Trag was bei - Über den Kirchenbeitrag | Seite 5 Die heiligen drei ...

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Die heiligen drei Könige sind da! | Seite 14

Darf ich vorstellen? Josefine Schulz | Seite 6 - 7

2012.04


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Wort des

Pfarrers

Liebe Mitchristinnen

und Mitchristen!

Weihnachten naht

Bald werden wir wieder das Weihnachtsfest

feiern. Wenn der

Ö3 Reporter herumgeht und Menschen

befragt, was denn da gefeiert

wird, sind viele der Antworten dürftig.

Da wird die Familie zelebriert,

ein schöner Abend mit Geschenken

gefeiert, mit der Aktion „Licht ins

Dunkel“ auch vielen geholfen: ein

Fest der Menschlichkeit. Das führt

schon näher zu dem, worum es geht:

Wir feiern das Fest der Menschwerdung.

Gott wird ein Mensch, kommt

im Fleisch zu uns, Er wird konkret,

zum Anfassen. Gott wird zur Welt

gebracht, geboren. Als Mensch hat

Jesus vielen geholfen, ein „menschenwürdiges“

Leben zu führen und

gezeigt, wie Gott das Mensch-Sein

eigentlich gewollt hat. Jesus hat die

Unmenschlichkeit des brutalen Todes

am Kreuz ertragen, ohne von Seinem

Vater zu lassen. „Ecce homo“ (Seht,

der Mensch), sagt Pilatus, den Neuen

Menschen, der nach dem Vorbild Jesu

wieder Gott ähnlich wird, weil Gott

unser konkretes Mensch–Sein angenommen

hat. Ein neues Modell von

Mensch-Sein, das nur in Beziehung

mit Gott gelebt werden kann und sich

nur im Glauben eröffnet. Ein Mensch-

Sein, dessen Grenze nicht der körperliche

Verfall und der Tod ist.

Wie kommt Jesus heute zur Welt?

Von lebenden Freunden und Verwandten

feiern wir gern deren Geburtstag,

wir freuen uns mit ihnen, dass sie da

sind. So feiern wir nicht nur die Geburt

Jesu vor mehr als 2000 Jahren,

sondern im Glauben, dass der Auferstandene

bei uns ist, Seinen Geburtstag

– oder anders gesagt: dass Er auch

heute zur Welt kommt, konkret erfahren

wird, und dass das neue Mensch-

Sein in Ihm möglich ist. Doch wie geschieht

dies?

Die Bibel gibt uns dafür zwei wich-

tige Hinweise: So sagt Paulus „Christus

lebt in mir“ (Gal 2,20) und Christus

verspricht „Wo zwei oder drei in

meinem Namen versammelt sind, da

bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20):

Es geht zu Weihnachten darum, dass

Jesus in meinem Herzen geboren wird,

Er in mir heute zur Welt kommt. Das

ist einerseits Geschenk, andererseits

unsere Aufgabe in dem Sinn, dafür

offen zu werden, Ihm durch unseren

Egoismus und unsere Gleichgültigkeit

nicht die Tür zu verschließen. Die

Idee, zu Weihnachten anderen etwas

zu schenken, ist auch eine gute Übung

in der selbstlosen Liebe, ein Weg, wie

wir unser Herz für den Nächsten und

letztlich für Christus öffnen.

„Mission“ und Jüngerschaft

Die zweite Bibelstelle sagt uns, dass

Christus zwischen uns geboren werden

muss – dass Er durch eine Gemeinschaft,

die das Evangelium lebt,

heute zur Welt kommt: Das ist die

„Mission“ der Kirche, wie es auch

das Zweite Vatikanische Konzil, das

vor 50 Jahren eröffnet wurde, ge-

sehen hat: Es genügt nicht, „zur Kirche

zu gehören“, oder „in die Kirche zu

gehen“, sondern es ist zentral, Kirche

Jesu zu SEIN: also Gemeinschaft, in

der erfahren wird, dass Er mitten unter

den Seinen ist. Das braucht, wie unser

Kardinal in den Leitlinien für den

Diözesanentwicklungsprozess ge-

schrieben hat, eine „Jüngerschaftsschulung“.

Die Erfahrung der Weltkirche

ist, dass Kirche dort lebendig

bleibt und wird, wo Christen wirklich

nach dem Wort Gottes leben und Gemeinschaften

bilden, die Schule und

Heim für Menschen sind, die unterwegs

im / zum Glauben sind. Ja, wir

sind alle Jünger, lassen uns von Jesus

den Weg zum wahrhaften Mensch-

Sein zeigen, zum erfüllten Leben mitten

in dieser Welt, in der es so viele

unmenschliche Dinge gibt.

Welche Strukturen braucht es dann

dafür?

Erst auf diesem Hintergrund wird über

die zukünftigen Strukturen in der Diözese

geredet. Klar ist, und dazu bekennt

sich auch unser Bischof, dass es

aufgrund der mangelnden Ressourcen

größere Räume brauchen wird – und

gleichzeitig überschaubare Gemeinden

im Nahbereich. Denn Glaube und

Kirche leben von zwischenmenschlicher

Nähe und personaler Kommunikation,

in denen der Glaube konkret

wird, zur Welt kommen kann. Deshalb

muss Kirche vor Ort bleiben und erfahrbar

sein! Solche lokale Glaubensgemeinschaften

gibt es weltweit. Ein

Modell sind „small christian communities“,

die sich wöchentlich zum

Bibel–Teilen und zum Erfahrungsaustausch

treffen und überlegen, wie

sie in ihrer Nachbarschaft als Christen

leben und wirken können. Sie sind in

einem größeren Pfarrraum vernetzt,

und je nach Situation feiern sie in

ihrer Kirche oder gemeinsam mit

anderen Gemeinschaften in einer zentralen

Kirche die Sonntagsmesse.

Sicherlich wird es auch bei uns in diese

Richtung gehen: Es werden Pfarrgrenzen

aufgebrochen, nicht aber

Gemeinden aufgelöst oder Kirchengebäude

verkauft werden. Wie das bei


uns genau aussehen wird, kann ich aus

heutiger Sicht noch nicht abschätzen,

weil vieles noch in allen diözesanen

Gremien diskutiert und entschieden

werden muss.

Aber wundern darf es uns nicht: Schließ-

lich feiern wir die Geburt Jesu, und mit

jeder Geburt beginnt etwas Neues und

Weihnachtsevangelium

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus

den Befehl, alle Bewohner des Reiches

in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum

ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von

Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen

zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt

Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt

Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus

und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen

mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als

sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,

und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie

wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe,

weil in der Herberge kein Platz für sie war.

Verheißungsvolles – sie bedeutet aber

auch Wandel und Loslassen von Bisherigem

(das gilt ja auch bei der Geburt

eines Kindes für die Familien!).

Weihnachten ist so auch die Geburt

eines neuen Kirche-Seins und Werdens,

damit Er heute gut zur Welt

kommen kann. So wünsche ich Ihnen

Danke für euer Vertrauen

und eure Unterstützung.

Ich freue mich,

wieder hier zu sein. „Sr.

Fides ist wieder da!“ - dieser

Satz hat mich ermutigt

und bestätigt, dass ich hier

in Purkersdorf willkommen

bin.

Wir haben in Purkersdorf

viele junge Familien mit Kleinkindern. Ich freue mich,

dass viele junge Familien in der Sonntagsmesse an-

wesend sind. Die Familien-Messe einmal im Monat

wird sehr gut besucht. Ich freue mich, wenn unsere Kirche

voll und lebendig ist. Es ist sehr wichtig, dass wir

unseren Glauben, unsere Nöte und unsere Freude teilen.

Unsere große und wichtige Aufgabe liegt darin,

dass wir füreinander beten und miteinander den christ-

lichen Glauben teilen. Christus wollen wir ausstrahlen,

und Er ist in der Mitte unserer Gemeinschaft.

Schwungvoller Aufbruch

ein

gesegnetes Weihnachtsfest

und Gottes Segen für das

kommende Jahr!

