolle Rotweine nun mal

lieber. Tropfen mit eingebautem

Urlaubsfeeling sind leicht,

kühl, fruchtig und aromatisch.

Allerdings sind die Anlässe

durchaus vielfältig. Deshalb

haben wir unsere elf Steckbriefe

mit entsprechenden

Profi l-Werten versehen.

Die Skala geht jeweils von

1 (niedrig) bis 5 (hoch).

Freiluft-Faktor:

Wie gut eignet sich

der Wein für den

Genuss unter

freiem Himmel?

Picknick-Faktor:

Wie gut passt der

Wein zu pikanten

Picknick-Speisen?

Frische-Faktor:

Wie erfrischend ist

der Wein an heißen

Tagen?

Entspannungs-

Faktor: Wie gut

passt der Wein

zum verträumten

Nachmittag auf

dem Balkon oder

auf der Terrasse?

Gesellschafts-

Faktor: Wie gut

passt der Wein

auch zu eleganteren

Sommerveran -

staltungen wie

Empfängen, Parties

oder einem

romantischen

Dinner unter dem

Sternenhimmel?

Unsere sommerliche

Wein-Elf:

Riesling, Deutschland

Deutscher Riesling ist zum

Hineinbeißen fruchtig-saftig

und erfrischt durch seine

mineralische, kräftige Säure.

Am besten für den Sommer

taugt ein Kabinett oder eine

Spätlese, auch halbtrocken

oder feinherb ausgebaut. Ein

wenig natürliche Restsüße

macht ihn besonders rund

und süffi g. Wetten, dass nach

dem ersten Glas noch lange

nicht Schluss ist? Wählen Sie

einen jüngeren Jahrgang:

2009 oder 2008. Der Alkohol

sollte um 12,5 Volumenprozent

liegen. An der Mosel fi nden Sie

auch leichtere Vertreter (um

10,5 Volumenprozent). Geheimtipp:

Riesling aus Luxemburg!

Auch zum Mischen als Schorle

im Verhältnis 1:1 mit Mineralwasser.

Freiluft-Faktor: ****

Picknick-Faktor: ****

Frische-Faktor: *****

Entspannungs-Faktor: ***

Gesellschafts-Faktor: *****


Vinho Verde, Portugal

Leicht, säurebetont und im

Geschmack eher apfel- und

citrusfrisch als grün (wie der

Name andeutet): Im Sommer

schmeckt so ein Portugiese

aus dem nördlichen Portugal

wunderbar. Die Alkoholwerte

können unter 10 Volumenprozent

liegen, das kommt uns im

Sommer gerade recht. Wählen

Sie den aktuellen Jahrgang,

denn dieser Wein sollte jung

getrunken werden. Geheimtipp:

Manche Vertreter sind

sortenrein aus Alvarinho oder

auch Loureiro gekeltert.

Besonders lecker! Loureiro

passt sehr gut zu Speisen.

Freiluft-Faktor: ****

Picknick-Faktor: *****

Frische-Faktor: *****

Entspannungs-Faktor: ****

Gesellschafts-Faktor: **

Muscadet sur lie, Frankreich

Der klassische Wein zu Fisch &

Co. kommt aus der Region um

Nantes, dem atlantischen Teil

des Loire-Anbaugebietes.

Er wird aus der Sorte Melon

de Bourgogne gekeltert.

Kennzeichnend ist seine

erfrischende Säure. Auch

im Alkohol sind diese Weine

meistens sehr leicht. Die

besten Qualitäten sind längere

Zeit auf der Feinhefe liegend

ausgebaut (»sur lie«). Neben

der allgemeinen Appellation

Muscadet ist der Muscadet

Sèvre et Maine bekannt.

Geheimtipp: Muscadet Côtes

de Grandlieu! Ideal auch zu

sommerlichen Salaten und

Baguette mit Käse. Der

aktuelle Jahrgang ist immer

schön frisch, zum Essen

passen auch Muscadets, die

ein oder zwei Jahre alt sind.

Freiluft-Faktor: ****

Picknick-Faktor: *****

Frische-Faktor: *****

Entspannungs-Faktor: *****

Gesellschafts-Faktor: ***

Grüner Veltliner, Österreich

Von dem berühmten „Pfefferl“

hat jeder Weinfreund schon

gehört: eine kleine scharfe

Note im Abgang, die diese

typisch österreichische Sorte

auszeichnet. Der Grüne

Veltliner in seiner jugendlichen

Variante (es gibt auch Vertreter

mit hohem Lagerpotenzial) ist

der klassische Heurigenwein.

