FEUERWEHREN - Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis

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FEUERWEHREN - Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis

FEUERWEHREN

Einsatzstatistik

125 Jahre FF Weilersbach

Feuerwehr auf der Südwestmesse

Einsätze und Übungen

Brandschutztipp

Neue Fahrzeuge im Landkreis

Altersmannschaft

Jugendfeuerwehr

im Schwarzwald-Baar-Kreis

Nummer 18 – Jahresausgabe 2011


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Liebe Leserinnen und Leser!

Inhalt

Einsatzstatistik 2010 4

Nachruf 5

Seminar „Unfälle mit Omnibussen“

Zehn Jahre Motivation –

6

vor allem in Höhen und Tiefen! 7

Altersmannschaften 8

Brandschutztipp 9

Viele Menschen nehmen es als selbstverständlich

hin, dass die Feuerwehr immer

und unverzüglich erscheint und tatkräftige

und umsichtige Hilfe leistet, wenn man sie

braucht. Sie nehmen es als selbstverständlich

hin, weil ihnen die Feuerwehr

seit Kindertagen an vertraut ist, und weil

sie immer wieder erleben, wie schnell und

zuverlässig die Feuerwehr ist.

Mit dem Erscheinen der 18. Jahresausgabe

dieser Broschüre wollen wir sie wieder

über die vielfältigen Aufgaben und Aktivitäten

der Feuerwehren in unserem Landkreis

informieren.

Die Feuerwehr ist überall im Einsatz „wo

es brennt“, egal ob beim Brand, der Technischen

Hilfeleistung oder im Umweltschutz.

Dahinter stehen unsere Feuerwehrangehörigen

mit ihrer unermüdlichen

Einsatzbereitschaft.

Menschen in der Feuerwehr haben eines

gemeinsam: Sie helfen anderen Menschen

in Not.

Sie verzichten auf Freizeit, um in der Feuerwehr

Aufgaben zu übernehmen und sie

Großübung „Nimbus“

Floriansbrot auch im

10

Schwarzwald-Baar-Kreis 14

Partner der Feuerwehr 15

Einsätze im Schwarzwald-Baar-Kreis 16

Verkehrsunfall B 27 Hüfingen 18

Wohnhausbrand in Bräunlingen 19

Gebäudebrand in Mönchweiler 19

Vorwort des Kreisverbandsvorsitzenden

riskieren ihre Gesundheit, wenn es gilt

Menschen und Tiere zu retten, oder Sachwerte

zu schützen und zu erhalten.

Deshalb gilt an dieser Stelle mein herzlicher

Dank unseren Feuerwehrangehörigen.

Mein Dank gilt aber auch den Arbeitgebern,

die bereit sind, die bei ihnen beschäftigten

Mitglieder unserer Feuerwehren für

Einsätze und Ausbildung freizustellen.

Danken möchte ich der Geschäftswelt des

Landkreises, die uns jedes Jahr mit ihren

Inseraten unterstützt, und es somit ermöglicht,

dass diese Broschüre herausgegeben

werden kann.

Manfred Bau

Kreisbrandmeister und

Kreisverbandsvorsitzender

Großbrand im Sägewerk 21

Neue Fahrzeuge im Landkreis 22

125 Jahre Feuerwehr Weilersbach

Feuerwehr stellt auf der Südwestmesse

26

die Rettungskarte vor 27

Bundeswettbewerb in Weimar 28

Jugendfeuerwehr –

immer etwas geboten 30

3


Einsatzstatistik 2010

Im Jahre 2010 wurden die Feuerwehren zu 1.302 Einsätzen gerufen. Dabei wurden

132 Personen gerettet. 22 Personen konnten nur noch tot geborgen werden.

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4

Einsatzstatistik 2010

102

Öl- und

Gefahrguteinsätze

7,8 %

562

Technische

Hilfeleistungen

43,2%

28

Tier- und

Insekteneinsätze

2,2 %

241 Brandeinsätze

18,5%

93

sonstige Einsätze

7,1%

268

Fehlalarmierungen

(davon 205

Brandmeldeanlagen

63 blinde Alarme)

20,6 %

8 böswillige Alarme

0,6%

Im Jahre 2010 wurden die Feuerwehren zu 1.302 Einsätzen gerufen. Dabei wurden 132 Personen gerettet.

22 Personen konnten nur noch tot geborgen werden.

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Nachruf

Die FF Bräunlingen, Abteilung Bräunlingen

und die Gesamtwehr Bräunlingen trauern

um ihren Kommandanten

Helmut Dold

Kommandant der

Gesamtwehr Bräunlingen

Abteilungskommandant der

Feuerwehr Bräunlingen, Abt. Stadt

✝ 14.8.2011

der plötzlich und unerwartet von uns gegangen

ist.

Als junger Mann trat Helmut Dold im Jahre

1978 in die Freiwillige Feuerwehr Bräunlingen

ein und engagierte sich vom ersten

Tag an sehr stark in der Wehr. Nach der

Grundausbildung absolvierte er mit seinen

Kameraden vom Löschzug I im Laufe

der ersten vier Jahre alle Feuerwehr-Leistungswettkämpfe.

Entsprechend seiner

damaligen beruflichen Tätigkeit als Kraftfahrer

wurde er zum Maschinisten für

Löschfahrzeuge ausgebildet, eine Funktion,

die er engagiert ausfüllte.

Es folgte auch der Gruppenführer-Lehrgang

an der Landesfeuerwehrschule.

1995 wurde Helmut Dold zum stellvertretenden

Kommandanten der Gesamtfeuerwehr

Bräunlingen gewählt. Im März

1996 wählten ihn die Kameraden der Abteilung

Bräunlingen zum Abteilungskommandanten

der Kernstadtwehr und im

April 1996 zum Kommandanten. Beson-

ders in seiner Amtszeit

hat Kamerad Helmut

Dold die Feuerwehr in ihrer

heutigen Struktur geprägt.

Ständige Fortentwicklung

der technischen

Ausrüstung und der Fahrzeuge

gehörten zu den

Aufgaben der Amtszeiten

von Helmut Dold. Die

Nachwuchsförderung und

die Gewinnung von Nachwuchskräften

war ein großes

Anliegen.

Hohe feuerwehrtechnische

Kompetenz zeichneten

Helmut Dold aus, sowohl in den zahllosen

Einsätzen der vergangenen Jahre, die

er souverän und verantwortungsvoll geleitet

hat. In seiner Eigenschaft als Kommandant

war es ihm stets ein Anliegen, die

Stadtteilfeuerwehren gut und harmonisch

in die Gesamtwehr zu integrieren.

Im Jahr 1999 absolvierte er den Zugführerlehrgang

und Kommandantenlehrgang

an der Landesfeuerwehrschule. Im Jahr

2003 wurde er für 25-jährigen aktiven

Feuerwehrdienst mit dem silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen

des Landes Baden-

Württemberg ausgezeichnet. Helmut Dold

hat sich stets zum Wohl der Gemeinschaft

in das Geschehen der Feuerwehr einge-

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bracht und wir durften ihn

als einen einsatzfreudigen

und tatkräftigen Feuerwehrkommandanten

unter uns haben. Er hatte

stets ein offenes Ohr für

kameradschaftliche Belange

innerhalb der Wehr.

Wir sind dankbar, dass

wir ihn 33 Jahre in unserer

Wehr haben durften

und schulden ihm für sein

großes Engagement und

Einsatz Dank. Gerne hätten

wir ihn noch viele Jahre

in unseren Reihen gehabt,

er wird uns sehr fehlen.

Mit Helmut Dold verlieren wir einen hoch

geschätzten und beliebten Kameraden. Er

hat sich durch sein ehrenamtliches Wirken

für das Feuerwehrwesen große Verdienste

um das Gemeinwohl für die Stadt

und ihre Einwohner erworben. Sein Rat

wird uns fehlen.

Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken

bewahren.

Für die Stadt Bräunlingen

Jürgen Guse, Bürgermeister

Für die Feuerwehr Bräunlingen

Christoph Barth, Abteilungskommandant

Martin Frey, Kommandant

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5


Seminar „Unfälle mit Omnibussen“

Immer wieder in aller Munde sind Unfälle

mit Omnibussen, mit ihren oft schrecklichen

Folgen. Solche Unfälle verlangen den

Einsatzkräften vieles ab und erfordern

auch ein besonderes Wissen.

Für die Feuerwehren des Schwarzwald-

Baar-Kreises bot die Feuerwehr Mönchweiler

ein Seminar für Omnibusrettung an.

Als Referent konnte hier Kamerad Uli Licht

aus Neu-Ulm gewonnen werden, der als

Mitarbeiter der Firma Evo Bus (Setra- und

Mercedes-Benz-Omnibusse) bestens über

die notwendigen Kenntnisse verfügt.

Nicht nur Informationen über Zugangswege

und besondere Gefahrenpunkte, sondern

auch Omnibustechnik und statistische

Zahlen zählten zum 2 ½-stündigen

theoretischen Teil.

Im Detail wurden vermittelt:

– Bustypen

– Fahrzeugsicherheit im Wandel der Zeit

– Gefahren der Einsatzstelle

– Busdetails

– Sicherheitseinrichtungen

– Nothähne

6

– Zugangsmöglichkeiten

– Verglasung

– Dachluken

Wichtig waren auch Hilfsmittel im Einsatz

sowie die Themen: Sichern – Bergen – Anheben

– Abschleppen.

Referent Uli Licht machte aber auch klar,

dass die Suche nach Verletzten in der Bustoilette

oder im Fahrerraum nicht vergessen

werden darf, genauso wie er auf die

Rutschigkeit einer Busseitenwand hinwies,

wenn dieser auf der Seite liegt und

zur Personenrettung genutzt werden

muss.

Ein glücklicher Umstand ermöglichte es,

im Anschluss an die Theorie, auch praktisch

an einem Bus zu üben. Bei der Übung

„Nimbus“ war ein 40-Sitzer-Bus als

Übungsobjekt gebraucht worden, welcher

nun vor seiner Verschrottung nochmals

als Übungsobjekt diente.

Die in Mönchweiler ansässige Firma Hezel,

bei welcher der Bus anschließend verwertet

wurde, stellte für diesen Seminarteil

ihre große Halle zur Verfügung. Hier

galt es nun selbst Hand anzulegen. Die

Feuerwehren Hüfingen, VS-Villingen und

St. Georgen stellten hier die Ausrüstung

zur Verfügung. Mit hydraulischem Rettungsgerät

und Säbelsäge rückte man

dem Bus zu Leibe und erkannte hier auch

bald die Grenzen der einzelnen Geräte.

Erfreulich war die gute Beteiligung des Seminars

der Freiwilligen Feuerwehr

Mönchweiler, das mit 110 Teilnehmern

sehr gut besucht war. Alle Teilnehmer waren

voll des Lobes. Die Feuerwehr

Mönchweiler will auch in den kommenden

Jahren weitere Seminare anbieten.

Aufmerksame Teilnehmer bei den Ausführungen

zu den verschiedenen Themen.

Referent Uli Licht während des theoretischen Seminarteils. Die Praxis konnte an einem Omnibus geübt werden.

Gesundes Schlafen ist wichtig,

auch für uns Einsatzkräfte !!!

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Wir würdigen das Engagement

der Feuerwehren im

Schwarzwald-Baar-Kreis.

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Zehn Jahre Motivation –

vor allem in Höhen und Tiefen!

Die Höhenrettung der Freiwilligen Feuerwehr

Villingen-Schwenningen feierte

2011 ihr zehnjähriges Bestehen.

Rückblick; wie alles begann: Bereits 1996

absolvierten einige bergsportbegeisterte

Kameraden, der Feuerwehrabteilung VS-

Schwenningen, Einsätze mit privaten Auffanggurten

und Seilen. Die Idee einer Höhen-

und Tiefenrettung wurde geboren,

musste aber zunächst geprüft werden.

Beim Sturm Lothar 1999 kamen bereits

einige Kameraden der heutigen Einheit

zur Sicherung von Einsatzkräften und Gegenständen

mehrere Tage zum Einsatz.