Ihr Pfarrer

In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem

Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.

Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des

Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel

aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde

euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden

soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;

er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen

dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt,

in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel

ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:

Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede

bei den Menschen seiner Gnade.

(Lukas 2,1-14)

Ich freue mich, den freudigen und lebendigen Glauben,

den ich in meinem Leben erfahren habe, weitergeben zu

dürfen.

Kinder- und Jugendpastoral

Ich bin hier hauptsächlich für Kinder und Jugendliche zuständig.

Die Erstkommunion- und Firmkandidaten haben

sich schon angemeldet. Ich habe mit jedem Einzelnen persönlich

im Pfarrheim gesprochen. Sie sind offen und bereit

für eine Zusammenarbeit. Herzlichen Dank auch an alle

Eltern, Tischmütter und Firmbegleiter, die mit mir gemeinsam

die Kinder vorbereiten wollen auf diese Sakramente.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch herzlich Frau

Verena Herndl - Ansprechpartnerin für die Ministranten -

und Frau Christine Klissenbauer - Ansprechpartnerin für

die Jungschar und Jugend - danken.

Gott liebt den fröhlichen Geber. Mir ist sehr wichtig, dass

ich mit voller Hingabe und Freude meine pastorale Tätigkeit

hier in der Pfarre verrichte. Ich bitte um Ihr Gebet,

nicht nur für mich, sondern für die Kinder und Jugendlichen

in Purkersdorf.

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4

Haben Sie heute schon daran gedacht,

dass Sie einmal ein ganz,

ganz kleines Kind waren? Ein Baby.

Und noch kleiner: ein winziges, liebes

Geschöpf im Schoß Ihrer Mutter.

Wir alle sind diese winzigen Geschöpfe

einmal gewesen. Und vielleicht

vergessen wir darauf später,

dann, wenn wir erwachsen geworden

sind. Dann gilt es, seinen Mann zu

stehen und seine Frau zu stehen. Und

so viele Herausforderungen und Anstrengungen

warten. Und dann kann

es schon sein, dass vor lauter Hausbau

und Beruf und Altersvorsorge

und Fitness die Erinnerung an das

Kind von einst verblasst.

Doch dann geschieht das Allerselbstverständlichste.

Ich habe es dieser

Tage in unserer Pfarrkanzlei wieder

erlebt. Eine Mutter taucht auf und

mit ihr der Kinderwagen und in dem

Kinderwagen das Neugeborene. Und

dann kann man beobachten, wie der

neue Erdenbürger mir nichts dir nichts

die großen Erwachsenen bezaubert.

Da wird sich über das Neugeborene

gebeugt und die ach so erwachsenen

Erwachsenen stammeln plötzlich

zum Baby hin unverständliche Laute

und versuchen mit allerlei kindischen

Tricks, dem Kleinen ein Lächeln abzugewinnen.

Da ist sie dann wieder:

die Erinnerung, die uns in den Augen

des Neugeborenen anschaut - die Erinnerung

daran, dass wir, gleich wie

Busserl

alt wir sind, doch immer Kinder desselben

Schöpfers sind.

Im Grunde ist damit bereits alles gesagt.

Das Leben ist schön, das Leben

ist ein Wunder. Das Leben ist ein Gottesgeschenk.

Doch wissen wir auch, wie sehr heutzutage

eben dieses Leben gefährdet

ist. Jeden Tag, auch an diesem Tag,

während Sie diese Zeilen lesen, wird

eine Stadt wie Innsbruck ausgelöscht,

dadurch, dass jeden Tag weltweit an

die 120.000 ungeborene Kinder durch

Abtreibung getötet werden (offizielle

Angaben der UNO). Und Abtreibung

geschieht nicht nur bei den anderen,

sondern auch bei uns, hier in Österreich.

Seit diesem Jahr hat mich unser

Bischof, Kardinal Schönborn, beauftragt,

intensiver im Lebensschutz tätig

Hilfe, Beratung und Unterstützung für werdende Mütter in Österreich bieten:

aktion leben österreich

1010 Wien, Dorotheergasse 6-8

Tel. 01/512 52 21

www.aktionleben.at

x x x x x x x x x x x x x x

Hilfsfonds für Schwangere in Not

1090 Wien,Türkenstraße 3/3

Tel. 01/54 55 222

www.elisabethstiftung.at

zu sein. Dies heißt zunächst einmal,

unser aller Bewusstsein wieder für

die unverwechselbare Kostbarkeit jedes

Lebens zu schärfen. Heute teilt

man Kinder in erwünschte und unerwünschte

Kinder ein. Das ist schrecklich,

denn damit werden Kinder zu

Objekten, die bestimmte Standards erfüllen

müssen, damit sie willkommen

geheißen werden. Tatsächlich jedoch

verhält es sich ganz anders. Denn jedes

Kind - ist es erst einmal da - und

sei es auch lediglich als winziger Embryo

im Mutterleib - ist in den Augen

Gottes immer ein Wunschkind, denn

Er, Gott, hat dieses Kind gewollt.

Lebensschutz heißt aber auch, Müttern,

die schwanger sind und dringend

Hilfe benötigen, diese Hilfe zukommen

zu lassen. Und Lebensschutz

heißt auch, denjenigen Müttern und

Vätern, die, aus welchen verzweifelten

Gründen auch immer, eine Abtreibung

oder mehrere Abtreibungen

hinter sich haben und an den Folgen

dieser Tat leiden, Wege der Heilung

zu eröffnen, damit das Leben wieder

lebenswert wird (mehr Info dazu unter:

www.rachelsweinberg.de).

Man sieht: Der Lebensschutz geht uns

alle an! Denn das Leben ist schließlich

die Grundlage von allem. Oder wie es

in der Bibel heißt: Herr, Du Freund

des Lebens.

Kpl. MMag. Dr. Manfred M. Müller

Grafik: Norbert Roemers / pixelio.de


Auf all unseren Zuschriften lesen

Sie diese Schlagworte, denn viel

Gutes wird, in unserem Land, erst

durch den Kirchenbeitrag möglich.

Die Solidarität zeigt sich in geistigen

und materiellen Beiträgen. Auch der

Kirchenbeitrag bedeutet ein Ja zur

kirchlichen Gemeinschaft und ihrem

Tun. Dafür danken wir allen Beitragszahlerinnen

und Beitragszahlern sehr

herzlich.

Für ihre vielfältigen seelsorglichen,

karitativen und kulturellen Aufgaben

braucht die Kirche eine entsprechende

Infrastruktur an Pfarren und diözesanen

Einrichtungen. Der Kirchenbeitrag

ist ein Stück der finanziellen

Trag was bei

Der Kirchenbeitrag - Ihr Beitrag für Religion, Kultur und Soziales

Hier finden Sie Information und Hilfe:

Basis. Er leistet einen großen Teil der

jährlich anfallenden Kosten der kirchlichen

Infrastruktur. Die Eigeneinnahmen

und die staatlichen Ersatzzahlungen

decken den Rest.

Jeder Beitragszahlende trägt finanziell

bei, dass Pfarren und diverse diözesane

Einrichtungen wie z.B. Caritas,

Telefonseelsorge, Beratungsstellen,

Bildungshäuser, etc., ihren Dienst an

den Menschen ausführen können.

Der Kirchenbeitrag belebt z.B. auch

die Wirtschaft. Allein die div. Restaurierungs-

und Erhaltungsmaßnahmen

sichern jährlich viele Arbeitsplätze.

Vermittlung zwischen Mensch und

Kirche

Meine Kollegen/innen und ich verstehen

uns als Vermittler zwischen den

Katholiken unserer Heimat und der

Kirche und versuchen möglichst gut

für jeden erreichbar zu sein, ob nun

persönlich, per Email, am Telefon

oder auch per Post. Wir freuen uns

über jedes Gespräch und jede Begegnung

im Rahmen unserer Beratungstätigkeit.

Selbstverständlich bemühen

wir uns allen gegenüber gerecht zu

sein und die persönliche finanzielle

Lage jedes einzelnen Katholiken bei

der Berechnung einzubeziehen.