Zu Wienerschnitzel mit

Kartoffelsalat also genau

richtig, und damit für’s Picknick

erste Wahl. Geheimtipp: Wenn

Sie einen auftreiben können,

probieren Sie einen „gemisch -

ten Satz“, der in Österreich aus

mehreren Rebsorten gekeltert

wird, etwa in der Steiermark

oder in Wien.

Freiluft-Faktor: ****

Picknick-Faktor: *****

Frische-Faktor: ***

Entspannungs-Faktor: ****

Gesellschafts-Faktor: ****

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Sauvignon Blanc,

diverse Herkünfte

Für diese klassische Aromensorte

gibt es viele Herkünfte.

Auch in Deutschland wird

Sauvignon Blanc angebaut. In

Frankreich sind vor allem die

Sauvignons aus der Touraine

oder aus Bordeaux (Entre-

Deux-Mers, der auch andere

Sorten enthalten kann)

sommergeeignet, in Spanien

gibt es guten Sauvignon in

Rueda, in Österreich denkt

man an die Steiermark und

fühlt sich gleich im Urlaub.

Nicht zu vergessen Chile,

Neuseeland, Kalifornien! Der

intensive Duft nach Stachelbeeren

und exotischen

Früchten verfl iegt auch im

Freien nicht so schnell.

Sancerre und Pouilly-Fumé

sind auch aus Sauvignon,

passen aber eher zur feinen

Tafel. Geheimtipp: Mischen Sie

mal eine deutsche trockene

Scheurebe in Ihre Sauvignon-

Probe. Ihre Gäste werden

staunen!

Freiluft-Faktor: *****

Picknick-Faktor: ****

Frische-Faktor: ****

Entspannungs-Faktor: ****

Gesellschafts-Faktor: ****

Verdejo, Spanien

Dies ist die typische Sorte

aus dem Anbaugebiet Rueda

und steckt in den meisten

Flaschen, die diese Herkunftsbezeichnung

führen. Erinnert

stark an Sauvignon Blanc (der

wächst in Rueda auch), ist

erfrischend fruchtig und

mineralisch, einfach gut! Macht

sich edel auch am Tisch.

Freiluft-Faktor: *****

Picknick-Faktor: *****

Frische-Faktor: *****

Entspannungs-Faktor: ****

Gesellschafts-Faktor: *****

Gelber Muskateller,

diverse Herkünfte

Diese Sorte ist etwas für’s

Näschen! Der typische,

muskatartige Rosenblütenduft

erinnert ein wenig an Traminer.

Herkünfte: Deutschland,

Elsass, Italien, Österreich.

Trocken ist ein duftiger

Muskateller (oder Muscat

beziehungsweise Moscato) ein

animierender Aperitif! Eine tolle

sommerliche Variante ist der

schäumende Asti DOCG aus

Piemont, der durch sein

besonderes Verfahren (der

Most gärt meist nur einmal, die

natürliche Kohlensäure und der

natürliche Traubenzucker

bleiben erhalten) ausgespro-

chen leicht im Alkohol ist (um

7,5 Volumenprozent). Probieren

Sie den zu frischen Erdbeeren

oder gießen Sie ein fruchtiges

Sorbet damit auf! Herrlich!

Freiluft-Faktor: ****

Picknick-Faktor: ***

Frische-Faktor: ***

Entspannungs-Faktor: ****

Gesellschafts-Faktor: ****

Crémant und Winzersekt

Natürlich, im Sommer braucht

man auch Schäumendes! Ein

Crémant (von der Loire − von

dort kommen auch Saumur

Brut und Vouvray Brut −, aus

dem Elsass, Burgund, Bordeaux

oder Luxemburg) oder

sein deutsches Pendant, der

Winzersekt, ist immer nach der

Flaschengärmethode erzeugt

und längere Zeit auf der Hefe

gereift. Ein edles Erzeugnis

also, das ein entsprechendes

Umfeld (Gläser!) mag. Auch als

Mix-Grundlage geeignet, siehe

Kir Royal! Geheimtipp: Warum

nicht auch ein Champagner?

Im Sommer am besten ein

Blanc de Blancs aus 100 %

Chardonnay.