Im Jahr 2000, nach vier Jahren Probephase

mit Erfahrungen in Einsätzen und

Übungen fiel die Entscheidung zur Gründung

einer Höhenrettung in der Feuerwehr

Villingen-Schwenningen zur Sicherung

der eigenen Einsatzkräfte (Absturzsicherung)

und deckte zudem neue Einsatzgebiete/Anforderungen

ab.

Nach über 120 Stunden Ausbildung auf

Grundlage der Richtlinien der AGBF (Arbeitsgemeinschaft

der Leiter der Berufsfeuerwehren),

konnte am 1.5.2001 die

Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen

Feuerwehr Villingen-Schwenningen mit

acht ausgebildeten Höhenrettern unter

der Leitung von Martin Burwig offiziell in

den Dienst gestellt werden.

Weitere Meilensteine:

– 2002: Erweiterung der Gruppe durch

weitere vier Höhenretter auf nun zwölf

ausgebildete Höhenretter.

– 2002: Ein eigenes Fahrzeug – „Florian

Schwenningen 59“ – wurde als Höhenrettungsfahrzeug

in den Dienst gestellt.

– 2003: Ausrichtung des „Süddeutschen

Höhenrettungsforums“ in VS-Schwenningen.

– 2004: Einweihung Höhenrettungsbasis

Villingen-Schwenningen durch den Um-

Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen bei einer Übung

im unwegsamen Gelände.

bau eines alten Lagerschuppens beim

Feuerwehrhaus.

– 2005: Schulung und Ausbildung von

Feuerwehren in der Absturzsicherung

sowie diverse Vorträge als Fachreferenten

in anderen Rettungsorganisationen.

– 2006: Schneesturm und Hagelunwetter

in Villingen-Schwenningen. Die Höhenrettung

unterstützte und koordinierte

die Höhenrettungseinsätze. Befreundete

Partner kamen von Mannheim bis

Schaffhausen zur Unterstützung.

– 2007: Über die Stadtgrenzen hinaus

agiert die Höhenrettungsgruppe VS und

unterstützt somit zum Beispiel Einsätze

der Bergwacht.

– 2008: Die Höhenrettung Villingen-

Schwenningen wurde eingeladen an der

zentralen Übung des Landesfeuerwehrtages

in Weingarten (Ravensburg) teilzunehmen.

– 2009: Medizinisch wurden 13 Höhenretter

zum Sanitäter A/B/C ausgebildet.

– 2009: Die Höhenrettung Villingen-

Schwenningen kann durch einen Höhenretter-Ausbilder

nun eigenständig

Höhenretter ausbilden.

– 2009: Der erste Multiplikatoren-Lehrgang

„Absturzsicherung“ (ASR) für die

Freiwilligen Feuerwehren des Schwarzwald-Baar-Kreises

wurde eigenständig

durchgeführt.

– 2010: Durch die Ausbildung eines Zugführers

kann nun die Gruppe als eigenständige

Einheit als Abschnitt ihre Einsätze

abwickeln.

– 2010: Erste eigenständige Höhenretterausbildung

in VS-Schwenningen gestartet.

– 2011: Festakt – Zehn Jahre Höhenrettung

der Freiwilligen Feuerwehr Villingen-

Schwenningen, Gäste wie Bundestagsabgeordneter

Siegfried Kauder, Oberbürgermeister

Dr. Rupert Kubon und Kreisbrandmeister

Manfred Bau feierten mit.

Höhenretter bei der Baustelle des Neuen Klinikums

VS auf einem 70 m hohen Kranenausleger

bei einer Ausbildungseinheit.

Zehn Jahre Höhenrettung bedeutet für

uns, zehn Jahre arbeiten in einem super

motivierten Team, zehn Jahre unfallfreies

Retten in Höhen und aus Tiefen, zehn Jahre

blindes Vertrauen auf die Teamkameraden,

zehn Jahre lernen und lehren, zehn

Jahre Freude an der Arbeit und am Team.

Wir möchten auf diesem Wege allen danken,

die uns in den letzten zehn Jahren

begleitet, unterstützt und unmögliches

wahr gemacht sowie an uns geglaubt haben.

Ständige neue Einsatzgebiete erfordern

einen größeren Personalstamm, wenn Du

Dich durch die Aufgaben der Höhenrettung

angesprochen fühlst, schreib uns

eine E-Mail an hoehenrettung@feuerwehrvs.de.

Weitere Informationen zu uns und allem

anderen Wissenswerten zur Höhenrettung

Villingen-Schwenningen gibt es unter

http://www.feuerwehr-vs.de/hoehen-rettung/

Übung an einem Windrad „Rettung einer Person“.

7


Altersmannschaften

Über 900 Mitglieder sind in den Altersmannschaften

der Feuerwehren des

Schwarzwald-Baar-Kreises vereint.

Viele Aktivitäten finden dabei auf Ortsebene

statt. Drei Veranstaltungen auf Landkreisebene

zählen aber immer zum Jahresprogramm.

Der alljährliche Floriansgottesdienst

war der erste Punkt im Jahr

2011. Viele Kameraden nahmen am Gottesdienst

in Donaueschingen-Pfohren teil,

welcher von unserem Feuerwehrseelsorger

Michael Radigk gestaltet wurde. Beim

abschließenden Frühschoppen war man

in froher Runde beisammen.

Das zweite Treffen fand aus Anlass des

125-jährigen Jubiläums der Freiwilligen

Feuerwehr VS-Weilersbach im Juli statt. In

der vollbesetzten Festhalle waren die Mitglieder

der Altersmannschaften zu einem

gemütlichen Nachmittag zusammen und

wurden mit guter Blasmusik unterhalten.

Den wichtigsten Termin bildete wieder der

jährliche Ausflug. 320 Teilnehmer mit sieben

Omnibussen machten sich auf den

Weg nach Karlsruhe. Dort stand zunächst

eine Stadtrundfahrt auf dem Programm,

die unter anderem auch am Bundesgerichtshof

und dem Bundesverfassungsgericht

vorbei führte, und ebenso am Schloss

Halt machte. In der Traditions-Braugaststätte

„Kühler Krug“ wartete schon das

Mittagessen auf die Ausflügler. Salat, warmes

Buffet und zum Abschluss ein Dessert-Buffet,

waren für alle ein toller Gaumenschmauß.

Der Besuch des Zoologischen

Stadtgartens bildete den Abschluss

des Besuchsprogramms in Karlsruhe, mit

seinen 22 Hektar ist er eine wunderbare

Parkanlage. Als eine der ältesten Anlagen

dieser Art in Deutschland hat der Zoologische

Garten Karlsruhe ein ganz besonderes

Flair zu bieten.

Neben dem interessanten Tierbestand

konnten die Besucher eine Vielzahl unter-

8

Eine Gruppe der Teilnehmer bei der Stadtführung vor dem Karlsruher Schloss.

Zum Mittagessen gab es ein hervorragendes

warmes Buffet.

schiedlichster Pflanzen und rund 700

Bäume aus verschiedenen Ländern bestaunen.

Viel Spaß bereitete die Fahrt mit der „Gondoletta“.

In kleinen Booten wurden die

Fahrgäste vom Stadtgartensee durch den

Verbindungskanal – vorbei an verschiede-

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Viel Spaß machte die Fahrt mit der „Gondoletta“

im Stadtgarten Karlsruhe.

nen Themengärten und Tiergehegen – zum

Schwanensee und zurück gezogen. Der Abschluss

des Tages fand im Kurhaus Triberg

statt. Hier warteten die Kameraden der

Feuerwehr Triberg mit ihren Frauen wieder

mit einem guten Vesper auf, und bewirteten

die Ausflugsteilnehmer auf das Beste.


Brandschutztipp

Brandgefahren in der Küche – Vom Kochherd

zum Brandherd

Im Haushalt passieren mehr Unfälle als im

Straßenverkehr. Immer wieder wird die

Feuerwehr zu Küchenbränden gerufen

oder sie wird alarmiert, weil Speisen im

Kochtopf verbrennen.

Beachten Sie deshalb ein paar Grundregeln:

– Lassen Sie eingeschaltete Gas- und

Elektroherde oder Fonduegeräte nie unbeaufsichtigt.

Überhitzte Fette oder

Speiseöle können sich schon ab 200°C

entzünden.

– Auf keinen Fall dürfen Sie Fettbrände

mit Wasser löschen. Es kommt sonst zu

einer explosionsartigen Verdampfung

des Wassers, brennendes Fett wird

hochgerissen, es entsteht eine Feuersäule

und die ganze Küche wird in Sekundenschnelle

in Brand gesetzt. Auch

lebensgefährliche Verbrennungen sind

dann kaum vermeidbar.

– Halten Sie Deckel für Topf oder Pfanne

immer bereit. Damit können Sie Flammen

schnell ersticken. Ein Fettbrandlöscher

leistet hier wertvolle Dienste.

– Beim Fondue und beim Grillen sollten Sie

stets ein Löschgerät griffbereit halten.

– Eingeschaltete Kaffeemaschinen, Toaster

oder Eierkocher sollten stets auf einer

nicht brennbaren Unterlage stehen.

– Die Filter von Dunstabzugshauben sättigen

sich im Laufe der Zeit mit Fett und

Küchendämpfen. Wechseln Sie sie nach

spätestens drei Monaten aus. Reinigen

Sie wieder verwendbare Filter niemals

mit brennbaren Flüssigkeiten.

– Und: Flambieren Sie nie unter der Dunstabzugshaube!

9


Großübung „Nimbus“

Erste grenzüberschreitende Katastrophenschutzübung

des Kantons Schaffhausen

und des Schwarzwald-Baar-Kreises.

Die Übungsannahme war ein Jahrhundert-

Unwetter mit im wahrsten Sinne grenzenlosen

Ausmaßen mit Sturm und Hochwasser.

In diese Annahme wurden verschiedene

Einsatzszenarien eingebaut, die den

Einsatzkräften beider Nationen einiges

abverlangten. Ein Katastrophenszenario

also mit dem der Schwarzwald-Baar-Kreis

oder der Kanton Schaffhausen auf sich

allein gestellt nur schwer fertig geworden

wären.

Um dem vorzubeugen, haben sich die Verantwortlichen

beider Länder zu dieser

Großübung entschlossen, die nach zweijähriger

Vorbereitung nun durchgeführt

wurde. Die Übung fand an vier verschiedenen

Orten statt.

Bus- und Gefahrgutunfall am Zoll Bargen

Ein Reisebus streift einen Tankzug mit Gefahrgut

rund 300 m vor dem Schweizer

Zollamt Bargen. Der Bus kommt ins

Schleudern, stößt mit einem Kleinlaster

zusammen und stürzt die Böschung hinunter.

Es gibt viele Verletzte, die gerettet

Busunfall: Die Einsatzkräfte am verunfallten Omnibus.

Gefahrgutunfall: Zur Sicherheit wurde der Tankzug eingeschäumt.

10

und medizinisch versorgt werden müssen.

Aus dem leckgeschlagenen Tankzug muss

eine unbekannte Flüssigkeit aufgenommen

werden. Beim Busunfall wurden die

verunfallten Personen von Schutz und Rettung

Zürich versorgt und in die Krankenhäuser

abtransportiert. Hier mussten 25

Verletzte versorgt werden.

Ein echter Omnibus und Tanklastzug,

sorgten hier für ein echtes Schadensbild,

ebenso wie die toll geschminkten Verletztendarsteller

der Feuerwehr Blumberg.

Zur technischen Rettung wurden die Feuerwehren

Tayngen und Merishausen/Bargen

eingesetzt.

Zur Betreuung kamen das Care-Team/

Schaffhausen und die Notfallnachsorge

Schwarzwald-Baar-Kreis zum Einsatz.

Beim havarierten Tankzug arbeiteten die

Chemiewehr Schaffhausen und der Gefahrgutzug

Schwarzwald-Baar-Kreis Hand

in Hand.