Kirchenbeitragsstelle Wien Zentral: 1011 Wien, Postfach 2000

E-Mail: kirchenbeitrag.wien@edw.or.at; www.kirchenbeitrag.at; Telefon: 05 0155-2010

Fax: 05 0155-2019; RBI, IBAN: AT853100000200107375; BIC: RZBAATWW

Öffnungszeiten: 1010 Wien, Wollzeile 7 : Mo bis Fr 8.00-13.00, Mi 8.00-17.30

1100 Wien,Viktor-Adler-Platz 9/9 - 1210 Wien, Pius Parsch Pl. 2/1 - 1150 Wien, Meiselstraße 1 -

1220 Wien,Wagramer Straße 93/6/1 : jeweils Mo bis Do 8.00-13.00 u. jeder 1. Mi im Monat von 8.00-17.30

In der Pfarrkanzlei der Pfarre Purkersdorf, 3002 Purkersdorf, Bachgasse 1: jeweils am 1. Montag der Monate

Februar, März, April, Mai u. Jun von 8.00-13.00

Titelblatt: Foto-Poster 93002, Foto: H. Schmidt

Kawohl-Verlag 4230 Wesel 1

Übrigens, es lohnt sich, Kirchenbeitrag zu

zahlen. Auch der Staat anerkennt die Leistungen

der Kirche für die Gesellschaft,

deswegen können ab 2012 beim Finanzamt

pro lohnsteuer- oder einkommenssteuerpflichtiger

Person 400 Euro Kirchenbeitrag

steuerlich geltend gemacht

werden.

Sollten Sie zu Ihrem Kirchenbeitrag Fragen

haben, stehe ich Ihnen gerne mit Rat

und Tat zur Seite. Mein Name ist Elisabeth

Putz. Ich bin seit mehr als drei Jahrzehnten

Kanzleiangestellte der Finanzkammer

der Erzdiözese Wien und in der Beitragsberatung

tätig. Sie erreichen mich zu den

angegebenen Dienstzeiten unter der Nummer

050155/3935 Durchwahl, oder über

die Pfarre Purkersdorf. Sollte ich gerade

nicht erreichbar sein, geben Sie Ihre Telefonnummer

bekannt, ich werde Sie gerne

zurückrufen.

Da ich Pfarrgemeinderat in der Pfarre

Purkersdorf bin, liegen mir besonders

IHRE Beitragsfragen am Herzen und ich

freu mich über IHREN Anruf!

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Darf ich vorstellen?

Welche Purkersdorfer Mutter kann sich über 23 Kinder,

viele Schwiegerkinder, 31 Enkerln und 2 Urenkel freuen? Richtig:

Frau Josefine Schulz!

Da sie als Kindergärtnerin keine geeignete Anstellung

fand, arbeitete sie zunächst mit viel Erfolg im

Finanzministerium. Obwohl diese Stelle eine pragmatisierte

war, hängte sie sie nach neun Jahren an den Nagel

und begann als SOS-Kinderdorfmutter in der Hinterbrühl

– wo sie bis zur Pensionierung blieb!

Herausforderung als Kinderdorf-Mutter

In diesen 33 Jahren als KD-Mutter zog sie „3 Genera-

tionen“ groß: Die Mädchen blieben bis zum Ende ihrer

Ausbildung im Haus, die Burschen bis zum Alter von

15 – 16 Jahren, danach übersiedelten sie ins Jugendhaus.

Kinder vom Babyalter bis zu 10 Jahren, Einzelkinder oder

Geschwisterkinder, nahm sie in ihr Haus auf, in dem für

bis zu 9 Kindern Platz war. Hier lief das Leben wie in einer

„normalen“ Familie ab: So viele Mägen mussten gefüllt

werden, und auch der Haushalt wollte in Ordnung gehalten

werden (Dieser musste „mit links gemacht werden, sonst

wäre kaum Zeit für die wichtigen Dinge geblieben“!). Es

gab Freude, Tränen, Spiel, Schulschwierigkeiten, Streitereien,

Nachmittagsgestaltung mit Musikunterricht oder

Sport, Krankheit, kleinere Unfälle … Natürlich wurden

auch alle anfallenden Feste gefeiert, sogar eine Hochzeit

für die älteste Tochter richtete Fr. Schulz hier aus! Über

auftretende Schwierigkeiten halfen die Musik, das Singen

(Fr. Schulz ist sehr musikalisch!), die Liebe, die von den

Kindern zurückkam, und der Glaube immer wieder hinweg.

Die größte Herausforderung war, dass jedes (neue) Kind

seine (manchmal ziemlich triste) persönliche Geschichte

mitbrachte. Es wurde immer herzlich in die Familie aufgenommen

und durfte sich, ohne gedrängt zu werden,

Zeit nehmen, um Vertrauen aufzubauen. Hilfe und Bestätigung

ihrer Arbeit war es für eine KD-Mutter, wenn die

„Großen“ die „Neuen“ unter ihre Obhut nahmen!

Freizeit – Urlaub - Auftanken

Die Freizeit unterm Jahr war für eine KD-Mutter gering.

Fr. Schulz erholte sich dann gern bei ihren Eltern in

Purkersdorf oder bei Kursen in einem anderen Kinderdorf

oder bei Exerzitien in St. Gabriel. Jedoch im Sommer,

wenn die Kinder im Camp in Caldonazzo (Italien) die

Ferien verbringen durften, konnte auch ihre Mutter Urlaub

machen. Fr. Schulz erinnert sich gern, als sie und ihre

Schwester Christl (Frau Dr. Christine Maisel) gemeinsam

mit ihrer Mutter nach Amerika flogen, um deren betagten

Bruder und seine Familie in Ohio zu besuchen!

Auch in der Hinterbrühler Pfarrgemeinde fühlten sich

Fr. Schulz und ihre große Kinderschar sehr wohl. Sie nahmen

aktiv am Pfarrleben teil, vor allem durch die Musik

- mit Singen oder mit ihren Instrumenten. Besonders freute

es Fr. Schulz, dass sie als „Alleinerziehende“ in einer

Familienrunde mitmachen durfte. Durch diese vielen Gespräche

entstanden tiefe Freundschaften, und obwohl in

der Zwischenzeit alle Kinder flügge geworden sind, treffen

sich die 13 Erwachsenen dieser Runde weiterhin regelmäßig

1x im Monat.

Pension?

Als die Zeit des Abschieds kam, beschloss Fr. Schulz, nicht

in das „Mütterhaus“ zu ziehen (eine Einrichtung im Dorf,

damit die Frauen auch in der Pension hier bleiben können

– Hermann Gmeiners großes Anliegen war es nämlich,

dass auch Großmütter in der Dorfgemeinschaft sind!), sondern

ins Haus in

Purkersdorf. Ihre

Wohnung hier

ist nicht besonders

groß, aber

der Garten bietet

sich herrlich für

Gartenfeste an!


Anfangs dachte sie, sie könnte nun alles nachholen und

endlich viel lesen, wofür in den aktiven Jahren keine Zeit

gewesen war. Sie wollte in die Bastelrunde, in die Lima-

Gruppe, in die Bibliothek … aber – einmal Mutter immer

Mutter - wenn eines ihrer vielen Kinder um „Hilfe“ ruft

– sie kommt. Egal ob nach Wien, nach Möllersdorf oder

nach Innsbruck oder zur Sponsion einer Enkelin in Kanada!

Die Orgelspielerin

Aber ein vergessenes Hobby hat sie doch wieder aus dem

Schlaf erweckt: Als Alt-Pfarrer Guber erfuhr, dass sie als

Jugendliche Orgel spielen gelernt hatte (ihr Lehrer war der

damalige Fleischhauer Maximilian Aichern, heute ist er

em. Bischof von Linz und wird in den Weihnachtstagen

seinen 80. Geburtstag feiern!), bat er sie, doch manchmal

in der Pfarre damit auszuhelfen – sie versuchte es, und

heute können wir sie immer wieder auf der großen Orgel

oder am Keyboard spielen hören.