Freiluft-Faktor: ***

Picknick-Faktor: ***

Frische-Faktor: *****

Entspannungs-Faktor: ****

Gesellschafts-Faktor: *****


Perlwein, „Sec „Secco“

Weil alle gerne PProsecco

trinken, der wegen weg der

Schaumweinsteuer Scha haum umwe wein inst ste als

„Frizzante“ preiswerter preis als der

„Spumante“ ist, ist, haben sich

viele viele deutsche EErzeuger

für

ihre fruchtigen Perlweine P

Namen ausgeda ausgedacht, die sich

auf „Secco“ reimen. reim Viele

nennen ne n nnen bereits ts diese d Pro-

duktkategorie so. so Immer lecker

und süffi g, waru warum nicht statt

eines eines gemixten

Aperitifs?

Freiluft-Fakto

Freiluft-Faktor: ****

Pi Pick Picknick-Faktor: ckni nick ck-Fak ****

Frische-Fakto

Frische-Faktor: ****

Entspannung

Entspannungs-Faktor: *****

Gesellschafts-Faktor: **

Côtes de Provence Rosé, é

Frankreich

Rosé ist Trend, und im

Sommer allemal. Und den Reiz

der Provence muss man ja

nicht erklären. Trocken, saftig

und gut gekühlt, so schmecken

Provence-Rosés auch

zum Essen prächtig. Die

Provence ist Frankreichs

Rosé-Herkunft Nummer eins.

Natürlich können Sie auch

andere Rosés wählen wie

deutschen Weißherbst oder

Blanc de Noirs (aus einer

Rebsorte gekeltert), Rosé

d’Anjou von der Loire (hat

meistens eine süffi ge Restsüße)

oder einen „White

Zinfandel“ aus Kalifornien,

ebenfalls in der Regel etwas

süß. Daher gut kühlen!

Freiluft-Faktor: ****

Picknick-Faktor: *****

Frische-Faktor: ****

Entspannungs-Faktor: ****

Gesellschafts-Faktor: ***

Beaujolais und Valpolicella

Rotwein im Sommer? Natürlich,

denken Sie an den Grill

(dann darf es gern ein medi -

terraner Typ aus Frankreich

oder Spanien sein)! Aber auch

fruchtige Rotweine wie

Beaujolais und Valpolicella

gefallen mit ihren schönen

Kirscharomen. Bei ihnen stören

keine ruppigen Gerbstoffe, und

Sie schmecken am besten

leicht gekühlt. Geheimtipp:

Trollinger und Lemberger

aus Württemberg oder ein

St. Laurent gehen perfekt zur

deftigen Jause auf der Wiese

oder Terrasse!

Freiluft-Faktor: ***

Picknick-Faktor: ****

Frische-Faktor: **

Entspannungs-Faktor: ****

Gesellschafts-Faktor: ****

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Veranstaltungskalender

seit Mai

2. Mai bis 25. September,

Braunschweig Classix Festival

Frühling/Sommer

In der 23. Festival-Saison

präsentieren sich Weltklasse-

Künstler. Zu Gast in Braunschweig

sind die „italienische Primadonna“

Lucia Aliberti (2. Mai), die

französische Weltklasse-Pianistin

Hélène Grimaud (24. Mai), der

Stardirigent Valery Gergiev

(24. Mai), der Ausnahme-

Bassbariton Thomas

Quasthoff (15. Juni) sowie

die venezuelanische

Pianistin Gabriela Montero

und der französische

Cellist Gautier Capuçon

(16. Mai).

www.classixfestival.de

Juni

11. Juni bis 11. Juli,

Fußballweltmeisterschaft

2010 Die Spiele der

19. Fußball-

Weltmeisterschaft

werden

vom 11. Juni bis

zum 11. Juli 2010 in

Südafrika und

damit erstmals auf

dem afrikanischen

Kontinent ausgetragen.

www.fi fa.com

Events mit, von oder über die Gastronomie bis September 2010

11. Juni bis

14. Juli, Berlin,

Deutsch-

Französisches

Volksfest

Die Besonderheit an dem

seit dem Jahr 1963 statt–

fi ndenden Volksfest ist die

einem französischen Dorf

nachempfundene Kulisse.