Diese Zusammenarbeit findet schon seit

vielen Jahren durch jährliche gemeinsame

Übungen statt. Der Brandschutz an dieser

Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr

Blumberg sicher gestellt.

Busunfall: Im Inneren des Busses war die Personenrettung

recht schwierig.

Busunfall: Die mobile Sichtungsstation von

Schutz und Rettung Zürich.

Busunfall: Erste Personen werden aus dem Bus gerettet.

Gefahrgutunfall: Unter Chemiekalienschutzanzügen wird das Leck abgedichtet.

Bilder: Roland Sprich


Brückebau Achdorf

Durch heftige Überschwemmungen ist die

Brücke über die Wutach bei Achdorf/Asselfingen

eingestürzt. Der Landkreis bittet

die Schweizer Armee um Hilfe. Durch die

Schweizer Armee wird binnen drei Stunden

eine Brücke mit 25 Tonnen Traglast

über die Wutach erstellt.

Unterstützt wird die Armee durch die Feuerwehrabteilung

Blumberg Achdorf.

Es war sicherlich etwas Besonderes, dass

die Schweizer Armee in Deutschland Hilfe

leistete.

Großübung „Nimbus“

Die Schweizer Armee beim Vorbereiten der Brückenbauteile. Die Gäste, angeführt von Landrat Karl Heim und Regierungsrätin Rosmarie

Widmer-Gysel gehen über die von der Schweizer Armee erbaute

Notbrücke.

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Die Notbrücke wird über die Wutach geschoben.

Wir bedanken uns

bei den Inserenten,

die wesentlich

zur Herstellung

dieser Broschüre

beigetragen haben.

Bitte berücksichtigen

Sie diese bei

Ihren Einkäufen

und geschäftlichen

Abwicklungen!

Kreisfeuerwehrverband

Schwarzwald-Baar-Kreis

11


Großübung „Nimbus“

Pfadfinderlager

Besonders stark vom Sturm betroffen ist

das internationale Pfadfinderlager „Insieme

11“, das zu diesem Zeitpunkt im

Grenzraum Kanton Schaffhausen und

Schwarzwald-Baar-Kreis stattfindet. Zahlreiche

Kinder und Jugendliche sind mehr

oder minder schwer verletzt. Todesopfer

sind zu beklagen, ca. 40 Lagerteilnehmer

sind in den Wald geflüchtet und gelten als

vermisst.

Das Szenario war sehr realitätsnah dargestellt,

durch am Boden liegende Zelte, umgestürzte

Bäume und entsprechend gut

geschminkten „Opfern“. Die Mimen spiel-

Befreiung einer unter einem Baumstamm eingeklemmten Person.

12

ten ihre Rolle authentisch, schrien, jammerten

und stöhnten und forderten damit

die Rettungskräfte.

Ein Großaufgebot von Einsatzkräften kam

hier beim „Hagenturm“ zum Einsatz.

Die 1. Einsatzeinheit des DRK Kreisverbandes

Villingen-Schwenningen sowie die

2. Einsatzeinheit des DRK Kreisverbandes

Donaueschingen und des Malteser Hilfsdienstes

Villingen versorgten und betreuten

die verletzten Kinder.

Zur Betreuung waren das Care-Team/

Schaffhausen sowie Mitglieder des Einsatznachsorgedienstes

aus dem Schwarz-

wald-Baar-Kreis eingesetzt. Zum Einsatz in

diesem Gebiet kamen auch die Feuerwehren

aus Donaueschingen und Hüfingen sowie

der Zivilschutz Schaffhausen.

Rettung von verletzten Pfadfindern.

Die Einsatzleitung. Bilder: Roland Sprich


V

V

Schadensplatz Oberwiesen

Auf dem Übungsplatz des Zivilschutzes

des Kantons Schaffhausen in Oberwiesen

wurde das 4. Szenario dargestellt.

Durch den starken Sturm und Regen kam

es hier zu erheblichen Schäden. Verschiedene

Gebäude sind beschädigt und eingestürzt,

mehrere Fahrzeuge wurden vom

Sturmholz begraben. Ein Erdrutsch verschüttet

den Eingang zu einem „Gipsstollen“.

Hier wurden die Helfer vor die verschiedensten

Aufgaben gestellt, wie z.B.

– Eingestürzte Häuser mit verschütteten

Personen

– Verschütteter Eingang des Gipsstollens

durch Erdrutsch und Sturmholz

– Brand eines Gebäudes

– Abstützen von Gebäuden

Die Feuerwehr im Einsatz bei unter Bäumen verschütteten PKW‘s.

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Von deutscher Seite kam hier das Technische

Hilfswerk mit den Ortsverbänden Donaueschingen

und Villingen mit ihren technischen

Zügen zum Einsatz, genauso wie

von schweizer Seite die Feuerwehren

Schleitheim/Beggingen, Neuhausen und

Stein am Rhein sowie der Zivilschutz.

Rund 600 Einsatzkräfte, 200 Teilnehmer

von Führungs- und Verwaltungsstäben,

Übungsleitung und Beobachter und etwa

400 Verletztendarsteller nahmen an dieser

Großübung teil. Mit der Übung wurde

die deutsch-schweizerische Zusammenarbeit

auf Herz und Nieren geprüft. Das Zusammenspiel

der Einsatzkräfte vor Ort hat

gut funktioniert, bei den Stäben lief es

noch nicht ganz rund.

Landrat Karl Heim, der mit zahlreichen

Gästen und der Regierungsrätin Widmer-

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Großübung „Nimbus“

Gysel aus Schaffhausen alle Einsatzstellen

besuchte, erklärte zum Abschluss,

dass die Übung „ein großer Erfolg“ war.

Für alle die mitgewirkt haben, war es mit

Sicherheit ein sehr nachhaltiges Erlebnis.

Das Technische Hilfswerk beim Freiräumen

des verschütteten Gipsstollens.

Zivilschutz Schweiz und Technisches Hilfswerk im Einsatz bei der Trümmerbeseitigung.

Bilder: Roland Sprich

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13


Floriansbrot auch im

Schwarzwald-Baar-Kreis

Die St. Georgener Traditionsbäckerei Zucker

bietet nun auch das „Floriansbrot“

an. „Floriansbrot“ ist eine Aktion des Deutschen

Feuerwehrverbandes zur Nachwuchswerbung

und -förderung, auf Grund

des gemeinsamen Schutzpatrons von

Feuerwehr und Bäckern, dem Heiligen Florian.

Das Floriansbrot ist ein Mehrkornbrot,

hergestellt aus alten, traditionellen

Getreidesorten, wie zum Beispiel Emmer

und Einkorn, umwickelt mit einer roten

Banderole. Die teilnehmenden Bäckereien

backen und verkaufen das Brot und

spenden einen Teil des Verkaufserlöses

zugunsten der Jugendfeuerwehr.

Den Anstoß zur Aktion „Floriansbrot“ gab

die völlig überraschende Anfrage der Bäckerei

Zucker an den Kommandanten und

den Jugendfeuerwehrwart der Feuerwehr

St. Georgen, eine derartige Aktion zur Förderung

der örtlichen Jugendfeuerwehr zu

starten. Kommandant Werner Fuchs und

14

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Der Verkaufsstand vor der Bäckerei Zucker, mit Bgm. Rieger, Kdt Fuchs sowie dem Ehepaar

Zucker und den Jugendfeuerwehrwarten.

Jugendfeuerwehrwart Jens Baumann

zeigten sich sofort begeistert von der bisher

relativ unbekannten Aktion. Nachdem

die Details geklärt und der Verlauf der Aktion

geplant war, begann der Verkauf des

Floriansbrotes am Freitag, den 23.9.2011,

pünktlich zum Floriansfest der Feuerwehr

St. Georgen, welches am gleichen Wochenende

stattfand.

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Zum Start der Aktion verkauften zwei Mitglieder

der Feuerwehr St. Georgen, an einem

eigens eingerichteten Verkaufsstand,

vor der Bäckerei das Floriansbrot und erklärten

den interessierten Kunden die Hintergründe

der Aktion. Bei einem Glücksrad

konnten die begeisterten Brotkäufer zahlreiche

Preise, wie zum Beispiel Kaffee-

und Frühstücksgutscheine gewinnen.

Auch St. Georgens Bürgermeister Michael

Rieger informierte sich beim Verkaufsstart

von der Aktion und zeigte sich begeistert

vom Engagement der Bäckerei Zucker.

Der Ansturm auf die Floriansbrote übertraf

zum Verkaufsstart alle Erwartungen,

so dass bereits in den ersten vier Stunden

mehrfach nachgebacken werden musste.

Insgesamt wurden an den ersten beiden

Verkaufstagen bereits weit über 100 Brote

verkauft. Die Inhaberfamilie Zucker hat

sich zur Aufgabe gemacht, bis zum Ende

der Aktion, am Floriansfest 2012, 5.000

Brote zu verkaufen. Dazu werden an mehreren

Tagen pro Woche, die „Pfünderle“

zum Preis von 2,00 EUR verkauft. Die Jugendfeuerwehr

erhält 20 Cent von jedem

verkauften Brot. Frau Zucker wird in regelmäßigen

Abständen in der Bäckerei und

durch die Presse über den aktuellen Stand

der Aktion berichten.

Die Jugendfeuerwehr wird den Erlös zur

Finanzierung anstehender Beschaffungen

verwenden.

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Partner der Feuerwehr

Der Deutsche Feuerwehrverband verleiht

für Firmen, die die Arbeit der Feuerwehr

besonders unterstützen, die Auszeichnung

„Partner der Feuerwehr“. Diese Auszeichnung

gilt insbesondere dafür, dass

im Unternehmen beschäftigte Feuerwehrangehörige

jederzeit für den Einsatz in der

Freiwilligen Feuerwehr freigestellt werden.

In diesem Jahr wurden zwei Firmen in Villingen-Schwenningen

ausgezeichnet.

Wieland Werke/VS-Villingen

Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon

überreichte die Plakette an die Geschäfts-

Die Wieland-Werke Villingen erhalten die Auszeichnung „Partner der

Feuerwehr“: von links Ulrich Veit, Sicherheitsingenieur, Gerhard Jordan

und Markus Heinzelmann (Feuerwehr), Oberbürgermeister Rupert Kubon,

Hubert Dambietz (Geschäftsführer), Harald Reck (technischer Geschäftsführer)

und Ralf Hofmann, Kommandant Werkfeuerwehr.

führer Hubert Dambietz und Hermann

Reck. Die Wieland-Werke beschäftigen

mehrere Feuerwehrangehörige und stellen

diese jederzeit für den Einsatz frei.

„Dies ist für uns selbstverständlich“, betonte

Hubert Dambietz.

Bereits seit 1939 besteht eine Betriebsfeuerwehr,

die 1985 in eine anerkannte

Werkfeuerwehr mit 19 Werkfeuerwehrmännern

umgewandelt wurde, deren

Kommandant Ralf Hofmann ist.

Waldmann GmbH/VS-Schwenningen

Bei der Hauptversammlung der Werkfeuerwehr

Waldmann konnte Kreisbrand-

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112

Inh. Ingrid Viechter-Dorer

meister Manfred Bau, an den Firmenchef

Herrn Gerhard Waldmann, die Urkunde

und Plakette „Partner der Feuerwehr“

überreichen. Bei der Firma Waldmann arbeiten

derzeit um die 20 Feuerwehrangehörige

aus verschiedensten Gemeinden,

die immer zu Einsätzen freigestellt werden.

Die positive Einstellung von Herrn

Waldmann gegenüber der Feuerwehr ist

vorbildlich und nicht selbstverständlich.

Seit zehn Jahren hat die Firma Waldmann

eine anerkannte Werkfeuerwehr mit 15

Feuerwehrangehörigen unter dem Kommandanten

Christian Krause.

Der Firmenchef Gerhard Waldmann in der Mitte mit der Auszeichnung,

links: Abteilungskommandant Thomas Nagel und Christian Krause

Kommandant Werkfeuerwehr, rechts: Kommandant Markus Heinzelmann

und Kreisbrandmeister Manfred Bau.

