0 bytes - Marktgemeinde Leobersdorf

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AUS DEM GEMEINDERAT

Veranstaltungshalle Leobersdorf: Grundverkauf MGL/Fa. AURA

Die Firma AURA Wohnungseigentums

Ges.m.b.H. möchte gerne auf eigenes

wirtschaftliches Risiko eine neue,

moderne, zeitgemäße Veranstaltungshalle

errichten.

Als Standort bietet sich die gemeindeeigene

Parzelle 1196/1 im Gesamtausmaß

von 4.395 m 2 zwischen Volksschule

und Leovital ideal an. Derzeit

gehört das Grundstück aber noch der

Marktgemeinde Leobersdorf, soll jedoch

an die AURA verkauft werden. Der

Kaufpreis in der Höhe von € 250.000,–

entspricht dem, mit 31. 12. 2007, aushaftenden

Darlehen welches die Marktgemeinde

zur Finanzierung des Ankaufes

aufgenommen hatte. Wenn der

vereinbarte Kaufpreis für die Rück-

Gründung einer Kommunalimmobiliengesellschaft (LEO-KIG)

Seit Februar 2006 arbeiten Vizebürgermeister

Andreas Ramharter als

Obmann des Finanz-, Verwaltungs- und

Wirtschaftsausschusses und Amtsleiter

Andreas Morgenbesser gemeinsam

mit einer Expertengruppe aus

dem Sektor Banken, Immobilienwesen,

Wirtschaftsprüfung und Rechtsvertretung

an der Anwendung einer

Mehrwert-Strategie für kommunale

Immobilien bzw. die Gründung einer

eigenen Leobersdorfer Kommunalimmobilien

GmbH (LEO-KIG).

Gemeindeeigene Immobilien, Wohnhäuser,

Öffentliche Gebäude (Schulen,

zahlung des offenen Darlehens verwendet

wird, erspart sich die Marktgemeinde

Leobersdorf bis zum Laufende

des Darlehens weiters eine Zinsbelastung

in der Höhe von € 122.754,30.

Es ist vertraglich zugesichert, dass die

Firma AURA eine Veranstaltungshalle

errichten muss, widrigenfalls kann die

Marktgemeinde Leobersdorf vom Kaufvertrag

zurücktreten.

Weiters erhält die Marktgemeinde

Leobersdorf auf die Dauer von 15

Jahren 15 Veranstaltungen pro Jahr

zugesichert, bei denen lediglich ein

Ersatz für die anfallenden Betriebs-,

Energie und sonstiger nachweislicher

Kosten (Reinigung, Reparaturen nach

Beschädigungen, etc.) zu leisten sind.

Kindergärten, etc.) und Grundstücke

bzw. Liegenschaften sollen in die LEO

KIG ausgegliedert werden und der

Marktgemeinde große finanzielle Vorteile

bringen. Dabei muss der Einfluss

der Gemeinde auf ihr Eigentum aber

voll erhalten bleiben.

Für die Marktgemeinde ergibt sich dadurch

folgender Nutzen:

● Konzentration der Immobilien

bewirtschaftung

● Schaffung budgetwirksamer

Einnahmen

● Aufdeckung von stillen Reserven

● Umsatzsteuereffekt

Nachgefragt!

Nicht geschaut, hinein gestiegen – fertig ist das große Ärgernis. Hundekot ist

nicht nur in der Bundeshauptstadt Wien ein großes Thema. Das „Sackerl für’s

Gackerl“ gibt es auch in Leobersdorf – im Generationenpark zum Beispiel. Viele

vorbildliche „Herrln“ und „Frauerl“ verwenden es bereits jedes Mal, andere

leider weniger. Doch – wie viele Leobersdorfer Hunde verrichten täglich insgesamt

ihre Notdurft in der Marktgemeinde?

Leo Fragezeichen: Eine Frage, die uns in der Gemeinde-Verwaltung rasch beantwortet

werden kann. Jeder angemeldete Hund ist dort nämlich mit seiner Marke registriert.

Zusammengerechnet sind es derzeit 250 Welpen, Hündinnen und Hunde, die

ihren Wohnsitz in Leobersdorf haben. Über andere Haustiere wie Katzen, Wellensittiche

oder Meerschweinchen gibt es dagegen keine Aufzeichnungen. Einzig bei den

landwirtschaftlichen Nutztieren verfügt die Gemeindeverwaltung über offizielle Zahlen:

So leben derzeit 109 Schweine und 2 Rinder auf den Bauernhöfen der Marktgemeinde.

Auch Fragen an Leo? Einfach per Email: amtsblatt@leobersdorf.at - Kennwort „Leo Fragezeichen“

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Gleichzeitig wird im Kaufvertrag ein

Vorkaufsrecht für die Marktgemeinde

Leobersdorf fixiert, welches grundbücherlich

sicherzustellen ist.

Im Gegenzug verpflichtet sich die

Marktgemeinde Leobersdorf, der AURA

oder einer allfälligen Betreibergesellschaft

einen monatlichen Kostenbeitrag

von € 2.500,– (wertgesichert nach dem

VPI 2005) für die Dauer von 15 Jahren

bei Betrieb der Veranstaltungshalle zu

zahlen.

Dies bedeutet für die Marktgemeinde

Leobersdorf kalkulierbare Jahreskosten,

ohne wirtschaftliches Risiko und

die Möglichkeit der Nutzung einer

modernen, zeitgemäßen Veranstaltungshalle.

● KEST freie Veranlagung

● Kostentransparenz

Für die erste Tranche der Ausgliederung

wurden von den Steuer- und

Finanzexperten unter anderem folgende

nachstehende Liegenschaften ausgewählt:

das „Halterhaus“, die Kindergärten

Südbahnstraße, Enzesfelderstraße

und Friedhofsstraße, das

Schlumpfenhaus, das Leobersdorfer

Freibad und die Wellnessoase und der

neue Bauhof in der Mühlgasse, schildert

Vizebürgermeister Andreas Ramharter:

„Dadurch ergeben sich für die

Marktgemeinde Leobersdorf eine Fülle

von positiven Auswirkungen, die auch

im Budgetvoranschlag 2008 bereits

berücksichtigt worden sind!“ So wird der

Schuldenstand um rund 4,5 Millionen

Euro reduziert, wodurch jährliche Ratenzahlungen

in Höhe von 450.000 Euro

entfallen. Abzüglich der Mietzahlung,

die die Marktgemeinde nunmehr an

LEO KIG leistet, ergibt sich ein direkter

Vorteil von rund € 212.800,– pro Jahr.

Dazu kommt noch ein Umsatzsteuervorteil

und € 1.936.200,– Verkaufsertrag

für das Gemeindebudget zur

Bildung einer Rücklage, was zusätzliche

Investitionen möglich macht.

Dieses Mehrwert-Strategie Projekt

für kommunale Immobilien wurde

vor dessen Umsetzung mit dem Amt

der NÖ. Landesregierung, Abt. IVW 3

(Aufsichtsbehörde) erörtert und abgestimmt.

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