Das Dorf verbindet Sehenswürdigkeiten

wie den Eiffelturm

mit romantischen Weingärten,

einen Dorfbrunnen sowie

Hinterhöfen. Untermalt wird

die Veranstaltung mit französischer

Musik und an den

Ständen werden französische

Speisen angeboten. Zu den

Hauptattraktionen gehört das

Bellevue, welches mit 55 m

Höhe als größtes transportables

Riesenrad mit geschlossenen

Gondeln (42 Stück) gilt.

www.schaustellerverbandberlin.de

26. Juni bis 11. Juli, Berlin,

FIFA Fan Fest 2010

Straßenfest mit Live-Übertragungen

der Fußball-WM in Südafrika ab

dem Achtelfi nale.

www.berlinfi fafanfest.com

6. Juni bis 29. August, Berlin,

Sandsation 2010

Weltmeisterlich ist SANDSATION

auch in diesem Jahr:

Zwölf Künstler buhlen auf mehr als

5.000 m2 Fläche mit bis zu sechs

Meter hohen Sandkunstwerken

um die Publikumsgunst und nicht

zuletzt den Weltmeistertitel im

Sandskulpturenbau. Bei aller

freundschaftlicher Konkurrenz –

es geht auch gemeinsam:

Zusammen erschaffen die

Sandkünstler in diesem Jahr eine

Großskulptur, die alle anderen mit

mehr als acht Metern Höhe

überragen wird.

www.sandsation.de

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44

30. Juni bis 4. Juli, Bremen

Kulturfestival an den

Weserwiesen

Das Kulturfestival am Weserufer

fand erstmals 1987 statt.

Zwischen Tiefer und Café

Ambiente genossen an den

fünf Tagen Zehntausende von

Kultur hungrigen den Mix aus

Theater, bildender Kunst, Literatur,

Musik und einem phantasievollen

Kinder programm.

www.breminale.de

30. Juni bis 1. August,

Hamburg Cruise Days

Bei der ersten Wiederaufl age der

Hamburg Cruise Days bringen

sechs der größten und elegan -

testen Schiffe der Welt Grüße von

allen sieben Weltmeeren in die

Hafenmetropole. Ein echtes

Highlight, nicht nur für Kreuzfahrt-

Liebhaber.

Auf den Hamburg Cruise Days

2010 können Jung und Alt den

„großen Pötten“ im Hamburger

Hafen ganz nahe kommen.

Höhepunkt dieses Treffens der

Traumschiffe wird die feierliche

Auslaufparade am Sonnabend,

den 31. Juli 2010 bilden. Im

Verbund mit den Kreuzfahrern

wird an diesem Abend auch die

Cap San Diego, der „Weiße

Schwan des Südatlantiks“, als

offi zielle Teilnehmerin der Parade

unter dem Jubel Zehntausender

aus dem Hamburger Hafen gleiten.

www.HamburgCruiseDays.de

Juli

2. bis 11. Juli, Hannover,

Schützenfest Hannover

Das 481. Schützenfest bietet

Attraktionen für Jung und Alt.

Ob in der Schießbude, im

Fahrgeschäft oder im Tanzzelt,

es gibt viel zu erleben!

4. Juli, Hamburg,

HSV Stadion

Der Hamburger Sportverein

empfängt den Meister der

Premiere-League FC Chelsea.

Die Beschreibung fi nden Sie in

dieser Ausgabe auf Seite 36.

www.hsv.de

13. Juli bis 1. August,

121. Travemünder Woche

1,16 Millionen glückliche Gäste

haben den 120. Geburtstag der

Travemünder Woche gefeiert

und den durchweg zufriedenen

Veranstaltern des schönsten

Segelfestivals der Welt an

17 Tagen einen neuen Besucherrekord

beschert. Auch zum Finale

Grande, dem spektakulären

Höhenfeuerwerk am späten

Sonntagabend (2. August) sollten

sich die maritimen Erlebnispromenaden

an Travemündung und

Ostseestrand noch einmal füllen,

bevor die „fünfte Jahreszeit“ in

Travemünde zu Ende ging.

Wegen des sportlichen Höhepunkts,

den Internationalen

Deutschen Jugend- und

Jüngstenmeisterschaften im

zweiten Teil, hatte die TW 2009

eine Verlängerungswoche.