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Verkehrsunfall zwischen Vöhrenbach und Unterkirnach.

Flächenbrand in St. Georgen.

Verkehrsunfall mit Fahrzeugbrand Unterbaldingen.

Verkehrsunfall B 33 bei der Abfahrt VS-Marbach.

Verkehrsunfall B 31 Hüfingen.

Fahrzeugbrand

SCHWA


Brand einer KFZ-Werkstatt in VS-Schwenningen.

St. Georgen. Verkehrsunfall vor dem Dögginger Tunnel.

Verkehrsunfall Niedereschach.

Brand Tiefgarage Postgasse VS-Villingen.

RZWALD-BAAR-KREIS

Verkehrsunfall Tuningen.


Einsätze

Verkehrsunfall B 27 Hüfingen

Mit der Meldung “Verkehrsunfall – eingeklemmte

Person“ wurde die Feuerwehr

Hüfingen am 1. Mai 2011 um 14.00 Uhr

auf die B 27 beim Wasserturm alarmiert.

Der Fahrer eines Fiat Panda war mit seinem

Fahrzeug in Richtung Villingen-

Schwenningen fahrend auf die Gegenfahrbahn

geraten und mit einem entgegenkommenden

VW-Bus frontal kollidiert. Der

VW-Bus wurde bei dem heftigen Aufprall in

den Straßengraben an einer Böschung geschleudert.

Der Fahrer des Pandas wurde

in seinem Wagen auf das Dach geworfen

und verstarb sofort an der Einsatzstelle.

Ein noch in die Unfallstelle eingefahrener

Fahrer, eines neuen Volvo Kombi, konnte

gerade noch mit einem Ausweichmanöver

bis auf einen Streifschaden schlimmeres

verhindern.

18

Die Einsatzstelle lag mitten in einem Trümmerfeld

– durch den Aufprall war der Motor

aus dem Panda gerissen worden.

Das zuerst eingetroffene Löschfahrzeug

LF 16/12 der Hüfinger Feuerwehr begann

sofort mit Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen,

des auf der Seite liegenden

Kombis. Ein ziviler Ersthelfer befand sich

bereits zu ersten Versorgungsmaßnahmen

bei den verletzten Personen im Fahrzeug.

Per Stabilisierungssystem wurde

das Fahrzeug gegen Wegrutschen und

Kippen gesichert und die Personen sofort

stabilisiert.

Durch Entfernen der A-Säule konnte der

Fahrer kurze Zeit später aus dem schwer

beschädigten Wagen gerettet und an den

Die Rettungsmaßnahmen am Kleinbus sind im Gange. Die Einsatzstelle glich einem Trümmerfeld.

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Rettungsdienst übergeben werden. Die

Rettung der Beifahrerin erfolgte per Spineboard

über das Heck des Fahrzeuges.

Nach dem Eintreffen des Bestatters wurde

der Kleinwagen wieder auf die Räder

gestellt und der Fahrer mit hohem Aufwand

mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät

aus dem Wrack befreit.

Aufgrund personeller Engpässe am Einsatzort,

musste die Feuerwehr Hüfingen

auch den Zubringerdienst für einen zusätzlichen

Notarzt aus Bräunlingen übernehmen

und diesen zur Einsatzstelle bringen.

Die Feuerwehr Hüfingen war mit zwei

Löschfahrzeugen LF 16/12, dem Gerätewagen-Logistik

und 26 Mann im Einsatz.

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Wohnhausbrand in Bräunlingen

Ein Wohnhausbrand in der Blaumeerstraße

2 in Bräunlingen hat im Mai 2011 hohen

Sachschaden verursacht. Beim Eintreffen

der Freiwilligen Feuerwehr Bräunlingen

gegen 2.00 Uhr nachts stand das

mehrgeschossige Gebäude voll in Flammen.

Die erste Maßnahme der Feuerwehr

richtete sich auf den Schutz der Nachbarhäuser,

die stark gefährdet waren.

Zur Unterstützung wurde die Abteilung

Döggingen sowie die Drehleiter aus Donaueschingen

angefordert. Die Löscharbeiten

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Dachgeschoss bereits in Vollbrand.

gestalteten sich schwierig. Erst nach Öffnung

des Daches über die Drehleiter brachte

man das Feuer unter Kontrolle. Bis in

den späten Nachmittag war die Feuerwehr

Bräunlingen noch vor Ort.

Wertvolle Unterstützung erfuhr der Einsatzleiter

durch die alarmierte Führungsgruppe

C: Donaueschingen/Hüfingen/Bräunlingen,

die im Hintergrund alle wichtigen Aufgaben

erledigte. Etliche Nachbarn und Bewohner

selbst hatten den Brand bemerkt. Die Bewohner

konnten sich somit noch selbst in

Gebäudebrand in Mönchweiler

Im September 2011 stand ein Wohnhaus in der Fichtenstraße in

Mönchweiler im Vollbrand. Bei dem Gebäude handelt es sich um

ein Doppelhaus, wovon der linke Teil beim Eintreffen der Freiwilligen

Feuerwehr Mönchweiler vom Keller bis zum Dachgeschoss

in Flammen stand. Der Wohnteil wurde gerade renoviert und war

nicht bewohnt. Eine Praxis für Physiotherapie und ein Versicherungsbüro,

welche sich im Anbau an das Wohnhaus befanden,

wurden durch das Feuer zerstört. Gegen 4.40 Uhr wurde der

Brand bemerkt und der Notruf abgesetzt. Die Bewohner konnten

sich alle selbst in Sicherheit bringen.

Die Hauptaufgabe der Feuerwehr bestand darin, die rechte

Haushälfte zu schützen und vor dem Feuer zu bewahren. Dies

gelang durch den massiven Einsatz der Feuerwehren aus

Mönchweiler und der mit einem Löschzug nachgeforderten Feuerwehr

VS-Villingen. Der Rettungsdienst sowie das DRK

Mönchweiler waren an der Einsatzstelle und sorgten auch für

die Verpflegung der Einsatzkräfte. An der Einsatzstelle waren

auch Bürgermeister Friedrich Scheerer und Kreisbrandmeister

Manfred Bau. Zur Versorgung der Atemschutzgeräteträger, die

bei diesem Einsatz stark gefordert waren, war der in VS-Villingen

stationierte Gerätewagen Atemschutz des Landkreises an der

Einsatzstelle. Zur Unterstützung des Einsatzleiters war die Führungsgruppe

C Niedereschach/Dauchingen an der Einsatzstelle.

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Die Löschmaßnahmen zeigen ihre Wirkung.

Einsätze

Sicherheit bringen. 16 Personen, darunter

ein vier Monate altes Kind, wurden vorerst

in der Turnhalle der naheliegenden Schule

untergebracht. Hier waren der Rettungsdienst

und das DRK Bräunlingen gefordert,

diese Personen zu betreuen.

Im Einsatz waren 75 Feuerwehrangehörige

mit neun Fahrzeugen sowie das DRK mit

fünf Fahrzeugen und 20 Helfern sowie die

Polizei und der städtische Bauhof.

Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf

500.000 Euro geschätzt.

Die Drehleiter im Einsatz. Bild: Marc Eich

Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrangehörige im Einsatz.

Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 200.000 Euro.

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Großbrand im Sägewerk

Am 12. Oktober 2011 wurden die Produktionshalle

sowie eine Holzlagerhalle der

Firma Burgbacher in St. Georgen-Peterzell

ein Raub der Flammen.

Die Firma fertigt von klassischen Sägewerksprodukten,

wie Bauholz nach Liste,

bis hin zu Innovationen, wie Konstruktionsvollholz.

Kurz vor 5.00 Uhr meldet ein Autofahrer

den Brand. Als die Feuerwehr eintraf,

schlugen bereits meterhohe Flammen aus

dem Späneturm und aus einer Holzlagerhalle.

Die Produktionshalle stand im Bereich

des Späneturms ebenfalls in Vollbrand

und im Inneren war der Brand bereits

so fortgeschritten, dass ein Innenangriff

nicht mehr möglich war.

Für die Feuerwehr St. Georgen, mit ihren

Abteilungen Peterzell, Langenschiltach,

Oberkirnach und Stockburg galt es zwischen

den brennenden Hallen, einmal

zum bestehenden Sägewerk und zum anderen

zu einer noch im Bau befindlichen

Halle, Riegelstellungen aufzubauen, um

ein Übergreifen des Feuers zu verhindern.

Diese Anstrengung gelang den Feuerwehren,

so dass weiterer Schaden verhindert

werden konnte.

Noch in der Anfangsphase erreichte die

Feuerwehr die Meldung, dass in einem Recyclingbetrieb

ebenfalls ein größeres Feuer

ausgebrochen wäre, daher wurde ein

Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr VS-

Villingen angefordert.

Da diese Meldung sich aber als Fehlmeldung

herausstellte, konnte dieser Löschzug

als Verstärkung beim Sägewerksbrand

eingesetzt werden, ebenso die Feuerwehr

Königsfeld, Abteilung Neuhausen. Das

Löschwasser wurde aus der vorbeifließenden

Brigach und dem Mühlbach in Peterzell

entnommen. Um in der Brigach genügend

Löschwasser zu haben, wurde der

Überlauf eines Badesees, dem Klosterweiher

geöffnet. Da die Bahnlinie der

Schwarzwald-Bahn direkt an der Einsatzstelle

vorbeiführte, musste diese gesperrt

und der Zugverkehr eingestellt werden.

Nach Abschaltung und Erdung der Oberleitung

konnte mittels des Hilfeleistungs-

Löschfahrzeuges-Schiene (HLF 24/16 S)

von den Bahngleisen aus ebenfalls die

Brandbekämpfung auch aufgenommen

werden.

Zur Aufrechterhaltung des Atemschutzeinsatzes

war der Gerätewagen-Atemschutz

(GW A/S) an der Einsatzstelle bereit. Eine

wertvolle Arbeit leistet die Führungsgruppe

C der Feuerwehr St. Georgen/Königsfeld

mit dem Einsatzleitwagen ELW 1, hier

liefen alle Meldungen zusammen.

Gegen Mittag war der rund 4.000 m² umfassende

Brand unter Kontrolle. Mit Hilfe

eines Baggers wurden nun die eingestürzten

Trapezbleche des Daches entfernt, um

die darunterliegenden Brandherde zu erreichen

und ablöschen zu können.

Der Ortsverein des DRK St. Georgen versorgte

in bester Weise alle Einsatzkräfte

mit Essen und Getränken.

Die Konstruktionsholzverarbeitung des

Werkes wurde vollständig zerstört. Der

Schaden wird auf mehrere Millionen geschätzt.

Ein technischer Defekt an einer Späneabsauganlage

war aller Wahrscheinlichkeit

nach Ursache des Großbrandes. Das haben

die Ermittlungen von Brandsachverständigen

und der Kriminaltechnik der

Polizeidirektion Villingen-Schwenningen

ergeben.

Feuerwehr (Abt.) Anzahl Fahrzeuge Personalstärke Fahrzeuge

St. Georgen 9 40 TLF 24/50, LF 16/12

DLK 23-12, LF 16/12

SW 1000, HLF 24/16

GW L/T, MTW

Peterzell 1 17 StLF 10/6

Oberkirnach 1 15 LF 8

Langenschiltach 1 14 LF 8

Stockburg 1 11 TSF

KBM 1 1 KdoW

Führungsgruppe 1 7 ELW 1

Einsätze

VS-Villingen 5 22 KdoW, GW A/S, SW 1000

TLF 16/25, LF 16/12

DLK 23-12

Neuhausen 1 7 LF 10/6

(Königsfeld) (1) (7) TLF 16/25

in Bereitstellung

Rettungsdienst

und DRK OV

3 13 RTW, Sanitätsfahrzeuge

Brandbekämpfung mit dem Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeuges. Brandbekämpfung über die Drehleiter. Bilder: Roland Sprich

21


Neue Fahrzeuge im Landkreis

Katastrophenschutz-Löschfahrzeug

LF-KatS für die Feuerwehr Donaueschingen

– Abteilung Wolterdingen

Der Katastrophenschutz des Bundes beschafft

für den Brandschutzdienst neue

Löschfahrzeuge. Insgesamt erhält das

Land Baden-Württemberg 120 solcher

Fahrzeuge. Die ersten 16 Löschgruppenfahrzeuge

wurden von Innenminister Reinhold

Gall im Juni an die Feuerwehren übergeben,

darunter war auch ein Fahrzeug für

den Schwarzwald-Baar-Kreis, mit dem

Standort Donaueschingen-Wolterdingen.