Radfahren

Um von einem Ort zum anderen zu kommen, nimmt Fr.

Schulz ganz bewusst ihr umweltfreundliches Rad. Wenn

es doch einmal zu weit ist, dann den Bus oder Zug. Noch

denkt sie überhaupt nicht an die Möglichkeit eines E-Bikes.

Und ich musste lachen, als sie ihren Enkel entschuldigte,

weil er bei einer Radtour mit ihr so viele Pausen machen

musste – er wäre ja noch jung und untrainiert!

Vor 3 Jahren feierte Fr. Schulz ihren 70. Geburtstag – aus

Platzgründen im Nikodemus: So viele aus ihrem so großen

Kreis der Familie, der Kinderdorffamilien, der Freunde

und Bekannten waren aus allen Ecken der Erde zum Fest

gekommen (aus Toronto, Vancouver, Finnland, England,

Deutschland). Auch Herr Pfarrer und der Herr Bürgermeister

fanden sich zum Gratulieren ein.

Ich schließe mich mit dem Wunsch an: möge sie weiterhin

viele Wege mit ihrem geliebten Rad erledigen und viele

Radtouren mit ihren (Enkel)Kindern unternehmen können

und möge sie uns noch oft Freude mit ihrem ermunternden

Wesen und ihrer Musik bereiten!

AH

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Was tut der Seele gut?

Wie psychologisch bewiesen, sehnen wir Menschen

uns in der kalten Zeit besonders nach Bräuchen -

Winterbräuche werden daher als „Überlebensbräuche“

gesehen, Sommerbräuche hingegen als „Lebensbräuche“.

Vor ein paar Jahren hielt Fr. Dr. Helga Maria Wolf* im

Rahmen des Kath. Bildungswerkes einen Vortrag zum

Thema „Wer braucht Bräuche?“ in unserer Pfarre. Ich

möchte aus ihrem Konzept ein paar Gedanken über

Brauch, Brauchtum, Menschen und Brauch und Veränderungen

des Brauchtums herausgreifen und Sie einladen, zu

überlegen, welcher Brauch Ihnen wichtig ist – in Ihrem

momentanen Leben.

Begriff „Brauch“

Von „Brauch“ spricht man normalerweise bei einer „Wiederkehr

eines Rituals“, einem tradierten und vertrauten

Verhaltensmuster, in einer (religiösen) Gemeinschaft oder

im persönlichen Leben (in der Familie). Der Brauch fördert

die Gemeinschaft, kann hilfreich in Lebenskrisen

oder in bestimmten Lebensphasen sein und soll den Alltag

unterbrechen.

Wer braucht Bräuche?

Natürlich profitieren auch Wirtschaft und Industrie von

diversen Bräuchen. So sind Halloween-Artikel ein willkommenes

Geschäft zwischen Schultüte (seit wann gibt

Rorate – „ Tauet, Himmel, von oben“

„Rorate“ bedeutet übersetzt „Tauet“. Mit diesem Wort

beginnt ein bekanntes Adventlied: „Tauet Himmel den Gerechten,

Wolken regnet ihn herab“. Der ursprüngliche Text

Rorate caeli desuper stammt aus dem alttestamentlichen

Buch Jesaja.

Als Rorate werden besonders gestaltete Gottesdienste an

den Werktagen im Advent bezeichnet. Während früher die

Menschen noch in der Dunkelheit des Morgens mit brennenden

Kerzen zur Kirche kamen, ist heute meist nur die Messe

selbst eine „Lichtermesse“ ohne elektrisches Licht. Dadurch

bekommt der Gottesdienst einen sehr eigenen Charakter, der

auf Weihnachten einstimmen soll. In Purkersdorf versammeln

sich an den Mittwochen im Advent um 6 Uhr in der

Früh oft bis zu 40 Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche

in der mit Kerzen beleuchteten Kirche um Rorate zu feiern.

Im Anschluss an diese Gottesdienste sind alle Mitfeiernden

dann zu einem gemeinsamen Frühstück in der Sakristei eingeladen.

es die eigentlich bei uns?) und Nikolaus. Auch die Tourismusbranche

profitiert von Schau-Bräuchen. Wer freut sich

nicht, wenn er im Urlaub ein örtliches Fest miterlebt? (Wobei

bedenklich wird, wenn beispielsweise in manchen Ländern

für Touristen Rituale von der indigenen Bevölkerung

aufgeführt werden müssen, obwohl diese ihre Kultur normalerweise

nur im kleinen, geschlossenen Rahmen feiert.)

Die moderne Psychologie hat die Wirkung von Lichttherapie

bei Winterdepressionen erkannt – die religiösen

Lichterfeste (Martinslaternen, Luzienfest, Kerzenschein,

Weihnachten, Maria Lichtmess …) wollen schon lange

Orientierung, Hoffnung und Überlebenswillen in der

dunklen Jahreszeit geben.

Brauch darf sich verändern

In der Brauchtumsforschung wurde festgestellt, dass es

keine „Uraltbräuche“ gibt, sondern der Brauch verändert/

entwickelt sich, passt sich dynamisch den zeitlichen gesellschaftlichen

und familiären Veränderungen an.

Auch religiöse Bräuche verändern sich. So dauerte die

Adventzeit nicht immer 4 Sonntage lang, der Adventkranz

mit den 4 Kerzen wurde 1833 erfunden, 1708 gab es den

ersten Christbaum, eine Zeit lang baumelten die Christbäume

von der Decke, vor 40 Jahren wurde „Licht ins

Dunkel“ erfunden („der elektronische Klingelbeutel des

ORF“ ), nicht immer schon sang man in der Weihnachtsmette

das Lied „Stille Nacht“ ... (erst seit 194 Jahren!)

Liebe Purkersdorfer/innen: Kennen Sie diese Bräuche, die in unserer Pfarre schon

länger gelebt werden?

1. Tauet, Himmel den Gerechten!

Wolken! Regnet ihn herab!

Also rief in langen Nächten

Einst die Welt, ein weites Grab!

In von Gott verfluchten Gründen

Herrschten Satan, Tod und Sünden.

Fest verschlossen war das Tor

Zu des Heiles Erb’ empor.

2. Doch der Vater ließ sich rühren,

Dass er uns zu retten sann,

Und den Ratschluss auszuführen

Trug der Sohn sich freudig an.

Gabriel flog schnell hernieder,

Kehrte mit der Antwort wieder:

Sieh! Ich bin die Magd des Herrn,

Was er will, erfüll’ ich gern!

Michael Denis, 1774, nach Jesaja 45,8


Herbergsbild

Am 8. Dezember werden die Herbergsbilder (Maria und

Josef auf der Suche nach einer Herberge in Betlehem) gesegnet

und jedes an den Ersten der beigelegten Liste mitgegeben,

um es zunächst zu Hause aufzustellen. Er wird

gebeten, dieses Bild in den nächsten Tagen (laut Liste)

weiterzutragen: Bei einem Gespräch, bei einer kleinen

Jause, mit einem gemeinsamen Gebet oder Lied soll der

Gedanke hinter diesem Brauch bewusst gemacht werden:

Öffnen wir unsere Tür (und unser Herz) für den Nächsten!

Wer ebenfalls an diesem Brauch mitmachen möchte, kann

sich auch heuer noch in der Pfarrkanzlei melden, um in die

„Liste“ eingetragen zu werden!

Betlehem-Licht

1986 brachte erstmals ein oberösterreichisches Kind, das

sich durch besonderes soziales Engagement ausgezeichnet

hatte, das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Jesu in Bet-

lehem nach Österreich. Diese traditionelle Friedenslicht-

Reise des ORF Landesstudios Oberösterreich wird heuer

wegen der Kämpfe zwischen Israel und der palästinensischen

Hamas nicht stattfinden. Trotzdem wird das Licht

nach Österreich eingeflogen und von dem ausgewählten

Kind entgegengenommen. Am 24. Dezember wird es

durch verschiedene Organisationen verteilt. So wird auch

in unserer Pfarrkirche eine große Kerze angezündet werden.