Weitere Informationen unter

www.travemuender-woche.de

15. bis 19 Juli, Berlin,

Classic Open Air 2010

30.000 Zuschauer erlebten das

18. Classic Open Air-Festival 2009,

das ganz auf der Traditionslinie mit

sechs sehr unterschiedlichen

Musikabenden aufwartete. Auch

dieses Jahr wird Berlins schönster

Platz, der Gendarmenmarkt,

wieder zur phantastischen Kulisse

für das Classic Open Air-Festival.

Zum 19. Mal unterhalten und

begeistern internationale Solisten,

Orchester und Tänzer die

Musikfreunde aus dem In- und

Ausland.

www.classicopenair.de

15. Juli bis 12. September,

Dresden

Filmnächte am Elbufer

Von Juni bis Ende August fi nden

jedes Jahr die Filmnächte am

Neustädter Elbufer vor historischer

Kulisse statt. Neben Filmvorführungen

gibt es Veranstaltungen

von Bands, Künstlern oder

Comedians, wie z. B.: Roland

Kaiser, Udo Lindenberg, Die Toten

Hosen, Helge Schneider u. v. a.

www.fi lmnaechte-am-elbufer.de

17. bis 25. Juli, Hamburg,

German Open

Bei den International German

Open am Rothenbaum dürfen

Sie vor allem eines erwarten –

jeden Tag großes Tennis.

Die Beschreibung fi nden Sie in

dieser Ausgabe auf Seite 35.

www.german-open-hamburg.de


23. Juli bis 1. August,

Hamburg, Duckstein-Festival

Kunst, Kultur & Kulinarisches

erleben beim 13. Duckstein-

Festivals. Die Beschreibung fi nden

Sie in dieser Ausgabe auf Seite 23.

www.duckstein.de

28. Juli bis 15. August,

Hannover, Maschseefest

Konzerte, Kleinkunst und

kulinarische Spezialitäten: seit

1986 feiern die Hannoveraner

gemeinsam mit Gästen von weit

her eine Riesenfete. Mit rund zwei

Millionen Besuchern zählt das

Maschseefest zu den größten

Open-Air-Partys in Norddeutschland.

Direkt am Wasser bieten

mehrere Bühnen ein Programm für

jedes Alter und jeden Geschmack.

Das mediterrane Flair lässt die

Seelen fl iegen – kaum zu glauben,

dass diese Party in Norddeutschland

steigt.

www.maschseefest.de

29. Juli bis 22. August,

Münchener Olympiapark,

impark Sommerfest

Eines der traditionellen Höhepunkte

der Münchner Open-Air-

Saison ist das impark Sommerfestival

im Olympiapark, die

Volksfeststimmung und Konzertatmosphäre

verbindet. Vom 29. Juli

bis zum 22. August kann man

täglich zwischen über 100 Buden

und Fahrgeschäften rund um das

Riesenrad lustwandeln oder eines

der vielen

kostenlosen

Live-Konzerte

besuchen. An zwei

Abenden wird der

Münchner Nachthimmel

sogar von einem phänomenalen

Feuerwerk erleuchtet.

www.impark.de

August

5. bis 7. August, Wacken,

Wacken Open Air

Diese Nachricht war das Größte

für alle Metal-Fans: Iron Maiden

werden 2010 in Wacken spielen!

Nach ihrer fulminanten Show 2008

gastiert die britische Legende

damit zum zweiten Mal beim

Wacken Open Air. Der Auftritt am

Donnerstag, 5. August 2010, ist

dieses Jahr die einzige Maiden-

Show in Deutschland. Zahlreiche

Bands und unzählige Fans aus

aller Welt erheben den kleinen Ort

Wacken wieder einmal zum Mekka

des Heavy Metal.

www.wacken.com

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46

Veranstaltungskalender

Events mit, von oder über die Gastronomie bis November 2009

6. bis 8. August, Hamburg,

Christopher Street Day

„30 Jahre CSD Hamburg –

Gleiche Rechte statt Blumen“, das

Straßenfest zum Christopher

Street Day auf dem Jungfernstieg

und Ballindamm.

Die Beschreibung fi nden Sie in

dieser Ausgabe auf Seite 36.

www.csd-hamburg.de

6. bis 8. August, Berlin,

14. Internationales Bierfestival

Auf dem Bierfest fi ndet man ca.

2000 Biersorten aus der ganzen

Welt. Von A wie „Adelscott“ über K

wie „Kilkenny“ bis Z wie „Zunft-

Bräu“ fi ndet bestimmt jeder eine

Sorte nach seinem Geschmack.