Die Standorte der Fahrzeuge sind so gewählt,

dass bei Abzug des Fahrzeuges für

den Katastropheneinsatz der Grundschutz

im Einsatzbereich nicht beeinträchtigt

wird, also weitere Löschfahrzeuge vorhanden

sind, und auch ausreichend Mannschaft

für das Fahrzeug abkömmlich ist.

Details zum Fahrzeug:

Fahrgestell: MAN TGM 13.250

Gewichtsklasse: M, Allradantrieb

Motor: 184 KW/250 PS

Aufbau: Lentner GmbH, Aluminiumaufbau

Mannschaftskabine für eine Gruppe

Ausstattung:

– Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000

– Tragkraftspritze

– 1.000 Liter Löschwassertank

– Schnellangriffseinrichtung

– Lichtmast, Umfeldbeleuchtung

– 4-teilige Steckleiter

– Atemschutz

– Stromerzeuger

– Feuerwehrtechnische Beladung

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Blick auf die Geräteräume Fahrerseite.

Geräteräume rechts.


Neuer Einsatzleitwagen VS11 für die

Feuerwehr Villingen-Schwenningen

Im November 2010 konnte der neue Einsatzleitwagen

(ELW 1) für die Feuerwehr

Villingen-Schwenningen übernommen und

in Dienst gestellt werden. Vorausgegangen

sind Jahre eines Provisoriums und der

Meinungsbildung zur Ausgestaltung eines

Fahrzeuges, das vornehmlich der Führungsgruppe

C zur Unterstützung des Einsatzleiters

vor Ort behilflich sein sollte,

aber auch durch die Abteilung, an deren

Standort das Fahrzeug untergebracht sein

wird, von Nutzen sein musste.

Nachdem fünf Jahre der „ELW“ der Abteilung

Villingen (VL11) genutzt wurde und in

Ausnahmefällen auch der alte ELW 2 des

Landkreises eingesetzt werden konnte,

konnte sich eine Arbeitsgruppe, besetzt

mit unterschiedlichen Wissenshintergründen,

zusammenfinden und in mehreren

Sitzungen das heutige Fahrzeug konzipieren.

Schon bald war klar, dass der alte ELW keine

Dauerlösung sein durfte. Hieraus ergaben

sich auch sinnvolle Ideen, die heute in

dem neuen ELW umgesetzt wurden. So ist

der Einsatz von 2- und 4-Meter-Funk schon

auf der Anfahrt zur Einsatzstelle gewährleistet.

Ebenso kann über die beiden PC-

Arbeitsplätze mit Internetanschluss sich

die Bedienmannschaft ein Überblick über

die bisher an der Einsatzstelle eingetroffenen

Fahrzeuge und Lage des Objektes machen.

Weiterhin sind die Papiervorlagen

zur Einsatzdokumentation im Funk- und

Arbeitsraum sofort in Griffweite untergebracht.

Bei der Auswahl des Fahrgestelles stellte

sich aufgrund der notwendigen Zuladung

heraus, dass ein MB Sprinter oder VW

Crafter in die engere Wahl kamen.

Nachdem über mehrere Jahre sich die Aufgaben

und der Einsatzzweck herausstellten,

fiel das besondere Augenmerk daher

auch auf die Telefon- und Funktechnik. In

dem Mannschafts- und Arbeitsraum befindet

sich ein Funkarbeitstisch mit gegenüberliegenden

Arbeitsplätzen für den 2-

und 4-Meter-Funk mit im Arbeitstisch eingelassenen

Major-Bediengeräte sowie

zwei leistungsstarke Car-PC, über die auch

die Telefonanlage angesteuert und das

auf einem separaten Schrank angebrachte

Multifunktionsgerät (Drucker/Fax) benutzt

werden kann. Als dritter Funkarbeitsplatz

kann auch das Funkbediengerät im

Fahrerraum genutzt werden. Alle Peripheriegeräte

der Telefon- und Funkanlage befinden

sich in leicht zugänglicher Weise

unter dem Arbeitstisch eingebaut. Um einen

störungsfreien Betrieb der PC-Arbeitsplätze

zu gewährleisten, wurde auf eine

unterbrechungsfreie Stromversorgung

(USV) nicht verzichtet. Als Rückfall ebene

befindet sich Einsatzliteratur, wie z.B. das

Einsatzleiterhandbuch und der Hommel in

Papierform in einem Regal hinter den Arbeitsplätzen

bzw. in einer Kunststoffbox

im Geräteraum.

Der Geräteraum wurde in Zusammenarbeit

mit der Firma Binz so aufgeteilt, dass

neben dem pneumatisch ausfahrbaren

Antennenmast ein Regal mit mehreren

Kunststoffboxen zum Mitführen weiterer

Gerätschaften, wie sie in der Norm gefordert

werden, eingebaut wurde. Bewusst

wurde nur das äußerst notwendige Material

verlastet, um so die maximal zulässige

Personenzahl von sechs Feuerwehrangehörigen

mit Ausrüstung ausnutzen zu können.

Dabei wurde auch auf die bei vielen

Feuerwehrfahrzeugen dieses Typs übliche

Markise verzichtet. Als Alternative lieferte

die Firma Binz ein Anbauzelt „Typ Westerland“

mit, welches im Bedarfsfall an die

Beifahrerseite angekoppelt werden kann

und als Wetterschutz den Arbeitsraum vergrößert.

Aufgrund des geringen Gewichtes

und der Packgröße findet dies unter einer

Sitzbank im Arbeitsraum Platz. Als Zusatzausstattung

wird eine klappbaren Einhängeleiter

mitgeführt, die zum Anbau der

Antennen mit roter Rundumkennleuchte

als Kennzeichnung des Führungsfahrzeuges

eingesetzt wird. Ohne Fremdeinspeisung

und ohne Betrieb des Fahrzeugmotors

ist die Batteriekapazität auf zwei

Stunden ausgelegt, was auch im Praxistest

schon bewiesen werden konnte. Es

wäre aber auch jederzeit auf Generatoren

von Löschfahrzeugen im Einsatz zurückzugreifen.

Sofort nach Auslieferung des ELW 1 wurde

auch die Beklebung im VS-Design angebracht,

um das unverwechselbare Corporate

Design der Feuerwehr Villingen-

Schwenningen auf allen neuen Fahrzeugen

fortzuführen.

Fazit

Mit dem vorgegebenen Finanzrahmen,

der sogar noch leicht unterschritten werden

konnte, konnte ein für die Aufgaben

bei der Feuerwehr Villingen-Schwenningen

optimal ausgestatteter Einsatzleitwagen

beschafft werden. Dies ist vor allem

der Arbeitsgruppe zu verdanken, die sich

dank ihrer jahrelangen Einsatz- und Praxis-

Neue Fahrzeuge im Landkreis

Der Einsatzleitwagen ELW 1 mit dem Funkrufnamen Florian VS11. Gesamtansicht mit der für

die Feuerwehr Villingen-Schwenningen typischen Beklebung.

Der Geräteraum mit der feuerwehrtechnischen

Beladung. Auf der linken Seiten ist die Klappleiter

zum Anbringen der Funkantenne auf

dem pneumatisch ausfahrbaren Teleskopmast

verlastet. In den Kisten befinden sich diverse

Gerätschaften nach Norm. Im geöffneten Zustand

findet sich die Warnschraffur wieder.

Blick in das Innere des ELW1 mit den beiden

sich gegenüberliegenden Funk- und PC-Arbeitsplätzen.

erfahrung mit Engagement der Aufgabe

und Herausforderung stellte zum ersten

Mal ihr Feuerwehrfahrzeug zu beschaffen.

Besonderer Dank gilt hier dem Kameraden

Bernd Bichl auszusprechen, dessen

Kenntnisse bei der Konzeption und der

Beschaffung des Einsatzleitwagens sehr

wertvolle Dienste leisteten.

Die Erfahrung und Praxis zeigt, der Einsatzleitwagen

ELW 1 VS11 erfüllt sein in

ihn gesetzten Erwartungen und Aufgaben.

23


Neue Fahrzeuge im Landkreis

Neuer Einsatzleitwagen ELW 1

der Feuerwehr St. Georgen

Im März 2011 erhielt die Feuerwehr

St. Georgen als Ersatz für ein fast 20 Jahre

altes Fahrzeug einen neuen Einsatzleitwagen

ELW 1, der den heutigen Anforderungen

entsprechend ausgestattet ist.

Mehrere aufwändige Reparaturen, Probleme

mit der Fahrzeugelektrik und eine veraltete

Kommunikationstechnik beim Vorgängerfahrzeug

machten eine Ersatzbeschaffung

notwendig.

Die Ausschreibung ergab als Basisfahrzeug

einen Mercedes-Benz Sprinter 316

CDI mit 120kW/163PS. Es hat ein zulässiges

Gesamtgewicht von 3.500 kg, ein

Hochdach, vier Sitzplätze und entspricht

der Norm DIN 14507.

Der Auf- bzw. Ausbau wurde von der Firma

Schmidt mobile Kommunikation GmbH

ausgeführt. Zahlreiche Geräte und Materialien

des Vorgängerfahrzeugs konnten auf

den neuen ELW 1 übernommen werden.

Gemäß Definition sind Einsatzleitwagen 1

(ELW 1) Führungsfahrzeuge zur Unterstützung

der Einsatzleitung ab der Führungsstufe

C nach der Feuerwehrdienstvorschrift

FwDV 100. Sie können auch bei

Einsätzen mit niedrigerer Führungsstufe

dem Einsatzleiter als Führungsmittel dienen.

Für den Führungserfolg ist im Einsatz

ein frühzeitiger Aufbau der Führungsorganisation

einschließlich des Tätigwerdens

einer Führungsgruppe und damit die Verfügbarkeit

eines ELW 1 wichtig. Ein ELW 1

ist für Gemeinden ab mindestens 10.000

Einwohnern empfohlen. ELW 1 können für

mehrere Gemeinden gemeinsam beschafft

und durch eine gemeinsame Führungsgruppe

besetzt werden.

Da die Feuerwehr St. Georgen über keinen

Kommandowagen KdoW verfügt, rückt

der ELW 1 sowohl bei kleineren Einsätzen

als auch bei Großeinsätzen grundsätzlich

als Führungsfahrzeug eines Lösch- bzw.

24

Der neue ELW 1 der Feuerwehr St. Georgen.

Rüstzuges aus. Daher wurde bei der Planung

und Gestaltung des Fahrzeugs von

den Verantwortlichen der Feuerwehr

St. Georgen Wert darauf gelegt, dass es

einerseits den Anforderungen bei größeren

Einsätzen gerecht wird, bei denen eine

Führungsgruppe tätig wird, aber andererseits

auch für den Großteil an kleineren

und mittelgroßen Einsätzen zweckmäßig

aufgebaut und einfach bedienbar ist. Erfahrungen

aus Einsätzen und Anregungen

aus der Arbeit der Führungsgruppe

St. Georgen/Königsfeld flossen hierbei in

die Konzeption ein.

Das Fahrzeug besitzt einen, entgegen der

Fahrtrichtung eingebauten, Funktisch mit

zwei Arbeitsplätzen. Fahrer- und Beifahrersitz

lassen sich hierfür um 180 Grad entgegen

der Fahrtrichtung drehen. Im Funktisch

befindet sich eine umfangreiche

Kommunikationsausstattung. Neben zwei

4-m-Band Funkgeräten und einem fest

eingebauten 2-m-Band Gerät wurde auch

ein Funkgerät für den städtischen Betriebsfunk

(Bauhof etc.) eingebaut, um bei

Großschadenslagen und im Katastro-

phenfall auf einen weiteren Funkkanal zurückgreifen

und auch mit anderen Organisationen

Kontakt halten zu können. Die

Funkkreise werden mittels zweier Besprechungseinrichtungen

Major BOS 4.0 bedient.