Dort werde ich dann meine Kerze in der Laterne anzünden,

bringe das Licht vielleicht auf den Friedhof und

schaue bei manchen Menschen vorbei, die an dem Tag weniger

Zeit haben, damit auch ihre Kerzen am Christbaum

im Friedenslicht bei der Feier erstrahlen.

Weihnachtsmette

Mitten in der Nacht machen wir uns wie die Hirten auf den

Weg, um die Geburt Jesu in der Gemeinschaft zu feiern.

Sternsingeraktion der kath. Jungschar Österreichs

(siehe Seite 14)

Wir wünschen Ihnen ein gelungenes und gesegnetes Weihnachtsfest mit alten, veränderten

oder neuen Bräuchen! Ihr Redaktionsteam:

Maria Binder + Christine Mühlbacher + Katharina Gross + Angela Homolka

Fasslrutschen - Ein Brauch beim Nachbarn

Weil das Wetter so schön war, machten mein Mann, meine Tochter Brigitte und ich am Samstag,

17. November einen Ausflug nach Klosterneuburg. Als wir zum Stift kamen und beim

„Binderstadl“ vorbeigingen, sahen wir das Plakat mit der Einladung zum „Fasslrutschen“.

Heute noch? 2 Tage nach Leopoldi? Damit hatten wir gar nicht mehr gerechnet! So beschlossen

wir spontan, diesen Brauch einmal zu gebrauchen: Für Brigitte, ehemalige Ministrantin,

war das nichts Neues, weil sie immer wieder mit der Mini-Gruppe dort gewesen war. Otto

und ich hatten bis jetzt nur davon gehört. Und ein „Ein-Tausend-Eimer-Fass“ konnten wir

uns auch nicht wirklich vorstellen. So bezahlten wir unsere Eintrittskarten, staunten nicht

schlecht über die Fass-Größe, stiegen etwas zögerlich auf dieses Fass hinauf und – schwupp

– waren wir wieder unten! Nicht nur, dass das „Eintrittsgeld“ Straßenkindern zugute kommt,

darf man sich sogar beim Rutschen etwas wünschen! Einfach ein netter Brauch!

- - - - - - - - - - - - - - - - -

Empfehlenswerter Lesestoff:

*Dr. Helga Maria Wolf, Ethnologin und Autorin, hat bei dem Vortrag am 14.11.2005 „Wer braucht Bräuche?“

auch ihr Buch “Weihnachten – Kultur und Geschichte“ - Böhlau-Verlag - vorgestellt.

Agatha Christie „Es begab sich aber“ - Bezaubernde Geschichten von himmlischen und irdischen Wundern -

Scherz-Verlag

Reinhold Stecher „Das Geschenk der Weihnacht“ und „Die leisen Seiten der Weihnacht“ - beide Verlag Herder

Jostein Gaarder „Das Weihnachtsgeheimnis“ - Hanser-Verlag

Daniel Glattauer „Der Weihnachtshund“ - List-Verlag

AH

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Pfarrheimsanierung startet ab 14. Jänner 2013

Besonders wichtig waren uns ein behindertengerechter

Zugang und die nötigen sanitären Räumlichkeiten

sowie die Modernisierung des Pfarrsaals und der Einbau

einer Küche im Erdgeschoss. Dadurch wird der Pfarrsaal

in Zukunft eine Angebotslücke schließen, die aus unserer

Sicht für kleinere Veranstaltungen und auch Familienfeiern

in unserer Wienerwaldstadt besteht.

Folgende Maßnahmen werden ab Mitte Jänner 2013 umgesetzt:

Errichtung eines behinderten- und

kinderwagenfreundlichen Weges

von der Brücke zum Pfarrhof und

vom Parkplatz des Pfarrheims durch

den Pfarrgarten auf die Terrasse des

Pfarrheims.

Erneuerung der kompletten WC-

Anlagen und Einbau eines behinder-

Vergabe an Purkersdorfer Unternehmer

Die Vergabe der einzelnen Aufträge wurde vor Kurzem

durchgeführt. Es freut uns besonders, dass auch 2 Unternehmen

aus Purkersdorf maßgeblich an der Sanierung mitwirken

werden, und zwar das Bauunternehmen Ing. Friedrich

Unterberger und Elektro-Wächter.

Fertigstellung

Die Fertigstellung soll bis Ende April 2013 erfolgen. Die

Kosten für diese Maßnahme werden ca.€ 350.000,- betragen,

von denen ein Teil von der Diözese zugeschossen

wird. Den Großteil dieser Mittel hat jedoch die Pfarre

aufzubringen. Dass ein guter Teil schon vorhanden ist,

verdanken wir den vielen ehrenamtlichen

Helfern, welche die letzten Jahre bei den

verschiedensten Veranstaltungen, vor

allem dem Pfarrflohmarkt, mitgewirkt haben. Dafür

können wir nur immer wieder auf das Herzlichste danken.

tengerechten „Familien WCs“ mit

Wickeltisch etc. Weiters werden die

Elektroinstallation adaptiert, Lautsprecheranlage,

Beleuchtung, Boden

etc. im Saal erneuert und die neue

Küche im Bereich der bisherigen Garderobe

eingebaut. In diesem Bereich

wird auch eine große Durchreiche

zum Saal geschaffen.

Ein großes Anliegen, welches im ursprünglichen Konzept

nicht vorgesehen war, ist mir als Umweltgemeinderat auch

die Wärmedämmung gewesen. Diese wird jetzt durch die

komplette Erneuerung der Fenster und Türen, der Vervollständigung

der Dämmung der obersten Geschossdecke

und durch einen Vollwärmeschutz erreicht.

Erneuerung aller Fenster

und Türen, Streichen aller

Metall- und Blechelemente,

Dämmung der obersten Geschoss-

decke in den Bereichen, wo noch

nicht gedämmt wurde, und Aufbringung

des Vollwärmeschutzes.

Wir erbitten jedoch auch für die Zukunft diese wertvolle

Unterstützung.

Zahlschein

Wenn Sie uns unterstützen möchten, verwenden Sie bitte

den beiliegenden Zahlschein. Wir sind für jeden Beitrag

dankbar und werden bei unserem Eröffnungsfest zu Fronleichnam

am 30. Mai 2013 selbstverständlich auch die

Liste unserer Unterstützer prominent zur Kenntnis bringen.

Da der Ablauf der Umbauarbeiten jetzt klar ist, kann

das Pfarrheim bis Ende des Jahres wie gewohnt genutzt

werden. Während der Umbauarbeiten wird jedoch nur das

Untergeschoss zur Verfügung stehen. Fallweise ist dann

der Zugang ausschließlich über den Hintereingang über

die Pfarrwiese möglich.

Leopold Zöchinger

stv. Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

Erste Vorbereitungen werden getroffen


Hildegard von Bingen

neu: Heilige und Kirchenlehrerin

Zwei kleine Halbedelsteine, als Teil der Hilfe zur Bewältigung

von Asthmaattacken, haben mich vor 27 Jahren

mit Hildegard von Bingen bekannt gemacht. Waren es

zuerst ihre naturheilkundlichen Ratschläge und ihre Edelsteinmedizin,

die mich durch ihre Aufforderung zur intensiven

Mitarbeit am Heilungsprozess beeindruckt haben, so

habe ich im Laufe der Jahre die Heilige als eine ungeheuer

fortschrittliche Frau immer näher kennengelernt.

Schon als Kind wurde sie zur Erziehung Jutta von Sponheim,

einer damals sehr angesehenen Klosterfrau, übergeben.

Die Zeit im Benediktinerinnenkloster hat ihr Leben

geprägt. Die Grundlage für ihr visionäres Werk empfing

sie, ihren Worten gemäß, durch göttliche Eingebung. Der

Gedanke der Einheit und Ganzheit, der Verbindung jedes

Geschöpfes mit einem anderen, durchzieht alle ihre

Schriften. Die Sicherheit und Klarheit ihrer Handlungsweise

hat sie zur Klostergründerin, zur geschätzten Äbtissin

und zur Beraterin bedeutender Persönlichkeiten ihrer

Zeit gemacht.