Entlang der Karl-Marx-Allee

präsentieren sich die 20 Bier-

Regionen mit zugehöriger

Sitz- und Trinkgelegenheit. Nach

der Tschechischen Republik im

Jahre 2008 und Belgien im Jahr

2009, wird die Sozialistische

Republik Vietnam 2010 der

erste asiatische Partner des

Festivals.

www.bierfestival-berlin.de

19. August bis 3. September,

Tanz im August, Berlin

Das internationale Tanzfest

versammelt vom 19. August bis

4. September hochrangige und

bisher unbekannte Künstler aus

Tanz und Performance in Berlin.

Es präsentieren sich viele Gruppen

und Einzelkünstler an verschiedenen

Spielorten mit ihren

neuesten Arbeiten. Ergänzt wird

das Programm durch Diskussionsforen,

Symposien und professionelle

Fortbildungsangebote.

www.tanzimaugust.de

27. August bis 12. September,

Nürnberg, Nürnberger Herbstvolksfest

Die bewegte Geschichte des

Nürnberger Volksfestes begann im

Jahr 1826, als die Bürgerschaft

der Stadt Nürnberg beschloss,

den Geburts- und Namenstag

König Ludwigs I. festlich zu

begehen. Der König, der vor einem

halben Jahr den Thron bestiegen

hatte und im Juli 1826 zur Kur

nach Bad Brückenau reiste,

besuchte bei dieser Gelegenheit

auch die Stadt Nürnberg und

wurde von Honoratioren und

Bürgerschaft begeistert empfan-


gen. Es gelang dem leutseligen

Monarchen rasch, die Herzen

seiner Nürnberger zu erobern.

Diese wünschten ihn so bald als

möglich wiederzusehen. Der

Geburtstag des Königs bot dazu

einen willkommenen Anlass.

Major Spraul vom 6. königlichen

Chevauleger-Regiment schlug vor,

der allgemein bekannten Volkstümlichkeit

des Königs durch

ein groß angelegtes Volksfest

Rechnung zu tragen.

www.volksfest-nuernberg.de

28. August, Hamburg,

Welt-Astra-Tag

Astra bedankt sich jedes Jahr mit

einem kostenlosen Open-Air-

Ereignis. Newcomer-Bands und

Musik-Legenden sorgen für eine

einmalige Atmosphäre.

Die Beschreibung fi nden Sie in

dieser Ausgabe auf Seite 37.

September

2. bis 5. September,

Hamburg,

Alstervergnügen

Die Vielfalt an kulinarischen

Köstlichkeiten und Attraktionen ist

kaum zu überbieten – ein riesiges

Fest für Jung und Alt.

Die Beschreibung fi nden Sie in

dieser Ausgabe auf Seite 37.

www.alstervergnuegen.net

3. bis 8. September

Internationale Funkausstellung

IFA 2010

Die Internationale Funkausstellung

IFA öffnet vom 3. bis 8. September

2010 wieder ihre Türen für

Fachleute und interessiertes

Publikum. Die weltweit größte

Messe für Consumer Electronics

bietet mit über 1000 Ausstellern

nicht nur viele Services für das

angereiste Fachpublikum, sondern

organisiert zudem zahlreiche

Programmangebote und Events

für den Elektronik-Endverbraucher.

www.ifa-berlin.de

5. September, Düsseldorf

23. Stadtwerke Düsseldorf

Kö-Lauf

Am 5. September heißt es in

Düsseldorf zum mittlerweile

23. Mal: „Läufer haben Vorfahrt

auf der Kö“. Zum Stadtwerke

Düsseldorf Kö-Lauf werden rund

5000 Läuferinnen und Läufer auf

der Königsallee erwartet. Die

zweitgrößte Straßenlaufveranstaltung

in der Landeshauptstadt

bietet eine ideale Kombination aus

Nachwuchs-, Breiten- und

Spitzensport. Vom Bambinilauf

über 350 Meter über die Schüler-,

Jugend- und Jedermannläufe bis

zu den nach Bestzeiten aufgeteilten

Zehn-Kilometer-Rennen steht

für Sportlerinnen und Sportler aller

Leistungsklassen ein attraktives

Laufangebot zur Verfügung.

www.europa-marathon.eu/

IMPRESSUM

Herausgeber

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Nr. 02 vom 1. Januar 2002

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