Auch eine Telefonanlage mit Basisstation

und vier Mobilteilen und ein Faxgerät

stehen zur Verfügung. Diese ist über

das Mobilfunknetz angebunden. Für eine

ortsunabhängige Internetanbindung sorgt

ebenfalls über das Mobilfunknetz ein

ELW-Router.

Ein fest eingebauter Car-PC mit zwei angeschlossenen

Monitoren kann sowohl von

den Funkarbeitsplätzen als auch vom Besprechungsraum

aus bedient werden.

Eine drahtlose Tastatur und Maus ermöglichen

den einfachen Wechsel. Das Faxgerät

ist als Multifunktionsgerät ausgelegt

und dient gleichzeitig als Drucker für den

PC und als Kopierer. Der Monitor am Besprechungstisch

besitzt einen zusätzlichen

Videoeingang, so dass hierauf auch

Bilder der Wärmebildkamera per Fernübertragungseinheit

mitverfolgt werden

können.

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Zur Stromversorgung dienen ein Spannungswandler

und eine zusätzliche Fahrzeugbatterie.

Außerdem kann über eine

Außendose jederzeit eine Stromeinspeisung

erfolgen. Weitere Telefon- und Netzwerkanschlüsse

können ebenfalls über

einen speziellen Außeneinspeiskasten

verbunden werden.

Im hinteren Fahrzeugteil ist ein Besprechungstisch

mit Platz für bis zu vier Personen

eingerichtet. Bei Bedarf kann dieser

Besprechungsraum durch eine ausfahrbare

Trennwand vom vorderen Arbeitsbereich

vollständig abgetrennt werden. Das

hat den Vorteil, dass hier im Bedarfsfall

ungestört und unabhängig voneinander

gearbeitet werden kann. Alle Funkkreise

können im Besprechungsraum jederzeit

durch Zuschalten von Lautsprechern mitgehört

oder sogar durch eine Besprechungseinheit

Commander BOS 2 bedient

werden.

In den zahlreichen Staufächern und dem

Einbauschrank an der Rückwand sind Digitalkamera,

Fernglas, Tretroller, Objekt-

und Einsatzpläne, Gebietskarten, Straßenkarten,

Hydrantenpläne, Unterlagen

für Gefahrguteinsätze und andere Unterlagen

untergebracht. In einem eingebauten

Tresor befinden sich verschiedene Schlüssel.

Jederzeit griffbereit wurden vier Handsprechfunkgeräte

und drei Adalite Handlampen

angebracht.

Um ausreichend Platz für die Arbeit bei

größeren Einsätzen zu haben, ist über der

seitlichen Schiebetür eine Kurbelmarkise

angebracht. So kann wetterunabhängig

im Freien beispielsweise eine Einsatzlageskizze

angefertigt werden. Dazu können

am Fahrzeug auch zwei magnetische

Weißwandtafeln in eine Schiene eingehängt

oder ein mitgeführter Flipchart aufgestellt

werden.

Rückansicht des Fahrzeuges mit ausgefahrener seitlicher Markise. Blick auf die Funkarbeitsplätze.

Kontakt:

Lorenzhaus und

Sozialstation

Joh.-Seb.-Bach-Str. 41

78112 St.Georgen

Tel.: 07724 / 9427-0

Fax: 07724 / 9427-49

E-Mail: info@lh-sst.de

Homepage: www.lh-sst.de

Neue Fahrzeuge im Landkreis

Im Fahrzeugheck sind eine ausziehbare

Arbeitsplatte und ein Regal eingebaut. Die

Arbeitsplatte kann auch entnommen und

zu einem Tisch umgebaut werden.

Für ausreichend Licht sorgt eine Umfeldbeleuchtung

mit sechs Scheinwerfern und

für die Sicherheit auf der Einsatzfahrt eine

Sondersignalanlage der Firma Hänsch sowie

eine Rückfahrkamera. Am Fahrzeugheck

kann zudem eine rote Blitzleuchte

zur Kenntlichmachung des Standortes der

Einsatzleitung aufgesteckt werden.

Die bisher mit dem Fahrzeug bewältigten

Einsätze und Übungen, darunter auch

zwei Großeinsätze, haben gezeigt, dass es

keine maßgeblichen Schwachstellen gibt

und man mit der Konzeption des Fahrzeuges

richtig liegt. Für zukünftige Anforderungen

verfügt es bereits über eine Digitalfunkvorbereitung.

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25


125 Jahre Feuerwehr Weilersbach

Die Freiwillige Feuerwehr Villingen-

Schwenningen, Einsatzabteilung Weilersbach

feierte ihr 125-jähriges Jubiläum

vom 15. bis 17. Juli 2011.

Festbankett

Vor dem Festakt wurde am Ehrenmal an

der Pfarrkirche St. Hilarius den toten Kameraden

gedacht. Im Anschluss marschierte

man gemeinsamen an die Glöckenberghalle,

wo es im Foyer einen Sektempfang

gab.

Das Festbankett wurde um 19.30 Uhr

durch den Musikverein Weilersbach eröffnet.

In der Festhalle hatten sich Feuerwehrkameraden

aus dem ganzen Kreis,

befreundete Wehren aus Weilersbach/

Franken und Walldorf, Weilersbacher Vereine

sowie Freunde und Gönner der Abt.

Weilersbach eingefunden. Nach den Begrüßungsworten

durch Abteilungskommandant

Roland Schuler würdigten zahlreiche

Ehrengäste unter ihnen Oberbürgermeister

Dr. Rupert Kubon, Joachim

Gwinner als Stellvertreter des Landrates,

Ortsvorsteherin Silke Lorke, Kommandant

Markus Heinzelmann und Kreisbrandmeister

Manfred Bau den ehrenamtlichen

Einsatz der Feuerwehrleute. Die Kameraden

Hilarius Heini, Wilhelm Schuler und

Hermann Grimm wurden zu Ehrenmitgliedern

ernannt. Musikalisch wurde der Festakt

durch den Musikverein und den Männergesangverein

Weilersbach umrahmt.

Leistungswettkämpfe

Der Samstagmorgen stand ganz im Zeichen

der Wettkämpfe. Zur Austragung der

Wettkämpfe wurde das großflächige Areal

26

der Firma Grässlin KBS im Industriegebiet

„Auf Herdenen“ ausgewählt. Um ihre Leistungsstärke

unter Beweis zu stellen, traten

19 Wehren aus dem Schwarzwald-Baar-

Kreis und Gruppen aus den Landkreisen

Breisgau-Hochschwarzwald, Kon stanz und

Tuttlingen an, um die Leistungsabzeichen

in Bronze, Silber und Gold zu erringen. Unter

den Augen der 21 Schiedsrichter und

der zahlreichen Zuschauer konnte bei

hochsommerlichen Temperaturen das geforderte

Ziel erreicht werden.

Bronze

– Bräunlingen Gruppe 1 und 2

– Donaueschingen-Wolterdingen

Gruppe 1 und 2

– Niedereschach Gruppe 1 und 2

– VS-Villingen

– Tuttlingen-Ippingen

– Konstanz

Silber

– Blumberg-Hondingen Gruppe 1 und 2

– Blumberg-Kommingen

– St. Georgen

– Triberg-Nußbach

– VS-Pfaffenweiler

– VS-Marbach Gruppe 1 und 2

– Löffingen

– St. Georgen-Oberkirnach

Gold

– Donaueschingen

– Villingen-Schwenningen Gruppe 1 und 2

Treffen der Altersmannschaften

Zu einem Jubiläumswochenende gehört

auch traditionell das Treffen der Alters-

mannschaften des Landkreises. Am

Samstagmittag folgten viele Kameraden

der Altersabteilung der Einladung und kamen

zu einem gemütlichen Beisammensein

in die Weilersbacher Festhalle. Zur

musikalischen Unterhaltung spielte die

„Original Ohrwurmband“ auf.

Jubiläumsparty

Dem Altersmannschaftstreffen folgte am

Samstagabend eine Rockparty mit der

Band „Old-News“ aus Schiltach. Die Band

gab Hits aus den 50er- bis 80er-Jahren

des vergangenen Jahrhunderts zum Besten.

Das Publikum ließ sich bei den Songs

von den Beatles, Rolling Stones, Eric Clapton,

Smokie und vielen anderen nicht

zweimal zum Tanzen bitten.

Festsonntag

Das Programm am Sonntag startete mit

einem Festgottesdienst, der vom Weilersbacher

Kirchenchor umrahmt wurde. Im

Anschluss an den Gottesdienst traf man

sich in der Glöckenberghalle zum Frühschoppen,

wo der Musikverein Weilersbach

zur Unterhaltung aufspielte.

Der Sonntag stand unter dem Motto „Gemeinsam

sind wir stark“. Verschiedene

Hilfsorganisationen wie das DRK, das

THW, die Polizei und die Höhenrettungsgruppe

aus VS-Schwenningen präsentierten

sich. Für die Kinderunterhaltung sorgten

verschiedene Spiele, Kinderschminken

sowie ein Luftballonwettbewerb.

Zum Abschluss des Festwochenendes gaben

die Schwarzwaldschlawiner das Beste

der böhmisch-mährischen Blasmusik zu

Gehör.

Saugleitung kuppeln bei den Leistungsübungen. Die Halle war beim Treffen der Altersmannschaften voll gefüllt.

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Feuerwehr stellt auf der Südwestmesse

die Rettungskarte vor

Auch in diesem Jahr waren die Feuerwehren

des Landkreises am ersten Messewochenende

wieder am Stand des Schwarzwald-Baar-Kreises

vertreten.

Der Schwerpunkt des Standes lag dieses

Mal beim Vorstellen der ADAC-Rettungskarte

für Kraftfahrzeuge, welche den Rettern

bei einem Unfall wertvolle Informationen

bietet.

Beim Messerundgang der Ehrengäste

konnte diese Thematik auch dem Minister

für Finanzen und Wirtschaft des Landes

Baden-Württemberg Nils Schmid sowie

dem Ersten Landesbeamten Joachim

Gwinner und Oberbürgermeister Dr. Kubon

näher gebracht und erläutert werden.

Was ist die ADAC-Rettungskarte?

Sind Menschenleben in Gefahr, zählt jede

Sekunde. Doch gerade nach schweren Verkehrsunfällen

vergeht oft wertvolle Zeit bei

der Rettung von Autoinsassen. Denn die

immer sicherer gewordenen Fahrzeugkonstruktionen

haben eine Kehrseite: Sie erschweren

die Arbeit der Rettungskräfte.

Vor allem beim Abtrennen des Autodachs

treten immer häufiger Probleme auf. Hochfeste

Stähle und Karosserieversteifungen

lassen selbst stärkste Rettungsscheren an

ihre Grenzen stoßen. Sicherheitsbauteile,

wie Gasgeneratoren von Airbags können

die Einsatzkräfte gefährden. Auch das Auffinden

und Abklemmen der Batterien ist

bei modernen Pkw ein Problem.

Wo jede Sekunde zählt, führt Ungewissheit

über die richtigen Ansatzpunkte der

Rettungswerkzeuge zu unnötigen Verzögerungen.

Deshalb müssen Einsatzleiter direkt

am Fahrzeug über die verbaute Technik

informiert sein. Einige Fahrzeughersteller

haben bereits Rettungsleitfäden

ins Internet gestellt. Diese aber sind umfangreich

und uneinheitlich. Nötig ist ein

System, das den Rettungsexperten der

Feuerwehr schnell und zuverlässig technische

Infos in standardisierter Form zur

Verfügung stellt. Versuche belegen: Das

spart wertvolle Minuten.