Heute ist Hildegard von Bingen als Visionärin, Naturforscherin,

Dichterin und Komponistin kirchlich anerkannt,

vielen von uns ist sie aber durch eine Gewürzmischung

nahe, die in den sogenannten „Nervenkeks die Bitternis

des Herzens und der Gedanken weitet, das Denken froh

macht, die Sinne reinigt, die schadhaften Säfte mindert,

dem Blut guten Saft gibt und stark macht ".

Zum Probieren: 45 g Muskatnusspulver, 45 g Zimtpulver, 10 g Gewürznelkenpulver

1 kg Dinkelmehl, 0,5 kg Butter, 30 dag Zucker, 4 Eier

Alles zu einem Teig kneten, dünn auswalken, Kekse ausstechen und bei 190 Grad backen.

Mehr als 800 Jahre nach ihrem Tod wurde Hildegard von

Bingen am 10. Mai 2012 heiliggesprochen, obwohl sie

vom Volk im deutschsprachigen Raum schon seit Jahrhunderten

als Heilige verehrt worden ist. So wurde sie

nun offiziell in den Heiligenkalender der katholischen

Kirche aufgenommen, ihr Fest wird an ihrem Todestag,

am 17. September, gefeiert.

Eine neue Kirchenlehrerin

Weiters wurde dieser gescheiten Frau die Ehre zu teil,

in den „Kreis der Kirchenlehrer“ aufgenommen zu werden,

nachdem sie „als bedeutendste weibliche Gestalt des

12. Jahrhunderts einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung

der Kirche ihrer Zeit geleistet habe“, so Papst Benedikt

XVI. am 7. Oktober 2012.

Eckdaten: Hildegard von Bingen wurde

1098 geboren, genaues Datum ist nicht bekannt.

Als zehntes Kind der Eltern sollte sie

ihr Leben der Kirche widmen (ein Zehnter

an Gott). Der Ort Bingen befindet sich in

der Nähe von Mainz. Ihr Todestag ist der

17. September 1179.

AH

Dr. Heide Dittrich

Theologen und Theologinnen werden dann als Kirchenlehrer

bzw. –lehrerin bezeichnet, wenn sie einen großen

Einfluss auf die Theologie der christlichen Kirche haben.

Zurzeit gibt es 35, davon sind vier Frauen: Katharina von

Siena, Teresa von Avila, Thérèse von Lisieux und nun

auch Hildegard von Bingen.

Streben nach Gestaltung in der Kirche

Mögen nicht nur ihre großen Erkenntnisse in der Medizin,

Natur, Literatur und Theologie unsere Wissenschaften beeinflussen,

sondern möge sie uns Frauen ein Vorbild sein

im beharrlichen Streben, mit unseren Fähigkeiten, sich

auch in der Kirchengestaltung einzubringen!

Einladung zum Weltgebetstag der Frauen 2013

Diesen Weltgebetstag am Freitag, 1. März 2013, werden wir

- wie schon seit vielen Jahren - in ökumenischer

Gemeinschaft in Purkersdorf feiern.

Französische Frauen - aus verschiedenen Erd-

teilen gekommen – haben die Liturgie unter dem

Motto „Ich war fremd und ihr habt mich aufge-

nommen“ für diesen Wortgottesdienst vorbereitet.

Wir werden uns freuen, wenn Sie mit uns feiern.

Ort und genaue Zeit entnehmen Sie bitte unseren Plakaten!

11


MINI-MEMO

Minis haben in der Kirche eine ganze Menge zu tun ...

Wenn Deine Eltern diese Zeitschrift nicht mehr brauchen, könntest Du den Minis auf dieser Seite

Gesichter malen – wir sind eigentlich immer ziemlich fröhlich während einer Messe!

Anschließend kannst Du die Seite auf ein Blatt Papier kleben und die einzelnen Kärtchen ausschneiden.

Findest Du die richtigen Paare zusammen? Weißt Du, was die Minis auf den Bildern

machen – ein Bildpaar zeigt die Minis wohl eher in der Gruppenstunde und nicht in der Kirche ...

Vielleicht möchtest Du uns näher kennenlernen oder auch einmal eine Aufgabe übernehmen?

Mini-Gruppenstunde: Freitag, 15:30 Uhr im Pfarrheim (außer Schulferien und Feiertage)

Schnupperministrieren: Jeden 1. Sonntag im Monat um 10 Uhr!

Treffpunkt um 9:40 in der Sakristei – Eingang neben der Bank Austria!

Kontakt: Markus Wolkerstorfer 0699 106 94 317; Verena Herndl 0680 3250 766

12 Grafik Titelzeile: Pfarrbriefservice.de | Sarah Frank


Jungschar und Jugendgruppe in der Pfarre

Die kleine Lilli hat mich unlängst nach dem tieferen

Sinn der Jungscharstunden gefragt. Da

die Jungschargruppe aber gerade zur Hoffmannsparkresidenz

eilte, um

dort das Martinsspiel

für die Senioren aufzuführen,

blieb mir kaum

Zeit für Erklärungen.

Doch dieses Theaterspiel

gab die Antwort

auf Lillis Frage. Der Hl.

Martin hat dem Bettler

geholfen. Nach dieser

Begebenheit hatte

Martin einen Traum:

Er sah Jesus! - Und

der trug einen halben

Mantel. Seinen Mantel! Und er lächelte Martin

freundlich an!

Auch in der Jungschar wollen wir uns für andere

Menschen, die Hilfe brauchen oder einsam

sind, einsetzen. Genauso traten die Jung-

scharkinder in der Seniorenresidenz Hoffmannspark

auf. Auch unterstützen wir das Madagaskartrink-

EINLADUNG

zum Kinderwortgottesdienst

am Sonntag, den 16. Dezember 2012

um 9:15 Uhr

in der Stadtpfarrkirche, Taufkapelle

Alle Kindergarten-Kinder samt Eltern sind herzlich eingeladen!

Weitere Termine (jeder 3. Sonntag im Monat):

Sonntag, 20. Jänner 2013

Sonntag, 17. Februar 2013

wasserprojekt mit den Einnahmen des Jungscharstandes

beim Pfarradventmarkt. Ebenso ist das

Sternsingen ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Natürlich

wird in der Jung-

schar auch gebastelt, Fußball

gespielt, gesungen,

gelacht, die Kinderbibel

gelesen, Jungscharlager

organisiert,…

Nach kurzer Zeit hat sich

auch eine kompetente

Jugendgruppe gebildet,

die schon bei vielen sozialen

Projekten mit-

gearbeitet hat. Diese

Jugendlichen begeistern

die Kinder und legen dadurch einen wichtigen

Grundstein für die Jungschar.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem

Pfarrer Marcus König, Kaplan Manfred Müller,

Schwester Fides, Margit Gaugusch und allen Jungschareltern

bedanken, die uns tatkräftig unterstützen

und begleiten.

Christine Klissenbauer

Unsere Jungscharstunden finden während der Schulzeit

jeden Mittwoch von 16:00 bis 17:00 Uhr im Pfarrheim statt.

13


14

Sternsingen: Marathon der Nächstenliebe

Vom Burgenland bis Vorarlberg bewältigen die rund 85.000 Sternsinger/innen der Katholischen Jungschar einen

Marathon der Nächstenliebe. Gemeinsam legen sie jedes Jahr im Rahmen der Sternsingeraktion selbstlos geschätzte

420.000 km zurück, sie würden damit 10 x den Erdball umrunden. Dabei bringen sie Segenswünsche den

Menschen ins Haus und füllen die Spendenkassen für jedes Jahr neu festgelegte humanitäre Projekte auf.

Über eine Milliarde Menschen leben

in extremer Armut und müssen mit

weniger als einem Euro am Tag auskommen.

85.000 Kinder in Österreich

nehmen das nicht einfach hin: Als

Sternsinger/innen singen und sammeln

sie für eine gerechtere Welt.

