Raiffeisenbank Stockerau Geschäftsbericht 2011 - MeineRaika.at

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Raiffeisenbank Stockerau Geschäftsbericht 2011 - MeineRaika.at

Raiffeisenbank Stockerau

Geschäftsbericht 2011

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden!

Wir danken Ihnen für die Zusammenarbeit und das entgegengebrachte

Vertrauen.

Im Jahr 2011 konnten wir Mitte des Jahres unser Genossenschaftsgebiet

nach Spillern erweitern und vor Ort eine neue Bankstelle eröffnen.

Im Herbst übersiedelten wir mit unseren Mitarbeitern aufgrund der Umbauarbeiten

in der Hauptanstalt am Rathausplatz in die Hauptstraße 22 und in

die Sandhofer-Straße 4. Gerne empfangen Sie unsere Mitarbeiter in den

Ausweichlokalen. Am Standort Rathausplatz steht Ihnen ein Selbstbedienungscontainer

mit Bankautomat, Kontoauszugsdrucker und Überweisungsterminal

zur Verfügung. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und

freuen uns auf ein Wiedersehen in unseren Bankstellen!

Wirtschaftliches Umfeld 2011

Das Jahr 2011 war geprägt von besorgniserregenden Entwicklungen bei den Haushaltsdefiziten und Verschuldungsquoten

der Staaten, die zu einer enormen Verunsicherung der Märkte geführt haben.

Sinkende Aktienkurse, vor allem im österreichischen ATX, und die Flucht in Sachwerte, besonders in Gold, waren die

Folge, deren Auswirkung sich auch in der niedrigen Sparquote niederschlägt.

Zahlreiche Versuche, so etwa die Einführung von Schuldenobergrenzen zur Stabilisierung der Staatshaushalte, um das

Vertrauen der Märkte wiederzugewinnen, sind bislang gescheitert.

Während das österreichische Wirtschaftswachstum im abgelaufenen Jahr mit 3,2 % positiv hervorzuheben ist, hat sich

die Inflation vor allem aufgrund gestiegener Rohstoffpreise auf 3,5 % erhöht.

Geschäftsentwicklung der Raiffeisenbank Stockerau im Jahr 2011

Besonders hervorzuheben ist, dass trotz steigendem Vertrauensverlust in die Politik und das Bankensystem viele Kunden

ihrer Hausbank und deren Beratern weiterhin großes Vertrauen entgegenbringen.

Dieser Trend ist auch in der Raiffeisenbank Stockerau feststellbar; er führt zu steigenden Kundenzahlen (+425 Kunden)

und guter Entwicklung bei Kundeneinlagen und Finanzierungen.

Im Vertrauen auf eine anhaltend positive Entwicklung haben wir unser Genossenschaftsgebiet durch die Gründung einer

Zweigstelle in der Marktgemeinde Spillern erweitert und mit dem Zu- und Umbau der Hauptanstalt begonnen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir wieder zahlreiche Veranstaltungen für unsere Kunden und Mitglieder

abgehalten. Besondere Beachtung und regen Zuspruch fanden die Fachvorträge zu den Themen Veranlagungen und

Finanzierungen, neue Förderungen und Energiesparen. Durch diese Aktivitäten wurde eine Ausweitung der Förderung

unserer Mitglieder und Kunden erzielt.

Unsere sonstigen Aktivitäten wie Gruppenreisen, Vernissagen, Theaterfahrten und Seniorencafes fanden einen regen

Zuspruch bei der Bevölkerung in unserem Einzugsgebiet.

Die Anzahl unserer Mitarbeiter erhöhte sich im Jahre 2011 auf 58. Aus- und Weiterbildung sehen wir als wichtigen

Auftrag: 2011 nahmen 50 Mitarbeiter an 169 Kursen und Seminaren teil.

Einlagensicherung - Uns können Sie (ver)trauen!

Dir. Franz Pösinger Dir. Mag. Günther Geyrhofer

Die Raiffeisenbank Stockerau ist gemeinsam mit den übrigen niederösterreichischen Raiffeisenbanken und der

Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG Mitglied des Solidaritätsvereins der Raiffeisen-Bankengruppe NÖ-Wien.

Zusätzlich besteht über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus im Raiffeisensektor durch den Zusammenschluss der

Raiffeisenbanken und Raiffeisenlandesbanken, der Raiffeisen Zentralbank AG (RZB) und der Raiffeisen Bank International

AG (RBI), in der Raiffeisen Kundengarantiegemeinschaft eine Absicherungszusage für alle Kundeneinlagen. Die

Raiffeisenbank Stockerau ist Mitglied dieser Kundengarantiegemeinschaft.

Die Bank mit dem persönlichen Service!