Die Probleme der Retter

– Autos werden immer sicherer –

Stabile Karosseriestrukturen machen unsere

Autos immer sicherer, die Technik

von Airbags und Gurtstraffern wird immer

komplexer. Diesem Fortschritt ist es unter

anderem zu verdanken, dass sich die Zahl

der Verkehrstoten in den vergangenen 20

Jahren von 9.862 (im Jahr 1988) auf

4.477 (im Jahr 2008) mehr als halbiert

hat.

Was aber gut für den Überlebensschutz

der Insassen ist, wird für Rettungsdienste

nach einem Unfall zur immer größeren

Hürde. Gerade dann, wenn die Feuerwehr

Unfallopfer mit schwerem Gerät aus dem

Fahrzeug befreien muss.

Helfer brauchen schnelle Information

Für Verletzte zählt jede Minute, um nach

einer Erstversorgung möglichst schnell ins

Krankenhaus zu kommen. An welcher

Stelle der Karosserie hydraulische Rettungsscheren

oder Spreizer anzusetzen

sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig

sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen,

ist den Einsatzkräften aber nicht

immer bekannt. Oftmals können sie nicht

einmal Typ und Baujahr des deformierten

Fahrzeugs in der Kürze der Zeit zweifelsfrei

bestimmen. Eine ADAC-Erhebung ergab:

64 Prozent der verunglückten Pkw-

Modelle werden von Rettern gar nicht oder

falsch identifiziert.

Die ADAC-Rettungskarte

Die vom ADAC und VDA (Verband der Automobilindustrie)

entworfene „Rettungskarte“

soll die Rettungszeiten verkürzen. Mit

einem flächendeckenden Einsatz der Karte

ließen sich nach Schätzungen des ADAC

pro Jahr in Europa bis zu 2.500 Unfalltote

verhindern. Das Dokument enthält alle

bergungsrelevanten Informationen zum

Fahrzeug und findet der Fahrersonnenblende

Platz, wo es für Einsatzkräfte problemlos

und schnell greifbar ist. Die ADAC-

Rettungskarte: Wichtige Informationen

sind neben Modell, Baureihe und Baujahr

die Verstärkungen der Karosserie, Airbags,

Batterie und günstige Ansatzpunkte

für die Schneidegeräte der Feuerwehr

Die Rettungskarte zum Herunterladen

Der ADAC setzt auf eine kostenfreie und

schnelle Bereitstellung der Rettungskarten

durch den Fahrzeughersteller. Die Abgabe

an den Fahrzeugbesitzer sowie an

Rettungskräfte kann über ein zentrales

Internetportal erfolgen oder über das Netz

der Vertragshändler. Unter den Internet-

Adressen www.adac.de/rettungskarte

und www.rettungskarte.de bietet der

ADAC bereits direkte Links zu den teilnehmenden

Herstellern an und aktualisiert

die Angaben laufend. Auf diesem Weg

kommen Autofahrer rasch an „ihre“ Rettungskarte.

In allen Neuwagen sollte die Rettungskarte

bereits bei Auslieferung hinter der Fahrersonnenblende

angebracht sein, um

den schnellen Zugriff der Rettungskräfte

zu gewährleisten. Damit sich die eingezeichneten

Bauteile optisch besser unterscheiden,

ist ein Ausdruck in Farbe unbedingt

erforderlich.

So kommt die Rettungskarte in Ihr Fahrzeug

Nach Ausdruck der Karte unter www.rettungskarte.de

folgendermaßen vorgehen:

1. Wo kommt die Rettungskarte hin?

Karte gefaltet hinter der Fahrersonnenblende

befestigen.

2. Wo gehört der ADAC-Rettungskartenaufkleber

hin?

Innen auf der Fahrerseite an die Windschutzscheibe

kleben – entweder links

oben oder links unten (aus Fahrersicht)

bzw. hinter dem Rückspiegel. Die Sicht

des Fahrers darf auf keinen Fall beeinträchtigt

werden!

Quelle: ADAC Rettungsbroschüre

Messerundgang der Ehrengäste, Finanzminister

Nils Schmid, Erster Landesbeamter Joachim

Gwinner und Oberbürgermeister Dr. Rupert

Kubon.

Rettungskarte stets griffbereit.

ADAC-Rettungskartenaufkleber.

ADAC-Rettungskarte.

27


Bundeswettbewerb in Weimar

Jugendfeuerwehr Bad Dürrheim wurde

Landessieger – 7. Platz beim Bundeswettbewerb

in Weimar.

Der Bundeswettbewerb in der Deutschen

Jugendfeuerwehr ist ein anspruchsvoller

sportlicher und feuerwehrtechnischer Wettkampf

auf jugendgerechtem Niveau, in dem

die Wettkampfgruppen ihre Leistungsfähigkeit

durch Punktbewertung untereinander

messen (siehe Info Bundeswettkampf). Wer

nach wochenlangem Training auf Kreisebene

siegt, muss sich auf Landesebene unter

den anderen Kreissiegern behaupten. Hier

scheidet sich dann die Spreu vom Weizen.

Denn wer nun auf Bundesebene weiterkämpft,

gehört zur Elite.

Die Teilnahme am Bundeswettkampf ist

eine freiwillige Ehrensache, die von vielen

Jugendlichen begeistert angenommen

wird. Das harte regelmäßige Training

schweißt die Wettkampfgruppe zusammen,

stärkt den Teamgeist und das Durchhaltevermögen,

fördert die sportliche Leistungsfähigkeit

und gibt Schliff im Umgang

mit feuerwehrtechnischer Ausrüstung.

Und der Rest der Mannschaft profitiert davon,

dass das allgemeine Leistungsniveau

steigt, weil der Ehrgeiz und die Lernfreudigkeit

von der Wettkampfgruppe „abfärbt“.

Natürlich ist das Training für den Jugendwart

und die Betreuer äußerst zeit- und

arbeitsintensiv, denn der Alltagsbetrieb

darf nicht vernachlässigt werden. Ebenso

schwer ist es Jugendliche zu finden, die

regelmäßig neben Schule und Berufsausbildung

trainieren können.

Beim Landesentscheid der Jugendfeuerwehr

Baden-Württemberg in Pfullingen

traten zwei Mannschaften aus Bad

Dürrheim und eine aus Villingen an.

Die Jugendfeuerwehr Bad Dürrheim trat

hier als Titelverteidiger an, da sie schon

beim letzten Landesentscheid Sieger wurden.

Mit sportlicher Kondition und Leistungsstärke

gelang es auch 2011 wieder

Landessieger zu werden. Der Jubel war

groß, zum zweiten Mal konnten sie jetzt

auf Bundesebene antreten: der verdiente

Lohn fürs monatelange harte Training bei

Wind und Wetter. Auch hier zeigten sich

die starken Leistungen der Jugendfeuerwehr

Bad Dürrheim. Beim Bundeswettkampf

der Deutschen Jugendfeuerwehren

in Weimar belegte sie unter 30 Mannschaften,

den hervorragenden 7. Platz. Bis

dahin war es allerdings ein steiniger Weg:

28

Die erfolgreiche Wettkampfgruppe II: V.l.n.r. hinten Oliver Zwölfer (stv. Landesjugendleitung BW),

Gina Wetzel, Marvin Rottler, Paul Wasgien, Marian Nann, Matthias Bator, Steffen Bartler, Martin

Stürzl (stv. Landesjugendleitung BW), Arian Siefert, vorne Andreas Burgbacher mit Maskottchen

Grisu, Elenor Siefert, Dominic Jäckle, Daniel Mäder, Felix Koziol, Jugendwart Johann Merkel.

Auf Kreisebene bislang immer erfolgreich,

scheiterten die Jugendlichen in den letzten

Jahren jeweils an der harten Konkurrenz

auf Landesebene und wurden knapp

geschlagen oder mussten sich mit Platzierungen

im Mittelfeld zufrieden geben.

Aber sie gaben nicht auf und trainierten

eisern weiter, auch wenn sie wussten,

dass es Wettkampfgruppen gab, in denen

Spitzensportler sich unter besten Bedingungen

bei täglichem Training auf den

Wettkampf vorbereiteten. Denn für sie

stand der Spaß im Vordergrund und galt

nach wie vor das olympische Motto: „Dabei

sein ist alles“.

Was ist der Bundeswettkampf?

Der Bundeswettkampf wird alle zwei Jahre

auf Kreis-, Landes- und Bundesebene unter

den Jugendfeuerwehren in Deutschland

ausgetragen.

Die 43 Seiten umfassende Wettbewerbsordnung,

ergänzt mit einem umfangreichen

Fehlerkatalog, dokumentiert die hohen

sportlichen und feuerwehrtechnischen

Anforderungen, die an die teilnehmenden

Wettkampfteams gestellt werden,

welche aus jeweils neun Personen, im

Fachjargon des Feuerwehralltags „Löschgruppe“

genannt, besteht.

Eine derartige Wettkampfgruppe aus den

eigenen Reihen zu rekrutieren, als Kameraden

zusammenzuschweißen, regelmäßig

zu trainieren und eiserne Disziplin zu

lehren, erfordert von Ausbildern und Jugendlichen

überdurchschnittliches Engagement

und viel Eigeninitiative.

Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Teile:

A: Löschangriff mit Hindernissen

B: 400 m Hindernislauf

Wettkampfkleidung ist der Dienstanzug

der Jugendfeuerwehr, mit Helm, Handschuhen

und Stiefeln. Letztere werden

beim Hindernislauf gegen Sportschuhe

getauscht.

Teil A: Löschangriff

Hier gilt es von einem Hydranten eine

Schlauchleitung zu verlegen, ebenso

muss eine Schlauchleitung über einen

1,50 m breiten Wassergraben (durch

Schläuche markiert) verlegt und ohne

Randberührung übersprungen werden. Ab

dem Verteiler werden drei Schlauchleitungen

zur Brandbekämpfung verlegt. Ein

Trupp muss bei dieser Aufgabe eine 2 m

hohe und 1,50 m breite Leiterwand übersteigen.

Der nächste Trupp muss eine

Der Kinderschuh.


70 cm hohe Hürde überwinden. Für den

dritten Trupp gilt es die Schläuche durch

einen 6 m langen, 80 cm hohen Kriechtunnel

zu verlegen. Laute und exakte Befehle

und Befehlsbestätigungen sind erwünscht.

Bei der Übung sind möglichst

kurze Wegstrecken und die Vorschriften

zu beachten, größte Konzentration bei jedem

Handgriff ist erforderlich.

Dann als krönender Abschluss werden

vier feuerwehrtechnische Knoten am Knotengestell

in Sekundenschnelle geschlagen,

dann wird wieder angetreten. „Übung

beendet!“

Teil B: 400-m-Staffellauf

Der 400-m-Staffellauf erfordert Schnelligkeit

und vor allem Konzentration, denn

der Staffelstab darf bei der Aufgabendurchführung,

wobei er von Hand zu Hand

übergeben wird, möglichst nicht den Boden

berühren oder gar wegrollen.

Jedes Mitglied der neunköpfigen Wettkampfgruppe

muss einen Teilabschnitt

bewältigen. Läufer eins: 50-m-Sprint und

Übergabe des Staffelstabs an Läufer zwei,

der die nächsten 50 m über die Hartbahn

saust, den Staffelstab an Läufer drei übergibt,

der in seinem 40-m-Abschnitt einen

ausgerollten C-Druckschlauch einfach aufrollen

muss (ohne den Staffelstab fallen

zu lassen), diesen vorschriftsmäßig von

der Wechselmarkierung abzulegen hat,

um dann Läufer vier den Staffelstab zu

übergeben.

Läufer vier legt die nächsten 40 m zurück,

als Schwierigkeitsgrad geht es über ein

Laufbrett mitten in der Bahn, bevor er den

Staffelstab auf die Handschuhe (keine Bodenberührung!)

von Läufer fünf legen darf.

Der nächste Schwierigkeitsgrad: Läufer

fünf liegt auf einer Krankentrage auf dem

Rücken und muss, bevor er loslaufen darf

nach genauen Vorschriften seine Uniform

mit den bereitliegenden Handschuhen,

Gurt und Helm vervollständigen. Heikle Sache,

der Staffelstab behindert dabei.