Positive Entwicklung ist nachhaltiger

wirksam, wenn die Menschen vor Ort

ihre Sache selbst in die Hand nehmen.

Sternsingerspenden unterstützen in

rund 500 engagierten Entwicklungsprojekten

in Afrika, Asien und Lateinamerika

Menschen dabei, den Teufelskreis

von Armut und Ausbeutung

dauerhaft zu durchbrechen.

Ein Segen geht um die Welt

Sternsingen 2013 hilft konkret notleidenden

Menschen in Äthiopien:

Äthiopien ist eines der ärmsten Länder

Afrikas. Schätzungsweise die Hälfte

der Bevölkerung ist unterernährt.

Mangelernährung und verschmutztes

Trinkwasser führen zu Krankheiten

und hoher Kindersterblichkeit. Das

Bildungssystem gilt als eines der

schlechtesten in Afrika …. Wo Armut

herrscht, trifft es immer die Frauen

und Kinder am schlimmsten.

Hier setzen die Partnerorganisationen

der Dreikönigsaktion an:

- zum Schutz für Straßenkinder in

Dire Dawa: Das Leben ist ein täglicher

Überlebenskampf, geprägt

von Nahrungsmangel, Krankheiten,

schwerer Kinderarbeit und sexualisierter

Gewalt

- für Bildung & Einkommen für

Frauen in Qarssa: Bildung schafft

Einkommensmöglichkeiten; Kleinkreditprogramme

finanzieren lokale

Frauengruppen

Die Sternsinger in Purkersdorf – unterwegs vom 4. – 6. Jänner 2013

Damit auch in Purkersdorf diese Aktion erfolgreich unterstützt werden kann, bitten wir alle Kinder, die ebenfalls verkleidet

als einer der „Heiligen drei Könige“ in dieser Zeit mitgehen wollen, sich entweder in der Pfarrkanzlei oder bei

Frau Margit Gaugusch, die diese Aktion in Purkersdorf organisiert, telefonisch unter der Nummer 02231/61 625 zu

melden.

Auch Erwachsene sind eingeladen, entweder als Begleitpersonen mitzugehen oder eine der Gruppen mit einem Mittagessen

oder einer Jause zu versorgen.

Auf alle Fälle bitten wir Sie um freundliche Aufnahme, wenn die Sternsinger an Ihrer Tür läuten! Herzlichen Dank!


„72 Stunden ohne Kompromiss“

Im Rahmen der Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ engagierten sich heuer ca. 120 Schüler/innen des Gymnasiums,

der NMS Josef Schöffel und des SPZ Purkersdorf bei drei Projekten. Dieses Jahr standen alle unter dem europaweiten

Gedanken „Jahr der Generationen“.

Bei der Veranstaltung „Miteinander – füreinander in Purkersdorf“ trafen sich die Schüler/innen der

6A und 7C des BG/BRG Purkersdorf mit den Bewohnern des Sene

Cura und sprachen mit ihnen über ihr Leben. Dann verfassten sie anhand

deren Lebensereignisse und -erfahrungen Kurzprosa. Am Abend des

18. Oktober 2012 fand der Höhepunkt des Projekts

im Rahmen einer Lesung mit einer Ausstellung zahlreicher

Kunstwerke des SeneCura und des BG/BRG

Purkersdorf statt.

Bei der Lesung wurden einige der so entstandenen Texte

gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des SeneCura vorgetragen. Die Mitarbeiterinnen

lasen passend zu dem Thema des Abends aus Arno Geigers Buch „Der alte König in

seinem Exil“. Alle Texte der Schüler/innen waren zuvor auf CDs aufgenommen worden, die gemeinsam mit den Kunstwerken

an diesem Abend verkauft wurden. Durch dieses gelungene Projekt konnten wichtige Beziehungen zwischen den

Jugendlichen und den Bewohner/innen des SeneCura geknüpft werden. Mit dem Erlös wurde einem kleinen Jungen sein

Herzenswunsch, einmal ans Meer zu fahren, erfüllt.

Daniel Slavčev

Beim zweiten Projekt wurde die Gestaltung des Gebets- und Meditationsraumes in der Seniorenresidenz

HoffmannPark unter der künstlerischen Leitung von Mag. Harald Köck mit der Klasse

5C des Gymnasiums durchgeführt. Dabei lernten die Schüler/innen sehr viel über den Künstler

Josef Hoffmann und dessen höchst eleganten Stil – den Jugendstil. Sein Markenzeichen wurde das

Quadrat – in vielfältiger Weise begegnet es uns noch heute im „Sanatorium Purkersdorf“.

Zum dritten Projekt trafen sich die Schüler/innen der drei

Purkersdorfer Schulen, der Musikschule und Mitarbeiter/

innen des Roten Kreuzes in der Seniorenresidenz HoffmannPark

und organisierten einen Stationenbetrieb mit

den Bewohnern. Es wurde getanzt, getrommelt, vorge-

lesen, gebastelt, geturnt, Erste Hilfe-Maßnahmen geübt,

und bei der Duftstation wetteiferten alle, wer die beste

Nase hat.

Ein Tag, der zum Wiederholen einlädt!

15


16

LIMA – Lebensqualität im Alter

Diese Seminare wurden vor über 10 Jahren vom Katholischen

Bildungswerk für Erwachsenenbildung entwickelt.

An 10 Vormittagen im Wochenabstand, jeweils im

Frühjahr und im Herbst, treffen sich 10 – 15 Menschen ab

55. Unter der Begleitung einer ausgebildeten LIMA-Trainerin

wird ein buntes Programm an Gedächtnis- und Bewegungsübungen

gemacht, und in herzlicher und freund-

Dieser Kurs ist für mich sehr lehrreich … Es ist nett,

wenn ich mit lieben Menschen über verschiedene Themen

plaudern kann … Man lern und übt – und es ist doch keine

Plagerei … Es ist gut, wenn man Erlebtes und Erlerntes

auffrischt und sich daran erinnert, damit die Vergangenheit

nicht erlischt … Frau Skritek ist eine ausgezeichnete

Kursleiterin, die immer sehr gut vorbereitet ist und den

Kurs abwechslungsreich gestaltet … Mein Mann war am

Anfang skeptisch, jetzt gefällt es auch ihm sehr gut und er

geht gern mit. Auch wenn er der einzige Mann und deshalb

„der Hahn im Korb“ ist!“ … Das Training ist aufgelockert

durch Bewegung … Jeder kann sich einbringen, und unsere

Trainerin sorgt dafür, dass der Humor nicht zu kurz

kommt – es wird oft herzlich gelacht, und trotzdem kommen

unsere Hirnwindungen ganz schön auf Touren! … Sie

zeigt uns mit viel Geduld, Verständnis und Herzlichkeit,

dass man auch im Alter durch Beisammensein mit lieben

Menschen eine gute Lebensqualität leben kann … habe ich

erkannt, dass die Verkalkung doch noch nicht so arg ist,

und ich habe mehr an Sicherheit gewonnen …

schaftlicher Atmosphäre werden Gespräche über Fragen

des Alltagslebens - bis hin zu den existenziellen Fragen des

Lebens als älterer Mensch - geführt.

Auch in Purkersdorf leitet (momentan zum 21. Mal!) Frau

Gertrud Skritek eine Gruppe, in der viele Teilnehmerinnen

seit Beginn treu mitmachen.

Möchten Sie wissen, was den Teilnehmern dieser Gruppe an diesen Vormittagen so gefällt?

Oder sogar in Gedichtform:

10 Jahre LIMA

Vor nunmehr 2 Jahren, wie war das fein,

lud mich Frau Holzer zu LIMA ein.

Es war Herbst und alles war bunt,

da machte ich mich auf zur Schnupperstund'.

Ich wurde sehr freundlich aufgenommen

und eingeladen, doch wieder zu kommen.

Bei LIMA werden viele Themen besprochen

und manches Mal auch an Kräutern gerochen.