Raiffeisenbank Stockerau

Bankstellen in Großmugl, Herzogbirbaum, Leitzersdorf, Niederhollabrunn, Sierndorf und Spillern


Die Raiffeisenbank Stockerau in Zahlen:

in TEUR 2011

BILANZSUMME 333.798

EIGENMITTEL 26.066

AKTIVA

Forderungen an Kunden 134.622

Wertpapiere, Bankguthaben, Beteiligungen 193.732

Sonstige Aktiva 5.444

PASSIVA

Verbindlichkeiten geg. Kunden 261.497

Eigenkapital 23.446

Sonstige Passiva 48.855

ERFOLGSRECHNUNG in TEUR

2011

BETRIEBSERTRÄGE 7.862

BETRIEBSAUFWAND - 5.703

BETRIEBSERGEBNIS + 2.159

BEWERTUNG + 47

ERGEBNIS GEWÖHNLICHE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (EGT) + 2.206

STEUERN - 479

ERHÖHUNG DES EIGENKAPITALS (RÜCKLAGENZUFÜHRUNG) - 1.699

JAHRESGEWINN 28

SONSTIGE ANGABEN

2011

VERWALTUNGSKAPITAL ( Giroeinlagen, Spareinlagen, Rückkaufswert

528.480

Versicherungen, Bauspareinlagen, Wertpapiere, Ausleihungen, Bauspardarlehen)

KUNDENANZAHL 12.140

NEUKUNDEN + 425

MITGLIEDER 4.691


Erläuterungen zum Geschäftsbericht

1.) Bilanzsumme und Eigenmittel

Die Bilanzsumme aller niederösterreichischen Raiffeisenbanken stieg im Jahr 2011 um

2,70 %. Jene der Raiffeisenbank Stockerau erreichte EUR 333,8 Mio. nach EUR 325,4

Mio. Dies entsprach einer Steigerung um 2,58 %.

Die anrechenbaren Eigenmittel gem. BWG (Eigenkapital und ergänzende Eigenmittel)

betrugen zum Jahresende 2011 EUR 26,1 Mio., d.s. 19,3 % der Bemessungsgrundlage.

Vom Gesetz sind mind. 8 % vorgeschrieben. Die gesetzlichen Vorschriften wurden wie in

den Vorjahren eingehalten.

2.) Aktiva

Die größten Positionen auf der Aktivseite waren die Forderungen an Kunden (40,3 % der

Bilanzsumme), die Forderungen an Kreditinstitute (34,4 %) und die festverzinslichen

Wertpapiere (19,8 %).

Die Entwicklung der Ausleihungen lag im Kreditgeschäft, trotz vorsichtiger

Kreditvergabe, mit 5,5 % im Landesdurchschnitt (Vgl. Nö. Rb‘s +5,6 %).

Die größte Kreditnehmergruppe waren die unselbstständig Erwerbstätigen mit einem

Anteil von 46,4 % an den Gesamtkrediten, gefolgt von Handel und Gewerbe mit 24,0 %

und der Landwirtschaft mit 11,0 %.

Der Anteil an Forderungen gegenüber Kunden in Fremdwährung sank auf 14,6 % der

Gesamtausleihungen.

3.) Passiva

Den höchsten Anteil auf der Passivseite hatten mit ca. EUR 261,5 Mio. die Giro- und

Spareinlagen. (Verbindlichkeiten gegenüber Kunden)

Sie erhöhten sich um EUR 5,7 Mio., d.s. 2,2 % (Vgl. Nö. Rb‘s 2,4 %).

Hievon betrugen die Spareinlagen zum 31.12.2011 EUR 190,8 Mio.

4.) Eigenkapital und wirtschaftliche Entwicklung

Nach Berücksichtigung der Rücklagenbewegung in der Höhe von EUR 1,699 Mio.,

insbesondere der Zuweisung an den Reservefonds, wurde ein Jahresgewinn in Höhe

von EUR 28.000,-- ausgewiesen.

5.) Verwaltetes Kundenvolumen

Das im Jahr 2011 von der Raiffeisenbank verwaltete gesamte Kundenvolumen (Aktiva:

Ausleihungen, Bauspardarlehen; Passiva: Giroeinlagen, Spareinlagen, Wertpapiere,

Bausparguthaben und Versicherungen) betrug EUR 528,5 Mio. und erhöhte sich gegenüber

2010 aufgrund des überdurchschnittlichen Dienstleistungsgeschäftes um 2,9 %

(Vgl. Nö. Rb‘s 2,5 %). Hievon erzielten die Spareinlagen den höchsten Zuwachs mit

7,3 %.

Wenn‘s um persönliche Betreuung geht, ist nur eine Bank meine Bank. Raiffeisenbank Stockerau.


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Region für das Wohl der Menschen in der

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Raiffeisenbank Stockerau

Bankstellen in Großmugl, Herzogbirbaum, Leitzersdorf, Niederhollabrunn, Sierndorf und Spillern

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