40-Meter-Sprint und Übergabe an Läufer

sechs, der wiederum „nur“ laufen muss,

bevor an Läufer sieben übergeben wird,

der am Ende seiner Strecke mit Läufer

acht nach Übergabe des Stabs einen C-

Schlauch an ein Strahlrohr zu kuppeln hat

und das Ganze mit einem feuerwehrtechnischen

Knoten und Leinenbeutel sichern

muss. Dann saust er zu Läufer neun, Staffelstabübergabe,

die letzte Aufgabe ist zu

bewältigen: Zielgenaues Leinenbeutelwerfen

zwischen zwei Stangen hindurch über

die Ziellinie. Erst wenn die Fangleine an

einem bestimmten Punkt abgelegt wird,

darf er auch selber über die Ziellinie laufen.

Wohlgemerkt: Das alles auf Zeit. Jeder

Handgriff muss vorschriftsmäßig sitzen,

jeder Übergabepunkt ist genau definiert,

Fehler bedeuten Strafpunkte.

Die Feuerwehren des Schwarzwald-Baar-

Kreises gratulieren zum Erfolg der Jugendfeuerwehr

Bad Dürrheim unter ihrem Jugendfeuerwehrwart

Johann Merkel recht

herzlich.

Teil A: Löschangriff.

Teil A: Löschangriff.

Teil B: 400-m-Staffellauf.

Impressum

Herausgeber und Gesamtherstellung:

© Paartal-Verlag, Partner der Feuerwehren

Taitinger Straße 62, 86453 Dasing, Tel. 0 82 05/96 96 10, Fax 0 82 05/96 96 09

Bundeswettbewerb in Weimar

Redaktionsleitung:

Kreisbrandmeister und Kreisverbandsvorsitzender Manfred Bau

Fotos: Hornfix-Presse-Service/Bad Dürrheim, Johanna Jessel/Bad Dürrheim, Marc Eich (tx-foto.com),

Roland Sprich/Südkurier und die Feuerwehren des Landkreises

Auflage: 6.000 Exemplare

Erscheinung: Einmal jährlich

Verteilung: Durch die Feuerwehren selbst.

Alle Rechte vorbehalten: Titel, Umschlaggestaltung, Vignetten, Art und Anordnung des Inhalts sind urheberrechtlich

geschützt.

Nachdruck oder Auszug nur mit Genehmigung des Verlages. Printed in Germany 2011, 18. Auflage.

29


Jugendfeuerwehr – immer etwas geboten

Behindertenaktionstag

Der traditionelle Behindertenaktionstag

zwischen der Kreisjugendfeuerwehr und

der Lebenshilfe fand Ende des Jahres

2010 in Niedereschach statt. Nachdem

am Samstagmorgen drei Jugendfeuerwehren

die Lebenshilfe beim Verkauf von

Backwaren unterstützten, organisierten

die restlichen Jugendfeuerwehren des

Schwarzwald-Baar-Kreises den Behindertenaktionstag

in Niederschach. Los ging

es mit dem Transport von körper- und geistig

behinderten Jugendlichen mit Feuerwehrfahrzeugen

nach Niederschach.

Angekommen in Niederschach hatten die

Jugendliche und Kindern Zeit sich auszutoben,

bei Aktivitäten wie Kinderschminken,

Malen oder beim Ballspiel, währenddessen

die Eltern sich beim gesponsertem

Kuchen und Kaffee untereinander austauschen

konnten. Im Anschluss kam wie jedes

Jahr der Nikolaus und überbrachte

Geschenke an die Kinder und Jugendlichen.

Schwimmwettbewerb in St Georgen

Am 29.2.11 veranstaltete die Kreisjugendfeuerwehr

Schwarzwald-Baar ihren traditionellen

Schwimmwettbewerb im Hallenbad

in St Georgen. 16 Jugendfeuerwehren

nahmen bei diesem Wettbewerb in verschiedenen

Altersklassen teil. Eine

Schwimmmannschaft besteht aus vier Jugendlichen.

Zwei Jugendliche müssen im

Freistil und zwei im Bruststilschwimmen.

In der Altersklasse von 10 bis 15 Jahren,

belegte die Jugendfeuerwehr Bad

Dürrheim 1 vor den Jugendfeuerwehren

Villingen und St. Georgen den 1. Platz.

In der Altersklasse von 15 bis 18 Jahren,

belegte die Jugendfeuerwehr Mönchweiler

den 1. Platz, zweiter wurde die Jugendfeu-

30

Blick auf das Zeltlager 2011.

erwehr Bad Dürrheim und auf Platz drei

kam die Jugendfeuerwehr Villingen.

Floriansgottesdienst

Den diesjährigen Floriansgottesdienst organisierte

die Feuerwehr Donaueschingen,

Abteilung Pfohren am 15.5.11 in der

Kirche in Pfohren, bei dem auch viele Mitglieder

der Jugendfeuerwehren teilnahmen.

Delegiertenversammlung und Sternfahrt

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der

Jugendfeuerwehr St. Georgen fand dort

die Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren

des Schwarzwald-Baar-Kreises

am 26.2.2011 statt. Bei dieser Versammlung

berichtete der Kreisjugendwart

über die Aktivitäten und über den Mitgliederstand

des Jahres 2010. Einige Grußworte

umrundeten diese Veranstaltung.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen

startete die Sternfahrt an der Stadthalle

St. Georgen. Von dort fuhren die einzelnen

Jugendfeuerwehren verschiedene Stationen

in den Ortsteilen rund um St. Georgen

an. Die Nachwuchslöscher mussten verschiedene

Aufgaben lösen, wie z.B. mit

dem Hammer einen Nagel mit so wenig

Schlägen wie möglich in einen Holzstamm

zu versenken, mit verbundenen Augen

durch einen vorgegebenen Parcours gehen

oder per Landkarte ohne Ortsnamen

verschiedene, angegebene Stadt- und

Ortsnamen finden. Bei dieser Sternfahrt

belegte die Jugendfeuerwehr Neuhausen

vor Riedböhringen und Villingen den ersten

Platz. Einen besonderen Preis bekam

die Erstplazierte, die Jugendfeuerwehr

Neuhausen. Sie durften sich über Freikarten

für das Erlebnisbad „Badeparadies

Schwarzwald“ in Titisee freuen.

Die Sieger des Schwimmwettbewerbs 2011. Jugendliche beim Kreisentscheid in Bad Dürrheim.

Rufen Sie an.

0


Kreisentscheid in Bad Dürrheim 3.7.11

Am 3.7.2011 stand wieder der Pokalwettbewerb

und Kreisentscheid auf dem Programm,

organisiert von der Jugendfeuerwehr

Bad Dürrheim. Bei dieser Veranstaltung

wurden drei Jugendfeuerwehren per

Wettbewerb ausgesucht, die die Jugendfeuerwehr

Schwarzwald-Baar beim Landesentscheid

vertreten. In diesem Jahr

waren es die Jugendfeuerwehren aus Villingen

und Bad Dürrheim (zwei Mannschaften).

Zeltlager in Pfohren

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der

Jugendfeuerwehr Pfohren und Neudingen

fand das Zeltlager vom 22.7. bis 24.7.11

in Pfohren statt. Zahlreiche Helfer von der

Feuerwehr Pfohren und Neudingen halfen

der Jugendfeuerwehr dieses große Jubiläum

zum 10-Jährigen auf die Beine zu stellen.

Am Freitagabend begann dieses Jubiläum

mit dem traditionellen Fackelumzug.

Über 400 Teilnehmer liefen spätabends

durch Pfohrens Straßen, angeführt von

der Jugendkapelle Pfohren/Neudingen.

Danach wurde das Zeltlager offiziell durch

Kreisjugendwart Marcus Ohnmacht und

Oberbürgermeister Thorsten Frei eröffnet.

Der Samstag galt der Dorfrallye rund um

Pfohren. Verschiedene Spielstationen

mussten mittels einer Laufkarte aufgefunden

und bewältigt werden. Ebenso mussten

die Jugendlichen Fragen von Feuerwehr

und Allgemeinwissen beantworten.

Zum ersten Mal wurden verschiedene Stationen

von der Fachhochschule Furtwangen

organisiert und betreut. Dabei wurden

vier Stationen zu den Themen Unfallverhütung,

Bewegung und Ernährung, Stress

sowie Sucht mit den Zeltlagerteilnehmern

durchgeführt.

Da Pfohren der erste Ort an der Donau ist,

beschloss die Kreisjugendfeuerwehrleitung

für den Kreativpokal die Aufgabe

„Baut uns ein Boot“ zu nehmen. Alle Jugendfeuerwehren

durften zu diesem vorgegebenen

Thema Ihre Kreativität unter

Beweis stellen. Dann hieß es sich Gedanken

zu machen, Material zu besorgen und

anfangen zu basteln. Die Entscheidung

fiel in diesem Jahr der Jury sehr schwer,

da die ersten drei Plätze belohnt wurden.

Bei der Bewertung spielen im Allgemeinen

die Materialien info@peugeot-roessel.de

(gekauft, selbst gefertigt,

Naturprodukt) sowie der Arbeitsaufwand

und das Aussehen eine große Rolle. Nach

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diesen Kriterien bewertete die Jury, die

aus verschiedenen neutralen Personen

bestand.

Am Sonntag wurden dann die selbst gebauten

Boote in der Lagerleitung zur Bewertung

abgegeben. Im Anschluss an das

Mittagsessen wurde das Zeltlager mit der

Siegerehrung des Kreativpokals und der

Dorfrallye beendet. Den ersten Platz bei

der Dorfrallye belegte vor der Jugendfeuerwehr

Löffingen 1 und der Jugendfeuerwehr

Peterzell die Jugendfeuerwehr Fützen

1. Den Kreativpokal gewann die Jugendfeuerwehr

aus Blumberg.

Trotz dem schlechten Wetter war das Zeltlager

wieder eine gelungene und erfolgreiche

Kreisveranstaltung der Jugendfeuerwehren

des Schwarzwald-Baar-Kreises.

Neben diesen Kreisveranstaltungen der

Jugendfeuerwehren organisierten wir vier

Dienstbesprechungen für Jugendgruppenleiter

sowie im November einen Jugendgruppenleiterlehrgang

auf Regioebene in

Trossingen.

Auf Landesebene vertraten wir den

Schwarzwald-Baar-Kreis bei Veranstaltungen

und Sitzungen wie z.B. das Kreisjugendfeuerwehrwartseminar

in Bruchsal,

Delegiertenversammlungen auf Landes-

und Bundesebene und bei der Landesverbandsversammlung

der Feuerwehr Baden-Württemberg.

Zahlen und Fakten rund um die Jugendfeuerwehr

(Stand: 31.12.10)

– 41 Jugendfeuerwehren

– 521 Jungen und 64 Mädchen à 585 Mitglieder

– Neuaufnahmen: 115

– Übernahmen in die aktive Wehr: 61 Mitglieder

– Austritte: 57 Mitglieder

– 199 Jugendgruppenleiter und Betreuer

– 8.995 Stunden Vor- und Nachbereitung

– 2.846 Stunden Sitzungen und Tagungen

– 2.095 Stunden Aus-/Fortbildung

sind insgesamt 13.936 Stunden für die

allgemeine Jugendarbeit

„Was braucht die Feuerwehr

zum Löschen?“

Wir brauchen euch, Jungs wie Mädchen.

Darum kommt zur Jugendfeuerwehr.

Bei uns wird es nie langweilig.

Fragt in eurer Stadt, bzw. Gemeinde

nach. Sie geben euch Auskunft.

www.kreisjugendfeuerwehr-sbk.de

Jugendfeuerwehr – immer etwas geboten

Jugendfeuerwehr Pfohren/Neudingen bei der

Sternfahrt.

Jugendliche bei der Station „Bewegung und

Ernährung“.

Volle Konzentration bei der Dorfrallye.

Eine kleine Auswahl von vielen gebastelten

Booten beim Kreativpokal am Zeltlager.

31


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