Wir rechnen, rätseln, turnen und tanzen,

werden gefordert, gefördert im Ganzen.

Unsere Frau Skritek leitet den Kurs souverän

und kann neben jedem Uni-Professor besteh’n.

10 Jahre LIMA in Purkersdorf - das ist fein,

möge es doch noch lange so sein!

(Ingrid Kolaczia)

Sollten Sie jetzt auch Lust zur Teilnahme

in einer LIMA-Gruppe bekommen

haben, bitte ich Sie, dies in der Pfarrkanzlei

oder mir (Angela Homolka,

Tel. 02231 65 309) bekannt zu geben.

Wenn sich genügend Interessenten

melden, würde ich eine Trainerin für

eine weitere Gruppe ab Frühling 2013

organisieren (Kostenpunkt ca. € 60,-

pro Semester)


Rückblick in den Herbst

Geburtstagskinder im Herbst

Familienmesse am 4.November

Erntedank-Messe am 7. Oktober

Regenbogen-Tanz der Minis

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Le+OAktion 2012 der CARITAS / Erntedanksammlung

Pfarrausflug am Samstag,

15. Oktober nach

Schloss Hof bei schönem

Wetter, interessanter

Führung, mit

Andacht in der Schlosskapelle

und fröhlichem

Ausklang beim Heurigen!

DANKE für Ihre Lebensmittelspende! Die Säcke, Schachteln und Körbe haben

sich von Sonntag zu Sonntag gefüllt!

Lebensmittel zugeliefert haben uns auch die Pfarren Irenental, Mauerbach und

Gablitz. Zusammen mit den von Purkersdorfer Kirchenbesuchern gespendeten

Lebensmitteln konnten 27 Bananenkartons gefüllt werden, die vereinbarungsgemäß

mit dem von der Caritas beauftragten LKW abgeholt wurden!

wanted-bassstimme-tenorstimme-wanted-bassinstrument-tenorinstrument-wanted

Sehr geehrte Herren aus dem Seelsorgeraum Purkersdorf-Tullnerbach,

der Chor "NGL-Purkersdorf" sucht Tenor- und Bassstimmen, als

Ergänzung zu den zahlreich vorhandenen Sopran- und Alt-Stimmen

unserer Damen.

Unser Level ist "einfach mehrstimmig". Wir singen NGL-Lieder,

Gospel-Songs und Welt-Lieder in Deutsch und Englisch. Wir spielen

regelmäßig beim kath. Gottesdienst sowie bei div. Anlässen wie

Hochzeiten, Taufen, zu Weihnachten etc. Unser Proben-Rhythmus

ist 14-tägig, jeweils an Dienstagen.

Es wäre aber auch möglich, dass ein Instrumentalist - oder eine Instrumentalistin

- mit einem Cello, einer Oboe oder Flöte o. ä. Tenor-

und Bassstimmen übernimmt.

Jedenfalls würden wir uns über Verstärkung in den tiefen Stimmlagen

sehr freuen und warten in freudiger Spannung auf Ihre Nachricht.

Chorleiter Hannes Peschta (Tel. 0664 - 734 501 73)

Le+O = Lebensmittel und

Organisation

Lebensmittel an Bedürftige ausgeben

und ihnen gleichzeitig B e r a t u n g

und H i l f e bei der Bewältigung

von Alltagsproblemen und Arbeits

suche anbieten.


Das Sakrament der

Taufe haben empfangen:

Christopher Bazant

Sophie Dobiasch

Irina Angerer

Sophie Wagner

Noel Kierlinger

Jonas Köhler

Nico Scheichl

Felicitas Lessiak

Regelmäßige Termine:

Gottesdienstordnung

Samstag:

18.00 Uhr Vorabendmesse

Sonn- und Feiertag:

9:15 Uhr – Sonntagsgottesdienst

Jeden 1. Sonntag im Monat um 10:00

Kinderwortgottesdienst jeden 3. Sonntag im Monat

in der Tageskapelle

Im Sozialzentrum SeneCura:

jeden Donnerstag um 16.00 Uhr Gottesdienst

In der Seniorenresidenz Hoffmannpark:

jeden 2. Freitag um 15.45 Uhr Gottesdienst

Stand 30.11.2012

Grafiken Taufe, Ehe, Kreuz: Pfarrbriefservice.de | Sarah Frank

Diamantene Hochzeit

feierten:

Elfriede und Gerhard Haider

Bibelabend: jeden 3. Dienstag im Monat um 19 Uhr im Pfarrheim

In die Ewigkeit

gingen uns voraus:

Adelheid Schrei

Henriette Basalka

Peter Keitel

Herbert Ladmann

Leopoldine Huber

Dipl. Ing. Günther Wihann

Erika Saghri-Stieböck

Heinrich Fröstl

Rastislav Heger

Eltern beten für ihre Kinder: jeden 3. Freitag im Monat um 19 Uhr in der Tageskapelle

Gottesdienst am Mittwoch: um 18 Uhr in der Kirche (Neue Abendzeit!)

Jungscharstunden: Mittwoch 16 - 17 Uhr im Pfarrheim

Ministrantenstunden: Freitag 15:30 im Pfarrheim

Krankenbesuche mit Kommunionempfang

(auch nach den Sonntagsgottesdiensten)

Anmeldung in der Pfarrkanzlei oder

bei Herta Unterberger, Tel: 0676/3761625

Beichte und Aussprache

Samstag: 17.30 Uhr, Sonntag: 9.00 Uhr

Öffnungszeiten der Pfarrkanzlei NEU!!

Mo - Fr 9:00 – 11.00 Uhr, Do auch 18.00 – 19.00 Uhr

Pfarrhofgasse 1, 3002 Purkersdorf

Telefon: 02231/63383, Fax-DW: 4

E-Mail: pfarre.purkersdorf@speed.at

E-Mail Pfarrer: marcus.koenig@speed.at

Wiederaufnahme in die Kirche,

Erwachsenenfirmung

Auskunft Pfarrkanzlei

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Gottesdienste in der Advent- und Weihnachtszeit:

Rorate: jeden Mittwoch um 6 Uhr morgens

Kindermette: 24. Dezember um 16 Uhr

Christmette: 24 Dezember um 23 Uhr

Christtag: 25. Dezember um 9:15 Uhr

Stephanitag: 26. Dezember um 9:15 Uhr

Silvester-Andacht: 31. Dezember um 18 Uhr

Neujahrstag - Hochfest der Muttergottes: 1. Jänner 9:15 Uhr

Drei-Königstag: 6. Jänner um 10:00 Uhr

Vorschau

miteinander / 2013.01

Kennen Sie alle Pfarren im Dekanat?

Wir möchten Ihnen in den nächsten Ausgaben die

einzelnen Pfarren vorstellen!

Österreichische Post AG | Sponsoring.Post 12Z039150 S

Verlagspostamt 3002 Purkersdorf | Aufgabepostamt 1000

Impressum

miteinander | Pfarrzeitung der kath.

Pfarrkirche St. Jakob Purkersdorf

Herausgeber

Pfarrgemeinderat

Pfarrer Dr. Marcus König

Redaktion

Pfarrer Dr. Marcus König

Maria Binder

Angela Homolka

Christine Mühlbacher

Kontakt

Pfarre Purkersdorf

Pfarrhofgasse 1 | 3002 Purkersdorf

02231/63383

pfarre.purkersdorf@speed.at

www.pfarre-purkersdorf.at

Auflage | Erscheinung

2.600 Stück | vierteljährlich

Layout

Katharina Gross

Angela und Otto Homolka

Fotograf

Ing. Roland Grenus

Ing. Otto Homolka

Druckerei

Paul Gerin GmbH & Co KG

2120 Wolkersdorf

Haftungsausschluss

Namentlich gezeichnete Beiträge geben

nicht in jedem Fall die Meinung

des Herausgebers oder der Redaktion

wieder.

Leserbriefe

Für Leserbriefe ist die Redaktion

dankbar, ohne den Abdruck zu garantieren.

pfarre.purkersdorf@speed.at

DVR

0029874(1259)

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